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Lebensversicherung verkaufen oder behalten - 500 Beiträge pro Seite



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Bin aufgrund der aktuellen Finanzmarktlage am überlegen ob ich meine LV (läuft seit 1983)
verkaufen oder weiterhin behalten soll.
Momentaner Erlös bei Verkauf wäre ca. 23.500 Euro, bei Verkauf im Jahr 2014 ca. 41.000 €,
bei Fälligkeit in 2019 ca. 59.000 €
Die angegebene Beträge sind natürlich unter Vorbehalt der LV und weitere Beitragszahlung von ca. 80 € monatlich vorausgesetzt.
Für mich stellt sich die Frage: Was geschieht evtl. bis 2019 bezgl. "papermoney".
Bin da eher negativ eingestellt und habe Bedenken bis 2019 hier evtl. alles zu verlieren.
Soll ich mir jetzt also lieber das Geld auszahlen lassen und z. B. in physische Edelmetalle etc. investieren :confused:
Danke für eure Meinung :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38Nur noch als zusätzliche Info für die Rechenkünstler unter euch:
Ist eine "dynamische" LV mit anfänglicher Beitragszahlung von damals 65 DM/monatlich und auf mittlerweile einem Beitrag von 80 €/monatlich "angewachsen", da sie sichh jährlich um mindestens 5 % des Anfangsbeitrages erhöht hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38du hast 25 jahre gebraucht für 23000 € aber bis 2014 nur 6 jahre für 41000 € die frage stellt sich eigentlich nicht,nur wie alt bist du ? ab einem alter von ca. 45 lohnt sich eine dynamik nicht mehr.man zahlt dann mehr ein,als man rausbekommt.

edelmetalle ? du bräuchtest was...etwas das endlich ist.gold verbraucht sich nicht,das meiste gold was je gefördert wurde,ist noch da.kann man überall nachlesen.da schlummern jede menge reserven,die abgegeben werden können.

meine meinung ist,die lv zu halten aber die dynamik zu überdenken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38Kauf dir einen Goldbarren dafür.
Gold schmeisst dermaßen viele Zinsen ab, das ist unglaublich.
Und wenn du in Notzeiten Gold gerade mal nicht zu Geld machen kannst, dann kannst du an Gold unglaublich lange kauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:382014 - 41.000 Euro ???

Wenn die Inflation so weiter fortschreitet, bekommst du nicht mal mehr ein Auto dafür.

Die EZB hat versagt. Sie bekommt die Inflation nicht in den Griff.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38Morgen
Ich weiß nicht welche Rückkaufwerte dir von deiner Versicherung angegeben wurden, aber das du bis 20144 auf 41.000€ bist mit dynamischen 80€ mtl. ist nicht möglich. Höchstens 33.000€!!!

Abgesehen davon und da setze ich mal eine Seriösität deiner Versicherung voraus würde ich nicht kündigen. Erstens haben diese alten Verträge noch einen sehr hohen Garantiezins und zweitens ist der Erlös steuerfrei.
Bis 2019 wird unser Währungssystem schon nicht zusammenbrechen, die Preissteigerungen die wir in der letzten Zeit hatten werden sich mittelfristig wieder korrigieren und dem Finanzsystem angepasst werden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38ich stehe vor der gleichen Überlegung.
Was ich auf jeden Fall tun werde - ich zahle nicht weiter ein.
Auf Grund der derzeitigen Inflation (Geldmenge minus Wachstum bei ca 7-8%) wird das Papiergeld pö a pö aufgefressen und faktisch langfristig immer wertloser. Eine Hohe Inflation gepaart mit einem negativen Realzins ist für den Staat die einzige Möglichkeit die Schulden auf den Bürger abzuwälzen.

Auf jeden Fall Beitragsfreistellung.

Dynamik beenden.

zu dieser Antwort:
..Gold schmeisst dermaßen viele Zinsen ab, das ist unglaublich.
Und wenn du in Notzeiten Gold gerade mal nicht zu Geld machen kannst, dann kannst du an Gold unglaublich lange kauen.


ich sage dazu nur: dumm, überheblich, selbstgefällig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38.

deine bisherige rendite liegt bei ca 3% (bei den deutschen versicherern üblich)
die gleichen überlegungen wie du, habe ich vor ca 10 jahren angestellt und mich für die kündigung entschieden
heute bin ich froh darüber, denn seitdem bediene ich einen britischen versicherer, der in diesem zeitraum durchschnittlich 9% erwirtschaftet hat.
den deutschen versicherern kann man leider nicht vertrauen
oder wußtest du, dass die riesterrente eine lebenserwartung von 98 jahren zu grunde legt und die gesellschaften dadurch indirekt die staatliche förderung kassiert?
der gedanke in sachwerte zu investieren, ist m.m.n. richtig - aber nicht in physisches gold (zu hohes risiko und schlechte verfügbarkeit)
mobiles wirtschaftsgut könnte eine gute alternative sein z.b. schiffsbeteiligung etc
ebenso gibt es eine hervorragende möglichkeit bei einem prozessfinanzierer (ziemlich sicher durch breite streuung)
du siehst, es gibt viele möglichkeiten und die schlechteste wäre m.m.n. weiter zu zahlen.

.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.224.457 von pennyjoe am 03.06.08 10:56:04oder wußtest du, dass die riesterrente eine lebenserwartung von 98 jahren zu grunde legt und die gesellschaften dadurch indirekt die staatliche förderung kassiert?

bitte Quelle angeben!!!
98 Jahre ist ja auch nicht völlig unrealistisch. Sollten durch diese Praxis Überschüsse entstehen, kann man sie immer noch weitergeben, oder eben auch nicht. :rolleyes: Lebensversicherungen sind ganz nützlich für Leute, die sonst ihr Geld ausgeben würden, wenn sie es nicht auf 30 Jahre einer Versicherung anvertrauen. Ansonsten können eigentlich nur steuerliche Erwägungen für eine Kapital-LV sprechen.

Wenn sich die Beiträge steuerlich auswirken, macht es vielleicht sogar Sinn, weiter einzuzahlen. Kommt natürlich auch auf alternative Anlagen an, wenn man aber keine Möglichkeit sieht, mit vergleichbarem Risiko eine höhere Rendite zu erzielen, dann macht es auch wenig Sinn. Rohstoffe oder Tagesgeld kommen also m.E. nicht in Frage. Wetten auf steigende Rohstoffpreise schließt man traditionell am Terminmarkt ab, statt sich Goldbarren in den Keller zu legen. Eine alternative Anlage mit Aktien könnte sich hingegen lohnen.

Von welchem Anbieter ist denn die Versicherung und von welchem Aufkäufer das Kaufangebot? Wie sieht / sah der Verlauf aus. Stell das doch mal rein, da sieht man, wie der Verlauf war.

Übrigens war der Goldpreis doch so ca. 1980 auch schon mal bei 800 Dollar. Hat sich doch gar nicht viel geändert.
wenn du verkaufst ,dann hier im Bieterverfahren :

Der Meistbietende erhält den Zuschlag !

Viel Erfolg
Bulanz

http://www.lifejack.de/
Das ist alles irgendwie richtig, was hier geschrieben wird.
Das Geheimnis eines Vermögensaufbaues besteht aus der Summe aller mtl. Sparraten und der Disziplin.

Nur wenn Du das Geld wirklich über hast, dann gehe nach dem Zwangssparen (Basisversorgung) in Aktien.
Ein Goldbarren bringt nix - wie willst Du den teilen, wo später einlösen. Gegen ein Ei oder zwei, ein Stück Brot oder mehr.

Evtl. ist der Besitz von Gold später verboten - was dann?
Alles ist möglich. Wenn Du unbedingt Sicherheit willst, dann springt von einer Brücke und Du bist alles Sorgen los....

Das Leben ist nicht wirklich gerecht, aber: Du bist nicht allein mit diesen kleinen Problemen. Lese die richtigen Artikel - Weltuntergangslektüre hilft nicht, um glücklich zu sein.
Ich würde natürlich nicht einen Goldbarren kaufen, sondern Münzen in Stückelungen von 1/10, 1/4, 1/2, 1oz. - Wären bei 1oz Gold-Münzen z.B. mal gerade 34 Stück z.Zt. bei ca. 23.000 € Einsatz oder eben ensprechend mehr Münzen bei kleineren Stückelungen bzw. Silbermünzen.
Kann man bequem in jedem kleinen Tresor unterbringen. Denke hier auch nicht unbedingt an einen Riesengewinn durch Gold-/Silberpreissteigerung. Schön natürlich, wenns so käme. Mir geht es hier eher um die Absicherung dieses Geldes durch einen Sachwert, der niemals NULL Wert darstellen würde, falls das Finanzsystem den Bach runtergehen sollte.
Habe die Zahlen (inkl. des zur damaligen Zeit voraussichtlichen Überschussanteils) die ich angegeben habe aus einer Modellrechnung aus dem Jahr 2006 meines Versicherers übernommen. Wie es diesbezüglich im Moment aussehen würde, muss ich mich die nächsten Tage erst mal darum kümmern, um hier etwas aktuelles zu bekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.229.300 von airforcemom am 03.06.08 18:44:44die nächste Währungsreform wird so sicher kommen wie das Ahmen in der Kirche. Seit 1929 sind einige Jahre vergangen. Der Mensch ist vergeßlich. 99,99% der Bundesbürger denken - das kommt nie - blindes Vertrauen ins System.
Die Politerkaste wird das Ganze natürlich hinauszögern.
Man will ja noch etwas im Amt bleiben.
Wie sollen den sonst die angehäuften Staatsdefizite verschwinden.
Las Dich nicht verrückt machen - ein Teil in physsichem Gold + Silber kann nicht schaden. Da muß man noch lange nicht an den Weltuntergang glauben.
So wie jetzt kann und wird es nicht weiter gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.229.566 von martinsgarten am 03.06.08 19:15:47Sehe ich auch so, deshalb eben meine Überlegung bezgl. der LV. Habe keinen Bock, hier 25 oder 30 Jahre eingezahlt zu haben um dann evtl. noch kurz vor dem Ziel in die Röhre zu schauen.
Wenn ich mir ziemlich sicher sein könnte, dass ich in 11 Jahren die ca. 59000 € bekomme, würde ich nicht an einen evtl. Verkauf denken...aber so :confused:
Eine Entscheidung muss ich ohnehin selbst fällen, eilt ja auch (noch) nicht. Obs die Richtige war stellt sich ohnehin wie immer erst hinterher raus :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.230.175 von airforcemom am 03.06.08 20:12:27Ist die Lebensversicherung eigentlich Deine "Hauptgeldanlage"?

Wenn auch sonst noch was da ist, kann so eine Versicherung eine auch steuerlich interessante Beimischung sein.

Wie immer ist der Mix die richtige Entscheidung, denn man muss in allen Zügen sitzen, wenn sie losrollen. Gold + Silber sind da sicherlich nicht das schlechteste angesichts von Inflationsangst und möglichen Währungshorroszenarien, genauso sollte man aber bei Aktien, aber eben auch bei stinknormalen Zinspapieren (z.B. über eine Lebensversicherung) dabei sein. Schließlich können sich die Inflationssorgen morgen auch wieder verziehen.

Für einen ca. 50-jährigen (schätze einfach mal, dass Du ca. so alt bist aufgrund 1983-2019) würde ich derzeit investieren: 20-30% Edelmetalle, 20-40% Zinspapiere, 30-40% Aktien (gut gemischt).

Wenn alles Geld in der LV-Versicherung steckt und man etwas umshiften möchte, könnte auch ein Policendarlehen eine Alternative zum Verkauf/Beitragsfreistellung/Kündigung sein. Das Geld investierst Du dann in eine Anlage Deiner Wahl:
1. Ändert sich nix an der Versicherung (die meisten Kosten hast Du schließlich schon bezahlt),
2. Durch Rückzahlung des Darlehens, kannst Du jederzeit den status quo wiederherstellen
3. Die Zinsen sind nicht so viel höher, wie die aktuelle Rendite des angesparten Kapitals.

Beispiele
http://www.policenkredit.de/
http://www.lv-kredit.de/
http://www.faircash.de/
http://www.convest.de/policendarlehen.php
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.224.846 von T.Hecht am 03.06.08 11:35:55oder wußtest du, dass die riesterrente eine lebenserwartung von 98 jahren zu grunde legt und die gesellschaften dadurch indirekt die staatliche förderung kassiert?

bitte Quelle angeben!!!


Zumindest ist die für Rentenversicherungen geltende Sterbetafel (DAV 2004 R) sehr restriktiv. In der Tat soll eine 65-jährige Frau im Jahr 2040 99(!) Jahre alt werden und ein Mann 95(!) Jahre. Das liegt zum einen daran, dass Leute, die sich rentenversichern, gesünder als der Durchschnitt sind (Sterbenskranke schließen so etwas sicherlich nicht ab) und zum anderen an sehr (über)vorsichtigen Prognosen der Versicherer.

Was aber nicht stimmt ist, dass die Versicherer indirekt die staatliche Vorsorge kassieren. Sterben mehr früher als kalkuliert, kommen diese Risikogewinne größtenteils den verblieben Versicherten durch höhere Überschüsse zu gute.

http://www.swisslife-weboffice.de/downloadpool/root/download…
http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbetafel
:p:p:p
Vielleicht wird ja noch rechtzeitig ein Riester-Freezer erfunden, mit dem man sich 10 Jahre einfrieren lassen kann, um das nötige Alter zu erreichen. Sonst lohnt sich der Klimbim nicht. :laugh:

Nur 30% Gold und Silber, darüber lach ich noch mehr.
Etwas vernünftigere Sachwerte sind Immobilien, weil die wenigstens einen laufenden Ertrag oder Nutzungswert bieten. Aber auch deren Wert ist von den Launen des Marktes abhängig, was 10 Millionen US-Häuslekäufer gerade realisieren. Gold ausbuddeln ist so sinnvoll wie Pyramiden bauen. Tatsächlich braucht es kein Mensch, aber das Volk darf staunen und dafür ackern. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.231.634 von honigbaer am 03.06.08 23:11:55Der Vorteil von Gold ist einfach, dass es seit Jahrtausenden auch dann einen Wert hat, wenn andere Dinge (vor allem Geld) aus welchen Gründen auch immer völlig wertlos wurden. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Vielleicht doch etwas mehr.
Aus Wikipedia:
Wegen der Funktion von Gold als Währungsreserve (Goldreserve) war der Goldbesitz in den USA zeitweise verboten. Von 1933 bis 1973 war Goldbesitz nur in Form von Schmuck und Münzsammlungen erlaubt. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.237.237 von honigbaer am 04.06.08 16:13:40Dafür war der Dollar zwischen 1933 und 1973 aber auch goldgedeckt und das Gold musste man halt gegen diesen Dollar zwangsumtauschen. Einen Teil des Vermögens in Edelmetallen zu halten war im Schnit der letzten 100 Jahre sicherlich eine gute Entscheidung.

Aber egal. Der Threaderöffner hat ja eine andere Frage gestellt, nämlich die, was er mit deiner LV machen soll.
Erst mal vielen Dank für eure postings.
Die einzelnen Meinungen hierzu gehen natürlich auseinander, war mir aber schon bei Thread-Eröffnung klar.
Habe mir heute von meinem LV-Versicherer sagen lassen, dass sich der Sprung von ca. 6000 € bei Verkauf vor 2014 gegenüber Verkauf danach dadurch erklärt, dass sich erst nach 30 Jahren Laufzeit (= 31.8.2014) der Auszahlungsbetrag auch um die Schlussberschussanteile erhöht.
D.h. wenn ich vorher auflöse, ist scheinbar mein Vertrag so gestaltet, dass ich nur die normalen Überschussanteile und nicht auch die Schlussüberschussanteile bekomme. Habe mich daher entschlossen erst zum 1.9.2014 zu verkaufen (bis Ende der Laufzeit 2019 habe ich jedoch nicht vor zu warten).
Hoffe, dass unser Finanzssystem noch so lange durchhält :rolleyes:
Zur Dynamik: 5 % des Anfangsbeitrages = 1,75 €/Monatsbeitrag, macht also ca. 130 Euro insgesamt bis 08/2014 aus. Lohnt sich dann eigentlich doch nicht, die Dynamik rauszunehmen :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.253.082 von airforcemom am 06.06.08 12:00:31...Zur Dynamik: 5 % des Anfangsbeitrages = 1,75 €/Monatsbeitrag, macht also ca. 130 Euro insgesamt bis 08/2014 aus. Lohnt sich dann eigentlich doch nicht, die Dynamik rauszunehmen

Nach meinem Wissen ist jede Dynamik für sich wie ein "kleiner" Neuvertrag zu sehen.
- Vertreterprovison auf den Erhöhungsanteil
- Prämie nach neuen Eintrittsalter usw.

Damit Schluß zu machen, macht Sinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.253.493 von martinsgarten am 06.06.08 12:43:18Habe mit mal gerade die Versichungsnachträge der letzten Jahre angeschaut.
Es erhöht sich mit der jährlichen Dynamik von 21 €/Jahr Mehrbeitrag aber ja auch die Versicherungssumme bei
Todes-/Erlebensfall.
Waren in 2004 allerdings noch 326 € und in 2007 dann schon nur noch 251 €.
Erhöhung der Versicherungssumme nimmt somit um 25 € jährlich ab obwohl die Beitragszahlung sich weiterhin um 21 € jährlich erhöht.
Dürfte mit meinem steigenden Alter und dem damit verbundenen Risikoaufschlag seitens der Versicherung zusammenhängen.
Werde ich ergo schon im Auge behalten.
Hallo,

es gibt eine sehr einfache Methode, den Sinn oder Unsinn einer Kapitallebensversicherung festzustellen.
Folgende Weisheiten soltle man zu Grunde legen:
1. Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft schon.
2. Es macht keinen Sinn gutes Geld schlechtem hinterher zuwerfen.
3. Möchte ich das mein Vermögen wächst, oder reicht mir ein Inflationsausgleich (Rendite höher 5%, Inflation + Steuern)

Setzt man dies als Massstab an, geht man wie folgt vor.

Anfragen von folgenden Vertragswerten:
aktueller Rückkaufswert, voraussichtliche Ablaufleistung bei ungestörter Weiterführung des Vertrages (ohne Dynamik) und die beitragsfreie Ablaufleistung.

Hat man diese drei Werte, macht man jetzt eine finanzmathematische Berechnung der zu erwartenden Rendite.

Das Ergebnis daraus gibt dann schon die Vorgehensweise vor, wie mit einem solchen Vertrag zu verfahren ist.

Grüße
Behalt die Versicherung. Du wirst sehen, das du gut damit fährst. Der Goldpreis wird irgendwann wieder genauso kollabieren wie schon in den letzten 15 Jahren. Ein paar Jahr ein hoch, und das wars dann.

Meine Oma hat früher alles in Gold angelegt. War die schlechteste finanzielle Entscheidung Ihres Lebens. Hätte Sie doch mal Aktien oder Renten genommen!!
Wenn diese KLV eine sog. Beitragsbefreiungsklausel bei Berufsunfähigkeit enthält, dann würde ich sie keinesfalls verkaufen
oder sonstwas.
Ich fahre mit gleicher KLV seit 8 Jahren sehr gut - zahle nämlich nichts mehr ( früher sehr viel monatl. 290 DM noch)

Jetzt zahlt das die Allianz :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.263.024 von Long-John am 08.06.08 13:48:11Der Goldpreis möge sich verändern, der Goldwert bleibt.
Gold ist die einzige Währung ohne Verschuldung.
Mit Gold kann ich heute und überall auf der Welt einkaufen.
Zum Vermögensaufbau mit Gold, darüber kann man streiten.
Zum Vermögenserhalt gibt es keine Diskussionsgrundlage.
Jeder gute Vermögensverwalter legt bei seinen Kunden immer einen Teil des Vermögens in physisches Gold oder Silber an. (Keine Zertifikate) Wenn das Gold noch im Ausland gelagert wird, hat er einen guten Job gemacht.
(Goldbesitzverbotsgesetze gibt es auch in Deutschland, warum wohl)

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.223.945 von martinsgarten am 03.06.08 09:57:59Hallo,
Beitragsfreistellung ist die schlechteste Lösung,
dazu ein kleines Beispiel aus meiner Praxis.
Kunde hatte einen Vertrag bei einer Gesellschaft die ziemlich am Anfang des Alphabets steht, im Jahre 1999 beitragsfreigestellt.
Rückkaufswert 27500 Euro.
In 2004 lernte ich Ihn kennen und bei der Bestandsaufnahme war der Rückaufswert auf 19200 gesunken.
Nachlesbar in den Original Nachträgen der vorgenannten Gesellschaft. Abenteuerliche Begründungen incl.
Mittlerweile haben wir wieder den Originalwert erreicht.
Wie ??? Gekündigt und vernünftig angelegt.

Allerdings aufgepasst, Versicherungschutz und Kapitalaufbau sind zu trennen. Bei Kombiprodukten ist Vorsicht geboten.
Hier sollte eine unabhängige Fachkraft darüber schauen.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.269.177 von offmore01 am 09.06.08 19:28:39Goldbesitzverbotsgesetze gibt es auch in Deutschland, warum wohl

z.B. ???? :confused::(

Wie ich bereits schrieb, habe ich nun vor, die LV nicht vor dem 31.8.2014 zu verkaufen um die Schlussdividende von ca. 6000 Euro nicht zu verlieren. Ist doch ein schöner Betrag zusätzlich, m.E. auch immer noch unter Berücksichtigung der Inflationsrate. Wäre ich nicht unklug,nur 6 Jahre vor dem Ziel darauf zu verzichten?
Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Habe eigentlich auch nicht vor mich beitragsfrei stellen zu lassen. Imho tun mir die 80 Euro Monatsbeitrag nicht weh...und wenns mal so wäre, hab ich auch noch anderweitig ein paar Spargroschen um bis 2014 meine Beitragszahlungen vornehmen zu können. Die Dynamik (wenn auch nur gering) werde ich in nächster Zeit rausnehmen. In physischem Gold und Silber bin ich ohnehin schon investiert, werde auch immer wieder nachkaufen, wenns grade mal wieder down geht.

Danke jedenfalls nochmal für eure Infos.
Lebensversicherung verkaufen oder behalten

Also wir haben unsere Verträge bisher alle behalten und fleisig eingezahlt:D
:confused: Wer sagt denn, daß Lebensversicherer nicht Pleite gehen könnten :confused:

19.01.09, 11:54

Kapitallebens- und Rentenversicherungen
Die Rendite schmilzt dahin


In diesem Jahr schreiben die Lebensversicherer ihren Kunden im Schnitt 4,3 Prozent Zinsen gut – trotz Finanzkrise nur 0,12 Prozentpunkte weniger als 2008. Rückblick wie Ausblick zeichnen jedoch ein düsteres Bild.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Anita Stocker

Lebensversicherungen werfen immer weniger ab

Die Achterbahnfahrt an den Börsen können die Kunden der Lebensversicherer relativ gelassen beobachten. Für sie wird es nur einmal im Jahr spannend: Jeweils zum Jahreswechsel legen die Gesellschaften fest, mit welchem Wert sie das Guthaben ihrer Kunden in den kommenden zwölf Monaten verzinsen. Dieser Satz ist verbindlich – unabhängig davon, wie sich der Kapitalmarkt entwickelt. Eine erste Auswertung des Branchendienstes Map-Report beruhigt: Für 2009 hat zwar mehr als die Hälfte der Lebensversicherer die laufende Verzinsung für die rund 70 Millionen Kapital bildenden Policen der Deutschen gesenkt. Im Durchschnitt zahlen die analysierten Gesellschaften auf die Guthaben von Kapitallebens- und Rentenversicherungen aber immerhin noch 4,3 Prozent, nach 4,42 Prozent im vergangenen Jahr. Spitzenreiter Europa schreibt noch 5,0 Prozent gut (2008: 5,4 Prozent), die Debeka 4,8 Prozent (2008: 5,1 Prozent) und Markführer Allianz Leben unverändert 4,5 Prozent. Beachtliche Werte – angesichts der Einbrüche, die die meisten Aktionäre hinnehmen mussten. Der Deutsche Aktienindex verlor 2008 annähernd 43 Prozent seines Werts.

„Grund zum Jubel haben Lebensversicherte dennoch nicht“, relativiert Map-Report-Chef Manfred Poweleit. Die Erträge schwinden seit Jahren – und dürften weiter sinken. Am Ende werden die Langfristanlagen oft deutlich weniger abwerfen, als die aktuellen Gutschriften vermuten lassen.

Renditekiller Kosten

Die laufende Verzinsung, also die Summe aus Garantiezins und Überschussbeteiligung, sagt wenig über die Rendite des Kunden aus. Grund: Den Satz zahlen die Versicherer nicht auf den gesamten Beitrag, sondern nur auf den sogenannten Sparanteil. Von der Prämie für eine Kapitallebenspolice ziehen sie erst ihre Kosten ab – für Verwaltung und Provision sowie das Risiko, dass der Kunde vor Ablauf des Vertrags stirbt. „Verzinst werden je nach Gesellschaft und Alter des Kunden oft nur 70 Prozent“, erklärt Poweleit. Auf den Beitrag bezogen kommt daher oft eine deutlich niedrigere Rendite heraus.

Ein Beispiel: Ein 30-Jähriger schließt eine zwölf Jahre laufende Kapitallebensversicherung mit jährlich 1200 Euro Beitrag ab. Wenn die laufende Verzinsung während der gesamten Laufzeit konstant bei den heutigen 4,5 Prozent liegt, zahlt die Allianz im Jahr 2021 inklusive aller Boni nach heutigem Stand 17 555 Euro aus. Der Anleger käme dann auf eine Beitragsrendite von 3,01 Prozent. Die Inter avisiert 16 177 Euro; trotz einer laufenden Gutschrift von 3,58 Prozent käme der Inter-Kunde nur auf 1,7 Prozent Beitragsrendite.

Bei manchen Gesellschaften und Verträgen mit längerer Laufzeit ist durchaus mehr drin. Schließt derselbe Anleger etwa bei der Europa einen 30-jährigen Vertrag ab, kann er bei 5,0 Prozent laufender Verzinsung dank nicht garantierter Boni auf eine Beitragsrendite von 5,04 Prozent hoffen. Hoffen, wohlgemerkt.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…

Lebensversicherungen
Welche Gesellschaft für welchen Vertrag wie viel zahlt
Die Rendite schmilzt dahinSeite 2/3

Rund 40 Prozent Einbuße seit dem Jahr 2000
Was die Gesellschaften heute kalkulieren, muss nicht eintreten. Die laufende Verzinsung ist nichts weiter als eine Leistungsschau fürs Jahr. Für die gesamte Laufzeit hat der Kunde weit weniger sicher, nur den sogenannten Garantiezins. Der beträgt für neue Verträge magere 2,25 Prozent auf den Sparanteil des Beitrags, für ältere Verträge je nach Zeitpunkt des Abschlusses auch mal 3,5 oder 4,0 Prozent. Die laufende Verzinsung legt der Versicherer dagegen Jahr für Jahr neu fest.

Und mit der geht seit Jahren bergab. Die Börsenkrise am Anfang des Jahrzehnts hat die Versicherer gebeutelt. Viel schlimmer schlagen allerdings die seit 1995 niedrigen Zinsen auf die Erträge der Policen durch. Im Jahr 2000 zahlte die Branche noch durchschnittlich 7,22 Prozent – im Jahr 2009 nur noch 4,3 Prozent. Die Debeka zum Beispiel reduzierte die Gutschrift peu à peu von 7,75 auf 4,8 Prozent, die Allianz Leben von 7,50 auf 4,5 Prozent.

Das sind keine Peanuts. In Euro umgerechnet geht es für Anleger um ein kleines Vermögen. Einem 30-Jährigen, der sich im Jahr 2000 für eine 30-jährige Kapitallebenspolice mit 1200 Euro Jahresbeitrag interessierte, rechnete etwa die Allianz Leben eine Ablaufleistung von 112 980 Euro hoch. Heute prognostiziert der Marktführer noch 69 876 Euro.

Niedrigzinspolitik drückt Erträge weiter

Selbst dieses Szenario dürfte allerdings noch zu optimistisch sein. „Die weltweite Finanzmarktkrise ist keine Krise der deutschen Versicherungswirtschaft“, antwortete Debeka-Vorstand Roland Weber in der Map-Report-Umfrage. „Dennoch sind auch alle Versicherer mittelbar von der Bankenkrise betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Maße.“ Das Hauptproblem: Die Lebensversicherer legen rund 80 Prozent der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren an. Deren Umlaufrendite lag seit 1955 durchschnittlich bei 6,63 Prozent – derzeit bei nur 2,83 Prozent.

„Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist für Versicherte wie Versicherer eine viel größere Gefahr als der Börsen-Crash“, sagt Poweleit. Für Kapital bildende Verträge in ihren Büchern garantieren die Gesellschaften im Durchschnitt etwa 3,6 Prozent. „Die sind am Markt derzeit nur schwer zu erzielen“, so Poweleit. Gesellschaften, die mit ihren Kapitalanlagen wenig verdienen und nicht von Reserven zehren können, können die aktuellen Gutschriften deshalb kaum halten.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…



http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…

Lebensversicherungen
Welche Gesellschaft für welchen Vertrag wie viel zahlt
Die Rendite schmilzt dahinSeite 2/3

Rund 40 Prozent Einbuße seit dem Jahr 2000
Was die Gesellschaften heute kalkulieren, muss nicht eintreten. Die laufende Verzinsung ist nichts weiter als eine Leistungsschau fürs Jahr. Für die gesamte Laufzeit hat der Kunde weit weniger sicher, nur den sogenannten Garantiezins. Der beträgt für neue Verträge magere 2,25 Prozent auf den Sparanteil des Beitrags, für ältere Verträge je nach Zeitpunkt des Abschlusses auch mal 3,5 oder 4,0 Prozent. Die laufende Verzinsung legt der Versicherer dagegen Jahr für Jahr neu fest.

Und mit der geht seit Jahren bergab. Die Börsenkrise am Anfang des Jahrzehnts hat die Versicherer gebeutelt. Viel schlimmer schlagen allerdings die seit 1995 niedrigen Zinsen auf die Erträge der Policen durch. Im Jahr 2000 zahlte die Branche noch durchschnittlich 7,22 Prozent – im Jahr 2009 nur noch 4,3 Prozent. Die Debeka zum Beispiel reduzierte die Gutschrift peu à peu von 7,75 auf 4,8 Prozent, die Allianz Leben von 7,50 auf 4,5 Prozent.

Das sind keine Peanuts. In Euro umgerechnet geht es für Anleger um ein kleines Vermögen. Einem 30-Jährigen, der sich im Jahr 2000 für eine 30-jährige Kapitallebenspolice mit 1200 Euro Jahresbeitrag interessierte, rechnete etwa die Allianz Leben eine Ablaufleistung von 112 980 Euro hoch. Heute prognostiziert der Marktführer noch 69 876 Euro.

Niedrigzinspolitik drückt Erträge weiter

Selbst dieses Szenario dürfte allerdings noch zu optimistisch sein. „Die weltweite Finanzmarktkrise ist keine Krise der deutschen Versicherungswirtschaft“, antwortete Debeka-Vorstand Roland Weber in der Map-Report-Umfrage. „Dennoch sind auch alle Versicherer mittelbar von der Bankenkrise betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Maße.“ Das Hauptproblem: Die Lebensversicherer legen rund 80 Prozent der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren an. Deren Umlaufrendite lag seit 1955 durchschnittlich bei 6,63 Prozent – derzeit bei nur 2,83 Prozent.

„Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist für Versicherte wie Versicherer eine viel größere Gefahr als der Börsen-Crash“, sagt Poweleit. Für Kapital bildende Verträge in ihren Büchern garantieren die Gesellschaften im Durchschnitt etwa 3,6 Prozent. „Die sind am Markt derzeit nur schwer zu erzielen“, so Poweleit. Gesellschaften, die mit ihren Kapitalanlagen wenig verdienen und nicht von Reserven zehren können, können die aktuellen Gutschriften deshalb kaum halten.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…



http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…
Hallo

Da hier schon viele Erfahrungen mit MLP gemacht haben, insbesondere mit dem Kündigen von KLVs, habe ich folgende Fragen:

Ich möchte definitiv 2 Verträge kündigen.

A. Vertrag 1 = BU + Fondsgebundere LV (Best Partner...) + Airbag
B. Vertrag 2 = Fondsgebundere LV (Best Partner...)

Abgeschlossen Ende 2004.

Die BU soll zunächst weiterlaufen, andere Zahlungen sollen sofort eingestellt werden. Gibt es im Vertrag diverse Klauseln, die mich an meinem Vorhaben hindern können ? Wie ist nun die weitere Vorgehensweise ?

Gruss
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.222.956 von airforcemom am 03.06.08 00:17:38
Zur Erwägung, Mommy, falls die Frage noch nicht entschieden ist. :)

Vor zwei Tagen erhielt ich einen wohlmeinenden Brief, von einem Mann, der nicht öffentlich genannt werden möchte.

Höchstwahrscheinlich arbeitet er bei einer Versicherung und möchte nicht mit diesen Überlegungen in Verbindung gebracht werden.
Er äußerte sich ganz vorsichtig über das unten behandelte Thema in Form von Vermutungen und ganz vorsichtig angedeuteten Schlüssen.

Nach dem sich seine Ansichten etwas gefestigt hatten, begab er sich auf die Internetsuche und fand den unten angeführten Beitrag.


Meine Antwort auf seinen Brief:


"Hallo ...!

Dankeschön für Deine diskrete Mitteilung, die Du mir hast zukommen lassen.

Die Insider-Beichte kannte ich bereits, aber erst durch Deine Stellungnahme gewann sie für mich an Wert und Gewicht. -

Auch mein gesunder Menschenverstand sagt mir jetzt, aufgrund Deines Hinweises, dass hier noch ein ganz großes Problem verborgen liegt.

Der enorme Anlagedruck gepaart mit großem Erfolgsdruck möglichst hohe Renditen erwirtschaften zu müssen, sodann die Möglichkeit ohne Kontrolle und genaue Rechenschaft ablegen zu müssen investieren zu können ... ist bereits eine sehr verführerische brisante Mischung.

Die Lebensversicherer brauchten sich nur die Banken zum Vorbild zu nehmen, bei denen ebenfalls nur 3-5 Prozent tatsächliches Geld vorhanden ist, in der Annahme, dass das normalerweise immer ausreicht die Nachfrage nach Bargeld zu befriedigen. Aber wehe es herrscht ein Ausnahmezustand...

Zudem, die Lebensversicherer müssen sich ja lediglich die staatlichen Rentenversicherer zu Vorbild nehmen, die ebenfalls umgehend die jetzigen Renteneinzahlungen auszahlen. -

Bei den Lebensversicherungen – des deutschen Sparers allerliebstes Kind – reicht bestimmt schon ein kleines Gerücht aus, um eine Welle von Bankrotterklärungen auszulösen!

Nun, lieber ... , von Woche zu Woche wird uns - einem ganz kleinen Kreis von Interessierten – bewußter, wie dünn das Eis bereits geworden ist, auf dem wir gestern noch sorglos tanzten...

LG

Sternenstaub




Ein Insider packt aus:

http://www.mmnews.de/index.php/200901312143/MM-News/Ein-Insi…


>Lieber die Gold - und Sibermünzen in der Hand, als den Versicherungsadler auf dem Dach."


PS. Mein Schwesterchen hat schon fast dreißig Jahre fleißig eingezahlt - aber sie glaubt mir nicht... :cry:

"Wie viel Wahrheit erträgt, wie viel Wahrheit wagt ein Geist? ..." :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.403.594 von GueldnerG45S am 19.01.09 15:19:19Besser die 4,5 % bei der Allianz zu bekommen als eine so sichere Aktie wie die Hypo oder auch jede andere beliebige Aktie im Depot zu haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.625.205 von Sternen-Staub am 20.02.09 23:35:15Ich hab die Lebensversicherung noch...aber was soll ich jetzt deiner Meinung nach damit machen ???

VERKAUFEN ??? :eek:

Die Lebensversicherung meines Ex-Verlobten z.B. ist mittlerweile ausbezahlt....habe sie als Tagesgeld angelegt.
Was soll man mit dem Geld deiner Meinung nach Vernünftiges machen.
Natürlich habe ich auch Gold und Silber im Tresor...aber ALLES würde ich niemals darauf setzen.
Wenn's wirklich eng wird, wird uns unser Edelmetall schneller abgenommen werden...als wir "Pap" sagen können.
Ich weiß langsam wirklich nicht mehr wo das Geld noch einigermaßen sicher sein soll.
Vielleicht kaufe ich mich damit doch am Besten in Greeny's Farm ein.
Hätte für mich dann evtl. auch noch andere Vorteile ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.626.650 von airforcemom am 21.02.09 15:44:13

Hi Mommy,

die diesbezügliche Quintessenz – (kann es sein, dass Du noch keine Lust verspürt hast Dir die längere Beichte durchzulesen?):
Die Lebensversicherungen haben in etwas harmloserer Form eine Art Madoff - Schneeballsystem praktiziert.
Anders als bei Fonds, die halbjährlich oder jährlich genau Rechenschaft ablegen müssen, wo und wie viel von ihren verwalteten Gelder sie investiert haben, können die Versicherungsgesellschaften sehr frei schalten und walten.
So seien sie, laut internen Berichten, auch in diesen heillosen Hedgefonds stark engagiert und damit ebenfalls stark im Derivate – Markt, eben über all da, wo ein hohe Rendite zu erwarten war – aber auch verbunden mit einem großen Risiko.
So lange die Aktienkurse stiegen und die ganze „Finanz-Kiste“ an Wert gewann, war alles paletti. Jetzt aber, stehen sie am Rand der Zahlungsunfähigkeit (zu wenig zufließende Gelder in abnehmender Tendenz, die direkt in die Auszahlung wandern…)
Gesetzt, in der kommenden Woche würden 10 Prozent der Versicherten, ihre noch laufenden Verträge kündigen, wären die Versicherungen, ähnlich wie die Banken, gezwungen sofort ihre Tore zu schließen. Auch sie würden natürlich versuchen, wie die Banken, Autofirmen etc. in die Arme des Staates zu flüchten. Aber werden sie vom Staat als systemrelevant angesehen und: für wie lange?
Kleine historische Notiz:
Bei der letzten Währungsreform von 1948 wo ein Umtauschverhältnis von 10:1 bestand, unterlagen auch die privatem Lebensversicherungen diesem Schnitt, während die staatlichen Rentenversicherungsansprüchen, ähnlich wie bei der Wiedervereinigung im Verhältnis 1:1 übernommen wurden, um den sozialen Frieden zu wahren.
Ich vermute, dass wir es dieses Mal mit so einem relativ harmlosen Währungsschnitt nicht durchkommen werden.

Ja nun, Streiche – Setze.

Ich selbst bevorzuge Gold und Silber, wie unser werter Knkoegel – der sogar das Silber dem Golde vorzieht, Solar - rente…,- Kollege 57 favorisiert beispielsweise das Seltene Erden - Metall Indium.
Aber auch die Minen haben bei der letzten großen Depression in wenigen Jahren generell eine Verzehnfachung aufs Parkett gelegt.
Es besteht immer noch die Möglichkeit, nach zwei bis drei Jahren, dann, wenn die Aktien ihren voraussichtlichen Tiefpunkt erreicht haben mit einem Teil des Goldes eben Aktien zu erwerben.
Generelle Vorsicht bei der Aufbewahrung von Gold im Safe.
Der USA ließ damals die Safes versiegeln, kontrollierte sie und zwang die Goldbesitzer unter der Androhung einer 10-jährigen Strafe ihre Goldbestände an den Staat zu einem festgesetzten Kurs zu verkaufen.
Als die Frist beendet war, verdoppelte sich der Wert des Goldes pro Unze innerhalb einer Woche.

Ganz klar, ich würde an Deiner Stelle, nach ein paar Nächten der sorgfältigen Abwägung und Überlegung nicht zögern...


Schönen Tag noch.

Sternenstaub.

*
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.132 von Sternen-Staub am 21.02.09 18:12:25Selten so viel unsubstantiierten Quatsch gelesen wie hier. Wo sind die Belege?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.186 von Banntigger am 21.02.09 18:29:47

"Selten so viel unsubstantiierten Quatsch gelesen wie hier. Wo sind die Belege?"



Guten Abend,

Herr "Versicherungsvertreter, der Mann von der Hamburg Mannheimer oder der Allianz oder... ???"

Warten wir doch einfach die kommenden 3-5 Monate ab, bis dahin wird es mehr Beweise für dies Aussage geben, als ein Mensch verarbeiten könnte!


Ist die oben zitierte Insider - Beichte unglaubwürdig und nicht vertraunswürdig?


*
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.306 von Sternen-Staub am 21.02.09 19:26:00Sie sind nicht glaubwürdig, sondern sensationshaschend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.347 von Banntigger am 21.02.09 19:43:57

Wie wärs, zur Abwechslung, mit ein paar Belegen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.132 von Sternen-Staub am 21.02.09 18:12:25kann es sein, dass Du noch keine Lust verspürt hast Dir die längere Beichte durchzulesen

Der Link mit dieser "Beichte" war m.W. schon mal vor einiger Zeit im Crash-Thread eingestellt. Habe ihn damals schon gelesen...und sogar einigermaßen kapiert...obwohl ich blond bin...mein lieber Sterni-Schatz :p

Ok...wenn ich die LV verkaufe...dann habe ich wenigstens das Geld gerettet. Vorerst...denn es wird bei einer Währungsreform genauso viel oder wenig wert sein wie meine Lebensversicherung...richtig ?

Also ...was mach' ich mit dem Geld...außer es in Edelmetalle zu investieren...die mir dann unter Androhung von Strafe vermutlich abgenommen werden...wenn alles den Bach runtergehen sollte :confused:

Habe ich also auch nix gewonnen...es sei denn ich verhalte mich gesetzeswidrig...und gehe die Gefahr ein für 10 Jahre gesiebte Luft zu atmen. Na ja...wäre zumindest eine Möglichkeit...dann noch ein Dach über dem Kopf und etwas zu futtern zu haben.

Also ganz ehrlich gesagt...bin ich jetzt irgendwie genauso schlau wie vorher :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.387 von Sternen-Staub am 21.02.09 19:55:38Wer Unsinn verbreitet muss ihn belegen, nicht umgekehrt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.535 von airforcemom am 21.02.09 21:19:40


"Ok...wenn ich die LV verkaufe...dann habe ich wenigstens das Geld gerettet. Vorerst...denn es wird bei einer Währungsreform genauso viel oder wenig wert sein wie meine Lebensversicherung...richtig ?

Also ...was mach' ich mit dem Geld...außer es in Edelmetalle zu investieren...die mir dann unter Androhung von Strafe vermutlich abgenommen werden...wenn alles den Bach runtergehen sollte :confused:

Habe ich also auch nix gewonnen...es sei denn ich verhalte mich gesetzeswidrig...und gehe die Gefahr ein für 10 Jahre gesiebte Luft zu atmen. Na ja...wäre zumindest eine Möglichkeit...dann noch ein Dach über dem Kopf und etwas zu futtern zu haben.

Also ganz ehrlich gesagt...bin ich jetzt irgendwie genauso schlau wie vorher"
:confused:



Richtig. Leider halte ich diese Variante für sehr wahrscheinlich

In Europa gab es damals und bisher kein Goldbesitz - Verbot.
Es war lediglich ein Vorsorge-Tipp von der Güteklasse hoch zwei!
Ein Silberverbot gab es noch nie, Platin-Verbot auch nicht etc....also mindestens zwei zusätzliche Möglichkeiten!

(Der US-Regierung war damals bekannt, dass etwa 25 Prozent der Goldbesitzer sich weigerten diese Aufforderung zu befolgen.)

Also Diversifizieren kombiniert mit Minenaktien?

Vielleicht, hat unser Greeny noch weitere Investitionsideen zwecks Unterbringung des Papiergeldes!


St.

PS. Auch an meinen Kritiker gerichtet:

Als ich die betreffende Insider-Beichte zuerst las, habe ich sie auch nicht so ernst genommen.
Erst als ich durch diesen besagten Brief eines mir seit vier Monaten bekannten und geschätzten W : O Mitgliedes auf die Wichtigkeit und Wahrheit hingewiesen wurde, nahm ich die Angelegenheit ernst!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.627.535 von airforcemom am 21.02.09 21:19:40

@ Airforcemom

Hab`zu dem brisanten Thema noch weiteren Lesestoff gefunden;
"leider" 21 Seiten.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/607373-1-10/leben…

Obwohl aus dem Jahre 2002 noch immer aktuell - jetzt sogar noch aktueller?

"Es geht hier aber nicht mehr nur um fallende Aktienmärkte, sondern auch um toxische Wertpapiere.

UNBEDINGT LESEN!!!!!"
Tobias 79



@ Banntigger

Ist diese Studie ebenfalls nicht Beleg genug?

Wenn jetzt nicht handfeste Gegenargumente kommen,
ist unser Dialog hinsichtlich dieses Themas vorläufig beendet!

Gruß

Sternenstaub.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.628.002 von Sternen-Staub am 22.02.09 07:19:191. Die Studie ist total veraltet.
2. Der Autor kennt sich nicht aus. Er verwechselt Brutto-Neuanlage mit Netto-Neuanlage. Aktienquoten in der Neuanlage kann man daraus wegen der bei Aktien häufigeren Umschichtungen nicht erlesen.
3. Die behauptete Aktienquote ist falsch. Sie enthält auch Misch- und Rentenfonds.
4. Das stille Reserven bei fallenden Kursen zurückgehen ist ein normaler Vorgang. Der Autor betreibt hier unsinnige Panikmache.

usw.usf.

Dein angeblicher Rentenhändler/Insider (wenn er das überhaupt ist) ist offenkundig frustriert, weil er Kunden aus der Versicherungsbranche verloren hat. Das macht ihn nicht glabwrdiger. Er übertreibt massiv und macht Propaganda.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.628.116 von Banntigger am 22.02.09 09:22:30banntigger, hier hast du einen beleg:
http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Versicherungen-stu…

versuche mal ansatzweise zu verstehen, was da drin steht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.630.050 von Prof.Dr.B.Scheuert am 22.02.09 18:41:32Wer lesen kann, ist im Vorteil. Genau diese Studie habe ich gerade kommentiert. Und ich verstehe nicht nur, was da drin steht, sondern ich erkenne im Gegensatz zu manch anderem auch die Fehler.

Eine Auswahl:

1. Die Studie ist total veraltet und versucht die Zeit um 2002 zu beschreiben. Deshalb startet der Text auch mit der falschen Aussage, es gäbe keinen Sicherungsfonds.
2. Der Autor kennt sich aber auch woanders nicht aus. Z.B. verwechselt er Brutto-Neuanlage mit Netto-Neuanlage. Aktienquoten in der Neuanlage kann man aus der Bruttoquote wegen der bei Aktien höheren Umschlagshäufigkeit nicht ablesen.
3. Die behauptete Aktienquote der Versicherer ist zudem falsch. Die Quote wurde falsch von einer WestLB-Studie übernommen und enthält neben Aktien sämtliche Investmentanteile,also tatsächlich auch Misch- und Rentenfonds.
4. Dass stille Reserven bei fallenden Kursen zurückgehen ist ein normaler Vorgang. Dafür sind sie da. Der Autor betrieb auch hier unsinnige Panikmache.
5. Dass Versicherer laxer reguliert seien im Bezug auf Eigenkapitalanforderungen als Banken hat sich gerade als genau umgekehrt herausgestellt. Während sich seit 2002 die Regulierung für Versicherer - auch in Bezug auf Kreditderivate - erhöht hat, wurden die Regulierungslücken bei Banken im Gefolge des EU-Binnenmarktes (z.B. Zweckgesellschaften ohne Eigenkapital in Irland) immer größer. Die geforderten "Crash-Tests" gibt es bei Versicherern folglich längst.
7. usw.usf.....

Leider gibt es im Internet keine Qualitätssicherung und kein Vergessen. Jeder Unsinn wird auf Dauer verbreitet und für bare Münze verkauft. Ein Paradies für Panikmacher und Weltuntergangspropheten. Selbst schuld wer es glaubt und die falschen Schlüsse zieht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.630.929 von Banntigger am 22.02.09 23:34:11von welchem sicherungsfonds sprichst du? wieviel geld hat protector?

ich bin gespannt, ob du in 2 bis 3 jahren, wenn wir hier in deutschland die ersten versichererpleiten haben, hier immer noch schreibst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.630.953 von Prof.Dr.B.Scheuert am 22.02.09 23:44:41Intelligent das Thema zu wechseln statt zuzugeben, dass das Posten einer veralteten und fehlerhaften Studie reine Panikmache ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.630.971 von Banntigger am 22.02.09 23:58:40interessant an der studie ist, das deutsche versicherer schon damals strukturierten schrott gekauft haben. insofern ist die studie nicht veraltet, sondern hochaktuell
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.630.985 von Prof.Dr.B.Scheuert am 23.02.09 00:09:49Es stimmte schon damals nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.625.205 von Sternen-Staub am 20.02.09 23:35:15Frag doch einfach wen mit Lesefähigkeiten:cool: besorg einen Geschäftsbericht einer LV und sprech den bis zum Verständnis mit dem Unternehmen telefonisch durch.

Dann kommt man nicht zu Aussagen wie 3-5% tatsächliches Geld

Bei dem vorgeschobenen Insider bekomme ich einen Kotzreiz, such bitte bei belastbaren Quellen und überhaupt haben nachvollziehbare Aussagen was für sich.
Trage mich auch mit dem Gedanken meine LV zu kündigen und den Betrag in die Wärmedämmung unseres Einfamilienhauses zu investieren.
Diese Rendite wird wohl in den nächsten Jahren nicht schlecht sein.

Mich würde interessieren ist die Rückkaufsumme der LV in jedem Fall steuerfrei, oder muss ich auch da aufpassen, dass der Fiskus nicht die Hand aufhält?

Bitte um Expertenmeinung.

Danke

sudo
Gibt es denn überhaupt noch einen Markt? Die www.policenboerse-deutschland.de gibt es noch, aber bei ein paar Firmen geht keiner mehr ans Telefon...

Habe noch zwei Firmen aufgetan, die Lebensversicherungen ankaufen, www.deutscher-policenmakler.de und www.lux-insurance-services.com. Die letzteren verkaufen Lebensversicherungen auch weiter, was haltet Ihr von Lebensversicherung als Investition? Ist doch im Moment eine Alternative, oder übersehe ich da was?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.724.131 von sudo am 08.03.09 12:58:41Meines Wissens ist die Rückkaufsumme deiner LV steuerfrei...wenn deine LV bereits eine Laufzeit von mindestens 12 Jahren vorzuweisen hat.

http://www.geldvomstaat24.de/2008/04/02/steuerfreie-auszahlu…

Im Zweifelsfall einfach bei deinem zuständigen Finanzamt nachfragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.727.129 von tprice am 09.03.09 10:10:55was haltet Ihr von Lebensversicherung als Investition? Ist doch im Moment eine Alternative, oder übersehe ich da was?

jepp, du übersiehst was


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