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Ich bin der Contra-Indikator - aber warum ?? - 500 Beiträge pro Seite



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Moin moin,

gehe ich short, gehts hoch und umgekehrt.
Und zwar genau dann, wenn ich kaufe.
Das passiert mir viel zu oft...die Frage ist nur WARUM?
Bin ich falsch gepolt ? :look:

Hat hier das jemand auch so intensiv erlebt und vielleicht herausgefunden woran das liegt? :confused:

Merci!

Martini
das kenne ich auch :cry:

hat mich auch schon ne Menge Lehrgeld gekostet.:rolleyes:

Gruß
janolo
Das habe ich ja auch schon überlegt...aber man legt sich eine Strategie fest und geht dann z.B. short. Genau das Gegenteil dann zu machen wäre zwar aufgrund meiner "Falschpolung" vielleicht richtig...aber widersinnig...es widerstrebt mir einfach...

Ich möchte lieber herausfinden warum ich nicht in Resonanz bin mit dem Geschehen, sondern in Contra-Resonanz...
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.826 von Martini am 29.08.08 09:58:26
ein Zeit lang zurück gezogen von der Börse. Es gings mir dann
wieder viel besser, da man nicht ständig auf Kurse schauen muss und
sieht, wie man vielleicht ausgestoppt wird und dann geht´s doch
in deine Richtung :cry::cry:

Habe irgendwann wieder angefangen mit "Spielgeld" Positionen einzugehen, nachdem ich mir den Chart über ein paar Tage angeschaut habe und der Meinung war, jetzt geht´s in die eine
oder andere Richtung.
Und man muß nicht jeden Tag investiert sein, das ist wichtig !!!

Es gibt immer wieder Chancen - langsam klappts dann auch wieder besser.
Danke Gott! Du hast eine Gabe empfangen und kannst damit reich werden. Mach nen Börsendienst auf und sage allen was Du machst damit sie das Gegenteil machen. Gegen eine gute Gebühr versteht sich.
@Janolo

Yapp - ne Pause wär vielleicht ganz gut.
Aber dass man nicht immer traden muss und nur bei "Gelegenheiten" einsteigt ist ne gute Idee!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.936 von George.W.Bush am 29.08.08 10:05:46Nicht dumm...:laugh:
P.S.: Das ging jedem schon so. Ne Pause und dann mit kühlem Verstand wieder ran- das könnte ein rezept sein.

Viel Glück!
Immer am tiefsten Punkt kaufen (long) und/oder am Höchsten verkaufen (short) gelingt wahrscheinlich keinem, wenn es einmal zufällig gelingt, als Glück und nicht als Können betrachten.

Mir hilft es, vor einem Trade zu wissen, ob ich kurzfristig oder mittelfristig traden möchte. Entsprechend zur Verlustbegrenzung anhand der Charts und des eigenen Risikoprofils SL setzen.
Im Gewinn SL nachziehen. Bei Verlust, abhaken, neuen Einstiegspunkt suchen. MM/RM beachten, wg. Depotschrottung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Hat hier das jemand auch so intensiv erlebt

Ja das kenn ich auch von mir. Beruigend zu hören, das ich nicht der einzige bin/war.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Guck Dir den längsten Zeitraum an von der Aktie, dem Future, oder dem Währungspaar oder was auch immer Du handelst. Mindestens den Monatschart. Bestimme den übergeordneten Trend und handle stur nur in diese Richtung; egal was der Stunden-, Tages- oder Wochenchart sagen. Wenn letztere gerade gegen den übergeordneten Trend laufen, dann handle gar nicht. Warte auf einen neuen, günstigen Einstieg (auf Doji achten !) in Richtung des übergeordneten Trends.

Auch in Seitwärtsphasen gar nicht handeln. Geduld ist Geld !
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Weil du (noch) keine Ahnung hast. Das geht aber jedem so, der sich anfangs noch an der Nase rumführen lässt, wie Petz der Bär. Kommt mit der Zeit. Immerhin, es gibt dir zu denken, und das ist ein positives Zeichen. Da tut sich demnächst was.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44:laugh:

Das ist wirklich genau wie bei mir! Ich habe das schon 100 Mal erlebt, da kann ich dich trösten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Ja das hat schon jeder Trader erlebt. Da kommen dann auch noch andere tolle Überraschungen. Wenn das Timing zum Einstieg und das für den Aussieg stimmt, warten dann noch andere Hindernisse:laugh:

Versuche für dich heraus zu finden warum du einsteigen/ aussteigen möchtest.

Weil grade ein Hype läuft oder weil du weist die Firma wird sich gut/schlecht entwickeln.

kaufe nie in einen fallenden Kurs auf long.

Finde raus warum der Kurs gestiegen/ gefallen ist.

Im Jahr 10 Chancen die auf einen zukommen, bringen mehr als 100 krampfhaft zu suchen.

Lerne aus den vergangenen Trades, was hättest du wie besser machen können und warum

die Fehler die gemacht werden, werden nur vom Trader alleine gemacht und "Schuld" hat kein anderer
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Bei mir ist es umgekehrt, wie bei dir. Wenn ich short gehe, fallen die Kurse, gehe ich long, steigen sie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.903.306 von Nuclear_Winter am 29.08.08 11:47:18
Sachen gibt´s :rolleyes:
Merci für Eure Antworten.

Aber die Frage ist ja, warum ist das so??

Ich komme mir vor wie wenn ich in den Baumarkt gehe um ne Bohrmaschine zu kaufen und komme Heim mit einer Kreissäge...
Das Problem ist: auf meinem Tisch liegen schon 80 Kreissägen - aber ne Bohrmaschine habe ich immer noch nicht... :look:

Es geht ja auch nicht um Techniken, oder Indikatoren, Nachrichten...bla..usw.. denn nur ICH treffe ja die Kauf-Entscheidung.
Und diese ist ja eigentlich super einfach: LONG oder SHORT....
Aber x-Mal genau das Gegenteil von dem zu tun was richtig wäre (siehe Baumarkt-Beispiel) is schon mehr als signifikant auffällig und da muss irgend ein psychologischer Mechanismus dahinter stehen...

oder??
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.903.741 von Martini am 29.08.08 12:21:03psychologischer Mechanismus, ja denke schon wie die gesamte Börse.

Finde raus warum du nur Kreissägen gekauft hast. Und warum du keine Bohrmaschine hast.

Wolltest du traden oder genau die Aktie kaufen, warum hast du sie zu dem Zeitpunkt gekauft?
oder stelle alles auf 0, mache die Pause und fange von Vorne an. Vielleicht kommst du so aus dem "psychologischen Mechanismus" raus.
Es ist der Herdentrieb sich gegen die masse zu stellen ist immer schwer!

die frage ist auch die der zeit kurz mitel langfristig..
es kann nicht sein das du immer im minus bist!
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.650 von Martini am 29.08.08 09:42:44Für dein Problem gibt es eine Softwarelösung :D


Reverse Feature

Die Möglichkeit, Handelssysteme entgegengesetzt der ursprünglichen Richtung zu steuern, bietet bislang ungeahnte Handelsmöglichkeiten, da sämtliche Handelssysteme, deren Ergebnis bislang Verluste produzierten, nun entgegengesetzt gesteuert werden können und somit Gewinne (statt Verluste) produzieren. Das Reverse Feature verkauft, wenn das Handelssystem kaufen würde und kauft, wenn es verkaufen würde. Zudem wird das Stopp mit dem Limit vertauscht und das Limit mit dem Stopp. So wird ein negatives Ergebnis in ein positives gewandelt, sofern der Markt weiterhin identisch verfährt. Das Reverse Feature ermöglicht es Tradern, Handelssysteme gegenseitig zu hedgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.904.079 von Unknown Location am 29.08.08 12:52:50Was nutzt das, wenn am Ende statt Gewinn Verlust rauskommt? Das will der Mann doch nicht!
Wir können einen Club aufmachen. - Übrigens, sein eigener Contra-Indikator zu sein, das funktioniert nicht. Weil, dann dreht der Markt trotzdem und man beißt in die Schreibtischkante, weil man einmal ! richtig gelegen hätte. Wenn man sich bloß selbst nicht als Contraindikator genommen hätte... :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.904.112 von 098cba am 29.08.08 12:55:37Was nutzt das, wenn am Ende statt Gewinn Verlust rauskommt? Das will der Mann doch nicht!

Wo ist das Problem? Einfach die eigenen verluste hedgen, und schon ist man wieder im Gewinn :cool:
Eigentlich wäre es echt mal interessant, das eigene Handelssystem zu untersuchen hinsichtlich der "Kontraindikation". Im Prinzip muss es doch Regeln geben, die leicht bis nicht leicht abgewandelt dann den richtigen Indikator und nicht den Kontraindikator geben. Mathematisch gesehen jedenfalls.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.901.927 von Martini am 29.08.08 10:05:12Ich habe da so einen Verdacht; habe seit ca 1993 ca 100.000€ !!!
an der Börse verzockt...

Ich glaube:
1) das die Medien und Analysten uns immer auf die falsche Fährte locken; schließlich wollen die ja auch gewinnen; und wo keine Verlierer, da auch keine Verlierer; also wird der blöde Kleinanleger auf dem falschen Fuß erwischt; das geht mir auch nach 15 Jahren leidvoller Erfahrung noch so...//die Hofffnung stirbt zuletzt!!!

2) Wenn die eigene Invest idee doch richtig ist, verliert man meist zu schnell die Geduld, wenn es nicht gleich in die richtige Richtung läuft. Just wenn man verkauft , läuft die Aktie los oder
umgekehrt.
Ein Beispiel: Als Anfang August fast sämtliche US-Finanzwerte abschmierten habe ich mir mühevoll die herausgesucht und mit einem PUT OS , dh auf fallende Kurse gesetzt, die noch nicht gefallen waren: Fannie Mae und Freddy Mac

Und was taten die Biester: sind gegen den Trend ca 2 Wochen gestiegen, so dass ich die Nerver verlor und mit Verlust die Puts verkaufte...// Wo die werte jetzt stehen brauche ich keinem zu sagen...

3)Einem Tipp(zB godmodetrader) ohne eigene Überzeugung zu folgen,

(ZB bei deren Chart Tipp) hat mich auch noch nie reich gemacht;

halte also nicht viel von Charts....
klar steckt da ein mechanismus dahinter.

du versuchst die märkte mit deiner logik zu erfassen und machst dir ein bild davon ob rauf oder runter.

aber wie sagte schon der altmeister, nirgendwo auf der welt findest du auf einem qudratmeter boden so viele idioten wie an der börse.

ein klitze kleine nachricht, nichts bewegendes aber immerhin eine nachricht, lässt die deppen in eine richtung laufen, obwohl alle indikatoren in die entgegengesetzte richtung zeigen.

wer nun sich kurzfristig psitioniert, wird von der herde überrannt, weil gerade ein ölscheich einen furz quer stecken hat oder irgendein bänker meint, dass alles überstanden sei oder oder.

nüchtern betrachtet, nur auf zahlen und fakten gesetzt, müssten wir gerade in einem derben abwärtstrend liegen.

aber wie es scheint ist das eben nicht der fall, vielleicht weil einfach nur jede menge kohle in die märkte fließt, wer weiss?
wenn es nicht an technik, indikatoren, charts oder dem gleichen liegt, könnte das problem tiefer liegen

fangen wir mal in deiner kindheit an...;)
Martini "Aber die Frage ist ja, warum ist das so??"

Früher habe ich das auch länger erlebt, aufgrund meiner antizyklischen Strategie und ganz einfach Zufall. Zu 50% ist es blos nur Zufall.Hatte viel Geld verloren. Ich machte eine längere Börsenpause und nach einen halben Jahr habe ich mir neue Börsenstrategien zugelegt, dann war es weg. Ich war damals schlicht gesagt auf einen Börsenholzweg der den Bach runter führte.
Also: das wichtigste erstmal sofort abschalten.

Das Problem. Man hat ja dann auch für später nicht mehr so viel Geld zum investieren als anfänglich. Ich hatte was verkauft und war so wieder flüssig um neu anzufangen.

Ein Tip noch: Tapetenwechsel und nur mehr IndizesCFDs handeln, aber erst nach der längeren Pause.
Gruß
Wenn man sich zunächst mal klar macht, dass an der Börse nur 10% der Teilnehmer langfristig gewinnen und die übrigen deren Futter sind, muss man sich wohl stets fragen, was denkt die Herde und was würden die 10% wohl tun.

Ist jedem klar, wie schlimm und außergewöhnlich diese Finanzkrise ist? Auch der letzte hat verstanden, dass man nun short gehen muss? Dann kann es nur noch seitwärts gehen oder steigen. Geschimpfe auf Mafia und Idiotenbörse? Dann geht noch ein bisserl. Sind viele long, weil endlich eine Aufwärtstrendlinie zurückerobert wurde? Bedenke, wieviele Leute nun Grundkenntnisse der Charttechnik haben, obwohl sie sie eigentlich verachten; es wird in der Presse und bei godmode stehen... Der Rücksetzer dürfte auf dem Fuße folgen (Pullback und Bestätigung abwarten für längerfristige Investition oder zum kurzfristigen Traden short nutzen). Werden nur noch Kursziele nach unten/oben diskutiert? -> Gegenrichtung traden. Sehen alle ein Doppeltop (obwohl diese - echte! - wirklich selten sind)?: Eher long als short; besonders schlachtreif aussehende Objekte belieben sich in solchen Situationen mit einer Flaggenbildung nach oben aus dem Staube zu machen. Der MACD im Dow schneidet bearish - Crash-Geschrei? Der Rutsch wird vermutlich nur kurz, dann dürfte sich der "Indikator" seitwärts erholen und drehen.

Fazit: Spezialisieren auf besondere persönliche Fähigkeiten. Irgendeine davon hat Dich ja mal an die Börse gelockt, irgend etwas kannst Du in diesem Bereich besser als andere. Was war es noch...? Die Intuition, die Disziplin, die Begeisterung für Mathematik, für Psychologie, für Trendlinien, fürs Austüfteln neuer Indikatoren oder für Recherchen? Womit warst Du erfolgreich, was Dich an der Börse gehalten hat?

@bakri
Hat mir besonders gefallen, Dein Posting. Sehr schön geschrieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.905.608 von aussie1963 am 29.08.08 15:03:55aussie1963, ich beobachte nun den Markt seit einigen Jahren und habe auch schon einige Verlust einstecken müssen. Zunächst muß man ja wissen, daß über 60 % aller Trader keine Gewinne, sondern Verluste machen. Also die Plattformen und die vielen Anreize des daily trading gibt es, weil andere daran Provisionen verdienen, die Trader aber meistens Verluste. Nun zu den Analysten von Banken, Brokerhäusern etc. Sie sind von der übelsten Sorte, die Analysen kosten nichts und taugen nichts; meistens werden durch veröffentlichte Kursziele der Analysten die Kleinanleger auf die falsche Fährte gesetzt, die Finanzinstitute drehen in Sekundenschnelle ihre Positionen und der kleine Anleger kommte unter die Räder. Wir haben z.Zt. einen stark angeschlagenen Aktienmarkt, im wesentlichen sind nur noch Banken, Broker etc. engagiert, der Privatanleger steht an der Seitenlinie und beobachtet das Treiben. Als am Freitag, 6.9., der Markt in großem Tempo nach unten ging, waren im wesentlichen Hedgefonds, Banken, Broker daran beteiligt. Zu 90 % beeinflußt z.Zt. die Psyche den Markt, fundamental waren die Aktien noch nie so günstig wie heute. DAX KGV 10, nach der Internetblase war das KGV 20.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.014.655 von helii am 07.09.08 12:45:07ich ergänze noch meine Beobachtungen; heute 8.9. schnellt der Markt nach oben, angeblich, Freddy Mac etc. sollen vom Staat saniert werden und dies wird positiv von den Anlegern ausgelegt. Wahrscheinlich wurden nun die Shorties auf dem falschen Fuß erwischt und müssen sich eindecken. Morgen kann es wieder abwärts gehen; kann man mit CFDs an einem solchen Trend verdienen; u.U. in dem man z.B. nachts eine DAX Position aufbaut, natürlich absichert; d.h. man kauft den DAX günstiger als zur Eröffnung 9:00 Uhr am 8.9. dann ist es bereits zu spät noch in den Markt einzusteigen. Mittags sollte man die DAX Position dann schließen und Gewinn mitnehmen.
Ich denke das es fast allen so geht, das sie der Kontraindikator sind.

Du gehörst halt zu den 90 % die keine Gewinne machen.

Deshalb solange daran feilen und üben, bis du zu den 10% gehörst :cool:


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