Wellenenergie, Schwung für\'s Depot, oder ein langer Weg. [Thread-Nr: 1086180] - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 28.09.07 22:45:02 von
neuester Beitrag 08.06.16 20:21:02 von


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28.09.07 22:45:02
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Artikel vom 22.09.07
Ocean Power Technologies Inc.
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Die Wellenreiter aus New Jersey


Ölschock - Der Preis für 1Barrel (159Liter) Erdöl kletterte in diesem Monat an der New Yorker Terminbörse NYMEX gleich mehrmals über die 80USD Marke und markierte damit ein neues Rekordhoch. Die aktuelle Preisentwicklung beim Öl macht es einmal mehr als deutlich - der weltweite Hunger nach Energie wird immer stärker und die Ressourcen an fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Kohle und Erdgas werden immer knapper. Die US Energy Information Administration (EIA) hat in einer aktuellen Studie errechnet, das der weltweite Bedarf an Elektrizität sich bis 2030 mit über 30Billionen Kilowatt mehr als verdoppeln wird. Als Folge dieser Entwicklung erwartet die US-Behörde innerhalb der nächsten 25Jahre ein Investitionsvolumen von über 4Billionen USD in den Ausbau neuer Energiekapazitäten und der entsprechenden Infrastruktur. Knapp die Hälfte dieser gigantischen Investitionen werde dabei in den Alternativen Energiesektor fließen. Die aktuelle Diskussion rund um den drohenden Klimawandel gibt der Alternativen Energiebranche zudem zusätzlichen Auftrieb. Vor allem die Solar- und Windenergiebranche beeindrucken seit geraumer Zeit mit traumhaften Wachstumsraten und haben Wertpapiere aus diesen beiden Branchen innerhalb kürzester Zeit mit zu den gefragtesten Investments gemacht.

Im Zuge dieses weltweiten Solar- und Windkraftbooms zeichnet sich mit der Energiegewinnung aus Wasserwellen eine weitere, interessante Alternative im Grünen Energiesektor ab. Der im Dezember 2004 über Asien wütende Tsunami, der Zerstörungen und Verwüstungen in einem bis dato unbekannten Ausmaß hinterlassen hatte, zeigte welche gewaltigen Energien Wasserwellen freisetzen können. Zahlreiche Wissenschaftler und Forscher auf der Welt beschäftigen sich seit den 80er Jahren mit der Frage, wie man diese Energie in den Wasserwellen nutzbar machen könnte. Einer der Pioniere auf diesem noch jungen Gebiet ist die im April 1984 gegründete Ocean Power Technologies Inc. (NASDAQ: OPTT) aus New Jersey, die zu einer Handvoll von Unternehmen gehören, die heute in der Lage sind bereits bei einem relativ geringen Wellenenergielevel nutzbare elektrische Energie zu gewinnen. Das es sich bei solchen Wellenkraftwerken in Zukunft um keine Nischentechnologie mehr handeln muss, zeigt eine aktuelle Studie des internationalen Weltenergierates in London, der davon ausgeht, das man mit Hilfe von Wellen- und Gezeitenkraftwerken in Zukunft bis zu 15 Prozent des weltweiten Strombedarfs abdecken kann. Die Gründe für diese optimistische Aussage liegen klar auf de Hand, da die Wasserwellen-Technologie enorme Vorteile gegenüber der Photovoltaik und Windkraftenergie für sich verbuchen kann. Neben einem konstanten und damit berechenbaren Energiefluss, ist man mit Wellenkraftwerken in der Lage, an ausgewählten Stellen im Meer, über das Jahr gerechnet, knapp 23Stunden pro Tag elektrische Energie zu erzeugen und damit einen deutlichen höheren Nutzungszeitraum erzielt als bei Photovoltaikanwendungen. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil von Wellenkraftwerken ist die fast unsichtbare Einbindung in die Naturlandschaft. So hinterlassen z.Bsp Windkraftparkanlagen sichtbare und hörbare Spuren, so das diese auch nur in relativ unbewohnten Gebieten realisierbar sind.


Die Grafik zeigt, die Wellenstärke in KW je Meter Küstenlinie. Bereits bei unter 20KW/m ist Ocean Power Technologies in der Lage nutzbare Energie aus Wasserwellen zu gewinnen.

Ocean Power Technologies haben mit ihrer "PowerBuoy" eine Technologie entwickelt, mit der man in der Lage ist, Wellenbewegungen von unter 20KW je Meter Küstenlinie in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Die mehrere Meter hohe und am Meeresgrund befestigte Boje erzeugt mit Hilfe eines eingebauten Generators durch die ständigen Auf- und Ab- Bewegungen den elektrischen Strom, der dann über ein Unterseekabel in ein bestehendes Stromnetz eingebunden werden kann. Das von Ocean Power Technologies patentierte Verfahren wurde bereits 1997 in einem 1jährigen Demonstrationsversuch im Atlantischen Ozean erfolgreich getestet und überstand dabei sogar Hurrikan- und Winterstürme. Im Laufe der letzten Jahre konnte das Unternehmen die Leistung einer einzelnen PowerBuoy immer weiter nach oben schrauben. Zur Zeit arbeitet man mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuesten Generation der PowerBuoy, mit der bereits eine maximale Leistung von 150KW je Boje erzielt werden soll. Das große Ziel von Ocean Power Technologies ist es jedoch, bis 2010 eine kommerzielle PowerBuoy mit einer Leistung von 500KW auf den Markt zu bringen und damit den endgültigen Durchbruch für Wellenkraftwerke zu besiegeln.

Noch befinden sich die schwimmenden Kraftwerke von Ocean Power Technologies in der Versuchs- und Demonstrationsphase, wobei das Interesse an der neuen Technologie in den letzten 2Jahren so stark angestiegen ist, das sich inzwischen erste kleinere, kommerzielle Projekte in der Planung befinden. So arbeitet das Unternehmen seit diesem Jahr an der spanischen Nordküste in der Nähe von Santoña am Aufbau einer Wellen-Wasserkraftanlage mit einer Leistung von bis zu 1,39MW. Das von dem spanischen Energiekonzern Iberdrola in Auftrag gegebene Projekt befindet sich zur Zeit in Phase 1, in der die ersten Unterseeleitungen und Verteilerstationen verlegt werden, sowie eine erste PowerBuoy für Messungen installiert wird. Bis Ende Juni 2008 soll das Wellenkraftwerk mit seiner vollen Kapazität in Betrieb gehen. Neben diesem Projekt, plant der Iberdrola Konzern, der zu einem der weltweit führenden Produzenten von erneuerbaren Energien zählt, zusammen mit dem Französischen Energiekonzern Total ein weiteres Ocean Power Technologies Wellenkraftwerk mit einer Kapazität von 5MW an der Französischen Küste. Ein weiterer lukrativer Markt für die „PowerBuoy" sind die Britischen Inseln, die zu den Wellenstärksten Regionen auf der Welt zählen. Bereits im Februar 2006 erteilte die Südenglische Entwicklungsbehörde für Erneuerbare Energie ihre Zustimmung für den Bau einer 5MW Wellenkraftanlage vor der Küste von Cornwall / England, mit der Ocean Power Technologies die Funktionsweise und Wirtschaftlichkeit des Systems demonstrieren will. In diesem Projekt will das Unternehmen als unabhängiger Energie Produzent seine elektrische Energie weiterverkaufen und damit den Bau zu refinanzieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Systems zu demonstrieren. Noch befindet sich dieses, ausschließlich von Ocean Power Technologies finanziertes Vorhaben in der Planungs- und Entwicklungsphase. Im Gegensatz zum Cornwall-Projekt, konnte man dagegen im März 2007 einen Auftrag für ein Demonstrationskraftwerk vor der Küste von Orkney / Schottland mit einer Leistung von 150KW von der Forschungsabteilung des Schottischen Energieministeriums an Land ziehen. Neben den Aktivitäten in Europa arbeit Ocean Power Technologies auch im eigenen Land an viel versprechenden Projekten. Einer der Hauptauftraggeber des Unternehmens ist dabei die US. Navy, für die man seit geraumer Zeit einen Demonstrationsversuch mit 3Power Bojen auf dem Marine Corps Stützpunkt auf Oahu / Hawaii durchführt. Sollten die Tests für die US. Navy zufrieden stellend verlaufen, könnte nach Ablauf des Abkommens im April 2008 ein Folgeauftrag für eine Wellenkraftanlage mit einer Leistung von 1MW erfolgen. Einen weiteren, 1,7Mio. USD schweren US Navy Auftrag konnte man zudem vor 4Monaten an Land ziehen. In einer 18Monate dauernden Testphase soll die PowerBuoy Technologie die nötige Energie für ein neues Akustisches Tiefsee-Abfragesystem der Navy liefern. Aber auch auf kommerzieller Ebene hat Ocean Power Technologies in seinem Heimatland erste Fortschritte erzielen können. So gab die US-Bundesenergie Aufsichtsbehörde Anfang des Jahres grünes Licht für den Bau einer 50MW Wasserkraftanlage vor der Küste von Reedsport / Oregon. In einem ersten Schritt will Ocean Power Technologies ein 5MW System installieren und die gewonnene Energie an regionale Stromversorger verkaufen. In einem 2. Schritt soll dann die Kapazität mit Hilfe eines potenziellen Kunden um 45MW erhöht. Mit Hilfe eines Joint- Venture mit dem US- Energiedienstleistungsunternehmen PNGC Power soll die ersten Phase des Reedsport -Projektes so schnell wie möglich umgesetzt werden. Zwei weitere Anträge für den Bau von 2Wellenkraftwerken mit einer Gesamtleitung von 100MW im Bundesstaat Oregon (der Küste von Coos Bay und Newport) reichte man Anfang des Jahres bei der US-Energiebehörde ein. Neben Europa und Nord Amerika verspricht sich Ocean Power Technologies in Zukunft auch für den Japanischen und Australischen Markt große Absatzchancen.


In Zukunft will Ocean Power Technologies mit einer 500KW PowerBuoy den Produktionspreis auf unter 5Cent je 1KW Strom drücken um
damit auf dem Niveau der fossilen Energieerzeugung liegt.


Noch befindet sich Ocean Power Technologies in der klassischen StartUp Phase, so das man im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 lediglich einen Umsatz in Höhe von 2,5Mio. USD generierte und dabei einen Nettoverlust von 9,7Mio. USD (1,83/Aktie) ausweisen musste. Das sich diese wirtschaftliche Entwicklung zunächst auch im neuen Geschäftsjahr 2008 fortsetzen wird, ist angesichts der Entwicklungs- und Projektionsphase keine große Überraschung. In den ersten 3Monate des neuen Geschäftsjahres 2008 legte man bei einem Umsatz von 556T USD einen Nettoverlust in Höhe von 2,4Mio. USD (0,24/Aktie) vor. Zwar lösen diese Zahlen auf den ersten Blick alles andere als Euphorie aus, dennoch zeigt der stark, auf 6,9Mio. USD angestiegene Auftragsbestand, das wachsende Interesse an der neuen Wellenkrafttechnologie. Dank des NASDAQ-Börsenganges im April diesen Jahres, wo Ocean Power Technologies 5Mio. Aktien zu je 20USD platzierte, steht das schuldenfreie Unternehmen mit einem Bargeldvermögen von über 112Mio. USD jedoch Fundamental auf sehr sicheren Beinen. Mit diesen starken finanziellen Mitteln im Rücken, ist Ocean Power Technologies in der Lage, seine ehrgeizigen Wellenkraftwerksprojekte auch ohne große Investoren umzusetzen. Neben dem Listing an der NASDAQ notiert man zudem seit Oktober 2003 auch an der Londoner Aktienbörse.

Fazit: Bisher haben Anleger bei ihren Investments im Alternativen Energiesektor ihren Fokus auf Solar- und Windenergieaktien gelegt, und die Bewertungen einzelner Unternehmen dabei bereits in schwindelerregende Höhen getrieben. Mit der bis heute noch relativ unbekannten Ocean Power Technologies bietet sich für spekulativ langfristig orientierte Anleger eine interessante Alternative in diesem boomenden Sektor. Vor allem an dicht besiedelten Küstenregionen könnte sich die neuen Wellentechnologie gegenüber On- und Offshore Windkraftanlagen durchsetzten. Zahlreiche Experten sehen in der Wellenkrafttechnologie eine wesentlich effizientere Energiegewinnung, als bei der bisher favorisierten Wind- und Solarenergie. Ocean Power Technologies geht davon aus, das man in Zukunft mit einer 500KW PowerBuoy in der Lage sein wird, einen Produktionspreis für 1KW Strom auf unter 5Cent zu drücken und damit auf einem Niveau mit der fossilen Energieerzeugung liegt. Die viel versprechenden Demonstrationsprojekte und das stetig wachsende Interesse seitens der Energiekonzerne an den neuen Wellenkraftwerken, könnte bereits in 2-3 Jahren zum kommerziellen Durchbruch der Technologie führen. Neben den glänzenden Wachstumsperspektiven ist es vor allem der starke finanzielle Background (Cash: $10,98/Aktie) von Ocean Power Technologies, der ein Investment auf aktuellen Niveau so interessant macht. Wir empfehlen spekulativ, langfristig orientierten Anlegern, bei Kursen von unter 14USD klar zum Kauf und taxieren für die nächsten 12Monate erstmal ein Kursziel von 20USD.

http://www.nasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies.ht…
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28.09.07 22:50:23
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29.09.07 12:52:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.783.540 von teecee1 am 28.09.07 22:45:02Leider gibt es viel zu wenig qualifizierte Informationen über diese Technik.

Die einen sagen: völliger Schrott. Die anderen loben sie in den höchsten Tönen.

Ich halte mich da im Zweifel lieber an Siemens, die mit ihrer Tochter Wavegen über die wohl überlegenste Techologie was die Generierung von Energie aus Wellenbewegungen verfügen.
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30.10.07 18:51:35
30.10.07 Ocean Power Technologies haben mit Converteam, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Systemintegration, Entwicklung und Herstellung von Antrieben und Antriebssystemen sowie von Motoren und Generatoren ein exklusiven Abkommen für die gemeinsame Entwicklung eines auf Hochtemperatursupraleitungen (HTS) basierenden Generators für die zukünftigen PowerBuoy Generation abgeschlossen. Ziel ist es, die Effizienz bei der Energiegewinnung und Weiterleitung deutlich zu erhöhen und damit den Einsatz von Wellenkraftwerken noch kostengünstiger zu machen.
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17.11.07 16:36:03
Die Suche nach der perfekten Wellentechnik
von Ralf Köpke

Forscher entwickeln Systeme, die Meeresenergie nutzen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann das erste kommerzielle Wellenkraftwerk seinen Betrieb aufnehmen wird. Planungen laufen in ganz Europa.

Wann und wo es in Betrieb geht, will Jochen Bard nicht prognostizieren. "Der Zeitpunkt ist aber absehbar, da bis zum Jahr 2010 europaweit mehrere Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 300 Mio. Euro angekündigt sind", sagt der Fachmann für Meeresströmungsturbinen vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) in Kassel.

Die Stromgewinnung im Meer beschränkt sich derzeit vor allem auf Offshore-Windparks, also auf Mühlen, die auf See installiert sind. Wie der Wind weisen auch Meereswellen zwei große Pluspunkte auf: Der "Brennstoff" ist kostenlos und fast überall vorhanden.

Das Potenzial ist groß: Ein Gutachten für den "Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" kam zum Schluss, dass die Meeresenergienutzung in etwa ein gleich großes Potenzial wie die traditionelle Wasserkraft zur Stromerzeugung bietet.

Potenzial für ein Drittel des Weltbedarfs

Ein Drittel des Weltstrombedarfs lasse sich mit den Meereswellen decken. Das wird aber nur mit ausgereifter Technik möglich sein. "Zurzeit gibt es an die 100 Konzepte für die Wellenenergienutzung", sagt ISET-Experte Bard, "deshalb wird es Zeit, dass wir mit den ersten Projekten eine marktfähige Technik bekommen."

Ähnlich formuliert es Hubert Lienhard, Chef der Voith Siemens Hydro Power Generation in Heidenheim: "Bei der Nutzung der Meeresenergie sind wir heute etwa an dem Punkt, an dem sich die Windkraft in der zweiten Hälfte der 80er-Jahre befand."

Dass Voith Siemens Hydro hier investiert, habe strategische Gründe: "Ich bin davon überzeugt, dass die Meeresenergienutzung in einigen Jahren die gleiche Bedeutung wie die Windkraft als erneuerbare Energiequelle haben wird."

Vorbereitungen in Nordspanien

Die Heidenheimer könnten das erste größere kommerzielle Wellenkraftwerk an den Start bringen. Im nordspanischen Mutriku hat der Energieversorger Ente Vasco de Energía eine Anlage bei Voith Siemens Hydro nach dem sogenannten OWC-Prinzip der schwingenden Wassersäule (Oscillating Water Column) bestellt. Die 16 eigens dafür entwickelten Turbinen mit jeweils 18,5 Kilowatt kommen auf eine Gesamtleistung von 300 Kilowatt.

Dem Energieversorger kommt zugute, dass die lokalen Behörden die Hafenschutzanlagen neu bauen. In diese Mole werden Einlauftrichter und die Hohlkörper für die Turbinen integriert. Jede an die Mole anrollende Welle drückt das in die Trichter eindringende Wasser nach oben und saugt es bei einem Wellental wieder heraus.

Durch die schwingende Wassersäule wird die Luft in den Zylindern komprimiert und wieder angesaugt. Am oberen Ende der Betonröhren sind die Turbinen angebracht, die, von der Luft angetrieben, dann den Strom erzeugen.

Auch mit der britischen RWE-Tochtergesellschaft N-Power Renewables hat Voith Siemens Hydro ein Projekt im Auge. "Mit Hochdruck laufen die Planungen zum Bau eines Wellenkraftwerks mit 3,6 Megawatt Leistung auf der Hebrideninsel Lewis vor der Nordwestküste Schottlands", sagt Lienhard.

Kleiner ist das Projekt, das der portugiesische Versorger Enersis verfolgt. Die Anlage ist vor der Nordküste des Landes geplant - auch ein Kandidat für das weltweit erste Meereswellenkraftwerk. Dort sind drei Meereswellenkraftwerke vom Typ Pelamis vom britischen Hersteller Ocean Power Delivery mit je 750 Kilowatt vorgesehen.

Selbst in Deutschland soll die Wellenenergie genutzt werden. An der Nordseeküste will der Energiekonzern Energie Baden-Württemberg mit der Technik von Voith Siemens Hydro ein Projekt mit 250 Kilowatt Leistung starten.

Bei den ersten Projekten wird die erzeugte Kilowattstunde um die 20 Cent kosten, sagt Bard vom ISET: "Wir werden mit den zunehmenden Projekten erleben, dass sich die Kosten mit marktreifen Anlagen sicherlich halbieren lassen."

http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Energie%20Die…
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18.11.07 10:59:33
25. September 2007, 00:00 Uhr Von Carsten Dierig
Ebbe und Flut, Wellen, unterschiedlicher Salzgehalt: Wie Wasser Energie liefern kann

Unerschöpfliches Potenzial

Die Begeisterung für erneuerbare Energien hat mittlerweile auch die Weltmeere erreicht. Nach Sonnen- und Windenergie steht Strom aus Wellenkraft ganz oben auf der Agenda von Energieversorgern und Anlagenbauern. Dutzende Projekte haben die Unternehmen weltweit gestartet. Schließlich verspricht sich die Wirtschaft viel von der umweltfreundlichen Energieform.

Der Anlagenbauer Voith Siemens Hydro Power zum Beispiel schätzt das Potenzial der Wellenenergie auf rund 1,8 Terrawatt. Umgerechnet sind das 1000 Gigawatt, ausgeschrieben handelt es sich um eine Zahl mit zwölf Nullen. Damit hat die Wellenkraft im Reigen der Meeresenergien zwar das mit Abstand größte Potenzial. Der Pionier der Energiegewinnung aus dem Ozean ist sie deshalb aber nicht. Schon seit 1966 wird das Meer angezapft. Seitdem steht westlich von St. Malo an der Nordküste der Bretagne ein Gezeitenkraftwerk mit 24 Kaplanturbinen.

Die Leistung der Anlage, die vom sogenannten Tidenhub - das ist der Unterschied zwischen Hochwasser und dem untersten Pegelstand einer Ebbe - gespeist wird, liegt bei 240 Megawatt. Und St. Malo, wo der Tidenhub bis zu 18 Meter erreicht, ist kein Einzelfall. Weltweit produzieren heute rund ein Dutzend Tidenkraftwerke Meeresstrom. Ideal dafür sind Meerengen oder Orte zwischen Inseln, durch die sich die Gezeitenströmung hindurchzwängen muss und somit noch beschleunigt wird.

Auch Voith Siemens investiert nun in Gezeitenenergie. Gemeinsam mit dem koreanischen Unternehmen Renetec wollen die Schwaben bis 2009 vor der koreanischen Küste am Meeresgrund einen Turbinenpark mit einer Nennleistung von 600 Megawatt installieren. Dazu werden Turbinen an einer brückenartigen Konstruktion montiert. Der Querbalken ist horizontal drehbar und ermöglicht den Turbinen, der alle sechs Stunden wechselnden Strömungsrichtung zu folgen. Außer durch Strömung und Tidenhub können die Gezeiten über einen Staudamm genutzt werden. Dabei fließt Meerwasser durch die Gezeitenströmung in ein natürliches Bassin wie etwa eine Bucht. Der Weg des Wassers ist allerdings vorgezeichnet und führt sowohl nach innen als auch nach außen durch eine Turbine.

Und auch der nächste Schritt nach Wellen - und Gezeitenenergie ist bereits in Planung. Bei sogenannten Salzgradient-Anlagen soll der osmotische Druck von Salzwasser zu Süßwasser an ins Meer mündenden Flüssen ausgenutzt werden. Denn der erreicht Experten zufolge eine Stärke von bis zu 26 bar.Carsten Dierig
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18.11.07 11:11:39
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18.11.07 11:37:33
19. Oktober 2007, 17:05 Uhr

Schutz
Nordseeküste mit riesigem Aufwand sturmfest gemacht


Rechtzeitig vor den Herbststürmen sind die Vorbereitungen zum Küstenschutz in Schleswig-Holstein weitgehend abgeschlossen. Insgesamt flossen 2007 bisher mehr als 50 Millionen Euro aus verschiedenen Etats, teilte am Freitag das Umweltministerium in Kiel mit.


Foto: DPAMöwen fliegen bei schwerer See vor Helgoland. Zum Schutz der Insel wurden 2,1 Millionen Euro investiert. Das Geld floss in die Verstärkung der Ostmole

„Angesichts dieser Investitionen wird deutlich, dass das Land Schleswig-Holstein auch in Zeiten knapper öffentlicher Gelder im Bereich des Küstenschutzes einen klaren Schwerpunkt des Handelns setzt“, berichtete Sprecher Christian Seyfert. Weiterführende links
Sturm raubt Helgoland den Badestrand Hamburger Hafencity erstmals geräumt Bilderstrecke: Sturmflut an der deutschen Küste Helgoland schwer von Sturmflut getroffen Küstenschutz an der deutschen Nordseeküste

Sylt verschlang bereits 150 Millionen

Auf Sylt kosteten allein die Stürme zu Jahresbeginn den Staat fast fünf Millionen Euro Sonderausgaben. Dort wurden 1,4 Millionen Kubikmeter Sand an den Stränden von List, Kampen, Westerland und Hörnum aufgespült. „Nach wie vor haben sich aufgrund der hohen Wellenenergie vor Sylt die flexiblen Sandvorspülungen als die effektivsten Schutzmaßnahmen erwiesen.“ Seit den 70er Jahren wurden dort 150 Millionen Euro investiert.

http://www.welt.de/hamburg/article1280922/Nordseekueste_mit_…

... :rolleyes: ... welche Summen kommen demnächst auf Sylt (Steuerzahler) zu ... :rolleyes:

(...) Kiel/Hannover - Rechtzeitig vor den Herbststürmen sind die Vorbereitungen zum Küstenschutz in Schleswig-Holstein weitgehend abgeschlossen. Insgesamt flossen 2007 bisher mehr als 50 Millionen Euro aus verschiedenen Etats, teilte am Freitag das Umweltministerium in Kiel mit. "Angesichts dieser Investitionen wird deutlich, dass das Land Schleswig-Holstein auch in Zeiten knapper öffentlicher Gelder im Bereich des Küstenschutzes einen klaren Schwerpunkt des Handelns setzt", berichtete Sprecher Christian Seyfert. (...)

(...) Für das kommende Jahr stehen laut Ministerium landesweit voraussichtlich rund 50 Millionen Euro für Neubau und Instandhaltung der Küstenschutzanlagen in Schleswig-Holstein zur Verfügung. (...)

Niedersachsen

(...)nInsgesamt stehen dem Küstenschutz nach Angaben des NLWKN in jedem Jahr rund 45 Millionen Euro zur Verfügung. Im kommenden Jahr werde der Betrag auf 60 Millionen Euro aufgestockt.

- NLWKN: Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Meckerburg-Vorpomeranze ... :rolleyes:

... :rolleyes: ... Wieviele Anlagen könnte man damit finanzieren, und könnte man diese so bauen das gleichzeitig die Küste geschützt wird. (als Wellenbrechreiz))
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18.11.07 11:44:19
7. November 2007, 04:00 Uhr Von Jürgen Bröker

Strom aus der Strömung

Vor der britischen Atlantikküste wird mit dem Projekt "Seaflow" Energie durch die Meeresströmung gewonnen. Der Werkstoff Stahl ließ die Anlage erst Wirklichkeit werden

Der Werkstoff Stahl spielt eine zunehmend wichtige Rolle, wenn es um das Thema Energiegewinnung geht. Manche Energiequellen wären ohne den Werkstoff kaum zu erschließen. So ermöglicht die Festigkeit neuer Stähle u. a. den Bau immer höherer Windräder. Laut Bundesverband WindEnergie e.V. verbraucht die deutsche Windkraftindustrie jedes Jahr rund 750 000 Tonnen Stahl und damit dreimal mehr als der Schiffsbau.

Ein aufsehenerregendes Energieprojekt vor der britischen Atlantikküste wäre ohne den Werkstoff nicht denkbar gewesen. "Seaflow" heißt es und gewinnt aus der Meeresströmung Energie. Dabei wurde ein Rotor, ähnlich wie bei einem Windrad, im Wasser installiert, der durch die Strömung des Wassers angetrieben wird. "Ein zentrales Element für das Projekt ist der Turm, an dem der Rotor befestigt ist", sagt Jochen Bard, vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik an der Universität Kassel. Die Uni war maßgeblich in das Projekt involviert. Der Turm müsse die Strömung des Wassers abbremsen und enorme Kräfte aushalten. "Außerdem ist das Kriterium der Haltbarkeit ein ganz wichtiger Aspekt. Damit sich solch eine Anlage lohnt, muss sie 20 Jahre stehen", sagt Bard. Eigenschaften, die Stahl mitbringt.

Der Turm ist knapp 50 Meter hoch und 2,50 Meter im Durchmesser. Fast 15 Meter tief wurde er im Meeresboden verankert. Weil die Dichte des Wassers deutlich größer ist als die der Luft, erzeugt ein vergleichsweise kleiner Rotor eine große Leistung. Bei einer Windkraftanlage erzeugt ein Rotor mit einem Durchmesser von 55 Metern eine Leistung von einem Megawatt. Bei der "Seaflow"-Anlage reicht für diese Leistung ein im Durchmesser 20 Meter großer Rotor. 20 Prozent des gesamten britischen Energiebedarfs könnten Anlagen aus Strömungs- und Wellenenergie erzeugen, sagt Bard. Dabei gibt es einen besonderen Vorteil: Während der Wind unregelmäßig weht, kann man sich auf das Meer und die Strömung verlassen.

Inzwischen gibt es bereits ein Nachfolgeprojekt. Beim "Seagen" drehen sich zwei kleinere Rotoren. Dadurch kann man die Strömungsumkehrung leichter nutzen. Das Wasser strömt sowohl zur Küste hin als auch wieder von ihr weg. Damit beide Richtungen der Energiegewinnung dienen, sind die Rotorblätter drehbar. Auch bei dieser Anlage setzen Erbauer und Betreiber auf Stahl. Insgesamt fast 300 Tonnen werden eingesetzt.

Stahl macht die bestehende Energiegewinnung auch effizienter. Beispiel: das Braunkohlenkraftwerk der RWE Rheinbraun AG in Niederaußem. Dort wurde ein 1000-Megawatt-Block installiert. Das Kraftwerk gilt als das größte und modernste seiner Art, zudem mit dem höchsten Wirkungsgrad. Das liegt an einem neu entwickelten Stahl. Die verbauten Rohre sind aufgrund der speziellen Beschaffenheit des Werkstoffs 25 Millimeter dünner als üblich. Das erleichtert die Verarbeitung beim Bau der Kraftwerke und senkt die Kosten. Im Herzen des Kraftwerks wurden ebenfalls neue Stähle eingesetzt. Ihre Eigenschaften führen dazu, dass dort höhere Temperaturen und Drücke ausgehalten werden können. Dadurch konnte der Kraftwerkswirkungsgrad um mehr als 25 Prozent auf über 43 Prozent gesteigert werden. Das sogenannte Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik spart beispielsweise 30 Prozent beim Brennstoffeinsatz. Da die neue alte Anlagen ersetzt, können zudem die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxid und Staub deutlich gesenkt werden. Auch bei der Kohlendioxidbilanz lässt das neue Kraftwerk aufhorchen: Es spart 2,5 Millionen Tonnen des Gases jährlich ein. In Zukunft sollen zwei weitere Braunkohlenkraftwerksblöcke mit der Technik ans Netz gehen. Bis 2010 sollen sie in Grevenbroich fertiggestellt sein. Dann werden alte Anlagen abgeschaltet oder mit reduzierter Leistung gefahren.

http://www.welt.de/archiv/?se=&search.execute=true&lucyStemm…
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18.11.07 11:50:45
16. November 2006, 00:00 Uhr Von wsa

Wellen entsalzen ihr eigenes Wasser

Energie ist der größte Kostenfaktor bei der Gewinnung von Trinkwasser aus salzigem Meerwasser. Britische Ingenieure sind auf eine naheliegende Idee gekommen: Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Wellenenergie.

Sie entwickelten eine stromerzeugende Boje, die als Pumpsystem und schwimmende Entsalzungsanlage dient. Druckveränderungen durch die Wellenbewegung liefern die Energie, um Meerwasser zu destillieren. Derzeit arbeiten Prototypen des Geräts, das 20 Meter Länge und 10 Meter Durchmesser haben soll. Damit könnte es rund 2000 Kubikmeter Süßwasser am Tag produzieren, berichten die Forscher. Das reicht für 20.000 Menschen. Grundlage der Entwicklung ist die "Edinburgh-Ente", eine stromerzeugende Boje, in den 1970er-Jahren entwickelt von Stephen Salter. Der Professor für Ingenieurwesen an der Edinburgh University hatte dem Schwimmkörper an einer Seite Zylinder verpasst, die wie ein Entenschnabel wirkten. Jetzt entwickelten Salter und Kollegen das Gerät zur Entsalzungsanlage weiter: Das Innere jeder "Ente" wird zur Hälfte mit Süßwasser gefüllt, das als Ballast dient und Korrosion verhindern soll. Der Luftraum darüber ist in zwei Kammern geteilt. Während die Vorrichtung nun auf den Wellen tanzt, fungiert das Ballastwasser wie ein Kolben und erhöht den Luftdruck auf der einen Seite der Trennwand, während auf der anderen Unterdruck entsteht.

Die Forscher berichten im Fachblatt "Journal of Engineering for the Maritime Environment". Zum Entsalzen muss das Ballastwasser auf rund 100 Grad Celsius vorgeheizt werden. Ein Wärmetauscher im System erhitzt nun Salzwasser in einer Sammelkammer. Der Unterdruck lässt das Wasser schon bei Temperaturen unterhalb des eigentlichen Siedepunktes verdunsten und hilft, den Dampf aus der Kammer zu ziehen. Der kondensierte Dampf, das Süßwasser, kann dann an Land gepumpt werden.

... :rolleyes: ... könnte man doch eigentlich noch Wasserstoff mit herstellen??? ... :rolleyes:
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18.11.07 19:05:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.884 von teecee1 am 18.11.07 11:50:45"könnte man doch eigentlich noch Wasserstoff mit herstellen???"

das Problem bei der Gewinnung von Wasserstoff als Energiespeichermedium und der angschliessenden Gewinnung von Strom aus Wasserstoff ist der schlechte Wirkungsgrad.... :rolleyes:
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18.11.07 19:06:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.468.884 von teecee1 am 18.11.07 11:50:45"könnte man doch eigentlich noch Wasserstoff mit herstellen???"

das Problem bei der Gewinnung von Wasserstoff als Energiespeichermedium und der angschliessenden Gewinnung von Strom aus Wasserstoff ist der schlechte Wirkungsgrad.... :rolleyes:
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21.11.07 20:09:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.471.550 von taiwandeal am 18.11.07 19:06:06Wasserstoff zur Verbrennung wie es BMW favorisiert, nicht zur Stromerzeugung a`la Brennstoffzelle ... :rolleyes:
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Ocean Power

letzten Einträge: http://thefraserdomain.typepad.com/energy/2007/09/aquabuoy20…

September 12, 2007
AquaBuOY 2.0 Deployed Off Oregon Coast

Finavera Renewables Inc. (TSX-V: FVR.V)



August 08, 2007
Artifical Muscle Produces Ocean Power

June 27, 2007
1.2 MW Tidal Energy Turbine Ready for Installation

According to a June 6, 2007 press release by Marine Current Turbines Ltd (MCT): http://www.marineturbines.com/mct_text_files/070606.pdf
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21. November 2007, 19:13 Uhr
Energie
RWE investiert Milliarden in Ökostrom


Der Stromversorger RWE will sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien massiv ausbauen. Nach Auskunft des RWE-Vorstandschefs Jürgen Großmann sollen bis auf weiteres jährlich „mindestens eine Milliarde Euro" in Windparks, Erdwärme oder Gezeitenkraftwerke investiert werden.

„Man kann hier wirklich von einem Meilenstein, von einer grundlegenden Weichenstellung sprechen", sagte Großmann. Der RWE-Konkurrent E.on hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, in den kommenden drei Jahren 6,5 Mrd. Euro in alternativen Strom stecken zu wollen. Mehr als doppelt soviel, wie ursprünglich geplant.

Zum Kopf der neu gegründeten RWE-Sparte Innogy berief der Konzern den früheren Vorstandschef des Windanlagenbauers Repower, Fritz Vahrenholt. Der gebürtige Gelsenkirchener mit Wohnsitz in Hamburg wird sein Amt am 1. Januar antreten. RWE Innogy soll offiziell im Februar an den Start gehen. Aber auch Repower bleibt Vahrenholt verbunden. Mit dem Amtsantritt in Essen wechselt der Manager beim Windradbauer in den Aufsichtsrat. Repower war vor wenigen Wochen von der indischen Suzlon-Gruppe geschluckt worden.

„Unser Ziel ist der zügige Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Europa“, sagte Vahrenholt. Bis zum Jahr 2020 soll demnach der Anteil des Ökostroms am RWE-Energiemix auf 20 Prozent steigen. Für den Konzern ist das entscheidend. Bislang besteht der Energiemix vor allem aus Kohlestrom und Kernenergie. Nach einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers stößt RWE europaweit mit Abstand am meisten klimaschädliches Kohlendioxid von allen Energieerzeugern aus.

Den Anschluss an die Ökobranche hat RWE weitgehend verpasst. Von 20.000 Megawatt installierter Leistung aus Windenergie in Deutschland konnte sich RWE gerade 32 Megawatt sichern. Europaweit hat der Konzern immerhin 650 Megawatt installiert. Um nun das selbst gesteckte Ziel zu erreichen, muss der Ökokraftwerkspark beim RWE auf 6800 Megawatt ausgebaut werden. Das entspricht der Leistung von sechs Kohlekraftwerken.

Laut Vahrenholt muss die neue Sparte zudem den „üblichen Wirtschaftlichkeitsanforderungen“ im Konzern entsprechen. Das bedeutet, dass der Ökostrom eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von über zehn Prozent erwirtschaften muss. Dieser Maßstab werde bei allen Investitionen angelegt, sagte Vahrenholt. In den Anlagenbau werde man nicht investieren. Auch in die Solarenergie könne aufgrund der mangelhaften Wirtschaftlichkeit kaum Geld gesteckt werden. Stattdessen wolle er sich an der Forschung und Entwicklung von erneuerbaren Energien beteiligen und in junge Technologiefirmen investieren.

Zunächst wird Innogy laut RWE-Konzernchef Großmann 600 Mitarbeiter haben. Der Umsatz werde zum Start bei etwa 400 Mio. Euro liegen. Der Grundstock der neuen Firma stammt den Angaben zufolge aus den RWE-Sparten Energy (Handel) und Power (Erzeugung), sowie aus dem englischen Tochterunternehmen Npower. Für Unruhe im Konzern sorgt, dass die Sparte RWE Power AG auf die besonders zuverlässigen Wasserkraftwerke verzichten soll. Diese Anlagen werden als Grundlastanlagen eingesetzt. Großmann sagte dazu, er sehe nicht, dass Power etwas weggenommen werde. „Wie ermöglichen es einzelnen Sparten vielmehr sich auf ihre Stärken zu konzentrieren.“ Power habe genug mit dem Neubau von Kohlekraftwerken in den kommenden Jahren zu tun.

http://www.welt.de/wirtschaft/article1386710/RWE_investiert_…
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23.11.07 21:08:57
Umwelt: Weltklimarat verabschiedet in Valencia seinen vierten Bericht mit einem Warnsignal

Erderwärmung nicht mehr zu stoppen
(toppen)

VDI nachrichten, Valencia, 23. 11. 07, swe - Die globale Temperatur wird nach Einschätzung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) weiter steigen - auch wenn die Menschheit sofort und völlig auf den Ausstoß von Treibhausgasen verzichten würde. Um das Schlimmste zu verhindern, müsse der Ausstoß von Kohlendioxid bis 2015 stabilisiert und danach vermindert werden, heißt es in dem vierten Klimabericht, dessen Gesamtfassung der IPCC letzte Woche in Valencia beschloss.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete am Samstag letzter Woche im spanischen Valencia die sich abzeichnenden Klimaszenarien als "so erschreckend wie ein Science-Fiction-Film". Er forderte die Politiker auf, jetzt rasch zu handeln. "Die Wissenschaftler der Welt haben klar und mit einer Stimme gesprochen", sagte Ban und fügte mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in zwei Wochen in Bali hinzu: "Ich erwarte, dass die politischen Entscheidungsträger das Gleiche tun."

Ban betonte, der Bericht habe auch gezeigt, dass es echte und erschwingliche Möglichkeiten gebe, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Auf der Konferenz in Bali soll ein neues weltweites Klimaabkommen vereinbart werden, das das Kyoto-Protokoll ersetzen soll, das 2012 ausläuft und das Obergrenzen für den Schadstoffausstoß festlegte.

Ban rief namentlich die USA und China, die beiden größten CO2-Emittenden der Welt, auf, sich stärker im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Beide hatten sich nicht am Protokoll von Kyoto beteiligt, das Maßnahmen zur CO2-Senkung vorschreibt. "Ich erwarte, dass die USA und China mit Beginn der Konferenz in Bali eine konstruktivere Rolle spielen", sagte er.

Kernpunkte des vierten IPCC-Berichts sind: Der Klimawandel ist menschengemacht; er ist bereits jetzt nicht mehr umkehrbar, sondern nur noch abzumildern. Unter den Folgen haben vor allem arme und ältere Menschen zu leiden; Hungersnöte und Krankheiten breiten sich stärker aus. Hinzu kommen Wetterextreme, die vor vor allem die ärmsten Regionen der Welt treffen. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. "Wir haben die Welt bereits dazu verurteilt, mit steigendem Meeresspiegel fertig zu werden", sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri.

"Die Ergebnisse der Wissenschaft sind eindeutig", erklärte Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Valencia. Dabei sei das Ergebnis "viel besser, als ich erwartet habe", erklärte der belgische Wissenschaftler Jean-Pascal van Ypersele. Der Bericht bestehe nicht nur aus einem "cut-and-paste" der früheren Dokumente, sondern zeige die Bedrohungen noch klarer auf als bisher.

Die Lösungsansätze sind technologischer Natur, darunter der massive Einsatz erneuerbarer Energien. "Jetzt neue Kohlekraftwerke in großem Umfang zu bauen, ist der Tod anspruchsvoller Klimapolitik", verwies Manfred Treber, Klimaexperte bei der Umweltorganisation Germanwatch, den geplanten Ausbau der Kohlekraftwerke in Deutschland als untaugliches Mittel für den Klimaschutz zurück.

Von Verhaltensänderungen als Potenzial für die Verringerung von Treibhausgasen ist im IPCC-Bericht wenig die Rede "Neue Technologien lassen sich fester einbinden in Szenarien. Und mit Technologien kann man überhaupt erst die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen von ihren Verhaltensänderungen etwas haben", erklärte dazu Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Umweltmanagement an der Universität Flensburg und IPCC-Mitglied.

"Es wird auch im IPCC diskutiert, ob im nächsten Bericht des IPCC die Lebensstilfrage ein größeres Gewicht bekommen soll", so Karsten Smid, Klimaexperte bei Greenpeace. "Es ist ganz wichtig, Verhaltensänderungen mit zu berücksichtigen", sagte Smid und verwies auf den Autoverkehr. "Technisch kann man heute schon statt einem Sechs- bis Sieben-Liter-Auto ein 3,5-Liter-Auto bauen. Aber wenn wir die Fahrleistung halbieren durch ein anderes Verhalten, würden wir die Emissionen vierteln." ap/swe
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23.11.07 21:25:55
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23.11.07 23:17:40
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25.11.07 10:15:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.471.550 von taiwandeal am 18.11.07 19:06:06:yawn:

HANDELSBLATT, Donnerstag, 22. November 2007, 08:26 Uhr
Neue Speichertechnologie

Windstrom soll verlässlich werden
Von Edgar Lange

Bei ökologisch produzierten Strom sind Angebot und Nachfrage keine festen Größen: Wie viel Wind- oder auch Solarenergie produziert wird, hängt vom Wetter ab, während die Stromnachfrage nicht zu jeder Tageszeit gleichhoch ist. Weil Windenergie aber auch dann anfällt, wenn sie nicht gebraucht wird, entwickeln Forscher spezielle Energiespeicher.

DÜSSELDORF. Ingenieure wollen den Windstrom künftig nutzen, um in einer Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten – und damit die Energie in Form des Wasserstoffs zu speichern. In Zeiten höherer Nachfrage lässt sie sich über eine Brennstoffzelle wieder abrufen. Dank dieses Wasserstoff-Rückgrats könnte Windstrom künftig so verlässlich werden wie Energie aus dem Gaskraftwerk. Bisher konnte Ökostrom an den an den internationalen Strombörsen EEX oder Nord Pool nicht wirklich mitspielen, weil er kaum planbar war.

Die Firma Enertrag, die in der Uckermark 70 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt betreibt, will mit Hilfe von Forschern der Fachhochschule Stralsund eine derartige Speicherstation bauen: Nordöstlich von Prenzlau plant die Firma, einen 500-Kilowatt-Elektrolyseur zu errichten, mit dem voraussichtlich ab 2008 überschüssiger Strom zur Produktion von Wasserstoff genutzt werden kann. Bestandteile einer solchen Anlage sind neben dem Elektrolyseur der Wasserstoff-Speicher, PEM-Brennstoffzellen sowie eine intelligente Steuerung, die die Speichermenge je nach Windstrommenge regelt. Außerdem wird aus den Daten der Strombörse errechnet, wann Strom am teuersten gehandelt wird. Dann lohnt es sich, den gespeicherten Wasserstoff in elektrische Energie zu wandeln und ins Netz zu schicken.

Auch das Kompetenzzentrum Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (KWB) der Fachhochschule Lübeck, die bereits über eine 4-Kilowatt-Demoanlage verfügt, hat sich mit der Windstromspeicherung auseinander gesetzt: Für eine Kapazität in der Größenordnung eines Pumpspeicherkraftwerks oder eines Druckluftspeichers mit einer Kapazität von 600 Megawattstunden wäre ein Wasserstoffspeicher in der Größenordnung eines mittleren Bürogebäudes erforderlich. Hier wird Gas unter Druck gespeichert, sagt Roland Hamelmann von der FH Lübeck. Je größer die Anlage, um so mehr Skaleneffekte ließen sich erzielen: Während die Kosten heute noch bei 4000 Euro je Kilowatt Leistung liegen, könnten im großtechnischen Maßstab zwischen 20 und 30 Prozent davon mit jeder Verdoppelung des Produktionsvolumens eingespart werden. Im Endzustand lägen die Investitionskosten um die 500 Euro je Kilowatt, schätzt Hamelmann.

Im Projektstadium ist auch das Forschungsvorhaben Hywind-Balance eines Konsortiums Oldenburger Unternehmen und der dortigen Universität. Die Pilotanlage pumpt den Wasserstoff in 24 mannshohe Stahlflaschen, aus denen sich bei Bedarf die Brennstoffzelle bedient. „Nach diesem Prinzip kann man Windstrom in Form von Wasserstoff speichern, wenn er an windigen Tagen im Überfluss vorhanden ist", sagt Hywind-Balance-Projektleiter Hans-Peter Waldl von der Firma Overspeed in Oldenburg. Die Hywind-Balance-Brennstoffzelle bringt es im Moment zwar nur auf fünf Kilowatt Leistung. Ein einziges mittelgroßes Windrad mit zwei Megawatt Leistung wäre noch viel zu groß für eine solche Testanlage: Es würde den kleinen Wasserstoffspeicher im Energielabor in nur sechs Minuten füllen. „Die Anlage ist natürlich noch sehr klein", räumt Waldl ein, „aber an ihr können wir bereits viele technische Fragen klären." Bis die Speicher für die Dimensionen zukünftiger Offshore-Windparks gerüstet sind, dauert es noch etwas. „So weit werden wir erst in etwa zehn Jahren sein", glaubt Waldl.

http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Energietechnik-…
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25.11.07 11:21:32
leichte Themaabweichung ... ;)

BMW Hydrogen 7 ist ein Schnelldampfer

Autotest. Autorennfahrerin Jutta Kleinschmidt testete das Wasserstoffauto BMW Hydrogen 7.

Die Herzen der Filmdiven Monica Bellucci, Cate Blanchett und Jane Fonda hat er bereits erobert. Startenor Placido Domingo soll ihn ebenso in den höchsten Tönen gelobt haben wie seine Kollegin Anna Netrebko oder Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf. US-Talkmaster Jay Leno hätte den Hydrogen 7 nach der Testfahrt angeblich am liebsten erworben und in seine grüne Garage gerollt, in der restaurierte Dampf- und Erdgasmaschinen aus dem 19. Jahrhundert für eine autarke Energieversorgung sorgen. Doch BMW mag die weltweit ersten 100 Autos mit Wasserstoffmotor nicht verkaufen, für keinen Preis der Welt. Die Fahrzeuge werden derzeit nur verliehen, zu Test- und PR-Zwecken, vorzugsweise an prominente Zeitgenossen. Auch gut: So brauche ich nach der Testfahrt mit dem Hybrid 7 wenigstens nicht zu überlegen, ob ich mir das Ökomobil zulegen soll und wo ich die 1,2 Millionen Euro herbekomme, die dieser „Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und schadstofffreien Mobilität“ angeblich kostet.

Schein und Sein

In einem lichten Blausilber, Bluewater-Metallic genannt, ist der Testwagen lackiert. Die Farbwahl ist wahrscheinlich kein Zufall. Sie soll vermutlich Assoziationen zu jenem Element mit dem Symbol H herstellen, das im Motor des Hydrogen 7 klimaneutral verbrannt wird: Wasserstoff, lateinisch Hydrogenium. Wasserstoff, so habe ich in der Schule gelernt, ist das leichteste unter den chemischen Elementen und das häufigste in unserem Universum. (...)http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/133/id/32642…

Technische Details: für Otto-Normalverbraucher ist das nix ... :yawn:

der Preis für Wasserstoff lasst sich bestimmt halbieren und der Rest, wir werden sehen ... :yawn:

:rolleyes: ... BMW Hydrogen 8 ... die Zahl 8 wäre besser für Chinesen, irgendeinen Tick muss man ja haben ... :look:
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25.11.07 12:34:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.555.189 von teecee1 am 25.11.07 10:15:14"Der energetische Wirkungsgrad der Elektrolyse von Wasser liegt bei ca. 70%" Quelle

"elek. Wirkungsgrad AFC (Alkaline Fuel Cell) Kalilauge Wasserstoff/Sauerstoff 60 – 70 %" Quelle


somit ergibt sich ein theoretischer Gesamtwirkungsgrad von rund 50% :(


weiter steht dort:
"Die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle ist ökologisch umstritten: Wasserstoff kann zwar durch Einsatz erneuerbarer Energien klimaneutral gewonnen werden, jedoch sind die Verluste bei Herstellung und Transport erheblich. So hat etwa die Kette Solarstrom → Wasserstoff → Brennstoffzellen-PKW einen Wirkungsgrad von etwa 20%, die Kette Solarstrom → Stromnetz → Batterie → Elektro-PKW hingegen etwa 60%."


momentan duerften Pumpspeicherkraftwerke die beste Alternative sein :rolleyes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk
"Sie sind jedoch zur Zeit das großtechnische Verfahren mit dem höchsten Wirkungsgrad, Elektrische Energie bei Schwankungen der Nachfrage und des Angebotes zwischenzuspeichern. Bei modernen Werken werden immerhin fast 80 % der zugeführten Elektroenergie wieder zurückgewonnen."
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25.11.07 14:43:26
Wie funktioniert denn die Verlinkung im Wort? Bin noch nicht dahinter gekommen. :confused:
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Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener gewünschter Leistung (Pab = Nutzen) zu zugeführter Leistung (Pzu = Aufwand).

Wirtschaftlichkeit ist ein allgemeines Maß für die Effizienz, bzw. für den rationalen Umgang mit knappen Ressourcen. Sie wird allgemein als das Verhältnis zwischen erreichtem Ergebnis (Ertrag) und dafür benötigten Mitteleinsatz (Aufwand) definiert.

Speicherung

Die Höhe der Speicherkapazität ist grundsätzlich abhängig von der speicherbaren Wassermenge und dem nutzbaren Höhenunterschied zwischen Oberbecken und der Turbine

Energiewirtschaftliche Bedeutung

Starklastzeiten, die von Pumpspeicherkraftwerken bedient werden, sind insbesondere mittags, bei bestimmten medialen Ereignissen wie Fußballspielen oder bei Unwettern, die mit plötzlicher Kälte oder Dunkelheit verbunden sind.

Bei reinen Pumpspeicherwerken ist die Speicherkapazität meist so ausgelegt, dass die Generatoren ca. 4 bis 8 Stunden unter Volllast Strom produzieren können.

Diese Regelenergie wird sowohl zum Abfangen von Bedarfsspitzen als auch zum Abfangen plötzlicher Verbrauchseinbrüche eingesetzt.

Dank ihrer so genannten "Schwarzstartfähigkeit" können Pumpspeicherkraftwerke bei totalen Stromausfällen zum Anfahren anderer Kraftwerke eingesetzt werden.

Ökonomie

Laufwasserkraftwerke und Thermische Kraftwerke wie Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke liefern möglichst konstante Leistung und können nur innerhalb von Stunden oder Tagen hoch- und heruntergefahren werden. Dadurch und bei Teillastbetrieb wären sie sehr viel weniger effizient. Gleichzeitig gibt es im Tages- und Wochenverlauf einen stark schwankenden Stromverbrauch. Daher ist der Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken wirtschaftlich sinnvoll.

Sie bieten eine Möglichkeit, den z. B. nachts oder zu absatzschwachen Tageszeiten ins Netz eingespeisten Strom, der zu vergleichsweise günstigen Preisen verfügbar ist, zeitlich versetzt in deutlich teurer absetzbaren Strom für Bedarfsspitzen umzuwandeln. In der Regel erreicht der Verkaufspreis bei diesem Geschäft ein Vielfaches des Einkaufspreises.

>> wenn dieser Preisunterschied nicht wäre, weil es andere Möglichkeiten gibt oder geben wird, was dann ... :rolleyes:

Ökologie

Grundsätzlich wird in jedem Pumpspeicherkraftwerk mehr Energie zum Hochpumpen benötigt als beim Herunterfließen wieder zurückgewonnen werden kann. Weil somit bei Pumpspeicherkraftwerken elektrische Energie verloren geht, sind sie ökologisch umstritten, zumal der Bau von Pumpspeicherkraftwerken einen teilweise erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft darstellt.
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25.11.07 16:07:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.556.742 von teecee1 am 25.11.07 14:43:26Quelle

(url Quelle)http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolyse(/url) ;)



Windkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Brennstoffzelle -> Strom

so wie ich das sehe geht bei den drei Schritten ueber den Wasserstoff rund 50% der Energie verloren ... bei einem Pumpspeicherkraftwerk ist der Verlust mit 20% bedeutend weniger

:rolleyes:
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25.11.07 17:46:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.558.271 von taiwandeal am 25.11.07 16:07:13Windkraft & Wellenkraft -> Strom -> Stromschlag -> [urlKuckuck]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck[/url]

Windkraft & Wellenkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Auto -> Fahren -> Glatt -> Baum -> [urlKuckuck]http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck[/url]

Brennstoffzelle -> Strom -> überflüssig oder nur bedingt einsetzbar ... :rolleyes:

Windkraft & Wellenkraft -> Merrwasserentsaltzung -> Wasserdamdf -> [urlMembrantechnologie:]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=2&id=36107[/url] -> Wassertsoff

VDI nachrichten, Aachen, 23. 11. 07, ber - Meerwasserentsalzung nach dem Prinzip der umgekehrten Osmose war bislang ein mühsames Unterfangen mit eher bescheidener Ausbeute. Nun aber können solche Membrananlagen erstmals zigtausend Einwohner mit frischem Trinkwasser versorgen. (...)

(...) Dank Nanotechnologie ist die Membran nun sogar in der Gastrennung verwendbar. "Auf einer keramischen Unterstruktur wird eine anorganische, nanoporöse Schicht aufgebracht, die wiederum als Stützschicht für ein gas- selektives Molekularsieb dient", erklärte Dr. Ingolf Voigt vom Hermsdorfer Institut für technische Keramik den Aufbau einer solchen Membran. Selbst heiße Gasmischungen lassen sich über derartige Membranen trennen.

könnte funktionieren ... :rolleyes:
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25.11.07 18:08:49
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25.11.07 18:45:11
[url]]http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Energie%20Windparks%20Nord%20Ostsee/281376.html[/url]
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26.11.07 21:28:44
!
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26.11.07 22:20:02
Fleischwolf oder Fischbüchse

[url]http://www.lunarenergy.co.uk/productOverview.htm[/url]

:look: ... eine klammer zuviel im unteren Bild ... :yawn:

[urlWindparks in Nord- und Ostsee]http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Energie%20Windparks%20Nord%20Ostsee/281376.html[/url]
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28.11.07 21:08:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.558.271 von taiwandeal am 25.11.07 16:07:13Windkraft -> Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> Brennstoffzelle -> Strom

:rolleyes: ... [urlSuche nach dem Wunderakku]http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,519773,00.html[/url]

Membran
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02.12.07 14:55:07
Energie: Mehraufwand für die Konstruktion der Hüllstruktur
Kraftwerk unter Wasser lässt Fragen offen


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=2&id=36235[/url], Düsseldorf, 30. 11. 07, mg - In einer aufwändigen Werbekampagne wird zurzeit ein Gezeitenkraftwerk vorgestellt, dass der Energieversorger E.on mit der britischen Firma Lunar Energy Ltd. plant. Das Projekt ist Bestandteil eines 4,4 Mrd. € umfassenden Investitionsprogramms, mit dem E.on in den kommenden Jahren neue Wege in der Energieversorgung beschreiten will.

Bereits in den Jahren 2010/2011 sollen acht so genannte Rotech Tidal Turbinen (RTT) mit je 1 MW Leistung in südwalisischen Küstengewässern an der Halbinsel St. Davids installiert sein und elektrische Energie für rund 5000 Haushalte liefern. Dies ist allerdings ein sehr ehrgeiziger Plan, denn bisher existiert von der RTT nur eine Machbarkeitsstudie und ein Modell im Aquarium.

Die RTT-Technik basiert auf einer bi-direktionalen Horizontalachsenturbine, die in einem Venturi-Rohr eingebaut wird. Die Venturi-Röhre bewirkt, dass der Wasserfluss durch die Turbine gerade gerichtet und beschleunigt wird, die Konstrukteure versprechen sich davon eine Steigerung der Effizienz. Die Rotor-Generator-Einheit ist in einer zentralen austauschbaren Kassette enthalten. Der Rotor treibt über eine hydraulische Pumpe einen hydraulischen Motor, der wiederum einen elektrischen Generator treibt. Eine Blattwinkelsteuerung der Rotorblätter oder ein Strömungsnachführungssystem, wie bei Windkraftwerken üblich, soll entfallen.

Weil man aufwändige Vorbereitungen des Meeresbodens vermeiden will, plant Lunar Energy als Fundament einen schwerkraftstabilisierten flachen Tripod (Dreibein) zu verwenden. Ein 1-MW-Prototyp der RTT soll bereits 2008 gebaut und im europäischen Meeresenergietestzentrum (Emec) auf den Orkney-Inseln getestet werden. Der Meeresströmungsenergiekonverter wird einen Rotordurchmesser von 11,5 m haben und in einem 19,2 m langen Venturi-Rohr mit einem Führungsdurchmesser von 15 m eingebaut werden. Mit den im Feldversuch gewonnenen Erkenntnissen will man noch 2009 die ersten kommerziellen 2-MW-Modelle des Kraftwerks bauen, um den mit E.on geplanten unterseeischen Kraftwerkspark bestücken zu können.

E.on setzt bei der RT-Turbine auf das Design der Mantel-Durchströmungsturbine, das in der Windenergie schon vor langer Zeit als unwirtschaftlich ausgemustert wurde. Da sich die physikalischen Grundlagen der Hydro- und Aerodynamik gleichen, müsste man eigentlich annehmen, dass bei der Entwicklung von Meeresströmungsturbinen nicht wieder die gleichen fehlerhaften Konzepte hervorgeholt werden.

Auch der Turbinenexperte Heiner Doerner vom Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart ist skeptisch: "Für mich sind die freifahrenden Unterwasser-Turbinen aussichtsreicher, wenn man das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag bedenkt." Kritisch bei den Mantel-Durchströmungsturbinen ist der Mehraufwand für die Konstruktion der Hüllstruktur, die in keinem Verhältnis zur Materialersparnis durch die Verwendbarkeit von einem kleineren Rotor steht. Auch das von Lunar Energy favorisierte hydraulische Kraftübertragungssystem hat sich in der Windenergie als ineffizient und unzuverlässig erwiesen.

Ein Sprecher von E.on UK erklärte die Motive, gerade in diese Technik zu investieren: "Wir sind uns darüber im Klaren, dass es andere Meeresströmungsturbinendesigns in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien gibt. Mit dem Projekt wollen wir aber sowohl die Machbarkeit als auch die Funktion der Technik nachweisen - dieser Beweis ist bisher noch von niemandem erbracht worden. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit Lunar Energy uns die beste Chance bietet, ein wirtschaftlich arbeitendes Gezeitenkraftwerksprojekt ins Wasser zu bekommen."

Angesichts dieser Aussage muss man sich allerdings fragen, ob das von Amaan Lafayette geleitete E.on Marine Development Team keine Kenntnis von den diversen verfügbaren Prototypen in der noch jungen Meeresströmungsindustrie hat, die sich teilweise schon seit Jahren im Offshore-Einsatz bewährt haben: etwa die Anlagen von [urlVerdant Power]http://www.verdantpower.com/[/url], [urlOpenHydro]http://www.openhydro.com/home.html[/url], [urlCleanCurrent]http://www.cleancurrent.com/index.htm[/url] und Hammerfest Stroem.

Dabei besichtigte Mr. Lafayette, in seiner Funktion als Mitglied des Renewable Advisory Boards der britischen Regierung, höchstpersönlich die auf Technik von Windkraftanlagen basierende und wohl fortgeschrittenste Anlage überhaupt, die Seagen von [urlMarine Current Turbines]http://www.marineturbines.com/home.htm[/url] (MCT). Beim Mutterkonzern E.on in Deutschland ist all dies kein Thema, das Hauptproblem des zuständigen Pressesprechers sind besorgte Fragen von vorwiegend jugendlichen Beobachtern der TV-Kampagne nach dem Wohlergehen von Fischen, die in den Trichter der Turbine gesaugt werden könnten. CLAUDIA SCHEIL

Ich hab's ... Capt'n Nemo's Fishsticks factory
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02.12.07 15:41:14
Erneuerbare Energien: Große Unternehmen erzielen die höchste Rendite im Verhältnis zum Aktienkapital - Jedes zweite Unternehmen der Branche steckt noch in der Verlustzone
In den Depots hat der Klimawandel schon begonnen


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=3&id=36266[/url], Düsseldorf, 30. 11. 07, mav - Wetterkatastrophen als Folge des Klimawandels nehmen seit einigen Jahren deutlich zu. Das hat Folgen für Umwelt, Politik und Ökonomie. Neben den Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, gibt es aber auch Chancen - z.B. für Anleger.

Die Versicherungswirtschaft weiß schon lange um die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels", so Gerhard Berz, Honorarprofessor für Meteorologie an der Uni München. Der Wissenschaftler, der bis vor wenigen Monaten die GeoRisiko-Forschung der Münchener Rückversicherung geleitet hatte, äußerte sich jetzt in Frankfurt auf einem Investment-Dialog der Comdirect-Bank.

Zwischen 1980 und 2006 beliefen sich die Gesamtschäden weltweit auf 1,7 Bio. $. 80 % der Wetterkatastrophen seien durch den Einfluss des Menschen mit verursacht worden. Von diesen Schäden war aber nur ein Teil im Wert von 400 Mrd. $ versichert, mit ungleicher Verteilung weltweit.

"Ein weiter steigender Ölpreis schafft den Anreiz, die Energieeffizienz zu erhöhen und auf alternative Treibstoffe umzusteigen", meint Tobias Merath, Leiter der Rohstoffanalyse bei Crédit Suisse. Die erneuerbaren Energien böten deshalb dem Anleger gute Chancen, ist auch Thilo Goodall von der Schweizer Fortune Wealth Management Group überzeugt. Doch müsse man die Investmentmöglichkeiten noch gezielt auswählen, warnt er. Von den börsennotierten Unternehmen seien mehr als 54 % noch "Micro Caps", sehr kleine Aktiengesellschaften also, die noch keinen Gewinn erzielten und deren Aktienkapitalrendite im Schnitt bei minus 45,69 % liege.

Immerhin drei von vier Bereichen seien schon besser entwickelt: Vor allem die großen Gesellschaften, die gut 6 % des Anlageuniversums ausmachen, erzielten im Durchschnitt eine Rendite bezogen auf das Aktienkapital von fast 18 %. Die mittelgroßen Aktiengesellschaften, die knapp 18 % ausmachen, erreichten immerhin noch rund 16,5 %. Und die "Small Caps", die kleinen Unternehmen also, hielten einen Anteil von 21,74 % am Anlageuniversum und würden im Schnitt 9,4 % Rendite bringen. Wie in vielen anderen Unternehmen steige eben die Ertragskraft mit der Größe, erklärt Goodall.

Gerade die kleineren und mittelgroßen Unternehmen seien zudem bestimmten Risiken ausgesetzt. Als Beispiel nennt der Experte Conergy, das wegen fehlenden Siliziums seine Solarmodule nicht ausliefern kann - ein Problem, das auch viele andere Solaranbieter treffe. Auch ausbleibende Subventionen könnten ein Risiko darstellen, ebenso die Unzuverlässigkeit anderer Finanzierungsquellen.

Grundsätzlich aber sieht Goodall ein sehr hohes Wachstumspotenzial in alternativen Energien - die Chancen lägen "weit außerhalb des Üblichen". So sei der Gewinn pro Aktie 2005 und 2006 bei den kleinen Gesellschaften im Schnitt um 130 % gestiegen, bei den mittleren um gut 91 %, und den großen immerhin noch um knapp 60 %. Die Unternehmen profitierten auch von vielen öffentlich-rechtlichen wie privaten Initiativen und Programmen, mit denen weltweit alternative Energien gefördert würden.

"Wenn es in naher Zukunft in der Ölbranche zu Engpässen kommen sollte, dann wird aus der heutigen Alternativenergie eine Standardgröße", meint Goodall. Die Finanzindustrie müsse die Möglichkeiten schaffen, die Kapitalströme umzulenken - hin zu klimafreundlichen Investments. Inzwischen seien solche Produkte aber nicht mehr Sache weniger ideologisch bestimmter Anleger, der Klimawandel sei gesellschaftlich akzeptiert.

Jüngstes Beispiel dafür ist der Einstieg des Investors Otto Happel bei Conergy: Der als langfristiger Investor bekannte frühere GEA-Großaktionär hat jüngst seinen Anteil an dem Hamburger Anbieter alternativer Energien aufgestockt - trotz dessen aktuellen Schwierigkeiten.

Torsten Daenert, Vorstand der Commerzbank-Tochter comdirect, glaubt, die Bereitschaft, in klimafreundliche Produkte zu investieren, an den Depots der Kunden seines Hauses ablesen zu können. So hielten die Anleger in diesem Jahr knapp 93 Mio. € in Werten der alternativen Energien, während es vor vier Jahren gerade einmal gut 9 Mio. € gewesen seien. BRIGITTE SCHOLTES

:yawn: ... [urlHammerfest Stroem]http://www.e-tidevannsenergi.com/[/url] smöre bröd,smöre bröd, röm döm döm döm, heute machen wir fischsuppe ... ähhh ein fiisch und salzwasser, so das langt schon, fertig ... :lick:
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22.12.07 17:56:56
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22.12.07 18:35:16


... koennte man nicht [urlSchiffsschrauben]http://de.wikipedia.org/wiki/Propeller[/url] nehmen und anstatt einen Motor ein Generator ... :rolleyes:
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23.12.07 08:41:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.850.476 von teecee1 am 22.12.07 18:35:16... die Schiffsschrauben sind auf ganz andere Drehzahlen, Kraefte und Anforderungen ausgelegt ... da man mit dem Schiff auch in einem engen Hafen manoevrieren moechte, ist der Durchmesser der Schraube natuerlich begrenzt ...
... das waere ungefaehr so, als wuerde man eine Dunstabzugshaube zur Windkraftanlage umfunktionieren wollen... :look:


meine Vorstellung ist, so viele Teile wie moeglich aus dem Seewasser herauszubekommen - der Generator sollte ueber der Wasseroberflaeche sein... dann waere er leichter zu schuetzen und die Wartung waere viel einfacher ... die Frage ist, wie man das Ganze guenstig und wartungsfrei verbindet ...


eine weitere Idee waere in diesem Zug die Anlage gleich mit einer Windkraftanlage zu kombinieren - auf diese Art und Weise koennte man die Fundament- und Erschliessungskosten (Anschluss ans Netz) eventuell halbieren.


Schoene Feiertage,

TD :)
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29.12.07 18:03:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.851.457 von taiwandeal am 23.12.07 08:41:09

Die Lagerung (zwei Waelzlager oder das obere ein Waelzlager und unten Zahnradgetriebe zur Ausrichtung fuer Stroemnugsrichtung), oberhalb der Wasseroberflaeche etwa 3-8m, und Halterung fuer Generatoren (die Achse senkrecht) zwei waeren besser wuerde ich meinen wie bei Marine Current Turbines (MCT) und das Gestell mit Roter links u. rechts und Laufraeder oder Lager am Mast u. diese dann mit Kardanwelle zum Generator verbinden.

so waere mein Gedanke ... :rolleyes:

Schoene Feiertage und Guten Rutsch ins neue Jahr,

:cool: ziemlich warm bei mir ... :)

... noch ein kleiner Zusatz, am Mast selber koennte man ja noch ein paar Solarpanels anbringen fuer kleinere Stromverbraucher (Zahnradmoter etc.)
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30.12.07 11:32:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.895.387 von teecee1 am 29.12.07 18:03:58Wie seht ihr die Zukunfts aussichten der Firma?
kursziele?
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05.01.08 16:37:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.898.990 von Diego22 am 30.12.07 11:32:53Kannst Du das Wetter voraussagen? ... :rolleyes:

[url17.12.07 Ocean Power Technologies]http://www.nasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies.ht…[/url] steigert im 2.Quartal 08 seinen Umsatz im Vergleich zum VJ um +204% auf 1,7Mio. USD. Gleichzeitig konnte der Nettoverlust von 2,3Mio. USD auf 1,9Mio. USD (0,18/Aktie) gesenkt werden und lag damit deutlich unter den Analystenschätzungen von ($0,34/Aktie). Ferner füllten sich die Auftragbücher des Unternehmens auf inzwischen 7,9Mio. USD.
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Engineering: Simulation von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren

Wasserstoff marsch!


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=homepage&cat=2&id=36650[/url], Düsseldorf, 4. 1. 08, ciu - Um Wasserstoff als Alternative zu fossilen Brennstoffen in Verbrennungsmotoren einsetzen zu können, gilt es die spezifischen Unterschiede zu beherrschen. In einem von der EU geförderten Projekt, wurden die Prozesse nun unter anderem mittels Simulationstechnik genauer untersucht.

Damit Wasserstoff Kraftfahrzeuge nicht über den Umweg der Brennstoffzelle und Elektromotoren antreibt, sondern Verbrennungsmotoren weiter genutzt werden können, wird die erprobte Technik derzeit zukunftsfähig gemacht. Befürworter wie der Automobilhersteller BMW, sehen darin den Vorteil, auf der über 100 Jahre langen Entwicklung der auf Verbrennungsmotoren basierenden Antriebskonzepte aufbauen zu können. Außerdem ist damit ein fließender Übergang zum neuen Energieträger sicherzustellen.

Die heute in Fahrzeugen eingebauten Wasserstoff-Verbrennungsmotoren sind bivalente Systeme, die wahlweise fossile Brennstoffe oder Wasserstoff verbrennen. Ein solches System kann allerdings die spezifischen Eigenschaften von Wasserstoff nicht voll ausnutzen. Im Rahmen des von der EU geförderten HyICE-Projekt (Hydrogen Internal Combustion Engine), an dem zehn Partner aus Forschung und Industrie beteiligt waren, wurde deshalb erstmals ein reiner Wasserstoffmotor entwickelt, der nicht nur wesentlich sauberer ist, sondern sich mit einer Literleistung von 100 kW auch mit herkömmlichen Motoren messen kann.

Mit der kryogenen Methode - dem Mischen von tiefgekühltem Wasserstoff mit Luft im Ansaugkanal - und der Direkteinspritzung - Einblasen von Wasserstoff direkt in den Zylinder - wurden zwei unterschiedliche Konzepte der Gemischaufbereitung untersucht. Dabei galt es nicht nur den realen Verbrennungsprozess an die geänderten Bedingungen anzupassen, sondern auch bei den Simulationsprogrammen durch Auswahl bzw. Entwicklung geeigneter physikalischer Berechnungsmodelle die realistische Abbildung der ablaufenden Prozesse zu schaffen.

Im Rahmen von HyICE wurde zur Strömungssimulation das Programm Ansys CFX eingesetzt, welches zahlreiche Projektmitglieder in der Motorenentwicklung einsetzen und die für Anpassungen notwendige Systemoffenheit mitbringt. Zirka zwei Mannjahre wurden investiert, um 50 zusätzliche Programmroutinen zu schreiben und noch einmal die gleiche Anzahl zu modifizieren. Die gemachten Modifikationen sind auch für herkömmliche Prozesse verwendbar.

Die Erweiterungen konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Verbrennungsmodellierung für die beiden untersuchten Gemischaufbereitungsarten, die Entwicklung eines Zündmodells für den im Vergleich zum Benzin sehr kurzen Zündvorgang und auf die Berücksichtigung der Abgasrezirkulation.

Obwohl das Gemisch bei dem niedrigen Temperaturniveau als temperatur- und druckabhängiges Realgas betrachtet werden müsste, zeigte sich, dass die Fehler durch Annahme eines idealen, also lediglich temperaturabhängigen Gases vernachlässigbar sind. Die unterschiedlichen physikalischen Modellansätze wurden von den Ansys-Experten implementiert, auf ihre numerische Stabilität und Genauigkeit getestet und mit den experimentellen Daten verglichen.

Voraussetzung dafür, mit der CFD-Simulation den Entwicklungsprozess zukünftiger Serienmotoren effizient unterstützen zu können, ist die Übereinstimmung der Ergebnisse mit der Praxis. Der Abgleich mit den Praxisdaten war deshalb aus CFD-Sicht einer der Schwerpunkte des Projekts. Wann die ersten Serien-Wasserstoffmotoren vom Band laufen, ist noch unklar. Projektpartner MAN plant zumindest eine Kleinserie von Stadtbussen mit H2-Direkteinspritzung. U. FELDHAUS
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... :rolleyes:

... noch eine andere Moeglichkeit in Sachen "Pumpspeicherkraftwerke"

... im Braunkohletagebau enstehen grosse und weniger grosse tiefe Loecher, bzw. allg. Tagebau Granit, Kies, Gold, Kupfer, Diamanten etc.

... in Brandenburg werden diese Gebiete zu Naherholungszentren rekultiviert, also mit Wasser gefuellt es gibt kleine und grosse Seen.

... wie waere es z.Bsp. ein 100ha grosser See speisst einen 10ha gr. See, Hoehenunterschied 6-20m, ein sogenanntes [urlGezeitenkarftwerk]http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk[/url]

... also da waere das Standortproblem geloest. Es ist die Frage von Stromeinkauf, wie hoch der Preisunterschied ist zw. Einkauf u. Verkauf, ob sich das rechnet ... :rolleyes:

... und wie lange es dauert die Becken zu fuellen, bzw. falls die Elbe wieder mal ueber die Ufer tritt das Wasser abpumpen wie in New Orleans oder Seen mit Salzwasser fuellen ... :rolleyes:
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15.01.08 22:08:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.555.837 von taiwandeal am 25.11.07 12:34:0228. Dezember 2007, 04:00 Uhr Von Daniel Wetzel

Marktplatz
Sinnvolle Ergänzung


Windkraft ist keine ideale Energiequelle: Oft herrscht gerade dann Flaute, wenn besonders viel Strom benötigt wird. Und zu anderen Zeiten drehen sich die Rotoren im Leerlauf vergeblich im Winde, weil sich gerade kein Abnehmer für die vielen Millionen Kilowattstunden findet. Trotz dieser unbestreitbaren Defizite gibt es keine Alternative zur Windkraft, wenn Deutschland die selbst gesteckten Klimaziele bis 2020 erreichen will: Denn keine andere Umwelttechnologie - weder Photovoltaik noch Biomasse - kann rein quantitativ so viel Ökostrom in so kurzer Zeit erzeugen.Um den erratisch schwankenden Beitrag der Windkraft zur Stromversorgung zu verstetigen, bedarf es jedoch neuer Speichertechnologien. Druckluftspeicher, wie sie E.on betreibt und RWE in verbesserter Variante bauen will, können ein sinnvoller Beitrag sein, die Nachteile der Windkraft abzumildern. Denn andere großtechnische Speicher für Elektrizität sind nicht verfügbar: Neue Stauseen, die als Pumpspeicher-Kraftwerke dienen könnten, lassen sich schon aus geologischen Gründen nicht mehr anlegen. Und die Wasserstoff-Technologie ist noch zu unausgereift und zu kapitalintensiv, um in absehbarer Zeit als Energiespeicher dienen zu können. Bis es so weit ist, können Druckluft-Kraftwerke eine Brückenfunktion übernehmen. Ein Allheilmittel gegen Energieknappheit sind sie indes nicht: Ihre massenhafte Verbreitung dürfte allein schon an der Verfügbarkeit geeigneter Kavernen scheitern

... :rolleyes: ...die [urlMIBRAG]http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsche_Braunkohlengesellschaft[/url] hat genügend Speicher ...



[urlListe deutscher Tagebaue]http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Tagebaue[/url]
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20.01.08 19:29:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.895.387 von teecee1 am 29.12.07 18:03:58Forschung: Dresdner Wissenschaftler tüfteln an den Werkstoffen und Fertigungsverfahren von morgen
Geflochtene Flugzeuge mit Turbinengebäck


VDI nachrichten, Dresden, 18. 1. 08, sta - Werden Flugzeugrümpfe bald geflochten? Können Turbinen dank superleichter Carbonschaufeln flüstern? Und wie belastbar sind Kardanwellen aus Kunststoff? Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik der Uni Dresden (ILK) gehen diese Fragen systematisch an und spannen den Bogen dabei von Grundlagenforschung bis hin zu fertigen Produkten.

Als die 288 Garnrollen zu tanzen beginnen, strahlt Werner Hufenbach übers ganze Gesicht. "Eine der größten Radialflechtanlagen der Welt", schwärmt der Leiter des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden.

Die gigantische Maschine hat einen Durchmesser von 7 m. Ihre 144 Klöppelpaare drehen sich in der Außenbahn im Kreis und ziehen dabei in Schlangenlinien aneinander vorbei. Gleichzeitig dreht sich das Riesenrad. Wie Fahrradspeichen treffen sich 288 Garnfäden an einem etwa 3 m langen und 50 cm dicken Rundkern an der Mittelachse. Dieser wird von einem Fertigungsroboter kaum merklich vorangeschoben. Erst die Hälfte des Kerns ist von Geflecht umhüllt. Die Klöppel müssen noch ein Weilchen tanzen, um ihn ganz zu umgarnen. "Wir haben die Anlage langsam gestellt. Beim normalen Arbeitstempo sehen Sie weder Fäden noch Klöppel", erklärt Hufenbach.

Als das Riesenrad im August vergangenen Jahres in Betrieb genommen wurde, fabrizierte es zunächst nur weiße Geflecht-Schläuche von etwa 5 cm Durchmesser. Fertigungsingenieur Marco Zichner zeigt die ersten Versuche. Bei einigen verläuft das Geflecht unregelmäßig, teils aufgeraut. "In den ersten Wochen war es zum Verzweifeln", so Zichner. Doch man lerne täglich dazu. Die neuesten Flechtereien sind tatsächlich ebenmäßig. Und die Durchmesser nehmen deutlich zu.

Fernziel sind 4,20 m Durchmeser - das Maximum der Anlage. "Wenn es an solche Formate geht, steht der Kern in der Mitte, dann schieben wir das Rad", so Zichner, während die Klöppel im Hintergrund klingelnd weitertanzen. Hufenbach hat das Riesenrad auf Schienen stellen lassen, damit es bis zu 22 m lange Bauteile flechten kann.

Genaugenommen flicht das Rad keine Bauteile sondern deren Halbzeuge. Das Geflecht besteht je zur Hälfte aus Glasfaser und einem Thermoplast, etwa Polyamid oder Polypropylen. Statt der Glasfasern können auch Kohlenstoff-, Aramid- oder Naturfasern zum Einsatz kommen. Das Gewebe wird dann in Spezialöfen zu Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen gebacken. Dabei umschmilzt der Thermoplast die Fasern, die ihm je nach Ausrichtung höchste Bruch- und Reißfestigkeit verleihen.

Erste Produkte gibt es bereits. Olaf Helms, Konstrukteur am Institut, zeigt eine federleichte, hohle Kardanwelle. Die leichte Welle ließe sich hier auf der Anlage als Endlosschlauch flechten. "Damit können sie Riesenmomente übertragen, ob im Lkw, Pkw oder in Maschinen", so Hufenbach.

Doch bei 4,20 m Durchmesser und 22 m Länge geht es nicht um Gelenkwellen. Entstehen hier neue Flugzeugrümpfe, am Stück geflochten und dann gebacken? "Möglich ist viel", sagt Zichner orakelnd. Doch ehe so etwas praktisch umsetzbar sei, müsse noch viel Grundlagenforschung geleistet werden. Konstruieren mit Faserverbundwerkstoffen ist schließlich eine vergleichsweise junge Disziplin. (...)

www.tu-dresden.de/mw/ilk/
www.cfk-valley.com
www.ivw.uni-kl.de
www.ifb.uni-stuttgart.de
www.ikv.rwth-aachen.de
www.dlr.de/fa

... :rolleyes: ...der komplette Turm und Maschinengondel einer W&WKA Über- und Unterwasser Korrosionsbeständig.
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Gut verzahnt geplant!
Wettbewerb Energiebalance


Ambitionierter Klimaschutz ist – das zeigen die vorliegenden Energie- und Klimaschutzszenarien – nur zu erreichen, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien und eine deutliche Effizienzsteigerung beim Energieeinsatz parallel verlaufen.

Deshalb sind wir auf der Suche nach Ihren innovativen „Verzahnungsprojekten“ und möchten Sie einladen, Ihre Ideen bei diesem Wettbewerb vorzustellen.

Das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung zeichnet gemeinsam mit dem Wuppertal Institut Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesumweltministeriums besonders wegweisende Produkte, Anlagen und Konzepte aus, die

in beispielhafter Weise den effizienten Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verzahnen.

Sie können mit Ihren Innovationen zeigen: Effizienz UND Erneuerbare Energien lassen sich in konkreten Projekten gewinnbringend miteinander verbinden. Das Motto „Gut verzahnt geplant!“ ist der Schlüssel für mehr Klimaschutz, eine Erhöhung der Versorgungssicherheit und eine langfristig bezahlbare Energieversorgung.

Überzeugende Beispiele werden in einer Broschüre und im Internet portraitiert. Die drei besten Ideen erhalten öffentlichkeitswirksam ein Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro.

Alle weiteren Informationen finden Sie in den Ausschreibungsunterlagen sowie in den Fragebögen Produkte und Anlagen bzw. Konzepte.

Wettbewerbsadresse

Ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
Stichwort „Wettbewerb Energiebalance“
Wilckensstraße 3
69120 Heidelberg
E-Mail: energiebalance@ifeu.de (auch für Rückfragen)

http://www.ifeu.de/energiebalance.htm

Einsendeschluss ist der 31.12.2007

Erste Ergebnisse werden Ende Januar 2008 erwartet!
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23.01.08 21:46:05
[urlSalz in unserem Tank ]http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Salz%20Tank/3…[/url]
von Daniel Hautmann

Süßwasser plus Salzwasser gleich Strom: So soll ein neues Kraftwerk funktionieren, dessen Prototyp gerade am Oslofjord entsteht.

Es klingt irgendwie skurril, was die Norweger da vorhaben: An einer Flussmündung will der Energieerzeuger Statkraft Strom erzeugen, nur indem er Salz- und Süßwasser zusammenführt. Ein kleines Testkraftwerk nimmt noch in diesem Jahr den Betrieb auf, langfristig rechnet Statkraft für die Technologie weltweit mit einem Potenzial von rund 1655 Terawattstunden, das entspricht rund einem Zehntel des Stromverbrauchs.

Wenn man das Prinzip näher betrachtet, scheint es gar nicht so abwegig. Denn in umgekehrter Abfolge, bei der Entsalzung von Meerwasser nämlich, findet die Technologie seit Jahren erfolgreich Anwendung. Sie beruht auf dem Prinzip der Osmose: Wenn eine halbdurchlässige Membran zwei Flüssigkeiten voneinander trennt, die unterschiedlich hohe Salzkonzentrationen aufweisen, entsteht ein osmotischer Druck.

Er treibt Wasser von der weniger salzigen auf die salzigere Seite - bis beide Seiten gleich salzig sind. Diesen osmotischen Druck will Statkraft nun am Oslofjord zur Energiegewinnung nutzen. Hier werden Flusswasser und Meerwasser in Zylindern zusammengeführt, die durch Membranen unterteilt sind. Flusswasser tritt durch die Membran auf die Meerwasserseite über und bringt sie zum Überlaufen. Das abfließende Gemisch treibt eine Turbine an. 33 Gramm Salz enthält jeder Liter Meerwasser im Fjord, genug für einen osmotischen Druck von 27 Bar, sagt Projektleiter Stein Erik Skilhagen. 12 Mio. Euro hat Statkraft bislang in die Entwicklung investiert, zehn Kilowatt Leistung wird das Testkraftwerk erbringen, das Ende 2008 in Betrieb gehen soll.



Wie mithilfe unterschiedlicher Salzkonzentrationen Strom erzeugt wirdNeu ist die Idee aber nicht. Das [urlOsmosekraftwerk]http://de.wikipedia.org/wiki/Osmosekraftwerk[/url] wurde bereits in den 70er-Jahren ersonnen, damals waren die Membranen aber nicht leistungsfähig genug. Erst Mitte der 90er-Jahre wurde die Idee wieder aufgegriffen und in einigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten erprobt. Maßgeblich daran beteiligt waren deutsche Wissenschaftler.

Die Membranen, die Salz- und Süßwasser trennen, sind auch heute noch die Achillesferse der Technik. Sie sind schlicht nicht leistungsfähig genug. Um wirtschaftlich zu arbeiten, müssen die Membranen so viel Wasser durchlassen, dass pro Quadratmeter Membranfläche fünf Watt Turbinenleistung erzeugt werden. "Eine echte Herausforderung", urteilt Klaus-Viktor Peinemann, Chemiker am Institut für Polymerforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht. Seit fünf Jahren entwickelt das Institut Membranen für Statkraft, zurzeit schaffen sie maximal drei Watt. Und selbst dieser Wert wird nur unter Laborbedingungen erreicht, sagt Peinemann. Immerhin: "Angefangen haben wir mit 0,1 Watt."

Einen Sprung nach vorn erhofft sich Peinemann von neuen, nylonhaltigen Werkstoffen. Der nur ein Mikrometer dünne Film muss enormem Druck standhalten, weshalb er von zwei durchlässigen Stützschichten getragen wird. "Man kann die Poren nur unter einem sehr guten Mikroskop sehen", sagt Peinemann.

Wenn die Versuchsanlage am Oslofjord gute Ergebnisse liefert, könnten bereits 2015 erste kommerzielle Osmosekraftwerke gebaut werden. "Die Anlagen werden je nach Vor-Ort-Bedingung entworfen. Das Süßwasserangebot limitiert die Größe, wir gehen von Kraftwerken mit je 25 Megawatt aus", sagt Skilhagen.

Peinemann ist nicht ganz so optimistisch, jedenfalls nicht, was den Nordseeraum angeht. An den Flussmündungen erscheinen ihm die Differenz der Salzkonzentrationen von Fluss- und Meerwasser nicht groß genug: "Ich bin da eher kritisch. Das Tote Meer ist natürlich hochinteressant. Da gibt es Überlegungen, einen Kanal zum Roten Meer zu graben." Er könnte Wasser mit wesentlich geringerem Salzgehalt heranführen.

Aus der FTD vom 23.01.2008
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31.01.08 19:24:40
HANDELSBLATT, Donnerstag, 24. Januar 2008, 08:27 Uhr
Wellenkraftwerk


Der Wellenbändiger
Von Bernward Janzing

Raphael Arlitt treibt den Bau des ersten kommerziellen Wellenkraftwerks der Welt voran. Das ambitionierte Ziel seiner Arbeit: Arlitt soll eine vernachlässigte Variante der Stromproduktion zur Marktreife bringen – Meeresenergie soll künftig eine bedeutende Rolle im Energiemix übernehmen.

HB. Raphael Arlitt mag’s gern turbulent. Zwei Jahre lebte er in Kalifornien, in Stanford und im Surferparadies San Diego. „Klar bin ich auch mal auf ein Brett gestiegen“, sagt er. Schon von Berufs wegen ließ sich Arlitt den Ritt auf den Wellen nicht entgehen. Der Maschinenbauer ist spezialisiert auf den Bau von Wellenkraftwerken. Während der Zeit in Amerika hat er die Grundlagen von Strömungen in Turbinen erforscht.

Seit fünf Jahren ist Arlitt zurück in Deutschland, und auch im tiefsten Binnenland bleibt er den Wellen treu. Im schwäbischen Heidenheim arbeitet der 36-Jährige beim Joint Venture Voith Siemens Hydro Power Generation. Hier soll er eine vernachlässigte Variante der Stromproduktion zur Marktreife bringen: mit dem Bau des weltweit ersten kommerziellen Wellenkraftwerks. Für den Ingenieur ein Traumjob: „Ich bin an jedem Arbeitsschritt beteiligt“, sagt er. „Angesichts der starken Arbeitsteilung heutzutage eine Seltenheit.“

Der Bau eines solchen Kraftwerks hat bereits begonnen. Noch in diesem Jahr soll eine Anlage Strom liefern, die derzeit in Nordspanien errichtet wird. In zwei Jahren will Voith Siemens auch in Deutschland saubere Meeresenergie produzieren – gemeinsam mit dem Energiekonzern EnBW wird an der niedersächsischen Nordseeküste ein Wellenkraftwerk entstehen. Doch Arlitt und Kollegen werden einen langen Atem brauchen, wenn ihre Technik den Durchbruch schaffen soll. „Die Wellenkraftbranche nimmt derzeit enorm Fahrt auf“, sagt Hermann-Josef Wagner, Direktor des Instituts für Energietechnik der Ruhr-Universität in Bochum. „Doch die Kraftwerke werden in den nächsten 20 Jahren keinen nennenswerten Anteil zur Energieversorgung leisten.“ Erst in 40 Jahren werde diese Art der Stromerzeugung ihr enormes Potenzial entfaltet haben. Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur könnte Wellenkraft zehn Prozent des weltweiten Energiebedarfs stillen.

Angesichts der glänzenden Perspektiven ist der Wettlauf um die beste Technik in vollem Gange: Arlitts Konkurrenten bauen schlangenartige Kraftwerke, die auf dem Meer schwimmen. Oder lassen – wie Eon – Turbinen auf dem Meeresgrund installieren. Solange Pionierarbeit geleistet werden muss, drückt Arlitt auch anderen Wettbewerbern die Daumen. „Wichtig ist, dass eine Technik ihre Reife beweist“, sagt er. „Wenn Projekte scheitern, ist das für alle schlecht.“ Bis ins kleinste Detail hat Raphael Arlitt die Methoden studiert, mit denen man aus Wellen Strom gewinnen kann.

Als er bei Voith Siemens Hydro anfing, sollte er die beste verfügbare Technik aufspüren – um sie dann zu veredeln. Als einer der weltweit führenden Anbieter in Sachen Wasserkraft will das Unternehmen künftig auch bei der Wellenkraft vorne mitschwimmen. „Ich habe über 70 verschiedene Projekte und Ideen gefunden“, sagt Arlitt. Überzeugt hat ihn das Verfahren des jungen schottischen Unternehmens [urlWavegen]http://www.wavegen.co.uk/[/url]. Im Sommer 2000 stellte es auf der Hebrideninsel Islay ein kleines Kraftwerk in die Brandung. Großer Vorteil der Anlage: Mit dem materialfressenden Salzwasser kommen die Turbinen gar nicht in Berührung. Sie werden von Luftströmen angetrieben, die das aufgrund der Meeresbewegungen auf- und absteigende Wasser in einer Kammer auslöst – „oszillierende Wassersäule“ heißt das Prinzip.

Der Ingenieur war von der Idee begeistert. Günstiger Zufall: „Wavegen suchte nach einem Partner“, sagt Arlitt. Vor zwei Jahren hat Voith Siemens das Start-up übernommen. Doch damit fing die wirkliche Arbeit erst an. „Wir müssen die dunklen Ecken der Technik erhellen.“

Unterstützt von rund einem Dutzend Mitarbeiter, macht Arlitt nun den Prototyp fit: „Es gibt noch vieles zu optimieren“, sagt er – etwa beim Wirkungsgrad der Turbinen oder dem Material, aus dem sie gebaut werden. Auch die schottischen Kollegen sind weiter eingebunden.

Reihenweise Erfolgserlebnisse bietet die junge Disziplin den Ingenieuren, die Fortschritte sind mitunter beachtlich: „Oft gelingen Verbesserungen im Prozentbereich“, sagt Arlitt. Alle zwei Monate fliegt er nach Schottland, um die Zusammenarbeit zu koordinieren. Das Wellenkraftwerk wird Ergebnis länderübergreifender Entwicklungsarbeit sein. Für Arlitt „eine echte Win-win-Situation“.
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07.02.08 21:51:47
Big Investment Coming?

A new report says more than $7 trillion could be invested in clean energy technologies by 2030

[urlFOX Busieness Viedeo 1:36 ]http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=289004&cl=6344172&src=finance&ch=1316259[/url]

keine Quelle vom Report!
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15.03.08 20:22:31
Bionade hilft bei der Gestaltung von Windsaftanlagen

Meeresbiologen hatten schon seit Längerem vermutet, dass die enorme Agilität der Nuckelwale mit jenen Erhebungen zu tun hat, die die Natur ihnen an den vorderen Kanten ihrer Schwimmflossen spendiert hat. Wissenschaftler an der Harvard University haben nun ein mathematisches Modell entwickelt, das diese hydrodynamischen Vorteile genauer erklärt.

Die Studie auf dem wissenschaftlichen Feld der Bionik untermauert die bereits existierende Annahme, dass die Struktur der Walflosse effizienzsteigernd beim Bau von Flugzeugflügeln oder Rotorblättern eingesetzt werden kann, [urlberichtet]http://www.heise.de/tr/Walflosse-inspiriert-Windmuehlen--/artikel/104914[/url] das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. "Wir waren überrascht, dass wir einen großen Teil der Ergebnisse aus Windtunneltests mit einer recht einfachen mathematischen Theorie nachvollziehen konnten", sagt Ernst van Nierop, Doktorand an der "School of Engineering and Applied Science" in Harvard. Er ist zusammen mit dem Mathematikprofessor Michael Brenner und dem Forscher Silas Alben Co-Autor der Untersuchung. Sie fanden unter anderem heraus, dass die Walflosse mit den Tuberkel genannten Erhebungen auch bei einem erhöhten Anstellwinkel keinen Strömungsabriss zeigt.

Es gibt bereits Versuche, das Tuberkel-Design in kommerzielle Produkte zu überführen – vom erwähnten neuartigen Flugzeugdesign über verbesserte Windmühlen bis hin zum agileren U-Boot. Frank Fish, Biologieprofessor an der West Chester University, experimentiert bereits seit 2004 mit den Vorteilen der Gestaltung der Buckelwalflosse. Er hat ein Start-up namens [urlWhalePower]http://www.whalepower.com/drupal/[/url] gegründet, das unter anderem an verbesserten Windkraftanlagen arbeitet.

Prototypen legen nahe, dass die reduzierte Strömungsabrissneigung durch die Tuberkel die Leistung der Rotorblätter verdoppeln kann – bei Windgeschwindigkeiten von 17 Meilen pro Stunde sei das stabile Realität. Und selbst wenn ein laueres Lüftchen wehe, werde mehr Energie aus dem Wind bezogen: So komme die gleiche Leistung bei 10 Meilen pro Stunde heraus, die traditionelle Anlagen erst bei 17 Meilen erreichen würden. Die Tuberkel kanalisieren dabei den Wind um die Blätter, und es entstehen Luftwirbel mit verstärktem Auftrieb. Gleichzeitig sind die Anlagen stabiler: In der kanadischen Provinz Prince Edward Island stehen erste Modelle, die bereits Ausläufer eines Hurrikans überlebt haben.

Mehr zum Thema in Technology Review online:
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29.03.08 11:44:26
Ex-SAP-Vorstand Agassi rollt Strom-Tankstellennetz in Dänemark aus
500.000 Ladestationen an öffentlichen Parkplätzen

Ex-SAP Vorstand Shai Agassi will Dänemark mit einem Netz von Ladestationen für Elektroautos überziehen. Dazu hat sein neues Unternehmen Project Better Place den führenden dänischen Stromkonzern DONG als Partner gewonnen. Geplant sind rund 500.000 Ladestationen an öffentlichen Parkplätzen sowie etwa 150 Standorte, an denen leere Batterien in minutenschnelle gegen volle getauscht werden können.

Nach Israel hat Agassi damit ein zweites Land für seine Idee gewonnen, die Vermarktung von Autos mit Elektromotoren voranzutreiben. Dort wurde der Aufbau eines vergleichbaren Netzes bereits im Januar angekündigt. Die Autos zum Preis von in Ausstattung und Leistung vergleichbaren benzingetriebenen Fahrzeugen liefert Renault-Nissan. Der Konzern will 2011 mit der Massenproduktion stromgetriebener Fahrzeuge beginnen.

Das junge Unternehmen Project Better Place hatte in einer ersten Finanzierungsrunde für das Engagement in Israel bereits 200 Millionen Dollar zusammengebracht. Nun sollen weitere 160 Millionen Dollar für den Aufbau der Infrastruktur in Israel hinzukommen. Dazu seien weitere Kapitalgeber gefunden worden. "Der Start in Israel war der Katalysator für weitere Investitionen", sagte Agassi im Gespräch mit der 'Financial Times Deutschland' (Freitagsausgabe).

Während in Israel zusätzlich rund 5 Milliarden Dollar für den Bau von Solarkraftwerken aufgewendet werden, stehen in Dänemark nach Agassis Einschätzung bereits ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, um die Ladestationen von Project Better Place mit umweltfreundlicher Energie aus Windkraftwerken zu versorgen. "Dänemark produziert genug regenerative Energie, um damit alle Autos in Skandinavien zu versorgen", sagte Agassi. Rund 20 Prozent der installierten Kraftwerkskapazitäten von DONG seien Windräder. Dieser Strom könnte zum Betreiben von Stromautos besonders wirtschaftlich genutzt werden, da die Batterien meist während der verbrauchsschwachen Nachtzeiten aufgeladen würden. "Das passt perfekt", sagte Agassi. "Die Effizienz der Energienutzung beträgt hier bei der Umwandlung der Windenergie in Bewegungsenergie 99 Prozent." (as)

[urlde.internet.com] http://de.internet.com/index.php?id=2055366§ion=Marketing-News [/url][ Donnerstag, 27.03.2008, 13:00 ]

... hatte so eine Vision letzte Nacht !!!

Wenn der [urlWüste das Öl]http://www.vdi-nachrichten.com/onlineshops/buchshop/literaturshop/techdata/buchdetail.asp?source=vdi&td_id=13858[/url] ausgeht

(...) Während der letzten Jahre haben wir uns an den Luxus gewöhnt,genügend Öl zur Verfügung zu haben. Hauptlieferant mit über 10 Prozent des weltweiten geförderten Erdöls war Saudi-Arabien. Der Handel läuft komplikationslos. Die saudische Regierung erklärt die Ölvorräte auf Jahrzehnte gesichert. Die Nachfrage steigt. Aber der Schein trügt! Matthew R. Simmons, hat für sein Buch mehr als 200 technische Studien ausgewertet. Sein Resümee: Saudi-Arabien besitzt weit weniger Ölreserven als angenommen! Saudi Arabiens Erdölfelder befinden sich bereits jenseits ihres Fördermaximums und können in kurzer Zeit ihr Produktionsvolumennicht mehr aufrechterhalten. Doch was wird geschehen, wenn der Rohstoff, der unsere Weltwirtschaft speist, zur Neige geht. Wie wirken sich sinkende Fördermengen auf unser tägliches Leben aus? Welcher Rohstoff kann das schwarze Gold ersetzen? Tauchen Sie ein in ein spannendes, aber auch erschreckendes Szenarioaus politischen Ränkespielen und wirtschaftlichen Interessen, das unsere gesamte Zukunft einschneidend verändern kann.

Habe ich noch nicht gelesen. Werde ich demnächst mal bestellen. ... 40,- DM ... :rolleyes:

... ich bin letzt Nacht von einem Motorrad auf Schienen, Eisenbahn, Strassenbahn und U- u. S-bahn bei Seite gedrängt wurden bzw. gesprungen da ich nichts weiter gehört habe, alles mit Elektromotor.

... :rolleyes: ... Wieso karren wir über zig Millirden Liter Treibstoff durch die Gegend, bei steigenden Rohstoffpreisen???
Wie wirtschaftlich ist dass dann noch ???
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Rohstoffe: Steigende Preise sorgen für Unruhe
China überfordert die Märkte


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=3&id=37826&source=rubrik[/url], Düsseldorf, 28. 3. 08, elb - Chinas Rohstoffnachfrage sorgt weltweit für kräftige Preisschübe bei Öl, Stahl und Mais. Das prognostizierte langfristige Wirtschaftswachstum besorgt Analysten.

Chinas Wirtschaft wird weitere 30 Jahre so stark expandieren wie in den vergangenen Jahrzehnten. Diese Einschätzung des neuen chinesischen Chefökonomen der Weltbank, Lin Yifu, stimmt Christopher Wyke eher nachdenklich. Der Produktmanager des Rohstoff-Funds von Schroder in Hongkong weist auf ein Diagramm, das den Ölverbrauch pro Kopf einiger Länder zeigt: "Wenn China mit jetzt 1,9 Barrel pro Kopf im Jahr nur auf das russische Niveau von 7 Barrel steigt, fragen wir uns, wo das ganze Öl herkommen soll. Bei Fleisch und anderen Rohstoffen sieht es ähnlich aus."

Der Wettbewerb um natürliche Ressourcen wird noch rauer werden - mit entsprechenden Auswirkungen auf Preise und Inflation. Supachai Panitchpakdi, Generalsekretär der UNCTAD, der Handelsorganisation der UN: "Wir haben es nicht nur mit der kräftigen chinesischen Nachfrage zu tun. Indien, Brasilien und auch andere südostasiatische und afrikanische Länder beschleunigen ihre Industrialisierung ebenfalls. Wir wissen nicht genau, was uns erwartet."

"In 30 Jahren sind wir bei nicht mehr als 4 % bis 5 % Wachstum pro Jahr. Jetzt tritt die Wirtschaft in eine langsamere Entwicklungsphase ein", versucht Jun Ma zu beruhigen, China-Analyst der Deutschen Bank in Hongkong.

Laut Internationalem Währungsfonds in Washington gingen 54 % des Wachstums des Stahlmarktes zwischen 2002 und 2005 auf das chinesische Konto. Bei Aluminium waren es 48 %, bei Kupfer 51 %, bei Nickel 87 %, bei Zinn 86 %, bei Öl 30 %. Bei Blei und Zink glichen chinesische Abnehmer mit 116 % und 113 % sogar die rückläufige Nachfrage traditioneller Industrieländer mehr als aus. Unter dem Strich konsumiert China derzeit bereits nicht weniger als die Hälfte der weltweiten Zementlieferungen, 30 % der Stahl- und 9,5 % der Ölproduktion.

Bei Agrarprodukten ist es so, dass die Getreidevorräte das tiefste Niveau seit 40 Jahren erreicht haben. Die steigenden Preise von Weizen, Mais, Soja und Reis sorgten auch bereits für Unruhen. In Mexiko gingen im vergangenen Frühjahr die Leute wegen hoher Maispreise auf die Straße, und in Italien sorgten die Preise für Pasta im September für Druck.

In chinesischen Landen mausert sich Mais zu einem beliebten Gut. Mit der schnell zunehmenden Urbanisierung schwenken immer mehr Chinesen auf den amerikanischen Fastfood-Pfad ein. Mehr Mais wird für die Produktion von Geflügel und Schweinefleisch benötigt.

Erstmals seit 4000 Jahren löst Mais damit Reis als beliebtestes Getreide ab. Bis Januar 2006 noch Exporteur von Mais, ist China nun selbst zum größten Maisimporteur weltweit geworden. Robert Ziegler vom International Rice Institut in Manila schlägt Alarm. Er schließt politische Folgen in fernöstlichen wie afrikanischen Landen nicht aus.

Und was tun die Anleger? Barclays sagt für das laufende Jahr Rekordinvestitionen von mehr als 200 Mrd. $ in Rohstoff-Fonds voraus. 2007 waren es 178 Mrd. $. Allerdings hat die britische Bank auch herausgefunden, dass heute rund 65 % der Investoren den Höhenflug der Preise recht nervös verfolgen. Im Vorjahr waren es erst 43 %. "Sie wissen, dass Rohstoffinflation eine denkbar schlechte News für die weltweite Konjunktur ist", kommentiert Jim Walker, Direktor des Think Tanks Asianomics.

Für ihn ist der Zeitpunkt der angespannten Rohstoffmärkte äußerst ungünstig, weil er mit der Kreditkrise zusammenfällt: "Das ist ein doppeltes Handicap." So kämen beispielsweise Bergbauprojekte wegen Finanzierungsproblemen nicht mehr aus den Startlöchern heraus. JAN HÖHN

Das Thema "Rohstoffe" wird auf dem 12. Jahrestreffen der UNCTAD Mitte April in Accra, Ghana, auf der Tagesordnung stehen.

Chinesen auf dem Fastfood-Tripp

... :rolleyes: ... Durch die steigende Zahl der Weltbevölkerung werden wir die Landwirtschaftliche Nutzfläche für die Lebensmittel Produkiton brauchen ala "Jim Rogers" !!!

... :rolleyes: ... Für mich ist Bio-Kraftstoof alles Unsinn geworden, Biogas ebenfalls! Außer evtl. in Form von [urlWasserstoff]http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoff[/url]??? zur Stromerzeugung!

>> [urlSolarthermische Großanlagen]http://de.wikipedia.org/wiki/Solarthermie[/url]

>> [urlSonnenwärmekraftwerk]http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenw%C3%A4rmekraftwerk[/url]

>> [urlHochspannungs-Gleichstrom-Übertragung]http://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-%C3%9Cbertragung[/url] Die HGÜ ist prädestiniert für die Energieübertragung zwischen nur zwei Punkten. Also von Afrika nach Europa oder von Centralchina (Braunkohlevorkommen)in alle Richtungen.

Offshore Anlagen als Pilotprojekt für HGÜ.
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Energie: Im September beginnen die Arbeiten in der Nordsee - Das Stromnetz ist bereits erweitert
Startschuss für das erste deutsche Offshore-Testfeld


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=37811&source=rubrik[/url], Düsseldorf, 28. 3. 08, mg - In der Nordsee, 45 km vor Borkum, soll im Sommer 2008 der erste Hochsee-Windpark der Welt erbaut werden. Alpha ventus heißt das Testfeld mit dem die deutsche Windenergiebranche als Weltmarktführer ihre stockende Offshore-Industrie in Schwung bringen will. Das 6 km2 große Areal in der Nordsee hat es in sich: 30 m Wassertiefe, durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 36 km/h und Wellen über 10 m Höhe.

Das Umspannwerk des Offshore- Windparks (OWP) ist nicht nur der Verknüpfungspunkt mit der seit 2007 im Bau befindlichen Offshore- Erweiterung des Verbundnetzes, es dient außerdem als logistischer Stützpunkt. Irina Lucke vom Energieversorger EWE AG ist verantwortlich für das Teilprojekt. (...)
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Energie: Bei steifer Brise werden Windräder abgeschaltet - Der Netzausbau kommt nur langsam voran
Noch Potenzial für neue Energien


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=37806&source=rubrik[/url], Berlin, 28. 3. 08, mg - Mit einem Anteil von 14,3 % am deutschen Stromverbrauch und 9,1 % am Endenergieverbrauch haben die erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Doch ihr Beitrag zum Energiemix könnte noch höher sein, wenn Netzengpässe beseitigt sowie Verbundsysteme ausgebaut werden. So lautete eine Botschaft der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien vorige Woche in Berlin.

Der Netzausbau hält nicht Schritt mit der zunehmenden Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Vor allem die Windbranche drücken Netzengpässe. Denn insbesondere bei einer steifen Brise müssen reihenweise Windräder abgeschaltet werden, um eine Netzüberlastung zu vermeiden. "Allein im Januar und Februar verzeichneten deshalb Anlagenbetreiber im nordwestlichen Schleswig-Holstein Ertragsausfälle von über 2,5 Mio. €", berichtete Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE). (...)
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[urlHANDELSBLATT]http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Forschung-Innovation/_pv/_p/203116/_t/ft/_b/1408561/default.aspx/100nbsp%3b000-schuesse-pro-sekunde.html, Donnerstag, 27. März 2008, 15:36 Uhr
Kernenergie
[/url]

100 000 Schüsse pro Sekunde
Von Tinka Wolf

Es klingt nach Alchemie - doch statt Blei zu Gold wollen Dresdner Kernforscher gefährlichen Atommüll in ungefährlichen verwandeln. Dazu nehmen sie die nukleare Altlast auf ganz besondere Weise unter Beschuss. Das Verfahren könnte die meisten Endlager überflüssig machen.
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Energie: Störfälle sollen auf die Anlage beschränkt bleiben - Wirkung eines Corecatchers ist nicht messbar
Generation IV soll Kernkraft neue Impulse geben


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=37813&source=rubrik[/url], Düsseldorf, 28. 3. 08, mg - Unberührt vom vereinbarten Atomausstieg in Deutschland wird die Nutzung der Kernkraft in anderen Ländern weiter vorangetrieben. Anlagen der 3. Generation sind schon im Bau und die kommende Reaktortechnik, an der bereits geforscht wird, soll in puncto Sicherheit ganz neue Standards setzen und weniger Atommüll produzieren. (...)

(...) An der Technologie der Kraftwerke der vierten Generation wird im südfranzösischen Cadarache bereits intensiv geforscht: 2007 wurde dort der Grundstein für den Forschungsreaktor Jules Horowitz Reactor gelegt, der 2014 den Betrieb aufnehmen soll. Er wird 100 MW leisten und es geht vor allem darum, geeignete Materialien auszuwählen. Die Ansprüche an die Werkstoffe sind nämlich hoch, denn die Kernkraftwerke der Zukunft sollen nicht bloß elektrischen Strom erzeugen.

Weil sie als Hochtemperaturreaktoren bei 900 °C betrieben werden, könnte so Wasser direkt in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt werden. Der Vorteil: Der klassische Weg der Wasserstoffherstellung - die Elektrolyse von Wasser mit Strom - wäre sehr viel weniger effizient, sagt Antonio Hurtado, Professor für Wasserstoff- und Kernenergietechnik an der TU Dresden und Experte für die vierte Generation. (...)
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29.03.08 12:18:45
Energietechnologie der Zukunft (Teil 5): Verleger Florian Langenscheidt fragt Hans Friedmann, den Vorstandsvorsitzenden der Agraferm
"Die Energiewende findet längst statt"


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=37819&source=rubrik[/url], Pfaffenhofen, 28. 3. 08, rus - Hans Friedmann, Vorstandsvorsitzender der Agraferm, setzt für sein eigenes Geschäftsfeld auf Biogas, glaubt aber, dass die Bedeutung der fossilen Brennstoffe steigen wird und auf Kernkraft nicht verzichtet werden kann. Der Chef der Agraferm sieht gute Chancen für erneuerbare Energien, in zugehörige Anlagen würden selbst etablierte Energiefirmen investieren.

VDI nachrichten: Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen heute auf dem Energiemarkt?

Friedmann: Auf dem Energiemarkt keine. Wir sind ein kleiner und feiner Anbieter von sehr hochwertiger Biogastechnologie mit einer sehr umfassenden Kompetenz.

VDI nachrichten: Welche Rolle spielt es in 20 Jahren?

Friedmann: Wir werden einer der technologisch führenden Anbieter von Biogastechnologie sein.

VDI nachrichten: Wagen Sie eine Prognose zum Energiemix der Zukunft?

Friedmann: Wir werden ein ausgewogenes Verhältnis aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bekommen.

VDI nachrichten: Deutschland im Jahr 2020. Wie wird sich der Alltag der Menschen durch den Wandel der Energiewirtschaft verändert haben?

Friedmann: Die Energie wird erheblich teurer sein als heute. Deshalb wird die Energienutzung sehr viel gezielter erfolgen. Die Menschen werden sich sehr genau überlegen, wofür die Energie eingesetzt werden soll. Wir werden auch hier einen vielfältigen Mix aus Energieträgern haben. Heizen werden wir mit Öl, Gas, Holzpellets, Sonnenenergie und elektrischem Strom zum Antrieb von Wärmepumpen. Autos werden mit Benzin und Diesel, Gas und Biogas und neuen synthetischen Kraftstoffen fahren.

VDI nachrichten: Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme etc.: Welche regenerative Energiequelle halten Sie für die mit der größten Zukunft?

Friedmann: Es wird nicht eine regenerative Energiequelle geben, die Kombination der Energiequellen ist der Schlüssel zum Erfolg. Die regenerative Energiequelle mit der optimalen Flexibilität ist das Biogas. Biogas kann zum Heizen, als Kraftstoff zur Stromerzeugung oder als Rohstoff für die chemische Industrie eingesetzt werden.

VDI nachrichten: In welche der aktuell sich entwickelnden Technologien würden Sie demnach heute investieren?

Friedmann: Nur in Biogas. Das ist meine persönliche Zukunftstechnologie.

VDI nachrichten: Wie schätzen Sie die zukünftige Bedeutung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle, Gas ein?

Friedmann: Deren Bedeutung wird eher steigen denn weniger werden.

VDI nachrichten: Und Atomkraft? Wird Deutschland am Ausstieg festhalten?

Friedmann: Trotz aller Risiken und der fehlenden sozialen Akzeptanz der Atomkraft werden wir uns dieser Technologie nicht verschließen können. Ich rechne mit einer Wiederbelebung der Atomkraft.

VDI nachrichten: Viele halten "Energieeffizienz" für die Antwort auf die Energiefragen der Zukunft ... (...)

(...) Der Publizist und Unternehmer Florian Langenscheidt ist Verleger des Buches "Energietechnologie der Zukunft". Der Band enthält Porträts deutscher Industrieunternehmen, die auf dem Weltmarkt führend sind oder durch Innovationen ins Gespräch kommen. Die Menschen hinter diesem Erfolg werden hier regelmäßig vorgestellt.

Wird fortgesetzt

Also ich wäre sehr vorsichtig mit Biogas !?

[urlCowatec AG]http://www.cowatec.com/unternehmen.htm[/url]
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30.03.08 20:12:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.757.236 von teecee1 am 29.03.08 11:44:26Dossier
[urlExklusiv]http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/: Dossier%20Agassi%20Strom%20Tankstellennetz%20D%E4nemark/335861.html Agassi rollt Strom-Tankstellennetz in Dänemark aus[/url]
von Matthias Lambrecht

Ex-SAP Vorstand Shai Agassi will Dänemark mit einem Netz von Ladestationen für Elektroautos überziehen. Dazu hat sein neues Unternehmen Project Better Place den führenden dänischen Stromkonzern DONG als Partner gewonnen. (...)
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Das noch zu Biogas ... :rolleyes:

€uro am Sonntag Aktuell
Ausgesprochen fruchtbar
30.03.2008

Der weltweite Agrarboom lässt auch die Preise für Düngemittel wie Kali, Phosphat und Stickstoff nach oben schießen. Eine wahre Goldgrube für die Produzenten. (...)

(..) Mehrere Banken haben ihre Preisprognosen gerade kräftig hochgesetzt. „Wir erwarten jetzt, dass die Preise 2008 um rund 200 US-Dollar auf durchschnittlich etwa 370 Dollar pro Tonne steigen“, prophezeit David Silver, Analyst beim New Yorker Geldhaus JP Morgan. Noch optimistischer sieht die Schweizer Großbank UBS die Entwicklung: 2008 könnte Kali im Mittel auf 475 Dollar pro Tonne zulegen. Im nächsten Jahr seien sogar 525 Dollar zu erwarten. 2007 waren es noch 168 Dollar.

Auch Phosphat und Stickstoff, die beiden anderen wichtigen Düngemittel, werden sich drastisch verteuern. Der Grund für die Preisexplosion ist ganz einfach: Ohne den steigenden Einsatz von Nährstoffen kann die Landwirtschaft die Menschheit nicht mehr ernähren. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wächst die Weltbevölkerung von jetzt 6,7 auf circa neun Milliarden Menschen. Obendrein verlangen die Verbraucher in den jungen Industrieländern zunehmend hochwertige Nahrungsmittel wie Eier, Mich und Fleisch. Dafür werden enorme Mengen an Futtergetreide benötigt. Die Ackerfläche lässt sich aber weltweit kaum noch ausweiten.

Die Folge: Mais, Weizen und andere Nahrungsmitteln werden immer knapper. „Die Getreidebestände sind weltweit auf historischem Tief, und selbst mögliche Rekordernten würden hieran kaum etwas ändern“, sagt Norbert Steiner, Chef von K+S, der ehemaligen Kali + Salz AG. Verstärkter Einsatz von Kunstdünger kann helfen, den Wettlauf mit dem Hunger und den wachsenden Ansprüchen wohlhabender Konsumenten zu gewinnen. In der richtigen Dosierung lassen sich mit Mineraldünger die Ernteerträge um 50 bis 100 Prozent steigern. (...)

(...) In der Regel zahlen die Bauern aber die Preiserhöhungen. Es besteht daher wenig Gefahr, dass die explodierenden Düngerpreise auf die Umsätze und Erträge der Produzenten zurückschlagen. Im Gegenteil: Experten erwarten durchweg weiter kräftig steigende Börsenkurse. Der kanadische Agrarexperte Terence Ortslan resümiert: „Die Verbraucher sehen sich einer anhaltenden Inflation der Lebensmittelpreise gegenüber. Dennoch werden sie ihre Konsumgewohnheiten nicht ändern.“ Sein Fazit: „Die Marktbedingungen für Düngemittelaktien sind sehr fruchtbar.“

Ist der kleine Bauer wieder schlauer, schmeißt sein Kuhmist nicht in den Biogasverdauer.
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31.03.08 17:55:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.761.700 von teecee1 am 30.03.08 20:12:35E-BIKES
Unter Strom

Früher galten Elektrofahrräder ganz klar als Accessoire für Rentner oder Leute, die nicht gut zu Fuß waren. Doch das hat sich geändert: Seit einigen Jahren werden die getunten Zweiräder auch bei jüngeren Leuten immer beliebter. Kein Wunder. Schließlich hat sich technisch eine Menge getan.

Bremen/Erkrath - Manchmal entsteht ein Trend - und niemand weiß so recht, warum. [urlM-M]http://www.manager-magazin.de/life/technik/0,2828,543138,00.html[/url]
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31.03.08 18:29:27
Wasserkraft ohne Staudamm

Ingenieure haben ein Wasserkraftwerk entwickelt, das die Energie vieler Flüsse nutzen soll, ohne sie dafür stauen zu müssen. Kern der Anlage ist eine kegelförmige Schraube, die am Flussboden verankert ist, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 04/08 (seit dem 20. 3. am Kiosk oder portokostenfrei online zu bestellen).

Die von der [urlInternational River Energy GmbH] http://www.river-energy.com/inhalte.php?id=17[/url] (IREG mbH) entwickelte Anlage arbeitet unterhalb der Wasseroberfläche. Um das Gerät so robust wie möglich zu halten, ist der Generator direkt in die Schraube integriert – es gibt weder Getriebe noch verstellbare Propeller. Dafür kann das System als Ganzes horizontal und vertikal bewegt werden, sodass die Regelungselektronik selbstständig auf unterschiedliche Wasserpegel reagieren und sich die Position mit der besten Stromausbeute suchen kann.

Die Generatoren haben Schraubendurchmesser von 1 bis 2,5 Meter, leisten zwischen 5 und 300 Kilowatt und sollen einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag kosten. Gerold Seyfarth, Prokurist von International River Energy, verspricht, dass sich damit Strom für vier bis fünf Cent pro Kilowattstunde erzeugen lässt – das liegt nahe an den Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke und wäre für eine erneuerbare Stromquelle konkurrenzlos günstig. Innerhalb von etwa fünf Jahren soll sich ein solches Flusskraftwerk amortisiert haben. (wst/Technology Review)
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Lass da bloß keinen größeren Gegenstand kommen (Hochwasser Geröll, Treibgut), oder wie sieht es mit Gras oder Schlingplanzen aus?

Wie tief und wie breit sind die meisten Flüsse (Elbe, Reihn, Main, Oder & Nicht), und wird die Schivvvahrt dabei behindert?
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31.03.08 19:01:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.769.121 von teecee1 am 31.03.08 18:29:27"Ingenieure haben ein Wasserkraftwerk entwickelt..."
die Ingenieure heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren ... :cry:

Leistung = Volumenstrom * Dichte * Fallhoehe * Fallbeschleunigung * Wirkungsgrad

... und der Wirkungsgrad nimmt mit fallendem Druck in der Regel ab ...

... naja ... :rolleyes:
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01.04.08 19:07:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.769.498 von taiwandeal am 31.03.08 19:01:54Ingenieure haben ein WasserRAD entwickelt das liegt jetzt quer ... es wird doch alles zweimal erfunden ... :rolleyes:
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Nur keinen Durchhänger im Stromnetz
[urlvon Klaus Jopp] (Hamburg)http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Nur%20Durchh%E4nger%20Stromnetz/336706.html[/url]

Europas Stromnetze müssen Belastungen tragen, für die sie nicht gebaut wurden. Neue Techniken sollen die Trassen robuster machen (...)

(...) Auf dem liberalisierten Strommarkt müssen sie aber heute enorme Strommengen transportieren: über Grenzen hinweg, von weit entfernten Kraftwerken zu immer energiehungrigeren Ballungszentren.

Leitungen und Hochspannungstechnik müssen dringend modernisiert werden, mahnen Experten. "Zudem sind die Investitionen in die bestehende Infrastruktur in Deutschland um 40 Prozent rückläufig ", sagt Wolfgang Schröppel, ebenfalls Energieexperte im VDE.

... warum wollen einige Stromkonzerne ihre Netze wohl ausgliedern ... :rolleyes:

Hier will der amerikanische Technologiekonzern 3M mit einem neuen Kabel ansetzen: Es soll bis zu dreimal so viel Strom übertragen wie herkömmliche Leitungen und kann auf den bereits aufgestellten Masten verlegt werden. Die Konstruktion besteht aus Tausenden hochreinen Endlosfasern aus einer Aluminiumoxidkeramik, die wiederum in Aluminium eingebettetet sind. Das Material soll so belastbar wie Stahl, aber viel leichter sein. Die Keramikleitungen haben noch einen weiteren Vorteil: Hochspannungskabel heizen sich im Betrieb auf und beginnen durchzuhängen. Herkömmliche Kabel dürfen darum nur so stark belastet werden, dass sie nicht heißer als 80 Grad werden, sonst dehnen sie sich so stark aus, dass die - nicht isolierten - Leitungen dem Boden gefährlich nahe kommen. "Unser Seil ist notfalls bis 240 Grad belastbar, weil es wegen seines kleineren Gewichts und der geringeren Wärmeausdehnung deutlich weniger durchhängt", sagt Jan Thomas Krapp von 3M Deutschland.

Komplexes System

Bis zu vier Kilometer lange Stromleitungen konnten die 3M-Forscher aus dem Kompositwerkstoff herstellen. Rund ein Dutzend amerikanische Versorger nutzen die Kabel bereits, auch in Schanghai ist eine stark belastete Trasse damit ausgestattet worden. Auch die Deutsche Energie-Agentur (Dena) bezieht solche Hochleistungsverbindungen in einer neue Studie zur Lage der Stromnetze in der Zeit von 2020 bis 2025 mit ein. "Man darf derartige Leitungen aber nicht separat betrachten, sondern muss sie als Teil eines komplexen Systems sehen", sagt Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Denn auch die Schalttechnik muss der wachsenden Belastung standhalten und sicherstellen, dass Ausfälle kompensiert werden.

So hat Siemens neue Bauteile für den Transport von Strom aus Offshore-Windparks entwickelt. Weil Gleichstrom verlustärmer übertragen werden kann, soll der Wechselstrom aus den Windrädern umgewandelt werden. Die dafür entwickelten neuen Bauteile bestehen aus Leistungshalbleitern, die sich bei Überlastung abschalten. "Ein zusammengebrochenes Netz kann mithilfe eines noch intakten anderen Netzes wieder neu gestartet werden", sagt Wilfried Breuer von Siemens Energy. Und diese Funktion könnte in Zukunft häufiger benötigt werden: Von 20.000 Megawatt Offshore-Windkraft geht die Dena in ihrer Studie aus. Bewilligt sind bereits Anträge mit einem Gesamtvolumen von 30.000 Megawatt.
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Energie: In 30 m Kabel stecken 10 km lange Drähte
Supraleiter machen Schritte nach vorn


VDI nachrichten, Düsseldorf, 28. 3. 08, mg - In den USA wird derzeit ein neuer Typ von supraleitenden Stromkabeln getestet. Sie versorgen Haushalte und Betriebe in Albany mit elektrischem Strom. Solche Leitungen könnten in wenigen Jahren preiswerter sein als Kupferkabel.

Eng wird es in den Stromleitungen von Amerikas Metropolen. Jahrzehntealte Kabelleitungen müssen ersetzt werden, ohne mehr Platz zu verbrauchen. Dies könnten supraleitende Kabel, die bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff (minus 196 °C) Strom verlustfrei transportieren, schaffen: Bei gleichem Querschnitt transportieren sie drei- bis fünfmal mehr Strom als ein Kupferkabel. Doch die Kabel sind teuer, denn sie enthalten Silber. Eine neue Generation von supraleitenden Drähten kommt jetzt ohne das Edelmetall aus.

Das Laborstadium haben die neuen Kabel jetzt verlassen: In Albany, US-Staat New York, versorgt ein Supraleiterkabel der neuen Generation seit Anfang Januar erstmals Haushalte und Betriebe. "Es funktioniert bislang ohne Probleme", sagt Trudy Lehner vom Hersteller Superpower aus Schenectady im US-Staat New York.

Supraleitende Kabel der ersten Generation hingegen werden schon seit Jahren innerhalb öffentlicher Netze getestet, zum Beispiel in Kopenhagen, wo seit 2002 eine Leitung des Herstellers NKT cables 150 000 Einwohner mit Strom versorgt. Die supraleitenden Drähte bestehen aus einer die Elemente Bismut, Strontium, Kalzium, Kupfer und Sauerstoff enthaltenden Keramik, kurz BSCCO genannt. Die Hersteller füllen Silberröhrchen mit pulverförmigem BSCCO und formen sie dann zu flexiblen Drähten um. Die Drähte fügen sie zu kilometerlangen Strängen zusammen. Diese kommen in eine schlauchähnliche, isolierte Ummantelung, die von flüssigem Stickstoff durchspült wird. Die Flüssigkeit sorgt für die nötige Kühlung, ohne welche die widerstandsfreie Leitfähigkeit des Kabels verloren geht. BSCCO-Drähte halten Stromdichten bis zur Größenordnung 10 000 A pro 1 cm2 Fläche aus.

Verglichen mit dem Material, aus dem die Drähte der neuen zweiten Supraleiterkabel-Generation bestehen, ist das recht bescheiden. Die YBCO genannte Keramik aus den Elementen Yttrium, Barium, Kupfer und Sauerstoff verträgt 100-mal mehr Strom pro Querschnittsfläche als BSCCO. Allerdings lassen sich YBCO-Drähte bislang nur als wenige Tausendstel mm dünne Schicht auf flexible Bänder aufbringen. Der Querschnitt dieser Bänder ist daher viel kleiner als der der BSCCO-Drähte. "Deshalb ist der kritische Strom pro Draht niedriger als bei Drähten der ersten Generation", sagt Frank Schmidt vom Kabelhersteller Nexans. Dies lasse sich aber ausgleichen, indem man mehr Drähte in ein Kabel einbaue.

So hat Nexans ein YBCO-Kabel gebaut, das im Hannoveraner Forschungslabor des Herstellers 1800 A leitete, fast so viel wie das BSCCO-Kabel in Kopenhagen. Das Kabel in Albany führt allerdings nur 800 A Stromstärke. Außerdem ist es nur 30 m lang und Teil eines 350 m langen Supraleiter-Kabels, dessen längeres Ende aus BSCCO besteht. In den 30 m Kabel stecken 10 km YBCO-Drähte des Herstellers Superpower. "Wir können die Drähte der zweiten Generation routinemäßig in Kilometerlänge fertigen", sagt Lehner. Aber noch ist es nicht so weit.

CHRISTIAN MEIER
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02.04.08 18:46:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.768.766 von teecee1 am 31.03.08 17:55:02IFMA Cologne 2008: Elektrofahrräder im Rampenlicht
650 Aussteller auf Kölner Fahrradmesse - Boom bei Light Electric Vehicles


Köln ([urlpts]http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080402021[/url]/02.04.2008/11:00) - Die vom 18. bis 21. September stattfindende IFMA Cologne 2008 http://www.ifma-cologne.de ist mit einem nochmals deutlich erweiterten Ausstellungsbereich, einem großen Test-Parcours und einem neuen Kongressprogramm unter anderem mit Händlerschulungen die ideale Plattform für Light Electric Vehicles (LEV), dem boomenden Segment der internationalen Fahrradwelt. (...)
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HANDELSBLATT, Donnerstag, 13. September 2007, 09:50 Uhr
[urlSerienreif]http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=203116&_t=ft&_b=1322383
[/url]

Motorräder fahren mit Strom
Von Ingmar Höhmann

Elektromotoren sind zwar keine neue Erfindung, aber in der Klimadebatte aktueller denn je. Was bislang Automobilen vorbehalten war, wurde jetzt auch für Motorräder umgesetzt: Sogar Rennmaschinen können mit Strom punkten. Schlüssel zum Erfolg sollen leistungsfähigere Akkus werden. (...)
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... hatte letzlich noch ein Artikel gelesen, das in Vietnam ein Elektroroller-Produzent groß rauskommen will. so in etwa ... vielleicht taucht er ja wieder auf ... :yawn:
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02.04.08 20:04:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.791.974 von teecee1 am 02.04.08 18:46:53Tesla bringt 2009 Elektroauto nach Europa
von John Reed (London)

Der amerikanische Autobauer Tesla Motors bringt 2009 seinen Roadster mit Elektromotor nach Europa. Gegenüber der Financial Times nannte der Tesla-Chef auch schon den Preis.

Tesla-Chef Zeev Drori sagte der Financial Times, der Wagen werde ab dem dritten Quartal 2009 für knapp 100.000 Euro zu haben sein. Mit dem Schritt will das Unternehmen von der anhaltenden Dollarschwäche profitieren. Tesla begann im März in den USA mit der Produktion der Fahrzeuge.

"Es gibt viele gute Gründe für uns, in den europäischen Markt einzusteigen", sagte Drori. Neben dem schwachen Dollar nannte der Manager weitere Anreize: zum einen die Tatsache, dass Autofahrer in Europa kürzere Strecken zurücklegen als in den USA, und zum anderen die steuerlichen Anreize, die viele Länder für Elektroautos bieten.

Tesla visiert die Märkte Deutschland, Frankreich und die Niederlande an, aber auch Länder wie Norwegen und Dänemark, wo es großzügige Steuervergünstigungen für emissionsarme Autos gibt. In Großbritannien will Tesla vorerst nicht starten, da das Unternehmen keine Rechtslenker herstellt.

[url]http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Tesla%20Elektroauto%20Europa/337338.html[/url]
Mehr Modelle: Nach dem Roadster plant Tesla eine Limousine mit Elektromotor

Elektroautos machen nur einen winzigen Teil des globalen Gesamtautoabsatzes aus, aber ihre Bedeutung nimmt zu. Auch die großen Hersteller stoßen mittlerweile in diese Nische vor, um die Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen auszunutzen und von Bestimmungen zu profitieren, die emissionsarme Autos begünstigen.

In den USA hat Tesla mittlerweile Aufträge für gut 1000 Fahrzeuge. Ab 2009 produziert das Unternehmen rund 100 Fahrzeuge monatlich.

Die Produktion für Europa wird zunächst auf 250 Autos begrenzt, sagte Darryl Siry, der Chef für Vertrieb und Marketing bei Tesla. Trotzdem verfolgen Autobauer und Umweltschützer die Entwicklung des Nischenanbieters mit hohem Interesse. Teslas Fahrzeuge könnten Pionierfunktion für die Serienfertigung leistungsstarker Autos haben, die anders als die weiter verbreiteten Hybridmodelle ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben werden.
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03.04.08 20:35:37
heute-journal vom 2. April 2008

Strom aus Gezeiten-Kraftwerk

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/465906?inPopup=true

(3/16)
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04.04.08 19:12:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.757.429 von teecee1 am 29.03.08 12:18:45Energietechnologie der Zukunft (Teil 6): Verleger Florian Langenscheidt fragt Jean-Claude Riesterer, Sprecher der VA Tech Escher Wyss
"Der Ausstieg aus der Atomkraft muss überdacht werden"


VDI nachrichten, Ravensburg, 4. 4. 08, rus - Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland muss überdacht werden, zumindest bis die Technologien für die Nutzung der regenerativen Energiequellen so weit entwickelt sind, dass sie die Atomkraft wirtschaftlich ersetzen können. So die These von Jean-Claude Riesterer, Sprecher der VA Tech Escher Wyss. Die Bedeutung fossiler Brennstoffe wird seiner Meinung nach sinken, bis 2050 könnte die Hälfte des weltweiten Strombedarfs aus nachwachsenden Energien gedeckt werden.

VDI nachrichten: Der Energiemix der Zukunft: Wagen Sie eine Prognose?

Riesterer: Im Energiemix der Zukunft werden die erneuerbaren Energien eine wesentlich stärkere Rolle spielen als heute, da einerseits die Kosten für Öl, Gas weiter steigen werden und, insbesondere aufgrund von verschärften Umweltauflagen, auch für die Stromerzeugung aus Kohle. Andererseits sind diese Rohstoffe nur in wenigen Ländern der Welt in ausreichender Menge vorhanden. Das trifft für die erneuerbaren Energien nicht zu.

Ich schätze, dass bis 2050 die Stromproduktion bis zur Hälfte aus erneuerbaren Energien erfolgen wird.

VDI nachrichten: Deutschland im Jahr 2020: Wie wird sich der Alltag der Menschen durch den Wandel der Energiewirtschaft verändert haben?

Riesterer: Kurz- und mittelfristig hat die Wasserkraft die größten Entwicklungspotenziale, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, da es sich um eine Energieform mit hoher Leistungsdichte und Effizienz handelt. Außerdem handelt es sich um eine bewährte Technologie, die sofort eingesetzt werden kann.

Zusätzliche enorme Potenziale ergeben sich, wenn die Meeresenergie erschlossen wird.

VDI nachrichten: In welche der aktuell sich entwickelnden Technologien würden Sie demnach heute investieren?

Riesterer: In Wasserkraft und Windkraft

VDI nachrichten: Wie schätzen Sie die zukünftige Bedeutung fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas ein?

Riesterer: Aufgrund der Umweltbetrachtung und der Kosten wird die Bedeutung der fossilen Brennstoffe für die Stromerzeugung stark abnehmen.

VDI nachrichten: Und Atomkraft? Wird Deutschland am Ausstieg festhalten?

Riesterer: Der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland muss überdacht werden, zumindest bis die Technologien für die Nutzung der regenerativen Energiequellen so weit entwickelt sind, dass sie die Atomkraft wirtschaftlich ersetzen können. Zumindest in dieser Frage sollten sich alle EU-Länder abstimmen und den gleichen Kurs einschlagen.

VDI nachrichten: Unabhängig von der Energieform und Technologie, viele halten das Stichwort Energieeffizienz für den Schlüssel zur Energiefrage der Zukunft. Wie schätzen Sie das Thema ein?

Riesterer: Alle Maßnahmen, die Energieeinsparung ermöglichen, sind wichtig, da sie einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der weltweiten Energieverknappung leisten.

Riesterer: Um eine globale Energiewende einzuleiten, müssten einheitliche Kriterien für Umweltabgaben festgelegt werden. Die Umsetzung sollte durch eine staatenübergreifende Organisation erfolgen. Diese Umweltabgaben sollten wiederum direkt in die Forschung, Entwicklung und Ausbau von erneuerbaren Energien eingesetzt werden.

VDI nachrichten: Ihre Forderung an die deutsche Bundesregierung in diesem Zusammenhang?

Riesterer: Die Bundesregierung sollte ihre starke Präsenz in vielen internationalen Organisationen wie die EIB und Weltbank nutzen, um dieses Projekt schnell voranzutreiben.

Riesterer: Eher nicht - und das ist eines der größten Probleme, die gelöst werden müssen.

Riesterer: Unser Unternehmen spielt eine führende Rolle auf dem Energiemarkt, da der VA-Tech-Hydro-Bereich der Andritz Gruppe einer der drei weltweit führenden Anlagenbauer im Wasserkraftsektor ist.

VDI nachrichten: Welche Rolle spielt es in 20 Jahren?

Riesterer: Mit dem weltweit wachsenden Bedarf am Ausbau der Wasserkraft gehen wir davon aus, dass wir am Markt weiter stark wachsen werden.

VDI nachrichten: Was werden die wichtigsten Projekte Ihres Unternehmens sein?

Riesterer: Neben der Weiterentwicklung des Hydromatrix-Konzeptes, bei dem vorhandene Dämme und Wasserwehre durch die Nachrüstung von Hydromatrix-Komponenten zur Stromerzeugung genutzt werden, entwickeln wir auch Konzepte, die in der Lage sind, die Meeresenergie zu nutzen.

VDI nachrichten: Welche Herausforderungen sehen Sie auf sich zukommen?

Riesterer: Die größten Herausforderungen sehen wir in der besseren Akzeptanz für den Bau von neuen Staudämmen, die dringend gebraucht werden, sowohl für den Kampf gegen die Wasserverknappung, die durch die Erderwärmung noch weiter verstärkt wird, als auch für Stromversorgung der 2 Mrd. Menschen, die weltweit noch keinen Zugang zu Strom haben.

... ein Inselstaudamm der für den ansteigenden Meeresspiegel ... :rolleyes: ... Palmeninsel in Dubye bye ... :rolleyes:

Riesterer: Weder die EU-Erweiterung noch die Globalisierung werden unser Geschäft beeinflussen, da wir bereits seit 30 Jahren sehr stark im Export tätig sind.

VDI nachrichten: Wie wichtig ist ein Markenname für den Produkterfolg im industriellen Bereich?

Riesterer: Ein Markenname ist sehr hilfreich und sogar erforderlich, um sich am Markt gegenüber den Billigherstellern aus Schwellenländern, die uns mit tieferen Qualitätsstandards Konkurrenz machen, behaupten zu können.

VDI nachrichten: Haben Sie wegen des Fachkräftemangels Entwicklungen nicht oder nur verzögert in Deutschland durchführen können?

Riesterer: Die Technik, die wir einsetzen, ist sehr anspruchsvoll. Die Wasserkraftanlagen sind in der Regel Prototyp-Anlagen, die den hydrologischen und geologischen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Dazu werden für die Planung und Ausführung erfahrene Ingenieure benötigt, die in Deutschland nicht ausreichend vorhanden sind.

... Umschulungsmaßnahmen, weg von Biodiesel und Biogas ... :rolleyes:

VDI nachrichten: Braucht eine Führungsmannschaft mehr Medienkompetenz, um Investoren und Anleger zu überzeugen?

Riesterer: Es wäre mit Sicherheit hilfreich, wenn die Führungsmannschaft mehr Medienkompetenz hätte, um Investoren und Anlegern die komplexen technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Projekte zu übermitteln. (...)

Ein Markenname hilft gegenüber Billigherstellern

]http://www.vatew.com.mx/][b
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04.04.08 19:37:42
[urlGreen IT oder blue idea]http://www.computerwoche.de/knowledge_center/green-it/1860074/[/url]
Rechenzentrum heizt öffentliches (Wellen)Hallenbad
03.04.2008 um 12:58 Uhr

Ein in der Schweizer Gemeinde Uitikon errichtetes Rechenzentrum verfügt über ein neuartiges Energie-Konzept. Mit der Abwärme seiner Server und Switches wird es das örtliche Hallenbad beheizen.

Wenn Experten von "grünen" Rechenzentren sprechen, geht es meistens um die Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Wasserkraft beziehungsweise Solarstrom sowie um den Einsatz energieeffizienterer Server. Davon abgesehen wird die anfallende Abwärme in wenigen Fällen dazu genutzt, beispielsweise die Büroräume zu heizen. In der Gemeinde Uitikon in der Nähe von Zürich wurde nun das vermutlich erste Rechenzentrum in Betrieb genommen, das quasi nebenbei für angenehm warmes Wasser im örtlichen [urlHallenbad]http://www.badi-info.ch/zh/uitikon-hallenbad.html[/url] sorgt. Anstatt die anfallende Abwärme einfach ins Freie zu befördern, wird sie dazu in dem von IBM Schweiz für den IT-Dienstleister GIB-Services geplanten und umgesetzten Rechenzentrum durch Wärmetauscher geblasen. Das so aufgewärmte Wasser wird anschließend in das nahe gelegene Schwimmbad gepumpt. Für die Gemeinde ist dieser "Service" umsonst, sie übernahm lediglich einen Teil der Anschlusskosten.

Laut IBM erzeugt das Rechenzentrum bei Vollleistung jährlich zirka 2800 MWh (Megawattstunden) Abwärme. Das entspricht ungefähr der Menge, mit der man bis zu 80 Einfamilienhäuser ein Jahr lang komplett heizen und mit Warmwasser versorgen kann. Gleichzeitig lassen sich mit der Wärmerückgewinnung jährlich zirka 130 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht dem CO2-Ausstoss eines Mittelklasseautos (161 gr/km) bei einer Fahrleistung von rund 800.000 km. (mb)

Erwärmung von Brauchwasser: Waschtisch, Duschen, Badewanne ... 30°C ... 40°C ... :rolleyes:

Nutzung von Abwärme ... welches Potenzial ... :rolleyes:
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04.04.08 20:20:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.781.216 von teecee1 am 01.04.08 19:07:53Energieversorger fordern schnellere Genehmigungen von Stromleitungen

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der 1800 deutsche Unternehmen der Erdgas-, Strom- und Fernwärmeversorgung vertritt, hat vor Engpässen in der deutschen Stromleitungsinfrastruktur gewarnt. BDEW-Präsident Michael G. Feist sagte [urlim Interview]http://www.heise.de/tr/Engpaesse-in-der-deutschen-Versorgung--/artikel/106001[/url] mit der Online-Ausgabe des Technologiemagazins Technology Review, es gebe einen riesigen Genehmigungsstau vor allem bei den Nord-Süd-Leitungen. "Wir müssen schneller werden im Bau von Transportleitungen im Stromsektor", sagte er. Feist kritisierte Bundesregierung und Bundesnetzagentur. "Die Politik und die Bundesnetzagentur haben sich sehr sehr lange Zeit fast ausschließlich darauf konzentriert, die Netznutzungsentgelte zu regulieren. Und sie haben den Aspekt der Versorgungssicherheit etwas nach hinten geschoben. Jetzt wird deutlich, dass wir uns mehr um Versorgungssicherheit kümmern müssen." (...)
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04.04.08 21:46:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.792.805 von teecee1 am 02.04.08 20:04:47Nissan-Studie Pivo-2
Glaskabine über vier Rädern
Von Ingo Reuss

04. April 2008 Der japanische Autohersteller Nissan hat seine bereits auf der Tokyo Motor Show gezeigte drehbare Glaskanzel auf vier Rädern weiterentwickelt. Das ulkige Auto heißt jetzt Pivo-2 und wird von Nissan als Technikträger genutzt. Fahren wir morgen so Auto? Zu den Besonderheiten zählen der elektrische Antrieb über vier Radnabenmotoren und ein kleiner Assistenz-Roboter auf dem Armaturenbrett.

Vom Roboter ist zwar nur der um 360 Grad drehbare "Kopf" zu sehen, aber der hat es in sich. Hinter den zwei freundlichen Augen, die auch wackeln und zwinkern können, verbergen sich zwei Kameras. Sie überwachen unter anderem den Fahrer und können Unfälle verhindern. Der Roboter spricht sogar den Fahrer an: zum Beispiel, wenn die Kameras in den Augen des Fahrers zunehmende Müdigkeit erkennen. Dann warnt er ihn vor der Gefahr, am Steuer einzuschlafen. (...)


Ist er nicht süß, der kleine Pivo?

(...) Nissan plant bis zum Jahr 2015 ein Fahrzeug mit Radnabenmotoren wie in der Studie, dann aber in Verbindung mit Hybrid-Antrieb. Bis 2010 bringen die Japaner ein herkömmliches Elektroauto auf den deutschen Markt; voraussichtlich einen Kleinwagen oder einen Minivan wie den Note.

Die Batterien sollen nicht nachts aufgeladen werden, sondern im Plug-in-Verfahren an einer Art Tankstelle komplett gewechselt werden. Erste Erfahrungen will Partner Renault in einem Jointventure für Elektroautos in Israel sammeln. Ingo Reuss

[urlmehr >>]http://www.faz.net/s/Rub1DABC609A05048D997A5F315BF55A001/Doc~EBC77A3E085614DA189BC8A970E60CFC5~ATpl~Ecommon~Scontent.html[/url]
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05.04.08 11:28:22
[urlKommentar]http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar%20Hoffen%20Generation/338741.html[/url]
Hoffen auf die nächste Generation
von Olaf Preuß

Es ist richtig, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Beimischung von Biosprit ins Benzin vorerst nicht mehr erhöhen will. Nun müssen neue synthetische Kraftstoffe aus Biomasse forciert entwickelt werden - und es muss endlich eine Strategie her, um die Ausbeute aus Windkraft (wasser, erdwärme), Solarenergie und Biomasse miteinander zu kombinieren.

... :rolleyes: ... hoffentlich tritt er nicht ins nächste Fettnäpfchen ... :rolleyes:

Die Branche der erneuerbaren Energien - in Deutschland vor allem Windkraft, Solarenergie und Biomassenutzung - steckt in der Krise. Gigantische Zuwachsraten dank der Förderung durch das Energie-Einspeisegesetz haben etliche junge Unternehmen nach vorn getrieben und deren Verbände in Euphorie versetzt. Die Windkraft stößt aber in Deutschland derzeit ebenso an ihre Grenzen wie die Biosprit-Industrie. Fotovoltaik-Systeme wiederum, die Sonnenlicht in Strom umwandeln, gelten trotz hoher Förderung als weit überteuert.

Auf separaten Wegen werden die verschiedenen Technologien hierzulande und in Europa keinen großen Durchbruch mehr erleben. Heute und in den kommenden Jahren muss vielmehr eine entscheidende Frage geklärt werden: Wie schnell kann die Energieausbeute aus Wind, Sonne, Biomasse und auch aus Erdwärme miteinander vernetzt werden, um eine stabile Grundversorgung zu gewährleisten, wie schnell können aus vielen kleinen Kraftwerken mittels modernster Informationstechnologie virtuelle Großkraftwerke entstehen? Nur im Verbund aller Technologien können die erneuerbaren Energien jene riesigen Lücken füllen, die Kohle und Atomkraft hinterlassen werden. Und nur so können sie am Ende auch die Tankstellen erobern.
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... was macht man mit zu viel [urlCO2]http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid[/url] ... :rolleyes:

Kohlenstoffdioxid reagiert mit Calciumhydroxid zu Wasser und Calciumcarbonat.

[urlDiamant]http://de.wikipedia.org/wiki/Diamant#Synthetischer_Diamant[/url] verglüht in reinem Sauerstoff bei ca. 720 °C, in Luft bei über 800 °C zu Kohlendioxid.

[urlCO2-Sequestrierung]http://de.wikipedia.org/wiki/CO2-Sequestrierung[/url] ... :rolleyes:
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08.04.08 19:59:36
Plug-in-Hybridautos bald Mainstream-tauglich
Verbesserte Lithium-Ionen-Batterien als treibende Kraft


Hybrid-Auto mit Stromanschluss (Foto: teslamotors.com)

London ([urlpte]http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080408001[/url]/08.04.2008/06:00) - Plug-in-hybrid-elektrische Fahrzeuge (PHEFs), die mit Strom aus der Steckdose betrieben werden können, werden verstärkt zum Mainstream-Produkt. Diese Ansicht vertritt die Consultingfirma Frost & Sullivan http://www.frost.com. Als treibende Kraft dafür sehen Analysten des Unternehmens den Übergang zu Lithium-Ionen-Akkus, die eine höhere Kapazität bieten als die bisher gängige Technologie. Immer öfter sprechen die Automobilhersteller selbst von bevorstehenden serienreifen Modellen. Die wissenschaftliche Forschung lässt indes auf noch höhere Batteriekapazitäten hoffen.

"Mit dem Aufkommen der Lithium-Ionen-Batterien wird die Automobilindustrie eine revolutionäre Veränderung erleben", meint Frost & Sullivan Research Analyst Anjan Hemanth Kumar. Für PHEFs bringt die Technologie entscheidende Vorteile. Im Vergleich zu den in Fahrzeugen bisher eingesetzten Nickel-Metallhydrid-Akkus liegt die Energiedichte zwei bis drei Mal so hoch, berichtet Frost & Sullivan. Auch sei es dadurch möglich, Emissionen um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren. Letzteres ist der Grund, warum auch Umweltaktivisten wie Wolfgang Pekny, Geschäftsführer der Plattform Footprint http://www.footprint.at, PHEFs begrüßen.

"Wir brauchen hocheffiziente Fahrzeuge, die erschwinglich sind", nannte Pekny im Januar gegenüber pressetext das Entwicklungsziel für PHEFs. Genau hier sieht Frost & Sullivan derzeit noch eine Hürde, da die Lithium-Ionen-Batterien zu höheren Fahrzeugkosten führen. "Die Herausforderung wird also sein, sowohl Herstellungs- als auch Verpackungskosten zu senken", erklärt Kumar. Für die Lithium-Ionen-Akkus spricht indes das weitere Verbesserungspotenzial im Bereich der Kapazität. Am Argonne National Laboratory http://www.anl.gov haben Forscher durch Verwendung von Manganoxid in den Elektroden eine Steigerung um 30 Prozent erzielt, berichtet Technology Review http://www.technologyreview.com . Nun wollen die Wissenschaftler die Entladegeschwindigkeit der neuartigen Batterien verbessern, um sie für PHEFs nutzbar zu machen. Noch spektakulärer ist die mögliche Kapazitätssteigerung auf das Zehnfache durch Silizium-Nanodrähte, die Forscher der Universität Stanford im Dezember in Aussicht stellten (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=071221014 ).

Die aktuellste Meldung aus der Automobilindustrie selbst stammt von General Motors. In der Vorwoche stellte das Unternehmen ein neues Computerprogramm für Haltbarkeitstests an Lithium-Ionen-Batterien vor. Tests in den USA und Deutschland sollen sicherstellen, dass die Batterien für den Chevrolet Volt die Anforderungen erfüllen. Das PHEF soll 2010 auf den Markt kommen und 64 Kilometer Reichweite im reinen Elektrobetrieb haben. Anlässlich des Genfer Autosalons Anfang März hatten der Daimler-Konzern und der Zulieferer Continental http://www.conti-online.com eine serienreifen Lithium-Ionen-Batterie vorgestellt.

Frost & Sullivan spricht auch von Strategien, die der Markteinführung von PHEFs helfen werden. So rechnen die Analysten mit Kooperationen zwischen Batterieherstellern, Regierungen und Energieunternehmen zu diesem Zweck. Auf Zielgruppen in der Vorstadt abzuzielen, die PHEFs nachts in Garagen aufladen können, wäre gut für die anfänglichen Verkaufszahlen, so die Empfehlung der Marktforscher. (Ende)
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16.04.08 19:26:33
[urlHANDELSBLATT]http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Internationale-Presseschau/_pv/_p/303342/_t/ft/_b/1417905/default.aspx/glaubt-nicht-den-bio-aposteln.html, Mittwoch, 16. April 2008, 11:05 Uhr
Presseschau von 16.4.2008
[/url]

Glaubt nicht den Bio-Aposteln
Von Daniel Lenz

(...) [url»Wired.com]http://blog.wired.com/cars/2008/04/deutsche-bank-l.html[/url] berichtet, dass die Deutsche Bank für das jüngste Projekt von Shai Agassi schwärmt, der eine Alternative zu den teuren und umweltschädlichen Spritfressern aufzeige. Hintergrund: Der frühere SAP-Manager will mit einem für die Autobranche revolutionären Ansatz zur Verbreitung von Elektroautos beitragen und ähnlich wie ein Mobiltelefon-Provider Elektro-Autos in Kombipaketen verkaufen oder per Leasing anbieten, inklusive einer monatlichen Subskriptionsgebühr, die dem Kunden ermöglicht, ein Netzwerk an Auflade- und Servicestationen zu nutzen, an denen die Akkus der Autos ausgetauscht werden können – denkbar sei eine Gebühr von 550 Dollar pro Monat, die rund 29.000 Kilometer pro Jahr abdecken würde. Die Deutsche Bank habe drei Analysten ins Silicon Valley geschickt, um den Business-Plan von Agassi zu überprüfen. Fazit der Prüfer: Agassis Projekt leite einen Paradigmenwechsel ein und werde für „Erschütterungen“ in der Autoindustrie sorgen. Angeblich sind Renault und Nissan an Pilotprojekten in Israel und Dänemark beteiligt; weitere fünf bis zehn Kooperationen würden noch in diesem Jahr bekannt gegeben. (...)

... :D ... :cool:
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[urlVersorgung]http://www.wiwo.de/technik/stromnetz-flaute-bei-sturm-272594// [/url]
Stromnetz-Flaute bei Sturm
15.04.2008 Wolfgang Kempkens

Der wachsende Anteil der regenerativen Energien stellt die Betreiber der Stromnetze vor große Probleme. Experten warnen bereits vor Versorgungsengpässen. (...)

(...) Und es könnte alles noch viel teurer werden, wenn eine Vision Wirklichkeit wird, die sich der schweizerisch-schwedische Stromkonzern ABB und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgedacht haben – den Transport von regenerativ gewonnenem Strom über weite Entfernungen über ein eigenes Stromnetz. Großanlagen sollen danach nur dort errichtet werden, wo ideale Verhältnisse herrschen und wo sie wirtschaftlich betrieben werden können. Solarkraftwerke beispielsweise würden dann in Nordafrika errichtet, Windparks nur in der Nordsee und im Atlantik.

... es wird so kommen ... :rolleyes:

ABB und DLR haben bereits ein Spinnennetz aus Hochspannungsleitungen entworfen, das eine Länge von insgesamt 40.000 Kilometern hat und fast ganz Europa sowie Nordafrika überspannt. Über das visionäre Spinnennetz könnten dann die Hamburger Raffinerien mit Solarstrom aus Libyen versorgt werden. Autofabriken in Deutschland könnten Erdwärme aus Island nutzen. Und die Straßenbahn in Prag würde mit Strom fahren, der in Bulgarien aus Biomasse erzeugt würde. Zuvor müsste kräftig investiert werden: Der Aufbau des Ökostrom-Netzes würde mindestens 100 Milliarden Euro kosten.

Linde Chef Reitzle hat doch auch noch was in seiner Schublade ... :rolleyes:
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[urlBertrand Piccard im Interview]http://www.wiwo.de/technik/unser-ziel-ist-es-tueren-zu-oeffnen-271764/ [/url]
„Unser Ziel ist es, Türen zu öffnen“
11.04.2008 Carmen Gasser

Seine Familie ging mit Pioniertaten in die Geschichte der Forschung ein. Bertrand Piccard will mit einer Weltumrundung in einem Solarflugzeug nun die Menschheit zu einem stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien anspornen. (...)
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16.04.08 21:01:44
Beitrag hineinstellen, hineinkopieren, hineinbringen, hineintun, reinkopieren, reinstellen, reintun, (r)einbringen, einsetzen, blos nicht selber schreiben, das können andere viel besser ... :look: (das Napoleon Prinzip)

Umwelt
Grüner Wahnsinn mit erneuerbaren Energien


16.04.2008 Franz Rother, Wolfgang Kempkens, Susanne Kutter, Jürgen Rees, Martin Seiwert, Steffi Augter (Berlin), Silke Wettach (Brüssel), Alexander Busch (São Paulo), Matthias Kamp (Peking) 6 Kommentare21 Bewertungen

Die Begeisterung für die erneuerbaren Energien hat sich abgekühlt: Biosprit schadet dem Klima mehr, als er ihm hilft; Wind- und Sonnenkraftwerke liefern zu wenig und viel zu teuren Strom. Notwendig ist eine Generalrevision der Umweltpolitik – die Techniken und Konzepte für die neue Biovernunft stehen bereit.

Bild vergrößern Windkraft erzeugt erneuerbare Energien REUTERS Neuerdings befällt Claus Sauter, Chef des Leipziger Biokraftstoff-Konzerns Verbio, Schwermut beim Anblick seiner Biospritfabrik im brandenburgischen Schwedt. 60 Millionen Euro hat der Bau der Anlage Ende 2004 verschlungen, knapp 14 Millionen davon hat das Land Brandenburg damals zugeschossen. 700.000 Tonnen Getreide sollten auf dem weitläufigen Gelände im Gewerbepark an der Passower Chaussee eigentlich jährlich zu Ethanol vergoren werden. „Pack die Sonne in den Tank“, hieß ein Werbespruch, mit der Verbio Autofahrer für den Kraftstoff vom Acker zu begeistern suchte. Doch inzwischen haben die Autofahrer aus der Region, die sich von der Werbung locken ließen, Probleme, Nachschub zu bekommen. Denn seit Herbst 2007 arbeitet die Raffinerie nur mit halber Kraft, weil der Rohstoff zu teuer geworden ist. Die 92 Beschäftigten arbeiten seitdem kurz.

Auch beim zweiten großen Produzenten von Biosprit in Ostdeutschland, der Südzucker-Tochter CropEnergies in Zeitz südlich von Gera, herrscht Katerstimmung. Der Grund ist nicht so sehr die Entscheidung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die eigentlich für den 1. Januar 2009 geplante Zwangsbeimischung von zehn Prozent Ethanol zum Benzin zu stoppen. Die dafür benötigte Menge von jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter hätten deutsche Biospritfabriken ohnehin nicht liefern können, sie hätte deshalb aus Brasilien importiert werden müssen. Nein, der Grund für die Probleme in Zeitz ist der gleiche wie in Schwedt: Die Herstellung von Biokraftstoffen rechnet sich hierzulande nicht mehr. Denn der Preis für die Tonne Getreide ist im vergangenen Jahr aufgrund der weltweiten Nachfrage nach diesem wichtigen Rohstoff für die Biosprit-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie explodiert, von 70 Euro auf 230 Euro.

Die Raffinerie in Schwedt hat deshalb nicht nur ihre Produktion gedrosselt, um die Verluste in Grenzen zu halten. Verbio-Chef Sauter hat auch entschieden, den Vorrat von 400.000 Tonnen Weizen, den sein Unternehmen eingelagert hatte, an einen Mühlenbetrieb zu verkaufen. Das bringt mehr Geld in die klamme Firmenkasse als die Weiterverarbeitung zu Ökokraftstoff. Ob die Produktion von Bioethanol in Schwedt jemals wieder unter Volllast laufen wird – wer weiß. „Keiner kann derzeit sagen, wo es mit Ethanol hingeht“, klagt der Manager und verweist auf die USA, wo trotz staatlicher Subventionen von jährlich bis zu 7,3 Milliarden Dollar die ersten Ethanolraffinieren den Betrieb einstellen mussten.

Auf Euphorie folgt Ernüchterung. Um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die fossilen Ressourcen zu schonen, hatte die Politik nicht nur in Deutschland und den USA auf den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Investiert und gefördert wurde nach dem Gießkannenprinzip. Mit Steuermitteln und Risikokapital haben die Industrienationen in Europa, Amerika und Asien nicht nur die Kapazitäten zur Produktion von Agrarsprit enorm ausgebaut. Gleichzeitig schossen überall Windmühlen wie Spargel aus dem Boden, wurden Millionen Quadratmeter von Dachflächen mit Solarzellen zugepflastert, Riesenstaudämme aus dem Boden gestampft und Abertausende tiefe Löcher in den Planeten gebohrt, um die Erdwärme anzuzapfen. Die Energien aus Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme und vom Acker wurden zu Wundermitteln stilisiert. Kaum jemand fragte genau nach, ob sie die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllen können. Untersuchungen, wann die Förderung ökonomisch Sinn hat und welchen Nutzen die Technologien für das Klima haben, gab es nur sporadisch und oft auch nur oberflächlich. Doch inzwischen wird immer deutlicher, dass die Regenerativen in der heutigen Verfassung nur zum Teil halten, was ihre Verfechter versprachen. Nicht nur der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker will ihnen deshalb den „teuren Heiligenschein“ nehmen.

Das Ökoimage der Bioenergie wankt, urteilt Professor Johann Köppel vom Fachgebiet Landschaftsplanung und Umweltverträglichkeitsprüfung der Technischen Universität Berlin. Doch in den Investitionen hat sich das noch nicht niedergeschlagen. Nach einer aktuellen Studie des internationalen Renewable Energy Policy Network (kurz: Ren21) wurden im vergangenen Jahr weltweit über 100 Milliarden Dollar in den Ausbau der Kapazitäten gesteckt. Weltweit werden aktuell etwa 240 Gigawatt Strom mithilfe regenerativer Energiequellen erzeugt – 50 Prozent mehr als 2005. „Die Erzeuger erneuerbarer Energien setzen damit ihren kometenhaften Aufstieg fort“, jubelt Mohamed El-Ashry, der Vorsitzende des von Politik und Industrie getragenen Netzwerks.

140 börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von jeweils wenigstens 40 Millionen Euro zählte das Netzwerk Ren21 im vergangenen Sommer. Zusammen kamen sie auf einen Börsenwert von über 100 Milliarden Euro. Zu den Schwergewichten der Branche zählen auch deutsche Unternehmen: Enercon und Nordex als führende Hersteller von Windkraftanlagen, Siemens mit Windenergieanlagen, Voith Siemens Hydro Power mit seinen weltweit eingesetzten Wasserkraftwerken, Q-Cells aus Sachsen-Anhalt als größter Solarzellenproduzent der Welt. In der Solarthermie mischt Viessmann vorne mit, bei den Biogasanlagen Lurgi, in der Wasserstofftechnik der Linde-Konzern. Hinzu kommen unzählige Mittelständler. Insgesamt erzielten die deutschen Hersteller 2007 mit Umwelttechnik rund zwölf Milliarden Euro Umsatz, knapp die Hälfte davon mit Windenergie, ein Drittel mit Solarenergie. Mit 20 Prozent Weltmarktanteil bei den erneuerbaren Energien liegt Deutschland – zusammen mit Japan und den USA – in der Spitzengruppe. Bei Biogasanlagen kommen die heimischen Produzenten sogar auf 65 Prozent, bei der Fotovoltaik auf 41 Prozent.

Und ihre Perspektiven gelten weiterhin als gut: Der weltweite Markt für umweltfreundliche Energieerzeugung wird nach Einschätzung der Unternehmensberatung Roland Berger von jetzt rund 45 Milliarden auf bis zu 250 Milliarden Euro im Jahr 2020 anwachsen. Allein die Nachfrage nach Solarzellen soll jährlich um 20 Prozent steigen. Die Windenergie könnte sogar noch stärker zulegen.

Allerdings muss sich die Branche auf eine Kappung der üppig sprudelnden Fördergelder einstellen. Die Bundesregierung hat Ende 2007 eine Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) beschlossen. Das Gesetz garantiert den Betreibern von Wind-, Biomasse- und Solaranlagen, dass sie ihren Strom in unbegrenzter Höhe ins öffentliche Netz einspeisen dürfen – zu festen Tarifen, die teils deutlich über den Marktpreisen liegen. Während der Börsenpreis für konventionell erzeugten Strom bei etwa sechs Cent pro Kilowattstunde liegt, kostet Windstrom rund acht Cent pro Kilowattstunde – und ist damit im Vergleich zu Solarstrom noch relativ günstig. Doch das EEG sieht heute für Strom aus Sonne eine Einspeisevergütung von bis zu 50 Cent pro Kilowattstunde vor, also mehr als das Achtfache des Börsenpreises – und das, obwohl noch nicht einmal ein Prozent der Elektrizität aus Fotovoltaikanlagen stammt. Das könnte sich nun ändern. Der Gesetzentwurf von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel soll in den nächsten Wochen im Bundestag verabschiedet werden. Er sieht vor, die Einspeisevergütung 2009 um neun Prozent zu kürzen, im Folgejahr um sieben und von 2011 an um jährlich acht Prozent.

Für Gabriel bedeutet das einen schwierigen Spagat. Einerseits sollen die Kosten für den Steuerzahler sinken. Auf der anderen Seite aber soll der Anteil von Wind, Sonne, Wasser und Biomasse an der Stromerzeugung in Europa bis zum Jahr 2020 von derzeit 8,5 auf 20 Prozent steigen. Die EU-Kommission hat dazu allen 27 Mitgliedstaaten konkrete Ziele vorgegeben. Alle Länder müssen bis dahin mindestens 5,5 Prozent mehr erneuerbare Energien einsetzen. In Deutschland soll der Anteil erneuerbarer Energie auf 18 Prozent steigen – heute liegt er bei neun Prozent. Beim Biostrom betrug der Anteil nach Erhebungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) 2007 schon 14 Prozent. Bis 2020 will Gabriel auf 40 Prozent kommen.

Ehrgeizige Ziele. Doch ob sie sich erreichen lassen, ist fraglich. Denn einige der Ökoenergien stoßen in Europa schon an Wachstumsgrenzen. „Wind hat von allen erneuerbaren Energien bisher die vielversprechendsten Ergebnisse geliefert“, findet EU-Energiekommissar Andris Piebalgs und weist darauf hin, dass Wind bereits vier Prozent der EU-Stromnachfrage deckt. Bis 2020 soll der Anteil von Wind am Strommix auf zwölf Prozent steigen, ein Drittel davon sollen Offshore-Anlagen vor der Küste liefern. Der Verband der Europäischen Windenergiehersteller (EWEA) bezweifelt aber, ob der starke Anstieg der vergangenen Jahre aufrecht erhalten werden kann. „Ich denke nicht, dass wir so hohe Wachstumsraten wie in den vergangenen Jahren sehen werden“, sagt EWEA-Chef Christian Kjaer. In Deutschland beispielsweise fehlt es dazu an Netzinfrastruktur. Außerdem leidet die Windkraftbranche unter steigenden Kosten für Kupfer und Stahl. In Europa fehlen außerdem Techniker und Ingenieure mit den benötigten Fachkenntnissen. Obendrein wirft die Einspeisung des Windstroms in die Netze große Probleme auf. Kjaer: „Das sind enorme Herausforderungen.“

Vor denen steht auch die Solarenergie. Rund 1,8 Milliarden Euro haben die heimischen Stromverbraucher 2007 in Form von Einspeisevergütungen für Solarstrom bezahlt. Dass es nicht noch mehr wurde – auf Windstrom entfielen 3,6 Milliarden Euro –, lag am schlechten Wetter hierzulande.

Neuartige Solarzellen, die hoch konzentriertes Sonnenlicht umwandeln, verdoppeln den Wirkungsgrad zwar fast. Die Technik, die von der Münchner SolarTec und Concentrix Solar aus Freiburg zur Marktreife gebracht wurde, lässt sich allerdings nur in sonnenreichen Regionen effektiv nutzen, weil sie direkte Strahlung braucht. Viel wäre also gewonnen, stünden die Solarkraftwerke in Südspanien, besser noch in Nordafrika. Dann wäre der Stromertrag deutlich mehr als doppelt so hoch. Umgewandelt in Gleichstrom ließe sich die dort erzeugte Energie über spezielle Leitungen ohne große Verluste in die europäischen Ballungsräume transportieren, so eine Vision des Energiekonzerns ABB und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Eine Realisierung der Pläne würde allerdings Jahrzehnte brauchen.

Visionen ganz anderer Art plagen die Politiker beim Thema Biosprit. Denn der angeblich so umweltfreundliche Kraftstoff ist bei näherem Hinsehen ein ökologischer Albtraum: Der Energieaufwand für die Herstellung ist größer als der Energiegehalt des gewonnenen Benzins, hinzu kommen Belastungen für die Böden und der Luft durch Düngemittel. Und obendrein bedroht der massenhafte Anbau der für die Erzeugung des Biosprits nötigen Pflanzen den Regenwald in Amazonien – was allerdings von der brasilianischen Regierung heftig zurückgewiesen wird.

Zudem drohen soziale Verwerfungen: Die weltweite Verarbeitung von Mais, Zuckerrüben, Raps, Soja, Zuckerrohr oder Getreide zu Kraftstoff hat überall die Preise für Lebensmittel kräftig in die Höhe getrieben (siehe Grafik Seite 102). Vergangene Woche brachen wegen der dramatisch gestiegenen Nahrungsmittelpreise in Haiti, Indonesien und einem halben Dutzend afrikanischer Staaten Unruhen aus. Auch die Regierungen Chinas und anderer asiatischer Länder sind alarmiert: Viele Bauern dort steigen auf den Anbau von Mais, Weizen und Ölsaaten um, weil sich mit dem Verkauf der Ernte an Biosprithersteller höhere Erlöse erzielen lassen als etwa mit Reis. China hat deshalb bereits die Herstellung von Ethanol aus Getreide, Reis und Mais verboten.

Jean Ziegler, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung, kritisiert die derzeitige Praxis, Lebensmittel zu Biosprit zu verarbeiten, als „katastrophal“. Sein Fazit: „Fruchtbares Ackerland der Kraftstoffproduktion zu widmen ist ein Verbrechen.“ Kritik kommt auch aus der Lebensmittelindustrie. Für Peter Brabeck, den Chef des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé, ist es „unverantwortlich und moralisch inakzeptabel, dass man enorme Subventionen zahlt, um aus Lebensmitteln Biotreibstoff zu machen. Wenn man 20 Prozent des steigenden Erdölbedarfs mit Biotreibstoffen decken will, dann gibt es bald nichts mehr zu essen“. Das sei politischer Wahnsinn.

Allmählich dämmert das auch den Politikern in Brüssel. Das EU-Klimapaket enthält derzeit noch die Vorgabe, den Anteil des Biosprits bis 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen. Dadurch sollten die CO2-Emissionen in Europa um 35 Prozent gesenkt werden. Doch inzwischen gibt es Forderungen, von diesem Ziel abzurücken: Abgeordneten und nationalen Regierungen wird zunehmend bewusst, dass das ehrgeizige Biosprit-Ziel der Umwelt alles andere als gut tut. Es sei völlig unklar, ob die höhere Beimischung weltweit überhaupt CO2-Emissionen senke, sagen auch Forscher der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission, einem Institut mit 2700 Experten. Schaden entstünde zum Beispiel durch die intensive Düngung, die notwendig ist, um den Raps, Weizen oder Mais wachsen zu lassen. In der Düngemittelproduktion und beim Einsatz von Stoffen auf dem Feld aber werden große Mengen Lachgas freigesetzt. Und Lachgas ist 310-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid.

Die Biospritförderung wäre auch mit enormen finanziellen Belastungen verbunden. Die Nettokosten der Biospritpolitik im Zeitraum 2007 bis 2020 schätzt die EU-Forschungsstelle auf 33 bis 65 Milliarden Euro: „Diese Größenordnung deutet darauf hin, dass das Biospritprogramm nicht zum Ziel führt.“ Arbeitsplätze in Europa entstünden unterm Strich kaum, weil der Sprit größtenteils aus anderen Ländern wie Brasilien eingeführt werden müsste.

Was also tun? Die Hoffnungen der Politik ruhen auf den Anstrengungen von Forschern in aller Welt, die Kraftstoffe entweder aus Zellulose oder mithilfe von Algen gewinnen wollen. „Die Bioethanolproduktion ist heute weder nachhaltig noch innovativ“, wettert Holger Zinke, einer der Pioniere der industriellen Biotechnik und Gründer der Brain AG im hessischen Zwingenberg. „Wir verwenden die winzige Menge Ethanol, die die Hefen als Abfallstoff ausscheiden und werfen die große Menge an Biomasse, nämlich die Hefezellen, ungenutzt auf den Müll.“

Choren will das ändern. Das Unternehmen hat kürzlich die weltweit erste großtechnische Anlage, in der synthetischer Dieselkraftstoff aus Biomasse gewonnen wird, im sächsischen Freiberg in Betrieb genommen (WirtschaftsWoche 11/2008). Hier wird Biomüll, Stroh und Holz – zunächst in Synthesegas, später in sogenanntes Synfuel umgewandelt. Die Freiberger Anlage hat eine Jahreskapazität von 15 000 Tonnen. Die mit 200 000 Tonnen nächstgrößere Produktionsstätte soll ab 2009 in Schwedt an der Oder entstehen. Für den Nachschub an Rohstoffen werden dort Plantagen mit Pappeln, Ahornbäumen und anderen Nutzpflanzen sorgen. Erwartet wird ein Ertrag von gut 4000 Litern Sprit von einem Hektar Fläche. Zum Vergleich: Ein Hektar Raps liefert heute lediglich 1300 Liter Biodiesel.

... :rolleyes: .. wiviel Prozent vom Kraftstoffverbrauch wären das ... :rolleyes: ... [urlKleckerkram]http://www.n-tv.de/949143.html[/url], [urlKinkerlitzchen]http://de.wikipedia.org/wiki/Kinkerlitzchen[/url]

Synthetischen Dieselkraftstoff soll auch eine Anlage liefern, die das deutsche Unternehmen Zibo Treichel Industry & Trade in der chinesischen Provinz Shandong vorbereitet. Ausgangsstoff ist hier Stroh. In einem BioLiq genannten Verfahren, das Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe entwickelt haben, wird das Stroh in eine erdölähnliche Masse umgewandelt. In weiteren Schritten können aus dieser Masse unterschiedliche Treibstoffe – neben Diesel auch Kerosin – hergestellt werden. Das kanadische Unternehmen Iogen verfolgt bei der Verarbeitung von Stroh noch ehrgeizigere Pläne: Es setzt nicht nur bei der Vergärung auf Biotechnik, sondern auch beim sogenannten Aufschluss, der Abtrennung der Zellulose von Lignin. Das ist der Stoff, der die Pflanzenfasern wie ein Klebstoff miteinander verbindet. Ähnliche Versuche laufen in Brasilien. Dort liefern Eukalyptuspflanzen die Zellulose.

„Die Technik ist durchaus vorhanden, um Zellulose-Ethanol herzustellen“, sagt McKinsey-Energieexperte William Ceasar. „Aber bislang ist es noch niemandem gelungen, dies auch wirtschaftlich zu tun.“

Das gilt auch für den Einsatz von Öl produzierenden Algen zur Spritproduktion. Bislang ist dies nur im Labormaßstab gelungen. E.On, Bluebio Tech aus dem schleswig-holsteinischen Kollmar und Laurenz Thomsen, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs Universität Bremen, haben 2005 und 2006 am Bremer Kraftwerk Farge Mikroalgen aus dem Meer mit den Abgasen des Kraftwerks gefüttert. Bis zu 70 Prozent ihrer Masse bestand zum Schluss aus Öl, das herausgepresst und in Biodiesel umgewandelt werden konnte.

Thomsen rechnet mit Investitionen von bis zu 15 Millionen Euro pro Hektar Fläche für eine Algenzucht, die jährlich bis zu zwölf Millionen Liter Biodiesel erzeugen könnte. Das wären weniger als 0,5 Prozent des Kraftstoffverbrauchs in Deutschland. Dazu kämen noch Betriebskosten von bis zu vier Millionen Euro pro Jahr. Im günstigsten Fall lägen die Produktionskosten bei 45 Eurocent pro Liter.

Genaueren Aufschluss könnte ein Projekt von E.On und der Hamburger SSC Strategic Science Consult bringen. Auf dem Gelände des Erdgaskraftwerks in Hamburg-Reitbrook bauen sie derzeit eine Algenzuchtanlage, die mit Kraftwerkskohlendioxid versorgt wird. Die Investitionssumme für die im Endausbau 10.000 Quadratmeter große Anlage liegt bei 2,2 Millionen Euro. Das erste Modul auf einer Fläche von 100 Quadratmetern geht im kommenden Monat in Betrieb. „Anfangs produzieren wir aber nur ein paar Eimer voll“, warnt Projektleiter Martin Kerner vor überzogenen Erwartungen.

Auch Biotechnik-Pionier Holger Zinke hat ein Faible für Algen. Vor allem für jene kleinen, die sich wie Hefen in modernen Braukesseln, den sogenannten Biofermentern, züchten lassen. Sein Unternehmen versucht für einen europäischen Industriepartner gerade einige dieser Algen mit gentechnischen Veränderungen so umzuerziehen, dass sie besonders viel Speicherstoffe wie Öle und Fette produzieren. „Es wird eines Tages möglich sein, die Energie, die Pflanzen und Algen durch die Fotosynthese aus dem Sonnenlicht aufnehmen und speichern, in flüssiger und für Fahrzeuge verdauliche Form wieder zurückzugewinnen“, ist Zinke überzeugt.

Bei allen vielversprechenden Ansätzen für die Zukunft: Bis die neuen Techniken und Verfahren ausgereift sind und im großen Maßstab Strom und Kraftstoffe liefern, werden noch viele Jahre vergehen. Um den Subventionswahn zu stoppen und den Klimazielen näherzukommen, ohne die Energieversorgung in Deutschland zu gefährden, fordern Experten wie der Bonner Ökonom von Weizsäcker eine gründliche Revision der gegenwärtigen Energie- und Umweltpolitik. Ihr Ansatz: Weg mit den ideologischen Scheuklappen, stattdessen mehr Realismus.

Die preiswerteste Energiequelle ist dabei das Sparen. Bei Gebäuden, in industriellen Prozessen und im Verkehr etwa gibt es noch jede Menge wirtschaftlich nutzbarer Potenziale. Eine längere Laufzeit der Kernkraftwerke und der Bau von relativ sauberen, hocheffizienten neuen Kohlekraftwerken würden die Versorgungssicherheit halbwegs umweltverträglich garantieren, bis regenerative Energien verlässlich, bezahlbar und im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Weizsäckers Warnung fällt deutlich aus: „Wir können in Deutschland nicht alles auf eine Karte setzen und uns aus der Kohle- und Kernenergie zurückziehen. Das ist völlig unsinnig.“

[urlUSA: Großer Schwindel Bio-Kraftstoff]http://www.wiwo.de/technik/grosser-schwindel-mit-bio-kraftstoffen-272598/[/url]

Biosprit sollte doch am Anfang eigentlich eine Alternative zum teuren Ol sein ... oder irre ich mich da ... :rolleyes: ... und den Treibstoff billiger machen ... :rolleyes:
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17.04.08 21:38:24
Energieversorger verschiebt Starttermin für Meereskraftwerke

[urlBilderstrecke]http://www.heise.de/bilderstrecke/307/nt51a081[/url], 3 Bilder

Nach etlichen Fehlschlägen steht die Gewinnung von Strom aus dem Meer jetzt an der Schwelle zur Kommerzialisierung. Allerdings lassen sich die ehrgeizigen Zeitpläne nicht immer halten, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 5/08 (seit dem 17. 4. am Kiosk oder online zu bestellen).

Unter anderem in einer Fernsehkampagne hatte E.on seit dem vergangenen Herbst mit einem geplanten Gezeitenkraftwerk vor der Westküste Englands geworben. Auf der dazugehörigen Website heißt es, die Anlage solle im Jahr 2010 ans Netz gehen. Auf Nachfrage bestätigte Amaan Lafayette, Marine Development Manager bei E.on UK, dass Meeresenergie als "echte Möglichkeit für erneuerbare Energieerzeugung in der nahen Zukunft" verfolgt werde. Als angepeilten Starttermin für das Gezeitenkraftwerk nannte er aber 2011 oder 2012. Für ein weiteres Meereskraftwerk, das laut der E.on-Website ab 2009 eine signifikante Menge Strom liefern soll, gab Lafayette für den geplanten Betriebsstart 2009 oder 2010 an.

Mit Strom aus dem Meer – erzeugt von Wellen- oder Gezeitenkraftwerken – ließen sich laut Studien bis zu 50 Prozent des aktuellen weltweiten Verbrauches abdecken. Allerdings sind die Herausforderungen auch heute, rund vier Jahrzehnte nach dem Start der ersten Projekte, noch gewaltig. So müssen die Anlagen viele Jahre lang gewaltigen Kräften und aggressivem Salzwasser standhalten, dazu kommen Naturschutzbedenken und die Anbindung an Stromnetze in den Verbraucherländern. Trotzdem könnten laut dem britischen Staatsunternehmen Carbon Trust im Jahr 2020 europaweit mehrere Gigawatt an Meereskraftwerksleistung installiert sein.

Unter den derzeit noch mehr als 100 unterschiedlichen Konzepten spricht der Meeresenergie-Experte Kai-Uwe Graw von der TU Dresden dem "Pelamis"-Wellenkraftwerk die besten Chancen für eine baldige Kommerzialisierung zu. Bei dieser Anlage schwimmen vier miteinander verbundene Stahlrohre senkrecht zur Wellenrichtung im Meer, weichen den Wellen schlangenartig aus und erzeugen mit Hilfe dieser Bewegung Strom. Allerdings lassen sich auch hier die Zeitpläne offenbar nicht halten: An der Küste Portugals lagen noch Ende März die Elemente für ein Pelamis-Kraftwerk bereit, das schon Ende 2007 hätte in Betrieb gehen sollen. Auch E.on setzt bei seinem Wellenkraftwerk auf die Pelamis-Technologie. (wst/Technology Review)
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19.04.08 13:44:54
Schwimmende Mühlen auf offener See

Die Windkraft erlebt in den letzten Jahren einen enormen Boom: Die Quelle emissionsfreier Energie hat sich längst als leistungsfähig und zuverlässig erwiesen. Allerdings gibt es immer öfter Proteste von Naturschützern und Anrainern, wenn die Mühlen in bewohntem Gebiet oder in küstennahen Offshore-Regionen aufgebaut werden – der Eingriff in Landschaft und Natur, der mit den Anlagen einhergeht, ist heiß umstritten. Mehrere junge Firmen versuchen deshalb nun, das Problem zu umgehen: Sie arbeiten an schwimmfähigen Windkraftplattformen, die sich auf offener See installieren lassen, [urlberichtet]http://www.heise.de/tr/Gruener-Strom-und-freie-Sicht--/artikel/106600[/url] das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Viele Windpark-Betreiber hätten nichts dagegen. Sie würden ihre Mühlen schon länger gerne in tiefem Wasser aufstellen – in Bereichen, die mehr als durchschnittlich 32 Kilometer von der Küste entfernt liegen. Der Grund: Dort bläst der Wind besonders stark und stetig. Doch das Anlegen von Fundamenten für Windräder ist in Gewässern, die tiefer als 20 Meter sind, derzeit noch viel zu teuer. Die Lösung könnten deshalb die schwimmenden Windkraftanlagen sein.

Erste Demonstrationssysteme stehen bereit. Sie orientieren sich stark an Technologieansätzen, die aus der Offshore-Öl- und Gasförderung kommen. Im Dezember startete das niederländische Start-up Blue H Technologies den Betrieb einer Testplattform an der italienischen Südküste; mit zusätzlichen Windturbinen will man die Idee bald im Ozean vor dem US-Bundesstaat Massachusetts testen. Geht alles glatt, könnte ein vollständiger Windpark bereits im nächsten Jahr in europäischen Gewässern folgen. Auch in Norwegen arbeiten Neugründungen an der Technologie. Das Start-up SWAY hat im vergangenen Herbst 29 Millionen Dollar an Investmentkapital eingeworben und will seinen Prototyp einer schwimmenden Windkraftanlage bis 2010 fertigstellen.

Haben Blue H Technologies und SWAY Erfolg, könnte dies zum Anzapfen enormer Energieressourcen führen. Eine Analyse, die das amerikanische Energieministerium zusammen mit General Electric und der lokalen US-Förderbehörde Massachusetts Technology Collaborative vorlegte, ging bereits 2006 davon aus, dass das Offshore-Windpotenzial an der Atlantik- und der Pazifikküste der Vereinigten Staaten größer ist, als die Gesamtleistung der aktuell installierten Kraftwerke in dem Land. Dazu wären allerdings riesige schwimmende Windparks notwendig.

... :rolleyes: ... beim neuen Flughafen in Hong Kong wurde da nicht die Landebahn schwimmend gebaut?
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19.04.08 14:57:18
(...) Hamburg - Den ersten Formatkrieg fochten Thomas Alva Edison und George Westinghouse bereits Ende des 19. Jahrhunderts aus. Damals stritten sich die beiden Erfinder darum, ob man Haushalte lieber mit Wechsel- oder mit Gleichstrom versorgen solle.

Die öffentliche Diskussion wurde damals allerdings mit teils sehr drastischen Mitteln geführt. So soll Edison, der dem Gleichstrom den Vorzug gab, beispielsweise Hunde angebunden, mit Wasser übergossen und mit Wechselstrom getötet haben, um zu demonstrieren wie gefährlich die Technologie von Westinghouse ist.

Trotzdem setzte sich am Ende der Wechselstrom durch, weil er besser über große Entfernungen transportiert werden konnte. Edison bestand jedoch weiterhin darauf, seine Stromkunden mit Gleichstrom zu beliefern. In New York wurde die Versorgung mit Gleichstrom erst am 14. November 2007 eingestellt. (...)

... :rolleyes: ... oder war es ein anderer Grund? GÜ - HGÜ
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21.04.08 17:27:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.901.666 von teecee1 am 16.04.08 19:26:3321.04.2008 10:38

Emissionsfreie Fahrzeuge im Abo

Ein neues Modell zum Verkauf und Betrieb von Elektrofahrzeugen soll der Technologie zumindest in kleineren Ländern endlich zum Durchbruch verhelfen. Das Start-up [urlProject Better Place]http://www.projectbetterplace.com/[/url], das 2007 mit 200 Millionen Dollar eine der größten Risikokapitalinvestitionen des Jahres erhielt, plant den Aufbau einer gigantischen Ladeinfrastruktur in Israel und Dänemark,[urlberichtet]http://www.heise.de/tr/Elektro-Strategie--/artikel/106603 [/url] das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Autos selbst sollen nach einem Geschäftsmodell verkauft werden, das eher dem Absatz von Handys ähnelt als dem herkömmlicher Fahrzeugen.

Die Firma des ehemaligen SAP-Managers Shai Agassi will damit gleich zwei Probleme bei der Umsetzung der im Betrieb emissionsfreien Verkehrstechnik lösen: Die Reichweite der E-Autos ist derzeit noch deutlich niedriger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, und ihre Batterien benötigen an gewöhnlichen Steckdosen zum Aufladen viele Stunden. Um das erste Problem zu lösen, will Project Better Place laut Agassi ein großes Steckdosennetz auf Parkplätzen im ganzen Land installieren, sodass die Fahrer ihre Fahrzeuge stets einstecken und die Batterien auch tagsüber aufladen können. In Israel sollen insgesamt 500.000 solcher Lademöglichkeiten entstehen – einer von sechs Parkplätzen in der Region wird versorgt sein. In Dänemark sieht man eine ähnlich große Infrastruktur vor.

Um das Ladezeitenproblem anzugehen, arbeitet Project Better Place mit Renault zusammen. Der Autohersteller soll Elektrofahrzeuge bauen, deren Batterien sich leicht austauschen lassen. Die Autos werden eine Reichweite von mehr als 160 Kilometern haben – eigentlich mehr als genug für tägliche Fahrten. Auf längeren Reisen kann der Autobesitzer bei niedrigem Akkustand zusätzlich zu einer Station auf der Wegstrecke fahren, wo die Batterie mit einem einfachen automatischen Robotersystem entnommen und durch eine neue ausgetauscht wird. Der Prozess benötige nur wenige Minuten, sagt Agassi. 125 solcher Stationen sollen in Israel gebaut werden, etwas mehr noch in Dänemark.

Die Technologie soll sich auch deshalb lohnen, weil Project Better Place mit der Dienstleistung Fahrbereitschaft Geld verdienen will, nicht mit den Fahrzeugen selbst. Diese sind je nach Länge des abgeschlossenen Servicevertrages subventioniert und könnten sogar ganz kostenlos sein. Bezahlt wird für eine vorher vereinbarte Kilometerleistung. Gleichzeitig will Agassi auch von der Fiskalpolitik in kleineren Ländern profitieren: Sowohl in Israel als auch in Dänemark werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor hoch besteuert, Elektrofahrzeuge hingegen nicht. So könnten Dänen bei durchschnittlichen Limousinen viele tausend Euro sparen, meint der Projekt Better Place-Gründer. Agassi ist optimistisch, dass sich Elektrofahrzeuge in Ländern wie Israel in zehn Jahren durchgesetzt haben könnten. Schwieriger werde es jedoch in größeren Regionen wie den USA. Für Israel besitze seine Firma bereits jetzt die erforderlichen Investitionsmittel, sagt Agassi.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

[urlElektro-Strategie]http://www.heise.de/tr/Elektro-Strategie--/artikel/106603[/url]

Nie-derland, Belgien, Deluxemburg ... :rolleyes:
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22.04.08 20:03:25
Energie sparen mit dem Stromzähler


Der vernetzte Stromzähler der EnBW soll den Stromverbrauch
nahtlos überwachen und nebenbei Standby-Energieschleudern enttarnen.


... der könnte(sollte) im Sicherungskasten mit Integriert werden ... :rolleyes: ... und da steht noch enbw drauf ... dieses soll frei bleiben ... :rolleyes: ... Elektrofirma installiert und ich wähle meinen Stromlieferanten aus ... :rolleyes:

Ab dem Sommer will die EnBW in Baden-Württemberg ihren Stromkunden einen intelligenten Stromzähler ins Heimnetz hängen, der eine sekundengenaue Abfrage der aktuell gezogenen Leistung, umgangssprachlich Stromverbrauch, per PC ermöglicht. Mit dem Gerät soll man nicht nur Standby-Energiefressern auf die Schliche kommen, sondern gar potenzielle Gefahrenquellen entdecken können. Als Beispiel für Ersteres führt die EnBW eine Espressomaschine an, die im Standby das Wasser warm hält, damit der Kaffee möglichst schnell bereit steht. Allein diese Komfortfunktion verursacht über 30 Euro Stromkosten pro Jahr. Demgegenüber macht das Aufbrühen von fünf Tassen Espresso täglich ohne Standby nur zwei Euro aus, auch wenn man etwas länger warten muss. Auch deutlich weniger auffällige Standby-Stromschleudern wie Hifi-Anlagen soll man aufdecken können, denn das Gerät zeigt die durchgehende Leistung aufs Watt genau an, heißt es. Mit Gefahrenvermeidung meint die EnBW, dass man beispielsweise beim Verlassen der Wohnung automatisch informiert wird, wenn bestimmte Verbraucher wie etwa der Elektroherd noch eingeschaltet sind.

Der Zähler meldet den aktuellen Verbrauch über einen bestehenden Breitband-Internetanschluss an den Stromlieferanten. Dafür besitzt er ein integriertes Powerline-Modul, das von Devolo stammt. Ein mitgeliefertes Gegenstück im üblichen Steckernetzteilformat schließt man per LAN-Kabel an seinen Heimrouter an. Da der Zähler alle Viertelstunde ein Update schickt, ist eine DSL-Flatrate sinnvoll. Er puffert die Messwerte aber auch bis zu drei Monate lang, falls jemand seinen Internetzugang selten nutzt und dann manuell aktiviert. Im Pilotversuch, der mit zweimal 1000 Kunden seit Sommer 2007 läuft, geschieht die XML-Datenübermittlung noch im Klartext per http über Port 8080, sodass man mit recht geringem Aufwand verfolgen kann, welche Daten das Heim verlassen. Der Regelbetrieb wird dagegen verschlüsselt per https geschehen. Das wird Datenschützern nicht schmecken, aber wohl kaum zu vermeiden sein, damit Bastler nicht mittels angepasster Firewall-Regeln im Eigenbaurouter ihre Stromkosten drücken.

Das auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C10 zu sehende System ist indes nicht aus reiner Nächstenliebe entstanden. Vielmehr hat die EU den Stromlieferanten ins Stammbuch geschrieben, dass sie ihren Kunden bis 2012 die Energiekosten monatlich transparent machen müssen. Das dürfte auf eine monatliche Abrechnung wie beim Telefonanschluss oder Handy hinauslaufen, wenn die EU-Vorgabe einst in nationales Recht umgesetzt ist. Da aber kaum ein Kunde alle vier Wochen eine Postkarte mit dem aktuellen Zählerstand ausfüllen will und auch die Versorger ihre Ableser gewiss nicht zwölfmal so oft wie bisher herumschicken wollen, ist der Einsatz intelligenter Zähler mittelfristig unausweichlich.

Für die fernere Zukunft strebt die EnBW an, mit Haustechnikherstellern wie Miele oder Bauknecht zu kooperieren, damit sich energieintensive Hausgeräte fernsteuern lassen. So soll der Kunde beispielsweise sein Brot nachts zu einem günstigeren Niedrigtarif backen. Den Stromlieferanten beschert die Fernsteuerbarkeit den Vorteil, ihre Netzauslastung besser steuern zu können. Zur Höhe der Tarife mochte EnBW noch keine Details nennen. heise online konnte lediglich erfahren, dass geringe Installationskosten, eine monatliche Grundgebühr sowie eine zwölfmonatige Mindestbindung anfallen. (ea/c't)

... wieviele werden ihr Brot nachts backen (außer Bäckereien)... :rolleyes: ... ich schlafe ... :yawn:
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25.04.08 17:02:21
Engpässe bei Lithium-Ionen Zellen erwartet

Der Marktstart von Hybrid-Autos mit Lithium-Ionen-Akkus könnte zu einem Engpass in der Akku-Produktion führen. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 05/08 (seit dem 17. 4. am Kiosk oder hier online zu bestellen.

Jens Tübke, Leiter der Batterieentwicklung am Fraunhofer-Institut für chemische Technologie (ICT), geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren, wenn die vielen angekündigten Hybrid-Autos tatsächlich auf den Markt kommen, deutliche Kapazitätsengpässe bei der Versorgung mit Lithium-Ionen-Zellen geben wird. Die französische [urlSaft Batteries]http://www.saftbatteries.com/000-corporate/include-content/index_gb.html[/url] sei als einziger Zellproduzent in Europa bereits jetzt komplett ausgelastet. "Da kann anklopfen, wer will. In den nächsten fünf bis sechs Jahren wird es eng", sagt Tübke – der Bedarf sei mittlerweile so groß, dass die Autofirmen sogar schon mit Herstellern von Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone verhandeln.

"Es war einfach ein Strategiefehler, die Batterien so zu vernachlässigen. Da haben sich viele Automobilhersteller kräftig vergaloppiert", sagt Tübke. Der ewige Hoffnungsträger Brennstoffzelle habe lange Zeit den Blick auf Fortschritte in der Akku-Technologie vernachlässigt.

Wer auf genauere Informationen zum Thema Lithium-Akku hofft, stößt allerdings derzeit bei den deutschen Autoherstellern und ihren Partnern auf eine Mauer des Schweigens. Beobachter führen das auch darauf zurück, dass die Unternehmen nur ungern zugeben wollen, dass sie wegen ihres späten Starts massiv auf fremde Hilfe angewiesen sind. So werden die Batterien für den hybriden Mercedes S400 vom Zulieferer Continental kommen, der wiederum die Zellen dafür von einem Joint Venture des US-Herstellers Johnson Controls mit dem französischen Unternehmen Saft bezieht.

Die Schweigsamkeit erstreckt sich auch auf Fragen bezüglich der Temperaturempfindlichkeit der Lithium-Ionen-Chemie: Ohne Einschränkungen funktioniert sie nämlich nur in einem engen Temperaturfenster, selbst Unterschiede von nur einigen Grad Celsius zwischen den einzelnen Zellen führen zu Leistungseinbußen und verringern die Lebensdauer. Eine Lösung für dieses Problem war nach Angaben von Daimler "entscheidend" dafür, dass das Unternehmen im März stolz vermelden konnte, als erster Hersteller "die Lithium-Ionen-Technik auf die hohen Anforderungen im Automobilbereich abgestimmt" zu haben. Dazu wurde der Akku in den Klimakreislauf integriert, sodass er stets bei der optimalen Systemtemperatur arbeitet, die Daimler mit 15 bis 35 Grad Celsius angibt. (wst/Technology Review)

[urlheise.de pdf]https://www.heise.de/abo/tr/pdfs/08/inhalt-tr0508.pdf[/url]
www.tr.audible.de ... :rolleyes:
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WO [urlSAFT GROUPE ]http://aktien.wallstreet-online.de/13776.html[/url]

WO Thread [urlElektroautos, ]http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140717-1-10/elektroautos-die-gier-des-staates-nach-steuern-und-wer-wird-die-neue-melkkuh-der-nation[/url]
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Neue Batterie
[urlDurchbruch für Elektroautos]http://www.wiwo.de/technik/durchbruch-fuer-elektroautos-273421/
[/url]
24.04.2008 Franz Rother, Gerhard Bläske (Paris), Matthias Hohensee (Silicon Valley)
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Der Schwachpunkt von Elektroautos war bislang ihr Energiespeicher. Doch nun ist die Lithium-Ionen-Batterie serienreif – und ein Dogma gerät ins Wanken.


Studie des Volvo C30 ReCharge dpa

Mercedes-Chef Dieter Zetsche hatte es sich so schön zurechtgelegt: 2008 sollte als das Jahr in die Annalen der Autoindustrie eingehen, in dem der dieselgetriebene Pkw nach Kalifornien zurückkehrt und Mercedes volle Auftragsbücher beschert. Auch Volkswagen setzte auf den Erfolg der sparsamen Selbstzünder, die in den USA lange als Dreckschleudern galten und deshalb in Kalifornien zeitweise nicht zugelassen waren. Doch nun erfüllen moderne Dieselmotoren „made in Germany“ sogar die strengsten Emissionsgrenzwerte. Es gibt schwefelfreien Sprit – und eine wachsende Zahl von US-Bürgern, denen der Klimawandel und die steigenden Kraftstoffkosten Sorgen bereiten. „Das sind perfekte Rahmenbedingungen für den saubersten Diesel aller Zeiten“, freute sich Zetsche im Januar auf der Detroit Motor Show. Bis zum Jahr 2015, prophezeite er, werde der Dieselanteil in den USA von 3 auf 15 Prozent steigen.

Doch die Rechnung wird wohl nicht aufgehen. Nicht nur, weil den Amerikanern die Finanzkrise die Freude am Neuwagenkauf vergällt hat. Die Dollar-Schwäche und die hohen Produktionskosten für die schwefelarmen Varianten haben auch dafür gesorgt, dass der Preis für die Gallone Dieselkraftstoff kräftig gestiegen ist – in Kalifornien liegt er mit aktuell 70 Cent rund 20 Prozent über dem von Benzin. Schlechtes Timing also für die Rückkehr des Dieselautos nach Kalifornien.

]http://www.wiwo.de/technik/auto/elektroauto.html][img
Virtuelle Grafik: Die Bauteile des elektrogetriebenen Konzeptfahrzeugs Volvo ReCharge

Vor allem aber erwächst dem Diesel unerwartet harte Konkurrenz in Gestalt neuer, leistungsfähiger Elektroautos. Sie haben keinerlei Imageprobleme, Strom ist im Unterschied zu schwefelarmem Diesel überall reichlich und preisgünstig zu bekommen und die Antriebstechnik wird von kalifornischen Behörden massiv gefördert. Selbst der Tesla Roadster, der bis zu 200 km/h schnelle und 98.000 Dollar teure Elektroflitzer aus Kalifornien, ist deshalb für so prominente Klimaschützer wie Al Gore und Arnold Schwarzenegger ein politisch korrektes Fortbewegungsmittel.

Den endgültigen Durchbruch für die Stromer soll nun eine neue Generation Batterien bringen, deren Energie für deutlich längere Ausfahrten als bisher reicht. Schon gibt es zumindest in den Großstädten der USA öffentliche Ladestationen, an denen Elektroautos Strom zapfen können. Toyota wird deshalb sein Hybridauto Prius ab 2010 auch in einer Plug-In-Variante anbieten: Über ein Stromkabel kann die Batterie beim Parken aufgeladen und damit die Reichweite des Autos im elektrischen Fahrbetrieb vergrößert werden. Auch Volvo hat mit dem C30 ReCharge ein solches Stadtfahrzeug in Vorbereitung. General Motors will Ende 2010 mit dem Chevrolet Volt das erste in Großserie produzierte Elektroauto der Neuzeit auf den Markt bringen. Und BMW will in den nächsten Monaten über den Bau eines emissionsfreien Kleinwagen entscheiden. „Ein Batteriefahrzeug ist die wahrscheinlichste Lösung“, glaubt Konzernchef Norbert Reithofer.

Auch der Daimler-Konzern erwärmt sich inzwischen für den Elektroantrieb. Auf erfolgreiche Tests mit dem elektrogetriebenen Smart Fortwo in London soll nun ein Großversuch in Los Angeles folgen. Auch von der Mercedes A- und B-Klasse soll es künftig Varianten mit Elektroantrieb geben.

Fährt das Auto der Zukunft also elektrisch? Dies fragt sich nicht nur die Bundestagsfraktion der Grünen, die Ende April in Berlin eine Konferenz zu dem Thema abhält. Auch andere Fahrzeughersteller und deren Zulieferer sind elektrisiert: Das nahende Fördermaximum bei Erdöl vor Augen und die Klimaerwärmung im Nacken machen sie sich mit Macht an die Entwicklung alternative Antriebssysteme. Das ingenieurtechnische Dogma, wonach ein Auto nur mit Verbrennungsmotor sinnvoll betrieben werden kann, gerät darüber ins Wanken. Denn während diesel- oder benzingetriebene Fahrzeuge maximal 25 Prozent der im Kraftstoff enthaltenen Energie nutzen, kommen Elektromobile auf Wirkungsgrade von 80 Prozent.

Dennoch hat der Verbrennungsmotor den Elektroantrieb in den zurückliegenden 100 Jahren abhängen können. Denn Elektroautos sind nur so gut wie die Energiespeicher, aus denen sie die Antriebskraft schöpfen. Die Kapazitäten der Batterien reichten lange nur für Fahrstrecken von höchstens 25 Kilometern. „Die Batterie ist beim Elektroauto immer das kritische Element“, weiß Frank Weber, der Chef des Entwicklungsteams von General Motors für das Projekt Volt. Doch nach jahrzehntelange Erprobungstests mit unterschiedlichsten Elektrochemien und Elektroden steht nun ein Durchbruch in der Batterietechnik bevor: Lithium-Ionen-Akkus neuester Bauart halten bis zu zehn Jahre, lassen sich Tausende Male wieder aufladen und verfügen über eine Speicherkapazität, um ein Elektroauto 100 Kilometer und mehr fahren zu lassen – geräuscharm und emissionsfrei.

Mehrere Batteriehersteller aus Europa, Asien und Amerika lieferten sich jahrelang ein Rennen um die begehrte Schlüsseltechnologie. Ein deutsch-französisch-amerikanisches Konsortium ist jetzt am Ziel: Im südwestfranzösischen, 50 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Nersac nahm das Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft kürzlich die weltweit erste Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz in Betrieb.

Entsprechend groß war der Rummel bei der Eröffnungsfeier. Gekommen waren hochrangige Vertreter von Daimler, BMW, Audi, Ford, Renault, Peugeot-Citroën und der Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) sowie Ségolène Royal, die unterlegene Präsidentschaftskandidatin. In ihrer Rede feierte diese die neue Speichertechnik bereits als eine „Revolution“ in der Automobiltechnik. Die Repräsentanten der Autoindustrie waren da noch etwas vorsichtiger: Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber sprach lieber von einem „Durchbruch bei einer wegweisenden Schlüsseltechnologie“ – wohl wissend, dass noch viel Arbeit vor den Ingenieuren liegt, um die Batterie ins Auto zu integrieren.

Mercedes wird der erste Fahrzeughersteller sein, der die in Nersac produzierten Rundzellen nutzt. Weltpremiere haben sie 2009 allerdings nicht in einem reinen Elektroauto, sondern zunächst in einem Hybridfahrzeug: In der Luxuslimousine S400 BlueHybrid wird der Benzinmotor durch einen Elektromotor entlastet, was den Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken soll. Und auch der neue 7er-BMW wird von der Lithium-Ionen-Batterie profitieren, verrät John Searle, Chef der Société des Accumulateurs Fixes et de Traction, kurz Saft, die bisher High-Tech-Batterien vor allem für den Einsatz beim Militär, in Satelliten oder Flugzeugen herstellt.

Andere Kunden müssen sich noch gedulden: Die Fertigung, die im Spätsommer startet, ist zunächst auf eine Jahreskapazität von 350.000 Lithium-Ionen-Zellen mit einem Ladungsspeicher von bis zu 45 Amperestunden ausgelegt – das reicht für rund 10.000 Batterien. Searle drängt auf einen raschen Ausbau: „Je größer die Stückzahlen, desto günstiger wird es für uns.“ Langfristig will man die Lithium-Ionen-Batterie zum gleichen Preis einer Nickel-Metallhydrid-Batterie gleicher Leistung liefern.

Der Erfolg ist das Ergebnis einer internationalen Arbeitsteilung. JCI in Hannover, die ehemalige Varta, hat das Batteriesystem inklusive Gehäuse entwickelt und getestet – nach Vorgaben von Daimler und unter Nutzung von 25 Patenten des Autoherstellers. Saft produziert die Zellen, JCI montiert sie. Komplettiert wird das System durch eine Elektronik zur Druck- und Temperaturüberwachung, die Continental beisteuert.

Rund 120 Millionen Euro hat allein Saft in den zurückliegenden Jahren in die Entwicklung von Batterien für die Autoindustrie investiert. Über Nickel-Metallhydrid-Akkus führte die Entwicklung schließlich zu Lithium-Ionen-Speichern, die sich in Handys und Laptops schon bewährt haben. Sie glänzen mit hoher Leistungsdichte und geringer Selbstentladung, reagieren aber sensibel auf Spannungsabfälle, Überhitzung oder Deformationen – Lithium ist ein hoch reaktives Leichtmetall. Separatoren aus Kunststoff sollen bei dem neuen Akku verhindern, dass die Elemente miteinander reagieren und die Batterie bei einem Verkehrsunfall explodiert. Saft verspricht Mercedes eine wartungsfreie Lebensdauer von etwa zehn Jahren. Die Batterien sind auch 40 Prozent leichter und um 40 bis 60 Prozent kleiner als die derzeit in Hybrid- oder Elektroautos eingesetzten Nickel-Metallhydrid-Speicher.

Das Joint Venture sieht gute Chancen, mit der neuen Batterie die Vormachtstellung zu brechen, die Toyota und Partner Panasonic heute noch haben: Die Japaner bauen den mit einer Spannung von 288 Volt derzeit leistungsstärksten Stromspeicher aus Nickel-Metallhydrid, der unter anderem im Toyota Prius zum Einsatz kommt. Die nächste Generation des Prius wird zwar 2010 ebenfalls einen Lithium-Ionen-Akku erhalten, damit aber maximal 30 Kilometer elektrisch fahren können. Für Christian Rosenkranz, Leiter des Hybrid-Integration-Center von JCI in Hannover, wäre das zu wenig: „Mit unserer Batterie schaffen wir heute schon 100 Kilometer.“

Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, klagt ein anderer JCI-Manager, wenn Daimler, BMW & Co. früher den Hebel umgelegt hätten. „Solange die europäische Autoindustrie in Richtung Diesel unterwegs war und alternative Antriebskonzepte nicht ernsthaft verfolgte, konnte es sich kein Zu-lieferer leisten, in Vorleistung zu gehen und eine Serienfertigung von Hochleistungs-batterien für Elektroautos aufzubauen.“

Verkauf: Conti darf Elektromotorsparte verkaufen
Interview: "Elektroautos sind rentabel"
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28.04.08 19:21:37
Deal-Check: Earlybird und Silicon Valley Technology Group finanzieren Clean Mobile
Die Steckdose fährt mit


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=3&id=38327&source=rubrik[/url], Düsseldorf, 25. 4. 08, ps - Die Clean Mobile AG aus Unterhaching hat einen neuen Brennstoffzellenantrieb für Kleinfahrzeuge entwickelt, bei dem die Steckdose mitfährt. Ein deutscher und ein amerikanischer Wagnisfinanzierer haben jetzt über 3 Mio. € in das Projekt investiert.

Die sauberste Energie stammt aus der Steckdose. Doch wer beim Fahren auf Strom statt Benzin setzt, kommt nicht weit. Nach höchstens 40 km ist der Akku leer. E-Bike, Scooter und Co. müssen zum Aufladen die nächstgelegene Steckdose ansteuern. Damit könnte bald Schluss sein: Clean Mobile aus Unterhaching hat einen neuen Brennstoffzellenantrieb entwickelt, bei dem die Steckdose mitfährt. "Zusammen mit einer innovativen Ladesteuerung stellt die Brennstoffzelle ausreichend Energie für jede Fahrsituation zur Verfügung", erklärt Bernhard Gutmann, Chief Operating Officer der Firma. "Der Antrieb eignet sich für alle Arten von Kleinfahrzeugen, die mit einem Elektromotor betrieben werden können."

Als Treibstoff für die Brennstoffzellen dient umweltfreundliches Methanol. Der Vorteil einer solchen Direktmethanolbrennstoffzelle (Direct Methanol Fuel Cell, DMFC): Methanol ist sicherer als Wasserstoff, der alternativ verwendet werden könnte, und kostet nicht viel. Außerdem gelten DMFCs als besonders leicht.

Erste Kunden sollen Postdienstleister sein. Derzeit können Zusteller auf ihren Fahrrädern nur 40 kg bis 60 kg transportieren. Deshalb müssen sie bei jeder Austragerunde Depots aufsuchen, um neue Post aufzunehmen. Hätten sie Bikes mit dem Clean-Mobile-Antrieb, wäre das nicht mehr nötig. "Das Austragen ginge schneller und wäre günstiger", sagt Gutmann.

Noch gibt es den innovativen Antrieb nur als Prototyp. Im Lauf dieses Jahres will das Clean Mobile Team die ersten Produkte zur Serienreife bringen. Als ersten Markt hat das 2006 gegründete Start-up Europa im Auge, im nächsten Jahr könnte Japan hinzukommen.

Um die ehrgeizigen Pläne zu finanzieren, hat Clean Mobile jetzt 3,3 Mio. € Venture Capital (VC) eingeworben. Das Geld stammt von dem deutschen Frühphasenfinanzier Earlybird und der amerikanischen Silicon Valley Technology Group (SVTG). Für Clean Mobile war es - abgesehen von einer Seed Finanzierung durch den High-Tech-Gründerfonds (HTGF) - die erste privat finanzierte Wagniskapitalrunde.

"Aus unserer Sicht bringt das Unternehmen alles mit, was wir uns wünschen: Ein erfahrenes Team, einen großen Zielmarkt und eine herausragende Technologie", sagt Wolfgang Seibold, Partner von Earlybird in München. Wie im Vorfeld von VC-Deals üblich, hat Seibold ausführlich mit potenziellen Abnehmern über den Clean Mobile Antrieb gesprochen. "Das Kundenfeedback war herausragend, viel besser als man es in dieser frühen Phase erwarten würde."

Dabei sind Wagniskapitalgeber und die bayerischen Gründer erst im zweiten Versuch ins Geschäft gekommen. Erste Gespräche waren Ende 2006 im Sande verlaufen. Obwohl das Team um den Kaufmann Gutmann, den Elektroingenieur Werner Gruber, den Fahrzeugingenieur Rudi Hoebel und den Elektroingenieur Robert Haas sowohl Erfahrung aus der Automobil- und Fahrzeugbranche als auch im Aufbau von Unternehmen mitbringt. "Die Technologie war damals noch nicht weit genug, und es gab noch kein belastbares Feedback aus dem Markt", erinnert sich Earlybird-Partner Seibold.

Ein gutes Jahr später sah die Sache schon anders aus: Gutmann und Co. hatten ihren Antrieb verfeinert und auch Partner aus dem Fahrzeugbau an Bord geholt, etwa den großen niederländischen Fahrradhersteller Accell Group. Außerdem hatten sie mit der SVTG bereits einen VC-Geber überzeugen können und auch die Anschubfinanzierung durch den staatlichen HTGF wirkte als eine Art Gütesiegel.

Rund 130 000 € hat Clean Mobile vergangenes Jahr umgesetzt. Bis Jahresende will das Unternehmen die Millionen-Grenze erreichen. Läuft alles nach Plan, macht es Mitte oder Ende 2009 die ersten Gewinne. Auch bei den Mitarbeitern soll sich einiges tun. Derzeit arbeiten elf Festangestellte und zwei freie Kräfte für das Unternehmen. In den nächsten zwei Jahren soll die Belegschaft auf bis zu 30 Personen - zumeist Entwicklungsingenieure - anwachsen. "Unser Ziel ist es, das Wachstum durch Einnahmen zu stemmen", betont Gutmann.

Gelingt das, wäre eine weitere Finanzierungsrunde wahrscheinlich überflüssig. "Aber sollten wir uns zu einer schnellen Expansion ins Ausland entschließen, etwa in die USA, könnte die Sache anders aussehen." Gut für Gutmann: Lead-Investor Earlybird ist auf weitere Finanzierungsrunden vorbereitet. SILKE LINNEWEBER
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28.04.08 19:30:41
Insight: Andreas Gutsch, Geschäftsführer der Li-Tec Battery aus Kamenz, über Innovationsdruck, unternehmerische Entschlossenheit und zukünftige Mobilitätskonzepte
"Der globale Trend geht zum Elektroantrieb"


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&cat=3&id=36665[/url], Düsseldorf, 4. 1. 08, ps - Die Li-Tec Battery GmbH & Co.KG aus dem sächsischen Kamenz entwickelt Lithium-Ionen-Batterien für Autos und Boote. Herzstück ist eine Keramikmembran, die bisherige Sicherheitsmankos beheben könnte. Das Unternehmen gilt in der deutschen Autoindustrie als Hoffnungsträger, um Terrain bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen zurückzugewinnen. Li-Tec Chef Andreas Gutsch erklärt, warum es sich lohnt, gegen die vermeintlich übermächtige Konkurrenz aus Fernost anzutreten.

VDI nachrichten: Herr Gutsch, was ist das Geheimnis Ihrer Technologie?

Gutsch: Unsere Seperator-Membranen zwischen Anode und Kathode ertragen deutlich höhere Temperaturen als bisherige Lösungen. Möglich macht das eine Keramikbeschichtung.

Bei Wettbewerbern sind Polyolefin-Separatoren Standard. Dieser Kunststoff schmilzt ab 120 °C, was zum Kurzschluss führt. Im Normalbetrieb mit Kühlsystem wird es zwar nie so heiß, doch externe Kurzschlüsse oder starke Überladung können durchaus zu solcher Hitze führen. In vorgeschriebenen Störfalltests wird das überprüft. Und da ist unser Keramikseparator überlegen.

VDI nachrichten: Wie kamen Sie auf die Idee?

Gutsch: Sie entstand in einer Zeit, als ich noch Leiter der Creavis Technologies & Innovations war, der Forschungseinheit von Evonik. Wir hatten eine Keramikmembran entwickelt, die für die Trinkwasseraufbereitung gedacht war. Sie war gut - aber teuer. Das Projekt stand kurz vor dem Aus. Erst ein Besucher auf der Hannover Messe wies uns darauf hin, dass die Membran sicher ein interessanter Separator sei.

VDI nachrichten: Wie haben Sie und die Membran unter das Dach der Li-Tec gefunden?

Gutsch: Kurz vor Weihnachten 2005 rief mich Frank Maiworm, Chef des sauerländischen DVD- und CD-Herstellers SK Compact Disc GmbH, an. Er wolle mich schnell kennenlernen, um zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Wir haben uns am nächsten Morgen um sechs getroffen. Er berichtete, dass er prüfe, die insolvente Ionity AG zu kaufen, um dort große Lithium-Ionen-Batterien zu fertigen. Das Unternehmen entwickelte damals bereits solche Batterien. Zwei Tage später haben wir uns die Fabrik in Kamenz angeschaut.

VDI nachrichten: Warum die Eile?

Gutsch: Es gab einen anderen Bieter und es waren nur noch acht Tage inklusive Weihnachten bis zum Annahmeschluss für Gebote.

VDI nachrichten: Woher kam ihr Vertrauen in Herrn Maiworm?

Gutsch: Als einer der letzten DVD-Hersteller Europas verfügt er über bestes Automatisierungs-Know-how. Wir als Evonik Degussa konnten das nötige chemische Know-how beisteuern.

VDI nachrichten: Und wie haben Sie Ihrem Vorstand erklärt, dass Sie mal eben eine Fabrik kaufen?

Gutsch: Ich hatte engen Kontakt zum Vorstand für Technologie & Innovation. Ich berichtete von der Sache und bat um Vertrauen. Es wurde mir gewährt. Wir haben die Fabrik dann tatsächlich bekommen. Anfang 2006 wurden dort die Li-Tec Battery GmbH & Co KG, die Batteriezellen gefertigt, und die Evonik Litarion GmbH, die den chemischen Part abdeckt, gegründet.

VDI nachrichten: Warum haben Sie den Chefsessel bei Creavis gegen die Leitung eines Start-ups eingetauscht?

Gutsch: Ich sehe enormes Potenzial für unsere Technologie. Wir stehen heute da, wo die Solarbranche vor zwölf Jahren stand. Als sich die Chance bot, habe ich die Stelle gewechselt, trotz der Unterschiede: Bei Creavis hatte ich 200 Mitarbeiter und 80 Mio. € Cashflow. In Kamenz gab es acht Mitarbeiter, null Cashflow und kein Finanzierungskonzept (lacht). Aber es geht voran. Heute sind wir schon 35 Leute und die Finanzierung über Banken ist in trockenen Tüchern.

VDI nachrichten: Inzwischen hat sich die halbe deutsche Industrie auf Sie gestürzt - darunter etwa VW, Bosch und andere Konzerne im Verband der Automobilindustrie (VDA). Das ist einerseits erfreulich für Sie, andererseits könnte deren Erwartung auch eine Bürde sein...

Gutsch: ...absolut. Der Druck ist enorm. Wir sind hierzulande der einzige Hersteller großer Li-Ionen-Batterien, die im Verkehr einsetzbar sind. Und da sich der Elektroantrieb weltweit durchsetzen wird - ob vollelektrisch oder als Hybrid - hat die deutsche Autoindustrie natürlich Interesse an einem Hersteller im Inland. Sie geriete sonst in Abhängigkeit von asiatischem Know-how. Wir müssen in Deutschland Kompetenz bei einem so elementar wichtigen Bauteil wie der Batterie aufbauen.

VDI nachrichten: Was heißt das alles für Li-Tec?

Gutsch: Unsere deutschen Kunden treiben die Qualifizierung unserer Batterien mit Hochdruck voran und verlangen uns alles ab. Wir arbeiten quasi Tag und Nacht.

VDI nachrichten: Wieso haben Sie dann erst 35 Beschäftigte?

Gutsch: Die Qualifizierungszyklen in der Autoindustrie sind lang, und noch tragen wir die Kosten größtenteils allein. Bis wir Geld mit Autobatterien verdienen, vergehen - wenn alles glatt läuft - noch mindestens drei Jahre. Bis dahin generieren wir Cashflow in anderen Märkten.

VDI nachrichten: In welchen Märkten?

Gutsch: Wir liefern u.a. Batterien für Elektroboote und Niederflurförderfahrzeuge. Für uns heißt das alles: Doppelter Aufwand. Wir managen das Geschäft in diesen Märkten und die Entwicklung für die Autoindustrie. Um den Druck zu mindern, haben wir im VDA angeregt, dass eine Allianz der OEM uns mit der Entwicklung beauftragt. Denn für sie ist es ja durchaus relevant, ob wir es schaffen oder nicht. Und als Mittelständler können wir nicht Millionen in die Entwicklung investieren.

VDI nachrichten: Hat ein deutsches Start-up überhaupt Chancen gegen die Wettbewerber aus Fernost? Toyota hatte ja schon für 2009 einen Hybrid mit Li-Ionen-Zelle angekündigt.

Gutsch: Natürlich ist Toyota sehr weit vorn. Sie fahren seit Längerem Tests mit Li-Ionen-Batterien, sonst hätten sie diese Ankündigung nie gemacht. Aber nach den ganzen Rückrufen von Handy- und Laptop-Akkus müssen sie die Sicherheitstechnik neu beleuchten. Da liegt ihr Problem...

VDI nachrichten: ...das sich mit Ihrem Keramikmembran-Separator lösen lässt. Warum dauert es so lange, bis ihre Batterien in Serie gehen können?

Gutsch: Wir liefern ja nur die Zellen, andere machen das Batteriemanagement, das Packaging oder die Simulationen und Fahrtests und die Anpassung an konkrete Modelle. Überall können Probleme auftreten, die wir heute nicht sehen. Das alles braucht Zeit, eher fünf als drei Jahre.

VDI nachrichten: Warum tun Sie sich das alles überhaupt an? Hätten Sie den Separator nicht einfach an einen japanischen Hersteller verkaufen können?

Gutsch: Wir haben vor vier Jahren alle großen Batteriehersteller kontaktiert und unseren Separator als Lösung ihrer Probleme angeboten. Einhellige Antwort: Es gibt keine Probleme. Die Sicherheitsfrage war damals nicht akut. Sie haben ihn dennoch geprüft und waren sehr angetan. Doch als es an die Frage ging, ob er mit den jeweils vorhandenen Maschinen produziert werden kann, war überall Schluss.

VDI nachrichten: Es braucht Spezialmaschinen?

Gutsch: Evonik beschichtet ein Vlies mit Keramikdispersion. Dieses Vlies ist ein Hauch von einem Nichts, da können Sie nicht dran zerren und rütteln. Und da kommt das Automatisierungs-Know-how von SK ins Spiel. Wenn die Dispersion später gesintert ist, ist die Keramik selbsttragend. Aber im Prozess sind Automaten mit Fingerspitzengefühl gefragt.

VDI nachrichten: Und die wollten die Japaner nicht anschaffen?

Gutsch: Genau. Als Konzern hatten wir aber auch nicht sofort den Mut, ein Batteriewerk aufzubauen. Dafür ist ein zupackender und entschlossener Mittelständler wie Frank Maiworm der richtige Partner.

VDI nachrichten: Welche Investitionen stehen zukünftig an?

Gutsch: Wir bauen gerade für etliche Millionen eine komplett neue Fertigungslinie auf. Von Ionity können wir nur Gebäude und Trockenräume verwenden.

VDI nachrichten: Die Investitionen werden sicher noch größer, wenn Li-Tec Autozulieferer wird. Da stellt sich die Frage nach dem Kapital. Sind Sie offen für Risikokapital? Schielen Sie auf die Börse?

Gutsch: Wir wollen eine nachhaltig stabile Firma aufbauen. Wir haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort ein strategisch relevantes Produkt. Sie können sich vorstellen, dass das Interesse weckt. Mehr wäre hier zuviel gesagt.

VDI nachrichten: Gibt es etwas, dass sie sich von staatlicher Seite wünschen?

Gutsch: Angesichts des globalen Trends zum Elektroantrieb sollten wir sehr schnell Marktanreize schaffen, um die Eintrittsbarriere zu senken. Das hat uns bei Wind und Solar auch an die Weltspitze gebracht. P. TRECHOW

Kürzel HYBT ist seit Jan. HYBR / [urlHYBRID TECHS NEW]http://aktien.wallstreet-online.de/1148655.html[/url]
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29.04.08 17:49:42
[urlOberleitungsbus]http://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsbus[/url]

Ein Oberleitungsbus, auch Obus oder Trolleybus, ist ein spurungebundenes elektrisch angetriebenes öffentliches Verkehrsmittel für den Personennahverkehr. (...)

(...) Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz

Die Laufleistungen der Obusse liegen aufgrund von geringerem Verschleiß im Antriebssystem über denen von Dieselfahrzeugen, der Unterhalt ist daher kostengünstiger.

Die Anschaffungs- und Betriebskosten von Oberleitungsbussen sind, abhängig zum Beispiel von topografischen Bedingungen, etwa ein Drittel höher als bei einem Dieselantrieb. Insbesondere in Gebieten mit einem wechselhaften Höhenprofil und einer Vielzahl von Brems-/Beschleunigungsvorgängen können moderne Fahrzeuge die Bremsenergie in die Oberleitung rückspeisen (analog zu Oberleitungsschienenfahrzeugen).

Die Oberleitungen begrenzen die Flexibilität im Fahrbetrieb. Ihre Installation und Wartung sind ein zusätzlicher Kostenfaktor. Bei entsprechender Planung können aber beispielsweise die Lichtmasten für die Straßenbeleuchtung mit benutzt werden. Die relative Laufruhe und der abgasfreie Betrieb sind jedoch wichtige ökologische Argumente für den Trolleybus.

In einem Forschungsbericht der Fachhochschule Köln[1] über die Energie-, Kosten- und Emissionsbilanz von Oberleitungsbussen wurde zusammenfassend festgestellt, dass moderne Oberleitungsbusse „die Atmosphäre mit erheblich geringeren Schadstoffen als eine gleichgelagerte Dieselbusflotte belasten“. Besonders bei lokal emissionsfrei erzeugtem Strom sind Oberleitungsbusse eine im Vergleich zu Straßenbahnen wesentlich flexiblere und günstigere (nur fünf bis zehn Prozent der Errichtungskosten) Maßnahme zur Verbesserung der Lufthygiene; außerdem entfällt der bei sämtlichen schienengebundenen Bahnen zum Beschleunigen und Bremsen nötige und zermahlene Quarzsand - der Straßenbahnbetrieb in Wien beispielsweise produziert so 417 Tonnen PM10-Emissionen jährlich plus 85 Tonnen Räder-, Schienen- und Bremsenverschleiß. (...)

(...) Perspektiven

Der Oberleitungsbus wird auch in Zukunft ein wichtiges Personenbeförderungsmittel bleiben. Weltweit stellten einzelne Städte den Oberleitungsbusbetrieb zwar in den letzten Jahren ein, in anderen wird er durch eine Stadtbahn ersetzt, doch andererseits erlebt er vielerorts einen Aufschwung. Es wurden und werden vorhandene Systeme ausgebaut, neue Strecken eingerichtet, stillgelegte Systeme wieder aufgebaut und ganz neue projektiert.

Neben den bewährten gegenwärtigen Fahrzeugkonzepten richtet sich der Bedarf der Zukunft zusätzlich auf spurgeführte beziehungsweise automatisch gelenkte Oberleitungsbusse mit einer höheren Kapazität als heute, die mit zwei oder noch mehr Gelenken ausgerüstet sind. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, mehrere Achsen oder Radpaare anzutreiben und auch zu lenken. Mögliche Entwicklungspfade bieten die unterschiedlichen Busbahn-Systeme.

Wenn es gelingt, die steigenden Erwartungen des Fahrgastes und des Betreibers bei der Weiterentwicklung des Oberleitungsbussystems zu erfüllen, wobei die wichtigsten Aspekte Zuverlässigkeit, Betriebskosten und Wartungsfreundlichkeit bleiben, dann wird der Oberleitungsbus weiterhin dort das bevorzugte elektrische Nahverkehrsmittel bleiben, wo eine Straßenbahn nicht wirtschaftlich oder flexibel genug eingesetzt werden kann oder die topografischen Verhältnisse zu schwierig sind. Zudem zählt der Obus zu den sichersten, leisesten, leistungsfähigsten und umweltverträglichsten Transportmitteln überhaupt. (...)
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29.04.08 21:19:34
29.04.2008 10:22
Kampf gegen den Stromfresser Fahrzeugheizung

Voll elektrische Autos und so genannte Plug-in-Hybriden sollen in den nächsten Jahren dabei helfen, den Klimawandel aufzuhalten. Doch es gibt noch ein Problem, das die Hersteller lösen müssen, bevor die abgasarmen Fahrzeuge die Straße beherrschen können: Es fehlt an effizienten Heiz- und Kühlsystemen, damit die schönen Energieeinsparungen bei kaltem und heißem Wetter nicht gleich wieder verloren gehen. Einer der interessantesten Kandidaten für alternative Techniken in diesem Bereich ist dabei die so genannte Thermoelektrizität – Halbleiterkomponenten, die sowohl heizen als auch kühlen können, [urlberichtet]http://www.heise.de/tr/Sparsame-Klima-Anlagen-fuer-Hybrid-Autos--/artikel/107100[/url] das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die meisten großen Autohersteller wie GM oder Ford entwickeln derzeit solche Systeme. Daneben bieten experimentelle Materialien aus der Nanotechnologie möglicherweise bald noch deutlich bessere Lösungen.

Die ersten Plug-in-Hybriden, also Autos mit Elektro- und Verbrennungsmotor, die sich dank besonders großer Batterien auch aus der Steckdose aufladen lassen, besitzen noch herkömmliche elektrische Heizelemente. Wenn die neue Fahrzeugklasse Ende 2010 auf den Markt kommt, wird der Preisunterschied zu konventionellen Modellen noch deutlich sein. Die Hersteller suchen deshalb nach Wegen, sie kostengünstiger herzustellen. Eine Möglichkeit wären die erwähnten effizienteren Systeme für Wärme und Kühlung, die die Nutzung kleinerer und kostengünstiger Batterien ermöglichen dürften.

Die heute übliche Fahrzeugheizung nutzt die Tatsache aus, dass Verbrennungsmotoren erstaunlich ineffizient sind – rund zwei Drittel der Energie, die aus der Benzinverbrennung entsteht, werden nicht zum Antrieb des Autos verwendet. Diese Ineffizienz generiert eine Menge Hitze. Ein Teil davon wird verwendet, um die Passagiere zu wärmen. Plug-in-Hybriden, die im Alltag zumeist vollständig elektrisch rollen sollen, erzeugen diesen großen Wärmeüberschuss nicht.

Hinzu kommt, dass bei den meisten heutigen Fahrzeugen oft der gesamte Fahrgastraum erwärmt oder gekühlt wird. Thermoelektrische Komponenten (Kleidung) sind kompakt genug, dass sie sich im ganzen Auto installieren lassen – in den Sitzen, den Kopfstützen, im Fußraum und anderen Bereichen. Die eingesparte Energie wäre bei Plug-in-Hybriden enorm. Während ein konventionelles Heizungs- und Kühlsystem bis zu 4500 Watt verbraucht, um die gewünschte Temperatur im Auto zu halten, würde ein thermoelektrisches System nur 3000 Watt bei Vollbesetzung benötigen oder weniger als 700 Watt, wenn nur der Fahrer an Bord ist, wie aus Schätzungen des US-Energieministeriums hervorgeht. Experten erwarten solche thermoelektrischen Systeme allerdings erst in der zweiten Plug-in-Hybrid-Generation ab 2012.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

... als Zwischenlösung drückt man auf Autopilot und begnügt sich mit einer heisen Beifahrer(in) ... :look: ... oder man wartet auf den Klimawandel ... :rolleyes:
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04.05.08 22:31:48
Laos: Franchise-Mietmodell hilft in einem südostasiatischen Dorf bei dezentraler Stromversorgung
Kleine laotische Energie-Revolution


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&id=38371&source=rubrik[/url], Nam Kha, 2. 5. 08, rb - Laos hat ein riesiges Potenzial an erneuerbaren Energien und nutzt es bislang kaum. Die Regierung plant große Wasserkraftwerke. Dass sich auch mit Dorfelektrifizierung Geld verdienen lässt, beweist ein deutscher Unternehmer.

Hinter der Biegung, viele staubige Kilometer von der Nationalstraße entfernt, steht plötzlich ein Strommast am Wegesrand. Er ist im bergigen Norden des südostasiatischen Laos so rar wie Oasen in der Wüste. Doch keine Fata Morgana führt hier in die Irre. Der Mast riecht nach Harz, das schwarze Kabel glänzt.

Den Anfang nimmt die Leitung in einem engen Tal. Hier haben sie ein Staubecken in den Berg gesprengt. Von dort fallen 200 l Wasser pro Sekunde ein 11 m langes Rohr hinab in eine Turbine. Von dem kleinen Kraftwerk führt eine Stromleitung den Berg herauf, entlang der Straße bis nach Nam Kha - ein typisch laotisches Dorf wie tausend andere auch.

Einige Dutzend Familien siedeln zwischen Hügeln und Bergspitzen. Auf grünen Wiesen grasen Wasserbüffel und Kühe, Frauen harken kleine Gemüsebeete. Mitten im Ort verzweigt sich die Stromleitung wie Äste eines Baumes. Ein Kabel endet an jedem Haus. Jetzt in der Abenddämmerung werfen Glühbirnen nacktes Licht in die zunehmende Dunkelheit.

Einige Männer sitzen bei Sing Sun, dem örtlichen Kioskbesitzer, sie schwatzen und lachen. Vor ihnen steht kaltes Bier, das Sing Sun aus seinem neuen Kühlschrank reicht. Kühles Bier ist für die Männer purer Luxus. Früher tranken sie es warm und wenn sie zusammen saßen, dann am Feuer oder bei Kerzenschein. Nun haben die 600 Einwohner Strom - für Licht, Reiskocher und Fernseher, für Reismühlen, Sägen und Eismaschinen.

Wirklich ungewöhnlich aber ist: Den Strom liefert nicht der staatliche Monopolist Electricité de Laos (EdL), sondern ein privates Unternehmen. Das kommt im streng sozialistischen Laos einer Revolution gleich.

Einer der "Revolutionäre" trägt Mütze, Jeansjacke und ein schwarzes Hemd. Andy Schröter spricht laotisch schneller als seine deutsche Muttersprache und genießt, zusammen mit den Dorfbewohnern, das abendliche Bier. 1996 ist er nach Laos gekommen, hat für eine deutsche Entwicklungsorganisation gearbeitet und dann im August 2001 seine Firma Sunlabob gegründet, die seitdem erneuerbare Energiesysteme vertreibt.

Andy Schröter gleicht eher einem vor Ideen sprühenden Tüftler denn einem Kapitalisten. Der hagere Deutsche ist jedoch Unternehmer genug, das Machbare nicht aus den Augen zu verlieren. Mit erneuerbaren Energiesystemen Geld zu verdienen, ist nicht einfach in einem Land, das seine Investitionen vornehmlich aus Entwicklungsgeldern tätigt und dessen Bewohner selten Geld genug haben, sich etwa ein kleines Solar-Panel (Solar-Home-System) für ihre Hütte kaufen zu können.

Sunlabob liefert deshalb nicht nur an Entwicklungshilfeorganisationen, sondern vermietet seine regenerativen Energieanlagen auch an inzwischen rund 3000 private Nutzer. Dass dieses Mietmodell funktioniert, verdankt Schröter einem Franchise-System, das er in den vergangenen sechs Jahren aufgebaut hat. Die Franchise-Partner, allesamt von Sunlabob ausgebildete Laoten, leben, wo auch ihre Kunden leben. Sie verkaufen oder vermieten Anlagen, warten und reparieren diese, weil sie am Umsatz beteiligt sind.

"Funktioniert die Anlage nicht, verdienen sie kein Geld", erklärt Schröter. Das ökonomische Eigeninteresse bilde die beste Gewähr, dass die Anlagen regelmäßig gewartet würden.

Bei Sunlabob muss ein Nutzer für eine 20-W-Anlage samt Wechselrichter und Batterie 35 000 Kip, rund 2,80 €, monatlich bezahlen. Das ist viel in einem Land, in dem jeder Dritte gerade mal 1 € am Tag zur Verfügung hat.

Die Stromversorgung kleiner Kommunen soll ein weiteres Geschäftsfeld seines 34-Mann-Betriebs werden. Dazu kooperiert Sunlabob in Nam Kha mit dem Schweizer Unternehmen Entec, spezialisiert auf die Planung und Errichtung von Kleinwasserkraftanlagen, sowie mit Helvetas.

Die Schweizer Entwicklungsorganisation trägt in Nam Kha die Kosten für die fixe Infrastruktur, also das Stromnetz und die Renovierung des Staubeckens sowie die Schulung der Dorfbewohner. Entec und Sunlabob finanzieren alle variablen Elemente. Dazu zählt die 12-kW-Durchströmturbine, die 2 kW starke Photovoltaikanlage, ein Generator sowie ein Dieselaggregat. Eine von Entec entwickelte Software steuert alle drei Energiequellen und ruft automatisch die billigste ab. Erst bei Spitzenlast und während der dreimonatigen Trockenzeit springt das Dieselaggregat an.

Während Sunlabob und Entec mit der Stromversorgung Geld verdienen wollen, zielt Helvetas auf die Bekämpfung der Armut. Gegensätzlicher könnten die Interessen also gar nicht sein. "Um die Armut lindern zu können, müssen wir die wirtschaftliche Entwicklung fördern", widerspricht Ruedi Lüthi von Helvetas. "Das geht nicht ohne Energie."

Elektrizität als Initialfunken für Entwicklung - in Nam Kha gibt es dafür viele Beispiele. Da ist Kioskbesitzer Sing Sun, der in einen Kühlschrank samt Gefriertruhe investierte. Darin lagert Fisch und Fleisch. "Ich verkaufe es, wenn unser Teich leer ist und keiner gerade schlachtet", sagt der 33-Jährige. Kalte Getränke sind schon heute der Renner. Zwei Hütten weiter wohnt Vang Loyang. Er will eine Säge kaufen und damit Möbel produzieren. Sing Lor wiederum betreibt am Ende des Dorfes seine neue Reismühle inzwischen mit Strom statt Diesel.

Je mehr Strom die Dorfbewohner verbrauchen, desto besser für die Stromanbieter. Die betreten in Nam Kha Neuland. Denn sie liefern nicht nur die Anlage, sondern verkaufen den Strom in eigener Rechnung. "Das ist in der ländlichen Energieversorgung weltweit einmalig", glaubt Schröder.

Für die Dorfbewohner hat das Modell Vorteile, erklärt Ruedi Lüthi von Helvetas. "Stromnetz wie Staubecken bleiben im Besitz der Kommune. Außerdem bezahlen die Bewohner ausschließlich für die gelieferte Strommenge. Daraus erwächst für den Anbieter ein notwendiger Druck. "Wir verdienen nur, wenn wir rund um die Uhr Strom liefern", erklärt Andy Schröter. Das erfordert eine regelmäßige wie gründliche Wartung.

Gerade an diesem Punkt scheitern die meisten Projekte der ländlichen Elektrifizierung. Viele Solar-Home-Systeme, Biogasanlagen oder auch Wasserturbinen liegen wegen schlechter Wartung und fehlenden Ersatzteilen nach wenigen Jahren brach. Das privat-öffentliche Modellprojekt Nam Kha soll zeigen, dass es anders geht.

Ein solches Exempel wird dringend benötigt. Denn 41 % der rund 6 Mio. Laoten, so das Lao National Committee for Energy, sind noch immer nicht ans Stromnetz angeschlossen. Bis 2020 will die Regierung neun von zehn Laoten mit Strom versorgen. Die Elektrifizierung ist jedoch in einem dünn besiedelten, so schlecht erschlossenen und bergigen Land wie Laos teuer.

Dass auf dem Land so wenige Menschen ans Stromnetz angeschlossen sind, hat nicht nur geographische, sondern auch hausgemachte Gründe. Eine Ursache ist paradoxerweise der günstige Strompreis. Dadurch verdient die staatliche EdL nicht genügend Geld, um den Ausbau zu finanzieren. Gleichzeitig schreckt er private Geldgeber ab, um die das sozialistische Laos längst zu buhlen begonnen hat.

Die schlechten Ausgangsbedingungen eröffnen Chancen für mutige Unternehmen à la Entec und Sunlabob. Die Erfahrungen der ersten Monate stimmen Andy Schröter optimistisch. "Die Leute verbrauchen mehr Strom, als wir erwartet haben, und sie bezahlen pünktlich", sagt der Deutsche.

Inzwischen haben Helvetas, Entec und Sunlabob drei weitere Projekte angeschoben. Eins davon - Nam Kha II - liegt weiter unten im Tal und fußt ebenfalls auf einem Energiemix aus Wasser, Sonne und (Bio-)Diesel. Nam Kha II soll einmal sechs Gemeinden mit insgesamt 550 Familien mit Strom beliefern und zusammen mit Nam Kha I ein regionales Stromnetz bilden.

Der Anfang also ist gemacht. Sollten die Erfahrungen positiv bleiben, dann könnte die lokale Revolution bald Nachahmer finden. Strommasten dürften dann selbst in den laotischen Bergen so normal sein wie Sand auf einer Wüstenpiste. M. NETZHAMMER

Vom Entwicklungshelfer zum Unternehmer

Die Idee hätte fast von mir sein können, nur nicht in Laos ... :yawn:
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06.05.08 17:38:18
Hier ist eine Seite mit einem Infos und Links zu Wellenenergieprojekten:
http://www.wave-energy-centre.org/pages/index.html

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Ceto ist ein weiteres Wellenenergie - Projekt.
Die Eigentümer des Ceto - Projekts sind börsennotiert: Carnegie Corp in Australien und Renewable Energy Holding in GB:

http://www.ceto.com.au/home.php

http://www.carnegiecorp.com.au/
http://www.reh-plc.com/index.asp
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06.05.08 19:11:17
... ich mach hier ein wenig mischmasch ... :look:

über 60 firmen und nur eine deutsche ... :rolleyes:

[urlbrandlmotor.de]http://brandlmotor.de/index.htm[/url]
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Voll unter Strom

04.05.2008 Ausgabe 18/08

Revolutioniert der Elektroflitzer von Tesla Motors den Automarkt? Schon vor dem geplanten Börsengang sind erste Investoren interessiert.
Carsten Lootze

Bei Elon Musk stehen die Hollywood-Stars Schlange. Brad Pitt , George Clooney und Matt Damon finden sich auf seiner Warteliste ebenso wie der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Sie alle wollen das Auto, mit dem Musks kalifornisches Unternehmen Tesla Motors die Autobranche revolutioniert: den Tesla Roadster. "Ich habe ihn Probe gefahren - und er ist heiß", sagt Schwarzenegger.

Vergangene Woche hat Tesla den Roadster erstmals in Europa vorgestellt. Auf der Luxusautoschau Top Marques Monaco Event drängten sich Tausende gut betuchter Autofans um den schnittigen Flitzer. Gleichzeitig fiel der Startschuss für europäische Käufer, die den Roadster ab sofort reservieren können. Doch das weltweit erste serienreife Elektroauto stößt nicht nur bei Autoliebhabern auf Interesse: Wissenschaftler sehen in Elektromotoren die Zukunft. Teslas Konkurrenz tüftelt bereits an ähnlichen Konzepten. Und die ersten Großinvestoren wittern Anlagechancen.

Von null auf 100 in vier Sekunden, Spitzengeschwindigkeit 200 Kilometer pro Stunde, zwei Sitze, wahlweise Stoffdach oder Hardtop - der Tesla Roadster wirkt wie ein normaler Sportwagen. Auch beim Preis fährt er in einer Liga mit anderen Roadstern. Das europäische Modell kostet 99000 Euro. Der Verbrauch weicht aber deutlich von der Konkurrenz ab: null Liter auf 100 Kilometer. Denn der Tesla hat keinen Benzin schluckenden Verbrennungsmotor, sondern einen Elektromotor. Der Strom dafür kommt aus jeder haushaltsüblichen Steckdose. Gespeichert wird er in 6831 Miniakkus im Heck des Wagens, die zum Beispiel auch in Laptops oder Handys zum Einsatz kommen. In nur dreieinhalb Stunden sollen die Akkus vollgeladen sein. Für den Stadtverkehr hat Tesla damit eine Reichweite von rund 370 Kilometern errechnet, auf der Autobahn sollen Fahrer 340 Kilometer weit kommen. Und das ohne jeglichen Ausstoß von Kohlendioxid oder anderen umweltschädlichen Gasen.

"Wenn man sich diese Zahlen anschaut, wird klar, dass Elektroautos die saubersten und effizientesten Fahrzeuge sind", sagt Tesla-Präsident Musk. Der Wirkungsgrad, also das Verhältnis von zugeführter und abgegebener Leistung, beträgt bei Verbrennungsmotoren höchstens 45 Prozent. Elektromotoren bringen es auf bis zu 95 Prozent.

Auch im Vergleich zu Biokraftstoffen sind Elektromotoren effizienter. Hans-Peter Piorr, Professor für Landschaftsnutzung an der Fachhochschule Eberswalde, hat errechnet: Mit dem Strom, den eine fußballfeldgroße Solaranlage in Deutschland jährlich erzeugt, kann ein Elektroauto rund drei Millionen Kilometer weit fahren. Würde man auf derselben Fläche Raps für Biodiesel anbauen, könnte ein Auto damit nur etwa 22000 Kilometer zurücklegen. "Daher werden sich reine Elektrofahrzeuge langfristig durchsetzen", sagt Fondsmanager Thiemo Lang. Er verwaltet den SAM Smart Energy Fund, der auf Erzeuger regenerativer Energien spezialisiert ist.

Der steigende Ölpreis und zunehmendes Umweltbewusstsein wecken das Interesse der Autofahrer. Teslas Auftragsbücher für 2008 waren bereits voll, als die Produktion am 17. März dieses Jahres angelaufen ist. "Wer heute einen Roadster bestellt, muss etwa 15 Monate darauf warten", sagt Musk. Denn bislang stellt Tesla die Wagen nur in geringer Stückzahl her - etwa 1000 pro Jahr.

Für Europäer sind vorerst nur 250 Exemplare eingeplant. Wer auf die Warteliste will, muss 50000 Euro Kaution hinterlegen, die später auf den Kaufpreis angerechnet werden. Fondsmanager Lang: "Der Markteintritt über das Luxussegment ist richtig. Dadurch kann Tesla erst mal einen Markenwert aufbauen."

Doch das Unternehmen hat bereits weitere Elektrofahrzeuge in Planung. Bis 2010 will es eine Familienlimousine auf den Markt bringen. Musk: "Dieses zweite Modell ist für den Massenmarkt bestimmt." Daher solle der Preis nur etwa halb so hoch liegen wie beim Roadster. Tesla steuert nicht nur bei den Fahrern neue Zielgruppen an, sondern auch bei den Investoren. Bislang hat sich das Unternehmen über das Kapital seiner Gründer und Private-Equity-Gesellschaften finanziert.

Den Börsengang plant Tesla nun bis Ende 2009. Als Handelsplätze sind New York und London im Gespräch. Über den Börsengang will Tesla 250 Millionen US-Dollar erlösen. Das Geld soll in die Entwicklung der Limousine fließen, von der Tesla im Jahr 2010 rund 20000 Stück produzieren will. Investoreninteresse weckt Tesla aber schon vor dem Börsengang. Fondsmanager Lang verfolgt das Geschäftsmodell seit Monaten. "Durch den frühen Markteintritt könnte sich das Unternehmen langfristig Wettbewerbsvorteile sichern", sagt er. Auch Gabor Czachesz, Investmentdirektor bei Ungarns größter Fondsgesellschaft OTP, hält Tesla für ein interessantes Investment. Um die Anlagechancen im Bereich Elektroantriebe besser einschätzen zu können, hat OTP drei Wissenschaftler eingestellt. Unterdessen entwickeln auch andere Anbieter Elektroautos. "Das sind vor allem kleine, bislang unbekannte Hersteller", sagt Lang. Zum Beispiel die Firma Mindset aus der Schweiz:

Auf dem Genfer Automobilsalon im März 2009 will Chef Murat Günak einen Kompaktwagen mit 100 Kilometer Reichweite vorstellen. Auch Mindset ist nicht börsennotiert.

Aktienanlegern, die auf die Elektrofahrzeugbranche setzen wollen, bleiben vorerst nur die Zulieferbetriebe. Bremsen und Airbags des Tesla Roadsters kommen vom deutschen Automobilzulieferer Continental. Das Chassis liefert der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro. Für die Endmontage des Fahrzeugs ist der britische Sportwagenhersteller Lotus Cars verantwortlich. Und The Yokohama Rubber Company liefert die Reifen.

Bleibt abzuwarten, ob in ein paar Monaten auch Aktienanleger bei Musk Schlange stehen.

SAM Smart Energy Fund - Ab und Auf mit Solarwerten

Rund zwei Drittel des weltweiten Strombedarfs werden heute aus fossilen Energieträgern gewonnen. Kritiker von Elektroautos wettern daher: Die alternativen Antriebe verlagern die Umweltverschmutzung nur - von der Straße in die Stromkraftwerke. Der Trend zeigt jedoch, dass Kohle, Erdgas und Öl bei der Stromerzeugung an Bedeutung verlieren.
Auf Jahressicht brach der Gewinn des Automobilzulieferers um 38 Prozent ein. Denn die Integration der ehemaligen Siemens VDO ist kostspielig. Zudem lief das Reifengeschäft schlecht; Continental erwägt dessen Verkauf. Auf Sanierungskurs, daher kaufen.
Tendenz: steigend
www.finanzen.net/go/543900

Der Gewinn des Alu-Herstellers ist im ersten Quartal um 56 Prozent eingebrochen. Die starke norwegische Krone dürfte das Geschäft weiter belasten. Zudem deutet die umgekehrte Kopf-Schulter-Formation eine Trendwende beim Aktienkurs an. Kein Wunder, dass nur noch jeder fünfte Analyst zum Kauf rät. Finger weg!
Tendenz: fallend
www.finanzen.net/go/851908

Im ersten Quartal war der Smart Energy Fund hinter anderen Alternative-Energien-Fonds zurückgefallen. Der Grund: Manager Thiemo Lang schwört auf Solarwerte, deren Kurse vorübergehend gesunken waren. Aktuell machen Solaraktien etwa die Hälfte des Portfolios aus. Seit Anfang 2007 brachte der Fonds 25 Prozent Rendite - Platz 2 in der Vergleichsgruppe.
www.finanzen.net/go/913257
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06.05.08 19:14:55
19. April 2008, 04:00 Uhr
Von Roland Wildberg


Das Meer als treibende Kraft

Ein 69-jähriger Japaner verzichtet auf Segel und Motor. Die Wellen schieben sein Boot über den Pazifik

Kenichi Horie macht schon länger verrückte Sachen auf See: Am 10. Mai 1974 beendete er die bis dahin kürzeste Einhand-Weltumsegelung. In nur 277 Tagen hatte er mit seiner "Suntory Mermaid" ganz allein den Erdball umrundet. 35 Jahre später ist der wagemutige Segler wieder unterwegs: Mit einem selbst gebauten Katamaran schaukelt Horie auf dem Pazifik seiner asiatischen Heimat entgegen.

Am 17. März legte die "Suntory Mermaid II" von Oahu, der größten Hawaii-Insel, ab zu einem Wellenritt der besonderen Art: Horie will nämlich weder segelnd noch mit Motorkraft Japan erreichen, sondern allein durch die Energie des Seegangs. Die knapp zehn Meter lange "Suntory Mermaid II" ist zwischen beiden Rümpfen mit einer Vorrichtung ausgestattet, die an ein Perpetuum mobile erinnert: Es handelt sich um ein selbst konstruiertes Wellenkraftwerk.

Die Dünung bewegt - soweit die Theorie - ein Paar waagerecht nebeneinander angebrachte Flossen. Wie Fische die Schwanzflosse zum Vortrieb nutzen, sollen auch die künstlichen Extremitäten der Yacht Rückschläge abgeben, die das Boot nach vorn schieben. "Er ist verrückt", kommentierte Howie Mednick, Vize-Kommodore des Hawaii Yacht Clubs, diese Idee.

Doch nach den Berechnungen des Erfinders verhilft die alternative Antriebsart der "Suntory Mermaid II" zur Vorwärtsfahrt, egal woher die Dünung kommt. "In der Schifffahrt sind Wellen eigentlich ein Störfaktor; sie verlangsamen den Vortrieb", sagt Professor Yutaka Terao, der die Wellenmaschine konstruiert hat. Hier sei das Gegenteil der Fall.

"Diese Idee ist wirklich neu", sagt Peter Thomsen, Professor für Mechanik aus Hamburg. Offenbar habe man eine Anwendung eines "profilierten Tragflügels" gefunden, der aus der Oberflächenwelle eine Vortriebskraft erzeugt. Allerdings glaubt Thomsen, der eng mit Reedereien zusammenarbeitet, nicht an eine praktische Nutzung: "Das ist reine Liebhaberei - für die gewerbliche Schifffahrt ist die Kraft viel zu gering."

Selbst für die "Suntory Mermaid II" bleibt die erzielte Geschwindigkeit relativ bescheiden: 1,5 Knoten, also rund 2,8 km/h, erreichte Horie auf den ersten 100 Kilometern seiner Schaukelpartie. "Ich fühle mich noch nicht so wohl - ich war ein wenig seekrank, werde mich aber sicher bald an die neue Situation gewöhnen", notiert der Japaner in seinem Internet-Tagebuch (www2. suntory-mermaid2.com).

Das ist der Wermutstropfen bei dem Ökoantrieb: Er ist ein Spielball der Wellen. Zwei Tage später erreichte Horie dank guter Strömung und Wellen von hinten ein Durchschnittstempo von fünf Knoten. Im Schnitt schafft die "Suntory Mermaid II" ein Tempo von um zwei Knoten. Die rund 3800 Seemeilen lange Strecke (etwa 7000 Kilometer) soll sie bis Mai bewältigen.

Als echter Seemann verliert der Japaner wenig Worte über seine Emotionen und Eindrücke im Tagebuch - am 27. März entringt sich ihm die für einen Asiaten bereits überschwängliche Bemerkung: "Den Sonnenuntergang ansehen, während man ein Bier trinkt, ist die Hölle." Und zwei Tage später hält er ein kleines Zwiegespräch mit dem Nordstern.

Horie ist einsame Seereisen gewohnt, auch das Revier kennt er seit Langem: 1962 überquerte er mit 23 Jahren als erster Alleinsegler den Nordpazifik. Weitere Transozean-Törns folgten, dazu wählte er sich immer skurrilere Untersätze: 1985 überquerte Horie seine Paradestrecke Hawaii-Japan in einer solar angetriebenen Yacht. Sieben Jahre später brach er von dem Archipel an Bord eines Tretbootes auf. 1996 schließlich überquerte er den Pazifik von Ecuador bis Tokio in einem Solarboot, das aus recyceltem Aluminium hergestellt war.

Mit den Jahren ist Kenichi Horie zum Ökoaktivisten geworden. "Als Segler ist einem die Klimaerwärmung viel deutlicher bewusst", sagte er einmal. Auch die Expedition mit der "Suntory Mermaid II" ist ein Appell an die Öffentlichkeit: "Seit langer Zeit nutzt die Menschheit die Kraft des Windes, aber kaum jemand hat sich ernsthaft mit der Wellenenergie befasst", sagte er auf Hawaii kurz vor er Abreise. Öl werde irgendwann zur Neige gehen, doch Wellen werde es immer geben.

Am 10. April passierte Horie mit zwei Knoten Durchschnittstempo die Datumsgrenze. "Ich habe bisher keinerlei Probleme gehabt", notierte er in sein Tagebuch. Bis auf gelegentliche Anrufe von Freunden auf seinem Satellitentelefon passiert nicht viel auf der "Suntory Mermaid II". Sie kommt langsam voran, ebenso langsam verbraucht Horie seine Vorräte an Bier, Reis und Obst. Er hat eine Mikrowelle an Bord, die - natürlich - per Solarstrom funktioniert.

Die "Suntory Mermaid II" selbst ist ebenfalls ökologisch korrekt: Wie schon andere Vehikel, mit denen der Japaner unterwegs war, besteht der Katamaran aus recyceltem Aluminium. Und ja, Horie hat Mast, Segel und sogar einen Außenborder dabei. Aber nur für den Notfall.
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06.05.08 19:23:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.803.602 von teecee1 am 03.04.08 20:35:37April 06, 2008
Largest Tidal Stream System Installed

[url]http://thefraserdomain.typepad.com/energy/2008/04/largest-tidal-s.html#more[/url]

Marine Current Turbines, has successfully completed the first installation phase of the 1.2MW SeaGen Tidal System, previous post, the world’s largest grid-connected tidal stream system, into the fast-flowing waters of Strangford Narrows off the coast of Northern Ireland.

A crane barge safely positioned the 1000 ton structure onto the seabed in the early hours of Wednesday morning, 2 April, and released its four moorings on 3 April. SeaGen’s location is roughly 1km south of the ferry route between Strangford and Portaferry, approximately 400m from the shoreline.

When fully operational later in the summer, its 16m diameter, twin rotors, one shown above, will operate for up to 18-20 hours per day to produce enough clean, green electricity, equivalent to that used by a 1000 homes, four times greater than any other tidal stream project so far built.

“SeaGen is a hugely exciting project, as well as an historic achievement for both Marine Current Turbines and for renewables in the UK and Ireland. Tidal energy has the great advantage of being predictable and no other system can harness the power of the tidal currents in the way this one can. We take great pride and see enormous potential in the technology and hope it will eventually make a significant contribution to the future energy needs of the British Isles, Ireland and beyond.”

-- Martin Wright, Managing Director of Marine Current Turbines
.

SeaGen had its final assembly at a dockyard in Belfast. Here it was winched onto a crane barge and then transported to Strangford Narrows on Sunday, 30 March.

The quadropod section that sits on the seabed will now be pin piled. Each of the four pins that secure SeaGen will be drilled to a depth of around nine meters. The installation work is scheduled to take up to 14 days.

SeaGen will enter commercial operation after a commissioning phase of around 12 weeks and supply electricity to the local grid. ESB Independent Energy, the retail subsidiary of ESB, Ireland’s national electricity company, has signed a Power Purchase Agreement with MCT.

SeaGen is based on MCT’s experience with its predecessor, the 300kW Seaflow system installed off Lynmouth Devon in May 2003 and still thriving in open sea conditions.

The technology being deployed by MCT, known as “Seagen” consists of twin axial flow rotors of 15m to 20m in diameter (the size depending on local site conditions), each driving a generator via a gearbox much like a hydro-electric turbine or a wind turbine. These turbines have a patented feature by which the rotor blades can be pitched through 180o in order to allow them to operate in bi-direction flows – that is on both the ebb and the flood tides. The twin power units of each system are mounted on wing-like extensions either side of a tubular steel monopile some 3m in diameter and the complete wing with its power units can be raised above sea level to permit safe and reliable maintenance.

The device is almost entirely submerged, and so has little visual impact, and it creates no noise audible to humans.

Environmental impact studies, carried out by independent consultants, suggest that the technology is most unlikely to pose a threat to fish or marine mammals, or the marine environment in which they live. SeaGen's rotors rotate comparatively slowly at around 10 to 15 rotations per minute, where as a ship's propeller by comparison typically runs 10 times as fast - and moreover Seagen’s rotors stay in one place whereas some ships move much faster than sea creatures can swim. The risk of harming marine wild-life is thought to be extremely small bearing in mind that virtually all marine creatures that choose to swim in areas with strong currents have excellent perceptive powers and agility, giving them the ability to successfully avoid collisions with static or slow-moving underwater obstructions.

MCT takes its responsibilities to the environment seriously. It has established a £2million program to closely monitor the environmental impact of SeaGen, involving scientists from the Queen’s University Belfast (QUB) and from the Sea Mammal Research Unit at St Andrew’s University (SMRU). The program includes the presence of a Marine Mammal Observer on SeaGen at all times during the commissioning phase, when SeaGen will only operate during daylight hours, to observe how the Lough’s marine life interacts with the structure. There is also a sonar system monitoring seal movements, operated by SMRU, which has been partly paid for by the Npower juice fund.

The next project is for a 10.5MW tidal energy farm off the coast of the Welsh island of Anglesey in a fast flowing patch of 25 meter deep open sea known as The Skerries. The project will consist of seven 1.5MW SeaGen turbines, each likely to stand approximately 9 meters above sea level. Studies are now underway and will last throughout 2008, with a consent application likely to be submitted in mid 2009. Construction and commissioning timescales will be subject to the length of the planning process, but it is anticipated this could take place between 2011 and 2012.

MCT and BC Tidal Energy Corporation plans to install at least three 1.2 MW turbines in Vancouver’s Campbell River by 2009, subject to gaining the necessary consents. It is estimated that the tidal energy potential in British Columbia is in the region of 4000MW, making it one of the best areas for tidal energy anywhere in the world

MCT has also signed an agreement with Canada’s Maritime Tidal Energy Corporation to harness the huge tidal currents of the Bay of Fundy in Nova Scotia, Canada. At mid-tide, the flow in Minas Channel north in the Bay of Fundy equals the combined flow of all the rivers and streams on Earth.

Another milestone for renewable energy. Although tidal and current energy are not the biggest sources of renewable energy, they can contribute a significant and very worthwhile amount of power to some areas of the world. Places around Scotland and Ireland, the Bay of Fundy and the west coast of Canada could supply massive amounts of power.
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07.05.08 14:49:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.040.335 von teecee1 am 06.05.08 19:23:39hier mal ein dickes Lob an teecee1 !
Deine Sammlung von Beitraegen ist super !
Danke im Namen aller stillen Mitleser
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07.05.08 19:58:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.046.886 von taiwandeal am 07.05.08 14:49:48Dankeschööön !

Ich habe noch etwas Schwarzwälder Kirschtorte und eine Donauwelle, die hat glaube ich den besten Energiespeicher ... :lick:
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07.05.08 20:02:01
Hannover Messe: Weltpremiere für den EcoCarrier HY3 - Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb erhält Strom auch aus der Brennstoffzelle
Triple-Hybrid macht Transporter flott


VDI nachrichten, Hannover, 2. 5. 08, wop - Eine Weltpremiere feierte auf der Hannover Messe das Hybridauto EcoCarrier HY3. Das Fahrzeug in "Triple-Hybrid"-Auslegung mit Brennstoffzellen, Batterie und Speicherkondensatoren entstand in Zusammenarbeit der Firmen EcoCraft, Karmann und Proton Motor. Mit dem Wagen soll der Markt für leichte "Back-to-base"-Nutzfahrzeuge geöffnet werden.

Effizient soll der EcoCarrier HY3 sein, der in einer Kooperation der Firmen EcoCraft, Karman und Proton Motor entstanden ist und erstmals auf der Hannover Messe (21. bis 25. April) vorgestellt wurde. Sein Energiebedarf betrage nur 50 % eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs sagte Proton-Motor-Geschäftsführer Felix Heidelberg den VDI nachrichten. Mit dem HY3 zielen die Hersteller - EcoCraft für Entwicklung und Vertrieb, Karmann für Produktion und Proton Motor (PM) für Energiespeicher, Antrieb und Steuerung - zunächst und vor allem auf kommunale und regionale Transportbetriebe. Also solche, bei denen die Fahrzeuge nach 250 km regelmäßig zum Tanken zur Basisstation zurückkehren.

Mit 100 000 € bei der ersten Kleinserie von 20 bis 40 EcoCarriern liegt der Preis weit unter vergleichbaren Vorreitermodellen, erklärte Heidelberg: "Da ist hinten eine Null mehr dran. Wir wollen zeigen, das es jetzt jeder kaufen kann. Reich wird von uns dabei keiner, aber es ist der Beginn des Skaleneffekts", so Heidelberg. Bei 200 Fahrzeugen sollte der Preis auf den des herkömmlichen Batterieantriebs sinken, unter 40 000 €. So viel kostet heute auch ein vergleichbares Dieselfahrzeug, das wesentlich umweltproblematischer läuft.

"Es ist für uns ein Glücksfall, dass wir mit Karmann kooperieren", sagte Heidelberg, dessen Vater, Physiker Götz Heidelberg, bereits in den 1970er-Jahren konzeptionelle Vorarbeiten geleistet hat. "Wir sind vor 15 Jahren in die Brennstoffzellentechnik für Nutzfahrzeuge eingestiegen und wissen, dass diese als Erste davon profitieren werden. Proton Motor, eine Tochter der in London börsennotierten Proton Power Systems, ist 2007 in ein neues 3000 m2 großes Fertigungsgelände nach Puchheim bei München umgezogen - mit genügend Kapazität für Entwicklung und Serienfertigung.

"Unser Triple-Hybrid-Modell bildet den typischen Fahrzyklus im Stopp-and-go-Betrieb ideal ab. Die Brennstoffzellen liefern die erforderliche, zeitlich konstante mittlere Leistung und laden die eingebaute Metall-Hydrid-Batterie", so Heidelberg. Die robusten Speicherkondensatoren ("Supercaps") mit bis zu 1 Mio. Zykluszahlen bewältigen die steilen Lastspitzen von 10 s bis 20 s beim Beschleunigen.

Die Triple-Hybrid-Auslegung sieht Heidelberg "schon seit den 1980er-Jahren weit vorn". Vor allem in der praxisgerechten Abbildung der Fahrzyklen: "Damit minimieren wir den Steuerungsaufwand." Er führte als Beispiel Gabelstapler mit mobiler Brennstoffzellentechnik an. So liefere PM anschlusskompatible und baugrößengleiche Brennstoffzellenmodule als logistikgünstigen Ersatz ("drop-in") für die schweren Traktionsbatterien mit ihren stundenlangen Ladezeiten.

Mit gängigem Dual-Hybrid-Antrieb fährt ein solcher Stapler typisch mit 15-kW-Brennstoffzelle und 500 kg schwerer Batterie. Bei Triple-Hybrid reduziert sich das auf eine 7-kW-Brennstoffzelle, 50 kg für die Batterie und 50 kg für die Supercaps. Heidelberg: "Bei Gabelstaplern müssen wir, wegen des erforderlichen Gegengewichts, unten eine Stahlplatte einlegen. Bei Stadtbussen und Nutzfahrzeugen gelte das natürlich nicht.

"Beim EcoCarrier gewinnen wir 500 kg Nutzlast hinzu", so Heidelberg . Die Kühlung der Brennstoffzellen (über eingefräste Kanäle für den Wasserkreislauf), zumal bei geräumigeren Nutzfahrzeugen, sei unproblematisch. Sie arbeiten bei 80 °C. Mit 18 kW elektrischer Antriebsleistung, max. 75 km/h und der Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 8 s ist der EcoCarrier kein Sprinter, aber äußerst genügsam und vorbildlich sauber - dennoch recht flott für die tägliche Tour.

Mit Vorderachsantrieb und zwei hinteren Laufachsen ist er knapp 5 m lang und darf rund 1 t zuladen. Seine Brennstoffzellen werden aus handelsüblichen Wasserstoff(H2)-Druckgasflaschen gespeist. Die werden in einer Minute betankt oder ausgetauscht, mit den gleichen Kupplungen wie an Flüssiggasflaschen. Das verspreche geringe Betriebs- und Wartungskosten.

"In den Brennstoffzellen bewegen sich Protonen, da kann nichts verschleißen", so Heidelberg. Lebensdauerfressende Ladezyklen wie bei Batterien gibt es nicht, nur die Betriebsstunden zählen. Heidelberg: "Wir erwarten nach zehn Jahren Betrieb noch 90 % der Ursprungsleistung."

Die bestehende bzw. mangelnde Infrastruktur zum Tanken begünstigt Nutzfahrzeuge mit eigenen Ladestationen. Deren Versorgung stammt derzeit aus Wasserstoff (H2), der etwa in der Chemieindustrie bei Chlorgewinnung anfällt und bislang nutzlos abgefackelt wird, so Heidelberg. Es gebe bereits Anbieter, die direkt dort abfüllen, ohne große Prozesstechnik, abgesehen vom Ausfiltern der Quecksilberspuren.

Heidelberg: "In Deutschland ist genügend ,Abfallwasserstoff' für alle Nutzfahrzeuge da. Die Gase-Industrie ist zuversichtlich, dass sie mittel- und längerfristig kostendeckend anbieten kann." In puncto Energie entspräche das dem äquivalenten Preis des Dieselkraftstoffs. "Da ich mit H2 aber viel effizienter fahre", so Heidelberg, "kann ich die Energiekosten drastisch senken." WERNER SCHULZ/WOP

Bei einer Serie von 200 Stück sinkt der Preis unter 40 000 €

Hannover Messe 2008
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07.05.08 21:50:28
Pack' die Ameise in den Tank

Brennstoffzellenautos sind umweltfreundlich, doch ihr Treibstoff, das entzündliche Gas Wasserstoff, ist schwer zu speichern. Mit einem in Rostock entwickelten Verfahren kann das Gas nun unterwegs aus der leichter zu handhabenden [urlAmeisensäure]http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisens%C3%A4ure[/url] gewonnen werden.

Brennstoffzellenautos könnten künftig Ameisensäure tanken: Forscher des Leibniz-Instituts für Katalyse in Rostock haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus der Säure bei Zimmertemperatur Wasserstoff gewinnen lässt. Wie die Gruppe um Leibniz-Preisträger Matthias Beller im Fachblatt "Angewandte Chemie" berichtet, war das bisher in der Regel erst bei hohen Temperaturen von mehr als 200 Grad Celsius möglich - was die Energieausbeute dezimierte.

Mit Brennstoffzellen können Elektrogeräte und -autos umweltfreundlich betrieben werden, denn ihr Abgas besteht aus reinem Wasserdampf. Sie benötigen als Treibstoff jedoch Wasserstoff (H2), der als Gas extrem schwierig zu handhaben ist. Forscher suchen daher nach einer praktikablen Speichermethode, die den - etwa in Wasserstofffabriken hergestellten - Wasserstoff erst direkt vor dem Verbrauch in der Brennstoffzelle freisetzt.

Die einfach zu speichernde Ameisensäure (CH2O2) kann laut Institut umweltfreundlich und bei geringen Kosten aus Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff (H2) produziert werden. Die Gruppe um Beller fand jetzt einen kommerziell erhältlichen Reaktionsbeschleuniger (Katalysator), der zusammen mit einer Stickstoffverbindung diesen Prozess umkehrt und Ameisensäure bei Zimmertemperatur in Wasserstoff und Kohlendioxid spaltet.

Ein einfacher Aktivkohlefilter reiche, um das Wasserstoffgas brennstoffzellengerecht zu reinigen, berichten die Forscher. Dabei werde nur so viel CO2 freigesetzt, wie vorher in der Ameisensäure gebunden wurde. Außerdem bilde sich - im Gegensatz zu bereits bekannten Verfahren - kein giftiges Kohlenmonoxid.

Das Institut wollte keine Prognose dazu abgeben, wann das neu entwickelte Prinzip marktreif sei. Wahrscheinlich seien zunächst Anwendungen für tragbare Elektrogeräten wie Laptops mit Brennstoffzellen. Aber auch eine Verwendung als Benzinersatz sei nicht auszuschließen.

dpa, 17:34 Uhr
© 2008 FTD
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08.05.08 19:44:16
HANDELSBLATT, Mittwoch, 7. Mai 2008, 08:32 Uhr
Serienfassung des Concept Cars "Flextreme"


Opel plant für 2012 erste Elektrofahrzeuge

Opel will 2012 seine ersten Elektrofahrzeuge in Deutschland auf den Markt bringen. Das sagte Opel-Sprecher Manfred Scholz in Rüsselsheim.

dpa/tmn RÜSSELSHEIM/OBERPFAFFENHOFEN. Die den Autos zugrundeliegende Technik des Mutterkonzerns General Motors (GM) sei "alltagstauglich" und müsse jetzt nur noch für Serienfahrzeuge umgesetzt werden. Derzeitiger Entwicklungsschwerpunkt sei die Batteriekapazität, die noch verbessert werden soll, um größere Reichweiten zu ermöglichen.

Den Anfang macht laut Scholz die US-Schwestermarke Chevrolet, die 2010 die Serienversion des Elektro-Konzeptfahrzeugs Volt anbieten will. Die Fahrzeuge sollen 2011 auch in Deutschland erhältlich sein. Die Opel-Modelle folgten nach bisheriger Planung ein Jahr später. Sie bedienten sich derselben Technik aus dem Baukastensystem von GM.

Damit bestätigte der Opel-Sprecher im Wesentlichen einen Bericht der Zeitung "Automobilwoche". Das Blatt hatte berichtet, Opel wolle in den kommenden vier Jahren zwei eigene Elektrofahrzeuge anbieten. Bei dem ersten Modell handele es sich um die Serienfassung des elektrisch angetriebenen Flextreme, der auf der vergangenen Automobilmesse IAA als kompakte Studie zu sehen war. Das zweite Strommodell werde größer sein und soll daher innen mehr Platz bieten.

Angetrieben werden die Elektrofahrzeuge dem Bericht nach von Lithium-Ionen-Batterien, die über Steckdosen geladen werden. Die derzeitige Reichweite betrage rund 60 Kilometer - was der durchschnittlichen Entfernung entspricht, die Pendler am Tag zurücklegen. Als "Notstromaggregat" gebe es zudem einen kleinen Verbrennungsmotor, der auf längeren Etappen die Batterie nachlädt.
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12.05.08 20:33:42
Energietechnologien der Zukunft (Teil 11): Verleger Florian Langenscheidt im Gespräch mit Thorsten Preugschas, Vorstand der Colexon
Bald 60 % der Primärenergie aus Solarstromanlagen


VDI nachrichten, Hamburg, 9. 5. 08, rus - Die Länder, die nicht frühzeitig auf erneuerbare Energien gesetzt haben, werden die Entwicklungsländer der Zukunft sein. Diese These vertritt Thorsten Preugschas, Vorstand von Colexon. Die Hamburger Aktiengesellschaft projektiert und baut Solarstromanlagen. Fossile Rohstoffe sind nach Meinung von Preugschas zu wertvoll, um verbrannt zu werden, Kernenergie sei inakzeptabel.

VDI nachrichten: Wagen Sie eine Prognose zum Energiemix der Zukunft? Preugschas: Gemäß der Prognose des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung wird im Jahr 2100 in Deutschland mehr als 60 % der Primärenergie aus Solarstromanlagen erzeugt. Dazu muss der Solarstrommarkt aber noch erheblich schneller wachsen als bisher. Es gibt langfristig keine Alternative zu den erneuerbaren Energien.

Deutschland im Jahr 2020: Wie wird sich der Alltag der Menschen durch den Wandel der Energiewirtschaft verändert haben?

Preugschas: Im Jahr 2020 werden private Autofahrten auf ein Minimum beschränkt sein, zum einen durch extrem hohe Spritkosten und zum anderen durch umweltrelevante Reglementierung, siehe die aktuellen Umweltzonen.

Energieeinsparung wird zu einem bestimmenden Faktor in der Wirtschaftsentwicklung. Die Länder, die nicht frühzeitig auf erneuerbare Energien gesetzt haben, werden die Entwicklungsländer der Zukunft sein.

Preugschas: Mit großem Abstand die Sonnenenergie. Erdwärme halte ich allerdings für das am meisten unterschätzte Potenzial.
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[urlEnergie für Milliarden] http://w1.siemens.com/innovation/de/publikationen/zeitschriften_pictures_of_the_future/pof_fruehjahr_2008.htm[/url]

Die Seite wird in Kürze freigeschaltet.

Auszug:
Steckdosen-Mobil

In Kalifornien kostet eine Kwh zehn US Cent. Das reicht aus, um einen durchschnittlichen amerik. PKW mit PHEV-Antrieb 6 Km weit fahren zu lassen. Sie rehalten für ein Dollar 10 Kwh, das reicht aus für 60 Km. Mit einem Benzin-Auto benötigen Sie für die selbe Strecke 7,5 Liter, die sieben US-Dollar kosten. Die Preisdifferenz zw. Benzin, Diesel und Strom wird im Laufe der Zeit immer größer und wird bald auf über 10 zu 1 ansteigen.

Fahren mit Sonnenenergie. Plug-in-Hybride schaffen mit einer Batteriefüllung 60 Km. der Ladevorgang dauert 8h kein Problem für den typischen US-Pendler,etwa auf dem Parkplatz der Firma Google.

... :rolleyes: ... zum richtigen Preis gehen die weg wie warme Semmeln ... :lick:

... :rolleyes: ... du gehst Einkaufen und in der Zwischenzeit wechselt ein Supermarktmitarbeiter deine Akkus aus ... :rolleyes: ... der neue Service in Deutschland ... :rolleyes: ... tankstelle ade
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13.05.08 21:42:01
Dienstag, 13. Mai 2008
[urlEnergie aus der Tiefe]http://www.n-tv.de/Energie_aus_der_Tiefe_Neues_Kraftwerk_am_Netz/130520085715/963115.html[/url]
Neues Kraftwerk am Netz

Die bundesweit größte Geothermieanlage in Unterhaching bei München hat ihre Stromproduktion gestartet. Erstmals in Deutschland komme dabei die besonders effiziente so genannte Kalina-Technik zum Einsatz, teilte der Betreiber, die Geothermie Unterhaching GmbH, am Dienstag mit. "Jetzt ist eine entscheidende Phase der Inbetriebnahme abgeschlossen", sagte Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) laut Mitteilung.

Bei der Kalina-Technik erwärmt das heiße Wasser aus der Tiefe ein Ammoniak-Wasser-Gemisch. Dieses produziert bei relativ niedrigen Temperaturen Dampf, so dass eine höhere Energieausbeute möglich ist. "Der Einsatz der innovativen Kalina-Technologie ist auch für unser Unternehmen eine Premiere", erklärte Siemens-Projektleiter Hans-Werner Rathje. Siemens hat die Anlage errichtet. (...)

Dienstag, 13. Mai 2008
[urlRotoren in der Meeresbrise]http://www.n-tv.de/Rotoren_in_der_Meeresbrise_EnBW_kauft_OffshoreParks/130520085814/963068.html[/url]
EnBW kauft Offshore-Parks
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14.05.08 19:46:33
10. Mai 2008, 16:29 Uhr
[urlAutomobilzulieferer]http://www.welt.de/wirtschaft/article1984043/Bosch_will_Japaner_bei_Hybridtechnik_abhaengen.html#reqRSS
[/url]
Bosch will Japaner bei Hybridtechnik abhängen

Der deutsche Autozulieferer will Weltmarktführer bei Hybrid werden. Im Gegensatz zu japanischen Zulieferern will Bosch komplette Systeme anbieten. Dazu hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren in dem Bereich Hunderte von Mitarbeitern eingestellt. Das soll sich bald auszahlen.

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will Marktführer bei der Hybridtechnologie werden. „Wir glauben, dass uns die Erfahrung, die wir mit Powertrain- sowie Elektro- und Batteriemanagementsystemen haben, in nicht allzu ferner Zukunft einen Vorteil gegenüber den japanischen Zulieferern geben wird“, sagte Bernd Bohr, Leiter der Kfz-Technik-Sparte, im Interview mit der Fachzeitschrift „Automotive News Europe“ (ANE).

Bosch setzt auf Umwelttechnik Nach Bohrs Worten hat Bosch die Zahl der Mitarbeiter für die Hybridtechnologie auf 400 erhöht, das entspreche einer Vervierfachung seit 2004. Im Autobau hat die Debatte über Klimaschutz und Energieeinsparung dem Hybrid-Antrieb, der den bislang üblichen Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) mit einem Elektromotor kombiniert, zum Durchbruch verholfen.

Bosch entwickle eine Reihe von Hybridsystemen und werde im Laufe des Jahres auch eine Partnerschaft zur Produktion von Zellen für Lithium-Ionen-Batterien ausgestalten. Bohr gab sich überzeugt, dass Bosch auf diesem Gebiet Weltmarktführer werden könne. Japanische Zulieferer würden nur Komponenten, aber keine kompletten Systeme anbieten. „Es gibt kein japanisches Zulieferer-System für Hybride“, unterstrich Bohr.

Die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien sei der Schlüssel für das Wachstum von Bosch bei der Hybrid-Technologie. „Wir werden in die Herstellung der Batteriezellen gehen, weil sie den größten Einfluss auf die Gesamtkosten und die Kapazität hat“, kündigte Bohr an. Durch die Eigenproduktion der Zellen will Bosch auch die Garantiefälle reduzieren.
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15.05.08 17:05:43
15.05.2008 10:09 Uhr

[urlDas Auto und das Öl (1)]http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/965/174444/
[/url]
Die Therapie beginnt
Jahrzehntelang war Mobilität den Deutschen gewiss. Der Abschied wird hart.
Von Michael Bauchmüller

(...) Trügerische Hoffnung

Es wäre ganz sicher nicht dumm, frühzeitig zu reagieren, und gute Ansätze gibt es. Die Lösung liegt in einer Mischung aus Umdenken und Fortschritt. Natürlich hat jeder Einzelne Einfluss auf seinen Verbrauch - über die Fahrweise, über den Autotyp, über die Entscheidung für oder gegen öffentliche Verkehrsmittel. Die Deutschen fahren oft zu schnell, sie fahren zu schwere Autos mit viel zu großen Motoren. Wer darauf Wert legt - bitte schön. Aber er bezahlt zunehmend mit Verzicht auf anderes. Jeder kann einen Euro nur einmal ausgeben: immer öfter an der Zapfsäule.

Der hohe Ölpreis kann aber auch den Weg in neue, effizientere Technologien ebnen. Während sich die Hoffnung auf den Wasserstoff-Antrieb per Brennstoffzelle zusehends verflüchtigt, kommt plötzlich das Elektroauto wieder ins Spiel. Denn die Batterien werden immer leistungsfähiger, ihr Strom reicht immer weiter. Gespeist aus erneuerbaren Energien könnte Autofahren damit am Ende sogar umweltfreundlich werden. Wer weiß: Vielleicht füllen die Deutschen 120, 130 Jahre nach der Rekordfahrt eines Elektro-Torpedos an der Tankstelle nicht mehr einen Tank, sondern wechseln ihren Akku. Das allerdings setzt voraus, dass auch die Hersteller sich endlich auf den Abschied vom Öl einstellen. Die Zeit wäre reif dafür.
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12.03.2008 10:15 Uhr

[urlThink City]http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/476/163022/print.html
Lautlos vorbeigezogen
[/url]

Er sieht knuffig aus, hat Platz für zwei bis vier und verbraucht keinen Tropfen Kraftstoff: Mit dem Think City kann man demnächst lautlos durch die Innenstädte von Stockholm, Oslo, Brüssel und London cruisen.
Von Stefan Grundhoff


Ein Elektromobil aus Norwegen: der Think City.
Foto: Pressinform


So ganz neu ist die Idee mit dem Think nicht. Die Mini-Firma PIVCO hatte die erste Generation des Think City bereits in der zweiten Hälfte der 90er Jahre entwickelt - und sich dabei so erfolgreich in Szene gesetzt, dass sie 1999 von der Ford Motor Company übernommen wurde.

Eine Jahresproduktion von 10.000 Stück ist möglich

Doch nach zwei zähen Jahren und kaum mehr als 1000 verkauften Elektro-Minis stieg Ford wieder aus. Die Kosten waren zu hoch, eine Amortisation nicht absehbar - und der Bundesstaat Kalifornien hatte sich von einigen extrem ambitionierten Emissionszielen verabschiedet, die das Engagement von Ford beeinflusst hatten.

Bildstrecke Stromer aus Norwegen

Nach fast fünf Jahren Stillstand kommt die Think-Idee nun wieder auf die Räder. "Im Frühjahr beginnen wir mit der Produktion des neuen Think City", verkündet Egil Mollestad, zuständig für die Entwicklung im Hause der norwegischen Firma. "Unsere Fabrik ist für eine Jahresproduktion von 10.000 Fahrzeugen ausgelegt."

Zunächst soll der 3,12 Meter lange Zweisitzer im Plastiklook in Skandinavien, Italien sowie den Großräumen von Brüssel und London angeboten. "In Deutschland gehen wir erst einmal nicht an den Start. Aufgrund des Preises beurteilen wir die Marktchancen hier eher kritisch", sagt Mollestad. Damit dürfte er Recht haben: Der Basispreis für den Think City liegt über 20.000 Euro.

Der Preisunterschied zu dem auch schon alles andere als günstigen deutschen City-Winzling Smart Fortwo ist üppig, auch wenn der bisher nur im Rahmen eines Modellversuchs in London mit Elektroantrieb zu haben ist. "Solange es keine politischen Vergünstigungen gibt, rechnet sich der Think für die Kunden kaum", gibt Mollestad zu.

Bildstrecke Electric Avenues

Die rundliche knuffige Optik des Think City sorgt erst einmal für jede Menge Aufmerksamkeit. Die Leute wollen gucken, anfassen, testen. Im Innern kann der Norweger seine Ford-Gene nicht verheimlichen. Lenkrad, Schalter und Bedienelemente stammen aus dem Konzernregal. Allein die Lüftungsregelung hat man sich bei Renault geborgt. Serienmäßig gibt es zwei Airbags, ABS, elektrische Fensterheber und eine Zentralverriegelung. Das Platzangebot ist ordentlich und gegen Aufpreis gibt es sogar zwei Notsitze im Fond.

Wenn der Elektromotor startet, geht es mit leichter Verzögerung locker vom Start weg. Der Strom für den Elektroantrieb stammt aus einem "Zebra-Akku". Mollestad: "Später im Jahr werden zwei Lithium-Ionen-Akkus für den Think verfügbar sein, die noch effektiver sind."

Der Spurt ist mit 0 auf 80 km/h in 13,2 Sekunden alles andere als schnell, aber flott genug für die Stadt und nahezu geräuschlos. Allein das Abrollgeräusch der Pneus ist zu vernehmen.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 100 km/h und somit ist auch ein Ausflug in die Nachbarstadt kein Problem. Die Reichweite des über 1100 schweren Elektroautos, das in den vier Playmobilfarben Black Jungle, Blue Sky, Red Energy und City Citrus erhältlich ist, soll zwischen 170 und 200 Kilometern liegen. Danach heißt es erst einmal eine Pause einlegen. Aufgeladen wird an einer gewöhnlichen Steckdose. Nach zehn Stunden soll der Akku wieder über seine volle Leistungsfähigkeit verfügen.

(sueddeutsche.de/Pressinform/gf)

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SZ | Grün | 12.05.2008 19:00
Das erste Elektroauto in Serie kommt aus Norwegen
Und Mitte des Jahres auf den Markt - mit Batterie statt Benzin.

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/432195
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11.05.2008 17:27 Uhr

[urlElektroantrieb ]http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/936/173421/
[/url]
Strom aufwärts
Die Frage, wann wir alle elektrisch Auto fahren, hängt vor allem an den Kosten. Eine Zwischenbilanz.
Von Joachim Becker

Es gibt noch Monarchen in der Wiener Hofburg - zumindest für Franz Fehrenbach. Auf dem 29. Internationalen Motorensymposium bezeichnete er die Automobilbosse gerade als Könige, die über den Lauf der mobilen Welt entscheiden würden. Zwei der Mächtigen saßen neben dem Bosch-Geschäftsführer auf dem Podium des barocken Stadtschlosses: Volkswagen-Konzernlenker Martin Winterkorn und Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Zwei Euro Stromkosten für 100 Kilometer Fahrt

Beide sind bisher nicht als notorische Weltverbesserer aufgefallen. Umso erstaunlicher waren ihre Proklamationen zum Antrieb von morgen: "Bis 2010 wird der Volkswagen-Konzern das erste Elektroauto zeigen. Unser Ziel ist es, als erster Hersteller eine abgasfreie, sichere und bezahlbare Großserienlösung zu bieten", kündigte VW-Chef Martin Winterkorn vor rund 1000 Fachleuten aus aller Welt an.

Das Wiener Motorensymposium ist das Allerheiligste der Wärmekraftmaschinen. Was nicht brennt und knattert, hat bei den versammelten Thermodynamikern traditionell schlechte Karten. Die Hybrid-Offensive aus Japan wurde lange belächelt, weil Zwitter aus Verbrennungs- und Elektromotoren eine teure Nischentechnologie seien.

Getrieben von immer strengeren Gesetzen zur Luftreinhaltung und CO2-Minderung können die Autohersteller künftig jedoch keine Alternative außen vor lassen. Folgerichtig plädierte Zetsche für eine individuelle urbane Mobilität ohne Lärm und Gestank: "Für ein batteriegetriebenes Elektroauto fallen nur etwa zwei Euro Stromkosten pro 100 Kilometer an. Gleichzeitig fährt ein Elektroauto lokal emissionsfrei. Und mit intelligenten Geschäftsideen ist es auch ein Business Case für die Automobilbranche." (...)
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13.04.2007 14:51 Uhr

[urlModerner ÖPNV]http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/935/109826/
[/url]
Massen-Bewegung

Der öffentliche Personennahverkehr ist auf der Suche nach neuer Attraktivität. Ein Ausblick auf die Zukunft von Bus, Tram und Bahn.
Von Klaus C. Koch
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15.05.08 20:11:59
15.05.2008 16:17

San Francisco soll Elektroauto-Infrastruktur erhalten

[urlBild 1]http://www.heise.de/bilder/107927/0/1[/url]
Renaults erstes Elektrofahrzeug-Modell für das "Project Better Place" basiert auf dem Mégane.

Der Bürgermeister der kalifornischen Großstadt San Francisco, Gavin Newsom, hat sich in Israel mit Vertretern des Start-Ups "Project Better Place" getroffen, das den Aufbau landesweiter Infrastrukturen für den Betrieb von Elektrofahrzeugen plant. Die Firma des ehemaligen SAP-Managers Shai Agassi will sowohl in Israel als auch in Dänemark jeweils mehrere hunderttausend Ladestationen installieren, damit Fahrer von Elektroautos die Batterien ihrer Zero-Emission-Wagen nahezu überall aufladen können. Bürgermeister Newsom bot den E-Auto-Pionieren an, San Francisco als Testplattform zu nutzen, sollten sie ihre Aktivitäten auch auf die USA ausdehnen.

Laut US-Medien führt San Franciscos Stadtverwaltung bereits Gespräche mit lokalen Firmen, die als Kooperationspartner des "Project Better Place" in Frage kommen. Newsom habe sich von den Präsentationen in Israel "sehr beeindruckt" gezeigt. Das Start-Up hatte im vergangenen Jahr 200 Millionen Dollar Risikokapital erhalten und kooperiert bei der Fahrzeugentwicklung mit dem Renault-Nissan-Konzern. Die Franzosen stellten am Wochenende in Tel Aviv ihr erstes Elektrofahrzeug-Modell für das "Project Better Place" vor, von dem bereits im kommenden Jahr mehrere hundert Exemplare auf israelischen Straßen zu sehen sein sollen.

[urlBild 2]http://www.heise.de/bilder/107927/1/1[/url]
"Motor"raum des Elektro-Mégane

Die Serienfertigung des auf dem Renault Mégane basierenden Fahrzeugs ist für das Jahr 2011 angedacht. Die Batterien stammen von Nissan, das im vergangenen Jahr ein Joint Venture mit NEC zur Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien gegründet hatte. Die Autos sind so konstruiert, dass entladene Batterien innerhalb kürzester Zeit durch frische ersetzt werden können. "Project Better Place" will dazu 125 zusätzliche Stationen bauen, an denen automatische Robotersysteme den Tauschvorgang durchführen. Nach derzeitigem Stand soll mit vollen Akkus eine Fahrstrecke von etwa 160 Kilometern möglich sein. Im Normalfall (also im Nahverkehrseinsatz) werden die Batterien der "Project Better Place"-Fahrzeuge während der Standzeiten aufgeladen.

Neu an dem Projekt ist auch das Finanzierungskonzept. "Project Better Place" will Kunden Verträge anbieten, die auf einer vorher vereinbarten Kilometerleistung basieren. Gegen eine monatlich zu entrichtende Pauschale sichert das Unternehmen dann die Dienstleistung "Fahrbereitschaft" zu. Die Autos werden steuerlich subventioniert und könnten ähnlich wie bei Handys über Laufzeitverträge abbezahlt werden. San Francisco bietet sich für eine Teilnahme an dem Projekt an, weil die Stadt – anders als etwa Los Angeles – eher europäischen Charakter hat. Mit rund 7000 Einwohnern pro Quadratkilometer ist San Francisco eine der am dichtesten bevölkerten Städte der USA
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16.05.08 22:20:48
Innovation: Laut Ideenentwickler Graham Horton können nur Gründer und Quereinsteiger einzelne Branchen wirklich voranbringen
"Heutigen Industrieriesen droht das Schicksal der Dinosaurier"


Fortsetzung von
Seite 2

[urlVDI nachrichten] http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&id=38586&source=paging&cp=3[/url], Düsseldorf, 16. 5. 08, sta - Nur wer neu in einer Branche ist, kann revolutionäre Produkte und Dienstleistungskonzepte durchsetzen. Davon ist Innovationsforscher Graham Horton von der Universität Magdeburg überzeugt. Zahlreiche Beispiele könnten das belegen. Seine These: Aktuell etablierte Firmen verlieren morgen zwangsläufig an Bedeutung. (...)

(...) Den Einwand, dass das Gros der Innovationen im Automobilbereich von den wenigen Herstellern bzw. deren Zulieferern entwickelt wird, lässt Horton nicht gelten. "Der Airbag beispielsweise war sicherlich ein Meilenstein in der Sicherheitsausrüstung von Fahrzeugen. Eine disruptive Innovation war er aber nicht. Er eröffnet schließlich keinen neuen Markt". Der Luftsack sei lediglich eine "erhaltende Innovation". Er sei von den Marktführern eingeführt, um Marktanteile zu behaupten. Eine mögliche disruptive Innovation im Fahrzeugbau könne das erste marktfähige Elektroauto sein. "Ich wette, dass das nicht von Audi, Mercedes oder BMW entwickelt wird. Start-ups oder Seiteneinsteiger, etwa aus dem Elektronik- oder Energiebereich, werden hier die Nase vorn haben".

S. ASCHE

Prof. Graham Horton ist Innovationsforscher und Leiter des Lehrstuhls für Simulation an der Universität Magdeburg. Außerdem ist er Mitgründer der Zephram GbR. Die Gesellschaft unterstützt andere Unternehmen bei der Generierung und Bewertung von Ideen. Zu den Kunden zählen u.a. SKF, BASF, Siemens und BMW.

Das Blu-ray Mobil fährt gegen eine Wand ... :look:
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19.05.08 21:53:49
NISSAN
[urlMassenfertigung von Batterien]http://www.automobil-industrie.vogel.de/elektronik/articles/121600/
[/url]

Der Renault-Partner Nissan Motor wird im kommenden Jahr mit der Massenfertigung von Lithium-Ion-Batterien für umweltfreundliche Autos beginnen.



Der japanische Renault-Partner Nissan Motor wird im kommenden Jahr mit der Massenfertigung von Lithium-Ion-Batterien für umweltfreundliche Autos beginnen.

Hierzu werden Nissan und der Elektronikkonzern NEC über drei Jahre hinweg zwölf Milliarden Yen (74 Millionen Euro) in eine neue Fertigungsanlage in Zama in Tokios Nachbarprovinz Kanagawa investieren, wie der Autokonzern am Montag bekanntgab. Sie wird von Automotive Energy Supply betrieben, einem Gemeinschaftsunternehmen von Nissan, NEC und der Tochter NEC Tokin. Die Produktionskapazität wird sich anfänglich auf 13.000 Batterien belaufen und soll in der Zukunft auf 65.000 Stück ausgebaut werden. Die Batterien sollen Autoherstellern in aller Welt angeboten werden.

Nissan will bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Autos wie Hybrid-Fahrzeugen zur Konkurrenz aufschließen und mit Hilfe des Gemeinschaftsunternehmens führend bei Batterie-Technologien werden. Anders als Branchenprimus Toyota sowie Honda hat Nissan bislang noch keinen eigenen Hybrid auf dem heimischen Markt herausgebracht. Als erstes sollen die neuen Lithium-Ion-Batterien in kleinen Lastwagen auf dem heimischen Markt zum Einsatz kommen, hieß es.

"Nissan ist fest davon überzeugt, dass die ultimative Lösung für die nachhaltige Mobilität in Fahrzeugen mit null Emission liegt", erklärte Nissan-Vize-Präsident Carlos Tavares. In der Branche wird erwartet, dass Nissan die neuen Batterien in einem weiteren Schritt 2010 in Elektro-Autos in den USA und Japan verwenden und Modelle in Massenfertigung für den globalen Markt in 2012 herausbringen wird.
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ALTI
HYBR
[urlEnerSys]http://aktien.wallstreet-online.de/4858.html[/url]

Attention Business, Energy And Environmental Editors

EnerSys Participating in Plug-in Hybrid Electric Vehicle Trial in Quebec City
READING, Pa., April 21 /CNW/ -- EnerSys ([urlNYSE: ENS]http://finance.yahoo.com/q?s=ENS[/url]), the world's largest
industrial battery company, through its Modular Energy Devices (ModEnergy)
subsidiary, has teamed with Quebec's Laval University and Canada's largest
cooperative financial group, Desjardins, to conduct a trial program in Quebec
City to study community acceptance and operating success of Plug-in Hybrid
Electric Vehicles (PHEVs). Starting in the Spring of 2008, the
multidisciplinary team will spearhead a technical, financial and market based
effort to bring the environmental and economic advantages of PHEVs to
mainstream markets. If the pilot study is a success, the project will
integrate between 10 and 50 PHEVs into Quebec City streets, giving the
partners strategic, real-world knowledge about the viability and potential of
the market. The PHEVs will be owned and operated by individuals in the
community during the expected four year test period. ModEnergy will supply
lithium ion (Li-Ion) battery packs and controls to Laval University and work
with them to optimize performance and durability for evaluation by members of
the team and the Quebec City community. Desjardins and Laval University's
business school are working together to design innovative financial contracts,
which, for example, could encourage the commercialization of this type of
environment-friendly technology and its accessibility to consumers.
John Craig, chairman, president and CEO of EnerSys, said "We believe that
we have a unique and cost effective approach to meet the PHEV's energy storage
requirements. We are excited about participating in this program and are
optimistic that it will demonstrate the viability of PHEVs. Based upon the
results of the program, EnerSys will be prepared to marshal its global
capabilities to strive for further advances to allow for the practical
implementation of PHEVs to realize their economic and environmental benefits."
"This program will provide a real world field test for the ModEnergy's
Redundant Cell Array Technology (RedCAT) while integrating PHEVs in the
community," said Steve Eaves, VP of Technology and founder of ModEnergy.
"RedCAT offers unique cost, reliability and safety advantages to help bring
the promise of Li-Ion batteries and PHEVs to our transportation needs and thus
take a step towards meeting clean air goals."

http://www.enersys.com.

19.05.2008 17:40
Spezialist für Industriebatterien auf Allzeithoch

Reading (BoerseGo.de) – Das weltweit größte Unternehmen im Bereich Herstellung, Vermarktung und Vertrieb von Industriebatterien, EnerSys, erhöht aufgrund der starken Nachfrage seine Gewinnprognose für das vierte Quartal von 0,34 Dollar auf 0,42 Dollar pro Aktie, was einem Gewinnwachstum von 84 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht. Die Umsatzschätzung für das vierte Quartal wird von 563,70 Millionen auf 582 Millionen Dollar nach oben korrigiert. Für das kommende vierte Quartal hebt das Management erneut seine Ertragsschätzung von 0,34 Dollar auf 0,40 bis 0,44 Dollar pro Aktie an.

Die Aktie gewinnt aktuell 2,20 Prozent auf 30,16 Dollar.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)

z.Z. bei 33$
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19.05.08 22:11:24
Hybrid Technologies, Inc.

OTC Bulletin Board: HYBR


May 19, 2008 07:30 ETHybrid Technologies, Inc. (OTCBB:HYBR) Gets Worldwide Attention as Lithium Powered Vehicles Are Featured in Segment by Multimedia International News Broadcaster, Voice of America

Hybrid Technologies' All Electric Vehicles Get Worldwide Exposure in Broadcast Produced by Voice of America for Asian Markets

MOORESVILLE, NORTH CAROLINA--(Marketwire - May 19, 2008) - Hybrid Technologies, Inc. (OTCBB:HYBR) (www.hybridtechnologies.com), emerging leaders in the development and marketing of lithium-powered products worldwide, is proud to showcase their full line of all-electric vehicles to the world during a segment produced by Voice of America's international news broadcast.

Hybrid Technologies' full line of emission-free vehicles and their Mooresville, North Carolina Research and Development facility were highlighted in the episode to be aired in key Asian markets. During the 7-minute segment, producers examined the company's latest developments and advances in lithium power technology.

Click here for additional detailed press release: http://www.hybridtechnologies.com/20080519

Voice of America broadcasts more than 1,000 hours of news, information, educational, and cultural programming every week to an estimated worldwide audience of more than 115 million people.

Forward-Looking Statement: This press release may include forward-looking statements within the meaning of Section 27A of the Securities Act of 1933 and Section 21E of the Securities Exchange Act of 1934. These statements are based on the Company's current expectations as to future events. However, the forward-looking events and circumstances discussed in this press release might not occur, and actual results could differ.

... die ultimativen Suchwörter sind:

>>Batter(ie;y)
>>Lithium
Hybrid

bei Finanznachrichten ... :yawn:
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19.05.08 23:31:39
Sorry Teecee wenn ich mal kurz auf Ocean Power zurückkomme!

Ocean Power Technologies and Griffin Energy Sign Joint Development Agreement for Western Australian Wave Power Station

http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=155437&p=irol-ne…

Viele Grüße von der Insel,
Jana :)
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20.05.08 18:10:17
... welche Insel (Kontinent) ??? ... das Wetter wird auch hier schön werden ... :look: ... bis Okt. zu nmindest ... :mad:



19.05.08 [urlOcean Power Technologies (OPTT) gehen Joint Venture mit Australischen Energieversorger ein]http://www.nasdaq-stocks.de/html/ocean_power_technologies.htm[/url]

Der Wellenkraftwerkhersteller Ocean Power Technologies hat mit dem Australischen Energieversorger Griffin Energy Pty Ltd. eine Kooperation für die Entwicklung eines Wellenkraftwerkprojektes. Beide Unternehmen wollen vor der Westaustralischen Küste ein Wellenkraftwerk mit einer Kapazität von 10MW installieren, das später auf bis zu 100MW ausgebaut werden kann. Griffin Energy Pty Ltd, die einen Großteil der nötigen Investitionen in das geplante Projekt übernehmen, gehört mit zu den führenden Energieversorgern in Australien, und hat sich vor allem auf die alternative und umweltfreundliche Energiegewinnung spezialisiert.
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17.03.08 Ocean Power Technologies kann im 3.Quartal 08 seinen Umsatz um +114% auf 1,4Mio. USD steigern. Gleichzeitig kletterte der Nettoverlust deutlich auf 4Mio. USD (0,39/Aktie).
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HANDELSBLATT, Dienstag, 20. Mai 2008, 09:09 Uhr
Elektro-Autos


Marathonlauf um das beste Batteriesystem

Von Martin-W. Buchenau und Mark C. Schneider

Sie sind das Herzstück der Hybridfahrzeuge: Batterien. Ihre Weiterentwicklung entscheidet über den Erfolg der Modelle. Der Kampf unter den Zulieferern um die beste Technologie ist längst entbrannt. Die Amerikaner fahren vorweg - noch.

STUTTGART/DÜSSELDORF. Im Wettlauf um die beste Batterie haben sich längst Allianzen formiert: Der US-Hersteller General Motors arbeitet mit dem Hannoveraner Zulieferer Continental zusammen, Volkswagens Tochter Audi mit dem japanischen Elektronikkonzern Sanyo. Renaults japanischer Partner Nissan will gemeinsam mit dem Elektronikkonzern NEC im kommenden Jahr mit der Massenfertigung von Lithium-Ionen-Batterien für umweltfreundlichere Autos beginnen. "Die Elektronik-Kompetenz liegt ganz klar bei den Zulieferern. Der Kampf zwischen ihnen um die Vormachtstellung bei der Lithium-Ionen-Technologie ist voll entbrannt", sagt Christoph Schindler, Automobilexperte des Beratungsunternehmens BBK Europe.



Wie schnell der Elektro- den Verbrennungsmotor teilweise oder gar ganz ersetzen wird, hängt indes vor allem von der Leistungsfähigkeit und der Sicherheit der Batterien ab. Egal ob zunächst als Hybridvariante, die Verbrennungs- und Elektroantrieb kombiniert, als Elektroauto mit kleinerem Verbrennungsmotor, der als Stromgenerator dient, oder als reines Elektroauto - die Batterie und ihre Steuerung sind die Schlüsseltechnologie, die weiterentwickelt werden muss. Das Rennen von Herstellern und Zulieferern um sie ist in vollem Gange. Die deutschen Hersteller hinken bei der aktuellen Batteriengeneration hinterher - und das bei einer ehemals deutschen Domäne. Autobatterien wurden hierzulande über Jahre stiefmütterlich als austauschbares Standardteil im Automobilbau behandelt. Namhafte Firmen wie Varta sind längst in ausländischer Hand. Jetzt kommt der Batterietechnik eine noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehaltene Bedeutung zu. Ihre Leistung entscheidet in Zukunft über Geschwindigkeit und Reichweite der Autos.

Allerdings hat die Technologie der heute favorisierten Lithium-Ionen-Variante wenig mit den Bleibatterien vergangener Jahre gemein. Die Vorteile der Lithium-Ionen-Akkus liegen für die Hersteller auf der Hand: Die Energiedichte ist fünfmal größer als bei herkömmlichen Batterien. Entsprechend sind sie kleiner und leichter. Zudem ermöglichen sie größere Reichweiten.

"Das Rennen um die beste Batterie für den Elektrobetrieb ist kein Sprint, das ist ein Marathon oder gar Triathlon", sagt Bernd Bohr, Chef der Automobilsparte des weltgrößten Zulieferers Bosch. Die Schwaben wollen in die Batterieproduktion einsteigen. "Bei der nächsten Generation , wenn es ernst wird, sind wir dabei", sagt Bosch-Forschungschef Siegfried Dais. Bislang konzentrierten sich die Stuttgarter auf das Energiemanagement wie in der 2009 auf den Markt kommenden Hybridversion des Geländewagens Porsche Cayenne. Branchenexperten sehen Anbieter vorn, die Batterien und Komponenten aus einer Hand anbieten. Bosch-Chef Franz Fehrenbach kündigte entscheidende Schritte für die nächsten Wochen an. Als möglicher Partner gilt der Chemieriese BASF.

Noch fahren die Amerikaner bei der neuen Technologie vorweg: Mitte 2009 bringt Mercedes Benz sein Flaggschiff S-Klasse als erstes Serienauto mit Hybridantrieb auf Lithium-Ionen-Basis auf den Markt - das Energiemanagement stammt von Continental, die Batterien werden allerdings vom US-Zulieferer Johnson Controls produziert. Die Amerikaner haben Anfang des Jahres die erste Lithium-Ionen-Serienfabrikation in Frankreich gestartet.

Verschiedene Ansätze der Autobauer und vorerst geringe Stückzahlen machen Entwicklung und Produktion von Elektrosystemen für die Zulieferer zu einem Kostenproblem. Continental konzipiert einen skalierbaren Baukasten, mit dem das Unternehmen gut 80 Prozent der Nachfrage abdecken will. Die Niedersachsen sehen den Schwerpunkt im Gegensatz zum Rivalen Bosch in der Systemintegration - und wollen die Batterietechnik weiter zukaufen.
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20.05.08 18:51:51
[urlIntelligente Superbatterie]http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Eon-Innovation;art129,2534123

Der Konzern Eon fördert innovative Projekte. Dabei können auch Wolken eine Vorbildfunktion übernehmen.
[/url]

KATJA REIMANN
20.5.2008 0:00 Uhr

BERLIN - Je mehr eine Wolke am Himmel sich ausdehnt, desto mehr Energie kann sie speichern. Dieses Prinzip haben sich Ingenieure aus Großbritannien, genauer, aus Nottingham, für ihre neueste Entwicklung abgeschaut: Sie wollen in Küstennähe große flexible Beutel auf dem Meeresboden befestigen, die sich die Wellenbewegungen zunutze machen und Energie in Form von Druckluft speichern sollen. Die so gewonnene Energie könnte zur Stromgewinnung genutzt werden. Denn, so die Idee, Meereswellen rollen immer, können also auch immer Energie und Strom produzieren – anders als Wind, der auch abflauen kann.

hoher und niedriger luftdruck in gleicher höhe ... funktioniert aber bei wasser nicht oder ... :rolleyes:

.. wenn einer kaputt gehen sollte gibt es einen riesen furtz ... :keks: ... je tiefer der beutel desto höher der druck(oder kleinerer sack) .. desto lauter der furtz ... :rolleyes:

:rolleyes: ... man hat am meeresgrund zwischen den windparks & co so genannte druckluftspeichersäcke etc. ... das wäre gut ... :yawn:

Von ihrem Konzept konnten die Ingenieure den Düsseldorfer Energiekonzern Eon überzeugen, der die „Energy Bags“ am Montag in der Nordrhein-Westfälischen Landesvertretung in Berlin mit dem erstmals vergebenen Research Award ausgezeichnet hat. Den Award und die Fördersumme von insgesamt sechs Millionen Euro teilen sich die Erfinder der Unterwasser-Speicherbeutel mit neun weiteren innovativen europäischen Projekten. In einer Fachausstellung wurden die Gewinner am Montag in Berlin präsentiert.

Insgesamt 50 Projekte aus elf verschiedenen Ländern hatten sich im vergangenen Jahr für die Eon Forschungsinitiative beworben, die unter dem Motto „Energiespeicherung“ stand.

Alle Anträge ließ Eon laut eigenen Angaben von internen Experten und externen Wissenschaftlern prüfen. Der Konzern beabsichtigt, verschiedenste Forschungsvorhaben in den nächsten zehn Jahren mit rund 60 Millionen Euro zu fördern, betonte allerdings, dass es sich beim Research Award keinesfalls um Auftragsforschung handele. „Die gefundenen Ergebnisse bleiben im Eigentum der Forscher.“ Energie aus alternativen Quellen wie Wind oder Wasser speichern und bei Bedarf abrufen zu können sei wichtig, um zukünftig den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erhöhen.

Unter den kreativen Erfindungen sind auch solche, die glatt aus Agentenfilmen stammen könnten. Zum Beispiel eine neue Superbatterie mit unglaublich großer Speicherkapazität und einer Schnittstelle für intelligente Stromnetze oder ein Elektrofahrzeug aus Schottland, das Strom erzeugen kann. Das kleine Auto saugt nicht nur Strom aus dem Netz, sondern kann solchen auch selbst einspeisen. Die Batterien des Wagens sollen als lokale Energiespeicher dienen können.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.05.2008)
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21.05.08 18:34:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.135.608 von teecee1 am 20.05.08 18:10:17.. welche Insel (Kontinent) ???

Das sonnige UK ;). Etwas weiter südlich von den roten Meeresschlangen

http://www.pelamiswave.com/content.php?id=142

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25.05.08 20:22:15
Nessi auf Abwegen ... :look:

Auto: Deutsche Hersteller und Zulieferer punkten bei Hybridantrieben mit Ideen - Effizienzpaket reduziert kräftig den Kraftstoffverbrauch
Deutsche Hybridautos rollen an


[urlVDI nachrichten]http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=2&id=38689&source=rubrik[/url], Düsseldorf, 23. 5. 08, wop - Mit hybridisierten Antrieben lässt sich der Kraftstoffverbrauch reduzieren - speziell im Stadtverkehr, wie Toyota und Honda mit "Voll-" bzw. "Mild-Hybridautos" belegen. In Kürze starten die ersten deutschen Pkw mit Hybridantrieb. Man muss laut BMW-Chef-Norbert Reithofer nicht als erster eine Lösung parat haben, wenn man aber damit "in den Markt geht, muss es die beste sein". Zulieferer wie Continental, ZF und Bosch sind maßgeblich an den Entwicklungen beteiligt. (...)

(...) Weltweit liefern sich mehrere Konsortien einen Wettlauf, wer die Li-Ionen-Technik als Erster auf die Straße bringt. Die Batterien haben eine deutlich höhere Energiedichte als Nickel-Metall-Hydrid-Akkus und ermöglichen somit unter anderem größere elektrische Reichweiten. Hybrid-Pionier Toyota wollte ebenfalls ab 2009 auf Li-Ionen-Akkus setzen, musste den Start aber wegen ungelöster Fragen abblasen.

23.05.2008 16:13
Presse: Toyota und Matsushita Electric investieren 70 Mrd. JPY in Batterie-Werke

Toyota (aktiencheck.de AG) - Der japanische Automobilkonzern Toyota Motor Corp. (ISIN JP3633400001 (News)/ WKN 853510) und die Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. (ISIN JP3866800000 (News)/ WKN 853666), der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik, planen laut einem Pressebericht den Bau von zwei Batterie-Werken für Hybridfahrzeuge.

Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Freitag berichtet, wollen beide Partner die Kapazität für derartige Batterien bis 2011 auf rund 1 Million Einheiten jährlich verdoppeln. In den Neubau und die Erweiterung einer bereits bestehenden Anlage werde das gemeinsame Joint Venture Panasonic EV Energy Co. rund 70 Mrd. Japanische Yen (JPY) investieren.

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Auto: Experten rechnen mit Durchbruch bei Elektrofahrzeugen - Fehlen lokaler Emissionen ist ein Vorteil
Pkw mit Elektroantrieb nehmen Fahrt auf


VDI nachrichten, Düsseldorf, 23. 5. 08, wop - Erste Serienfertigungen leistungsfähiger Lithium-Ionen-Batterien elektrisieren die Autobranche. Denn durch sie rückt die Vorstellung emissionsfreier Mobilität in greifbare Nähe. Unterschiedliche Hersteller kündigen Elektrofahrzeuge an. Marktbeobachter erwarten "branchenunüblich schnelle Einführung".

Seit einigen Monaten leben weltweit mehr Menschen in Städten als in ländlichen Regionen. Manchem Ballungsraum bleibt buchstäblich die Luft weg. Mit dem Bevölkerungszuwachs schwillt der Verkehr an und verursacht oft unerträgliche Abgas- und Lärmemissionen.

Fast zeitgleich kommt nun eine Technik zur Marktreife, die individuelle Mobilität ohne (lokale) Emissionen in greifbare Nähe rückt. Unterschiedliche Hersteller melden einen Durchbruch bei Lithium-Ionen(Li-Ionen)-Batterien für Fahrzeuge. Das französisch-amerikanische Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft hat Anfang 2008 die weltweit erste Fabrik für die neuartigen Energiespeicher in Betrieb genommen. Continental plant den Produktionsstart ebenfalls noch in diesem Jahr und in Japan steht er bei Panasonic, NEC und Sanyo bevor. Zusätzlich treiben Autozulieferer wie Bosch und Ricardo sowie diverse Technologieunternehmen in den USA, Europa und Asien die Entwicklung von Li-Ionen-Batterien voran.

Li-Ionen-Akkus können mehr als doppelt so viel Energie (150 Wh/kg) speichern wie die bisher in Hybridautos eingesetzte Nickelmetall-Hydrid-Batterien (70 Wh/kg). Das erlaubt pendlertaugliche elektrische Reichweiten, bei Fahrleistungen, die denen von Verbrennungsmotoren gleichen.

Die Batterien haben nicht nur das Zeug, städtischen Individualverkehr zu elektrisieren. Sie versetzen schon heute die Macher der Autobranche in Hochspannung. Plötzlich erscheinen rein elektrische Fahrzeuge eine sinnvolle Alternative zur Brennstoffzelle. Auch Hybride können einen Gutteil ihres Strombedarfs aus der Steckdose beziehen. Toyota plant den Serienstart so eines "Plug-in-Hybrid" für das Jahr 2010.

Anders als beim Prius sind die Japaner diesmal einer unter vielen, und gegenüber den Ankündigungen der Konkurrenz erscheint ihr Konzept fast bieder. Mitsubishi will Ende 2009 mit dem i-EV ein reines Elektroauto auf den japanischen Markt bringen, der Verkaufsstart in Europa und den USA soll später folgen.

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kündigte unlängst an, VW werde bis 2010 ein Elektroauto präsentieren und plane, "als erster Hersteller eine abgasfreie, sichere und bezahlbare Großserienlösung zu bieten". Opel will ab 2011 zwei Modelle mit Elektroantrieb anbieten und BMW entscheidet laut Ankündigung von Vorstandschef Norbert Reithofer auf der Hauptversammlung Anfang Mai "noch dieses Jahr über ein Elektroauto".

Heute würden moderne Li-Ionen Batterien es erlauben, einen Elektroantrieb und Fahrfreude zu verbinden. Aufgrund der limitierten Reichweite eigneten sich solche Fahrzeuge insbesondere für Ballungsräume, erklärte BMW-Chef Reithofer den Aktionären.

Welches Format die Ballungsräume haben dürfen, hängt von den Konzepten ab. General Motors (Opel) plant eine Elektroautoplattform mit Li-Ionen-Batterie, die Strom aus der Steckdose beziehen soll. Um die Reichweite zu erhöhen, sollen bei Bedarf wahlweise eine Brennstoffzelle oder kleiner Verbrennungsmotor Strom produzieren.

Renault/Nissan setzt auf ein flächendeckendes Netz von Ladestationen. Dieses will das mit reichlich Risikokapital ausgestattete US Start-up "Project Better Place" zunächst in Israel und Dänemark aufbauen. Die Idee: Autofahrer sollen ihre leeren Li-Ionen-Akkus an den Ladestationen gegen gefüllte tauschen. Die Austausch-Akkus wird die japanische NEC Group liefern. In Dänemark ist zudem der Energieversorger Dong Energy an Bord.

Charme hat das Ganze vor dem Hintergrund, dass Energiespeicher für volatile erneuerbare Energien gesucht werden. Mit Wind- und Sonnenenergie wird die Vision emissionsfreier Individualmobilität real. Und das mit hoher Effizienz. "Energetisch", so rechnen die Experten des privaten Forschungs- und Entwicklungszentrums AkaSol e.V. aus Darmstadt vor, "sind batterieelektrische Fahrzeuge etwa dreimal effizienter als solche mit den viel beschworenen Brennstoffzellen".

Es wächst die Zuversicht, dass Elektrofahrzeuge mit Li-Ionen-Technik schnell aus der Nische fahren werden. "Branchenkenner erwarten den schnellsten Innovations- und Markteinführungszyklus der Automobilgeschichte", schreiben die beiden Beratungsbüros Perraudin Konzept (Hannover) und Warnstorf & Partner Consulting (Bremerhaven) in einer aktuellen Studie.

Die auf Fragen nachhaltiger Mobilität spezialisierten norddeutschen Berater haben unter knapp 200 (Hochschul-)Forschungsinstituten, Entwicklungs- und Planungsbüros, Verbänden und Unternehmen sowie 150 Fachmessebesuchern und 250 Privatpersonen ein einhelliges Meinungsbild ermittelt: "Fast alle befragten Akteure gehen davon aus, dass nicht Hybridfahrzeuge, sondern batteriegeführte Elektrofahrzeuge in der Individualmobilität das Rennen machen werden."

Ab 2010 rechnet das Gros der Befragten mit Serienproduktion von E-Autos in beachtlichen Stückzahlen, breite Marktpräsenz erscheine schon in zehn Jahren möglich. "Brennstoffzellenfahrzeuge spielen bis dahin nach einhelliger Meinung keine Rolle", erklärt Luc Perraudin, Co-Autor der Studie.

... wenn die auf den Markt kommen, was macht dann der Ölpreis ... :rolleyes: ... ist das jetzt sein letztes aufbäumen und bei 200$ im Jahr 2010 endlich Schluß ... :rolleyes:

Parallelhybride sieht die Mehrheit als Übergangstechnologie zu reinen Elektrofahrzeugen - ihr komplexer Antrieb sei zu teuer, zu schwer und biete allenfalls begrenztes Potenzial zum Klimaschutz. Vor diesem Hintergrund wünschen 61 % der Befragten eine vorrangig staatliche Forschungsförderung für Elektroautos, gegenüber 14 % für verstärkte Hybridforschung und 25 % für E-Mobile mit Brennstoffzellen.

"Es ist Konsens unter Vertretern der Autokonzerne und der meist mittelständischen Elektrofahrzeughersteller weltweit, dass die Einführung reiner Elektrofahrzeuge auf breiter Fläche bevorsteht", heißt es in der Studie. Begründung: Technisch seien die Voraussetzungen weitgehend erfüllt, die Versorgung sei unproblematisch und E-Mobile hätten klare Vorteile bei Klimaschutz und Abgasnormen.

P. TRECHOW/WOP

VW will bis 2010 ein Elektroauto präsentieren
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[urlDossier]http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Honda%2520Markt%2520Billig%2520Hybrid/358268.html Honda baut den Volkshybrid[/url]von Kristina Spiller (Hamburg)

Der japanische Hersteller Honda will Hybridautos mit einem neuen Billigmodell zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen. Der fünftürige Wagen mit Elektro- und Benzinmotor soll ab Anfang 2009 in Europa, Japan und Nordamerika verkauft werden, wie Konzernchef Takeo Fukui ankündigte. (...)
Avatar
25.05.08 23:24:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.168.244 von teecee1 am 25.05.08 20:22:15Ich kenne nun OPT schon seit einigen Jahren, habe aber noch bisher noch nie eine so konstruktive Diskussion wie die folgende gelesen:

http://seekingalpha.com/article/75048-green-energy-prospecti…

und weiterführend:

http://greenarrowinvestments.com/043008r1.aspx

Viel Spaß beim Lesen!
Avatar
27.05.08 20:29:42
Fraunhofer-Forscher speichern Energie im Stromnetz
Tags: Trends, Deutschland
Von: Lutz Poessneck
Dienstag, 27. Mai 2008


Energiespeicher im Stromnetz ist eines der Themen, das Fraunhofer-Forscher in den nächsten Jahren intensiv bearbeiten werden.

"Wir arbeiten daran, die Lieferung von Wind- und Sonnenenergie ebenso planbar zu machen wie die Energie aus konventionellen Kraftwerken", sagte Christian Dötsch, Leiter des Geschäftsfelds Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energiesysteme Umsicht in Oberhausen. Dabei habe man die gesamte Prozesskette der Energiespeicherung im Blick.

Dötsch: "Wissenschaftler aus acht Fraunhofer-Instituten bearbeiten die komplexen Systemlösungen: Beispiele sind neue Materialien für Energiespeicher, hybride Speicher, Entwicklungen in der Leistungselektronik, Energiemanagement und Integration von Speichern in das vorhandene Netz."

Es gebe verschiedene Technologien, um elektrische Energie zu speichern, aber keine könne alles. "Wir gehen von der jeweiligen Anwendung aus. Zum Beispiel arbeiten wir an Kurzzeitspeichern für schnelle Lastspitzen, an Langzeitspeichern und am Energiemanagement", sagte Dötsch.

Die Wissenschaftler möchten auch die Anzahl der 'Schattenkraftwerke' reduzieren, die notwendig sind, um die unregelmäßige Energielieferung von Windkraft und Solarenergie auszugleichen. Schattenkraftwerke sind konventionelle Kraftwerke, die die meiste Zeit des Jahres lediglich in Bereitschaft stehen.

Überschüssige Energie wird bisher vor allem in Pumpspeicherwerken gespeichert, die Wasser in hoch gelegene Reservoire pumpen. Bei Bedarf fließt das Wasser von dort durch Turbinen wieder talwärts. Energie lässt sich zudem in Druckluftspeichern vorhalten. Dazu wird Luft komprimiert und in unterirdischen Kavernen gespeichert. Die Experten versuchen jetzt, diese Technologie auch für kleinere Leistungen und unabhängig von Kavernen in dezentralen Mini-Druckluftspeichern zu nutzen. Diese können in der Nähe von Windparks installiert werden und Leistungsschwankungen ausgleichen.

Forschungsschwerpunkte sind zudem zwei, bisher nicht für große Leistung genutzte Technologien: Redoxflow- und Lithium-Batterien. Mit Redox-Flow-Batterien kann Energie langfristig über Stunden oder Tage und in großer Menge gespeichert werden. Sie bestehen aus zwei flüssigen Elektrolyten, die in Tanks lagern. Dort wird die Energie gespeichert. Die Umwandlung in Strom erfolgt in einem Redox-Flow-Stack, der im Aufbau einer Brennstoffzelle ähnelt. Die Wissenschaftler arbeiten daran, diese Technologie mit neuen Materialien effizienter und kostengünstiger zu machen.

Für kleine Einspeiser in netzfernen Gebieten – wie beispielsweise Solarmodule auf dem Haus – könnten in Zukunft die heute üblichen Bleibatterien durch Lithium-Batterien ersetzt werden. Solche kleinen Speicher kommen künftig auch in Elektroautos zum Einsatz. Die Idee ist, sie als mobile Speicher ins Netz zu integrieren. Diese Fahrzeuge beziehen ihre Energie aus dem Stromnetz und könnten kurzfristig bei Bedarf Energie wieder ins Netz einspeisen. Ein Ersatz für stationäre Speicher werden sie jedoch nicht. "Das ist eine von vielen Möglichkeiten, Energie zu speichern, die wir in unseren Projekten durchspielen", so Dötsch.

Eine Prognose, welche Speichertechnologien sich durchsetzen werden, sei nicht einfach, denn die Energieversorgung sei von vielen Randbedingungen abhängig. Dazu gehören die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die Besitzverhältnisse im deutschen Stromnetz, die Preisentwicklung bei Erdöl, Erdgas und Kohle sowie der Ausbau der erneuerbaren, fluktuierenden Energien.

"Auch wenn das 'Wann' schwer zu beantworten ist, das 'Wo' ist zu erkennen," sagte Dötsch. "Abgelegene Gebiete, die nicht ans Stromnetz angeschlossen werden, können schon in naher Zukunft von den Technologien profitieren. Danach folgen, wenn die Kosten sinken und der Bedarf steigt, die stationären Anwendungen im Netz."

... :rolleyes: ... wie funktioniert eine Kuckucksuhr, wenn man das Gewicht auf eine Tonne erhöht und dann im Turm der Windkraftanlage integriert ...:rolleyes: ... oder Bergseilbahn ... :rolleyes:

Dies ist übrigens das erste Aufwindkraftwerk aus dem 18. Jahrhundert.

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Tilgner-weihnachtspyramide.jpg[/url]
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01.06.08 21:24:10
Hawaii Governor reports talks with [urlBetter Place]http://www.projectbetterplace.com/[/url]
Posted May 22nd 2008 11:14AM by Marc Geller
Filed under: EV/Plug-in


On a local radio show, Hawaii's Governor Linda Lingle said the state is in discussions with Project Better Place. The California-based startup, in partnership with Renault, has already announced its intention to bring electric cars to Israel and Denmark. A little over one week ago ABG reported on San Francisco Mayor Gavin Newsom's interest entrepeneur Shai Agassi's project.

Raising Islands, a Hawaiian blog on science and environment, reports the Governor saying "We are also in discussions with the same organization. It's to create a society where you don't need to use oil or gasoline." The Hawaiian islands would seem a logical location for electric cars, given the islands' natural limitation on long distance driving and potential for abundant wind and solar electricity. Thanks to Simon for the tip.

[Source:Raising Islands]
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01.06.08 21:34:11
Energie: Regionalregierung will Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien voranbringen - Erfahrungen mit Öl- und Gasexploration sind nutzbar
Schottland setzt auf Wind und Wellen


VDI nachrichten, Düsseldorf, 30. 5. 08, mg - Schottland besitzt ein hohes Potenzial, um Strom aus Wind- sowie Meeres- und Wellenenergie zu erzeugen. Die schottische Regierung verfolgt deshalb ehrgeizige Ziele, um diese regenerativen Energien zu nutzen, wie David Roe, Energie-Experte von Scottish Development International, hier deutlich macht. An der Realisierung der Projekte sind oft auch deutsche Unternehmen beteiligt.

VDI nachrichten: Was macht Schottland im Energiesektor, speziell im Bereich ökologische Stromerzeugung, für Unternehmer attraktiv?

Roe: Sicherlich sind es mindestens zwei Faktoren, die hier zunächst zu nennen sind: Nämlich die Kombination aus unserer vorteilhaften geografischen Lage und den natürlichen Ressourcen plus unsere jahrzehntelange Erfahrung bei der Erdöl- und Gasexploration in der britischen Nordsee.

VDI nachrichten: Ihre Erfahrungen wollen Sie anderweitig nutzen?

Roe: Unsere Expertise und unsere Kompetenz aus dem klassischen Energiegeschäft bringen wir vor dem Hintergrund, dass ca. 25 % des europäischen Windenergiepotenzials sowie 25 % des europäischen Gezeitenpotenzials und 10 % der Wellenkraft Europas in Schottland beheimatet sind, nun auch verstärkt in das Segment der erneuerbaren Energiequellen ein.

VDI nachrichten: Was sind dabei die aktuellen Wachstumstreiber und welche Ziele verfolgt Schottland bei der ökologischen Stromerzeugung?

Roe: Die Europäische Union hat bekanntlich das Ziel ausgegeben, den Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergie auf 20 % bis zum Jahr 2020 auszubauen. In Schottland werden bereits heute mehr als 20 % des elektrischen Stroms aus nachhaltigen Quellen gewonnen, nämlich fast 11 % durch Wasserkraft und ca. 10 % durch Windkraft. Und hier verfolgt die schottische Regierung ehrgeizige Ziele: Bis 2011 wollen wir bereits 31 % des Stroms aus Wind-, Meeres- und Biomasseenergie generieren, bis 2020 sollen es gar 50 % sein. Seien Sie versichert: Dies sind keineswegs unrealistische Zahlen.

VDI nachrichten: Können Sie Beispiele von Beteiligungen deutscher Firmen an aktuellen Projekten in Schottland nennen?

Roe: Der Festland-Windpark Whitelee südlich von Glasgow wird nächstes Jahr fertiggestellt. Er ist mit einer voraussichtlichen Leistung von 322 MW der größte Windpark Europas. Siemens lieferte hierfür im vergangenen Jahr 140 Windturbinen mit rund 350 Mio. € Investitionsvolumen. Einer der größten Offshore-Windparks Großbritanniens, Robin Rigg, wird derzeit in schottischen Gewässern gebaut. E.on ist mit dem Bau von 60 Windkraftanlagen daran beteiligt. Diese werden ab Frühjahr 2009 eine Gesamtleistung von circa 180 MW erbringen. Es ist geplant, dass hier jährlich rund 550 Mio. kWh Strom produziert werden - dies deckt den durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 150 000 Haushalten. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung werden damit jährlich rund 230 000 t CO2 eingespart. Die Gesamtinvestitionen für den Windpark liegen bei rund 500 Mio. €. Übrigens ist auch Repower an einer aktuellen schottisch-deutschen Kollaboration beteiligt und liefert Turbinen für die Windanlagen des Offshore-Windkraftprojekts Beatrice an der schottischen Ostküste.

VDI nachrichten: Können Sie uns noch etwas zu den volkswirtschaftlichen Kennzahlen sagen? Wie ist die Stoßrichtung der schottischen Regionalregierung?

Roe: Wir haben im März 2008 den Titel ¿Europäischer Zukunftsstandort Nummer 1¿ sowie im letzten Jahr die Auszeichnungen ¿Beste Wirtschaftsregion in Großbritannien¿ und ¿Europäische Region mit den besten Arbeitskräften¿ erhalten. Wir verstehen uns als ein kleines, flexibles Land mit einem sehr guten Universitäts-, Bildungs- und F&E-System, das eine erfolgreiche Neuausrichtung vollzogen hat. Sie finden in Schottland eine ausgeprägte Kollaborations- und Innovationskultur in Industrie und Wissenschaft.

Der schottische Energiesektor ist bezogen auf die Gesamtpopulation in Schottland sehr groß und bietet mehr als 110 000 Arbeitsplätze. Der Sektor wird auf ein Volumen von circa 9 Mrd. € (7,4 Mrd. Pfund) im Jahr geschätzt.

VDI nachrichten: Inwiefern unterstützt die Organisation Scottish Development International solche Unternehmen, die sich in Schottland engagieren möchten?

Roe: Wir sind eine regierungseigene Wirtschaftsförderungsagentur. Wir verstehen uns als erste Anlaufstelle für ausländische Investoren und beraten diese kostenfrei bei allen standortrelevanten Fragen. Dies beinhaltet zum Beispiel die Bereitstellung von Markt- und Standortinformationen oder die Beratung zu Fragen des Steuer- und Arbeitsrechts, zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, zu Fördermöglichkeiten oder Absatzchancen. Wichtig ist uns, dass wir internationalen Firmen entsprechende Ideen und Kontakte für Kooperationsmöglichkeiten und Joint Ventures mit schottischen Unternehmen geben können. In Deutschland sind wir mit einem Büro in Düsseldorf vertreten. RP
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02.06.08 20:18:44
HANDELSBLATT, Montag, 2. Juni 2008, 15:37 Uhr
„Es braucht noch ein bisschen Arbeit“


Neil Young will die Welt mit Elektroauto verändern

Was Rockstar Neil Young mit seinen Songs nicht gelungen ist, will er nun in der Autowerkstatt nachholen: die Welt verändern.

ap DÜSSELDORF. Der renommierte Autotüftler Jonathan Goodwin soll ihm dabei helfen, einen neuen und serientauglichen Batterieantrieb für sein Lincoln Continental Cabrio aus dem Jahr 1959 zu entwickeln. „Jonathan und dieses Auto werden Geschichte schreiben. Wir werden die Welt verändern“, sagte Young der Zeitung „The Wichita Eagle“.

Bislang hat Young rund 120.000 Dollar (77.000 Euro) in das Projekt gesteckt. Zu einer ersten Testfahrt - ganze 19 Kilometer lang - hat es schon gereicht: „Die Beschleunigung war unglaublich“. Das Auto sei fast geräuschlos über die Straße geschwebt, sagte der 62-jährige Young. Doch Goodwin räumte ein: „Es braucht noch ein bisschen Arbeit.“
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Continental steigt bei japanischem Batteriespezialist Enax ein
02.06 15:54

REGENSBURG ([urlAWP International]http://www.cash.ch/news/story/450/176981/40/40[/url]) - Der Autozulieferer Continental steigt beim japanischen Lithium-Ionen Spezialisten [urlEnax]http://www.enax.jp/home.html[/url] ein. Conti habe einen Anteil von 16 Prozent erworben, teilte das Unternehmen am Montag in Regensburg mit. Zudem hätten beide Partner eine Kooperation zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Zellen speziell für zukünftige Hybrid- und Elektroantriebe in Automobilen vereinbart.

Ziel sei es Sicherheit, Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien verbessert werden, hiess es. Enax sei ein ausgewiesener Technologiespezialist auf diesem Gebiet und verfüge über mehr als zehn Jahre Erfahrung mit Lithium-Ionen-Zellen für den Einsatz in Autos.

Gegründet wurde Enax 1996. Das Unternehmen produziert den Angaben zufolge in Japan und China und beschäftigt 80 Mitarbeiter. 2006 lag der Umsatz bei 10,5 Millionen US-Dollar./fj/stw

... die anteile könnten von degussa kommen ... :rolleyes:

Degussa and ENAX Set up JV for Lithium-Ion Batteries in China
29 June 2005

[urlgreencarcongress.com/]http://www.greencarcongress.com/2005/06/degussa_and_ena.html[/url]
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02.06.08 20:25:37
Superlattice Power, Inc.

OTC Bulletin Board: [urlSLAT]http://www.marketwire.com/mw/stock.jsp?Ticker=SLAT
[/url]

Superlattice Power Inc. (OTCBB:SLAT) Developers of New "Superlattice Structure" Lithium Battery Capable of Increasing Drive Ranges in Excess of 200 Miles

Superlattice Power Successfully Conducts Research on Lithium Power to Extend Electric-Vehicle Mileage Capacity.

MOORESVILLE, NORTH CAROLINA--(Marketwire - June 2, 2008) - Superlattice Power, Inc. (OTCBB:[urlSLAT]http://aktien.wallstreet-online.de/1353266.html[/url])(bei WO), www.superlatticepower.com, emerging leader in the development and marketing of the next generation of lithium-powered batteries worldwide, announces a successful move toward development of a new cathode material which will be incorporated to a Lithium Ion Polymer battery that significantly increases operating voltage range and energy density.

The company's new Lithium Ion Polymer battery consists of a new cathode material with a "Superlattice Structure" allowing electric vehicles to be driven over 200 miles compared to the current 120 to 140 mile range and operates at a wide voltage range of 4.3V to 2V. The pure material was produced in-house and has been synthesized at an industrial scale.

To view detailed press release including latest developments click: http://www.superlatticepower.com/20080602

Dr. Surajit Sengupta, Director of Battery R&D, states: "Our objective is to create the next generation of Lithium Ion Polymer battery that is environmentally non-toxic, safe, less expensive and more powerful."
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02.06.08 21:35:14
Vollständig recycelbares Elektroauto präsentiert
City-Gefährt wird über Steckdose oder Solarzellen mit Strom versorgt



Phylla soll 2010 in Produktion gehen (Foto: fiatgroup.com)

... Recyclingindustrie in Italien ... :rolleyes:

Turin (pte/27.05.2008/11:25) - Im Piemont ist mit dem "Phylla" ein Elekrofahrzeug vorgestellt worden, das als emissionsfrei und vollständig recycelbar konzipiert ist. Das City-Auto wurde in Kooperation von Regierungsstellen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen aus verschiedenen Branchen entworfen. Darunter finden sich der Autobauer Fiat http://www.fiatgroup.com, das Turiner Polytechnikum http://www.polito.it , der Biokunststoffhersteller Novamont http://www.novamont.com sowie die Landesregierung des Piemont, zwei internationale Designerinstitute und mehrere Industriefirmen.

Phylla - das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Blatt" - ist 2,99 Meter lang und 750 Kilogramm schwer. Das Fahrzeug hat einen aus Aluminium gefertigten Rahmen, die Karosserie besteht aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Wegen der auf den Außenflächen integrierten Photovoltaikmodule und der aufladbaren Batterien gilt das für den Stadtverkehr gedachte Ökofahrzeug als besonders umweltfreundlich. Bei entsprechender Ausstattung kann es auch mit einem Wasserstoffmotor betrieben werden. Die Reichweite beträgt mit Lithium-Ionen-Batterien 145 Kilometer und bei Lithium-Polimer-Batterien 220 Kilometer. Mit dem photovoltaisch gewonnenen Strom können zwölf bis 18 Kilometer pro Tag gefahren werden. In sechs Sekunden beschleunigt Phylla von Null auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern.

"An den Betriebskosten gemessen ist der Phylla zehn Mal günstiger als ein vergleichbarer Benziner", erklärt Fiat-Entwicklungschef Nervio Di Giusto. "Das Fahrzeug kann je nach Batterietyp in vier bis fünf Stunden über eine normale Steckdose aufgeladen werden. Was das Projekt so einzigartig macht, ist seine nicht-hierarchische Struktur, bei der eine Vielfalt an spezifischem Fachwissen aus Forschung, künstlerischer Gestaltung und industrieller Fertigung gebündelt wird." Das viersitzige City-Auto kann auch als Transport- oder Sonderfahrzeug genutzt werden. Als erstes soll es auf dem Turiner Flughafen Caselle eingesetzt werden. Mit dem Beginn der Serienproduktion wird für das Jahr 2010 gerechnet. Das Entwicklungsprogramm, das einen Investitionsaufwand von 1,2 Mio. Euro erfordert hat, ist vollständig von der Landesregierung des Piemont finanziert worden. (Ende)
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04.06.08 16:00:45
Beitrag Nr. 100 ()
ontakt:
Carole Jacques
Lux Research, Inc.
(646) 649-9585
carole.jacques @ luxresearchinc.com

Das $ 41 Mrd. Energiespeicher MARKT:
Die nächste große Energie-Investitionen


Lux Research Bericht prognostiziert Wachstum bis zu $ 64 Milliarden im Jahr 2012, sondern Marktteilnehmer Kampf
mit einem komplexen Markt

New York, NY - 29. Mai 2008 - Aus der Mobiltelefone, die von 3,3 Milliarden
Menschen, die eine halbe Million Hybrid-Elektro-Fahrzeuge verkauft im vergangenen Jahr die Welt läuft
auf Energiespeicherung Technologien - die Batterien, Kondensatoren und andere Geräte
spielen eine versteckte, vitale Rolle in der Energiewirtschaft. Energiespeicherung ist als Zeichen
die nächste große Investition Bereich Energie: Venture Capital im Bereich wuchs um 74%
$ 709 Millionen in 2007. Aber ein komplexer Markt mit vielen konkurrierenden Technologien
Herausforderung wird Firmen, die darauf abzielen einfachen Routen zum Erfolg, nach einem neuen Bericht
Lux Research aus dem Titel "Alternative Power und Energie-Speicher-State of the
Market Q2 2008: Making Sense of the Next Big Thing ".

"Energy Storage ist fragmentiert, weil es sich auf eine breite Palette von Technologien --
von Batterien zu Schwungräder zu Druckluft-Systeme - das Spiel in mehrere
Marktsegmente ", sagte Ying Wu, Senior Analyst bei Lux Research und wichtigsten
Autor des Berichts. "Aber der Preis für das Unternehmen erfolgreich ist enorm:
Der Markt wird ein Wachstum von 55% über die nächsten fünf Jahre. "

Um sinnvoll über die Energiespeicherung Gelegenheit, Lux Research studierte Bereich
aus zwei Perspektiven - Analyse von sieben Energiespeicher Märkte, wie
"Transport" und "Consumer Electronics", auf der einen Seite, und fünf-Technologie
Variationen - von Batterien zu Energy Harvesting-Geräte - auf der anderen Seite. Der
Team-Methodik kombiniert Experten-Interviews mit erschöpfende sekundären
Forschung und strenge quantitative Modellierung. Bericht Highlights gehören:

• Der Transport Energiespeicher Markt wachsen wird von $ 12,9 Mrd. letzten
Jahr auf 19,9 Mrd. $ im Jahr 2012, das stärkste Wachstum aller sieben Märkte
studierte - hauptsächlich getrieben durch Licht Elektrofahrzeug Sendungen steigt aus
rund 500000 auf fast drei Millionen neue Plug-in Hybrid-und reinen
Elektrofahrzeuge entstehen. NiMH-und Li-Ionen-Batterien werden im Mittelpunkt Bühne
in diesem Markt, profitieren Unternehmen wie Matsushita Electric und LG
Chem.

• Brennstoffzellen wieder von den Toten. Kommerzielle Umsatz ansteigen wird von $ 92
Millionen in 2007 auf $ 1,8 Milliarden im Jahr 2012, was fast ausschließlich durch neue
Anwendungen im Wohn-Kraft-Wärme-Kopplung und
dezentrale Erzeugungsanlagen Einsätze - nicht Transport oder der Verbraucher
Elektronik. Annahme der beiden Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen
(PEMFC) und Solid Oxide-Brennstoffzellen (SOFC) wird das Wachstum für Gruppenleiter
wie Ballard Power Systems und Keramik Fuel Cells.

• Bulk-Energiespeicher für Versorgungsunternehmen - Verlagerung großer Mengen von Energie aus
Überkapazitäten Zeiten bis zum Erreichen der maximalen Nutzung Zeiten - präsentiert die größten
potentielle Möglichkeit, alle Märkte untersucht: Wenn sogar 10% der installierten Windkraft
Kraftwerken angenommen groß angelegte Energiespeicher, der Markt hätte treffen
$ 50 Milliarden. Allerdings Versorgungsunternehmen "Risiko-Aversion und lange Vorlauf -
Zyklen wird stark begrenzen Marktgröße bis 2012 auf nur $ 600 Millionen.

• Nach der Eroberung der Consumer Electronics Markt, Lithium-Ionen-Batterien werden
machen ähnliche erobert die portable und Transport Märkte - Der Weg
von $ 6,8 Milliarden Umsatz im Jahr 2007 auf 16,9 Mrd. $ im Jahr 2012. Nickel-Metallhydrid
Hydrid-und Nickel-Cadmium-Technologien werden fast vollständig vernichtet
in der Unterhaltungselektronik.

• Finanzierung der Aktivitäten haben schwoll in der Energiespeicherung: 2007 gab es den größten
Niveau der Venture-Capital-Ausgaben auf dem neuesten Stand und ein Wiederaufleben von Börsengängen.
Erwartete Börsengänge von Firmen wie A123Systems fahren Venture
Kapital, M & A-und IPO-Aktivität weiter nach oben in den nächsten zwei Jahren.

"Die Energiespeicherung Landschaft verändern wird in den nächsten fünf Jahren als neue
Technologien geben Sie ernsthaft von 2011 Weiterreise ", sagte Wu. "Schwungräder werden
verzweigen sich von Backup-Rechenzentrum Befugnis zur Regulierung Netzfrequenz; Brennstoffzellen
endlich erreichen Maßstab in stationären Anwendungen sowie neue Batterietypen
darunter Zink-Bromid und Vanadium-Redox-Flow-Batterien, Silber-Zink-Batterien,
und Zink-Luft-Akkus wird aus dem Spiel wertvolle Nischen. Chancen im Überfluss
für Investoren zu einem Portfolio-Ansatz auf den Markt und für Unternehmen zu
Partner mit Start-ups für Markt-Entwicklung, System-Integration und groß
verarbeitenden Gewerbe. "

"Alternative Power und Energie-Speicher-Zustand des Marktes Q2 2008: Making
Sinn des "Next Big Thing" ist Teil der LR Alternative Power und Energie
Storage Intelligence Service. Die Kunden erhalten: 1) Zustand des Marktes Berichte alle
sechs Monate; 2) laufende Technologie-Scouting Berichte und proprietäre Daten Punkte in
die wöchentliche Lux Research Power Journal; und 3) On-Demand-Anfrage mit Lux
Research-Analysten. Für Informationen darüber, wie sich ein Client, Kontakt: John
Schwartz in john.schwartz @ luxresearchinc.com oder (646) 649-9582.

Über Lux Research:
Lux Research bietet strategische Beratung und laufende Intelligenz für aufstrebende
Technologien. Spitzenreiter in der Wirtschaft, Finanzen, Regierung und verlassen sich auf uns zu helfen
sie fundierte strategische Entscheidungen zu treffen. Durch unsere einzigartige Forschungs-Ansatz
Primär konzentrierte sich auf Forschung und unser umfangreiches globales Netzwerk, wir liefern
Einblick, Verbindungen und Wettbewerbsvorteil für unsere Kunden. Besuchen Sie
www.luxresearchinc.com für weitere Informationen.
# # #

Original pdf 3 Seiten

http://www.luxresearchinc.com/press/RELEASE_41B_Energy_Stora…
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04.06.08 16:17:20
Beitrag Nr. 101 ()
HANDELSBLATT, Dienstag, 3. Juni 2008, 14:50 Uhr
Was bei der Umrüstung zu beachten ist


Neues Info-Portal für alternative Kraftstoffe

dpa DORTMUND. Ein neues Internet-Portal mit Informationen über alternative Autokraftstoffe und-antriebe hat die Verbraucherzentrale NRW gestartet. [url» Das Portal] http://www.vz-nrw.de/UNIQ121258814728030/link421061A [/url] nennt ökologische und finanzielle Vor- und Nachteile etwa von Erdgas, Flüssiggas und Biodiesel. (...)

(...) Laut Verbraucherzentrale rücken zunehmend auch Elektroautos und Hybridmodelle in den Blick der Verbraucher. Für mit Strom betriebene Autos spreche der hohe Wirkungsgrad. "Elektroautos nutzen die eingesetzte Energie viermal besser als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor", erklärte der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Klaus Müller. Positiv aufs Klima wirkten sich Elektroautos aber nur aus, wenn der Strom aus regenerativen Quellen stamme wie beispielsweise Windkraft oder Solarzellen.
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BOSCH
[urlBereich X mit Plus]http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,557420,00.html
[/url]

Von Matthias Kaufmann

Bosch kauft Ersol - das wirbelt nicht nur die Solarbranche durcheinander, sondern verschiebt auch den Schwerpunkt der Firmengruppe. Was als reiner Autozulieferer startete, entwickelt sich zum Technik-Allrounder, der immer weniger auf das Auto angewiesen ist.

Stuttgart - Man denkt unwillkürlich an Autos mit Kollektoren auf dem Dach: Bosch, bekannt für Zündkerzen und Fahrzeugelektrik, plant den Zukauf von Solartechnik. Als die Nachricht publik wurde, richteten sich die Blicke vor allem auf die junge Branche, eine neue Phase der Entwicklung könnte erreicht sein. Doch was bedeutet das Vorhaben für Bosch?

[urlSolarkraft: Wärmeenergie und Strom aus der Sonne 11 Bilder
Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten.] http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/0,2828,22356,00.html
[/url]

Ausgangspunkt ist die Ankündigung der Bosch-Leute, dem Finanzinvestor Ventizz 50,45 Prozent des Erfurter Solarunternehmens Ersol abzukaufen. Nicht nur die Ankündigung als solche, sondern auch der hohe Preis, den Bosch zu zahlen bereit ist, sorgte für Aufregung in der Branche. Damit könne sich eine Konsolidierung bei den Solarunternehmen abzeichnen. Lange als Boomsektor gehandelt, waren die Perspektiven in den vergangenen Monaten als mäßig eingeschätzt worden. Auch Pläne aus der Koalition, die Ökostromförderung zurückzufahren, sorgten für Verunsicherung, sind aber vorerst vom Tisch.

Bosch indes hat das Vertrauen in die Solartechnik nicht verloren, denn in dieser Zeit müssen bereits Verhandlungen mit Ventizz gelaufen sein. Schließlich bot das Unternehmen an, die Ersol-Anteile zu einem Preis zu kaufen, der laut Mitteilung "um 68 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Kurs der Aktie während der letzten drei Monate liegt" - insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro. Der stolze Preis demonstriert nicht nur die finanzielle Potenz des Stuttgarter Autozulieferers, sondern auch die hohe Wertschätzung für die Solarindustrie im Bosch-Vorstand.

Bereich X als Joker

Ganz neu ist der Kurs freilich nicht. In der Firmengruppe finden sich schon jetzt Spezialisten für Geothermie, Solarenergie, Windkraft und sogar so Exotisches wie Unterwasserpropeller, mit denen sich aus Strömungen unterhalb der Wasseroberfläche Energie gewinnen lässt. Sie alle werden zusammengefasst im so genannten Unternehmensbereich X.


Solaranlage: Die Zukunft, wie Bosch sie sich vorstellt

Bereits ohne Ersol geht Bosch davon aus, dass der Beitrag des Bereichs zum Konzernumsatz wachsen wird, 2008 auf 750 Millionen Euro, wie ein Sprecher gegenüber manager-magazin.de erklärt. "Bis 2010", so der Sprecher, kalkulieren wir mit 1,2 Milliarden Euro jährlich", auch hier ohne Ersol.

Zum Vergleich: 2007 hat die Bosch-Gruppe 46,3 Milliarden Euro umgesetzt. 3,6 Milliarden Euro wurden für Forschung und Entwicklung ausgegeben, davon entfielen 40 Prozent auf Umwelt und Ressourcen schonende Technologien. Ganz klar: Das Unternehmen, bei dem viele zunächst an Autobatterien denken, will auf diesem Feld ganz vorne mitspielen.

Längst ist Bosch in anderen Bereichen vertreten. Sei es Verpackungstechnik, Thermotechnik, bei Hausgeräten oder Elektrowerkzeugen, wie jeder weiß, der ab und zu im Baumarkt einkauft. Die Ausdehnung in die Gefilde der Energietechnik steht also nicht quer zu den Wegen, die bisher beschritten wurden.

Alles beim Alten also? Nicht ganz. Das Ersol-Geschäft verschiebt den Schwerpunkt. So viel Geld hat Bosch für den Bereich X noch nie auf einmal ausgegeben. Und Beobachter vermuten, dass es dabei nicht bleiben wird. Die Kriegskasse ist prall gefüllt; schon in diesem Fall stemmt Bosch die gesamte Übernahme aus eigener Kraft.

Über den weiteren Weg X spricht man in Stuttgart derzeit nicht, aus aktienrechtlichen Gründen, wie es heißt. Erst muss der Ersol-Deal unter Dach und Fach sein. Und die Autos mit den Sonnenkollektoren auf dem Dach? Überraschend kämen sie nicht.
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Abengoa Solar; Solar Millenium; Bosch ... :eek: ... als Energieversorger in 10 Jahren ...
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Normverbrauch innerorts für 100 km Fahrstrecke CO2-Emission in g/km
Benzin 6,2 Liter 147
Diesel 4,7 Liter 125
Erdgas 5,3 kg 118
Strom aus Braunkohle-Kraftwerk 19,6 kWh 216
Strom aus Steinkohle-Kraftwerk 19,6 kWh 176
Deutscher Stromix 2007 19,6 kWh 101
Deutscher Strommix 2007 19,6 kWh 101
Regenerativer Strom 19,6 kWh 8

[urlvz-nrw.de]http://www.vz-nrw.de/UNIQ121258814728030/link426931A.html[/url]
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