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Steinbrück: "Ja...ich habe zu heiß gebadet!" - 500 Beiträge pro Seite



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......oder wie soll man, bitte schön, die heutige Aussage zur geplanten Kindergelderhöhung verstehen?
Zitat: -Eine Kindergelderhöhung von 8-10 Euro bringt den Eltern zwei Schachteln Zigaretten oder zwei große Pils- Zitat Ende
1. Allein schon der genannte Betrag ist eine Unverschämtheit
2. Steinbrück unterstellt hier zum wiederholten Male, dass Sozialleistungen, egal in welcher Form, offensichtlich nur dem Vergnügen einiger asozialer Elemente dienen.
Was ist mit Familien, die mit Mühe und Not jeden Monat über die Runden kommen. In denen sich Eltern nur das Nötigste gönnen (und zwar alles abseits vom Nikotin und Alkohol), um ihren Kindern gewisse Dinge zu ermöglichen.
Nachdem nun endlich Schröder und seine Hauptgehilfen in der Versenkung verschwunden sind, treten einige SPD-Heinis in den Vordergrund, die nun mit aller Macht versuchen, sich mit diversen Scheißhausparolen Gehör zu verschaffen.
Es kotzt mich nur noch an....
Eine Kindergelderhöhung von 8-10 Euro bringt den Eltern zwei Schachteln Zigaretten oder zwei große Pils- Zitat Ende

Da sieht man mal wie fernab von der Realität sich manche Politiker bewegen.

Zwei Marlboro 8,00 EUR

+

Zwei Pils im Getränke- oder Supermarkt unter 1 Euro

= 9,xx EUR

Die Eltern können sich also beides leisten um Ihre Kinder zu ertragen.


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.465 von A_Sosa am 03.07.08 23:55:16Genau so ist es - und für Nichraucher schaun sogar fast 2 Kästen Öttinger raus.
Das bring mal wieder gekaufte Wählerstimmen !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.004 von lump60 am 04.07.08 08:35:50Steinbrück hat mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Wer tagsüber mal durch Stadtteile in Ostberlin fährt, weiß wovon er redet. Da passiert nämlich genau das was er sagt.
Warum also das Geld nicht direkt den Kindern zukommen lassen. Kostenlosen Essen in den Schulen, kostenlose Schulbücher, kostenlose Schulausflüge etc.. Möglichkeiten gibt es da genug. Die Eltern, die verantwortungsvoll handeln, kann es doch egal sein, wie ihr Kind unterstützt wird. Ob sie das Geld bekommen und dann die o.g. Sachen kaufen oder ob es ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
#9 Jawohl immer weiter so!
Der staat soll sich noch mehr in die familien reinhängen, weil ja sowieso alle zu dumm sind die eigenen kinder zu erziehen, denn das können nur ausgebildete "fachkräft".
Was in wirklichkeit dabei rauskommt, können wir ja allenthalben erleben, Pisa, schulen mit sicherheitskräften, religionsunterricht statt deutsch etc.

Dieser staat und seine handlanger sind zu dumm, menschen zu erziehen! Man muss ihnen wo es nur geht die verantwortung über menschen entziehen.

Übrigens die zahl der beamten, mittleren und höheren dienstes (Steinbrück und co), welche ihre kinder nicht der staatlichen "obhut" übergeben, dürfte mittlerweile sehr beeindruckend sein. Ganz zu schweigen vom rest der deutschen die über bildung und geld verfügen.

Diese versager sollen lieber mal zusammenrechnen, was die Deutschen durch die "privatisierung" der energiewirtschaft verloren haben und diese summe den leuten zurückgeben, dann bleibt auch genug für die Kinder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.185 von moneyfutsch am 03.07.08 22:48:47Der Mann hat Recht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.071 von uni9 am 04.07.08 08:49:01Schreib hier keinen Stuss und erklär dich zum Bevormunder aller.

wir wollen hier doch keinen Almosenstaat.


Sowas ist einfach nur widerlich :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.071 von uni9 am 04.07.08 08:49:01Warum also das Geld nicht direkt den Kindern zukommen lassen

Vollkommen richtig!
Das Geld soll ausschliesslich den Kindern zugute kommen!
Ich stimme dir 100% zu!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.496 von Red_Eileen am 04.07.08 09:39:04Nanana! Sinnvollerweise hat Er erkannt, daß auch das Sozialverhalten geprägt wird durch solche "Tagesstätten". und genau da haben viele Kinder so ihre Defizite.

Warum eigentlich nicht? In PRIVATSCHULEN wird das doch praktiziert- privat finanziert. Also- warum nicht auch für die nicht so Zahlungskräftigen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.496 von Red_Eileen am 04.07.08 09:39:04Schreib hier keinen Stuss

Kannst du lesen???:confused:
Anscheinend nicht!:mad:

Das Geld sollte den Kindern und nur den Kindern zufliessen, wie er richtig schreibt!

Was ist denn dabei verwerflich???:confused:

Erst Gehirn einschalten und dann mitreden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.185 von moneyfutsch am 03.07.08 22:48:47Du hast den Kernpunkt gut herausgearbeitet. Dieser Sozialstaat ist ein asozialer Staat. Er fördert Faulenzer und Versager die den Arsch nicht hochbekommen, genauso wie die die sich den Buckel krumm schuften. Diese Gleichbehandlung und Gleichmacherei hat damit genau diese schlimmen Auswirkungen.

Generell muss diese ganze Gesellschaft "umerzogen" werden. Das Wort "kostenlos" muss gestrichen werden. Deshalb halte ich auch von diesen ganzen tollen Ideen wie kostenlose Schulbücher, Schulessen, kostenlose Tagesstätten etc. gar nichts. Weil das wieder nur für staatliche Eintichtungen gelten wird oder wieder Rattenschwänze an Bürokratie nach sich zieht. Ich möchte frei entscheiden ob mein Kind auf eine private Schule, staatliche Schule oder gar in Eigeninitiave unterrichtet wird. Steuern zahlen alle - nur über deren Verwendung hat niemand die Kontrolle. Warum nicht lieber den Leuten mehr netto lassen und dann können sie alles selbst entscheiden und bezahlen? Wer arbeitet kann meinetwegen für jedes Kind ein ordentlichen Freibetrag bekommen. Wer nicht arbeitet bekommt diesen eben nicht. Damit wäre das angesprochene Übel gelöst.

Jeder einzelne muss begreifen das Bildung und Eigenverantwortung die wichtigsten Grundpfeiler darstellen. Wer sich dem nicht stellt, ist ein Verlierer in dieser Gesellschaft. Ich plädiere klar für eine Leistungsgesellschaft, weil nur diese zum Umdenken und entsprechendem Handeln bewegt.
Ganz normal wäre es "gewissen Gutverdienern" das Kindergeld vollkommen zu streichen. Was braucht eigentlich die Solidargemeinschaft für Kinder von Leuten die ein Monatseinkommen von über 3.500 Euro haben.
( Hier sollte man prüfen um wieviele es sich da überhaupt handelt)
mitbezahlen?

Aber da wird nichts gesagt.
3.500 im Monat - oft verdient die Frau auch noch dazu.


Es ist einfach lachhaft wen dieser Gruppe auch noch das Kindergeld gegeben wird.!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.697 von Red_Eileen am 04.07.08 10:00:04#12

Früher war ich auch Deiner Meinung, habe sie aber zwischenzeitlich geändert. Die derzeitigen Probleme mit vielen Kindern in bestimmten Familien sind einfach nicht zu ignorieren. Es wird diesen Kindern einfach nicht geholfen, wenn die Eltern mehr Geld haben. Ich habe gerade für mein Kind einen Zettel aus der Schule für das nächste Schuljahr für neue Bücher über 80€ bekommen. Mir ist es egal, ob ich eine Erhöhung des Kindergeldes bekomme oder die Bücher bezahlt werden. Mit Sicherheit werden aber Anfang des neuen Schuljahres wieder einige Kinder keine Bücher haben, weil die Eltern keine gekauft haben. Genauso ißt mein Kind in der Schule, die immerhin bis 15h geht. Dafür zahle ich ca. 60€ im Monat. Andere Eltern sparen sich dieses Geld und das Kind bekommt erst abends (wenn überhaupt) die erste warme Mahlzeit. An den Schulausflügen nehmen auch längst nicht alle Kinder teil. Welch ein sozialer Aussschluß!
Die Folgen eines solchen Vorgehens trägt am Ende doch wieder die ganze Gesellschaft, sie dürften aber wesentlich höher sein als wenn man frühzeitig gegensteuert.

#13, #14

Ich finde es schon erstaunlich, wenn man bei 3500€ als Besserverdienender gilt und kein Kindergeld mehr bekommen soll.
Es wäre gut, wenn in diesen Schichten mher Kinder geboren würden und in den anderen weniger (will natürlich keiner hören; ist mir schon klar)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.697 von Red_Eileen am 04.07.08 10:00:04Das Kindergeld beträgt in Deutschland gemäß § 66 Abs. 1 EStG für das erste, zweite und dritte Kind jeweils 154 Euro monatlich und für das vierte und jedes weitere Kind 179 Euro monatlich (Stand: 20. Dezember 2007). Deutsches Kindergeld ist heute zu bedeutenden Teilen keine Sozialleistung, sondern ein Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums von Kindern und dementsprechend im Einkommensteuergesetz geregelt. Nur der über den Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums hinausgehende Teil ist für die Eltern eine Familienförderung. Dieser Teil ist umso größer, je niedriger das zu versteuernde Einkommen ist. Soweit das Kindergeld eine Sozialleistung darstellt, soll es der Familienförderung dienen.

Rechtsgrundlage für das Kindergeld ist für unbeschränkt Steuerpflichtige das Einkommensteuergesetz (§§ 31 f. und 62 ff. EStG), für beschränkt Steuerpflichtige [mit weiteren Voraussetzungen] das Bundeskindergeldgesetz (BKGG).

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.800 von uni9 am 04.07.08 10:10:14@uni9

Damit löst du aber das grundsätzliche Problem nicht. Ich verstehe deine Argumentation gut, aber mir geht es um eine langfristige Lösung. Das Problem ist doch das diese "Denkkultur" der Faulenzer und Alimentenempfänger sich auf die Kinder überträgt und diesen nicht weiterhilft. Sie sehen das Leistung nicht notwendig ist und da kann auch ein kostenloses Schulessen nicht helfen - sondern fördert das eher noch.

@Red_Eileen

Eine absolute Frechheit. Willkürliche Einkommensgrenzen festlegen und dann von Solidargemeinschaft sprechen. Schon mal einen Lohnzettel mit den Abzügen gesehen die jemand mit 3500,- verdient? Schau mal drauf - dann kannst du die Kritik an dieser Gesellschaft und auf Gestalten wie dich vielleicht verstehen. Wer bedürftig ist, hat eine Lobby in diesem Staat - alle anderen sollen die Fresse halten und blechen. Wobei bedürftig auch nicht klar zu definieren ist. Je mehr bedürftige, umso besser für den Staat und den Machterhalt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.185 von moneyfutsch am 03.07.08 22:48:47#1

In welcher Partei ist dieser Steinbrück nochmal ?

:confused:

Ach ja bei der SPD, also denen, die noch immer in ihrem Parteiprogramm das Ziel eines "demokratischen Sozialismus" haben, obwohl jeder weiss, das Demokratie und Sozialismus zwei unvereinbare Gegensätze sind.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.926 von multix06 am 04.07.08 10:24:32sehe ich nicht so. nimm doch einfach mal das beispiel schweden:

dort ist der schulbesuch kostenlos, das schulmaterial wird zur verfügung gestellt und meines wissens gibt es sowohl frühstücksgetränke als auch das mittagessen für umsonst.

trotzdem sind schwedische kinder nicht lernfaul sondern belegen bei pisa regelmässig vordere plätze... ;)
#17

Mir leuchtet auch nicht ein, warum sich diese "Denkkultur" auf Kinder übertragen sollte, wenn sie die von mir genannten Dinge kostenlos bekommen.
Die Kinder bekommen eine solche "Denkkultur" wohl eher dadurch, wenn sie sehen, dass sie die einzigen in der Familie sind, die morgens früh aufstehen, die Eltern aber trotzdem genug Geld für Bier, Zigaretten etc. haben. Darunter sollten aber meiner Mienung nach nicht die Kinder leider. Sie sollten zumindest die Chance bekommen, in der Schule so gefördert zu werden, dass sie auch einen vernünftigen Schulabschluß bekommen.
Dass in solchen Haushalten wohl selbst bei bester staatlicher Förderung selten ein Abi herauskommt, ist natürlich trotzdem klar.
Leider sind mittlerweile ganze Stadtteile in Großstädten mit diesem Problem belastet, so dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.006 von greatmr am 04.07.08 10:32:10#19

"...sehe ich nicht so. nimm doch einfach mal das beispiel schweden: dort ist der schulbesuch kostenlos..."

Toll, und dafür zahlen die Leute dort derart extrem hohe Einkommensteuersätze, wie sich das in D kaum jemand vorstellen kann.

:eek:
Der Wahnsinn ist die Umverteilungswut und Regelungsmanie deutscher Politiker.

Warum lässt man nicht einfach den Familien ihr Geld in bestimmten Einkommensgrenzen je nach Kinderzahl, statt einen unübersichtlichen Wust von Einzelleistungen für Familien/Kinder mit dem Verwaltungsmoloch zu "verteilen".

Daß Kitas, Schule und Studium nicht völlig kostenlos sind ist ein Skandal.

Aber sich in Deutschland noch über politische Unfähigkeit aufzuregen ist so produktiv wie der Versuch einem Tausendfüssler den Stabhochsprung beizubringen. Das sind und bleiben alles Idioten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.006 von greatmr am 04.07.08 10:32:10Für mich kein Argument. Habe kurz in die OECD Studie 2006 reingeschaut. Sehe keinen Vorsprung von Schweden. Bei Naturwissenschaften und Mathe ist Deutschland sogar besser. Bei Lesen etwa gleichauf.

Außerdem gibt es viele Länder die weitaus besser als Schweden sind ohne das alles kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

http://www.pisa.oecd.org/dataoecd/59/10/39731064.pdf

Außerdem hat meines Wissens noch höhere Steuern als Deutschland - damit ist mir das Land per se unsymphatisch auch wenn die Mädels dort hübsch sind...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.926 von multix06 am 04.07.08 10:24:32Also ich hab schon 3500 verdient. (Jetzt nicht mehr) und kenne also die Abzüge.

Hätte ich das Kindergeld nicht bekommen wäre ich auch nicht schlechter gefahren - meine Kinder auch nicht.

Nochmals also - genau hier muss man ansetzen!!:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.436.926 von multix06 am 04.07.08 10:24:32Und weil du hier grosspurig was von horrenden Abzügen faselst.

Meine Tochter wird demnächst ein Arbeitsverhältnis als MTLA beginnen mit einem Anfangsgehalt von 1800 EUR - Netto wird sie dann mit StKl I
1200 EUR haben. Muss sie noch ein Zimmer zahlen und würde ein Auto notwendig - dann rechnet sich die ganze Arbeit und Ausbildung nicht mehr.

Das nur damit du mal erkennst was doch 3500 Brutto ( davon bleiben
immerhin 2.300 Netto ( Arbeitet die Frau dazu wird es mehr) für ne Menge Geld ist.
Nun kommen aber noch diese Leute die noch mehr haben und auch Kindergeld bekommen .

ABSURD
:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.775 von Red_Eileen am 04.07.08 11:54:31Noch einmal, nur für Dich:

Kindergeld ist keine Sozialleistung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.829 von Eurofuchs2 am 04.07.08 11:59:04Wurscht wie das heisst -

Tatsache ist dass ein A13 Beamter keines nötig hat - und fertig !

Das nennt man der fetten sau den A... schmieren
Und wenn Steinbrück - dieses Schlitzohr -
was von Zitat: -Eine Kindergelderhöhung von 8-10 Euro bringt den Eltern zwei Schachteln Zigaretten oder zwei große Pils- Zitat Ende

dann kann er das ein paar Dummköfen sagen

Tatsache ist dass er hier nebelkerzen wirft um von fin. Vorteilen welche
Gutverdiener zusätzlich mit dem Kindergeld haben abzulenken
Ich brauche wohl nicht zu betonen, dass es dringend erforderlich ist
Einkommensgruppen zwischen 1800 und 2500 massiv zu stärken -
das erhöht nämlich die Binnenkaufkraft !
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.870 von Red_Eileen am 04.07.08 12:01:50Stimmt, es ist wurscht wie das heißt, es ist aber nicht wurscht, was es bedeutet, und wie es begründet ist.
Bleib doch bitte weiterhin sachlich. wenn möglich ;)
Man kann das Kindergeld generell in Frage stellen, da kann man gerne drüber diskutieren, doch ein wenig seriöser bitte.
Hallo
Nur mal so eine Bemerkung von mir wenn die Hartz4 Empfänger für ihre Kinder mehr Kindergeld bekommen würden würde ihnen das von der Arge angerechnet.Somit bekommen sie keinen Cent mehr .
Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.991 von Red_Eileen am 04.07.08 12:13:04Warum nicht die zwischen 700 und 1500 Euro? Das würde das Risiko verringern, dass die Sparquote steigt. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.004 von Eurofuchs2 am 04.07.08 12:14:08Das mit der Seriosität musst du dem Steinbrück erzählen ;)
Aber verständlich bei dir als Unternehmer , dass Kindergeld gekoppelt an einkommensgrenze die persönlich auch nicht passt.

wolltest ja schon den Lokführern ihr Geld und ihren Vertrag streitig machen :D

Unternehmerdenke eben - mir alles - den anderen wenig ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.103 von Red_Eileen am 04.07.08 12:24:06Manche lesen sehr selektiv, nicht das, was geschrieben steht, sondern das, was man daraus verstehen will - oder einfach nur kann.
Bleiben wir beim Thema und das was Steinbrück rausgelassen hat und machen aus der Sache kein Brimborium.

Es muss mir erst mal einer plausibel erklären, warum das kindergeld auch an Bezieher hoher Einkommen bezahlt wird.

Das ist und bleibt für mich jedenfalls nicht nachvollziehbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.186 von Red_Eileen am 04.07.08 12:34:33in #16 nachzulesen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.437.675 von Red_Eileen am 04.07.08 11:42:08Steuerfreibetrag [Bearbeiten]Deutschland ist europaweit das einzige Land, das Kindergeld in erster Linie zur steuerlichen Freistellung des Existenzminimums gewährt – vgl. § 31 EStG und im Merkblatt Kindergeld (PDF). Dieses Existenzminimum darf von Verfassung wegen nicht besteuert werden. Das Finanzamt prüft von Amts wegen, ob der steuerliche Kinderfreibetrag oder das Kindergeld günstiger ist ("Günstigerprüfung") und gewährt den Freibetrag, wenn die Steuerentlastung aus dem Kinderfreibetrag das Kindergeld übersteigt. Praktisch wird also während des Jahres das Kindergeld ausbezahlt. Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung wird dann geprüft, ob der Abzug der Freibeträge günstiger ist als der Anspruch auf das Kindergeld. Ist der Freibetrag günstiger, erhöht sich die Einkommensteuer um den Anspruch auf das Kindergeld. Seit 2004 genügt für diese Anrechnung auf den Kinderfreibetrag der Anspruch auf Kindergeld, unabhängig davon, ob es wirklich ausbezahlt wurde; seit 2007 werden auch etwaige ausländische Ansprüche angerechnet.

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Praxis für zulässig erklärt: Der Gesetzgeber dürfe die Steuerfreistellung des Existenzminimums auch durch die Zahlung von Kindergeld gewährleisten.

Damit ist nur derjenige Teil des Kindergeldes, der höher ist als die Steuerersparnis durch den Kinderfreibetrag, eine echte Förderung der Familien. Dieser Anteil "echter" Förderung sinkt exponentiell: bei einem zu versteuernden Einkommen von 25.000 Euro beträgt er für Steuerpflichtige, die nach der Splittingtabelle besteuert werden, nur noch ein Drittel (von 154 Euro Kindergeld sind also nur 50 Euro echte Förderung). Komplett verschwunden ist der Förderanteil ab einem Einkommen von rund 58.000 Euro bei Verheirateten und 30.000 Euro bei Alleinerziehenden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.186 von Red_Eileen am 04.07.08 12:34:33warum das kindergeld auch an Bezieher hoher Einkommen bezahlt wird.

Sehe es auch nicht ein!!

Aber warum nicht, anstatt Kindergeld, folgendes:
Alles (wirklich alles) kostenlos für die Kinder! Angefangen von Kindergarten mit Mahlzeiten, Kinderbetreuung, Schule und Schulbücher, etc...
Ich denke dass dadurch zumindest die Kinder von "sozialschwachen" was davon hätten, anstatt dass Eltern das Kindergeld versaufen oder verrauchen! Für die "normale" Eltern die Kinder haben aus Liebe und nicht aus eiskalter Berechnung, wäre es auch nicht von Nachteil!
Was ist denn gegen diesen Vorschlag einzuwenden????
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.186 von Red_Eileen am 04.07.08 12:34:33#36

..weil hier einfach keine Gleichmacherei betrieben werden soll. Der jahrelang studiert hat, und jetzt anfängt gut zu verdienen, soll z.B. ruhig Kindergeld bekommen. Warum auch nicht? Wie will ich das auch trennen? Wenn hier hier lese, ab A13 soll ein Beamter kein Kindergeld mehr bekommen, lache ich nur noch.
Der A11 mit 3 Kindern verdient dann mehr als der A13 Beamte. Mal abgesehen davon, dass das BVerfG so ein Gesetz sofort für verfassungswirdirg erklären würde, ist es auch vom logischen Menschenverstand nicht einzusehen, warum hier schon wieder einmal Besserverdienende bestraft werden sollen.
Übrigens 60% der Einkommenssteuer werden von den 10% der Besserverdienenden bezahlt. Die Besserverdienenden bezahlen doch jetzt schon unseren Sozialstaat zum großen Teil.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.229 von Eurofuchs2 am 04.07.08 12:39:40Besser hätten sie es nicht begründen können um die Sache ja undurchsichtig und zum Vorteil derer welche es nicht notwendig haben,
zu gestalten.

Das muss halt dann neu überdacht und geändert werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.272 von uni9 am 04.07.08 12:44:40#39

Genau das war mein Vorschlag (s.o.)
Somit wäre auch das elendige Thema der Besserverdienenden vom Tisch!!!
Der Gesamtanteil von Eltern, welche Kinder nur aus Berechnung haben
oder das Kindergeld versaufen ist zu gering um daraus eine allgemein
anerkannte Kindergeldzahlung zu gestalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.291 von uni9 am 04.07.08 12:47:10Da kann ich mich mit anfreunden!
Nur diese Maßnahme allein würde nicht ausreichen, da gerade bei geringst Verdienern das Kindergeld zum Bestandteil des Familieneinkommens geworden ist, wie andere Sozialleistungen auch (Wohngeld)
Dann sollte man auch Nägel mit Köpfen machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.272 von uni9 am 04.07.08 12:44:40Die Besserverdienenden bezahlen doch jetzt schon unseren Sozialstaat zum großen Teil.

Das ist ja auch vollkommen richtig so.

Ist denn die Möglichkeit überhaupt ein Besserverdienender zu werden nicht Beitrag der Gesamtbevölkerung ?
In einem gewissen sinn ist z.b. auch der Zigarettenschmuggler ein nützliches Mitglied der Gesellschaft denn er erhält und fördert wiederum Arbeitsplätze von Zollbeamten genauso wie der Geschwindigkeitsübertreter oder Falschparker den Fahndern und Politessen ihr Einkommen sichert.
Soll er doch das Weihnachtsgeld der Pensionen für Beamtenwitwen
komplett streichen - dieser leidige Finanzminister. :p
Der Gesamtanteil von Eltern, welche Kinder nur aus Berechnung haben
oder das Kindergeld versaufen ist zu gering


Leider, leider, werden es immer mehr!!:mad::mad:

Und wenn das Kindergeld wirklich nur für die Kinder da wäre, dann hätten "manche Schmarotzer" keinen Anreiz mehr!
Oder ist Kinder Geld für die Eltern gedacht???? :confused:
Der vollgefressene Fettwanst trampelt immer nur auf den kleinen rum :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.249 von Bernd_das_Brot am 04.07.08 12:41:08 Komplett verschwunden ist der Förderanteil ab einem Einkommen von rund 58.000 Euro bei Verheirateten und 30.000 Euro bei Alleinerziehenden.

Genau hier beginnt der Spass und ein evtl. Grund zum Aufregen erst. Ab den o.g. Einkommensgrenzen ist die resultierende Steuerersparnis größer als das Kindergeld. Das heisst erst ab diesem Einkommen sind uns die Kinder tatsächlich mehr wert.;)
#45

Natürlich ist es richtig, dass ein Besserverdienender mehr bezahlt als ein anderer. Nur darf es nicht dazu führen, dass die Unterschiede nachher kaum noch wahrnehmbar sind und sich das alles kaum noch lohnt. Die Abwanderungsquote gerade der Besserverdienenden ist übrigens mehr als beängstigend. Dazu kommt, dass es gerade in Süddeutschland der Wirtschaft schon an qulifiziertem Personal mangelt. Die Arbeitlosigkeit wird immer mehr zu einer Strukturarbeitslosigkeit. Es sind überwiegend Schlechtqualifizierte.
Das wir (Deutschland) übrigens von dringend benötigten ausländischen qulifizierten Arbeitskräften vollkommen unattraktiv sind und deshalb die Zuwanderungszahlen in diesem Bereich so niedrig sind, sollte uns auch zu denken geben.
Dieses alles behindert das Wirtschaftswachstum und ermöglicht eben nicht weitere Einnahmen, die wir auch für die Bildung der unteren
Schichten dringend bräuchten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.528 von uni9 am 04.07.08 13:11:43Hallo uni9

alles was Du hier geschrieben hast ist korrekt. "Brain Drain" wie das neudeutsch heißt wird sich zunehmend als Problem erweisen.
Wo siehst Du Lösungsansätze?
Das Existenzminimum für Kinder ist das Kindergeld und nicht der Kinderfreibetrag. Kindergeld ist für das Kind in erster Linie gedacht.
Eltern haben die Pflicht dieses Geld in die positive Entwicklung ihres Kindes einzubringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.643 von Red_Eileen am 04.07.08 13:23:26#52

Hallo Eurofuchs2,

ich füge hier einfach mal einen Link zu einer - wie ich finde - ganz interessanten Untersuchung bei.
http://www.dfg.de/wissenschaftliche_karriere/focus/2003/dopp…

Eine Änderung der derzeitigen Situation ist natürlich nur doch ein großes Bündel von Maßnahmen zu erreichen. Wichtig ist aber, dass das Problem erstmal von allen gesehen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.643 von Red_Eileen am 04.07.08 13:23:26Hast du nichts zu tun?
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.759 von uni9 am 04.07.08 13:38:22Die Landesflucht vieler Gutausgebildeter ist mir bekannt.

Das ist ein hausgemachtes Problem der Politik die auch als Büttel des Kapitals agiert. Nun haben sie die Quittung dafür.

Sobald meine Kinder hier Arbeitserfahrung gesammelt haben ( ca. 2 - 5 Jahre) wird das auch in ihrem weiteren beruflichen Weg von Interesse werden.

Ingenieure und Laborfachkräfte werden überall gesucht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.643 von Red_Eileen am 04.07.08 13:23:26Kindergeld ist für das Kind in erster Linie gedacht.
Eltern haben die Pflicht dieses Geld in die positive Entwicklung ihres Kindes einzubringen.


Steinbrück, hat dazu folgendes gesagt: "Eine Erhöhung um acht oder zehn Euro hat den Gegenwert von zwei Schachteln Zigaretten oder zwei großen Pils. Ich fürchte, das Geld kommt bei den Kindern in vielen Fällen nicht an".

Und mit dieser These hat er nunmal völlig recht. Es ist viel sinnvoller, das Geld in Schulessen und in eine erweiterte Betreung zu investieren. Gerade das kommt doch in besonderem Maße Kindern aus weniger gut betuchten Familien zugute. Verantwortungsvolle Eltern sehen das wahrscheinlich genauso.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.400 von Red_Eileen am 04.07.08 12:58:38Ist denn die Möglichkeit überhaupt ein Besserverdienender zu werden nicht Beitrag der Gesamtbevölkerung ?

Na ja. Sagen wir mal bestenfalls die Möglichkeit. Ganz gewiss aber nicht die tatsächliche Umsetzung.

Sogenannte Besserverdiener bezahlen überproportional das Konstrukt des Sozialstaates. Sie tragen ein ganz erhebliches Risiko und haften dafür mit ihrem persönlichen Vermögen.
Wer sich im heutigen Deutschland dazu entschließt, einen kleinen Betrieb zu gründen, Investitionen vorzunehmen und Mitarbeiter zu beschäftigen, ist verdammt mutig und braucht eisernen Durchhaltewillen. Denn er/sie erfährt kaum Unterstützung seitens des Staates. Sei es bei der Beschaffung notwendiger Kredite, der Bürokratie, der Steuer oder dem Arbeitsrecht. Du bekommst so viele Steine in den Weg gelegt, daß in Deutschland einfach keinen Spaß macht, sich selbst etwas aufzubauen. Da ist es viel einfacher, bequemer und ungefährlicher, sich irgendwo hinten anzustellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.176 von Sexus am 04.07.08 14:25:02#57

"...Wer sich im heutigen Deutschland dazu entschließt, einen kleinen Betrieb zu gründen, Investitionen vorzunehmen und Mitarbeiter zu beschäftigen, ist verdammt mutig und braucht eisernen Durchhaltewillen..."

Deshalb wandern jedes Jahr auch über 100.000 Menschen aus D aus und viele von denen gründen ihren Betrieb lieber im Ausland...

:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.034 von Sexus am 04.07.08 14:08:16Steinbrück hat nur ein Ziel: er möchte als Finanzminister in die deutsche Geschichte eingehen, als der Mann, der die zunehmende Verschuldung der Bundesrepublik gestoppt hat.

Das ist unbestritten ein hehres Ziel!

Nur die Art und Weise der Argumentation einer Staatsausgabe eine Absage zu erteilen, ist polarisierend, diskriminierend und dämlich.
Aber sie scheint ja zu funktionieren. :(

1. Für 8 - 10 erhält man eine gefüllte Federtasche bei Aldi, 50 Schreibhefte oder ein Englisch Wörterbuch.
2. Wie viele Mahlzeiten willst Du einem Kind für 10 Euro in der Schule verabreichen? 3 im Monat?
3. Wie viele Schulbücher sollen davon angeschafft werden?

zu Punkt 2 und 3 hätte ich ihn gerne mal befragt, aber dazu hätte Herr Steinbrück sicher auch eine eigene Meinung.

Lasst Euch doch nicht wieder verarschen, es geht nicht um gutes oder schlechtes Geld, es geht um gar kein Geld.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.310 von Eurofuchs2 am 04.07.08 14:39:05Wie viele Mahlzeiten willst Du einem Kind für 10 Euro in der Schule verabreichen? 3 im Monat? Wie viele Schulbücher sollen davon angeschafft werden?

Gut, bliebe man bei solchen Beträgen, wäre der Einwurf gerechtfertigt. Aber die Summe macht deutlich wie wenig für die Bildung deutscher Kinder und Jugendlicher getan wird. Die Prioritäten werden falsch gesetzt. Es wird grundsätzlich nicht investiert, es findet nur eine Umverteilung statt.

Aus diesem Grunde bin ich auch ein nicht sonderlich großer Verfechter des Kindergeldes. Ich denke, es könnte durchaus gekürzt oder auch völlig abgeschafft werden. Sinniger für Familien wäre die Erhöhung der Freibeträge für Kinder, die auf das Niveau von Erwachsenen angehoben werden müßten. Allerdings halte ich das derzeitige Niveau wie auch Vorschläge von Erhöhung auf bis zu 8000 Euro für noch zu gering. Würde man das Kindergeld umlegen könnten Freibeträge um etwa 9800 Euro geschaffen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.392 von Sexus am 04.07.08 14:48:45es findet nur eine Umverteilung statt.

Es gibt keinen demokratischen Staat, in dem nicht Umverteilung stattfindet! Und wenn man noch einigermaßen sich leben will, ist das auch notwendig.

Das nur mal vorab, wobei die Umverteilung immer sehr unterschiedlich empfunden wird.

Du hast völlig Recht, wenn Du die Lernsituatuion in Deutschland betrachtest. Es wird viel zu wenig Geld in Schulen und Ausstattungen investiert, und hier schreibst Du wieder mal völlig zu Recht: in Bildung investiert. In Deutschland ist man sich ja noch nicht einmal über das Schulsystem einig, oder Fragen wie Lehrerforbildung in den 12 Wochen Jahresurlaub der Lehrer.

Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal erwähnt, bei Geringverdienern zählt das Kindergeld schon zum Familieneinkommen, den kann man es nicht ersatzlos streichen aber grundsätzlich bin ich wieder einmal Deiner Meinung, Kindergeld kann man abschaffen, mitsamt der dazugehörigen Bürokratie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.559 von Eurofuchs2 am 04.07.08 15:07:13soll natürlich: einigermaßen sicher... heißen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.528 von uni9 am 04.07.08 13:11:43die Zuwanderungszahlen in diesem Bereich so niedrig sind, sollte uns auch zu denken geben

Dafür aber reichlich Zuwanderung von noch schlechter qualifizierte, obwohl wir schon genügend im eigenen Land schon haben!!:mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.392 von Sexus am 04.07.08 14:48:45Aus diesem Grunde bin ich auch ein nicht sonderlich großer Verfechter des Kindergeldes. Ich denke, es könnte durchaus gekürzt oder auch völlig abgeschafft werden. Sinniger für Familien wäre die Erhöhung der Freibeträge für Kinder, die auf das Niveau von Erwachsenen angehoben werden müßten. Allerdings halte ich das derzeitige Niveau wie auch Vorschläge von Erhöhung auf bis zu 8000 Euro für noch zu gering. Würde man das Kindergeld umlegen könnten Freibeträge um etwa 9800 Euro geschaffen werden.

Irgendwie scheinst du da etwas nicht verstanden zu haben, obwohl es hier schon diskutiert wurde. Das Kindergeld kann nicht zu lasten einer Erhöhung der Kinderfreibeträge abgeschafft werden.
Von den Kinderfreibeträgen profitieren nur die und zwar in steigendem Masse, die Steuern zahlen. Damit die Gering- oder Nichtverdiener nicht leer ausgehen gibts das Kindergeld.
Und das Verfassungsgericht sagt das ist gut so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.709 von T.Hecht am 04.07.08 15:23:23#63

Das stimmt natürlich genau so wie Du es schreibst.
Aber spreche dieses Thema mal öffentlich an ("zu uns kommen die falschen Ausländer"). Du findest Dich sofort in einer rechten Ecke wieder, obwohl Du nur Wahrheiten ansprichst. Mir müssen auch endlich dieses Thema ideologiefrei diskutieren können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.559 von Eurofuchs2 am 04.07.08 15:07:13Wie du richtigerweise erklärst werden Befürworter eines Kindergeldes natürlich behaupten, das Kindergeld sei längst zu einem Teil des Familieneinkommens geworden. Das ist oberflächlich gesehen auch richtig, aber man kann dem leicht entgegenhalten, daß eine Investition in etwa Schulessen, Lernausstattung, Lernumgebung oder auch Schulausflüge Ausgaben seitens der Familien eben für diese Dinge ganz wesentlich erniedrigt. Und schließlich sind es auch die Steuer zahlenden Eltern zuallererst, die das Aufkommen an Kindergeld überhaupt erst erbringen. Dies gilt nicht nur für durch die Einkommensteuer betroffenen Haushalte, sondern auch durch die von indirekten Steuern betroffenen Familien. Spätestens bei der Mehrwertsteuer treffen sich alle wieder. Und hier sind wir erneut bei der Umverteilungsproblematik, der ein ganz erheblicher Kostenfaktor innewohnt. Hier werden wichtige Mittel schlichtweg verschwendet.

Wir haben uns ferner nur auf die finanziellen Aspekte konzentriert und ausser Acht gelassen, welche sozialen Vorteile eine Neuordnung der Prioritäten -sprich eine Abschaffung des Kindergeldes- in der Familien- und vor allem Kindesförderung haben kann. Der Austausch mit Gleichaltrigen und das Erleben neuer Erfahrungen eben mit diesen stellt doch einen enorm wichtigen Punkt in der kindlichen Entwicklung dar. Das wird aber nicht berücksichtigt. Vielfach bekommt man den Eindruck, Kinder sollen in den Schulen nur ihre Zeit absitzen. Sie kommen nach Hause und sitzen dort ebenfalls nur herum. Sie werden alles andere als gefördert. Im schlechtestens Fall bekommen sie dort Vorbilder präsentiert, deren Nachahmung keinesfalls wünschenswert ist. Daher werbe ich ja ebenfalls für eine drastische Aufstockung der Freibeträge für Kinder und Erwachsene, da so ein Anreiz, ein normales Leben zu führen, geschaffen und die Arbeit als Teil des Lebens begriffen wird. Desweiteren führt der Umstand, arbeiten zu gehen, zu einem höheren Familieneinkommen. Dertige Maßnahmen sind unbürokratisch und zielführend. Es braucht nur jemanden, der den Mut hat, dies auch gegen Widerstände durchzusetzen.
@ Sexus

Verantwortungsvolle Eltern sehen das wahrscheinlich genauso.


da ich über 90% aller Eltern als verantwortungsvoll betrachte sehe ich das nicht so.

Hier geht es nur wieder um Kürzungen der Kapitalfafia damit diese ihre vorteile mehren können. Steinbrück ist nichts anderes als ein Lobbyist dieser Gierfresser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.440.045 von Red_Eileen am 04.07.08 15:56:06Dann bist du eben nicht sonderlich verantwortungsvoll. Ich habe in meinem letzten Beitrag einige Argumente vorgetragen, und es steht dir selbstverständlich frei zu versuchen, diese (mit stichhaltigen Gegenargumenten!) zu widerlegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.440.045 von Red_Eileen am 04.07.08 15:56:06Hier geht es nur wieder um Kürzungen der Kapitalfafia damit diese ihre vorteile mehren können. Steinbrück ist nichts anderes als ein Lobbyist dieser Gierfresser

Na du gierst aber auch ganz schön nach dem Geld anderer.
trotzdem gruß
:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.440.009 von Sexus am 04.07.08 15:52:58...bei der Umverteilungsproblematik, der ein ganz erheblicher Kostenfaktor innewohnt...
Genau! Und worin besteht der Kostenfaktor? In der Bürokratie, und nur darin.

So, aber jetzt mal zum Beginn Deines Postings. Wenn ich schreibe, dass das Kindergeld fester Bestandteil des Familieneinkommens bei vielen ist, dann meine ich, dass es für Miete, Heizung, Auto, Kleidung ausgegeben wird und nicht durch eine Schulspeisung ausgeglichen.

Der soziale Aspekt ist da schon wichtig, genau so das erlangen einer Sprachkompetenz für viele Migrationskinder. Und, das wurde hier noch nicht angesprochen das Vermitteln von christlich abendländischen Werten.
Christlich hat nichts mit einer bestimmten Religion, oder gar der Institution Kirche zu tun, sondern mit den Wertvorstellungen.
Genauso wie aus gemeinsamen Wertvorstellungen auch gemeinsame Chancen entstehen können. Jetzt wird es etwas brenzliger: Chancengleichheit! Das ist wohl mit das größte Problem unserer Kinder, da sie ihre eigenen Chancen noch gar nicht eo ipso beeinflussen können.
Was bringt es jetzt, den gut und sehr gut verdienenden steuerlich durch höhere Freibeträge weiter zu entlasten. Deren Kinder stehen auf der Chancengleichheitsliste sowieso schon ganz oben. Da sehe ich auch keinen Zusammenhang zu Kita oder Schule.

Sie kommen nach Hause und sitzen dort ebenfalls nur herum. Sie werden alles andere als gefördert. Im schlechtestens Fall bekommen sie dort Vorbilder präsentiert, deren Nachahmung keinesfalls wünschenswert ist.
Leider ist es so, war es so, und wird auch wohl so bleiben. Eine jede Gesellschaft hat ihre Ausreißer, sowohl nach unten, als auch noch oben. Damit werden wir leben müssen. Unsere Aufgabe als Gesellschaft, als Unternehmen, als Verein oder sonst was muss es sein diesen Ausreißern Chancen zu bieten. Wohlgemerkt: Chancen, sich wieder in die Gesellschaft hineinzuarbeiten.

Mal so am Rande. Ich habe einen H IVler erlebt, relativ ungepflegt, bei einer 1 Eurojob Massnahme. Diesem relativ jungen Mann, knapp 40 Lenze wurde eine kleine Teilzeitbeschäftigung angeboten, nur ein Zubrot zu seinem HIV Geld, ein paar Stunden die Woche, aber doch mit einer gewissen Verantwortung. Der Mann war innerhalb von 2 Tagen nicht mehr wieder zuerkennen. Sowohl das Äußere, als auch sein Gang, das Auftreten, hatte sich um 180 Grad gewandelt. Wer das erlebt hat, vergisst es nicht so schnell.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.176 von Sexus am 04.07.08 14:25:02Wer sich im heutigen Deutschland dazu entschließt, einen kleinen Betrieb zu gründen, Investitionen vorzunehmen und Mitarbeiter zu beschäftigen, ist verdammt mutig und braucht eisernen Durchhaltewillen. Denn er/sie erfährt kaum Unterstützung seitens des Staates. Sei es bei der Beschaffung notwendiger Kredite, der Bürokratie, der Steuer oder dem Arbeitsrecht.

Ich frage mich, wie dieser Satz mit Deiner "Weniger-Staat-Ideologie" zusammen passt.

So schwierig ist es mit der Selbständigkeit in Deutschland auch nicht. Es sei denn, Deine Selbständigkeit beginnt z.B. gleich mit Bauvorhaben oder dem Umgang mit gefährlichen Stoffen. Das da genauer hingeguckt wird auch und gerade bei kleineren Betrieben, halte ich für angemessen. Ebenso, das die Arbeitsstätten bestimmte Standards erfüllen müssen.

Offensichtlich warst Du noch nie selbständig, denn dann könntest Du nicht sagen, dass das keinen Spass machen würde. Ganz im Gegenteil. Es macht tierischen Spaß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.441.319 von new_kid_in_town am 04.07.08 18:16:03#71

"...So schwierig ist es mit der Selbständigkeit in Deutschland auch nicht...Ebenso, das die Arbeitsstätten bestimmte Standards erfüllen müssen.
..."


Wir gehen natürlich davon aus, das Du Dich selber erst kürzlich selbstständig gemacht hast und von daher selber beurteilen kannst, wie schwierig das in D ist, oder ?

:confused:

Und wir gehen natürlich auch davon aus, dass die zig Tausend Auswanderer, die sich lieber im Ausland selbstständig gemacht haben als die s in D zu tuen, nur deshalb im Ausland gemacht haben, weil es dort schwieriger und damit interessanter ist, oder ?

:confused:

Oder fragen wir uns doch mal, wieviele Leute sich innerhalb der letzten 10 Jahre in D daheim in ihrer Garage selbstständig gemacht haben und wieviele das im gleichen Zeitraum zb in den USA waren ?

:confused:

Und die tollen "Standards" die Arbeitsstätte in D zu erfüllen haben, führen in D zu so kuriosen Dingen, wie zb das es eine Vorschrift gibt, die besagt, dass in einer Bäckerei der Fussboden ganz glatt sein muss, um Krankheitserreger zu verhindern und es in D gleichzeitig eine Vorschrift gibt, die vorschreibt, dass der Fussboden in einer Bäckerei nicht glatt sein darf, um die Rutschgefahr zu verhindern.

:laugh:

Nur komisch, dass man in den meisten unserer Nachbarländer ganz ohne derart hirnverbrannte Vorschriften auskommt...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.441.488 von Blue Max am 04.07.08 18:38:50Willst Du jeden Tag Gammelfleisch essen ?
Kannst doch froh sein das es in Deutschland noch gesittet zu geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.441.557 von hausbesetzer am 04.07.08 18:47:21Welche "Sitten" meinst Du denn? :laugh:

Die der Sozialräuber und Staatsgötzen? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.441.488 von Blue Max am 04.07.08 18:38:50Was hat es eigentlich den Staat anzugehen welchen Fussboden ich in meiner Bäckerei habe?

Der Staat soll seine Steuern kassieren und die Klappe halten und jeden so machen lassen wie er will. Der Staat kann froh sein, daß er überhaupt Steuern kassieren kann wenn sich schon einer dazu aufrafft ein Geschäft aufzumachen. Alles weitere geht ihn nichts an. Und wenn der Staat andere Fussböden in meiner Bäckerei haben will dann soll er die gefälligst selbst bezahlen und mir die Einnahmeausfälle während der Renovierungsarbeiten zu 100% ersetzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.440.503 von diggit am 04.07.08 16:39:09Man muss halt wehrhaft bleiben ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.439.872 von uni9 am 04.07.08 15:40:36 Mir müssen auch endlich dieses Thema ideologiefrei diskutieren können

Wem sagst Du das!:)
Leider, wie Du richtig schreibst, kann man in D ein solches Thema nicht anpacken, ansonsten landet man ganz schnell in eine ganz dunkel braune Ecke! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.272 von uni9 am 04.07.08 12:44:40Klasse !

Die höheren Beamten bezahlen also mit ihren Steuern den Sozialstaat !?!

:laugh::laugh:
Ich kann Euch nicht recht folgen! Einige von Euch verlangen, dass eine geplante Entlastung (wie lächerlich der Betrag auch sein mag!?) den Kindern direkt zu Gute kommen soll. Schön. Das hieße im Umkehrschluß: jeden Euro, den ich dem Kind direkt zukommem lasse (zum Beispiel kostenloses Schulessen etc.), spart dann auch der Erziehungsberechtige wieder ein. Er kann dann auch das Gesparte versaufen oder verqualmen. Daran zeigt sich die heuchlerische und populistische Äußerung eines Herrn Steinbrück. Wie soll denn, bitteschön, sichergestellt werden, dass Fördermittel, welche auch immer, nur dem Kind zu Gute kommen. Dann müsste man das Kindergeld komplett abschaffen. Bedeutet dann für durstige Väter einen Verzicht von ca. 15 Kisten Bier pro Monat/ Kind!
Steinbrück quatscht dummes Zeug. Das ist das Märchen vom alkoholabhängigen Vater, von der qualmenden Mutti, die im Unterrock und Lockenwicklern täglich vor der Glotze sitzt. Nur ´mal so nebenbei: es soll in Deutschland auch Familien geben, die diesem gängigen Klischee nicht entsprechen. Die trotz Verzicht auf Alkohol und Nikotin nicht genug in ihre Kinder investieren können. Diesen Personenkreis ohrfeigt Steinbrück mit seinen unsäglichen Bemerkungen. Darin zeigt sich auch, wie sehr sich schon das Bild der zweigeteilten Bevölkerungsschichten manifestiert hat. Auf der einen Seite die Gutbetuchten, die zu allem Überfluss auch Kindergeld einsacken, auf der anderen Seite die Sozialschmarotzer, die besoffen in der Gegend herumhängen und Erstere mit ihrer Anwesenheit beleidigen. Dazwischen scheint es nichts mehr zu geben.
Prost Peer!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.444.239 von moneyfutsch am 05.07.08 15:30:04Wie sehr so eine Aussage von Steinbrück polarisiert ist aus diesem Thread sehr schön herauszulesen. Viele sind nur nicht bereit über den Tellerrand hinauszuschauen, oder einfach ganz andere Lösungen zu verfolgen.
Wie weit ist unsere Gesellschaft degradiert, wenn ein Bier oder eine Schachtel Zigaretten zum Luxusgut gehören. Selbst in Naturvölkern werden Genussmittel zu sich genommen.
Wer treibt denn die Preise für Alkohol und Zigaretten ins unerschwingliche. Sicher auch Herr Steinbrück.
Ja, es gibt die Penner, da braucht man gar nicht wegschauen, doch wie viele sind es denn?
Früher nannte man jemanden, der ohne großes Zutun gut durchs Leben kam:"Lebenskünstler". Alles keine neue Erscheinung, doch eine funktionierende Gesellschaft erträgt diese Ausreißer, genau wie Kranke oder gebrechliche Menschen, nur vielleicht mit einem Tick an Verachtung oder Kopfschütteln.
Jetzt zu Steinbrück, den Spalter! Als Finanzminister weiß er ganz genau, dass so etwas wie Schulspeisung oder absolute Lehrmittelfreiheit gar nicht in seinem Interesse sind. Und jetzt erdreisten sich Kollegen und Opposition auch noch Wahlgeschenke zu Verteilen - natürlich in einem Masse, wie sie eigentlich niemandem wirklich nützen. 8 - 10€, pro Kind und Monat sind doch schon bei Lidl an der Kasse im wahrsten Sinne des Wortes "aufgefressen" durch Preissteigerungen.

Es gibt noch viel zu lernen, packen wir es an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.441.319 von new_kid_in_town am 04.07.08 18:16:03"Denn er/sie erfährt kaum Unterstützung seitens des Staates. Sei es bei der Beschaffung notwendiger Kredite, der Bürokratie, der Steuer oder dem Arbeitsrecht."

Ich frage mich, wie dieser Satz mit Deiner "Weniger-Staat-Ideologie" zusammen passt.


Das passt sehrwohl, denn der Staat maßt sich viel zu viel an. Dem, der sich selbständig machen -und ganz nebenbei so Arbeitsplätze schaffen- will, werden hier haufenweise Steine in den Weg gelegt. Nimm nur die KfW. Was dort an sogenannter Förderung angeboten wird, ist lächerlich. Eine Privatbank hat hier häufig mehr zu bieten. Aber auch hier kommt dir der Staat in die Quere, wenn es etwa um die Absetzbarkeit von Krediten oder notwenidger Anschaffungen geht, womit wir gleich wieder beim Thema Steuern wären. Seitens der Bürokratie sieht es nicht besser aus. Ich sehe ja ein, daß gewisse Standards in Bereichen wie Arbeitssicherheit oder Qualität der Ausührung erfüllt sein müssen, aber dies stellt sich praktisch automatisch ein, wenn man langfristig im hart umkämpften Markt bestehen will. Weder der Endverbraucher noch der Angestellte haben etwas von der Regulierungswut des Staates.
Beispiel: Hast Du dich nicht auch mal gefragt, warum viele von einer "Generation Praktiukum" sprechen? Da sitzen dann junge, gut ausgebildete und stark motivierte Menschen und müssen erstmal ein Praktikum für weniger als 400 Euro über sich ergehen lassen. Zunächst völlig legitim, muß doch auch ein Arbeitgeber für deren Leistungen einstehen und sich zunächst überzeugen können, daß der oder die Neue auch ausreichend qualifiziert ist. Aber oft genug wird dies zur Regel und nicht zur Ausnahme. Dies ist die Reaktion auf das oft realitätsferne Arbeitsrecht, welches beispielsweise besagt, daß man einen Angestellten nach einer gewissen Zeit faktisch nicht kündigen kann. Gerade für kleine und mittlere Betriebe insgesamt ist das eine enorme Bürde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.444.239 von moneyfutsch am 05.07.08 15:30:04Ja es gibt auch Väter und Mütter, die trotz ihrer Abstinenz ihren Kindern nichts zukommen lassen. Warum, also ob sie es nicht wollen oder nicht können, soll hier weniger die Frage sein.
Entscheidend ist, daß Schulen im Idealall über die notwendige Ausstattung verfügen, um eine intensive erzieherische Komponente in der Entwicklung zu sein. Hier kommen Kinder und Jugendliche zusammen. Hier erweitern sie ihren Horizont. Nicht nur, was bloße Aneignung von Wissen, sondern auch den Umgang mit anderen angeht. Das kann ein heutiges Elternhaus nicht bieten. Folglich ist es nur logisch, daß in die gesamte Breite an Kindertagesstätten, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten investiert werden muß.
Eine Abschaffung des Kindergeldes wäre unter solchen Bedigungen völlig in Ordnung. Denn solche Bedigungen entlasten die Familien, machen sogar wieder Kapazitäten für den Arbeitsmarkt frei, erhöhen so das Familieneinkommen und sorgen -was am wichtigsten ist- dafür, daß die verfügbaren Mittel tatsächlich den Kindern zugute kommt und nicht an ihnen vorbeigezahlt werden. Daran sollten nüchtern betrachtet alle Eltern wie auch insgesamt der Steuerzahler ein berechtigtes Interesse haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.446.237 von Sexus am 06.07.08 14:04:43Ja es gibt auch Väter und Mütter, die trotz ihrer Abstinenz ihren Kindern nichts zukommen lassen. Warum, also ob sie es nicht wollen oder nicht können, soll hier weniger die Frage sein.
:confused:

Doch! Das muss die Frage sein!!! Warum können sie es nicht??? Du bist also damit einverstanden, dass die einzige Entlastung von Familien darin besteht, die Ausbildung möglichst kostenneutral für Eltern zu gestalten? Als wäre das alles, was so ein Kind im Monat an finanziellen Mitteln benötigt. Ich (3 Kinder) kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Steuervorteil und Kindergeld bei Weitem nicht reichen, um die Sorglos-Mentalität kinderloser Ehepaare zu erreichen. Bzw. die Bedürfnisse die Kinder zu befriedigen. Gerade deshalb sind die Bemerkungen vom Steinbrück zynisch und gehen an der Realität vorbei. Klar, ein Super-Verdienender kann locker auf 10 Euro im Monat verzichten. Er sollte ganz auf´s Kindergeld verzichten. Frommer Wunsch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.446.999 von moneyfutsch am 06.07.08 19:02:42
Der Entschluss, Kinder zu bekommen, sollte nicht wesentlich davon geprägt sein, wieviel man mit ihnen an Steuermitteln beanspruchen kann.

Im Idealfall bekommt nur der Kinder, der ausreichend Verantwortung mitbringt, für diese Sorge tragen zu können. Wer nicht mal sein eigenes Leben strukturieren und mit Stabilität ausfüllen kann, kann das auch für andere nicht tun. Etwas Engagement über die Bettkante hinaus muß schon da sein.


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