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Soll der Iran mit Atomwaffen angegriffen werden? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 12.03.08 15:13:42 von
neuester Beitrag 19.12.11 16:57:42 von


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12.03.08 15:13:42
Disclaimer: nachfolgendes ist nur ein Gedankenspiel und hat hoffentlich nichts mit der Realität zu tun.

Eigentlich wäre ein Angriff des Iran totaler Irrsinn, man hat doch schon am Irak gesehen, dass das nicht funktionieren kann. Weil das Ganze aber nicht völlig undenkbar ist, bleibt die Frage, wie sich ein Land einen Angriff auf den Iran vorstellen könnte, der ja größer und stärker als der Irak ist.

Ist ein Einsatz von Atomwaffen geplant?

Nur mit Atomwaffen (oder anderer geächteter Waffen) könnte überhaupt ein Krieg mit vertretbarem Aufwand gegen den Iran gewonnen werden. Gleichzeitig könnte der Angreifer im Versuch die Weltherrschaft gewaltsam an sich zu reißen die letzte Chance sehen, den eigenen Untergang zu stoppen.

Das kann natürlich nicht gut gehen, das sollte jedem klar sein. Leider könnte eine mit dem eigenen Versagen konfrontierte Führung sich an jeden noch so dünnen Strohhalm klammern ... insbesondere, wenn Machtgier und Statusstreben jede Vernunft im Keim ersticken würde. Man muss nicht erst 70 Jahre in die Vergangenheit zurückschauen, um zu sehen, dass ein eigentlich für undenkbar gehaltener Unsinn Wirklichkeit werden kann.

Wie könnte ein Atomkrieg anfangen?

Step-by-step. Der Iran könnte erst konventionell angegriffen werden, ist aber zu stark um (schnell) besiegt zu werden. Der Angreifer muss nur eine größere Menge von Soldaten und Material in eine auswegslose Situation manöverieren, aus der sie sich nur noch mit Atomwaffen retten können. Alternativ könnten man auch "nur" mal einen Bunker knacken wollen.

Ein guter Trick wäre auch ein Biowaffen-Einsatz, der dem Iran in die Schuhe geschoben werden könnte. Insbesondere, wenn die Viren dann einen Atomwaffeneinsatz unnötig machen. Mit einem Einsatz geächteter Waffen kann der Iran im eigenen Land nur verlieren.

Okay, das ist ein bisschen an den Haaren herbei gezogen, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Was würde die Welt machen können? Nicht mehr viel, sie können deswegen noch lange nicht mit Atomwaffen antworten. Das angreifende Land wäre zwar zunehmend isoliert, aber das könnte u.U. in einer (scheinbar) auswegslosen Situation auch keine Rolle mehr spielen.

Was ist zu tun?

Ganz offensichtlich müssen die anderen Atommächte einen Angriff auf den Iran verhindern:
1) Auf diplomatischem Weg.
2) Aufklärung der Weltöffentlichkeit.
3) Mit im Iran stationierten UN-Schutztruppen und zwar reicht hierfür die Zustimmung des Iran aus.

Je höher die Hürde für einen ungerechten Angriffskrieg gelegt wird, desto leichter wäre es für aufrechte Menschen im angreifenden Land sich einem falschen Krieg zu verweigern. Das angreifende Militär könnte vielleicht nicht in einem Krieg gegen einen angeblichen Schurkenstaat Befehle verweigern, aber würde hoffentlich nicht mit den (dann im Iran stationierten) UN-Truppen sofort die ganze Welt angreifen.

Zugegebenermaßen ist das nur ein Gedankenspiel, eine mögliche und mit etwas Glück unwahrscheinliche Zukunft, aber man sollte kein Risiko eingehen und in jedem Fall einen Iran-Krieg verhindern. Eine schleichende Verschlechterung der Lage, die mit einem Atomkrieg enden könnte, muss rechtzeitig verhindert werden.


Auszüge aus aktuellen Artikeln im Zusammenhang mit einem Iran-Krieg:

Bushs Top-Kommandeur für Irak und Afghanistan tritt zurück
William Fallon, Kommandeur der USA für den Nahen Osten, räumt seinen Posten. US-Verteidigungsminister Gates verkündete den Rücktritt des Admirals - er hatte sich kurz zuvor kritisch über die Iran-Politik von George W. Bush geäußert.
...
Gates bezeichnete Fallon als sehr fähigen Militärstrategen, der den USA fehlen werde. Präsident Bush dankte dem Admiral für "40 Jahre außerordentlichen Dienstes an unserer Nation". In einer schriftlichen Erklärung aus dem Weißen Haus hieß es, Fallon verdiene "beträchtlichen Dank" für seinen Beitrag zu den US-Einsätzen "vor allem im Irak und in Afghanistan".
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,540870,00.html

«Die gegenwärtig beschämende Lage, die öffentliche Wahrnehmung von Differenzen zwischen meiner Sicht und der Regierungspolitik und die Ablenkung dadurch von der Mission machen dies zum richtigen Schritt», hieß es in einer Stellungnahme Fallons, der nun in Ruhestand geht. In dem Magazin-Bericht mit dem Titel «Der Mann zwischen Krieg und Frieden» war der Admiral als einsamer Mahner vor einem möglichen amerikanischen Militärschlag gegen den Iran porträtiert worden.
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&i…

Fallon's greatest concern appears to have been preventing war with Iran. He was one of a group of senior military officers, apparently including most of the Joint Chiefs of Staff, who were alarmed in late 2006 and early 2007 by indications that Bush and Vice President Dick Cheney were contemplating a possible attack on Iran.
...
Col. W. Patrick Lang, a former intelligence officer on the Middle East for the Defense Intelligence Agency, told the Washington Post last week that Fallon had said privately at the time of his confirmation that an attack on Iran "isn't going to happen on my watch." When asked how he could avoid such a conflict, Fallon reportedly responded, "I have options, you know." Lang said he interpreted that comment as implying Fallon would step down rather than follow orders to carry out such an attack.

As IPS reported last May, Fallon was also quoted as saying privately at that time, "There are several of us trying to put the crazies back in the box." That was an apparent reference to the opposition by the Joint Chiefs of Staff to an aggressive war against Iran.
...
When Sunni Arab regimes in the Middle East became alarmed about the possibility of a U.S. war with Iran, Fallon made statements on three occasions in September and November ruling out a U.S. attack on Iran. Those statements contradicted the Bush administration's policy of keeping the military option "on the table" and soured relations with the White House.
...
Fallon's policy positions made him unpopular among neoconservative supporters of the administration. One neoconservative pundit, military specialist Max Boot, criticized Fallon last November for his public comment ruling out a strike against Iran and then suggested in January that Petraeus should replace the "unimpressive" Fallon at Centcom.
http://www.antiwar.com/porter/?articleid=12505
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12.03.08 15:19:47
Auf manche Gedankenspiele sollte man verzichten.
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12.03.08 15:24:02
#2 Hast dir alles durchgelesen? Hast du es verstanden? Ich vermute mal: nein.
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12.03.08 16:07:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.470 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 15:24:02Wer die Schwerkraft genießt sollte auch gedanklich auf dem Boden bleiben. ;)
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12.03.08 16:26:20
#4 Nicht alle Füchse sind schlau.
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12.03.08 16:41:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.621.358 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 16:26:20Stimmt, nur die Eurofüchse. :D

Als lamed Duck kann sich der going President solche Einsätze nicht mehr erlauben. Wer sollte ihn auch bevollmächtigen?
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12.03.08 16:55:35
#6 Glaubst du etwa, dass Mr. Bush alleine bestimmen kann, was in der USA passiert? Selbst wenn: wäre das dann gut oder schlecht?
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12.03.08 17:10:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.621.846 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 16:55:35:confused:

Nein, kann er nicht! Das ist gut, sonst müsste man an der Demokratie zweifeln. Siehst Du das anders? Reden wir aneinander vorbei?
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12.03.08 17:48:24
#8 Unser Weltbild (subjektive Vorstellung von der Wirklichkeit) dürfte sich deutlich unterscheiden. Ich glaube nicht, dass wir einander wirklich verstehen können (und wollen).
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12.03.08 17:57:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.622.059 von Eurofuchs2 am 12.03.08 17:10:22Der Präsident der USA braucht nicht die Zustimmung des Kongresses um einen Krieg zu beginnen, solange er nicht formell den Krieg erklärt (das ist aber bei den Kriegen der letzten Jahrzehnte incl. Irak und Vietnam gar nicht geschehen). Auch für den Einsatz von Kernwaffen ist keine Zustimmung des Kongresses oder von irgend jemandem sonst erforderlich:

Obwohl das Recht zur Kriegserklärung nach Artikel I Abschnitt 8 der Verfassung dem Kongress zusteht, kann der Präsident den Truppen selbständig nahezu alle Befehle erteilen, sofern er nicht formal einen Krieg erklärt und gewisse parlamentarische Kontrollrechte wahrt. Hierzu gehört auch der Einsatz von Atomwaffen. Dieses Privileg begründet in großen Maße die auch militärische Wichtigkeit des Amtes des Präsidenten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_…

Der Kongress kann ihm nur die Gelder zur Kriegsführung verweigern.
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12.03.08 18:02:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.622.669 von rv_2011 am 12.03.08 17:57:09Hast natürlich Recht. Doch er braucht die finanziellen Mittel, und die kann er sich nicht frei nehmen.
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12.03.08 19:14:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.622.738 von Eurofuchs2 am 12.03.08 18:02:12Und die bekommt er in der Regel auch.:mad:
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12.03.08 19:17:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.622.738 von Eurofuchs2 am 12.03.08 18:02:12:laugh:
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12.03.08 19:34:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.623.607 von ConnorMcLoud am 12.03.08 19:14:26So lange er über eine Mehrheit verfügt. In der jetzigen Situation glaube ich, hätte er keine Chance einen neuen Krieg zu beginnen.
Das glaube ich nicht nur, das hoffe ich auch!
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12.03.08 19:37:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.306 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 15:13:42#1

Wäre das nicht Energieverschwendung ?

:confused:

Wieviele Milliarden Sparglühlampen könnten mit der Energie von nur einer einzigen Atombombe eine Stunde lang Licht in die Gesichter der von Diktatur, Dunkelheit und Steuerfahndung gebeutelten Menschen bringen?

:confused:
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12.03.08 22:20:23
Kein land der Welt sollte mit Atomwaffen angegriffen werden, noch nicht mal die USA selber.

So lange die Bush School Gang dort das sagen hat kann aber ein Angriff auf den Iran der Beginn eines nicht mehr zu stoppenden Weltuntergangs führen... Ich meine nicht die Marionetten G.W 1 & 2 sondern die die aus dem Jahrgang des Senior wirklichen Erfolg in der Wirtschaft hatten und auch noch haben. Solange die, die vom krieg profite erzielen, der Regierung nahe stehen ist ein Krieg dort eh wahrscheinlich. Die Lobbyisten sind stärker als der gesamte Senat und der Präsident zusammen.

Als Diktatur kann man sich nicht raus nehmen eine andere Diktatur anzugreifen: er ist nicht gewählt worden genau so wie sein Kollege im Iran...



..aber sie werden es tun:rolleyes: mal wieder

die Kosten eines "normalen " Krieges gegenüber den mit nuklearer Unterstützung ist doch günstig, die werden nicht das Land weg bomben die werden gezielt kleine Ladungen mit entsprechender "Atomtechnik";) verwenden. Ein zweites Hiroschima wird es imo nicht mehr geben dafür aber die kleine Sprengköpfe die sogar von den Amis im Irak eingesetzt werden. Atombomben nur in klein. Flughäfen werden oft so außer Gefecht gesetzt. Die richtige Stahlung am richtigen Ort und man muss nur die hälfte des ganzen am Ende wieder aufbauen,aber dafür bekommen die Soldaten ihre Ladung Radioaktivität.

Es gibt schon einen Atomkrieg und zwar seit Desert Storm, nur halt klein. ist natürlich eine Frage wie man das der Welt präsentiert.
Ich habe mich mit dem Thema sehr lange auseinander gesetzt und das große Schauspiel der Kriegsführung wiederholt sich besonders bei den USA und den Tommys immer wieder.
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12.03.08 22:22:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.306 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 15:13:42Dies ist kein Gedankenspiel.. das ist Wahnsinn
http://www.jungewelt.de/2008/01-24/001.php

Um die Welt vor der Weiterverbreitung von Atomwaffen zu schützen, soll die NATO zukünftig ihre eigenen einsetzen. Dieser Wahnsinnsvorschlag ist in einem 150 Seiten umfassenden »Manifest« zur Reform des westlichen Militärbündnisses enthalten. Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian wurde es in den vergangenen Tagen den Führungsspitzen des Pentagon in Washington und der NATO in Brüssel vorgestellt, im April soll es auf dem NATO-Gipfel in Bukarest diskutiert werden. Verfaßt haben das Papier fünf ehemalige Topgeneräle der NATO und Generalsstabschefs ihrer Länder: John Shalikashvili (USA), Henk van den Breemen (Niederlande), Jacques Lanxade (Frankreich), Lord Peter Inge (Großbritannien) und Klaus Naumann aus Deutschland.

Mit ihrem Vorschlag für einen nuklearen Erstschlag auch gegen Nichtatomwaffenstaaten wie Iran greifen die Autoren des »radikalen Manifests« (The Guardian, 22.1.08) die Vorgaben aus den USA auf – wohl wissend, daß die gegen jedes Völkerrecht verstoßen. In Washington wird seit längerem bereits öffentlich über Pläne für begrenzte Nuklearschläge gegen Teherans zivile Atomanlagen diskutiert. Dabei spielt keine Rolle, daß sowohl die Internationale Atomenergiebehörde der UNO als auch der US-Geheimdienst CIA bestätigt haben, daß Iran kein militärisches Atomprogramm unterhält.

Während des sogenannten Kalten Krieges war der Ersteinsatz von Atomwaffen im Fall einer Auseinandersetzung mit dem Warschauer Vertrag der wichtigste Faktor der NATO-Doktrin. Ostern 1999 – Bomben des Aggressionsbündnisses zerstörten gerade die zivile Infrastruktur von Belgrad – wurde auf dem Gipfel in Washington das »Neue Strategische Konzept« der NATO abgesegnet. Darin wurde der Ersteinsatz von Nuklearwaffen im Konfliktfall auch gegen Nichtatomwaffenstaaten ausgedehnt. Wenn sich Jugoslawien seinerzeit also gegen den NATO-Überfall gewehrt und in seiner Verzweiflung chemische Waffen gegen den Einmarsch eingesetzt hätte, dann hätte die NATO laut »Neuem Strategischen Konzept« mit Atomwaffen zurückschlagen können. Dem nun vorgelegten »Manifest« zufolge soll der Atomwaffeneinsatz noch einfacher werden. Die NATO soll in Zukunft einen Konflikt bereits mit dem Ersteinsatz von Atomwaffen beginnen können, wenn es gegen verdächtige Weiterverbreiter solcher Waffen geht.

Hauptsächlich geht es in dem Manifest um die Stärkung des westlichen Imperialismus. Den Verfassern zufolge stehen Glaubwürdigkeit und Zukunft der NATO in Afghanistan »auf der Kippe«. Zugleich sehen sie das Militärbündnis mit anderen Bedrohungen konfrontiert, etwa »politischem Fanatismus und religiösem Fundamentalismus«. Überhaupt – so die Autoren – seien unsere »westlichen Werte« und »unsere Lebensart« bedroht. Deshalb müsse die NATO schlagkräftiger werden, und deshalb müßten EU und NATO aufhören, miteinander um Einfluß zu streiten. Notwendig sei ein neues »Direktorium« mit Vertretern aus den USA, aus der EU und von der NATO, das schnell auf Krisen reagiert. Auf nationale Vorbehalte einzelner Mitglieder, wie derzeit im Afghanistan-Krieg, dürfte in Zukunft keine Rücksicht mehr genommen werden. Zugleich, so die fünf Verfasser, müsse die NATO bereit sein, Krieg ohne UN-Mandat zu führen.

Mit ihrem Manifest fordern die Generäle zum schlimmsten Kriegsverbrechen überhaupt auf, nämlich zu einem Angriffskrieg mit Atomwaffen. Beschämend, daß auch der deutsche General a.D. Klaus Naumann als ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses bei den Kriegsverbrechern in vorderster Front steht. Laut Guardian macht Naumann die Bundesregierung »für die Auflösungserscheinungen in der NATO verantwortlich«, weil die Bundeswehr nicht an allen Kampfhandlungen in Afghanistan teilnehmen darf.
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12.03.08 22:31:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.625.324 von stargold123 am 12.03.08 22:20:23http://www.zeit.de/2006/47/Bush-Vater-Sohn
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13.03.08 01:25:04
#17 Das größte Verbrechen ist nicht der Einsatz von Atomwaffen, sondern die Verfolgung falscher Ziele.

Die (indirekte) Unterstützung falscher Ziele durch Nichtstun ist zwar kein Verbrechen an sich, aber eine Pflichtverletzung ist strafbar und die sehe ich bei etlichen gegeben.

Leider kann man nicht sagen, dass ein 3. Weltkrieg das Problem lösen würde, weil eben nicht nur alle Schlechten darin umkommen würden ... im Gegenteil, man kann sich in Folge dessen ewiges Chaos, Unterdrückung und Anarchie vorstellen. Ich glaube zwar nicht, dass es dazu kommen wird (auch wenn derzeit alles darauf hinzudeuten scheint), aber es wäre echt mal nett, wenn die Mächtigen endlich mal das Richtige tun würden (was eigentlich gar nicht so schwer sein sollte, derzeit muss man doch schon länger nachdenken, was man noch falscher machen könnte).

Ich bin mal gespannt, wann der point of no return erreicht ist.
Nach Lage der Dinge so spätestens 2008, würde ich sagen.
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13.03.08 02:08:01
Als Diktatur kann man sich nicht raus nehmen eine andere Diktatur anzugreifen: er ist nicht gewählt worden genau so wie sein Kollege im Iran...


Stand das auch in der jungen Welt?
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13.03.08 22:12:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.623.607 von ConnorMcLoud am 12.03.08 19:14:26Stimmt. :)
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17.03.08 23:08:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.625.931 von Blanchefort am 13.03.08 02:08:01nein, das ist meine Meinung.

Ein nicht gewählter Präsident regiert das Land immer noch:rolleyes:
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18.03.08 14:46:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.666.997 von stargold123 am 17.03.08 23:08:34Zum Glück nur noch neun Monate.:)
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19.03.08 08:29:20
Wer ist eigentlich die größte Gefahr für den Weltfrieden?

Die USA? Der Iran? Etwa Israel? ... ??? ... Alles falsch!

Es sind einzig und alleine ein paar hundert Menschen (und keine ganzen Länder).
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19.03.08 11:36:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.306 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 15:13:42Nur mit Atomwaffen (oder anderer geächteter Waffen) könnte überhaupt ein Krieg mit vertretbarem Aufwand gegen den Iran gewonnen werden.

Ich weiß nicht, was Du unter "gewinnen" eines Krieges hier verstehst!
Mit Atomwaffen könnte man die Iraner ausrotten. Das wäre aber sowohl ein entsetzliches Verbrechen, als auch nicht der eigenen Bevölkerung zu vermitteln.
"Gewinnen" im Sinne vom Niederschlagen der Luftwaffe und Töten oder Inhaftieren der derzeitigen Führungspersönlichkeiten, das könnten die Amis auch ohne Atombomben relativ leicht.
Das war auch im Irak der leichteste Teil, und der Iran ist militärisch so viel stärker nicht.
Das Problem liegt in der nachfolgenden Besatzung. Die Bevölkerung im Iran ist dreimal so groß wie die im Irak. Man bräuchte für eine Besatzung nach ähnlichem Muster wie im Irak also ca. 1 Mio Soldaten.
Theoretisch möglich, aber extrem teuer.
Die einig realistische Möglichkeit wäre vermutlich, die Führungskräfte auszutauschen, aber den dortigen Repressionsapparat beizubehalten. So könnte man eine Pro-Westliche Regierung stützen, ähnlich wie in Pakistan.
Gerade Pakistan zeigt aber auch, wie fragil so eine Konstruktion ist.

Ich denke, all diese Ansätze werden letztlich nicht zielführend sein.
Wenn eine Bevölkerung mehrheitlich einen solchen "Gottesstaat" will oder zumindest duldet, müssen wir das akzeptieren.
Der gerne angeführte Vergleich Irans mit Hitlerdeutschland zieht m.E. solange nicht, wie der Iran keine Angriffskriege führt.
Das Problem wird sich letztlich über die Zeitachse lösen, wenn die Bevölkerung realisiert, daß es ihr unter einem solchen Regime immer schlechter statt besser geht!
Helfen würde dabei natürlich, wenn die westlichen Staaten (und möglichst auch China und Rußland) eine konsequentere Sanktions-/Isolationspolitik verfolgen würden.
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19.03.08 14:04:22
Ein Angriffskrieg gegen den Iran ist derzeit (und in absehbarer Zukunft) völlig ungerechtfertigt und wäre nur geeignet den 3. Weltkrieg auszulösen. Irgendwelche kranken Planspielchen zur Eroberung des Iran sind ungefähr so erfolgversprechend wie Hitlers damaligen diletantische Versuche die Weltherrschaft zu erringen.

Zwar ist eine Verbesserung der Zustände im Iran wünschenswert, aber ein Angriffskrieg würde ganz offensichtlich zu einer (auch weltweiten) Verschlechterung führen. Man kann nicht sagen, dass die derzeitige Lage besonders stabil ist (Finanzkrise, Ölkrise).

Eine konsequentere Sanktions-/Isolationspolitik gegen den Iran stärkt nur die dortigen negativen Kräfte, die darauf angewiesen sind Hass zu schüren und diesen nach außen lenken zu können. Die nichtexistierenden iranischen Atomraketen sind keine Gefahr. So schnell kann der Iran derzeit auch keine relevante Atommacht werden. Man sollte sich mal fragen, warum uns derartiger Schwachsinn eingeredet wird.
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19.03.08 15:15:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.684.856 von HeWhoEnjoysGravity am 19.03.08 14:04:22Ein Angriffskrieg gegen den Iran ist derzeit (und in absehbarer Zukunft) völlig ungerechtfertigt und wäre nur geeignet den 3. Weltkrieg auszulösen.

Ungerechtfertigt vermutlich ja. Aber 3. Weltkrieg?
Glaubst Du ernsthaft, Rußland oder China würden das riskieren, nur für den Iran?
Sie würden zetern, aber militärisch stillhalten. Wie beim Irak, im Kosovo, bei dem neuen Raketenabwehrsystem der Amis usw.
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19.03.08 15:21:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.684.856 von HeWhoEnjoysGravity am 19.03.08 14:04:22Eine konsequentere Sanktions-/Isolationspolitik gegen den Iran stärkt nur die dortigen negativen Kräfte, die darauf angewiesen sind Hass zu schüren und diesen nach außen lenken zu können.

Ja, diese Kräfte sind darauf angewiesen, Haß zu schüren. Aber das können sie auch ohne Sanktionen, dann müssen sie nur noch etwas dreister lügen. Der Westen ist aus deren Sicht eh an allem schuld. Wie sagte Komeini so schön ausgewogen: "All unser Leid kommt von Amerika und Israel".
Mit der Einstellung ist es für die Propaganda dort ziemlich egal was der Westen macht.
Aber die Sanktionen entscheiden, ob die Regierung dort ihre Propaganda aus einer Position wirtschaftlicher Stärke oder wirtschaftlicher Schwäche betreibt!
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19.03.08 15:57:01
#27 > Ungerechtfertigt vermutlich ja. Aber 3. Weltkrieg?
Nun, erst der Irak, dann der Iran ...
... was glaubst du, wie sich die arabischen Nachbarstaaten fühlen werden?

Natürlich werden andere Atommächte keine Atomwaffen einsetzen ohne selbst angegriffen zu werden ... aber welche Optionen bleiben eigentlich einem Angreifer, wenn er schon so weit gegangen ist? Wer bezahlt den Wiederaufbau? Alles ist schlimmer als zuvor und zusätzlich muss ein größeres Territorium gesichert werden ... blöde Situation ... und man hat doch schon die alles oder nichts Karte gespielt ... ach ja, viel Zeit bleibt dann auch nicht, man dürfte in Monaten, wenn nicht gar Wochen rechnen müssen.

Der Angreifer könnte zwar immer sagen "ähm, sorry Leute, kleiner Fehler, wir stimmen eine Kontrolle durch die UNO zu" und damit sowohl sein Land, als auch die Welt retten - nur. dass es mit dieser Einstellung erst gar nicht zum Krieg gekommen wäre.


#28 > Aber die Sanktionen entscheiden, ob die Regierung dort ihre Propaganda aus einer Position wirtschaftlicher Stärke oder wirtschaftlicher Schwäche betreibt!
Wirtschaftlicher Handel bedeutet Öffnung gegenüber dem Westen. Ohne Telekommunikation, Computer und Internet geht heutzutage nicht mehr viel. Dergleichen fördert Informationsaustausch und freie Meinungsäußerung. Ebenso ist Bildung unverzichtbar. All das ist Gift für ein System der Unterdrückung, so dass sich das Problem früher oder später von alleine lösen könnte.
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20.03.08 08:43:49
1) Der Iran hat höchstwahrscheinlich keine einzige Atombombe und weder eine Industrie noch genügend Rohstoffe zur Herstellung derselben.

2) Wieviel funktionierende Atombomben und -Raketen bräuchte der Iran um wirklich gefährlich zu werden? Mal abgesehen davon, dass ihn selbst hunderte nicht vor dem Vergeltungsschlag retten würden, müssen es deutlich mehr als 10 sein.

3) Die Atomwaffen müssen zudem vor ihrem Einsatz getestet werden, insbesondere, weil der Iran bestimmt nicht die Erfahrung und umfangreiche Testdaten für Simulationen wie die USA oder Russland haben dürfte.

4) Mit welchem Recht kann man einem großen Staat Atomwaffen zur Verteidigung verweigern, wenn z.B. andere Länder, die Angriffskriege führen, anscheinend ein großes Arsenal haben dürfen? Was ist eigentlich mit Pakistan?

5) Okay, der Iran forscht vielleicht ein bisschen an Atomwaffen. Na und? Das kann heutzutage jeder begabte Physiker tun. Atomwaffen zur Verteidigung (auch z.B. gegen Meteoriten) sind doch unverzichtbar.

6) Ein echtes Problem ist dagegen die unsichere Aufbewahrung bereits existierender Atomwaffen. Seit Jahrzehnten gibt es Atomwaffen und zur Zeit des kalten Krieges hat man schnellstmöglich aufgerüstet - naheliegend, dass man da etwas pragmatischer gegenüber optionaler Sicherheitsvorkehrungen war.

7) Nicht die Forschung an Atomwaffen muss verboten werden, sondern eine unsachgemäße Lagerung und Strukturen, die eine mißbräuchliche Anwendung fördern. Könnte man sich bitte endlich mal auf die wirkliche Gefahr konzentrieren? Thanks.

PS: sorry für das Doppelposting, aber Thread: IRAN: Größte Bedrohung seit Hitler guckt sich anscheinend keiner mehr an.
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25.03.08 19:53:12
#30 zu Punkt 7)

Taiwan bestellt Batterien - USA liefern Raketenteile
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543388,00.html
Aufregung beim US-Militär: Statt bestellter Batterien für Hubschrauber lieferte das Pentagon versehentlich Bauteile für Interkontinentalraketen nach Taiwan. Verteidigungsminister Gates ordnete eine Untersuchung an.

Washington - Michael Wynne, Staatssekretär für die US-Luftwaffe, sagte in Washington, statt der von Taiwan gewünscht Hubschrauberbatterien habe das US-Verteidigungsministerium 2006 Zünder für die Gefechtsköpfe von Interkontinentalraketen auf den Weg gebracht. Inzwischen seien die Teile aber wieder zurück in den USA.

Wynne sprach von einem "sehr beunruhigenden" Vorfall. Verteidigungsminister Robert Gates habe eine Untersuchung angeordnet, berichteten US-Medien. ...
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26.03.08 14:30:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.666.997 von stargold123 am 17.03.08 23:08:34:laugh::laugh::laugh: Ein nicht gewählter Präsident :laugh::laugh::laugh:
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27.03.08 12:54:45
Im Spiegel wird Ahmadinedschad recht positiv dargestellt.
Interessant ist folgende Stelle im Artikel: "das Nuklearprogramm der Mullahs".

Link zum Artikel (Spiegel vom 22.03.08)
Seite 122 : http://img209.imageshack.us/img209/3594/20080327iran1tz0.jpg
Seite 123 : http://img518.imageshack.us/img518/6201/20080327iran2bn7.jpg
(eine unscharfe Darstellung liegt vermutlich am Browser-Downsizeing => linke Maustaste + downloaden)

Es könnte sein, dass der Westen Ahmadinedschad nach Kräften unterstützen sollte.
(und dass in Wirklichkeit andere Kräfte dem Bösen dienen)
Avatar
28.03.08 10:16:54
Vor dem Gipfeltreffen der Allianz in Bukarest fordert ein Strategiepapier eine radikale Umorientierung - und atomare Erstschläge
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27573/1.html
...
Denn die Militärs fordern nicht nur eine grundsätzliche, langfristige und irreversible Neuausrichtung der NATO von einem Defensiv- zu einem Offensivbündnis. Auch die Einsatzgründe verschieben sich. So soll die Bedrohung der geopolitischen Dominanz des Westens und seiner Kultur künftig ebenso als Kriegsgrund dienen wie die Sicherung von Energieressourcen. Das Papier bestätigt die schlimmsten Befürchtungen der geopolitischen Gegenspieler der NATO und bedeutete - würde es umgesetzt - das Ende des bisherigen Völkerrechtes.
...
Damit brechen die Autoren gleich mehrfach mit dem globalen sicherheitspolitischen Konsens seit Ende des Kalten Krieges. Denn die NATO-Militärs drängen nicht nur auf die Reaktivierung offensiver Nuklearstrategien. Sie postulieren auch den Einsatz atomarer Massenvernichtung gegen solche Staaten, von denen keine entsprechende Bedrohung ausgeht ("asymmetrische Antwort"). In letzter Konsequenz geht diese Offensivstrategie sogar über die Militärpolitik des Westens während des Kalten Krieges hinaus. Würden die Ideen von Naumann & Co. umgesetzt, geriete die Welt von einem Gleichgewicht des Schreckens in ein Ungleichgewicht des Atomterrors.
...
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29.03.08 21:37:43
wie könnte das schlimme Szenario aussehen?

typischerweise ein false flag angriff in den USA ('El Kaida haben eine von Achmedinaschad gelieferte A-Bombe in den USA gezündet')

und dann 'Vergeltungsangriff' mit A-bomben auf Iran, und unterstützende Anrainer, die Massenvernichtungsmittel(Öl) im Boden haben.

Hoffe, daß die Vernunft und die Liebe siegt!
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30.03.08 09:59:20
#35 Denkbar. Allerdings hat der Iran (höchstwahrscheinlich) keine Atombombe und Atombomben verschwinden auch nicht so leicht - dank massiver Überwachung der Kommunikation dürften derartige Aktionen rückverfolgbar sein.

Übrigens wäre es eigentlich auch extrem doof von (sogenannten Terror-)Staaten Terroristen zu unterstützen, damit diese der USA (dem Westen) ein paar kleine Nadelstiche versetzen, weil sie damit nur einen Angriff auf sich provozieren würden und sich selbst in ein schlechtes Licht rücken würden ... wozu soll das gut sein?

PS: False flag operations are covert operations conducted by governments, corporations, or other organizations, which are designed to appear as if they are being carried out by other entities. The name is derived from the military concept of flying false colors; that is, flying the flag of a country other than one's own. False flag operations are not limited to war and counter-insurgency operations, and have been used in peace-time; ... http://en.wikipedia.org/wiki/False_flag
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01.04.08 16:49:58
Die US-Wahlen könnten die Gefahr, dass es noch dieses Jahr geplant sein könnte, beträchtlich erhöhen, weil man dann einen unerfahrenen Präsidenten vor vollendete Tatsachen stellen würde. McCain (z.B.) würde vielleicht nicht selbst einen Iran-Krieg anfangen, aber sich wegen eines begonnenen Krieges nicht der Verantwortung entziehen. Dass Bush einen Krieg anfangen kann, hat man ja schon gesehen (Irak).

Es ist also wichtig, dass alle (EU, China, Russland, ...) rechtzeitig unmißverständlich klarmachen, dass sie gegen einen Iran-Krieg sind. Wenn doch der Iran angegriffen werden sollte, dann müssen dort schnellstmöglich UN-Truppen (mit oder ohne Mandat, Hauptsache erstmal vor Ort und aus möglichst vielen Ländern) stationiert werden.

Die Presse könnte auch sehr viel bewirken. Man muss dabei aus taktischen Gründen nicht mal die USA erwähnen, z.B. könnten folgende Hinweise/Themen erstmal reichen:
- Iran hat wahrscheinlich keine Atomwaffen
- Plädoyer für eine Unterstützung des iranischen Präsidenten für innere Ordnung und Gerechtigkeit
- Pulverfass Islam, Gefahr eines Glaubenskrieges, wenn der Iran angegriffen wird
- Verweise auf andere Artikel im Zusammenhang mit dem Rücktritt von William Fallon
- Diskussion der geänderten Nato-Strategie (Vor dem Gipfeltreffen der Allianz in Bukarest fordert ein Strategiepapier eine radikale Umorientierung - und atomare Erstschläge http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27573/1.html)

Das alles würde wenig Geld kosten und könnte sogar (im Fall der Presse) sofort Geld bringen.

Das alles ist zwar nur völlig hypothetisch, aber angesichts potentieller Folgen kann man ruhig etwas tun, insbesondere, weil die Maßnahmen ja unabhängig von irgendwelchen (hoffentlich gar nicht existenten) negativen Absichten Sinn machen und ja nur die Wahrheit verfolgt werden soll.
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01.04.08 18:02:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.779.363 von HeWhoEnjoysGravity am 01.04.08 16:49:58Das wäre so ähnlich wie die Schweinebucht-Invasion, die ja dem unerfahrenen neuen Präsidenten wohl von der CIA untergeschoben worden war ...
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02.04.08 00:05:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.779.363 von HeWhoEnjoysGravity am 01.04.08 16:49:58Die Presse soll also gezielt Lügengeschichten lancieren um die Öffentlichkeit zu manipulieren und das soll dann einen möglichen Iran-Krieg verhindern?
Was soll das bringen? Wozu soll das gut sein? Wie soll das funktionieren? Warum sollte man das überhaupt machen wollen?
Muß die deutsche Presse noch schlechter werden als sie derzeit schon ist (siehe die ganzen Propagandaserien in Spiegel und Stern über USA und Irak)?

Irgendwie kann ich Deinen Gedankengängen nicht folgen.
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02.04.08 13:59:28
#39 Die Presse soll also gezielt Lügengeschichten lancieren um die Öffentlichkeit zu manipulieren ...
Auf keinen Fall! Die Presse soll nach Möglichkeit die Wahrheit berichten. Wenn sie lügen würde wäre sie angreifbar und einfachere Geister (bzw. die feindliche Propagandamaschinerie) könnten dann auch die Wahrheit anzweifeln.

... und das soll dann einen möglichen Iran-Krieg verhindern?
Berichte über eine mögliche Kriegsgefahr, die negativen Folgen eines Krieges und alternative Maßnahmen zur Förderung der positiven Kräfte im Iran könnten ganz bestimmt helfen einen Iran-Krieg zu verhindern.

Was soll das bringen?
Wie schon gesagt soll damit letztendlich der 3. Weltkrieges verhindert werden.

Wozu soll das gut sein?
Ähm, wie bitte? Fragst du, wozu die Verhinderung des 3. Weltkrieges gut sein soll?

Wie soll das funktionieren?
Wenn jedem bekannt wird welches Risiko (und natürlich auch Unrecht) mit einem Angriff des Iran verbunden ist, ist es sehr viel schwerer (für z.B. die USA) den Iran anzugreifen. Zusätzlich könnten im Notfall (Angriff des Iran) schneller Notmaßnahmen (z.B. UN-Aktionen) durchgeführt werden, weil man dann nicht mehr so überrascht ist und mögliche Aktionen vorher schon angedacht wurden.

Warum sollte man das überhaupt machen wollen?
Na ja, z.B. weil es so verdammt lange dauert nach einem atomaren Weltkrieg wieder auf die Beine zu kommen. Nach einem 3. Weltkrieg könnten Jahrtausende Chaos folgen.

Andererseits könnte man mühelos alle Probleme der Menschheit in diesem Jahrhundert lösen.

Irgendwie kann ich Deinen Gedankengängen nicht folgen.
Das höre ich öfter. Ich hoffe dann immer, dass es auch ein paar Verständige gibt.
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02.04.08 15:23:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.788.309 von HeWhoEnjoysGravity am 02.04.08 13:59:28Die Presse soll nach Möglichkeit die Wahrheit berichten.

Dann dürfte sie aber nicht das abdrucken was Du ihnen gerne vorgeben möchtest bzw. was Du gerne dort abgedruckt sehen möchtest oder?

Berichte über eine mögliche Kriegsgefahr, die negativen Folgen eines Krieges und alternative Maßnahmen zur Förderung der positiven Kräfte im Iran könnten ganz bestimmt helfen einen Iran-Krieg zu verhindern.

Das halte ich für zu naiv gedacht.

Andererseits könnte man mühelos alle Probleme der Menschheit in diesem Jahrhundert lösen.

Ach ja? :eek:
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02.04.08 15:47:08
#40 > Die Presse soll nach Möglichkeit die Wahrheit berichten.
#41 > Dann dürfte sie aber nicht das abdrucken was Du ihnen gerne vorgeben möchtest bzw. was Du gerne dort abgedruckt sehen möchtest oder?
Wo konkret ist das Problem? Was wäre denn deiner Meinung nach eine Lüge?

#41 > Das halte ich für zu naiv gedacht.
Wie würdest du den Iran-Krieg verhindern?

#40 > Andererseits könnte man mühelos alle Probleme der Menschheit in diesem Jahrhundert lösen.
#41 > Ach ja?
Wo ist ein unüberwindliches Problem?
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02.04.08 18:01:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.789.287 von CaptainFutures am 02.04.08 15:23:07Captain, wo lebst du eigentlich?

[urlSelbst in den USA wird der Einfluss des Iran in der Welt nicht negativer gesehen als der des eigenen Landes.]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544877,00.html[/url] :D
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02.04.08 21:38:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.791.422 von rv_2011 am 02.04.08 18:01:48Da freut sich jetzt aber der Statistiker in Dir über die berühmt berüchtigten BBC-Studien nicht wahr? :D

Endlich wieder was zum Spielen. :laugh:
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19.04.08 06:43:45
Papst sehnt sich nach einer Welt-Friedensmacht
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548373,00.html

Das hätte er vielleicht nocht etwas besser formulieren können, nämlich um zu verhindern, dass Irrsinnige auf die Idee kommen die Verbesserung von Menschenrechten als Vorwand für Krieg und Terror zu nutzen. Vielleicht tue ich dem Papst da auch ganz einfach Unrecht, er will ja eine Welt-Friedensmacht und keine Welt-Kriegsmacht.

Vermutlich ist es ganz einfach viel zu selbstverständlich, dass Krieg keine Lösung sein kann, weil Krieg die Menschenrechtssituation im betroffenen Land um ein vielfaches auf viele Jahre verschlechtern würde.

Die besagten kollektive Aktionen der internationalen Gemeinschaft müssen daher Kriege verhindern.
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19.04.08 09:55:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.409 von Depotmaster am 12.03.08 15:19:47ja , genau.
denken wir doch mal an science fiction, wie viel davon wird realität.
gedanken können sich langfristig durchsetzen, wenn genügend damit befaßt sind, also finger weg
cura
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19.04.08 10:10:46
#2, #46 Ganz meine Meinung. Die USA sollte mit diesbezüglichen Planspielchen aufhören.
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19.04.08 13:25:32
Brown sprach sich bei seinem zweiten Staatsbesuch bei Bush für eine Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Iran aus. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548169,00.html

Kommt nicht in Frage! Offensichtlich soll der Iran mittels Sanktionen destabilisiert werden.


Bush warnt vor "Drittem Weltkrieg"
http://www.tagesschau.de/ausland/bush20.html
US-Präsident George W. Bush hat im Atomstreit mit Iran vor einem "Dritten Weltkrieg" gewarnt. Die politischen Führer der Welt müssten Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern, wenn sie "an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs interessiert sind", sagte Bush bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Wenn, dann beginnt der 3. Weltkrieg mit einem Angriff der USA aus den Iran.

Es wäre äußerst wünschenswert, wenn der iranische Präsident helfen würde das zu verhindern.

Wie? Durch die Zulassung internationaler Kontrollen und zwar ohne Einschränkungen, wenn es nicht anders geht. Das ist nicht so schlimm und sollte dem Iran nicht schaden können.

Warum? Um auf Zeit zu spielen. Der Iran besiegt die USA ohne Krieg. Er muss nur warten, bis die USA (aufgrund wirtschaftlicher Probleme) zusammenbricht. Einen Zusammenbruch der USA will natürlich keiner wirklich und die USA wären übrigens die ersten, die das mit einer Reform (u.a. des Finanzsystems) verhindern könnten, wobei sie bestimmt mit der Hilfe anderer Länder (EU, etc.) rechnen können.

Selbstverständlich sollten alle Regierungen unmißverständlich klarmachen, dass ein ungerechtfertigter Angriff des Iran durch die USA nicht stattfinden darf und auch durch die UNO verhindert werden muss.
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20.04.08 06:46:51
Israel wird jegliche Aggression gegen Iran bedauern- iranischer Verteidigungsminister
http://de.rian.ru/world/20080417/105330374.html

Kein Zweifel, das würde sehr wahrscheinlich der Fall sein, bloß dass der Iran dann auch nichts zu lachen hat, weil Israel niemals alleine sondern nur mit den USA angreifen würde.

Es wäre wirklich an der Zeit, dass man in Israel und im Iran endlich kapiert, dass ein Krieg völlig unnötig ist und die Länder nur für Jahrzehnte (Jahrtausende) zerstören würde.

Krieg würde die inneren Probleme nicht lösen, sondern unbeherrschbar machen.
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24.04.08 14:11:01
Die USA erklären Iran den Kontenkrieg
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27788/1.html

Will die USA etwa die ganze Welt erpressen? Es brauchen sich doch bloß China, Europa, Indien und Russland einig zu sein - was nicht so schwer sein sollte, weil die Sanktionen nur schaden und den Iran destabilisieren würden. Die USA darf man allerdings nicht ganz ignorieren, sondern muss aufpassen, dass sie nichts kaputt machen.
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24.04.08 14:27:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.962.379 von HeWhoEnjoysGravity am 24.04.08 14:11:01Also nach den brandheissen Informationen von Seymour Hersh hat die Invasion Irans im Oktober 2006 begonnen. Ich bin noch immer
sichtlich beeindruckt von dieser Kolportage. Hat sich natürlich
keiner für entschuldigt, Leser so in die Irre zu führen...
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02.05.08 09:38:49
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27819/1.html

Der Präsident hat sich ebenfalls mit Mohsen Rezaei, Generalsekrätär des "Rates zur Feststellung der Interessen des Regimes" und Ex-Kommandeur der Revolutionswächter, angelegt. Rezaei pflegt über seine Website "Tabnak" die Regierung heftig anzugreifen. Während einer Rede bezichtigte Ahmadinedschad Rezaei indirekt, aber deutlich der Verwicklung in den [extern] organisierten Zigarettenschmuggel. Indes haben führende Großayatollahs die Verantwortlichen aufgefordert, ihren Dissens beizulegen und sich um die dringenden Belange der Bevölkerung zu [extern] kümmern.

Für mich ein Indiz, dass der iranische Präsident Ahmadinedschad zu den guten Kräften im Iran gehört und die Großayatollahs an Korruption, Unterdrückung und Chaos interessiert sind.

Vor einigen Wochen hat der islamische Reformist Ahmad Ghabel in einem offenen Brief mit Ayatollah Ali Khamenei abgerechnet. Ghabel, dessen Bruder Hadi, ein Geistlicher und Vorstandsmitglied der reformistischen Partizipationspartei, vor kurzem ins Gefängnis gesteckt wurde, machte den "Religionsführer und die herrschende Bande im Staat" [extern] verantwortlich für den Niedergang des Iran. Mitte April hat der oppositionelle Abgeordnete für die Stadt Tabriz, Akbar Alami, eine historische Rede zum Ende der siebten Legislaturperiode gehalten.

Alami [extern] warnte Khamenei mit den Worten: "Das unabwendbare Schicksal ungerechter Regierungen ist der Sturz". Laut der Verfassung sei die Stellung des Religionsführers gegenüber dem Gesetz der jedes anderen Bürgers gleich. Der Religionsführer sei für seine Position, Amtsführung und Taten dem Gesetz und dem Volk Rede und Antwort schuldig. Im Falle schlechter Amtsführung könne er nach Art. 111 seines Amtes enthoben werden.


Ein weiterer Hinweis auf die zweifelhaften Ziele der Großayatollahs.

Oppositionspolitiker im Iran sind sich sicher, dass es mit der Machtfülle des Religionsführers nicht so weitergehen kann. Auch die kritischen Konservativen sehen die Unterstützung Ahmadinedschads seitens Khameneis mit Argwohn. Für sie stellt Ahmadinedschad keinesfalls die Zukunft dar. Die Opposition und Teile der moderaten Konservativen haben nicht nur die dramatisch wachsende Verarmung der Bevölkerung im Auge, sie fürchten ebenfalls ein außenpolitisches Desaster, das durch verschärfte Sanktionen oder im schlimmsten Fall einen Krieg entstehen könnte.

Meiner Meinung nach ist die Unterstützung Ahmadinedschads seitens Khameneis nur ein Trick des letzteren. Wenn er behauptet für Ahmadinedschad zu sein, kann er ihn um so besser hintertreiben.

Der Rücktritt von Admiral William Joseph Fallon, Kommandeur des US Central Command im Nahen Osten, der sich sehr oft gegen einen Militärschlag gegen den Iran geäußert hatte, sowie die wiederaufflammende Anti-Iran-Rhetorik der höchsten Offiziellen der Vereinigten Staaten machen iranischen Politikern Angst. Denn sie wissen, dass die USA zu einem neuen Krieg imstande sind.

Solange die ungerechtfertigten und den Iran destabilisierenden Sanktionen aufrecht erhalten werden, ist die Gefahr eines Angriffkrieges der USA wohl tatsächlich nicht gebannt.

Es sieht so aus, dass das Gespenst des Krieges wieder zurückgekehrt ist. Man täte gut dran, es ernst zu nehmen. Europa wäre gut beraten, sich an solchen Drohgebährden nicht zu beteiligen. Das wäre eine Dummheit und Ignoranz gegenüber den beschriebenen inneren Widersprüchen der iranischen Gesellschaft.

Europa und die anderen Länder müssen sich ja nicht in die für Außenstehende verwirrenden Verhältnisse im Iran einmischen, es reicht völlig:
1) Einen Iran-Krieg zu verhindern.
2) Eindeutig positive Aktionen zu unterstützen (welche und von wem auch immer).
3) Kontakte pflegen und Sanktionen gegen den Iran abzubauen.
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06.05.08 19:37:23
Doubting the Evidence Against Iran

American circles in Baghdad and Washington are probably not pleased with Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki's plan for a special panel to investigate allegations of Iranian interference in Iraq. Many U.S. officials are already convinced of the worst and, for years, U.S. officials have now aired accusations against Iran, insisting that Tehran is stoking Iraq's violence by keeping up a flow of money, weapons and trained fighters into the country. The Iraqi government, however, remains unconvinced — with good reason.

"We want to find really good evidence and not evidence made on speculations," Ali al-Dabbagh, a spokesman for the Iraqi government, told reporters in Baghdad on Sunday. Last week an Iraqi government delegation went to Tehran to discuss the allegations of Iranian involvement in the Iraqi militias, the government said. Details of the evidence presented in Tehran remains hazy, but at the same time American officials in Baghdad and Washington have never offered a convincing case publicly to support their allegations. [In the meantime, Tehran announced that it would not hold a new round of talks [EM] the third in their kind with American representatives [EM] regarding security in Iraq unless the U.S. ceased its operations against Iraqi Shi'ites. American forces have been working with the Iraqi Army against Shi'ite militias in Baghdad's sprawling slum, Sadr City.]

Indeed, the U.S. allegations appear to be based on speculation, spurred by the appearance about a year ago of a new breed of roadside bomb in Iraq. Explosively formed penetrators, or EFPs, proved effective at piercing American armor by firing a concave copper disc from a makeshift cannon, which transformed the slug midair into a molten jet of super-heated metal. Accusations that Iran was shipping the things into Iraq grew louder as U.S. casualties from the weapon rose. But no concrete evidence has emerged in public that Iran was behind the weapons. U.S. officials have revealed no captured shipments of such devices and offered no other proof.

Instead, the Americans argued their case publicly with deductive reasoning: the copper slugs used in EFPs had to be precisely tooled with a heavy press in order to work properly, they said; no such heavy presses were in operation in Iraq, according to the Americans, therefore the slugs had to have been machined in Iran and moved into Iraq. It is, however, not impossible that such heavy presses may well be operating in Iraq. Three major cities in southern Iraq (Basra, Karbala and Najaf) have gone without a significant U.S. military presence for more than a year. These cities, which U.S. officials believe form hubs for the flow of arms into Baghdad, may indeed have such presses.

The U.S. has also alleged that Tehran was passing rockets to militia elements in Iraq for use against American troops and, lately, the Iraqi government living under American protection in the Green Zone. Recovered materials from some of the rockets reveal Iranian markings, American officials have said, without however producing convincing physical evidence.

The third leg in the U.S. argument against Iran is the longstanding assertion that the Qods Force, a paramilitary wing of the Iranian army, trains Iraqi militants inside Iran and then supports their guerrilla activity back in Iraq. The U.S. military has offered its most convincing public argument on this point, revealing details in July 2007 of the interrogation of an alleged Hizballah operative captured in Basra. TIME also interviewed two Iraqi guerilla fighters who said they trained in Iran.

Taken altogether, the U.S. evidence offered publicly about Iran's supposedly nefarious activities in Iraq is far from a slam-dunk case, a fact Dabbagh was at pains to make when speaking to reporters in Baghdad. "If it turns out there is hard evidence, the government will deal with it," Dabbagh said.

The Americans in Iraq, for now, seem content to wait for the Iraqi government to change its view on Iran, a country that al-Maliki and other Iraqi leaders largely see as a friend rather than a foe. "It looks like now that the government of Iraq wants to set up an official process to discuss Iranian interference with the Iranians, between official representatives of the Iraq government and the official Iranian government and when they do that, they'll gather whatever evidence they find and discuss that in dialogue with the Iranians," said Rear Admiral Patrick Driscoll, a U.S. military spokesman in Baghdad. "We've made the case. Now I think it's proper for the Iraqi government to make their case based on their interpretation of the facts, and have a dialogue with the government of Iran."

Monday, May. 05, 2008 http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1737543,00.htm…
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21.05.08 13:59:37
Viel Text. Aber wer Frieden will, sollte ihn lesen.

Im Nahen Osten droht eine militärische Konfrontation mit Iran.
http://images.zeit.de/text/online/2008/21/kolumne-fischer-ir…

... Hauptgrund dafür sind Teherans Nuklearambitionen ...
Falsch. Der Hauptgrund ist der Öl- und Machthunger der USA.

... Die Gefahr einer weiteren großen militärischen Konfrontation schwebt über dem Nahen Osten wie eine dunkle Wolke. ...
Korrekt. Man muss diese militärische Konfrontation verhindern. Man verhindert sie ganz offensichtlich nicht mit einem Angriff des Iran.

... Vor allem Iran - immerhin ein Mitglied der Achse des Bösen! ...
Ist das ein Artikel in der Zeit oder ein Blog der US-Armee?

... Sowohl Israel als auch Saudi-Arabien fühlen sich durch den Aufstieg Irans zum regionalen Hegemon existenziell bedroht. ...
Korrekter ist wohl, dass Kriegstreiber diese angebliche Bedrohung als Kriegsgrund aufführen und somit selbst die eigentlich wahre Bedrohung sind.

... Verstärkt wird die Gefahr einer großen Konfrontation durch den anhaltend hohen Ölpreis, der Iran neue finanzielle und machtpolitische Möglichkeiten eröffnet. ...
Sehr witzig. Die Verbraucher, allen voran die USA, treiben den Ölpreis. Die USA haben die letzten Jahrzehnte mit aller Macht versucht die Ölländer zu dominieren.

... Iran zum zumindest zeitweiligen Einfrieren seines Atomprogramms zu veranlassen. ...
Der Iran hat größtenteils ein ziviles Atomprogramm. Die USA haben Abertausende Atomwaffen und greifen andere Länder an. Könnte die Journalisten vielleicht mal damit aufhören das Volk zu verdummen?

... Das iranische Atomprogramm ist in dieser Gleichung der entscheidende dynamische Faktor, der das strategische regionale Gleichgewicht endgültig zu kippen droht. ...
Grrrr. Totaler Schwachsinn. Ob der Iran in 10 Jahren vielleicht gerade mal eine Test-Atomexplosion hinkriegt oder nicht ist so was von egal angesichts der Bestrebungen der USA um die Weltherrschaft.

... Ein Iran, dessen Präsident nicht müde wird, Israels Auslöschung und Verschwinden laut zu verkünden, der zudem faktisch militärisch an Israels Süd- und Nordgrenze steht und Stellvertreterkriege gegen das Land massiv fördert und der dann noch eines Tages über Trägerraketen mit nuklearen Sprengköpfen verfügt, ist für Israel der sicherheitspolitische Albtraum schlechthin. ...
- Der iranische Präsident hat meist nur mit der Auslöschung Israels im Falle eines vorherigen Angriffs auf den Iran gedroht. Trotzdem eine Provokation, aber vielleicht in der Hoffnung, damit einen krieg verhindern zu können.
- Der Iran nimmt nicht an Stellvertreterkriegen teil. Einige völlig verblendete negative Kräfte im Iran geben sich Mühe (möglicherweise für die USA) den Iran schlecht zu machen, indem sie intern für Unruhe sorgen und extern Terroristen unterstützen (letzteres imho allerdings in keinem relevantem Umfang).
- Der sicherheitspolitische Albtraum Israels sind die eigenen Kriegstreiber. Es ist zum Heulen. Die Juden sollten sich viel lieber um gute Beziehungen zum Iran bemühen.

... In der Politik geht es nicht nur um Tatsachen, sondern vor allem um deren Wahrnehmung. ...
Tja, derzeit wohl schon, leider. Wird Zeit, dass es wieder um Tatsachen und gute Lösungen geht.

... Ob man diese nun für Realität oder bloße Einbildung hält, tut nichts zur Sache. Die Wahrnehmung zählt, weil diese zu Entscheidungen führt. Dieser Vorrang der Wahrnehmung gilt ganz besonders dann, wenn die Akteure es mit Bedrohungen oder gar mit existenziellen Bedrohungen zu tun haben. ...
Danke. Guter Hinweis. Das ist die Strategie derjenigen Meinungsmacher, die sich bemühen, die Welt in den 3. Weltkrieg zu stürzen. Nicht, dass sie unbedingt einen Krieg wollen, aber irgendwie wollen sich diese Menschen doch einfach nicht freiwillig (z.B. den USA) unterwerfen.

... Und die Furcht vor einer Atommacht Iran wird von den meisten arabischen Regierungen geteilt. ...
Man gibt sich größte Mühe ihnen Angst vor dem Iran einzureden, in der Hoffnung, dass sie nicht rechtzeitig das wahre Reich des Bösen erkennen werden. Japp "rechtzeitig", denn nach einem Weltkrieg wird es auch der letzte Idiot kapieren.

... Bush hatte zwar versprochen, noch in diesem Jahr einer Lösung des Nahostkonflikts näher zu kommen. Aber nach seinem Besuch in Israel muss man wohl davon ausgehen, dass er etwas ganz anderes vor dem Ablauf seiner Amtszeit - gemeinsam mit Israel - zu erledigen gedenkt: das iranische Atomprogramm und zwar militärisch und nicht diplomatisch. ...
Okay, vielleicht habe ich dem Autor unrecht getan, hier spricht er davon, dass die USA den Iran angreifen will.

Nachfolgendes Zitat der besseren Lesbarkeit wegen nicht kursiv:
---------------------------------------------------------------------------------------------------
Wer dieser Tage die englischsprachigen israelischen Medien las und auch während der Feierlichkeiten in Jerusalem genau zu- und hinhörte, der musste kein Prophet sein, um zu begreifen, dass sich die Lage ernsthaft zuspitzt:

- "Schluss mit Appeasement!" ist eine Forderung, die quer durch das politische Spektrum Israels erhoben wird und die die nukleare Bedrohung aus Iran meint.

- Verteidigungsminister Ehud Barak wird in den Medien zitiert, dass, während Israel feiere, sich über seinen Köpfen eine militärische Konfrontation auf Leben und Tod zusammenziehen könne.

- Der scheidende Oberbefehlshaber der israelischen Luftwaffe erklärte deren Fähigkeit, jeden noch so schwierigen Auftrag ausführen zu können, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten; die Zerstörung der syrischen Nuklearanlage vergangenes Jahr und die internationale Nichtreaktion darauf wurden als beispielgebend angeführt.

- Die Wunschliste Israels für Rüstungslieferungen aus den USA, die mit dem amerikanischen Präsidenten erörtert wurde, konzentrierte sich überwiegend auf die Verbesserung der Angriffsfähigkeit und Präzision der Luftwaffe.

- Die Wirkungs-, ja Hilflosigkeit der diplomatischen Initiativen und UN-Sanktionen findet allenthalben Erwähnung.

- Und nicht zuletzt wichtig in der politischen Debatte Israels sind das sich schließende Zeitfenster mit dem Ablauf der Regierungszeit von US-Präsident Bush und die Ungewissheit über die Politik seines Nachfolgers.

Vor allem die beiden letzten Faktoren wiegen sehr schwer. Zwar geht der israelische Militärgeheimdienst öffentlich davon aus, dass Iran frühestens zwischen 2010 und 2015 die entscheidende rote Linie zur Nuklearmacht überschreiten kann, politisch jedoch besteht das Fenster zum Handeln jetzt, in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush.
---------------------------------------------------------------------------------------------------

... Israel wird nicht zuschauen und abwarten. ...
Israel soll auch nicht zuschauen und abwarten.
Israel soll sich gefälligst um Deeskalation und Frieden bemühen.

... Der Nahe Osten treibt auf eine neue große Konfrontation zu. Teheran muss begreifen, dass sich die Dinge in den kommenden Monaten gefährlich zuspitzen werden, wenn es nicht zu einer diplomatischen Lösung kommt. Es wird allerhöchste Zeit für ernsthafte Verhandlungen. ...
Korrekt, auch der Iran kann zum Frieden beitragen. Er muss ja nicht auf sein ziviles Atomprogramm verzichten, sollte dann aber internationale Kontrollen zulassen. Eine etwas freundliche Haltung gegenüber Israel wäre hilfreich. Ein Frieden zwischen beiden Ländern würde einen nachhaltigen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung in der ganzen Region bewirken.

Es gibt doch eigentlich gar keinen unüberwindlichen Grund für Feindschaft zwischen Israel und dem Iran.

Natürlich gibt es schon einen Grund. Die USA nämlich. Aber es wäre viel billiger der USA direkt zu helfen (nachdem sie auf Angriffskriege verzichtet hat und selbst eine Reform anstrebt). Für einen geradezu winzigen Bruchteil der bisher indirekt gezahlten Subventionen an die USA (Dollardruckerei, Handelsdefizit) könnte man die USA unterstützen, wenn sie kein Geld mehr für zuviel Militär, Kriege und andere negative Aktionen ausgeben würden.

Siehe auch:

Will die USA gewaltsam die Weltherrschaft an sich reißen?
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1141276-1-500/wil…

Wie kann die USA gerettet werden?
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140946-1-500/wie…
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21.05.08 14:30:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.620.306 von HeWhoEnjoysGravity am 12.03.08 15:13:42@HeWhoEnjoysGravity
"Soll der Iran mit Atomwaffen angegriffen werden?"
Soll der Gesundheitsamt in ihrem Fall tätig werden , ja und das sofort! Es ist eindeutig, dass Ihr Vormund seiner Mitwirkungspflich nicht nachkommt!!!
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21.05.08 14:38:29
#55 Ich keinen Vormund und du hast keine Ahnung.
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21.05.08 15:00:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.142.625 von HeWhoEnjoysGravity am 21.05.08 14:38:29@HeWhoEnjoysGravity
Ihre Phantasie hat sich in eine USAphobie verwandelt, ich glaube es nicht dass ohne Fachärztlichehilfe Ihnen zu helfen wäre!!!
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21.05.08 18:43:45
#57 USA-Phobie? Lächerlich, ich habe keine Angst.
Ich habe aber auch keine Lust die Welt von der USA vernichten zu lassen.

Dass das Thema kein Hirngespinnst sein kann, zeigen meine guten Argumente. Ihr labert dagegen nur Schwachsinn.
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22.05.08 18:56:44
Is an attack on Iran a big risk?
... will nuclear or conventional weapons be used? Who attacks - the U.S. or Israel? ...
http://www.haaretz.com/hasen/spages/985895.html

Was soll das?

Der Iran ist keine Bedrohung für die Welt.
Eine den Iran angreifende USA ist eine Bedrohung für die Welt.

Es ist mir ein Rätsel, warum Israel da mitspielt. Warum?
Israel könnte problemlos mit dem Iran in Frieden leben.

Auch in Zukunft ist ein iranischer Angriff auf Israel dank der Verbündeten völlig ausgeschlossen.

Die USA braucht dringend Öl und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück. Es wäre für alle Beteiligten vielfach billiger die USA freiwillig finanziell direkt zu unterstützen. Das macht natürlich nur Sinn, wenn die USA
- auf Kriege verzichtet,
- ihren Militärhaushalt (fast 500 Milliarden Dollar) gesundschrumpft (10% davon reichen erstmal),
- sich auf ihren Wirtschaftswiederaufbau konzentriert,
- das marode, ungerechte, instabile Finanzsystem reformiert, weil das nämlich nur der Wirtschaft schadet und der ursprüngliche Sinn (Ausbeutung) nicht mehr gegeben ist.

Atomkrieg oder Paradies auf Erden?
Was gibt's da eigentlich noch zu überlegen?
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23.05.08 09:23:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.145.139 von HeWhoEnjoysGravity am 21.05.08 18:43:45@HeWhoEnjoysGravity
"Ich habe aber auch keine Lust die Welt von der USA vernichten zu lassen."
Also ich hatte doch mit dem Facharzt RECHT, ob er auch helfen kann, bezweifle ich es sehr!!!
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23.05.08 14:33:10
#60 Ich hoffe du verstehst wenigstens, warum ich bei WO an organisierte Meinungsmache glauben musss.
Kleiner Hinweis: wie sollte man sonst den Widerspruch zwischen Beitragsqualität und der Fähigkeit zu posten erklären können?
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23.05.08 15:00:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.159.252 von HeWhoEnjoysGravity am 23.05.08 14:33:10Nachtrag
@HeWhoEnjoysGravity
"Ich habe aber auch keine Lust die Welt von der USA vernichten zu lassen."
Und selbstverständlich würden die USA das Ganze unbeschadet überstehen, bzw. würden die übrigen Atommächte das Alles zulassen, glauben Sie an sowas?
Sie sind ein intelligenter Mensch, aber dass Sie so ein Haufen Müll von sich zu geben ist mir recht unverständlich.
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23.05.08 17:30:24
#62 Na dann erkläre mir du Genie mal, warum die USA den Iran angreifen will (wollte).
Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Atomwaffen benutzt werden sollen (sollten) ist hoch.

Selbstverständlich wird es nicht dazu kommen, weil andere Länder sich das nicht gefallen lassen werden.
Die ganze Angelegenheit war (oder ist noch) aber ganz schön knapp.

Mit ein bisschen Glück hat rechtzeitig ein Umdenken begonnen.

Ich bin super happy, wenn die USA die Welt nicht vernichtet.
Alle sollten sich wünschen, dass die USA die Welt nicht vernichtet.

Womit hast du da ein Problem?
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25.05.08 09:22:27
Israel 'would consider strike' amid fears over Iran's weapons programme
http://news.scotsman.com/politics/Israel-39would-consider-st…

AS ISRAEL pursues peace talks with Syria, speculation is growing that the Jewish state will seriously consider unilateral military action against Iran within the next year.

Israeli intelligence is now estimating that Iran will master centrifuge technology and be able to begin enriching uranium by the end of this year, 12 months ahead of schedule.

As a result, Israeli military officials believe the Islamic republic could have a nuclear weapon by the middle of 2009.


1) Selbst wenn der Iran eine Atombombe bauen wollte (was er derzeit wahrscheinlich nicht will), dann ist es nahezu völlig ausgeschlossen, dass er das in einem Jahr schafft. Bestenfalls ist eine Testexplosion in ein paar Jahren drin.

2) Mit einer einzigen Bombe würde der Iran niemals Israel angreifen. Er würde damit nicht mal andeutungsweise gewinnen können. Das wäre nur eine Einladung an die USA und Israel den Iran zu erobern und ihn nach belieben auszubeuten.

3) Der Iran will höchstwahrscheinlich nicht Israel angreifen. Israel will aber den Iran angreifen. Der Iran hat keine Atomwaffen. Israel hat aber mehrere funktionsfähige und militärisch einsetzbare Atomwaffen.

Es ist eine unglaubliche Frechheit, dass Israel auch nur darüber nachdenkt den Iran anzugreifen.


Bar also pointed to a paper to be published next month by the Washington Institute for Near East Strategy. Its authors, Patrick Clawson and Michael Eisenstadt, argue that it should not be assumed an attack on Iran would result in a doomsday-type scenario.
Okay, schreiben kann man ja viel, aber ich würde mir dann einen Aufschrei der Weltpresse wünschen.

Warum? Weil ein Angriff des Iran verhindert werden muss. Weil in Wirklichkeit ein Angriff auf den Iran den 3. Weltkrieg auslösen könnte. Weil die USA anscheinend immer noch nicht aufgegeben hat, Länder für Öl erobern zu wollen. Weil der Iran stärker als der Irak ist und die geschwächte USA auf Atomwaffen angewiesen sein würde.
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26.05.08 09:11:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.161.074 von HeWhoEnjoysGravity am 23.05.08 17:30:24@HeWhoEnjoysGravity
"Womit hast du da ein Problem?"
Ich habe kein Problem, ABER OFFENSICHTLICH SIE, ICH HABE DIES´ THEMA NICHT VORGEBRACHT!!!
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26.05.08 14:51:38
Haben die USA vielleicht absichtlich den Iran mit Informationen zum Atombombenbau beliefert, um einen Grund zum Angriff zu haben?

Schweiz leistet der CIA Amtshilfe

Der Schweizer Bundesrat befahl die Vernichtung von Zigtausenden Akten, die mit der Lieferung von Atomtechnik von Schweizer Ingenieuren an Libyen und Iran zu tun haben.

... Es geht um Weltpolitik - und einmal wieder um die verzwickten Machenschaften der CIA, die gerne hintenrum mithelfen, wenn vorne die US-Regierung bestimmte Ziele verfolgt. Die drei Ingenieure - ein Vater und seine Söhne - aus St. Gallen sollen mit dem "Vater der pakistanischen Atombombe" Abdul Qader Khan, den die US-Regierung aber auffällig schonte, kooperiert haben. Khan soll auch Hilfestellung für ein libysches Atomwaffenprogramm gegeben haben, das 2003 aufflog, wonach Libyen plötzlich zu einem guten Land wurde, so dass Bush und Blair demonstrieren konnten, dass der von ihnen verantwortete Einmarsch in den Irak Sinn machte und die Bösen unter Druck gesetzt hat, auf die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu verzichten. ...

... Die Schweizer Ingenieure sollen seit 2002 auch für die CIA gearbeitet haben, nachdem der US-Geheimdienst diesen Straffreiheit zugesichert hatte. ... Möglicherweise bestünde die Gegenleistung nun in einem Entgegenkommen der USA bei der Bank USB, die möglicherweise Steuerhinterziehung begünstigt habe. ... Juristen bezeichnen denn auch den Vorgang als "ungeheuerlich". Die Schweiz hat sich damit nicht als Rechtsstaat bewährt. ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28000/1.html
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26.05.08 15:21:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.171.957 von HeWhoEnjoysGravity am 26.05.08 14:51:38@HeWhoEnjoysGravity
Sie steigern sich in die Sachverhalte hinein die Sie offensichtlich seelisch überfordern, entspannes Sie sich, gehen Sie unter die Mensche z.B. in ein Konzert oder in die Oper, das wird Ihnen sicher guttun.
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26.05.08 17:11:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.171.957 von HeWhoEnjoysGravity am 26.05.08 14:51:38Haben die USA vielleicht absichtlich den Iran mit Informationen zum Atombombenbau beliefert, um einen Grund zum Angriff zu haben?


eine berechtigte Frage !

(vor allem, wenn man weiß was schon bisher so alles von diversen Geheimdiensten so "gedreht" wurde.

Jüngstes Beispiel CIA unterstützt Terroranschläge im Iran, wobei der Cia keinerlei Berührungängste mit AlKaida - gruppen zeigt.


http://www.radio-utopie.de/2008/05/25/pakistan-will-cia-gest…


Sex sells, terror as well.


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26.05.08 20:37:23
Die brisanteste Frage aber stellt sich hinsichtlich der vorgestern von uns berichteten Lieferung von Materialien für Atomwaffen auch in den Iran, unter aktiver Beteiligung westlicher Behörden und Geheimdienste. Wurden die bei den Tinner-Brüdern gefundenen Pläne zum Bau von Atomwaffen ebenfalls nach Teheran geliefert?

Es wäre die sowohl teuflischste als auch logischste Methode einen Atomkrieg zu führen - ihn vorher erst möglich zu machen.

http://www.radio-utopie.de/2008/05/24/cia-atomschmuggel-affa…
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06.06.08 18:23:36
Israel droht Iran mit Angriff

... "Wenn der Iran sein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen fortsetzt, werden wir angreifen," wird Mofas zitiert, "Es wird keine Alternative geben, den Iran anzugreifen, um das iranische Atomprogramm zu stoppen." Die internationalen Sanktionen gegen die Regierung in Teheran hätten sich aus seiner Sicht sich nicht bewährt.

In der Zeitung "Jediot Ahronot" erklärte Mofas zudem, die USA würden einen solchen Angriff unterstützen. ... http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/57603…
http://www.reuters.com/article/wtMostRead/idUSL0625195820080…

Denken alle Juden so? Wohl kaum. Warum tun die nix?

Wollen die Juden einen Atomkrieg vor der eigenen Haustür oder Frieden mit dem Iran?
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08.06.08 08:49:23
Es gibt auch positive Nachrichten:

... Iran demanded action from the UN Security Council in response to Mofaz' remarks in a letter submitted Saturday by Iranian UN Ambassador Mohammed Khazaee.

"Such a dangerous threat against a sovereign state and a member of the United Nations constitutes a manifest violation of international law and contravenes the most fundamental principles of the Charter of the United Nations, and, thus, requires a resolute and clear response on the part of the United Nations, particularly the Security Council," Khazaee's letter to Secretary-General Ban Ki-moon, dated June 6, said.

White House spokeswoman Dana Perino said Friday that the United States was committed to solving the Iranian nuclear threat through diplomatic multilateral means, in a response to Mofaz's statements Friday. ... http://haaretz.com/hasen/spages/990867.html
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10.06.08 18:05:08
Bush schwört EU auf härtere Gangart gegen Iran ein
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,558883,00.html

... "Iran mit einer Atombombe wäre eine unglaubliche Gefahr für den Weltfrieden", sagte Bush nach dem dreistündigen Treffen mit slowenischen Spitzenpolitikern, EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana. ...
So eine Frechheit. Die USA ist ganz offensichtlich eine unglaubliche Gefahr für den Weltfrieden.

... Mit den zusätzlichen Sanktionen soll verhindert werden, dass iranische Banken das internationale Finanzsystem dazu missbrauchen, um "die Weiterverbreitung von Atomwaffen und den Terrorismus zu fördern", heißt es im Abschlussdokument des Gipfels. "Wir wollen den Iranern wirklich klarmachen, dass wir es sehr ernst meinen", sagte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner. So sollten Vermögen iranischer Banken eingefroren werden. ...
So eine Frechheit. Was machen denn die USA?

Wenn die EU wirklich den Mist mitmachen sollte, dann muss die Kohle eben über China, Japan und Russland gerouted werden.

Echt, ich fasse es nicht. Sind die dumm oder korrupt oder beides?

(imho)
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16.06.08 17:01:03
... Großbritannien macht Iran Druck: Premier Brown kündigt an, das Vermögen der größten iranischen Bank einzufrieren - die EU soll noch heute über weitere Sanktionen beraten. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559915,00.html

Was soll das? Russland und China werden sich sowieso nicht daran halten und zwar zu Recht.

Anstatt die Situation zu entspannen und offensichtliches Unrecht (Sanktionen gegen den Iran nämlich - gibt es etwa welche gegen die USA?) zu bekämpfen machen sie sich zum Kasper der USA.

EU und UNO sollte lieber weltweit verbindliche Vorgaben zu Herstellung, Aufbewahrung und Einsatz von Atomwaffen festlegen.

(imho)
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16.06.08 22:48:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.276.017 von HeWhoEnjoysGravity am 10.06.08 18:05:08ja, ist wie mit der achse des bösen, bush erkennt sich nicht im spiegel, sondern sieht dort nur andere.
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20.06.08 20:31:30
Israel hat einem Zeitungsbericht zufolge Bombenangriffe auf iranische Atomanlagen geprobt. Mehr als 100 Kampfflugzeuge vom Typ F-16 und F-15 hätten in der ersten Juniwoche an einem Manöver über dem östlichen Mittelmeer und Griechenland teilgenommen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Rettungshubschrauber und Tankflugzeuge seien rund 1500 Kilometer weit geflogen. Das sei die Entfernung zwischen Israel und den iranischen Atomanlagen in Natans.

Die Regierung in Athen bestätigte, dass ein israelisch-griechisches Luftwaffenmanöver großen Umfangs zwischen dem 25. Mai und dem 12. Juni im Raum der Mittelmeerinsel Kreta stattgefunden hat. Dabei seien auch Angriffe auf Bodenziele simuliert worden. "Es war ein geplantes Manöver im Rahmen der Kooperation der beiden Länder. Jede Seite zieht ihre Schlüsse aus solchen Manövern", sagte ein Sprecher des Athener Verteidigungsministeriums.

Nach Ansicht der US-Beamten sah die Übung danach aus, als wolle Israel die militärische Fähigkeit erwerben, Angriffe über weite Entfernungen auszuführen, schreibt die "New York Times". Israel habe außerdem demonstrieren wollen, wie ernst es das iranische Atomprogramm nimmt. Ein israelischer Armeesprecher wollte den Bericht weder dementieren noch bestätigen. "Die israelische Luftwaffe trainiert regelmäßig für verschiedene Einsätze, um den Herausforderungen und den Gefahren für Israel entgegenzutreten", sagte der Sprecher in Tel Aviv. ... http://www.n-tv.de/Iranische_Atomanlagen_Israel_trainiert_An…

Könnten die Juden bitte endlich ihren Plan aufgeben den Iran angreifen zu wollen?
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21.06.08 17:20:05
... Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat einen Angriff auf den Iran nicht ausgeschlossen, sollte der Atomstreit mit Teheran nicht auf diplomatischem Wege beigelegt werden können. Der Militärexperte Martin Van Creveld von der Hebräischen Universität in Jerusalem erklärte, die Vorbereitungen für einen etwaigen Angriff auf den Iran liefen schon seit langem. Israel würde es niemals hinnehmen, dass Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangen könnte. Ein Luftangriff auf Natans würde diese wichtige Anlage zweifellos lahmlegen. Er könnte das iranische Atomprogramm allerdings kaum stoppen, ist Van Creveld überzeugt. ... http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/130/181569/

Israel hat Atomwaffen und will anscheinend ein Land angreifen, dass keine Atowaffen hat, aber vielleicht irgendwann haben könnte.
Was für ein Wahnsinn.

Israel könnte problemlos mit dem Iran in Frieden leben.
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22.06.08 08:18:59
... Israel is increasingly concerned by reports that Iranian soldiers are training with the advanced S-300 air defense missile system in Russia, although the defense establishment believes that Teheran has not yet obtained the system. Israel has been working diplomatically to prevent the sale and delivery of the system. The S-300 is one of the best multi-target anti-aircraft missile systems in the world and has a reported ability to track up to 100 targets simultaneously while engaging up to 12 at the same time.

"We need to do everything to stop the S-300 from reaching the region," a top defense official said. ...

... "In my opinion, a military strike will be the worst... it will turn the Middle East into a ball of fire," Mohamed ElBaradei, head of the International Atomic Energy Agency, said on Al-Arabiya television. It also might prompt Iran to press even harder to seek a nuclear program, and force him to resign, he said. ...http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1213794295182&pag…
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23.06.08 18:12:34
Israel und die USA haben ihr Bedrohungsszenario gegen den Iran deutlich verschärft. Israel werde "eine Minute" vor Vollendung des mutmaßlichen iranischen Atomwaffenprogramms militärisch zuschlagen. Das sagte der frühere Luftwaffengeneral Isaac Ben-Israel, der für die regierende Kadima-Partei im israelischen Parlament sitzt.

"Das sind keine leeren Drohungen", sagte Ben-Israel beim Gespräch mit Journalisten in Berlin. "Werfen Sie einen Blick in die Geschichte, um zu sehen, ob wir es ernst meinen." ...

... Die USA und Israel versuchen offenbar gezielt, die Sorge vor einem Militärschlag gegen den Iran zu erhöhen, um etwa die internationale Gemeinschaft zu stärkeren Sanktionen gegen das Regime in Teheran zu bewegen. ... http://www.ftd.de/politik/international/376645.html

Der letzte Absatz könnte auch eine Fehlinterpretation sein.
Jeder weiß doch, dass der Iran keine Gefahr für das weit entfernte Israel mit seinen vielen Verbündeten ist.

Wahrscheinlicher ist, dass die USA den Iran tatsächlich angreifen wollen ... wegen seinem Öl.
Die Welt soll vermutlich an einen Angriff auf den Iran gewöhnt werden.
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24.06.08 19:18:49
#71 Bolton: Israel will strike Iran if Obama is elected http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3559502,00.html
Iran strike in the air as US and Israeli military chiefs meet http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,23917181-…
Iran dementiert Marktgerüchte über Angriff auf Atomanlage http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNe…

Denkbar, dass die Menschen mit solchen Gerüchten mental auf einen Angriffskrieg gegen den Iran vorbereitet werden sollen.
Das wäre insbesondere dann notwendig, wenn der Iran mithilfe von Atomwaffen erobert werden soll.

Es kann den Kriegstreibern nur um eine Eroberung des Iran gehen.

Der Iran ist ganz offensichtlich keine Gefahr für das (relativ) weit entfernte Israel mit all seinen Verbündeten. Eine Zerstörung der iranischen Atomanlagen würde den Riesenaufwand daher gar nicht rechtfertigen. Viele Länder haben doch Atomwaffen, sogar Pakistan und die USA.

(imho)
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24.06.08 20:25:16
... Unter einem Präsidenten Barack Obama, so Bolton [früherer US-Botschafters bei der UNO], wäre ein israelischer Militärschlag ausgeschlossen, weil die Israelis angesichts der außenpolitischen Haltung des demokratischen Kandidaten Konsequenzen befürchten müssten. Mit dem Republikaner John McCain könnten sie sich aber noch ein wenig Zeit lassen. Die arabische Welt würde einen Militärschlag gegen den Iran öffentlich verurteilen, sich insgeheim aber darüber freuen, fügte der für seine umstrittenen Aussagen bekannte Diplomat hinzu. ... http://derstandard.at/?url=/?id=3388858

Es ist doch viel naheliegender den Iran noch unter Bush anzugreifen, weil
- weder Obama noch McCain würden da so leicht mitspielen,
- Bush hat schon beim Angriff auf den Irak mitgespielt,
- ein Krieg würde McCain gewinnen lassen und sogar Notstandsgesetze erlauben,
- die Zeit drängt (wegen dem Ölpreis, dem Dollarverfall und der maroden US-Wirtschaft).

Die Aussage von John Bolton (siehe Artikel) könnte dazu dienen, die Politiker in Sicherheit zu wiegen (ist noch Zeit, Obama gewinnt sicher nicht), um sie von politischen Gegenmaßnahmen abzuhalten.
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24.06.08 21:51:49
Dieses vollkommen unnötige Herumgezerre um in Europa gelagerte amerikanische Atomsprengköpfe ist für mich einer der letzten Hinweise dafür, dass es gegen den Iran mit Atomwaffen gehen wird.
Wie blöd kann man denn sein, Sicherheitslücken bei der Lagerung einzuräumen, wenn man doch weiss, dass das unter normalen Umständen die Bevölkerung beunruhigt.
Der wahre Grund dürfte sein, Verschiebungen/Transporte der Sprengköpfe, welche laut Pentagon zentraler gelagert werden sollen, zu verschleiern und in in Europa stationierten Kampfverbänden einzusetzen, ohne dass zu viele Kritiker argwöhnisch werden. Jetzt geht es nur noch um den Zeitpunkt eines Angriffes. Eingegrenzt werden kann man das Ganze auf max. 8 Monate. Ich schätze bis Herbst.
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28.06.08 10:56:58
Israel droht mit Militärschlag gegen Iran

Israel schließt einen Angriff auf iranische Atomanlagen nicht aus. "Wenn nötig, werden wir Gewalt anwenden", drohte Generalmajor Isaak Ben-Israel, Abgeordneter der regierenden Kadima-Partei, in einem SPIEGEL-Interview.

Hamburg - "Noch" könne das Problem "auf andere Weise gelöst werden, sagte Ben-Israel dem SPIEGEL. "Erst wenn wir an den kritischen Punkt kommen, werden wir die letzte Option wählen."

Militärische Probleme stünden einem Angriff nicht im Wege, sagte der Abgeordnete, der als Luftwaffengeneral 1981 an der Planung des Luftangriffs auf den irakischen Reaktor Osirak beteiligt war: "Vielleicht wird es schwieriger, aber es ist lösbar. Wir könnten es schon heute tun."

Die israelische Luftwaffe habe erst kürzlich ein Manöver abgehalten, "um uns auf den Fall vorzubereiten", dass die Weltgemeinschaft das iranische Atomprogramm "nicht stoppen kann", erklärte Ben-Israel. "Es war nicht die erste Übung, es wird auch nicht die letzte sein."

Der Regierungspolitiker sprach sich für schärfere Sanktionen gegen das Mullah-Regime in Teheran aus. Stärkere Handelsbeschränkungen, Einreiseverbote für Iraner in Europa oder "den Ausschluss Irans von den Olympischen Spielen in Peking" forderte Ben-Israel. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562704,00.html
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28.06.08 11:27:49
TEHRAN (Reuters) - The commander of the Revolutionary Guards said Iran would impose controls on shipping in the vital Gulf oil transit route if the Islamic Republic came under attack, a newspaper reported on Saturday.

Speculation about a possible attack on Iran because of its disputed nuclear ambitions has risen since a report this month said Israel had practiced such a strike.

"Naturally every country under attack by an enemy uses all its capacity and opportunities to confront the enemy. Regarding the main route for exiting energy, Iran will definitely act to impose control on the Persian Gulf and Strait of Hormuz," commander-in-chief Mohammad Ali Jafari told Jam-e Jam newspaper. ...

... "If there is a confrontation between us and the enemy from outside the region, definitely the scope (of the confrontation) will reach the oil issue," Jafari said. ... http://www.reuters.com/article/reutersComService_3_MOLT/idUS…


Somit würde der Versuch iranische Atomanlagen zu bombardieren sofort zu einem Krieg führen.

Es liegt im Interesse der Angreifer den Iran schnellstmöglich handlungsunfähig zu machen, damit der Iran in Folge eines Angriffs nicht die Ölversorgung im Persischen Golf sabotieren kann. Dies ist aufgrund der Größe und der militärischen Stärke des Iran nur mit konventionellen Mitteln kaum zu schaffen.

Aus diesem Grund ist ein Atomschlag gegen den Iran nicht unwahrscheinlich.

Zwar kann sich kein vernünftiger Mensch vorstellen, dass jemand so verrückt sein könnte, um Atomwaffen gegen den Iran zu verwenden, aber man muss bedenken, dass die Welt voller Verrückter zu sein scheint. Es erscheint jedenfalls ganz schön verrückt, dass eine Atommacht den Iran angreifen will, nur weil dieser vielleicht in 10 Jahren Atomwaffen haben könnte.
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29.06.08 12:46:40
Ex-Mossad-Chef drängt Israel zum Angriff auf Irans Nuklearanlagen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562791,00.html

Meine Meinung:

1) Israel (und ggf. die USA) dürfen den Iran nicht angreifen.
2) Der Iran würde bei einem Angriff die Förderung und Weiterleitung von Öl behindern.
3) Die USA könnten dies zum Anlaß nehmen, den Iran zu erobern.

Der Iran ist stärker als der Irak und die USA ist geschwächter als zu Zeiten des Irakkrieges.
Die USA könnten daher Atomwaffen einsetzen wollen, um den Iran schnell unterwerfen zu können.
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30.06.08 18:12:42
... The Joint Chiefs of Staff, whose chairman is Admiral Mike Mullen, were “pushing back very hard” against White House pressure to undertake a military strike against Iran, the person familiar with the Finding told me. Similarly, a Pentagon consultant who is involved in the war on terror said that “at least ten senior flag and general officers, including combatant commanders”—the four-star officers who direct military operations around the world—“have weighed in on that issue.”

The most outspoken of those officers is Admiral William Fallon, who until recently was the head of U.S. Central Command, and thus in charge of American forces in Iraq and Afghanistan. In March, Fallon resigned under pressure, after giving a series of interviews stating his reservations about an armed attack on Iran. For example, late last year he told the Financial Times that the “real objective” of U.S. policy was to change the Iranians’ behavior, and that “attacking them as a means to get to that spot strikes me as being not the first choice.” ...

Preparing the Battlefield
http://www.newyorker.com/reporting/2008/07/07/080707fa_fact_… (July 7, 2008)
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03.07.08 19:43:06
... Die Warnungen folgen auf immer konkretere Hinweise von israelischer Seite, dass man der atomaren Bewaffnung des Iran mit einem Militärschlag zuvorkommen würde. US-Medien berichteten, das Pentagon halte einen Angriff noch in diesem Jahr für denkbar. Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass die israelische Luftwaffe jüngst bei einem großen Manöver über dem Mittelmeer Attacken auf den Iran simulierte. ...

... Die USA signalisieren bereits, dass sie einen Eingriff in den Schiffsverkehr am Golf nicht tolerieren werden. "Der Iran wird nicht versuchen, die Straße von Hormus zu blockieren, und wir werden ihm nicht erlauben, sie zu blockieren", sagte Admiral Kevin Cosgriff, Kommandeur der 5. Flotte der US Navy. "Ich kann es nicht deutlicher sagen."

Ein aktueller US-Geheimdienstbericht geht davon aus, dass der Iran den Öltransport im Persischen Golf für kurze Zeit unterbrechen könnte. Das könne kurzfristig eine Panik an den Öl- und Finanzmärkten auslösen, die aber nicht lange anhalten werde. Auch bei Angriffen auf Tanker sei die Straße von Hormus breit genug, um eventuelle Schiffswracks zu umfahren. ... http://www.ftd.de/politik/international/:Atomstreit%20Nahost…

Ähm, Hallo? Könnten die Juden bitte endlich mal aufwachen?

Jetzt mal echt, was da abgeht ist doch wohl nicht normal. Israel und die USA wollen anscheinend ein Land angreifen, das in ferner Zukunft gefährlich werden könnte und beweisen damit, dass sie selbst viel gefährlicher sind. Selbst wenn der Iran irgendwann Atomwaffen haben sollte, dann hat er die nicht über Nacht und schon gar nicht in ausreichender Anzahl, um quasi die ganze Welt angreifen zu können (denn das wäre nötig, weil die EU, USA, Russland, ... wohl kaum einen Angriff des Iran auf Israel erlauben würden).
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04.07.08 00:09:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.433.992 von HeWhoEnjoysGravity am 03.07.08 19:43:06http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-unterst…

Atomkonflikt verschärft sich

EU unterstützt Israels Kurs gegen Iran
von Pierre Heumann
Der Druck auf den Iran wächst. Auch in Europa verschärft sich der Ton gegen Teheran. Ein Militärschlag scheint nicht mehr ausgeschlossen. Doch Präsident Ahmadinedschad zeigt sich unnachgiebig.

TEL AVIV. Im Dauerstreit mit Iran kann Israels Regierung einen weiteren diplomatischen Erfolg verbuchen. Nicht nur US-Präsident George W. Bush will mit allen Mitteln verhindern, dass Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Auch die europäischen Regierungen würden nicht zulassen, dass sich Teheran Nuklearwaffen beschaffe, sagte gestern der französische Außenminister Bernard Kouchner. Damit hat sich der Ton in Europa gegenüber Teheran deutlich verschärft. Weil Iran auf die Urananreicherung nicht verzichten will, hatte die EU Anfang der Woche neue Sanktionen gegen Iran verhängt.

In Israels politischen Kreisen gilt es als wahrscheinlich, dass es zu einem begrenzten Militärschlag gegen Iran kommen wird, solange Bush noch im Weißen Haus sitzt. Und John Bolton, der frühere US-Botschafter bei der Uno und ein Vertrauter von Vizepräsident Dick Cheney nennt sogar einen ziemlich konkreten Termin: Sobald am 4. November der neue Präsident gewählt sei, beginne der Countdown, sagte Bolton dem britischen "Telegraph". Denn der Angriff müsste vor dem Einzug des neuen Präsidenten im Weißen Haus am 20. Januar stattfinden.

Aber auch in Europa sieht Israel inzwischen Rückendeckung für einen Angriff. Die zuletzt auch in Deutschland, Großbritannien und Italien laut vorgetragenen Freundschaftsbeteuerungen zum jüdischen Staat zeigten, wie ernst Europa die iranische Atomgefahr inzwischen nehme, sagte ein israelischer Diplomat. Zwar schrecke die Sorge vor einem noch weiter steigenden Ölpreis die Europäer ab - doch mache sich die noch größere Sorge breit, dass ein atomar aufgerüsteter Iran die Ölpreise nach Belieben beeinflussen könnte.

Wie sensibel der Ölpreis reagierte zeigte sich, als Transportminister Schaul Mofaz kürzlich erklärte, Israel werde bei einer Fortsetzung des iranischen Atomprogramms die islamische Republik angreifen: Sofort machten die Ölpreise einen Sprung um neun Prozent nach oben.

Viel Zeit bleibe nicht, um die Atomkrise diplomatisch zu lösen oder zumindest zu entschärfen, lautet der Konsens in israelischen Sicherheitskreisen. In spätestens zwei Jahren werde Iran die Schwelle überschritten haben, um Nuklearwaffen zu entwickeln.

Israels Politiker lassen kaum einen Tag verstreichen, ohne Iran direkt oder indirekt mit einer Attacke auf Atomanlagen zu drohen. Ministerpräsident Ehud Olmert warnte Anfang Juni in Washington den Iran deutlich wie nie zuvor vor einer Fortsetzung seines Atomprogramms. Die iranische Bedrohung müsse "mit allen möglichen Mitteln gestoppt" werden, sagte Olmert. Ohne Koordination mit den USA wäre eine militärische Aktion aber nicht möglich.

Dennoch bleibt auch in Israel umstritten, ob die verbale Kraftmeierei der Regierung tatsächlich das Terrain für einen Militärschlag vorbereiten soll. Zwar würden sich alle, die sich in Israel mit dem "Fall Iran" beschäftigen, auf das schlimmst-mögliche Szenarium vorbereiten, sagt der Geheimdienstexperte Yossi Melman von der Zeitung Haaretz. Aber in keinem der relevanten Gremien sei ein Angriff auf Iran beschlossen, geschweige denn diskutiert worden.

Doch sorgen immer wieder kleinere Nachrichten für Spekulationen. Zum Beispiel wurde das israelische Luftwaffenmanöver über dem Mittelmeer, bei dem rund 100 Kampfjets zum Einsatz gekommen waren, als Vorbereitung für einen Angriff auf iranische Atomanlagen interpretiert. Kommentatoren sprachen von einer "Generalprobe" für einen Angriff auf den Iran. Dabei werde Israel lediglich versuchen, einen Teil der iranischen Nuklearanlagen zu zerstören. Das Ziel, alle Anlagen auszuschalten, würde die Kapazitäten der israelischen Luftwaffe übersteigen. Es gehe lediglich darum, das iranische Programm zu verzögern.

Am Wochenende will US-Generalstabschef Michael Mullen in Tel Aviv seinen israelischen Amtskollegen treffen. Das werde Gerüchte anheizen, dass Israel die USA zu einem gemeinsamen Militärschlag gegen den Iran drängen werde, kommentiert die "Jerusalem Post".
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06.07.08 09:39:51
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06.07.08 09:44:21
#88 Kleine Fehlerkorrektur:

1) Wenn der Iran angegriffen wird, will er die Straße von Hormus schließen.
2) Die USA wollen die Straße von Hormus offen halten.
3) Der Iran kann auch aus Entfernung mit Raketen die Meerenge beschießen (das Öl der Öltanker brennt und schwimmt).
4) Um die Straße von Hormus offen halten zu können, muss die USA den Iran erobern.
5) Wenn der Iran nicht schnell erobert wird, wird die Weltölversorgung relevant gestört.
6) Der Iran kann nur mit Atomwaffen schnell erobert werden.
7) Ein Atomkrieg würde nur den Iran zerstören, aber nicht die USA retten.

=> Der Iran darf nicht angegriffen werden (und sollte sich mit Israel anfreunden).
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07.07.08 15:11:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.445.578 von HeWhoEnjoysGravity am 06.07.08 09:44:21Der Iran darf nicht angegriffen werden (und sollte sich mit Israel anfreunden).

Da sehe ich hervorragende Chancen!
Der von Dir so geschätzte Mahmud Ahmadinedschad ist bekanntlich ein großer Freund von Israel. In seiner schwärmerischen Art lobt er dieses Land in seinen Reden auch fortwährend in höchsten Tönen.
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07.07.08 16:55:32
Wird alles abgeblasen, jetzt haben wir es schwarz auf weiß, die Amis und Israel wagen es nicht den Iran anzugreifen, die Welt muß dem Willen der iranischen Nation nachgeben. Außerdem hat Herr Bush satanische Wünsche:

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330884405&pag…
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07.07.08 18:02:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.451.144 von Midas2000 am 07.07.08 15:11:55"In seiner schwärmerischen Art lobt er dieses Land in seinen Reden auch fortwährend in höchsten Tönen."

Stimmt genau. Und mit "wiped out of the map" meint er, daß Israels gute Ideen endlich den Weg aus den Planungsunterlagen (maps) in die Realität finden sollten.
Nur Böswillige interpretieren das anders.
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07.07.08 18:21:34
Die Lügen der Zionisten über die angeblichen Aussagen des iranischen Präsidenten werden langsam sichtbar.

Was er wirklich gesagt hat ist: "Das Besatzungsregime muss Geschichte werden." Da kann man nur zustimmen.

Die israelischen und amerikanischen Kriegshetzer sind entlarvt.

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/a…



Arbeiterfotografie meldet:

am 1. Juli hat Georg Schramm in der ZDF-Sendung 'Neues aus der Anstalt' zum falschen Zitat (Iran drohe damit, Israel von der Landkarte zu tilgen) Stellung bezogen. In seinem Vortrag präsentiert er u.a. folgendes Bild:



Georg Schramm führt u.a. aus:


Wir erwarten als Initialzündung für einen Großkonflikt in kürzester Zeit einen israelischen Luftangriff mit amerikanischer Unterstützung auf die iranischen Städte Bushehr, Natans, Isfahan und Sagand. Das 'window of opportunity' ist nur kurz offen. Der Krieg muß ins Laufen kommen, solange Bush noch an der Regierung ist. Bei gutem Timing allerdings könnte es durchaus sein, daß der Konflikt ein bißchen Rückenwind für Kriegsveteran McCain bringt.

Ich rate an dieser Stelle übrigens, bei der Suche nach einem geeigneten Kriegsmotiv die Lehren aus dem Irakkrieg zu ziehen. Die derzeitige offizielle Sichtweise ist ja: der iranische Präsident Ahmadinedschad hat Israel gedroht. Er hat gesagt: "Israel muß von der Landkarte getilgt werden." Dann ist natürlich ein israelischer Angriff logisch. Das ist präventive Notwehr. Der Haken an der Sache ist natürlich: der Satz ist gar nicht gesagt worden... Der Satz "Israel muß von der Landkarte getilgt werden" ist nachweislich falsch. Richtig lautet die Übersetzung seiner Rede: "Das Besatzungsregime Israels muß Geschichte werden." Kleiner Unterschied, nicht? Dieser Satz ist eine völkerrechtlich korrekte Forderung. Da haben die katholischen Bischöfe vor ein paar Wochen sich noch viel drastischer über die israelische Ghetto-Politik geäußert. Erfreulicherweise hat übrigens unser ZDF-Oberbefehlshaber Schächter von diesem Irrtum Kenntnis bekommen und hat Anweisung gegeben, daß diese falsche Übersetzung innerhalb unserer Anstalt nicht mehr benutzt wird. Ich habe dem Folge geleistet...

Ich persönlich, Landsleute, rate an dieser Stelle: wir sollten den wahren Kriegsgrund ausnahmsweise mal auf den Tisch legen. Ich denke, die Heimatfront ist reif dafür. Wenn wir uns die Karte noch mal anschauen: der tiefer liegende Grund ist schlicht und einfach der Beginn des Endkampfes um das eurasische Becken, die letzten großen Öl- und Gasreserven dieser Erde. Bei der Gelegenheit sollten wir auch gleich reinen Tisch machen und den Leuten reinen Wein einschenken für die wahren Gründe, die tiefer liegenden Gründe für unser Afghanistan-Engagement. Auch das läßt sich ganz gut vermitteln. Nämlich, wir haben die Möglichkeit, von Afghanistan aus Sicherung der Ostflanke zu haben und beim Zangengriff beim Angriff auf die Ölreserven. Solche Motive müßten beim Blick auf die Tankstellenpreise doch eine gewisse Plausibilität kriegen. Damit müßte man's Ihnen schmackhaft machen können - um's mal zu sagen. Überlegen Sie einfach, was ist Ihnen wichtiger: Wahrung des Völkerrechts oder freie Fahrt am Wochenende, Grundgesetz oder eine warme Wohnstube. Also schicken Sie uns Ihre Söhne. Es lohnt sich für Sie.


Wichtig ist insbesondere die Erkenntnis: Der tatsächlich formulierte Satz "Das Besatzungsregime Israels muß Geschichte werden" ist eine völkerrechtlich korrekte Forderung.

Sendungsausschnitt bei YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=em1Q4LaBmTw
Gesamtsendung beim ZDF: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,4291327,00.html


Eine weitere Äußerung zum Thema kommt von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Bei einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses des Bundestages zum Thema 'Antisemitismus in Deutschland' am 16.6.2008 sagte er u.a.:


[...] Zweitens ist es so, dass wir mit unser[e]n Internetangeboten, ich nenne hier als Beispiel das Online-Dossier Antisemitismus der Bundeszentrale, was ein wachsendes ist, immer neue Beiträge aufgreift, auch so etwas wie Aktivierung erleben können – nicht nur im guten Sinne – ich will das an einem Beispiel festmachen: eine Reihe von – von - Kritikern – ähm - der – unserer Arbeit – versuchen, haben versucht, Anfang des Jahres Druck auf die Bundeszentrale auszuüben, einen Satz des iranischen Präsidenten, dass Israel von der Landkarte zu verschwinden habe, in seiner Übersetzung zu modifizieren. Sie kennen diese Debatte sicherlich – äh - aus dem Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Wir haben darauf eben nicht reagiert, dass wir diese – diesen Satz von der Website genommen haben, sondern wir haben den Sprachendienst des deutschen Bundestags beauftragt, ma[l] die gesamte Rede – äh – zu übersetzen – und ich glaub, in dieser Wirkkraft hat das sozusagen nochmal auch politische Bildung gezeigt und das Potential politischer Bildung, dass man eben sich nicht durch einzelne Positionen, die billige Etappensiege eigentlich nur anstreben und so tun wollen, als ob der iranische Präsident – äh – eigentlich doch recht harmlos sei – äh - im Grunde genommen eine Dimension in die Debatte bringen, die nicht nur nicht uner- .. nicht mehr erträglich ist, sondern die man sozusagen auch mit kontroverser Auseinandersetzung – äh - im Rahmen der politischen Bildung annehmen muss und ihr gegenübertreten muss. [...]



Mehr zur Auseinandersetzung mit der Bundeszentrale für politische Bildung und den Medien - darunter die Reaktionen auf die Stellungnahmen des ZDF-Intendanten und des dpa-Chefredakteurs - auf der Seite http://www.arbeiterfotografie.com/iran/iran-0034.shtml
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07.07.08 18:36:08
Daß Schramm ein Dummkopf ist, hat er zur Genüge bewiesen. Es gibt dutzende von feindseligen Zitaten deines Idols, komisch, daß immerzu die Linksextremisten auf einem bestimmten Zitat rumreiten.
Realitätsverweigerung und Scheuklappendenken, und das zurückgreifen auf Quellen wie "Arbeiterphotographie, ISM, Freace und Steinberg" beweisen nur die Unfähigkeit von Propagandisten, die Parteilinie zu überschreiten.
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07.07.08 18:54:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.453.301 von Zaroff am 07.07.08 18:21:34Man sollte noch hinzufügen, daß diese "Übersetzungsfehler" aus dem Hause MEMRI stammen, ein Institut, daß objektiv sein will und die Welt mit "Informationen" über islamische Länder versorgt.

Wie wir hier sehen, werden dabei mit Hilfe vorsätzlicher falscher Übersetzungen Lügen produziert, auf die sich dann die zionistische Propaganda stützen kann.

MEMRI ist Wirklichkeit eine Desinformationsagentur des Mossad.

Die westlichen Medien fallen nur allzugern auf diese Lügen herein. Meine Anerkennung für die Arbeiterfotografie und die Junge Welt, die diese Lügen aufdeckten. Man kann daraus nur einen Schluss ziehen: Man sollte Zionisten und ihrer Propaganda nicht auf den Leim gehen.
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07.07.08 19:47:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.453.301 von Zaroff am 07.07.08 18:21:34selbst wenn man deiner denke folgen würde, es ist scheißegal ob man das "regime" meint oder das land. in der praxis läuft es auf das gleiche raus. es ist nur ein antisemitischer trick, zu sagen: "es geht ja gar nicht um die juden selbst (sie dürfen halt nur nicht ihre eigenen herren sein)".
warum wünschst du dir dann eigentlich nicht: "Das Mullahregime Iran muß Geschichte werden"? immerhin ist dort die menschenrechtslage unter aller sau (also weit schlimmer als das, was antisemiten israel vorhalten).

MEMRI ist Wirklichkeit eine Desinformationsagentur des Mossad.
deine verschwörungstheorien werden immer abenteuerlicher! jeder der deine hetze richtigstellt, arbeitet entweder für den großen oder kleinen satan, ist ein nazi oder antideutscher (je nachdem wie du damit nicht durchkommst, zauberst du einen hanebüchenen vorwurf nach dem anderen aus dem hut - natürlich ohne jeglichen beweis für deine absurden behauptungen). onkel adi hat ja letztes (oder vorletztes jahr) beim al-quds-tag, ja auch schon von der vernichtung israels gefaselt und sofort heulten hier die üblichen verdächtigen los: "er wurde nur falsch übersetzt". dass die anwesende menge dort aber "Tod den Juden" rief (bestimmmmmmmt hatten die ihn auch nur falsch verstanden) - musste man halt einfach ausblenden.
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07.07.08 20:03:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.454.151 von Veers am 07.07.08 19:47:20Etwas lang, aber informativ:

Für alle die noch nichts über die Machenschaften von MEMRI wussten, hier die ausschnittsweise Übersetzung eines Artikels von Brian Whitaker im Guardian vom 12. August 2002:

“Selective MEMRI/Lückenhafte Wahrnehmung

Brian Whitaker ist der Frage nachgegangen, ob das ‘unabhängige’ Medieninstitut MEMRI, das die arabischen Zeitungen übersetzt, wirklich das ist, was es zu sein scheint.

Seit einiger Zeit habe ich von einem spendablen Institut aus den USA einige kleine Geschenke bekommen. Diese Geschenke sind qualitativ hochwertige Übersetzungen von arabischen Zeitungen, die das Institut alle paar Tage kostenlos per E-Mail verschickt.

Die E-Mails gehen auch an Politiker und Wissenschaftler sowie an viele andere Journalisten. Die in den Mails enthaltenen Artikel sind in der Regel interessant.

Die Organisation, die diese Übersetzungen erstellt und verschickt ist das Middle East Media Research Institute (MEMRI). Es hat seinen Sitz in Washington, aber kürzlich auch Zweigstellen? in London, Berlin und Jerusalem Büros eröffnet.

Die Arbeit der Organisation wird vom amerikanischen Steuerzahler subventioniert, weil die Arbeit der Organisation laut amerikanischem Recht ‘unabhängig, unparteiisch und nicht gewinnorientiert’ ist.

Laut MEMRIs Internetseite ist es die Aufgabe der Organisation, die sprachlichen Hürden zwischen dem Westen, wo nur wenige arabisch sprechen, und dem Nahen Osten zu schließen, indem sie ‘aktuelle Übersetzungen aus der arabischen, persischen und hebräischen Presse liefert’.

Aber trotz dieser anspruchsvollen Aussagen machen mich mehrere Dinge nervös, wenn ich eine Story anschaue, die von MEMRI verbreitet wird. Zunächst einmal ist es eine recht mysteriöse Organisation. Ihre Internetseite liefert keine Kontaktpersonen, nicht mal eine Büroadresse.

Der Grund für diese Geheimnistuerei ist laut einem ehemaligen Mitarbeiter der, dass man ‘vermeiden will, dass Selbstmordattentäter am Montagmorgen durch die Tür spazieren’ (zitiert in der Washington Post vom 20. Juni)

Mir scheint das eine leicht übertriebene Sicherheitsmaßnahme zu sein, wenn es sich nur um ein Institut handelt, das Sprachbarrieren überwinden will.

Eine zweite Sache, die mich nervös macht bei MEMRI, ist, dass die Artikel, die es zur Übersetzung auswählt, immer einem vertrauten Schema folgen: Entweder stellen sie Araber allgemein in einem schlechten Licht dar, oder sie helfen in irgendeiner Art der politischen Agenda Israels. Ich bin nicht allein mit dieser Nervosität.

Ibrahim Hooper vom Council on American-Islamic Relations sagte gegenüber der Washington Times: ‘MEMRIS Ziel ist es, die schlimmstmöglichen Zitate aus der islamischen Welt zu finden und diese so weit wie möglich zu verbreiten’.

MEMRI könnte natürlich damit argumentieren, dass es die Entwicklung hin zu einem moderaten Islam durch die Hervorhebung der krassesten Beispiele für Intoleranz und Extremismus fördern will. Aber wenn dies der Fall wäre würde man unter der Rubrik ‘unparteiisch’ erwarten, dass die Organisation ebenso extremisitsche Artikel aus der hebräischen Presse veröffentlichen würde.

Und obwohl MEMRI von sich behauptet, auch Übersetzungen aus der hebräischen Presse zu erstellen, kann ich mich nicht erinnern jemals eine solche erhalten zu haben.

Hinweise auf der Internetseite von MEMRI lassen weiter am unparteiischen Status der Organisation zweifeln. Obwohl das Institut auch eine liberale Demokratie, eine Bürgergesellschaft und freie Märkte unterstützt, legt es ebenso Wert auf ‘die fortwährende Wichtigkeit des Zionismus für das jüdische Volk und den Staat Israel.

Dies zumindest besagte die Seite einmal, denn die Worte über Zionismus wurden seitdem gelöscht. Die ursprüngliche Seite kann aber immer noch in Internetarchiven gefunden werden.

Der Grund für MEMRIs Geheimniskrämerei wird offensichtlicher, wenn man einen Blick auf die Verantwortlichen wirft. Mitbegründer und Präsident von MEMRI sowie Registrar der Internetseite ist ein Israeli mit dem Namen Yigal Carmon.

Herr - oder besser gesagt Colonel - Carmon arbeitete 22 Jahre im Militärgeheimdienst Israels und war später der Berater für Terrorismusbekämpfung zweier israelischer Premierminister, Yitzhak Shamir und Yitzhak Rabin.

Ein Blick auf einer weitere seitdem gelöschte Seite aus den Archiven von MEMRIs Internetseite offenbart außerdem eine Mitarbeiterliste. Von den sechs dort erwähnten Leuten arbeiteten drei (einschließlich Colonel Carmon) für den israelischen Geheimdienst.

Von den anderen drei arbeitete einer für das Munitionskorps im Nordkommando der israelischen Armee, einer ist ein Wissenschaftler und der Dritte ein ehemaliger Stand-Up Comedian.

Colonel Carmons Mitgründer von MEMRI ist Meyrav Wurmser, die ebenso Direktorin des Zentrums für Nahostpolitik am Hudson-Institut in Indianapolis ist.

Der allgegenwärtige Richard Perle, Vorsitzender des Politikplanungsstabs im Pentagon, trat vor Kurzem dem Treuhandrat des Hudsoninstitut bei.

Meyrav Wurmser ist Autorin eines wissenschaftlichen Textes mit dem Titel ‘kann Israel den Postzionismus überleben?’, in dem sie schreibt, dass linksliberale israelische Intellektuelle für den Staat Israel ‘mehr als nur eine vorübergehende Gefahr’ darstellen, indem sie dessen Seele und Verteidigungswillen untergraben würden.

(…)

Anfang dieses Jahres gelangen MEMRI zwei Propagandasiege gegen Saudi-Arabien. Der erste war die Übersetzung eines Artikels aus der Zeitung al-Riyadh, in der ein Kolumnist schrieb, Juden würden das Blut von christlichen und muslimischen Kindern für ihr Gebäck anlässlich des religösen Purim-festes verwenden.

Der Autor, ein Universitätsprofessor, sprach anscheinend von einem antisemitischen Mythos, der noch aus dem Mittelalter stammt. Wenn dies etwas bewies, dann war es die Ignoranz vieler Araber, auch vieler hochgebildeter, bezüglich dem Judentum und Israel, und ihre Bereitschaft solche unglaubwürdigen Geschichten zu glauben.

MEMRI jedoch behauptete dass al-Riyadh ein saudisches ‘Regierungsblatt’ sei - in Wahrheit ist es in Privatbesitz - und implizierte so dass der Artikel eine Art offizielle Anerkennung (durch das saudische Königshaus) hätte.

MEMRIs nächster Erfolg kam einen Monat später, als der saudische Botschafter in London ein Gedicht mit dem Titel ‘Die Märtyrer’ schrieb, das von einem weiblichen Selbstmordattentäter handelte und in der Zeitung Hayat veröffentlicht wurde.

MEMRI verschickte daraufhin übersetzte Auschnitte aus dem Gedicht und beschrieb dieses als ‘Verherrlichung von Selbstmordattentätern’. Ob dies wirklich die Aussage des Gedichtes ist ist zweifelhaft. Wahrscheinlicher ist es eine Anklage gegen die politische Ineffektivität arabischer Führer, aber trotzdem wurde MEMRIs Interpretation so gut wie ohne Anmerkungen von den westlichen Medien übernommen.

Diese Ereignisse bezüglich Saudi-Arabien sollten nicht isoliert betrachtet werden. Sie sind Teil von Bemühungen, das Königreich in einem schlechten Licht dazustellen und die Vereinigten Staaten von zu überzeugen, es nicht als einen Verbündeten, sondern stattdessen als einen Feind zu betrachten.

Es ist eine Kampagne, die die israelische Regierung und amerikanische Neokonservative schon seit Anfang diesen Jahres verfolgen. Ein Aspekt davon war das bizarre antisaudische Briefing im Pentagon, das Richard Perle letzten Monat gab.

Es besteht die Gefahr, dass viele der Senatoren, Abgeordneten und ‘Meinungsführer’, die kein arabisch können, aber die E-Mails von MEMRI erhalten, den Eindruck haben könnten, diese extremen Beispiele würden wirklich repräsentativ für die arabische Welt sein und darüber hinaus noch die offizielle Haltung der dortigen Regierungen darstellen.

MEMRIs Colonel Carmon scheint gewillt zu sein, diese Leute in diesem Glauben zu bestärken. Letzten April in Washington stellte er die arabischen Medien in einer Aussage vor dem Ausschuss des Abgeordnetenhauses für internationale Beziehungen als Teil eines großangelegten Indoktrinierungsprogrammes der dortigen Regierungen dar.

‘Die kontrollierten Medien der arabischen Regierungen transportieren Hass auf den Westen und besonders auf die Vereinigten Staaten. Vor dem 11. September konnte man dort oft Artikel finden, die Terrorangriffe auf die Vereinigten Staaten offen unterstützen oder sogar forderten’.

‘Die überwältigende Mehrheit der Gäste und Anrufer von Al-Jazeera sind typisch antiamerikanisch und antisemitisch.’

Leider wird ein großer Teil der amerikanischen Außenpolitik heutzutage auf Basis solcher krassen Pauschalisierungen betrieben.

Was Beziehungen zwischen dem Westen und der arabischen Welt angeht, stellt die Sprache eine Hürde dar, die Ignoranz erzeugt und leicht gegenseitige Missverständnisse verursachen kann.

Alles, was es dazu braucht, ist eine kleine, aber aktive Gruppe von Israelis, die diese Hürde für ihre eigenen Zwecke ausnutzen und westliche Meinung über die arabische Welt zum Schlechteren beeinflussen.”



Die oben erwähnte Mitbegründerin von MEMRI, Frau Meyrav Wurmser, ist übrigens die Frau von David Wurmser. Dieser ist neben den PNAC-Mitgliedern Richard Perle und Douglas Feith Autor des israelischen Strategiepapiers “A Clean Break”, dessen Umsetzung die Neokonservative Politik mit beeinflusst.

Was nun den in jüngerer Zeit wichtigsten Fall von Fehlübersetzungen angeht, so hatte auch MEMRI seine Rolle gespielt. Zwar kolportierte es zumindest in seinem Transkript nicht, wie beispielsweise die New York Times und unzähliche Massenmedien nach ihr die falsche Formulierung des “Israel von der Landkarte tilgen/dem Erdboden gleichmachen” und so weiter, aber trotzdem formulierte es in seiner Zusammenfassung der Rede des iranischen Präsidenten so: “he emphasized the need to eliminate Israel”.

Dies ist und bleibt Propaganda, da Ahmadinedschad nie vom gesamten Land Israel gesprochen hat, sondern nur von dem Regime, das Jerusalem besetzt hält. Dies tut es seit eh und je gegen jede UN-Resolution, die Jerusalem als eine international verwaltete Stadt aller Religionen ohne nationalen Besitzer skizzieren. Ob einem das passt oder nicht, Israel als Regierung mit Amtssitz hat in Jerusalem selbst tatsächlich nichts verloren. Israel hat kein Recht auf eine Hauptstadt Jerusalem, sehr wohl natürlich genau so wie die Moslems auf ungehinderten Zugang zu den religiösen Städten dort.

Was MEMRI angeht, so sollten die diversen obigen Beispiel eine Lehre sein: Wenn die westliche Presse mal wieder Propaganda gegen Israels Feinde übernimmt sollte man die Natur der Quellen solcher Propaganda im Hinterkopf haben und darauf achten, dass man nicht unreflektiert nachäfft, was ehemalige israelische Geheimdienstler in die Welt setzen.

http://politblog.net/nachrichten/2007/05/14/950-selective-me…
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07.07.08 20:15:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.453.301 von Zaroff am 07.07.08 18:21:34Humor und Comedy ist die legale Art, die Wahrheit zu sagen, ohne sich lächerlich zu machen. ;)
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07.07.08 21:01:56
DUBAI (Reuters) - The U.S. Navy said on Monday it was carrying out an exercise in the Gulf, days after vowing that Iran will not be allowed to block the waterway which carries crude from the world's largest oil-exporting region.

"The aim of Exercise Stake Net is to practice the tactics and procedures of protecting maritime infrastructure such as gas and oil installations," Commodore Peter Hudson said in a U.S. Fifth Fleet statement. ... http://uk.reuters.com/article/oilRpt/idUKL079129320080707?sp…

Sind das jetzt Kriegsvorbereitungen, oder was?
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07.07.08 22:13:21
Beitrag Nr. 100 ()
Es kann kaum einen Zweifel daran geben, daß Memri eine Einrichtung des Mossad ist.
Die gehen sogar soweit, Finkelstein als Holocaust-Leugner zu diffamieren, obwohl seine beiden Eltern im KZ waren.



http://www.rense.com/general77/norm.htm

Norman Finkelstein Exposes
MEMRI As Mossad Op

MEMRI Is A 'Propaganda Machine,' Expert Says And
Why You Need To Know About Them


By Lawrence Swaim
Infocus Staff Writer
6-23-7


The Middle East Media Research Institute (MEMRI) provides daily English translations of film and print media stories originating in Arabic, Iranian and Turkish media.

It also furnishes original analysis of cultural, political and religious trends in the Middle East.

It sends its daily postings to every news outlet in the United States and Europe, in addition to politicians and cultural leaders.

And it's free, which makes it a Godsend for journalists, editors and policy analysts.

But according to its critics, it is also a dangerous, highly sophisticated propaganda operation, disseminating hate and disinformation on an unprecedented worldwide basis.

"They use the same sort of propaganda techniques as the Nazis," Professor Norman G. Finkelstein, a well-known scholar on Israel/Palestine, told InFocus. "They take things out of context in order to do personal and political harm to people they don't like."

Take the case of Professor Halim Barakat, a novelist and scholar associated with the Center for Contemporary Arab Studies at Georgetown University.

In 2002, he published an article on Zionism in London's Al-Hayat Daily, but says that in certain instances, MEMRI selectively edited what he wrote.

"I know how to make a distinction between Judaism and Zionism, but they distorted the article," Barakat told InFocus. "They left out certain things and tried to make it look anti-Semitic."

Shortly afterward, Campus Watch, the brainchild of notorious Islamophobe Daniel Pipes, used the allegedly doctored translation in an effort to smear Georgetown University.

Finkelstein, an outspoken critic of Israeli policies and the U.S. pro-Israel lobby, also had a run-in with MEMRI.

In 2006, he gave a TV interview in Lebanon on the way the Nazi Holocaust is used to silence critics of Israel.

Finkelstein later wrote on his Web site: "MEMRI recently posted what it alleged was an interview I did with Lebanese television on the Nazi Holocaust. The MEMRI posting was designed to prove that I was a Holocaust denier."

Far from being a Holocaust denier, Finkelstein's own parents were Holocaust survivors, a fact he has often spoken about.

But MEMRI was able to create the opposite impression, as Finkelstein demonstrated on his Web site, by editing out large chunks of the actual interview.

When some comments by the moderator were included, it appeared that Finkelstein's interview was about nitpicking the number of Jews who died in the Holocaust rather than about Israel/Palestine.

MEMRI's obsessive interest in protecting Israel derives from the people and interests that founded, fund and manage the institute's international operations.

It was founded in 1998 by Yigal Carmon, a former colonel in the Israel Defense Forces (Intelligence Branch) from 1968 until 1988, acting head of civil administration in the West Bank from 1977 to 1982; and Israeli-born Meyrav Wurmser, an extreme rightwing neoconservative now affiliated with the Hudson Institute.

Meyrav is married to David Wurmser, at one time an American Enterprise Institute "scholar" and then a State Department apparatchik under John Bolton.

Both participated in the collective writing of "A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm," a seminal 1996 neocon document that advocated an end to negotiations with the Palestinians and permanent war against the Arab world.

They also worked with Douglas Feith, Elliot Abrams, Richard Perle and other rightwing ideologues who promoted and embellished the fiction that Saddam Hussein was behind 9/11.

MEMRI has offices in Jerusalem, Berlin, London, Washington and Tokyo, and in a 2006 Jerusalem Post interview, Carmon claimed to have one in Iraq.

It translates film and print into English, German, Hebrew, Italian, French, Spanish and Japanese.

Tax returns for 2004 indicate American funding of between two to three million dollars, much of it from conservative donors and foundations - but those who have followed its far-flung operations suspect much higher expenditures.

Besides Carmon, several MEMRI staffers are former Israeli intelligence specialists. Especially troubling are suspected links between MEMRI and the current Israeli intelligence establishment.

According to a 2005 article in Israel's Ha'aretz, the Israeli Defense Forces plants fake stories in the Arab media, which it then translates and tries to retail to Israeli journalists. How much of MEMRI is simply an extension of such IDF operations?

The questions raised by the Ha'aretz story caused Proffesor Juan Cole to write, "How much of what we 'know' from 'Arab sources' about 'Hizbullah terrorism' was simply made up by this fantasy factory in Tel Aviv?"

British journalist Brian Whitaker, Middle East editor of the Guardian, dismisses MEMRI as "basically a propaganda machine."

Ken Livingstone, mayor of London, accuses them of "outright distortion," and former CIA case officer Vince Cannistraro has written that "they (MEMRI) are selective and act as propagandists for their political point of view, which is the extreme-right of Likud."

With characteristic bluntness. Norman Finkelstein has written: "MEMRI is a main arm of Israeli propaganda. Although widely used in the mainstream media as a source of information on the Arab world, it is as trustworthy as Julius Streicher's Der Sturmer was on the Jewish world." (Der Sturmer was a rabidly anti-Semitic newspaper, and Streicher a notoriously cruel Nazi.)

In an e-mail to InFocus, Cole characterized MEMRI as "a Right-Zionist propaganda organ, which usually does its propaganda unobtrusively, by being very selective in what it translates."

Indeed , MEMRI appears to view the Arab world as a malevolent, mind-numbing monsters' ball, populated almost exclusively by fanatics, freaks and fundamentalists.

Every story that could possibly make Middle Eastern people look deranged, hateful or diabolical gets translated; anything that could make them look informed, talented or admirable is ignored.

MEMRI says it covers reformers in the Arabic-speaking world, but longtime observers point out that people who make Islam or Arab culture look attractive rarely get translated, regardless of their position.

Nor does MEMRI feature stories about Palestinian suffering, Israeli dissenters, moderate Islamists, Christians in Arab governments or the growing nonviolent movement against the apartheid wall in the Occupied Territories, especially around Bal'in.

Instead, it promotes highly-edited footage featuring people like Wafa Sultan.

It was MEMRI that translated the sound bites from her famous al-Jazeera debate with Dr. Ibrahim al-Kouly that ended up on YouTube, making her an instant rock star to those who promote an international clash of cultures.

It is said by TV viewers who watched the entire debate that al-Kouly was rather patient with Sultan despite her extreme opinions.

(Among other things, Sultan has declared herself an atheist.) But MEMRI never bothered to translate and promote the whole debate.

MEMRI President Yigal Carmon was contacted to ask why the entire Sultan debate wasn't translated and circulated, at least in a print version.

"MEMRI couldn't do the whole interview because of the limitations of our resources," Carmon told InFocus. "And it was just our best judgment of what was fit to translate." He said he thought there was an "almost" complete version in the archives.

InFocus asked Carmon why MEMRI didn't post more stories about domestic events in Israel and the OTC.

"Eighty percent of such stories are already in English," Carmon said.

Then why not buy a few every week and send them out in order to give a more balanced picture of the Middle East, InFocus asked, "It probably wouldn't be legal ," he responded.

That brought up the thorny issue of copyright, ownership and power.

Why, Carmon was asked, does MEMRI copyright all the stories it translates, when most stories are written by Arab authors?

"Of course we copyright," Carmon told InFocus. "Once we translate a story into another language, it becomes ours, because it's our work."

To test this theory in an American context, InFocus contacted The New York Times.

"If you translate copy from the Times, it would still belong to us, because we originated it," said an employee of the Rights and Royalties Department who did not wish to be named.

When war and peace hangs on the translation of a single word or phrase, nuance is everything.

But can we trust the translator?

According its critics, until MEMRI starts translating Hebrew stories about the rightward drift of Israeli society, torture of Palestinians in Israeli jails, the forced exile of Ilan Pappe and Azmi Bishara, and the elevation of the neo-fascist Avigdor Lieberman to deputy prime minister of Israel, they aren't really covering all Middle Eastern media.

"I think it's a reliable assumption that anything MEMRI translates from the Middle East is going to be unreliable," Finkelstein said.

http://groups.google.com/group/total_truth_sciences/topics/ for more real news posts and support the truth! (sorry but don 't have time to email all posts)

http://whtt.org/index.php?news=2&id=1520
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07.07.08 22:20:57
Beitrag Nr. 101 ()
hier ein anderes Beispiel, wie MEMRI vorsätzlich falsch übersetzte.


How MEMRI fooled the U.S Media with its Mickey Mouse Translation


How easy was it for MEMRI to fool so many of the US media outlets with its translation of a children program on Hamas TV, where a child was supposedly have said the words “ we will annihilate the Jews”
It was very easy!
The controversy was fueled further when CNN decided to yank the video off the air because of major translation errors on part of MEMRI.

First let me just say that I reviewed the Arabic version of the MEMERI clip which looked discontinuous and disjointed because the context of the conversation in the show did not seem to be coherent. However, at the bottom of this page you will find my corrections of MEMERI translation errors.

The inflammatory words MEMRI blasted the US media with were when the young caller “Sanable” was supposed to have said “we will annihilate the Jews” were not even mentioned by the caller or by anyone else in that clip.

“Sanable actually said “The Jews are shooting us” which is entirely different word and different meaning and which makes me wonder as to where in the world the words “we will annihilate the Jews come from”

Was MEMRI actually playing verbal gymnastics? Yes indeed.
The issue here is not simply some error in the translation of this word or that, but actually making new words up and putting them in the mouth of that child to show defamatory evidence against the Palestinians.

MEMERI which stands for Middle East Media Research Institute was established by former Israeli intelligence agents, the Mossad, to police Arabic media for any evidence of anti-Israeli rhetoric.

Yegal… head of MEMRI was interviewed on CNN’S Glen Beck on his radio show and assured Beck that he stands by his translation and blasted CNN’s Arabic desk and Octavia Nasr head of the desk for uncovering the forgery by claiming that CNN’s Arabic desk do not know Arabic and they are “ hiding” while he is on the other hand out there ready and willing to debate and challenge anyone for his version of the translation.

In my professional opinion, MEMRI’s “translation” is not credible and flat out forgery.

Translation is not simply transferring words from language A to language B, it involves however much more than that. It involves advanced knowledge of the culture, religious references, historical past and political history and knowledge of the subtleties of the language and its usage in different situations by different people.

Here is MEMRI’s transcripts and my corrections are in black letters.

Host Saraa, a young girl: Sanabel, what will you do for the sake of the Al-Aqsa Mosque? How will you sacrifice your soul for the sake of Al-Aqsa? What will you do?

Sanabel, young girl on phone: I will shoot.

( It is rather Mickey’s character speaking the words and hand gestures “ I will shoot” Not Sanable the young girl on the phone)

Farfour, a Mickey Mouse character in a tuxedo: Sanabel, what should we do if we want to liberate...

Sanable: We want to fight. (The word used was we want to resist, not to fight the reference here is to resist the Israeli occupation.

Farfour: We got that. What else?

Saraa: We want to...

Sanabel: We will annihilate the Jews. Actually she is saying: (the Jews are shooting us)

Saraa:We are defending Al-Aqsa with our souls and our blood, aren't we, Sanabel?

Sanabel: I will commit martyrdom.

Sanabel actually said “ I’ll be a martyr” ( as in to die for my country, and the reason for that because from a cultural and Islamic religious point of view and law, to be a martyr, one has to have died defending his family, property, religion and country,although the child does not all of this, however the usage of the Arabic version of the word Martyr, carries in it those references. and not to “ commit” the word used in MEMRI translation to indicate action and/or planning. This point was elaborated further by YegaL head of MEMRI on Beck’s show by saying that the child meant “ committing suicide bombing”

Farfour: We've said more than once that becoming masters of the world requires the following: First, to be happy with our Arabic language, which once upon a time ruled this world. (Excellency in the world, not Mastery of the world two totally different meanings)

Saraa: Of course.

Farfour: Second... or maybe that's it?

Adult host: Farfour, I heard you talking in English.

Farfour: Yes. How are you, Saraa? I hope to be good time.

Saraa: What's with you, Farfour? Why are talking this way? Didn't we agree to talk in literary Arabic? (Standard Arabic not literary Arabic)

Farfour: But Saraa, this is the language of the advanced world, the language of the world that understands and invents things, isn't it?

Saraa: No, Farfour, you are wrong, because you don't know that the Muslims are the basis of civilization. If not for the Muslims, the world wouldn't have got to where it is today.
[...]

Farfour: My dear youngsters, we're back. We always miss seeing you on your weekly program "The Pioneers of Tomorrow," in which we are placing together the cornerstone for the ruling of the world by an Islamic leadership.

In the distant past the Islamic empire was a world power so the allusion was to a world where Muslims were a powerful and advanced nation, hence the references to Arabic language, the advanced western world,excellency in standard Arabic language, Islamic civilization. So clearly the context here was more educational to the children to instill a sense of pride of one’s culture and glorious history. And despite references for “resisting” the occupation, and “ I’ll die for my country, which in my opinion do not find highly unusual for an occupied and traumatized society such as the Palestinian society.Although it sounds here that Farfour is vowing for Islamic leadership of the world, but he actually was referring to a glorious Islamic past when Arabic was a universal language of medicine,philosophy and sciences.
One cannot be objective and say that this show is a representative of the Palestinian society any more than any right wing televangelist American who calls for “dropping a nuclear bomb on the state department or calling for the assassination of a president of another country and say that such outrageous statements are representative of the American people or culture


http://alialarabicolumn.blogspot.com/2007/05/how-memeri-fool…
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07.07.08 22:27:06
Beitrag Nr. 102 ()
Armer Zaroff, muß er wieder auf die Uninformiertheit seiner wenigen Leser setzen. Ausgerechnet Finkelstein dem Hisbollahfreund, der in Israel Einreiseverbot genießt als Kronzeugen aufzutischen zeugt schon von einem seltenen Maß an Dreistigkeit und Respektlosigkeit vor den Usern. :laugh::laugh:
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07.07.08 23:29:55
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.455.749 von Blanchefort am 07.07.08 22:27:06Du redest wie üblich Müll.

Finkelstein ist jedermann bekannt, und die begibst dich genau in die Rolle der zionistischen Propagandisten, wie oben beschrieben, um ihn zu diffamieren.
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07.07.08 23:40:16
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.190 von Zaroff am 07.07.08 23:29:55Jaja, und Heydrich war Zionist. Du drehst dich immer im Kreis, wie die Platte, die immer wieder hier abspielst. Bei dem immerselben kann ich mittlerweile schon mitsprechen.
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07.07.08 23:46:13
Beitrag Nr. 105 ()
Ob A. hat oder nicht, ist für Vertreter der extremen Linken ein Diskussionsthema. Ob im Geleitzug die gleichen Forderungen von anderen Personen des Mullahestablishments gestellt werden, interessiert die Friedensfreunde, die A. Gerechtigkeit wiederfahren lassen wollen wenig.


Die Zivilgesellschaft lädt ein
Inzwischen weiss jeder Rentner, dass Israels Existenz und Existenzrecht zu den Prinzipien gehören, die für die Bundesregierung nicht verhandelbar sind. Eher wird die Pendlerpauschale ganz abgeschafft und die Eigenheimzulage verdoppelt, als dass die Bundesregierung Israel aufgeben würde. Natürlich immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

So fand vor kurzem in Berlin eine internationale Konferenz statt, zu der auch ein iranischer Politiker eingeladen war. Er nutzte die Gelegenheit, die Politik der Teheraner Regierung klarzustellen, die ein wenig in Verruf geraten war, nachdem bekannt wurde, dass Ahmadinejad Israel gar nicht “von der Landkarte ausradieren”, sondern nur “von den Seiten der Zeit” entfernt sehen möchte, was natürlich ein Riesenunterschied ist - wie der zwischen einem Blutbad und einem Massaker. Der frühere stellvertretende Außenminister des Iran, Mohammad Javad Ardashir Larijani, rief zur Annullierung des “zionistischen Projekts” auf, ohne dass ihm irgendjemand widersprach. Erst als die Sache publik wurde, gab die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung eine lauwarme Erklärung ab, in der sie nicht etwa die Äußerungen von Larijani verurteilte, sondern nur außerordentlich bedauerte, dass diese “die Gefühle einzelner israelischer Teilnehmer verletzt haben”. Deutsche Teilnehmer hatten offenbar keinen Grund, verletzt oder beleidigt zu sein, wenn in ihrem Beisein die Fortsetzung der Endlösung gefordert wurde.

Eine Frage, deren Klärung einige Schwierigkeiten bereitete, war: Wer hatte die Tagung, zu der die Hessische Stiftung für Bembel und Handkäse mit Musik eingeladen hatte, finanziert? Jetzt weiss man es. Es war auch das Außenamt, dessen Chef, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, zu den engagiertesten Freunden Israels gehört. Soweit dies sein Terminkalender und die Außenhandelsbilanz zulassen.

Lesen Sie den Bericht von Benjamin Weinthal in der Jerusalem Post:
Jens Plötner, a spokesman for German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier, told The Jerusalem Post over the weekend that the Foreign, Economics and Research ministries and Chancellor Angela Merkel’s office transferred funds to the Hesse Foundation for Peace and Conflict Research, which he said had proposed inviting Larijani. The grant was made from a fund for “civil society projects.”

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1214726217689&pag…

Siehe auch: Israel is “canceled” in Berlin
http://online.wsj.com/article/SB121538153156830807.html?mod=…


http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_ziv…
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07.07.08 23:49:37
Beitrag Nr. 106 ()


Ahmadinedjad, recht verstanden

Seit mehr als zwei Jahren geistert eine geradezu absurde Debatte durch die Medien und das Internet, die sich um die Äußerungen Mahmud Ahmadinedjads zu Israel dreht. Dabei steht vor allem ein Satz im Mittelpunkt, den der iranische Präsident am 26. Oktober 2005 auf einer Konferenz in Teheran von sich gegeben hat. Mit „Israel must be wiped off the map“ wurde dieser Satz aus dem Persischen ins Englische übersetzt und mit „Israel muss von der Landkarte radiert werden“ ins Deutsche. In der britischen Tageszeitung The Guardian bestritt Jonathan Steele im Juni 2006 jedoch, dass Ahmadinedjad dem jüdischen Staat seine Vernichtung angekündigt hat: Der Präsident sei falsch übersetzt worden; er habe lediglich gesagt, das „Jerusalem besetzende Regime müsse von den Seiten der Zeit verschwinden“. Damit habe Ahmadinedjad keine militärische Drohung ausgesprochen, meinte Steele: „Er forderte ein Ende der Besetzung Jerusalems zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft. Die Redewendung ‚Seiten der Zeit‘ legt nahe, dass er es nicht in unmittelbarer Zukunft erwartet.“ Auch die beiden amerikanischen Autoren des Buches Die Israel-Lobby, Stephen Walt und John Mearsheimer, betonten unlängst, sie glaubten nicht, „dass Ahmadinedjad zum Völkermord aufruft“.

In Deutschland schrieb die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur Ende März dieses Jahres in der Süddeutschen Zeitung, der iranische Präsident habe in seinem „Schlüsselsatz“ nur geäußert, das „Besatzerregime“ in Israel müsse „Geschichte werden“. Er habe also nicht zum Vernichtungskrieg aufgerufen, sondern bloß dafür plädiert, „die Besatzung Jerusalems zu beenden“. Amirpurs Auslassungen stießen nicht zuletzt bei einem linksradikalen Grüppchen namens Arbeiterfotografie auf begeisterte Zustimmung: Dort war man bereits seit Januar eifrig damit beschäftigt, diverse Institutionen und Redaktionen mit E-Mails und Appellen auf den vermeintlichen Übersetzungsfehler sowie die angebliche Friedfertigkeit der Mullahs hinzuweisen. Nicht ohne Erfolg: Der Spiegel gestand einen „Irrtum“ ein, auch das ZDF stimmte den „Arbeiterfotografen“ zu, die Nachrichtenagentur AP erklärte, die „falsche Wiedergabe des Zitats“ nicht mehr zu verwenden, und die dpa kündigte an, sie werde „in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedjad nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung von der Landkarte gefordert hat“.

Es war Henryk M. Broder, der Sinn und Unsinn dieser Gespensterdebatte über den Wortlaut von Ahmadinedjads Stellungnahme mit einem historischen Vergleich auf den Punkt brachte: „Der ‚Führerbefehl’ zur Endlösung der Juden- und Zigeunerfrage ist bis heute nicht gefunden worden. [Hitler] hat nur dazu aufgerufen, die Welt von den Juden zu befreien. Von Vernichtung war keine Rede. So wie Ahmadinedjad sich heute eine ‚World without Zionism’ wünscht.“ In der Tat kann es keinerlei Zweifel darüber geben, was letzterer meinte, als er – wörtlich übersetzt – sagte: „Unser teurer Imam [Khomeini] befahl, dass dieses Jerusalem besetzende Regime von den Seiten der Zeit getilgt werden muss. Dies war eine sehr weise Äußerung.“ Doch angesichts der fortgesetzten internationalen Relativierungsversuche unternahm Joshua Teitelbaum vom Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) die Kärrnerarbeit, diese und weitere Äußerungen Ahmadinedjads und anderer Vertreter des Regimes wörtlich zu übersetzen und genau zu analysieren. „Jene, welche sich apologetisch vor die iranische Führung stellen, sollten nicht ohne Widerspruch bleiben, wenn sie auf wissenschaftliche Art versuchen, diese extremen und vorsätzlichen Aufrufe zur Zerstörung Israels zu vernebeln“, schrieb Teitelbaum. „Sprache bedingt Bedeutung“, befand er und resümierte:

„Eine umfassende Analyse dessen, was Ahmadinedjad tatsächlich gesagt hat – und wie es im Iran verstanden wurde – zeigt, dass der iranische Präsident nicht lediglich zum ‚Regimewechsel’ in Jerusalem aufrief, sondern die faktische physische Zerstörung des Staates Israel forderte. Es ist schwierig, ein Land von der Karte zu wischen, ohne dass [...] die Bevölkerung zerstört wird. Die iranische Regierung selbst bestärkt dieses Verständnis in der Art und Weise, wie sie diese Parolen auf Plakaten und Werbetafeln bei offiziellen Paraden präsentiert. [...] Ahmadinedjads Forderungen sind eindeutig ein Aufruf zum Völkermord – [zur] Zerstörung des jüdischen Staates und seiner Bevölkerung. Eine Analyse des Äußerungskontextes zeigt ohne Zweifel auf, dass, wenn die iranische Führung die Euphemismen ‚zionistisches Regime’ oder ‚das Besatzungsregime in Jerusalem’ verwendet, sie ausschließlich den Staat Israel meint und nicht seine gegenwärtige Regierung. [...] Die iranische Führung spricht zudem auch nicht über einen ungesteuerten, natürlichen historischen Prozess, welcher zum Niedergang Israels führen werde. Stattdessen befürwortet sie aktiv die Zerstörung Israels und hat klargestellt, dass sie den Willen und auch die Mittel hat, dies umzusetzen.“

Die Feinde des jüdischen Staates werden sich von Teitelbaums Ausführungen gewiss nicht überzeugen lassen, dazu sind sie ideologisch viel zu verbohrt. Allen anderen jedoch – insbesondere denjenigen deutschen Medien, die den Kotau vor einer Sekte von Israelhassern vollzogen haben – sei die gründliche Lektüre des „Plädoyers gegen apologetische Kampagnen zur Entschuldung des Aufrufs zum Völkermord“ empfohlen. Zuerst in englischer Sprache erschienen, liegt der Beitrag nun auf der Website des JCPA auch in deutscher Übersetzung vor.

http://www.lizaswelt.net/2008/07/ahmadinedjad-recht-verstand…
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07.07.08 23:55:43
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.223 von Blanchefort am 07.07.08 23:40:16Klar war Heydrich Zionist.

Seine Worte:

"Als Nationnalsozialist bin ich Zionist".

"Ich bewundere den konsequenten Rassismus der Zionisten"

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07.07.08 23:58:53
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.251 von Blanchefort am 07.07.08 23:46:13Wenn interessieren schon die Dummheiten der rechtsradikalen Siedlerzeitung JP.

Und auch noch veröffentlicht auf der Achse der Blöden, dem zion-Netzwerk.

Lass dir mal was seriöses einfallen.
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07.07.08 23:59:29
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.282 von Zaroff am 07.07.08 23:55:43:laugh::laugh:
Und jetzt noch mal die Platte mit Popper und zur Abrundung des Abends die Nummer mit den Antideutschen. :laugh::laugh::laugh:
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08.07.08 00:10:45
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.297 von Blanchefort am 07.07.08 23:59:29Für die Antideutschen bist du doch zuständig.

Zitierst du doch dauernd. Wie gerade eben: Lizas Welt. Paßt doch zu dir: Israel lieben und Deutschland hassen. Was ist eigentlich mit dir passiert?

Da erklärt einem auch noch Broder die Welt. Ich glaube meine Putzfrau könnte es besser. Broder ist ein richtiger Müllerzeuger.
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08.07.08 00:33:03
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.357 von Zaroff am 08.07.08 00:10:45Seit wann beschäftigen linksextreme Mitglieder einer Israelhassersekte Putzfrauen? So sind sie, unsere Weltverbesserer, den Kommunisten im Netz spielen, und Zuhause von einer untergebenen den Dreck wegräumen lassen. Schade, wenn der Putzdienst bei WO besser funktionieren würde, hätte man es nicht so sehr mit deinen schmutzigen Hinterlassenschaften zu tun.
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08.07.08 17:39:33
Beitrag Nr. 112 ()
Der Spiegel hat jetzt wohl wieder auf richtige Berichterstattung umgeschaltet.
in der neuesten Ausgabe:
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08.07.08 17:46:20
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.462.705 von sky7H am 08.07.08 17:39:33Nochmal zum Verständnis, Zionismus ist das Einsetzen für ein nationales Selbstbetimmungsrecht der Juden in Form eines Staates.
Wie sähe eine "Welt ohne Zionismus" aus?
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08.07.08 17:52:55
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.462.705 von sky7H am 08.07.08 17:39:33Hat lange gedauert, aber immerhin.

Israel muss von der Landkarte verschwinden - hat er nicht gesagt.

Damit ist die Aufregung über den atomaren Holocaust, den er angeblich plant, ebenso gegenstandslos. Primitive Hetze.

Die Vergleiche mit Hitler sind eine plumpe Beleidung ohne jede Substanz.

"Wehret den Anfängen!" Da fragt man sich welchen. Ich würde sagen: Diesen verdammten Lügen.

Die ganzen Idioten, diese unsägliche Propaganda laufend hier verbreitet haben, können jetzt schamvoll ihren Blick auf den Boden richten. Sofern sie so etwas wie Scham überhaupt empfinden können. Die meisten von ihnen sind ja Opfer einer geschickten Propaganda.

Die Lehre aus dieser Geschichte: Pro-israelischer, zionistischer Propaganda sollte man nicht trauen. Da wird gelogen, daß sich die Balken biegen.

Übrigens: Ölpreis in zwei Tagen um 10 Dollar gefallen. Ein gutes Zeichen.
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08.07.08 17:58:31
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Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beleidigung
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08.07.08 18:10:57
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.456.282 von Zaroff am 07.07.08 23:55:43#107

Solche dreckigen Nazi-Parolen zu verbreiten,das ist schon eine Ungeheuerlichkeit ohne gleichen ...
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08.07.08 18:16:50
Beitrag Nr. 117 ()
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09.07.08 08:46:55
Beitrag Nr. 118 ()
Im Gegensatz zu führenden US-Militärs und der Ölindustrie drängen zionistische Gruppen in Washington und Brüssel auf einen Krieg gegen Iran
http://www.jungewelt.de/2008/07-09/055.php
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09.07.08 09:03:50
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.462.810 von Blanchefort am 08.07.08 17:46:20
Zionismus ist Rassismus und Fachismus in Reinkultur.
Wie sähe eine "Welt ohne Zionismus" aus?
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09.07.08 09:25:53
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.463.181 von Blanchefort am 08.07.08 18:16:50Ich sage nur MEMRI - das Lügeninstitur.

Kannst du für immer vergessen.
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09.07.08 09:31:23
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.463.113 von Eddy_Merckx am 08.07.08 18:10:57Hier geht es darum zu wissen, wer sich aller als Zionist bezeichnet hat. Nazi-Parolen sind etwas anderes. Das ist Aufklärung mein Lieber.

Die meisten Antisemiten der Vorkriegszeit waren Zionisten. Das vergessen die heutigen Zionisten nur allzu gern.

Aber auch heutige Antisemiten und Rassisten wie LePen und zahlreiche andere Rechtsradikale bewundern Israel. Auch hier im Board.

Oder etwa die hier, von denen das Bild stammt:

http://nasofi.blogspot.com/

Dir wird sehr schnell klar werden, daß ich mit denen nichts zu tun habe!

:D
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09.07.08 10:36:36
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.467.211 von Zaroff am 09.07.08 09:25:53Daß dir ein Institut nicht passt, daß die Hasspropaganda arabisch/moslemischer Medien dokumentiert, ist mir klar. Deshalb auch die alberne Debatte um Übersetzungsfehler, wenn es gleichzeitig einen haufen ähnlicher Beispiele gibt. Nur junge Welt Leser können die 30 Jahre währenden Hass- und Mordaufrufe des Iran übersehen. Offenbar hat man beim DDR Organ ein kurzes Gedächtnis.

Wer sich übrigens alles als Zionist bezeichnet hat, ist unwichtig.
Oder glaubst du alles, was ein Nazi sagt? Leichtgläubigkeit besteht bei Zaroff nur in ausgewählten Situationen und wenn es ihm in sein krudes antijüdisches/antiisraelisches Weltbild passt.

So war die Hisbollah in der Vergangenheit die "legitime Interessensvertretung des Libanon", "Eichmann und Heydrich Zionisten" "Israel ein Apartheidstaat" und was das wirre Weltbild sonst noch so hergibt.
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09.07.08 10:39:16
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.466.981 von niemwolf am 09.07.08 09:03:50Zionismus ist Rassismus und Fachismus in Reinkultur.
Wie sähe eine "Welt ohne Zionismus" aus?


Ohne Zionismus gäbe es kein Israel. Die Welt sähe dann aus, daß Juden weltweit vor Leuten wie dir keine gesicherte Zuflucht hätten, und weiterhin auf das Wohl und Wehe in anderen Ländern angewiesen wären. Eine solche Rolle für Juden wünschen sich viele Araber und vornehmlich westliche Linksextreme - die Auflösung des "zionistischen Gebildes" und die Zerstreuung der Juden in alle Welt.
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09.07.08 10:46:21
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09.07.08 10:53:30
Beitrag Nr. 125 ()
Der Iran, staatlicher Terrorsponsor Nr.1 versucht sich in der Opferrolle. So sieht das natürlich auch die "junge Welt", die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, weil sie sich bisher noch mit jedem Diktator, wie jüngst Mugabe, solidarisch erklärten. So schreiben sie von "zionistischer Lobby" früher nannte man das noch jüdische Lobby, oder kurz jüdische Weltverschwörung.


Iran's elite Revolutionary Guards test-fired nine long and medium range missiles Wednesday during war games officials say are in response to US and Israeli threats, state-run Press TV reported.

Iran holds large-scale military drill

Gen. Hossein Salami, the Guards' navy commander, was quoted as saying the exercise, dubbed 'The Great Prophet 3,' would "demonstrate our resolve and might against enemies who in recent weeks have threatened Iran with harsh language." The drill was conducted in the Persian Gulf and the strategic Strait of Hormouz.
The television said the missiles fired included a new version of the Shahab-3 missile, which Iranian officials say has a range of 2,000 kilometers, as well as improved Zelzal and Fateh missiles.

The tests were conducted on the second day of the military exercise, which was announced on the Guards' web site late Monday. According to the announcement the drill involved "missile squads." The Revolutionary Guards and Iranian army hold regular exercises two or three times a year, but the statement did not specify whether or not this drill was a special exercise.
US freezes personal assets of key Iranian officials
The Iranian Web Site quoted guard official Ali Shirazi as saying that Tel Aviv and US warships in the Gulf would be among the first targets if Iran comes under attack.

"The Zionist regime is pushing the White House to prepare for a military strike on Iran," Shirazi was quoted as saying. "If they show such stupidity, Tel Aviv and the US naval fleet in the Persian Gulf will be the first targets which will be set on fire in Iran's crushing response."

"The first shot by the US on Iran" would put US vital interests in the world at risk, said Shirazi, according to the Web site.

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1215330905437&pag…
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09.07.08 10:55:21
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09.07.08 11:02:50
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09.07.08 11:05:23
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09.07.08 11:10:40
Beitrag Nr. 129 ()
Man hatte nach '89 gehofft, daß die Deutschen nach der Erfahrung von 2 Diktaturen endlich politisch vernünftig und erwachsen geworden sind, stattdessen haben wir es mit weiterhin mit dem Typus des sektiererischen Extremisten zu tun, der die Welt willkürlich in gut und böse einteilt, bombastische Moralforderungen stellt, und Juden auffordert, mit ihrem Staat Selbstmord zu begehen, und wenn die dem nicht nachkommen, ihnen mit lebenslangen Vorwürfen nachhechelt.

Leider kein Einzelfall!
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09.07.08 11:19:39
Beitrag Nr. 130 ()
Eine der Lehren die wir aus der Nazi-Diktatur zu ziehen haben ist: Nie wieder Rassismus, egal in welcher Form.

Das bedeutet, daß in einem jedem Staat alle Bürger gleichberechtigt sein müssen.

In Israel stand das in der Unabhängigkeitserklärung, es gab auch ein Versprechen auf eine Verfassung. Beides wurde nicht realisiert.

Es ist zudem falsch zu glauben, daß Israel mit einer rechtlichen Gleichstellung aller Bürger nicht überleben könnten. Die Apartheit ist keine Lebensnotwendigkeit für den Staat Israel, sondern Ausfluß der zionistischen Ideologie.

Wie auch immer: Ziele die es als notwendig erweisen, gegen Grundprinzipien des Menschenrechts zu verstossen, darf man nicht verfolgen. Die Menschenrechte sind die höchtsen Werte, alles andere kommt danach.
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09.07.08 11:50:27
Beitrag Nr. 131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.467.265 von Zaroff am 09.07.08 09:31:23#120

... du brauchst dich nicht handzahm zu geben ... du hast mit dreckigen Nazi-Parolen a´la Heydrich seines Zeichens Jahrhundertmörder koketiert,damit pasta bzw. capito ....
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09.07.08 11:57:28
Beitrag Nr. 132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.468.798 von Eddy_Merckx am 09.07.08 11:50:27Du weist ja offensichtlich nicht mal was eine Parole ist.
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09.07.08 12:01:14
Beitrag Nr. 133 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.468.438 von Zaroff am 09.07.08 11:19:39Nie wieder Rassismus, egal in welcher Form.


Das gilt für alle Welt, nur nicht für Zaroff und seine arabische Hetzpropaganda.
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09.07.08 12:18:50
Beitrag Nr. 134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.468.934 von Blanchefort am 09.07.08 12:01:14dümmliche Projetion, Heitzi, sonst fällt dir nichts ein.

Dabei hast du noch nicht mal begriffen, daß Iraner keine Araber sind. Du solltest nochmals auf deiner Hilfsschule einen Unterrichtseinheit über Geographie nehmen, damit du endlich diese grundsätzlichen Dinge raffst.
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09.07.08 12:40:41
Beitrag Nr. 135 (