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A-TEC INDUSTRIES +++ Ein interessanter Wert! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 7)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 35.893.871 von Fmüller am 09.11.08 19:07:50Für A-TEC gab´s keine Dividende, sondern 3 "Gratis"aktien aus der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. D. h. die Dividende in Höhe von € 27.50 muß wohl von Deinem restlichen Depotbestand zugeordnet werden...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.899.654 von PAPAPAPA am 10.11.08 10:40:57Moin, Moin,(oder Mahlzeit)
dann müsste ich aber eine Buchung von 27,50 auf meinem Konto haben. Bisher ist da nichts??:confused::confused:Auf dem Schreiben der Bank steht Dividendengutschrift. Pro Aktie 27,50 - Gesamt: Anzahl der Aktien mal 27,50€. Ich hatte mich schon über die fette Dividende gefreut.:confused::confused:
ich weis da auch nicht!!!
mfg
Fmüller
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.899.934 von Fmüller am 10.11.08 11:07:11Hallo Leute,
über diese Dividende würden wir uns alle freuen,
ist mir aber unbekannt.
Tatsache ist aber dass jeder für 1 alte Aktie 3 neue
bekommt-gratis natürlich, dafür ist der Kurs nurmehr
ein viertel des ursprünglichen Kurses.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.900.314 von pota8 am 10.11.08 11:37:47Dividende gibt´s vielleicht für 2008. mal sehen. Zahlen für´s dritte Quartal erwarten für für Mittwoch. Ich rechne mit recht guten Zahlen, wobei die Kupferbestände wohl - zumindest vorübergehend - wertberichtigt werden.
Es wird heute ein fester Börsenstart erwartet und A-TEC liefert das Ergebnis für´s 3te Quartal. Bin gespannt, was die über den Outlook von sich geben werden.
euro adhoc: A-TEC Industries AG (deutsch)

euro adhoc: A-TEC Industries AG / Geschäftszahlen/Bilanz / Finanzbericht über
die ersten neun Monate 2008
-------------------------------------------------------------------------------- Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung.
Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------
11.11.2008
Highlights: - Höchststände in der Gruppe bei Auftragseingang und Auftragsstand mit 2.789,8 Mio. EUR (1-9M / 07: 1.312,6 Mio. EUR) und 3.470,4 Mio. EUR (30. Sept. 2007: 2.049,7 Mio. EUR) - Starker Anstieg der Umsatzerlöse in der Gruppe um 53,4 % auf 2.389,4 - EBITDA erhöht sich um 10,6 % auf 113,6 Mio. EUR in der Periode 1-9M / 08. Schwächeres Ergebnis der Division Minerals & Metals bedingt durch Kupferpreisverfall kann durch hohe Zuwächse in den Divisionen Anlagenbau und Werkzeugmaschinenbau mehr als ausgeglichen werden - Betriebsergebnis (EBIT) steigt um 3,0 % auf 75,3 Mio. EUR; bereinigt um Einmaleffekte steigt das EBIT um 35,0 % auf 77,4 Mio. EUR; bereinigte EBIT-Marge fällt von 3,7 % auf 3,2 % - Vorsteuergewinn (EBT) erhöht sich durch verbessertes Finanzergebnis um 11,2 % auf 54,8 Mio. EUR - Konzernnettoüberschuss steigt auf 37,0 Mio. EUR (1-9M / 07: 36,5 Mio. EUR) - Die Nettoverschuldung verringert sich von 543,8 Mio. EUR per Jahresende 2007 auf 223,4 Mio. EUR per Ende September 2008. Net Gearing sinkt auf 56,2 % (31. Dez. 2007: 146,0 %) - Im Rahmen des Aktienrückkaufsprogramms erworbener Bestand eigener Aktien beträgt 278.807 Stück oder 4,2 % des Grundkapitals per Ende September 2008 - Vollständiger Rückzug aus Norddeutscher Affinerie (NA) im 3. Qu. 08 vollzogen - Starker Rückgang des Kupferpreises und schwierigeres Marktumfeld lassen für das Geschäftsjahr 2008 ein um Einmaleffekte bereinigtes operatives EBIT auf dem Niveau des Vorjahres erwarten
^ Kennzahlen 3.Qu. 3.Qu. Veränd 1-9M 1-9M Veränd A-TEC Industries AG 08 07* % 08 07* % (Mio. EUR) Umsatzerlöse 767,0 611,2 25,5 2.389,4 1.557,9 53,4 EBITDA 21,4 36,1 -40,7 113,6 102,7 10,6 Betriebsergebnis(EBIT) 8,9 25,2 -64,7 75,3 73,1 3,0 Bereinigtes EBIT 11,0 21,2 -48,1 77,4 57,3 35,0 EBIT-Marge 1,2% 4,1% 3,2% 4,7% Ergebnis vor Steuern -7,9 11,6 - 54,8 49,3 11,2 Nettoüberschuss (vor Minderheiten) -9,1 0,8 - 37,0 36,5 1,5
Auftragseingang 1.241,7 277,9 346,8 2.789,8 1.312,6 112,5 Auftragsstand (per Ende September) 3.470,4 2.049,7 69,3
Investitionen** 18,4 13,6 35,3 55,2 41,4 33,3 Mitarbeiter (per Ende September) 14.214 11.632 22,2 °
*) Bereinigt um die Beiträge von ATB Selni, welche gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung stehender Geschäftsbereich dargestellt wird. **) Investitionen beinhalten Zugänge zu immateriellen Vermögen und Sachanlagevermögen
Weitere Details finden Sie im Halbjahresfinanzbericht auf der Website unter www.a-tecindustries.com
Rückfragehinweis: Kontakt Investor Relations: Mag. Gerald Wechselauer Leiter Investor Relations Phone: +43 1 22760 - 130 Email: ir@a-tecindustries.com
Presse Kontakt: Pressestelle A-TEC Industries AG Mag. Claudia Müller-Stralz Pleon Publico Public Relations & Lobbying Tel: +43-1-71786-107 E-Mail: claudia.mueller@pleon-publico.at
Ende der Mitteilung euro adhoc --------------------------------------------------------------------------------
Emittent: A-TEC Industries AG Wächtergasse 1 A-1010 Wien Telefon: +43 1 22760 FAX: +43 1 22760-160 Email: office@a-tecindustries.com WWW: http://www.a-tecindustries.com Branche: Holdinggesellschaften ISIN: AT00000ATEC9 Indizes: ATX Prime Börsen: Geregelter Freiverkehr: Wiener Börse AG Sprache: Deutsch
Mein Kommentar:

Wenn man bedenkt, daß sich das EBIT in der Division Kupfer um 34,4 Mio gegenüber dem VJ-Quartal verschlechtert hat, ist das Quartalsergebnis eigentlich recht gut.

Was mir gefällt ist die deutliche Verbesserung des Cash Flows um155,7 Mio auf 89,5 Mio für die ersten drei Monate, die im wesentlichen durch verringertes Working Capital erzielt wurde.

Ich bin etwas geschockt vom Quartalsverlust, aber exklusive M&M ist das Ergebnis ganz o.k. Bei M&M geht´s auch wieder rauf und dann sicherlich kräftiger. Die Frage ist natürlich wie lagen das noch dauern wird.



Leo Himmelbauer | 12.11.2008 | 08:18
A-Tec fährt 9,1 Millionen € Quartalsverlust ein - Konsolidierung ist angesagt
Ein Ergebniswachstum wird sich heuer bei A-Tec Industries nicht ausgehen. Der Konzern hat im dritten Quartal Verluste gebaut. Die Verschuldung ist jedoch deutlich gesunken.



A-Tec-Chef Mirko Kovats tritt auf die Bremse


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A-Tec-Chef Mirko Kovats legte am Mittwoch vor Börsebeginn Zahlen für die ersten drei Quartale auf den Tisch. Der Umsatz ist um 53,4 Prozent auf 2,389 Milliarden € gestiegen, das EBIT um drei Prozent auf 75,3 Millionen €, der Überschuss um 1,5 Prozent auf 37 Millionen €. Die Zahlen für das dritte Quartal sind aussagekräftiger: Nur noch 25,5 Prozent Umsatzplus auf 767 Millionen €, das EBIT ist mit 64,7 Prozent auf 8,9 Millionen € rückläufig (die Marge von 4,1 auf 1,2 Prozent gesunken), das Periodenergebnis vor Minderheiten drehte von plus 0,8 auf minus 9,1 Millionen €.

„Natürlich gehen die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Finanz-, Rohstoff- und Energiemärkten auch an uns nicht unbemerkt vorüber. Jedoch haben wir bereits frühzeitig strategische Maßnahmen ergriffen, um die aktuelle Situation nicht nur zu meistern sondern gestärkt aus ihr hervorzugehen. Statt eines aggressiven Wachstums- und Akquisitionskurses steht seit Jahresbeginn 2008 die Konsolidierung der Gruppe und die Integration der bestehenden Gesellschaften im Fokus. Schwerpunkte legten und legen wir auch auf die weitere Reduzierung der Nettoverschuldung und eine solide Cash-Position", teilte Kovats in einer Aussendung mit.

Für das Gesamtjahr erwartet er eine deutliche Umsatzsteigerung auf signifikant mehr als drei Milliarden €, davon voraussichtlich mehr als 1,5 Milliarden € im Anlagenbau. Der starke Rückgang des Kupferpreises sowie ein schwierigeres Marktumfeld lassen jedoch ein um Einmaleffekte bereinigtes operatives EBIT auf dem Niveau des Vorjahres erwarten.

A-Tec hat derzeit einen Auftragsstand von 3,47 Milliarden € (zuletzt 2,0 Millliarden €) und in den ersten neun Monaten Neuaufträge für knapp 2,8 Milliarden € erhalten (im Vergleichszeitraum 1,3 Milliarden €). Die Nettoverschuldung des Konzerns hat sich seit Jahresende 2007 von 544 auf 223 Millionen € verringert.
na,hier nähern wir uns meinen prognostiezierten 6,5 pro aktie auch schneller,als gedacht,gell?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.033.084 von AlaskaBear am 21.11.08 14:26:02Von 8.8 auf 6,5 sinds nach Adam Riese minus 2,3 bzw. minus 26,1 %.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.035.332 von PAPAPAPA am 21.11.08 17:02:31korrekt.
von 10,5 auf 8,5 warens auch 20% minus.sowas kann ganz schnell gehen.
der dax kratzt gerade in den futures an der 4-4,1 rum.
wenn der durch die 4 durchsaust,wirst mal erleben,wie schnell ein aufzug nach unten fährt...

lg
and nice weekend ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.036.221 von AlaskaBear am 21.11.08 18:03:54ist ja nicht nur auf die a-tec beschränkt.
apple hat in etwa das selbe,deutliche abwärtspotential,wenn nicht noch höheres.
http://www.godmode-trader.de/de/boerse-nachricht/APPLE-leerv…

lg
and nice weekend :lick:
kein bodenbildungsmuster im ATX erkennbar.
atx kursziel: 1.270 und darunter.IMHO.
http://www.godmode-trader.de/de/boerse-analyse/ATX-Welchen-I…

der zusammenbruch der globalen indices geht also munter weiter.keine zeit,um aktien zu kaufen.leutchen,geht lieber in den winterschlaf.

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.036.221 von AlaskaBear am 21.11.08 18:03:54Heute sind wir wieder ein bißchen schlauer...;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.058.857 von PAPAPAPA am 25.11.08 11:19:38dachte schon,du bist im urlaub....:D
gucken wir mal,wo die talfahrt der welt indices endet.
von einem boden sind wir da aber meilenweit weg,wennst mich fragst.
die ersten grottenschlechten prognosen für den atx wurden ja auch belächelt-nuja.abwarten....

sag mal,gibts in österreich auch die 500€ einkaufschecks.das deutsche finanzministerium macht endlich mal das geldbörserl auf und gibt jedem sozialversicherten anscheinend einen 500derter via gutschein plus eigenleistung halt dann noch dazu.
wäre das nix für ösiland?

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.058.913 von AlaskaBear am 25.11.08 11:26:49kommt darauf an was Du unter Meilen verstehst, aber bekanntermaßen eilen ja die Börsen der wirtschaftlichen Entwicklung um einige Monate voraus.

Die Einkaufsgutscheine gibt´s allerdings von Bush und nicht von Merkel....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.065.004 von PAPAPAPA am 25.11.08 21:04:14ne,das gerücht kam aus deutschen landen.nix da bush,deutsches finanzministerium,hieß es.
ist eh egal.im prinzip kriegst halt ein paar steuern retour,die du ja eh vorher schon mit dem konsum abgedrückt hast.

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.074.504 von AlaskaBear am 26.11.08 13:49:22Hallo Leute,
kommt bei euch auch immer der Mercedes über den ganzen
Chart-ist ja nervig - muss das sein, kleiner ging es auch- kaufe sowieso derzeit keinen.
A-tec Auftragsstand ganz gut - nur was verdient der Konzern?
nur was verdient der Konzern

das wird man wohl nicht im net vorweg publizieren,denke ich mal da.
aber du kannst ja in vienna in den ersten fahren,und bei der nummero 6 nachfragen-aber net den falschen eingang wählen,sonst kaufst ein paar büromöbel....smile.

wennst weist,was derzeit im kongo los ist,und das dort zum teil ganze dörfer entvölkert und niedergebrannt werden,dann siehst bald jede aktivität dort eher mit skepsis.

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.121.517 von AlaskaBear am 01.12.08 10:12:20Hallo AlaskaBear,
die Probleme in Afrika können wir so nicht lösen.
Es ist tragisch, aber zuerst müßte man allen Kriegstreibern
den Prozess machen, aber wer kann das?
Den anderen Hinweis verstehe ich nicht....
vienna -sechs -Möbel....
geht es etwas präziser oder war das ein fake?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.135.404 von pota8 am 03.12.08 01:40:33eher ein scherz war das.kein fake.
wennst in vienna bist und die a-tec besuchem willst,dann gibts da im bürogebäude der zweigstelle dort auch den bene.vorne ist der eingang.wennst den falschen eingang nimmst,stehst nämlich bei denen in der büromöbelausstellung.und nicht bei der a-tec am empfang.wie gesagt,war ein scherz,für einen bären,der sich schon mal dort verlaufen hat-smile.
aber der punsch am christkindlmarkt daneben war dafür sehr gut....(besagter mitleser weis eh,wer gemeint ist/war):D

wegen africa: da kam doch mal die nachricht,das sich a-tec dort mit ner mine angagieren wolle.müsste mal zurückblättern.
politisch instabiles land,das von warlords und rebellen aus den nachbarländern destabilisiert wird.not good.

wünsche allen mitlesern bei w:O ein gesegnetes weihnachtsfest.

lg ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.137.704 von AlaskaBear am 03.12.08 12:14:45Hallo ..
ich verstehe , wenn man am Standl zuviel Punsch getrunken
hat kann man leicht den Eingang verfehlen, aber spätestens
wenn man Holz statt Stahl sieht wird's einem dämmern-
aber viel haben sie trotz richtiger Tür auch nicht erfahren-
oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.504 von pota8 am 05.12.08 00:51:28sowas dürfte man,wäre dem so,im öffentlichen web nicht veröffentlichen.das wären insiderinfos.

aber jeder interessierte investor mit ehrlichen absichten kann sich sicherlich selber auf den weg machen und bei mummero 6 oder sonstwo mal nachfragen,inwieweit man dann auskunft bekommt,hängt wohl in erster linie davon ab,wieviel kohle man mitbringt.smile.

das fussvolk muss sich da wohl noch durch die quartalsberichte wühlen......

lg
and nice weekend wünschen dir die bären ;)
Ich gebe Hahn teilweise Recht. Allerdings kann aus dem "Kupferproblem" rasch auch eine "Kupferchance" werden und hinsichtlich NA/Cumerio zeigt uns auch der Kursvelauf der letzten Tage, daß eine Schwalbe keinen Sommer macht. Was heute stimmt, ist morgen überholt und damit müssen wir derzeit alle leben. Der Kupferpreis ist in den letzten Tagen deutlich nach oben gegangen, aber keiner weiß, ob er Ende nächsten Jahres wieder deutlich über seinem low notieren wird oder vielleicht noch tiefer. Es hängt alles von der weiteren Konjunkturentwicklung ab und wir alle hoffen, daß wir in einem Jahr das Ärgste hinter uns haben.



von Jochen Hahn | 04.12.2008 | 10:42

A-Tec hat wieder ein Kupferproblem
Lagerabwertungen werden auch im vierten Quartal voll durchschlagen

Nichts zu lachen! A-Tec-Aktionäre wurden von der Finanz- und Wirtschaftskrise bislang ebenso hart getroffen wie der Gesamtmarkt. Seit Jahresbeginn verlor das A-Tec-Papier über 63 Prozent an Wert - zum Vergleich, der ATXPrime musste im selben Zeitraum 65 Prozent abgeben. Es ist an dieser Stelle also müssig, über „selbstgemachte" Gründe für den Kurssturz zu suchen. Es gilt einfach das Motto: Mitgefangen, mitgehangen! Dabei müssen wir uns auch selbst an der Nase nehmen, denn immerhin haben wir die A-Tec-Aktie Ende August bei einem Kurs von damals 58,32 € - nach dem Split 1:4 entsprach das 14,58 € - deutlich empfohlen. Wer unserer Empfehlung voll­inhaltlich folgte, der war aber bei 50 € (Splitkurs: 12,5 €) via Stop abgesichert. Damit wurde ein Kursverlust von gut 14 Prozent realisiert. Das ist zwar unangenehm, aber immer noch besser als ein Minus von 45 Prozent im Depot ­stehen zu haben - so viel hat die A-Tec-Aktie seit der Analyse-Erscheinung ­verloren.

Verlust im dritten Quartal.

Die fundamentale Berechtigung für das Kursdesaster lieferte CEO Mirko Kovats jedenfalls mit der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal nach, denn die fielen überraschend rot aus! Zwar stieg der Umsatz um 25,5 Prozent auf 767 Millionen €, gleichzeitig sank allerdings das EBITDA um 40,7 Prozent auf 21,4 Millionen € und das EBIT sogar um knapp 65 Prozent auf nur noch 8,9 Millionen €. Die EBIT-Marge marginalisierte sich folglich auf lediglich 1,16 Prozent. Noch weiter unten in der Bilanz wurde es noch unerfreulicher: Zwar wurde die Nettoverschuldung von 543,8 Millionen Ende 2007 auf nun 223,4 Millionen € verringert - was einem Gearing von 56,2 Prozent entspricht -, die Finanzierungsaufwendungen und -erträge fielen aber trotzdem noch einmal um 3,2 Millionen € schlechter aus als im dritten Quartal 2007.

Das EBT rutschte mit minus 7,9 Millionen € deutlich in den negativen Bereich, was in der Folge einen Verlust je Aktie von 35 Cent ­bedeutet. Der Gewinn je Aktie in den ersten neun Monaten beläuft sich daher auf nur noch 1,4 € je Aktie - das sind zwar zwei Cent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, es dürfte aber auch im vierten Quartal ein deutlicher Verlust ins Haus stehen.

Kupferproblem.

Unter genauerer Betrachtung der Konzernsegmente wird rasch klar, dass die Wirtschaftskrise schon voll bei A-Tec eingeschlagen hat. Besonders die Division Minerals & Metals macht erhebliche Sorgen. Im dritten Quartal verringerte sich der Kupferpreis um 26,4 Prozent auf durchschnittlich 6418 US-Dollar je Tonne. Das hatte negative Bewertungseffekte von 13,3 Millionen € zur Folge und drückte das Segment-EBITDA im dritten Quartal auf minus 14 Millionen €.

Und jetzt kommt's: Die Tonne Kupfer notiert derzeit bei rund 3550 Dollar - weitere und wahrscheinlich noch deutlichere Lagerabwertungen werden auch im vierten Quartal voll durchschlagen. In Anbetracht dessen kann sich Mirko Kovats wohl bei der deutschen Kartellbehörde bedanken, dass seinem Kupferabenteuer rund um die Norddeutsche ­Affinerie und Cumerio ein staatlicher Riegel vorgeschoben wurde. Die Perle des Unternehmens ist dafür die ­Division Anlagenbau, die mit Rekordauftragsständen und einem EBIT-Plus von 46,6 Prozent auf 16,1 Millionen € glänzt.

Ausblick vage.

Mirko Kovats rechnet im Gesamtjahr mit einem um Einmaleffekte bereinigten EBIT auf Vorjahresniveau. Analysten schätzen den Gewinn je Aktie '08 derzeit auf 1,27 €, erwarten also für das Schlussquartal ­einen Verlust von 13 Cent je Aktie. Aufgrund des enormen Kupferpreissturzes scheint uns das aber zu optimistisch. Auch die Schätzung von 1,98 € je Aktie für 2009 ist wohl Schönmalerei, immerhin traut sich nicht einmal der Konzernchef selbst eine Prognose zu.

Langfristig scheint Kovats aber weiter voller Optimismus, denn er hat heuer für seine Stiftung immerhin schon knapp 1,3 Millionen A-Tec-Aktien (4,87 Prozent des Grundkapitals) zu einem durchschnittlichen Kurs von 14,38 € erworben. Das konzernweite Aktienrückkaufprogramm kam Ende Oktober auf 1,5 Millionen Aktien zu einem Mischkurs von 14,59 €.

Uns reicht dieser „Insiderhandel" aber nicht aus, um die Aktie im derzeitigen Umfeld erneut auf die Kaufliste zu setzen. Erst wenn sich der Boden bei 8,0 € als nachhaltig erweist, raten wir zu einem Einstieg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.186.392 von PAPAPAPA am 11.12.08 12:04:02Hallo Leute,
ich weiss nicht woher ihr immer die Zahlen habt
und was man von den Analysten zu halten hat, ist
doch bekannt.
Soviel ich weiss sind Aufträge von ca. 3Mrd. vorhanden
und ganz umsonst wird man ja nicht arbeiten.
Ob rechnerische Abschreibungen aus fiskalischen Überlegungen
stattfinden ist ja nicht bekannt.
Wenn Herr Ko Aktien kauft hat es sich etwas gedacht dabei-oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.195.780 von pota8 am 12.12.08 14:11:34neben der allgemeinen Markschwäche drückt der Kupferpreis die Aktie in den Keller. Kovats ist davon überzeugt, daß die Marktkapitalisierung ein Witz ist, denn sie beträgt derzeit ein Fünfzehntel des Jahresumsatzes oder etwa das Zweifache EBIT ohne Abschreibungen. Lachhaft, aber so ist halt der Markt derzeit.

Mich freut, daß Kovats aktiv restrukturiert. Da gibt´s keinen Stillstand.
Wie geht´s den anderen Kupferunternehmen ? Nicht gut, aber auch nicht dramatisch schlecht....

News - 17.12.08 08:29
Norddeutsche Affinierie mit dickem Dämpfer

Der Kupferhersteller Norddeutsche Affinerie hat nach einem Umsatz- und Ertragsrekord im Geschäftsjahr 2007/08 die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr gedämpft.



HB HAMBURG. Ausgehend von dem "herausragenden Ergebnis" des abgelaufenen Geschäftsjahres 2007/08 (Ende September) mit einem Umsatz- und Ertragsrekord sei von einer deutlichen Abschwächung des Ergebnisses im ersten Quartal auszugehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr profitierten die Hamburger von der Übernahme des belgischen Kupferherstellers Cumerio und einer vergleichsweise robusten Nachfrage. Der Umsatz stieg um 29,6 Prozent auf 8,38 Mrd. Euro, der Gewinn um 49 Prozent auf 237 Mio. Euro.

"Wir erwarten im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres eine Stabilisierung der Geschäftsentwicklung, wenn auch auf einem abgeschwächten Niveau gegenüber dem Vorjahr", sagte NA-Chef Bernd Drouven.
nu,papa.
anscheinend habe ich dem dollar noch ne flasche schampus gegen jahresende versprochen.
der tut mir doch den gefallen und schmiert wieder ab.grins.

obs reicht,um meine prognosen zu erfüllen,bezweifle ich.
allerdings sind wir in amerika,um genau zu sein der u.s.a,ja bei 0 im zinssenkungsreigen angekommen.
also,was mach ma nun?
ja genau-wir drucken papiergeld.ohne physische deckung.
sollte der aufestellte autozar chrysler oder gm bzw. beide in den konkurs zwingen,wirst mal sehen,wie schnell ein dollar fallen kann (mai/april 2009,nobody knows?).

ich wünsche dir noch ein gesegnetes weihnachtsfest.
besuche dich mal im jannuary 2009 wieder hier bei w:o.

lg ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.220.746 von AlaskaBear am 17.12.08 10:55:22Just a quick follow up:

Öl bei US$ 200 ? (heute bei ca. 40..)

US$ bei 2 US$ pro Euro ? (heute bei ca. 1.40)

Hohe Trefferquote ?

Try it again.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.224.530 von PAPAPAPA am 17.12.08 17:36:55naja,das mit der stagflation wird dann nix mehr.
also auch kein öl bei 200.
dafür habens nun eine handfeste weltwirtschaftskrise am hals,wennst mich fragst....
wenn sie das noch ein bisserl hinquatschen beim öl,kommens vielleicht noch auf die 60-80,irgendwann.der chavez versucht eh schon so zarte andeutungen.
hmmm...mal schauen,papa,wo der dollar hinflattert.schmunzel.da haben viele aber noch fleißig ins klo gegriffen,als man auf erholung gesetzt hat-war nix mit der nachhaltigkeit.
besonders interessant,wo man jetzt so wie damals japan in amerika bei 0 steht-also exakt an der wand.....da lerne ich wieder was-nämlich was passiert,wennst das jetzt mit der gelddruckmaschine noch bekämpfen willst,denn die zinssenkungsphantasie ist ja nun jetzt aus dem aktienmarkt raus,oder?
wer oder was gibt mir nun einen kaufanreitz (war rein rethorisch zu mir selber-bitte nicht antworten,papa).

a pro po trefferquote:
4 mal 8 ist 32.


nu,dämmerts da bei dir?
splittmäßig betrachtet sind wir leider gegen jahresende dort,wo ich sagte,die kriegst auch noch unter 35.
also,wenns das teil noch auf 6,5 runterprügeln (kann sein,muss aber nicht),dann gute nacht,wer da bei 70 oder höher noch immer zugelangt hat,sitzt heute ohne absicherung durch put optionen auf satten buchverlusten....

und sag jetzt blos nicht,das mit den 6,5 könnte NIE passieren....schaut nicht sooo toll 2009 aus:

Regierung erwartet massiven Wirtschaftseinbruch
Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Deutschland, Europa | Top-Artikel | Uhrzeit: 08:02


Frankfurt (BoerseGo.de) - Einem Zeitungsbericht zufolge erwartet die Bundesregierung im kommenden Jahr den größten Wirtschaftseinbruch der Nachkriegsgeschichte. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) rechnet das Wirtschaftsministerium in internen Berechnungen damit, dass die Wirtschaftsleistung 2009 um drei Prozent oder mehr schrumpfen wird. In einem der FAZ vorliegenden Vermerk werde zur Begründung auf Prognosen von Forschungsinstituten verwiesen, die einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von bis zu drei Prozent vorhersagen könnten. "Aus heutiger Sicht sind solche noch ungünstigeren Prognosen nicht unrealistisch", zitiert das Blatt aus der Vorlage.

Nach Schätzungen des Wirtschaftsministeriums dürfte das Bruttoinlandsprodukt schon in diesem Quartal erheblich zurückgegangen sein: "Ein negatives Quartalswachstum von 1,25 bis 1,75 Prozent im vierten Quartal liegt durchaus im Bereich des Möglichen", heißt es in der Vorlage weiter. Auch sei es wegen angekündigter Produktionseinschränkungen vieler Unternehmen sehr wahrscheinlich, dass es im ersten Quartal 2009 "zu einem weiteren deutlichen Rückgang" der gesamtwirtschaftlichen Aktivität komme. "Dadurch wären Prognosen von weniger als minus drei Prozent rechnerisch kaum noch zu vermeiden, wenn man nicht im weiteren Jahresverlauf 2009 einen deutlichen Aufschwung in der Berechnung unterstellen würde." Ein Regierungssprecher warnte aber davor, Prognosen angesichts fehlender Erfahrungen im Umgang mit einer solchen Krise überzubewerten.

Seit 1950 ist die Wirtschaft im Jahresvergleich nach einer Übersicht des Statistischen Bundesamtes nur viermal geschrumpft. Der stärkste Einbruch wurde 1975 verzeichnet, als die Wirtschaft um ein Prozent schrumpfte, in den Jahren 1982 und 1993 wurde ein Rückgang von jeweils 0,8 Prozent registriert.




sowie das noch zum öl-da wirds dann interessant,wenn die projektkürzungen und nicht gemachten investitionen tragend werden....:

Es besteht kein Zweifel: Auslöser für die Kreditkrise war der Ölpreis

Datum: 12.12.2008



Die Kreditkrise hat ganz direkte Auswirkungen auf die Produktion von Rohstoffen. Dies liegt an zwei miteinander verwandten Ursachen. Einerseits führte die Kreditkrise dazu, dass neue Kredite kaum noch erhältlich sind, was kreditfinanzierten Unternehmen Schwierigkeiten bereitet. Außerdem fielen die Rohstoffpreise so kräftig zurück, dass die Grenzkosten bei manchen Rohstoffen bereits erreicht oder sogar unterschritten wurden. Somit müssen teure Projekte in zusätzliche Projekte auf Eis gelegt werden, wodurch die Nachfrage erneut sinkt. Die Folge ist, dass die Zahl der Nachfrager im Markt schnell sinkt, während noch immer die gleiche Menge an Rohstoffen verfügbar ist. Dies belastet den Preis.

Gerade im Energiesektor ist zu beobachten, dass das Angebot nur sehr behäbig bis garnicht auf die gesunkene Nachfrage reagiert. Die OPEC beschloss zwar zum 1. November eine Förderquotensenkung um 1,5 Millionen Barrels täglich, konnte diese aber nur mit Ach und Krach innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten durchsetzen. Eine Senkung Ende November konnte nicht durchgesetzt werden, die Entscheidung wurde auf den 18. Dezember vertagt. Tage, in denen der Ölpreis weiter fiel, bis auf unter 44 Dollar am 5. Dezember. Saudi Arabien stellte sich lange quer, da das Land nicht erwartet hatte, dass auch seine Käufer in Asien und China weniger nachfragen werden. Eine Förderquotensenkung, die ein OPEC-Land durchführt, kommt einem freiwilligen Marktanteilsverzicht gleich, da alle Länder außerhalb der OPEC ihre Fördermengen nicht verändern. Versuche, Norwegen und Russland als große Ölexportländer in die OPEC aufzunehmen, sind zwar gut gemeint, sind aber zum scheitern verurteilt. Norwegen passt schon als europäisches Land nicht in die OPEC. Russland äußerte sich zwar angetan von der Beitrittsidee, da so der Ölpreis "beeinflusst" werden könnte, so die Worte Putins. Russland will es aber zur Bedingung machen, auch nach einem OPEC-Beitritt noch weiter autark über seine Fördermengen selbst bestimmen zu können. Da die OPEC ihre Macht alleinig aus der gemeinsamen Förderquotenregelung bezieht, dürfte das Ölkartell unter diesen Bedingungen einen Beitritt Russlands niemals genehmigen.

Auf Seiten der Energieunternehmen ist ein Investitionsrückgang und ein Aufschub bei der Durchführung neuer Projekte zu beobachten. Dies gilt für staatliche wie private Unternehmen. Zahlreiche kleinere Erdölunternehmen in der Wertschöpfungskette, besonders jene mit hohem Fremdkapitalanteil, werden wahrscheinlich im Zuge der Kreditkrise aus dem Geschäft gedrängt werden.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die weltweite Ölproduktion im Zuge der Kreditkrise in den nächsten Jahren fallen wird. Zum einen dadurch, dass die OPEC große Mengen an Restkapazitäten aufbauen kann. Zum anderen schlichtweg dadurch, dass Unternehmen sich neue Projekte nicht mehr leisten können. Viele Ölkonzerne sehen sich nun erneut mit der Situation konfrontiert, investiert zu haben, als die Ölpreise nahe einem Hochpunkt notierten. Nun droht die gleiche Situation wie in den 80er Jahren: Auch damals investierten viele Unternehmen in neue Projekte, die sich in den darauffolgenden Jahren niedrigster Ölpreise als Verlustgeschäft herausgestellt haben. Selbst wenn der Ölpreis sich jetzt wieder erholt - die Preisschwelle, zu der sich Ölkonzerne jetzt noch bereit erklären werden, im großen Stil in neue Projekte zu investieren, liegt nun deutlich höher als bisher.



auch dir wünsche ich ein friedliches weihnachtsfest :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.225.620 von AlaskaBear am 17.12.08 19:40:47Hallo Leute,
die Kurse gehen runter weil fast niemand kauft, nicht weil die
A-Tec nichts mehr Wert ist. Schlimmer wäre es wenn der Handels umsatz höher wäre. Keiner will investieren, weil sie glauben
sie bekommen die Aktie noch billiger, aber wenn einer größere
Stückanzahl kaufen möchte dann wird der Kurs sehr schnell steigen
und alle laufen wieder hinter her.
ein fallender euro drückt dir die rohstoffe runter.
sollten dollar-euro in etwa parität herstellen,wirst mal sehen,wie günstig plötzlich rohstoffe sein können,werden,....heute bewegen sich die dollarkurse wie von geisterhand-hexens.

die angst,die sich in mir dabei auftut:
nicht der dollar gewinnt an stärke.
die sind bitteschön bei NULL im zinssenkungsreigen,also platt.
japan hat bis dato bewiesen,das man mit 0 zinspolitik auch nicht schnell aus dem desaster rauskommt.

nein.
der euro schwächelt in meinen augen.
was ich wiedrum damit impliziere: amiland gehts dreckig.
wenn der euro nun parität oder was in der richtung eben anstrebt....so nimmt das doch auch vorweg,das europa bald genauso saublöd wirtschaftlich dasteht,oder?
das absacken des euros nimmt europäische wirtschaftsschwächen in seiner gesamtheit vorweg.

nicht falsch verstehen:
mir ist es ziemlich egal,ob da nun 1:1 , 1:1,4 oder 1:2 gehandelt würde.ein fester dollar würde die rohstoffe wieder optisch billig machen.aber sicher nicht die energie,leider.
nur der schwache euro,der macht mir dann sorgen,da er wirtschaftliches impliziert.....nuja,mehr sag ich nicht.

das wollte ich nur noch zu den rohstoffen und dem dollar anbringen.
ich persönlich glaube eher,das 2009 "ein kopfschmerzenjahr" für die wirtschaft wird.

lg
7,5 Mio. Euro-Auftrag - Referenzprojekt soll weitere Türen öffnen
Die AE&E Group, Tochtergessellschaft der A-Tec Industries und führender Systemanbieter für Energieerzeugung und Umwelttechnik, ist der Einstieg in den wichtigen russischen Markt gelungen. Die tschechische Tochtergesellschaft AE&E CZ s.r.o. erhielt einen 7,5 Mio. Euro-Auftrag für die Lieferung eines Abhitzekessels für das Gaskombikraftwerk Krasnodar nahe des Schwarzen Meeres. Auftraggeber ist die EM Alliance (Energomachinostroitelny Alliance), ein führender russischer Anbieter von Wärmekraftwerksanlagen.

"Dieser Neuauftrag stellt einen wichtigen Meileinstein dar, da Russland in den kommenden Jahren zu den Wachstumsmärkten auf dem Gebiet der Energietechnik zählen wird. Erst Mitte dieses Jahres wurde die Stromerzeugung privatisiert und in den nächsten drei Jahren sind Investitionen von umgerechnet rund 70 Mrd. Euro in Russlands Energiewirtschaft geplant. Um so wichtiger ist nun dieses Referenzprojekt, das der AE&E Gruppe aufgrund ausgezeichneter Kundenbeziehungen weitere Türen in diesem Markt öffnen wird", so Georg Gasteiger, Sprecher der Geschäftsführung der AE&E Group GmbH.

Durch die AE&E-Abhitzekesseltechnologie wird die sonst verlorene Abwärme der Gasturbine wirtschaftlich genutzt und ermöglicht hoch effiziente Energiegewinnung mit gleichzeitig minimaler Umweltbelastung. Die Lieferung des Abhitzekessels ist für März 2010 geplant, die Inbetriebnahme soll im August 2011 erfolgen.

Quelle:http://www.boerse-express.com/pages/730694/newsflow
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.253.661 von Geldsucher1 am 22.12.08 18:20:36Hallo ...
was hat das mit A-Tec zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.254.889 von Geldsucher1 am 22.12.08 20:51:30Hallo ...
Danke wusste ich nicht.
A-TEC hat aktuell eine Marktkapitalisierung von ca. 180 Mio. Kaum zu glauben, aber was ist schon normal in diesen Tagen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.272.541 von PAPAPAPA am 29.12.08 09:47:39wir nähern uns nun der prognose des bären.....guck mal,bald stahen da 6,64 und weniger.

das wären umgerechnet: 26,56€ im alten verhältnis.
wow-da hat mich die realität sogar noch getoppt.

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.273.077 von AlaskaBear am 29.12.08 11:15:27shit happens...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.273.590 von PAPAPAPA am 29.12.08 12:20:34ja,kannst wohl so sagen.
da habe ich wohl doch mit meinen mahnenden worten recht behalten.
arme schweine , die da noch bei knapp 70 dazugekauft haben....:rolleyes:

die meisten depots verbuchen derzeit 75-80% wertverlust vom höchststand.meine nase sagen mir: 92 prozenterl,dann ist das tief in den meisten depots geschichte.das erste quartal sowie die sommerzeit 2009 werden nochmals kopfschmerzmonate.just my 5 cents.

trotzdem einen guten rutsch ins ungewisse 2009er jahr.

lg

p.s: mag ja schon sein,das da der m.k. oder andere denken,das der börsenwert gering sei-das ist relativ.zum hochkaufen brauchst nämlich potente investoren und ein euphorisches umfeld.
das ist derzeit nicht vorhanden.IMHO.
versuch mal,ein haus oder eine firma in so einer hochgeschaukelten krise zu verhöckern,dann weist,was ich meine....ka göd,de oame sö - würde da der wiener sagen (hoffe,ich hab den dialekt richtig erwischt).
Wir verabschieden uns in Kürze von einem rabenschwarzen Jahr und wir hoffen alle, daß es im Laufe des kommenden Jahres wieder bergauf geht. Ob wir die erlittenen Kursverluste wieder ausgleichen können ist eher fraglich aber die Wahrscheinlichkeit, daß zumindest ein größerer Teil wieder zurückkommt ist durchaus gegeben.

Der Kupferpreis hat sich in der zweiten Jahreshälfte extrem ermäßigt und hier scheint nun das Schlimmste überstanden.

Die Schwäche in der Antriebstechnik wird wohl doch noch einige Zeit anhalten und wir können nur hoffen, daß die ergriffenen und noch zu ergreifenden Maßnahmen die Ergebnisabschwächung in diesem Bereich begrenzen.

Der Anlagenbau geht mit einem hohen Auftragsstand in das kommende Jahr und wird hoffentlich eine ausreichend starke Säule bleiben um die Schwächen in den anderen Bereichen zumindest zu einem größeren Teil auszugleichen.

Ich erwarte mir im kommenden Jahr keine Wunder d. h. keine EBITs im neunstelligen Bereich und bei A-TEC fehlt uns halt einfach die Historie, daß Ergebnisprognosen auch eingehalten werden. Deshalb werden wir wohl noch mehr als ein Jahr warten müssen um Aktienkurse über 20 Euro wieder zu erleben.

Tough times. Happy new year to everybody in this thread. I´ll stay on board for many more months;););). PAPAPAPA
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.282.774 von PAPAPAPA am 30.12.08 16:37:16Hallo Leute,
meiner Meinung ist der Kupferpreis zweitrangig, entscheidend ist
der nachhaltige Auftragseingang und die erzielbare Marge-d.h.
Gewinn je Aktie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.313.170 von pota8 am 06.01.09 12:30:03Der Kupferpreis tritt immer dann in den Vordergrund, wenn er stark schwankt. Im heurigen Jahr ist es zu erheblichen Schwankungen und damit zu hohen Auf- bzw. Abwertungen der Bestände gekommen. Das zusätzliche Problem ist, daß am Verschrottungsmarkt bei niedrigen Preisen schwer etwas zu bekommen ist. Ich gehe davon aus, daß wir im vierten Quartal bei A-TEC noch eine größere Abwertung der Bestände sehen werden. Diese "Down-Spiral" sollte jedoch ihrem Ende nahe sein. Jetzt wird man sehen wie krisenfest die beiden anderen Bereiche sind. Der Anlagenbau verfügt ja über einen recht soliden Auftragsbestand. Der Maschinenbau und die Antriebstechnik dürften jedoch die Krise erheblich zu spüren bekommen. We´ll see. 2009 wird sicherlich ein hartes Jahr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.320.870 von PAPAPAPA am 07.01.09 07:46:39Hallo
ich weiss nicht ob der Kupferpreis für den Konzern eine Rolle
spielt, da ich die Bestände nicht kenne und die Hütte Brixlegg
ist ja nur ein kleiner Bereich.
Im Maschinenbau sehe ich auch ein Problem, das ist wahrscheinlich
schon im Aktienkurs eingepreist.
Mein Resumme für A-TEC für 2008 ist doch einigermaßen gespalten.

Einerseits muß man sehen, daß sich Kovats mit dem Erwerb der Affinierie/Cumerio bzw. mit RTB extrem überhoben hätte. Man kann sich nur ausmalen, wie A-TEC heute dastehen würde, wenn diese Acquisitionen durchgegangen wären... auch wenn sie strategisch Sinn gemacht hätten, ist ganz offensichtlich die Belastbarkeit der Gruppe völlig überschätzt worden. Das hat nur beschränkt etwas mit der Finanzkrise zu tun

Andererseits ist die ATB ein Laden, bei dem wir zwar gute Ansätze erkennen können (Project Motors vs Industrial Motors), allerdings geht diese Neuorientierung viel zu zögerlich voran.

Die Margen im Maschinenbau waren auch in Zeiten der Hochkonjun ktur eher kläglich. Mal schauen ob die über BE bleiben.

Die Margen im wichtigsten Segment Anlagenbau sind auch zu hinterfragen. Umsatz aund Auftragseingänge sind wichtig aber halt nicht alles.

Ein sehr fragwürdiges Signal sendet Kovats mit seinem (nicht A-TEC) Interesse an der M-Real Papierfabrik. Für Brancheninsider ist kaum nachvollziehbar, wie man sich an einer Papierfabrik in Österreich beteiligen kann, da die Zukunft hier alles andere als rosig erscheint. Er weiß es besser.

Trotz alledem ist A-TEC unterbewertet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.339.306 von PAPAPAPA am 09.01.09 10:57:56jau,der papierabsatz ist derzeit gelinde gesagt zum k.
aber bitte......mal schauen,was die draus machen.2008 und 2009 war definitiv von "papierabsatzschwächen" geprägt-da hatte jeder in der branch hart zu kämpfen.

was für die zukunft:
warm anziehen in 2009-neuerliche bärenattacke ist im kommen:die berichtsaison wird furchtbar.....die arbeitslosenzahlen belegen es-IMHO.


US-Volatilitäts-Index signalisiert baldige Aktienmarktverluste
Kategorie: US-Markt News | Investmentstrategen / Technische Analysten | Top-Artikel | Uhrzeit: 14:04


Chicago (BoerseGo.de) - Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) hat für den S&P 500 vergangenen Oktober ein Kaufsignal gegeben, nachdem der US-Leitindex während dieses Monats mit dem größten Rückgang seit dem Crash des Jahres 1987 eingebrochen ist. Der VIX-Index stürzte seit dem Rekordhoch vom 20. November bei mehr als 80 Punkten mittlerweile auf 42,56 Punkte ab. Vergangenen Dezember musste der am meisten verwendete Indikator zu Preisschwankungen den bislang stärksten Monatseinbruch seit dessen erstmaliger Erstellung vor 18 Jahren hinnehmen. Gleichzeitig erholte sich der S&P 500 um mehr als 20 Prozent. Vergangenen Donnerstag verlor der VIX-Index 1,9 Prozent, nachdem der Tag zuvor mit einem Anstieg von 13 Prozent einhergegangen ist. Daraus ergibt sich nun Experten zufolge ein bärisches Signal für den Aktienmarkt.
Das Aktienrückkaufprogramm stand am Jahresende bei 5,7 % (ca 1.5 M Aktien) von insgesamt genehmigten 10%. Durchschnittskurs war Euro 14.6.

Ein bißchen Pulver ist da ja noch vorhanden. Ich gehe davon aus, daß in den nächsten Wochen ein bißchen Zurückhaltung geübt wird, aber gegen Ende des ersten Quartals wieder größere Zukäufe aus diesem Programm laufen werden.
- 5.5 % ... warum dieser brutale Sell-Off auf diesem niedrigen Niveau ?
A-TEC schließt heute erstmals in seiner Historie mit einer Börsenkapitalisierung von unter 170 Mio Euro. Wo führt das bitte noch hin ? Das Rätsel wird von Tag zu Tag größer....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.365.443 von PAPAPAPA am 13.01.09 17:55:57da kann eigentlich nur mehr der konkurs kommen

:laugh:
6,41.
da sag nochmal einer,ich sein pessimist,gell?

sollte mal lieber ein paatr schulden abbauen,bevor heuschrecken interesse zeigen,....just my 5 cents.
lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.368.549 von AlaskaBear am 14.01.09 08:33:54.. Kovats hat die Schulden in den letzten zwölf Monaten deutlich reduziert. Da kann man nichts sagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.369.009 von PAPAPAPA am 14.01.09 09:47:32...und mit welcher kohle soll da die papierfabrik geschnupft werden (wenn das so ein toller deal ist,warum kauft das werk dann nicht die mondi gruppe?-die hat ja fachliche kompetenz in dem bereich...?).

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.369.477 von AlaskaBear am 14.01.09 10:33:43Die Papierfabrik hat nichts mit A-TEC zu tun, sondern rein mit Kovats. Bitte genau lesen !
13.01.2009
Metallbranche
Norddeutsche Affinerie goes China
von Martin Murphy

Der Finanzkrise zum Trotz will die Norddeutsche Affinerie weiter wachsen – vor allem außerhalb Europas. Nach Informationen des Handelsblatts sieht der Kupferproduzent dafür in Asien und Südamerika gute Chancen. Ganz fest dabei ins Visier genommen dabei: China. Die Norddeutsche Affinerie rüstet sich für Übernahmen.

HAMBURG. Der Kupferproduzent Norddeutsche Affinerie will seine Präsenz über die Grenzen Europas hinaus ausdehnen. Dazu rüstet sich das Hamburger Unternehmen für Akquisitionen: „Für die Kupfererzeugung sehe ich Chancen in Asien und Südamerika“, sagte Vorstandschef Bernd Drouven dem Handelsblatt. Im Visier hat er vor allem China, den weltweit größten Absatzmarkt für Kupfer. Dort will die Regierung neue Kapazitäten aufbauen. Wenn diese Projekte realisiert würden, wolle sich das Unternehmen daran beteiligen.

Der Konzern bereitet sich damit auf einen neuen Anlauf vor, in Asien Fuß zu fassen. Vor einigen Jahren hatten die Norddeutschen schon einmal einen Einstieg versucht, hatten aber mit dem chinesischen Partner keine Einigung erzielen können.

Neben dem Bau und Kauf neuer Fertigungskapazitäten hält Drouven auch Ausschau nach Zukäufen in der Weiterverarbeitung. „Die Bewertungen der Unternehmen sind gesunken, damit gewinnt das Thema an Attraktivität“, sagte er. In den kommenden sechs bis zwölf Monaten stünden bei einigen Konkurrenten zudem Refinanzierungen an, die sich im jetzigen Marktumfeld schwierig gestalten könnten. Die Banken verlangten kräftige Aufschläge bei der Vergabe neuer Kredite. Für manchen Wettbewerber könnte sich das Geschäft dann nicht mehr lohnen. „Daraus ergeben sich Möglichkeiten für uns“, sagte Drouven.

Mit dem Großaktionär Salzgitter im Rücken und der weitgehend vollzogenen Integration der im vergangenen Jahr erworbenen Cumerio sieht Drouven damit Platz für neue Expansionsschritte. Der Markt werde sich weiter konsolidieren und dies sei nötig, um die Effizienz der Branche zu verbessern, sagte er. „Die Kupferindustrie ist stark fragmentiert, um neue Prozesse zu entwickeln, ist eine breitere Basis nötig.“

Ein Teil der Verbindlichkeiten, die zum Kauf von Cumerio aufgenommen worden waren, wurde bereits getilgt. Refinanzierungen stehen bei dem Unternehmen derzeit nicht an. Für Akquisitionen müsste der Konzern allerdings frische Kredite aufnehmen. Drouven sieht sich dabei aber in einer starken Position: „Wenn wir die Übernahme von Cumerio gut verdaut haben, dann schafft das Vertrauen bei den Banken.“

Der seit knapp einem Jahr amtierende Vorstandschef sieht sein Unternehmen durch den Einstieg des Stahlproduzenten Salzgitter gestärkt. „Die solide Aktionärsstruktur hilft uns“, sagte er. Salzgitter kontrolliert 22 Prozent der Norddeutschen Affinerie, und könnte seine Beteiligung ausbauen: Ein Übernahmeangebot ist erst ab einem Anteil von 30 Prozent fällig.

Die Firmen loten nun Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit aus. Zu den Feldern, in denen durch Kooperationen Einsparungen erzielt werden könnten, zählten Technologien und Logistik. „Für beide Gesellschaften werden wir einen Vertrag haben, in dem die Modalitäten der Kooperation festgeschrieben sind“, sagte Drouven. Die finanziellen Synergien hätten aber nur einen begrenzten Umfang.

Drouvens Einschätzung nach wird der Kupfermarkt nur in geringem Umfang von der Konjunkturkrise getroffen – anders als etwa die Stahlbranche. „2009 werden wir einen kleinen Rückgang sehen.“ Im vergangenen Jahr war die weltweite Produktion laut Konzernangaben noch um fünf Prozent auf 18,8 Mio. Tonnen gewachsen. Drouven rechnet damit, dass der Bedarf in den kommenden Jahren weiter zulegen wird. Für 2020 prognostiziert er eine weltweite Nachfrage von 28,2 Mio. Tonnen. Treiber soll China sein.

Auch wenn Drouven für das laufende Jahr für die Branche voller Hoffnung ist, zeigt sich der Kupferpreis vom schwachen Marktumfeld belastet. Seit Juli hat sich dieser mit zuletzt 3169 Dollar mehr als halbiert. Drouven sieht seinen Konzern davon aber nur gering belastet, wie er beteuert. Bei Bestellungen wird anders als bei Stahl der aktuelle Börsenwert von Kupfer als Grundlage genommen. Darauf kommt ein verhandelbarer Aufschlag, mit dem der Konzern seine Kosten deckt.

Mit einer Prognose für das Gesamtjahr hält sich Drouven zurück. Er betonte aber, dass das erste Quartal schwierig werde. Grund sind Abschreibungen auf den Lagerbestand. Analysten zeigen sich skeptisch. Die Deutsche Bank stufte mit Verweis auf das schwache Marktumfeld die Aktie zurück und kürzte ihre Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr um 41 Prozent. Der Konzern sei zwar gut aufgestellt, aber es sei an der Zeit, erst einmal Luft zu holen, urteilte Analystin Katja Filzek.

Quelle: Handelsblatt
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.370.745 von PAPAPAPA am 14.01.09 12:31:31o.k.-hast recht.
heute ist aber ein grottenschlechter tag an den börsen.....
da schaue ich mal,wo im diagramm denn nun für die a-tec irgendeine unterstützung auf dem weg nach unten sein könnte....2009 wird für viele "nicht-bären" ein langes jahr werden-IMHO.
lg
lieber Alaaskabear,

Wenns Dich beruhigt...

14.01.2009 M-real sperrt Papierfabrik Hallein zu

485 Leute müssen gehen - Zellstoffherstellung wird fortgeführt

Der Papierhersteller M-real stellt in seiner Fabrik in Hallein die Produktion ein. Mit Ende April wird das Werk zugesperrt, teilte M-real am Mittwoch auf seiner Hompepage mit. Bis 2010 müssen 485 der 680 Beschäftigten gehen. Die Zellstoffproduktion sowie die Energieerzeugung sollen fortgeführt werden. Die Produktion von feingestrichenen Papieren wird schon mit 30. April dieses Jahres beendet.

Die Papierfabrik im deutschen Gohrsmühle soll bis in den April hinein weiterproduziert werden. Der Output stehe bis dahin unter Beobachtung. Beide Fabriken machen laut M-real seit längerer Zeit Verluste, da diese - wie die europäische Papiererzeugerindustrie allgemein - unter Überkapazitäten litten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.373.616 von PAPAPAPA am 14.01.09 16:56:46da werden österreichweit noch viele in den konkurs schlittern,wennst mich fragst.
in deutschland rechnens mit bis zu 5 millionen arbeitslosen bis 2010.unvorstellbar-vorerst mal.....

lg
;)

Mahlzeit erstmal...........,wenn mir jemand letztes Jahr jemand gesagt hätte A-TEC steht bei 6 € hätte ich diesen für verrückt erklärt,bin noch letzts Jahr bei 96 raus und jetzt dieses Drama.....................Geldvernichtung ohne Gleichen,bekomme jetzt die 10 Fache Anzahl shares fürs gleiche Geld,ich kann es nicht glauben,überlege mir jetzt eine gute Schüppe zu gönnen,bin aber am überlegen ob ich mechel oder a-tec kaufen soll,werde nichts überstürzen aber wo ist der Boden............?
Gruß

Hennep
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.380.648 von hennep am 15.01.09 13:56:1796 dividiert durch 4 ergibt: 24.
du bist also bei 24 raus.

den boden wirst irgendwo zwischen 4,5 und 6 finden.
ohne bezug auf richtigkeit-nur mein bauchgefühl.
ich habs auch nicht nötig,dir diesen zielkurs mit fakten zu untermauern-die 6,5 habts mir ja eh auch nicht geglaubt.

den rest beantwortet user papa mal 2.
der gibt dir einen abriss vom unternehmen.wennst willst....

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.380.819 von AlaskaBear am 15.01.09 14:17:25:lick:

Danke erstmal Alaskabear................:-)
ne ich bin bei 92 rein und bei 96 wieder raus.......Gott sei dank,den Verlust hätte ich nicht so schnell verschmerzen können.
Lese ja fleißig hier was Papa Alees schreibt,aber die Krise schlägt ja erstmal jetzt voll durch,habe letztes Jahr Totalverlust bei Washington Mutual verkraften müsse,bin aber noch mit einem blauen Auge raus.Krise als Chance,so sehe ich es,und es ist eigentlich egal bei einem Horizont von 3-5 Jahren ob ich bei 6 oder 5 einsteige.Habe aber auch noch Michel im Visier,schau Dir dort mal den Chart an,gleiche Dilemma,obwohl die sehr gut aufgestellt sind,aber Yukos läßt grüßen.Reinste Panik....aber wenn ich träumen darf und A-Tec in 3 oder 5 jahren wieder in alte Höhen kommt,hat sich das investment,mehr als gelohnt.
Dir und Deinen Investments viel Glück,können wir alle gebrauchen

MFG

hennep
;)

Tschuldige...vorletzts Jahr........und Wert heißt.......Mechel
A0DkXW.......................!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.381.036 von hennep am 15.01.09 14:44:36Lieber hennep,

Zuallererst: Wie von Alaskabear erklärt, wurde durch den Split die Anzahl der Aktien vervierfacht.

Wenn ich mir den Kursverlauf der A-TEC ansehe und mir in Erinnerung rufe, daß ich (nachdem ich einen netten Gewinn im oberen Bereich bei zw. 150 und 180 gemacht habe) bei Kursen um die 130 (= 33) wieder eingestiegen bin (um mich auf 20 runterzumischen), muß ich mich fragen, ob ich mein Lehrgeld zurückzahlen sollte. Damit bin ich allerdings nicht alleine. Auf breiter Flur stehen Experten herum, die vom Ausmaß dieser Krise völlig überrascht wurden. Leute die Konzerne aufgebaut haben werfen sich vor Züge, etc.

Ich bin so froh, daß Kovats Glück dabei hatte, daß seine Strategie eben nicht aufging, sondern durch Behörden, Banken,.. verhindert wurde (was habe ich mich damals geärgert...). Sonst wäre nämlich die A-TEC heute möglicherweise..... Aber so hat A-TEC die Verschuldung von ca. 1 Mrd auf zuletzt ca. 250 Mio reduzieren können. Der Börsenkapitalisierung dieses 3 Mrd Konzerns der bei einer durchschnittlichen EBIT-Marge 150 Mio Gewinn rausbläst steht derzeit bei etwas mehr als 150 Mio Euro.

A-TEC muß nun seinen Hausaufgaben mit Hochdruck nachgehen. Es gibt viel zu tun vor allem in der Antriebstechnik und beim Maschinenbau. Die Kupfersparte hat zum jahresende wohl die schlimmsten Abwertungen durchgebucht. Der Auftragspolster der bedeutensten Sparte Anlagenbau ist hoch. Ich glaube er wird ausreichen, um A-TEC im nächsten Jahr in der Gewinnzone zu halten.

Daß A-TEC in der Vergangenheit seine Ziele wiederholt nicht erreicht hat, hilft natürlich nicht gerade.

Das alles sollte eingepreist sein und wenn der turn-around hoffentlich im zweiten HJ kommt, dann werden wir wohl stärkere Kursanstiege sehen.

Irgendwer hat in den letzten Tagen fast wahllos Material abgeworfen. Ich kenne den Hintergrund natürlich nicht. Aber dem Kurs hat´s natürlich brutal geschadet.
.. was mich im übrigen bei meiner Investitionsentscheidung bestärkt ist die Tatsache, daß Kovats - der die Gruppe natürlich in- und auswendig kennt - selbst massiv bei deutlich höheren Kursen zugegriffen hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.381.988 von PAPAPAPA am 15.01.09 16:20:18;)

Danke schön für Dein Statement..........die Krise ist weit aus größer als vermutet.......siehe COBA.....Bac...citi DB...usw......................halte mein Geld erstmal auf Geldmarktkonto fest,und das Herr Kovats bei höheren Kursen gekauft hat,ist zwar ein gutes Zeichen,aber siehe Blessing und co,der hat auch bei 20 und höher gekauft,guck Dir an wo Coba heute steht...........Coba(Commerzbank)......................!
Beobachte weiter........viel Glück Allen..........Nerven braucht man..................:-)


gruß

Hennep
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.382.246 von hennep am 15.01.09 16:43:37Absolut. Nerven wie Stahl.

Ich sehe keine Hinweise die den aktuellen Absturz rechtfertigen. Da lädt einer ab, weil ihm der Cash ausgeht. Soll´s geben.
Im BörsenExpress ist auch ein Research-Artikel von der Volksbankengruppe veröffentlicht, der einen Vergleich mit der PEER-Gruppe gibt. Die Abschläge bei A-TEC sind phänomenal.

Es ist derzeit relativ still was den Ausblick für das laufende GJ betrifft. Am 22. 1. gibt´s ja die Investorenkonferenz in Kitzbühel. Da sollte dann m. E. mehr verraten werden. Hope the best. ;)
Die armen Serben, keiner will sie jetzt mehr. Deripaska verkauft ein Großinvestment nach dem anderen und A-TEC ist vorsichtig geworden. :D

Serbische RTB Bor: Keiner will kaufen - Ausschreibung wird verlängert
Der dritte Privatisierungs-versuch für den serbischen Kupferproduzenten RTB Bor steht unter keinem guten Stern. Der Verkauf von 67 Prozent, an der Firma an der sich einst auch Mirko Kovats interessiert zeigte, droht zu Scheitern.

Die im November 2008 veröffentlichte dritte Ausschreibung für den Verkauf von 67 Prozent der Anteile am serbischen Kupferproduzenten RTB (Rudarsko-topionicarski Kombinat Bor) steht offenbar unter keinem guten Stern. Bis gestern, Donnerstag hat niemand die Privatisierungsunterlagen kaufen wollen. Die serbische Privatisierungsagentur hat deshalb die Frist für den Erwerb der Unterlagen bis zum 16. Februar verlängert. Sie wäre eigentlich heute, Freitag, ausgelaufen.

Auch die Frist für die Offerte selbst wurde bis zum 27. Februar verlängert, berichtete die serbische staatliche Nachrichtenagentur Tanjug am Donnerstag. Ursprünglich hätten potenzielle Angebote bis zum 30. Jänner gelegt werden sollen.

Der letzte Privatisierungsversuch scheiterte im Vorjahr daran, dass die börsenotierte A-Tec des österreichischen Industriellen Mirko Kovats den vereinbarten Kaufpreis von 466 Mio. Dollar (356 Mio. Euro) nicht bezahlte. Ein erster Privatisierungsversuch war 2007 ebenfalls erfolglos verlaufen. Der damalige Käufer, die rumänische Firma Cuprom, vermochte die Bankgarantien im Wert von 400 Mio. Dollar nicht zustellen. Der Kaufvertrag wurde daraufhin aufgelöst.

Für RTB wird ein strategischer Partner gesucht, der mindestens 300 Mio. Dollar in den Betrieb investiert. Außerdem soll er die Verbindlichkeiten des Unternehmens aus der laufenden Geschäftstätigkeit übernehmen.
Die Börsenkapitalisierung der A-TEC entspricht derzeit etwa einem Drittel ihres Buchwertes. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.403.420 von PAPAPAPA am 19.01.09 14:56:57vier mal vier ist sechzehn.

das wird immer weniger.......vier,ich höre dich leise wimmern.....

lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.403.605 von AlaskaBear am 19.01.09 15:20:53Es ist wohl so, daß ein größerer Investor laufend größere Stückzahlen abgibt, weil er ganz offensichtlich Liquiditätsbedarf hat. Anders kann ich mir diese Vorgänge nicht erklären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.403.627 von PAPAPAPA am 19.01.09 15:24:41ne,das stimmt schon,was du da sagst.ist ja möglich.

hier noch was:
Australien soll vor erster Rezession seit 17 Jahren stehen
Kategorie: Asien-News | Uhrzeit: 15:08


Canberra (BoerseGo.de) - Die australische Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach einer beispiellosen Wachstumsperiode von 17 Jahren voraussichtlich in eine Rezession rutschen. Davon geht das Konjunktur-Beratungsunternehmen Access Economics aus. Damit widerspricht Access Economics der Einschätzung des Internationalen Währungsfonds von vergangenen November, wonach Australien als einer der wenigen Industrienationen in 2009 von einer Rezession verschont bleiben wird.

Die Experten sehen weiters die Wahrscheinlichkeit, dass die australische Zentralbank den Leitzins bereits bald von derzeit 4,25 Prozent auf 2,5 Prozent massiv senkt. Für Australien dürften sich in 2009 Ähnlichkeiten zum letzten Rezessionsbeginn im Jahr 1990 ergeben. Es sei aber noch nicht klar, wie schlimm es diesmal wird. Als erschwerend für Australien erweise sich vor allem die Abkühlung in China. Dadurch drohe erheblicher Gegenwind beim Verkauf von Rohstoffen wie etwa Kohle und Eisenerz.



wie gesagt-ist was ganz normales.
ich sehe derzeit abwärtungspotenzial in den indices von 20-28%.
sollte ich das nochmal eins zu eins auf die a-tec umlegen,dann landen wir bei....na?
4,07.oder drunter.....

dann kannst von günstig sprechen in den indices.
und auch bei einzelwerten.....
just my 5 cents.

lg ;)
Im Moment steht man besser an der Seitenlinie!

Aus dem Börsenexpress 19.01.2009

A-Tec - Gegenwind dürfte anhalten
Unicredit senkt das Kursziel auf 7 Euro

Mit Ausnahme des Segments Anlagenbau sollte der A-Tec Konzern im aktuellen Marktumfeld mit einem anhaltend rauen Gegenwind konfrontiert sein, erwarten die Analysten von Unicredit (CA IB). Das Management (im Bild: CEO Mirko Kovats) hat bereits angekündigt, rund 20% der Belegschaft im Bereich Antriebstechnik abzubauen. Auch bei den Werkzeugmaschinen soll gespart werden. "Unserer Ansicht nach werden Einsparungen bei der Belegschaft nicht ausreichen, da der anhaltend starke Auftragseingang im Anlagenbau die starken Rückgänge beim Kupferpreis nicht kompensieren kann", so Analyst Harald Weghofer.

Folglich kürzt er die Schätzungen für den Gewinn je Aktie 2009 von 2,89 auf 1,69 Euro, 2010 sollte der Gewinn je Aktie bei 1,66 Euro zu liegen kommen. Das Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten reduziert Weghofer von 17,5 auf 7 Euro.
(bs)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.404.873 von Montags am 19.01.09 17:24:58Ich verstehe die von Unicredit in 2009 erwarteten Auswirkungen des Kupferpreises nicht. Der Kupferpreis ist ja bereits zum Jahresende 2008 auf unter 3000 gerasselt und damit sollte die Lagerabwertungsphase wohl beendet sein. Da liegt er wohl falsch.
Die Aktie notiert unter 6 Euro. Die Marktkapitalisierung fällt auf 150 Mio. Der Kupferpreis ist über Monate gefallen und geht in eine Seitwärtsbewegung mit leicht steigendem Trend über. Die Gewinnschätzungen wurden deutlich auf 45 Mio (Unicredit) zurückgenommen. Wenn man sich die Finanzierungsseite ansieht, gibt es keine größeren Fälligkeiten in den nächsten 12 - 24 Monaten.

Das Schlimmste müßte doch endlich vorüber sein, oder ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.407.754 von PAPAPAPA am 20.01.09 07:51:29ja,5 investmentbanken sind de facto PLEITE.
und die schottenbank auch-die habens dann gleich mit dem steuergeld quasi verstaatlicht.die deutsche bank hat mal eben 4,8 milliarden verlust verbucht-der boss ackermann bekam den kollaps und wurde wegen "magenverstimmung" eingeliefert....die realwirtschaft wackelt wie im hurrikan und die zinssenkungen gehen am normalo und an den kleinen firmen quasi spurlos vorbei,da deren zinssätze von den banken vierteljährlich angepasst werden.

das schlimmste ist noch nicht vorüber-wir stecken da noch mittendrin.2010 ist das schlimmste vorüber-bis dahin krachts noch einige male ganz gewaltig-was dir die börsen samt einzelwerte gnadenlos nach unten drückt-IMHO.

lg
Jede Krise hat ja auch ein Ende. Natürlich wird´s noch einige Zeit dauern bis es wieder aufwärts geht. Faktum ist jedoch, daß die A-TEC derzeit durch eine Restrukturierungsphase geht, d. h. auf die Krise gezielt reagiert. Ich gehe schon davon aus, daß Kovats mit seiner Hütte gestärkt aus dem ganzen Schlamassel hervorgehen wird.

Der Anlagen- und der Maschinenbau sind langfristig kein Thema. Der Kupferbereich ist wichtiger Teil der Strategie und wird auch wieder zurückkommen. Für mich stellt sich nur die Frage, im welchem Umfang man die ATB mitschleppen will. Die Industrial Motors werden ja hoffentlich ausreichend verschlankt.

Diese Woche soll man ja mehr hören. A-TEC präsentiert ja auf der Investorenkonferenz in Kitzbühel seinen Ausblick für das laufende Jahr. Wenn wir hier ein EBIT-Marge im Bereich von im Bereich um die 3 % sehen, geht´s sicherlich wieder nach oben. Ich wüßte auch nicht, was dem entgegenstehen könnte. Einzig vielleicht das Thema, wie Kovats evtl. Restrukturierungskosten finanzieren will. Aber das ist ja steuerbar.
20.01.2009 Drucken | Mailen | Bookmarken A-Tec - die Herausforderungen und Chancen in 2009
Börse Express-Fragenkatalog für 2009 - Antworten von Gerald Wechselauer

Börse Express-Fragenkatalog für 2009 - Antworten von Gerald Wechselauer

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für Ihr Unternehmen in 2009?
Die grössten Herausforderungen für 2009 resultieren aus einer sich zunehmend verschärfenden Krise der Real- und Finanzwirtschaft. Die Prognosen werden beinahe wöchentlich nach unten revidiert. Operativ wird es wichtig sein, 2009 mittels striktem Kostenmanagement, Abbau der Verschuldung eine gute Basis für den zu erwartenden Aufschwung 2010 zu legen. Die Entwicklungen im Bankensektor haben arbeitsplatzvernichtende Auswirkungen auf nahezu alle Unternehmen.
Wird es in Ihrem Unternehmen Einsparungsmassnahmen geben? Welche?
In Bereichen wo wir vom Konjunkturabschwung unmittelbar betroffen sind, wie z.B. bei Industriemotoren oder kleineren Werkzeugmaschinen, haben wir schnell reagiert und es sind schon entsprechende Kostensenkungsmassnahmen umgesetzt worden. Sollte sich die Situation weiter verschlechtern, müssen wir entsprechend nachjustieren. Erweiterungsinvestitionen und Akquisitionspläne sind derzeit weitgehend aufgeschoben.
Jede Krise bietet auch eine Chance. Wo sehen Sie diese für Ihr Unternehmen?
Derzeit überwiegen eindeutig die Risken und die Strategie ist erst einmal abwarten. Die Krise wird aber sicher zu einer Marktbereinigung führen, Mitarbeiter, vor allem Techniker, werden wieder leichter verfügbar sein. Interessante Akquisitionsmöglichkeiten tun sich bereits auf für Ende 2009 oder 2010.
Inwiefern passen Sie die IR-Tätigkeiten an die aktuelle Situation an?
Aus den gesetzlichen Anforderungen der Börsenotierung für die A-Tec und ATB entsteht entsprechender Arbeitsaufwand, der unabhängig von der aktuellen Börsesituation ist. Solange wir keine geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht haben und die Turbulenzen an den Kapitalmärkten sich nicht legen, gehen wir von einem geringen Investoreninteresse an in Wien notierten Titeln aus. Investor Relations nimmt aber weiterhin an Events oder Roadshows teil.
Warum sollte man die Aktie Ihres Unternehmens jetzt kaufen?
Trotz der Krise haben alle 4 Divisionen der Gruppe ein solides Geschäftsmodell und unsere Wachstumsstory ist weitgehend intakt. Von der Bewertung her sind viele Unternehmen an der Wr. Börse derzeit sehr günstig, auch A-Tec. Unsere Aktie ist jedoch extrem unterbewertet, wir sind von der Old Economy nachhaltig als richtigem Geschäftsmodell überzeugt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.408.432 von PAPAPAPA am 20.01.09 09:50:37fragt sich halt nur,wann das ende in sicht ist gell?

RBS-Debakel: Märkte preisen erhöhtes Insolvenzrisiko ganzer Staaten einKategorie: US-Markt News | Top-Artikel | Uhrzeit: 11:27

London (BoerseGo.de) – Weltweit zerrt die Kreditkrise immer weitere Banken in die Insolvenz. Professor Nouriel Roubini schätzt, dass der Abschreibungsbedarf für US-Banken alleine bei 3,6 Billionen US-Dollar liegen könnte, während diese nur mit 1,4 Billionen US-Dollar kapitalisiert sind. Dies käme einer Pleite des Bankensystems in den USA gleich. Doch es trifft nicht nur Banken. Nach Island ist bekannt, dass auch kleine Länder von der Krise betroffen sein können.

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, wie es außerdem mit der Zahlungsfähigkeit etablierter Volkswirtschaften steht. Der US-Bundesstaat Kalifornien will ab Februar fällige Zahlungen in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar vorerst nicht begleichen. Dabei handle es um radikale Maßnahmen der von Gouverneur Arnold Schwarzenegger geführten Regierung, um eine Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz des Bundesstaates abzuwenden.

Der kalifornische Finanzminister John Chiang kämpft mit einem Bahrmittelengpass – nicht zuletzt wegen dem fast 42 Milliarden Dollar schweren Budgetdefizit des Bundesstaats. Den meisten gesetzlichen Zahlverpflichtungen zu Schul- und Gesundheitsprogrammen werde nachgekommen, so wird es gesagt.

Auch souveräne etablierte Volkswirtschaften bekommen Probleme. Erst wurde das AAA-Prime-Kreditrating von Island, Spanien und Griechenland abgestuft. Nun droht sogar eine Abstufung des Kreditratings von Großbritannien, berichtet Bloomberg. Nachdem sich die Regierung in London mit 70 Prozent an der angeschlagenen Großbank Royal Bank of Scotland Group Plc beteiligt hatte, sprangen die Kosten für eine Absicherung eines Kreditausfalls der britischen Regierung kräftig an.

Die Kosten der Versicherung von Kreditausfallrisiken lassen sich an Credit Default Swaps, kurz CDS, ablesen. Die CDS von Deutschland, den USA, Großbritannien, Spanien, Irland und Österreich sprangen am Dienstag nach Bekanntwerden der RBS-Nachricht auf neue Allzeithochs. Es war also noch nie zu teuer, Kreditausfallrisiken der jeweiligen Länder zu versichern. Oder andersherum gesagt: Es wurde vom Markt noch nie als so wahrscheinlich angesehen, dass es bei diesen Ländern zu einem Zahlungsausfall kommen wird.


lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.417.682 von AlaskaBear am 21.01.09 11:58:53abgesehen von den paar ortografischen Fehlern. Mittlerweile ist ja bekannt geworden, daß die Banken die Weltwirtschaft in die Sch.... gefahren haben.

Wenn ich mein Auto falsch parke, wird der Staat in längstens einer halben Stunden vorstellig und kassiert seine Strafe.

Wenn Banken die Weltwirtschaft auf Grund setzen, geschieht dies vor den blinden Augen der Staaten und es gibt kein Muh oder Mäh. Steinbrück hatte sich ja vor kurzem darüber beklagt, daß er von den Bankern "enttäuscht sei". Das setzt diesem Skandal die Krone auf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.418.108 von PAPAPAPA am 21.01.09 12:46:34stimmt.bin ich ganz bei dir...
Trotz alledem. Ich bleibe Optimist. Was hier abgeht ist ein Riesenskandal, aber er wird vorübergehen und ich glaube in sechs bis zwölf Monaten schaut alles wieder viel besser aus. Zuerst die Übertreibung nach oben, jetzt die Übertreibung nach unten. Die Wahrheit liegt in der Mitte und die ist bei A-TEC mittelfristig irgendwo zwischen fünfundzwanzig und vierzig. Bis dahin werden noch einige Monate ins Land ziehen,.. Just my opinion.
SOUNDS VERY GOOD... 3 % macht 90 Mio - mehr als doppelt soviel wie die Unicredit-Erwartung. ;)

Das Gute dabei ist, daß A-TEC mit einem sehr hohen Auftragsstand im Rücken durch das Krisenjahr 2009 marschieren wird. Und dann hoffen wir ja alle, daß es langsam wieder raufgehen wird. Ich bleibe Optimist. ;)


22.01.2009 A-Tec ist für 2009 zuversichtlich
Hoher Auftragsstand und -eingang geben gute Planungssicherheit


Im Rahmen einer Investorenkonferenz in Kitzbühel meldet die A-Tec Industries-Gruppe für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 eine erfolgreiche operative Entwicklung bei Auftragseingang und Auftragsstand. Demnach ist der Auftragsstand per 31.12.2008 in der A-Tec Industries Gruppe um 40% höher als ein Jahr zuvor und lag bei 3,25 (2.32) Mrd. Euro. Getrieben wurde dieses starke Plus durch starke Zuwächse in den Divisionen Anlagenbau und Werkzeugmaschinenbau als auch durch die erstmalige Berücksichtigung der französischen Gindre-Gruppe.

Hervorragend entwickelte sich insbesondere die größte Division - Anlagenbau - mit einem Plus von 44% auf 2,86 (1.98) Mrd. Euro. Die Division Antriebstechnik konnte ihren Auftragsstand aus Ende 2007 von 143,7 Mio. Euro fast wiederholen (137,3 Mio. Euro oder -4%). Die Division Werkzeugmaschinenbau schaffte ein Plus von 15% auf 228,4 (198,5) Mio. Euro. Wegfallen ist (durch deren Verkauf) die Division Minerals & Metals mit einem Anteil am Auftragstand von 21,6 Mio. Euro.

Der Auftragseingang hat sich im GJ 2008 in der A-Tec Industries Gruppe noch stärker entwickelt. Er legte um 84% auf 3,57 (1.94) Mrd. Euro zu. In der Division Anlagenbau
gelang fast eine Verdopplung auf 2,54 (1.32) Mrd. Euro oder +92%. Die Division Antriebstechnik war auch hier weitgehend stabil mit 404,6 (411,5) Mio. Euro Auftragseingang oder -2%. Auch die Division Werkzeugmaschinenbau war stark mit einem Plus von 91% auf 397,1 (207,9) Mio. Euro. Die Division Minerals & Metals hatte 2007 einen Betirag von 234,3 Mio. Euro geleistet.


Ausblick für 2009 moderat positiv
Bestärkt von der sehr guten Entwicklugn bei Auftragsstand und Auftragseingang verfügt die A-Tec Industries nach eigenen Angaben "über eine weitgehende Planungssicherheit für das laufende Geschäftsjahr." Das Management der A-Tec-Gruppe erwartet daher für das Geschäftsjahr 2009 einen Gesamtumsatz in Höhe von etwa 3 Mrd. Euro sowie eine EBIT-Marge von rund 3%.
Man darf ja eines nicht aus dem Blick verlieren und das ist der wirkliche Wert einer Anlage.

Die Banken sind teilweise auf ein Zehntel ihres Wertes gefallen, weil sie nach Millardengewinne nun Milliardenverluste produzieren und weil die Existenz vieler Banken mit einem mehr oder weniger groen Fragezeichen verbunden ist.

Die Börsenkapitalisierung der A-TEC ist ebenfalls durch den Faktor 9 gegenüber seinem Höchststand vor eineinhalb Jahren geteilt worden. Tatsache ist jedoch, daß sich A-TEC in diesen eineinhalb Jahren massiv entschuldet hat und nebenbei das EBIT auf einem Niveau um die 100 Mio gehalten hat. Nun erwartet man ein EBIT von ca. 90 Mio im Krisenjahr 2009 und diese Erwartung ist mit einem hohen Orderbacklog hinterlegt. D. h. es gibt hohe Planungssicherheit. Hinsichtlich der Kupferdivision kann man wohl kaum davon ausgehen, daß sich der Kupferpreis von diesem bereits sehr niedrigen Niveau weiter ermäßigen wird, sondern muß man vielmehr von einer Stabilisierung bis leichten Erhohlung ausgehen.

Wenn die A-TEC Industries Aktie auf Basis dieser Fakten sich nicht deutlich erholen sollte, wird das Rätsel vor dem wir hier stehen mit jedem Tag nur noch größer.
naja, jetzt haben wir wenigstens die 6 wieder zurückerobert. Das ging ja mit einem richtig guten Schwung. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.432.991 von PAPAPAPA am 23.01.09 09:56:15Hmmmmmm,

aber noch lange nicht so schlimm, wie bei Pa !
A-Tec mit Grossauftrag von EnBW
Tochter AE&E liefert einen Dampferzeuger für 85 Mio. Euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.433.497 von Kostolany1973 am 23.01.09 10:43:37A-TEC ist natürlich schon sehr tief gefallen, aber das Aufholpotential ist wohl wesentlich größer als jenes von PA, und dies nicht zuletzt auch wegen des Produktportfolios.
Ist das diese A-Tec, die Du wärmstens empfohlen hast?

Im Tausch zu PA??:look:


Hätten wir nur mal auf Dich gehört:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.439.722 von meislo am 23.01.09 20:56:32A-Tec ist nur noch günstiger geworden. Ich habe mich übrigens bei der PA mit einem netten Gewinnchen verabschiedet, bei A-TEC werden wohl noch etliche Monate ins Land ist, bis es soweit ist. Als Aktionär braucht man halt oft sehr langen Atem. Man muß dann aber auch im richtigen Moment aussteigen. Im übrigen gibt es derzeit weltweit nur wenige Aktionäre die im Plus sind...;)
Bei PA mit kleinem Gewinn verabschiedet mag ja sein. Nur das dort rausgezogenen Kapital bei A-Tec teuer investiert und nun Asche ist.


Lass gut sein.


Ich bin ja kein Unmensch und wünsche Dir mit der Entscheidung A-Tec doch für Dich auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.
;)
Ein für uns ungewohnter Anblick... ;)


23.01.2009 Drucken | Mailen | Bookmarken Kursgewinner und -verlierer der Börsewoche in Wien
Tops und Flops der abgelaufenen Handelswoche

Die größten Kursgewinner der letzten 7 Tage:


1. CENTURY CASINOS INC +11,61 Prozent
2. A-TEC INDUSTRIES AG +10,37 Prozent
3. IMMOFINANZ AG +7,50 Prozent
4. ZUMTOBEL AG +6,05 Prozent
5. CHRIST WATER TECHNOLOGY AG +4,52 Prozent
6. LENZING AG +3,35 Prozent
7. INTERCELL AG +2,85 Prozent
8. ANDRITZ AG +2,63 Prozent
9. OESTERR. POST AG +0,85 Prozent
10. AGRANA BETEILIGUNGS-AG +0,71 Prozent

Die zehn größten Kursverlierer der letzten 7 Tage:


1. EYBL INTERNATIONAL AG -55,94 Prozent
2. ERSTE GROUP BANK AG -24,35 Prozent
3. SW UMWELTTECHNIK AG -20,56 Prozent
4. WOLFORD AG -14,68 Prozent
5. STRABAG SE -14,42 Prozent
6. PALFINGER AG -13,80 Prozent
7. RAIFFEISEN INT. BANK-HLDG AG -12,80 Prozent
8. CA IMMO INTERNATIONAL AG -12,72 Prozent
9. AVW INVEST AG -12,39 Prozent
10. CA IMMOBILIEN ANLAGEN AG -11,90 Prozent
Im Erste Equity Weekly vom Freitag erscheint A-TEC am Cover mit Bezug auf den Auftragsrekordstand zum jahresende. Aufgrund der Unsicherheiten im Umfeld der Bereiche Antriebstechnik/Maschinenbau kann sich Walek jedoch nicht zu einer Buy-Empfehlung durchringen. Sein Kursziel bleibt deshalb weiterhin bei knapp € 12. Immerhin ein Potential von 100 % und das ohne Buyrating..;)
Von der Maschinenbaukonjunktur hört man ja sehr unterschiedliche aber insgesamt durchaus ermutigende Kommentare. Emco ist natürlich auch im Automotive-Bereich tätig und damit sicherlich von der Krise nicht völlig isoliert. Dies betrifft wohl vor allem die Magdeburger.. Insgesamt rechne ich mit einer halbwegs stabilen Entwicklung in diesem Produkt-Segment von A-TEC.

In der Antriebstechnik sind natürlich vor allem die Industrial Motors betroffen. Hier wird die Krise sicherlich stärkere Auswirkungen haben. Da jedoch die Restrukturierung schon in der Vergangenheit aufgenommen wurde, rechne ich damit, daß diese nun halt beschleunigt wird.

Insgesamt denke ich, daß die "downsides" im MB/AT durch die doch sehr starke Performance im Anlagenbau ausgeglichen werden wird. Die Kupfersparte ist halt eine Unbekannte, aber auch hier ist das downside-risk wohl halbwegs limitiert, nachdem sich der Kupferpreis seit Wochen zu stabilisieren beginnt.

We´ll see. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.446.896 von PAPAPAPA am 26.01.09 08:14:46aber papa,die blödsinnige liste is was für daytrader.
die börse ist derzeit so volatil,da zerbröselts jeden laien`,der sich da was auf längere sicht kaufen will-IMHO.
4,07.
ich bleibe dabei....zumindest die 5,0X rieche ich schon mit meiner bärenschnüffelnase....smile.
und die saure gurken zeit im sommer kommt erst noch....

hoffe,das war ortografisch fehlerfrei (war ein scherz).

lg :D
von Patrizia Reidl | 27.01.2009 | 17:09
Serbien: Kovats will für RTB Bor weniger zahlen
Der Industrielle und CEO des Mischkonzerns A-Tec, Mirko Kovats bestätigt sein Interesse am serbischen Kupferproduzenten RTB Bor. Die Frist für Offerte läuft bis Ende Februar.


Die Stadt Bor ist um die Kupfermiene RTB errichtet worden
Wien. Der CEO des börsenotierten Mischkonzerns A-Tec, Mirko Kovats bestätigte am Montag abend gegenüber dem WirtschaftsBlatt sein Interesse am serbischen Kupferproduzenten RTB Bor. Serbien will RTB in einem dritten Anlauf verkaufen. Die Frist, Offerte zu legen, endet am 27. Februar.

„Wir prüfen, ob wir ein Angebot legen“, so Kovats. Der Kaufpreis werde aber sicher nicht so hoch liegen wie letztes Jahr. Denn seither habe sich der Kupferpreis gedrittelt, so der Industrielle. 466 Millionen US-Dollar hätte Kovats letzten April zahlen sollen, A-Tec war damals der Bestbieter im zweiten Privatisierungsanlauf.

Preis nicht wichtig
Kovats scheiterte, weil Banken die Finanzierungszusagen wegen politischer Unsicherheiten zurückzogen. Das WirtschaftsBlatt berichtete.
„Für uns ist nicht der Preis ausschlaggebend“, so Milos Bugarin, Präsident der serbischen Wirtschaftskammer gegenüber dem WirtschaftsBlatt. Wichtig sei die Erhaltung aller Arbeitsplätze sowie eine bessere Rentabilität von RTB. Der Kupferproduzent hat in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres den Verlust auf 34,5 Millionen € ausgebaut. Die hohen Kupfererz-Verarbeitungskosten und die schlechte Arbeitsorganisation seien die Ursachen der Ergebnisverschlechterung gewesen, so RTB-Chef Blagoje Spaskovski

Bugarin freut sich jedenfalls über Kovats Interesse. A-Tec habe in Serbien bereits einige Unternehmen übernommen, und die erweisen sich alle als stabil in der Krise.
Serbiens Unternehmen brauchen derzeit frische Mittel zu günstigen Konditionen. Über eine Milliarde € soll ab Ende Februar an Unternehmen in Form von Krediten (Zinssatz 6,5 Prozent p.a.) und Garantien gegeben werden, so Bugarin.
Der war übrigens mit Delegation auf Infotour in der WKO, deren System der Pflichtmitgliedschaft die Serben zur Nachahmung animieren dürfte.
Die Katze lässt das Mausen nicht....

Nein im Ernst, Rohstoffe sind langfristig sicher ein tolles Investment, allerdings muss man Zukäufe auch verkraften können. Kovac hat den Verschuldungsgrad (endlich) gesenkt und ist nun drauf und dran den Schuldenstand wieder mindestens zu verdoppeln. Gäbe es innerhalb der A-Tec nicht genug zu tun, wären Zukäufe im Moment sicher keine schlechte Idee.
Aber Baustellen gibt es in der A-Tec und das lösen der internen Probleme sollte gerade in wirtschaftlich schwerem Umfeld vor jeder Expansion stehen.
Geht Kovac Strategie allerdings auf, dann ist A-Tec sicher zu zutrauen, die alten Höchststände in den nächsten 5 Jahren nicht nur wieder zu erreichen, sondern auch zu übertreffen. Aber das Risiko, das Kovac eingeht, ist kein geringes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.459.229 von marhah am 27.01.09 18:17:34Ich finde Kovats deshalb gut, weil er seiner Strategie treu bleibt und das auch in schwierigen Zeiten. Solche Leute setzen sich üblicherweise durch.

Das Jahr 2009 wird er voraussichtlich gut überstehen und in den nächsten zwölf Monaten wissen wir mehr wie´s dann weitergeht. Die Aufträge plätschern ja weiterhin (wie wir vorgestern wieder sahen) recht ordentlich rein.

Bezüglich RTB ist das Ganze natürlich eine Preisfrage. Wenn er den Laden zu einem vernünftigen Preis bekommt, sollten wir das Potential nicht übersehen. Ich traue Kovats zu, daß er die RTB in absehbarer Zeit in die Gewinnzone führt und langfristig ist Kupfer sicher ein interessantes Investment. Wenn ich mir die Analystenkommentare von vor eineinhalb Jahren ansehe, war der terminal value eine ganz wichtige Größe. Und dieser war damals nicht unwesentlich von den Kupferbeteiligungen mitbeeinflußt. RTB hat ja auch - wenn´s gut geführt wird und der Kupferpreis halbwegs paßt - einen riesigen Wert. Wenn er es schafft RTB zu einem vernünftigen Preis zu bekommen muß er zuschlagen.

Just my opinion.;)
.. hier läuft die Deadline für den RTB schon übermorgen ab. We´ll find it out.


Serbia: Austrian A-Tec eyes RTB Bor
16:12 - 28 January 2009
Austrian A-Tec said it is interested in buying the ailing copper mine and smelter RTB Bor, local media report. State-owned RTB Bor suffered losses of EUR 1.5 million (USD 2 million) in 2008, due to the 25-days production halt on excessive pollution.
In November, Serbia's Privatisation Agency launched a tender for RTB Bor for the fourth time, with the starting price set at EUR 232 million. A-Tec won the second tender but negotiations failed as the company failed to provide payment guarantees on time.

The deadline for placing bids for the 67% of RTB Bor, was set for January 30.

The prospective buyer of RTB Bor will be required to take over all EUR 309 million worth of company debts and to complete welfare and environmental protection programs.
Irgendwie alles ein bißchen widersprüchlich....

15.01.2009 19:29
Serbia extends deadline in 3rd tender for RTB Bor
BELGRADE, Jan 15 (Reuters) - Serbia has extended a bid deadline for a month in its third attempt to sell a 67 percent stake in troubled, state-owned copper complex RTB Bor, the Privatisation Agency said on Thursday.

Feb. 27 is the new deadline for submitting bids.

'The decision was made taking into account the global economic crisis, a very difficult situation in the world metals markets and the condition in which RTB Bor is at the moment,' the state-run agency said.

In the tender, published in early November, Serbia said it expected potential buyers to invest at least $300 million.

Since July 2008, when the government launched the third tender calling on prospective bidders to express interest, eleven companies have been identified as potential buyers, including Italy's KME and Greece's Aktor.

The list also included Canadian Dundee Precious Metals , India's Aditya Birla Group, Swiss-based commodities trader Glencore, Russian Copper Company, Bulgaria's Asarel-Medet, Cyprus-based East Point and one U.S. and two UK-based investment funds.

Run down during the 1990s -- a decade of wars, sanctions and economic mismanagement -- RTB Bor is estimated to have piled up $500 million in debts.

Attempts to sell it to Romania's Cuprom and Austria's A-TEC in the last two years failed.

(Reporting by Gordana Filipovic, Editing by Andrew Macdonald) Keywords: SERBIA COPPER/TENDER
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.459.229 von marhah am 27.01.09 18:17:34schulden sind derzeit pfui.

Kovac hat den Verschuldungsgrad (endlich) gesenkt und ist nun drauf und dran den Schuldenstand wieder mindestens zu verdoppeln.

bin mal gespannt,wie das dem kurs bekommt....
lg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.468.197 von AlaskaBear am 28.01.09 19:05:33Die Verschuldung liegt ja nach letztem Stand bei ca. 250 Mio. Ich glaube nicht, daß Kovats wieder 400 Mio für RTB hinlegen will, sondern deutlich weniger. Es ist ja bekannt, daß die Regierung vor allem am Verkauf und der Lösung der Probleme interessiert ist, als an der Höhe des Kaufpreises. A-TEC hat ja know-how, wie man in Serbien ein Unternehmen erfolgreich führt und ist sowohl im Anlagenbau als auch im Kupferbereich tätig. Ich könnte mir vorstellen, daß es hier durchaus Synergien geben kann.

Auf alle Fälle wäre der Zeitpunkt für einen Einstieg gut gewählt.

Just my opinion.
Ich denke es ist wichtig, daß man halbwegs gut durch die nächsten paar Monate kommt und dann wird man ja sehen, wo wir stehen.

Die Finanzkrise hat die Welt heftig gebeutelt und es dürfte schon noch einiges nachkommen.

A-TEC geht jedenfalls mit einem recht robusten Auftragsstand in die Krise und ich erwarte, daß der Aktienkurs in sechs bis zwölf Monaten wieder ganz woanders stehen wird. Recht viel schlimmer kann´´s ja kaum noch werden.
Wenn ich etwa einen Vergleich mit Andritz mache, kostet die A-TEC weniger als die Hälfte. Und Andritz ist schon saubillig.

Nach drei Quartalen 2008 hatte Andritz € 2,06 Net-Earnings per Share, bei A-TEC waren es € 1,40, d. h. Andritz erwirtschaftete um 32 % mehr pro Aktie. Der Aktiekurs der Andritz liegt aktuell bei ca. 22 die A-TEC bei 6. D. h. Andritz kostet um 74 % mehr.

Ich gehe davon aus, daß vierte Quartal bei A-TEC nicht besonders berühmt war und andererseits weist Andritz eine starke Cashposition aus /3/4 Mrd), während A-TEC Nettofinanzverbindlichkeiten hat (1/4 Mrd).

Andritz ist sehr, sehr billig und A-TEC ist heute keine 150 Mio mehr auf der Börse wert.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Konjunkturerwartungen, aber ich glaube nicht, daß der Weltuntergang kurz bevor steht. Diesen Eindruck könnte man jedoch bekommen, wenn man die Entwicklung der A-TEC Aktie verfolgt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.501.092 von PAPAPAPA am 03.02.09 12:30:29Korrektur: Andritz verdiente in den ersten neun Monaten um knapp 50 % pro Aktie mehr als A-TEC, der Aktienkurs liegt jedoch bei etwa dem Vierfachen der A-TEC-Aktie, d. h. er ist um 300 % höher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.494.219 von PAPAPAPA am 02.02.09 13:15:04ja,da kommt noch was-am freitag arbeitslosenzahlen,das dir schlecht wird-510.000 weitere stellen im jannuar verlustig gegangen u. kalifornien hat seit montag "kein geld",um seinen zahlungsverpflichtugen nachzukommen-not good.
http://www.godmode-trader.de/de/boerse-nachricht/Godmode-Kno…

nice week
;)
News - 04.02.09 10:20
euro adhoc-Stimmrechte: A-TEC Industries AG

Veröffentlichung gemäß § 93 BörseG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
--------------------------------------------------------------------------------
Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung.
Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Angaben zum Mitteilungspflichtigen:
-----------------------------------
Name: Capital und Industrie Investment AG
Sitz: Europaplatz 1a
Staat: Österreich
Angaben zum Emittenten:
-----------------------
Name: A-TEC Industries AG
Adresse: Wächtergasse 1, 1010 Wien
Sitz: Wien
Staat: Österreich
04.02.2009
A-TEC Industries AG veräußert 5,7 % der eigenen Aktien an die Capital und
Industrie Investment AG
Wien, 04. Februar 2009 - Die A-TEC Industries meldet den Verkauf von 1.497.227
Stück eigenen Aktien oder 5,7 % des Grundkapitals an die Capital und Industrie
Investment AG , eine 100%ige Tochter der M.U.S.T. Privatstiftung. Der
Verkaufspreis betrug 6,29 EUR je A-TEC Industries Aktie, wobei A-TEC Industries
ein Besserungsrecht für die nächsten 2 Jahre eingeräumt wurde.
Die Capital und Industrie Investment AG hält somit 3.004.623 Aktien oder 11,4 %
des Grundkapitals.
Emittent: A-TEC Industries AG
Wächtergasse 1
A-1010 Wien
Telefon: +43 1 22760
FAX: +43 1 22760-160
Email: office@a-tecindustries.com
WWW: http://www.a-tecindustries.com
Branche: Holdinggesellschaften
ISIN: AT00000ATEC9
Indizes:
Börsen:
Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX
Financial Times Deutschland

Folgen der Rezession: Kupfertitan sieht lange Rohstoffbaisse

von James Mackintosh und Javier Blas (London)
Mittwoch 4. Februar 2009, 10:57 Uhr


Dem Rohstoffmarkt könnten einem der wichtigsten Marktteilnehmer zufolge "sieben dünne Jahre" bevorstehen. Laut Michael Farmer, Gründer des Hegde-Fonds Red Kite, werden die Preise über eine lange Zeit auf tiefen Niveaus verharren. "Wenn wir davon ausgehen, dass die Rezession eine Weile andauern wird, werden die Rohstoffpreise fünf, sechs, vielleicht sogar sieben Jahre niedrig bleiben", sagte Farmer der Financial Times.

Die Aussagen Farmers finden in der Rohstoffwelt große Beachtung. Red Kite ist einer der größten Spieler auf dem Kupfermarkt. Farmer und Mitgründer David Lilley haben jeweils rund 30 Jahre Erfahrung im Handel von Industriemetallen. ANZEIGE

Die beiden stenggläubigen Christen werden wegen ihres großen Einflusses auch "God Squad" ("Gottesschwadron") genannt. Farmer arbeitete jahrelang für die deutsche Metallgesellschaft, einst der größte Kupferhändler der Welt.


Rohstoffbestände auf hohen Niveaus

Der gesamte Rohstoffmarkt geriet im Zuge der Kreditkrise unter Druck: Rohöl verbilligte sich von einem Rekordhoch von mehr als 147 $ im Juli auf inzwischen rund 40 $. Auch Industriemetalle wie Kupfer und Aluminium notierten auf niedrigen Niveaus - nicht zuletzt, weil die Lagerbestände anschwollen. In den Lagerhäusern der Londoner Metallbörse LME stapeln sich inzwischen rund eine halbe Million Tonnen Kupfer, das ist soviel wie seit Ende 2003 nicht mehr. Bei Aluminium sind es sogar 2,84 Millionen Tonnen - ein Rekord. Der Reuters/Jefferies-CRB-Rohstoffindex verlor seit Juli 54,2 Prozent seines Werts.

Farmers Markteinschätzung hat sich grundlegend gewandelt. Noch vor einem Jahr sagte er, dass die Welt wegen der neuen industriellen Revolution Rohstoffe höher wertschätzen müsste. Seine aktuellen Kommentare sind dagegen pessimistisch: "Wir sind vom Boom in die Baisse gerutscht. Das wird eine Zeit lang so bleiben", sagte Farmer, der aber auch mit einer geringen Volatilität bei Metallpreisen rechnet.

2008 erzielte Red Kite eine Rendite von 20 Prozent. Für Farmer und Lilley ist das ein einträgliches Geschäft. Im Geschäftsjahr, das im März 2007 endete, verdienten die Red-Kite-Partner bis zu knapp 35 Mio. Pfund. Das geht aus Meldung an das britische Register Companies House hervor.


http://de.biz.yahoo.com/04022009/345/folgen-rezession-kupfer…
Zum Aktiendeal:
Die Capital und Industrie hält jetzt 11,4 %
Die MUST hält m. W. 55 %
Schmidt hält mit seiner Stiftung ca. 7%
Macht zusammen knapp 75 %

Die CuI gehört ja zur MUST und könnte sich mit der Stiftung zusammentun, oder wie auch immer..., dann müßten noch 15% gekauft werden und es könnte zu einem Squeeze out kommen. Dazu fehlen beim aktuellen Kursniveau deutlich weniger als 20 Mio.

Für den Squeeze-out gibt es ja im Übernahmegesetz neue Regelungen. Auf alle Fälle sollten wir das Szenario nicht ausschließen.
Zu einem möglichen Squeeze-Out gibt es ja bereits einige Fälle nach dem neuen Gesetz Böhler,..). Grundsätzlich erhält diese "Gefahr" natürlich aufgrund des Kursverfalles der letzten Monate eine bestimmte Würze. Allerdings sollten wir uns nicht davon täuschen lassen, daß für die Ermittlung der Barabfindung der Aktienkurs entscheidend ist, sondern m W. die Methode des discounted CF Anwendung findet.

Grundsätzlich sei aber erwähnt, daß die 90 % Schwelle über den Zeitraum von einem Jahr bestehen muß. D. h. wir reden von diesem möglichen Szenario in frühestens einem Jahr. Zweitens kann jeder Aktionär durch eine Anfechtungsklage das Thema in die Länge ziehen. Dazu sind ca. 3 - 5 Jahre notwendig. In einem solchen Squeeze-out-Fall würde ich persönlich auf alle Fälle selbst ein Verfahren anstrengen, da Einigung im Verfahren auch auf andere Rückwirkung hätten und mit dieser muß ich selbst ja nicht unbedingt einverstanden sein.

D. h. ich persönlich sehe trotz der hohen Beteiligungen von Kovats & C keine wirkliche Drohkulisse, daß durch diesen SqueezeOut für viele Aktionäre die zumeist bei deutlich höheren Kursen eingestiegen sind, ein gröberer Verlust drohen könnte. Dies vor allem aufgrund der Fristen und meiner Einschätzung, daß man doch davon ausgehen sollte, daß sich die A-TEC in den nächsten Jahren gut entwickeln sollte.
Mal schauen wie sich die Lage in Brixlegg,.. entwickelt.

News - 05.02.09 16:04
Norddeutsche Affinerie führt Kurzarbeit ein - Personalabbau vorerst kein Thema

HAMBURG (dpa-AFX) - Auch beim Kupferproduzenten Norddeutsche Affinerie wird die Produktion eingeschränkt. Die Tochter Prymetall aus Stolberg habe Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit angemeldet, teilte der Konzern am Donnerstag in Hamburg mit. Den Mitarbeitern sollen vom Unternehmen jedoch Gehaltszuschüsse gezahlt werden.

Die Kurzarbeit sei wegen eines spürbaren Nachfragerückgangs insbesondere bei Walzprodukten nötig geworden, hieß es. Betriebsbedingte Kündigungen und Personalabbau will NA-Chef Bernd Drouven jedoch vermeiden. Prymetall produziert Bänder und Folien sowie Drähte aus Kupfer und liefert in starkem Maße der darbenden Autoindustrie zu./das/stw

Quelle: dpa-AFX
Wenn ich einen Blick auf GE werfe und daran denke, wieviel Potential in diesem Industriegiganten steckt und andererseits den Aktienchart verfolge (Hoch: ca. 60 Tief: ca. 10 (dzt) und vor einem Jahr noch bei über 40) fährt mir ein richtiger Schock in die Glieder. Natürlich spürt GE die Krise und natürlich wird GE Finance gebeutelt, aber wenn man daran denkt wieviel Talent und Potential in diesem Giganten steckt. Warren Buffett ist vor wenigen Monaten bei über $ 20 mit Milliarden eingestiegen...

So eine Wirtschaftskrise gibt es wirklich nicht in jeder Generation. Kann´s ja gar nicht geben.

Es geht wieder rauf und zwar früher als wir glauben.;)
Noch besteht die Chance, die Dinger günstiger zu erwerben als Kovats. Dessen niedrigster Kaufkurs liegt bei 6,29 und sein Mischkurs wesentlich höher......
Das Jahr ist noch jung und schon sind zwei dicke Fische reingekommen....... ;)

06.02.2009 AE&E Gruppe erhält EUR 80 Mio. Großauftrag im Bereich Energy from Waste aus Norwegen

23.01.2009 AE&E startet mit EUR 85 Mio.-Großauftrag ins neue Jahr: Lieferung eines Dampferzeugers für Heizkraftwerk in Eisenhüttenstadt/D

22.01.2009 A-TEC Gruppe startet mit Rekordauftragsstand von rund 3,2 Mrd. EUR ins Jahr 2009
Ich habe soeben ein Interview von Larry Fink - CEO and Owner of BlackRock gelesen - vom März 2008.

BlackRock ist ja einer der größten Investmenthäuser weltweit.

Hier der Schlußsatz:

"Is it fair that you feel optimistic about prospects in the US right now ?"

In the past eight weeks we have raised over $ 50 billion at BlackRock in our money market funds. This money that customers are worried about investing in long-dated assets-equities, real estate, and bonds. They´re just putting it in cash. And once there´s a feeling of stability, you´re going to see all this money - not just in BlackRock money market funds - reinvested. When that happens, there will be a massive rally, and it´s going to be too late. So what we´re trying to tell our clients is that we believe at these prices, now it is time to start investing. Don´t run away from risk. The market is paying you to take on some of this risk. March 13, 2008 5:00 PM EST - Business Week

Am 3 März 2008 schloß der Dow Jones bei ca. 12.500. Gestern ging er bei 8.063,5 aus dem Handel, d. h. um ca. 35 % tiefer. ;)

Larry Fink ist einer jener frühen promoter der CMOs (collateralized mortgage obligation), also jenen Monsters, die für die Finanzkrise hauptverantwortlich ist. Er gilt als einer jener Personen, die die Bilanzen der Kreditindustrie am Besten kennen und deshalb auch eine wichtige Beraterfunktion etwa für den neuen Finanzminister Geithner inne hat..
Ein paar Worte zur Konkurrenz im Kupfergeschäft (Kann es wirklich so schlimm sein, wie alle Analysten befürchten ?) Nächsten Donnerstag gibt´s Quartalzahlen von der Affi und dann sollten wir eine Idee haben, wie sich der Kupfermarkt (nach all den Abwertungen) so entwickelt hat.....

Norddeutsche Affinerie kaufen
12:12 - Bankhaus Lampe
Düsseldorf, 6 Feb. (newratings.de) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Marc Gabriel, empfiehlt weiterhin, die Aktie der Norddeutschen Affinerie (ISIN DE0006766504 / WKN 676650) zu kaufen.

Am 12.02.2009 werde die Norddeutsche Affinerie die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 präsentieren und um 15 Uhr nähere Details im Rahmen einer Analystenkonferenz geben.

Das Ergebnis werde nach Erachten der Analysten aufgrund des dramatischen Absturzes des Kupferpreises entsprechend negativ ausfallen. Die Bewertungseffekte, die in den vergangen Jahren positive Treiber gewesen seien, würden das Ergebnis in diesem Quartal entsprechend stark nach unten ziehen. Dabei dürfte das operative Geschäft der Norddeutschen Affinerie weiterhin solide verlaufen sein.

Mit der Bilanzveröffentlichung am 30.01.2009 habe der Vorstand die Marktteilnehmer auf ein schwächeres Geschäftsjahr 2008/09 eingestimmt. Die Belastungen aus der Vorratsbewertung seien hier maßgeblich. Dennoch erwarte man angabegemäß ein Geschäftsjahr, das insgesamt Ergebnisse auf einem guten Niveau abliefern werde. Der Absatz von Gießwalzdraht werde unter dem Vorjahresrekordwert liegen, was angesichts der Marktentwicklung in der Automobilindustrie und Elektroindustrie nicht verwundere. Ob dies auch bei den Stranggussformaten der Fall sein werde, hänge auch von den Infrastrukturmaßnahmen der Staaten ab. Deshalb sei eine konkrete Prognose derzeit noch nicht möglich.

Die Analysten hätten mit ihrem Kommentar vom 18.12.2008 zu den vorläufigen Zahlen auf die erwarteten Gewinnmitnahmen bei der Aktie hingewiesen. Diese hätten die Aktie auf Kurse unterhalb von 21 EUR gedrückt.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe halten das aktuelle Kursniveau der Norddeutsche Affinerie-Aktie für attraktiv für einen Einstieg. Die Bewertungseffekte seien einmaliger Natur und dürften ebenso wie Bewertungsgewinne in der Vergangenheit nicht überbewertet werden. Das Kursziel werde unverändert bei 33 EUR gesehen. (Analyse vom 06.02.2009) (06.02.2009/ac/a/d)
Interessant, d. h. die Erste erwartet für A-TEC einen 2009er Gewinn von € 16.9 Mio (0,63 x 26,4 Mio Stück). Sehr interessant.


06.02.2009 15:57
Erste Group senkt A-Tec-Kursziel von 11,60 auf 6,20 Euro
Die Analysten der Erste Group haben das Kursziel für die Aktien des heimischen Mischkonzerns A-Tec (News) von 11,60 auf 6,20 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Halten" wurde bestätigt.

Auf Basis des guten Orderbuches rechnen die Experten mit einem Gruppenumsatz von 3 Mrd. Euro für 2009. Insbesondere die Anlagenbaudivision AE&E sollte ein gutes Ergebnis erzielen. Das Kupferrecycling-Geschäft bewerten die Analysen neutral, eher skeptisch blicken die Experten auf die Antriebstechnik- und die Maschinenbaudivision.

Die Gewinnschätzungen wurden nach unten revidiert. Für 2008 wurde die Prognose von 1,28 auf 1,15 Euro und für 2009 wurde die Schätzung von 1,97 auf 0,63 Euro Gewinn je Anteilsschein gesenkt. Gegen 15.50 Uhr notierten die A-Tec-Aktien an der Wiener Börse mit einem Aufschlag von 2,96 Prozent bei 6,26 Euro.

Analysierendes Institut Erste Bank

(Schluss) szk

ISIN AT00000ATEC9 WEB http://www.a-tecindustries.com/

AFA0063 2009-02-06/15:56
Der Kupferpreis hat sich im übrigen seit Jahresbeginn um ca. 15 % nach oben bewegt.

We´ll see.;)
Die A-TEC verfügt über eine Eigenkapitalquote von kanpp 15 % und liegt damit nur um wenige %-Punkte unter Andritz.
Konjunkturspritze Teil eins beginnt zu wirken. ;)


News - 06.02.09 16:14
Opel profitiert von Abwrackprämie

Die Opel-Mutter General Motors bedankt sich bei der Bundesregierung. Der Grund: Dank der Abwrackprämie sind die Bestellungen für Autos von Opel so stark gestiegen, dass der Autobauer die Kurzarbeit kürzt und sogar Zusatzschichten fährt.



HB RÜSSELSHEIM/EISENACH. Angesichts des Nachfrageanstiegs durch die Abwrackprämie will der Autobauer Opel seine geplante Kurzarbeit reduzieren. Davon werde die Corsa-Produktion in Eisenach und im spanischen Saragossa profitieren, sagte der Vize- Präsident der Opel-Mutter General Motors Europa, Alain Visser, dem Magazin "auto motor und sport".

In beiden Werken würden zwei Tage Kurzarbeit gestrichen. Ursprünglich hatte Opel für Eisenach im Februar zehn Tage Kurzarbeit eingeplant, für Saragossa sechs Tage. Im Stammwerk Rüsselsheim, wo das neue Spitzenmodell Insignia gebaut wird, solle die Produktion sogar ausgeweitet werden.

Inzwischen lägen für den Wagen 60 000 Bestellungen vor. Wegen der guten Auftragslage beim Insignia werde das Werk Rüsselsheim im März zwei Zusatzschichten einlegen, sagte Visser. Ob auch im Opel-Werk Bochum, wo der Astra und der Zafira gefertigt werden, Kurzarbeit reduziert wird, stehe noch nicht fest.

Der General-Motors-Manager dankte ausdrücklich der Bundesregierung für die rasche Einführung der Abwrackprämie. Die Prämie von 2 500 Euro für verschrottete Altfahrzeuge wirke sich positiv auf Nachfrage und Beschäftigung aus.
Wenn wir bedenken, daß sich die Aktienmärkte seit mehr als einem Jahr im freien Fall befinden und sich dieser Trend seit der Lehman-Pleite auch noch verstärkt hat, finden wir uns auf einem sehr niedrigen Niveau wieder. Wir wissen, daß das 4te Quartal vor allem auch bei den Banken eine ziemliche Katastrophe war, die zu sehr hoher Vorsicht geführt hat. Das erste Quartal wird sicherlich auch nicht berühmt, obwohl u. a. auch bei den Banken bereits gegenläufige Trends dort und da durchschimmern. Die Konjunkturpakete zeigen erste Zeichen der Wirkung... die Aktienbörsen reagieren auf grottenschlechte Arbeitsmarktwerte mit einer Rally, weil die Werte halt nicht noch schlechter waren.

Das Geld das auf den "sidelines" in Hülle und Fülle geparkt ist wird bei ersten Stabilisierungstendenzen rasch aktiviert. Der Dow Jones hat sich alleine in den letzten zwei Handelstagen von 7900 auf ca. 8300 deutlich befestigt. Die Volumina sind relativ hoch. Es kann weiterhin zu Rückschlägen kommen, aber jetzt ist der Zeitpunkt, wo man sehr wahrscheinlich deutlich mehr gewinnen als verlieren kann. Und das scheint dem Markt von Tag zu Tag bewußter zu werden.

Ende 2010 steht A-TEC bei € 35.
Es hat ja immer wieder die Bemühungen gegeben, aus einem Volk von Sparbuchbesitzern ein Volk von Aktienbesitzern zu machen. Eine Statistik zeigt nun, wie stark diese "Bemühungen" mit Erfolg "gekrönt" waren:

Im Jahre 1998 hatten etwa 20 % der Österreicher ihr Geld auf dem Sparbuch, heute sind es 58 %. Im Vergleichszeitraum ging der Anteil der Aktienbesitzer von 21 % auf 6 % zurück.

Woran das liegen mag ?;)
Der Dow ging zwar gestern ordentlich runter, aber die Volumina waren relativ niedrig. Die Einzigen die derzeit noch am Werken sind, sind die Daytrader. Das Geld von den "sidelines" hält sich noch zurück und die Wahrscheinlichkeit, daß man noch günstiger einsteigen kann ist ja durchaus gegeben. M. E. ist es jedoch sehr wahrscheinlich, daß nach einem derartigen Absturz das Geld relativ rasch wieder in den Markt zurückfließen wird und dann wird kaum jemand bereit sein, seine Stücke abzugeben - nachdem er so lange gelitten hat... (wie ich z. B.) ;)
Naja, bei A-TEC sind´s heute immerhin 6 Aktien die verkaufswillig sind... :laugh:
Oh, oh, oh Papa!
Dein Geld geht hier ganz schön baden! Meins ist schon etwas länger untergegangen!
Der olle Bär hat immer recht gehabt!
Es wird an der Zeit, dass er uns endlich den richtigen Weg weist!
Im Ernst: Ich wünsche dir eine Glückssträhne ohne Ende!
Aber ich glaube nicht, dass sie dir durch A-Tec beschert wird!
LG
PP
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.599.327 von PizPalue am 18.02.09 00:06:29.. ich gehe nicht davon aus, daß wir eine rasche Verbesserung der Situation sehen werden. Ich glaube derzeit ist es einfach wichtig, daß die Unternehmen Cash generieren, Kundenforderungen ordentlich absichern und sich sonst so warm wie möglich anziehen.

A-TEC geht ja weiterhin von einer relativ robusten Ertragsentwicklung aus und entsprechend den mir vorliegenden Informationen ist die nächste größere CF-Belastung die Fälligkeit einer Teilschuldverschreibung in Höhe € 100 M im Nov 2010. Das sind noch 21 Monate.

Nach m. W. haben die Convenant-Klauseln derzeit keine Wirkung (gearing, NBV-EBITDA bei Brixlegg,..)

Grüße
PAPAPAPA
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.599.327 von PizPalue am 18.02.09 00:06:29Ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß ich vor sechs Monaten noch über deutlich mehr Vermögen verfügt habe. Ich gehe sehr stark davon aus, daß ich mich dabei in guter Gesellschaft befinde.

So ist das Leben.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.599.327 von PizPalue am 18.02.09 00:06:29Lieber Piz,

.. ich sehe also keine größeren Liquiditäts- oder Ertragsschwierigkeiten auf A-TEC zukommen. Kovats ist ein sehr erfahrener Unternehmenslenker und hat recht gute Leute mit Schmidt und Schrötter zur Seite. Darüber hinaus überzeugt mich auch der Aufsichtratsvorsitzende Hr. Dobretsberger. Ich konnte dieses Team auf der HV im Juni des VJ live erleben und denke, die werden das Schiff recht erfolgreich durch die Krise steuern.

Derzeit sind die Aktienkurse halt einfach brutal im Keller. Ich habe mir gestern ein Interview in Ö 1 verfolgt wo es um die Ukraine ging. Die Situation ist recht schwierig, aber das Problem wird medial stark überzeichnet; vor allem was das Engagement der österr. Banken betrifft. Es gibt große Probleme, aber die sind den Medien natürlich nicht groß genug. RI beweist heute mit recht guten Zahlen, daß es immer noch Licht am Ende des Tunnels gibt. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.604.413 von PAPAPAPA am 18.02.09 16:46:22:laugh:

ich denke an dich.
bären verdienen derzeit besser als optimisten.smile.

lg
aus dem wohlverdienten urlaub.
habe gesehen,das der ostblock gerade dabei ist,das tor in den osten,den atx,zu killen.
2009 werden die investierten an den börsen noch einiges an beruhigungstabletten brauchen-IMHO.
Für all jene, die Häme wenig Beachtung schenken....

19.02.2009 , 14:51 Uhr
Analyse
Der Rohstoff-Markt findet den Boden
von Regine Palm
Noch sind sich die Auguren nicht einig, ob die Rohstoffmärkte das Schlimmste überstanden haben oder ob noch weitere Verluste drohen. Es spricht inzwischen aber vieles dafür, dass die Preise einen Boden gefunden haben.

Weltweit sind die Bergbaugesellschaften durch den Einbruch der Rohstoffpreise seit vergangenem Sommer in die Bredouille geraten. Viele der Minen arbeiteten nicht mehr profitabel. Wegen der zuvor boomenden Märkte hatten sich die Konzerne mit Expansionsvorhaben zum Teil aber hoch verschuldet. Diese Unternehmen legen daher weltweit Projekte auf Eis, kürzen die Produktion der Minen oder setzen sie gleich komplett aus, um ihre Kapazitäten der schwächeren Nachfrage anzupassen. Mit dieser Verknappung des Angebots stemmen sich die Unternehmen gegen einen weiteren Aufbau der Rohstofflager und ziehen einen ersten Boden unter die Preise.

Ganz ähnlich geht die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vor. Das Ölkartell, das für über vierzig Prozent der Weltölproduktion steht, hat seine Förderung seit September vergangenen Jahres um mehr als vier Millionen Barrel am Tag gedrosselt (ein Barrel entspricht 159 Litern Öl). Glaubt man den Äußerungen von Opec-Mitgliedern, sind weitere Kürzungen der Ölförderung zu erwarten. Damit wurde auch am Ölmarkt der Preisrutsch gestoppt. Das für Europa maßgebliche Brentöl hat sich bei rund 40 Dollar je Barrel eingependelt.

Preisstützend wirken zudem bei den Industrierohstoffen die milliardenschweren Konjunkturprogramme. Die Hoffnungen an den Rohstoffmärkten ruhen dabei auf den Stimulierungsmaßnahmen der Großverbraucherländer wie China und den USA. Dies hat zuletzt die Entwicklung am Kupfermarkt gezeigt. Kupfer, das meistgehandelte Industriemetall, wird unter anderem in der Bau- und Elektroindustrie benötigt. Allein seit Jahresende hat der Preis wieder über 20 Prozent zugelegt.

Die konjunkturellen Hoffnungen und Sorgen schlagen sich auch in den Preisen der Edelmetalle nieder - allerdings völlig anders als bei den Industrierohstoffen. Schon zum Jahreswechsel hat ein Run auf Gold eingesetzt. Die Investoren suchen angesichts der andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise einen "sicheren Hafen". Gekauft wird Gold sowohl physisch als auch über Finanzinstrumente wie börsengehandelte Fonds (ETF), die mit Gold unterlegt sind. Anders als die Industrierohstoffe hat daher Gold nicht nur einen Boden gefunden, sondern liegt nur noch knapp 70 Dollar unter dem letztjährigen Preisrekord von gut 1 030 Dollar.


Insgesamt dürfte das Jahr 2009 ruhiger werden als das vergangene. Zur Erinnerung: "Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt", mit diesem Spruch lässt sich das Jahr 2008 an den Warenmärkten aus Sicht der Produzenten zusammenfassen. Bis Juli schien die Welt der Händler mehr als in Ordnung. Die Preise vieler Rohstoffe erreichten - zum Leidwesen der industriellen Abnehmer - Rekordniveaus, andere verharrten nur knapp darunter.

Getrieben und getragen wurde der bereits seit 2002 anhaltende Boom an den Rohstoffmärkten durch die Weltkonjunktur, vor allem aber durch den immensen Rohstoffbedarf von Staaten wie China und Indien, die sich mit hohen Wachstumsraten entwickelten.

Die Zuspitzung der Finanzkrise und die konjunkturelle Eintrübung setzten dem langjährigen Boom an den Rohstoffmärkten ein abruptes Ende. Die Nachfrage nach industriellen Grundstoffen, dazu zählen Metalle wie Kupfer, Nickel und Zink, brach im Sommer 2008 quasi über Nacht weg. Andere Rohstoffe, etwa aus dem Agrarbereich, wurden in diesen Abwärtsstrudel mit hineingerissen. Gleichzeitig verabschiedeten sich die spekulativ agierenden Investoren aus Märkten, in denen sie zuvor für einige Preisübertreibungen nach oben gesorgt hatten. Die Anleger zogen ihre Gelder ab, um finanzielle Löcher zu stopfen, die in anderen Anlagesegmenten - etwa in den taumelnden Aktienmärkten - entstanden waren. Die Folge: Der Preisrutsch, den die rückläufige Nachfrage ausgelöst hatte, wurde noch verschärft. Die viel beachteten Rohstoffindizes büßten den größten Teil ihrer in Jahren aufgebauten Gewinne innerhalb weniger Monate ein. Der CRB-Rohstoffindex etwa hat seit Anfang Juli fast 60 Prozent verloren. Der Rutsch wurde erst Anfang Dezember gestoppt. Seither zeichnet sich ab, dass der massive Preisrutsch der Vergangenheit angehört und sich in nächster Zeit kaum wiederholen wird.

So geht es wenigstens nicht mehr bergab - das ist die entscheidende Botschaft. Noch immer werden die Märkte zwar von der Furcht vor einer langanhaltenden Rezession beherrscht. Die lässt die Preise mal in die eine, mal in die andere Richtung zucken. Zudem gilt eben, dass Rohstoff nicht gleich Rohstoff ist: Es gibt keinen homogenen Markt. Die Sorge vor einer langen Rezession hält vor allem die konjunkturabhängigen Rohstoffe noch in Schach. Dazu gehören an erster Stelle die Industriemetalle. Bei ihnen wird der Trend zurzeit aber ganz wesentlich durch eine gravierende Verknappung des Angebots bestimmt.

Fazit: Ein steiler Anstieg der Rohstoffmärkte wird noch auf sich warten lassen. Doch die Preisabschläge der vergangenen Monate waren übertrieben. Dank der Angebotsverknappungen und der weltweit beschlossenen Konjunkturmaßnahmen sollte daher ein Boden gefunden sein. Wie tragfähig dieser ist, muss sich freilich noch erweisen.
5,42 ... der Winter dauert heuer verdammt lange und ist sehr intensiv.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.619.720 von AlaskaBear am 20.02.09 13:13:35kleine Nebenfrage.. Was machst Du eigentlich beruflich ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.621.804 von PAPAPAPA am 20.02.09 16:33:37selbsständig
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.622.474 von AlaskaBear am 20.02.09 17:43:09Branche ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.632.083 von PAPAPAPA am 23.02.09 10:45:40nicht die investmentbranche,sonst dürfte ich hier nicht posten.;)
alles was mit metall,maschinen,mobiles usw. zu tun hat (über bergwerke darfst auch fragen-aber nicht die ollen kanada minen....sind eher abzocker sachen,die pennystocks).
die börse mach ich schon 25 jahre.
ich hab da schon einiges gesehen und bin von haus aus skeptisch-eben weil ich schon so viel bockmist gesehen habe (so nach dem motto,traue keiner bilanz,die du nicht selbst frisiert hast-dummer scherz,ich weis).
bin mal bei wo reingestolpert auf der suche nach infos.ganz nett hier.

es gibt übrigens mehrere bären,die diesen zugang benutzen.

so,genug gelabert.das ist ein info threat.wennst was brauchst: BM
bin aber derzeit im urlaub-lese nur sporadisch mit.


die 4.000 im dax sind nun weg.zerbröselt.
sieht übel aus.daxi bei 3000,eventuell 2700.
der atx wird mitziehen.

viel glück,und das meine ich auch so,metall ist ein frühzykliker....manchmal rich ich schon sowas wie heute im ansatz.

lg
und ohren steif halten :D
Es gibt ja Leute die glauben etwas "riechen" zu können, ich orientiere mich an Markeinschätzungen die auf fundamentals basieren. Hier ein interessanter Bericht zu Singapore.... da muß man hinschauen um zu wissen wann´s wieder raufgeht.

In Singapur wird die Krise am schnellsten besiegt
Das exportabhängige Finanzzentrum Südostasiens steckt in einer tiefen Rezession. Die Börse Singapur könnte aber schon bald und mit deutlichen Kursaufschlägen erwachen.

Rainer Fuchsluger, Thomson Reuters
„Einen besseren Wirtschafts- Seismografen als Singapur werden Sie nicht finden“

Am schlimmsten trifft es Singapur! Der Stadtstaat an der südlichen Spitze Kontinental­­­asiens hat mit der Weltwirtschaftskrise besonders hart zu kämpfen. Jahrelang profitierte Singapur, als Warenumschlagplatz mit dem größten Containerhafen der Welt, als Finanzzentrum Südostasiens mit einem strengeren Bankgeheimnis als die Schweiz und als einer der beliebtesten und modernsten Wirtschaftsstandorte der Welt von der globalisierten und boomenden Konjunktur. Nun schlägt das Pendel in die andere Richtung, Singapur steckt in einer tiefen Rezession. Die Wirtschaft des Stadtstaats schrumpfte im vierten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 12,5 (!) Prozent. Bereits im Sommer, also viel früher als im Rest der Welt, war die Wirtschaftsleistung um 5,4 Prozent zurückgegangen.

Die Regierung befürchtet auch für 2009 eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt könnte heuer um bis zu fünf Prozent zurückgehen. Analysten sind sogar noch negativer: „Wenn wir richtig liegen, wird es 2009 die schwerste Rezession in der Geschichte Singapurs geben", erklärt Citigroup-Experte Kit Wei Zheng.

Wirtschafts-Seismograf
„Besorgnis erregend ist, wie schnell sich die Flaute von den von außen abhängigen Branchen wie der Industrie und dem Tourismus auf den Binnenmarkt ausgebreitet hat", verdeutlicht die OCBC Bank das Ausmaß der Krise. Eine Erklärung hat auch Rainer Fuchsluger, Geschäftsführer bei Thomson Reuters auf den Philippinen, parat: „Der hochtechnologisierte Stadtstaat reagiert aufgrund seiner Exportabhängigkeit schneller und stärker auf jede Konjunkturschwäche. Zudem hat Singapur einen Logistikschwerpunkt durch den größten Hafen der Welt - das bremst derzeit doppelt. Dafür ist das Erholungspotenzial später auch größer als sonstwo. Um den Turnaround der Krise zu erkennen, genügt es also, die Situation in Singapur genau zu beobachten, einen besseren Seismografen für die Weltwirtschaft werden Sie nicht finden."

Als Antwort auf die tiefe Rezession hat Singapur nun ein Konjunkturpaket im Umfang von 20,5 Milliarden Singapur-Dollar angekündigt. Damit sollen unter anderem Arbeitsplätze durch direkte Gehalts-Subventionen erhalten werden, kündigte Finanzminister Tharman Shanmugaratnam an. Zusätzlich sollen neue Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst geschaffen werden und erhebliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Gesundheit fließen. Die Regierung nimmt dafür das größte Defizit seit der Unabhängigkeit vor mehr als 40 Jahren in Kauf - voraussichtlich sechs Prozent des BIP im Finanzjahr 2009 (vom 1. April an).

Im Kampf gegen die Krise ist Singapur aber nicht alleine: Die zehn Staaten der ASEAN-Gruppe sowie die drei größten Volkswirtschaften der Region, China, Japan und Südkorea, stocken ihren Fonds zur Bewältigung der weltweiten Finanzkrise um 40 Milliarden Dollar auf. Damit stehen den 13 Finanzministern in Summe bereits 120 Milliarden Dollar an „Krisenkapital" zur Verfügung.

An der Börse Singapur ist das „Wirtschafts-Drama" jedenfalls schon lange angekommen. Der 30 Werte umfassende Leitindex Straits Times (STI) verlor seit Jänner 2008 auf Euro-Basis knapp 51 Prozent an Wert, liegt damit aber sogar etwas besser als der Euro Stoxx 50, der im selben Zeitraum über 54 Prozent einbüßte. Auffällig ist allerdings, dass Singapur, ähnlich vielen anderen Emerging Markets (außer Osteuropa), heuer bisher weitaus geringere Kurseinbußen hinnehmen musste als die etablierten Märkte: Der STI verlor YTD bislang lediglich sieben Prozent. Damit wird offensichtlich, dass Anleger die Krisenbewältigung in den Emerging Markets rascher einschätzen als in West­europa, Japan und den USA.

Schneller Rebound
Für ein Singapur-Investment ist es vielleicht noch etwas zu früh, denn der STI testet gerade die Tiefs von Oktober und November ‘08. Sollte das derzeitige Niveau aber verteidigt werden, dann raten wir zum Einstieg, denn die Börse Singapur ist dafür bekannt, eine Krise stets mit sehr steilen Kurssprüngen abzuhaken. So betrug das Kursplus nach 09/11 bis Ende März 2002 satte 50 Prozent und auch die Asienkrise 1997 überwand kaum eine Börse schneller.

Ein Einstieg kann entweder via Aktiendirektinvestment oder Fonds (siehe Grafik) bzw. über einen Zertifikat-Kauf ­erfolgen. Die Deutsche Bank bietet etwa eines auf den STI mit offener Laufzeit (ISIN: DE000DB8FST7).
da habe ich heute aber berlin schon mit 4,62 gesehen.
hoffentlich (für die investierten)war das nur ein ausrutscher,und nicht die marktrichtung,die der wert beschreiten wird.....ich wäre halt vorsichtig.

aber was weis ich schon.....achsel zucken.
lg
und viel spass heuute noch (nicht börse-fasching meine ich!)
IRWIN KELLNER
Signs of life
Commentary: Twenty-one reasons things are getting less gloomy
By Irwin Kellner, MarketWatch
Last update: 5:41 a.m. EST Feb. 24, 2009Comments: 3PORT WASHINGTON, New York (MarketWatch) -- Although you wouldn't know it from the behavior of the stock market, the economic outlook is turning just a bit less gloomy.
Prosperity may not be just around the corner, but a growing number of statistics suggest that the worst of this recession may soon be over.
And before you inundate me with emails alleging that I am out of touch with the real world, let me say right at the top that I am not for one moment saying that the economy has stopped sliding. I am only suggesting that it appears to be contracting at a slower pace.
Clearly, this has nothing whatsoever to do with the stimulus package that the president signed into law last week. As a matter of fact, if the recession does end within the next few months, it will probably be in spite of this package, rather than because of it.
If you want a policy to credit, it's monetary policy. The combination of liquidity that the Federal Reserve has pumped into the economy, along with its special lending programs and capital injections into the banks, is largely responsible.
But you want more than assertions; you want proof, so here it is:
1. The Conference Board's index of leading economic indicators has risen two months in a row;
2. Producer prices have increased for two straight months;
3. Consumer prices rose in January -- the first monthly gain in six months;
4. The Baltic Dry Index, which measures the cost of shipping key raw materials like copper, steel and iron, has more than doubled from its recent lows;
5. Existing home sales rose in December and participants in our weekly survey think that another rise took place in January;
6. Pending home sales went up in December;
7. Builders' confidence inched up this month;
8. Thanks to lower interest rates, applications for both new mortgages and refinancing existing mortgages are rising;
9. Real hourly earnings rose 4.5% in December following a 3.3% increase in November;
10. An index of consumer expectations rose in January;
11. Retail sales shot up by 1% in January -- the first monthly rise since June;
12. The decline in consumer credit moderated in the latest month;
13. New orders for consumer and non-military capital goods went up in January;
14. The ISM index for manufacturing went up last month;
15. The ISM index for services rose last month for the second month in a row;
16. The money supply is soaring, a sign that there's plenty of liquidity in the economy;
17. The 3-month London interbank offered rate, a measure of the banks' willingness to lend to each other, has dropped to 1.2% from close to 5% a number of weeks ago;
18. Other measures of the state of the financial markets, like the TED spread and the 2-year swap spread are down as well;
19. Prices of credit default swaps for banks have fallen from their peaks;
20. The corporate bond markets are thawing out as well; some $127 billion in dollar-denominated debt was issued in January, the most for any month since last May;
21. Some securities on banks' books are starting to recover in value.
All this said, the economy is still a long way from a pink-cheeked state of health. But remember, you've got to crawl before you can walk and it looks like the economy is about to do just that.
Irwin Kellner is chief economist for MarketWatch, and is Distinguished Scholar of Economics at Dowling College in Oakdale, N.Y.
Der Kupferpreis- und -markt scheint seinen Boden gefunden zu haben, der Anlagenbau läuft ohnehin recht gut, der Maschinenbau ist mit einem Fragezeichen versehen und über ATB werden wir auch bald hören wie´s läuft. Insgesamt sehe ich keine größere Bedrohung für A-TEC die diese extrem niedrige Markkapitalisierung (€ 135 Mio) rechtfertigen würde... Ich werde das Ganze aussitzen. Punkt.


21.02.2009 10:11 Empfehlen Drucken Bookmarken
TopStory: Norddeutsche Affinerie erwartet 2009 Anstieg der Kupfernachfrage

TopStory: Die Preise für Kupferkathoden scheinen nach Ansicht der Norddeutsche Affinerie AG die Talsohle erreicht zu haben und könnten sich 2009 wieder erholen, ungeachtet der unsicheren Aussichten für die globale Wirtschaft. Wie Europas größter Kupferproduzent am Freitag erklärte, werden die Konjunkturpakete der Regierungen und die Stockpilekäufe von Chinas State Reserve Bureau den Kupferbedarf stimulieren. Dies gebe einen positiven Hintergrund für eine Belebung der Weltwirtschaft ab. Auch ließen überraschend günstige führende Indikatoren in den USA, Großbritannien, Belgien und Frankreich vermuten, dass der wirtschaftliche Abwärtstrend an sein Limit gestoßen sei. Trotz bestehender Risiken und Unsicherheiten offeriere der Kupfermarkt Potenzial für eine Preiserholung, so die NA. Die Kupferverarbeiter hätten ihre Käufe zurückgefahren und würden ihre Vorräte abarbeiten. Wenn sich die Auftragssituation wieder verbessere, seien sie deshalb darauf angewiesen, schnell wieder an neue Lieferungen zu kommen. Auch würden erhebliche Prduktionskürzungen der Kupferhütten zu einer Knappheit am Markt beitragen. Bei den Kupferpreisen stehe die Wirkung durch diese positiven Faktoren noch aus, laut NA herrscht jedoch Konsens, dass das Schlimmste vorüber sei. Nach den Tiefständen von weniger als 2.900 USD/t in der zweiten Dezemberhälfte habe sich Kupfer wieder auf mehr als 3.000 USD/t erholt und sich auch gegenüber negativen Neuigkeiten als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen. DJ
I like him....;)


Die Aktien der A-Tec zeigen sich am Vormittag stark, aber auch volatil. Zwischenzeitlich notiert der Wert bei 5,99 Euro, was ein Plus von 16,99% bedeutet. A-Tec kommt aber kurz danach wieder zurück, und notiert um 10:41 Uhr bei einem Kurs von 5,27 Euro (+2,93%).

Der Industrielle und Investor Mirko Kovats verspricht seinen Aktionären für 2009 drei Milliarden Umsatz und "selbstverständlich einen Gewinn", ist heute in den Medien zu lesen.
25.02.2009
A-Tec - Kovats verspricht für 2009 einen Gewinn
3 Mrd. Euro Umsatz angestrebt - Jobabbau im Wesentlichen abgeschlossen
Drei Milliarden Umsatz und "selbstverständlich einen Gewinn" verspricht der Industrielle und Investor Mirko Kovats in einem Interview im WirtschaftsBlatt seinen Aktionären für 2009. Der Flaute kann sich zwar auch die A-Tec nicht immer entziehen, wie der Jobabbau beweist. Dank stabiler Umwelttechnik sei der Konzern aber bestens aufgestellt, meint Kovats. An der Wiener Börse sprang die Aktie nach diesen Aussagen kurzzeitig an und legte teilweise bis zu 17% zu auf rund 6 Euro.

A-Tec-Chef Mirko Kovats fürchtet trotz Katzenjammer in Europa keine Depression: "Ich glaube, die Regierungen werden viel tun, um das zu verhindern", sagt er im Interview mit dem WirtschaftsBlatt. Fix ist seiner Meinung nach, dass die USA wieder die entscheidende Konjunkturlokomotive sein werden. "Wenn die Amerikaner bereits wieder die Krise überstanden haben, wird Europa noch immer darüber diskutieren." Auch für seine Industriegruppe, die in vier Bereichen tätig ist, blickt er optimistisch in die Zukunft. Auftragseinbrüche von mehr als zwei Drittel, wie sie zuletzt so mancher grosse Konzern vermeldete, werden von der A-Tec nicht zu hören sein, sagt Kovats. Lediglich in einem Teilbereich der Elektromotoren-Produktion spürt A-Tec die Flaute.

Für den Konzern bedeutet das, dass "wir auch 2009 selbstverständlich Gewinn schreiben". Gute Nachrichten können die Aktionäre ohnehin gebrauchen. Allein seit Jahresbeginn beträgt der Kursverlust 20 Prozent. Auch beim Jobabbau sei das Gröbste überstanden. Bisher mussten rund 1000 Leute oder sieben Prozent der Mitarbeiter gehen. "Das war's im Wesentlichen", sagt Kovats. Kleinere Einschnitte seien aber nicht auszuschliessen.

Im Ausland kündigt sich für Kovats ein Comeback bei der Privatisierung des serbischen Kupferkonzerns RTB Bor an. Und in Uganda steht der Kauf einer Mine bevor.
Wir dürfen alle nicht vergessen, daß A-TEC ein 3 Mrd Konzern ist der eine Marktkapitalisierung von (heute) 150 Mio hat, d. h. 5 % vom Umsatz und lt. Kovats in einem Teilbereich (ATB) Probleme hat. Die Restrukturierung hat Kovats im Eilzugtempo durchgezogen.

Es wird trotzdem länger dauern, bis wir A-TEC wieder in alten Höhen sehen werden, aber es gibt einiges, das dafür spricht, daß es wieder rascher bergauf gehen könnte auch mit der Aktie:

- Kupfer durchschreitet derzeit die Talsohle mit leicht steigender Tendenz
- Kovats sieht zwar Rückgänge im Maschinenbau, aber diese scheinen sich in einem verkraftbaren Rahmen zu bewegen
- Der Anlagenbau als die Hauptsäule der Gruppe erweist sich weiterhin als sehr robust

Wenn A-TEC für 2008 einen halbwegs vernünftigen Gewinn berichtet (16. März) und das Zinsergebnis auch halbwegs vernünftig ist, dann wird die Aktie - unter der Voraussetzung, daß eine globale Erholung einsetzt (und davon gehe ich aus) - relativ rasch wieder auf ein Niveau zwischen 20 und 30 zurückkehren. Das wird natürlich auch davon abhängen ob und zu welchen Konditionen die RTB (bzw Uganda) erworben werden. Aber alleine die Tatsache, daß ganz offensichtlich die Finanzierung für diese Projekte steht, kann als klares Zeichen dafür gewertet werden, daß die Gruppe recht gesund dasteht.

Just my opinion. ;)
Man sieht am heutigen Kursverlauf, daß bei A-TEC ein relativ starker "Kamineffekt" wirkt, der sich durch den relativ geringen Streubesitz ergibt. Und dieser wirkt in beide Richtungen.

Wir können ja morgen wieder auf 5.20 oder 5,30 sein, aber wenn sich der Markt erholt, dann rechne ich doch damit, daß A-TEC ganz, ganz vorne mit dabei sein wird.
Good man .... Er hat mein Vertrauen....und er hat ja so Recht. Während die Analysten die diversifizierten Konzerne bei Ihren Bewertungen immer mit einem Diversifizierungs-Abschlag versehen haben, zeigt sich in diesen Krisenzeiten, daß gerade Diversifizierung eine große Stärke sein kann. Und Kupfer ? kommt garantiert wieder. Die Bank die er nicht nennen wollte ist wohl die RBS... ;)

Kovats verspricht auch fürs Krisenjahr 2009 Gewinne
25.02.2009 | 13:46 | Robert Lechner (Wirtschaftsblatt)

Mehr als sieben Prozent Personalabbau soll es bei A-Tec nicht geben. "Dank Umwelttechnik stehen wir gut da", sagt CEO Kovats. Für 2009 erwartet er drei Milliarden Umsatz.

WirtschaftsBlatt: Herr Kovats, fast die gesamte europäische Industrie stöhnt und auch in Österreich sind einige Unternehmen ins Wanken geraten. Wie geht es in diesem Umfeld Ihrem Konglomerat?

Mirko Kovats: Die A-Tec steht gut da, weil sie breit aufgestellt ist. Gerade die Energie- und Umwelttechnik ist jetzt ein Asset. Das zeigen jüngste Auftragseingänge wie jener aus Oslo um 180 Millionen €. Groß projekte sind zwar schwerer finanzierbar, aber es gibt sie. Am deutlichsten spüren wir den Konjunktureinbruch bei Niederspannungs-Elektromotoren. Das ist aber auch jener Bereich, der sich am raschesten erholen wird.

Dennoch ist die A-Tec-Aktie an der Börse nach wie vor unter Druck. Seit Jahresbeginn liegt das Minus bei 20 Prozent. Gemessen am Emissionskurs und dem später folgenden Split sind rund 80 Prozent weg. Gibt es irgendwelche guten Nachrichten für Aktionäre?

Die vorläufigen Zahlen für 2008 gibt es am 9. März, dazu kann ich jetzt nichts sagen. 2009 wird zwar sehr schwierig. Dass die A-Tec aber auch heuer einen Gewinn macht, ist selbstverständlich. Umsetzen werden wir rund drei Milliarden €. Dass wir wie manch anderer bis zu 85 Prozent weniger Auftragseingänge melden, davon sind wir weit entfernt.

Trotzdem haben Sie beschlossen, bis zu zehn Prozent der rund 14.000 Mitarbeiter der A-Tec-Gruppe abzubauen.

Das stimmt so nicht. Es gab Kündigungen, aber keine zehn Prozent. Betroffen waren vor allem die Produktion von Elektromotoren der ATB in Spielberg und der Werkzeugmaschinenbau Emco in Hallein. Wir stehen jetzt bei rund 13.000 Mitarbeitern. Das entspricht einer Reduktion um sieben Prozent.

...mit dieser Anpassung kommen Sie aus?

Im Wesentlichen ja. Da und dort wird es noch kleinere Einschnitte geben.

Haben Ihnen Ihre Hausbanken in jüngster Zeit Probleme bereitet?

Nein. Die Großbanken in Wien haben Geld. Es gibt aber einige Institute, die sich zuletzt komplett verabschiedet haben.

Ich nehme an, Sie sagen mir jetzt nicht, welche das sind?

Genau.

Auch die A-Tec hat zwei Anleihen auf dem Markt. Eine davon, mit einem Volumen von 100 Millionen €, läuft im Herbst nächsten Jahres aus. Haben Sie schon über eine Anschlussfinanzierung nachgedacht?

Das Thema stellt sich jetzt noch nicht. Die Finanzierung der A-Tec ist gesichert. Außer dem haben wir ja noch eineinhalb Jahre Zeit.

Nicht mehr so viel Zeit haben Sie, um vielleicht doch in Serbien beim Kupferproduzenten RTB Bor zuzuschlagen. Nachdem Ihr Angebot von mehr als 450 Millionen Dollar im Vorjahr abgeschmettert wurde, gelten Sie für die nun bis 27. Februar laufende Ausschreibung als aussichtsreichster Interessent.

Ich kann Ihnen zum Verfahren nichts sagen. Fest steht, dass wir interessiert sind.

Es heißt, in Ihrer Konzernzentrale gehen gerade Vertreter Serbiens ein und aus...

Das kann ich nicht bestätigen. Tatsache ist: Ich glaube an ein Comeback der Rohstoffe und damit an ein Comeback des Kupferpreises. Die meisten Analysten sind da bisher schon falsch gelegen. In der Stadt Bor sind wir zudem ein willkommener Investor. Schon jetzt arbeiten dort 600 Leute für uns und alle haben mitbekommen, dass wir uns sehr fair verhalten.

Sie haben punkto Kupfer nicht nur ein Auge auf Serbien geworfen, sondern auch auf Afrika.

Richtig. In Uganda geht spätestens im Mai die zweite Kupferschmelze in Betrieb. Außerdem sind wir an der zur Privatisierung anstehenden Kupfermine in Kilembe dran.

Zurück nach Österreich. Was halten Sie von staatlich garantierten Anleihen für Industriebetriebe?

Wenn Deutschland so etwas macht, muss Österreich nachziehen. Arbeitsplätze gibt es nämlich nur dort, wo auch die Finanzierung gesichert ist.

Befürchten Sie eine Depression in Europa?

Ich glaube, die Regierungen werden viel tun, um das zu verhindern.

Das Interview führte

robert lechner robert.lechner@wirtschaftsblatt.at




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25. 2. 2009 - Der erste gute Tag seit langer langer Zeit. ;)

Das Volumen war sehr hoch ;)
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