DAX-0,03 % EUR/USD-0,05 % Gold-0,02 % Öl (Brent)-0,61 %

Bild sagt: Der Brückenteufel... - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

...und hat damit nach den vielen blöden Beispielen (Aids-Helmut in den 80ern u.v.m. ) zur Abwechslung einen treffenden Ausdruck für dieses Schwein gefunden.
Aber wenn sie/er gepackt werden, erhalten sie mit Hinblick auf ihre schwere Kindheit und Jugend und sonstige mildernde Umstände sowieso eine lächerliche Strafe. Das durch diesen feigen Mord eine zweifache Mutter ums Leben gekommen ist, interessiert dabei sicher nur am Rande.

Ich empfehle den Täter einer gerechten Strafe zuzuführen.

Lern fliegen!

Antwort auf Beitrag Nr.: 33.816.664 von olcapri am 05.04.08 13:13:33Ich empfehle den Täter einer gerechten Strafe zuzuführen.

Wie Naiv.
Was soll das sein eine "gerechte" Strafe?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.816.961 von einLiberaler am 05.04.08 14:25:0010 Jahre Jugendknast in der Türkei.
:(:(:(
Hallo

Ich halte es für wichtig das erst über Strafe nachgedacht wird
wenn alle Fackten bekannt sind.

Das Recht von Angeklagten/Verteidiger auf eine evtl. schwere
Kindheit hinzuweisen ist wichtig.

Ob es ein Mord war muß geklärt weden und ob das auch beweisbar ist.

Ein fairer Prozess muß in unser aller Interesse sein.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.816.961 von einLiberaler am 05.04.08 14:25:00die Todesstrafe ist gerecht. Alternativ lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung, da von diesen "Subjekten" eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.
Hoffe nur dass jeder, der hier auch nur ansatzweise Verständnis für den Mörder aufbringt, das er nicht selbst mal seinen liebsten Menschen durch Mörderhand verliert.

Warum hat man mein Brückenbild entfernt?
War es politisch nicht korrekt?
Wo ist das Problem nur ein Bild von einer Brücke einzufügen?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.296 von Hee am 05.04.08 15:58:41hatte die Frau denn auch eine "faire" Chance? was soll also das Gefasel?
Was gibt es da für Fakten zu berücksichigen? Eventuell hat jemand anderes den Klotz auf die Brücke gelegt? Lächerlich. Solche müssen weg. Für immer und ewig. Die haben das Recht auf unsere Gemeinschaft verwirkt.

Ich wiederhole: Jeder der hier nur ansatzweise Verständnis für dieses Schwein aufbringt, den kann man nicht mehr helfen.

Wegsperren für ewig.
Ich möchte nicht in einem Land leben in dem Verurteilungen
vor Gericht dadurch bestimmt werden welche Meinungen
und Emotionen vor Urteilen bestehen.

Erst muß jede Seite gehört werden.

Die Menschen die an dem Gerichtsurteil mitwirken sollen
genug Zeit damit verbringen Fakten zur Kenntnis zu nehmen

Jemand der nur wenig über den Vorfall weiß kann nicht
vorab bestimmen wie das Gerichtsurteil auszusehen hat.

Wir leben hier nicht im Faschismus

Wir werden alle unter einer Justiz leiden die nicht gründlich
recherchiert und alle Seiten anhört.

Wir brauchen unvoreingenommene Richter.

Nicht einmal die sollen vor Prozessbeginn wissen welches
Urteil gerecht ist

Wir selber haben doch genug Zeit uns auch noch später eine
Meinung zu bilden.
Die hätte dann auch mehr Qualität.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.712 von olcapri am 05.04.08 18:03:56die Todesstrafe ist gerecht.

naja, dies sagt dann wohl alles.
Ich wünsch dir viel Spass bei der Ausführung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.951 von einLiberaler am 05.04.08 19:08:06bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen:

Die Todesstrafe ist gerecht für feige Mörder!

Während die Frau und Mutter auf dem Friedhof liegt, müssen wir uns anhören, welche schwere Jugend dieses Subjekt gehabt hat. Hör bitte auf mit diesem politisch korrekten weichgespülten Gerede. Sieh Dir die Realität an. Da wird sinnlos gemordet!!! Da kann man nur noch mit harter Hand vorgehen! Was hat das mit Faschismus zu tun? Sei bitte etwas vorsichtiger. Ich lasse mich nicht in die rechte Ecke drücken, nur weil ich eine harte Bestrafung für einen feigen Mörder verlange!

Nochmal zum verdeutlichen:

Die werden die Täter bestimmt fassen. Während die Frau und zweifache Mama auf dem Friedhof liegt und dort für immer und ewig liegen wird. Ihre zwei kleinen Kinder ihre Mutter immer vermissen werden...machen die Täter eine Ausbildung im Juendknast für ihre Dummheit und werden noch vor dem Jahr 2012 entlassen.

Das ist zum Kotzen. Und ich hoffe Du wirst nicht mal Opfer einer Straftat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.999 von olcapri am 05.04.08 19:19:34Sieh Dir die Realität an. Da wird sinnlos gemordet!!!

Sinnlos gemordet wird immer und überall, egal ob Strafe oder nicht.
Für derart singuläre Straftaten gibt es nun mal keine "gerechte" Strafe.
Wenn der Täter zb unter 14 sein sollte, wird er wahrscheinlich gar nicht bestraft und das wäre auch richtig so, denn Leben muss er mit seiner tat ja so oder so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.060 von einLiberaler am 05.04.08 19:34:07Wenn der Täter zb unter 14 sein sollte, wird er wahrscheinlich gar nicht bestraft und das wäre auch richtig so,

keine bestrafung...ich bin sprachlos über deine weiche einstellung. es ist also gut, dass jemand der eine 2 fache mama auf den gewissen hat nicht bestraft wird?

ich bitte um antwort. die frage ist übrigens nicht polemisch, sondern hat hand und fuß...
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.999 von olcapri am 05.04.08 19:19:34Da kann man nur noch mit harter Hand vorgehen! Was hat das mit Faschismus zu tun? Sei bitte etwas vorsichtiger. Ich lasse mich nicht in die rechte Ecke drücken, nur weil ich eine harte Bestrafung für einen feigen Mörder verlange!
Wir leben in einem Rechtsstaat.

Wie man gegen potentielle Straftäter vorgeht entscheiden nicht
gleich die Bürger nach Kenntnisnahme aus den Medien.

Für mich ist Faschismus nicht auf die "rechte Ecke" festgelegt.
Es wäre nur schlimm wenn Richter sich beeinflussen lassen würden.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.096 von olcapri am 05.04.08 19:42:35Ein unter 14 - jähriger ist nicht strafmündig.
Wenn das in dem Fall so wäre ist das anders zu sehen und eine Bestrafung in Sinne eines
Racheasktes wäre nicht angebracht.
Es müsste erst eine eingehende psychologische Begutachtung
zu seiner geistigen Reife und der vorhandenen Motivations der Tat stattfinden.
Durch emotionell gesteuerte Rachebestrafung kann man gar nichts wieder gutmachen und zukünftig auch nicht verhindern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.199 von Hee am 05.04.08 20:21:31ich habs ja nicht entschieden (schön wärs!!!) sondern nur empfohlen. Hoffe das der Richter eine harte Hand hat und sich richtig in das Opfer und in die Opfer-Familie hineinversetzen kann.

Ihr seid mir schon die richtigen. Den gesamten Hintergrund des Täters beleuchten, inklusive schwerer Kindheit und kein Wort über die Opferfamilie verlieren

Wo ist das Kotz-Smiley...:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.096 von olcapri am 05.04.08 19:42:35Mit weicher Einstellung hat das auch nichts zu tun. Sondern mit Vernunft - welche dir in diesem Fall etwas abgeht, weil du dich durch Emotionen leiten lässt die lediglich Rache fordern.
ich möchte noch etwas hinzufügen:

ich bin bstimmt kein Ultra Hardliner, aber als ich die Nachricht gelesen habe und das da halt kam, dass es sich dabei um eine zweifache Mutter gehandelt hat, die so sinnlos aus dem Leben gerissen wurde. Nun nicht mehr für ihre Kinder da sein kann, die doch so sehr auf ihre Mama angewiesen sind, da habe ich weinen müssen. Der hat nicht nur ein Leben zerstört, dass sollten sich die ganzen Klugscheisser hier an Bord mal klarmachen!

Und wenn ich dann hier Einträge zu lesen bekomme, die eben das Opfer mit keinem Wort erwähnen und nur davon faseln, wie sehr sich doch das Gericht erst einmal mit dem armen Opfer beschäftigen müssen, dass es ja auch gut sei, dass sie wenn sie unter 14 sind straffrei ausgehen da kriege ich das kalte Kotzen.

Der Kindsmörder Gäfgen, der den kleinen Jacob getötet hat, hat ja auch wahrlich alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Und so etwas finanzieren wir durch unser Geld?

Das kalte Grauen kriege ich da, wenn ich darüber nachdenke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.260 von Red_Eileen am 05.04.08 20:41:24Es müsste erst eine eingehende psychologische Begutachtung
zu seiner geistigen Reife und der vorhandenen Motivations der Tat stattfinden.


blablabla.... die Mutter, die ihr hier mit noch keinem Wort gewürdigt habt !!! :mad: ist tot.


Durch emotionell gesteuerte Rachebestrafung kann man gar nichts wieder gutmachen und zukünftig auch nicht verhindern.

doch kann man! a) dieses Subjekt, (ich weigere mich ihn als Menschen zu betrachten) hat, sofern wir ihn einer gerechten Strafe zuführen, die mindestens eine lebenslange Haft ohne Möglichkeit der vorzeitigen Freilassung sein sollte, nie wieder die Möglichkeit Unheil anzurichten. Dieses Subjekt hat unendliches Unheil angerichtet und ihr Dummschwätzer habt offensichtlich nichts für das Opfer übrig. Oder warum kein Wort darüber???!!! b) stimmt, verhindern kann man das nicht, darum gehts aber auch garnicht! Interessiert auch garnicht, da das hier nicht das Ziel sein kann und eh unmöglich ist!

Wünsche den Klugschwätzern allzeit gute Fahrt!
Nein olcapri das ist nicht so, dass man nicht an das Opfer auch denkt.
Ich tu das und andere bestimmt auch - und sie sind sehr sehr traurig, dass es so gekommen ist.
Der Mensch kann aber nicht ständig über all das Leid weinen und traurig sein. Es sterben übrigens 14.000 Kinder auch täglich an Unterernährung. Man würde verrückt werden wenn ,man sich da hineinsteigert und unentwegt daran denkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.356 von Red_Eileen am 05.04.08 21:08:26...nur hier hat das Gericht, (falls sie/er gefasst werden und davon gehe ich ziemlich sicher aus, nach der Nachrichtenlage) die Möglichkeit die Täter einer sehr harten und abschreckenden Strafe zuzuführen. Es ist Fakt, dass Jugendstrafen viel zu milde und in keinster Weise abschreckend wirken und dass dass Opfer immer erst an 2ter Stelle steht! (Darum wurde ja auch der Weiße Ring ins Leben gerufen!

...aber in diesem konkreten Fall und unter Berücksichtigung der grausamen Tat muss der Täter (nach meiner Meinung) mindestens lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung bekommen. Auch ein 14 ähriger weiss schon sehr genau was er tut! ich habes zumindest mit 10 schon gewusst, was da passieren kann.

früher haben wir von der Autobahnbrücke heruntergewinkt! Heute schmeissen die Blagen Steine.

Also wirklich. Ich bin geb. Wessi, aber da hatten sie in der früheren DDR die Jugend besser in Griff. Mit sinnvoller Freizeitaktivität, Pfadfindertreffen unsw. Und heute?
Playstation + Hamburger fressen + auf dumme Gedanken kommen wegen zuviel Tagesfreizeit!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.333 von olcapri am 05.04.08 21:00:44Der Kindsmörder Gäfgen, der den kleinen Jacob getötet hat, hat ja auch wahrlich alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Das kann doch wohl nicht wahr sein.

Es ist wichtig das ein Angeklagter das tun kann

Es ist besonderes für uns wichtig.

Ich will keinen anderen Staat.


Angehörige von Opfern verdienen unser Mitgefühl
Ich muß mir eingestehen das ich nicht annähernd
nachvollziehen kann was diese Leute erleiden.
(Ihr ganzes Leben lang)

Es muß aber bessere Vorschläge geben als Rechte verwehren
oder Urteil vorab.

Ich selbst bin nicht gut in Vorschläge/Ratschläge erteilen

Überlegt habe ich mir aber schon ob es nicht günstig wäre
Jugendliche zu selbstbewußten Menschen zu erziehen.

Sie sollen wissen das es Stärke ist NEIN zu sagen zu riskanten
oder extremen Taten
anstatt sich durch schlimmste Taten zu profilieren.

Hier sollte man investieren

Nicht ein rechtextremer Wichtigtuer ist stark wenn er Parolen aufsagt.

Oder wenn sich einer durch Sachbeschädigung hervortut.

Die Gesundheit anderer schädigt, oder schlimmer.

Jugendliche sollen wissen das sie selbst einen Wert haben und auch der
andere.

Machen wir ihnen das klar.

Auch Sexualstraftäter sollen wissen das sie ärztliche Hilfe erhalten können
wenn wenn sie feststellen das sich etwas ungewöhnlich entwickelt.

Ein Aufruf in den Medien (etwa eine Woche vermehrt hilfreiche Beiträge) für diese
Leute würde Menschenleben retten.

Es gibt aber wahrscheinlich bessere Vorschläge

Das Beschneiden von Rechten bei Prozessen hilft nicht sondern schadet
der Gesellschaft.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.333 von olcapri am 05.04.08 21:00:44Dass nicht über das Opfer geredet wird, stimmt doch gar nicht.
Die Bildzeitung tut sein Wochen nichts anderes. Nur hilft das der Familie gar nicht.
Die Opfer sollte nicht zu kurz kommen, stimmt, aber in 99,9% aller Straftaten ist es den Ofper eben viel lieber, nicht in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden.

Ich kann diesen scheiss Spruch "Es wird nie über die Opfer geredet" den die Bildzeitung und du dazu benutzen um Schwachsinn - wie die Todesstrafe - ins Gespäch, zu bringen nicht mehr hören.

Wenn man das Wesen von solchen Taten verstehen will, muss man sich nun mal mit den Täter beschäftigen. Die Oppfer sind ja meisst zufällig da rein geraten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.407 von einLiberaler am 05.04.08 21:28:34dann bete ich dass Du oder einer Deiner Liebsten nie Opfer wirst, damit Du Deine (meiner Meinung nach) Weichspül-Menatalität immer beibehalten kannst.
Wahrscheinlich würdest Du das aber total anders sehen, wenn es Dein Angehöriger gewesen wäre.

Denk da auch mal drüber nach.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.817.846 von Hee am 05.04.08 18:38:16Wir leben hier nicht im Faschismus

Im Faschismus werden Leute zu Unrecht verurteilt, wegen ihrer, z.B., politischen Gesinnung oder Regimegegner jeglicher Art.
Was soll also dieser Vergleich?
Hier haben wir es wahrscheinlich mit einer Mutprobe eines Mitglieds einer neuen Subkultur in diesem Lande zu tun, also einem tatsächlichen höchst moralisch verwerflichen Strafttatdelikt.

Solche Vorfälle werden in ein paar Jahren an der Tagesordnung sein. Da wird man dann kaum noch Notiz von solchen Meldungen nehmen.
Überlegt euch einfach, wie Deutschland vor 20 Jahren aussah, wie es sich veränderte und wie es in 20 Jahren aussehen wird (gesellschaftlich betrachtet).
Mein tiefstes Mitgefühl der Familie der Frau.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.849 von strongbuyamitelo am 06.04.08 00:36:39In einem Rechtsstaat müssen Angeklagte die Möglichkeit
haben das
alle juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft
werden.

Kindermörder, Terroisten, Steinewerfer, ...

Wenn das nicht mehr so ist ist das auch kein Land mehr
in dem es Rechtssicherheit gibt.

Wenn erst mal damit angefangen wird so kann man davon
ausgehen das das auch der Normalbürger das spüren wird.

Erst werden Leute betroffen sein mit denen niemand Mitgefühl
haben kann.
Irgendwann kommt das dann aber auch bei uns an.
Wenn dann Sachverhalte als "völlig klar" eingestuft werden
und Urteile oder Bescheide müssen hingenommen werden

Niemand hilft es wenn Rechte beschnitten werden

Willkür ist Faschismus
Alle haben die gleichen Rechte - so soll es bleiben.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.818.401 von Hee am 05.04.08 21:27:14Natürlich sollte man darin investieren, so ein Verhalten möglichst im Vorfeld zu verhindern z.B. durch eine entsprechende Erziehung -aber das ändert nichts daran, dass eine soche Tat Konsequenzen haben muss - und zwar drastische, damit Nachahmungen unterbleiben.

"Schwere Kindheit " ist das ein Freibrief? Nein - es erklärt vielleicht etwas die Ursachen, was aber nichts daran ändert, dass die "Bestrafung" folgen muss - denn auch das ist Erziehung dazu, das ein Mensch erkennt, dass sein Verhalten Folgen hat und er diese dann auch zu tragen hat. Hat nicht jeder Mensch irgendwann ein Erlebnis welches als "Generalbegründung" für Untaten dienen könnte ? Kann man alles mit Psychotherapie "reparieren? " Inzwischen zahlen die Krankenkassen ja diese ganzen Langzeittherapien und letztlich somit die Gemeinschaft. Bei guter Führung ist dann vorzeitige Entlassung möglich - und ich denke, die Gutachter, die meinen eine folgenträchtige Beurteilung abgeben zu können, sollten dann auch den Kopf hinhalten, wenn sie sich geirrt haben und z.B. ein Sexualtäter erneut zuschlägt. Auch diese Leute schauen den Tätern immer nur vor den Kopf und sind ggf. recht leicht zu täuschen ( was die vielen Frührentner, die zwar so wirr und krank sind, dass sie zwar nicht mehr ihren Job machen können aber Autofahren geht noch :rolleyes: . Nach Erhalt des Rentenbescheides eine kleine Weltumseglung oder die Betriebseröffnung auf den Namen der Ehefrau ............und . und - alles schon erlebt und mehr als einmal.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.506 von SOLEIL am 06.04.08 11:47:59dem vom SOLEIL geposteten, ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.506 von SOLEIL am 06.04.08 11:47:59Kann man alles mit Psychotherapie "reparieren?

Viele Straftäter die dann irgendwann z.B. auch Gegenstände von Brücken
werfen haben schon vorab eine kriminelle Laufbahn.

Ladendiebstähle, Sachbeschädigungen, Körperverletzung, ....,

Wenn man nach einer Häufung von "kleineren" Vorfällen mit
diesen Jugendilichen eine Therapie beginnt
(Entweder Haft oder Bewährung mit Therapie)
so gibt man auch den Jugendlichen die Möglichkeit zu erkennen
warum die so was tun.

Wenn jemand Defizite hat so kann man versuchen das in der
Therapie zu klären.

Warum muß ich im Mittelpunkt stehen?

Warum will ich ständig etwas beweisen?

Wenn man jemand in einen frühen Stadium beeinflussen kann müßte das
helfen die Wahrscheinlichkeit zu mindern das spätere schwere
Straftaten begangen werden.

Wenn anfängliche ambulante Therapien nicht genug sind und
weitere Straftaten begangen werden dann evtl. in geschlossenen
Einrichtungen.

Immer muß das aus der Sicht - Zum Wohl des Jugendlichen - gesehen
werden.

Bei Sexualstraftäter muß auch das gleiche Prinzip wie bei anderen
Straftaten gelten. Die Wiedereingliederung

Das Problem bei Sexualstraftäten ist das es kaum möglich ist zu entscheiden
ob sie sich geändert haben oder nicht.

Und so muß eben solange man keine Möglichkeit hat einen Sexualstraftäter
als ungefährlich einzustufen so jemand interniert bleiben.
Prinzipiell hat er aber auch Rechte
Wenn es aber nicht möglich ist zum Schluß zu kommen das eine Heilung
stattgefunden hat kann man den nicht frei lassen
Vielleicht hat man mal in 50 oder 100 Jahren die Möglichkeit festzustellen
wann ein solcher Täter wieder ungefährlich ist

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.709 von Hee am 06.04.08 12:31:49Richtig - im Vorfeld muss da eingegriffen werden .
Aber da läuft doch recht wenig . Sachbeschädigungen , Diebstahl , Körperverletzung , Lärmbelästigung , Einbruch , Rauschgift, Schmuggel, ungerechtfertigte Inanspruchnahme von Sozialleistungen, Mietnormaden ..........
Das sind doch "kleine Delikte " um die sich z.B. die Polizei kaum kümmert. Zumindest ist es bei uns so - diese Vorgänge werden "verwaltet" und dann kommt ein Schreiben, dass das Verfahren eingestellt wird. Teilweise sind die entsprechenden "Tauschorte " sogar bekannt . Zitat " Wir sehen ja wie die Autos abdrehen, wenn unser Streifenwagen auftaucht :laugh: - lach - ja - aber es wird nichts unternommen von unseren "Ordnungshütern". Oder bei Diebstahl - " der Schmuck wird heute noch am Bahnhof umgesetzt " - ja , warum ist die Polizei dann nicht am Bahnhof ? - sondern schickt nach 4 Tagen zum 3 Mal die Spurensicherung ? Stattdessen stehen sie mit 3 Mann morgens an einer 3oiger Strecke die Beine in den Bauch und freuen sich, wenn sie einen erwischen , der 38 fährt. Oder die Misslagen bei den Jugendämtern - ist ja genug durch die Presse gegangen - in den letzten Monaten. Und diese Zustände werden sich noch verschlimmern . Letztlich ist auch die Schulpolitik daran Schuld. Die Privatschulen haben Hochkonjunktur - wohlgemerkt - steuerlich gefördert ! - und der Rest versammelt sich dann geballt in den öffentlichen Schulen. Schau Dir die skandinavischen Staaten an - da haben die Schulklassen teilweise die halbe Schüleranzahl - da gibt es Lehrer genug, die auch einmal auf Verhaltensweisen reagieren können - aber da verdienen die Lehrer auch weit weniger als hier - und vielleicht wird das Geld nicht in die Förderung von "Elitenschulen" gesteckt. Eigentlich ist das ein Witz - aber inzwischen ist mir klar, warum sich eine Privatschule einen eigenen Architekten leisten kann .
Genau im Vorfeld muss eingegriffen werden - auch mit Therapie , was sicher bei einigen etwas bewirken kann.

Aber ist so eine Tat dann erst einmal vollbracht - wie in diesem Fall - muss der Täter auch die Konsequenzen zu spüren bekommen - ob Jugendlich oder nicht !

Und abschließend - ich glaube nicht daran, dass ein Therapeut einen Menschen, der bereits ein schweres Verbrechen begangen
hat ( z. B. Sexualmord ) als geheilt einstufen kann - denn das ist mir doch etwas zu " gottähnlich " , was die Vergangenheit ja ausreichend bewiesen hat. Vergiss mal nicht, dass Therapeuten auch nur Menschen sind und einige die ich kenne, hätten m.E. selbst eine Behandlung dringend nötig und ganz erhebliche Probleme mit ihren eigenen "Erziehungsprodukten" nämlich ihren Kindern .
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.709 von Hee am 06.04.08 12:31:49Hee - um das noch klar zu stellen - ich habe nichts gegen Therapien etc. - und ganz sicher gibt es Menschen, denen dort sehr geholfen wird oder die auf die richtige Spur gebracht werden können.
Aber es ist immer eine Frage, ob das Ergebnis eines Fehlverhaltens für die Gesellschaft noch tragbar und zu entschuldigen ist - oder ob sie sich schützen muss.
Als Beispiel - jeder Mörder mordet m. E. , weil er genau in der Sekunde nicht anders kann - aber das ändert nichts an der Tatsache, dass schlicht eine zumutbare Grenze überschritten wurde und die Gesellschaft das Recht hat, sich zu schützen.

Vielleicht hätte eine Therapie das ja verhindern können - aber nach der Tat gibt es nichts mehr zu verhindern - da heisst es dann, die Folgen auch zu tragen. Außerdem denke ich auch, dass ein einmaliges Überschreiten socher Grenzen ein erhebliches Potenzial der Wiederholung freisetzt - ganz bestimmt aber, wenn die Folgen als gut tragbar eingestuft werden und vielleicht sogar einkalkulierbar sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.828 von SOLEIL am 06.04.08 13:07:00Das sind doch "kleine Delikte " um die sich z.B. die Polizei kaum kümmert
Woran liegt das wohl?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.977 von strongbuyamitelo am 06.04.08 13:41:24zu wenig Leute ???
Solange die Verkehrskontrollen zu dritt erfolgen muss ( Blitzer tät es da auch bzw. würde noch mehr bringen ) und die Spurensicherung 3 x kommt ( ohne zu wissen, dass schon 2 x jemand da war ) scheint es mir u.a. auch ein erhebliches Organisationsproblem zu sein - oder vielleicht Angst ?? - da die Einsätze sicher nicht ganz ungefährlich wären ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.819.915 von SOLEIL am 06.04.08 13:28:22jeder Mörder mordet m. E. , weil er genau in der Sekunde nicht anders kann

Ich habe zwar keine Ahnung wie Therapieen tatsächlich ablaufen
aber es ist sicher nicht schwer bestimmte Verhaltensmuster
aufzudecken.

Wenn z.B. bei einem Jugendlichen in dem Moment wo er Unsicherheit
spürt ein Bedürfnis aufkommt etwas extremes zu tun um das zu überdecken
so kann man ihm darauf hinweisen

Jedes mal wenn solche Emotionen hochkommen so kann er klar
erkennen: Jetzt ist dieses Verhaltensmuster aktiv.

Ich habe jetzt die Möglichkeit diese Emotionen in mir auszuagieren
oder
Ich kann diese Emotionen nur beobachten.

Und ab dann und mit einiger Übung des Beobachtens hat der
potentielle Täter dann eine wirkliche Entscheidung.

Er weiß über sich etwas und er kann entscheiden.

Sich einer Emotion hinzugeben ist dann nicht mehr zwingend.

Für die Folgen seiner Taten muß man aber immer einstehen.

Trägt man eine bestimmte gewalttätige Verhaltensmuster in sich
und läßt sich nicht behandeln schadet man sich außerdem vorab
schon selbst deswegen weil man kein harmonisches Leben führen
kann.

Auch andere Verhaltensmuster sind sich bewußt zu machen.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.105 von Hee am 06.04.08 14:16:19Meinst Du , dass das immer nur etwas mit "Unsicherheit" zu tun hat ?
Vielleicht in einem gewissen Rahmen - aber nicht nur - auch Agressivität und "Ausleben" ohne gesetzte Grenzen spielt da m.E. eine Rolle. Letztlich ist ein Jugendlicher doch ein " Erziehungsergebnis" seiner Eltern, seiner Umgebung, seiner Erfahrungen - seines Umfeldes.
Und natürlich kann man sich im gewissen Rahmen entscheiden - aber immer nur in seinem eigenen begrenzten Entscheidungsradius. Aber diese Diskussion geht wohl zu weit ( ggf. zu lang )
M.E. werden die Grundlagen im Elternhaus aufgebaut - ein Kind, dem keine Grenzen gesetzt werden und nie Konzequenzen tragen muss - machen kann was es will , wird sein späteres Fehlverhalten schwer erkennen und da kann man dem Jugendlichen ggf. nicht einmal einen Vorwurf machen - eher den Eltern. Hab lange Zeit so einen traurigen Fall verfolgt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.173 von SOLEIL am 06.04.08 14:38:49Viele Jugendliche wollen beeindrucken

Sie erschaffen sich als "coole" Person innerhalb
ihrer Gruppe.

Und wenn sie dann wirklich als cool angesehen
werden dann will man diesen Status auch halten.

Wenn dann etwas passiert was einem bloß stellen
würde muß schnell eine Aktion her.

Es geht nicht um die Freude am töten sondern
um zu beeindrucken (oder extrem zu beeindrucken)

Das fängt doch schon mit Kaufhausdiebstahl an
nicht die Sache selber ist der Grund sondern Anerkennung erreichen.

In dem Moment wo sich zeigt das einer auch nur ein normaler
Mensch ist (vielleicht zeigt sich auch noch ein Persönlichkeitsmangel)
wird das überdeckt mit einer Aktion.
(Sachbeschädigung, Körperverletzung, ......,)

Darum halte ich es für wichtig das aus einem Jugendlichen ein
selbstbewußter Mensch wird dem es fremd ist Eindruck zu
schinden.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.239 von Hee am 06.04.08 14:58:15Darum halte ich es für wichtig das aus einem Jugendlichen ein
selbstbewußter Mensch wird dem es fremd ist Eindruck zu
schinden.


Da sind wir uns ja einig - selbstbewusst und verantwortungsbewusst - und wie willst Du das erreichen, wenn im Elternhaus nicht die entsprechenden Weichen gestellt werden ?

Bring mal einem 18 jährigen bei, dass er vielleicht besser regelmäßig zur Schule geht, statt sich nach Laune " auszupennen" -da er auf dem besten Wege ist, sich seine Zukunft zu versauen - nachdem bis zum 17 Lebensjahr jegliche Schwänzerei gedeckt wurde und der arme Junge wegen jedem Husten erst einmal 14 Tage Pause brauchte. M.E. kann das nur ein "AHA-Erlebnis" bewirken - .

Beeindrucken - sicher das versteh ich schon - und in der Truppe sind wir stark .....
Kenn ja auch die Trupps, die provozierend "hinternwackelnd" mitten auf der Strasse laufen und erst Platz machen, wenn der Motor gefährlich laut aufheult.............und man endlich zur Seite springt :laugh:
Vielleicht haben die Eltern es versäumt ihren Kindern Selbstbewusstsein und Erfolgserlebnisse zu vermitteln - auf welchem Gebiet auch immer. Möglichkeiten gibt es da genug - aber dann muss man sich darüber auch Gedanken machen, sich damit beschäftigen und handeln. Vielleicht haben sie den Kindern nicht vermittelt das Eigentum anderer zu achten oder sich sozial und gesellschaftsfähig zu verhalten.
Letztlich sind ja nicht alle Jugendlichen so - gibt auch viele, die zielstrebig sind, zuvorkommend und mit denen man viel Spass haben kann.

Aber Du bist ja selbst der Auffassung, dass man die Folgen tragen muss. Wenn dann bei einer eventuellen "Mutprobe" ein solcher Unfall das Ergebnis ist, haben die Konsequenzen zu folgen. Abgesehen davon , dass schon eine solche " Mutprobe " auch ohne Unfall bestraft werden sollte - da hätte ja noch viel mehr passieren können - und das alles wegen einer " Mutprobe " .

Und wie gesagt, das Verhindern solcher Verhaltensweisen, fängt m.E. schon in den Kinderschuhen an - die Erziehung zu selbstbewussten und verantwortungsbewussten Menschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.347 von SOLEIL am 06.04.08 15:27:18Ich glaube das im Sozialkundeunterricht oder ein speziell
eingerichtetes Unterrichtsfach in Schulen von geeigneten
Fachpersonal Jugendlichen vermittelt werden muß
was zu einem lebenswerten Leben gehört

Ein sich nicht ständig beweisen müssen.
Nicht ständig protzen müssen
Das Wichtigtuerei Dummheit und Schwäche ist.

Das Stehlen das Leben nicht besser sondern
problematischer macht

Das das Erreichen von manchen Zielen nicht zu Zufriedenheit
führt

Das Alkohol nicht cool macht sondern hilflos

u.v.m.

Das kostet zwar Geld aber in Wirklichkeit wird viel Geld gespart

Es macht den Unterschied ob jemand Steuerzahler ist oder
in Einrichtungen verbringt die viel Geld kosten.

Ich selbst habe keine Kinder aber ich hätte Angst wenn ich
Kinder hätte und nicht ungefähr wüßte was mein Kind in seiner Freizeit tut.
Ich muß ja dann für Sachbeschädigungen, Arztrechnungen, etc.
aufkommen.

Geld und Aufmerksamkeit müßten in entscheidenden Phasen da sein
Wenn nicht - wer soll denn später in die Sozialversicheung einzahlen?
In Frühphasen Geld investieren spart dann Geld wenn es später weniger
Extremfälle gibt.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.451 von Hee am 06.04.08 15:55:50Ich muß ja dann für Sachbeschädigungen, Arztrechnungen, etc.
aufkommen.

Das auch - aber vorrangig würde ich nicht einmal das Money sehen, sondern ich hätte auch das Bedürfnis mich an meinen Kindern zu erfreuen - statt sie irgendwann als Plage sehen zu müssen, die ggf. das eigene Leben zur Halbhölle machen . Ich hätte einfach die Vorstellung als Elternteil versagt zu haben indem ich die fundamentalen Dinge des Lebens nicht vermittelt hätte.

Du hast völlig Recht - z. B. mit dem entsprechenden Unterrichtsfach. Aber wie gesagt - durch die Schulpolotik, die zur Zeit betrieben wird, werden sich die Probleme noch verstärken, da diese gefährdeten Kinder tw. auch noch in spezielle Unterrichtsgruppen zusammengeführt werden und sich so vermehrt entsprechende Grüppchen bilden. Es erfolgt ja kein Versuch "Aufzuklären" sondern lediglich eine "Aussonderung" , damit der restliche Unterricht reibungslos läuft. Ich kann Eltern verstehen, die ihre Kinder - bzw. in Problemgegenden - auf
Privatschulen schicken - aber :
Nicht jeder kann sich das leisten und eine Zweiklassen-Gesellschaft ist m.E. nicht förderwürdig - leider sind wir auf dem besten Weg -
und das ist auf Dauer auch keine Lösung.

Vielleicht wird sich auf dem Gebiet ja noch etwas ändern, wenn die Zuständigen Behörden mal wach werden - vielleicht. Man kann es nur hoffen.
Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.820.451 von Hee am 06.04.08 15:55:50Mit der Kindererziehung und Begleiten durch die Jugend ist eben auch eine großartige Aufgabe verbunden - manche erkennen das leider nicht.
Wie beim Azubi
der eine freut sich über eine billige Arbeitskraft - alles andere ist egal
der andere freut sich über gute Abschlüsse - aber das kostet dann eben etwas mehr Zeit - für die Wissensvermittlung. :)
Hallo.
Ich bin neu hier im Forum.
Hab ihr gerade den Thread gelesen und bin über manche Äüßerungen echt geschockt. Natürlich ist es ganz schrecklich, was passiert ist. ABER: man kann doch nicht "Mord" (wenn es das überhauptist...) mit Mord bestrafen! Damit stellt man sich doch auf eine Stufe mit dem Täter.
Ich finde das ganz schlimm so zu schreiben, vor allem wo bisher noch gar keine Umstände bekannt sind. Natürlich muss jemand der so etwas tut bestraft werden, aber da gibt es ja ein Rechtssystem bei uns was da einfach andere Strafen vorsieht. Und ich bin auch heilfroh, dass ich in diesem land Lebe, wo die Todesstrafe verboten ist!
Mfg
ist es für dich ein unterschied, ob jemand das teil aus dem willen zu töten von der brücke geworfen hat oder ob es "nur" jemand war, der gerade seinen frust irgedwie los werden musste, weil ihn seine freundin verlassen hat?

"die umstände" zählen für mich in solchen fällen auch nicht. nur die tat. und an der gibt es nix zu deuten.... :rolleyes:

ich kann zum beispiel auch nicht verstehen, warum die mörderin von 9 kindern mal eben mit 15 jahren knast davon kommt. aber das ist eigentlich wieder ein anderes thema....
"die umstände" zählen für mich in solchen fällen auch nicht. nur die tat. und an der gibt es nix zu deuten

Zu einer Gerichtsverhandlung gehört eben das alles was relevant sein könnte oder von einer Seite als relevant gehalten wird
auch vorgebracht werden soll und evtl. die Höhe der Strafe bestimmt

Wenn nur die Tat gesehen wird dann wird es wesentlich mehr Ungerechtigkeit geben.
Da braucht man dann nur noch einen Katalog wenn fest steht das jemand schuldig ist.

Soll man so etwas wollen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.843.631 von Hee am 09.04.08 10:59:00umstände wie notwehr und ähnliches müssen natürlich berücksichtigung finden. aber z.b. das argument einer "schweren kindheit" ist für mich völlig unerheblich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.843.800 von greatmr am 09.04.08 11:14:28ist für mich völlig unerheblich.

Ob etwas erheblich oder unerheblich ist soll ein
Richter entscheiden und nicht wir.

Die paar Minuten die wir mit so einer Straftat befaßt sind
reichen nicht aus um ein Urteil zu fällen

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.844.191 von Hee am 09.04.08 11:49:06sowas kann man aber auch ändern - in dem man gesetze ändert :keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.844.330 von greatmr am 09.04.08 12:00:52So ein Gericht ist zum Teil ja auch mit
Laien besetzt.

Diese Laien entscheiden aber auch erst wenn
alles gehört worden ist.

Wenn man Gesetze ändert damit schneller
verurteilt werden kann dann wäre das furchtbar.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.845.733 von Hee am 09.04.08 14:20:23wir reden wahrscheinlich irgendwie aneinander vorbei oder haben grundsätzlich unterschiedliche ansichten.

ich persönlich kann mit einer entschuldigung für ein verbrechen "ich hatte doch eine schwere kindheit" nichts anfangen. das ist für mich kein minderungsgrund für eine strafe: ob jemand mein kind vergewaltigt, weil er selbst in der kindheit vergewaltigt wurde, oder ob er es einfach nur aus spass tut, dürfte für mich keinerlei auswirkungen auf das strafmass haben. (mal abgesehen davon, dass das schwein keine gerichtsverhandlung erleben würde - den würde ich vorher schon kalt machen und dann dafür meinetwegen lebenslang in den bau gehen)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.849.636 von greatmr am 09.04.08 19:42:41..."ich hatte doch eine schwere kindheit"...kein minderungsgrund für eine strafe

Und ich meine das nur bei der Gerichtsverhandlung (Urteilsfindung)
entschieden werden kann ob eine "schwere Kindheit" relevant ist
nd nicht

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.849.636 von greatmr am 09.04.08 19:42:41Klar greatmr - würde das auch machen.

Wer eine Person aus meiner Familie massiv schädigt ist so gut wie tot.

Da brauch ich keinen Richter und keinen Staatsanwalt und keinen Psychologen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.850.166 von Red_Eileen am 09.04.08 20:25:39Das ist doch auch etwas ganz anderes

Der Familienangehörige hat sich seine Situation nicht ausgesucht

Aber ich kann mir aussuchen ob ich Leute hasse die ich nur aus den Medien kenne.

Ich muß mich selbst fragen
"Warum empfinde ich Hass ohne die gesamten Umstände zu kennen"
"Reicht mir die Berichterstattung in den Medien um eine seriöse Meinung zu haben"
"Spielt wenn ich hasse etwas ganz anderes eine Rolle (etwa ein befriedigendes Gefühl, Freude am Profilieren, .....)

außerdem

"Bin ich konsequent wenn ich weiß das jeden Tag tausende Kinder oft qualvoll sterben und ich suche mir aber einen speziellen Fall aus"

Gruß
Eben. Dafür gibt es Gerichte und denen sollten wir vertrauen. Und normalerweise werden Menschen die psychische Störungen haben und deshalb so etwas tun in Behandlung gegeben. Und bleiben dann auch dort.
Die Lebensqualität die wir in diesen Land haben nimmt Schaden
wenn emotional entschieden wird.

Es geht gar nicht anders, Gerichte müssen entscheiden.

Befriedigung oder Zufriedenheit können diese Gerichte aber nicht herstellen

Jeder muß Rechte haben. Niemand dürfen diese Rechte versagt werden.

Die Öffentlichkeit (oder die Medien) entscheidet nicht wie ein
Angeklagter zu behandeln ist.

Wenn sich das ändert nehmen wir alle Schaden.

Irgend wann kommen die Änderungen auch bei uns im Alltag an.
Dann gibt es Anschuldigungen und man holt uns ab.
Es muß dann nur genug erzeugter Haß vorhanden sein und wir
sind interniert ohne Rechte.

Gruß
Die stimmen die härtere Strafen fordern werden aber immer lauter.

Lange sieht man nicht mehr zu - dann wird sich die Lage verschärfen.

Unsere Ansichten sind dann nicht mehr relevant.

Dann wird nämlich die eigenständige wenn auch illegale Bewaffnung zunehmen und so mancher wird einem Angreifer eine Kugel zukommen lassen um sich zu schützen.
Ist für unsere durch Psychologen geprägte Welt alles akzeptierbar?
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.850.122 von Hee am 09.04.08 20:21:02da kommen wir auf keinen gemeinsamen nenner:

meiner meinung nach dürfte in keiner gerichtsverhandlung die "schwere kindheit" berücksichtigung finden, wenn es um das strafmass geht - unabhängig vom konkreten verbrechen.

ob jemand mit einer psychischen krankheit infolge einer schweren kindheit nicht ins gefängnis kommt sondern in sicherheitsverwahrung, ist etwas anderes.

aber urteile wie: "normaler weise würde er für die tat 15 jahre bekommen, aber weil er eine schwere kindheit hatte, bekommt er nur 10 jahre" sind für mich nicht nachvollziehbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.854.480 von greatmr am 10.04.08 10:29:38Soll dann auch nicht vor Gericht eine Ausnahmesituation
berücksichtigt werden wenn ein Opfer-Angehöriger
eine Straftat gegen einen Schädiger/Mörder begeht

Soll das nicht geprüft werden ob der einfach nur
gemordet hat.
Oder kann man die besondere Belastung nicht zur
Kenntnis nehmen und dann entscheiden ob sie beim
Strafmaß eine Rolle spielen soll?

Hier muß doch der Angeklagte/Verteidiger das Recht haben
das vorzubringen.

Ob das dann relevant ist soll dann der Richter entscheiden?

Gruß


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.