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Ein weiterer Schritt in den Untergang: Kindergelderhöhung vor allem für Großfamilien - 500 Beiträge pro Seite



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Es gibt wirklich erfolgreiche Familienförderungsprogramme im europäischen Umland... so hat etwa in Frankreich das Familienspliting (Freibeträge für jedes Familienmitglied) zu einer deutlichen Steigerung der Geburtenraten - vornehmlich in Familien mit Einkommen - geführt. Was machen wir (bzw. die Union)?! Generieren nun eine Regelung, die vor allem Großfamilien - unabhängig von der Erwerbssituation - subventioniert. Es "lohnt" sich also demnächst in gewissen Schichten noch mehr viele Kinder zu bekommen, um sie dann vor der Glotze abzusetzen - auch aus dem eigenen Unvermögen der Wissensbildung und -vermittlung. Langfristig dürfte das die Sozialkassen teuer zu stehen bekommen, denn fast alle mir bekannten Familien mit mehr als 3 Kindern sind tatsächlich Hartz-IV-Empfämger oder stammen nicht aus unserem Kulturkreis. Ob das das Geld wirklich bei den Kindern ankommt, bleibt zusätzlich abzuwarten. :mad:

Warum wird das Geld nicht genutzt um kostennlose Schulspeisung, Ganztatgsschule, Bildungsangebote für sozial schwache Kinder oder eine Erhöhung des Freibetrags für Famielien mit Einkommen zu generieren? Wäre uns da gesellschaftlich nicht sehr viel mehr geholfen? Wieso sehe ich als normaler Bürger, der ich gewiss nicht dümmer bin als 99% der Politiker, das so anders unbd erkenne die langfristigen Auswirkungen solcher Schwachsinnsentscheidungen?! :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.593.439 von Ahnungslooser am 27.07.08 11:24:08Wieso sehe ich als normaler Bürger, der ich gewiss nicht dümmer bin als 99% der Politiker, das so anders unbd erkenne die langfristigen Auswirkungen solcher Schwachsinnsentscheidungen?!


Das liegt eventl. daran:
Weil du in ein paar Jahren immer noch Steuerzahlender Bürger bist, die Politiker aber nicht wissen wo sie dann sind.

Wenn ein Politiker heute was ändert, kann es sein das diese ``verbesserungen `` erst in ein paar Jahren wirksam werden, da aber bis dahin vieleicht eine andere Partei das sagen hat, könnte es sein das die sich dann die Loorbeeren krallen.

Der Horizont eines Politikers geht daher höchstens über 4 Jahre.:cry:

Meine Meinung---was sonst.

Kramerbau
Hab gerade gelesen, dass das Kindergeld in volem Umfang auf das ALGII angerechnet wird, wmit meine Kritik obsolet wäre.. kann das jemand bestätigen? :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.593.439 von Ahnungslooser am 27.07.08 11:24:08Selten einen solch dämlichen Schwachsinn gelesen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,568324,00.h…

doch bereits an diesem Sonntag legte die Union ihre konkreten Pläne vor: "Für das erste und zweite Kind soll es je zehn Euro mehr geben, für das dritte Kind 20 Euro und ab dem vierten Kind 50 Euro", sagte Johannes Singhammer (CSU), familienpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, der "Bild am Sonntag". Derzeit gibt es für die ersten drei Kinder jeweils 154 Euro pro Monat und ab dem vierten 179 Euro.

10 Euro Erhöhung für das erste und zweite Kind. 20 Euro für das dritte Kind

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

Habt ihr sonst noch irgendwelche Sozial-Fürze auf Lager oder ist euch nur die Sonntagshitze in den Kopf gestiegen.

Die rot-grünrn Dumpfbacken wollten anfang 2000 das Kindergeld auf 400 DM erhöhen. Dann wären das heute 200 € fürs Erste und Zweite Kind.

Nochmals meine Frage an Euch:
Worüber regt ihr euch mit eurer asozialen Gesinnung eigentlich auf.

Dieser Thread müßte gesperrt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.593.936 von BoersenHighlander am 27.07.08 14:16:17Warum gesperrt? Weil er dir nicht paßt?
wilbi
Man könnte jungen Paaren zur Eheschließung ja auch wieder einen zinsfreien Kredit, z.B. für die Wohnungsausstattung geben, mit je 1000€ Erlaß für bei jedem Kind, den sie dann "abkindern" können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.593.936 von BoersenHighlander am 27.07.08 14:16:17Worüber regt ihr euch mit eurer asozialen Gesinnung eigentlich auf.

Versteh ich nicht :confused:


Ich will das das ``Kindergeld`` den Kindern zu gute kommt.
Dies würde ich mir auch mehr wert sein.


Schliesse mich da der Meinung von Ahnungsloser an:

Warum wird das Geld nicht genutzt um kostennlose Schulspeisung, Ganztatgsschule, Bildungsangebote für sozial schwache Kinder oder eine Erhöhung des Freibetrags für Famielien mit Einkommen zu generieren


Kramerbau
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.060 von Kramerbau am 27.07.08 15:10:02Da ist was Wahres dran.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.047 von Borealis am 27.07.08 14:58:58Lol! Geil! Das wäre bestimmt erfolgreich. Kredite "abkindern"!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.321 von Depotmaster am 27.07.08 17:07:27Ist übrigens nicht meine Erfindung. Das gab´s schon mal in der DDR. 5000 DDR-Mark als zinsfreien Kredit mit einer laufzeit von 8 Jahren für junge Ehepaare bis zum Alter von 27 Jahren, von dem für das erste Kind 1000 DDR-Mark für das zweite 1500 DDR-Mark und für das dritte der Rest erlassen wurde.
Viele haben es geschafft, den vollständig "abzukindern".
Das teuerste Kind ist das erste, weil man alles neu kaufen muß.
Warum das Dritte nun unterstüzungswürdiger, als die beiden ersten sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn man Kindern - und Eltern, die ihre Aufgabe gewissenhaft erfüllen - wirklich helfen will, dann muß man für kostenlose Betreuungsplätze sorgen - und diese mit erstklassigem Personal und Möglichkeiten ausstatten.
Ich verstehe nicht, warum ausgerechnet die Union Politik GEGEN die eigene Klientel macht (Leistungsträger mit 1-2 Kindern).
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.516 von Ahnungslooser am 27.07.08 18:46:25Das hier ist die Klientel der CDU:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_reichsten_Deutschen
Und der wird alles geopfert.
Fruchtbarkeit muss belohnt werden :laugh:

Ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt. Wer hat schon vier Kinder, wer kann sich schon vier Kinder leisten? Die Ausgaben für das Kindergeld ab dem 4. Kind werden sich sehr in Grenzen halten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand nur wegen 50 € mehr pro Monat sich ein viertes Kind zulegt.

Das ist doch alles nur populistisches Gequake. Die Politiker wollen den Eindruck vermitteln, dass sie was für Kinder tun, aber wertschätzen tun sie erst das 4. Kind, die ersten drei sind minderwertig.

Warten wir doch mal ab, ob das Existenzminimum für Kinder angehoben wird, das derzeit noch sehr dürftig ist. Da soll dieses Jahr noch entschieden werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.399 von Wesdaq am 27.07.08 17:49:59das sehe ich genau so!
Für das erste Kind muss man alles neu anschaffen, und das kostet ein Schweinegeld, für das 2., 3. oder 4. Kind sind die teuersten Anschaffungen wie Kinderbett, Kinderwagen und Autositz bereits vorhanden.

Die Bayern haben in den 70er Jahren Heiratswilligen ein günstiges Darlehen ca. 7.000 DM vermittelt, und bei der Geburt von Kindern innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bzw. während der Laufzeit des Darlehens wurde pro Kind 2.000 oder 2.500 DM vom Darlehen erlassen. Das wäre eine vernünftige Lösung, aber doch nicht 50 € Kindergelderhöhung für das 4. Kind, das ist Wählerverarsche!
KINDERGELD
SPD kritisiert CDU-Vorstoß als Wahlkampfgetöse
...
Kindergeld und Freibetrag

Grundsätzlich sind sich Union und SPD darin einig, die Leistungen Anfang 2009 zu erhöhen. Wie genau soll allerdings von dem für den Herbst erwarteten Existenzminimumbericht abhängen.

Nach dem Willen der SPD sollen die alternativ zum Kindergeld gewährten Freibeträge so gestaltet werden, dass jedes Kind gleich stark gefördert wird. Deshalb schlägt die SPD einen Fixbetrag anstelle des bisherigen Kinderfreibetrages vor. Vom bisherigen Freibetrag profitierten reichere Familien stärker als ärmere, kritisieren die Sozialdemokraten. Familienministerin von der Leyen (CDU) hat vorgeschlagen, das Kindergeld künftig stärker nach der Geschwisterzahl zu staffeln.
...
Kinderzuschlag
Mit der im März beschlossenen Weiterentwicklung des Kinderzuschlages soll verhindert werden, dass Familien mit geringem Einkommen in die Bedürftigkeit abrutschen. Dafür werden die Anrechnungsvorschriften verändert, es bleibt aber beim Maximalbetrag von 140 Euro pro Kind. Die Mindesteinkommengrenze wird auf 900 Euro für Paarhaushalte und auf 600 Euro für Alleinerziehende gesenkt. Damit werden 250.000 Kinder erreicht, 150.000 mehr als bisher. Dem Ziel, einkommensschwachen Familien zu helfen, dient auch die gleichzeitig beschlossene Erhöhung des Wohngeldes.

...

Die generelle Notwendigkeit einer Kindergelderhöhung ist weitgehend unumstritten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte dies am vergangenen Mittwoch erst wieder bekräftigt. Die genaue Steigerung wird aber erst im Herbst nach der Vorlage des Existenzminimum-Berichts von der Bundesregierung festgelegt. Erst dann will sich auch eine SPD-Arbeitsgruppe festlegen, wie Humme erklärte.

Der Sprecher von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), Jens Flosdorff, sagte am Sonntag, es bleibe beim bisherigen Fahrplan: "Wir warten den Existenzminimum-Bericht ab. Dann müssen wir schauen, welche Spielräume es gibt." Auch von der Leyen favorisiere aber eine gestaffelte Erhöhung, "die dort stärker entlastet, wo es am nötigsten ist - bei den kinderreichen Familien".

Mitte Juni hatte die Ministerin gesagt: "Ab dem dritten oder vierten Kind wäre eine stärkere Annäherung an den steuerlichen Grundfreibetrag wünschenswert." Der Steuervorteil liegt bei maximal 230 Euro im Monat.

Für den Kindergartenbesuch ihres Nachwuchses ab fünf Jahren zahlen Eltern nach einem "Focus"-Bericht jährlich 796 Millionen Euro. Am günstigsten sind Plätze in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 398 Euro, am teuersten in Schleswig-Holstein mit 1054 Euro, wie das Magazin unter Berufung auf Regierungskreise berichtete.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,568390,00.h…
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.399 von Wesdaq am 27.07.08 17:49:59Das teuerste Kind ist das erste, weil man alles neu kaufen muß.
Warum das Dritte nun unterstüzungswürdiger, als die beiden ersten sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.


mein vorschlag:

600 € für das erste kind
300 € für das erste kind
100 € für das erste kind


dann würden auch wieder intelligente kinder mit überlegung gezeugt,die später ihren lebensunterhat selbs verdienen.

die würden wahrscheinlich auch überlegen wen sie wählen,
und da ist der haken
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.748 von rohrberg am 27.07.08 20:22:26Vorschlag streichen!!! Steuern runter!
Anderer Vorschlag:

Wer keine Kinder hat zahlt jährlich 5000 € als sogenannten Lastenausgleich. Davon zahlen wir den Eltern von vier oder mehr Kindern die Zigaretten und sonstige lebensnotwendige Getränke...

Wer ein Kind hat zahlt nur 500 €

Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat zahlt 500 €, kann davon aber 278 € steuerlich geltend machen.
Ich sehe das aehnlich wie Ahnungslooser...

Das Geld kommt letztendlich nicht beim Kind an und Familien in denen wir gerne mehr Kinder sehen wuerden machen es nicht von Geld sondern von anderen Kriterien abhaengig.

Das Geld gehoert ins Bildungssystem, dort ist es auch langfristig am besten angelegt und jeder (nicht nur die Kinder) hat etwas davon...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.594.047 von Borealis am 27.07.08 14:58:58"Abkindern" ist für mich das Wort des Jahres!! :laugh::laugh:


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