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A.S Creation -was ist da los - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)

eröffnet am 05.03.08 11:55:30 von
neuester Beitrag 11.06.21 14:49:09 von


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06.02.17 16:47:27
Beitrag Nr. 501 ()
Am 23. März 2017 gibts die Daten zum Jahresabschluss 2016. Bin mal gespannt:

23.03.2017 Veröffentlichung Jahresabschluss 2016 - Analystentreffen
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06.02.17 18:03:00
Beitrag Nr. 502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.250.682 von Ahnung? am 06.02.17 16:47:27Heute schon mal schöner Anstieg. Was der Aktie nach wie vor fehlt ist etwas mehr Aufmerksamkeit. Viel fasch machen kann man nicht. Nur die Bäume wachsen noch nicht in den Himmel. Für einen Investor mit langfristigem Horizont aber eine sehr gute Anlage.
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21.02.17 06:12:46
Beitrag Nr. 503 ()
Die wirtschaftliche Erholung in Russland wirkt sich nicht nur bei Warimpex und Petrowelt aus - auch bei Creation sollte es wieder besser laufen. ;)
1 Antwort
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21.02.17 19:56:04
Beitrag Nr. 504 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.368.356 von valueanleger am 21.02.17 06:12:46Kurs steigt auch hier offensichtlich. Im russischen Jointventure sollte sich dies sogar deutlich bemerkbar machen.
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08.03.17 14:41:30
Beitrag Nr. 505 ()
Zahlen für 2016 sind da. Dividende erfreulich hoch, auch sonst positiv:

A.S. Création Tapeten AG: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Dividende in Höhe von 1,25 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2016 vor 08.03.2017.
Der Hauptversammlung der A.S. Création Tapeten AG, die für den 4. Mai 2017 terminiert ist, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 1,25 EUR je Stückaktie für das Geschäftsjahr 2016 zu zahlen. Dem entsprechenden Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung angeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde eine Dividende in Höhe von 0,60 EUR je Stückaktie gezahlt, so dass der Gewinnverwendungsvorschlag eine Erhöhung der Dividende um mehr als 100 % vorsieht. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte A.S. Création einen Konzernumsatz von 152,6 Mio. EUR (Vorjahr: 166,5 Mio. EUR). Das operative Ergebnis lag mit 5,9 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau von 7,9 Mio. EUR. Dagegen konnte sowohl das Ergebnis vor Steuern mit 10,2 Mio. EUR (Vorjahr: 5,6 Mio. EUR) als auch das Ergebnis nach Steuern mit 7,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR), wie für das Geschäftsjahr 2016 prognostiziert, gegenüber den jeweiligen Vorjahreswerten deutlich gesteigert werden. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 mit weiteren Details ist für den 23. März 2017 geplant. Gummersbach, den 8. März 2017 A.S. Création Tapeten AG Der Vorstand Kontakt: Maik Krämer Vorstandsvorsitzender Vorstand Finanzen und Controlling Südstr. 47 D-51645 Gummersbach Telefon +49-2261-542 387 Fax +49-2261-542 304 E-Mail: m.kraemer@as-creation.de
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08.03.17 22:03:59
Beitrag Nr. 506 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.492.699 von Ahnung? am 08.03.17 14:41:30Dividende ist deutlich höher wie ich dachte. Zahlen sind auch gut. Die Gewinne aus dem Jointventure in Russland sind ja im operativen Ergebnis nicht enthalten. Hier liest mancher die Zahlen wohl falsch.
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09.03.17 07:13:56
Beitrag Nr. 507 ()
Seltsam das der Kurs nicht anspringt. :confused:
Für mich sind das sehr gute Nachrichten.
Mit so einer hohen Dividende hatte ich auch nicht gerechnet. ;)
5 Antworten
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15.07.17 09:34:08
Beitrag Nr. 508 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.498.030 von valueanleger am 09.03.17 07:13:56Q2-Zahlen am 27.7.!!! Bin gespannt darauf. be.
4 Antworten
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21.07.17 18:21:46
Beitrag Nr. 509 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.329.775 von dr.wssk am 15.07.17 09:34:08:keks:

Nachricht vom 21.07.2017 | 17:47
A.S. Création Tapeten AG: Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2017 deutlich unter den Erwartungen

A.S. Création Tapeten AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Gewinnwarnung

21.07.2017 / 17:47 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Im Zwischenbericht zum 31. März 2017 hatte der Vorstand darauf hingewiesen, dass das Erreichen der veröffentlichten Konzernplanung, die für das Gesamtjahr 2017 einen Konzernumsatz zwischen 155 und 160 Mio. EUR sowie ein Ergebnis nach Steuern zwischen 4 und 5 Mio. EUR vorsieht, maßgeblich von der Realisierung eines Umsatzwachstums in den kommenden Quartalen abhängt. Daneben wurden eine positive Entwicklung der Aktivitäten in Russland sowie ein relativ stabiler Wechselkurs des russischen Rubels im Vergleich zum Euro als weitere, maßgebliche Voraussetzungen genannt.

Nach den jetzt vorliegenden, vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2017 haben sich die Erwartungen des Vorstands nicht erfüllt. Vielmehr ist der Konzernumsatz im zweiten Quartal um weitere 8,3 % zurückgegangen, die Produktionskapazitäten des russischen Gemeinschaftsunternehmens konnten nicht ausgelastet werden und der russische Rubel hat gegenüber dem Euro im Verlauf des zweiten Quartals - insbesondere im Einzelmonat Juni - um über 11 % an Wert verloren. Zusätzlich ist es zu einem Anstieg der Rohstoffpreise in einem nicht erwarteten Ausmaß gekommen. Insgesamt haben diese negativen Entwicklungen dazu geführt, dass A.S. Création im zweiten Quartal einen Verlust erlitten hat.

Die vorläufigen Zahlen für das gesamte erste Halbjahr 2017 zeigen einen Umsatzrückgang um 7,3 % von 81,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 75,7 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Aufgrund der geschilderten Entwicklung im zweiten Quartal weist A.S. Création für das erste Halbjahr 2017 einen Verlust nach Steuern von 2,2 Mio. EUR aus, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 5,6 Mio. EUR angefallen war. Ohne Berücksichtigung der Währungsverluste von 1,4 Mio. EUR im Berichtszeitraum bzw. der Währungsgewinne von 2,2 Mio. EUR im Vorjahr, die in den genannten Zahlen enthalten sind, erzielt A.S. Création im ersten Halbjahr 2017 einen Verlust nach Steuern in Höhe von 0,8 Mio. EUR (Vorjahr: Gewinn in Höhe von 3,4 Mio. EUR). Nach der Erörterung und Analyse der vorliegenden Zahlen hat der Vorstand am heutigen Tag die Einschätzung getroffen, dass die Umsatz- und Ergebnisplanung für das Gesamtjahr 2017 wahrscheinlich nicht mehr erreicht werden wird, auch wenn die Auftragseingänge im laufenden Monat Juli 2017 bisher deutlich über denen im Juli 2016 liegen.

Nähere Details werden im Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 gegeben, dessen Veröffentlichung für den 27. Juli 2017 vorgesehen ist.

Gummersbach, den 21. Juli 2017

A.S. Création Tapeten AG

Der Vorstand

Kontakt:
Maik Krämer
Vorstandsvorsitzender
Vorstand Finanzen und Controlling
Südstr. 47
D-51645 Gummersbach
Telefon +49-2261-542 387
Fax +49-2261-542 304
E-Mail: m.kraemer@as-creation.de

21.07.2017 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de
Sprache: Deutsch
Unternehmen: A.S. Création Tapeten AG
Südstraße 47
51645 Gummersbach
Deutschland
Telefon: +49 22 61 54 2-0
Fax: +49 22 61 54 2-3 04
E-Mail: investor@as-creation.de
Internet: http://www.as-creation.de
ISIN: DE000A1TNNN5
WKN: A1TNNN
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange


Ende der Mitteilung DGAP News-Service
3 Antworten
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21.07.17 18:53:23
Beitrag Nr. 510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.373.138 von Muckelius am 21.07.17 18:21:46Das ist eine sehr schlechte Nachricht!!!
be.
2 Antworten
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21.07.17 19:02:18
Beitrag Nr. 511 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.373.444 von dr.wssk am 21.07.17 18:53:23mal schauen wie weit der Kurs sinken wird. Da ich davon ausgehen dass es wieder besser wird: Nachkaufen ist angesagt (wenn der Preis stimmt) ;)
1 Antwort
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22.07.17 20:08:00
Beitrag Nr. 512 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.373.564 von Muckelius am 21.07.17 19:02:18
Zitat von Muckelius: mal schauen wie weit der Kurs sinken wird. Da ich davon ausgehen dass es wieder besser wird: Nachkaufen ist angesagt (wenn der Preis stimmt) ;)


Nach der erneuten Prognoseverfehlung bin ich sehr enttäuscht von Creation.
Eigentlich wäre ein Verkauf die logische Konsequenz - mein hoher Cashbestand erlaubt es mir bei Creation noch eine zeitlang gnädig zu sein. :rolleyes:
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25.07.17 06:20:04
Beitrag Nr. 513 ()
Meine Watchlist ist mit interessanten Werten gut gefüllt - ich werde nun doch vorsichtig meine Position bei Creation auflösen.
Viel Umsatz gibt es nicht - kann somit eine Zeitlang dauern. :rolleyes:
1 Antwort
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27.07.17 08:43:52
Beitrag Nr. 514 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.721 von valueanleger am 25.07.17 06:20:04A.S. Création Tapeten AG: Umsatzrückgänge konnten nicht gestoppt werden



http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-um…
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12.10.17 11:51:08
Beitrag Nr. 515 ()
Das läuft nach dem Motto, haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.... Operativ mau jetzt das fette Bussgeld puh

dpa-AFX: DGAP-Adhoc: Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet über Bußgeldhöhe im deutschen Kartell-verfahren (deutsch)
Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet über Bußgeldhöhe im deutschen
Kartell-verfahren

DGAP-Ad-hoc: A.S. Création Tapeten AG / Schlagwort(e): Rechtssache
Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet über Bußgeldhöhe im deutschen
Kartell-verfahren

12.10.2017 / 11:44 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt
durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Das Bundeskartellamt hatte im Februar 2014 Bußgeldbescheide gegen die A.S.
Création Tapeten AG sowie gegen Verantwortliche des Unternehmens erlassen.
Das seinerzeit festgesetzte Bußgeld gegen die A.S. Création Tapeten AG
belief sich auf 10,0 Mio. EUR und die Bußgelder gegen die betroffenen
Personen auf insgesamt 0,5 Mio. EUR. Im März 2014 hatten die A.S. Création
Tapeten AG sowie die betroffenen Personen Einsprüche gegen die
Bußgeldbescheide eingelegt.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat heute das Urteil in dem
Berufungsverfahren verkündet und das von der A.S. Création Tapeten AG zu
zahlende Bußgeld auf 13,0 Mio. EUR erhöht und die Bußgelder für die
betroffenen Personen auf insgesamt 0,9 Mio. EUR festgesetzt. Die A.S.
Création Tapeten AG hatte im Hinblick auf eine bestmögliche Verteidigung
gegen die Bußgeldbescheide -mit Zustimmung der Hauptversammlung vom 3. Mai
2013 - die betroffenen Personen von Bußgeldzahlungen in diesem Verfahren
freigestellt, so dass der gesamte Betrag aus dem Kartellverfahren in Höhe
von 13,9 Mio. EUR vom Unternehmen zu tragen ist.

Die schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Gegen das Urteil
des Oberlandesgerichts kann Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof eingelegt
werden. Anträge und Begründung müssten innerhalb eines Monats ab Zustellung
der schriftlichen Urteilsbegründung erfolgen.

Sollte das Urteil rechtskräftig werden, wird die A.S. Création Tapeten AG
einen Aufwand und Liquiditätsabfluss in Höhe von 11,9 Mio. EUR verzeichnen,
da das Unternehmen im Jahresabschluss 2013 lediglich eine Rückstellung in
Höhe von 2,0 Mio. EUR gebildet und im Jahr 2014 diesen Betrag aus
kaufmännischen Erwägungen, um eine Verzinsungspflicht eines möglichen
Bußgelds zu vermeiden, bereits an die Behörde gezahlt hatte.

Mit diesem Urteil ist der für A.S. Création ungünstige Fall eingetreten,
dass die jetzt seitens des Oberlandesgerichts Düsseldorf festgesetzten
Bußgelder höher ausfallen als diejenigen, die das Bundeskartellamt
ursprünglich gefordert hatte.

Der Vorstand erachtet die nunmehr festgesetzten Bußgelder als
unverhältnismäßig hoch und im Hinblick auf die vom Unternehmen in dem
Verfahren vorgetragenen Argumente sowie das Ergebnis der gerichtlichen
Beweisaufnahme für nicht sachgerecht. Er wird daher nach Vorlage der
schriftlichen Urteilsbegründung gemeinsam mit den Rechtsberatern des
Unternehmens prüfen, ob gegen das Urteil Rechtsbeschwerde eingelegt werden
soll.

Gummersbach, den 12. Oktober 2017

A.S. Création Tapeten AG

Der Vorstand



Kontakt:
Maik Krämer
Vorstandsvorsitzender
Vorstand Finanzen und Controlling
Südstr. 47
D-51645 Gummersbach
Telefon +49-2261-542 387
Fax +49-2261-542 304
E-Mail: m.kraemer@as-creation.de


---------------------------------------------------------------------------

12.10.2017 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: A.S. Création Tapeten AG
Südstraße 47
51645 Gummersbach
Deutschland
Telefon: +49 22 61 54 2-0
Fax: +49 22 61 54 2-3 04
E-Mail: investor@as-creation.de
Internet: http://www.as-creation.de
ISIN: DE000A1TNNN5
WKN: A1TNNN
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
Stuttgart, Tradegate Exchange



Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------

618301 12.10.2017 CET/CEST
3 Antworten
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12.10.17 12:39:58
Beitrag Nr. 516 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.936.490 von hugohebel am 12.10.17 11:51:08Allerdings muss man sich dann (um in Deinem Bild zu bleiben) schon fragen, warum man beim Gehen auch immer die Sch....haufen sucht.

Als seinerzeit die Kartellstrafe ausgesprochen wurde, hat sich ASC aus optischen Gründen dazu entschlossen, lediglich ca. 20% der ausgesprochenen Strafe zurückzustellen. Ich fand das seinerzeit schon sagen wir mal "mutig" (man könnte auch sagen "leichtsinnig").

Dann hat man die handelnden Personen auch noch (per HV Beschluss) von jeder Haftung freigestellt (was ich auch damals schon eher wenig optimal bzw. eigentlich sogar absolut unverständlich fand).

Und seitdem hängt die Kartellstrafe wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen und dem Kurs. Zwischendurch ist die Strafe dann ja fast in Vergessenheit geraten - umso größer dann nun die negative Überraschung.

Generell halte ich es für wenig sachgerecht bei einer Kartellstrafe nur einen Bruchteil der ausgesprochenen Strafhöhe zurückzustellen. Denn erstens werden Kartellverfahren ja nicht "aus Jux" eingeleitet (vorliegend hat wohl ein Kartellmitglied eine Selbstanzeige gemacht, so dass die Tatsache, dass es ein Kartell gegeben hat, ja wohl nicht zu leugnen war) und zweitens orientieren sich die Strafen regelmäßig am Umsatz (die Berechnung erfolgt also keinesfalls willkürlich).

Insofern bleibt für mich (das ist aber nur MEINE persönliche Meinung) festzuhalten, dass das Unternehmen in dieser Angelegenheit keine gute Figur abgegeben hat - und das ist auch kein Pech ("apropos Sch.... am Fuß") sondern mMn ein klares Versäumnis!
2 Antworten
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12.10.17 12:52:44
Beitrag Nr. 517 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.936.958 von Huta am 12.10.17 12:39:58Da hast du Recht. Allerdings haben es sowohl die Anwälte als auch die Wirtschaftsprüfer abgesegnet. Ich glaube kaum dass der Vorstand sich das alles selbst ausgedacht hat.

Aber sicherlich richtig ist, der vorsichtige Kaufmann hätte es anders gemacht.

Zitat von Huta: Allerdings muss man sich dann (um in Deinem Bild zu bleiben) schon fragen, warum man beim Gehen auch immer die Sch....haufen sucht.

Als seinerzeit die Kartellstrafe ausgesprochen wurde, hat sich ASC aus optischen Gründen dazu entschlossen, lediglich ca. 20% der ausgesprochenen Strafe zurückzustellen. Ich fand das seinerzeit schon sagen wir mal "mutig" (man könnte auch sagen "leichtsinnig").

Dann hat man die handelnden Personen auch noch (per HV Beschluss) von jeder Haftung freigestellt (was ich auch damals schon eher wenig optimal bzw. eigentlich sogar absolut unverständlich fand).

Und seitdem hängt die Kartellstrafe wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen und dem Kurs. Zwischendurch ist die Strafe dann ja fast in Vergessenheit geraten - umso größer dann nun die negative Überraschung.

Generell halte ich es für wenig sachgerecht bei einer Kartellstrafe nur einen Bruchteil der ausgesprochenen Strafhöhe zurückzustellen. Denn erstens werden Kartellverfahren ja nicht "aus Jux" eingeleitet (vorliegend hat wohl ein Kartellmitglied eine Selbstanzeige gemacht, so dass die Tatsache, dass es ein Kartell gegeben hat, ja wohl nicht zu leugnen war) und zweitens orientieren sich die Strafen regelmäßig am Umsatz (die Berechnung erfolgt also keinesfalls willkürlich).

Insofern bleibt für mich (das ist aber nur MEINE persönliche Meinung) festzuhalten, dass das Unternehmen in dieser Angelegenheit keine gute Figur abgegeben hat - und das ist auch kein Pech ("apropos Sch.... am Fuß") sondern mMn ein klares Versäumnis!
1 Antwort
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12.10.17 13:24:01
Beitrag Nr. 518 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.937.084 von hugohebel am 12.10.17 12:52:44Ich hoffe ihr seid in der Zwischenzeit auch ausgestiegen.
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12.10.17 13:25:39
Beitrag Nr. 519 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.937.084 von hugohebel am 12.10.17 12:52:44
Zitat von hugohebel: Da hast du Recht. Allerdings haben es sowohl die Anwälte als auch die Wirtschaftsprüfer abgesegnet. Ich glaube kaum dass der Vorstand sich das alles selbst ausgedacht hat.

Aber sicherlich richtig ist, der vorsichtige Kaufmann hätte es anders gemacht.

Zitat von Huta: Allerdings muss man sich dann (um in Deinem Bild zu bleiben) schon fragen, warum man beim Gehen auch immer die Sch....haufen sucht.

Als seinerzeit die Kartellstrafe ausgesprochen wurde, hat sich ASC aus optischen Gründen dazu entschlossen, lediglich ca. 20% der ausgesprochenen Strafe zurückzustellen. Ich fand das seinerzeit schon sagen wir mal "mutig" (man könnte auch sagen "leichtsinnig").

Dann hat man die handelnden Personen auch noch (per HV Beschluss) von jeder Haftung freigestellt (was ich auch damals schon eher wenig optimal bzw. eigentlich sogar absolut unverständlich fand).

Und seitdem hängt die Kartellstrafe wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen und dem Kurs. Zwischendurch ist die Strafe dann ja fast in Vergessenheit geraten - umso größer dann nun die negative Überraschung.

Generell halte ich es für wenig sachgerecht bei einer Kartellstrafe nur einen Bruchteil der ausgesprochenen Strafhöhe zurückzustellen. Denn erstens werden Kartellverfahren ja nicht "aus Jux" eingeleitet (vorliegend hat wohl ein Kartellmitglied eine Selbstanzeige gemacht, so dass die Tatsache, dass es ein Kartell gegeben hat, ja wohl nicht zu leugnen war) und zweitens orientieren sich die Strafen regelmäßig am Umsatz (die Berechnung erfolgt also keinesfalls willkürlich).

Insofern bleibt für mich (das ist aber nur MEINE persönliche Meinung) festzuhalten, dass das Unternehmen in dieser Angelegenheit keine gute Figur abgegeben hat - und das ist auch kein Pech ("apropos Sch.... am Fuß") sondern mMn ein klares Versäumnis!


Eine Rückstellung in der ganzen Höhe wäre aber auch ein Akzeptieren der Strafe gewesen ;)

M.E. steht der Kurs noch viel zu hoch. Man hat immerhin eine Strafe in Höhe 20% der MarketCap bekommen.
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12.10.17 16:21:46
Beitrag Nr. 520 ()
Echt eine seltsame Aktie. Die Zahlen waren schlecht, der Ausblick war schlecht, nun das Bußgeld, das nochmals deutlich höher ausfällt als gedacht. Aber der Aktienkurs bleibt die ganze zeit über vergleichsweise stabil. Die Aktionärsstruktur scheint gegen schlechte Meldungen eine gewisse Imunität entwickelt zu haben. Der Kurs ist viel zu hoch um aktuell einzusteigen, da es eben noch lange dauert bis hier mal Besserung eintritt. Zwischendurch gab es ja mal eine gute Phase. Das Jointventure in Russland hat mir echt Hoffnung gemacht. Aber auch da läufts ja nicht mehr. Echt grau hier alles. Gott sei Dank habe ich hier meine Aktien vor einiger Zeit in was anderes getauscht. Die Wüste durchqueren die nicht so schnell, da die Wüste hier stetig größer wird und irgendwie scheinen Tapeten out zu sein.
3 Antworten
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12.10.17 16:23:54
Beitrag Nr. 521 ()
Ja hier wure unenwegt zum Ausstieg geklingelt - dazu waren kennzahlen schon alnge grottig...
Vermutlich waren hier tapetenliebhaber hoch investiert -die ihre Depots auch nur alle auch nur alle 20 jahre neu tapezieren..
1 Antwort
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12.10.17 16:39:15
Beitrag Nr. 522 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.939.190 von Freibauer am 12.10.17 16:23:54Freibauer an dem liegts wohl, der Tapetenzyklus geht viel zu lange. Sollten wohl besser auf Kloopapier umsteigen.
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12.10.17 17:15:11
Beitrag Nr. 523 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.939.157 von Straßenkoeter am 12.10.17 16:21:46Naja, so übel ist die Kiste hier ja nun auch nicht. Klar läuft es derzeit operativ nicht, aber die Finanzierung ist auch nach der Strafzahlung sehr solide. Das EK übersteigt den Aktienkurs deutlich. Das Unternehmen befindet sich halt an oder nahe an einem zyklischen Tiefpunkt. Da sieht es bei keinem Unternehmen dann sonderlich gut aus. Dann noch der Gegenwind beim Papier, den spürt auch eine Surteco sehr deutlich.

Ich bin da nicht investiert aber ich habe sie schon auf der engeren Watch. das kann sich hier auch kurzfristig wieder entspannen. Also auf Sicht von 6-12 Monaten.

Zitat von Straßenkoeter: Echt eine seltsame Aktie. Die Zahlen waren schlecht, der Ausblick war schlecht, nun das Bußgeld, das nochmals deutlich höher ausfällt als gedacht. Aber der Aktienkurs bleibt die ganze zeit über vergleichsweise stabil. Die Aktionärsstruktur scheint gegen schlechte Meldungen eine gewisse Imunität entwickelt zu haben. Der Kurs ist viel zu hoch um aktuell einzusteigen, da es eben noch lange dauert bis hier mal Besserung eintritt. Zwischendurch gab es ja mal eine gute Phase. Das Jointventure in Russland hat mir echt Hoffnung gemacht. Aber auch da läufts ja nicht mehr. Echt grau hier alles. Gott sei Dank habe ich hier meine Aktien vor einiger Zeit in was anderes getauscht. Die Wüste durchqueren die nicht so schnell, da die Wüste hier stetig größer wird und irgendwie scheinen Tapeten out zu sein.
2 Antworten
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12.10.17 17:30:54
Beitrag Nr. 524 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.939.727 von hugohebel am 12.10.17 17:15:11hugo auf der Watch habe ich sie auch. Enttäuschend fand ich halt, dass auch das Jointventure in Russland plötzlich schlecht läuft. Und der tapetenmarkt ist hart umkämpft. Welche Player sind denn auf der Strecke geblieben? Und ist das wirklich das Tief eines Zykluses? Oder sind Tapeten einfach out und an die Wände komt was anderes? Im Zweifelsfalle eine billige Raufasertapete die jeder kann?
1 Antwort
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13.10.17 13:52:12
Beitrag Nr. 525 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.939.874 von Straßenkoeter am 12.10.17 17:30:54Sind schon ziemlich unerfreuliche News.

Zudem dürfte das Bußgeld des Bundeskartellamtes nicht als Betriebsausgaben g. § 4 V Nr. 8 EStG abzugsfähig sein, da wohl nach der Rspr. Kartellbußen nur einen Sanktions- und keinen Abschöpfungsanteil enthalten.
Es bleibt abzuwarten, wie das französische Kartellverfahren ausgehen wird –das Verfahren befindet sich seit Mitte 2016 in der Revision. Hier gäbe es ja ggf. einen Ertrag in Höhe von 2,9 Mio zu verbuchen, da die Berufungsinstanz zugunsten AS entschieden hatte.

In Liquiditätsengpässe dürfte da Unternehmen nicht geraten, da zumindest Ende 2016 ein Kassenbestand von 20 MIO vorhanden war. Zudem dürfen noch freie Kreditlinien bestenen.

Aber auch trotz der sehr unerfreulichen Nachrichten dürfte der Wert unter Value Gesichtspunkten interessant sein und bei weiterem Kursabfall werden. Nach meinen Berechnungen dürfte das Eigenkapital von 96,5 Mio Ende 2016 unter Abzug von 11,9 Mio und einem max. geschätzten Verlust in 2017 in Höhe von 1,5 MIo bei knapp 83,1 Mio liegen, so dass der BW pro Aktie bei 27,7 € liegt. Selbst bei sehr konservativer Betrachtung unter Abzug sämtlicher immaterieller Güter komme ich auf einen BW von 25,0 €p.A. Wenn nun das operative Geschäft anziehen sollte, welches derzeit ungewiss sein mag, dürfte der Kurs in enormer Stärke wieder anziehen.
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16.10.17 19:57:02
Beitrag Nr. 526 ()
Jede kommende news ist hier in der Lage den Kurs weiter zu drücken. Das sollte jedem klar sein. Bewertungen unter Buchwert interessiert hier kein Mensch. Jede News wird hier emotional negativ aufgefasst, einfach weil hier nur negative news anstehen.
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18.10.17 08:58:16
Beitrag Nr. 527 ()
Wenn ASC jetzt endgültig schuldig gesprochen wird, werden dann nicht auch die Baumärkte und andere Kunden Schadensersatzprozesse führen wollen? Mit der Kartellstrafe allein wird die Sache noch nicht erledigt sein...
1 Antwort
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18.10.17 10:01:59
Beitrag Nr. 528 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.971.072 von jerobeam am 18.10.17 08:58:16Denke da sind die Fristen verjährt. Sieht aber auch so nicht gut aus.
Avatar
18.10.17 15:04:47
Beitrag Nr. 529 ()
Die Verjährung wird durch die Ermittlungen bzw Verfahren gehemmt. Ich meine mal gelesen zu haben dass erst nach Wirksamwerden des Bußgeldbescheids die Verjährungshemmung endet.
1 Antwort
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18.10.17 15:11:59
Beitrag Nr. 530 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.974.846 von jerobeam am 18.10.17 15:04:47Und was für einen Schaden sollen die baumärkte geltend machen? Schließlich haben sie ja die preise an die Endverbraucher weitergegeben. In jedem Fall muss man einen Schaden nachweisen und den sehe ich nicht. Nur beim Endverbraucher und der wird nicht klagen.
Avatar
26.10.17 09:07:03
Beitrag Nr. 531 ()
DGAP-News: A.S. Création Tapeten AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen

26.10.2017 / 08:10
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

A.S. Création Tapeten AG, Gummersbach
(ISIN DE000A1TNNN5)

Ergebnis durch Bußgelder im Kartellverfahren deutlich belastet

Die A.S. Création Tapeten AG, Europas führender Tapetenhersteller, veröffentlichte heute den Zwischenbericht zum 30. September 2017. Hier eine zusammenfassende Darstellung:

Umsatzrückgänge im dritten Quartal 2017 deutlich reduziert
Die Konzernumsätze von A.S. Création lagen in den ersten drei Quartalen 2017 mit 109,4 Mio. EUR um 6,9 Mio. EUR bzw. um 6,0 % unter dem Vorjahresniveau von 116,3 Mio. EUR. Die stärksten Umsatzrückgänge verzeichnete A.S. Création in den Ländern der Europäischen Union, wo insgesamt eine schwächere Nachfrage nach Tapeten und Dekorationsstoffen zu beobachten war. Die Brutto-Umsätze in den osteuropäischen Ländern außerhalb der EU lagen in den ersten drei Quartalen 2017 erfreulicherweise um 11,1 % über dem Vorjahresniveau. Positive Ansätze lassen sich in der Umsatzentwicklung im dritten Quartal 2017 erkennen. Zum einen ist es A.S. Création gelungen, den deutlichen Umsatzrückgang um
7,3 % im ersten Halbjahr 2017 auf lediglich 2,7 % im dritten Quartal 2017 zu reduzieren. Zum anderen verzeichnete die A.S. Création Tapeten AG im dritten Quartal 2017 nach den vom Verband der deutschen Tapetenindustrie e.V. ermittelten Marktdaten sowohl im Inland als auch im Export nennenswerte Marktanteilsgewinne. Insgesamt ist die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr aber nicht zufriedenstellend.

Bußgelder im Kartellverfahren und Margenbelastungen führen zu Ergebnisrückgang
Die Ertragslage von A.S. Création hat sich im laufenden Geschäftsjahr deutlich verschlechtert und wird von den Bußgeldern in Höhe von insgesamt 13,9 Mio. EUR, die das Oberlandesgericht Düsseldorf in dem laufenden Kartellverfahren in Deutschland verhängt hat, überschattet. Dieses hat neben den niedrigen Umsätzen, der rückläufigen Rohertragsmarge, Währungsverlusten, Abfindungen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen sowie einer noch nicht abgeschlossenen optimierten Kostenstruktur dazu geführt, dass A.S. Création für die ersten drei Quartale 2017 einen operativen Verlust in Höhe von -14,1 Mio. EUR ausweist (Vorjahr: +4,9 Mio. EUR). Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten hat sich das operative Ergebnis von 4,6 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen 2016 auf -0,6 Mio. EUR im Berichtszeitraum reduziert.

Das Konzern-Finanzergebnis verschlechterte sich von 2,7 Mio. EUR im Vorjahr auf -1,9 Mio. EUR in den ersten drei Quartalen 2017. Den größten Einfluss auf das Konzern-Finanzergebnis hat die Ergebnissituation des russischen Gemeinschaftsunternehmens A.S. & Palitra, an dem die A.S. Création Tapeten AG mit 50 % beteiligt ist. Dem anteiligen Gewinn in Höhe von 2,4 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2016 stand im Berichtszeitraum ein anteiliger Verlust in Höhe von -2,3 Mio. EUR entgegen. Allerdings sind in diesen Werten im Berichtsjahr umrechnungsbedingte Währungsverluste in Höhe von -1,3 Mio. EUR (Vorjahr: +2,0 Mio. EUR) enthalten.

Der Rückgang des operativen Ergebnisses und des Finanzergebnisses führten in den ersten drei Quartalen 2017 zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von -16,0 Mio. EUR (Vorjahr: +7,6 Mio. EUR). Ohne die Berücksichtigung von Sondereffekten belief sich das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten 2017 auf -1,2 Mio. EUR (Vorjahr: +5,3 Mio. EUR).

Erwartung für Gesamtjahr 2017 konkretisiert
Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale 2017 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzniveau im Gesamtjahr 2017 zwischen 138 Mio. EUR und 143 Mio. EUR und einem Ergebnis nach Steuern zwischen -16 Mio. EUR und -19 Mio. EUR. Das vierte Quartal 2017 wird voraussichtlich durch die Fortsetzung des Verdrängungswettbewerbs gekennzeichnet sein.

Die Zahlen des Konzerns für die ersten neun Monate 2017 im Überblick:

01.01.-30.09. 01.01.-30.09. Veränd.
2017 2016
Umsatz T-EUR 109.350 116.290 -6,0 %
Operatives Ergebnis (EBIT) T-EUR -14.131 4.908 -387,9 %
Ergebnis vor Steuern T-EUR -16.025 7.600 -310,9 %
Ergebnis nach Steuern T-EUR -15.851 5.503 -388,0 %
Ergebnis pro Aktie EUR/Aktie -5,75 2,00 -387,5 %
Cash-flow T-EUR 3.544 11.378 -68,9 %
Investitionen T-EUR 7.589 3.809 99,2 %
Abschreibungen T-EUR 5.445 5.827 -6,6 %
Anzahl der Mitarbeiter (Durchschnitt) 765 767 -0,3 %
Gummersbach, 26. Oktober 2017

A.S. Création Tapeten AG

Der Vorstand

Ich glaube, hier muss man auf absehbare Zeit nicht investiert sein!!!
10 Antworten
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26.02.18 13:51:39
Beitrag Nr. 532 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.029.335 von dr.wssk am 26.10.17 09:07:03Mittlerweile wird AS Création mit dem 0,7fachen Buchwert bewertet (wenn man um immaterielle VG und akt. latente Steuern bereinigt, beträgt das KBV 0,8). Trotz des Ungemachs der jüngsten Zeit (Kartellstrafen, Margendruck, Russland etc.), scheint der Kursrückgang übertrieben. Auf Basis der aktuellen Bewertung könnte die Aktie auf Sicht von ein, zwei Jahren möglicherweise gute Kurschancen bieten.
9 Antworten
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26.02.18 14:09:24
Beitrag Nr. 533 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.120.828 von Joschka Schröder am 26.02.18 13:51:39Sehe ich nicht so, da die Gewinne stetig schrumpfen.
8 Antworten
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26.02.18 19:06:35
Beitrag Nr. 534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.120.987 von Straßenkoeter am 26.02.18 14:09:24Auch wenn ich vorwiegend Biotech-Investor und kein Tapeten-Spezialist oder -Konsument bin: Klammert man mal das Sonderjahr 2014 aus, so betrugen das arithmetische Mittel des Ergebnisses je Aktie (EPS) während der letzten 11 Jahre 2,38 EUR und der Median des EPS 2,71 EUR, was in etwa dem EPS des Jahres 2016 (2,70 EUR) entspricht. Auf diesem Niveau wird sich das Ergebnis vermutlich auch perspektivisch (2019 ?) wieder einpendeln. Einen positiven Hebel bietet zudem das Russland-Geschäft. Per saldo scheint die Aktie mit ihrer Notiz (20,80 EUR) deutlich unter Buchwert (28,20 EUR) für Anleger, die etwas Zeit mitbringen, nicht uninteressant.

Wenn ich mehr Zeit hätte und die Aktie nicht so markteng wäre, würde ich mir das Unternehmen ausführlicher ansehen.

Dass AS Création das laufende Geschäftsjahr mit erheblichen Verlusten abschließen wird, die im Wesentlichen Kartellstrafen und Rechtsberatungskosten geschuldet sind, ist bekannt und bereits im Aktienkurs enthalten. In der Buchwertberechnung (s.o.) sind die Verkuste ebenfalls berücksichtigt.
7 Antworten
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26.02.18 19:25:03
Beitrag Nr. 535 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.124.692 von Joschka Schröder am 26.02.18 19:06:35Sehe ich nach wie vor nicht so. Die Vergangenheit interessiert hier eigentlich nicht. Die aktuellen Gewinne sind sehr klein und ich sehe keine Anhaltspunkte, dass es besser wird. Auch das Russlandgeschäft läuft nicht.
5 Antworten
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26.02.18 19:59:34
Beitrag Nr. 536 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.124.956 von Straßenkoeter am 26.02.18 19:25:03Mußt Du auch nicht so sehen. Die Masse der Anleger denkt (eher kurzfristig) wie Du.

Der russische Markt wird sich erholen (Ölpreisanstieg, früher oder später Lockerung der Sanktionen), eine Trendwende in Osteuropa ist vermutlich bereits erreicht, der Gesamtmarkt wird sich bereinigen, der Personalaufwand wird infolge der (im abgelaufenen GJ verbuchten) Restrukturierungsmaßnahmen abnehmen, 2018 läuft zudem die Produktion in Weißrußland an usw. ... auf längere Sicht sieht das so düster nicht aus, auch wenn es für Q4 2017 noch Sonderabschreibungen im Osteuropageschäft geben könnte.

Lass uns noch einmal in zwei Jahren auf die Aktie schauen.
4 Antworten
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26.02.18 20:51:51
Beitrag Nr. 537 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.125.349 von Joschka Schröder am 26.02.18 19:59:34Ich sehe die Dinge nicht kurzfristig.

Das Problem ist, dass die Nachfrage nah Tapeten einfach stark rückläufig ist. Tapeten sind immer weniger gefragt.
3 Antworten
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26.02.18 21:35:58
Beitrag Nr. 538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.125.961 von Straßenkoeter am 26.02.18 20:51:51Für Westeuropa trifft das sicherlich zu.
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27.02.18 09:36:46
Beitrag Nr. 539 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.125.961 von Straßenkoeter am 26.02.18 20:51:51
Zitat von Straßenkoeter: Ich sehe die Dinge nicht kurzfristig.


Du siehst die Dinge vor allem zu emotional ;)
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27.02.18 10:03:33
Beitrag Nr. 540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.129.318 von DickeBacke am 27.02.18 09:36:46Dicke Backe das mag stimmen, habe immer Herzblut. Manchmal gut, manchmal mein Verhängnis.
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27.02.18 10:54:25
Beitrag Nr. 541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.124.692 von Joschka Schröder am 26.02.18 19:06:35Klammert man mal das Sonderjahr 2014 aus, so betrugen das arithmetische Mittel des Ergebnisses je Aktie (EPS) während der letzten 11 Jahre 2,38 EUR und der Median des EPS 2,71 EUR, was in etwa dem EPS des Jahres 2016 (2,70 EUR) entspricht.

da waren aber auch Jahre dabei mit Gewinnen, welche aufgrund der mit Strafen belegten Preisabsprachen zu hoch waren.
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03.03.18 14:11:40
Beitrag Nr. 542 ()
Und vom Preisdruck ist ja auch bei A.S.Creation immer wieder die Rede.
Ich denke nicht, dass das Problem darin besteht, dass Tapeten "out" sind:

http://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/warum-tapeten-wi…

Der Markt dürfte aber (auch?) durch die zunehmende Relevanz des Online-Kanals für A.S. Creation (die ja sehr gut in den alten Einzelhandelsstrukturen vernetzt waren) sehr schwierig geworden sein.

Sehr schwer einzuschätzen das Ganze, wenn man nicht in der Branche zuhause ist...
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13.04.18 09:19:57
Beitrag Nr. 543 ()
Hallo Zusammen,

ein Frage an die Experten hier im Board: Wie ist der neuerliche Kursverfall des Rubels zu werten? Muss der Beteiligungsansatz des russischen JV abgewertet werden? Vielen Dank und viele Grüße

babbelino
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13.04.18 16:06:55
Beitrag Nr. 544 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.533.837 von babbelino am 13.04.18 09:19:57Wichtiger als stichtagsbezogene Buchgewinne oder -verluste auf Grund von Währungsschwankungen scheint mir doch die zu vermutende langfristige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Produktion in Weissrussland und Russland zu sein (politische Risiken mal ausgeklammert).
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13.04.18 17:43:04
Beitrag Nr. 545 ()
Hallo Bucur,

wir haben keinen Dissenz in der Frage, ob es die unternehmerisch richtige Entscheidung war, die Produktion nach Rußland bzw. Weißrußland zu verlagern. Die operativen Ergebnisse des russ. JV werden durch die Abwertung nicht besser (niemand in Westeuropa kauft sich deshalb mehr Tapeten, die lohnkostenbedingt entstehenden Preisvorteile sacken sich tendenziell eher die Baumärkte ein). Von daher halte ich das Risko einer Neubewertung des Beteiligungsansatzes des russ. JV für relativ hoch.
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29.04.18 08:55:27
Beitrag Nr. 546 ()
Besucht wer die Hauptversammlung ?
1 Antwort
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03.05.18 18:51:38
Beitrag Nr. 547 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.654.654 von Huusmeister am 29.04.18 08:55:27 Nachricht vom 03.05.2018 | 14:41
A.S. Création Tapeten AG: Hauptversammlung beschließt keine Dividendenzahlung für 2017. Positiver Ausblick auf das Gesamtjahr 2018

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-ha…
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03.05.18 19:51:45
Beitrag Nr. 548 ()
Das Tapetengeschäft ist nicht jedermanns Sache, es gibt zweifellos interessantere und aussichtsreichere Branchen. Davon unabhängig macht der Unternehmenvorstand auf mich einen ausgesprochen guten Eindruck. Das sind Manager alter Schule, mit denen ich mündliche Verträge abschließen und mit Handschlag besiegeln würde. Sieht man selten.
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07.06.18 18:40:25
Beitrag Nr. 549 ()
Bei diesen Kursverlusten muss man schon ein starker Optimist sein. ;)
Straßenkoeter hat mal wieder den richtigen Riecher gehabt und wohl so manchen Anleger vor größeren Verlusten bewahrt. :)
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07.06.18 23:16:36
Beitrag Nr. 550 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.935.055 von valueanleger am 07.06.18 18:40:25Danke Value. Ich hatte mich lediglich intensivst mit der Aktie beschäftigt gehabt. Ich war hier ja schon Aktionär. Eine Trendwende konnte ich nicht erkennen. Dass sich der Kurs so lange stabil gehalten hat hat mich hingen verwundert. Aber ein sehr erfahrener Börsenfreund hatte in der Vergangenheit mit A.S. Creation schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Sehr träge Aktionärsstruktur. Entscheidend ist, dass eine AG liefert und da sah ich einfach nicht warum das A.S. Creation können sollte. Null Anhaltspunkte, zumal das russische Jointventure zuletzt ja ebenfalls schwache Zahlen lieferte.
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08.06.18 09:42:37
Beitrag Nr. 551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.689.418 von Joschka Schröder am 03.05.18 19:51:45
Zitat von Joschka Schröder: Das Tapetengeschäft ist nicht jedermanns Sache, es gibt zweifellos interessantere und aussichtsreichere Branchen. Davon unabhängig macht der Unternehmenvorstand auf mich einen ausgesprochen guten Eindruck. Das sind Manager alter Schule, mit denen ich mündliche Verträge abschließen und mit Handschlag besiegeln würde. Sieht man selten.


Dann setze ich mal darauf + auf das aktuelle Stimmungstief.
Bin für 18,08 rein mit langfristigem Horizont.
4 Antworten
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08.06.18 17:16:23
Beitrag Nr. 552 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.939.414 von Der Tscheche am 08.06.18 09:42:37
Zitat von Der Tscheche:
Zitat von Joschka Schröder: Das Tapetengeschäft ist nicht jedermanns Sache, es gibt zweifellos interessantere und aussichtsreichere Branchen. Davon unabhängig macht der Unternehmenvorstand auf mich einen ausgesprochen guten Eindruck. Das sind Manager alter Schule, mit denen ich mündliche Verträge abschließen und mit Handschlag besiegeln würde. Sieht man selten.


Dann setze ich mal darauf + auf das aktuelle Stimmungstief.
Bin für 18,08 rein mit langfristigem Horizont.


Viel Erfolg und viel Geduld.
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02.08.18 14:49:43
Beitrag Nr. 553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.943.893 von Straßenkoeter am 08.06.18 17:16:23Die heute veröffentlichten HJ-Zahlen sind extrem mies, wenn die so weiter wurschteln flackern bald die Lichter in Gummersbach. Man schaffte es sogar die eigene niedrige Prognose zu kassieren und wählte als Überschrift der ad hoc "Ertragslage im ersten Halbjahr 2018 verbessert".:confused: Liest man in Gummersbach jetzt nur noch Elon Musk's Tesla Q-Berichte?:laugh:

Klar sind -1,1 Mio. € besser als -2,2 Mio. € wie im HJ 2017, aber es ist nachwievor nicht zu erkennen, wie man die Verlustphase beenden könnte. Aber nachdem man bereits vorige Woche die Gewinnwarnung veröffentlichte, reitet man auf der Formulierung "von der trotz der verbesserten Ertragslage im ersten Halbjahr 2018" herum.:rolleyes:

Passend dazu noch ein Bonmot von der Veröffentlichung der Zahlen des GJ 2017: "Das um diese Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern hat sich von 7,0 Mio. EUR im Vorjahr um 8,8 Mio. EUR auf einen Verlust in Höhe von -1,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2017 reduziert."

Ein Trauerspiel für die Aktionäre, dass sogar noch Bijou Brigitte toppt!:laugh:
Doch bei A.S. Creation ist nicht klar wie lange man diese Serie noch drehen kann, im 1. HJ wurden bereits -1,894 Mio. € verbrannt.
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04.08.18 00:31:48
Beitrag Nr. 554 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.359.609 von jkreusch am 02.08.18 14:49:43Zahlen sind mies und ich sehe keine Gründe warum sie besser werden sollten. Im Grunde alles, wie von mir erwartet. A.S. Creation hat aber eine erstaunlich feste Aktionärsstruktur. Eigentlich schon immer. Richtig abgestraft wird die Aktie nicht und günstig finde ich das Papier keinesfalls. Auch die solide Bilanz bröckelt stetig.
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25.10.18 23:17:56
Beitrag Nr. 555 ()
Erneut fürchterliche Zahlen. Zahlen sind so schlimm, dass man sich um das Unternehmen ernsthafte Sorgen machen muss. Eine Insolvenz in 2 - 3 Jahren kann man nicht mehr ausschließen. Der Tapetenmarkt ist einfach tot. Es liegt nicht am Management, einfach am Produkt.

A.S. Creation hatte schon immer eine phantastische Aktionärsstruktur. Nur geringe Abgaben, bei geringstem Kaufinteresse. Aber auch das sollte reichen, dass wir hier bald einstellig sind. Ich sehe einfach keinen Grund, dass es hier jemals wieder besser läuft.
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26.10.18 09:16:55
Beitrag Nr. 556 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.939.414 von Der Tscheche am 08.06.18 09:42:37
Zitat von Der Tscheche:
Zitat von Joschka Schröder: Das Tapetengeschäft ist nicht jedermanns Sache, es gibt zweifellos interessantere und aussichtsreichere Branchen. Davon unabhängig macht der Unternehmenvorstand auf mich einen ausgesprochen guten Eindruck. Das sind Manager alter Schule, mit denen ich mündliche Verträge abschließen und mit Handschlag besiegeln würde. Sieht man selten.


Dann setze ich mal darauf + auf das aktuelle Stimmungstief.
Bin für 18,08 rein mit langfristigem Horizont.


Da ich es meistens poste, allerdings normalerweise sehr zeitnah, hier zumindest nachträglich (in den Turbulenzen der letzten Wochen hatte ich es verschlampt).
Ich bin hier Anfang Oktober, bei knapp 15,70 ausgestiegen. Hat sich ja schon sehr gelohnt, wie ich gerade sehe. Bleibt aber auf der Watchliste.
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26.10.18 15:53:13
Beitrag Nr. 557 ()
Bin bei 30€ ausgestiegen (2011...)...fand es auch rätselhaft, wie lange Aktie oben blieb...gutes bsp. warum es schön wäre, wenn man kleine Stückzahlen lange short sein könnte...

Wer sind den die Grossaktionäre?
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30.10.18 10:00:33
Beitrag Nr. 558 ()
"Der Tapetenmarkt ist einfach tot."

Mag sein. Aber nicht alle Hersteller haben dazu noch verheerende Kartellverfahren an den Hacken. AS Creation hat sogar das Kunststück fertig gebracht gleich zweimal mit Bussgeldern belegt zu werden. Zu allem Überfluss hat der Mangel an Einsicht in Deutschland sogar dazu geführt, dass das Bussgeld am Ende sogar deutlich höher ausgefallen ist als vom Kartellamt ursprünglich verhängt.

Der Schlussfolgerung "Es liegt nicht am Management" kann ich daher nur bedingt folgen. Als Hohn kann ich da nur empfinden, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende auch noch als CFO weitermachen darf. Verwunderlich, das der neue Vorstandsvorsitzende da mitmacht.

Ich glaube das es bei AS erst wieder bergauf geht, wenn alte Zöpfe konsequent abgeschnitten werden.

Immerhin hat es in der Vergangenheit auch richtungsweisende Entscheidungen gegeben. Ich glaube das die Investitionen in Weißrussland und Russland AS Creation am Ende noch den Arsch retten werden. Die Anlauf- und Wechselkursverluste sind nur vorübergehend. Dauerhaft ist die Verbesserung der Kostenstruktur in der Produktion. In Deutschland dürfte sich die Produktion von Tapeten ohnehin nur für absolute Nischenprodukte rentieren, in denen es z.B. mehr um Lieferzeiten als Preise geht.

Bilanz und Cash-Flow sind noch in Ordnung. Wenn jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden kann es wieder aufwärts gehen. Vielleicht sollte sich AS Creation an einer Marktkonsolidierung versuchen. Wäre ja in überreifen Märkten ein bewährte Strategie.
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01.11.18 14:43:57
Beitrag Nr. 559 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.689.418 von Joschka Schröder am 03.05.18 19:51:45
Zitat von Joschka Schröder: Das Tapetengeschäft ist nicht jedermanns Sache, es gibt zweifellos interessantere und aussichtsreichere Branchen. Davon unabhängig macht der Unternehmenvorstand auf mich einen ausgesprochen guten Eindruck. Das sind Manager alter Schule, mit denen ich mündliche Verträge abschließen und mit Handschlag besiegeln würde. Sieht man selten.

=> so, so - auch so eine "Herr Schröder"-Aktie

=> eigentlich ein Grund, die Finger davon zu lassen, Buchwert hin oder her :D

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01.11.18 14:49:42
Beitrag Nr. 560 ()
Irgendjemand hat kürzlich gepostet, Joschka Schröder hätte sich bei WO abgemeldet.
Könnte mir vorstellen, dass Du in dem Fall daran Deinen Beitrag gehabt hättest durch Deine wiederholten Provokationen ihm gegenüber.

Ich werde ihn vermissen.
3 Antworten
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01.11.18 15:11:16
Beitrag Nr. 561 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.114.441 von Der Tscheche am 01.11.18 14:49:42normalerweise sollte ich nicht darauf eingehen.
- "er" hat mich wiederholt "angesprochen" (was es aber nicht trifft: mehr auf WO verfolgt) in seinem ausgeprägten Hang von akademischer Überheblichkeit und einem damit verbundenen, abstrus überhöhten Korrekturbedürfnis

=> dumm nur, daß er dann mit jemandem wie mir nicht wirklich gerechnet hat :D

=> er hat sich nicht wg. Delticom/Morphosys/etc. durch "meine" Provokationen(?) und damit aus Wut abgemeldet, cf.:
Zitat von Joschka Schröder: Bei user faultcode ist bekanntlich der Name Programm. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, mit welcher Selbstgewißheit faultcode heiße Luft (Mischgas aus Banalitäten und Denkfehlern) produziert.

...sondern aus Scham.


=> die Scham ist eine viel grössere Kraft als die Wut (aber oft nur eine Seite derselben Medaille...)
1 Antwort
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01.11.18 15:18:09
Beitrag Nr. 562 ()
Kein Kommentar.
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01.11.18 16:39:25
Beitrag Nr. 563 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.114.720 von faultcode am 01.11.18 15:11:16in seinem ausgeprägten Hang von akademischer Überheblichkeit und einem damit verbundenen, abstrus überhöhten Korrekturbedürfnis



...manchmal sieht man ja bei anderen die eigenen Schwächen/ Stärken...
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01.11.18 16:43:43
Beitrag Nr. 564 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.114.441 von Der Tscheche am 01.11.18 14:49:42Ja, schade....hatte immer interessante Gedanken....
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02.11.18 11:52:38
Beitrag Nr. 565 ()
Dass sich Joshka Schröder abgemeldet hat ist wirklich sehr bedauerlich. Ich mochte ihn sehr. Ich verstehe aber auch den User faultcode mit dem Joshka ja schon hart ins Gericht ging. Das ist eben Joshka, hinterher tat es ihm ja meist ein bisschen leid. Auch mich hat Joshka hin und wieder kritisch beäugt. Dennoch war ich ihm nie böse. Seine Kompetenz stand außer Frage. Und vom menschlichen her mochte ich in auch. Bei A.S. Creation war ich nicht seiner Meinung. Ich glaube aber nicht, dass Joshka wegen faultcode sich abgemeldet hat. Das hatte sicherlich andere Gründe.
1 Antwort
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20.12.18 16:21:32
Beitrag Nr. 566 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.122.412 von Straßenkoeter am 02.11.18 11:52:38 Nachricht vom 20.12.2018 | 13:41
A.S. Création Tapeten AG: Erneute Entscheidung des Berufungsgerichts im französischen Kartellverfahren

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/as-cration-tapeten-erneu…
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20.12.18 22:38:04
Beitrag Nr. 567 ()
Das ist ein richtig üble Meldung für A.S. Creation. Kein warmer Geldregen. Es bleibt bei der hohen Strafzahlung. Dass man die schon bezahlt und verbucht hat, macht es nicht besser. In der vorherigen Instanz wurde ja noch zu Gunsten von A.S. Creation entschieden. Die Aktie ist schon so ausgebombt, dass der Kurs selbst in einem crahigen Markt auf so schlechte News nicht mehr reagiert.

Eigentlich positiv, da dann der Kurs nur steigen kann, wenn positive News kommen. Leider sehe ich es nicht, dass es hier jemals wieder unternehmerisch besser wird. Tapeten braucht kein Mensch mehr. Der Tapetenmarkt ist tot.
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16.01.19 17:29:33
Beitrag Nr. 568 ()
Um es mit Andreas Brehme zu sagen: "Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß".

Was bei diesen Kartellverfahren alles schief gelaufen ist, geht auf keine Kuhhaut. Aber man spürt zwischen den Zeilen schon die Lust gleich nochmal in Revision zu gehen. Hat ja bisher so gut geklappt.

Und verantwortlich für den Schlamassel ist: keiner!

Dafür sind es jetzt 4 Vorstände bei einem schrumpfenden Unternehmen von rund 130 Mio EUR Jahresumsatz am Start. Das sollte eigentlich auch zu zweit zu schaffen sein.
3 Antworten
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28.03.19 17:02:17
Beitrag Nr. 569 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.720 von Bucur am 16.01.19 17:29:33Zahlen


Nachricht vom 28.03.2019 | 09:55
A.S. Création Tapeten AG: Geschäftsjahr 2018 erwartungsgemäß schwierig verlaufen

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-g…
2 Antworten
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02.04.19 14:30:26
Beitrag Nr. 570 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.220.918 von Muckelius am 28.03.19 17:02:17News

Nachricht vom 02.04.2019 | 11:51
A.S. Création Tapeten AG: Veräußerung des 50 % Anteils an der OOO A.S. & Palitra

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/as-cration-tapeten-verae…
1 Antwort
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09.05.19 14:27:26
Beitrag Nr. 571 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.255.837 von Muckelius am 02.04.19 14:30:26Zahlen zum Q1

http://www.as-creation.de/fileadmin/ir/zwischenberichte/de/2…
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13.05.19 12:58:40
Beitrag Nr. 572 ()
Vielleicht für einige hier interessant: Wir www.hauptversammlung24.de sind ein neues Projekt von Aktionären für Aktionäre. Für 3,90 Euro Einmalzahlung pro Beitrag stellen wir unsere Hauptversammlungsberichte (HV Berichte) in PDF Form zur Verfügung.

Den aktuellen Bericht zur A.S. Creation Hauptversammlung am 9.5.2019 finden Sie bei Interesse unter diesem Link:

https://www.hauptversammlung24.de/as-creation/as-creation-hv…

Die diesjährige Hauptversammlung (9. Mai 2019) brachte neue Erkenntnisse – mit aktuellen Zahlen und viel Klartext im Rahmen einer aufschlussreichen Generaldebatte. Außerdem wurde der Firmengründer verabschiedet.
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08.08.19 17:53:33
Beitrag Nr. 573 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.553.545 von Hauptversammlung24 am 13.05.19 12:58:40von heute früh

Nachricht vom 08.08.2019 | 08:15
A.S. Création Tapeten AG: Ertragslage im ersten Halbjahr 2019 verbessert

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-e…
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28.08.19 16:49:18
Beitrag Nr. 574 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.802.144 von parti am 03.04.08 18:34:53so, nun ist die Sache auch endlich erledigt (Wenn auch nicht positiv ausgegangen)

Nachricht vom 28.08.2019 | 16:17
A.S. Création Tapeten AG: Bundesgerichtshof lässt Rechtsbeschwerde nicht zu

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28.08.19 18:32:09
Beitrag Nr. 575 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.362.308 von Muckelius am 28.08.19 16:49:18Wohin fließen eigentlich diese Millionen? Ich habe nie gehört, dass derartige Summen etwa in Schweden, Norwegen oder Finnland aufgerufen wurden. Was auch immer geschehen ist, hier oder im Großen bei der Dieselaffäre, ich habe den Eindruck, die deutsche Wirtschaft soll kaputt gemacht werden.
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29.08.19 10:27:43
Beitrag Nr. 576 ()
Nicht die Gerichte machen die deutsche Wirtschaft kaputt. Sondern die Manager, die sich auf unsaubere Praktiken wie die Dieselaffäre oder Kartellrechtsvergehen eingelassen haben. Sind die Verantwortlichen bei AS eigentlich noch in Amt und Würden?
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29.08.19 19:06:18
Beitrag Nr. 577 ()
@dr.wssk

Gibt es in anderen Ländern genau so. AS Creation ist ja übrigens auch in Frankreich verknackt worden.

Interessant wäre mal zu sehen ob deutsche Unternehmen über Ländergrenzen hinweg überproportional betroffen sind - und was der Grund dafür sein könnte. Mir fallen dazu Top-Down-Strukturen sowie mangelnde Feedback-Kultur oder Whistleblower-Prozeduren ein. Damit wären wir beim Dieselskandal.

@babbelino

Kein Sorge, sind alle noch in Amt und würden. Damit wären wir auch wieder bei deutscher Unternehmenskultur.
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30.08.19 09:13:34
Beitrag Nr. 578 ()
@Bucur

Vielen Dank für die Info. Das ist ja unglaublich. Wenn man es positiv interpretieren möchte: Es erspart einem viel Analysearbeit, weil ich in solche Unternehmen nicht investiere.
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22.10.19 17:27:20
Beitrag Nr. 579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.375.964 von babbelino am 30.08.19 09:13:34Insiderkauf

Nachricht vom 22.10.2019 | 16:12
DGAP-DD: A.S. Création Tapeten AG deutsch

https://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/kauf-muelle…
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05.11.19 16:25:07
Beitrag Nr. 580 ()
Der Insiderkauf nach Quartalsende und vor Prognoseerhöhung hat auch ein übles Geschmäckle...
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05.11.19 17:14:08
Beitrag Nr. 581 ()
Naja, nach KBV und KUV ist die Aktie dermaßen unterbewertet, dass irgendwann auch das KGV folgen wird. Das zu erkennen, kann man einem Insider nicht vorwerfen.
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15.11.19 00:04:47
Beitrag Nr. 582 ()
Na ja verdienen tun sie doch nach wie vor kaum was. Und nun haben sie auch noch ihr russisches Jointventureunternehmen verkauft, das in der Vergangenheit doch noch am besten gelaufen ist. Warum sollte jetzt plötzlich der Tapentenmarkt so viel besser laufen? Die letzten Jahre hatten wir einen Bauboom und nichts lief hier. Da hilft die ganze Substanz bezogen auf den Kurs nichts, wenn das operative geschäft nicht ins Laufen kommt. Und wenn das Geschäft mal zwischendurch weniger schlecht läuft, halte ich dies nicht für die erhofften Sonnenstrahlen am Horizont. Für mich kein Kauf, auch wenn sich der Kurs von den Tiefs schön erholt hat.
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29.01.20 09:21:36
Beitrag Nr. 583 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.928.075 von Straßenkoeter am 15.11.19 00:04:47Sehe ich genauso. Bei AS braucht man einen langen Atem. 2019 war eine Stabilisierung, wegen der Pleite von P+S Ende 2018. Der Tapetenmarkt ist ein Mode-/Trendgeschäft, welches sich seit den letzten Jahren in einer Krise ausgehend von zwei Seiten befindet: Geschmack und Bauboom in Westeuropa. Beide Faktoren habe sich negativ auf das Geschäft von AS Création ausgewirkt. Derzeit liegt der Trend im westlichen Tapetenmarkt bei einzelnen spektakulären Wänden mit ausgefallenem, hochwertigem Muster und schlichten (oder nur gestrichenen) restlichen Wänden. Dies reduziert das Gesamtvolumen im Markt. Eine Wand zu tapezieren, wenn auch teurer, ist halt wenige Umsatz als vier Wände zu tapezieren. Dazu ist die Hochkonjunktur in der Baubranche für Tapetenhersteller auch eher negativ zu sehen: Tapezieren ist größtenteils Renovierungsgeschäft, während in Neubauten fast ausschließlich Raufaser und neutrales Vlies zum Einsatz kommt. Renovierungsarbeiten konzentrieren sich bei guter Konjunktur zudem auf größere Projekte, wie z.B. Bad, Küche oder neuer Fußboden, sodass Tapeten eher von schlechter Konjunktur profitieren. Ich gehe aber davon aus, dass sich einer Faktoren in den nächsten fünf Jahren positiv für AS Création verändern wird (habe keine Anhaltspunkte dafür, aber so funktionieren Zykliken) und das Geschäft dreht. Dann sollte sich der Kurs eigentlich verdoppeln. Wenn man also die Nerven und die Zeit hat, kann AS ein guter klassischer antizyklischer Investmentfall sein. Gleichzeitig ist die Bilanz-Situation mit dem Verkauf des JV äußerst solide, auch mit oder trotz Cashabfluss der Kartellstrafe, die 2019 noch gezahlt werden musste.
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19.03.20 18:08:57
Beitrag Nr. 584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.516.732 von Blaxxtock am 29.01.20 09:21:36von gerade eben

Nachricht vom 19.03.2020 | 18:06
A.S. Création Tapeten AG: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende in Höhe von 0,90 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vor. Die Hauptversammlung wird verschoben.

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02.04.20 17:39:26
Beitrag Nr. 585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.068.629 von Muckelius am 19.03.20 18:08:57endgültige Zahlen wurden veröffentlicht

Nachricht vom 02.04.2020 | 08:30
A.S. Création Tapeten AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 und Unsicherheiten mit Blick auf 2020

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15.05.20 13:16:50
Beitrag Nr. 586 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.217.527 von Muckelius am 02.04.20 17:39:26von gestern

Nachricht vom 14.05.2020 | 13:09
A.S. Création Tapeten AG: Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,90 € je Aktie für 2019. Erstes Quartal 2020 im Rahmen der Erwartungen.

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25.05.20 17:00:22
Beitrag Nr. 587 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.693.517 von Muckelius am 15.05.20 13:16:50Analyse-Update

http://www.as-creation.de/fileadmin/ir/unternehmensstudien/M…
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06.08.20 17:57:15
Beitrag Nr. 588 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.795.761 von Muckelius am 25.05.20 17:00:22von heute früh

Nachricht vom 06.08.2020 | 08:10
A.S. Création Tapeten AG: Ergebnisse im ersten Halbjahr 2020 im Rahmen der Erwartungen

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13.08.20 08:25:01
Beitrag Nr. 589 ()
Auf der Seite von GSC-Research wurde ein kostenpflichtiger Bericht mit dem Titel "Turnaround geschafft - Dividendenrendite von 6,5 Prozent" über die HV von A.S. Création veröffentlicht.
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13.08.20 08:26:24
Beitrag Nr. 590 ()
Hier mal ein Ausschnitt rauskopiert:

"Nach strapaziösen Jahren scheinen bei der A.S. Création die dunklen Wolken abzuziehen. Der Aktienkurs spiegelt dies jedoch bisher kaum wider. Bei einer Notierung von 13,90 Euro je Aktie ergibt sich gerade mal eine Marktkapitalisierung von rund 42 Mio. Euro. Bei einem im Jahr 2019 erzielten Umsatz von 141 Mio. Euro und einer mittelfristig anvisierten EBIT-Marge von 6 bis 7 Prozent scheint die Unternehmensbewertung recht niedrig, insbesondere auch aufgrund der aktuellen Dividendenrendite von 6,5 Prozent.

Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Kommentare zur aktuellen Situation der Gesellschaft in der Corona-Krise. Auch hier besteht Anlass zum Optimismus. Zur Zeit des Lockdowns zeigte sich kurzfristig ein Nachfragerückgang. Es scheint jedoch so, dass dieser keine signifikanten Schleifspuren im Zahlenwerk hinterlassen wird. Auf das Jahr gesehen profitiert der Tapetenproduzent möglicherweise gar von der pandemiebedingten Rückbesinnung der Menschen auf die eigenen vier Wände.

Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Aktionärsstruktur. Größter Aktionär ist der Gründer und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Schneider, der mit seiner Frau insgesamt 45,36 Prozent der Anteile kontrolliert. Spannend wird es nun aber besonders an zweiter Stelle. Hier steht mit 15,01 Prozent die Lins Wallpaper Limited, die vom russischen Investor Oleg Dzhagaev beherrscht wird. Diese wiederum besitzt die restlichen Anteile des im Jahr 2019 verkauften Joint Ventures A.S. & Palitra. Die Beteiligung an dem Joint-Venture-Partner A.S. Création hatte für den Russen somit vermutlich strategische Hintergründe. Es bleibt spannend, ob die Beteiligung nach Beendigung der Zusammenarbeit weiterhin beibehalten wird.

Schlussendlich bietet die Investition in die A.S. Création derzeit ein interessantes Chance-Risiko-Profil. Zu Höchstzeiten vor der Finanzkrise notierten die Gummersbacher bei Kursen von über 50 Euro. Der erreichte Turnaround, die mannigfaltigen Investitionen, die stabile Aktionärsstruktur, die hohe Dividendenrendite, die große Diskrepanz zwischen Marktkapitalisierung und Eigenkapital – all das spricht dafür, dass die Aktie reichlich Aufholpotenzial hat. Ähnlich sieht das der Vorstand und möchte nun auch die IR-Aktivitäten deutlich ankurbeln. Vielleicht findet sich dann auch schnell ein neuer Großaktionär, sollte Dzhagaev aussteigen wollen."
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13.08.20 11:47:04
Beitrag Nr. 591 ()
Aus meiner Sicht liegt das Problem in der Frage "Wer tapeziert noch seine Wohnung'? In meinem Umfeld de facto keiner, wenn nicht nur Wandanstrich, dann Rauhfaser mit buntem Anstrich.
Sicher gibt es Tapetenliebhaber, aber ich befürchte, dass es weniger werden.
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13.08.20 14:24:34
Beitrag Nr. 592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.747.471 von dr.wssk am 13.08.20 11:47:04
Zitat von dr.wssk: Aus meiner Sicht liegt das Problem in der Frage "Wer tapeziert noch seine Wohnung'? In meinem Umfeld de facto keiner, wenn nicht nur Wandanstrich, dann Rauhfaser mit buntem Anstrich.
Sicher gibt es Tapetenliebhaber, aber ich befürchte, dass es weniger werden.


Angeblich soll es ja in so unsicheren Zeiten eine Tendenz zum "cocooning" geben - also zum Rückzug in die eigenen vier Wände, verbunden mit der Tendenz diese dann auch zu verschönern.

Im ersten Halbjahr hat ASC den Umsatz in Deutschland ja sogar um gut 5% steigern können.

Ich persönlich hatte mich vor einigen Jahren mal aus dem Wert verabschiedet, weil man seitens der Gesellschaft die Vorstände für deren Verstöße gegen das Kartellrecht aus der Haftung genommen hatte.

Heute bin ich aber wieder mit einer kleinen Position eingestiegen. Die durchaus bestehenden Schwächen (Entwicklung des Tapetenmarkts, Beteiligung in Weißrussland macht ASC in gewisser Weise vom Rubelkurs abhängig) wird mMn durch den tatsächlich eher niedrigen Kurs, der deutlich unter EK liegt, mehr als ausgeglichen...

Ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung an andere Marktteilnehmer😉
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02.11.20 19:16:16
Beitrag Nr. 593 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.750.102 von Huta am 13.08.20 14:24:34:)

Nachricht vom 02.11.2020 | 19:13
A.S. Création Tapeten AG: Erhöhung der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/as-cration-tapeten-erhoe…
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02.11.20 19:19:46
Beitrag Nr. 594 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.573.177 von Muckelius am 02.11.20 19:16:16Ergänzung: die Währungsverluste sind natürlich im Gegensatz zu den restlichen Zahlen betrüblich
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02.11.20 20:48:20
Beitrag Nr. 595 ()
Lächerlich dass sie die Währungseffekte rausrechnen, die haben sie nun mal wenn sie viel Geschäfte in der Rubelwährung machen. Zahlen sind enttäuschend aus meiner Sicht.
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03.11.20 06:50:24
Beitrag Nr. 596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.574.239 von Straßenkoeter am 02.11.20 20:48:20
Zitat von Straßenkoeter: Lächerlich dass sie die Währungseffekte rausrechnen, die haben sie nun mal wenn sie viel Geschäfte in der Rubelwährung machen. Zahlen sind enttäuschend aus meiner Sicht.


Guten Morgen!

Das ist wohl wahr! Die Aufwendungen sind ja real und mindern tatsächlich auch real das Ergebnis.

Allerdings werden durch das Herausrechnen solcher Sondereffekte die operativen Ergebnisse eben auch vergleichbarer - da ist ASC dann schon ein Stück weit vorangekommen, wenn man sich das EBIT ohne Währungsverluste anschaut...

Das wäre dann auch interessant, falls ASC bei der Berechnung der Dividende auf das "Ergebnis ohne Sondereinflüsse" abstellen würde (weiß ich aber nicht genau).

Einen schönen Tag noch allerseits!
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13.11.20 19:38:54
Beitrag Nr. 597 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.576.051 von Huta am 03.11.20 06:50:24zur Info


Update von MMWarburg

Erhöhung Kursziel auf 26 Euro

http://www.as-creation.de/fileadmin/ir/unternehmensstudien/M…
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12.02.21 17:49:23
Beitrag Nr. 598 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.703.219 von Muckelius am 13.11.20 19:38:54Aktienkurs ist heute über die Marke von 20 Euro geklettert.

Am 25.03. werden die Jahresabschlüsse (Einzel und Konzern) veröffentlicht

Nachricht vom 12.02.2021 | 12:56
A.S. Création Tapeten AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG

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02.03.21 19:57:40
Beitrag Nr. 599 ()
A.S. Création Tapeten AG: Vorläufige Geschäftszahlen für 2020 übertreffen die Erwartungen deutlich

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/as-cration-tapeten-vorla…
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03.03.21 08:53:23
Beitrag Nr. 600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.272.792 von Huusmeister am 02.03.21 19:57:40Guten Morgen !

Die Zahlen sind natürlich, wenn man nur auf das operative Ergebnis schaut, ziemlich gut ausgefallen. AS Creation hat vor allem in den letzten Monaten des Jahres erneut davon profitiert, dass viele Menschen im Lockdown ihre Wohnung verschönert - und sie eben neu tapeziert haben. Nun wird man mal abwarten müssen, ob sich dieser Trend abschwächt oder sogar ins Gegenteil verkehrt, wenn sich die Coronalage entspannt und der Sommer die Menschen wieder mehr ins Freie treibt.

In jedem Fall ist die Verbesserung des um Wechselkurseffekte bereinigten operativen Ergebnisses von 3,4 Mio Euro auf 8,8 Mio Euro bei einem lediglich von 141,1 Mio Euro auf 144,9 Mio Euro gesteigerten Umsatz schon ein deutlicher Hinweis darauf, dass ASC die Kosten besser im Griff hat und das Unternehmen effizienter aufgestellt ist. Dementsprechend ist das Ergebnis nach Steuern sogar von 1,4 Mio Euro in 2019 auf nunmehr 5,5 Mio Euro gestiegen (wie gesagt, ohne Berücksichtigung von Währungseffekten).

Aber, wie in jedem Jahr, verwischen die Währungseffekte dieses an sich sehr gute Ergebnis doch erheblich.

Leider notieren die den russischen und weißrussischen Tochtergesellschaften gewährten Darlehen in Euro. Dadurch dass die russische und die weißrussische Landeswährung gegenüber dem Euro abgewertet haben, haben sich die Verbindlichkeiten in der Landeswährung, in der bilanziert wird, erhöht. Und dadurch ist bei den Tochtergesellschaften ein Verlust aus Wechselkurseffekten entstanden. Das ist für ASC ziemlich ärgerlich, weil dadurch im abgelaufenen Jahr tatsächlich die Hälfte des operativen Gewinns aufgezehrt wurde.

Nach Steuern ist das ausgewiesene Ergebnis sogar von 2,4 Mio Euro auf 1,5 Mio Euro gefallen.

Ich hoffe, dass sich ASC da irgendetwas einfallen lässt, damit diese leidigen Währungseffekte nicht ständig das Ergebnis beeinflussen - zumal wenn der Einfluss derart erheblich ist.

Dennoch sollte man sich mMn vor allem auf die Fortschritte im operativen Bereich konzentrieren, weil diese die Fortschritte in dem Unternehmen deutlicher abbilden als die von Zufällen abhängige Entwicklung der Wechselkurse.

Einen angenehmen Tag noch allerseits.
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03.03.21 09:16:40
Beitrag Nr. 601 ()
Nein, Huta, der Gewinn wurde nicht aufgezehrt, sondern erscheint nur nicht in den Zahlen nach IFRS - zumindest ganz überwiegend. Mit den Darlehen wurden Fabriken gebaut, die weiterhin ihren ursprünglichen Wert in Euro abzgl. AfA besitzen. Ziemlich sicher sogar höher, denn der Euro ist nur relativ zum (weiß-)russischen Rubel eine harte Währung.

Bilanzierungsstandards sind lediglich eine Periodenzuordnung von realen Cash Flows nach festen Regeln. Die treffen die Realität - was immer das ist - mal mehr und mal weniger genau.

M.E. liegt man ziemlich gut bei der Realität, wenn man sämtliche (sich aus unterschiedlichen Sachverhalten ergebende Währungseffekte) korrigiert. Auf eine Diskussion werde ich mich hier aber nicht einlassen.

Ich hoffe, dass sich ASC hierzu nix einfallen lässt und weiter die Zahlen so berichtet wie sie nun mal berichtet werden müssen.

Hilfe zur Überwindung von Denkblockaden: Mach mal einen Rundgang per Google Earth durch z.B. Istanbul und überleg Dir, mit welch lustigen türkischen Lira-Beträgen die Gebäude in den Bilanzen stehen mögen.
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03.03.21 12:06:21
Beitrag Nr. 602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.278.105 von Istanbul am 03.03.21 09:16:40
Zitat von Istanbul: Nein, Huta, der Gewinn wurde nicht aufgezehrt, sondern erscheint nur nicht in den Zahlen nach IFRS - zumindest ganz überwiegend. Mit den Darlehen wurden Fabriken gebaut, die weiterhin ihren ursprünglichen Wert in Euro abzgl. AfA besitzen. Ziemlich sicher sogar höher, denn der Euro ist nur relativ zum (weiß-)russischen Rubel eine harte Währung.

Bilanzierungsstandards sind lediglich eine Periodenzuordnung von realen Cash Flows nach festen Regeln. Die treffen die Realität - was immer das ist - mal mehr und mal weniger genau.

M.E. liegt man ziemlich gut bei der Realität, wenn man sämtliche (sich aus unterschiedlichen Sachverhalten ergebende Währungseffekte) korrigiert. Auf eine Diskussion werde ich mich hier aber nicht einlassen.

Ich hoffe, dass sich ASC hierzu nix einfallen lässt und weiter die Zahlen so berichtet wie sie nun mal berichtet werden müssen.

Hilfe zur Überwindung von Denkblockaden: Mach mal einen Rundgang per Google Earth durch z.B. Istanbul und überleg Dir, mit welch lustigen türkischen Lira-Beträgen die Gebäude in den Bilanzen stehen mögen.



Okay - bei "aufgezehrt" hätte ich besser "optisch" dazu setzen sollen. ;)

Und mit "was einfallen lassen" meinte ich sicher nicht, dass ASC jetzt irgendwelche Bilanztricks anwenden sollte. Aber vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Darlehen von Euro in Rubel zu konvertieren oder vielleicht kann man die Darlehen in irgendeiner Form "hedgen". Das dürfte sicher auch nicht so einfach sein und wahrscheinlich auch was kosten - ich bin da wahrlich kein Experte - aber wenn sämtliche Ertragsfortschritte möglicherweise von Währungseffekten optisch aufgezehrt werden, kostet das auch was - nämlich Aktienperformance.

Sieht man heute doch sehr gut. ASC liegt mit der Ergebnismeldung von gestern über der eigenen Prognose und auch über der des einzigen Analysten (Warburg) und hat, trotz quasi stagnierender Umsätze, das EBIT (um gut 150%) und den Reingewinn erheblich (um fast 300%) gesteigert (wenn man die Währungseffekte mal außen vor lässt, was, da stimme ich mit Dir überein, die reale Lage sicher besser abbildet als wenn man Währungszufälligkeiten mit einberechnet) - und was macht der Kurs? Er stagniert. MMn weil eben der (einschließlich Währungsverlusten) ausgewiesene Gewinn und das entsprechende EBIT rückläufig sind - wie gesagt, nicht weil die Geschäfte schlecht gelaufen sind sondern nur wegen der Wechselkurseffekte...
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03.03.21 12:31:40
Beitrag Nr. 603 ()
Verstehe ich nicht. Warum sollten sie etwas tun, was wirtschaftlich keinen Sinn macht, nur weil die Regeln von IFRS einen Ausweis fordern, der vielleicht allgemein sinnvoll und in diesem Spezialfall - vereinfacht gesagt - Quatsch ist. Warum willst Du etwas hedgen, was real gar kein Verlust ist? Mal ganz abgesehen von den Gefahren des angeblich Risiken absichernden Hedgings (Stichwort: negativer Ölpreis).

Bzgl. Aktienperformance kann ich Dich beruhigen, das löst sich auf. Die, die das verstehen, sind zwar zahlenmäßig in der Minderheit, nicht aber aktienmäßig. Noch ist das eine AG, keine Genossenschaft. Ganz abgesehen davon, dass dem Unternehmen der Aktienkurs völlig wurscht sein kann. Die könnten die gesamte Marktkapitalisierung ausschütten und hätten immer noch eine gute Bilanz i.V. zu den sonstigen Bilanzen mit dem ganzen immateriellen Schrott, was nach IFRS werthaltig sein soll.

Ist doch super, wenn der Aktienkurs vom -wert temporär abweicht. Wie gesagt, löst sich auf. Spätestens, wenn die Währungskurse mal anders rum sind. Oder was anderes passiert. Bilanz gibt ja genug her, etwa eine Sonderausschüttung von 10€. Oder Aktienrückkauf zum Buchwert. Oder einer mit dicken Taschen die Währungsproblematik versteht. Oder, oder, oder ...
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03.03.21 15:12:51
Beitrag Nr. 604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.282.137 von Istanbul am 03.03.21 12:31:40Na warten wir mal ab, wei schnell sich das Ganze "auflöst" und wie "temporär" der Aktienkurs vom eigentlichen Wert abweicht.
Ich bin da nicht so optimistisch...;)
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04.03.21 11:51:14
Beitrag Nr. 605 ()
Nicht lange. Nach meiner Erfahrung 2-10 Jahre.
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04.03.21 17:02:43
Beitrag Nr. 606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.301.691 von Istanbul am 04.03.21 11:51:14Stimmrechtsmitteilung

Nachricht vom 04.03.2021 | 09:19
A.S. Création Tapeten AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

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19.03.21 09:23:12
Beitrag Nr. 607 ()
Für die noch lange Wartezeit, bis die Kurse sich in Richtung fairem Wert bewegt haben, gibt's ordentlich Dividende, da zu viel Cash rumliegt. Das zählt letztlich, nicht Gewinne oder Verluste nach IFRS-Gedöns.

Sie sollten Aktien zurückkaufen.

18.03.2021 / 19:50 CET/CEST
Der Hauptversammlung der A.S. Création Tapeten AG, die für den 6. Mai 2021 terminiert ist, wird von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,90 € je Stückaktie für das Geschäftsjahr 2020 an die Aktionäre auszuschütten. Damit liegt die vorgeschlagene Dividende deutlich über dem Niveau von rund 0,25 € je Stückaktie, das auf Basis der bisherigen Dividendenpolitik und den am 2. März 2021 veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen für 2020 zu erwarten gewesen wäre. Dem entsprechenden Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung angeschlossen.

Um der großen Unsicherheit Rechnung zu tragen, die aus der Corona-Pandemie resultierte, hatte die Hauptversammlung im letzten Jahr beschlossen, einen größeren Anteil des Gewinns des Geschäftsjahres 2019 im Unternehmen zu belassen. Wie der Konzernabschluss 2020 zeigt, hat A.S. Création die Herausforderungen des Corona-Jahres 2020 sehr gut gemeistert und verfügt über eine sehr solide Finanzstruktur. Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat zu werten, der diesjährigen Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende auf Vorjahresniveau vorzuschlagen.

Der am heutigen Tag seitens des Aufsichtsrats gebilligte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 weist einen Konzernumsatz in Höhe von 144,9 Mio. € (Vorjahr: 141,1 Mio. €), ein operatives Ergebnis von 4,4 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) und ein Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten von 1,5 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) aus. Aufgrund der Abwertung des russischen und weißrussischen Rubels gegenüber dem Euro im Verlauf des Jahres 2020 musste A.S. Création im Berichtsjahr signifikante Währungsverluste verkraften, während im Jahr 2019 noch Währungsgewinne angefallen waren. Bereinigt um diese Währungseffekte lag das operative Ergebnis 2020 bei 8,8 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) und das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten bei 5,5 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €). Damit hat sich die Ertragslage von A.S. Création 2020 weiter verbessert. Gleiches gilt für die Finanzlage. So verfügte A.S. Création am 31. Dezember 2020 über eine Netto-Anlageposition von 11,4 Mio. € (Vorjahr: 6,1 Mio. €).

Gummersbach, 18. März 2021
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25.03.21 15:40:28
Beitrag Nr. 608 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.522.445 von Istanbul am 19.03.21 09:23:12endgültige Zahlen

Nachricht vom 25.03.2021 | 10:00
A.S. Création Tapeten AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-e…
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25.03.21 16:33:38
Beitrag Nr. 609 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.600.854 von Muckelius am 25.03.21 15:40:28Guten Tag!

Ich denke, es ist eine gute Idee, das Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital umzuwandeln. Dann machen sich die Währungsschwankungen nicht mehr in der GuV bemerkbar sondern verändern nur (ergebnisneutral) das EK.

Dadurch wird die GuV und entsprechende Kennzahlen wie Ebitmarge etc. leichter lesbar, weil man nicht ständig erklärungsbedürftige Währungseffekte in der GuV hat.

Dürfte der Aktie mMn zugutekommen.
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26.03.21 17:30:58
Beitrag Nr. 610 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.601.850 von Huta am 25.03.21 16:33:38von boersengefluester.de

AS Création Tapeten: Viel Substanz dahinter

https://boersengefluester.de/as-creation-tapeten-viel-substa…
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29.03.21 11:28:32
Beitrag Nr. 611 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.616.898 von Muckelius am 26.03.21 17:30:58Guten Tag !

An der "Analyse" von boersengefluester.de finde ich vor allem zwei Dinge bemerkenswert:

1.) Man geht dort von einem EpS i.H.v. 2,35 Euro für das laufende Jahr aus, was selbst auf der Basis des zuletzt angestiegenen Kurse ein KGV 2021 von unter 10 implizieren würde.

2.) Der Buchwert der Aktie liegt immer noch unterhalb des aktuellen Aktienkurses.

Ich denke, dass man derzeit an der Börse nur wenige Unternehmen findet, die diese beiden Merkmale auch noch in Kombination aufweisen.
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30.03.21 16:00:08
Beitrag Nr. 612 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.636.567 von Huta am 29.03.21 11:28:32Anlayse-Update von Warburg (Kursziel: 37 Euro)

http://www.as-creation.de/fileadmin/ir/unternehmensstudien/M…
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30.03.21 17:14:22
Beitrag Nr. 613 ()
Mein's ist >50€. Die recht simple Begründung ist, dass ein produzierendes Unternehmen mit solcher Bilanz MINDESTENS KUV = 1 wert ist. Dauert aber 2-10 Jahre bis dahin. Manchmal isses einfach.

Sie sollten Aktien zurückkaufen.
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21.04.21 11:45:22
Beitrag Nr. 614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.653.922 von Muckelius am 30.03.21 16:00:08Guten Tag !

AS Creation dürfte inzwischen eines der wenigen Unternehmen auf dem Kurszettel sein, die eine sehr schöne Dividende auszahlen und deren Aktien trotzdem noch unterhalb des Buchwerts notieren.

Laut GB 2020 beträgt das EK insgesamt 78,8 Mio Euro - da es insgesamt 3 Mio Aktien gibt, entfällt rechnerisch auf eine Aktie ein Eigenkapitalanteil von 26,26 Euro. Hinzu kommt ein KGV von unter 12, wenn man auf das um nicht zahlunsgwirksame Währungseffekte bereinigte Ergebnis je Aktie abstellt und zudem übersteigen die Zahlungsmittel in der Bilanz (22 Mio Euro) die verzinslichen Finanzverbindlichkeiten (ca. 10,5 Mio Euro ) deutlich. On top kommt noch der mit 7 Mio Euro deutlich positive Cashflow aus laufender betrieblicher Tätigkeit und die eindeutige Zielsetzung, innerhalb der nächsten fünf Jahre "die Wachstumsdynamik wieder zu erhöhen" und dabei wieder eine Ebitmarge von 10% zu erreichen (in 2020 lag die bereinigte Marge bei ca. 6%.

Alles in allem eigentlich eine nahezu perfekte Investmentchance - aber AS Creation ist auf einem Markt tätig, der nun einmal nicht so wirklich als "sexy" gilt - Tapeten. Dass man auch auf solchen Märkten Wachstum generieren und Gewinne erzielen kann, scheint sich noch nicht so herumgesprochen zu haben.

Natürlich stellt dieser Beitrag nur meine persönliche Meinung dar und keine Aufforderung an andere Teilnehmer hier.
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22.04.21 12:09:59
Beitrag Nr. 615 ()
Im Prinzip gehe ich da mit. Du musst allerdings bei den Werten pro Aktie die 243.649 eigenen Aktien berücksichtigen. Entweder erhöht sich dadurch das Eigenkapital um den Korrekturbetrag dafür von 4 Mio€ oder besser die Anzahl der Aktien vermindert sich auf 2,756 Mio.

Wenn man die GuV um das Währungsergebnis bereinigt, müsste man auch die aufgelaufenen "Währungsverluste" berücksichtigen. Dann wird's aber etwas kompliziert. Ich denke, es reicht, wenn man sich bewusst ist, dass noch etwas Stille Reserven enthalten sind.

Andererseits geht's m.E. hier mehr um die Qualität der Bilanz an sich als um den enthaltenen Buchwert.
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06.05.21 16:20:57
Beitrag Nr. 616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.910.696 von Istanbul am 22.04.21 12:09:59:)

Nachricht vom 06.05.2021 | 14:58
A.S. Création Tapeten AG: Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,90 € je Aktie für 2020. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt. Erstes Quartal 2021 im Rahmen der Erwartungen.

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/as-cration-tapeten-h…
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11.06.21 14:49:09
Beitrag Nr. 617 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 68.085.914 von Muckelius am 06.05.21 16:20:57Guten Tag !

Bei ASC stören mich mittlerweile zwei Punkte:

1.) Bisher wird ja die Tatsache, dass ASC ein Werk in Weißrussland hat nicht so wirklich in den Fokus genommen. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich komplett ohne Belang wäre, wenn Weißrussland weiter mit Sanktionen belegt wird - oder produziert das weißrussische Werk nur für den heimischen und den russischen Markt?

2.) Ich finde es nicht wirklich nachvollziehbar, dass Herr Kämper, der ehemalige Vorstand von ASC nun in den AR gewählt wurde und zugleich dort zum Vorsitzenden gewählt worden ist. MWn fielen die Preisabsprachen, die ASC eine saftige Kartellstrafe eingebracht haben, in dessen Amtszeit als CEO. Ich meine, sowas muss nicht noch einen AR Vorsitz belohnt werden (mich hat seinerzeit schon massiv gestört, dass die HV auf Schadenersatzansprüche gegen die handelnden Personen verzichtet hat).

Ein schönes WE allerseits.
A.S.Creation Tapeten | 26,20 €
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