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Hilfe, bin Anfänger und suche dringend guten Öl-Put !!! - 500 Beiträge pro Seite



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wer kann mir mal bitte WKN von einem guten Öl-Put geben ? Ich handel sonst nur Aktien und hab keine Ahnung von Optionsscheinen, denke aber Öl wird fallen demnächst.

Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.089.028 von Börsen-Spezi am 19.10.07 20:05:48Dann warte erstmal Topbildung ab :rolleyes: Vorher gibt es keine guten Puts :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.089.143 von wotuzu17 am 19.10.07 20:12:59Das lernt man automatisch, wenn man Sie besitzt und falsch liegt :D
Hilfe, bin Anfänger und suche dringend guten Öl-Put !!!

Als Anfänger sich jetzt an einen Öl-Put zu wagen, ohne davon Ahnung zu haben, ist eine neue Qualität.

KAMIKAZE. Respekt! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.089.028 von Börsen-Spezi am 19.10.07 20:05:48Zu früh für einen Put-Schein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.090.944 von Salamitaktik am 19.10.07 22:51:18Oder wenn wenn man richtig liegt, der Kurswert aber doch immer weniger wird :p
parallel zum Kauf des Puts empfehle ich noch den Fallschirmsprung aus 2000m Höhe aber ohne Fallschirm - mit dieser Putoption gehts definitiv nach unten. :laugh:
Turbo Short von Goldmann Sachs
GS0MT7
Hebel 4,82
Knock-out:96,20 USD
Open End
welche Richtung wir im Oktober bei Öl noch sehen,
ob möglicherweise sogar ein CRASH der Aktienmärkte droht,
kann niemand vorhersagen

CRASH-Vorhersagen gibt es bereits

Und wieder schlägt das Hindenburg-Omen zu
Leser des Artikels: 1025

Ein Hindenburg-Omen trat am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag auf. Diesem Dreierpack zollten die Märkte am Freitag Tribut.







Schon im Juli hatte das Hindenburg-Omen rechtzeitig Alarm geschlagen. Das Juni-Signal war hingegen etwas verfrüht, auch wenn es als Vorwarnung verstanden werden konnte.

Der Freitag brachte an der NYSE einen Tag mit einem Abwärtsvolumen von 94,9%.







Ein Blick auf den obigen Chart verrät, dass solche Ausverkaufstage meist einen Bounce zur Folge haben. Derartige Tage können sogar wichtige Umkehrtage nach oben sein. Allerdings: In der aktuellen Situation halten wir – nach einem „Verschauferl“ - eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung für wahrscheinlicher. Als Hauptgründe dafür sind das weiche und das harte Sentiment, die Hauptindikatorenlage in unserem Marktlabor sowie saisonale Faktoren zu nennen.

Mehr zum Hindenburg-Omen (alle Omen der letzten 40 Jahre), zu den 90%-Abwärts-tagen und zur Indikatorenlage finden Sie im Marktlabor unseres Aboraums. Lesen Sie auch den folgenden Artikel zum Hindenburg-Omen aus dem Juni:
http://www.wellenreiter-invest.de/WellenreiterWoche/Wellenre…

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

www.wellenreiter-invest.de

P.S. Wir schauen hinter die Märkte und betrachten diese mit exklusiven Charts.

Autor: Robert Rethfeld


der VORHERIGE ARTIKEL
16. Juni 2007
Ein Hindenburg-Omen zum Allzeithoch

Am Mittwoch wurde das sogenannte „Hindenburg-Omen“ getriggert. Das Hindenburg-Omen spielt in Blogs und Foren deshalb eine besondere Rolle, weil es anscheinend häufiger vor Korrekturen und auch vor Crashes (1987) auftritt.

Die traditionelle Definition eines Hindenburg Omens umfasst vier Kritierien:

1. Die tägliche Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs und der neuen 52-Wochen-Tiefs an der NYSE müssen sich beide oberhalb von 2,2% der an dem Tag an der NYSE gehandelten Werte befinden.

2. Der NYSE 10-Wochen-GD (50-Tage-GD) steigt.

3. Der McClellan Oszillator ist an diesem Tag negativ.

4. Die Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs darf nicht mehr als zweimal so groß sein wie die Zahl der neuen 52-Wochen-Tiefs. Umgekehrt ist es in Ordnung.

Warum wird eine auf dem ersten Blick verquere und unverständliche Kombination von Faktoren gewählt, um Signale für ein Markthoch herauszufiltern? Auf dem zweiten Blick wird klar, dass diese Kombination Veränderungen in der Marktbreite seismografisch wahrnimmt. Wenn die Zahl der neuen Hochs und die Zahl der neuen Tiefs sich gleichzeitig auf einem recht hohen Niveau befindet, bedeutet dies Distribution. Viele Aktien steigen noch, während andere Werte bereits im Niedergang begriffen sind. Distribution kann sich an Hochs oder an Tiefs ergeben. Die zweite Bedingung („NYSE 10-Wochen-GD steigt“) soll sicherstellen, dass nur Distributionen nach einer vorhergehenden Aufwärtsphase erfasst werden. Die dritte Bedingung („McClellan-Oszillator negativ“) ist ebenfalls ein Distributionsmerkmal. Wenn der Oszillator negativ ist bedeutet dies, dass die Marktbreite nachlässt und die Zahl der fallenden Aktien an jenem Tag die Oberhand über die Zahl der steigenden Aktien gewonnen hat. Die vierte Bedingung stellt schließlich sicher, dass das Omen nur dann auftritt, wenn die Distribution gleichmäßig geschieht.


Das Auftreten aller vier Kriterien an einem Tag wird häufig als unbestätigtes Signal bezeichnet. Ein Hindenburg-Omen gilt dann als bestätigt, wenn es innerhalb von 36 Tagen ein zweites Mal auftritt. Häufig wird noch als fünfte Bedingung genannt, dass die kleinere der beiden Zahlen (neue 52-Wochen-Hochs und Tiefs) größer als 79 sein muss. Wir halten diese Bedingung für nicht korrekt, da sich ansonsten in den 60er und 70er Jahren keine Signale ergeben hätten.

Das wohl berühmteste und am meisten zitierte Beispiel für das rechtzeitige Auftreten des Hindenburg-Omens betrifft den Crash von 1987. Damals wurden zwischen dem 24. September und 6. Oktober 1987 drei Signale in Folge generiert (blauer Pfeil nächster Chart). Der Crash erfolgte vom 15. bis 19. Oktober 1987.


Gleichzeitig erkennt man jedoch auch, dass ein Hindenburg-Omen auftrat, ohne dass sich negativen Folgen für die Aktienmärkte ergaben. Das war z.B. im Juli 1986 (siehe grünen Pfeil) der Fall.

Jetzt zur aktuellen Situation. Seit dem Jahr 2005 wurden ungewöhnlich viele Signale generiert. Die meisten vor dem Hoch am 8. Mai 2006 (schwarzer Pfeil).



Jünger des Hindenburg-Omens nahmen damals an, dass es zu einem Crash kommen würde. Das gleiche lässt sich für den September 2005 sagen (grüner Pfeil). Damals kam es zwar zu einer Abwärtsbewegung, aber diese endete bereits Mitte Oktober 2005. Die Signale vom Dezember 2005 und August 2006 erwiesen sich ebenfalls als Fehlsignale.

Nicht jedes Signal ist demnach ein Crash- oder Abverkaufs-Signal, aber es gibt kaum ein Top, das nicht von einem Hindenburg-Omen begleitet wurde. Wir werden die weitere Entwicklung in unserer handelstäglichen Frühausgabe eng verfolgen.

Machen Sie sich selbst ein Bild. Alle Hindenburg-Omen der vergangenen 40 Jahre präsentieren wir übersichtlich in unserem Marktlabor, auf das im Rahmen eines Abonnements (auch Probeabo) zugegriffen werden kann.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest
nach den Vorgaben der USA gehen morgen wahrscheinlich erstmal alle europäischen Indizes auf Kellerkurs Richtung Süden, was dann in den USA bei Eröffnung abgeht, ist die Frage...

gleichwohl: ich denke, nur charttechnisch zu betrachten, ist falsch
1987 ist nicht 2007!
... und der Monat Oktober war seit jeher einer der unruhigsten Börsenmonate und die Vorgaben vom Freitag könnten bereits ein "überverkauft" darstellen...


immerhin hat der Dow Jones im Monat Oktober von seinen Höchstständen bereits wieder kräftig korrigiert...

ZUM ÖLPREIS/ THEMA des Threads
interessant finde ich die charts Dow Jones/ Ölpreis BRENT

Der Ölpreis ist fast ein Spiegelbild zum Dow, je mehr der Dow fällt, je mehr steigt der Ölpreis...




eigentlich müßte Öl für uns billiger werden

das meiste Öl wird doch meines Wissens in USD bezahlt, und dieser fällt gegenüber dem €uro :confused:

€urokurs zu USD
die Wahrscheinlickeit, dass der Ölpreis in Kürze sinkt, schätze ich als höher als ein weiteres Ansteigen ein...
Es bestehen jedenfalls massive Interessenlagen, die Wirtschaft nicht in eine Rezession zu steuern. Daran hat insbesondere auch die OPEC kein Interesse. Durch eine Erhöhung der Ölmenge kann den Spekulanten die Basis entzogen werden. Zuletzt wurde der Anstieg mit einer Verknappung der Liefermengen begründet. Das ölreiche Nordirak war zunehmend zum Krisengebiet geworden.




Nachricht vom 19.10.2007 | 22:26 3162 mal gelesen

Wall Street-Schluss: Rezessionsangst belastet, Dow Jones verliert 366 Punkte
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Freitag kräftige Abschläge hinnehmen. Der Hauptbelastungsfaktor
Leser des Artikels: 3162


Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Freitag kräftige Abschläge hinnehmen. Der Hauptbelastungsfaktor ist neben einer Vielzahl enttäuschend ausgefallener Quartalszahlen die anhaltende Ölpreisrallye, die auf Dauer eine Bedrohung für die Konjunktur darstellt - zuvor hatte der Ölpreis die Grenze von 90 Dollar überwinden können. Daneben rückt auch mehr und mehr die anhaltende Dollar-Schwäche in den Blickpunkt der Anleger. Im Übrigen reagierten viele Anleger angesichts des 20. Jahrestages des "Schwarzen Montag" hochnervös. Diese Mischung ließ bei vielen Markteilnehmern Rezessionsangst aufkommen, weshalb der Dow Jones zeitweise 375 Punkte verlor.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 2,64 Prozent bei 13.522,02 Zählern. Der S&P 500 gab 2,56 Prozent auf 1.500,63 Zähler nach. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 2,65 Prozent schwächer und ging bei 2.725,16 Punkten aus dem Handel.

Auf der Unternehmensseite standen zahlreiche Ergebnisse im Blick. Im Technologiesegment gewannen Anteilsscheine des Internet-Suchmaschinenbetreibers Google gegen den Trend nach überraschend starken Quartalszahlen 0,8 Prozent.

Papiere von AMD gaben dagegen fast 6 Prozent ab. Der Chip-Hersteller hat zwar für das vergangene Quartal einen geringer als prognostizierten Verlust ausgewiesen. Dennoch steht die Aktie des Intel-Konkurrenten auf der Verkaufsliste. Intel-Papiere gaben 2,5 Prozent nach.

Die Aktie von McDonald´s notierte 0,6 Prozent schwächer, obwohl der weltweit führende Betreiber von Schnellrestaurants Umsatz und Ergebnis im vergangenen Vierteljahr steigern und die Prognosen übertreffen konnte.

Auch die guten Zahlen und der erhöhte Ausblick des Mischkonzerns 3M stießen heute auf taube Ohren, der Wert bröckelte um 8,5 Prozent ab. Der Gewinn war im dritten Quartal um 7,2 Prozent angestiegen und hatte damit die Erwartungen übertroffen. Die Gesamtjahresprognose wurde zudem erneut angehoben.

Der Kursabschlag von 5,5 Prozent bei Caterpillar war auf die enttäuschenden Quartalsergebnisse des Baumaschinenherstellers zurückzuführen. Ferner senkte der Konzern die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr.


Verluste von 3,5 Prozent waren auch beim Mischkonzern Honeywell auszumachen. Die vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal lagen trotz der starken Entwicklung in den Kerngeschäftsfeldern nur im Rahmen der Erwartungen.


Im Finanzsektor sackte das Papier von Wachovia um 3,5 Prozent ab. Die viertgrößte Bankgesellschaft in den USA litt im dritten Quartal unter den schwierigen Bedingungen an den Kreditmärkten und verzeichnete einen überraschend deutlichen Ergebnisrückgang. (19.10.2007/ac/n/m)
es gibt keinen angekündigten CRASH, an dem vorher alle verkaufen
ein Crash kommt IMMER aus HEITEREM Himmel
auch am 20. Jahrestag des "Schwarzen Montag" wird daher nichts passieren (MEINE MEINUNG)
...auch die Zahlen der Unternehmen sind nicht so schlecht, wie im Artikel vom 19.10.07 dargestellt, dies erscheint mir sehr subjektiv dargestellt... (Der Hauptbelastungsfaktor ist neben einer Vielzahl enttäuschend ausgefallener Quartalszahlen ...), der weitere Artikel macht dies in den Zahlen deutlich. Hier dominieren GUTE ZAHLEN und Ergebnisse über den Erwartungen.

Die Wirtschaft in den USA brummt, durch die niedrigen USD-Kurs-Verhältnisse zu anderen Währungen können sie sich zusätzlich zum Euro-Raum und nach Asien ABSATZVORTEILE durch einen günstigeren Preis ihrer Exportprodukte verschaffen.

Wenn die Währungen wieder "etwas drehen" und die OPEC die Liefermenge erhöht, wird der Ölpreis nachhaltig sinken und der DOW als Leitindize wieder deutlich nach "OBEN" drehen.

So, genug gelabert
Gute N8 57er :cool:
So 'ne richtig fette Panik ist beim Ölpreis noch nicht ausgebrochen...



Ich denke, wenn Dow im grünen Bereich schließt, wird es interessant. Dann kann man über einen PUT nachdenken. (MEINE Meinung zum Thema "timing").
Nachricht vom 22.10.2007 | 16:48 42 mal gelesen
€URO fondsxpres
Autor: €URO fondsxpress Club:alert Nachrichten des Autors per E-Mail

16:48 | 22.10.2007



Warum Öl so teuer ist
Leser des Artikels: 42

Der seit zwei Jahrzehnten schwelende Streit zwischen der Türkei und der kurdischen Minderheit im Land galt lange als ein lokales, politisches Problem. In der vergangenen Woche zeigten sich erstmals die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Kampfes der Kurden für ihre Unabhängigkeit.

Marschiert die Türkei in den Irak ein?



Die zunehmenden Spannungen an der Grenze zum Irak ließen den Preis für ein Barrel (159 Liter) Leichtöl in New York am vergangenen Donnerstag auf den Rekordpreis von über 90 Dollar schnellen. 15 Dollar höher, als der Internationale Währungsfonds für 2007 prognostiziert hatte.

Nachdem die PKK in den vergangenen Wochen mehrere blutige Anschläge vom Nachbarland ausgehend auf das türkische Militär verübt hat, wird nun über einen Einmarsch türkischer Truppen in den Nordirak spekuliert. Vergangene Woche ermächtigte das Parlament in Ankara Präsident Erdogan, Truppen in den kurdischen Teil des Iraks zu entsenden, um gegen die PKK-Kämpfer vorzugehen.

Konflikt zwischen USA und Iran belastet ebenfalls

Eine Militäraktion im ölreichen Nordirak, so Befürchtungen, könnten zu einer Beeinträchtigung der Energieversorgung weltweit führen. "Wann immer es eine Eskalation im Mittleren Osten gibt, sind die Ölmärkte in Sorge", erklärt David Moore, Rohstoffanalyst bei der Commonwealth Bank. "Im Norden Iraks gibt es Ölproduktion und Pipelines, die betroffen sein könnten."

Aber auch die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran werden als Grund für die wachsende Nervosität genannt. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) führt die Preisexplosion dagegen vor allem auf Spekulanten zurück, die an der Krise verdienen wollen.

Ins gleiche Horn bläst Eric Wittenauer, Analyst bei A.G. Edwards & Sons: "Es gibt eine Menge fondsgebundener Gelder, die unabhängig von fundamentalen Fakten in den Markt fließen."

Experten warnen vor drohenden Engpässen

Dass die Nachrichten aus dem Irak solche Auswirkungen auf den Ölpreis haben, ist aber auch auf die angespannte Situation auf den Energiemärkten zurückzuführen. Die weltweiten Lagerbestände sind so niedrig wie seit 2004 nicht mehr. Im Gegensatz zu den früheren Jahren sind die Vorräte in den vergangenen zwei Monaten nicht gestiegen, sondern gefallen.

Vor drohenden Engpässen hatte die Internationale Energieagentur (IEA) auch schon im Sommer gewarnt, da die Förderung in einigen Ländern wie Norwegen oder Großbritannien falle. Gleichzeitig steige die Nachfrage vor allem aus China weiter stark an. So rechnet die IEA damit, dass der Ölverbrauch 2008 um 2,1 Millionen Barrel am Tag zulegt. In diesem Jahr lag das Plus bei 1,2 Millionen Barrel.

Ölpreis peilt die 100-Dollar-Marke an

Eine starke Abschwächung der Weltwirtschaft durch die Folgen der US-Immobilienkrise erwartet selbst die Opec nicht. Die Einbußen bei der Ölnachfrage in Europa und den USA dürften durch zusätzliche Exporte nach Asien ausgeglichen werden.

Nicht wenige Experten gehen nun davon aus, dass das Barrel Brent schon in Kürze die 100-Dollar-Marke überspringen wird. Vor allem dann, wenn der Winter deutlich kälter als erwartet wird.


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RISIKO!!

Ob wir einen Ölpreis über 100,- USD sehen?


Ich glaube dies nicht und denke über den Kauf eines PUT nach.
Gruß 57er:cool:
Öl bei 86,10.
Der Wahnsinn. Schaun wir mal in welche Höhen der Preis noch geht.
News - 02.11.07 12:52
Ölpreis startet neuen Höhenflug und springt deutlich über 94 Dollar

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der Ölpreis hat am Freitag zu einem neuen Höhenflug angesetzt und ist im späten Vormittagshandel deutlich über die Marke von 94 US-Dollar gesprungen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Dezember kostete gegen Mittag 94,54 Dollar und damit 1,04 Dollar mehr als am Vortag. Zur Wochenmitte erreichte der US-Ölpreis zeitweise einen Höchststand von über 96 Dollar.

'Die Hausse am Ölmarkt ist weiterhin nicht zu bremsen', sagte Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. Der schwache US-Dollar und der zuletzt überraschende Rückgang der Ölreserven in den USA halten den Ölpreis weiter auf Rekordkurs. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein 'bis die 100-Dollar-Marke geknackt wird'.

Der Commerzbank-Experte Eugen Weinberg spricht gar von 'wilden Zeiten' an den Ölmärkten. Das Interesse der Spekulanten sei nach wie vor hoch und er rechnet in den kommenden Tagen nicht mit einem Ende des Höhenflugs beim Ölpreis. Die aktuelle Rekordjagd ist aber nach Einschätzung der Experten nicht von langer Dauer. Experte Schallenberger spricht von einer 'massiven Überhitzung' des Marktes. Nach dem Rekordsprung über die Marke von 100 Dollar-Marke rechnen die Fachleute daher allgemein mit einer Konsolidierung an den Ölmärkten und einem kräftigen Preisrutsch.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls wieder kräftig gestiegen und auf ein neues Rekordhoch gesprungen. Nach OPEC-Angaben von Freitag verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag um 2,77 Dollar und kostete erstmals 87,61 Dollar. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/bf

Quelle: dpa-AFX
noch einmal...
Artikel aus 2005.....

Harry hat bisher zu 85 % richtig gelegen...Harry S. Dent, Analyst und Buchautor


Sein Satz " Der Dow steigt auf 20.000 Punkte" ist unvergessen. Nun meldet sich US-Börsenguru Harry S. Dent mit einem Paukenschlag zurück: In seinem neuen Buch " Der Jahrhundert-Boom" erklärt er, warum der US-Leitindex in den nächsten Jahren sogar auf 40.000 Zähler klettern kann. DER AKTIONÄR sprach mit dem Bestsellerautor über die Perspektiven für die nächsten Jahre und über die richtigen Strategien für Anleger.

DER AKTIONÄR: Mr. Dent, deutsche Anleger bringen Ihren Namen sehr häufig mit Ihrer berühmten Prognose " Dow Jones 20.000" in Verbindung. Als Konsequenz betrachten viele Sie als den typischen " Bullen" . Trifft das zu?

Harry S. Dent: Nein. Ich betrachte mich definitiv nicht als prinzipiell bullishen Menschen, eigentlich bin ich sogar eher ein Skeptiker. Mein Team und ich waren auch nicht immer bullish. Anfang 2000 beispielsweise haben wir die Leser unseres Newsletters vor fallenden Aktienkursen gewarnt, und auch im Jahr 2001 haben wir neue Tiefs vorhergesagt. Erst spät im Jahr 2002 kamen wir zu der Ansicht, dass die Märkte deutlich unterbewertet sind und haben eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Derzeit sagen wir für die nächsten Jahre einen unglaublichen Boom voraus - prophezeien für die Zeit danach allerdings einen der schlimmsten Bärenmärkte aller Zeiten.


Und wieso?

Wir beziehen uns dabei unter anderem auf fundamentale Daten über das Wachstum und die Ausgabenstruktur der Bevölkerung. Wenn man weiß, wie viel Geld Menschen in welchem Lebensalter haben und wofür sie es ausgeben, dann kann man anhand der Geburtenstatistiken sehr genaue Rückschlüsse auf ökonomische Entwicklungen ziehen. Die geburtenstarken Jahrgänge des Babybooms werden in den nächsten Jahren zu steigenden Börsen führen - ab spätestens 2010 ist der Gipfel aber überschritten und es geht rapide bergab.

Vor einigen Monaten haben Sie in den USA " The next great Bubble-Boom" veröffentlicht. Worum geht es in diesem Buch?

Um genau dieses Szenario: Verpassen Sie die nächste Blase nicht! Die Geschichte hat gezeigt, dass Blasen immer doppelt auftreten. Die letzte Aktienblase platzte im Jahr 2000 - es kommt aber noch eine, und die wird noch größer.

Also ein Buch in der Tradition Ihres Bestsellers " Die goldenen 2000er Jahre" ?

Nicht ganz. Wir gehen deutlich stärker auf die technologischen Zyklen ein, die die Grundlage der Blase bilden und gehen viel mehr in die Tiefe. Wir sagen zwar " der Boom ist noch nicht vorbei, er kommt erst noch" - wir verschweigen aber nicht, dass Anleger danach mit harten Zeiten rechnen müssen.

An welchen Lesertypus wenden Sie sich vorrangig?

In den USA habe ich festgestellt, dass sehr viele Unternehmer und auch sehr viele institutionelle Anleger und Vermögensverwalter unter den Käufern waren. Das Buch wendet sich aber prinzipiell an alle Anleger und Investoren - gleichgültig, ob sie schwerpunktmäßig in Aktien investieren oder am Immobilien- oder Anleihenmarkt tätig sind.

Was würden Sie einem Anleger raten, der sein Vermögen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erfolgreich vermehren möchte. Worauf muss er achten?

Momentan sind sehr viele Marktteilnehmer in Anleihen, Rohstoffen und Immobilien investiert. All diese Trends werden bald zu Ende gehen. Die Immobilienblase wird platzen, der Ölpreis wird deutlich zurückkommen und die Aktien werden wieder boomen.
Anlegern würde ich deswegen jetzt raten, ihr Geld für die nächsten Jahre in Wachstumsaktien zu investieren. Interessante Branchen sind Biotechnologie, Gesundheitswesen, Reisen, Freizeit und Luxusgüter - all das, was die Kinder des Babybooms in den nächsten Jahren verstärkt nachfragen werden. Immobilien würde ich meiden. Gegen Ende dieses Jahrzehnts sollten Sie Ihr Geld dann in erstklassige Anleihen umschichten. Für die Jahre nach 2010 rechne ich mit einem Crash - Ausnahmen könnten der asiatische Raum sowie der Gesundheitsbereich sein.


Wieso sind Sie so pessimistisch für Öl?

Ich denke, dass der Ölpreis zwischen 25 und maximal 40 Dollar liegen sollte. Seit dem 11. September haben die Industrienationen gewaltige Lagerbestände aufgebaut. Diese zusätzliche Nachfrage hat den Ölpreis angekurbelt. Mittlerweile zeigt die Preisbildung ein typisches Blasenverhalten - der Ölpreis steigt, weil er steigt. Sollten die Industriestaaten im Sommer ihre Ölreserven zurückfahren, könnte das der Auslöser für das Platzen der Ölblase sein. Eine weitere Ursache für das aktuell hohe Niveau des Ölpreises sind die wohlhabenden Babyboomer, die als Investoren am Markt sind. Wir beobachten seit Jahren eine Serie von Blasen, die durch verschiedene Sektoren rotiert - man könnte sagen, die Babyboomer stürzen sich auf einen Markt nach dem anderen.

Sie benutzen sehr oft S-Kurven als Erklärungsmodell für ökonomische Entwicklungen. Von diesem Modell ausgehend - welche Technologien sind für Anleger heute am interessantesten?

Wichtig ist, dass eine Technologie gerade kurz davor steht, den Massenmarkt zu erreichen. Das ist stellenweise bei der Biotechnologie der Fall. Das ganz große Thema für dieses Jahrzehnt ist allerdings " Breitband" , also Hochgeschwindigkeitszugänge für das Internet. Die Breitbandtechnologie ist für dieses Jahrzehnt das, was für andere Epochen etwa das Radio oder das Automobil waren.

Wie sehen Sie Zukunftstechnologien wie beispielsweise die Nanotechnologie?

Die Nanotechnologie ist heutzutage vergleichbar mit der Biotechnologie in den 80er-Jahren. Sie ist sehr interessant, für normale Anleger aber meiner Meinung nach zu schwierig zu fassen. Zum Teil ist es auch einfach noch zu früh. Diese Aktien werden auf breiter Front Teil des nächsten Booms sein.

Wenn man Ihre Prognosen zu Grunde legt: Ist es für Anleger überhaupt möglich, in den nächsten Jahrzehnten dauerhaft Reichtum und finanzielle Unabhängigkeit zu erwerben?

Auf jeden Fall. Wichtig ist nur die Anpassung der eigenen Investmentstruktur. Wir haben für verschiedene Phasen der Marktentwicklung verschiedene Asset-Allocation-Modelle, die das ermöglichen. In den nächsten fünf Jahren können Anleger ihr Vermögen um den Faktor drei bis sechs vermehren - werden aber anschließend alles wieder verlieren, wenn sie ihre Strategie nicht ändern. Gelingt die Anpassung, werden sie ihr Vermögen allerdings erhalten und vermehren können. Das ist auch das große Thema in meinem neuen Buch.


Dieser Artikel ist erschienen in der Ausgabe 15/2005 von DER AKTIONÄR.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 32.255.561 von 57er am 02.11.07 14:21:05Ich denke, dass der Ölpreis zwischen 25 und maximal 40 Dollar liegen sollte

:laugh::laugh: Von was träumt der eigentlich nachts?? :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.261.546 von Salamitaktik am 02.11.07 20:08:181995 war der Preis noch deutlich anders
aber vor wenigen Monaten hatten wir zeitweise noch einen Preis unter 60 USD!





wenn ich die Meldungen lese und vom "überraschenden Rückgang der Ölreserven in den USA" glaube ich davon noch nicht einmal die Hälfte (siehe # 27)

seit Ende 2001, Anfang 2002 werden in den USA Ölreserven in Größenordnungen gehalten, von denen man vorher noch nicht einmal geträumt hatte...
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.263.508 von 57er am 03.11.07 06:25:48Mal objektiv:

was DU glaubst oder jeder andere hier ist doch völlig egal -der Markt hat immer Recht und der hat diese Woche nunmal auf neuem Rekordhoch geschlossen de facto
:rolleyes:


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