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Nokia zahlt 219 Euro im Monat - Ein gutes Beispiel für Deutschland !!! - 500 Beiträge pro Seite



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Antwort auf Beitrag Nr.: 33.331.395 von Hotel-Mama am 11.02.08 16:11:31Und was soll daran das gute Beispiel für Deutschland sein ???

Waren die 42 Mios, die diese Säcke von uns kassiert haben etwa nicht genug, oder wie meinst Du das ?
Oder meinst Du die Vereinbarung über 30 Jahre ???

:laugh:

Du glaubst doch nicht im Enrst, dass sich diese Abzocker nicht mindestens 5 Hintertürchen offengelassen haben, fass ihnen irgendwann mal einfällt, dass man evtl. in Indien NOCH mehr sparen kann ???
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.331.622 von lassmichrein am 11.02.08 16:30:26Wer ist denn in dem Spiel der Böse? Nokia, das sich völlig rational verhält und Geld, das man ihnen in den Hintern schiebt, bereitwillig nimmt, oder der Holzkopf von Politiker, der glaubt, sich mit Subventionen ein Anrecht auf 1.000 Jahre Nokia in Bochum erkauft zu haben?
Ich hoffe, sie bekommen eine Gegenleistung, die der Bezahlung ent-
spricht.

Diese rational denkenden Vollblut-Manager, deren Moral sich letztlich
auf dem Niveau der hier schmarotzenden, ausländischen Sozialleistungs-
empfänger bewegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.332.699 von Goedecke_Michels am 11.02.08 17:54:51Die Aasgeier können ihre Handys meinetwegen in Rumänien
für 10 Euro verscherbeln.
Ich kann mir dann ja gleich eins von Samsung kaufen.
Wenn man schon eine Lohnspirale nach unten in Gang setzt, dann darf man sich nicht wundern wenn daraus eine Lohn-Preisspirale wird.
Was hat man dann erreicht, niedrige Herstellungskosten und geringere
Erlöse weil der Markt mit Sicherheit darauf reagiert.

A.
Gleich neben Nokia baut Daimler ein Werk. Soll 2011 fertig sein.

Die werden auch nicht viel mehr bezahlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.334.228 von 23552 am 11.02.08 19:53:50Warum nicht in Usbekistan. Ist doch sicherlich viel billiger.

Unsere Politiker- innen sollten sich wirklich mal weitführende Reformen einfallen lassen.

Mieten pauschal: € 20,00 / Monat
Nebenkosten pauschal: € 5,00 / Monat
Spritkosten: € 0,20 / Liter
Die Lebensmittelkosten um 85 % senken
Lohnsteuer wird abgeschafft

Dann, davon bin ich überzeugt könnten auch wir Deutsche für € 219,00 Monat arbeiten.

Einem Weltkonzern Geld in den Arsch schieben um die Gewinne zu steigern mit dem die Aktionäre gefüttert werden.

Echt allererste Sahne. Das Geld könnte man doch direkt den Mitarbeitern geben. Warum müssen die dafür eigentlich arbeiten?

Der Zweck heiligt die Mittel!! Moral? Was ist das?

Das einzige was im Leben zählt ist Profit!

Tolle Gesellschaftsform. Glückwunsch zu dem was wir alle erreicht haben.
Wer soll den Dreck dann noch kaufen ? Nokia war bzw. ist ja jetzt schon überteuerter Müll, der sein Geld schon lange nicht mehr Wert war. Wer soll das nun kaufen wenns von unqualifizierten Billigarbeitern in Rumänien geschraubt wird ? Die Preise werden doch 100% nicht gesenkt in Deutschland aber die Qualität wird sich noch weiter verschlechtern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.334.408 von janfer am 11.02.08 20:07:14Einem Weltkonzern Geld in den Arsch schieben um die Gewinne zu steigern mit dem die Aktionäre gefüttert werden.

Immerhin hat Nokia in D mehr Geld investiert und dadurch zurückgegeben als es an Subventionen bekommen hat.
Wird in Rumänien nicht anders sein.
Die Vereinbarung über 30 Jahre spricht ja schon Bände.

Echt allererste Sahne. Das Geld könnte man doch direkt den Mitarbeitern geben. Warum müssen die dafür eigentlich arbeiten?

Und wer produziert dann die Handys wenn keiner mehr arbeitet?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.335.303 von CaptainFutures am 11.02.08 21:27:48Und wer produziert dann die Handys wenn keiner mehr arbeitet?

Falsche Frage! Wer kauft eigentlich die Handys, die in Rumänien gefertigt werden? Natürlich sind die Lebenshaltungskosten absolut vergleichbar zwischen Rumänien u. Deutschland. Einfache Rechnung: Stundenkosten: € 6,00 gegenüber € 16,00. Oh, 6,00 ist billiger wie 16,00. Also, dann nichts wie weg nach Rumänien. Damit können wir die Handys günstiger anbieten und den arbeitslosen Deutschen das Mobiltelefonieren billiger ermöglichen. Weil, denen geht die Kohle aus. Tolle Wurst.

Betriebswirtschaftlich: absolut verständlich!
Volkswirtschaftlich: tödlich!

Warum wird eigentlich ein Unternehmen subventioniert? Um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten In Lohn und Brot zu stehen. Stellt sich die Frage was kostengünstiger ist. Zugegebenermassen weis ich es wirklich nicht.
Den Leuten das Geld f. Nichtstun in die Hand zu drücken oder aber die Unternehmen zu füttern, damit diese von den Subventionen die Mitarbeiter bezahlen können. Einfach grotesk.
Blöde Deutsche zahlen viel Geld in die EU.
Die EU spendet das Geld Ländern wie Rumänien, damit diese dann Firmen aus Deutschland mit Subventionen und Dumpingsteuern anlocken können. Aber wir haben es ja.

Ein Prosit auf unsere "Europapolitker".
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.334.228 von 23552 am 11.02.08 19:53:50ja, neben Nokia baut Daimler ein Werk um dort die neue A-Klasse zu bauen.
In D ist sind die Kosten zu hoch.

Statt A-Klasse "Made in Romania" kann ich mir dann auch gleich einen Dacia Logan kaufen, der ist wenigtens ein echter Rumäne.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.336.087 von Hotel-Mama am 11.02.08 22:23:48Warum muss man eigentlich für das gleiche Fahrzeug in Deutschland mehr bezahlen als in anderen EU-Ländern? Irgend etwas stimmt doch hier nicht? Ah, ich hab´s. Wir sind deutsche und verdienen bei Nokia in Bochum mehr als bei Nokia in Rumänien. Deshalb ist das im globalen Markt hergestellte VW oder Daimler-Kfz im Verkauf in Rumänien billiger als in Deutschland. Endlich hab ich internationale Marktwirtschaft verstanden. Warum bitte habe ich mein Studium eigentlich gemacht? Eigentlich ist alles ganz logisch. Habt ihr es auch alle verstanden?
Die ersten NOKIA-Handys aus Rumänien sind schon da !!

Bild 1 mit integrierter Kamera, Bild 2 mit intergrierter Kamera UND Vibrationsalarm !! :)
























Antwort auf Beitrag Nr.: 33.336.509 von janfer am 11.02.08 23:17:22die 1. frage muß doch sein:
brauche ich überhaupt ein handy ?
oder ist mir nur einsuggeriert worden dass ich eines brauche, weil alle eines brauchen.
2. wieviele wirklich wichtige gespräche ( lebenswichtige ) führe ich damit.
3. muß ich permanent erreichbar sein
4. wie oft schaue ich, ob eine sms gekommen ist, absolute zeitverschwendung
5. was kostet der scheiß im monat, und stehen diese kosten real dem nutzen gegenüber ?
und und und
also, ich brauche keines.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.336.087 von Hotel-Mama am 11.02.08 22:23:48Genau so ist es.

Und vor allen Dingen müssten die durchgeknallten Möchtegernmanager in Stuttgart dann mal lernen daß es nicht funktioniert "in Rumänien produzieren - in Deutschland verkaufen".

Wenn ich das schon höre, in Deutschland sind die Kosten zu hoch.
Natürlich, wenn ich der Ehefrau des vormaligen Versagers an der Konzernspitze, Herrn Schrempp, als Büroleiterin 200.000 € zahle, dann wird das natürlich schon bedenklich.

Es ist nur schwer zu fassen welche asozialen Geisteshaltungen sich in der deutschen Managergilde festgesetzt haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.338.254 von farniente am 12.02.08 10:09:56Du hältst Deutschland irgend wie immer noch für den Nabel der Welt.

Es dreht sich doch nicht unbedingt darum, die A Klasse in Rumänien zu produzieren, und dann in Deutschland zu verkaufen.

Genauso ist es bei Nokia. Letztes Jahr wurden 1,1 Milliarden Handys weltweit vekauft. Selbst wenn jeder Deutsche ein Handy hat, sind das nur 82 Millionen, und wenn jedesmal, wenn nach zwei Jahren ein Vertrag abläuft, ein neues Handy verkauft wird, sind es nur 40 Millionen im Jahr. Bei einem Gesamtmarkt von 1,1 Milliarden, mag der deutsche Markt zwar wichtig, aber nicht überlebenswichtig für Nokia zu sein.

Auch Daimler will nicht nur in Deutschland verkaufen.

Einige scheinen es immer noch zu bedauern, aber wir haben den WK II verloren. Wir sind nur ein kleines Land, und haben nur 1,5% der Weltbevölkerung bei uns.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.338.346 von 23552 am 12.02.08 10:17:39Was willst Du mir eigentlich sagen ?

Über Nokia habe ich nichts geschrieben, über Daimler etwas ganz anderes.

Wenn Du Dich mit jemanden reiben willst, dann mach es auf einer vernünftigen Ebene.
Mit diesem unterbelichteten WK II - Quatsch kannste Deine Oma erschrecken, aber keine vernünftige Diskussion führen.

Sofern Volkswirtschaft für Dich mehr bedeutet als ein Bierzelt dann lass das einmal in einem Deiner Ökonomiepubertären Postings erkennen.
War es nicht die EU, die unlängst Deutschland angemahnt hat Mindestlöhne einzuführen ?

Irgendwo hat Brüssel vergessen daß Rumänien auch in der EU ist. Das sind ja keine Löhne mehr die Nokia bezahlt, das sind Almosen.
Wenn jetzt natürlich die Lohnkosten pro Handy nicht mehr 1 € beträgt sondern nur noch 10 Cent, dann kann man wieder die Dividende erhöhen. Notfalls lagern wir aus, bei entsprechender Subvention, in die Ukraine, den Baikalsee, zu den Innuit, irgendwo wird sich doch immer eine arme Sau finden lassen.

Nokia ist nicht nur eine Subventionsschlampe sondern, wie viele andere Großkonzerne auch, völlig losgelöst von jeder Verantwortung und Wertevorstellung.
lassmichrein :laugh::laugh::laugh: prust

diese Dinger sollten doch all denen, die sich nach den guten alten Zeiten sehnen, gefallen.

Im übrigen zahlt Nokia in Rumänien adaequate Löhne, die die Experten von Nokia wohl besser dem Markt anpassen können als die Boardprofis, die von der Welt noch wenig mehr gesehen haben als die Pommesbude ums Eck.
In Indien liegt der Monatslohn bei weniger als 100 Euro.

Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Klingt eigentlich logisch, dass keiner auf der Welt nem systemimmanent faulen Deutschen nen 1000 er für die gleiche Leistung zahlen kann.

Die Solidarischen sollen eben auf ihr Nokia verzichten und mit Blechbüchse und Schnur probieren. Aber bitte nicht die Auslagen von Nokia ansprühen, das führt nur zu verlorenen Kriegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.080 von farniente am 12.02.08 11:14:41Hallo farniente,
hoffe Du bist nicht mehr böse auf mich. ;)
Mal die Betrachtung von einer anderen Seite: sollten wir nicht froh darüber sein, dass sich Großkonzerne wie Nokia und Daimler in Rumänien ansiedeln?
Zunächst einmal ist es immer sehr schmerzhaft, Arbeitsplätze zu verlieren, kein Zweifel. Doch nur über den internationalen Wettbewerb, kurzfristig mag man selber auf der Verliererseite stehen, wird das Lohnniveau in Rumänien und anderen Wachstumsregionen steigen. Je mehr Konzerne in den Standortwettbewerb einfallen, desto schneller geht die Lohnspirale nach oben, und verringert damit den Abstand zu unseren Löhnen. Dann werden wieder andere Faktoren eine Rolle spielen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Einsatzbereitschaft, Krankheitsstand u.s.w.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.300 von minister.grasser am 12.02.08 11:32:301. Nokia zahlt in Rumänien weniger als die üblichen Löhne

2. Indien gehört nicht zur EU, Rumänien schon.

3. Die systemimmanent faulen Deutschen haben in Bochum Nokia-Handys gebaut mit einem Lohnaufwand von 1 € pro Handy und einem, ausweislich der Nokiabilanz, 90.000 € - Gewinn erwirtschaftet pro Beschäftigtem.

Dämliches Posting - prust
Genau, wahre Werte braucht das Land. Wie anno dazumal.

DIE TEUTSCHE WIRTSCHAFT MUSS WIEDER NACH NATIONALEN UND SOZIALEN GESICHTSPUNKTEN GEORDNET WERDEN.

So kann des ja net weiter gehen, dass dass internationale Kapital sich parasitär am deutschen Arbeiter vergeht. :laugh:


In Wirklichkeit ist gemäß einer freien Marktwirtschaft Nokia bestrebt, möglichst gute und billige Handys seinen potentiellen Kunden zur Verfügung zu stellen. Alles andere ist egal.
Wenn es Subventionen gibt, so ist das natürlich abzulehnen.
Volkswirtschaftlich müssen in D natürlich Jobs geschaffen werden, die sich am freien Markt behaupten.

Und weil die EU hier was anmahnt: Diesem Moloch aus Politikern und Beamten sollte der deutsche Staat mal weniger Geld in den A*** schieben, statt hart arbeitende und vernünftig kalkulierende Leute, die etwas erwirtschaften, zu verfolgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.545 von minister.grasser am 12.02.08 11:53:20Du hast also nichts zu sagen ausser ein paar leere Worthülsen.

Ich habs mir gedacht.
Moin,

in dem NOKIA Thread habe ich schon direkt nach Bekanntwerden des Schliessens einen Artikel eingestellt,in dem von Rumänen gesagt wurde,das NOKIA viel zu wenig bezahlen möchte-scheint sich ja zu bewahrheiten.

Minister,mich würde ernsthaft mal interessieren was Du jobmässig so anstellst. Du kannst fast nur Beamter sein mit Deiner hirnrissigen Begründung.
Wärest Du dem freien Markt ausgesetzt müssten Dir die Haare zu Berge stehen:
Als AN kannst in Europa nicht konkurrieren-zumindest mit dem Osten nicht. Im Westen Europas sieht das schon wieder anders aus.
Als Selbständiger würde ich mir Gedanken darüber machen,wo mein Geld demnächst mal herkommen soll,wenn sich die Spirale noch weiter nach unten dreht.

Eurofuchs:
Anpassung der Löhne wird kommen,aber logischerweise in beide Richtungen,wie man wunderschön beobachten kann:
In anderen Ländern steigen die Löhne, zumindst hier fallen sie indem Zeitarbeitsfirmen aktiviert werden bzw. Leute direkt zu Billigstlöhnen eingestellt werden.

Warum will niemasnd verstehen und akzeptieren,dass zu einem Hochpreisland auch hohe Löhne gehören?

Und um nochmal auf NOKIA zu kommen:

NOKIA überlegt momentan eine Umstrukturierung: Weg von Handy hin zu u.a. MP3
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.673 von gnomi am 12.02.08 12:01:32Ganz klar findet eine Lohnanpassung in beide Richtungen statt nur nicht gleich schnell.
Und jetzt stellst Du die Frage nach der Henne und dem Ei: Jede Lohnerhöhung bedeutet auch eine Preiserhöhung. Entweder, wird der Preis des Produkts erhöht, oder Du zahlst den Preis auf Kosten der Arbeitsplätze.
Nur sollte man Löhne nicht mit Lohnkosten verwechseln!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.799 von Eurofuchs2 am 12.02.08 12:12:39Fuchs

natürlich kann man den Sinn oder Unsinn der Zusatzkosten versuchen aufzubröseln. Aber in meinen Augen macht dieses keinen Sinn,da auch Unternehmen davon profitieren(Infrastruktur,Qualifikation,Zuverlässigkeit,sozialer Frieden,ich weiss,die letzten sind soft skills,resultieren aber daraus)-und es gibt noch genügend,die das zu schätzen wissen.
Selbst mein amerikanischer AG sagt,dass die Unterschiede in der industrialisierten Welt zu vernachlässigen sind:eek: und sich ein Vergleich mit Entwicklungsländern sich verbietet:rolleyes:
Nichts desto weniger trotz sind wir einfach zu teuer,und dieses teilweise aufgedrückt und teilweise selbst herbeigeführt.
Bspw durch gestiegene Energiekosten,Umweltauflagen,Logistikpreiserhöhung,Chemikaliengesetz,fallender Dollar etc. Hausgemacht sind die Kosten in Bezug auf unnötig viel Personal,fehlerhafte Entscheidungen im mittleren Managment und Profilierungssucht
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.799 von Eurofuchs2 am 12.02.08 12:12:39Dann stellt sich die Frage warum man Rumänien in die EU aufgenommen hat.

Nur um dadurch für eine begrenzte Zeit die Löhne im alten Europa drücken zu können ?

Für die Rumänen als EU-Mitglied ist der europäische Binnenmarkt der Heimatmarkt. Das scheinen einige Globalisierungsstrategen zu vergessen.
Wenn man die Rumänen afrikanisieren will, also teuer dort hin verkaufen aber billig dort produzieren/einkaufen, dann wird das unter Garantie nicht funktionieren.

Die EU sieht solchen von den Konzernen bewusst arrangierten Verspannungen tatenlos zu. Die Rumänen werden in Zukunft die Leidtragenden einer modernen Sklavenpolitik sein. Damals hat man rechtlose Sklaven auf die Baumwollfelder gebracht und heute bringt man das Baumwollfeld zum Sklaven. Das Ende ist bekannt.

Oder kann mir mal einer der Globalisierungsfanatiker erklären wieviel man von 218 € Monatslohn aufwenden kann für Krankenkasse und Altersvorsorge ?
Die Rumänen sollen also in 30 Jahren in Rente gehen mit einer rente von 20 Euro ?
Sollen die anderen Länder dann finanziell helfen ? Die Deutschen ? Ich lache mich schlapp.

Man hat aus den Fehlern der deutschen Wiedervereinigung nichts, aber auch garnichts gelernt.

Dafür kann sich ja die EU weiter um die Spesenabrechnung unnützer EU-Parlamentarier kümmern.
werte(r) Farniente!

Sehr schön, dass du dich \"kurz\";) mit meinem Beitrag auseinandersetzt.

Irgendwie scheinst du mir den typischen Deutschen zu verkörpern, der meiner Einschätzung nach ein sehr eigenartiges Bild vom Funktionieren von Wirtschaft hat, sich aber berufen fühlt, bei den Entscheidungen anderer Leute dreinzureden und die Führung über Wirtschaft und Volk zu übernehmen.

Also vorweg:
1) Wo Nokia produziert, haben allein die Eigentümer von Nokia zu entscheiden.
2) Wenn die Subventionen gesetzwidrig kassiert wurden, wird das Rechtssystem dies entscheiden.
Subventionen sind, wie gesagt, typischer Auswuchs der national und sozial orientierten Wirtschaftsführung (von Politik kann man da nicht reden)

so: im Einzelnen:

Nokia zahlt in Rumänien weniger als die üblichen Löhne

Was ist das für eine schwammige und sinnlose Aussage?
Was sind übliche Löhne?
Die die so im Durchschnitt ein jeder kassiert? Dann bekommt in D ein Supermarktregalarbeiter weniger als die üblichen Löhne? Ist das dann eine Frechheit ihm gegenüber?

Oder ist hier von branchenüblichen Löhnen die Rede? Sprich, Arbeiter mit dem Wissen und den Fähigkeiten, wie Nokia sie einstellt, bekommen in anderen Firmen, mehr bezahlt?
Dann kann man Nokia nur gratulieren, dass sie es geschafft haben, diese tollen Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt zu finden. Man fragt sich, wieso diese Arbeiter dann bei Nokia arbeiten und nicht für den zitierten \"üblichen Lohn\"?

In Wirklichkeit gibt Nokia, die mit der Werkseröffnung auch riesige Schulungsprogramme etc. hochfahren, Rumänen eine Chance, die von vielen genutzt wird. Wenn man die letzten Statistiken zur Lesefähigkeit dort anschaut, braucht dieses Land ohnhin jemanden, der mal was beibringt.

\"Indien gehört nicht zur EU, Rumänien schon\"

Ausserhalb der EU gelten die selben wirtschaftlichen Gesetze wie innerhalb.
Dass die Europäer sich mit irgendwelchen Zwangsmaßnahmen irgendwie vom Rest der Welt abschotten wollen, kann ich nicht unterstützen.

Die systemimmanent faulen Deutschen haben in Bochum Nokia-Handys gebaut mit einem Lohnaufwand von 1 € pro Handy und einem, ausweislich der Nokiabilanz, 90.000 € - Gewinn erwirtschaftet pro Beschäftigtem.

Es ist völlig egal, wie viel Gewinn (oder auch Verlust) an Standort A zur Zeit erwirtschaftet wird, wenn Standort B günstiger ist, dann MUSS ein Unternehmen dorthin. Die Konkurrenz von Unternehmen, die das Gleiche machen, führt dazu. Wenn Sony billigere Mobiltelefone anbietet, die gleich gut sind, würden die Deutschen nämlich diese kaufen und das mit gutem Recht.

Mit systemimmanent meine ich übrigens, dass viele Deutsche, die gerne mehr arbeiten würden, vom System zur Minderleistung gebracht werden.
Z.B: bei den Beamten und ähnlichem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.059 von farniente am 12.02.08 12:32:41Wenn man unseren Politikern mal glauben schenken darf, soll Deutschland ja zu den Gewinnern der Osterweiterung zählen. Ich kann das nicht beurteilen, das neue Nokia Werk wurde aber zumindest von einer deutschen Firma gebaut.
Gnomi, klarerweise soll der deutsche Arbeitnehmer nicht mit Billiglohnländern konkurrieren.

Genau das wird aber von der Politik und der Straße gefordert, was ich für hirnrissig halte.

Die Lösung ist klarerweise die, dass Deutsche andere Jobs machen, für die eine Nachfrage besteht.
Und das kann meiner Ansicht nach nur in Richtung Dienstleistung gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.163 von Eurofuchs2 am 12.02.08 12:41:03Bielefeld: Deutscher Bauunternehmer baut das neue Nokia-Werk in Rumänien
Nach Angaben von "Spiegel TV" wird in Rumänien das neue Nokia-Werk von dem Bauunternehmen Goldbeck aus Bielefeld gebaut. Der Auftrag in einer Größenordnung von rund 40 Millionen Euro wurde Mitte 2007 an das Unternehmen vergeben.
Das Werk wird von Goldbeck mit Fertigbauteilen aus Deutschland erstellt. Zwischen Nokia und Goldbeck wurde vereinbart, dass keine weiteren Informationen preisgegeben werden.

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=695243
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.149 von minister.grasser am 12.02.08 12:39:44Da ich weder die Führung von Wirtschaft und Volk übernehmen will und darüberhinaus ein sehr eigenartiges Bild von vom Funktionieren der Wirtschaft habe, werde ich auf Dein Posting nicht antworten.

Persönliche Abqualifizierungen ohne die eigene Qualifizierung auch nur ansatzweise belegen zu können oder die Qualifizierung eines anderen Posters zu kennen, führen bei mir dazu daß ichj auf solche Postings nicht antworte, da sich der Poster selbst abqualifiziert hat.

Im Übrigen sind es die Postings 24,27 und 33 auch nicht wert näher darauf einzugehen, da die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht im Ansatz verstanden werden.
Stimmt euro,

kam schon vor längerer Zeit durch.
Pikant wieder nur:
Goldbecks Auftrag beträgt 40 Mio €,wird aber in Rumänien nur mit 7 Mio € angegeben. Wieder so Zahlenspielchen.

Minister:
Über Dienstleistungen?
Wie in den USA? Hm,der Gedanke gefällt mir mal überhaupt nicht.Das funktioniert in den USA nicht(wir werden es demnächst erleben wenn die OPEC ihr "Versprechen" wahr macht) und wird hier schon gar nicht funktionieren.
Es gibt sehr,sehr wenige Länder wo das klappt:Schweiz,Liechtenstein,Luxemburg,Österreich wg Tourismus,same to Espana.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.338.518 von farniente am 12.02.08 10:31:42Du warst es doch, der behauptet hat, dass es für Daimler nicht funktioniert, in Rumänien zu produzieren, und in Deutschland zu verkaufen.

Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. Die Autos, die Daimler in Rumänien bauen, müßssen nicht zwangsweise in Deutschland verkauft werden. Der Weltmarkt, außerhalb der deutschen Grenzen sind groß.

Das du das nicht kapierst, ist nicht meine Schuld.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.422 von 23552 am 12.02.08 13:00:38Nachdem Du auch wieder ohne irgendwelche Fakten herumkrähen willst, möchte ich Dich doch daran erinnern daß es um die A-Klasse ging.

Die A-Klasse ist kein Premiumfahrzeug (was auch immer das sein mag), geht also an den Käufer von Mittelklassefahrzeuegn. Dafür brauche ich selbstverständlich einen Markt am Produktionsstandort. Und das funktioniert halt bei einem Mercedes nicht.

Oder kannst Du mir erklären warum man die Produktionsstätte in Brasilien sonst geschlossen hätte ? So groß scheint der Weltmarkt für dieses Fahrzeug aber nicht zu sein.

Die A-Klasse hat im Jahr 2007 in Deutschland 16947 Käufer gefunden. Eine Zahl die für dieses Fahrzeug sehr anständig ist, es handelt sich um das typische Aufsteigermodell.
Solch ein Fahrzeug in Rumänien zu verkaufen, wenn Nokia z.B. 218 € bezahlt, dürfte gewisse Probleme bereiten.
Wenn ich aber durch Standortverlagerung in Deutschland
verhindere daß es Aufsteiger gibt, dann vernichte ich den Markt.

Dies und einige andere Gründe kreiden ich der MB-Entscheidung an.
Ansonsten gilt dasselbe wie ich in Posting 32 geschrieben habe.

Da Du nach wie vor nur den Leuten ans Bein pinken willst mit Sätzen wie Das du das nicht kapierst, ist nicht meine Schuld. war dies meine letzte Nachhilfestunde für Dich.
farniente, bei soviel Qualifikation trete ich gerne mal aus.

Wäre gut, wenn du statt deines persönlichen Kauderwelsch mal was Sinnvolles zur Thematik schreiben würdest. Was denn diese sagenhaften "üblichen Löhne" nun heißen sollen, z.B.:laugh:

Oder kann mir mal einer der Globalisierungsfanatiker erklären wieviel man von 218 € Monatslohn aufwenden kann für Krankenkasse und Altersvorsorge ?
Die Rumänen sollen also in 30 Jahren in Rente gehen mit einer rente von 20 Euro ?
Sollen die anderen Länder dann finanziell helfen ? Die Deutschen ? Ich lache mich schlapp.

Man hat aus den Fehlern der deutschen Wiedervereinigung nichts, aber auch garnichts gelernt.
´

Der Hauptfehler der Wiedervereinigung war, Währung und Lohnniveau dem Westen politisch sofort anzupassen zu versuchen.

Diese den Gestzen der Wirtschaft widersprechenden Dummheiten sollte man in der EU nicht wieder begehen. Der Euro ist allerdings ein Schritt in die falsche Richtung.
#gnomi

Ich kann alen leistungswilligen Deutschen nur mal raten, sich in den von Dir genannten Ländern mal umzukucken. So schlecht ist das Leben dort nicht.

Im Dienstleisungssektor müssen erst einmal massive Steuer- und Sozialabgabensenkungen her. Der Schwarzmarkt wächst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.619 von minister.grasser am 12.02.08 13:15:25Wenn es über Deine geistigen Fähigkeiten geht das von mir unterschlagenen Wort "orts" einzusetzen, dann bitte sehr, es ging um ortsübliche Löhne.

[/i] Oder kann mir mal einer der Globalisierungsfanatiker erklären wieviel man von 218 € Monatslohn aufwenden kann für Krankenkasse und Altersvorsorge ?
Die Rumänen sollen also in 30 Jahren in Rente gehen mit einer rente von 20 Euro ?
Sollen die anderen Länder dann finanziell helfen ? Die Deutschen ? Ich lache mich schlapp.[/b]

hast Du zitiert und eingefärbt - das war Deine Stellungnahme ?

Deine Meinung über die Widervereinigung ist wieder so ein Unsinn.
Du bist derselbe Fall wie 23552.
Du willst keinen Meinungsaustausch, Du bist ein dauerprovozierender Schwätzer ohne jeglichen Background.
Vielleicht ist besser, nicht mehr weiter zu diskutieren, damit sich niemand zu sehr aufregt.

Üblich oder ortsüblich .... egal. Die Löhne ergeben sich aus dem Angebot, das Nokia macht und der Entscheidung der Leute, die für diese Löhne arbeiten wollen. Und wenn Nokia Leute gefunden hat, die für weniger als die "ortsüblichen" Löhne arbeiten wollen, dann kann man Nokia nur gratulieren, bzw. muss man fragen, wieso die Leute nicht lieber dort arbeiten, wo sie diese "ortsüblichen" Löhne bezahlt bekommen.
Hab ich alles schon gesagt.

Wenn du meine Meinung zur Wiedervereinigung Unsinn findest..OK. Wir haben dann unterschiedliche Ansichten.

Fakt ist, dass die Wiedervereinigung wirtschaftlich schlecht durchgeführt wurde.
Nun ist es angezeigt, dassauf europäischer Ebene nicht die selben Fahler gemacht werden.
Insofern halte ich adaequate Löhne wie in Rumänien, die nicht unter politischem Zwang gebildet werden, für zielführend und zukunftsweisend.

Arbeitsplätze werden geschaffen, die Löhne können sich marktadaequat an westliches Niveau anpassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.770 von farniente am 12.02.08 13:27:44Es gibt noch etwas zwischen Globalisierungsgegnern und -fanatikern.
Ich kenne nicht die sozialen Standards in Rumänien, aber eines weis ich genau: Die zahlen nicht in die dt. RV und auch sicher nicht in die dt. KV ein. Man wird in Ro auch sicher keinen Anspruch in Höhe der dt. Grundrente erwerben (ca. 660 €), dass wäre ja fast das 3fache des jetzigen, von Nokia gezahlten, Bruttogehalts. Ich verstehe den von Dir herangeführten Vergleich nicht.
Immerhin können wir in Rumänien 3 Wochen Urlaub machen, incl. Augen OP, und müssten nur auf eine Woche Harz verzichten. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.340.962 von Eurofuchs2 am 12.02.08 13:43:40Eurofuchs

das ist kein Vergleich, das ist ein Fakt.

Nochmals ganz langsam:

Nokia zahlt also 218 €, wir können auch Mercedes oder sonst wen nehmen.
Natürlich, und ich begreife nicht wie Du auf die Idee kommst ich geschrieben, daß dort nicht in die deutschen Sozialversicherungen einbezahlt würde.

Jedenfalls war gemeint, wenn überhaupt etwas einbezahlt wird, (in ein rumänisches System), mit der Berechnungsgrundlage der bezahlten Löhne.

Nächste Überlegung: der Eurobinnenmarkt wird irgendwann für die Rumänen vollendet sein. Das heisst, ihre Importe werden mit Preisen des europäischen Standards zu tätigen sein, ihre Exporte werden mit europäischen Preisen getätigt, zumindest alles weitgehend angenähert.

Die heutige Generation von Rumänen geht in 30 Jahren in Rente, und hat erst mal ordentlich Fehlzeiten, wenn überhaupt etwas geklebt wurde, dann wenig Beiträge.

Die Frage geht hier nach der programmierten Altersarmut.
Die leute haben heute einen schlecht bezahlten Arbeitsplatz, selbst für rumänische Verhältnisse, haben ein, nach europäischen Masstäben saumäßig bezahlten Arbeitsplatz - und werden im Alter bettelarm sein.

Und das alles im selben Markt wie z.B. Deutschland.

Diese Probleme muß man ansprechen und nicht nur ständig von Globalisierung faseln. Man klammert nämlich ein Mitgliedsland im gemeinsamen Markt aus und tut so als es Indien wäre.

Ich hoffe ich habe dieses Problem, eines von vielen, jetzt ausreichend erklärt.
"überhaupt etwas geklebt wurde, dann wenig Beiträge"

heißt "kleben" zahlen - interessante Redewendung jedenfalls

Schön, dass du dir jetzt schon über die Altersabsicherung der Rumänen Sorgen machst - einem Land, wo noch vor 10 Jahren die Kinder im Winter erfroren sind.
Sicherlich hast du recht, dass die Rumänen mit der Preissteigerung in ihrem Land - auch genannt Inflation Schwierigkeiten bekommen werden.

Diese Schwierigkeiten hat man übrigens auch - wenn auch viel weniger gravierend - als deutscher Rentner.

Da muss man eben privat vorsorgen (m. A. n. am besten, denn selbst ist man immer noch am klügsten) - oder betrieblich.

Wenn man z.B. eine Wohnung in Rumänien kauft, wird die auch sehr viel teurer werden in den nächsten Jahren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.341.421 von farniente am 12.02.08 14:18:38Um auch noch zu einer Quintessenz zu kommen.

Natürlich kann man zu Zeiten eines Beitritts in einen anderen Wirtschaftsraum in begrenztem Masse ein Lohngefälle ausnutzen. Zumal dies die interessanteste "Subvention" überhaupt ist.

Das ist bei einer Lohnersparnis von 1 € pro Handy und einer unglaublichen Produktivität und Rendite überhaupt nicht ersichtlich.

Anders wäre es, wenn Nokia bei 70 Cent Lohnkosten in Rumänien und 800 € Lohn diesen Schritt strategisch unternommen hätte. Das wäre unter Umständen sogar im Sinne einer europäischen regionalen Kompensation sogar wünschenswert, wenn man gleichzeitig Deutschland eine Entlastung der Nettozahlungen in Aussicht gestellt hätte.

Haben wir nicht im Osten Deutschlands erlebt was es bedeutet wenn man sagt West bekömmt x und Ost bekommt das halbe X ? Und dann noch die arrogante Buschprämie für die Westler obendrauf.
Hat nicht Nokia Fachleuten in Bochum mit einer Buschprämie gewinkt ? Das kann so nicht funktionieren. Ein gemeinsamer
Binnenmarkt kann kein Klassensystem sein, oder wir holen uns europäisch dasselbe ins Haus wie wir es in Deutschland haben, jahrzehntelange Alimentierung.

Nur wurden die Fehler hier im politischen Bereich gemacht und im Falle Nokia lässt man einen Subventionswanderzirkus Fakten schaffen die uns in 30 Jahren wieder einholen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.341.617 von minister.grasser am 12.02.08 14:31:43Kleben stammt aus früheren Jahren als noch Beitragsmarken in ein Rentenbuch geklebt wurden.

Ich höre den abfälligen Ton in Deinem Posting daß ich mir Soregn mach über die rumänische Rente.

Ich bin nicht Mutter Thereza ich mache eine vorrausschauende Projektion um Schwierigkeiten, Fianzierungslöcher und soziale verspannungen aufzuzeigen die jetzt verursacht werden und in Zukunft Geld kosten.

Dies sollte eigentlich jeder machen der in diesem gemeinsamen Markt lebt, da die Probleme der Rumänen auch in 30 Jahren bezahlt werden müssen. Sicher nicht von Nokia, die dann irgendwo auf dem Mond sitzen, aber von den europäischen Bundesstaaten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.341.421 von farniente am 12.02.08 14:18:38So ist es aber nicht!

Der Rentenversicherungsbeitrag in RO beläuft sich auf 9,5% AN Anteil und 20,5% AG Anteil. Mit steigenden Löhnen, und das bleibt ja unwidersprochen, passt die Beitragssumme an. Was führt da zur Altersarmut?
Es gibt in Rumänien einen gesetzlichen Mindestlohn. Der beträgt 95,00 €/mnt. So schlecht kann also das Gehalt von Nokia nicht sein.
Das Du nicht die dt. Sozialkassen meintest war mir schon klar, nur die von Dir erwähnten 20,00 € Rente waren sowas von daneben, da konnte ich nicht anders :D.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.341.764 von Eurofuchs2 am 12.02.08 14:43:22Wie hoch wird die vermutliche Rente sein bei jemand der auf diesem Niveau einbezahlt ?

Wenn man also von den 20 Euro weggeht, die Dich so gestört haben, und rechnen eine Dynamisierung der Löhne hoch, wo wird die Rente dann sein ? 200 Euro ? 300 Euro ?

Und dann erkennst Du bei ähnlichem Preisgefüge keine Altersarmut ?

Ausserdem, da das Problem der Rente offensichtlich sehr vielschichtig ist, wo soll der Vorteil der anderen Länder sein, wenn in Rumänien keine Kaufkraft entsteht ? Das ist doch alles Augenwischerei.

Man kann es noch griffiger formulieren: Ob in Hamburg ein PIN-Mitarbeiter für 6 Euro rumradelt, oder in Meckpomm eine Friseuzse für 4 Euro frisiert, oder ein Rumäne für 1,5 Euro Handys bastelt, da wreden dieselben Probleme geschaffen.

Nur daß wir hier unsere Probleme selbst schaffen und die auch bezahlen müssen. Während die Probleme in Rumänien von Nokia u.a. geschaffen werden und wir die doppelt zahlen. Doppelt deswegen, weil der Nettozahler geschwächt wird und der Nettoempfänger schwach gehalten wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.341.893 von farniente am 12.02.08 14:54:24Ob Ro irgendwann einmal unter einer Altersarmut leiden wird, hängt nicht von den Betrieben ab, die jetzt dort investieren, sondern eher vom Geschick der Politik. Die müssen ja nicht die gleichen Fehler machen wie unsere Verantwortlichen. (Griff in die Rentenkasse, Generationsvertrag)
Hier ein interessanter Link: http://www.auwi-bayern.de/awp/base/inhalte/Anhaenge/Investit…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.342.561 von Eurofuchs2 am 12.02.08 15:35:14Die Politik ist beratungsresistent.

Und wenn in Rumänien nur investiert wird unter dem Gesichtspunkt von Lohneinsparungen und Steuerersparnissen, dann legst Du selbstverständlich den Grundstein für Altersarmut.

Nokia wurde die Immobiliensteuer für 30 Jahre erlassen. Wer will das wann kompensieren ?
@minister

ich habe ja geschrieben,dass es dort funktioniert und das Leben ist mit Sicherheit nicht schlechter,deswegen verstehe ich deinen post nicht so ganz.

Aber ich gebe gerne zu,dass ich hier nicht mehr wirklich glücklich bin: Mich biedert es hier in letzter Zeit nur noch an: Meine Interessen gehen Richtung Schweiz,Norwegen und Canada

@ Eurofuchs

ich bin in der glücklichen Lage vergleichen zu können:
Mit den Preissteigerungen von Wohnungen hast Du recht.Stellt sich nur die Frage,wer davon eigentlich profitiert. An letzter Stelle derjenige der eine einzige Wohnung sein eigen nennt.
Ich hätte vor 5 Jahren in UA eine schicke grosse Wohnung mitten im Zentrum für umgerechnet 35 k € kaufen können.Habe ich nicht getan und das war doof(vielleicht) Denn diese Hütte ist nach Fertigstellung vor 2 Jahren für 60 k € über den Tisch gegangen. Merkst Du was? Die Wohnungen werden dort verkauft,bevor die Dinger stehen und das kann dauern und dauern und dauern.
Ein Normalsterblicher kann sich das dort bei Durchschnittslöhnen mal gar nicht wirklich leisten.
Die Lebenshaltungskosten sind immens gestiegen,weil die Preise von westimportierten Waren exorbitant hoch sind,aber jeder der was auf sich hält,kauft sie und lebt den Rest des Monates von C,bzw D Ware.
Gern und oft gesehen ist das sogenannte "Rentneressen" 1 Liter Milch und 1 brot am Tag. Damit kommst mit den 60 € Rente im Monat hin.
Alles,was Du in den meisten Geschäften findest ist nur für eine kleine Klientel,die wie auch immer zu ihrem Geld gekommen ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.344.801 von gnomi am 12.02.08 17:51:44Ich weis jetzt gerade nicht welches Posting von mir Du ansprichst, erlaube mir aber dennoch mal, meine Meinung dazu zu sagen. :D Klar macht man mehr Profit mit mehr Wohnungen, der einzelne benötigt meist nur eine, und wenn er die dann noch sein eigen nennen kann ist es doch o.k.. Die Lebenshaltungskosten sind auch in Ro stark gestiegen, nicht zuletzt wegen der negativen Handelsbilanz. Um so wichtiger ist es doch aus Sicht der Rumänen Produktion ins Land zu holen.
Das wichtigste für uns ist doch, das auf dem rumänischen Arbeitsmarkt ein Wettbewerb stattfindet. Je schneller, desto besser für uns. Ein Mangel an Facharbeitskräften und oder Anlernfähigen, lässt die Löhne förmlich explodieren. Je schneller das geschieht, desto fairer wird der Wettbewerb im EU Markt. Es werden Menschen dabei auf der Strecke bleiben, da beißt keine Maus einen Faden von ab, doch das ist nur eine Frage der Zeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.339.334 von Eurofuchs2 am 12.02.08 11:35:21Hi, nein!! Wir drehen uns einmal im Kreis. Startend im Osten. Das alles hat bereits Ende der Achtziger Jahre begonnen. Erst war es Ungarn, dann Tschechien, Polen. Es kam die Slowkei (immer noch sehr beliebt). Nun wird es Rumänien und Bulgarien. Das alles dient dazu die Löhne und Gehälter zu senken in den sogenannten Industrienationen des westlichen Europas. Irgendwann sind die "Weltkonzerne" einmal um den Globus gereist und landen wieder bei uns, wenn man es geschafft hat flächendeckend die 1 €urojobber arbeiten zu lassen. Dann besinnt man sich wieder an die ach so fleissigen, strebsamen und zuverlässigen.
In dieser Bewegung befinden wir uns mittendrin.Nun denn. Alles wird gut.
Jetzt muss der arbeitende Deutsche nicht nur für seine minderbemittelten deutschen Volksgenossen die Rente berappen, sondern dank EU auch noch für die Rumänen??

Wenns soweit kommt, gibts keinen "reichen" Deutschen mehr.:laugh:

Inflation macht Transferbezieher generell arm, das stimmt schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.346.476 von janfer am 12.02.08 20:11:16janfer, wir in D bestimmen nicht die Welt. Wenn es denn so kommt wie Du sagst, und die Konzerne kommen wieder bei uns an, ist das Schlimmste ausgestanden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.348.522 von Eurofuchs2 am 12.02.08 22:39:08Darum geht es nicht! Ich hätte für vieles Verständnis, wenn die Unternehmen am Existenzminimum arbeiten müssten und nichts verdienen. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Unternehmen verdienen sich dumm und dusselig. Das reicht noch immer nicht. Ergo strebt man nach mehr Profit. Es reicht auch nicht wenn dieses moderat ausfällt. Nein, exorbitanten Gewinnsteigerungen sind erforderlich. Wie man dies realisiert spielt keine Rolle. Mitarbeiter sind doch eh nur ein lästiges Übel welches nur Kosten verursacht. Eigentlich braucht man die gar nicht. Kosten nur Geld, werden krank, wollen Urlaub etc.

Dieses Statement hat mit Deutschland nichts zu tun. Sondern es geht um Werte und Moral. Leider nicht mehr in der heutigen Zeit. Sorry - es kann nicht sein!
Rumänische Gewerkschaft rügt Nokias "neue Form der Sklaverei"

Der rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa hat dem finnischen Handyhersteller Nokia vorgeworfen, in seiner neuen Fabrik im rumänischen Jucu die Arbeitszeit über das in Rumänien zulässige Maß hinaus verlängern zu wollen. Dies wäre "eine neue Form der Sklaverei", sagte der Präsident von Cartel Alfa, Bogdan Hossu, am heutigen Dienstag, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. An den neuen rumänischen Standort wurde die Produktion des Handy-Werks verlagert, das im Gegenzug Bochum schließen wird.

Nokia beabsichtigt nun über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes zu erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu weiter. Nach aktuell geltendem Arbeitsgesetz seien jedoch höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses "flexibler" zu machen. Einzelheiten wurden hierzu nicht genannt.

Nokia hat am 11. Februar in Jucu mit seiner Handyproduktion begonnen. Vorerst hat die Fabrik 350 Angestellte. Geplant hat Nokia bis Ende nächsten Jahres bis zu 3.500 Mitarbeiter im neuen Werk zu beschäftigen. Unterdessen prüft derzeit die EU-Kommission, ob Nokia in Rumänien unzulässige Vergünstigungen erhalten hat. Medienberichten zufolge interessiere sich Brüssel insbesondere für die geplante Befreiung des finnischen Konzerns von der lokalen Immobiliensteuer.


Diese Vergünstigung soll nach Angaben des Industriepark-Betreibers in Jucu, Tetarom, nicht nur für Nokia, sondern für alle Mieter des Industrieparks zukünftig gelten. Derzeit hat der Park "Tetarom III" in Jucu aber juristisch noch nicht den "Status" eines Industrieparks. Dieser Status ist jedoch Voraussetzung für die geplante Befreiung von der Immobiliensteuer. Diese Formalitäten sollen aber bereits binnen zwei Monaten geregelt werden, hieß es.

Quelle: Heise.de

http://www.heise.de/newsticker/meldung/103743

Billig ist Nokia wohl nicht billig genug ....:cry:
"Nach aktuell geltendem Arbeitsgesetz seien jedoch höchstens 48 Stunden zulässig"

Wieso die nicht in D bleiben?:confused:

Ein rumänischer Gewerkschafter:eek:. Wenn jetzt noch a Radl in China umfallt, ist Nokia erledigt....gut so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.346.476 von janfer am 12.02.08 20:11:16So sieht es aus. Heuschrecken eben. Felder abgrasen, weiterziehen, abgrasen, weiterziehen .........


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