DAX-0,13 % EUR/USD+0,18 % Gold-0,56 % Öl (Brent)-1,39 %

MLP: Kursprognose 31.12.2008 - 500 Beiträge pro Seite


MLP
ISIN: DE0006569908 | WKN: 656990 | Symbol: MLP
5,620
12:29:58
Tradegate
+0,36 %
+0,020 EUR

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Die Prozentor GmbH schätzt nur bis zur Mitte des Jahres:



Ich schließe mich nur halbherzig dieser Schätzung an, weil

a) ich glaube, dass MLP sehr gute Zahlen zum letzten und zum ersten Quartal veröffentlichen wird.
Dann sind auch Kurse über 13 oder 14 Euro möglich.

Ein Schwachpunkt werden die Beraterzahlen sein, die aber für die Analysten die Wachstumsperspektive darstellen.

Und vielleicht muss MLP einen Teil seiner Ergebnisdynamik nach unten korrigieren, weil die Provisionen für Vorsorgeprodukte demnächst über 5 Jahre gestreckt werden müssen.

Ich bin gespannt auf die guidance für 2008.

b) Ab dem zweiten Halbjahr machen sich dann evtl. die negativen Effekte der Finanzmarktreformen und die gesunkenen Beraterzahlen bemerkbar.

Mein Kursziel zum Jahresende liegt deutlich unter den aktuellen Kursen.
Bei einem schwachen Gesamtmarkt kann der MLP-Kurs immer noch auf das Niveau von deutlich unter 8 Euro abrutschen.
Sehr geehrter 83094

Soweit ich mich erinnere hat Herr Homm mit den Shortaktionen gegen MLP einiges an Geld verdient.
Ist das der Grund für das qualifizierte Posting?
Oder repräsentieren ihre postings nur den Stil des Hauses?

Ich freue mich auf qualifiziertere Beiträge zu den Kurszielen MLPs zum Ende des Jahres 2008.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.941.272 von PortoPi am 04.01.08 17:04:20Hallo PortoPi,

wir liegen wieder unter 10 €. MLP ist jetzt weniger wert als der AWD.

Wo geht das Ganze hin? Ich sehe es ähnlich wie Du. Es wird durch die Riestertreppe einen außerordentlichen Gewinn geben bei trüben Aussichten. Das kann zu einem Anstieg führen. Mittelfristig sehe ich allerdings erhebliche Kursrisiken.

Details in ein paar Wochen, wenn bekannt ist, wieviele bei MLP bis dahin noch kündigen werden.


Beste Grüße für 2008 - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.941.272 von PortoPi am 04.01.08 17:04:20Die Dynamik des Kursverfalls ist schon erschreckend, oder?




1. Die einstelligen Kurse habe ich nicht so schnell wieder erwaret!
Aktuell erscheint MLP wieder auf Platz 1 der Tagesverlierer im MDAX.

2. Fast 10% Kursverlust in den ersten Handelstagen des Jahres sind mindestens bemerkenswert. Insbesondere vor dem Hintergrund der Übernahmespekulationen.

3. Deshalb vermute ich: Bei schwachen Börsen werden die Kurse MLPs auch weiterhin überproportional nach unten reagieren.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.964.180 von PortoPi am 07.01.08 10:19:06Lieber PortoPi,

diese Entwicklung ist nicht wirklich erschreckend.
Ist der Kursverlust doch "hausgemacht". Wenn bei Übernahmespekulationen ein "Festhalten an der Beteiligung" ausgegeben wird, muss eine Kursreaktion erfolgen. Das diese nach Süden geht ist völlig normal. Warten wir ab, ob wir die Tiefststände testen oder durchbrechen. Es gibt nach wie vor die Prior-Prognose im Markt von 6,-€.

Liebe Grüße

wertvoll
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.991.024 von wertvoll am 09.01.08 11:57:40wertvoll,

unter 9,30 € ist schon erschreckend für die ersten Tage. Mein Kursziel wird doch nicht wieder um ca. 30% unterboten werden für Ende 2008 - oder doch?

Die Beraterzahl könnte so schnell sinken, daß der Kurs da nicht nachkommt. Wann bist Du denn draußen?


Beste Grüße für 2008 - interna
9,18 - der Kurs fällt fast ins Bodenlose!

Beste Grüße - interna
ich halte zwar auch gar nichts von diesem Finanzvertrieb, und von der Aktie auch eher wenig, ganz so negativ würde ich es auch nicht sehen. AWD ist auch kaum besser, und selbst die wurden zu recht hohen Preisen aufgekauft.
Die AWD-Fantasie wird MLP wohl auch begleiten, und grössere Abstürze verhindern.
Glaube deshalb, dass der Kurs spätestens bei 8 Euro einen Boden finden wird, nach oben sind vielleicht Kurse bis zu 12 E möglich, wenn die Übernahmefantasie wieder stärker gespielt wird.
Spätestens da sollte man aber die Aktien abstossen. Der Wert ist langfristig ohne Interesse
wenn ich jemanden übernehmen möchte, dann brauche ich nur den Kurs ein wenig runterzupeitschen. Und die Banken, welche hier interessiert sind haben genug liquide Reserven, um ein bisschen short darzustellen und ein paar Millionen bei einer Übernahme zu sparen.
Da kann doch jeder noch ein paar professionelle Makler gebrauchen...
Und Postbank hat ja keinen Zuschlag beim AWD bekommen..:(
Die Verluste sind nicht mit Zahlen zu begründen, Rister-Treppe ist doch schon lange eingepreist und im 4.Quartal und vor der Treppe kündigt doch keiner.
Da geht doch jemand shoppen!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.999.153 von antonio22 am 09.01.08 21:26:19Ich glaube, dass jeder potentielle Übernehmer sich das Target MLP sehr genau ansehen sollte:

a) Potentielle Kaufpreisrückforderungen der Heidelberger Leben: Anscheinend ist der Kaufpreis allein im letzten Jahr um ca. 20 Mio. nachträglich reduziert worden. Zukünftige Risiken sind unbekannt.

b) Das veröffentlichte Ergebnis ist im Wesentlichen geprägt durch Effekte der Jahre bis 2002(!). Ca. 40-50% des ausgewiesenen EBITs MLPs sind nachlaufende Provisionen oder aufzulösende Rückstellungen aus den Jahren bis zum Vorstandswechsel (2004). Viele dieser Effekte laufen zu großen Teilen bis ca. 2009 aus.

c) Das Netto-Ergebnis ist dazu auch noch durch Steuer-Erstattungen geprägt, die durch die ehemals zu hoch ausgewiesenen Gewinne der Jahre 2000 und 2001 entstehen. Das verfälscht dann auch noch die KGV-Berechnungen zu Gunsten MLPs.

d) Die Auslands-Expansion MLPs ist gescheitert. Die letzten Auslandsaktivitäten werden im Jahr 2008 auch wieder zu Verlusten führen, wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt. Österreich wurde vom Ertragsbringer zum verlustbringer gedreht.

e) Die Ergebnissteigerungen der letzten Jahre sind im Wesentlichen durch die Verkürzung der Erlöszeiträume bewirkt worden. Wenn früher 1.000 Euro Provision auf fünf Jahre verteilt wurden, dann ist USW umgestiegen auf sofortige und vollständige Provisionszahlung. Die Ergebnisqualität und -stabilität wurde aber stark geschwächt.

f) Als Grund für ihren Ausstieg geben viele Vorstände, die MLP verlassen haben, die Führungsprinzipien USWs an. Die Person des Vorstandsvorsitzenden lebt nach Aussage vieler Personen in einer "Scheinwelt" mit geringem Realitätsbezug.

g) Die Rechtsabteilung ist seit Monaten ohne klare Führungsstruktur. Kommissarisch hat einmal mehr der Vorstandsvorsitzende die Rechtsabteilung übernommen.
Warum findet man wohl von außen keine qualifizierten Personen für den Posten eines CFOs oder einen Leiter der Rechtsabteilung?

Weil man eigentlich längst hatte verkaufen wollen?

Übrigens hat ein potentieller Übernehmer seine Kalkulation ungefähr so erläutert:

Das nachhaltig, operativ erzielte EBIT 2008 liegt näher bei 60 Mio. Euro, als bei 80 Mio. Euro.
60 Mio. EBIT ergibt ein Ergebnis von ca. 40 Mio..
40 Mio. Euro Ergebnis werden mit ca. KGV 15 gut bezahlt sein.
Dazu noch 200 Mio. Cash und Vermögenswerte ergibt:

600 Mio. Ertragswert und 200 Mio. Substanzwert= 800 Mio. / 108 Mio. Aktien ergibt einen Übernahmewert von ca. 7,50 Euro in einem optimistischen Szenario.

Lautenschläger träumt von Kursen um 40 Euro.


Wenn sein Vorstand auch nur die Qualität des Vorstandes des AWD gehabt hätte, dann hätte MLP heute einen Kurswert von ca. 20 Euro pro Aktie.

PortoPi,

zum Glück hast Du vom optimistischen Szenario gesprochen. Das langfristig realistische Szenario sehr ich bzgl. den MLP-Beratern noch weit unter Deinen Zahlen. Denn langfristig muß MLP den Beratern mehr zahlen, um diese zu halten. Und das drückt auf die Marge.

Wenn die Berater im Schnitt 20% mehr an den Erlösen bekämen, wären das ca. 40 Mio. Dann würde MLP immer noch 20-40 Mio. erzielen (EBIT). Das wäre immer noch gut. Wir sollten immer berücksichtigen, welchen Ertrag der Durchschnittskunde langfristig bringt.


Beste Grüße - interna
Ein Bild sagt manchmal mehr, als 1.000 Worte:




Die ersten Handelstage des Jahres sind überraschend schlecht für MLP.

Es gibt nach meiner Info nur zwei oder drei andere Unternehmen im MDAX, die in den letzten drei Jahren eine schlechtere Performance eingefahren haben, als die MLP-Aktie.
Darunter die beinahe Pleitekandidaten IKB und Arcandor.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.005.197 von PortoPi am 10.01.08 12:56:24PortoPi,

wir halten fest: Mein oberes Kursziel von 9 € für den 31.12.2008 wurde bereits am 10.01.2008 nach unten durchbrochen. Wohl dem, der noch Ende 2007 raus war.

Der Kursrückgang ist so unerwartet stark, daß ungewöhnliche Ergebnisse zu erwarten sind. Dazu gehören:

1) Geringerer Umsatz als erwartet
2) Geringerer Gewinn als erwartet
3) Mehr Kündigungen als erwartet

Prior mit 6 € ist langfristig meiner Meinung nach nur eine Durchgangsstation, sofern keiner MLP kaufen will.

Viele Grüße - interna
Zahlen mit historischem Wert:

Im Jahr 1996 überschritt der Kurs der MLP-Aktie die 8 Euro Marke zum ersten Mal.

Danach lag der Aktienkurs nur insgesamt ca. 3 Monate unter 8 Euro.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Dr. Termühlen hat das Unternehmen bei Kursen von ca. 18 Euro im Jahr 2004 verlassen.

Und er hat bei ca. diesem Kursniveau den größten Teil seiner Aktien 2007 verkauft.

Einige Großaktionäre haben sich von ihren strategischen Positionen im Jahr 2007 getrennt.

Die Folge:

Das Kursniveau nähert sich langsam aber sicher den Kursen, zu denen ein Übernehmer vielleicht schwach werden könnte:

Nämlich genau den sechs Euro, die Prior für eine faire Bewertung hielt.
Dort sind 2500 Hauptberufler am werkeln.
Wenn jemand wie Postbank oder Deutsche Bank MLP betrachtet hat er nicht im Sinn ausschließlich ergebnisorientiert zu investieren.
Ein Käufer zieht eine halbe Milliarde Umsatz vom Markt, welche über 20 Jahre entwickelt wurden.
Es bleiben nur Splitter übrig oder ich verleibe sie mir komplett ein.
In einer Zeit der Regulierung(3 Gesetze letztes Jahr) geht es nur um Markt.
Den zweitstärksten wegziehen heißt enorm Luft nach oben zu haben.

Beide Unabhängigen AWD und MLP sind das Überbleibselvon dem Pulk gewesen, welcher in den 1980 Jahren die Welt erobern wollte.

AWD hat es schlau gelöst, ein Produzent der auf die EBIT-Marge schielt und das unabhängige Geschäft nicht angreift.

OB 7,50 oder 8 oder 8,50€; egal holst Du auf die nächsten 10 Jahre alles wieder raus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.012.633 von antonio22 am 10.01.08 21:05:44antonio22,

wenn sich die guten Maklerpools "zusammentun", dann werden diese den Markt gehörig durcheinanderwirbeln und Unternehmen wie AWD, MLP ... noch große Marktanteile abnehmen.

Insofern sehe ich bei MLP langfristig nur negative Vorzeichen!

Nach dem dramtatischen Kursrutsch der letzten Tage werde ich mir am Wochenende mal die Unterlagen anschauen, welche ich die letzten Tage so bekommen habe. Das sieht nicht gut aus für MLP!


Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.011.306 von PortoPi am 10.01.08 19:30:12Lieber Homm-Jünger,

mit mindestens 6 oder 8 unterschiedlichen Usernamen kündigst Du in diesem Board seit drei oder vier Jahren eine Übernahme von MLP an. Passiert ist bislang nichts.

Könntest Du den geneigten Lesern allmählich bitte mal sagen, wann sie denn nun kommt, Deine Übernahme?

Oder willst Du die nächsten zehn Jahre noch luftige Prognosen posten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.019.874 von 83094 am 11.01.08 14:26:04:rolleyes:

FYI:

Selbst Herr Dr. Termühlen glaubte in den letzten Jahren, dass es eine Übernahme geben könnte.
Es gab sogar Gespräche zwischen Herrn Homm, Herrn Dr. Termühlen und angeblich auch ein Gespräch zwischen Herrn Dr. Uwe Schröder-Wildberg und Herrn Homm.
Es waren so gut wie alle potentiellen Erwerber beim Hauptaktionär Lautenschläger, ohne den keine Übernahme funktioniert.
Die Verhandlungen mit dem AWD sind dann letztlich wieder an Lautenschläger gescheitert.

DESHALB HAT TERMÜHLEN DIE HOFFNUNG VERLOREN, SEINE AKTIEN ÜBER 20 EURO VERKAUFEN ZU KÖNNEN.
Sein Kommentar über die Leistung des aktuellen Vorstandsvorsitzenden lautete: :mad: (Kurzzusammenfassung)

Wie die Gespräche zwischen Herrn Wolfgang Klein und dem Vorstand aktuell verlaufen, ist mir nicht bekannt. ;)



WENN ES EINEN VERKAUF GIBT, DANN EINEN SEHR SCHNELLEN. :( :cry:
Aber ob Lautenschläger seine Aktien zu 8 Euro verkaufen wird?

Er sollte sich als AR-Vorsitzender mehr um seinen Vorstand kümmern.
Dem muss man mehr Druck machen.


:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.020.594 von PortoPi am 11.01.08 15:14:09Fragt sich jetzt nur, was Du mit Deinem Beitrag eigentlich sagen willst und was der abgetauchte Homm mit dem Thema Übernahme zu tun haben soll.

Ich finde es grundsätzlich gut, wenn L nicht verkauft und an der Unabhängigkeit von MLP festhält - und wenn Du der Meinung bist, dass sich an seiner Meinung demnächst nichts ändern wird, solltest Du vielleicht auch nicht ständig so laienhaft von Übernahme faseln.

Musst wegen meinem Posting übrigens nicht in helle Aufregung verfallen und gleich alles in fettem rot posten.

:laugh: :laugh: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.020.880 von 83094 am 11.01.08 15:30:49Da bin ich doch glücklich, dass wir so harmonisch übereinstimmen in unserer Meinung, dass
a) alles von Lautenschläger abhängt,
b) wir ihm ein langes Leben bei bester Gesundheit wünschen und
c) er sich noch lange an der stetigen Entwicklung des einzig unabhängigen teutonischen Finanzdienstleisters erfreuen soll.

Die Richtung stimmt doch.

Damit du mich richtig verstehst:
Ich finde mindestens drei Berater und Geschäftsstellenleiter, denen ich im letzten Jahr geraten habe, MLP nicht zu verlassen!
Ich habe sogar einem Bewerber geraten, bei MLP anzufangen, weil die Plattform für ihn die beste sei. :eek: erstaunlich?

Bitte stelle mich also nicht als einen MLP-Hasser dar, der ich beileibe nicht bin! Ich unterscheide zwischen Berater, Beratungsgeschäft auf der einen Seite und Unternehmen/Unternehmensführung und Aktienkurs auf der anderen!

Ich kritisiere hier im Board ausschließlich die eigenartigen Strategien des Vorstandes, die zu einem sinkenden Aktienkurs geführt haben.

Zur Leistung des Vorstandsvorsitzenden MLPs, des Herrn Dr. Uwe Schröder-Wildberg:

Vor vier Jahren, bei seinem Amtsantritt als VV stand der Kurs bei ca. 18-19 Euro.
Aktuell notiert die Aktei bei ca. 9 Euro.
Bei einer Gesamtanzahl von ca. 108 Mio. Aktien hat er 108.000.000 x ca. 10 Euro =

1.080.000.000 oder einfach über 1 Milliarde Börsenkapitalisierung vernichtet.

Das macht pro Tag ca. 1 Mio. Euro!!

Mit welcher Begründung verdient ein Vorstandsvorsitzender ca. 1 Mio. Euro pro anno, wenn er an jedem Arbeitstag ca. 1 Mio. Euro Aktionärskapital vernichtet?

Oder wie sagte kürzlich der Bereichsvorstand Roman Hadjio nach 22 Jahren MLP:

"Jede Übernahme wäre besser, als ein Beibehalten des eingeschlagenen Weges.
Unter den derzeitigen Bedingungen sehe ich keine Möglichkeit, wie dort Werte geschaffen werden könnten.
Daraus habe ich meine Konsequenzen gezogen."




Ja und wie verlaufen die Gespräche mit Herrn Wolfgang Klein von der Postbank aktuell?
Der soll übrigens einmal gesagt haben, dass das Finanzierungsgeschäft, das der AWD zur Postbanktochter DSL bringt qualitativ besser sei, als das MLP-Geschäft.
So lange R.H. unter "Werte schaffen" noch immer das schnelle Geschäft mit vermeintlich attraktiven LVs versteht, hat er damit sicherlich recht.

So sehr ich ihn schätze, aber er lebt bis heute in einer verdammt alten Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.023.488 von 83094 am 11.01.08 18:05:31Unser Gutster läuft mal wieder zur Hochform auf!

Wer als Termühlen-Jünger finanziell gegen die Wand fährt, um dann dem Marktschreier Homm und dessen selbstgemachten Pink Sheet-Kursen auf dem Leim geht, der hat eben nur noch das wo-Board und viel privaten Stress...


:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.024.326 von Escamillo am 11.01.08 19:06:09:cool:

:D:laugh::D:laugh:

Gefällt mir!
Guten Abend liebe Mitleser und Mitposter,

Streitigkeiten bitte in einem gesonderten Thread ausfechten - danke.

Zurück zur Aktie:

Die Umsätze waren heute wieder mal interessant hoch. Offensichtlich gibt es doch noch genügend Käufer bei Preisen um 8-10 €. Das verwundert, falls man nicht strategische Anteile erwerben möchte (auch dann verwundert es).

Warum?

Leute, wir müssen davon ausgehen, daß MLP in Wirklichkeit nicht ca. 2.500 Berater sondern nur noch ca. 2.000 Berater im wirklich aktiven Status hat. Der Wert von ca. 9,20-9,30 € entspricht einer Börsenewertung von ca. 1.000.000 €. Die Frage ist nun, ob jeder Berater wirklich 500.000 € wert ist (für MLP).

Andere Unternehmen haben da viel realistischere Werte (man berechne sich das mal für den AWD). Die Bruttowertschöpfung eines durchschnittlich guten Beraters setze ich im Jahr bei langfristig 150.000 € an. Damit bewege ich mich sicherlich weit oben in der Skala (wie es sich für einen führenden Finanzdienstleister in diesem Kundensegment auch sein sollte). Von diesen 150.000 € sollte man dem Berater auf jeden Fall 80% lassen. Das macht dann 120.000 €. Bei Kosten für Geschäftsstelle/Büro von eher 36.000 € (inkl. GL-Anteil) wären wir dann bei ca. 84.000 €. Rechnen wir mal PKV/Kfz/Altersvorsorge mit günstigen 24.000 € im Jahr, wären wir bei 60.000 € vor Steuern. Weniger darf es also nicht sein für den Berater!

Wir kommen somit zu den 30.000 € pro Berater pro Jahr für MLP. Nun wird MLP nicht alle Kosten auf die Geschäftsstellen abwälzen können. Sagen wir mal, die wären richtig gut und kämen mit 12.000 € aus. Dann verblieben 18.000 € an EBIT. Bei 2.000 Beratern wären das 36 Mio.

Leute, das Modell schwankt, da die Berater zu wenig bekommen und die Beraterzahl nicht wächst. Daher sind die Gewinne auf Dauer meiner Meinung nach nicht haltbar, da etwas abgegeben werden muß.

Und 150.000 € Bruttowertschöpfung pro Berater im Schnitt ist schon richtig ordentlich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.025.061 von PortoPi am 11.01.08 19:56:57:cool:

Mein Gutster, ich weiß!

:D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.027.316 von Escamillo am 12.01.08 00:10:15Escamillo

Du bist doch immer gut informiert!
Wie laufen die Gespräche mit dem VV der Postbank, Herrn Wolfgang Klein?
Der scheint als letzter Interessent übrig geblieben zu sein.

Wer hat eigentlich Lazard beauftragt? Lautenschläger selber? Wen nicht L., wer dann?




Das manager-magazin hat in seiner Ausgabe 01/08 auf den Seiten 24f. die Übernahmegespräche der letzten Jahre schön zusammengefasst:

MLP Die Wachstumsschwäche des Finanzkonzerns bietet Angriffsflächen für potentielle Aufkäufer.

Kampf um Wiesloch

Das Papier, das die deutschen Kapitalmarktexperten der US-Investmentbank Lazard Ende September (2007) abgefasst hatten, ist 20 Seiten stark und wurde mit der Bitte um Vertraulichkeit verschickt.
Die Adressaten: Banken und Versicherungen, die Interesse am Kauf des Wieslocher Finanzdienstleisters MLP haben könnten. In nüchtern und knapp formulierten Sätzen stellen die Lazard-Banker dem MLP-Chef Uwe Schröder-Wildberg (42) dabei ein mittelprächtiges Zeugnis aus.
(...)

Ende 2006 etwa gab es Gespräche mit der Schweizer Großbank UBS.

Und auch AWD Chef Carsten Maschmeyer (48) wurde in Wiesloch vorstellig.

(...)

Die Verhandlungen waren so weit gediehen, dass die Frankfurter M&A-Spezialisten der US-Investmentbank Goldman Sachs eine Holdingkonstruktion prüften, unter deren Dach AWD (Codename Anton), MLP (Max) und Feri ((Fritz) eigenständig operieren sollten.

(...)

Frowein schaltete auf Konfrontationskurs zu Schröder-Wildberg, tauchte Anfang 2007 gar mit dem damals erst wenige Wochen amtierenden Vertriebschef Wulf Böttger (41) bei Aufsichtsratschef Lautenschläger auf.
Die Forderung der beiden Rebellen: die Ablösung Schröder-Wildbergs - wegen dessen angeblichen Mangels an strategischem Weitblick.

(...)


Dietmar Palan

Mein Kommentar:
Schröder-Wildberg wird das Ende seiner Amtslaufzeit bei MLP nicht erreichen.
Es geht ihm auch nicht um strategischen Aufbau.
Es geht darum, den Laden kurzfristig zu verscherbeln, bevor die Managementfehler allzu sichtbar werden.

Die Wachstumsträger
a) Auslandsgeschäft,
b) BAV-Geschäft,
c) Industriegeschäft,
d) Vermögensverwaltungsgeschäft,
e) Neukundengeschäft,
g) Medizinergeschäft, ...

sind entweder weggebrochen, wegrationalisiert, verkauft oder weisen Wachstumsraten weit unterhalb der Konkurrenten auf.

Das Unternehmen wächst nur im ausgewiesenen EBIT um 30%.
Die Umsätze stagnieren seit Jahren unter dem Niveau von 2004.



Aber das hatten wir ja schon einmal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.864 von PortoPi am 13.01.08 14:20:39Hi Euch,

angeblich wird ein altgedienter GL aus München Nachfolger für den zu Formaxx gegangenen Bereichsvorstand.
Wechselkarussel in München, zumindest wäre damit die größte GS in München zu haben?
Ist inzwischen nicht auch der ehemalige GL von München I trotz aller Dementis zu seinem Freund Ulli zu Formaxx gefolgt?

Was steht denn in dem Lazardpapier noch drin?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.033.864 von PortoPi am 13.01.08 14:20:39http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Banken-Versiche…

"Konkurrenz für MLP und Apobank

Deutsche Bank nimmt Ärzte ins Visier
Von Rolf Benders

Die Deutsche Bank will vom Umbau des Gesundheitswesens profitieren und startet eine Medizineroffensive. Mit einer speziell ausgebildeten Truppe greift sie damit direkt den Marktführer Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) sowie den Finanzberater MLP an.

Die Deutsche Bank will mit speziell geschulten Mitarbeitern Ärzte für sich gewinnen. Foto dpa

FRANKFURT. Wir wollen unsere Kundenzahl in diesem Segment von derzeit 30 000 in den nächsten fünf Jahren verdoppeln", sagte Cristof Reiser, Leiter Business-Banking. Die Apobank trumpft allerdings mit einer noch deutlich größeren Zahl auf. Bis Jahresende will die Deutsche die Zahl ihrer Medizinberater von 150 auf 200 aufstocken.

Hintergrund ist der Strukturwandel im Gesundheitswesen. Künftig wird es nach Einschätzung der Bank immer häufiger zu großen Gemeinschaftspraxen kommen. Daraus resultiert ein höherer Finanzierungsbedarf. Das Marktsegment wird lukrativer.

Die Entscheidung steht stellvertretend für einen branchenweiten Trend: Während die Geldhäuser nach der Krise 2002/2003 ihren Kunden überwiegend Standardprodukte offerierten, gehen sie in jüngster Zeit dazu über, einzelne Gruppen gezielt anzusprechen. Die Deutsche Bank will sich noch in diesem Jahr eine weitere Berufsgruppe vornehmen.

Anwerbungen beim ohnehin unter dem Verlust von Beratern leidenden Konkurrenten MLP sind eingeplant. "Ich kann mir vorstellen, dass exzellent ausgebildete Berater anderer Finanzdienstleister sehr gut in unser Konzept passen würden", so Reiser. Von MLP hat die Deutsche Bank gelernt: Ähnlich wie der seit Jahren in der Branche tätige Finanzvertrieb will sie Studierende bereits an der Universität mit Seminaren zur Praxisfinanzierung ködern. Etablierten Ärzten sollen Programme zum Zinsmanagement oder auch neue Finanzierungsformen nahegebracht werden.

Ähnlich wie die Deutsche Bank widmen sich nach jahrelangen Kosteneinsparungen auch andere Institute der gezielten Kundenansprache. "Langsam lernen die Banken, dass man sich wichtigen Zielgruppen gesondert zuwenden muss", sagt Unternehmensberater Lars Gehner von ZEB/Rolfes. So werden von verschiedenen Geldhäusern seit einiger Zeit beispielsweise Kunden mit türkischen Wurzeln durch besondere Berater betreut."
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.038.340 von crude_facts am 14.01.08 10:50:12Hallo crude_facts,

recht interessant, aber die Sprüche kommen alle Jahre (oder paar Jahre) wieder, z.b. kann ich mich noch gut an selbige "Offensive" der HVB erinnern - sie endete wie der Rußlandfeldzug Napoleons - viele wurden ausgeschickt, nur wenige kehrten wieder und der Mantel der Geschichte und des Schweigens bedeckte sie.
Auch die DB scheint zu glauben:
"Man nehme:
- unseren großen Namen (ob er gut ist, lasse ich mal dahingestellt)
- eine marktschreierische Ankündigung
- kaufe einen Trupp Berater
... und viele - in diesem Fall Ärzte - rufen "hurra, darauf haben wir nur gewartet!" - und die Mio fließen nur so!
Vor DIESEM Wettbewerb braucht weder MLP noch Apo noch sonsteiner zittern.
Gruß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.038.831 von beobachter1 am 14.01.08 11:34:00Es kommt darauf an, welche Konditionen die Deutsche Bank den Mlp-Außendienstlern anbietet, damit sie vom Lautenschlägerland zu Herrn Ackermann wechseln.

Der Wert von Mlp bemisst sich an den Provisionserlösen der Kunden sowie an dem Know How, daß sich in den Köpfen der Mitarbeiter/innen befindet.

An einer kompletten Übernahme der Firma Mlp scheint von Seiten der Deutschen Bank kein Interesse zu bestehen. Man ist nur an dem Know-How und den Kontakten des Außendienst interessiert. Sicherlich erhofft man sich über das Abwerben der Berater auch den Zugang zu den Mlp-Kunden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.039.327 von walter37 am 14.01.08 12:18:28Wenn die Lazard-Banker ein Papier versendet haben, in denen man mit potentiellen erwerbern eine Übernahmestrategie behandeln möchte, dann muss man schon 30% der Aktien im ersten Schritt anbieten können, wenn man sich nicht lächerlich machen will, oder?

Wer, außer Herrn Lautenschläger selber, sollte die Lazard-Banker beauftragt haben, einen Käufer zu finden?

Und wenn das Papier Ende September versendet wurde, warum stieg dann zuerst der Kurs, um danach in sich zusammen zu sacken?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.039.827 von PortoPi am 14.01.08 12:56:51Schaut mal auf die Stellenseite der MLP. In Wiesloch gibt es nur noch eine Stelle?

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.038.831 von beobachter1 am 14.01.08 11:34:00Prinzipiell hast Du Recht.

Aber als Ackermann die Strategie im Privatkundengeschäft nach fast vollständigen Aufgabe vor Jahren um 180° gedreht hat und man dieses Jahr das in Zahlen lesen kann, wäre ich nach der weiteren Aktion norisbank vorsichtiger, erst mal alles abzutun.

MLP ist in der Normalität angekommen. Die Me-too-Ansätze laufen schon längst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.039.827 von PortoPi am 14.01.08 12:56:51Daß Lautenschläger sich überhaupt mit Maschmeier vom Awd an einen Tisch setzt, sagt schon Einiges.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.046.389 von walter37 am 14.01.08 21:10:46Ich bitte zurück zum Kernthema: Wo wir die Aktie sich hinbewegen, wenn es keinen Übernehmenden gibt? Bei den vielen Fliehenden wird der Kurs weiter leiten.

MLP wird weiter ausgehöhlt, der Druck weiter erhöht. Irgendwann brechen dann große Stücke ab. Ich bin mal auf die ersten Zahlen von FORMAXX gespannt. Möglicherweise gibt es dann weitere Massenfluchten.

Der Kurs wird meiner Meinung weiter darunter leiden, daß immer es immer mehr Ex-MLPler gibt, die im Vergleich zu früher durch die gewonnene Unabhängigkeit besser für den Kunden arbeiten. Das spricht sich unter den Kunden rum. Und das führt dann zu Kündigungen von Kunden und/oder dem Nichtabschließen der x. Lebensversicherung.

Hallo MLPler, einige von Euch dürften doch mitbekommen, daß man mit dem Namen "MLP" viele potentielle Kunden vergrault.

Das alles führt bei vielen Beratern zu Ertragseinbrüchen, führt zu Unmut und dann oft zur Kündigung. Einige von Euch Noch-MLPlern werden dann Makler, machen gute Arbeit und das spricht sich wieder rum.

In einigen Jahren werden wir einige große starke Maklerpools in Deutschland haben. Die dort angegliederten Makler werden auch den Handelsvertretern einiges Geschäft wegnehmen.

Rechnet doch mal nach (ca. - Werte)

1) Wir haben in Deutschland ca. 80.000.000 Einwohner!
2) Davon gibt es ca. 26 Mio. "Familien".
3) Von denen gibt es einige

"Alte", "Arme", "Beratungsresistente", "Bankhörige" ... - also Familienkunden, mit denen ein Berater micht ins Geschäft kommt. Ich würde den Prozentanteil auf über 50% schätzen. Dann hätten wir also 12 Mio. potentiell interessante Familien.

Ein Berater braucht im Schnitt (!!!) ca. 400 Familien, um richtig ordentlich leben zu können, sprich einen Bruttoumsatz von 160.000 € vor Kosten etc. pro Jahr zu haben.

Dann braucht dieses Land ca. 30.000 freie Berater!

Exkurs Ende!

Ob es am Ende 20.000 oder 40.000 freie Berater sind, ist nicht wichtig. Wichtig ist, daß viele heutige Berater in den alten Strukturen nicht ausreichend viel verdienen werden, wenn die Maklerpools weiter gut und solide wachsen und die Umsätze auf sich ziehen.

MLP wird dann noch sehr bluten und der Kurs daher mittelfristig weiter fallen (Außer ein Übernehmender zahlt solche Preise wie beim AWD).

Viele Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.047.187 von interna am 14.01.08 22:14:29Bitte interna!

Der Aktienkurs reagiert mit ca. zwei Jahren Verzögerung auf eine Veränderung des Beraterbestandes!
Die aktuellen Zahlen sind einfach die Folge der Einstellungen Anfang 2006, die Anfang 2007 angefangen haben, eine wahrnehmbare Produktivität zu gewinnen.
Die Zahlen 2007 sind dann im Februar öffentlich.

Interessanter sind die Umgebungsvariablen:

Wie entwickelt sich der Markt (MDAX) 2008?
Wie entwickeln sich Finanzdienstleister?
Was traut man dem Vorstand zu?
Wie sieht man die Schließung/ den Rückzug aus den Segmenten BAV/ Industrieversicherung?
Wie wird die Flucht der (Bereichs-)vorstände zu künftigen Konkurrenten interpretiert?
Wie werden die geringen Mittelzuwächse des Bereichs FERI bewertet?
Wie werden die Beraterumsätze auf das neue VVG reagieren?
Werden die Beraterzahlen überhaupt wachsen?
Wird usw die Bilanzen im Zaum halten können?
(...)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.047.705 von PortoPi am 14.01.08 23:15:11Guten Morgen PortoPi,

die kurzfristige Entwicklung der Aktie ist doch unwichtig. Entscheidend ist doch, wo MLP in 2011, 2012 stehen könnte.

Bis dann greifen viele der Risiken. Schaue doch mal zurück, was Du früher mal gepostet hast. Vieles davon ist - zum Teil mit Verzögerung - eingetreten. Der Kurs hat sich seit dem Antritt von USW ja entsprechend nach unten entwickelt.

Wir betrachten hier doch nicht MLP Stand 15.01.2008, sondern MLP 2011/2012. Und das sehe ich viele, sehr viele Risiken, welche den heutigen Kurs in keiner Weise rechtfertigen.

Ich hatte USW mal auf einer HV gefragt, was er macht, wenn er seine Zahlen nicht erreicht. Es gab keine Antwort. Warum wohl? Weil er meiner Meinung nach wußte, das die Zahlen utopisch waren und auch für die Zukunft sind.

Leute, die Erträge als Berater werden fallen, denn die Arbeit müßt Ihr umstellen. Es soll noch MLP-Geschäftsstellen geben, welche keinen Scanner haben!
Der Kurs der letzten Tage spricht eine andere Sprache. Ich bin long und bleine long. Wenn die MLP-Jungs es nicht selber schaffen, wird sich schon einer finden (oder hat sich schon), der sie zur Brust nimmt . ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.050.066 von sueama am 15.01.08 10:29:49Ich gebe euch beiden Recht.

1. Kurzfristig (Wochen) sehe/sah ich eher steigende Kurse.
Mein Kursziel lag eigentlich im ersten Quartal bei über 12 Euro.

2. Langfristig (2011/2012) kann sich MLP nur mit Hilfe eines starken Aktionärs und starken Vorstandes halten.
Ansonsten wird es 2011 Kurse um 6 euro geben.
Und 1.700-2.000 Berater bundesweit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.050.427 von PortoPi am 15.01.08 10:57:39Ja, wunderbar - doch was verursacht diese Kurskapriolen?

Klasse, wir sehen bis jetzt Kurse von 9,39 - 10,79 €!

Das ist doch absurde Zockerei!

Wenn das noch bis zum Ende zu weitergeht, liegen wir unter 9 €!

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.053.823 von interna am 15.01.08 15:06:12Uhrzeit Geld (bid) Brief (ask)
09:19:00 9,10 9,10


Wo führt das nun wieder hin? Wer war gestern so glücklich, für 10,60-10,70 seine Päckchen verkaufen zu können?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.047.187 von interna am 14.01.08 22:14:29Lieber Interna,

aus meiner Sicht ist Deine Beraterschätzung deutlich zu hoch.
In den nächsten Jahren sinkt die Einwohnerzahl auf unter 70 Mio (Beraterleben).
Es werden aus meiner Sicht 40% davon Beratungswunsch haben. Auf Familien bezogen also 8,75 Mio. Familien.
Durch Deine 400 gerechnet bleibt ein Bedarf von 21.875 Beratern.

Liebe Grüße
wertvoll
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.063.296 von wertvoll am 16.01.08 09:39:38wertvoll,

ok, diese Zahlen kann ich akzeptieren. Ich wollte nur nicht zu pessimistisch sein. Gehen wir mal von gerundet 22.000 Beratern aus. Welchen Anteil werden die Makler dann Deiner Meinung nach haben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.063.394 von interna am 16.01.08 09:46:23Lieber Interna,

sehen wir uns mal das Kundenwachstum von MLP an.
Ich rechne jetzt nicht die Zukäufe raus. Dies wäre eigentlich erforderlich um es genau zu machen. Aber wenn wir das machen, wird das Bild noch schlechter!
von 2001 auf 2002: +14%
von 2002 auf 2003: +10%
von 2003 auf 2004: + 8%
von 2004 auf 2005: + 9%
von 2005 auf 2006: + 6%
von 2006 auf 2007: + 4%.
Alle Zahlen zum Ende des dritten Quartals.

Bedeutet also, das die Grenzkundengewinnung sinkt. Führt, wie man auch sieht, zu mehr Marketingaktivitäten. Diese verpuffen allerdings.

Die Anzahl an nachwachsenden Zielkunden (Sprich Studenten) liegt in den letzten zehn Jahren bei 5%. Konnte also am Anfang des Jahrtausends noch ein großer Kuchen davon von MLP vereinahmt werden. So sieht es heute anders aus. Nicht mals der Schnitt wird gehalten.

Dies deutet auf Deine Aussage hin. Der Markt wird härter. MLP braucht wieder eine Innovation. Ein Alleinstellungsmerkmal! Ansonsten wird der Trend negativ.

Aktuell ist die Komplexität zu hoch und die Konkurrenz wird von Tag zu Tag besser und schneller. MLP muss dringenst aufwachen aus dem Dornröschenschlaf.

Nicht durch ein RV-Beratungsschema, sondern durch den Mittelpunkt der Beratung. Dem Kunden!
Ansonsten wächst die Konkurrenz, also Du!

Liebe Grüße
wertvoll
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.064.125 von wertvoll am 16.01.08 10:30:47Gut beobachtet!

Auch hier sagt ein Bild mehr, als 1000 Worte:



Es ist sehr schwer, sich dauerhaft gegen den Markttrend zu behaupten!
Auch in der Gegenrichtung!

Aber es gibt einen deutschen Finanzdienstleister, der ein EBIT in fast gleicher Höhe ausweist und nur mit einem KGV von ca. 4 bewertet wird. (Vivacon)

Man könnte deshalb annehmen, dass sich dieses Verhältnis angleichen müsste.

Wie auch immer!
Hartnäckiges Übernahmegerücht!!

Lautenschläger soll ein Übernahmeangebot vorliegen, das einen Übernahmepreis zwischen 13 und 14 Euro beinhaltet!

;)

Wer könnte der Bieter sein?
Ich wette auf die Postbank.


Da behaupte noch einmal jemand, ich sei nicht an steigenden Kursen interessiert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.108.644 von PortoPi am 20.01.08 15:26:59Hallo PortoPi,

ja, davon habe ich auch gehört. Ich kann mir nur nicht vorstellen, wer bereit ist, solch einen horrenden Preis zu zahlen?

Jeder Berater sollte sich auf alles vorbereiten - sprich:

- Daten sichern wegen Haftungsrisiken
- Protokolle, Aussagen von Vorständen und L. sichern
- Alternativen anschauen, um im Fall der Fälle gerüstet zu sein


Der Kurs ist damit derzeit nicht bewertbar! Mondpreise wurden auch schon bei anderen Unternehmen bezahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.113.251 von interna am 21.01.08 10:44:43hallo allerseits.

wenn das mit den übernahmegerüchten stimmen sollte, müsste doch jetzt langsam der kurs gegen den trend steigen. davon kann man aber derzeit nicht viel erkennen. oder wird mlp wegen der allgemeinen finanzkrise in sippenhaft genommen?

ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.114.142 von benkopf am 21.01.08 11:50:52Was am 21.12.2007 losgesegelt sein könnte, müßte doch irgendwann mal ankommen ...

Zu Deiner Frage: Der Kurs von MLP läge möglicherweise schon weit, weit unter 8 €, wenn es die Übernahmegerüchte nicht gäbe. Evtl. wird ein Käufer max. 10 € bieten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.116.024 von interna am 21.01.08 13:41:41Die Trendfolgesysteme scheinen Recht zu behalten.

MLP ist heute wieder auf "verkaufen" heruntergestuft worden.
Der Vertrauensbereich der wahrscheinlichen Aktienkursentwicklung liegt
bei 10 Euro am oberen Ende und
bei 7,30 Euro am unteren Ende.
Die kurzfristigen Aussichten sind nicht besser, als die langfristigen.

Die nächsten Tage:



Quelle: Prozentor GmbH
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.117.472 von PortoPi am 21.01.08 15:18:12Hallo PortoPi,

der Markt zerlegt sich gerade selbst.
Aktuell liegt der MDAX bei Minus 4,49%. Die Aktie von MLP liegt bei Minus 5,94%.
Die Börse Online schreibt: Bald ist Schnäppchenzeit!
Problem: Alle Widerstände sind gebrochen! Ein Ende derzeit nicht absehbar. Für den DAX gilt ein Verlust bis zu 6.000 Punkten ist realistisch.
Der MDAX wird wohl die 6.000'er nach unten durchbrechen. Und MLP?

Jetzt kommt die 8,-€ Marke kurzfristig wieder.

Liebe Grüße
wertvoll
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.118.936 von wertvoll am 21.01.08 17:07:03Ich lese:

MDAX: -5,5%

MLP: - 6,5%

Trotz der Übernahmegerüchte fällt die MLP-Aktie stärker, als der Gesamtmarkt. Eigenartig.

Sollten sich die Übernahmegerüchte als FALSCH herausstellen, so werden diese "Long-Spekulanten" noch einmal ca. 5-6 Mio. Aktien auf den Markt werfen wollen.

Ein Dax von 6.000 Punkten würde noch einmal -13% im Markt bedeuten.

Wenn wir ein beta von 1,2-1,5 für die MLP-Aktie unterstellen, dann könnte MLP in deinem Szenario zwischen 15 und 20% verlieren.

Oder:

Dein Szenario würde MLP-Kursen zwischen Euro
7,20 und 7,70 entsprechen.

Ob diese Kurse das Ende darstellen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.119.545 von PortoPi am 21.01.08 17:51:25Hallo PortoPi,

die Kurse von 7,20€ halte ich für vollkommen realistisch. Das Ende wird es nicht sein. Aber ich glaube auch nicht an eine Übernahme innerhalb der nächsten vierzehn Tage / ein Monat. Die Kurse allerdings schon.

Warten wir einfach ab, was sich auf dem Hauptseminar so an Neuerungen ergeben. Die Stimmung unter den Beratern würde ich als angespannt betrachten. Das Stimmungstief in meiner Region ist deutlich angespannter als vor dem letzten Hauptseminar. Bei den Zahlen, die die Berater erhalten haben auch kein Wunder.
Die blaue Welt ist rationalisiert wurden in eine laue Welt.

Gibt es keine Innovation am MLP-Markt wird die Stimmung auch nur zwei Wochen "positiv" gestimmt sein.
Danach kommt der Februar und März-Scheck! Und die schwarze Zeit.

Ich sehe aktuell keine Impulse für das erste Halbjahr. Die ersten Quartalszahlen werden "schwach". Das gibt dem Kurs den "Rest".

Liebe Grüße
wertvoll
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.120.239 von wertvoll am 21.01.08 18:37:52Ich meinte nicht, dass 7,20 Euro das Ende MLPs darstellen könnten.

Ich war mir nicht sicher, ob 7,20 das Ende des Kursverfalls darstellt, wenn der Markt weiterhin so schlecht läuft.

Warum bist du so sicher, dass 7,20 Euro eine faire Bewertung darstellen?

Warum ist Deine Einschätzung zu MLP so schlecht?

Wer im Unternehmen arbeitet hat meistens einen Blick für die Mängel und Probleme, aber nicht für die guten Seiten.

Was sind die Begründungen für Deinen Pessimismus?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.121.672 von PortoPi am 21.01.08 20:11:49und jetzt kauft doch jemand fleißig!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.126.432 von interna am 22.01.08 10:11:55Der Übernahmepreis wird ja auch für L immer interessanter, je größer der Spread zum aktuellen Kursniveau ist.

Unter 9 haben einige unerschrockene Profis Positionen aufgebaut. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.126.981 von PortoPi am 22.01.08 10:58:51Guten Abend PortoPi,

das sieht sehr danach aus, daß jemand alles unter 10 € wegkauft. Manchmal wird der Kurs nach unten gelassen, dann wieder massiv gekauft.

Big L wird mehr wissen. Es wäre doch sehr möglich, daß ein Interessent 12,50 - 13,00 € als Übernahmepreis bietet und Big L schon intern zugesagt hat. Nun läßt man evtl. noch ein paar schlechte Zahlen raus und der Käufer kann viele Aktien für 9,00 € im Schnitt einkaufen.

13 + 9 / 2 = 11

Der Durchschnittspreis wäre zwar immer noch viel zu hoch, doch Big L hätte wenigstens mehr als der einfache MLPler bekommen. Big L begründet das dann noch mit seinem Alter etc. etc.

Einen anderen Grund kann ich mir bei diesen massiven Umsätzen nicht erklären.

PortoPi, wie siehst Du das?


Beste Grüße - interna

Ps: Dem Käufer rate ich besondere Fluchtklauseln! Sonst verbrennt der Käufer massiv Kohle. Oder glaubt der Käufer, wirklich alles zu wissen? Fragen Sie mal die Leute von Heidelberger Leben. Da hat sich manches Gespräch sehr gelohnt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.137.585 von interna am 22.01.08 23:52:50Nachdem ich gehört habe, wer alles auf eine Übernahme setzt, muss man schon von einem wirklichen HYPE sprechen!

Trotzdem ist der Kurs nur bei 10 Euro!?!?

"Man kann nur beten, dass die Übernahme funktioniert, ansonsten Kursziel unter 8, evtl. unter 7." sagte gestern ein Händler in Frankfurt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.138.292 von PortoPi am 23.01.08 08:36:29Hey, Porto,

haste mal wieder einen knackigen Satz aus Deinem unerschöpflichen Fundus frei erfundener Zitate gezogen?

Bist echt ein lustiges Kerlchen!

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.140.882 von 83094 am 23.01.08 12:10:2983094,

der MLP-Kurs ist genauso überzogen wie der AWD-Kurs. Gut, wenn jemand so viel Geld dafür zahlen möchte, ist das doch gut für alle, die noch verkaufen wollen.

Fundamental verliert MLP derzeit massiv jeden Tag wegen der Kündigungen und der sich weiter verschlechternden Stimmung bei den MLPlern.

Die meisten hätten gerne eine Perspektive für die weitere Zukunft, eine Zukunft, die aufzeigt, wie man bei MLP mit wesentlich kleineren LV-Umsätzen gut leben könnte.

Ich verstehe diese Berater sehr gut und rate jedem, mal in Ruhe nachzurechnen, wieviel vom ganzen Kuchen vereinnahmt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.141.943 von interna am 23.01.08 13:42:16:laugh:

MLP hat letzte Woche fast 630.000 Stücke vom Markt aufkaufen lassen.

Warum wohl?

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.141.943 von interna am 23.01.08 13:42:16Hallo interna,

Du hast bis heute noch nicht eine einzige konkrete Zahl geliefert, wieviele MLPler denn nun wirklich zu Formaxx gegangen sind. Machst immer große Sprüche mit viel heißer Luft, aber Fakten fehlen leider (wie immer).

Mir jedenfalls würde es bis heute schwer fallen, mehr als 6 oder 8 Namen von Beratern zu nennen. Die von Dir seit Monaten prognostizierte Massenkündigung sieht jedenfalls anders aus, oder?

Vielleicht ist das der Grund, warum Du hier gebetsmühlenartig die Leute aufforderst, zu kündigen.

Glaubwürdig ist das jedenfalls nicht mehr, als Portos ständige Ankündigung irgendwelcher Übernahmen.

Letztendlich gilt für beides: Was seit Monaten nicht eintrifft, belegt eben nur, wie schlecht Ihr informiert seid.

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.143.414 von 83094 am 23.01.08 15:19:4883094,

ach ja? Dann bist Du schlecht informiert!

Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.143.457 von interna am 23.01.08 15:22:06... und wieder nur heiße Luft statt konkreter Fakten!

Haaaaallllloooo! Behauptungen belegen, erst recht wenn sie falsch sind!!! :laugh:

Mein Liebster, merkst Du nicht, wie Du Dich lächerlich machst?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.143.950 von 83094 am 23.01.08 15:54:07Lieber 83094,

der Kursverlauf von MLP spricht seit Jahren eine sehr deutliche Sprache. Schaue Dir doch mal an, wie das Beraterwachstum seit 2003 verlaufen ist. Trotz massiver Einstellungszahlen ist das eine Katastrophe wie eben dre Aktienkurs.

Die Aktionäre können derzeit froh sein, daß

a) Swiss-Life AWD übernommen hat (übernehmen wird)
b) entweder Zocker das Papier hochhalten oder
c) ein Übernehmer

Fundamental verliert MLP meiner Meinung nach dereit massiv an Wert, weil neben den normalen Kündigungen auch viele innerliche Kündigungen hinzukommen.

Wer nicht auf eine Übernahme spekuliert, sollte von diesem Papier die Finger lassen!

Schlafe gut und träume schön von einem Reverse-Split in Höhe von 20:1!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.150.294 von interna am 23.01.08 22:47:51Zahlen, Daten, Fakten bitte - und zwar zu den von Dir seit Monaten vergeblich prognostizierten "Massenkündigungen" sowie dem Beraterwechsel zu Formaxx. Sonst nichts.

Kursverlauf kann ich selbst nachlesen.

Danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.152.457 von 83094 am 24.01.08 09:42:40Lieber 83094,

Du bist im falschen Thread. Wie hoch schätzt Du für 2008 die Wahrscheinlichkeit ein, daß MLP übernommen wird?

Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.152.457 von 83094 am 24.01.08 09:42:40...
trotz "falschem" Thread kurze anmerkung zu Beraterzahlen:
auf einem Seminar der DWS (!) sagte der vortragende Vertriebsleiter in einem Nebensatz in etwa:
"...wechseln deshalb so viele von MLP+AWD zu Formaxx..."
Also scheint es sich zumindest um eine nennenswerte Zahl zu handeln, wenn ein quasi "Neutraler" aber viel "Herumkommender" da auch schon was zu sagt.
Gruß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.154.817 von interna am 24.01.08 12:39:30Hallo interna,

Zahlen, Daten, Fakten bitte - und zwar zu den von Dir seit Monaten vergeblich prognostizierten "Massenkündigungen" sowie dem Beraterwechsel zu Formaxx. Sonst nichts.

Gerne auch in einem anderen Thread - aber ich warte.

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.293 von 83094 am 24.01.08 16:47:56@83094

Sind die Provisionen für die Riestererhöhungen schon an den Mlp Außendienst gezahlt worden? Angeblich warten doch die, die sich mit Abwanderungsgedanken tragen, darauf, um dann einen Wechsel zu vollziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.159.725 von walter37 am 24.01.08 18:32:30walter37,

MLP wird jetzt noch mal in jeder Ecke schauen, was man noch nach außen kehren kann. Ausgeschiedene Mitarbeiter kann man bilanztechnisch ja auch als

+

verkaufen, bleibt doch von den rechnerischen Provisionen mehr bei MLP hängen.

Ich möchte meine Prognose für den 31.12.2008 wie folgt anpassen:


1) Falls es zu keiner Übernahme kommt, wird der Kurs Ende 2008 unter 8 € liegen.

2) Falls es zu einer Übernahme kommt, rechne ich mit einem Kaufpreis von 12,50 - 13,00 € je Aktie.


Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.164.512 von interna am 25.01.08 08:58:46Schon wieder über 500.000 Stücke und der Kurs ist um die 10 € festzementiert. Auf der Hauptversammlung von MLP könnten wir alle eine faustdicke Überraschung erleben.

Gut, dann kann man ja Puts verkaufen bzw. Calls, wenn die Aktie sich zwischen 9,70 und 10,20 € hält.

Spannend!

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.159.725 von walter37 am 24.01.08 18:32:30walter:

RiesterProv ist raus und ich freue mich auf meine neuen Mitarbeiter die in den nächsten Monaten zu mir kommen. Alles klar?

LG
ptf
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.169.245 von poptortfolie am 25.01.08 15:10:58@poptortfolie

Die nutzen die Riesterprovision als Überbrückungsgeld, sozusagen.

Wo laufen sie denn, wo laufen sie den hin? :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.170.273 von walter37 am 25.01.08 16:15:13@walter37

Wer den Übergang in die Freiheit strategisch plant, benötigt i.d.R. kein "Überbrückungsgeld", brauchen kann mann´s natürlich schon. Da es ja genügend gute Alternativen zu den titanblauen gibt (nicht die mit den vielen xxx) können sie aloso ruhig laufen. Hier noch nichr erwähnte Alternativen:

www.finanzportal-nrw.de
(www.finaplus.de)


Ja wann laufen sie denn?

ptf
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.172.332 von poptortfolie am 25.01.08 18:43:19Vielen Dank für die links.

Bei Finanzportal-NRW ist noch nicht einmal das Impressum auf dem aktuellen Stand. Da sind doch noch immer nicht die neuen Ombusleute vermerkt. Dafür steht das BaFin drin, was ok wäre, wenn Erlaubnis nach §32 KWG vorliegt.....

....was kümmert mich das eigentlich????:confused:

Scheint auf jeden Fall mit heißer Nadel gestrickt und somit keine gute Empfehlung zu sein.;)
Da möchte man nach anderen Dingen lieber gar nicht erst fragen.

Schönes Wochenende

ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.172.403 von benkopf am 25.01.08 18:51:16@benkopf

Mancher mag´s halt nicht glauben, aber es gibt eben noch Vertriebe, die sich um das Wohl ihrer Kunden und nicht nur um den neumodischen Schnickschnack (den die Kunden ja auch bezahlen sollen) kümmern.

Ich bevorzuge da Berater, die beim Kunden sitzen, statt beim WäppDisaina. Mit ner dolln Hompätsch ist noch kein Kunde ehrlich, unabhängig und umfassend konzeptionell beraten worden, da kommt es m.E. in erster Linie auf die Persönlichkeit des jeweiligen Beraters an. Siehst Du das anders?

LG
ptf
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.177.174 von poptortfolie am 26.01.08 10:01:06Guten Morgen.

Jetzt nur noch Prof. Römer streichen und dann haben wirs ja schon. War ja nicht so schwer - oder?

Eigentlich ist es mir nach wie vor egal, was "die anderen" machen. Nur wer Werbung für sein eigenes Netzwerk macht und versucht den ein oder anderen für sich und für sein Tun zu begeistern, sollte zumindest die allgemeinsgültigen Spielregeln einhalten. Wer neue Kollegen wirbt sollte möglichst nicht noch mit Abmahnungen und solchen Dingen zu tun haben.

Aber ansonsten Schwamm drüber.

Antwort darauf ist nicht erforderlich. Bin bei den Kunden und kann mich heute nicht so sehr um w:o kümmern.

Bis zum nächsten Mal.

ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.177.174 von poptortfolie am 26.01.08 10:01:06Lieber Poptortfolie, lieber Interna, lieber portopi etc....

seit geraumer Zeit verfolge ich Eure Foren-Beiträge und Threads passiv. Mir ist aufgefallen, dass Ihr zwar einige Personalien sehr früh gemeldet habt, ansonsten aber mit Euren Untergangs-Szenarien tendenziell zu pessimistisch seid. Ich bin gerne MLP-Berater und schätze die Entwicklung des Unternehmenswertes mittelfristig sehr gut ein.

Warum?

-> MLP hat nach wie vor in der Breite die am besten ausgebildeten Berater - auf Augenhöhe mit dem Kunden (Peer to Peer)
-> MLP wurde durch USW strategisch hervorragend aufgestellt - insbesondere nach dem Kauf und der sehr erfolgreichen Integration von FERI Finance
-> MLP ist trotz aller Unkenrufe immer noch der Einzige unabhängige bundesweit vertretene Finanzdienstleister mit einer klaren Zielgruppenfokussierung. Der Mehrheitsaktionär bzw. seine Familie hat sich langfristig zur Unabhängigkeit bekannt.
-> MLP ist der Einzige bundesweit tätige FDL der Altersvorsorge, Geldanlage, Sach und KV in der gesamten Breite anbietet
-> Als MLP-Berater kann man seinen Kunden fast alle Gesellschaften in allen Sparten anbieten.
-> MLP bietet seinen Beratern eine hervorragende technische (und konzeptionelle) Infrastruktur:
- Alle Verträge aller Gesellschaften der Kunden immer auf einen Blick, egal ob Vorsorge, KV, Sach oder Geldanlage
- Meist hervorragenden Support durch den Innendienst bzw. durch die AssistentInnen in den Geschäftsstellen
- Arbeitsplatzunabhängiges Arbeiten
- eine schlagkräftige Corporate University die stark Identitätsbildend wirkt.
- ein in über 30 Jahren aufgebautes know-how


Was mir persönlich noch wichtig ist:
- ständiger inhaltlicher und verkäuferischer Austausch mit kompetenten Kollegen. Gute Beratungs- und Verkaufsansätze können so schnell reproduziert werden.
- Als Berater einen tollen 100%-Service (auch bei längerer Krankheit)

Ich kann aktuell keinen FDL oder keine Bank sehen, die das nachhaltig erfolgreiche Konzept kurz- bis mittelfristig umsetzen kann. Deshalb sehe ich die Aktie mittelfristig im Bereich 15 bis 20 Euro PLUS.

French
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.188.549 von french_hamburg am 28.01.08 11:04:21french

Aus der individuellen Sicht eines Beraters gebe ich Dir (tendenziell) Recht!
Das habe ich auch immer so dargestellt.

Für die EBIT-Situation des Unternehmens in der Zukunft sind die folgenden Parameter entscheidend:

a) Netto-Zuwachs an erfolgreichen Beratern!
b) Veränderung des Bilanzpostens "Auflösung der Factoringrückstellung aus 2002"
c) Nachlaufende Erfolgskomponenten aus dem Verkauf der MLP Leben AG, zuletzt Zahlung an die HBOS, also Kaufpreisreduzierung!
d) Sinkende nachlaufende Erträge aus Fondspolicen der Jahre 1996-2002
e) Bilanzierungspolitik von Forderungen gegen Berater und Geschäftsstellenleiter
f) Erträge aus Steuererstattungen aus den zu hoch ausgewiesenen Gewinnen der Jahre 1999-2001.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.188.549 von french_hamburg am 28.01.08 11:04:21Zurück zum Kurs: Auch heute pendelt der um die 10 € Marke. Wer investieren/verkaufen will, sollte beachten:

1) Entweder gibt es einen Aufkäufer, der bei einer Übernahme ca. 13-13,50 € zahlen will und der Kurs soll bei 10 € zementiert werden (in beide Richtungen).

2) Das Ganze ist rein spekulativ bzw. ein Aufkäufer springt auch wieder ab ... - dann bricht der Kurs irgendwann massiv ein.

Ach ja, letzte Woche hat MLP 340.000 € im Aktienrückkaufprogramm einsammeln lassen. Die 10% sind damit voll (siehe 1. Rückkaufprogramm in Höhe von knapp 8,2% aller Aktien).

Wenn 1) oder 2) stimmen, sollte man Calls über 13,50 € verkaufen und sich mit Puts unter 8,50 € absichern (keine Kaufempfehlung - rein hypthetisch betrachtet).

Das wird richtig spannend!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.188.961 von interna am 28.01.08 11:46:27Man nehme eine sehr dicke Brieftasche und einen Haufen voll MLP-Aktien und nagele den Kurs um die 10 € fest.

So sieht das seit Tagen aus. Wer manipuliert hier den Kurs?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.191.227 von interna am 28.01.08 15:48:59Was ist Manipulation?

a) Ausnutzung von Insiderinfos zum eigenen Vorteil? (Keine Manipulation, oder?)

b) Verbreitung von Falschinformation zum eigenen Vorteil. (Klare Manipulation, aber fraglich, ob auch Aktien verkauft/gekauft werden.)

c) Ausnutzung von Marktmacht = Verkauf- und Kaufmacht zur Erzeugung einer bestimmten Kursentwicklung. (Z.B. wenn ein Fonds verkauft, damit ein anderer günstiger kaufen kann. => Klare Manipulation)

d) Abgestimmtes Handeln zweier Fonds untereinander, die mit einer Aktie "kickern", um den Kurs in eine Richtung zu beeinflussen; nur mit Hilfe eines Market-Makers möglich.

e) Ausnutzung eines Aktienrückkaufprogrammes zur Kursstützung (Über 600.000 Stücke Rückkauf pro Woche z.B.?)

http://www.mlp.de/Investor-Relations/Aktienrueckkaufprogramm…
Wir wissen was!

Aber wir verraten es nicht!

Ätschibätschi!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.196.941 von finanzparasiten am 28.01.08 23:37:54finanzparasiten,

da bin ich mal gespannt. Ich weiß auch etwas - und Du wirst es bald erfahren!

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.196.941 von finanzparasiten am 28.01.08 23:37:54finanzparasiten,

da bin ich mal gespannt. Ich weiß auch etwas - und Du wirst es bald erfahren!

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.196.795 von PortoPi am 28.01.08 23:15:47:laugh::laugh::laugh:

Danke mein Gutster!

Du hast hier bei uns mal wieder für den Lacher der Woche gesorgt...

Super, vielen Dank!

:laugh::laugh::laugh:

d) Abgestimmtes Handeln zweier Fonds untereinander, die mit einer Aktie "kickern", um den Kurs in eine Richtung zu beeinflussen; nur mit Hilfe eines Market-Makers möglich.

Na, mit dieser Art der Manipulation kennt sich dein Kumpel Hommi und ihr Jungs von der Crash-Fonds-Truppe "Absolute Capital Management" ja bestens aus... http://www.capital.de/finanzen/100009313.html

Ist schon wirkliches big Business was ihr da treibt: Man kaufe für Kunden wertlose Schrottaktien und lässt diese dann einfach vom eigenen Pink-Sheet-Marketmaker nach Gusto taxieren und peppt so die Horror-Performance der eigenen Schrott-Fonds auf und zieht so die Kunden über den Tisch - wirklich großartig, toll!!!

Sag mal, hast du den ausgenommenen Ami-Opa akquiriert?

:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.198.320 von interna am 29.01.08 09:37:32Mensch Interna,

Du weißt was? Donnerwetter.

Ich weiß auch was. :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.188.549 von french_hamburg am 28.01.08 11:04:21Wenn Du diesen phantasievollen Text selbst erfunden und nicht von einer Imagebroschüre oder Power Point Präsentation ("wer wir sind" bzw. wer wir gerne sein möchten) auswendig gelernt hast, solltest Du Dich auf der Stelle in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit bewerben.

Ein Text-Talent wie Du wird dort höhere Einnahmen erzielen als im Außendienst bei Mlp.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.202.499 von walter37 am 29.01.08 15:45:26der text von french-hh ist "popo" (powerpoint), ist aber egal, er scheint für sich ja diese punkte als richtig zu bewerten - soll er, freies land ...

es scheint aber ab und zu mlp-berater zu geben, die zu einem zeitpunkt x feststellen, dass:
- die vollmundigen versprechungen sich nur für einen teil der berater erfüllen
- das sie nie auf einen grünen zweig kommen
- das sie schulden aufhäufen

warum das auch immer es so ist (der mann/die frau ist im falschen job, die unterstützung ist zu gering, der markt ist schei..) - wenn solch berater dann gehen will, dann soll man ihn auch lassen und nicht mit der "schuldenfalle" und/oder marktzugangsverbot belegen
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.188.961 von interna am 28.01.08 11:46:27Es geht in geradezu rasendem Tempo in Richtung Prior-Prognose - und plötzlich herrscht wieder Totenstille im Board.

Ach ja, wahrscheinlich seid Ihr damit beschäftigt, nachzuschauen wer heute mal wieder den Kurs manipuliert! :D

Jungs, Ihr seid zum Totlachen!

:laugh: :D :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.211.938 von 83094 am 30.01.08 12:17:15Ist doch eine schöne Zeiteinteilung:

Bei fallenden MLP-Kursen sich im Board aufhalten und sich austauschen.

Bei steigenden MLP-Kursen sich um die eigenen Kunden kümmern - oder um die MLP-Kunden. Denn bei steigenden Kursen freuen sich die MLPler und können sich nicht mehr so gut um ihre Kunden kümmern.

Das hatte seinerzeit schon Tm erkannt, der dann sagte, kümmert Euch um die Kunden und schaltet Wallstreet-Online einfach ab. Beides zusammen geht nicht.

Mal eine Frage an den MLP-Innendienst: Wieviel Arbeitsplätze in Wiesloch fallen weg, wenn tatsächlich ein großer Versicherer/eine große Bank übernimmt?

Beim AWD scheint das noch nicht klar zu sein.

Beim zugegeben sehr kleinen Wettbewerber LOYAS (Gott habe ihn selig) werden per Ende Februar 90% des Innendiestes freigesetzt.
Bleiben darf nur ein wenig IT und ein wenig Vertriebsförderung...

ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.211.938 von 83094 am 30.01.08 12:17:15@83094
DU bist bei Fallenden Kursen jedenfalls immer auffällig still!
... und außerdem: Soll ich Dir mal einen Langfristchart seit z. B. 1995 schicken? Kernaussage: Damals war MLP mit ca. 25% der BaraterZAHL genauso viel wert wie heute - das sagt alles über Euren Wert!
Gruß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.213.147 von beobachter1 am 30.01.08 13:56:39beobachter1,

vergleiche mal die MLP-Aktie und die der FiNet-AG seit meiner Kündigung im September 2000!

Die heutigen Kurse riechen nach Übernahmephantasien. Und gegen Phanatisien in diesem Umfang können wir einfach nicht an. Doch bevor man so viel Geld für MLP bezahlt, sollte man sich besser Maklerpools um sich scharen - das wäre günstiger.

:)
Mal eine Frage.

In den MLP-Präsentationen heißt es immer wieder:

"MLP has clear unique selling points"

Ist das genau so eine Feststellung wie Gerhard Schröder (für die jüngeren Leser hier: Unser ehemaliger Altkanzler) sie nach Bundestagswahl 2005 traf in dem er sagte:

„Niemand außer mir ist in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden.“

oder

"Ich bleibe Bundekanzler"

oder SPD-Beck "Wir haben die Hessen-Wahl gewonnen" ???

Diese "unique selling points" kann ich genau so wenig ausmachen, wie anderenorts den Maßstab in Finanzberatung.

Unglaubliches Getöse von Leuten, die

a) jegliche Bodenhaftung verloren haben und
b) keine Ahnung haben von dem was außerhalb der Grenzen des eigenen Schreibtisches passiert...

ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.228.703 von benkopf am 31.01.08 17:13:17Lieber benkopf,

der "Inbegriff der Finanzdienstleistung" ist ein weiterer Begriff, bei dem ich nur noch schmunzeln kann. Oder zählen zu den

clear unique selling points


1) Umdeckungsaktionen
2) Berater kaufen Aktien und gehen Pleite (Wer hat denn Kreditvermittlungsprovisionen dafür erhalten? Das wäre doch mal sehr, sehr interessant!)
3) Max-Prov-Policen à la STL-Airbag und MLP-Dachfonds-Police
4) Hohe Notebookkosten und hohe Koste auf GS-Ebene

Das alles soft dafür, daß wir Kurse um 10,50 € und nicht um ca. 1,50 - 2,50 € haben.

Also ganz klar:

clear
unique
selling
points

interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.229.043 von interna am 31.01.08 17:34:47DJ ANALYSE/SocGen:

Die Societe Generale (SocGen) nimmt die Beobachtung deutscher und österreichischer Versicherer auf:
[...]
Mit Blick auf die aktuelle Bilanzsaison ziehen die Analysten den Versicherungssektor den Banken vor. Die europäischen Versicherer seien trotz der Subprimekrise noch nicht gezwungen gewesen, ihre Finanzziele zu revidieren, so die Begründung.

MLP
Einstufung: Gestartet mit Sell
Kursziel: 8,60 EUR


ben
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.511 von benkopf am 05.02.08 12:22:03*lol*

Da sind wohl noch ein paar Short-Positionen des Herrn Kerviel offen ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.270.932 von ruerup_rentner am 05.02.08 13:05:48Dazu:

MLP sell (Société Générale Group (SG))


Paris (aktiencheck.de AG) - Birgit Roeper-Gruener und Jean d'Herbécourt, Analysten der Société Générale, stufen die MLP-Aktie (ISIN DE0006569908/ WKN 656990) im Rahmen ihrer Erstbewertung mit "sell" ein.
MLP lege den Fokus seines Geschäftsmodells erneut auf das Angebot von Finanzlösungen an Kunden mit überdurchschnittlichem Einkommen. Außerhalb von Deutschland sei MPL nicht in Osteuropa vertreten, sondern richte sich auf entwickeltere Märkte wie den englischen aus. Das Auslandsgeschäft trage jedoch nur 6% zum Gesamtumsatz von MLP bei. Aus Sicht der Société Générale dürfte das Wachstum des Unternehmens voraussichtlich nicht ausreichen, um der Aktie zu ihrer Bewertung von vor fünf Jahren zurück zu verhelfen. MLP sei hauptsächlich auf Märkten mit einem langsamen Wachstum vertreten und man rechne in absehbarer Zukunft mit keinen weiteren Maßnahmen für den osteuropäischen Markt.

MPL dürfte zudem besonders stark von einer Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums betroffen sein. Des Weiteren rechne man damit, dass die Übernahmenspekulationen wieder nachlassen würden. Für das Geschäftsjahr 2008 erwarte man ein EPS in Höhe von 0,60 EUR (KGV: 17,4) und für das Geschäftsjahr 2009 ein EPS von 0,64 EUR (KGV: 16,4). Das Kursziel sehe man bei 8,60 EUR.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten der Société Générale für das Wertpapier von MLP "sell". (Analyse vom 04.02.08)
(04.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 04.02.2008

Analyst: Société Générale Group (SG)
KGV: 17.4
Rating des Analysten: sell


Quelle: aktiencheck.de 05.02.2008 12:56:00

Bitte beachten Sie folgende wichtige Hinweise
Wenn das Bankhaus Lampe das Kursziel von MLP dramatisch reduziert und von "HALTEN" auf "VERKAUFEN" herabstuft,
dann gibt es Leute, die werten das als Kontraindikator.

aber man liest mit Erstaunen:

(...)

In besonderem Maße könnte im Bereich der Kranken- und Lebensversicherungen eine Offenlegung der Kosten bei Vertriebsorganisationen wie AWD und MLP zu einer deutlich negativen Umsatzentwicklung führen. Hinzu komme eine veränderte Wettbewerbssituation, denn mit FORMAXX sei zur Mitte des Jahres ein Finanzdienstleiser neu an den Start gegangen, der mit erfahrenen Beratern nach Erachten der Analysten sehr schnell versuchen dürfte, merkliche Marktanteile zu erreichen. In regulatorischer Hinsicht komme zudem die EU-Vermittlerrichtlinie (VRR) hinzu, die einen erheblichen administrativen Mehraufwand impliziere und das Ergebnis belasten werde.

Derzeit seien außer der Übernahmespekulation keine Treiber für eine Outperformance der MLP-Aktie gegeben. Es bleibe zudem abzuwarten, ob die Gewinnziele für 2007 erreicht würden. Aufgrund der Vielzahl an regulatorischen Neuregelungen könnte das Ergebnis in 2008 belastet werden. Die Bewertung von MLP im Vergleich zur Peer Group zeige bei der Analyse auf der Basis der Erwartungen für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 einen Fair Value für die MLP-Aktie von 9,50 EUR.

Ihre Anlageempfehlung für die MLP-Aktie reduzieren die Analysten vom Bankhaus Lampe im Vorfeld der Publikation der Jahreszahlen von "halten" auf "verkaufen". Das Kursziel werde unverändert bei 9,50 EUR gesehen. (Studie "MDAX-Guide Frühjahr 2008" vom 05.02.2008) (06.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 06.02.2008
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.305.456 von PortoPi am 08.02.08 09:36:36Hallo PortoPi,

und trotz dieser Rückstufung hält sich der Kurs. Wer stützt den Kurs? Was meinst Du?

Beste Grüße - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.306.463 von interna am 08.02.08 10:48:19Das Fressen der großen Fische wird weiter anhalten:

Alternative a) CM hat genügend Geld von der Swiss-Life bekommen, dass der AWD nun nicht als Verkäufer, sondern als Käufer verhandeln kann.

Alternative b) Der VV der Postbank Wolfgang Klein weiß um die Schwäche der Postbank im Vertrieb. MLP dagegen schwächelt in der Kundengewinnung. Die Postbank könnte ihre Mediziner und WiTec-Kunden selektieren und von MLP-Beratern betreuen lassen.
Die Postbank hat ca. 14,5 Mio. Kunden, davon sind ca. 5 Mio. aktive Kunden. Davon gehören ca. (geschätzte) 200.000-300.000 Kunden zur Zielgruppe MLPs, die MLP noch nicht selber betreut.

Alternative c) Die Deutsche Bank schnappt sich die Postbank und wird Integrator der MLP-Fusion, entweder mit Postbank+MLP oder wie Dr. Ullrich Stephan (Ex-MLP) plant, mit der Integration in den Aufbau des Zielgruppengeschäftes der DB-Private-Banking.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.327.369 von PortoPi am 11.02.08 10:02:02Lieber PortoPi,

falls die Zahlen von b) stimmen, würde das viel Sinn machen. So könnte man auch die Berater halten und auch ein Kaufpreis von 13 € wäre verständlicher.


Grüße
Der Kurs wird massiv gestürzt. Aufgrund der vielen negativen Bewertungen und (!) der vielen negativen internen Nachrichten müßte der Kurs ordentlich fallen. Es sei denn, die Umdeckugnsakteure sind mal wieder tätig. Für 2008 stehen doch die Themen:

- Abgeltungssteuer
- KV-Umdeckung

an - nicht wahr?

Grüße
BPK zu den vorläufigen Ergebnissen 2007:

Ich darf kurz die wesentlichen Eckpunkte zusammenfassen:

1. Das EBIT steigt, aber das Nettoergebnis nach Steuern sinkt leicht, trotz der Steuerreform!!

MLP klärte diesen erstaunlichen Zusammenhang auf und berichtete, dass man im Jahr 2006 eine erhebliche Rückzahlung an zuviel gezahlten Steuern erhalten habe. Dies habe die Steuerquote in 2006 auf unter 24% gedrückt (22,8%), obwohl man eigentlich mit 34% Steuerquote gerechnet habe.
Dies führte zu der Frage des Journalisten Fromme von der ftd, ob man die Steuerbilanzen vor 2001 angepasst habe, weil man die damaligen Gewinne zu hoch ausgewiesen habe.
Antwort von Schröder-Wildberg: \"Die Handelsbilanzen waren in Ordnung.\" :rolleyes:

2. Die Berateranzahl von 2.613 liegt weit hinter den 2.750/3.000 anfänglich geplanten Beratern.
Dies liege lt. MLP nicht an der Fluktuationsrate, sondern ausschließlich daran, dass nicht genugend neue Berater angefangen haben.
Man habe das Problem erkannt und konzentriere sich jetzt wieder auf dei jungen, kleinen Geschäftsstellen, die noch Berater einstellen müssen. :eek:

3. MLP erklärete sich mit 6% Zuwachs in den verwalteten assets-under-control/management (10,8 auf 11,4 Mrd. Euro) sehr zufrieden. :eek:
Fromme (ftd) fragte, ob nicht allein die Wertsteigerung der assets einen Zuwachs von über 6% hätte bringen müssen. Oder hätte MLP Geld akquiriert, aber die Kunden Wertverluste in steigenden Märkten hinnehmen müssen?

4. Im Segment Krankenversicherungen habe man ca. 11 Mio. Euro Provisionserlöse im ersten Quartal 2007 ergebniserhöhend aufgelöst. :eek:
Fromme (ftd) fragte das Management daraufhin, ob man daraus schließen könne, dass das Beratungsgeschäft bei periodengerechter Betrachtung einen Umsatzrückgang erzielt habe.
Wenn man die 11 Mio. Umsatz aus 2006 in das Jahr 2006 einbeziehe, dann ergäbe sich ein deutlicher Umsatzrückgang im Segment Beratung und Vertrieb.

5. Die Verschmelzung der Bank auf den Finanzdienstleiter habe das Ergebnis mit ca. 5 Mio. Euro belastet, was man durch den Verkauf der FERI-Tochter mit ca. 4 Mio. Verkaufserlös nahezu kompensieren konnte.

6. MLP befindet sich noch im Prozess die rückgekauften Aktien einzuziehen. Innerhalb der nächsten sechs wochen sollen die rückgekauften Aktien vom Markt genommen werden. Nur so erkläre sich das gestiegene Ergebnis nach Steuern pro Aktie. ;)

7. Zu einem potentiellen Zusammenschluss mit der Postbank erklärte Schröder-Wildberg: Hauptaktionär hat sich zur Selbständigkeit von MLP bekannt. Keine derartigen Aktivitäten zu verzeichnen.

8. Die Steuerquote für 2008 erwarte man auf gleichem Niveau wie 2007.

9. EBIT-Marge sollte um 1% absolute von 17% wieder auf 16% sinken, weil man ca. 7 Mio. Euro für die Umstellung bzgl. VVG, MIFID,.. ausgeben müsse.

10. Das VVG verlange eine Stornohaftungszeit von 5 Jahren für langlaufende Altersversorgungsverträge. Dies bedeute auch noch eine 40%ige Stornohaftung für vereinnahmte Provisonen nach Ablauf von 3 Jahren. Bei ca. 2% Stornoquote werde diese Veränderung das zukünftige Ergebnis nur leicht belasten.

11. Man sehe die Branche im Jahr 2008 vor tiefgreifenden Veränderungen und rechne auch deshalb nur mit einer moderaten Umsatzsteigerung.

12. Man gebe keine konkreten Ziele für das Beraterwachstum 2008 bekannt. ;)

13. Für eine guidance für 2008 sei es noch zu früh, da man die Veränderungen im Markt noch nicht einschätzen könne. :rolleyes:


Ergänzungen sind herzlich willkommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.422.450 von PortoPi am 20.02.08 13:20:50FAZ-online, 20.02.08

Die MLP-Aktie sieht richtig alt aus

Eine gute Nachricht wollte Uwe Schroeder-Wildberg heute wohl doch liefern: MLP ist vom Steuerhinterziehungsskandal rund um Konten in Liechtenstein nicht betroffen. Bisher jedenfalls. Weder bei MLP noch bei der Vermögensverwaltungstochter Feri habe es Durchsuchungen gegeben, sagte er in Frankfurt. „Und das weder im Unternehmen noch privat. Insofern sehen Sie mich völlig entspannt.“

Das war aber auch der einzige Grund, Freude auszustrahlen. Ansonsten hatte der Chef von MLP lauter Hiobsbotschaften zu verkünden. Nur im Schlussspurt erreichte der Versicherungsmakler und Finanzdienstleister sein Gewinnziel so gerade. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 110,3 Millionen Euro. Schroeder-Wildberg hatte 110 Millionen Euro in Aussicht gestellt, Analysten hatten nur mit 108 Millionen gerechnet. In dem Fall hat MLP ganz genau gezählt.

Kunden kaufen kaum langfristige Vorsorgeprodukte

Viel nachlässiger sind da die Kunden. Im Markt sei eine Zurückhaltung vor allem bei langfristigen Vorsorgeprodukten zu spüren, räumte der MLP-Chef ein. Das ist eine mehr als überraschende Aussage. Arbeiten die Vertreter von MLP nicht hart genug? Oder ist Altersvorsorge nun kein Wachstumsmarkt mehr? Letzteres wäre zu vermuten, ist aber noch kurz zuvor von Schroeder-Wildberg ins Reich der Fabeln verwiesen worden. In den vergangenen Jahren sei MLP zwar nicht so stark gewachsen, wie man ursprünglich erwartet habe. Langfristig sei der Vorsorgebedarf der Menschen aber gewaltig.

Unter dem Strich verharrte der Überschuss im abgelaufenen Jahr mit 76 Millionen Euro auf dem Niveau von 2006. Eine Prognose für das laufende Jahr wollte das Unternehmen noch nicht wagen. Auch dies ist ein schlechtes Vorzeichen für 2008. Weitere kommen hinzu.

Gewinnmarge von MLP sinkt 2008

Besonders negativ ist jedoch dieses Eingeständnis: Die Gewinnmarge soll dieses Jahr zurückgehen, sie werde aber nicht unter das Niveau von 2006 fallen. 2007 war sie vor Zinsen und Steuern noch von 16,2 auf 17,3 Prozent gestiegen. Das bedeutet ein Margenminus von womöglich mehr als einem Prozentpunkt in diesem Jahr. Mit einem absoluten Rückgang des Ebit selbst rechnet Schroeder-Wildberg immerhin nicht. „Wir wollen ja auch beim Umsatz weiter steigen. Insofern sollten wir auch ein solides Ergebnis abliefern.


Seit mehr als einem Jahr geht es wieder abwärts mit MLP. Der steile Abwärtstrend seit 2007 ist zwar gebrochen, doch der Negativtrend seit 2006 ist voll intakt. Kursziele über 14 Euro dürften damit 2008 Utopie sein.
Den Grund für den Margendruck sieht MLP in mehr Bürokratie. Das Jahr 2008 stehe im Zeichen der Reform des Vermögensverwaltungsgesetzes, sagte Schroeder-Wildberg. Doch wolle MLP „schnell und flexibel“ auf diese Veränderungen reagieren. Zusätzliche Aufgaben entstünden unter anderem durch die konzernweite Einführung eines Customer-Relationship-Management-Systems und die Ausweitung der Anzahl von speziell geschulten Trainern. Ab dem Jahr 2009 werde die Marge dann wieder steigen.

Im dominierenden Maklergeschäft trat MLP 2007 trotz des anziehenden Geschäfts im vierten Quartal auf der Stelle. Die Erträge aus der Vermittlung von Lebensversicherungen und Fonds stagnierten bei 476,3 Millionen Euro. Auch die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen verlief schleppend. Dafür machte MLP wieder nicht seine Berater verantwortlich oder die Kunden, sondern diesmal die Unsicherheit über die Gesundheitspolitik.


Mittelfristig tendiert die Aktie seit Jahren seitwärts. Zuletzt fiel sie sogar unter die kritische Marke von 10 Euro, erholte sich aber wieder. Sollte sie wieder nachhaltig darunter fallen, wäre dies ein weiteres Verkaufssignal.
Die Zahl der Berater steigt minimal

Zulegen konnten dagegen die noch kleinen Sparten Bank und Vermögensmanagement. Kein Wunder, dass sich MLP davon nun kräftig steigende Erträge verspricht. Denn eine gute Nachricht brauchen sie. Doch ob dies in so einem derart überbesetzten Markt wie der Vermögensverwaltung realistisch ist? Daran ist mit Recht zu zweifeln.

Immerhin: Die Kundenbasis baute MLP 2007 um fünf Prozent auf 721.000 ausbauen. Mit 6,9 vermittelten Verträgen pro Kunde habe man sogar einen Spitzenwert in der Branche erreicht. Die Zahl der Berater wuchs aber nur leicht um zwei Prozent auf 2613. Das ist in mehrfacher Hinsicht verheerend. Denn erstens verfehlte MLP damit sein eigenes Ziel 2750 Beratern bei weiterm. Zweitens werden die Wachstumschancen des Konzerns um so schlechter, je weniger neue Berater in das Unternehmen kommen.


Der langfristige Abwärtstrend verläuft derzeit bei 20 Euro. Davon ist die Aktie derzeit meilenwert entfernt. Wenn 2008 schlecht läuft, könnte dies auch so bleiben. Was die Vorzeichen noch einmal verschlechterte.
Offenbar ist es derzeit wenig attraktiv, als Berater zu MLP zu gehen. Die Konkurrenz ist groß: Um die als freie Handelsvertreter tätigen Berater buhlen derzeit viele Finanzdienstleister, unter anderem auch der Marktneuling Formaxx, der von ehemaligen Managern von MLP und AWD gegründet wurde. Drittens schließlich ist es bezeichnend, dass für 2008 noch nicht einmal ein Berater-Ziel vorgegeben wird. „Wir werden kein konkretes Ziel für 2008 geben, wir wollen aber weiter wachsen bei den Beratern“, sagte Schroeder-Wildberg.

Keine Übernahmephantasie für MLP


Ob es in diesem Umfeld so eine gute Nachricht für Aktionäre ist, dass MLP weiterhin alleine als unabhängiger Finanzdienstleister bestehen will? „Wir verfügen über die notwendige Stärke“, betonte Schroeder-Wildberg vor kurzem noch in der „Welt am Sonntag“ (WamS). Es gebe ein klares Bekenntnis des MLP-Großaktionärs, der Familie Lautenschläger, ihre Anteile nicht zu verkaufen. Ein wenig Übernahmephantasie täte der Aktie derzeit wirklich gut. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ob sich die Familie Lautenschläger mit so viel Beharrungsvermögen nicht ins eigene Fleisch schneidet?

Die Aktienkursentwicklung der letzten zehn Jahre legt dies nahe. Sowohl der langfristige als auch der kurzfristige Abwärtstrend sind intakt. Mittelfristig ist nur mit viel gutem Willen ein Seitwärtstrend zu erkennen. Auch wenn die Aktie theoretisch noch ein Erholungspotential von 30 Prozent hätte. Die vorsichtigen Aussagen des Management deuten eher auf weitere Probleme hin als auf einen Gewinnschub.

Überraschend ist angesichts dessen der Optimismus einiger Analysten. Equinet geht mit einem Kursziel von 12 Euro in den Markt. Die Kennziffern zum vierten Quartal seien besser als vom Markt erwartet ausgefallen, meinte Analyst Roland Pfänder. Positiv überrascht habe etwa der Gewinn vor Zinsen und Steuern.

UniCredit meint sogar Kaufen mit einem Kursziel von 14 Euro. Insgesamt seien die vorläufigen Zahlen für 2007 wie erwartet ausgefallen, urteilte Bernd Müller-Gerberding. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern habe sowohl seine Erwartungen als auch die Vorhersagen des Marktes übertroffen, hieß es. Die Zahl der Berater bleibe jedoch hinter seinen Prognosen zurück. Auch die Umsätze hätten sich etwas schwächer als vorhergesagt entwickelt. So sei das Maklergeschäft hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben.

Merck Finck rät zum Verkauf der Aktie

Marktteilnehmer zeigten sich vor allem von dem Ausblick enttäuscht, wohingegen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr ein unterschiedliches Echo auslösten. Während die Gewinnkennziffern überwiegend im Rahmen der Erwartungen lagen, gab vor allem die Umsatzentwicklung Anlass zur Kritik. Negativ sei auch, dass der Finanzdienstleister 2008 mit einem Rückgang der Marge beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet, kommentierte ein Börsianer.

Konrad Becker von Merck Finck betonte, dass die Erlöse im vierten Quartal 2007 hinter seinen und den Erwartungen der Marktteilnehmer zurückgeblieben seien. Im wichtigen Maklergeschäft allerdings seien die Umsätze wie von ihm vorhergesagt ausgefallen. Er rät weiter zum Verkauf der Aktie.

Der von MLP im Geschäftsjahr 2007 erzielte Nettogewinn hat leicht unter den Erwartungen von Merrill Lynch (ML) gelegen. Die Analysten sehen hier angesichts der aktuell schwierigen Geschäftsbedingungen in Deutschland Raum für Enttäuschungen. Gegenüber dem Sektor habe sich die MLP-Aktie in den vergangenen Monaten zwar gut entwickelt, hinsichtlich einer kurzfristigen Outperformance zeigen sich die Experten jedoch skeptisch.

Nur die Dividende ist ein Lichtblick

Positiv ist da nur, dass MLP für 2007 rund 60 Prozent des Gewinns als Dividende ausschütten will. Ein endgültiger Dividendenvorschlag liege aber noch nicht vor. Mit einer Dividendenrendite von vier Prozent ist dies immerhin ein Lichtblick. Geld hat MLP offenbar auch für eigene Aktien. Das Anfang November gestartete Aktienrückkaufprogramm beendete MLP Ende Januar. Dabei wurden 1.957.656 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 9,66 Euro zurückgekauft. Dies entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent am Grundkapital.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.422.803 von DonCaprisco am 20.02.08 13:51:14Dann gehen wir mal in die Zahlen:

Es gab zum 31.12.2007 angeblich 2.618 Berater. Die haben über 7.000.000 € weniger verdient als ein Jahr zuvor. Wie kann das sein? Wachsende Bestände im Sach- und Geldanlagebereich müßten doch für steigende Einnahmen sorgen.

Pro Berater bleiben dann nach einem GL-Anteil von ca. 30% weniger als 64.000 € übrig (vor Kosten, Steuern, Altersvorsorge etc. etc.).

Das ist erschreckend wenig für ein solch altes Unternehmen. Viele Berater dürften in 2007 weit weniger als 40.000 € brutto verdient haben (Achtung, hohe Kosten sind noch abzurechnen).
------------------------------------------------------------------


Die Bestände im Bereich KV/LV/Sach/Geldanlage/Finanzierung etc. hätten das EBT viel stärker ansteigen lassen müssen. Denn das Geld bleibt ja zum erheblichen Teil bei MLP hängen. Wenn wir davon ausgehen, daß es 2009 noch Bestandsprovisionen für KV/LV geben soll, ist ein erheblicher Gewinnrückgang möglich.

------------------------------------------------------------------

Abgesehen davon, daß man die sonstigen Erträge in Höhe von über 41 Mio. mal aufschlüsseln sollte (immerhin fast 7.500.000 € mehr als in 2006), sollten wir die 39.154 T€ für die Erträge Vermögensmanagement mal genauer unter die Lupe nehmen.

Die Assets under Management belaufen sich auf 11,4 Mrd. €.

Setze ich die 39,154 T€ im Verhältnis zu diesen Assets, ergibt sich eine Ertragsquote von 3,43%!

3,43% vom Bestand!

3,43% vom Bestand!

Wo leben wir denn?

Kunden, wehrt Euch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.423.331 von interna am 20.02.08 14:29:45interna

Wenn die Berater bei MLP weniger verdienen, dann ist das gut für den Aktionär!
Bestandsprovisionsversprechungen ab 2009, ausgezahlt 2010, halten einige hochmargige Berater für MLP noch etwas bei Laune. Das ist gut für den Aktionär.
41 Mio. sonstige Erträge stammen aus dem Verkauf der Versicherungstöchter, aus den Erträge für die Bestandsführung bei der Heidelberger Leben, ... Sonstige Erträge sind gut für den Aktionär, weil der Berater daran wahrscheinlich nicht beteiligt ist.
3,43% Ertrag auf den verwalteten Bestand ist eine Zahl, die sich so manche Bank wünschen würde!
Auch das ist gut für den Aktionär!

Deine Argumentation dreht sich darum, wie schlecht der Berater behandelt wird!!

Hier hast Du schön bewiesen, dass die Aktie genau deshalb noch so hoch bewertet wird!

Falscher thread?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.425.077 von PortoPi am 20.02.08 16:30:46Das sieht aber gar nicht gut aus: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:MDax…

Und jetzt lavieren die wieder an der psychologisch wichtigen 10,- Euro-Marke ...

Nänänänänänä ... :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.425.077 von PortoPi am 20.02.08 16:30:46Lieber PortoPi,

Wenn die Berater bei MLP weniger verdienen, dann ist das gut für den Aktionär!

Kurzfristig ja, aber langfristig gehen dann die Berater. Und die aufgehübschte Braut zeigt Ihr wahres Gesicht!

Bestandsprovisionsversprechungen ab 2009, ausgezahlt 2010, halten einige hochmargige Berater für MLP noch etwas bei Laune. Das ist gut für den Aktionär.

Auch das ist kurzfristig gedacht. Denn auch hier gehen einige Leute früher und ab 2010 kostet das dann noch Geld.

41 Mio. sonstige Erträge stammen aus dem Verkauf der Versicherungstöchter, aus den Erträge für die Bestandsführung bei der Heidelberger Leben, ... Sonstige Erträge sind gut für den Aktionär, weil der Berater daran wahrscheinlich nicht beteiligt ist.

Natürlich, natürlich ist das gut für 2007. Doch wo bleibt die Substanz für 2008, für 2009 ...?

3,43% Ertrag auf den verwalteten Bestand ist eine Zahl, die sich so manche Bank wünschen würde! Auch das ist gut für den Aktionär!

Hier stimme ich Dir zu. Wenn MLP das halten kann, dann ist das gut für die Aktionäre. Aber ich hoffe doch, daß die Kunden das hier lesen und sich Ihren eigenen Reim machen.
Deine Argumentation dreht sich darum, wie schlecht der Berater behandelt wird!!

Hier hast Du schön bewiesen, dass die Aktie genau deshalb noch so hoch bewertet wird!

Noch, genau, noch! Aber es ist doch nicht wichtig, wie die Aktie heute bewertet wird sondern vielmehr, wie diese sich z.B. bis 2009, 2010, 2011 entwickelt.

Alle Deine Punkte, alle meine Punkten weisen doch darauf hin, daß alles zusammengesammelt wird, um die Firma noch einigermaßen teuer verkaufen zu können. Die einzige Substanz bei MLP sind die hohen Bestände. Und die Flucht der MLPler sorgt hier schon für Rückgänge. Schaue Dir doch mal die mageren 6% bei Assets under Management an. Da ist viel abgeflossen!

Die Zahlen waren noch nie so enttäuschend wie heute!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.428.982 von interna am 20.02.08 20:59:19Wer hat gestern sich die MLP-Pressekonferenz angehört und kann uns genaueres zu Schroeder-Wildbergs Reaktion auf die Fragen der Financial Times sagen? Im watchblog kann man ja heute heftige Dinge lesen.

Was genau hat Schroeder-Wildberg über diesen "Report" gesagt? Wie genau wurde dieser "Report" auf deutsch bezeichnet? Und wer genau hat ihn erstellt?

Gibt es irgendwo eine Aufzeichnung der Pressekonferenz im Netz?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.433.387 von finanzparasiten am 21.02.08 11:23:58Dann gehen wir mal weiter:

Aus www.mlpwatchblog.com

"What happened today:

This knowledge remained a secret until today when Uwe was asked by Mr Heribert Fromme of Financial Times Germany about the ‘rumours’ of this secret report. Uwe finally admitted that there was a report and there was some money based on this. But he refused to discuss this old stories in details …
"

Hallo Leute, her mit dem Ding. 1 Mio. an Steuern hinterziehen (Zumwinkel) oder viele, viele Mio. in einer möglicherweise gefälschten Bilanz - wer ist das krimineller?
Wir haben gerade von dem entsprechenden Artikel in der heutigen Ausgabe der Financial Times erfahren. Von "dubiosen" Zahlungen soll dort die Rede sein.

Witzig finden wir, dass Uwe seine Hände bezüglich "Liechtenstein" öffentlich in Unschuld wäscht. Über den Skandal mit Zumwinkel dürfte Uwes persönlicher Anwalt bestens im Bilde sein: Es ist dieselbe Kanzlei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.434.159 von finanzparasiten am 21.02.08 12:20:56und meine Kursprognose von unter 9 € Ende 2008 sieht wieder richtig gut aus.

Wenn keiner MLP übernehmen will, muß die Firma endlich neu bewertet werden:

1) Die Kundenanzahl muß neu berechnet werden. Diese ist - wie beobachter1 richtig geschrieben hat - möglicherweise viel zu hoch. Ich gehe von max. 500.000 Kunden aus.

2) Die aktive Berateranzahl muß nach unten angepaßt werden. Evtl. sind es noch 2.000 Berater, die dieses Kriterium einigermaßen erfüllen.

3) Die Bestandsprovisionen sollten wertmäßig mit einem hohen Abschlag gewertet werden - wegen der "Massenflucht".

4) Forderungen an Berater, GLs etc. müssen sicherlich auch zum Teil abgeschrieben werden (ok, ist ein Eimaleffekt).

Wenn jeder Berater dann einen Gewinn von 20.000 € für MLP erwirtschaften würde (was extrem viel wäre), lägen wir bei einem EBIT von 40 Mio. als Obergrenze.

Mehr sehe ich hier langfristig nicht, da die Geldanlage auch massiv abwandern könnte.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.434.679 von interna am 21.02.08 13:01:329,75 €?

Hohe Umsätze?

Haben es mögliche Käufer endlich erkannt, daß der Preis zu hoch ist und mit Big L sich auch meiner Meinung nach kein fairer Preis (der weit unter 6 € liegen dürfte) finden läßt?

GUT!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.434.159 von finanzparasiten am 21.02.08 12:20:56FTD, 21.02.2008, S. 18

Finanzvertrieb MLP enttäuscht die Anleger
von Herbert Fromme
........

Nach Steuern ging der MLP- Gewinn leicht um ein Prozent auf 76 Mio € zurück. Im Vorjahr war MLP in den Genuss einer Steuerrückzahlung von 12 Mio. € mit dubios wirkenden Hintergrund gekommen. Der Sonderfaktor fiel 2007 weg. Von der Rückzahlung entfielen 5 Mio. € auf zu viel gezahlte Gewinnsteuern, 7 Mio. € auf Überzahlungen an Gewerbesteuer. Das Besondere: Nicht MLP hatte die Gewerbesteuerrückzahlung verlangt, sondern die Finanzbehörden hatten sie nach der Betriebsprüfung festgesetzt. In Marktkreisen hieß es, die Finanzämter gingen von einem niedrigeren Gewinn in Vorjahren aus, als MLP angegeben habe.
......

:laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.436.752 von DonCaprisco am 21.02.08 15:43:56Solche Bilanzen kenne ich bisher nur von bestimmten italienischen Pizzerien und China- Restaurants :D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.436.752 von DonCaprisco am 21.02.08 15:43:56
Jetzt ist raus, wo vor Papa sich so gefürchtet hat.

EIN NEUER BILANZSKANDAL BEI MLPSehr geehrter

Herr Fromme, fragen Sie einmal, wo die Steuerrückzahlung hin gebucht wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.436.752 von DonCaprisco am 21.02.08 15:43:56Jetzt ist raus, wo vor Papa sich so gefürchtet hat.

EIN NEUER BILANZSKANDAL BEI MLP

Sehr geehrter Herr Fromme,

fragen Sie einmal, wo die Steuerrückzahlung hin gebucht wurde.
bin zwar neu hier, verfolge die diskussionen als ehemailger mit interesse.

Ich denke man sollte berücksichtigen das ein großteil des ergebnisses des 4. quartals auf den lowstarts aus 2004 resultiert. was wäre 2009 ohne riestertreppe?

aixtra
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.436.752 von DonCaprisco am 21.02.08 15:43:56Was ist das eigentlich für eine ominöse "Betriebsprüfung"?

Anders gefragt: Was sind denn das für Finanzberater, die in großem Stil zuviel Steuern zahlen???

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.438.107 von finanzparasiten am 21.02.08 17:04:59"Nach Steuern ging der MLP- Gewinn leicht um ein Prozent auf 76 Mio € zurück. Im Vorjahr war MLP in den Genuss einer Steuerrückzahlung von 12 Mio. € mit dubios wirkenden Hintergrund gekommen. Der Sonderfaktor fiel 2007 weg. Von der Rückzahlung entfielen 5 Mio. € auf zu viel gezahlte Gewinnsteuern, 7 Mio. € auf Überzahlungen an Gewerbesteuer. Das Besondere: Nicht MLP hatte die Gewerbesteuerrückzahlung verlangt, sondern die Finanzbehörden hatten sie nach der Betriebsprüfung festgesetzt. In Marktkreisen hieß es, die Finanzämter gingen von einem niedrigeren Gewinn in Vorjahren aus, als MLP angegeben habe."

So etwas hätten wir doch gerne alle: Wir bekommen einen Teil der zuviel gezahlten Steuern zurück, da wir uns "verrechnet" haben.

Hallo Damen und Herren der Staatsanwaltschaft, das sollte doch die Steilvorlage an sich sein. Wo bleiben denn die Rechtsanwälte, das jetzt mal richtig anzugehen?

Ich erinnere daran, daß durch die falschen Gewinne (wenn es Rückzahlungen gab, müssen die alten Gewinne ja falsch gewesen sein - oder?) viele MLPler Aktien zu viel zu hohen Kursen gekauft haben.

Termühlen und Lautenschläger sollten sich schämen!

:mad:
"Seit Ihr doof?"

Überlegungen zur Analystenkonfernz:

Es ist doch auch in diesem Jahr bestimmt so gewesen, dass die MLP-Berater aufgefordert wurden eine detaillierte Planung (Erlös-, Umsatz- und Stückzahlenplanung) in den Geschäftsstellen abzugeben.
Die Geschäftsstellenleiter haben diese Planungen dann den Regionalverantwortlichen und/oder dem Vertriebsvorstand vorgestellt.

Warum kann dann Uwe aus dem vorliegenden Zahlenmaterial keine Gesamtsicht abbilden?

Planen die Berater so katastophal, dass man das gar nicht nach außen dringen lassen darf?
Glaubt die Unternehmensleitung, dass ein Großteil derer, die die Planungen abgegeben hat am Ende des ohnehin nicht mehr da ist und deshalb die Planung ohne Relevanz ist?
Er selber kann mit Blick auf die Veränderungen im Markt keine Planung abgeben. Die Berater können das aber offenbar......

Darüber hinaus erläutert das Unternehmen auf verschiedensten Folien, dass der Makler der Gewinner der Reformen sein wird. Selber scheint man sich aber nicht als Gewinner zu sehen. Ist man denn vielleicht doch kein Makler?

Mich wundert es, dass die Berater ihre Planungen (immerhin quartalsgenau) abgegeben haben während der Boss eher keinen Ausblick geben kann. Seit Ihr doof?

Bei den Analysten verstehe ich nicht, dass nicht ein wenig schärfer nachgefragt wird? Die Schieflage ist doch selbst für Außenstehende mehr als sichtbar. Seit Ihr/sind Sie doof?

Es lag aber wohl daran, dass sich Frager und Befragte in einer Sprache unterhalten mussten, die ihnen mehr als fremd war.
Vorschlag: Wenn Ihr das alle nicht könnt. Knopf ins Ohr und jeder parliert in seine Mutersprache. Diese Grausamkeit ist ja nicht zu überbieten. Wenn mir die Vokabeln nicht enfallen, kann ich auch nichts fragen.

Empfehlung: http://www.franklin-de.com/

Zitat: "...Der Begriff "Doof" bezeichnet einen andauernden Zustand geistiger Umnachtung und unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen, der meist auf absolute Unbildung, zuviel Fernsehen, kiffen oder auch nur den/die falsche/n Freund/in zurückzuführen ist. ..."

b e n
(schon fast im Wochenende - Meine Quartalsplanung lässt das zu)
Bei einem momentanen Markt KGV von 11 und einem unverändertem Gewinn von 0.75 Cent/Aktie ist die Aktie mit 8,25 Euro zu bewerten. Das gilt unter der Voraussetzung das keine außergewöhnlichen Belastungen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Aufgabe weiterer Geschäftsbereiche zu erwarten sind. Margenerosion und weiter andauernde Personalprobleme im Außendienst lassen jedoch einen unveränderten Gewinn im laufenden JAhr als unrealistisch erscheinen.

Die Mlp Aktie notiert aktuell über dem fundamental gerechtfertigtem Kursniveau. Weitere Kursverluste sind zu erwarten. Anlageurteil lautet weiterhin: Aktie meiden.
Realtime-Kurse Kurs Uhrzeit
Realtime-Kurs Geld (bid) 9,46 16:53:10
Realtime-Kurs Brief (ask) 9,49 16:53:12

Die Frage ist jetzt nur, wer die letzten Woche den Kurs so gehalten hat. Ohne Übernahmeabsicht liegt der Kurs weit über dem gerechtfertigten Niveau!

Ganz außer acht gelassen wird meiner Meinung nach, daß weiterhin viele Berater MLP verlassen werden und viele Kunden mitgehen werden.

Grüße bis später - interna
Benkopf du solltest mal einen Deutschkurs besuchen. Oder Empfehlung : www.seid-seit.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.449.710 von Stefan_007 am 22.02.08 17:15:46Guten Abend allerseits!

walter37, den Gewinn von 0,75 € je Aktie (nicht Cent :) ) sehe ich als nicht nachhaltig an. Die Aktie müßte mit einem erheblichen Risikoabschlag bewertet werden. Warum?

Wenn wir einmal von den Aktien-Zockern absehen, ist der Kauf einer Aktie ein langfristiges Investment. Bei einer Aktie wie der von MLP will ich hier auch ordentliche Rendite wegen des meiner Meinunge nach auch hohen Risikos einfahren.

Doch dazu bedarf es eben auch einer Wachstumsphantasie. Und diese sehe ich nicht - und stimme hier für 2008 mit USW überein.

Grüße und gute Nacht
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.445.901 von walter37 am 22.02.08 12:06:52Analystenschätzung:

EPS (2008): 60cent (!!)

Aktuelles KGV: über 16 (!!)

Empfehlung: Sell

Mein Kommentar:

MLP ist kein Wachstumswert.
Die Maklerumsätze stagnierten 2007 im Vergleich zu 2006.
Die Umsatzsteigerungen entstehen durch die erstmalige Vollkonsolidierung von Feri.

MLP ist kein Substanzwert.
Die Substanz MLPs sind erfahrene Berater.
Von diesen verliert MLP nach eigenen Angaben ca. 11% p.a..
Wenn die ausgebildeten guten Berater MLP verlassen, dann gefährdet dies die Substanz!
Da MLP die Substanz eines Geschäftes für sich vereinnahmen kann, nämlich die Bestandsprovision, müsste es jedes Jahr zu steigenden Umsätzen und Erträgen kommen.
Dies ist nicht mehr der Fall.
Die unschöne Konsequenz:
Die Neugeschäftsabschlüsse schaffen es nicht mehr, den Bestandsschwund abzufedern.
MLP verliert kontinuierlich Substanz!
Die Dividende wird aus der Substanz gezahlt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.452.940 von interna am 22.02.08 21:52:59@Interna

Ich denke auch, daß es Mlp schwer fallen wird, die 75 Cent pro Aktie im laufenden Jahr zu erreichen. Die haben ja schon selber vor erodierenden Margen gewarnt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Gewinn je Aktie schließlich auch schon um über 10 Prozent gefallen. Darauf hat USW in den Power Point Folien nicht hingewiesen. :-)

Worauf er hingewiesen hat, ist, daß 77 Prozent des Vermittlerumsatzes, Provisionen von Lebensversicherungen sind.

Einer Branche, die durch erstmalige Offenlegung von Provisionen gegenüber dem Kunden gekennzeichnet ist. Man wird sehen, wie der Mlp Aussendienst damit klarkommt. Die Provisionsvermeidungs-Strategien des deutschen Michel sind bekannt und muß abwarten, ob in Zukunft wie etwa beim Autokauf um Rabatte gefeilscht wird, wenn der Kunde erstmal von den hohen Vermittlungsprovisionen erfährt. Die Presse wird die Verbraucher mit der Nase darauf stossen.

Im Wettbewerb der fondsgebundenen Konzepte sind die bisherigen Margen nicht zu halten, weil sich diese Verträge steuerlich für den Kunden nicht rechnen. Hier ist Mlp mit einer Halbierung der Marge im Neugeschäft konfrontiert.

Steigende Markttransparenz und damit zunehmender preislicher Wettbewerb im Bereich Lebensversicherung, sinkende Margen in der fondsgebundenen Versicherungsvariante durch die Abgeltungssteuer verbunden mit höherem Schulungs-, Administrations- und Beratungsaufwand werden auf den Gewinnaussichten von Mlp lasten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.464.783 von walter37 am 25.02.08 11:00:45walter

1. MLP wird 10 Mio. Aktien einziehen und vernichten.
Das senkt die Anzahl der Aktien, die dividendenberechtigt sind von 109 auf 99 Mio. Aktien.

2. Das erste Quartal 2008 wird MLP die folgenden Effekte verdauen:

a) Die letzte Riesterstufe mit ca. 30-40 Mio. Ertrag und einem (Sonder-)Ergebnisbeitrag von ca. 20 Mio. Euro!!! (Lt. Auskunft auf der Pk ist die Anzahl der vermittleten Riesterprodukte seit 2006 um ca. 25-30% gestiegen. Das führt zu den o.g. Zahlen.)

b) Eine Umstellung der EDV auf die neuen Anforderungne des VVG,..., was zu Kosten von ca. 7 Mio. Euro führt.

c) Einem Einbruch des PKV Geschäftes im Vergleich zum Vorjahresquartal, das noch nicht von der Gesetzesänderung negativ beeinflusst war. Das PKV-Geschäft MLPs des Jahres 2007 lag zu ca. 35-40% im ersten Quartal. Danach ist es auf ein kontinuierlich niedrigeres Niveau gefallen.

d) MLP hat im ersten Quartal 2007 ca. 11 Mio. Rückstellungen aus dem Bereich Krankenversicherungen aufgelöst. Dies führte zu einer Verlagerung der KV-Erlöse aus dem Q4 2006 in das Q1 2007.


3. Erst im vierten Quartal wird man die Veränderungen innerhalb der Branche erkennen können:


Wenn die Kunden aufgrund der Offenlegungspflicht der Provisionen in Euro bei einer Altersvorsorge oder Berufsunfähigkeitsabsicherung in Höhe von 500 Euro p.M. erkennen, dass sie eine Entscheidung über ca. 10.000 Euro Provision fällen, dann entspricht das einem Autokauf in Höhe von 80.000 Euro.

Und die Haftungszeiträume betragen fünf Jahre!
Das heißt, der Kunde kann sich auch nach drei Jahren noch 40% der Marge zurückholen!
Dei Deka bietet jetzt auch Rürup-Fondssparpläne an!.

10.000 Euro kostet der Vertrag bei MLP (Heidelberger Leben),
3.000 Euro kostet der Vertrag bei der Sparkasse.
Einfach, weil die Ausgabeaufschläge bei der MLP (Heidelberger-Leben) für die nächsten dreißig Jahre vorschüssig zu leisten sind!

Ich kenne keinen Autokäufer, der bei 10.000 Euro Vertriebsmarge nicht mehrere Anbieter vergleichen würde, um nicht noch 2-3% (30% der Marge!!!) herauszuholen.


Antwort auf Beitrag Nr.: 33.465.346 von PortoPi am 25.02.08 11:47:48Hallo Porto.

Du schriebst: "....10.000 Euro kostet der Vertrag bei MLP (Heidelberger Leben),
3.000 Euro kostet der Vertrag bei der Sparkasse.
Einfach, weil die Ausgabeaufschläge bei der MLP (Heidelberger-Leben) für die nächsten dreißig Jahre vorschüssig zu leisten sind!

Ich kenne keinen Autokäufer, der bei 10.000 Euro Vertriebsmarge nicht mehrere Anbieter vergleichen würde, um nicht noch 2-3% (30% der Marge!!!) herauszuholen..."


Zunächst sieht es danach aus, dass in den innerhalb der Branche (Versicherer) es wohl zu einem Kostenausweis in der Größenordnung von 40 Promille kommt. Unabhängig davon, das die Gesellschaft nun tatsächlich an die Vertriebe und die wiederum an ihre Vertriebsmitarbeiter zahlen.

Wie das im Bankenvertriebsweg aussehen wird bleibt erst einmal noch abzuwarten.

Es gibt übrigens durchaus Fondspolicen, die trotz eines Abschlusspromillesatzes von 40 eine Gesamtkostenbelastung von unter einem Prozent haben. Dass in diesen Policen auch kostengünsige Indexprodukte verwendet werden versteht sich von selber. Ob die Bankenseite eine wohltuende Mischung von Langlebigkeitsrisiken und Kostentransparenz hinbekommt bleibt abzuwarten.

In Großbritannien zählte jedenfalls der Bankenvertrieb nach den Reformen nicht zu den Gewinnern.

Wer als Bank seinen kurzfristigen Verpflichtungen bereits ohne Staatshilfe nicht nachkommen kann, der sollte gar nicht erst über Riester und Rürup nachdenken. Wir werden sehen, wie der Bankenvertrieb aussieht, wenn demnächst die Offenen Immobilienfonds erneut vor enormen Bewertungskorrekturen stehen (fondstelegramm von heute).

A propos Autokäufer. Ich kenne Autokäufer, die haben eine Stunde mit dem Autoverkäufer um einen Satz Fußmatten und eine Tankfüllung gerungen und dann die selbst genutzte Immobilie ungefähr 80.000,- Eur zu teuer gekauft und bezahlt. Ist das der gleiche mündige Bürger den Du auch meinst?

Euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.466.400 von Eurostokx am 25.02.08 13:28:20Zunächst sieht es danach aus, dass in den innerhalb der Branche (Versicherer) es wohl zu einem Kostenausweis in der Größenordnung von 40 Promille kommt. Unabhängig davon, das die Gesellschaft nun tatsächlich an die Vertriebe und die wiederum an ihre Vertriebsmitarbeiter zahlen

Ist das schon sicher? Wo gibt es hierzu verläßliche Quellen?

Wäre das nicht eine Art Gestaltungsmißbrauch, wenn die tatsächlich mit dem Abschluss/Vertrieb von Versicherungen anfallenden Kosten/Provisionen zum Teil einfach nur anders genannt werden (z.B. Beratungs-, Service-Pauschale etc.) und dann einfach nicht in dem Kostenausweis auftauchen?

Dann ist ja am Ende scheinbar derjenige der günstigste Anbieter/Versicherer, der einen möglichst hohen Anteil der Kosten einfach anders benennt und das Auzahlungsprocedere evtl. nur entsprechend anpasst (z.B. durch Bonuspunkte-Regelung, fixe "Partner-Vergütung" auf Pseudo-Honorarbasis oder vermeintlicher Unkostenpauschalen etc.).
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.466.400 von Eurostokx am 25.02.08 13:28:20Hallo Euro

ad 1: Ein Abschlusskostensatz von 40 Promille (4% der Beitragssumme) kann auch über die Laufzeit nicht wieder sinken! Oder willst du die Gesamtkostenbelastung auf die ausgezahlte Summe in dreißig Jahren beziehen? ;)

ad 2: Bei Produkten der Versicherungsgesellschaften besagt das VVG, dass eine Offenlegungspflicht bzgl. der Abschulusskosten in Euro besteht.
Wenn Bankprodukte keine Offenlegungspflicht haben, dann werden sich Bankprodukte leichter verkaufen lassen, weil es keine Kostendiskussion geben kann, oder?

ad 3: Wenn MLP demnächst kostengünstigere Produkte verkauft, dann bestätigt das die Grundaussage der Versicherungswirtschaft, dass es zu einem spürbaren Margendruck kommen wird.
Hat sich jemand einmal Gedanken darüber gemacht, was passieren kann, wenn die EU das "Provisionsabgabeverbot" kippt? Dann werden Policen auch über das Internet und bei den Gesellschaften direkt abgeschlossen.

ad 4: Die gebundenen Vermittler werden immer verlieren. Egal, ob sie bei einer Bank oder Versicherung sitzen. Aber die freien Vermittler werden mit sinkenden Margen leben müssen.

ad 5: Nicht nur Banken haben offene Immobilienfonds vermittelt. Auch in den Feri-Konzepten spielen offene Immobilienfonds eine wichtige Rolle. Ob MLP auch davon betroffen ist?

ad 6: Der Hauskauf ist ein gutes Beispiel für eine ungleiche Informationsverteilung. Nirgendwo steht beim Haus die Marge des Generalunternehmers oder des Bauunternehmers.
Aber beim Autokauf ist durch das Internet bekannt, was gerade für das aktuelle Modell bei Mercedes, BMW, Audi, VW,... an Nachlässen üblich ist.

Was würde passieren, wenn ein Textileinzelhändler (P&C, Ansons,...) die Marge der Pullover, Hosen, Hemden und Sakkos veröffentlichen müsste?

Dann würde es relativ schnell eine Internetbörse mit dem gleichen Angebot geben bei der man mit einer halben Vertriebsmarge rechnet.

Unter Termühlen gab es auch einmal diesen Gedanken!
Er hätte gerne die Namen von Studenten auf Berater schlüsseln lassen und dann so etwas wie einen "Gebietsschutz" auf die Studentennamen gegeben.
Damals noch ohne Margenreduzierung!!


MLP könnte auf ca. 30-40% Marge (Geschäftsstelle+Berater) verzichten ohne eine geringere Profitabilität aufzuweisen, wenn die Kunden sich selber beraten und online abschließen.
Was kümmert die Aktionäre, ob die Marge von einem Menschen oder einem Computer eingefahren wurde?
Das heißt dann zentrale Kundenbetreuung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.466.703 von Betrugsverdacht am 25.02.08 13:58:47Hallo Betrugsverdacht.

Sicher ist in diesen Zeiten natürlich erst einmal gar nichts.

Die Versicherer orientieren sich an der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV). Dort steht im Paragrafen 4, der die Höchstzillmersätze behandelt der Satz von 40 Promille drin.

Eine Entwurfsvorlage für den Kostenausweis wird gerade unter Führung eines Versicherers erstellt.

Mehr Details werden in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlicht werden, wenn die Diskussion bei den Versicherern abgeschlossen sein wird.

euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.335 von Eurostokx am 25.02.08 14:57:06@betrugsverdacht
Tja, Ausweis Abschlußkosten und Bafin Vorschriften (max. 40 %o) "beißen" sich hier... aber in diesem Lande sind "tolle" miteinader kompatible Gesetze ja usus:cry: - man sehe sich nur unsere Steuergesetze an!!!
Außerdem: Man verlege ein bis drei "Vertriebsabteilungen" bzw. vertriebsnahe Abteilungen(z.B. Marketing) einfach in die Leistungsabteilung (oder zumindest den Großteil des Personals, eine "schlüssige" Begründung finden die Bilanzierer schon) und schon - oh Wunder - sinken die Vertriebskosten und steigen halt die Leistungs(Schaden)kosten....Versicherungsbilanzen waren schon immer "herrlich".
...ist übrigens in der Vergangenheit GENAU so von PKV-Unternehmen praktiziert worden um bessere Verwaltungs- und Vertriebskostenquote zu haben!!!!

GRuß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.334 von PortoPi am 25.02.08 14:57:06Hier ein praktisches Beispiel aus einer aktuellen Vertragsdokumentation eines Versichereres:

"...Beitragszahlung und Kosten:
Für die Versicherung ist vom 01.03.2008 bis zum 01.02.2038 ein monatlicher Beitrag von 100,00 Euro zu
zahlen.
Der Beitrag erhöht sich durch die Dynamik bis zum 01.03.2033 jährlich jeweils um 5% des
Vorjahresbeitrages. Die daraus resultierende Erhöhung der Versicherungsleistung erfolgt nicht im gleichen
Verhältnis wie die Erhöhung der Beiträge (siehe §§ 1, 4 BB Dynamik).
In dieser Versicherung sind, bei einer Beitragssumme von 36.000,00 Euro, Kosten für Abschluss und
Vermittlung in Höhe von 1.440,00 Euro eingerechnet. Zum Vertragsbeginn sind in der monatlichen
Beitragsrate sonstige Kosten in Höhe von 6,78 Euro enthalten..."


Ob ich nun 40 Promille aus 36.000 EURO ausweise oder stets 1.440 EUR ist zunächst einmal gleich.
Es wird auf die 40 %o hinauslaufen und dann natürlich ein EURO ausgewiesen werden. Die Versicherer werden erklären, was Kosten sind und dann war es das. Egal, ob nun MLP 80 Promille vom Versicherer bekommt oder FiNet 46 Promille oder der MLP-Berater im ersten Jahr 20 Promille.
Das tasächliche Vermittlerprovisionssatz ist bei oben zitierten Produkt ca. 12% niedriger als bei vergleichbaren Lösungen. Von daher kann es sein, dass die die Margen etwas erodieren. Wenn aber die Anzahl der Marktteilnehmer wieder abnimmt mag es trotzdem für die verbliebenen Vermittler reichen.

Meine Prognose: Der Bankenvertrieb wird verlieren, weil es es nicht schafft, die Kosten transparent auszuweisen. Er ist im GDV-Gremium naturgemäß nicht vertreten und hat eine deutlich schlechtere Lobby.

Der Direktvertrieb (Direktversicherung) wird Marktanteile erhöhen aber nicht dominant werden. Es gibt keine umfänglichen Dokumentationspflichten und der Verbraucher ist schlechter gestellt, als würde es eine Lösung direkt beim Makler erwerben.
Das wird in den nächsten Monaten noch deutlicher herausgestellt werden. Im Augenblick sind alle Marketing- und Druckereikapazitäten auf die Auswirkungen der VVG-Reform hin eingestellt, um Anträge, Bedingungen usw zum Vertrieb undzu den Kunden zu bringen.

Die Marketing-Abteilungen werden erst in der zweiten Jahreshälfte wieder stärker zu Hochform auflaufen können. Wir alle dürfen gespannt bleiben.

Euro
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.467.772 von Eurostokx am 25.02.08 15:28:53Die aktuellen Kursziele der Analysten, die eine faire Bewertung der Aktie auf Basis der Gewinne 2008/2009 darstellen, bewegen sich in einem Korridor von:

8,60 bis 11,60 Euro

So niedrig lagen die Kursziele schon sehr lange nicht mehr!
Der Hauptgrund scheint darin zu liegen, dass die Aussagen von Schröder-Wildberg während der Bilanz-PK:

a) Wir haben kein Ziel für die Neugewinnuung von Beratern definiert und
b) Wir können im Februar immer noch keine guidance für das Gesamtjahr liefern. (Immerhin nach zwei von zwölf Versicherungsbeginnmonaten.)

als Ziellosigkeit und Planlosigkeit bewertet werden.

Die logische Konsequenz:


Die Bewertungen nach der Vorlage der lustigen PK waren nahezu eistimmig negativ:

25.02.08 16:42 MLP neues Kursziel 10 Euro equinet Institutional Services AG
25.02.08 11:37 MLP underweight JPMorgan Chase & Co.
22.02.08 13:43 MLP sell Société Générale Group S.A. (SG)
21.02.08 16:27 MLP verkaufen Bankhaus Lampe KG
13.02.08 12:01 MLP Downgrade Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
:rolleyes::eek:

http://www.mlp.de/Investor-Relations/Berichte/10338/10338/be…

Bitte schaut einmal in die Gewinn- und Verlustrechnung!

Das Ergebnis lag nicht bei 76 Mio. Euro!!

Man hat wohl versehentlich verschwiegen, dass die aufgegebenen Geschäftsbereiche in 2007 zu einer Ergebnisbelastung von nahezu 14 Mio. Euro geführt haben!!

Das Konzernergebnis ist deshalb von ca. 76 Mio. Euro auf nur noch 62 Mio. Euro gefallen.

Das Konzernergebnis MLPs ist im letzten Jahr um ca. 20% gefallen!
Und die Marge soll in diesem Jahr weiter sinken!


Das macht dann ein Ergebnis (2007) von ca. 60 Eurocent pro Aktie und nicht die hypothetischen 75 Cent (vor Verlusten), die die Analysten berechnen!

KGV 2007: 17-18!!

Alle Achtung Herr Schröder-Wildberg!!

Sie entwickeln sich zu einer hochleistungsfähigen Luftpumpe!

Hat sich eigentlich jemand einmal Gedanken darüber gemacht, woher die 14 Mio. Verlust kommen?

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.475.870 von PortoPi am 26.02.08 11:18:34....vielleicht waren die Umzugskistten so teuer? :laugh:
Gruß
B.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.476.381 von beobachter1 am 26.02.08 12:01:14Nun sind es eben nur noch 62,146 Mio. an Konzernergebnis. Aber auch diese Zahl zweifele ich massiv an. Denn ich ich sehe keine meiner Meinung nach notwendig Rückstellungen für:

- Ausgleich GL-Salden
- Ausgleich Berater-Salden (weil das über die GL-Salden läuft)
- Stornobelastungen
- möglichen Rechtsstreitigkeiten wegen der Steuerrückzahlungen - Stichwort "Bilanzschönung"

62 Mio mal KGV 11 = 682 Mio. Börsenbewertung. Prior, Prior, mit den 6 € liegst Du gut!
Wenn Mlp es im Jahr 2008 schafft, aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ein Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 100 Mio. Euro zu erzielen, errechnet sich bei einer Steuerquote von 31,5 Prozent ein Konzernergebnis 68,5 Mio Euro.

Verteilt auf 98 Mio Aktien ( aktuelles Aktienkapital um 10 % reduziert) ergibt das einen Gewinn pro Aktie von 70 Cent.

Multipliziert mit dem aktuellen Dax KGV von 11 ergibt das ohne Risikoabschlag Euro 7,70.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.480.070 von walter37 am 26.02.08 16:51:20Dieses Posting merke ich mir einmal:


Es könnte aber auch sein, dass das Ziel-EBT von 100 Mio. Euro oder

die 68,5 Mio. Euro Nach-steuer-Ergebnis

auf der Konzernebene zu korrigieren sind um:

20-30 Mio. Verluste aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen.

Ohne die 13,5 Mio Verkaufserlös aus dem Verkauf der Feri Fondsdatenbank-Tochter, MLP GB und MLP E hätte nämlich der Verlust (2007) der aufgegebenen Geschäftsbereiche schon bei über 25 Mio. gelegen!



Warum droht 2008 ein höherer Verlust:

1) Das einst (bis 2005) profitable Auslandsgeschäft in Österreich macht jetzt hohe Verluste!!
Österreich hat aktuell nur noch ca. 50 Berater/Vertriebler.
Vor zwei Jahren waren es noch über 100, als man mit der Expansionsgeschwindigkeit nicht einverstanden war und Andreas Fritsch rausgeworfen hat.
Dann haben Dirk Bosem und Herr Gelbmann den Karren in den Dreck gefahren.
Seit über einem Monat rennen die Berater vollkommen ohne ein Führungszeichen aus D herum!
Der ehemals Auslandsverantwortliche -Dirk Bosem- hat eine neue Position im Unternehmen.
Die Koordinationsstelle für das Ausland ist nicht neu besetzt worden. :eek:

2) Für die Heidelberger Leben wird MLP noch einige Millionen an HBOS zurückzahlen müssen. Warum weniger als die ca. 20-30 Mio. in 2007?

3) Es gibt jetzt keine Tochtergesellschaften mehr, die man gewinnbringend veräußern könnte!
Die liquidierbare Substanz ist komplett verkauft!
2007 konnte sich MLP mit dem Verkauf der drei Tochtergesellschaften so gerade noch retten!


Wie sähe denn eine faire Bewertung aus, wenn 2008 nur 50 Mio. Ergebnis nach Steuern erzielt werden können?

50 (Mio. Ergebnis) x 11-15 (KGV) / 100 (Mio.Aktien) =

5,50-7,50 Euro?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.481.838 von PortoPi am 26.02.08 18:57:54"Wie sähe denn eine faire Bewertung aus, wenn 2008 nur 50 Mio. Ergebnis nach Steuern erzielt werden können?

50 (Mio. Ergebnis) x 11-15 (KGV) / 100 (Mio.Aktien) =

5,50-7,50 Euro?"


Ja, das könnte so kommen. Es wird viel davon abhängen, wie gut die Berater mal wieder Dinge umdecken und den Kunden damit noch einmal "abmelken".

Wenn die MLP-Superfunds nicht zünden sondern die Discountpolicen von der Konkurrenz, dann wird es für MLP eng werden. Ich rate jedem Kunden, wegen der Abgeltungssteuer noch bis Juli/August zu warten und sich dann die Produktwelt anzuschauen! Bitte, bitte, keine Dach/Super/oder was auch immer-Fonds. Die sind häufig:

a) sehr teuer und
b) inflexibel, da Ihr das Geld nicht aktiv umschichten könnt

Wartet auf genügend Angebote von Discountpolicen mit 0,2%-0,5% Gebühren auf den Bestand pro Jahr, wo man die Fonds selber auswählen kann bzw. das mit seinem Berater besprechen kann.

Grüße
Jon Moulton, Gründer des Beteiligungsfonds Alchemy (<-- !) Partners, übt Selbstkritik der Beteiligungsbranche. „In unserer Branche gab es die selben Strukturen und Exzesse wie auf dem Subprime-Markt. Im Subprime-Markt haben die Kreditgeber die Immobilien mittels Google Earth geprüft, in der Private-Equity-Branche haben sich die Manager nur noch auf Powerpoint-Präsentationen der Verkäufer verlassen." Zudem hätten viele Fondsmanager die Unternehmen zuletzt auf Basis der um diverse Effekte bereinigten „Proforma-Gewinnzahlen" gekauft. „Wir haben uns auf gefälschte Gewinnziffern verlassen."

Solche Power-Point Präsentationen und „um diverse Effekte bereinigten Proforma-Gewinnzahlen" stellt die Investor Relation Abteilung von Mlp unter „Detaillierte Informationen zum vorläufigen Jahresendergebnis 2007“ am 20.02.2007 zur Verfügung.

Das Management berichtet von einem Gewinn auf Vorjahreshöhe, beschreibt eine „sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung … ein dynamisches viertes Quartal … Erträge erreichen Rekordhoch … hohe Profitabilität nochmals gesteigert.“

In Wirklichkeit sinkt das Konzernergebnis von Mlp um 13,5 Prozent von 71,8 Mio auf 62,1 Mio.

Hoffentlich geht es Mlp Anlegern nicht noch einmal so wie den Finanz-Alchemisten, die, wie bereits im Zusammenhang oben zitiert, sich selbst eingestehen: „Wir haben uns auf gefälschte Gewinnziffern verlassen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.490.398 von walter37 am 27.02.08 13:36:51Lieber walter37,

viele haben sich ja schon früher auf solche Zahlen verlassen und sind dafür ganz böse auf die Nase gefallen. Morgen könnte es dazu weitere Informationen geben, die aufzeigen, wie unprofessionell MLP oft handelt.

Meine private Meinung:

Für Ertrag bei MLP spricht allerdings, daß viele Berater für einen Hungerlohn dort viel zu viel arbeiten, Familie und Gesundheit vernachlässigen und wider besserem Wissen dort weiter arbeiten. Das ist schade für viele eigentlich sehr nette Menschen und im Grund gute Beraterinnen und Berater. Was da verbrannt wird, ist traurig!

Gute Nacht und morgen evtl. eine schöne Überraschung!
Die Sache ist in der Tat einfach:

1) Die Ergebnisprognosen wurden im Vergleich zu Vorjahren von EBT auf EBIT umgestellt. Just danach kippt das Finanzergebnis ins Negative, was zwar das EBT verringert, aber nicht das EBIT.

2) Die verlustbringenden Bereiche werden als nicht fortgeführte Geschäftsbereiche ausgewiesen. Der dort auszuweisende Verlust wird in den Präsentationen bei den Kennzahlen - wenn überhaupt gezeigt - zu Fußnoten degradiert. Das EPS wird gleich auf das Nettoergebnis der fortgeführten Bereiche berechnet, das reale EPS von 0,61 €/Aktie kann man sich ggf. im Internet als pdf der GuV herunterladen.

3) Auffälligkeiten bei der Steuerquote werden am besten gar nicht erst kommentiert, dann kann man es auf rein verbale Angaben beschränken. Reduzierte Steueraufwendungen bzw. -erstattungen machen sich beim EPS - egal, ob mit oder ohne nicht fortgeführte Bereiche - grundsätzlich positiv bemerkbar, nicht hingegen beim EBT bzw. EBIT.

Wo die Steuererstattungen hingebucht wurden, werden wir wohl frühestens im Geschäftsbericht sehen können.

Wer als Anleger bzw. Analyst das KGV bzw. die PE (Kurs/ EPS) aus der Präsentation berechnet, der ermittelt diese grundsätzlich unter (zu) positiver Berücksichtigung von (aufgrund von Sondereinflüssen) verringertem Steueraufwand/ erhöhten Steuererstattungen für frühere Jahre. Fazit: PE bzw. KGV erscheinen niedriger als es real der Fall ist.

Und so könnte Punkt für Punkt mit einem Fragezeichen für die Zukunft versehen...

Meint
crude_facts
Was Mlp uns vorrechnet ist ungefähr so, wie wenn eine Bank mit den Privatkunden 1 Mrd Gewinn und im Investmentbereich zwei Mrd Euro Subprime-Verlust macht. Das Investment-Geschäft wird daraufhin verkauft und nur das Privtkundengeschäft wird fortgeführt.

Auf der Bilanzpressekonferenz versucht man die Leute für dumm zu verkaufen indem man vorgaukelt: Die 2 Mrd Subprime Abschreibungen SIND gar kein Verlust (aus unserer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit), denn wir haben diesen Geschäftsbereich ja aufgegeben. Hokuspokus: wir haben nicht 1 Mrd Verlust, sondern 1 Mrd Gewinn zu vermelden!

Nur die Credit Suisse überbietet die Lächerlichkeit, indem der Vorstand eine Woche nach der Bilanz-PK nochmal vor die Mikrofone tritt und ein paar Mrd Subprime-Verlust vermeldet, die eine Woche zuvor noch niemandem aufgefallen waren.

Köstlich! :-)
20:43:41 9,16 9,35
20:41:27 9,15 9,34
20:34:18 9,14 9,33
20:32:13 9,15 9,34
20:19:11 9,16 9,35
20:16:50 9,15 9,34
20:12:56 9,16 9,35
20:11:06 9,17 9,36
20:00:04 9,16 9,35
19:59:54 9,19 9,33
19:54:54 9,20 9,34
19:53:15 9,21 9,35
19:52:13 9,20 9,34
19:48:45 9,21 9,35
19:46:40 9,20 9,34
19:33:07 9,21 9,35
19:32:14 9,22 9,36
19:27:35 9,23 9,37
19:19:04 9,24 9,38
19:08:53 9,23 9,37

:eek:

Zum Glück ist es Wochenende - sonst wäre der Kurs möglicherweise unter die 9 € gegangen.

Grüße und gute Nacht - interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.521.165 von interna am 29.02.08 21:04:51Spannender finde ich die Marken von 8,70 und später 8 Euro. Dort hat das Mlp Rückkaufprogramm bisher offensichtlich immer gegriffen. Das ist aber jetzt abgelaufen.

Vielleicht möchte ja der ehrenwerte Herr Lautenschläger nochmals kaufen und somit Geld an die Aktionäre ausschütten.