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*** Dringender Spendenaufruf für Nokia !!! *** - 500 Beiträge pro Seite



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Ich bitte euch dringend eure letzten Kröten zusammenzusuchen und diese an das Nokia Headquarter in Finnland zu überweisen.

Hintergrund:
Der Nettogewinn für 2007 liegt bei nur 7.200.000.000 Euro, dies entspricht einer enttäuschenden Steigerung gegenüber dem Vorjahr um nur 67% ! Das ist doch viel zu wenig, wir müssen die Firma dringend unterstützen. Wenn jeder Bundesbürger im Schnitt 10 Euro geben würde könnten sie immerhin einen 8 Milliarden Gewinn vermelden. Das kriegen wir doch gemeinsam hin.
Also raus mit den Moneten.

In diesem Zusammenhang wird natürlich ganz klar das die Werksschließung in Bochum unumgänglich ist. Bei einem Konzern mit 110.000 Mitarbeitern weltweit (inkl. Nokia Siemens Network) belasten die 2.300 Mitarbeiter in Deutschland das Ergebnis derart das eine Insolvenz spätestens mittelfristig unvermeidbar wäre.

Der Spendenaufruf richtet sich insbesondere an diejenigen hier bei w-o welche die Schließungspolitik befürworten. Bitte helft Nokia aus dieser fast aussichtslosen Situation wieder herauszukommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.522 von Gohar am 24.01.08 15:02:30Gilt NOKIA als gemeinnützig?

Wegen der steuerlichen Abzugsfähigkeit.
Andere Frage. Nehmen die auch Schmuck und Gold? Ich muss meinen Keller wieder mal leer bekommen.

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.522 von Gohar am 24.01.08 15:02:30was den mit dir los, das sind nun mal geschäfts leute (Nokia) und kein gemeinnütziger verein.

Also schreib nicht son blödsin so ist das nun mal in der wirtschaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.717 von Diamond-Investor am 24.01.08 15:15:05Ich denke deine Sende wäre herzlich willkommen. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.607 von ecevit am 24.01.08 15:08:01Ich hole mir das E51 .. würde ich dir auch empfehlen! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.741 von Blue200 am 24.01.08 15:17:07So ist das halt in der Wirtschaft...

Ach so... dann nehmen wir in Zukunft doch einfach alles so hin...

Die Steuern werden erhöht... so ist das halt...

Die Krankenkassen zahlen in Zukunft nur noch Aspirin... macht nix... so ist das halt... selber schuld wenn man krank wird...

Die sollten sich alle krank melden bei Nokia oder das Werk besetzen und den Abtransport der Maschinen verzögern! :mad::mad::mad:

So ist das halt...

Denn die Mitarbeiter auf diese Art und Weise vor den Kopf zu stoßen und zu entlassen ist Deiner Meinung nach in Ordnung? Ist halt so...!

Diese Gleichgültigkeit ist zum schreien...!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.157.086 von olibaer2006 am 24.01.08 15:37:28ser staat ist doch selber schuld immer schön die steuern hoch und die kranken beiträge usw. immer hoch damit so lockt man investoren an. weiter so
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.157.086 von olibaer2006 am 24.01.08 15:37:28jedes Jahr gehen zig tausende Arbeitsplätze durch schlechte Gesetzte und Verordnungen verloren,der kleine Selbständige wird abgezockt und muß den einzigen Mitarbeiter entlassen.Seit Jahren bleibt das ohne Widerspruch! aber so eine Zahl 2000 und das im Wahlkampf,ja da sind alle Parteien auf dem Plan und schmeißen ihre Handys weg um vom Geld der Steuerzahler ein anderes zu kaufen.Sowas kommt bei Leuten wie dir gut an.
Wo bleibt der Protest?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.157.383 von zocklany am 24.01.08 15:52:43gut gesprochen. es ist schon ergerlich um die arbeitstellen, aber der staat ist doch selber schuld dran.
Scheiss gierige Finnen. Die kriegen wohl den Hals nicht voll. Raubtierkapitalisten! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.157.653 von Auswertung am 24.01.08 16:10:08so ist der Kapitalismus :eek: hast wohl in der Schule nicht aufgepasst.Wenn einer etwas nicht versteht muß es nicht schlecht sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.008 von zocklany am 24.01.08 16:30:31Spendet für Nokia ! Habt ein Herz für die armen Finnen. Die Ärmsten befinden sich in einem harten globalen Wettbewerb, im Steinzeitkapitalismus wie zu Großmutters Zeiten.

Deutschland ist für Nokia der drittgrößte Absatzmarkt :eek:
Lasst mich mal rechnen, Deutschland steuert ca. 12% des Umsatzes bei, schlägt bei den Kosten (Lohn, Standort) mit ca.25% zu Buche, da wundere ich mich, warum die jetzt erst abziehen. andere Unternehmen wären schon längst weg, oder besser gesagt, haben uns schon vor Jahren verlassen.

Das Geschwür mit dem wir zu kämpfen haben heisst Regierung und ihre Fehlpolitik. :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.522 von Gohar am 24.01.08 15:02:30Hier meine mail an NOKIA


Spende

Sehr geehrte Damen und Herren der NOKIA-Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates,

mit großer Bestürzung habe ich heute die Nachricht über das Geschäftsergebnis 2007 zur Kenntnis genommen. Ein Reinerlös von 7.2 Mrd. Euro lässt alle Alarmglocken schrillen. Könnten es doch leicht 7.3 Mrd. sein, wenn nicht der Kostenblock Bochum wäre.

Die Entsorgung der 2.300 Beschäftigten dort wird wiederum unnötige Kosten produzieren, wenn auch steuermindernd. Als besorgter Aktionär bitte ich Sie daher zu prüfen, ob auch hierfür EU-Mittel in Anspruch genommen werden können.

Um in der Zwischenzeit NOKIA über die Runden zu helfen, habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, NOKIA einen Cent zu spenden. Bitte teilen Sie mir dazu Ihre Bankverbindung mit.

Falls mittlerweile auf Grund des besorgniserregenden Geschäftsergbnisses NOKIA der Status der Allgemeinnützigkeit erteilt wurde, bitte ich um Zustellung einer Spendenbescheinigung.

Viele Grüße

xxxx xxxxxxxx


P.S.

Ich behalte mir vor, dieses Schreiben auch anderen Personen sowie der Presse bekannt zu geben.
Wenn mir einer die Kontodaten von Nokia gibt überweise ich sofort 50€.

Schon deshalb weil mir dass ewige gejammere hier auf die Eier geht :cry:

Was treibt man sich in einem Börsenforum rum wenn man dagegen ist dass ein Unternehmen seine Kosten minimiert und den Gewinn maximiert??? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.159.026 von ecevit am 24.01.08 17:39:14genau-ein normales geschäftsgebaren ist in dieser kaputten gesellschaft verloren gegangen.
davon kann jeder irgendwann betroffen sein-sowas ist einfach nicht nötig!
Lasst euch von der einseitigen Medienberichterstattung nicht gegen Nokia aufhetzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.159.026 von ecevit am 24.01.08 17:39:14Jetzt tut doch nicht so als ob noch nie eine DEUTSCHE Firma einen ausländischen Standort geschloßen hätte :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.156.741 von Blue200 am 24.01.08 15:17:07ihr fallt aber schön auf das gekeife der politiker rein. nokia dient doch bloß der ablenkung! wer boykottiert die westlb? die genauso viele leute entlässt? habt ihr gar nicht mitbekommen? ja, so war es gedacht

http://www.politplatschquatsch.com/2008/01/wer-boykottiert-d…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.876 von ecevit am 24.01.08 17:29:36Sehr schön, so hatte ich mir das vorgestellt. :D

Mehr davon...
Vom Jahresgewinn 2007 könnte Nokia die Lohnkosten in Bochum für die nächsten 100 Jahre bezahlen. :eek:

Wieviele Handys muß Mokia in Rumänien verkaufen um den gleichen Gewinn zu erzielen wie für ein in Deutschland verkauftes Gerät ?
Jetzt dreht der Nokia Vorstand völlig durch, wie groß soll der Imageschaden noch werden ?

Angebot des Konzerns
Nokia-Mitarbeiter sollen nach Rumänien gehen

Düsseldorf (RPO/RP). Der finnische Handyhersteller Nokia will in der kommenden Woche über einen Sozialplan für das Werk in Bochum verhandeln. Wie unsere Redaktion erfuhr, will der Konzern den Beschäftigten anbieten, mit nach Rumänien zu wechseln. :laugh:

Vorstandschef Olli-Pekka Kallasvuo kündigte an, dass das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung nachkommen wolle :laugh: . In der kommenden Woche solle es Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern und Politikern über einen Sozialplan geben. Nach Informationen unserer Redaktion will Nokia Bochumer Beschäftigten unter anderem das Angebot unterbreiten, mit nach Rumänien zu wechseln. :mad::eek::mad:
Nokia, Nokia und nochmals Nokia, ich kanns nicht mehr hören, man kann sich dem Thema aber auch nicht entziehen, die Medien schei... einen regelrecht zu.

wacht auf, wir sind kurz vor den Wahlen, das ist perverser Populismus der Heuchler- Parteien.

Ich erinnere: Deutsche Bank 6000 Entlassungen, BASF 4000 Entlassungen, Siemens 6000 Entlassungen, AEG komplett ins Ausland abgewandert, BMW wird sich von ca.4000 Mitarbeitern trennen. Plötzlich geht das Gejammere los, weil Nokia alles richtig macht und ihre Unternehmensgewinne ausbaut. Die Gesellschaft ist es doch die den Kapitalismus auf Teufel komm raus beschwört, das ist der Preis den wir für eine Globalisierung zahlen, der Einzelne spielt dabei keine Rolle.

...also lasst uns das Heuchlerthema endlich beenden, es gibt Wichtigeres auf diesem Planeten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.165.382 von Gohar am 25.01.08 10:00:25Und was verdienen die dann so in Rumänien? :confused: :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.166.399 von Auswertung am 25.01.08 11:22:48... und nicht bei WestLB, Telekom etc. :D

und bald wird die Welt nicht mehr bei den wehleidigen Deutschen kaufen, dann reichts im Export nur mehr zum Hausmeister :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.166.042 von Auswertung am 25.01.08 10:54:16Netto sicher mehr als in D :D
Sollte der Export wirklich mal zurückgehen, dann gute Nacht Deutschland. Im Moment schießen sich die Unternehmen auf den Export ein, selbst die Politik sieht unsere Zukunft nur noch im Export.

Ich sehe in diesem Globalisierungswahn nur Eines, die Verarmung und Ausbeutung des Arbeitnehmers auf Kosten des globalen Wettbewerbs. Jetzt warnen schon die ersten Hohlköpfe vor Lohnerhöhungen, da das gewaltig auf die Gewinnmargen der Unternehmen drückt und damit den weltweiten Wettbewerb negativ beeinflussen könnte.

...wir werden wieder in Zeiten kommen, in denen auch die gierigen Kapitalisten merken, dass man Geld nicht essen kann. :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.166.042 von Auswertung am 25.01.08 10:54:16Die verdienen in Rumänien 280 Euro brutto im Monat :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.167.378 von Gohar am 25.01.08 12:42:22Hier genauere Zahlen:

Derzeit sieht das Netto-Lohnniveau so aus (Stand Anfang 2006): Ungelernte Arbeitskraft: 131 - 280 Euro Facharbeiter: 190 - 450 Euro Kaufmännischer Angestellter: 230 - 550 Euro Ingenieur: ab 350 Euro Geschäftsführer: je nach Größe der Niederlassung ab 600 Euro

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Die durchschnittlich zulässige Zahl an Überstunden beträgt acht Stunden pro Woche.



Im Prinzip handelt es sich ja um eine innerdeutsche Werksverlagerung, da uraltes deutsches Siedlungsterritorium. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.876 von ecevit am 24.01.08 17:29:36ach jetzt macht mal halblang.Hat sich jemand ernsthaft darüber aufgeregt als die deutsche Bank Mitarbeiter entlassen hat?Haben etwa aus solidarität User ihre konten aufgelöst??Oder bei den ganzen Automobilkonzernen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.165.382 von Gohar am 25.01.08 10:00:25wieso?Sie verdienen dort zwar wahrscheinlich weniger!Aber ihre Lebenshaltungskosten und Immobilien sind dementsprechend günstiger
Verstoß gegen Auflagen?
Nachrechnen bei Nokia

Der Handy-Konzern Nokia hat nach ersten Erkenntnissen der NRW-Bank gegen Subventionsauflagen verstoßen. Es gebe Hinweise, wonach die an die öffentliche Förderung gebundene Zahl von 2860 Dauerarbeitsplätzen im Werk Bochum von 2002 bis Ende 2006 um 200 bis 400 unterschritten !!!!!!!!!!!!!!
Tja die Manager von heute setzen nur das um, was in den 70er und 80er Jahren an Unis gelehrt wurde.

Gleichzeitig wird über die geringe Binnennachfrage gejammert.

Moral hin, Moral her - ein Manager mit Weitblick würde die alte Weisheit noch kennen, dass sich in der Gesellschaft Kunde und Beschäftigter nicht in zwei Lager teilen lassen. Dein Arbeiter ist dein bester Kunde!

Daher nehme ich das ganze neunmalkluge Gerede der heutigen Manager-, Banker-, und Aktionärsfraktion mit einem Schmunzeln zur Kenntnis.

Wenn Unternehmen nicht bereit sind, angemessenen Lohn für Arbeit zu bezahlen, gehen Umsatz und Gewinn zurück. Denn die Masse kann sich das Produkt nicht mehr leisten.

Heute wird nur an den kurzfristigen Profit gedacht - aber keine Sorge. Wenn die ersten auf die Schnauze gefallen sind, gibt sich das wieder.
...ich sehe das mal so :

...vielleicht "Mitauslöser" der aktuellen Börsenturbulenzen.

Weniger die Hypothekenkrise sondern eine erste "ernstzunehmende" Globalisierungskrise.

Nokia ist halt im Moment wieder ein medienpotentes Beispiel...bei vielen anderen geht´s still und heimlich, oder mit weniger brimborium.

Ich frage mich schon in all den Jahren des Globalisierungshypes immer wieder dasselbe :

Wenn große Firmen en masse richtung "Billiglohn" abwandern, wo bleiben dann langfristig deren Profite ? Wird ein Rumäne sich jedes Jahr ein neues Nokia-Handy bestellen ? Wird er sich bei Löhnen von vielleicht 250.- Eur/Monat überhaupt eines leisten können ? Es heißt ja immer, naja...dafür sind dort die Lebenshaltungskosten auch niedriger. Ich sage "bullshit" ! Die Rumänen sind arm. So eine Werksansiedelung ist für viele dort natürlich ein Segen...auch mit 250.- Eur/Monat. So ist man schlicht für dortige Verhältnisse aus dem gröbsten raus und kann damit zum. in Bescheidenheit erträglich überleben. Aber zum Wirtschaft ankurbeln...vor allem für Konsumgüter wie "jedem Rumänen sein Handy" langt´s auch dort noch lange nicht.

Man kann sicherlich in vielen Ländern wesentlich günstiger produzieren als in den entwickelten Staaten, nur für z.B. deutsche Preisgestaltungen langt´s dort dann halt nicht.

Und das System...ich produziere in Rumänien billig und exportiere dann von dort zurück in die BRD um´s mit riesen Marge zu verkaufen...kann langfristig nicht gutgehen.

Sicher, es wird immer darauf hingewiesen, das sich in den Hochlohn EU-Staaten eben die hochqualifizierten Arbeitsplätze halten. Nur gibt es leider gar keinen so großen Bedarf an hochqualifizierten Arbeitnehmern. Oder braucht´s in der Tat Millionen an Ärzten, Ingenieuren, Betriebswirten...usw... . Gut...in den Medien wird auch z.Zt. immer der Fachkräftemangel kolportiert...aber da fehlen vielleicht ein paar hunderttausend. Und auch in Rumänien gibt es Universitäten und gebildete Menschen zu wesentlich günstigeren Gehältern.

Könnte es sein, das das Börsenbeben und die Kreditkrise eben daraus resultiert, das viele einfache, einstmals ordentlich verdienende "Industriestaaten-Normalos" einfach im Sog der Globalisierung und des outsourcings den eigenen schönen Schein des braven Konsumenten, der sich mit seinem Einkommen auch noch ein paar extras leisten konnte, mit der Aufnahme von Verbraucherkrediten noch eine Weile aufrecht erhalten hat und dieses Kartenhaus den Banken weltweit gerade um die Ohren fliegt ?!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.181.708 von PennyObserver am 26.01.08 18:47:33so siehts aus ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.182.972 von marcpeters am 27.01.08 10:01:24Ganz sicher kann sich kein normaler Rumäne ein in Deutschland produziertes Handy leisten :rolleyes:
und mindestens die halbe übrige Welt auch nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.190.355 von big_mac am 28.01.08 14:31:08Ganz sicher kann sich kein normaler Rumäne ein in Rumänien produziertes Nokia-Handy leisten
und mindestens die halbe übrige Welt auch nicht:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.876 von ecevit am 24.01.08 17:29:36Da lag ich ja sehr gut mit meiner Schätzung ins blaue.....:laugh:

Diese Zahl bringt Nokia in arge Bedrängnis: Laut Wirtschaftsmagazin "Capital" macht der Handyhersteller in seinem Bochumer Werk 134 Millionen Euro Gewinn - pro Mitarbeiter sind das rund 90.000 Euro.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-01/artikel-…


30.01.2008 19:28
Nokia droht Patentklage - Handelsblatt :cry:

DJ Nokia (News/Aktienkurs) droht Patentklage - Handelsblatt

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Nokia Oy droht in Deutschland eine Klage wegen möglicher Patentverletzungen. Der Rechteverwerter IP-Com aus Pullach bei München verlange Lizenzgebühren für Mobilfunkpatente im Gesamtwert von 12 Mrd EUR, berichtet das "Handelblatt" (Donnerstagausgabe). Die Verhandlungen liefen schon länger, sagte IP-Com-Chef Christoph Schoeller der Zeitung. Jetzt sei man "mit der Geduld am Ende".

IP-Com habe Anfang Januar Klage über acht Patentfamilien am Landgericht Mannheim eingereicht und wolle Nokia die Nutzung untersagen lassen. Das würde einem Verkaufsverbot in zahlreichen Ländern gleichkommen.

Nokia weist die Forderungen zurück und argumentiert, ein Teil der Patente sei ungültig. Nokia werde sich "mit aller Macht verteidigen", sagte Anne Eckert, Patent-Direktorin des Handy-Herstellers. Die Geldforderungen seien überzogen.

Der frühere Rechteinhaber, die Robert Bosch GmbH, hatte die Patente Ende 2006 an IP-Com verkauft. Das bayerische Unternehmen will die Lizenzgelder jetzt mit Rückendeckung durch den Private-Equity-Fonds Fortress einklagen, sagte Schoeller.


Webseiten: http://www.handelsblatt.com
http://www.nokia.com
DJG/jhe/nas
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.221.264 von Euromoney am 30.01.08 23:41:42Also bei dieser Firma halte ich mittlerweile alles für möglich.
Good luck IP-Com ! :):cool:

Wa wird nach der Subventionsabzocke, den verleugnetetn Gewinnen in Bochum und dieser Geschichte noch alles kommen ?

:mad:
Unfassbar:

Nur 2.000.000.000 € cash liegen auf Konten der Nokia GmbH Deutschland !

2 Mrd € habe die deutsche Konzerntochter bar auf dem Konto liegen, 134 Mio € hätten die Finnen in Deutschland 2007 eingefahren. Sollte es vor dem angedrohten Aus am 28. Februar nicht zu substanziellen Gesprächen mit dem Management kommen, so versichert auch EMB-Generalsekretär Scherrer, werden die Gewerkschaften „eine Eskalationsstufe einschalten, die wesentlich höher liegt".

http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/1/30/news-19889558/…

Von daher wiederhole ich meinen dringenden Aufruf an euch der Firma Geld zu spenden. Die sind arm wie ne Kirchenmaus. So geht das doch nicht, nur 70 Mio Zinsen/Jahr. Tse, tse !
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.223.596 von Gohar am 31.01.08 10:44:58Ich habe noch immer keine Antwort auf meine mail an NOKIA.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.223.665 von ecevit am 31.01.08 10:49:49Dann schreib doch einen Brief:

Nokia Head Office
Olli-Pekka Kallasvuo
Keilalahdentie 2-4
02150 Espoo
Finnland


Kannst ja deinen in der Vegangenheit gesammelten Nokia Schrott mitschicken.
Ein neues Wort geht um in Deutschland.

Für Firmen die Subventionen abfischen um andere Standorte zu schließen, die trotz Megagewinnen einen Scheißdreck auf ihre Mitarbeiter geben, die den Renditehals nicht voll genug bekommen aber in der Öffentlichkeit mit großangelegte Werbekampanien das Bild einer Firma erzeugen wollen in dem die Menschlichkeit an erster Stelle steht gibt es ein neues Wort:

NOKIANISMUS
Rumänien erlässt Nokia Immobiliensteuer
Für den finnischen Handyhersteller Nokia zahlt sich der Umzug von Bochum nach Rumänien aus: Nokia muss für die kommenden 30 Jahre an seinem neuen Standort in Jucu bei Cluj keine Immobiliensteuer zahlen.

...

Falls Nokia vor dieser Frist den Standort verlasse, müssten die Finnen diese Steuern für Grundstück und Fabrikhallen rückwirkend zurückbezahlen, sagte am Donnerstag der Direktor der Industriepark-Gesellschaft Tetarom, Viorel Gavrea, zu der auch das Nokia-Gelände gehört. Die Vereinbarung solle in zwei Monaten in einem Vertrag mit den rumänischen Behörden festgehalten werden, sagte Gavrea. Alle anderen Investoren, die sich dort niederlassen, sollen diese Vergünstigung ebenfalls erhalten.



Die Immobiliensteuer wird ausschließlich von den Kommunen festgesetzt und erhoben. In Jucu beträgt diese ein Prozent des Werts der Immobilie. Die Profitsteuer, die zentral aus Bukarest erhoben wird, müsse Nokia...... aber bezahlen, hatten die Behörden bisher mitgeteilt. Sie liegt in Rumänien einheitlich bei 16 Prozent.

Auf dem 159 Hektar großen Gelände besetzt Nokia 90 Hektar. Vier Nokia-Zulieferer wollen sich ebenfalls dort niederlassen.
http://www.worldofinvestment.com/forum/102-42178/page8/

Das ist doch mal ein Argument, und wie man hört, will Daimler wohl auch noch eventuell dort ansiedeln.
Geil, Daimler "Made in Romania". Verkauft sich gut. Ein Vorteil hat das,dann können die Rumänen im eigenen Land klauen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.182.972 von marcpeters am 27.01.08 10:01:24Marcpeters, Deiner Meinung kann ich mich total anschließen. Aber man sieht ja sogar hier, bei WO, gibts genug die kein Problem mit Firmen wie NOKIA haben. Aber so ist dass, bei manchen dauerts eben ein bißchen länger bis sie es begriffen haben.
Warum Rumänien ruft

Huahhh! Dass es Nokia so schlecht geht, ahnte wohl niemand. 90.000 Euro Gewinn erwirtschaftete jeder Mitarbeiter des vor der Schließung stehenden Werkes in Bochum im vergangenen Jahr - ein Summe, die etwa ein Mitarbeiter des - in naher Zukunft untergehenden - Hightech-Konkurrenten Google in läppischen drei Monaten einspielt. 2006 verdiente jeder Google-Mitarbeiter seiner Firma umgerechnet etwa 290.000 Euro - auch der durchschnittliche Gewinn, den ein durchschnittlicher Angestellter eines durchschnittlichen US-Hightech-Konzern erwirtschaftet, liegt mit 95.000 Euro weit über dem eines Bochumer Nokiawerkers. Und selbst im Vergleich zu anderen produzierenden Firmen schneidet Nokia Bochum schlecht ab: Beim Netzwerkausrüster Cisco erwirtschaftet jeder Mitarbeiter etwa 370.000 Euro im Jahr.

:eek::laugh::mad:
Der Boykottaufruf dehnt sich ins benachbarte Ausland aus:


...Die 4000 neuen Arbeitslosen verteilen sich übrigens wie folgt: Etwa 2000 bei Nokia und je 1000 Leiharbeiter sowie Mitarbeiter bei Zuliefererfirmen. Einerseits hat die öffentliche Hand mit beträchtlichen Mitteln die Errichtung des Werkes in Nordrhein-Westfalen gefördert, andererseits ist Deutschland ein ganz beträchtlicher Absatzmarkt und darüber hinaus der wichtigste Player in der Europäischen Union.
Das hat allerdings gar nichts in der Unternehmensplanung von Nokia genützt, die beschieden hat, dass die Produktion in Rumänien – aufgrund deutlich geringerer Lohnkosten – einfach weit billiger und damit profitabler ist.

Wobei anzumerken ist, dass ein Sozialplan und die Werksschließung Nokia noch angeblich hunderte Millionen Euro kosten werden. Hinzu kommen die Kosten für diese Negativwerbung, die die Marke Nokia durchaus beschädigen könnte.
Was geht uns das alles eigentlich in Österreich an? Bochum ist ja weit weg? Mitnichten. Bei uns passieren die gleichen Dinge, nur im Kleinen. Erinnert sei zum Beispiel an die angekündigte Schließung des Forschungszentrums von Novartis in Wien, die rund 250 Arbeitsplätze – noch dazu meist hochqualifizierte – kosten wird. "That’s it" – so verkündete dies kurz vor Weihnachten des Jahres 2007 Novartis seinen verblüfften Dienstnehmern in Wien . . .

Ich meine, dass man das nicht so hinnehmen kann. Schließlich kann das jederzeit jeden von uns betreffen. Also muss man etwas tun.

Die Regierungen sind meist nicht in der Lage, den internationalen Multis die Stirn zu bieten, wohl aber wären die Verbraucher dazu in der Lage. Ich plädiere daher für die Verweigerung der Verbraucher gegenüber nicht-sozialen Konzernen: Boykott der Produkte derartiger Anbieter.

Im unserem konkreten Fall heißt das: Statt Handys des Unternehmens Nokia solche von LG, Sony-Ericsson, Samsung und anderen kaufen, sofern sich diese im Sinne einer Corporate Social Responsibility verhalten. Organisieren könnten dies in Österreich etwa Gewerkschaften, Arbeiterkammern oder aber auch Vereine. Es wäre höchst interessant zu beobachten, wie die Großindustrie darauf regiert . . .

Ilan Fellmann lebt als Verwaltungsexperte und Publizist in Wien
Sind Sie verrückt? Im Vergleich mit Gislaved (Bochum) und Schweden (Deutschland) muss mindestens 8000 Arbeitsplätze verschwinden bevor ich ein bisschen Solidarität fühle. Von aussen sieht es mehr wie Nationalismus als Solidarität aus.

Was haben Sie nach 2002 gemacht? Kaufen Sie nie mehr Continental Reifen. Dann sage ich vielen Dank für diese Solidaritätsaktion!

"Laut Berichten der Medien hat der deutsche Reifenhersteller Continental im Jahr 2001 184 Mio. Kronen aus den Strukturfonds der EU für Investitionen in Portugal erhalten. Kurz darauf schloss die Gesellschaft ihre Fabrik in Gislaved (Schweden), obwohl Investitionen an diesem Ort rentabler gewesen wären, wenn keine Beihilfen gezahlt worden wären.

Mit der Schließung der Fabrik in Gislaved verschwindet der größte private Arbeitgeber der Region. Fast 800 Personen verlieren ihren Arbeitsplatz in einem Ort mit 10 000 Einwohnern."
Die 4000 neuen Arbeitslosen verteilen sich übrigens wie folgt: Etwa 2000 bei Nokia und je 1000 Leiharbeiter sowie Mitarbeiter bei Zuliefererfirmen.

1000 Leiharbeiter, lässt man die 1000 Mitarbeiter der Zuliefererfirmen aussen vor, sind das 1/3 der Belegschaft. Damit ist jeder dritte Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen verurteilt und wird von Leihfirmen versklavt und ausgebeutet, na dann guten Appetit.

wird Zeit, dass diesen Ausbeutern das Handwerk gelegt wird, hier geht es nicht um Arbeitsplatzbeschaffung, wie von der Regierung immer erzählt wird, sondern ganz klar um Ausbeutung des Arbeitnehmers.


Antwort auf Beitrag Nr.: 33.292.490 von buchi1971 am 07.02.08 10:10:15man könnte meinen hier wäre die Kummerecke der Gewerkschaften und es würde nicht um Aktionärsinteressen gehen.
Als Aktionär ist mir egal wo produziert wird.
Nokia muß konkurrenzfähig bleiben, sonst verschwinden sie genauso wie Siemens und Konsorten.
Global gesehen bedeutet der Arbeitsplatzabbau in Bochum eine Minderung der noch schlimmeren Arbeitslosigkeit in Rumänien.
Unsere Politiker labern uns doch seit Jahren voll vom Segen der Globalisierung und haben diese Voraussetzungen erst geschaffen.
Ein Boykott bringt gar nichts. Siehe Deutsche Bank. Die sollte auch boykottiert werden. Tausende entlassen, trotz Riesengewinne.
Was kümmert einen Käufer, ob das Handy in China, Indien oder Rumänien gefertigt wurde?
Nokia ist in erster Linie seinen Aktionären verantwortlich, und diese kommen nicht aus Finnland sondern überwiegend aus dem Ausland.
Also wen will man mit einem Boykott treffen? Den deutschen Anleger? Nokia soll ja eine der Lieblingsaktien der Deutschen sein.
Bisher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.314.236 von Nokiator am 08.02.08 20:12:42Nokia muß konkurrenzfähig bleiben, sonst verschwinden sie...
Du bist ja witzig, grade 7.2 Milliarden eingefahren, absolter Weltmarktführer mit einem Marktanteil von über 40% und du machst dir Sorgen um die Konkurenzfähigkeit :confused:

Global gesehen bedeutet der Arbeitsplatzabbau in Bochum eine Minderung der noch schlimmeren Arbeitslosigkeit in Rumänien. Falsch, die Arbeitslosenquote in der Region liegt bei 3%. :eek:

Unsere Politiker labern uns doch seit Jahren voll vom Segen der Globalisierung und haben diese Voraussetzungen erst geschaffen. Jo, volle Zustimmung ! :cool:

Nokia soll ja eine der Lieblingsaktien der Deutschen sein.
Bisher.
Genau, bisher ! :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.314.236 von Nokiator am 08.02.08 20:12:42Mein Posting ist vielleicht falsch rübergekommen, ich persönlich habe nichts gegen Nokia und ihren Standortwechsel. M.E. das beste Beispiel zu sehen, wohin uns dieser Globalisierungswahn führen kann. Dass sich unsere geliebten Politiker in diese Angelegenheit einmischen ist m.E. nur Heuchlerei und Populismus.

Leiharbeit in solchen Dimensionen gehört abgeschafft, ist nichts anderes als Ausbeutung des Arbeitnehmers. Mir geht es nicht in den Kopf, warum zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jemand die Hand aufhält. Der Grundgedanke und Sinn einer Leihfirma, kurzfristig geeignetes Personal für eine bestimmte Zeit bereitzustellen, hat mit der heutigen Realität überhaupt nichts mehr zu tun.
:eek: Monatsverdienst unter dem nationalem Durchschnitt :eek:

Nokia eröffnet Billigfabrik in Rumänien



Nokia hat seine Billig-Fabrik für Handys in Rumänien eröffnet. Bis zum Jahresende sollen dort 1200 neue Jobs entstehen. Dafür will der finnische Hersteller seine Produktion in Bochum mit mehr als 2000 Beschäftigten bis zum Sommer schließen.

Die Beschäftigten in dem rumänischen Werk sollen im Schnitt brutto 800 Lei (219 Euro) im Monat verdienen – damit zahlt Nokia weniger als den nationalen Durchschnitt! :eek::mad:

Nach Angaben rumänischer Behörden sollen in der Fabrik nahe der Stadt Cluj Handys für Europa, den mittleren Osten und Afrika produziert werden. Die Vereinbarung mit Nokia gilt demnach für 30 Jahre, der Konzern soll Steuererleichterungen erhalten. :confused:

In Bochum hatten am Wochenende mehr als 4000 Menschen an einem Aktionstag gegen die Werksschließung teilgenommen. Am Dienstag wollen Arbeitnehmer-Vertreter mit dem Management des weltgrößten Handyherstellers über die Zukunft der Bochumer Produktionsstätte verhandeln.

Mehr Wirtschaft

Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben strebt Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten des Bochumer Werks an. Es sei wichtig, die Qualifikation von angelernten Arbeitnehmern so weit wie möglich zu verbessern, sagte die CDU-Politikerin der „Frankfurter Rundschau“.

Thoben geht nach eigenen Angaben davon aus, dass auch der Betriebsrat dies bei den Verhandlungen in Finnland hervorheben wird. Vom Ergebnis der Verhandlungen hänge ab, wie sie mit der Rückforderung von Subventionen in Höhe von 41 Millionen Euro umgehe.

Die Landesregierung verlangt das Geld, weil Nokia weniger Mitarbeiter beschäftigt haben soll, als im Subventionsbescheid festgelegt worden war. Nokia bestreitet dies.


http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/02/11/nokia-rum…


Da geht der Weltkonzern Nokia, der 8 Milliarden Euro Gewinn im vergangenen Jahr gemacht hat, schon in ein absolutes Billiglohnland und besitzt dann noch nicht einmal den Anstand, anständige Löhne zu zahlen. Das ist Ausbeutung par excellence.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.330.552 von Auswertung am 11.02.08 15:11:36:( Also Dein / Ihr Beitrag is schon worklich geschmaklos und verabscheuent - das hat ha wirklich nichts mehr mit Wirtschaft oder gar mit Politik zu tun. Das is schon wieder die alte Masche mit dem Hass, von den Du "Deutscher" schon gelehrnt haben solltests. Dir waere natuerlich ein Foto von Nokia im Hindergrund mit ein paar huebschen VBBBD (Vollbussig-blond-blauaugigen- germaninnen) viel lieber - weil ja in Rumaenen ja natuerlich alle Frauen so ausschauen wie auf deinem Foto - oh ja und all natuerlich mit Kopftuch - gut gemacht, gratuliere.

Ich bin aus Oesterreich, bin auch blond und habe ja auch blaue Augen, aber in der Zeit wo wir Leben is es wichtig Respekt fuer all Menschen zu zeigen. Es ist egal ob sie in Deutschland oder ob sie in Rumaenien arbeiten. Die Endscheidungen der Firmen wo sie produzieren und anlegen is auch zu aktezptieren! Freie Markwirtschaft, Globalisierung, etc. warum night. Rumaenien ist ein Mitglied der EU, warum soll Nokia nicht dort produzieren????? Ich verstehe das Drama nicht.

Im Bezug auf Leiharbeiter - meine Meinung ist das ist reine Sklaven arbeit und es wird von den Betriebsraeten und der Regierung unterstuetzt. Ich wuerde ja verstehen um seasonelle Hoehen zu uberwinden das man Leiharbeiter einstelle, aber sobald Leiharbeiter mehr als 6 monatte eingestellt sind muessten sie einfach uebernommen werden oder "abgebaut".... Das System ist schon wirklich gebrochen (Nokia nur ein Beispeil).

Ich hoffe das auf diesen Thread wieder bald das rationalle zurueck kehrt und sieder weniger PolitiK gemacht wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.336.969 von CBUC am 12.02.08 06:15:15Der Inhalt Deines Beitrags geht voll am Thema vorbei. Zudem glaube ich nicht, dass Du richtiger Österreicher bist. Dein Beitrag liest sich eher nach eingewandert...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.158.876 von ecevit am 24.01.08 17:29:36Die haben doch tatsächlich heute geantwortet :laugh::laugh::laugh:

Sehr geehrter Herr xxxx,


vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wir verstehen und respektieren Ihren Unmut über die Ankündigung unserer Pläne, den Standort in Bochum zu schließen.

Dies mag vor dem Hintergrund unserer sehr guten Unternehmensergebnisse für das Geschäftsjahr 2007 auf den ersten Blick noch unverständlicher erscheinen. Unsere Verantwortung als Wirtschaftsunternehmen ist, Gewinne zu erwirtschaften und vorausschauend zu handeln, um damit das Überleben des gesamten Unternehmens zu sichern. Wir sind sehr erfolgreich, doch die Branche, in der wir tätg sind, ist extrem dynamisch und grundsätzlich im Wandel. Beispiele haben gezeigt, dass sich die Situation auch schnell zum Negativen wenden kann und es ist unsere Pflicht, dies zu verhindern. In dieser Verantwortung stehend bedeutet dies leider auch harte und schmerzliche Entscheidungen zu treffen.

Bitte seien Sie sich der Tatsache gewiss, dass uns diese Entscheidung sehr schwergefallen ist. Wir wissen, dass sie für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien zum Teil große Auswirkungen haben wird und es tut uns leid, dass wir diese schwere Entscheidung treffen mussten. Deswegen wollen wir aktiv unserer Verantwortung gerecht werden und akzeptable Lösungen für die betroffenen Kollegen erarbeiten. Jedoch bitten wir um Berücksichtigung, dass wir nicht nur Verantwortung für unsere Mitarbeiter in Deutschland, sondern für alle unsere Mitarbeiter in der ganzen Welt tragen. Es ist wichtig, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und auch so dazu beitragen, ein guter Arbeitgeber zu sein.

Ferner ist uns wichtig zu betonen, dass wir als letzter Hersteller von Mobiltelefonen in Deutschland produziert haben und versucht haben, dies so lange wie möglich zu tun. Wir werden nun schnellstmöglich mit den Arbeitnehmervertretern Gespräche aufnehmen, um eine für alle Parteien akzeptable Lösung zu erreichen. Deutschland ist und bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Standort für Nokia, in den wir wie auch in der Vergangenheit weiter investieren werden. Hier ist vor allem der Bereich der neuen Internet Services (etwa das Thema Navigation im Mobiltelefon) gemeint, die für uns in Zukunft immer wichtiger werden. Damit verbunden sind auch neue Arbeitsplatzmöglichkeiten hier in Deutschland. Auch wenn die Schließung der Produktion in Bochum bedeutet, dass keine Mobiltelefone mehr in Deutschland produziert werden, so werden jedoch auch in Zukunft weiterhin Mobiltelefone in Deutschland an unserem Forschungs- und Entwicklungsstandort in Ulm entwickelt. Kein anderer Hersteller von Mobiltelefonen hat eine R&D Abteilung in Deutschland.

In der öffentlichen Diskussion sind Vorwürfe laut geworden, Nokia habe Subventionen für sein Werk in Bochum erhalten. Es ist richtig, dass Nokia in den 1990er Jahren Fördermittel erhalten hat. Den Bedingungen, zu denen dies geschehen ist, ist Nokia im vollen Umfang nachgekommen und hat darüber auch kontinuierlich Rechenschaft abgelegt. Für das Werk, das Nokia in Rumänien aufbaut, wurden keinerlei EU-Fördermittel verwendet.

In der jetzigen Situation ist es unser wichtigstes Anliegen, schnellstmöglich mit den Arbeitnehmervertretern Gespräche aufzunehmen, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu erreichen. Darin sind zum Beispiel Abfindungslösungen für betroffene Mitarbeiter enthalten. Darüber hinaus denken wir ebenfalls über weitere Unterstützungen der Mitarbeiter und der Region nach.

Wir respektieren Ihre Meinung und auch wenn Sie unsere Entscheidung im Ergebnis nicht gutheißen, wäre es schön, wenn es uns gelungen wäre, Ihnen unseren Standpunkt verdeutlichen zu können.

Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn wir Sie in Zukunft wieder zu unseren Kunden zählen können.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxx

Nokia GmbH

Heltorfer Straße 1

40472 Düsseldorf

Vorwurf der modernen Sklaverei, was ist bloß mit dem Laden los ?
Erste Fonds sollen sich von Nokia getrennt haben:


70-Wochen-Stunde
Rumänische Gewerkschafter werfen Nokia Sklaverei vor Nachrichten, 20.02.2008, Knut Pries, 29 Kommentare, 1 Trackback
Jucu. Der finnische Handyhersteller Nokia will die Beschäftigten in seinem neuen Werk in Rumänien bis zu 70 Stunden pro Woche arbeiten lassen. Das bringt die Gewerkschaften vor Ort auf die Palme.


Der finnische Handyhersteller Nokia versucht nach Angaben der rumänischen Gewerkschaften, längere Arbeitszeiten für die Beschäftigen seines neuen Werks in Jucu bei Cluj (Klausenburg) durchzusetzen und drängt die Regierung in Bukarest zu entsprechenden Änderungen der Arbeitszeitregeln. Die Forderung des Nokia-Managements sei „vollkommen unakzeptabel“ und stoße auf den entschiedenen Widerstand der Arbeitnehmer, erklärte der Chef des Gewerkschaftsbundes Cartel Alfa, Bogdan Hossu.

Nokia wolle über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu. Dies wäre "eine neue Form der Sklaverei". Das rumänische Arbeitsrecht sieht in Übereinstimmung mit den EU-Vorgaben eine Höchstgrenze von 48 Arbeitsstunden pro Woche vor. Das Limit kann für einzelne Wochen überschritten, muss aber im Vierteljahresschnitt eingehalten werden. Bei einem Treffen mit dem rumänischen Arbeitsminister Paul Pacuraru letzte Woche habe der Nokia-Manager für Rumänien John Guerry eine Flexibilisierung des Gesetzes gefordert, um vor allem jüngere Arbeitskräfte länger einsetzen zu können. Pacuraru habe sich offenbar wohlwollend gezeigt, sagte Hossu.

Sondergenehmigungen sind nur für Branchen mit einem hohen Anteil Saisonarbeiter möglich, etwa das Baugewerbe oder die Landwirtschaft. Eine Ausdehnung auf andere Wirtschaftszweige bedürfe der Zustimmung der Sozialpartner, sagte Hossu. „Das kann man nicht per Gesetzesänderung hintenrum über die Regierung machen. Und für eine Sonderregelung für die Elektronik-Branche gibt es keinen vernünftigen Grund.“

Der Alfa-Präsident sagte, ansonsten sei der Umgang der Nokia-Führung mit den Gewerkschaften bislang „akzeptabel“. Man hoffe, die verbleibenden Streitpunkte in Kürze klären und eine Betriebsgewerkschaft gründen zu können. Nokia will seine Handyproduktion von Bochum nach Rumänien verlagern, wo die Fertigung vor einer Woche angelaufen ist. (mit dpa)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.419.684 von Gohar am 20.02.08 09:32:05So ein menschenverachtendes Unternehmen wie Nokia habe ich selten erlebt. Mal sehen wann der erste Nokia-Shop in Brand gesteckt wird...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.420.098 von Auswertung am 20.02.08 10:07:16Ich verstehe das auch nicht, die machen doch schon den großen Reibach. Nun wollen sie sich mit aller Macht den guten Namen zerstören.

Ich habe mich von meinem Fond mit Nokiabeteiligung getrennt.
Die will ich nicht haben !

Gut finde ich das der WDR, welcher in der Vergangenheit die Nokia Night of the Proms übertragen hat, dieses nicht mehr tun wird. okia hat wohl auch Probleme Abnehmer für die nicht ganz billigen Karten zu finden :laugh: Mich wundert dies nicht.
GHAM (dpa-AFX) - Der weltweite Handy-Boom wird sich nach einer Studie im laufenden Jahr abschwächen. "Nach dem starken Jahr 2007 gehen wir davon aus, dass das Wachstum bei den Handy-Verkäufen in diesem Jahr weniger stark sein wird und auf etwa zehn Prozent fällt; dies liegt hauptsächlich an den gesättigten Märkten", sagte Carolina Milanesi, Analystin der Marktforschungsfirma Gartner, am Mittwoch in Egham. Hintergrund sei die sinkende Nachfrage aus Schwellenländer. Im vergangenen Jahr hatten die Bestellungen aus diesen Regionen noch zu einem kräftigen Schub geführt.
Nokia Mitarbeiter erhalten 20 Euro für jeden neuen Handy-Vertrag


Jeder kann kostenlos helfen. Mit jedem neuen Mobilfunk-Vertrag gehen bis zu 20 Euro an die Nokia Mitarbeiter in Bochum.

„Kunden an die Macht“ – unter dieser Initiative spendet das Internet-Unternehmen j-point für jeden neuen Mobilfunk-Vertrag bis zu 20 Euro an die Mitarbeiter von Nokia Bochum. Das Internet macht es möglich: Für jeden neu vermittelten Mobilfunk-Vertrag erhält das Software-Unternehmen eine Provision. Diese nutzt es, um die Spenden aufzubringen.

Wer einen neuen Mobilfunkvertrag abschließen möchte, kann ganz einfach und kostenlos helfen: Zunächst ruft man die Web-Site www.KundenAnDieMacht.de auf. Dann klickt man den Link zu dem gewünschten Telekommunikationsunternehmen, z.B. T-Mobile oder Vodafone. Wird dort ein Mobilfunkvertrag abgeschlossen, fließt die Provision und damit die Spende.

Ziel ist es, die Schließung des Nokia-Werkes doch noch abzuwenden oder neue Beschäftigungskonzepte zu entwickeln. Der Initiator der Aktion, Jan Weber bittet um Hilfe: „Wir möchten Menschen in Not helfen und bitten um Mithilfe. Die Konsumenten können zusammen mehr erreichen, als sie denken.“ Mit „Kunden an die Macht“ sollen mehr als 50.000 Mobilfunkverträge vermittelt und mehr als 1 Mio. Euro gespendet werden. Jetzt hängt alles davon ab, wie die Kunden mitziehen.

Die j-point AG entwickelt video-basierte Softwarelösungen für das Internet. Der Gründer und Vorstand des Unternehmens, Dr. Jan Weber hat über Standortstrategien von Unternehmen promoviert. Dies hat ihn dazu inspiriert, die Aktion „Kunden an die Macht“ zu initiieren.


Pressekontakt

j-point AG
Starnberg
Ansprechpartner: Herr Jan Weber
Telefon: 08151 972 100
Telefax: 08151 972 1028

Email: Kontakt aufnehmen
Homepage: http://www.kundenandiemacht.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.515.812 von Gohar am 29.02.08 14:34:35...wers glaubt wird sehlig, der Braten stinkt zum Himmel. Ein Robin Hood der Neuzeit, dass ich nicht lache.

...die machen selbst vor der Gutgläubigkeit des Menschen nicht halt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.519.278 von buchi1971 am 29.02.08 18:25:42Da waren meine Finger wieder zu schnell, lösche ein "h" und gut ist. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.519.278 von buchi1971 am 29.02.08 18:25:42Lieber Buchi1971,

warum ist man eigentlich automatisch verdächtig, wenn man etwas Gutes tun will? Ich freue mich, wenn ich nicht irgendetwas mache, sondern dabei auch noch helfen kann. Letztlich kommt es darauf an, daß das Geld bei den betroffenen Menschen aus Bochum ankommt. Und dafür garantiere ich. Andernfalls stünde ich übrigens auch schon mit einem Bein im Gefängnis.

Wir sind keine Robin Hoods. Aber ich habe mich über die Art geärgert, wie Nokia seine engagierten Mitarbeiter einfach fallen lässt. So ist diese Initiative entstanden. Wenn Sie mitmachen, helfen Sie den Nokia Mitarbeitern. Und noch einmal, nur darauf kommt es an!

Viele Grüße

Jan Weber
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.593.295 von KundenAnDieMacht am 09.03.08 20:56:11Coole Sache Herr Weber, ich unterstütze ihre Aktion in vollem Umfang ! Prima - weiter so ! ich hoffe das möglichst viele Menschen sich daran beteiligen.

:cool: :) :)


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