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Hafenriesen gehen an die Börse: HHLA Hamburger Hafen- und Logistik AG und DUBAI Ports - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)

eröffnet am 22.10.07 13:20:24 von
neuester Beitrag 12.05.21 08:46:10 von


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10.01.14 15:27:28
Beitrag Nr. 1.501 ()
Zitat von Gruenfeld: Konsistent zur Ankündigung (siehe Beitrag #1466) habe ich mich entschieden nun doch mehr HHFA- Aktien zu kaufen. Beim vorherigen sehr guten Bar wurde der Kursanstieg sofort abgewürgt. Jetzt wird es interessant, ob die positive Kursentwicklung auch diesmal gestört wird. Wenn dem so ist warte ich die nächste Möglichkeit ab und kaufe dann einfach 2000 Stück...

HHFA EUR BOT 1,000 Stock 18.952 09:29:56 FWB 28.50 null


Könnte dieses Mal tatsächlich klappen. Nacholbedarf besteht mE auf jeden Fall. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen. Kaufst Du Aktien, oder CFDs?
1 Antwort
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10.01.14 16:29:15
Beitrag Nr. 1.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.203.319 von GelbeSeiten am 10.01.14 15:27:28Ich kaufe direkt Aktien. CFDs kommen für mich grundsätzlich nicht in Frage. Meinen Margin- Account kann ich (via Wertpapierkredit) selbst hebeln, was ich auch ausreize. Leider (oder Gott sei Dank ;)) habe ich eine enorme Position eines gewissen Ultra- Small Caps aufgebaut, auf das mein Broker absolut Null Margin gewährt. Die Hamburger Hafen Aktie ist dagegen ein solider Wert.

Der Entry erfolgt direkt ins Momentum, nur die besten grünen Bars werden zum Einstieg genutzt. Zielsetzung ist nicht den bestmöglichen Preis zu erhalten, sondern Zeitersparnis. Unter Umständen halt jahrelang abwarten bis wirklich ein sehr guter Bar auftaucht. Nebeneffekt: Man läuft weniger Gefahr in prekäre Risikosituationen zu geraten, denn im allgemeinen ist die Kursentwicklung eines Wertpapiers fast immer berechtigt. Das heisst, wenn eine Aktie sehr gute Bars fabriziert ist das (im Normalfall) mit einer schlechten Geschäftsentwicklung nicht vereinbar.
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11.01.14 12:58:14
Beitrag Nr. 1.503 ()
Zitat von Gruenfeld: Ich kaufe direkt Aktien. CFDs kommen für mich grundsätzlich nicht in Frage. Meinen Margin- Account kann ich (via Wertpapierkredit) selbst hebeln, was ich auch ausreize. Leider (oder Gott sei Dank ;)) habe ich eine enorme Position eines gewissen Ultra- Small Caps aufgebaut, auf das mein Broker absolut Null Margin gewährt. Die Hamburger Hafen Aktie ist dagegen ein solider Wert.

Der Entry erfolgt direkt ins Momentum, nur die besten grünen Bars werden zum Einstieg genutzt. Zielsetzung ist nicht den bestmöglichen Preis zu erhalten, sondern Zeitersparnis. Unter Umständen halt jahrelang abwarten bis wirklich ein sehr guter Bar auftaucht. Nebeneffekt: Man läuft weniger Gefahr in prekäre Risikosituationen zu geraten, denn im allgemeinen ist die Kursentwicklung eines Wertpapiers fast immer berechtigt. Das heisst, wenn eine Aktie sehr gute Bars fabriziert ist das (im Normalfall) mit einer schlechten Geschäftsentwicklung nicht vereinbar.


Interessant aber auch mit ganz schönem Risiko;). Ich drücke Dir die Daumen und hoffe dass sich insbesondere auch hier deine Geduld auszahlt. Das "Problem" mit dem Null-Margin hatte ich bei meinem Lyxor Griechenland ETF und musste die Position leider zu bald schließen. Insofern steckt jetzt einiges davon im Hamburger Hafen. Gute Geschäfte und schönes WE
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14.01.14 11:52:01
Beitrag Nr. 1.504 ()
fein fein :)

http://www.thb.info/news/single-view/id/...-im-hinterlandverkehr.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.thb.info/news/single-view/id/...-im-hinterlandverkehr.html

http://www.nordic-market.de/news/12864/..._der_metrans_angeb…
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06.02.14 08:18:39
Beitrag Nr. 1.505 ()
HHFA heute mit sehr soliden Zahlen in einem schwierigen Umfeld in dem der Hafen weiter Geschäft dazu gewinnt .......
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07.02.14 02:15:47
Beitrag Nr. 1.506 ()
Fortsetzung Beitrag #1497

Die Zahlen wurden offenbar so erwartet, keinerlei Auswirkungen auf den Kurs.

Den Startpunkt der blauen Funktion habe ich vom 01.02.2012 auf den 29.02.2012 versetzt. Das macht meiner Ansicht nach mehr Sinn, wobei der langfristige Kursverlauf der Aktie trotzdem etwas mysteriös und verworren erscheint. Beachten, das Gap-Up vom 07.01.2014 wurde noch nicht vollständig abverkauft. Bleibt es offen, ist das Gap mit einem negativen Kursverlauf nicht vereinbar. Die Grundannahme, dass der Hamburger Hafen langsam nach oben krabbelt, bleibt somit vorerst bestehen.

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14.02.14 09:35:23
Beitrag Nr. 1.507 ()
Hat wieder schön gedreht und schleicht sich so langsam nach oben. Der Sommer und die Entscheidung zur Elbvertiefung rücken näher ;)
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14.02.14 10:01:56
Beitrag Nr. 1.508 ()
......und täglich grüßt das Murmelhafentier....nächster Versuch die 20 zu knacken ...
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14.02.14 12:13:46
Beitrag Nr. 1.509 ()
sieht doch ganz gut aus ...

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14.02.14 19:01:54
Beitrag Nr. 1.510 ()
Zitat von cure: ......und täglich grüßt das Murmelhafentier....nächster Versuch die 20 zu knacken ...


Zumindest wurden die 19,3x nicht gleich wieder abverkauft. Das lässt hoffen für einen Test der 20+.
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24.02.14 10:40:17
Beitrag Nr. 1.511 ()
Zitat von cure: ......und täglich grüßt das Murmelhafentier....nächster Versuch die 20 zu knacken ...


paar Cent noch ...dann ..:cool:
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25.02.14 09:04:09
Beitrag Nr. 1.512 ()
20 gesehen :)...wenn wir uns jetzt über 20 einpendeln ...denke ich wird es schnell in die Range 22-24 gehen ....dann brauchen wir gute Zahlen oder ein pos. Urteil in Sachen Vertiefung für mehr ....

Cure
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26.02.14 10:36:34
Beitrag Nr. 1.513 ()
Zitat von cure: 20 gesehen :)...wenn wir uns jetzt über 20 einpendeln ...denke ich wird es schnell in die Range 22-24 gehen ....dann brauchen wir gute Zahlen oder ein pos. Urteil in Sachen Vertiefung für mehr ....

Cure
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27.02.14 08:48:33
Beitrag Nr. 1.514 ()
Zitat von GelbeSeiten:
Zitat von cure: 20 gesehen :)...wenn wir uns jetzt über 20 einpendeln ...denke ich wird es schnell in die Range 22-24 gehen ....dann brauchen wir gute Zahlen oder ein pos. Urteil in Sachen Vertiefung für mehr ....

Cure

das ollt eeigentlich dabei stehen....;)

Essen – Der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) hat sich im Januar deutlich auf 120,7 verbessert und erreichte damit einen neuen Höchstwert.

http://www.wirtschaft.com/containerumschlag-welthandel-waech…
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05.03.14 11:34:18
Beitrag Nr. 1.515 ()
Mannomann, der Hafen flippt ja richtig aus...
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12.03.14 16:38:13
Beitrag Nr. 1.516 ()
...un jetzt das Ganze wieder retour - Ich hol mir erst mal ein Snickers. Dauert wohl noch bis die 20 dauerhaft überwunden werden.
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24.03.14 13:53:46
Beitrag Nr. 1.517 ()
Seltsames Eigenleben der Aktie. Am Freitag gegen den Trend eher nach unten gerichtet und heute dafür aufwärts. Was steckt dahinter? Bilanzpressekonferenz ist ja wohl am 27.03. - Vielleicht gibt es da erfreuliche News zur Höhe der Dividende, etc.
Wer den Aktionär mag;) oder auch nicht findet in dem Beitrag auf DAF vom 11.03 positives zur HHLA
http://www.daf.fm/video/der-aktionaer-tv-chart-check-quartet…
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26.03.14 14:47:32
Beitrag Nr. 1.518 ()
Seltsamer Kursverluf heute. Bin mal gespannt ob es noch Erleuchtung gibt für das Warum
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27.03.14 09:25:50
Beitrag Nr. 1.519 ()
Aha - Danke für die Erleuchtung - Nicht dass da gestern und die letzten Tage wohl schon wieder einige mehr wussten - Aktuell -10% das hat schon was:rolleyes:
1 Antwort
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27.03.14 09:54:32
Beitrag Nr. 1.520 ()
Zitat von cure: 20 gesehen :)...wenn wir uns jetzt über 20 einpendeln ...denke ich wird es schnell in die Range 22-24 gehen ....dann brauchen wir gute Zahlen oder ein pos. Urteil in Sachen Vertiefung für mehr ....

Cure


..böse Kursverlade....gottlob hatte ich aktuell keine
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27.03.14 09:59:00
Beitrag Nr. 1.521 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.713.371 von GelbeSeiten am 27.03.14 09:25:50Man muss das Ganze nur positiv sehen (Sarkasmus) - Dank des fallenden Kurses nähert sich zumindest die Dividendenrendite langsam wieder dem Vorjahresniveau:look:
Hab um die 17,30 mal vorsichtig zugegriffen. Da wurden ja wohl tonnenweise S/L ausgelöst und hoffe mal dass sich die Aktie vom ersten "Schock" von heute morgen erholt
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28.03.14 18:59:06
Beitrag Nr. 1.522 ()
Update Beitrag #1506

Der bescheidene Ausblick im Geschäftsbericht hat die Teilnehmer offenbar verschreckt. Das Gap- Down ist unangenehm und stellt das Aufwärts- Szenario (die Relevanz der blauen Funktion) in Frage. Unbestreitbar handelt es sich hier um ein zyklisches Tief. Die Gretchenfrage ist, ob sich der Kurs von hier aus dynamisch erholt oder nicht?! :confused:

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28.03.14 21:10:48
Beitrag Nr. 1.523 ()
Bist du noch dabei? Gestern hat es mE über eine wahre S/L-Orgie wohl Einige "rausgespült"

Was gab es denn eigentlich wirklich Neues? Hat vorher bei den Zahlen keiner aufgepasst oder hatte ich die nur geträumt. Dass der Hafen von der Weltwirtschaft abhängt, Odessa - welche Überraschung, China Exporte, Dividenkürzung - ist doch mitlerweile en vogue aber immer noch besser als gar keine? Elbvertiefung - Also lieber wieder solche Maulhelden wie zu Zeiten des Neuen Marktes die Anlegern das Blaue vom Himmel verprechen.

Das Gap-Down wird mE vor dem Sommer (Entscheidung zur Elbvertiefung) geschlossen, wobei ich vorher neue Tiefs oder den Test der "alten" nicht ausschließe. Könnte die nächsten Wochen recht volatil zugehen, was ja auch nicht das Schlimmste wäre.
Hoffen wir mal dass der "Krimdergarten" von den Mächtigen dieser Welt bald wieder geschlossen wird, China sich fängt, die Weltwirtschaft aus dem Quark kommt (bei den Amis läufts doch angeblich schon wieder so toll;)) und vor allem Elbvertiefung, können sicher dynamisch wirken. Hoffentlich in die richtige Richtung;)
Mit meiner gestern erworbenen Position bleibe ich erst mal drin und dann schau mer mal
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31.03.14 10:51:20
Beitrag Nr. 1.524 ()
Stopp- Loss Verkäufe glaube ich nicht. Der Ausblick des Vorstands 'EBIT leicht unterhalb des Vorjahres' war vermutlich Auslöser für den Kurssturz.

Diese Information sollte jetzt verarbeitet, eskomptiert sein. Möglicherweise stellt sich das Gap- Down vom Donnerstag nachträglich als Umkehrpunkt heraus. Eine aussergewöhnliche Tageskerze ist es allemal (für den sonst eher behäbigen Hafen).
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16.04.14 23:53:25
Beitrag Nr. 1.525 ()
HHLA Aktie erst wieder bie 10 Euro kaufen , total überteuert , Vergleiche mit Eurokai bei 1 Euro Dividende . Bei HHLA kauf ich nicht nach. Schlechßtes Investment
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18.04.14 23:05:24
Beitrag Nr. 1.526 ()
Zitat von Eurowinnerer: HHLA Aktie erst wieder bie 10 Euro kaufen , total überteuert , Vergleiche mit Eurokai bei 1 Euro Dividende . Bei HHLA kauf ich nicht nach. Schlechßtes Investment


Was heißt "erst wieder"? Die waren doch noch nie bei 10. Aber ich denke auch, dass sie auf 10 Euro fallen könnten. Man kann ja mal 1/10 der angedachten Position bei 16,10 kaufen, in der Hoffnung, dass die halten. Die anderen 9/10 sollte man bei 12, 10, 8 und 6 Euro verteilen, wobei der Buchwert in etwa bei 8 Euro liegt. Dieser könnte erreicht werden, sollte es mit China den Bach runter gehen und dadurch die Containerlieferungen mit billigem Chinaklump gegen deutsche Qualitätsware deutlich zurückgehen sollten.
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22.04.14 21:06:36
Beitrag Nr. 1.527 ()
..jaja, alles wird fallen, egal...40 oder auch 70 Prozent...die heisse Luft muss raus
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14.05.14 08:05:56
Beitrag Nr. 1.528 ()
..und jetzt aber wieder Richtung 20 ....:)





Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA startet erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014

14.05.2014 / 07:30


HHLA-Zwischenbericht Januar bis März 2014 HHLA startet erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014

- Containerumschlag wächst um 2,4 %

- Containertransport um 5,1 % gesteigert

- Marktpositionen erneut ausgebaut

- Umsatz und Betriebsergebnis verbessert
...
http://www.finanznachrichten.de/nach...r-2014-016.htm
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14.05.14 09:16:17
Beitrag Nr. 1.529 ()
von meiner HHLA Aktie bin ich enttäuscht . Dividendensenkung ... Selbst Eurokai zahlt 1,50 €uro Dividende mit 5 % Rendite. HHLA ist ja doch noch ein Behördenladen Dividende nach so Gott will, wie es die Staatskasse braucht .
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14.05.14 10:14:33
Beitrag Nr. 1.530 ()
Zitat von cure: ..und jetzt aber wieder Richtung 20 ....:)


Unwahrscheinlich.

"Das Ergebnis je Aktie sank um 34,0 % auf 0,12 €"

"Gleichzeitig steigen die Belastungen durch die Infrastrukturdefizite und den Wettbewerbsdruck infolge wachsender Terminalüberkapazitäten. Deshalb bleibt es weiterhin ein ehrgeiziges Ziel, ein Ergebnis im Bereich des Vorjahres zu erzielen."
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16.05.14 15:26:10
Beitrag Nr. 1.531 ()
Zitat von DickeBacke:
Zitat von cure: ..und jetzt aber wieder Richtung 20 ....:)


Unwahrscheinlich.

"Das Ergebnis je Aktie sank um 34,0 % auf 0,12 €"

"Gleichzeitig steigen die Belastungen durch die Infrastrukturdefizite und den Wettbewerbsdruck infolge wachsender Terminalüberkapazitäten. Deshalb bleibt es weiterhin ein ehrgeiziges Ziel, ein Ergebnis im Bereich des Vorjahres zu erzielen."


Auf der Basis der Zahlen magst Du Recht haben. Eine positive Entscheidung zur Elbvertiefung im Sommer dürfte die Aktie dennoch zügig über 20 heben.
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19.05.14 21:29:19
Beitrag Nr. 1.532 ()
Im Effekten.Spiegel gelesen , HHLA verkaufen .
Ja
für 2 HHLA bekomme ich 2 Eurokai + 58 Eurocent dazu Dividende v.1,50 E.
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29.05.14 14:58:51
Beitrag Nr. 1.533 ()
Zitat von Eurowinnerer: Im Effekten.Spiegel gelesen , HHLA verkaufen .
Ja
für 2 HHLA bekomme ich 2 Eurokai + 58 Eurocent dazu Dividende v.1,50 E.


HHLA sieht doch im Moment wieder verhalten ordentlich aus. Jeder kleine Rücksetzer wird anscheinend gekauft. Also nicht alle scheinen den Effekten-Spiegel zu lesen oder zu befolgen;)
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30.05.14 08:24:38
Beitrag Nr. 1.534 ()
Zitat von DickeBacke:
Zitat von cure: ..und jetzt aber wieder Richtung 20 ....:)


Unwahrscheinlich.

"Das Ergebnis je Aktie sank um 34,0 % auf 0,12 €"

"Gleichzeitig steigen die Belastungen durch die Infrastrukturdefizite und den Wettbewerbsdruck infolge wachsender Terminalüberkapazitäten. Deshalb bleibt es weiterhin ein ehrgeiziges Ziel, ein Ergebnis im Bereich des Vorjahres zu erzielen."


mehr sag ich nicht mehr ....:cool:
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18.06.14 14:05:26
Beitrag Nr. 1.535 ()
Erneute Schlappe für Jade Weser Port

Mit Glück ist das Projekt von Anbeginn an nicht gesegnet gewesen. Nun kommt auch noch überraschenderweise das "Aus" für die geplante P - 3 Allianz aus Maersk, CMA/CGM und MSC. Davon hatte man sich in Wilhelmshaven eine Umschlagsteigerung erhofft. Offenbar schützen die Chinesen ihre maritime Wirtschaft durch das Nein zur P 3. Aus heutiger Sicht der HHLA sicherlich eine Erleichterung, daß man dort seinerzeit aus dem Projekt ausstieg.

Besten Gruß
maerlin

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article129203324/Hamburg…
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18.06.14 19:33:13
Beitrag Nr. 1.536 ()
Schiffbruch für P 3 - Allianz - China stoppt Reedereikonsortium

Der NDR hat eine sehr gute Themenzusammenstellung zur Ablehnungshaltung Chinas veröffentlicht. Besonders interessant finde ich das Interview mit Prof. Dr. Rudolf Hickel/Uni Bremen. Mal sehen ob seine Vorhersagen Wirklichkeit in der Transportbranche werden ?

Besten Gruß
maerlin

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfri…
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19.06.14 12:54:24
Beitrag Nr. 1.537 ()
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6824662-hauck-aufh…

Was hat diese Privatbank nur für ein Problem mit dem Hamburger Hafen? Es ist doch vollkommen in Ordnung, dass das Gericht alle Argumente ernsthaft prüft.
Zumindest heute scheint die Aktie aber erst mal in die andere Richtung zu laufen;)
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19.06.14 21:44:37
Beitrag Nr. 1.538 ()
Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA schüttet für das Geschäftsjahr 2013 31,5 Mio. EUR an Aktionäre aus

Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung

19.06.2014 / 20:50

Hamburg, 19. Juni 2014

HHLA schüttet für das Geschäftsjahr 2013 31,5 Mio. EUR an Aktionäre aus

Die Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat heute beschlossen, eine am Ergebnis orientierte Dividende in Höhe von 0,45 Euro je dividendenberechtigte A-Aktie für den Teilkonzern Hafenlogistik auszuzahlen. Die HHLA hält damit an ihrer Dividendenpolitik einer kontinuierlich hohen Ausschüttungsquote fest. Dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten 99,9 Prozent der Aktionäre zu. Die Freie und Hansestadt Hamburg profitiert von einer Ausschüttung in Höhe von 24,9 Mio. Euro (inklusive S-Aktien). 2012 hatte die HHLA 0,65 Euro je A-Aktie ausgezahlt. Darin war ein Einmalertrag in Höhe von ca. 0,25 Cent je A-Aktie enthalten.

Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der HHLA, betonte in seiner Rede: "Auch im vergangenen Jahr haben wir unsere Marktposition sowohl beim Containerumschlag als auch beim Containertransport weiter ausgebaut. Angesichts der nicht einfachen konjunkturellen und infrastrukturellen Rahmendaten ist das eine bemerkenswerte Leistung. Wir werden damit für den zielstrebigen Ausbau unserer Kapazität und Qualität in der Großschiffsabfertigung und die konsequente Fortführung unserer Intermodal-Strategie belohnt. Damit haben wir gleichzeitig wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Erfreulich ist, dass wir erneut ein im Branchenvergleich hohes Ertragsniveau erzielt haben, das uns erlaubte, die Nettoverschuldung zurückzuführen."

Nach dem Beschluss der Aktionärinnen und Aktionäre wird für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von 0,45 Euro je dividendenberechtigte A-Aktie für den Teilkonzern Hafenlogistik ausgeschüttet. Die Dividendenhöhe liegt damit 20 Cent unterhalb des Vorjahreswertes. Im Jahr 2012 war in der Gesamtausschüttung ein Einmalertrag aus dem Verkauf der bis dahin gehaltenen Transfracht-Anteile enthalten - was einem Beitrag von rund 25 Cent zur Dividende 2012 entsprach. Die Ausschüttungsquote beträgt 65,3 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen anderer Gesellschafter des Teilkonzerns Hafenlogistik und liegt damit am oberen Ende der Spanne für die Ausschüttungsquote von 50 bis 70 Prozent, die den Eckpfeiler der langfristig ausgerichteten Dividendenpolitik der HHLA bildet. Damit kehrt die HHLA insgesamt 31,5 Millionen Euro für die dividendenberechtigten A-Aktien an ihre Aktionäre aus.

Beschlossen hat die Hauptversammlung ebenfalls, für den nicht an der Börse gelisteten Teilkonzern Immobilien 1,25 Euro je S-Aktie auszuzahlen - das sind insgesamt 3,4 Millionen Euro und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die S-Aktien befinden sich zu 100 Prozent im Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Hauptversammlung stimmte den weiteren Beschlussvorschlägen von Aufsichtsrat und
Vorstand mit Mehrheiten von über 99 Prozent zu.

Zur ordentlichen Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) kamen
am 19. Juni 2014 mehr als 800 Aktionäre und Gäste in das CCH Congress Center Hamburg.
Das entsprach einer Präsenz von 82,3 Prozent des Grundkapitals (im Vorjahr: 81 Prozent).

Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung, die Rede des Vorstandsvorsitzenden
Klaus-Dieter Peters und die begleitende Präsentation sind auf der Homepage der HHLA im Bereich Investor Relations unter "Hauptversammlung" veröffentlicht (www.hhla.de/hauptversammlung).



Kontakt:
Dr. Susanne Umland
Investor Relations

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG
Bei St. Annen 1, D-20457 Hamburg, www.hhla.de

Tel: +49-40-3088-3397
Fax: +49-40-3088-55-3397
E-mail: investor-relations@hhla.de


Ende der Corporate News

19.06.2014 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch
Unternehmen: Hamburger Hafen und Logistik AG
Bei St. Annen 1
20457 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49 (0)40-3088-0
Fax: +49 (0)40-3088-3355
E-Mail: info@hhla.de
Internet: www.hhla.de
ISIN: DE000A0S8488
WKN: A0S848
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
274473 19.06.2014

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/hamburger-hafen-und-logistik-hhla-schuettet-fuer-das-geschaeftsjahr-mio-eur-aktionaere-aus/?companyID=8018&newsID=806663
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26.06.14 13:59:05
Beitrag Nr. 1.539 ()
Gibts noch einen Nachschlag zur Dividende;) oder warum verhält sich der Kurs seit gestern auffällig positiv. Wieder mal kann man sich bei dieser Aktie des Eindrucks nicht erwehren, dass manche einfach besser informiert sind...;)
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27.06.14 13:39:13
Beitrag Nr. 1.540 ()
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6838494-analyse-fl…

Mutige Ansichten;) Kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Citi-Meinung der alleinige Grund ist warum sich die Aktie die letzten beiden Tage doch recht gut entwickelt hat.
1 Antwort
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10.07.14 19:40:44
Beitrag Nr. 1.541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.221.182 von GelbeSeiten am 27.06.14 13:39:13http://www.abendblatt.de/hamburg/article122497147/Im-Juli-20…
Die Uhr tickt. Könnte die nächsten Tage ein paar nervöse Zuckungen in beide Richtungen geben. Shorteindeckungen willkommen;)
Avatar
16.07.14 11:30:40
Beitrag Nr. 1.542 ()
Zum Thema Elbvertiefung hat der NDR eine gute Aufarbeitung veröffentlicht.

Besten Gruß

maerlin

http://www.ndr.de/nachrichten/Elbvertiefung-vor-dem-Verwaltu…
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20.08.14 11:19:24
Beitrag Nr. 1.543 ()
Für Nicht-Hamburger gibt es spannendere Aktien. Der Staat ist drin und die Dividendenrendite recht mau. Finde Aktie auch sehr teuer für das Produkt

Hier noch ein Researchreport: http://www.investresearch.net/hamburger-hafen-und-logistik-a…
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02.09.14 11:24:30
Beitrag Nr. 1.544 ()
Vergleich zum Eurokai mit Rendite über 5,1 % ist die HHLA Rendite Mau...
1 Antwort
Avatar
01.10.14 18:56:42
Beitrag Nr. 1.545 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.669.580 von Eurowinnerer am 02.09.14 11:24:30Ob wir morgen schon eine finale Entscheidung sehen werden oder ob sich nicht doch der EuGH mit der Elbvertiefung befassen muss? Bin deswegen nur verhalten gespannt auf morgen.
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26.12.14 12:16:28
Beitrag Nr. 1.546 ()
Ein Lied sagt : wann wird es wieder endlich Sommer usw.- ich frage , Wann gibt es wieder etwas positiven von der HHLA zu berichten ??? gibt nichts....
Avatar
26.12.14 13:02:03
Beitrag Nr. 1.547 ()
Ein Lied sagt : wann wird es wieder endlich Sommer usw.- ich frage , Wann gibt es wieder etwas positiven von der HHLA zu berichten ??? gibt nichts....
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05.02.15 16:30:40
Beitrag Nr. 1.548 ()
HHLA TROTZT KRISEN UND VERBESSERT BETRIEBSERGEBNIS DEUTLICH
/ 05.02.2015

Trotz der Wirtschaftskrisen in der Ukraine und Russland und trotz eines verlangsamten Wachstums von Weltwirtschaft und Welthandel steigerte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Geschäftsjahr 2014 Umsatz und Betriebsergebnis. Das Unternehmen erreichte ein Betriebsergebnis von 169 Mio. Euro – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen hat die HHLA dabei einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und diesen gegenüber 2013 um mehr als 5 Prozent gesteigert.

Die HHLA hat im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen ihren Konzernumsatz auf rund 1,2 Mrd. Euro (im Vorjahr: 1,14 Mrd. Euro)1 gesteigert und ein Betriebsergebnis (EBIT) von 169 Mio. Euro (im Vorjahr: 154 Mio. Euro)1 erreicht. Der Teilkonzern Hafenlogistik, das börsennotierte Kerngeschäft des Unternehmens, erwirtschaftete Umsatzerlöse von rund 1,17 Mrd. Euro (im Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro)1 und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 155 Mio. Euro (im Vorjahr: 140 Mio. Euro)1. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 veröffentlicht die HHLA am 30. März 2015.

„Unsere vertikale Konzernstrategie erwies sich 2014 als so robust, dass wir selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen wie der weiteren Verzögerung bei der Fahrrinnenanpassung der Elbe sowie angesichts der regionalen Krisen in Russland und der Ukraine noch überdurchschnittliche Ergebnisse erwirtschaften konnten“, sagt der Vorstandsvorsitzende der HHLA, Klaus-Dieter Peters.

Der Containerumschlag an den drei Hamburger Containerterminals stieg im Vergleich zum Vorjahr – auch beeinträchtigt durch geringere Zubringermengen im zweiten Halbjahr nach Russland – um moderate 1,2 Prozent und erreichte 7,2 Millionen Standardcontainer (TEU). Dieser Anstieg konnte den durch die Krise in der Ukraine bedingten Umschlagrückgang am Container Terminal Odessa in der Ukraine nicht vollständig kompensieren. Der dortige Umschlag ging um fast 30 Prozent auf knapp 0,3 Mio. TEU zurück. Der Containerumschlag insgesamt blieb mit etwa 7,5 Mio. TEU stabil auf dem Vorjahresniveau.

Die Intermodalgesellschaften der HHLA legten beim Transportvolumen im europäischen Seehafenhinterlandverkehr dagegen noch einmal deutlich um 9,4 Prozent auf 1,3 Mio. TEU zu. Die Strategie, mit eigenen Anlagen im europäischen Hinterland und eigenem rollenden Material eine hohe Wertschöpfungstiefe zu erzielen, war der wesentliche Treiber dieser erfreulichen Wachstumsdynamik.
Avatar
09.02.15 19:02:06
Beitrag Nr. 1.549 ()
Gute Jahreszahlen für den Hamburger Hafen
Für den Hamburger Hafen wurden die Jahreszahlen 2014 vorgelegt. Gute Nachrichten für den Hafenstandort Hamburg.

Besten Gruß
maerlin

http://www.hafen-hamburg.de/news/hamburger-hafen-erreicht-20…
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13.02.15 08:23:23
Beitrag Nr. 1.550 ()
Der HARPEX (http://www.harperpetersen.com/harpex/harpexVP.do) ist seit 2 Jahren um rd. 30% gestiegen. Gutes Zeichen für die allgemeine konjunkturelle Erholung und insbesondere für die steigende Nachfrage rund um das HHLA Portfolio.
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13.02.15 08:33:45
Beitrag Nr. 1.551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.058.225 von Dr_Henni am 13.02.15 08:23:23Mannomann, heute steckt der Wurm drin. Der korrekte Link lautet: http://www.harperpetersen.com/harpex/harpexVP.do
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30.03.15 10:33:27
Beitrag Nr. 1.552 ()
HHLA mit shr guten Zahen ...
Angesichts des allgemeinen Marktumfeldes lieferte die HHLA sehr gute Zahlen für das Geschäftsjah 2014. Unter der Überschrift Mer Leistung, mehr Beschäftigung, gesteigertes Ergebnis hat die HHLA auf ihrer Internetseite eine entsprechende Mitteilung veröffentlicht.Letztlich ist es immer auch ein Stück weit perslnlicher Blickwinkel. Ich bin mit den Zahlen sehr zufrieden. Gute Nachrichten vom Hamburger Hafen.

Besten Gruß
maerlin

http://hhla.de/de/investor-relations/aktuell/finanzmitteilun…
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06.05.15 09:29:27
Beitrag Nr. 1.553 ()
wann wird die dividende gezahlt ?
1 Antwort
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12.06.15 13:38:20
Beitrag Nr. 1.554 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.718.706 von freddykrger am 06.05.15 09:29:27
HHLA - Dividende ...
Müsste heute auf dem Konto sein.
Gruß
marlin
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13.06.15 08:51:24
Beitrag Nr. 1.555 ()
Elbvertiefung - Vorentscheidung am 1.Juli
Das Hamburger Abendblatt berichtet in seiner Online - Ausgabe über die anstehende Vorentscheidung zur Fahrrinnenanpassung ( Elbvertiefung ), die angeblich am 1. Juli fallen soll.




Foto: Daniel Reinhardt / picture alliance / Daniel Reinha
Die "CSCL Globe" der Reederei China Shipping Group auf der Elbe

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Wie das Abendblatt erfuhr, wird der Europäische Gerichtshof bereits am 1. Juli sein Urteil zur Elbvertiefung verkünden.
Hamburg. In der gerichtlichen Auseinandersetzung über die geplanten Baumaßnahmen zur Vertiefung von Weser und Elbe steht eine wichtige Vorentscheidung an. Wie das Abendblatt erfuhr wird der Europäische Gerichtshof EuGH am 1. Juli über die Klagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) gegen die Projekte sein Urteil verkünden.
Im Wesentlichen geht es dabei um den Vorwurf, dass die Bauvorhaben gegen die geltende Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union verstoßen sollen. Diese Richtlinie sieht ein Verbot zur Verschlechterung der Wasserqualität europäischer Binnengewässer vor.
Die Vorhabenträger, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie die Stadt Hamburg, haben vor dem Bundesverwaltungsgericht bereits eingeräumt, dass durch die Baumaßnahmen in der Fahrrinne der Elbe eine gewisse Verschlechterung der Qualität nicht auszuschließen ist, das Vorhaben aber zugleich volkswirtschaftlich so bedeutsam ist, das eine Ausnahmeregelung getroffen werden sollte.
Dazu hat das Bundesverwaltungsgericht den EuGH in Luxemburg angerufen. Der Generalstaatsanwalt des europäischen Gerichts, Nilo Jääskinen, hatte bereits am 23. Oktober 2014 in seinem Antrag deutlich gemacht, dass das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie generell gilt, aber auch Ausnahmen zugelassen sind. Diese gelten aber nur wenn alle machbaren Vorkehrungen getroffen wurden, um die negativen Auswirkungen auf den Wasserkörper zu vermeiden.
Sollte der EuGH die Ausnahmen anerkennen, könnte der Bundesgerichtshof noch in diesem Jahr abschließend über die Elbvertiefung entscheiden. (mk)

Quelle: Hamburger Abendblatt Online – Ausgabe vom 11.Juni 2015
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02.07.15 13:35:17
Beitrag Nr. 1.556 ()
Offizielle Mitteilung des Hamburger Wirtschaftssenators zur Elbvertiefung
Von den Internetseiten der Hamburger Wirtschaftsbehörde kann man nachfolgende Stellungnahme des Senators herunter laden.


Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

FahrrinnenanpassungSenator Frank Horch zur heutigen Entscheidung des EuGH zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie:
1. Juli 2015
Senator Frank Horch zur heutigen Entscheidung des EuGH zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie:


„Die Fahrrinnenanpassung ist das wichtigste strategische Ausbauprojekt für den Hamburger Hafen. Angesichts der rasant wachsenden Schiffe ist Hamburg langfristig darauf angewiesen, seine seewärtige Zufahrt an diese technische Entwicklung anzupassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Hamburg zu wirtschaftlich tragbaren Bedingungen angelaufen werden kann und sein Hafen wettbewerbsfähig bleibt.

Darum haben wir heute mit Spannung zum EuGH geschaut, weil das Urteil zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie ja auch für die Fahrrinnenanpassung der Elbe wegweisend ist.

Der Europäische Gerichtshof hat heute klargestellt,
dass eine Verschlechterung eines Oberflächenwasserkörpers immer dann anzunehmen ist, wenn sich in Bezug auf einzelne Qualitätskomponenten eine Verschlechterung in den Einstufungsklassen der Qualitätskomponenten ergibt. Damit hat der EuGH eine praktikable Handreichung geschaffen.
dass Verschlechterungen, die aus Ausbauvorhaben resultieren, allerdings immer dann hinzunehmen sind, wenn eine entsprechende Ausnahme erteilt wird.

Das bedeutet für die Fahrrinnenanpassung: Wir werden nun zu prüfen haben, ob die für die Fahrrinnenanpassung bereits erteilte Ausnahme schon ausreicht, um den Pflichten aus der Wasserrahmenrichtlinie gerecht zu werden. Sollte das nicht der Fall sein, wird die Ausnahmeentscheidung neu zu fassen sein. Dazu würden die Umweltverbände die Gelegenheit zur Äußerung erhalten. Danach wird der Prozess beim Bundesverwaltungsgericht fortgesetzt.

Welche Auswirkungen die heutige EuGH-Entscheidung auf künftige Vorhaben an Gewässern europaweit haben wird, wird noch sehr sorgfältig zu prüfen sein.

Was allerdings die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe angeht, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Projekt umsetzen können. Denn ich bin davon überzeugt, dass gute Gründe für eine Ausnahmeentscheidung bestehen. An dem unstrittigen öffentlichen Interesse am Fahrrinnenausbau hat ja weder die EU-Kommission noch das Bundesverwaltungsgericht jemals irgendeinen Zweifel gelassen!! Und auch der EuGH hat seine heutige Entscheidung ja ausdrücklich unter den Vorbehalt einer Ausnahmemöglichkeit gestellt.

Wenn Sie fragen, wie es jetzt weitergeht, so kann ich zum jetzigen Zeitpunkt folgendes dazu sagen: Falls unsere bisherigen Unterlagen nach der der heutigen EuGH Entscheidung nicht ohnehin schon ausreichen, werden sie überarbeitet und angepasst. Einen Zeitpunkt kann man noch nicht sagen. Es geht aber auf jeden Fall Sorgfalt vor Schnelligkeit. Denn am Ende wollen wir das für den Standort Deutschland und Hamburg beste Ergebnis erreichen."

1. Juli 2015
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03.07.15 13:20:04
Beitrag Nr. 1.557 ()
Elbvertiefung: Ausgangslage
" ... der Mensch darf nicht als immanent rechtfertigungsbedürftiger Störfaktor begriffen werden ..."


Regionales DIE WELT
EU-Wasserrecht
28.10.14

Wenn Elbvertiefung, dann mit Ausnahmegenehmigung
Nach dem Schlussantrag des Generalanwalts im EuGH-Prozess sahen sich Gegner und Befürworter der Vertiefungen von Weser und Elbe bestärkt. Das Wasserrecht hat nach Expertenmeinung einen Webfehler.
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Von Eckart Gienke

Foto: dpaDas Containerschiff "Callisto" passiert Borstel (Niedersachsen) direkt an der Elbe im Alten Land. Die Organisationen BUND und Nabu, unterstützt vom WWF, haben die Umsetzung der Elbvertiefung mit ihren Klagen vorerst gestoppt
Einer der führenden deutschen Experten für Wasserrecht hält eine strikte Anwendung der EU-Regeln zum Gewässerschutz für problematisch. "Bei einer engen Auslegung des EU-Wasserrechts wäre grundsätzlich jede Gewässernutzung unzulässig", sagte Professor Michael Reinhardt, Direktor des Instituts für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht in Hamburg.
Dann seien nicht nur Flussvertiefungen künftig unmöglich, sondern ebenso Energieerzeugung, Industrie, Gewerbe und Verkehr an Gewässern – bis hin zur Entnahme von Oberflächenwasser für die öffentliche Wasserversorgung.
"Das ist ein Strukturproblem im EU-Wasserrecht, das wohl nicht beabsichtigt war", sagte der Wissenschaftler, der an der Universität Trier lehrt. "Denn natürlich müssen Gewässer in Europa auch weiterhin genutzt werden; der Mensch darf nicht als immanent rechtfertigungsbedürftiger Störfaktor begriffen werden."
Generalanwalt plädiert für strenge Auslegung
Generalanwalt Niilo Jääskinen hatte im Zusammenhang mit der geplanten Vertiefung der Außenweser in der vergangenen Woche vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ausgeführt, dass die EU-Regeln zum Gewässerschutz streng ausgelegt werden müssen, dabei aber gleichzeitig auf die bestehenden Ausnahmeregelungen hingewiesen.
Das bedeutet konkret, dass die Wasserrahmenrichtlinie der EU in jedem Verfahren angewendet werden muss und dass geringfügige Verschlechterungen der Gewässerqualität zu vermeiden sind. "Das ist zunächst einmal eine Äußerung zugunsten des Umweltschutzes, die aber im Interesse der Nutzungsbedürfnisse des Menschen zwingend der Relativierung bedarf", erklärte Reinhardt. Jääskinen habe damit bestehende Unklarheiten präzisiert.
"Hintertürchen" der Ausnahmegenehmigung
Schon Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hatte darauf hingewiesen, dass sich entlang der Flüsse in Europa Handel und Kultur entwickelt hätten. Das werde durch die EU-Wasserrichtlinie infrage gestellt. Die Richtlinie hat zum Ziel, dass alle EU-Gewässer bis Ende 2015 in die Kategorie "gut" eingestuft werden können.
Andere Länder wie Frankreich hätten bei der Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht europarechtliche Spielräume genutzt und die Anforderungen etwas abgemildert, sagte Reinhardt. "Damit haben sie sich cleverer verhalten als Deutschland."
Damit der Staat handlungsfähig bleibe, habe der Generalanwalt den Weg über die Ausnahmegenehmigung gewiesen, die für wichtige öffentliche Belange offensteht. "Den Weg würde er mitgehen", meinte Reinhardt. Ausnahmen müssten jedoch gut begründet werden. Nun wird der EuGH in einigen Monaten seine Entscheidung zur EU-Wasserrahmenrichtlinie verkünden. Dann ist wieder das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Zug, das im Lichte dieser EuGH-Entscheidung über die Klagen gegen die Vertiefungen von Außenweser und Unterelbe entscheiden muss.

Quelle : Die Welt vom 28. Oktober 2014 - Online Ausgabe.
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03.07.15 13:30:57
Beitrag Nr. 1.558 ()
Elbvertiefung: Gegenwärtige Situation.
Die offenbar gegenwärtige Situation wird vom Gewässerexperten Prof. Michaels Reinhard ( Universität Trier ) wie folgt geschildert:

https://www.ndr.de/info/Das-Urteil-zur-Weservertiefung-und-d…
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03.07.15 13:44:27
Beitrag Nr. 1.559 ()
Die Elbvertiefung wäre eine ökologische Katastrophe und ist bekanntlich überflüssig, angesichts des Weser-Jade-Ports.

Für die Tier- und Pflanzenwelt freue ich mich, wenn speziell diese Aktie seitwärts dümpelt oder fällt. Denn es ist ein Zeichen dafür, dass die unsinnige Elbvertiefung nicht kommen wird.

Genau aus diesem Grund beobachte ich die Aktie schon seit Jahren.

Sucht Euch was anderes. Es gibt genügend sinnvolle Unternehmensanteile, die nicht die Zerstörung unserer restlichen Natur als Hoffnungsträger haben.
5 Antworten
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03.07.15 14:03:25
Beitrag Nr. 1.560 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.105.808 von jambam1 am 03.07.15 13:44:27
Elbvertiefung /Weservertiefung ...
@jambam: Ökonomisch werden Ihre Behauptungen seit Beginn der Containerisierung in 1968 widerlegt. Dazu muss man nur einmal auf die Internetseiten der bremenports und Hafen- Hamburg Marketing schauen. Natürlich kann jeder glauben was er für richtig hält. An der Wirklichkeit kommen aber weder Sie noch ich vorbei. Wirtschaftlich wird der Hamburger Hafen wegen seiner besonders günstigen verkehrsgeographischen Lage angelaufen und liegt immer im Wechsel mit Antwerpen hinter Rotterdam auf Platz 2.

Ökologisch stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Wenn wir einen Zustand erreicht haben sollten, sodaß eine weitere v.a. Verbreiterung der Elbe ( Begegnungsbox ) sowie Vertiefung nicht mehr vertretbar sein sollten, haben wir halt damit zu leben. Nur scheint es nach allen recherchierbaren Fakten nicht so zu sein, sondern St. Florianim Vordergrund zu stehen. Ich will weder Ihnen noch anderen Mitmenschen zu nahe treten, doch seit geraumer Zeit wird ja quasi gegen jede zusätzlich Baumaßnahme eine "Ini " gegründet. Angefangen von Fahrradewegen bis hin zu Gewerbeansiedlungen. Aber auf der aneren Seite herum jammern, wenn man keine Arbeit findet ?

Um es noch einmal klar zu stellen: Wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sein sollten, dann ist das halt so. Nur genau das bezweifel ich immer mehr, je mehr ich mich mit dem Thema, weil Aktienbesitzer, auseinandersetzen muss.

Kaufmännisch ist ihre Sichtweise klar widerlegbar und damit sind Sie zumindest auf dem ökonomischen Teil im Unrecht.

Ökologisch ist die Sache in der Tat nicht ohne. Jedenfalls sieht es zunächst vordergründig so aus.
4 Antworten
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03.07.15 14:21:34
Beitrag Nr. 1.561 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.105.925 von maerlin am 03.07.15 14:03:25Hallo maerlin,

ich kann dich verstehen und will dir/euch Aktieninhabern auch nicht weh tun.

Schon als diese Aktie an die Börse kam war ich begeistert, weil ich den Hamburger Hafen liebe. Er imponiert mir sehr mit allem drum und dran.

Aber dann fiel die Aktie von Anfang an und ich fragte mich immer wieder, warum tut sie das ? Dem Hafen geht es gut, die Geschäfte brummen.

Der Knackpunkte dürfte die Elbvertiefung sein.

Ich habe auch TV-Berichte über die ökologische Situation gesehen und möchte deshalb sagen: der HH hat wirtschaftlich keine Zukunft im Wettbewerb mit Rotterdam. Macht Schluss. Lasst es so wie es ist.
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03.07.15 15:01:30
Beitrag Nr. 1.562 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.105.925 von maerlin am 03.07.15 14:03:25es ist ja so, dass die grossen Schiffe die letzten 100 km im Schleichgang durch die Elbe zum HH fahren müssen.
Das spart einerseits LKW-Kosten, die man vom Jade-Weser-Port ins Landesinnere hätte und andererseits Sprit, weil man eben sehr langsam unterwegs ist.

Andererseits muss die Fracht mit LKW-Shuttles ständig aus dem Hafen heraus gebracht werden, was wiederum Kosten und Umweltbelastung mit sich bringt.

Pluspunkt ist das Hinterland in den Osten Europas, was dem Rotterdamer Hafen fehlt.

Aber könnte man den Osten mit dem Jade-Weser-Port nicht auch gut bedienen ?
2 Antworten
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04.07.15 08:54:42
Beitrag Nr. 1.563 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.106.435 von jambam1 am 03.07.15 15:01:30
Knackpunkt Elbvertiefung
Die Fahrrinnenanpassung ist der Knackpunkt. Diesen Eindruck gewinnt man auch sehr schnell in Gesprächen mit zahlreichen Akteuren der Branche.
Rotterdam wird meiner Ansicht nach die Nase vorn behalten und Antwerpen ( Scheldevertiefung ) und Hanburg (Elbvertiefung ?) werden weiterhin im Wechsel immer wieder einmal Platz 2 oder 3 im Ranking der Nordrange einnehmen. Das Kerneinzugsgebiet kann man auch der Homepage des Port of Rotterdam ersehen und seit Jahren kommt es zu Überschneidungen beider Wettbewerber v.a. hinsichtlich der Kunden im Hinterlandbereich. Hier besteht aber ein gesunder Wettbewerb. Vor allem Nordrhein Westfalen, die südlichen Bundesländer sowie Österreich und die Schweiz nehmen die Dienstleistungen des Rotterdamer Hafens in Anspruch. Er stellt häufig verkehrsgeographisch und eben auch betriebswirtschaftlich den güntstigsten Weg dar.

https://www.portofrotterdam.com/de/verbindungen-logistik/g%C…

Am Beispiel Streckenentfernung Wilhelmshaven - Prag vs. Hamburg - Prag sind weit über 100 Kilometer Streckenunterschied vorhanden. In der NDR - Dokumentation " Das Hafenduell Hamburg vs. Wilhelmshaven " wurde vom HHLA - Containervorstand Dr. Behn dieses Beispiel im Vergleich mit Rotterdam gegenüber Hamburg verwendet. Natürlich kann man auch Züge von Wilhelmshaven nach Prag schicken. Den Nachteil der Mehrkilometer muss man aber irgendwie kompensieren. Und am Ende soll ja auch noch etwas übrig bleiben ? Wie du selber richtigerweise schreibst ist Hamburg hier eben verkehrsgeographisch näher dran. Die Realität verdeutlicht es ja auch. "Allein zwischen Hamburg und den tschechischen Hub - Terminals Prag und Ceska Trebova verkehren jede Woche 92 Ganzzüge". HHLA Geschäftsbericht 2014, S.9.

Wenn keine unüberbrückbaren ökologischen Einwände bestehen, muss die Elbvertiefung kommen, damit Hamburg weiterhin im Dreiklang der Spitzenplätze verblebien kann. Gerade die Scheldevertiefung in Antwerpen macht es ja auch noch einmal deutlich. Nur bei ähnlichen Zugangsvoraussetzungen wie in Antwerpen kann Hamburg seine Position halten.

Übrigens: Die Schiffsgrößenentwicklung neigt sich so langsam aber sicher ihrem Ende zu. Das wird immer deutlicher auch von zahlreichen Akteuren hervor gehoben.
1 Antwort
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04.07.15 13:51:52
Beitrag Nr. 1.564 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.109.498 von maerlin am 04.07.15 08:54:42genau - das ist ja auch ein entscheidender Aspekt: die Schiffsgrössenentwicklung

bei 14.50 m Tiefe konnte man sich kaum noch eine Weiterentwicklung vorstellen. das ist heut schon längst Geschichte.

Problem ist allerdings auch das ständige Freihalten der Fahrrinnen.

dies kostet die Stadt HH 300 Mio im Jahr, das Land NRW nochmal 300 Mio und der Bund soll auf eine Mrd. aufstocken (wenn ich das richtig erinnere).

ob sich das alles wirklich rechnet ?
in Rotterdam läuft das meiste vollautomatisch. die Container fahren wie von Geisterhand an den vorbestimmten Platz. Menschen sieht man dort nicht mehr.

Arbeitsplätze werden also kaum erhalten mit den neuen Technologien.

Aber es gibt Reedereivereinbarungen, wonach der HH dem Jade-Weser-Port bevorzugt wird. Warum auch immer ???

Jedenfalls wollte ich für diese Leute nicht das ökologische Umfeld an der Elbe opfern. :(
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14.07.15 19:17:02
Beitrag Nr. 1.565 ()
Die ZEIT hat ein spannendes Interview mit dem hamburger Wirtschaftssenator über die Elbvertiefung und den HH geführt:

http://www.zeit.de/2015/28/elbvertiefung-frank-horch-hamburg…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.zeit.de/2015/28/elbvertiefung-frank-horch-hamburg…
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22.09.15 13:53:58
Beitrag Nr. 1.566 ()
vom Kursverlauf her zu urteilen, dürfte die Elbvertiefung nun doch nicht stattfinden.

ausserdem frage ich mich, wenn in Dresden die Elbe im Sommer bloss noch ein Rinnsal gewesen ist, ob man zukünftig diesen Wassermangel in den zu erwartenden heissen Sommermonaten für den HH auch befürchten muss.

http://www.bild.de/regional/dresden/elbe/pegel-auf-rekord-ti…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.bild.de/regional/dresden/elbe/pegel-auf-rekord-ti…

da wir im Sommer Dresden besucht haben, kann ich diesen mickrigen Pegelstand bestätigen.

dann wäre aber eine Elbvertiefung für HH kein Thema.

für die Natur freut mich das sehr.

das wurde auch von der EU am 1. Juli bestätigt:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/eugh-beschraenkt-elbve…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/eugh-beschraenkt-elbve…
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05.10.15 17:33:12
Beitrag Nr. 1.567 ()
Gewinnwarnung
05.10.2015 17:29

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Die heute durch den Vorstand bewertete noch vorläufige Mengen- und
Ergebnisentwicklung führt zu einer Anpassung des Ergebnisziels für den
HHLA-Konzern.

Aufgrund der anhaltend schwachen und weiterhin rückläufigen
Mengenentwicklung im Segment Container wird nunmehr ein
Konzernbetriebsergebnis (EBIT) im Bereich von 150 Mio. EUR erwartet
(bislang: auf dem Niveau des Vorjahres, Ist 2014: 169,3 Mio. EUR).

Das zuletzt erwartete Betriebsergebnis für das Segment Container (bislang:
in einer Bandbreite von 125 bis 135 Mio. EUR) kann nicht mehr
aufrechterhalten werden. An der Ergebniserwartung für das Segment
Intermodal (starker Ergebnisanstieg im Vergleich zum Vorjahr) wird
festgehalten.

Für den Teilkonzern Hafenlogistik wird ein Betriebsergebnis (EBIT) im
Bereich von 135 Mio. EUR erwartet (bislang: auf dem Niveau des Vorjahres,
Ist 2014: 155,6 Mio. EUR).

Weitere Einzelheiten werden im Rahmen der Zwischenberichtserstattung für
die Monate Januar bis September 2015 am 12. November 2015 erläutert.
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06.10.15 14:18:21
Beitrag Nr. 1.568 ()
sauber...dann kann ich bald einsteigen :-)
2 Antworten
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07.10.15 20:01:09
Beitrag Nr. 1.569 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.785.239 von freddykrger am 06.10.15 14:18:21
Zitat von freddykrger: sauber...dann kann ich bald einsteigen :-)

freddy, die Preisfrage ist lediglich, wann ist der richtige Zeitpunkt?
1 Antwort
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11.10.15 13:01:43
Beitrag Nr. 1.570 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.797.338 von Dr_Henni am 07.10.15 20:01:09
Zitat von Dr_Henni:
Zitat von freddykrger: sauber...dann kann ich bald einsteigen :-)

freddy, die Preisfrage ist lediglich, wann ist der richtige Zeitpunkt?


Die Frage ist eher was ist interessant am HHLA? Bzw. blickt irgendjemand überhaupt durch? Warum hat man das Teil nicht komplett an die Börse gebracht und spart sich die ganzen Trennung zwischen Logistik und Immos?

Beim Bewerten muss man m.E. ziemlich aufpassen. EV-Multiple sehen ja recht nett aus. Dumm nur, dass 30 von 80 mio des Gewinns den Minderheiten gehören. Wie viel vom EBIT, EBITDA oder FCF steht dem Aktionär den tatsächlich zu? Und welche Verbindlichkeiten oder welcher Cash gehören dem Aktionär bzw. den Minderheiten?

Krass finde ich auch den fetten Batzen an Pensionsverpflichtungen. 2014 musste man den Zins von 3,5 auf 1,75 % halbieren, das hat zu einem Anstieg des Barwerts um 80 mio geführt.

Allerdings könnte es eben antizyklisch auch recht interessant sein. Sie leiden ja ziemlich unter der Russland und China-Problematik. Elbvertiefung zieht sich hin usw. usf.. Und Geld verdient man ja immer noch...
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11.10.15 19:49:37
Beitrag Nr. 1.571 ()
Wer vorsichtig ist, sollte auf jedem Fall erstmal die nächste Bilanz-PK abwarten.

Da die HHLA-Aktie ohnehin in einem Abwärtstrend ist, fällt das auch nicht so schwer. Bevor man einsteigt, sollte man erstmal eine Bodenbildung abwarten. Die zeigt sich bislang nicht.
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17.11.15 18:07:55
Beitrag Nr. 1.572 ()
Wirklich nur was für sehr konservative Investoren und immer noch nicht richtig günstig:
http://www.investresearch.net/hamburger-hafen-und-logistik-a…
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18.11.15 22:17:00
Beitrag Nr. 1.573 ()
Das Chartbild sieht m.E. sehr konstruktiv aus, es könnte sich so langsam ein rounding-bottom ausbilden. Heute wurde zudem die 38 Tage-Linie nach oben durchbrochen, vielleicht sind die schlechten News nun tatsächlich eingepreist, wie von Nomura in den Raum gestellt. Als Kontra(?)indikator fungiert heute die Mainstream-Presse, die die Krise des Hafens thematisiert: http://www.welt.de/wirtschaft/article149010430/Die-duestere-…
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18.11.15 22:24:44
Beitrag Nr. 1.574 ()
Vom KGV her müsste es schon noch auf 6-7 Euro gehen, damit man da langfristig einsteigen kann. Dann sind wir auch auf Buchwert. Marge und Verschuldung sind OK, vielleicht hat die Aktie damit einen fairen Wert um die 10 Euro.
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20.11.15 09:08:09
Beitrag Nr. 1.575 ()
..und immer wenn Goody um die Ecke kommt, steigt häufig eingebashter Wert
1 Antwort
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25.12.15 19:05:07
Beitrag Nr. 1.576 ()
Wir warten auf Neue Zahlen der HHLA und große Frage ist wie hoch wird die Dividendenkürzung sein , nicht so doll da die Stadt Hamburg als Hauptaktionär Geld braucht, Aber Kürzung wird kommen , Ich glaube der Kurs um 14 / 15 Euro ist angemessen. HHLA HV am 16.06.2016
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31.12.15 12:28:50
Beitrag Nr. 1.577 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.135.549 von Zimtzicke am 20.11.15 09:08:09
Zitat von Zimtzicke: ..und immer wenn Goody um die Ecke kommt, steigt häufig eingebashter Wert



ein viel besseres kompliment gibt es glaube ich nicht
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04.02.16 08:02:52
Beitrag Nr. 1.578 ()
Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA erzielt Betriebsergebnis (EBIT) von 157 Mio. Euro

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/hamburger-hafen-und-l…
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02.03.16 15:43:05
Beitrag Nr. 1.579 ()
Fortsetzung Beitrag #1522

Mein avisiertes Aufwärts- Szanario wurde durch die miese Kursentwicklung (Q3 2015) zerstört. Meine Aktien hatte ich verkauft. Aber heute wieder welche gekauft. Hoffentlich irre ich mich nicht wieder... Die Aktie des Hafens geht oft überraschend nach unten und verhält sich wenig Gesamtmarktkonform. Obwohl die AG seriös erscheint!

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16.03.16 22:13:12
Beitrag Nr. 1.580 ()
Na wollen wir mal sehen wieviel die Dividende gekürzt wird.
Die Stadt FHH will Dividende für den Haushalt haben .
Aber die Echten Zahlen der HHLA Entwicklung sehen wohl negativ aus ,
Nicht wie bei mitstreiter Eurogate / Eurokai , da läuft der Laden.,
selbst die Gewinnentwicklung ,
1 Antwort
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08.04.16 15:00:42
Beitrag Nr. 1.581 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.997.604 von Eurowinnerer am 16.03.16 22:13:12
Politikerfilz im AR, hier die Auswirkungen
Hamburger Abendblatt schreibt:

Hamburg HHLA-Gutachten: Hafenarbeiter machen, was sie wollen
Von Martin Kopp

Anarchie am Burchardkai: Experten kritisieren, Hafenarbeiter hätten "maximale Freiheitsgrade bei der Freizeitgestaltung".

Hamburg. Das Containerterminal Burchardkai der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) steht seit Längerem in der Kritik. Spediteure und Fuhrunternehmer bemängeln immer wieder Probleme bei der Abfertigung der Container. Ein Gutachten des HHLA-Vorstands kommt jetzt zu dem Schluss, dass die Organisationsstruktur am Terminal mangelhaft ist und den Beschäftigten zu viele Freiräume lässt.

Zwei Jahre lang hat das Beratungsunternehmen Metaplan im Auftrag des Vorstands die Probleme am Burchardkai untersucht. Sein Ergebnis ist für ein börsennotiertes Aktienunternehmen haarsträubend: Über viele Jahre sei der Containerterminal Burchardkai "sich selbst und seinen Beschäftigten überlassen" gewesen. Deshalb hätten die Beschäftigten die Organisationszwecke und -ziele selbst definiert, heißt es in dem Papier, das dem Abendblatt exklusiv vorliegt.
"Maximale Freiheit bei der Freizeitgestaltung"

Was die Mitarbeiter daraus machten, wird deutlich beschrieben: "Containerumschlag, Gewinnerzielung und Beschäftigungssicherung sind für viele Beschäftigte nachgeordnete Organisationszwecke. An erster Stelle steht die Chance auf außerordentlich hohe private Einkommen bei maximalen Freiheitsgraden in der Freizeitgestaltung – und das alles bei relativ geringem Zeitaufwand."

Änderungen sind offenbar nur schwer durchsetzbar: "Jede Veränderung wird vom Einzelnen auf Nachteile abgeklopft. Bei Nachteilen wird die Veränderung entweder verweigert oder wird eine hohe Kompensation gefordert", heißt es in dem Gutachten.
Arbeitszeiten von vier oder sechs Stunden waren normal – bislang

Was das im Einzelnen bedeutet, zeigte sich bei der Abschaffung des sogenannten Pensums. Viele Monate musste der Arbeitsdirektor der HHLA, Personalvorstand Heinz Brandt, mit den Arbeitnehmervertretern über eine Einführung von Arbeitszeiten verhandeln, die in der freien Wirtschaft völlig normal sind. Dazu musste das Pensum abgeschafft werden. Diesem zufolge konnten die Terminal-Mitarbeiter nach Hause gehen, wenn bestimmte Umschlagmengen erreicht wurden – egal ob sie sechs oder nur vier Stunden brauchten. Dieses wurde inzwischen durch reguläre Arbeitszeiten ersetzt.

Das Gutachten wirft den HHLA-Verantwortlichen vor, mit einer mangelnden Führungsstruktur die Bildung solcher Missstände zugelassen zu haben. Mit der 2011 eingeführten Organisationsstruktur am Burchardkai, die im Wesentlichen vom Containerterminal Altenwerder übernommen wurde, habe sich die Arbeitgeberseite "ein schlechtes Zeugnis" ausgestellt, resümiert das Gutachten. Der HHLA-Vorstand räumt Mängel ein und erklärt, bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet zu haben. "Es hat Fehler auf allen Führungsebenen gegeben, wir haben daraus die Konsequenzen gezogen, und das Management wurde verändert", sagte Vorstandsmitglied Brandt.
Avatar
10.04.16 20:50:18
Beitrag Nr. 1.582 ()
Stand: 31.03.2016 06:51 Uhr - Fundus NDR
HHLA sucht nach neuen Geschäftsfeldern

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Damit reagiert der Hafenkonzern auf den rückläufigen Containerumschlag. Die HHLA setzt unter anderem stärker auf den Ausbau des Verkehrs per Bahn. "Das ist unsere strategische Antwort auf die nachlassende Dynamik im Containerumschlag", sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Mittwoch in Hamburg.Der Konzernbereich Intermodal, in dem der Bahnverkehr der HHLA angesiedelt ist, steuere bereits mehr als ein Drittel zum operativen Ergebnis des Konzerns bei, so Peters. 53 Prozent der Investitionen fließen in Umschlagterminals, Lokomotiven und Waggons. Die HHLA betreibt mittlerweile 13 Bahn-Terminals, überwiegend in Mittel- und Osteuropa, und besitzt mehr als 50 eigene Lokomotiven und 2.500 Waggons. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, Container zum Hamburger Hafen zu bringen oder von dort abzutransportieren. Die HHLA fährt auch reinen Landverkehr. Sie bietet mehr als 350 Zugverbindungen in Richtung Süden und Osten an, bis hin nach Istanbul. Umsatz und Gewinn in diesem Konzernbereich wuchsen im vergangenen Jahr kräftig.
Handel mit China und Russland rückläufig
Container auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Hamburger Hafen. © dpa Fotograf: Bodo Marks
Der rückläufige Containerumschlag im Hamburger Hafen trifft die HHLA.

Damit konnte die HHLA die Einbrüche in ihrem angestammten Kerngeschäft abmildern. Der Containerumschlag ging im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 12,3 Prozent auf 6,5 Millionen Standardcontainer zurück. Wirtschaftskrisen in Russland und in der Ukraine sowie Rückgänge im Handel mit China sind zwei der wichtigsten Gründe, warum im vergangenen Jahr an den Terminals der HHLA weniger Container bewegt wurden. "Der Containerumschlag ist weltweit deutlich unter den Erwartungen geblieben", sagte Peters, der zum Jahresende aus dem Unternehmen ausscheiden wird. "Es war insgesamt ein sehr enttäuschendes Jahr für die europäische Hafenwirtschaft."
Zukäufe im Ausland geplant
Auch für dieses Jahr rechnet die HHLA nicht mit großen Steigerungen bei Umschlag und Umsatz. Um den Konzern weiter zu diversifizieren, ist er auch auf der Suche nach Unternehmen, die er kaufen kann - vor allem im Ausland. Dabei denkt der Vorstand nicht allein an den Containerumschlag, sondern auch an andere Güter, wie zum Beispiel Flüssigladung. Laut Peters gibt es intensive Gespräche. Ein drittes Standbein neben dem Containerumschlag und dem Bahnverkehr fordern viele Anleger und Anteilseigner schon seit längerer Zeit für die HHLA.
Weniger Arbeit für die rund 4.000 Beschäftigten

Arbeitsplätze abbauen will die HHLA auch angesichts der schwierigen Aussichten derzeit nicht, wie NDR 90,3 berichtete. Das gehe aber nur, wenn beispielsweise die Wochenarbeitszeit gesenkt werde, sagte HHLA-Vorstandsmitglied Heinz Brandt.
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10.04.16 20:53:33
Beitrag Nr. 1.583 ()
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11.04.16 18:26:26
Beitrag Nr. 1.584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.157.824 von Eurowinnerer am 10.04.16 20:53:33
Das doch viel geiler hier :
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/HHLA-Wirbel-nach-Guta…
HHLA: Wirbel nach Gutachten zu Burchardkai

Viele Container stehen auf dem HHLA-Terminal Burchardkai im Hamburger Hafen. © dpa Fotograf: Christian CharisiusDie Abfertigung am HHLA-Containerterminal am Burchardkai steht seit längerer Zeit in der Kritik. (Archivfoto)
Die Konzernspitze der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist in Bedrängnis geraten. Grund ist ein internes Gutachten, das NDR 90,3 vorliegt. In dem zwölfseiteigen Papier werden zum Teil chaotische Zustände am Containerterminal Burchardkai festgestellt.

Die Beschäftigten hätten über Jahrzehnte alles so organisiert, dass entweder individuelles Einkommen oder Freizeit maximiert werden, heißt es in dem Gutachten. Änderungen gegen den Betriebsrat durchzusetzen sei kein leichtes Unterfangen. Die Unternehmensführung habe keinen Einfluss mehr auf das größte Containerterminal der Stadt. Das sind die zentralen Vorwürfe, denen der Senat jetzt nachgeht.

Senat fordert Aufklärung

Wegen des Gutachtens will Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) den HHLA-Vorstand laut NDR 90,3 zu einem Gespräch einbestellen. Auch Wirtschaftsstaatsrat Rolf Bösinger fordert Aufklärung. In einem Brief an HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters fragt er, seit wann die Unternehmensspitze von den Missständen weiß und welche Konsequenzen gezogen werden. Bösinger vertritt die Interessen der Stadt im Aufsichtsrat der HHLA. HHLA-Vorstandsmitglied Heinz Brandt sagte, am Burchardkai seien bereits Konsequenzen gezogen worden, das Management sei verändert worden.

Opposition will stärkere Kontrolle der HHLA

Die Opposition fordert, dass der Senat eingreift und die HHLA strenger kontrolliert. Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP, Michael Kruse, sagte, bei der HHLA herrschten Führungslosigkeit und Kontrollverlust - das gelte auch für andere Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist. Die Aufsicht der Stadt über die HHLA habe bislang weggeschaut, bemängelte Norbert Hackbusch von der Linken.

Immer wieder Probleme bei der Abfertigung

Der Burchardkai steht seit Langem in der Kritik, weil die Abfertigung von Containern, Schiffen und Lastwagen dort immer wieder stockt. Vor eineinhalb Jahren wurde deshalb sogar ein Krisengipfel mit Bahnchef Rüdiger Grube im Rathaus einberufen.
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11.04.16 18:28:29
Beitrag Nr. 1.585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.163.641 von Pegasus203 am 11.04.16 18:26:26HHLA-Gutachten zeigt: Die städtische Aufsicht versagt – FDP-Fraktion fordert Aufklärung

By Redaktion on 8. April 2016·Kein Kommentar

Anlässlich der öffentlich bekannt gewordenen Analyse zu den Zuständen am Burchardkai erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Michael Kruse:

„Das Gutachten dokumentiert, was in Hafenkreisen lange bekannt ist: Der Burchardkai ist das Problemterminal der HHLA. Die zuständige städtische Aufsicht hat bei diesen Problemen viel zu lange weggeschaut. Die mangelnde Steuerung öffentlicher Unternehmen durch die SPD-geführte Finanzbehörde offenbart das ganze Problem städtischer Unternehmensführung: Am Ende herrschen in milliardenschweren Unternehmen Kontrollverlust und Führungslosigkeit. Für die FDP-Fraktion ist die Tatenlosigkeit dieses Senats in der Unternehmensaufsicht nicht länger hinnehmbar: Wir werden deshalb die Offenlegung des vom HHLA-Vorstand beauftragten Gutachtens und die Befassung des Gutachtens im Ausschuss öffentliche Unternehmen beantragen.“

Quelle: FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
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18.05.16 22:14:36
Beitrag Nr. 1.586 ()
Update Beitrag #1579

Scheint zu funktionieren mein Kauf...

Hamburger Hafen heute mit sehr gutem Bar. Natürlich kann man einwenden: Jeder Charttechniker sieht, dass das kein schlechter Bar ist! Aber es ist unheimlich bequem, einfach den Rechner machen zu lassen. ;)

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22.06.16 23:39:32
Beitrag Nr. 1.587 ()
Leute wie war die HV von der HHLA konnte leider nicht dabeisein .
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02.08.16 21:06:33
Beitrag Nr. 1.588 ()
Neue Vorstands Vorsitzende Extern eine Fachkompetente Frau wie man sagt, : allerdings von Hafen und Schifffahrt keine Ahnung allerdings schon einmal mit der AIDA gefahren. Und richtiges Parteibuch ?
Schau wir mal wie sie aufgenommen wird .
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19.08.16 23:51:00
Beitrag Nr. 1.589 ()
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Chinas-neue-S…

Binnen nur sechs Jahren hat PCT den Containerumschlag im Hafen von Piräus auf 3,2 Millionen Einheiten glatt vervierfacht. Langfristig ist ein Umschlag von 10 Millionen TEU das Ziel. Der Hafen von Piraeus soll seitens Cosco/China zum grössten Hafen Europas ausgebaut werden.

Chinas Credo: „Zeit ist Geld". Von Shanghai bis in die Tschechische Republik dauert es Via Piraeus 26 Tage. Über einen Hafen in Nord Europa 32 Tage. Zeitgewinn 6 Tage. Beim Zielort Moskau sollen es sogar 10 Tage sein.

Da dürfte Hamburg machtlos sein bzw. könnte nur noch mit schnellerer Landverbindung punkten. Aber dafür muss man ja über Deutschland hinaus wirken.
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10.09.16 09:03:17
Beitrag Nr. 1.590 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.099.334 von Wertefinder1 am 19.08.16 23:51:00Der deutsche Außenhandel ist mit einem dramatischen Rückgang bei den Ausfuhren und den Einfuhren in das zweite Halbjahr gestartet. Im Juli brachen die Exporte um 10,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat auf 96,4 Milliarden Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Morgen mitteilte. Die Importe gingen um 6,5 Prozent auf 76,9 Milliarden Euro zurück.
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10.11.16 01:52:52
Beitrag Nr. 1.591 ()
Fortsetzung Beitrag #1586

In letzter Zeit wurde nur eine Hand voll Beiträge geschrieben. Und die Schifffahrt verteufelt. Die Aktie könnte (auf den 9- Monatsbericht) positiv reagieren, vielleicht?!

4 Antworten
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19.01.17 20:53:18
Beitrag Nr. 1.592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.660.262 von Gruenfeld am 10.11.16 01:52:52
1: 0 für neue HHLA Chefin
Frau Titzrath hat die Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten gut auf die Wirklichkeit in puncto HHLA eingestimmt. Hört bzw liest sich gut an, sofern die Informationen auch wirklich den Kern der entsprechenden Ausschußsitzung wieder gegeben haben sollte.

Die beiden Fragen, die beispielhaft heraus gegriffen wurden, sind für angebliche "Experten" schon fast eine Blamage. Aber in der Politik tummeln sich ja ohnehin mitunter die seltsamsten Gestalten.





Neue HHLA-Chefin warnt Bürgerschaft vor zu viel Kritik
19.01.17
Hamburger Hafen
Neue HHLA-Chefin warnt Bürgerschaft vor zu viel Kritik
Von Martin Kopp
Foto: Andreas Laible /
Übergabe der Geschäfte sei sehr konstruktiv und geräuschlos verlaufen, sagte Titzrath im Ausschuss der Bürgerschaft
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Hafenmanagerin Angela Titzrath tritt vor Ausschuss. Ihre Berufung an die HHLA-Spitze hatte für Schlagzeilen gesorgt.

Hamburg. Erst seit zweieinhalb Wochen ist Angela Titzrath Vorstandschefin von Hamburgs größtem Hafenkonzern, der HHLA. Und schon musste sie beim Mehrheitseigentümer des Unternehmens zum Rapport. Die HHLA gehört zu 68 Prozent der Stadt, und der Ausschuss Öffentliche Unternehmen der Bürgerschaft wollte die neue Hafenchefin kennenlernen. Schließlich hat Titzrath zwar bei Daimler verschiedene Managementpositionen innegehabt und war zeitweise sogar Personalvorstand der Deutschen Post, mit Hafen und Schifffahrt hatte die 50-jährige aber bisher nichts zu tun.
Nicht nur deshalb sorgte ihre Berufung an die HHLA-Spitze im Vorfeld für Schlagzeilen. Seit Oktober ist Titzrath, die geschieden ist und keine Kinder hat, im Vorstand des Hafenunternehmens tätig. Dort ließ sie sich von ihrem Amtsvorgänger, Klaus-Dieter Peters, einarbeiten – bezog aber schon ein Vorstandsgehalt, weshalb eine Fachzeitschrift des Hafens sie bereits als "Hamburgs teuerste Azubine" titulierte.

Kein geselliges Beisammensein

Solche Vorwürfe prallen an Titzrath eigentlich ab. Einen kleinen Seitenhieb konnte sich die Managerin dazu vor dem Ausschuss dennoch nicht verkneifen: Ihre Ausbildung liege bereits mehr als 30 Jahre zurück, sagte Titzrath zur Einleitung. Ihr anschließender Auftritt war sehr selbstbewusst: Im dunklen Hosenanzug, die blonden Haare streng zu einem Pferdeschwanz gebunden, trat sie den Parlamentariern entgegen.
Eine Anhörung in einem Ausschuss ist kein geselliges Beisammensein. Insbesondere Abgeordnete der Opposition neigen dazu, unbequeme Fragen zu stellen, die schon bei manchen Befragten Schweißausbrüche hervorgerufen haben. Die neue HHLA-Chefin drehte den Spieß einfach um. Bevor sie mit ihrer Präsentation beginne, wolle sie ihre Erwartungshaltung deutlich machen, sagte sie den etwas irritiert schauenden Abgeordneten. "Ich erwarte, dass unsere Eigentümer, insbesondere der Mehrheitseigentümer, unsere Arbeit konstruktiv begleiten", sagte Titzrath.

Asienreise zu den Kunden

Die HHLA und ihr Vorstand sollten nicht zu parteipolitischen Zwecken missbraucht werden. Sie habe kurz vor Weihnachten eine Asienreise zu den Kunden unternommen. Die wüssten sehr genau, was in Hamburg gesprochen und geschrieben werde. "Mit jeder öffentlichen Äußerung, die die HHLA in ein schlechtes Licht rückt, beschädigen Sie letztlich Ihr Eigentum", stellte Titzrath fest.
Eine solche Ansprache mussten die Abgeordneten, denen es in der Regel auch nicht an Selbstbewusstsein mangelt, erst einmal sacken lassen. Schließlich gab der Aussschussvorsitzende, der Hafenexperte der SPD, Joachim Seeler, die passende Replik: Da es sich bei der HHLA um eine städtische Beteiligung handele, sei es sogar die Pflicht der Abgeordneten, im Ausschuss kritische Fragen zu stellen. Er könne sie aber auch beruhigen, sagte Seeler: "Wissen Sie, eine Hauptversammlung mit kritischen Wortbeiträgen von Aktionären sind in der Regel schwerer zu überstehen als eine Sitzung im Ausschuss Öffentliche Unternehmen."

"Die Brücke ist ein nautisches Problem"

Angesichts dessen, dass die HHLA viel Geld in den Weitertransport von Seegütern per Bahn investiert, wollte der FDP-Abgeordnete Michael Kruse dann wissen, ob die HHLA vom Hafen- zum Bahnunternehmen mutiere. "Mit den Hinterlandtransporten versorgen wir den Hafen doch mit Ladung. Ich verstehe Ihre Frage nicht", antwortete Titzrath.
Und auf die Nachfrage des Linken-Abgeordneten, Norbert Hackbusch, wo man denn die neuen Hapag-Lloyd-Schiffe unterbringen wolle, die unter der niedrigen Köhlbrandbrücke nicht durchpassen würden, sagte sie: "Die Brücke ist nicht Sache der HHLA, sondern ein nautisches Problem. Die Frage sollte der Wirtschaftssenator beantworten." Fragen zur strategischen Ausrichtung der HHLA umging Titzrath: "Zur Zukunft des Unternehmens hat sie uns nichts sagen können. Da erwarten wir beim nächsten Auftritt deutlich mehr", sagte Michael Kruse nach der Sitzung.


Quelle: Hamburger Abendblatt vom 18.Janur 2017, Online – Ausgabe.
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09.02.17 10:47:32
Beitrag Nr. 1.593 ()
Urteil zur Elbvertiefung ...
Die Deutsche Verkehrszeitung berichtet über das heutige Urteil wie folgt:



Pläne zur Elbvertiefung weitgehend gebilligt

(Foto: dpa)
09. Februar 2017
D

as Bundesverwaltungsgericht hat die Pläne für die Elbvertiefung weitgehend gebilligt. Es gebe zwar rechtliche Mängel, die aber noch nachträglich behoben werden könnten, entschied das Gericht vor wenigen Minuten in Leipzig. Die DVZ wird den Tag über aktuell auf DVZ.de berichten und dann auch schon erste Stellungnahmen der am Verfahren Beteiligten sowie Stimmen aus der Branche präsentieren.

Mehrere Umweltschutzverbände haben gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt (Az.: BVerwG 7 A 2.15). Die Kläger bezweifeln die Notwendigkeit der Flussvertiefung und befürchten negative Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der Hamburger Senat, Reeder und die Hafenwirtschaft stehen hinter der Elbvertiefung. Künftig sollen auch Schiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 m unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 m auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können.

Die Planungen zur Elbvertiefung begannen vor rund 15 Jahren. Das Bundesverwaltungsgericht hat zweimal mündlich über die Klage verhandelt, zuletzt drei Tage am Stück kurz vor Weihnachten. Zwischenzeitlich ruhte das Verfahren, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) Fragen zur Auslegung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie beantworten musste. Die Behörden haben ihre Planungen zudem bereits mehrfach überarbeitet und ergänzt. (sr mit dpa)


Quelle: DVZ vom 9.02.2017, Online - Ausgabe.
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09.02.17 10:47:56
Beitrag Nr. 1.594 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.121.916 von maerlin am 19.01.17 20:53:18Die belanglose Elbvertiefung ist verschoben. Die Sozimapelmänner haben mal wieder Scheiß gebaut.

Schade, hab keine Stücke für 16,85 bekommen.
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09.02.17 10:57:29
Beitrag Nr. 1.595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.278.534 von Pegasus203 am 09.02.17 10:47:56Wer seine Container in HH auf´s Land schmeissen will, der kann das nur bei der HHLA oder Eurogate. Wenn sich da also die Linien zur HHLA verschieben, dann ist das gut für den Verein.

Die grossen Chinukendampfer kommen von so weit her und könnten auch schon anderswo in Europa etwas an Landgeschmissen haben. Somit kann ein 17.500 Schiff halb voll auch den Hamburger Hafen anfahren, der muss halt bei Flut/Hochwasser reinfahren und einen Bogen um die kleinen Elbinseln machen. Haben die doch bisher auch geschafft.

Schön wer da grad abgegriffen hat,gw.
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09.02.17 11:06:26
Beitrag Nr. 1.596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.278.534 von Pegasus203 am 09.02.17 10:47:56
Grünes Licht für Elbvertieung - Neue Perspektiven für den Hamburger Hafen ...
Ja, so ist es. Die allgemeinen eher sekundär am Thema beteiligten Medien zeigen wieder einmal ihr wahres Gesicht. Nahezu einhellig werten sie es negativ was da in Leipzig entschieden wurde.
Schlagzeien produzieren, egal ob der Inhalt stimmt.

Die Fachmedien hingegen bewerten das Urteil tendenziell positiv und so sehe ich es auch.
Grundsätzlich wurde entschieden, daß man den zukünftigen Anforderungen gerecht werden wird, indem man nachbessert und so seine Vorstellungen letztlich auch umgesetzt bekommt.
Das ist mein Kenntnisstand um ca. 11.00Uhr.

Letztlich kommt es nun auf 1 oder 2 Jahre auch nicht mehr an. Das Signal an die international operierenden Reedereien ist raus. "Sie wird kommen". Das ist primär entscheidend.

Also wird Hamburg weiterhin Erstligahafen bleiben und auch angelaufen werden.
Die allermeisten Reedereien verfügen über entsprechende Schiffe und Möglichkeiten einen gewissen weiteren Wartezeitraum zu managen. Da gibt es auf beiden Seiten Gestaltungsspielraum.
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09.02.17 11:13:48
Beitrag Nr. 1.597 ()
Offizielle Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts ...
Pressemitteilung
Nr. 6/2017
BVerwG 7 A 2.15
09.02.2017
Elbvertiefung: Habitatschutzrechtliche Verträglichkeitsprüfung und Ausgleichsmaßnahmen teilweise nachbesserungsbedürftig

Die Planfeststellungsbeschlüsse für den Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe sind wegen Verstößen gegen das Habitatschutzrecht rechtswidrig und nicht vollziehbar. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Die weitergehenden Klageanträge auf Aufhebung der Planfeststellungsbeschlüsse hat das Gericht abgewiesen.

Die habitatschutzrechtliche Verträglichkeitsprüfung für die nach der FFH-Richtlinie besonders geschützte und nur an der Elbe vorkommende Pflanzenart Schierlings-Wasserfenchel wird den strengen Schutzanforderungen nicht in jeder Hinsicht gerecht. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beeinträchtigungen des Schierlings-Wasserfenchels durch einen vorhabenbedingten Anstieg des Salzgehalts unterschätzt worden sind, weil den Prüfungen ein nicht ausreichend vorsorglicher Oberwasserabfluss zugrunde gelegt wurde. Teilweise zu beanstanden sind auch die Regelungen der Planfeststellungsbeschlüsse zur Kohärenzsicherung. Für die auf niedersächsischem Gebiet vorgesehenen Kohärenzmaßnahmen lässt sich nicht feststellen, dass sie über die Maßnahmen des Gebietsmanagements hinausgehen, die unabhängig von dem Ausbauvorhaben ohnehin ergriffen werden müssen. Die durch gesonderten Planfeststellungsbeschluss zugelassene Maßnahme „Spadenlander Busch/Kreetsand“ scheidet als Kohärenzmaßnahme aus, weil sie ausdrücklich als Maßnahme des Gebietsmanagements qualifiziert und genehmigt worden ist. Eine Doppelverwertung als Standard- und Kohärenzmaßnahme ist habitatschutzrechtlich unzulässig. Diese Mängel können aber geheilt werden und führen daher nicht zur Aufhebung der Planfeststellungsbeschlüsse.

Die sonstigen Rügen der Kläger greifen nicht durch. Die Planfeststellungsbeschlüsse leiden weder an beachtlichen Verfahrensmängeln noch an weiteren materiell-rechtlichen Fehlern. Eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung war im ergänzenden Verfahren nicht erforderlich. Die Prognosen der Bundesanstalt für Wasserbau zu den hydro- und morphodynamischen Auswirkungen des Vorhabens sind nicht zu beanstanden. Das Vorhaben ist planerisch gerechtfertigt, die Planfeststellungsbehörden durften angesichts der Entwicklung der Schiffsgrößen von einem entsprechenden Verkehrsbedarf ausgehen. Erhebliche Beeinträchtigungen weiterer geschützter Arten, etwa der Finte oder von Brutvögeln, haben die Planfeststellungsbehörden zu Recht verneint. Die habitatschutzrechtliche Alternativenprüfung begegnet ebenfalls keinen Bedenken, namentlich mussten sich die Vorhabenträger nicht auf eine Hafenkooperation verweisen lassen. Das Vorhaben verstößt auch weder gegen das wasserrechtliche Verschlechterungsverbot noch läuft es dem Verbesserungsgebot zuwider. Mögliche Beeinträchtigungen der in erster Linie maßgeblichen biologischen Qualitätskomponenten sind nicht so gravierend, dass sie zu einer Verschlechterung im Sinne der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union führen.

BVerwG 7 A 2.15 - Urteil vom 09. Februar 2017
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09.02.17 11:57:46
Beitrag Nr. 1.598 ()
Aktie stürzt aktuell 10% ab!

Ich glaube viele lesen aus dem Urteil des heutigen Tages, dass die Elbvertiefung nicht kommt.
Ja, die meisten Börsianer sind keine Juristen, schon klar.
Dass aber die Aktie so weit abstürzt, ist dann doch überraschend!

Zum Verständnis: die Elbvertiefung ist weitestgehend gebilligt worden (mit noch zu erfüllenden Anpassungen, die Zeit kosten werden)!!!

Das wird sich wohl erst in den kommenden Tagen rumsprechen. Zumindest ich hätte heute steigende Kurse nach dem Urteil erwartet.
Mal sehen, was in den kommenden Tagen so an Kursbewegung kommt....
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09.02.17 13:58:29
Beitrag Nr. 1.599 ()
Quellenangabe:

Pläne zur Elbvertiefung weitgehend gebilligt 09. Februar 2017

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Pläne für die Elbvertiefung weitgehend gebilligt. Es gebe zwar rechtliche Mängel, die aber noch nachträglich behoben werden könnten, entschied das Gericht vor wenigen Minuten in Leipzig. Die DVZ wird den Tag über aktuell auf DVZ.de berichten und dann auch schon erste Stellungnahmen der am Verfahren Beteiligten sowie Stimmen aus der Branche präsentieren. Mehrere Umweltschutzverbände haben gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt (Az.: BVerwG 7 A 2.15). Die Kläger bezweifeln die Notwendigkeit der Flussvertiefung und befürchten negative Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der Hamburger Senat, Reeder und die Hafenwirtschaft stehen hinter der Elbvertiefung. Künftig sollen auch Schiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 m unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 m auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können. Die Planungen zur Elbvertiefung begannen vor rund 15 Jahren. Das Bundesverwaltungsgericht hat zweimal mündlich über die Klage verhandelt, zuletzt drei Tage am Stück kurz vor Weihnachten. Zwischenzeitlich ruhte das Verfahren, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) Fragen zur Auslegung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie beantworten musste. Die Behörden haben ihre Planungen zudem bereits mehrfach überarbeitet und ergänzt. (sr mit dpa)

Quelle: DVZ vom 9.02.2017, Online - Ausgabe.
6 Antworten
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09.02.17 15:11:26
Beitrag Nr. 1.600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.280.712 von MONOTONI am 09.02.17 13:58:29So, die 17 ist geknackt, vllt habe ich heute Abend doch noch ein paar mehr.:D
5 Antworten
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10.02.17 00:03:28
Beitrag Nr. 1.601 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.281.435 von Pegasus203 am 09.02.17 15:11:26Ist das nicht zu früh? Ich warte erst mal die 14 oder niedriger ab. Der Baustopp bleibt bestehen, auch wenn die Vertiefung grundsätzlich nicht in Frage gestellt wurde. Wir reden doch über frühestens 2018, dass es irgendwie losgeht.
4 Antworten
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10.02.17 08:28:46
Beitrag Nr. 1.602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.286.511 von Dr_Henni am 10.02.17 00:03:28Du hast bestimmt Recht, dadurch ist die Aktie gleich 10% weniger wert, von einen auf den anderen Tag!

Gestern war die Elbvertiefung irgendwann noch eingepreist, nun kommt sie sicher, da muss der Kurs bis 14 fallen.:laugh:
3 Antworten
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10.02.17 09:02:51
Beitrag Nr. 1.603 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.287.465 von Pegasus203 am 10.02.17 08:28:46Na ja, vor einem Jahr lag der Kurs noch bei 12 € und ist dann um gut 60% auf über 19 € gestiegen. Es würde mich für Dich und alle Investierten freuen, wenn der Kurs nach oben abzischt. Ich glaube allerdings nicht an dieses Szenario, sondern warte ab, bis sich eine Einstiegschance bietet. Außerdem ist mir das KGV momentan zu hoch.
2 Antworten
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11.02.17 10:54:49
Beitrag Nr. 1.604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.287.843 von Dr_Henni am 10.02.17 09:02:51Überraschender Weise stieg die Aktie wieder! Welche Gründe die Käufer von einem Tag auf den anderen bewegt hier in das fallende Messer zu greifen ist mir schleierhaft.

Am Ende muss ich bei meiner Einschätzung bleiben und bei 21 wieder aussteigen.

Spätestens zur HV sind wir über 20.
1 Antwort
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11.02.17 14:36:03
Beitrag Nr. 1.605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.296.663 von Pegasus203 am 11.02.17 10:54:49
Zitat von Pegasus203: Am Ende muss ich bei meiner Einschätzung bleiben und bei 21 wieder aussteigen.

Sehe ich ähnlich, nur möchte ich bei 14 einsteigen.
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13.02.17 20:48:55
Beitrag Nr. 1.606 ()
Fahrrinnenanpassung - Urteil "schwebend unwirksam" ?
Der Hamburger Wirtscahftssenator Frank Horch wies in seiner Pressekonferenz vom 9.02.2017 darauf hin, daß erst nach Erhalt des schriftlichen Urteils genauere Angaben zur weiteren Vorgehensweise gemacht werden können.

Womöglich handelt es sich bei dem Urteil um eines im Rechtszustand "schwebend unwirksam". Daraus könnte resultieren, daß nach Umsetzung der geforderten Nachbesserungen zum Schutze des Lebensraumes für den Schierlingswasserfenchel und der Kohärenzflächen das Urteil ohne weitere Einspruchsmöglichkeiten rechtswirksam würde.
Die Baumaßnahme könnte beginnen. Es gibt einige dafür sprechende Punkte. So wurden alle angeführten Klagepunkte abgehandelt. Etwa der Punkt Hafenkooperation, der durch die Umweltverbände gefordert wurde. Desweiteren gibt es ja bereits diesbezüglich Erfahrungen.
So geht aus der anbei gefügten Pressemitteilung des Senators bzw. seiner Behörde u.a. der Satz hervor: "Eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung war im ergänzenden Verfahren ebenfalls nicht erforderlich". Weshalb sie dann im kommenden Planergänzungsverfahren notwendig sein sollte wäre einmal zu begründen. Womöglich Beschränkung auf die beiden Einzelmaßnahmen.

Es besteht sogar die Möglichkeit, daß eine Annahme einer erneuten Klage durch das Bundesverwaltungsgericht verweigert wird. Dann lautet der Text: Die Klage wird nicht zur Entscheidung angenommen. Diese Entscheidung ist unanfechtbar. Hintergrund hierfür wäre u.a. die durch das Gericht angeordnete seinerzeitige Erfassung ( Kartierung ) des Arteninventars im Lebensraum Unterelbe ( Tier- und Pflanzenaten ). Ich halte daher die momentane Berichterstattung zu Gunsten einer erneuten Klagemöglichkeit durch die Umweltverbände für eine verfrühte Spekulation. Es bleibt das schriftliche Urteil abzuwarten. Womöglich erleben alle Interessierten dort eine Überraschung ? Warten wir`s ab. Soweit mir bekannt sollen Urteile innerhalb einer Woche den beteiligten Parteien schriftlich zugehen.

Besten Gruß

maerlin


http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/8137936/2017-02-09-bw…
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07.03.17 20:56:39
Beitrag Nr. 1.607 ()
Plötzlich sind die Schiffe voll ...
Es tut sich etwas...

Plötzlich sind die Schiffe voll

Die Boxenberge sind eine Montage, aber Stellplätze tatsächlich Mangelware. (Foto: Hasenpusch)
06. März 2017 | von Sebastian Reimann

D
ie jahrelang anhaltenden Überkapazitäten in der Containerfahrt haben sich binnen Wochen in einen kritischen Kapazitätsengpass umgekehrt – zumindest für Exportcontainer, die von den Nordhäfen aus in Richtung Asien verschifft werden sollen. Die Folgen spürt vor allem die Spedition.
Zahlreiche Unternehmen berichteten der DVZ in den vergangenen Tagen davon, dass bestehende Buchungen von Carrierseite aufgekündigt worden seien und Container am Kai stehen blieben. Gleichzeitig versuchten die Linienreeder durch generelle Ratenerhöhungen und Zuschläge die Preise kräftig nach oben zu treiben. Die Rede ist von Emergency Surcharges in einer Bandbreite von 300 bis 1000 USD/Teu.
Zwischenzeitlich hieß es sogar, einzelne Carrier wie Maersk Line und Hapag-Lloyd hätten einen kompletten Buchungsstopp verhängt. Bei Maersk werden dem Vernehmen nach aber wieder Buchungen angenommen. Und ein Hapag-Lloyd-Sprecher sagte der DVZ, dass es keinen Buchungsstopp gebe. Die Kapazitäten seien aber in der Tat sehr knapp. Und das dürfte absehbar so bleiben. Spediteure berichten von sechs bis acht Wochen Vorbuchungszeit.


Quelle: Deutsche Verkehrszeitung v. 6.März 2017, Online - Ausgabe.
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07.03.17 21:07:55
Beitrag Nr. 1.608 ()
Plötzlich sind die Schiffe voll ( Teil II )
Ergänzend zu vorherigem Posting aus der DVZ Online - Ausgabe vom 6.März 2017 nachfolgender Artikel:


Kein Platz und kaum Alternativen

Freie Stellplätze für Container sind derzeit Mangelware. Die Schiffe von Nordeuropa in Richtung Asien sind sehr gut ausgelastet.
06. März 2017 | von Sebastian Reimann
D

ie Spedition ist in Aufruhr. "Die Kapazitätssituation ist noch deutlich angespannter als 2010. Viele erfahrene Kollegen berichten mir, dass sie so etwas noch nicht erlebt haben", sagt Oliver Oes­treich, Geschäftsführer der Bremer Spedition Leschaco und Vorsitzender des Vereins Bremer Spediteure. Gemeint ist die extreme Kapazitätsknappheit für Verschiffungen von den Nordrangehäfen in Richtung Mittelost/Indien sowie Asien. Dabei fehlen nicht nur die Stellplätze auf den Schiffen, sondern auch Leercontainer.

Zur Begründung wird auf die umfangreichen Kapazitätskürzungen im Zuge von Chinese New Year verwiesen. Hinzu komme, dass mit der Neuordnung der Allianzen per 1. April viele Schiffe repositioniert werden müssten. Gleichzeitig versuchen die Linienreeder, die Preise kräftig nach oben zu treiben, durch generelle Ratenerhöhungen (GRIs) sowie Emergency und Peak Season Surcharges. Mittlerweile kosten Verschiffungen nach Asien bis zu 1600 USD/Teu, vor wenigen Wochen seien es noch 400 bis 500 USD/Teu gewesen, heißt es.

Besonders offensiv geht eine große chinesische Linienreederei vor. Diese hat für Verladungen ex Nordeuropa in Richtung Asien nämlich eine Emergency Minimum Rate in Höhe von 700 USD/Teu und 950 ­USD/Feu angekündigt. In einem Kundenschreiben, das der DVZ vorliegt, heißt es ganz klar, dass im März keine Ladung an Bord genommen wird, die nicht mindestens diese Raten zahlt. Das Heikle daran ist, dass sich die Ankündigung auch auf Container bezieht, die bereits vor geraumer Zeit und entsprechend zu niedrigeren Raten gebucht worden sind und im Zweifel sogar schon auf der Ladeliste für ein bestimmtes Schiff stehen.

Entsprechend groß ist die Empörung in der Spedition. Von "Vertragsbruch" und "Wildwestmethoden" ist die Rede. Das Komitee Deutscher Seehafenspediteure (KDS) im DSLV ist tätig geworden und hat sich in einem Schreiben an das Unternehmen gewendet.

An der Laderaumknappheit wird das aber zumindest kurzfristig nichts ändern. Einige verlagern dem Vernehmen nach bereits in Richtung Südhäfen und routen ihre Ladung verstärkt über Triest und Koper. Auch gibt es offenbar Überlegungen, verstärkt Luftfracht zu nutzen. Allerdings ist auch dort in Zentraleuropa die Frachtraumnachfrage bereits hoch. "Es brummt", fasst J. Florian Pfaff, Deutschland-Chef von Lufthansa Cargo, die Lage zusammen. Diese Einschätzung gilt für alle Deutschland verlassenden Exporte, vor allem aber für Verladungen nach Fernost, heißt es ergänzend bei der Frachtfluggesellschaft. Als Folge der guten Auslastung gehen die Raten nach oben, ist aus der Branche zu hören.

Hinzu kommt: Angesichts der starken Nachfrage nach Frachtraum ist es derzeit schwierig, Ad-hoc-Buchungen zu platzieren, erfuhr die DVZ aus Speditionskreisen. Vor allem nach Shanghai ist die Kapazität auf Linienmaschinen knapp. Engpässe gibt es auch auf USA-Strecken. So ist es kaum möglich, eine 100-kg-Sendung nach Detroit von heute auf morgen unterzubringen, sagt ein Speditionsmanager. Viele Alternativen haben die Seefracht­spediteure also nicht. (ma)
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02.04.17 06:40:04
Beitrag Nr. 1.609 ()
Bin gespannt, wo sich der Boden bildet ...
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03.04.17 09:54:59
Beitrag Nr. 1.610 ()
Bodenbildung HHLA - Aktienkurs
@Dr.Henni:

Ja, bin auch mal gespannt wie weit es noch runter gehen wird ? Dabei sind die Zahlen für den derzeitig doch angeblich so schlechten Zustand der HHLA gar nicht schlecht. Der Ausblick auf die kommenden Fahrrinnenanpassung und mittelfristige Modernisierung des NOK sind darüber hinaus positive Zeichen. Auch in Sachen Hafenquerspange tut sich, wenn auch langsam, ja etwas.

Man spricht nicht umsonst in Asien von der "German Langsamkeit".

Besten Gruß

maerlin


http://www.boerse.de/fundamental-analyse/HHLA-Aktie/DE000A…
3 Antworten
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03.04.17 14:00:42
Beitrag Nr. 1.611 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.663.356 von maerlin am 03.04.17 09:54:59@maerlin: ich finde das KGV immer noch etwas zu hoch. Warte noch etwas günstigere Einstiegskurse ab.
2 Antworten
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03.04.17 22:08:52
Beitrag Nr. 1.612 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.665.021 von Dr_Henni am 03.04.17 14:00:42
Abwärtsbewegung
@Dr.Henni: Geht ja ordentlich abwärts. War eben gerade recht überrascht, als ich nochmals einen kurzen Blick in den PC warf.
1 Antwort
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07.04.17 18:42:50
Beitrag Nr. 1.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.668.675 von maerlin am 03.04.17 22:08:52
Zitat von maerlin: @Dr.Henni: Geht ja ordentlich abwärts. War eben gerade recht überrascht, als ich nochmals einen kurzen Blick in den PC warf.

maerlin, ich bin ein alter Romantiker. Wer jemals abends in der Strandperle in Övelgönne sein Hefeweizen getrunken und seine Bockwurst gefuttert hat, und dabei über die Elbe das Treiben im Hafen betrachtet hat, der muß ein Faible für HHLA haben. Die Ratio sagt mir jedoch, dass eine vernünftige Dividendenrendite von >5% bei einem Kurs über 10 Euro nicht drin ist.
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11.04.17 22:40:47
Beitrag Nr. 1.614 ()
HHLA Zahlen mäßig aber die Dividende steht doch , der Hamburger Senat will Erlöse
Rendite haben daher wird die Dividende auf gleich mindest. glech bleiben .
Schaun mer mal. wir Franz sagt .
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05.05.17 18:12:03
Beitrag Nr. 1.615 ()
HHLA rechnet 2017 mit mehr Gewinn - Containerumschlag legt deutlich zu
Fr, 05.05.17 17:50
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA blickt dank eines deutlichen Anstiegs des Containerumschlags optimistischer auf das Gesamtjahr. Der Betriebsgewinn (Ebit) werde 2017 zwischen 140 und 170 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am frühen Freitagabend mit. Bisher hatte das Ziel bei 130 bis 160 Millionen Euro gelegen. Der Kurs der HHLA-Aktie legte in einer ersten Reaktion um gut zwei Prozent zu./he/she
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09.05.17 19:16:18
Beitrag Nr. 1.616 ()
Aktuelle Entwicklungen bei der HHLA ...
HHLA fusioniert Polzug mit Metrans

Die aus Essen stammende Managerin legt großen Wert auf einen direkten Draht zu ihren Mitarbeitern. Entsprechend häufig ist sie auf den Terminals anzutreffen. Foto: Patrick Lux
| von Sebastian Reimann

Angela Titzrath steht seit Anfang des Jahres an der HHLA-Spitze. Foto: Patrick Lux
Angela Titzrath

Die Managerin, die am 30. April ihren 51. Geburtstag gefeiert hat, steht seit Anfang dieses Jahres an der HHLA-Spitze. Nach verschiedenen Stationen im Daimler-Konzern wurde sie 2012 Personalvorstand bei der Deutschen Post. Dieses Amt füllte sie bis 2014 aus und arbeitete anschließend als Aufsichtsrätin, Beraterin und Dozentin.

Sie sprechen fünf Fremdsprachen. Haben Sie sich an das Hamburger Platt, das wahrscheinlich in vielen Teilen der Belegschaft gesprochen wird, schon gewöhnt?

(Lacht) Also „Moin, Moin“ verstehe ich in jedem Fall schon.

Wie wichtig ist Ihnen die direkte Kommunikation mit den Mitarbeitern?

Die ist mir sehr wichtig. Ich versuche deshalb, für die Mitarbeiter präsent und ansprechbar zu sein. Wenn ich vor Ort bin, beispielsweise auf den Terminals, dann gehe ich in die Kantine und halte dort auch schon mal Arbeitssitzungen ab. Deshalb liegen Schutzhelm und Handschuhe griffbereit auf meinem Schreibtisch. Die Mitarbeiter können mich direkt per Email kontaktieren, was auch einige machen. Über diesen Weg bekomme ich ein sehr wichtiges Feedback.

Brauchte das Unternehmen ein Stück weit einen Kulturwandel?

Kein Unternehmen kann es sich leisten, stehen zu bleiben, sondern muss sich mit der Zeit wandeln. In unserer Branche, der Schiffs- und Reederindustrie, hat es in den vergangenen 18 Monaten so viel Wandel gegeben wie in den letzten 20 Jahren zusammen. Ein solcher Wandel betrifft dann meistens auch die Unternehmenskultur.

Sie wurden in Ihren ersten Monaten schon als Hamburgs teuerste Azubine und mächtigste Frau im Hafen bezeichnet. Was sind Sie denn nun?

Ich empfinde Ausbildung als etwas Positives. Und wenn man einem CEO nachsagt, das er ständig lernt, dann ist das ein Kompliment. Das passt dann auch recht gut zu meiner Rolle, nämlich die HHLA weiterzuentwickeln und gemeinsam mit meinem Team, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Da die HHLA ihren Sitz im Hamburger Hafen hat, bin ich natürlich auch jemand, der Einfluss auf die Entwicklung des Hafens nehmen kann, letztlich sogar nehmen muss.

Eines der wichtigsten Themen ist für Sie die Digitalisierung.

Ja, wir wollen der Motor für den digitalen Wandel im Hamburger Hafen sein. Das ist unser Anspruch. Entsprechend zielstrebig gehen wir dieses Thema an. Dafür gibt es gute Gründe: Erstens kann sich dem digitalen Wandel kein Unternehmen entziehen. Zweitens liegen innovative IT-basierte Lösungen in der Tradition der HHLA. Die Entwicklung des weitgehend vollautomatisierten Container Terminals Altenwerder zu Beginn der Jahrtausendwende war ein Projekt, das man heute als Digitalisierungsinitiative bezeichnen würde. Allerdings ist Digitalisierung nicht immer nur Automatisierung, sondern wir wollen das Know-how unserer Mitarbeiter nutzen, um die Ertragskraft des Unternehmens zu stärken und die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser befriedigen zu können.

Heißt konkret, die Anbindung an die Reeder zu verbessern?

Ja, aber nicht im Sinne einer Abhängigkeit oder Unterwerfung. Wir werden darüber hinaus solche Dinge ausbauen, die wir schon heute tun. Denken Sie an das Projekt Fuhre 2.0 oder das Hamburg Vessel Coordination Center. Entlang dieser Wertschöpfungsketten denken wir weiter. Wir fungieren an der Schnittstelle der Prozesskette, also zwischen der Wasserseite und Landseite. Wir binden die Ware an den Ort und sind die Verlängerung in das Hinterland. Damit sind wir schon heute ein Knotenpunkt auf der maritimen Seidenstraße.

Die Ertragskraft stärken kann man über Effizienzverbesserungen und Kostensenkungen, aber auch durch die Gewinnung von Neugeschäft. Wo sehen Sie im Zuge der Digitalisierung bei Letzterem Chancen?

Wir befinden uns derzeit in einem Geschäftsentwicklungsprozess. Dabei stellen wir zunächst einmal alles auf den Prüfstand, um nach der Bestandsaufnahme zu entscheiden, welche Opportunitäten wir daraus ableiten können.

Können Sie bei der Digital Hub Initiative, in der sich Ihr Unternehmen ja engagiert, schon konkreter werden? Es heißt, physisch solle der Hamburger Hub in einem der HHLA-Speicher angesiedelt werden.

Das ist unser Angebot. Die Speicherstadt ist ja quasi eine Blockchain des 19. Jahrhunderts und damit ein idealer Ort, um daraus eine Herberge für die nächsten disruptiven, aber auch evolutionären Veränderungen zu schaffen. Wir werden uns finanziell an der Hub-Initiative beteiligen, aber auch unser Know-how und unsere Strukturen einbringen. Denn wir haben Daten, Informationen und ganz viel Erfahrung.

Wo wird der Hub denn konkret angesiedelt?

Das ist noch nicht entschieden. Aber wir haben genug Platz in der Speicherstadt.

Und wie viel Geld wird die HHLA beisteuern?

Das wird ein angemessener Betrag sein. Es ist aber nicht nur eine Geldfrage. Denn Kapital für Seed-Finanzierungen ist im Markt mehr als genug vorhanden. Viel wichtiger ist es, die richtigen Strukturen und Verbindungen zu schaffen. Die HHLA steht für Vernetzung und ist offen für alle, die sich mit uns vernetzen möchten.

Wer sind für Sie natürliche Kooperationspartner? Eurogate, mit denen Sie beim Vessel Coordination Center kooperieren? Dakosy? Oder die HPA im Zuge der Smartport-Initiative?

Wir sind jedem gegenüber offen, der einen Mehrwert bringen kann. Wir können es uns als Industrie nicht leisten, ausschließlich proprietär zu denken. Die Digitalisierung wird dazu führen, dass wir mehr an einem Strang ziehen müssen.

Ein zweites zentrales strategisches Projekt ist das, was Sie als „über Hamburg hinaus wachsen“ bezeichnen, sprich mögliche Beteiligungen an weiteren Terminals. Diese Strategie wurde indes schon beschlossen, bevor Sie zur HHLA gekommen sind. War das ein glückliches Vorgehen?

Ich blicke immer nach vorn. Was aus welchen Gründen in der Vergangenheit entschieden wurde, bewerte ich nicht. Ich kann es ohnehin nicht mehr ändern. Die Frage nach der Internationalisierung der HHLA stellt sich doch eigentlich gar nicht mehr. Wir sind international aktiv. Das wird allerdings nur eingeschränkt wahrgenommen. Wir haben unsere Terminalbeteiligung in Odessa. Auch unsere Consultingfirma HPC ist weltweit sehr aktiv und unsere Intermodaltochter Metrans zählt europaweit zu den größten privaten Bahnoperateuren. In Europa sind wir sicherlich einer der erfolgreichsten Logistikkonzerne, wenngleich es natürlich größere gibt.

Aber hat die Internationalisierung bei Ihnen denn strategische Priorität?

Ich sage, wenn Hamburg das Tor zur Welt ist, dann sollten wir da auch mal durchgehen und uns mit wachem Auge umschauen.

Wie schätzen Sie denn nüchtern betrachtet die Chancen ein, gerade im Terminalbereich noch international mithalten zu können? Das Feld ist ja schon ziemlich abgegrast.

Es ist viel Geld im Markt, angesichts der niedrigen Zinsen interessieren sich Pensionsfonds und Staatsunternehmen für lukrative Infrastruktur-Assets. Wir sind nicht die mit den tiefsten Taschen, sondern mit dem breitesten Know-how. Unser Ansatz ist deshalb ein anderer. Wir schauen nicht auf die Mengen, die sich möglicherweise sofort an einem Ort realisieren lassen, sondern wir schauen auf die Potenziale der Zukunft.

Und wo sehen Sie diese Potenziale?

Die erarbeiten wir gerade im Geschäftsentwicklungsprozess.

Würden Sie mir denn zustimmen, wenn ich behaupte, dass ein oder zwei Terminals im Ausland zu wenig wären? Ihr Terminal in Odessa verdeutlicht ja, dass man sehr schnell ein Klumpenrisiko hat.

Die Vernetzung mit einem ausbalancierten Risikoportfolio ist immer die beste Lösung.

„Über Hamburg hinaus zu wachsen“ bedeutet nicht notwendigerweise ein Engagement im Ausland. Wäre eine Beteiligung in Deutschland auch eine Option?

Ich bin offen für alles. Aber im Moment gibt es nichts Konkretes. Mich beschäftigt vor dem Hintergrund der ausstehenden Elbvertiefung viel intensiver die Frage, wie wir uns im harten Wettbewerb der europäischen Seehäfen so positionieren, dass der Standort Deutschland gestärkt wird. Insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens ist die Elbvertiefung dabei keine hinreichende, sondern eine notwendige Bedingung. Derzeit verfolge ich mit Sorge, wie schnell die Zeit verrinnt, ohne dass die Bagger arbeiten.

Hat die HHLA einen Plan B zur Elbvertiefung in der Schublade?

Plan B ist Plan A.

Also gibt es keinen Plan B?

Wir benötigen keinen Plan B, da Plan A gerichtlich autorisiert wurde. Es geht nicht mehr um die Frage des ob, sondern nur noch um die Frage des wie und wann.

Aber würde eine stärkere Hafenkooperation angesichts der bleibenden Unsicherheit nicht doch Sinn machen?

Eine Kooperation würde im Moment keinen signifikanten Mehrwert bringen. Denn unsere Kunden ziehen tendenziell Mengen ab. Sinn und Zweck einer Kooperation sollte aber sein, dass das Volumen in den norddeutschen Häfen wächst. Gemeinsam sollten wir uns bei Themen wie der Zollabfertigung oder der Mehrwertsteuerrückerstattung stärker abstimmen. Denn da haben die deutschen Seehäfen im europäischen Rahmen deutliche Wettbewerbsnachteile.

Ist die niederländische Politik bei solchen Themen schlitzohriger als die deutsche?

Die Politik tut vieles, aber als Unternehmerin geht es mir nicht schnell genug.

Wäre eine Beteiligung der HHLA am Jade-Weser-Port eine Option für Sie, so sich die Gelegenheit dazu ergäbe?

Ich bin auch hier für Gespräche offen. Im Moment kann ich aber nicht beurteilen, ob sie sinnvoll wären. Denn ich kenne zu viel von der Historie und zu wenig von der Gegenwart.

Die Entstehung des Jade-Weser-Ports ist nicht zuletzt der rasanten Schiffsgrößenentwicklung geschuldet. Auch die HHLA hat viel in größere Containerbrücken und Ähnliches investiert. Müssen die Reeder dies nicht irgendwann auch einmal „zurückzahlen“?

Natürlich wünscht sich jedes Unternehmen, dass es höhere Preise am Markt durchsetzen kann. In der aktuellen Lage ist das aber sehr schwierig, da die Frachtraten der Reeder stark unter Druck stehen. Die Schiffsgrößenentwicklung ist in fast allen Häfen rund um den Globus so hingenommen worden statt dies stärker zu reglementieren. Ich gebe allerdings zu, dass es letztlich extrem schwierig gewesen wäre, eine einheitliche europäische Linie zur Begrenzung von Schiffsgrößen durchzusetzen. Rotterdam würde dem wohl nicht zustimmen, da dort mit Maasvlakte II die Kapazitäten erweitert wurden.

Wie hat sich die Neuordnung der Allianzen auf die HHLA ausgewirkt?

Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis der noch laufenden Gespräche zufrieden. Von zwölf Fernostanläufen in Hamburg werden die Allianzen zehn bei der HHLA platzieren. Diese Anläufe zu sichern, war für mich und das Vertriebsteam die strategische Priorität Nummer eins.

Nun hat die HHLA mit dem CTA einen sehr modernen Terminal, der wegen der Höhenbeschränkungen durch die Köhlbrandbrücke von den ganzen großen Schiffen aber nicht angelaufen werden kann. Müssen Sie da strategisch umdenken, beispielsweise in Richtung eines Shortsea- oder Feederhubs?

Nein, denn wir gehen davon aus, dass auch künftig nicht in allen Diensten Mega-Boxer eingesetzt werden. Denken Sie beispielsweise an die Lateinamerika-Verkehre. Der CTA ist auch dank der dort getätigten Investitionen weiterhin der effizienteste Terminal der HHLA und bleibt definitiv ein Deepsea-Terminal.

Investiert hat die HHLA zuletzt auch kräftig in das Hinterlandnetz mit den Marken Metrans und Polzug. Gibt es Überlegungen, diese möglicherweise zusammenzulegen?

Unsere Aktivitäten im Segment Intermodal haben in den vergangenen Jahren entscheidend zur positiven Ergebnisentwicklung der HHLA beigetragen. Wir wollen die Qualität unseres Angebots weiter erhöhen. Deshalb werden wir, vorbehaltlich der Zustimmung unserer Aufsichtsgremien, die operativen Geschäfte unserer Bahngesellschaften Polzug und Metrans ab 1. Januar 2018 in einem Unternehmen unter Federführung der Metrans zusammenführen. Die dadurch entstehenden Synergieeffekte wollen wir nutzen, um noch besser und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden reagieren zu können.

Sie haben betont, dass die HHLA am Knotenpunkt der maritimen Seidenstraße sitzt. Nun wird auch viel über die eiserne Seidenstraße gesprochen, sprich die Schienenverbindung zwischen Asien und Europa. Wird sich Ihr Unternehmen auch da stärker engagieren?

Wir sind dort schon aktiv. Züge der Metrans fahren beispielsweise beinahe schon bis nach China. Das macht also nicht nur Duisport. Dort ist etwas Tolles aufgebaut worden. Man sollte aber die Relationen berücksichtigen. Der Duisburger Hafen kommt in Tonnen gerechnet auf 0,9 Prozent des Seegüterumschlags des Hamburger Hafens. Insofern kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Hamburg und die HHLA ein wichtiger Knotenpunkt auf der maritimen Seidenstraße sind, sowohl mit unseren Intermodalaktivitäten als auch beim wasserseitigen Umschlag.


Quelle: Deutsche Verkehrszeitung Online-Ausabe vom Dienstag, 9.Mai 2017
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17.05.17 07:42:37
Beitrag Nr. 1.617 ()
HHLA Zukunft ???
Mir erscheint die Euphorie des Kaufens nach den Q1 Zahlen extrem sonderbar und vor allem gefährlich und glaube der Kurs wird wieder mächtig auf die Nase fallen :eek:

Wie Analyst Nikolas Mauder in einer Studie diesen Montag (also noch während der Kurs im Steigen war/ist) schrieb....in den Markterwartungen seien die höheren Ebit-Ziele aber bereits enthalten. Die Fusion zwischen Maersk und Hamburg Süd sowie zu viel Optimismus bezüglich der Elbvertiefung seien große Risiken./ag/tih

Auch die Bilder von dem großen Ocean-Riesen der gerade nach Hamburg gekommen ist wirken auf mich mächtig inszeniert, dass doch alles prächtig läuft. Tatsache ist aber, dass für DAFÜR alles durchgespielt wurde, damit so eine Katastrophe wie im letzten Jahr mit der "CSL Indian Ocean" der stecken blieb nicht wieder passiert. ABER allen Anlegern ist hoffentlich schon klar, dass das nicht bei vielen Schiffen so detailiert gemacht werden kann und wenn... dass es viel Geld kostet. Es bedarf schon der Elbvertiefung, aber Hamburg wird von Rot/Grün regiert und da versucht man gerne den Nutzen der Elbvertiefung abzuwerten. Na ja ...

Die Rekordschiffe kommen.... :rolleyes:

Gestern Abend lief die "MOL Triumph" in den Hamburger Hafen ein – ein Schiff der Superlative: 400 Meter lang und 59 Meter breit. 20.170 Container haben auf dem Riesenfrachter Platz, damit ist es eines der größten Containerschiffe der Welt. Als es gerade bei Cuxhaven in die Elbe einlief, erklärte uns Christian Füldner, Pressesprecher der Hamburg Port Authority, den weiteren Verlauf. "An der Landesgrenze springen zwei Lotsen an Bord, zwei Schlepper werden mit Stahlseilen angebunden und navigieren das Schiff in den Hafen. In Höhe von Övelgönne dreht das Schiff und legt gegen halb zehn am Burchardkai an." Na, wenn alles so glatt geht mit den Riesenschiffen, braucht es dann überhaupt eine Elbvertiefung (die andere!)? Die Umweltverbände Nabu und BUND sind sich einig: Die Fahrrinnenanpassung, die ja gerade den ganz großen Pötten das Einlaufen erleichtern soll, sei "überdimensioniert und überflüssig". Besteht Gefahr, dass so ein Schiff stecken bleibt – so wie der auf Grund gelaufene Containerriese"CSCL Indian Ocean" im letzten Jahr? "Überhaupt nicht", so Füldner. "Bei jedem Schiff, das zum ersten Mal im Hafen einläuft, spielen wir Monate vorher jedes Detail am Simulator durch: :rolleyes: Wie ist der Wind, wie ist der Tiefgang, wann sind Ebbe und Flut? Wir haben sogar mit der japanischen Reederei die Manövriereigenschaften abgestimmt. Es kann nichts Unerwartetes passieren!" Welche Rekordschiffe in den letzten Jahren schon nach Hamburg kamen, sehen Sie in einer Grafik von Doreen Borsutzki in der aktuellen ZEIT:Hamburg. Und Hanna Grabbe erklärt, wieso es ständig ein neues "größtes Containerschiff der Welt" gibt ...
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17.05.17 10:27:19
Beitrag Nr. 1.618 ()
Charttechnisch könnte es nach dem schließen der Kurslücke bei 19,33 - 19,80 € nach unten gehen.
Mit einer DAX Korrektur - sell im Mai / Juni.



Im wöchentlichen Chart - sieht man, daß da schon viel eingepreist ist.
hält sich heute beim DAX Minus - relativ gut - der Xetra Schluß von 19,16 ist noch nicht erreicht -
steht um 10 Uhr 20 - bei 19,03 - zu 19,06 €
Die 19,30 € wären schön und dann Gewinne mitnehmen.
Es kann sein, daß bis zum Freitag - Verfallstag - der DAX weiter fallen soll.

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19.05.17 17:57:53
Beitrag Nr. 1.619 ()
Port of Destination - Hamburg
Prima, daß nun auch mit reichlich zeitlicher Verzögerung zumindest die "Springerpresse" die relativ simplen kaufmännischen Zusammenhänge erkannt zu haben scheint, die nach wie vor für Hamburg sprechen. Insofern sehe ich mittel- bis langfristig eine gute Entwicklung für den Hamburger Hafen.

Im wesentlichen spricht Herr Preuß in seinem Artikel die Punkte an, die man als Speditionskaufmann mit entsprechendem Sachinteresse für größere Zusammenhänge früher oder später deutlich erkennt.

Dann mal TEU TEU TEU !!!

Besten Gruß
maerlin

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article164644235/Der…
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07.08.17 13:49:56
Beitrag Nr. 1.620 ()
Die Grünen sinken auf ebenen Kiel, weshalb die Hafenaktie steigt. Offensichtlich hat der Wähler die Geduld mit der verrückt geworden Ökosektierern verloren.
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21.08.17 08:54:19
Beitrag Nr. 1.621 ()
Update Beitrag #1591 & #1579

Am Freitag hab ich meine Aktien verkauft.

Sehr interessant war die rote Kerze vom 09.02.2017 und das Gap- Down vom 30.03.2017. Es ging alles so schnell, dass überhaupt keine Zeit war zu reagieren. Sehr erstaunlich für einen soliden Wert wie den Hamburger Hafen. Zudem lag keine Überbewertung vor, Hektik und Aufgeregtheit macht hier überhaupt keinen Sinn!

Der Kurs ist sehr weit von der blauen Funktion entfernt. Ich wüsste nicht, worauf ich jetzt kfr. spekulieren sollte??! Langfristig gesehen halte ich HHFA für einen ausgezeichneten Wert!

2 Antworten
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21.08.17 10:58:18
Beitrag Nr. 1.622 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.565.086 von Gruenfeld am 21.08.17 08:54:191. definiere "langfristig"

2. Frage: Wenn du HHLA langfristig für gut hältst, warum verkaufst du?
1 Antwort
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21.08.17 17:56:00
Beitrag Nr. 1.623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.565.899 von sdaktien am 21.08.17 10:58:18Der Zeitraum 'Langfristig' ist nicht genau definiert. Hamburger Hafen ist eine AG von guter Qualität. Relativ sicheres Geschäft. Die Aktie ist grundsätzlich interessant. Ich hatte sogar erwogen, den Wert dauerhaft im Depot zu belassen.

Verkauft hab ich, weil die Aktie innerhalb von 12 Monaten 82% Plus* gemacht hat. Was, wenn der Kurs die nächsten zwei Jahre jeweils nur 10% steigt? Viel weniger als zuvor! ;)

* Dividende nicht eingerechnet
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06.09.17 12:54:49
Beitrag Nr. 1.624 ()
Schffiahrtskrise vor dem Ende ?
Der Verband Deutscher Reeder ( VDR ) sieht ein Ende der seit 2008 um sich greifenden Schiffahrtskrise in Sicht. Eher konservativ und hanseatisch zurückhaltend eine interessante Sichtweise.

Besten Gruß
maerlin


https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Talsohle-in-der-Schi…
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06.09.17 13:19:36
Beitrag Nr. 1.625 ()
Gute Aussichten für Hamburger Terminalbetreiber
HHLA - Vorstandschefin Frau Titzrath auf dem Bremer Kapitänstag:

Das hört sich doch schon einmal richtig gut an.


Besten Gruß
maerlin



Titzrath findet deutliche Worte

Angela Titzrath beim Kapitänstag in Bremen. Foto: Bernd Langer/BHV
04. September 2017 | von Sebastian Reimann

D
er Kapitänstag in Bremen ist nicht nur ein nettes Beisammensein bei Curry, Wein und Bier, sondern immer auch eine Bestandsaufnahme: Wie ist die Stimmung in der Branche? Wie ist die Lage der Unternehmen? Und wie konstruktiv arbeiten die Akteure zusammen? Glaubt man Angela Titzrath, so könnte es in allen drei Punkten deutlich besser sein. Die Vorstandschefin des Hamburger Terminalanbieters HHLA fand am Freitagabend bei der 53. Ausgabe des Events in der Oberen Halle des Alten Rathauses deutliche Worte.
Obwohl Deutschland Exportweltmeister sei, hätten die deutschen Seehäfen in den vergangenen Jahren „den Anschluss an die Spitze verloren“, legte sie den Finger in die Wunde¬. Auch im ersten Halbjahr 2017 hätten Rotterdam und Antwerpen weitere Marktanteile hinzugewonnen, während Hamburg, Bremen/Bremerhaven und Wilhelmshaven Rückgänge verzeichnet hätten. „Ich finde es daher befremdlich, wenn man, wie kürzlich geschehen, in Wilhelmshaven die pünktliche Abfertigung eines Großfrachters hervorhebt und zugleich auf Hamburger Probleme mit dem gleichen Schiff wegen des Tiefgangs verweist“, wurde sie deutlich.
Adressat war die Marketinggesellschaft des Jade-Weser-Ports, die Mitte August auf Schwierigkeiten bei der Abfertigung der „Munich Maersk“ an der Elbe verwiesen hatte. Es bestehe für Hamburger, Bremer und Wilhelmshavener kein Grund, auf den jeweils anderen zu zeigen, präzisierte die Managerin. In einem europäischen Wettbewerbsumfeld sollte „innerdeutsches Fingerhakeln“ doch bitteschön unterlassen werden.
Titzrath warb dafür, die gemeinsamen Interessen stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Vertiefungen von Weser und Elbe. Bei der HHLA werde davon ausgegangen, „dass – wenn für den Schierlings-Wasserfenchel die entsprechenden Ausgleichsflächen gefunden wurden – mit der Verbreiterung und Vertiefung der Elbe zügig begonnen wird“, so Titzrath. „Das ist unsere Erwartung, die wir vor dem Hintergrund von Planungen für ein Naturschutzgebiet im niedersächsischen Teil der Elbmündung mit Nachdruck bekräftigen.“ Zum Verständnis: Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz plant die Ausweisung des Naturschutzgebiets „Niedersächsischer Mündungstrichter der Elbe“.
Weit zurückhaltender beurteilt die Unternehmenslenkerin die Chancen für Hafenkooperationen in Deutschland, konkret für eine Beteiligung Hamburgs am Jade-Weser¬Port, was der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies – ebenfalls am Freitag – auf dem Niedersächsischen Hafentag noch einmal ins Spiel gebracht hat. Dazu ¬Titzrath: „Wer meint, die Wettbewerbsfähigkeit verbessere sich, wenn die großen Schiffe künftig ausschließlich im Tiefseehafen Wilhelmshaven abgefertigt würden, der übersieht, dass sich die Ladung ihren Weg sucht.“ Und dieser ende nicht an der Kaikante, sondern im Hinterland. Für Gespräche über Möglichkeiten der Zusammenarbeit sei sie daher zwar offen. Aber: „Kooperationsbemühungen, die lediglich darauf hinauslaufen, Ladung von A nach B zu verschieben, halte ich nicht für sinnvoll und zielführend.“

Quelle: DVZ 4. September 2017
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14.11.17 10:38:41
Beitrag Nr. 1.626 ()
HHLA mit guten Neun - Monatszahlen
Die HHLA hat heute ihre Neun - Monatszahlen veöffentlicht. Bin sehr positv überrascht.

Besten Gruß

maerlin


http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/dgap-news-hhla-ag…
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20.11.17 21:28:44
Beitrag Nr. 1.627 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.177.043 von maerlin am 14.11.17 10:38:41Ja aber der Kurs war nicht erfreut...
1 Antwort
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21.11.17 12:43:47
Beitrag Nr. 1.628 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.230.259 von Nobody1998 am 20.11.17 21:28:44
Kursentwicklung HHLA
Nun ja. Wer im Tief bei rund 12,75 Euronen oder so ähnlich wieder rein ist und nun bei rund 27,00 Euronen wieder raus ist, hat auch einen guten Schnitt gemacht.
Ist doch ganz nett ein paar Euronen überher.

Besten Gruß
L.
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23.01.18 21:38:05
Beitrag Nr. 1.629 ()
Bin heute bei HHLA eingestiegen
Der Aktienkurs ist doch stark zurück gekommen und hat heute die 200-Tageslinie touchiert.
Die Dividende liegt bei cq. 2,7 % und das Geschäft brummt.

Für mich der richtige Zeitpunkt bei HHLA einzusteigen.

Mal schaun!
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08.02.18 07:35:09
Beitrag Nr. 1.630 ()
Hamburger Hafen und Logistik AG: HHLA steigert Umsatz und Gewinn deutlich

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/hamburger-hafen-und-l…
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26.03.18 21:04:20
Beitrag Nr. 1.631 (