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Billiglöhner gegen Mindestlohn (!?) - 500 Beiträge pro Seite



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Ich konnte es zuerst gar nicht glauben, bis ich diesen Bericht gesehen habe:


http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2624448/…


Da haben also die Arbeitgeber der PIN-Gruppe ihre eigene Gewerkschaft gegründet in die die Billigstlöhner bei Strafe der Kündigung eintreten müssen um gegen ihre ureigensten Interessen zu demonstrieren. :cry:

.....abartiger gehts doch gar nicht mehr!
frei nach Lenin: "Am Ende verkaufen sie
denen den Strick, an dem sie diese dann aufhängen!"
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.229.599 von IgnatzWrobel am 01.11.07 11:35:54#1

Ist doch verständlich, dass die Leute lieber 6 Euro pro Stunde haben als arbeitslos zu werden.

Ein hoher Mindestlohn würde Zehntausende Arbeitsplätze vernichten.

:eek:
In den Statuten der Mitgliedschaft ist das Recht auf körperliche Züchtigung durch den Vorgesetzten bestimmt auch schon verankert und alle Neugeborenen gehen umgehend in den Besitz der Firma über.:rolleyes:

Revival der Sklavenhaltergesellschaft. Steckt halt Springer mit drin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.229.907 von Blue Max am 01.11.07 11:54:15War das jetzt wirlich ernst gemeint?

Klar will niemand arbeitslos werden aber niemand möchte auch für einen Hungerlohn arbeiten.
Heute steht in der WAZ, dass Wachleute beim SPD-Parteitag für 4,50€ arbeiten mussten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.230.150 von ThorVestor am 01.11.07 12:07:17*lach* der staat bezahlt den ausgleich, verdienst du mehr fliegst du raus......tja....also müssen die chinesen herkommen *lach*.....



lg
Astralblue
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.230.117 von ThorVestor am 01.11.07 12:05:39Finanzamt:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.229.907 von Blue Max am 01.11.07 11:54:15Stimmt, darum demonstrieren ja immer mehr fleißige Menschen in diesem Land gegen den Mindestlohn aus Angst nicht selbst arbeitslos zu werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.230.717 von CaptainFutures am 01.11.07 12:37:08Genau, und die fleißigen Menschen sind mit ihren 5-6€ auch völlig zufrieden...:rolleyes:

Ich kenne auch noch welche die behaupten: Wenn es meinem Chef gut geht, geht es mir auch gut....

Sischer Chef sischer...:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.231.085 von Doppelvize am 01.11.07 12:57:30Also bist Du der Meinung, daß die Menschen noch zufriedener wären wenn man sie in die Arbeitslosigkeit entlässt? :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.230.117 von ThorVestor am 01.11.07 12:05:39Welches Amt verschickt seine Post noch mit der Deutschen Post?

Es ist wirklich lächerlich, der Staat verschickt selbst die Post über Billiglohnunternehmen, die nicht selten auch noch Lohnkostenzuschüsse bekommen und dann wundert man sich, wenn die Deutsche Post zehntausende halbwegs vernünftig bezahlte Stellen streichen muss und zudem die Gehälter bei Neueinstellungen massiv gesenkt hat. Die Krone wird dem dadurch sufgesetzt, dass der Staat (über die KfW) auch noch 30% an DPW besitzt und sich damit selbst ins Knie schiesst. Die Beamten darf die Post natürlich behalten, Springer könnte doch einige übernehmen. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.231.291 von CaptainFutures am 01.11.07 13:09:57Nein, die Menschen sind zufriedener wenn man sie anständig bezahlt, und damit ihre Arbeit zum Wohle des Unternehmens würdigt!

Ich glaube die "bei Mindestlohn gibt es mehr Arbeitslose" Scheiße nicht!

In anderen Ländern geht es auch! Ich bin nicht der Meinung dass man für einfache Tätigkeiten (so wie VW!!!) ein Schweinegeld kriegen muss. Aber davon Leben können sollte man schon.

Kann man von 4,50€ leben??:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.231.085 von Doppelvize am 01.11.07 12:57:30#11

"...Ich kenne auch noch welche die behaupten: Wenn es meinem Chef gut geht, geht es mir auch gut...."

Und Du glaubst anscheinend, wenn es Deinem Chef schlecht geht, dann gehts Dir gut...

:eek: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.231.921 von ShanghaiSchwengel am 01.11.07 13:42:48#13

"..Es ist wirklich lächerlich, der Staat verschickt selbst die Post über Billiglohnunternehmen..."

Wäre ja auch eine Sauerei, wenn der Staat mit unseren Steuergeldern auf den teuersten Anbieter zurückgreifen würde.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.275 von Doppelvize am 01.11.07 14:02:19Nein, die Menschen sind zufriedener wenn man sie anständig bezahlt, und damit ihre Arbeit zum Wohle des Unternehmens würdigt!

Genau das geschieht doch auch.

Ich bin nicht der Meinung dass man für einfache Tätigkeiten (so wie VW!!!) ein Schweinegeld kriegen muss. Aber davon Leben können sollte man schon.

Man kann doch von dem in Deutschland bezahlten Lohn leben!!!!

Natürlich will jeder immer mehr Geld haben als er derzeit hat. Aber wenn mehr Geld nun mal nicht drin ist, dann ist es nunmal so.
Dann muß man halt mit dem leben was man hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.275 von Doppelvize am 01.11.07 14:02:19#14

Wenn ihr meint, dass 6 Euro bei der neuen privaten Konkurrenz der Post zu wenig sind, was sagt ihr dann erst zu Friseusen, Gärtner, Wachleuten, Verkäuferinnen usw, die 3,50 Euro pro Stunde bekommen ?

:confused:

Und um Briefe in Briefkästen zu werfen, braucht es auch deutlich weniger Geschick und Ausbildung als zb anderen Leuten die Haare ordentlich zu schneiden...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.379 von Blue Max am 01.11.07 14:07:34Heißt natürlich selber..

Du findest es also normal, wenn der Staat Billiglohnkonkurrenten der Deutschen Post Lohnkostenzuschüsse gewährt (teilweise bekommen die von 6 Euro brutto die Hälfte vom Staat, weil es sich um Langzeitarbeitslose handelt, die dann nach Ablauf der Förderung wieder entlassen werden) und dann diese Dienstleistungen in Anspruch nimmt. :confused: Warum darf dann die Post die Beamten nicht entlassen, wenn es sich um einen liberalisierten Markt handelt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.356 von Blue Max am 01.11.07 14:06:27Nein das glaube ich nicht!

Ich bin nur der Meinung das die sog. "Chefs" es mehr würdigen sollten, dass ihre Arbeitnehmer zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Und das in erheblichem Maße.

Gruß
DV
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.427 von CaptainFutures am 01.11.07 14:10:26Man kann doch von dem in Deutschland bezahlten Lohn leben!!!!

Tatsächlich?? Dann leb mal von 3,60€ :laugh:

Macht bei 200 Stunden 720€ Brutto. :rolleyes:

Wenn Leben für dich vegetieren bedeutet, dann kann das reichen....:(
Außer Zypern haben alle Staaten der EU einen Mindestlohn. Und nirgendwo gingen Arbeitsplätze verloren. Ganz im Gegenteil:

Durch den Mindestlohn konnte eine Frisöse sich mal was ordentliches zum anziehen kaufen und der Wachmann vielleicht mal in den Urlaub fahren. Und so wurde die Wirtschaft angekurbelt. Das ist Fakt!
Der Rest ist hohles Gelabere...


Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.249.682 von Doppelvize am 02.11.07 09:48:29#20

Man kann als Chef aber nunmal nicht mehr Geld an die Mitarbeiter verteilen, als man einimmt.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.250.005 von ArthurSpooner am 02.11.07 10:04:12#22

Der Mindestlohn in Bulgarein und Rumänien beträgt rund 100 Euro pro Monat...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.232.513 von ShanghaiSchwengel am 01.11.07 14:14:26#19

Eine Sauerei, dass der Staat da Steuergelder verschwendet.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.251.702 von Blue Max am 02.11.07 11:24:41Der Mindestlohn in Bulgarein und Rumänien beträgt rund 100 Euro pro Monat...


Ich nehme mal an, das die Lebenshaltungskosten auch drastisch niedriger sind als hier. Außerdem sollte sich Deutschland nach oben und nicht nach unten orientieren...;)


Arthur Spooner
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.251.665 von Blue Max am 02.11.07 11:23:06Richtig, ich habe auch nichts anderes behauptet!
Und wir wollem doch nicht vergessen, dass die Anforderungen an Friseure vor einigen Jahren sehr hoch waren. Abitur war da normal....

Und dann fuer 3,50 die Stunden ? Das ist nicht mehr krank, das ist pervers! Das ist Ausbeutung. :mad:


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