SFC Smart - mehr als 10% unter Nettocash bewertet - 500 Beiträge pro Seite


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01.04.20
Lang & Schwarz
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SFC ist gerade auf 5,5 € gefallen.

Der Nettocash lag zuletzt bei 47,2 Mio € oder 6,6 € pro Aktie zum 30.6.!

Natürlich dürfte der Nettocash durch die Anlaufverluste dieses Wachstumswerts im Brennstoffzellenbereich (über 20% Umsatzwachstum 2008) noch auf 44 Mio € bis Jahresende zurückgehen, aber das wären immernoch 6,15 € pro Aktie.

Ab 2009 könnte SFC dann zumindest ausgeglichen arbeiten. Insofern ist das jetzt ganz schön krass. Solche Aktien hat man zuletzt beim Ausverkauf Anfang 2003 gesehen.

Kursziel sollte zumindest erstmal bei 7 € liegen, da selbst bei 7 € das gesamte operative wachstumsstarke Geschäft nur mit 10% über Nettocash bewertet wäre. Bei 7 € pro Aktie dürfte Anfang 2009 auch der Buchwert liegen.

Und ohne die 2*2000 des Marketmakers steht auch kaum was im Ask. Es wären gerade mal 2000 Stück bis 7,25 € notwendig. Nur kauft derzeit kaum jemand aus dem Ask.

Ne Gegenbewegung wäre aber allemal realistisch.


8,89 1.571
7,80 500
7,30 400
7,29 660
7,25 70
6,34 600
5,90 90
5,89 2.797 <- MM
5,80 2.000 <- MM
5,79 447

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/F3C.aspx

690 5,73
351 5,67
2.000 5,65 <- MM
2.000 5,57 <- MM
300 5,52
845 5,49
300 5,40
400 5,35
300 5,32
600 5,31
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.810.374 von katjuscha am 22.08.08 13:30:33In der Vergangenheit ( als der Kurs öfter mal zwischen 13 und 18 hin - und hersprang) war SFC immer mal für Kurssprünge von 30-40% gut. Könnte durchaus wieder mal der Fall sein. Mit jedem Tag an dem der Kurs sich stabilisiert, wird die Wahrscheinlichkeit größer daß manchem klar wird wie günstig SFC momentan zu haben ist. Auch wird m.M. nach so mancher Insider der in den letzten Monaten zugegriffen hat, die Möglichkeit nutzen um zu verbilligen.
Abwärtstrend schon mal überwunden. Damit sollte jetzt zumindest eine Bodenbildung einsetzen. Von einem Aufwärtstrend kann man noch nicht sprechen, aber der könnte sich in den nächsten Wochen etablieren.
Fundamental notiert man beim aktuellen Kurs immernoch genau auf dem Nettocash.

Auf Xetra stehen jetzt schon 7,45 im Geld und kein Brief mehr unter 7,74.

:eek::eek::eek:
Bis 8,2 € könnte es schnell laufen. Ich glaub dann würd ich SFC wieder ganz rauswerfen. Wären dann ja über 50% in knapp einer Woche. :D

Aktuell ist man jedenfalls immernoch nicht teuer. Wenn man hier solch Vokabular überhaupt benutzen sollte.

KUV ist zwar sehr hoch, aber der Cashbestand reißt es eben raus. Ich bleib dabei, das man sich zumindest bei 7,0-8,2 € stabilisieren sollte. Später muss dann die Auftragslage darüber entscheiden, wo der Kurs hingeht.
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,



anbei übersenden wir Ihnen unsere Pressemitteilungen


- "CSD 2008: EFOY-Brennstoffzellen werden Standardenergieversorgung im Reisemobil"


- "Burow-Mobil integriert EFOY 1200 serienmäßig in neue 2009 Topmodelle"

zu Ihrer werten Kenntnisnahme.



Mit den besten Grüßen

Ulrike Schramm
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.931.530 von Handbuch am 01.09.08 10:16:04Gibt es da auch etwas mehr Infos zu den beiden Stichpunkten?
Pressemitteilung vom 01.09.2008 | 12:20
Smart Fuel Cell (SFC)
CSD 2008: EFOY-Brennstoffzellen werden Standardenergieversorgung im Reisemobil

• Über 30 Hersteller haben EFOY im Programm für 2009
• Weitere Verstärkung des EFOY-Managements
• Treibstoffverbrauch sinkt ab Herbst
• Attraktive 0%-Finanzierung für EFOY ab Messestart

Brunnthal/Düsseldorf, 30. August 2008 - Auf dem diesjährigen Caravan Salon stellt SFC Smart Fuel Cell AG am grünen EFOY-Stand B52, Halle 13, interessierten Fachbesuchern und Endkunden die Neuigkeiten zu den EFOYBrennstoffzellen vor. Mit inzwischen 37 OEM-Partnern, bei denen EFOY Brennstoffzellen europaweit in der kommenden Saison in ihren Reisemobilen erhältlich sind, ist die EFOY-Brennstoffzelle de facto zur Standardenergieversorgung an Bord von Reisemobilen geworden. Viele der Partner sind auch auf dem Caravan Salon dabei, wie z. B. Bocklet Fahrzeugbau GmbH, Burow Mobil, Caravan-Service Bresler Fahrzeugausbau, Concorde Reisemobile GmbH, Dopfer Reisemobilbau, Esterel Motor Homes, FR-Mobil, Fromme Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Hymer AG, La Strada Fahrzeugbau GmbH & Co. KG, Niesmann + Bischoff GmbH, Rapido, PhoeniX Reisemobile, Schell Fahrzeugbau KG, und Seitz GmbH.

Neuer Marketingleiter bei SFC ist seit Juni 2008 Björn Ledergerber. Er ist seit Jahren zuständig für das EFOY-Produktmanagement und hat die Entwicklung und Einführung des Produktes in den Märkten Freizeit und Industrie maßgeblich geprägt. „Mit Björn Ledergerber haben wir einen Spezialisten aus den eigenen Reihen, der für Kontinuität und Kreativität gleichermaßen bei Produkt und Technologie steht. Damit können wir unseren Kunden in Zukunft ein weiter ständig verbessertes Produkt und noch besseren Service bieten“, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Smart Fuel Cell AG.

Durch kontinuierliche Produktentwicklung und -verbesserung konnte der Treibstoffverbrauch der EFOY-Brennstoffzellen weiter signifikant reduziert werden. Dadurch kompensiert SFC eine Erhöhung der Tankpatronenpreise, welche durch die global gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten unumgänglich war. Der Energieverbrauch der EFOY-Brennstoffzelle wird durch die technischen Verbesserungen auf unter 1 Liter Methanol pro Kilowattstunde Strom gesenkt. Ab dem 1. September produziert dann die neue Generation von Brennstoffzellen 5,5 kWh aus der Tankpatronengröße M5 mit 5 Litern Methanol und 11,1 kWh aus der 10- Liter Tankpatrone M10. Außerdem baut SFC das Tankpatronennetz immer weiter aus. Derzeit ist das Methanol an über 800 internationalen Verkaufspunkten erhältlich. Um der aktuellen Marktsituation Rechnung zu tragen, hat SFC sich entschlossen, die im letzten Jahr erfolgreiche 0%-Finanzierungsaktion für Händler zu wiederholen. Die Aktion in Zusammenarbeit mit der CreditPlus Bank AG läuft seit dem 29. August. Es haben sich bereits 90 Händler für die Teilnahme registriert. Beim diesjährigen CSD sind die EFOY-Brennstoffzellen an den Ständen von gleich 40 Händlern und Herstellern von Reisemobilen zu sehen. Besucher des Caravan- Salons können sich auch in diesem Jahr wieder auf eine kleine Energiepause am EFOY-Stand und den bewährten kostenlosen EFOY-Shuttledienst mit brennstoffzellenbetriebener Elektro-Rikscha freuen.


Zu SFC Smart Fuel Cell AG
Die SFC Smart Fuel Cell AG (www.sfc.com) ist ein Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf der Basis der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen im Freizeit-, Industrie- und Verteidigungsbereich. Als einer der Technologiepioniere Deutschlands wurde SFC mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet. SFC kooperiert mit führenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen betreiben, hat SFC bereits seit mehr als vier Jahren mit großem Erfolg 9.000 voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden verkauft. Ebenso verfügt das Unternehmen über eine etablierte, funktionierende Tankpatroneninfrastruktur. SFC ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000.


SFC Pressekontakt:
Ulrike Schramm
Public Relations Manager
SFC Smart Fuel Cell AG
Eugen-Saenger-Ring 4
D-85649 Brunnthal
Tel. +49 89 673 592-379
Fax. +49 89 673 592-369
Email: ulrike.schramm@sfc.com
Web: www.sfc.com

SFC Investor Relations:
Barbara v. Frankenberg
Investor Relations Manager
SFC Smart Fuel Cell AG
Eugen-Sänger-Ring 4
D-85649 Brunnthal
Tel. +49 89 673 592 378
Fax. +49 89 673 592 369
Email: barbara.frankenberg@sfc.com
Web: www.sfc.com
Burow-Mobil integriert EFOY 1200 serienmäßig in neue 2009 Topmodelle
EFOY 1200 ab Werk im neuen 2009 VIP 600 XL und 600 L
Für alle anderen Burow-Mobil Modelle EFOY optional ab Werk bestellbar


Brunnthal – 30. August 2008 – Der exklusive Reisemobilhersteller Burow-Mobil, Mering, hat sich für die Serienausstattung seiner topaktuellen neuen VIP 600 XL und VIP 600 L mit der EFOY 1200 Brennstoffzelle entschieden. Burow-Mobil wird die beiden neuen Top-Modelle der 2009-Saison erstmalig auf dem Caravan Salon Düsseldorf der Öffentlichkeit vorstellen. Damit integriert erneut ein führender Ausstatter von Reisemobilen die zeitgemäße autarke und umweltfreundliche Energieversorgung für seine Kunden serienmäßig ab Werk in seine Fahrzeuge. Für alle anderen Burow-Mobil Modelle ist die EFOY-Brennstoffzelle auf Wunsch optional ab Werk erhältlich.



„Gerade angesichts der derzeitigen Kaufzurückhaltung der Konsumenten im Caravaning-Markt ist die Ausstattung von Reisemobilen mit Zubehör, das für den Kunden einen echten Mehrwert schafft, ein entscheidender Wettbewerbsvorteil“, sagt Claus Burow, Geschäftsführer von Burow-Mobil. „Die erfolgreiche EFOY-Produktpalette der SFC Smart Fuel Cell AG ermöglicht den Besitzern unserer Reisemobile unbegrenzte Autarkie unterwegs und stellt damit eine entscheidende Bereicherung in Bezug auf ihre Urlaubsqualität dar.“



„Wir freuen uns sehr, dass sich mit Burow-Mobil ein anerkannter Hersteller im exklusiven Segment individuell angepasster Reisemobile für die serienmäßige Integration unserer EFOY-Brennstoffzelle entschieden hat“, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Smart Fuel Cell AG. „Dies belegt neuerlich, dass sich EFOY-Brennstoffzellen als anerkannt zuverlässige netzferne Stromversorgung im Reisemobil europaweit immer mehr durchsetzen, weil anspruchsvolle Caravaning-Kunden diese leise, vollautomatische Energiequelle zunehmend fordern.“



Die EFOY-Brennstoffzelle ist als serienmäßiges oder optionales Zubehör mittlerweile bei 35 Reisemobilherstellern europaweit im Angebot. Sie ist in vier Leistungsstärken von 600 bis 1600 Wattstunden pro Tag Ladekapazität bei über 800 Verkaufsstellen in ganz Europa erhältlich. Dort erhalten Kunden auch die Tankpatronen mit jeweils 5 oder 10 Litern Betriebsstoff.




quelle: www.smartfuelcell.de
Und schon sehen wir die 8 € im Kurs. :)

Allerdings frag ich mich, ob das nur an der Meldung liegen kann. Eigentlich doch nur ein Anbieter von vielen, der jetzt die Technologie integriert. Für Kurse deutlich über 8 € muss schon mehr her als solche News, denn jetzt rückt langsam das KUV und KBV wieder in den Mittelpunkt, um so mehr man sich vom Nettocash entfernt. Mein Kursziel wird jedenfalls aktuell erreicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.933.823 von katjuscha am 01.09.08 14:50:44nächster kleiner Widerstand ist bei 8,90 € ;)
Immerhin rund 5% des Jahresumsatzes, aber wichtiger finde ich den Prestigegewinn.

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SFC erhält erneut Auftrag der Deutschen Bundeswehr

Brunnthal, 8. September 2008 – Die SFC Smart Fuel Cell AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, hat erneut einen bedeutenden Auftrag der Deutschen Bundeswehr von rund 840.000 EUR erhalten. Im Rahmen des Auftrags mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung wurde ein Technologieprojekt zur Erweiterung der Einsatztauglichkeit der erfolgreichen SFC-Brennstoffzellentechnologie von SFC in Verteidigungsanwendungen vereinbart.


Bei diesem Projekt steht der Nachweis der Einsatztauglichkeit der SFC-Brennstoffzellen auch unter anspruchsvollen Anforderungen bis 4.000 m Höhe sowie in einem Temperaturbereich bis 55 °C mit reinem, unverdünntem Betriebsstoff im Vordergrund. Gerade im Hinblick auf die Einsatzfähigkeit der Brennstoffzellen unter extremen Bedingungen und bei hohen Temperaturen, z.B. im Wüstenklima, konnte SFC in der jüngsten Vergangenheit entscheidende technische Fortschritte melden (s. Pressemeldung vom 14. Juli 2008). Diese entscheidenden Neuerungen werden nun im Rahmen des neuen Technologieprogramms mit der Deutschen Bundeswehr wie angekündigt für den militärischen Einsatz nachgewiesen. Dieser Nachweis umfasst dabei die Verwendung des gesamten Brennstoffzellenprogramms von SFC im Verteidigungsbereich, von den portablen, am Mann getragenen Brennstoffzellen über die erfolgreichen mobilen Produkte zur Fahrzeugintegration bis hin zum FC 250-Brennstoffzellensystem.


Die FC 250-Brennstoffzelle wurde konzipiert für den Feldeinsatz als unabhängige, jederzeit verfügbare Stromversorgung. Im Rahmen des vereinbarten Technologieprogramms wird SFC dieses System mit einer Nominalleistung von 250 W weiter optimieren, so dass es noch flexibler in unterschiedliche Fahrzeugtypen integriert werden kann. Hierzu wird das System in zwei leicht zu transportierende Untereinheiten getrennt, den Energieerzeugungsteil und den Tankteil. Insbesondere der Tankteil wird flexibler und handlicher gestaltet werden. Im Betrieb stellt die FC 250-Brennstoffzelle die zuverlässige Ladung von Funkbatterien, Observationssystemen und zahlreichen weiteren mobilen Geräten sicher. Ihre entscheidenden Vorteile gegenüber klassischen Stromversorgern wie Generatoren sind die nicht detektierbare geräuscharme Stromerzeugung, der wartungsfreie Betrieb, der sparsame Verbrauch und ein über 30-fach geringeres Gewicht gegenüber Bleibatterien.


Dieser erneute Auftrag bestätigt die überragende Bedeutung der SFC-Brennstoffzellen bei der Lösung eines der dringlichsten Probleme moderner Militärorganisationen: der ausreichenden Energieversorgung im Feld. Ihr Einsatz ermöglicht eine mit anderen verfügbaren Stromerzeugern bislang nicht erreichbare zuverlässige Bereitstellung von mobiler und portabler Energie im Feld an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass in diesem erneuten Auftrag der Bundeswehr unser gesamtes Produktportfolio zum Einsatz kommt. Zusätzlich zu den portablen Brennstoffzellen interessieren sich unsere Verteidigungskunden zunehmend auch für unsere bereits tausendfach in Endverbraucher- und Industrieanwendungen bewährten EFOY-Brennstoffzellen in speziell für militärische Anforderungen umgesetzten Varianten“, sagte Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Smart Fuel Cell AG. „Das zeigt ganz klar, dass unsere Produkte in immer mehr Industriezweigen die Standard-Energieversorgung der Wahl werden“, so Podesser.


Zu SFC Smart Fuel Cell AG
Die SFC Smart Fuel Cell AG (www.sfc.com) ist ein Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf der Basis der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen im Freizeit-, Industrie- und Verteidigungsbereich. Als einer der Technologiepioniere Deutschlands wurde SFC mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet. SFC kooperiert mit führenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen betreiben, hat SFC bereits seit über vier Jahren mit großem Erfolg 9000 voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden verkauft. Ebenso verfügt das Unternehmen über eine etablierte, funktionierende Tankpatroneninfrastruktur. SFC ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000.

Quelle: http://www.efoy.de/index.php?4r3option=com_content&task=view…
Viel wichtiger als den Prestigegewinn sehe ich die sich daraus ergebenden Umsatzmöglichkeiten.

Wenn die erweiterten Einsatzmöglichkeiten nachgewiesen sind, dann wird das sicher auch zu mehr Nachfrage führen.

Bei modernen Armeen geht heute nix mehr ohne Strom.

:cool:
Das find ich ja sehr interessant, da ich auch schon überlegt hab, mir nen Roller für den Stadtverkehr zu kaufen. Und die Vorteile des Rollers mit Brennstoffzelle liegen auf der Hand. Hab das mal mit Rollern des gleichen Fabrikats verglichen, die ohne Brennstoffzelle ausgestattet sind. Leider ist der Preis aber auch weitaus höher. Trotzdem ne klasse Idee. Wenn man da die Herstellungskosten noch senken kann und man als Kunde dann noch nen gebrauchten Roller bekommen würde, würd ich mir den sagen wir nach 1-2 Jahren gebraucht für 2-3000 € kaufen.

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Neuer Elektroroller mit Brennstoffzelle auf Hannover Messe vorgestellt

Energie & Umwelt

Pressemitteilung von: GUF GmbH Gesellschaft für umweltbewußte Fortbewegung
(openPR) - SFC AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe erstmals einen Elektroroller mit eingebauter EFOY Brennstoffzelle im Topcase. Das Elektroroller-Modell GECO42fun von der GUF GmbH Gesellschaft für umweltbewusste Fortbewegung aus Schelklingen (geco-scooter.de) wurde dafür mit einer EFOY Brennstoffzelle von SFC ausgestattet.
Mit der Brennstoffzelle an Bord werden die Scooter-Fahrer unabhängig von der Steckdose und haben ihr Ladegerät immer dabei. Denn die EFOY Brennstoffzelle arbeitet im Hybrid-Betrieb mit der Batterie und hält diese im optimalen Ladezustand. Sinkt der Ladezustand unter einen voreingestellten Wert, schaltet sich die Brennstoffzelle automatisch ein und lädt die Batterie wieder auf. Der Betriebsstoff Methanol dafür kommt in der praktischen, TÜV-geprüften Tankpatrone von SFC, die mit wenigen Handgriffen ausgewechselt werden kann. Eine 5-Liter Tankpatrone erhöht die Reichweite des GECO-Scooters auf bis zu 500 km und reicht deshalb für mehrere Wochen Fahrspaß.
Besonders in Innenstädten ist dies eine attraktive Möglichkeit für urbane und umweltfreundliche Mobilität. Saubere Elektrofahrzeuge waren bislang den Besitzern einer eigenen Garage mit Stromanschluss vorbehalten. Durch den GECO mit Brennstoffzelle ist der Fahrer nicht mehr auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen. Die EFOY Brennstoffzellen erzeugen in einem leisen, elektro- chemischen Prozess Elektrizität und setzen dabei lediglich minimalste Emissionen an Wasserdampf und CO2 frei , vergleichbar mit der Atemluft eines Kindes.
Auf der Hannover Messe stellt SFC am Stand des Bundesverbandes Solare Mobilität in Halle 13, Stand G20, den GECO Elektroroller aus. Der GECO42fun mit Brennstoffzelle ist in Hannover zum Messeangebot von 4.999 € erhältlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.026.563 von katjuscha am 08.09.08 16:59:31... der Anschaffungspreis ist die eine Sache, aber wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Wie viel KWh verbraucht denn ein Elektro-Roller auf 100 km?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.026.733 von DaxRaider am 08.09.08 17:15:36Auf der Homepage ist das nicht in KwH angegeben, sondern das man mit einer 5Liter-Tankpatrone 500 Km fahren kann. Ansonsten brauchst du ja durch die Brennstoffzelle nicht mehr im Gegensatz zu den herkömmlichen Elektro-Rollern, die du nach 40-70 Kilometern (beim gleichen Modell GECO42fun) wieder per Steckdose aufladen müsstest. Ist die Frage, wie teuer diese Tankpatronen sind. Müsste ich mir mal anschaun.
Beim Aufladen hat man bisher etwa Stromkosten bei dem Modell von 50 Cents pro 100 Km gehabt, laut Homepage des Anbieters. Das wären 2,5 € pro 500 Km. mmhhh, kann mir nicht vorstellen, das die Tankpatrone (Methanol) günstiger ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.026.839 von katjuscha am 08.09.08 17:25:49... OK, aber wesentlich günstiger als ich dachte: Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt es unterdessen die 5l-Patrone für 16 Euro. Als ich das letzte mal geschaut hatte, war das erheblich teurer. So langsam wird es interessant ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.028.740 von DaxRaider am 08.09.08 20:33:28Ist man aber auch noch nicht viel günstiger als ein Benziner.

Ein normaler Roller verbraucht etwa 2,5-3,0 Liter pro 100 Km. Das wären also bei 500 Km 12,5-15,0 Liter und beim jetzigen Spritpreis von 1,40 € ergibt das einen Preis von 17,5 € bis 21,0 €.

Muss man wohl also umweltbewusst denken, wenn man sich so einen Roller kauft. Aber wie gesagt, wenn der Anschaffungspreis günstiger wird (max. 2,5t Euro) könnt ich mir vorstellen, so einen Roller zu kaufen.

Fehlt nur noch das Marketing, das dieses Anwendungsgebiet für SFC von belang wird.
Die neue EFOY Pro Series von SFC – zuverlässige Stromversorgung für die Verkehrstechnik

Brunnthal, 19. September 2008 – Verkehrstechniksysteme müssen zuverlässig funktionieren – bei jedem Wetter und rund um die Uhr. Beim netzfernen Betrieb stellt sich daher schnell das Problem der sicheren Energieversorgung. SFC Smart Fuel Cell AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, hat jetzt mit der neuen Produktreihe EFOY Pro Series eine leise und autarke Energielösung für professionelle Anwender und deren spezielle Bedürfnisse geschaffen – gerade auch für die Verkehrstechnik.

Ein Vorwarnblinker auf der Autobahn hat einen Energiebedarf von 600 Wattstun-den pro Tag. Im netzfernen Betrieb stoßen klassische Energieversorgungssysteme hier bereits an ihre Grenzen. Batterien liefern hier nur für zwei Tage Strom, dann müssen sie mit hohem Sicherheitsaufwand für das Personal und entsprechend hohen Personal- und Logistikkosten ausgetauscht werden. Solarzellen oder Generatoren kommen wegen ihrer Unzuverlässigkeit bei schlechtem Wetter bzw. wegen des Wartungsaufwands in der Regel nicht in Frage.
Die EFOY Pro liefert wartungsfrei, netzfern und zuverlässig Energie für nahezu unbegrenzte Zeit – solange sie über Betriebsstoff verfügt. In einer M28 Tankpatrone mit einem Inhalt von 28 Litern, stecken beispielsweise 31,1 Kilowattstunden Strom. Genug um z.B. den Vorwarnblinker über 50 Tage ohne jeglichen Benutzereingriff zu betreiben.


Die EFOY Pro Series bietet mit ihren Anschlüssen maximale Flexibilität in den unterschiedlichsten Einbausituationen und kann deshalb in alle Kunden-Anwendungen eingebaut werden. Die Brennstoffzellen verfügen über ein sehr robustes Gehäuse, das auch widrigen Umgebungsbedingungen trotzen kann und einen Betrieb zwischen – 20 Grad und + 45 Grad Celsius ermöglicht. 12- und 24- Volt-Batterien sind frei anschließbar, der integrierte Laderegler erkennt automatisch den Batterietyp und passt das Ladeverfahren sofort an.


Die Autobahnmeisterei München Nord setzt bereits erfolgreich die neuen EFOY Pro Series Brennstoffzellen von SFC ein. „Für uns sind vor allem die Logistikvor-teile des Einsatzes von Brennstoffzellen entscheidend. Besonders beim Ver-kehrsleitanhänger ergeben sich hier enorme Einsparungen“, sagt Peter Scheidler, Kfz-Meister und Fuhrparkleiter bei der Autobahnmeisterei München Nord. „Das zeigt sich besonders beim Verkehrsleitanhänger. Bislang mussten wir alle acht Stunden auf die Autobahn und den Anhänger auswechseln, weil die Batterien leer waren – auch am Wochenende. Mit der EFOY Pro ist ein durchgängiger Betrieb ohne Benutzereingriff über sieben Tage möglich. Damit sparen wir 108 Ar-beitsstunden pro Monat, ein Kostenvorteil von fast 9.000 Euro bzw. eine Ersparnis von 89 Prozent“, so Scheidler weiter.


„Wir kombinieren unsere langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und dem kommerziellen Einsatz von Brennstoffzellen mit den Anforderungen von professionellen Anwendern und schaffen so eine maßgeschneiderte Produktreihe für industrielle Einsätze“ erklärt Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Smart Fuel Cell AG. „Der industrielle Bereich ist für uns ein Wachstumsmarkt, den wir mit diesem einzigartigen Produkt erobern werden“, so Podesser.


Die EFOY Pro Series gibt es in drei verschiedenen Modellen: EFOY Pro 600, EFOY Pro 1200 und EFOY Pro 1600 mit einer Ladekapazität von 600 bis 1600 Wattstunden pro Tag, je nach Bedarf der Anwendung. Im Betrieb erzeugt die EFOY Pro nur ein leises Geräusch von 23 dB(A) im Abstand von sieben Metern. Sie kann auch in geschlossenen Räumen und Fahrzeugen betrieben werden und liefert ohne jeden Benutzereingriff wochenlang autonome Energie. Die Brennstoffzelle kann per SMS vom Mobiltelefon oder über einen Computer per Fernzugriff gesteuert und bedient werden. Das alles spart Personal- und Logistikkosten im Einsatz.


Mit einer Größe von 44 x 19 x 28 cm und etwa acht Kilogramm Gewicht passt die EFOY Pro Brennstoffzelle in jeden Schaltschrank und jedes Fahrzeug. Für den zuverlässigen Betrieb im Außeneinsatz bei Wind und Wetter bietet SFC Smart Fuel Cell AG zusätzlich den EFOY Pro Cube an. Dort sind in einer wetterfesten, unauffälligen Kiste bereits alle Anschlüsse und Kabel vorinstalliert für jede Batterie- und Tankpatronen-Größe.


Die EFOY Pro Series Produktreihe kann ab sofort über die Vertriebspartner von SFC international bezogen werden. Die EFOY Pro gibt es auch als Longlife-Variante mit einer garantierten Lebensdauer von 5.000 Betriebsstunden oder 30 Monaten. Damit bietet das Produkt eine kalkulatorische Sicherheit für jeden professionellen Nutzer.



Zu SFC Smart Fuel Cell AG
Die SFC Smart Fuel Cell AG (www.sfc.com) ist ein Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf der Basis der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen im Freizeit, Industrie- und Verteidigungsbereich. Als einer der Technologiepioniere Deutschlands wurde SFC mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet. SFC kooperiert mit führenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen betreiben, hat SFC bereits seit über vier Jahren mit großem Erfolg mehr als 9.000 voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden verkauft. Ebenso verfügt das Unternehmen über eine etablierte, funktionierende Tankpatroneninfrastruktur. SFC ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.186.482 von Handbuch am 19.09.08 13:07:23Liest sich gut. Könntest du noch die Quelle angeben? Danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.191.949 von Katjuschov am 19.09.08 19:31:08http://www.efoy.de/index.php?option=com_content&task=blogcat…

Etwas anders auch hier:

Die neue EFOY Pro Series von SFC – 100% zuverlässige Stromversorgung für netz-ferne industrielle Anwendungen

* Große Kosteneinsparungen mit EFOY Pro Series
* Ideal für den Außeneinsatz; wetterunabhängig, wartungsfrei
* Wochenlang netzferner Betrieb ohne Benutzereingriff


Netzferne Industriesysteme von Sicherheitskameras, über Mess- und Frühwarnsensoren bis hin zu Verkehrsleitsystemen müssen zuverlässig funktionieren – bei jedem Wetter und rund um die Uhr. Beim netzfernen Betrieb stellt sich daher schnell das Problem der sicheren Energieversorgung. SFC Smart Fuel Cell AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, hat jetzt mit der neuen Produktreihe EFOY Pro Series eine leise und autarke Energielösung für professionelle Anwender und deren spezielle Bedürfnisse geschaffen.

Die EFOY Pro liefert wartungsfrei, netzfern und zuverlässig Energie für nahezu unbegrenzte Zeit – solange sie über Betriebsstoff verfügt. In einer M28 Tankpatrone mit einem Inhalt von 28 Litern, stecken beispielsweise 31,1 Kilowattstunden Strom. Genug um z.B. eine 25 W-Sicherheitskamera über 50 Tage lang ohne jeglichen Benutzereingriff zu betreiben. Alle Brennstoffzellen der EFOY Pro Series lassen sich ideal mit anderen Energiequellen kombinieren. Dabei schaltet sich die Brennstoffzelle immer dann zu, wenn zusätzlicher Strom benötigt wird.

Erfolgreiche Anwendungen zeigen das hohe Kosteinsparungspotenzial der neuen Brennstoffzellenreihe. Die Firma Tedas Security Solutions aus den Niederlanden setzt die neuen EFOY Pro Series von SFC in Sicherheitsanwendungen ein. „Gerade für mobile kritische Einsatzszenarien, wo es in der Tat um Leben und Tod gehen kann, ist die EFOY Pro für uns ein echter Problemlöser“, sagt Harriëtte van Kuijk von Tedas Security Solutions. „Sie rentiert sich im Einsatz schon nach vier Wochen. Denn die Betriebskosten einer Batterielösung übersteigen die Anschaffungskosten der EFOY Pro Brennstoffzellen bei Weitem. Bei uns in Holland muss man zu den Einsatzorten in der Regel mindestens 100 Kilometer fahren. Bei einem Batterieeinsatz muss dieser Weg jeden zweiten Tag zurückgelegt werden und Personal dafür abgestellt werden. Insgesamt entstehen so ca. 1.000 Euro Betreuungs- und Logistikkosten pro Woche, die man mit der EFOY Pro einspart“, so van Kuijk weiter.

Auch die Autobahnmeisterei München Nord setzt die neuen EFOY Pro Series Brennstoffzellen von SFC ein. „Für uns sind vor allem die Logistikvorteile des Einsatzes von Brennstoffzellen entscheidend. Besonders beim Verkehrsleitanhänger ergeben sich hier enorme Einsparungen“, sagt Peter Scheidler, Kfz-Meister und Fuhrparkleiter bei der Autobahnmeisterei München Nord. „Das zeigt sich besonders beim Verkehrsleitanhänger. Bislang mussten wir alle acht Stunden auf die Autobahn und den Anhänger auswechseln, weil die Batterien leer waren – auch am Wochenende. Mit der EFOY Pro ist ein durchgängiger Betrieb ohne Benutzereingriff über sieben Tage möglich. Damit sparen wir 108 Arbeitsstunden pro Monat, ein Kostenvorteil von fast 9.000 Euro bzw. eine Ersparnis von 89 Prozent“, so Scheidler weiter
„Wir kombinieren unsere langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und dem kommerziellen Einsatz von Brennstoffzellen mit den Anforderungen von professionellen Anwendern und schaffen so eine maßgeschneiderte Produktreihe für industrielle Einsätze“ erklärt Dr. Peter Podesser, CEO von SFC Smart Fuel Cell AG. „Der industrielle Bereich ist für uns ein Wachstumsmarkt, den wir mit diesem einzigartigen Produkt erobern werden“, so Podesser.

Die EFOY Pro Series gibt es in drei verschiedenen Modellen: EFOY Pro 600, EFOY Pro 1200 und EFOY Pro 1600 mit einer Ladekapazität von 600 bis 1600 Wattstunden pro Tag, je nach Bedarf der Anwendung. Das alles spart Personal- und Logistikkosten im Einsatz.

Mit einer Größe von 44 x 19 x 28 cm und etwa acht Kilogramm Gewicht passt die EFOY Pro Brennstoffzelle in jeden Schaltschrank und jedes Fahrzeug. Für den zuverlässigen Betrieb im Außeneinsatz bei Wind und Wetter bietet die SFC Smart Fuel Cell AG zusätzlich den EFOY Pro Cube an. Dort sind in einer wetterfesten, unauffälligen Kiste bereits alle Anschlüsse und Kabel vorinstalliert für jede Batterie- und Tankpatronen-Größe.

Die EFOY Pro Series Produktreihe kann ab sofort über die Vertriebspartner von SFC international bezogen werden. Die EFOY Pro gibt es auch als Longlife-Variante mit einer garantierten Lebensdauer von 5.000 Betriebsstunden oder 30 Monaten. Damit bietet das Produkt eine kalkulatorische Sicherheit für jeden professionellen Nutzer.



http://www.investor-sfc.de/de/pm.php?type=pm&id=122&year=200…
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.194.307 von Handbuch am 19.09.08 23:35:36Ich komm immer mehr dazu, SFC als Langfristanlage zu sehen. Die Anwendungsbereiche der Technologie sind so vielfältig und vor allem gibt es in diesen Bereichen eben schon Umsätze (im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellen-Werten). Setzen sich nur 2 Anwendungsbereiche breitflächig durch, kann man in 3-4 Jahren mit dreistelligen Umsatzzahlen rechnen. Kapital für dieses Wachstum hat man mehr als genug, das wissen wir ja. Dann sind durchaus wieder die Kurse von 12-18 Monaten bei 30-40 € drin. Aber das liegt noch ein wenig in der Ferne. Die Fantasie ist jedenfalls allemal da. Umso merkwürdiger, dass man nach wie vor nur so knapp über Cash notiert. Die sollen ernsthaft aufpassen, dass sie nicht übernommen werden, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das von der Aktionärsstruktur überhaupt möglich ist. Müsst ich mal nachschaun.
Pressemitteilung vom 22.09.2008


BayWa AG präsentiert EFOY-Brennstoffzelle von SFC in einer Jagdhütte beim Zentralen Landwirtschaftsfest in München


* Zuverlässige, leise und vollautomatische Energieversorgung
* Ideal für Jagd-, Berg- und Ferienhütten – immer volle Batterien
* Vertrieb über BayWa AG


Pünktlich zum Start des Zentralen Landwirtschaftsfests in München präsentiert die BayWa AG erstmalig eine EFOY-Brennstoffzelle, integriert in einer Jagdhütte. Die EFOY-Brennstoffzelle kommt von SFC Smart Fuel Cell AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen. Damit gibt es nun endlich eine umweltfreundliche, leichte und leise Stromversorgungslösung für Jagdhütten, die rund um die Uhr und bei jedem Wetter vollautomatisch sicherstellt, dass immer Strom in der Hüttenbatterie ist.

Die EFOY-Brennstoffzelle der SFC Smart Fuel Cell AG wird direkt an die Hüttenbatterie angeschlossen und überwacht kontinuierlich deren Ladezustand. Sinkt er durch die Stromabgabe an Verbraucher wie Licht, Kühlschrank oder Radio unter eine definierte Schwelle, schaltet sich die EFOY automatisch an und lädt die Batterie auf. Ist sie wieder voll, schaltet die EFOY ebenso automatisch zurück in den Standby-Modus. Der Hüttenbesitzer muss sich um nichts kümmern und kann den vollen Komfort seiner Hütte ohne Einschränkungen genießen. Über einen Wechselrichter können auch 230 V-Geräte betrieben werden.
Die EFOY-Brennstoffzelle produziert völlig wartungsfrei, netzfern und zuverlässig Energie. Den Betriebsstoff gibt es bei der BayWa AG in praktischen 5 und 10 Liter-Tankpatronen. In einer M10 Tankpatrone mit einem Inhalt von 10 Litern stecken 11,1 Kilowattstunden Strom. Genug um die Geräte in der Hütte bis zu 14 Tage lange autark zu betreiben. Damit kann auf kleinstem Raum und mit geringem Gewicht sehr viel Strom auf die Hütte mitgenommen und dort auch gelagert werden. Der Vorteil: solange volle Tankpatronen in der Hütte sind, ist die Hütte unbegrenzt autark.

Im Betrieb ist die EFOY flüsterleise – ein entscheidender Vorteil gegenüber Generatoren, denn so wird die Natur weder durch Lärm noch durch Abgase gestört. Die EFOY-Brennstoffzelle kann auch im Hybridbetrieb mit einer Solaranlage arbeiten. Sie schaltet sich dann automatisch immer nur dann ein, wenn kein Strom mehr aus der Solarzelle kommt. Bei schönem Wetter wird der Sonnenstrom genutzt, bei schlechtem Wetter und im Winter kommt der Strom zuverlässig aus der EFOY-Brennstoffzelle. Im Betrieb entstehen neben Strom nur Wasserdampf und Kohlendioxid in einer Menge, die der Atemluft eines Kindes entspricht.

„Wir freuen uns, dass wir mit der EFOY-Brennstoffzelle Jägern und Hüttenbesitzern nun eine absolut zuverlässige Energieversorgungslösung für ihre Hütte anbieten können“, sagt Siegfried Mayer, Leiter der Sparte Technik bei der BayWa AG. „Bisher war das oft nicht möglich – viele Hütten liegen zu tief im Wald oder zu nah an Bergwänden für einen sinnvollen Einsatz von Solarmodulen, und Generatoren sind einfach zu laut. Außerdem vertreiben sie das Wild. Die EFOY ist leise, geruchlos und immer verfügbar. Genau das, was Jäger brauchen.“

„Wir sind stolz darauf, dass sich mit der BayWa AG der führende Handelskonzern im Agrarbereich für unsere EFOY-Brennstoffzelle entschieden hat“, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender von SFC Smart Fuel Cell AG. „Nun können auch die Besitzer von Jagd-, Berg- und Ferienhütten den komfortablen, wartungsfreien und jederzeit verfügbaren Strom aus der Brennstoffzelle genießen, den bereits Tausende von Reisemobilbesitzern nutzen. Wir freuen uns sehr, dass die Bay Wa AG unsere EFOY-Brennstoffzellen in ihren Märkten anbietet.“
Die EFOY-Brennstoffzellen gibt es in vier verschiedenen Modellen: EFOY 600, EFOY 900, EFOY 1200 und EFOY 1600 - mit einer Ladekapazität von jeweils 600 bis 1600 Wattstunden pro Tag je nach Energiebedarf in der Hütte. Die EFOY-Brennstoffzellen und EFOY-Tankpatronen sind in allen BayWa-Filialen erhältlich.

Auf dem Zentralen Landwirtschaftsfest in München können Interessierte auf dem Stand M der BayWa eine Jagdhütte mit EFOY-Brennstoffzelle in Augenschein nehmen. Die BayWa bietet eine mit EFOY vorausgestattete Jagdhütte an, ebenso ist die EFOY-Brennstoffzelle dort auch zum Nachrüsten in jede Art von Hütte erhältlich.


Zu SFC Smart Fuel Cell AG
Die SFC Smart Fuel Cell AG (www.sfc.com) ist ein Marktführer für mobile und netzferne Energieversorgung auf der Basis der Brennstoffzellentechnologie für Anwendungen im Freizeit, Industrie- und Verteidigungsbereich. Als einer der Technologiepioniere Deutschlands wurde SFC mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet. SFC kooperiert mit führenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennstoffzellenfirmen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden oder subventionierte Demonstrationsanlagen betreiben, hat SFC bereits seit über vier Jahren mit großem Erfolg mehr als 9.000 voll kommerzialisierte Brennstoffzellen an Industrie- und Endverbraucherkunden verkauft. Ebenso verfügt das Unternehmen über eine etablierte, funktionierende Tankpatroneninfrastruktur. SFC ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000.

SFC Pressekontakt:
Ulrike Schramm
Public Relations Manager
SFC Smart Fuel Cell AG
Eugen-Saenger-Ring 4
D-85649 Brunnthal
Tel. +49 89 673 592-379
Fax. +49 89 673 592-369
Email: ulrike.schramm@sfc.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.217.813 von Handbuch am 22.09.08 15:41:14Ist eine gute Sache die Teile bei der Baywa
zu verkaufen. So werden sie langfristig einem großem Kundenkreis bekannt. Ich denke da längerfristig an Vereine, Veranstalter etc.;)
Das hat Zukunft
UNO erwartet massiven Boom bei Ökotechnologien
zurück
Die Vereinten Nationen rechnen mit einer massiven Expansion des Weltmarkts für umweltbezogene Technologien. Der Markt für Umweltprodukte und -dienstleistungen werde sich bis 2020 auf 2,74 Billionen Dollar weltweit verdoppeln, hieß es in einem heute in New York vorgestellten Gutachten des UNO-Umweltprogramms UNEP.

Allein die Solarenergie werde bis 2030 etwa 6,3 Millionen Menschen Arbeit geben, die Windenergie 2,1 Millionen Menschen. Derzeit seien 2,3 Millionen Menschen im Sektor der erneuerbaren Energien beschäftigt, die Hälfte von ihnen in Entwicklungsländern.

"Millionen von Arbeitsplätzen"
"Wir sprechen nicht mehr über einen Nischenbereich", sagte UNEP-Chef Achim Steiner in New York. "Wir sprechen über Millionen von Arbeitsplätzen, die in der globalisierten Wirtschaft entstehen werden." Nach Einschätzung des Generaldirektors der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Juan Somavia, hat "der Übergang längst begonnen".

Als Beispiel führte er Deutschland an, wo die Beschäftigtenzahl in der Branche der erneuerbaren Energie in zehn Jahren diejenige der Traditionsbranchen Automobil- und Werkzeugbau überholen werde.
Ich stell mal 3 News von Ballard Power rein. Sind von Ende 2007 bzw. Anfang 2008. Die Wertung kann jeder User selbst für sich übernehmen.


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Siemens erwirbt Geschäftsfeld Elektroantriebe von Ballard Power
11:55 21.12.06

München (aktiencheck.de AG) - Der kanadische Brennstoffzellenhersteller Ballard Power Systems Inc. (Profil) hat sich von einer Konzernsparte getrennt.

Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, wurde die Ballard Power Systems Corp., eine auf Elektroantriebe für Brennstoffzellenfahrzeuge spezialisierte Tochter, an die zum Industriekonzern Siemens AG (Profil) gehörende Sparte Siemens VDO Automotive veräußert. Inklusive Anpassungen beim Working Capital verzeichnet Ballard Power im Rahmen der Transaktion einen Erlös von rund 4 Mio. US-Dollar. Dabei wird Ballard Power im vierten Quartal eine Goodwill-Abschreibung in Höhe von rund 105 Mio. US-Dollar in Zusammenhang mit der Desinvestition vornehmen. Im Rahmen des Verkaufs geht Ballard Power davon aus, dass sich das Investitionsvolumen um jährlich 10 Mio. US-Dollar reduzieren wird.

Die Ballard Power Systems Corp. entwickelt und fertigt mit rund 80 hoch qualifizierten Mitarbeitern Elektroantriebe für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Transaktion soll im Januar 2007 abgeschlossen werden.

"Der weltweit wachsende Hybridmarkt wird bis zum Jahr 2015 ein Volumen von 10,6 Mrd. US-Dollar erreichen. Mit dieser Akquisition bauen wir unsere technologische Kompetenz in der Entwicklung innovativer Hybridantriebe konsequent weiter aus und stärken unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit", erklärte Dr. Klaus Egger, Mitglied des Bereichsvorstandes Siemens VDO anlässlich der Vertragsunterzeichnung

Die Aktie von Ballard Power notierte zuletzt bei 6,09 US-Dollar, während die Aktie von Siemens derzeit 0,21 Prozent auf 73,31 Euro zulegen kann. (21.12.2006/ac/n/d)


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Presse: Daimler übernimmt Autobereich von Ballard Power
10:41 05.11.07

Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Der Automobilkonzern Daimler AG (Profil) will Presseangaben zufolge den Automobilbereich des kanadischen Brennstoffzellenherstellers Ballard Power Systems Inc. (Profil) übernehmen.

Laut einem Bericht der "WirtschaftsWoche" will Konzernchef Dieter Zetsche mit dem Teilkauf des kanadischen Brennstoffzellen-Herstellers die Entwicklung von CO2-freien Autos beschleunigen. Dabei hat sich der Vorstandsvorsitzende des im DAX30 notierten Automobilkonzerns nach Informationen aus dem Umfeld der Kanadier mit dem Ballard-Management bereits darauf geeinigt, den Auto-Bereich des Unternehmens zu kaufen. Dazu muss Ballard seine Kompetenzen zwischen automobiler und nicht-automobiler Brennstoffzellentechnik aufteilen. Die Verhandlungen seien bereits abgeschlossen und das Geschäft könne im November offiziell mitgeteilt werden, hieß es weiter.

Seit den neunziger Jahren existiert zwischen Daimler und Ballard Power eine strategische Allianz für die Erforschung und Entwicklung der Brennstoffzellen-Technik. Dabei wird Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt, die in Batterien gespeichert wird. Noch ist die Technik extrem teuer. Daimler will sie offenbar stärker in Eigenregie weiterentwickeln, um schneller Fortschritte zu erzielen, hieß es weiter.

Die Aktie von Daimler notiert aktuell mit einem Minus von 1,08 Prozent bei 73,31 Euro. (05.11.2007/ac/n/d)


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Ballard Power kann Umsatz im vierten Quartal deutlich steigern
11:08 21.02.08

Vancouver (aktiencheck.de AG) - Der kanadische Brennstoffzellenhersteller Ballard Power Systems Inc. (Profil) legte am Mittwochabend nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal vor.

Demnach lag der Konzernumsatz im Berichtszeitraum bei 20,1 Mio. Dollar, nach 16,5 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust aus dem fortgeführten Geschäft von 15,9 Mio. Dollar ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Minus von 14,1 Mio. Dollar ausgewiesen worden war. Der Verlust je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft belief sich auf 14 Cents, nach 12 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Inklusive einiger Einmaleffekte hatte der Verlust im Vorjahreszeitraum bei 1,13 Dollar gelegen. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 12 Cents sowie einen Umsatz von 16,0 Mio. Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem Verlust von 13 Cents je Aktie sowie einem Umsatz von 15,65 Mio. Dollar.

Die Aktie von Ballard Power notierte zuletzt bei 5,07 Dollar. (21.02.2008/ac/n/a)

Quelle: aktiencheck
Hab mir mal einen anderen Brennstoffzellenwert angeschaut.

Also ich weiß ja nicht, ob ich mich verguckt habe, aber Fuel Cell Energy hat 2007 bei einem Umsatz von 48,2 Mio $ einen Verlust von 71,9 Mio $ "erwirtschaftet". An der Börse ist man mit 460 Mio $ bewertet.

Okay, man hat auch immerhin nen Nettocashbestand von 150 Mio $ und ist 2007 um 50% gewachsen, aber die Bewertung ist im Vergleich zu SFC der Hammer.

Im ersten Halbjahr 2008 (endet Ende April) hat man allerdings den Umsatz stark von 18,2 Mio $ auf 46,7 Mio $ gesteigert. Der Verlust ist aber ebenfalls von 38,8 Mio $ auf 45,5 Mio $ angestiegen und der Cashbestand ist auf 122 Mio $ gefallen. Ohne es mir konkret angeguckt zu haben, vermute ich mal, das man auch anorganisch gewachsen ist.

Eine Wertung von Fuel Cell spare ich mir mal. Aber SFC scheint mir da doch um einiges risikoärmer.


Antwort auf Beitrag Nr.: 35.281.431 von katjuscha am 25.09.08 22:31:39Eine Wertung von Fuel Cell spare ich mir mal.

Ist nicht böse gemeint !

Verräts du mir mal was das hier werden soll :confused:

Du kannst hier gerne deine Meinung/Wertung/Analyse zu SFC SMART FUEL CEL schreiben.

Also bleib bitte beim Thema SFC SMART FUEL CEL !

Die Wertung/Analyse von irgendwelchen anderen Aktien ohne Bezug auf SFC SMART FUEL CEL gehören hier nicht rein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.281.431 von katjuscha am 25.09.08 22:31:39... eben, und der Vergleich mit Ballard sieht ähnlich aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.282.079 von egon-olsen am 25.09.08 23:22:59"... anderen Aktien ohne Bezug auf SFC SMART FUEL CEL ..."

... siehst Du da keinen Bezug? Ich schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.281.431 von katjuscha am 25.09.08 22:31:39Sorry, das ich den Thread zumülle, aber ich kanns noch gar nicht fassen. Ballard ist übrigens ähnlich bewertet wie Fuel Cell.

Jedenfalls müsste SFC ja allein schon im Vergleich zur Bilanz von Fuel Cell (Cashbestand, Eigenkapital, Verschuldung) doppelt so hoch stehen. Wenn man dann noch bedenkt, das SFC an der Gewinnzone schnuppert, während Fuel Cell so hohe Verluste wie Umsatz macht, dann kann man die Bewertung SFCs ja kaum noch fassen.

Aber okay, wenn diese Unternehmen natürlich in 2-3 Jahren vor einer Neubewertung durch die flächendeckende Einführung in vielen Anwendungsbereichen von Brennstoffzellen stehen, dann mögen diese Bewertungen sogar gerechtfertigt sein. Umso schlimmer, wenn SFC nur so knapp über Nettocash notiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.282.079 von egon-olsen am 25.09.08 23:22:59Ist das dein ernst?

Da gibt es neben dem Branchenbezug auch bezüglich den eingestellten Meldungen einen erheblichen Bezug. Denn immerhin haben dort deutsche Industrieunternehmen Ende 2006 und Ende 2007 den Automobilbereich bzw. den Teilbereiche des Industriebereich von Ballard übernommen. Also Bereiche in denen SFC mehr oder weniger gut positioniert ist, und wo es zuletzt interessante News durch SFC gab.

Ich gehe jetzt nicht soweit, hier eine Übernahme von SFC zu unterstellen. Das wäre mir nebenbei gesagt auf dem aktuellen Kursniveau auch nicht recht. Aber es zeigt zumindest, das die großen deutschen Industrieunternehmen die Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie als absoluten Zukunftsmarkt betrachten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.282.256 von katjuscha am 25.09.08 23:39:57Diese heutige Meldung finde ich übrigens auch nicht gerade uninteressant. Hab ich eigentlich aus dem Systaic-Forum, da Systaic durch ihre Mehrheitsbeteiligung an Webasto Solar stark mit ihrem Solarautodach profitieren könnte, aber insgesamt erachte ich diese Meldung für neue Technologien im gesamten Automobilbereich als sehr interessant.


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25.09.2008 17:17:00

DJ UPDATE: EP-Ausschuss fährt harte Linie bei CO2-Grenze von Pkw

(NEU: Mehr Details, Reaktionen)

BRÜSSEL (Dow Jones)--Hoffnungen der Automobilindustrie, das Europäische Parlament (EP) werde die Vorschläge der EU-Kommission für eine Begrenzung des CO2-Ausstoßes von Pkw entschärfen, haben am Donnerstag vorläufig einen Dämpfer erhalten. Nach dem Willen des federführenden Umweltausschusses sollen die Hersteller nicht bis 2015 Zeit bekommen, bevor sie die geplanten EU-Grenzwerte einhalten müssen. Der Ausschuss unterstützte mit 46 zu 19 Stimmen den Vorschlag der Kommission, wonach im Flottendurchschnitt ein Grenzwert von 120 Gramm pro Kilometer bereits ab 2012 verbindlich sein soll.

Überraschend lehnten die Abgeordneten damit Kompromissvorschläge von Sozial- und Christdemokraten ab, auf die sich die Spitzen der beiden größten EP-Fraktionen am Vortag geeinigt hatten. Zahlreiche Abgeordnete beider Fraktionen unterstützten die Vereinbarung aber bei der Abstimmung nicht.

In dem Kompromiss war vorgesehen, dass die Grenzwerte zunächst nur für Teile der Fahrzeugflotte eines Herstellers gelten und erst 2015 vollständig greifen sollten. Für eine gestaffelte Einführung hatten sich auch Deutschland und Frankreich ausgesprochen.

Nach der "turbulentesten Abstimmung der letzten Jahre", wie der CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz sagte, unterstützte der Umweltausschuss auch die harte Linie der Kommission bei Strafen. Demnach würden ab 2012 Strafen von 20 EUR pro im Flottendurchschnitt zu viel emittiertem Gramm Kohlendioxid fällig. Bis 2015 soll dieses Bußgeld auf 95 EUR steigen.

Die Autobauer sollen die Strafe für jeden ihrer Neuwagen zahlen müssen, auch für diejenigen Wagen, die den Grenzwert bereits einhalten. Der abgelehnte Kompromissvorschlag sah vor, die Bußen nur für die Autos zu kassieren, die den Grenzwert nicht einhalten. Außerdem sollte die Strafe auf 50 EUR begrenzt werden.

Der Europäische Verband der Automobilindustrie ACEA warnte, der Gesetzesentwurf gefährde "die Zukunft der Autoproduktion in Europa". Angesichts der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage habe der Umweltausschuss ein "falsches Signal" gegeben, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Branche habe schon viel für die CO2-Reduzierung getan. Das Plenum des Europaparlaments und die EU-Staaten müssten für ein Gesetz sorgen, das ein Gleichgewicht zwischen Umweltschutz sowie Wachstum und Beschäftigung herstelle, forderte ACEA.

Abgeordnete von Grünen und Liberalen feierten das Votum dagegen als Erfolg für den Klimaschutz und gegen die Lobby der Autoindustrie. Der britische Liberale Chris Davies forderte, nun schnell Verhandlungen mit dem Ministerrat aufzunehmen, damit die Verordnung noch vor Jahresende verabschiedet werden könne.

Der EP-Berichterstatter und Mitverantwortliche für die abgelehnten Kompromissanträge, Guido Sacconi, hält das aber nur für "sehr, sehr schwer" erreichbar. Auf Basis der Forderungen des Umweltausschusses werde es "harte Arbeit", eine Mehrheit im EP-Plenum zu bekommen oder eine Einigung mit dem Ministerrat zu erzielen, sagte der italienische Sozialist.

Werner Langen, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe, forderte, vor Verhandlungen mit den EU-Staaten müsse das für Ende Oktober vorgesehene Votum des Plenums abgewartet werden. "Der Umweltausschuss spiegelt das Gesamtplenum nicht wider", argumentierte der CDU-Politiker.

Sein Parteikollege Peter Liese erwartet, dass die französische EU-Ratspräsidentschaft eine gestaffelte Einführung der Grenzwerte wieder auf die Agenda bringen wird, weil der Rat die Forderung des Umweltausschusses nicht akzeptieren werde. Die Autoindustrie habe zwar ihre Selbstverpflichtung zur CO2-Reduzierung nicht eingehalten, man dürfe aber von ihr "nichts verlangen, was unmöglich ist", sagte Liese.

Eine Erleichterung für die Autoindustrie stellt allerdings ein vom Ausschuss angenommener Antrag zur Anrechnung so genannter Ökoinnovationen wie zum Beispiel Solarzellen oder Gangwechselanzeigen dar. Die Kommission will diese im Umfang von bis zu 10 Gramm zur Erreichung des absoluten Grenzwerts von 120 Gramm anerkennen. Eine Begrenzung auf 130 Gramm sollen die Kfz-Hersteller aber allein durch bessere Motortechnik schaffen.

Der Umweltausschuss stimmte nun dafür, dass neue Technologien auch bei der Erreichung der 130 Gramm angerechnet werden dürfen. Dazu müsse ein EU-Expertenausschuss die Technologie bewerten und ihr CO2-Einsparpotenzial beziffern. 75% dieses Potenzials sollen dann anrechenbar sein.

"Wir wollen weniger CO2 aus dem Straßenverkehr. Ob die Verringerung durch bessere Motoren oder Solarzellen auf dem Wagendach erreicht wird, ändert nichts am Ergebnis", sagte der FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer. Im Gespräch mit Dow Jones schätzte er das CO2-Einsparpotenzial von Ökoinnovation auf bis zu 10 Gramm/km pro Fahrzeug. Vor allem deutsche Autobauer und Oberklassenhersteller versprächen sich etwas von den neuen Technologien, sagte Krahmer.

Langfristig sollen in Europa verkaufte Pkw nach dem Willen des Umweltausschusses noch viel sauberer werden. Ab 2020 fordern die Abgeordneten einen CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer.

-Von Frank Hütten, Dow Jones Newswires; ++32 2 7411490, europa.de@dowjones.com
DJG/frh/ang/apo

Quelle: VWD 25.09.2008 17:17:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.321.377 von egon-olsen am 29.09.08 01:02:42Na ja, die Einigung ist ja nen ziemlich fauler Kompromiss geworden. Andererseits betrifft SFC die Krise eher unterdurchschnittlich. SFC selbst ist durch die Cashquote davon wohl kaum betroffen, aber vielleicht vergeben potenzielle Kunden weniger Aufträge. Muss man mal abwarten.

Heute gehts sicherlich durch Hyporeal und Wachovia erstmal abwärts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.322.348 von katjuscha am 29.09.08 09:06:14ja leider - 12% heute :mad:

wird wohl eine rote woche :rolleyes:

die Finanzkrise der Amis baden wir leider auch mit aus :mad:
Batterien und Brennstoffzellen sind die Zukunft :cool:

http://de.biz.yahoo.com/30092008/299/buffett-batterien.html


Handelsblatt.com
Buffett setzt auf Batterien von handelsblatt.com
Dienstag 30. September 2008, 09:16 Uhr


Der legendäre US-Investor Warren Buffett ist bei dem chinesischen Batteriehersteller BYD eingestiegen. Der Multimilliardär erwarb für rund 232 Mill. US-Dollar einen Anteil von knapp zehn Prozent an dem Technologiekonzern. Mit BYD soll die Entwicklung von Batterien zur Speicherung von Wind- und Solarstrom vorangetrieben werden.

HB. BYD ist Chinas größter Hersteller für aufladbare Batterien. Die Mid-American Energy Holdings, eine Tochter von Buffetts Investmentunternehmen Berkshire Hathaway, wird nun der größte ausländische Anteilseigner.

Er wolle mit BYD die Entwicklung von Batterien zur Speicherung von Wind- und Solarstrom vorantreiben, erklärte David Sokol, der Chef von Buffetts Energieholding. Es handele sich um eine langfristige Investition. An der Börse in Hongkong schoss der Aktienkurs von BYD um 42 Prozent auf 11,90 Hongkong-Dollar in die Höhe. Bereits vor kurzem sorgte Buffett für Schlagzeilen, als er mit fünf Mrd. Dollar bei der angeschlagenen Wall-Street-Bank Goldman Sachs einstieg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.374.074 von egon-olsen am 02.10.08 01:14:37Und trotzdem ist man heute wieder unter den Nettocash gefallen.

Bin mal gespannt, ob SFC in der nächsten Adhoc zu den Geschäftszahlen den Cashbestand erwähnt. Ich werd das der IR-Abteilung mal vorschlagen.
Damit ist man jetzt wieder fast 20% unter Nettocash gefallen. :rolleyes: :cry:

Ich frag mich, wer solche Aktien verkauft. Langsam krieg ich das Gefühl, in solch nervösen Märkten werden die Kurse beliebig nach unten manipuliert. Nicht das SFC für nen Spottpreis noch übernommen wird.

Eigentlich kaum nachzuvollziehen. 6,6 € Nettocash pro Aktie zum 30.Juni. Möglicherweise geht er auf 6,2 € bis Jahresende zurück, aber die guten Jahre für Brennstoffzellen stehen unmittelbar bevor, und SFC ist super positioniert und hat Produkte in verschiedenen Anwendungsbereichen schon am Markt.

Mit nen Rätsel, wer solche Aktien noch schmeißt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.518 von katjuscha am 06.10.08 14:35:00Vielleicht sollte SFC ne Bank aufmachen und 10% Zinsen nehmen.

Der war echt gut. Heute gab es ja schon einige lustige Postings zu lesen, aber das war jetzt das Top.



Ich kann mir manche Kurse nur so erklären:

entweder haben die heutigen Verkäufer Panik geschoben oder sie müssen aus Liquigründen raus.
Das kann momentan bei jeder Aktie passieren da es mit Sicherheit massenweise Anleger gibt die sich verspekuliert haben und jetzt zwangsverkaufen. Kann ja durchaus sein daß manche Fonds ab einem gewissen Level verkaufen müssen weil es die Richtlinien vorschreiben.
Ach ja, fast vergessen. Kurs Frankfurt momentan 6,55. Das sind schlappe 19% über Xetra-Tagestief. Die heutige Nachricht scheint Wirkung zu zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.518 von katjuscha am 06.10.08 14:35:00Die sollten mal die Banken bei denen sie die 40 Millionen angelegt haben fragen was für Sicherheiten sie bieten können.:D
Noch ist ein schöner Doppelboden möglich.

Wenn sich der bestätigt, hätte es mit Sicht auf 6-12 Monaten Kurse von 11 € zur Folge. Hört sich jetzt noch unglaubwürdig an, aber wenn die Aufträge (beispielsweise der US-Armee) kommen, kann es ganz schnell gehen. Und SFC hat bereits einen stabilden Grundumsatz in verschiedenen Bereichen. Gefällt mir mittlerweile sehr, das Unternehmen.
Fuel Cells hat übrigens mitgeteilt, das man in den USA mit höheren Auftragseingängen durch die neuen Steuervergünstigungen für neue Umwelttechnologien erwartet.

Bin mal gespannt, ob SFC nach den letzten News aus den USA ebenfalls profitieren kann.


Ich werd übrigens übers Wochenende ne Mail verfassen, die ich an SFC schicken werde. Hat irgendjemand noch ne Frage, die ich in die Mail einbauen soll?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.495.429 von katjuscha am 09.10.08 14:29:32... ich habe vorgestern nachgefragt, wie die Cashposition angelegt ist. Allerdings habe ich noch keine Antwort erhalten; ich hatte auch sehr detailliert gefragt. Über das Ergebnis werde ich dann berichten, wenn es interessiert.
Das ist doch nicht mehr normal.

Jetzt könnte man nen neuen Thread aufmachen mit dem Überschrift

"SFC Smart - mehr als 20% unter Nettocash bewertet"

Waren das gerade SLs, die da ausgelöst wurden?


Hab übrigens mal mit jemandem gesprochen, der sich ein wenig technologisch auskennt, und der meint SFC ist in ihrem Bereich der Brennstoffzellen führend und die Meldungen sehen sehr gut aus.

Ich frag mich echt, wer hier noch verkauft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.519.306 von katjuscha am 10.10.08 17:02:22na, das sind Kaufkurse!
Hier sind einfach Stops ausgelöst worden. Sollte nur ein kleiner Auftrag aus den USA kommen, schießt SFC nach oben.
Die Produkte sind klasse und im militärischen Bereich kommt z.Zt. keiner an SFC vorbei.

Uwe300
Autarkiepaket für Elektromobile: EFOY-Pro-Brennstoffzellensatz zum Nachrüsten


Autarkiepaket besteht aus zwei EFOY 1600 Pro-Brennstoffzellen
Installation wird am StartLab Open-Elektromobil auf der ecomove Berlin vom 15. – 17. Oktober demonstriert
EFOY-Pro-Nachrüstsatz kann in alle gängigen Elektromobile integriert werden
Bis November 2008 bietet SFC den EFOY-Pro-Nachrüstsatz für Elektrofahrzeuge zum Sonderpreis an.

Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Wenn da nur nicht die Abhängigkeit vom Stromnetz wäre! Für alle, die ein Elektromobil fahren wollen, jedoch nicht immer auf eine Steckdose zum Aufladen ihrer Batterien zurückgreifen können oder wollen, gibt es jetzt die perfekte Lösung: das EFOY-Pro-Autarkiepaket für Elektromobile zum Nachrüsten lädt direkt an Bord die Batterien vollautomatisch immer wieder auf, ganz gleich ob das Fahrzeug fährt oder steht. Auf der ecomove Berlin vom 15. bis 17. Oktober 2008 präsentiert SFC, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, erstmals das einzigartige, kommerziell verfügbare Produkt in einem StartLab Elektromobil der Firma Solar StromBau – Hans Stalleicher aus Trostberg in Halle 4.2.

http://www.investor-sfc.de/de/pm.php?type=pm&id=128&year=200…


Ihre Energie beziehen die beiden EFOY Pro-Brennstoffzellen aus zwei EFOY-Tankpatronen. Aus einer 8,4 kg leichten Tankpatrone erzeugt eine EFOY 11,1 kWh elektrische Energie. Dies entspricht einer Energiedichte von 1350 Wh/kg – 40mal höher als die Speicherdichte von Bleibatterien und mehr als 12mal höher als die Speicherdichte von Lithium-Ionen Akkus. Damit hat das Fahrzeug unglaubliche 22 kWh Energievorrat in federleichter Form an Bord. Mit dieser Energiemenge kommt ein leichtes Elektromobil bis zu 400 km weit, ohne an die Steckdose zu müssen.

Die beiden Brennstoffzellensysteme versorgen den StartLab netzunabhängig mit Energie. Aufladen ist sowohl während der Fahrt als auch im Stand jederzeit möglich, dies geschieht vollautomatisch und bedarfsgesteuert.

...
SES Research - SFC Smart Fuel Cell kaufen
11:59 16.10.08

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von SES Research, bewertet die Aktie von SFC Smart Fuel Cell (Profil) weiterhin mit "kaufen".

Das Profit-Warning von Hymer deute auf ein anhaltend angeschlagenes Umfeld im Freizeit-Markt hin. Zwar profitiere SFC in erster Linie von der Nachrüstung, doch im Unterschied zu 2007 sei zu erwarten, dass die Händler im Voraus keine größeren Mengen ordern und eher im Laufe der Saison nachbestellen würden. Dies dürfte die Absatzzahlen von SFC im laufenden vierten Quartal negativ beeinflussen. Damit wirke sich die derzeitige hohe Abhängigkeit von dem Freizeit-Marktsegment noch negativ aus. Mit überproportionalem Wachstum der Segmente Verteidigung und Industrie nehme die relative Bedeutung in den kommenden Jahren ab.

Per Jahresende 2009 (2010 cash flow Break Even) verfüge SFC erwartungsgemäß über EUR 6 an liquiden Mitteln (Net cash) je Aktie. Damit liege der Enterprise Value bei einem geringen einstelligen Millionen-Betrag. Dies reflektiere zwar einerseits die nur geringe Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 15 Monate den Ergebnis-Break-Even zu erreichen, blende jedoch auf der anderen Seite die signifikanten Potenziale der Technologie und sukzessiven Fortschritte in der Erschließung der weiteren Anwendungsfelder aus. Angesichts der vorhandenen Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile in den erschlossenen Märkten, sollte SFC mit steigendem Umsatzvolumen (getrieben durch alle drei Märkte) als eines der ersten Brennstoffzellen-Unternehmen in absehbarer Zeit den Break Even auf EBIT-Basis erreichen (erwartet 2010).

Angesichts der vorerst geringen Visibilität im Freizeitmarkt und nur verhaltenen Ausblicken (unter anderem Trigano, Hymer) würden die Top-line-Erwartungen für 2009 reduziert. Eine kurzfristige Erholung des Marktes erscheine derzeit unwahrscheinlich.

Im Verteidigungs-Segment habe sich SFC zuletzt mit dem Erreichen des ersten (M 25) und dritten (Jenny) Platzes im Wettbewerb des US-Militärs um die leichteste Energieversorgung (mobile kontinuierliche Stromversorgung für 96h unter realistischen Anforderungen) hohe Anerkennung verschaffen und den technologischen Vorsprung verdeutlichen können. Als einzige Lösung, hätten die SFC-Systeme am Ende noch signifikante Leistungsreserven aufgewiesen. Die erfolgte Eröffnung der US-Niederlassung bilde die Basis für eine planmäßig stärkere Penetration des US-Marktes.

Auf der Ergebnisseite seien im zweiten Halbjahr 2008 zwei Sondereffekte zu erwarten. Erstens sollte SFC das im Wettbewerb gemeinsam mit den Partnern gewonnene Preisgeld (vor Kosten insgesamt USD 1,25 Mio.) im vierten Quartal als außerordentlichen Ertrag buchen (erwartet EUR 0,3 Mio.). Zum anderen habe sich der Platin-Preis in den vergangenen Monaten ausgehend von den Höchstständen über USD 2.000 mehr als halbiert.

Mittelfristig profitiere SFC von dieser Entwicklung, in Form einer höheren Bruttomarge. Da das Unternehmen jedoch weitgehend im Bereich von 1.500 gesichert sei, dürfte im dritten Quartal eine Abwertung der Sicherungspositionen erfolgen. Zu erwarten sei eine liquiditätsneutrale Belastung von EUR 0,5 Mio. Die in der kommenden Woche erwarteten Q3-Zahlen seien traditionell schwächer.

Die eigene Guidance eines Umsatzwachstums im Bereich von 20 bis 30% für 2008 dürfte SFC nicht erreichen. Bereits in der kommenden Woche könnte SFC den entsprechenden Ausblick revidieren. Der weitere News-Flow dürfte über die kommenden Monate weiterhin ein gemischtes Bild zeigen. Eher negativ dürften Branchenmeldungen aus der Freizeit-Industrie ausfallen. Positiv sollten neue Aufträge aus den Bereichen Verteidigung und Industrie wirken.

Das Kursziel werde auf Basis eines DCF-Modells auf EUR 12 je Aktie reduziert. Die vorhandene Nettoliquidität (per Ende 2009) liege bei EUR 6 je Aktie. Die bis zum Break-Even erwarteten Mittelabflüsse seien hierin vollständig antizipiert. Ein hieraus resultierender Enterprise Value von gerade einmal EUR 1,4 Mio. weise auf die äußerst geringe Bewertung hin.

Das Rating der Analysten von SES Research für die SFC Smart Fuel Cell-Aktie lautet unverändert "kaufen". Das Kursziel werde von EUR 14 auf EUR 12 gesenkt. (Analyse vom 16.10.2008) (16.10.2008/ac/a/nw)
Laut SES also immernoch 100% Kurschance.

Mir gehts ja vor allem darum, das man kaum noch Risiko hat. Würd mal schätzen, das Chance/Risiko-Verhältnis liegt bei 5:1 bzw. 100% zu 20%.

In der Adhoc zu den Zahlen wird sicher auch stehen, das man mehr liquide Mittel hat als die Börsenbewertung hoch ist. Na wenn das niemanden hinterm Ofen hervorlockt, der SFC bisher noch nicht kannte, ...
Uiii, das ist aber ne ziemlich starke Verfehlung der Erwartungen. Ich bin auch erstmal ausgestiegen.

Hatte zumindest noch mit 3,x Mio € Umsatz im 3.Quartal gerechnet. Und das Ebit sogar nach 9 Monaten schon unter dem Vorjahresniveau. Scheinbar haut die Konjunkturabkühlung doch leider voll bei SFC rein. Andererseits liegt der Cashbestand immernoch bei 45 Mio €, was eigentlich absichern müsste.

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Ad hoc: SFC Smart Fuel Cell AG
19:11 21.10.08

Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

Quartalsergebnis/Prognose

SFC Smart Fuel Cell AG: Neunmonatsbericht 2008: Schwierige Konjunktur verlangsamt Umsatzwachstum

Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.

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Neunmonatsbericht 2008: Schwierige Konjunktur verlangsamt Umsatzwachstum

- Umsatz 9M/08 mit 10.453 TEUR um 8,5 Prozent gegenüber 9M/07 (9.632
TEUR) gesteigert

- Wachstum in allen Märkten durch derzeitige Wirtschaftssituation unter
den Erwartungen

- Verteidigungsmarkt: Sieg der SFC-Technologie in Wettbewerb des
US-Verteidigungsministeriums bestätigt klaren Wettbewerbsvorsprung der
SFC-Produkte

- Industriemarkt: Markteinführung EFOY Pro Serie für professionelle
Anwender erfolgreich gestartet

München/Brunnthal, 21. Oktober 2008 – Trotz eines weiterhin sehr
schwierigen Marktumfeldes konnte die SFC Smart Fuel Cell AG in den ersten
neun Monaten 2008 ihren Umsatz um 8,5 Prozent steigern. Insgesamt wurden
von Januar bis September 2008 Umsätze in Höhe von 10.453 TEUR erzielt
(9M/07 9.632 TEUR), davon 2.249 TEUR im dritten Quartal (Q3/07: 2.126
TEUR). Im dritten Quartal setzte sich die bereits im zweiten Quartal
beobachtete Kaufzurückhaltung insbesondere der Freizeitkunden in ganz
Europa fort und weitete sich in der Folge der Finanzmarktkrise auch auf
andere Märkte von SFC aus. Das derzeitige Marktumfeld verlangsamt die
Einführung der Brennstoffzellentechnologie im Industriebereich und damit
auch der im September neu eingeführten EFOY Pro Series für professionelle
Anwender. Zusätzlich sind die bereits im letzten Bericht aufgeführten
Risiken programmbedingter Verzögerungen in der Budgetvergabe von
Verteidigungsorganisationen eingetreten, was dazu geführt hat, dass für
2008 geplante Projekte in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden können.

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten 2008 3.391 EFOY-Geräte verkauft
(9M/07: 3.030). Dies entspricht einer Steigerung von 11,9 Prozent. Im
Freizeitbereich wird in der kommenden Saison die EFOY-Brennstoffzelle ab
Werk in den Reisemobilen von mittlerweile 37 internationalen
Reisemobilherstellern erhältlich sein. Damit ist die EFOY de facto zur
Standardenergieversorgung an Bord von Reisemobilen geworden. Mit der im
September 2008 eingeführten EFOY Pro-Serie für den anspruchsvollen Einsatz
im Industriemarkt bietet SFC nun auch professionellen Anwendern eine
perfekte Energielösung für ihre netzfernen Anwendungen, z.B. in der
Verkehrs- und Sicherheitstechnik, an. Mit dem Gewinn des ersten und dritten
Platzes im Wearable Power Price Anfang Oktober, einem international
vielbeachteten Wettbewerb des US-Verteidigungsministeriums, haben portable
Brennstoffzellensysteme basierend auf SFC-Technologie eindrucksvoll ihre
führende Stellung in diesem anspruchsvollen Markt demonstriert.

Das EBIT in den ersten neun Monaten 2008 verschlechterte sich aufgrund der
schwierigen Marktsituation um 3,8 Prozent auf minus 3.772 TEUR gegenüber
Vorjahr (9M/07: minus 3.635 TEUR). Im Q3/08 betrug das EBIT minus 2.412
TEUR gegenüber minus 1.196 TEUR in Q3/07. Das Ergebnis nach Steuern
verschlechterte sich in den ersten neun Monaten 2008 um 4,6 Prozent auf
minus 2.126 TEUR (9M/07: minus 2.032 TEUR). Im Q3/08 betrug das Ergebnis
nach Steuern minus 1.854 TEUR (Q3/07: minus 736 TEUR).

Der Bestand an Zahlungsmitteln betrug am 30. September 2008 45.526 TEUR
(31. Dezember 2007: 52.945 TEUR).

Zum 30. September 2008 beschäftigte die SFC Smart Fuel Cell AG 105
Mitarbeiter (30. September 2007: 86).

Die derzeitige Wirtschafts- und Finanzmarktsituation in allen
internationalen Märkten beeinflusst die kurz- und mittelfristigen
Wachstumsprognosen auch von SFC. Aufgrund der aktuellen Unsicherheit der
Märkte und der damit verbundenen äußerst geringen Visibilität geht das
Management davon aus, dass in einem Negativszenario der Umsatz des
Vorjahres knapp verfehlt wird und im Bestfall noch ein Wachstum von 10
Prozent realisierbar ist.

Der Neunmonatsbericht steht unter www.sfc.com als Download zur Verfügung.

SFC Investor Relations:

Barbara v. Frankenberg

Investor Relations Manager

SFC Smart Fuel Cell AG

Eugen-Sänger-Ring 4

D-85649 Brunnthal

Tel. +49 89 673 592 378

Fax. +49 89 673 592 369

Email: barbara.frankenberg@sfc.com

Web: www.sfc.com

(c)DGAP 21.10.2008


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