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Crasch in USA ...geht die Kohle jetzt nach Asien - 500 Beiträge pro Seite



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Ich glaube es ist jetzt der Zeitpunkt gekommen ist
Danke USA bis hier und raus.
Asien wird der Bringer der nächsten 100 Jahre werden.
Gewinner werden jetzt in Asien gemacht.
Indien und China sind da sicher ganz vorne
dabei.

Crasch
find ich gut
mfg
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.945.768 von Wuscher am 04.01.08 23:12:21Asien wird der Bringer der nächsten 100 Jahre werden.

Genau, weil sie Godzilla und seine Freunde nach Europa und usa aussenden um dort alle Fabriken niederzutrampeln.
Aber das dauert bestimmt keine 100 jahre:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.945.768 von Wuscher am 04.01.08 23:12:21Nicht in China und schon gar nicht in Indien ist die Inlandsnachfrage groß genug, um ohne die Absatzmärkte USA und Europa lanfristig Gewinne zu machen.
Crasch
find ich gut


Sollte es so kommen, wird es vor allem die breite Masse treffen, denn dann ist nichts mehr sicher. Weder eine Lebensversicherung, noch ein schuldenbelastetes Häuschen, noch das Leasingauto, noch die gebunkerten Staatsanleihen.

Das solltest Du wissen!
sehr interessante Meinung dazu aus dem Geldanlage Report von Heute:

...
Platzt die "China-Blase"?

Vor allem deswegen, weil wir leider (oder Gott sei Dank?) nicht allein auf diesem Planeten sind. "Kracht" es an den Märkten in einem bedeutenden Wirtschaftsraum, werden dadurch regelmäßig auch die Kurse in anderen Ländern mit nach unten gezogen.

Und krachen könnte es demnächst in China. In 2007 haben wir bereits mehrmals einen "kleinen Vorgeschmack" darauf erhalten, was bei uns passiert, wenn die Aktien-Indizes im "Reich der Mitte" an einem Tag um sieben bis neun Prozent nachgeben.

Ich verwende den Begriff "Blase" im Zusammenhang mit Märkten eigentlich nicht besonders gerne. Aber das was sich in China mittlerweile gebildet hat, kann ich beim besten Willen nicht mehr anders bezeichnen.

Fünf der zehn teuersten Unternehmen weltweit kommen gegenwärtig aus China. Gemessen am Umsatz finden sich jedoch nur zwei chinesische Gesellschaften auf globaler Ebene unter den Top 50. Diese Verhältnisse erinnern mich in fataler Art und Weise an das Jahr 2000 und hier insbesondere an den Neuen Markt.

Damals wurden "Klitschen" mit einem Kurs/Umsatz-Verhältnis zwischen 20 und 30 gehandelt (normal ist zwei bis maximal vier oder fünf). Wenigstens die "älteren Semester" unter Ihnen können sich bestimmt noch lebhaft daran erinnern, wie die Sache schlussendlich ausgegangen ist.

Ganz so extrem bewerte ich die momentane Situation in China zwar nicht. Aber um es ganz deutlich zu sagen: Persönlich würde ich zu den aktuellen Kursen chinesische Aktien nicht mit der sprichwörtlichen "Kneifzange" anfassen. Denn auf Dauer ist das derzeitige Bewertungsniveau nicht einmal ansatzweise zu rechtfertigen. ...

Dann viel Spass dort zu Investieren.
Wenn Ihr beim Neuen Markt nix gelernt habt. Ich denke hier werdet Ihr es.

mfg Plaste
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.947.284 von Plaste am 05.01.08 10:08:20Die "China-Blase" ist nicht die große Gefahr, nein, es ist der komplette Dollar-Raum samt Staatsverschuldungen westlicher Nationen, die immer mehr Geld in den Kostengeldverkehr stecken müssen und keinerlei größere Investitionen tätigen können zum Ausbau ihrer maroden Infrastruktur, was natürich auch unsere Märkte nachhaltig stützen könnte.

Zuviele angezettelte Krisenherde, zuviel gebundenes Geld zum Erhalt der Sicherheit, das für Verwaltung verplempert wird ohne jegliches Zeichen für richtiges Agieren. Immer mehr Geld wandert ab in falsche Kanäle. Erwirtschaftetes Geld aus der Wertschöpfung wandert direkt entweder dorthin oder es wandelt sich in Spekulationsgeschäfte. Derweil wäre es viel besser aufgehoben in der Invetstition.

Ein Auslaufmodell, das nun an Dynamik gewinnt. Das war immer so.
Also ich sehe Wallstreet doch als gefährdeter als China.

Trotz Wahljahr, in denen die Aktien traditionell deutlich steigen, wird vermutlich dieser Trend gebrochen.

In puncto China: Was sind schon 7 % Verlust an einem Tag, wenn der Verlust sehr schnell wieder aufgefangen wird und die Indizes später wieder auf Höchststände notieren.

Solange in China wöchentlich 1000ende von neuen Depots eröffent werden, bleibt per saldo ein Anlagedruck erhalten, der Einbrüche nur von kurzfristiger Natur erscheinen lassen und Gelegenheiten zum Einstieg bieten. Im Gegensatz zu den USA brummt die Wirtschaft, egal ob die Steigerungsraten 8 % oder 12 % betragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.947.430 von Turbodyne am 05.01.08 10:30:10Ich sehe das zwar ähnlich, jedoch mit Einschränkungen. Auch China wird korrigieren, wenn die USA in die Rezession rutschen. Wenn aus dem DOW die Anlagegelder abgezogen werden, heißt das ja nicht, daß dieses Geld einfach verschwindet. Es ist da, nur auf einem anderen Platz!

Viel geld wandert dann in den vermeintlich "sicheren Hafen" aufgenommener Gelder westlicher Staaten. Was bedeutet das im Klartext? Der Anleger rechnet mit einer höheren Inflationsrate, die die Zinsbelastung der westlichen Staaten auf die ausgegebenen Papiere tatsächlich erhöht. Aber wie sieht das aus? Verträgt die USA eine noch höhere Staatsverschuldung? Ich glaube kaum, denn irgendwann wendet sich auch dieses Blatt und der Anleger sucht einen neuen Kanal.

Was passiert dann? Was meint Ihr?!

...übrigens...wir stehen JETZT genau auf dieser Grenze! Schaut Euch mal den Goldpreis an oder den Ölpreis, oder den Nickelpreis, oder den Preis für Silber.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.947.284 von Plaste am 05.01.08 10:08:20hängt doch eh alles zusammen.
es wird wohl einiges crashen. es wird auch neue währungssysteme geben müssen der USD dürfte bald fertig haben.
so lange das nicht geschieht wird gold nicht aufzuhalten sein (3.000-5.000 pro unze dürfte es locker laufen).
die anleiheblase ist auch noch abzutragen.
blasen gibt es überall. die hälfte der banken dürfte auch bald überflüssig sein nach dem derivativen massenselbstmord in der branche.
nun ist es soweit, die gier und sünden der vergangenheit werden die breite masse in die armut treiben und da reicht es schon wenn man nur ein sparbuch hat (oder wer glaubt heute noch dass das keine hochspeklative anlage ist ?)

rüstungsaktien würde ich empfehlen... der friede wird nicht ewig bleiben, oder wollt ihr ewig leben ?

sinnvoll wäre massig lange haltbare lebensmittel zu horten auf längere sicht. und ein grundstück an einem bach mit frischem wasser zu kaufen, oder felder zum selbst anbauen.
...wenn man glück hat bleiben die gebiete beim wohl kommenden atomkrieg verschont.
in ein paar jahrzehnten werden die meisten hier und in usa nach kriegstragödien ohnehin verhungern
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.952.303 von Boersenkrieger am 05.01.08 19:04:05vollkommen richtig:laugh:

siehe 1901, 1929,1966 u. 2000. Alles endete im Auslöschen der Menschheit, das hier ist nicht real, wir sind in der Matrix und es gibt keine Hoffnung mehr. Börsenkrieger du hast es richtig erkannt, ich schlage vor du beendest das hoffnungslose Leben das auf dich wartet........

Tut mir leid, aber so einen Schmarrrrrrrrrrrnn hab ich noch nicht gelesen, was willst du damit erreichen? Leute wie du sind der Grund
warum Menschen Angst haben und schlecht drauf sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.956.771 von Rumpumpel01 am 05.01.08 23:08:13will damit eigentlich nur sagen dass die USA den indianern wieder ihr land zurückgeben sollten und den Dollar einstampfen ;)

ausserdem dachte ich mein psoting wäre optimistisch angesichts der fakten :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.956.771 von Rumpumpel01 am 05.01.08 23:08:13Er hat nur seine Meinung vertreten. @rumpelpumpel01 an dieser Stelle- denn immer wieder taucht solch ein Posting auf wie von Dir- möchte ich mal eines sagen:

Was brächte es wohl, wenn wir unisono in einer geschlossenen Meinung die Welt schön redeten? Die verschiedenen Blickwinkel sind es doch, die uns weiterbringen. Was wäre, wenn wir optimistisch unter Ausblendung der großen Probleme die Schönheit der Welt, der Menschen und auch des Wirtschaftssystems herausstrichen und es käme überraschend eine Katastrophe wie ein Finanzcrash?

Wir hätten ja Alle darauf gesetzt, daß man in der Lage ist, dies zu verhindern? Solch eine katastrophe käme wie ein Sommergewitter über uns. Sind es nicht gerade die mahnenden Zeilen von Usern, die uns täglich vor Augen führen, daß unser System auch Risiken birgt?

Aus persönlichen Erfahrungen mit meinen Mitmenschen weiß ich, daß wir in der Gesamtheit gerne Gefahren ausblenden und uns oftmals liebend gerne selbst belügen. Vermeintlich denken wir, durch positive Einstellung mehr zu schaffen. Das ist aber ein ganz schlimmer Denkfehler.

Gerade in Krisenzeiten bewähren sich diese Menschen, die die Gefahren erkannten. Der Rest der "Positiven" verfällt in sinnlosem Aktionismus. Das kann man überall beobachten. Gerade die Mahner sind es dann, die Konzepte aus der Schublade ziehen.

Und wenn Du das nicht glaubt, dann mußt Du nur mal auf die Politik sehen- oder in das kleinste Glied- die Familie. An den Rändern bewegt sich am allermeisten. ALLE Veränderungen kommen von den Rändern- Gegenreaktionen verändern unsere Gesellschaft und dennoch lenken sie, verändern sie die Gedanken der Positivdenker.

In der Mitte liegt dann die Wahrheit. Manchmal verhilft sie uns wieder auf den richtigen Weg. Wir kreuzen sie ähnlich einer Benchmark nach oben wie nach unten.

Somit ist es sehr, sehr wichtig, daß auch negative Gedanken die "Benchmark" kreuzen. Würde das nicht passieren, hätten wir keine Konzepte, Gefahren zu begegnen.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag noch.
Wall Street vor Crash?
Leser des Artikels: 4748

Die Wall Street startete denkbar schlecht mit zwei Tagen, wo der der Dow Jones um über 200 Indexpunkten, also fast 2% einbrach. Am 4. Januar schloss der Dow Jones Industrial Index bei 12.800 Indexpunkten mit einem Minus von 1,96% auf dem Tief aufgrund schlechter Arbeitsmarktdaten, was nichts Gutes für die nächste Woche befürchten lässt. Die schlechten Konjunkturdaten und der Rekordölpreis von erstmals 100 USD/Barrel vermassselten den Anlegern damit weltweit die erhoffte Jahresanfangsrallye. Noch mehr kam zuvor aufgrund der Angst vor einer US-Rezession der japanische Nikkei Index unter Druck.

Dabei sollen die ersten fünf Tage an der Wall Street angeblich maßgeblich für den Börsenverlauf des gesamten Jahres sein. Demnach dürfte dieses Jahr wieder sehr schwierig und turbulent werden. Auf der anderen Seite sind die Jahre vor einer US-Präsidentschaftswahl in der Regel gute Börsenjahre, da die US-Regierung mit Steuererleichterungen, Staatshilfen ( in diesem Jahr für die Häuslebauer) und Kreditvergaben konjunkturelle Unterstützungen auf den Weg bringt, die das Volk bei Laune halten soll. Dabei ist die erste Jahreshälfte oft in der Statistik der schlechtere Teil von einem abschließend guten Börsenjahr. Ob dies auch dieses Jahr so ist, kann man sich aber nicht verlassen. Ich rechne zumindest wieder mit einem sehr volatilen Jahr mit einigen Panikverkäufen, aber auch zwischenzeitlich mit großen Trading-Chancen für „Schnäppchenjäger“.

Die jetzt an der Wall Street diskutierten Themen werden uns wohl das ganze Jahr beschäftigen und das ist eine mögliche „Stagflation“, also eine stagnierende Wirtschaft bei höherer Inflation. Da mit weiteren Zinssenkungen der FED zu rechnen ist, wird der Dollar weiter zum Euro schwach tendieren und wahrscheinlich in diesem Jahr die 1,50 EUR/USD-Marke überschreiten. Der Ölpreis dürfte weiter hoch bleiben und damit die importierte Inflation antreiben. Da der Realzins in den USA jetzt schon negativ ist (=Inflation hoher als Zinssatz), beginnt die Suche nach Alternativen. Da Immobilien „out“ sind, flüchtet sich der Anleger in Rohstoffe: Gold/Silber und Platin erreichten neue Rekordmarken. Der Goldpreis ist jetzt auch nicht mehr weit von dem Rekord-Preis aus dem Jahr 1980 von 874 USD/Unze entfernt. Die 1000 USD/Unze-Marke wird jetzt anvisiert.

Charttechnisch befindet sich die Wall Street schon jetzt in einer brisanten Situation, da die jetzt erreichte 12.800-Marke auf eine wichtige Unterstützungslinie trifft. Wird diese nachhaltig über 100 Punkte unterschritten, könnte es sehr schnell zu weiteren Kurseinbrüchen bis auf die 12.000-er Marke kommen, da unterhalb von 12.800 Indexpunkten viele Stopp-loss-Marken liegen. Bei 12.700 Indexpunkten ist das Chartbild also äußerst bearish. Ein ähnliches Bild liefert der Chart des S&P-Index, wo die wichtige Unterstützungslinie bei 1400-Indexpunkten liegt. Wird diese Marke nachhaltig um mehr als 50 Punkte durchbrochen, sieht es düster aus. Die kritische „bearishe Zone“ liegt also bei 1350-1400 Indexpunkten beim S&P; weil sich bei Unterschreiten ein Mega-Trendwechsel andeutet. Schon dreimal und zwar im März, August und Dezember 2007 wurde an diese Linie an der Wall Street getestet und dann durch die „Wall Street-Eingreiftruppe“, zu der auch Präsident Bush und Notenbank-Chef Bernanke zählt, gerettet - unterstützt von hektischen Notenbankmaßnahmen (=Zinssenkungen) und beruhigenden Worten von offizieller Seite (Bush). Durch ein Short-Squeeze, also dem Eindecken von Leerverkäufen, wurde der Markt dann wieder künstlich nach oben getrieben.

Letztendlich wird sich die Börse aber an den ökonomischen Fakten orientieren und diese sehen – zumindest für die USA – nicht gut aus. Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen, die Inflation wird ansteigen, die Immobilienkrise wird sich fortsetzen und zu weiteren 1,4 Mio. Zwangversteigerungen führen, die US-Bankenkrise wird sich vor allem im Privatkreditgeschäft fortsetzen und das BSP wird abnehmen. Die entscheidende Frage für die USA ist, ob nun auch der überwiegend kreditfinanzierte Konsum nachhaltig einbricht oder nicht. Damit stellt sich die Frage, ob ein „Soft Landing“ gelingt oder eine harte Landung (=Crash) bzw. „bereinigende Krise“ unausweichlich ist.

Ich halte beides für möglich und der Anleger sollte sich auf beide Varianten einstellen. Es wird zu weiteren Rettungsaktionen einerseits der Notenbanken und anderseits von ausländischen Investoren kommen. Zuletzt stieg der Inder Ratan Tata, ein indischer Oligarch, mit Tata Motors bei der Traditionsmarke Jaguar/Land Rover ein, letztendlich um damit den US-Konzern Ford zu unterstützen, der Jaguar für 2,5 Mrd. USD im Jahr 1989 und Land Rover im Jahr 2000 für 2,75 Mrd. USD übernommen hatte. Ford braucht im Moment jeden Dollar, um den eigenen Konzern zu sanieren. Zum Ford-Rettungsplan gehört auch die Streichung von 46.000 Arbeitsplätzen bei 16 Werken in Nordamerika. Ford erlitt schon in 2006 einen Verlust von 13 Mrd. US-Dollar. Bei dem maroden Automobilkonzern General Motors- einst das Flagschiff der US-Wirtschaft – stieg schon der russische Oligarch Deripaska mit 5% ein.

Die gesamte US-Autoindustrie hängt im Moment am berühmten „seidenen Faden“. Damit sind aber auch viele Arbeitslose und eine Rekordverschuldung verbunden. Es gibt wohl kaum Unternehmen auf der Welt, die so hoch verschuldet sind wie Ford und General Motors. Geht eines von beiden infolge der US-Rezession pleite, könnte es eine Lawine an den internationalen Finanzmärkten geben, weil viele Investmentbanken mit Großkrediten mit den Automobilkonzernen verbunden sind. Auf der anderen Seite erwirtschaften andere US-Unternehmen wie ExxonMobil und auch Goldman Sachs weiter Rekordgewinne und stehen liquiditätsmäßig sehr gut da. Es wird sich also die „Spreu vom Weizen“ trennen. Falls die USA in eine Rezession gerät, dürfte Japan als Exportland besonders darunter leiden.

Also sind wir von dem möglichen „Tsunami“ an den Welt-Finanzmärkten aufgrund sektoral zu hoher Verschuldung gar nicht so weit entfernt. Dabei wird es aber nur zu kurzfristigen Einbrüchen kommen, da die „armen“ Emerging Markets bzw deren „reiche“ Staatsfonds und reichen „Oligarchen“ als Retter der Welt die Hände aufhalten werden wie zuletzt bei der Citibank und Morgan Stanley, die mit arabischer und chinesischer Hilfe gestützt wurden. Auch dies wird in 2008 – neben Klimawandelaktien – ein neuer Mega-Trend werden. Ausländischen Investorengruppen werden in den USA auf „Schnäppchenjagd“ gehen. Der DAX ist übrigens schon jetzt zu 53% im Besitz von ausländischen Investoren und damit auch abhängig von den ausländischen Investoren. Ziehen sie ihr Kapital wieder ab, wird auch der DAX einbrechen.

Die Frage ist nur, ob sich die prosperierenden Emerging Markets mit ihren boomenden Wirtschaften (China wider über 10% auch in diesem Jahr, der Rest im Durchschnitt mit 5%) von der Misere in den USA und in Japan abkoppeln können. Gute Voraussetzungen dafür hat in diesem Jahr die Moskauer Börse und das nicht nur wegen des anhaltend hohen Rekordölpreises von 100 USD/Barrel. In Russland finden am 2. März die Präsidentschaftswahlen statt. Das neue „Dreamteam“ (?) Putin/Medwedew macht Hoffnung auf Kontinuität und Stabilität, und damit auf mehr Berechenbarkeit, auch wen der dominierende Kremleinfluss im Ausland nicht gerne gesehen wird. In Russland. boomen im Moment viele Branchen wie Metallurgie (Rohstoffe, vor allem Stahl/Kohle), Konsum, Bauwirtschaft, Medien, Telekom, Internet, Medien, Pharma und es wird so viel investiert werden wie noch nie. Vor allem große Infrastrukturinvestitionen wie für die Eisenbahn, die Modernisierung der Energiewirtschaft, den Bau von Autobahnen und Pipelines werden die Konjunktur zumindest sektoral in Schwung halten. Russland ist im mancher Hinsicht noch ein Entwicklungsland, was positiv zu bewerten ist, denn es gibt noch viel zu entwickeln und für den Anleger zu entdecken. Allerdings ist auch in Russland die merklich ansteigende Inflation in den zweistelligen Prozentbereich ein Problem geworden. Südosteuropa erstickt zwar im Moment im Schnee, hat aber auch noch großes Nachhol- und damit Wachstumspotential. Hier gilt es aber den Kosovokonflikt im Auge zu haben. Auch sind die Bewertungen in Südosteuropa nicht mehr günstig. Insofern ist der Anleger gut beraten, Liquidität bereitzuhalten oder jetzt auch in Liquidität zu gehen, um später auch einen Teil davon in Osteuropa anzulegen. Denn die meisten deutschen Anleger haben die fulminante Hausse an den Ostbörsen in den letzten Jahren schlichtweg verschlafen.

Hinweis: Der Autor hat im letzten Rohstoff-Spiegel (www.Rohstoff-Spiegel.de) vom 15.12.07 eine ausführliches Interview über die Aussichten der Ostbörsen gegeben. Melden Sie sich schon jetzt an für das nächste ESI-Ostbörsen-Seminar „Go east!“ im Frühjahr 2008 in Frankfurt/M (siehe www.eaststock.de)


Autor: Andreas Männicke

Andreas Männicke ist Geschäftsführer der ESI East Stock Informationsdienste GmbH (www.eaststock.de), Herausgeber und Chefredakteur des EAST STOCK TRENDS, freier Mitarbeiter vom Emerging Markets Portal und Berater für Vermögensverwalter im Bereich Osteuropa. Er hat eine über 15 jährige Erfahrung mit den aufstrebenden Kapitalmärkten in Osteuropa und ist ein gefragter Interviewpartner in den Medien (u.a. bekannt aus NTV/Telebörse, N24, 3 SAT Börse, Bloomberg TV).
© wallstreet:online AG


:eek:
Das trift den Nagel wohl auf den Koppf
mfg
Naja, wenn die USA crasht wird China nicht verschohnt werden und kräftig mitfallen, die Chinesen konnten die letzten Jahre nur deshalb so wachsen weil massig westliche Firmen ihre Produktion nach Asien ausgelagert haben, die sind aber bei "Schlechtwetter" genauso schnell weg wie sie gekommen sind und der Inlandkonsum kann das Wachstum wohl nur schwer aufrecht halten, vorallem weil die Chinesen so "Sparefrohs" sind.
Außerdem zeigt die Konjunktur Überhitzungserscheinungen, siehe Zinserhöhungen und Blasen (Immo, Aktien, etc).

Nur meine Meinung,

MfG, Martin
Jahrhunderttief befürchtet

Von Karsten Stumm


Die Börsenkurse fallen wie die Konjunkturerwartungen. Schon müssen Deutschlands Aktiensparer ein zweistelliges Minus seit Jahresbeginn verkraften. Jetzt aber rechnen Experten mit weit Bedrohlicherem - und die Börsenhistorie zeigt, dass sie womöglich Recht haben.

Eins, zwei, drei - und Aus? Schon wieder mussten Deutschlands Anleger in diesem Jahr einen Rücksetzer des führenden Frankfurter Aktienbarometers Dax verkraften. Erstmals gleich zu Jahresbeginn minus 18 Prozent. Zum zweiten Mal dann Anfang März minus 12 Prozent. Und zum dritten nun im Juni minus 5 Prozent. Zwischenzeitliche Erholungen brachten in keinem Fall die entscheidende Wende, unter dem Strich bleibt ein Minus von rund 16 Prozent. Der Dax ist längst angezählt. Und jetzt fürchten Experten, dass noch viel Gefährlicheres auf die Aktiensparer zukommen wird.

"Wir bewegen uns auf einen der schlimmsten Bärenmärkte seit einhundert Jahren zu", glaubt beispielsweise Bob Janjuah, Chef-Kreditstratege der Royal Bank of Scotland (RBS) . Fondsmanager weltweit beginnen bereits, Aktien zu Geld zu machen, hat die Investmentbank Merrill Lynch in diesem Monat ermittelt. 27 Prozent der Manager, die von den Bankern befragt worden sind, hätten den Aktienanteil in ihren Porfolios bereits gewaltig hinuntergeschraubt. So weit, dass er verglichen mit den anderen gewählten Anlageformen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt - das ist der pessimistischste Wert seit einem Jahrzehnt.

"Allein bis Ende September kann der amerikanische Aktienindex Standard & Poor's 500 (S&P 500) um weitere 300 Punkte auf dann etwa 1050 Zähler sinken", warnt RBS-Fachmann Janjuah.

Das müsste Deutschlands Anleger zwar auf den ersten Blick nicht beunruhigen. Viele Sparer hierzulande haben ihr Geld schließlich in die Anteilsscheine hiesiger Unternehmen gesteckt. Doch unglücklicherweise klebt der Frankfurter Dax seit einem Jahr geradezu an der Entwicklung dieses New Yorker Aktienindexes: Der deutsche Aktienleitindex macht dem S&P 500 nahezu jeden Einschnitt und jedes Aufbäumen nach.

"Die Kurse werden in New York gemacht", sagt Börsenstratege Gottfried Heller dann auch. Und die wiederum werden von den schwächelnden amerikanischen Konjunkturdaten auf Talfahrt geschickt.

Da drückt beispielsweise der ungewöhnliche Sprung der US-Arbeitslosenquote im Juni - von 5 Prozent im Mai auf nunmehr 5,5 Prozent; das war die größte monatliche Verschlechterung in mehr als zwei Jahrzehnten in Amerika. Und der mächtige Satz des Ölpreises auf Rekordniveau - an einem einzigen Handelstag im Juni schoss der Preis für US-Öl um fast elf Dollar auf 138,54 Dollar je Barrel (159 Liter) hoch; das war der stärkste Preisanstieg binnen eines Tages, der je im Ölhandel gemessen worden ist. Heute kostet ein Barrel amerikanisches Öl noch immer gut 132 Dollar.

Zwischenerholungen passé

Beides lässt Wirtschaftsexperte fürchten, dass die Milliarden Dollar schweren Steuergeschenke an Amerikas Bürger zu Beginn des Jahres nun wirkungslos versickern. Von den Verbrauchern zurückgehalten, um bereits aufgelaufene Kreditkartenrechnungen aus der Vergangenheit noch irgendwie begleichen zu können. Oder eingesogen von den Zapfpistolen an Amerikas Tankstellen zwischen New York und San Francisco, zwischen Chicago und Dallas.

"Es kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die amerikanische Wirtschaft seit einem halben Jahr äußerst schwach ist. Und die Hinweise auf eine Rezession verdichten sich", sagt Jared Bernstein vom Economic Policy Institute in Washington. Entsprechend geht es derzeit wieder bergab an den Börsen in Übersee. Und damit eben auch in Deutschland. Das Vertrackte dabei: Von Einstiegskursen kann dennoch kaum die Rede sein.

Zwar weist beispielsweise der S&P-500-Index jetzt ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 22,4 auf; vor einem Jahr waren es noch 27,4. Und da diese Maßzahl angibt, wie viele Jahre Anleger warten müssen, bis sie ihr investiertes Geld wieder verdient haben, wäre der Börseneinstieg jetzt schon um einiges attraktiver für Investoren als noch vor zwölf Monaten. Doch im historischen Vergleich ist auch das aktuell erreichte KGV von 22,4 noch alles andere als günstig. Denn der S&P-500-Index weist seit 1872, den ältesten verfügbaren Aufzeichnungen, bis heute ein durchschnittliches KGV von 14,5 auf, hat die Federal Reserve Bank of Kansas City gemeinsam mit den Harvard- und Yale-Professoren John Campbell und Robert Shiller ermittelt.

Mit anderen Worten: Der KGV-Rückgang zeigt eigentlich nur, dass Aktien verglichen mit der Zeit vor einem Jahr bereits mit einem Risikoabschlag gehandelt werden. Und der spiegelt Amerikas Wirtschaftsabschwung wider - von der globalen Konjunkturlokomotive zum Wackelkandidaten, der womöglich die Weltwirtschaft nach unten zieht. Auch Deutschland. Aber aus historischer Perspektive wären sogar weitere Kursrückschläge nötig, bis erst einmal das übliche durchschnittliche Aktienpreisniveau erreicht wäre. Dabei ist Amerikas Wirtschaft doch längst unter sein Durchschnittsniveau gerutscht.

"Wer jetzt noch meint, die amerikanische Wirtschaft befinde sich nicht in einer Rezession, der muss an ein neues Paradigma glauben", kommentierte David Rosenberg, Chefvolkswirt von Merrill Lynch, jüngst die neuen US-Arbeitsmarktzahlen. Teun Draaisma, Aktienstratege der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley , fasst die Lage dann auch so zusammen: "Die Zeit der Zwischenerholungen ist erst einmal vorbei."

Quelle: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,560807,00.…

:eek: :eek:


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