Die LINKE lt. Forsa-Umfrage bei 14 % ...... - 500 Beiträge pro Seite



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Die LINKE lt. Forsa-Umfrage bei 14 % ......

2.2.2008

CDU CSU 35 %
SPD 25 %
Grüne 10 %
FDP 11 %
Linke 14 % :eek:

2.502 28.01.–01.02.

http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.253.953 von Alphyra am 03.02.08 11:38:58 Thema: Die LINKE lt. Forsa-Umfrage bei 14 % ......

Der Abgrund kann nicht mehr weit sein, oder sind wir schon drüber?
Die Ursache für diese Entwicklung ist wohl im Versagen der anderen Parteien zu suchen .
Das sind die Mini-Jobber, HartzIV-Empfänger, HartzIV-Aufstocker, die hoffen auf ein Grundeinkommen, das höher ist, als das was sie jetzt bekommen.
Die Menschen müssen auch keine Angst vor einem Überwachungsstaat haben, denn sie sind der behördlichen Überwachung bereits ausgesetzt. Diese Menschen haben nichts mehr zu verlieren, sie können nur gewinnen.

Danke Angela Merkel und ein Dank auch an die Große Koalition :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.253.953 von Alphyra am 03.02.08 11:38:58Na und, wo ist das Problem..?..

Die ganzen Highflyer - Nationen der letzen Jahre waren / sind: mehr oder weniger "links"-regiert..

Is FACT..!.. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.038 von ecevit am 03.02.08 12:00:45Lafontaine = Finanzminister?


Falls ja, ist mit einer Abgeltungssteuer von 103% zu rechnen!!
Der Nervenkitzel ist pauschal mit 3% zu versteuern!!:laugh:

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.036 von Deni1968 am 03.02.08 12:00:35"Links"-regiert ist eine Sache, die SED/PDS aber eine andere!
Dass die DDR-Schergen von gestern es in den Deutschen Bundestag schaffen könnten, diese Vorstellung ist einfach grauenhaft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.074 von Datteljongleur am 03.02.08 12:15:00Ja, das Panoptikum Dutscher Demokratie, vom Souverän gewählt.

ALLE MACHT DEN UNBELEHRBAREN.

:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.253.970 von Datteljongleur am 03.02.08 11:43:15Wir sind über dem Abgrund und somit im freien Fall.

Als nächstes kommt der Aufschlag.
Die bösen Kommunisten aber auch.

Als die noch in Rumänien regiert haben, gab es in ganz Europa keine Freiheit.

Wir hier in Deutschland durften nicht einmal morgens aufstehen, arbeiten und Steuern bezahlen, damit bei den Kommunisten in Bukarest die Infrastruktur für die Vernichtung unserer Arbeitsplätze geschaffen werden konnte.

Darum müssen wir immer die etablierten Parteien wählen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.118 von Waldsperling am 03.02.08 12:26:45Als die noch in Rumänien regiert haben, gab es in ganz Europa keine Freiheit.



Zumindest gab es die in Rumänien nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.079 von StellaLuna am 03.02.08 12:16:30"Links"-regiert ist eine Sache, die SED/PDS aber eine andere!
Dass die DDR-Schergen von gestern es in den Deutschen Bundestag schaffen könnten, diese Vorstellung ist einfach grauenhaft.


Bei der "Übernahme" der DDR war klar, daß sich deren Schergen NICHT in Luft auflösen..; Daß diese Leute heute MEHR "Fans" zu haben scheinen als noch zu DDR-Zeiten.., an wem liegt daß wohl, als an den "etablierten" Parteien, die zunächst abwechselnd - und nunmehr sogar zusammen "regieren" - und die Probleme eben NICHT in den Griff kriegen..?!..

Im übrigen verbinde ich persönlich.. einen wie Lafontaine nicht unbedingt mit der PDS.. der Mann hat VIEL Gutes gemacht (solange er im Saarland geblieben ist) und hat aber auch ansonsten z.T. ganz "gesunde" Ansichten.

Alles in allem, mir scheint die Linke kein "Problem" zu sein - eher sehe ich das so, daß Konkurenz noch immer das Geschäft belebt.
...und das sind nicht nur die HartzIV- Empfänger und 400 Euro- Jobber, die gehen erst garnicht zum Wählen, man stelle sich vor wenn doch...

Die Menschen haben die Schnauze voll, von der Regierung nach allen Regeln der Kunst, verarscht und ausgebeutet zu werden. Man muss kein Wirtschaftsstudium haben um zu begreifen, dass es so nicht mehr weitergehen kann...

Die großen Parteien sind am Ende, die haben nichts mehr zu bieten, die sind schon zu lange an der Macht. Damit auch anfällig gegen Lobbyisten und ihren Machenschaften, das wird sich bei denen nie ändern...

Ich bin froh, dass es die Linken gibt, für mich die einzige Lösung unsere Hohlköpfen in der Politik wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Ihnen aufzuzeigen, dass die breite Masse keine Interesse an dem Globalisierungswahn und der Umverteilung des Kapitals von unten nach oben hat...

Mit der Linken ist das Eierkraulen in der Politik endlich vorbei, die machen denen das Leben schwer und das gefällt mir, endlich mal eine kleine Chance, denen eins einzuschenken, einfach traumhaft. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.327 von buchi1971 am 03.02.08 13:13:15Eierkraulen in der Politik endlich vorbei..

.. :laugh: :laugh: :laugh:

Was denn für Eier eigentlich..?!..
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.368 von Deni1968 am 03.02.08 13:20:44da ist was Wahres dran!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.327 von buchi1971 am 03.02.08 13:13:15dass die breite Masse keine Interesse an dem Globalisierungswahn und der Umverteilung des Kapitals von unten nach oben hat... - ob die Masse Interesse am Globalisierungswahn hat oder nicht, spielt keine Rolle, die Globalisierung läßt sich dadurch nicht verhindern, sie ist Fakt.

Umverteilung des Kapitals von unten nach oben - wie soll das möglich sein, wenn unten nichts da ist?
Ist es nicht eher so, dass die Mitte ausgeplündert wird um nach unten und oben zu verteilen?

Ein Durchschnittsverdiener \"subventioniert\" z. B. HartzIV-Empfänger, HartzIV-Aufstocker und Sozialgeldempfänger über seine Steuer, mit dem Eigenanteil von 0,9 % bei der GKV trägt er dazu bei, dass die Lohnnebenkosten sinken, er entlastet also seinen Arbeitgeber. Berücksichtigt man dann noch die Subventionen, die der Staat großzügig verteilt um Arbeitsplätze zu schaffen, dann sind es die so genannten Leistungsträger auf deren Rücken der Staat die Arbeitslosigkeit senkt, die Lohnnebenkosten reduziert.

Ich brauche keine Linke um noch mehr ausgeplündert zu werden, das schaffen die konservativen Parteien auch so.
Die Linkspartei fordert \"Gerechtigkeit für alle\" und das führt aus meiner Sicht in einen totalitären Staat, aber gerecht geht es da auch nicht zu und Gerechtigkeit gab es auch nicht in der DDR. Grundeinkommen ist nicht gerecht, denn es muss erwirtschaftet werden, und wenn die Mehrheit der Menschen der Meinung ist, dass sie locker mit dem Grundeinkommen leben können und nicht mehr arbeiten, wer erwirtschaftet das dann? Die wenigen, die dann noch Lust haben zu arbeiten? Lohnt sich Leistung dann noch?
Sollen nicht alleine die Wähler entscheiden, wieviele Stimmen eine zugelassene Partei bekommt?

Das hört sich an, als würden hier einige am allgemeinen Wahlrecht zweifeln.

Zugegebenermaßen frage ich mich auch manchmal, wie jemand ohne
- Studium der Parteiprogramme,
- Analyse der Politikerlebensläufe,
- Wirtschaftsstudium,
- Aufmerksame Beobachtung der Weltpolitik und
- ausführliche politische Diskussionen,
überhaupt die richtige Partei wählen kann.

Ist das allgemeine Wahlrecht vielleicht ein Trick, um die Verantwortung dem Volk zuzuschieben, das zu allem Überfluss nicht mal die freie Wahl hat, sondern nur zwischen einigen wenigen angebotenen Optionen (Parteien) wählen kann?

Die einfache Erklärung ist, dass man für die Wahl zwischen einigen Parteien tatsächlich keine politische Bildung braucht, man muss ja nur die Beste finden. Hier lauert allerdings das nächste große Problem: viele schauen nur, welche Partei für sie selbst kurzfristig die Beste zu sein scheint.

Vielleicht sehe ich das zu negativ, aber möglicherweise begünstigt der reale politische Alltag (insbesondere auch der Aufstieg aus den Ortsvereinen) eher zweifelhafte Talente. Ach ja, Nebenverdienste gibt es ja auch noch.

Fördert vielleicht das aktuelle System die Mißstände?

PS: parteineutrale Betrachtung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.036 von Deni1968 am 03.02.08 12:00:35FACT is, schwachsinnige Polemik ist es was du da von dir gibst. Vergleich die Programme der linksorientierten Parteien im Ausland mit dem der SED.

Deren Spektrum hat ganz andere Koordinaten. Was hier als neoliberal gilt ist in vielen Ländern mitte links.

An welche Länder denkst du überhaupt?


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.474 von A_Sosa am 03.02.08 13:44:28An welche Länder denkst du überhaupt?


Nordkorea?
:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.441 von StellaLuna am 03.02.08 13:37:28Hallo Stella, ich bin bis auf den nachfolgenden Satz völlig Deiner Meinung:
Grundeinkommen ist nicht gerecht, denn es muss erwirtschaftet werden, und wenn die Mehrheit der Menschen der Meinung ist, dass sie locker mit dem Grundeinkommen leben können und nicht mehr arbeiten, wer erwirtschaftet das dann? Die wenigen, die dann noch Lust haben zu arbeiten? Lohnt sich Leistung dann noch?

Wenn Du schreibst, dass es erwirtschaftet werden muss, ist es nicht das Problem, es ist die Frage der Finanzierung.
Die Idee des bGE beinhaltet eine Finanzierung über den Konsum, sprich Mehrwertsteuer, bei Wegfall der anderen Steuerarten. Die Idee hinter dem bGE ist auch folgende: Wer am Konsum, über die Grundbedürfnisse hinaus (viell. ein klein wenig drüber) teilhaben will, muss arbeiten.
Die Leistungsträger erhalten das gleiche GE und allein schon daher sind sie deutlich besser gestellt, als die nicht willigen.
Die Lohnnebenkosten werden gen Null gefahren und die Lohnkosten damit extrem verringert, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit einmalig steigert.
Ein letztes noch, nur so nebenbei, Mit einem bGE lassen sich wieder Arbeitsplätze darstellen, die wir seit Jahren verbannt haben. Beispiel: Textilindustrie, Lederindustrie etc. Wir erhalten also ein Überangebot an Arbeit, was den Arbeitsmarkt für den Arbeitenden wieder interessant macht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.543 von Eurofuchs2 am 03.02.08 14:00:16Das bedingungslose Grundeinkommen, finanziert über die Mehrwertsteuer halte ich für nicht durchführbar. Die Menschen würden zwar dieses Grundeinkommen annehmen, aber jede Gelegenheit nutzen, der hohen Mehrwertsteuer auszuweichen. Deutsche fahren über die Grenze um preiswert zum Friseur zu gehen, um ihr Auto vollzutanken, um sich preisgünstig mit Lebensmitteln einzudecken, und das bei einem Mwst-Satz von 7 und 19 %. Bei einem noch höheren Mehrwertsteuersatz, würden die Menschen ein paar hundert Kilometer in Kauf nehmen um diese Steuer zu umgehen.
Die Mehrheit der Deutschen ist für ein Grundeinkommen nicht reif genug, sie will alles bzw. viel bekommen aber dafür nichts tun.

Nehmen wir mal an, jeder erhält 1.500 € Grundeinkommen und müßte dann z. B. für ein Mobiltelefon wg. des hohen Mehrwertsteuersatzes statt 120 €, 150 € zahlen, das Geschrei wäre groß. Dass sie aber fürs Nichtstun 1.500 € erhalten, das wäre schnell vergessen, denn darauf haben sie schließlich einen Anspruch.

Entlastung der Lohnnebenkosten über Mehrwertsteuer zu finanzieren, halte ich für richtig und das sollte schnellstmöglich umgesetzt werden. Ein Grundeinkommen für alle lehne ich strikt ab. Wir würden einen noch nie dagewesenen Geburtenboom bekommen. Götz Werner schlägt 1.500 € Grundeinkommen vor, das wäre für eine 4köpfige Familie ein Einkommen von 6.000 € - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und überlegen sollte man auch, wer durchs Kinderkriegen sein Grundeinkommen aufbessert! Ich sage NEIN, NEIN, NEIN!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.474 von A_Sosa am 03.02.08 13:44:28FACT is, schwachsinnige Polemik ist es was du da von dir gibst. Vergleich die Programme der linksorientierten Parteien im Ausland mit dem der SED.
Deren Spektrum hat ganz andere Koordinaten. Was hier als neoliberal gilt ist in vielen Ländern mitte links.

An welche Länder denkst du überhaupt?


Ich habe auch nicht von SED geredet, sondern z.B. von Lafontaine und Co. was hat der bitte mit der SED..?..

POLEMIK ist nicht immer scheiße, sondern nur für den, der keine andere Meinung verträgt..
PS: Dann sehe ich noch ein weiteres großes Problem. Mit einem garantierten Grundeinkommen, würden viele junge Menschen sich nicht mehr bemühen einen qualifizierten Bildungsabschluss zu bekommen, denn es lebt sich auch als Analphabet in Deutschland sehr bequem.
In Deutschland geht aus meiner Sicht nichts ohne Zuckerbrot und Peitsche, freiwillig wird sich nur eine Minderheit die Mühe machen zu lernen und was auch sich zu machen.
Grundeinkommen für alle dürfte langfristig zu einer sozialen Verwahrlosung führen und auch Bildung hätte in Deutschland eine noch geringere Chance als sie heute schon hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.628 von StellaLuna am 03.02.08 14:25:48Hallo Stella, diskutiere ich gerne mit Dir weiter, doch lieber in Thread: Was ist der Zweck der Wirtschaft?. das Thema gehört eigentlich nicht in diesen Thread. Ich wollte einmal aufzeigen, was die Menschen bewegen könnte "Die Linke" zu wählen, und welche Massnahme möglich sein könnte eine liberale Wirtschaftsordnung aufrecht zu erhalten.
Die Stärke der Linkspartei ist nichts weiter als ein Spiegel vor den Schwächen der etablierten. Es wäre nur sehr unglücklich, wenn das erst realisiert würde, wenn die Linke in einer Regierungskoalition Platz nimmt. (Die Grünen haben uns über die Jahre gezeigt, wie das geht. Erst belächelt, dann ignoriert und heute hofiert)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.441 von StellaLuna am 03.02.08 13:37:28Entscheidend ist die Höhe eines Grundeinkommens. Wenn es gerade so zum Überleben reicht und Menschen der Meinung sind, es langt, dann o.K. und auch richtig.
Ein Zwang zur Arbeit besteht nicht mehr.
Folgende Begründung :

Wer seine Bedürfnisse, über ein Grundeinkommen hinaus, befriedigen will, wird sich unbedigt um einen Arbeitsplatz bemühen.
Durch den Wegfall von Zwängen würden auch im Niedriglohnbereich die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Unternehmen müssten sich wieder mehr gedanken um die zu besetzenden Arbeitstellen machen. Der beste Nebeneffekt, die Löhne würden wieder steigen. Leiharbeitsfirmen hätten keine Existenzberechtigung mehr. Arbeit -Ausbeutungsfrei -macht wieder Spaß. Auf einen riesigen Apparat von Arbeitsvermittlern/Ämtern könnte man verzichten.
Wahrscheinlich werde ich das nicht mehr erleben, aber
Globalisierung fordert Veränderungen !
Mit Rezepten aus dem 19. Jahrhundert kann sie nicht bewältigt werden.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.644 von Deni1968 am 03.02.08 14:30:57POLEMIK ist nicht immer scheiße, sondern nur für den, der keine andere Meinung verträgt..

Wenn du aufmerksamer lesen würdest, würdest du verstehen, daß ich dir eine Frage gestellt habe. Keine Ahnung wie du darauf kommst, daß ich keine anderen Meinungen tolerieren kann. Nenn mir doch einfach die Länder die du meinst anstatt mir Intoleranz vorzuwerfen.


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.660 von Eurofuchs2 am 03.02.08 14:35:39Die Linke ist nicht wählbar, sie ist in Teilen Nachfolgepartei der SED/PDS. Sollte sie sich mit dem Grundeinkommen durchsetzen, so tut sie dies aus meiner Sicht nicht aus Überzeugung sondern um Wähler zu kaufen. Über kurz oder lang lässt sich das Grundeinkommen nicht mehr finanzieren und dann werden die Daumenschrauben angesetzt - das ist das Ziel der Linken aus meiner Sicht.

Wer den Menschen Gerechtigkeit verspricht, ist ein Lügner, denn Gerechtigkeit gibt es nicht und hat es noch nie gegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.441 von StellaLuna am 03.02.08 13:37:28Ist es nicht eher so, dass die Mitte ausgeplündert wird um nach unten und oben zu verteilen?


«::: P :::» «:::E:::» «:::R:::» «:::F:::» «:::E:::» «:::K:::» «:::T:::»


...und genau das ist das Traurige an der Sache, diejenigen die wirklich wollen, werden nach aller Regel der Kunst ausgesaugt.

...und viele der jetzigen Arbeitslosen, würden ohne Regierung Schröder/Merkel noch völlig im Leben stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.695 von hausbesetzer am 03.02.08 14:52:01Seh ich wie du. Althaus von CDU will ja so etwas. Es gibt da eine Komission. Nicht immer quatschen, sondern mal machen, dann klappts auch mit dem Wähler. Das einzige was mit nicht gefällt ist, dass Althaus die überflüssigen Beamten anderweitig einsetzten will. Wieso eigentlich, die kriegen dann doch Grundeinkommen, wenn sie mehr wollen, müssen sie halt arbeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.731 von StellaLuna am 03.02.08 15:04:44Stimmt ja alles. Die Linke ist eben nur die erste Partei, die das Thema Grundeinkommen in der Öffentlichkeit diskutiert.
Doch FDP, liberales Bürgergeld, im Parteiprogramm verankert.
Herr Althaus, CDU, bedingungsloses Grundeinkommen, ist auch schon ein wenig älter.
Bei der SPD noch Fehlanzeige, soll aber auch was in der "Mache" sein.

Das Thema wird es nicht sein, was die Menschen in die Arme der roten Demagogen treibt. Ich behaupte, es ist die Angst, existenzielle Angst.
Die Angst, an der Konsumgesellschaft nicht mehr teilhaben zu können. Diese Angst ist ein unangenehmer Wegbegleiter.
Meine Beträge die ich alle Monate auf meinem Konto gebucht sehen will
müssen erarbeitet werden. Ihr schafft das - packt es munter an.
Damit auch euch einmal die Erkenntnis zuteil wird:

Erst wenn der letzte Projekt-Manager mit Herzinfarkt im kühlen Grab liegt, werdet ihr begreifen, dass man Zeit nicht sparen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.761 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:14:49Ja und die berechtigte Angst zum Spargelstechen oder in den Puff geschickt zu werden bzw. sein angespartes Vermögen zu verlieren. Hätten wir ein besseres System, könnte man sich die ganze bürokratische Mindestlohnkacke sparen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.695 von hausbesetzer am 03.02.08 14:52:01Mit Rezepten aus dem 19. Jahrhundert kann sie nicht bewältigt werden - Grundeinkommen ist DDR-Sozialismus und damit kann man die Probleme auch nicht bewältigen.

Wir leben nicht mehr in der heilen, kleinen BRD, die gibt es nicht mehr, wir leben in einem wiedervereinigten Deutschland, und die Mentalitäten haben sich verändert. Grundeinkommen ist für mich die größtmögliche Abhängigkeit vom Staat und Abhängigkeiten führen über kurz oder lang ins Verderben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.773 von derbewunderer am 03.02.08 15:18:46Durch die Einführung eine Mindestlohnes dürften in Deutschland so einige mehr auf der Strecke bleiben, denen es gerade noch gelingt ein paar € über Hartz IV einzufahren.
Von der Bürokratie ganz zu schweigen.
Je mehr Menschen Hartz IV erhalten, in vollem Umfang oder als Einkommensergänzung, desto mehr werden die Leistungsträger bluten müssen, quasi durchgereicht nach unten.
Das ist Fakt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.786 von StellaLuna am 03.02.08 15:24:18Haben wir doch schon, nennt sich Hartz IV und ist ein Bürokratiemonster, dass uns die Haare vom Kopf frisst. Da bleibt das Geld hängen oder wieviele Leute beschäftigt z.B. die Bundesagentur?

"Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern (davon etwa 3.000 Nachwuchskräfte) die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes."

Quelle: wiki
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.786 von StellaLuna am 03.02.08 15:24:18Stella, Du bist schon ein "harter Brocken" ;)

Mal eine andere Betrachtung:
Wer ist der Staat? Wir Bürger
Was macht der Staat von der ersten Stunde eines Bürgers an? Er transferiert Geld in die Staatskasse.
Frage: Warum ist der Weg des Geldes vom Bürger in die Staatskasse so einfach, aber der Weg des Geldes von der Staatskasse zum Bürger so schwer?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.790 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:26:06Je mehr Menschen Hartz IV erhalten, in vollem Umfang oder als Einkommensergänzung, desto mehr werden die Leistungsträger bluten müssen, quasi durchgereicht nach unten.
Das ist Fakt.


...und das werden immer mehr, das steht fest. Nur die Regierung macht mir nicht den Anschein etwas ändern zu wollen, das Thema wird nie ernst diskutiert, so nach dem Motto: "ist doch alles im Grünen Bereich".
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.798 von derbewunderer am 03.02.08 15:29:45Wer nur mal rechnet 100.000 Beschäftigte mit jeweils 30.000 Euro im Jahr (sehr moderat gerechnet), das ist Wahnsinn. Und dann hängt ein externer Rattenschwanz von Profiteuren (Kursanbieter, Broschürengestalter usw. dran).
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.815 von derbewunderer am 03.02.08 15:36:20...also mein Taschenrechner hat den Geist aufgegeben, ERROR - ERROR :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.815 von derbewunderer am 03.02.08 15:36:20Dan rechne das mal mit: 4.790.000 Beschäftigten im Öffenlichen Dienst.
Buchi legt sich dann noch 2 Taschenrechner daneben, damit die Nullen alle angezeigt werden können. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.761 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:14:49Diese Angst ist ein unangenehmer Wegbegleiter. - die Angst der Deutschen ist genetisch bedingt und international mittlerweile ein geflügeltes Wort "German Angst" :D

Wenn die Deutschen keine Angst mehr haben, sind sie keine Deutschen mehr. Heute haben sie Existenzängste, morgen haben sie Angst vor Überfremdung, und übermorgen dass ihnen irgend jemand irgend was wegnehmen könnte.

Wir können uns doch gelassen zurücklehnen. Die Globalisierung hat auch ihre Schattenseiten: Indien hat seit Tagen ein großes Problem mit dem Internet - Seekabel sind defekt - viele nach Indien verlagerten CallCenter sind im wahrsten Sinn des Wortes abgeschnitten, China versinkt im Schnee mit der Folge von Stromausfällen, Kohle kann nicht transportiert werden, Produktionen sind lahmgelegt... Die dadurch verursachten Kosten mögen zwar billiger sein als in Deutschland zu produzieren, aber das Wetter nimmt keine Rücksicht auf die Globalisierung und auch der Technik sind Grenzen gesetzt, je mehr high tech, umso anfälliger.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.809 von buchi1971 am 03.02.08 15:34:36Nur die Regierung macht mir nicht den Anschein etwas ändern zu wollen, das Thema wird nie ernst diskutiert, so nach dem Motto: "ist doch alles im Grünen Bereich". - weil die Wähler auf die Zahlen der AL-Statistik getrimmt sind, und diese sinken und deshalb ist alles gut in Deutschland :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.843 von StellaLuna am 03.02.08 15:43:34aber das Wetter nimmt keine Rücksicht auf die Globalisierung
Dann hoffe ich für uns alle, dass das Wetter auch weiß wo Deutschland liegt und einen großen Bogen darum macht. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.805 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:33:30Wer ist der Staat? Wir Bürger - davon habe ich mich bereits vor vielen Jahren verabschiedet! Ich bin zwar Bürger dieses Landes, sehe mich aber nicht als Bestandteil dieses Staates. Ich bin eine von vielen CashCows die man abzockt um auch heute schon "gerecht" zu verteilen bzw. dem Gerechtigkeitsanspruch vieler Menschen gerecht zu werden, und muckt man auf, wird man kriminalisiert.
Dass das mit der Linkspartei sich zum Positiven ändern könnte, das bezweifle ich vor der Struktur dieser Partei doch sehr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.861 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:48:55Aus diesen Beobachtungen schloss Parkinson auf folgende Lehrsätze, die in vielen Büros der Welt Gültigkeit haben:

1. Jeder Beamte oder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern.
2. Beamte (oder Angestellte) schaffen sich gegenseitig Arbeit

Quelle: wikipedia
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.861 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:48:55Bislang hatten wir Glück.
Unser Schwachpunkt sind allerdings die Stromversorger, die nicht in die maroden Leitungen investieren.
Im Großen und Ganzen haben wir eine gute Infrastruktur, Stromausfälle wie in den USA üblich, hat es bei uns noch nicht gegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.887 von StellaLuna am 03.02.08 15:56:47Doch hatten schon. Ist erst ein paar Jahre her.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.805 von Eurofuchs2 am 03.02.08 15:33:30Frage: Warum ist der Weg des Geldes vom Bürger in die Staatskasse so einfach, aber der Weg des Geldes von der Staatskasse zum Bürger so schwer? - das kann ich nicht beantworten.

Andererseits bin ich froh darüber, dass nicht jeder Steuerzahler, dessen Steuererklärung eine Steuerrückzahlung ergibt, nicht automatisch von den Finanzbehörden wegen Steuerbetrugs belangt wird, um zu verhindern, dass die zu viel gezahlte Steuer an ihn zurückfließt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.903 von StellaLuna am 03.02.08 16:00:572006 Um 22:09 Uhr kam es zu einem größeren Stromausfall in Europa. Teile von Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Spanien waren teilweise bis zu 120 Minuten ohne Strom, und sogar in Marokko waren die Auswirkungen spürbar.

quelle: wiki

Es ist überhaupt ein Skandal, einen Antrag stellen zu müssen, um sein gestohlenes Geld zu erhalten. Zinsen werden natürlich nicht gezahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.892 von derbewunderer am 03.02.08 15:58:41Klar gibt es bei uns auch Stromausfälle, aber die sind nicht vergleichbar mit denen in China und den USA.
Anfällig ist unsere Stromversorgung da, wo sie oberirdisch verläuft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.698 von A_Sosa am 03.02.08 14:52:31POLEMIK ist nicht immer scheiße, sondern nur für den, der keine andere Meinung verträgt..

Wenn du aufmerksamer lesen würdest, würdest du verstehen, daß ich dir eine Frage gestellt habe. Keine Ahnung wie du darauf kommst, daß ich keine anderen Meinungen tolerieren kann. Nenn mir doch einfach die Länder die du meinst anstatt mir Intoleranz vorzuwerfen.


Hallo nochmal Sosa..,

DU hast mein(e) Posting(s) \"schwachsinnige Polemik\" genannt.. (findest Du das \"tolerant\"..?..)
Ich habe sehr wohl aufmerksam gelesen und sogar Deine Frage \"entdeckt\"..

Also nochmal..; ich habe zunächst nichts anderes geschrieben als: \"
Die ganzen Highflyer - Nationen der letzen Jahre waren / sind: mehr oder weniger \"links\"-regiert..\"
Was ist daran bitte falsch..?.. Damit meinte ich ebenso ein \"radikal-kommunistisches\" Land wie China, das weiterhin \"linke\" Rußland, das \"ziemlich linke\" Indien, + weitere in Südostasien.. (wobei die 3 erstgenannten natürlich am bedeutendsten sind)

Ich kann aber weitermachen in Südamerika (Chile, Argentinien, Brasilien - allesamt links-regiert)
oder Europa.. vor allem in Skandinavien, aber auch England, Spanien, Österreich - (in dem Fall gemäßigt.., aber eben doch \"links-regiert)

Soviel mal zu den Ländern (was mit Sicherheit nicht vollständig ist)

Dann habe ich noch geschrieben..: \"
Bei der \"Übernahme\" der DDR war klar, daß sich deren Schergen NICHT in Luft auflösen..; Daß diese Leute heute MEHR \"Fans\" zu haben scheinen als noch zu DDR-Zeiten.., an wem liegt daß wohl, als an den \"etablierten\" Parteien, die zunächst abwechselnd - und nunmehr sogar zusammen \"regieren\" - und die Probleme eben NICHT in den Griff kriegen..?!..\"

WAS IST DARAN BITTE FALSCH..?.. (oder hätten wir die Schergen ausweisen sollen..?.. oder gleich verbrennen..?..)

Das ist doch keine \"schwachsinnige Polemik\".., das ist ´ne Tatsachenfeststellung, was ich da geschrieben hab - und im übrigen, eben meine persönliche Meinung, daß es die seither regierenden NICHT geschafft haben, die Probleme dieses nun gesamtdeutschen Landes in den Griff zu kriegen.
Wenn sie es geschafft hätten, HÄTTEN WIR HIER UND HEUTE DIESE DISKUSSION NICHT und wahrscheinlich gäbe es auch keine \"Linkspartei\" in der heutigen Form.

Dann habe ich noch den Lafontaine \"halbwegs positiv\" erwähnt.., einfach mit der Feststellung daß er NICHT NUR Scheiße gemacht hat im Leben, auch wenn sich das Positive weitgehend auf das Saarland bezieht..;
WAS IST DA BITTE SCHLECHT daran..?.. und warum ist es \"schwachsinnige Polemik\" (?) - wenn es doch meine Meinung ist (und ich weiß auch WARUM es meine Meinung ist)

JA KLAR doch: ist das Polemik hier, aber wie gesagt, ich sehe nicht was so schlecht daran sein soll, daß man meinetwegen auch \"polemisiert\" über unterschiedliche Meinungen.

Ich respektiere jedenfalls eines Jeden Meinung (auch Deine!) selbst wenn Du einen Schrecken hast vor \"der Linken\" oder egal was.. - so lange wie es im \"normalen Bereich\" ist - kann doch jeder seine Meinung sagen..!..

Und zu allerletzt gebe ich Dir einfach noch einen \"Gedankenanstoß\".. (BITTE ohne daß Du es als \"Fan-Gesang\" auf die PDS auffasst)
Überleg´ Dir einfach mal wo (und wie) unsere Gesellschaft heute wäre, wenn es durch die Geschichte nicht überzeugte \"Linke\" und Linksbewegungen gegeben hätte..
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.903 von StellaLuna am 03.02.08 16:00:57Aber das ist doch eine der Kernfragen, die im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen stellt!!! Der Staat druckt doch kein neues Geld. Er gibt nur einkassiertes zurück und sichert damit jedermanns Grundbedürfnisse ohne Zwänge und Repressalien, Anträge und Verwaltungsapparaten. Wer mehr will, und glaube mir, das werden die allerallermeisten Menschen sein, werden arbeiten müssen und wollen. Wer nicht will, hat es schon immer geschafft sich durchzumogeln.
Gerade vor dem Hintergrund der Globalisierung würden wir vor dem Hintergrund der niedrigen Lohnkosten und der sehr guten Infrastruktur auf der Seite der Gewinner sein. Das lGE wird sicher keine Reform für die Ewigkeit, dazu leben wir in einem ständigen Wandel, aber es wäre heute eine Antwort auf unser marodes, nicht mehr wettbewerbsfähige System.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.920 von StellaLuna am 03.02.08 16:07:16Im Münsterland gab es vor ein paar Jahren grossflächig und lange
keinen Strom, weil das Leitungsnetz der RWE aus der Nazizeit stammt. Subventionen fliessen ohne Ende.

Staatsmonopol eben, auch hier mischt Väterchen Staat wieder tüchtig mit. Das einzige was hier wirklich gut gelaufen ist, ist die Telekomliberalisierung. Es git Wachstum im Markt, neue Arbeitsplätze und besseren Service zu niedrigeren Preisen.
sag ich doch, dass wir überaltete Netze haben, die bei starkem Schneefall und Stürmen besonders anfällig sind.
Die Subventionen fließen dahin, wo sie hin gehören, in die Taschen der Aktionäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.951 von Eurofuchs2 am 03.02.08 16:14:54Das beste an dem Modell ist zweifellos. dass es enorm viele Existenzgründungen geben würde. Jeder, der ein Unternehmen aufgebaut hat weiss, dass oft erst eine Durststrecke duchgestanden werden muss. Dieser Punkt wird oft übersehen. Viele trauen sich deshalb nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.935 von Deni1968 am 03.02.08 16:10:51Ok, nochmal. Es ist schwachsinnige Polemik die Linkspartei mit linken Regierungen in der Welt zu vergleichen. Und wenn du meinst die Kommunistas in Südamerika sind erfolgreich bist du wohl kein Verfechter der Marktwirtschaft. Links ist nicht gleich links, vergiß das nicht. Die Linkspartei ist eher eine Karrikatur dessen.

Und das Argument die anderen Parteien haben versagt kann für selbständig denkende Menschen auch nicht gelten, schließlich hilft es keinem eine Partei zu wählen die einem das Paradies verspricht aber nicht darstellen kann wie man es umsetzt. Linke Regierungen wie in Italien sind sehr schnell in der Realität angekommen, aber das ist ein anderes Thema. Soweit muß die Linke erst nochmal kommen.


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.951 von Eurofuchs2 am 03.02.08 16:14:54Vergiss das Grundeinkommen, das ist nicht finanzierbar. Deutschland ist Mitglied der EU und jeder EU-Ausländer, der sich in Deutschland niederlässt hätte dann den gleichen Anspruch, im übrigen auch Türken, die sind EU-Ausländern gleichgestellt.

Das Grundeinkommen würde vor diesem Hintergrund Deutschland endgültig in den Ruin treiben, und dann hätte man uns da, wo man uns haben möchte, dann müssten wir für chinesische Löhne arbeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.983 von StellaLuna am 03.02.08 16:24:27Die kriegen jetzt schon alle Hartz IV, es ändert sich nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.991 von derbewunderer am 03.02.08 16:27:59der Unterschied zum Grundeinkommen ist, dass bei HartzIV die Bedürftigkeit nachgewiesen werden muss, beim Grundeinkommen aber dürfte die Meldebescheinigung genügen.

Deutschland wird durch das Grundeinkommen eine noch nie dagewesene Bevölkerungsexplosion erleben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.975 von derbewunderer am 03.02.08 16:21:18Ja danke.
Ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt!

#54 Dass ich das nicht vergessen werde, wird Dir schon klar sein. ;)
Ich hatte gerade die Inspektionsrechnung für mein Auto bekommen:
berechneter Stundenlohn: 37,50 €. Was meinst Du, bekommt der Facharbeiter ausgezahlt? Ich habe das mal hinterfragt: 7,90 €.
das alles nimmst Du hin, nur um Dich einer Idee zu verweigern?
Das lGE sieht unter anderem eine Abkopplung der Sozialversicherungsleistungen vom Entgelt vor.
Was meinst Du, wie viele Autos wieder regelmäßig in die Werkstätten gebracht würden, wenn die Facharbeiterstunde mit 15,00 € berechnet würde, bei gleichem Netto für den Arbeitnehmer zzgl. lBG.
Warum haben so viele Menschen diesen: Antierneuerungsreflex?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.018 von StellaLuna am 03.02.08 16:39:01Das hast du jetzt richtig gesehen. Es wird ein Verwaltungsbohei veranstaltet, der nichts nützt. Wer das System missbrauchen will, der tut dies schon jetzt. Nebenher arbeiten diese Leute schwarz und bessern sich die Urlaubskasse auf (zum Schaden der Volkswirtschaft). Das Poblem wäre mit dem Grundeinkommen gelöst. Gutes Beispiel, neulich im Fernsehen: Hartz IV Empfängerin, kam mit dem Geld nicht hin, wollte hundert Euro Vorschuss (skandalös). Da kommt der Verwaltungsmufti, erklärt ihr drei Stunden, dass sie mit dem Geld des Steuerzahlers sorgfältiger umgehen müsse (ich war richtig gerührt), um ihr dann den Scheck auszustellen (drei Stunden auf Kosten des Steuerzahlers, weiss der eigentlich, was er den Steuerzahler kostet). Das ist der eigentliche Skandal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.018 von StellaLuna am 03.02.08 16:39:01Na und? Wer hier lebt und hier seinen Konsum befriedigt und damit die Refinanzierung des lGE tätigt, soll es auch bekommen.

Kleiner Nachtrag zu #61
Was meinst Du, wie viele dänische, niederländische un französische Kennzeichen dann in unseren Autowerkstätten bedient würden.
, weiss der eigentlich, was er den Steuerzahler koste

sozial ist was Arbeit schafft :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.043 von Eurofuchs2 am 03.02.08 16:47:10Was meinst Du, wie viele Autos wieder regelmäßig in die Werkstätten gebracht würden, wenn die Facharbeiterstunde mit 15,00 € - Was macht Dich so sicher, dass der Werkstattbetreiber die geringeren Lohnnebenkosten an den Kunden weiter gibt? Der Werkstattbetreiber wird die Differenz einsacken und es sich gut gehen lassen.

Mir ist kein Unternehmen bekannt, das Lohnsenkungen an seine Kunden weiter gegeben hat. Auch Unternehmen, die Subventionen erhielten, gaben diese nicht weiter. Oder ist ein BMW billiger geworden weil er in den neuen Bundesländern zu günstigeren Lohnkonditionen produziert wurde? Auch VWs wurden nicht billiger obwohl sie in der Slowakei oder Tschecheien produziert wurden.

Ich gehe eher davon aus, dass das Grundeinkommen eher die Preise steigen lässt, denn die Menschen, zumindest die, die zusätzlich arbeiten, haben mehr Geld in der Tasche.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.254.951 von Eurofuchs2 am 03.02.08 16:14:54"Wer mehr will, und glaube mir, das werden die allerallermeisten Menschen sein, werden arbeiten müssen und wollen"

Diese Argumentation ist mir noch nicht stichhaltig genug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.097 von TokioBill am 03.02.08 17:02:38Arbeitest du noch oder nimmst du schon Hartz IV? Ist doch ganz einfach. Wenn dir Nudeln mit Tomatensauce reichen, dann nimmst du Hartz IV (auch heute schon) oder lebst zukünftig vom Grundeinkommen, willst du ein Jägerschnitzel, dann arbeitest du.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.088 von StellaLuna am 03.02.08 17:00:53Da halte ich es als wirtschaftsliberaler mit dem Markt! KFZ Werkstätten sind keine Monopolisten. (Telekommunikationsmarkt)
VW baut in Tschechien günstigere Autos: Skoda nicht billig, aber günstiger als die Hausmarke VW.
Bitte bringe nicht die Subventionen ins Spiel. Das ist doch die Perversion schlechthin. Da finanziert man die eigene Wettbewerbsunfähigkeit mit Milliarden an Euro. Aber das Thema hätte sich mit einem lGE auch erübrigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.110 von derbewunderer am 03.02.08 17:06:55"Wenn dir Nudeln mit Tomatensauce reichen, dann nimmst du Hartz IV (auch heute schon)"

Nein, denn Hartz IV ist nicht bedinungslos.
Ich muss grundsätzlich jede Arbeit annehmen. Es wird zunächst auf mein Vermögen zurückgegriffen. Angehörige sind zunächst zu meinem Unterhalt verpflichtet. Erst dann bekommt man Hartz IV.

Der Unterschied ist die Bedingungslosigkeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.115 von Eurofuchs2 am 03.02.08 17:07:58der Phaeton wurde auch in Tschechien produziert :laugh: :D

Ich behaupte mal, dass VW in Tschechien keinerlei Lohnkosten trägt, die werden von den EU-Subventionen und vom Land Tschechien gezahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.126 von TokioBill am 03.02.08 17:11:51Eben,

wer wird denn heute getroffen. Wer nicht arbeiten will, arbeitet eh nicht. Wenn er sich weigert, kann man noch kürzen etc. Das wars aber auch und entspricht nicht der Praxis. Verhungern lassen darf man ihn nicht. Getroffen wir derjenige, der sich jahrelang etwas angespart hat, getroffen wir der Facharbeiter, der zum Spargelstechen abkommdiert wird und so blöd ist, das auch zu machen. Klar wird es Leute geben, die das ausnutzen. Die Frage ist doch aber, spart man mehr ein als man ausgibt? Und das ist hier gegeben. Das System ist hochmarktwirtschaftlich (deshalb hat die FDP sowas auch im Programm).
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.182 von derbewunderer am 03.02.08 17:25:32"Die Frage ist doch aber, spart man mehr ein als man ausgibt? Und das ist hier gegeben. Das System ist hochmarktwirtschaftlich "

Genau hierfür bedarf es einer stichhaltigen Argumentation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.191 von TokioBill am 03.02.08 17:28:20Löse die BfA auf (Forderung der FDP) und überlasse das Überweisen dem Finanzamt. Das sind 100.000 faule Verwaltungsmuftis weniger. Einsparungseffekt (allein Löhne und Gehälter 3 Mrd. Euro per annum). Vertickere die BFA Immobilien. Mehrere Mrd. Euro One off etc, etc.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.210 von derbewunderer am 03.02.08 17:34:04Jetzt weiss ich aber noch nicht, ob man dadurch mehr einspart, als man ausgibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.126 von TokioBill am 03.02.08 17:11:51Hallo TokioBill,

Dich stört, dass das lGe nicht an Bedingungen geknüpft ist. Kann ich nachvollziehen, da dieses auch meine erste Reaktion war.
Bedingungen sind nur dann berechtigt, wenn sie auch erfüllt werden können, ansonsten ist es besser, sie gar nicht erst zu stellen.
ich könnte Dir z.B. anbieten: Du erhälst 1.000.000 Euro, wenn Du 4,5m hoch springst. Ha ha.
Ne im Ernst, schauen wir uns die gegebenen Bedingungen einmal an:
Ich muss grundsätzlich jede Arbeit annehmen Dazu muss erst einmal Arbeit da sein. Das ist sie überwiegend nicht. Also Beschäftigungsgesellschaften, 1 Eurojobs, Dinge die Du finanzierst, mit Deinen Steuergeldern. Hinzukommen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen mit sehr fragwürdigem Charakter, aber doch statistikbeschönigend.
Es wird zunächst auf mein Vermögen zurückgegriffen Hast Du schon einmal überlegt, wie viele Hartz IV Empfänger über Vermögen verfügen? Unter den Jüngeren sicher niemand, also suchen wir sie unter den Älteren betroffenen. Du lässt Dir Deine Kapital LV auszahlen, dass wird Dir auf H IV angerechnet, und wenn Du das Geld dann im Alter brauchen würdest ist es weg, und Du bekommst die volle Grundsicherung. Tolle Wurst.
Angehörige sind zunächst zu meinem Unterhalt verpflichtet
..ab einem Jahreseinkommen von >100.000 € Und auch nur die direkten Angehörigen.
Nun machen wir mal einen Strich drunter, und rechnen aus, was denn der Staat durch die Bedingungen verdient hat, nachdem alles verwaltet wurde. Wetten, dass vor der Zahl ein dickes Minus steht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.222 von TokioBill am 03.02.08 17:38:30Eine detaillierte Studie mit den Berechnungen (Althaus Modell) findet man hier.

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Leistungen/Gutachten/Grun…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.222 von TokioBill am 03.02.08 17:38:30Man muss sich immer verdeutlichen, nicht der Hartzler ist der Primärfeind, Primärfeind ist der Staat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.259 von derbewunderer am 03.02.08 17:47:12Primärfeind ist der Staat - sehr schön gesagt :)
Der Staatsschutz darf das aber nicht hören bzw. lesen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.182 von derbewunderer am 03.02.08 17:25:32Die FDP hat das lBG im Programm, was aber, genau wie Hartz IV bedarfsorientiert gezahlt werden soll!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.283 von Eurofuchs2 am 03.02.08 17:52:06Ja, ich bin für das Althaus Modell, aber mit der BfA Variante der FDP.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.234 von Eurofuchs2 am 03.02.08 17:42:09"Dich stört, dass das lGe nicht an Bedingungen geknüpft ist."

Nein, Eurofuchs das ist ein Missverständniss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.294 von TokioBill am 03.02.08 17:55:29dann klär mich bitte einmal auf. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.240 von derbewunderer am 03.02.08 17:43:58Eurofuchs und derbewunderer,

ihr schätzt mich falsch ein. Es geht mir um etwas anderes.
Damit das klarer wird, hier noch einmal mein heutiges Posting aus
www.wallstreet-online.de/community/thread/1138063-1.html


"Hallo Eurofuchs,

für einen Gegner eines bedinungsloses Grundeinkommen ist es sehr einfach zu argumentieren, in dem er sagt, dass viele Leute eben doch nicht arbeiten würden und somit das ganze nicht finanzierbar ist. Welche stichhaltigen Gegenargumente kann ein Befürworter des bedinungslosen Grundeinkommmens dem entgegenhalten ?

Sollte das Thema eventuell einmal zu einem Wahlkampfthema werden, möchte ich nur an die letzte Bundestagswahl erinnern, als es um das Thema Steuervereinfachung ging.
Eine Kampagne à la "Der Professor aus Heidelberg" ist auch beim Thema bedinungslosen Grundeinkommen von den Gegnern leicht zu führen.

"Wer nicht kämpft hat schon verloren."
Da hast du natürlich recht.

Viele Grüsse,
Tokio


@derbewunderer:
Was soll der breiten Masse erzählt werden, wenn von den Gegnern gefragt wird, wie das ganze zu finanzieren ist.

Sagst du denen dann:
"Eine detaillierte Studie mit den Berechnungen (Althaus Modell) findet man hier. ..."

Das sind ja nur 149 Seiten, welche die grosse Mehrheit sowieso nicht kapiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.322 von TokioBill am 03.02.08 18:04:49Wie ist ein Grundeinkommen finanzierbar?


Ein Grundeinkommen ist finanzierbar, wenn man es will. Wenn man es nicht will, ist es nicht finanzierbar. Die Nichtfinanzierbarkeit ist zunächst der Ausdruck dessen, dass man es noch nicht will. Ein Grundeinkommen kann nur aus einer demokratischen Willensbildung in die Tat umgesetzt werden. Und die wird immer Überraschendes bieten durch die Menschen und ihre Ideen, auch entgegen Vermutungen.
Zwei diskutierte Finanzierungsmodelle sind:

- Negative Einkommensteuer
- Konsumsteuer

Negative Einkommenssteuer
Die englische Ökonomin Juliet Rhys-Williams entwickelte Anfang der 40er Jahre die Grundzüge einer negativen Einkommenssteuer zu Grundsicherung des ärmeren Teils der Bevölkerung. Milton Friedmann konkretisierte das Modell und brachte es Anfang der 60er Jahre in den USA in die Nähe einer staatlichen Einführung.
Das Modell sieht vor, eine Einkommenshöhe für den einfachen Lebensbedarf zu fixieren. Wer ein deutlich höheres Einkommen erzielt, muss davon mehr als heute an die Gemeinschaft abgeben, wer ein geringeres erzielt, bekommt die Differenz von der Gemeinschaft hinzu. So soll jeder steuerpflichtigen Person ein Einkommen sicher sein, das zumindest dem Grundlebensbedarf entspricht. Was den schlechter Verdienenden dazugegeben wird, heißt negative Einkommenssteuer.

Sie ist keine Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden, sondern konzentriert Transferleistungen für die Bedürftigen. Sie verbleibt in der Mentalität des Armengeldes und belastet die Leistungsseite. Gering entlohnte Arbeit und Nichtarbeit wird finanziert aus besser bezahlter Arbeit. Das provoziert einen Widerspruch. Wenn immer mehr Menschen immer umfänglicher negative Einkommenssteuer beziehen – was auch wünschenswert sein kann – belastet dies die schrumpfende Erwerbsarbeit überproportional und demotiviert die Einsatzbereitschaft. Die negative Einkommenssteuer führt nicht aus der Stigmatisierung heraus. Sie meint das würdige Leben jedes Menschen und sein gesellschaftlich gespiegeltes Recht darauf, dieses nach eigener Maßgabe zu führen, vertut sich aber in einer polarisierenden Auffassung sozialer Gerechtigkeit. Die geht hier zu Ungunsten der Leistungsseite aus. Leistung zu besteuern wirkt leistungshemmend. Sie basiert auf einer heute anachronistischen Annahme stabiler Erwerbsarbeit. Deshalb schlagen wir vor, den Blick auf die Konsumsteuer zu richten.

Konsumsteuer
Es liegt ein Widersinn darin, bereits aus der Wertschöpfungsreihe Steuern zu ziehen, obwohl erst das Endergebnis der Wertschöpfung ihr Gültigkeit gibt. Die Ware also oder die entgegengenommene Dienstleistung. Für die Zukunft ungeeignet ist es, das Leistungsgeschehen für andere zusätzlich mit steuerlichen Abgaben zu belasten, denn Arbeit ist bereits ein Beitrag zum gemeinschaftlichen Wohl. Erst dort, wo die Ergebnisse der Leistungen in den Verbrauch gehen, kann der Staatsanteil sich geltend machen. Beim Konsumenten also, in der Konsumsteuer.

Dr. Benediktus Hardorp und Prof. Götz Werner aus Deutschland schlagen vor, ein bedingungsloses Grundeinkommen aus einer hohen Mehrwertsteuer zu finanzieren. Alle übrigen Steuern werden dafür abgeschafft. Ohnehin finden sich die steuerlichen Abgaben, wie Einkommens- und Gewerbesteuern, in den Preisen wieder. Bezahlt haben sie schon immer die Konsumenten. Mit der Konsumsteuer als einziger Steuer ist die Staatsquote nur deutlich ausgewiesen. Mit den entfallenden Steuern auf die Herstellung würden die Nettopreise sinken. Hinzu kommt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen sich auf die verhandelbare Höhe von Löhnen und Gehältern auswirkt, was die Herstellungskosten noch einmal sinken lässt. Für den Konsumenten blieben die Preise trotz erheblich höherer Mehrwertsteuer und der Kosten für das Grundeinkommen auf vergleichbarem Niveau. Dies nicht zuletzt auch durch Einsparungen. Alle heutigen Arbeitsplatzsubventionen und Sozialgelder fielen weg. Desgleichen Steuerschlupflöcher, der Geldabfluss durch Anlagen zum Steuersparen, die in der Wirkung für andere Armut schaffen. Ein Großteil des Apparates zur Steuerberechnung könnte eingestellt werden, wie auch die Verwaltung von Arbeitslosigkeit und Sozialnot. Viel unproduktiver Aufwand könnte gestrichen werden. Ein Grundeinkommen in kulturtauglicher Höhe brächte Entspannung auch im Sicherheitsdruck und Versicherungsdenken.
Die Zusammenführung aller Steuern in der Konsumsteuer führt zu einer Verbilligung inländisch erzeugter Produkte auf dem Weltmarkt. Denn in anderen Ländern kommt weniger Mehrwertsteuer auf den Nettopreis. Ausländische Produkte hingegen werden im Inland teurer. Das bremst die ungleiche Konkurrenz aus Tieflohnländern und holt Arbeitsplätze zurück ins eigene Land.

Wie weit die Konsumsteuer für verschiedene Produkte und Dienstleistungen unterschiedlich hoch sein soll, ist eine Frage der politischen Steuerung. Steuern auf Börsengewinne und Devisengeschäfte (z.B. Tobin-Steuer) sind weitere Themen.

Die Konsumsteuer in dieser klaren Ausprägung hat zudem den Nebeneffekt, dass die Wertschöpfungskette nicht wie heute mit Konsumartikeln verwechselt wird. Kauf und Verkauf von Unternehmensanteilen, das tritt deutlicher als Missverständnis zu Tage. Denn Ware ist erst, was als Ergebnis der Leistung zum Verbrauch kommt. Die Leistungsreihe selber samt den Menschen und ihrer Arbeit ist keine Ware und kann auch nicht zur privaten Verfügung als Eigentum gehandelt werden. Eine umfassende Konsumsteuer würde deutlich machen, dass es eine Produktionsseite gibt, die aus der schöpferischen Initiative und der im Kern gemeinnützigen Arbeit für andere besteht, und eine Konsumseite, die privates Eigentum für den eigenen Verbrauch erwirbt. Die Konsumsteuer markiert die Schnittstelle.

Die Vision ist: Ein Grundeinkommen als soziale Mehrwertsteuerrückvergütung!

http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/ein/01/

Mir hat das geholfen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.348 von Eurofuchs2 am 03.02.08 18:12:30Willst du damit eine breite Wählerschicht überzeugen, die in ihrem Alltag mit ökonomischen Denken nichts am Hut hat ? Wie soll die Problematik in einem Wahlkampf vermittelt werden ? Denke an das Scheitern des "Professors aus Heidelberg".


Die folgende Passage würde ich übrigens weglassen. So eine Einführung sagt mir, dass es sich nicht lohnt weiter zu lesen. Das ist Psychologie sonst nichts.
"Ein Grundeinkommen ist finanzierbar, wenn man es will. Wenn man es nicht will, ist es nicht finanzierbar. Die Nichtfinanzierbarkeit ist zunächst der Ausdruck dessen, dass man es noch nicht will."
"Gleichheit ist nicht gerecht"

Der Politologe Klaus Schroeder bestreitet, dass die Ungleichheit in Deutschland langfristig gewachsen ist. Kollegen wirft er vor, die Armut zu überzeichnen. Ein Gespräch.

© Meike Gerstenberg für ZEIT online

ZEIT online: Herr Schroeder, ein Wirtschaftsmagazin bezeichnete Sie einmal als „Kämpfer für die produktive soziale Ungleichheit“. Was ist damit gemeint?

Klaus Schroeder: Ich trete für eine gewisse Ungleichheit der Gesellschaft ein. Durch sie entsteht Dynamik. Zu starke Gleichheit wiederum zerstört die Leistungsbereitschaft. Nehmen Sie das Beispiel der DDR: Dort haben selbst regimetreue Soziologen ab einem gewissen Zeitpunkt mehr soziale Ungleichheit gefordert, damit die Leute sich wieder mehr anstrengen. Viele Arbeiter haben ihre Kinder in der DDR zum Beispiel nicht mehr zum Abitur geschickt, weil sich das für sie kaum gerechnet hat. In der gegenwärtigen Debatte hat man den Eindruck, dass Gleichheit stets mit Gerechtigkeit verwechselt wird. Gleichheit ist aber nicht gerecht. Warum ist nicht Ungleichheit ebenso ein Wert wie Gleichheit? Das verstehe ich nicht.
...
http://www.zeit.de/online/2008/05/interview-schroeder

Da wird meine Vermutung bestätigt :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.322 von TokioBill am 03.02.08 18:04:49Ja, das war die Kampagne des Jahrhunderts. Da hat der Rechtsanwalt aus Hannover einem renommierten Professor in die Suppe gespuckt und die Bevölkerung für doof verkauft. In der Tat liefert das Thema für eine deutsche Neidkampagne nach dem Muster (wer nicht arbeitet, der darf auch nichts verdienen) eine Steilvorlage.

Fakt ist aber, das ist schon heute so. Hartz IV, Steuerzuschüsse in die Rentenversicherung, Bafög etc.etc. Kompliziert und aufgeblasen, daher teuer. Das Grundeinkommen würde das alles einfach nur vereinheitlichen, die Verwaltung verschlanken.

Man muss nicht mehr ausgeben, man legt sozusagen alle einzelnen Sozialkosten zusammen und wickelt sie über eine Zahlstelle ab. Das ist im Prinzip alles. Den Anreiz zu arbeiten, den schafft dann der Markt (Stichwort Jägerschnitzel).
ZEIT online: Die „produktive soziale Ungleichheit“.

Schroeder: Ja. Das ist zugegeben ein schmaler Grat. Wir müssen die Ungleichheit zu einem gewissen Grad begrenzen, damit die Gesellschaft nicht auseinanderbricht. Wir brauchen aber auch Ungleichheit, damit sich Aufstieg lohnt. Die derzeitige Umverteilungspolitik führt dazu, dass das Streben nach Erfolg und Aufstieg in den unteren Etagen der Gesellschaft gebremst wird. In anderen Ländern, vor allem Schwellenländern, ist dieses Streben aber ein wichtiger Antriebsmotor. Nur wer die Chance sieht, dass sich der Aufstieg lohnt, wird sich auch für ihn einsetzen. Sicher ist nur: Die derzeitige Ungleichheit ist für unsere Gesellschaft nicht gefährlich. In the long run wird sie ohnehin wieder durch Umverteilungs-Maßnahmen der Regierung ausgeglichen werden. Da bin ich mir sicher. ...
http://www.zeit.de/online/2008/05/interview-schroeder?page=3
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.386 von derbewunderer am 03.02.08 18:23:11"Den Anreiz zu arbeiten, den schafft dann der Markt (Stichwort Jägerschnitzel)."

Mit dieser Begründung wird man, wenn es darum geht eine breite Zustimmung für das Modell zu bekommen, kläglich scheitern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.382 von StellaLuna am 03.02.08 18:21:18Deshalb darf man Grundeinkommen eben nicht mit Sozialismus und Gleichmacherei nach Linkspartei Muster verwechseln. Darum geht es gerade nicht, sondern eigentlich nur um eine Verwaltungsverschlankung bzw. es wird eine Situation kritisiert, wo ökonomisch Kontrollaufwand und Ergebnis in keiner Relation mehr zueinander stehen. Der Staat greift mit seinem jetzigen System wettbewersverzerrend in die Marktwirtschaft ein und fördert letzlich die Falschen. Gefördert wird der dauerrammelnde, dschungelcampglotzende, saufende Oberproll mit seinen 5 Blagen, währdend die Mittelschicht leer ausgeht.
#88 Der entscheidende Punkt ist Gerechtigkeit und nicht Ungleichheit.

Dieser Absatz ist wichtiger:

Klaus Schroeder: Ich trete für eine gewisse Ungleichheit der Gesellschaft ein. Durch sie entsteht Dynamik. Zu starke Gleichheit wiederum zerstört die Leistungsbereitschaft. Nehmen Sie das Beispiel der DDR: Dort haben selbst regimetreue Soziologen ab einem gewissen Zeitpunkt mehr soziale Ungleichheit gefordert, damit die Leute sich wieder mehr anstrengen. Viele Arbeiter haben ihre Kinder in der DDR zum Beispiel nicht mehr zum Abitur geschickt, weil sich das für sie kaum gerechnet hat. In der gegenwärtigen Debatte hat man den Eindruck, dass Gleichheit stets mit Gerechtigkeit verwechselt wird. Gleichheit ist aber nicht gerecht. Warum ist nicht Ungleichheit ebenso ein Wert wie Gleichheit? Das verstehe ich nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.426 von TokioBill am 03.02.08 18:33:12Na gut, wer nicht arbeitet, der kriegt nichts zu fressen. Gute Alternative, aber ich habe dann ja wohl auch Anspruch auf eine freie Kalaschnikow, um mir das klauende Pack vom Hals zu halten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.382 von StellaLuna am 03.02.08 18:21:18Stella, dass ist doch kein Widerspruch zum bGE.
Um meine Vorstellung mal bildlich darzustellen:
Unsere Wohlstandsgesellschaft ist wie eine Leiter, auf den einzelnen Sprossen sitzen die unterschiedlichsten Menschen in unterschiedlicher Höhe. Es geht mir nur darum, alle die erste Sprosse erklimmen zu lassen, wer weiter will, soll gefälligst klettern. Nur ins Gras beißen (die Leiter steht auf einer Wiese) soll keiner mehr. ;)
Also kann ich Klaus Schroeder beipflichten Gleichheit ist nicht Gerechtigkeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.464 von Eurofuchs2 am 03.02.08 18:39:56Das ist richtig.

Art. 3 des GG wird so definiert.

Gleiches darf nicht willkürlich ungleich und Ungleiches nicht willkürlich gleich behandelt werden.

Jedem wird klar sein, dass das GG neben Art. 3 noch ein paar mehr Artikel hat, Gleichheit somit nicht Gerechtigkeit ist, aber ein Teil davon und kein Gegensatz. In Art 2 wird auf die Freiheitsrechte verwiesen, Art 1 nennt die Menschenwürde als oberstes Gut. Zufall in der Reihenfolge? Wohl kaum.
Um noch mal zur ersten Fragestellung zurück zu kommen ; Warum wollen 14% der Deutschen die Linke wählen.

In vergangenen Wirtschaftszyklen hat man in schlechten Zeiten verstärkt CDU gewählt . In Aufschwungphasen war dann meist die SPD vorne , um Vereilungsgerechtigkeit für die Arbeitnehmer durchzusetzen.

Heute haben wir eine völlig andere Situation.
Die ehemaligen CDU Wähler stehen in Teilen massiv unter Druck .
Die hochgelobte Mittelschicht ( Ingenieure , Angestellte ) hat Angst vor dem Absurtz ins Bodenlose. Gerade hier , sollte doch das Thema Bildung eher sekundär sein.

Wer sich in der Leiharbeitsbranche auskennt , weiß , dass mittlerweile auch Facharbeiter meist nur noch zun Hilfsarbeiterkonditionen bezahlt werden.

Die Leute fragen sich halt ; wo soll das enden ?

Thema : finanziell unabhängige Bürger
Wer will und braucht diese ? Keiner !!!!;)
Die Politik benötigt abhängiges Wählervieh , die Wirtschaft rechlich Billiglöhner und Arbeitslose , um Löhne ins bodenlose zu drücken.

Ich denke , dass sich aktueller Finanz - / Turbokapitalismus sein eigenes Grab schaufelt. Der Druck auf die etablierten Parteien , sollte mit dem Erstarken der Linkspopulisten sicher größer werden , endlich strukturelle Reformen zu überdenken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.657 von zierbart am 03.02.08 19:24:57Ja, aber die potenzielle Mitte hat die Schnauze so voll, die wählt gar nicht mehr oder ungültig, auch nicht die Linke. Ich übrigens auch. Keiner wählt mehr rechts, das ist positiv.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.657 von zierbart am 03.02.08 19:24:57Bildung, Kinderförderung, Afghanistaneinsätze (Gedöns). It's the economy stupid. Nur scheint das im Raumschiff Berlin keiner mitzubekommen. Herr Koch empört sich über kriminelle Jugendliche im Musterstaat seines Amtskollegen Huber, während in Hessen die Deutsche Börse AG ihren Umzug nach Eschborn (Kochs Heimat) ankündigt, natürlich um Steuern zu sparen. Hat der Typ einen an der Waffel? Ist der noch ganz dicht? Die Menschen bekommen mit, dass die Landesbanken Milliarden versenken, Omas Sparbuch wurde verzockt. Wahlkampfthema?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.427 von derbewunderer am 03.02.08 18:33:15Grundeinkommen ist für mich Gleichmacherei und Sozialismus.
Bereits heute gibt es Arbeitgeber die geringe Löhne bezahlen und ihre Bewerber bereits beim Vorstellungsgespräch darauf hinweisen, dass sie ihren Lohn über HartzIV aufstocken können damit's zum Leben reicht.

Wer garantiert, dass Arbeitgeber dann nicht auf die Idee kommen, Arbeit überhaupt nicht mehr zu bezahlen wegen des hohen Grundeinkommens?

Geschenke vom Staat sehe ich insgesamt sehr skeptisch, denn was der Staat gibt, kann er auch ratzfatz wieder nehmen - die Hartz-Reformen haben das gezeigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.967 von StellaLuna am 03.02.08 20:31:25Nee, gerade nicht Sozialismus, die Analyse ist korrekt, die Aufstockerei ist murks, die würde ja auch wegfallen. Generation Praktikum wäre auch beseitigt.

Jetzt mal im Ernst, wer würde sich in dieser neunen Situation auf einen unbezahlten Arbeitsplatz bewerben? Deppen gibt es immer, aber das wäre schon extrem dumm, und welches Unternehmen sucht gezielt psychisch Kranke? (Einschränkung, im öffentlichen Dienst scheint dies der Fall zu sein).

Ansonsten wird der norale homo oeconomicus herangezogen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.967 von StellaLuna am 03.02.08 20:31:25<<Wer garantiert, dass Arbeitgeber dann nicht auf die Idee kommen, Arbeit überhaupt nicht mehr zu bezahlen wegen des hohen Grundeinkommens?>>

Es gibt übrigens schon heute viele dieser Fälle, das nennt man 1 Euro Jobber, der Arbeitgeber nennt sich in aller Regel? Richtig, Staat bzw. Steuerzahler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.967 von StellaLuna am 03.02.08 20:31:25Das lGE ist kein Geschenk vom Staat: Die Vision ist: Ein Grundeinkommen als soziale Mehrwertsteuerrückvergütung! #84

Die bösen Arbeitgeber. Na klar wird das heute versucht. Das Angebot an Arbeitskräften ist ja auch groß genug und dazu werden die "Billiglöhner" auch noch per Gesetz verpflichtet alles anzunehmen, was angeboten wird.

Was ist denn, wenn plötzlich mehr Arbeit gesucht wird, als an Arbeitskräften zur Verfügung steht. (Was ja durchaus der Fall sein sollte, wenn die Lohnkosten, nicht die Löhne!, rapide gesenkt werden)
Dann wird der Markt den Lohn nach oben ziehen, alles eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Da das lGE alle Bürger erreicht, bleibt immer ein gehöriger Abstand zwischen viel Leistung, geringer Leistung und gar keine Leistung. Wo sind da alle gleich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.055 von Eurofuchs2 am 03.02.08 20:52:59Korrektur: muss natürlich "bGE" heißen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.255.967 von StellaLuna am 03.02.08 20:31:25Verstehe das mal so. Natürlich gibt es keine Geschenke vom Staat. Was ist denn dieser Staat anderes als eine Ansammlung meiner und deiner Kohle? Der Staat ist eine Fiktion, ungefähr so wie eine juristische Person eine Fiktion ist, eine Hülle, mehr nicht. Von dieser Hülle leben Bakterien, nennen wir sie Schmarotzer, öffentlicher Dienst, wie auch immer. Diese Leute leisten keinerlei produktiven Beitrag. Sie kümmern sich nur um die Hülle. Das bezeichnen sie irreführend mit dem Begriff Arbeit, falsch, denn da hatte Marx Recht, Arbeit steht für Mehrwerterzeugung, die hier nicht vorliegt. Du hast hast ja selbst den Begriff Geldverteilungsmaschine gebraucht. Nein, das ist keine Maschine, sondern ein (sehr) lebendiger Organismus. Schicke ich an Stella 50 Euro per Überweisung bleiben bei Stella exakt 25 Euro hängen. (das entspricht ungefähr dem öffentlichen Staatsanteil am GDP). Wo bleibt nun der Rest bzw. die andere Hälfte? Könnte es sein, dass sich die Bakterien einen größeren Anteil ziehen? Und ist realer Sozialismus nicht viel mehr als der totale Sieg des Bakteriums, der dann kollabiert, wenn der Wirt ausgesaugt wurde?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.055 von Eurofuchs2 am 03.02.08 20:52:59Alles was der Staat dem Steuerzahler zurück gibt ist ein "Geschenk", das er jederzeit einkassieren kann - Arbeitslosenhilfe wurde auf HartzIV-Niveau gesenkt, Pendlerpauschale soll erst ab dem 31. Kilometer gezahlt werden, Kindergeld gibt es nur noch bis 25 Jahre, und und und

Der Staat nimmt nicht nur was er mal als Steuerminderung versprochen hat, er senkt auch Leistungen für Menschen, die Beiträge gezahlt haben, siehe gesetzliche Krankenversicherung und Rente.

Wer glaubt, dass vor diesem Hintergrund der Staat den Menschen das Grundeinkommen ohne Hintergedanken "schenkt", der irrt. Der Preis den alle dafür zu bezahlen haben, wird sehr hoch sein. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in Deutschland eine Zeit anbrechen könnte, in der die Bürger vom Staat nicht mehr abgezockt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.085 von StellaLuna am 03.02.08 21:06:29Anderes Beispiel:

Anderes Beispiel. Du schickst dein Kind zum Nachbarn, um einen Kuchen zu holen. Das Kind kommt zurück, das Blech ist halb leer und das Kind hat Blähungen. Frage: Wo ist die Hälfte des Kuchens geblieben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.085 von StellaLuna am 03.02.08 21:06:29Du zählst einen Teil des Elends völlig korrekt auf, da sind wir absolut einer Meinung. Da stellt sich die Frage: warum ist das so? Brauchen wir ein Kindergeld, Wohngeld, Kilometerpauschale, Subventionen, Steuertricks, Schwarzarbeit, Abschreibungen und den ganzen Krempel? Das hat derbewunderer doch sehr anschaulich geschrieben. Die Bakterien zehren 50% von dem, was Dir zustehen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.055 von Eurofuchs2 am 03.02.08 20:52:59@Eurofuchs
Deine Thesen hier im Bord finde ich meist stimmig und diskussionswürdig.

Deine Ansichten zum Thema Angebot und Nachfrage , empfinde ich doch etwas weltfremd. Beck würde sagen : Die " sogenannte " Globalisierung ist natürlich kein Naturgesetz . Korrektive Maßnahmen wären rein theoretisch immer möglich . Durchsetzbar evtl. durch die EU oder Weltbank ?:confused:;)
Egal wie , derzeit ! ;) nicht gewünscht.

Wären wir ein 80 Millionen - Volk von Ingenieuren , Rechtsanwälten , Ärtzen und hochgebildeten Facharbeitern , ist trotzdem die Entwicklung Deutschlands vorgezeichnet. ( für die nächsten 50 Jahre jedenfalls )
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.154 von zierbart am 03.02.08 21:27:54Hallo Zierbart,

es soll auch eine Diskussion entstehen, an der möglichst viele teilnehmen. Die Thematik sollte endlich auf breiter Basis debattiert werden!

Als freiheitlich denkender Mensch gestehe ich nicht nur den DEutschen zu, darüber zu entscheiden ob sie auf der untersten Sprosse der Wohlstandsleiter sitzen bleiben wollen, sondern auch dem Rest der Welt, am Internationalen Wohlstand teilzuhaben. Insofern ist die Globalisierung für mich schon so etwas wie ein Naturgesetz.
Unsere Aufgabe ist es Antworten auf die sich stellenden Fragen, die mit der Globalisierung gestellt werden müssen, hier für uns zu finden.

Noch zählen wir mit unseren Exportgütern zu den Gewinnern, doch es zeichnet sich jetzt schon ab, auf wessen Rücken dieser (noch) Sieg erfochten wurde. Das sind gering oder nicht qualifizierte Kräfte, die nach der 4. Arbeitsagentur Fortbildung: "Wie bewerbe ich mich richtig" immer noch keinen CNC Automaten bedienen können.

Und letzte Satz von Dir ist absolut korrekt, selber wenn wir alle den von Dir genannten Ausbildungsstand hätten, hätten wir das Wissen nicht für uns gepachtet!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.225 von Eurofuchs2 am 03.02.08 21:48:24Polemisch sollte ich jetzt erwidern :
an Deutschland soll die Welt genesen . Wenn wir unseren Lebensstandard halbieren , wäre dies eine notwendige Wohltat für den Rest der Welt.

Globalisierung heißt ja nix weiter , als der grenzenlose, ländrerübergreifende Markt , ohne Regularien , rein marktorientiert.

Ich persönlich denke , dass Regularien her müssen , um keine regionalen Desaster zu erleben. Feie Märkte ja , aber nicht Kapitalismus pur.

Ich denke , Europa geht schweren Zeiten entgegen .
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.281 von zierbart am 03.02.08 22:04:13Wtt`n Glück, dass Du nicht polemisch erwidert hast. :D

Hat nichts mit deutschem Wesen zu tun, ist eben nur so, dass wir in D auch nur für uns neue Wege finden müssen und können.

Globalisierung heißt ja nix weiter , als der grenzenlose, ländrerübergreifende Markt , ohne Regularien , rein marktorientiert
So krass stellt sich das Thema für mich nicht dar. Es gibt schon noch wirkende Mechanismen: Zölle, Qualitätsanforderungen, Normen und Standards u.s.w.

Schwere Zeiten? Nur wer keine Vorbereitungen trifft gerät unter die Räder.
Wir sagen unsere Profikicker immer, wenn sie einen besonders starken Gegner haben?: Wir freuen uns auf das Spiel, eine echte Heraudforderung für uns" In diesem Sinne.... ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.256.374 von Eurofuchs2 am 03.02.08 22:26:44Man sagt auch, viel Feind, viel Ehr.

In diesem Sinne.
:laugh::laugh:


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