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Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen????? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 13)



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US-Kongress will China für Wechselkurs bestrafen
Der US-Kongress droht China mit Strafzöllen, falls das Land seine Währung nicht aufwertet. Hintergrund ist der Billig-Export aus der Volksrepublik, der die amerikanische Handelsbilanz belastet. Ein Senator sagte: "Wenn die Chinesen sich nicht bewegen, werden wir sie zwingen." ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,684014,00.h…

Das ist eine prima Gelegenheit, um rein marktwirtschaftlich ausgerichtete Wechselkurse zu etablieren. Wechselkurse sollten in Zukunft durch Versteigerungen ermittelt werden, d.h. Institutionen können größere Geld-Beträge versteigern, indem z.B. eine Bank 100 Millionen Dollar anbietet und dafür Euro will. Die Quoten aller Versteigerungen eines Tages bilden dann den aktuellen Wechselkurs, der dann der allgemeinen Orientierung dient und den Wechselkurs für Banken gegenüber Kleinkunden bestimmt.

PS: EUR/USD 1,3783
#5972 (39.157.051) Selbstverständlich muss alles transparent und öffentlich geschehen, damit nicht Bankster den Wert einer Währung durch eigenes Mietbieten erhöhen können.

Die Gefahr:
- Bank A bietet 100 Millionen Dollar an
- Bank B zahlt dafür 500 Millionen Euro
- Bank A schiebt die Euros zurück an Bank B
- ... und so weiter und so fort ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.158.627 von HeWhoEnjoysGravity am 17.03.10 14:09:15Sollte Bank B wirklich bereit sein 500 Milionen Euro für 100 Millionen Dollar zu zahlen, dürfte deren Chef ungefähr so viel wirtschafltichen Sachverstnd haben, wie du.

Echt faszinierend, was für Ideen dur deinen Kopf geistern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.161.486 von 23552 am 17.03.10 18:23:44@23552

\"Sollte Bank B wirklich bereit sein 500 Milionen Euro für 100 Millionen Dollar zu zahlen, dürfte deren Chef ungefähr so viel wirtschafltichen Sachverstnd haben, wie du.\"

Wieso gehen Sie so hart mit ihm in Gericht?
Mit diesen Fähigkeiten kann er locker Bundeskanzler oder Chefe von de Deutsche Bank werden!

Dazu einige Auszüge aus Verlautbarungen von Ackermann, die Reuters meldet:

\"Frankfurt (Reuters) - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist gegen ein Verbot hochspekulativer Geschäfte an den Finanzmärkten.

\"Moderne Volkswirtschaften sind ohne moderne Finanzprodukte nicht denkbar\", sagte der Schweizer am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Ein Verzicht auf Produkte, wie etwa die stark in die Kritik geratenen Kreditausfallversicherungen (CDS), führe zu hohen gesamtwirtschaftlichen Kosten.
[ Vor 15 Jahren gab es auch ohne strukturierte Papiere moderne Volkswirtschaften. Und erst diese Konstruktion der Finanzdiebe in Form von CDS und CDO macht Kredite für die Volkswirtschaften so extrem gefährlich. Ich lernte noch, dass sich der Kreditzins in seiner Höhe aus 2 Teilen zusammensetzt: a) die Nutzungsgebühr für die Zeitdauer des überlassenen Kredites, in der Zinsformel mit t bezeichnet, und b) der Vergütung des Ausfallrisikos, das der Gläubiger zu tragen hat. Wobei immer unterstellt wurde, dass der Gläubiger das Ausfallrisiko für die gesamte Laufzeit des Kredites trug. Da das heute nicht mehr der Fall ist, weil die strukturierten Produkte von den Finanzdieben auf den Märkten lanciert wurden, entstehen mehrere extrem große Gefahrenherde:
1.Kein Zwang mehr, die Bonität des Schuldners gründlich zu prüfen, weil ja der schwarze Peter i. d. Regel weitergereicht werden kann,
2.da der Kredit weiterverkauft wird und nicht in den Büchern der Gläubiger verbleibt, können diese praktisch unendlich viel Giralgeld schöpfen, damit ist
3.den Notenbanken das Geldschöpfungsmonopol aus der Hand genommen, denn der Banken und Nichtbankensektor sind praktisch nicht mehr kontrollierbar
4.durch die Loslösung des Risikos von der realen Kreditgrundlage in Form der CDS verschärfen sich die Risiken im Finanzsektor und sind nicht mehr handelbar; die Nominalhöhe der umlaufenden CDS soll 625000 Billionen US$ betragen, Ackermann erzählt also Märchen.
5.Durch die CDS Spekulationen verteuern sich zukünftige Kredite für die wackligen Schuldner, was ein Entkommen des Schuldners aus der Schuldenfalle erschwert und den CDS Preis und damit den Zins für die zukünftigen Kredite verteuert. Anmerkungen von Windei rot. ]

Mittels CDS-Papieren würden Risiken handelbar und bekämen damit einen Preis.

Ackermann weist auch Vorwürfe zurück, Spekulanten mit CDS-Papieren seien Grund für die Krise in Griechenland. \"Hier verwechselt mancher Politiker Ursache und Wirkung\", betonte der Bankchef. \"Es bedurfte nicht des CDS-Marktes, damit Investoren ein Haushaltsdefizit von zwölf Prozent als nicht nachhaltig erkennen.\" Griechenland hat mit massiven Schuldenproblemen zu kämpfen, weshalb die Zinsen für dortige Anleihen nach oben geschnellt sind und Anleger einen Staatsbankrott befürchten. Einige Politiker vermuten, dass dahinter auch Spekulanten stecken, die gezielt mittels CDS-Derivaten auf einen Ausfall des Landes gewettet haben.

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE62G0E8201…

Gruß Windei
#5974 (39.161.486) > Sollte Bank B wirklich bereit sein 500 Milionen Euro für 100 Millionen Dollar zu zahlen, dürfte deren Chef ungefähr so viel wirtschafltichen Sachverstnd haben, wie du.

Es ging in dem Beispiel (http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…) doch gerade darum, dass es völlig überzogen ist, 500 Milionen Euro für 100 Millionen Dollar zu zahlen. Bank A und Bank B arbeiten in dem Beispiel zusammen, um den Dollarkurs zu pushen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.164.859 von HeWhoEnjoysGravity am 18.03.10 04:56:56Aber das ist doch eines deiner Prolbeme.

Du kannst immer nur Behauptungen aufbringen, ohne Fakten. Dann versuchst du mit arberwitzigen Beispielen Fakten darzustellen.

Die Welt ist nicht schlecht,also muss man sie schlecht dastellen, um aufzuzeigen, dass sie dringend geändert werden muss.
#5977 (39.164.899) Ich warne rechtzeitig vor möglichen Gefahren.

Entscheidend ist, dass ein Beitrag wahr oder dem Guten nützlich ist. Was soll ich mich mit langwierigen Beweisen aufhalten? Gute Experten werden schon sinnvolle von weniger sinnvollen Beiträgen unterscheiden können und wer will kann ja auch Gegenargumente bringen.
Lehman-Pleite: Die Behörden wussten alles
Die US-Aufsichtsbehörden und der jetzige US-Finanzminister Tim Geithner waren schon lange voll über die Schieflage informit und hatten dies der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32282/1.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.162.959 von windei am 17.03.10 20:43:143.den Notenbanken das Geldschöpfungsmonopol aus der Hand genommen, denn der Banken und Nichtbankensektor sind praktisch nicht mehr kontrollierbar

Hallo windei,

Danke für diesen Beitrag. Eine sehr präzise und treffende Darstellung des Problems. Sollte eigentlich für jeden verständlich sein. Ich habe hier nur den Punkt 3 herausgestellt, weil er wahrscheinlich der übelste ist:
Den Notenbanken ist de facto das Monopol zur Geldschöpfung entglitten. Damit sind die Bankster zur eigentlichen Regierung eines Landes geworden. Daß eine Frau Merkel das nicht begreifen kann oder will- (vielleicht auch gar nicht begreifen soll!)- macht die Sache nur noch schlimmer.
Auch Punkt 2 - Trennung der Kreditvergabe vom Ausfallrisiko ist ein historisch einmaliger Vorgang. Man stelle sich vor : Bürger No. 1 (hier die Bank) vergibt einen Kredit und kassiert bis zu 12 % Zinsen (bei Dispo-Krediten), Bürger No. 2- der Steuer-und Gebührenzahler trägt bzw. haftet für das Ausfallrisiko, notfalls bis zur Währungsreform mit Totalenteignung !
Sollte es mal wieder einen "Volksgerichtshof" geben, wird Ackermann einer der ersten "Kunden" sein, - noch vor Merkel !

Wird die Anlage in Gold noch das sein, was sie für Jahrtausende
bedeutet hat?


Hallo Goldwalla und Knife,

Die Frage ist natürlich berechtigt und kann nur von der Zukunft beantwortet werden. Sicherlich ist ein Investment im Energiebereich genau so chancenreich, ebenso im Nahrungsmittel- und Trinkwassersektor. Das eine Investment - die Absicherung mit physischen Gold/Silber- schließt ja das andere nicht aus.
Einige sagen: "get gold and guns", andere, wie Jim Rogers, gehen von extrem starkem Preissteigerungen im Agrarbereich aus.
Auch hier muß man sich positionieren,frei nach Sokrates :
"Die Zukunft zu kennen ist unwichtig, vorbereitet muß man sein"-
auch mental- möchte ich hinzufügen.


Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.165.600 von Looe am 18.03.10 09:06:39Die Frage ist natürlich berechtigt und kann nur von der Zukunft beantwortet werden.

Gibt es wirklich soe twas wie eine Zukunft?
Manche beobachten nur die Entfaltung des gegenwärtige Jetzt,
aber das Jetzt gibt Hinweise auf das nächste Jetzt.

Wer sich für eine(Gold) Anlage interessiert,
mag sich frei von Ängsten entscheiden.

Denn das gegenwärtige Jetzt mag Entfaltungen
entspeichern,
welche durch Ängste verzerrt werden können.

Ist nicht Angst, eine Bewegung der Gesinnung, in Richtung
der nichtexistierenden Zukunft?

Natürlich soll vorgesorgt werden, das ist ein Bedürfnis.

Meine Anlageinteressen zeigen mir einiges über meinen gegenwärtigen
Zustand.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.164.992 von HeWhoEnjoysGravity am 18.03.10 07:22:20
Zur Lehman-Pleite: Die Behörden wussten alles



Eins steht fest: die Lehmann Katastrophe war lange vorher bekannt
und jeder der lesen kann hätte es seinen Kunden weitergeben können,
wie südamerikanische Experten.



Ein Finanzdiesntleister, der beinahe 2 Menschenalter im Bank und Börsengeschäft taätig ist und alle Finanz - und Währungskrisen gut gemeistert hatte, informierte sein Klientel bereits

am 20 Februar 2008 in einem "Informe Especial"

.....
Durante las dos semanas próximas sucedieron desastrosas
noticias del sector financiero,
en donde Lehman Brothers,
Merrill Lynch, AIG y Washington Mutual anunciaron que no
podrían cumplir sus funciones bajo las situaciones
crediticias de ese entonces.


.. das die .. Lehmanns ankündigten, dass sie ihre Aktivitäten
unter der aktuellen Kreditkrise nicht ausüben


Thread: Erfolgreiche Berattung der Sparkasse 1822
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.165.973 von Goldwalla am 18.03.10 09:46:29Ist nicht Angst, eine Bewegung der Gesinnung, in Richtung
der nichtexistierenden Zukunft?


Hallo Goldwalla,

ist mir zu metaphysisch, kann ich nichts mit anfangen. Bin Investor und Analytiker, sonst nichts. :D

Gruß Looe
Hallo knife,

ich habe den von dir moderierten Thread gerne gelesen, bevor „er“ kam, leider musste ich wahrnehmen, dass dies zu einer schwindenden Präsenz deinerseits führte. Für mich zählt bei Langzeit-Threads die persönliche Note. Den Thread von Maraho, als ehemaligen Konkurrenten, lese ich bei querschüsse immer noch ohne Einschränkung. Ich würde mir wünschen, dass du zu neuer Form aufläufst und das Steuer wieder in die Hand nimmst.

Grüsse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.173.706 von spielkind0815 am 19.03.10 00:21:55
spielkind,

"ich habe den von dir moderierten Thread gerne gelesen, bevor „er“ kam, leider musste ich wahrnehmen, dass dies zu einer schwindenden Präsenz deinerseits führte."

:confused: :confused: :confused:
Vorab, wen oder was meinst du mit „er“ ?


"Für mich zählt bei Langzeit-Threads die persönliche Note."

Ich kann dir nicht ganz folgen. Was meinst du damit?


"Ich würde mir wünschen, dass du zu neuer Form aufläufst und das Steuer wieder in die Hand nimmst."

Schön und gut, aber wenn die Resonanz bis auf wenige User (Interessenten) gegen Null tendiert, warum soll ich dann noch so viel Zeit, die ich eh kaum habe, für diesen Thread aufwenden?

Ich habe meine Ziele klar abgesteckt.
Und wer meine Beiträge regelmäßig gelesen hat, kennt meine Meinung.

Dieses ganze Papiergeldsystem, das nur auf Schulden aufgebaut ist, wird früher oder später kollabieren.
Wann, weiß ich auch nicht, aber es wird wahrscheinlich keine 5 Jahre mehr dauern.
Indizien dafür gibt es zu Genüge.

Es ist reine Mathematik.
Wer glaubt, dass die gewaltigen Staatsschulden jemals beglichen werden, befindet sich auf einem Irrweg.
Das wissen auch unsere Volkszertreter.
Nur würden sie es niemals zugeben.

Ich kann nur hoffen, dass am 09. Mai die Wähler in NRW endlich aufwachen! ;)
Wird aber eher nicht der Fall sein.
Zu den dreckigen Farbenspielen der Politik möchte ich mich hier aber nicht äußern.

So long!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.162.959 von windei am 17.03.10 20:43:14Wieso gehen Sie so hart mit ihm in Gericht?
Mit diesen Fähigkeiten kann er locker Bundeskanzler oder Chefe von de Deutsche Bank werden!



:D




Aber mal zu Ackermanns Äußerungen.

Na klar ist es Schwachsinn, dass solre Risikopapiere handelbar sind. Es sei denn: "Die Gewinne für uns, die Verluste dem Steuerzahler", gilt als normales Geschäftsmodell.

Was aber Griechenland betrifft, dürfte Ackermann nicht unbedingt so falsch liegen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Symptome der griechischen Krankheit, nur etwas früher aufgedeckt. Ohne Finanz- und Wirtscchaftskrise wäre die griechische Krankheit vielleicht noch zwei oder drei Jahre länger händelbar geblieben, aber spätestens dann wäre sie geplatzt.

Im übigen ist Griechenland nicht das erste "Ur-europäische" Land, dass eine Neuverschuldung von 12% hat, und fast zahlungsunfähig ist.

Schweden war schon vor 20 Jahren so weit. Allerdings kamen die, nach dem Neukredite immer teurer wurden, und trotzdem kaum noch zu bekommen waren, selbst auf den Trichter, dass man was tun muss.
Immerhin hat Schweden dann, bezogen auf ds BIP, vor der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise, seine Schulden fast halbiert.

Man beachte: Schweden hatte nicht nur die Neuverschuldung (wofür bei uns ja immer schon geklatscht wird), sondern die Schulden gesenkt. Und Schweden hatte gleichzeitig die Arbeitslosenquote von 18 auf 4,5% gesenkt.

Es geht also, wenn man denn will.
.. bezueglich Griechenland>
Das hatte schob vor 10 Jahren W. Hankel angekuendigt.
und erlaeutert, dass wie immer man es drehen will - sich der Euro nicht halten kann.
Die Hauptursache sind die unterschiedlichen Wachstumsraten sowie
die unterschiedliche Staerke der Waehrungen und der Lohnniveaus.

Man kann nicht ohne weiteres schwach - und hartweaehrungslaender zusammenfuegen. Das fuehrt zwangslaeufig zu einem Aufbluehen der Wirtschaft in den Schwachwaehruungsgebieten und einer Stagnation in den Hartwaehrungen.
An der Misere ist nicht Griechenland Schuld sondern die Eurkraten, die um alles in der Welt diese Eurowaehrung zusammengeschustert haben ohne ueber die auf dem Tisch vorliegenden kritischen Anmerkungen gelesen zu haben

Wenn man die Eurozone (noch( halten will, dann bleibt eigentlich nichts anderes uebrig als Griechenland zu unterstuetzen oder ein Europa der zwei Geschwindigkteiten dzu zulassen . das schliesst auch mit ein, Griechenland aus dem Euro zu entlassen, bis sie sich wieder gefangen haben und dann evtl erneut ueber eine Aufnahme nachzudenken.
Diese Richtung wird auch schon von anderen Wissenschaftlern nicht mehr ausgeschlossen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.173.194 von Looe am 18.03.10 21:53:54Ist nicht Angst, eine Bewegung der Gesinnung, in Richtung
der nichtexistierenden Zukunft?


Hallo Looe,

Gut, weg mit der Metaphysik.

Wenn wir Angst haben müßten, bei einer plötzlichen Gefahr,
ist da nur handeln, für Angstgefühle ist ist in der Schrecksekunde
keine Zeit..

Also Angst, kann gesagt werden, ist Zukunft.

Das ist deshalb vielleicht interessant, weil eine Goldanlage eine
Angstabpufferung darstellt.

Die Wirtschaft ist in einer Krise,
aber existieren derartige Krisen wirklich?
ist nicht eine Krise nur eine überfällige versäumte Anpassung?

Ein Goldanleger läßt sich von der Krisenangst hypnotisieren
und nimmt diese Kriese mit Haut und Haaren an.

Na ja, nur so ein Gedanke der aus dem Kopf rauswollte.

Gruß

goldwalla
Dollar-Bullen, nehmt Euch in Acht!

... Meiner Meinung nach ist der Markt jetzt perfekt für einen massiven Dollar-Sell-Off aufgestellt. Die 2010-Fundamentaldaten des Dollar sind jetzt so viel schlimmer als im Jahr 2008, man sich also kaum einen Grund vorstellen kann, weshalb hier weiter gekauft wird, wenn in Europa ein Minimum an politischer und monetärer Stabilität hergestellt ist. Und der Euro konnte sich jüngst stabilisieren. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.173.909 von 23552 am 19.03.10 07:09:42@ 23552,

\"Was aber Griechenland betrifft, dürfte Ackermann nicht unbedingt so falsch liegen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Symptome der griechischen Krankheit, nur etwas früher aufgedeckt. Ohne Finanz- und Wirtscchaftskrise wäre die griechische Krankheit vielleicht noch zwei oder drei Jahre länger händelbar geblieben, aber spätestens dann wäre sie geplatzt.\"


Einwand:
Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Zeit um 1998/99.
Damals tauchten in Artikeln von MM oder WiWo etc. die Ratschläge bekannter deutscher Vermögensverwalter auf, die Anlegern rieten,
griechische Anleihen zu kaufen. Die hohen Nominalrenditen, die wegen der \"griechischen Krankheit\" zu zahlen seien, würden sich nach unten bewegen,wenn die Hellenen dem Euroraum beiträten.Satte Kursgewinne könnten eingestrichen werden.

So ist es ja auch gekommen. Die Krise war zu keinem Zeitpunkt der letzten 30 Jahre in Griechenland weg, geschweige denn händelbar(
s. Gold-Sachs Deal, der hier schon angesprochen worden ist).

Nur das Tuch des Euroraum-Beitritts hat wie bei einem Zaubertrick
den Blick der Anleger verdeckt. Weil man aber das Tuch jetzt braucht, um die Probleme der USA und GB zu verdecken, ist das Griechenlandproblem wieder für alle Anleger sichtbar geworden!

Gruß Windei
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.173.909 von 23552 am 19.03.10 07:09:42"Immerhin hat Schweden dann, bezogen auf ds BIP, vor der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise, seine Schulden fast halbiert.
Man beachte: Schweden hatte nicht nur die Neuverschuldung (wofür bei uns ja immer schon geklatscht wird), sondern die Schulden gesenkt."

Bezogen auf das BIP haben sich die Schulden halbiert. Das liegt aber daran, daß sich seither das BIP verdoppelt hat. An den Schulden hat sich kaum etwas geändert. Ein Abbau der Schulden gelingt in Schweden genausowenig wie in anderen Ländern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.184.449 von Borealis am 20.03.10 21:07:07Das liegt aber daran, daß sich seither das BIP verdoppelt hat. An den Schulden hat sich kaum etwas geändert. Ein Abbau der Schulden gelingt in Schweden genausowenig wie in anderen Ländern.

Hallo Borealis,

eine sehr interessante Information. Hab ich so noch nicht gewußt.
Jetzt nehmen wir mal an, daß die Verdopplung des BIP in Schweden ein rein "statistischer Trick" war -- also nur inflationär aufgepumpt ist -- und diese heimliche Inflation mit einem falschen Deflator korrigiert wurde, wie das ja fast schon Standart im Westen ist, dann ist das ganze Gerede vom Schwedischem Vorbild also wieder nur der übliche mainstream-Käse.
Hab`s mir gleich gedacht. Hab mich immer gefragt, was die Brüder in Schweden denn so tolles exportieren, was zur Verdopplung des BIP geführt haben soll. Seit den Abbas (in den 70igern) ist denen doch nichts mehr eingefallen, oder ?

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.178.710 von Goldwalla am 19.03.10 16:07:36Ein Goldanleger läßt sich von der Krisenangst hypnotisieren
und nimmt diese Kriese mit Haut und Haaren an.


Hallo Goldwalla,


genau das tut er nicht, jedenfalls ich nicht. Ein Goldanleger investiert bis - sagen wir mal - 20 - 25 % seiner Mittel in physische Edelmetalle, mehr nicht, denn das langt ! Damit deckt er den worst case ab, egal, ob der eintritt oder nicht.
Wenn er eintritt, kann er mit diesen Mitteln locker überleben.
Wenn nicht, wird ihm dieser Betrag bei seinen weiteren Investitionsplänen in anderen Asset-Bereichen nicht fehlen. So etwas nannte man früher MM = money-management.
Was die Psyche anbelangt, sind die Goldanleger viel cooler als andere Investoren. Da ist nix mit "Haut und Haaren".

Gruß Looe
Die Angst des Sparers vor der Geldentwertung

... Berlin - Es war Anfang der Achtzigerjahre, als die Welt die letzte große Inflationswelle erlebte. Auf 15 Prozent schnellte die Teuerungsrate in den USA hoch, bis sich Fed-Chef Paul Volcker zu radikalen Maßnahmen entschloss. In einem geldpolitischen Kraftakt wuchtete er den Leitzins auf 20 Prozent nach oben. Zwar taumelte die Wirtschaft zeitweise in die Rezession, doch wenige Jahre später war der Drache Geldfraß niedergerungen. Heute ist die historische Leistung Volckers in Gefahr. Am Horizont zeichnet sich die Rückkehr der Inflation ab. Zwar liegen die Teuerungsraten in fast allen Industrieländern bei zwei Prozent oder darunter, viele Ökonomen erwarten aber, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird. ...

... Die Experten der Société Générale sehen in den Industrieländern bis Mitte des Jahrzehnts Raten von sechs Prozent. In den Schwellenländern halten sie sogar eine Teuerung von bis zu 14 Prozent für möglich. Bei einer Inflation von sechs Prozent hat Geld nach vier Jahren rund ein Fünftel seiner Kaufkraft eingebüßt, bei einer Inflation von zehn Prozent beträgt der Kaufkraftverlust nach vier Jahren bereits knapp ein Drittel. ...

... Gold gilt als das Paradebeispiel eines inflationsresistenten Investments. ... http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article6853554/Die-Angs…

Also ich denke, dass es dank des großen technischen Fortschritts auch die Chance gibt, die Schulden abzubauen und eine größere Inflation zu vermeiden - vielleicht nicht in allen Ländern aber Europa hat sehr gute Chancen, weil Europa schon weit entwickelt ist und auch geographisch recht günstig liegt.

Man muss bloß mal die Mißstände beheben, die den gewaltigen Überschuß zunichte machen. Damit meine ich nicht die Zahlungen Deutschlands an die EU. Zu behebende Mißstände sind Korruption, ineffiziente Strukturen und vor allem schlechte Menschen in Machtpositionen, die uns das Lügen-Finanz-System mit voller Absicht eingebrockt haben.

Erstaunlich, dass trotz der Mißstände noch so viel positives geleistet wird. Daran sieht man, dass alles unglaublich schnell besser werden kann, wenn man nur die Mißstände beseitigt. In nur 2-3 Jahren, also bis Ende 2012 kann schon vieles besser und die völlige Entschuldung (z.B. bis spätestens 2030) so gut wie sicher sein (und zwar ohne Hyperinflation und Währungsreform). (alles imho)

PS: ich bin mal gespannt, wie hoch der Silberpreis an Ostern sein wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.184.802 von HeWhoEnjoysGravity am 21.03.10 07:48:34ich bezweifle dass eine Entschuldung gelingt.
der Staat konnte und wird nie sparen.Also wird die Hauptlast wieder beim Michl bleiben.Aber der Michl wird auch langsam seine Einstellung zum Staat ändern. Bemerke ich an mir, weil mir jeden Tag immer mehr bewußt wird wie ich verarscht werde.Meine Arbeitskraft wird für soviel unnütze Dinge verbraten (Finanziell gesehen), dass mein Leistungswille automatisch geringer wird. Der Lebensstandart sinkt doch von Jahr zu Jahr immer mehr.Wer provitiert von meiner Arbeit? Ich immer weniger.
Das ganze System ist in meinen Augen gescheitert und muss sich erneuern.Auch wenn es sehr schmerzhaft wird.
Auch eine Geburt ist mit Schmerzen verbunden, aber danach entsteht etwas Neues.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.184.449 von Borealis am 20.03.10 21:07:07Bezogen auf das BIP haben sich die Schulden halbiert. Das liegt aber daran, daß sich seither das BIP verdoppelt hat. An den Schulden hat sich kaum etwas geändert. Ein Abbau der Schulden gelingt in Schweden genausowenig wie in anderen Ländern.



Das stimmt nicht. In den 15 Jahren vor der jetzigen Krise hatten sie die Schulden auch real in Schweden verringert. Es gab nur zwei oder drei Jahre ind er Zeit, die der schwedische Staat mehr ausgegeben hat, als eingenommen. Meistens hatter er ein plus zu verzeichnen.

Schweden hat zwischen 1995 und 2008 wirkich real seine Schulden abgebaut. Und gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen gut geviertelt.
#5995 (39.184.829) > Das ganze System ist in meinen Augen gescheitert und muss sich erneuern.Auch wenn es sehr schmerzhaft wird.
Auch eine Geburt ist mit Schmerzen verbunden, aber danach entsteht etwas Neues.


Sorry, aber das erinnert mich an die Möglichkeit, dass eine böse Weltverschwörung gute Staaten mit Schulden, Moralverfall, Störaktionen, Ungerechtigkeit und Behinderung der Strafverfolgung zerstören will, um dann im Chaos ungerechtfertigt und gewaltsam die Weltherrschaft zu erringen.

Sicher brauchen wir eine Reform aber es ist besser, schrittweise Mißstände zu beheben und das System zu verbessern, als erst alles zu zerstören. Die Bösen wollen Macht und Spass aber keine Verbesserungen. Die Bösen werden daher versuchen Bestrebungen nach sozialer Gerechtigkeit und für ein sicheres, effizientes und dem Allgemeinwohl dienenden System zu stören. Die Bösen benötigen Chaos und Zerfall, um die Weltherrschaft zu erringen, während die Guten einfach einen Staat (das System) schrittweise verbessern können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.184.829 von tomcom69 am 21.03.10 08:26:30.Meine Arbeitskraft wird für soviel unnütze Dinge verbraten

Die Politikerkaste hat ihre Bodenhaftung verloren.

Das Volk will diese Bundeswehreinsätze, besonders in Afghanistan
überhaupt nicht und trotzdem werden laufend die Truppen dort
verstärkt.

Die Politik ist in diesem Punkt negativ geworden.
Das könnte hinkommen!

"... liegt die gesamte Schuldenlast der öffentlichen Haushalte bei 6,2 Billionen Euro statt der offiziellen 1,9 Billionen Euro."

Experten-Berechnung
Staatsverschuldung offenbar noch viel h…


Armes Deutschland. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.186.775 von The Knife am 21.03.10 21:56:21Klingt sehr beunruhigend!
Wenn es schon um Deutschland so schlecht steht, wie schaut es dann erst in Griechenland aus?

Auf welche Währungen kann man ausweichen,
wnn weder YEN, noch USD und leider auch der EUR zur Zeit besonders solide wirken?
Attraktiv erscheinen die Norwegische Krone und Schweizer Franken.
Stresssignale auf dem Krisenradar

... Fannie Mae schiebt fehlerhafte Kredite zurück ...
... FDIC & Die nächste Welle von Bankenpleiten ...
... Öffentliche Spendenaufrufe der FDIC ...
... Weitere Boni für die Big Banks ...
... Citigroup verzögert Auszahlungen ...
... Kein Marktbewertungsansatz für Geschäftskredite ...
... Der Umfang der Großbanken wächst - der Betrug wächst mit ...
... 100% indirekte Gebote bei Auktionen für US-Staatsanleihen ...
... Quantitative Lockerungen vor dem Aus… ECHT?? ...
... US-Arbeitslosenrate übersteigt 21% ...
... Die Steuereinnahmen bleiben niedrig ...
... Zusammenbruch im A-D-S-Geschäftsindex ...
... Bankrotte und gerichtliche Zwangsvollstreckung laufen Amok ...
... Immobilienpreise fallen wieder ...
... Ein Viertel aller US-Eigenheime im negativen Bereich ...
... Wohnungsbauunternehmen sitzen auf CDO-Bonds ...
... Umkipppunkt für Inflation oder Deflation ...
... Zusammenbruch Kaliforniens und Los Angeles ist sicher ...
... Sorge um US-Staatsanleihenverkäufe durch China ...
... China annulliert seine Schuldengarantien ...
... Gold sitzt auf einer Sprungfeder ...
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Goldbesitz der Zentralbanken: 2009 größter Zuwachs seit 1964

Laut dem World Gold Council (WGC) haben die Zentralbanken im vergangenen Jahr ihre Goldreserven stark erhöht. Es war wurde der größte Zuwachs seit 1964 verzeichnet.

Der gesamte Bestand stieg um 425,4 Tonnen auf 30.116,9 Tonnen. Dem Durchschnittspreis im Jahr 2009 entsprechend stellt dies eine Zunahme in der Höhe von 13,3 Mrd. USD dar. Nach eigenen Informationen haben Indien, Russland und China ihre Goldreserven erhöht. Eine Erweiterung der Bestände hatte zuletzt 1988 stattgefunden.

Die Zentralbanken besitzen etwa 18% des jemals produzierten Goldes. Sie haben ihren Besitz erhöht, während gleichzeitig ETF-Investoren und Käufer physischer Ware Gold als Alternative zu Währungen akkumulieren. Der SPDR Gold Trust, der größte Gold-ETF, hält 1.115,5 Tonnen Gold - mehr als die Zentralbank der Schweiz. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Schwer erkämpft, schwer zu tragen - die Medaillen

Whistler/dpa. Erst sind sie schwer erkämpft - dann schwer zu tragen: die Medaillen der Paralympics 2010. Die Goldmedaillengewinner schleppen eine besondere Last mit Freude. Denn das glänzende Metall wiegt satte 576 Gramm. Das Silber-Modell mit 570 Gramm und die bronzene Ausgabe mit 520 Gramm sind nur unwesentlich leichter. Insgesamt 399 Stück hat die «Königlich Kanadische Münze» hergestellt. Bis zum siebten Wettkampftag hatten die deutschen Sportler inklusive der Begleitläufer knapp 15 Kilogramm Medaillen gesammelt.

Die Medaillen der Olympischen Winterspiele waren leichter, wogen nur zwischen 556 und 500 Gramm - und waren rund. Die Form der Paralympics-Plaketten hingegen nennt sich «Superellipse» und ist ein Quadrat mit abgerundeten Ecken. Beide Medaillen-Arten eint, dass sie nicht flach, sondern wellenförmig sind. Dies soll den Schnee, das Meer und die atemberaubende Natur der Provinz British Columbia symbolisieren.

Entworfen hat sie der Industrie-Designer und Architekt Omer Arbel aus Vancouver, die künstlerische Gestaltung lag in den Händen von Corrine Hunt aus Vancouver, einer Angehörigen der First Nations Komoyue and Tlingit. Das Motiv auf der Olympia-Medaille ist ein Schwertwal. Auf den Paralympics-Plaketten ist ein Rabe abgebildet und Blindenschrift eingraviert.

Jede Medaille ist ein Unikat. Wegen der speziellen Metallbearbeitung gleicht keine der anderen. Jede wurde neunmal mit dem Druck von 1900 Tonnen gepresst und anschließend mit einer Schutzschicht überzogen, um ein Anlaufen zu vermeiden. Denn die Medaillen sind nicht nur aus «frischem» Gold und Silber sowie Kupfer hergestellt, sondern auch aus Altmetall aus Elektrogeräten. Insgesamt wurden für die 1014 Olympia- und Paralympics-Medaillen 2,05 Kilogramm Gold, 1,950 kg Silber und 903 kg Kupfer verarbeitet. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/pag…

... Olympische Goldmedaillen bestehen aus mindestens 92,5 Prozent reinem Silber. Zusätzlich werden der Goldmedaille sechs Gramm Gold hinzugefügt. ... http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/746/343587/text/ (26.02.2007)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.188.943 von HeWhoEnjoysGravity am 22.03.10 12:05:29... Ein Viertel aller US-Eigenheime im negativen Bereich ...


Bei den CRE`s- sprich gewerblichen Immos - dürfte die Rate noch deutlich höher liegen. Dieser Markt ist ca. 3,5 x so groß wie der private Eigenheimmarkt, nämlich ca. 6.5 Bio. Wenn davon demnächst ca. 35 % abgeschrieben werden müssen = ca. 2,3 Bio. dann geht die bail-out- Farce in die 2. Runde :D
Wenn J.Willi C.B mit seiner These recht behält, daß auf jeden Dollar, der in den sichtbaren Zahlen verloren geht, außerhalb des direkten Blickfeldes 10 weitere Dollar Derivatverluste entstehen, ( das wären dann hier ca. 23 Bio.)... dann Gute Nacht.
Dagegen ist die Griechen-Nummer nur ein laues Lüftchen. In diesem Fall werden wir wohl mit Staatsgarantien im Stundentakt überschüttet werden.
Und nicht vergessen : Es sind natürlich die Hedge-Fonds, die Schuld daran haben werden. Das ist mir heute schon völlig klar ! (vorauseilendes Schuldbewußtsein nennt man das :laugh:)
Wird wohl Zeit, daß man sein finanzielles Schiff langsam seeklar macht. ;) Einen Tsunami wettert man ja besser auf offenem Meer als im Hafen ab.
#6005 (39.191.140) > Wird wohl Zeit, daß man sein finanzielles Schiff langsam seeklar macht.

Dazu reicht es hierzulande, auf Schulden und riskante Anlageformen zu verzichten und ein paar reale Werte zu haben.

Viel wichtiger ist es jedoch, dass Deutschland und die EU schnellstens wetterfest gemacht werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.191.220 von HeWhoEnjoysGravity am 22.03.10 16:45:43Viel wichtiger ist es jedoch, dass Deutschland und die EU schnellstens wetterfest gemacht werden.

Dafür ist es vermutlich längst zu spät. Die EU ist nun mal ein lustiger und fröhlicher Haufen, der mehrheitlich gerne auf Kosten der anderen lebt. Dies gilt insbesondere für die Mittelmeer-Anreiner. Da ist wohl nicht mehr viel wetterfest zu machen, um mal bei diesem Duktus zu bleiben. Da gibt`s nur 2 Optionen: "zahlen oder austreten"

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.201.013 von Looe am 23.03.10 21:01:37
Looe,

"Dafür ist es vermutlich längst zu spät."

Vermutlich hättest du weglassen können! ;)
Es ist bereits zu spät!
Die meisten wissen es nur noch nicht.


"Da gibt`s nur 2 Optionen: "zahlen oder austreten""

Zahlen?
Mit Geld, das nicht da ist?

Austreten?
Gerade das will die EU-Diktatur ja verhindern.

Das Dilemma sind die Zentralbanken, die Geld aus dem Nichts drucken.

Hier der Beweis:

Deutsche Bundesbank bestätigt, Geld entsteht aus Luft
Habt ihr euch schon mal den 10-jährigen Silberchart angeguckt?
http://www.wallstreet-online.de/charts/instinformer.php?&ins…

Da gibt es jeweils Anfang 2004, 2006, 2008 einen Spitze ... und was haben wir aktuell? Anfang 2010.
So viele Papiergeldanleihen wie nie zuvor!

... Per 30. September stieg das Volumen aller festverzinslichen Wertpapiere weltweit auf 91.362 Milliarden US-Dollar. Drei Monate zuvor waren es "nur" 87.707 Mrd. US-Dollar und am 31. März 2009 82.790 Mrd. US-Dollar. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Wohlbemerkt: ca. 91 Billionen USD (und nicht etwa Milliarden mit 3 Nachkommastellen).
Griechen-Poker drückt Euro auf Zehn-Monats-Tief
Wetten gegen Europa: Die Spitzen der EU debattieren über Nothilfe fürs taumelnde Griechenland, die Finanzmärkte sprechen ihr Votum schon jetzt - sie misstrauen dem Euro. Zum Dollar rutscht die Gemeinschaftswährung auf den niedrigsten Stand seit zehn Monaten, zum Franken gar auf ein Allzeittief. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,685373,00.h…

EUR/USD 1,3359
Egal wie Griechenland gerettet wird, ob EWF, IWF oder sonst wie.
Der deutsche Steuerzahler zahlt so oder so.
Zückt schon mal eure Euros für Griechenland.
Demnächst dann für Portugal, Italien, Spanien .....
Und wenn nichts mehr geht ...

Destabilitätsakt ruiniert Stabilitätspakt: Warum der deutsch…

Ist Deutschland nicht eine GmbH?
Komisch, wie eine GmbH mit 25.000 Euro Eigenkapital und 6,2 Bio. Schulden so lange überleben kann! :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.209.891 von The Knife am 24.03.10 22:06:04Ist Deutschland nicht eine GmbH?

Der war gut :laugh::laugh:

Vielleicht sind wir bald eine Ich-AG ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.210.228 von Looe am 24.03.10 23:08:48"Vielleicht sind wir bald eine Ich-AG?"

Wohl eher eine Du-AG (Du bist Deutschland!)
In einer Ich-AG fühlt sich wenigstens einer für den Laden verantwortlich. Das ist bei Deutschland nicht zu erkennen.
Möchte ich derzeit ein Commercial Trader sein, der Silber "short" ist?

... Wenn ich unsere Skala ansehe, so geht sie von 0 bis 10; für Jan meine ich, beginnt der heiße Teil des Spiels, also bei Stufe 5 aufwärts. Wir sind, so schätze ich, inzwischen bei Stufe 7. ...

... Adrian Douglas stellt fest, dass bei ca. 114.000 offenen Kontrakten die "Commercials" 48.000 Kontrakte short sind, also genau 240. Mio. Unzen im Falle des Falles geliefert werden müssten. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.210.228 von Looe am 24.03.10 23:08:48Looe,

das war kein Scherz.
Die Deutschen sind eine BRD GmbH!

Bei Google kannst du genug dazu lesen.
... Das physische Investment-Geschäft läuft bei Gold nach wie vor gut bis sehr gut. Insbesondere die kleinen Gold – Einheiten 31,10 Gramm bis 100 Gramm laufen weltweit wie "geschnitten Brot", wenngleich es aber keinerlei Lieferprobleme bei diesen Investment-Sorten mehr im Gegensatz zu 2008 und teilweise auch wie in 2009 gibt.

Bei Silber ist das schon bedenklicher. Gerade die 1 Unze (31,10348 Gramm) oder die 1.000 Gramm Investment-Münzen sind nur mit Lieferzeiten zu beschaffen und die Aufschläge bei den seriösen Händlern liegen auch schon bei 10 bis 20 Prozent (plus 7 Prozent Mehrwertsteuer) zum Marktpreis von Silber. Nur der große 31,10-Kilo-Investment–Barren ist vom Kleinanleger noch zu erträglichen 5 bis 10 Prozent Aufschlag (plus 19 Prozent Steuer) zu haben. ... http://www.teleboerse.de/empfehlungen/tipps_und_trends/Alarm…

Wie es bei Gold ist, weiß ich nicht aber bei Silber ist mir stichprobenartig eine Zunahme der Lieferfristen aufgefallen.

PS: ich habe kürzlich gebrauchte Silbergedenkmünzen zum Thema Europa für 22,- EUR pro Unze gekauft. Das ist zwar deutlich über dem aktuellen Materialwert (Silberunze bei ca. 16,82 USD bei ca. EUR/USD 1,3378) aber irgendwie konnte ich als Europa-Fan da nicht widerstehen und außerdem halte ich es für möglich, dass Silber noch dieses Jahr teurer wird.
@ alle Interessierten,

diese, meine Anmerkung vom 20.03.2010

"Nur das Tuch des Euroraum-Beitritts hat wie bei einem Zaubertrick den Blick der Anleger verdeckt. Weil man aber das Tuch jetzt braucht, um die Probleme der USA und GB zu verdecken, ist das Griechenlandproblem wieder für alle Anleger sichtbar geworden!"

findet ihre statische Untermauerung in dem folgenden aktuellen Beitrag von Wirtschaftsquerschuss, Zitate daraus:

"Griechen-Phobie"
Der Mainstream übt sich täglich in der "Griechen-Phobie" und dies sollte uns etwas zu denken geben! Bei aller berechtigten Kritik und Sorge über die griechischen Staatsfinanzen, deren desaströser Zustand auch hier: "Griechenland - ein PIGS Problem" beschrieben wurde, nicht nur die Spekulanten nutzen momentan die "fundamentale" Situation um auf den Euro einzuprügeln:

Die Entwicklung des Euro/Dollar Kurses, allein seit Januar 2010 hat der Euro -7,3% an Wert gegenüber dem Dollar verloren!

Fundamental ist diese Entwicklung der Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar mit Griechenland und den anderen PI(I)GS-Staaten nur bedingt zu erklären. In Prozent zum BIP sah 2009 die Neuverschuldung des Staates in den USA nur unwesentlich besser aus, in Großbritannien der nächst größeren angelsächsischen Blasenökonomie sogar noch schlechter. Trotzdem liegt der negative mediale Fokus fast ausschließlich auf Griechenland! Das letzte Presse Bulletin des griechischen Finanzministeriums wurde von der Medienwelt komplett ignoriert, wobei gerade dieses eine erwähnenswerte Konsolidierung bei den griechischen Staatsfinanzen zeichnet!

Das Staatshaushaltsdefizit nahm in den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 um kräftige -77,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab! Es betrug im Januar und Februar nur noch kumulierte -904 Millionen Euro! Es ist ein bezeichnender Fakt, dass diese überschaubare Summe und damit die aktuell positive Entwicklung bei den griechischen Staatsfinanzen keine Erwähnung findet. Dies fügt sich ins Bild mit der medialen Überzeichnung der Proteste der Bevölkerung gegen das Sparprogramm der Regierung. Noch bezeichnender ist, dass im selben Zeitraum von nur 2 Monaten, die USA ein Staatshaushaltsdefizit von -263,543 Mrd. Dollar auswiesen und Großbritannien von -9,558 Mrd. britischen Pfund ohne das dies im Zusammenhang in den Medien dargestellt wird!


http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/search?updated-min=2010-01-01T00%3A00%3A00%2B01%3A00&updated-max=2011-01-01T00%3A00%3A00%2B01%3A00&max-results=50

Gruß Windei
Zusammengebrochen sind bisher in zig Staaten:

Sozialismus und Kommunismus

:eek:
!
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Weiterer Aderlass der deutschen Steuerzahler.
Und täglich blecht der deutsche Michel.
Für wie dumm will uns der Hosenanzug noch verkaufen?

EILMELDUNG: Entscheidung zu Griechenland – doppelte Ohrfeige…

Ich hoffe nur, dass die Wähler in NRW endlich aufwachen und dem
CDU/FDP-Müll endlich eine Abfuhr erteilen.
Explain why you sold Britain's gold, Gordon Brown told
Gordon Brown has been ordered to release information before the general election about his controversial decision to sell Britain's gold reserves. ...

... Between 1999 and 2002, Mr Brown ordered the sale of almost 400 tons of the gold reserves when the price was at a 20-year low. Since then, the price has more than quadrupled, meaning the decision cost taxpayers an estimated £7 billion, according to Mike Warburton of the accountants Grant Thornton. ... http://www.telegraph.co.uk/finance/personalfinance/investing…
Heute vor 30 Jahren war Silver Thursday (http://en.wikipedia.org/wiki/Silver_Thursday)

"... Beginning in the early 1970s, Hunt and his brother William Herbert Hunt began accumulating large amounts of silver. By 1979, they had nearly cornered the global market. In the last nine months of 1979, the brothers earned an estimated $2 billion to $4 billion in silver speculation, with estimated silver holdings of 100 million ounces.

During the Hunt brothers' accumulation of the precious metal, prices of silver futures contracts and silver bullion during 1979 and 1980 silver prices rose from $11 an ounce in September 1979 to $50 an ounce in January 1980. Silver prices ultimately collapsed to below $11 an ounce two months later. The largest single day drop in the price of silver occurred on Silver Thursday. ..." http://en.wikipedia.org/wiki/Nelson_Bunker_Hunt

"... Die Silberkäufe der Hunts waren allerdings nicht der einzige Grund, wahrscheinlich nicht einmal der Hauptgrund für den starken Silberpreisanstieg gewesen. Die 70er Jahre waren gekennzeichnet durch große Verunsicherung der Finanzwelt, Ölkrise, bedrohliche Kriege und Krisen (Yom-Kippur-Krieg, Sturz des Schahs im Iran, Afghanistan-Krieg der UdSSR) massiven Anstieg der Staatsverschuldung der USA durch den Vietnam-Krieg, massive Ausweitung der (Papier-)Geldmenge, hohe Inflationsraten verbunden mit hohen Inflationsängsten und nachfolgend Flucht der Kapitalanleger in Sachwerte. So stieg auch der Goldpreis von 35 Dollar im Jahr 1973 auf 850 Dollar im Jahr 1980. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Silberspekulation

"... The next day, Thursday, March 27, the silver market collapsed. The price of silver opened that day at $15.80 per ounce. Then rumors started circulating that the Hunts had a one-billion-dollar margin call and they were not going to be able to meet it. Subsequent ru­mors said that Bache was on the verge of going under. The price of silver plum­meted to 10.80 an ounce. The debacle spilled over into the stock market on the strength of an additional rumor that the Hunts were selling off huge stock shares in Louisiana Land. Gulf Re­sources and Texaco. The Dow-Jones average dropped a staggering 25.43 points, hitting its lowest level in five years. It looked to many like the sky was falling. ..." http://www.sharelynx.com/papers/BunkerHunt.php
It's admitted to the CFTC: London gold market is a Ponzi scheme

... COMMISSIONER SCOTT O'MALIA: Both Mr. Organ and Mr. Epstein in the second panel raised the concerns that short positions exceed the physical supply. The second panel kind of argued that that wasn't a concern. Are you concerned that the shorts will not be able to deliver if called upon?

JEFFREY CHRISTIAN: No. I am not at all concerned. For one thing, it has been persistently that way for decades. Another thing is that there are any number of mechanisms allowing for cash settlements and problems, and a third thing is, as many people who are actually knowledgeable about the silver market and the gold market have testified today, that almost all of those short positions are in fact hedges -- the short futures positions are hedges, offsetting long positions in the OTC market. So I don't really see a concern there. ...

... DOUGLAS: I would just like to make a comment. We are talking about the futures market hedging the physical market. But if we look at the physical market, the LBMA, it trades 20 million ounces of gold per day on a net basis, which is $22 billion. That's $5.4 trillion per year. That is half the size of the U.S. economy. If you take the gross amount, it is about 1 1/2 times the U.S. economy. That is not trading 100-percent-backed metal; it's trading on a fractional-reserve basis. And you can tell that from the LBMA's Website, because they trade in "unallocated" accounts. And if you look at their definition of an "unallocated account," they say that you are an "unsecured creditor." Well, if it's "unallocated" and you buy 100 tonnes of gold even if you don't have the serial numbers, you should still have 100 tonnes of gold, so how can you be an unsecured creditor? Well, that's because it's fractional-reserve accounting, and you can't trade that much gold -- it doesn't exist in the world. So the people who are hedging these positions on the LBMA, it's essentially paper hedging paper. Bart Chilton uses the expression "stop the Ponzimonium" and this is a Ponzi scheme. Because gold is a unique commodity and people have mentioned this, it is left in the vaults and it is not consumed. So this means that most people trust the bullion banks to hold their gold and they trade it on a ledger entry. So one of the issues we have got to address here is the size of the LBMA and the OTC markets because of the positions which are supposedly backing these positions which are hedges, but it is essentially paper backing paper.

[8 seconds of silence] ...

... CHRISTIAN: No, they were my wife's! If you start putting position limits on bonafide hedgers, for example, the bullion banks -- and the previous fellow was talking about hedges of paper on paper and that is exactly right. Precious metals are financial assets like currencies, T-bills, and T-bonds; they trade in the multiples of a hundred times the underlying physical and so people buying them are voting and giving an economic view of the world or a view of the economic world, and so when you start saying to a bank I have a number of people. ... ... http://www.gata.org/node/8478
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.227.525 von The Knife am 27.03.10 00:37:01Auf Deutschland, sprich dem deutschen Steuerzahler, entfielen dabei 19 Prozent – bei 16 Ländern!

...langsam kommt es mir so vor als unsere Regierungsvertreter eine Wette laufen haben, nach dem Motto: "wie zerstöre ich schnellstmöglich dieses Land."


EU-Ratspräsident Van Rompuy beruhigte schon vorab, indem er meinte, bei Portugal sei das »völlig anders«. Natürlich, Spanien, Großbritannien, Italien und Irland stehen auch schon in den Startlöchern, aber es gibt ja den deutschen Steuerzahler …

...stehen sozusagen alle auf der Matte, m.E. nur noch eine Frage von Monaten. Bin mal gespannt was passiert, wenn wir so weit sind, kann bei dieser Regierung nicht mehr allzu lang dauern...

Die Lichter gehen früher aus, als uns lieb ist. :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.230.945 von buchi1971 am 28.03.10 11:23:07...langsam kommt es mir so vor als unsere Regierungsvertreter eine Wette laufen haben, nach dem Motto: "wie zerstöre ich schnellstmöglich dieses Land."

Alles verkehrt sich ins Gegenteil, wenn die Schuldenfalle zuschnappt- und Deine Gedanken sind REALITÄT, denn Du kannst es sehen an den Tagesabläufen, folglich nicht nur ein Gefühl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.230.945 von buchi1971 am 28.03.10 11:23:07
buchi,

"Die Lichter gehen früher aus, als uns lieb ist."

Mit "Angela die Große" garantiert! :(


"Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

wem gehört eine Währung? Gewisslich nicht Ihnen oder Ihrer Regierung; auch nicht jener Vorgänger-Regierung, die den Deutschen das bislang beste und stabilste Geld ihrer Geschichte wegnahm, ohne sie zu fragen: die Deutsche Mark (DM). Mit diesem Geld schaffte unser Volk nach der Stunde Null den Wiederaufstieg aus Ruinen, den Aufbau einer leistungsfähigen Volkswirtschaft und die Rückkehr in den Kreis der weltweit geachteten Nationen. Die ganze Welt hat uns dafür bewundert und tut es noch heute.

Deswegen kam es einem Staatstreich gleich, als ihr Amtsvorgänger, der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, seinen Namen unter jenen Vertrag setzte, der die deutsche Währungssouveränität aufhob und unser Land einem Geldwesen überantwortete, das es seitdem mit damals 11, inzwischen 16 anderen europäischen Nationen teilt: dem Euro. Was er Deutschland damit angetan hat, hat niemand klarer und klassischer ausgedrückt als der bedeutende österreichisch-deutsche Ökonom Joseph A. Schumpeter lange vor Einführung der DM: “Im Geldwesen eines Volkes spiegelt (sich) alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist… Von (ihm) geht ein wesentlicher Einfluss auf sein Wirtschaftsleben und sein Schicksal überhaupt aus… (Er) ist ein Symptom aller seiner Zustände”.

Mit der Wegnahme der DM hat der frühere Bundeskanzler Kohl den Deutschen ihre Identität geraubt und ..."

Brief an die Bundesregierung
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.232.971 von The Knife am 28.03.10 21:14:34Auf eine Einsicht der Angeschriebenen wartet man sicher vergeblich.
Das wäre aber ein lohnendes Betätigungsfeld einer neu zu gründenden Partei, die damit die korrupten Banden aus dem Parlament fegen könnte.
Und dafür sorgen könnte, daß die Hochverräter dahin kommen, wo sie hingehören: auf die Anklagebank.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.230.945 von buchi1971 am 28.03.10 11:23:07bei Portugal sei das »völlig anders«.


Klar doch, wissen wir doch... ist immer völlig anders. :laugh:
Nur die Riesen-Armleuchter, die uns das verkaufen, sind immer die gleichen. Da ändert sich nix :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.233.152 von Borealis am 28.03.10 22:18:22Und dafür sorgen könnte, daß die Hochverräter dahin kommen, wo sie hingehören: auf die Anklagebank.

Bin da mehr für Kriegsgericht, schon aus Kostengründen. Das Verfahren geht dort deutlich schneller. Zwischen Anklageerhebeung und Urteilsvollstreckung liegen meistens nur ein paar Stunden.
Der Sachverhalt ist eh klar, was soll man da noch lange rumquasseln.
Nachfrage boomtChinesen stehen auf Gold
Chinas Bedarf an Gold wird einer Studie zufolge stark zunehmen. Bis zum Ende des Jahrzehnts werde sich die Nachfrage etwa verdoppeln, wie der World Gold Council in Peking mitteilte.

Die Volksrepublik sei bereits der zweitgrößte Goldkonsument nach Indien. Allerdings sei der Pro-Kopf-Verbrauch mit 0,26 Gramm im internationalen Vergleich noch sehr niedrig. Mit dem wachsenden Wohlstand werde sich dies ändern. Auch könnte die Notenbank stärker in Gold investieren. Erhöhe sie ihren Goldanteil an den Devisenreserven von derzeit 1,6 Prozent auf das 2002 erreichte Rekordniveau von 2,2 Prozent an, würde dies die Nachfrage um 400 Tonnen nach oben treiben.

Der chinesische Goldbedarf hatte sich in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 13 Prozent jährlich erhöht. Für Schmuck und Kapitalanlagen wurden 2009 rund 423 Tonnen gekauft, wovon 314 Tonnen aus heimischer Produktion stammten. Der Anteil Chinas am weltweiten Goldbedarf hat sich seit 2002 von fünf auf elf Prozent erhöht. Der 1987 von den führenden Goldproduzenten gegründete World Gold Council erwartet, dass Chinas Goldminen innerhalb der nächsten sechs Jahre ausgeschöpft sein werden. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinesen-stehen-auf-Gold-artic…
#6032 (39.235.489) Sorry, die Überschrift muss so aussehen:

Nachfrage boomt
Chinesen stehen auf Gold
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinesen-stehen-auf-Gold-artic…
50.000 Tonnen Gold, die nicht existieren. (19. März 2010)

Der anerkannte Gold-Analyst Adrian Douglas geht in seinem jüngsten Report davon aus, dass an der LBMA (London Bullion Market Association) zwischenzeitlich mehr als 50.000 Tonnen Gold verkauft wurden, die nur auf dem Papier, nicht aber in der Realität existieren. Diese Menge entspricht in etwa dem Fördervolumen von 25 Jahren.

Gold ist der einzige Rohstoff ist, der gefördert und gekauft wird, der jedoch nicht zum Verbrauch im eigentlichen Sinne bestimmt ist. Gold wird seit Jahrtausenden als Geldspeicher, als Wertaufbewahrungmittel genutzt. Der London Bullion Market ist der wichtigste außerbörsliche Handelsplatz für Gold und Silber. Seit 1919 wird dort der Weltmarktpreis für Gold festgestellt und von der LBMA “koordiniert”.

Fünf Banken führen zweimal täglich ein Goldfixing durch, mit dem Ziel, möglichst viele Transaktionen zu einem Fixpreis abzuwickeln. Seit Juni 2004 findet die Sitzung, die früher dauerhaft von Rothschild geleitet wurde, unter jährlich rotierendem Vorsitz in der Barclays Bank statt. Zu dieser Veranstaltung treffen sich jeweils ein Vertreter der ScotiaMocatta, der Barclays Bank, der Deutschen Bank, der HSBC Bank sowie der Société Générale, die alle Mitglieder der London Bullion Market Association (LBMA) sind.

Das Silberfixing wird täglich einmal durchgeführt. Bei der Veranstaltung führt die Bank of Nova Scotia-ScotiaMocatta den Vorsitz und fixiert zusammen mit der Deutschen Bank und HSBC Bank USA den Silberpreis. Nachdem das Geschäft zustande gekommen ist, sorgen sogenannte Clearinggesellschaften für die Abwicklung der Transaktion.

Das tägliche Handelsvolumen der LBMA bei Gold bertägt etwa20 Millionen Unzen. 20 Millionen Unzen Tag für Tag! Was soviel bedeutet, dass jeden Tag etwa ein Viertel der weltweiten jährlichen Goldproduktion an der LBMA umgeschlagen wird. Man muss kein Physik- oder Mathe-Diplom besitzen, um sich vorzustellen, dass bei diesen Geschäften, wo angeblich physisches Gold gehandelt wird, nicht genügend Barren vorhanden sind, um diese Vorgänge reell abzubilden.

Im Klartext heißt das: es wird mehr physisches Gold (und Silber) verkauft als vorhanden ist. Diese mathematische Zauberei funktioniert nur deshalb, weil die meisten Gold- und Silberinvestoren ihr wertvolles Gut in sogenannter Sammelverwahrung oder in ETF`s (Exchange Traded Funds) haben. Dort ist nicht jeder einzelne Barren mit einer Identifikationsnummer gelistet und dem Eigentümer direkt zugeordnet, sondern das Gold und Silber ist sozusagen “Gemeinschaftseigentum”.

Und wie die Systeme mit Gemeinschaftseigentum umgehen, ist zulänglich bekannnt. Das eröffnet die lukrative Möglichkeit, dass analog zum Giralgeldsystem Gold und Silber verkauft wird, das gar nicht existiert. Die Stunde der Wahrheit kommt, wenn die Eigentümer ihre Ware sehen wollen. http://www.gold-silber-invest.de/?p=221
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.233.152 von Borealis am 28.03.10 22:18:22
Borealis,

"... daß die Hochverräter dahin kommen, wo sie hingehören: auf die Anklagebank."

Darauf kannst du lange warten.
Abwählen, dieses verlogene Pack.
Die nächste Gelegenheit ist am 09. Mai.

Aber das Wahlvieh
lernt bekanntlich nie!

Die dümmsten Kälber ...
In Dubai wackelt das nächste Staatskonglomerat (29. März 2010)
Neue finanzielle Probleme in Dubai: Laut einem Medienbericht ist das zweite große Firmenkonglomerat in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die "Dubai Holding" plant demnach, Schulden in Höhe von 20 Milliarden Dollar umzuschichten. Die Gesellschaft ist bekannt für den Bau des Luxushotels Burj al-Arab. ... http://www.welt.de/finanzen/article6970975/In-Dubai-wackelt-…
Amerikaner bringen ihre Dollars in Sicherheit,
investieren bevorzugt in Schwellenländer.



Das Verhalten der Anleger hat sich während der letzten Dekade grundlegend verändert. Die alte Gewohnheit, während Abstürzen Value-Aktien unter Wert zu erwerben, wurde über Bord geworfen. Dagegen standen Junk-Bonds und Schwellenländer-Aktien hoch im Kurs. Anleger weltweit haben 2010 laut Daten von EPFR Global rund 15,3 Milliarden US-Dollar aus US-Aktienfonds abgezogen. In der selben Zeit liefen 20 Milliarden in US-Staatsanleihen und rund zwei Milliarden in Schwellenländer-Aktien - 2009 wanderten bereits 65 Milliarden Dollar dorthin ab.


Die Aversion der US-Anleger gegen den US-Aktienmarkt ist aber besonders hervorzuheben. In diesem Jahr zogen Amerikaner laut Investment Company Institute bereits 4,6 Milliarden US-Dollar aus US-Aktienfonds ab, ETFs nicht miteingerechnet. 2009 waren es sogar 53 Milliarden. Equity- und Anleihefonds hatten 2010 dagegen einen Zulauf von 14 beziehungsweise 56 Milliarden Dollar.

http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/291888…
Hier ist einmal jemand der Hauptfrage dieses Threads nachgegangen: Wann bricht dieses System zusammen? Wie lange haben wir noch Zeit?

http://www.marktorakel.com/index.php?id=5984164091853570983
Chinas Nachfrage wird Gold verteuern
Der Goldkonsum in China wird sich nach Ansicht des World Gold Council (WGC) in den kommenden zehn Jahren verdoppeln. Der Nachfrageüberhang wird einen «Schneeballeffekt» auslösen. ...

... «Auf Seiten der Investoren sehen wir exponentielles Wachstum. Über die vergangenen fünf Jahre hinweg waren 20 Prozent der Goldkäufe von Investoren, rund 60 Prozent entfielen auf Schmuckproduzenten. Im letzten Jahr gab es eine Änderung. Der Anteil der Schmuckindustrie unter den Käufern fiel auf rund 50 Prozent, die Goldkäufe von Investoren erreichten rund 30 Prozent», sagte Albert Cheng, Geschäftsführer des WGC für den Fernen Osten.

Die Notenbanken der Welt haben 2009 von der Verkäufer- auf die Käuferseite gewechselt. So haben etwa Zentralbanken in Russland, Indien, China, Sri Lanka und Mauritius ihre Goldreserven aufgestockt. «Das ist eine grosse Veränderung», sagte Cheng. ... http://www.cash.ch/news/boersenticker/chinas_nachfrage_wird_…

Tja, was kann man wohl bei tendenziell fallender Produktion und steigende Nachfrage erwarten?

Die breite Masse hat Edelmetalle wohl noch gar nicht als Investment entdeckt ...
... und das, obwohl der Kauf im Internet jedem möglich ist.

Beispielrechnung: wenn 10 Millionen Deutsche durchschnittlich je 1000,- € investieren, dann sind das schon 10 Milliarden Euro ...
... und für 10 Milliarden Euro gibt es aktuell ca. 370 Tonnen Gold oder ca. 18.000 Tonnen Silber.

Tja und wie viele Tonnen physischen Edelmetalls stehen jetzt wohl angebotsseitig zur Verfügung?
#6040 (39.251.908) > für 10 Milliarden Euro gibt es aktuell ca. 370 Tonnen Gold oder ca. 18.000 Tonnen Silber.

Bei der recht willkürlichen Annahme von ca. 825 € (eher zu niedrig) und ca. 17 € (eher zu hoch) pro Unze, so dass man genauso gut 350 Tonnen Gold (bei ca. 890 € pro Unze) oder ca. 19.000 Tonnen Silber (bei ca. 16 € pro Unze) hätte sagen können. Der Punkt aber ist, dass in Deutschland niemand so viel Gold und schon gar nicht Silber zu diesem Preis liefern aber die Nachfrage sich durchaus bilden kann.

Noch scheint es gerade so zu funktionieren, dass sich alle am offiziellen Preis orientieren aber wenn bei einer das Angebot übersteigender Nachfrage der Preis konstant bleibt, müssen sich die Lieferfristen erhöhen. Wer schon Geld angenommen hat aber nicht mehr liefern kann, bekommt ein Problem. Wenn ein Online-Shop keine absoluten Limits (nur das verkaufen, was da ist) festgelegt hat, dann kann er schnell (z.B. nach den Osterfeiertagen) eine böse Überraschung erleben, wenn er nämlich weit mehr verkauft hat, als er besitzt oder zu dem Verkaufspreis je wird Edelmetall nachkaufen können. Selbst wenn es in einigen Fällen vielleicht gerade noch so gut geht (schnell genug beim Produzenten bestellt, bevor der die Tür zu gemacht hat), dann gibt es bei weiter steigender Nachfrage plötzlich kaum noch Frischware von Händlern und somit rasant steigende Preise und zwar egal, wo der offizielle Preis steht.

Vielleicht werden dann auch bei ebay alle größere Posten von einem auf den anderen Tag weggekauft (sofern das zeitlich möglich ist, also z.B. bei "sofort kaufen"-Angeboten). Mal gucken, wann es so weit ist. Meiner Meinung nach ziemlich bald. (alles imho)
Die Krise des Kapitals


Schon wenn das Kapital nicht in der Krise ist, sondern sich nach allen Regeln der Kunst vergrößert, haben gewöhnliche Leute nichts zu lachen. Sie bezahlen den Erfolg der Geschäftemacherei mit ihrer Plackerei, mit Niedriglöhnen und fortwährender Existenzunsicherheit. Und jetzt gilt es auch noch, den Misserfolg der Geschäftemacherei auszulöffeln.

Nach Jahren des weltweiten Wachstums, immer tolleren Umsatz- und Gewinnrekorden seiner großen Unternehmen und gewaltigen Vermögenszunahmen bei Banken und Großinvestoren an den internationalen Kapitalmärkten steckt das kapitalistische System in seiner bisher tiefsten Krise. Obwohl diese Megakrise mit ihrer weltweiten Vernichtung von Reichtum aller Art in bisher ungeahnten Dimensionen kein besonders schlagkräftiges Argument für Funktionstüchtigkeit und Effizienz ist (an anderen Qualitätskriterien lässt sich dieses System sowieso nicht messen!), herrscht keine Wegschmeiß-Stimmung. Anders als beim einstigen Systemgegner aus dem Osten beweist dieser Fall von Nicht-Funktionieren den Meinungsführern der bürgerlichen Öffentlichkeit keineswegs die Untauglichkeit „unseres“ Systems. Dass das Kapital in der Krise steckt und alle Welt dafür büßen lässt, spricht nicht dafür, den Kapitalismus auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen, sondern umso entschiedener für seine Rettung. Entweder wird so getan, als habe diese Krise eigentlich gar nichts mit dem System zu tun: Ganz sicher sind unnötige „Fehler“ gemacht worden, wurden die eigentlich guten und Erfolg versprechenden Geschäftsprinzipien mit Füßen getreten. Oder aber man geht sogar so weit, diese Krise als „ganz normale Korrektur von Fehlentwicklungen“ zu besprechen und von „Selbstreinigungskräften“ des Kapitalismus zu schwärmen.

Unsere Empfehlung: Man sollte diese Krise als ein weiteres Lehrstück nehmen, das über die Eigentümlichkeiten des kapitalistischen Systems Aufschluss gibt. Fürs Erste bieten sich einige Fragen an:

Welche Phänomene gelten überhaupt als Krise? Was steckt eigentlich jetzt in der Krise und hat demzufolge bislang gut funktioniert? Warum will der Staat die Banken unbedingt retten und auch anderen großen Unternehmen helfen? Welche Rolle ist für die Massen vorgesehen – bei der Rettung des Kapitalismus vor seiner Krise?


Im Folgenden ein paar Hinweise dazu. Ansonsten helfen vielleicht die anderen Artikel weiter, die wir auf dieser marxistischen Website nach und nach anbieten.




1. Was im kapitalistischen System alles keine Krise darstellt, sondern als Normalzustand durchgeht


Recht aufschlußreich ist, welche Trostlosigkeiten, die zum Kapitalismus dazu gehören, keine „Krise“ abgeben.


- Die Krise besteht nicht in Millionen Hungerleidern, die es bereits gab, als die Geschäftsleute dieser Welt mit sich noch zufrieden waren.
- Sie besteht nicht in den Kriegen und Konflikten konkurrierender Nationalstaaten um ökonomische und politische Einflusssphären.
- Sie besteht nicht in der Verwüstung der natürlichen Lebensgrundlagen, die die allgemein betränte, aber offenbar unvermeidliche Folge des Wachstums des Geldes der Besitzenden ist.
- Sie besteht nicht in der Ausbeutung der abhängig Beschäftigten rund um den Globus, die in Konkurrenz zueinander immer mehr Arbeit für immer weniger Geld abzuliefern haben.

Man kann hier viel lernen über die herrschenden Zwecke, also die in diesem System – jenseits der Ideologie – gültigen Erfolgskriterien … Die genannten Schädigungen sind keine zufälligen Ausrutscher, sondern gehören notwendig zu diesem System – als Mittel und Begleiterscheinung davon, dass Geschäftemacher und Staatsgewalten die Springquellen des Reichtums auf dem gesamten Globus für sich mobilisieren. Der globale Kapitalismus produziert haufenweise „Dauerkrisen“ für die Menschheit – doch damit ist die Krise, welche die Herrschenden dieser Welt jetzt ausrufen und an der sie so bitter leiden, nicht zu verwechseln.




2. Krise herrscht dann, wenn der Zweck des kapitalistischen Systems, aus Geld mehr Geld zu machen, nicht aufgeht



Die ganze Welt ist heute Mittel kapitalistischer Geschäftemacherei. Kein Mensch, keine Region dieser Erde kommt dem aus. Ob jemand an seinen Lebensunterhalt kommt oder nicht, was das dann für ein Leben ist und wie die dafür zu erbringende Leistung aussieht, all das hängt davon ab, ob irgendein Investor damit reich werden kann. Darüber scheiden sich die Menschen und Landstriche in arm und weniger arm. Und die Geschäftemacher und die davon mitprofitierenden Staaten in weniger reich und sehr reich. Fast schon regelmäßig wird auf diese Weise immer mal wieder so viel Reichtum erzeugt, dass er für eine weitere Reichtumsvermehrung nicht mehr verwendbar ist: Dann herrscht Krise und Reichtum wird vernichtet, Kapital in allen Formen entwertet (Waren, Produktionsanlagen, Geldvermögen). Ein absurder, aber typischer Widerspruch des kapitalistischen Systems. Diesmal ging die Überproduktion von Reichtum im finanzkapitalistischen Überbau los. Dort wurde so viel Geldvermögen aufgehäuft – in Form von Wertpapieren und Kreditversprechen aller Art –, dass sich die Spekulation auf immer mehr Wertschöpfung gegen sich selbst richtete: Milliardenwerte wurden „verbrannt“. Wenn die Finanzspekulationen der Banken und Börsen misslingen, steckt auch der Rest der Wirtschaft, der den Kredit der Banken für das eigene Geschäft braucht, in der Krise. Damit stockt ganz allgemein die Geschäftemacherei, weil der ökonomische Zweck nicht mehr aufgeht, für den überhaupt nur produziert und gearbeitet wird: Aus Geld mehr Geld zu machen. Dann liegt der ganze Laden lahm! Die Kapitalisten exekutieren die schlichte ökonomische Wahrheit: Die Welt ist nur soviel wert, wie sie zu ihrer Bereicherung taugt. Aller materielle Reichtum wird nur produziert, das ökonomische Leben von Gesellschaften nur insoweit aufrecht erhalten, wie Gewinne zustandekommen und Zinsen bezahlt werden können.





3. Der Staat hilft den Banken und anderen, um die Herrschaft des Geldes aufrecht zu erhalten



Im Herbst 2008 spitzt sich die Krise der Finanzkapitalisten aller Länder dramatisch zu. Bevor sie um Hilfe rufen können, bekommen sie sie. Rund um den Globus reagieren die Staaten. In Windeseile mobilisieren sie Gelder und Kredite in bisher nicht bekannten Größenordnungen, um das Finanzsystem und damit die gesamte Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu retten. Ohne die Geld- und Kreditzirkulation, die die Banken betreiben, solange sie damit Geld verdienen, geht im Kapitalismus nichts. Also tun die Regierungen alles ihnen Mögliche, um die Banken zu stützen, ihre faulen Kredite aufzukaufen, ihnen sonstige Finanzspritzen zu geben oder mit Staatsbürgschaften Kreditwürdigkeit zu verleihen, die sie sonst gar nicht mehr hätten. Ziel all dieser Hilfen ist es, ihnen genau die Geschäfte wieder zu ermöglichen, die die jetzige Krise erzeugt haben.
Dabei entsorgen die Macher einige Ideologien über das staatliche Handeln: Von wegen, der Staat müsse sich aus der Wirtschaft heraushalten! Von wegen, die staatlichen Kassen seien leer und weitere Verschuldung unmöglich! Der Staat stellt klar, wofür er bereit ist, seine eigene Kreditwürdigkeit bis zum Anschlag zu strapazieren: Zur Rettung des Finanzsystems, damit dieses seine Dienste für das Wachstum der nationalen Wirtschaft wieder erbringen kann. Weil es darum geht, die Herrschaft des Geldes über das ökonomische Leben der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, steht für die Regierungen fest: Ihre Rettungsaktionen sind alternativlos. Sämtliche staatlichen Zwecke und Vorhaben haben sich unterzuordnen; die Lebensinteressen der abhängigen Menschheit sowieso.

Im Frühjahr 2009 geht der Aktivismus der Staatsmacher dann immer weiter. Weil alle Branchen, angefangen mit dem Automobilsektor, in den krisenhaften Absturz hineinverwickelt werden, muss jeder Staat Konjunkturpakete auflegen, mit denen per Staatsverschuldung Umsätze erzeugt werden, die den Absturz abbremsen sollen.





4. Die Massen dürfen für die Rettung des Kapitalismus vor seiner Katastrophe umso mehr die Daumen drücken, je mehr sie in der Krise die Härte des Systems zu spüren bekommen

Dass all diejenigen Opfer für die Überwindung der Krise zu bringen haben, die auch schon bei guter Konjunktur die Manövriermasse dieser Wirtschaftsweise sind, braucht nicht zu verwundern: Ob als Arbeitsplatzbesitzer oder Rentner, Arbeitsloser oder Sparer usw. – die lohnabhängige Klasse wird auf höhere Kosten, geringere Löhne und Renten, Arbeitslosigkeit und schrumpfende Ersparnisse eingestimmt.

Die daraus folgenden Sorgen hat der kleine Mann wie auch sonst immer ganz privat zu bewältigen: sich auf schlechtere Zeiten einstellen und sich einteilen. Das heißt nicht, dass deswegen bloß Schnauzehalten und Passivität angesagt sind. Gemeckert werden darf umso mehr – auf „profitgierige Manager“ ebenso wie auf die „Nieten in Nadelstreifen“. Den Anspruch auf ein gerechtes Beschwerdewesen haben sich die Opfer des Systems allemal verdient, wie ihnen täglich von BILD und anderen Medien versichert wird. Nicht nur, dass diese Art Kritik einen erfolgreichen Unternehmer umso ehrenwerter dastehen lässt. Vor allem ist diese untertänige Moserei eine ideale Steilvorlage für die wirklich Zuständigen, die Politiker. Für die ist das eine einzige Vertrauenserklärung: Alles in die Hände kluger Staatslenker, die auf die Kapitalisten dieser Welt derart aufpassen, dass diese auch wirklich nur noch erfolgreich wirtschaften und reicher werden! Alle Macht für Merkel und Co, damit sie die Krise in den Griff kriegen!

Gegen diese Einseiferei sollte man sich verwahren. Und sich Rechenschaft ablegen über das System, in dem wir leben müssen. Wer sich Klarheit verschafft darüber, wie Kapitalismus funktioniert – vor der Krise, in der Krise, nach der Krise –, der weiß übrigens auch die Alternative.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.253.984 von umkehrformation am 31.03.10 13:40:40Und sich Rechenschaft ablegen über das System, in dem wir leben müssen. Wer sich Klarheit verschafft darüber, wie Kapitalismus funktioniert – vor der Krise, in der Krise, nach der Krise –, der weiß übrigens auch die Alternative.

Hallo Umkehrformation,

zur Frage der Alternative: Und die wäre ???

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.258.945 von Looe am 31.03.10 23:21:33Verschaff Dir Klarheit...

Mal im Ernst.

Du bist doch FÜR das System mit Geld und Kapital und wartest nur drauf bei einer genannten Alternative (egal welcher) einzuwerfen, daß es ja nicht SOOO funktioniert wie heutzutage hierzulande .. und es deswegen nicht gehen könne - weil du dir eigentlich auch gar nixcht anderes (jedenfalls was die Grundlagen angeht) vorstellen willst

Du willst doch Lohnarbeit, geld, kapital etc. oder etwa nicht

wetten daß
Hedgdefonds-Krösus kassiert 4.000.000.000 Dollar im Jahr
Amerikas Hedgefonds-Manager machen wieder gigantische Gewinne: Vier Milliarden Dollar verdiente der Spitzenreiter im vergangenen Jahr laut "New York Times". Die 25 Top-Verdiener kassierten im Schnitt eine Milliarde pro Kopf - so viel wie noch nie. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,686934,0…

4 Milliarden Dollar = 100.000 Jahre arbeiten bei einem Monatsgehalt von 3333 Dollar.

Oder anders: Hat der Hedgdefonds-Krösus so viel wie 100.000 Arbeiter geleistet?

Vielleicht kann man sagen: Einge mussten zusammen ein paar Millionen Überstunden schieben, um dem Hedgdefonds-Krösus sein Jahresgehalt zu finanzieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.262.999 von HeWhoEnjoysGravity am 01.04.10 14:44:37
HeWho,

"Hedgdefonds-Krösus kassiert 4.000.000.000 Dollar im Jahr"

3/4 davon könnte er locker den Griechen spenden
und hätte immer noch genug zum Leben! :D
Gierhälse sterben leider nicht aus.
#6046 (39.266.334) > 3/4 davon könnte er locker den Griechen spenden

Als Amerikaner muss er ja nicht Griechenland spenden, das erwartet sicher keiner aber die USA haben selbst genug Schulden, arme Menschen und Defizite (z.B. in Staat und Infrastruktur). Selbst wenn er 95% spenden würde, wäre das Abzockersystem damit nicht gerechtfertigt, denn irgendwo fehlt das mit Kapitalertägen erwirtschaftete Geld ja oder anders gesagt: ohne Hedegefonds und Privatbanken arbeiten die Menschen nicht weniger und das Geld landet dann anstatt bei Fondsmanagern beim Staat (der als einziger das Recht hat, Geld in großen Mengen einzusammeln), der das Geld (idealerweise) sinnvoll zum Wohle der Allgemeinheit ausgibt.

Das Problem dieser Tage ist ein verkehrtes Denken: anstatt zu sagen "der hat was geleistet, der sollte Geld dafür kriegen" denken viele "der hat viel Geld, der muss wohl was geleistet haben".

Zugegebenermaßen habe ich selbst Aktien (hauptsächlich dividentenlose Zockeraktien) und hoffe auf Gewinne (unterm Strich bin ich derzeit wohl satt im Minus und Aktien sind ja auch etwas ehrlicher als irgendwelche selbst konstruierten Papierwerte) aber wenigstens bin ich dafür, dass das System zum Wohle der Allgemeinheit verbessert wird und habe auch nichts gegen eine hohe Kapitalertragssteuer.

Es wäre viel besser, wenn es nur eine staatliche Bank und keine privaten Kapitalerträge mehr gäbe. Aktien muss man ja nicht ganz abschaffen, denn ein großes Unternehmen kann ja mehreren gehören aber Börsenspekulationen sollten wirkungsvoll bekämpft werden:
1. Verbot von Derivaten
2. Besteuerung von Transaktionen (Börsenumsatzsteuer)
3. Hohe Steuern auf Kapitalerträge und Spekulationsgewinne

Die wenigsten gewinnen an der Börse, viele zahlen drauf - da ist es besser, wenn in Zukunft das erarbeitete Geld möglichst sozial-gerecht verteilt wird ("sozial" heißt menschenwürdiges Grundeinkommen und "gerecht" bedeutet, dass der Rest je nach erbrachter Leistung verteilt wird). Privatbesitz ist natürlich sinnvoll, denn man muss den gerechten Lohn ja behalten können.

Bis dahin dauert es noch ein Weilchen und ich halte es für denkbar, dass es zum Schluß (also bald) noch mal so ein richtiges Gezocke gibt - vielleicht gewinnen diesmal ja die, die es eher verdient haben (nicht abwegig, denn die letzte Zockerei & Pleite ist ja keine 10 Jahre her, viele sollten da was gelernt haben).

Der Staat sollte den Exzess (das Zocken an der Börse) allerdings dämpfen (siehe obige 3 Punkte). Des Weiteren sollte der Staat eine Obergrenze für Zinsen vorschreiben und zwar in Relation zum Diskontsatz und zu den Kreditausfallrisiken, also z.B. Diskontsatz + Inflation + Kreditausfallrisikozuschlag ergibt den Zinssatz aber nur bis zu einer vernünftigen Obergrenze.

Der durchaus gewünschte Seiteneffekt ist, dass dann viele Privatbanken mit ihren Supergehältern und Spitzenboni pleite gehen und billig vom Staat übernommen werden können. (alles imho)
"Sie verdienen es, ..."
In Irland steigt die Wut, weil Banken erneut Milliarden erhalten, während die Bevölkerung harte Sparprogramme trifft

Die irische Regierung will die angeschlagenen und teilverstaatlichten Banken mit weiteren 22 Milliarden Euro stützen. Doch sogar das dürfte nicht ausreichen, um die Institute zu stabilisieren. So hat allein die Anglo Irish Bank mit 12,7 Milliarden Euro den größten Firmenverlust in Irlands Geschichte eingefahren. Bei der Allied Irish Banks wird der Anteil des Staates von etwa 25 % wohl bis auf 70 % steigen, weil auch die einst größte Bank neue Steuermilliarden braucht. Die Sparbemühungen, mit Kürzungen von Löhnen und Sozialleistungen, die vier Milliarden Euro bringen sollen, sind dagegen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Unmut steigt mit der Arbeitslosigkeit und eine wirtschaftliche Erholung ist nicht in Sicht. ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32383/1.html
Wir müssen uns noch gedulden. Deutschlands treffsicherster Doom-Forscher mit leichten Optimismus in seiner Wochenprognose?
http://www.marktorakel.com/index.php?id=7308741220115803614
:lick:
Produktion der British Royal Mint im ersten Quartal 2010 um 50% gefallen

Großbritanniens Prägeanstalt Royal Mint meldete einen Rückgang der Produktion von Goldmünzen. Es wurden nur halb so viele Goldmünzen hergestellt wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Während im ersten Quartal 2009 noch 36.547 oz Gold verarbeitet wurden, waren es in diesem Jahr nur 18.535 oz. In den drei Monaten bis zum 31. März 2010 lag der Goldpreis bei durchschnittlich 1.110 USD je Unze.

Die Münzprägestätte Münze Österreich AG, Hersteller der bestverkauften Goldmünze Europas, meldete am 18. März für die ersten zwei Monate des Jahres einen Rückgang der Verkäufe um 80%.

Die Käufer beginnen langsam damit, wieder an die globale Wirtschaft zu glauben. Nachdem die Finanzkrise das Vertrauen in Aktien und Währungen schwer getroffen hatte, sahen viele Investoren Gold im letzten Jahr als rettenden Hafen an.

Die British Royal Mint hat im ersten Quartal 104.007 oz Silber verarbeitet. Im Vorjahreszeitraum waren es 102.586 oz. Der Silberpreis lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei durchschnittlich 16,92 USD je Unze. http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…

Erstaunlich. Liegt das vielleicht daran, dass Gold eher von Reichen und dann in großen Barren gekauft wird?

Beim Silber muss man bedenken, dass British Royal Mint vielleicht nicht die erste Adresse für Silberkäufe ist.
#6049 (39.267.759) Boah ey, dein Link hat's in sich. Haste das hier gelesen? Ausschnitte:


"... Ich weiß, dass auch viele Unternehmer unseren Blog lesen. Und Sie wissen, dass Sie hier Antworten bekommen, statt UFOs und Weltverschwörungstheorien. ..."

"... Und spätestens hier trennt sich doch auch die Spreu vom Weizen. Wenn Sie immer nur die Blogs lesen mit den Weltuntergangsszenarien, bekommen Sie auch nur eine verzerrte Wahrnehmung des Ganzen! Im schlimmsten Falle verlieren Sie doch alles: Ihre Existenz, Ihr Geld, Ihre Gesundheit und Ihre gute Laune!
Lesen Sie Marktorakel zum Handelsblatt und zum Manager-Magazin und gut ist´s. Da brauchen Sie doch nicht 30 Web-Seiten mit Verschwörungstheorien täglich studieren. Was soll Ihnen das denn bringen?
Da lachen Sie! - Aber aus Leserbriefen weiß ich, dass es Leser gibt, die genau das täglich machen. Ein Marathon durch geistige Müllhalden und Sie sind der Abladeplatz. Wissen Sie eigentlich, was Sie sich damit antun? Und im schlimmsten Falle Ihrer Familie? ..." http://www.marktorakel.com/index.php?id=7308741220115803614


Also ich denke, dass dieser Thread hier (auch mit seinen Verschwörungstheorien) weit mehr und bessere Infos liefert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.259.000 von umkehrformation am 31.03.10 23:39:00Du willst doch Lohnarbeit, geld, kapital etc. oder etwa nicht
wetten daß


Hallo umkehrformation,


sorry für die späte Antwort. Ich glaube, die Wette hast Du gewonnen, wenn es denn eine war. Kann mir halt nix anderes vorstellen, kenne auch nichts anderes und bin wohl auch zu alt (Rentner), um nochmals neu anzufangen. Das müssen die Jungen machen.

schöne Ostergrüße Looe
Anglo Irish Bank wird zum Fass ohne Boden

Der verstaatlichte drittgrößte irische Finanzkonzern Anglo Irish Bank droht für die irischen Regierung endgültig zum Fass ohne Boden zu werden. Die drittgrößte Bank im Land weist für die 15 Monate bis zum Jahresende 2009 einen Fehlbetrag von 12,7 Milliarden Euro aus – den höchsten Unternehmensverlust in der irischen Wirtschaftsgeschichte. Zugleich schließt die Anglo Irish Bank nicht aus, dass sie noch mehr Rettungshilfen vom Staat benötigt als bisher angekündigt. „Niemand kann das heute mit Sicherheit sagen“, warnte der designierte Verwaltungsratschef Alan Dukes. ...

... Der Kapitalbedarf von Anglo Irish und anderer Geldhäuser droht das kleine Land an die Grenze seiner finanziellen Leistungsfähigkeit zu bringen. Nach bisherigem Stand muss die Regierung allein für Anglo Irish mindestens 22,3 Milliarden Euro an frischem Kapital bereitstellen, um den Konzern vor dem Kollaps zu bewahren.

Diese Summe entspricht rund 13 Prozent der irischen Wirtschaftsleistung und ist höher als die gesamte geplante Neuverschuldung im Regierungshaushalt. ... http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc…

Warum sollte sich ein Staat unnötig durch die Rettung privater Banken belasten ... Banken, die nix produzieren und von der Arbeitsleistung anderer leben?

Man braucht nicht viele private Banken, deren einziges Ziel ist möglichst viel Profit zu machen ...

... man braucht eine gute staatliche Bank und dazu muss
- man alle Privatbanken pleite gehen lassen (kontrollierte Insolvenz)
- der Staat erhaltenswerte Elemente der Pleitebanken übernehmen und in einer (möglichst) staatlichen Good-Bank sammeln.

Es wäre Wahnsinn, wenn man Ausbeuterbanken retten und damit den Staat gefährden würde.


Eine staatliche Bank kann auch schrittweise entstehen, z.B. indem der Staat sich immer stärker an einer bereits existierenden Bank beteiligt. Das kann man auch mit einer riesigen Kapitalerhöhung machen, bei der der Staat ganz einfach alle neuen Aktien bekommt. Auf einen Schlag kann der Staat so die Mehrheit erhalten, ohne dass die bisherigen Aktionäre was tun können. Wenn es nicht so ohne weiteres möglich ist, dass der Staat exklusiv alle neuen Aktien kaufen kann, dann gibt man eben so viele Aktien aus, bis private Käufer die Lust verlieren.

Nehmen wir doch als Beispiel mal die Commerzbank mit aktuell einer MK von 7,54 Mrd. EUR bei 1,2 Milliarden Aktien. Hier kann man einfach solange Kapitalerhöhungen durchführen, bis der Staat mindestens 51% (besser gleich 75%) an der Commerzbank hält. Im ersten Schritt kann man z.B. 2-3 Milliarden neue Aktien ausgeben und gucken, ob der Markt da mithalten will (ruhig gleich ordentlich Gas geben, das spart Zeit). Für den Staat ist das kein Verlust, weil das investierte Geld zu einem neuen Besitz (die Bank) führt (außerdem haben die Privatbanken dem Staat geschadet und eine staatliche Bank kann Staat und Volk besser dienen). Anleger werden es sich bestimmt gut überlegen, ob sie mitten in einer Finanzkrise in eine staatliche Bank investieren wollen oder lieber in private produzierende Industrieunternehmen oder Edelemetalle. (alles imho)
Manipulating Gold (GLD) and Silver (SLV): A Criminal Naked Short Position that Could Wreck the Economy
http://www.marketrap.com/article/view_article/91207/manipula…

Wer jetzt denkt "das läuft doch schon seit Jahren so und vor Jahren gab es bereits Hinweise" sollte die insgesamt höchst instabile Situation bedenken, die ein "Ausbruch des Vulkans" (vor einem Vulkanausbruch dachten vorher auch viele: ist doch seit Jahrzehnten nix passiert, warum sollte bald was passieren ...) unvermeidlich erscheinen läßt: Inflation & Finanzkrise & Vertrauensverlust => Flucht in sichere Werte, also Edelmetalle. Niedrige Preise bewirken da nur, dass mehr Menschen mehr kaufen können und mehr Menschen mehr kaufen, weil sie mit hohem Gewinn rechnen.

Die Umleitung des Kaufdrucks in Papiergold hat den Preisausbruch nur verzögert und reichlich "Druck" aufgebaut, denn was ist, wenn (sofern das möglich ist) Großanleger die physische Auslieferung beantragen? Klar, die lassen sich vielleicht mit einem Deal (verzichte auf das Edelmetall und du kriegst mehr Geld) abspeisen ... doch was machen die dann wohl mit dem Geld ... richtig: vermutlich physische Edelmetalle kaufen.

Soweit so spekulativ aber ich vermute, dass 2010 noch ziemlich interessant werden wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.270.163 von Looe am 02.04.10 22:36:44Für korrekte Gedanken ist es nie zu spät und nie zu früh

Wer wann was erlebt... ist wie bei der Spekulation...

oder mal so gesagt, wenn diejenigen, die hierzulande den schaden haben - verdammt viele - begreifen würden, daß sie sich ihre Lage falsch erklären (und dazu von lauter profis auch noch angestachelt werden) - dann ginge das hier ruck zuck
Wundermittel "Short Sale"
USA wollen drohenden Immobilien-Crash wegzaubern
Dem US-Häusermarkt droht erneut der Zusammenbruch. Zwei riesige staatliche Hilfsprogramme laufen aus - und Millionen Zwangsversteigerungen könnten in den kommenden Monaten die Preise verderben. Um den Kollaps doch noch zu vermeiden, setzt die Regierung auf ein neues Rezept. ...

... Die US-Regierung hat seit Herbst 2008 mehr als eine Billion Dollar investiert, um den Immobilienmarkt vor dem Kollaps zu bewahren. ...

... Nun setzt die US-Regierung verstärkt auf "Short Sales" am US-Häusermarkt. Grundprinzip des neuen Hoffnungsträgers ist ein Weiterverkauf zu einem reduzierten Preis. Der Gläubiger erlaubt dem Schuldner, das Haus zu verkaufen - und zwar zu einem Preis, der unter der geschuldeten Summe liegt. Nach Angaben des Branchendienstes Campbell ging bereits im Februar beinahe jeder fünfte Hausverkauf auf einen solchen "Short Sale" zurück.

Die Vorteile für die Gläubiger: Sie verlieren im Durchschnitt weniger Geld als bei einer Zwangsversteigerung und haben den faulen Hypothekenkredit rasch aus ihren Büchern. Der Schuldner gewinnt wieder finanziellen Spielraum - und verliert in seinem mit der deutschen Schufa vergleichbaren "Fico-Score" weniger Bonitätspunkte als bei einer Zwangsversteigerung.

Auch die US-Regierung hat lebhaftes Interesse an diesem einvernehmlichen Weiterverkauf: Die Zahl der faulen Hypothekenkredite sinkt, da Schuldner in Zahlungsverzug durch neue Käufer mit besserer finanzieller Ausstattung ersetzt werden. Da Zwangsversteigerungen durch gelungene "Short Sales" verhindert werden, bleibt dem Markt zusätzlicher Druck erspart. Washington fördert die "Short Sales" ab dem 5. April mit erhöhten staatlichen Prämien für alle Beteiligten - unter der Bedingung, dass die Verkäufe rasch über die Bühne gehen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686769,00.h…

Da bin ich aber skeptisch. Die Gefahr ist, dass Schnäppchenjäger ein Haus kaufen und es gar nicht selbst nutzen und der ehemalige überschuldete Hausbesitzer obdachlos ist. Selbst wenn Reiche in ein besseres Haus umziehen, dann werden sie versuchen ihr altes Haus teuer zu verkaufen - bei der allgemeinen Überschuldung wird das aber nix, so dass das alte Haus eher leer stehen bleibt, als unter Wert verkauft zu werden (die Reichen können es sich ja leisten). Problem: bei privaten Aktionen/Auktionen geht es um Profit und dass Gewinnstreben einer derartig verfahrene Lage retten kann, bezweifle ich mal.

Was hätte man tun können? De facto hätte der Staat die Banken und Häuser übernehmen müssen und die ehemaligen Hausbesitzer gegen Mietzahlungen weiter im ehemals eigenen Haus hätte wohnen lassen. Marktwirtschaftlich-kapitalistisch gesehen hätte man die Banken pleite gehen lassen und dann vom Staat übernehmen können (kontrollierte Insolvenz/Abwicklung).

Mit genügend Vorbereitungszeit (und die gab es), wäre das wohl möglich gewesen. Was nützt es, wenn die Banken ein paar Dollars einsammeln aber viele Menschen obdachlos werden und Häuser verfallen? Der Staat wird durch die ganze Misere zugunsten einiger weniger Finanzraubritter zerstört (zumindest aber stark gestört) ... Absicht?

Jedenfalls muss man sich schon fragen, wie es zu der massiven Schuldenkrise kommen konnte und warum nichts vernüftiges dagegen getan wurde. (alles imho)
#6056 (39.271.313) Noch was:

Viele leerstehende Häuser und viele Obdachlose ... das kann dazu führen, dass sich einige einfach widerrechtlich in lehrstehenden Häusern einquartieren und das führt entweder zu Polizeirazzien oder schlimmer zu Selbstjustiz, also zu mehr Unruhen und Chaos (man denke nur an die massive Verbreitung von Schußwaffen). Die Folge sind illegale Dörfer und Slums und einige massiv bewachte Bezirke von Wohlhabenden ... leben wir in der Endzeit?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.271.223 von umkehrformation am 03.04.10 15:05:51wenn diejenigen, die hierzulande den schaden haben - verdammt viele - begreifen würden, daß sie sich ihre Lage falsch erklären

Das versuche ich fast täglich. Ergebnis : zwecklos.
Ich hab`s längst aufgegeben. Langsam glaube ich selbst, daß ich der Idiot bin. :laugh:

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.271.313 von HeWhoEnjoysGravity am 03.04.10 15:59:37Was hätte man tun können?

Tja.. was hätte man tun können bzw. müssen :

z. B.dafür sorgen, daß nicht jeder betrunkene Mc.Donald-Penner
sich in den USA ein Haus kaufen konnte, mit 100 % gefälschten
Lohn - und Einkommensdaten, ohne Anzahlung etc, wobei die Aufforderung zu diesem flächendeckenden Betrug ja vom Staat und nicht von den Bürgern ausging..Griechenland
läßt schön grüßen.Für diese "Wohltaten" der Clinton-Regierung
müssen jetzt viele Mittelständler in den USA bezahlen, mit Job-
Verlust bzw. stark abgewerteten Pensionsbezügen. Dann hätte sich
der 2. Teil Deines Vorschlags nämlich von selbst erübrigt :

De facto hätte der Staat die Banken und Häuser übernehmen müssen und die ehemaligen Hausbesitzer gegen Mietzahlungen weiter im ehemals eigenen Haus hätte wohnen lassen

Richtig, hätte man sie gleich als Mieter in den Häusern belassen, dann müßte man jetzt nicht den teuren Umweg über Bankenverstaatlichung und Staatsgarantie gehen.
Jetzt ist es ziemlich wurscht, was man macht. Die Karre steckt eh zu tief im Dreck.
Bankenverstaatlichung ist nicht gleich Bankenverstaatlichung.

Es hilft wenig (und schadet ggf. viel), wenn der Staat den ganzen Giftmüll der Banken mit übernehmen würde (der GAU ist, wenn der Staat nur den Giftmüll übernimmt).

Der Trick ist, die Banken kontrolliert in die Insolvenz zu schicken und erhaltenswerte Elemente vom Staat zu übernehmen.

Mit der bereits investierten (und vielleicht wirkungslos verpufften) Billion Dollar (http://www.wallstreet-online.de/community/posting-drucken.ph…) hätte man die Folgen einer Bankeninsolvenz abfedern können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.272.011 von Looe am 03.04.10 23:58:45Das kann an den Argumenten liegen....
Zensur der GoldSilber-Manipulation im Mainstream

... Selbst bei anhaltender Zensur jedes glaubhaften Berichts über die GoldSilber-Manipulation werden die weltweiten Kleinanleger, die vom Westen unabhängigen asiatisch-arabischen Großanleger und bald sogar die westlichen Goldhändler und Hedgefonds-Manager handeln. Das heißt, sie werden die Propaganda des Mainstreams ignorieren und physisch-reales GoldSilber kaufen und die nackten Shorties per short-squeeze an die Wand nageln: James Turk drückte es eben so aus:

"The revelations from the CFTC hearing are earth-shaking, and indeed a 'new dynamic' has emerged. The gold cartel now has a big target painted on its forehead. One can never predict the future, but it seems to me that as this news about the gold cartel’s huge naked short position spreads, two things will happen. It is inevitable that the big traders and hedge funds will push the naked shorts to the wall by asking for physical metal. We could therefore see more hedge funds switching out of GLD like Greenlight Capital did last summer, which leads to the second likely outcome. If we get a squeeze on the naked shorts, the sky is the limit for precious metal prices." ... http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/201…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.272.671 von HeWhoEnjoysGravity am 04.04.10 14:44:15"The revelations from the CFTC hearing are earth-shaking, and indeed a 'new dynamic' has emerged.

Dieses hearing war schon ein Meilenstein, danke daß Du es hier nochmals reingestellt hast. Schau`n mer mal, was daraus wird. Normalerweise müßte ein Tsunami anrollen. Da werden die Propaganda-Ministerien in den westlichen Regierungen schon noch ein paar Überstunden machen müsse, um das Ding zu kontrollieren:D

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.272.545 von umkehrformation am 04.04.10 13:08:34Das kann an den Argumenten liegen....

Das glaube ich kaum. Man kann aber nur gegen den Verstand eines anderen diskutieren, nicht aber gegen seine Ideologie. Das ist Zeitverschwendung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.272.800 von Looe am 04.04.10 16:27:41Die ideologien haben ihre fehler - man muß sie nur klarmachen

dann kommen wieder verstand und wille ins spiel
"Denn die Banken, die Dollar und Euro ausgeben, sind pleite. Sie drucken nur noch Zettelchen, auf denen ein Wert draufsteht."

Das Spiel ist aus
Gold - The Real Shape of Chinese gold demand

... The first thousand dollars above one’s needs is a heady amount, the second not so dramatic. Now apply that principle to China and its 1.4 billion people. The pace of growth in the gold market is set to explode in the years to come and, with all due respect to the W.G.C., should explode far more than a doubling in 10 years. Just look at the growth of its car market. ... http://www.financialsense.com/editorials/phillips/2010/0401.…

China Is Gold's Future

... The World Gold Council points out that, if China matched Saudi Arabia on a per-capita basis, it would consume an additional 4,000 tonnes of gold jewelry each year. That’s more than last year’s demand for the entire world (3,386 tonnes), so even the most enthusiastic gold devotees would probably agree that it’s not a realistic number. ... http://www.financialsense.com/fsu/editorials/holmes/2010/040…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.283.826 von The Knife am 06.04.10 23:39:22Sezessionsbewegungen pur. Die –vereinten- Staaten von Amerika, sind bald nicht mehr so vereint. Ein Imperium verabschiedet sich.
US-Studenten in der Schuldenfalle
Während Haushalte und Unternehmen ihre Kredite zurückfahren, steigen die Schulden der Studenten weiter an – allein im letzten Jahr um 55 Mrd. Dollar

Bisher galt die US-amerikanische Version der Hochschulfinanzierung als Erfolgsmodell: Die Studenten bzw. deren Eltern zahlen Lebenshaltung und die zumeist hohen Studiengebühren selbst und was davon nicht durch Ersparnisse und laufende Einkommen finanziert werden kann, wird durch staatlich geförderte "Studentenkredite" gedeckt. Darüber hinaus gibt es auch Programme für nichtrückzahlbare Stipendien, deren wichtigste die "Pell Grants" und die "Federal Supplemental Educational Opportunity Grants" sind, die vor allem nach Vermögen/Einkommen, aber auch aufgrund sozialer Aktivitäten oder wegen rassebedingter Benachteiligungen vergeben werden – dies insgesamt allerdings weit unter dem Niveau der meisten westeuropäischen Staaten.

Die Kredite wurden bislang über private Banken vergeben, sind staatlich garantiert und zumeist mit sehr niedrigen Zinsen und längeren Laufzeiten ausgestattet. Inzwischen schulden Studenten samt Kreditkartenschulden aber bereits rund 730 Milliarden Dollar, was immerhin fast dem Sozialprodukt Australiens entspricht. Angesichts der sonst überall schmerzhaft spürbaren Zurückhaltung der Banken bei privaten Kreditvergaben sind dann auch die "Student-Loans" die einzige private Kreditkategorie, die zuletzt substantielle Zuwächse verzeichnete. ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32389/1.html
Endlich mal was erbauliches: Die anderen sind nämlich auch nicht besser. Ich kann es auch nicht mehr hören, dass uns die Chinesen und andere angeblich abhängen:
http://www.marktorakel.com/index.php?id=6717081531681533921
:laugh:
:yawn:
:p
Silber: Bereit für einen steilen Anstieg

Die Entwicklungen beim Silber deuten alle darauf hin, dass das Metall jetzt bereit für einen steilen Anstieg ist. Der Katalysator, der Silber wie eine Rakete nach oben katapultiert, könnte sehr wohl die CFTC-Anhörung von letzter Woche gewesen sein, bei der die riesige "nackte" Short-Position in den Edelmetallmärkten thematisiert wurde.

In meiner Jahresprognose 2010 schrieb ich: "Wir müssen langsam in Betracht ziehen, dass Silber über die 50 $-Marke klettert. Sollte das nicht im Jahr 2010 passieren, so gehe ich davon aus, dass dieses wichtige Ereignis - das vielen als unvorstellbar gilt - im Jahr 2011 geschehen wird. Der folgende Chart legt nahe, dass meine Prognose auch weiterhin im Rahmen liegt und gehalten wird. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
Goldkurs in Euro steigt massiv an (7 April 2010)

Wer gedacht hatte, der Goldkurs würde fallen, der muss sich zumindest beim heutigen Euro-Preis für die Feinunze Gold eines Besseren belehrt sehen. Denn heute ging es richtig bergauf mit dem Goldpreis.

Inzwischen der der Goldkurs in Euro auf 860,19, was ein Plus von 1,20 Prozent und einen Wertanstieg von 10,22 Euro je Feinunze Gold bedeutet.

Damit liegt der Goldpreis im Moment nur knapp unter dem Tageshoch von 860,83 Euro, Tendenz möglicherweise steigend. ... http://www.finanznews-123.de/goldkurs-in-euro-steigt-massiv-…

Aktuell: Gold 1.144,45 USD | EUR/USD 1,3298
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.283.898 von spielkind0815 am 06.04.10 23:58:57
spielkind,

"Ein Imperium verabschiedet sich."

Ja, so nach und nach.
Erst die einzelnen Staaten und dann der große, alte Onkel Sam.

Michigan: Detroits Insolvenzuhr tickt immer lauter
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.298.001 von The Knife am 08.04.10 21:09:48Detroit, da wo die Toten mittlerweile auf der Straße entsorgt werden, weil kein Geld für die Beerdigung der nächsten Angehörigen da ist. Beerdigen oder essen. Onkel Sam gibt es doch nicht. Ein zwangsweiser Zusammenschluss von Staaten nach 1864. Ich hoffe nur, dass unser Staat bestehen bleibt und wir auf 1871 vertrauen, aber ich denke schon, nachdem es den bayrischen Gemeinden nach der Autokrise auch nicht mehr so gut geht. Ein Staat und kein provisorisches Staatsgebilde ohne Legitimation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.292.667 von HeWhoEnjoysGravity am 08.04.10 09:59:52Gold in Euro damit wohl auf Allzeithoch...
Wahnsinn! Ich warte auf einen Gelegenheit im Bereich 700 Euro / Unze einzusteigen aber das spielt es derzeit nicht. :(

Überlege nach oben ein Stop Buy einzuziehen, damit mir der Goldpreis nicht nach oben davonrennt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.298.874 von Promethium am 08.04.10 23:31:07Wie kommst du auf einen Kurs von 700 Euronen als vermeintlichen Einstiegskurs für den Nachkauf? Die Bondblase ist am platzen und alles beginnt in inflationsgesicherte Anlagen zu strömen, unter anderen Gold und Silber. Wenn du mir ein realistisches Szenario benennen könntest, in dem in Abweichung der Aufweichung des Euros, der Goldpreis nochmals signifikant sinkt, wäre ich dankbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.298.874 von Promethium am 08.04.10 23:31:07
Promethium

"Ich warte auf einen Gelegenheit im Bereich 700 Euro / Unze einzusteigen ..."

700 €/Unze?
Meinst du nicht wirklich, oder?

Hier einige nette Links dazu:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/201…

http://foonds.com/article/5583/ist_der_goldmarkt_ein_ponzi-s…

http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=4…

Es gibt bisher keinen Beweis, dass das deutsche Gold in deutschen Tresoren lagert.
Und ob die Amis noch über so viel physisches Gold verfügen, wie angegeben, wage ich zu bezweifeln.
China hat seine Goldbestände im letzten Jahr aus Großbritannien angefordert.
Ob sie diese erhalten haben, weiß ich nicht.

Brown, der Depp, hat eine Menge britisches Gold unter 300 USD vor einigen Jahren veräußert.
Dumm gelaufen, denn die Briten sind im Prinzip pleite, wie viele andere Staaten auch.

Da kann ich spielkind nur zustimmen:
"Die Bondblase ist am platzen und alles beginnt in inflationsgesicherte Anlagen zu strömen, unter anderen Gold und Silber."

Das Problem sind nicht die Staatsschulden, die eh nie abgebaut werden können, sondern die Zinsen!
Beschrieben wird dies im folgenden Artikel:

Inflation und Staatsbankrotte ante portas

Mag sein, dass der Goldpreis noch mal ordentlich nach unten manipuliert wird, aber 700 € kann ich mir nicht vorstellen.
Langfristig gesehen, stehen m.E. genügend Käufer um 800 € parat.

Bzgl. Silber habe ich noch diesen Link:

Silber: Bereit für einen steilen Anstieg

Papiergeld tendiert gegen Null.
Gold/Silber hingegen bedeutet Werterhaltung! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.299.068 von The Knife am 09.04.10 00:50:57Gute und interessante Links, Danke!

Das mit den rund 700 EUR/Feinunze ist wahrscheinlich eher ein Wunschdenken.
Jedoch Schwankungen gibt es immer wieder und so weit weg ist dieser Preis von den aktuell rund 860 EUR / Unze nicht.

Was kann passieren, das den Goldpreis in Euro um 20% fallen lassen könnte?
Die Schuldenproblematik Griechenlands wird in einer gemeinsamen Aktion "gelöst".
Damit wären die Finazmärkte vorderhand beruhigt, und der Euro könnte gegenüber dem USD wieder zulegen.
Im Zuge einer etwas anziehenden Konjunktur könnte von der FED & EZB die "Zinswende" eingeleutet werden und vielleicht sogar wieder Liquidität entzogen werden.
Das könnte den Goldpreis leicht ins Rutschen bringen,
der aufgrund von Stop Loss und Gewinnmitnamen Richtung 700 EUR fallen könnte...

Keine Ahnung wie wahrscheinlich dieses Szenario ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.304.719 von Promethium am 09.04.10 17:53:02
Promethium,

ich weiß nicht, ob man noch länger warten sollte, um Silber zu kaufen.
Unter 15 € ist Silber m.E. immer noch günstig.
Mag sein, dass der Preis noch mal zurück geht, aber was spielt das für eine Rolle, wenn es in 5 Jahren oder etwas länger 40-50 € kostet.

Wann das Zinsgeldsystem zusammenbricht, weiß niemand, aber es wird kollabieren. Und dann hast du mit Silberunzen ein extrem sicheres Zahlungsmittel.
60% Silber, 20% Palladium und 20% Gold halte ich für einen guten Edelmetallmix.
Ob Platin derzeit zu teuer ist, kann ich nicht einschätzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.309.276 von The Knife am 11.04.10 00:09:25Hallo Knife,

eine Ahnung über einen künftigen Verlauf unserer Währungen
kann schon Angst machen, aber Angst vor der Zukunft ist
nicht immer hilfreich,oder gar weise, da dann öfters Gelegenheiten
im Jetzt versäumt werden.
Angst kann ja bekanntlich hypnotisch wirken.

Es gibt interessante Werte welche einen hohen Gold-
und Immobilienanteil in ihrer Anlage aufweisen.
Wie z.B. die Cusodia.

Aber auch die Sedlmayraktie, diese hat zwar keinen Goldbestand,
dafür reichlich Grund- und Immobilien.
Gerade wurden Gratisaktien 1:1 beschlossen.
Morgen wird ein Bonus und gleichhohe Dividenden ausbezahlt.

Für mich sind derartige Anlagen so gut wie Gold,
aber zusätzlich halt auch Einnahmen aus einem Wertzuwachs,
der wächst- je mehr das Papiergeld im Zerfall begriffen ist.

Zusätzlich der Wertzuwachs bei besonderen Standorten wie z.B.
bei Sedlmayr, die einen sehr großen Grundbesitz in München und Stuttgart haben.

Grüße
goldwalla
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.310.226 von Goldwalla am 11.04.10 14:22:22Grund und Boden sind offenkundig dem Staat ausgeliefert und wurden bis jetzt immer zur Finanzierung einer neuen Währung herangezogen bzw. für zusätzliche Steuereinnahmen instrumentalisiert. Denn- Grund und Boden kann man im Gegensatz zu Gold/Silber nicht verstecken. Außerdem fackelt eine Immobilien bei Volksaufständen schnell ab, wenn sie sich an der falschen Stelle befindet. Und bloß weil einige sture Investoren zur inflationsbedingten Absicherung in Immobilien investieren, muss man das nicht auch tun.
Das ist kein unflätiger Angriff auf deine Person, mach so, wie du denkst. Ich schieb nur gerade ziemlich Frust, wenn ich mir das letzte Spiel so anschaue.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.311.569 von spielkind0815 am 11.04.10 22:32:47Grund und Boden sind offenkundig dem Staat ausgeliefert und wurden bis jetzt immer zur Finanzierung einer neuen Währung herangezogen bzw. für zusätzliche Steuereinnahmen instrumentalisiert.

Diese Warnung ist absolut berechtigt, man kann sie nicht oft genug wiederholen. Hab mir vor ein paar Wochen einen Spezialreport gekauft, der die Immo-Situation in Krisenzeiten- wie Weimarer Inflation etc. zum Thema hatte. Geld haben damals nur die verdient, die nach der Währungsreform 1923 noch liquide waren und in der anschließenden Deflation ab 1924-25 gekauft haben, als die tlws. hochüberschuldeten Alteigner reihenweise Pleite gingen.

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.311.616 von Looe am 11.04.10 22:46:52Das hab ich auch schon versucht zu erklären...

Kampf gegen Windmühlen...

Ich sach nur

Zwangshypothek,...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.312.047 von Tobias79 am 12.04.10 07:43:25Kampf gegen Windmühlen...

Ich weiß, kenne Deine postings zu diesem Thema. Trotzdem, versuchen muß man es.

Zwangshypothek,...

richtig. Das würde jeden Altbesitzer treffen, auch den, der seine Hütte gerade mühsam entschuldet hat.
Von denen, die bis über die Ohren mit Hypos zu sind, brauchen wir erst gar nicht reden. In einer derartigen Krise ist 1. der Job weg 2. das Einkommen und 3. die Hütte-- so einfach ist das und da es Zehntausende gleichzeitig treffen wird, dürften die Preise entsprechend "hoch" :D sein. Marktwirtschaft nennt man das glaub ich. :laugh:
Erleben wir ja gerade in den USA, in Spanien und England, scheint aber niemanden so richtig zu interessieren. In Spanien inserieren einige Makler schon: "Pay one, buy two"- dort gibt`s bereits ganze Geisterstädte, kann man sich auf youtube ansehen.

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.319.689 von Looe am 12.04.10 22:56:50Aber viele werden ihre tollen Immobilien nicht mehr frühzeitig loswerden, insbesondere die Käufer von so genannten Schrottimmobilien sollten sich mal mit ihrer Situation auseinandersetzen. Noch ist es nicht zu spät, bevor im besten Fall die Insolvenz und im schlimmsten, das aus droht. Aber die denken auch, sie schaffen sich umzuschulden. Wenn die dann der Lastenausgleich trifft- gute Nacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.319.774 von spielkind0815 am 12.04.10 23:10:38
spielkind,

"Lastenausgleich", das ist das hüpfende Komma!
Viele können damit gar nichts anfangen.

Neulich traf ich einen alten Sportskameraden, der vor etwa 7 Jahren ein Haus gebaut hat.
Der konnte mit dem Begriff "Lastenausgleich" überhaupt nichts anfangen.
Noch reichlich Schulden auf sein Haus, was wohl auch bald weg sein wird.

Den fand ich gut!
"Denn- Grund und Boden kann man im Gegensatz zu Gold/Silber nicht verstecken." ;)

Es dauert nicht mehr allzu lange - und aus die Maus!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.320.053 von The Knife am 13.04.10 00:26:37Der konnte mit dem Begriff "Lastenausgleich" überhaupt nichts anfangen.

Diesen Begriff kennt eigentlich nur noch die Kriegsgeneration.
Aber etwas grundsätzliches : Ich will hier nicht einseitig gegen die "eigenen 4 Wände" polemisieren . Wer es sich erlauben und bezahlen kann, ohne sich groß zu verschulden, ok. Nur wer glaubt, daß er aus spekulativen Gründen sich in Immos verschulden sollte, um daraus später einen Gewinn zu erzielen, wird wohl enttäuscht werden.
Das lehrt ja auch gerade jetzt die Erfahrung in Spanien. Fast alle Spanier haben ihre eigene Immobilie, die, wenn sie frühzeitig gekauft bzw. geerbt wurde, vermutlich auch abbezahlt ist. Nur die 2. und 3. Wohnung, die man sozusagen als "sichere Anlage" in den Randbezirken von Madrid, Barcelona oder sonst wo in den Massensiedlungen am Mittelmeer gekauft und zu 90 - 120 % finanziert hat ( ist wohl so üblich dort unten), steht jetzt unter Wasser und wird sich auch nicht mehr erholen. Das führt dann dazu, daß selbst das schon schuldenfreie eigene Häuschen wieder an die Bank verpfändet werden muß. Nicht so toll, meine ich.:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.324.733 von Looe am 13.04.10 16:08:20http://www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/file/20100412F…

Wer es immer noch nicht glaubt, kann es sich in dem obigen Link - ein Bericht von Ziehmann vom 12.4.-also gestern- noch einmal ganz genau durchlesen. Sehr lesenswert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.327.028 von tomcom69 am 13.04.10 20:07:09
tomcom,

da stehen noch viiiieeel zu wenig drauf.

Gäbe es eine Volksabstimmung zum Euro oder der EU, würden garantiert
über 2/3 gegen die Geldvernichtung (Euro/EU) stimmen.


Goldwalla,

es dauert keine 10 Jahre mehr.
Spätestens in 5 Jahren ist der Ofen aus und die Masse lebt in Armut.
Einfach nur mal hier reinschauen:

http://www.steuerzahler.de/webcom/custom/zinsuhr.php

Und das sind nur die Zinsen! :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.311.569 von spielkind0815 am 11.04.10 22:32:47Grund und Boden sind offenkundig dem Staat ausgeliefert und wurden bis jetzt immer zur Finanzierung einer neuen Währung herangezogen bzw. für zusätzliche Steuereinnahmen instrumentalisiert.

Kaum wurden diese Zeilen gepostet und schon ist es so eingetreten:

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,689209,…

...Schuldendesaster
Städte schröpfen Immobilienbesitzer

Von Arvid Kaiser und Nils-Viktor Sorge

Deutschlands Städten und Gemeinden brechen die Einnahmen weg. Jede zweite Kommune steht vor der Pleite. Das hat dramatische Folgen für die Bürger. Vor allem Immobilienbesitzer werden stärker zur Kasse gebeten...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.345.528 von The Knife am 15.04.10 22:30:48"Eine unglaubliche Geschichte

Hallo Knife,

aus Deinem Link:


"Wenige Wochen, nachdem die großen U.S.-Geschäftsbanken ihren Top-Managern wieder geradezu unanständig hohe "Erfolgsprämien" gewährt hatten, und kurz vor Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen für Q1/2010 haben diese zwischen dem 17. und 31. März einen Kredit in Höhe von rund 422 Mrd. USD erhalten - der größte Betrag, der je innerhalb eines so kurzen Zeitraums kreditiert wurde. Über das Woher und das Warum gibt es bislang keine Informationen."...e.o.m.

Tja, das Casino hat wieder geöffnet. Nicht nur das, die haben auch noch angebaut, scheint mir.Neee, ich krieg mich nicht mehr . :laugh::laugh: Nun ja, zumindestens wissen wir, daß unsere Steuergelder gut angelegt sind. Ist ja irgendwie auch beruhigend.:laugh:
Und die verlogene Schlampe aus der Uckermarck tingelt durch Kalifornien und kriecht den Systemträgern noch in den Hintern.:cry:
Morgen erzählt sie uns wieder, wie wichtig unser "Beitrag in Afghanistan" für den Frieden und die Freiheit in der Welt ist und daß wir nicht nachlassen dürfen ! Dann kommt wieder die übliche Griechenland-Lüge ..."Kein deutsches Geld" usw. Aber diese Leier können wir uns ja bald selbst vorpredigen.
Gestern hatte ich einen schönen Traum : ein dt. Regierungs-Airbus mit der kompletten Regierung war abgestürzt- über den Atlantik. Ich habe mich so gefreut darüber, daß ich aufgewacht bin.... schade, da war die Freude zu Ende.

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.354.506 von Goldwalla am 16.04.10 22:20:51Kaum wurden diese Zeilen gepostet und schon ist es so eingetreten:
Vor allem Immobilienbesitzer werden stärker zur Kasse gebeten...


Tja, mein Lieber : Vorgestern war das noch eine Verschwörungstheorie.
Heute ist das schon die bittere Wahrheit. So schnell geht das.:laugh:
Soviel zu Merkel`s Märchenstunde : "die Bankster sollen für die Krise zahlen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.354.565 von Looe am 16.04.10 22:33:55
Looe,

"Gestern hatte ich einen schönen Traum : ein dt. Regierungs-Airbus mit der kompletten Regierung war abgestürzt- über den Atlantik."

Manchmal werden Träume wahr.
Bist du dir sicher, das es über dem Atlantik war?
Oder war der Zielflughafen vielleicht Smolensk? ;)

Apropos Bankster.
Bankster verbünden sich mit Federal Reserve um Billionen an …

Alles klar!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.354.743 von The Knife am 16.04.10 23:13:24The Knife



Der Goldmann-Sachs Vorstand, ein Mr. Blankfein,
fühlte sich dazu berufen zu erklären,
Banker verrichten Gottes Werk.

Hm, Blankfein hat göttliche Arbeit geleistet, er steht in Verdacht Anleger um Milliarden von Dollars geprellt zu haben.

Die Wege des Herren sind unergründlich.:laugh:



Sonniges Wochenende wünscht

goldwalla
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.327.028 von tomcom69 am 13.04.10 20:07:09ändern kann man damit nichts
Wer zur Verbrecherbande Goldman Sachs mehr erfahren möchte, sollte diesen Artikel lesen.

Lohnt sich.
#
SCHULDEN WERDEN MONETARISIERT, UMD NUR WIR KÖNNEN FUßBALLWELTMEISTER WERDEN, WOZU AUFREGUNG BITTE???:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.356.704 von The Knife am 18.04.10 00:26:51tja, die vorfahren der amis sind eben eingewanderte verbrecher, was soll da anderes rauskommen.
Hier werden verscheidene Szenarien dargestellt und der frage nachgegangen, wie wahrscheinlich eine Währungsreform überhaupt ist:


http://www.marktorakel.com/index.php?id=7847779487842864279
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.357.053 von dachsguru am 18.04.10 11:34:24
dachsguru,

"Hier werden verscheidene Szenarien dargestellt ..."

... und hier ist die Rede von einer möglichen Pleite der FED.
Warum wohl gewährt die FED keine Einsicht in ihre Bilanzen?
Denk mal darüber nach! ;)

GEAB N°44 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise / USA- …
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.357.032 von curacanne am 18.04.10 11:23:31tja, die vorfahren der amis sind eben eingewanderte verbrecher, was soll da anderes rauskommen.

Hallo curacanne,

Waren das nicht die Vorfahren der Australier ?

Hier werden verschiedene Szenarien dargestellt und der frage nachgegangen, wie wahrscheinlich eine Währungsreform überhaupt ist:

@ dachsguru

Möchte da noch ein 7. Szenario nennen:

wir führen den "Merkel" ein. Umtauschkurs : 1 Euro = 3 Merkel.
Transferleistungen werden 1 : 1 umgestellt, Bankguthaben und Staatsanleihen ebenfalls, Privat-Schulden und Hypotheken natürlich 1:3.
Damit kann sich die Merkelrepublik elegant entschulden. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.358.473 von The Knife am 18.04.10 23:39:11Wie soll die FED Pleite gehen? Die hat doch die Lizenz zum Gelddrucken! :laugh:

Hab mir den Artikel durchgelesen. Soweit so gut.
Ich verstehe den Punkt nicht, wie (Papiergeld) knapp werden kann.
Die Notenbanken sind doch Herr über die Geldschöpfung.
Können sie nicht, falls es Ihnen notwendig erscheint, Staatsanleihen in praktisch unbegrenzten Umfang
mit immer neuen Notenbankgeld kaufen?

Wie soll Geld da knapp werden :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.363.832 von Promethium am 19.04.10 21:07:31Wie soll Geld da knapp werden

Auch in Zeiten einer Hyperinflation (Weimar- Zimbabwe) war Geld immer knapp.
Was nützen Dir 5 Milliarden Euro im Portemonnaie, wenn ein Glas Bier 10 Milliarden kostet ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.363.851 von Looe am 19.04.10 21:10:58Sorry, aber diese Antwort überzeugt mich nicht.

Die FED kann niemals klamm an Papiergeld sein. Sie hat die Linzenz zum Gelddrucken. Damit ist die FED immer fein raus.
Die Zeche zahlen doch vor allem jene, die vorher Geld oder geldnahe Werte halten.
Gewinner sind unter anderen die Kreditnehmer. Und damit der Staat.
In unserem aktuellen Geldsystem kann vieles knapp sein,
Geld ist nicht darunter! Geld ist als eines der wenigen Dinge (fast) beliebig vemehrbar.
Bei Aktien würde man von Verwässerung reden, wenn immer "neue" Aktien aufgelegt werden würden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.363.832 von Promethium am 19.04.10 21:07:31
Promethium,

"Wie soll die FED Pleite gehen? Die hat doch die Lizenz zum Gelddrucken!"

Das mit dem Gelddrucken stimmt zwar, aber im GEAB-Bericht wurde die Möglichkeit doch beschrieben:

"Damit ist für den Winter 2010/2011 mit einer Implosion der Spekulationsblase mit US-Staatsanleihen zu rechnen. Dann wird nämlich die US-Fed die Zinsen erhöhen müssen, um die öffentlichen Schulden finanzieren zu können, während gleichzeitig ungeheure Summen an privaten Schulden refinanziert werden müssen. Eine weitere Welle von Bankpleiten wird dann einsetzen. Aber nicht nur Staaten können zahlungsunfähig werden. Auch eine Zentralbank kann Pleite gehen, wenn ihre Bilanz nur noch fiktive und virtuelle Vermögenswerte aufweist (16); die US-Zentralbank wird vor der konkreten Gefahr stehen, pleite zu gehen."

Also ich möchte keine US-Staatsanleihen haben, geschweige denn kaufen!
Dann doch lieber Gold und/oder Silber.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.359.896 von Looe am 19.04.10 11:27:10Hallo Looe,

sowohl als auch. Das Empire hat Kleinkriminelle gerne für sieben Jahre in die Kolonien deportiert. Alternativ hat man die Zeit im Arbeitshaus abgesessen. Wer stark genug war, die Überfahrt zu überleben, hat besser die Kolonien gewählt.
Warum das für mich interessant ist? Ich würde gerne jugendliche Kriminelle nach Übersee schicken. Leider haben wir keine territorialen Gebiete in Übersee. Weit weg von der Heimat ohne Zustimmung der Eltern wäre das Leben auf einmal ehrlich. Nach dem ersten Heulen heißt es arbeiten oder verrecken. Das entspricht dem erzieherischen Gedanken des Jugendstrafrechts und nicht Geldstrafe, Sozialer Dienst, Arrest und letztendlich Knast. Wir halten die jugendlichen Straftäter solange von der Bestrafung und damit Prävention ab, bis die vollends verrohen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.394.841 von spielkind0815 am 23.04.10 22:20:53Wir halten die jugendlichen Straftäter solange von der Bestrafung und damit Prävention ab, bis die vollends verrohen.

Hallo spielkind0815,

das unterschreibe ich Dir 100 %, würde sogar noch hinzufügen :..bis sie endgültig zu Berufsgangstern geworden sind.
Was für eine pädagogische Fehlentwicklung.
!
Dabei wissen wir doch, daß der Grat, der einen Menschen vom Kriminellen oder vom ehrlichen Menschen unterscheidet, ein ganz schmaler ist. Wann, wenn nicht in der Kindheit und Jugend, will man diese Erkenntnis vermitteln ?

Gruß Looe
Genau, so könnte es gehen.

"Griechenland kann seine Schulden nicht mehr zurückzahlen.
Das Land könnte „über Nacht“ aus der Währungsunion austreten, zur eigenen Währung zurückkehren und die Euro-Altschulden kürzen. Dadurch würde Griechenland wieder preislich konkurrenzfähig und könnte so die Mittel erwirtschaften, um die geschrumpften Kredite zu bedienen."

http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc…

Weitere Hilfen sind rausgeschmissenes Geld, oder:
Perlen vor die Säue!
Aber was können wir von dummen Politikern schon erwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.396.745 von The Knife am 24.04.10 23:21:43"weitere hilfen sind rausgeschm.geld,oder : perlen vor die säue ..
aber was können wir von dummen politikern schon erwarten."

die nummer dumm solltest du .... : mit korrupt/bestochen/gekaufte pol.... ersetzen !

danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.396.771 von monika1955 am 24.04.10 23:41:55die nummer dumm solltest du .... : mit korrupt/bestochen/gekaufte pol.... ersetzen


Stimmt. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.387.833 von The Knife am 22.04.10 23:33:01"Ein Schrumpfen der Kreditmenge versetzt dem Geldsystem also unweigerlich den Todesstoß in Form von Pleiten und Bankrotten."

Das ist ja genau der Sinn der Sache. Bei jeder Pleite werden zuvor noch sämtliche verfügbaren Sachwerte gepfändet und einkassiert. Diese finale Umverteilung aller Sachwerte ist der Hauptzweck (wenn nicht sogar der einzige) des Geldsystem auf den jahrzehntelang hingearbeitet wurde.
Pleiten und Bankrotte versetzen nicht dem Geldsystem den Todesstoß, sondern den zahlungsunfähigen Schuldnern.
Erst wenn diese Umverteilung aller Sachwerte abgeschlossen ist, ist die nächste Stufe der Enteignung dran. Dann wird der Markt mit Geld geflutet, dem aufgrund der vielen zusammengebrochen Unternehmen bloß noch ein geringes Warenangebot gegenüber steht, was zu galoppierender Inflation führt und sämtliche Geldvermögen entwertet.
Erst wenn auch diese Phase erledigt ist, gibt man dem Geldsystem den Gnadenschuß und startet den Betrug von neuem.
Griechenland die Wiege der europäischen Kultur ob es auch unser Sarg werden wird ?


Antwort auf Beitrag Nr.: 39.397.368 von Borealis am 25.04.10 13:16:33Erst wenn auch diese Phase erledigt ist, gibt man dem Geldsystem den Gnadenschuß und startet den Betrug von neuem

Hallo Borealis,

wann könnte Deiner - natürlich unverbindlichen - Meinung nach dieser Zeitpunkt kommen ? bzw., wie schätzt Du das timing ein ?
Würde mich interessieren.

Gruß Looe
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.397.368 von Borealis am 25.04.10 13:16:33
Borealis,

"Pleiten und Bankrotte versetzen nicht dem Geldsystem den Todesstoß, sondern den zahlungsunfähigen Schuldnern."

Richtig!


"Erst wenn auch diese Phase erledigt ist, gibt man dem Geldsystem den Gnadenschuß und startet den Betrug von neuem."

... mit Papiergeld und dem Zinssystem!
Und nach ca. 40-60 Jahren (Kondratjew-Zyklus) beginnt das Spiel von vorne!