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Rürup-Fondsbasierend- jemandem eine flexible Variante bekannt? - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo zusammen,

ist jemandem eine flexible Rürup-Rentenversicherungsvariante bekannt? Also sprich, wo die Abschlusskosten etc. über die Ausgabeaufschläge abgerechnet werden, so wie es beim Riestervertrag DWS Toprent der Fall ist?

Hintergrund: Je nach Einkommen und steuerlicher Situation (Single, verheiratet, Frau geht nicht (mehr) in die Arbeit, Kinder...) soll der Beitrag mal hoch mal niedrig ausfallen. Und natürlich möchte ich in den ersten 5 Jahren keine Abschlusskosten für einen hohen monatlichen Beitrag bezahlen um dann den Beitrag zu senken (z.B. Frau bekommt Kinder - geht nicht in die Arbeit). Dann würden ja in den ersten 10 Jahren fast kein Geld in die Fonds fließen.

Mfg
Maduski
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.035.818 von maduski am 06.05.08 11:56:53Meines Wissens lässt sich das wohl nur umsetzen, in dem man zig Verträge mit einer Einmalzahlung abschließt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.035.818 von maduski am 06.05.08 11:56:53Hintergrund: Je nach Einkommen und steuerlicher Situation (Single, verheiratet, Frau geht nicht (mehr) in die Arbeit, Kinder...) soll der Beitrag mal hoch mal niedrig ausfallen. Und natürlich möchte ich in den ersten 5 Jahren keine Abschlusskosten für einen hohen monatlichen Beitrag bezahlen um dann den Beitrag zu senken (z.B. Frau bekommt Kinder - geht nicht in die Arbeit). Dann würden ja in den ersten 10 Jahren fast kein Geld in die Fonds fließen.

Dann nimm doch einen niedrigen Monatsbeitrag und je nach Einkommen
ne jährliche Sonderzahlung...
stan
Richtig. Genau so plane ich es bei mir auch. Niedriger Beitrag von 50-100 Euro und dann am Jahresende eine Einmalzahlung. Und natürlich fondsgebunden. Ist bei vielen Gesellschaften so möglich.
Mindestens genauso wichtig wie die Kosten ist die Anlage Deines Geldes. Daher lasse Dich nicht von ungezillmerten Angeboten, die es beispielsweise von der Bayerischen Beamtenversicherung gibt blenden und lasse Dir verschiedene Beispielrechnungen von mehreren Anbietern vorlegen. Die Unterschiede bei den Ablaufleistungen sind extrem.
Ich hab hier irgendwo mal gelesen, das die Deka einen Rürupvertrag auf Fondsbasis haben soll, der auch recht flexibel in der Gestaltung ist. Finde den Beitrag leider nicht mehr. Schau mal bei denen auf der HP. :cool:
@ Deka-Rürup:
Wobei wir mal wieder beim Kriterium der Kapitalanlage wären. Es gibt so viele Möglichkeiten. Müssen es da wirklich Deka-(Ziel)Fonds sein?

Beispiel Mischfonds Deka Zielfonds 2015-2019: im letzen Jahr -5%, Fonds gibt es seit 2005.

Mischfonds Carmignac Patrimoine: + 9,1% im letzten Jahr, den gibt es seit 1989.

Da gerät die Kostenstruktur - so wichtig diese auch ist - ganz schnell in den Hintergrund.
Ich denke man sollte noch etwas abwarten, denn ich habe gelesen, dass die DWS in diesem Jahr auch mit einem reinem Fondsprodukt "rauskommt". Deka-Rürup ist aber schon mal besser als eine blöde fondsgebundene Versicherung nur eben bei den Anlagemöglichkeiten sehr starr.

01.04.2008: Rürup-Fondssparpläne in 2008
Der Präsident des Bundesverbandes Investment, Wolfgang Mansfeld, hatte die Einführung der Rürup-Fondssparpläne für das Jahr 2008 angekündigt. Bislang hat lediglich die Deka mit einer Kombination aus Rentenversicherung und Fonds-Produkt ein Rürup-Fondsprodukt auf den Markt gebracht. Die anderen Fondsgesellschaften warten noch die endgültige Klärung einiger unklarer Regelungen durch das Bundesfinanzministerium ab, bis sie ihre Produkte den Kunden anbieten. Unklare Punkte gibt es noch in der Gestaltung der Auszahlungsphase und der Regelungen bei Versterben des Rürup-Sparers.
Quelle: Handelsblatt, 29.03.2008
kurze Verständnisfrage zu Rürup:

macht jemand, der im Alter hohe Einnahmen erwartet (aus Miete, Pacht, Dividenden oder Zinsen) mit der Rürup-Rente aus steuerlicher Sicht ein garantiertes Verlustgeschäft?

Gibt es in diesem Fall vielleicht sowas wie eine Altersverdienstschwelle, ab der sich die Rürüp-Rente steuerlich einfach nicht mehr lohnt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.356.954 von km222 am 23.06.08 20:34:59Je näher sich Deine Einkünfte im Alter sich den Spitzensteuersatz nähern, je niedriger sie in der Sparphase sind und je jünger man ist, desto weniger lohnt sich Rürup. Eine Verdienstschwelle gibt es grundsätzlich allerdings nicht, wenn man auch in der Sparphase schon gut verdient.

Rürup lohnt sich tatsächlich dann am meisten, wenn man schon recht kurz vor der Rente steht, gut verdient und noch hohe Rentenlücken zu schließen hat.


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