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SOLARWATT AG - traditionsreich(st)er dt. Modulhersteller - 500 Beiträge pro Seite



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Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden Hersteller von Solarmodulen in
Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und
beschäftigt aktuell 460 Mitarbeiter. Der Umsatz für das Jahr 2007 beträgt 200 Millionen Euro.
Seit 2005 gehört die Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH als Entwicklungs- und
Produktionsstandort für Solarzellen zum Unternehmen.
SOLARWATT verfügt über eine Modulfertigungskapazität von 100 MWp (Mega-Watt-Peak). Zu den
Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke, Solarmodule zur Gebäudeintegration
(BIPV) sowie Klein-Module. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 320
Watt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.803.722 von lieberlong am 03.04.08 20:48:08...und dürfte nach Stabilisierung des Aktienmarktes eines der ersten IPO´s werden.
Bisher grösstes realisiertes Projekt:

SOLARWATT AG liefert 8000 qm Solarmodule für neue BMW Welt München
Die von den beiden Dresdner Unternehmen SOLARWATT AG und SunStrom GmbH gebildete ARGE erhielt von der BMW AG den Auftrag zur Realisierung einer dachintegrierten Photovoltaik-Anlage für das neue Gebäude der BMW Welt in München.



Zielvorgabe für die Solaranlage auf dem Neubau des Autoherstellers war der Entwurf einer Gebäudehülle, die wie ein gestalterisches Element aussieht und die Edelstahl-Dachhaut optisch nicht erdrückt. Diesen hohen Ansprüchen an Design und Gestaltung folgend, wurden 3600 hochwertige Glas-Folie-Module der SOLARWATT AG auf einer Fläche von 8000 qm installiert. Bereiche mit Funktionselementen wie z.B. Lüftungsschächte wurden mit Glas-Folie-Sonderanfertigungen optisch angepasst. So entstand eine architektonisch und größenmäßig herausragende Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 810 kWp.
Interview der Sächsischen Zeitung zum 15. Firmenjubiläum mit dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Schneider:

http://www.solarwatt.de/pdf/presse/08_02_16_solarwatt_interv…
SOLARWATT ist mit seiner Tochter der SOLARWATT CELLS GmbH der traditionsreichste und erfahrenste deutsche Solarmodulhersteller.
Jahr Ereignisse Umsatz Mitarbeiter

http://www.solarwatt.de/unternehmen/u-geschichte.php

SOLARWATT Cells GmbH

Mit dem Kauf der terrestrischen Solarzellenproduktion von der RWE SCHOTT Solar in Heilbronn kam der traditionsreichste und erfahrendste deutsche Solarzellenhersteller zur SOLARWATT AG.

Als Entwicklungs- und Produktionsstandort für Solarzellen hat Heilbronn eine langjährige Tradition. Bereits in den frühen 60-er Jahren wurden für die damalige AEG- Gruppe Solarzellen für Raumfahrt und Terrestrik entwickelt und produziert.

Die Erfahrung aus über 40 Jahren machen die Zellen aus Heilbronn einzigartig. Die SOLARWATT Cells GmbH verfügt über eine breites Spektrum von Solarzellenstrukturen sowie technologisches Know-How für mono- und multikristalline Solarzellen.

Die Entwicklung und Produktion der hocheffizienten Solarzellen erfolgt ausschließlich für die SOLARWATT AG.
Afrikanischer Staatspräsident besuchte SOLARWATT AG

Der Staatspräsident der Republik Benin, Dr. Boni Yayi, informierte sich beim Dresdner Modulhersteller SOLARWATT AG über Methoden der solaren Energiegewinnung.

http://www.pressebox.de/pressemeldungen/solarwatt-ag/boxid-1…
SOLARWATT AG: Neues Verfahren zum Verschalten von Rückseiten-Kontaktzelle

Ein neues Verfahren zum stressarmen und langlebigen Verschalten von Rückseiten-Kontaktzellen hat die Dresdner SOLARWATT AG vor Kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Neuentwicklung soll zukünftig eine Schlüsselposition beim großtechnischen Überschreiten der 20 Prozent-Wirkungsgradschwelle bei kristallinen Fotovoltaik-Zellen einnehmen, so das Unternehmen. Denn nur diese Zellen würden eine Wirkungsgrad-Erhöhung bei gleichzeitiger Reduzierung der Waferdicke zulassen.

Zu der von Solarwatt entwickelten Technologie gehört neben einem besonderen Selektiv-Lötverfahren ein speziell designtes Kontaktelement, durch welches die Zellen mechanisch deutlich weniger stark beansprucht werden. Das Risiko eines Ausfalls des Solarmoduls werde somit massiv reduziert. Das trage künftigen Entwicklungen Rechnung, da durch zu erwartende Materialeinsparungen die Solarzellen dünner und damit bruchanfälliger würden.

Die Kontaktelemente selbst sind nach Angaben der Solarwatt so ausgeführt, dass sie durch thermo-mechanische Beanspruchung ausschließlich im elastischen Bereich verformt werden und das Risiko einer Materialermüdung sehr gering ist. So blieben die Kontakte trotz intensivster Klimawechsel im Bereich - 40 °C bis + 85 °C unbeschädigt.

Für diese Kontaktierungstechnologie wurden mehrere nationale und internationale Patente und Schutzrechte angemeldet, die nach Unternehmensangaben teilweise bereits erteilt sind. Die Fertigung von Solarmodulen unter Verwendung der vorgestellten Technologie habe bereits erfolgreich im Jahr 2007 begonnen und werde 2008 fortgesetzt.

Solarwatt verfügt eigenen Angaben zufolge über eine Modulfertigungskapazität von 100 MWp (Mega-Watt-Peak). Zu den Produkten gehören Module für solare Kraftwerke, Solarmodule für Gebäudeintegration (BIPV) sowie Klein-Module. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 320 Watt.

Quelle: SOLARWATT AG
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.804.053 von lieberlong am 03.04.08 21:20:43Hallo lieberlong,

melde Dich doch gleich als Solarwatt AG an!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.805.865 von sketiker99 am 04.04.08 06:58:40 Exportschlager aus Mitteldeutschland

Dienstag, 18. März 2008, 19:27 Uhr

Auszüge:

Immer mehr Waren werden aus unserer Region exportiert. Zwischen 2000 und 2006 konnte die Herstellung von Exportwaren verdoppelt werden. Das liegt vor allem an der gestärkten Industrie. Doch wie genau schaut es mit dem Export aus Mitteldeutschland aus?

Seit acht Jahren exportiert die Dresdner Firma Solarwatt immer mehr Solaranlagen und das mit steigenden Zahlen. Inzwischen verdient Solarwatt mehr am Export als auf dem deutschen Markt. Ihre Anlagen gehen hauptsächlich nach Spanien, Italien, Frankreich und Tschechien. Denn für Mitteldeutschland ist die EU die wichtigste Exportregion. Das bestätigt auch der Vertriebsleiter von Solarwatt Renè Merdon:

„Momentan vertreiben wir etwa 99 Prozent unseres Absatzes innerhalb der EU. Zukünftig wird der Anteil außerhalb der EU auf etwa fünf Prozent steigen. Vorrangig haben wir momentan einen asiatischen Markt im Blick. Im Aufbau befinden sich Märkte wie Korea. Und osteuropäische Länder wie Rumänien, Bulgarien oder Ungarn sind in ihrer Entwicklung noch abzuwarten.“

Neben der EU sind die wichtigsten Exportstaaten die USA und Malaysia.

...

Vertriebsleiter Renè Merdon kennt die Abnehmer im Ausland.

„Zum einen sind das Händler die von uns Einzelkomponenten kaufen und das Komplettsystem an ihre Installateure weitergeben. Weiterhin beliefern wir Projektentwickler direkt mit Systemkomponenten oder mit schlüsselfertigen Anlagen. Manchmal gehören auch Energieversorger oder Stadtwerke zu unseren Kunden“.

...

„Wichtig sind natürlich Länder, die ein
Erneuerbare-Energie-Gesetz beschließen. Gleichzeitig ist im Ausland die deutsche Qualität ein sehr gutes Verkaufsargument. Damit haben wir auch Möglichkeiten, etwas höhere Preise als auf dem einheimischen Markt umzusetzen.“

Für Solarwatt und andere Firmen gilt: Je stärker der mitteldeutsche Export in Zukunft steigt, desto mehr produzieren die Firmen. Die mitteldeutsche Volkswirtschaft würde dann noch produktiver.

http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/a…
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.809.897 von HuskyEnergy am 04.04.08 14:29:41Nein, die warten eben noch auf ein besseres Umfeld. Vor Monaten war glaube ich mal der März geplant gewesen. Dürften aber (imho) einer der ersten sein, dieses Jahr. :look:
Leitmesse der Solarbranche weiter auf Wachstum ausgerichtet

Die internationale Leitmesse für Photovoltaik-Produktionstechnik wächst genauso rasant wie die Solarbranche: 176 Unternehmen aus 21 Ländern präsentierten ihre neuen Maschinen und Produkte vom 2. bis 4. April auf der PHOTON Photovoltaic Technology Show Europe 2008 in München. Das entspricht einer Steigerung um 60 Prozent im Vergleich zur Messepremiere 2007.

Rund 3.500 Teilnehmer aus 45 Ländern informierten sich dort über die neusten Trends bei Solarsilizium, Produktionstechnologien, Investitionsmöglichkeiten und Solarglas. Die wichtigsten Konferenzergebnisse lauten:

* Solarstrom wird in den ersten Märkten gegenwärtig konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom.
* Die Branche erwartet in den kommenden Jahren ein weiterhin starkes Wachstum bei schnell sinkenden Produktionskosten.
* Ein Überangebot an Solarmodulen wird es vorerst nicht geben, sodass weiterhin die Hersteller die Preise bestimmen können.


Alles dreht sich um Silizium: Der Rohstoff für rund 90 Prozent aller Solarmodule wird zwar in immer größeren Mengen produziert, doch die Nachfrage wächst noch schneller. So berichtete Michael Rogol, Analyst bei PHOTON Consulting, auf der 6th Solar Silicon Conference über Spotmarktpreise von bis zu 515 Dollar pro Kilogramm.

Der Durchschnittspreis ab Hersteller ist seit 2004 von 32 auf rund 70 Dollar je Kilogramm gestiegen. Die Produktionskosten liegen indes bei durchschnittlich 36 Dollar je Kilogramm. Angesichts dessen ist leicht nachvollziehbar, dass die Zahl der Neueinsteiger in diesem Bereich explodiert: Gab es bei der ersten Solarsiliziumkonferenz 2004 weltweit nur sieben Hersteller von hochreinem Silizium, so dürften es dieses Jahr bereits 72 sein. Weitere 101 Unternehmen planen den Einstieg für 2009 oder später.

Von den insgesamt 173 Unternehmen, die somit in diesem Bereich aktiv sind, haben 13 auf der Konferenz ihre Pläne vorgestellt: beachtliche 201.000 Tonnen Produktionskapazität könnten demnach allein bei diesen 13 Unternehmen in den nächsten Jahren in Betrieb gehen. Das entspricht dem Vierfachen der Weltproduktion 2007.

Die Schätzungen für die nahe Zukunft gehen jedoch weit auseinander. Während Rogol die Siliziumproduktion für das Jahr 2010 bei 240.000 Tonnen sah, gaben sich die Vertreter etablierter Hersteller wie REC und Hemlock mit 120.000 bis 130.000 Tonnen deutlich zurückhaltender.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die Nachfrage bis auf Weiteres das Angebot übertreffen wird. Denn die Kosten für Solarstrom befinden sich inzwischen an der Schwelle zur "Grid Parity" - der Konkurrenzfähigkeit zu Strom aus konventioneller Erzeugung, wie Jon André Lokke von der norwegischen REC Group in seinem Beitrag auf der Investorenkonferenz betonte.

Im Jahr 2007 konnten große Anlagen von REC in sonnigen Ländern Solarstrom zu Kosten von 15 Eurocent produzieren, sagte Lokke. 2010 will REC bei 7 Cent liegen, 2012 bei 5 Cent je Kilowattstunde.

Der nach Marktkapitalisierung weltgrößte Solarkonzern liegt damit in einer Größenordnung, die konventionellen Kraftwerksbetreibern einen gehörigen Schrecken einjagen könnte. Auch andere führende internationale Photovoltaikunternehmen wie First Solar, Suntech Power und Evergreen wollen die Produktionskosten für ihre Module in den nächsten Jahren um 40 bis 50 Prozent senken, teilten sie in München mit.

Allerdings warnte Joonki Song von PHOTON Consulting, dass sich das in den letzten Jahren erreichte Tempo bei der Kostensenkung von jährlich 12 bis 15 Prozent auf 6 bis 11 Prozent abschwächen könnte, wenn sich aufgrund des schnellen Wachstum weitere Engpässe bei Produktionsequipment und Verbrauchsmaterialen wie beispielsweise eisenarmem Glas ergeben. PHOTON hat hierzu bereits eine "PV Glass Conference" initiiert, um die beim Silizium gemachten Fehler vermeiden zu helfen.

PHOTON Photovoltaic Technology Show Europe 2009: 4. bis 6. März 2009 in München.
PHOTON Photovoltaic Technology Show Asia 2009: 27. bis 29. Mai 2009 in Shenzhen (China).

Weitere Infos zur Messe und den Kongressen: www.photon-expo.com

Quelle: Eco-News
SOLARWATT AG erhält Auftrag für größte Freilandanlage in Tschechien

(pressebox) Dresden, den, 05.05.2008 - Die SOLARWATT AG, einer der führenden deutschen Modulhersteller, erhielt einen Großauftrag zur Modulbereitstellung für die größte Freilandanlage in Tschechien.

Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung mit der Firma Eurocoop Inspekta a.s. umfasst die Lieferung von 19000 Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 4,2 MWp. Die Inbetriebnahme des Kraftwerkes in Südmähren ist für Ende 2008 geplant. SOLARWATT verfügt damit über ca. 40% Marktanteil am tschechischen Solarmarkt.


Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden Hersteller von Solarmodulen in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt aktuell 460 Mitarbeiter. Der Umsatz für das Jahr 2007 betrug 200 Millionen Euro.

Seit 2005 gehört die Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH als Entwicklungs- und Produktionsstandort für Solarzellen zum Unternehmen.

SOLARWATT verfügt über eine Modulfertigungskapazität von 100 MWp (Mega-Watt-Peak). Zu den Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke und zur Gebäudeintegration (BIPV), Kleinmodule sowie Sondermodule für unkonventionelle Architektur. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 320 Watt.


Quelle: pressebox.de
SOLARWATT AG liefert Module für innovatives Bürohaus in Wien

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Für den Inhalt der folgenden Meldung ist nicht die Verivox GmbH sondern der Autor SOLARWATT AG verantwortlich.
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(pressebox) Dresden, 14.05.2008 - Für ENERGYbase, Österreichs größtes Bürohaus in Passivbauweise, werden 400 Module mit einer Gesamtleistung von 47,5 kWp geliefert. Der aus Sonnenenergie erzeugte Strom wird ein Viertel des Energiebedarfs des Gebäudes decken.

Die Module werden in 6 Reihen auf die abgestufte Glasfassade an der Südseite des Gebäudes montiert. Im Auftrag des österreichischen Forschungsinstitutes „arsenal research“ wird das obere Drittel der Photovoltaik-Installation als Modultestfeld angelegt, um das Verhalten verschiedener Zelltechnologien unter realen Bedingungen vergleichen zu können. Zum Einsatz kommen SOLARWATT-Module mit monokristallinen, polykristallinen und rückseitenkontaktierten Zellen. Die übrigen 2 Drittel der Anlage verfügen über eine sehr flexible Verschaltung und dienen zur Durchführung von Wechselrichtertests.

Dieser Prototyp eines Energiesparbürohauses beherbergt gleichzeitig Wiens erstes Technologie-, Forschungs- und Kompetenzzentrum speziell für Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Die ersten Mieter werden Mitte 2008 einziehen.

www.solarwatt.de
09.06.2008 10:30
SOLARWATT AG präsentiert neues Dachintegrations-System "STICK AND READY"

Dresden (ots) - Die SOLARWATT AG (News) wird zur Intersolar das Konzept eines neuen Dachintegrations-Systems präsentieren. Anhand eines Dachmodells mit begleitender Animation können sich Besucher vor Ort einen Eindruck von Optik, Funktion und Montage verschaffen. Das System "STICK AND READY" wurde gemeinsam mit der c.m.s. Energiesysteme GmbH als Alternative zu komplizierten und teuren Indach-System entwickelt. Der Hauptvorteil der Innovation ist die Einsparung eines zusätzlichen Montage-System. Die Module werden in die Dachlattung eingehangen und einfach ineinander geschoben. Über die Rahmenprofile erfolgt die direkte Verschraubung mit der Dachlattung. So entsteht eine wetterfeste, langlebige und gut hinterlüftetet Dacheindeckung aus Solarmodulen.

Weiterhin können Messebesucher am SOLARWATT-Stand eine elegante Lösung für gebäudeintegrierte Photovoltaik besichtigen. Gemeinsam mit der Firma Tyco Electronics wurde eine seitlich aufgesetzte Anschlussdose für Glas-Glas-Module, der so genannte Edge Connector, entwickelt. Bei dieser Form der Anschlusstechnik, die auch für Isolierglaskonstruktionen geeignet ist, werden Dose und Kabel nicht sichtbar in die Rahmenkonstruktion der Gebäudeflächen integriert. Der Edge Connector ist für 6-Zoll-Zellen geeignet und konform zur IEC 61730 konstruiert.Die SOLARWATT AG wird zur Intersolar das Konzept eines neuen Dachintegrations-Systems präsentieren.

Originaltext: SOLARWATT AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71596 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71596.rss2

Pressekontakt: Jana Wich-Glasen Tel: 0351/8895-219 Fax: 0351/8895-216 jana.wich-glasen@solarwatt.de
09.06.2008 10:30
SOLARWATT AG präsentiert neues Dachintegrations-System "STICK AND READY"
Dresden (ots) - Die SOLARWATT AG (News) wird zur Intersolar das Konzept eines neuen Dachintegrations-Systems präsentieren. Anhand eines Dachmodells mit begleitender Animation können sich Besucher vor Ort einen Eindruck von Optik, Funktion und Montage verschaffen. Das System "STICK AND READY" wurde gemeinsam mit der c.m.s. Energiesysteme GmbH als Alternative zu komplizierten und teuren Indach-System entwickelt. Der Hauptvorteil der Innovation ist die Einsparung eines zusätzlichen Montage-System. Die Module werden in die Dachlattung eingehangen und einfach ineinander geschoben. Über die Rahmenprofile erfolgt die direkte Verschraubung mit der Dachlattung. So entsteht eine wetterfeste, langlebige und gut hinterlüftetet Dacheindeckung aus Solarmodulen.

Weiterhin können Messebesucher am SOLARWATT-Stand eine elegante Lösung für gebäudeintegrierte Photovoltaik besichtigen. Gemeinsam mit der Firma Tyco Electronics wurde eine seitlich aufgesetzte Anschlussdose für Glas-Glas-Module, der so genannte Edge Connector, entwickelt. Bei dieser Form der Anschlusstechnik, die auch für Isolierglaskonstruktionen geeignet ist, werden Dose und Kabel nicht sichtbar in die Rahmenkonstruktion der Gebäudeflächen integriert. Der Edge Connector ist für 6-Zoll-Zellen geeignet und konform zur IEC 61730 konstruiert.Die SOLARWATT AG wird zur Intersolar das Konzept eines neuen Dachintegrations-Systems präsentieren.

Originaltext: SOLARWATT AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71596 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71596.rss2
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.266.413 von meinolf67 am 09.06.08 13:09:30Doppelt hält besser!? ;)
30.06.2008 08:42

Sunways schließt Prepayment-Vertrag mit SOLARWATT AG über Zell-Lieferungen

Konstanz (aktiencheck.de AG) - Der Solarzellenhersteller Sunways AG (ISIN DE0007332207 (News/Aktienkurs)/ WKN 733220) gab am Montag bekannt, dass er die SOLARWATT AG ab 2009 mit Solarzellen beliefern wird.

Den Angaben zufolge hat der Prepayment-Vertrag eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst ein Gesamtvolumen von 155 bis 160 Megawatt mono- und multikristallinen Solarzellen. Die jährlichen Liefermengen an SOLARWATT werden entsprechend der erwarteten steigenden Produktionskapazitäten der Sunways AG jährlich stufenweise angehoben. Inklusive einer Option von fünf Megawatt wird SOLARWATT im kommenden Jahr zunächst maximal 20 Megawatt Solarzellen erhalten; 2013 wird das Liefervolumen 50 Megawatt betragen. Über die Höhe des Prepayments wurde Stillschweigen vereinbart.

Wie die Gesellschaft mitteilte, baut sie derzeit ihre Solarzellenfabrik in Arnstadt von 30 auf 100 Megawatt Produktionsleistung aus. Bis Jahresende 2008 verfügt das Unternehmen damit an den Standorten Arnstadt und Konstanz über eine Gesamtkapazität von 116 Megawatt.

Die Aktie von Sunways schloss am Freitag bei 7,53 Euro (-5,88 Prozent). (30.06.2008/ac/n/nw)

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-06/artikel-…
Neue Anschlusstechnik für gebäudeintegrierte Photovoltaik


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Für den Inhalt der folgenden Meldung ist nicht die Verivox GmbH sondern der Autor SOLARWATT AG verantwortlich.
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(pressebox) Dresden, 27.08.2008 - Gemeinsam mit der Firma Tyco Electronics wurde eine seitlich aufgesetzte Anschlusstechnik für Glas-Glas-Module, der Edge Connector, entwickelt. Bei dieser Form der Anschlusstechnik, die auch für Isolierglaskonstruktionen geeignet ist, werden Dose und Kabel unkompliziert und nicht sichtbar in die Rahmenkonstruktion der Gebäudeflächen integriert. Der Edge Connector ist auch für den Einsatz von 6-Zoll-Zellen geeignet und wurde konform zu den höheren Anforderungen der IEC 61730 konstruiert.


Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden Hersteller von Solarmodulen in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt aktuell 460 Mitarbeiter. Der Umsatz für das Jahr 2007 betrug 200 Millionen Euro.

Seit 2005 gehört die Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH als Entwicklungs- und Produktionsstandort für Solarzellen zum Unternehmen.

SOLARWATT verfügt über eine Modulfertigungskapazität von 100 MWp (Mega-Watt-Peak). Zu den Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke und zur Gebäudeintegration (BIPV), Kleinmodule sowie Sondermodule für unkonventionelle Architektur. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 320 Watt.



Quelle: pressebox.de
Aufgenommen am: 27.08.2008 um 11:24:34
Verantwortlich: SOLARWATT AG
China Sunergy strikes sales deal with Solarwatt
Wednesday December 10, 11:25 am ET
By The Associated Press
China Sunergy to provide 22 megawatts of solar cells to German-based Solarwatt

Solar-cell maker China Sunergy on Wednesday said it struck a deal with German-based Solarwatt AG to sell 22 megawatts of solar cells over the course of 2009.

China Sunergy will provide Solarwatt AG with high-efficiency monocrystalline solar cells, which are used in systems that convert sunlight into electricity, at fixed prices starting in January and lasting throughout the year.

Shares of China Sunergy rose 27 cents, or 8.4 percent, or $3.47 in Wednesday morning trading.
20.05.2009 14:25
Intersolar: SOLARWATT AG präsentiert innovatives Indachsystem
Dresden (ots) - Der Dresdner Solarmodulhersteller SOLARWATT AG (News) wird zur Intersolar das innovative Indachsystem Easy-In präsentieren. Im Unterschied zu herkömmlichen Indachsystemen benötigt Easy-In keine Unterkonstruktion oder ein zusätzliches Montagesystem. Die Modulmontage erfolgt mittels eines speziell geformten Aluminiumrahmens. Dieser Rahmen ermöglicht ein unkompliziertes Einhängen in die Dachlattung und ein Ineinanderschieben der Module über eine Nut-Feder-Verbindung. Es ergibt sich ein sehr ästhetisches Erscheinungsbild, da sich die Module in Dachziegelebene befinden und ein geschlossenes Feld bilden. Das System bietet die Möglichkeit, mit geringem Montage- und Materialaufwand eine langlebige, wetterfeste, gut hinterlüftete Dacheindeckung zu realisieren. Besucher des SOLARWATT-Standes können Easy-In an einem Dachmodell besichtigen sowie an einem kleinen Mustermodell die Montage eigenhändig nachvollziehen.

Halle A2, Stand 350

Originaltext: SOLARWATT AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71596 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71596.rss2
KUKA Systems GmbH
Blücherstraße 144
86165 Augsburg
Deutschland

Sitz und Registergericht:
Augsburg HRB 7921
DUNS 31-888-0846

Telefon +49 821 797-0
Fax +49 821 797-1991
Augsburg / Dresden, 27.05.2009 (mm|jwg) – Auf 3.800m² Hallenfläche inves-
tiert die Dresdner SOLARWATT AG in den kommenden Monaten in eine neue,
hoch automatisierte Fertigungslinie zur Herstellung kristalliner Solarmodule. Mit
diesem Projekt wird SOLARWATT ihre Produktionskapazität um 150 MWp er-
höhen. „Die Präzision der Automobilindustrie hält Einzug in die Photovoltaik“, so
übereinstimmend Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender der
SOLARWATT AG und Alan Macdonald, Geschäftsführer S-TEC der KUKA Sys-
tems GmbH. „Die Anlage wird im Dreischicht-Betrieb alle 28 Sekunden ein So-
larmodul produzieren
– in bewährter SOLARWATT-Qualität“, betont Schneider.
Trotz der Finanzkrise gehen die beiden Unternehmen von einem weiter stei-
genden Bedarf an Solarmodulen aus, da Solarstrom auf Grund stark gefallener
Preise für Silizium, Zellen und Module günstig wie nie zuvor ist. Zeitgleich zur
Produktionserweiterung wird SOLARWATT in den Bau einer Logistikhalle inves-
tieren.
Das Jahr hat 31.536.000 Sekunden

=> 1.126.000 Module

x80% geschätzte Auslastung
x200Watt/Modul

=> ca. 180 MW/a
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.281.460 von R-BgO am 29.05.09 13:53:22Im Moment herrscht bei Solarwatt auch Kurzarbeit!
aus dem Q1-2009 Bericht von New Energies Invest:

Solarwatt AG
Nach hervorragendem Jahresergebnis 2008 hat das erste Quartal 2009 wie für den gesamten Solar-
markt auch für Solarwatt mit schwachen Absatzzahlen begonnen. Diese wurde durch die Kreditklemme
bei den PV-Projektfinanzierungen, das anhaltende Winterwetter und die Verunsicherung durch sinken-
de Modulpreise hervorgerufen. Die gesunkenen Modulpreise konnten allerdings durch stark verbesserte
Einkaufsbedingungen bei den Zellen mit dem Effekt einer weiteren Margenverbesserung kompensiert
werden. Im März und, verstärkt ab April, hat sich die Nachfrage bereits wesentlich erholt und ab Q2
rechnet das Unternehmen wieder mit Budgetkurs und Produktions- und Absatzzahlen deutlich über
dem Vorjahr.
systaic AG kauft Geschäftsbetrieb der SOLARWATT Cells GmbH

systaic AG / Firmenübernahme

08.10.2009

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



* SYSTAIC erwirbt deutsche Hightech-Produktion von Solarzellen
* Großes Kostensenkungspotential und zugleich exklusiver Zugriff auf höchste Zellqualität 'made in Germany'

Die auf integrierte Solarlösungen spezialisierte systaic AG mit Hauptsitz in Düsseldorf erwirbt den Geschäftsbetrieb der Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH. Die Produktion hat eine Kapazität von 25 Megawatt und beschäftigt 54 Mitarbeiter. Damit profitiert SYSTAIC von mehr als 50 Jahren Erfahrung bei der Herstellung von Hightech-Solarzellen und ausgeprägtem Know-how bei hocheffizienten mono- und multikristallinen Zellen. SOLARWATT Cells ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SOLARWATT AG in Dresden.

SYSTAIC sichert sich mit diesem Kauf ein beträchtliches Kostensenkungspotential in den Bereichen Automotive und Energiedachsysteme sowie Versorgungs- und Liefersicherheit für hochqualitative Solarzellen 'made in Germany'. Der Kaufpreis für die Zellfertigung - ein mittlerer einstelliger Millioneneurobetrag - amortisiert sich nach Berechnungen der systaic AG bereits in etwas mehr als einem Jahr.

Auch die Internationale Automobilausstellung 2009 in Frankfurt hat es gezeigt: Der Fahrzeugmarkt befindet sich mitten im Paradigmenwechsel hin zu alternativen, emissionsfreien Antriebstechnologien, mit denen ein hoher Anstieg des Strombedarfs einhergeht. Fotovoltaikschiebedächer und Solardach-Komplettlösungen werden nach Überzeugung des Unternehmens daher gleichzeitig zur serienmäßigen Standardausrüstung. Auch zur Nachrüstung sind sie zukünftig bestens geeignet. Um die entstehende hohe Nachfrage bedienen zu können, ist es entscheidend, die Versorgung zu sichern.

'Die systaic AG fokussiert sich bei ihren Solarsystemprodukten nicht auf Standard-Module und -Zellen, sondern ist Entwickler und Hersteller spezialisierter Integrationslösungen für Fotovoltaikprodukte in Haus und Fahrzeug', erklärt der Vorstandsvorsitzende der systaic AG, Michael Pack. 'Für solche Applikationen benötigen wir Solarzellen mit sehr speziellen Qualitäten und höchster Effizienz. Fotovoltaikzellen in diesen Spezifikationen sind auf dem Markt nicht zu vernünftigen Preisen verfügbar. SOLARWATT Cells ist einer der ganz wenigen Produzenten weltweit, die genau diese für uns geeignete Zellbeschaffenheit in passenden Formaten anbieten.'

'Zudem sind wir durch den Kauf des Werkes in der Lage, mit einer eigenen Produktion voraussichtlich einen nennenswerten Millionenbetrag in Euro jährlich einzusparen. Damit leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung unserer Profitabilität. Die Eigenproduktion dieser hochspezifischen Produkte für dynamische Wachstumsmärkte ist für die systaic AG in Hinblick auf das Marktumfeld ein technologisch und wirtschaftlich sinnvoller Schritt', so Michael Pack abschließend.

www.systaic.de

Über die systaic AG Die systaic AG hat sich auf effiziente und zugleich ästhetische Solarlösungen spezialisiert: Kernprodukt ist das SYSTAIC Energiedach für Gebäude, das Strom und Wärme aus Sonnenenergie generiert. Der Geschäftsbereich SYSTAIC Automotive ist weltweit der einzige Serienproduzent von Solarlösungen für Autodächer verschiedener Fahrzeugmarken. Die Entwicklung und Installation von Solarkraftwerken, welche auch über die Tochtergesellschaft Enerparc AG realisiert werden, bildet einen weiteren Schwerpunkt des Portfolios. Die systaic AG wurde im November 2004 gegründet und ist seit März 2007 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, davon seit September 2008 im Segment Prime Standard. Der Konzernumsatz wurde 2008 auf 199 Mio. Euro mehr als versechsfacht. Im ersten Halbjahr 2009 steigerte SYSTAIC die Konzernerlöse gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 74 Prozent auf 121 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt aktuell mehr als 200 Mitarbeiter.

Kontakt: systaic AG Achim Zolke (Head of Corporate Communications) Kasernenstraße 27 40213 Düsseldorf Tel. 0211-828559-0 Fax 0211-828559-258 a.zolke@systaic.com www.systaic.de

08.10.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP



Ende der Mitteilung DGAP News-Service
Order Focus: Solarwatt selects Bürkle’s Ypsator lamination tool for new module plant
21 December 2009 | By Mark Osborne | News > PV Modules


Having placed a turnkey c-Si module production line with Kuka Systems in May, 2009, Solarwatt has now ordered two Multi-Opening ‘Ypsator’ lamination lines from Bürkle. The new line for Solarwatt's new factory near Dresden, will increase the company's production capacity by 150MW and is expected to come online in the first half of 2010. Bürkle is shipping the tools before the end of the year.

According to Bürkle, Solarwatt and Kuka Systems are establishing a unique line concept with 2 simultaneously operated 10-opening laminators. The planning and testing of this setup was said to have taken 6 months.

The new line configuration is claimed to enable the lamination a solar module every 28 seconds in a 3-shift operation on a footprint of only 100 m².

Solarwatt’s new complete production line is set to occupy an area of 3,800 m² and brings its nameplate capacity to 300MW.
Dresda, 14. 01.2010
SOLARWATT AG
SOLARWATT realizza con successo progetto fotovoltaico in Sardegna
Nell’Ogliastra in Sardegna SOLARWATT ha costruito attraverso la consociata
SARDAWATT s.r.l. un impianto solare chiave in mano con la potenza di ca. 1,7
MWp. L’allacciamento alla rete in media tensione dell’ENEL è avvenuto nel
dicembre 2009. La progettazione, lo sviluppo e la realizzazione dell’impianto è
avvenuta in collaborazione con i partner italiani della “SÜDTIROL SOLAR” e della
“SOLEVER”, che anche essi in qualità di soci assieme alla SOLARWATT hanno
garantito il finanziamento in fase di costruzione. Il finanziamento di progetto a lungo
termine è garantita da Istituto bancario italiano. Con l’impianto attivato e
l’immissione dell’energia prodotto in rete verranno formalizzate le trattative con
investitori interessati all’acquisto del progetto altamente redditizio.
Si evidenzia in modo particolare che il periodo necessario per la progettazione e la
realizzazione dell’impianto è stato breve in confronto a situazioni normali. L’impianto
è attrezzato con pannelli premium SOLARWATT, invertitori centrali Solarmax della
Sputnik e struttura metallica di supporto della ditta K2. La centrale solare
attualmente è uno dei maggiori impianti attivi in Sardegna ed è attesa una
produzione di ca. 1.450 kWh/kWp ad anno.
SOLARWATT è tra i leader dei produttori europei di pannelli fotovoltaici nel
segmento premium ed ha già realizzato centrali fotovoltaiche in Germania,
Repubblica Ceca ed in Italia. Ulteriori progetti per ca. 7,5 MWp sono pronti ad
essere costruiti ed allacciati attraverso la consociata italiana Sardawatt ed i suoi soci
entro la prima metà dell’anno 2010.
SOLARWATT AG: Photovoltaik-Anlagen auch 2010 lukrativ; 10 Prozent Rendite bei Solarstrom-Eigenverbrauch möglich

Solarstromanlagen bieten auch weiterhin eine sichere Rendite, so die SOLARWATT AG (Dresden) in einer Pressemitteilung. "Die lukrative Vergütung für Solarstrom bleibt zunächst erhalten", sagt Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender des deutschen Herstellers von Solarmodulen. Investitionen in Photovoltaik lohnten sich, das zeige auch die jüngst veröffentlichte Musterberechnung der Fachzeitschrift "Photon". Dieser zufolge betrage die Rendite für eine normale Anlage bei Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms 10 Prozent. "Eine Vergütung in diesem Umfang wird für Anlagen bis zu einer Größe von 30 Kilowatt gezahlt, wenn der Anlagenbesitzer den Strom selbst verbraucht", erläutert Dieter Winkler, stellvertretender Vertriebsleiter bei SOLARWATT. Strom "aus dem Netz" hingegen werde immer teurer; etliche Stromversorger hätten zum Jahresbeginn den Strompreis deutlich erhöht.


Jährlicher Modulpreis-Rückgang von 10 Prozent zu erwarten

Die Solar-Experten der Schweizer Bank Sarasin gehen in ihrer jüngsten Studie davon aus, dass in nächster Zukunft bei den Solarmodulen ein jährlicher Preisrückgang von 10 Prozent zu erwarten ist. Dieser Prognose schließt sich auch die SOLARWATT AG an. "Unsere Preise für 2010 ermöglichen es unseren Kunden, die Degression der Vergütung aufzufangen", bestätigt Winkler. Vor dem Hintergrund der jetzigen Einspeisevergütung "kann man also seine Solaranlagen genauso lukrativ bauen wie im vorigen Jahr", erklärt der stellvertretende Vertriebsleiter der SOLARWATT AG.

"Im scharfen internationalen Wettbewerb konnten wir aufgrund der gesunkenen Einkaufspreise mithalten", erläutert Winkler. "Die Solarzellen selbst sind deutlich günstiger geworden, aber auch Materialien wie Aluminium, Glas oder Folien kosten weniger." Kunden sollten jedoch bedenken, dass zum Bau einer Solarstromanlage nicht nur Module erforderlich sind, sondern auch alle anderen Anlagenteile, sowie die Installation und zumeist auch eine Finanzierung.


SOLARWATT hat kaum Lieferprobleme

Die umfangreichen Investitionen in Solarstrom-Anlagen haben im letzten Drittel 2009 zahlreiche Installationsfirmen und Lieferanten an ihre Kapazitätsgrenzen geführt und Lieferprobleme verursacht. "Das betraf nicht nur Module und Wechselrichter, sondern auch Solarkabel, Stockschrauben und andere Bestandteile von Befestigungssystemen", erläutert Dieter Winkler. "Und nach übereinstimmender Meinung der Fachwelt wird sich daran in nächster Zeit auch nichts ändern." Die meisten Großhändler, so Winkler, haben aber ihren Bedarf rechtzeitig angemeldet und entsprechende Mengen geordert. "Wir liefern unsere Module an die Großhändler, den Verträgen entsprechend - und wir können auch liefern", betont der stellvertretende Vertriebschef.


Leistungssteigerung bei Modulen

Um auch in Zukunft im Wettbewerb mit den Anbietern aus Asien mithalten zu können, arbeitet die SOLARWATT AG an einer stetigen Leistungsverbesserung ihrer Produkte und Lösungen. "Wir haben die Leistung unserer Module verbessert", berichtet Winkler. "Wir erhalten von unseren Zell-Lieferanten bessere Solarzellen, die eine höhere Modulleistung ermöglichen. So können wir die Leistung der monokristallinen Module von 230 Watt auf 240 Watt und der polykristallinen Module von 220 Watt auf 230 Watt steigern." Die Kunden können somit auf der gleichen Fläche und bei gleichen Installationskosten mehr Strom erzeugen.


Weltgrößter Laminator bei SOLARWATT

"Wir sind am Markt bekannt als Qualitätshersteller. Und wir wollen unseren Service zukünftig noch verbessern", sagt Winkler. Das Unternehmen errichte zudem derzeit eine neue Produktionslinie, die entscheidend dazu beitragen soll, die Fertigung zu optimieren und zugleich die Kosten zu senken. Die SOLARWATT AG werde dazu ab Mitte des Jahres den weltgrößten Laminator einsetzen. "Wir erweitern unsere Kapazitäten von 150 auf über 300 Megawatt ", sagt der stellvertretende Vertriebsleiter. "Wir werden zukünftig 60 Prozent mehr produzieren bei einem erwarteten Marktwachstum von 30 Prozent; wir wollen unseren Marktanteil ausbauen."


Diskussion über weitere Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom

Ob die Politik eine zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung, wie sie derzeit diskutiert wird, tatsächlich beschließen wird, sei derzeit unklar, betont SOLRWATT. Eines sei jedoch bereits abzusehen: "Im Jahr 2009 wurde eine enorme Zahl von Neuanlagen installiert", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Schneider. Die Bundesnetzagentur hat kürzlich mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,5 Gigawatt (GW) neu an das Netz gegangen sind. Diese Angaben sind allerdings noch nicht vollständig, da zahlreiche Anlagen erst kurz vor dem Jahresende in Betrieb genommen wurden und von den Netzbetreibern daher der Behörde noch gar nicht gemeldet wurden. Die endgültigen Werte dürften deshalb deutlich darüber liegen.


Bundesverband Solarwirtschaft schlägt Degression um jeweils 4,5 % zur Jahresmitte und zum Jahresende vor

Die Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom wurde zum Jahresbeginn um zehn Prozent gesenkt. In den Diskussionen um eine weitere Absenkung der Vergütung vertritt SOLARWATT eine klare Linie: "Wir sind Mitglied des Bundesverbandes der Solarwirtschaft", sagt CEO Schneider. "Dieser Branchenverband hat der Bundesregierung vorgeschlagen, die Einspeisevergütung zur Jahresmitte um weitere 4,5 Prozent zu verringern. Zum Jahresende soll dann noch einmal eine Absenkung um 4,5 Prozent folgen. Das wäre tragbar." Ohnehin sei die Jahresmitte ein besserer Termin für eine Reduzierung der Zuschläge, die für die Erzeugung von Solarstrom gezahlt werden: "Damit ließe sich die Jahresendralley vermeiden, die der Branche regelmäßig große Probleme bereitet. Denn Nachfragespitzen sind im Sommerhalbjahr deutlich besser zu verkraften", meint Schneider - nicht zuletzt mit Blick auf die Witterungsbedingungen.


Expansion oder Überleben?

Die aktuell in der Diskussion befindlichen zusätzlichen Kürzungen der Einspeisevergütung würden freilich diese Wachstumspläne des noch jungen industriellen Kerns rund um das Vorzeige-Cluster "Solarvalley" in Mitteldeutschland gefährden, sagt Schneider. "Deutschland ist für uns ein wichtiger Markt. Wenn er - wie vor zwei Jahren der spanische Markt, damals der größte Solarmarkt der Welt - zusammenbricht, dann wird uns das hart treffen", so Schneider. "Und statt um Expansion wird es für uns dann ums Überleben gehen - und für viele andere deutsche Mittelständler aus der Solarbranche auch."

29.01.2010 Quelle: SOLARWATT AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
31.05.2010 11:16
SOLARWATT AG mit neuem Kommunikationskonzept
Dresden (ots) - Der Dresdner Solarmodulhersteller und Systemanbieter SOLARWATT AG richtet seine Markenkommunikation neu aus. Ein Jahr nach Einführung eines neuen Corporate Designs wird auch die strategische Kommunikation neue Wege beschreiten. Ziel ist es, durch kommunikative Alleinstellung die Erkennbarkeit und damit Bekanntheit der Marke SOLARWATT zu steigern.

In Zusammenarbeit mit der Dresdner Werbeagentur VOR wurde ein in der Branche einzigartiges Kommunikationsprinzip entwickelt. Das Prinzip basiert auf der inhaltlichen Verknüpfung der Einheit "Watt" für die physikalische Größe Leistung mit dem Wortbestandteil "Watt" in SOLARWATT: Watt ist die Maßeinheit für Leistung - SOLARWATT ist die Maßeinheit für die optimale Nutzung solarer Energie.

Kommuniziert wird über Headlines mit konkreten Botschaften, die weitestgehend die branchenüblichen Solarfotos ersetzen werden. Mit den klaren, sachlich formulierten und begründeten Aussagen werden die unterschiedlichen Lebenswelten von Geschäftspartnern, Investoren und Endkunden im In- und Ausland angesprochen. Als Überraschungsmoment wird jede Botschaft mit einer kleinen, thematisch passenden und geschickt platzierten Bildmarke versehen sein.

Die Kommunikationsmaßnahmen umfassen Anzeigen in Publikums- und Fachzeitschriften sowie die Neugestaltung von Homepage, Messeauftritt und Vertriebsunterlagen.

Über SOLARWATT:

Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller von Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Systemen. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt aktuell 430 Mitarbeiter. Der Umsatz für das Jahr 2009 betrug 296 Millionen Euro. Zu den Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke und zur Gebäudeintegration (BIPV), Kleinmodule sowie Sondermodule für anspruchsvolle Architektur. Ein weiterer Geschäftsbereich befasst sich mit der Umsetzung schlüsselfertiger Projekte. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 320 Watt.

Originaltext: SOLARWATT AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71596 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71596.rss2
Sperrfrist: 13.09.2010 15:30 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

* Investitionen über 35 Millionen Euro - Kapazitätssteigerung auf bis zu 400 MWp * 140 neue Arbeitsplätze entstehen am Standort Dresden * Weltweit modernste Solarmodulfertigung mit 29 Industrierobotern und größtem Laminator

Die SOLARWATT AG, Dresden, nahm heute eine neue Fertigungslinie für Solarmodule und ein neues Logistikzentrum in Betrieb. In einer feierlichen Eröffnung startete Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender von SOLARWATT, gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich die neu errichtete Produktionslinie.

Verdopplung der Kapazität - 140 neue Arbeitsplätze

"Mit dem Aufbau der weltweit modernsten Modulfertigung, die nun die Produktion aufnehmen wird, stellt sich SOLARWATT den Herausforderungen der kommenden Jahre", sagte Dr. Frank Schneider. Das Unternehmen erweitert seine Kapazitäten von 200 MWp auf bis zu 400 MWp und hat dafür in der sächsischen Landeshauptstadt erneut 35 Millionen Euro investiert Mit dieser Investition schafft SOLARWATT 140 neue Arbeitsplätze.

Ministerpräsident Tillich: SOLARWATT ist Pionier der Photovoltaik in Sachsen

"SOLARWATT hat eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben, auf die Sie alle sehr stolz sein können", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich. "Man spürt: Hier ist der legendäre sächsische Tüftlergeist am Werk. Hier arbeiten Leute, die von Innovation etwas verstehen, zusammen mit guten Kaufleuten, die wissen, wie man Qualitätsprodukte verkauft." Er würdigte das Unternehmen als "Pionier der Photovoltaik in Sachsen" und hob hervor: "Um SOLARWATT herum hat sich eine ganze Industrie etabliert, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik abdeckt." Für die Zukunft wünschte der Ministerpräsident den Mitarbeitern von SOLARWATT alles Gute: "Spätestens in drei Jahren zum 20-jährigen Jubiläum sehen wir uns wieder."

Alle 28 Sekunden ein neues Solarmodul

Kern der neuen, hochautomatisierten SOLARWATT-Fertigungslinie auf 3.800 Quadratmetern Hallenfläche sind 29 Industrieroboter, die das Handling der Solarmodule übernehmen. Ein weiterer Bestandteil ist der größte Laminator der Welt. Die Linie, die zunächst noch im Dreischichtbetrieb arbeitet, wird alle 28 Sekunden ein Solarmodul produzieren.

Modernes Logistikzentrum hat Solaranlage mit Leistung von 260 kWp

Außerdem übernahm der Dresdner Solarmodulhersteller sein neu errichtetes Logistikzentrum. Auf 13.000 Quadratmetern Fläche verfügt der zweistockige Neubau über 2.600 Palettenstellplätze, auf denen zukünftig versandfertige Solarmodule gelagert werden. Zu dem Gebäude gehören außerdem über fünf Dockingstationen, eine Seitenladerampe und drei Aufzüge.

Auf dem Dach und an der Fassade des Logistikzentrums befinden sich zwei Solaranlagen. Insgesamt 1.350 Module mit einer Gesamtleistung von 260 kWp erzeugen Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Ein Teil der Solaranlage wird von der Forschungsabteilung der SOLARWATT AG als Testfeld genutzt.

Über SOLARWATT:

Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller von Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Systemen. Seit der Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt aktuell 460 Mitarbeiter. Der Umsatz für das Jahr 2009 betrug 296 Millionen Euro. Zu den Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke und zur Gebäudeintegration (BIPV), Kleinmodule sowie Sondermodule für anspruchsvolle Architektur. Ein weiterer Geschäftsbereich befasst sich mit der Umsetzung schlüsselfertiger Projekte. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 Watt bis 350 Watt.

Originaltext: SOLARWATT AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71596 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71596.rss2
nur 1% mehr als Solarworld...:


12.10.10
Solarwatt startet in Bondm, Zeichnungsfrist beginnt am 19.10.
Laufzeit 5 Jahre, Kupon 7%

Der Solarmodulhersteller Solarwatt emittiert eine Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 25 Mio. EUR. Die Anleihe kann ab 19. Oktober über jede Bank sowie direkt bei der Solarwatt AG gezeichnet werden. Darüber hinaus können Anleger auch über das neue Mittelstandssegment Bondm der Börse Stuttgart Zeichnungsaufträge abgeben.

Eckdaten der Transaktion:

Emittent: Solarwatt AG, Dresden
Branche: Solarmodul-Herstellung
Zeichnungsfrist: ab 19. Oktober
WKN: A1EWPU
Kupon: 7,0% p.a.
Emissionspreis: 100,00%
Rückzahlungskurs: 100,00%
Laufzeit: 01.11.2010 bis 31.10.2015 (5 Jahre)
Stückelung: 1.000 EUR
Zinszahlungen: jährlich, erstmals am 01.11.2011
Emissionsvolumen: bis zu 25 Mio. EUR
@Lieberlong: Du hast eine Zeit lang so viel über Solarwatt geschrieben, warum so still? Insbesondere aufgrund der Anleihenplatzierung hätte ich gerne mehr Infos.

Wer zeichnet denn über das neue Segment bondM?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.307.958 von R-BgO am 12.10.10 19:39:4818.10.10
Solarwatt – Zeichnungsfrist beginnt morgen
Laufzeit 5 Jahre, Kupon 7%

Ab 19. Oktober kann die Unternehmensanleihe der Solarwatt AG, Dresden, gezeichnet werden. Die Anleihe bietet einen Kupon von 7,00% und hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Die Anleihe wird danach in Bondm, dem neuen Mittelstandssegment der Börse Stuttgart, gehandelt.

Das Unternehmen:

Die Solarwatt AG ist in zwei Geschäftsfeldern tätig: Zu einen stellt sie mono- und polykristalline Solarmodule für den Verkauf an Fachhändler, Projektgesellschaften und an OEM-Kunden her. Zum anderen plant, errichtet und verkauft sie Solarkraftwerke. Solarwatt stellt die folgenden Solarmodularten her:

- Standardsolarmodule,
- Module zur Gebäudeintegration und
- Module für Inselanlagen.

Der Exportanteil bei Solarmodulen betrug 2009 rund 29%. Als Generalunternehmer übernimmt die Solarwatt AG auch die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Solaranlagen und -kraftwerke von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme.

Die Finanzverbindlichkeiten zum 31.12.2009 i. H. v. 8,3 Mio. EUR betreffen im Wesentlichen einen Teil des bereits im Dezember 2009 i. H. v. 6,9 Mio. EUR in Anspruch genommenen langfristigen Darlehen in Höhe von insgesamt 20,2 Mio. EUR, das aufgenommen wurde, um den Kapazitätsausbau am Standort Dresden zu finanzieren.

Geschäftsentwicklung:

Solarwatt spürte die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in ihrer Umsatzentwicklung, insbesondere durch das Ausbleiben der saisonbedingten Nachfrage von Fachhändlern im zweiten Quartal 2009 und durch die Absage oder Verschiebung von bereits vereinbarten Projekten über den Bilanzstichtag hinaus. Das Produktionsvolumen bei Solarwatt wuchs 2009 im Vergleich zu 2008 von 106,8 MWp auf 126,5 MWp. Die ursprüngliche Zielstellung von 165 MWp wurde allerdings verfehlt. Das erreichte Wachstum fand im Wesentlichen im zweiten Halbjahr 2009 statt. In den umsatzstärksten Monaten September bis November wurden absolute Spitzenwerte sowohl bei Produktivität / Mitarbeiter als auch im Produktionsvolumen pro Monat erreicht.

Im vergangenen Jahr ging der Umsatz von 265,8 auf 255,9 Mio. EUR zurück. Dabei fiel das Periodenergebnis fiel von 13,6 auf 0,6 Mio. EUR. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 2,4 Mio. EUR, nach 12,3 Mio. EUR im Jahr 2008.

Für das Geschäftsjahr 2010 geht der Vorstand daher davon aus, dass die Umsatzerlöse erneut mit einer zweistelligen Zuwachsrate steigen werden. Bezüglich der Absatzseite kann zumindest für das Jahr 2010 konstatiert werden, dass durch ein hohes Maß an vertraglichen Bindungen mit Großkunden der Absatz in 2010 bereits jetzt zu zwei Drittel als gesichert angesehen werden kann. Unter Berücksichtigung der sich abzeichnenden Entwicklung bei den Modulpreisen im zweiten Halbjahr 2010 kann aus heutiger Sicht trotz der außerplanmäßigen Absenkung der Solarförderung mit einem zufriedenstellenden bis guten Wachstum des Betriebsergebnisses gegenüber dem Vorjahr gerechnet werden. Die Preise für Solarmodule werden im Jahresdurchschnitt bei SOLARWATT um ca. 20 – 30 % niedriger anzusetzen sein als im Vorjahr. Dem daraus resultierenden Margendruck wird durch eine Absatzausweitung von 125 MWp auf 185 MWp, Neu- und Nachverhandlungen bei den Zellpreisen, einer weiteren Erhöhung des Yields durch eine weitere relative Reduktion der Einbettungsverluste, einem straffen Kostenmanagement und daraus erreichbaren Produktivitäts- und Skaleneffekten gegengesteuert. Die dazu notwendigen Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung. Im Wesentlichen – wenn auch durch die Absatzausweitung auf 300 MWp im Trend deutlich positiver – gelten diese Aussagen mit einem geringeren Maß an Prognoseschärfe auch für das Jahr 2011.

Mitbewerber:

Solarwatt zählt zu den größten Solarmodulherstellern in Deutschland. Die Hauptwettbewerber waren und sind Solarworld, Solon, Schott Solar, Aleo/Bosch.

Aktionärsstruktur:

34,07% Stefan Quandt
28,86% New Energies Invest
12,54% Udo Mährstedt
7,84% IBC Solar
6,27% Gertrud Möll-Möhrstedt
4,03% Dr. Frank Schneider (CEO, Gründer)
4,03% Lothar Schlegel und Familie (Gründer)

Zeichnungsmöglichkeiten:

Die Anleihe kann ab 19. Oktober über jede Bank sowie direkt bei der Solarwatt AG gezeichnet werden. Darüber hinaus können Anleger auch über das neue Mittelstandssegment Bondm der Börse Stuttgart Zeichnungsaufträge abgeben.

Eckdaten der Transaktion:

Emittent: Solarwatt AG, Dresden
Branche: Solarmodul-Herstellung
Zeichnungsfrist: ab 19. Oktober
WKN: A1EWPU
Kupon: 7,0% p.a.
Emissionspreis: 100,00%
Rückzahlungskurs: 100,00%
Laufzeit: 01.11.2010 bis 31.10.2015 (5 Jahre)
Stückelung: 1.000 EUR
Zinszahlungen: jährlich, erstmals am 01.11.2011
Emissionsvolumen: bis zu 25 Mio. EUR
Internet: www.solarwatt.de, www.boerse-stuttgart.de/solarwatt
Ich werde mir die beginnende Zeichnungsphase morgen aufmerksam anschauen. Wenn sich hohe Umsätze abzeichnen, werde ich wohl auch kaufen. Ansonsten ist sicher nicht allzu viel Rendite in den ersten Tagen zu erwarten. Der Solarworld Bond steht ja immer noch bei 100% und ein paar kleine... Und Solarwatt ist bei weiten schlechter in der Bonität als Solarworld...das ist aber nur meine persönliche Meinung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.342.823 von R-BgO am 18.10.10 17:17:28Analyse aus bondbook:

19.10.10
Solarwatt – kein High Tech-Unternehmen
Zeichnungsfrist für Unternehmensanleihe beginnt heute, Laufzeit 5 Jahre, Kupon 7%

Ab heute kann die Unternehmensanleihe der Solarwatt AG, Dresden, gezeichnet werden. Die Anleihe bietet einen Kupon von 7,00% und hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Die Anleihe wird danach in Bondm, dem neuen Mittelstandssegment der Börse Stuttgart, gehandelt.

Doch dabei stellt sich die Frage, nach den Perspektiven des Unternehmens und den Chancen für den Investor.

Das Unternehmen:

Die Solarwatt AG ist in zwei Geschäftsfeldern tätig: Zu einen stellt sie mono- und polykristalline Solarmodule für den Verkauf an Fachhändler, Projektgesellschaften und an OEM-Kunden her. Zum anderen plant, errichtet und verkauft sie Solarkraftwerke. Solarwatt stellt die folgenden Solarmodularten her:

- Standardsolarmodule,
- Module zur Gebäudeintegration und
- Module für Inselanlagen.

Als Generalunternehmer übernimmt die Solarwatt AG auch die Planung und Errichtung schlüsselfertiger Solaranlagen und -kraftwerke von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme.

Geschäftsentwicklung:

Solarwatt spürte die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in ihrer Umsatzentwicklung, insbesondere durch das Ausbleiben der saisonbedingten Nachfrage von Fachhändlern im zweiten Quartal 2009 und durch die Absage oder Verschiebung von bereits vereinbarten Projekten über den Bilanzstichtag hinaus. Das Produktionsvolumen bei Solarwatt wuchs 2009 im Vergleich zu 2008 von 106,8 MWp auf 126,5 MWp. Die ursprüngliche Zielstellung von 165 MWp wurde allerdings verfehlt. Das erreichte Wachstum fand im Wesentlichen im zweiten Halbjahr 2009 statt. In den umsatzstärksten Monaten September bis November wurden absolute Spitzenwerte sowohl bei Produktivität / Mitarbeiter als auch im Produktionsvolumen pro Monat erreicht. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz von 265,8 auf 255,9 Mio. EUR zurück. Dabei fiel das Periodenergebnis fiel von 13,6 auf 0,6 Mio. EUR. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 2,4 Mio. EUR, nach 12,3 Mio. EUR im Jahr 2008.

Für das Geschäftsjahr 2010 geht der Vorstand daher davon aus, dass die Umsatzerlöse erneut mit einer zweistelligen Zuwachsrate steigen werden.

Mitbewerber:

Solarwatt zählt zu den größten Solarmodulherstellern in Deutschland. Die Hauptwettbewerber waren und sind Solarworld, Solon, Schott Solar, Aleo/Bosch.

Zeichnungsmöglichkeiten:

Die Anleihe kann ab 19. Oktober über jede Bank sowie direkt bei der Solarwatt AG gezeichnet werden. Darüber hinaus können Anleger auch über das neue Mittelstandssegment Bondm der Börse Stuttgart Zeichnungsaufträge abgeben.

Fazit:

Bei der „Herstellung“ von Solarmodulen handelt es sich jedoch keinesfalls um High Tech, sondern um eine Montagetätigkeit. Die Branche unterliegt einem harten Preiskampf, einziger Erfolgsfaktor sind die Kosten. Ziel der Unternehmen ist es, bei einem hohen Automatisierungsgrad möglichst wenig Zellbruch zu haben. Zudem droht ein deutlicher Rückgang der Einspeisevergütung, der den Wettbewerb in den kommenden Jahren nochmals verschärfen dürfte.

Christian Schiffmacher
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.390.245 von R-BgO am 26.10.10 11:59:03Nicht ausgesetzt sondern geschlossen weil voll plaziert !

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WICHTIGE HANDELSINFOS:
Die Zeichnung wurde am 25.10.2010 geschlossen. Der Börsenhandel wird am Donnerstag, den 28.10.2010 aufgenommen. Die Emissionsvaluta ist der 1.11.2010. Reguläre Zeichnungsphase von 19.10.2010 bis 29.10.2010.
- 7,0 % p. a. / Laufzeit 5 Jahre / Volumen von 25 Mio. Euro - Emissionserlös dient der Wachstumsfinanzierung im Ausbau des Projektgeschäfts

Die SOLARWATT AG, eines der führenden deutschen Unternehmen der Solarindustrie, hat ihre erste Unternehmensanleihe binnen einer Woche erfolgreich platziert. "Mit der "Sonnenanleihe I" haben sich die Anleger für eine Investition in die Energieversorgung von morgen entschieden. Dass unser Wertpapier innerhalb einer so kurzen Zeit komplett gezeichnet wurde, werten wir als Vertrauen in unsere Leistungsfähigkeit und Innovationskraft", sagt Dr. Jürgen Bruns, Finanzvorstand der SOLARWATT AG. Das Wertpapier mit einem Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro und einem festen Kupon von 7 Prozent konnte direkt über die Emittentin sowie über das Handelsegment Bondm der Stuttgarter Börse erworben werden. Der Emissionserlös dient der Wachstumsfinanzierung und dem Ausbau des Projektgeschäftes. Ab dem 28.10.2010 können Anleger die Anleihe im Bondm-Segment in einer Stückelung ab 1.000 Euro handeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.390.428 von Alpha_User am 26.10.10 12:18:50ich hatte eine Order drin, die mit der Begründung "ausgesetzt" gecancelt wurde...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.390.465 von R-BgO am 26.10.10 12:22:30Na dann vermute ich mal deine Order wurde ausgesetzt weil die Emission (ab)geschlossen ist . :look:
Das Dresdner Solarunternehmen Solarwatt erwägt einen Börsengang. "Wir schließen nicht aus, an die Börse zu gehen, wenn sich ein Fenster öffnet", sagte Vorstandschef Frank Schneider der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag). "Wir sind vorbereitet." Bereits bei der Aufsichtsratssitzung am 15. Dezember könne das ein Thema sein. Einen möglichen Termin nannte er nicht. Die erste Jahreshälfte 2011 sei aber wohl zu früh, ließ der Unternehmensgründer durchblicken. Kürzlich hatten die Sachsen bereits eine Anleihe über 25 Millionen Euro als platziert.

Das Unternehmen, das Solarmodule baut und Solarparks entwickelt, hat für sein weiteres Wachstum Zukäufe im Blick. Besonders interessant seien weitere Projektentwickler und Technikanbieter, wie etwa Wechselrichterhersteller.

Dabei will das Unternehmen erwartete Schwächen anderer Unternehmen in den kommenden Jahren nutzen. "Wir sehen uns auf der Seite der Konsolidierer, wir übernehmen eine aktive Rolle", sagte Finanzchef Jürgen Bruns der Zeitung. Solarwatt erwartet, dass wegen der Kürzung der Solarförderung in Deutschland ein neuerlicher Preisverfall einsetzt und dadurch viele Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. "2011 wird noch kein Krisenjahr, ab 2012 wird es dann aber sehr kritisch", sagte Schneider./enl/zb
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.678.101 von R-BgO am 09.12.10 09:39:10Solarwatt erwartet, dass wegen der Kürzung der Solarförderung in Deutschland ein neuerlicher Preisverfall einsetzt und dadurch viele Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. "2011 wird noch kein Krisenjahr, ab 2012 wird es dann aber sehr kritisch", sagte Schneider

2012 wird kritisch und diese Bude muss bis 2015 halten. :eek:
und dafür 7% Zins pa?
so ist das also - erst lassen sie sie pleite gehen - nach aufbau und viel mühe und arbeit - dann kommen die reichen und schöpfen den rahm ab
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.187.107 von Kurumba am 19.05.12 19:36:32Stefan Quandt will 100 % übernehmen. Wir wissen, dass Solarwatt die BMW-Welt "bedacht" hat. Offensichtlich ist der Milliardär von der Qualität des Unternehmens überzeugt. Die Chancen, daß die mit 7 % verzinste Anleihe zurückgezahlt wird scheinen mir gegen 100 % zu gehen. Die notieren aktuell bei um die 40 %, d. h. mit einem enormen Abschlag. Für mich ein strong buy.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.190.224 von PAPAPAPA am 21.05.12 09:06:41Wenn Quandt seine ca. 100 % bekommt, dann geht die Anleihe auf 100 und die Verzinsung ist 7 %. Not a bad deal. Ich bin rein bei 42,5 im Schnitt. Derzeit steigend
Solarwatt kurz vor der Insolvenz

Die Gespräche mit einem Investor, der die Überschuldung des Photovoltaik-Unternehmens kurzfristig beseitigen sollte, sind zunächst gescheitert. Daher droht Solarwatt nun wohl auch der Gang zum Amtsgericht. ...

http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/solar…

////
Siehe auch die Quasi-Adhoc-Mitteilung beim Bondm. Anleihe ist vom Handel ausgesetzt.
Corporate News / Quasi-Ad-Hoc Meldung

http://www.solarwatt.de/fileadmin/user_upload/pdf/pressemeld…



SOLARWATT strebt Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung an

http://www.solarwatt.de/fileadmin/user_upload/pdf/pressemeld…

... Die SOLARWATT AG befindet sich weiterhin in Gesprächen mit dem Ziel, die insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft noch kurzfristig zu beseitigen. Der Einreichungstermin steht in Abhängigkeit zum Ausgang dieser Gespräche.

Zudem befindet sich die Gesellschaft bereits in Gesprächen mit einem Investor, der im Falle eines erfolgreichen Antrags auf Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung das Unternehmen bei den strukturellen Maßnahmen zu unterstützten beabsichtigt. ...
Ich weiß ja nicht was mit der Bilanz seit 30. Juni 2011 geschehen ist, aber es muß sich schon einiges dramatisch verschlechtert haben und das Mgmt scheint nicht ausreichend gegengesteuert zu haben. Kann das aber aus der Ferne natürlich nicht ausreichend beurteilen.

Trotzdem: Solarwatt besitzt Sachanlagen mit Buchwerten von 55 Mio Euro.

1) Die könnten als erster Schritt aussortiert und in Sales und Leaseback umgewandelt werden. Das schafft Liquidität und sollte beim aktuellen Zinsniveau das Ergebnis nicht besonders belasten.

2) Das Eigenkapital betrug zum 30. Juni 2011 44 Mio Euro mit Gewinnrücklagen in Höhe von 19 Mio. Das scheint ja alles weggeschmolzen zu sein. Jedenfalls machten die Anleihe und die langfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten nur ca. 44 % der BS aus. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (38,5 Mio) waren durch das kurzfristige Vermögen (81,4 Mio) wunderbar abgedeckt. What happened ?

3) Wenn die nun die Passiv-seite sanieren wollen, sollten die doch einen Debt-for-Equity Swap machen.

Schaun ma mal
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.273.346 von PAPAPAPA am 12.06.12 09:33:43Nehme die Bilanz zum 30.06.2011 und male darin die Entwicklung bei anderen vergleichbaren Unternehmen ein. Dann war absehbar, das das hier ohne neues Kapital eher nicht gutgehen kann.

Aus der Anleihe-Übersicht beim Bondm ist die Anleihe gerade ganz verschwunden. Ich dachte eigentlich, das heute der Handel wieder aufgenommen wird. Beim Einzelwertaufruf kommt eine Taxierung bei 35 %.

Gibt es nochmal einen Handel oder wie sind die Regularien des Bondm über die Dauer der Aussetzung? - Kann man abwarten, ob die Insolvenz in angestrebter Eigenverwaltung kommt oder nicht und ob im ersteren Fall der Investor tatsächlich aktiv wird? :confused:

Letztlich gibt es morgen vllt. auch eine EEG-Entscheidung, von der viel abhängen kann. :rolleyes:
Ja. Das Bilanzbild von vor einem Jahr war m. E. noch recht gut. Die allgemeine Entwicklung der Solarindustrie in den letzten zwölf Monaten ist bekannt. Es ist für mich allerdings schwer vorstellbar, daß innerhalb von zwölf Monaten das gesamte Eigenkapital in Höhe von 44,2 Mio (EK-Quote ca. 30 %) aufgezehrt wurde; das scheint mir doch fast etwas unrealistisch. Dazu vielleicht folgende Zahlen: Halbjahreszahlen 2011: Umsatz 61,4 Mio - EBIT - 5,9 Mio. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Anleihe verloren geht. Zuerst gibt´s einen debt-for-equity swap und dann reden wir weiter.

Quandt sieht sein Investment bedroht und will zur Gänze rein. Er betrachtet die Solarwatt als strategisches Investment. Er verfolgt (wohl richtigerweise) offensichtlich eine Vorwärtsstrategie. Aber dazu muß er Geld nachschießen und dies tut er nur, wenn er die volle Kontrolle übernehmen kann.

Wenn die "Alt"-Beteiligten zu widerborstig sind, könnte das Thema scheitern. Das ist natürlich immer auch eine Frage des Preises. Die Perspektive ist hauptsächlich aufgrund der Überschuldung negativ.

Der Handel mit der Anleihe ist übrigens wieder aufgenommen worden. Die Kurse haben wohl derzeit wenig Bedeutung. Um die aktuell angebotenen 35 würde ich kaufen. Aber riskant ist das Thema allemal. Ich betrachte die Kurse für beinflußt, kann mich aber natürlich auch täuschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.274.593 von PAPAPAPA am 12.06.12 13:52:49Vllt. habe ich mich auch unklar ausgedruckt - ich meinte nicht nur die Bilanz, sondern den gesamten Bericht.

Siehe:
o Seite 5: Altersstand der Maschinen? - Siehe erhebliche Abschreibungen bei Solarworld auf Altanlagen nach Neuanschaffungen.
o Seite 29: Risiken im Projektgeschäft. Einige andere mussten hier durch den Ausfall von Finanzierungen Abschreibungen vornehmen.
o Seite 30: 30,2 Mio. Kreditverträge mit Covenants
o Seite 31: Zahlungseinstellung ggü. Solarworld aus dem Wafervertrag. Rechtsstreit im Volumen von deutlich über 11 Mio. Euro. Nach dem Stichtag 30.06.2011 und ggf. zu bilanzieren.
o Seite 34/35 Markterwartung an das zweite Halbjahr 2011 und 2012: Das ist absolut nicht eingetreten.

Per 30.06.2011 betrug das EK der AG nach dem Bericht m.E. 36,1 Mio. Euro - nicht 44,2. Es erscheint in der Tat relativ unrealistisch, das das in weniger als einem Jahr komplett weg sein soll. Ich kenne mich da nicht aus. Aber der Begriff der Überschuldung lt. InsO den die Solarwatt AG genannt hat, legt offenbar genau das Nahe.

Ich beobachte hier nur, weil ich u.a. in einigen Solaraktien und auch der Anleihe der Centrosolar GROUP AG investiert bin.
Ich bin absolut kein Insider und kann deshalb nur einen sehr oberflächlichen Kommentar abgeben. Meiner Meinung wurde die Solarindustrie in Deutschland durch die Förderungen gestützt. Die werden gekürzt und nun sind auch die Chinesen noch aggressiv im Markt mit Panelen tätig.

Das Umfeld ist erdenklich schwierig. Allerdings sehe ich zwei wichtige Punkte:

1) Die Industrie ist für Deutschland mittlerweile sehr wichtig geworden, was nicht heißen will, daß man sie um jeden Preis stützen wird. Aber es ist immerhin auch eine Zukunftsindustrie (anders etwa als "Holzmann"...)

2) Europa braucht Investitionen. Man will weg vom Atomstrom,.... hinein in neue Energien. Die Südländer haben die Sonne, die Nordländer die Technologie.

Ich glaube hier wird sich etwas entwickeln. In der einen oder anderen Form. Ob es bis dahin die Solarwatt-Anleihe noch gibt, kann ich nicht beurteilen. Aber angesichts der aktuellen Probleme in Europa könnte ich mir durchaus vorstellen, daß es auch rasch sehr positive Signale für die Solarindustrie in Deutschland geben wird. Der Konsolidierungsprozess in der Branche ist ja schon einigermaßen weit fortgeschritten.....
... jedenfalls würde ich nicht meine Anleihen zum derzeit gebotenen Preis von EUR 5 oder 20 abgeben. Die Hälfte sollte man auch im Falle einer Liquidation bekommen.
Hm, wenn ich da damals an die Thiel/Logwin Anleihe denke, juckt es mich bei den Kursen in den Fingern.
Die hatte ich seiner Zeit hauptsächlich wegen Quandt gekauft - und das ist gut gelaufen.
Ich denke auch, selbst bei Insolvenz bekommt man da mehr raus.
(Ist ja keine nachrangige Inhaber-Teilschuldverschreibunge.)
Nur das kann halt ne Weile dauern und man ist handlungsunfähig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.275.104 von PAPAPAPA am 12.06.12 15:35:05Fakt ist, das Solarworld im Q4 2011 mit ca. 32 Mio. Euro und im Q1 2012 mit ca. 50 Mio. Euro ganz erhebliche Auflösungszahlungen von Kunden für Langfristwaferverträge verbucht hat.

Warum Solarwatt meint, das bei ihnen die Rechtslage anders ist, kann ich natürlich nicht wissen. Aber es liegt m.E. im Bereich des Möglichen, das man diese zweistellige Mio.-Forderung zum Jahresende auf der Passivseite der Bilanz abbilden musste.

http://www.insolvenzrecht.info/insolvenzgruende/ueberschuldu…

Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, das heißt wenn die Passiva die Aktiva übersteigen.

Das lässt eigentlich keinen Interprätationsspielraum: 36,1 Mio. Euro Eigenkapital sind seit dem 30.06.2011 irgendwie auf unter 0 abgeschmolzen. Oder?

Andererseits gibt es auch Beispiele aus der Vergangenheit, wo Firmen trotz eines negativen Eigenkapitals weitermachen. Ich erinnere mich z.B. an die SAP-/Unternehmensberatung Plaut AG. Solange die Liquidität vorhanden und alle Forderungen der Gesellschaft beglichen werden können, scheint das möglich zu sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.276.321 von Stoni_I am 12.06.12 19:55:55Heute früh ist der Handel wieder ausgesetzt worden. Bald wird es wohl heißen: "Einigung erzielt" oder "Insolvenz angemeldet".
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.276.321 von Stoni_I am 12.06.12 19:55:55Ja. Liquidität ist gesichert, aber es geht um die negative Prognose. Da keine Einigung der Gesellschafter erzielt wurde, ist ebendiese negativ. D. h. es gibt eine positive Option, aber es wollen sich nicht alle daran beteiligen.

Heute wissen wir wohl mehr.

Wenn die Solarwatt in die Insolvenz schlittert, glaube ich, daß das für keinen der Eigentümer gut wäre.

Kleine Randbemerkung: Solarworld steigt heute im Frühhandel sehr kräftig.
Bad News

SOLARWATT stellt Antrag gemäß § 270b InsO beim Amtsgericht Dresden
Dresden (ots) - Die SOLARWATT AG hat heute einen Antrag gemäß § 270b InsO (Sanierungsvorbereitungsverfahren bzw. "Schutzschirmverfahren") wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beim Amtsgericht Dresden gestellt. Die SOLARWATT AG plant eine Sanierung in Eigenverwaltung. Eine Entscheidung des Gerichts über den Antrag steht noch aus
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.277.888 von PAPAPAPA am 13.06.12 09:51:34Jetzt kommt es wesentlich auf die (heutige) Entscheidung im Vermittlungsausschuss an.

Bekanntlich ist der deutsche Photovoltaikmarkt seit dem 01.04.2012 quasi in sich zusammengebrochen. Es werden zwar landauf landab teure riesige Freiflächenanlagen installiert. Aber alles in Endzeitstimmung Altaufträge mit Abarbeitungszeitraum bis zum 30.06. bzw. 30.09.2012. Und fast ausnahmslos bestückt mit asiatischen CSi- oder Dünnschichtmodulen.

Hersteller wie die Solarwatt AG haben davon garnichts. Für die sind wieder klare Rahmenbedingungen - möglichst besser als von CDU/FDP vorgeschlagen - notwendig. Darauf wird auch wohl Herr Q warten.

Geht das positiv aus, würde ich mir die Anleihe zu einem angemessenen Kurs zulegen.
Antrag vom Gericht stattgegeben. Jetzt hat man bis zum 31.07.2012 Zeit zum Ausarbeiten eines Sanierungsplans.

http://www.welt.de/newsticker/news3/article106589311/Dresdne…

Vorstandsvorsitzender Detlef Neuhaus sagte, das Schutzschirmverfahren biete die notwendige Flexibilität für eine nachhaltige Sanierung. Der Manager zeigte sich zuversichtlich, dass die Finanzierung zügig auf eine stabile Basis gestellt werden könne und begründete dies auch mit der Auftragslage. Im ersten Halbjahr 2012 sei der Absatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 120 Prozent gestiegen.

////
Mal schauen, ob wie zuvor der Handel morgen wieder aufgenommen wird oder nicht.
Mittelstandsanleihen Achtung, Minusgeschäft!

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/mittelstandsanleihen-acht…

... Bis auf wenige Ausnahmen müssen alle Unternehmen zwar ein Rating vorweisen; aus Kostengründen nutzt die große Mehrzahl allerdings die Dienste der Auskunftei Creditreform. Vereinzelt gibt es Einschätzungen von Euler Hermes. Professionelle Investoren, vornehmlich Vermögensverwalter, wundern sich daher zuweilen, wie gut einige Unternehmen bewertet wurden. Die häufigsten Noten sind BB und knapp dahinter sogar BBB. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Emittenten während der meist fünfjährigen Laufzeit ihrer Anleihe pleitegehen, liegt demnach bei neun beziehungsweise zwei Prozent. Eine trügerische Sicherheit, wie das beispiel Solarwatt zeigt. Das sächsische Unternehmen hatte ein Rating von B. ...
120% Absatzsteigerung in HJ1 als Anbieter von Systemlösungen im wohl eher kleinteiligen Bereich ist so leicht wohl nicht nachzumachen:eek:
Zitat von sevenfeetunder: 120% Absatzsteigerung in HJ1 als Anbieter von Systemlösungen im wohl eher kleinteiligen Bereich ist so leicht wohl nicht nachzumachen:eek:


Ja - das dürfte sehr selten sein.

Aber vllt. liegt ja auch darin das Problem. Wenn nämlich dieser Umsatzanstieg mit Verlusten bzw. einem Verlustanstieg verbunden gewesen ist, wäre dies neben den bereits genannten Punkten die ansonsten eigentlich fehlende Lücke zur Überschuldung.

Man muss jetzt bis Ende Juli abwarten. Keine Ahnung, ob der Handel der Anleihe bis dahin wieder aufgenommen wird.
Die entstandene Kapitallücke entstand durch das Querstellen eines Miteigentümers von Solarwatt. Dadurch entfiel Eigenkapital.
Andererseits darf auch keine positiven Geschäftsfortführung proklamiert werden, wenn man nicht mindestens kostendeckend verkaufen kann. Demzufolge verfällt das Argument Überschuldung durch Absatzsteigerung.
Insofern sind 120% Absatzsteigerung in HJ1 doppelt bemerkenswert, zumal andere CEO(auch Modulanbieter in kleinteiliger Ausrichtung) von einem stillstehenden Neugeschäft sprechen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.284.235 von sevenfeetunder am 14.06.12 16:34:48:confused:

36 Mio. EK per 30.06.2011. Ich verstehe den Begriff Überschuldung so, das die weg sind.

Anleihen nicht im Prime Standard notierter Firmen bergen ein zusätzliches Informationsrisiko. Das könnte behoben werden, wenn etwa der Bondm zeitnahe Informationspflichten vorschreiben würde. Ich hatte die per Mail vor Monaten darauf hingewiesen, das sie genauer hingucken müssen. Eine Anleihe einer P.... Solar aufzunehmen, geht einfach nicht. Sahen die natürlich anders.
Wie ich das verstehe, ist aufgrund der nicht gegebenen Einigung unter den Eigentümern keine positive Fortbestehensprognose gegeben und damit die Überschuldung.

Sollte es den Eigentümern aber gelingen, eine Einigung zu erzielen - und darauf werden der Sanierungsverwalter und die Geschäftsführung wohl hinwirken - könnte die positive Fortbestehensprognose wieder erzielt werden.

Ich kann mir durchaus vorstellen, daß eine größere Eigenkapitalspritze notwendig sein wird. Quandt will das Geld reinstecken, aber der bisherige GF-Gesellschafter wohl nicht. Das ist halt meine Einschätzung.

Hat man keine positive Fortbestehensprognose muß man davon ausgehen, daß das Unternehmen verwertet wird. Dann kommt es zu derartigen Abschlägen bei den Aktiva, daß das EK schnell weg ist.

Ich glaube also, daß das Eigenkapital einigermaßen erodiert ist, daß aber durch gezielte Maßnahmen ein wesentlicher Teil davon gerettet werden kann.

Wichtig ist jetzt, daß die Gesellschafter Einigung erzielen und Quandt Eigenkapital zuführt. So sollte es das Unternehmen schaffen, eine positive Fortführungsprognose zu erstellen, die das Sanierungsgericht überzeugt wird.

Was das Fremdkapital betrifft ist natürlich nicht auszuschließen, daß dieses gekürzt wird. Aber zuerst kommt natürlich das Eigenkapital dran.

We can only wait and see. Ende Juli ist Termin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.287.493 von PAPAPAPA am 15.06.12 12:54:25Und wird der Handel in der Anleihe bis dahin wieder aufgenommen?
Zitat von sevenfeetunder: 120% Absatzsteigerung in HJ1 als Anbieter von Systemlösungen im wohl eher kleinteiligen Bereich ist so leicht wohl nicht nachzumachen:eek:


Das steht es genauer drin:

http://www.solarwatt.de/fileadmin/user_upload/pdf/pressemeld…

Gesagt wurde: „Im ersten Halbjahr 2012 ist unser Absatz im zukunftsträchtigen Systembereich verglichen mit dem Vorjahr um 120 Prozent gestiegen."

Es ist also nicht der Absatz um 120 % gestiegen, sondern nur der Absatz im Systembereich um 120 %. Das ist bei der bisherigen Ausrichtung auf den Absatz von Solarmodulen ein entscheidender Unterschied.
Der Handel ist wieder aufgenommen.

Die Anleihe notiert mit 20 % im Vergleich zu anderen Anleihen nicht insolventer und auch nicht insolvenzgefährdeter Solar-AG's extrem hoch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.293.911 von Stoni_I am 18.06.12 11:14:31tja und ich habe schlussendlich auch nur 3,00 in Hamburg gekriegt, nachdem ich Orders an allen Börsen ausprobiert hatte und nix passiert ist; ärgere mich nun ein bisschen darüber, dass ich in Stuttgart vielleicht das 6-fache hätte kriegen können, aber vielleicht lag es ja auch an meiner Ordergröße...

wenigstens kriege ich so meine Steuern wieder


over-and- out
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.290.020 von Stoni_I am 16.06.12 00:26:54Damit ist wohl das "schlüsselfertige" Komplettangebot, also das Paket von der Finanzierung bis zur Abnahme einer Photovoltaikanlage gemeint. Man scheint also doch erst seit relativ kurzer Zeit so etwas im Angebot zu haben (vielleicht 1 - 2 Jahre). Ich bin erstaunt darüber, in welcher Geschwindigkeit dieses Schutzschirmverfahren durchgepeitscht wurde - quasi über Nacht von der Antragstellung bis zur Genehmigung.
Wie verhält es sich beim Kauf der Anleihe jetzt eigentlich mit den Stückzinsen?

Zinszahlungstermin ist ja der 01.11.. Wenn man jetzt 1.000 Euro Nominale kauft, zahlt man zu 10 % 100 Euro. Gleichzeitig muss man dem Verkäufer aber für ca. 8 Monate 7 % Stückzinsen zahlen, was nochmal etwa 40 Euro wären.

Normalerweise würde man während der Laufzeit anteilig jeden Tag Stückzinsen bekommen. Bis halt der neue jährliche Zinszyklus beginnt.

Was passiert aber, wenn am jetzigen Ende des Zinsjahres gar keine Stückzinsen gezahlt werden? Hat dann nur der letzte Käufer den schwarzen Peter oder werden sämtliche Haltezeiträume bzw. Transaktionen des Zinsjahres im nachhinein bereinigt? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.297.840 von Stoni_I am 19.06.12 13:11:11Hier steht

... Ein Erwerber einer Anleihe muss die Stückzinsen, die seit dem letzten Zinstermin bis zum Zeitpunkt des Erwerbs angefallen sind, ausgleichen, weil er bis zum nächsten Zinstermin den kompletten „Kupon“ erwirbt. In der Flat-Notierung wird dieser Zinsausgleich wegen Insolvenz nicht mehr geleistet. ...

http://www.finanz-lexikon.de/flat_3100.html

Demnach trägt das Risiko des Zinszahlungsausfalls immer der aktuelle Besitzer. Das ist mir bei 8 Monaten abgelaufener Zeit dann doch ein zu großes Risiko, als das ich hier zu sagen wir 10 % einsteige.
Der Hersteller aus Sachsen nutzt als erstes Photovoltaik-Unternehmen das seit März gültige Schutzschirmverfahren im Insolvenzrecht. Bis Ende Juli will Solarwatt einen Sanierungsplan vorlegen und bis Ende September soll das Verfahren abgeschlossen sein.

http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/sanie…

... Zuvor war eine Kapitalerhöhung am Widerstand eines Aktionärs gescheitert, wie Vorstandschef Detlef Neuhaus während eines Pressegesprächs auf der Intersolar Europe sagte. ... „Das Unternehmen ist zahlungs- und handlungsfähig“, sagte Neuhaus. ... Im Schutzschirmverfahren stünden nun die Gläubiger im Mittelpunkt und eine Restrukturierung sei leichter möglich. Solarwatt wolle nun auf diesem Wege die Kapitalhöhung erreichen, sagte Ziegenhagen. Neuhaus ergänzte, dass ein potenzieller Investor bereit stehe.
kam heute per e-mail:

SdK rät Anleiheinhabern der SOLARWATT AG zur Interessenbündelung

Die SOLARWATT AG hat am 13.6.2012 mitgeteilt, dass dem von der Gesellschaft
eingereichten Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens in
Eigenverwaltung nach §270b InsO vom Amtsgericht Dresden stattgegeben worden
ist, und Rechtsanwalt Rainer M. Bähr, Gründungspartner der Kanzlei HERMANN
Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater zum vorläufigen Sachwalter
bestellt wurde.

Dieser Antrag wurde nötig, da laut Unternehmensangaben vorausgegangene
Gespräche mit Kapitalgebern gescheitert seien, womit ein bereits erstelltes
Sanierungskonzept zur Unterstützung der Wachstumsstrategie im Systembereich
nicht umgesetzt werden kann. Obwohl die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft
weiterhin gegeben scheint, ist laut Unternehmensangaben aufgrund der nicht
zu realisierenden Kapitalmaßnahmen von einer negativen Fortführungsprognose
und damit einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne auszugehen.

Im Zuge des Schutzschirmverfahrens hat der Vorstand der SOLARWATT AG nun
bis zum 31.7.2012 Zeit, dem Amtsgericht Dresden ein detailliertes
Sanierungskonzept vorzulegen, über das nach Prüfung durch das Gericht die
Gläubigerversammlung abzustimmen hat. Bei einer positiven Entscheidung
durch die Gläubigerversammlung würde das Schutzschirmverfahren aufgehoben
und die Solarwatt AG könnte ihr operatives Geschäft als saniertes
Unternehmen fortführen.

Die SOLARWATT AG hat im Jahr 2010 unter dem Namen Sonnenanleihe I eine
Inhaber-Teilschuldverschreibung im Nennwert von 25 Mio. Euro begeben (ISIN
DE000A1EWPU8). Diese Anleihe stellt gemäß dem Konzernzwischenbericht zum
Halbjahr 2011 die größte Einzelposition innerhalb der Verbindlichkeiten der
SOLARWATT AG dar.

Aus Sicht der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) kommt der
Anleihe somit eine enorme Bedeutung bei der Sanierung der Gesellschaft zu.
Um die Anleiheinhaber gemäß ihrer Bedeutung im Rahmen des Verfahrens
repräsentieren zu können, und somit vor einer Übervorteilung zu schützen,
ruft die SdK alle Anleiheinhaber dazu auf, ihre Rechte auf der kommenden
Gläubigerversammlung wahrzunehmen. Diese findet wahrscheinlich im
Spätsommer bzw. Herbst des laufenden Jahres statt. Es ist aus Sicht der SdK
davon auszugehen, dass die drohenden finanziellen Verluste der
Anleiheinhaber umso höher ausfallen werden, desto geringer der
Mobilisierungsgrad der Anleiheinhaber ist.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass zu den Gesellschaftern der SOLARWATT AG
so finanzstarke Investoren wie Herr Stefan Quandt, die IBC Solar AG und
eine Tochtergesellschaft der Bank Sarasin & Cie gehören, stellt sich die
Frage, warum hier überhaupt die Anleiheinhaber zur Sanierung des
Unternehmen herangezogen werden müssen.
Zitat von R-BgO: ...
Vor allem vor dem Hintergrund, dass zu den Gesellschaftern der SOLARWATT AG
so finanzstarke Investoren wie Herr Stefan Quandt, die IBC Solar AG und
eine Tochtergesellschaft der Bank Sarasin & Cie gehören, stellt sich die
Frage, warum hier überhaupt die Anleiheinhaber zur Sanierung des
Unternehmen herangezogen werden müssen.


Tja - DAS ist die Frage. Die Antwort kann eigentlich nur sein, das die Finanzstärke bzw. der Wille diese einzusetzen, bei den unsicheren Aussichten eben doch nicht so stark ist wie von der SdK gedacht. Klammert man Quandt mit der erteilten Kartellgenehmigung für die Komplettübernahme aus, kann es nur noch an den anderen Anteilseignern bzw. Kapitalgebern liegen. D.h. die wollen genau das, was auch die SdK offenbar andeutet: Quandt soll mit seinem Geld für alle die Kohlen aus dem Feuer holen. Beteiligung ohne Risiko gibt es aber nirgends.
Pressemitteilung
2. Juli 2012

EEG-Kompromiss bestätigt SOLARWATT-Strategie

• Dresdner Premiumanbieter setzt auf EEG-unabhängige Systemlösungen
und leistungsfähige Stromspeicher
• Carsten Bovenschen neuer Finanzvorstand

Dresden. Bund und Länder haben sich in der vergangenen Woche auf einen Kompromiss in der
Solarförderung verständigt. Die von Privatkunden oft genutzten Dachanlagen verzeichnen damit im
Vergleich zur vorher anvisierten Förderkürzung geringere Einschnitte. Insbesondere in diesem Segment
werden daher kurz- und mittelfristig hohe Investitionen erwartet.
Vergütungsklasse für mittelgroße Anlagen gut für den Markt
Für mittelgroße Dachanlagen (10 bis 40 Kilowatt peak) soll eine eigene Vergütungsklasse eingeführt
werden. Die Betreiber solcher Anlagen erhalten 18,5 Cent pro Kilowattstunde für 90 Prozent des
erzeugten Stroms. Dieses Anlagensegment macht etwa ein Viertel des Marktes aus. Experten rechnen
für dieses Jahr mit einem ähnlich hohen Anteil. „Ohne Zweifel wird die höhere Vergütung die
Investitionsbereitschaft für diese Anlagengröße verbessern“, sagt Detlef Neuhaus,
Vorstandsvorsitzender der SOLARWATT AG.
Zukunft liegt bei Systemlösungen
„Die neuen EEG-Regeln bestätigen unsere bisherige Firmenstrategie: Weg von Photovoltaikanlagen als
Renditeobjekte hin zu Systemlösungen zur eigenen Energieversorgung", so Detlef Neuhaus weiter. In
diesem Segment, das leistungsstarke Solarmodule in einem Gesamtsystem mit innovativer Technik für
die Stromspeicherung und das Energiemanagement verknüpft, sieht die SOLARWATT AG ihre Zukunft.

Bereits vor zwei Jahren hat das Solarunternehmen einen Strategiewechsel vom reinen
Modulproduzenten hin zum Anbieter von Systemlösungen eingeleitet. SOLARWATT setzt dabei für die
Zukunft insbesondere auf leistungsfähige Stromspeicher, die es ermöglichen, die Eigenversorgung von
Haushalten mit Solarstrom wirtschaftlich auf einen Anteil von 70 bis 80 Prozent zu erhöhen. „Wir sind
mit EEG-unabhängigen Lösungen genau auf dem richtigen Weg. Das zeigt uns auch der Markt. Unsere
Premiumsysteme werden von den Kunden gut angenommen“, betont der Vorstandsvorsitzende der
SOLARWATT AG, Detlef Neuhaus.

EEG-Neuregelungen: Anreiz zum Eigenstromverbrauch

Aktuell plant die Bundesregierung ein Marktanreizprogramm für Speichertechnologien. "Stromspeicher
vor allem in Kombination mit intelligenten Energiemanagementlösungen sind ein wichtiger Schritt auf
dem Weg zum unabhängigen und smarten Solarstromsystem der Zukunft“, erläutert Detlef Neuhaus.
„Angesichts steigender Strompreise und sinkender Einspeisevergütung setzen wir auf Eigenverbrauch.
Mit SOLARWATT-Speicherlösungen ist es möglich, sich nahezu ausschließlich selbst mit Strom zu
versorgen.“

SOLARWATT rechnet mit Zunahme der Investitionen in PV-Lösungen

Die EEG-Entscheidung sieht zudem eine Obergrenze von 52 Gigawatt peak für die Förderung der
Erzeugung von Solarstrom vor. Ist diese Grenze erreicht, soll es nach heutigem Stand für Neuanlagen
keine Einspeisevergütung mehr geben. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der jährliche Ausbaukorridor von
2,5 bis 3,5 Gigawatt peak erhalten. In der ursprünglichen Fassung des Gesetzes sollte auch der
jährliche Zubau schrittweise verringert werden. Derzeit sind in Deutschland Solarstromanlagen mit einer
Leistung von insgesamt 28 Gigawatt peak installiert. „Wir gehen davon aus, dass dieser Deckel schon
2015 erreicht sein wird“, schätzt Neuhaus. „Das dürfte so manchen Interessenten insbesondere von
Dachanlagen veranlassen, geplante Investitionen vorzuziehen."
Carsten Bovenschen neuer Finanzvorstand

Zum 1. Juli 2012 wurde Carsten Bovenschen zum Finanzvorstand der SOLARWATT AG berufen.
Dr. Jürgen Bruns hat zum 30. Juni 2012 planmäßig seine Funktion als Finanzvorstand beendet und
unterstützt das Unternehmen künftig als Berater. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Johannes Fritz,
kommentiert den Wechsel im Finanzvorstand: „Im Namen des Aufsichtsrates, des gesamten
Managements und aller Mitarbeiter der SOLARWATT AG spreche ich Herrn Dr. Bruns unseren
herzlichen Dank für seine Verdienste aus und wünsche ihm privat wie beruflich alles Gute für seine
Zukunft. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir mit Carsten Bovenschen einen erfahrenen
Finanzexperten und Photovoltaik-Branchenkenner als neuen Finanzvorstand gewinnen konnten.“ Vor
seiner Bestellung zum Finanzvorstand bei der SOLARWATT AG bekleidete der Diplom-Kaufmann
Carsten Bovenschen das Amt des Chief Financial Officers bei dem auf Photovoltaik spezialisierten
Maschinenbauunternehmen Roth & Rau AG.
Zu seinen vorherigen Engagements zählten u. a. führende
Managementpositionen in den Bereichen Finanzen und Controlling bei Coveright Surfaces Holding
GmbH, einem Spin-off der niederländischen Akzo Nobel N.V., sowie Tochtergesellschaften der ITT
Corporation und der heutigen Schenker AG.

Mehr Informationen:
www.solarwatt.de

Hintergrund: Folgende Einspeisevergütungen sollen rückwirkend ab dem Stichtag 01.04.2012 für eine
Kilowattstunde Solarstrom gezahlt werden:
Anlagengröße 0 bis 10 Kilowatt peak: 19,5 Cent
Anlagengröße 10 bis 40 Kilowatt peak: 18,5 Cent
Anlagengröße 40 bis 1.000 Kilowatt peak: 16,5 Cent
größere Anlagen sowie Freiflächenanlagen bis 10 Megawatt peak: 13,5 Cent

Medienkontakt:
SOLARWATT AG, Unternehmenskommunikation, Sabine Penkawa,
Telefon: +49 351 889 54 47, E-Mail: sabine.penkawa@solarwatt.de, www.solarwatt.de
Medienkontakt Finanzkommunikation:
Charles Barker Corporate Communications GmbH
Tobias Eberle / Thilo Neupert, Telefon: +49 69 794090-0; Handy: +49 173 5204436
E-Mail: tobias.eberle@charlesbarker.de; thilo.neupert@charlesbarker.de
Medienkontakt:
PR Piloten (Agentur), Ulf Mehner / Susann Bewernick, Telefon: +49 351 50 14 02 00,
E-Mail: solarwatt@pr-piloten.de

Über SOLARWATT:
Die 1993 gegründete und europaweit tätige SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller
hochwertiger kristalliner Solarmodule sowie Anbieter innovativer Photovoltaik-Komplettpakete und Energiemanagement-Systeme.
Zum Produktangebot des Unternehmens zählen Modultypen für unterschiedlichste Anwendungen. Neben der Kernkompetenz als
Modulproduzent entwickelt und vertreibt SOLARWATT intelligente Energiemanagement-Systeme zur effizienten Steuerung und
optimalen Nutzung von Solarstrom. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die Planung und Umsetzung schlüsselfertiger
Solaranlagen und Kraftwerke. Für Photovoltaik-Projekte im Wohn- und Gewerbebereich bietet SOLARWATT Produktpakete an,
die neben der kompletten Solartechnik umfangreiche Serviceleistungen enthalten.
SOLARWATT produziert mit einer der modernsten Fertigungslinien Europas. Die Produktionskapazität beträgt 300 MWp. Das
Leistungsspektrum der ausschließlich in Deutschland hergestellten Module erstreckt sich von zwei bis 320 Watt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarwatt.de
SOLARWATT AG erreicht wichtigen Meilenstein in Sanierung
Dresden (ots) -

- Amtsgericht Dresden eröffnet Verfahren, ordnet Eigenverwaltung an und bestellt Rainer M. Bähr zum Sachwalter - Stefan Quandt ist bereit, die Solarwatt AG als Ankerinvestor zu begleiten - Nachhaltige Fokussierung auf Systembereich vorgesehen - Restrukturierungsplan sieht Mindestquote von 16 Prozent für nicht-nachrangige, unbesicherte Gläubiger vor - Gläubiger werden am 11. September über Restrukturierungsplan abstimmen - Guter Absatz im 1. Halbjahr 2012, erfolgreicher Verlauf der Branchenmesse Intersolar

Die SOLARWATT AG hat beim Amtsgericht Dresden fristgerecht am 31. Juli 2012 den von den Sanierungsexperten der Salans LLP vorbereiteten Restrukturierungsplan eingereicht. Das Amtsgericht Dresden hat daraufhin antragsgemäß heute das Verfahren eröffnet, die Eigenverwaltung angeordnet und Herrn Rainer M. Bähr zum Sachwalter bestellt. Damit hat der Dresdner Premiumanbieter von Photovoltaikmodulen und EEG-unabhängigen Systemlösungen einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Sanierung des Unternehmens erreicht und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt.

Im nächsten Schritt wird der Plan nach Prüfung durch das Gericht veröffentlicht und der Gläubigerversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Das Amtsgericht Dresden hat für den 11. September 2012 einen Erörterungs- und Abstimmungstermin festgelegt, in dem über den Plan und somit über die Restrukturierung der SOLARWATT AG abgestimmt wird. Wird der Plan durch die Gläubigerversammlung angenommen, bedarf der Plan noch der Bestätigung des Amtsgerichts. Sachwalter Rainer M. Bähr erläutert: "Sobald diese Bestätigung rechtskräftig ist, beschließt das Amtsgericht die Aufhebung des Insolvenzverfahrens - und die SOLARWATT AG agiert als vollständig durchsaniertes Unternehmen wieder regulär im Markt."

Absatzwachstum im Systembereich stimmt zuversichtlich

Der Gesamtabsatz - insbesondere der Absatz im Systembereich - hat sich bei SOLARWATT im ersten Halbjahr 2012 gut entwickelt: Trotz schwieriger Marktbedingungen lag der Gesamtabsatz zwischen Januar und Juni 2012 um 22 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Im Zielsegment der privaten und gewerblichen Kunden hat sich der Absatz von Systemen per Ende Juni im Vergleich mit dem Vorjahr sogar mehr als verdoppelt - dies ist ein weitere Bestätigung für die strategische Ausrichtung der SOLARWATT als Premium-System-Anbieter.

Detlef Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der SOLARWATT AG, kommentiert die Entwicklung: "Vor allem im wachsenden Markt für Systemlösungen nehmen wir eine Führungsrolle ein. Das wurde uns im Juni auch auf der für SOLARWATT erfolgreich verlaufenen, international führenden Branchenmesse Intersolar in München bestätigt: Hier konnte SOLARWATT leistungsfähige Systemlösungen zur Eigenversorgung von Haushalten präsentieren, die modernste Photovoltaik- und Speichertechnologie kombinieren und die vom Kunden aus hochwertigen Komponenten ebenso unkompliziert wie individuell zusammengestellt werden können. Es freut uns besonders, dass uns auch nach Einleitung des Schutzschirmverfahrens alle Kunden treu geblieben sind und wir darüber hinaus noch neue Kunden von den SOLARWATT-Lösungen überzeugen konnten. Wenn wir die Sanierung jetzt wie geplant umsetzen können, steht unser Unternehmen auf einem soliden Fundament, auf dem wir den Systembereich weiter ausbauen können."

Stefan Quandt ist bereit, die Solarwatt AG als Ankerinvestor zu begleiten

Der Unternehmer Stefan Quandt beabsichtigt, die Sanierung des Unternehmens im Rahmen des Sanierungskonzepts zu unterstützen, sollte der Restrukturierungsplan vom Amtsgericht rechtskräftig bestätigt werden. Technisch soll das zuvor auf null herabgesetzte Grundkapital durch eine Kapitalerhöhung um insgesamt 5 Mio. Euro erhöht werden, die Stefan Quandt zu 94 Prozent und die ACTON 1. Beteiligungs GmbH zu 6 Prozent zeichnen. Darüber hinaus wird Stefan Quandt dem Unternehmen weitere 5 Mio. Euro als Gesellschafterdarlehen zur Verfügung stellen. Insbesondere soll das neue Kapital für den Ausbau des zukunftsträchtigen Systembereichs verwendet werden.

Sanierungs- und Personalmaßnahmen insbesondere im Produktions- und Fertigungsbereich für Solarmodule vorgesehen

Als Folge der beschleunigten Fokussierung auf den Systembereich hat der Vorstand in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat und dem Aufsichtsrat die im Rahmen des Restrukturierungsplans notwendigen Sanierungs- und Personalmaßnahmen beschlossen, die mit Schwerpunkt den Produktionsbereich für Solarmodule betreffen werden. Die Anzahl der Produktions- und Fertigungslinien soll hier reduziert und die Auslastung optimiert werden. Mit dem vom Vorstand gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeiteten Plan ist es gelungen, 337 der 435 Arbeitsplätze zu erhalten. Bis zum 10. August 2012 werden nun zwischen den Betriebsparteien Verhandlungen über den Sozialplan und die Beauftragung einer Transfergesellschaft geführt. Die Transfergesellschaft soll die von den Personalmaßnahmen betroffenen Mitarbeiter qualifizieren und bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung unterstützen. Die Personalmaßnahmen sollen so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden. Detlef Neuhaus sagte: "Wir danken allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Treue vor allem auch in den herausfordernden Wochen seit Einleitung des Schutzschirmverfahrens. Gemeinsam mit dem Betriebsrat mussten wir schwierige Entscheidungen treffen, die nach unserer gemeinsamen Auffassung jedoch angesichts des momentanen Marktumfelds unvermeidbar sind, wenn wir als SOLARWATT AG weiter am Markt bestehen wollen. Mit der Beauftragung einer Transfergesellschaft können wir den betroffenen Mitarbeitern eine sozialverträgliche Lösung anbieten."

Vorgesehene Mindestbefriedigungsquote für nicht-nachrangige, unbesicherte Gläubiger deutlich über durchschnittlicher Quote bei Regelinsolvenzen

Das Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung gem. § 270b InsO gilt als das sanierungsfreundlichste Verfahren, das das deutsche Recht vorsieht. Laut dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn liegt die durchschnittliche Befriedigungsquote in einem Regelinsolvenzverfahren bei rund 3,6 Prozent. Die Mindestbefriedigungsquote der nicht-nachrangigen, unbesicherten Gläubigeransprüche soll dem von der SOLARWATT AG vorgelegten Insolvenzplan zufolge 16,0 Prozent betragen. Zu dieser Gläubigergruppe gehören auch die Anleihegläubiger. Die Zahlung der Mindestquote soll dabei bereits vier Wochen nach rechtskräftiger Bestätigung des Plans, also noch in diesem Jahr, erfolgen. Zum Vergleich wird die Quote in einem Regelinsolvenzverfahren i.d.R. erst nach mehreren Jahren ausgezahlt. Im Februar 2015 könnte aus der dann möglichen Auflösung von Rückstellungen eine zweite Zahlung in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro - verteilt auf alle anspruchsberechtigten nicht-nachrangigen Insolvenzgläubiger - erfolgen, falls die in Rede stehenden Rückstellungen per 31. Dezember 2014 aufgelöst werden können. Das Amtsgericht hat alle Gläubiger aufgefordert, Ihre Forderungen bis spätestens 3. September 2012 beim Sachwalter Rainer M. Bähr schriftlich zweifach anzumelden.

Bitte an die Gläubiger

Detlef Neuhaus hob die wichtige Rolle der Gläubiger für die Sanierung hervor: "Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit allen Parteien einen Restrukturierungsplan entwickelt zu haben, der im Sinne aller Stakeholder der SOLARWATT AG ein faires Angebot darstellt. Nun liegt es an den Gläubigern, sich hinter den Plan zu stellen und damit den Fortbestand des Unternehmens und der überwiegenden Zahl seiner Arbeitsplätze zu sichern. Mit der Unterstützung unserer Gläubiger können wir diese schwierige Unternehmensphase hinter uns lassen und uns wieder auf das konzentrieren, was wir am besten können: hochqualitative, innovative und zuverlässige Photovoltaiklösungen."

Über SOLARWATT:

Die 1993 gegründete und europaweit tätige SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller hochwertiger kristalliner Solarmodule sowie Anbieter innovativer Photovoltaik-Komplettpakete und Energiemanagement-Systeme. Zum Produktangebot des Unternehmens zählen Modultypen für unterschiedlichste Anwendungen. Neben der Kernkompetenz als Modulproduzent entwickelt und vertreibt SOLARWATT intelligente Energiemanagement-Systeme zur effizienten Steuerung und optimalen Nutzung von Solarstrom. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Solaranlagen und Kraftwerke. Für Photovoltaik-Projekte im Wohn- und Gewerbebereich bietet SOLARWATT Produktpakete an, die neben der kompletten Solartechnik umfangreiche Serviceleistungen enthalten.

SOLARWATT produziert mit einer der modernsten Fertigungslinien Europas. Die Produktionskapazität beträgt 300 MWp. Das Leistungsspektrum der ausschließlich in Deutschland hergestellten Module erstreckt sich von zwei bis 320 Watt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarwatt.de

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Medienkontakt: Charles Barker Corporate Communications GmbH Tobias Eberle / Thilo Neupert Telefon: +49 69 794090-0 Email: tobias.eberle@charlesbarker.de; thilo.neupert@charlesbarker.de

Medienkontakt: SOLARWATT AG Unternehmenskommunikation Sabine Penkawa, Telefon: +49 351 889 54 47, E-Mail: sabine.penkawa@solarwatt.de, www.solarwatt.de

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... Das glaube ich nicht. Der Multimilliardär Quandt legt 10 Mio auf den Tisch und übernimmt damit 100 % eines Unternehmens das einen Atemzug vorher 84 % einer 25 Mio Anleihe abschreibt die von Kleinanlegern gezeichnet wurde ? D. H. Im Klartext, dass die Anleiheglaubiger über 20 Mio abschreiben dürfen und der Milliardaer Quandt uebernimmt mit der Hälfte dieser Summe 100 % dieses Unternehmens ? Und er lässt uns dann auch noch ausrichten, dass es auch 96 % Abschreibung hätten sein können ?

Er soll sich schämen !

Aber seine Schwester geht ja auch mit Betrügern ins Bett !
DGAP-News: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.: SdK rät zur individuellen Anmeldung der Forderung

DGAP-News: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. / Schlagwort(e):
Insolvenz/Anleihe
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.: SdK rät zur individuellen
Anmeldung der Forderung

07.08.2012 / 15:02

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SdK vertritt Anleiheinhaber der Solarwatt AG

Keine Wahl eines gemeinsamen Vertreters vorgesehen / SdK rät zur
individuellen Anmeldung der Forderung beim Insolvenzverwalter

Am 1. August 2012 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der
Solarwatt AG eröffnet. Gleichzeitig wurden die Anleiheinhaber vom
zuständigen Amtsgericht in Dresden auch zu einer am 27. August
stattfindenden Versammlung der Anleiheinhaber geladen. Auf dieser
Versammlung soll beschlossen werden, dass kein gemeinsamer Vertreter der
Anleiheinhaber gewählt werden soll. Aufgrund der zu erwartenden
Mehrheitsverhältnisse, die Anleihe liegt nach Kenntnis der SdK zu großen
Teilen bei den Aktionären der Gesellschaft, ist zu erwarten, dass dieser
Beschluss auch angenommen werden wird. Somit dürfte jeder Anleiheinhaber
selbst seine Rechte aus der Anleihe vertreten müssen. Dies bedeutet jedoch
aus Sicht er SdK auch, dass jeder Anleiheinhaber seine Forderung
individuell zur Insolvenztabelle anmelden muss, um die ihm zustehende
Ausschüttung in Höhe der Insolvenzquote zu bekommen. Ferner kann somit auch
jeder Anleiheinhaber an der Gläubigerversammlung am 11. September
teilnehmen und über den Restrukturierungsplan abstimmen.

Aus Sicht der SdK wirft der vorgelegte Restrukturierungsplan, welcher für
die Anleiheinhaber eine Quote von 16% plus Stückzinsen vorsieht, einige
Fragen auf. Vor allem wenn man die Medienberichterstattung der letzten
Monate betrachtet, erscheint die nun festgelegte Quote doch etwas niedrig.
So vermeldete Mitte Mai das Handelsblatt noch, dass Stefan Quandt, welcher
mit 36,3 Prozent größter Investor der Solarwatt AG ist, die Gesellschaft
gerne vollständig übernehmen möchte. Dieser Plan scheiterte aber aufgrund
von Streitigkeiten im Aktionariat. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass
nun dieser Streit auf dem Rücken der Anleiheinhaber im Wege eines
Insolvenzverfahrens gelöst werden soll.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) wird an beiden
Gläubigerversammlungen teilnehmen, und die Rechte des Streubesitzes
vertreten. Ferner steht die SdK den Anleiheinhabern in Bezug auf die
Forderungsanmeldung für Fragen zur Verfügung. Für Mitglieder sind die
Leistungen kostenlos. Nicht-Mitglieder können sich gegen eine einmalige
Gebühr auf den Versammlungen vertreten lassen und erhalten dann auf Wunsch
auch eine Ausfüllhilfe bezüglich der Forderungsanmeldung.

Informationen erhalten interessierte Anleiheinhaber über einen kostenlosen
Newsletter. Für diesen kann man sich unter http://sdk.org/solarwatt.php
registrieren. Unseren Mitgliedern stehen wir unter info@sdk.org oder unter
089 / 2020846-0 für Fragen zur Verfügung.

Hinweis: Die SdK hält Anleihen der Solarwatt AG!


Kontakt:
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
Hackenstr. 7b
80331 München
Tel: 089 / 2020846-0
Fax: 089 / 2020846-10
E-Mail: info@sdk.org

Pressekontakt:
Daniel Bauer
Tel: 089 / 2020846-17
E-Mail: bauer@sdk.org


Ende der Finanznachricht

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07.08.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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180736 07.08.2012

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Firmenname: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.; Land: Deutschland; VWD Selektoren: 1C;


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