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60.000.000.000.000 US$ im Feuer. "Credit Default Swaps" - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 08.10.08 10:49:29 von
neuester Beitrag 11.11.11 16:37:41 von


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08.10.08 10:49:29
Ungefähr 60 Billionen US$ an Kredit-Ausfall-Bürgschaften stehen im Feuer. "Zertifikate", die durch nichts unterlegt wurden- Wetten auf künftige pünktliche Bedienung von Krediten.

Das ist die wahre Ursache dieses Crash´s. Was wäre, wenn diese Wetten faktisch auf einen Schlag auf O gestellt würden?

http://www.zeit.de/2008/26/Finanzkrise
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08.10.08 10:56:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.472.440 von Dorfrichter am 08.10.08 10:49:29...du hast drei Nullen vergessen...
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08.10.08 10:57:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.472.572 von _Andi1981_ am 08.10.08 10:56:43Ich habs bemerkt. Die kommen noch von einem MOD.
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08.10.08 11:06:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.472.440 von Dorfrichter am 08.10.08 10:49:29man sollte lieber garnicht daran denken .... was passiert
das ist die gröte massenvernichtungswaffe überhaupt, wenn die explodiert dann goodbye :keks:
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08.10.08 11:10:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.472.768 von I-need-money am 08.10.08 11:06:34Ich merke schon, das Thema ist ein "Brandthema", das verschwiegen unter der Decke brodelt. Jedoch- die Hütte brennt doch schon, nur Jdere schaut einfach weg, als ob garnix wäre!
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08.10.08 11:21:24
Ja so ist das halt mit dem lieben Geld !

Wobei das Geld an sich garnicht das Übel ist sondern
die Zinsen die dafür verlangt werden, denn diese gibt
es einfach nicht.

Aber damit werden die Vorstände, Beamten und Regierungen bezahlt.

Aber die Katstrophe war ja schon bekannt als die Zinsen erfunden wuden.
Die Erfinder schon tot, die Nutznießer und Erben haben längst ausgesorgt.
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08.10.08 11:21:54
Hi Jungs,

spinnt doch den Gedanken mal weiter :

Jetzt können die meisten schon nicht mehr Ihre Hypothekenraten mehr bezahlen - was kommt denn dann als nächstes - GENAU - die Herstellereigenen Autobanken !!!

Was glaubt Ihr wieviele Fahrzeugfinanzierungen demnächst platzen und was dann mit den Krediten und diesen Banken wird ???!!!


Das große CHAOS hat erst begonnen !!!

GM macht im Quartal 35 Milliarden dollor platt - Chapter 11 steht vor der Tür - ein Ausverkauf der Marken ist nicht mehr aufzuhalten - -was passiert dann mit Opel Deutschland - greifen hier die Chinesen oder die Inder zu !!!!

Weiter darf man gar nicht denken !!

Gruß vom geköpften...
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08.10.08 11:22:04
Na ja, das ist ja schon etwas kalter Kaffee... im Übrigen würde der tatsächliche Wertverlust infolge der hypothetischen Ausübung aller CDS im Promillebereich des Nennwerts liegen, weil sich die verkauften, aber gar nicht unterlegten Risiken ja letztlich alle auf annähernd Null addieren. Das Ausfallrisiko kann ja nicht größer als die Summe der tatsächlich von Darlehensnehmern empfangenen Krediten sein.
Die Journalisten die so etwas schreiben sollten eben immer zu Ende denken und nicht auf halben Wege anhalten...

Daylight.
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08.10.08 11:29:29
Warum druckz man nicht einfach 600 billionen Euro und verteilt sie gerecht an alle Haushalte der EU schfft die Zinsen ab.

Damit würde die Wirtschaft bestimmt wieder in Schwung kommen und die meisten Schulden wären gedeckt.
:keks:
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08.10.08 11:34:34
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08.10.08 11:36:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.055 von Daylight am 08.10.08 11:22:04bitte erklär mir das nochmal in anderen worten. ich hab das nicht genau verstanden.
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08.10.08 11:40:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.208 von TraderA am 08.10.08 11:29:29LOL dann wären Deine 100 Euro aber nur noch mit einer Kaufkraft von 10 cents bewertet. Sowas nennt man INFLATION
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08.10.08 11:44:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.415 von nellocat am 08.10.08 11:40:03Sowas nennt man Lösung des Geldsystemproblems !
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08.10.08 11:45:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.309 von I-need-money am 08.10.08 11:34:34Ich habe schon vor Monaten davor gewarnt. Es stand ja bereits im JUNI in der Zeit.
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08.10.08 11:56:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.507 von Dorfrichter am 08.10.08 11:45:13Man muss sich mal vor Augen halten was für eine Summe das ist und das diese keiner Regelung unterlegt!
Diese Leute spielen Monopoly mit einer ganzen Wirtschaft :mad:
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08.10.08 12:00:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.726 von I-need-money am 08.10.08 11:56:14Diese Leute spielen Monopoly mit einer ganzen Wirtschaft


Tja so ist das !

Im Monopoly muss es auch das Brett und die Figuren
geben sonst gehts halt ned :cool:
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08.10.08 12:12:50
60 Billionen $ CDS sind kalter Kaffee.

Abgesehen davon ist noch lange nicht sicher, dass die auch alle ausfallen.

Nonsens ...

Das whare Risiko steckt im Derivatenmarkt, da brennt die Hütte und die Summe in dem Derivatemarkt ist 10 mal höher als bei den CDS.
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08.10.08 12:16:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.726 von I-need-money am 08.10.08 11:56:14So eine Summe ist nicht vorstellbar.

Unverantwortlich eigentlich von den Akteueren. Auch mögliche Strafen sind nicht vorstellbar. Ich glaube, diese Schwerverbrecher denken sich nichtmal was dabei.

Lebenslänglicher Knast bei gleichzeitigem Einzug von sämtlichen Hab und Gut wäre da auch nur ein Wermutstropfen.

Was ist ein Bankräuber gegen solche Gangster, die auch noch frei rumlaufen dürfen.
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08.10.08 12:24:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.474.136 von Dorfrichter am 08.10.08 12:16:13Was ist ein Bankräuber gegen solche Gangster, die auch noch frei rumlaufen dürfen.


z.B. Ein Mensch der nackt gegen einen Panzer kämpft.
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08.10.08 12:39:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.474.302 von TraderA am 08.10.08 12:24:49Auf alle Fälle eine total verrückte Geschichte, die alles auf den Kopf stellt.

Nichtmal ENTEIGNUNG droht diesen Banke(r)n! Sie wiegen sich im Schoße der "amerikanischen Demokratie"(die das Eigentum der Gelddrucker schützt und die Bürger total absaugt)!

Wenn das Demokratie sein soll, dann Dankeschön bitte lieber nicht! Da muß man ja noch Angst haben, daß sie jetzt die Welt in Brand stecken.
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08.10.08 13:30:18
Das neue Börsen Lexikon :laugh:

CEO --Chief Embezzlement Officer.

CFO-- Corporate Fraud Officer.

BULL MARKET -- A random market movement causing an investor to mistake himself for a financial genius.

BEAR MARKET -- A 6 to 18 month period when the kids get no allowance, the wife gets no jewelry, and the husband gets no sex.

VALUE INVESTING -- The art of buying low and selling lower.

P/E RATIO -- The percentage of investors wetting their pants as the market keeps crashing.

BROKER -- What my broker has made me.

STANDARD & POOR -- Your life in a nutshell.

STOCK ANALYST -- Idiot who just downgraded your stock.

STOCK SPLIT -- When your ex-wife and her lawyer split your assets equally between themselves.

FINANCIAL PLANNER -- A guy whose phone has been disconnected.

MARKET CORRECTION -- The day after you buy stocks.

CASH FLOW -- The movement your money makes as it disappears down the toilet.

YAHOO -- What you yell after selling it to some poor sucker for $240 per share.

WINDOWS -- What you jump out of when you're the sucker who bought Yahoo @ $240 per share.

INSTITUTIONAL INVESTOR -- Past year investor who's now locked up in a nuthouse.

PROFIT -- An archaic word no longer in use.
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08.10.08 13:43:43
Unglaublich selbst in einer solchen Finanzkriese verlangen die Zentralbanken immer noch unglaubliche Zinsen und die Dummen die diese bezahlen bedanken sich auch noch wenn die um 0,5% kurzfristig zurückgenommen werden :laugh:

Das ist ein sytematisches Aussaugen nichts anderes und das schon seit Jahrzehnten.

Frage mich nur wann der Eimer endlich leer ist.
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08.10.08 15:38:57
Dieses Teufelspapier erklärt von
www.News-times.de

Credit Default Swap, CDS

Derzeit das weltweit verbreitetste Kreditderivat: praktisch eine Versicherungsprämie für das Ausfall-Risiko: ein Kreditrisiko-TransferDerzeit das weltweit verbreitetste Kreditderivat: praktisch eine Versicherungsprämie für das Ausfall-Risiko: ein Kreditrisiko-Transfer. -Mit dem Abschluss eines CDS verpflichtet sich der Sicherungsgeber (fixed rate payer), bei Eintritt eines vorab genau bezeichneten (in der Regel durch Bezugnahme auf die Rahmenverträge der International Swaps and Derivates Association, ISDA) Kreditereignisses (credit event) eine Ausgleichszahlung an den Sicherungsnehmer (floating rate payer) zu leisten. Im Gegenzug erhält er vom Sicherungsnehmer eine Prämie.




Deren Höhe hängt hauptsächlich ab von der Bonität des Übertragenden (des Referenzschuldners), der Laufzeit des Kontrakts, der genauen Festlegung des Kreditereignisses (etwa: Verzug, Teilausfall, vollständige Zahlungsunfähigkeit) und der Bonität des Sicherungsgebers (Risk Takers). -Die Prämie für CDS hat sich mittlerweile zu einem weithin beachteten Indikator für die Kreditqualität von Unternehmen und Banken entwickelt. CDS werden ausserbörslich gehandelt; dadurch kann man auf ganz besondere, nicht standardisierte Wünsche beider Kontrahenten eingehen. Der CDS-Markt nimmt häufig Rating- Abstufungen vorweg. -Das Volumen der CDS stiegt von 1 000 Mrd USD im Jahre 2002 steil an auf 17 000 Mrd USD Ende 2005 und hat sich bis Frühjahr 2007 nochmals verdreifacht. Teilnehmer an diesem Märkten für den Kreditrisiko-Transfer sind neben Banken vor allem auch Hedge-Fonds und Pensionskassen. Siehe Collateralised Debt Obligation, synthetische, Kreditderivat, Pfandpoolverfahren, Portfolio-Versicherung Rating, Trade Assignment. Vgl. Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 22, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2004, S. 43 ff. (dort auch Darlegung vieler Einzelheiten des Marktes und Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2005, S. 87 (CDSs als Ausdruck der Marktmeinung über die Bonität einer Bank; S. 88: Prämien 20032005 deutscher Banken im Vergleich), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2006, S. 37 ff. (Informationen auch zum aufsichtsrechtlichen Umfeld).
© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen
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08.10.08 21:13:46
Darum hab ich nie in eine Privatrente einbezahlt.Ich wusste das bis zum Renteneintritt mit dem einbezahlten nicht mal ein Kasten Bier mehr rausspringen wird.
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09.10.08 09:11:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.484.745 von AHEO am 08.10.08 21:13:46Wenns so richtig "hart" wird, springt auch bei der staatlichen Rente nicht viel mehr raus, da die Inflation vorausläuft. Leider.

Somit ist´s egal, wo man einbezahlt hat. Es läuft ohnehin alles auf die Grundsicherung hinaus.
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09.10.08 09:48:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.490.164 von Dorfrichter am 09.10.08 09:11:47Staatliche Rente ist Zwang,sonst hätte ich nicht mal die einbezahlt.
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09.10.08 14:29:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.490.727 von AHEO am 09.10.08 09:48:03Es sind nicht immer "Ausnahmezeiten". Wir sind tatsächlich gezwungen, so zu tun, als ob man 200 Jahre leben würde.
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10.10.08 00:41:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.495.432 von Dorfrichter am 09.10.08 14:29:35hallo,

:confused:und was hat das für auswirkungen? ich glaube, statt gold kaufe ich mir lieber einen bauernhof und ackerfläche, dazu eine PumpGun zum verteigigen der ernte.:(
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10.10.08 06:56:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.476.070 von TraderA am 08.10.08 13:43:43Alles eine riesen Blase die über Jahrzehnte aufgebut wurde 0,2% Zinsen als Aufwandentschädigung für das fictive Papiergeld wären zu verkraften gewesen
aber alles darüber muss irgendwann zu einem Zusammenbruch führen.
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10.10.08 08:14:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.506.434 von hjsz am 10.10.08 00:41:36Wenn Du´s immer noch nicht gemacht hast, dann ist es jetzt zu spät.
Heute ist der Freitag der 10. Oktober.

Das "goldene Kalb" ist zur Schlachtung freigegeben. Die Metzger haben ihr Werk bereits begonnen.
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10.10.08 16:09:01
Quelle: Godemode Trader

Lehman-Pleite ein möglicher Rekord-Versicherungsfall, Gefahr durch CDSDatum 10.10.2008 - Uhrzeit 09:46 (© BörseGo AG 2000-2008, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)



New York (BoerseGo.de) - Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. dürfte Verkäufer von Kreditderivaten, sogenannter Credit Default Swap (CDS) unter Druck bringen. Dabei handelt es sich um einen 55 Billionen Dollar schweren Markt zum Handeln von Papieren für Ausfallsrisiken bei Krediten und Anleihen. Eine für heute vorgesehene Auktion dürfte gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg zeigen in welchem Umfang die Verkäufer von Credit Default Swaps wegen der Lehman-Pleite in Anspruch genommen werden können. Der Bankrott ist von einem Schuldenberg von 618 Milliarden Dollar begleitet worden. Die 128 Milliarden Dollar schweren Lehman-Anleihen wurden am Vortag um durchschnittlich 13 Cents pro Dollar gehandelt. Die Anbieter der Kreditderivate könnten zur Zahlung von 87 Cents pro Dollar belangt werden. Die Lehman-Pleite könnte weiters den weltweit bislang größten Versicherungsfall entstehen lassen.

Mehr als 350 Banken und Investoren hätten Verbindungen mit CDS festgestellt, niemand wisse jedoch über seinen tatsächlichen Anteil in dem Markt Bescheid, zumal kein zentraler Handel bzw. ein System für Aufzeichnungen von Handelsaktivitäten gegeben ist. Der Mangel an Transparenz verstärkte die Zurückhaltung unter den Finanzkonzernen hinsichtlich gegenseitiger Geschäftsaktivitäten, wodurch sich die weltweite Kreditkrise verschlimmerte und die Rufe nach einer Marktregulierung lauter geworden sind. Mit CDS handeln vor allem Hedgefonds, Versicherungen und Banken. Diese verwenden die Papiere entweder zur Absicherung gegenüber Anleihenausfälle oder zum Einsatz als Wette über die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen.
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13.10.08 13:30:29
FTD: Finanzbranche droht neuer Milliardenschock
12.10.2008 - 22:47

Die Pleite von Lehman Brothers ist noch längst nicht ausgestanden. Das Desaster droht für die Anbieter von Kreditderivaten auf Schulden der US-Bank zum Milliardengrab zu werden.


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Per 21. Oktober müssen Vermögensverwalter, Versicherer und Banken nominal bis zu 365 Mrd. $ an die Käufer der Credit Default Swaps (CDS) auszahlen. Netto allerdings dürfte der Betrag deutlich kleiner ausfallen, sagen Analysten. Sie rechnen mit rund 8 Mrd.
$, da sich die CDS-Verkäufer in der Regel selbst abgesichert haben.

Die gleichwohl gigantische Summe ist das Ergebnis des Auktionsverfahrens des Derivateverbands International Swaps and Derivatives Association (ISDA) vom Freitag. Nur so konnten der Restwert der Lehman-Anleihen und die Zahlungsverpflichtungen, die sich aus der Emission von Credit Default Swaps (CDS) ergeben, bestimmt werden. An der Auktion nahmen insgesamt rund 350 Institute als Käufer wie als Verkäufer der CDS-Kontrakte teil - darunter auch viele deutsche Adressen. Welche Summe Deutsche Bank, Dresdner, BayernLB, Allianz IKB, HSH und andere zu tragen haben, ist unklar. Fest steht: Jede weitere Belastung ist wegen der ohnehin angespannten Lage ein neuer Rückschlag.




Wie viele CDS von welchen Institutionen gehalten werden und auf welche Unternehmensanleihen oder Kreditpakete sie lauten weiß bis jetzt niemand - die Branche arbeitet komplett unbeaufsichtigt. Die CDS sind lediglich Verträge privater Natur, die zwischen zwei Parteien per E-Mail oder Instant Messaging abgewickelt werden.

Ebenso unklar sei, ob alle Ansprüche aus der Lehman-Pleite befriedigt werden können, warnen Beobachter. Gerät ein Versicherer oder eine Großbank durch die Auszahlung ins Wanken, könnte das dem Finanzsystem den Todesstoß versetzen. "Der Markt versucht gerade herauszufinden, ob die Versicherer genügend Kapital haben" sagt Sean Egan, Gründer der Ratingagentur Egan Jones. So habe Metropolitan Life wegen der CDS-Verpflichtungen bereits eine Kapitalerhöhung angekündigt. Die Aktie des Konkurrenten Prudential verlor am Donnerstag 40 Prozent - was Egan vor allem auf die Lehman-Auktion zurückführt. Beobachter rechnen damit, dass auch der inzwischen verstaatlichte Versicherungskonzern American International Group (AIG) betroffen ist. AIG gilt als einer der größten Emittenten von CDS-Versicherungen.

Der in der Auktion ermittelte Wert von 8 625 Cent je 1 $, der in Lehman-Anleihen angelegt wurde, ist höher als erwartet. Anbieter von CDS-Policen müssen demnach den Kehrwert, also 91,375 Prozent, der versicherten Summe zahlen. Bei 400 Mrd. $ an ausstehendem CDS-Volumen auf Lehman-Anleihen ergibt sich zumindest nominal eine Gesamtsumme von 365 Mrd. $.
"Für die CDS-Emittenten muss der Preis ein Schock sein", sagt Egan. Ursprünglich war mit rund 87 Prozent gerechnet worden. Bei einem normalen Abwicklungsprozess im Insolvenzfall liegt der Restwert für Bondsinhaber etwa bei 60 Prozent.

CDS waren weltweit lange der am schnellsten wachsende Bereich des Finanzmarkts. Die Idee: Anbieter von CDS-Kontrakten bieten eine Art Versicherung gegen den Ausfall einer Anleihe an. Die Pleite von Lehman Brothers ist nun einer der ganz wenigen Fälle, bei dem die CDS-Verkäufer tatsächlich gezwungen sind, den Käufer die "Versicherungssumme" auch auszuzahlen.

Ihren ursprünglich defensiven Charakter haben CDS inzwischen aber verloren. Längst wird mit ihnen auf die Kreditbewertung von Unternehmen spekuliert. Dadurch, dass CDS-Kontrakte abgeschlossen wurden, ohne dass der Versicherungsnehmer überhaupt die Anleihe besitzen musste, explodierte der Markt Seit Ende der 1990er-Jahre schwoll das CDS-Volumen auf zuletzt 55.000 Mrd. $ an Die Pleite von Lehman, einst die viertgrößte US-Investmentbank, gilt als der größte Stresstest für den Markt.

Die Fastpleite der US-Investmentbank Bear Stearns hatte im März bereits den Blick für die Risiken dieser Versicherungen geschärft. Seitdem werden Positionen Stück für Stück abgebaut. Lehman Brothers selbst war ein wichtiger CDS-Versicherer.

Autor/Autoren: Astrid Dörner (New York)

(c) FTD
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12.02.09 08:36:51
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12.02.09 08:42:15
Quelle:Berlinonline.de


ANALYSE
Furcht vor dem Billionenmonster
Stephan Kaufmann
Die Verluste der Finanzkrise sowie die staatlichen Rettungspakete haben das Publikum bereits an große Summen gewöhnt. Doch nun kommt ein Markt ins Wanken, dessen Volumen alle Dimensionen sprengt: Kreditderivate, so genannte Credit Default Swaps (CDS). Ihr Markt ist mittlerweile auf rund 62 Billionen Dollar angeschwollen, das ist mehr als die Wirtschaftsleistung der Welt und doppelt so viel wie der Wert aller an den globalen Börsen notierten Aktien. Und er ist unreguliert. Die US-Zentralbank macht sich daher nun daran, dieses Billionenmonster an die Leine zu legen.

Im Kern sind CDS Versicherungen gegen Kreditausfälle. Beispiel: Firma A nimmt bei Bank B einen Kredit über zehn Millionen Euro auf. Bank B möchte sich dagegen absichern, dass Firma A pleite geht und den Kredit nicht mehr bezahlen kann. Daher schließt sie mit Versicherung C einen CDS ab. Damit garantiert Versicherung C für die Kreditsumme, falls Firma A nicht zahlen kann oder in Verzug kommt. Für diesen Dienst verlangt die Versicherung eine Gebühr von zwei Prozent im Jahr, also 200 000 Euro. Geht alles gut und Firma A zahlt den Kredit zurück, kann sich Versicherung C über einen Gewinn freuen. Geht Firma A aber pleite, muss sie zehn Millionen Euro an Bank B zahlen.

So weit so gut. Doch wie an den Finanzmärkten üblich, beließen es Banken und Versicherungen nicht bei diesem für sie eher langweiligen Versicherungsgeschäft. Stattdessen begann ein schwungvoller Handel mit CDS-Papieren, deren Wert mit der Kreditausfallwahrscheinlichkeit des Schuldners steigt oder fällt. Die CDS wechselten die Hände, und häufig wusste der ursprüngliche Kreditgeber weder, wer eigentlich der Garantiegeber war, noch ob diese im Notfall überhaupt zahlen kann. Zudem wurden weitere CDS kreiert, die wiederum andere CDS absicherten. So blähte sich der Markt auf, CDS wurden zu Spekulationspapieren mit einem Wert, den ein eigener Index abbildete, auf dessen Verlauf man wiederum spekulieren konnte.

So wurde der CDS-Markt zum am schnellsten wachsenden Finanzmarktsegment. Das ist den Aufsichtsbehörden nun unheimlich geworden. Denn der Markt ist bislang gänzlich unreguliert. Er wird gesteuert von einer Handvoll Banken. Für die CDS existiert keine Börse, sie werden direkt zwischen den Anlegern hin- und hergehandelt. Die Gefahr: Sollte plötzlich ein Kredit ausfallen und auch der CDS-Eigner könnte nicht zahlen, so droht der gesamte Markt zusammenzubrechen - und damit der gesamte Finanzmarkt. Diese Gefahr wurde vergangenen Monat real, als der US-Versicherer AIG sich mit CDS-Papieren verzockt hatte und von der Regierung gerettet werden musste.

Die US-Zentralbank will die Marktmacher nun unter ihre Kontrolle bringen und hat sich dazu gestern mit den Banken getroffen. Ziel ist die Schaffung eines übergeordneten Clearing-Hauses. Dieses soll die verworrenen Positionen ausgleichen, die Zahlungsfähigkeit der jeweiligen Garantiegeber prüfen und Verfahren entwickeln, sollten sie nicht zahlungsfähig sein. Damit wäre das Problem zwar nicht verschwunden, aber immerhin entschärft.

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12.02.09 09:19:03
Eine nicht ganz soo seriöse Quelle mit "streng geheim" überschrieben...(fraglich nur, daß es nicht geheim ist, wenn Allewelt es weiß)

http://info.kopp-verlag.de/news/streng-geheim-europa-fehlen-…
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18.03.09 08:23:49
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18.03.09 09:51:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.051 von KlausStoertebeker am 08.10.08 11:21:54GENAU - die Herstellereigenen Autobanken !!!

Das sehe ich genau so.Dieses Leasing Geschäft wird platzen.
Total unrentabel.
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18.03.09 10:01:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.473.838 von TraderA am 08.10.08 12:00:42Diese Leute spielen Monopoly mit einer ganzen Wirtschaft

Das dumme daran dieses Monopoly Geld war virtuelles Geld das es in Wirklichkeit nicht gibt.Dieses Spiel machte jeden Banker(Bank) zum Gewinner der dann richtiges Geld in Millionenhöhe für gutes wirtschaften als Bonus ausbezahlt bekam.Kein Wunder wenn der Wirtschaftskreislauf nicht mehr funktioniert.Mit 7 Euro/Brutto die Stunde hält man keine Wirtschaft am leben wenn man Jahre zuvor den doppelten Stundenlohn schon mal bezahlte.Die Sozialsysteme müssen zusammenbrechen der Witrschaftskreislauf gleich mit.
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18.03.09 12:52:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.789.666 von AHEO am 18.03.09 10:01:41Ich sehe, Du hast es begriffen.
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28.03.09 12:15:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.789.666 von AHEO am 18.03.09 10:01:41also die Gier von wenigen führt zum leid von vielen...


übrigens die Luftblasensumme von ca. 60 Billionen USD pro Kopf der Weltbevölkerung ergäbe fast 10.000 USD pro Kopf, was für ein Irrsinn...:(
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28.03.09 12:48:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.871.155 von F 50 am 28.03.09 12:15:42also die Gier von wenigen führt zum leid von vielen...


Ich glaube, das war nicht die "Gier von Wenigen", sondern vorwiegend die Gier einer ganzen Nation, die ganz gezielt gefördert wurde, nur um das zu erreichen, was jetzt die zwanglsläufige Folge sein wird- der Zusammenbruch des alten Systems.

Jetzt kann man es sehr gut beobachten, wenn man nur etwas genauer hinschaut. Genau jetzt werden die Weichen gestellt für eine Währung, die so groß sein wird, daß jene Staaten die jetzt nicht bereit seind, da mitzumachen, nichtmal die Hälfte des Gewichtes erreichen werden als alleine der EZB-Verbund, der Dollar und der Yen.

Wir werden ein Währungsmonopol bekommen, das gesteuert wird von PRIVATEN BANKEN. Das wird unsere Zukunft.

Und irgendwann dann droht die Käfighaltung.
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28.03.09 12:53:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.562.665 von Dorfrichter am 12.02.09 08:42:15Freitag, 27. März 2009

"Finanzwetten haben weiter Hochkonjunktur"

Das US-Derivate-Casino ist trotz Finanz- und Wirtschaftskrise weiter in Top-Form, dies zeigen die neuesten Daten des US-Rechnungshofes zum Derivate-Volumen der US-Banken fürs 4. Quartal 2008. Das nominale ausstehende Derivate-Volumen beträgt nun gewaltige 200,4 Billionen Dollar, ein starker Anstieg um +14% zum Vorquartal mit 175,8 Billionen Dollar und um +22,2% zum Vorjahr mit 164,2 Billionen Dollar! Allerdings ist der starke Anstieg durch die Mutation der ehemaligen Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley zu regulären Geschäftsbanken zu erklären, denn nur Geschäftsbanken werden im Bericht des Rechnungshofes erfasst. Bisher sind keinerlei derivative Beschränkungen auf einer möglichen Tagesordnung der überfälligen Finanzmarktreform, so das die spekulativen Marktakteure weiterhin ungehindert Derivate emittieren und die Finanzwetten handeln können!

> Das ausstehende Volumen der Derivate der US-Banken im 4. Quartal 2008 mit gewaltigen 200,4 Billionen Dollar. <

> Das nominale US-Derivate-Volumen, ein Wachstumsmarkt vom "Feinsten"! <

> Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken. Das Volumen der US-Derivate und der TOP 4 US-Banken nach den Daten vom Comptroller of the Currency (OCC’s) Q4 2008, in der Relation zum nominalen BIP der USA, der Summe aller erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen. <

Das Volumen der ausstehenden Kreditderivate der US-Banken ging im 4. Quartal 2008 leicht um -2% zurück. Es betrug 15,9 Billionen Dollar und spiegelt nach wie vor das Absichern von Risikopositionen und ungehemmte Spekulationswut wieder!

> Die US-Banken generierten aus dem Derivate-Casino im 4. Quartal, aus aufgelösten und glattgestellten Positionen einen Verlust von -9,2 Mrd. US-Dollar. <

Die Verluste aus dem Derivate-Handel betrugen im Gesamtjahr 2008 moderate -836 Millionen Dollar. Im Jahr 2006 waren es aber noch Erlöse von +18,8 Mrd. Dollar, welche bereits in 2007 um -70,25% auf +5,5 Mrd. Dollar einbrachen!

4. Quartal 2008 -9,2 Mrd. Dollar

3. Quartal 2008 +6,0 Mrd.

2. Quartal 2008 +1,6 Mrd.

1. Quartal 2008 +0,72 Mrd.

4. Quartal 2007 -9,97 Mrd.

3.Quartal 2007 +2,3 Mrd.

2. Quartal 2007 +6,2 Mrd.

1. Quartal 2007 +7,0 Mrd.

Bemerkenswert am Verlust des Derivatehandels im 4. Quartal 2008 ist die Tatsache, das Kreditderivate mit -8,958 Mrd. Dollar zum Verlust beitrugen. Der Rechnungshof registrierte starke Abschreibungen auf Forderungen von Kreditderivaten.
> Der Anteil von Zinsderivaten liegt bei 82%, gefolgt von den Währungsderivaten mit 8,4%, dann kommen schon die risikovollen Kreditderivate mit 7,9%, davon 98,29% in Form von Credit Default Swaps (CDS). <

> Die Aufteilung des Volumens, Aktienderivate mit einem Anteil von 1,1% und Rohstoffderivate mit einem Anteil von 0,6%, nehmen nur zu einem geringen Prozentsatz am Derivate-Casino teil! <

Gravierend ist weiterhin die Konzentration der Derivate auf wenige Player mit unglaublich hohen Positionen. Verrückte 191,498 Billionen Dollar der 200,4 Billionen Dollar an ausstehenden Derivate-Volumen halten die 5 Big Player, JP Morgan Chase, Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und die HSBC-USA. Diese fünf großen Geschäftsbanken stemmen 95,6% des Derivate-Volumens und 81% des Netto-Kreditrisikos.

> Zum Vergrößern bitte die Tabelle anklicken! Die Aufteilung der Derivate auf die Top 25 US-Banken. Das Volumen der Derivate von JP Morgan Chase beträgt 87,36 Billionen Dollar, davon 8,39 Billionen Dollar an Kreditderivaten. Zweiter im Zockerparadies ist die Bank of America mit einem Gesamtvolumen von 38,3 Billionen Dollar, davon 2,05 Billionen Dollar an Kreditderivaten. Die Citigroup folgt mit 31,9 Billionen Dollar Derivate-Volumen davon 2,73 Billionen Dollar Kreditderivate. <

Das ausstehende nominale Volumen der Derivate überzeichnet allerdings das Risiko, so ist der Bruttomarktwert bzw. die Wertveränderung aus den Kontrakten das eigentliche Risiko und selbst diese reduzieren sich durch das sogenannte Netting, das gegenseitige Aufrechnen der Verbindlichkeiten. Durch die starken Veränderungen der Underlyings im 4. Quartal, vor allem bei Zinsen, ist der Bruttomarktwert bzw. die Wertveränderung der Derivate-Kontrakte regelrecht um +156% bzw. um + 4,3 Billionen Dollar auf 7,1 Billionen Dollar zum Vorquartal explodiert. Zu Q4 2007 beträgt die Steigerung des Bruttomarktwertes gewaltige +5,198 Billionen Dollar.

Das Netting, nach dem gegenseitigen Aufrechnen der Verbindlichkeiten ist gesplittet in Netted Current Credit Exposure (NCCE) und Potential Future Exposure (PFE-zukünftige Kreditrisiken). Das NCCE ist um +84% zum Vorquartal und um beachtliche +158% zum Vorjahresquartal auf 800 Mrd. Dollar gestiegen. 80,6% bzw. 645,145 Mrd. Dollar der Netto-Kreditrisiken (NCCE) tragen die Top 5 Banken!
Die PFEs (zukünftigen Kreditrisiken) werden mit 782 Mrd. Dollar angegeben. NCCE und PFE ergeben zusammen das Total Credit Exposure (TCE) in Höhe von 1,582 Billionen Dollar in Q4 2008. Das TCE ist um 20% zum Vorquartal und um 50,2% von 1,053 Billionen Dollar im Vorjahresquartal angestiegen.

Das Total Credit Exposure to Risk Based Capital (Netto-Kreditrisiko zu Eigen- und Ergänzungskapital Tier 1 und Tier 2) hat sich bei den Top 5 Banken dramatisch verschlechtert und liegt im Durchschnitt bei 489%, nach 317,4% in Q3 2008! Bei der Derivate-Monsterbank JP Morgan Chase liegt das Verhältnis sogar bei 382,2% und bei Goldman Sachs bei unglaublichen 1056%! Nur alleine das Netting bei JPM, nach dem Aufrechnen aller derivativen bilateralen Verbindlichkeiten beträgt gewaltige 241,224 Mrd. Dollar nach 163,9 Mrd. Dollar in Q3 2008!

Diese Daten machen auch klar, dass die Risiken am Derivate-Markt stark angestiegen sind und das Counterparty Risk (Gegenparteirisiko) weiter wächst. Der Ausfall einer Gegenpartei – ist aber im wahrsten Sinne des Wortes, zur Zeit auf Grund der Staats- und Notenbankenhilfen ausgeschlossen ist, denn die Gegenpartei ist der Steuerzahler und dieser wird weiter bluten, wie man an Hand der Verluste welche die Kreditderivate bei der AIG einspielten und dann vom Steuerzahler getragen werden mussten, betrachten konnte!

Der Derivate-Markt ist ein übles Ponzi Schemes (Pyramidensystem). Finanzinstitute betrieben eine exzessive Kreditvergabe, zur Absicherung wurden u.a. aberwitzige Schneeball-Volumen an Kreditderivaten getätigt. Mit Hilfe der Derivate wurden Risiken jeglicher Art vermeintlich abgesichert, real aber bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und verschoben. Die realistische Wahrnehmung von Risiken nahm rasant ab. Vor den Kreditrisiken haben die Derivate nicht geschützt, wie die Kreditkrise bewies, im Gegenteil gerade die Kreditderivate sind selbst ein Risiko, da sie erstens das potentielle Ausfallrisiko einer Gegenpartei in sich tragen und zweitens enorme Summen bei einem auslösenden Kreditereignis fällig werden, für die keine auch nur im Ansatz adäquaten Rückstellungen gebildet wurden!

Quelle: PDF Occ.treas.gov

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de
Gepostet von Querschuss unter 22:18

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/03/finanzwette…
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28.03.09 15:28:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.789.666 von AHEO am 18.03.09 10:01:41Zitat:
"Die Sozialsysteme müssen zusammenbrechen der Witrschaftskreislauf gleich mit."

Ja, man könnte meinen, daß die Sozialsysteme zusammenbrechen müßten. Aber wahrscheinlich tun sie es nicht. Die die dort einzahlen (müssen) zahlen die Zeche ja.

EZB zeigt Mut zur Wahrheit
27.03.2009 von Frank Wiebe
Noch hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Hubschrauber nicht gestartet. Aber Äußerungen einzelner ihrer Geldpolitiker deuten an, dass sie den Motor vorsichtshalber warmlaufen lässt. Und das ist eine gute Nachricht, selbst wenn Hubschrauberflüge in den Windböen stürmischer Märkte sehr gefährlich sind

Ich glaube, daß derzeitig alles getan wird, um den droßen Kollaps zu vermeiden. Bezahlen wird dafür die Masse. Die Eliten überleben unbeschadet.
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31.03.09 18:17:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.871.751 von Peruaner am 28.03.09 15:28:15Ich glaube, daß derzeitig alles getan wird, um den droßen Kollaps zu vermeiden. Bezahlen wird dafür die Masse. Die Eliten überleben unbeschadet.

Nur das Problem ist, dass die Masse nicht mehr lange mitspielen wird.
In den USA, Großbritannien und Frankreich gab es schon vereinzelt Übergriffe auf Banker oder Manager, während Deutschland bisher noch ruhig geblieben ist.
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16.11.09 17:19:12
Sehr geehrter Wallstreet-online Nutzer,
Hallo,

für eine aktuelle Diskussion enthistorisieren wir diesen Thread.

MfG MaatMOD
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16.11.09 17:29:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.396.232 von MaatMod am 16.11.09 17:19:12Vielen Dank für die Aktivierung.

@kiska jetzt kanns losgehen.

http://www.everling.de/?p=442
Ist es Das, was Dir solche Probleme bereitet?
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02.12.09 10:21:20
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10.12.09 17:59:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.492.323 von Dorfrichter am 02.12.09 10:21:20Ein weiterführender Artikel im Handelsblatt:
Verbriefte Gewerbeimmobilien

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/den-kreditmaer…
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20.05.10 10:35:15
Merkzettel
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21.05.10 19:22:56
Avatar
21.05.10 19:24:25
Avatar
01.10.10 09:39:31
Avatar
03.05.11 14:13:01
Lesezeichen
Avatar
25.05.11 12:35:40
EU Neuregelung - Beschlüsse zu Derivategeschäfte:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/47…
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14.06.11 16:39:42
Griechen wetteten mit viel Geld gegen ihr eigenes Land!
http://www.sueddeutsche.de/geld/fragwuerdige-finanzgeschaeft…
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22.10.11 14:50:12
Eines der größten Finanzverbrechen läuft gerade verdeckt vor unseren Augen ab. Es geht um eine Haftungsrisikoverschiebung weg von der Bank of Amerika hin zum amerikanischen Steuerzahler.
Aber lest einfach selbst.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=13674
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22.10.11 15:08:03
Avatar
03.11.11 11:25:23
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08.11.11 09:48:40
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08.11.11 12:44:50
Avatar
11.11.11 12:37:49
Hier ein Artikel, der die Gefährlichkeit dieser Papiere unterstreicht:
http://www.trend.at/articles/1143/580/310611_s1/hochtoxische…
1 Antwort
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11.11.11 16:37:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.336.616 von Dorfrichter am 11.11.11 12:37:49Hier ein Interview, das aufzeigt, daß eben nicht der Euro im Brennpunkt steht, sondern das britischen Pfund, der Dollar, oder der Yen.


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1602188/


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