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Fusion: Taylor Nelson bietet rd. 38 EUR (in Aktien) für GFK (587530) - 500 Beiträge pro Seite



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Fusion: Taylor Nelson bietet rd. 38 EUR (in Aktien) für GFK (587530)

Die britische Taylor Nelson bietet 11,74 eigene Aktien für eine GFK-Aktie. Momentan notiert die Taylor-Nelson-Aktie bei 3,24 Geld, eine GFK würde somit mit ca. 38,03 EUR bewertet werden, notiert aber noch unter 30 EUR.

Für spekulative Naturen sehr interessant ist möglicherweise auch der Knockout auf GFK: DE000BN4T5V5

Hier die Meldung dazu:


euro adhoc: GfK AG / Fusion/Übernahme/Beteiligung / ZUSAMMENSCHLUSS UNTER
GLEICHEN VON GFK UND TNS:
EINE NEUE DIMENSION IN DER MARKTFORSCHUNG (D)=

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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03.06.2008

Ad-hoc-Mitteilung:

ZUSAMMENSCHLUSS UNTER GLEICHEN VON GFK UND TNS:
EINE NEUE DIMENSION IN DER MARKTFORSCHUNG


Der Vorstand von GfK und der Verwaltungsrat (Board of Directors) von TNS freuen
sich, ihre Einigung über einen Zusammenschluss unter Gleichen (Merger of Equals,
der "Zusammenschluss") bekannt zu geben. Durch den Zusammenschluss entsteht ein
neues, bedeutendes Marktforschungsunternehmen, das als GfK-TNS plc ("GfK-TNS")
firmieren wird.

GfK und TNS haben eine Zusammenschlussvereinbarung (Merger Agreement)
abgeschlossen, in der die grundlegenden Vereinbarungen zwischen GfK und TNS in
Bezug auf den Zusammenschluss der beiden Unternehmen, die Transaktionsstruktur
sowie die zukünftige Organisations- und Corporate-Governance-Struktur der
zusammengeführten Gruppe geregelt sind.

Der Vorstand von GfK und Aufsichtsrat von GfK unterstützen den Zusammenschluss
und beabsichtigen, den GfK-Aktionären die Annahme des Angebots zu empfehlen,
durch das der Zusammenschluss umgesetzt werden soll. Der Verwaltungsrat von TNS
empfiehlt den TNS-Aktionären ebenfalls, dem Zusammenschluss auf der
Hauptversammlung von TNS zuzustimmen.

GfK-TNS wird durch einen Zusammenschluss unter Gleichen von GfK und TNS
entstehen. Hierzu beabsichtigt TNS, ein öffentliches Umtauschangebot gemäß §§ 29
Abs. 1 und 34 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) für GfK (das
"Angebot") zu veröffentlichen, nach dem GfK-Aktionäre, die das Angebot annehmen,
11,74 neue TNS-Aktien mit einem Nennbetrag von 0,05 Britischen Pfund und
Gewinnbezugsrecht für Dividenden, die bezogen auf einen Stichtag, der auf oder
nach dem Tag der Ausgabe dieser Aktien liegt, beschlossen oder gezahlt werden,
für jede GfK-Aktie erhalten.

Im Falle der Annahme des Angebots durch alle GfK-Aktionäre würden TNS-Aktionäre
und GfK-Aktionäre nach Vollzug des Zusammenschlusses jeweils rund 50 Prozent des
Grundkapitals von GfK-TNS halten.

GfK-Nürnberg, Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V.
("GfK-Nürnberg e.V."), der mit einer Beteiligung von rund 56,8 Prozent des
Grundkapitals der größte Anteilseigner der GfK ist, hat seine Unterstützung des
Zusammenschlusses durch eine unwiderrufliche Verpflichtung, das Angebot für
seine gesamte GfK-Beteiligung anzunehmen, zum Ausdruck gebracht. Diese
unwiderrufliche Verpflichtung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch
den Verwaltungsrat und die Mitgliederversammlung des GfK-Nürnberg e.V. und der
Erfüllung bestimmter anderer Bedingungen. Im Falle der Annahme des Angebots
durch alle GfK-Aktionäre, würde der GfK-Nürnberg e.V. (auf der Basis der zum
gegenwärtigen Zeitpunkt von GfK und TNS ausgegebenen Aktien) nach Vollzug des
Zusammenschlusses mit einer Beteiligung von rund 28,7 Prozent des Grundkapitals
der größte Einzelaktionär von GfK-TNS sein.

So lange der GfK-Nürnberg e.V. unmittelbar oder mittelbar eine
Mindestbeteiligung von 15 Prozent des Grundkapitals von GfK-TNS hält, ist der
GfK-Nürnberg e.V. berechtigt, einen Non-Executive Director für den
Verwaltungsrat von GfK-TNS zu benennen, und profitiert von bestimmten weiteren
Schutzbestimmungen, die in die Satzung von GfK-TNS aufgenommen werden sollen,
sowie in einem Vertrag mit TNS (Relationship Agreement), der das Verhältnis zu
TNS regelt. Professor Dr. Klaus Wübbenhorst, gegenwärtig Vorstandsvorsitzender
der GfK, ist als erster Vertreter des GfK-Nürnberg e.V. in dem Verwaltungsrat
von GfK-TNS vorgesehen.

Die Aktien von GfK-TNS werden primär im Hauptsegment der Londoner
Wertpapierbörse (London Stock Exchange) notiert sein und werden daneben als
Sekundärnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt.

Es wird derzeit erwartet, dass der Zusammenschluss im vierten Quartal 2008
vollzogen wird. Der Zusammenschluss wird nur durchgeführt, und das Angebot wird
nur veröffentlicht, wenn der Verwaltungsrat und die Mitglieder des GfK-Nürnberg
e.V. die unwiderrufliche Verpflichtungserklärung des GfK-Nürnberg e.V.
genehmigen, das Umtauschangebot anzunehmen. Zudem ist die Zustimmung der
Hauptversammlung von TNS zu dem Zusammenschluss notwendig. Darüber hinaus stehen
der Zusammenschluss und das Angebot unter dem Vorbehalt, dass bestimmte
Bedingungen eintreten, wie das Erreichen einer Mindestannahmeschwelle von 75
Prozent der GfK-Aktien, dass sich die Geschäftsentwicklung von GfK oder TNS
nicht wesentlich verschlechtert, dass bestimmte kartellrechtliche Freigaben
erteilt werden sowie der Zulassung der Aktien von GfK-TNS zum Handel an der
Londoner Wertpapierbörse (London Stock Exchange).

GfK-TNS wird in 111 Ländern präsent sein. Die globale Hauptverwaltung wird in
London sein. Die deutsche Hauptverwaltung wird in Nürnberg bleiben. Dort werden
auch wesentliche Geschäftsaktivitäten der gemeinsamen Gruppe angesiedelt sein.
Darüber hinaus wird eine globale Hauptverwaltungsfunktion von GfK-TNS in
Nürnberg angesiedelt werden.

Nach dem Zusammenschluss wird GfK-TNS durch einen Verwaltungsrat (Board of
Directors) unter Vorsitz von Hajo Riesenbeck als Chairman geleitet werden.
Donald Brydon wird dem Verwaltungsrat als Senior Independent Director angehören.
Die operative Führung übernehmen David Lowden (Chief Executive), Christian
Weller von Ahlefeld (Finance Director) sowie Petra Heinlein, Dr. Gérard Hermet
und Pedro Ros.


Anfragen an:

GfK
Prof. Dr. Klaus Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender
Bernhard Wolf, Global Head of Corporate Communications Tel: +49 911 395 0
Tel: +49 911 395 2733
Tel: +49 911 395 2012

Rothschild
(Finanzberater von GfK)
Jonathan Paine, Frank Herzog, Adam Greenblatt Tel: +44 20 7280 5000

HERING SCHUPPENER Consulting
(Berater Öffentlichkeitsarbeit von GfK)
Alexander Geiser Tel: +49 69 92 18740


Rückfragehinweis:
Bernhard Wolf
Tel.: +49 (0)911 395 2012
E-Mail: bernhard.wolf@gfk.com

Emittent: GfK AG
Nordwestring 101
D-90319 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 395 2012
FAX: +49 (0)911 395 4075
Email: bernhard.wolf@gfk.com
WWW: http://www.gfk.com
Branche: Unternehmensberatung
ISIN: DE0005875306
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Börse Frankfurt
Sprache: Deutsch
Als ich am heutigen Morgen das Umtauschangebot Taylor Nelson/GFK gesehen habe, habe ich mich gefragt, weshalb die große Differenz zwischen dem rechnerischen Umtauschwert (ca. 38 EUR) und dem Aktienkurs der GFK (unter 30 EUR) weiterhin besteht. Ich hatte gehofft, mit der Eröffnung eines Threads zum Thema einige Meinungen dazu zu bekommen. Hat nicht geklappt bisher, leider.

So habe ich mich jetzt selbst auf den Weg gemacht und nach möglichen Ursachen gesucht. Aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang der Chart von Taylor Nelson. Die Aktie notiert aktuell bei ca. 3,25 EUR und daraus ergibt sich ein rechnerischer Umtauschwert der GFK-Aktie von 38,15 EUR. Bis vor wenigen Wochen notierte die Taylor-Nelson-Aktie allerdings deutlich niedriger. Über den Daumen gepeilt würde ich den Durchschnittskurs der Taylor-Nelson-Aktie im Zeitraum Januar bis April 2008 bei ca. 2,30 EUR taxieren. Unterstellt man, dass dieser noch nicht von Übernahmespekulationen bzw. -vorbereitungen "verdorbene" Kurs eher den wahren Wert der Taylor-Nelson-Aktie darstellt als die heutigen 12-Monats-Höchstkurse und multipliziert man diesen Kurs mit 11,74, kommt man für die GFK-Aktie nur auf einen rechnerischen Umtauschwert von rd. 27 EUR (2,30 x 11,75). Dann wären also sogar die derzeitigen GFK-Kurse von 29,xx EUR noch zu hoch. Meinungen dazu?
Ich bin der Meinung das der Preis von GFK fair ist, der von TNS jedoch deutlich überbewertet ist (mindestens 20%). Hier sind noch Spekulanten unterwegs die hoffen das WPP ein höheres Angebot abgeben wird. Soll WPP nach dieser heutigen Meldung signalisieren das die ihr Angebot für TNS nicht weiter erhöhen werden, dann ist es ratsam TNS zu shorten.

Gruß
#Herbert H.,

das Hauptrisiko scheint tatsächlich das Übernahmeangebot von WPP an TNS zu sein.

Stimmen die TNS Aktionäre der Übernahme durch WPP zu, wird die GfK Übernahme hinfällig. Der Markt scheint dieses als relativ wahrscheinlich einzustufen.

Gruß,
MMI
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.224.462 von Herbert H am 03.06.08 10:56:56Der GfK Kurs ist meiner Ansicht nach fair bewertet. DER TNS Kurs ist durch das Übernahmeangebot durch WPP künstlich aufgebläht. Sollte die Fusion GfK/TNS klappen wird der TNS Kurs wieder stark fallen und nicht zu vergessen, die Kosten der Fusion werden mit 120 Mio. Euro beziffert. Dies wird zunächst die Gewinne beider Firmen stark dämpfen. Die erhofften Synergien von ca. 100 Mio jährlich sollen erst später wirksam werden. Aber noch ist vieles offen. Der GfK Verwaltungsrat hat zwar zugstimmt, aber noch ist nicht sicher wie die Mitglieder des GfK Vereins in der Mehrheit abstimmen werden. Die HV von TNS steht ja auch noch an und das letzte WPP Angebot war ja nicht schlecht, könnte mir vorstellen, dass eine Mehrheit zusammen gehen könnte.
Meiner Ansicht nach lohnt ein Kauf der GFK Aktie derzeit nur, wenn die Fusion nicht klappt, sollte die Fusion klappen, gehe ich von stark fallenden TNS Kursen aus. Große Gewinne erwarte ich aus dem Umtausch dann nicht mehr. Wegen den Anlaufkosten rechne ich anfangs sogar mit Verlusten durch den Umtausch.
Monopoly--
Verlierer sind fast immer die Kleinaktionäre
ob Yahoo Microsoft Angebot ablehnt
oder GFK um JEDEN Preis fusionieren will...

GFK sollte lieber organisch wachsen-anstatt diese idotische Expansion..
Hier sollte man einsteigen ! Scheitert WPP an TNS werden die sich mittelfristig oder kurzfristig GFK schnappen !

Übernahmeangebot für GFK jederzeit möglich durch WPP !!! :rolleyes:
Ist glaube ich nicht so leicht. 56,80% hält GfK-Nürnberg e.V.! Wäre schön wenn es steigen würde habe mich heute nämlich richtig verzockt mit dem Teil. Sehe aber die weitere Kursentwicklung mehr negativ wenn die Übernahme gelingt steht uns warscheinlich noch eine Kapitalerhöhung ins Haus. Das beste was passieren kann die Übernahme scheitert dann hätten wir ein KGV von unter 10 und keine teuer erkaufte Klitsche an der Backe.

Gruß Lecraminhio
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.473.447 von lecraminhio am 09.07.08 19:15:22Sehe ich auch so, sollte die Übernahme von TNS durch die GfK gelingen, dann steht uns wahrscheinlich eine Kapitalerhöhung ins Haus und die Verschuldung der GfK würde extrem steigen. Keine guten Aussichten für Aktionäre. Der Kurs würde weiter abschmieren. Das Beste wäre die Übernahme von TSN durch GFK scheitert, dann könnte man wieder zu einem Schnäppchenpreis GfK kaufen. Die Lage ist derzeit allerdings äußerst undurchsichtig.
Bin mal gespannt wo der Kurs halt macht. Charttechnisch müßte eigentlich mal eine Erholung einsetzen aber Nachrichtentechnisch sieht es ja sehr mau aus. Was denkt ihr wo es hingeht?


Gruß Lecraminhio
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.474.052 von lecraminhio am 09.07.08 20:13:55Ich habe zwar nicht viel Ahnung, um was es bei den Börsenspielchen geht und vielleicht ist es ein wenig Off-topic, aber ich möchte den Leuten, die die GfK als "keine teuer erkaufte Klitsche" bezeichnen folgendes sagen:

Wir als Belegschaft haben einen etwas anderen Blickwinkel auf eine Fusion, die der GfK die Eigenständigkeit genommen hätte. Wir sind sowas von froh, dass die erste Runde vorüber ist. Natürlich kann man nicht wissen, was noch kommt. Keiner von den Zockern hier scheint sich ernsthaft Gedanken zu machen, wieviel Arbeitsplätze dieser tolle Deal gekostet hätte. Jeder Arbeitsplatz bedeutet eine Familie, die jemand ernähren muss. Aber das zählt nicht, wenn die Geldscheine winken.

Es kann wahrscheinlich keiner hier nachvollziehen, dass Leute bisher die pure Angst gehabt haben, nur weil ein einziger Mensch diese Fusion unbedingt durchziehen möchte.

Gott sei Dank gab es entsprechenden Widerstand aus dem Verein und in den eigenen Reihen. Wenn ein Herr Zühlsdorff (dürfte allen ein Begriff sein) als "Alt-GfKler" von seinen Ehrenämtern zurücktritt, dann zeigt dies, dass es noch Leute von Ehre gibt.

Alle anderen, die an solchen Deals verdienen wollen/können, sollten in den Spiegel schauen und sich fragen, was würden sie tun, wenn sie in eine solche Lage geraten, dass Ihnen die Lebensgrundlage entzogen werden soll.

Das zeigt, dass Herr Münteferring mit seiner Heuschreckenthese nicht weit weg von der Wirklichkeit war.

So das mustte raus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.475.325 von thuku am 09.07.08 22:15:40

Es tut mir leid wenn ich mich undeutlich augedrückt habe aber mit teuer erkaufte Klitsche meine ich TNS. TNS wurde durch die Übernahmefantasie hochgepusht und in meinen Augen ist sie viel zu teuer. Ich hätte nichts dagegen wenn der ganze Deal platzt Gfk das Geld spart und eigenständig weiter macht wie bisher. Dann wäre eventl Ihnen geholfen und mir auch.

Gruß Lecraminhio
GFK ist in den letzten Tagen schön gestiegen. Ich bin gespannt, wann das Übernahmeangebot für TNS kommt. Vor allem interessiert mich, wer es finanziert!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.629.012 von Herbert H am 01.08.08 10:15:12Na ja die Aktie ist schön gestiegen (war leider nicht dabei). Wenn ich wüsste, dass die Übernahme nicht klappt, dann würde ich sofort wieder einsteigen. Die GfK alleine hat nicht die finanziellen Möglichkeiten ein Übernahmeangebot selbst zu schultern, dies geht nur mit weiterer Verschuldung, Kapitalerhöhung und so fort. Der Kurs kann dann schnell wieder stark fallen, wenn die Übernahmebelastungen bekannt sind, deshalb ist mir die Sache derzeit viel zu heiß, um da mitzumachen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.826.121 von lacorte am 23.08.08 15:10:14Wenn es mit der Übernehme von TNS nicht klappen würde, dann wäre mir die GfK Aktie wieder eine Investition wert. Irgendwann wird man ja mal was von der GfK hören.
28.08.2008 07:25
GfK Gruppe erzielt im 2. Quartal dynamisches Wachstum
Nürnberg (ots) - Das zweite Quartal 2008 verlief für die GfK (News/Aktienkurs) Gruppe erfolgreich. Die Gruppe erzielte ein herausragendes organisches Umsatzwachstum von 11,4 Prozent. Das angepasste operative Ergebnis stieg um 13,4 Prozent auf 43,8 Millionen Euro im Vergleich zum zweiten Quartal 2007. Mit einem Wert von 13,6 Prozent lag die Marge, das Verhältnis des angepassten operativen Ergebnisses zum Umsatz, über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresquartals von 13,2 Prozent.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erreichte das organische Umsatzwachstum 8,4 Prozent. Damit erzielte die GfK Gruppe das höchste organische Wachstum seit dem Börsengang im Jahr 1999. Zu diesem Wachstum trugen alle drei Sektoren bei. Negative Währungseffekte schmälerten das Umsatzwachstum um 4,5 Prozent. Der ausgewiesene Umsatz nach Währungseffekten und Akquisitionen erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 589,7 Millionen Euro. Das angepasste operative Ergebnis stieg auf 66,8 Millionen Euro nach 63,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2007. Die Marge erreichte mit 11,3 Prozent annähernd das Vorjahresniveau von 11,5 Prozent.

Besonders erfreulich entwickelte sich der Sektor Retail and Technology, der auch im zweiten Quartal 2008 seine Margenstärke weiter ausbauen konnte. Trotz ungünstiger Wechselkursentwicklungen erzielte der Sektor Media ein starkes Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich. Zudem konnte der Sektor Custom Research, der das Geschäftsjahr etwas verhaltener begonnen hatte, im zweiten Quartal 2008 die Werte des vergleichbaren Vorjahresquartals übertreffen. Der Sektor steigerte im zweiten Quartal dieses Jahres seinen Umsatz um insgesamt 5,7 Prozent. Regional verzeichnet die GfK in Zentral- und Osteuropa, Asien und Pazifik sowie Lateinamerika ein sehr starkes organisches Wachstum.

Insgesamt ist die Auftragssituation des GfK-Konzerns sehr gut. Ende Juli waren bereits 80,3 Prozent des für 2008 erwarteten Umsatzes der GfK Gruppe verbucht oder im Auftragsbestand enthalten. Damit konnte das hohe Vorjahresniveau von 79,4 Prozent nochmals übertroffen werden.

Originaltext: GfK Gruppe Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31692 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31692.rss2 ISIN: DE0005875306

Pressekontakt: Marion Eisenblätter Tel. +49 911 395-2645 marion.eisenblaetter@gfk.com
So, die Fusion ist abgeblasen und die Aktie steht nur noch bei der Hälfte des seinerzeit angesetzten Wertes. Ich finde, dass das jetzt ein richtiges Schnäppchen ist. Die Meldung von heute bestätigt das:

DGAP-News: GfK AG
DGAP-News: GfK AG:Auftragsbestand der GfK Gruppe per September weiter deutlich über Vorjahr; Break Fee in Höhe von ca. 13 Mio. Euro nach Übernahme der TNS durch WPP erhalten
GfK AG / Sonstiges/Sonstiges

15.10.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. ---------------------------------------------------------------------------

Nürnberg, 15. Oktober 2008 - Die GfK Gruppe (SDAX, Prime Standard, ISIN: DE0005875306,) widersetzt sich der weltweiten Finanzkrise und profi-tiert von der geringeren Volatilität der Marktforschung. Ende September waren bereits 91,6 Prozent des für das Jahr 2008 erwarteten Umsatzes der GfK Gruppe verbucht oder im Auftragsbestand enthalten. Das hohe Vorjah-resniveau von 89,0 Prozent wurde erneut übertroffen und der positive Trend des Geschäftsjahres, der zu einer Anhebung des Umsatzziels zum Halbjahr geführt hatte, fortgesetzt.

Im Vertrag über den geplanten Zusammenschluss unter Gleichen hatten sich GfK und der britische Marktforscher TNS auf eine Aufhebungszahlung (Break Fee) in Höhe von rund 10,6 Millionen Britischen Pfund (ca. 13 Millio-nen Euro) geeinigt. Nachdem die WPP Group rund 82 Prozent an TNS über-nommen hat, erhielt die GfK diese Aufhebungszahlung. Mit Eingang dieser Summe werden die Belastungen aus dem Verhandlungsprozess vollständig kompensiert, so dass keine negativen Auswirkungen auf das EPS entstehen.

Zur GfK Gruppe Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Die GfK Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 1.162,1 Millionen Euro. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den rund 10.000 Beschäftigten (Stand 30. September 2008) arbeiten mehr als 80 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

V.i.S.d.P. GfK AG, Corporate Communications Jörg Peters Nordwestring 101 90319 Nürnberg Tel. +49 911 395-2012 investor.relations@gfk.com 15.10.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
Ich wäre vorsichtig bei einer Aktie, die kaztatstrophale Fusionspläne(für die Aktionäre) fast durchgesetzt hat..

Ausserdem wird die Aussagekraft gegenwärtiger Studien auf null sinken...da der Konsument sparen wird überall...
dazu brauchts keine ausgiebigen Studien...

Seht euch mal

Action Press mit INFAS Forschung an....

Die sind bei 9 Mio. Umsatz mit 247.000 in der HGB bilanz...
Klein aber fein--
eventuelk kauft GFK diesen Wettbewerber 2009/2010-

Jeder der Bilanz lesen kann-wird dann die Kursexplosion dazu erkennen-
KEINE KAUFEMPFEHLUNG-
BILANZ LESEN!
@ Freibauer

Ich verstehe nicht, was Du uns mit Deinem Beitrag sagen willst. Bitte schau' Dir doch einmal die heute von GFK veröffentlichten Zahlen an und vergleiche sie mit den letzt verfügbaren. Dann zeigt sich, dass GFK ganz offensichtlich in den Monaten August und September einen hervorragenden Auftragseingang gehabt hat. Das sagt doch schon eine Menge über die Stabilität des Geschäftsmodells aus. Hier Details, die das verdeutlichen:

Auftragsbestand bzw. Umsatz per Ende Juli 2008 (aus Halbjahresbericht):

Juli 2008: 80,3 % des für 2008 geplanten Umsatzes
Juli 2007: 79,4 % des für 2007 geplanten Umsatzes

Sept. 2008: 91,6 % des für 2008 geplanten Umsatzes
Juli 2007: 89,0 % des für 2007 geplanten Umsatzes

D. h.: Während man in 2007 in den Monaten August und September nur 9,6 % des Jahresumsatzes als Auftragseingang verbuchen konnte, waren es im Jahr 2008 11,3 % => incl. des höheren Planumsatzes für 2008 eine Steigerung um rd. 25 %!
Leider war im vorigen Posting der Fehlerteufel aktiv. Jetzt noch einmal:

Auftragsbestand bzw. Umsatz per Ende Juli 2008 (aus Halbjahresbericht):

Juli 2008: 80,3 % des für 2008 geplanten Umsatzes
Juli 2007: 79,4 % des für 2007 geplanten Umsatzes

Auftragsbestand bzw. Umsatz per Ende September 2008 (aus heutiger Mitteilung):

Sept. 2008: 91,6 % des für 2008 geplanten Umsatzes
Sept. 2007: 89,0 % des für 2007 geplanten Umsatzes

D. h.: Während man in 2007 in den Monaten August und September nur 9,6 % des Jahresumsatzes als Auftragseingang verbuchen konnte, waren es im Jahr 2008 11,3 % => incl. des höheren Planumsatzes für 2008 eine Steigerung des Auftragseingangs um rd. 25 %!
Wie du an dem aktuellen Kurseinbruch auf 16,xx auch siehst-
sind das vergangene Zahlen...
ausserdem arbeitet gfk mit vielen vereinfachten Modellen...
Ich bezweifel, das die in einem Konsumentenmarkt im Umbruch den Auftraggebern helfen werden....
Die werden genasuo wie bei Werbeausgaben auf die Bremse treten...
und zwar massiv...

Ob das bei Kursen von jetzt 16 drin ist-keine Ahnung...
Ich finde das das manegment vei dieser Grössenwahnsinnigen Übernahmeversuch gezeigt hat--das es in genasuo falschen Dimensionen denkt wie viel andere....
Wachsen auf Teufek komm raus--am besten mit Megakrediten...
aber nicht gesund organisch...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.592.142 von Freibauer am 16.10.08 15:03:37"Wie du an dem aktuellen Kurseinbruch auf 16,xx auch siehst-
sind das vergangene Zahlen..."


Also, wenn man Unternehmen nach der Aktienkursentwicklung der letzten Wochen beurteilen will, kann man die Analyse für alle börsennotierten Gesellschaften mit dem gleichen Urteil abschließen. Das halte ich aber für vollkommenen Unsinn und schaue mir lieber sehr genau an, welche Firmen auch in diesen unruhigen Zeiten profitables Wachstum generieren können und daher zu Unrecht abgestraft worden sind. In diesem Zusammenhang sind die von GFK vorgelegten Zahlen bemerkenswert. Ich bin gespannt, wieviele Unternehmen aus der DAX-Familie es schaffen, für die Monate August und September 2008 zweistellige Zuwächse beim Auftragseingang zu zeigen.

Für den Kursrückgang bei GFK gibt es übrigens möglicherweise noch einen anderen Grund. Der Rutsch gestern und heute ermöglicht es nämlich dem Zertifikateemittenten BNP seine beiden letzten Zertis auf GFK abzutöten (der erste wurde bereits am Vormittag kassiert und ich erwarte, dass der letzte bald folgt) - ein Schelm, der da Böses denkt.
Wie erwartet: GFK wurde jetzt soweit gedrückt, dass auch das letzte Long-Zertifikat tot ist. Mal schaun', wo die eigentlich solide Aktie die Kurve bekommt ...
Ja, auffallend ist auch, dass GFK trotz guter Zahlen an Erholungstagen relative Schwäche zeigt. Mal schaun', wie weit die Aktie noch fällt. Scheinbar ist es für einen Einstieg immer noch zu früh.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.698.892 von Herbert H am 25.10.08 19:54:36Die müssen endlich mal wieder über 20 Euro:rolleyes:
GfK neues Kursziel


Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Felix Braune, Analyst von Cheuvreux, stuft die Aktie von GfK (ISIN DE0005875306/ WKN 587530) unverändert mit "outperform" ein.
Im Zuge der Senkung einer leichten Reduzierung der Gewinnprognosen werde das Kursziel von 28 auf 25 EUR zurückgesetzt.

Die Anlagestory sei unterdessen vollständig intakt. Angesichts des unsicheren Umfelds repräsentiere der Titel ein relativ sicheres Investment.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Cheuvreux bei ihrem Votum "outperform" für die Aktie von GfK. (Analyse vom 15.12.08)
(15.12.2008/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 15.12.2008
Tradingchance bei gfk. gesamtmarkt geht up seit 2 tagen. gfk noch am tief. gestern erster positiver tag. heute mit 2 % im plus eröffnet. die geht bald ab
Marktforscher GfK will Macht im Unternehmen besser verteilen
Leser des Artikels: 160

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Deutschlands größtes Marktforschungsinstitut GfK will nach der misslungenen Übernahme des Konkurrenten TNS die Macht im Unternehmen besser verteilen. Die Ämter des Präsidenten des GfK-Vereins und des GfK-Aufsichtsratsvorsitzenden sollen personell getrennt werden, sagte eine GfK-Sprecherin am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der ´Nürnberger Nachrichten´. Der GfK-Verein ist mit 56,8 Prozent Hauptaktionär der GfK AG. Zum neuen Präsidenten sollte bei der Mitgliederversammlung am Dienstag der Manager Peter Zühlsdorff bestimmt werden.




Zuvor lagen beide Funktionen in der Hand von Hajo Riesenbeck, der im vergangenen Jahr fast im Alleingang den Zusammenschluss der GfK- Gruppe mit Taylor Nelson Sofres (TNS/London) zum weltweit zweitgrößten Marktforschungsunternehmen betrieben hatte. Nach dem Scheitern der Pläne trat er zurück. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender wurde Arno Mahlert. Das Präsidium des GfK-Vereins soll nun von drei auf fünf Mitglieder erweitert werden. Außerdem ist ein neuer Gesellschafterrat geplant, gegen dessen Willen die Anteile des GfK- Vereins am Unternehmen nicht verringert werden können./sm/DP/zb

Autor: dpa-AFX
GfK SE
Nürnberg
ISIN: DE0005875306
WKN: 587530
Einladung zur 1. ordentlichen Hauptversammlung


Wir laden unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu der am

20. Mai 2009 um 10.00 Uhr


in der Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50, 90762 Fürth, stattfindenden

1. ordentlichen Hauptversammlung
ein.



Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2008, Vorlage des gebilligten Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2008, des Berichts des Aufsichtsrats sowie des erläuternden Berichts des Vorstands zu den übernahmerechtlichen Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von Euro 133.019.901,65 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 0,46 je dividendenberechtigter Stückaktie Euro 16.535.786,98
Gewinnvortrag Euro 116.484.114,67
Bilanzgewinn Euro 133.019.901,65

Die Dividende wird am 22. Mai ausgezahlt.

3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2008

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2008 amtierenden Mitgliedern des Vorstands der GfK Aktiengesellschaft für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2008 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats der GfK Aktiengesellschaft für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5. Nachwahlen zum ersten Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der GfK SE setzt sich gemäß Art. 40 Abs. 2, Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE) (SE-VO), § 17 SE-Ausführungsgesetz, § 21 Abs. 3 SE-Beteiligungsgesetz, Teil III. der SE-Beteiligungsvereinbarung für die GfK SE und § 9 Ziff. 1 der Satzung der Gesellschaft aus neun Mitgliedern zusammen, und zwar aus sechs Aufsichtsratsmitgliedern der Anteilseigner und drei Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer. Die sechs Anteilseignervertreter werden von der Hauptversammlung bestellt. Die drei Arbeitnehmervertreter werden aufgrund des Verfahrens bestellt, das in der SE-Beteiligungsvereinbarung für die GfK SE vorgesehen ist.

Die Mitglieder des erstenAufsichtsrats der GfK SE nach Umwandlung der Gesellschaft in eine SE wurden für die Anteilseignerseite durch die Satzung und für die Arbeitnehmerseite durch die SE-Beteiligungsvereinbarung der GfK SE bestimmt; infolge des Ausscheidens des satzungsmäßig bestimmten Mitglieds Hajo Riesenbeck wurde zwischenzeitlich Herr Dr. Raimund Wildner durch Beschluss des Amtsgerichts Nürnberg zum Anteilseignervertreter bestellt. Grundsätzlich endet die Amtszeit der Mitglieder des ersten Aufsichtsrats auf Anteilseignerseite mit dem Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2009 als dem ersten Geschäftsjahr der GfK SE beschließt, also mit Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2010.

Entsprechend den Grundsätzen guter Corporate Governance soll das bislang kraft gerichtlicher Bestellung von Herrn Dr. Wildner besetzte Aufsichtsratsmandat einer Wahl durch die ordentliche Hauptversammlung 2009 zugeführt werden; Herr Dr. Wildner steht für die Wahl nicht zur Verfügung und scheidet deshalb mit der Wahl eines Nachfolgers aus dem ersten Aufsichtsrat aus. Ferner hat Herr Jürgen Schreiber sein Amt als Mitglied des ersten Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2009 niedergelegt. Auch für Herrn Schreiber soll deshalb von der Hauptversammlung ein Nachfolger gewählt werden. Gemäß § 9 Ziff. 5 der Satzung der Gesellschaft besteht vorliegend das Amt der zu wählenden Nachfolger für die restliche Amtsperiode des ersten Aufsichtsrats, d.h. bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 2010.

Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor,

a) Frau Hauke Stars, 8455 Rüdlingen, Schweiz, Geschäftsführerin Hewlett-Packard Schweiz GmbH, sowie

b) Herrn Stephan Gemkow, 51491 Overath, Mitglied des Vorstands Deutsche Lufthansa AG

mit Wirkung ab der Beendigung der Hauptversammlung am 20. Mai 2009 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das erste Geschäftsjahr der GfK SE - dies ist das Geschäftsjahr 2009 - beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen.

Über die Wahl der beiden Kandidaten wird gesondert abgestimmt werden.

Frau Hauke Stars ist weder Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten noch in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Herr Stephan Gemkow ist Mitglied in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

― Delvag Luftfahrtversicherungs-AG* (Aufsichtsratsvorsitzender)

― Evonik Industries AG

― LSG Lufthansa Service Holding AG*

― Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH (Aufsichtsratsvorsitzender)*

― Lufthansa Cargo AG*

― Lufthansa Technik AG*


* Konzernmandate

Darüber hinaus ist Herr Stephan Gemkow Mitglied in folgenden vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

― Amadeus Global IT Group S.A.,

― jetBlue Airways Corporation,

― WAM Acquisition S.A.


6. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2009

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 zu bestellen.

7. Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien

Da die von der Hauptversammlung vom 21. Mai 2008 erteilte Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien am 20. November 2009 abläuft, soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, erneut eine Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien zu erteilen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

a) Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien vom 21. Mai 2008 wird für die Zeit ab Wirksamwerden der nachfolgenden neuen Ermächtigung aufgehoben.

b) Die Gesellschaft wird gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 19. November 2010 eigene Aktien in Höhe von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden.

c) Die Ermächtigung unter lit. b) kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.

d) Der Erwerb von eigenen Aktien erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) über die Börse oder (2) mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots.

(1) Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs der Aktie im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) um nicht mehr als 5 % über- und nicht mehr als 5 % unterschreiten.

(2) Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot bzw. eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Schlusskurs im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots bzw. der Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erhebliche Abweichungen des maßgeblichen Kurses, so kann das Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots angepasst werden. In diesem Fall wird auf den Schlusskurs im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) am Börsentag vor dem Tag vor der Veröffentlichung einer etwaigen Anpassung abgestellt. Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen. Sofern das Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Fall einer Aufforderung zur Abgabe des Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, kann die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden.


e) Der Vorstand wird ermächtigt, die aufgrund dieser Ermächtigung, einer älteren Ermächtigung oder auf sonstige Weise gemäß §§ 71 ff. AktG erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch zu den folgenden zu verwenden:

(1) Die Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet, wobei als maßgeblicher Börsenkurs im Sinne der vorstehenden Regelung der Mittelwert der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) während der letzten fünf Börsentage vor der Veräußerung der Aktien gilt; in diesem Fall darf die Anzahl der zu veräußernden Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der heutigen Hauptversammlung oder - falls dieser Betrag geringer ist - 10 % des zum Zeitpunkt der Veräußerung der Aktien eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten; auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die unter Ausnutzung einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital unter erleichtertem Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden.

(2) Die Aktien können im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen Dritten angeboten und auf diese übertragen werden.

(3) Die Aktien können zur Erfüllung von Wandlungs- und/oder Optionsrechten bzw. -pflichten aus Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen verwendet werden, die von der Gesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften ausgegeben werden.

(4) Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Vorstand kann abweichend davon bestimmen, dass das Grundkapital bei der Einziehung unverändert bleibt und sich stattdessen durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen.


f) Die Ermächtigungen unter lit. e) können einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam, umfassend oder bezogen auf Teilvolumina der erworbenen eigenen Aktien, die Ermächtigungen unter lit. e) (1), (2) und (3) auch durch auf Rechnung der Gesellschaft handelnde Dritte ausgenutzt werden.

g) Das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese Aktien wird insoweit ausgeschlossen, als diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigung unter lit. e) (1) bis (3) verwendet werden.


8. Neufassung von § 16 der Satzung der GfK SE (Vergütung des Aufsichtsrats)

Die bisherigen Regelungen zur Aufsichtsratsvergütung in der Satzung der GfK AG bzw. der GfK SE sehen neben einer fixen Vergütung auch eine erfolgsabhängige Vergütungskomponente vor. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass durch eine ausschließlich fixe Vergütung dem Aufgabenprofil des Aufsichtsrats als Überwachungs- und Kontrollgremium am besten Rechnung getragen wird. Dementsprechend soll die variable Vergütungskomponente aufgegeben und die fixe Vergütungskomponente aufgewertet werden. Ferner soll mit Blick auf die kontinuierlich ansteigenden Anforderungen an die Tätigkeit als Aufsichtsrat das Vergütungsniveau insgesamt angehoben werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, § 16 der Satzung wie folgt neu zu fassen:

„§ 16 Vergütung des Aufsichtsrats

1. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahrs zahlbare Vergütung in Höhe von Euro 12.000,–.

2. Für die physische Teilnahme an einer Aufsichtsratssitzung wird ein Betrag in Höhe von Euro 1.000,– gewährt. Maximal wird die Teilnahme an sechs Aufsichtratssitzungen vergütet.

3. Der Vorsitzende erhält das Zweieinhalbfache, der Stellvertreter das Eineinhalbfache der in Ziffer 1 und 2 genannten Beträge.

4. Die Vergütung erhöht sich für jede Mitgliedschaft in einem Ausschuss um Euro 10.000,– beziehungsweise für jeden Vorsitz in einem Ausschuss um Euro 20.000,–. Die Ausschussvergütung bemisst sich ausschließlich nach derjenigen Funktion im entsprechenden Ausschuss (einfache Mitgliedschaft oder Vorsitz), die höher vergütet ist.

5. Die Gesellschaft erstattet jedem Aufsichtsratsmitglied die auf seine Vergütung und den Auslagenersatz entfallende Umsatzsteuer.

6. Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahrs angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.“


9. Änderung von § 20 Ziff. 1 der Satzung der GfK SE (Bevollmächtigung von Stimmrechtsvertretern der Gesellschaft)

Auf Grundlage der aktuellen Satzung ist es nicht möglich, dem von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter Vollmacht und Weisungen für die Stimmrechtsausübung in der Hauptversammlung auf einem elektronischen Weg zu übermitteln. Nach dem für die zweite Jahreshälfte geplanten Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) sind zwar Erleichterungen für die Vollmachtserteilung geplant; es ist jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob allein aufgrund der Gesetzesänderung die erwünschte Flexibilität vollständig erreicht werden kann. Um der Gesellschaft unabhängig von dem geplanten Gesetzesvorhaben künftig ausreichende Flexibilität für eine elektronische Übermittlung rechtssicher einzuräumen, soll die Satzung in § 20 Ziff. 1 entsprechend ergänzt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, folgenden Beschluss zu fassen:

§ 20 Ziff. 1 der Satzung der GfK SE werden folgende neue Sätze 2 und 3 angefügt:
„Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Vollmacht und Weisung an einen von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter sind in Textform zu erteilen; hierunter fällt auch die Erteilung auf einem elektronischen Weg (z.B. Email oder Internetdialog) nach näherer Maßgabe der Einberufungsbekanntmachung.“

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 7 (Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien)
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Die Hauptversammlung der GfK Aktiengesellschaft hat am 21. Mai 2008 die Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien bis zum 20. November 2009 ermächtigt. Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Wegen des Ablaufs der Ermächtigung im laufenden Geschäftsjahr soll die bisherige Ermächtigung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der in dieser Hauptversammlung zu beschließenden neuen Ermächtigung aufgehoben werden.

Durch die vorgeschlagene Ermächtigung wird der Gesellschaft damit die Möglichkeit gegeben, bis zum 19. November 2010 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Damit ist die gesetzlich zulässige Höchstgrenze gewahrt. Ein Erwerb darf über die Börse oder aufgrund eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erfolgen. Sofern ein öffentliches Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden können, kann die Annahme nach Quoten erfolgen, um das Erwerbsverfahren zu vereinfachen. Dieser Vereinfachung dient auch eine bevorrechtigte Annahme kleinerer Offerten oder kleiner Teile von Offerten bis maximal 100 Stück Aktien.

Die auf Grundlage dieser Ermächtigung, einer älteren Ermächtigung oder in sonstiger Weise gemäß §§ 71 ff. AktG erworbenen eigenen Aktien dürfen zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken verwendet werden, insbesondere auch zu den folgenden:

In der Ermächtigung ist vorgesehen, dass die Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußert werden können, wenn der Preis der Aktien den Börsenkurs zur Zeit der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Mit ihr wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht. Die auf § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG gestützte Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss bei der Veräußerung eigener Aktien ist auf insgesamt höchstens 10 % des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der heutigen Hauptversammlung oder – falls dieser Betrag niedriger ist – des zum Zeitpunkt der Veräußerung der Aktien bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft beschränkt. Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die unter Ausnutzung einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital unter erleichtertem Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Ferner sind auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Die Vermögens- und Stimmrechtsinteressen der Aktionäre bleiben bei einem Bezugsrechtsausschluss in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG angemessen gewahrt. Dem Gedanken des Verwässerungsschutzes wird dadurch Rechnung getragen, dass die Aktien nur zu einem Preis veräußert werden dürfen, der den maßgeblichen Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet. Die endgültige Festlegung des Veräußerungspreises für die eigenen Aktien geschieht zeitnah vor der Veräußerung. Der Vorstand wird sich dabei - unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten - bemühen, einen eventuellen Abschlag auf den Börsenkurs so niedrig wie möglich zu halten. Außerdem haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihren Anteil am Grundkapital der Gesellschaft jederzeit durch Zukäufe von Aktien über die Börse aufrechtzuerhalten.

Die Ermächtigung sieht vor, dass das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann, wenn die erworbenen eigenen Aktien als Sachleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen Dritten angeboten und auf diese übertragen werden. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Die vorgeschlagene Ermächtigung soll die Gesellschaft daher in die Lage versetzen, bei sich bietender Gelegenheit zum Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen schnell und flexibel handeln zu können. Dies kann auch unter dem Gesichtspunkt einer optimalen Finanzierungsstruktur sinnvoll sein. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. Dabei wird der Vorstand den Börsenkurs der Aktie berücksichtigen. Die Ermächtigung sieht weiterhin vor, dass die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zur Erfüllung von Umtauschrechten aus von der Gesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften auszugebenden Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen verwendet werden können. Es kann im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zweckmäßig sein, von einer Erhöhung des Grundkapitals oder einer Aktienausgabe aus bedingtem Kapital abzusehen und zur Bedienung der Wandel- und Optionsrechte ganz oder teilweise eigene Aktien einzusetzen. Dadurch wird eine Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft und eine Verwässerung der Beteiligungsquote der Aktionäre vermieden.

Ferner soll die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, die eigenen Aktien ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen. Dies führt grundsätzlich zur Herabsetzung des Grundkapitals. Abweichend hiervon wird der Vorstand aber auch ermächtigt, die Einziehung entsprechend § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ohne Veränderung des Grundkapitals durchzuführen. In diesem Fall erhöht sich durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG.

Der Vorstand wird die nächste Hauptversammlung über eine Ausnutzung der Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 3 AktG unterrichten.


Unterlagen zur Hauptversammlung

Die folgenden Unterlagen liegen ab der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der GfK SE, Nordwestring 101, 90419 Nürnberg, zur Einsichtnahme der Aktionäre aus:

• zu Tagesordnungspunkt 1: der festgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008, der gebilligte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2008, der Bericht des Aufsichtsrats sowie der erläuternde Bericht des Vorstands zu den übernahmerechtlichen Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns

• zu Tagesordnungspunkt 7: der Bericht des Vorstands gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG


Diese Unterlagen liegen auch während der Hauptversammlung zur Einsichtnahme der Aktionäre aus. Sie können auch im Internet unter www.gfk.com eingesehen werden. Den Aktionären wird auf Verlangen unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der Unterlagen zugesendet.

Teilnahmeberechtigung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 18 der Satzung unserer Gesellschaft diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung anmelden und die ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts durch eine in Textform in deutscher oder englischer Sprache erstellte Bescheinigung des depotführenden Instituts über den Anteilsbesitz nachweisen. Die Anmeldung und der Nachweis sind an die folgende Adresse zu übermitteln:

GfK SE
c/o Deutsche Bank AG
– General Meetings –
65936 Frankfurt am Main
E-Mail: WP.HV@Xchanging.com
Telefax: +49 (0)69/1201266827


Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des

29. April 2009 (0.00 Uhr)


beziehen und der Gesellschaft zusammen mit der Anmeldung spätestens bis zum Ablauf des

13. Mai 2009 (24.00 Uhr)


unter der vorgenannten Adresse zugehen.

Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären von der Anmeldestelle Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, möglichst frühzeitig eine Eintrittskarte für die Teilnahme an der Hauptversammlung bei ihrem depotführenden Institut anzufordern. Die erforderliche Anmeldung und der Nachweis des maßgeblichen Anteilsbesitzes werden in diesen Fällen durch das depotführende Institut vorgenommen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Echtheit des Nachweises einen geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen. Wird dieser Nachweis nicht oder nicht in gehöriger Form erbracht, kann die Gesellschaft den Aktionär zurückweisen.

Stimmrechtsvertretung

Das Stimmrecht kann in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, zum Beispiel ein Kreditinstitut oder eine Vereinigung von Aktionären, ausgeübt werden. Wenn weder ein Kreditinstitut noch eine Aktionärsvereinigung oder eine andere der in § 135 AktG gleichgestellten Person bevollmächtigt wird, ist die Vollmacht schriftlich zu erteilen; für die Bevollmächtigung von Kreditinstituten, Aktionärsvereinigungen und von anderen in § 135 AktG gleichgestellten Personen ist es ausreichend und erforderlich, wenn die Vollmachtserklärung nachprüfbar festgehalten wird.

Die GfK SE bietet ihren Aktionären als besonderen Service an, von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen. Die Aktionäre, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern eine Vollmacht erteilen wollen, benötigen hierzu eine Eintrittskarte zur Hauptversammlung. Vollmachten und Weisungen an Stimmrechtsvertreter müssen schriftlich übermittelt werden. Die notwendigen Unterlagen und Informationen erhalten die Aktionäre zusammen mit der Eintrittskarte. Wir bitten, die ausgefüllten Vollmachts- und Weisungsvordrucke bis spätestens 18. Mai 2009 (Eingangsdatum) an die GfK SE, Abteilung Corporate Communications, Nordwestring 101, 90419 Nürnberg, zurückzusenden.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung hat die GfK SE insgesamt 35.947.363 Aktien ausgegeben, die 35.947.363 Stimmen gewähren. Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung keine eigenen Aktien.

Gegenanträge und Wahlvorschläge gemäß §§ 126, 127 AktG

Gegenanträge von Aktionären gegen einen oder mehrere Vorschläge von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu einem bestimmten oder mehreren Tagesordnungspunkten gemäß § 126 Abs. 1 AktG sowie Wahlvorschläge im Sinne von § 127 AktG sind ausschließlich an die nachstehende Adresse zu übersenden. Anderweitig adressierte Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.

GfK SE,
Abteilung Corporate Communications,
Nordwestring 101,
90419 Nürnberg,
Telefax: +49 (0)911/395-4075
E-Mail: investor.relations@gfk.com


Zugänglich zu machende Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Hauptversammlung unter vorstehender Adresse eingehen, werden einschließlich des Namens des Aktionärs, der Begründung und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung im Internet unter www.gfk.com unverzüglich veröffentlicht.

Es ist beabsichtigt, die Hauptversammlung im Internet unter www.gfk.com zu übertragen.



Nürnberg, im April 2009

GfK SE

Der Vorstand
Marktforscher GfK expandiert weiter
Leser des Artikels: 75

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der führende deutsche Marktforscher GfK expandiert weiter. In Großbritannien wurde das Marktforschungsinstitut Ascent Market Intelligence erworben, das Handelsinformationen über den Freizeit- und Reisemarkt erhebt. Die Daten sollten künftig das Touristikgeschäft der GfK in Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden ergänzen, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung am Mittwoch in Nürnberg mit. Ascent erzielte zuletzt einen Umsatz von einer halben Million Euro.




Außerdem übernahm die GfK in den USA die Kontaktlinsen-Marktdaten C.L.E.A.R. des Konkurrenten Nielsen Company und stockte ihre Anteile an der französischen Unternehmensgruppe IFR Monitoring um 24,2 Prozent auf 100 Prozent auf. IFR ist in der Marktbeobachtung von Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten tätig./sm/DP/edh

Autor: dpa-AFX
Umstrukturierungskosten drücken GfK-Gewinn


NÜRNBERG (dpa-AFX) - Hohe Umstrukturierungskosten und der wachsende Preisdruck in der Branche haben im ersten Quartal beim Marktforschungsunternehmen GfK trotz eines weitgehend stabilen Umsatzes zu einem Gewinneinbruch geführt. Mit 1,3 Millionen Euro sei das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr um fast 90 Prozent gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Nürnberg mit. Mehrere einmalige Sonderfaktoren verzerrten allerdings die tatsächliche Ertragskraft des Unternehmens, betonte die Führung der GfK-Gruppe laut Mitteilung.

So sei der Umsatz mit 264,7 Millionen Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nur um 1,3 Prozent geschrumpft. Bereinigt um Firmenzukäufe sei der Erlös allerdings um 4,6 Prozent gesunken. ´Im ersten Quartal 2009 konnte sich die GfK-Gruppe zwar den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht in allen Sektoren entziehen, aber mit einer stabilen Umsatzentwicklung entgegenstellen´, kommentierte das Unternehmen die aktuelle Geschäftslage.

Zuversichtlich stimmt die Geschäftsführung des im SDAX notierten Unternehmens die aktuelle Auftragslage. Bis Ende des Monats seien bereits 57,6 Prozent des für das Jahr 2009 geplanten Umsatzes der GfK-Gruppe gebucht gewesen, womit die ursprünglichen Erwartungen übertroffen worden seien. Im zurückliegenden Boomjahr hatte das Auftragsvolumen zu diesem Zeitpunkt allerdings bei 61,8 Prozent gelegen, räumte die GfK ein. Für die zweite Jahreshälfte 2009 rechnet das GfK-Management mit einer Verbesserung von Umsatz und Ergebnis./kt/DP/tw
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.468.425 von ostseefischer am 25.06.09 18:18:50Der Weg bis 16 ist frei.
Vermutlich werden wir die 18 bis zum 13.08 (Halbjahresbericht) sehen, bzw. gesehen haben.
Das Unternehmen wird solide geführt und ist relativ Konjunktur resistent, von daher sehe ich kaum Risiken.
EANS-DD: GfK SE


EANS-DD: GfK SE / Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG

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Directors Dealings-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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09.09.2009

Personenbezogene Daten:

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Mitteilungspflichtige Person:

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Name: Klaus L. Wübbenhorst





Grund der Mitteilungspflicht:

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Grund: Person mit Führungsaufgaben

Funktion: Geschäftsführendes Organ



Angaben zur Transaktion:

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Transaktion:

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Bezeichnung: Aktie

ISIN: DE0005875306

Geschäftsart: Verkauf

Datum: 09.09.2009

Stückzahl: 50000

Währung: Euro

Kurs/Preis: 21,8700

Gesamtvolumen: 1.093.500,0000

Börsenplatz: Frankfurt

Erläuterung:



Rückfragehinweis:

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Fred Nemitz

Tel.: +49 (0)911 395 4142

E-Mail: fred.nemitz@gfk.com



Angaben zum Emittenten:

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Emittent: GfK SE
Nordwestring 101
D-90319 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 395 2012
FAX: +49 (0)911 395 4075
Email: investor.relations@gfk.com
WWW: http://www.gfk.de
Branche: Unternehmensberatung
ISIN: DE0005875306
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt/Prime Standard: Frankfurt, Freiverkehr: Berlin,
Hamburg, Düsseldorf, Hannover
Sprache: Deutsch

dpa-AFX
GfK Stopp nachziehen

26.11.2009
FOCUS-MONEY

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FOCUS-MONEY" raten bei der GfK-Aktie (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) den Stoppkurs auf 20,50 EUR nachzuziehen.

Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen beabsichtige im laufenden Gesamtjahr den Erlös mit 1,2 Mrd. EUR auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Es werde mit einer Gewinnspanne im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gerechnet.

Die Experten von "FOCUS-MONEY" empfehlen Anlegern bei der Aktie der GfK investiert zu bleiben und den Stoppkurs auf 20,50 EUR nachzuziehen. (Ausgabe 49)
(26.11.2009/ac/a/nw)


Xetra-Orderbuch von GFK SE O.N.
Stück Geld Kurs Brief Stück
25,00 1.699
24,80 1.000
24,50 50
24,21 337
24,19 900
24,14 900
24,01 41
23,99 151
23,97 109
23,96 300

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/GFK.aspx

169 23,84
147 23,71
900 23,70
342 23,64
900 23,60
440 23,50
500 23,41
100 22,93
100 22,51
200 22,50

Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
3.798 1:1,44 5.487




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