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Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 35.560.668 von Poldi1973 am 14.10.08 13:18:19Keine Angst, um meine fondsgebundene Riesterrente mache ich mir keine Sorgen.

Die ist ja sicher. Auf Grund der gesetzlichen Regelungen.

Oder doch nicht?

Was passiert eigentlich wenn mein Riester-Rente-Anbieter Pleite geht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.561.032 von daiquiri am 14.10.08 14:04:52Bei den Rieserprodukten dürfen im Falle eines Konkurses die Auffanggesellschaften einspringen, also bei Banken die Einlagensicherung und bei Versicherungen heißt es glaube ich "Protector". Diese treten dann ein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.108.892 von tdwzb am 15.09.08 08:38:46das alles sollten Anleger nicht einfach hinnehmen. Ganz interessant ist untenstehender Beitrag:
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Deminor bildet ein europäisches Gläubigerkommittee mit dem Ziel die europäischen Gläubiger von Lehman Brothers zu repräsentieren sowie die Vermögenswerte aus der Restrukturierung von Lehman und von den Distributoren von Lehman Brother’s Finanzinstrumenten in Europa wieder zu beschaffen.

In jüngerer Zeit haben Banken und Versicherungen vielfach klassische Spar- und Versicherungsprodukte neu verpackt und sowohl mit Garantien als auch mit strukturierten Merkmalen ausgestattet, um diese an sicherheitsbewußte und konservative Anleger abzusetzen. Dabei sind auch Garantien oder Produkte eines Tochterunternehmens von Lehman Brothers Holdings Inc. in den Niederlanden namens Lehman Brothers Treasury B.V. zum Einsatz gelangt. Die dramatischen Folgen dieser Praktiken werden für viele Vermögensanleger erst jetzt in vollem Umfang erkennbar.

Infolge des Konkurses und der anschließenden Zerschlagung von Lehman Brothers Holdings Inc. hat auch das niederländische Tochterunternehmen der amerikanischen Investmentbank am 19. September 2008 beim Amsterdamer Gericht Gläubigerschutz beantragt. Dies bedeutet für die Investoren, dass sie erhebliche Verluste erlitten haben.

Eine Untersuchung von Deminor, einem Anlegerschutzunternehmen mit Sitz in Brüssel/Belgien, hat ergeben, dass nicht zuletzt Investoren mit defensivem Risikoprofil von dem Konkurs von Lehman betroffen sind. Insbesondere als konservative Anleger eingestufte Kunden sind in vermeintlich sicher getarnte Spar- beziehungsweise Versicherungsprodukte „hineinberaten“ worden. Auf diese Weise wurden sie Eigentümer von Unternehmensanleihen einer mit Schulden stark gehebelten amerikanischen Investmentbank, die ihre Risikoneigung bei weitem übersteigen.

Laut Deminor bestehen Ansatzpunkte dafür, dass die Berater vieler Banken die Risiken und die Qualität der Garantien falsch dargestellt haben. Darüber hinaus hat Deminor Berichte erhalten, wonach auch bei der Beratung und Vermögensanlage grundlegende Prinzipien der Risikostreuung verletzt worden sind. Viele Banken haben ihre Kunden nicht über die Verschlechterung des Risikoprofils von Lehman Brothers unterrichtet, wie es im Verlauf der Jahre 2007 und 2008 eingetreten war. Dies legt es nahe, dass europaweit die MiFid-Regelung in großem Umfang verletzt worden ist.

Deminor wird die europäischen Inhaber der entsprechenden Anleihen und die Investoren in strukturierte Produkte (Versicherungsprodukte inbegriffen) von Lehman Brothers Treasury Co. B.V. zusammenführen. Um die Rechte der Investoren zu schützen, wird Deminor unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um im Rahmen der Insolvenzverfahren von Lehman Brothers Treasury Co. B.V. in den Niederlanden und Lehman Brothers Holdings Inc. in the USA die Rechte der Investoren zu erhalten und zu schützen. Außerdem wird Deminor ein Klageverfahren gegen die Finanzvermittler anstrengen, welche Anleihenprodukte und strukturierte Produkte im europäischen Markt vermittelt haben und dabei den Erfordernissen der MiFid-Richtlinie nicht entsprochen haben. Betroffene Anleger können sich online registrieren und die Daten ihrer Wertpapiertransaktionen auf der Homepage von Deminor (www.deminor.com) eingeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.560.518 von Rovingtom am 14.10.08 13:03:04man muss da nicht in die USA schauen, auch in Europa hat sich ein Gläubigerkommittee unter der Betreuung von Deminor, einer Investorenschutzvereinigung in Brüssel, formiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.559.692 von CB_Kundin am 14.10.08 11:44:40vielleicht lag ja ein Konstruktionsfehler vor - trotz allem "Sicherheitsschnickschnack"? Oder eine falsche Beratung durch den Verkäufer?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.559.692 von CB_Kundin am 14.10.08 11:44:40oder unter www.deminor.com dem europäischen Lehman-Gäubigerkommitee beitreten. Hier ergeben sich Kostenvorteile durch Bündelung...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.560.513 von Poldi1973 am 14.10.08 13:02:38nun, da hatte es ja zumindest schon einmal an der Streuung gefehlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.108.892 von tdwzb am 15.09.08 08:38:46Toll überall läuft die neue Herbstoffensive der Zertifikatemafia..



Festgeld da ist das Geld sicher...
was man von diesen deminor leute halten soll,beurteile ich eher skeptisch. nach der registrierung soll ein blatt mit bedingungen unterschrieben werden. scheint so ein europäischer insolvenzverwalter zu sein
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.559.310 von CB_Kundin am 14.10.08 11:10:55cb kunndin ich bitte alle forumsteilnehmer um vergebung,habe gedacht der kauf durch die mutuel ist viel länger her
Window of China: Macao to discipline financial institutions if misconduct found in minibonds sale
http://news.xinhuanet.com/english/2008-10/14/content_1019209…
The Monetary Authority of Macao Special Administration Region (SAR) has warned that if any misconduct of the financial institutions that distributed here the minibonds tied to the bankrupt Lehman Brothers Holdings Inc. is found, the Authority will "take disciplinary actions" against them to protect the investors.
Yo Poldi73, wie sieht es aus... was denkt du wie sich die Lehman Saga entwickeln wird?

Restrukturierung bei Leh?
oder nix... dann hätten sie doch einfach chapter 7 filen können..
International Herald Tribune: Lehman's collapse stings German investors
http://www.iht.com/articles/2008/10/14/business/lehman.php
When Werner Berkling heard the news Sept. 15 that Lehman Brothers had just gone bankrupt, he started to worry. He dug through a pile of papers for the pamphlets describing two separate securities he had bought in February, worth a total of €35,000.
The fine print made it clear that the American firm was the ultimate guarantor of Berkling's $48,000 investment. "I read them back then," Berkling, a retired salesman, said. "But the name Lehman Brothers meant nothing to me at the time."
To financial institutions around the world, the collapse of Lehman Brothers turned what was a mostly American mortgage crisis into a global financial meltdown whose resolution is still far from certain. But to tens of thousands of individual German investors with modest investments, the Lehman collapse hits much closer to home.
Their mistake, they now say, was to believe the bankers who told them the investments were safe.
Berkling, like millions of other Germans, was an eager buyer of a popular family of retail derivatives with the reassuring name Zertifikate, or certificates. Although it was a bit player in the market, when Lehman collapsed it took with it about €500 million that belonged to 60,000 small investors, according to the Berlin-based German Institute for Investor Protection.
[...]
"This is the end," said Volker Pietsch, director of the Berlin Institute. "Certificate holders will get nothing."
Certificates emerged from the rubble of the technology bust as a means to lure Germans back into financial markets. In essence, they are structured financial products, sized-down versions of the wholesale financial instruments that bankers use to manage risks.
With a noble, official-sounding name, certificates were built around a soothing marketing message that they were safer than stocks - a vital point for risk-averse Germans. They are traded on small German exchanges.
The current outstanding volume of certificates is about €130 billion in Germany, by far the largest retail market in the world, according to the German Derivatives Association. There are 340,000 different types, issued by big European and American banks, but the current tough times may change that.
[...]
"We want to give good advice to our customers," said Sven Matthiesen, Fraspa's spokesman. "We live off of their trust. But that is very difficult in today's capital markets."
Now those customers who fell for the pitch are paying the price.
Blagic Milenkovic, 62, invested €11,000, of her severance from a clerical job at a tourism company and her only savings, in a Lehman product linked to developments in Brazil, Russia, India and China.
But in an interview she was hard-pressed to explain what she bought. Rather than hack through the details herself, Milenkovic responded to the advice of Citibank, which says it properly informed customers of the risks.
That's not the way Milenkovic remembers it. The talk, she said, was of "a sure thing."
"We talked about these countries that were on the way up," Milenkovic said. "We did not talk about Lehman Brothers."
Lawyers say that the customers who bought the certificates will have a hard time proving they were defrauded simply because no one mentioned that Lehman might fail.
"Any child" knows a company can go belly-up, said Andreas Tilp, a lawyer in Tübingen who is representing about 100 people in the matter. "You can't sue on that basis."
Instead, the burgeoning corps of investor-protection lawyers in Germany is concentrating on trying to show that customers were misled in conversation with German sellers of Lehman products. Without incriminating internal bank communications or recorded conversations with advisers, they will rely on the sworn statements of plaintiffs.
Kann mir jemand eigtl. erklären, wieso jetzt vielfach davon ausgegangen wird, wieso unsere Verbindlichkeiten tatsächlich nichts mehr Wert sein sollen? Wenn ich mich recht erinnere hatte Lehman nach eigenen Angaben doch 613 Mrd. Dollar Schulden bei 639 Mrd. Dollar "Assets". Selbst wenn die Assets nach Abzug von Luftbuchungen und Wertverfall nur 1/4 dessen Wert sein sollten (also etwa 150 Mrd. Dollar) müssten die Bonds doch noch eine Recovery von 25% erzielen, oder? Wie kommt man da auf die zur Zeit kursierenden 8-12% für die Bonds? Und wie kommt man auf "Totalverlust"?
My dear manyfulddick,

Das meine ich auch....

0 ist so unwahrscheinlich wie 100%...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.568.158 von daclaudio am 14.10.08 22:15:57@manyfulddick & @ daclaudio: Ich schreib es nicht gern, denn ich hab ja auch ein Zertifikat - "Best Start" schlechter gehts nimmer - gekauft: Aber aus der Konkursmasse wird nach Abzug aller Kosten für ausstehende Löhne & Gehälter, vorrangige Verbindlichkeiten (z.B. Schulden bei anderen Banken, wie der Citi), und last not least der Kosten für die Abwicklung für uns wohl wenig bis nichts übrig bleiben. Die haben Lehman gegen die Wand fahren lassen, und was mit uns - und anderen - kleinen Fischen passiert spielt, dabei eine sehr kleine Rolle. Wenn sich nicht einmal unsere Regierung bzw. unser Parlament (unsere "Lawmaker") für uns stark macht - was können wir da schon von einem Gericht in den USA erwarten.

Der grandiose Rettungsplan wird uns zu allem Überfluß noch eine steigende Staatsverschuldung bescheren, die Inflation weiter anheizen, und spätestens nach der nächsten Wahl - wenn es wieder nur zu einer "Großen Koalition" langt - auch weitere Steuererhöhungen mit sich bringen. Von einem Beitrag der Verursacher - z.B. die von mir bereits erwähnte Einzahlung der Bonuseinkünfte der letzten drei Jahre in den "Rettungsfonds" - wird keine Rede sein. So sieht es aus. Wenn ich es nicht schaffe, die Rückabwicklung durchzusetzen - die Chancen dazu will ich nicht kommentieren, denn vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand - sehe ich schwarz für mein sauer verdientes Geld! Das ist zwar nicht weg, aber in den Taschen skrupelloser Finanztrickser!

Deswegen: Viel Glück uns allen!
Moin Rovingtom,

"Einzahlung der Bonuseinkünfte der letzten drei Jahre in den "Rettungsfonds""

Edle Absicht, aber bei Lehman sind die Boni in Aktien gezahlt worden und nicht Cash! Die meisten Mitarbeiter sitzen auf ihren fast wertlosen Mitarbeiteraktien.

Trotzdem wäre dieser Schritt rechtlich unmöglich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.566.858 von daclaudio am 14.10.08 20:54:18Ich verstehe deine Frage nicht ganz genau, daclaudio. Könntest du die konkretisieren? Was meinst du genau?

Was soll sich bei Lehman weiterentwickeln? Eine Restruktuierung für den übrig gebliebenen Rest wird es meines erachtens nicht groß geben... vielleicht findest sich noch jemand, der den Rest zum Schleuderpreis übernimmt, wer weiß? Ich bin nicht der Spezialist bzgl. Chapter 7 und 11, aber ich denke, dass bei Chapter 11 noch eine Restchance besteht, das Unternehmen weiterzuführen und in der Zwischenzeit jemanden zu finden. Das es aber so schnell filitiert wird hätte ich auch nicht gedacht... Wie schon zuvor erwähnt denke ich, dass Lehman ja fast gerettet worden wäre im Fall einer Übernahme durch die Bank of America, aber die amerikanische Regierung die BoA zur Übernahme von Merrill geraten bzw. gedrängt hat... who knows? Chapter 11 hat deshalb Sinn gemacht, weil man vielleicht weiter gehofft hatte, einen anderen Retter in letzter Minute zu finden...beantwortet das deine Frage?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.567.942 von manyfulddick am 14.10.08 22:02:50Das europäische Gläubigerkomitee in Brüssel (siehe vorhergehender Post von mir) ist gerade dabei das zu klären. Dort will man auch eine zweifache Strategie fahren 1. Sammelverfahren gegen Lehman und 2. gegen die Finanzintermediäre die wohl die Risiken nicht zutreffend dargestellt haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.568.158 von daclaudio am 14.10.08 22:15:57Bei der Abwicklung der Credit Default Swaps (CDS) ist die Konkursquote bei ca. 8,7% festgelegt worden, was entsprechend bei den Anleihen ein Verlust von ca. 91,3% beträgt. Insofern ist es nahe Null.

@manyfulddick: Das Problem ist, dass die Assets (also das Vermögen) von Lehman - auch durch die aktuelle Marktentwicklung - sehr stark gesunken ist. Die Bewertungen für deren Assets ist durch die Illiquidität stark angepasst worden. Bei normalen Marktbedingungen wären die Asset sicherlich deutlich mehr wert gewesen... Zudem war Lehman ebenfalls ein großer Verkäufer von Ausfallversicherungen (CDS verkäufer). Da die ganzen Credit Spreads in den lezten Wochen stark gestiegen sind, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bei vielen dieser Versicherungen stark gestiegen, was eigentlich sich auch nochmal negativ bei Lehman auswirken sollte... also die Forderungen gegenüber Lehman erhöhen sollte und entsprechend die Konkursquote (recovery rate) mindert. Wäre zumindest meine Erklärung dafür...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.573.150 von Rumkugel am 15.10.08 09:08:16@rumkugel: Die Lehmänner werden in den USA verhandelt, dort halte ich ja bekanntlich "texanische" Einzelfall-"Lösungen" für realistisch. Vielleicht wird dann, so in ein paar Jahren, ja auch mal das Waffengesetz etwas restriktiver gefasst. Denn, was rechtlich möglich ist, entscheiden die "Lawmakers", also die Gesetzgeber.

Die Ruhestandszahlungen und Boni der hiesigen Katastrophenbanker sind gemeint, und da hätte man schon was machen können. Eine Bundesregierung, die ein solches Paket vorschlägt, und ein Bundestag, der mal eben dieses 500 000 Millionen Rettungspaket durchwinkt, hätte sehr gut die Mehrheiten für auch tiefgreifende Gesetze. Es kommt halt drauf an, ob man will - und man will halt nicht. Wie gesagt, wir können uns auf spannende Zeiten freuen.

PS: Da der "Rettungsplan" die Staatsverschuldung erheblich ausweitet, wäre er "rechtlich" (u.a. StabG, europäische Regeln zur Verschuldungsobergrenze) auch nicht möglich - es gibt ihn aber doch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.573.514 von Rovingtom am 15.10.08 09:33:20Es handelt sich bei dem "Rettungsplan" lediglich um eine Art Bürgschaft, die keine Wirkung auf die Staatsverschuldung hat. Hierbei handelt es sich um eine Eventualverbindlichkeit.

Du argumentierst genauso wie die Panikmacher in der Bild Zeitung. Bleib mal bitte bei den Fakten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.573.150 von Rumkugel am 15.10.08 09:08:16Hier kann ich nur wieder erwähnen, dass alle Geschädigten dem europäischen Gläubigerausschuss beitreten sollten. Nicht etwa nur wegen der Devise geteiltes Leid ist halbes leid sondern wegen der geteilten Kosten bei einem evtl. Verfahren in den USA in der Form einer Sammelklage. Registrieren unter www.deminor.com. Viel Glück!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.109.800 von big_mac am 15.09.08 09:40:21es ist nach der jetzigen Lage kaum wahrscheinlich, dass die zertifikatetochter der Lehmänner übernommen wird, dafür ist der eingetretene Verlust an Vertrauen zu groß. Auch ist ja jetzt unklar wie sich der Zertifikatemarkt insgesamt weiter entwickeln wird. Der wird sicher nicht mehr derselbe sein wie vor dem Lehman Skandal. Oder würdest du da nochmals einsteigen?

Grüsse
Lehmanspezialist
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.569.475 von Rovingtom am 15.10.08 00:14:41@Rovingtom, 1Caipirinha:

Dem ist leider wohl nicht viel hinzuzufügen.

Recovery rate erwarte ich max. im niedersten zweistelligen Breich, nachdem die überbewerteten Vermögenswerte jetzt auch noch komplett verschleudert werden.

Theoretisch könnten evtl. Ansprüche gegen die Wirtschaftprüfer bestehen, die das Kartenhaus gestützt haben.

Haltet ihr die Tatsache, das die Emittentin (LBT) - nicht wie von manchen Vertriebsbanken behauptet - eine der größten und ältesten Banken Amerikas ist, sondern eine völlig überschuldete holländische Briefkastenfirma, für juristisch relevant?

Polititisch halte ich die ganze Angelegenheit weiter für einen Skandal. Jedes Reisebüro muß die Kundengelder absichern. Aber große Banken nicht.

Da stimmt doch was nicht Frau Merkel!?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.562.818 von 1caipirinha am 14.10.08 16:34:41nein, das ist ein Investorenschutzverein. Der Gläubigerausschuss von Lehman kann man auch als eine Art europaweite "Gewerkschaft" der Geschädigten interpretieren. Ist immer noch billiger als saftige Anwaltshonorare - vorab - zu bezahlen. Mal davon abgesehen was eine Class action kostet...
Ich selber habe gottlob nur geringe Verluste in Zertis gemacht.
FTD: Staat nimmt Bankberater in die Pflicht
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Schadensersatzklage-S…
Der Bund will Kleinanleger besser vor falscher Beratung schützen. Dazu soll die Beweislast bei Schadensersatzklagen umgekehrt werden. In Zukunft müsste dann nicht mehr der geprellte Kunde vor Gericht beweisen, dass er falsch beraten wurde.
Stattdessen hätte der Bankberater zu belegen, dass er richtige Angaben gemacht habe, sagte am Dienstag eine Sprecherin des Bundesministeriums für Verbraucherschutz.
Nach dem Rettungspaket für die Banken richtet die Politik nun das Augenmerk auf die enttäuschten Kunden. Die Verbraucherzentralen berichten von einem starken Anstieg von Anfragen aufgebrachter Anleger, die sich falsch beraten fühlen.
Die Wartezeit für Termine mit Verbraucherberatern ist mittlerweile auf mehrere Wochen angestiegen. Allein durch den Zusammenbruch der amerikanischen Lehman-Bank sitzen Tausende deutsche Anleger auf wertlos gewordenen Zertifikaten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.574.200 von manyfulddick am 15.10.08 10:21:24Das Problem wird sein, dass die Beweislastumgekehr noch nicht für die Lehman Zertifikaten gilt, da diese Regelungen nicht rückwirkend gemacht werden können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.573.994 von Rumkugel am 15.10.08 10:07:04Ich lese keine Bild-Zeitung, kenne also deren Argumentation auch nicht. Ich weiß aber, daß Bürgschaften fällig werden können (sonst bräuchte man sie nicht), und ich weiß ebenfalls, daß schon jetzt mehr als 30 000 Millionen Euro in das schwarze Loch "Finanzkrise" versenkt wurden. Und was die Fakten anbelangt: Was wird wohl passieren, wenn sich herausstellt, daß nicht nur die Bürgschaften gezogen werden, sonder sogar noch mehr Finanzierungsbedarf besteht?

Nur zur Erinnerung: Weder der deutschen noch der US Öffentlichkeit wurden bisher FAKTEN zu den Riskien der Banken präsentiert. Lediglich in der FTD war zu lesen, daß der Umfang der CDS schätzungsweise 54 000 Milliarden $ beträgt. Das ist nicht identisch mit den Ausfällen, bzw. dem Finanzierungsbedarf, aber einem Experten wie Ihnen muß ich das ja nicht weiter ausführen.

Übrigens: Panisch waren und sind die Experten Auf dem Börsenparkett, ich nicht!
Guten Tag!

Hier die Internetadresse der Schweizer Geschädigten:


http://www.anleger-selbsthilfe.ch/


Und hier der entsprechende Artikel:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konju…

Von Interesse ist:

"«Gemeinsam sind wir stark», schreibt die Anleger-Selbsthilfe auf ihrer Internetseite. Bis gestern hat die Gruppe 200 Fälle von Betroffenen gesammelt. Mehr als die Hälfte sind mittels Fragebogen ausgewertet. Ein Ergebnis sticht besonders ins Auge: 2007, besonders in der zweiten Jahreshälfte, hat der Verkauf von Lehman-Produkten durch die CS markant zugenommen. 29 Prozent aller von der Anleger-Selbsthilfe ausgewerteten Fälle fallen in diese Zeitperiode. Die Datengrundlage dieser Erhebung genügt wissenschaftlichen Ansprüchen zwar nicht. Alle neu hinzukommenden Fälle bestätigen aber den bisherigen Befund"

Ein derartiger Fragebogen wäre auch für dieses Forum von Interesse!

Beste Grüße!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.575.441 von Nordlicht130603 am 15.10.08 11:48:29Interessant v.a. was und in welchem Stil die CS anbietet:
http://www.anleger-selbsthilfe.ch/component/content/article/…
Offenbar nimmt die Credit Suisse mit einzelnen Geschädigten, die Lehman-Papiere besitzen, nun telefonisch Kontakt auf und unterbreitet Angebote für Entschädigungszahlungen.
Höchst fragwürdig ist dabei der Stil der Credit Suisse: Die Geschädigten erhalten ein telefonisches Angebot von einer ihnen unbekannten Personen im Rahmen von 55 %. Die Geschädigten müssen sich innerhalb von zwei Tagen entscheiden, ob sie das Angebot der Credit Suisse annehmen wollen oder nicht. Rückfragen sind nicht möglich: Die CS-Leute hinterlassen weder Name noch Telefonnummer, sondern melden sich am vereinbarten Tag erneut telefonisch. Erst wenn die Geschädigten mündlich ihr Einverständnis abgegeben haben, werden sie zu einem Gesprächstermin auf die Bank eingeladen. Dort haben die Geschädigten dann eine Vereinbarung zu unterzeichnen.
Falls Sie einen entsprechenden Anruf der Credit Suisse erhalten, empfehlen wir Ihnen sich im Zweifelsfall mit einem kompetenten Anwalt ihrer Wahl in Verbindung zu setzen. Es ist durchaus möglich, dass Sie aufgrund des juristischen Sachverhaltes auf eine wesentlich höhere Entschädigung Anspruch haben.
Tarnen, Tricksen, Täuschen: Die Zerti-Branche will einfach nicht dazulernen.

"FTD: Zertifizierte Sicherheit
15.10.2008 - 11:33

Anleger halten Zertifikate für sicherer als Bundeswertpapiere - das besagt eine Onlineumfrage. Dumm nur: Banker haben die Abstimmung manipuliert.

Es sind ungemütliche Zeiten für die deutsche Zertifikateindustrie. Nach dem Kollaps der US-Bank Lehman - durch den viele Zertifikate wertlos wurden - ist die Branche in die Kritik geraten, Kleinanleger ziehen Millionenbeträge ab. Angesichts dieser Nachrichtenlage verblüffte am Freitag eine Pressemitteilung des Deutschen Derivate Verbands: "Anleger vertrauen Zertifikaten weiterhin", jubilierte die Branchenvertretung und berief sich auf eine Onlineumfrage des "Handelsblatts". Danach hielten 19,2 Prozent der Leser Zertifikate trotz des Lehman-Desasters für die sicherste Anlageklasse. Zum Vergleich: Bundeswertpapiere kamen auf 11,8 Prozent.

Konnte das wirklich sein? Eher nicht, wie das "Handelsblatt" am Dienstag selbst schrieb. Tatsächlich hatte sich am Dienstag und Mittwoch gerade mal gut ein Prozent der bis dahin rund 2500 Umfrageteilnehmer für die Zertifikate entschieden, erst am Donnerstag kippte das Ergebnis - wobei "die überwiegende Mehrheit der Stimmabgaben aus den Rechnernetzwerken großer Banken mit nennenswertem Zertifikategeschäft erfolgte", so die Zeitung.

In seinem Weblog sprach ein Redakteur den Manipulationsvorwurf offen aus und nannte die Verdächtigen - anhand der IP-Adressen identifiziert - beim Namen. Demnach konnten zum Beispiel dem Server der Frankfurter BNP-Paribas-Tochter 427 Stimmen zugeordnet werden, von der HypoVereinsbank kamen 88 Klicks. Zwar lässt sich nicht nachweisen, dass die Banker ihre Kreuzchen nur bei Zertifikaten machten, eine andere Deutung aber lässt der Verlauf der Umfrage kaum zu.

Wer die Manipulation zu verantworten hat? Vermutlich einfache Mitarbeiter, die ohne Wissen des Topmanagements gehandelt haben. "Das war keine gezielte Aktion", sagt ein Kenner, vielmehr habe in der Branche eine E-Mail kursiert, in der auf die Abstimmung verwiesen wurde. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher von BNP Paribas: "Das war offensichtlich das Werk eines übereifrigen Mitarbeiters. Wir haben das weder gewollt noch gebilligt." Man werde den Fall nun "intern klären".

In der Branche sieht man den Schuldigen des PR-Desasters aber auch beim Verband. Die Pressemitteilung zeuge "nicht gerade von der Kompetenz derer, die sie geschrieben haben", ätzt ein Insider. Die Verbraucher seien "doch nicht so doof zu glauben, dass das Vertrauen in Zertifikate derzeit größer ist als in Bundeswertpapiere".

Eine Umfrage von FTD.de vom Wochenanfang belegt diese Sichtweise. Bei der Frage "Welcher Anlageklasse vertrauen Sie am meisten?" kamen Staatsanleihen auf 35 Prozent, Festgeld auf 39 Prozent - und Zertifikate mal eben auf drei Prozent."

Quelle: www.finanztreff.de

Soviel zu dem Thema "Seriösität der Banken" und "Neues Vertrauen schaffen." Zum Glück mehren sich die Stimmen aus Politik und Ministerien, dass beim Verkauf der Lehman-Zertifikate haarsträubende Dinge abgelaufen sind. Wir müssen dran bleiben, damit öffentlichkeit und Politik den Druck erhöhen, um die Banken an den Verhandlungstisch zu bringen
Hallo,
ich bin selbst Opfer der Lehman Pleite aus dem Raum Darmstadt und habe mich dem Beratungspool der Berliner Anlegerschutzkanzlei Justus Rechtsanwälte angeschlossen. Die werden dort ein Musterverfahren am Oberlandesgericht anhängig machen, um für alle Lehman Geschädigte vorab die Voraussetzungen der Bankenhaftung wegen Falschberatung zu klären. Dieses Urteil ist dann bindend für alle Anleger, die sich dem Verfahren anschließen.
Ihr könnt euch für den Beratungspool anmelden, indem ihr einfach das Kontaktformular auf der Internetseite: www.kanzleimitte.de ausfüllt. Die antworten prompt und informativ per Email oder Post. Der ganze Spaß hat mich 50,00 € gekostet und ich werde laufend über den Stand informiert.
Also, je mehr dabei sind um so stärker sind wir in dem Verfahren.;)

Übrigens habe ich auch noch ein diskussionsforum unter www.bankeninsolvenz.net gefunden.
:rolleyes:
Mittlerweile haben sich ca. 80 Interessenten für einen Verein gemeldet.

Die Frage, die sich nun stellt ist, ob wir einen eigenen Verein gründen wollen, oder einem bestehedem Verein beitreten wollen.
Ich habe bereits erste Gespräche mit DSW geührt und werde auch noch mit anderen Vereinen spechen (z.Bsp- Schutzverein der Bankkunden).

Hier sind grob zusammengefasst die Vor und Nachteile:

Eigenen Verein:
+ Wir bleiben völlig selbstständig und müssen nicht auf andere Interessen Rücksicht nehmen
- Wir benötigen ein paar treibende Mitgleider, die langfristig Aufgaben und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen


Vereinsbeitritt in großer Masse:
+ Wir können auf eine bestehende Infrastruktur und Kontakte zurückgreifen
- Wir laufen Gefahr im großen Topf unter zu gehen
- Große Vereine verfolgen noch andere Interessen

Bitte gebt mal dazu Eure Meinung ab, damit wir wissen, in welche Richtung wir gehen sollen.

Weiterhin brauchen wir für beide Optionen ein paar Leute, die ein paar Aufgaben übernehmen. Wer mach dabei mit?!?!?!
Bitte im Forum melden oder unter lehman.brothers@web.de

http://lehmanschaden.19.forumer.com/viewtopic.php?p=1507#150…
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.575.811 von kaesekuchen am 15.10.08 12:11:49@kaesekuchen:

Danke für diesen Hinweis /Link

Das Finanzgewerbe demontiert sich weiter fleißig selbst, so groß sind die Gewissensbisse!

Das können wir gar nicht toppen.

Wir müssen nur geduldig dran bleiben und die Öffentlichkei und die Politik weiterhin auf die skandalösen Praktiken der Banken stossen. Lange können auch die die Zustände nicht mehr gut heißen.


Gut Ding will Weile haben!

Eine internationale Aktion mit den Schweizer, ... und anderen wäre mir auch sehr sympathisch. Ich schlage entweder große Grenzübergänge, Brüssel, Strasbourg o.ä. vor.

Lehman-Geschädigte aller Länder, vereinigt euch!

???

Dran bleiben!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.575.811 von kaesekuchen am 15.10.08 12:11:49Banker die so eine Umfrage manipulieren,
manipulieren auch ihre Kunden!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.108.892 von tdwzb am 15.09.08 08:38:46Was soll die Aufregung bei Credit Suisse!!
Klar ist doch, Banken, Kunden, Zertifikateverkäufer stecken alle gleich tief mit drin.

Egal ob das ein gutes oder schlechtes Angebot ist.... Es ist ein Angebot! Ein entgegenkommen, ohne eine Rechtspflicht einzugestehen. So what!

Ein solches Angebot, Verhandlungsabsichten ohne dass eine Rechtspflicht bestünde gibts in "D" nicht... Das ist das was ich viel schlimmer finde - und auch nur anprangern kann.



Die meisten Prozesse gehen mit Vergleichen aus. Die Kosten trägt dann jeder selbst.

-Kunden weg
-Geld weg
- Zertifikat futsch
-Anlage futsch
- Anwalt schön verdient
- Gerichte belastet
- Nerven geraubt
-Mitarbeiter gebunden, Verwaltung belastet

=Insgesamt schlecht für alle...

Also warum nicht ein Angebot machen, dass interessengerecht ist.

I.d.S. Gut so Credit Suisse (!) Da springt glei die Seel´ der Banker in Himmel und der Aktienkurs hinterher!
das ist ja das was mich wundert. die banken verlassen sich jetzt mit stoischer ruhe auf ihre verteidiger. ein riskantes spiel. neben dem vertrauensverlust ist es keineswegs unwahrscheinlich, dass der schuss auch rechtlich nach hinten los geht. dazu kommt der vertrauensverlust. welcher kunde bleibt noch bei der bank, bei der er gerade seinen berater verklagt hat.
zudem werden kunden die rechtl keinen erfolg hatten noch wütender reagieren und wechseln

wieso man deshalb von vornerein nicht ein halbwegs faires angebot macht, bleibt mir schleierhaft. dies kann sich später als riesenboomerang erweisen. imageverlust, kundenverlust und auch verlorene prozesse.

lehmanspezialist: kannst du bitte mal kurz die gebühren für die deminor angeben. ich steige durch deren intention noch nicht durch
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.577.215 von daclaudio am 15.10.08 13:48:02@ daclaudio: Absolute Zustimmung! Ich wäre auch froh, wenn ich ein Angebot bekäme, das mir wenigstens 50% des eingesetzten Kapitals rettet. Denn, wie ich ja schon schrieb: Ich bin pessimistisch hinsichtlich unserer Chancen! Vielleicht kommen die Sparkassen Kunden noch etwas besser weg, aber ich hab bei der Citi gekauft ...

Und wenn man sich mal ansieht, welche Schwierigkeiten es macht wenigstens die Geschädigten zu organisieren, wie lustvoll die Besserwisser uns erklären, daß wir eben Pech hatten und selbst Schuld sind ...

Trotz alledem: Weitermachen!

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.575.441 von Nordlicht130603 am 15.10.08 11:48:29@Nordlicht Die Ergebnisse für die Verkaufszahlen in Deutschland sehen nach ersten Auswertungen ähnlich aus....
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.578.964 von Rovingtom am 15.10.08 15:44:38Entschädigung - auch in Deutschland!

a) Der Präsident des Sparkassen-Verbandes sagte in einem Interview:

„Der Präsident des Sparkassen-Verbandes, Heinrich Haasis, hatte Kunden mit Lehman-Zertifikaten eine Einzelfallprüfung zugesichert. Dabei werde untersucht, ob ein Kunde falsch beraten worden ist, ergänzte eine Sparkassen-Sprecherin. "Wenn Einzelnen für 5 000 Euro solche Zertifikate verkauft worden sind und sonst nichts, dann wird sich die Sparkasse kümmern", sagte Haasis. Wer aber "ein Depot hat mit 100 000 oder 200 000 Euro und für 5 000 oder 10 000 Euro Zertifikate beimischt", der wisse genau, welches Risiko er eingehe.“ (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dum…


b) Eine andere Strategie verfolgt die Credit Suisse. Sie bietet mittlerweile eine 55 % Entschädigung der Zertifikate an.

„Offenbar nimmt die Credit Suisse mit einzelnen Geschädigten, die Lehman-Papiere besitzen, nun telefonisch Kontakt auf und unterbreitet Angebote für Entschädigungszahlungen.

Höchst fragwürdig ist dabei der Stil der Credit Suisse: Die Geschädigten erhalten ein telefonisches Angebot von einer ihnen unbekannten Personen im Rahmen von 55 %. Die Geschädigten müssen sich innerhalb von zwei Tagen entscheiden, ob sie das Angebot der Credit Suisse annehmen wollen oder nicht. Rückfragen sind nicht möglich: Die CS-Leute hinterlassen weder Name noch Telefonnummer, sondern melden sich am vereinbarten Tag erneut telefonisch. Erst wenn die Geschädigten mündlich ihr Einverständnis abgegeben haben, werden sie zu einem Gesprächstermin auf die Bank eingeladen. Dort haben die Geschädigten dann eine Vereinbarung zu unterzeichnen..." ( http://www.anleger-selbsthilfe.ch/component/content/articl…

c) Die Berner Kantonalbank garantiert vollen Kapitalschutz für drei Produkte

«Wir haben frühzeitig darüber nachgedacht, was wir tun würden, wenn Lehman Brothers nicht mehr in der Lage wäre, den Kapitalschutz bei diesen Produkten zu gewährleisten», sagt Nobili. Die BEKB habe sich entschieden, bei eigenen Kunden den Kapitalschutz zu gewährleisten, wenn es nach Ende der Laufzeit zu einem Verlust käme. «Auch wenn nach Prospekt klar Lehman Brothers dafür verantwortlich wäre», wie Nobili ergänzt. Diese Garantie des Kapitalschutzes gelte allerdings nur für jene drei erwähnten strukturierten Produkte, bei welchen die BEKB als Associate Manager auftrat und den Co-Lead innehatte. «Daneben gibt es selbstverständlich noch jede Menge anderer Produkte.» (http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/BEKB-garantiert-Kun…

d) Die Luzerner Kantonalbank garantiert bis zu 100.000 Schweizer Franken (ca. 65.000,- EURO)

«Der Anleger trägt das Ausfallrisiko», betonte die Kantonalbank zuerst. Nun hat sich die Bank eines Besseren besonnen: Kleinanleger mit Lehman-Papieren, die unter 100’000 Franken bei der LUKB deponiert haben, erhalten vollen Kapitalschutz auf die faulen Papiere.“ http://www.beobachter.ch/artikel.asp?AssetID=13095


e) Hong Kong
“The Hong Kong Government proposed a plan under which local banks and distributors of the bonds would buy back the products at a value to be decided on later.” (http://www.nzherald.co.nz/business/news/article.cfm?c_id=3&…

f) Generali-Versicherung Österreich/ Italien

"Wir haben 175 Jahre lang niemanden im Stich gelassen und werden das auch in Zukunft nicht tun", sagte der Vorstandschef von Generali Österreich, Luciano Cirina, in Bezug auf jene 2.000 Generali-Kunden, die ein Versicherungsprodukt mit der nun insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers als Garantiegeber gekauft haben. Derzeit werde an einer Lösung gearbeitet, Details sollen in den nächsten Tagen finalisiert werden.“ (http://www.generali.at/__C1256A6F0044EA06.nsf/ie/2E296B07C5…

Bitte um Ergänzung!
richtig.
citi wird sich vor wechsel nicht rühren. auch später vermutlich nicht. daher wird der imageschaden für city/mutuel auch am grössten sein.
von angeboten wie in der schweiz könnte man nur träumen. viele würden bei 1/3 schon einlenken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.578.726 von 1caipirinha am 15.10.08 15:29:30das ist ja das was mich wundert. die banken verlassen sich jetzt mit stoischer ruhe auf ihre verteidiger. ein riskantes spiel. neben dem vertrauensverlust ist es keineswegs unwahrscheinlich, dass der schuss auch rechtlich nach hinten los geht. dazu kommt der vertrauensverlust. welcher kunde bleibt noch bei der bank, bei der er gerade seinen berater verklagt hat.
zudem werden kunden die rechtl keinen erfolg hatten noch wütender reagieren und wechseln

wieso man deshalb von vornerein nicht ein halbwegs faires angebot macht, bleibt mir schleierhaft. dies kann sich später als riesenboomerang erweisen. imageverlust, kundenverlust und auch verlorene prozesse.


Hi 1caipirinha,

ich denke es ist ganz einfach zu erklären. was man der presse entnehmen kann soll es ca. 40.000 Investoren geben, die Lehman Zertifikate im Bestand haben. Diese stehen im Verhältnis von 85 Mio Bundesbürgern die ein Konto haben oder sagen wir einmal (wenn alle bei der Citibank wären) 40.000 Kunden gegenüber 5 Mio Citibankkunden, d. h. es wären bei der Citibank 0,8% der Kunden betroffen - tendenziell eher weniger, da nicht alle 40.000 Investoren ihre Zertifikate bei der Citi erworben haben. Dann zieht man noch den Teil ab, der keine Kapitalgarantierten Zertifikate erworben hat, weil dieser im Fall eines Prozesses besonders schwer haben wird. Dann bleibt ein Rest von Kunden die dann vor Gericht gehen und klagen. Dabei ist es nicht einfach, die Beraterhaftung nachzuweisen und diese ist auch individuell für jeden Investor. D. h. am Ende bleibt ein Teil der eventuell klagen wird, bei dem aber die Chance 50/50 stehen, dass der Investor gewinnt (wenn es überhaupt 50% Chance ist, m. E. geringer). Also sprich ein Teil wird vielleicht vor Gericht gewinnen, ein Teil wird vor Gericht verlieren. Die Kunden, die jetzt die Zertifikate haben, werden sehr wahrscheinlich sowieso wechseln. Alles in allem denke ich, dass man es nachvollziehen kann und es kein riskantes spiel ist, auch wenn es für den Lehman Zertifikate Inhaber natürlich nicht sehr positiv ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.582.049 von Poldi1973 am 15.10.08 18:30:35Nachtrag:

Bei kleineren Banken kann es natürlich vielleicht zu Kulanzfällen kommen, da die natürlich viel mehr auf jeden einzelnen Kunden angewiesen ist als eine Citibank. Zudem kommt bei der Citi noch der Verkauf hinzu - denen kann es vom Grundsatz egal sein, weil sie es an Credit Mutual verkauft haben und die haben jetzt das riesige Problem. Sollen für etwas zahlen, was nicht in ihrem Verschulden lag und für Kunden, die evtl. sowieso wechseln. Wenn Credit Mutual nicht kulant ist, dann kommen die vielleicht zukünftig trotzdem gut weg. Sie können immer argumentieren, dass sie einen Neuanfang machen wollen und es auch nicht verantwortet haben. Deshalb denke ich, dass Kunden von Sparkassen evtl. das eine oder andere Kulanzangebot erhalten könnten - bei der Citibank würde ich es als eher unwahrscheinlich einstufen... aber vielleicht habe ich ja unrecht? Wer weiß.
Swissinfo: Credit Suisse macht ersten geschädigten Anlegern aus Lehman-Pleite Angebote
[...]
Entschädigt werden aber nicht alle Opfer der Lehman-Pleite. Es bekämen nur Kunden ein Angebot, die am 31. August Vermögenswerte von bis zu 500'000 CHF bei der CS gehabt hätten und davon über die Hälfte in kapitalgeschützten Lehman-Produkten angelegt gehabt hätten, sagte Söntgerath.
[...]
Die Luzerner Kantonalbank LUKB gewährt mittlerweile vollen Kapitalschutz, nachdem sie dies zuvor kategorisch zurückgewiesen hatte. Die LUKB war lediglich Vermittlerin von Lehman-Produkten, und wäre damit rechtlich nicht zu Entschädigungen verpflichtet.
Im Unterrschied dazu gewährte die Berner Kantonalbank BEKB von Anfang an Kapitalschutz. Sie war zusammen mit Lehman Brothers als Co-Emittent aufgetreten.
Die Zürcher Kantonalbank ZKB habe strukturierte Produkte von Lehman Brothers nie aktiv vertrieben, sondern nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch hin und mit der entsprechenden Risikoaufklärung, sagte Sprecherin Sibylle Umiker.
FR: Vorbild Bafin
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/16…
Liebe Politiker, bevor Ihr Euch zurücklehnt: Die Finanzwelt zu retten, reicht nicht aus. Jetzt ist der Verbraucher dran, mit dessen Steuergeld das milliardenschwere Paket ja schließlich geschnürt wird. Da wird es ja wohl nicht zu viel verlangt sein, dass Ihr auch ihm zu seinem Recht verhelft.
Banken wollen Geld verdienen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn man sie damit betraut, den eigenen Handlungsrahmen zu gestalten. Das scheint angesichts des unglaublichen Desasters, in das sich der Bankensektor laviert hat, inzwischen auch den Marktgläubigsten zu dämmern.
Nicht besser sieht es aus, wenn Bankangestellte Privatkunden beraten sollen. Wie objektiv kann diese Beratung ausfallen, wenn der Berater für bestimmte Finanzprodukte höhere Provisionen erhält als für andere? Oder wenn ihm sein Vorgesetzter Zielvorgaben für den Vertrieb macht?
BR: Banken und ihre dubiosen Angebote
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/geld-und-leben…
Wer auf der Rennbahn sein Geld verwettet, weiß, auf welches Risiko er sich einlässt. Entweder man hat Glück und gewinnt, oder man verzockt seinen Einsatz. Für ihre Ersparnisse erwarten Anleger mehr Sicherheit. Doch im Zuge der Finanzkrise wird immer deutlicher: Tausendfach haben Banken ihren Kunden riskante Wetten angeboten und als sichere Geldanlage verkauft.
Jakarta Post: Lessons from Citibank Indonesia: Customers get burned
http://old.thejakartapost.com/detailheadlines.asp?fileid=200…
Citbank Indonesia customers that lost a lot -- in my case, most of my savings -- after the collapse of American investment bank Lehman Brothers last month need not be ashamed of admitting how low and utterly poor their financial literacy turned out to be.
[...]
I, along with other Citigold customers I talked to, painfully realized only recently we had no idea what we bought in mid-2007 through our Citigold executives.
In another shocking information sheet sent one week after Lehman went bankrupt, Citibank revealed that the holders of Lehman notes in Indonesia were unsecured creditors.
For many banks, private banking or wealth-management services have become a significant source of fee-based incomes. But as it now turns out, such services have become wealth-destruction centers for a number of Citigold clients due to the unprecedented pace in which the U.S. financial crisis turned into a crash.
Hence, the first lesson from the debacle of the Citigold customers is don't ever touch offshore, sophisticated investment securities. There are now so many derivatives, hedge funds, structured vehicles and swaps offered on the international market.
We are glad to know, though, that after several days of denial, both Bank Indonesia and the capital market watchdog (Bapepam) late last month said they were preparing regulations on the trading of offshore investment securities to protect consumers.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.583.477 von manyfulddick am 15.10.08 19:57:09Schade ,daß Du so viel in englisch schriebst.Hier sind auch viele ,die englisch leider nicht verstehen.Da Deine deutschen Beiträge immer so gut und informativ sind ,finde ich es schade!!!
Vielleicht nur eine kurzfassung in deutsch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.583.756 von Zerti45 am 15.10.08 20:12:05Sorry, so viel zu tun, zu wenig Zeit die zu übersetzen. Das Jakarta-Post zeigt, dass Citi nicht nur in Deutschland durch "ausführliche Beratung glänzte" und nun auch die indonesische Finanzmarktaufsicht nun Maßnahmen überlegt, um sowas in Zukunft zu verhindern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.584.140 von manyfulddick am 15.10.08 20:34:33Die Antwort reicht doch schon .Dann weiß man worunm es geht. Danke.
Citibank steht also für schlechte Beratung welt weit...
:(

Wie ich vor drei Jahren, zu Citi gewechselt bin, haben mich alle gewarnt... inkl. meiner !Mutter!:eek:

"Weißt du eigentlich zu was für einer Bank Du da gehst...?

Jetzt wissen wir es ja ...
Wie man heute an der Wall-Street sieht, greifen die Rettungspakete ja ganz ausgezeichnet. Der ins Auge fallende Kurseinbruch der Deutschen Bank könnte auch damit zusammenhängen, daß diese Bank wohl über ca. zwei Jahre hinweg riesige Leerverkäufe getätigt hat und damit möglicherweise gegen geltende US Regularien verstieß. Es könnte also auch in diesem Fall durchaus noch zu juristischen Konsequenzen kommen.

Quelle: www.deepcapture.com/deutsche-bank-sold-massive-amounts-of-phantom-stock/
Artikel von Rory Kearney in NowPublic, vom 14.10.2008

Die Geschwindigkeit, mit der in dieser Krise Aussagen und "Sicherheiten" verdunsten, ist bemerkenswert! Während auf allen Kanälen noch das konzertierte Handeln gelobt wird, zeigen die Fakten, daß die Banken untereinander nach wie vor kaum Geld verleihen, daß es eben noch nicht gelungen ist, das Vertrauen wieder herzustellen.

Hat denn inzwischen schon jemand brauchbare Antworten von Rechtsanwälten bekommen? Ich habe mich bei der Berliner Kanzlei - berlinmitte - angemeldet, warte aber noch auf Nachrichten.

Last not least: In der Reaktionen der Banken auf die Forderungen der Opfer zeigt sich nur, wie vollkommen egal dem derzeit geschäftsführenden Personal das alles ist: Weder die Kunden, noch die künftigen Geschäfte - oder die MItarbeiter - zählen, sondern einzig und allein der heute und gleich persönlich einzustreichende Gewinn. Hinter dem Schlagwort vom "Shareholder Value" (Wertsteigerung für die Anteilseigner/Aktionäre) verbarg sich von Anfang an die Gier nach obszönen Vergütungen für die "Masters of the Universe", die Herren der Börsen- und Finanzwelt!

Viel Glück allen Opfern!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.576.063 von Bobby_Ewing am 15.10.08 12:29:21Es ist besser das europaweit zu tun und sich dem - größeren - Lehman Gläubigerausschuss von Deminor (unter www.deminor.com) anzuschließen. Hier werden Klagen gegen Vermittler aber auch gegen Lehman in den USA direkt - Class Action Verfahren - ins Auge gefasst.
Deminor arbeitet hier mit einer darauf spezialierten Kanzlei zusammen. Der Weg dem europaweiten Gläubigeraussschuss beizutreten ist auf jeden Fall günstiger, denke ich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.576.063 von Bobby_Ewing am 15.10.08 12:29:21bei Deminor werden schon über 1000 Anleger vereinigt, um gemeinsam was zu machen. Entsprechend ist die Kostenaufteilung...
Der Nachteil: Deminor ist in Brüssel, also nicht gerade um die ecke
Die Ahnungslosigkeit des Herrn Haasis ...

... oder wie ich beunruhigte Kunden durch vage Andeutung ruhigzustellen versuche


Herr Hassis, CDU-Mitglied und Sparkassenhäuptling, scheint selber nicht zu wissen, was in seinen Filialen vorgeht. In der Maybritt Illner-Sendung hat er bekanntlich behauptet, es seien nur 3 oder 4 Sparkassenfilialen, die Lehman-Schrottzertifikate als festgeldähnlich-sichere Anlagen verkauft haben. Dem ist nicht so, das weiß hier jeder. Es dürften mindestens zwei Dutzend bis drei Dutzend Filialen sein! Dabei konzentriert sich wohl das meiste auf Hessen und Hamburg, NRW ist vereinzelt auch noch dabei. Ein interessantes Muster!

Darüber hinaus hat er in der M-Illner-Sendung angekündigt, sich zu "kümmern", wie immer das aussehen mag. Ich habe den Verdacht, dass sein "Kümmern" vor allem darin besteht, die spekatakulärsten Fälle unter dem Mantel der Mauscheleien zu "bereinigen". Meine Frage an alle: Gibt es Hinweise darauf, dass sich die Sparkassen in dem Sinne "kümmern", dass sie Kulanzangebote an 100-Prozent-Geschädigte unterbreiten? Mein Eindruck ist eher, dass die Strategie Schweigen ist - Aussitzen. Worte eines Funktionärs sind unverbindlich - egal ob von SPD oder CDU.

Herr Haasis, wenn Sie oder eine ihrer Presselakaien hier mitlesen, so nehmen Sie bitte den folgenden Link zur Kenntnis:

http://www.biallo.de/finanzen/Geldanlage_Fonds/lehman-zertif…
Die Ahnungslosigkeit des Herrn Haasis - Fortsetzung

Fazit ist:

Entweder lügt Herr Haasis oder er hat schlicht keine Ahnung, was in seinem Laden so alles vor sich geht. Was sicher auch nicht einfach ist bei so vielen Filialen, oder?

Aber bald ist Weltspartag ... sicher eine gute Gelegenheit für Öffentlichkeitsarbeit. Dann könnte man in Frankfurt und Hamburg erleben, wie Kinder und Jugendliche mit ihren ersparten Cents und Euros, die sie in gutem Glauben in ihren Sparschweinen zur Sparkasse bringen, neben Lehman-geschädigten-Sparkassenkunden stehen, die durch white-label-geschönte-Produkte der Sparkasse um ihr sauer Erspartes dauerhaft geschädigt wurden ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.582.049 von Poldi1973 am 15.10.08 18:30:35poldi, das sehe ich total anders.
1.) ob kapitalgarantierte zertifikate oder nicht spielt keine rolle. es sind alles völlig defensive zertifikate, die gewünscht und betroffen sind.
2.)klagen werden wohl die meisten. wenn die chancen 50/50 stehen,kämen die banken mit einer niedrigen auffanglösung eher besser weg
3.) wenn die mutuel ihren kunden nicht entgegenkommt, wird dies in sensibler zeit, wo sicherheit ganz vorne steht, eine enorme sogwirkung haben. dabei steht weniger die anzahl einiger hunderter oder tausender wechsler im focus, sondern die tatsache, dass kunden wechseln, denen die bank in ungemütlichen zeiten nicht beisteht. wenn 500 freiwillige wechsler konzertiert mit presse eine bank verlassen und zu einer neuen gehen, fragt sich doch jeder: moment, da stimmt was nicht. schlechter kann ein start gar nicht sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.588.102 von 1caipirinha am 16.10.08 03:22:22poldi, das sehe ich total anders.
1.) ob kapitalgarantierte zertifikate oder nicht spielt keine rolle. es sind alles völlig defensive zertifikate, die gewünscht und betroffen sind.
2.)klagen werden wohl die meisten. wenn die chancen 50/50 stehen,kämen die banken mit einer niedrigen auffanglösung eher besser weg
3.) wenn die mutuel ihren kunden nicht entgegenkommt, wird dies in sensibler zeit, wo sicherheit ganz vorne steht, eine enorme sogwirkung haben. dabei steht weniger die anzahl einiger hunderter oder tausender wechsler im focus, sondern die tatsache, dass kunden wechseln, denen die bank in ungemütlichen zeiten nicht beisteht. wenn 500 freiwillige wechsler konzertiert mit presse eine bank verlassen und zu einer neuen gehen, fragt sich doch jeder: moment, da stimmt was nicht. schlechter kann ein start gar nicht sein.



Deine Argumente verstehe ich nicht.

Zu 1.) wenn man vor Gericht geht und argumentiert, dass man gedacht hätte, eine Kapitalgarantie würde ebenfalls für den Ausfall des Emittenten schützen, wie soll dieses Argument bei nicht kapitalgarantierten Produkten greifen? Per Definition sind nicht kapitalgarantierte Produkte keine Sicherheitsprodukte - man kann, selbst bei noch so konservativen Bonuszertifikaten mit tiefer Barriere - Geld verlieren. Deshalb denke ich, dass in einem Gerichtsverfahren nur die Kunden eine Chance haben werden, die kaptialgarantierte Produkte als Lehman Zertifikat haben, weil bei allen anderen die Argumente fehlen.

2.) wie schon erwähnt, ich glaube, dass die Chance deutlich unter 50% liegt, weil zur Zeit noch der Kunde beweisen muß, dass er falsch beraten wurde - soll ja evtl geändert werden, aber im aktuellen Fall gilt eben die aktuelle Gesetzgebung. Ich weiß ebenfalls nicht, ob die meisten klagen. Sicher gibt es viele wütende Investoren aber die Historie zeigt doch, dass die Quote der tatsächliche klagenden Investoren niedrig ist (egal ob bei Bankfällen, Versicherungsfällen, Fondsfällen, etc.).

3.) ich glaube nicht, dass es auf die mutuel sehr großen einfluss haben wird und es zu einer sogwirkung kommt. Die Citibank hat die Produkte verkauft - nicht die Mutuel. Die werden wahrscheinlich versuchen, den Namen schneller zu ändern als geplant, aber die können jegliche Schuld von sich weisen, da sie ja nicht beteiligt waren. Wenn auch 500 Kunden in einer gezielten Aktion die Mutuel verlassen würden, dann sind das bezogen auf die 5 Mio Kunden gerade einmal 0,01% vom gesamten Kundenstamm. Ich gebe dir Recht, dass diese Aktion bei einer sehr kleinen Bank Wirkung zeigen könnte, aber ich glaube nicht bei einer größe von 5 Mio Kunden. Eine kleine Sparkasse oder andere kleine Banken wäre dieseer Effekt deutlich größer. Wie gesagt, selbst die 40000 Investoren würde bei der Citibank gerade einmal 0,8% des gesamten Kundenstammes entsprechen. Und ob die Kunden später tatsächlich so über die Credit Mutuel verärgert sein werden, wo die ja eigentlich nichts dafür können bleibt auch die Frage. Außerdem werden die auch nicht Geld so zahlen ohne das sie es von der Citi wiederbekommen würden. Es kann ja sein, dass ich mir irre, aber ich würde mein Szenario als realistischer einschätzen. Meinst Du nicht?
man sollte auch die Mifid Richtlinie bzw. das dementsprechend ausgefüllte Formular berücksichtigen. Vielleicht ergeben sich ja Ansprüche auf falschberatung auf dieser Basis? Da sklappt natürlich nicht bei Tradern...
Zu 1.) wenn man vor Gericht geht und argumentiert, dass man gedacht hätte, eine Kapitalgarantie würde ebenfalls für den Ausfall des Emittenten schützen, wie soll dieses Argument bei nicht kapitalgarantierten Produkten greifen? Per Definition sind nicht kapitalgarantierte Produkte keine Sicherheitsprodukte - man kann, selbst bei noch so konservativen Bonuszertifikaten mit tiefer Barriere - Geld verlieren. Deshalb denke ich, dass in einem Gerichtsverfahren nur die Kunden eine Chance haben werden, die kaptialgarantierte Produkte als Lehman Zertifikat haben, weil bei allen anderen die Argumente fehlen.


Richtigt... aber du wirst mir zustimmen, dass es trotz fehlender Kapitalgarantie praktisch unmöglich ist, sein ganzes Geld zu verlieren. Der Verlust kann sich nur im 10- maximal 10 % Bereich liegen.. und selbst das sei (lt. Berater) unwahrscheinlich.

Mein Bankberater bei der Citi hat, unter Zeugen mir zu dem nicht kapitalgeschützten Produkt (altenativ war JP Morgen mit Kapschutz) geraten, weil ein Kapitalverlust unmöglich sei... Die verharmlosung von Risiken ist ein Beratungsfehler. Diesen mache ich zu gerichtlich geltend. Ich habe nie 100% Schadensersatz gefordert, sondern eine kulante lösung die keine Rechtspflicht von beiden Seiten erwartet.

Ich denke wir sind verhandlungsbereit... das weiß auch mein Berater und die Citi...
Ich fühle mich klar schlecht beraten, ich habe Zeugen, alle Unterlagen und werde das gerichtlich aufrollen lassen.

Das Argument es könne der Citi egal sein, ist traurig und zeugt von mieser Verantwortungslosigkeit, Rückradlosigkeit, und einer Unternehmensphil. die über Leichen geht. Schämen Sie sich! Wie kann einem was Egal sein, für das man sogar "noch bezahlt" wird, Verantwortung zu tragen. Früher war das eine Frage der Ehre unter Kaufleuten. Ich möchte mit Ihnen und mit Leuten die so mit "verbrandter Erde" argumentieren im Leben nichts zu tun haben.

Pfui!

Da Sie ja, wie ich weiß bei der Citibank arbeiten, haben wir ja jetzt eine offizielle Aussage!

Pfui! Da seht her, so denken die Berater bei der Citibank...es ist ihnen egal! Wie gemein!
NDR: Offenbar 10.000 Hamburger von Bank-Pleite betroffen
http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/lehmanbrothers102.htm…
In Hamburg sind offenbar deutlich mehr Kleinanleger von der Bankenkrise betroffen als bislang bekannt. Wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete, schätzt die Verbraucherzentrale, dass allein durch die Pleite der amerikanischen Bank Lehman Brothers rund 10.000 Hamburger Geld verloren haben.
"Die Leute rennen uns die Bude ein", sagte Edda Castelló, die Finanzexpertin der Hamburger Verbraucherzentrale. Viele Menschen stünden vor dem finanziellen Aus. "Wenn man eine durchschnittliche Schadenssumme von 10.000 Euro annimmt - was vorsichtig gerechnet ist - so sind wir mal eben bei 100 Millionen Euro Schaden." Die meisten Geschädigten seien Kunden der Citibank und vor allem der Hamburger Sparkasse (Haspa) gewesen, so die Finanzexpertin.
Express: Köln - Der Lehman-Stammtisch: Sie alle verloren ihr Geld bei der Pleite-Bank
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/sie-alle-verl…
Wut! Sie haben zwischen 4000 und 100.000 Euro verloren. Weil Banken ihr Geld in Papiere der Pleitebank Lehman Brothers anlegten. Nun haben 40 Kölner den 1. Stammtisch der Lehman-Geschädigten gegründet. Sie sagen: „Wir wurden falsch beraten, kämpfen gemeinsam für Schandenersatz.“
Manfred Gruse (69) bekam vor fünf Jahren seine Lebensversicherung ausbezahlt. „Daraufhin rief mich die Beraterin der Citibank an: Wir müssten uns unterhalten.“
Bei einer Tasse Kaffee wurde ihm abgeraten, sein Geld mit drei Prozent Zinsen auf Giro- und Festgeldkonto liegenzulassen. Eine Investition in Fonds und Zertifikate sei rentabler. Der Leverkusener ließ sich darauf ein.
In seiner Anlage, die die Citibank für ihn zusammenstellte, waren auch Zertifikate von Lehman Brothers dabei. Doch das erfuhr der Leverkusener erst, als die Bank pleite war. „Ich hatte der Beraterin einfach vertraut. 20.000 Euro sind nun futsch.“
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.589.571 von daclaudio am 16.10.08 10:22:02Richtigt... aber du wirst mir zustimmen, dass es trotz fehlender Kapitalgarantie praktisch unmöglich ist, sein ganzes Geld zu verlieren. Der Verlust kann sich nur im 10- maximal 10 % Bereich liegen.. und selbst das sei (lt. Berater) unwahrscheinlich.

=> unwahrscheinlich aber die wahrscheinlichkeit nicht gleich null, genauso wie die Lehman Pleite unwahrscheinlich war aber nicht gleich null.



Mein Bankberater bei der Citi hat, unter Zeugen mir zu dem nicht kapitalgeschützten Produkt (altenativ war JP Morgen mit Kapschutz) geraten, weil ein Kapitalverlust unmöglich sei... Die verharmlosung von Risiken ist ein Beratungsfehler. Diesen mache ich zu gerichtlich geltend. Ich habe nie 100% Schadensersatz gefordert, sondern eine kulante lösung die keine Rechtspflicht von beiden Seiten erwartet.

=> ja, dann solltest du nicht zu schlechte Karten haben, aber trotzdem denke ich, dass du mehr Erfolg haben wirst, wenn du dich auf die Falschberatung in Bezug auf verharmloste Risiko im Underlying bei nicht-kapitalgarantierten Produkten. Das Risiko von Lehman als Emittent wird denke ich persönlich in diesem Fall keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Erfolg dürfte die Verharmlosung der Verlustmöglichkeit im Underlying beim nicht-kapitalgarantierten Produkt versprechen. In deinem Fall wäre die Citibank sicherlich gut beraten, dir ein Kulanzangebot zu machen.



Ich denke wir sind verhandlungsbereit... das weiß auch mein Berater und die Citi...
Ich fühle mich klar schlecht beraten, ich habe Zeugen, alle Unterlagen und werde das gerichtlich aufrollen lassen.

=> dann wirst du denke ich gute Karten haben, viele andere aber wahrscheinlich nicht.



Das Argument es könne der Citi egal sein, ist traurig und zeugt von mieser Verantwortungslosigkeit, Rückradlosigkeit, und einer Unternehmensphil. die über Leichen geht. Schämen Sie sich! Wie kann einem was Egal sein, für das man sogar "noch bezahlt" wird, Verantwortung zu tragen. Früher war das eine Frage der Ehre unter Kaufleuten. Ich möchte mit Ihnen und mit Leuten die so mit "verbrandter Erde" argumentieren im Leben nichts zu tun haben.

=> wie gesagt, es ist nur meine persönliche Einschätzung. Es wird nicht einfach werden, den Anspruch gerichtlich durzusetzten und insofern werden sie kalkulieren, was es kostet und nicht zu zahlen wird sehr wahrscheinlich deutlich günstiger. Vor allem unter dem Aspekt, dass sie sich aus Deutschland zurückziehen.



Da Sie ja, wie ich weiß bei der Citibank arbeiten, haben wir ja jetzt eine offizielle Aussage!
Pfui! Da seht her, so denken die Berater bei der Citibank...es ist ihnen egal! Wie gemein!

=> Interessant? Da wissen sie mehr als ich. Ich bin weder Berater noch bei der Citibank beschäftigt. Von daher weiß ich auch nicht, was die Berater denken, aber ich würde sagen, dass die am Ende der Kette stehen und ggf. das Bauernopfer sind. Die bekommen von obern vorgegeben, was zu sagen oder zu tun ist und haben selbst denke ich wenig Handlungsspielraum. Der Berater an sich ist denke ich ebenfalls nicht von der Lehman Pleite ausgegangen, aber er wird der sein, der am meisten von den Kunden abbekommt.
dann paßt es ja... wenigstens haben sie zeit groß- und kleinschreibung zu beachten... Früher konnte ich mir angestellte leisten, die für mich in foren fehlerfrei schrieben... dank lehman tippe ich jetzt selber...:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.589.796 von Poldi1973 am 16.10.08 10:46:19Bitte beschreibe doch mal, wie ein Totalverlust "durch das Underlying" bei einem DivDax/Dax Alpha Zertifikat hätte auftreten können. Theoretisch doch nur, wenn alle Werte im DivDax (die ja auch gleichzeitig Teil des DAX sind) einen Wert Null erhalten und gleichzeitig der Dax trotzdem mit 100% des Ausgangswertes aus dem Rennen geht. Das halte ich für ein höchstens theoretisches Konstrukt.

Da ist das (mir in der "Beratung" verschwiegene) Emittentenrisiko für um Größenordnungen wahrscheinlicher.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.590.423 von manyfulddick am 16.10.08 11:55:45Totalverlust beim Alpha ist dann gegeben wenn z. B. der DAX 50% plus macht und der DivDAX 50% minus. Der DivDAX muß dafür nicht auf Null fallen. Anderesbeispiel: DAX +70%, DivDAX -30% -> ebenfalls Totalverlust. Auf Einzelaktienbasis ist das noch einfacher und wahrscheinlicher, z. B. Volkswagen gegen Daimler -> dort hätte man schon einen Totalverlust, würde ich vermuten (je nachdem, wann das Produkt aufgelegt wurde)!
Hllo zusammen,
habe jetz länger nichts gepostet möchte hier aber noch einige Dinge anmerken.

1. Vereinsgründung:

An sich eine gute Idee, kann aber nur in Ballungsraum erfolgen, da sonst erhebliche Probleme hinsichtlich des Vereinsrechtes entstehen. Bei näheren Fragen bin ich gerne zu Auskünften bereit.
Weiterhin kommt auf die verantwortlichen neben der "Vereinsarbeit" auch ein erheblicher teil an administrativen Dingen zu, die dieses Vorhaben schon fast zu einem Fulltimejob machen. War mal jahrelang im Vorstand eines großen Vereins (1000 Mitglieder in mehreren Sparten)

2. Wie kann ich meine Ansprüche beim Insolvenverwalter konkret anmelden? Habe zwar von die Citi einen (nichtssagenden) Brief bekommen, der mich aber nicht schlauer macht?

3. Was ist aus der Aktion mit kollektivem Bankwechsel geworden. Würde dies möglichst bald in Angriff nehmen, bzw. diese Option der Citi unterbreiten. Ich glaube nicht, das noch viel bei Lehman aus der Konkursasse zu holen ist.

4. Gibt es irgendwelche Angebot zur Kullanzlösungen über die Citibank?

5. Hat ein rechtsanwalt sich schon mal mit denen dahingehend in verbindung gesetzt?
Verschiedene Banken bieten 7 % aufs Tages/Festgeld wenn man mit dem Depot wechselt.

Wenn wir genügend Leute haben die gemeinsam zu einer anderen Bank wechselten könnten wir vielleicht erreichen, dass wir statt 7% eben ein zertifikat zum Preis von x abkaufen...und wir den Betrag in eine Anleihe der betreffenden Bank (mit neuem Ausfallrisiko) stecken. Die kann dann meinetwegen noch mal 8 Jahre laufen..

Möglichkeiten gibts nur anbieten tut uns keiner was ...


Das Problem ist doch, dass wir im Fall eines Falles unsere Ansprüche nur schwer in den USA durchsetzen werden...
Eine Bank mit Amerikakontakten schon.... aber die Citi will nicht...
Caipi sprich noch mal mit interessierten Banken... bei interesse kannst du eine genaue Wechslerliste mit Name, und Adresse anlegen.. und die vorlegen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.590.691 von Poldi1973 am 16.10.08 12:25:35Okay, nochmal langsam. Du sagst, der DAX müsste 50% steigen und der DivDax 50% fallen. Wenn der DivDax 50% fällt, sind schonmal die Hälfte der Werte im DAX auch 50% im Minus. Das heißt die anderen DAX-Werte müssten um 150% steigen, um dies zu kompensieren und den DAX noch 50% ins Plus zu drücken. Immer vorausgesetzt die Gewichtung aller Werte ist gleich.

Das gleichzeitig 15 Werte im Dax 150% steigen und die 15 anderen um 50% fallen, halte ich nach wie vor für eine theoretische Betrachtung. Besonders über den Zeitraum von 5 Jahren. Ich persönlich hatte das für mich ausgeschlossen. Da ist der Ausfall des Emittenten über den Zeitraum von 5 Jahren deutlich wahrscheinlicher.
Hallo zusammen,
bin hier auf dieses Forum gestoßen da ich selbst von der Lehman Pleite schwer getroffen wurde (35.000€).
Meine Geschichte gleicht den meißten hier geschilderten.
Ich muss sagen dass ich nicht gerade auf dem Gebiet Finanzen gute Kenntnisse habe und hab mich deshalb auf meinen Citibank berater voll verlassen, habe aber merfach ausdrücklich betont dass das eingesetzte Kapital auf jeden fall gesichert sein muss, Naja den Salat hab ich jetzt. Selbst 2 Wochen vor der Lehman Pleite rief ich den Berater noch an um nach zu Fragen warum denn mein Kontoauszug immer weniger Kapital ausweißt:"Machen Sie sich keine Sorgen um ihr Geld das ist ganz normal!" Eine Freche Lüge!
Ich suche hiermit vor allem Leute die im Raum Paderborn von der Citibank in Paderborn beraten wurden. Um somit wie schon oft geschrieben zusammen mehr errreichen zu können und zu erfahren welche Erfahrungen mit der Citi in Paderborn gemacht wurden!

Vielen Dank!
WiWo: Falschberatung: Banken vor Gericht
http://www.wiwo.de/finanzen/falschberatung-banken-vor-gerich…
Zertifikate. Es ist der Super-GAU für die seit Jahren boomende Zertifikate-Branche. Mit der US-Bank Lehman Brothers schlitterte im September ein wichtiger Emittent in die Pleite. Nichts hätte Anlegern deutlicher vor Augen führen können, dass Zertifikate viel riskanter sind, als Banker suggerieren. Denn der Wert der „Inhaberschuldverschreibungen“ hängt von der Bonität des Emittenten ab – geht er pleite, droht der Totalverlust. Anleger müssen dann gemeinsam mit den übrigen Gläubigern hoffen, dass im Insolvenzverfahren was für sie abfällt.
Lehman hat in Deutschland mehr als 100 Zertifikate auf den Markt geworfen. Für viele von ihnen wurde gar mit vermeintlichen Garantien geworben – die im Pleitefall nicht existieren. Wohlklingende Namen wie „Capital Protected Coupon Certifikate“ oder „Safety Outperformance Zertifikat“ täuschten darüber hinweg. Zu den wichtigsten Verkäufern der Papiere gehörten die Citibank, die Dresdner Bank und die Sparkassen in Hamburg und Frankfurt.
„Wir gehen davon aus, dass es hierzulande mehr als 10.000 geschädigte Privatanleger gibt“, sagt Anwalt Adrian Müller-Helle von der Kanzlei Wegner Ullrich Müller-Helle & Partner in Berlin. Darunter seien viele, deren Banker die Risiken der Papiere massiv heruntergespielt habe. „Mir liegt die E-Mail eines Citibank-Kundenbetreuers vor, der meinem Klienten noch am 14. September – dem Tag vor der Lehman-Pleite – geraten hat, nicht nervös zu werden und seine Zertifikate im Wert von 140.000 Euro zu behalten.“ Das sei „ein klassischer Fall von Falschberatung“.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.590.910 von DannaM82 am 16.10.08 12:55:36Hallo,

tut mir wirklich leid was bei dir vorgefallen ist!

Schade ist nur, da wird wohl nichts mehr zu machen sein. Falschberatung...... wäre die einzige möglichkeit einen Anspruch geltend zu machen! da ist man aber so gut wie ohne Chance.

Merke dir, für alle Gespräche, ob mit anwalt oder Bankangestellten der Prersse oder wem auch immer. Gib niemals zu, dass es die um eine höhere Rendite gegangen ist! Sicherheit stand klar im Vordergrung

Zuerst solltest du dir eine Kopie von dem WP-Beratungsbogen geben lassen... Sollte deine Unterschrift darauf sein, kommt es auf den Inhalt an, Risikoeinschätzung und finanzieller Standpunkt.

Super wäre, wenn die Angaben auf dem Bogen nicht mit deinem Produkt übereinstimmt oder sogar keine Unterschrift von dir vorliegt!

Hast du deine Geschäfte per Telefon abgeschlossen? Kann es sein, zur sicherung der Servicequalität wurde das Gespräch ggf aufgezeichnet?!

Such dir ein paar Zeitungsausschnitte, aus der zeit von dem Geschäftsabschluss... NEGATIVE ZEITUNGSAUSSCHNITTE..... Behauptungen dazu und wie du sie verwenden kannst weißt du hoffe ich selber.

Es ist ganz wichtig geplant an die Sache zu gehen und fest darauf beharren, dass du SICHERHEIT verlangt hast! Sicherheit ging Ertrag vor!

Das große Problem an den nicht losgel. Produkten von LEH.B ist, das kein Mensch je gedacht hat, das LEH pleite geht! Wichtig ist auch, falls du bisher hoffe ich nur in Produkte nach dt. Recht investiert warst, dass dir nicht gesagt wurde, dass jetzt Ami Recht ausschlaggebend ist und ein Totalverlust selbst wen er nur bei 0,000001% wahrscheinlichkeit eintritt möglich ist


Sag mir doch mal bitte, wie es zu den Geschäften genau gekommen ist und in was du zuvor investiert warst!


Mit welchem Produkt hast du dein Geld verloren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.590.910 von DannaM82 am 16.10.08 12:55:36Hallo,

tut mir wirklich leid was bei dir vorgefallen ist!

Schade ist nur, da wird wohl nichts mehr zu machen sein. Falschberatung...... wäre die einzige möglichkeit einen Anspruch geltend zu machen! da ist man aber so gut wie ohne Chance.

Merke dir, für alle Gespräche, ob mit anwalt oder Bankangestellten der Prersse oder wem auch immer. Gib niemals zu, dass es die um eine höhere Rendite gegangen ist! Sicherheit stand klar im Vordergrung

Zuerst solltest du dir eine Kopie von dem WP-Beratungsbogen geben lassen... Sollte deine Unterschrift darauf sein, kommt es auf den Inhalt an, Risikoeinschätzung und finanzieller Standpunkt.

Super wäre, wenn die Angaben auf dem Bogen nicht mit deinem Produkt übereinstimmt oder sogar keine Unterschrift von dir vorliegt!

Hast du deine Geschäfte per Telefon abgeschlossen? Kann es sein, zur sicherung der Servicequalität wurde das Gespräch ggf aufgezeichnet?!

Such dir ein paar Zeitungsausschnitte, aus der zeit von dem Geschäftsabschluss... NEGATIVE ZEITUNGSAUSSCHNITTE..... Behauptungen dazu und wie du sie verwenden kannst weißt du hoffe ich selber.

Es ist ganz wichtig geplant an die Sache zu gehen und fest darauf beharren, dass du SICHERHEIT verlangt hast! Sicherheit ging Ertrag vor!

Das große Problem an den nicht losgel. Produkten von LEH.B ist, das kein Mensch je gedacht hat, das LEH pleite geht! Wichtig ist auch, falls du bisher hoffe ich nur in Produkte nach dt. Recht investiert warst, dass dir nicht gesagt wurde, dass jetzt Ami Recht ausschlaggebend ist und ein Totalverlust selbst wen er nur bei 0,000001% wahrscheinlichkeit eintritt möglich ist


Sag mir doch mal bitte, wie es zu den Geschäften genau gekommen ist und in was du zuvor investiert warst!


Mit welchem Produkt hast du dein Geld verloren?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.590.903 von manyfulddick am 16.10.08 12:54:44@manyfulddick:

Richtig!

Die Grantie / der Teilschutz für das kleinere (Markt-)Risiko wurde so dick aufgetragen, dass glatt übersehen wurde, dass das erheblich größere Risiko der Emittenten-Pleite nicht abgesichert ist.

Dabei müsste doch jedem Kind klar sein, dass eine "100% Kapitalgarantie-Aussage" o.ä. sich niemals auf das gesamte Anlagerisiko beziehen kann"!?

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
poldi: bevor der divdax in einem kurzen zeitraum 70% fällt und dax gleichzeitig 30% steigt, geht vorher die welt unter. wir rden nicht von bonuszertifikaten, sondern von konservativen instrumenten, ähnlich den kapitalgeschützten. es besteht nur ein minimales verlustrisiko von einigen %. niemals mehr.

ich stimme dir vollkommen zu, dass es vermutlich die citi/mutuel nicht gross stören wird, wenn da einige wechseln. von der summe und den einlagen ein absoluter witz für die. da denken die nicht 1 minute dran. ich sehe jedoch den imageverlust deutlich höher.

daclaudio: in vielen mails die ich bekomme, sind die anleger wütend und hilflos zugleich. sie sehen im wechsel die möglichkeit sich luft zu verschaffen.
ich persönlich habe andere motive für einen wechsel. obwohl ich enttäuscht bin vom krisenmanagement, hege ich keinen riesen groll gegen die bank. es gibt citibank mitarbeiter, die diese zertifikate selber haben und auch betroffen sind.

bei mir ist es die seele die blutet. seit dem konkurs hat sich mein leben um 100% geändert. von einem lebensfrohen, positiven typ, der andere motivieren kann und immer nach vorne schaut, zu einem seelischen wrack, das nur noch die nötigsten sozialen kontakte hinbekommt. sogar ein vielverspr. berufl. projekt habe ich abgesagt, weil ich mit der sache nicht mehr klarkomme.

wenn ich mir vorstelle, dass ich also noch 1-3 jahre warten muss, um ev. 10-20% aus der insolvenzmasse zu bekommen,beende ich lieber diesen leidensweg und gehe aus seelischen gründen zu einer neuen bank.
die mails der betroffenen zielen eher in die richtung aus wut und groll wechseln zu möchten. völlig verständlich. ich bin auch nie über ein emittentenrisiko aufgeklärt worden. von kickbacks wusste ich auch nie etwas. diese anlage sollte absolut sicher sein und mögl. börsenturbulenzen überstehen.

nein, meine motive für einen wechsel sind die hoffnung auf einen neuanfang. ich kann doch nicht jetzt noch im ernst zu meinem berater gehen, um über eine neue anlage zu sprechen, nachdem ein riesen posten versenkt wurde.

die motive der wechselwilligen sind also sehr unterschiedlich.
da ein entgegenkommen völlig unwahrscheinlich ist, werde ich definitiv wechseln.

im forum wird dazu eine umfrage vorbereitet. wir sind ja noch zu klein, deswegen wird es später weitere umfragen geben. auch mit motiven für den wechsel. erst danach wird man sehen können, wie viele betroffene definitiv wechseln möchten.
http://www.lehman-zertifikateschaden.org ist aktualisiert:
- News
- Presse

Und natürlich neue Einträge im Gästebuch und Forum (inzwischen 1612 Artikel von 308 registrierten Usern) -> http://forum.lehman-zertifikateschaden.biz
...
Umso verwunderlicher, dass man von Seiten der Industrie bzw. des erst neu gegründeten Verbandes, der sich ja aus einer ganzen Reihe von Emissionshäusern speist, nicht schon allein aus Eigeninteresse alles dafür tut, um für die möglichen Ausfälle der Anleger durch die Lehman-Pleite einzutreten. Ein „Rettungspaket“ würde gerade auch hier, wo letztlich das geschehen ist, was niemals hätte passieren dürfen, das verloren gegangene Vertrauen sicher viel schneller zurückbringen, als der bloße Ausweis der aktuellen Wasserstandsanzeigen bei den Ratings und Credit Spreads der möglichen Pleitekandidaten frei nach der Devise, welchen Emittenten erwischt es denn als nächsten, auch wenn die rund um den Globus gespannten Sicherheitsseile einen neuen Fall Lehman jetzt wohl weniger wahrscheinlich machen. Den schwarzen Peter trüge dann immer nur der Anleger. Ganz findige Finanzingenieure könnten ja auch auf ein solches Ranking gleich wieder ein entsprechendes „Zertifikat“ konstruieren und der Selbstkannibalisierung damit weiter Vorschub leisten. Es kann einfach nicht angehen, dass ein Investor, dem beispielsweise ein Produkt mit vollständiger Kapitalgarantie verkauft wird, am Ende leer ausgeht, egal ob er es direkt bei Lehman oder einer anderen Bank erworben hat. Das schadet der gesamten Branche weitaus mehr als das es ihr nützt. Da kann man diese „sichere“ Produktkategorie, die noch dazu das mit Abstand größte Volumen auf sich vereint, eigentlich gleich knicken. Schließlich sitzen doch alle im gleichen Boot und nur auf seine eigene Bonität zu schauen, ist sicher nicht der richtige Weg, um Zertifikate als nützliches Finanzinstrument auch für die Zukunft schlagkräftig aufzustellen. Zwar spielen alle momentan auf den Faktor Zeit, allerdings ist das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit hoffentlich noch nicht gesprochen, wenn die Fakten erst einmal auf dem Tisch liegen.

Armin Geier - Zertifikatespezialist bei GodmodeTrader.de

http://www.godmode-trader.de/investmentcertificates/zertifik…
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.592.733 von 1caipirinha am 16.10.08 15:56:41poldi: bevor der divdax in einem kurzen zeitraum 70% fällt und dax gleichzeitig 30% steigt, geht vorher die welt unter. wir rden nicht von bonuszertifikaten, sondern von konservativen instrumenten, ähnlich den kapitalgeschützten. es besteht nur ein minimales verlustrisiko von einigen %. niemals mehr.


also, ich weiß nicht ob ihr das vielleicht nicht unterschätzt, aber es kann da schon zu sehr starken unterschiedlichen entwicklungen kommen. nimmt man z. b. mal die zeit im jahr 2000 so wäre die differenz auf über 40% angestiegen. Nimmt man jetzt die differenz von eurostoxx 50 und dem eurostoxx dividenden index, dann sieht es ähnlich aus... also absolut unwahrscheinlich ist das nicht...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.342 von Poldi1973 am 16.10.08 18:24:14Naja, die Volatilität ist natürlich umso höher je größer der Unterschied der Anzahl der Einzelwerte ist. 1 Daimler gegen 30 Dax-Werte kann schon mal arg schwanken. Genauso EuroStoxx 30 gegen über 300 (?) im DJ EuroStoxx. Aber 15 (Div)Dax-Werte gegenüber 30 Dax-Werten? Sehr unwahrscheinlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.342 von Poldi1973 am 16.10.08 18:24:14Bevor eine 100%-Underperformence vom DivDax zum Dax eintritt ist Frau Merkel Pleite.
Und Herr Ackermann auch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.591.086 von Allin_AA am 16.10.08 13:18:15Hallo Allin_AA,
zuvor war das Kapital ebenfalls über die Citibank angelegt und zwar in ein sog. "Allegro Investment Corp. S.A. zu 90% und Citigroup Inc. 10% "
Als die Laufzeit hierfür endete, Juni 2007 wurde ich von der Citibank zwecks weiterer Anlageberatung kontaktiert und dann kam es eben zudem Beratungsgespräch bei dem mir die Lehman Zertifikate verkauft wurden. Schade nur das es in dem gesamten Gespräch nicht einmal um Zertifikate einer US Bank ging geschweige denn von einem fehlenden Kapitalschutz die Rede war, sonder es ging ständig nur um die entwicklung des DIV DAX Index und den erwarteten "Zinsen".
Ich war dort zusammen mit meiner Mutter, ihr gehöhrte die hälfte des Betrages und auf Sie wurde die Anlage auch ausgestellt, und wir bestanden darauf das in jedem Fall das eingesetzte Kapital geschütz bleiben soll. Jetzt wo ich mich etwas in diese Finanzwelt reingekniet habe verstehe ich langsam was in dem Beratungs bogen so drin steht. Aber ich kann es einfach nicht verstehen wie man jemanden der Jahre lang dafür gepart hat solch eine Anlage verkaufen kann und auch noch kurz vor der Pleite weiterhin beruhigt als ob nichts wäre.
Ich persönlich denke das man auf eine Falschberatung nur in speziellen Fällen mit Erfolg Klagen kann, aber in meinem Fall steht mehrfach in den Beratungspapiern das sog. Emittentenrisiko und der fehlende Kapitalschutz drin. Hinterhältig ist hier das dieser Beratungsbogen nur immer zum unterschreiben rübergereicht wurde und nie erklärt wurde. Nur diverse Charts von steigenden "DIV DAX" Kursen wurden mit schönen Zinsen hervorgehoben.
Ich bin mir sicher dass die Vorgehensweise des Bankberaters beim Verkauf der Lehman Zertifikate geschult wurde und das hier natürlich ein Citibankweites Beratungs und Marketing Konzept dahinter steckt. Und jeder potenzielle Kunde in dieser Weise Beraten wurde. Das Vertrauen ist weg bei den Geschädigten aber wie man gerade an den Börsen sieht scheint sich die Werberegel:" Schlechte Erfahrungen werden ca. 30 mal mehr weitergegeben als Gute" hier zu Bewahrheiten. Ich denke das wird auch die Citibank merken wenn Ihre bisherigen Kunden Anghörige, Bekannte oder Verwandte haben denen es ähnlich ergangen ist und sich dafür entscheiden ihr Geld von der Citibank zu hohlen!
Wie viel zittiert die Masse machts!
... Der einzig richtige Satz, den man in diesem Zusammenhang derzeit zu hören bekommt, ist wohl der, dass der Anleger nur das kaufen sollte, was er wirklich versteht....

http://www.godmode-trader.de/de/boerse-nachricht/Der-Teufel-…

Das ist schon richtig.

Wenn dann auch noch die Bankberater nur verkauft hätten, was sie selbst und der Kunde verstanden haben, hätten wir heute andere Probleme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.588.774 von Poldi1973 am 16.10.08 08:58:18Hey,hab mich heute mit meinem Citibank Berater getroffen. Die interne Informationspolitik bzgl. Lehman ist nach wie vor unterirdisch. Neue interessante Info: Die Citibank hat den Verkauf von Lehman Produkten bereits im Mai 2008 eingestellt, obwohl zuvor ständig Lehman Zertifikate emmitiert wurden. Das könnte doch heißen, dass auch der Citibank schon etwas bekannt war; allerdings wurde die Lehman Schieflage nie bankintern kommuniziert. Bleibt festzuhalten: Die Citibank hat eine Insolvenz Lehmans zu 100% ausgeschlossen - die Kunden müssen nun alles ausbaden. Ich denke, wenn man der Citibank als Beraterbank dieses per Klage nachweisen könnte, wäre allen sehr geholfen. Denn, wie ich in diesem Forum sehe, wurde niemand gewarnt. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Oben in der Chefetage liegen die Probleme.
Ein Gag am Rande. Ich habe vom 09.09. einen schriftlichen Nachweis über einen persönlichen Beratungstermin. Das es um mein Lehman Zertifikat in diesem Gespräch ging, kann ich mit einem am 09.09. datierten Citibank Ausdruck belegen, indem die grausame Chartkurve des Zertifikates zu sehen ist. Das dann selbstverständlich die Frage gestellt worden ist, was nun zu tun sei, ist selbstredend. Was habe ich getan: Ich folgte den Anweisungen meines Bankberater. Wie seine Beratung ausfiel sieht man daran, dass er selber die Zertifikate in seinem Depot hat. Wir beide hatten heute einen nettes Gespräch. Wir hoffen nun beide, dass etwas passiert, da er ja schlecht selber gegen seine Bank klagen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.999 von daiquiri am 16.10.08 19:29:45Hallo Leidensgenossen,

Ich bin eine Lehmann-Geschädigte aus Hannover und habe ein Zertifikat im Jahr 2007 von der Sparkasse Hannover gekauft.
Die "Beratung" war nach heutigem Kenntnisstand eine Katastrophe.

Ich möchte mich mit anderen Geschädigten aus Hannover organisieren/zusammenschliessen und hinterlasse deswegen meine Mailadresse:

piorine@web.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.525 von manyfulddick am 16.10.08 18:39:58also, für den divdax werden die dividendenstärksten titel genommen. z. b. ist sap, siemens, freseniusm, etc nicht im divdax, weil die dividende zu niedrig ist und die eher anstelle einer ausschüttung lieber dieses geld im unternehmen reinvestieren... diese art von unternehmen können sich durchaus anders entwickeln, als die unternehmen, die sich auf eine hohe ausschüttung der dividende konzentrieren.
Das ist in der Tat eine interessante Information, dass Citibank den Verkauf von Zertifikaten bereits im Mai gesstoppt hat.
Deminor in Brüssel, ein Spezialist für den Schutz von Kleinanlegern und eine Art Gewerkschaft für Geschädigte, schließt in Europa alle Lehman Geschädigten zusammen. Das Ziel ist es Schadensersatz für alle Anleger hereinzuholen. Das geschieht mittels Klagen gegen die Vermittler- Banken und durch eine Sammelklage in den USA. Bei den Klagen gegen die Vermittler bietet möglichweise die MiFID-Richtlinie eine gute Grundlage für Ansprüche vieler Investoren.

Da dies viele Anleger unter der Anleitung von Deminor gemeinsam tun, fallen die Kosten wesentlich tiefer aus als dies der Fall wäre wenn einzelne Anwälte das machen. Registrieren kann man sich auf der Homepage unter
www.deminor.com.
Laut Deminor haben sich dort bereits mehr als 1000 Anleger gemeldet. Der Kontakt zu Deminor erscheint mir als der beste Weg. Auch an Erfahrungsberichten ist man dort sehr interessiert, etwa wie die Beratung durch Citibank, Dresdner, Sparkassen etc. abgelaufen ist.
Es gibt dort leute die auch Deutsch sprechen.
Erfahrungsberichte können an

erik.bomans@deminor.com

gesendet werden, wo diese ausgewertet werden.
das die Citibank den Verkauf im Mai gestoppt hat, dementieren die meisten Citibank Mitarbeiter. Warum nur. es läßt sich doch einfach beweisen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.595.801 von Lehmanspezialist am 16.10.08 20:50:34könntest du bitte von deminor noch einmal die bedingungen/kosten kurz erläutern??
@Danna M82,

Genauso wie bei Dir ist auch bei mir das Verkaufsgespräch gelaufen.Es wurde nur immer nur betont,daß der DivDax aus den15 dividendenstärksten dax Titeln zuammengesetzt ist und Der DivDax immer!!!den Dax schlägt.Dann wurde natürlich mit den Zinsen geworben und die Papiere zum Unterschreiben rübergereicht.Daß das Geld mit diesem Kauf in amerikanisches Bankenrecht übergeht wurde mit keinem Wort erwähnt.Nach dem Gespräch wurde dann noch schnell eine Kopie über das Zertifikat gezogen und mir gegeben.
Daß es ein amerikanisches Produkt war wurde mir auch erst später klar.
Auf meine besorgten Anrufe bei der Bank,wurde ich auch immer wieder beruhigt,daß überhaupt nichts passieren kann.
Ich möchte auch nicht die Bankberater allein dafür verantwortlich machen.Aber ,wenn sie wußten,was sie da verkaufen,dann haben auch sie ein Teil Eigenverantwortung und nicht nur der Kunde.
Oder sie waren total ahnungslos ,genau wie wir .Dann haben sie aber den falschen Beruf.
Eben kommt folgende Meldung:

+++ Krisen-Ticker +++

Nomura greift nach Lehman in Deutschland

DEUTSCHLAND: Nomura will auch Deutschland-Geschäft von Lehman
17. Oktober, 10.50 Uhr: Das japanische Brokerhaus Nomura will auch das Deutschland-Geschäft der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers schlucken. Nomura meldete die Übernahmepläne beim Bundeskartellamt an, wie es am Freitag auf der Internetseite der Behörde hieß. Das Vorhaben sei von den Kartellwächtern bereits freigegeben worden, ergänzte eine Sprecherin. Die Japaner hatten im September angekündigt, das Europa- und Asien-Geschäft von Lehman zu übernehmen. Offen war noch, ob auch die deutsche Tochter dabei ist. Diese steht noch immer unter einem Moratorium der Finanzaufsicht BaFin. Lehman Brothers hatte in den USA nach gescheiterten Übernahmegesprächen mit Barclays Mitte September Gläubigerschutz beantragt, was einer Insolvenz gleichkommt. Die Bank wird seither zerlegt und in Teilen verkauft. (rtr)

Was bedeutet das? Wird alles anders???
Ich glaub nicht... Das betrifft nur das Bankhaus in Frankfurt...

Das mit den Zertifikaten geht doch über die BV in Holland. Auch wenn sie die Zertifikate in D verkauft haben...
Hong Kong banks to buy back Lehman minibonds
Reuters
Published: October 17, 2008
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HONG KONG: Hong Kong banks will buy back minibonds offered by the collapsed investment bank Lehman Brothers from holders at market value, as proposed by the government, the chairman of the Hong Kong Association of Banks chairman, He Guangbei, said Friday.

The association, which includes HSBC and Bank of China, has appointed accountants Ernst & Young as the independent financial adviser responsible for the buyback process, including valuation of the minibond, He told reporters after a meeting with the Hong Kong Monetary Authority, the city's central bank.

"Because the market situation is volatile, it's very difficult and hard to wait until the end of the liquidation process," He said. "We are still working on a timetable with independent financial advisers. For the time being, I don't have a deadline."

He said the price should be decided according to a methodology acceptable to banks.

The Hong Kong government had proposed a way to let investors recoup some of the losses from a reported $2 billion in securities linked to failed bank Lehman Brothers, urging distributing banks to buy the bonds back.
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More than 30,000 Hong Kong investors lost money on Lehman credit-linked notes, known as minibonds, after the investment bank collapsed in the wake of the global financial crisis.

"The banks have been spending a lot of time doing this," said Chan Ka-keung, secretary for the financial services and the treasury. "I thank the banks for giving the government such a quick response. This plan can really help many mini-bond holders,"

Hong Kong Monetary Authority said Friday that it had referred 24 complaints of alleged misconduct in the sale of Lehman products to the Hong Kong Securities and Futures Commission. They involved accusations of improper selling by two Hong Kong banks, the authority said.

Investors in the product have protested outside banks in recent weeks demanding compensation, with some claiming the bonds were sold as low-risk products when they were actually complex derivatives.

Investors in Singapore who bought Lehman products have staged similar protests.

Hong Kong and Singapore both have rules stipulating banks must ensure that clients purchase investment products that are consistent with their needs and risk profiles.
stand in der Harald Tribune....

Heißt soviel wie:

"HongKong Banken kaufen den Lehman MiniBond zu Marktpreisen zu rück...

HongKongianer müsste man sein.."

:eek:

In D kann man froh sein, dass man nicht nackt ausgezogen wird und am Marktplatz als gieriges Anlegerschwein mit Gemüse beworfen wird :confused:

Wer frei ist, von Gier der werfen den ersten Salat...:(


Ich will eine Dschunke...
habe ich peer steinbrück richtig in der heutigen bundestagsdebatte verstanden,das die hre irland sich bei lehman verzockt hat?(80 miliarden?)wir müssen als lehmangeschädigte also doppelt bezahlen,einmal überunsere geplatzten zeris und das adere mal über unsere Steuern? das währe mehr als skadalöes. uns lässt man im regen stehen und die Zocker werden gerettet. weiß jemand mehr mehr?
Hallo ,ich habe mal eine Frage?
ich habe Alpha Zertifikat III.Im Prospekt steht bei mir:
Maßgeblich ist die relativ bessere Wertentwicklung des Divdax Index gegenüber dem Dax Index.
Aber so stimmt es doch gar nicht, meiner Meinung nach.
Es müßte doch heißen"maßgeblich ist die bessere wertenticklung des Divdax Kursindex gegenüber dem Dax Index.
Ist das nicht im Prospekt falsch angegeben.
Der Divdax Index hat die WKN Nr.A0C33D
Der Divdax Kursindex hat die WKN A0C33C.
Ist das nicht im Prospekt falsch erklärt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.984 von DannaM82 am 16.10.08 19:28:17Problem ist du hast den Beratungsbogen unterschrieben und die Inhalte weisen auf die Risiken hin.... erst lesen dann fragen dann UNTERSCHREIBEN.

Du mußt die schon was ganz besonderes einfallen lassen, um vielleicht doch noch an dein Geld zu kommen. Die Chance dafür ist aber ganz schlecht.

Auch die Investition die du vorher getätigt hast war nicht risikofrei. d.h. dir unterstellt man erfahrung.

Deine Argumentation /zinschart usw.) deutet auch darauf hion, dir ging es um Rendite. Rendite steht immer im Zielkonflikt zu Sicherheit. Das sollte jeder wissen der voll geschäftsfähig ist.

Du mußt in deinen nächsten Schritten umbedingt klar machen das es dir um Sichertheit ging nicht um Rendite.

Außerdem solltest du in erfahrung bringen wilche Provisionen der Berater und die Bank bekommen haben.

Wenn man dich nict über dir Provisionen aufgeklärt hat, ist das auch eine Falscheratung nach MIFIT.Die BAnk muß dir nachweisen können, dass du über Provisionen aufgeklärt wurdest. Das ist seit ca 1 Jahr zwingend erforderlich in jeder Beratung!!!!Das ist Fakt und auch durchzubringern

Den Rest kannst du vergessen das wird nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.984 von DannaM82 am 16.10.08 19:28:17dem Berater ist nicht mal umbedingt ein Vorwurf zu machen, weil niemand hat mit der Pleite von LEB gerechnet. geschweigeden Infos dazu gab es auch keine plötzlich war die Pleite da. Die Vorzeichen waren fast nur im Nachhinein zu sehen.

Gut für dich ist noch das du kurz vorher vom Berater gesagt bekommen hast.... wird alles gut... keine angest... kann nichts passieren usw. Nachweisen ist nur sehr schwer
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.594.984 von DannaM82 am 16.10.08 19:28:17PS: wenn mich nicht alles täuscht hat die CB den Verkauf von Leh.Zert. bereits im Mai oder so wegen bestimmter Bedenken gestoppt???!!!!

Ob das jetzt an der Lage von LEB lag oder daran dass sie ein Vertrieb auf Provisionsertragreichere Produkte umgestellt haben weiß ich allerdings nicht


Wenn man rausfinden kann warum der Verkauf gestoppt wurde, kann einem das weiterhelfen. ( Das eingeschätzte Risiko wurde an den Kunde nicht weiter gegeben) dies ist Fahrlässig und fürht zu einem Regresanspruch
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.602.404 von Zerti45 am 17.10.08 14:04:55wenn das so steht ist das klar falsch!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.602.941 von 1caipirinha am 17.10.08 15:04:15Leider nein .bin nicht so toll mit dem Pc.Bekomme aber immer von cb Kundin die mails .Sie hat meine internet-Adresse.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.603.101 von Zerti45 am 17.10.08 15:23:21nein, ich meine hier bei wallstreet-online oben in der menüleiste unter mails. schau mal nach. habe dir geschrieben
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.604.203 von 1caipirinha am 17.10.08 17:06:16Hallo Caipi, habe dir eine Boardmail? ist das richtig?geschrieben
Frage"Haben die Banken mich zum Glücksspiel bzw. Wetten durch Werbung verleitet (dürfen diese das)?:
ich hatte mein Geld in Festgeld und auf einem Tagesgeldkonto angelegt und war damit eigentlich auch ganz zufrieden.

Dann wurde ich von einem Berater der Frankfurter Sparkasse angerufen, ob wir mal einen Termin machen könnten, da er mal mit mir über meine Geldanlage sprechen wolle.

Bei dem Gespräch habe ich gesagt, dass ich eine sichere Geldanlage haben will, da ich auf das Geld angeweisen bin.
Mir wurden aber nur Anlagen angeboten, bei denen ich 50% in Festgeld anlegen soll und die anderen 50% in ein von der Sparkasse beworbenes Produkt (z.B. Lehman Zertifikate). Es wurden sogar extra eigenen Werbemittel der Sparkasse für diese "Wetten" vorgelegt. Wobei ich erst jetzt festgestellt haqbe, dass das beworbene Produkt nicht mal von der Sparkasse war, sondern nur von dieser beworben wurde.

Inwischen verstehe ich ein Zertifikat als eine Art Wette mit einer Bank, wobei sich die Gewinnquoten z.B. nach dem Dax richten.

Meine Bank hat mich also durch gezielte Werbung zu Wetten verleitet.
In Deutschland gibt es aber hohe Auflagen für Werbung für Wetten bzw. sogar deren Vermittlung.

Mich würde mal interessieren, ob hier die Banken nicht gegen Gesetze verstossen haben, indem diese haufenweise Menschen zum Glücksspiel oder Wetten verleitet haben?
Focus: Tausende kämpfen um ihr Geld
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/lehman-gesch…" target="_blank" rel="nofollow">http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/lehman-gesch…

Nichts als ihr Geld zurück wollen Tausende Anleger in Deutschland, die mit Zertifikaten der zusammengebrochenen US-Bank Lehman Brothers hohe Summen verloren haben. Allein bei der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) haben sich mittlerweile über 1400 Geschädigte gemeldet, vom 25-jährigen Berufseinsteiger bis zum Rentner. Viele Hundert weitere Sparer baten die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) um Hilfe oder riefen verzweifelt Fachanwälte und Verbraucherzentralen an.
Bei vielen geht es um vier- bis fünfstellige Summen, bei manchen um bis zu 200 000 Euro Verlust. Experten ermuntern dazu, die deutschen Geldinstitute, die Lehman-Zertifikate als vermeintlich sicher verkauften, wegen Falschberatung zur Rechenschaft zu ziehen und um Schadenersatz zu kämpfen.
„Die Leute fühlen sich betrogen, die Größenordnung ist erschreckend“, sagt Matthias Schröder, Rechtsanwalt aus Frankfurt. Der Spezialist für Bank- und Kapitalmarktrecht hat jetzt die erste Klage wegen Falschberatung am Frankfurter Landgericht eingereicht. Die 39-jährige Klägerin, die mit Lehman-Zertifikaten 8000 Euro verlor, will das Geld von der örtlichen Sparkasse zurück haben. Diese habe die Anlage als risikolos vermittelt, so ihre Argumentation.
Schröder hält es für aussichtsreich, dass die Frau Schadenersatz zugesprochen bekommt. Eine außergerichtliche Lösung mit der Frankfurter Sparkasse sei zuvor gescheitert. Über 150 weitere Fälle liegen noch unbearbeitet auf dem Schreibtisch des Anwalts.
ARD: Banken bieten selten objektive Beratung
http://www.ard.de/ratgeber/finanzen/banken-und-geld/bankbera…
Und so funktioniert's: Banken verdienen an den Vermittlungsprovisionen und an den Gebühren, die sie für die Ausgabe und Verwaltung bestimmter Finanzprodukte kassieren. Bankberater empfehlen deshalb mit Vorliebe die Produkte, an denen sie selbst und die Banken möglichst viel verdienen können. Die höchsten Gewinne erzielen die Banken meist bei risikoreichen Geldanlageformen. Nach Angaben der Zeitschrift "Capital" werden die Anlageberater von ihren Arbeitgebern oft unter Druck gesetzt, teure - und vielfach auch hochriskante - Finanzprodukte zu verkaufen. Die Gewinnmargen liegen hier teilweise bei 20 Prozent. Kaum ein Bankberater rät zu konservativen, vergleichsweise sicheren Anlageformen wie Tages- oder Festgeld oder Bundesanleihen. Der Grund: Daran verdienen die Banken deutlich weniger.
AP: 2 banks could face penalties in HK Lehman probe
http://ap.google.com/article/ALeqM5jXWZiKSNV2xhNw1I0nsozAZpp…
Two banks were referred for possible sanctions Friday in Hong Kong as part of an investigation into misleading sales tactics in connection with Lehman Brothers investments whose values are in doubt, authorities said.
The Hong Kong Monetary Authority sent securities regulators 24 cases involving allegations of misconduct and "mis-selling" against the lenders, the agency said in a statement.
Since the Wall Street firm filed for bankruptcy last month, thousands of Hong Kongers who bought Lehman-related products have staged street protests and pressured lawmakers in an effort to protect their investments.
Investors — among them retirees who invested their life savings — have complained that bank salespeople were misleading and failed to fully explain the product's connections to Lehman.
http://www.lehman-zertifikateschaden.org ist aktualisiert:
- News
- Presse
- Schicksale

Und natürlich neue Einträge im Gästebuch und Forum (inzwischen 1755 Artikel von 326 registrierten Usern) -> http://forum.lehman-zertifikateschaden.biz
Ich hab zwar keine Ahnung, wie sie auf diese Zahlen kommen, aber etwas hoffnungstimmendes zum Wochenende:

Wall Street Journal: An Update on the Lehman Bankruptcy, By the Numbers
http://blogs.wsj.com/deals/2008/10/17/an-update-on-the-lehma…

Lehman Brothers Holdings filed for bankruptcy on Sept. 15. The convoluted process is now crammed with disgruntled creditors, rival bidders and confused employees. The situation was recently examined by Nyppex, a research and trading firm that follows the private-equity business and is trading Lehman’s receivables, including private equity, letters of credit and debt. Here is a look at the bankruptcy one month on:

$398 Billion
The estimated amount that will be recovered, in total, in Lehman’s liquidation. Most of that–$382 billion–is in marketable securities, with $5.8 billion in long-term investments and $6.4 billion in cash equivalents. None of that is in swaps, Nyppex estimated.

$635 Billion
The total assets Lehman declared on Sept. 10, before the bankruptcy filing, including $576.9 billion in marketable securities, according to Nyppex, and $35 billion in swaps.

$613 Billion
The amount of debt Lehman held at May 31, making it the largest bankruptcy ever and six times the size of the previous largest–WorldCom.

$270 Billion
The amount counterparties for Lehman’s credit-default swaps have to pay to creditors that bought the CDSs as credit protection against a Lehman default. The total was determined at an Oct. 10 auction among 14 financial institutions that priced Lehman’s CDSs at 91.37 cents on the dollar. The upshot: Nyppex said, “it is possible that certain Lehman creditors could get back more than 100 cents on each dollar of claims if they held CDS insurance plus got a recovery through bankruptcy court.”

$37.1 Billion
The estimated administrative and liquidation costs of Lehman’s bankruptcy, or roughly 5% of the securities firm’s total declared assets on Sept. 10.

$17 Billion
The amount of Lehman’s cash and securities held at J.P. Morgan Chase as of Sept. 12, before the filing. Bankruptcy Judge James Peck has to decide whether Lehman’s creditors can sue J.P. Morgan for holding the money.

$2.4 Billion
The size of Lehman Brothers Merchant Banking’s latest private-equity fund. LBMB management is considering a buyout to gain their own independence, our colleagues at Financial News report. They were part of Lehman’s Investment Management division, which included Neuberger Berman and LBMB.

61.1%
The percentage of claims against Lehman that senior unsecured creditors are likely to receive, according to Nyppex estimates.


18 to 24
The number of months Nyppex estimates it will take for Lehman’s total liquidation process.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.284 von manyfulddick am 17.10.08 22:47:04Was heißt das in einem satz?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.322 von Zerti45 am 17.10.08 22:57:58Hi Zerti45,
wenn ich es richtig verstanden habe, so braucht die Firma Nyppex, die das Ganze bei Lehman abwickelt 18 bis 24 Monate. Der geschätzte Prozentsatz dessen, was an uns (?) zurückfließen könnte, beträgt nach Nyppex 61,1 Prozent. :keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.322 von Zerti45 am 17.10.08 22:57:58Analysten von Nyppex sehen eine Recovery des Senior Debt von 61% aber schätzen für die Dauer die Liquidierung 18 bis 24 Monate. Wie gesagt, keine Ahnung auf was die Zahlen basieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.525 von daclaudio am 17.10.08 23:50:01Naja ,auf jeden Fall ist es eine gute Nachricht fürs Wochenende
Eine Schande, Arbeitslose werden als Schmarotzer beschimpft und Banken mit Milliarden gestützt...In was für einem Staat leben wir... 300 Milliarden gehören an die Steuerzahler ausgezahlt...

Morgen verdienen die Banken wieder Milliarden und Jobs werden gestrichen...


Bankern aufs Maul!! Und allen Bürgern eine Bonuszahlung vom Staat !!
Schade ,dass jetzt alle auf der Website sind.Die wirklich guten Beiträge sind nicht mehr da.Ich bedaure es sehr.Es hat einfach nicht mehr so viel Power und Qualität ,wie es hier war!!
Auch wenn ich als einzigste übrig geblieben bin.Wer hat ein richtiges prospekt mit 120 Seiten Bekommen?
Du hast völlig recht. Ich hoffe nur, das es wirklich daran liegt, das sich nun alle auf "unserer" Seite rumtreiben. Das wäre nämlich ein grosser Erfolg für unseren Webmaster, dem man nich tgneug danken kann und auch ein Signal an die "Mitleser" in Politik und Bankenbüros. Meine Befürchtung ist nur, dass viele sich inzwischen entweder echt im "Stillen" mit der Bank geeinigt haben (mein Appell wäre dann: Sagt wenigstens dass ihr die Sache wie auch immer abgeschlossen habt!) oder dass keiner mehr hofft und sich zu Wort melden will. Ich habe inzwischen übrigens festgestellt, dass eins meiner Zertis eine andere Emittentin hat, nämlich Lehman Securities o.s.ä. Garantiegeberin ist da aber auch die Lehman Holdings inc.. Kann mir jemand sagen, was das für mich und die Pflichten in Bezug auf die weitere Vorgehensweise bedeutet oder in Bezug auf schlaflose Nächte - denn die Lehman Securities ist doch nicht von der holländischen Insolvenz der Treasury Co B.V. betroffen oder? Gehört die vielleicht zum noch überlebten Rest von Lehman? Im Forum habe ich heut die Aussage gefunden: Lehman sei keine Bank sondern ein Broker gewesen. Könnte es so einfach sein? Mein Berater sprach immer von Bank und im Prospekt stand auch nichts von "Broker mit Tradition un deutscher Herkunft"
Gute Nacht, ich gehe ins Bett und träume von einer Wiederauferstehung von Lehman Securities N.V. (Bonus Express Defensiv WKN A0SUEV) mit Hilfe des amerikanischen Rettungspaketes!
Vielleicht habe ich auch alles falsch verstanden, dann bitte ich um schonungslose Aufklärung - schlimmer als eine Bankberatung kann es nicht sein!
Gruss aus Berlin
LEHMAN BROTHERS: europäisches Sammelklageverfahren von Deminor
meistegestellte Fragen und Antworten

1. Wen betrifft dieses Sammelklageverfahren?

A. Alle jene Personen, die Anleihen erworben haben, welche ausgegeben wurden von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV, einem niederländischen Tochterunternehmen der amerikanischen Bank LEHMAN BROTHERS HOLDINGS Inc., welche am 15. September 2008 Gläubigerschutz nach Chapter XI beantragt hat.

B. Die Inhaber einer sogenannten „Branche 23“ Lebensversicherung, deren zugrundeliegender Investmentfonds in Finanzprodukte investiert hat, die von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV ausgegeben wurden.

C. Alle anderen Personen, die strukturierte Produkte („Zertifikate“) erworben haben, die von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV ausgegeben wurden.


2. Was wird Deminor konkret unternehmen?

Deminor versucht in Europa die Verluste von Personen, die durch Investments
in Finanzprodukte von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV entstanden sind, zurückzuholen.
Um die Investoren in einer möglichst effizienten Art und Weise zu repräsentieren, wird Deminor einen europäischen Gläubigerausschuss formen.



3. Wie wird Deminor die Rückführung von Verlusten bewerkstelligen?

Dies wird auf zweierlei Art und Weise bewerkstelligt werden:


A. Deminor wird im Namen der Anleger im Insolvenzverfahren der niederländischen Tochter LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV in Amsterdam und in jenem der Muttergesellschaft der Lehman Brothers Gruppe, LEHMAN BROTHERS HOLDING Inc., intervenieren. Alle Personen, die von Lehman Brothers ausgegebene Finanzprodukte erworben haben, sind als Gläubiger qualifiziert. Im Hinblick auf eine Wiedergewinnung von Teilen der geleisteten Investments ist es empfehlenswert, dass diese Gläubiger sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens Gehör verschaffen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese Gesellschaften genügt Vermögensmittel haben um die Forderungen aller Gläubiger – inklusive jener der Eigentümer der Finanzprodukte - zu erfüllen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass einige Gläubiger einen privilegierten Status betreffend des Ranges ihrer Forderungen innerhalb des Insolvenzverfahrens einnehmen. Dies bedeutet, dass diesen Gläubigern bei der Befriedigung der vorgelegten Forderungen im Rahmen der Wiedergutmachung bei Zahlungsausfall des Schuldners Vorrang eingeräumt werden wird.


B. Deminor wird gegen jene Banken und Versicherungen, die Finanzprodukte an Endkunden vertrieben haben, vorgehen. Wir verfügen über Zeugenberichte, wonach es evident ist, dass vor allem Privatkunden hinsichtlich der mit ihrer Anlage eingegangenen Risiken getäuscht worden sind. Die offerierten Produkte wurden von den angestellten Beratern der Banken und Versicherungen verkauft. In manchen Fällen wurde eine „Garantie“ beziehungsweise eine „Kapitalgarantie“ im Verkaufsgespräch durch die Angestellten der Banken und Versicherungen herausgestellt.


4. Wie kann dem Verfahren beigetreten werden?


Bitte suchen Sie die Internetseite von Deminor (www.deminor.com) auf und klicken in der oberen Ecke auf der rechten Seite des Bildschirms auf „News“. Dort steht eine Information zum Thema Lehman zu Ihrer freien Verfügung. Unterhalb der Überschrift klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link zur Vornahme der Online-Registrierung. Sobald Sie auf unserer Internetseite registriert sind, stehen Ihnen weitere detaillierte Informationen betreffend Ihrer Teilnahme offen.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die einfache Registrierung im Informationsbereich nicht mit einer effektiven Registrierung für das Klageverfahren identisch ist. Die Registrierung im Informationsbereich eröffnet Ihnen den Zugang zu den Vertrags- und allgemeinen Geschäftsbedingungen. Erst wenn Sie unseren Vertragsbedingungen - entweder online oder aber durch die Leistung Ihrer Unterschrift unter Vertragsdokumente zugestimmt haben - sind die Vereinbarungen rechtsgültig. Es ist wichtig, dass entsprechend der gesetzlichen Bedingungen vom Tag des Vertragsabschlusses an ein Rücktrittsrecht von dem Vertrag innerhalb des Zeitraumes von 8 Tagen besteht.


5. Wie hoch sind die Kosten des von Deminor angestrengten Verfahrens?

Deminor verlangt die Zahlung einer fixen Vergütung mit Hinblick einer teilweisen Finanzierung administrativer Kosten und Spesen. Die Höhe des zu zahlenden fixen Vergütungsbetrages ist abhängig von der Höhe des Schadensersatzanspruches: Es sind 100 Euro zu entrichten, wenn der Betrag Ihrer Schadensersatzforderung 100.000 Euro nicht übersteigt. Unterhalb (und einschließlich) eines Betrages der Summe der Ansprüche von 200.000 Euro liegen die Kosten bei 200 Euro (inklusive Umsatzsteuer, sofern diese anfällt). Wenn der angenommene Wert der Schadensersatzforderung höher ist als 200.000 Euro, wird die fixe Vergütung 0,1 Prozent des geschätzten Wertes der Schadensersatzforderung betragen. In diesem Fall sollten Sie sich mit uns für weitere Informationen in Verbindung setzen.

Für den Erfolgsfall wird vereinbart, dass der Teilnehmer Deminor eine variable Vergütung in der Höhe von 15 Prozent der von den Finanzintermediären wieder beschafften Vermögenswerte bezahlt (nicht von der Wiedergewinnung von Vermögenswerten aus dem Insolvenzverfahren von Lehman Brothers).

Bitte besuchen Sie unsere Internetpräsenz (www.deminor.com), wo Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und die vertraglichen Bedingungen, wie sie hier zur Anwendung kommen, einsehen können.


6. Fragen?

Sollten Sie weitere Fragen haben, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetpräsenz (www.deminor.com). Dort werden außerdem laufend zusätzliche Informationen zu aktuellen Sammelklageverfahren zur Verfügung gestellt.
LEHMAN BROTHERS: europäisches Sammelklageverfahren von Deminor
Fragen und Antworten

1. Wen betrifft dieses Sammelklageverfahren?

A. Alle jene Personen, die Anleihen erworben haben, welche ausgegeben wurden von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV, einem niederländischen Tochterunternehmen der amerikanischen Bank LEHMAN BROTHERS HOLDINGS Inc., welche am 15. September 2008 Gläubigerschutz nach Chapter XI beantragt hat.


B. Die Inhaber einer sogenannten „Branche 23“ Lebensversicherung, deren zugrundeliegender Investmentfonds in Finanzprodukte investiert hat, die von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV ausgegeben wurden.


C. Alle anderen Personen, die strukturierte Produkte („Zertifikate“) erworben haben, die von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV ausgegeben wurden.


2. Was wird Deminor konkret unternehmen?

Deminor versucht in Europa die Verluste von Personen, die durch Investments
in Finanzprodukte von LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV entstanden sind,
zurückzuholen.
Um die Investoren in einer möglichst effizienten Art und Weise zu repräsentieren,
wird Deminor einen europäischen Gläubigerausschuss formen.



3. Wie wird Deminor die Rückführung von Verlusten bewerkstelligen?

Dies wird auf zweierlei Art und Weise bewerkstelligt werden:


A. Deminor wird im Namen der Anleger im Insolvenzverfahren der niederländischen Tochter LEHMAN BROTHERS TREASURY Co. BV in Amsterdam und in jenem der Muttergesellschaft der Lehman Brothers Gruppe, LEHMAN BROTHERS HOLDING Inc., intervenieren. Alle Personen, die von Lehman Brothers ausgegebene Finanzprodukte erworben haben, sind als Gläubiger qualifiziert. Im Hinblick auf eine Wiedergewinnung von Teilen der geleisteten Investments ist es empfehlenswert, dass diese Gläubiger sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens Gehör verschaffen. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass diese Gesellschaften genügt Vermögensmittel haben um die Forderungen aller Gläubiger – inklusive jener der Eigentümer der Finanzprodukte - zu erfüllen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass einige Gläubiger einen privilegierten Status betreffend des Ranges ihrer Forderungen innerhalb des Insolvenzverfahrens einnehmen. Dies bedeutet, dass diesen Gläubigern bei der Befriedigung der vorgelegten Forderungen im Rahmen der Wiedergutmachung bei Zahlungsausfall des Schuldners Vorrang eingeräumt werden wird.


B. Deminor wird gegen jene Banken und Versicherungen, die Finanzprodukte an Endkunden vertrieben haben, vorgehen. Wir verfügen über Zeugenberichte, wonach es evident ist, dass vor allem Privatkunden hinsichtlich der mit ihrer Anlage eingegangenen Risiken getäuscht worden sind. Die offerierten Produkte wurden von den angestellten Beratern der Banken und Versicherungen verkauft. In manchen Fällen wurde eine „Garantie“ beziehungsweise eine „Kapitalgarantie“ im Verkaufsgespräch durch die Angestellten der Banken und Versicherungen herausgestellt.


4. Wie kann dem Verfahren beigetreten werden?


Bitte suchen Sie die Internetseite von Deminor (www.deminor.com) auf und klicken in der oberen Ecke auf der rechten Seite des Bildschirms auf „News“. Dort steht eine Information zum Thema Lehman zu Ihrer freien Verfügung. Unterhalb der Überschrift klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link zur Vornahme der Online-Registrierung. Sobald Sie auf unserer Internetseite registriert sind, stehen Ihnen weitere detaillierte Informationen betreffend Ihrer Teilnahme offen.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die einfache Registrierung im Informationsbereich nicht mit einer effektiven Registrierung für das Klageverfahren identisch ist. Die Registrierung im Informationsbereich eröffnet Ihnen den Zugang zu den Vertrags- und allgemeinen Geschäftsbedingungen. Erst wenn Sie unseren Vertragsbedingungen - entweder online oder aber durch die Leistung Ihrer Unterschrift unter Vertragsdokumente zugestimmt haben - sind die Vereinbarungen rechtsgültig. Es ist wichtig, dass entsprechend der gesetzlichen Bedingungen vom Tag des Vertragsabschlusses an ein Rücktrittsrecht von dem Vertrag innerhalb des Zeitraumes von 8 Tagen besteht.


5. Wie hoch sind die Kosten des von Deminor angestrengten Verfahrens?

Deminor verlangt die Zahlung einer fixen Vergütung mit Hinblick einer teilweisen Finanzierung administrativer Kosten und Spesen. Die Höhe des zu zahlenden fixen Vergütungsbetrages ist abhängig von der Höhe des Schadensersatzanspruches: Es sind 100 Euro zu entrichten, wenn der Betrag Ihrer Schadensersatzforderung 100.000 Euro nicht übersteigt. Unterhalb (und einschließlich) eines Betrages der Summe der Ansprüche von 200.000 Euro liegen die Kosten bei 200 Euro (inklusive Umsatzsteuer, sofern diese anfällt). Wenn der angenommene Wert der Schadensersatzforderung höher ist als 200.000 Euro, wird die fixe Vergütung 0,1 Prozent des geschätzten Wertes der Schadensersatzforderung betragen. In diesem Fall sollten Sie sich mit uns für weitere Informationen in Verbindung setzen.

Für den Erfolgsfall wird vereinbart, dass der Teilnehmer Deminor eine variable Vergütung in der Höhe von 15 Prozent der von den Finanzintermediären wieder beschafften Vermögenswerte bezahlt (nicht von der Wiedergewinnung von Vermögenswerten aus dem Insolvenzverfahren von Lehman Brothers).

Bitte besuchen Sie unsere Internetpräsenz (www.deminor.com), wo Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und die vertraglichen Bedingungen, wie sie hier zur Anwendung kommen, einsehen können.


6. Fragen?

Sollten Sie weitere Fragen haben, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetpräsenz. Dort werden außerdem laufend zusätzliche Informationen zu aktuellen Sammelklageverfahren zur Verfügung gestellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.615.930 von Lehmanspezialist am 18.10.08 22:09:26Hallo Lehmanspezialist!
Vielen Dank für die Infos über Deminor, betrifft das aber auch Zertis mit Emittent Lehman Securities ? Garantiegeberin ist wie gesagt auch Lehman Holding... Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Garantiegeberin und Emittentin? Blöd wie ich bin würde ich denken: Anleihe nimmt Emittentin auf (ist ja anscheinend eine Art Kredit wie ich nun weiss)und wer gibt nun Garantie für wen? Wie gesagt immer die Holding inc. für Lehman Treasury Co B.V. und für Lehman Securties N.V.
Wer hat Lust mit mir nächstes Semester ein Studium der internationalen Wirtschaftsbeziehungen aufzunehmen, schient ja zu der von mir lange vernachlässigten Allgemeinbildung zu gehören!!!
:laugh::laugh::laugh:
Gute Nacht, bin gerade wirklich sehr frustriert, wie konnte ich nur so blöd sein? Mein Berater war echt nett und hat eigentlich immer noch mein Vertrauen, nur seinem Know How vertraue ich nicht mehr, aber warum habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen?

Wieso gibt es keinen weinenden Smilie?!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.410 von nighty1954 am 17.10.08 23:18:01@zerti45 & nighty 1945: Nyppex beobachtet den Lehman-Zusammenbruch und handelt mit "receivables" = Forderungen der Brüder. Die genannten 91,xx Cents pro Dollar stehen in deutlichem Widerspruch zu früher schon genannten Zahlen.

@ alle: Mein Eindruck ist, daß derzeit alle möglichen Leute versuchen, noch an der Pleite und dem Unglück zu profitieren. Wir sind alle schon ausreichend geschädigt, ich kann also nur zur Vorsicht raten: Immer prüfen, welche finanziellen Forderungen die Anbieter von Hilfe stellen - und auch nach den gesamten kleingedruckten Bedingungen fragen, ehe man etwas unterschreibt!

@ goldiges Berlin: Du wohnst ja vermutlich auch im derzeit herbstlich-goldigen Berlin. Wenn das so ist, dann könntest Du ja mal der Kanzlei JUSTUS, Eberswalder Str., www.kanzleimitte.de auf den Zahn fühlen. Die bieten eine Erstberatung für einen Festbetrag an. Ob es was taugt, kann ich nicht beurteilen.

Viel Glück uns allen!
Die Welt: Bessere Finanzberater dringend gesucht
http://www.welt.de/finanzen/article2596652/Bessere-Finanzber…
Gerade mit Blick auf die Bundestagswahlen im kommenden Jahr ist in der Tat nicht recht vorstellbar, dass die Politik das Thema Konsumentenschutz links liegen lassen wird. Verbraucherschutzminister Horst Seehofer hat in dieser Woche bereits angekündigt, dass er die Bürger besser vor Falschberatung schützen will. Eine Beweislastumkehr bei Schadenersatzklagen werde geprüft. Künftig soll der Kunde nicht mehr nachweisen müssen, dass er schlecht beraten wurde. Die Bank müsste belegen, dass das Gespräch fehlerlos verlief. Anlegeranwälte und Verbraucherschützer jubeln bereits. Von einer „längst überfälligen“ Gesetzesänderung spricht Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen.
Die Welt: Hamburgs CDU-Politiker managen die Finanzkrise
http://www.welt.de/wams_print/article2596020/Hamburgs-CDU-Po…
Andere Sorgen haben unterdessen Tausende Hamburger, die Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brother gekauft hatten. Ihnen droht nach der Pleite des Instituts der Verlust ihrer Einlagen. Die Verbraucherzentrale könne sich vor Ratsuchenden kaum mehr retten, sagte ihr Chef Günther Hörmann. Für die Zeit bis Ende dieses Jahres seien alle Beratungstermine ausgebucht, und man plane für November eine dritte Informationsveranstaltung für "Lehmann-Geschädigte". Zudem prüfen die Verbraucherschützer eine Sammelklage für Kleinanleger.
finanz-geld.de: Lehmann Kunden wollen ihr Geld zurück
Bei der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) haben sich bis jetzt knapp 1.400 Anleger gemeldet und weitere hunderte Anleger haben bei der DSW um Hilfe und Beratung gebeten. Andere Anleger gehen lieber den Weg über einen Anwalt und die regionalen Verbraucherzentralen.
Nach einem Bundesgerichtshof-Urteil (Aktenzeichen: XI ZR 12/93) sind die Banken dazu verpflichtet die Kunden bezüglich der Risikobereitschaft zu beraten und dabei auch auf die Komplexität der Finanzprodukte einzugehen und diese den Kunden in einer intensiven Beratung zu erklären.
Besonders vorteilhaft sei es auch wenn der einzelne Anleger noch das Prospekt für das erworbenen Zertifikat der Bank vorweisen kann, denn in Einzelfällen kann dann über eine Prospekthaftung das Geld zurück erklagt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.607.284 von manyfulddick am 17.10.08 22:47:04Ein paar Leserkommentare zum WSJ-Artikel:

http://blogs.wsj.com/deals/2008/10/17/an-update-on-the-lehma…
Prior to bankruptcy, Lehman Brothers set aside a $2.5 billion fund for bonuses for up to 10,000 NYC employees. This will be paid by the new owners, Barclays Bank. Barclays in comparison paid only $1.75 billion for Lehman Brothers in its takeover. I had a significant amount of premium Lehman bonds in my retirement fund which is now considered worthless according to my financial advisor. Since I am retired and have lost over 30% of my total investment worth, I find it almost unbelievable that an asset of this magnitude is not withheld to pay off Lehman’s creditors of which I and others holding these bonds are second in line.
While my government has provided $700 billion dollars to bail out Wall Street, a legitimate asset is being withheld from investors of Lehman Brothers and I see no government assistance being provided in our behalf. No one I know has heard of a court injunction preventing the dispensing of these moneys. Obviously bankruptcy for those such as Lehman Brothers has a different set of rules than that for a common citizen of America.

http://blogs.wsj.com/deals/2008/10/17/an-update-on-the-lehma…
I have senior notes though unsecured, i am hoping for some miracle that i can get at least 40-50% back. The notes are trading at 10-15 cents on the dollar now. The decision not to bail out Lehman turned out to be a bad idea as they lost more than they had to gain.

http://blogs.wsj.com/deals/2008/10/17/an-update-on-the-lehma…
these numbers make no sense or are misreported why would CDS purchasers get 93.5% payout and senior unsecured creditors get 61%? why would swap counterparties get less than other senior unsecured creditors, such as bond holders?
Sehr schön natürlich auch wie weiter fleißig Boni ausgeschüttet werden.

The Guardian: Wall Street banks in $70bn staff payout
http://www.guardian.co.uk/business/2008/oct/17/executivesala…
Financial workers at Wall Street's top banks are to receive pay deals worth more than $70bn (£40bn), a substantial proportion of which is expected to be paid in discretionary bonuses, for their work so far this year - despite plunging the global financial system into its worst crisis since the 1929 stock market crash, the Guardian has learned.
Staff at six banks including Goldman Sachs and Citigroup are in line to pick up the payouts despite being the beneficiaries of a $700bn bail-out from the US government that has already prompted criticism. The government's cash has been poured in on the condition that excessive executive pay would be curbed.
At one point last week the Morgan Stanley $10.7bn pay pot for the year to date was greater than the entire stock market value of the business. In effect, staff, on receiving their remuneration, could club together and buy the bank.
In the first nine months of the year Citigroup, which employs thousands of staff in the UK, accrued $25.9bn for salaries and bonuses, an increase on the previous year of 4%. Earlier this week the bank accepted a $25bn investment by the US government as part of its bail-out plan.
Days before it collapsed into bankruptcy protection a month ago Lehman Brothers revealed $6.12bn of staff pay plans in its corporate filings. These payouts, the bank insisted, were justified despite net revenue collapsing from $14.9bn to a net outgoing of $64m.
New York Times: The Guys From ‘Government Sachs’
http://www.nytimes.com/2008/10/19/business/19gold.html
THIS summer, as he fought for the survival of Lehman Brothers, Richard S. Fuld Jr., its chief executive, made a final plea to regulators to turn his investment bank into a bank holding company, which would allow it to receive constant access to federal funding.
Timothy F. Geithner, the president of the Federal Reserve Bank of New York, told him no, according to a former Lehman executive who requested anonymity because of continuing investigations of the firm’s demise. Its options exhausted, Lehman filed for bankruptcy in mid-September.
One week later, Goldman and Morgan Stanley were designated bank holding companies.
“That was our idea three months ago, and they wouldn’t let us do it,” said a former senior Lehman executive who requested anonymity because he was not authorized to comment publicly. “But when Goldman got in trouble, they did it right away. No one could believe it.”
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.615.960 von Goldiges_Berlin am 18.10.08 22:24:44Hallo Goldiges,

die Klagen gehen gegen die einzelnen Töchter der Lehman Holding soweit ich weiß. Zumindest was Deminor anbetrifft. Sende den Scan deiner Unterlagen sowie einer kurzen Beschreibung wie die Beratung abgelaufen war einfach an Erik.Bomans@deminor.com - er ist bei Deminor zuständig (Herr Bomans kann Deutsch). Es ist für Deminor wichtig genügend Fallbeispiele zu haben, um das Verfahren dementsprechend stricken zu können. Eine Klage über den Rechtsanwalt kann teuer werden. Bei deminor sind die Kosten vorab genau bekannt. Die Kosten für Klagen in den USA werden über Tausende Anleger verteilt.
Viel Glück!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.620.876 von manyfulddick am 19.10.08 13:15:28bei eienr Sammeklage der Verbraucherzentrale kann wohl kaum viel herauskommen, die sind da eher unerfahren
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.623.005 von Lehmanspezialist am 19.10.08 17:25:12....sehr problematische Äußerung
Ich darf nur an die Sammelklage der Verbraucherzentrale Bremen zur Gaspreiserhöhung erinnern - Siegreich vor dem LG Bremen, siegreich vor dem OLG Bremen -

LINK: http://www.radiobremen.de/magazin/umwelt/energie/gaspreis/kl…
US-Medien: US-Behörden weiten Ermittlungen nach Lehman-Pleite aus
Datum: 19/10/2008 @ 14h58
Quelle: ADL Germany
Name: Lehman Brothers Hold (LEHMQ)
Kurs: 0.07 -0.01 (-12.50%) @ 22h01

<< Zurück Kurs Chart Reports Trades News Level2


NEW YORK (dpa-AFX) - Gut einen Monat nach der spektakulären Pleite der
US-Investmentbank Lehman Brothers haben US-Justizbehörden laut Medien ihre
Untersuchungen in dem Fall deutlich ausgeweitet. Die Ermittler versandten
demnach mindestens ein Dutzend Vorladungen an Bankmanager, darunter auch
Lehman-Chef Richard Fuld. Die Behörden prüften, ob die Manager noch kurz vor dem
Zusammenbruch öffentlich falsche Angaben zum Zustand der Bank machten und
Investoren so in die Irre führten, berichtete etwa die "New York Times" am
Samstag.

Als Folge des Scheiterns der einst viertgrößten US-Investmentbank Mitte
September erreichte die Finanzkrise ihren jüngsten dramatischen Höhepunkt.
Weltweit strauchelte wegen der Lehman-Pleite eine ganze Reihe von Finanzhäusern,
so auch die deutsche Hypo Real Estate (HRE) .

Die Ermittler in den US-Bundesstaaten New York und New Jersey suchen den
Berichten zufolge nach Beweisen für einen Betrug der Anleger durch das
Lehman-Management. Öffentlich wies Fuld bislang alle Vorwürfe zurück. Er habe
seine Aussagen über die Lage bei Lehman stets auf Basis seines zum jeweiligen
Zeitpunkt verfügbaren Wissens gemacht. Die Bank hatte wegen ihrer
Milliardenverluste und eines dramatischen Kurssturzes Teilinsolvenz anmelden
müssen und wird derzeit zerschlagen./fd/DP/ck
Wer von uns Allen hat denn eigentlich ein richtiges verkaufsprospekt mit ca 120 Seiten erhalten?
Ich habe nur zwei fotokopierte Zettel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.624.127 von Nordlicht130603 am 19.10.08 19:25:13das mag sein, aber es hat sich bei dieser Klage auch um eine nationales, als rein deutsches Verfahren gehandelt. Da haben die Verbraucherzentralen ein heimspiel gehabt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.620.890 von manyfulddick am 19.10.08 13:17:11Die europäische MIFID-Direktive die seit vergangenem jahr in Karft ist, dürfte die Chancen auch etwa steigern bezüglich der Finanzintermediäre die solche Pleiteprodukte an den Mann oeder die Frau gebracht haben...
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