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Wird Kurt Beck bald zum Bundeskanzler gewählt? - 500 Beiträge pro Seite



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Die Union droht bei einer Wahl von Frau Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin mit Stimmen der Linkspartei mit den Bruch der großen Koalition in Berlin.

Ypsilanti-Wahl mit Linke-Stimmen bedroht große Koalition
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&i…

Wenn die Union die großen Koalition in Berlin platzen lässt dann könnte als letzte Alternative durch ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Bundeskanzlerin Merkel eine Rot - Rot - Grüne Mehrheit im Bundestag Kurt Beck zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wählen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.228 von Sybilla am 23.02.08 12:16:44Wie tief soll dieses unser Land noch fallen???
:cry::cry::cry:
Wenn im Hamburg das gleiche Problem wie in Hessen entsteht, wäre das nicht auszuschließen.
Bundespräsident Köhler, der in diesen Tagen seinen 65. Geburtstag feierte, ließ vor einiger Zeit Vertrauten gegenüber verlautbaren, daß er den Bundestag ein zweites Mal nicht vorzeitig auflösen wird. :rolleyes:
Weder die SPD noch Beck haben Chancen Bundenskanzler zu werden?
Dieser Teddybär ist total unqualifiziert.:laugh::laugh:
Sehen wir es doch wie es ist:


Die SPD ist handlungsunfähig


Nicht nur, daß Union oder die FDP Kritik am Verhalten von Ypsilanti und vor allem Kurt Beck üben, auch aus der SPD selbst kommen massive Widerworte.

Angefangen über Clement, der nun aus der Partei ausgeschlossen werden soll, über Klaas Hübner, der Sprecher des SPD-internen "Seeheimer Kreises" wie nicht zuletzt Frank Walter, Fraktionsvize der Hessen-SPD sprechen mittlerweile von "Wortklauberei" und "offensichtlichem Wortbruch".
Beck wird meiner Ansicht nach übrigens niemals Bundeskanzler.

Dafür ist seine Position in der Partei viel zu schwach.

Wenn er ein durchgreifen könnte, gäbe es diese Diskussion überhaupt nicht.

Wolfgang Clement, Klaas Hübner, Frank Walter, diese Kritiker kommen aus der ersten Reihe der SPD.
Peter Struck, immerhin Fraktionschef, ist ebenfalls nicht sonderlich angetan vom Verhalten Becks und Ypsilantis.

Die SPD steht vor einer Zerreißprobe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.339 von Sexus am 23.02.08 12:43:45Lafontaines Saat scheint aufzugehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.367 von ecevit am 23.02.08 12:49:01Lafontaine hat damit weniger zu tun. Das Problem ist, daß Kurt Beck als Chef der SPD sich nicht durchsetzen kann. Es gibt keine klare Richtung. Keiner weiß, wohin es gehen soll. Deshalb verliert die SPD auch permanent Wahlen. Bei einer Neuwahl des Bundestages wäre dies nicht anders.

Selbst wenn die Linkspartei massiv zulegen könnte, würde das Verhalten der SPD ihre Wähler zur Union treiben oder zu Hause bleiben lassen. Nicht mal Struck oder Hübner stehen noch zu ihrem Parteivorsitzenden. Sollte das Ausschlußverfahren Clements auch noch gelingen, würde dies der SPD weiteren Schaden zufügen. Denn Clements Einfluß ist immer noch recht groß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.367 von ecevit am 23.02.08 12:49:01
Wenn Lafontaines Saat aufgeht, wäre das schlecht für Deutschland.

Der Mann hat im Saarland eine Arbeitslosenquote hinterlassen, die jetzt erst von seinem Nachfolger deutlich reduziert werden konnte.

Er hat Mitte der 90er Jahre die vorsichtigen Reformbemühungen von Union und FDP gebremst und so dem Land geschadet.

Dann hat er 99 endlich dem Land einen riesigen Gefallen mit seinem Abgang getan, woraufhin es wirtschaftlich ein deutliches Stück besser wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.469 von AlfredHerrhausen am 23.02.08 13:12:14Ja, und sein Ego verlangt Rache.

Dieser Mann hat mit der SPD noch eine Rechnung offen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.469 von AlfredHerrhausen am 23.02.08 13:12:14Es kommt hinzu, daß er jüngst in einem Interview mit dem "Focus" die SPD zu einer rot-rot-grünen Koalition im Land aufforderte: Die SPD habe schon mehrfach Wortbruch begangen. Das könnte sie also auch jetzt tun.

Und das ausgerechnet von diesem windigen Saar-Napoleon, der sich feige aus dem Amt gestohlen hat. Als er noch etwas bewegen konnte.


Ein Vorteil hätte eine rot-rot-grüne Bundesregierung aber dann doch: Der Wähler weiß endlich, was er da bekommen hat. Der Preis für eine solche Erkenntnis wäre jedoch ausgesprochen hoch.
Ein Kanzler Beck und eine Rot-Rot-Grüne Bundesregierung wäre aus meiner Sicht sehr zu begrüßen.

Denn dann würde der Super-Crash in Deutschland wenigstens schnell kommen, statt sich schleppend und siechend noch jahrelang hin zu ziehen. Denn eines dürfte klar sein, ohne den totalen Zusammenbruch wird sich hier nichts bewegen. Und genau dafür ist Rot-Rot-Grün ein absoluter Garant.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.339 von Sexus am 23.02.08 12:43:45>>>Angefangen über Clement,<<<:laugh::laugh::laugh:


Ist`der nicht schon auf dem Mond?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.531 von Zaharoff am 23.02.08 13:30:11Das wäre der einzige Grund.

Zuvor aber wird die SPD in sich zusammenbrechen. Und ganz nebenbei dürfen wir uns auf ein Erstarken der erzkonservativen Kräfte "freuen".
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.531 von Zaharoff am 23.02.08 13:30:11Sehe ich mittlerweile ganz ähnlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.367 von ecevit am 23.02.08 12:49:01Das stinmmt!

Wenn Schwarz/Gelb die BTW 2009 gewinnt, profitiert nur Oskar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.551 von Waldsperling am 23.02.08 13:33:12Clement steht mit beiden Beinen weit mehr auf dem Boden der Tatsachen als daß ein an Naivität kaum zu überbietender Kurt Beck tut.

Da sitzt dieser blauäugige SPD-Chef bei einem Abendessen mit einigen Journalisten zusammen und plaudert wenige Tage vor der Hamburg-Wahl mal eben so aus, daß Frau Ypsilanti sich auch mit den Stimmen der Linkspartei zur Ministerpräsidentin wählen lassen könne. Die Wahl sei doch auch geheim.

Ein Politiker dieser Kategorie sollte doch wissen, was er damit heraufbeschwört.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.555 von Sexus am 23.02.08 13:34:08Man bewahre uns bloß vor den Konservativen.

Da die FDP aus verschiedenen Gründen nicht wählbar erscheint, ist es Zeit für eine neue "liberale" Partei.

Mir würde etwas wie eine "Pragmatismus Partei Deutschlands" vorschweben, deren Parteiprogramm auf Fakten basiert und Veränderungen nicht aufgrund von Lager-Sicht und Klientel-Interessen vornimmt, sondern zum größten Nutzen für gesamt Deutschland. Dabei würden mit Sicherheit alle Seiten Einschnitte und erhebliche Veränderungen zu verarbeiten haben, längerfristig jedoch auch alle Bevölkerungsschichten davon profitieren.

Es gibt nur ein Problem: der dumme, unmündige Wähler, dessen Tunnelblick von den Labertaschen der jeweiligen "etablierten" Parteien oder ihrer extremistischen Ableger, sowie den Medien mit dem Staatsauftrag zur Volksverdummung manifestiert ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.303 von ConnorMcLoud am 23.02.08 12:35:53Für ein konstruktives Misstrauensvotum ist die Auflösung des Bundestages nicht notwendig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.616 von Zaharoff am 23.02.08 13:48:14Ein Problem ist wirklich, daß der Neoliberalismus als polemischer Schlachtruf verklärt wird.

Und zwar von denen, die sich für einen stark interagierenden, zentralistischen Staat aussprechen, der Eigentum verstaatlicht und das grundlegende Prinzip der wirtschaftlichen Freiheit abschafft. Würde dies durchgesetzt, wäre das die Abkehr von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung dieses Landes. Die Macht einer einzigen Gruppe entgegen der Forderung des Verhindern von Kartellen und Monopolen, sprich Lobbyismus.

Ich kann nur jedem raten, im Lexikon nachzulesen, wofür Neoliberalismus eigentlich steht. Soziale Marktwirtschaft, sozialer Ausgleich, Chancengleicheit und Demokratie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.616 von Zaharoff am 23.02.08 13:48:14
Wieso sollte die FDP sich auch dazu hinreissen lassen, mit einer solch zertrittenen SPD zu koalieren? Wirklich regieren kann man mit dieser SPD doch gar nicht.
Die Union droht bei einer Wahl von Frau Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin mit Stimmen der Linkspartei mit den Bruch der großen Koalition in Berlin.

Ypsilantis konspirative Abmachungen finde ich schon pervers.

Und jetzt kommts:

Noch perverser aber ist KOCH. Dieser "falsche Fuffziger", der nur falschspielt, seit er in der Politik ist, braucht doch nur abzutreten und gleich 2 Möglichkeiten würden sich eröffen.

Schwarz-Gelb-Grün
oder
Schwarz-Rot.

Ich glaube, wir das Volk haben dieses verlogene, falsche und hinterfotzige Pack getrichen satt!:mad:

Ich glaube fast schon daß es ausgemachte Sache ist, den LINKEN zu solchen Erfolgen zu verhelfen! Anders kann man sich das fast schon nicht denken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.689 von Sexus am 23.02.08 14:07:21Erst recht nicht, wenn man sich die Aussage von Beck gründlch überlegt. Er hat ja darauf hingewiesen, dass er Druck auf die FDP machen will.

Also: "Liebe FDP. Wenn ihr nicht bereit seit, mit uns eine Koaltion einzugehen, werden wir selbst, unter Tolerierung eures Klassenfeindes, eine Regierung eingehen.

Das ist Erpressung. Nichts anderes.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.815 von 23552 am 23.02.08 14:50:00Beck muß Bundeskanzler werden.

Ich kann mir keinen treffenderen vorstellen. Jedem Land das, was es verdient.

Ich würde und werde den aus Protest wählen, schon aus Protest gegen diese CDU und ihre Merkel-Sozialisten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.303 von ConnorMcLoud am 23.02.08 12:35:53Richtig so! Ein vernünftiger Mann mit Rückgrat! :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.565 von Waldsperling am 23.02.08 13:35:59Wenn Schwarz/Gelb die BTW 2009 gewinnt, profitiert nur Oskar.

Wo ist denn da der Zusammenhang? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.892 von CaptainFutures am 23.02.08 15:09:01Oskar wird gerade das Verhindern !!!
:):):):):):):):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.851 von jaujazu am 23.02.08 14:59:04SEP war immer schon besoffen.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.892 von CaptainFutures am 23.02.08 15:09:01Deine Frage ist gut.

Überleg einmal.

Wo laufen denn die Malocher hin, wenn sie immer in den Arsch getreten werden?

Wenn nicht zu Oskar, ist dir die NPD lieber?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.947 von Waldsperling am 23.02.08 15:29:11Wieso werden die Malocher von Schwarz-Gelb in den Arsch getreten? :confused:

Das Gegenteil ist doch der Fall. Als Malocher laufe ich doch nicht den Linken und Kommunisten in die Arme, die mich dann richtig abzocken werden mit mehr Umverteilung, mehr Steuern, mehr Abgaben, mehr Zwang, mehr Unfreiheit.

Man muß doch schon schizophren veranlagt sein wenn man als Malocher ausgerechnet die Linkspartei wählt. Oder einfach nur blauäugig und naiv.

Wenn ein fauler Langzeitbezieher von Hartz4 die Linke wählt OK, verständlich und nachvollziehbar -> Er will seinen status quo behalten und nach Möglichkeit noch ausbauen. Verstehe ich.

Aber der Malocher, der für die Heilsversprechen der Linkspartei alles blechen soll? :rolleyes:
Lafontaine hat ausnahmsweise mal recht.

Kurt Beck ist ein Dorfbürgermeister, der nach oben gespült wurde.
war fozzi bär nicht derjenige, der einem hartz 4 empfänger empfohlen hat, sich zu rasieren?

soll er mal lieber selber machen. hatten wir schon mal einen stoppelbartträger mit angedeuteter vokuhila als bundeskanzler?

als ob der männermordende vereinigungsunfall nicht schon reichen würde.

ist wird immer gruseliger.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.814 von Dorfrichter am 23.02.08 14:49:56Das ist doch das gleiche in Grün. Linksextremist bleibt Linksextremist, ob nun Rot, Dunkelrot oder Grün. Keine dieser Farben sollte im Moment an einer Regierung beteiligt sein, solange nicht bis sie ihre Extremisten aussortiert haben und sich zur deutschen Verfassung bekennen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.970 von CaptainFutures am 23.02.08 15:40:18
Ich kann nur hoffen, daß die sog. Linken eine Eintagsfliege sind, so wie es in Hamburg z.B. auch mal die Schill-Partei war.

Uns Hamburgern haben Herr Beck und Frau Ypsi mehr geholfen als geschadet. Hier wissen die Wähler jetzt rechtzeitig woran sie sind. Das wiederum nenne ich ehrlich! Um die Kinder von Herrn Naumann tut's mir allerdings leid - die hat er doch in diesem Zusammenhang verwettet.

Gruß
Aktienkater
Was passiert, wenn trotz des Beckschen Wortbruches, in Hamburg hessischer Verhältnisse einkehren.

Dann hätte das Volk klar gesagt, dass es ein rot/grüne Regierung unter Tolerierung der Dunkelroten, akzeptiert?

Wenn das so kommt, könnte Beck auch eine bundesweite Neuwahl riskieren, oder, wals Köhler sich weigert, das Parlament aufzulösen, durch Mißtrauenvotum, Merkel zu stürzen.

Vielleicht spekuliert Beck ja darauf, dass die SPD in Hamburg nichtg abgestraft wird. Dann kann er sich, mit vorgeschwellter Brust (Bauch) hinstellen und sagen: "Ich habe schon vor der Hamburger Wahl darauf hingewiesen. Und ihr habt es doch gewollt.

Großes Risiko. Aber vielleicht gar nicht mal so dumm.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.664 von DerStrohmann am 23.02.08 13:59:02Nein, aber für Neuwahlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.947 von Waldsperling am 23.02.08 15:29:11Wo siehst Du denn bitte große Unterschiede zwischen Linkspartei und NPD?

In beiden Parteien findest Du gewaltbereite Extremisten, die nicht Demokratie als vielmehr die Diktatur weniger über viele anstreben. Linkspartei und NPD könnten sich genausogut zusammentun, um eine "alternative Gesellschaftsform" zu entwickeln.

Beide Gruppen sind gefährlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.456.640 von ConnorMcLoud am 23.02.08 20:18:10Neuwahlen braucht Beck aber nicht, um zum Kanzler gewählt werden zu können (Threadthema).
moin,

Deutschland wird vom Deutschen Beamten-Bund regiert und dem ist es völlig Schnurtz-Piepe, wer grad gewählt wurde oder wird :kiss:

Ob Monarchie, NSDAP, CDU, SPD, SED oder sonstige Radikale "vom Volk gewählt" werden, der DBB ist immer winner on points !!!

Erst wenn diese Wurzel allen Übels bis auf die "hoheitlichen Aufgaben" (was immer man darunter verstehen mag... :rolleyes: ) zurückgestutzt wird, kann dieses Land wieder frei atmen und jeder Bürger kann sich frei entfalten.

Überall hat dieser Beamtenapparat seine Fallen aufgestellt, in die der Bürger ständig reintappt.

Nichts geht mehr ohne diese Krake mit ihren gierigen Saugnäpfen

up up and away ist die richtige Wahl und sonst nix wählen :cool:

Die Welt besteht bekanntlich aus 5 Kontinenten, Detschland und ihre Prollitiker allerdings halten sich für den Nabel der Welt :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.459.709 von DerStrohmann am 24.02.08 13:03:37Beck ist nicht nur weitestgehend unbekannt, er ist unglaubwürdig und dadurch sogar noch unbeliebter als die Kanzlerin geworden. Direkt gewählt hatte er nie eine Chance und durch seinen Flirt mit der SED-Nachfolge, die immer noch Mitglieder besitzt, die die Mauer rechtfertigen und sich die Stasi wieder herbei wünschen, hat dies nicht gerade verbessert. Wer würde ihm jetzt noch eine Absage an die Linkspartei abkaufen?

Und natürlich müßte Merkel zunächst ihre Minister entlassen. Dann müßte noch der Bundespräsident einer Auflösung zustimmen.

Alternativ könnte eine neue Koalition ohne Neuwahl zusammentreten. Aber nur, indem sich die Grünen auf ihren bürgerlichen Charakter besinnen und in eine Jamaika-Koalition eintreten. Die Möglichkeit gab es bereits 2005. Sie war nah, scheiterte aber wesentlich am Widerspruch Stoibers, der heute allerdings keinen Einfluß mehr besitzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.455.827 von Monald am 23.02.08 14:52:42"Jedem Land das, was es verdient."

Autsch, dann muß Scharping Bundeskanzler werden.
Die Gräfin hat ihm doch bestimmt jeden Tag gezeigt, wie man sich durchsetzt. Basta, Rudolf!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.459.833 von Borealis am 24.02.08 13:25:53Vielleicht muß Deutschland mit den Kommunisten erst einmal so richtig auf der Nase landen, damit es wieder bergauf geht.

Wäre nicht das erste mal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.459.856 von Sexus am 24.02.08 13:28:41Wäre nicht das erste mal.

Und doch hat man nichts daraus gelernt.
Die SPD ist eine Farce!
Unter diesem fettwanstigen Proll Beck wird diese Partei keine Schnitte mehr machen, programmatisch eine Katastrophe, Flickenschusterei wo man hinschaut, überbordende Bürokratie, Umverteilungsmentalität und totale Wirtschaftsinkompetenz,
und jetzt noch wider aller Ankündigungen eine Anbiederung an die Stasi-Linke,
was für ein Luschenhaufen!!!
Deutschland gute Nacht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.461.624 von Fraud123 am 24.02.08 20:18:01Kompliment!

Treffender kann man es wohl kaum formulieren.

Respekt!

ecevit
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.461.837 von ecevit am 24.02.08 21:04:57Danke!
Ab und zu muß man seinem Ärger mal Luft machen...
;)
Da hat sich der Beck wohl politisch seinen eigenen Strick gedreht!
Ein Mann der aus machtpolitischen Gründen so offensichtlich einen Wortbruch begeht, der hat nach meiner Ansicht das Vertrauen der Wähler auf Dauer verspielt!
Für wie blöd hält dieser Kasper eigentlich seine Wähler?!
Scheint wohl selber nicht gerade die Leuchte zu sein!
Go BECK to your vineyards, Pfälzer Bub...
:laugh:
Wollt ihr diesen Mann zum Bundeskanzler wählen?

Seine Biographie läßt eher darauf schließen, dass er handwerklich seine Stärken hat, ob er intellektuell diesem Posten gewachsen ist, daran habe ich große Zweifel!


Die SPD würde der CDU mit Beck als Kanzlerkandidat deutlich in die Karten spielen, da bin ich mir sicher,
deshalb dürften nun einige Parteigenossen seinen herben Lapsus dazu nutzen, ihn abzusägen...


Biographie und Werdegang von Kurt Beck

Kurt Beck wurde am 05.Februar 1949 in der Pfalz als Sohn eines Maurers und einer Hausfrau geboren. Er wuchs in Steinfeld in der Südpfalz auf, wo er auch heute noch lebt. Beck ist seit 1968 mit Roswitha, einer Friseuse, verheiratet und hat einen Sohn.

Nach dem Besuch der Volksschule machte Beck eine Ausbildung zum Elektromechaniker, danach leistete er seinen Wehrdienst ab. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Funkelektroniker beim Heer in Bad Bergzabern besuchte er ab 1969 eine Abendschule, um seine Mittlere Reife nachzuholen. 1972 trat er in die SPD ein. Persönlichkeiten wie Willy Brandt und der damalige SPD-Vorsitzende von Rheinland-Pfalz, Wilhelm Dröscher, beeinflussten ihn in diesem Entschluss.

Seit 1993 ist Beck Landesvorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz, 1994 wurde er zum Ministerpräsidenten dieses Landes gewählt und seit 2003 ist er auch stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei.

Am 10.04.06 übernahm er durch den krankheitsbedingten Ausfall von Matthias Platzeck den Parteivorsitz, zur Zeit kommissarisch, aber sicherlich wird er am 14. Mai auf einem Sonderparteitag der SPD auch für den Vorsitz gewählt werden. Beck ist der einzige Hoffnungsträger der Partei, denn er hat mehrere Landtagswahlen in seinem Land mit solider Mehrheit gewonnen und steht deswegen ganz im Gegensatz zu dem momentanen Abwärtstrend der SPD in den Bundesländern.

Beck gilt als bodenständiger und traditioneller Sozi, auf der anderen Seite steht er für eine Erneuerung der Partei in Richtung Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Beck zählt zu den wenigen Nicht-Akademikern in der Politik, sein politisches Talent wurde von Klaus von Dohnanyi entdeckt und gefördert. Er steht seit 1991 in einer Koalition mit der FDP in Rheinland-Pfalz, die er sehr schätzt und als kooperativ bezüglich seiner Politik ansieht. Verlässlichkeit und Loyalität gehören zu seinen Stärken, Auseinandersetzungen jenseits realistischer Umsetzbarkeit, auch bezogen auf Parteilinke und Grüne, begegnet er mit Unmut. Nun wird zu beobachten sein, wie Beck als väterlicher Pfälzer, der sich gern als „ nah an den Menschen“ sieht, seinen neuen Job in Berlin anpackt, die Luft dort ist sicherlich dünner als in der gemütlichen Heimat.

Aktueller Stand vom 20.04.06
Linksruck könnte Beck Kanzlerkandidatur kosten


Eine Kanzlerkandidatur für Beck ... völlig aussichtslos


Der Chef des Forsa-Instituts hält eine Kanzlerkandidatur von SPD-Chef Kurt Beck für wenig aussichtsreich. Die Wahlergebnisse würden belegen, dass die Strategie, durch einen Linksruck Wähler wieder einzufangen, nicht aufgehe, sagt der Meinungsforscher.


In der Diskussion um den künftigen Kurs der SPD hat Forsa-Chef Manfred Güllner die Partei vor einem weiteren Linksruck gewarnt. „Anhand der Wahlergebnisse lässt sich belegen, dass diese Strategie nicht aufgeht“, sagte der Meinungsforscher dem „Münchner Merkur“. „Die SPD hat bei den neun Landtagswahlen seit Ende 2005 insgesamt rund 2,7 Millionen Stimmen verloren. Nach dem Linksschwenk von SPD-Chef Kurt Beck auf dem Hamburger Parteitag Ende 2007 wurden die prozentualen Verluste noch größer.“ Die Zahlen beweisen Güllner zufolge, dass den Sozialdemokraten eine Annäherung an die Linke eher schade. Je stärker die SPD nach links rücke, desto stärker verliere sie in der Mitte.

Nach der massiven Kritik an Kurt Beck hält Güllner zudem eine Kanzlerkandidatur des SPD-Chefs für unwahrscheinlich. Nur 14 Prozent der Deutschen würden Beck derzeit direkt zum Kanzler wählen, zitierte Güllner aus der aktuellen Forsa-Umfrage. Noch schwerer wiege, dass sich nur ein Viertel der SPD-Wähler für Beck ausspreche.

„Nüchtern betrachtet erscheint eine Kanzlerkandidatur für Beck ... völlig aussichtslos“, sagte Güllner.

Auch der hessische SPD-Vizechef Jürgen Walter sieht die Glaubwürdigkeit des Bundesvorsitzenden Kurt Beck zerstört. „Sollte Herr Beck vor der Bundestagswahl behaupten, er würde sich auf keinen Fall mit den Stimmen der Linken zum Bundeskanzler wählen lassen, dann wäre das nur noch politisches Kabarett“, sagte Walter der „Frankfurter Rundschau“. „Ich befürchte, dass die Glaubwürdigkeit von Kurt Beck in dieser Frage nicht mehr vorhanden ist.“


Walter verlangte Zusagen der Linken über inhaltliche Eckpunkte, bevor sich die SPD-Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lässt. „Wenn die Linken jederzeit diese Tolerierung beenden könnten, würden jederzeit Neuwahlen drohen. Dann wäre die SPD abhängig von der Entscheidung dieser sechs Abgeordneten und von Oskar Lafontaine, der in Berlin die Vorgaben macht.“ Das könne eine vernünftige Partei nicht tun, sagte der frühere Rivale von Ypsilanti.

Die SPD erwägt derzeit in Hessen, mit den Grünen eine Koalition einzugehen. Weil die Mehrheit im Wiesbadener Parlament nicht reicht, wären die Parteien auf eine Duldung durch die Linkspartei angewiesen.
Die SPD hat sich selbst völlig beliebig gemacht. Von der PDS über die Grünen und die FDP bis hin zur Union. Mit allen ist sie "koalitionsbereit".

Welcher Wähler läßt sich auf eine solche Unsicherheit ein?

Dann doch gleich die PDS, die Grünen, die FDP oder die Union wählen. Da weiß man was man bekommt. Die SPD riskiert tatsächlich, viele ihrer Wähler aus der Mitte zu vergraulen. Den Grünen geht es imgrunde auch nicht besser. Bei dieser Taktik werden Grüne und SPD immer schwächer, während die anderen zulegen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.565.437 von Sexus am 06.03.08 10:31:37Eine Partei, die sich einen Blinden als Vorsitzenden auserwählt, sollte sich nicht wundern wenn sie für blind gehalten wird, altes "pars pro toto - Prinzip".
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.565.706 von farniente am 06.03.08 10:53:04Auf dem linken Auge blind sind sie.

Worin unterscheiden sich denn bitte Linksextreme von Rechtsextremen? Bestenfalls in ihren Feindbildern. Die Faschistoiden haben Ausländer und Juden als Feinbild. Die Sozialisten und Kommunisten "Reiche".

"Reiche" ... das waren doch auch mal die Juden. Die haben dem Arbeiter angeblich auch alles Geld gestohlen.

Die Praxis in der DDR und der Sowjetunion hat auch gezeigt, daß sich SED und NSDAP in ihrem Verhalten gegenüber "Staatsfeinden" nicht unterscheiden. "Staatsfeinde" wurden ausspioniert und verhaftet. SS- und Stasi-Methoden.

Wir sehen, diese Gruppierungen tun sich imgrunde gar nichts.


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