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Alternativen zu Öl - 500 Beiträge pro Seite


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Nach dem Öl immer neue Rekordmarken erreicht, eröffne ich hier einen Thread zu Alternativen und dazugehörigen Aktienwerten.





Weltbevölkerung

1900 1,6 Milliarden
1950 2,55 Milliarden
1955 2,8 Milliarden
1960 3 Milliarden
1965 3,3 Milliarden
1970 3,7 Milliarden
1975 4 Milliarden
1980 4,5 Milliarden
1985 4,85 Milliarden
1990 5,3 Milliarden
1995 5,7 Milliarden
1999 6 Milliarden
2005 6,5 Milliarden
2008 6,7 Milliarden

Weltbevölkerungsuhr
http://www.weltbevoelkerung.de/info-service/weltbevoelkerung…


Heizung
ca. 30% vom Weltrohölbedarf

Bei Heizungen ist am einfachsten auf Öl un Gas zu verzichten.

Meine Wohnung wird seit 2006 mit einer Wärmepumpe beheizt.Gibt auch Förderung seit diesem Jahr.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe entspricht der Arbeitsweise eines Kühlschrankes. Beim Kühlschrank wird dem Kühlgut über den Verdampfer die Wärme entzogen und an den Raum abgegeben.

Bei der Wärmepumpe wird der Umwelt Wärme entzogen und dem Heizsystem zugeführt. Mit 1kWh elektrischem Antriebsstrom erzeugt die gute Wärmepumpe 4 kWh bis 6 kWh Nutzwärme. Der Beitrag an erneuerbarer Umweltwärme beträgt demnach 75 % - 85 %




Links

http://www.wei.at/
http://www.heatpumpcentre.org/
http://www.hpc2008.org/CFDOCS/cmsout/admin/content.cfm?Group…

Aber auch Holz kommt vermehrt zum einsatz.
Würde man nur Baumsorten für Brennholz anpflanzen, könnte man 6 000 bis 8 000 l Heizöl ersetzen.

AG zu WP habe ich noch nichts gefunden, nur Siemens (Dimplex).

Verkehr
ca. 40% - 45% vom Weltrohölbedarf

Wesentlich schwieriger, annehmbare E-Autos kommen ab 2010 in Serie.
Auch der Preis ist noch hoch, die neuen Akkus erst auf dem Markt. Falls es zu einer Massenproduktion kommt, ist noch nicht klar ob genügend Rostoffe für die Akkus vorhanden sind (200 bis 400 kg pro PKW). Die Infrastruktur fehlt noch (E-Tankstellen) und die Lebensdauer der Akkus ( 250 - 800 Euro pro kWh,je nach Typ) ist in der Praxis teilweise noch nicht getested.Ein Kleinwagen braucht ca 15 kWh/100 km. Mittelklasse (1,5 t) 21-25 kWh/100 km. Holzgas ist Wartungsintensiv. Im Flugvekehr sehe ich im Moment noch keine Alternative. Im Schienenvekehr sind die Deutschen, verglichen mit anderen Statten ziemlich schlecht. Auch beim Gütervekehr.

Links

E Autos
http://evolution.loremo.com/
http://www.teslasociety.ch/info/teslamotors/
http://www.elektroporsche.de/technik.htm
http://www.pmlflightlink.de/archive/news_mini.html
http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?name=Battsonst&fi…
http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?name=Forum&topic=…
http://corporate.evonik.de/de/company/index.html

Oberleitungen
für Busse und Gütervekehr
Kosten: ca. 1-2 mill. Euro pro km.
Deutschland hat
12 531 km Autobahn
40 711 km Bundesstrassen
85 597 km Kreisstassen

Link
http://www.tbus.org.uk/home.htm

Kohleverflüssigung

Die Kohlevorkommen sind grösser als die Ölvorkommen und vor allem sind sie in den Industriestaaten vorhanden. Insbesondere in China und den USA bestehen pläne Kohleverflüssigung im grossen Masstab durchzuführen.



Links
http://www.sasol.com/sasol_internet/frontend/navigation.jsp?…
http://www.bgr.bund.de/cln_006/nn_331182/DE/Home/homepage__n…

Biotreibstoffe

Weltweit gibt es 3 100 mio ha Anbauflache. Genug für 15 bis 20 Mrd. Menschen (Sollte man nicht Ausreizen).

Derzeit werden rund 12% der globalen Landfläche für Pflanzenproduktion genutzt. Darin sind Nahrungs-, Futterpflanzen und industrielle Produkte (bspw. Baumwolle). (Fischer, Günther In: Der Standard vom 10./11./12. Mai 2008: 17)

In km² ausgedrückt beträgt die gesamte Landfläche der Erde 148.000.000 km², annähernd 31.000.000 km² sind fruchtbares Land; jedoch verlieren wir jährlich über 100.000 km² fruchtbares Land aufgrund von Abholzung und anderen Gründen.
(Quelle:http://en.wikipedia.org/wiki/Arable_land)


Fläche in 1000 ha Nutzung

3.848.809 Agrarfläche weltweit
-1.463.384 genutzte Agrarfläche
1.385.425 freistehende Agrarfläche


Ca. die Hälfte davon ist von Wald bedeckt, der jedenfalls erhalten bleiben sollte, daher stehen ca. 700.000.000 ha theoretisch für Energieproduktion zur Verfügung.




Windkraft
Hat nur indirekt mit Öl zu tun . Weil Öl bei der Stromerzeugung keine grosse Rolle spielt.
Grossanlagen ab 1 MW Nennleistung kosten ca. 1 000 Euro pro kW Nennleistung. Global könnte die Windkraft einiges zum Strombedarf beitragen. Würde man die nachsten 20 Jahre 6 000 MW aufstellen, wären es ca. 50% des heutigen Strombedarfes.

Allerdings glaube ich dass Gas bei der Stromerzeugung in Zukunft eine grosse Rolle spielt. Die Kraftwerke dafür sind schnell und relativ günstig zu bauen, der Wirkungsgrad ist hoch.

thermische Sonnenkraftwerke
In südlichen Staaten durchaus interessant, kostet aber noch mehr als Windkraft.
Kann allerdings konstanter Strom liefern als diese.
15 - 20 000 km² in entlang (der nähe) des Äquators ( 2 200 bis 2 400 kWh einstrahlung pro Jahr und m²) und eine int. Stromleitung uber die Beringstrasse nach Nordamerika (Japan und UK) könnten 90 % des Strombedafes decken. Kosten, noch nichts gefunden.
3% Der Sahara würde reichen um die ganze Welt mit Energy zu versorgen !


Solartürme sind die schönste und efektivste Lösung!

Ich will jetzt kein dummes Kommentar von wegen es ist wer teuer
Am Anfang sind Prototypen immer teuer !

Antwort auf Beitrag Nr.: 34.204.591 von Pank24 am 30.05.08 13:57:20http://www.desertec.org/

was allerdings noch in dem konzept fehlt:

riesiege Meerwasser-Pumpspeicher-Kraftwerke
in den Fjorden von Norwegen !!!!!
Man könnte die Autos auch schieben, das spart immens Treibstoff. Somit könnte man millionen neue Jobs schaffen, "Autoanschieber".
Ich habe in Portugal die Anlagen für ein Wellenkraftwerk fotografiert
Seit Dezember liegen sie nördlich von Porto vor der Küste

Welchen Anteil hat eigentlich Erdwärme ?
Wir sind Wärmepumpe!

Ist Deutschland heizungs- und klimatechnisch ein Entwicklungsland? Gerade einmal 2 % beträgt der Anteil an Wärmepumpen in Deutschland gegenüber mehr als 35 % in Österreich und der Schweiz oder 95 % in Schweden. In Kombination mit intelligenter Kältetechnik vereint die Wärmepumpe Heizen und Kühlen in idealer Weise – perfektes Raumklima das ganze Jahr. Und das mit sensationeller Wirtschaftlichkeit und Ökologie im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen. Die solare Energiegewinnung erweitert die Möglichkeiten bis hin zur Heizung, die komplett mit regenerativer Energie betrieben werden kann. Dabei verfügt die Technik über weitaus bessere Möglichkeiten als sie die Heizungsindustrie heute anbietet.

Dieses sinnvolle Potenzial wollen wir Ihnen näherbringen.

Verantwortung für die Zukunft bedeutet umweltfreundlich heizen. Wie wollen Sie Ihre fossile Heizung gegenüber Ihren Kindern rechtfertigen.
http://www.klima-innovativ.de/
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.205.948 von yakima am 30.05.08 16:31:34riesiege Meerwasser-Pumpspeicher-Kraftwerke
in den Fjorden von Norwegen !!!!!

Wenn wir ein internatialiles Leitungsnetz haetten,koennten wir uns das sparen.
Auch in Asien ( Vietnam, Indien ) gibt es freie Flaechen. In Amerika haette Mexico eine gute lage.Wenn bei uns Nacht ist, kommt der Strom aus Amerika und Asien u.s.w. Also die Anlagen weltweit verteilen ware besser.
Allerdings ist der Strombedarf im Winter hoeher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.211.344 von fwn800 am 31.05.08 20:58:50In Japan und USA sind die groessten Potienziale, fuer Kraftwerke.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdwärme
Die Bevölkerungsexplosion



Es war schon ein großes Zukunftsthema der 60er Jahre: Wenn die Bevölkerung der Erde weiter wächst, wird in absehbarer Zukunft die Möglichkeit des Planeten, alle zu ernähren, überschritten. Eine unbequeme Tatsache, da die Diskussion darüber kaum im selbstgesteckten Rahmen der politischen Korrektheit zu halten ist.

Im Westen zog man es daher vor, zu anderen Themen zu wechseln: Selbst ausgedachte Bedrohungen wie kommende Eiszeit, Atomkraft, Waldsterben und aktuell die menschengemachte Klimaerwärmung, die es Politikern erlauben, sich durch freundliche Konzepte wie die Neuerfindung der Windmühle als Weltenretter aufzuspielen, und dabei eine Menge Steuergelder umzuverteilen.

CIA Direktor Michael Hayden erinnert daran, dass sich derweil die Erdbevölkerung weiter ihrer kritischen Grenze nähert. Der beunruhigende Artikel, erschienen in der Washington Post, findet in deutschen Medien kaum Wiederhall. Kein Wunder, denn in der realistischen Sichtweise des Amerikaners erscheint die durch teilweise forciertes Bevölkerungswachstum ausgelöste Einwanderungswelle, besonders nach Europa, eher als Bedrohung als, wie politisch vorgegeben, als Chance und Bereicherung.

Denn die kritische Bevölkerungsexplosion findet ausschließlich in Ländern statt, die selbst über keine Möglichkeiten verfügen, die daraus entstehenden Belastungen zu tragen. Instabilität und Extremismus sind die Folge, in den Ländern selbst, aber auch darüber hinaus, so Hayden bei einem Vortrag in der Kansas State University.

In europäischen Gesellschaften wird es zu einem unverhältnismäßigem Anwachsen besonders der muslimischen Einwanderergruppen kommen, während die nicht-muslimische Bevölkerung aufgrund geringer Geburtenraten weiter schrumpft. Die soziale Integration der Zuwanderer stellt eine bedeutende Herausforderung für diese Gesellschaften dar, wobei das Potential für Unruhen ud Extremismus wächst, so Hayden.

Auch die Entwicklung des transatlantischen Verhältnisses zwischen den USA und den europäischen Staaten sieht der CIA Direktor eher pessimistisch. Hier tut sich eine Kluft besonders in Hinblick auf die Bekämpfung des internationalen Terrorismus auf. Die USA sehen den Kampf gegen den Terrorismus als eine globale Kriegssituation, während euopäische Staaten darin eher eine Art Kriminalitätsproblem vermuten. Entsprechend unterschiedlich sind die Ansichten, wie der Gefahr am effektivsten zu begegnen sei. Eine gemeinsame Haltung zu einer gemeinschaftlichen Sicherheitspolitik ist nicht in Sicht.

Thomas B

Na ja, nicht ganz meine Meinung, aber interessant.

Die Bevölkerungsexplosion in China im 20. Jahrhundert

1. Demographische Bestimmungsgrößen in China

Um das Bevölkerungswachstum Chinas besser einschätzen zu können, ist ein Vergleich Chinas mit dem weltweiten Wachstum hilfreich. Dabei ist zu beachten, dass es neben Unterschieden zu europäischen Eigenheiten auch Gemeinsamkeiten gibt. Der Wissenschaftler Malthus stellt die ´hohe´ Sterblichkeit in China als ausschlaggebenden Faktor für die Begrenzung des Bevölkerungswachstums dar. Allerdings waren die Sterblichkeitsraten in China vor 1900 vergleichbar mit denen in Europa vor der industriellen Revolution. Laut Malthus gab es damals kaum Möglichkeiten Geburtenzahlen zu verringern, jedoch es gab Mechanismen, die ich im Folgenden anhand einer Gegenüberstellung von Fruchtbarkeit und Sterblichkeit erläutern möchte.1

Katastrophen, wie Überschwemmungen und Krankheiten, fallen oft sehr viele Menschen zum Opfer. In diesem Zusammenhang spielt die Siedelung in Überflutungsgebieten eine wichtige Rolle.2 Ferner reduzierte man wie in anderen Kulturen, wie zum Beispiel den alten Griechen, Römern oder Südamerikanern auch in China die Bevölkerungsgröße durch Kindermorde und erhielt dadurch einen geringeren Frauenanteil durch Selektion und einen höheren Anteil an Söhnen, die für ein Fortbestehen der Familien sehr wichtig waren, da nur sie den Namen und die Vorstellungen der Familie (z. B. bezüglich Macht) weitertragen konnten. Kindermord wurde früher wie eine nachträgliche Abtreibung gewertet.3 Heutzutage ist Kindermord in China verboten und gilt als unmoralisch. Zu einem Rückgang der Sterblichkeit führten die Verbesserungen im Gesundheitswesen. Seit dem 18. Jahrhundert gewann die Gesundheit von Kindern (z. B. das Stillen von der eigenen Mutter) zunehmend an Relevanz, was zu einem Reduktion der Kindersterblichkeit führte. Den Rückgang der allgemeinen Sterblichkeitsrate führte man größtenteils auf eine effizientere Krankheitsbekämpfung zurück.4

Der Sterberate steht die Geburtenrate gegenüber. Seit dem dritten Jahrtausend v. Chr. war die Heirat, wie auch Menzius später sagte, wichtig, um männliche Nachkommen hervorzubringen.5 In China heirateten fast alle Frauen, und dies relativ jung. Nur 2,3% der 30-jährigen Frauen waren um 1900 n. Chr. unverheiratet. In Europa dagegen waren es 15%. So ist es auch öffentliche Meinung, „nur eine verheiratete Frau könne glücklich leben“.6 Die Zahl der Geburten während einer Ehe waren bei den Chinesinnen im Durchschnitt geringer als bei Europäerinnen. Während einer Zeitspanne von 250 Jahren lag der Geburtendurchschnitt chinesischer Frauen bei einer Ehedauer von 20 – 50 Jahren bei weniger als sechs Kindern, bei europäischen Frauen hingegen bei ca. acht Kindern. Ein Grund hierfür war, dass man in China mit dem Zeugen von Kindern spät begann (drei Jahre nach der Heirat) und früh damit aufhörte (mit 34 Jahren). Außerdem waren die Abstände mit mehr als drei Jahren zwischen den Geburten größer.7 Laut Malthus sei das Wachstum abhängig von der Lebenserwartung und der Geburtenkontrolle durch Institutionen, was, wie ich weiter unten erläutern werde, erst im 20. Jahrhundert geschah. Für die Lebenserwartung und der damit verbundenen Entscheidung Kinder zu zeugen, spielten Getreidepreise und Ernteumfang eine entscheidende Rolle.8 Darüber hinaus machte man es davon abhängig, ein weiteres Kind zu zeugen, ob das erste Kind ein Junge oder ein Mädchen war. Im Gegensatz zu Europa, wo das Bevölkerungswachstum größtenteils durch Heiraten kontrolliert wurde, hatte man in China mehrere Möglichkeiten, wodurch verhindert werden konnte, dass trotz früher und häufiger Heirat, Chinas Bevölkerung nicht an seine Aufnahmegrenze stieß. Diese Möglichkeiten waren Kindermord (teilweise auch bei Jungen), eine geringere Fruchtbarkeit durch eheliche Zurückhaltung sowie eine geringere Anzahl von Männern, die heirateten. Die eheliche Zurückhaltung war in China weit verbreitet. Bereits Laotze und Menzius behaupteten, man müsse, um den Geist entwickeln zu können, die sexuelle Begierde kontrollieren. Dieser Grundgedanke ist auch in anderen chinesischen Religionen, wie dem Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus verwurzelt. Man war der Meinung, man fördere die eigene Gesundheit und verlängere seine Lebenserwartung, wenn man nur ein- bis zweimal im Monat Beischlaf ausübte.9

Nach Malthus ist das Bevölkerungswachstum auch an das Vorhandensein von Nahrung gebunden.10 Die starke Bevölkerungszunahme ab 1550 ging mit landwirtschaftlichen Neuerungen einher, wie Neuzüchtungen des Champa-Reises (kürzere Anbauperioden), Mehrfachanbau und Fruchtwechsel (Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit). Während die Durchschnittsgröße der chinesischen Bevölkerung um 1900 n. Chr. noch bei 163 cm lag, betrug sie 1980 bereits 171 cm. Hieraus lässt sich ein gestiegener Ernährungsstandard ableiten. Die Weizenproduktion stieg auf 260 kg pro Person im Jahre 1920 auf 390 kg pro Person im Jahre 1990.11In der gleichen Zeit stieg Chinas Bevölkerung von ca. einer halben auf eine Milliarde Menschen. Aus diesem Grund erscheint mir ein Konsumanstieg zweifelhaft.

Auch wenn Minderheiten bezüglich des Bevölkerungswachstums eine eher geringe Bedeutung haben, da 93% der chinesischen Bevölkerung Han-Chinesen sind, sind bei ihnen oft mehr Geburten pro Familie zu beobachten. Insbesondere ältere Frauen bekommen deutlich mehr Kinder als Han-Frauen.12

Im chinesischen Familiensystem wurden Entscheidungen über Heirat, Geburt, Konsum und Produktion (Arbeit) und sogar Tod von allen Familienmitgliedern getroffen, nicht vom einzelnen Ehepaar, wobei der Vater als Familienoberhaupt galt. Die Entscheidung richtete sich nach dem Wohlergehen aller.13 Es gab fünf Beziehungskriterien zu beachten: Herrscher – Untertan, Vater – Sohn, älterer Bruder – jüngerer Bruder, Ehemann – Ehefrau und zwischen Freunden. Daneben hatten folgende drei generelle Prinzipien Gültigkeit: Generation (Eltern über Kinder), Alter (Ältere über Jüngere), Geschlecht (Mann über Frau). So konnten Eltern jederzeit Kinder töten. Falls dies grundlos geschah, wurden sie lediglich mit 100 Bambusrohrschlägen oder durch Zahlung von 15 Unzen Silber bestraft. Wenn hingegen ein Kind seine Eltern schlug, konnte es bereits zum Tode verurteilt werden. Der Staat hatte die Kontrolle über das Volk. Heiratsalter und andere intime Dinge (z. B. eheliche Zurückhaltung, Kindermord, Umsiedlung) wurden den Familien manchmal sogar vorgeschrieben. Dadurch versuchte man das Wohlergehen des Volkes zu gewährleisten. Die Aufgabe des Staates war unter anderem die Versorgung der Bevölkerung mit Essen und Bekleidung sowie die Gewährleistung von Sicherheit.14 Hätte es keinen Kindermord gegeben oder eine gleich hohe Fruchtbarkeit der Frauen wie in Europa vorgeherrscht, wäre Chinas Bevölkerung um ein Vielfaches stärker gewachsen. Dies war aber die Basis für die Adoption. Man adoptierte Jungen, wenn man selbst keinen für die Familiennachfolge hervorbringen konnte. Man adoptierte Mädchen als spätere Bräute für ihre Jungen. Außerdem blieb auf diese Weise niemand kinderlos. Während im Westen nur 1% Kinder adoptiert wurden, stammten in China 10% der Kinder aus Adoptionen.15

2. Bevölkerungsentwicklung im 20. Jahrhundert

2.1 Die Zeit der Republik bis 1949

Die Zeit der Gründung der Republik bis zur Machtübernahme durch die Kommunisten unter der Führung Mao Ze Dongs war von Bürgerkriegen und Konflikten mit Japan, der Sowjetunion, der USA sowie den europäischen Ländern geprägt. Sun Yatsen, der „Vater der Republik“, und dessen Nachfolger Chiang Kaishek setzten kaum Reformen durch, die Auswirkungen auf das Bevölkerungswachstum gehabt hätten. So war zwar eine Bodenreform geplant, deren Umsetzung fand jedoch nie statt, u. a. wegen innerer Unruhen, die in China zwischen Generälen, Gentry, Bürgertum und Bauern herrschten. Aufgrund dieser unsicheren Lage wuchs Chinas Bevölkerung in diesem Zeitraum kaum stärker an, wie es auch vor der Gründung der Republik der Fall war. Man orientierte sich an den gesellschaftlichen Werten, die ich oben bereits dargelegt habe. Durch die medizinische Versorgung sank die Sterblichkeitsrate.16 Zu einem Wachstum führten sicher auch die gestiegenen Einkommensmöglichkeiten. Technologische Neuerungen und ein Wirtschaftswachstum sorgten für mehr Arbeitsplätze. Vor allem auf dem Land war ein großer Bevölkerungsanstieg festzustellen, da man auf bisher ungenutzten Feldern wirtschaftete und mehr Arbeitskräfte gebraucht wurden. Auf diese Weise gelangte die Landbevölkerung zu mehr Wohlstand und zu steigenden Bevölkerungszahlen. Eine Industrialisierung hingegen machte sich in dieser Zeit noch nicht bemerkbar.17 Zu dieser Zeit entbrannte über die „richtige“ Bevölkerungspolitik ein Streit. Auf der einen Seite standen Sozialwissenschaftler, die eine Überbevölkerung proklamierten, auf der anderen Seite die Republikaner, die ein hohes Bevölkerungswachstum forderten. Ihre Begründung lag darin, dass die Taiping-Revolution, Dürren und Überschwemmungen, die es in China Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben hatte, große Verluste gefordert hatten, die es auszugleichen gelte.18

2.2 Die kommunistische Partei

Als Moa Ze Dong 1949 die Macht übernahm, verfolgten die Kommunisten das Ziel das Bevölkerungswachstum anzukurbeln. Waren früher hohe Bevölkerungszahlen mit hohen Staatseinnahmen und besseren Möglichkeiten zur Abwehr von Eindringlingen verbunden, so sah Mao Ze Dong in einer großen Bevölkerung nationale Stärke. Bestärkt wurde er durch die Theorien von Karl Marx. Man war der Ansicht, durch die stark wachsende Produktion viele Probleme, wie Arbeitslosigkeit und einer auf Überbevölkerung basierenden Armut, lösen zu können.19 So verbot man Abtreibung und Sterilisation.20 1950 wurde eine Landreform durchgeführt, wodurch das Land kleineren Bauern zugeteilt wurde. Zu dieser Zeit wuchs Chinas Bevölkerung stark an, die meisten Geburten wurden dabei in ländlichen Regionen gezählt.21 In den Städten verbesserte sich die Lage aufgrund der raschen Industrialisierung. Hierdurch wurden 30 Mio. neue Arbeitsplätze geschaffen, was zu großen Bevölkerungszuwächsen in den Städten führte. Innerhalb von nur 10 Jahren konnte man einen Anstieg von 215% verzeichnen.22 Umsiedlungspläne, die Teile der zugewanderten Stadtbevölkerung in Randgebiete zu verteilen suchten, blieben ohne Erfolg, auch wenn diese erst 1980 endgültig eingestellt wurden.23 Die meisten Menschen wollten nicht an ihrem neuen Wohnort bleiben und kehrten in die Städte zurück.23 Trotz der Späht-Ehen-Propaganda von 1955 und der Produktion von Verhütungsmitteln stiegen die Geburtenzahlen weiter an, während gleichzeitig die Rate des Arbeitsplatzzuwachses abnahm.23 Die anfänglichen Familienförderprogramme endeten abrupt, als man 1959 zum „großen Sprung“ nach vorne ansetzte und durch den Masseneinsatz von Arbeitskräften fehlende Technik kompensieren versuchte. Als der damalige Rektor der Bejing Universität Kritik an der nachlassenden Geburtenkontrolle äußerte, wurde dieser kehrtwendend entlassen.23

2.3 Die Hungersnöte 1961

Die Hungerskatastrophe von 1961 war eine Folge menschlichen Versagens bei Planungen und natürlichen Katastrophen bei der Getreideproduktion. Sie forderte ca. 25 Millionen Tote und weitere Opfer starben durch die Folgen dieser Katastrophe. In diesem Zeitraum sank die Geburtenrate so stark, dass Chinas Gesamtbevölkerung um 13 Millionen Menschen schrumpfte.24 Eine Wirtschaftskrise und Massenentlassungen in den städtischen Betrieben waren die Folge. Man startete einen Neuansatz der Geburtenkontrolle und gründete 1964 die Geburtenkommision.25 Die Hungersnöte lösten 1963 einen Babyboom aus und man startete die „Ein-Kind“ Propaganda. Dadurch erreichte man einen schnellen Geburtenrückgang in den Städten.26 Auf dem Land hingegen wuchs die Bevölkerung unkontrolliert.27 Die Neuansätze endeten 1966 mit Beginn der Kulturrevolution, die bis 1969 fortdauerte.25 Die Folge war ein enormes Bevölkerungswachstum, das man folgenden Ereignissen zuschreiben kann: Durch die Gründung von Kommunen sank der Einfluss der Eltern und die Menschen erlangten größere individuelle Freiheit, arrangierte Ehen wurden verboten. Den Heiratspartner konnte man frei wählen, musste aber von der Kommune eine Heiratserlaubnis erbitten. Ein Ehegesetz verbot Polygamie, auch versuchte man die Familie als solche abzuschaffen, indem man Frauen und Männer in Kommunen trennte und Kinder in Schulen beherbergte. Durch die Landreform wurde der Privatbesitz von Feldern abgeschafft und diese wurden fortan durch die Kommunen verwaltet, in denen jedem Arbeiter eine Aufgabe zugeteilt wurde. Die Folge war, dass man sich weder um einen Arbeitsplatz noch um die Beschaffung von Nahrungsmitteln zu sorgen brauchte, da die Getreideernten pro Kopf berechnet wurden. Ferner waren Schulen sowie die Gesundheitsversorgung kostenlos.28

2.4 Kehrtwende und Geburtenkontrolle

Bis 1970 wuchs Chinas Bevölkerung mehr oder weniger unkontrolliert. Ein erfolgreiches Einschreiten fand erst statt, als Zhou Enlai eine Geburtenkontrolle forderte. Man begann mit Familienplanungskampagnen. Man betrachtete die Geburtenkontrolle nun nicht mehr unter gesundheitspolitischen Aspekten, sondern erörterte sie im Rahmen von Ernährungsfragen und Wirtschaftsplänen.25 Drei Ziele wurden verfolgt: Eine spätere Heirat, längere Intervalle zwischen den Geburten und weniger Kinder.26 Lag das durchschnittliche Heiratsalter 1949 noch bei 18,5 Jahren, so lag es 1979 bei 23 Jahren.29 Zwischen 1970 und 1979 wurden 210 Millionen Operationen, in aller Regel Sterilisationen, Abtreibungen und Spiraleneinsatz, durchgeführt. Durch eine gestiegene Verhütungsrate durch Sterilisationen, die Verwendung von Spirale und Pille (8%), sank die Abtreibungsrate. Ebenfalls Anteil daran hatten Aufklärungskampagnen.30 Angesichts der in China herrschenden Gesellschaftsordnung, nämlich die Kontrolle des Staates über das Volk, scheint es plausibel, dass die Bevölkerungspolitik des Staates für das Bevölkerungswachstum ausschlaggebend war und ist, sowohl für das Wachstum in den 60ern als auch nach der Kehrtwende in der Politik ab 1970. Das Ausmaß, das man dadurch erreichte war jedoch lediglich unter den Kommunisten derart von Bedeutung.31

2.5 Die Ein-Kind-Kampagne

Da der Rückgang des Bevölkerungswachstums nicht in dem Maße ausfiel, wie es sich die Regierung erhoffte, verstärkte man die Bemühungen, das Bevölkerungswachstum zu regulieren und begann mit der Ein-Kind-Kampagne. Da frühere Ansätze (und deren Wirkung) nur von kurzer Dauer waren, bezeichne ich die Periode ab 1979 als Zeit der Ein-Kind-Propaganda. Erstmals seit 1949 wurde die Familienplanung 1982 konstitutionalisiert. Laut Artikel 25 der Verfassung sollte der Staat durch Familienplanung das Bevölkerungswachstum in Einklang mit Wirtschafts- und Sozialwachstum bringen. Nach Artikel 49 haben sowohl der Ehemann als auch die Ehefrau die Pflicht, Familienplanung zu betreiben.32 Zwischen 1979 und 1983 entwickelte man ein System von Anreizen und Sanktionen, das mit Hilfe von Gewaltakten das Erreichen der Ziele sichern sollte.33 Abtreibung und Verhütungen waren Folgen der Limitation. Auf dem Land benutzten mehr als 15% Verhütungsmittel, in den Städten 35% bei einer Abtreibungsrate von 20%. Hohe Geburtenrückgänge erzielte man anfangs aufgrund späterer Heiraten nur in Städten, seit 1980 ist auch ein bemerkenswerter Rückgang auf dem Land festzustellen.32 Während dieses Zeitraumes kam es 1980/ 81 zu einer Entspannungsphase, die zu früheren Heiraten und durch die Ausweitung des Ausnahmekatalogs bezüglich der Genehmigung von zwei Kindern zu einem kleinen Babyboom führte.32 Zwischen 1984 und 1989 wurden die Gesetze weiter entschärft, als ausreichender Grund für die Erlaubnis, ein zweites Kind bekommen zu dürfen, war ein Geburtenabstand von vier Jahren ausreichend.34 Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung kann man daraus erschließen, dass das Familienplanungsprogramm nicht kritisiert wurde als im Frühling 1989 Millionen Chinesen in Peking gegen die Regierungspolitik demonstrierten. Meistens haben die Abtreibungs- und Sterilisationsopfer das Mitgefühl der Bevölkerung, jedoch herrscht allgemeine Überzeugung, dass diese Vorgehensweisen notwendig sind.35 1990 verschärfte sich die Situation als man die Strafen erhöhte und die Sanktionen auch auf Randgruppen ausdehnte.34 Seit 1991 sind Beamte, denen Quoten vom Staat vorgegeben werden36, für das Erreichen der Vorgaben verantwortlich und können gegebenenfalls entlassen werden. Hierdurch wurde die Effizienz des Familienplanungsprogramms gesteigert und die Anwendungen von Sanktionen und Gewaltakten nahm zu.37 Aufrufe zur Einhaltung der Maßnahmen werden in allen Medien, wie Werbetafeln, Büchern, CDs, Filmen, Nachrichten und Internet verbreitet.38 Ab 1990 wurden auch wieder Spätehen propagiert, die bis zu diesem Zeitpunkt in den Hintergrund getreten waren. Ein mehrstufiges Genehmigungsverfahren für Geburten war in Städten ausgereift. Es beinhaltete die Selbstverpflichtung einer späten Schwangerschaft, der Geburt nur eines Kindes, der Garantieerklärung zur Verwendung von Kontrazeptivas und der Hinterlegung einer Kaution. Gründe für die Genehmigung eines zweiten Kindes sind meistens Arbeitskräftemangel, Probleme bei der Altersversorgung oder Fortführung einer Familienlinie. Bei Minderheiten werden oft drei, vier oder fünf Kinder genehmigt, die tibetische Landbevölkerung ist bis heute völlig freigestellt.39 Die Abtreibungsrate ist ähnlich wie in den USA mit 30 – 50% relativ hoch, da Prässare, Antibabypillen und andere Verhütungsmittel entweder zu teuer sind oder nachlässig verwendet werden. Anreize sind mit 60 Yuan pro Jahr als Belohnung oft zu gering, auf dem Land wird selten eine Belohnung bezahlt, da die Belohnung in Städten von den dort ansässigen Betrieben übernommen werden. Ein sinnvoller Anreiz für die Landbevölkerung wäre zusätzliches Land oder eine kollektiv getragene Altersversorgung. So überwiegen die Sanktionen, die mit 10% Lohnabzug über 14 Jahre für beide Ehepartner angesetzt werden. Sie können, je nach Ermessen, bis zum 6-fachen Jahresgehalt durch eine einmalige Zahlung abgeglichen werden. Ferner verliert man das Recht auf eine medizinische Grundversorgung im Krankheitsfall, das Anrecht auf eine schulische Ausbildung der Kinder und in einigen Fällen auch den Arbeitsplatz.40 Probleme ergeben sich aus der geringen Durchsetzbarkeit auf dem Land, der Privatsphäre von privatwirtschaftlich tätigen Personen, organisatorischen Problemen auf den Kreisebenen, fehlende finanzielle Mittel und Kompetenzzuordnungen. Außerdem führen die Ermessensspielräume der Beamten zu Korruption.41

3. Zukunftsperspektiven

Laut Untersuchungen durch chinesische Sozialwissenschaftler wurde ein Optimum von 700 Mio. Einwohnern festgesetzt, das man im Jahre 2070 erreichen will. Um dies zu erreichen ist man versucht, die Geburtenrate auf 2,16 Kinder pro verheiratetes Paar ab dem Jahre 2000 zu senken.42 Um das Jahr 2040 soll sich die Bevölkerungsanzahl bei 1,6 Mrd. stabilisieren.43 Auf diese Weise wird Chinas Bevölkerung ab 2030 ein hohes Durchschnittsalter haben, wohingegen nur 10% der Bevölkerung, nämlich staatlich Angestellte, eine Altersvorsorge haben. Ansonsten hofft man zur Altersversorgung immer noch auf die eigenen Kinder.44 Weitere Probleme ergeben sich dadurch, dass sich in den Städten eine Migrantenschicht bildet, die Benachteiligungen bei Sozialleistungen, Wohnverhältnissen und öffentlichen Dienstleistungen in Kauf nehmen müssen. Ein großes Unruhepotential liegt in der Gefahr eines möglichen Kampfes um Arbeitsplätze und Löhne. Eine drohende Massenarbeitslosigkeit birgt ein hohes innenpolitisches Unruhepotential und hätte eine steigende Kriminalität zur Folge.45 Dies kann nur verhindert werden, wenn die Einkommen aller kontinuierlich steigen.46 Übernutzung von Ackerboden führt zu Wasserverschmutzung, der übermäßige Einsatz von Kohleenergie führt zur Luftverschmutzung, Bodenerosionen und Entwaldungen zu einer Wüstenausbreitung. Werden keine Änderungen im Preis- und Finanzierungssystem für Getreideanbau vorgenommen, entstehen bei der Getreideversorgung Probleme.47 Die Folge wäre eine hungernde Landbevölkerung. Ein weiteres Konfliktpotential liegt in dem Spannungsverhältnis zwischen Niedriglohn- bzw. Hochbeschäftigungspolitik und Wirtschaftsreformen wie Einkommenserhöhungen und Produktivitäts-steigerungen.48 Weniger drastisch sind die Projektionen für die Belastungen durch die Altersvorsorge, da man nur einen Anteil von 17% der über 65jährigen für das Jahr 2040 erwartet. Dies entspräche einem Anteil wie er in Deutschland vorherrscht. Ein Rückgang des Bevölkerungswachstums ist daher keine Garantie für einen höheren Lebensstandart.49 Ein weiteres Problem ergibt sich aus einem Ungleichgewicht zwischen Jungen und Mädchen, das dadurch entsteht, dass bei Abtreibungen oft Ultraschalluntersuchungen zur Bestimmung des Geschlechts zu Rate gezogen werden, aber es gibt Bemühungen dieses zu beseitigen, wie zum Beispiel eines höheren Kindergeldes für Mädchen.50 Abschließend sei noch gesagt, dass es selbst in China eine immer stärker wachsende Bevölkerungsschicht gibt, die Kritik an Menschenrechtsverletzungen und Sanktionen, die die eigene Freiheit bezüglich der Sexualität und Fortpflanzung einschränken, übt. Die steigende Anzahl von egozentrischen Einzelkindern wird in Zukunft Grundwerte der chinesischen Werteordnung verändern.51

http://www.chinaweb.de/china_kultur/china_geschichte/bevoelk…
Mal ein grobes Konzept(Global)

Wir haben 700 000 000 ha Anbauflaeche frei.

davon konneten wir

200 000 000 ha aufforsten fuer Nutzholz.
(300 000 000 ha waeren besser)
vielleicht auch den Landverlust 10 000 000 ha eindaemmen.

mit bestehenden Waeldern, wuerde dass 1,2 Gt Heizöl entprechen.

Weitere 125 000 000 ha mit Ölpalmen.(Suedamerika, Afrika)
=ca. 600 000 000 cbm Biodiesel(ca 540 000 000 cbm Diesel)

100 000 000 ha mit Zuckerrohr (Sued- und Mittelamerika)
=ca. 600 000 000 cbm Ethanol ( ca 450 000 000 cbm Benzin)

Weitere 50 bis 100 000 000 ha in Europa und Nordamerika, mit Zuckerrüben.
=ca. ca 250 000 000 bis 500 000 000 cbm Ethanol

Dabei kann nach dem Verwerten im Ethanolwerk aus dem Rest Tierfutter hergestellt werden.
Siehe (PDF):
http://www.biomasseenergie.ch/Portals/0/1_de/03_Wie_nutzen/P…

Derzeit gehen ca. 40- 45% (EU 50%) des Rohölverbrauches in den Verkehrssektor.
Bei 4 GT also 1.8 GT

1 800 000 000 cbm Treibstoffe
- 540 000 000 cbm Biodiesel
- 500 000 000 cbm Ehtanol aus Zuckerrohr
- 250 000 000 cbm Ehtanol aus Zuckerrüben
-------------------------------------------
510 000 000 cbm verbl.Treibstoffe

Einsparung 1 290 000 000 cbm

Heizung
Weltweit 30-35% (Eu 35%)


ca 1 200 000 000 cbm Heizöl

50 % EFH und Kleinere Wohnbloecke mit Waremepumpe(Mittelwert der Hersteller 1 kWh= 5 kwh Heizleistung)

http://www.wei.at/
http://www.heatpumpcentre.org/

50 % groesere Anlagen mit Blockheizkraftwerken Holz (um den Erhoehten Strombedarf im Winter zu decken.40% Strom )
Verbraucht die 1,2 GT (Heizoel-aeqivelant) Holz und bringt zusaetzlich ( nach dem mehrbedrarf fuer die Waemepumpen) 2 400 Mrd. Kwh im Winter(hoeherer Verbrauch als im Sommer). Derzeit weltweit ca. 16 000 bis 17 000 Mrd. kWh. (waeren 14%).

Von meinem globalen Stromnetz mit Wind-, Sonnen-, Wasser- und Gaskraftwerken habe ich schon gesschrieben.
Kohle wird die naechste Jahre auch noch ein grosse Rolle spielen.

Landverbrauch (Global)

07 000 000 km2 Ungenutzt
-2 000 000 km2 Wald
-2 000 000 km2 Ethanol
-1 250 000 km2Palmõlplantagen
--------------------------------
1 750 000 km2 verbleibend ( ware sinnvoll diese Aufzuforsten)


Verbleibender Ölbedarf

04 000 000 000 t Derzeit
-1 200 000 000 t Heizung
-1 290 000 000 t Treibstoffeinsparung
-------------------------------
1 510 000 000 t verbleibender Rohölbedarf


Die Daten sind nur ungefaehr. Nicht zu einfach aktuelle Daten zu finden.
Nur 5 % der Weltfoerderung weden fuer Plastik und Lacke verwendet
Auch die ca. 150 000 000 t Kunstduenger koennten aus anderen Stoffen hergestellt werden.(zB. Reststoffe aus der
Ethanolproduktion.) Siehe PDF oben.
Umlaute Fehlen teilweise, zu muehsam jedesmal zu kopieren. Amie- Tastatur!!!

MFG
Pank
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.212.060 von yakima am 01.06.08 08:59:24Ist ja auch ein grobes Konzept
ohne viel Details, mit wahrscheinlich eingen Fehlern.
Die Reden von Waldrestholz, ich von Anbau bestimmter Sorten zB. Weiden, Pappeln usw. fuer Brennholz. Also global 2 000 000 ha. Wald. ca US Waldflaeche. Walrestholz habe ich gar nicht gerechnet, weil keine Daten bis jetzt.

Mein Konzept. Im Winter den Erhoehten Strombedarf+ den Bedarf fuer die 50% durch Waermepumpe decken.
Meine Heizkraftwerke sollen nur im Winter laufen.
40% Heizenergie
40% Stromenergie
20% Verlust
ist Realistisch
minus 20% (ca 2 400 Mrd. kWh) fuer die Waemepumen (Die auch im Winter Heizen)
macht 20% oder 2 400 Mrd. Kwh fuer den Strommarkt im Winter.(Nach Beheizung der aller Gebaeude, Zusaetzlich)
(winterlicher Mehrbedarf).
Generell Speilt OEl keine grosse Rolle auf dem Stommarkt.
Warmwasser im Sommer mit Sonnenkollektoren ( Vielleicht mit Heizungsunterstutzung).
Fotovoltaik beobachte ich auch.Dauert aber noch bis die ohne Zuschuesse auskommen. Und wie willst du die Energie vom Sommer bis zum Winter mit niedrigen Verlusten und Kosten Speichern?
Waelder haben auch noch andere Vorteile, auch wegen CO2.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.212.380 von Pank24 am 01.06.08 11:23:11meiner Meinungnach ist das die einzige Lösung:
http://www.desertec.org/
was allerdings enorm wichtig ist und fehlt:
Meerwasserpumpspeicherkraftwerke in den Fjorden von Norwegen:
Zur Speicherung von
- Windenergie,
- Wellenenergie
- Sonnenenergie (vor allem aus der Sahara)

So ein Speicherkraftwerk kann man auf 3GW Leistung auslegen.
Das sind 2 Kernkraftwerke.

das sollte man den Norwergern mal erklären, dass sie die Gewinne aus dem Nordseeöl sicher invesieren, denn deren Öl hat auch den Peak überschritten.

Die Arbeit mit Meerwasser sollte kein technisches Problem mehr sein zumal man ja im Meer auch Öl fordert.

YK
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.212.380 von Pank24 am 01.06.08 11:23:11Aberrealisiert wird folgendes:
26 neue Kohlekraftwerke in Deutschland
http://vorort.bund.net/klimaschutz/publikationen/publikation…
pdf: http://vorort.bund.net/klimaschutz/publikationen/publikation…

Gruss
YK
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.212.681 von yakima am 01.06.08 12:59:26hier noch mal der 1.Link hier geht er:
http://vorort.bund.net/klimaschutz/publikationen/publikation…
Interessanter Thread.
Mein Scherflein dazu hier - ein reiner Zufallsfund. Ich bin kein Mitglied dieses Vereins und habe keine Ahnung, ob es ihn überhaupt noch gibt! Aber die Idee finde ich interessanter denn je, siehe die von mir gefetteten Sätze. Vielleicht waren die Leute ihrer Zeit ein wenig voraus...


>Solar Car Sharing

Informationen zum Projekt

Der Verein
Der gemeinnützige Verein zur Förderung regenerativer Energien wurde im Herbst 1997 von Menschen gegründet, die sich für eine vermehrte Nutzung der erneuerbaren und somit ökologischen Energiequellen einsetzen wollen. Sitz des Vereins ist Hamburg-Bergedorf. Unser erstes Projekt haben wir im Juni 1998 realisiert - eine über Spenden und Privat-Darlehen finanzierte Solarstromanlage auf dem Lichtwarkhaus, einem öffentlichen Gebäude, in Bergedorf.

Das neue Projekt: SolarCarSharing
Mit unserem neuen Projekt wollen wir zwei Konzepte zusammenführen, die die Umwelt entlasten - durch die gemeinsame Nutzung (CarSharing) eines Solarautos:

CarSharing:
Die Idee des CarSharing ist nicht neu - sie wird bereits in fast allen Städten Deutschlands und auch in Europa (insgesamt 250 Stationen) mit Erfolg praktiziert. Die Autos werden von vielen genutzt - aber nur dann, wenn das Auto gebraucht wird. Und bezahlt wird auch nur dann, wenn es benutzt wird. Das hat Vorteile - für jeden einzelnen und für die Umwelt: Weniger Ressourcenverbrauch durch weniger Autos, weniger Parkplätze, und weniger Schadstoffemissionen.

Solarautos:
Alltagstaugliche "Solarfahrzeuge" sind eigentlich keine echten Solarmobile (mit Solarzellen auf dem Dach), sondern Elektroautos, die mit Solarstrom fahren. Erst durch diese Kombination von Elektrofahrzeug und regenerativer Stromerzeugung werden E-Mobile zu wirklichen "Zero-Emission-Vehicles", d.h. Fahrzeuge, die bei der Nutzung keinerlei Abgase erzeugen.
Um die Jahrhundertwende gab es mehr Elektroautos als Autos mit Verbrennungsmotor. "Sie waren die Luxus-Autos der Vornehmen, da sie leise, abgasfrei und ohne Hilfskräfte (fürs Anlassen) fahren konnten." Seit 1896 wurden Elektroautos - bereits mit einer Reichweite von 60 km - als Taxis eingesetzt. Trotz der zahlreichen Vorteile der Elektromobile setzten sich mit der Erfindung des elektrischen Starters 1912 die Benzinautos immer weiter durch. Mit der Erschließung grosser Erdölvorkommen in Texas wurde ab 1901 Benzin allgemein verfügbar. Benzinautos zeichneten sich durch einen niedrigeren Preis und eine grössere Reichweite aus und liessen Elektroautos schon bald in Vergessenheit geraten. *

* Quelle: Solarmobil Mitteilungen, I+II/97

Verein zur Förderung regenerativer Energien e.V.
Auf dem Elektrofahrzeugmarkt hat sich, besonders in den letzten Jahren, viel getan. Inzwischen gibt es neben umgerüsteten, konventionellen Autos, die einen Elektromotor unter einer herkömmlichen Karosserie besitzen und verhältnismässig schwer sind, speziell entwickelte Elektrofahrzeuge. Mit den leichteren Karosserien, z. B. aus Verbundfaserkunststoff, lassen sich grössere Reichweiten pro "Tankfüllung" erzielen. Aus technischer Sicht sind Motoren und Batteriesysteme ausgereift.
Dank dieser Entwicklungen können Elektroautos heutzutage eine Renaissance erleben. Gerade in Städten, wo einerseites das Lokalklima durch die Abgase der Automassen gefährdet ist, andererseits aber keine grossen Strecken zurückgelegt werden müssen, stellen E-Mobile eine interessante Alternative zu benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen dar. Dazu kommt, dass sie - wenn auch die Anschaffungskosten etwas höher liegen - im Betrieb den "Benzinern" bei weitem überlegen sind. Die ersten 5 Jahre sind z.Zt. Kfz-steuerfrei, danach ist nur die Hälfte der Steuern zu bezahlen. Und dank des niedrigen Verbrauchs von umgerechnet 1,0-1,5 l pro 100 km sind sie im Betrieb unschlagbar günstig.
In welchem Rahmen Elektromobile eine umweltverträgliche Alternative zum jetzigen Kfz-Verkehr darstellen, wollen wir zur Diskussion stellen. Eine offene Frage ist z. B., ob Elektrofahrzeuge in der Gesamt-Ökobilanz herkömmlichen Fahrzeugen tatsächlich überlegen sind. Daneben wollen wir prüfen, ob sich Elektromobile, die häufig nachgeladen werden müssen, für CarSharing eignen.
Das Projekt wird von der Fachhochschule Bergedorf, Fachbereich Umwelttechnik, wissenschaftlich begleitet.
Wir wollen durch das Angebot, ein Elektromobil auszuleihen und in der Praxis zu testen, dieser Technik zu mehr Akzeptanz verhelfen.

Das Konzept
Das Projekt umfasst den Kauf eines Elektroautos, einer dem Verbrauch entsprechend dimensionierten Solarstromanlage sowie ggf. einer Stromtankstelle. Die am Projekt Teilnehmenden (die genauen Formalitäten müssen noch festgelegt werden) können - nach Rücksprache und Bezahlung einer Kilometerpauschale - das Elektroauto ausleihen.
Für den Bau der Photovoltaikanlage werden wir nach Möglichkeit die Förderung der HEW in Anspruch nehmen. Der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. An einer Solartankstelle können die NutzerInnen das Gemeinschaftsfahrzeug "betanken". Über das Jahr gesehen muss dabei die Menge des erzeugten und des abgegebenen Stroms gleich sein.
Als ersten Schritt wollen wir durch eine Umfrageaktion (sh. beigelegten Fragebogen) ausloten, welche Anforderungen an ein CarSharing-Projekt gestellt werden, wie hoch die Akzeptanz und die Beteiligungsbereitschaft ist. Ferner sind Veranstaltungen zu diesem Thema geplant, in denen wir die verkehrspolitischen Aspekte unserer Idee diskutieren wollen.
Danach werden wir mit der detaillierten Ausarbeitung des Konzeptes beginnen. Dazu gehört die Auswahl eines Fahrzeuges nach technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten, ein Finanzierungsplan sowie die genaue Festlegung der Teilnahmebedingungen. Der Kauf des Elektroauto sowie die Installation der dazugehörigen Solarstrom-Tankstelle ist für 1999 vorgesehen.
Eine umfassende Dokumentation sowie ein Erfahrungsbericht sollen später veröffentlicht werden.

Oktober 1998

Verein zur Förderung regenerativer Energien e.V.
z. Hd. Annette Vollmer
Mohnhof 20 Haus 3
21029 Hamburg

Tel. 040/721 94 93
Fax 040/724 28 20
Kontonr. 166 188-204, Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20<
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.212.668 von yakima am 01.06.08 12:54:59Was die allgemeine Stromerzeugung angeht is dein Konzept besser.
Allerdings wuerde ich die Sonnen kraftwerke Global verteilen.
Wenn bei uns Nacht ist kommt der Strom aus Asien und Amerika.
Wenn die Nacht haben werden Sie von uns Mitversorgt. Spart die Speicherkosten.

Den Strom von dem ich rede, der kommt aus der Kraft-Waerme Kopplung. Von kleinen Blockheiskraftwerken die nur im Winter im Betrieb sind. Vor allem in Ballungszentren und groesseren Komlpexen.
die ca 2 400 kwh wureden nach Beheizung von 50% der Gebaeude und den ebenfalls im Winter anfallenden Bedarf der Waremepumpen noch uebrig bleiben. Da aber im Winter ein erhoehter Strombedarf besteht, koennte dieser dadur vermindert werden. Im Sommer sind deine Kaftwerke besser. Da kein Landverbrauch.

Aber im Moment sind noch zu viele Kohlevorkommen vorhanden!?

Hatte 50% Heizengie und 30% el. Energie gerechnet
Die Waermepumpen fuer 6 000 Mrd.kWh Heizengie benoetigen 1 200 Mrd. Kwh Strom.
Wurede man das komlpette Heizoel nur durch Waempumpen ersetzten.
1,2 Gt. brauchte man 2 400 kWh Mrd. Kwh Stom mehr.
Mit GDU (Gaskaftwerken, Wirkungsgrad 58%) braeuchte man 0,415 Gt gleicher Energie in Gas. 800 000 000 t Rohoel gepart mit gleichem Nutzen.
:eek:

2 000 000 km2 (Kanada,Russland,Skaninavien) Waldflaeche fuer Brennholz scheint mir auch nicht zu viel. Duerfte allerdings einige Zeit dauern, bis die ersten Holzernten kommen.
Ueber GuD Kraftwerke (Gas)
Gaskraftwerke mit einem kombinierten Gas- und Dampfturbinenprozess, kurz GuD-Anlage genannt, gehören nach Ansicht von Prof. Wolfgang Pfaffenberger, dem Leiter des Bremer Energieinstituts, „heute zu den Kraftwerkskonzepten, die den Kriterien der Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit am ehesten gerecht werden.“ Durch die Kombination eines Gasturbinen- und Dampfturbinenprozesses werden in einem GuD-Kraftwerk bei der reinen Stromerzeugung heute Wirkungsgrade von rund 58 Prozent erreicht. Hierbei wird die Abwärme der Gasturbine genutzt, um Dampf für den Dampfturbinenprozess zu erzeugen. Durch strömungs- und werkstofftechnische Verbesserungen kann der Wirkungsgrad dieser Kraftwerke bis 2010 auf über 60 Prozent gesteigert werden, meint der Experte zuversichtlich. GuD-Kraftwerke, die als KWK-Anlage betrieben werden, zeichnen sich durch eine hohe Stromkennzahl (Verhältnis zwischen Strom- und Wärmeerzeugung) aus. Dabei sind GuD-Kraftwerke schnell und preiswert zu errichten. Für Kohlekraftwerke werden etwa 40 Monate reine Bauzeit veranschlagt, für GuD-Anlagen dagegen nur ca. 18 Monate. Und auch bei den Investitionskosten haben die GuD-Anlagen die Nase vorn, erklärt Pfaffenberger. Im Schnitt betragen die Kosten je installierter Kilowatt-Leistung 460 Euro. Stein- und Braunkohlekraftwerke mit herkömmlichem Dampfturbinenprozess und aufwändiger Rauchgasreinigung kosten mit 1060 und 1250 Euro je Kilowatt das Doppelte bis Dreifache.

Geringen Investitionskosten und hohen Wirkungsgraden moderner GuD-Kraftwerke stehen allerdings im Vergleich mit anderen Kraftwerken relativ hohe Brennstoffkosten gegenübUeber GuD Kraftwerkeer. In der so genannten Grundlast, also dem Betrieb eines Kraftwerkes über etwa 8000 Stunden pro Jahr, spielen kohlebefeuerte Kraftwerke ihre niedrigen Brennstoffkosten aus, sodass sich in diesem Lastbereich beim derzeitigen Brennstoffpreisniveau keine wesentlichen Vorteile für GuD-Anlagen ergeben. Der wesentliche Vorteil der flexiblen GuD-Anlagen liegt dagegen im Mittel-Lastbereich, also dem Betrieb des Kraftwerkes über etwa 4000 Stunden pro Jahr. In diesem Lastbereich können die niedrigeren Brennstoffkosten der Kohlekraftwerke ihre erheblich höheren Investitions- und Betriebskosten nicht mehr kompensieren. Wesentliche Voraussetzung für den Bau neuer Kraftwerke ist aber generell, dass die Stromerlöse die Vollkosten eines Neubaus decken. Während das Strompreisniveau in Deutschland lange Zeit lediglich die Kosten abgeschriebener Anlagen widerspiegelte, zeigt sich der wachsende Neubaubedarf inzwischen auch in der Preisentwicklung an den Strombörsen. Lagen die Notierungen im Frühjahr vorigen Jahres noch bei rund 3,1 Cent je Kilowattstunde so wurden Anfang September 2004 kurzfristig bereits Spitzenpreise von 5,4 Cent notiert. Hinzu kommt, dass die Preise für Kohle durch den Energiehunger des asiatisch-pazifischen Raumes auf Rekordstände gestiegen sind. Doch die volatilen Ölpreise sorgen durch die Preiskopplung auch beim Gas für steigende Preise und verunsichern die Investoren. Allerdings kann hier der Gaslieferant durch flexible Vertragskonzepte einen wesentlichen Teil zum anlagenspezifischen Risikomanagement leisten.



http://www.energie-fakten.de/html/gud-kraftwerke.html
http://www.powergeneration.siemens.de/press/press-pictures/c…
http://www.wingas.com/243.html
Vor 7 Jahren(2000-12-01)
Motorenforschungsprojekt Palos weckt Interesse der Autoindustrie
ETH präsentiert Automotor mit halbiertem Benzinverbrauch

(ch-fo) Ein Ingenieurteam der ETH Zürich hat einen Benzinmotor entwickelt, der bei der CO2-Bilanz fast so gut abschneidet wie ein Elektromotor.
Heute sind weltweit 600 Millionen Autos mit Verbrennungsmotoren unterwegs und es werden täglich mehr. Mit der Optimierung dieser Motoren beschäftigen sich Lino Guzzella und sein Team am Institut für Mess- und Regeltechnik (IMRT) der ETH Zürich. Ziel ihrer Forschung sind nicht nur saubere, sondern zugleich auch möglichst sparsame Benzinmotoren. Hier liegt noch ein riesiges Potenzial brach, wie ein Forschungsprojekt jetzt gezeigt hat. Das Projekt Palos startete 1996 und wurde vom Bundesamt für Energie unterstützt; kürzlich wurden die Ergebnisse an einer Tagung vorgestellt. "Benzinmotoren haben einen miserablen Teillastwirkungsgrad", erklärt Guzzella. Das Problem sei die Schere, die sich zwischen der normalerweise benötigten Motorleistung und der um den Faktor 30 höheren Höchstleistung öffne. Diese Höchstleistung wird für den heute geforderten "Fahrspass" gebraucht; das Beschleunigen von 0 auf 100 km pro Stunde darf bei Mittelklasseautos höchstens noch 10 Sekunden dauern. Nur bei solchen Beschleunigungsmanövern funktioniert der Benzinmotor mit seinem maximalen Wirkungsgrad von 35 Prozent. Im Schnitt verwandelt er bloss 15 Prozent der eingesetzten Primärenergie in nutzbare Antriebskraft. Um dieses Verhältnis zu verbessern, hat Guzellas Team beim Palos-Projekt einen von der Wenko AG in Burg-dorf entwickelten Motor verwendet. Dieser wiegt nur 50 Kilogramm und das Volumen des Hubraums ist auf die Hälfte der üblichen Grösse reduziert. Diese Halbierung bringt im normalen Fahrbetrieb doppelte Effizienz, weil der Motor weniger stark gedrosselt werden muss, also mit annähernd optimalem Wirkungsgrad funktioniert. Und doppelte Effizienz bedeutet halbierten Treibstoffverbrauch sowie halbierten CO2-Ausstoss. Allerdings fehlt jetzt die zum schnellen Beschleunigen benötigte Höchstleistung. Kompensieren lässt sich dieses Manko durch ein Verdichten der Luft in einem Druckwellenlader.
Den optimierten Motor hat das ETH-Team in ein virtuelles Testfahrzeug eingebaut. "Indem wir das gesamte System auf dem Computer simulieren, können wir Varianten rechnen und herausfinden, wo bei der Steuerung und beim Zusammenspiel von Motor und Druckwellenlader Verbesserungen nötig sind", erklärt Guzella. An einer Tagung hat das ETH-Team seinen Motor im laufenden Zustand vorgeführt und die Computer-Messwerte auf Grossleinwand projiziert. Über den gesamten Fahrzyklus pendelte der Benzinverbrauch um 3 Liter auf 100 Kilometer, was einem Kohlendioxidausstoss von 8 Kilogramm entspricht. Beim heutigen Durchschnittsauto sind's dagegen um 20 Kilogramm. Die Gewähr, dass die ETH-Arbeit Eingang in die Motorenentwicklung findet, ist gegeben: In einem Nachfolgeprojekt wird jetzt zusammen mit einem Partner aus der Autoindustrie ein Serienmotor auf minimale Kohlendioxidemissionen getrimmt.
http://www.ch-forschung.ch/index.php?artid=122
Prinzipiell kann der gesamte Strombedarf der Welt aus Solarenergie oder Windenergie oder Erdwärme gedeckt werden.

Bei Solarenergie, Windenergie und Fahrzeugen besteht das Problem der Zwischenspeicherung.

Solarenergie kann direkt als Wärme genutzt werden. Zwischenspeicher in großen Wassertanks.
Strom aus Photovoltaik kann ins Netz eingespeist werden oder zur Herstellung des Energieträgers Wasserstoff genutzt werden. (Elektrolyse von Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff).

Strom aus Windenergie kann ins Netz eingespeist werden oder zur Herstellung des Energieträgers Wasserstoff genutzt werden.
Zusätzlich kann die Energie in großen unterirdischen Hohlräumen als Luftdruckspeicher zwischengespeichert werden.

Bei Fahrzeugen bietet sich Wasserstoff (komprimiert auf 700 bar oder kryogen verflüssigt) als Energieträger an, der direkt im Kolbenmotor verbrannt wird (BMW) oder in Brennstoffzellen (mit Luftsauerstoff) zu Strom zurück verwandelt wird (General Motors u.a.).

Zusätzlich kann mit Biogas geheizt oder el. Energie hergestellt werden.

Energie Einsparungs Potenziale bieten vor allen bessere Wärmedämmungen von Gebäuden.

Öl, Kohle und Erdgas brauchen nur noch in der Chemie Verwendung zu finden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.219.752 von pitz am 02.06.08 17:19:21Wasserstoff ist nach Speicherseekraftwerken die beste alternative um el. Energie zu speichern.
Einen 700 bar Gastank im Auto!? Sind Akkus nicht sicherer?
Noch mal Waermepumpe


Die Wärmepumpenheizung:
- Wärmepumpe im Keller
- kein Kamin notwendig
- Raumheizung mittels Fußbodenheizung
- durch die Wärmepumpe beheizter 400 l Speicher-Frischwassersystem
- keine Legionellengefahr!
- Direktverdampfung mit Erdkollektor

INVESTITIONSKOSTEN:

Wärmepumpe + Regelung, Erdkollektor (4 Kreise),
Verlegung Erdkollektor, Verteiler,
Rohrleitungen + Zubehör: Komplettpreis
Fußbodenheizung 150 m2 incl. Heizkreisverteiler
Speicher 400 l mit Frischwassersystem
Montage gesamt

Gesamtkosten der Heizanlage ohne Förderungen
28 000 Euro
Die Gas-Brennwertheizung 21 000 Euro
Die Öl-Niedertemperaturheizung 23 000 Euro



BETRIEBSKOSTEN:

7,5 KW x 1.800 h = 13.500 KWh
Durchschnittliche Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe: b = 4,7 (Weider b=6)

ca 500 Euro
Die Gas-Brennwertheizung 1 500 Euro
Die Öl-Niedertemperaturheizung 1 700 Euro

Fördermittel
Eine komplette Übersicht der Fördermittel zur Wärmepumpe finden Sie hier:

http://www.foerderdata.de/

Quellehttp://www.klima-innovativ.de/
Flüssigen Wasserstoff haben die Hydrogen 7-Entwickler deshalb gewählt, weil er gegenüber gasförmigem eine wesentlich höhere Energiedichte besitzt.
Einen Nachteil hat er allerdings auch: Er erwärmt sich mit der Zeit trotz der guten Isolierung. Dann verflüchtigt sich der Wasserstoff über die Sicherheitsventile, sodass ein voller Tank in drei Wochen auch ohne Fahren leer wäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.234.230 von Pank24 am 04.06.08 11:29:23Zu dem 700 bar Tank: durch die dicke Kohlefaser Wand ist der Tank entsprechend stabil. Ich schätze, eine Pistolenkugel würde nicht durch dringen. Alle Crashtests wurden bestanden. Im Brandfall wird ein Thermo Ventil geöffnet, das den Wasserstoff nach unten weg bläst. Im Falle eines Lecks geht der Wasserstoff schnell nach oben weg. Benzin verteilt sich dem gegenüber auf dem Boden. Alles in allem sind Wasserstofftanks also sicherer als Benzintanks.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.234.230 von Pank24 am 04.06.08 11:29:23Ein Wort noch zu Akkus im Auto: Normale Lithium Ionen Akkus explodieren beim Kurzschluss (Crash). Eine neue Generation von Akkus hat aber eine besondere Beschichtung, die sie kurzschlussfest machen. Insgesamt gibt es aber noch Herausforderungen hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit und der Reichweite.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.234.876 von pitz am 04.06.08 12:39:30Ich kenn das Problem mit den Lithium Ionen Akkus.
Zebra Akkus sollten allerdings in die A-Klasse Mercedes.(in den Zwischenboden).
War ja Urspruenglich asl E-Auto fur US geplannt.(damals wollte man die hersteller verpflichten mind. 3% E-Autos zu verkaufen, wurde gekippt).
Danach wurde die A-Klasse als Beziner (mit Scherpunktproblem) verkauft.
Die halten ca. 7 Jahre und 3 000 Be- und Entladungen. Preis mind. 350 Euro/ kWh Speicher. Also mind. 7 000 Euro.
Die neuen Akkus sind besser, nur die Praxiserfahrungen fehlt bis jetzt.
Link findest du auf der 1 Seite unter E-Auto.
Mit Wasserstoff habe ich mich noch nicht viel Beschaeftigt.
Hab mir nur mal die Preise fuer Brennstoffzellen angesehen.


[urlab 2009]http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S91/object_id__90093/hxcms/index.html[/url] :lick:
Datafed

Der Klimawandel und die Verknappung fossiler Brennstoffe verdeutlichen die Notwendigkeit eines Umdenkens bei Antriebskonzepten für Automobile. Zwar bestehen bei herkömmlichen Verbrennungs-
motoren, bei Leichtbauweisen und in der Aero-
dynamik noch große Effizienzpotentiale, wie sie der Greenpeace Twingo SMILE, der Smart cdi oder der Loremo aufzeigen. Langfristig werden die deutlichsten Verbesserungen hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Klimaverträglichkeit wohl aber von alternativen Antriebskonzepten wie wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen und / oder batteriegetriebenen Elektromobilen realisiert werden. Beide Konzepte zeichnen sich durch die Vielseitigkeit der nutzbaren Primär-
energien aus und wandeln die eingesetzte Energie in hocheffizienten Elektromotoren in Bewegung um.

Das große Hindernis für den breiten Markteintritt war bisher jedoch zum Einen die Technologie Brennstoffzelle und zum Anderen der Mangel eines effizienten Stromspeichers. Die Frage, welches Konzept sich in Zukunft am Markt als Alternative zum Verbrennungsmotor durchsetzen könnte, war daher wegen technischer Probleme auf beiden Seiten bislang offen.

Jüngste Entwicklungen deuten jedoch an, dass der batteriegetriebene Elektroantrieb im Wettlauf der Technologien deutlich an Boden gewinnt. Im September 2006 stellte die US-Firma Altairnano die neue Batterie NanoSafe vor. Es handelt sich dabei nicht um ein völlig neues Prinzip, sondern vielmehr um eine Weiterentwicklung der bekannten Lithium-Ionen-Technologie. Neu ist, dass das Graphit an der negativen Elektrode durch nano-strukturiertes Lithium-Titan-Spinell-Oxid ersetzt wurde. Dadurch entsteht eine explosionssichere und schnellladungsfähige Batterie mit hoher Lebensdauer.

Die Entwicklung stellt das Ergebnis eines im Jahre 2000 initiierten Forschungsprojektes dar. Das Ziel war, die Leistungsfähigkeit von Akkumulatoren in allen kritischen Bereichen durch Nanotechnologie zu verbessern. Dies scheint gelungen:
Schnelles Laden. Die Ladezeit bewegt sich im Bereich weniger Minuten (<10) gegenüber Stunden bei herkömmlichen Batterien. Dies setzt jedoch einen Starkstromanschluss voraus. An der Haushaltssteckdose wird es etwas länger dauern.
Lange Lebenszeit. Mehr als 20 Jahre und 15.000 Lade/Entladezyklen gegenüber drei bis fünf Jahren und 1000 Zyklen.
Hohe Leistung. 4 kW / kg und 5 kW / Liter übersteigt herkömmlich Lithium Ionen Akkus um ein Vielfaches.
Großer Temperaturbereich. Von -50 bis +75 °C, und selbst bei +250 °C noch funktionstüchtig.
Sicherheit. Die neuen Akkus explodieren nicht und brennen auch nicht, da die explosionsartige Reaktion an der Kathode durch die eingesetzten Nanomaterialien vermieden wird.

Eine besondere Eigenschaft des Elektromotors könnte für den Erfolg bei Elektromobilen entscheidend sein: sie besitzen durchgehend ein enorm hohes Drehmoment und können so auch bei Liebhabern schneller und durchzugskräftiger Autos Fantasien wecken. Die NanoSafe-Batterie wurde bereits an zwei Hersteller geliefert: Der englische Sportwagen 'Lightning' wird der erste Elektrosportwagen mit den neuen Batterien sein und damit in direkte Konkurrenz zum Tesla Roadster treten, welcher mit seinen herkömmlichen Lithium-Ionen Batterien eine deutlich höhere Ladezeit verbucht. Ein erster Prototyp des 'Lightning' soll Ende 2007 fertig gestellt sein. So könnte der Durchbruch des Elektromobils über das hochpreisige Sportwagensegment führen. Aber auch in anderen Fahrzeugsegmenten kommen die neuen Batterien zum Einsatz. Phoenix Motorcars wird einen Sports Utility Truck mit den Batterien ausstatten und ab Sommer 2007 in den USA zum Verkauf anbieten.

Ein mit NanoSafe-Batterien augestatteter Fiat Doblo wird zur Zeit in Oslo einer zweimonatigen Testreihe unterzogen. Ziel dieser Versuche ist es, dass Auto 2008 auf den Markt zu bringen.

Der Verkaufspreis der Batterien wird laut Altairnano CEO von dem heutigen Niveau zwischen 1.50 $ bis 2.50 $ pro Wh auf unter 1 $ Ende 2008 und weiter auf unter 0.50 $ bis Ende 2010 sinken (auf der Homepage von Altairnano verfügbar). Damit läge der Preis deutlich unter dem heute gängigen Preis von 1 $ pro Wh für herkömmliche Lithium-Ionen Akkus.

Die neuartigen Lithium-Ionen-Akkus von Altairnano unter Einsatz von Nanotechnologie scheinen somit die zentralen Probleme bei der Energiespeicherung zu überwinden, welche bis jetzt der Produktion von Elektrofahrzeugen für den Massenmarkt im Wege stand. Es bleibt abzuwarten, in welchem Maße die ersten Erfahrungsberichte positiv ausfallen und ob diese Entwicklung von anderen Herstellern aufgegriffen wird und so die Verbreitung von Elektrofahrzeugen fördert. Fest steht jedoch, dass es möglich ist, die Autos zu Hause zu laden. Der 'Lightning' wird mit einem on-board Ladegerät und einem 4 m Kabel ausgestattet mit dem man ihn an der Haushaltssteckdose aufladen kann.

Elektrofahrzeuge fahren zwar lokal vollkommen emissionsfrei, ihre Gesamteffizienz und ihre Klimabilanz hängen aber entscheidend von der Art der Energieerzeugung ab. Mit Strom aus herkömmlichen Kohlekraftwerken weisen sie gegenüber modernen Verbrennungsmotoren kaum bessere Werte auf.

ALTAIR NANOTECHNOLOGIES INC. REGISTERED SHARES O.N.
WKN 902675
http://www.altairnano.com
2 Versuch grobes Konzept
Diesmal mit Waldrestholz und Erdgas
Rohoelfoerderung 4 000 Mio. Tonnen pro Jahr
Erdgasforederung 2 900 Mrd m3 pro Jahr
PDFhttp://www.esso.de/ueber_uns/info_service/publikationen/down…

Immer noch 700 Mio ha nicht bewirtschaftete landwirtschaftliche Flaeche Weltweit. Siehe Seite 2.
200 Mio. ha fuer Brennholz aufforsten,ersetzt ca 6000 l Heizoel.
als 1 200 Mio cbm Heizoel bzw. 12 000 kWh primaer.
Quelle
http://www.burkina.at/Wu:ackerflächen_weltweit_Energieprodu…


Waldrestholz
190 ha = 1 GWh Strom und ca 1 GWh Heizenergie im Blockheizhraftwerk
600 Mio ha = ca. 3 000 Mrd. KWh el. Energie und 3 000 Mrd. kWh Heizenergie im Blockheizkraftwerk.


Heizung

Solarkollektoren
Warmwasserbedarf 1 000 kWh pro Jahr und Person
mid. im Sommer 500 kWh
In Deutschland ca 41 000 kWh einsparbar (ca 3 Kernkraftweke)


In den Industriestaaten ca. 500 Mrd. kWh

1 200 Mio. Tonnen vom Rohoel
2 000 Mrd. Tonnen vom Erdgas


Heizung insgesammt 32 000 Mrd kWh

24 000 Mrd Kwh Heizenergie davon mit Waemepumpe (Leisungszahl b=4 (Konservativ im Moment bis zu 6 moeglich)).
Theroethisch maximale Leistungszahl ist 12 bei Grundwasser.
Zusatzlicher Strom im Winter ca. 6 000 Mrd. kWh
Waermepumpehttp://www.klima-innovativ.de/


8 000 Mrd kWh Heizenergie mit Blockheizkraftwerken und Holz
vor allem grossere Komplexe (Kaufhaeser, Hallen, offenliche gebaude) und in Ballungszentren.
6 500 Mrd Kwh el. Energie aus diesen.

Selbst ohne Holz wurde man CO2 und Energie sparen,
wenn man das Erdgas in GuD Kraftwerken verbrennt und damit Waemepumpen betreibt. GuD sind sehr Guenstig mit ca. 500 Euro pro instalierter KW Leistung (Kernkraftwerk ca. 2 500 Euro)und der Wirkungsgrad von 58% wird in sonst keinem Anderem frossliem Kraftwerkstyp erreicht.Siehe Seite 2
GuD Kreaftwerke sind perfekt fuer die Vorhalteleistung von Windkraftwerken geeignet.
Mit dem Gas was in Deutschland verheizt wird sind das 36 000 MW
Windanlagen und weitere 36 000 MW fuer die Gaskraftwerke.
Kosten
36 Mrd. Euro fuer die Windkraftwerke und 18 Mrd. fuer die GuD Krafterke. Gesamt 54 Mrd. Euro.
Erzeugte el. Energie pro Jahr 315 360 000 MWh = 315 360 Mio. kWh = 315 Mrd kWh
Zusaetzlicher Verbrauch der Waemepumpen (Leistungzahl b=4) pro Jahr = 125 000 Mio. Kwh = 125 Mrd. kWh p. a
Selber jaehrlicher Erdgasverbrauch,Heizleistung(Erdgas) und 190 Mrd. kWh Strom pro Jahr mehr.
fuer die 40 % aus Kohle und Heizoel in Deutschland kann man die gleich Rechnung aufstellen. Also selbst wenn man kein Holz verbrennt, koennte man gewaltige Energie einsparen ohne auf etwas verzichten zu muessen.Aber warum sollte man das vorhandene Brennholz nicht nutzen.
Mit den 2000 Mrd cbm Erdgas koennten 1 300 000 MW GuD Kraftwerke oder 1 600 000 MW GuD Kraftwerke und 1 600 000 MW Windkradtwerke betrieben werden das doppelte des EU kraftwerkpark(750 000 MW). Kosten ca. 2 400 Mrd.

Verkehrssektor 1,8 GT

Immer noch 500 Mio ha frei
120 Mio ha Palmplantagen ( auf leerstehenden Flaechen, nicht im Regenwald wie in Indonesien)
ca 500 bis 600 Mio Tonnen Palmoel
120 Mio ha Zuckerrohr Braslien
720 Mio t Ethanol
120 Mio ha Zuckerrueben Nordlidche Laender
600 Mio t Ethanol

Insgesammt 1 320 Mio t cbm Ethanol = 1000 Mio t Benzin
und 500-600 Mio t Palmoel= ca 500 Mio t Diesel

+1 800 Mio t Rohoel
-1 000 Mio t Ethanol
- 500 Mio t Palmoel
-----------------------
= 300 Mio t verbeleibender Oelbedarf

140 Mio ha noch frei aber zu viel Palmoelplantagen vielleicht nicht gut. 100% Biodiesel vielleicht auch nicht.

+4 000 Mio t Rohoel
-1 200 Mio t Waermepumpen und Holz
-1 500 Mio t Biotreibstoffe
-----------------------------
=1 300 Mio t Restbedarf Rohoel
und
2 000 Mrd. cbm Erdgas stehen in guenstigen Vorhaltekarftwerken GuD
(58% Wirkungsgrad) fuer 1 600 000 MW Windkraftwerke zur verfuegung.
Langfristig sollten auch Sonnenkraftwerke in suedlichen Laendern zur Stomerzeugung zum Einsatz kommen. Zumindest Tagsueber.
Siehe
http://www.desertec.org/
Und Elktroautos bzw Elektrobusse und Lastwagen mit Oberleitungen zum
einsatz kommen.
http://www.tbus.org.uk/trolleylorry.htm
Kohleverflüssigung: Die chinesische Regierung hat für die nächsten Jahre den Bau von 27 Anlagen zur Kohleverflüssigung genehmigt. Das Land verfügt über riesige Kohlevorkommen, aber wenig Ölvorräte. Sasol, der weltgrößte Hersteller von synthetischem Erdöl aus Kohle (im Bild Produktionsanlagen in Südafrika), hat die erst im März 2008 ausgegebenen Ziele für das Jahr bereits wieder getoppt. Das Unternehmen wandelt mit Hilfe des deutschen Fischer-Tropsch-Verfahrens Kohle und Gas in Benzin um. Der Prozess wird immer wirtschaftlicher.


http://en.shenhuachina.com/

Amerkung
Bei den meisten Studien wird getan als wuerde Benzin und Diesel um die Ecke aus dem Boden gepumpt. Bis 1 l Erdoel bei uns im Tank landet sind mind. 25% Verluste zu Rechnen. Bei Oelsand Wahrscheinlich 50% (und ist extrem Umweltschaedlich).
Ich denke mit Oelsand kann kohleverfluessungung mithalten.
Die Vorkommen sind jedenfalls Riesig
Vor Jahren war doch auch Palmöl als neuer Treibstoff aus China ganz hoch im Kommen, was ist denn nun damit? Nichts mehr davon gehört seit diesem Artikel: http://www2.anleger-zirkel.de/tipps/rohstoffe/palmoel_asien_….
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.250.667 von Pank24 am 06.06.08 06:07:50"Keine Meinungen zur dazu?"


Doch.

Kohle hält vieeeel länger als Öl, siehe dazu den Sasol-thread:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1138219-151-160/s…

Die Energiegewinnungsrate ist umstritten, die Umweltbilanz auch.

Was aber Fakt ist. Kohle hat eine viel längere Reichweite als Öl und kann Die Übergangsenergie schlechthin werden, allen Unkenrufen zum trotz. Auch in Deutschland will man ja wieder mehr auf Kohle zurückgreifen, wie aktuelle debatten zeigen.

Weitere Vorteile der Kohleverflüssigung:

- Die Technologie ist erprobt
- Man produziert Treibstoff und nicht Strom wie bei den Alternativenergien Solar oder Wind. Umsetzung auf Elektroautos dürfte alle Energiegewinne durch kosten auffressen, wenn das überhaupt technisch geht.
- Kohle ist gut verteilt. Im Gegensatz zum heiklen Öl haben etwa die Riesenenergiefresser USA und China viel Kohle. Setzen sie auf Kohleverflüssigung kriegen sie ihr Energieproblem in den Griff...

Grüße
Asset
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.255.980 von Assetpfleger am 06.06.08 16:39:48Wenn Kohle noch genügend da ist, warum stieg dann der Preis für 1 T von 77.83$ (Jan 01) auf 170.98$ (Mai 08)
:confused::confused::confused::confused:
Quelle: http://www.verein-kohlenimporteure.de

Ne, du bist auf den Holzweg!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.257.131 von BerndunddasBrot am 06.06.08 18:44:181 Tonne Rohoel (ca 12 000 kWh) heute 1 000 $ zu 900 bis 1000 l Benzin oder Diesel oder Heizoel (9 000 bis 10 000 kWh)

2 Tonnen Kohle (ca 16 000 kWh) 342 $ zu 1 000 l CLT Treibstoffen

macht 658 $

Im 2 WK brauchten wir noch 4 Tonnen Kohle fuer 1 000 l Treibstoffe
1 000 l Ethanol Braslien(Zuckerrohr) 200 $ , allerdings braucht man ca 1300l um 1000 l Benzin zu ersetzen( geringere Oktanzahl).
1 000 l Ethanol Europa( Zuckerrueben) und USA(Mais) ca 400 $.
Rapsdiesel ist uninteressant, zu geringe Ertraege.
Palmoel ist interesannt, wenn dafuer kein Regenwald abgefackelt wird. Selbes gilt fuer Braslien, die haben aber noch 200 Mio ha frei.
Wer viel Zeit hat,
Studie 200 Seiten hier.
http://www.biomasseenergie.ch/Portals/0/1_de/03_Wie_nutzen/P…
Schoenes Wochende
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.255.980 von Assetpfleger am 06.06.08 16:39:48Umsetzung auf Elektroautos dürfte alle Energiegewinne durch kosten auffressen, wenn das überhaupt technisch geht.

Was meist du?
Ein Elektroauto bringt nach Ladeverlusten und el.Verlusten 75% bis 85% auf den Reifen.und nuetzt die Bremsenegie.
Mit Bleiakkus 60 -65%
Ein konv. vielleicht 15% bis 25%
Zudem sehr Wartungsarm, es gibt el. Motoren die 80 Jahre und mehr in Betrieb sind. Alle 100 000 km Kohlebuersten wechseln, das wars.
Wenn man die Karosserie darauf auslegt sind 20+ Jahre kein Problem.


Das Problem ist der Preis und die Lebensdauer der Akkus.
fure 200 km braucht man 40 bis 50 kWh Akku.
Blei mit 5 Jahen Lebensdauer kosten dann 4 000 bzw. 5 000
Euro. 1 500 bis 2000 Be-und Entladungen.
Nur sind das dann schon 1 bis 1,3 Tonnen Gewicht

Die erprobten Zebra Akkus halten ca 7 Jahre und kosten dann schon
14 000 bis 18 000 Euro. 400 bis 500 Kg Gewicht.

In Lithium Ionen Akkus habe ich wenig Hoffnung.
Ist auch die Frage ob wir genuegend Rostoffe fuer 1 Mrd Autos haben!?

Die ziemlich neue Nanotechnologie verspicht 20 Jahre.
kostet aber noch 1 500 $ pro kWh. Siehe Seite 4.

Wenn der Preis auf 1 000 $ p kWh sinkt.
Bei einer Karrosie von 20 000 Euro mit viel Kohlenstoff, wegen Gewicht. Kann man ein Mittleklasse Auto (A4,A6 bzw 5er BMW) fuer
50-60 000 Euro bekommen. Haltbarkeit +20 Jahre.
Wenn man dann die Akkus wechselt und der Rest noch Ok ist, Nochmal 20 Jahre. Unsere jetzigen Autos sind nach 15 Jahren Schrottreif.

Ist die Frage ob wir genuegend Rostoffe fuer 1 Mrd Autos haben!?
Ansonsten ist die Technik vorhanden. Wie lange wird die Uebergangsfrist Anhalten, ich rechne 15 bis 20 Jahre ?
Globale Verteilung der Wälder

Etwa 30 % der festen Erdoberfläche sind bewaldet; dies ist in etwa auch der Bewaldungsprozentsatz von Europa und Deutschland (Zundel, 1990). Die Gesamtwaldfläche der Erde beträgt 3,9 Milliarden Hektar (FAO 2000), wovon nur 4 % auf Europa entfallen, je ca. ein Fünftel der Wälder liegen in der ehemaligen UdSSR, in Nordamerika, Lateinamerika und Afrika, der Rest (ca. 16 %) in Asien (ohne UdSSR) (Zundel 1990); d.h. es gibt von Kontinent zu Kontinent und regional sehr große Unterschiede in der Verteilung der Wälder. Diese Unterschiede werden noch größer, wenn man nur die Verteilung geschlossener Waldanteile betrachtet; hierbei sind Südamerika und die ehemalige UdSSR mit 34 % bzw. 35 % am waldreichsten, gefolgt von Europa und Nordamerika mit 28 % bzw. 24 %, Asien mit 17 % und Afrika und Ozeanien mit 6 bzw. 7 %.
95 % der Wälder sind natürliche Wälder, nur 5 % Plantagenwälder.
..................

Die Entwicklung der Landwirtschaft führte zur ersten Rodung von Wäldern. Steigende Bevölkerungszahlen erhöhten diesen Druck; wegen erhöhter Produktivität der Landwirtschaft stieg die Entwaldung für landwirtschaftliche Flächen jedoch nicht genau proportional zum Bevölkerungswachstum. Waren 1700 n. Chr. 62 % des Festlandes mit Wald bedeckt, 63 % Grasland, 5 % Weideland und 2,7 % Ackerland, so waren 1990 48 % Wald, 36 % Grasland, 34 % Weideland und 15,2 % Ackerland. Um 1750 gab es weltweit 729 Millionen Menschen, 5,769 Milliarden waren es 1996 (McNeill, 2003; p. 288). Allein in der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts wuchs die Weltbevölkerung von 2,5 Milliarden auf über 6 Milliarden.

Durch Bevölkerungswachstum und ungünstige politische und ökonomische Verhältnisse entstand besonders in den Ländern der Tropen und Subtropen
zudem ein Heer von Landlosen, die zwecks Landgewinnung einen enormen Druck auf die Wälder ausüben. In manchen Ländern erlangt man die Eigentumsrechte an einem Stück Land, sobald man dort den Wald gerodet hat. Außer den selbstständigen Migrationen in Waldgebiete gab es auch staatlich geförderte (Amazonien/Brasilien) oder sogar staatlich erzwungene (Indonesien) (McNeill, 2003).

Nicht nur Landlose üben starken Druck auf tropisch/subtropische Wälder aus zur Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen, sondern weltweit operierende Firmen, die Wälder roden für Plantagenanbau (z.B. Kaffee, Teakholz etc.) oder zur Gewinnung von Weideland, z.B. in Südamerika zur Rindfleischproduktion für USA (Küchli, 1997).

Auch eine Vermischung von Weide- und Waldwirtschaft, die in der Vergangenheit in Mitteleuropa große Waldflächen durch Übernutzung zerstörte, ist noch heute eine Gefahr für die Wälder bevölkerungsreicher Regionen der Erde (Küchli, 1997).

Ferner führt(e) der Verdacht auf das Vorhandensein von Bodenschätzen (Gold, Diamanten) und Erdöl zu weiträumiger Zerstörung von Waldregionen, bei gleichzeitiger Zerstörung der Umwelt und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung.
http://www.dab-ev.org/index.php?id=131

200 ha Waldrestholz geben 1 GWh el. Energie und 1 GWh Heizengie im Blockheizhraftwerk.

-Also Brennholz fuer 8 000 Mrd. Kwh Heizleistung haben wir genug.
16 000 Mio ha Wald. (20 % der Weltwaldflaeche)
Rest mit Waermepumpe (75-80%)( Jahresabrbeitszahl 4)
-Das Gas und Oel koennen wir wo anders besser verwerten.
-gleiche Heizengie
-2 000 Mrd m3 Erdgas fuer dezentale GuD kaftwerke (1 300 000 MW)
mit 50% weniger CO2 als Kohleverbrennung.
-1 600 000 MW (Grundlast, entspicht 1000 KWK) wenn man Sie mit Windkratwerken kombiniert(70 % -80 der derzeit produzierten el. Energie)
-1 200 Mio t Rohoel gespart.
-gewonnene Kohle kann verfluessigt werden und zusammen mit Ethanolbeimischung Rohoel aus dem Verkehrssektor ersetzten. Weiter 1 800 Mio to Rohoel einsparbar.
-Rohoel nur noch in der chemischen Indstrie, falls ueberhaut, noetig.
-Bei Zuckerruebenanbau fuer Ethanol und Beimischung 50% in den USA und Kanada (1 800 l Benzin pro Kopf) 65 Mio ha Anbauflachen dort noetig. Reststoffe (40 bis 60t pro ha) fuer Tierfutter und Duenger verwertbar.
-Kein zusaetzlicher Abbau anderer Ressoucen noetig.(Ausser Waldrestholz)
-Keine Abhaengikeit mehr von der Opec.




Kann das mal jemand den Amerikanern erzaehlen!!!
Grunddahrungsmittel Ertraege

Taeglich
Mann= 24 Kilokalorien pro Kg Koerpergewicht
Frau= 20-21 Kilokalorien pro Kg Koerpergewicht

Kartoffel
700 Kilokalorien, 2980 Kilojoule pro kg
Kartoffel 38 -45 t pro ha (40 Personen)
Biokartoffel 20 t pro ha (20 Personen)

Weizen
3320 Kilokalorien, 14250 kJ pro kg
5- 7 t pro ha (18 - 30 Personen)

Reis
3490 Kilokalorien, 14600 kJ pro kg
Asien 4-6 t pro ha (15 - 25 Personen)
Hybridreis China
12 t pro ha (40-50 Personen)

100 Mio ha mit Biokartoffel
150 Mio ha mit Getreide
200 Mio ha mit Reis
----------------------
450 Mio ha mit Grundnahungsmittel waere genug.

Fuer 1 kg Fleisch ca 6 Kg Grundnahrungsmittel

Allerdings sollte die Bevoelkungsexplosion eingedaemmt werden, aus vielen anderen Gruenden

Fazit: Welthunger ist ein politisches und soziales Problem!!!

moegliche Weltanbaulaeche 3100 Mio ha
davon 600 Mio ha mit Wald bedeckt und
700 Mio ha nicht bewirtschaftet
jaehrl. verlust durch Erosion 10 Mio ha.
Benoetigte Anbauflaeche fuer 50% beimischung bei Treibstoffen
ca 200-225 mio ha
Ueberproduktion EU ca 30%

Links
http://www.profil.iva.de/html/text.php?id=245
http://en.wikipedia.org/wiki/Arable_land
Die Kernkraft nutzt zurzeit die Energie, die bei der Spaltung des Atomkernes des in der Natur vorhandenen Radionuklids U-235 frei wird. Weltweit sind derzeit 437 Kernkraftwerke in 31 Ländern in Betrieb, die zusammen circa 16 Prozent des weltweiten verbrauchten Stroms erzeugen. Die weltweite Versorgung mit Kernbrennstoffen ist für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt, wenn man von einem jährlichen Bedarf von etwa 68.000 Tonnen Uran ausgeht. Die Menge des 2006 gewonnenen Natururans lag bei 40.039 Tonnen und deckte circa 60 Prozent des Bedarfs. Der übrige Bedarf wird augenblicklich - und wohl auch in den kommenden zwei Dekaden - aus Lagerbeständen bei den Stromversorgern, wieder aufbereitetem Reaktormaterial und aufgearbeiteten hoch angereichertem Waffenuran gedeckt.
Solartürme
Ein wenig teuer. Preis ist aber schon deutlich gesunken.
Kosten 2 800 Euro pro kWh (Spanien, Italien)
4 000 - 4 400 Betriebsstunden pro Jahr

Ein KWK 1 600 MW kostet derzeit 3,5 Mrd Euro
Also ca 2200 Euro pro kWh
8 000 Betriebstunden
Allerdings sind unsere heutigen KWK laengst Abgeschrieben.
Daher der Atomstom wesentich geringer in der Herstellung.
Mehr als 80% bei einen KWK-Betrieb sind Investitionskosten.


Kohle (Mittellast) 1 000 -1250 Euro pro kWh
Siehe Seite 3 und 4


In Verbindung mit einem GuD Kraftwerk (500 Euro pro kWh)
fuer Nacht- und Ausfall(Wartung) Betrieb hatte ware man bei 3 300 Euro pro kWh. Dabei wurede man 20% bis 25% des CO2 freisetzten. Wie bei gleicher Stromerzeugung mit Kohle.
Die gehoert in die Chemie und zur verfluessigung.
Gesamtkosten Global( fuer gesammte Stomerzeugung excl. Wasser- und Kernkraft)
4 300 Mrd Euro
natuerlich ueber mehrere Jahre

Vergeich
Oel bei aktuellen Preis pro Jahr
4 000 Mrd. US $
Gas
2 800 Mrd. US $

Erdasverbauch
1 000 Mrd m3

Fuer Winterlichen Mehrverbauch an Strom sind regionale Blockheizkaftwerke (Kraft-Waemekopplung) besser, da auch die Waerme vermehrt im Winter verbraucht wird. Diese Idealerweise mit Biomasse (Holz) betrieben.
Beheizen idealerweise 80 % mit Waermepumpe (Schweden hat 95%).
http://www.klima-innovativ.de/
http://www.wei.at/

Solartürme
http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_04_33_sonne_hoc…

Sokrates Studie /Programm
PDF
http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/insti…
http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/insti…
http://www.uni-saarland.de/fak7/fze/AKE_Archiv/DPG2005_Klima…
http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/insti…
http://www.solar-thermie.org/veranstaltungsarchiv/documents/…
Dein Thread gefällt mir sehr gut. Du hast viele gute Beiträge verfasst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.264.990 von Nobbele_2010 am 09.06.08 09:18:26Danke:)
Mit dazugehorigen Aktienwerten habe ich noch Probleme.
Wind und Solarwerte sind schon gut gelaufen.
Die meisten vernueftigen Waermepumpenhersteller sind GmbHs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.267.036 von Pank24 am 09.06.08 14:41:08Ich weiss was du meinst. Solarenergie ist auch meiner Meinung nach definitiv gelaufen. Die Werte steigen doch nur noch, wenn sie von den Medien hochgepusht werden. Vor ein paar Jahren war das ne gute Idee.

Auch Windanlagen sind inzwischen sehr teuer. Eine Vestas ist aber ein Blick wert. Ich würde sowieso nur in die grössten Firmen investieren. Für Wind Vestas und für Solar First Solar. Alle Werte aber schon gut gelaufen.

Ich suche auch eher Werte, die indirekt von steigenden Preisen profitieren und noch nicht dermassen bekannt sind. Als Anleger muss man auf der Hut sein. Sonst wird man selber zum "Hauptgericht".
Optimale Verwertung: Kraftstoff und Futter - Bioethanol-Netzwerk will Absatz von E85 verbessern

20. Mai 2008, München — Bei der Herstellung von Bioethanol fällt auch Futter für die Tierproduktion an. Darauf hat Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der Startsitzung des Bioethanol-Netzwerks Bayern in München hingewiesen. Seinen Worten zufolge gehen bei der Ethanolerzeugung rund 40 Prozent des Ernteguts als Futter zurück in den Nahrungssektor.

Bei welweit 100 Ethanol weden ca 220 Mio ha benoetigt( Nur Verkehrsektor,Benzin)

Fuer 250 Mio Autos in der EU 25 (Wenn alles Benziner waeren)
ca. 1 500 bei E 100 und 15 000 km/jahr
63 Mio ha fuer Ethanol
25 Mio ha zuruck als Futtermittel(40%)
38 Mio ha realer Landverbrauch.

Fuer Deutschland
Eigenfoerderung 3,5 Mio t Rohoel
30 Mio cbm Heizoel
30 Mio cbm Diesel ( in Mitteleuropa nur Sun Diesel aus Abfaellen(3-4 mio cbm moeglich) , rest uninteresant, wegen zu geringer Ertaege)
30 Mio cbm Benzin
Kerosin ca 10 Mio cbm (Weiss nicht wie viel man beimischen koennte)
Bei E100 6 - 7 Mio ha noetig
davon gehen 40 % zurueck als Futtermittel
real 3,6-4,2 Mio ha verbaucht.
Fuer Grundnahungsmittel werden 4-6 Mio ha benoetigt.
Acker und Weideflaechen sollten 20 Mio ha sein.
Heizoel und Gas ist teuerer Luxus.
Gibt Waermepumpen
Umruestungskosten Ethanol
Kosten:
Verkaufspreise inklusive Montage:
1-4 Zylinder Fahrzeuge ab 849,- EUR
5-8 Zylinder Fahrzeuge ab 1099,- EUR
10-12 Zylinder Fahrzeuge ab 1499,- EUR

Mehr Infos hier
http://www.ethanoltec.com/umruestung.htm
Die Zuckerrüben eines Rübenfeldes von einem Hektar (100 m x 100m)...
... liefern 10 Tonnen Zucker.
Das entspricht dem Jahresverbrauch von 300 Menschen.
... oder liefern 6.000 Liter Bioethanol.
Damit können 5 Autos 1 Jahr lang mit Kraftstoff versorgt werden.
binden 15,5 Tonnen CO2.
...
Das ist soviel CO2 wie etwa 4 Menschen pro Jahr durchschnittlich verursa-
chen.
... und produzieren 11 Tonnen Sauerstoff.
Hiervon können 60 Menschen ein Jahr lang atmen.
... liefern zusätzlich wertvolle Futter- und Düngemittel.
Diese werden wieder in den Kreislauf
Quelle
http://www.dnz.de/bioethanol/Ethanolposter.pdf
Ein wenig Einsam hier.
Habe noch einige Daten zumthema Heizen gefunden.
Waermepumpe (Weider) mit Solaranlage (Heizungsunterstutzung)
ca. 150m2 Wohnlaeche 4 Personen.
Wasser Wasser

Erst Solar
(bis zu 50% Heizungsunterstuetzung und bis zu 80% Warmwassser)
19m2 Roherenkolletor (kollektoren habe ich ab 350 Euro/m2 gefunden)
ca. 12 000 Euro. (Nur mal so zum einschaetzen, fuer genaueres entscheidet natuerlich Qualitaet und Gegebenheiten)

Heizung
Fuss- und Wandheizung( Bei Umbau auch Niedrigtemperturheizkoerper moeglich) Brunnenbohrung u.s.w.
ca 20 000 bis 25 000 Euro.
mit Montage. Sind nur Anhaltspunkte.

bei 3 000 l Heizoel oder 3 000 m3 Gas, sollte so der Durschnitt sein.
Braucht eine Solche anlage nur 3 000 bis 4000 Kwh
derzeit Heizstrom fuer Waemepumpen ca 11 Cent.
Je nach Region.
Ein GuD Kaftwerk benoetigt ca 520 bis 700 m3 Gas um diese Menge
an Strom zu produzieren.

Foerderungen

Zuschuss Solarthermie
Für Trinkwasseranlagen werden 60 €/m² Kollektorfläche bezuschusst (Mindestbetrag 412,50 €). Die Förderung Solarheizung und Trinkwasser beträgt 105 €/m² Kollektorfläche. Für besonders effiziente Anlagen oder Komponenten wie die Heizungspumpe gibts zusätzlich zur Basisförderung noch eine Bonusförderung.

Innovationsbonus der BAFA:
Wenn Sie mehr als 3 Wohneinheiten oder mehr als 500m² Gewerbefläche zu beheizen haben,
so erhalten Sie von der BAFA die doppelte Förderung
in Höhe von € 210 /m²
bei Solaranlagen zwischen 20 und 40 m² !!
Bei diesem sog. Innovationsbonus ist es aber erforderlich den Antrag
VOR der Bestellung der Solaranlage zustellen.

Waermepumpe

Bafa Foerderung Waermepumpe

Programm Regenerative Energien

Neubauen:

Luft/Wasser-WP (JAZ (Jahresarbeitszahl)) ab 3,5: 5 €/m² Wohnfläche (beheizte Nutzfläche), max. 850 €
Sole/Wasser- & Wasser/Wasser-WP (JAZ ab 4,0): 10 €/m² Wohnfläche, max. 2.000 €


Modernisieren:

Luft/Wasser-WP (JAZ ab 3,3): 10 €/m² Wohnfläche, max. 1.500 €
Sole/Wasser- & Wasser/Wasser-WP (JAZ ab 3,7): 20 €/m² Wohnfläche, max. 3.000 €


Neubauen & Modernisieren:

Sonderbonus von 750 € bei Kombination mit Solarthermie
50% Erhöhung der Fördergrenzen bei besonders effizienten Wärmepumpen (in Neubauten JAZ ab 4,7; in Altbauten JAZ ab 4,5)
Weider Waermepumpen JAZ 5-6
www.wei.at

Auch einige KfW Programme
bei gresseren Wohneinheiten ueber 150m2 sollte es auch Foerserung geben. Teilweise regionale Unterschiede. einige warmepumpen sind schon ueber 25 Jahre in betrieb.

Ich Informiere mich gerdae ein wenig ueber Solartuerme
Im Moment kosten 2800 Euro pro kW,bei Massenproduktion der Spiegel
koennte der Preis vielleicht auf 1 500 Euro kW leistung fallen.
(Kernkaftwerk ca 2200 Euro)
In verbindung mit einem GuD Kraftwerk mit 500 Euro pro kW (fuer Nacht und Ausfallbetrieb), zusammen 2 000 Euro pro kW leistung.
koennet das unsere Zukunft sein. Allerdings von Italien und Spanien.
Das Sokrates Progamm in Nordafrika wird politisch nicht durchsetzbar sein.
derzeit kostet eine kWh aus Solartuermen ca. 10 Cent.
Bei GuD Kraftwerken speilt der Gaspreis eine grosse Rolle.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.257.131 von BerndunddasBrot am 06.06.08 18:44:18Hallo Bernd.

"Wenn Kohle noch genügend da ist, warum stieg dann der Preis für 1 T von 77.83$ (Jan 01) auf 170.98$ (Mai 08)"

Weil Kohle- und Öl- und Gaspreise hoch korrelieren. In der aktuellen Ölkrise greift man auf alles zu was man kriegen kann. Die Nachfrage nach Kohle dürfte sich also sprunghaft erhöhen.

Vielleicht hat man aktuell auch schon bei der Kohle Probleme die Nachfrage komplett zu bedienen. EIns ist hier aber anders als beim Öl: die Ressourcen und Reserven sind um ein vielfaches höher als beim Erdöl. Siehe dazu Posting # 37 in diesem Thread.

Weiter ist Kohle besser verteilt. Die großen Energiefresser USA und China haben beide riesige Kohlereserven und könnten diese nutzen, wenn es beim Öl eng wird. In China baut man schon Kohleverflüssigungsanlagen...


Öl hat keine Zukunft mehr, Kohle schon.

Grüße
Asset
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.302.517 von Assetpfleger am 14.06.08 13:51:13Ich Glaube das Oel im verkehrssektor Mittelfristig von Kohlevefluessigung und Biokraftstoffen ersetzt wird.
In anderen Sektoren (z.B. Heizung) waere das engietechnischer Unsinn.
Wird aber bei uns teiweise gefoerdert:confused:
(Endlich jemand mit mehr Rechtschreibfehlern als ich)
mehr dazu



Das Handelministerium der Volksrebulick China

Shenhua: Aus Kohle mach l

2008-03-10 09:09 german.china.org.cn

Chinas grtes Kohleunternehmen, die Shenhua Gruppe, will im September erstes Fass l aus Kohle produzieren, sagte der Direktor des , Xue Jilian am Dienstag.

Die Zeitung China Business National Daily zitierte Xue am Dienstag mit der Aussage, dass das Projekt mehr als 10 Milliarden Yuan kosten werde.

Die erste Produktionssttte in der Ordos-Kohleverfl徂ssigungs-Basis im Autonomen Gebiet Innere Mongolei kann jhrlich mehr als 1 Tonnen l produzieren. Die Basis wird nach ihrer Fertigstellung 2010 eine t von mehr als 3 Millionen Tonnen pro Jahr haben, heit es in dem weiter.

Aus rund 4 Tonnen Kohle kann 1 Tonne l gewonnen werden. Die Kosten f徂r Barrel aus Kohle gewonnenem l liegen bei nur 23 US-Dollar, was weniger ist als der internationale lpreis hie es in einem fr徂heren von China Business National Daily. Der lpreis ist auf ein Rekordhoch von 103,95 US-Dollar gestiegen.

Shenhua hat das ambitionierte, weltweit erste, Kohleverfl徂ssigungsprojekt in Ordos in der Inneren Mongolei als staatliches Schl徂sselprojekt im August 2004 gestartet.

Ein derartiges Projekt mit einer jhrlichen Kapazitt von 1 Million Tonnen ben 10 Millionen Tonnen Wasser, heit es in dem Zeitungsbericht.

Die Zentralregierung hat 2006 alle Kohleverfl徂ssigungsprojekte mit einer jhrlichen Kapazitt von weniger als 3 Millionen Tonnen verboten, um eine t und Wasserverschwendung zu vermeiden.

Die limporte haben in letzter Zeit zugenommen, weshalb die Suche nach , die Teile der Kohlereserven in Treibstoff und andere umwandeln knnen, angeregt wurde, hie es in einem fr徂heren der Nachrichtenagentur Xinhua.
"Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein. Aber derartige Produkte werden im Laufe der Zeit ebenso wichtig wie Petroleum und diese Kohle-Teer-Produkte von heute werden.“
Rudolf Diesel, Patentschrift von 1912


Vor allem Palmoel ist intersant, wenn dafuer kein Regenwald geroded wird.
Brasilien haette genugend freie Flaechen dafuer, um 400-600 Mio cbm zu produzieren. Natuerlich sind Plantagen immer Monokulturen.
Auch die heutige Landwirtschaft ist das.
Die Ertarge von Palmoel (4-6t pro ha) sind viel hoeher als bei unseren Rapsanbau (1,5 t pro ha).
Auch die Billanz ist besser, wenn nicht dafuer vorher Regenwald gerodet wurde. Plantagenwirtschaft.
In unseren Breiten ist hingegen Ethanol ( 6000 l pro ha ) interesannt.
40% daraus geht zurueck in die Nahungsmittelproduktion als Futter.
Die meisten Diesel PKW sind fuer 1500 bis 2000 Euro auf Biodiesel umruestbar.
Umruesten auf Ethanol E85. siehe #54

Weltweit Verkehrssektor
derzeit ca.

1 000 Mio cbm Benzinverbauch
700 Mio cbm Dieselverbrauch
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.302.517 von Assetpfleger am 14.06.08 13:51:13Kohlenreserven gibt es in USA, Russland, indien und CHina
aber:

USA über Fördermaximum, Chinas Reserven sinken am schnellsten

Als zweitgrößter Produzent der Welt hat die USA ihr Fördermaximum bei der Produktion hochwertiger Kohle bereits 1990 erreicht. Entsprechend der genannten Reserven hat die Förderung von Hartbraunkohle diesen Rückgang mehr als wieder gutgemacht – eine Entwicklung, die noch weitere 10 bis 15 Jahre aufrechterhalten werden kann. Zieht man andererseits den niedrigeren Energiegehalt von Hartbraunkohle in Betracht, so hat die US Kohleförderung ihr Fördermaximum bereits vor 5 Jahren erreicht. Es ist nicht klar, ob dieser Trend noch einmal umgekehrt werden kann, denn auch die Produktivität pro Bergarbeiterl nimmt seit 2000 immer mehr ab.

Der schnellste Abbau von Kohle weltweit findet in China statt, das im Jahr 1,9 % seiner Reserven fördert.

aus www.energiekrise.de
Stichpunkt Kohle aber auch die anderen sind gut und Informativ!

Hier in China gibt es viele Elektroroller.
Geschwindigkeit ca 45 km/h
Reichweite je nach Akku, Mit Blei ca 60-80 km
Wuerdet ihr ca. 1 000 Euro dafuer zahlen?
Darf man sowas Ueberhaupt in Deutschland zulassen?
Wenn es nicht gerade Regnet, die guenstigste Moeglichkeit zur Arbeit zu kommen( ausser zu Fuss)
Das wäre ne prima Geschäftsidee. Bei Elektromotoren ist zudem das Drehmoment viel besser.
Elektroroller:

1000 € und 2500 € für Modelle mit 45km/h in EU:
Genaue Preise koennte ich noch nicht ermitteln.
Habe die neachsten 2 Wochen auch keine Zeit dafuer.
Nicht gredrosselt fahren die Teile so um die 50-60 kmh.



Die Geschichte der E-Roller begann in Fabrikhallen, wo kleine Transportroller für Waren und Personen benötigt wurden und Verbrennungsmotoren aufgrund der Abgase nicht eingesetzt werden konnten. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Elektro-Motorrollern (auch Elektro-Scooter genannt). Die wesentlichen Vorteile von E-Rollern gegenüber herkömmlichen Rollern sind:

geringer Lärm
kein Benzinverbrauch, dadurch auch keine Abgase
durch den Wegfall des Verbrennungsmotors weniger Verschleißteile

Bei den heutigen Strompreisen (ca. 0,2 €/kWh) kosten 100 km Fahrt ca. 80 Cent; die Versicherungskosten liegen bei ca. 60 € im Jahr. Die Anschaffungskosten für einen Roller liegen zwischen ca. 1000 € und 2500 € für Modelle mit 45km/h. Es gibt dabei große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Motoren und Batterien. Dies drückt sich in der erreichbaren Geschwindigkeit, der möglichen Steigfähigkeit am Berg und der Reichweite pro Batterieladung aus. Die meisten Elektroroller haben eine Reichweite von ca. 50-80 km/Ladung.
Die Akkus werden meist herausgenomen und Zuhause,in der Arbeit oder sonst wo Aufladbar. Die Akkus sollten ca. 5 Jahre halten, bei Blei, wie bei Autobatterien. Lithium-Ionen-Akkus haben gressere Kapazitaet, wer aber ein Notebook oder Natel hat, kann sich ausrechnenen wie lange die Lebensdauer ist. Auf alle Faelle unter 5 Jahre.
Wer weniger als 40-50 km (Einfach) zur Arbeit hat , kann dadur an schoenen Tagen durchaus Geld sparen, und das Auto stehen lassen.

Elektroroller der ersten Generation sind meistens mit normalen Blei-Gel-Batterien ausgestattet, deren Nachteil die geringe Kapazität.

Neuere Elektroroller werden teilweise mit Lithium-Ionen-Akkus ausgerüstet. Die Verwendung dieser Akkumulatoren trägt zu höheren Reichweiten bei.Nachteilig sind die deutlich höheren Kosten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.305.937 von BerndunddasBrot am 15.06.08 19:18:15Das sinken der westeuropaehischen und nordamerikanischen Forderqouten hatte mehr wirtschaftliche als techniche Gruende.
Oel war billig und Kohle aus anderen Regionen auch.
China ist schon ziemlich am limit, aber die GUS Staaten und in Nordamerika koennte man noch einiges herausholen.
Dabei speilt der Preis eine Grosse Rolle.
Bei 100 $ pro Tonne sind einige Foelze nicht witschaftlich abzubauen, bei 300 $ schon.
Wenn wir unsere gesamten kohlevorraete verbrennen, brauchen wir gar keine Heizungen mehr :eek:
deswegen sollte man Kohle (als Energietraeger) nur in der Uebergangszeit benutzen.
Die Deutschen Orientieren sich nur falsch
Dabei sind eingige Nachbarn schon viel weiter


Schwedens grüne Modellstadt
von: David Wiles, Redakteur bei „Sweden Today“
Växjö hat den Kohlendioxid-Ausstoß pro Einwohner um fast ein Viertel gesenkt – und gibt sich damit keinesfalls zufrieden. Kürzlich gewann die schwedische Stadt für ihre ökologischen Leistungen den Preis „Sustainable Energy Europe Award“.

Vor dreihundert Jahren wurde in einem Dorf bei Växjö der schwedische Wissenschaftler Carl von Linné geboren. Linné war nicht nur ein bedeutender Botaniker, sondern auch einer der ersten Verfechter der Nachhaltigkeit. Heute stehen Klimawandel und nachhaltige Lösungen ganz oben auf der globalen Agenda – und Växjö gibt der Welt ein Beispiel.

Die zwischen Wäldern und Seen gelegene südschwedische Stadt hat sich selbst der Mission verschrieben, komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. Und sie ist auf dem besten Weg! Henrik Johansson, Umweltkontrolleur in der Planungsabteilung von Växjö, sagt: „Mehr als die Hälfte der Energie, die die Stadt verbraucht, stammt aus erneuerbaren Quellen.“

In der kommunalen Kläranlage wird Biogas gewonnen, das Gymnasium wird mit Pellets geheizt, und das Schwimmbad hat Solarmodule auf dem Dach. Mit Geldern aus dem Straßenbauhaushalt wurden Radwege angelegt, und Einwohner und Unternehmen können für den Kauf umweltfreundlicher Autos, für die übrigens keine Parkgebühren erhoben werden, Zuschüsse bekommen.

Weltweites Interesse
Zahlreiche Unternehmer und Politiker aus der ganzen Welt reisen nach Växjö, um von den Erfahrungen zu profitieren, die die Stadt bisher mit ihrem Konzept gemacht hat.

„Die meisten Besucher stammen aus Japan und China“, berichtet Johansson. „Sie interessieren sich dafür, wie wir auf lokalem Niveau mit Bioenergie arbeiten, wie wir vor Ort das Problem des Klimawandels angehen und wie wir mit Unternehmen und der Universität kooperieren.“

Durchschnittlich kommt eine Delegation pro Woche nach Växjö, und die Gemeinde musste sogar jemanden einstellen, der speziell diese Besuche koordiniert.

Fossile Brennstoffe ade
Im Jahr 1996 setzte sich die Stadt das Ziel, den Kohlendioxid-Ausstoß pro Einwohner bis 2010 zu halbieren.

„Letztes Jahr verabschiedeten wir ein neues Umweltprogramm, in dem wir festsetzten, dass der Kohlendioxid-Ausstoß pro Einwohner bis 2025 um 70 Prozent gesenkt werden muss“, erklärt Johansson. „Bis 2005 haben wir eine Reduzierung um 24 Prozent erreicht. Wir haben noch allerhand zu tun, die Emissionen wie geplant zu halbieren. Aber wir sind zuversichtlich, dass uns bis 2010 eine Reduzierung um 40 bis 45 Prozent gelingt.“

Die stärkste Senkung der Kohlendioxid-Emissionen gelang dadurch, dass das Erdöl des Fernwärmesystems durch Biomasse ersetzt wurde – durch Holzabfälle von der lokalen Holzverarbeitungsindustrie. In Växjö stammen über 90 Prozent der Wärme aus der Fernwärmeversorgung, und auch umliegende Dörfer wurden an das Fernwärmesystem angeschlossen.

Grüner durch Technik
Die Anstrengungen für eine umweltfreundlichere Stadt umfassten auch den Stadtverkehr. So erhielt ein örtliches Taxiunternehmen Zuschüsse für eine technische Neuerung, die eine Kraftstoffeinsparung von 20 Prozent ergab:

Das Unternehmen Växjö Taxi verfolgt seine Fahrzeuge jetzt via Satellit und kann jeweils das am wenigsten weit entfernte Auto zum Fahrgast schicken. Firmenchefin Karin Bachstätter sagt: „Mit der neuen Technik kommt es nur sehr selten vor, dass unsere Taxis lange Strecken leer zu einem Kunden fahren müssen.“

Außerdem besuchten die Taxichauffeure einen Eco-Driving-Kurs, bei dem sie lernten, so kraftstoffsparend wie möglich zu fahren, und natürlich hat das Unternehmen Hybrid-, Ethanol- und Biogasautos in seinem Fuhrpark.

Växjös Umweltplan mit Zieljahr 2015:
Auf 30 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche wird ökologischer Landbau betrieben.
Der Papierverbrauch wird um 20 Prozent verringert.
Der Stromverbrauch pro Person geht um 20 Prozent zurück.
Der Radverkehr in der Stadt nimmt um 20 Prozent zu.
Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel steigt um 20 Prozent.
Neue Uberlegungen
Nur Oesterreich, Schweiz, Deutschland, Italien (naechstes suedliche Land)
ca. 160 Mio Einwohner
ca 220 Mio cbm Roheol

Heizung
In Deutschland sind ca 12 % der Wohnungen an der Fernwaerme.
88% koennet auf Waermepumpe mit Solaranlagen umstellen.
Die Eengerie bertaegt ca 100 Mio cbm Heizoel.
diese keonnte auf 20-40 mio cbm gesenkt werden.
Die dann in Kaftwerken im Winter verbannt werden.
Holz weare besser. Europa (incl. GUS Staaten) und
Nordamerika verfuegen ueber genug Waldrestholz und Abfallholz.
Auch wenn 1/3 der Waldflachen nicht zugaenglich sind.
Deutschland musste aufrgrund seiner hohen Bevoelkerungdichte jedoch importieren.
Heizkaftwerke sind auch sinnvoll, weil es im Winter auch zu einem Mehrdearf an Strom kommt, der mit sinkenden Temperaturen steigt,
daher
Bei Haushalten wird 60% der Primaerengergie wird fuer Warmwasser und Heizung verwendet.Doppelt soviel wie fuer den Vekehr.

Strom
Wasserkaft und Andere ca 10% der 4 Laender

Thermische Solarkraftwerke in sueditalen fuer den gesamten el. Tagessbedarf
140 000 MW
kosten 392 Mrd Euro
aber keine Rostoffkosten

50-60% des Stombedarfes

GuD kaftwerke (Derzeit 10%)

160 000 MW
kosten 80 Mrd Euro
fuer Nacht-, Spitzen- und Nachtstrom (keine Sonne)
Vielleicht noch einige Speicherwasserkraftwerke und Leitungsausbau.


Die ca 480 Mrd Eruo sind natuerlich ueber mehrere Jahre (15)
mind. 10 Jahre zu sehen, auch als Ersatz fuer alte Kraftwerke.

Der Stromerzeugung danach
20-25% in Heizkraftwerken im Winter
40-48% in Sonnenkaftwerken
8-10% durch Wasserkaft und Wind
17-35% durch Erd- und Biogas.

Dabei Beruecksichtigt
Der Strombearf wuerde sich im Winter um ca.25% durch die Waemepumpen erhoehen.
Die Herstellungskosten wuerden ca 10 cent pro kWh betragen.
Aber auch mit Frossilen Energietragern naehern sich die Herstellungskosten den 10 Eurocent KWh.

Die Steinkohle, In Deutschland ca. 80 Mio t.
Koennte das Oel in der chemischen Industrie ersetzten.
Vor 1960 verwendete die Chemie kaum Erdoel.

Wasserstoff
Die herstellung aus Wind- und Sonnenkraftwerken kostet ca 29-30 cent pro kWh.
im Vertrieb ware dann mit 40- 60 Cent zu rechnen.
Im moment noch zu teuer, koennte in Zukunft aber kommen.

Ethanol
Die 4 Staaten brauchen ca 60 Mio cbm Benzin
Bei E85. Was die meisten Autos nach Umruestung vertragen sollten.
waren es noch 15% davon aslo 9 Mio m3.
Man wuerde 11 Mio ha benoetigen, 40 % geht aber wider zurueck in die Nahrungsmittelproduktion als Futter.
Der Flachenverbrauch waere dmit 6,6 Mio ha (66 000 km2) in den 4 Staaten.

Biodiesel
Dieselverbauch ca 60 Mio cbm.
Choren und aehnliche Firmen koennten in den 4 Staaten ca. 6-8 Mio cbm. Biodiesel aus (Bio)Abfaellen produzieren.
Weierte Forschungen, zb. Algen sind am laufen.
Intersannt ist Palmoel. Da hohe Ertrage von 4-6 tonnen pro moeglich sind. Ein Import aus Brasilien ware sinnvoll, allerdings sollte der Anbau an den Plantagen dort kontrolliert werden.
Die flaeche von 10-15 Mio ha steht dort (ohne Regenwalfrodung zur verfuegung). Umruestung der PKW ca 1400 -2000 Euro.


Kerosin
ca 15 Mio cbm
Es wird versucht Ethanol beizumischen.
Mit Treibstoffe aus Kohleverfluessigung und Gasverfluessigung kann bereits verwendet werden.

Biodteibstoffe und Kohleverfluessigung sollten als Uebergabgstreibstoffe gesehen werden.
Ausnahme, Flugverkehr.
In Ballungsraumen waere der Ausbau von oeffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll.
Auch der Preis dafuer ist ein wenig teuer.
Die leistung der Deutschen Bahn (Gueterverkehr) im Vergleich zu anderen Nationen ist auch nicht sehr gut.

Danach
-ca 9 Mio cmb Benzin (15% von E 85)
-ca 54 Mio cbm Palmoel aus Brasilien
-ca 15 Mio cbm Kerosin
-Verbrauch Erd- und Biogas fuer GuD Kaftwerke ca 40-80 Mio m3.
(derzeit ca 50 m3 Erdgas fuer deutsche Heizungen)


Also ca 24 Mio t Rohoel verbeibend
oder 72 Mio t Steinkohle ( Wobei bei Kohleverluessigung auch andere Stoffe in die chem. Industrie gehen)

ca 70-100 Mio t Rohoel in der Chemischen Industie durch Kohle ersetzten.

Verbrauch Steinkohle
ca. 100- 172 Mio. t fuer chemische Industrie.
Keine Steinkohlekraftwerke mehr.

Keine Rohoelimporte mehr
Zu Elektroautos

Bleiakku
Sehr guenstig, lebensdauer ca 5 Jahre. ca 150 Euro Kwh
Reichweite 70-100 km
Ausreichend falls der Arbeitgeber einen Stomanschluss hat, kann man an jedem Stellplatz, auch Abschliessbar montieren.

Zum Beispiel Smart for 4
ca 1 000- 1 300 kg Lerrgewicht.
Blei-Gel Akkus fuer ca. 2 250 Euro

Verschleissteile

- Akkus nach 5 Jahren
- Reifen
- nach 100 000 Km Kohlebursten fuer Motoren (2-4)
- evtl. Stossdaempfer

Normalerweise keine Bremsen ( macht der E-Motor)

Weitere Kosten
- Garage oder Stellplatz mit E-Anschluss

Preis sollte ca 12- 15 000 Euro sein.

Ladestrom ca 3200 kWh bei 15 000 km (ca 640 Euro)
Dafuer muss ein Steinkohlekraftwer ca 1 T Kohle verbrennen.
Oder ein GuD Kraftwerk 552 m3 Erdgas.
Oder GuD Kraftwerk Verbund mit Windkraft 445 m3 Erdgas
Oder GuD Kraftwerk Verbund mit Sonnenkraftwerk 280 m3 Erdgas.

ZEBRA Akkus
Lebesdauer 7 Jahre
Kosten ca 350- 400 Euro kWh
Reichweite 200-250 Km
kosten der Akkus 10 -15 000 Euro

Ladestom ca 3 000 Kwh bei 15 000 km ( ca 600 Euro)

Nanotechnologie
Lebensdauer 20+ Jahre
Noch nicht verfuegbar, sollen 500-1000 $ pro Kwh kosten
Tolle Beiträge. Lese hier immer wieder gerne.
Technische Erklaerung zum Wirkunsgrad Solarzellen.
Solarzellen werden meist aus Sillizium hergestellt.
Dabei kann Silizium max. 20 % erreichen.
Das liegt an der Bandbreite des Lichtes die Silizium in Strom umwandeln kann.
Im Labor sind wirkungsgrade von 15-16 % erreicht.
In der Fertigung und bei reallen Bedingung beleiben davon 10-12% Wirkungsgrad.

Mit GaAs kann man ueber 40% erreichen.
Da die Bandbreite groesser ist.
Diese Zellen werden bei Satelliten verwendet.
Nur ist Asenid giftig und Gallium sehr selten.
Daher die Zellen sehr teuer und die Matereillein sehr begenzt.

Beim Wirkunsgrad leasst sich wenig machen, beim Preis schon
Wärmepumpen in Schweden
Wärmepumpen in Schweden mit 90% Marktanteil

Welche Umstände verhalfen der Wärmepumpe in Schweden zu über 90% Marktanteil?

In Schweden haben Wärmepumpen einen Marktanteil von 90%. Seit 2000 ist hier ein gigantischer Boom aufgrund erhöhter Bautätigkeit und Weiterentwicklung der Wärmepumpen sowie durch hohe Öl und Gaspreise , hohe Steuern und Energiesparmaßnahmen zu verzeichnen.
Eine Erdwärmesondenbohrung in Schweden kostet ca. 3500 Euro für 100m inklusive Anschluss ans Haus. Auflagen von Behörden sind im Vergleich zu Deutschland weniger umfangreich. In Schweden entfällt nach Aussage von Herrn Reik zum Beispiel die Ringraumverpressung. Der fehlende Bohrlochkontakt der Sonde wird hier mit Grundwasser ausgeglichen. Somit werden auch hier Soletemperaturen um die 0 – 5 Grad erreicht.

Als Wärmequelle werden in Schweden ca. 90% Erdwärmesonden und ca. 10 % Erdkollektoren eingesetzt. Die Anlagen werden Monoenergetisch mit einer Abdeckung von ca. 85% durch die Wärmepumpe und ca. 15 % durch den Heizstab bei Erdsonden betrieben. Die Armortstationszeit beträgt ca. 6 Jahre bei einem Investvolumen bei ca. 7 kw Leistung von ca. 13.000 Euro. Davon entfallen ein drittel auf die Bohrung. In Schweden werden weiterhin günstige Strompreise durch die Energieversorger angeboten.

Die Erfahrungen in Schweden zeigen deutlich das Potenzial der Wärmepumpe auch in Deutschland.
Ein ähnlicher Erfolg der Wärmepumpe ist nach Meinung der Redaktion auch in Deutschland möglich, dazu ist es notwendig, die jetzt schon einsetzende Kostenexplosion, welche durch viele Faktoren bestimmt wird im Zaum zu halten.

Anmerkung
Man sollte besser auf einen Heizstab verzichten.
Kollektoren mit Heizungsunterstuezung sind besser und koennen bei
uns bis zu 50% der Heizung bzw 80% der Warmasser abdecken.
Luft-Waermepumpen arbeiten bis 0 (-5)C wirtschaftlich.
Kann aber wie jede WP parallel zur alten Oel und Gasheizung betrieben werden. Geringste Investitionskosten.
Sollte aber dei Notloesung sein.
Der Stromverbrauch ist doppelt so hoch wie bei Grundwasser oder Sole.
Auf alle Faelle sollte man Niedertemperaturheizkoerper ( bei Sanierung), Wandheizung oder Fussbodenheizung.
Wenn die Anlage falsch dimensionert wurde oder falsch Installiert bricht der Wirkungsgrad zusammen.
Daher hoeher Stromverbrauch ( Und eine gewisse Abneigung bei einigen Heizungsinst.).
Der Energieverbrauch in Deutschland 1998 (leider keine aktuellen Daten)
37.7% Mechaniche Energie (davon 28% Verkehr)
2% Beleuchtung
1,4 % Kommunikation und Information
33,6% Raumheizung (100% mit Waermepumpe und/oder Fernwaerme abdeckbar)
25,3% Prozesswaerme (50% mit Waremepumpe abdeckbar)
Geamt 46,2 % Abdeckbar durch Solarkollektoren und Waermepumpen.
Auf 10-20% danach.


PDF hier http://www.izw-online.de/info/heidelck2.pdf

Und hier, 7 MW Waerempumpe in Erding
http://www.geothermie.de/gte/gte30-31/geothermieprojekt_erdi…

Zu Geowaerme, sollte uberall moeglich sein, wenn man Tief genug bohrt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.305.937 von BerndunddasBrot am 15.06.08 19:18:15"Kohlenreserven gibt es in USA, Russland, indien und CHina
aber:

USA über Fördermaximum, Chinas Reserven sinken am schnellsten
"

Naja, die Zahlen kenne ich. Es kommt immer darauf an, welche Quellen man zitiert. Laut Aspo Deutschland etwa ist Kohle auch schon fast am Ende.

Andere Quellen kommen zu ganz anderen Schätzungen. Die Kohleförderung in den USA etwa mag zurückgegangen sein, aber nicht weil wir "Peak Kohle USA" haben, sondern weil man auf Kohle eher verzichten wollte. Der vergleich von Jahresförderung mit Reserven zeichnet ein anderes Bild:

Steinkohle haben die USA für 230 Jahre[/b] (951.000 Tonnen Förderung pro Jahr, 218.818.000 Tonnen (!!!) Reserve), möglicherweise aber auch für 460 Jahre ( 411.954.000 Tonnen (!!!) Ressourcen)

Zu China: "Chinas Reserven sinken am schnellsten". Das wohl, aber von welchem Nieveau aus?
China hat noch Kohle für Jahrzehnte, wenn nicht für Jahrhunderte. Braunkohle hat China laut Wikipedia noch für über 300 Jahre ( 56.000 Tonnen Förderung pro Jahr, 18.600.000 Tonnen (!!!) Reserve), Steinkohle für 48 Jahre (2.134.000 Tonnen Förderung pro Jahr, 95.902.000 Tonnen (!!!) Reserve), Möglicherweise aber auch für bis zu 444 Jahre (!!!)( 888.487.000 Tonnen (!!!) Ressourcen).

Diese Zahlen sehen doch sehr anders aus. Es kommt immer darauf an, welche Bezugsgrößen man wählt. Manche Peak Oil-Apokalyptiker suchen sich auch selektiv die Zahlen aus, die am schlimmsten klingen.

Bei den USA soll der Förderungsverlauf ein Indiz für den Mangel an Reserve sein, bei China nimmt man den schnell wachsenden Verbrauch als Indiz, "das nichts mehr da ist":kiss:. Sehr selektive Auswahl der Zahlen würde ich sagen, wenn man dabei nicht einmal den jährlichen Verbrauch mit den Reserven und den Ressourcen abgleicht.

Grüße
Asset
Bergius-Verfahren: Direkte Kohleverflüssigung
Bei Drucken von 200-300 bar wird fein gemahlene Braunkohle
in recyceltem Schweröl suspendiert, und bei Temperaturen um
500°C H2 eingeleitet.

Erste Produktionsanlage 1927 in Leuna.
Von 1935 bis 1944 in Deutschland etwa produktionsgleich mit dem
Fischer-Tropsch-Verfahren (pro Jahr je etwa 600.000 t Benzin).
Dies waren 4/5 des Treibstoffbedarfs in Dritten Reich.
Heute ist das Bergius-Verfahren völlig vergessen: die letzte der
ehemals 12 Produktions-Anlagen wurde 1958 in der DDR stillgelegt.
Friedrich Bergius (1884-1949) war ein wissenschaftlich arbeitender
„Erfinder“ und knapste stets am Hungertuch: Jeglichen Verdienst
steckte er sofort in neue Erfindungen.
1931 erhielt er zusammen mit Carl Bosch den Nobelpreis. Damals
wurde er vom Gerichtsvollzieher verfolgt.

http://www.uni-mainz.de/FB/Chemie/Draeger/Chemie/VKat-SS05/b…

Zu Erding Geothermie
http://www.geowaerme-erding.de/start_fr.html

Studie BtL Treibstoffe, die Koennen auch Kersoin herstellen.
http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wiprojekt/BTL-NRW_Endbe…
Zu Kohleverluessigung ist auch zu sagen, dass nicht nur Treibstoff dabei ensteht, sondern auch andere Stoffe fuer die Industrie.
Braunkohlekraftwerke sind auch schlecht zu regeln, Grundlastkarftwerke.
die alternative zu Öl ist Öl !

Öl das aus algen produziert wird ....... Schell experimentiert damit - und bezeichnet das bis dato produzierte als sehr viel verstrechend

Fazit: wenns gut geht wird sich nix ändern - öl wird durch öl ersetzt und fertig
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.349.255 von oegeat am 22.06.08 16:13:38Shell ist mit der Entwicklung aber erst fertig wenn SIe Oel und Gas restlos verkauft haben:laugh:
Ausserdem koennen wir uns in Zukunft keine Wartungsintensiven Autos mehr leisten. Brauchen also Elektroautos.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.349.461 von Pank24 am 22.06.08 17:30:08kommt mir auch so vor die lassen sich zeit und werden dann erst bei höchsten Ölkursen und nachfragerückgang produzieren anfanngen
und natürlich nur so viel das der preis schön oben bleibt :mad:


wegen elektroauto - die werden wir kauffen und den strom grati bekommen ! und zwar als gegenleistung müssen wir unsere autos immer wenn wir nicht fahren anstecken ! um damit strom zu speichern und der industrie zur verfügung zu stelllen

hab da was interesantes gelesen - überd nacht wird strom produziert und man weiß nicht wie man ihnn speichern kann - flüße atomkraft usw produzieren und keiner braucht ihn ....... DOCH mit dem elektroauto wird sich das ändern ein Auto ist überd nacht locker aufgeladen ....... und tagsüber stehts nach nur kurzer fahrzeit auch nur rum - und da wird es am netzt hängen und strom abgeben - natürlich nur soviel wie man braucht um am abend ZH zu kommen (ist eine Programiersache) sicher ein auto ist zu wenig aber millonen autos am Netzt sind der speicher schlehct hin - zu dem wird man vom dofen wechselstrom endlich wegkommen !

gleichstrom verwenden wir jetzt über all jedes gerät hat ein netzteil das den strom von 220 auf 7 oder 12 volt runter birngt zum ein paar amper ........ schua dir einen PC an und sonnstige geräte ;)

fazit wenn man will ist alles so einfach :mad: nur das wollen :(
Geothermie ist auch nicht intersannt, ist bei uns nicht so einafch wie in Islan, Japan, Neuseeland usw.
Wenn aber auf 2-4 km gebohrt wird. kann man dimt heizen und sogar ein bischen Strom erzeugen. Aber nur die neachtsen 100 000 Jahre.
Und auch nicht dort wo es Kohle und Erdoel im Untergrund gibt.
Der aufwand rechnet sich wahrscheinlisch nur in Grossstaedten und Ballungsraeumen.


Die Wärmepumpe und ihre Kritiker!!!


Heizungsumbau mit Erdwärme

Die Wärmepumpe und ihre Kritiker oder der verzweifelte Versuch eine faszinierende Technologie zu verteufeln.

Eine Betrachtung von Hans-Jürgen Seifert

Die neue Art der Elektroheizung/ Versteckte Stromfresser/ keine makellose Ökobilanz/ Klimakiller im Schafspelz/ Achillesferse Kältemittel/ zu teuer/ schlechte Ergebnisse

Solche und ähnlich ketzerische Sprüche liest man in letzter Zeit immer häufiger. Was steckt dahinter und warum melden sich immer mehr selbst ernannte Experten zu Wort? Keine andere Branche bei den regenerativen Energien hatte in den letzten Jahren eine derartige Zuwachsrate wie die Wärmepumpe und wurde für konventionelle Heiztechnik langsam aber sicher ein ernst zu nehmender Konkurrent. Der Einbau einer Wärmepumpe geht meist zu Lasten eines Oel,- Gas oder Pelletskessel. Wartungen, Gaszähler und Schornsteine werden nicht benötigt bzw. abgemeldet. Des einen Leid, des anderen Freud, so ist nun mal das Geschäft. Neid und Missgunst werden erzeugt und um noch was zu retten oder Frust abzubauen ist jedes Mittel recht. Wer sind diese Schreiberlinge und welche Motive bewegen sie?

Verdeutlichen wir uns zunächst den Aufbau einer Wärmepumpe mit Erdsonden. Es handelt sich hierbei um ein System mit den Komponenten aus Hydrologie/Geologie, Kältetechnik, Regelungstechnik und Heizungstechnik. Sind alle Anlagenteile fachmännisch geplant und ausgeführt, haben wir ein gut funktionierendes Wärmepumpensystem. Es gibt sicherlich nicht all zu viele Menschen, welche diese Fachgebiete alle gleich gut beherrschen, außer natürlich die so genannten Experten die scheinbar von allem Ahnung haben und in Wirklichkeit nichts wissen und aus dem Zusammenhang herausgelösten Unsinn verbreiten.

Die Motive sind ebenso verschiedener Natur. Über verlorene Umsätze ist keiner so richtig glücklich. Arbeitet man für die Öl –oder Gaslobby, ist man vom Wärmepumpen – Boom selbstverständlich nicht begeistert und dass man dann „ Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing“ praktiziert, ist ja auch nicht ungewöhnlich. Reichen sachliche Argumente nicht aus, wird es eben über Klima und Umwelt versucht, am besten unter dem Mantel der Verbraucherschützer oder ökologischer Wohltätigskeitsgebilde. Eines ist wohl jedem klar, viele Publikationen finanzieren sich über Anzeigen aus Industrie und Wirtschaft. Eine objektive Betrachtungsweise wird es deshalb selten geben und sind wir ehrlich, so haben wir eigentlich alle irgendwie eine subjektive voreingenommene Sichtweite. So weit, so gut, kommen wir mal zu den Fakten.

„Die neue Art Elektroheizung oder versteckte Stromfresser“ ist der plumpe Versuch, die Wärmepumpe als eine Elektroheizung mit hohen Stromkosten zu suggerieren. Schlechte Beispiele, die es wohl überall gibt, werden hoch gepuscht um Panik zu erzeugen. Gern bedienen sich die Halbwissenden dabei kurzer, wenig aussagefähiger Feldversuche oder dem Nachplappern von Gerüchten. Keiner hat sich bisher auf den größten repräsentativen Feldtest von 220 Wärmepumpen von 1996-2003 in der Schweiz und dessen Schlussbericht bezogen. Natürlich erreicht nicht jede Wärmepumpenanlage was sie verspricht und die Ursachen liegen zumeist in fehlender Erfahrung und Kompetenz oder in Annahme des billigsten Angebotes. Es macht halt einen Unterschied, ob ich mich beim Kauf von einem paar Schuhe vertue oder beim Kauf einer Wärmepumpe. Mancher verwechselt halt Fachwissen, mit im Internet verbreiteten Weißheiten.

Übrigens wird es bald vorgeschriebene Mindestjahresarbeitszahlen für Wärmepumpenanlagen geben. Dies ist richtig und sollte selbstverständlich für alle regenerativen Energien eingeführt werden. Wenn Sie zum Beispiel glauben, dass alle Solaranlagen wirtschaftlich sind oder alle Brennwertkessel im Brennwertbereich arbeiten, dann glauben Sie auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Die meisten Wärmepumpenbesitzer sind nach unseren Umfragen mit ihren Verbräuchen mehr als zufrieden und daran kommt auch der härteste Kritiker nicht vorbei, denn anders istist dieser sagenhafte Boom nicht zu erklären.

Zieht die Panikmache „Stromfresser“ nicht, versucht man es mit Ökologie und Umwelt.

Da wird einfach behauptet, dass die Wärmepumpe ihren Strom aus dem Kohlekraftwerk bezieht und dabei auf Grund des schlechten Kraftwerkswirkungsgrades ihre Wirtschaftlichkeit bereits dort verliert. Wer lesen kann ist im Vorteil, und wer dazu auch noch rechnen kann, erst recht. Da werden die Verluste im Kraftwerk einfach auf die Gesamtenergiebilanz übertragen, obwohl bei einer guten Wärmepumpenanlage dreiviertel der erzeugten Energie aus der Erde bzw. der Sonnenenergie resultieren. Dass der Anteil des Stromes aus Photovoltaik, Wind, Bioanlagen und Kraft-Wärme-Kopplung ständig zunimmt und auch die Kohlekraftwerke weiter modernisiert werden, wird schlicht übersehen. Dabei ist laut Energieeinsparverordnung der Primärenergiefaktor von Wärmepumpen wesentlich besser als bei anderen Energieträgern.

Komisch ist auch, dass die Bundesregierung plant, diese schreckliche Technologie ab 2008 zu fördern, was bereits in anderen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt mit bis zu fünftausend Euro praktiziert wird. Unabhängig davon ist interessant, dass mich bei zahlreichen Fachvorträgen und individuellen Beratungen bisher nur ein Einziger nach der Primärenergieeinsparung gefragt hat. Die Bauwilligen bzw. Heizungsanlagenbesitzer fragen in erster Linie nach der Heizkostenersparnis, was ja wohl auch verständlich ist.

Wenn nun gar nichts zieht, versucht es man halt mal mit umweltunfreundlichen Kältemitteln. Das Kältemittel je nach Zusammensetzung ozonschädigend und als Treibhauseffekt fördernd wirken, ist sicherlich allgemein bekannt. Mit dem Verbot von FCKW- Kältemittel und deren Ersatz durch FKW- Kältemittel hat man den Schritt in die richtige Richtung unternommen und ich bin mir sicher, dass es hier in naher Zukunft neue Entwicklungen geben wird, welche noch umweltfreundlicher sind. Eines wird nur durch die Wärmepumpenkritiker vollkommen verkannt bzw. bewusst vergessen. Der Anteil an Kältemitteln in Wärmepumpen macht im Vergleich zum Kühlanlagenbau, zu Großkälteanlagen, zu Klimaanlagen in Fahrzeugen, Kühl- und Gefrierschränken nur einen Bruchteil an Umweltbelastung aus. Wer glaubt, dass diese Schlaumeier ihr Auto ohne Klimaanlage fahren und ihre Lebensmittel in Erdlöchern aufbewahren, der glaubt dass Politiker zukünftig mit dem Fahrrad fahren bzw. ihre Dienstreisen mit dem Segelflugzeug machen.

Kühle Rechner behaupten, die Wärmepumpe rechnet sich ebenso wenig, wie Solar.

Bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen für eine Wärmepumpe verhält es sich jedoch so wie beim Kauf/ Verkauf von Immobilien. Je nachdem, ob man Käufer, Verkäufer oder Bänker ist, hat man verschiedene Bewertungen vor sich. Egal wie man es betrachtet, es wird immer unterschiedliche Motive geben eine Investition zu tätigen. Nicht jedes Auto welches 350 PS hat, wird auch ausgefahren. Für den Einen ist der Energieverbrauch, für den Anderen die Rückflußdauer und für den Nächsten die Sicherheit, Prestige oder Schutz vor Inflation ausschlaggebend. Vergleiche hinken oft und je nach Bezugsbasis ist der Mehrpreis für eine

Wärmepumpe unterschiedlich hoch. Bezieht man dies auf eine Brennwerttechnik in Kombination mit einer Solaranlage ist der Unterschied sehr gering. Blickt man mit offenen Augen in die Zukunft, so ist wohl absolut sicher, dass die Energiepreise weiter steigen werden und die Schere zugunsten der Wärmepumpe weiter auf geht.

Fassen wir das Ganze noch einmal zusammen:

Die Wärmepumpenanlage wird in nächster Zeit bei der Lösung der Energiefrage nicht weg zu denken sein, vorausgesetzt sie wird sorgfältig geplant und fachlich kompetent ausgeführt.

Sie steht ganzjährig zur Verfügung und wird in Kombination mit passiver Kühlung oder Solar weiter an Effizienz gewinnen. Die größte Gefahr dabei sind nicht die Kritiker, wie leicht zu erkennen, sondern die Unterschätzung der Funktionalität als System in sich, die Planung, der Vertrieb und Einbau über Nicht-Fachleute sowie Preisdumping bzw. Geiz ist geil.

Gegengesteuert werden muss über schnelle Ergänzung, Vervollständigung und Aktualisierung von Regeln, Normen und Gesetzen zum Einsatz von Wärmepumpen einschließlich ihrer Peripherie, sowie der ständigen Weiterqualifizierung und Zertifizierung.

Die Endverbraucher reagieren sensibel und haben ein feines Gespür für Trends und Entwicklungen. Bestes Beispiel dafür war der Verlauf der Pelletskessel im vergangenen Jahr.

Die Einheitswärmepumpe, wie sich manche Hersteller gern wünschen, wird es nicht geben. Es geht auch nicht darum, die Wärmepumpe als Allerheilmittel heraus zu stellen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass es je nach Gegebenheiten auch andere, bessere Lösungen geben kann.

Im Interesse des Verbrauchers sollte für die Beheizung eines Gebäudes nach der effektivsten, ökonomisch und ökologisch sinnvollsten Lösung unter Einbeziehung des Wärmeschutzes gesucht werden, völlig frei von Lobbyismus.
23.06.2008 - 08:17
Globale Ölnachfrage soll das erste Mal seit 1993 sinken



New York (BoerseGo.de) - Die weltweite Ölnachfrage wird sich in 2008 das erste Mal seit 15 Jahren rückläufig entwickeln. Zu diesem Schluss kam der Analyst Joseph Lupton von J.P. Morgan Chase. Das Minus dürfte 0,6 Prozent betragen. Für 2009 sei mit einer weiteren Schrumpfung von 0,2 Prozent zu rechnen. Es sei davon auszugehen, dass die Nachfrage aus den Emerging Markets an Schwung verliert, nachdem der Ölhunger aus diesen Ländern in vorangegangenen beiden Jahren eine abnehmende Tendenz aus den Entwicklungsmärkten zum Ausgleich brachte. Die Grund hiefür dürfte in dem hohen Ölpreis und einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft zu suchen sein. Gleichzeitig werde die Richtung der Nachfrage aus den Entwicklungsmärkten weiter nach unten zeigen.


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:laugh: und die dummen ölbullen träumen von 200 300 500 :laugh:
40 000 MW el. Energie in Baden und Württemberg!!!

03.01.2006 - Mit ein bisschen Wehmut geht Wilhelm Schloz, seit 2001 Leiter der Abteilung Hydrogeologie des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB), die als Abteilung 9 in das Regierungspräsidium Freiburg integriert wurde, mit dem neuen Jahr in den Ruhestand. »Ich hätte gern eine höhere Förderung zur Erschließung und Nutzung geothermischer Energie gehabt«, sagte Schloz, es sei falsch, Projekte vor sich herzuschieben. Wenn man nicht anfange, könne man auch nichts verändern.
Seiner Meinung nach ließen sich bei entsprechender Unterstützung ungefähr 2000 Geo-Kraftwerke mit bis zu 20 Megawatt elektrischer Leistung allein in Baden-Württemberg verwirklichen. Im Südwesten werden aufgrund einer Potenzialstudie die bundesweit größten Vorkommen an Erdwärme (Geothermie) vermutet. »Das Potenzial an geothermischer Energie wird auf das 600-fache der aktuellen deutschen Stromproduktion geschätzt«, so Schloz, »davon liegt ein Fünftel im Oberrheinbecken zwischen Basel und Frankfurt.«
Ressource Erdwärme
Wilhelm Schloz ließ in seiner Laufbahn keine Gelegenheit aus, die Geothermie zu propagieren. Sein Credo: »Die Erdwärme besitzt die größten Ressourcen für eine neue Energieversorgung!« In einem CDU-Forum mit Experten zum Thema Geothermie warb er für Mittel und Wege »weg vom teuren Öl und Gas« und für die Nutzung der Erdwärme.


Ganzer Artikel
http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=68&db=…
http://www.g-o.de/dossier-315-1.html


Spione im Kraftwerk der Natur
Auf der Suche nach der künstlichen Fotosynthese

Die Fotosynthese ist der Königsweg der Natur: Elegant, energiesparend und effizient wandelt sie die Energie des Sonnenlichts in energiereiche organische Verbindungen um. Ohne schädliche Abfallprodukte, ohne Rauch, ohne Nachschubprobleme bei den Ressourcen.

Stromkonzernen und andere Industrieerzeuger können davon nur träumen. Denn wir besitzen nichts auch nur annähernd Vergleichbares. Gelänge es aber, der Natur ihr Verfahren „abzuschauen“ und für unseren Energiebedarf einzuspannen, könnten Energieprobleme Vergangenheit sein. Denn die künstliche Fotosynthese könnte beispielsweise Wasserstoff, den Energieträger der Zukunft liefern.

Doch ehe sich der Prozess großtechnisch einsetzen lässt, müssen Wissenschaftler erst seine Details verstehen. Wie die Natur aus Licht und Wasser Wasserstoff erzeugt, untersuchen auch Forscher um Wolfgang Lubitz, Direktor am Max-Planck-Institut für bioorganische Chemie in Mülheim an der Ruhr.
http://www.g-o.de/dossier-detail-315-4.html
Mikrobenenzym als „Rohmaterial“
Hydrogenase: Der Stoff, aus dem die Fotosynthese ist?
http://idw-online.de/pages/de/news252092
Informationsdienst Wissenschaft Deutsch / English

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Pressemitteilung
Künstliche Photosynthese rückt ein Stückchen näher
Peter Schäfer, Unternehmenskommunikation
Forschungszentrum Jülich

25.03.2008

Jülicher Forscher synthetisieren stabilen Katalysator für die Oxidation von Wasser

Jülich, 25. März 2008 - Jülicher Forschern ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zu einer künstlichen Nachahmung der Photosynthese gelungen. Sie konnten einen stabilen anorganischen Metalloxid-Cluster synthetisieren, der rasch und effektiv die Oxidation von Wasser zu Sauerstoff vermittelt. Das teilt die renommierte Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" in einer als besonders wichtig eingestuften VIP("Very Important Paper")-Veröffentlichung mit. Künstliche Photosynthese könnte entscheidend zur Lösung von Energie- und Klimaproblemen beitragen, wenn es gelänge, effizient Wasserstoff mit Hilfe von Sonnenenergie zu produzieren.
Wasserstoff wird als der Energieträger der Zukunft gehandelt, zum Beispiel in der Automobilbranche, die an der Einführung der Brennstoffzellentechnologie ab etwa 2010 arbeitet. Wirklich umweltschonend wird ein Brennstoffzellenantrieb aber nur dann sein, wenn es gelingt, den Wasserstoff mithilfe regenerativer Verfahren herzustellen. Die künstliche Photosynthese, das heißt die Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht, wäre eine elegante Lösung für dieses Problem.

Doch der Weg dorthin ist steinig. Ein Problem: Die Entstehung aggressiver Substanzen im Verlauf der Wasseroxidation. Pflanzen lösen dieses Problem, indem sie für konstante Reparatur und Ersatz ihrer grünen Katalysatoren sorgen. Ein technischer Nachbau ist auf stabilere Katalysatoren angewiesen, wie sie nun erstmals von einem Team des Forschungszentrums Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, und der Emory University in Atlanta, USA, synthetisiert und untersucht wurden. Der neue anorganische Metalloxid-Cluster mit vier Ionen des seltenen Übergangsmetalls Ruthenium im Zentrum katalysiert die rasche und effektive Oxidation von Wasser zu Sauerstoff und bleibt dabei selbst stabil.

"Unser wasserlöslicher Tetra-Ruthenium-Komplex entfaltet seine Wirkung in wässriger Lösung schon bei Raumtemperatur", freut sich Prof. Paul Kögerler vom Jülicher Institut für Festkörperforschung, der den vielversprechenden Cluster zusammen mit seinem Kollegen Dr. Bogdan Botar synthetisiert und charakterisiert hat. An der Emory University wurden die katalytischen Messungen durchgeführt. "Anders als andere molekulare Katalysatoren für die Wasseroxidation besitzt unser Katalysator keine organischen Bestandteile. Das macht ihn so stabil".

Botar erläutert den nächsten Schritt: "Jetzt besteht die Herausforderung in der Integration dieses Ruthenium-Komplexes in photoaktive Systeme, die Sonnenenergie in chemische Energie umsetzen". Bisher stammt die Energie nämlich noch aus einem chemischen Oxidationsmittel.

Originalveröffentlichung:
Yurii V. Geletii, Bogdan Botar, Paul Kögerler, Daniel A. Hillesheim, Djamaladdin G. Musaev, and Craig L. Hill;
An All-Inorganic, Stable, and Highly Active Tetraruthenium Homogeneous Catalyst for Water Oxidation;
Angewandte Chemie, DOI: 10.1002/ange.200705652.

Pressekontakt:
Angela Wenzik, Wissenschaftsjournalistin,
Forschungszentrum Jülich, Institut für Festkörperforschung
52425 Jülich, Tel. 02461 61-6048, E-Mail: a.wenzik@fz-juelich.de

Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de - Forschungszentrum Jülich
http://www.fz-juelich.de/iff/e_iee/ - Institut für Festkör…
http://www.chemistry.emory.edu/index.html - Emory University…

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie und Biochemie, Mathematik und Physik
überregional

Forschungsergebnisse
Sonne + Wasser + CO2 = CxHy = Kohlenwasserstoffe = reines synthetisches Öl

Das ist die Vison der Forscher.
Die Sonne in Verbiondung mit den Wüsten und Weltmeeren werden die Quelle von synthetischem Öl.

Da wird eine gigantische Industrie entstehen !!!
Die Computerindustrie ist Kinderspielzeug dagegen !!!
Lageraten fuer Akku Rohstoffe
Ressourcen
in 1.000 t


Cadmium 6.000.000
Germanium > 500
Indium > 6.000
Kobalt 15.000
Kupfer > 2.300
Lithium > 13.760
Mangan > 5.100.000
Nickel > 140.000
Gesamtenergieverbrauch

Heizung

Fast 60% (59%) bei und werden fuer Waerme benoetigt.
ca 34% davon fuer Heizung und Warmwasser und 26% fuer Prozesswaerme.

65% davon kann von Waremepumen, Solarkollektoeren und (unterschaetzt) Geothermie gedeckt werden.
Also 45% unserews Gesamtwarmebedaftes.
Zum Beisiel 20% Solar
15% Waremepumpen
10% Geothermie

Fuer den Strombedaft der Warempumpen sollten 6% bis 7% in einen Gaskraftwerk reichen.
120-150 Mrd. Kwh
Wobei unser Berennholz auch 40 - 50 Mrd KWh im Kraftwerk bingen wuerde und ca Gleiche heizenergie bie Kaftwarmekopplung.

Fuer die restlichen 12% bis 13% der Wareme (Prozesswaerme)
muss wohl weiter Gas verwendet werden.


Strom

Sonnenkaftwerke koennen mit Speicher die Nacht durcharbeiten(Im Sommer)
Kosten dann aber auch mehr. ca 3500- 4 000 Euro pro KW Leistung.
Koennten dann aber auch zu 2/3 den Strombedarf decken.

Geokaftwerke arbeiten Tag und Nacht.
Ist in Deutschland verfuegbar und Koennte neben dem Strom auch unsere Wareme im Winter decken.

Eine Bohrung in 5-7 Km kostet 10-15 Mio Euro und ist wahrscheinlich mit Laerm fuer die Anwohner verbunden.
Wir koennte unseren gesamten Stombedarf damit decken.

Spitzenlasten sollen auch in zukunft mit Gas gedeckt werden.
Bzw soweit Verfuegbar mit Speicherseekraftwerken.

Verkehr
Vekehr 29 % am Verbrauch beteiligt.

Boing versucht Palmoel.
Wasserstoffversuche gibt es auch in der Luftfahrt.

Bei Elektroautos gibt es Uberlegungen einen kleineren Akku einzubauen und zusatzlich noch ein Aggregat.
da dei meisten Fahrten (80%) nicht ueber 80 (100) km sind waere dieses selten im Einsatz.
Derzeitige Hybridautos verbinden mehr die schlechten Eigenschaften von Elektroautos und Verbennungsmotor.

Die Superakkus (Nanotechnolgie) kosten noch 60 000 Euro das 30 Kwh Pack. Sind soweit ich weiss auch noch nicht erhaetlich.

Ansonsten gibt es auch Ueberlegeungen unsere alten Oberleitungsbusse wieder einzufuehren und Teilweise sogar LKW an die Oberleitungen zu haengen. Zum Beispiel auf Land und Bundesstrassen, Hauptstassen und Autobahnen.
Die Nebenstrassen und rangieren wuerde der LkW dann mit Akkus fahren, dei jedoch klein sind , nur ein paar km.

Bei Biotreibstoffen scheint das beste Palmoel zu sein, kein Kunstduenger, Pestizide usw. Jedenfalls nicht in dem Ausmass wie bei uns. Bei Ethanol der Anbau von Zuckerrueben und Zuckerrohr.
Tatsachlich wird aber meist Weizen und Mais verwendet. Weil es dor die hoechsten Zuschuesse gibt.
1 ha Acklerland zu bewirtschaften beotigt angeblich 100l /ha
dazu kommt noch Kunbstduenger u.s.w
Bei Rapsdiesel kommt dann nicht mehr viel raus .
Zuckerrohr bring ca 6000l Ethanol Ertrag. 1 000 l kann man aber fuer die Herstellung rechnen.
Unser Benziner koennten fasst alle auf E85 umgeruestet werden.
es waren 5 Mio ha bei und noetig , um E85 herzustellen.
Trotz ind. Landwirtschaft waren noch 70% CO2 eingespart. sowie 25,5 mio l der 30 mio liter Benzin Jaehrlich.
BTL Diesel kann bei uns 4-5 Mio. l hergestellt werden.
in Brasilien brauten wir dann noch 5 Mio ha. Palmoelplantagen um unsen Bedarf zu decken. Die haben genug unbewitschaftetes Land dort.

Chemie
Da wir unseren Stom sauber herstellen koennen brauchen koennen wir die Kohle in der Chemie verwenden. Auch Kohleverfluessigung ist zu uberlegen. Nicht sehr CO2 freundlich. Kann aber mit der Herstellung von Karftsoffen aus Oelsand, wenn man alle Prozesse mit einebezieht, durchaus mithalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.370.455 von Pank24 am 25.06.08 11:51:49Wenn man alles durchzieht kaemme man auf ca. 40 Mio t Rohoel falls man nich auf Kohle wechselt in der Chemie (aber wohin mit der Braunkohle dann) und 0 t falls.

Sowie 60-80% des derzeitigen Erdgasverbauches.
Der Verbrauch von Frosslien Brennstoffen wurede unter 30 % sinken.

@yakima
Nicht schlecht, wird aber noch ein wenig dauern
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.370.620 von Pank24 am 25.06.08 12:03:10http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/;art300…

„Wenn wir es schon geschafft hätten, Licht auf unseren Katalysator fallen zu lassen und unten liefe der Sirup heraus“, sagt Antonietti, „dann hätten wir schon den Nobelpreis.“

Tja, irgendwann wird der Sirup laufen.
Archiv » 1994 » 04. Januar
Textarchiv
Schnell-Ladung durch die Gasturbine
Volvo gibt dem Hybridauto beachtliche Fahrleistungen
Richard Holtz

Gasturbinen haben sich als Antriebsquelle im Automobilbau nicht durchsetzen können. Sie arbeiten nämlich nur im Mittel- und Vollastbereich effektiv und saufen sie wie das berühmte Loch. Eine Gasturbine ist also denkbar ungeeignet für Autos, an die man einen überdurchschnittlichen Umweltanspruch stellt.

Die Ingenieure der schwedischen Firma Volvo haben da andere Ansichten. Mit einem Hybridauto namens ECC haben sie den Widerspruch gelöst. Die Abkürzung steht für Environmental Concept Car, zu deutsch Studie eines Umweltautos.

Zunächst einmal ist der ECC ein Elektroauto. Ein Asynchronmotor treibt über eine zweistufige Automatik die Vorderräder an. Die Motorleistung von 56 kW reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km, wobei 100 km/h nach 23 Sekunden erreicht sind. Nickel-Cadmium-Batterien mit einer Kapazität von 16,8 kWh und 120 V Spannung liefern den nötigen Saft. Die Reichweite beträgt 90 km. Danach sind die Batterien zu 80 Prozent entladen.

Hier kommt die Gasturbine ins Spiel. Sie leistet 41 kW und ist mit einem Generator gekoppelt. Wird der von ihm erzeugte Strom zusätzlich zum Saft der Batterien in den Elektromotor eingespeist, bringt der es auf 70 kW. Nun sind 100 Sachen schon nach 13 Sekunden erreicht, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h. Bei einem Verbrauch von sechs Liter Diesel hat der Volvo ECC im Turbinenbetrieb eine Reichweite vpn 650 km.

Das Geheimnis des geringen Verbrauchs verbirgt sich hinter dem Kürzel HGSG -- High Speed Generation. Die Turbine dreht immer im optimalen Bereich, so um die 00 000 U/min. Auf ihrer Welle sitzt der Generator, der ebenfalls diese hohen Drehzahlen erreicht und damit rund 5 omal schneller ist als ein herkömmlicher Stromerzeuger. Diese hohen Drehzahlen haben den Vorteil, daß der Generator recht klein und leicht ausfallen kann, und Gewichtsersparnis bedeutet bekanntlich Treibstoffersparnis. Die Turbine wird mit Diesel gefeuert, kann aber auch mit anderen Brennstoffen betrieben werden. Da die Verbrennung sehr gleichmäßig abläuft, sind die Abgase ungefähr genauso rein wie die eines Kolbenmotors mit Katalysator.

Hinter dem an der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm entwickelten HSG-Prinzip stehen die Firmen ABB Vattenfall (größerer schwedischer Stromerzeuger) und Volvo Flygmotor.

Obwohl die Aluminiumkarosserie gegenüber einer vergleichbaren Stahlkarosserie zwölf Prozent Gewicht spart, bringt der ECC 1 580 Kilogramm auf die Waage. Allerdings ist der im Volvo-eigenen Design-Center in Los Angeles entworfene Wagen auch ein ausgewachsenes Familienauto für vier Erwachsene und ein Kind.


Dazu
Die heutigen Zebra Batterien haben weniger Gewicht.
das 15,5 kWh Pack im Elektrosmart hat 134 kg.
das 23,4 kWh Pack 200 kg.
Habe mir die Daten vom A4 geholt.
1410 kg Leergewicht. 1960 kg zul. Gesamtgewicht.
Der Generator hatte ca das Gewicht vom Getriebe (60kg)bei 90 KW.
Die Motoren an den Raedern ca 25-50 Kg.
Ware also 185 (250) kg schwerer. ca 1600 (1650) kg.
wuede 200 Kmh schaffen.
Die Akkus waren nach 60-80 (100) km leer, dann kommt der Generator.
Mit Kohlensoffteilen und Gasturbine kann man das Gewicht wahrscheinlich wieder unter auf 1400 kg bringen.
Wenn die Akkus 100 km reichen kommt die Gasturbine nur auf 3 000 km pro Jahr oder weniger zum Einsatz.Vieleicht sogar nur 1 500-2 000 km.Im alltag wird meist unter 100 km gefahren.
Der Rest wird el. gefahren. Bei 12 000 km pro Jahr ware 3 600 KWh pro Auto.
180 Mrd. Kwh bei 50 Mio PKW.
Bzw. 30% unseres heutigen Strombedarfes.
ca 250 l Benzin wuerden dei Hybridautso dann noch brauchen oder 300 l Ethanol.
Der Preis sollte bei 36 000 Euro liegen. ca 10 000 Euro mehr als konevetionel.

Von PML (Elektromotoren)
MINI QED - Ein Vorzeigeprojekt zur Demonstration des weltbesten elektrischen Antriebssystems!

Abgesehen von vereinzelten Ausnahmen mit eher unpraktischen und exzentrischen Modellen verzeichnen heutige elektrische oder hybridelektrische Fahrzeuge wesentliche Leistungsdefizite, sowohl gegenüber Benzin- bzw. Diesel-betriebenen Fahrzeugen als auch dem theoretischen Limit von elektrischen Antriebssystemen. Wieso legen die grossen Automobilhersteller nicht mehr Wert auf radintegrierte elektrische Antriebssysteme?

Als führender Anbieter von hoch leistungsfähigen Motoren und Antriebssystemen haben wir bei PML uns gesagt, es ist an der Zeit, das wirkliche Potential der besten und modernsten Technologie zu demonstrieren. Das Ihnen vorgestellte Modell ist eines von zwei Fahrzeugen, die nach acht Monaten intensiver Arbeit produziert wurden. Dem Projekt ging ein 4-jähriges Entwicklungsprogramm bei PML voraus.



Hauptmerkmale
Unabhängiger, elektrischer Quad-Vierradantrieb
Traktionskontrolle und Antischleuderfunktion in jedem einzelnen Rad
Regeneratives Bremsen gewinnt fast die gesamte Energie zurück
Ungeheure Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit
Etwa 3.6 Liter / 100 km via Bordmotor / Generator
Keine Wiederaufladung nötig (ist aber durchaus möglich, wenn gewüscht)
Äusserst attraktives und funktionsreiches Armaturendisplay
mehr...

der Link
http://www.pmlflightlink.de/archive/news_mini.html
Und die Motoren fuers Auto
http://www.pmlflightlink.de/motors/hipa_drive.html
Kartoffelsprit und Erdnußöl
Deutschland war Vorreiter in Sachen Biosprit
von Mariano Albrecht
Wer glaubt, die Erfindung nichtmineralischer Kraftstoffe wie Biodiesel sei eine neuzeitliche Idee
von Grünen und Rohölreserven-Endzeitpropheten, der irrt. Der erste Biokraftstoff wurde lange
vor dem ersten Verbrennungsmotor von den Wissenschaftlern E. Duffy und J. Patrick im Jahr
1853 entwickelt. Die beiden experimentierten mit der Umesterung (Umwandlung, swg) von
Pflanzenöl, dabei entstand ein brennbares aber nicht so schnell entflammbares Gemisch wie
Spiritus. Zur technischen Anwendung gelangte das Produkt erst, nachdem Rudolph Diesel 1893
den nach ihm benannten Motor baute. Doch bis es zum Einsatz des von Duffy und Patrick
erfundenen Gemisches kam, vergingen nochmals Jahre.
Als Diesel zur Weltausstellung 1900 in Paris seinen Motor vorstellte, staunten die Besucher,
denn das Maschinchen verbreitete einen süßlich nussigen Duft in den Ausstellungsräumen –
Diesel trieb seinen Motor mit Erdnußöl an. Erst als sich die chemischen Verfahren der
Umesterung ( Umwandlung, swg)von pflanzlichen Ölen durchsetzten, gelangte der Biodiesel,
der damals korrekterweise Fettsäuremetylester (FAME) hieß – das Modewort „Bio“ gelangte erst
später in den Sprachgebrauch – zum Einsatz.
Auch Nikolaus August Otto verwendete im Jahr 1860 für seinen Verbrennungsmotor einen Bio-
Treibstoff – Kartoffelsprit (Ethanol). Dieser gelangte sogar im Ersten Weltkrieg in
Flugzeugmotoren zum Einsatz.
In den USA setzte auch der Autobauer Henry Ford auf den „nachwachsenden“ Rohstoff Ethanol.
Der zwischen 1908 und 1927 gebaute Ford T fuhr ebenfalls mit Ethanol. Fords Vision war es,
der Landwirtschaft neue Impulse zu geben und einen ständig verfügbaren Rohstoff zum Einsatz
zu bringen. Doch die Idee Fords war zum Scheitern verurteilt.
Durch den Einfluß der Standard Oil Company von John D. Rockefeller erlangte das Benzin
aufgrund hoher Verfügbarkeit und niedriger Preise zunehmend an Bedeutung in Amerika und
allen von Standard Oil beeinflußten Ländern. Der Motor des Ford wurde auf Benzin umgestellt.
Die Macht von Standard Oil und der Rockefeller-Dynastie führte zur ersten Monopolgesetz-
gebung in den USA und zur Zerschlagung des Konzerns unter Präsident Roosevelt im Jahre
1911.
In Deutschland versuchte man in den 20er Jahren, durch den Einsatz von Alkohol die Kosten für
den Import von ausländischem Mineralölbenzin zu senken. So gründete die
Reichsmonopolverwaltung für Branntwein und der Verwertungsverband deutscher
Spiritusfabriken im Jahre 1925 die Reichskraftspritgesellschaft (RKS). Mit dem Produkt
Monopolin, einer Mischung aus 75 Prozent Normalbenzin und 25 Prozent Agraralkohol, sollte
die Landwirtschaft gestärkt und gleichzeitig der Mineralölverbrauch gesenkt werden. 1927
entstand in Berlin das erste Tankstellennetz der RKS. 1935 hatte die Reichskraftsprit-
Gesellschaft einen Marktanteil von 4,3 Prozent und betrieb 365 Zapfsäulen in Deutschland.
Ertraege
Kartoffeln, IP 2445 kg/ha*y 40173 Pkm/ha*y
Kartoffeln, Bio 1429 kg/ha*y 23487 Pkm/ha*y


Zuckerrübe, IP 5853 kg/ha*y 96175 Pkm/ha*y
Zuckerrohr 4371 kg/ha*y 71817 Pkm/ha*y

Palmöl 4000 kg/ha*y 102000 Pkm/ha*y

Kartoffelsprit hatte 105 Oktan


Das Auto von 1994 #90 wuede 6-7 l Palmoel auf 100km brauchen.
Aber nur auf ca 20% der Jahresleistung, da 80% der fahrten unter
80km sind und daher aus dem Akku kommen, also elektrisch sind.
verbrauch ca 200 l pro Auto und Jahr.

Bei derzeit 900 Mio PKW ca 200 Mio cbm
dazu kommen noch 3 000 kwh Strom pro PKW.
Bei 1,6 t Leergewicht.


Auch Flugzeuge sollen in Zukunft mit Palmoel fliegen.

Auch 200-250 Mio cbm pro Jahr


Inclusive Schiffahrt sollten 150 Mio ha dafuer reichen.
Allein in Suedamerika liegen ueber 200 Mio ha brach.
Die klimatisch dafuer in Frage kommen.
Ein Auto als Klimaretter
Das Öko-Pörschchen
von Guido Walter

Gerhard Heilmaier hat ein Auto entwickelt, das zum Klimaretter taugt. Nicht einmal zwei Liter verbraucht der Loremo auf 100 Kilometern. Seit sieben Jahren verfolgt der Tüftler seine Mission. Die Großen der Branche hat er damit längst ordentlich blamiert.

Ob Goggomobil, BMW Isetta oder Lloyd Alexander - die 50er- und 60er-Jahre brachten in Deutschland eine Vielzahl an Kleinwagen in Leichtbauweise hervor. Für Gerhard Heilmaier war das eine gute Zeit. „Wenn wir Autos bauen, welche die Simplizität von damals mit dem heutigen Know-how verbinden, haben wir sichere, einfache und sehr effiziente Fahrzeuge." Damit ist für den Vorstandsvorsitzenden der Loremo AG auch das Grundprinzip des Fahrzeugs beschrieben, an dem er und seine Mitstreiter Stefan Ruetz und Uli Sommer tüfteln: der Loremo.

Die Abkürzung steht für „Low Resistance Mobile", ein Coupé, das ab Ende 2009 in Dorsten in zwei Modellvarianten in Serie produziert werden soll. Den rekordverdächtigen Verbrauch von zwei oder weniger Liter Diesel auf 100 Kilometern verdankt der windschnittige Flitzer seinem geringen Gewicht und dem niedrigen Luftwiderstand. Bei 600 Kilo Gesamtgewicht und 160 Stundenkilometer Spitze, kommt die Sparflunder zudem auf einen CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/Kilometer. Ein Wert, der die Entwicklungschefs bei Volkswagen, Mercedes, BMW aber auch Toyota blamiert.

„Wir reduzieren Gewicht und Luftwiderstand und folgen einer simplen physikalischen Gesetzmäßigkeit. Je leichter und aerodynamischer das Fahrzeug ist, desto weniger Energie braucht es", sagt Heilmaier. Der Loremo ist 3,80 Meter kurz, lediglich 1,36 Meter breit und gerade mal 114 Zentimeter hoch. Der cW-Wert liegt bei konkurrenzlos niedrigen 0,22.

„,Supersize Me' hat ausgedient", sagt Heilmaier. Ein Auto für vier Personen müsse nicht viel mehr als 500 Kilo wiegen - der erste Ford Fiesta von 1976 habe noch 730 Kilo gewogen, das aktuelle Modell kommt auf 1,1 Tonnen.

Die tief nach unten gezogene Nase und die elegante Silhouette verleiht dem Loremo die Aura eines Sportwagens. Eine Art Öko-Pörschchen, den der Loremo-Chef als Statement für Nachhaltigkeit ansieht. „Die Motivation für das Team war ursprünglich rein ökologischer Natur. Gestartet sind wir aus der Überzeugung, dass es für so ein Auto einen Markt geben muss."
Deutschland und Brasilien wollen im Mai 2008 ein bilaterales Energieabkommen unterzeichnen. Das Abkommen, das unter anderem die nachhaltige Produktion von Biokraftstoff in den Vordergrund stellt, soll beim Brasilien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Mai 2008 besiegelt werden. Die brasilianische Bundesumweltministerin Marina Silva versicherte, dass die Produktion von Ethanol aus Zuckerrohr in Brasilien weder zu Lasten des Regenwaldes noch der Nahrungsmittelproduktion gehe.

Gabriel sagte, die Europäische Union arbeite an Nachhaltigkeitskriterien für den Import von Biokraftstoffen. Die Daten, die er von brasilienischer Seite erhalten habe, zeigten, dass das Land diese Richtlinien bereits erfülle. Zugleich bestritt der Minister, dass der Rückzug der Biosprit-Verordnung in Deutschland ein Weg sei, um den Verkauf von brasilianischem Ethanol zu behindern. Gabriel hatte im April 2008 Pläne für eine zehnprozentige Beimischung von Biosprit auf Eis gelegt, da viele Autos den Kraftstoff noch nicht vertragen.

Zuckerrohr-Ernte in Brasilien



Wenn der Ölpreis steigt, kümmert das viele brasilianische Autofahrer nicht. Dann tanken sie eben kein Benzin mehr - und fahren trotzdem, aber mit Ethanol. "70 Prozent von unserem Zuckerrohr ist für Alkohol bestimmt", erläutert Ethanolproduzent Eduardo de Queiroz Monteiro. "Der Alkoholmarkt ist wieder stark im Kommen. Im Moment nutzen wir nur die Hälfte des Zuckerrohrs für die Alkoholherstellung, aber wenn es so weiter geht, kurbeln wir die Alkoholproduktion noch mehr an."


Alkohol wird aus Zuckerrohr gewonnen. Die Zuckerrohr-Ernte beginnt mit Sonnenaufgang, wenn die Arbeiter aufs Feld fahren. Nur in den frühen Morgenstunden ist die Sonne einigermaßen erträglich. Danach steigen die Temperaturen auf mehr als 40 Grad. Im Nordosten Brasiliens, im Hinterland von Recife, ist die Ernte noch reine Handarbeit. Wegen der hügeligen Topografie sind kaum Maschinen einsetzbar.

Die Mindestmenge, die ein Arbeiter am Tag schaffen muss, sind drei Tonnen. Dafür gibt es 9 Reais, umgerechnet 2,65 Euro - der Mindestlohn pro Tag. Bis 10 Uhr ist die Mindestmenge meist erledigt - wer nachmittags noch mal aufs Feld geht, zahlt damit sein Haus ab oder sein Moped. Die Blätter des Zuckerrohrs sind messerscharf.


Trotz Hitze müssen sich die Arbeiter gut vermummen, damit sie sich die Haut nicht aufschneiden. Und doch ist die Arbeit in der Zuckerrohr-Ernte begehrt, denn es ist eine der bestbezahltesten für ungelernte Kräfte. Gute Arbeiter schaffen, wenn sie den ganzen Tag durcharbeiten, einen Hänger voll: 15 Tonnen. Der Zuckerrohr wird nebenan in der Fabrik "Usina Cucaú", verarbeitet.

Da es schnell an Saccharose verliert, muss aus dem Rohr binnen 48 Stunden Zucker gewonnen werden. In Zentrifugen wird der Zucker aus der geschredderten Masse ausgeschleudert. Übrig bleibt der weiße Kristallzucker und Melasse, die zur alkoholischen Gärung eingesetzt wird. Der Alkohol, der dabei entsteht, wird so lange eingedampft, bis er einen Reinheitsgrad von 99,8 Prozent hat.


Aus einer Tonne Zuckerrohr werden 90 Liter gewonnen. Die Abfälle werden als Biomasse verheizt. So wird mehr Strom gewonnen als die Zuckerfabrik verbraucht. Die Abwässer werden geklärt und als natürlicher Dünger auf die Felder gebracht. So bleibt der Boden - auch nach 500 Jahren Monokultur - immer noch fruchtbar.

Viele Umweltleistungen sind freiwillig und kommen den Menschen hier direkt zu gute. Andere werden vom Staat eingefordert. So werden gerade 10.000 Hektar Wald wieder aufgeforstet, denn 20 Prozent der gesamten Fläche, die das Unternehmen besitzt, müssen Naturareale sein. In der eigenen Baumschule werden für die Region typische Bäume und Sträucher gezüchtet.

Als nächstes sollen Filter in die Schornsteine eingebaut werden. Dann sind alle Bedingungen erfüllt, um die Zertifizierung Iso 14.000 zu erhalten. Damit hofft das Unternehmen auch, sich den Weg nach Europa zu ebnen. "Es gibt zwei Gründe für die Umweltleistungen: Die Lebensqualität der Menschen hier und es bringt einen Bonus für unsere Firma", so Eleno Barros von "Usina Cucaú". "Wir wollen die ISO-Zertifizierung haben, denn nur mit dieser werden wir in naher Zukunft exportieren können."
Bio-Treibstoff aus Brasilien
Zuckerrohr und Peitsche

Von Josef Oehrlein, Manaus
05. Mai 2007 Wenn die Zuckerrohrernte läuft, wird der Sprit billiger. Für den brasilianischen Autofahrer ist das eine ganz normale Erfahrung. Er hat sich daran gewöhnt, dass er sich an der Tankstelle die Treibstoffpreise besonders genau ansehen muss. Sie schwanken nicht nur stark von Region zu Region, sondern auch von Saison zu Saison. Lohnt es sich, „Alcool“ zu tanken? Oder ist es nicht doch günstiger, Normalbenzin zu zapfen? Oder ein Gemisch aus beidem? Ethanol ist billiger, doch weniger ergiebig. Um sowohl mit herkömmlichem Benzin als auch mit „Alcool comum“ fahren zu können, braucht man in Brasilien ein Auto mit „Flex“-Technik. Dabei fühlt die Elektronik, was sich im Tank befindet und stellt den Motor danach ein.

Inzwischen kommen fast nur noch „flex fuel cars“ auf den Markt - also gewissermaßen Hybridautos, bei denen nicht ein Verbrennungs- und ein Elektromotor kombiniert sind, sondern Benzin oder eben Ethanol verbrannt werden. Immer stärker setzt sich Ethanol als Ersatz für die teurer werdenden fossilen Treibstoffe durch.

Besonders umweltfreundlicher Ethanol-Treibstoff

Brasilien hat früh damit begonnen, petrochemische Produkte als Energiequelle für den Antrieb von Fahrzeugen durch „alkochemisch“ gewonnenen Sprit zu ersetzen. Um sich von der Erdöl-Abhängigkeit zu befreien, wurden die Zuckerrohrbauern schon in den siebziger und achtziger Jahren dazu gebracht, Ethanol - und nicht Zucker - aus dem Zuckerrohr zu gewinnen. Das Land ist Vorreiter in der effizienten Verarbeitung von Zuckerrohr zu Treibstoff geworden. Im April wurden 283,9 Millionen Liter Ethanol exportiert - das sind, wegen des wachsenden Bedarfs in den Vereinigten Staaten, in Schweden und in anderen Ländern, fast doppelt so viel wie im April 2006, als Brasilien 144,3 Millionen Liter ausführte. Sogar das Erdölland Venezuela will nun aus Brasilien mehr Ethanol importieren.

Der brasilianische Ethanol-Treibstoff gilt als besonders umweltfreundlich. Benzin habe einen achtmal höheren Schadstoffausstoß, das in den Vereinigten Staaten aus Mais produzierte Ethanol sei nur unwesentlich sauberer als Benzin, erläutert der Klimaexperte Carlos Nobre vom Instituto Nacional de Pesquisas Espaciais (Inpe), dem Nationalen Institut für Raumstudien. Die Ausweitung von Produktion und Verbrauch des Biotreibstoffs verschärfe dennoch eher die Umweltprobleme, mit denen sich Brasilien herumplagt, und bringe überdies neue mit sich.

Vor allem der Amazonas-Regenwald gerät noch mehr als bisher in Gefahr. Zwar wird er durch die Zuckerrohrplantagen nicht direkt bedroht, weil Zuckerrohr dort nicht gedeiht. Durch die ungehemmte Expansion der Anbauflächen in anderen Gebieten verlagern sich aber die Kulturen von Soja und anderen Nutzpflanzen, vor allem aber die Viehzucht, weiter ungehemmt auf ehemaliges Urwaldterritorium. Die „fazeinderos“ stellen gerade Millionen Hektar Anbauflächen um auf den Zuckerrohranbau.

Effiziente Produktion vonnöten

Nobre glaubt nicht, dass die Entwicklung noch aufzuhalten ist. Auf der ganzen Welt werde die Nachfrage nach Biobrennstoffen weiter unaufhaltsam steigen, weil sie einstweilen der bequemste Ersatz für die zur Neige gehenden fossilen Energieträger seien. Bei dieser Entwicklung spielten fast nur wirtschaftliche und nicht umweltpolitische Überlegungen eine Rolle, da der ohnehin schon hohe Ölpreis in den nächsten Jahrzehnten nicht sinken, sondern noch weiter steigen werde.

Der Druck auf besonders empfindliche Ökosysteme wie den Amazonas-Regenwald kann nach Ansicht des Klimaforschers nur vermindert werden, wenn Biobrennstoffe so effizient wie möglich produziert werden. Im Bundesstaat São Paulo, wo sich der Großteil der Zuckerrohrplantagen befindet, sei es immerhin gelungen, mehr Ethanol auf einer geringeren Fläche zu produzieren. Mit Hilfe neuer Techniken müsse man versuchen, auch aus anderen Biostoffen wie bestimmten Gräsern, die auf schlechteren Böden als die vergleichsweise anspruchsvolle Zuckerrohrpflanze gedeihen, oder aus Holzabfällen Ethanol herzustellen, meint der Klimafachmann. In anderen Weltregionen versuche man ohnehin schon, Treibstoffe aus sehr verschiedenen biologischen Materialien zu gewinnen.

Der politische Wille fehlt

Brasilien verfügt über etwa 200 Millionen Hektar Land (Ander Quellen 320 Millionen Hektar) , das für Landwirtschaft geeignet ist. Oft wird es aber nicht rentabel genutzt oder liegt ganz brach, nach vorsichtigeren Schätzungen sind es immerhin mindestens 50 Millionen Hektar. Das bedeute, so Nobre, dass es noch ausreichend Flächen für eine Ausweitung der Produktion von Biobrennstoffen gebe, ohne dass die Ökosysteme in Mitleidenschaft gezogen werden müssten. Es fehle in Brasilien jedoch am politischen Willen zu einer sinnvollen Raumordnung und an zuverlässigen Kontrollen. „Wenn es keine Kontrolle gibt, breiten sich Landwirtschaft und Viehzucht da aus, wo das Land am billigsten ist, und das ist nun einmal im Amazonas-Gebiet.“ Dort kostet es gar nichts. Nobre nennt es „gestohlenes Land“ - Gelände, das sich Eindringlinge mit Hilfe gefälschter Grundbesitztitel einfach aneignen.

Der Wissenschaftler und seine Kollegen arbeiten an Klimamodellen, mit denen sie herausfinden wollen, welche Folgen für das Klima in Südamerika und für den gesamten Planeten die weitere Verwandlung des Amazonas-Regenwaldes durch Abholzung, Abbrennen und landwirtschaftliche Nutzung in eine Savannenlandschaft mit einem weit geringeren Artenreichtum haben könnte. Wahrscheinlich ist, dass die Regenfälle im Amazonasgebiet zurückgehen werden und die Durchschnittstemperatur dort in den nächsten Jahrzehnten vor allem wegen des Treibhauseffekts um mindestens zwei bis drei Grad, möglicherweise um bis zu sechs Grad steigen könnte. Das werde sich, so Carlos Nobre, nicht generell auf das globale Klima auswirken, sondern eher Klimaveränderungen anderswo hervorrufen - etwa in Nordafrika, Nordamerika oder Europa.
Zuckerrohr ist keine Ölpalme und Brasilien ist nicht Indonesien

Wir haben in jüngster Zeit auf achgut.de und anderswo häufig gegen Biosprit argumentiert, weil in Indonesien und Malaysia Regenwälder gerodet werden für den Anbau von Ölpalmen, aus denen man Biodiesel produziert. In Brasilien, dem Hauptanbauland von Zuckerrohr für die Bioäthanol-Erzeugung, sieht die ökologische und wirtschaftliche Situation anders aus.
Rainer Erkens von der Friedrich Naumann Stiftung hat vor Ort recherchiert und schickte folgenden Bericht:
Brasilien kann durch die vermehrte Produktion und verbesserte Nutzung von Zuckerrohr einen beträchtlichen Beitrag zur internationalen Energieversorgung leisten. Doch eine undifferenzierte Vermengung der internationalen Diskussion um Biotreibstoffe mit Klimafragen und dem aktuellen weltweiten Anstieg der Preise für Nahrungsmittel droht diese Chance zu blockieren. Das beeinträchtigt nicht nur Brasiliens Wirtschaft, sondern hat auch weltweite Folgen. Eine Versachlichung der Debatte ist dringend erforderlich…

Weiter hier. Hier wird von 340 Mio ha land. Flache gesprochen.
Bewirtschaftet werden derzeit ca 70-80 Mio ha in Brasilien.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zuckerr…

Reicht fuer heute.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.395.918 von Pank24 am 28.06.08 09:39:30Nunja. Biosprit und Ethanol.

Was ist mit der energiebilanz? technisch machbar? sicherlich. Aber man hat schonmal durchgerechnet, wieviel Prozent der Welt man mit Spritpflanzen zupflastern müsste um damit den Weltspritverbrauch zu regeln. Praktisch alles!

Essen wäre nicht mehr.

Das ganze scheint doch ziemlich ein Subventionsding.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.399.947 von Assetpfleger am 29.06.08 17:11:52Zuckerrohr ist gut in der Energiebilanz. Wuerde 600 Mio m3 Ethanol bringen bei 100 Mio ha.
Muss auch nicht Subventioniert werden.
Solange der Oelpreis uber 65 $ bleibt.
Bei Zuckerrueben in Europa ca. 1:5 (Kunstduenger und Pestizide).
Alles andere ist schlechter.
Raps,Weizen und Mais kann man vergessen als Energiepflanzen.
Soll ja nur in Verkehrssektor fliessen , daher reichen 200 Mio ha fuer Ethanol. Umruestengeht nur auf E85. 15 % vom derzeitigen Benzinbedarf muessen dann noch beigemischt werden.
Es geht um 1 Mrd Liter Benzin und 700 Mio Liter Diesel pro Jahr.
bei 200 Mio ha Ethanol und 200 ha Mio Palmoel waere der Vekehssektor gedeckt.
Brach liegen derzeit 25% der weltweiten Anbauflaechen. 700 Mio ha.
Zum heisen ware Biospit unsinn. Es gibt auch eine sogenannte Weizenheizung!!!! auch unsinn. Nur sinnvoll fuer dei Ubergangszeit zum Elektoauto, und LKWs.
@Asset

Nur Brasilien und Russland koennten weltweit den Bedarf and Ethanol decken. Deutschland ist zu dicht bevoelkert, wir werden auch in Zukunft auf Importe angewiesen sein.
Basilien plant 100 Mio ha von 320 Mio ha land wirtschaftlicher Flache mit Zuckerrohr zu bebauen. Damit koennte es 50% des weltweiten Benzinbearfes decken. Dort werden auch nicht tonnen von Kunstduenger und Gift (Pest.) verteilt.Die Suedamerikaner gehen mehr in Flaeche. Weil sie sonst mit den USA und Europa nicht mithalten koennen. In Oelpalmen liegt auch Potential.
Bei 100 Mio ha sind immerhin 400 Mio cbm Diesel ersetzt.
Einige Staaten in Afrika und Suedamerika waren dafuer Interesannt.
Dann sind 300 von 700 Mio ha brachliegenden Anbauflachen verbaucht und 85 % des Benzinbedarfes bzw. 50% des Dieselverbauch gedeckt.
Zur Zeit ca. 1 Mrd m3 Benzinverbauch , 700 Mio m3 Diesel, 200-250 Mio m3 Kerosin.




Und in Zukunft


14.06.08

Der japanische Wissenschaftler Makoto Watanabe hat nach jahrelanger Forschung Algen entdeckt, deren Ausscheidungen zu Diesel raffiniert werden können. Die besondere Eigenschaft der Spezies Botryococcus braunii ist im Allgemeinen bekannt, bislang jedoch bei allen entdeckten Unterarten zu ineffektiv.
Aus dem Ertrag einer Anbaufläche von einem Hektar Raps lassen sich etwa 1,2 Tonnen Biodiesel gewinnen. Kultiviert man diese spezielle Unterfamilie der Botryococcus braunii auf derselben Fläche, sind Erträge möglich die um das 41- bis 116-Fache größer sind.



Die grünen Einzeller gehören zu den ältesten und einfachsten Lebewesen. Zudem wachsen sie sehr schnell. Dies und ihre Fähigkeit zur Photosynthese macht sich der Texaner Glen Kertz zunutze. Die Algen wandeln, wie andere Pflanzen auch, Kohlendioxid in Sauerstoff um. Mit der bei dieser Form der Atmung aufgenommenen Sonnenenergie erzeugen die Algen ein hochwertiges Pflanzenöl, das sie in ihrem Gewebe speichern. Es macht bis zu 50 Prozent ihres Trockengewichts aus und ist der Grundstoff für Biodiesel.


Mit der Idee, Spritersatz aus Algen zu produzieren, gründete Kertz die Firma Valcent Products. Die US-Investmentfirma Global Green Solutions steckte 2,5 Millionen Dollar in sein Projekt. Vizepräsident Mick Gilbert ist sich sicher, dass Kertz, der als Ölexperte auf texanischen Bohrfeldern gearbeitet hat, den richtigen Riecher besitzt. „Noch sind wir erst am Start.”

Der Markt für Alternativtreibstoffe boomt jedenfalls. Das U.S. Department of Energy errechnete, dass die Produktion und der Einsatz von Biodiesel im Vergleich zu Mineralöltreibstoff zu 78,5 Prozent weniger CO2-Emissionen führen würde. Den Bedarf an Biokraftstoff schätzt die US-Behörde ab dem Jahr 2010 auf gut 200 Milliarden Barrel im Jahr. Ein Barrel entspricht etwa 160 Liter. In Europa legt die Branche derzeit Zuwachsraten von jährlich 25 Prozent vor. Die Risikokapitalgeber stehen in den Startlöchern. Allein im dritten Quartal dieses Jahres pumpten sie gut eine Milliarde Dollar allein in vielversprechende Ideen zur Erzeugung alternativer Energien in den USA.

„Wir können überall auf der Welt produzieren“


Seine Wasserorganismen züchtet Glen Kertz in badewannengroßen Plastiksäcken in einem Gewächshaus. In einem senkrecht stehenden Reaktor gewinnt er den Biokraftstoff. Während der Produktion muss nur wenig Energie hinzugefügt werden und nur wenig Wasser. „Das sind nicht die einzigen Vorteile“, schwärmt der Unternehmer. „Wir stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsproduktion, wie es bei Ethanolerzeugung aus Mais oder Sojabohnen der Fall ist. Wir brauchen wenig Land und können auf den Einsatz von Düngern, Pestiziden oder schweren Landmaschinen, die selbst wieder Energiefresser sind, völlig verzichten.“

Es gibt nur eins, das Kertz unbedingt braucht: Sonnenlicht. „Wir können praktisch überall auf der Welt produzieren. Wir haben eine kostengünstige, die Umwelt nicht belastende Quelle erneuerbarer Energie.“


Bereits 2008 will Global Green Solutions die erste Tankladung an die Zapfsäulen bringen. Glen Kertz freut sich schon darauf. Er rechnet mit einem großen Erfolg, denn er ist sich sicher, dass „wir mit 20 Dollar pro Barrel viel günstiger sind als alle anderen“.

Noch allerdings muss er ein paar Unwägbarkeiten ausräumen. Es gibt kein Vertriebssystem für seinen Biosprit. Konventionelle Dieselhersteller wollen den Algensprit nicht durch ihre Pipelines pumpen, und auch manche Motorenhersteller fürchten, dass der Pflanzenstoff ihre Maschinen verstopft. Kertz lässt sich nicht entmutigen: „Wenn wir noch das Glycerin aus dem Treibstoff eliminieren, können wir diese Probleme bald lösen.“
Ich lese hier immer gerne. Anbei der Link zur Quartalserfolgsrechnung der obigen Firma: http://finance.yahoo.com/q/is?s=VCTPF.OB&annual

Im Text heisst es ja, die Firma sei erst am Start. Trotzdem würde ich höllisch aufpassen. Sogar in seriösen Zeitschriften wie Barrons werden manchmal Börsenmäntel empfohlen. Man kreiert irgend ne Story um die Anleger dazu zu bewegen, die Aktien zu kaufen.

Mit einer Investition würde ich warten, bis die erste von externen Revisionen geprüfte Bilanz vorliegt. Dann sieht man schnell, ob es eine echte Firma ist oder nur ein Luftschloss.

Im Moment sieht das nach einem "Luftschloss" aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.405.392 von Nobbele_2010 am 30.06.08 17:12:00Wnn man Risikokapital hat, kann man ein parr Stueck kaufachrichten hoffen. Erst mal Beobachten.
Bei Biozuckerueben sinkt die Produktion umm ca 40%.
Ca 3500 l statt 6000 l Ethanol.
Dafuer fallen aber Kunstduenger und Pestizide aus der Energiebilanz. Nur noch ein wenig teuerer als industrielle Landwirtschaft.
http://www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/pflanzenbau/index.htm…
http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/ackerbau/weit…

Und hier, Weizen fuer die Wueste
http://www.wdr5.de/fileadmin/user_upload/Sendungen/Leonardo/…

Noch was
pro ha kann man mit biologischer Landwirtschaft ca 10-15 Leute ernaehren.
ca 600-700 Mio ha.
Rest steht fuer Fleisch, Baumwolle, Wein, Biotreibstoffe und so weiter zur Verfuegung.
Wobei 40% der Ernte bei Biotreibstoffe als Tierfutter zurueckgehen.
und 700 Mio ha weltweit z.Z brachliegen.

China hat bereits Sued-Nord Kanal begonnen.
Megaprojekt zur Bewasserung des Nordens.
Was würden Sie davon halten, wenn der Junkie seiner Mutter hoch und heilig verspricht von der Öldroge weg zu kommen und 5 Minuten später einen Dealer erbärmlich anwinselt?

Die Klimakonferenz und die Ölkonferenz

Nun, die Mutter war die Klimakonferenz. Versprechungen, Einsicht zeigen, ja wir wissen wie schädlich die Treibhausgase sind, wir werden alles tun um davon los zu kommen.

Doch dann kommt die Ölkonferenz. Da sind auf einmal alle guten Vorsätze vergessen, da werden die Ölproduzenten erbärmlich angewniselt doch mehr zu produzieren.

Ein wirklich erbärmliches Schauspiel haben da die Regierungen abgegeben. Von hoffnungsvollen Signalen wurde da geschwätzt. $140 überschritten, so schauen ein paar Tage später die hoffnungsvollen Signale aus.

Wer von den Teilnehmern an der Ölkonferenz kann sich noch in den Spiegel schauen?

Comical Ali war wenigstens noch komisch

Wenn Comical Ali die großartigen Siege der irakischen Armee verkündete, das war wengistens noch Entertainment. Diese Ölkonferez hingegen war nur noch traurig, entwürdigend und peinlich.

USA 7. Dezember 1941

Was haben die Amerikaner am 7. Dezember 1941 getan?
1.Bilder des japanischen Kaisers fürs Wohnzimmer gekauft
2.Japanischkurse gebucht
3.Die Herausforderung angenommen und mit allergrößter Entschlossenheit gewonnen

Politiker eurer Sorte hätten mit Sicherheit über eine Kombination von Variante 1 und 2 diskutiert, weil für Variante 3 jeglicher Mut gefehlt hätte.

Der Ausstieg aus dem Öl muß so ernst wie Pearl Harbor genommen werden.
Hoher Ölpreis bezahlt den Ausstieg aus dem Erdöl
Wenn eine Nachfrageminderung von 1 Million Barrel pro Tag den Ölpreis um $20 mindert, dann kann man auf dieser Basis Rentabilitätsrechnungen für den Ausstieg anstellen.

Die hohe Hebelkraft einer Nachfrageminderung

1 Million Barrel kosten derzeit rund $140 Millionen. Aber wenn eine Nachfrageminderung von 1 Million Barrel den Ölpreis um $20 senkt, dann bedeutet dies für die restlichen 84 Millionen Barrel sind $1.680 Millionen weniger zu bezahlen.

Die derzeitigen Möglichkeiten



Die einzigen Fahrzeuge, für die es jetzt schon einen Massenmarkt gibt sind Elektroroller. In der auf 45 km/h limitierten Klasse - das ist ein Begriff aus der EU für eine Klasse von Mopeds die auf 45km/h begrenzt sind. Bei den Benzinern mit einem 50ccm Motor, bei den elektrischen mit 4 kW maximaler Motorleistung.

Mit einem 60 Ah 48V Lithium Akku sind 150 km Reichweite möglich. Derzeitiger Endverbraucherpreis für das Top Modell mit dem großen Lithiumakku etwa 4000.-EUR. Bei einer Massenproduktion der Akkus sollte sich dies schnell auf 2500.-EUR senken lassen. Dazu eine Photovoltaik die Strom für 10.000 km pro Jahr produziert.

Bei 1500 kWh pro kW Peak und 4 kWh/100km bedeutet dies ein 300 Watt Modul reicht aus. Nehmen wir 2 Module, dann reicht es auch für den Kühlschrank und andere Elektrogeräte. Dazu ein 3 kWh stationärer Akku.

Da wären wir beim "Freiheitspaket" wie schon 2007 beim alternativen US-Militärbudget vorgestellt. Macht alles zusammen 5000.-EUR. Bei einen Kredit mit 3% Zinsen über 20 Jahre gerade mal 28.-EUR pro Monat.


Gib uns Dein altes Moped zum verschrotten. Es soll nie wieder Benzin vergeuden. Dafür bekommst Du für 28.-EUR pro Monat nicht nur ein Elektromoped einschließlich Tankstelle, sondern auch noch genug Strom, um einen kleinen Haushalt zu betreiben. Gibst Du nicht derzeit 28.-EUR pro Monat nur fürs Benzin aus? Das Benzin wird bald wieder teurer!

So wird mit einem zinsgestützten 5000.-EUR Kredit über 20 Jahre 6000 Liter Benzin gespart.



http://politik.pege.org/2008/hoher-oelpreis-ausstieg.htm
Industrieanalysten sagen deutlich sinkende Marktpreise bei Solaranlagen voraus. Der Grund: Die Knappheit bei dem in den Kollektoren verwendeten Rohstoff Silizium soll sehr bald beendet sein. Dies könnte zu einem kräftigen Preisrückgang in den nächsten Jahren führen und die Sonnenenergie endlich vergleichbar günstig wie Strom aus klassischen fossilen Energieträgern machen.

Die hohe Nachfrage nach Solartechnologie, die auch durch hohe Subventionen in zahlreichen Ländern beflügelt wurde, traf in den vergangenen Jahren auf einen nur eingeschränkten Output an verarbeitetem Silizium. Das Resultat: Noch ist Solarstrom etwa in den USA drei Mal teurer als Energie aus konventioneller Quelle, wie das Marktforschungsunternehmen Solarbuzz im Auftrag des US-Energieministeriums ermittelt hat. Und die Kosten nahmen sogar noch zu: Anfang des Jahrhunderts lag der Preis bei 4 Dollar pro Watt. Aufgrund der Silizium-Knappheit, die 2005 begann, sind die Preise inzwischen bei mehr als 4 Dollar 80 gelandet.

Kristallines Silizium ist seit langem der Motor der Halbleiterindustrie. Das Material ist aber auch die aktive Komponente in den meisten Sonnenkollektoren und die zunehmende Nutzung des Solarstroms führte zu einer Verknappung. Das Wachstum der Silizium-Produktion konnte dementsprechend nicht mit dem Boom bei der Sonnenenergie Schritt halten. "Es dauert rund zwei bis drei Jahre, bis zusätzliche Kapazität geschaffen werden können", meint Travis Bradford, Industrieanalyst beim Fachinstitut Prometheus. Die Verknappung war groß genug, um den Silizium-Preis auf das Zehnfache des Normalniveaus zu bringen – 450 Dollar pro Kilogramm, wie Ted Sullivan, Branchenbeobachter bei Lux Research, sagt.


Die in den letzten Jahren aufgebauten, neuen Produktionskapazitäten sollen nun bald nutzbar sein. Während 2005 nur 15.000 Tonnen Silizium für die Verwendung in Solarzellen verfügbar waren, wird diese Zahl bis 2010 auf 123.000 Tonnen steigen, wie Sullivan glaubt. Das dürfte den bestehenden und noch im Aufbau befindlichen Sonnenkollektorfabriken genügend Rohmaterial liefern, um die Nachfrage sicherzustellen. "Praktisch heißt das, dass der Preis für Solarmodule in den nächsten zwei oder drei Jahren dramatisch sinken dürfte", sagt Bradford.

Aber nicht alle Experten glauben, dass es soweit kommt. Laut einem Untersuchung von Michael Rogol, Analyst bei Photon Consulting, wird die Nachfrage nach Sonnenkollektoren selbst bei geringen Preisreduktionen in Reaktion schnell weiter anziehen. So rechnet Rogol nur mit einer Verbilligung von unterm Strich 20 Prozent zwischen 2007 und 2010. Es könnte aber auch sein, dass die dann kostengünstigere Technologie nicht gleich reißenden Absatz findet – zumindest in bestimmten Märkten wie Deutschland oder Spanien, wo der Staat die Nachfrage dank Förderprogrammen kräftig anheizte. Solche Märkte haben eine natürliche Wachstumsgrenze, meinen Experten.

Egal wie es auf der Nachfrageseite auch aussehen wird – Bradford vom Prometheus Institute ist sich sicher, dass sich die Produktion der Sonnenkollektoren mindestens die nächsten Jahre über alle 12 Monate verdoppeln wird. In einer aktuellen Präsentation sagte er Preissenkungen um bis zu 50 Prozent zwischen 2006 und 2010 voraus. In Gebieten, in denen es viel Sonne gibt, würde das zu Solarstromkosten von 10 US-Cent pro Kilowattstunde führen, was dem Durchschnittspreis der regulären Energieversorgung in den Vereinigten Staaten entspricht. Das macht die Sonnenkraft preiswert und könnte den Markt enorm vergrößern. "Man kann sich noch kaum vorstellen, was das für einen Wandel auslösen würde", meint er.
Solaria, ein Start-up aus dem kalifornischen Fremont, will die Kosten für Solarzellen deutlich senken, in dem die Menge an teuren Halbleitermaterialien reduziert wird. Die ersten Sonnenkollektoren nach diesem neuen Muster wurden bereits an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Im Frühjahr soll die Serienproduktion beginnen – in einer Fabrik, die zur Herstellung von Sonnenkollektoren mit einem Stromproduktionsumfang von 25 Megawatt pro Jahr ausgelegt ist.

Die aktuell hohen Kosten für das in der Photovoltaik verwendete Silizium haben die Preise konventioneller Solarzellen in die Höhe getrieben. Solarias Zellen generieren rund 90 Prozent der Energie herkömmlicher Zellen, nutzen aber nur halb so viel Silizium, erklärt der Technikchef der Firma, Kevin Gibson.

Normalerweise bedeckt das Silizium die gesamte Oberfläche der Solarzelle und sammelt das Licht so über eine möglichst große Region. Solaria schneidet das Silizium nun aber in dünne Streifen und ordnet sie mit Leerräumen an, so dass sie nur rund die Hälfte des Platzes einnehmen. Ein gegossener, durchsichtiger Kunststoff sammelt dafür das Licht auf der gesamten Oberfläche und leitet es zu den Siliziumstreifen.



Dieser Ansatz spart Geld, weil die Gesamtkosten für Kunststoff, weitere Zusatzmaterialien und neu hinzukommende Arbeitsschritte immer noch geringer sind als die Kosten für das vollständige Silizium in herkömmlichen Sonnenkollektoren. Solaria reduziert den Preis auch dadurch, dass zur Herstellung Equipment verwendet wird, wie es bereits für die Halbleiterindustrie entwickelt wurde – so spart das Unternehmen teure Spezialgeräte. Die ersten Produkte von Solaria sollen laut Gibson denn auch wirtschaftlich genug hergestellt werden können, um sofort mit den Solarzellen von wesentlich größeren Konkurrenten mitzuhalten. Spätere Produktgenerationen sollen dann zwischen 10 und 30 Prozent weniger kosten.

Die Siliziumpreise sind derzeit zwar hoch. Doch das Element steht in ausreichendem Maße zur Verfügung und es gibt immer mehr Fabriken, die veredelte Formen des Materials herstellen können. Damit Solaria auf längere Zeit wettbewerbsfähig bleibt, müsse das Unternehmen deshalb auch an anderen Stellen Kosten sparen, besonders bei der Gesamteffizienz der Kollektoren, meint Tonio Buonassisi, Professor für Maschinenbau am MIT.

Solche Verbesserungen sind laut Gibson durchaus vorstellbar. Beispielsweise werden bei konventionellen Zellen Drähte, die den gewonnenen Strom sammeln, auf den Zellen angebracht, wo sie einen Teil des Sonnenlichtes blockieren. Solaria kann diese Verbindungen zwischen den Siliziumstreifen anordnen, wo dies nicht der Fall ist. Da die Drähte dann nicht mehr so dünn sein müssen, können sie die Elektrizität effizienter leiten.
Industrie:
Energie – Geothermisches (GEO) Kraftwerk

Aktien Investition:
€ 3.6 Milliarden

Mittelverwendung:
Baukosten für ein GEO Kraftwerk in der Bundesrepublik Deutschland

Überblick

Energie hat stets eine lebenswichtige Rolle in der menschlichen Geschichte gespielt und wird dieses sogar
noch stärker in Zukunft tun.
64% unserer weltweiten Energieversorgung hängt heutzutage von begrenzt zur Verfügung stehenden
fossilen Rohstoffen ab, um höchst unwirtschaftlich Strom zu erzeugen, Wohnungen zu heizen, Automobile
und andere Transportsysteme etc. zu betreiben durch sehr fragliche Verbrennungsprozesse.
17% unserer Energie hängt von risikoreicher Atomenergie ab.
Die verbleibenden 19% sind der einzige Anteil, der durch erneuerbare Energien gewonnen wird ( z. B.
Biomasse, Wind, Solar, Hydro-Elektrizität als auch Geothermal, Meereswellen, Strömung und Gezeiten ).

Mit neuen Ideen, welche erprobte fortschrittliche Technologien nutzen, konzentrieren wir uns jetzt auf
dauerhafte und umweltfreundliche GEOTHERMIC ENERGY OPERATED POWER PLANTS ( GEO
Kraftwerke ).
Die Ausgaben für ein GEO Kraftwerk in der von TIC entwickelten Standardversion sind nicht höher als ein
modernes Atomkraftwerk mit derselben Leistungsfähigkeit von 2,000 [ MW ].
Die GEO Kraftwerke jedoch ergeben zusätzliche Vorteile :
1) kein Brennstoff ist erforderlich zum Betrieb,
2) es gibt keinerlei Emissionen,
3) es wird kein Abfall – giftig oder anderweitig - erzeugt,
4) sie bewahren die natürliche Schönheit der Umgebung, und
5) besteht die einmalige Möglichkeit elektrischen Strom für weniger als 2 [ ¢ / kWh ] als die preisgünstigste
Grundenergieversorgung heutzutage zu erzeugen.

Neue Arbeitsplätze und attraktive Industrieansiedlungen werden neben höchstem Umweltschutz und hohen
Renditen geboten.

Weiter hier

http://turbojack.com/Partner-Investoren.html

Meinungen ?
In Basel gabs nach einem Test plötzlich Erdbeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.417.792 von Nobbele_2010 am 02.07.08 08:22:11Wollten die das Loch spengen satt bohren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.417.992 von Pank24 am 02.07.08 08:54:17War ein grosses Geothermik-Projekt. Nur die besten Experten haben mitgewirkt. (Wir sind uns sicher einige, dass die Schweiz über die besten Ingenieure verfügt).

Dann haben Erdbeben plötzlich in der Häufigkeit zugenommen. Zu sagen ist aber auch, dass Basel ein Erdbebengebiet ist.

Näheres weiss ich nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.418.018 von Nobbele_2010 am 02.07.08 08:56:54Normalweise benutzen Sie die Bohrtechnik aus der Erdoelbranche.
Die Anlagen haben dann mesit 2-20 MW el. und das 3-4 fache an Warmelesitung fuer Fernwarme.
Hier wollen Sie aber ein 3m loch bohren.
Die Firma hab ichh auch nocht nicht gesehen.
Macht ein wenig den Einduck wie Cargolifter!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.418.018 von Nobbele_2010 am 02.07.08 08:56:54Hallo Nobbele,

bei dem Projekt wurde das "Hot-Rock"-Verfahren angewandt. Dabei wird Wasser mit hohem Druck durch heiße Gesteinsschichten gepresst und wieder an die Oberfläche geführt. Leider hat es hierbei mehr gerumpelt als erwartet.
Einfacher und risikoloser zapft man direkt Warmwasserschichten an. Es gibt aber wohl mehr heiße Gesteinsschichten als Warmwasserschichten.

Gruß Haettsch


Koennte ein gutes Elektroauto werden.


(1. Januar 2003) - VW-Chef Pischetsrieder hat den Preis des österreichischen Verkehrsclubs ÖAMTC für das erste verkehrstaugliche und für den Straßenverkehr zugelassene Ein-Liter-Auto der Welt entgegengenommen.Der Vorstandsvorsitzende legte die Strecke Hamburg-Wolfsburg in dem Auto zurück und brauchte 0,89 Liter/ 100 km.

Das Auto wiegt 290 kg. Der 6,3kW-Einzylinder-Diesel mit 0,3 Liter Hubraum bringt das Auto auf 120km/h. Die 3,65 m lange Karosserie besteht aus Kohlefaser. Beim Bremsen wird Strom erzeugt und in die Batterie zurückgespeichert. Mit dem 6,5 Liter-Tank kommt das Auto 600 Kilometer weit. Das Auto hat einen Fahrer-Airbag, ABS sowie Aufprall- und Überschlagschutz, der dem eines GT-Rennwagens entspricht. Die beiden Sitze sind hintereinander angeordnet, dahinter ist ein Kofferraum von 80 Litern Fassungsvermögen



http://www.energieverbraucher.de/de/Transport/Auto/Ein_Liter…
Es tut sich was, Ich glaube der 5 Jahresprgnosen der IEA ist genau so viel Wert wie die 5- Jahersplaene der Kommis

Hybrid umgekrempelt – der Golf TwinDrive
Volkswagen stellt neues Hybridsystem für Flottenversuch vor


Berlin, 26. Juni 2008 – Dass Elektrofahrzeuge kommen werden, sprechen mittlerweile selbst die Vorstände der Automobilindustrie offen aus. VW bringt nun mit dem Golf TwinDrive eine Spielart des elektrischen Antriebs ins Spiel, die emissionsfreien Betrieb in der Stadt erlaubt, ohne beim Überlandverkehr zu schwächeln. Einen ersten Prototyp stellten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und VW-Vorstandschef Martin Winterkorn zum Start des Projekts „Flottenversuch Elektromobilität“ nun in Berlin vor.
Verbrennungsmotor ergänzt den Elektromotor

Für den Antrieb des Fahrzeugs sind ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor vorgesehen. Beide zusammen können bis zu 130 kW leisten. Anders als bei bisherigen Hybridkonzepten geht es VW aber nicht nur um eine Verbrauchssenkung, sondern vor allem auch um einen völlig emissionsfreien Betrieb im Stadtverkehr. Dennoch ist der Verbrennungsmotor so integriert, dass er im Überlandverkehr auch alleine für Vortrieb sorgen kann. Die jeweilige Betriebsart wählt der Golf TwinDrive automatisch. Der Verbrennungsmotor benötigt übrigens nur einen Gang, denn bis etwa 120 km/h kann der Elektromotor das Fahrzeug rein elektrisch antreiben. Die Funktion des Getriebes übernimmt also der Elektromotor, bevor bei höheren Geschwindigkeiten der Verbrennungsmotor den Antrieb vollständig übernimmt. Im vorgestellten Golf handelt es sich dabei um einen TDI mit 122 PS, genauso wäre aber auch ein TSI einsetzbar, der von Haus aus das erforderliche hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen mitbringt.
Bis zu 50 Kilometer mit Batterie

Der Prototyp fährt mit Lithium-Ionen- (Li-Ion)-Akkus der ersten Generation. Vorläufig soll das Fahrzeug im Elektrobetrieb damit rund 50 Kilometer weit kommen. Zum Aufladen der Batterie kann jede Steckdose verwendet werden. Auf einer typischen Pendlerstrecke, beispielsweise von Potsdam nach Berlin Mitte, soll der Golf TwinDrive mit acht Kilowattstunden und 2,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer auskommen.

http://www.heise.de/autos/Volkswagen-stellt-Hybridsystem-Twi…
Viertüriger Tesla wird in Kalifornien gebaut
Elektro-Limousine soll ab Ende 2010 vom Band laufen


San Carlos (Kalifornien/USA), 1. Juli 2008 – Beweise für seine Wandlungsfähigkeit hat Arnold Alois Schwarzenegger schon des öfteren geliefert: Der Karriere als Bodybuilder („Mr. Universum“) folgte der Aufstieg zum Hollywood-Star, und seit 2003 ist der in der Steiermark geborene Ex-„Terminator“ Gouverneur von Kalifornien. Für seine Wiederwahl 2006 setzte er maßgeblich auf das Thema Umwelt. Die in Kalifornien besonders günstigen Rahmenbedingungen für abgasfrei fahrende Autos tragen erste Früchte: Nachdem der Tesla Roadster nach vielen Verzögerungen seit März 2008 endlich vom Band läuft, nimmt das Start-up-Unternehmehn das nächste Projekt in Angriff: Einen viertürigen Fünfsitzer mit elektrischem Antrieb. Schwarzenegger und der Tesla-Vorstandsvorsitzende Ze'ev Drori verkündeten jetzt, dass das unter dem Arbeitsnamen „White Star“ geführte Fahrzeug in Kalifornien produziert werden soll.
Geld für Klimaschutz

Damit hat es Kalifornien geschafft, den US-Bundesstaat New Mexico als Produktionsort des exklusiven Wagens auszustechen. Zum einen spielte dabei die Tatsache eine Rolle, dass das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Tesla ohnehin in Kalifornien liegt, zum anderen dürften finanzielle Erwägungen den Ausschlag gegeben haben. So werden in Kalifornien seit neuestem Hersteller von Null-Emissions-Fahrzeugen (Zero Emission Vehicle – ZEV) steuerlich stark begünstigt. Außerdem wird Tesla als Produzent von Wagen, die lokal emissionsfrei vorankommen, mit mindestens einer Million US-Dollar (zirka 643.000 Euro) unterstützt. Mit diesem Geld sollen Fortbildungsmaßnahmen für die Tesla-Mitarbeiter finanziert werden.
Arnie ist begeistert

Arnold Schwarzenegger ist jedenfalls begeistert: „Die heutige Ankündigung ist eine sehr gute Nachricht für die Wirtschaft und die Umwelt.“ Schließlich hat der Ex-Filmstar seine Wiederwahl im Jahre 2006 auch seinem Eintreten für die Umwelt zu verdanken. Wieder einmal gibt Schwarzenegger ein Beispiel für seine Wandlungsfähigkeit: Einst war der „Governator“ glühender Fan der inzwischen wegen ihrer himmelschreienden Umwelt-Unverträglichkeit auch in den USA in die Kritik geratenen Humvees, doch inzwischen stellt GM die Zukunft der SUV-Marke zur Disposition. Auch Kaliforniens Finanzminister Bill Lockyer hat klare Vorstellungen von der Auto-Zukunft seines Staates: „Wir versuchen durch finanzielle Anreize sicherzustellen, dass ZEVs hier in unserem Staat ihr volles Potenzial entfalten können. Gleichzeitig sind wir sicher, dass dieses Vorgehen die sich entwickelnde grüne Wirtschaft Kaliforniens stärkt, gut bezahlte Jobs schafft und unsere Abhängigkeit von ausländischen Öllieferungen reduziert.“

http://www.heise.de/autos/Viertueriger-Tesla-wird-in-Kalifor…
Fahren wir in Zukunft elektrisch?
Welche Chancen haben reine Elektroantriebe und was sind die Alternativen?



Hannover, 30. Juni 2008 – Wer ein Hybridfahrzeug kaufen möchte, muss sich bei seiner Wahl wenig quälen – der Platzhirsch heißt Toyota, dahinter kommt außer Honda so gut wie nichts. Man muss anerkennen, das vor allem der Toyota Prius einen Trend begründete. Andere Hersteller begannen umzudenken und kündigen seit einigen Monaten reihenweise eigene Hybridfahrzeuge an. Doch seit die Rohölpreise explosionsartig steigen, scheint auch der Hybrid heutiger Prägung nicht mehr genug, plötzlich rücken Elektroautos in den Vordergrund des Interesses, die völlig emissionsfrei fahren sollen.

Bis vor wenigen Jahren bestand ein Antrieb im Kern aus einem Verbrennungsmotor plus Getriebe, doch das dürfte bei Neuwagen bald nicht mehr reichen. So hat Fiat letzte Woche angekündigt, bald alle Neuwagen mit einem Start-Stopp-System auszurüsten, und das ist erst der bescheidene Anfang: In ihren längerfristigen Planungen sehen sich Automobilhersteller der Anforderung ausgesetzt, parallel zueinander mehrere Antriebskonzepte zu entwickeln, selbst wenn nicht jedes seinen Weg auf den Markt findet – denn ein verlässliches Patentrezept für die nächsten Jahrzehnte kann niemand anbieten.

Technikfans finden diesen Wettbewerb der Antriebe sicherlich spannend, Autokäufer wollen einfach nur die richtige Entscheidung für das nächste Auto treffen. Lohnt es sich überhaupt noch, ein ganz normales Auto mit Verbrennungsmotor zu kaufen? Wir fragten Dr. Wolfgang Steiger, Leiter der Volkswagen-Antriebsforschung, welche Antriebskonzepte seiner Ansicht nach das Rennen machen und was das für Autokäufer heute bedeutet.

„Ein elektrisches Gesamtsystem ist in der Effizienz einfach nicht zu schlagen ...“


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http://www.heise.de/autos/Wettstreit-der-Antriebe-Fahren-wir…
Zuckerrohr hat EROI von 4 - 20
Je nach dem wieviel Chemie verwendet wird



Saturday, July 21, 2007
Brazilian government to outlaw sugar cane planting in Amazon and Pantanal
The Brazilian government announces [*Portuguese] a new set of measures to get rid of the many misunderstandings surrounding the country's sugar cane ethanol, once and for all. Part of the new legislation will be largely symbolic.

In some circles and amongst the public at large, there is a serious lack of knowledge about the Brazilian ethanol industry. People think the sugar cane from which the fuel is derived, is grown in the Amazon rainforest or contributes to its deforestation. Nothing is further from the truth. The vast bulk of the cane is grown 1000 miles south of the Amazon in the south-central state of São Paulo, and far away from biodiversity hotspots like the Pantanal (map, click to enlarge). There is no indication that second-order effects from the expansion of sugar cane plantations results in increased deforestation (and as such, let's not forget that, over the past few years, the current Brazilian government succeeded in reducing deforestation rates by 50% - a major effort and historic trend-reversal lauded by even the most critical environmentalist). Even U.S. energy officials - who have not the slightest interest in saying so, on the contrary - recently stressed that Brazilian biofuels have no impacts on the rainforest (earlier post).

In Brazil, there are approximately 440 million hectares of arable land. The sugar cane industry uses up only 1 per cent of this area (but yields a tremendous amount of energy that has made Brazil independent of oil imports). Still, some groups who work against Brazil's successful model - which it wants to export to poor developing countries to their great benefit - are deliberately creating a false image of this sector. These groups include some players of the oil industry, a select club of radical environmentalists, and lobbyists from the US and EU ethanol industry, who fear that the much more efficient, sustainable and competitive Brazilian fuels will replace theirs. Indeed, sugar cane ethanol has an energy balance of between 8 and 10 to 1, corn ethanol has an energy balance of 1 to 1, with some even finding a negative balance; likewise, cane ethanol reduces greenhouse gas emissions by up to 80% compared to gasoline, for corn ethanol the reduction is marginal, at around 0 to 10 per cent. In short, as independent scientists have repeatedly said: Brazilian ethanol is largely sustainable, helps tackle climate change and is highly energy efficient (see here and here); corn ethanol is neither).

The Brazilian government, and president Lula in particular, have tried their best to explain the reality of the sugar cane industry in the country, but some misunderstandings seem to persist. For this reason, Brazil will now explicitly outlaw the growing of cane in both the Amazon and the Pantanal. This step is an international marketing effort needed to convince the rich countries of the benefits of trading and importing Brazilian biofuels. Experts are already convinced of the many advantages of such a trade, but now the uninformed, the unwilling and the anti-Brazilian lobbies must be countered.

Zoning
The legislation will result in the production of an agricultural zoning-map that will clearly delineate areas where sugar cane will be allowed to grow. For the time being, measures to penalise those who do not follow the zoning order have not been outlined. The map will be ready within one year.

Speaking to an audience of international journalists at a conference on Brazilian biofuel exports to Europe, Agriculture Minister Reinhold Stephanes announced the decision, and added that areas other than the Amazon will be studied for protection:
This is a governmental decision. We are going to create a zoning system for sugar cane, with a restrictive map. This map will outlaw every possibility of establishing plantations in the biome of the Amazon and the Pantanal. - Reinhold Stephanes, Minister of Agriculture of Brazil
The law is largely symbolical, because it makes no economic nor agronomic sense to grow cane in the rainforest anyways, the climate and soils of which are not conducive to a good crop. But such a law is most certainly welcome.

A more important pillar of the zoning map will consist of a set of incentives funded by the federal government to stimulate sugar cane growers to plant the crop in degraded areas, like old pastures. There are millions of hectares of such degraded pastures laying around unproductively today. Planting sugar cane on them would partly restore their health.

Finally, and crucially, by December of this year, the government will finalise its social and environmental sustainability criteria for both ethanol and biodiesel, which will facilitate the international trade of these biofuels:
energy :: ethanol :: biodiesel :: biomass :: bioenergy :: biofuels :: sugar cane :: Amazon :: Pantanal :: environmental sustainability :: social sustainability :: pasture :: Brazil ::

"The basic certification documents will soon be finalised and distributed amongst the producers", the Agriculture Minister said.

President Lula, who, after a long campaign, finally convinced the EU of the many benefits of Brazilian ethanol as compared to EU- and US-produced biofuels, has developed a smart discourse to counter prevailing misunderstandings about the sector that has made his country the focus of international attention. This has even turned Sweden, a world leading example of a country that makes intelligent green and sustainable energy choices, into an outspoken ally of the Brazilian vision (earlier post).

Both at the landmark International Conference on Biofuels held recently in Brussels, as well as in numerous speeches, columns and televised debates, the president has routinely summarized the facts:
that cane is not grown in the Amazon, and that it never will, simply because of agro-technical reasons;
that labor conditions have been historically bad, but that progress towards the humanisation of the sector is being and will be made (cane cutters are now much better protected by new laws and receive far better wages than ever before - but more is needed to improve the working conditions);
that the benefits of Brazil's model far outweigh the disadvantages (the substantial reduction of greenhouse gas emissions helps protect the environment because unmitigated climate change will be disastrous for the entire planet and all of its biodiversity, not only for the Amazon or the Pantanal);
that the Brazilian model can be exported to poor developing countries, most notably African, who stand to benefit massively from it
A whole set of objective and scientifically sound arguments.

When it comes to food versus fuel, Lula has stressed over and over again, with clear scientific and sociological backing, that food insecurity is not a matter of a lack of food, but of a lack of income to buy food (earlier post). Sugar cane ethanol does not in any way threaten food output or prices, on the contrary, it allows farmers to boost incomes and countries to cut expensive oil imports. This may benefit the poor (the vast majority of whom rely on agriculture and who eat more than sugar alone). However, there is no denying that the utilization of food crops such as corn - which should never be used for the production of ethanol because they are inefficient, don't reduce greenhouse gas emissions, and have a very weak energy balance - can have disastrous consequences for the millions of poor who depend on it for their daily needs. Sugar cane is not corn. It cannot be repeated often enough.

One of the more often quoted points made by Lula is of a mildly ironic and historiographic nature. It goes something like this:
The Portuguese who came here first and who introduced sugar cane to Brazil, were very intelligent people. 470 years ago, they discovered the Amazon, and they have never planted a single cane stalk there. They didn't, because the climate and the soil there are simply not suitable. Instead, they started planting cane a thousand miles south, in São Paulo, where it still grows today.
Earlier, Lula often spoke in terms of 'national pride' when it comes to Brazil's successful biofuels industry. Today, he speaks in terms of 'national sovereignty' which is boosted by the fuel, but also of 'international solidarity'. It is taken this seriously. And if it is up to Lula - a pragmatic leftist, and president of the largest African community oustide the African continent - the benefits of Brazilian biofuels will soon be exported to some of the poorest countries in the world, most notably to Africa. There, they can strengthen economies and rural population's livelihoods, cut foreign energy dependence, and indeed, beef up much needed 'sovereignty'. For Lula, biofuels are a matter of international cooperation, fair play, and solidarity. The Biopact shares this vision, and hopes it can contribute to developing it further.
Es geht nur um 45% des Erdoelverbrauches, den Vekehrssektor.
Derzeit 1,8-1,9 GT (Mrd. Tonnen)
Schiffe koennen ganz leicht weg vom Kohle, Holz z. B.
7,3 Mio Barrel tag.
Auto mit Hybrid koennen auch 50-80 % el. zuruecklegen.
derzeit ca. 20 Mio Barrel/tag
Bei LKW und Bussen gibt es Ueberlegungen von Oberleitungen.
Mit kleineren Akkus dann die letzten 3-5km, bei LKWs.
Kosten ca 1-2 Mio Euro pro km Oberleitungen.
Nur Flugzeuge und Traktoren brauchen dann noch Pflanzenoel.
Heizungoel und (Heiz) Gas ist Ueberfluessig. Gibt viele bessere Moeglichkeiten. Fuer ein 1 kWh Heizleitsung wird 1 kWh fuer
Transport, Verabeitung, Forderung und verluste der Heizung benoetigt. Von Tankerungluecken mal abgesehen. Auch Pflanzenenoel ist nicht zum Heizen gedacht. Nachwachsende Rostoffe sind dafuer ungeeignet.


Das weltweite Pflanzenöl-Potenzial bezogen auf den Anbau von einer von
>2000 Ölpflanzen: die Afrikanische Ölpalme (Elaeis guineensis)
1. Ölertrag von Ölpalmen: 10.000 Liter je Hektar und Jahr = 1 Mio. Liter je km2 und Jahr
2. Welt-Erdölbedarf 1996 (nach SHELL) ca. 3.600 Mrd. Liter
3. Landfläche Afrikas: 30 Mio. km2
4. Landfläche aller Kontinente: 136 Mio. km2
5. Notwendige Anbaufläche für Ölpalmen: 3,6 x 1012 Liter : 1 x 106 Liter/ km2
= 3,6 x 106 km2 = 3,6 Mio. km2 - 4 -

Auf Afrika bezogen würden 12 % der Landfläche beansprucht, weltweit wären es 2,6 %.

Natürlich kann niemand ernsthaft fordern, ein Achtel Afrikas mit Ölpalmen zu bepflanzen, schon aus ökologischen und klimatischen Gründen nicht. Aber jedes Land der Erde könnte seine eigenen heimischen Ölpflanzen auf 1-5% seiner Fläche anbauen, Ölpflanzen, die zum Teil wie „Unkraut“ gedeihen (z.B. Ricinus in den Tropen, Purgiernuß in der Sahelzone und Leindotter in Mitteleuropa). Auf jeden Fall sind die Pflanzenöl-Potenziale weitaus höher, als wir auf den ersten Blick meinen. Und dank der übrigen Erneuerbaren Energiequellen im solaren Energiemix (vgl. Abb.1) und der bisher kaum eingesetzten Energiespartechniken steht uns eine breite Palette an realisierbaren Möglichkeiten zur Verfügung.

Ölfruchtanbau in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau?

Vielfach wird an dieser Stelle der Einwand erhoben, mit Ölpalmen oder anderen Ölpflanzen bebaute Flächen würden für die Nahrungsmittel-Erzeugung entfallen, und dies könne man sich angesichts des Nahrungsmittelmangels gerade in der Dritten Welt nicht leisten. Aber schließt der Ölpflanzenanbau tatsächlich den Nahrungsmittelanbau aus?

Unterstellt man, daß der Landbau auch in Zukunft das System von Monokulturen beibehalten wird, dann scheint der o.g. Einwand nicht widerlegbar. Denn ein Feld, das nur mit Raps zu einem Zeitpunkt bebaut wird, steht selbverständlich im gleichen Zeitraum nicht für Getreideanbau zur Verfügung. Allerdings ist diese Sichtweise verkürzt und berücksichtigt nicht zwei Aspekte des Raps- bzw. des Ölpflanzenanbaus an sich, die der Nahrungsmittel-Erzeugung letztlich zugute kommen:

1. Raps bzw. andere Ölfrüchte sind (oder können) vorzügliche Vorfrüchte für den Getreideanbau unmittelbar danach sein: Die in aller Regel tiefreichende und im Boden verbleibende beträchtliche Wurzelmasse der Öl-Vorfrüchte wird von Bodenorganismen abgebaut und stellt eine Steigerung des Kohlenstoff- und Humushaushaltes des Bodens dar. Ferner wachsen die Wurzeln der Getreidepflanzen überwiegend in die verbleibenden Wurzelröhren der Vorfrüchte und können daher einen größeren Bodenraum erschließen. Die Folge sind signifikant erhöhte Getreide-Erträge ohne zusätzliche Düngung, eine Erfahrung, die weit verbreitet und inzwischen allgemein anerkannt ist.

2. Bei der Ernte und der dezentralen Verarbeitung der Rapskörner fallen zwei wertvolle Produkte an: ca. 1000 kg/ha des begehrten Rapsöles (das übrigens bei 00-Raps auch ein hervorragendes Speiseöl ist) und weitere 2000 kg/ha des Rapskuchens, der ein idealer Ersatz für zu importierendes Soja-Schrot als Kraftfutter bei der Rinder- und Schweinehaltung ist. Verwendet man das Rapsöl nicht als Speiseöl, sondern als Kraftstoff, verbleibt immer noch doppelt so viel an eiweiß- und mineralstoffreichem Rapskuchen, der nicht nur als Viehfutter, sondern - nach einer entsprechenden Aufbereitung - auch als menschliche Nahrung Verwen-dung finden könnte. Auch bei der Ölpalme fällt neben dem Palmöl aus dem Fruchtfleisch und dem Palmkernöl aus dem Samen ein noch fettes, eiweißreiches und daher außerordentlich nahrhaftes Fruchtfleisch an, das gekocht von der heimischen Bevölkerung sehr begehrt ist.

Der o.g. Einwand verliert ganz an Bedeutung, wenn man - anstelle von bisher eintönigen Monokulturen - in einem zukünftigen Landbau vielfältigen Polykulturen (Mischfruchtanbau-systeme) den Vorzug geben wird. In Bayern laufen seit mehr als 7 Jahren sehr vielverspre-chende private Feldversuche bei Öko-Landwirten: Weizen und Gerste, ja sogar Erbsen werden jeweils zusammen mit Leindotter (Camelina sativa (L.) Crtz., einem ursprünglichen Unkraut des Leinanbaus) gesät, gleichzeitig geerntet und gedroschen und die unterschied-lichen Samen per Siebsätze problemlos getrennt (Institut für Energie- und Umwelttechnik München).

Das Ergebnis: Die Erträge der zwei Getreidearten sind - verglichen mit den entsprechenden Monokulturen - etwa gleich (30 bis 40 dt/ha), die Backqualität des Getreides ist aber besser (um 4 - 6 %-Punkte höhere Kleberanteile), so daß höhere Preise erzielt werden können. Die Ernte-Erträge bei Futtererbsen sind sogar um rund 10 % höher: 32,5 gegenüber 29,6 dt/ha (Versuche im Jahr 2000 am Kramerbräu-Hof, Paffenhofen/Ilm). Der wesentliche Grund: Die Erbsen ranken am Leindotter empor und können mehr erntefähige Schoten ausbilden! Außerdem verdrängt Leindotter andere, stärker mit dem Getreide und Erbsen konkurrierende Unkräuter. Der Unkrautdruck solcher Mischfruchtbestände ist deshalb ausgesprochen gering, eine Unkrautbekämpfung erübrigt sich.

Ferner werden im Getreide-Leindotter-Mischanbau 80 bis 150 Liter Leindotteröl je Hektar, im Erbsen-Leindotter-Anbau sogar bis 270 Liter/ ha Leindotteröl erzielt (Kramerbräu-Hof, 2000). Die bemerkenswerte Steigerung des Leindotteröl-Ertrags um über das Doppelte ist wohl auf positive Synergie-Effekte der zwei Pflanzenarten (z.B. zusätzliche Stickstoff-Versorgung des Leindotters durch die N-bindenden Erbsen) zurückzuführen. Darüberhinaus kann mit 200 bis 540 kg/ha an Leindotterschrot als Kraftfutter gerechnet werden (MAKOWSKI & BRAND, 2000, sowie IEU, 2001).

Fazit:
Die beschriebenen Versuche in Bayern zeigen, daß keine oder nur unwesentliche Minderungen in der Nahrungsmittel-Erzeugung bei Mischfrucht-Anbau zustande kommen, aber Pflanzenöle als Kraftstoffe zusätzlich aus „Unkräutern“ in nicht geringem Maße gewonnen werden können.

http://www.solarverein-muenchen.de/bioenergie/treibstoff_tex…
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.420.002 von Pank24 am 02.07.08 12:19:08

Nur dass das unter uns gesagt kein Auto ist. ;)

Ich hoffe schon, dass es bis 2010 was Besseres gibt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.218 von Nobbele_2010 am 04.07.08 09:08:12Besser als ein Twicke ist das schon. Bei 290 kg kannst du auch nicht mehr erwarten.
Mann kann fast alle Modelle als E-Version bauen.
Sogar selbst bauen.
Deswegen ist der VW-Hybrid interessant. Auch wenn ich ein Elektroantrieb and den Raedern viel besser ist.
Am besten gefaellt mir das auf Eis gelegte Projekt von Volvo mit Gasturbine.
Ich denke Hybrid ist nicht schlecht fuer den Anfang.
Auch wegen der Rostoffe fuer Akkus.
mit 80 Kg Akkus (ZEBRA) kommt man so an die 50-60 km.
In 10 Jahren vielleicht doppelt so weit.
Sowas?

Volvo ECC (1992)

Die 1992 vorgestellte Studie Volvo ECC (Environmental Concept Car) sollte darstellen, wie ein sicheres, betont umweltverträgliches und komfortables Familienfahrzeug im Jahr 2000 aussehen könnte. Der im Volvo Monitoring and Concept Centre (VMCC) in Kalifornien/USA entwickelte Volvo ECC sorgte nicht nur weltweit für Aufsehen, er fungierte auch als Inspirationsquelle für das Design des 1998 vorgestellten Volvo S80. Mit fortschrittlichen Technologien zeigte die Studie auf, dass moderne Familienfahrzeuge auch in einer Zukunftsgesellschaft ihren Platz haben.

Markante Konzeptmerkmale des Volvo ECC· Hybridantrieb mit Gasturbinen- / Elektromotor-Reihenschaltung.· Materialauswahl nach umweltschonenden Herstellungsverfahren und hoher Wiederverwertbarkeit.· Niedriges Leergewicht (1.580 kg) dank effizientem Antriebssystem und Aluminium-Leichtbaukarosserie.· Ergonomisch optimiertes Interieur. Aussergewöhnliches Raumangebot für vier Erwachsene in Verbindung mit hoher Crashsicherheit.· Dynaguide-System, das dem Fahrer aktuelle Verkehrsinformationen über ein separates Display in der Instrumententafel lieferte.


Ausblick auf die neue Volvo Designsprache Darüber hinaus gewährte der Volvo ECC Ausblicke auf eine neue Designsprache von Volvo, die mit dem Volvo S80 erstmals in Erscheinung treten sollte. Dabei verfügte das Fahrzeug bereits über jene Mischung aus traditioneller und moderner Linienführung, die sich bis heute zu einem markentypischen Volvo Designmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert entwickelt hat. C


Mit seinen ausgeprägten Flanken und einer V-förmig zulaufenden Motorhaube zeigte das ECC Gestaltungselemente, in denen sich die Designhistorie der Marke widerspiegelt und kombinierte diese mit einer modernen "Soft Nose"-Struktur, in der die Stossfänger und die sanft gerundete Frontpartie zu einer homogenen Einheit verschmolzen. Mit einem Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,23 dokumentierte die Studie darüber hinaus eine ausserordentlich hohe aerodynamische Effizienz. Hohes Sicherheitsniveau. Das Sicherheitskonzept des Volvo ECC basierte auf dem des 1991 eingeführten Volvo 850. Zu seinen Merkmalen gehörten eine Sicherheits-Karosseriestruktur und das innovative Seitenaufprall-Schutzsystem SIPS (Side Impact Protection System) inklusive Seitenairbags. Das Fahrzeug verfügte darüber hinaus über Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen fünf Plätzen sowie ein integriertes Kindersitzkissen auf dem hinteren Mittelplatz.

Akkus waeren heute leichter.
90 km El. danach 6 l auf 100 km.
Baustart in Brandenburg für Europas größte Solaranlage

Potsdam / Peitz - Brandenburg wird bald bei der Produktion von Solarstrom einen Spitzenplatz in Deutschland einnehmen. Für das nach Betreiberangaben größte Solarkraftwerk Europas ist heute in der Lausitz offiziell der Baustart vollzogen worden. Die 50-Megawatt- Anlage entsteht auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide bei Peitz (Spree-Neiße). Brandenburgs Forstminister Dietmar Woidke (SPD) gab die ersten 60 Hektar Heidefläche frei. Das Areal nördlich von Cottbus war zuvor von Altlasten geräumt worden.

Die Cottbuser Solar Projekt GmbH investiert nach eigenen Angaben 160 Millionen Euro. Ende nächsten Jahres soll die Photovoltaik-Anlage ans Netz gehen und 16.000 Haushalte mit „sauberem" Strom versorgen. Dadurch können jährlich 30.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Doch nicht nur der Klimaschutz profitiert von der Anlage, sondern auch der Boden- und Naturschutz, wie Woidke anmerkte. Denn mit den Erlösen aus dem Pachtvertrag und einem Teil des Geldes, das der Investor mit dem Solarstrom verdient, soll die Beseitigung von Munition und chemischen Altlasten auf dem früheren Übungsgelände
der Roten Armee finanziert werden. Die Kosten dafür werden auf vier Millionen Euro geschätzt. Auf diese Weise ist vorgesehen, insgesamt 400 Hektar belastetes Gebiet in der 27.000 Hektar großen Lieberoser Heide zu sanieren.

Einziger Wermutstropfen des Bauprojektes ist, dass nur wenige neue Arbeitsplätze vorgesehen seien, wie der Chef eines mittelständischen Bauunternehmens bemerkte. Dennoch arbeiten bereits jetzt in den Brandenburger Solarfirmen, so ist Ministeriumsangaben zu entnehmen, fast tausend Beschäftigte. So werden Basisstoffe für Solarzellen in Eisenhüttenstadt produziert sowie Solarzellen und Module in Frankfurt (Oder) und in Prenzlau (Uckermark). Die Naturschützer können sich übrigens freuen: Wenn der Pachtvertrag für das Areal des Peitzer Solarkraftwerkes in 28 Jahren ausläuft, sollen die Module wieder abgebaut und die Fläche der Natur zurückgegeben werden. dpa

Mehr dazu am Samstag in der Märkischen Allgemeinen.
Verstehe nicht viel von Autotechnik, aber gestern hab ich bei ebay USA 2 Modelle gesehen, die vielleicht interessant sind:

Artikelnummer: 170236121736 (ein Smart-Typ)

Artikelnummer: 190233700410 (ein Ford Pick-up Bj. 1998 (!) )
Ethanol aus Brasilien

Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat Visionen – er sieht in Brasilien das Eldorado der alternativen Treibstoffe. Ethanol aus Zuckerrohr und Agrardiesel sind die neuen Exportschlager Brasiliens, das mit den USA zu den größten Produzenten von Ethanol gehört. Jahresproduktion: 17 Milliarden Liter. Ethanol kann in Brasilien billig wie nirgendwo sonst hergestellt werden. Die Produktionskosten liegen bei 19 Cent pro Liter Ethanol aus Zuckerrohr, bei US-amerikanischem Mais sind es 33 Cent pro Liter Ethanol. Am teuersten ist die europäische Zuckerrübe mit 55 Cent pro Liter.
Das brasilianische Zuckerrohr wird hauptsächlich im Südwesten im Bundesstaat Sao Paulo aber auch im Nordosten des Landes angebaut. Zuckerrohr ist anspruchslos und benötigt wenig Pflanzenschutzmittel und Dünger. Aus einem Hektar Zuckerrohr lassen sich 7.000 Liter Ethanol gewinnen.

Die weltweite Ethanolproduktion hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und lag 2004 bei rund 40 Millionen Kubikmeter. Der Preis für Bioethanol betrug 2004 in Brasilien 0,19 US-$/l, in den USA 0,33 US-$/l und in Europa 0,55 $/l. In Brasilien sind die Vollkosten der Ethanolproduktion im weltweiten Vergleich am geringsten und es ist davon auszugehen, dass der technische Fortschritt zukünftig noch geringere Produktionskosten zulässt. In Brasilien existieren etwa 400 Ethanol-Konversionsanlagen mit einer Gesamtkapazität von derzeit etwa 18 Millionen Kubikmetern. Neue Technologien sind in der Entwicklung, um auch aus dem Zuckerrohrstroh, welches überwiegend auf den Feldern abgebrannt wird, Ethanol zu gewinnen. Durch das neue brasilianische Energieeinspeisegesetz kann nun aus der überschüssiger Bagasse, die bei den Zucker- und Ethanolfabriken anfällt, Strom gewonnen, und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Schätzungen für das Energiepotential von Bagasse reichen von 1000-9000 MW, abhängig von der angewendeten Technologie. Heutzutage können 288 MJ Energie aus den Resten von einer Tonne Zuckerrohr extrahiert werden. Das bedeutet, dass eine mittelgrosse Destillerie, die jährlich eine Million Tonnen Zuckerrohr verarbeitet, etwa 5 MW Überschussenergie verkaufen kann.

Ethanol kann völlig im eigenen Land hergestellt werden und sichert Brasiliens Unabhängigkeit von den erdölfördernden Ländern. Es ist halb so teuer wie Benzin und gilt als umweltfreundlicher, da es kein Blei enthält und weitaus weniger Kohlendioxidausstoß verursacht. Beinahe 5 Millionen Pkws in Brasilien fahren heutzutage mit reinem Bio-Ethanol, weitere 9 Millionen laufen mit einem Gemisch aus Benzin und Alkohol. Seit der Einführung des Proálcool-Programms wird in Brasilien dem Benzin Ethanol beigemischt. Heute gibt es im brasilianischen Kraftstoffmarkt nur Benzin mit einer Beimischung von 25% Ethanol (E-25) und reines Ethanol (E-100). Der jährliche Verbrauch liegt seit Ende der 80er Jahre bei rund 12 Mio. m³, wobei der Verbrauch von Ethanol als Reinkraftstoff von 1997 bis 2002 rückläufig war, in den letzten Jahren aber wieder anstieg. Selbst herkömmliche Motorenmodelle, wie sie auch in Europa üblich sind, vertragen das Benzin-Alkohol-Gemisch (Gasohol) sehr gut. Die Beimischung von Ethanol führt sogar zu einer verbesserten Motorleistung. Die Produktion von rein mit Benzin betriebenen Motoren wurde in Brasilien bereits 1979 eingestellt. Dass sich Alkohol als Treibstoff so erfolgreich auf dem Markt durchgesetzt hat, ist den sogenannten FLEX-Motoren zu verdanken, die sowohl mit Alkohol als auch mit Benzin oder einem Gemisch davon funktionieren. Etwa 80% aller in Brasilien hergestellten Autos sind mit dieser Technologie ausgerüstet, Tendenz steigend. Die Mineralölindustrie erwartet aus diesem Grunde eine deutliche Ausweitung der Binnennachfrage nach Ethanol. An Brasiliens Tankstellen wir heute bereits mehr Alkohol als Benzin verkauft. Nach Meinung von Experten wird Ethanol zukünftig neben Wasserstoff einer der Treibstoffe des 21. Jahrhunderts sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.443.786 von ab2008 am 05.07.08 12:20:33Nummer eins zieht aus wie ein Kopie des Smart, von den Chinesen.
Das Zeichen am Lenkrad sieht nach China Automobil aus.
Gedrosselt auf 40 Km/h. Kann auf 80 kmh geoeffnet werden.
Nichts fur die Autobahn.
Wahrscheinlich aus Zulassungsgruenden.
Reichweite ca 60-80 km. Aber spotbillig. Vielleicht als Zweitwagen.
Vernueftige Akkus (Think) kosten 300-400 Euro pro kWh.
Also mehr wie die Kiste. ca 6-12 000 Euro, je nach Reichweite
(100-250 km).
Aber wenn du nur 50 km am Tag fahrst, ist die variante guenstiger.
Nummer zwei ist ein Ford Pick up.
ca 80 km Reichweite.
Beide mit Blei akku. 100-150 Euro pro KWh
5-6 Jahre Lebensdauer. Wartungskosten, alle 60-100 000 km Kohlebursten der Motoren wechseln.
Energieproblem gelöst?

Das Wasserauto - ein Auto, welches mit Wasser fährt (März,1999) von Daniel Dingel.
Umgerüstete Toyota Corolla 1,6i mit 4 l Wasser 500 km.
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h.
500 U/min Leerlaufdrehzahl.
Abgas: ein paar Wassertropfen.

http://www.youtube.com/watch?v=1S4dkLB5Q6g
Weltbevölkerungskonferenz, Kairo 1994

In Folge der 1. Weltkonferenz für Menschenrechte 1968 in Teheran wurden die Probleme der Weltbevölkerung in drei eigenen Weltkonferenzen weiter vertieft. Die erste Weltbevölkerungskonferenz fand vom 19.-30. August 1974 in Bukarest statt, in dem Jahr, als die Weltbevölkerung die 4 Milliarden-Grenze erreicht hatte. Am Ende dieser Konferenz stand die Annahme eines sog. Weltbevölkerungs-Aktionsplans (World Population Plan of Action). Ein Grundprinzip dieses Planes war, dass alle Paare und Individuen das Recht auf freie Entscheidung über Anzahl und Altersunterschied ihrer Kinder haben, und dass sie die Kenntnisse, Erziehung und Mittel dazu haben müssten ( "All couples and individuals have the basic right to decide freely and responsibly the number and spacing of their children and to have the information, education and means to do so.").

1979 fand eine erste Überprüfung und Abschätzung des Planes durch die dem Wirtschafts- und Sozialrat der UN (ECOSOC d = Economic and Social Council) unterstellten Bevölkerungskommission (Population Commission) statt. Fünf Jahre später auf der Weltbevölkerungskonferenz in Mexico City (6.-14. August 1984) wurde der Plan nochmals bestätigt und Empfehlungen für seine Umsetzung beschlossen. Einen besonderen Stellenwert nahmen hier die Rolle und der Status von Frauen ein, die an vorgehobener Stelle im Konferenzbericht niedergelegt wurden.

Nach einer weiteren Überprüfung durch die Bevölkerungskommission 1989 fand die vierte Überprüfung im Jahr 1994 - die Weltbevölkerung war bereits auf 5 Milliarden Menschen angewachsen - auf der Weltbevölkerungskonferenz d (International Conference on Population and Development) vom 5.-13. in Kairo (5.-13. September 1994) statt. Diese Konferenz führte dazu, dass insbesondere folgende Erkenntnisse weltweit Anerkennung fanden.

Ein nachhaltiger Entwicklungsprozess setzt auch eine Stabilisierung der Weltbevölkerung voraus.
Alle bevölkerungspolitischen Maßnahmen sollen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen und die Menschenwürde wahren.
Die Notwendigkeit der Familienplanung wurde weltweit gebilligt.
Jeder soll Zugang zu Familienplanungsdiensten haben.
Abtreibung als Mittel der Familienplanung wurde ausgeschlossen.
Erziehung und Stärkung von Frauen ist der effektivste Weg, um das Bevölkerungswachstum zu senken und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.


Die Auswertung der UN d lautete: "International Conference on Population and Development (September 1994, Cairo):
Built consensus for integrating family planning programmes into a new comprehensive approach to reproductive health.
Services, and won international recognition that educating and empowering women is the most effective way to reduce population growth rates and promote sustainable development.
Adopted a plan of action which sets specific resource targets for international population assistance, to enable countries to make reproductive health and family planning accessible to all by no later than 2015.
Spurred donor countries to significantly increase funding for population-related activities, although total pledges this year are still well below the year 2000 goals set by the Conference.
Reaffirmed the global consensus that voluntary family planning decisions are a basic human right of all couples and individuals, and that coercion in any form is unacceptable."


Am Ende der Konferenz mit knapp 11.000 registrierten Teilnehmern verabschiedeten die 179 teilnehmenden Staaten ein umfassendes Aktionsprogramm d für die nächsten 20 Jahre, das Bevölkerungs-, Entwicklungs- und Frauenrechtspolitik verbindet. Der Aktionsplan sieht insbesondere vor, bevölkerungsrelevante Maßnahmen verstärkt in Entwicklungs-Strategien zu integrieren. Dadurch sollten die Länder in den Stand gesetzt werden, die Sterblichkeit vor allem von Müttern und Kleinkindern zu senken (u.a. im Hinblick auf unsichere Abtreibungen als führende Ursache für die Sterblichkeit von Müttern) und Familienplanung für alle bis spätestens 2015 erreichbar zu machen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Stärkung (empowerment) von Frauen. Auch hat sich die internationale Staatengemeinschaft verpflichtet, mehr Geld für bevölkerungspolitische Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Der Bericht, der das Aktionsprogramm enthält, umfasst in der englischen Version ca. 120 Seiten. In seiner Präambel bezieht sich das Aktionsprogramm ausdrücklich auch auf die Grundsätze der Konferenz von Rio 1992 und die Inselstaatenkonferenz 1994 in Barbados. Neben der Präambel besteht er aus den Grundsätzen (Principle) und vierzehn umfangreichen Kapiteln zu den einzelnen Oberpunkten des Aktionsprogramms. Mehrere der insgesamt fünfzehn Grundsätze beziehen sich explizit auf nachhaltige Entwicklung, so z.B.

Grundsatz 2: Die Menschen sind das zentrale Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung. ... ("Human beings are the centre of concerns for sustainable development.")

Grundsatz 6: Nachhaltige Entwicklung als ein Mittel zur Sicherstellung menschlichen Wohlergehens, gerecht geteilt von allen Menschen heute und in der Zukunft, erfordert, dass die Wechselbeziehungen zwischen Völkern, Ressourcen, der Umwelt und Entwicklung vollständig wahrgenommen, richtig gemanagt und in eine harmonische, dynamische Balance gebracht werden. (...) ("Sustainable development as a means to ensure human well-being, equitably shared by all people today and in the future, requires that the interrelationships between population, resource, the environment and development should be fully recognized, properly managed and brought into harmonious, dynamic balance.")

Die darauf folgenden vierzehn Maßnahmenbündel befassen sich u.a. mit
III. Wechselbeziehungen zwischen Völkern, nachhaltigem Wirtschaftswachstum und nachhaltiger Entwicklung (...)
VII. Fortpflanzungsrechte und Fortpflanzungsgesundheit (hier ein Unterkapitel über sexuell übertragene Krankheiten und Vorbeugung gegenüber dem HI-Virus)
VIII. Gesundheit, Krankheit und Sterblichkeit (hier ein Unterkapitel über HIV/AIDS)
IX. Bevölkerungsverteilung, Verstädterung und interne Wanderungen (hier ein Unterkapitel über Bevölkerungsverteilung und nachhaltige Entwicklung (...)
XI. Bevölkerung, Entwicklung und Erziehung (Unterkapitel Erziehung, Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung) (...)
XIII. Nationale Aktionen
XIV. Internationale Kooperation
XV. Partnerschaft mit dem NGO-Sektor (Nichtstaatliche Organisationen)
XVI. Nachfolgeaktionen der Konferenz.

1999 - die 6 Milliarden-Marke war inzwischen erreicht - führte die UN-Sondervollversammlung (General Assembly Special Session on the International Conference on Population and Development ICPD+5], New York, 30 June - 2 July 1999) eine fünfte Überprüfung und Abschätzung des Weltbevölkerungs-Aktionsplans (World Population Plan of Action) und eine Überprüfung des Kairoer Aktionsprogramms durch und nahm das Kairoer Aktionsprogramm an. Die Sonderversammlung sah zwar bereits Erfolge bei der Umsetzung des 94er Aktionsprogramms, hielt den Fortschritt in einigen Sektoren aber für beschränkt. Die Sonderversammlung beschloss eine Reihe von Schlüsselaktionen für die weitere Umsetzung des Aktionsprogramms, darunter Empfehlungen zur Stärkung und dem Schutz der Rechte der Frauen, der Bevollmächtigung von Frauen und eine geschlechtsspezifische Perspektive in Programmen und Politik (gender perspective in programmes and policies) sowie eine Befürwortung (advocacy for gender equality and equity) der Gerechtigkeit und Gleichheit der Geschlechter.

Weitere Links:
UN-Dokumente ICPD d
Dokumente von UN-Konferenzen finden Sie auf der Seite des Deutschen Übersetzungsdienstes der UN d .
BMZ d , hier: BMZ aktuell Nr. 080 / Juni 97)
Duch Geokraftwerke, Solarunterstuetzung bei Waremeerzeugung und Waermepumpen sind 50% (250 Mio.SKE) des deustchen Gesamtenergieverbrauches (ca. 500 Mio. T SKE) einsparbar.
Vielleicht sogar 70%.


Potenzialstudie Ressourcenproduktivität

Zeitraum
2004

Anlass
Die Steigerung der Produktivität ist eines der wichtigsten Ziele der Wirtschaft, sichert sie doch letztlich das Überleben auf den immer heißer umkämpften globalisierten Märkten. Seit Beginn der industriellen Revolution ist ein drastischer Anstieg der Arbeitsproduktivität zu beobachten, die seit Jahrzehnten etwa zweieinhalb mal so schnell wächst, die die Ressourcenproduktivität. Viele Potenziale der Ressourcenproduktivität sind noch nicht erschlossen. Daher hat die Stiftung die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), IW Consult der deutschen Wirtschaft und die Prognos AG in Zusammenarbeit mit Arthur D. Little beauftragt, dieser Frage nachzugehen: Was würde geschehen, wenn Unternehmen verstärkt in Ressourcenproduktivität investierten? Konkret: Wenn die Material- und Energiekosten bis 2015 um 20% sinken würden?

Zielgruppe
Politik und Wirtschaft

Beschreibung
Die GWS hat mit dem derzeit wohl leistungsfähigsten deutschen volkswirtschaftlichen Prognosemodell INFORGE Szenarien für eine erhöhte Ressourcenproduktivität gerechnet. Die Ergebnisse: Eine Reduktion der Material- und Energiekosten um 20% bis zum Jahr 2015 erhöht das reale Bruttoinlandprodukt um ca. 10%. Produktivität und Wohlstand nehmen in jedem Fall zu. Die Wirkung auf die Beschäftigung, ob also mehr oder weniger Arbeitsplätze entstehen, hängt stark davon ab, wie die Löhne sich entwickeln.

Beteiligte
Aachener Stiftung Kathy Beys (Idee und Projektsteuerung)
GWS mbH (Simulationsrechnung)
Institut der Deutschen Wirtschaft Consult GmbH (Projektbegleitung)
Prognos AG (Projektbegleitung)
A.D. Little Deutschland GmbH (Projektbegleitung)

Status
Die Studie wurde im April 2004 im Wirtschaftsdienst des Hamburgischen Archives für Weltwirtschaft veröffentlicht und mehrfach in Berlin im politischen Raum vorgestellt. Sie wurde ins Englische übersetzt und auf Nachfragen der niederländischen Regierung an diese weitergereicht.

http://www.aachener-stiftung.de/projekte/ueberregionale-proj…
Beispiel Namibia (ehm. Deutsch Suedwestafrika)
Einwohner 2 Mio.
BIP 120 $ pro Einwohner
Landweitschaftl. Flache ca 20-30 Mio ha.
10 Mio ha zu Oelplamen, bevorzugt gemicht. Oben Olepalmen , darunter Ackerbau.
50-100 Mio m3 Planzenoel.
Verkauf nach Europa zu 0,5 $ pro l.
25-50 Mrd $
12 500- 25 000 $ pro Einwohner.

Tansania
38 Mio Einwohner
80% der Bevoelkerung in Der Landwirteschaft taetig
945.087 km²
BIP ($) pro Kopf: 287
In der Landwirtschaft werden nur 15 Prozent der Anbauflächen tatsächlich genutzt


Sie ist nur eine unscheinbare murmelgroße Nuss. Ungenießbar für Mensch und Tier wächst sie in unzähligen Büschen in Ghana, Mali oder Tansania. Doch seit deutsche Techniker ihr Potenzial entdeckt haben, steigt das Interesse an der Jatropha-Nuss rapide. Die Pflanze soll eine Revolution in der Energieversorgung ankurbeln: Aus der Frucht lässt sich Öl pressen, mit dem die Motoren von Stromgeneratoren laufen. Teurer und umweltschädlicher Diesel-Treibstoff wäre somit bald überflüssig. Bisher wurde die von portugiesischen und holländischen Seefahrern weltweit verbreiteten Jatropha-Hecken überwiegend in der Landwirtschaft verwendet, um Felder abzugrenzen. Ärzte setzten die auch Purgier- oder Brechnuss genannte Frucht als Abführmittel ein. Doch bereits 1973, nach der weltweiten Ölkrise, stießen deutsche Entwicklungshelfer zum ersten Mal auf das Öl der Jatropha. Ihre damalige These: Die Nüsse könnten eine Alternative zu fossilen Brennstoffen sein. Billig zu produzieren, erneuerbar, lokal verbreitet, leicht und praktisch ohne Ausschuss zu verarbeiten. Ein Modellversuch der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bestätigte die Vermutung, schlug aber dennoch fehl: Der Dieselgenerator, der Jatropha-Öl aufnehmen sollte, war nicht korrekt umgebaut worden.

Also liefen die Stromgeneratoren in Afrika weiter mit Diesel. Der aber ist für viele Menschen auf dem Kontinent schlicht zu teuer. Die Folge: Viele Dorfbewohner sammeln wieder simples Brennholz. Frauen und Kindern verpassen durch die langwierige Sammelarbeit häufig die Chancen auf Bildung und ökonomische Selbstständigkeit. Darüber hinaus schädigt die kontinuierliche Abholzung von Wäldern das Ökosystem. Mit deutscher Unterstützung solch sich dies nun ändern.

2002 lud die Organisation InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) zu einer Diskussionsveranstaltung über kommunale Nord-Süd-Kooperationen im Bereich regenerative Energien ein. Während der Tagung erinnerte sich ein Fachmann aus Mali an das aufgegebene GTZ-Projekt. Die InWent-Mitarbeiter waren sofort interessiert und fanden schnell einen privaten Kooperationspartner mit Afrikaerfahrung, die Kölner „Energiebau“. Experimente in Ghana, Mali und Tansania folgten – jetzt ist die Technik zur Öl-Nutzung serienreif. Über die Folgen wundert sich Michael Funke-Bartz, Projektleiter für Nachhaltige Technologie bei InWent, noch immer. Keiner hatte damit gerechnet, dass aus den Experimenten so schnell eine serienreife Technik entsteht. Aber nun drängt Tansania auf den Ausbau des Systems, um den technisch bedingten Ausfall von Kraftwerken auszugleichen. In Mali installiert ein in Deutschland ausgebildeter Techniker mit seiner Firma bereits Jatropha-Generatoren. Sambia, Kenia und Madagaskar zeigen ebenso Interesse. Selbst aus der Dominikanischen Republik und aus Brasilien kommen Anfragen.

Untersuchungen ergaben, dass die Jatropha-Pflanze während ihres Wachstums genau die Menge des Klimakillers Kohlendioxid absorbiert, die ihr Öl in einem Verbrennungsmotor freisetzt – ihr Einsatz ist also klimaneutral. Selbst Monokulturen der Hecke schaden nicht: Jatropha wächst auf für Feldfrüchte ungeeigneten Böden. Mit der Pflanze können kahle Landstriche aufgeforstet werden, wegen Dürre oder Bodenerosion aufgegebene Agrarflächen werden wieder grün. Die weltweit möglichen Anbauflächen werden auf fast drei Millionen Quadratkilometer geschätzt. Damit nicht genug, hat sich ein ganzheitliches System für die Nutzung der Jatropha entwickelt. Das rohe Öl ist nicht nur als Dieselersatz geeignet, sondern auch als Brennstoff für Lampen oder als Speiseöl. Selbst zu Seifen und Kerzen lässt es sich verarbeiten. Selbst die in der Ölpresse verbleibenden Reste ergeben einen hervorragenden Dünger.

Inzwischen ist bei der Jatropha-Forschung auch die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit wieder dabei: Gemeinsam mit der deutschen Universität Stuttgart-Hohenheim entwickelten ihre Techniker aus der Nuss einen Kraftstoff, der schon jetzt europäische Schadstoffnormen erfüllt. InWent-Projektleiter Michael Funke-Bartz bremst dennoch etwas den Enthusiasmus: Herkömmlicher Diesel-Kraftstoff sei immer noch im Vorteil, da er im Augenblick zum Teil noch billiger als der umweltfreundliche Jatropha-Kraftstoff sei. Dennoch an der herkömmlichen Energiegewinnung festzuhalten, sei aber keine Alternative. Darum wird er auch nicht müde, immer wieder zwischen Deutschland, Afrika, Lateinamerika und Asien hin und her zu reisen, um Politiker und Energieanbieter über die Vorteile der Jatropha-Nuss zu informieren und sie für weitere Projekte zu gewinnen. Bei seinen Gesprächen spielen auch immer wieder die Kosten eine Rolle. Doch die seien auf lange Sicht günstiger als beim Dieselbetrieb, erklärt der Deutsche. Zwar seien die Startinvestitionen für die Nussöl-Produktion hoch, die mit Sicherheit weiter steigenden Preise für fossile Kraftstoffe machten diesen Nachteil aber wieder wett. Langfristig entstünden zusätzlich neue regionale Märkte für Jatropha-Produkte, erklärt Michael Funke-Bartz.

Im Mai 2007 erfuhr die Energie-Gewinnung aus der Hecke neuen Schub. Der InWent-Projektleiter flog nach Boston, um den Roy Family Award der Harvard University entgegenzunehmen. Damit zeichnete die Elite-Universität die deutsche Organisation für ihre vorbildliche Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen im gemeinsamen Umweltschutz aus. Wer weiß, vielleicht wächst die Jatropha-Nuss bald auch in den USA.
Beispiel Namibia (ehm. Deutsch Suedwestafrika)
Einwohner 2 Mio.
BIP 120 $ pro Einwohner
Landweitschaftl. Flache ca 20-30 Mio ha.
10 Mio ha zu Oelplamen, bevorzugt gemicht. Oben Olepalmen , darunter Ackerbau.
50-100 Mio m3 Planzenoel.
Verkauf nach Europa zu 0,5 $ pro l.
25-50 Mrd $
12 500- 25 000 $ pro Einwohner.

Tansania
38 Mio Einwohner
80% der Bevoelkerung in Der Landwirteschaft taetig
945.087 km²
BIP ($) pro Kopf: 287
In der Landwirtschaft werden nur 15 Prozent der Anbauflächen tatsächlich genutzt

Jatropha-Nuss
Sie ist nur eine unscheinbare murmelgroße Nuss. Ungenießbar für Mensch und Tier wächst sie in unzähligen Büschen in Ghana, Mali oder Tansania. Doch seit deutsche Techniker ihr Potenzial entdeckt haben, steigt das Interesse an der Jatropha-Nuss rapide. Die Pflanze soll eine Revolution in der Energieversorgung ankurbeln: Aus der Frucht lässt sich Öl pressen, mit dem die Motoren von Stromgeneratoren laufen. Teurer und umweltschädlicher Diesel-Treibstoff wäre somit bald überflüssig. Bisher wurde die von portugiesischen und holländischen Seefahrern weltweit verbreiteten Jatropha-Hecken überwiegend in der Landwirtschaft verwendet, um Felder abzugrenzen. Ärzte setzten die auch Purgier- oder Brechnuss genannte Frucht als Abführmittel ein. Doch bereits 1973, nach der weltweiten Ölkrise, stießen deutsche Entwicklungshelfer zum ersten Mal auf das Öl der Jatropha. Ihre damalige These: Die Nüsse könnten eine Alternative zu fossilen Brennstoffen sein. Billig zu produzieren, erneuerbar, lokal verbreitet, leicht und praktisch ohne Ausschuss zu verarbeiten. Ein Modellversuch der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bestätigte die Vermutung, schlug aber dennoch fehl: Der Dieselgenerator, der Jatropha-Öl aufnehmen sollte, war nicht korrekt umgebaut worden.

Also liefen die Stromgeneratoren in Afrika weiter mit Diesel. Der aber ist für viele Menschen auf dem Kontinent schlicht zu teuer. Die Folge: Viele Dorfbewohner sammeln wieder simples Brennholz. Frauen und Kindern verpassen durch die langwierige Sammelarbeit häufig die Chancen auf Bildung und ökonomische Selbstständigkeit. Darüber hinaus schädigt die kontinuierliche Abholzung von Wäldern das Ökosystem. Mit deutscher Unterstützung solch sich dies nun ändern.

2002 lud die Organisation InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) zu einer Diskussionsveranstaltung über kommunale Nord-Süd-Kooperationen im Bereich regenerative Energien ein. Während der Tagung erinnerte sich ein Fachmann aus Mali an das aufgegebene GTZ-Projekt. Die InWent-Mitarbeiter waren sofort interessiert und fanden schnell einen privaten Kooperationspartner mit Afrikaerfahrung, die Kölner „Energiebau“. Experimente in Ghana, Mali und Tansania folgten – jetzt ist die Technik zur Öl-Nutzung serienreif. Über die Folgen wundert sich Michael Funke-Bartz, Projektleiter für Nachhaltige Technologie bei InWent, noch immer. Keiner hatte damit gerechnet, dass aus den Experimenten so schnell eine serienreife Technik entsteht. Aber nun drängt Tansania auf den Ausbau des Systems, um den technisch bedingten Ausfall von Kraftwerken auszugleichen. In Mali installiert ein in Deutschland ausgebildeter Techniker mit seiner Firma bereits Jatropha-Generatoren. Sambia, Kenia und Madagaskar zeigen ebenso Interesse. Selbst aus der Dominikanischen Republik und aus Brasilien kommen Anfragen.

Untersuchungen ergaben, dass die Jatropha-Pflanze während ihres Wachstums genau die Menge des Klimakillers Kohlendioxid absorbiert, die ihr Öl in einem Verbrennungsmotor freisetzt – ihr Einsatz ist also klimaneutral. Selbst Monokulturen der Hecke schaden nicht: Jatropha wächst auf für Feldfrüchte ungeeigneten Böden. Mit der Pflanze können kahle Landstriche aufgeforstet werden, wegen Dürre oder Bodenerosion aufgegebene Agrarflächen werden wieder grün. Die weltweit möglichen Anbauflächen werden auf fast drei Millionen Quadratkilometer geschätzt. Damit nicht genug, hat sich ein ganzheitliches System für die Nutzung der Jatropha entwickelt. Das rohe Öl ist nicht nur als Dieselersatz geeignet, sondern auch als Brennstoff für Lampen oder als Speiseöl. Selbst zu Seifen und Kerzen lässt es sich verarbeiten. Selbst die in der Ölpresse verbleibenden Reste ergeben einen hervorragenden Dünger.

Inzwischen ist bei der Jatropha-Forschung auch die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit wieder dabei: Gemeinsam mit der deutschen Universität Stuttgart-Hohenheim entwickelten ihre Techniker aus der Nuss einen Kraftstoff, der schon jetzt europäische Schadstoffnormen erfüllt. InWent-Projektleiter Michael Funke-Bartz bremst dennoch etwas den Enthusiasmus: Herkömmlicher Diesel-Kraftstoff sei immer noch im Vorteil, da er im Augenblick zum Teil noch billiger als der umweltfreundliche Jatropha-Kraftstoff sei. Dennoch an der herkömmlichen Energiegewinnung festzuhalten, sei aber keine Alternative. Darum wird er auch nicht müde, immer wieder zwischen Deutschland, Afrika, Lateinamerika und Asien hin und her zu reisen, um Politiker und Energieanbieter über die Vorteile der Jatropha-Nuss zu informieren und sie für weitere Projekte zu gewinnen. Bei seinen Gesprächen spielen auch immer wieder die Kosten eine Rolle. Doch die seien auf lange Sicht günstiger als beim Dieselbetrieb, erklärt der Deutsche. Zwar seien die Startinvestitionen für die Nussöl-Produktion hoch, die mit Sicherheit weiter steigenden Preise für fossile Kraftstoffe machten diesen Nachteil aber wieder wett. Langfristig entstünden zusätzlich neue regionale Märkte für Jatropha-Produkte, erklärt Michael Funke-Bartz.

Im Mai 2007 erfuhr die Energie-Gewinnung aus der Hecke neuen Schub. Der InWent-Projektleiter flog nach Boston, um den Roy Family Award der Harvard University entgegenzunehmen. Damit zeichnete die Elite-Universität die deutsche Organisation für ihre vorbildliche Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen im gemeinsamen Umweltschutz aus. Wer weiß, vielleicht wächst die Jatropha-Nuss bald auch in den USA.
Hallo zusammen!

Verstehe ein wenig von Autotechnik, da ich Freunde habe die bei Daimler arbeiten und einer bastelt gerne selber.
Zum Thema Biodiesel:
Mein Auto verträgt wie so viele andere kein Biodiesel in hoher Konzentration, aber mein Kumpel fährt nen alten VW T2.
Er fährt mal eben nach Holland lässt sich von einer Fachfirma diese Schläuche auswechseln, die angeblich drunter leiden, noch ein zwei andere Filter und schon kommt er auf seiner Pritsche mit einem Hobock und 2000l Biodiesel vom Bauer zu sehr günstigen Konditionen wieder.
Fährt schon seit zwei Jahren ohne Probleme nur mit Pflanzenöl oder wie auch immer man das dann nennt.

Zum Thema Brennstoffzellen:
Die Dinger sind gut. Die Bundeswehr hat schon Test in einem Panzer damit gemacht. Tolle Erfindung, super Sache, will ich auch.
Problem ist der Preis. Bei verschiedenen Firmen wohl schon getestet aber viel zu teuer alles.
Da würde ein kleiner Wagen im 100000 bereich sein.

Was ich nicht verstehe:
Menschen können auf dem Mond fliegen, clonen Tiere ala Dolly und können Sachen herstellen die ich nochnichmal kenne, aber warum können sie es nicht schaffen bei einem normalem BMW so die Düsen und Schläuche zu verändern das man nicht mehr von Öl angewiesen ist, oder die Brennstoffzellen mal ein wenig zu fördern.
Wollen die das nicht aus Angst das ganz viele Arbeitsplätze dadurch verloren gehen? Genau das ist meine Vermutung. Lieber die Umwelt kaputt zu machen als was sinnvolles auf den Markt zu bringen.

Grüße
Firefield :cool:
@Firefield
Das mit dem Mond ist so eine Sache.
Mit der Technologie von 1969 gab es eine Erfolgschance von 0.016% fuer eine erfolgreiche Mission. Aber dazu gibt es schon tausende pro und contra Seiten.


Wasserstoff hat zu grosse Verluste. Herstellung mind. 20% und Brennstoffzelle noch mal 40%.
mind 50-60% Energieverluste.
Ist mehr was fuer den Staionaeren Bereich.
Akkus sind besser, leichter u.s.w.

Biotreibstoffe sollten schon eine Uebergangsloeseung sein.
Ausnahme Luftfahrt.

Es gibt ca 2 000 und noch kaum Zuechtungen.
Bei Palmoel ist das planzen in und um Felder besser als Plantagen.
daduch kann der Ertag der Feldfruechte darunter steigen.


Jatropha Curcas

Jatropha Curcas, Purgiernuß oder auf madagassisch Savoa.

Ein Wolfsmichgewächs mit hohem Ölanteil in der Saat, auf das hohe Hoffnungen zur Erzeugung von Biokraftstoffen gesetzt wird.

In der Zusammensetzung der Ölsäuren der bisher getesteten Jatropha ist eine weite Streuung, daher könnte über Selektion der Eigenschaften eine Anpassung an den jeweiligen Einsatzzweck herbeigeführt werden

Nach den ersten Testergebnissen der Biomotor GmbH läßt sich Jatrophanuss sehr gut pressen. Erste Laborergebnisse zur chemischen Zusammensetzung haben Aufschluß über die bevorzugten Einsatzgebiete des Öls ergeben. Mit der Kaltpressung auf Industriemaschinen konnten Phosphatidwerte von unter 7 mg / kg erreicht werden und trotz langer Lagerung ein Anteil freier Fettsäuren von unter 1 %. Damit würden die Grenzwerte der DIN V 51605 für Pflanzenölkraftstoffe in diesen Kennwerten deutlich erreicht. Das vorläufige Datenblatt aus der Biomotor Pressung für das Fettsäurespektrum finden Sie hier: Datenblatt Jatropha.

Bei der Einzelbetrachtung von Jatrophapflanzen wurden Erträge zwischen 133 bis 3417 g pro Pflanze ermittelt. Die zu erzielenden Erträge pro Hektar gehen weit auseinander. Ein konservativer Wert sind ca. 2.500 kg / Saat pro ha.

Jatropha Curcas ist nur eine von ca. 1.000 Ölpflanzen. Auf bereits desertifizierten Gebieten oder erosionsgefährdeten Flächen wäre der Einsatz einer solchen Pflanze sehr wünschenswert. Die Ernte ist arbeitsintensiv kann aber über den hohen Wert des Öles als Energiestoff, Gegenden in denen bisher keine überregionale Wertschöpfung stattfinden konnte, ein Tauschmittel sein, das eine weitere Entwicklung ermöglicht. Insbesondere in Madagaskar wird derzeit noch sehr stark auf Holzhohle zur Zubereitung von Essen gesetzt. Dies führt zu einer beschleunigten Abholzung des restlichen Urwaldes. Ein schnelles Handeln mit Jatropha könnte hier einen Ausweg bieten. Falls Sie Interesse an einem langfristigen Engagement in Madagaskar haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Palmöl

Palmöl ist das Öl der Ölpalme (Elaeis guineensis); genauer gesagt: das Öl aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme. Aus dem etwa walnußgroßen Palmkern wird demnach Palmkernöl gewonnen.

Eine Ölpalme in Palmölplantage benötigt ca. 30 Monate bis zur ersten Ernte und wird 20 - 30 Jahre bewirtschaftet, danach wird sie duch neue Planzen ersetzt. Die Früchte wachsen das ganze Jahr über und werden ca. 2 Wöchentlich geerntet.

Auf nur 4% der Anbaufläche aller Öle und Fette stehen Ölpalmen und erzeugen 29% des Ölertrages.

Derzeit verteilt sich die weltweite Erzeugung von ca. 33,5 Mio MT auf Malaysia mit 14,9 Indonesien mit 13,6 (Quellen widersprechen sich in geringem Umfang, Zahlen Ende 2005) Nigeria 0,8 Mio MT, Kolumbien 0,7 Mio MT, Thailand 0,7 Mio MT und anderen mit 2,6 Mio MT. Ca. 89% aller Exporte gehen auf Malaysia und Indonesien zurück.

Die Produktivität der Palmölplantagen ist bei Kleinbauern mit ca. 2,5 t rohem Palmöl (CPO) / ha im Durchschnitt und 0.33 MT Palm Kern Öl (PKO) pro hektar am niedrigsten. Grund ist geringe Pflege der Anpflanzungen. Dagegen hat Regierungsbesitz eine der höchsten Durchschnittsproduktivitäten in Indonesien mit 4.82 tonnen CPO pro hektar und 0.91 tonnen PKO pro hektar. Private schaffen 3.48 MT CPO / ha und 0.57 MT PKO /ha. In Malaysia ist die Produktivität noch wesentlich höher. Dort werden nicht selten 4-7 t / ha in Spitzenlagen sogar bis zu 8 t (CPO) erzeugt.

Indonesien schätzte 2003 die Expansionsfläche für Palmölanbau auf 9 Mio ha ein. Malaysia ist im Vergleich vermutlich weniger ausbaubar. 3,8 Mio ha in 2003 in Indonesien. Indonesien exportierte in der Vergangenheit in der Hauptsache nach Indien, Niederlande, China, Malaysia und Singapur.

1998 wurde von den Indonesischen Palmölproduzenten die Produktionskosten auf ca. US$ 135.5 - US$ 203 pro tonne taxiert, in Malaysia wurden Kosten bis zu 250 USD angenommen.

Die CPO Preise am internationalen Markt schwanken stark. 1999 war der Preis für CPO
an US$ 700 pro tonne, fiel aber scharf 2001 bis auf US$ 276 pro tonne. Im Mittel hat sich der Preis in der Vergangenheit um 400 USD pro MT bewegt, das war allerdings bevor Palmöl auch als Energierohstoff betrachtet wurde.

Nur 17% des Palmöls aus Malaysia gehen nach Europa. 22% nach China, 7% Pakistan, 5% Indien und 41% in diverse Länder.
"Zucker-Akku" für Handys entwickelt

Forscher der Universität Saint Louis haben eine Brennstoffzelle entwickelt, die Zucker in Energie umwandelt. Damit könnten künftig Handys aufgeladen werden.

Wissenschafter der Universität Saint Louis arbeiten schon seit einigen Jahren an Bio-Brennstoffzellen, die mit Hilfe von Bakterien aus organischem Material elektrischen Strom produzieren. Nun ist es den Forschern jedoch gelungen, diese Zellen klein genug zu konstruieren, um sie in Handys oder MP3-Playern einzusetzen. Betrieben wird die neue Bio-Batterie mit Zuckerwasser. Daraus wird so viel Energie produziert, dass eine drei- bis vierfach längere Laufzeit als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien erreicht werden kann, so die Wissenschafter.
"Unser Ansatz zeigt, dass mit Hilfe der Verbindung von Biologie und Chemie die Konstruktion einer besseren Batterie möglich ist, die noch dazu umweltfreundlicher ist."
Shelly Minteer, Universität Saint Louis


Der erste Prototyp des Miniatur-Zuckerakkus, ist gerade so gross wie eine Briefmarke. Damit betrieben die Wissenschafter erfolgreich einen Taschenrechner und verwendeten ihn als Ladegerät für ein Mobiltelefon. "Sofern die neue Batterie unseren Erwartungen entspricht und die weiteren Tests besteht, könnte die Kommerzialisierung in drei bis vier Jahren umgesetzt werden", sagt Shelly Minteer, Leiterin des Forschungsteams.

Militärischer Einsatz denkbar

Ein weiterer Vorteil der Bio-Batterie ist, dass sie mit nahezu jeder Zuckerquelle betrieben werden kann, sei es Traubenzucker, gesüsste Limonade oder Baumsaft. Ebenfalls getestet wurden kohlensäurehältige Getränke. Zwar funktionierte auch dies, jedoch könnte die Kohlensäure die Brennstoffzelle angreifen, meint Shelly Minteer. Als optimaler Brennstoff erwies sich in Wasser gelöster Tafelzucker. Die Technologie ist aber nicht nur für Endkonsumenten interessant. Die Forscher können sich auch einen Einsatz für militärische Zwecke gut vorstellen. Geldgeber für Shelly Minteers Studien ist das US-Verteidigungsministerium.(Ag./Red.)

© DiePresse.com 16.04.2007 10:13 MESZ
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.448.398 von Pank24 am 07.07.08 09:11:49"ausgelastet" und "Interessant"
resse: Toyota plant Einsatz von Solarzellen beim Prius

Toyota (aktiencheck.de AG) - Der japanische Automobilhersteller Toyota Motor Corp. (ISIN JP3633400001/ WKN 853510) plant

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Toyota (aktiencheck.de AG) - Der japanische Automobilhersteller Toyota Motor Corp. (ISIN JP3633400001/ WKN 853510) plant einem Pressebericht zufolge, die nächste Generation des Hybridmodells "Prius" mit Solarzellen auszustatten.

Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag berichtet, soll die ab Frühjahr 2009 erhältliche Version des Prius mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet werden, um die Klimaanlage mit Energie zu versorgen. Damit wäre Toyota der erste Automobilhersteller, der ein Volumenmodell mit einer derartigen Technologie ausstatte. Die Solarzellen werde Toyota voraussichtlich vom Technologiekonzern Kyocera Corp. (ISIN JP3249600002/ WKN 860614) beziehen, so der Artikel weiter.
Erste Schätzungen belegen, dass es in Indonesien ausreichend geeignete Brachflächen gibt, um den größten Teil des in den nächsten Jahren weiter ansteigenden Palmölbedarfs zu decken - schätzungsweise rund 20 Millionen Hektar. WWF-Waldexperte Markus Radday rät: „Die Nutzungsmöglichkeiten von Brachflächen müssen dringend geprüft werden, bevor weitere Regenwälder zerstört werden“.:mad::mad::mad:
relativ reife Frucht der Jatrophapflanze
mind. 3 Mio km2, vieleicht sogar 10 Mio km2 Oedland koennen damit aufgeforstet weren, die Ertaege sind gering , die Planze bietet jedoch Erosionsschutz.





Wild gewachsenen Ölpalmen am Straßenrand




Ölpalmenplantage ca.20-25 Jahre alt
ziemlich haesslich
Gier frisst Hirn




Schon besser

Mischanbau: Ölpalme und Bananenstauden



Beim Mischanbau mit Kartoffeln
50% Oelpalmen, darunter Biokatoffel (kein Duenger und Chemie)
2500-5000 l Palmoel (statt 5000-10000 in reiner Plantage) und
15-20 t Biokartoffel


Beisiel Afrika
200 Mio ha
500-1000 Mrd liter Palmoel und 3-4 Mrd t Biokartoffel
Grundnahungsmittel fuer 3 Mrd Afrikaner.


Selbes in Suedmerika, dort verschwinden dann aber millionen von Rindern. der Fleischpreis wird dann steigen.
Denn Brassilien und Argentinien betreibt Hauptsachlich Rinderwirtschaft fuer den Export auf seinen land. Flaechen.
Hallo Pank

Hast du schon eine Übersicht über die einzelnen Länder und deren Energiemix erstellt?

Ich hab im Web keine solche Zusammenstellung gefunden und bin daher folgendermassen vorgegangen:

1. Ich habe eine Rangliste der 10 wichtigsten Länder nach BIP erstellt.
2. Ich habe von diesen 10 Ländern den Energiemix eingetragen, wobei mir noch einige Länder fehlen.

Nachfolgend die Übersicht:

Länder geordnet nach BIP
USA: 41% Erdöl, 23% Erdgas, 22% Kohle, 8% Kernenergie
China: 25% Erdöl, 70% Kohle, Wasserkraft und Neue Energie
Japan: 50% Erdöl, 20% Kohle, 14% Gas, 9% Atom, 4% Wasser, 2% Neue Energie
Indien: 23% Erdöl, 35% Kohle, 35% Biomasse, 4% Erdgas
Deutschland: 33% Erdöl, 22% Erdgas
Frankreich: 33% Erdöl, 41% Atom, 15% Erdgas, 4% Kohle, 6% Neue Energie,
England
Italien
Brasilien
Russland

Die Liste ist natürlich nicht vollständig. Ich denke jedoch, dass die aufgeführten Länder für den weltweiten Wirtschaftsmotor sehr wichtig sind. Daneben gibt es Länder wie Norwegen, Schweden, Dänemark, Österreich, Schweiz, welche in der Energiepolitik sowieso vorbildlich sind und wohl keine grossen Probleme haben werden, vom Erdöl wegzukommen.

Allenfalls erfassen müsste man noch Osteuropa, da für das Wachstum ebenfalls sehr wichtig.

Interessant finde ich, dass der Anteil am Erdöl abgesehen von den USA bei vielen Ländern gar nicht so hoch ist. Insbesondere China und Indien können vermutlich Erdöl mit Kohle ersetzen. Ebenso wird Deutschland als Übergangslösung auf Kohle setzen müssen. Und Frankreich wird die Kernenergie ausbauen.

Leider ist es gar nicht so leicht, die ganzen Daten zusammenzutragen.
Ich denke dass man das Energieproblem auf die oben aufgeführten Länder reduzieren kann. Wenn es für diese Länder eine Lösung gibt, kann man wohl davon ausgehen, dass wir das Energieproblem zumindest für unsere Generation gelöst haben und keine Weltwirtschaftskrise zu befürchten haben.

Von daher ein etwas anderer Ansatz, anstatt gleich die ganze Welt erfassen zu wollen.
Ich fahre mal weiter mit den vorgeschlagenen Ansatz. Wenn jemand Ergänzungen hat, bin ich dankbar, da die Infos teilweise mühsam zusammengesucht werden müssen und das überhaupt nicht das Gebiet ist, wo ich mich auskenne.

Nachfolgend die Ressourcen an Kohle nach Länder:

1. Russland 1.279.680 Millionen 41,6 Prozent
2. China 627.000 Millionen 20,4 Prozent
3. USA 393.822 Millionen 12,8 Prozent
4. Vietnam 200.000 Millionen 6,5 Prozent
5. Pakistan 180.645 Millionen 5,9 Prozent
6. Australien 175.800 Millionen 5,7 Prozent
7. Kanada 51.034 Millionen 1,7 Prozent
8. Polen 41.000 Millionen 1,3 Prozent
9. Deutschland 35.160 Millionen 1,1 Prozent
10. Indonesien 33.899 Millionen 1,1 Prozent
Welt 3.074.500 100,0
Die USA gewinnt heute schon 50% des Stroms aus Kohlekraftwerke. Persönlich finde ich die Politik der USA und Uneinsichtigkeit ggn. dem Klima als beängstigend. Interessant wäre es jetzt zu quantifizieren, wie lange die Kohleressourcen in den USA reichen, wenn der Ölbedarf komplett mit Kohlekraftwerke ersetzt wird (unter der Annahme, dass die Autos in Zukunft mit Strom fahren).

Schwellenländer: Hier bin ich etwas überrascht. Soweit ich das beurteilen kann, finde ich, dass insbesondere China betreffend Erdöl kein grosses Problem hat. Die grossen Städte sind prädestiniert für E-Autos. Und den Strom kann man aus Kohle gewinnen. Die Reserven dürften vermutlich noch lange reichen. Vermutlich kann China mit seinen Reserven Kohle sogar exportieren. Das Wachstum der Schwellenländer ist vermutlich gesichert.
Wikipedia liefert auch noch andere Zahlen im Hinblick auf die Vorräte:

Die förderfähigen Reserven wurden 2004 auf weltweit 783,1 Mrd. t SKE Kohle geschätzt. Davon entfallen 27 % auf die USA, 16 % auf Russland, 12 % auf China, 12 % auf Indien, 7 % auf die Europäische Union (EU-25) und ebenfalls 7 % auf Australien. Bei gleich bleibendem Verbrauch (2004: 3,8 Mrd. t SKE Kohle) könnte der Bedarf noch für etwa 206 Jahre gedeckt werden.
Hier hats du alle Staaten
http://www.bgr.bund.de/cln_006/nn_330618/DE/Home/homepage__n…
Gas und Oel siehe #35
auch alle Staaten


Du musst die Klimazonen, Bevoeklerungsdichte und Groesse der Staaten beachten.
Was fuer was verwendet wird, die einzelnen Bereiche.
Chemische Industrie verlagert Produktion nach China und Indien u.s.w
Deutschland, Holland wird auch in Zukunft Energie importieren mussen. USA nicht, China vielleicht.
Unser Konzerne sind internatnational.
Es gibt kein Engergieproblem.