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Im Vergleich zum GPS ist Galileo ein Quantensprung - 500 Beiträge pro Seite



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... Immerhin soll es eine dreidimensionale Ortsbestimmung mit Abweichungen innerhalb von vier Metern möglich machen. Laut der European Space Agency (ESA) bietet GPS dagegen nur eine Genauigkeit von etwa 15 bis 20 Metern. ...

... Als so genanntes "Alleinstellungsmerkmal" und damit zur Begründung, warum die EU weitere 3,4 Milliarden Euro für Galileo ausgeben soll, taugt all das allerdings nicht. Außerdem bietet GPS bekanntlich seine Informationen kostenlos an, während die Daten von Galileo je nach ihrer Qualität entweder frei zugänglich ("Open Service") oder kostenpflichtig angeboten werden. Die Galileo-Betreiber wollen dafür ihren zahlenden Kunden die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Signals garantieren – aber inwieweit diese Garantie in einem Schadensfall (etwa bei einem Zugunglück einer mit Galileo ausgerüsteten Eisenbahn) greifen würde, ist unklar. Bisher zumindest gibt es noch keine Geschäftsmodelle, die auf die so genannten "Commercial Services" zurückgreifen würden.

Die in Potsdam anwesenden Vertreter der Industrie zeigten denn auch wenig Enthusiasmus für die "nicht-sicherheitskritischen Anwendungen" von Galileo. Eigentlich läge besonders der Einsatz in der Logistik nahe. Aber weder im Schienenverkehr noch im Warentransport allgemein scheint die verbesserte Satellitenortung für die kommende Entwicklung entscheidend zu werden – außer wenn sie mit Sensortechnik und Funkidentifikation kombiniert wird. Die entsprechenden Systeme wiederum sind bisher aufwändig und teuer und sind außerdem nicht standardisiert, was Logistikunternehmen erlauben würde, die Waren während des ganzen Transports zu verfolgen. ...

... Aus der EU-Kommission kamen in der Vergangenheit immer wieder extrem optimistische Prognosen über die wirtschaftliche und soziale Bedeutung von Galileo. Über 110 000 neue Arbeitsplätze würden so entstehen. Der Weltmarkt für Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Satellitennavigation wachse jährlich um etwa 25 Prozent, deshalb sei im Jahr 2025 ein Marktvolumen von bis zu 400 Milliarden Euro zu erwarten. Auf keinen Fall soll Galileo ein Zuschussbetrieb werden. ...

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27880/1.html

Okay, wo ist jetzt das Problem?

Doch wohl nicht die Ausgabe von 3,4 Milliarden Euro für eine europaweites innovatives und fortschrittförderndes Projekt? In Europa werden jede Woche unzählige Milliarden Euro aufgrund falscher Strukturen unnötig verbrannt.

Um ein korruptes und dem Untergang geweihtes Finanzsystem noch ein paar Jahre zu erhalten ist keine Milliarde zu schade aber bei einem offensichtlich sinnvollen Projekt, das sogar noch Geld einbringen kann, dreht man jeden Cent um? Geht's noch? Noch ja, aber wie lange wohl noch?
Ich finde auch das Galileo viel besser als GPS ist. Kein Wunder wenn man bedenkt das Galileo auf neuester Technologie beruht. Zudem werden dadurch in Deutschland/Europa zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. :)
Immerhin soll es eine dreidimensionale Ortsbestimmung mit Abweichungen innerhalb von vier Metern möglich machen. Laut der European Space Agency (ESA) bietet GPS dagegen nur eine Genauigkeit von etwa 15 bis 20 Metern. ...
Ich kann mir nicht vorstellen, inwieweit der Normalverbraucher einen reellen Nutzen aus einer solchen Genauigkeitssteigerung ziehen sollte.
Eine derartige Genauigkeit kann doch allenfalls für mil. Zwecke von Interesse sein.
Insofern habe ich an der "extrem optimistischen Einschätzung der EU-Kommission"" :

Über 110 000 neue Arbeitsplätze würden so entstehen. :eek:

gelinde gesagt meine Zweifel.
Zumindest falls es sich dabei um nicht-steuerfinanzierte Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft handeln sollte.

Ich will mich damit keineswegs gegen das Galileo-Projekt aussprechen, da gibt es sehr viel größeren Schwachsinn, für den in Europa tw. deutlich mehr Geld geopfert wird. :(
Aber die Hoffnung zu schüren, Galileo würde derart viele neue Arbeitsplätze schaffen, halte ich doch für reichlich unseriös.
#3 Kommt darauf an, wie weit man in die Zukunft schaut. Wenn man z.B. an eine automatisch optimierte Verkehrsregelung und (ggf. in Grenzen) computergesteuerte Autos denkt, dann sind Hundertausend neue Arbeitsplätze in Europa viel zu niedrig gegriffen. Kleine Güterzüge könnten autonom Ziele ansteuern. Für all das braucht man eine möglichst exakte Ortsbestimmung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.074.930 von HeWhoEnjoysGravity am 12.05.08 12:09:36Wenn man z.B. an ...computergesteuerte Autos denkt
Computergesteuerte Autos :eek:
Wer braucht denn sowas wirklich (vielleicht ein paar Zechkumpane, die nach dem 5ten Bier bei der anschließenden Fahrt nach Hause nicht ihren Schein verlieren wollen?) und wäre bereit, den dafür erforderlichen Mehrpreis zu bezahlen? Die heutigen Autos sind ja eh schon fast unbezahlbar geworden?
Im übrigen halte ich auch ein Abweichung von "nur" 4 Metern für zu unpräzise, um damit eine comutergesteuerte Navigation von Kfz zu ermöglichen, aber vielleicht lässt sich das ja in Kombination mit anderen techn. Gimmicks dennoch bewerkstelligen, wer weiss.

Kleine Güterzüge könnten autonom Ziele ansteuern.
Wodurch dann schon wieder einige 'alte' Arbeitsplätze wegfallen.
Aber im Artikel wird ja - wie mir gerade klar geworden ist - auch nur von neuen, nicht von zusätzlichen Arbeitsplätzen gesprochen.;)
#5 > Im übrigen halte ich auch ein Abweichung von "nur" 4 Metern für zu unpräzise
Die läßt sich mit Tricks sicher noch verringern. Das ist vermutlich nur der zugesicherte max. Messfehler bei einer beliebigen Messung, alleine wenn man mehrere kombiniert, müsste etwas rauszuholen sein.

> Wodurch dann schon wieder einige 'alte' Arbeitsplätze wegfallen.
Macht nix, ss ist viel wichtiger die vorhandene Arbeit möglichst effizient zu erledigen. Man kann doch nicht ein paar Eckensteher einstellen, nur damit die Beschäftigungsstatistik schön aussieht. Was man allerdings machen kann ist neue (natürlich sinnvolle) Betätigungsfelder zu eröffnen.
Ende 2013 soll das Ding in Betrieb gehen. Bis dahin wuensche ich viel Spass mit dem "Quantensprung". :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.073.885 von HeWhoEnjoysGravity am 12.05.08 07:33:38das ding soll hauptsächlich deshalb gebaut werden, weil:
in einem evtl kriegsfall die amis ihr gps-system abschalten könnten.
dann müssten wir ja wieder, wie derzeit ca 80% der bevölkerung, den weg zu tante emma suchen.
wenn euch das steuergelder in höhe der derzeit geschätzten kosten, natürlich wie üblich in der politik, wenigstens mit dem faktor zwei multipliziert, wert ist, dann machts.
kurtz bevor das ding fertig ist, wird es wie üblich, mit sicherheit kostenpflichtig.
wahrscheinlich werden die geräte auf gps-basis dann auch verboten.

es lebe die EEE UUU
Der Nutzen für den Bürger, der das System bezahlt, wird äusserst gering sein.

Dafür erhält der Überwachungsstaat wieder ein Instrument den Bürger zu überwachen.

Warum denkt eigentlich Niemand darüber nach daß die EU ein so starkes Interesse an der Errichtung des Systems hat ?
Bewegungsprofile wie von einem Bürger mit elektronischer Fussfessel sind dann eine Kleinigkeit.

Warum wird ständig nur über die Kosten geredet und nicht über feste Regeln der Verwendung ? Die Industrie ist draussen, der Staat kann ohnehin machen was er will, das zumindest ist das Staatsverständnis von Undemokraten wie Schäuble und Co.

110.000 Arbeitsplätze ? Das ist einfach lachhaft, damit wird nur die Verschwendung der Steuergelder schmackhaft gemacht.
ich brauche weder gps noch galileo

wer heute ohne landkarte nicht von hamburg nach konstanz fahren kann, der gehört sowieso nicht auf die strasse sondern in den bus.


vom militärischen nutzen zum volksnutzen, sehr zweifelhaft
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.081.004 von clelia am 13.05.08 12:44:32hast absolut recht.
für unsere pisa-kids genügt auch gps mit sprachausgabe
#9 > das ding soll hauptsächlich deshalb gebaut werden, weil:
in einem evtl kriegsfall die amis ihr gps-system abschalten könnten.

Sicher auch ein Punkt. Das muss übrigens nicht mal ein Kriegsfall sein, es könnte sich ja auch um eine tagelange "Störung" handeln. Ziemlich lästig für den Flugverkehr und in Zukunft wird es weitere automatische Systeme geben, die auf GPS angewiesen sind. Redundanz ist auch immer gut.

#10 > Der Nutzen für den Bürger, der das System bezahlt, wird äusserst gering sein.
Wieso? Das System könnte durchaus Gewinn abwerfen und fördert auf alle Fälle den Fortschritt.
Das korrupte Finanzsystem kosten viel mehr und bringt viel weniger.

> Dafür erhält der Überwachungsstaat wieder ein Instrument den Bürger zu überwachen.
Okay, auch, aber es gibt ja schon die Handyortung.

Viel wichtiger wäre ein Staat, der seinen Bürgern nicht schadet, sondern nutzt.
Ein Staat, den die Bürger lieben und nicht fürchten.
Das Mittelalter war übrigens auch ohne einen einzigen Transistor ganz schön finster.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.082.178 von HeWhoEnjoysGravity am 13.05.08 15:05:45Ein Staat, den die Bürger lieben und nicht fürchten.


Ach Du liebe Zeit, das tust Du doch jetzt schon! Der typische deutsche Untertanenperversling stellt sich seinen Staat auf nen Sockel und holt sich ... na gut, lassen wir das.

Wie gesagt: Inbetriebnahme Ende 2013. Und wer die Geschichte von Galileo etwas laenger kennt, der weiss, dass es auesserst unwahrscheinlich ist, dass der Termin gehalten werden kann ... :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.082.178 von HeWhoEnjoysGravity am 13.05.08 15:05:45na gott sei dank stehen unsere funkfeueranlagen noch,
eine inbetriebnahme sollte dann schnellstens wieder möglich sein und schwups fliegen alle wieder

falls das kerosin noch bezahlbar ist

oder glaubt hier tatsächlich einer, dass bei den energiekosten die mobilität auf dem standart bleibt, der zur zeit herrscht?
im leb tag nicht.
US Air Force vergibt Milliardenauftrag zum Bau erster GPS-III-Satelliten
http://www.heise.de/newsticker/US-Air-Force-vergibt-Milliard…

... Geplanter Starttermin für den ersten GPS-III-Satelliten ist das Jahr 2014. ...

... Koordiniert wird das mit insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar veranschlagte GPS-III-Projekt im Übrigen von der Science Applications International Corporation (SAIC), einem Consulting- und Entwicklungsunternehmen aus der Privatwirtschaft. Die Air Force war wegen Verzögerungen und Budgetüberschreitungen bei größeren Entwicklungsprojekten zuvor immer wieder in die Kritik geraten. ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.082.178 von HeWhoEnjoysGravity am 13.05.08 15:05:45Hey Gulag-Boy...

Das Ding zahlen die Steuerzahler und wird nachträglich nochmals mehrfach an diese verhökert. Redundanz gibt es heute schon bei GPS zu genüge. Sehe eigentlich nur die Überwachung - das passt ja in dein Weltbild. :laugh:
#17 > Das Ding zahlen die Steuerzahler und wird nachträglich nochmals mehrfach an diese verhökert.
Alles zahlen die Arbeiter, wer denn sonst?
Damit sie es nicht X-fach bezahlen müssen, muss Galileo den Europäischen Staaten gehören.

> Redundanz gibt es heute schon bei GPS zu genüge.
GPS gehört den Amis und wenn die das abschalten, dann ist GPS abgeschaltet - also nix mit Redundanz.

> Sehe eigentlich nur die Überwachung ...
Also ich sehe, dass du nix erkennen kannst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.128.025 von HeWhoEnjoysGravity am 19.05.08 20:09:00Aha, wenn die "Arbeiter" also mehrfach für ein überteuertes und zweifelhaftes System ausgenommen werden ist das ok nach deinem Weltbild. Sie arbeiten ja für den Staat den sie ja schließlich lieben und verehren. Sobald also der EU(DSSR) alles gehört ist alles gut. Na dann warten wir mal ab.

Warum sollten die Amis das abschalten? Ok, falls ein Nachfolger mal kommt wird das auch mal ausgeknippst. GPS ist kostenlos und tut gute Dienste.
#19 > Aha, wenn die "Arbeiter" also mehrfach für ein überteuertes und zweifelhaftes System ausgenommen werden ist das ok nach deinem Weltbild.
Mir will scheinen, ich bin hier der einzige, dem das nicht egal ist.
Galileo ist weder überteuert noch zweifelhaft, sondern ganz einfach sinnvoll.

> Warum sollten die Amis das abschalten? ... GPS ist kostenlos und tut gute Dienste.
Die Amis sind bald pleite. Na? Sollte sich jetzt nicht wenigstens eine Gehirnzelle melden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.128.341 von HeWhoEnjoysGravity am 19.05.08 20:42:58Die Amis sind bald pleite. Na? Sollte sich jetzt nicht wenigstens eine Gehirnzelle melden?


Genau. Wenn sich die Gehirnzellen nach der Lektuere von Satz 1 nicht ruehren, dann ist es zappenduster im Oberstuebchen, dann hilft nix mehr!

HeWhoEnjoysTheFuck ist natuerlich ganz nebenbei die Tatsache entgangen, dass wir uns hier schon seit Jahren in einem anderen Thread mit dem Thema beschaeftigen. Ausserdem froent er einem mittelalterlichen Welbild: er glaubt doch tatsaechlich, wenn die USA pleite gingen, dann haette er noch sein Arbeitsplaetzchen sicher ... :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Ach nee, ist der putzig ...
#21 Wird langsam Zeit, dass du einen eigenen Sofa-Thread für deine Kaspereien aufmachst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.133.090 von HeWhoEnjoysGravity am 20.05.08 14:09:43Du meinst das mit der Ami-Pleite? Das gehoert natuerlich aufs Sofa - und Du gleich mit, genauso wie alle Leute, die in einem Boersenforum sich meinen darueber verbreiten zu muesen, dass der Sozialismus eine tolle Idee ist.

Zurueck zum Thema: wusstest Du, das dieser tolle EU-Popanz eigentlich schon in diesem Jahr in Betrieb gehen sollte? Natuerlich nicht. Woher auch.

http://www.netzeitung.de/spezial/europa/822870.html
#24 ... Galileo soll den Nutzer bis auf wenige Zentimeter genau an den gewünschten Ort führen, die Position etwa von Schiffen und Flugzeugen exakt bestimmen. s ist schärfer als as US-amerikanische GPS, bei dem sich die USA im Krisenfall vorbehalten, die Genauigkeit herabzusetzen. Anders als die zunächst militärisch genutzten Systeme wie GPS oder das russische Glonglass soll Galileo für die zivile Nutzung ausgelegt sein. ... http://www.netzeitung.de/spezial/europa/822870.html

Cool. Besser als die Amis.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.133.445 von HeWhoEnjoysGravity am 20.05.08 14:46:20Ja klar. Auf dem Papier. Bis 2010. Wenn Dir das denn reicht ...

Und wenn 2010 das neue US-System installiert ist, werden die lieben europaischen Freunde umfallen und nichts Eiligeres zu tun haben, als den lieben Amis ganz tief hinten reinzukriechen. Dann gibt es eine Verlautbarung, dass fuer Galilieo kein Geld mehr da ist und das Projekt auf 2025 verschoben wird. :D

Das ist Europa. Lauter HeWhodingsbums, von nichts ne Ahnung aber zu allem eine Meinung.
#27 > Und wenn 2010 das neue US-System installiert ist, ...
Welches System? System "Orwell 1984"?

US Air Force vergibt Milliardenauftrag zum Bau erster GPS-III-Satelliten
http://www.heise.de/newsticker/US-Air-Force-vergibt-Milliard…

... Geplanter Starttermin für den ersten GPS-III-Satelliten ist das Jahr 2014. ...

... Koordiniert wird das mit insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar veranschlagte GPS-III-Projekt im Übrigen von der Science Applications International Corporation (SAIC), einem Consulting- und Entwicklungsunternehmen aus der Privatwirtschaft. Die Air Force war wegen Verzögerungen und Budgetüberschreitungen bei größeren Entwicklungsprojekten zuvor immer wieder in die Kritik geraten. ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.133.802 von HeWhoEnjoysGravity am 20.05.08 15:27:00Du willst doch nicht diese ultralinke, extrem amerikafeindliche Heise-Postille als ernsthafte Quelle ausweisen? Demnaechst kommst Du auch noch mit der "jungenWelt"!

http://www.globalsecurity.org/space/systems/gps_3.htm

Tja, und schliesslich haben wir im Unterschied zu Euch ja schon ein GPS, nicht wahr?
#29 > Du willst doch nicht diese ultralinke, extrem amerikafeindliche Heise-Postille als ernsthafte Quelle ausweisen?
Wie bitte? http://www.heise.de/ hat einen ziemlich guten Ruf. Keine Ahnung, ob heise aus z.B. subjektiver rechtsextremer faschistischer Sicht vielleicht ultralinks sein könnte, aber man sollte sich doch schon um ein bisschen Objektivität bemühen.

Hast du eigentlich die von dir zitierte Seite gelesen?

... By 2001 it was envisioned that initial launches would take place around 2005 with complete replacement by 2011. By 2002 the first launch had slipped to the year 2009. ...

... The first of the new satellites is to be launched in 2014. ... http://www.globalsecurity.org/space/systems/gps_3.htm
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.135.230 von HeWhoEnjoysGravity am 20.05.08 17:34:31Weisst Du, Du lebst wirklich hinterm Mond: natuerlich ist Heise bzw. Telepolis extrem amerika- und israelfeindlich. Das weiss aber abgesehen von Dir jeder hier!

Und letztendlich ist doch wurscht, ob die ersten GPS III Komponenten 2010, 2011 oder 2013 in Betrieb gehen: es wird auf jeden Fall vor dem Papiertiger Galileo sein, nicht wahr?

Und es wird das von mir Prophezeite eintreten. Das wirst Du schon sehen. Ausserdem: wir haben schon ein GPS, und Ihr nicht. :p
... Irgenwann wird man Galileo dann umbenennen: in TheSystemThatEnjoysGravity ... :laugh:
#31 > Und letztendlich ist doch wurscht, ob die ersten GPS III Komponenten 2010, 2011 oder 2013 in Betrieb gehen: es wird auf jeden Fall vor dem Papiertiger Galileo sein, nicht wahr?
Was das amerikanische GPS III vor dem europäischen Galileo sein wird ist eines: gescheitert.
Aber nachdem Europa der USA wieder auf die Füße geholfen hat, kriegt auch die USA ein neues GPS in die Umlaufbahn.

> Und es wird das von mir Prophezeite eintreten.
Erzähl doch mal was. Ich freue mich immer über einen guten Witz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.135.514 von HeWhoEnjoysGravity am 20.05.08 17:59:08Warum sollte ich? Du liest ja nur die eigenen Postings. Besorg's Dir also gefaelligst selber.

Eine wichtige Pointe ist Dir deshalb leider entgangen: wir haben schon ein GPS.
Hier nach ein bisschen Recherche ein relativ aktueller Artikel ueber Deinen Papiertiger ...

:laugh:

Aber eigentlich ist die Sache schon klar: hier turnt schon wieder einer mit einem unheilbaren US-Komplex herum. Und darum geht's eigentlich.

26. April 2008, 12:30 Uhr
SATELLITEN-NAVIGATION
"Galileos" ungewisse Zukunft
Von Markus Becker

Die EU macht Ernst mit "Galileo": Der zweite Testsatellit des Navigationssystems fliegt ins All. Doch die Zukunft des Systems ist ungewiss: Die Kosten drohen zu explodieren, und auch die militärische Nutzung könnte größer ausfallen als bisher angegeben.

Kaum ein anderes Technologieprojekt hat die Rivalitäten zwischen den USA und Europa so deutlich hervortreten lassen: "Galileo", das Satelliten-Navigationssystem der Alten Welt, wurde gar zur Nemesis des amerikanischen Global Positioning System (GPS) stilisiert. Hat Europa erst einmal seine eigenen Navigationssatelliten im Orbit, so hieß es, könnten die USA nicht mehr damit drohen, ihr GPS einfach abzuschalten. "Galileo" sollte, anders als das vom Pentagon kontrollierte GPS, ein rein ziviles Projekt sein - und nebenbei die amerikanische Konkurrenz technisch in den Schatten stellen.

Doch inzwischen ist von der transatlantischen Konkurrenz nur noch selten die Rede. Nach jahrelangem Gezerre läuft es nun eher auf eine mehr oder minder friedliche Koexistenz hinaus. Nur: Ob "Galileo" tatsächlich wie geplant im Jahr 2013 in Betrieb gehen wird, ist offen - ebenso wie die Frage, ob das Projekt wirklich so zivil sein wird wie von der EU stets beteuert.

In der Nacht zum heutigen Sonntag um 0.16 Uhr deutscher Zeit soll "Giove-B", der zweite Testsatellit des "Galileo"-Systems, vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan aus ins All geschossen werden. Er besitzt unter anderem die genaueste Atomuhr, die jemals im Orbit war: Dank der sogenannten Maser-Technik soll sie in drei Millionen Jahren nur eine Sekunde verlieren. Auch sonst soll "Giove-B" den insgesamt 30 "Galileo"-Satelliten, die bis 2013 im Orbit sein sollen, technisch sehr nahe kommen.

Präziser als GPS

"Galileo" soll eine präzisere Navigation ermöglichen als GPS - notfalls bis in den Zentimeterbereich. Doch genau wie GPS wird auch das europäische System Signale in unterschiedlichen Qualitätsstufen anbieten: Die Billig-Variante, die für den Endbenutzer etwa eines Auto-Navigationsgeräts praktisch gratis ist, und einen lizenzpflichtigen Bereich für professionelle Anwender und Behörden, der eine genauere Navigation ermöglicht.


Die hohe Präzision von "Galileo" ruft allerdings auch Kritiker auf den Plan. Insbesondere die US-Regierung ist nicht gerade glücklich über die europäischen Ambitionen. "Es ist durchaus riskant", sagt Gebhard Geiger von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Mit Hilfe von "Galileo" sind präzise militärische Operationen möglich." Und das gelte möglicherweise nicht nur für die legitimierten Benutzer. Geiger hält es zumindest theoretisch für möglich, dass die Hochleistungs-Signale auch ohne Lizenz abzugreifen wären.

Zwar wäre es eventuell möglich, die "Galileo"-Signale regional zu verfälschen, um in Krisenregionen eine feindliche Benutzung zu unterbinden - so wie es die Amerikaner mit den GPS-Signalen während des Irakkriegs getan haben. "Allerdings könnten dadurch auch die öffentlichen Signale in Mitleidenschaft gezogen werden", meint Geiger. Die Frage wäre dann, wer für die Schäden aufkommt.

Streit über militärischen Einsatz

Abgesehen davon ist es politisch heftig umstritten, inwiefern "Galileo" überhaupt militärisch eingesetzt werden soll. Die Franzosen etwa fordern eine starke militärische Komponente. Die Deutschen denken anders. "Wenn ein Bundeswehr-Soldat am Hindukusch ist, sollte er natürlich ein präzises Signal haben, das vom amerikanischen GPS unabhängig ist", sagt der SPD- Europaparlamentarier Norbert Glante zu SPIEGEL ONLINE. Das aber gelte nur für friedenserhaltende Missionen. Navigationssysteme können aber auch dazu eingesetzt werden, etwa Marschflugkörper präzise ins Ziel zu lenken. "Eine Anwendung von 'Galileo' in Waffensystemen wird das Europaparlament nicht ohne Weiteres mitmachen", betont Glante.


Fällt ein solcher militärischer Einsatz aber aus, dürfte es auch wenig Zufluss von Geldern aus den EU-Wehretats geben. Der viel beschworenen Rentabilität von "Galileo" dürfte das nicht gut tun. Denn: GPS hat sich inzwischen auf dem Massenmarkt durchgesetzt. Dank zuletzt drastisch gesunkener Preise können sich inzwischen selbst Studenten Navigationsgeräte in Uralt-Kleinwagen einbauen.

Zudem betreibt die EU selbst ein System namens Egnos, das mit Satelliten und Bodenstationen die Genauigkeit von GPS von 10 bis 20 auf einen bis drei Meter erhöht. Seit 2006 ist Egnos in Betrieb - und wirft auch die Frage auf, wer "Galileo" im Jahr 2013 überhaupt noch braucht - abgesehen vielleicht von der europäischen Industrie, die sich auf Investitionen in Milliardenhöhe freuen darf.

Die Aufträge müssen nun zum Teil neu vergeben werden, weil sich die EU mit dem ursprünglich mit dem Aufbau von "Galileo" betrauten Industriekonsortium über Haftungsfragen zerstritt. Als Konsequenz soll der Aufbau des Satelliten-Navigationssystems nun komplett aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Die EU plant dafür 3,4 Milliarden Euro bis 2013 ein.

Drohende Kostenexplosion

Doch Insider halten diese Kalkulation für äußerst optimistisch. Nach Informationen des SPIEGEL haben Fachleute der Industrie und Finanzexperten der EU erst im Januar ihre Vorgesetzten darüber informiert, dass "Galileo" im günstigsten Fall rund fünf Milliarden Euro kosten wird - und im Worst-Case-Szenario gar bis zu zehn Milliarden.

Ob "Galileo" dieses Geld jemals wieder einspielen wird, steht buchstäblich in den Sternen. Denn eigentlich sollte das Navigationssystem schon in diesem Jahr in Betrieb gehen - und die Amerikaner wollen schon bis 2015 das verbesserte GPS 3 im All stationieren. "Der Zeitraum, in dem 'Galileo' seine technische Überlegenheit ausspielen kann, wird immer kürzer", meint SWP-Experte Geiger. "Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit."

An den vier ersten der insgesamt 30 Satelliten für das endgültige System wird bereits gebaut. Wie "Giove-B" werden sie von deutschen und britischen Spezialisten der EADS-Tochter Astrium gemeinsam mit Alcatel Space Industries aus Frankreich, Alenia Spazio aus Italien und Galileo Sistemas y Servicios aus Spanien konstruiert. Und auch die Arbeit an den Bodenkontrollzentren in Oberpfaffenhofen bei München und im italienischen Fucino hat bereits begonnen.

Nicht genug Trägerraketen

Das Zusammenspiel zwischen diesen Bodenelementen und den ersten vier Satelliten soll ab 2010 erprobt werden. Danach, so fürchtet DLR-Experte Reile, werde es erst richtig kritisch: Die restlichen 26 Satelliten sollten nach dem bisherigen Zeitplan alle in den Jahren 2012 und 2013 auf ihre Umlaufbahn in 23.000 Kilometern Höhe starten. "Das ist einfach von der Masse her eine große Herausforderung", sagt der Wissenschaftler. "Noch nie sind in so kurzer Zeit so viele Satelliten ins All gestartet."

Derzeit verfüge die Esa gar nicht über genug Ariane-Trägerraketen für eine solche Operation, erklärt Reile, und "mehr als 6 bis 8 kann man bis dahin gar nicht herstellen". Voraussichtlich müssten deshalb, wie schon beim Start von Giove-B, russische Sojus-Raketen eingesetzt oder aber die Ariane-Raketen so umgebaut werden, dass sie mehrere Satelliten gleichzeitig ins All transportieren können.

Am Ende wird es statt einer Konkurrenz wohl eher eine mehr oder weniger enge Kooperation zwischen Amerikanern und Europäern geben - zumal die Russen mit "Glonass" und die Chinesen mit "Compass" eigene Satelliten-Navigationssysteme planen. "In Kriegszeiten wird man sich ohnehin absprechen müssen", meint SPD-Politiker Glante. Es sei kaum sinnvoll, wenn die USA ihr GPS in einer Krisenregion einschränkten und "Galileo" weiterlaufe. Und die Auto-Navigationssysteme der Zukunft würden wohl neben dem GPS- auch einen "Galileo"-Chip beinhalten.

Mit Material von AP



URL:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,549783,00.h…
#36 Also erstmal hast du vergessen zu begründen, warum die USA ein neues GPS-System brauchen.

Die Amis wollen verhindern, dass Europa Galileo baut.
Die Amis wollen Macht über den Rest der Welt und da hilft es, wenn nur sie ein GPS System haben.

PS: Was für funktionsfähige Trägerraketen hat denn die USA zur Zeit so?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.142.196 von HeWhoEnjoysGravity am 21.05.08 13:48:18Ich habe es nicht fuer notwendig erachtet, auf diese daemliche Frage zu antworten: es gibt eben technischen Forstchritt und steigende Nachfrage. So einfach ist das. Beides kann sich ein Planwirtschaftler und Traeumer vom "idealen Staat" nicht vorstellen.

Ansonsten zeigt #37 mal wieder den ganzen paranoiden Ausmass Deines Ami-Komplexes: klar, die Amis koennen nachts nicht schlafen wegen ihrer panischen Angst vor European power und Potenz und aus Sorge um ihre Weltmachtstellung.

Ich hab's Dir schon mal gesagt, es wude aber von Dir nicht registriert, weil Du ausschliesslich Deine Postings liest: Europa interessiert hier einen Sch... Ebenso die "Weltmachtstellung". Man ist Weltmacht, ohne dass man besonders geil darauf waere. Punnkt. Und in St.Louis oder Chicago geht es den Leuten einfach am Arsch vorbei, ob sich in Deutschland irgendwelche dank vredraengter WWII-Folgen verkrueppelten Geister pausenlos an den USA reiben. Sollen sie doch. Fuer competition fehlt etwas ganz Entscheidendes: Augenhoehe.

Tja, und noch einmal zu Galileo: Dazu faellt mir der beruechtigte Spruch eines amerikanischen Praesidentschaftskandidaten ein:

We are the ones we've been waiting vor! muuuaahh
#38 > es gibt eben technischen Forstchritt und steigende Nachfrage.
Deswegen muss es auch Galileo geben.

> klar, die Amis koennen nachts nicht schlafen wegen ihrer panischen Angst vor European power und Potenz und aus Sorge um ihre Weltmachtstellung.
Die Amis haben de facto schon keine Weltmachtstellung mehr, sie können höchstens noch die Erde vernichten.

Europa interessiert hier einen Sch...
Cool, dann hör doch endlich auf hier für Amiland zu werben.

> Fuer competition fehlt etwas ganz Entscheidendes: Augenhoehe.
Wir wollen uns halt nicht vor euch auf den Boden werfen.

... Spruch eines amerikanischen Praesidentschaftskandidaten ein: We are the ones we've been waiting vor!
Schon klar, sonst wartet auch keiner auf euch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.142.685 von HeWhoEnjoysGravity am 21.05.08 14:44:28Nur noch dumme Polemik. Ich wuerde sagen, Du hast fertig. Und jetzt folge der Empfehlung von King Daniel und geh zum Doc.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.142.759 von HeWhoEnjoysGravity am 21.05.08 14:51:54:laugh:

Gut, alle brauchen einen Doc, nur Du nicht.
#42 Du brauchst definitiv einen Doc. Ich brauche keinen Doc. Was gibt es daran nicht zu kapieren?


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