Mein großer Favorit für 2008!!!! 50% Kurschance und Dividende - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 27.12.07 14:21:12 von
neuester Beitrag 31.01.08 21:57:50 von


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27.12.07 14:21:12
Quelle: Börsen-Zeitung

2007 war gutes Jahr und Ankündigung 50% des Gewinns auszuschütten.

Die Aktie wird meiner Meinung nach in 2008 fett abgehen. Hat sich als Nebenwert in 2007 sehr gut gehalten. Gute Neuemission.



HWA steht vor nächstem Wachstumssprung

Schwäbische Sportwagenschmiede peilt Zukäufe an - Vorstand erwartet 50 Prozent Ausschüttung

Von Bernd Weber, Stuttgart

Der Scheich ist da. Nicht bei einem großen Dax-Unternehmen oder einem in den Subprime-Strudel geratenen Geldhaus. Nein, bei der schwäbischen Sportwagen-Manufaktur HWA AG vor den Toren Stuttgarts im beschaulichen Affalterbach und seit April 2007 im Entry Standard börsennotiert. 25 % der HWA-Anteile liegen seit kurzem bei der NBK Holding aus Doha/Katar, die von Scheich Nasser Bin Khaled gegründet wurde und aktuell von Scheich Nawaf Nasser Bin Khaled Al-Thani geführt wird.

Boden eingezogen
27 Euro je Aktie haben die Neueinsteiger aus dem Petrodollar-Raum für die HWA-Beteiligung an zwei abgebende Alteigentümer gezahlt. Damit dürfte fürs Erste ein Boden unter dem HWA-Aktienkurs eingezogen worden sein. Der hatte nach dem Listing des Grundkapitals von 5,115 Millionen Aktien zwar noch einen Sprung auf 31,90 Euro gewagt, sackte dann aber sukzessive ab, um bei 23 Euro einen Boden zu finden. Inzwischen hat sich die Aktie wieder gefangen, auch wenn die Umplatzierung an die NBK dem Kurs keine zusätzlichen Impulse verlieh.

Neue Antriebskraft für den Kurs erhofft sich HWA-Vorstandssprecher Hans-Jürgen Mattheis durch den Einstieg der NBK, aber auch von den Plänen für die nähere Zukunft. "Wir hoffen, dass uns der neue strategische Investor einen kräftigen Schub gibt, und zwar in erster Linie im arabischen Raum im Bereich Automobilrennsport", sagt Mattheis im Gespräch mit der Börsen-Zeitung.

NBK ist einer der größten regionalen Mercedes-Händler und Importeur weiterer Automobil- und Motorradmarken sowie auch im Luxusgüterbereich tätig. Das Interesse der Top-Verdiener in den Golfstaaten an exklusiven und schnellen Autos ist bekannt. Auch Autorennen finden immer häufiger in der Golfregion statt.

Im Geschäftsfeld Fahrzeuge entwickelt und baut HWA Sportwagen im Auftrag der zur Mercedes-Benz Car Group gehörenden Mercedes AMG GmbH. So ein AMG-Mercedes kann durchaus mehrere Hunderttausend Euro kosten. Die Kleinstserien umfassen oft deutlich weniger als 100 Fahrzeuge. Die Kunden kommen aus dem Umfeld der sogenannten "High Net Worth Individuals".

Neues Projekt
Der Bereich Fahrzeuge ist bei HWA Wachstumstreiber seit 2004 und dürfte diese Funktion auch im kommenden Jahr verteidigen, wobei das Unternehmen nach den Erfolgen der Modelle Mercedes CLK-GTR und Mercedes CLK DTM AMG nun ein neues Projekt auf die Straße bringen wird. "Mit dem neuen Projekt im Fahrzeugbau leiten wir den nächsten Wachstumsschritt ein", sagt Mattheis, hält sich aber ansonsten bedeckt. Die Fachpresse will den HWA-Erlkönig schon entdeckt haben. Es soll sich um einen neuen Supersportwagen auf Basis der kommenden Mercedes-SL-Plattform handeln. Erstmals präsentiert werden könnte der AMG/HWA-Flitzer, so heißt es weiter, auf dem Genfer Autosalon im März 2008. Zweites Standbein von HWA ist der Automobilrennsport. In der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) agiert das Unternehmen als Full-Service-Anbieter für die Daimler AG und entwickelt und produziert alle DTM-Rennfahrzeuge und -Motoren exklusiv für die Marke mit dem Stern. Im dritten Geschäftsbereich entwickelt, fertigt und betreut HWA seit 2003 Formel-3-Rennmotoren. Das Segment wuchs stark. Allein 2007 konnten 44 % mehr Motoren vermietet werden als 2006. Heimische Tugenden
Für das zu Ende gehende Jahr gibt sich Mattheis vorsichtig optimistisch. "2007 wird ein sehr ordentliches Geschäftsjahr", sagt der HWA-Vorstand. Es ist vermutlich noch etwas Luft nach oben im Vergleich zur Prognose, die von einem zum Vorjahr in etwa stabilen Umsatz und dank effizienterer Kostenstruktur höherer Umsatzrendite ausgeht. "Als schwäbisches Unternehmen kommunizieren wir eher konservativ und überraschen positiv", so Mattheis.

2006 wurde bei einem Umsatz von knapp 58 Mill. Euro ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 6,9 Mill. Euro erzielt. Unter dem Strich blieben 4,2 Mill. Euro übrig. Die Ebit-Marge, die im ersten Halbjahr 2007 ebenso wie im Gesamtjahr 2006 bei knapp 12 % lag, soll mittelfristig bei 15 % liegen. Die Umsatzrendite lag im ersten Halbjahr bei 7,6 %.

Der Unternehmenserfolg des Jahres 2007 soll auch bei den Aktionären ankommen. "Man erwartet von uns eine ordentliche Dividende. Ich gehe von einer Ausschüttungsquote in der Größenordnung von mindestens 50 % aus", sagt Mattheis.

Zulieferbereich interessant
Im kommenden Jahr soll der Umsatz nicht nur organisch in allen drei Geschäftsbereichen wachsen. Gedacht ist auch an anorganische Erweiterungen. "Wir erwägen im kommenden Jahr Zukäufe. Interessant ist der Bereich unserer Zulieferer", sagt Mattheis.

Sorgen vor wegbrechenden Verkaufszahlen hegt Mattheis nicht. Das von HWA bediente Segment der Premium- Sportfahrzeuge habe sich in den vergangenen sechs Jahren weltweit verdoppelt und werde nach einer Studie zwischen 2006 und 2012 nochmals um 100 % zulegen.





HWA im Profil

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- Gründung 1998 veräußert Hans-Werner Aufrecht die damalige AMG Motoren- und Entwicklungsgesellschaft mbH mehrheitlich an die DaimlerChrysler AG. Im Rahmen dieses Verkaufs werden die Bereiche Automobilrennsport, das heutige DTM-Team "AMG-Mercedes" und Teile des Sonderfahrzeugbaus auf die neu gegründete H.W.A. GmbH übertragen.

- Vorstand Die beiden Vorstände Hans- Jürgen Mattheis und Gerhard Ungar (Technik) gehörten schon vor der Gründung der H.W.A. zur AMG.

- Aufsichtsrat Aufsichtsratsvorsitzender ist Jürgen Hubbert, ehemaliger Vorstand von DaimlerChrysler und einstiger Leiter der Mercedes- Gruppe.

- Aktie Die Aktionäre Hans Werner Aufrecht, Dörflinger Privatstiftung sowie die Investmentgesellschaft Marchsixteen des Österreichers Christian Wolff halten nach der Transaktion mit NBK noch knapp 60 % der Anteile, die NBK 25 %. Die beiden HWA-Vorstände Hans-Jürgen Mattheis und Gerhard Ungar verkauften keine Aktien an NBK.
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28.12.07 08:42:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.879.319 von DMark08 am 27.12.07 14:21:12Hier anmelden, dann werden haben wir den direkten Vergleich !

Thread: +++ Die besten Anlagetipps für 2008 +++


Gruss
SF
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31.01.08 21:57:50
Zahlen sind da:

Sehr geil. 7 Ebit waren erwartet. 9 sind es geworden.


30.01.2008 ::

HWA AG: Vorläufige Zahlen für 2007: Umsatz plus 7%; EBIT steigt um 30%


Affalterbach, 30. Januar 2008 – Der Automobilrennsportspezialist HWA AG hat nach vorläufigen Zahlen (Rechnungslegung HGB) einen Umsatz von 61,7 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einer Steigerung um 7,1% im Vergleich zum Vorjahr. Das EBIT betrug im Jahr 2007 9,0 Millionen Euro (+ 30,4% gegenüber dem Vorjahr).

Dass diese vorläufigen Zahlen deutlich über den Erwartungen des Managements liegen, ist darauf zurückzuführen, dass im Jahresendgeschäft die Erträge aus dem Geschäft mit Fahrzeugkomponenten höher ausfielen als erwartet.

Für das Jahr 2008, das auch das 10 jährige Firmenjubiläum markiert, rechnet das Management der HWA AG mit einer Fortsetzung des positiven Trends mit einem weiteren Umsatz- und Ergebniswachstum.

Finale Zahlen für das Jahr 2007 wird HWA AG am 2. April 2008 veröffentlichen.



Ansprechpartner:

Hans-Jürgen Mattheis
HWA AG
Benzstraße 8
71563 Affalterbach
Telefon: + 49/ (0) 7144/ 8717- 279
Telefax: + 49/ (0) 7144/ 8718- 111
ir@hwaag.com
www.hwaag.com



Unternehmensprofil HWA

Die 1998 gegründete HWA AG entstand durch Ausgliederung aus der von Hans Werner Aufrecht in 1967 aufgebauten AMG, dem Veredelungsspezialisten für die Marke Mercedes-Benz. Ende 1998 veräußerte Herr Aufrecht die damalige AMG Motoren- und Entwicklungsgesellschaft mbH mehrheitlich an die Daimler AG. Im Rahmen dieser Veräußerung wurden die Bereiche Automobilrennsport, das heutige Team AMG-Mercedes in der DTM und Teile des Bereichs Fahrzeugkomponenten herausgelöst und auf die HWA AG übertragen. Im Segment Fahrzeugkomponenten entwickelt und baut das Unternehmen Fahrzeuge im Auftrag der Daimler AG und der Mercedes-AMG GmbH. Neben dem Rennteam in der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) und dem Segment Fahrzeugkomponenten fertigt und betreut die HWA seit 2003 Rennmotoren für die Formel 3 EuroSeries und für die Britische Formel 3 Serie. Die HWA AG beschäftigt am Standort Affalterbach derzeit 224 Mitarbeiter. Im Jahr 2006 erzielte die HWA AG einen Umsatz von 57,6 Millionen Euro und ein EBIT von 6,9 Millionen Euro. Nach Steuern und Zinsen lag der Nettogewinn bei 4,2 Millionen Euro. Seit dem 19. April 2007 notiert das Unternehmen im Entry Standard der Deutschen Börse.


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