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Einkommen - Einzelhandlesumsätze und der "gefühlte" Aufschwung - 500 Beiträge pro Seite



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Einzelhandelsumsatz Dezember 2005: Real – 1,6% zum Dezember 2004
Pressemitteilung Nr. 042 vom 31.01.2006
Einzelhandelsumsatz Januar 2006: Real + 1,7% zum Januar 2005
Pressemitteilung Nr. 089 vom 02.03.2006
Einzelhandelsumsatz Februar 2006: Real + 1,1% zum Februar 2005
Pressemitteilung Nr. 144 vom 31.03.2006
Einzelhandelsumsatz März 2006 Real - 1,2% zum März 2005.
Pressemitteilung Nr. 188 vom 28.04.2006
Einzelhandelsumsatz April 2006 Real - 1,0% zum April 2005.
Pressemitteilung Nr. 221 vom 31.05.2006
Einzelhandelsumsatz im Mai 2006: Real + 1,9% zum Mai 2005
Pressemitteilung Nr. 259 vom 30.06.2006
Einzelhandelsumsatz im Juni real - 0,4% zum Juni 2005.
Pressemitteilung Nr. 311 vom 31.07.2006
Einzelhandelsumsatz im Juli 2006 setzte real genauso viel (0,0%) um wie im Juli 2005.
Pressemitteilung Nr. 356 vom 31.08.2006
Einzelhandelsumsatz im August 2006: Real + 1,0% gegenüber August 2005
Pressemitteilung Nr. 411 vom 29.09.2006
Einzelhandelsumsatz im September 2006 real - 1,2% gegenüber September 2005
Pressemitteilung Nr. 459 vom 21.10.2006
Einzelhandelsumsatz im Oktober 2006 real - 0,8% gegenüber Oktober 2005
Pressemitteilung Nr. 501 vom 30.11.2006
Einzelhandelsumsatz im November 2006 real - 0,5% gegenüber November 2005
Pressemitteilung Nr. 006 vom 08.01.2007
Einzelhandelsumsatz im Dezember 2006 real - 0,2% gegenüber Dezember 2005.

Einzelhandelsumsatz 2006: Real fast unverändert gegenüber 2005
Pressemitteilung Nr. 042 vom 31.01.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der Umsatz des Einzelhandels in Deutschland im Jahr 2006 nominal um 0,8% und real um 0,1% gegenüber 2005. Pressemitteilung Nr. 042 vom 31.01.2007

Quelle: Statistisches Bundesamt

Auffällig ist das weder die anstehende MwSt- Erhöhung noch die WM 2006 Effekte auf den
Einzelhandelsumsatz 2006 hatten. Gut 2007 wird für den Einzelhandel trotz „Aufschwung“ noch schlechter.


Einzelhandelsumsatz im Januar 2007 nominal real - 1,4% gegenüber Januar 2006
Pressemitteilung Nr. 086 vom 02.03.2007
Einzelhandelsumsatz im Februar 2007 um real - 1,6% gegenüber 2006
Pressemitteilung Nr. 137 vom 30.03.2007
Einzelhandelsumsatz im März 2007 real + 0,5% gegenüber März 2006
Pressemitteilung Nr. 179 vom 30.04.2007
Einzelhandelsumsatz im April 2007 real - 0,6% gegenüber April 2006
Pressemitteilung Nr. 223 vom 01.06.2007
Einzelhandelsumsatz im Mai 2007 real - 3,7% gegenüber Mai 2006
Pressemitteilung Nr. 264 vom 29.06.2007
Einzelhandelsumsatz im Juni 2007 real - 0,8% gegenüber Juni 2006
Pressemitteilung Nr. 303 vom 31.07.2007
Einzelhandelsumsatz im Juli 2007 real um - 1,5% gegenüber Juli 2006
Pressemitteilung Nr. 345 vom 31.08.2007
Einzelhandelsumsatz im August 2007 real - 2,2% gegenüber August 2006
Pressemitteilung Nr. 396 vom 28.09.2007
Einzelhandelsumsatz im September 2007 real - 2,2% gegenüber September 2007
Pressemitteilung Nr. 435 vom 31.10.2007

Quelle: Statistisches Bundesamt

Ich kann hier mit bestem Willen keinen Aufschwung erkennen hingegen Kaufkraftverlust kaum zu leugnen ist.

Was bedeutet dass für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer mit einem Einkommen von 2000 € Brutto?

Bruttogehalt 2.000,00 Euro
Lohnsteuer 261,41 Euro
Solidaritätszuschlag 14,37 Euro
Kirchensteuer 20,91 Euro
Krankenversicherung (AOK Bayern 14,5 %) 163,00 Euro
Pflegeversicherung 22,00 Euro
Rentenversicherung 199,00 Euro
Arbeitslosenversicherung 42,00 Euro
Nettogehalt 1.277,31 Euro

Die Miete wurde zum 01. Januar 2007 um 30 € auf 450 € angehoben
Die Mietnebenkostenpauschale wurde aufgrund der erhöhten Gas und Ölpreise von 100 € um 15 € auf 115 € angehoben.

Den Arbeitnehmer verblieben 712,31 € er pendelt täglich 65 KM zwischen Wohnung und Arbeit an 5 Tagen in der Woche abzüglich Urlaub bleiben rund 230 Arbeitstage = 14950 KM pro Jahr bei einem Kraftstoffverbrauch von ca. 8 Liter pro 100 KM benötigt der Arbeitnehmer ca. 1200 l Benzin/Jahr oder 100 Liter im Monat

Steigt der Benzin pro Liter um 10 Cent so belastet es den Arbeitnehmer monatlich zusätzlich um 10 €/pro Monat

100 Liter mal 1,329 Euro = 132,90 €/Monat

verbleiben 579,41 € für Lebensmittel/Kleidung/Konsum
- 200 € Lebensmittel = 379,41 € Konsum davon 19 % MwSt. = ca. 60 € dass sind ca. 8 € mehr als bei 16 % MwSt. + zusätzliche MwSt. auf Benzin ca. 4 € = + 12 € MwSt.

+ 3 % auf aller Versicherungen mit Versicherungssteuer wurde von 16 auf 19 % angehoben ca. 5 €

In der Summe sind dass monatliche Mehrbelastungen für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer von

Miete + 30 €
Mietnebenkosten + 15 €
+ 10 Cent Benzin + 10 €
+ MwSt. + 15 €
(11 € Konsum + 4 € Benzin)
+ Versicherungst. + 5 €


= 75 € Mehrbelastung pro Monat als 2006 noch nicht eingerechnet die gestiegenen Lebensmittelpreise.

Um eine Anstieg des Nettolohns um mtl. 75 € zu erreichen müßte der Bruttolohn 2000 €/Monat eines Singles um ca. 8 % oder ca. 160 € ansteigen.

Von einen Anstieg der Kaufkraft für Arbeitnehmer sehe ich keine Spur.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.239.876 von Sybilla am 01.11.07 19:30:45Da hast Du wohl Recht.

warum wird das nicht thematisiert, könnte man sich fragen ? Warum bleibt es bei dem gefühlten Aufschwung?

Weil die Menschen gezwungen sind, sich selber in die Tasche zu lügen. Es gibt keine politische Alternative, die man an die Macht bringen könnte.

Wobei die meisten sich eben darüber im Klaren sind, daß die Linke ebenfalls keine Alternative ist.

Die Merkel als Vertreterin des konservativen Parteienspektrums ist ein absoluter Witz. Diese jedoch zu ersetzen durch jemanden, der seinen Job macht ist nicht möglich, weil dafür absolut niemand in Sicht ist.

Natürlich auch nicht der Beck, dessen gerade übertünchtes Schwächeln ja ebenfalls darin begründet ist, daß der, an der Macht, in nichts eine Veränderung oder gar Verbesserung bringen würde.

Das wissen die Leute ganz genau. Aber sie haben keine Wahl. Also lügen sie sich in die Tasche, was eben zu dem lediglich gefühlten Aufschwungserlebnis führt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.240.310 von Monald am 01.11.07 19:46:24man sollte es trotzdem wagen mit den Linken.......
Schlechter,als die jetzigen Pfeifen u.Lügner sind sie auch nicht......
Mich wundert, dass die Menschen bei den derzeitigen Spritkosten noch so ruhig bleiben. Aber so ist wohl der deutsche Michel ... bleibt ruhig bis es zu schmerzhaft wird und explodiert politisch irgendwann zu seinem eigenen Nachteil. Wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.240.432 von Claptoni am 01.11.07 19:50:41bitte nicht :cry: die fälschen die Statistiken genauso.Ich erinnere mich noch an die Ostzone! Wahlbeteiligung 105 % :laugh:
Ich habe den Threadtitel nicht so recht verstanden. Was heißt denn
"gefühlter Aufschwung?

Wer fühlt denn den Aufschwung? Außer Frau Merkel und Herr Müntefehring?

Zu dem Thema gab es doch mal einen Thread. Soweit ich mich erinnere
hatte da niemand Aufschwunggefühle.

Wie kommt das nur? Wo wir doch täglich frohe Botschaften von allen Medien
um die Ohren gehauen bekommen.
Vielleicht sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass die Wähler die derzeitige pol. Konstellation gewollt haben und uns das ewige gejammer nicht weiter bringt.

Aus meiner Sicht kann eine große Koalition nicht besser arbeiten, als sie es derzeit tut. Eine CDU/FDP Regierung würde sicherlich bessere Erfolge vorweisen können, ist aber nicht erwünscht. Eine Linke Regierung, würde dagegen Armut für alle bedeuten und die Probleme dieses Landes noch deutlich verschärfen.....

Abgesehen davon, ist das Gejammer in diesem Board zu dem Thema kaum noch zu ertragen. Die Löhne der AN sind in diesem Jahr so stark gestiegen wie schon seit langem nicht mehr, die Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück ( wo immer diese Leute auch bleiben, besser 6-7€/h + Lohnzuschüsse...... als Vera am Mittag + Alkohol + Tabak + Stütze ) und die Renten werden nach jahrelangen Minusrunden, estmals wieder steigen.

Es mag ja sein, dass die Preissteigerungen für Energie, Lebensmittel und verschiedenste Abgaben ebenfalls deutlich gestiegen sind, dies wäre aber auch dann der Fall gewesen, wenn die Löhne stagnieren würden.

Man sollte einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass man in vielen anderen Ländern auch nicht mehr auf Bäumen schläft und sich das Wohlstandsgefälle verringern wird. D.H. der Kuchen wird halt auf deutlich mehr "Fresser" verteilt, solange für uns immer noch ein großes Stück bleibt und wir uns nicht von Brotkrumen ernähren müssen, ist das aus meiner Sicht in Ordnung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.241.224 von hasenbrot am 01.11.07 20:29:26:laugh::laugh::laugh:Klasse Satire!:laugh::laugh::laugh:
Die jetzige Regierung hat wirklich noch absolut nichts auf die Reihe bekommen ausser den Aufschwung unter rot-grün abzuwürgen!

Unter rot-grün gab es einen ordentlichen Aufschwung...



- bei der Staatsverschuldung

- bei den Arbeitslosen


und diesen Aufschwung hat die aktuelle Regierung abgewürgt und zum Stillstand gebracht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.788 von flitztass am 01.11.07 21:54:58Das einzige, was die Arbeitslosenzahlen gesenkt hat und den sogenannten Aufschwung verursacht hat bei uns, ist die gute Weltkonjunkturelle Lage. China,Brasilien, Indien, Asien,...
Dies sind die elementaren Träger des Aufschwungs, aufgrund steigender Exporte und Nachfrage dieser Regionen. Deutschland alleine wäre mittlerweile eines der Armenhäuser dieser Welt. Aber auch ihr rosaroten werdet den nächsten zyklischen Wirtschaftsabschwung wohl miterleben dürfen. Blos wird eure Überaschung und Verwunderung darüber um ein vielfaches höher sein, als der der Leute mit Weitsicht und gesundem Menschenverstand.
Währungspolitik,Ölpreis, Rohstoffe, Edelmetalle, Agrarrohstoffe, alles für euch nicht zusammenhängende zufällige Preis und Manipulationsereignisse. Unglaublich , soviel Beschränktheit. Und da nehme ich niemanden aus der Rot, Rotrot, Grün oder Schwarz wählt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.884 von bakerfriend am 01.11.07 22:01:48"Und da nehme ich niemanden aus der Rot, Rotrot, Grün oder Schwarz wählt. "

Huch!

Da bleiben ja nur noch die Braunen und die Gelben übrig. :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.788 von flitztass am 01.11.07 21:54:58Selbst die CDU könnte keine bessere Satire liefern!:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.919 von Goedecke_Michels am 01.11.07 22:04:34Mann bist du einfältig, wenn die politische Landschaft für dich nur aus Farben besteht.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.241.224 von hasenbrot am 01.11.07 20:29:26So ist es! Mir geht diese Jammerei auch mächtig auf die Nerven. Wems hier nicht gefällt, der soll sich gefälligst verdrücken, in Venezuela sucht Kaiser Hugo I. noch freiwillige Helfer für den Aufbau seines Arbeiterparadieses.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.884 von bakerfriend am 01.11.07 22:01:48Äh, erwartest du jetzt von mir Widerspruch?

Da muss ich dich leider enttäuschen. Ich sehe das ähnlich. Die Weltwirtschaft brummt seit vielen Jahren in atemberaubendem Tempo (reales weltweites Wachstum 5 % p.a.) Unglaublich, dass eine Exportnation wie Deutschland da unter rot-grün eine so katastrophale Bilanz vorweisen konnte, und es jetzt gerade mal reicht, um eine halbwegs ausgeglichenen Haushalt zu erzielen, und ein paar Leute von der Strasse zu bekommen, aber es noch nicht einmal reicht, um endlich mal die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Bei einer weltweiten Rezession sieht es düster in Deutschland aus.

Das Problem ist leider, dass die Menschen in Deutschland mehrheitlich sozialistisch veranlagt sind, und da ist nun mal kollektive Verarmung vorprogrammiert. Die SPD ist ja auch schon wieder voll auf dem Sozialismustrip und selbst grosse Teile der CDU/CSU haben sozialistische Neigungen.

Eine CDU-regierte Regierung halte ich allerdings trotzdem für das kleinere Übel im Vergleich zu allen anderen Alternativen, wie man leicht an der Bilanz der einzelnen Bundesländer oder eben auch am Vergleich der aktuellen Regierung zur Schröder-Regierung sehen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.243.124 von Jack-XIV am 01.11.07 22:19:07verdrücken tun sich ja schon etliche, allerdings nicht nach Venezuela, sondern nach Liechtenstein, Luxemburg oder in die Schweiz.
Dummerweise nehmen die aber ihre Kapitalvermögen gleich mit.

Seit Jahren erklimmt die Kapitalflucht immer neue Höchststände.

Der gesellschaftliche Bodensatz verbleibt allerdings schön im Lande und wird grösser.

Bin mal gespannt, wie lange das noch gut geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.239.876 von Sybilla am 01.11.07 19:30:45Geldmenge M3 wächst unvermindert stark, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,3 Prozent.
Goldpreis erstmals seit 1980 über 800 Dollar pro Unze.
Ölpreis nähert sich 100-Dollar-Marke.Ein Barrel (rund 159 Liter) der Sorte Light Sweet Crude ist in New York zeitweise auf 96,24 Dollar gestiegen.

Aufschwung oder Pippi Langstrumpf Welt? Malen die Medien eine Welt so wie sie der 'Politik' gefällt?
Die D Arbeitnehmer ersticken in Steuer und Gebührenerhöhungen sowei an steigenden Energie und Lebenshaltungskosten.

Ich fürchte die Rot - Grünen Reformen waren der grösste politische Fehler, seitdem das römische Reich in Westrom und Ostrom geteilt wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.242.988 von ConnorMcLoud am 01.11.07 22:09:24Ob du das verstanden hast?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.245.461 von Sybilla am 02.11.07 01:13:58Ich glaube tatsächlich, daß die Medien gemeinsame Sache mit der Politik machen.

Natürlich sind die nicht gekauft im herkömmlichen Sinne.

Aber durch die Vermittlung der Vorstellung, sie, die Politik und die Presse hätten eine gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen.

Das ganze läuft in sogenannten Hintergrundgesprächen ab, die in Berlin laufen, in Zirkeln, die zuweilen den Namen der Einlader tragen, oder aber der zu behandelnden Themen.

In diesen Hintergrundgesprächen werden von den Entscheidungsträgern ( die sich gerne so nennen lassen) Informationen platziert, die am nächsten Tagen nicht in der Zeitung stehen sollen. Eine Einbindung der Presse in das Regierungsgeschäft.

Auf diese Weise, so stelle ich mir vor, ist das Einvernehmen hergestellt worden, beispielsweise Übergriffe von Migranten nicht mehr zu berichten. Das Glätten der öffentlichen Meinung führt dazu, daß wir nicht mehr beurteilen können, was in diesem Lande vor sich geht.

Volker Beck hat vor ein paar Tagen unabsichtlich dazu was zum besten gegeben. Eine Sendung unter dem Thema: Gibt es in der BRD sowas wie Political Correctnes? waren sich alle Anwesenden einig, daß dergleichen nicht existiert. Gegen Ende einer öden Laberei rückte dann der unvoersichtig werdende Vollker Beck damit raus, daß er eine der Mohammed- Karrikaturebn garnicht so schlimm fände. Gefragt; warum er das denn dann nicht gesagt habe, antwortete dieser: das hätte er ja gemacht. In einem Hintergrundgespräch.

Und so läuft das wohl mittlerweile zu allen möglichen Themen. Dies scheint mir der Grund zu sein, warum wir aus den noch so verschieden positionierten Medien, wie meinetwegen FAZ, Financial Times, SpiegelOnline, Welt dennoch denselben Grundtenor herauslesen können.

Die sind nicht gleichgeschaltet worden, die Presse hat sich selber gleichgeschaltet.

Wer an den Hintergrund-gesprächen nicht mehr teilnimmt, oder sich nicht an die vertraulichkeit hält, der erhält von der Politik keine Informationen mehr. Der wird nach außen hin abgehangen so wie es mit der Junge Welt geschieht. Als rechtsradikal diffamiert. Und wer denen ein Interview gibt, der ist auch raus.

So geschah es dem FDP- Bürgermeister von Mügeln, so kommt es zu den verwirrenden Berichten über Mügeln, wo dieser FDP- Bürgermeister fertiggemacht wurde.

Messerangriffe auf Rabiner werden nicht mehr in den korrekten Kontext gestellt.

Eva Herman fällt da womöglich drunter, wir wurden ja alle zum Zeugen, welchen Kotau man von ihr erwartete, und wie das abgehandelt wurde.

Wir werden zunehmend zu einer gegängelten Rest-Kultur, die ihre Bandbreite verliert, die Bürger werden verhausschweint, handhabbar gemacht, durchleuchtet, Fingerabdrücke genommen, und zu allem finden sich relativierende, abwiegelnde Worte von Politikern, allen voran dieser Schäuble, sowie dann Interviews (Presse) mit dem kleinen Mann auf der Straße, wovon mindestens einer das im Prinzip immer ganz OK findet.

Wenn die Menschen in diesem Lande aufwachen, werden sie feststellen, daß sich das Aufwachen für sie nicht mehr lohnt.

Sie sind eingelullt worden, haben sich ruhig verhalten vielleicht in der irrigen Hoffnung, daß eine Opposition sich schon regen werde.

Tatsächlich sitzen die alle im selben Boot, in denselben Hintergrund-Gesprächszirkeln.

Das ist auch der Grund, warum es der BRD offiziell so toll geht, und tatsächlich der Bürger zur Bewegungslosigkeit gefesselt wird, um ihn nach Strich und Faden auszunehmen.

Ich kann zudem verraten: Wahlen werden daran nichts mehr ändern können. Wen sollte man denn wählen, verbunden mit der Hoffnung, daß daran sich etwas ändert?

Ach ja, die PDS, und die Linke. Ich vergaß, daß Ihr alle auch noch vergeßlich seid.

Also, mitmachen. Nicht rummaulen (da kommen ohnehin jetzt die entsprechenden Weichspüler): alles vom Feinsten.

Der Endsieg ist unser.

Wer kann, der geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.246.056 von Monald am 02.11.07 02:43:37Kleine Korrektur zu Monald:
... so wie es mit der Junge Welt geschieht. Als rechtsradikal diffamiert...

Da meinst Du sicher die "Junge Freiheit" ( http://www.jungefreiheit.de) - eine zwar grundsätzlich rechte Zeitung, die sich jedoch massiv dem Mainstream wiedersetzt (Beispielhaft bei Eva Herman) und somit auch für Nichtrechte eine interessante Lektüre ist.
Die "Junge Welt" hingegen ist das Jugendblatt des "Neuen Deutschland" - Zentralorgan der KPD+SPD=SED->PDS->Die Linke.


Und noch ein kleiner Wiederspruch zu Wer kann, der geht.:

Noch nicht! Gegen den sozialistischen Wandel in Deutschland ankämpfen. Den Weggang allerdings, und da stimme ich Dir doch wieder zu, strategisch vorbereiten.

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Gegen einen 3. Sozialismus auf deutschem Boden (egal ob rot, grün oder braun)!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.246.056 von Monald am 02.11.07 02:43:37springer und bertelsmann lobt die merkel solange, bis sie in D königin auf lebenszeit wird.

der grösste mist den die verzapft wird von denen noch als erfolg gefeiert.
@Sybilla danke für #1. Ich sgae ja bereits seit geraumer Zeit, daß auch die bekannt gegebene Inflationsrate unmöglich mehr stimmen kann! Offiziell heißt es bis Sept. stiegen die Preise um 2,9%.

Für den "Warenkorb" mag das ja stimmen. Aber das Land besteht nicht mur aus Alimentierten, sondern vorwiegend aus Menschen, die durch Arbeit ihr Geld verdienen.

Nimmt man nun #1 zugrunde und bedenkt, daß Steuerrückerstattungen für viele Menschen aktuell nichts mehr zurückbringen, dann müssten wir für Heuer eine Teuerung von über 7% haben.

Gerade die enormen Rohstoffpreise dürften bei den 2.000€-Verdienern schwere Löcher in ihr Haushaltsbudget schlagen. Die a´ktuellen Zinssenkungen werden für das kommende Jahr eine Teuerung verursachen, die bereits die ersten Wellen schlägt(Lebensmittelpreise).

Hinzu werden enorm ansteigende Preise beim Kostengeldverkehr in den Gebühren zu spüren sein( platzende Immobilienblase).

Ich glaube, es kommen schwierige Zeiten auf uns zu.
#1 1A durchgerechnet.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich kriege immer das Kotzen wenn bei 5% Lohnforderung gejammert wird, und ich gleichzeitig lese in welcher Höhe die Vorstandsgehälter steigen....

Aufschwung ja, ist nur die Frage für wen.....:mad:
News - 02.11.07 09:04
Gerste kostet mehr - Bier bald auch

Die deutschen Brauereien trifft für die erhebliche Verteuerung des Rohstoffes Braugerste eine gewisse Mitschuld. Denn während sie über einen Zeitraum von sechs Jahren keine Preiserhöhung durchsetzen wollten, haben sie permanent an der Kostenschraube gedreht. Doch jetzt ist die Anhebung der Bierpreise unvermeidlich.



ire Die deutschen Brauereien trifft für die erhebliche Verteuerung des Rohstoffes Braugerste eine gewisse Mitschuld. Denn während sie über einen Zeitraum von sechs Jahren unter Hinweis auf den beim Preis unbeweglichen Marktführer Krombacher keine Preiserhöhung durchsetzen wollten, haben sie permanent an der Kostenschraube gedreht. Betroffen waren vor allem Landwirte, denen die von den Brauern unter Druck gesetzten Mälzereien die Preise zuletzt diktieren konnten. In diesem Jahr sind viele Ackerbauern aus Enttäuschung und mit der Hoffnung auf höhere Ergebnisse schließlich auf andere Feldfrüchte ausgewichen.

Schon Anfang des Jahres war auf vielen landwirtschaftlichen Zusammenkünften der Frust über das Verhalten der Brauereien zu spüren. In der Folge sank die Anbaufläche für Sommergerste in Deutschland insgesamt auf unter 500 000 Hektar, während zur Ernte 2003 noch 750 000 Hektar Braugerste aus heimischem Anbau zur Verfügung standen. Hinzu kamen noch niedrigere Erträge aus anderen Anbauregionen wie Frankreich, was auch die Importware erheblich verteuerte. Denn der Bedarf der deutschen Mälzereien liegt bei rund zwei Millionen Tonnen jährlich. Inzwischen haben fast alle heimischen Großbrauereien wie Bitburger, Warsteiner oder Veltins für den Jahresanfang 2008 Preiserhöhungen angekündigt, die im Durchschnitt bei 60 Cent pro Kasten liegen sollen. Für die Verbraucher soll der Standardkasten Bier mit zwanzig Halbliterflaschen dann um rund einen Euro teurer werden.

Als Begründung mussten neben höheren Preisen für Energie und Verpackung auch die gestiegenen Rohstoffkosten herhalten. Zur Herstellung von 100 Litern Bier werden knapp 21 Kilogramm Braugerste benötigt. Nach Angaben der ZMP errechnet sich für einen Kasten Bier jetzt ein Rohstoffanteil von 65 Cent oder vier Prozent. Im Vorjahr lag der entsprechende Wert lediglich bei 26 Cent beziehungsweise zwei Prozent.

Viele Landwirte wittern jetzt Morgenluft und wollen die Preise für Braugerste an den jeweils aktuellen Weizenpreis koppeln, um so von der Rohstoffhausse dauerhaft zu profitieren. Doch dazu zeigen die Brauer wenig Bereitschaft. "Wir wissen dass wir höhere Preise zahlen müssen, lehnen aber diesen Automatismus ab", sagt Peter Hahn Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB).



Quelle: Handelsblatt.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.245.461 von Sybilla am 02.11.07 01:13:58"Goldpreis erstmals seit 1980 über 800 Dollar pro Unze."

Stimmt, das ist ein Sauerei, der Durchschnittsverdiener kann sich das Zeuch kaum noch leisten! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.239.876 von Sybilla am 01.11.07 19:30:45Dein Muster-AN wäre ja selbst schuld!
1 KV AOK-Bayern 163€ --> IKK Direkt = 120€ --> 43€ gespart.
2. Fährt 65km/Tag; Wie wärs mit einer Fahrgemeinschaft?
66€/Monat mind. gespart.
3. Hat es für die meisten AN ein dickes Lohnplus gegeben
Metall 3,9%
Chemie 4%
Also ca. +38€/Monat mehr.
4. Wie Du Deinen Muster-AN beschrieben hast, ist er nicht gerade der Schlaueste auf Erden. Da geht doch noch was bei den Energiepreisen.
Ich sag mal 10€ Ersparnis sind da locker drinn.

Also 43 + 66 + 38 +10 = 157€/Netto im Monat mehr.

Was willst Du mit Deinen läppischen 75€ Mehrkosten??


:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.250.907 von Birk35 am 02.11.07 10:45:50Ein Beispiel ist ein Beispiel ist ein Beispiel.

Natürlich kann jeder wie Sie uns das sehr augenscheinlich vorführen jedes Beispiel ad absurdum führen.

Es geht aber nicht um die Zahlen sondern um die Gesamtaussage.

So hat der Arbeitnehmer der schon in den Jahren 2004/2005/2006 durch den Wechsel zu einer günstigeren GKV und den Gründen einer Fahrgemeinschaft in 2007 die gleichen Belastungen.

Und jetzt was mach dieser Beispiel-Arbeitnehmer in 2007?
Ihre Sparvorschläge sind einmal Einsparungen die nur einmal wirken.

Sie sehen ihre Ideen sind weder neu noch zielführend.

Die Bürger sind schlauer als mancher Vordenker der politischen Obrigkeit denkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.253.301 von Sybilla am 02.11.07 12:39:50Kann es sein, daß du auch im ]http://forum.politik.de/forum/showthread.php?t=187723][u schreibst? Deine Texte und dein Nickname kommen mir bekannt vor. Was willst du hier? Die Börsianer bekehren? ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.246.056 von Monald am 02.11.07 02:43:37Volle Zustimmung.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.254.191 von ConnorMcLoud am 02.11.07 13:23:26Da wird Monald aber stolz sein.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.253.883 von Jack-XIV am 02.11.07 13:08:05Jack-XIV meine Anerkennung, sie wissen jetzt das ich in mindestens 2 Web - Foren schreibe. Und jetzt?
Möchten Sie an einer sachlichen Diskussion zum Thema "Einkommen - Einzelhandlesumsätze und der "gefühlte" Aufschwung" teilnehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.247.910 von AlterMann am 02.11.07 07:58:41Da meinst Du sicher die "Junge Freiheit" ( http://www.jungefreiheit.de)

Ja, die meinte ich. sorry.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.255.295 von Sybilla am 02.11.07 14:10:08Das mit dem gefühlten Aufschwung ist wie mit dem gefühlten Wetter. Meist weicht das von den realen Fakten ab.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.255.644 von Wilbi am 02.11.07 14:24:38Du bist ja lernfähig;)
Wenn auch ein Marketing Instrument, dennoch interessant:

http://derstandard.at/?url=/?id=3095770

Wir verdienen Brutto doch gar nicht schlecht! Doch wo bleibt die Kohle, die wir nicht für den Konsum und zum Lebensunterhalt zur Verfügung haben? Das ist doch der Knackpunkt! Von denen, "die es haben" wird immer mehr abverlangt, so dass wir diese immer seltener im eigenen Lande antreffen, von denen "die es gerade noch so können", wird dann der Rest genommen, um denen "die es nötig haben" ein mickriges Auskommen zu ermöglichen.
Wir brauchen Reformen, die den Namen auch verdienen. Momentan zeichnet sich jede Reform dadurch aus, dass drei neue Gesetzes bände ins Regal gestellt werden und keiner verschwindet. Sinnvoll wäre es, wenn dadurch mindestens 30 Ordner vernichtet werden könnten! Vereinfachung und Nachvollziehbarkeit sind für unsere Politiker Fremdwörter, wie die Sprache der Polituker für uns.
Eine Verwaltung, die zu 30% daraus besteht sich selber zu verwalten, das ist Deutschland. Ich könnte noch so einiges draufpacken, aber dann gäbe es ja nichts mehr zu posten ;).
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.246.056 von Monald am 02.11.07 02:43:37Wenn Du mal Zeit findest besorge dir mal das Buch MachtWahn von Albrecht Müller. Vielleicht kennst Du den noch. Vieles was Du hier geschrieben hast findet man dort wieder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.255.295 von Sybilla am 02.11.07 14:10:08Möchten Sie an einer sachlichen Diskussion zum Thema "Einkommen - Einzelhandlesumsätze und der "gefühlte" Aufschwung" teilnehmen?

Nein danke, sowas kostet Zeit und bringt mir nichts. Dein Thema ist eins der Lieblingsthemen der Unzufriedenen, sowas zieht nur runter, da muß ich nicht mitmachen. Aber euch gleichwohl viel Vergnügen. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.260.852 von Eurofuchs2 am 02.11.07 19:21:32Da hast Du recht mit der Bürokratie. Und das Schlimme ist, vor der nächsten Wahl stellen sich wieder Politiker hin und verkünden einen Abbau der Bürokratie, und dann kommen Rauchverbot,Geschwindigkeit 130 usw. Man sollte faule Eier in die Wahlveranstaltung mitnehmen, wenn die das Wort "Bürokratieabbau ins Maul nehmen.
wilbi
Jeder halbwegs vernünftige Mensch ahnt , was die Zukunft bringen wird.
Jeder hat Zeit , sich auf jene Eventualitäten ausreichend vorzubereiten.

Viel Spass !
zierbart
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.261.762 von zierbart am 02.11.07 20:25:27Richtig, deshalb Geld nicht für unnütze Sachen ausgeben, nur um den Konsum zu steigern, wie es einige unverwandt fordern.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.261.497 von Jack-XIV am 02.11.07 20:04:54Dein Thema ist eins der Lieblingsthemen der Unzufriedenen
Stimmt!
Aber die Gruppe der Unzufriedenen ist nicht mehr übersehbar, und daher sollte man die Augen auch nicht davor verschließen. Sehe es doch mal von einer anderen Seite:
Deutschland hat Potential, ungenutztes Potential, unbeachtetes und vernachlässigtes Potential. Jedes Unternehmen, was diese Erkennt gewonnen hat würde analysieren und reagieren. Nicht so unsere Politik. Getrieben von Wiederwahlambitionen, wird dem Volke aufs Maul geschaut und um Wählerstimmen gebuhlt. Die SPD macht es uns mit großen Teilen vor, die CDU folgt mit ihrem linken Flügel. Es geht nicht darum, was gut für die Entwicklung und die Zukunft ist, es geht ausschließlich um zukünftige Prozente. Das lähmt uns alle, letztendlich auch Dich, der Du Dich viell. in vermeintlichem Wohlstand fühlst, weit ab von realen Problemen. Einige davon:
-Schulabgänger, die nicht ausbildungsfähig sind, trotz qualifizierten Hauptschulabschlusses
-Unternehmen, die nicht ausgebildet haben und jetzt über Fachkräftemangel jammern
-Unternehmer, die eine Bilanz unterschreiben müssen, und damit mit einem Bein im Knast stehen.
-Eltern, die jede Erziehungskompetenz verloren haben
-Werte, wie Ehrlichkeit, Treue, Fleiß, Pünktlichkeit, Pflichtbewusstsein, Selbstkritik etc. immer noch in Frage gestellt werden
ist nur ein kleiner Auszug, alles das lähmt, und kann auch Dich erreichen.
Wer sich dieser Diskussion stellt, "macht nicht runter", sondern trägt zu neuem Mut bei!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.261.762 von zierbart am 02.11.07 20:25:27Stimmt, nur eben nicht jeder!
Ein heute 50jähriger hat seine Rentenlücke im Alter erkannt und bereits vor 7 Jahren begonnen, diese 400€ (fehlenden Euro) auszugleichen. weißt Du, wie hoch seine monatliche Belastung ist? Geld, was der Binnenwirtschaft fehlt! Eher nein!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.261.926 von Eurofuchs2 am 02.11.07 20:40:23Der Sinn eines politischen Systems wie des unsrigen ist nun mal, den Wählerwillen einigermaßen zu bündeln und in praktische Politik umzusetzen. Und da die breite Mehrheit der Bevölkerung möglichst viel Regulierungen, die Ausweitung staatlicher Leistungen, Bürokratisierung und Nivellierung will, machen das die Politiker so, damit sie nicht von den Wählern abgestraft werden. Meckern ist lediglich das Ventil, weil so eine Politik natürlich fast allen auch etwas abverlangt. Diesen Widerspruch, nämlich daß die Einschnitte für den Einzelenen das Resultat seiner politischen Wunschvorstellungen sind, sollten die Meckerer für sich selbst erstmal auflösen, bevor sie ihr Maul aufreißen.

*Amen* ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.263.893 von Jack-XIV am 03.11.07 10:00:18 Und da die breite Mehrheit der Bevölkerung möglichst viel Regulierungen, die Ausweitung staatlicher Leistungen, Bürokratisierung und Nivellierung will, machen das die Politiker so, damit sie nicht von den Wählern abgestraft werden.

FALSCH

Tatsächlich werden wir in den Parlamenten von Bürokraten regiert. Klammheimlich hat sich in den letzten 40 Jahren eine Kaste etabliert, die aus der zweiten Reihe der Bürgerschaft kommt und eigentlich mit dem VOLLZUG von Gesetzen befaßt war(BEAMTE).

Und genau diese "Kaste" tobt sich hier ungehindert aus. Wenn man schon soweit ist, daß man sich zufrieden gibt, daß beispielsweise ein EICHEL oder STEINBRÜCK das entscheidungsträchtigste Staatsamt bekleiden darf, dann muß man sich nun wahrlich nicht wundern, daß wir da stehen, wo wir uns jetzt befinden- nämlich im Paragraphendschungel, der derart dicht gewachsen ist, daß nichtmal mehr sdie klügsten Juristen sich noch zurechtfinden.

Im übrigen gibt es mittllerweile Überschneidungen mit dem EG-Recht, wo die Entscheidungskompetenz im EU-Parlament liegt. Nichtmal die Parlamentarier wissen noch exakt, wenn sie über einem Gesetz brüten in den Fachausschüssen, ob sie überhaupt rechtens handeln.

Das ist die momentane Situation. Sie dürfte mittlerweile so verworren sein, daß selbst eine Entflechtung unmöglich geworden ist.

Nur eine Neuformatierung ist noch möglich mit kompletter Löschung des alten Systems. Eine Neuausrichtung unter BERÜCKSICHTIGUNG echter demokratischer Leitsätze (VOLKSENTSCHEID) und Spielregeln, die dann tatsächlich umgesetzt werden müssen, wird auch den Glauben an ein funktionierendes System wiederherstellen.

Diesem abgehalfterten, komplett untauglichem System gebe ich nicht die Spur einer Chance, sich dauerhaft zu halten.

Jedesmal, wenn der Staat Versuche unternahm, seine Bürger komplett zu bespitzeln, erstickte Dieser unter seiner Verwaltung. Und das wird wieder exakt so ablaufen diesmal.

Man sollte sich keinesfalls dem Glauben ergeben, daß dieses jetzige System perfektioniert wird, nein, das Gegenteil ist der Fall.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.292 von Dorfrichter am 03.11.07 11:12:22Und dann hast Du bei der Gesetzgebung noch das Bundesverfassungsgericht und den Bundesgerichtshof vergessen, die auch Gesetze durchgehen oder kippen lassen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.490 von Wilbi am 03.11.07 11:49:12Der BGH erfüllt doch nur noch die "Alibifunktion" dieser "Demokratie", die doch längst schon keine mehr ist. In wahrheit leben wir in einer DIKTATUR, denn fast kein Gesetz mehr wird in freier Entscheidung getroffen.

Es gibt viele Bereiche, indenen der BGH überhaupt nicht zuständig ist. Er mußte sogar ungefragt zusehen, wie man eine EU-Verfassung versuchte, durchzupeitschen, obwohl fast alle Bereiche des GG davon betroffen sind-die Basis unseres geltenden Rechtssystems!

Vergiß es.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.292 von Dorfrichter am 03.11.07 11:12:22>> Und da die breite Mehrheit der Bevölkerung möglichst viel Regulierungen, die Ausweitung staatlicher Leistungen, Bürokratisierung und Nivellierung will, machen das die Politiker so, damit sie nicht von den Wählern abgestraft werden.

> FALSCH

Das ist keineswegs falsch, aktuell ist z. B. festzuhalten, daß eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für die Verlängerung der Bezugsdauer des ALG I ist - also für die Ausweitung staatlicher Leistungen. Für Nivellierung sind die Deutschen schon immer gewesen, aktuell halten sie nach Umfragen Gleichheit für wichtiger als Freiheit, was einem schon Angst machen kann, vor allem nach Hitler und Honecker. Und was Regulierung und Bürokratisierung angeht, erinnere ich an das Kirchhof-Steuermodell. Für Schröder und Co. war es ein leichtes, den mit diesem Modell verbundenen drastischen Regulierungs- und Bürokratieabbau als nebensächlich beiseite zu schieben.

Das sind nur ein paar Beispiele, diese Liste läßt sich beliebig verlängern. Wenn der Durchschnittsdeutsche die Wahl zwischen Liberalisierung und Regulierung hat, entscheidet sich die große Mehrheit der Bevölkerung stets für die Regulierung. Ist ja für einen guten Zweck, wie die meisten glauben. Und Gründe dafür, sich von der Regierung bevormunden zu lassen, finden die selbsternannten Durchblicker immer wieder. Tempolimit? Spart doch Benzin und verringert die Unfälle! Höhere Erbschaftssteuer für große Vermögen? Ist doch ungerecht, wenn jemand mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wird! Reichensteuer? Obszön, diese hohen Gehälter, während der "kleine Mann" nicht mehr 2x im Jahr nach "Malle" fliegen kann! Rauchverbot? Ist doch ungesund, der Qualm! Subventionen für Landwirte? Ist doch gut für die Umwelt! Subventionen für die Industrie? Erhält doch Arbeitsplätze!

Was du gerade gemacht hast, ist ebenfalls typisch für den Durchschnittsdeutschen: Die Suche nach Sündenböcken! Bei dir sind es die Bürokraten, bei anderen die Türken oder die polnischen "Fremdarbeiter" (O-Ton von Oskar Lafotaine, dem sozialistischen Millionär) oder die Asylbetrüger oder die Bonzen oder die Kapitalisten oder die Gewerkschaften oder die Sozialschmarotzer oder die Politikerkaste oder George Bush oder die Amis ganz allgemein oder die Terroristen oder die Illuminaten und so weiter und so fort, immer nach Gusto und was gerade paßt. Noch nie auf die Idee gekommen, sich mal an die eigene Nase zu fassen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.954 von Jack-XIV am 03.11.07 12:52:03 Für Nivellierung sind die Deutschen schon immer gewesen, aktuell halten sie nach Umfragen Gleichheit für wichtiger als Freiheit, was einem schon Angst machen kann,

20% der Bevölkerung dürften nach meiner Meinung überhaupt nicht mehr wählen gehen, da sie ohnehin nicht wissen was sie da tun. Oder denkst Du, daß ein Volldepp ein "mündiger Bürger" ist?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.954 von Jack-XIV am 03.11.07 12:52:03Was du gerade gemacht hast, ist ebenfalls typisch für den Durchschnittsdeutschen:

Ich habe nur Tatsachen aufgezeigt, derer man sich schwerlich entziehen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.265.010 von Dorfrichter am 03.11.07 12:57:22Hast du Blitzmerker schon mal darüber nachgedacht, wer die 20% Volldeppen aussortieren soll? Eine Behörde, die dir an Hand deiner bisherigen geistigen Lebensleistungen deine Wahlfähigkeit zertifiziert? Mit Dienstsiegel und Gebührenmarke? :laugh:

Mal abgesehen davon, daß es weit mehr als 20% Volldeppen sind! Aber das ist eben das Wesen unserer Demokratie, jeder Volldepp wird an der Wahlurne ernst genommen. Kennst du ein besseres System? Ich nicht. Nicht mal eine Diktatur mit mir als Diktator würde mir besser gefallen. Denn der Spaß, den ich dabei hätte, euch subversive Meckerer alle einlochen zu lassen, wär schnell vorbei. Und dann müßte ich mich der ätzenden Alltagsscheiße widmen, auf die ich keine Lust hätte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.264.954 von Jack-XIV am 03.11.07 12:52:03Ich gratuliere, bei der Wahl zum Posting des Tages hat Du den ersten Platz belegt:)
Köln- Hoch oder runter?
Das Kölner Handwerks-Barometer

Die Konjunktur brummt. Doch vom Aufwärtstrend ist beim Kölner Handwerk keine Rede mehr.:eek: Vier von fünf Betrieben bewerten ihre Geschäftslage inzwischen nur noch als befriedigend oder gar als schlecht (28,1 Prozent).:mad:


Nur noch 20,6 Prozent der Handwerksunternehmen sehen ihre Lage als gut. Im Frühjahr waren es noch 31,6 Prozent.

Das ist das Ergebnis der großen Herbstumfrage der Handwerkskammer zu Köln. „Noch besteht kein Anlass für eine allgemeine Negativstimmung, doch zeigt der Trend Schwachstellen und Risiken des derzeitigen Wirtschaftsverlaufs“, warnt der Hauptgeschäftsführer der Kammer, Dr. Ortwin Weltrich.

Ein Riesen-Problem sei der schwächelnde private Verbrauch. Zur Mehrwertsteuer-Erhöhung kommt das Gefühl, weniger Geld in der Tasche zu haben. Die mangelnde Kauflaune schlägt auf Friseure, die ohnehin unter starker Konkurrenz leiden, Augenoptiker und Schuhmacher voll durch. Ebenso auf Goldschmiede und Uhrmacher.

Bei den Nahrungsmitteln kommen sprunghaft gestiegene Energiekosten und Rohstoffpreise hinzu: Bäcker und Fleischer trifft dies knüppeldick. Die Reaktion waren Preiserhöhungen: 29,2 % der Handwerksbetriebe haben ihre Preise angezogen. 17 % der Betriebe haben Mitarbeiter abgebaut, 15 % eingestellt.

Es gibt aber auch Gewinner: Die Dachdecker dank Orkan Kyrill, Gerüstbauer, Kfz-Werkstätten sowie das Metallhandwerk durch die hohen Investitionen der Industrie – hauptsächlich für den Export.

Zum Kölner Kammerbezirk zählen 31.000 Handwerks-Unternehmen mit insgesamt 183.000 Beschäftigten.

http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/ind…


Danke, Frau Merkel.:(:cry::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.494 von Jack-XIV am 03.11.07 23:27:26Den Mist hat sich bestimmt ein Ostler zusammengeschmiert.:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.690 von ConnorMcLoud am 03.11.07 23:53:09Ich hab eher den Eindruck, daß ihr Kölner alle zugereiste Ostler seid. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.731 von Jack-XIV am 03.11.07 23:58:08Wer trinkt schon Pisse, die als Bier deklariert wird? :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.744 von Jack-XIV am 03.11.07 23:59:52Der Ostler!:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.776 von ConnorMcLoud am 04.11.07 00:04:08Ja, und die Kölner!! :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.268.218 von ConnorMcLoud am 03.11.07 19:30:32Danke Gerd deine Saat geht auf;)
Bin ich jetzt ein Stalker?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.266.692 von Jack-XIV am 03.11.07 17:08:53#52 ist doch ganz einfach:

Wer einsitzt, kann nicht Wählen, wer mindestens 2 Jahre arbeitslos ist ebenfalls.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.269.776 von ConnorMcLoud am 04.11.07 00:04:08Geschmackloser Idiot !
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.281.438 von Dorfrichter am 04.11.07 20:05:22Der Knacki durfte früher m. E. nicht wählen, das ließe sich vielleicht noch rechtlich organisieren, aber der Arbeitslose? Das meinst du doch nicht ernst? Mal abgesehen davon ist es piepegal, wen man wählen läßt, viel ändern würde sich nicht. Oder meinst du etwa, das "deutsche Bildungsbürgertum" würde eine andere Politik wollen? Oder die selbsternannte "geistige Oberschicht"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.285.996 von Jack-XIV am 05.11.07 07:36:31Natürlch meinte ich das nicht ernsthaft. Es sollte nur ein Denkanstoß gewesen sein. Woher wohl sonst würden die Kommunisten ihre Wählerstimmer herbekommen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.286.440 von Dorfrichter am 05.11.07 09:05:45Tatsächlich wählen auch gut betuchte Leute die Linkspartei. Die mögen halt das Talkshow-Geschwätz vom Gysi und vom Lafo und fühlen sich besser, wenn sie sich links geben.

Politik ist ein Dienstleistungsgeschäft, die Politker bedienen die Wähler so, wie die das haben wollen: Mit Vorurteilen, mit einfachen Lösungen für kaum lösbare Probleme, mit Vereinfachungen, so daß jeder Wähler glaubt, mitreden zu können. Wie schon gesagt, die machen das, was ihr wollt. IHR als Kollektiv. :D


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