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Warum Porsche in 8 Wochen wieder bei 90 Euro steht... - 500 Beiträge pro Seite



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Warren Buffet hat einmal gesagt, dass man bei außergewöhnlichen Chancen auch bis zu 90% seines Kapitals auf eine Karte setzen kann.

Soweit gehe ich zwar nicht, aber ich bin heute zum Kurs von knapp unter 62 in Porsche eingestiegen. Sowohl in die Aktie als auch in OS.

Meiner Meinung nach ist die Aktie krass unterbewertet und wenn der Rauch der Bankenkrise verzogen ist wird sich diese schnell wieder Richtung 100/110 bewegen.

Mein Kusziel lautet 90 Euro bis Ende November. Dann werde ich erstmal einen Teil glattstellen:cool:.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.385.679 von blonskiman am 02.10.08 21:15:44Porsche fahren macht momentan viel mehr Spass als die Aktie ... ;)

Unterbewertet sind viele Titel nach dem Crash, in ein paar Monaten wahrscheinlich noch viel mehr. :D

Warum kaufen alle immer in fallende Kurse und nie in steigende Kurs in eine Aktie ein ?

Stop setzen bei 60 ist empfohlen, denn dann kann man wohl erst wieder bei 50 einsammeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.385.679 von blonskiman am 02.10.08 21:15:44Ne Knarre haste aber schon in der Schublade, ich mein so für später, wenn Haus und Hof jemand anderem gehören, woll!:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.385.679 von blonskiman am 02.10.08 21:15:44Das wird nix. Das fallende Messer durchtrennt dir die Finger
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.386.817 von wotuzu17 am 02.10.08 22:16:35Abwarten:cool:

Eure Kommentare passen genau ins Stimmungsbild und meistens dreht es dann. Diejenigen, die jetzt nach 50 Euro als Kurs rufen, haben wahrscheinlich auch bei 130 nach Kurs 250 gerufen. Kontraindikator nennt man das, wobei ich mich selbst da gar nicht ausnehme. Je nach Einstieg passiert mir das auch:)

Übrigens, Haus, Hof und Auto sind bezahlt und außerdem setze ich noch auf K+S, Salzgitter und MAN.

Ich warte jetzt geduldig die nächsten 8 Wochen ab und ziehe dann fairerweise Bilanz:cool:

PS: Ob ich den Tiefstkurs erwischt habe, weiß ich natürlich nicht. Aber wer schafft das schon:confused:$
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.387.130 von blonskiman am 02.10.08 22:35:31Wie hoch ist die aktuelle Verschuldung bei Porsche und wielange läßt die sich noch finanzieren bei der zunehmend schrumpfenden Liquidität der Banken?

Hoffentlich erstickt Porsche nicht an VW.
So schnell geht die Bankenkrise nicht vorbei. Porsches großer Markt, die USA werden noch länger schwächeln.

Hat Porsche nicht für VW ein Kreditlimit von 10 Milliarden abgesteckt? Stehen die Banken noch dazu, jetzt wo sie selbst etwas knapp bei Kasse sind, und außerdem die Gewinne bei Porsche zusammen schmelzen werden?

VW ist ein verdammt dicker Fisch. Denn bekommt man nur runte, wenn man selbst ausreichend Schmierstoff prodoziert. Ansonsten könnte es passieren, dass VW noch Porsche übernimmt.
Einige sollten vorher mal solche Artikel wie im Manager Magazin 10/2008 lesen und sich dann Gedanken machen in was sie investieren !

Viele hören nur Pooooorsche ... wow ... muss ich haben, ist ja auch unterbewertet und ziemlich gefallen und dann ab damit ins Depot ! :laugh:

EIn bißchen mehr Weitblick ist oft von Vorteil und aus risikotechnischer Sicht auch vielleicht mal abwarten ob man nicht vielleicht besser in einen stark ausgeprägten Aufwärtstrend investiert, als in einen seit Wochen stäündig fallenden Kurs !
Porsche wird auch mal wieder bei 180 EUR stehen. Die Frage ist nur...wann? :D
Ich rechne auch mit 90 -100 Euro im November. Da sieht die Welt wieder ganz anders aus- vor einigen Monaten sah die welt ja trotz Finanzkrise auch anders aus...Dann werden die Veränderungen in dem Bankensystem möglicherweise als Chance gefeiert. Und Aktien reihenweise eingesammelt. Schaut mal die Panikattacke der Commerzbank- da konnte man die Aktie zu Kursen um 9 Euro bekommen. Der gesunde Menschenverstand riet zum KAUF. Eine Kapitalerhöhung wurde erst kürzlich um 17 Euro durchgeführt ! Und der Kurs stieg so schnell wie er gefallen ist- derzeit wieder um 13,50 Euro.

Im November besteht Klarheit über die VW Übernahme etc....

Ist ja schrecklich wie es jetzt alle gewußt haben, dass es nach unten geht....

Wer weiß warum Porsche derart ABVERKAUFT wurde- Fonds mußten liqudieren, technische Gründe, Panik....

Was sagt der gesunde Menschenverstand bei Porsche : Fundamental ist der Kurs dramatisch unterbewertet. Hier braucht man nur mal die VW Beteiligung zu rate ziehen. Die 35% Beteiligung ist selbst bei dratischem Verfall der VW Aktie mehr WERT als die Marktkap. von Porsche. Und wer weiß welche Überraschungen in positiver Hinsicht das Optionsmodell bringt. Die bekommen ja nicht die VW Aktie geliefert sondern erhalten das GELD für die VW Aktie in Cash.
Also derzeit pro Option 260 Euro....!!!! Und das BESTE- laut IR kaufen die derzeit nicht- die warten wohl das es billiger wird ?!

Wie bei der Commerzbank habe ich die Chance genutzt....

Im Bankensektor muss man VERLUSTE durch Abschreibungen fürchten. Bei Porsche dürfte es schon alleine wegen des Optionsgeschäfts auch 2008/2009 ein fettes PLUS in der Kasse geben. Und selbst wenn der Autoabsatz zurück gehen sollte, das bedeutet möglicherweise weniger Gewinn aus dem operativen Geschäft aber noch lange keine Verluste wie im Bankenwesen.....

Bei Daimler klopfen mal wieder Investoren an. Ein Zeichen ?

Bei Kursen um 60 kann mannicht mehr viel falsch machen.

Schönen Feiertag !
:eek::eek::eek:

Unglaublich Porsche bei 60.Hier ist fetteste Unterstützung.Glaube nicht das es auf Schlußkursbasis drunter geht.Einfach nur krank die Märkte.Bei 100 Euro wolln wieder alle rein.:laugh:
Hab leider kein Kapital frei sonst würde ich eine 1. Posi wagen über Optionsschein natürlich.

Gruß SGDfigther
Hohe Spritpreise zeigen Wirkung

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/autobauer100.html

Deutsche Autofahrer lieben klein und billig


Die deutsche Autobranche kämpft mit Absatzproblemen. Im September wurden nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) 1,5 Prozent weniger Pkw zugelassen als im Vorjahresmonat. Bereinigt um die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage in den beiden Monaten meldete der Auto-Importeursverband VDIK für September sogar einen Absatzeinbruch um 10,5 Prozent. Für das Gesamtjahr 2008 verzeichnet die Branche nur noch ein knappes Plus von 1,3 Prozent gegenüber 2007.
Porsche-Absatz um 29 Prozent eingebrochen

Die hohen Spritpreise machen dabei besonders den deutschen Herstellern zu schaffen. Denn die Deutschen entscheiden sich zunehmend für kleine und billige Neuwagen. Knapp zwölf Prozent weniger Zulassungen bei Sportwagen und ein Minus von rund 16 Prozent bei Fahrzeugen der oberen Mittelklasse bekamen die deutschen Autobauer deutlich zu spüren. Der Porsche-Absatz ging im September um 29 Prozent zurück, BMW verzeichnete einen Rückgang von elf Prozent. Dagegen stieg der Absatz von Kleinwagen wie Smart, Fiat 500 oder Renault Twingo um etwa 21 Prozent.

BMW erwägt bereits Konsequenzen für seine Europa-Werke. "Wenn es notwendig ist, werden wir die Produktion zurückfahren", sagte Unternehmenschef Norbert Reithofer beim Pariser Autosalon. Die Krise des US-Marktes sei inzwischen auch in europäischen Staaten angekommen. "2009 wird für die Industrie schwierig, vor Mitte des Jahres wird es keine Erholung geben." Der US-Absatz von BMW brach im September um fast 30 Prozent ein. Auch VW rechnet mit einem schwierigen Jahr 2009. "Die Finanzkrise ist schlimmer gekommen, als wir gedacht haben", sagte Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn. Trotzdem bekräftigte er die Absatzziele für das laufende Geschäftsjahr.
Sorgenvolle Blicke nach vorn

Daimler-Chef Dieter Zetsche hält dagegen am Ziel fest, 2008 mehr Wagen als im Vorjahr zu verkaufen. "Der Ausblick steht noch", sagte er auf der Automesse. "Die Verkaufszahlen in den USA sind im September um rund 20 Prozent zurückgegangen", sagte Zetsche. Audi kann der Branchenkrise bislang trotzen. Im September verkaufte das Unternehmen 95.000 Fahrzeuge, ein Plus von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. "Es war der bislang beste September für uns", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer auf der Automesse.

Nach Ansicht des schwedischen Herstellers Volvo wird die Branche auch die Auswirkungen der weltweiten Finanzmarktkrise bis "weit in das Jahr 2009 hinein" die Verkaufszahlen beeinflussen. "Die Branche ist in allen Segmenten unter Beschuss", sagte der neue Volvo-Chef Stephen Odell.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.392.164 von Angsthasenjaeger am 03.10.08 09:37:30Die Porsche Aktie danach zu bewerten, wieviel Autos die verkaufen bildet nicht die realen Wert ab. Porsche ist eher so etwas wie ein Spekulant mit angeschlossenem Sportwagengeschäft. Bei unter 100.000 Autos pro Jahr (Porsche) im Vergleich zu fast 6 Mio. Autos, die VW verkauft, ist Porsche als Autohersteller fast eine Nullnummer.

Der Wert von Porsche ist die VW Beteiligung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.392.896 von ChristianWode am 03.10.08 10:27:31Das ist richtig. Daher ist das VW Investment für Porsche auch so bedeutend....

Der Absatzeinbruch um 29% im September resultiert doch zum einen auf die Auslieferung des neuen 911-er erst Ende September und einen Öl- Preis von über 150 Dollar....

Jetzt wird von einem Öl- Preis von 60 Dollar gesprochen und der neue 911-er wird ausgeliefert....

Und nächstes jahr der neue Panamera....


Der Wert der VW Beteiligung ist um ein Vielfaches HÖHER als der Wert der Porsche Aktie. Sogar ein rieseiger Kursverfall der VW Anteile ist eingepreist.

Nicht eingepreist ist derzeit noch die Übernahmestory, ich glaube kaum, dass Porsche hier dumm vorgeht !!!!

Vom WERT des Porsche Investments bin ich überzeugt, leider spiegelt der Kurs diesen derzeit nicht wieder.....

Man stelle sich mal eines vor. Porsche hat für die ausstehenden 15% die Cash Optionen, dann bekommen die derzeit CASH in Höhe von 12,8 Mrd Euro.....(15% der Markt. von VW)...

Dafür können sie einkaufen gehen oder auch nicht- was spricht dagegen, dass sie den Einkauf verschieben ? Derzeit wird offenbar nicht gekauft....(laut IR Porsche).....

Bei aller Liebe für Crashszenarios - Selbst bei dem größten Crash dürfte man als Porsche Investor zumindest einen fundamentalen Gegenwert haben- und dies zahlt sich meist aus....


Auch wird es die eine oder andere Gegenbewegung geben....
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.385.679 von blonskiman am 02.10.08 21:15:44....die einzige Begründung für Deinen Kauf ist, dass die Aktie stark gefallen ist und Deiner Meinung nach krass unterbewertet.

Die Aktie befindet sich in einem stabilem Abwärtstrend deren Ende wahrscheinlich erst erreicht ist wenn auch Topanalysten wie Du keinen Bock mehr drauf haben. Das fundamentale Problem von Porsche ist ja nicht die Bankenkrise sondern die beginnende Rezession in den USA und bald auch bei uns, keiner weiß wie hart und lang das jetzt wird,

"Die Baisse ist erst am Ende wenn der letzre Bulle zum Bären geworden ist" A. Kostolany
denke zur zeit kann keiner sagen wo die reise hingeht.dax 4000 dax 7000 alles ist möglich.usa hat so gewaltige probleme das ich aber nicht davon ausgehe das sich der dow die nächsten 2 jahre positiv erholt. es sollte sehr genau hingeschaut werden. wir haben noch lange nicht die tiefststände gesehen , auch wenn es den augenschein hat. persönlich denke ich das 8000 dow möglich ist. porsche ist eine sehr interessante aktie bei 50€ kaufe ich:D
Also wenn ich jetzt bei Porsche/VW einsteigen müßte, würde ich einen Put auf VW vorziehen, denn daß die VW-Aktie wieder nach Übernahme runterrauscht, sieht man zur Zeit bei Conti, ganz klare Parallele. Nur würde ich zur Zeit nicht ins fallende Messer greifen, denn....es geht noch tiefer!!
Ein Blick auf BMW und daimler zeigt, dass Porsche sich im PANIKMODUS befindet- und die haben keine Beteiligung die mehr WERT ist als die eigene Marktkap...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.393.757 von sicherheiten am 03.10.08 11:23:30Es gibt nicht nur Verlierer in einer Krise....

BMW und DAIMLER beide im PLUS....KAUFEMPFEHLUNGEN, da man davon ausgeht , dass die schlechten News schon im Kurs drin sind !

Und Porsche stünde auch nicht bei 60, wenn die Stimmungsmache derzeit überall so panisch wäre....

"gesamter Wohlstand gefährden" etc....genau dies barucht man für Kurse um 60 Euro.....sonst hätten wir noch Kurse von 90 wie gerade noch....

Ist ja schrecklich !
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Sven Diermeier, empfiehlt weiterhin, die Vorzugsaktien von Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe vorläufige Eckdaten für das Geschäftsjahr 2007/2008 bekannt gegeben. Der Absatz sei um 1,2% auf 98.652 Einheiten gestiegen. Der Umsatz habe sich um 1,3% auf 7,46 Milliarden Euro erhöht. Zur Ergebnisentwicklung habe sich der Konzern nicht geäußert.


Vom Markt sei negativ aufgenommen worden, dass der Konzern keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008/2009 gegeben habe. Dies sei mit der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation begründet worden. Der fehlende Ausblick habe zu einer Verstärkung der ohnehin schon bestehenden Unsicherheiten beigetragen. Die Beteiligung am breit aufgestellten VW-Konzern werde allerdings wahrscheinlich helfen, die Geschäftsentwicklung bei Porsche zu stabilisieren. Wegen der veränderten Sektorbewertung werde das Kursziel für die Aktie von zuvor 110 Euro auf nun 95 Euro gesenkt. Von der Strategie des Porsche-Managements sei man weiterhin überzeugt.


Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Porsche zu kaufen. (Analyse vom 02.10.2008) (02.10.2008/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 02.10.2008
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.394.043 von Angsthasenjaeger am 03.10.08 11:42:17Warum so ungeduldig?
Die Krise hat gerade erst begonnen. Schau Dir die ersten Einstufungen zu Porsche an. Die Kursziele werden von 165€ auf 114€, teilweise sogar auf 74€ gesenkt. Das ist die erste Welle!
Weitere werden folgen. In einer der folgenden Abwärtswellen könnte man ein Teileinstieg wagen. Aber aktuell?
Halte ich noch für verfrüht.

Klar locken mich die Kursrückschläge auch. Eine MAN, K+S, Klöckner, Hochtief, Porsche...
Aareal, HRE, Commerzbank habe ich für kurzzeitige Zocks verpasst, sicher kann man bei Porsche um 59€ auch auf eine kurzfristige Erholung setzen - aber ebend nur kurzfristig. Der Abwärtstrend ist einfach zu ausgeprägt und die Lage an den Finanzmärkten zu angespannt.
Hallo zusammen,

eines vorweg: ich rechne auch, dass der anteilsschein für porsche noch günstiger zu haben wird. und das unabhängig von der aktuellen finanz-/wirtschaftssituation. Ein grossteil dieser entwicklung ist sicherherlich im kurs bereits eingepreist.

Ich bin in den wert bei euro 69 mit 50% cash reigegangen, weil hierbei um ein sehr gutes unternehmen mit einem überzeugenden – aber vorallen berechenbaren - managementteam handelt sowie auch, weil hier einiges nicht mehr zu erklären ist bzw. einige massive diskrepanzen vorliegen.

Und etwas vorweg: ich bin kein freund von verschwörungsszenarien, aber ...

Für mich persönlich hängt der verfall des aktienkurses von porsche in dem zusammenhang mit aktuellen „auseinandersetzung“ und „machtspielchen“ zw. Herrn Pierch und porschemanagement. Der bewusste abverkauf der aktie ist zu eindeutigt! Und hat für mich mit aktuellen marktsituation fast rein gar nicht mehr zu tun. 8 tage in folge wird auf den wert reingehauen als gäbe kein morgen. Die art und weise der verkäufe ist kontraproduktiv, wenn es darum gehen würde, größere bestände aus welchen gründen auch immer abzustoßen. Ich glaube auch nicht, dass hier privatanleger panisch reagieren – m.m. nach eher besonnen und gelassen - , sondern eher ein „geschlossener kreis“ mit eigenen interessen.
Die entwicklung des vw-kurses untermauert nur noch meine vermuttung bzw. mein gefühl. Vw hängt fast von den gleichen rahmenbedingungen wie porsche. ich sehe sogar porsche auf etwas gesunderen beinen aufgestellt, als das bei vw der fall ist. stattdessen wird vw bei überzeugendem handelsvolumen permanent oben gehalten und porsche bei einem nicht überzeugenden handelsumsatz runtergeprügelt. Und das wohl gemerkt – ohne nennenswerten nachrichten/spekulationen, was wir nicht bereits kennen würden oder schon immer kannten und im kurs nicht eingepreist wären.

Also ich kürze jetzt etwas ab: für mich haben solche „einflüsse“ kurze beine! Ich haben keinen grund der informationspolitik von porsche zu misstrauen. Im gegenteil sogar, ich halte diese für extrem bodenständig und konservativ ausgelegt.

In diesem sinne warte ich ruhig bis jemand porsche euro 60 von unten sehen will, kaufe nach und lege die aktien für min. 2-3 jahre ins depot. Danach lege ich mich selber etwas zurück und genieße das tolle produktangebot von porsche.

Allen wünsche ich noch gute geschäfte

nonpartisan

ps: dass hierbei um meine persönliche meinung/einschätzung und keine verkaufs- oder kaufempfehlung handelt, hoffe ich in einem porsche-board nicht erwähnen zu müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.394.271 von nonpartisan am 03.10.08 11:56:09
Sehr interessante Theorie - habe mir ähnliches bereits auch schon gedacht.
Hr Piech hätte durchaus die finanziellen Möglichkeiten, hier ordentlich zu verunsichern.
Und dass ihm derzeit intern wohl das Messer an die Brust gesetzt wird, macht es sicherlich nicht besser ..

Ihm geht es anscheinend um Stolz und Ehre... weniger um finaziellen Erfolg.
Also ein in höchstem Maße "gefährlicher" Gegner.

Doch irgendwann geht auch so jemandem das Geld bzw. die Zeit aus ... Und ich glaube auch nicht, dass die Herren Porsche, Wiedeking u Härter das so ohne Weiteres geschehen lassen.
Könnte mir eine positive Überraschung für uns POR-Aktionäre durchaus vorstellen! ;-)

und wer weiß .. vll wird dieser derzeitige Macht- und Wirtschaftskrimi ja mal verfilmt ;-)) finde es gerade sehr spannend!
Habe mir soeben für 60,99 Euro 100 Stücke ins Depot gelegt. Das ist meine erste Kauforder seit August 2007!!
noch einen interessanten aspekt möchte ich nicht unerwähnt lassen:

ich war über merkels auftritt (was erst einmal absolut unüblich ist, dass ein derart ranghohe politiker/in - wie es angela merkel zweifelsohne ist – sind bewegt fühlen an derartigen veranstaltungen teilzunehmen, und das trotz eines sicherlich vollen terminkalender und das noch in den zeiten turbulenter nationalen und internationalen entwicklungen) und von ihrer seite getätigter wörter auf der belegschaftsversammlung von vw sehr überrascht bis teilweise verwirrt. wenn ich jetzt noch andere „ereignisse“ betrachte, werde ich nicht das gefühl, dass hier eher von vw seiten panisch reagiert wird als es bei porsche der fall sein könnte.

und da sagt mir meine erfahrung, dass porsche voll fest im satel sitzen muss, vll. sogar fester als es einem lieb ist.

gruss

nonpartisan
zur letzten von mir getätigten meinung möchte ich ebenfalls noch zufügen, dass ich von politischen einflüssen in der wirtschaft ebenfalls wie von persönlichen eitelkeiten wenig bis gar nicht halte. Im fall vw/porsche wird sich der markt und vernunft durchsetzen - und nichts anderes. alles nur frage der zeit. bis dahin konzentriert sich porsche auf eigene hausaufgaben und macht wie bis her "einfach" gute geschäfte.

nonpartisan

ps: ich untermauere meine sicht auf porsche bewusst nicht mit fundamental daten des konzerns, denn diese wurden hier schon ausreichend erörtert.
Eines zeigen die hier geäußerten Meinungen auf jeden Fall: man ist sich nicht einig und Unsicherheit beherrscht auch den Markt:)

Ich investiere bereits über 20 Jahre an der Börse und weiß, dass Fundamentaldaten nur eine geringe Rolle spielen und das Momentum viel wichtiger ist.

Ich hielt den Anstieg auf über 1800 Euro (vor Split) im letzen Jahr für übertrieben und habe nur den kopf geschüttelt über die weiteren Kursziele von bis zu 3.000.

Jetzt steht die Aktie bei 60 und alle schreien nach Kursen um 50 oder darunter. Ich investiere wenn ich meine eine Aktie ist unterbewertet und das Momentum wird drehen. Bei Porsche bin ich davon überzeugt das es soweit ist. Auf der anderen Seite interessiert mich nicht, wo sie in einem oder in 5 Jahren steht.

Sobald die 90 erreicht sind ziehe ich mein Geld ab und ivestiere woanders. Die ganzen Börsenweisheiten wie "greife nie in ein fallendes Messer" oder "the trend is your friend" interessieren.
mich nicht. Wenn eine Regel passt, dann diese: "Kaufen wenn die Kanonen donnern". Wenn alle wieder auf den Zug auspringen, sollte man rausgehen. Börse ist zu 90% Psychologie und nix anderes.

Sollen doch die, die jetzt nach 40 Euro als Kursziel kaufen fett in Puts gehen. Das wagen sie dann aber doch nicht:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.395.894 von blonskiman am 03.10.08 13:38:20das entscheidende von dir erwähnte wort ist: UNSICHERHEIT!!!

genau das soll meines erachtens dieser abverkauf zum zielen haben. wenn ich mit befreundeten fondsmanagern tel., höre ich im fall porsche NUR diesen einzigen grund für die gegebene kursentwicklung. alles andere bezeichnet man als "merkwürdig".

bedenkt man, dass ich porsche als "aktionärsfreudig" bezeichne, hat mich positiv gestimmt, dass weddiking bei seinem letzten interview nicht anlass gesehen hat, nur annährend die aktie seines unternehmens zu puschen. er hat sich wieder einmal souverän, konstruktiv und sachlich präsentiert - halt wie ein manager, der die sache fest im griff hat.

sollten aktionäre tatsächlich bei porsche gegenwärtig getäuscht und marktbeinflüssende informationen vorenthalten werden, dann kann der konzern und das management zumindest auf dem finanzmarkt einpacken – auf dem automarkt wird porsche ebenfalls eine quittung bekommen!

glaubt hier jemand tatsächlich an eine solche variante?

nonpartisan
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.395.894 von blonskiman am 03.10.08 13:38:20....wenn ich hier höre wieviele jetzt meinen einsteigen zu müssen denke ich dass das Sentiment für einen Einstieg noch lange nicht gegeben ist und es mag sein dass man in 5 Jahren sich über höhere Kurse freuen kann aber der Weg von 60 auf 50/40/30 ? kann doch schmerzlich sein Kaufen wenn die Kanonen donnern? bei einem Stand von 10600 hat doch der Dow und damit der Dax den Knall doch noch gar nicht gehört......vielleicht muss ich aber auch nur mehr Erfahrung an der Börse sammeln um mich gegen den Trend stellen zu können.....putten vielleicht nicht jetzt aber bei den kleinen Hüpfern (Kongressentscheidung) die es geben wird
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.395.894 von blonskiman am 03.10.08 13:38:2020 Jahre Erfahrung - und was daraus gelernt?
Das Fundamentaldaten keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen?
Die Absatzzahlen beginnen zu schrumpfen - OK, wenn sie steigen dürfte die Aktie schon laufen. Denke aber das die Absatzzahlen für längere Zeit schrumpfen werden.
Hallo Leute,

wenn ich so Eure Kaufkommentare lese werde ich fast neidisch, denn ich habe 50 Porsche Aktien zu 136 Euro im Depot liegen. Auch meine anderen Aktienpakete liegen momentan bei 60% Minus. Ich lasse das bisschen Cash, was ich noch zur Verfügung habe, lieber für andere Aktivitäten liegen.
Wo sind eigentlich all die anderen Investierten, die bei allgemein hohen Aktienkursen eingestiegen sind? Ist davon keiner im Thread? Und Ihr, die Ihr postet, habt Ihr früh genug verkauft ohne mit mehr als 30& Minus raus zu gehen?

:yawn:Grüße

Wild111
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.397.970 von Wild111 am 03.10.08 15:42:26hi wild111:

keine Sorge, du bist nicht allein ;)
habe weit mehr als 50Stück - erste Käufe fanden im Januar bei gut 115eur statt, dann quasi Monat für Monat Nachkäufe.
Liege im Schnitt nun bei knapp über 100 EUR.

Habe sonst im Depot u.a. noch die PetroBras, krebst gerade in meinem Depot auch bei gut -25% herum ...

Rel. große Position noch in EMEA-Titeln.

Werde demnächst evtl. nochmal ein paar K+S einsammeln, bin da aber trotz des kräfiten Kursrutsches noch deutlich im Plus.

Allianz werde ich nochmal kaufen dieses Jahr. Unter 100eur bietet sie sich einfach an.


Allerdings habe ich mir persönlich auch einen Investitionszeitraum von deutlich über 5 Jahren gesetzt.

Von daher sehe ich dem rel. ruhige entgegen!

Notfalls wird halt nach 2009 ein neues Depot eröffnet um nach Kriterien wie BetaFaktor u Momentum weitere Schnäppchen zu kaufen :-)
ein sehr interessanter handelsverlauf heute ... egal was die märkte machen, "soll" suggeriert werden, dass porsche aktie nur eine richtung kennt - und zwar die gegen süden, vw dagegen nur eine neutral bis steigend - und das auf dem niveau als würde vw seine eigene märkte bedienen und finanzkrise sowie die drohende rezession für den konzern ein fremdwort ist. ach ja die 35% beteiligung von porsche an vw wurde ebenfalls noch nicht registriert.

wir haben allerdings heute auch die ersten eigenermaßen nennswerte wiederstände auf der käufeseite zu sehen.

schon eine spannende „geschichte“, was wir hier live erleben dürfen ...

nonpartisan
Vor zwei oder drei Wochen, als die VW Aktie so zulegte, dachte ich mir, die wird gepusht, damit vielleicht ein Großanleger, der vorher gut eingekauft hat (ich vermute da natürlich P...), nun richtig Cash macht. Die Porscheaktie wird die nächsten Wochen runter geprügelt, und dann kann P... seine eigenen Aktien noch einmal zu einem Spottpreis einkaufen.
Was haltet Ihr von dieser Überlegung?

:yawn:Wild111
...also Porsche wird immer laufen!
Und warum sollte der US-Markt für Porsche von Bedeutung sein, wenn es um den Absatz geht?
Da werden zukünftig ganz andere Märkte bedient...ich denke da nur an die Schwellenländer, vor allem Brasilien, der asiatische Raum.
Auch Russland wird sich noch für Porsche interessieren.
Luxus Kisten werden immer laufen.
Unabhängig vom Spritpreis.
Und eins sollte man bedenken - Porsche ist auch eine Investmentbank.
Mit einem Finanzvorstand Härter, der sein Geschäft wirklich versteht.
Der Kurs der VW Aktie steigt m.E. nur, weil hier über Optionsgeschäfte bei Porsche echt fette Gewinne gemacht werden.
Elf Milliarden EUR Gewinn bei einem Börsenwert von um die 14 Mrd.
Leute; der Kurs sagt doch hier garnichts aus.
Ich habe mir heute nocheinmal 300 St gegönnt.
Bin jetzt ganz fett drin.
EK unter 70 EUR.
Ich habe Zeit.
Und wenn ich verticke, springt auch noch ein Porsche raus...

Ich wünsche auf jeden Fall allen Investierten einen guten Verlauf.
Euer Kauf war sicherlich eine gute Entscheidung.
Und bei schwachen Kursen das nachkaufen nicht vergessen!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.400.176 von Wild111 am 03.10.08 17:48:21Würde die VW Aktie mit dem heutigen Kurs in die Bilanz von Porsche fließen, würde allein die Beteiligung mer wert sein, als der Kurs von Porsche. Und selbst, wenn man VW bei 50 % des aktuellen Kurswertes für fair bewertet betrachten würde, wäre die Beteiligung von Porsche ca. 45 Euro pro Porsche Aktie wert. Das eigentliche Porsche-Geschäft läge dann bei einem Wert von 15 Euro pro Aktie.

Wer jetzt nicht einsammelt, der pennt. Auf Sicht von 2 bis 10 Jahren ist auch vor dem Hintergrund der in 3 Monaten kommenden Abgeltungssteuer jetzt der richtige Einstiegszeitpnkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.396.636 von Versman am 03.10.08 14:23:05Eine Menge gelernt in 20 Jahren:)

...und auch eine Menge Lehrgeld bezahlt. Aber seit einigen Jahren sehe ich mir nicht mehr nur die Daten des Unternehmens an, sonst könnte man ja auch blind den Analysten folgen.

Das Unternehmen in das ich investiere muss zum einen überzeugen und ein Momentum aufweisen. Die besten Investitionen sind die in einen runtergeknüppelten Kurs bei dem der innere Wert der Aktie deutlich höher liegt.

Bei Porsche ist dies momentan der Fall. Aber ich denke wir können hier noch viel diskutieren, in einigen Wochen sind wir eh schlauer;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.403.398 von blonskiman am 03.10.08 20:27:51Wenn hinter den Kursverlusten bei Porsche die Familie selber stecken sollte und fröhlich Porsche-VZ-Aktien verkauft, dann tun sie das nicht zum Vergnügen oder aus Not, sondern höchstens aus einem einzigen Grund:

Sie wissen, dass sie sie billiger wiederbekommen werden!

Wenn es z.B. gelingen sollte, den Kurs längere Zeit (3 Monate) unter 40€ (!!) zu halten, und dann eine Umwandlung in Stammaktien mit sofortigem Squeeze-Out stattfinden sollte, würden Sie zunächst mal nur 40€ bieten müssen!

Das würde erklären, warum Porsche die Informationspolitik zur Zeit extra Anlegerfeindlich gestaltet!

Allgemein glaube ich, dass man nicht gegen das Porschemanagement sondern mit dem Porschemanagement zocken sollte. Ich setze auf weiterhin fallende Porsche und steigende VW-Kurse!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.420.919 von totalbeginner am 05.10.08 13:17:13Das ist das Schöne an der Börse, dass man etwas so oder so auslegen und dann entsprechend handeln kann:laugh:

Wie gesagt, ich halte den Tiefstand für überwunden, es sei denn die HRE muss morgen Insolvenz anmelden, dann ist Panik angesagt und Schnäppchenkurse drohen.

Ansonsten wird es bei einer Beruhigung wieder aufwärts gehen.
Mein Ziel für Ende November steht:cool:
.....die Erholung wird kommen, Kurse von 90 kannste für dieses Jahr vergessen, geht vielleicht dann mal von 50 auf 60 und dann wieder runter
Viele typische Porsche Käufer halten sich zurück, weil sie weniger verdienen werden (Jahresendebonus) oder sogar Angst um ihren Job haben müssen. Auch und gerade in USA.

Das sollte man nicht vergessen
Nicht von mir!!


Kann der Bereich um 58,11 Euro nicht halten und die Kurse fallen signifikant darunter zurück, sollten weitere Verkäufe bis auf 47,10 Euro eingeplant werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.434.464 von wasserstein am 06.10.08 13:33:35>> Warum Porsche in 8 Wochen wieder bei 90 Euro steht

Haha!
Derzeit ist wohl eher zu befürchten, daß Porsche in 8 Wochen seehr tief steht und kein Konkurrent mehr über das notwendige Kapital verfügt, um Porsche zu übernehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.397.970 von Wild111 am 03.10.08 15:42:26du bist nicht allein....gut ding will weile haben...
... da kann ich ja von glück reden, dass ich vergangenen Freitag für 47,85 eingestiegen bin.
ich denke, die 90,- werden bald erreicht sein (zumindest noch in diesem jahr)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.400.983 von les_flics am 03.10.08 18:36:43
Du sprichst mir aus dem Herzen!;) Mit dem Unternehmen scheinen sich allerdings nur wenige zu beschäftigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.420.919 von totalbeginner am 05.10.08 13:17:13
An einen Squeeze-Out denke ich nun wahrhaftig nicht. Es ist doch bekannt, daß die meisten Porschefahrer auch Porscheaktien besitzen. Damit würde man die porschefahrenden Aktionäre vergraulen. Außerdem besteht überhaupt kein Grund für einen Squeeze-Out.

Bzgl. der wirklich extrem anlegerfeindlichen Informationspolitik schrieb ich vor 2 Wochen an Porsche. Dieses Mal erhielt ich noch keine Antwort. Sehr seltsam. Irgendwas ist dort im Busche. Aber wir werden spätestens am 26.11. sehen, was dort ausgekocht wird. Kein Grund für mich, die Porsche-Aktie zu verkaufen, im Gegenteil, ich bin min. bis 2011 long (Abgeltungssteuer!!!).
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.433.997 von kaktus7 am 06.10.08 13:04:58
Es ist mir unerklärlich, weshalb die USA stets als der größte Porschemarkt zitiert wird. Die Märkte liegen doch längst auf der anderen Seite unserer Weltkugel (u.a. die BRIC-Staaten). Auch die arabischen Staaten (Oman, Dubai, Kuwait, Bahrain, Saudi Arabien) sind potentielle Käufer von Porscheautos.

Die drittgrößte Wirtschaftsmacht wird in 2020 Indien nach USA und China sein.

Die Gewichtsverteilung in der Weltwirtschaft verschiebt sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich zu Gunsten der so genannten Emerging Economies. Bis 2050 wird das Bruttoinlandsprodukt der E7-Staaten (Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland und die Türkei) nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers etwa 25 Prozent über dem der derzeitigen G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA) liegen. Heute erreichen die E7-Staaten nur rund 20 Prozent der Wirtschaftsleistung der führenden Industrienationen.

Es kann wohl noch etwas dauern, bis auch die Medien und Börsen begriffen haben, daß nicht mehr alles von den USA abhängt.
Hätte man im Threadtitel besser gefragt, warum bald VW bei 900 steht ;)

Aber 46 für Porsche (die Hälfte von 90) ist schon unterirdisch. Alleine wenn man bedenkt, was die Optionen auf VW, zu Basispreisen um die 150 erworben, bei 900 wert sind (nämlich 750 pro STÜCK).
Da Porsche noch rund 70 Mio Optionen auf VW hält, liegen die alleine wertmäßig mit 53 Mrd. Euro Aufgeld jenseits alles Vorstellbaren (das wären Optionen je Porsche-Aktie im Gegenwert von ca. 305 Euro).

Warum steht Porsche dann nicht bei 310 oder höher???

Sehr einfach: es sind Vorzugsaktien, und diese stehen zur Zeit unter massivstem Verkaufsdruck. Denn die Shortseller in VW sind ja im Gegenzug in VW Vz. oder Porsche Vz. longgegangen, und müssen jetzt zwangsglattstellen.
Wären es Stammaktien, man könnte versuchen, eine Mehrheit zusammenzukaufen (würde ja "nur" 5 Mrd. kosten) und dann das Management dazu bringen, einen Teil der Optionen "kursschonend" zu versilbern.

Damit könnte Porsche seine Kriegkasse dermaßen gut füllen daß sie in der Lage wären, sowohl Absatzflauten zu überdauern als auch noch eine Übernahme zu stemmen:eek: Daimler ist z.B. z.Zt. sehr preiswert zu haben:D

Klug wäre wirklich, wenn die Porsches und Piechs auf derzeitigem Niveau Porsche Vorzüge kaufen würden. Machen sie ja vielleicht auch:kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.568.509 von ZenoCyprus am 14.10.08 22:39:32Die drittgrößte Wirtschaftsmacht wird in 2020 Indien nach USA und China sein.

USA wird keine Weltmacht mehr sein die sind Bankrott !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.741.508 von steel1975 am 29.10.08 08:23:01Wenn die USA aber wirklich bankrott sind, dann ist das auch ein Problem für all die asiatischen und mittelorientalischen Staaten, die deren Staatsanleihen dann als Klopapier verkaufen könnten...ein wirklicher Bankrott der USA würde auch die BRIC sehr stark treffen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.213.901 von Bakrieboy am 16.12.08 14:24:45Nach über 10 Wochen sehe ich weit und breit keine Chance auf 90€.
Ob das billige Geld in Amerika zum Kauf von Porsche- Fahrzeugen genutzt wird? Wer zahlt am Ende?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.220.943 von Versman am 17.12.08 11:21:26Die ganze Welt wird letztlich die Rechnung auf die eine oder andere Art zahlen müssen...aber ob man damit Porsche kauft? Man sollte es fast hoffen, denn nur ein weitere blinder Konsum in Amerika hält das System am Leben, auf dass sich ein Großteil der Welt nun mal eingestellt hat:(. Wenn das zusammenbricht dauert es sicher Jahre, vielleicht Jahrzehnte um das aufzuarbeiten...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.220.943 von Versman am 17.12.08 11:21:26sollte Porsche im Moment tatsächlich Optionen verkaufen, brauchen sie doch auf längere Sicht keine Autos verkaufen
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.385.679 von blonskiman am 02.10.08 21:15:44"Threateröffnung 2.10. 08
Warren Buffet hat einmal gesagt, dass man bei außergewöhnlichen Chancen auch bis zu 90% seines Kapitals auf eine Karte setzen kann.

Soweit gehe ich zwar nicht, aber ich bin heute zum Kurs von knapp unter 62 in Porsche eingestiegen. Sowohl in die Aktie als auch in OS.

Meiner Meinung nach ist die Aktie krass unterbewertet und wenn der Rauch der Bankenkrise verzogen ist wird sich diese schnell wieder Richtung 100/110 bewegen.

Mein Kusziel lautet 90 Euro bis Ende November. Dann werde ich erstmal einen Teil glattstellen . "
:laugh::(:laugh::(
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.616.746 von crimson am 20.02.09 08:18:23Also, erstmal solltest Du bemerkt haben, dass POR anschließend bis über 80 gestiegen ist und ich dann glattgestellt habe:). Bei 25 werde ich wieder einsteigen. Ist in der Angst völlig überverkauft worden.

Zweitens solltest Du Dich nie über andere lustig machen wenn Du nicht alle Fakten kennst;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.603 von blonskiman am 24.02.09 18:51:27Porsche ist nicht bis 80 gestiegen Höchstkurs zu der Zeit war 74....
Wie schon im Oktober gesagt:

Porsche wird gemeinsam mit VW gegen die Wand knallen wegen der schwachsinnigen Aktion - trotz Spekugewinn. Da würde sich der Merckle glatt totlachen drüber, so er denn noch am Leben wäre.

5 Wochen gebe ich Porsche noch. Letztes Jahr hatten die Banken noch Dollarzeichen in den Augen, heute sind es Stopschilder, was die Kreditvergabe angeht.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.603 von blonskiman am 24.02.09 18:51:27.....komisch hinterher haben immer alle recht selbts dann, wenn genau das Gegenteil Ihrer Prognosen eingetreten ist
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.648.074 von pit bull am 25.02.09 10:29:04...es geht hier nicht um Recht haben oder nicht sondern um´s Geld verdienen. Wenn ich jede Transaktion ankündigen oder kommentieren würde käme ich ja nicht zu solchen:laugh:

Ein Threadtitel kann immer nur eine Momentaufnahme sein und hat keinen Bestand für Tage, Wochen oder Monate. Zumindest nicht für jemanden der täglich tradet;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.646.858 von heuschrecker am 25.02.09 00:44:545 Wochen gebe ich Porsche noch. short ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.653.617 von blonskiman am 25.02.09 20:34:01....wie Du an der Börse Geld verdienen willst wenn immer das Gegenteil Deiner Prognosen eintritt und wird für mich nicht erklärlich oder postetst Du nur die Erwartungshaltungen die nicht eintreten bzw machst Du das Gegenteil von dem was du hier postulierst?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.970.817 von pit bull am 15.04.09 12:00:39Der Sportwagenbauer Porsche (Profil) hat einen "Spiegel"-Bericht über eine angeblich bald bevorstehende Ablösung von Konzernlenker Wendelin Wiedeking und Finanzchef Holger Härter zurückgewiesen. Das Nachrichtenmagazin schreibt in seiner neuen Ausgabe, "in großen Teilen" der Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch sei das Urteil über die beiden Manager gefällt und sie müssten in einigen Monaten gehen. "Diese rufschädigenden Spekulationen weisen wir entschieden zurück", sagte ein Porsche- Sprecher am Samstag.

Der "Spiegel" schreibt weiter, Wiedeking und Härter würden schwerwiegende Fehler bei der Übernahme von Volkswagen (Profil) durch Porsche vorgeworfen. Vor allem gehe es dabei darum, dass sich Porsche mit Milliardenkrediten für den Erwerb von VW-Anteilen übernommen habe. Mitglieder des Porsche-Piëch-Clans seien unter anderem verärgert gewesen, dass sie für eine Kredit-Verlängerung auch Anteile an dem von ihnen gehaltenen größten europäischen Autohandelsunternehmen mit Sitz in Salzburg hätten verpfänden müssen.

'PORSCHE WEITERHIN SOLIDE FINANZIERT'

"Den Vorwurf der schwerwiegenden Fehler weisen wir zurück", betonte der Porsche-Sprecher auf dpa-Anfrage. "Wir weisen auch darauf hin, dass Porsche weiterhin grundsolide finanziert ist." Laut Medienberichten muss Porsche in wenigen Monaten eine neue Finanzierung für auslaufende Kredite von 3,3 Milliarden Euro sicherstellen. In der Finanzkrise sei dies auch für den lange erfolgsverwöhnten Sportwagenhersteller schwieriger geworden.

Zu der auch vom "Spiegel" erwähnten Überlegung, Porsche könnte die Sportwagenproduktion an VW abtreten, um die aktuelle Verschuldung von rund zehn Milliarden Euro zu drücken, sagte der Firmensprecher: "Wir halten das für sehr unrealistisch." Zur Zeit geisterten viele theoretische Möglichkeiten durchs Land. In den vergangenen Tagen war diese Variante in mehreren Medienberichten als mögliche Lösung genannt worden.

WEITERER KAUF VON VW AKTIEN BRACHTE PROBLEME

Nach "Spiegel"-Darstellung brachte vor allem die Entscheidung zum Jahreswechsel, noch acht Prozent der VW-Aktien dazuzukaufen, Porsche in Probleme. Eine Bank habe Porsche das Aktienpaket angeboten. Der Sportwagenbauer hielt zu dem Zeitpunkt gut 42 Prozent der VW-Anteile und stockte mit dem Kauf auf über 50 Prozent auf. Allerdings habe sich Porsche dafür mit weiteren sechs Milliarden Euro verschulden müssen. Das ging zwar im Rahmen einer nur teilweise genutzten Kreditlinie - doch sie lief im März aus und musste verlängert werden. Die Gespräche mit den Banken über eine neue Finanzierung hätten sich dann deutlich schwieriger gestaltet als von Härter in Aussicht gestellt, schreibt der "Spiegel".

Zu einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus", der Emir von Katar habe Interesse an einem Einstieg bei Porsche, wollte sich das Unternehmen nicht äußern./so/bs/DP/gr
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.042.442 von lerchengrund am 26.04.09 15:31:44Hamburg - Nachdem Porsche offenbar den Machtkampf mit Volkswagen verloren hat, plant der VW-Konzern jetzt die vollständige Übernahme des Sportwagenherstellers. Nach Informationen des SPIEGEL soll Porsche in zwei Schritten an VW verkauft werden. Erst übernehmen die Wolfsburger wie bereits bekannt wurde 49,9 Prozent. In einer zweiten Stufe will VW dann auch die restlichen Anteile aufkaufen.


REUTERS
Kooperationsprojekt "VW-Porsche 914": Der Sportwagen wurde in den siebziger Jahren gefertigt - jetzt soll Porsche in den VW-Konzern integriert werden
Dafür dürfte die Porsche Automobil Holding rund acht Milliarden Euro bekommen und könnte somit ihren enormen Schuldenberg weitgehend abtragen. Möglicherweise übernimmt VW sogar noch das Autohandelshaus der Familien in Salzburg, was ihnen über drei Milliarden Euro einbringen würde.


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Im neuen SPIEGEL 30/2009:

Die Porsche- Story
Psychogramm einer aberwitzigen Familien- Fehde DER SPIEGEL
Inhalt
Vorabmeldungen
English Texts
AbonnementIm Gegenzug halten die Familien dann über 50 Prozent an einem vereinten VW-Porsche-Konzern. Niedersachsen soll weiterhin mit 20 Prozent beteiligt sein, Katar künftig mit einem Paket zwischen 14,9 und 19,9 Prozent

Nach den VW-Plänen soll Porsche als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert werden. Das hatte die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Konzernkreise am Freitag berichtet. Demnach haben sich die Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch darauf verständigt, dem Volkswagen-Plan zuzustimmen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass auch Wolfgang Porsche, der Porsche-Aufsichtsratschef, hinter dem Plan stehe.

Die Entscheidung geht offenbar einher mit dem Abgang von Noch-Porsche-Chef Wiedeking. Nach SPIEGEL-Informationen wird er durch den bisherigen Produktionsvorstand Michael Macht ersetzt.


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VW soll Porsche übernehmen - eine gute Lösung?
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von MTCicero
Wolfgang Porsche dementierte dies am Freitagabend. "Spekulationen" über Michael Macht als Wiedekings Nachfolger weise er zurück. Wiedeking sei weiter Chef der Porsche AG und der Porsche Holding. Auch der Vizeaufsichtsratsvorsitzende und Betriebsratschef Uwe Hück stellte sich hinter seinen Chef: "Wiedeking ist Vorstandschef, und er wird es bleiben."

Allerdings bereitet Wiedeking selbst sich offenbar bereits auf sein Ausscheiden vor. Laut dpa hat der Noch-Vorstandsvorsitzende für seine Abfindungsverhandlungen den Experten Jobst-Hubertus Bauer engagiert. Dies hatte vor kurzem auch schon die "Financial Times Deutschland" berichtet.


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Volkswagen VW Porsche Wendelin Wiedeking Michael Macht Ferdinand Piëch Wolfgang Porsche Katar Christian Wulff
zu SPIEGEL WISSEN Wiedeking soll seit längerer Zeit Bauers Klient sein. Der Arbeitsrechtler hatte bereits für mehrere Spitzenmanager millionenschwere Abfindungen ausgehandelt. Berichten zufolge könnte Wiedeking mehr als hundert Millionen Euro bekommen
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.599.715 von lerchengrund am 18.07.09 18:10:15Nachdem Porsche offenbar den Machtkampf mit Volkswagen verloren hat, plant der VW-Konzern jetzt die vollständige Übernahme des Sportwagenherstellers. Nach Informationen des SPIEGEL soll Porsche in zwei Schritten an VW verkauft werden. Erst übernehmen die Wolfsburger wie bereits bekannt wurde 49,9 Prozent. In einer zweiten Stufe will VW dann auch die restlichen Anteile aufkaufen.

:laugh: Ferdis wishful thinking :laugh: wait and see :cool: es bleibt jedenfalls spannend :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.599.715 von lerchengrund am 18.07.09 18:10:15Danke für Eure qualifizierte Einschätzung der Lage!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.601.433 von lerchengrund am 19.07.09 13:35:13Damit hätte sich VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch wieder einmal durchgesetzt. Er hat diese Version dem Vernehmen nach von Anfang an angepeilt, als bekannt wurde, das sich Porsche mit der ursprünglich geplanten Übernahme von VW verhoben hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.601.745 von lerchengrund am 19.07.09 15:24:29Der Wolfsburger Konzern will den jüngsten Informationen zufolge zuerst 49,9 Prozent und zu einem späteren Zeitpunkt die übrigen Anteile übernehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.601.749 von lerchengrund am 19.07.09 15:26:52temps perdu :look: wer will und kann, ist ein starker Mann :look: ein Wulffsburger Mannesmann-Gewerkschafts-Mann :look: boa
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.610.739 von suedwester am 20.07.09 23:05:52was macht jetzt wohl Wendelin?
Das Chartbild hier hat sich im Gegensatz zu den meisten anderen Chartsituationen aber mächtig eingetrübt.

Momentan herrscht "Kurs über 38- und 100-Tagelinie" vor. Hier sind diese Linien doch schon deutlich unterschritten worden.

Lässt auf einen weiter anhaltenden Abgabeüberhang schliessen. Warum auch immer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.731.490 von Stoni_I am 07.08.09 12:09:13Vielleicht liegt es daran, das derzeit nicht absehbar ist, warum man eine Aktie der Porsche SE halten soll, die neben dem Verwalten des Anteils an der Volkswagen AG sonst nichts macht.

Da kann man sich das Abknapsen der Porsche-SE-Managementgehälter etc. von der VW-Dividende auch sparen und - wenn denn mal vernünftig bewertet - gleich VW-Stamm-Aktien halten oder jetzt noch günstig in die VW-Vz. wechseln.

Irgendwie müsste mal erkennbar werden, was man zukünftig als Aktionär der Porsche SE überhaupt für ein Unternehmen mitbesitzt.

Eine reine Beteiligungsholding ohne eigenes Konzerngeschäft? Da ist ja Porsche-Fahren mit 80 km/h auf der Autobahn spannender. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.756.116 von Stoni_I am 11.08.09 17:37:41jetzt sind wir gerade bei der Hälfte von 90 EUR


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