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8.November wird über GPC ZUKUNFT entschieden..Hopp steigt nicht aus !!! - 500 Beiträge pro Seite



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Es ist eine schwere Zeit für GPC, aber es ist bestimmt nicht das Ende der Firma", sagte GPC-Chef Bernd Seizinger heute gegenüber Analysten. "Wir haben einen starke finanzielle Basis." Bei der Präsentation der Quartalszahlen am 8. November will das Unternehmen seinen Investoren die Pläne für die Zukunft der Firma vorlegen.

"Hopp steigt jetzt nicht aus"
GPC Biotechaktien stürzen ab. Dennoch gibt sich Christof Hettich, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Dievini, das auch die Biotech-Beteiligungen des SAP-Mitbegründers Hopp betreut, betont gelassen. Er rät den Anlegern, jetzt nicht auszusteigen, sondern erst die engültige Bewertung abzuwarten.
boerse.ARD.de: Herr Hettich, GPC Biotech hat mit seinem Prostatakrebsmittel Satraplatin einen neuen Rückschlag erlitten, die Aktie bricht um 60 Prozent ein. Muss das Unternehmen nun seine Erwartungen und die der Anleger begraben?

Christof Hettich: Es ist natürlich eine bittere Nachricht, die uns da heute erreicht hat. Aber sie ist auch überraschend, weil die Zwischenanalyse von Satraplatin zu einem positiveren Urteil gekommen war. Zu überstürzter Panikmache besteht dennoch kein Anlass. GPC muss jetzt erst einmal die Ergebnisse genauer untersuchen und auswerten. Die haben bisher ja noch keine detaillierte Übersicht. Erst wenn diese Analyse vorliegt, weiß man mehr. Ich denke, das wird etwa vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen.

GPC gibt sich noch nicht geschlagen
Vorgezogene Beerdigung für GPC?
boerse.ARD.de: Besteht überhaupt noch Hoffnung auf eine positive Wende oder wird GPC demnächst Insolvenz anmelden müssen?

Hettich: Aus Erfahrung wissen wir, dass es bei der Entwicklung von Krebsmitteln immer wieder Rückschläge geben kann. Auch andere Medikamente als Satraplatin sind bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA beim ersten Mal durchgefallen, und zwar ohne vernünftige Erklärung. Nachdem auch Satraplatin im beschleunigten Zulassungsverfahren von der FDA abgelehnt wurde, wird sich GPC nach Auswertung der Daten in einem separaten Verfahren um eine neuerliche Zulassung bemühen.

boerse.ARD.de: Für die Anleger ist der Crash der Aktie ein herber Verlust. Raten Sie den verbliebenen Investoren nun zum Ausstieg?

Hettich: Herr Hopp jedenfalls wird jetzt nicht aussteigen. Das wäre eine voreilige Entscheidung. Er hatte ja erst im September nachgekauft, weil er die Bewertung der FDA im Sommer für nicht überzeugend hielt. Ich rate den Investoren daher mit kühlem Verstand abzuwarten, welche Ergebnisse die Auswertung der FDA-Daten ergeben.


http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_259078
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.227.947 von donnerpower am 01.11.07 10:02:54Wer glaubt dem Seizinger jetzt noch ein Wort!! :laugh::laugh::laugh:

Ich sage:


HERR SEIZINGER: TRETEN SIE MIT SOFORTIGER WIRKUNG VON ALLEN ÄMTERN ZURÜCK!!! :mad::mad::mad:

.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.227.947 von donnerpower am 01.11.07 10:02:54erstens sind das eh nur Peanuts für den Hopp und zweitens wäre er nicht der erste, der nach dem erfolgreichen Aufbaus eines Weltkonzern anschl. seine Kohle wieder an der Börse versenkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.228.161 von Fruehrentner am 01.11.07 10:17:46Ich denke das Hopp hier bald Köpfe rollen läßt...und welcher wird wohl der erste sein;)
3euro halten...erstmal,sollte noch der aktuelle wert der Firma sein.

@ll

Ich denke GPC wird hier schnell zum Übernahme Kandidat..mit dem Cash in der Kasse und vor allem der Millionenwert der Patente bzw. der unterschiedlichen Phasenstudien von GPC trotz des Niederschlags immer noch besitzten..dürfte der Kaufpreis bei 3,50-4Euro liegen !!!

Der erste Interessent wäre für mich Merck..da die Firma selber auch über einige Blockbaster in verschiedenen PhasenI-III verfügt

Die Kassen sind bei MERCK voll..



:rolleyes::rolleyes::rolleyes:;)
Was bin ich froh, dass ich seinerzeit nach dem ersten Kurs-Rutsch noch für rund 15 Euro verkauft hatte. Die ersten Verluste sind halt meist noch die geringsten. :(

Mein Beileid zu allen Investierten. Aber man muss auch ehrlich sagen, dass man an der Börse selten so viele Ausstiegssignale bekommt wie bei GPC. Wer da bis diese Woche noch drin war, wusste worauf er sich einließ.:cry:

Und jetzt werde ich mir erst einmal die ganzen Dankes-Mails der Leser meines Hotstock-Trading durchlesen und dann einen entspannten Feiertag verbringen.:)

Gruß vom Rechtsverdreher
Solche Durchhalte-Parolen wie in diesem Thread kenne ich noch aus leidiger Neue-Markt-Zeit (met@box). Mein Rat: Verkaufen, auch wenn´s weh tut. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen. Es gibt genug gute Aktien, mit denen man die Verluste wieder rausbekommen kann, z.B. SolarWorld (510840).
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.228.827 von donnerpower am 01.11.07 10:55:20Gute Bios wie Girindus sind schon aufgekauft worden! Mist bleibt Mist und da will sich niemand die Finger schmutzig machen!

Also Girindus war letzte Woche noch bei 3 Eus und nun bei fast 4;) Da steckt Potential drin, nur mal als kleiner Tipp. Solvay machts möglich :cool:
e Nachricht 01.11.2007 11:30

ANALYSE: Goldman Sachs senkt GPC Biotech auf 'Sell' - Ziel 1,37 Euro


LONDON (dpa-AFX) - Goldman Sachs hat die Aktie von GPC Biotech von 'Neutral' auf 'Sell' abgestuft und auf ihre 'Pan-Europe Sell List' gesetzt. Das Kursziel wurde laut einer Studie vom Donnerstag von 12,50 auf 1,37 Euro gesenkt. Grund seien die Studienergebnisse für das Krebsmedikament Satraplatin, denenzufolge das Mittel den Endpunkt für die Gesamtüberlebenszeit verfehlt habe, schrieb Analyst Stephen McGarry.

Nach dem verfehlten Endpunkt stelle sich die Frage nach den langfristigen Aussichten von Satraplatin nicht nur in der Indikation des hormonresistenten Prostatakrebs, hieß es. McGarry hat daher alle Schätzungen für Satraplatin gestrichen und die Unternehmensbewertung entsprechend gesenkt. Aus der Bewertung anhand der zukünftigen Barmittel und der risikoadjustierten Wirkstoffe in frühen Entwicklungsphasen resultiere ein Wert von 1,37 Euro je Aktie. Angesichts der Risiken eingereichter Klagen sei es zudem unwahrscheinlich, dass GPC zum Übernahmekandidaten für andere Biotech- oder Pharmaunternehmen werde.

Mit der Einschätzung 'Sell' raten die Analysten von Goldman Sachs zum Verkauf der Aktie./ag/dr

Analysierendes Institut Goldman Sachs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.227.947 von donnerpower am 01.11.07 10:02:54;) "Hopp steigt jetzt[/b] nicht aus"

das sollte man bedenken...

ich denke er braucht nen verlustvortrag für seine sap gewinne ;)

dsi
Firma auflösen, vorhandenes Geld an die Aktionäre ausschütten,

NIEMAND KAUFT EINE SOLCHE BUDE AUF!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.229.897 von kiefernberg am 01.11.07 11:53:39;)

Ob das die anderen je verstehen werden
Chef Hopp 17,24
Michael Kranich 7,82
Berthold Wipfler 7,82
Sohn Oliver 7,82
___________________________
---------------------40,7

fehlen also noch genau 9,3% +1ne Aktie



:eek:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.230.084 von donnerpower am 01.11.07 12:03:28Bald ist auch der Rest deines Geldes weg. :eek:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.214 von DerStrohmann am 01.11.07 13:59:14Kann gut möglich sein...
also hier geht es drunter und drüber. ich denke GPC wird wohl aufgekauft werden. dazu lässt man sie aber noch vorher richtig abschmieren und kauft sie dann billig ein. im klartext, der kurs wird wahrsch die 1-1.50 sehen, dann kurz hochjagen. daher hab ich bei 2.90 ein paar stücke gekauft.

mal ne andere analystenmeinung:
GPC Biotech underweight


New York (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten von J.P. Morgan Securities bewerten den Anteilschein von GPC Biotech (ISIN DE0005851505/ WKN 585150) mit "underweight".

Bis Ende des Monats werde voraussichtlich eine Entscheidung im Streit mit dem Unternehmen Spectrum Pharmaceuticals fallen. Nach Ansicht der Analysten sei dies jedoch der geringste Risikofaktor, den es in Bezug auf das Medikament "Satraplatin" gebe. Im schlimmsten Fall könne GPC Biotech die US-Rechte für "Satraplatin" verlieren, im besten Fall müsse das Unternehmen keine Lizenzzahlungen für die US-Umsätze leisten. Sollte eine Entscheidung gegen GPC Biotech fallen, dürfte diese nicht nur vom Markt negativ aufgenommen werden, sondern auch die Glaubwürdigkeit des Managements beschädigen.

Nach Berechnung der Aktienanalysten werde GPC Biotech für das laufende Geschäftsjahr 2007 ein EPS von -2,10 EUR melden. Für 2008 erwarte man ein EPS von -1,47 EUR, während das EPS in den Jahren 2009 und 2010 mit 0,77 EUR respektive 2,45 EUR im positiven Bereich liegen dürfte. Das Kursziel der Unternehmensaktie sehe man bei 7,00 EUR.

Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities das Rating "underweight" für die Aktie von GPC Biotech. (Analyse vom 22.10.07)
(22.10.2007/ac/a/t)
Analyse-Datum: 22.10.2007
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.241.476 von vammi am 01.11.07 20:45:46Äh moment: Du rechnest damit, dass der Kurs bald auf 1-1,5 € geht und kaufst dann HEUTE für fast 3 € ?????

Bin erstaunt :confused:
zur erklärung: ich habe bei 2.90 gekauft und mit einer sofortigen gegenreaktion gerechnet die (noch) nicht eingetreten ist.

ich rechne weiter damit, dass gpc in den kommenden monaten nicht tatenlos cash burnen wird sondern kurswirksame entscheidungen fallen werden. der kurs ist bereits am boden und ich sehe durchaus das risiko die ganzen 2.90 euro je aktie zu verlieren, dagegen würde eine überraschende wende (zB eine übernahme) den kurs sofort und heftig hochprügeln.

gpc kann alles vorgeworfen werden, nur eine klitsche ist das nicht und man wird einen investor finden.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.320 von vammi am 01.11.07 21:27:43kurswirksame entscheidungen fallen werden

Haha, du Spassvogel. Denen wird eh niemand mehr glauben;)

Nächster halt: Pennystock:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.320 von vammi am 01.11.07 21:27:43Seit 15 Euro ist der "Kurs am Boden"............:laugh:
Wenn viele, die "billig" um 3 E eingekauft haben bald verkaufen, könnte der Kurs nochmal abschmieren (stop-losses). Kursziel im Tief vor Gegenbewegung (geraten und geschätzt): 2,28, Gegenbewegung könnte aufgrund von "Eindeckungen" von offenen short-positionen bis 5 Euro laufen bevor es wieder Richtung 3,00 geht. 3Euro wird m.E. ein Durchschnittskurs dieser Aktie auf mittl. Sicht sein.
3,00€ fairer Kurs?????

Was reitet dich denn?

3,00€ heißt, dass der Laden noch 100Mio Euro Wert sein soll.

Du musst mir mal erklären was an dieser Bude noch 100 Mio wert ist.

Alles über 1,00€ zum Jahreswechsel würde mich wundern.

Euer Friedhelm
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.227.947 von donnerpower am 01.11.07 10:02:54„Das ist bitter“, kommentiert Dietmar Hopp den Flop. Den Mitgründer des Walldorfer Softwarehauses SAP kostete der Absturz gut 44 Millionen Euro. Denn Hopp, der als einer der reichsten Deutschen sein auf 6,3 Milliarden Euro geschätztes Vermögen seit einigen Jahren auch in Biotech-Unternehmen investiert, hatte noch Mitte September seinen Anteil bei GPC von 10,15 auf 17,24 Prozent erhöht.

„Des Risikos war ich mir voll bewusst“, so Hopp. Christof Hettich, der Hopp in Sachen Biotechnik-Investment berät, ist dennoch sicher: „Hopp wird weiter in Biotechnik investieren, auch in die deutsche.“ Selbst GPC gibt er nicht verloren, bis die Ergebnisse genau analysiert sind.
[02.11.2007] susanne.kutter@wiwo.de
Ich bin gespannt was am 8.11. erzählt werden wird. Möglicherweise ergibt die Subgruppenanalyse, dass die Vorbehandlung mit Taxotere eine entscheidende Rolle gespielt hat.

Hatte man noch positive (aber fragliche) PFS Daten und in der Zwischenanalyse einen Trend bezüglich positivem OS ist in der Endanalyse sogar ein Nachteil von OS zu sehen.

Statistisch ist das Ergebnis zudem weit insignifikanter geworden, was sehr untypisch ist. Das deutet darauf hin, dass in der Zwischenzeit neue und andere Effekte ins Spiel gekommen sind.

Wenn man überlegt kommt man darauf, dass es eine wesentliche Veränderung gab: Seit 2004 ist Taxotere 1st line Standard of Care und wurde seit dem mehr und mehr eingesetzt. Möglicherweise - und wie gesagt, das ist meine Spekulation - hat die Gabe von Satraplatin nach einer Taxotere bei der schon recht kranken und angeschlagegenen Patientengruppe durch sequentielle, kombinierte Toxizitäten zu einem negativen Überleben geführt und den gesamten Trend in OS bis zur Endanalyse umgedreht.

Das Ziel der 2nd line Etablierung von Satraplatin (nach Taxotere!) wäre somit auf ganzer Linie gescheitert. Möglicherweise bekommt man einige gute Subgruppenergebnisse (in Behandlung ohne vorige Taxotere-Gabe) aber ob die FDA Satraplatin dann trotzdem möchte ist mehr als fraglich. Mehr als ein absolutes Nischenprodukt könnte Satraplatin dann nie werden. Zudem würde wahrscheinlich eine neue teure Phase III gefordert werden. Hierfür einen Geldgeber zu finden, zumal der Patentschutz auch bald ausläuft, halte ich für aussichtslos.

Ich würde tippen, dass Pharmion Satraplatin aufgibt und GPC auch dazu gezwungen sein wird die Produktentwicklung einzustellen. Somit denke ich, dass Satraplatin tot ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.058 von Ville7 am 03.11.07 10:36:29wann läuft denn der Patentschutz aus??
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.058 von Ville7 am 03.11.07 10:36:29Was ist nur aus dieser Geschichte geworden ?
Nach dem Flopp im Sommer, ist das OS Ergebnis ja wohl eine absolute Katastrophe!
Mir kann keiner erzählen, dass die Top-Leute von GPC davon nicht auch nur annähernd wußten.
Finanziell war das alles im Sommer ein Debakel für mich.
Gott sei dank, habe ich es eingesehen, dass es noch böser enden wird.
Auch ich war mir des Risikos bewußt, aber nicht , dass man als Anleger so hinter das Licht geführt wird.
Sei es drum: Dieses Unternehmen wird es nicht mehr lange geben und auch Hopp wird klangheimlich seine Stücke verkaufen.
Ob GPC überleben wird oder nicht ist doch nun scheißegal.
Ich bin viel Geld losgeworden, Seizinger hat Millionen bekommen und nun werden halt andere Spiele gespielt.
Mit dieser Erfahrung im Rücken hoffe ich auf bessere Zeiten.
Aber im Ernst... Im meinem Leben investiere ich nie wieder in Biotech. Das sollen ruhig andere machen.

SLB:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.270.104 von schoenlockerbleiben am 04.11.07 00:50:47Das hört sich nicht nach "schoenlockerbleiben" an: Ehrlich das mit nie mehr in Biotechaktien investieren würde ich mir genauestens überlegen. Hatte vor Jahren ein Traume mit der türkischen Demirbankaktie, die von einem auf den anderen Tag in türkischen Staatsbesitz kam um dann Monate später an die HSBC-Bank verkauft zu werden. Ein massiver Verlust- nicht nur für mich- andere haben lamentiert, geklagt (bis heute keinen Cent erhalten). Ich habe mich nicht entmutigen lassen und auf türkische Aktien gesetzt (das war 2001) und es hat sich ausgezahlt. Ein Rendite, die nachhaltig war und ist. Also schön dran bleiben und nicht entmutigen lassen. Das gilt overall auch für die Biotechindustrie. Sind halt deftige Risiken, deshalb nicht alles auf ein "Pferd" setzen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.273.557 von tupras am 04.11.07 11:16:15Da gibts aber nichts mehr zu holen! Die haben fertig:D
Der große Gap im Chart verheisst nichts gutes.Vielleicht gibt es noch einen kleinenr Rebound durch einige zocker und Daytrader.Ich weiß,dass es einige der bekannten Adressen gibt,die in den nächsten Tagen und Wochen nochmals mit GPC Traden und Zocken wollen.Aber sonst sehe ich im Augenblick an der Aktie und am Chart beim besten Willen nichts gutes.Und Warnungen,dass im Falle einer
Nichtzulassung oder eines Rückschlages bei Satraplatin der Totalverlust droht,gab es genügend von großen Banken und Analysten und der Börsenfachpresse etc.
Erfahrungsgemäß ist die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Erholung eher gering und die Möglichkeit eines Totalverlustes immernoch gegeben.Also ich lass von dieser Aktie grundsätzlich die Finger.Auch als Tradingposition ist mir das einfach zu heiß und zu riskant.Selbst wenn noch News kommen sollten.
Morgen gehts bergab, 100%.
Hab mich schon mit Puts eingedeckt! :-) Freu mich schon.

So ein Gewinn wird mitgenommen, da müssen sie morgen fallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.330.803 von schierly am 07.11.07 19:50:30was für PUTs?
Lang und Schwarz Realtime-Kurse:

Bid 4,69
Ask 4,81

Stand:
07.11.2007
21:59:03 Uhr
MARTINSRIED (dpa-AFX) - Die Veröffentlichung der Quartalszahlen von GPC
Biotech wird nach dem erneuten herben Dämpfer für Satraplatin von der
Frage nach der Zukunft des Biotech-Unternehmens überschattet. Satraplatin war
der große Hoffnungsträger, von dem sich das Unternehmen einmal einen jährlichen
Spitzenumsatz von mehr als 500 Millionen Dollar erhofft hat. Eine klinische
Zulassungsstudie hatte für das Mittel zur Behandlung von Prostatakrebs keine
höhere Gesamtüberlebenszeit gezeigt als für ein Placebo. Die Aktie brach
daraufhin vor einer Woche um mehr als 60 Prozent ein. Unternehmenschef Bernd
Seizinger zeigte sich 'außerordentlich enttäuscht', erklärte aber,
dies sei
'nicht das Aus für die Gesellschaft'. Details über die weiteren Pläne
will das
Unternehmen am Donnerstag, den 8. November mit den Quartalszahlen bekanntgeben.

'Das ist das Ende für Satraplatin', schreibt Christian Peter,
Analyst bei
Sal. Oppenheim. Das Mittel werde zwar noch in anderen Indikationen getestet,
aber 'wir glauben nicht, dass die weitere Entwicklung sinnvoll ist',
so Peter
weiter. In Europa hat der GPC Biotech-Partner Pharmion den Antrag auf
Marktzulassung bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA im Juni 2007
gestellt. 'Diese Ergebnisse sind eindeutig enttäuschend und werden
offensichtlich die Prüfung durch die EMEA für Satraplatin beeinflussen',
sagte
Pharmion-Chef Patrick Mahaffy bei Bekanntgabe der Studienergebnisse.

CASH-BESTAND INTERESSANT

Nach dem Sterben der Hoffnung auf Satraplatin-Umsätze bleibt GPC Biotech
noch ein Cash-Bestand, der sich Ende Juni auf 93,1 Millionen Euro summierte und
zum Jahresende bei etwa 60 Millionen Euro liegen sollte. 'Auch wenn wir
derzeit
keine akute Finanzkrise bei GPC sehen, glauben wird doch, dass das Unternehmen
seine Kosten weiter senken muss', heißt es bei Goldman Sachs. Die Bank
stufte
die Aktie von 'Neutral' auf 'Sell' ab und senkte das
Kursziel von 12,50 auf 1,37
Euro. GPC Biotech hat im August bereits die Umsatzprognose für 2007 auf 17 bis
19 Millionen Euro gesenkt und drastische Stellenstreichungen angekündigt, als
zum ersten Mal Zweifel an der Wirksamkeit Satraplatins von der
Arzneimittelbehörde FDA geäußert wurden.

Neben der Frage nach dem Geschäftsmodell und einem möglichen Verkauf wird
auch in den kommenden Tagen die Strategie der Großaktionäre für Aufmerksamkeit
sorgen. SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp war Ende Juli mit rund 10 Prozent an dem
Unternehmen beteiligt. 'Die Firma ist gut. Ich lasse sie nicht im
Stich', hatte
Hopp damals gesagt.

Der Rückschlag für GPC Biotech hat der Branche nach Ansicht von Analysten
einen schweren Dämpfer versetzt. Im Frühjahr stand die Aktie auf dem bisher
höchsten Kurs bei knapp 25 Euro. Wegen des starken Kursrückgangs dürfte die
Aktie zudem aus dem TecDAX genommen werden, erwarten Beobachter. Der
Arbeitskreis Aktien Indizes können bei seiner Sitzung am 5. Dezember die
sogenannte 'Fast Exit'-Regel anwenden, schreibt Aktienhändler Klaus
Stabel von
ICF Kursmakler. Diese greift, wenn ein Unternehmen bei einem der beiden
Kriterien Börsenumsatz und Marktkapitalisierung schlechter als Rang 45 in diesem
Index abschneidet.

Fünf von dpa-AFX befragte Analysten erwarten bei GPC Biotech im dritten
Quartal einen Umsatzanstieg auf im Schnitt 8,8 Millionen Euro (VJ: 6,6). Das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird auf Minus 17,52 Millionen Euro
geschätzt (VJ: -19,6), während die Analysten unter dem Strich mit einem Verlust
in Höhe von 16,61 Millionen Euro rechnen (VJ: 18,7)./ep/wiz

Topics..: GPC GER PHA JMK OUT ERN PRD
Products: ADE
MARTINSRIED (dpa-AFX) - Die nach dem Rückschlag für das Krebsmittel
Satraplatin vor einer ungewissen Zukunft stehende GPC Biotech ist im
dritten Quartal bei gestiegenem Umsatz tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In
den Monaten Juli bis September habe der Verlust von 18,7 Millionen Euro im
Vorjahr auf 20,0 Millionen Euro zuegelegt, teilte die im TecDAX
notierte Gesellschaft am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem
Minus von 16,61 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 8,9
Millionen Euro und lag damit leicht über den Expertenprognosen von 8,8
Millionen Euro. Den zuletzt gesenkten Ausblick für 2007 bestätigte
Unternehmenschef Bernd Seizinger und kündigte eine weitreichende
Restrukturierungs an.(...)/ep/cs
(Fortsetzung) - Der Zahlungsmittelbestand zum Jahresende 2007 in Höhe von
rund 60 Millionen Euro soll laut Seizinger die operative Geschäftstätigkeit für
etwa zwei Jahre sichern. Zum 30. September 2007 verfügte GPC Biotech über
liquide Mittel, kurzfristig veräußerbare Finanzanlagen und Wertpapiere in Höhe
von 77,1 Millionen Euro (31. Dezember 2006: 97,1 Millionen Euro).

'Dies ist die schwierigste Situation, in der sich unser Unternehmen in
seiner 10-jährigen Geschichte bislang befunden hat', sagte Bernd Seizinger,
Vorsitzender des Vorstands am Donnerstag. 'Wir sind zurzeit dabei einen
strategischen Plan für die weitere Unternehmensentwicklung fertig zu stellen und
werden diesen Plan in den nächsten Wochen umsetzen. Dazu werden auch
umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen gehören, um das Unternehmen für eine
erfolgreiche Zukunft zu positionieren.'

Eine Zulassungsstudie in den USA für den ehemaligen Hoffnungsträger
Satraplatin zur Behandlung von Prostatakrebs, von dem sich Analysten und das
Unternehmen einmal einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als 500 Millionen
Dollar erhofften, hatte keine bessere Wirksamkeit als ein Scheinmedikament
gezeigt. Die Aktie war daraufhin vor einer Woche um mehr als 60 Prozent
eingebrochen. Erste Zweifel an der Wirksamkeit waren bereits im Sommer
aufgekommen und hatten das GPC Biotech-Papier auf Talfahrt geschickt./ep/cs

Topics..: GPC GER PHA JMK ERN PRD
Products: ADE
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die GPC Biotech will die Zahl ihrer Mitarbeiter
"signifikant" verringern. Das Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in
Martinsried teilte am Donnerstag bei Vorlage der Quartalszahlen mit, derzeit
sei das Unternehmen in der schwierigsten Situation, in der sich GPC in seiner
10-jährigen Geschichte je befunden habe.

Weil nach schlechten Studienergebnissen überaus fraglich ist, ob das am
weitesten fortgeschrittene Medikament des Unternehmens je auf den Markt kommen
wird, wird den Quartalszahlen von Analysten keine entscheidende Bedeutung mehr
beigemessen.

Die Bilanz des 3. Quartals war mit einem Umsatz von 8,9 Mio EUR und einem
Nettoverlust von 20,0 Mio EUR unter dem Strich etwas schlechter ausgefallen als
erwartet. Im Schnitt hatten die fünf von Dow Jones Newswires befragen Analysten
einen Quartalsumsatz von 8,9 (Vorjahr: 6,6) Mio EUR und einen Nettoverlust von
16,6 (18,7) Mio EUR vorausgesagt.


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