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2.200p Tradingverlust und der Rückgewinn in 5 Tagen - 500 Beiträge pro Seite



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Ich habe es in Heiko's Thread ja schon beschrieben, wie es mir in der vergangenen Woche ergangen ist und daß ich versuchen werde, dies mal ordentlich zu dokumentieren, allerdings ist das Ganze doch jetzt recht umfangreich geworden, so daß ich dafür lieber einen eigenen Thread erstelle.

Die Faktenlage:
Letzte Woche Donnerstag und Freitag Vormittag habe ich dramatische Verluste erlitten (etwa 6 Wochenziele, sogar inlusive Depotliquidation bei CMC). Seitdem habe ich einen hochkonzentrierten, auch sehr nervenzehrenden Lauf gestartet und konnte Donnerstagabend vermelden - habe mir alles zurückgeholt und lag da sogar schon wieder rund 3 Tagesziele vorn. (1 Tagesziel = 50p DAX bzw. 70p DOW)

Die Systematik:
Einstiegskriterien sind bei mir in der Regel Pivots / Supports / Resists / EMAs / Retracements bzw. ein selbsterstellter Indikator
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.550 von Lord_Feric am 14.09.08 16:20:35PROLOG: Der Depot-GAU

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.596 von Lord_Feric am 14.09.08 16:26:31PROLOG: Der Depot-GAU

Los ging es am Donnerstag, 4.9. - nachdem vorher einige Tage recht passabel gelaufen waren, hat es mich dann gehörig zerissen.

Erster Fehler war sicherlich das Fehlen einer "Notbremse". Meine Strategie beinhaltet naturgemäß recht heftige Drawdowns, aber über 1.500p ist definitiv too much. Ich denke, spätestens bei 1.000p hätte ich den Stecker ziehen müssen.

Bereits beim 2. LONG-Block setzt dann hektisches Ego-Trading ein - Wildes Reingeklicke nach dem Motto "Jetzt wendet der Markt und ich hole mir wieder ALLES zurück" - war wohl nix!

Beim 3. LONG-Block war es ähnlich

Der 4. LONG-Block verlief ruhiger - habe mich über Nacht in eine Erholungsbewegung einstoppen lassen. Deren Kraft war am Ende allerdings so mickrig, daß ganze 33p Gewinn rauskamen.

Beim 5. LONG-Block hat mich dann der finale Downmove erwischt, die Depotausstattung war zu dem Zeitpunkt auch schon recht schwach, und da es gleichzeitig beim Dax auch noch Verluste zu verkraften gab, war es das dann.

Warum ich nicht spätestens ab dem 2. LONG-Block auf SHORT gewechselt habe? Ist halt ein Psycho-Problem, wenn der Markt schon so weit runter ist, schaffe ich da einfach keinen Einstieg mehr, weil ich mit einer massiven Gegenbewegung rechne.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.606 von Lord_Feric am 14.09.08 16:27:27TAG 1: Freitagnachmittag

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.628 von Lord_Feric am 14.09.08 16:29:34TAG 1: Freitagnachmittag

Nach dem ich mich am Freitagnachmittag wieder gesammelt hatte, versuchte ich es tatsächlich erst auf der Shortseite, drehte die Posi aber nach knapp 2 Min. auf Long und stockte dann im Gewinn auf. Ich war ja immer noch der Ansicht, daß eine größere Gegenbewegung kommen mußte, also habe ich dann nach und nach auf 4 Posis aufgestockt. Um das Risiko zu reduzieren, dann zwischendurch Gewinne mitgenommen, 2 Posis dann über das WE dringelassen, mein Ziel war schließlich die 50% Korrektur des Downmoves. Die Sache mit der Fannie/Freddie-Meldung kam mir dann natürlich sehr gelegen, deswegen habe ich gleich Sonntagabend verkauft, ich konnte ja nicht wissen, ob die Freude schnell wieder verfliegt.

Im Dax hatte ich parallel auch 2 Longs einstoppen lassen, wo ich aber dann im Rahmen der Risikoreduzierung auch recht früh Gewinne mitgenommen habe.

Als der EURUSD Sonntagabend wieder eröffnete, habe ich nach dem großen Abverkauf auf einen Rücksetzer gesetzt, hat aber nicht richtig geklappt, habe dann mit Nachkäufen noch kleinen Gewinn gemacht und die Posis vorm Schlafengehen wieder geschlossen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.638 von Lord_Feric am 14.09.08 16:30:45TAG 2: Montag (DAX)

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.666 von Lord_Feric am 14.09.08 16:33:02TAG 2: Montag (DOW)



Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.689 von Lord_Feric am 14.09.08 16:36:10TAG 2: Montag

Nach dem starken Over-Weekend-Anstieg war ich erstmal shortig eingestellt und habe im Dax versucht, auf Rücksetzer zu traden. Vor der US-Eröffnung wollte sich aber kein rechtes Downmomentum einstellen, insofern blieb der Gewinn eher mager. Nebenbei nahm ich noch 40p im EURUSD mit, in dem ich bei stärkeren Downmoves Rücksetzer scalpte.

Nachmittags handelte ich nur noch den Dow, auch dort erstmal mit shortiger Stimmung. Später am Abend spekulierte ich dann auf Doppeltop und wechselte auf die Longseite.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.697 von Lord_Feric am 14.09.08 16:36:59TAG 3: Dienstag

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.716 von Lord_Feric am 14.09.08 16:38:49TAG 3: Dienstag

Zum Tagesbeginn war ich zuerst etwas shortig, weil sich die Indices am Montagabend ja schon gut verausgabt hatten und der Dienstag anfangs auch noch stark startete. Deswegen in Dax und Dow erstmal ein paar Shortpunkte mitgenommen, nebenbei auch mal einen Trade an der Öl-Vola rumgeschnippelt.
Nachdem der Dow 150p vom Tageshoch zurückgekommen war, habe ich mich auf die Long-Seite geschlagen, was im Nachhinein betrachtet nicht richtig war. In der großen Abwärtsbewegung habe ich den Nachkäufen recht wenig Luft gelassen und relativ schnell Gewinne realisiert bzw. Risiko rausgenommen. Daß die Amis in der letzten Stunde noch so eskalieren und völlig ohne Gegenwehr abstürzen, kam mir dann nicht entgegen. Habe dann in der Nachbörse das Risiko auf 2 Posis reduziert und für diese Limit-VK-Orders bei 11.300 und 11.350 gesetzt, die tatsächlich auch am nächsten Morgen ausgelöst wurden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.723 von Lord_Feric am 14.09.08 16:39:38TAG 4: Mittwoch

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.760 von Lord_Feric am 14.09.08 16:43:22TAG 4: Mittwoch

Erste Schwierigkeiten tauchen wieder auf. Erst war ich shortig eingestellt, brachte auch 20p im Dax, Dow-SHORT habe ich mit 37p Verlust geschlossen, weil die Lehmann-Zahlen anstanden und der Markt kurz davor immer bullisher wurde. Dann folgt ein klassischer mißlungener Newstrade: Bin per Market bei 311 SHORT rein, hatte aber noch bei 340 die Doppelorder zum einstoppen stehen, falls es doch nach oben ausbricht - nun brach es aber nicht, sondern holte nur mit einem fetten Peak nach oben meine Order und riß dann gleich wieder runter. Nun waren es noch 29p mehr Verlust und ich hatte einen Long ab 11.340 stehen. Ich fing dann an mit Nachkäufen, weil ich einfach davon ausgegangen bin, daß der Markt zumindest nochmal kurz hochpendelt. Tat er aber nicht, sondern entschied sich gleich für Abverkauf. So mußte ich erst einen Drawdown von über 600p aushalten, eh es dann endlich wieder in die Gegenrichtung ging, wobei ich Stück für Stück wieder Risiko rausnehmen und Gewinne realisieren konnte. Letztendlich blieb der Gewinn hinter den Vortagen zurück und ich mußte ON noch 2 Longposis mitnehmen.
Fazit: Auch Newstrades sind keine Geldmaschine, die berühmten "Stopplosstötungskerzen" nach Veröffentlichung von Zahlen können den schönsten Einstopp-Plan kaputt machen.
Auch der Versuch, im Späthandel beim Euro noch auf ein kleines Reversal zu setzen, mußte mit +2p und +1p abgebrochen werden, nachdem beide Posis schon etwa 10-15p im Plus waren
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.771 von Lord_Feric am 14.09.08 16:44:52TAG 4: Mittwoch

Hier noch die Trades:

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.771 von Lord_Feric am 14.09.08 16:44:52TAG 5: Donnerstag

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.805 von Lord_Feric am 14.09.08 16:48:39TAG 5: Donnerstag

Bis zur US-Eröffnung ging der Abverkauf weiter und weiter... durch Nachkäufe ging der Drawdown in der Spitze schon auf über 800 Punkte hoch. Mit US-Kasseneröffnung erholte sich der Markt dann endlich und ich konnte wieder Risiko raus- und Gewinne mitnehmen. Am späten Abend kam dann noch das "Glücks-Zuckerl" mit der BoA-Meldung: Ich war 3/4 Stunde weg vom Rechner hatte bei 11.262 einen Limit-Buy drin und bei 11.435 einen Fun-Exit. Und dann komme ich keine Stunde später wieder und beides wurde ausgelöst: +173p - ich verbuche das mal unter "Das Glück des Tüchtigen". Zu diesem Zeitpunkt war ich gegenüber dem Verlust von letzter Woche Donnerstag / Freitag beim Depotsaldo schon im Gewinn, auch wenn hier rein rechnerisch noch ein paar Punkte fehlen (liegt daran, daß letzten Donnerstag ein unvollendeter Trade vom Mittwoch hier nur mit dem Verlustanteil berechnet wurde).
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.815 von Lord_Feric am 14.09.08 16:49:34TAG 6: Freitag

Und jetzt fühlt man sich unsterblich. Und das ist ein Problem. In der Zukunft wird es dich zerreissen wenn du nicht aufpasst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.839 von Lord_Feric am 14.09.08 16:51:50TAG 6: Freitag

Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.856 von Lord_Feric am 14.09.08 16:53:15TAG 6: Freitag

Am Tagesbeginn ein kurzer Short - vor allem des langen Dochtes wegen. Anschließend dann nur noch Longschiene - nachdem ich in 3 Posis LONG drin war, habe ich das Orderfenster auf 3-fache Posigröße geschraubt, weil ich eigentlich die Trades closen wollte. An der runden 300er-Marke hat es mich dann aber doch noch mal mit LONG gejuckt, hatte aber vergessen, daß noch die 3-fache Posigröße eingestellt war, deswegen liefen die nächsten Trades erstmal 3-fach, bis ich es bemerkt hatte - war letztendlich aber gut so. Als der Markt dann kräftig hochlief, habe ich erstmal SHORTS aufgebaut, am späten Nachmittag bin ich dann aber wieder bis Börsenschluß auf die Longseite gewechselt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.868 von Lord_Feric am 14.09.08 16:54:40RESÜMEE

Anfangsverlust:
DOW -2.213p
DAX -79p

Gewinnsituation nach 6 Tagen:
DOW +2.202p
DAX +172p
CRUDE/EURUSD +103p
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.848 von Long-John am 14.09.08 16:52:31Und jetzt fühlt man sich unsterblich. Und das ist ein Problem. In der Zukunft wird es dich zerreissen wenn du nicht aufpasst.

Keine Sorge, der Markt hat mich in den vergangenen Jahren mehr als einmal eines Besseren belehrt. Daß eine gut gelaufene Woche im Grunde gar nichts bedeutet, ist mir auch klar.

Bei genauerer Betrachtung hatte ich auch mindestens 3x Glück:

1. Fannie / Freddie - Move übers Wochenende
2. BoA-Gerücht-Move am Donnerstagabend
3. Versehentliche 3-fach-Posi am Freitag, die nicht nach hinten losgegangen ist :)

Und Glück sollte man grundsätzlich nicht ins Trading einkalkulieren - aber manchmal gibt es halt ein nettes "Sahnehäubchen" :lick:
Moin-Moin,

also mit Daytraden hat irgendwie weniger zu tun.
Du hast deine dicken Minuspositionen immer weiter massiv GEGEN DEN TREND ausgebaut. So ähnlich wie das Standuhr ist - immer weiter throw good money after bad money.


800 Punkte Drawdown nimmst du offentlich bewusst in Kauf und zwar nicht als Ausnahme. Denn gleich danach gabs ja nochmal 600 Punkte Drawdown. Das ist mir bei dir alles zu sehr Roulettemässig aufgezogen, ich vermisse irgendwie die Professionalität ! Erscheint mir alles so "Alles oder Nichts". Stops gibt es bei dir scheinbar auch nicht bzw. erst nach 1500 Punkten :D

Ich möchte behaupten, dass du unter diesen Umständen bei einem dermassen volatilen Markt bald ganz KO-mässig ausgeknockt wirst.

Sorry - Aber der Thread ist absolut sinnlos und verleitet hoffentlich niemanden dazu, das Thema ebenso ratlos wie du anzugehen.
Meine Meinung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.951 von RagnarokX am 14.09.08 17:03:21Ach so, was man positiv hervorheben muss:

- Zum einen, dass du den Tradeverlauf in dieser Form aufgearbeitet hast und die Sache auf öffentlich teilst - find ich prinzipiell gut
- Zum anderen, dass du rein psychisch nach dem Waterloo nach motiviert warst und dich durchgebissen hast. Andere (ich?) wären wahrscheinlich eingeknickt oder hätten, wenn sie einen neuen Anlauf versucht hätten, mit sovielen Zweifeln zu kämpfen gehabt, dass es nix geworden wäre.

Im dem Bezug also Daumen Hoch.
Ich bin eigentlich nur ein stiller Leser und Diener seines Herrn.

Aber, wenn Ihr gestattet, das hört sich irgendwie sehr nach Spielkasino an und liest sich auch so. Nach dem Motto: Nach 8 mal rot muss ja irgendwann auch mal wieder schwarz kommen, wenn Ihr gestattet, My Lord.

Warum nicht nachvollziehbare Ein-/Ausstiege und mit Stopps arbeiten?

Wenn es den Amis einfällt gehen die solange nach unten, dass Ihr nichts mehr nachkaufen könnt und das ggf. aussitzen müsst bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Und wenn dann der Margin Call kommt, seit Ihr in den Allerwertesten gebissen, My Lord.

Davon abgesehen, was für eine Nervenbelastung muss das sein?

Warum tut Ihr Euch das an, My Lord?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.101.008 von RagnarokX am 14.09.08 17:10:17Gebe dir in allem völlig recht.

Gut und mutig finde ich die Dokumentation, speziell für Anfänger, Alleskönner und Immergewinnerposter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.929 von Lord_Feric am 14.09.08 17:01:10erstmal glückwunsch, dass du den heftigen verlust ausgeglichen hast!

aber das nachkaufen im minus ohne fixen stop wird wieder zu einer ähnlichen situation führen. es gab auch eine zeit in der ich im minus nachkaufte, aber eine analyse meiner trades ergab (und seine trades sollte jeder regelmäßig hinterfragen!!!):

es muss auf der basis in der ich handle einen markttechnischen festen stop geben, wo mein szenario einfach nicht mehr aufgeht. dann werde ich mit einfacher positionsgröße ausgestoppt und gut ist. was ich gerne tue, ist es im GEWINN nachzukaufen, sozusagen auf meinem weg zum ziel stoporders setze und so ab und zu mit der 4-5-fachen posigröße den gewinn einstreiche. dem stehen dann ausstopper mit einem kleinen verlust gegenüber.

so weh es auch tut, dass der markt einem kein recht gibt, es sollte einen trader nicht berühren.

da wo mein markttechnischer stop greift, gibt es in 99% der fälle ein gegensignal. genau da wo man sein depot in den tod pyramidisiert muss man sich umorientieren. die vorherige einstellung zum markt gilt es wegzuwerfen, so plausibel sie vorher auch ausgesehen hat.

dir aber viel erfolg weiterhin;)

gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.102.899 von ChartTaenzer am 14.09.08 20:21:51Und Geld wie Heu
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.102.875 von CasinoFDAX86 am 14.09.08 20:19:37Stimmt natürlich, aber leichter gesagt als getan:cry::D
Danke erstmal für Eure Reaktionen :kiss:

Zu den kritischen Kommentaren:
Ganz so "ratlos" und "Spielcasino"-mäßig sind die Trades nicht, wie es manchem erscheint. Natürlich ist es kein Daytrading a la "Hoppla, Posi ist 2p im Minus, nun muß ich raus", mein Ansatz - zumindest bei den hier vorgestellten Trades - geht in eine andere Richtung.

Ich gehe von ein paar Grundprämissen aus:
(1) Die Börse ist keine Einbahnstraße
(2) In der Regel wird jede Bewegung über kurz oder lang 50% korrigiert
(3) Ich betrachte die Nachkäufe nicht als Verbilligen der Gesamtposi, sondern als eigenständige Trades, die halt parallel laufen und "zufällig" die gleiche Marktrichtung haben.

Klare Schwachstelle ist natürlich der "Katastrophenschutz" - nach der Auswertung der Woche neige ich dazu, bei Scheitern des 5. Nachkaufs bzw. etwa 1.000p Verlust die "Notbremse" einzubauen. Rein statistisch gesehen sollte der nicht sehr häufig erforderlich sein. Grundvoraussetzung ist aber auch, daß die Nachkäufe nicht zu schnell hintereinander erfolgen, idealerweise sollten mindestens 50 Dowpunkte dazwischen liegen (Hab ich mich während der Woche nicht immer dran gehalten :rolleyes: ). Außerdem sollten sie an Punkten erfolgen, wo auch die Chance auf ein Reversal besteht (Pivot/Support/Resist/EMA/Retracement).

Wichtig ist bei einer hohen Investmentquote dann auch, konsequent das Risiko wieder rauszunehmen, sprich die Nachkäufe auch wieder zu schließen, sobald möglich. Mein Minimumziel liegt da bei etwa 30p, allerdings steige ich auch mit weniger aus, wenn der Markt sich sehr schwer tut oder sich gerade an einer EMA "herunterhangelt". Nur, wenn offensichtlich Dynamik in meine Richtung komme, halte ich etwas länger.

Nachkaufen im Plus ist natürlich eine geile Sache, habe ich ja an Tag 1 auch gemacht, aber da tue immer immer noch etwas schwer, weil ich Angst habe, mit der Nachkaufposi die bisherigen Gewinne wieder zu verlieren :rolleyes:
Beim Zocken gilt der Grundsatz:
"Always with the Flow"

ist auf Dauer "erfolgreicher" als auf Serienabbruch zu setzen.

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.100.596 von Lord_Feric am 14.09.08 16:26:31uii - weiss gar nicht ich zu dem dilemma sagen soll & die nachfolgende aufholrallye, ich glaub ich bräucht pause :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.105.008 von Lord_Feric am 14.09.08 23:29:03Hallo

ich würde Dir eines von 2 Dingen empfehlen:

1. kompletter Strategiewechsel

oder

2. Wechsel der Instrumente


Scale-Trading(dein Ansatz) funktioniert eigentlich nur in Märkten, in denen du für deine Positionen einen pos. Zinseffekt hast.
Stichwort Carry-Trades oder Spread-Trading.
Gute Strategie vorrausgesetzt.

In deinen hier gehandelten Märkten hast du sogar einen negativen Zinseffekt, denn du musst deine Position finanzieren.

Ein weiteres Problem ist, das du nur kleine Hebel verwenden kannst, da du wegen ständigen Nachkaufens nicht mehr als max ca. 15% deines Kontos riskieren darfst.

Sonst schlägt das Gesetzt des "Risk of Ruin" erbarmungslos zu. Kannst gerne danach googeln.
Du musst damit rechnen, das es mal 3-4 Looser in Folge gibt. Das kommt zwar statistisch vielleicht nur 1 x alle 10 Jahre vor, aber das hilft Dir dann auch nix, wenn du Pleite bist.

Das ist wie beim Roulett, wenn du ständig auf eine Farbe setzt und beim Loose verdoppelst.
Irgendwann nach x Gewinntagen, kommt 12x Rot und dann sprengst du das Tischlimit.
Falls der ein und andere vielleicht aufgrund meines risikoreichen Tradingsstils evtl. erwartet hat, daß es mich an diesem Crashtag zerrissen hat, kann ich Entwarnung geben:



Ergebnis:
Dax +94p (nur LONG)
Crude +64p
EURUSD +152p
Dow open, aktuell +15p
Heute konnte ich nur vormittags traden (Dax +70p), war nachmittags und abends unterwegs. Als ich kurz vor 22.00 Uhr heimkam, juckte es mich aber nochmal in den Fingern:



158p Dowpunkte dank der nachbörslichen Panikvola :lick:
Auch heute ist meine Strategie wieder voll aufgegangen,
hier die wichtigste Phase (unten beim ersten Trade hatte
ich schon 2 "alte" Longposis drin):



Bin jetzt Flat, gab für mich heute rund 900p im Dow :lick:
Außerdem habe ich jetzt einen kleinen "Trick" gefunden, um das
doch recht hohe Risiko beim Positionsaufbau zu verringern:
Ich scalpe in Gegenrichtung, in diesem Fall den Dax:



Waren 124p im Dax... :)
Weil ich in der nächsten Woche auf der Deutschen liebster Sonneninsel weile, möchte ich jetzt nochmal ein kleines Resümee der letzten beiden Wochen ziehen.

Habe jetzt mal die Equitykurve nach der Bruchlandung am 4./5.9. erstellt, wobei der Betrag, mit dem ich das Traden nach Wiederauffüllen des Depots begonnen habe, hier =100% gesetzt ist:



Habe keine Einzeltrades genommen, weil CMC da recht unbequem ist und keine Hilfe wie Excel-Export o.ä. anbietet. Waren zu viele Einzeltrades, um die mit vertretbarem Aufwand in Excel zu erfassen, deswegen habe ich die Kontoendstände zugrunde gelegt (am Samstag, dem 6.9. steht auch ein Wert, weil das der Endstand von Freitag ist, damit ich den Startwert von 100% auf den Freitag legen konnte)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.197.317 von Lord_Feric am 20.09.08 17:52:40Fazit
In diesen 2 Wochen, in denen der Markt doch sehr extrem gelaufen ist - in beide Richtungen - habe ich mit meinem "Hochrisiko-Stil" dennoch erhebliche Gewinne erwirtschaften können (Startwert mehr als verzehnfacht). Und das in einer Zeit, in der der ein und andere Trader mit weit konservativeren Ansätzen hohe Verluste einfahren musste.

Ich denke, "Hochrisiko-Stil" ist auch relativ, wenn ich z.B. den Gesamt-Katastrophenstopp auf 1.000 Dowpunkte lege (was ich am Crash-Donnerstag nicht gemacht habe :(), dann ist das für einen reinen Scalper sicher fast unvorstellbar, aber, gemessen an den eingefahreren Gewinnpunkten, ein akzeptables Risiko.
Zusätzlich arbeite ich noch ein wenig an der Technik, die Drawdowns durch Scalpen in Gegenrichtung etwas geringer zu halten - z.B. Hauptposis DOW LONG, parallel SHORTSCALPING bei DAX oder S&P.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.197.329 von Lord_Feric am 20.09.08 17:53:53zieh lieber mal die Hälfte vom Konto ab, nicht dass du nochmal auf die Schnauze fällst, so einfach gehts mit Sicherheit nicht weiter

aber nur meine Meinung, weiter so;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.197.397 von Sebastian1988 am 20.09.08 18:02:21zieh lieber mal die Hälfte vom Konto ab, nicht dass du nochmal auf die Schnauze fällst, so einfach gehts mit Sicherheit nicht weiter

Obwohl ich erst Erhöhungen eingeplant hatte, habe ich die Standardpositionsgröße über die ganze Zeit konstant gehalten. Damit ist nun mein Risisko, gerechnet aufs Depot, nur noch 10% so hoch wie am Anfang ;)
Wollte mal ein kurzes Update geben - Urlaub beendet, Montag wieder getradet und es hat mich nicht zerrissen, obwohl ich Long im Dow war und der Dow gestern den größten Tages-Punkte-Verlust hatte. Höchster Drawdown war etwa 1.400p (resultierend aus einer bis auf 6-fach aufgestockten Posi).

Hatte den letzten Nachkauf dann gemacht, als es gerade vom Tief zurückkam, bei 10.465 - mit der Posi konnte ich schon allein recht schnell über 200p mitnehmen. Beim Verlauf des Rebounds hat mich dann aber die Gier übermannt - obwohl ich in kurzer Zeit von -1.400p auf etwa +400p hochgegangen bin, habe ich nicht genügend Nachkaufposis aufgelöst, was dazu führte, daß ich am Tagesschluss bei -600p stand, mit 5 Teilposis, die ich auch overnight gehalten habe.

Heute Morgen war ich dann dank Limit-VK-Orders bereits aus dem Gröbsten raus - stehe jetzt als Ergebnis für Mo/Di bei +600p und habe nun nur noch eine Teilposi offen - die wollte ich bei 10.890 (CMC) schließen, hat aber heute (noch) nicht geklappt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.354.758 von Lord_Feric am 01.10.08 00:03:59Konnte nun eben meinen geplanten Dow-Kurs bekommen - bei 10.895, sogar 5p mehr als gewünscht, nun endlich mal wieder flat :D

Im Laufe des Tages war ich beim Dow allerdings auch schon mal auf die Shortseite gewechselt, sogar mit bis zu 6-fach-Posi, hier mal die Trades:



Hierbei ist zu berücksichtigen, daß ich mich 1xLongposi in den Tag hineingegangen bin, der 1. Trade also bereits ein Nachkauf war.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.373.770 von Lord_Feric am 02.10.08 00:30:07Bei Freund Daxi war ich heute auch unterwegs, hier insgesamt 81p Gewinn:



Hier ist gut zu sehen, daß ich beim Dax auf einer ganz anderen Kursebene agiert habe, eher Scalping - im Gegensatz zu den großen Kurven beim Dow :)
Ich will mal kurz schreiben, auch wenn es mal nicht so gut läuft :( : Gestern hatte ich einen ordentlichen Drawdown, war auch nicht schlimm, so ist halt mein System, heute lief es wieder planmäßig und ich war insgesamt schon satt in der Gewinnzone. Eigentlich hätte ich Wochenende machen können, alle Ziele waren erreicht für die Woche, bestens.

Dann kam dieses blöde US-Sitzungsergebnis - "Rettungspaket" durchgewunken - also Meinung: "Alles, was nach unten geht, sind Bullenfallen, das knallt zum Ende eh hoch" - und diese Meinung habe ich getradet :cry: und es lief nicht mehr hoch, kein Stück. In der letzten Stunde habe ich dann auch noch meine System verraten - weil ich ja "schlauer" bin :rolleyes: und viel zu schnell nachgekauft. Das Ende vom Lied: 80% des Wochengewinns sind wieder weg, ein bißchen Long halte ich über's WE mit TP/SL-Orders.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.405.019 von Lord_Feric am 03.10.08 22:30:00Ist aber auch kein Wunder bei dem tradingstil.

keine angst, ich habs auch immer so in der art gemacht, bis es mir einfach zu stressig war. muß mich aber auch heute noch zusammenreißen, daß ich dem nicht verfalle.

zu den 1000 Prozent. sind aber auch nur möglich wenn du fast all in bist zumindest am anfang, richtig?

ich trade momentan nur noch mit 1-3 prozent margin, im höchstfall 10 prozent. kaufe auch nach, ist auch meistens eingeplant, nur lasse ich beim nachkaufen keine hektik aufkommen, d.h. ich kaufe erst sehr spät nach, die nachkäufe schließe ich aber meist auch sehr schnell wieder, um risk aus dem depot zunehmen.

ich muß sagen, seitdem ich mich daran halte, ist es stressfrei, naja fast.

achso, stopps gibts bei mir nicht. habe es versucht, bekomme ich aber auch rein psychisch nicht hin. trade seit 9 tagen wieder häufiger, im schnit so 4 stunden, aber auch mal einen tag nicht usw. und ich muß sagen, es macht richtig spaß und kommt was bei rum.

dir weiterhin viel erfolg!

Gruß
.
Hallo Lord_F, habe den Thread gerade gelesen und habe ein paar
Parallelen zu mir gefunden.
Am Anfang wollte ich es auch niemals glauben, das der Markt so
enorm gegen einen Laufen kann. Ich habe dann meine Optionen Laufen lassen und nachgekauft und
kleine Gewinne eingefahren.
Zu guter Letzt landete ich doch im Minus, weil die 1. Position
(die teuerste :mad: ) mir jedes mal am letzten Handelstag verbrannte.

Mein Resume nach 6 Monaten Traden mit Optionen, ich habe damit mein Depot
in den letzten 2 Wochen verdoppelt.

Glaube ich einem Trend nicht und versuche mich dagegen zu stemmen,
Setze ich Stopbuys, dann werde ich sehen, ob ich mein recht bekomme.
Ich will nicht derjenige im Markt sein, der zum TT einkauft.
Ich will nicht derjenige sein der zum TH verkauft.

Läuft der Markt in die andere Richtung, ist es mir erst mal Schexxegel
und ich sehe von Seitenrand zu.

Stops in den letzten Tagen habe ich nicht gesetzt, da meine Stopbuys immer
Richtig lagen und bei täglichen Schwankungen im DAX von 200 Punkten auch tödlich sind.
Wenn’s dann doch gegen mich läuft, verkaufe ich mit Verlust.
Den Stopbuy für Shorts traue ich mir noch nicht zu, ist aber eher eine Charakterfrage
und bestimmt erlernbar.
Es hätte Dir bei Deinen Longversuchen im DOW eine Menge Geld eingebracht(gespart),
wenn du Deine Posi geändert hättest, oder komplett aus dem Markt rausgegangen wärst.

Gruss
So, da bin ich wieder - Donnerstag war es soweit: DEPOTSCHMELZE :cry:

Ich war Montag bis Mittwoch verreist und dachte mir: "Du bleibst mit wenig Einsatz LONG drin, selbst wenn es noch 1.000p fällt, überlebt das Depot es locker. Was soll schon in 3 Tagen passieren?" - Was dann passiert ist, wisst ihr alle selbst.

Als ich am Mittwochabend da war, war es auch noch gar nicht so tragisch, der Donnerstag verlief dann im Trading auch ganz passabel - bis ich abends dann 2 Std. vom Rechner war - in denen der Dow mal eben nochmal knapp 600p abgetaucht ist. Als ich wiederkam, durfte ich mir die Augen reiben und die Liquidation bestaunen. :(

Donnerstag Abend und Freitag Morgen folgten nach dem Nachschuss einige Ego-Trades mit maßlos hohem Risiko, die dann weiterhin für kräftige Verluste sorgten.

Erst am Freitag Nachmittag fand ich wieder in die Spur und konnte dann das Ganze soweit drehen, daß ich per Saldo nun wieder im Plus bin:



Die Kurve habe ich um das nachgeschossene Geld bereinigt, daher wird am Donnerstag auch ein negativer Wert angezeigt. Aktuell stehe ich also bei 274% vom Startwert Anfang September.

@Tellerwscher73:
Zum Start gehe ich nicht wirklich "all in", ist in der Form bei CFD ja auch nicht möglich. Ich zahle meist nur einen geringen Betrag ein und die Liquidation ist dann sozusagen mein Stopp - bringt zwar auch häufig Zusatzverluste, aber sorgt für Disziplin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.409.780 von Demarkkommwieder am 04.10.08 15:07:49Es hätte Dir bei Deinen Longversuchen im DOW eine Menge Geld eingebracht(gespart),
wenn du Deine Posi geändert hättest, oder komplett aus dem Markt rausgegangen wärst.


Sicher, aber ich habe halt auf diese 700p-Up-Bewegung gewartet, die dann gestern leider viel zu spät gekommen ist (aber mir trotzdem gut genutzt hat). Frei nach dem Spruch: "Die Märkte können länger irrational sein, als Du liquide"
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.532.152 von Lord_Feric am 11.10.08 17:09:41Ich betrachte den großen Verlust übrigens auch nicht als Beweis für das Scheitern meines Systems, denn:

1. Wir haben in den letzten Tagen Kursbewegungen erlebt, die es vielleicht 2-3 Mal in 100 Jahren gibt - Dagegen MUSS ein System nicht sicher sein (zumindest nicht dann, wenn man nicht "all in" mit seinem Gesamtvermögen darin investiert ist)
2. Ich war 3 Tage abwesend - das war sicher mein Fehler, da nicht flat zu gehen. Hätte ich in der Zeit gehandelt, hätte ich mit Zwischentrades wahrscheinlich schon Einiges gegengesteuert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.532.224 von Lord_Feric am 11.10.08 17:18:22Hier nun der Freitagnachmittag/-abend, "Depot-Turnaround" sozusagen:



Surfen auf der Vola-Welle :D
Kurze Info: Depot nun doch wieder zerschossen. Lag aber nicht am System, sondern daran, daß ich gestern Abend die Kontrolle verloren hab und innerhalb eine 15min-300p-Moves in 10p-Abständen dagegen halten wollte :mad: Da war dann schnell Schluß, so ist das, wenn man die Disziplin vollkommen über Bord wirft :(

Jetzt trete ich erstmal etwas kürzer, bis die Märkte sich wieder etwas "normalisiert" haben - also 300p-Tagesranges beim Dow und nicht 700-1000p wie aktuell :rolleyes:
Hmm, hab ich nicht auf Seite 2 ode 3 gesagt, das dies sowas ist wie Spielsucht?!?!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.572.154 von Long-John am 15.10.08 07:26:51ja :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.569.696 von Lord_Feric am 15.10.08 00:41:37Ich finde es eine Beleidigung, dass du deine Handelsweise als "System" bezeichnest:eek::keks:

Mal sehen wann du verstehst dass du so auf Dauer nicht erfolgreich
sein wirst Kollehe:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.569.696 von Lord_Feric am 15.10.08 00:41:37Hi

Ich kann meine Argumente und Post von vor 1 Monat nur wiederholen.
Ein weiteres Problem deines "Tradingansatzes" ist die enorme phsychische Belastung, die dich immer wieder in emotionale Egotrades stürzen lässt.
Kein Wunder wenn du 50%+ des Depot für nur 1 Trade riskieren musst, nur um "Recht zu behalten".



ich würde Dir eines von 2 Dingen empfehlen:

1. kompletter Strategiewechsel

oder

2. Wechsel der Instrumente


Scale-Trading(dein Ansatz) funktioniert eigentlich nur in Märkten, in denen du für deine Positionen einen pos. Zinseffekt hast.
Stichwort Carry-Trades oder Spread-Trading.
Gute Strategie vorrausgesetzt.

In deinen hier gehandelten Märkten hast du sogar einen negativen Zinseffekt, denn du musst deine Position finanzieren.

Ein weiteres Problem ist, das du nur kleine Hebel verwenden kannst, da du wegen ständigen Nachkaufens nicht mehr als max ca. 15% deines Kontos riskieren darfst.

Sonst schlägt das Gesetzt des "Risk of Ruin" erbarmungslos zu. Kannst gerne danach googeln.
Du musst damit rechnen, das es mal 3-4 Looser in Folge gibt. Das kommt zwar statistisch vielleicht nur 1 x alle 10 Jahre vor, aber das hilft Dir dann auch nix, wenn du Pleite bist.

Das ist wie beim Roulett, wenn du ständig auf eine Farbe setzt und beim Loose verdoppelst.
Irgendwann nach x Gewinntagen, kommt 12x Rot und dann sprengst du das Tischlimit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.572.702 von Roundturn_50Mark am 15.10.08 08:31:15Ein weiteres Problem deines "Tradingansatzes" ist die enorme phsychische Belastung, die dich immer wieder in emotionale Egotrades stürzen lässt.

Stimmt, das ist das Hauptproblem, die Abgrenzung zwischen "ist noch kalkulierter Drawdown" und "ist nun ein unkontrollierter Egotrade". Letzteres erkenne ich im Nachhinein meist daran, daß ich meine Regeln und Vorsätze über Bord werfe und dann nur noch Mist trade. Das hatte ich nun ein paar Wochen im Griff, aber in den letzten Tagen ist es mehrfach eskaliert. Deswegen sollte ich vielleicht wirklich mal an einem streßfreieren Tradingstil arbeiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.573.878 von Lord_Feric am 15.10.08 09:58:24Drehst Dich im Kreis. Wurde Dir schon bei Threaderöffnung gesteckt wo das Problem liegt :(


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