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"Ich drehe den Ölhahn zu"--Truppenmobilisierung - 500 Beiträge pro Seite



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Samstag, 1. Dezember 2007


"Ich drehe den Ölhahn zu"
Chávez droht den USA


Venezuelas Staatschef Chávez hat den USA mit einem Öl-Stopp gedroht. Er werde den Ölhahn abdrehen, falls Washington das Ergebnis eines Referendums über eine sozialistische Verfassungsreform in Venezuela nicht anerkennen sollte, sagte Chávez in Caracas. Für Sonntag habe er eine Truppenmobilisierung zum Schutz der Erdölfelder und der Raffinerien angeordnet.


http://www.n-tv.de/887071.html
:laugh: Der Typ ist doch eine Witzfigur. Er reisst sein Land in den Abgrund und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er von den eigenen Leuten zum Teufel gejagt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.637.831 von smondoli am 01.12.07 16:18:40ich gebe ihm höchstens noch ein Jahr :rolleyes:
was können wir investoren, daraus schließen?:cool:

richtig in zB: ölfirmen investieren, habt ihr da vorschläge:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.637.824 von zocklany am 01.12.07 16:15:39Meine Frau hat mich gebeten, sie mal wieder an einen richtigen teueren Ort auszuführen. Ich fuhr gestern Abend mit ihr an die Aral-Tankstelle in Wiesbaden !:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.637.904 von Brama am 01.12.07 16:45:04Daß Du blank bist ist doch bekannt.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.014 von ConnorMcLoud am 01.12.07 17:29:15Daß Du blank bist ist doch bekannt.

Kann dir nicht passieren, gell?!
Der monatliche Scheck über 345€ plus die Bezahlung der Miete und den Nebenkosten ist bei dir sicher!!!
Dank GasGerd, versteht sich?

:laugh::laugh:
soll der doch den Ölhahn zudrehen - ich hab ne Erdgasheizung :D

- und tanken tu ich bei mir umme Ecke :cool:
Hugo Chavez

Von Ignacio Ramonet, 13.08.2007 - Le Monde Diplomatique / ZNet

Einige - wenige - Regierungen dieser Welt sind Ziel zerstörerischer Hasskampagnen. Eines der Opfer ist die venezolanische Regierung unter Präsident Hugo Chavez. Seine Feinde haben nichts unversucht gelassen: Staatsstreich, Ölstreik, Manipulation der Kapitalflüsse, Verschwörungen… In ganz Lateinamerika gibt es keine vergleichbare Situation - nicht seit den Angriffen auf Fidel Castro. Über Chavez werden die übelsten Lügen verbreitet. Das sogenannte ‘National Endowment for Democracy, Freedom House’1 - finanziert von der Bush-Administration - ist das neue Propagandabüro, in dem alle Lügen koordiniert werden. Es ist eine Lügenmaschinerie, ausgestattet mit unbeschränkten Finanzmitteln. Wichtige Medien und Menschenrechtsorganisationen werden manipuliert, sodass sie die finsteren Pläne unterstützen.

Auch Teile der linken Sozialdemokratischen Partei Venezuelas gehen vor diesen Lügnern in die Knie.

Woher rührt all der Hass? In Europa befindet sich die Sozialdemokratie derzeit in einer Identitätskrise. Die historischen Umstände scheinen darauf hinzudeuten, dass Chavez die Verantwortung zukommt, die Linke auf internationaler Ebene zu führen, ihr wieder Anerkennung zu verschaffen.

Auf dem alten Kontinent verhindert das Konstrukt Europa jede Alternative zum Neoliberalismus. Brasilien, Argentinien, Bolivien und Ecuador jedoch haben sich vom venezolanischen Modell inspirieren lassen. Einige Erfahrungen, die in diesen Ländern gemacht werden, halten die Hoffnung der Armen auf Emanzipation am Leben.

Chavez hat in diesem Zusammenhang einen herausragenden Sinn für Balance bewiesen. Dies ist der Grund für das hohe Ansehen, das er in so vielen armen Ländern genießt. Venezuela wurde neu gegründet - auf einer neuen Grundlage, legitimiert durch eine neue Verfassung, die den Menschen die Teilhabe am sozialen Wandel garantiert, unter sorgfältiger Beachtung der Demokratie und der Freiheitsrechte -, ist es nicht so?2

Hat die venezolanische Regierung nicht 5 Millionen Armen ihre Würde wiedergegeben?

Hat sie nicht der venezolanischen Öffentlichkeit das staatliche Ölunternehmen PDVSA wiedergegeben?

Hat sie nicht Entprivatisierung betrieben und die wichtigste Telekommunikationsgesellschaft des Landes sowie das Energieunternehmen von Caracas an das Volk zurückgegeben?

Hat sie nicht die Ölfelder am Orinoca verstaatlicht?

Hat diese Regierung nicht einen Teil der Erdöleinnahmen genutzt, um sich von den internationalen Finanzinstitutionen freizukaufen (Autonomie) und Sozialprogramme zu finanzieren?

* Mehr als 3 Millionen Hektar Land wurden an venezolanische Bauern verteilt.
* Millionen Kinder und Erwachsene lernten lesen und schreiben.
* In den bevölkerten Vorstädten wurden tausende von medizinischen Zentren eingerichtet.
* Tausende Augenkranke mit geringem Einkommen wurden umsonst operiert.
* Grundnahrungsmittel werden in Venezuela subventioniert; wer arm ist, bekommt sie um 42% günstiger (gegenüber dem Marktpreis).
* Die Wochenarbeitszeit wurde von 44 auf 36 Stunden herabgesetzt. Der Mindestlohn - circa 204 Euro im Monat - ist beinahe der höchste in ganz Lateinamerika (nach Costa Rica).

Ergebnis all dieser Maßnahmen: Zwischen 1999 und 2005 ist die Armutsrate in Venezuela von 42,8% auf 33,9% gesunken3. Die Zahl der in der Schattenwirtschaft Beschäftigten sank von 53% auf 40%. Der Armutsabbau hat zu einem steten Wirtschaftswachstum geführt. Allein in den letzten drei Jahren betrug dieses Wachstum 12% und war damit eines der höchsten weltweit. Parallel stieg der Konsum in nur einem Jahr auf 18%4.

Angesichts dieser Resultate - ganz zu schweigen von den Ergebnissen auf internationaler politischer Ebene -, überrascht es nicht, dass Hugo Chavez zur Zielscheibe der Eigner dieser Welt und deren Agenten geworden ist, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.384 von Adonde am 01.12.07 19:30:48Tolle Leistung: Auf einer Menge Öl sitzen und dann von tollen Wirtschaftsdaten schwafeln.

Selbes Spiel wie in Russland, Nigeria, arabische Länder, usw.

Den Venezolanern geht es wohl wegen dem haussierenden Ölpreis und trotz Chavez besser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.445 von Kaufangebot am 01.12.07 19:49:40#14
Haben diese Leute nicht auch ein Recht auf ein besseres Leben,oder sollen die Raffsäcke immer noch mehr abbekommen,wir gehen doch auch schon den Weg,immer noch mehr für die schon haben.Oder möchtest du gerne in so einem Slum wohnen?Mal sehen auf welcher Seite du dann wärst:D
MfG Adonde
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.494 von Adonde am 01.12.07 20:02:38In Zimbabwe haben die armen Leute auch die Farmen der "reichen" Weisen bekommen. Mittlerweile gehts mit dem Land aber immer weiter bergab. Der Robert hat leider kein Öl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.074 von Datteljongleur am 01.12.07 17:45:26347.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.384 von Adonde am 01.12.07 19:30:48Stehst Du auf der payroll von Chavez ?:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.817 von Brama am 01.12.07 21:45:15Ist mein Compañero:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.637.904 von Brama am 01.12.07 16:45:04Du bist Multimillionär? :eek:

:laugh:
ist doch eine Ironie der Geschichte.

Da haben die usa den Sozialismus an den entlegensten Orten der Welt bekämpft und jetzt blüht der direkt vor der eignen Haustür.

#3

" Der Typ ist doch eine Witzfigur. Er reisst sein Land in den Abgrund und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er von den eigenen Leuten zum Teufel gejagt wird."

Hat man bei Fidel auch gesagt.
Der hat sich aber lange gehalten, obwohl da ja nun seitens der usa bekanntlich so ziemlich alles versucht worden ist, ihn zu beseitigen.

Die usa ernten jetzt ihre eigne Saat.
Kann ja wohl nicht angehen, dass man in Nordamerika einerseits den eignen Wohlstand seit Jahrzehnten gegen Südamerika abschottet und gleichzeitig die Bodenschätze durch multinationale Konzerne in Gutsherrenmanier plündern lässt.
Die Aufregung verstehe ich nicht. Das Öl gehört nicht den USA und auch nicht dem Westen. An wen Chavez es verkauft ist ganz alleine seine Entscheidung.

Sollte Chavez seine Drohung in die Tat umsetzen, wird es erst mal schmerzhaft werden wg. evtl. Öl-Knappheit und weiter steigender Ölpreise, langfristig aber werden wir davon profitieren denn Alternativen zum Öl müssen schneller erforscht und umgesetzt werden und davon profitieren wir und auch die Umwelt.

Chavez macht es richtig, er zwingt uns umzudenken - und das ist gut so!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.638.384 von Adonde am 01.12.07 19:30:48Dass die Armutsrate in Venezuela gefallen ist und Menschen einen Zugang zur Bildung erhalten haben, dürfte hier niemanden interessieren. Hier geht es um billiges Öl und sonst nichts und dafür nimmt man gerne in Kauf dass in einem der ölreichsten Länder der Welt, Menschen verhungern und nie die Möglichkeit erhalten Lesen und Schreiben zu lernen.

Die Entprivatisierung der Ölquellen war sinnvoll, denn es kann und darf nicht sein, dass private Unternehmen immer reicher und reicher werden und die Menschen, die quasi auf diesen Ölquellen "wohnen" verhungern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.639.367 von StellaLuna am 02.12.07 09:41:13"An wen Chavez es verkauft ist ganz alleine seine Entscheidung."

bischen naiver Glaube.

Die usa werden alles unternehmen, um Leute wie Chavez oder Morales zu beseitigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.639.429 von Cashlover am 02.12.07 10:12:15Das ist kein Glaube, das ist Recht.
Und sollten die USA der Meinung sein, dass ihnen alle Bodenschätze der Welt gehören, dann muss man sie auf den Boden der Tatsachen zurück holen, und ich hoffe, dass das dann auch gelingen wird.

Aber vermutlich wird die Mehrheit im Westen die USA auch darin unterstützen, da man davon profitiert und Öl erhält.

Die USA und auch wir müssen endlich das lernen, was z. B. die deutsche Wirtschaft schon gelernt hat, zu akzeptieren, dass es auch andere Regierungsformen gibt und dass man sich in innenpolitische Angelegenheiten nicht einzumischen hat. Die deutsche Wirtschaft war und ist in der Lage sich mit Regimen aller Coleur zu arrangieren und sie ist damit sehr erfolgreich. Nun wird es Zeit, dass auch Regierungen diesen Weg gehen.
dass es auch andere Regierungsformen gibt und dass man sich in innenpolitische Angelegenheiten nicht einzumischen hat.

Ich bin schon daran interessiert, dass der Iran nicht in den Besitz einer Atombombe gelangt

Ich bin auch daran interessiert, dass in Pakistan Islamisten nicht die Kontrlloe über Atombomben bekommen.

Wenn der Mob im Sudan der Meinung ist man sollte Menschen lynchen, weil diese Barbaren angeblich beleidigt wurden, dann sollte sich der Westen dort schon einmischen.

dass es auch andere Regierungsformen gibt und dass man sich in innenpolitische Angelegenheiten nicht einzumischen hat.

das gleiche haben sich die Alliierten bis 1939 vermutlich auch gedacht, im nachhinein war es ein Fehler. Wir sollten diesen Fehler nicht wiederholen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.639.498 von hasenbrot am 02.12.07 10:36:31und was hat dein posting nun mit der Situation in Bolivien oder Venezuela zu tun?

Dort will man keine Atombomben bauen oder Leute lynchen, sondern in erster Linie für eine gerechtere Verteilung der Gewinne beim Verkauf essentieller Bodenschätze sorgen.

Vielleicht begreifen diese Länder allmählich, dass sie schon seit langem auf enormen Vermögenswerten sitzen und eigentlich überhaupt nicht auf Institutionen wie der Weltbank angewiesen sind.

So ein Selbstbewusstsein stösst natürlich in bestimmten Kreisen nicht auf viel Gegenliebe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.639.660 von Cashlover am 02.12.07 11:31:25und was hat dein posting nun mit der Situation in Bolivien oder Venezuela zu tun

Was soll in diesem Zusammenhang dann die Kritik an den USA?
Pläne für den Einmarsch in eines dieser Länder sind bisher nicht bekannt.

Und ob Washington "das Ergebnis eines Referendums über eine sozialistische Verfassungsreform in Venezuela" anerkennt oder nicht bleibt doch deren Angelegenheit. Da wir uns doch aus der Innenpolitik anderer Länder herauszuhalten haben......
Venezuela Der Präsident wollte 1700 Kühe importieren - das ging schief . . .
Hugo Chávez' Problem mit der Milch
Die Inflation im Land ist so hoch, dass bestimmte Lebensmittel knapp sind. Aber der Präsident will per Volksabstimmung seine Macht noch ausbauen.
Von Christian Pletz


An einem staatlichen Marktstand in Venezuelas Hauptstadt Caracas entbrennen hitzige Diskussionen über Preise und Mengen. Die Regierung Chávez bemüht sich, die Knappheit bei Grundnahrungsmitteln aufzufangen. Foto: AP


Caracas/Hamburg -
Los Palos Grandes ist eines der wohlhabenden Viertel in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Bei der Beschaffung von Grundnahrungsmitteln haben aber selbst die besser Betuchten erhebliche Probleme. Seit gut drei Monaten liegen in den Supermärkten keine Milch und keine Eier mehr. Und wenn doch einmal 100 Tüten Milch kommen, bilden sich Menschenschlangen bis auf die Straßen. Pro Käufer geht nur ein Liter über den Ladentisch.

Der Grund für diesen Missstand in Hugo Chávez' sozialistischem Staat ist die ungeheure Inflation. Offiziell wird von zehn Prozent gesprochen. Geschätzte 30 Prozent sind der Fall. Touristen und Geschäftsleute, die in einer Bank oder Wechselstube US-Dollar in venezolanische Bolivares tauschen, werden mitleidig belächelt. Der von der staatlichen Devisenbehörde Cadivi festgelegte Wechselkurs lautet: Ein US-Dollar sind 2150 Bolivares. Wer schwarz tauscht, bekommt für einen Dollar bis zu 6000 Bolivares.

Milch ist aber selbst auf dem Schwarzmarkt rar, der in Tante-Emma-Läden und auf Straßenmärkten blüht wie selten zuvor. Auf dem Schwarzmarkt kostet Milchpulver umgerechnet fast sieben Euro pro Kilogramm. Das ist das Doppelte des regulären Marktpreises - und glatt das Vierfache des Preises für die staatlichen Märkte. 30 Eier kosten offiziell 8000 Bolivares. Doch die Bauern beliefern die Läden gar nicht mehr regulär. Denn auf dem Schwarzmarkt erhalten sie das Doppelte pro Ei.

Einige Regierungsmitglieder werfen den Lebensmittelproduzenten vor, Grundnahrungsmittel absichtlich knapp zu halten, um Unzufriedenheit zu schüren. Und Chávez' Regierung hat reagiert. Das Milch-Problem sollte über eine Verstaatlichung der gesamten Produktion behoben werden. Erst wurde dem angeschlagenen italienischen Konzern Parmalat eine Fabrik zur Milchproduktion abgekauft. Dann wurden 1700 Kühe aus Brasilien per Schiff auf den Weg gebracht. Noch vor seiner Ankunft im venezolanischen Hafen Puerto Cabello geriet der Viehfrachter ins Schaukeln. Mehr als die Hälfte der Kühe kippte um und erdrückte Artgenossen. Die Tiere verendeten qualvoll oder kamen in der Massenpanik durch Herzversagen ums Leben.

Die toten Kühe wurden per Lastwagen abtransportiert. Allerdings kam es nur zu wenigen Fahrten, weil der durch Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigte Verwesungsprozess einen derartigen Gestank auslöste, dass Bewohner und Geschäftsleute an den Transportstraßen lautstark protestierten. Die Regierung von Volkstribun Chávez reagierte sofort. Die Kadaver-Transporte wurden gestoppt und der uralte Frachter samt totem Vieh mehrere Meilen vor der Küste im Meer versenkt.

Doch die zum Teil aufgeblähten Kühe trieben wie Bojen an die Wasseroberfläche. Küstenanwohner berichteten von Sperrungen der Strände, weil tote Kühe angespült worden waren. An einigen hatten bereits Haie genagt.

Den Präsidenten ficht das nicht an. Hugo Chávez will an diesem Sonntag die Volksabstimmung über die neue Verfassung gewinnen, die "proyecto de reforma constitucional". Von Plakaten, T-Shirts und den Dekolletés gemieteter Helferinnen blitzt in diesen Tagen das "Si" zur neuen Verfassung. Scheitert das Referendum, endet Chávez' Amtszeit spätestens 2013.

erschienen am 1. Dezember 2007
02. Dezember 2007
VENEZUELA-REFERENDUM
Chávez will dem Westen das Öl abdrehenVon Gregor Peter Schmitz, Washington

Er hasst Amerika, verflucht Präsident Bush als Teufel und regiert mit eiserner Faust: Heute lässt der venezolanische Präsident Hugo Chávez über noch mehr Macht für sein Regime abstimmen. Sollte er verlieren, so droht er dem Westen, werde er das Öl abdrehen und den Preis auf 200 Dollar treiben.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,520872,00.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.639.498 von hasenbrot am 02.12.07 10:36:31... und wer hat ermöglicht, dass Pakistan die Atombombe hat? Wir haben zugesehen wie Pakistan aufgerüstet wurde und jetzt macht sich Angst breit, dass das falsche Regime an die Macht kommt :laugh:

Und nun wieder zum Thema. Allein Chavez Drohung, den Ölhahn zuzudrehen, läßt den Ölpreis steigen, dreht er ihn irgendwann zu, dürfte ein Ölpreis von 200 Dollar noch günstig sein.

Irgendwie finde ich das gar nicht so schlecht, dass ein Land wie Venezuela die USA und den Westen abwatscht. Je stärker der Ölpreis steigt, je intensiver die Drohungen den Ölhahn zuzudrehen, umso mehr wird geforscht um unabhängig von Öl zu werden - hoffentlich.

Unsere Ölabhängigkeit haben wir übrigens selbst versursacht, nicht Chavez. Es gab bereits einen "Ölpreis-Schock", und wir haben nichts daraus gelernt, vermutlich muss unsere Wirtschaft mangels Öl zum Stillstand kommen, damit ein radikales Umdenken stattfindet.

In übrigen bin ich der Meinung, dass, wer es sich leisten kann mit 300 kmh über die Autobahn zu brettern, den kann auch ein Benzinpreis von 7 oder 10 €/Liter nicht abschrecken. Man sollte zukünftig Benzinpreise nach Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeugs bemessen - je schneller ein Auto fährt, umso höher sollte der Benzinpreis sein :D

Aber so lange unsere Politik die belohnt, die viel mit dem Auto unterwegs sind, so lange wird sich nichts ändern bei uns im Land. Warum nicht die steuerlich belohnen, die weniger mit dem Auto unterwegs sind und auf Fahrrad, Bahn und öffentliche Verkehrsmittel umsteigen?
:eek::rolleyes: Ich würde mir auch eine Notvorrat anlegen :rolleyes::eek: :eek::rolleyes: Ich würde mir auch eine Notvorrat anlegen :rolleyes::eek:



05. Dezember 2007

SINKENDE BENZINPREISE

Autofahrer stürmen Tankstellen - Experten warnen vor Panikkäufen

Mit einem solchen Ansturm hatten die Ölkonzerne nicht gerechnet: Binnen weniger Stunden haben Autofahrer im Rheinland etliche Aral-Tankstellen leergepumpt. Auch Shell meldet eine ungewöhnlich hohe Nachfrage. Experten warnen vor Panikkäufen: "Die Vorratslager sind gut gefüllt."

Hamburg - "Es ist schon ungewöhnlich", sagt eine Sprecherin von Shell zu SPIEGEL ONLINE. Seit Tagen registriert der Mineralölkonzern eine erhöhte Benzinnachfrage: Wegen der kurzfristig gesunkenen Preise stürmen Deutschlands Autofahrer massenweise die Tankstellen. "Die Kunden nutzen den Preisvorteil und tanken verstärkt", sagt die Sprecherin. Genaue Absatzzahlen lägen aber nicht vor.


Tankstelle in Dortmund: Die Kunden nutzen die Preissenkungen voll aus


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521557,00.html

:eek::rolleyes: Ich würde mir auch eine Notvorrat anlegen :rolleyes::eek: :eek::rolleyes: Ich würde mir auch eine Notvorrat anlegen :rolleyes::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.672.246 von GueldnerG45S am 05.12.07 14:49:37wer so einen Tanz veranstaltet, wegen paar €urocent, sollte mal nachdenken, ob er/sie das Auto nicht einfach ganz abschafft.

Es ist kein Grundrecht, ein Auto zu besitzen und es ist noch weniger eine Grundpflicht eines Chavez oder Morales, für günstigen Treibstoff zu sorgen,

Venzeremos! :D
Hat sich die USA eigentlich schon öffentlich geäussert, ob sie das Wahlergebnis anerkennt? :rolleyes:

Ich schätze ja mal, dass die damit kein Problem haben. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.675.373 von flitztass am 05.12.07 18:27:47Die Behauptung, dass sich die Bildung der Venezulaner verbessert hat scheint aber zu stimmen. Die haben in der Schule gelernt, dass ein Diktator auf Lebenszeit eine schlechte Wahl wäre. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.640.579 von StellaLuna am 02.12.07 16:05:25In übrigen bin ich der Meinung, dass, wer es sich leisten kann mit 300 kmh über die Autobahn zu brettern, den kann auch ein Benzinpreis von 7 oder 10 €/Liter nicht abschrecken. Man sollte zukünftig Benzinpreise nach Höchstgeschwindigkeit eines Fahrzeugs bemessen - je schneller ein Auto fährt, umso höher sollte der Benzinpreis sein :D


Wenn man die persönlichen Steuersätze von dem IQ des zu besteuernden abhängig machen würde - und zwar umgekehrt proportional zur Höhe des IQ, dann würde Dir das Grinsen auch schnell vergehen. ;)
:eek: Alle drehen uns zur Zeit den Ölhahn zu--anders ist der Hohe Preis nicht zu rechtfertigen :eek:


Es wird immer knapper
Gibt es bald Krieg ums Öl?

Öl wird knapp, irgendwann. Wann genau, darüber kann oder will kaum jemand offen sprechen. Der hohe Ölpreis ist aber ein Zeichen...

Der saudische Geologe Sadad I. Al.Husseini hat seine Berechnungen über die weltweiten Ölreserven veröffentlicht. Tenor: Der Welt steht eine dramatische Wende bevor!

Unsere Gesellschaft hängt ab von bezahlbarem Öl. Steigt der Preis für das „Schwarze Gold“, wird auch Transport, die Lebensmittelproduktion und die Verteidigung immer teurer.
Der Gipfel der Ölförderung sei erreicht, so Hussein auf „Spiegel Online“. Gängige Prognosen über die jährliche steigende Fördermenge hält der Geologe für falsch. Seine These: Die Fördermengen steigen – aber weitaus langsamer. UND: Dieses Niveau ist nur noch 15 Jahre zu halten.

Bestätigt werden Al-Husseinis Angaben vom Energie-Experten und Öl-Fachmann Werner Zittel. Die weltweite Ölförderung habe „mit großer Wahrscheinlichkeit“ das Maximum schon überschritten und werde künftig weiter zurückgehen, so Zittel. Dies sei der Hauptgrund für den Preisanstieg.

Der Mehrheit der Geologen ist klar: Ist die Hälfte der Ölreserven ausgeschöpft, wird es schwieriger, sogar unmöglich, immer größere Mengen an Öl aus dem Boden zu holen.

Die Folge: Geht das Öl zur Neige folgen Rezession – und letztlich droht womöglich Krieg um die letzten, kostbaren Reserven.



http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/06/07/krieg-ums…


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