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Moin ...

In den letzten Wochen habe ich des Öfteren probiert, einen Beitrag zu schreiben. Zuletzt gestern Abend. Das Geschreibsel von gestern war so von Frust durchdrungen, dass man dies niemandem anbieten konnte. Woher kommt dieser Frust? Man merkt, dass alles zu Ende geht. Man antizipiert die Zukunft und die sieht nicht rosig, sondern dunkel aus.
Oh- mir und den Meinen geht es nicht schlecht. Der Frust resultiert nicht aus materiellem Mangel. Noch- geht es uns gut. Nein, es ist die Erkenntnis, dass dieses gute Leben bald einen Abschluss findet. Dass der täglich Überlebenskampf, den andere bereits führen bald real wird. Dass dieses Land, mein Land, jeden Tag verraten wird. Von den Elitennieten, von uns selbst. Könnt ihr euch daran erinnern, dass ich meinte, die Hunnen kommen? Nun, sie sind da. Schengen lässt grüssen. Die Völkerwanderungen sind im vollen Gange. Alle wollen auf die Arche. Unsere Kultur und Lebensart ist massiv bedroht. Und was wird unternommen vom Allvater Staat? Nichts. Es wird stattdessen begünstigt. Nochmehr Asylantenheime, noch mehr Auffanglager. Nicht irgendwo isoliert, sondern mitten unter uns. Asylanten gehen in den Hungerstreik um Forderungen durchzusetzen, die viele Rentner sich nur wünschen würden. Nur die Rentner haben Deutschland mit aufgebaut. Wer sich beschwert wird von linken Schlägern zum Schweigen gebracht. Die sogenannte ANTIFA, die ihr Einkommen wahrscheinlich aus Sozialleistungen bezieht. Die deutsche Kirche, die dafür wirbt, die Kriminalität der Zigeuner als deren Erbe zu sehen. Wir werden überrannt. Die Wacht am Rhein ist aktueller den je. Die Börsen steigen. Reichtum für alle. Ein Pyramidenspiel. Hah, hah. Wenn man eine Gewinnsträhne hat, sollte man die Chips vom Tisch nehmen und gehen. Ich gehe davon aus, dass die Börsen demnächst mindestens vier Prozent verlieren werden. Sie sind aufgepumt und das Jahr ist bald vorbei. Aber geht weiter in Aktien. Den IWF freut es. Schließlich müssen die Schulden bezahlt werden. Mindestens zehn Prozent auf alles. Wenn das umgesetzt wird kegelt es viele aus dem überschuldeten Mittelstand aus. Eine Zwangsabgabe von zehn Prozent wird deren Tod. Kann man billig einsammeln. Da wird eine Kaskade losgetreten. Viele werden alles verlieren. Schadensfreude meinerseits? Eher nicht. Weitere Schicksale. Was können wir tun? Nichts. Man muss durch das Dunkel gehen, um den Himmel zu sehen. Viele werden auf der Strecke bleiben. Viele sind schon auf der Strecke geblieben. Es muss zu keinem absoluten Zusammenbruch kommen. Lediglich ein „kleiner“ Einbruch wird viele aus dem System werfen. Die vorgeschlagene einmalige zehnprotzige Schuldensteuer, die im übrigen nichts bewirken würde bringt das System, so wie wir es kennen, zum Einsturz. Jeder übrige Euro fließt bei mir in Gold und Silber. Am Anfang des Threads habe ich mal auf den Film „Vom Winde verweht“ hingewiesen. Abgesehen davon, dass man einen romantischen Abend mit seiner Angetrauten verbringt, sagt dieser Film alles aus. Wir befinden uns im Krieg. Ein Krieg, der an fremden Gefilden geführt wird. Nur ....

... Krieg bleibt immer gleich ...
dem Tod kann bisher keiner entrinnen, da nützt Dir auch alles Gold und Silber nicht
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.659.963 von MOAB am 20.10.13 13:52:25Moin MOAB,

hab ich gemacht, Briefwahl. Nur nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse hat mich ein leicht ungutes Gefühl beschlichen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.660.283 von Carmelita am 20.10.13 15:34:43Mann-o, ich bastle mir doch kein goldenes Kalb zusammen. Und Gold hält mich in der Nacht auch nicht warm. Aber- es beruhigt ungemein. Und ja, lebe als müsstest du morgen sterben und arbeite als müsstest du ewig leben. Nur das Leben zählt.
4,9% waren unheimlich nah an der Untergrenze, hat mich auch gewurmt.
Zitat von spielkind0815: Moin MOAB,

hab ich gemacht, Briefwahl. Nur nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse hat mich ein leicht ungutes Gefühl beschlichen.


Es soll ja bei der Stimmenauszählung eine ganze Reihe von "Ungereimtheiten" festgestellt worden sein!
Besonders bei den 200.000 "verschwundenen Briefwahlstimmen....":(
Warum sind SPD und Grüne so eminent gegen Neuwahlen?
Sie (die SPD) würde wahrscheinlich unter die 20 Prozent fallen - und bei den Grünen werden ähnliche Verluste vermutet.
Ergo................:laugh:
Briefwahl würde mir nicht mehr einfallen, aus oben gesehenen Gründen.
Manipulation ist da Tür und Tor geöffnet.
Das stimmt schon, aber ich glaube, dass bei einer neuen Wahl die AfD
ganz anders im Fokus stehen würde.
Über den Tellerrand schauen ...

Was ist ein MBA? Das erste Mal habe ich von MBA`s auf der hartgeldseite in den blauen Kommentaren von Eichelburger gelesen. In diesen Kommentaren konnte man lesen, dass es sich bei den Absolventen der MBA Studiengänge um Arschgeigen (meine Worte) handelt, die nur auf Prestige und Repräsentation der eigenen Person aus sind. Am Montag habe ich wiederum das erste Mal aus direkter Nähe gehört, man müsse noch einen MBA- Lehrgang anschließen. Der Spruch kam vom Freund meiner kleinsten Schwester. Wer sich jetzt einen gelackten Anzugträger vorstellt, der irrt. Fangen wir mal von vorne an. Soweit er langsam von seiner Person preisgibt, stammt er aus der Arbeiterschicht, das familiäre Umfeld scheint etwas unterkühlt zu sein. Die Eltern haben ihn zu einer Lehre auf dem Bau gezwungen, wo er sich nicht wohlfühlte. Er wollte immer mehr aus sich machen, als bloß der Malocher auf dem Bau zu sein. So hat er nach der Baulehre noch mal angefangen und was gemacht, dass ihm mehr gelegen hat. Dann bekam er einen sicheren Job im Sozialwesen. Daneben Weiterbildungen neben der Arbeit. Immer das Versprechen des Arbeitgebers, gefördert zu werden. Nur gefördert wurden immer die, die nichts konnten und damit in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Chef standen und stehen. Also wieder von vorn angefangen. Neben dem Job einen Bachelor Studiengang belegt und selbst bezahlt. Nun schreibt er Bewerbungen. Das ist die Vorgeschichte. Die Jobsuche gestaltet sich zäh. Am Montag nun überlegte er, ob er nicht noch einen MBA- Studiengang ranhängt. Erhöht vielleicht die Erfolgsaussichten bei der Jobsuche und ist besser anerkannt als ein Bachelor. In der Runde wurde auch diskutiert, wohin sich unser Land entwickelt und wie man sich gegen die Enteignung des Bürgers schützen kann. Ja, nebenbei kamen wir auf den Goldpreis zu sprechen. Meine kleine Schwester- was der Rand kostet nur noch soviel? Innerlich war ich schon auf hab Acht, dann kam die Entwarnung: „ Da muss man nachkaufen.“ Mein MBA- Kandidat überlegt seinen Aktienfond aufzulösen, weil er der Auffassung ist, dass die Aktienmärkte nicht unbegrenzt steigen werden. Guter Junge. Stattdessen will er das Geld in Immobilien anlegen. Denn- Immobilien verlieren nie ihren Wert. Hat er so gelernt. Vom Abbruch des Systems hat er noch nie gehört. So. Nun schauen wir uns die Situation mal an. Ich habe hier einen ambitionierten jungen Menschen, der sich weiterentwickeln will. Das Motto lautete: „Bildung macht frei“. Nur was soll das für eine Bildung sein, die systemkonform läuft? Immer geradeaus, immer linear? Mit Target II Salden konnte er nichts anfangen. Geschichte? Weit gefehlt. Die Parallelen der Historie in die Zukunft? Nichts. Das ist nicht abwertend gemeint. Er ist das Produkt einer Gesellschaft die von wenigen Elitennieten beherrscht wird, die uns unterdrücken und ausdeuten. Er macht und tut und wird trotzdem scheitern. Er vertraut dem System so, dass es dem System möglich ist- ihn leicht umzubringen. Er hält sich an die Systemvorgaben. Zeit- die härteste Währung. Elfi hat mal auf den Film „ In Time“ hingewiesen. Zeit als Währung und wenn du keine mehr hast- bist du tot. Empfehlenswert vom Thema. Nehmt die Zwischenwährung Fiatmoney heraus und vergleicht eurer Leben. Rennen nicht laufen. Wir laufen alle gegen die Zeit. Nur wie schnell wir gegen die Zeit laufen, sollte jeder selbst entscheiden können. Diese Entscheidung wird uns von wenigen Elitennieten abgenommen. Mal sehen, ob ich genug Zeit habe, dem jungen Mann beizubringen über den Tellerrand zu schauen. Über den Tellerrand zu schauen ...

... ist ein Lernprozess ...
Der Anruf ...

Vor knapp zwei Wochen klingelte mein Handy irgendwann um die Mittagszeit. Am anderen Ende meine aufgelöste Schwiegermutter. „ Du der Fritz hat einen blauen Fuß. Kannst du ihn ins Krankenhaus fahren?“ In solchen Momenten musst du ruhig werden und dich nicht von der Panik des Gegenübers anstecken lassen. Meine Antwort war: „ Du legst sofort auf und rufst 112. Auch wenn Fritz nicht will.“ Fritz wollte natürlich nicht von der Feuerwehr abgeholt werden. Trotzdem fuhr der Krankenwagen gerade weg als ich ankam. Also hinterher ins Krankenhaus. In der Rettungsstation ein Menschengedränge. Die Patienten dicht an dicht gereiht. Nach einigem Suchen fand ich die beiden. Schwiegermutter aufgelöst, Fritz etwas grantig, der Fuß blau. Meine Schwester, die in dem Krankenhaus stationiert ist, gerade in der OP und nicht erreichbar. Also hieß es warten. Und immer mehr Patienten wurden hereingekarrt. Hauptsächlich ältere und wirklich hilflose Mitmenschen. Sortiert nach den Akutzuständen. Irgendwann kam meine Schwester aus dem Op. Die Blutspritzer noch auf der Kleidung. Den Fritz ins Ultraschall und dann ins CT geschoben und dann das letzte Bett wegen der persönlichen Beziehung bekommen. Andere Patienten wurden in andere Krankenhäuser oder nach Hause geschickt. Irgendwann gegen sechs war Fritz auf der Station von meiner Schwester untergebracht. Die OP zwei Tage später. Jetzt, zwei Wochen später fast alles gut und in zwei Wochen ist AHB. Dann können sich die beiden Alten erholen, Schwiegermutter fährt mit. Jetzt -vor der baldigen Entlassung- ist die Situation etwas angespannt, weil Fritz raus will und Schwiegermutter nicht mehr kann. So, wer jetzt meint, ich will über unser Gesundheitssystem herziehen- der irrt. Der irrt ganz gewaltig. Was ich anprangere sind die Elitennieten, die überall Kürzungen im Gesundheitssystem vornehmen aber sich exklusiv im Fall der Fälle behandeln lassen. Anprangern tue ich diejenigen unter uns, die wegen eines eingewachsenen Zehennagels die Rettungsstation belegen und sich dann aufregen, in Stoßzeiten fünf Stunden warten zu müssen. Meine Anerkennung den Schwestern und Ärzten, die eine Rundumversorgung gewährleisten, an die Grenzen des Zumutbaren gehen, weil wegen der Sparmaßnahmen der Elitennieten kein Personal da ist; weil sie das Gesundheitswesen unattraktiv machen. Klar, der Fritz hatte eine Exklusivbehandlung ohne Privatpatient zu sein. Einfach, weil er Vitamin B hatte. Trotzdem wird in unserem Land niemand mit horrenden Arztrechnungen entlassen. Klar musst du ewig auf einen Termin beim Facharzt warten wenn du Kassenpatient bist. Nur wer ist wirklich Schuld an dem Dilemma? Sind es die Ärzte, die überfüllte Praxen haben oder die Elitennieten, die überall regulieren und kürzen? Ach ja, fehlen noch die Behandlungsfehler von den bösen Ärzten. In den wenigsten Fällen liegt ein Behandlungsfehler vor, die Sache war einfach schicksalhaft. Ich hab noch ein paar Akten auf dem Schreibtisch. In den meisten Fällen ist es einfach dumm gelaufen, dafür kann niemand etwas. Ist so. Ich zieh hier mal ein Resümee. Die meisten Kranken sind unsere Altvorderen. Eine starke Generation, die eher stirbt als den Notruf zu wählen. Daran müssen wir Kinder arbeiten. Eine verweichlichte Generation, die den Notruf wählt, weil sie rote Paprika kotzt und denkt, sie hat Magenblutungen. Eine verschissene Autokratie von Elitennieten, die alles zusammenkürzen aber selbst alles in Anspruch nehmen. Es wird Zeit, dass wir uns auf unser nationales Erbes besinnen.

... Niemand darf zurückgelassen werden ...
Die kleinen Dinge des Lebens ...

Heute haben wir uns einen kleinen Fernseher gekauft. Die Dinger werden einem ja hinterher geworfen. Deflation im Konsumsektor. Nach den neuesten Meldungen sparen die Deutschen ja nicht mehr. Der kleine Fernseher ist für das Schlafzimmer und löst den alten dreißigjährigen Röhrenfernseher ab, der zwar noch Tiptop ist aber man will auch mal was Neues. Das Geld dafür stammt von einem Sonntag -Flohmarkt. Immer mehr Deutsche haben einen Nebenjob um Konsumansprüche zu befriedigen, sagen mir die Mainstreammedien. Also viele Deutsche opfern dauerhaft ihre schon ohnehin wenige Freizeit um den Konsum zu befriedigen. Irgendwie stößt mir die Meldung auf. Wenn ich dauerhaft einen Minijob ausübe, der nun nicht großzügig bezahlt wird, wann soll ich dann den Konsum genießen können? Leuchtet mir irgendwie nicht so ganz ein. Okay, wenn ich zeitlich mal was nebenbei verdiene damit ich mir hinterher was gönnen kann, dann ist das in Ordnung. Nur dann wäre die Information doch: Deutsche arbeiten ab und zu um höhere Konsumansprüche zu befriedigen, die ihr normales Gehalt nicht abdecken. Da ich das Vertrauen in unsere Mainstreammedien verloren habe, nehme ich mal an, die meisten Deutschen opfern ihre Freizeit für einen Nebenjob, weil der Erstjob nicht ausreicht, um das Leben zu bestreiten. Man kann eine einfache Nachrichtenmeldung so oder so evaluieren. Und weil das Schlafzimmer insgesamt renoviert werden muss- man will es ja auch schön haben- was nützt ein neuer Fernseher, wenn man in einem angeranzten Bett in einem Zimmer mit angeranzten Tapeten oder verblichener Farbe lebt, musste auch hierfür das Geld beschafft werden. Hierzu haben wir an einem Pyramidenspiel mit ein bisschen Risikokapital teilgenommen. Das Spiel heißt Börse. Man darf halt nur den Einsatz nicht ausreizen. Früher habe ich immer ohne Ziel gespielt, egal was. Neben dem Kick lautete das undefinierbare Ziel- reich werden. Nur reich werden ist kein Ziel, einfach weil es nicht definiert werden kann. Wie reich will man werden? Mehr und noch mehr. Und dann- hat man plötzlich gar nichts mehr. Ein Wochenende auf den Flohmarkt und wir haben einen Fernseher. Am Pyramidenspiel teilgenommen und wir können das Schlafzimmer renovieren. Kein Kredit und keine Schulden. Bevor wir ins Bett gehen werden alle elektrischen Geräte per Fernbedienung abgeschaltet, die Heizung fährt herunter und die Kosten für Energie sinken. Der zeitliche Aufwand dafür am Tag zu vernachlässigen. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. So mancher Mieter wird spätestens am letzten Tag des Jahres ganz schön blöd aus der Wäsche schauen, wenn ihm die Betriebskostenabrechnung für 2012 in den Briefkasten flattert. Abgesehen davon, dass vielleicht einige Vermieter über die Betriebskostenabrechnungen versteckte Mieterhöhungen durchsetzen wollen, wird es gerade bei den Energiekosten durchschlagen. Wir hatten in den letzen Jahren strenge und lange Winter. Wenn dann die ganze Zeit die Heizung auf volle Pulle lief, wird es teuer. Es sei denn, man ist Hartz IV Empfänger, dann übernimmt das Jobcenter die Nachzahlungen. Das konnte ich mir jetzt verkneifen. Vorsorgen bedeutet nun mal nicht nur, Dosen und EM`s anzuhäufen, sondern sein Leben neu zu strukturieren. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen, genauso wie sie uns ...

... in ihrer gnadenlosen Gesamtheit zerstören können ...
Achtung Baustelle ...

Dass der Straßenverkehr in Berlin von Baustellen von jeher behindert wird, ist dem Berliner bekannt. Auch, dass es zum Ende des Jahres vermehrt Baustellen gibt ist bekannt. Man muss als Verwaltung Geld ausgeben, um im neuen Jahr Geld zu bekommen. Aber was momentan abgeht grenzt schon an Schildbürgerstreiche. Da werden alle Verkehrsschlagadern in einem Einzugsgebiet durch Baustellen praktisch dicht gemacht. Wenn du denkst, jetzt bis du durch fängt das Spiel ein paar Kilometer später von Neuem an. Mittlerweile ist es so schlimm geworden, dass eine Fahrt ohne Navigationsgerät fast unmöglich wird. Ich übertreibe? Sonst fuhr man auf der Hauptstraße. Über Nacht wurden langfristige Baustellen oder Totalsperrungen eingerichtet. Du weichst auf eine andere Hauptstraße aus. Am nächsten Tag dort ebenfalls Einengungen und erhöhtes Verkehrsaufkommen. Dann umfährt man die Staupunkte so weitflächig, dass man sich unter normalen Umständen an den Kopf fassen würde und beim nächsten Mal wirst du gezwungen dich irgendwie durch Nebenstraßen zum Ziel zu schummeln. Und dafür brauchst du ein Navi. Entweder sitzen in den Tiefbauämtern nur totale Vollidioten oder Berlin soll autofrei werden. Nun gut, ich tippe auf ersteres. Ein weiteres Zeichen für mich, dass plan- und ziellos vor sich hingewurstelt wird. Irgendwie breitet sich immer mehr so eine Leck- mich- am- Arsch- Stimmung aus. Vom öffentlichen Dienst kennen wir das schon seit Jahren. Rühmliche Ausnahmen sind schwer zu finden. Auch wenn es für mich ärgerlich ist, verständlich schon. Der Arbeitsplatz ist sicher- wenn er unbefristet ist- ein wirkliches Qualitätsmanagement gibt es nicht und das Gehalt ist auch nicht überwältigend. Alles Faktoren, die dem Schlendrian Tür und Tor öffnen. Pflichtbewusstsein- nein danke. Aber wenn wir ehrlich sind- das Pflichtbewusstsein wird uns doch quasi ausgeprügelt. Nehmen wird doch ein aktuelles Beispiel aus der freien Wirtschaft- die Deutsche Bank. Gewinneinbruch wegen Rückstellungen, die wegen möglicher Schadensersatzansprüche und Rechtsstreitigkeiten getätigt werden. Wo sind die 25 Prozent Eigenrendite von Ackermann geblieben? Brauchen wir nicht zu suchen, der Ackermann ist ja auch weg. Stattdessen ein Zweiergespann an der Spitze, die aus der Muppetshow stammen könnten. Warum nur ist der Ackermann gegangen? Na zurück zum Thema. Da liest so ein kleiner Deutschbanker die Nachricht, der Gewinn ist verzockt worden, kommt auf Arbeit- und da steht der Filialleiter, der vom Niederlassungsleiter zusammengeschissen wurde, mehr Zahlen zu bringen. Und der Filialleiter scheißt den kleinen Deutschbanker an, noch mehr Kohle aus den Kunden herauszupressen. Wenn der kleine Deutschbanker eins und eins zusammenzählen kann, wird der auch sagen: Leckt mich am Arsch. War es das an Beispielen? Einen hab ich noch. Selbstständig sein. Dem einem liegt es- den meisten nicht. Statt sich einzugestehen, dass man es nicht bringt, wird weitergemacht, bis zum sprichwörtlichen Untergang. Nicht der Selbständige bringt das Geld nach Hause, sondern dessen Partnerin. Dafür knüppelt die sich zu Tode. Wie lange wird die das noch mitmachen? Über kurz oder lang gelangt sie zur Einsicht: Leck mich am Arsch- und ist weg. Dann ist der Selbstständige wirklich selbstständig. Dieses Land ist eine einzige Baustelle. Statt den graden Weg zum Ziel zu nehmen werden wir gezwungen so viele Umwege zu fahren, dass wir das Ziel aus den Augen verlieren und plötzlich in vollkommener Dunkelheit stehen. Neulich wurde ich blöd von der Seite angemacht. So von wegen Klugscheißerboy. Stimmt überhaupt nicht. Man muss seine Baustellen angehen. Was nutzt es, meilenweit um sie herumzufahren? Ich selbst hab einige Baustellen mit tiefen Löchern. Ich gehe sie nicht jeden Tag an- aber ich weiß, dass sie da sind. Damit bin ich einen Schritt weiter. Wenigstens sollte man die Baustelle sichern, sonst droht ...
... Absturzgefahr ...
Hüte dich vor ...

Wünschen- die könnten in Erfüllung gehen. Ich hatte heute ein Gespräch, bei dem der Wunsch fiel, der Systemzusammenbruch möge nun endlich kommen. Dieses Dahinsiechen sei nicht mehr auszuhalten. Hmh. Hüte dich vor Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. Hier muss zu der Person einiges angemerkt werden. Kein Weltuntergangsanhänger, eher der normale Michel von der Straße. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge sind dieser Person vollkommen fremd, einfach weil der Intellekt fehlt, Zusammenhänge zu erkennen. Der Person geht es gut. Da hört man keine Hasstirade auf das System. Umso mehr erstaunt dann eine solche Aussage. Wie kann sich jemand den Systemuntergang wünschen, wenn es einem in dem System gut geht? Ich glaube, der Wunsch war dann doch ein anderer. Der Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung. Wir werden in letzter Zeit zu sehr überfordert. Flüchtlinge, die nach Deutschland drängen, die Kinder, die keinen richtigen Job bekommen, die Altersfürsorge, die sich in langsam in Rauch auflöst. Einfach das Gefühl, immer mehr an die Wand gedrückt zu werden. Es ist fast egal mit wem du dich unterhältst, jeder fühlt sich eingeengt und auf die eine oder andere Art ungerecht behandelt. Und immer wieder werden Erwartungen enttäuscht. Damals, lang, lang ist es her schrieb ein Herr Sarazzin ein Buch und das Volk fühlte Hoffnung und hegte den Wusch, dass sich mit diesem Buch und dem Hype darum etwas ändern würde. Die Flamme wurde erstickt und es ist eher schlimmer als besser geworden. Jetzt gerade lag die Hoffnung auf der neuen Partei, der AfD, die eine Zeitenwende einläuten sollte. Von der Hoffnung ist nur einer fahler Beigeschmack im Mund übriggeblieben. Wieder nichts. Wieder nichts mit Veränderung. Stattdessen hat die CDU gerade so die absolute Mehrheit verpasst und nun dauert es, bis die große Koalition gebildet wird. Erinnert mich irgendwie an das Theater aus den USA bezüglich des Government Shutdown. Okay, nach Weihnachten steht die große Koalition und dann wird uns die Haut abgezogen. Wenigstens lässt man uns noch Weihnachten. Und jetzt muss ich mir eine Frage stellen. Was machen die Marionettenspieler, der Mann im Dunkeln. Das ist jetzt Verschwörungstheorie. Ich weiß. Aber nur durch Planspiele kommt man der Wahrheit näher. Die Welt ist im Umbruch begriffen. Das System wird immer desolater. Mechanismen werden zum Systemerhalt aus Kraft gesetzt, dies bekommen wir an den Märkten derzeit direkt zu spüren. Nun, warum soll der dunkle Mann reagieren. Es wird ihm alles in die Hand gespielt. Jetzt einzugreifen wäre dumm. Erst wenn sich das System erledigt, tritt er aus dem Schatten und bietet einfache Lösungen an. Erst wird uns eine Galionsfigur präsentiert und dann kommt eine neue Partei. Schließlich brauchen wir Hoffnung. Hüte dich vor Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen. Das System erledigt sich selbst, bis dahin werden viele ins Gras beißen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Ende ohne Schrecken trifft es nicht. Es wird ein Schrecken ohne Ende, dem wir entgegensteuern. Mal sehen wie lange es dann dauert, bis wir uns wieder eingestehen müssen, dass die Hoffnung enttäuscht wurde. So kann es nicht weitergehen aber ob es dann besser wird, ist nicht gewiss. Ach warten wir es ab. Wir sind das Warten gewohnt. Das warten auf bessere Zeiten, die ohne unser Zutun kommen. Guck, dahinten wird es schon hell. Trotzdem ...

... mit seinen Wünschen sollte man vorsichtig sein ...
Wir reiten in den eigenen Untergang ...

Mann, ist das ein Theater. Meine Mausi fragt mich, warum musst du was schreiben? Interessiert doch eh keine Sau- außerdem muss ich dann lesen, ob alles politisch korrekt verläuft und du nicht morgen abgeholt wirst. Übersetzt: Lass den Scheiß. Bei den ganzen Einengungen der Meinungsfreiheit in der sozialistischen, autokratisch regierten Bundesrepublik Deutschland musst du damit rechnen plötzlich einen Strafbefehl zu bekommen wegen aufrührerischen Verhaltens. Wenn die Roten bald an der Macht sind kommst du in den Gulag. Scheiß drauf. Meine Speakers Corner. Ein Idiot der seine Gedanken ins weltweite Internetz posaunt. Das ist jetzt keine eigene Geißelung meiner Person. Ein kleiner Tropfen im Meer. Woraus besteht das Meer? Aus einzelnen Tropfen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Das Schlimmste steht uns noch bevor. Das Kasperletheater der Regierungsbildung ist nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Welche Wahlversprechen werden eingehalten? Wie viel davon wird davon gebrochen werden? Wer will wieder einmal die Rentenkassen plündern? 10 Prozent auf alles- und die Roten stehen dem aufgeschlossen gegenüber. Betreiben wir doch auch einmal Planspiele, denn um Planspiele handelt es sich doch- oder? Zypern wird in Deutschland nicht funktionieren- einfach wegen der Größe. Wenn in Deutschland die Banken ein paar Tage schließen, gibt es eine Revolte. Nein, das läuft anders. Mit Stichtag X werden die Geldvermögen bewertet- und egal ob nachher abgehoben wird- du musst zahlen. Mit Stichtag X werden alle weiteren Vermögenswerte bewertet – und du musst zahlen. Natürlich darfst du dagegen klagen- aber: es wird keinen Suspensiveffekt geben. Heißt: zahlen musst du trotzdem. Wenn du klagst, lässt dich der Leviathan an der langen Leine verhungern. Egal, wie du deine Vermögens- oder Einkommensverhältnisse gestaltet hast- du geht’s wahrscheinlich unter. Die eigen genutzte Immobile wird davon ausgenommen ( wer es glaubt), wird aber dann auf der anderen Seite irgendwie mit herangezogen.. Du hast nur Schulden- aber Einkommen? Dann werden halt 10 Prozent deines Jahreseinkommens veranschlagt. Ich denke mir das jetzt nicht aus. Wenn es darum geht Streitwerte vor Gericht zu bestimmen, wird in einigen Fällen das Jahresaufkommen zugrunde gelegt. Beispielhaft, bei Mietstreitigkeiten. Keiner von uns entkommt mit dem was offensichtlich ist. Aber eigentlich werden es keine 10 Prozent sondern 15. Der Verwaltungsaufwand muss schließlich bezahlt werden. Neulich habe ich von einem zweifachen Schicksal gelesen. Es wird eine Immobile in der Zwangsvollstreckung gekauft. Die ehemaligen Eigentümer zünden sich selbst, ihre Tochter und die Immobile an. Die Erwerber haben bezahlt und eine Brandruine erhalten. Zweifaches Schicksal. Nur bevor ich so würdelos von aus der Welt scheide würde ich ein paar Elitennieten mitnehmen. Ups- das ist politisch nicht korrekt. Darf ich das jetzt so schreiben, ohne abgeholt zu werden? Zu unbestimmt. Im nächsten Jahr wird das ein Straftatbestand werden: die Allmacht der autokratischen Parteien anzugreifen. Lang leben die führenden Parteien. Rein genetisch möchte ich den rechten Arm heben oder alternativ die linke Faust erheben. Ob nun rechte oder linke Diktatur- alles dieselbe Soße. Ich mag es bunt- ohne Tränen. Wenn ihr Uniformen und Gleichtönigkeit mögt, dann hebt euren Arm- egal welchen. Ich will ...

... die Sonne sehen ...

... ich lebe frei ...
Wir sprechen in ganzen Sätzen ...

Ich stand heute im Supermarkt an der Kasse. Supermarkt- hört sich irgendwie bescheuert an. Genauso bescheuert wie Kaufhalle. Also vor mir ein älteres Ehepaar. Die bezahlten, dann bezahlte ich. Plötzlich kam der alte Mann zurück und sagte zur Kassiererin: „Neues Bonusheft und Treuepunkte.“ Ich sah ihn an und sagte nur: „Bitte.“ Er sah mich nicht böse an und meinte nur, hast ja recht. Der korrekte Satz an die Kassiererin hätte gelautet: „ Ich hätte gerne ein neues Bonusheft und die Treuepunkte für meinen Einkauf, bitte.“ Wir haben es scheinbar verlernt in ganzen Sätzen zu sprechen und auch noch höflich zu sein. Egal wo du im Dienstleistungssektor arbeitest, jeder könnte mit dem Umgang mit Kunden berichten, beim Bäcker: „Brot“, im Reisebüro: „Autoreisezug“ oder in der Bank: „Geld“. Ich war letztens die Batterie meiner Uhr beim Uhrmacher wechseln. Als ich die Uhr abholen wollte, wandte ich mich an die Angestellte und forderte: „Uhr.“ Um gleich danach hinterher zu schieben: „ Ja, wir sprechen in ganzen Sätzen. Ich hätte gern meine Uhr abgeholt.“ Die Frau schmunzelte mich nur an. Ich frage mich ernsthaft, woran es liegt, dass wir uns jeglicher Umgangsformen entledigt haben. Soweit entledigt haben, dass es den anderen freut, wenn man freundlich zu ihm ist. Sind wir wirklich so selbstherrlich und selbstgerecht geworden? Versucht mal einen Tag freundlich und rücksichtsvoll zu sein. Der größte Teil der Arschkrampfen nimmt scheinbar nicht einmal mehr wahr, dass der andere entgegenkommend ist. Platz da, jetzt komme ich. Auf freier Wildbahn würden die meisten keine fünf Minuten überstehen. Mann- und wie viele sind nur auf Krawall gebürstet. Allerdings nur dort wo sie meinen einen sicheren Stand zu haben. Im Straßenverkehr oder wie gesagt im Dienstleitungssektor. Also dort, wo keine direkten Konsequenzen zu drohen scheinen. Im Straßenverkehr steigt vielleicht mal jemand aus nur - aus deinem Auto wirst du nicht gezogen. Im Dienstleistungssektor ja- weil der andere ja das Maul halten muss. Noch gelten die Regeln. Aber wer weiß wie lange noch. Es kann durchaus sein, dass plötzlich eine Ermahnung in Form von Prügeln droht. Das was jetzt noch im Kopf abläuft kann sehr schnell Realität werden. Rums- und dann ist das Geschrei groß. Ich für meinen Teil, habe beschlossen den Kurs zu halten. Höflich, den Anderen respektierend. Einen Spruch auf den Lippen. Obwohl die besten Sprüche fallen einem meist erst hinterher ein. Und sollte wider Erwarten aus der verbalen Auseinandersetzung eine körperliche werden- ja dann wird es Zeit für eine Ermahnung. Aber die meisten von uns sind nicht wirklich böse. Wir sind so auf uns fixiert, dass wir unsere Umwelt eigentlich nicht mehr wahrnehmen. Wir laufen wie Zombies mehr tot als lebend durch unser eigenes Sein. Und niemand da, der uns aus dem Scheintod befreit. Viele von uns wissen nicht einmal mehr, wer sie sind. Wie am Anfang mit dem alten Mann. Ein kleiner Impuls und man merkt- meine Handlung war scheiße. Keine Ahnung, ob der alte Mann morgen noch in ganzen Sätzen spricht. Jedenfalls hat er heute ein Lebenszeichen gezeigt. Kinder ermahnt man ja auch ständig, bringt ihnen was bei. Und so eine kleine Auffrischung in Benimm kann keinem was schaden. Es geht nicht darum den Vorzeigebürger zu mimen. Es geht einfach darum: Leben und leben lassen. Und letztendlich stellt sich eine Frage:

... Wer ist der Klügere ? ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.796.006 von spielkind0815 am 08.11.13 20:30:28Hallo Spielkind, zum Thema "Vermögensbewertung zum Stichtag ......." kann ich dir ein anregendes Gespräch mit deiner Lebensgefährtin empfehlen:

Stellt euch doch mal die Frage, bei welchen Freunden ihr ggf. Kohle parken könntet - also Personen, die nur ein Vermögen unterhalb eines gewissen Freibetrages haben. Sehr interessant, wie sich da die Einschätzungen insbesondere hinsichtlich Vertrauenswürdigkeit ändern können.

Soviel in unserem Fall:
Die besten Freunde würden selbst Strohmänner suchen müssen. Fazit: Der Fiskus bekäme seine 10 %.
Reise nach Jerusalem ...

Ich habe heute die ungesicherte Nachricht gelesen, dass die Bank von China scheinbar demnächst keine US – Staatsanleihen mehr aufkaufen will. Könnte man sagen, das macht überhaupt nix, weil dann die FED den ganzen Kram aufkauft. Nur wenn der größte Gläubiger der USA aussteigt, dann stellt sich die Frage- was machen die ganzen anderen Gläubiger? Halten die weiter ihre Anleihen in aller Seelenruhe oder versuchen sie, die Papiere auch loszuwerden? Was passiert dann mit dem Dollar? Kommt es zu Verwerfungen im Währungsgefüge oder nicht ? Und wenn ja- in welchem Ausmaß? Warum sollte China aus den US-Anleihen aussteigen? Wegen der 3 Billionen an US- Währungsreserven? Okay, du hast 3 Billionen an US- Währungswerten. Ich kann mir die Zahl nicht einmal ansatzweise vorstellen. Du hast 3 Billionen bemalte Papierschnipsel und keine Möglichkeit auf denjenigen einzuwirken, der ständig neue Papierschnipsel bemalt und dafür Werte vereinnahmt und sich so finanziert. Du selbst hast gar nicht die Möglichkeit die Papierschnipsel so schnell an den Mann zu bringen und selbst nachhaltige Werte zu erwerben, wie der andere die Papierzettel bemalt. Irgendwann musst du dir wohl eingestehen, dass irgendwas schief läuft. Ganz gewaltig schief läuft. Machst du weiter mit oder steigst aus. Kannst du überhaupt aussteigen ohne dich selbst zu gefährden? Nur- wenn Amiland abgebrannt ist und der Amerikaner deine Waren sowieso nicht mehr kaufen kann, lohnt es sich auch nicht weiter zu produzieren und die Papierschnipsel dafür zu nehmen. Dann muss man die Reißleine ziehen. Sich auf eine Zäsur vorbereiten und neue Gegebenheiten schaffen, die nach der kurzen Unterbrechung das (wirtschaftliche) Überleben sichern. Eine in Gold hinterlegte Währung könnte das (wirtschaftliche) Überleben sichern. Wichtig ist nur, dass sich China selbst mit Nahrungsmitteln versorgen kann. Haben die Chinesen das seit 2008 geschafft? Wenn ja- kann der Stecker gezogen werden. Hunger macht Revolutionen. Alle quatschen darüber, dass China Gold bis zum Abwinken kauft. Okay, mit einer goldgedeckten und damit starken Währung kannst du billig Nahrungsmittel kaufen, nur solltest du den größten Teil trotzdem selbst produzieren können. Wenn ja, kannst du beruhigt stehen bleiben und den restlichen Stuhltanz von außen beobachten, der mit dem Ausscheiden des ersten Spielers immer schneller wird. Können sich die USA selbst versorgen? Allein von der Größe schon. Die haben einen ganzen Kontinent. Wenn die aus kurzsichtiger Profitsucht nicht ihre Industrie geopfert hätten, könnten die ihr Bruttosozialprodukt selbst stemmen. Die Staaten brechen an der Gier einiger Weniger. Vielleicht gibt es einen Bürgerkrieg und die Staaten zerfallen. Vielleicht kommt bald der große Messias, der das Land wieder eint. In der dunkelsten Stunde (wenn China raus ist). Und wir? Wir finanzieren alles und sind trotzdem am Arsch ( ein bisschen Polemik muss sein). Wir können nicht einfach ausscheiden, weil wir dann sofort die Bösen sind. Diejenigen, die von allen anderen profitiert haben und plötzlich nicht mehr mitmachen wollen. Haben wir immer die Arschkarte? Man erlaubt uns nicht einmal ...

... beim Stuhltanz zu verlieren ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.904.294 von Geniator am 23.11.13 19:50:12 Moin Geni,

ich vertraue außer meiner Familie niemandem mehr. Schlimme Sache, ist aber leider so. Beste Freunde sind die, mit denen du durch die Scheiße gestiefelt bist. Niemand mehr da bei mir. Deshalb nehme ich den Verlust bewusst in Kauf, wenn ich das Vermögen anonymisiere. Nix mit „nachunzen“, weil es gerade billig ist. Lieber etwas haben als nachher überhaupt nix. Die Verantwortung liegt allein bei mir. Freibeträge interessieren mich nicht. Nur Hartz IV machen hat mir meine Freundin verboten, sonst trinke ich den ganzen Tag Wein und treib mich im Internetz rum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.916.496 von spielkind0815 am 25.11.13 21:10:46Haha, so ist es, man steht alleine da.
Worst Case ...

9.351 Punkte im Dax. Wahnsinn. Prognosen von 9.800 und 10.000 Punkten machen die Runde. Auch die ersten warnenden Stimmen- dass der Absturz bevorsteht. Im Jahre 2000 stand der Dax bei 8.000 Punkten und schmierte dann in der Folge ab. Überall Euphorie, einige warnende Stimmen und dann- Peng. Danach ging es desöfteren hoch und runter. Warum mir diese Zeit auch des Neuen Marktes so in Erinnerung geblieben ist, ist die Tatsache, dass dies meine ersten Erfahrungen an der Börse waren. Ich glaube es war Friedhelm Busch der schrieb, solche Renditen wie sie an der Börse erwirtschaftet werden, können normalerweise nur im Drogen- und Waffenhandel erbracht werden. Sind wir ehrlich- außer am Spieltisch kann ohne persönlichen Einsatz nirgendwo so schnell Geld gemacht werden wie an der Börse. Das war und ist eigentlich unheimlich. In einer Hausse kannst du einen Affen die Aktien auszusuchen lassen. Der Gewinn ist dir sicher. Das hat nichts mehr mit Anlagestrategie zu tun. Nun stellt sich die Frage, ob und wie weit das Spiel noch läuft. Wer steigt noch in das Pyramidenspiel Börse mit ein? Egal, wieviele Billionen an Währungseinheiten das Spielfeld umfasst- es ist endlich. Die fundamentalen Daten sind Scheiße. Kleinste Erholungen, die in jeder Krise vorkommen, werden hochgespielt, um neue Spieler anzulocken. Vielleicht wird es jetzt Zeit Teilgewinne zu realisieren. Den Einsatz vom Tisch nehmen und nur die Gewinne weiterlaufen lassen mit einem Stopp-Los. Mittlerweile gibt es dynamische Stoppmarken, die mitlaufen. Ein sehr angenehmes Instrument. Vielleicht schaffen wir sogar die 10.000 im Dax oder 17.000 im Dow bis Jahresende. Es gibt eigentlich nur eine Frage: Wann realisieren die Institutionellen ihre Gewinne? Worst Case. Der schlimmste Fall, der eintreten kann. Wir analysieren jeden Tag unsere Umwelt- geschäftlich und privat. Und wenn wir kein Schaf sind spielen wir auch- vielleicht widerwillig - das Worst-Case- Szenario durch. Was die Wenigsten von uns aber tun, ist das Worst – Case- Szenario abzusichern. Der Witz an der Sache ist, gerade dieses schlimmste aller Szenarien ist in der Mehrheit der Fälle am leichten abzusichern. Gerade weil es für den Eintritt dieses Szenarios eine lange Vorlaufzeit gibt. Man muss nur die Zeichen dafür wahrnehmen wollen und sie tunlichst nicht ignorieren. Nur darin liegt unsere menschliche Schwäche. Wir wollen es nicht wahrhaben- obwohl es überhaupt noch nicht eingetreten ist. Wenn es dann für uns wider Erwarten trotzdem eintritt ist das Geschrei groß. Vielleicht soll es so sein.

... Du hast das Recht in die Scheiße zu treten. Verpflichtet bist du dazu nicht ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.934.390 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 27.11.13 21:03:56Genau- deshalb wird es bald Zeit short zu gehen.
Ich überlege seit Jahren, wie ich das am besten umsetzen sollte. Forex und Optionen, da muss ich mich unbedingt einarbeiten.

Nach 2000, ich ging da auch das erste Mal in den Markt, habe ich mir geschworen, bei der nächsten Hausse wirst Du dabei sein.
Das hat nur ansatzweise geklappt, es lief alles anders als gedacht, eigentlich wäre ich längst Millionär.
Seit drei oder mehr Jahren schwöre ich mir, bei der nächsten Baisse musst Du dick dabei sein.
...und dann kommen diese pubertierenden Idioten auf der Pyramide und machen dir alles madig mit drohender Zwangsabgabe, Shortverbot, fallenden EM´s etc.

Aber ich kann nicht sagen, es nicht kommengesehen zu haben.
Roulette. Roulette ist ein teuflisches Spiel. Du weißt nicht, was kommt. Du kannst aber den Haupteinsatz zu einem gewissen Maße absichern. Dann hast du genug, um weiterzuspielen. Die Börse ist für mich nichts anderes. Keine Ahnung, wann der Einbruch kommt. Den Haupteinsatz auf das für dich wahrscheinlichste Szenario setzen. Enger Stopp. Gleichzeitig auf genau das Gegenteil mit (vielleicht) geringerem Einsatz wetten. Eine Wette geht auf. Im schlimmsten Fall machst du einen Verlust. Um dann steigst du wieder ein- bis dein Szenario eintritt. Feinabstimmungen gehören dazu.
Chinesisches Essen ...

Die Lage scheint ja recht unentspannt da unten im ostchinesichen Meer. Schwanz messen. Okay, nicht ganz. Irgendwann im Sommer des letzten Jahres habe ich mal einen Artikel gelesen, der sich mit der Problematik der kollidierenden Einflussgebiete beschäftigt hat. Fazit war, da könnte es knallen. Und gibt es nicht einen James Bond Film bei dem es auch ein Aufeinandertreffen im Ostchinesischen Meer gibt? Was würde wohl passieren, wenn eine Maschine einer der Parteien vom Himmel geholt wird? Wer weiß das schon. Wird demnächst interessant. Ist ja nicht so, als wenn man ein unterlegenes Dritteweltland, wie Syrien, bombardieren will. Wenn schon, dann ganz. Die große Show. Wenn die große Kacke kommt, dann fängt sie meist klein an. Irgendwo am Rand der Welt oder im chinesischen Meer. Man könnte jetzt sagen- warte mal ab. Es gibt Verhandlungen und es wird ein Kompromiss geschlossen. Gute Idee. Bin ich voll dafür. Ich und du- und Milliarden anderer auch. Aber es geht um mehr. Scheiße- immer dieses Mehr. Amiland ist abgebrannt. Die Chinesen kaufen alles in Amiland auf. Invasion von innen. Gleichzeitig werden demnächst (vielleicht) keine amerikanischen Staatsanleihen durch China mehr aufgekauft. Dann kommt der Dollar- Kollaps. Gottes eigenes Land bricht zusammen. Sezession oder großer Messias. Oder aber, man nimmt in Kauf, dass weite Teile des Landes auf Dauer unbewohnbar werden. Sitzt die atomare Katastrophe in Bunkern aus und beherrscht dann ein Land, was kleiner ist und weniger Menschen hat. Macht ist Macht. Ob es sich nun um ein weltumspannendes Imperium handelt oder einen kleinen Inselstaat. Ich denke Kim-Jong- un in Nordkorea kann sich nicht beschweren. Sind sowieso zu viele Menschen da. Viele Menschen lassen sich auf Dauer nicht beherrschen. Bei günstigen Winden und wenig Niederschlag braucht man vielleicht nicht einmal einen Bunker. Die Chinesen? Ich war noch nie in China. Die chinesische Mentalität kenne ich auch nicht. Deswegen habe ich dazu überhaupt keine Auffassung. Die streben die Weltmachtsstellung Amerikas an. Warten sie noch ein bisschen und nehmen einen faulen Kompromiss in Kauf oder handeln. Keine Ahnung. Japan? Also ehrlich. Ohne Amiland ist Japan nichts mehr und seit Fukushima sowieso nicht. Hier stehen sich Amiland und China wieder einmal gegenüber. Wie gesagt, wir spielen das worst case durch. Spielen wir den besten Fall durch. Die Chinesen pfeifen die Amis zurück. Die Amis kuschen. Japan reicht bei der UN eine Resolution ein, die abgelehnt wird und gut ist. Alles geht ruhig weiter bis zum (geplanten) Systemuntergang. Die Indizes geben zwischenzeitlich ab, das Gold steigt Und man kann die eine oder andere Mark machen. Wir werden sehen. Wenn es knallt brauch ich weder Gold noch Aktien, höchstens Sonnenmilch mit Faktor eine Million. Was die ganzen Systemlinge nicht kapieren ist, dass ich eigentlich auf ihrer Seite stehe. Ich liebe den Gewinn aus Aktien. Die Investition in eine langweilige Aktie, die mit meinem zunehmenden Lebensalter steigt. Langsam und beständig. Wie eine Eiche. Ein bisschen Zockerei dabei, um den Spieltrieb zu befriedigen. Leider sind die Systeme außer Kraft gesetzt worden. Wir kleinen Pleps können nicht so schnell reagieren. Wir müssen auf der Hut sein vor all den Unwägbarkeiten, die innerhalb von Minuten über uns hereinbrechen können. Ich liebe chinesisches Essen und hoffe der lächelnde Chinese, der mir das Essen serviert ...

... will mich nicht fressen ...
Unterm Strich ...

Gold gestern runter, heute der DAX. Egal, welche Richtung eingeschlagen wird- es zählt, was unterm Strich steht. Schauen wir mal, wie es weiter geht. Ein Abverkauf an den Börsen erscheint etwas verfrüht. Kleine Korrektur. Und beim Gold haben wir das Kursziel von Goldman Sucks noch nicht gesehen. In Bezug auf den Goldpreis finde ich die publizierte Kolumne, dass Gold für den Anstieg keine neuen Käufer braucht sehr lehrreich. Auch hier werden wir sehen, was nachher unter dem Strich steht. Lasst erst einmal die GroKo ihren Dienst aufnehmen, dann sehen wir plötzlich, was bei einigen unter dem Strich steht. Jeder von uns kennt ihn- den Fernseh- Schuldenberater, Peter Zwegat. Der präsentiert seinen Schützlingen immer eine Rechung und unter dem Strich steht dann ein fettes Minus. Ein Minus, dass für so manche Überraschung gesorgt hat. Lassen wir mal das Assi- Pack weg, das unserer Belustigung dient, dann finden sich auch Mitmenschen aus dem Mittelstand unter den Schuldnern. Die tun mir irgendwie immer leid. Ja, der Mittelstand wird unter GroKo weiter rasiert werden. Man ist nicht arm, man ist nicht wirklich reich. Es sei denn, man ist geizig. Geizig zu sich selbst, geizig gegenüber anderen. Dann kann man mit einem mittleren Einkommen über die Zeit auch ein Vermögen anhäufen. Allerdings stellt sich die Frage- wer will schon geizig sein. Schon gar nicht gegenüber sich selbst. So ein bisschen Luxus muss man sich schon sich gönnen. Meine Kinder, mein Auto, mein Haus, mein Urlaub, mein Boot. Ups. Da eine Rate, da noch eine Rate und die monatlichen Belastungen steigen. Alles kein Problem. Solange das Einkommen stimmt, solange keine außergewöhnlichen Belastungen auf einen zukommen. Solange ich für mich proklamieren kann- ich bin auf dem Weg, ich habe nie finanzielle Probleme gehabt, immer ein gesichertes Einkommen und habe mich immer an die Regeln gehalten- solange habe ich kein Problem. So kommt die Krise im Kopf nicht an. Moment. Die Krise ist vorbei. Sagt der Rollstuhlfahrer. Sagt auch der IWF. Denn die propagierte Einmalzahlung geht davon aus, dass die Schulden auf das Vor- Krisen- Niveau gesenkt werden. Wenn mir jemand von den Elitennieten sagt, dass jetzt plötzlich alles gut ist, dann renne ich noch schneller. Die Krise ist vorbei? Trotz steigender Aktienkurse lese ich nur- da werden Stellen gestrichen, da wird sich gesund geschrumpft. Die Mainstream- Nachrichten widersprechen sich selbst. Spätestens jetzt sollte ich als Systemling aufwachen. Ach so, kann ich nicht. Ich sitze im sicheren Sattel. Was anderen passiert, dass kann mir nicht passieren. Was für ein Glück. Aber keine Angst- der Deutsche will die Planwirtschaft wieder einführen. Sind alle bescheuert geworden? Vom Osten lernen heißt siegen lernen? Kommunismus pur? Nee, Kommunismus wird das nicht. Das wird eine Diktatur des Kapitals. Die übermächtigen Weltkonzerne und Weltbanken werden eine neue Weltordnung schaffen, in der du deinen abgestammten Platz erhalten wirst. Für manche zuwenig zum Leben aber zu viel zum Sterben. Ein kläglicher Rest, der dahinsiecht. Ein kleine Masse, die alles kontrolliert. Was bleibt unter dem Strich? Nichts. Ein Leben und Sterben in Abhängigkeit. Oh ich habe vergessen, die meisten ziehen FFFF einem selbstbestimmten Leben vor. Sorry, mir ist der arme Künstler lieber, der gerade so durchkommt, sein Leben lebt als der angepasste Mittelständler, der kuscht- um seinen Wohlfühlfaktor zum Preis der Freiheit über sich selbst zu erhalten.

... der schlimmste Feind der Freiheit ist der zufriedene Sklave ...
Die 10 EURO- Silbermünze ...

Meine Lieblingsanlage ist die 10 Euro Silbermünze. Wenn plötzlich und wider Erwarten alles wieder „gut“ wird, habe ich eine Euro-Stückelung in Höhe von 10 Währungseinheiten. Okay, ich muss zur Bank oder zur Filiale der Buba latschen und in Papier umtauschen. Wenn die ganze Sache nichts wird, habe ich einen Silbertaler dessen Materialwert den Währungswert absichert. Natürlich nicht mehr in Euro, sondern in einer EM-Währung. Dann liegen die Eurosilbermünzen neben Reichsmark, Schilling und anderen Silbermünzen in der Kiste. Hat sich schon jemand mal gefragt, weshalb auf den Silbermünzen der österreichischen Münze nur ein Nennwert von 1,50 Euro steht? Einfach nur, damit diese reinen Silbermünzen nicht in den Umlauf kommen. Nicht umsonst hat die Buba den Silbergehalt ab 2011 reduziert. Das Silber war mehr wert als der schnöde drauf gestempelte Eurowert. Da der Wert des Silbers und auch den Goldes bald Null sein wird, könnten die Buba eigentlich wieder den Silbergehalt in den Münzen erhöhen. Warum macht sie das dann nicht? Anders als ein Leser auf Hartgeld kann ich nicht bestätigen, dass der Rückfluss an Silbermünzen an die Banken versickt. Eher kann ich sagen, dass der Rückfluss konstant ist aber immer größere Mengen- schön verpackt- gegen Papier eingetauscht werden. Und ja, ich werde zuerst angerufen. Es gibt wohl in einer Filiale noch einen Konkurrenten, der auch auf die Münzen giert, nur der sollte vielleicht mal ein Pfund Kaffee vorbeibringen. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. So, dass war der unterhaltsame Einstieg. Kommen wir nun zum relevanten Teil des Beitrages. Angeblich verfügt ein amerikanischer Pastor, Lindsey Williams, über die Insiderinformation, dass der IWF innerhalb von 90 Tagen die Währungen neu bewerten und dann feste Wechselkurse einführen will. Was mir aufstößt- die Berufung auf Insiderinformationen. Da hat der Eichelburg bei mir auch viel an persönlicher Glaubwürdigkeit eingebüßt. Ständig der Verweis auf Insiderinformationen die nicht zu verifizieren sind, nur um die eigene Einschätzung der Lage der breiten Masse glaubhaft zu machen. Budenzauber. Aber bleiben wir bei der Information. Neue Bewertung der Währungen und Einführung fester Wechselkurse. Woran erinnert uns das? Richtig. An Bretton Wood. Was waren die Ziele von Bretton Wood? Stabilisierung der Wechselkurse, Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr verhindern, Stimulierung des Handels und Verhinderung eines Abwertungswettlaufes der Währungen. Momentan versucht jeder seine Währung abzuwerten, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Schlagwort Währungskriege. Der gewitzte Investor spekuliert auf Währungspaare und zieht aus dem Spread seinen Gewinn. Aufgrund der Währungsdifferenzen entsteht kein Wachstum (nehmen wir einfach mal die exorbitante Verschuldung heraus). Also so dumm ist die Annahme eines Bretton Woods II nicht. Ob nun in 90 Tagen sei mal dahingestellt. So bekommt man einen Schuldenschnitt durch die Hintertür hin. Das wird schlimmer als die angepeilte 10prozentige Einmalsteuer des IWF. Hat es den Schweizern etwas gebracht den Franken an den Euro zu binden? Mal sehen, wie der Wechselkurs zum Gold festgelegt wird. So kann man das Gold offiziell im Zaum halten auch wenn die Lagerhäuser leer sind. Offiziell. Der Schwarzmarktpreis für Gold und Silber steht dann ganz woanders. Auch ohne Insiderinformation wäre die Neubewertung der Währungen eine Möglichkeit, den Untergang hinauszuzögern. Nur- die Währungen hängen am Vertrauen der Masse. Kein Vertrauen- keine stabile Währung. Ich bleib bei EM. Lauf ich eben nicht zur Buba sondern zum Schwarzhändler. Ob nun mit 10 Euro Silbermünzen oder reinem Silber. Aber keine Angst, alles wird gut, denn...

... das können die nicht machen ...
Zynismus ...

Der Begriff des Zynismus ist heute weit gefächert. Einem Zyniker sollte man aus dem Weg gehen. Da kommt keine Freude auf. Und ja, ich sehe mich persönlich auch als Zyniker. Jedenfalls habe ich es gut drauf. Denke ich. Nur wie wird man ein zynischer Mensch? Ein Mensch, der seine Umwelt abwertet. Vom Grunde her bin ich ein friedvoller Mensch. Ich mag es einfach. Ein Wort ist ein Wort. Irgendwann merkst du allerdings, dass die Welt nicht einfach ist. Das Wort ist einen Scheißdreck wert. Heute geht es im Extremen nur darum, seine eigenen Interessen durchzusetzen. Was muss man im alltäglichen Leben machen um seine Ziele gegen den anderen durchzusetzen? Nichts. Sich zurücklehnen und darauf warten, dass der andere aufgibt. Nur durch das Nichthandeln. Oder genau das Gegenteil; den anderen aus einer übergeordneten Position fertig zu machen. Nichtstun. Der Andere will irgendetwas von dir. Das willst du partout nicht. Also reagierst du nicht. Jetzt muss der Andere reagieren. Stellt sich die Frage, ob der andere reagieren kann oder den Schneid hat zu reagieren. In der heutigen Zeit stehen die Chancen gut, dass der verweichlichte Andere akzeptiert. Beispielhaft sei mal ein hypothetisches Mietverhältnis benannt. Du bist Mieter und machst eine Mängelmeldung. Es passiert aber nichts. Du zahlst die Miete und der Hausverwalter oder der Vermieter regiert nicht. Minderst du die Miete und riskierst im schlimmsten Fall die Kündigung oder klagst du? Reagierst du als Mieter oder gibst klein bei? Und ja, ich spreche von echten Minderungsgründen und nicht von Querulantentum. Du musst die Risiken in Kauf nehmen. Oder die Unterordnungsverhältnisse. Du bist Arbeitnehmer und machst deinen Job und dir wird immer mehr aufgehalst- bist du zusammenbrichst. Ja, und dann sind wir bei der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gesamtsituation. Elitenieten und Big Player spielen ihr Spiel. Sie betrügen offen und somit für jeden sichtbar. Die breite Masse reagiert nicht und ermöglicht ihnen ihr Spiel. Wenn du auf das Spiel hinweist kommt nur: „ Das können die nicht machen.“ Die können. Und wissen, warum sie können. Einfach, weil sich ihnen niemand in den Weg stellt. Alle lassen sie gewähren, in der Hoffnung, die können das nicht machen. Gerade deswegen können die das. Wenn du das endgültig erkannt hast, dann wist du zum Zyniker. Ich maße mir nicht an, über Mähschafe zu richten. Jeder lebt sein Leben. Nur wenn ich eine Schwäche erkenne, dann schlage ich zu. Weshalb soll ich fair sein, wenn der andere zu dumm ist? Oder noch schlimmer, mir meine Barmherzigkeit als Schwäche auslegt und versucht, mir das Messer hinten rein zu stoßen. Diese Einstellung ist nicht schön. Allerdings in der heutigen Zeit angebracht. Was soll ich einem Typen sagen der mein Haus, mein Auto, meine Kinder, mein Boot zelebriert hat und plötzlich vor dem Nichts steht? Verkackt. Ich gebe dir 3,50 Euro für alles. Denn Selbstbetrug habe ich nicht zu verantworten. Ich mach nur einen guten Schnitt. Billig gekauft und mit Gewinn verhökert. Schlechtes Gewissen? Nö. Diese dekadente Gesellschaft ist auf Kannibalismus aufgebaut. Wer wird in diesem Umfeld nicht zynisch? In dem ganzen Scheiß ist es wichtig, einen intakten Familienverband zu haben. Ohne den geht alles über den Orcus. Ja, ich gebe zu ...

... ich bin ein gekränkter Idealist ...
Mistgabeln ...

In Italien scheint sich eine neue Protestbewegung zu bilden- die Mistgabel-Bewegung. Schon davon gehört? In unseren Mainstream- Medien findet sich bisher keine Berichterstattung. Wenn nicht einige User im Silberthread darauf aufmerksam gemacht hätten wäre die Information, die erhebliches Gewicht für die Zukunft bzw. den nahenden Untergang der EU enthält, an mir völlig vorbeigegangen. Dies ist wieder ein schönes Beispiel dafür, dass es wichtig ist, sich umfassend und auch auf den bösen Verschwörerseiten zu informieren. Die Mistgabel- Bewegung ist nach der Nachrichtenlage keiner politischen Richtung zuzuordnen und damit erst einmal nicht kontrollierbar. Noch gefährlicher erscheint die Erkenntnis, dass diese Bewegung aus der puren Existenznot geboren wurde. Vor zwei Jahren konnte man lesen, dass der italienische Mittelstand nicht mehr in den Sommerurlaub fahren konnte und den Urlaub verschämt im Dunklem hinter geschlossenen Rollladen in der Wohnung verbrachte. Mittlerweile dürfte das Problem vom Tisch sein weil auch die vielleicht naserümpfenden Nachbarn zu Hause sitzen. Kann man zwar sein Bier nicht am Strand genießen doch wenigstens im Hellen. Gemeinsam arm. Das Motto der nahen Zukunft. Der Fokus schreibt heute wieder, weshalb die (weltweite) Zwangsenteignung kommen muss und beschreibt, wie einfach dies dem Leviathan möglich ist. Eine Mainstream- Meldung. Wenn die Elitennieten nicht ständig davon faseln würden, dass die Krise vorbei ist könnte man annehmen, wir stecken mittendrin- immer noch. Wie viele Stellen sollen bei EADS wegfallen? Gemeinsam arm. Dieses Motto gilt natürlich nicht für die Elitennieten. Dumm nur, dass die meisten von denen mitten unter uns leben. Wer plötzlich anders ist als alle anderen, der ist ein Außenseiter. Da kann man ganz schnell mal Haue bekommen. Soweit ich das gelesen habe, haben sich auch italienische Polizisten der Mistgabel- Bewegung angeschlossen. Wenn man einem Polizisten oder einem Soldaten mit offenen Armen entgegentritt und nicht mit Steinen, wie die linksfaschistischen Autonomen, dann besteht keine Bedrohungslage. Dann steht einem das Volk, dem man angehört näher als die Elitenniete, die man in ihrem Elfenbeinturm schützen soll. Gespannt bin ich auf die „ überwältigende“ Zustimmung der SPD-Mitglieder zur GroKo. Die Zustimmung wird „ überwältigend“. Ach Mist, jetzt ist die Spannung raus. Mal sehen wie hoch die Zustimmung ist, wenn die Zwangsenteignung des Bürgers durch die GroKo beschlossen wird. Dann möchte ich kein SPD- Mitglied sein. Ehrlich gesagt möchte ich derzeit überhaupt nicht in irgendeiner staatskonformen politischen Bewegung sein. Die Mistgabel- Bewegung richtet sich ja gegen jede politische Richtung. Denn egal, wer in das politische Geschehen involviert ist, alle wollen das Gleiche: uns klein machen. Es bleibt abzuwarten, ob aus der Mistgabelbewegung eine Nelkenrevolution wird. Vor allem interessiert mich, wann ein Maß erreicht wird, dass die Mainstream- Medien dazu zwingt, berichten zu müssen. Vielleicht brennt Europa schon und nur wir sitzen im Wolkenkuckucksheim. Ich finde die Mistgabel- Bewegung hat sich den richtigen Namen gegeben. Was macht man mit einer Mistgabel?

... ausmisten ...
http://www.youtube.com/watch?v=brHqBcZqNzE&feature=youtu.be

Miniheizung

Passend zur Winterzeit habe ich eine Anleitung zum Bau einer „Miniheizung“ gefunden. Es ist eine hervorragende Methode, mit minimalem Aufwand ein wenig Krisenvorsorge zu betreiben, wenn die üblichen Heizmethoden einmal nicht zur Verfügung stehen sollten. Alles, was Sie benötigen ist:

eine Backform
Zwei Blumentöpfe aus Ton mit unterschiedlichem Durchmesser
eine Münze
Teelichter

Die Teelichter (2-4) werden in die Backform gestellt und angezündet. Der kleinere Blumentopf wird umgekehrt darübergestellt und das Loch mit der Münze verschlossen. Darüber wird dann der größere Blumentopf gestülpt.



Nach einer gewissen Zeit erhitzt sich dieses Gebilde und wärmt die Umgebung. Natürlich können Sie mit dieser Miniheizung keinen 25 Quadratmeterraum auf 25 Grad heizen. In kleinen Räumen erhöht es aber tatsächlich merkbar die Temperatur. Für größere Räume kann man mehrere Miniheizungen parallel einsetzen. Es ist ungefährlich, allerdings werden die Teile heiß, deshalb sollte man sie während und auch noch eine Zeit lang nach Ende des Betriebs nicht mit der Hand berühren.

Kosten und Platzbedarf sind minimal und Sie haben so im Notfall immer die Möglichkeit, Wärme zu erzeugen. Häufig sind wenige Grad mehr ein deutliches mehr an Komfort. Den „Brennstoff“ in Form von Teelichtern gibt es für wenige Euro im Hunderterpack im nächsten Baumarkt. Die Heizung läuft dann je nach Brenndauer der Teelichter zwischen vier und acht Stunden. Der Wirkungsgrad kann durch geschickte Wahl der Topfgrößen und Höhe der Teelichter optimiert werden. Die Backform kann natürlich auch durch etwas anderes ersetzt werden.

krisenrat.de
Langsam wird es kalt ...

Wenn Elfi seinen vorstehenden Beitrag nicht reingestellt hätte würde ich nicht mehr darauf eingehen, dass mit zunehmender Kälte die Gefährdung des Stromnetzes in unserem ausgemerkelten Land drohen könnte. Aber wahrscheinlich gibt es mittlerweile genug Kaltreserven, um die Spannungssicherheit aufrechtzuerhalten. Jedenfalls scheinen die Eingriffe abgenommen und die Netzsicherheit zugenommen zu haben. Und da seit der Energiewende sowieso nichts Großartiges passiert ist, greift das Krisenmanagement. Also voll die Entwarnung. Andererseits finden sich die Bestandteile der beschriebenen Notheizung in den meisten Haushalten wieder. Man muss nur wissen, wie es geht. Vielleicht sollte man das Ganze mal ausprobieren. Nur dann kann gesagt werden, ob es im Krisenfall funktioniert. Aber andererseits sind wir in der Post-Krisenzeit. Hört sich an wie Postapokalypse. Das Blöde ist nur, wenn man von Postapokalypse spricht, meint man, aufgrund eines Ereignisses hat es Bums gemacht und man sitzt im wirklichen Schlamassel. Also davon können wir ja nun wirklich nicht sprechen. Also Entwarnung. Und in Italien wurde zwar der Marsch auf Rom angekündigt- aber der Revolutionsführer muss erst einmal nach Hause zu seiner Frau fahren. Die hat ihm mit zu vielen jungen Demonstrantinnen gesehen und hat Angst ihm könnte das zu Kopf steigen. Armer Peppone. Braucht Don Camillo nicht das Jagdgewehr rausholen. Wobei, der Vergleich hinkt, denn die beiden wollten das Beste für ihr Dorf und haben im Krisenfall zusammengearbeitet. Aber vielleicht hilft ein Kälteeinbruch, die Mistgabelbewegung im Keim zu ersticken. Ich kann mich noch an einen Beitrag auf n-tv erinnern. Dort meinte ein Banker über die Occupy – Bewegung nur, es wird bald kalt und dann ist die Sache vorbei. Weiß jemand noch was die wollten? Also ehrlich, können Revolutionen nicht im Sommer anfangen? Ein Revolution im Winter hätte doch nur Sinn, wenn es den Leuten wirklich so dreckig geht, dass ihre Lage und der Wunsch nach Umschwung sie auch bei Minusgraden auf die Straße treibt. Wir werden sehen, ob es den Italienern wirklich so dreckig geht. Im Land der zufriedenen Sklaven mache ich mir derzeitig weniger Sorgen, dass hier eine Revolution ausbrechen könnte. Jemanden bei den Temperaturen, der Dunkelheit und dem Nebel hinter den Ofen hervorzulocken ist unmöglich. Wenn man den Insider-Informationen von Herrn Eichelburg glauben darf, so wird Tag X sowieso im Winter passieren, da die heimlichen Herrscher erwarten, dass die Leute wegen der Kälte zu Hause bleiben. Da sieht man wieder, man plaudert belanglos über das Wetter und unterschätzt, welche gravierenden Konsequenzen so etwas haben kann. Das Wetter meine ich. Aber so ein Totalstromausfall hätte schon was. Der Fernseher erlischt; auf einmal sieht man denjenigen der neben einem sitzt, die Gedanken werden nicht mehr manipuliert- man ist nur mit sich selbst beschäftigt. Wir sehen plötzlich, wer einem hilft und wer nicht. Wir sehen plötzlich, wer wirklich die Schwäche des Systems mit Plünderungen usw. zum eigenen Vorteil ausnutzt. Werden sehen, wer sich von den Elitennieten vielleicht als Elite herausstellt. Und dann, wenn die Lichter wieder angehen, kann man mal reinen Tisch machen. Ja, ...

... langsam wird es kalt ...
Die Rechnung wird höher ...

Der nachfolgende Beitrag ist ungeachtet des niedrigen Goldpreises, der Negativ- Propaganda und der Verluste auf denen manche Goldhalter sitzen ein Pro- Gold-Beitrag (und Silber natürlich). Nehmen wir uns einfach mal die Zeit, die ganzen Hiobsbotschaften der letzten Zeit zu betrachten. Das abschließende Zahlenwerk der Rechnung, die uns demnächst präsentiert wird, ist noch nicht wirklich abzuschätzen. Also an erster Stelle steht die 10prozentige Einmalsteuer auf das eigene Vermögen, welches der IWF zur Schuldentilgung vorschlägt. Kommt diese Einmalsteuer oder kommt sie nicht? Nach meinem Empfinden wird diese Steuer in irgendeiner Form kommen und zwar plötzlich. Und ich glaube auch nicht, dass sich diese Steuer aus Vermögen Minus Schulden errechnen wird. Wie sie sich errechnen wird- keine Ahnung, aber zehn, wenn nicht 15 Prozent werden fällig (5 Prozent wegen des Verwaltungsaufwandes). Das schafft vielleicht sogar kurzfristig befristete Arbeitsplätze. Die Finanzämter werden überfordert sein und benötigen zeitweise eine Aufstockung des Personals. Damit der Haushalt nicht belastet wird, wird für die Enteignung des Bürgers eine Verwaltungsgebühr erhoben. 10 bis 15 Prozent wegen dieser Zwangsabgabe. Mit mindestens 8 Prozent sollen sich die Gläubiger an ihrer untergehenden Bank beteiligen. Vielleicht werden sogar Freigrenzen eingehalten. Wie viel Vermögen wirklich flöten geht weiß kein Mensch. Alles ein bisschen undurchsichtig. Was weg ist brummt nicht mehr und was weg ist, ist weg. Egal wie viel. Da diese Minisummen nicht zur Abwicklung ausreichen werden, wird der Steuerzahler herangezogen werden. In welcher Höhe? Unbekannt. Mist. Schon hier merke ich, dass man keine prozentuale Gesamtsumme bilden kann, weil – verbindliche Vorgaben - fehlen. Jedenfalls- Bankkunde und Steuerzahler heißt schon mal doppelte Inanspruchnahme. Wenn man den
Mainstream- Medien glauben darf, wird demnächst über höhere Sozialabgaben in die Tasche des Bürgers gegriffen. Mir schwirrt ein Mehrbetrag für eine vierköpfige Familie von 2200 Euro im Kopf herum. Wenn dies falsch sein sollte, bitte ich um Berichtigung. Vergessen wir die nicht vorhandene Inflation. Ich führe ein Haushaltsbuch. Von einer Senkung der Lebenshaltungskosten sehe ich nichts. Fällt nicht ins Gewicht, weil ich keine Schulden habe und nicht jeden Euro zweimal umdrehen muss. Was weg ist brummt nicht mehr. Egal, wie ich es drehe, die antizipierte Mehrbelastung im nächsten Jahr lässt sich nicht wirklich berechnen. Was ich weiß- sie wird steigen. Gerade im Bezug auf der angekündigten, noch nicht greifbaren Inanspruchnahme. Wenn man kein gesichertes Zahlenwerk hat, muss man von hypothetischen Annahmen und möglicht vom worst case ausgehen. Wenn es anders kommt, besser ist. Nur eins habe ich gelernt: Schlimmer geht immer. Also die Rechung zu meinen Ungunsten wird immer höher. In einer ruhigen Minute sollte man sich mal hinsetzen, sein Vermögen sondieren und feststellen: Wie viel davon ist man bereit davon dem Staat zu überlassen? Wie viel bin ich bereit dem Staat an Vertrauen entgegen zu bringen? Gestern wollten meine Freundin und ich zu einem Discounter billig Klopapier kaufen. Hat nicht geklappt, weil wir ohne Vorwarnung auf die Autobahn umgeleitet wurden. Danke liebes Tiefbauamt. Also haben wir den Besuch eines Gewerbeparks wahrgenommen. Dort traf ich wider Erwarten einen mir bekannten Selbstständigen. Er sah schlecht aus. Nach meiner Einschätzung meldet der nächstes Jahr Insolvenz an. Hartz IV? Ja, aber erst, wenn alles verbraucht ist. Kurz danach einen Anruf von einem Angestellten, einer Pfeife in seinem Beruf. Der machte mir ein überraschendes Angebot. Hmh. Den Job demnächst los? Keine Ahnung. Sieht aber danach aus. Demnächst werde ich den Druck mal erhöhen, weil ich von dem Typ auf ehrliche Art was wollte. Er wollte nicht ehrlich sein. Mal sehen, ob man aus ihm ein paar Happen raus beißen kann. Fairness? Nö. In diesen Zeiten werden Rechnungen bezahlt. Also sorgt dafür, ...

... das eure Rechnung nicht steigt ...
Die fetten Jahre sind vorbei ...

Was versteht jeder für sich selbst unter fetten Jahren? Schlaraffenland? Wo einem die Brathähnchen von selbst in den Mund geflogen sind? Wohl eher den Zustand, in dem man ohne großes Zutun gut leben konnte. Keine großen Sorgen. Ich hab gestern wieder einmal über Selbstständige und Angestellte geschrieben. Passiert ja des Öfteren. Vielfach wird diskutiert, wie unterschiedlich sich beide Gruppen gegenüberstehen und wie toll es der Selbstständige hat, weil er sich dem System entziehen kann. Und wer die hartgeldseite liest, der kann in den blauen Kommentaren immer wieder lesen, wie blöd doch das Angestelltenschaf ist. Um gleich mal für Eichelburg in die Bresche zu springen- ich halte ihn nicht für ein Sektierer. Oder für fern ab der Realität. Der Mann hat ein Geschäftsmodell aufgrund seiner Grundeinstellung aufgebaut. Mittlerweile hat er es auch wieder geschafft auf ein erträgliches Niveau hinsichtlich seiner Kommentare zu kommen. Zwischendurch war das nicht auszuhalten. Erfolg steigt zu Kopf. Und wesentliche Aussagen über die beiden oben benannten Gruppen treffen sehr wohl ins Schwarze. Nehmen wir den Selbstständigen von gestern. Erst Angestellter, dann Selbstständiger. In den fetten Jahren kamen die Leute zu ihm. Das Ego wuchs. Wozu sich anstrengen, wenn alles von selbst läuft. Nur, was auf der Strecke blieb war die Fähigkeit sich fortzubilden. Nicht ist so alt wie das Wissen von gestern. Aber wichtiger als das Wissen ist Akquise. Man muss präsent sein, sich permanent ins rechte Licht rücken. Die Kunden einfangen. Wenn die fetten Jahre vorbei sind, ist Werbung und Selbstdarstellung alles. Ich war heute auf seiner Internetseite. War ich nicht- die Seite gibt es nicht mehr. Im medialen Zeitalter geht so was gar nicht. Kein Wissen, keine Akquise- gleich bankrott. In den fetten Jahren kann jeder selbstständig sein. In schlechten Zeiten trennt sich die Spreu vom Weizen. Und jetzt kommen wir zum Angestellten. Architekt. In Berlin rausgeflogen. Zurück in die Heimat. Da- warum gerade dort - eine neue Anstellung gefunden. Seine Leistungen durfte ich höchstpersönlich begutachten. Jeder Laie fasst sich bei dem architektonischen Werk an den Kopf. Und weil man Laie ist, holt man einen anderen Architekten ran und wenn der dann die Hände über den Kopf zusammenschlägt- dann bestätigt sich die Laienmeinung. Vollidiot. Statt zu reagieren, versucht man die eigenen Fehler auszusitzen. Übrigens- genau wie der Selbstständige. Da hinten wird es schon hell. Nur es wird dahinten nicht hell. Der Leistungsdruck wächst. Die gebratenen Tauben fliegen einem nicht mehr ins offene Maul. Die fetten Jahre sind vorbei. Heute zählt nur Leistung- und die wird nicht mehr gerecht bezahlt. Ist schlimm aber so ist es. Es zählt heute nur, seinen eigenen Arsch an die Wand zu bekommen. Und das wird schon schwer. So schwer, dass man vielleicht verzweifeln kann. Nur- Verzweiflung bringt einen nicht weiter. Große Worte leicht ausgesprochen. Ich weiß. Die Angst des Versagens ist groß. Aber sind wir ehrlich. Was kann der andere uns antun was wir uns nicht schon selbst antun? Man muss sich nur eingestehen, dass die fetten Jahre vorbei sind. In der heutigen Zeit kann es nur ein Ziel geben – überleben. Wer stillsteht, der überlebt nicht ...

... der wird gebraten ...
Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr ...

In einem familiären Gespräch wurde geäußert, dass ich mich auf den Untergang des Systems versteife, einfach- weil ich unzufrieden bin. Unzufrieden mit der persönlichen Gesamtsituation. Quasi den Wunsch auf Veränderung nicht aus mir selbst durchsetzen kann sondern auf ein Ereignis von außen hoffe (meine Worte). Hüte dich vor Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. In der bisherigen Selbstwahrnehmung habe ich das bisher nie so gehen. Da liegen Fakten auf dem Tisch. Mit jedem Tag der vergeht verschlimmert sich die geopolitische Lage in jeder Hinsicht. Kleinste Erfolge werden von den Elitennieten als Durchbruch aus der Krise dargestellt. Aus meiner Sicht steht der Untergang der westlichen Welt kurz bevor. Einzige Frage ist nur, wie. Zu viele Variable. Und dann stellt sich die Frage, wie soll man auf das Alles persönlich reagieren? Nur die Paranoiden werden überleben. Toll. Das heißt nichts anderes als sich einigeln, vorsorgen und hoffen, dass wenn es knallt zu überleben. Gut, man genießt bis dahin das Leben. Quasi die Henkersmahlzeit, die recht üppig ausfällt. Aber das, was uns Menschen eigentlich ausmachen sollte, dass Streben nach vorne, bleibt auf der Strecke. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Was würde Veränderung bedeuten? Der Sprung ins kalte Wasser. Du baust dir etwas Neues auf und dann, gerade wenn es beginnt gut zu laufen, dann kommt der Knall und du stehst mit heruntergelassenen Hosen dar. Unter den bestehenden Voraussetzungen und Annahmen eine Neuorientierung zu starten erscheint gefährlich. Nicht das Risiko mal auf die Schnauze zu fliegen. Das kann immer passieren und ist passiert. Es geht um das Risiko nicht mehr aufstehen zu können, weil es nichts mehr gibt, auf dem man stehen kann. Es geht um die pure Existenzangst. Um genau das geht es. Das- nehme ich unseren Elitennieten übel. Sie haben es geschafft mich soweit zu bringen, dass ich Angst davor habe etwas Neues anzufangen. Lieber jetzt raffen und nachher den Aasgeier spielen. Der Mutige geht aus der Höhle, wird vom Säbelzahntiger gefressen und die Reste holt sich der Geier. Egal mit wem ich spreche, jeder versucht seinen Hintern an die Wand zu pressen. Feigheit vorm Feind würde ich sagen. Nur das der Feind nicht greifbar ist. Keine offene Konfrontation. Das ist es. Der Feind ist nicht zu fassen. Der Feind versteckt sich hinter Verordnungen und Gesetzen und stellt sein Handeln als rechtmäßig dar. Das geschriebene Wort. Es wird schäbig enden. Es braucht keinen Knall. Die Elitennieten werden uns langsam töten. Nicht unbedingt am Leib sondern an der Seele. Und nein, ich werde morgen nicht einer der Mutigen, der losstürmt um seine Ideen umzusetzen. Ich bin mein eigener Sklave. Unzufrieden, aber bisher nicht so geknechtet, dass ich bei Minustemperaturen auf die Straße gehe. Kann ich damit leben? Ein gutes Glas Wein und die Welt ist wieder ins rechte Licht gerückt. Ich habe eine Weihnachtswunsch an das Universum- gib mir mehr Rückrat. Richtiges Rückrat. Soviel zur Selbsterkenntnis. Jedenfalls wünsche ich jedem von euch das draußen fröhliche Weihnachten ohne den Vorbereitungsstress und einen gesunden Rutsch ins Jahr 2014. Wir sind alle ein Teil eines großen Experiments. Das gute an Experimenten ist, ...

... das Ergebnis ist offen ...
Codex Alimentarius ...

Was ist für die Elitennieten heutzutage schlecht? Ein intelligenter Mensch mit zuviel Zeit. Du sitzt zu Hause und du bist von den Spielen im Fernseher angewidert. Okay, wenn du dich erschöpft nach getaner Arbeit auf die Couch schleppst ist so ein bisschen Titti-TV okay. Einfach ein bisschen abschalten. Nur wenn du wach bist und dein Geist nach Input schreit, dass ist nicht gut. Deshalb ist das Internetz die größte Fehlentwicklung für die Elitennieten. Fast alle Fakten zu einer bestimmten Sache sind für jeden recherchierbar. Meistens nicht in einem Beitrag sondern in Puzzelarbeit. Irgendwann ergibt sich dann das Bild. Auf dem Weg zur neuen Weltordnung wird irgendwo auf einen einsamen Obelisken hingewiesen in dem irgendwelche Ziele in Stein gemeißelt wurden. Dann bekommt man einen Hinweis auf obskure Entartungen auf einen gruseligen Flughafen in Denver. Wandmalereien, die auf das Ende der Welt und einem kontrollierten Neuanfang hinweisen. Unter den Augen des ägyptischen Totengottes. Jeder, der in einer Diktatur groß geworden ist hat solche Wandmalereien schon gesehen, welche die jeweilige Ideologie lobpreisen. Natürlich stellt sich die Frage, weshalb sollte eine ominöse Geheimgesellschaft, welche die Weltherrschaft anstrebt sich verraten. Das liegt im menschlichen Ego. Die Welt soll sehen, was auf sie zukommt. Auch wenn sie es nicht begreift oder nicht wahrhaben will. Wir sind da. Und ehrlich. Je offensichtlicher man in der heutigen Zeit einen Coup plant, umso erfolgreicher wird er. Übrigens- warum gibt es keine Filme, die der Menschheit eine tolle Zukunft einräumen? Immer nur Zombies, Tod und Untergang? Der Codex Alimentarius. Eine verbindliche weltweite Sammlung von Normen, welche die Lebensmittelsicherheit und – Lebensmittelproduktion festlegen. Die Diskussion über diesen Codex wird in etwa so geführt, wie die Diskussion über Gold und Silber gegenüber dem Fiat-Geld. Die Gegner des Codex sagen, wir werden angehalten uns fehlzuernähren. Wir werden absichtlich krank gemacht um der Pharmaindustrie zu dienen. Zu wenige Mineralstoffe, zu wenig Vitamine. Am Ende die Abhängigkeit von der teuren Medizin. Hmh. Ich denke, die Wahrheit liegt dazwischen. Sehen wir den Menschen einmal als organische Maschine. Egal, ob du 30 oder 70 bist. Du hast immer gesund gelebt. Ich meine wirklich gesund. Plötzlich geht was kaputt. Und du bist auf Pillen angewiesen- den Rest deines Lebens. Abhängigkeit ja. Aber du kannst dein Leben normal weiterführen. Wo wären wir ohne die Pharmaindustrie? Okay, ich finde in Deutschland sind die meisten Präparate überteuert, um uns abzuzocken. Danke, Elitennieten. Und dann gibt es natürlich die andere Seite. Welchen Mist schaufeln wir jeden Tag in uns rein? Ja. Ich schaufle Aspartam jeden Tag in mich hinein, obwohl es gesunde Süßstoffe gibt. Leider werden die nicht in den gängigen Getränken verarbeitet. Ja, ich arbeite jeden Tag an meiner eigenen Zerstörung mit. Einfach aus Bequemlichkeit. Ich habe den Keller voll mit eigenen Kartoffeln. Klein, dreckig und runzlig. Und das Ausgraben war schwer. Selbst bei der Preissteigerung von 40 Prozent beim Kartoffelpreis liegt der Mehrwert nur bei den eigenen Kartoffeln, die nicht sofort keimen und eklig werden. Was machen wir nun? Wir hören uns beide Seiten an. Wir denken. Wissen ist Macht. Nichtwissen zerstört uns. Wir balancieren zwischen Wissen und Nichtwollen. Wir stellen, ...

... unseren eigenen Codex auf ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.093.626 von spielkind0815 am 20.12.13 20:10:18Hallo Spielkind,

hinsichtlich Rückgrat wirst du wohl mit Verschlimmerungen rechnen müssen, sollte es dir auch so ergehen wie mir. Jedenfalls stehen in meinem Perso immer noch 181 cm, während eine gestern anlässlich einer Fressveranstaltung vorgenommene Vermessung nur noch 177 cm ergibt. Das macht ab 30 alle 10 Jahre rd. 1 cm Rückgratverlust!

Nimm ´s nicht so schwer und hab auch schöne Tage zum Jahresende.
Von Betrügern, Lügnern und Arschleckern ...

Gestern Abend bei Anbruch der Dunkelheit wurde die Feuerschale herausgeholt und ein prasselndes Feuer entfacht. Wir haben zwar gerade frühlingshafte Temperaturen aber sobald die Sonne untergeht wird es kalt. Weihnachten ist anstrengend. Entweder man ist ständig auf der Piste und arbeitet die ganze Verwandtschaft ab oder die Fresserei und die Bagage hängt um einen rum und man hat keine Minute für sich. Letzteres traf auf mein Weihnachten zu. Ich finde es schön, wenn die Meinen um mich sind. Aber es ist halt anstrengend für jeden. Weihnachten ist sowieso ein gefährliches Fest. Noch schlimmer als Urlaub. Irgendwo in Deutschland hat man sich zu Weihnachten abgestochen. Da sind die Emotionen durchgegangen. Scheiß Weihnachten. Weihnachten ist nicht scheiße. Wir sind es. Weihnachten ist eine Bruchstelle im menschlichen Sein. Eine Pforte. In die eine oder andere Richtung. Nächstenliebe oder die Erkenntnis des Selbstbetruges. Jedenfalls habe ich das Feuer genossen. Mit zunehmender Stunde verzogen sich die Meisten ins Haus. Die Couch und der Tatort riefen. Zu guter Letzt saßen der Freund meiner kleinen Schwester und ich noch am Feuer. Ein sehr zielstrebiger junger Mann. Nur irgendwie stellt er langsam fest, dass, obwohl er sich bemüht, kein wirkliches berufliches Fortkommen möglich ist. Er hat einen sicheren Posten im sozialindustriellen Komplex. Dachte, er kommt mit seiner Fortbildung weiter und scheitert doch. Immer werden Nichtskönner bevorzugt. Nee, dass ist zu abstrakt, da könnt ihr euch nichts drunter vorstellen. Er arbeitet in einer der Behindertenwerkstätten in Berlin. Beschäftigungstherapie für Kloppis. Nicht meine Worte, nicht seine Worte sondern die Aussage der Behinderten selbst. Innerhalb der Verwaltung der Behinderten werden nicht die Leute mit der meisten Sozialkompetenz befördert, um etwas zum Besseren zu ändern, sondern diejenigen, die (Qualifikations-) Scheine ansammeln, denen aber die Behinderten am Arsch vorbeigehen. Nachdem er ein paar Mal übergangen wurde, will er nebenberuflich Dozent in einem staatlich geförderten Bildungswerk werden. Die Zusage hat er schon. Quasi sofort. Was ihm irgendwie aufgestoßen ist- er hat als Dozent noch nie gearbeitet. Der Schein, den er gemacht hat, ist ausreichend. Das Papier in seiner Hand. Und dann fragt er mich- warum ist das so? Ein Wessi fragt einen Ossi (Mitteldeutschen) warum in diesem Land alles vor die Hunde geht. (Letzteres nicht zu ernst nehmen). Deutschland ist zum Land der Betrüger, Lügner und Arschlecker verkommen. Leistung ist in dieser Gesellschaft eine Illusion. Es zählt nur, was du an Scheinen vorweisen kannst und welchen Schein du um deine Person aufbauen kannst. Du musst dich selbst darstellen. Es zählt nicht, was du kannst sondern, was du darstellst. Die bodenständigen Typen bei uns, die handeln und Mehrwert schaffen sind nicht gefragt. Nein, es sind die Selbstdarsteller, die regieren. Deren einziges Ziel ist es jedoch, sich selbst darzustellen. Die schaffen keinen Mehrwert. Die verkonsumieren nur den Mehrwert. Der übriggebliebene Rest wird als Erfolg dargestellt- um den Machterhalt zu sichern. Um als „Lehrer“ zu bestehen, als „Vorstandsvorsitzende“ die Boni einzustreichen und als „Politiker“ die Alimentierung zu sichern. Was als Ergebnis herauskommt ist denen egal. Ein verdummtes, geknechtetes Volk. Nur mit einem haben die Betrüger, Lügner und Arschlecker nicht gerechnet ...

... je dümmer um so schlimmer ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.109.721 von Geniator am 24.12.13 14:38:19Moin Geni,

ich habe vor, mir einen Stock in den Arsch zu schieben. Ein Stock im Arsch macht zwar noch kein Rückrat ,aber der Gang ist gerade. Auch wenn der Gang danach etwas gestelzt erscheint. Hoffe, ich bekomme keine Probleme beim Kacken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.120.557 von spielkind0815 am 27.12.13 20:40:03Guter Gedanke! (Der Stock)

Aber musstest du auch noch mit der Sozialindustrie anfangen? Mein Lieblings-Reizthema! ...... Tu Gutes und rede drüber. ...... Erfinde Probleme und biete eine Lösung an. ........ So blähen sich diese Großindustriellen wie AWO und Caritas immer mehr auf. Klappt ja auch wunderbar, wenn ein Großteil unserer Abgeordneten in deren Vorständen hockt. ............. Von den kleinen Murksern an der Basis dieser Moloche dürften die Wenigsten eine Ahnung davon haben, was für Räder dort oben gedreht werden. Immerhin finden sie sich in den Hochglanzprospekten (über Gutes) wieder.

Guten Rutsch
Platz ist in der kleinsten Hütte ...

Von wegen. Die Jahreswende verbringen meine Freundin und ich eher ruhig. Das hat nichts mit zunehmendem Alter zu tun. Vielmehr mit der Erkenntnis, dass erzwungene gute Laune nichts bringt. Egal, ob man auf eine gekaufte Party geht oder selbst eine Party schmeißt- in den meisten Fällen wollen die Anwesenden von außen ohne ihr Zutun belustigt werden. Findet sich kein Entertainer geht es in die Hose. Da ist uns ein geruhsamer Jahreswechsel lieber. Nun war das kleine Haus in der Uckermark aber voll, weil meine Schwestern mit Anhang auch mitkommen wollten. Drei Tage vor dem Jahreswechsel ging es raus. So eine umgebaute Kate ist kein Luxushotel. Man hockt auf engem Raum zusammen. Heißt- man kann sich nicht aus dem Weg gehen. Da heißt es an einem Strang ziehen. Wenn du dann einen Querschläger dabei hast, kann aus einem geruhsamen Kurzurlaub ein Ärgernis werden. In diesem Fall war es meine kleine Schwester. Das wollte sie nicht, mit anpacken wollte sie nicht- und immer schön schlechte Stimmung verbreiten. Wie eine Person in einer Gruppe für schlechte Stimmung sorgen kann, beeindruckt mich immer wieder. Auch wenn man versucht, dass Ganze zu ignorieren und sich nicht von der schlechten Stimmung anstecken zu lassen, bleibt immer ein schaler Geschmack im Mund zurück. Man schafft sich ein Ferienhaus in ländlichen und spärlich besiedelten Gebieten an, um Ruhe und Natur zu genießen. Oder- um einen Faustpfand im Ärmel zu haben, wenn die Städte brennen. Wenn man dann im schlimmsten Fall der Fälle eng aufeinanderhockt- Oh Mann. Hätte es sich nicht um einen Kurzurlaub gehandelt sondern um eine auf unabsehbare Zeit verbundene Gemeinschaft, wäre ich explodiert. Nun gut, vielleicht wäre es in einer Extremsituation etwas anderes. Wirklich? So richtig kann ich es mir nicht vorstellen, dass Menschen die ihnen innewohnenden Verhaltensmuster ablegen. Ich werde es hoffentlich nicht rauskriegen. Bis auf diesen Ausreißer war es trotz dessen schön. Gemeinsam Holz gemacht, den selbstgemachten Likör probiert und am Kamin gesessen. Lecker über dem Lagerfeuer ein Gulasch gekocht. So eine Suppe über dem Feuer ist eine ideale Abwechslung, wenn man nicht ständig grillen will. Der rauchige Geschmack ist unübertroffen. Am Sylvesterabend ein Lagerfeuer entfacht, das einen auch bei den kalten Temperaturen warm hielt. Da wurden Geschichten aus alter Zeit zum besten gegeben, getrunken und gelacht. Verordnete Lustigkeit war nicht von Nöten. Das Radio dudelte im Hintergrund. Aufschlussreich fand ich die Anrufer im Radio, die komischerweise alle den Jahreswechsel in Geruhsamkeit verbrachten. Scheint irgendwie um sich zu greifen. Das Feuerwerk um 24:00 Uhr war der Hammer. Neben der Familie waren auch Freunde da. Unter ihnen ein Pyrotechniker. Ein Feuerwerk auf einer Palette montiert. War der Hammer. Nur nächstes Mal lieber Jochen, bitte das Feuerwerk etwas weiter weg aufstellen. Neben dem Ah und Oh, flogen einem die Aschereste in die Augen. Trotzdem Wahnsinn. Ein erleuchteter Himmel. Nach einem späten Abendessen wurde getanzt und da stellte sich dann doch wieder heraus- Platz ist in der kleinsten Hütte. Wir- jeder einzelne von uns - gestaltet das Miteinander. Das Miteinander ...

... macht den Unterschied ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.125.053 von Geniator am 29.12.13 11:05:26Türlich fang ich mit allem an, was mich ankotzt. Um die Ecke wird bei mir ein neues Gebäude gebaut. Keine Schule- ein Flüchtlingsheim. Warum baut man keine neue Schule und quartiert die „Flüchtlinge“ in das nicht instandgesetzte Schulgebäude ein? Wieviele von den „Flüchtlingen“ bleiben nach dem Ende des „Bürgerkrieges“ in Syrien hier in Deutschland, anstatt ihr Land wieder aufzubauen? Wieviele Roma und Sinti richten sich hier auf Dauer ein? Alles in der Geschichte kommt wieder- nur auf einem höheren Niveau. Ich mach keinen auf „Weiße Rose“. Alles was gerade passiert, dient dazu, sich willfährige Mitläufer heranzuziehen.
Das liebe (Papier) Geld ...

Alles läuft. Es ist verblüffend, wie es läuft. Die Krise ist wirklich vorbei. Es ist immer wieder überwältigend, wie das Ende der Krise propagiert wird. Selbst der hartnäckigste Systemuntergangsanhänger wird auf die Probe gestellt. Man will sich von der guten Laune anstecken lassen und aus seiner Deckung kommen. Zum Glück bringt der Pessimismus die ganze Euphorie die verbreitet wird ins Gleichgewicht. Es muss nicht wirklich irgendwas Großes passiert sein. Da reicht ein kleiner Artikel aus. Bei mir war es der Artikel „ Die Liebe zum Bargeld wird in Japan zum Problem“ im Wall Street Journal. Ein sehr lesenswerter Artikel. Kurzum. Die Japaner horten Bargeld. 632 Milliarden Euro oder 90 Billionen Yen waren Ende 2013 in Umlauf und damit der höchste Wert gemessen zur Volkswirtschaft. Aufgrund der Deflation wird das Geld nicht ausgegeben sondern unter der Matratze versteckt. Insofern dient das Gelddrucken der Regierung dazu Inflation zu schaffen, um die Bevölkerung zum Geldausgeben zu bewegen. Sind wir ehrlich. In dem bestehenden Papiergeldsystem, das auf dem Zinseszins beruht und damit ständiges Wachstum generieren muss, ist eine gemäßigte Inflation notwendig. Die erreicht man nun mal nur dadurch, dass sich das Geld bewegt. Es zählt Quantität nicht Qualität. Warum der Artikel so lesenswert ist, ist die Tatsache, dass es einigen japanischen „Ökonomen“ scheinbar nicht ausreicht, das Vermögen der Bevölkerung durch Inflation zu entwerten. Nein, Bargeld und Bankkonten sollen besteuert werden, damit das Geld in Umlauf gelangt. Oder alte Scheine sollen gegen neue ausgetauscht werden. Für den Tausch fällt eine Gebühr an. Lehrreich ist an der Geschichte- Papiergeld ist nicht sicher. Weder auf dem Konto noch unter der Matratze. Papiergeld ist der Willkür der Regierung unterworfen, welche die Währungshoheit ausübt. Es gibt 9891 Milliarden Euro. Im Umlauf sind 900 Milliarden an Bargeld. Heißt, bei einem Bankenrun bekommt nicht jeder sein Geld. Aber das macht überhaupt nix. Das ausgegebene Bargeld kann von heute auf morgen besteuert, abgewertet oder für wertlos erklärt werden. Deswegen kann man sein Papiergeld auf der Bank lassen. Wenn es knallen sollte, was ja nicht (mehr) passieren kann, weil alles gut wird, wird der Alltag für wenige Tage die Papier-Euro-Schein akzeptieren, dann aufgrund der Unsicherheit, ob diese in der Zukunft noch was wert sein werden, diesen abwerten. Sprich- das Brot kann dann schon mal 100 Euro kosten. Nicht wegen irgendeiner Hyperinflation sondern weil das Vertrauen weg ist. Zu provokant? Okay. Beleuchten wir die Papiergeldgeschichte. Im obigen Artikel handelt es sich bei der Besteuerung des Bargeldes um eine Idee von einzelnen. Ebenso, wie es sich bei der einmaligen zehnprozentigen Vermögensabgabe des IWF um eine bloße Idee handelt. Lastenausgleich, Zwangsabgaben- Ideen, auch wenn sie schon mal praktiziert wurden. Alles Ideen. Eine Umsetzung würde in der Bevölkerung Unruhe schaffen, weil es sich um einen offensichtlichen dramatischen Einschnitt handelt. Ein Vermögens- und damit Schuldenabbau über eine schleichende Inflation ist der bessere Weg für die Regierenden. Dieses Jahr verliert der deutsche Sparer prognostiziert 21 Milliarden. Nur das wird nicht reichen. Die Zeit für den schleichenden Schuldenschnitt ist zu kurz. Die ganzen genannten (bloßen) Ideen können von heute Nacht auf morgen Früh umgesetzt werden- wenn es nutzt. Das können die nicht tun? Können sie doch. Jeder von uns regt sich darüber auf, dass die Geschäftskultur verfällt. Ein Wort zählt nicht mehr. Rechnungen werden nicht bezahlt, der Vermieter beseitigt Mängel nicht, Aggressivität beherrscht den Alltag. Warum? Weil sich alle an die Wand gedrückt fühlen und deshalb nach vorne treten. Und- nun stellt euch einen verzweifelten Leviathan vor, dem die Möglichkeiten ausgehen. Die ...

... können und wollen euch alles wegnehmen ...
Soft Skill ...

fasst auf Deutsch die soziale Kompetenz zusammen die ein Mensch hat. Gerade kam wieder eine Studie heraus, dass jeder vierte deutsche Jugendliche diese Sozialkompetenz nicht beherrscht. Oh, die Arbeitgeber regen sich darüber auf. Punkt Eins, die Ausbilder haben Recht. Eine teilweise verweichlichte, degenerierte Jugend die eigentlich nicht arbeiten will. Nur sind tatsächlich die Eltern und die Schulen Schuld? Eltern und Schule sind Abbilder einer Gesellschaft. Nicht die Eltern oder die Schule sind daran schuld, dass wir Idioten heranziehen. Es ist die Gesellschaft. Der Gesellschaft fehlt die Soziale Kompetenz. Stimmt nicht? Gehen wir doch eine Stufe höher. Der ausgebildete Erwachsene, der sogar Berufserfahrung hat. Also der wurstelt in seinem Job so wie ein Schaf (nicht böse gemeint) vor sich hin. Arbeitet er in einem VEB- Großkonzern hängt er von den Elitennieten im Vorstand ab. Bevor der Vorstand geht, der alles versaut hat, geht der kleine Angestellte. Selbst wenn der Vorstand mal gehen muss, hat der kein Problem. Siehe die Karriere von Mehdorn. Nur als Beispiel. Fliegt der kleine Angestellte
raus
beginnen die Probleme für den kleinen Angestellten. Bevor dir die Papiere in die Hand gedrückt werden- wo ist die Soziale Kompetenz des Unternehmens? Sozialauswahl? Ja, klar. Hier kann ich noch verstehen, dass man in Großkonzernen nur eine Nummer hat, das Human Capital darstellt, das im Bedarfsfall entsorgt wird. Und in kleinen oder mittelständischen Betrieben? Plötzlich die Kündigung erhalten? Von jetzt auf eben? Du selbst hast gemerkt , dass es mit der Firma langsam bergab geht und hast sogar noch die Eier in der Hose gehabt zu fragen, wie es ausschaut? Die Antwort- alles super. Mach dir keine Sorgen. Und jetzt hast du trotzdem deine Kündigung? Wo ist die Soziale Kompetenz deines Chef`s? Der feige Arsch wusste ganz genau, dass die Sache in die Hose geht. Ja, aus einem gekündigten Anstellungsverhältnis lässt es sich super bewerben. So- da sitzt du zu Hause und musst dich neu bewerben. Hast du Vitamin B haste kein Problem. Die Vitamin B Problematik ist schlimmer wie in der DDR. Und das in einer angeblichen Leistungsgesellschaft. Haste kein Vitamin B musste Anzeigen lesen. Die lesen sich dann so: Maximal 30 Jahre, fünf Sprachen, Promotion und sozial kompetent. Typen die 30 Jahre alt sind, fünf Sprachen sprechen, eine Promotion haben sind in den seltensten Fällen sozial kompetent. Das sind die zukünftigen Elitennieten. Aber selbst wenn du dich auf eine normale Anzeige bewirbst- da kommt nichts. Nicht mal, dass die Bewerbung eingegangen ist. Im Zeitalter der Online- Bewerbungen bekommst du vielleicht eine Bestätigung, dass deine Bewerbung eingegangen ist. Und dann wartest du und wartest. Aber in allen Stellenangeboten stehen die Soft Skills drin- die man von dir erwartet. Nur das man die als Arbeitgeber nicht an den Tag legt. Klar sucht man sich den besten Bewerber aus dem Pool aus. Da hat niemand was dagegen. Nur- bloß weil ich eine Stelle ausschreibe bin ich nicht Gott. Wenn ich selbst nicht die Soft Skills beherrsche bin ich nur ein Arsch unter vielen. Machen wir mal einen Strich. Alle kochen nur mit Wasser. Warum schreibe ich von Elitennieten? Es gibt keine Elite. Mach dich frei von dem Gedanken, dass jemand über dir steht. Das hat man dir eingeimpft. Es gibt keine Elite. Niemand steht über dir. Ich weiß- es fällt schwer dies zu begreifen. Wenn du meinen Worten glauben schenken willst aber dich ein Impuls einschüchtert- dann nimm einen (Angst)Blocker. Das meine ich erst. Hat mir in so mancher Situation geholfen. Kann sein das hier ein paar alte Säcke mitlesen. Früher war alles besser. Das meine ich wirklich. Heute werden die Euch Nachfolgenden durch die verschissenen Volksverräter an die Wand gedrückt. Hat euer Nachwuchs den ...

... geforderten Soft Skill ...
Wo ist das Gold ?

Jetzt fängt die Bundesbank an, dass deutsche Gold teilweise zurückzuholen. In kleinem Umfang. Irgendwelche eingelagerten Barren mussten eingeschmolzen werden damit die Echtheit des Goldes festgestellt werden kann. Die Menge des heimgeholten Goldes ist, gesehen an der Gesamtmenge, irrelevant. Allein die Tatsache, dass die „Wir holen unser Gold heim“- Story läuft, bekräftigt meine Vermutung, dass unser (Volksvermögen) deutsches Gold weg ist und auch nicht wieder eingebracht werden kann. Okay, wir könnten mit den Target II Salden das Gold am Markt kaufen und gut wäre es. Früher, ganz früher war es doch so, dass Deutschland seine Exportüberschüsse in Gold anlegte, weshalb wir die Menge an Gold überhaupt haben. Die Geschichte kennen. Wir könnten es wie die Chinesen machen. Leider werden wir von Volksverrätern regiert. Die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten, aber kein konsolidierter Haushalt. Das deutsche Volksvermögen in Gold ist für uns verloren. Wartet mal. Gehen wir eine Minute in uns. In den Medien wurde bei den Berichten über die Heimholung des Goldes auch auf die bösen Verschwörungstheoretiker eingegangen. Wie oft ist es in den Jahren passiert, dass Dinge, die in verschiedenen Blogs gepostet wurden und als Verschwörung dargestellt wurden, sich im Nachhinein als wahr herausstellten oder wie jetzt beim deutschen Gold im Mainstream fokussiert werden. Wir werden nur verarscht. Das deutsche Gold ist weg. Das kommt auch nicht mehr wieder. Also muss man seine eigene Zentralbank sein, sein eigener Hedgefond. Sich schon mal die Frage gestellt, weshalb einer unbedeutenden Anlageklasse solche mediale Aufmerksamkeit eingeräumt wird? Nach meiner Ansicht hält man Gold und Silber physisch. Man hält es in den Händen. Lasst uns Gollum sein. „Mein Schatz“. Für den Schäuble seid ihr sein Schatz. Human Capital. Der Pöbel, der ihm Macht verleiht. In der freien Wildbahn hätte der Typ keine Chance. In unserer Gutmenschengesellschaft kann er seinen ganzen Hass auf die Gesellschaft ausleben. Wenn sich der absolute Untergang der westlichen Gesellschaft noch hinzieht, muss man vorbereitet sein. Ich habe im Januar angefangen Gold und Silberminenaktien zu kaufen. Und werde immer pö a pö für kleines Geld weiterkaufen. Nur letztens hat es 30 Minuten gedauert bis ich meine Order überhaupt aufgeben konnte. Der Server hat gestreikt. Wie geil ist das denn? Was ist, wenn der Server total ausfällt? Wenn die Onlinebank pleite geht? Wie komme ich an mein Depot? Wie kann ich mein Depot übertragen? Das Investment in Minenwerte dürfte lukrativ werden- solange ich an die Gewinne herankomme. Wo ist das Gold? Das richtige Gold mit geringerem Hebel ist ganz nahe bei mir. Was nützt mir ein großer Hebel, wenn sich der Gewinn im Nirwana verflüchtigt? Das Schöne ist ...

... mein Gold ist nicht weg ...
Hallo Spielkind, ich habe mal eine Frage.
Ein ehemaliger Kollege und guter Freund möchte, dass ich Mitglied bei der Tafel werde und über die Mitgliederversammlungen meine Stimme vertrete auch in seinem Anliegen, er hat wohl größere Sachen bzw. Änderungen vor, die sich nicht nur auf evt. Suppenküche und reine Essenverteilung beschränken.
Er ist gewillt, an der hiesigen Tafel einiges zu ändern, auch um die Leute zu mehr Eigenverantwortung zu motivieren, die Satzung ändern, soweit das möglich ist.
Seit Jahren ist da wohl Stillstand.

Ich war bisher nie in einem Verein, eine soziale Ader wäre nicht verkehrt, aber der ExKollege versteht es immer exzellent, Leute für sich oder seine Ideen zu überzeugen.

Grundsätzlich bin ich nicht dagegen, ich weiss jetzt jedoch schon, dass mir der innere Kragen platzen wird, wenn ich den "ein oder anderen" Sozialschmarotzer aus fernen Ländern zu Gesicht bekäme, andererseits kommen wirklich arme Deutsche an die Tafel, die von der Hand im Mund leben.
Zudem liest besagter Freund als Urdeutscher auch gerne mal im Koran, was nicht schlecht ist - Bildung schadet nicht, mich in den heutigen Zeiten jedoch auf die Palme bringt.

Wie stehst Du zu den Tafeln an sich?
Ich denke, eine der sinnvollsten Institutionen der "direkten Demokratie", wenn es solche schon sein müssen - ne ganz andere Kategorie als DRK oder Greenpiss.
Kann man über die Tafel e.V. von unten etwas zum Guten ändern?
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.263.975 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 20.01.14 21:35:06Ich kenne die Satzung der Tafel nicht. Ohne, dass ich die Satzung der Tafel kenne, lehne ich persönlich die Organisation der Tafel ab. Wir leben (momentan) im Hartz IV Schlaraffenland. Sorry- ich habe es ausprobiert. Probiert mit dem Regelsatz über den Monat zu kommen. Ich habe Freunde die mit Hartz IV leben. Besser als mancher Aufstocker. Ich lehne die Tafel ab. Die Arche- die Ernährung von Kindern von Sozialschmarotzern und Lebensunfähigen, ist was anderes. Kinder sind unsere Zukunft. Dafür würde ich mich einsetzen. Nicht für die Tafelschmarotzer.
Danke sehr, das wird meine Entscheidung beeinflussen bzw. sie gar nicht erst entstehen lassen.;)
Ich war in einer gefühlsmässigen Zwickmühle, die ich überschlafen wollte.
Eine klare Ansage die ich gebrauchen kann, Ehrlichkeit ist das A und O:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.264.179 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 20.01.14 22:07:46Elfi.
Ist nur meine Meinung. Wenn sie dich in deiner Entscheidung weiterbringt- gut. Ehrlichkeit ist in dieser verfälschten Welt das einzige, worauf du zählen kannst. Es kommt nicht darauf an, ob du mit deinem Gegenüber im Gleichtritt marschierst. Nur darauf, dass der andere ehrlich zu dir ist. In dieser verlogenen Welt.
Ich schreibe gerade an einem Brief, den ich ihm übergeben werden und den ich schon immer schreiben wollte, denn verbal kann ich es nicht mit ihm aufnehmen.
So aber entgeht mir kein Argument und meine Seele ist zufrieden.
Mir ist klar geworden, dass ich genau deine Meinung teile.
Wie schnell lässt man sich manipulieren, ohne dass man es richtig merkt.

Tatsache ist nun mal, wenn ich zurückschaue, hat er diese Manipulationen immer schon sehr geschickt durchgezogen.
Der Freund kam immer dann zu mir, wenn er etwas von mir wollte, wie ein Vertreter, stimmt, er war ja mal bei der DtVB.
Da ich nie etwas von ihm wollte, merkte ich es wahrscheinich nie so richtig.
Somit ist mir auch wieder klar geworden, dass dies keine Freundschaft ist.

Glücklicherweise habe ich gelernt, auf die ein oder andere Weise Nein zu sagen, zumindest, um mir etwas Bedenkzeiten zu erbeten.
Was das Thema Tafel betrifft, hatte ich keine Argumente im Hinterkopf, um mich vernünftig zu verteidigen.
Ich bedränge ja auch niemanden der laufunfähig ist, dass er in einen Fussballverein eintrete, wenn er das nicht wollte.
Aber mein Gefühl sagte mir, da stimmt wieder etwas nicht, so war es dann auch.

Mein Gefühl hat mich noch nie betrogen...

Du hast meine Argumente wieder hervorgeholt, ich war irgendwie blind. Danke dafür.:O)
Fehde ...

Na, in letzter Zeit jemanden den Fehdehandschuh ins Gesicht geschlagen? Nein? Aber vielleicht laufen gerade einige Zivilrechtsprozesse? Nein? Super. Da führt jemand ein durchweg unterwürfiges Leben (oder rechtschaffenes). Doch, dahinten ist eine Wortmeldung. Rechtsschutzversichert? Was für ein Glück. Die Rechtsschutz hat die Deckungszusage erteilt? Einwandfrei. Worst Case- man verliert den Prozess nur. Gemerkt? In der Überschrift die Fehde und dann souverän auf einen Zivilrechtsprozess mit Rechtsschutzversicherung übergeleitet? Fehde bedeutet, man nimmt als Geschädigter sein (vermeintliches)Recht selbst in die Hand. Haut drauf. Kollateralschäden inbegriffen. Das heutige Rechtssystem soll Fehden ausräumen. Das Gewaltmonopol des Leviathans. Auch wenn ich lieber vieles mit der Keule regeln würde ist das System im Großem und Ganzem nicht schlecht. Der Nachteil an der Sache ist, dass viele Rotzer das System ausnutzen. An erster Stelle rangiert bei mir das Eintreiben von Forderungen. Wenn bei dem Schuldner offiziell kein Geld einzubringen ist, dann ist die Forderung wertlos. Mit ein bisschen Druck sieht die Sache plötzlich anders aus. Vielleicht schon mal gesagt, Inkassoeintreiber sind moderne Schuldeneintreiber, die hart an der Grenze der Legalität agieren, einfach weil sie außerhalb des Rechts stehen. Inkassounternehmen stellen eine Rückkehr zum Fehderecht dar. In den meisten Fällen hat man eine berechtigte Forderung, die vom Gegenüber nicht erfüllt wird, die man einklagen müsste. Gerade auf den Umstand, dass die Forderung eingeklagt werden muss, stellen viele Rotzer ab. Ich habe einige Beiträge in der letzten Zeit verfasst, welche die Thematik anschneiden. Einfach, weil mich die Zunahme dieses Verhaltens, den anderen möglichst an der langen Leine verhungern zu lassen, ankotzt. Du darfst nicht Hand anlegen. Du bist verpflichtet, den staatlichen Rechtsweg einzuhalten. Wenn du dem Arsch eine reinhauen würdest wäre die Sache in einem Augenblick beendet. Oder der andere kommt danach vorbei und zündet dein Haus an und tötet deine Familie. Also kotzt man sich doch lieber aus, schließt eine Rechtsschutzversicherung ab und lässt einen Profi ran. Selbst ein Profi wird sich nicht selbst vertreten wenn er in eigener Sache involviert ist. Der sucht sich einen kompetenten Kollegen und hört auf dessen Rat. Nichts ist so emotional wie ein Rechtsstreit. Da ist man nicht objektiv. Man würde lieber mit der Keule losziehen. Viele mosern mit unserem Rechtssystem herum. Fehlurteile, weil man nicht Recht bekommen hat. Nur dafür haben wir drei Instanzen. Kosten? Ja, dafür hat –man- eine Rechtsschutzversicherung. Ich war heute einkaufen. Was ich wieder feststellen konnte war die Tatsache, dass es gerade einen Inflationsschub gegeben haben muss, weil die Lebensmittelpreise zur letzten Woche angezogen haben. Wenn es nicht bald knallen sollte und sich das depressive Einerlei des täglichen Lebens noch eine Weile hinziehen sollte ist damit zu rechnen, dass sich die Rechtsstreitigkeiten vervielfältigen. Was sich nach meiner Auffassung auch vervielfältigen wird ...

... sind die Blutfehden ...
Gute Vorsätze ...

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Warum eigentlich? Vermutlich weil wir alle in der Hölle landen, außer man hat einen direkten Draht zum Chef. Im Titti-TV gab es einige Beiträge in denen irgendein Ausgewählter gefragt wurde, ob er gute Vorsätze für das neue Jahr hatte und wann er diese guten Vorsätze aufgegeben hat. Damit war das Ergebnis von Anfang an klar. Versagen. Dann weiß man auch, was das Publikum sehen will- Versagen. Eine Rechtfertigung dafür, dass man selbst versagt hat. Oh, dass tut bewusst oder unterbewusst gut. Andere versagen auch, also ist es in Ordnung, wenn man versagt. Das Versagen ist gesellschaftsfähig. Nix hier von wegen gute Vorsätze sind nach drei Tages abgehakt und es geht im alten Trott weiter. Bedenke- wer immer das tut, was er immer tut, bekommt auch nur das, was er immer bekommt. Das Verwirklichen von guten Vorsätzen hat mit Disziplin, Kraft und Selbstaufgabe zu tun. Wenn gute Vorsätze von heute auf morgen umgesetzt werden könnten, wären sie keinen Gedanken wert. Warum setzt man sich Vorsätze in der Neujahrsnacht? Vermutlich weil am Ersten des neuen Jahres alles auf Null gesetzt wird, quasi ein kleiner Neuanfang. Gute Vorsätze dienen also dazu, sich selbst zu erneuern. Das Durchsetzen guter Vorsätze kann dazu dienen, sich selbst auch gänzlich neu zu erfinden. Wer kein Überflieger ist, der tut sich mit Erfolgen im Alltag schwer. Ohne Erfolge im Leben versauern wir, auch wenn wir es nicht zugeben wollen. Das tagtägliche Einerlei. Gute Vorsätze sind nicht leicht umzusetzen. Das Wort geht noch leicht über die Lippen. Die nachfolgenden Taten werden dafür umso schwerer. Rückschläge muss man einplanen. Und dann weitermachen. Wenn dann eines Tages der gute Vorsatz zur Selbstverständlichkeit geworden ist, dann hat man es geschafft. Dann weiß man wieder, welche Kraft in einem steckt. Und plötzlich erscheinen andere Dinge erreichbar. Am 07.01. habe ich aufgehört zu Rauchen. Den nächsten Tag musste ich schon Rescue Tropfen nehmen, um die Aggression und das Verlangen im Zaum zu halten. Über den Berg bin ich noch lange nicht. Stress in jeglicher Form löst sofort ein heftiges Verlangen nach einer Kippe aus. Aber neulich habe ich geträumt, ich könne wieder lange und ausdauernd tauchen ohne sofort wieder auftauchen zu wollen. Wer aufhört muss Sport treiben. Bis zum Kälteeinbruch hat das funktioniert. Nur bei Minus 12 Grad gehe ich nicht Laufen. Bums und schon bewegt sich die Waage nach oben. Also musst du angemessen Essen, weniger Trinken. Weniger Bewegung- erhöhtes Aggressionspotenzial. Rescue Tropfen. Es wird wieder wärmer. Da geht es raus. Alles hängt zusammen. Wer sich einem guten Vorsatz stellt sollte nicht unterschätzen, was für ein Rattenschwanz daran hängt. Du hast gerade deinen guten Vorsatz für dieses Jahr zu Grabe getragen? Warum? Das Jahr hat gerade angefangen. Du brauchst ein neues Einstiegsdatum? Kein Problem. Am Sonnabend fängt ein neuer Monat an. Zwei Tage später eine neue Woche. Genügend Einstiegsmöglichkeiten. Genug Zeit zu überlegen, was auf einen zukommen und genügend Zeit sich vorzubereiten. Man kann es auch sein lassen. Aber ...

... wer immer das tut, was er immer tut, bekommt das was er immer bekommt ...
Game over ?

Irgendwo wurde gewarnt, dass ein großer chinesischer Fonds am 31.01. nicht auszahlen kann und dies zu massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten führen könnte. Lagarde hat ja auch den Währung- Neustart in einer ihrer letzten Reden angekündigt. Und wo wir China gerade hatten- die reichen Chinesen sollen wohl ihre Vermögen außer Landes bringen. Hartgeld geht davon aus, dass der Tag X, der Zerfall des zumindest europäischen Währungssystems, noch im ersten Quartal stattfinden wird. Schaue ich mich um, sieht es wirklich danach aus. Wie hoch wurden die Emerging Market`s in den Himmel gelobt? Kacken gerade alle ab. Die Türken mussten ihre Währung mit einer Zinserhöhung auf 10 Prozent stützen. Indien auf 8 Prozent. Bringen wird es nichts. Außer das reihenweise Firmen und Private in die Pleite gehen, weil sie total überschuldet sind. Das ist keine Mutmaßung, dass stellt schon der Mainstream fest und jeder, der sich ein bisschen mit der Materie auskennt. Vor einiger Zeit kam in den Mainstream- Verdummungsmedien folgendes Statement zu Gold: Die Zinsen werden irgendwann wieder steigen und damit Papiergeldanlagen attraktiver. Gold wird daher nicht steigen.“ Vergessen hat der Kommentator, dass höhere Zinsen das verschuldete System umhauen und Gold/Silber daher die einzigen Absicherungen gegen den Systemcrash sind. Ah ja- es gibt ganz viel Gold und es gibt noch ganz viel mehr Silber auf der Welt? Gegenfrage: In welcher Relation zu was? Was gibt es mehr? Mehr Papiergeld oder mehr physisches Gold und Silber? Die türkische Zentralbank erhöht die Zinsen. Nachhaltig war dies heute nicht. Alle schauen auf die heutige FED Sitzung. Wird der Ankauf von Staatsanleihen weiter auf 65 Milliarden reduziert? Ich denke schon. Die Amis holen ihr Geld heim- raus aus den Schwellenländern. In fünf Minuten kommt die Entscheidung. Es ist 19:55 Uhr. Ich brauch noch ein paar Minuten für den Beitrag. Ich bin short gegangen. Vielleicht klappt es nicht gleich- aber morgen bestimmt. Die Uhr läuft ab. Ich hoffe nur, die Bank kann mir dann noch meinen Gewinn auszahlen. So und nun lassen wir mal den ganzen Finanzfirlefanz. Wenn morgen die Börsen nachhaltig abkacken- na und? Na und? Wie lange braucht es, dass sich die Finanzierungskrise in eine Wirtschaftskrise umwandelt? Einen oder zwei Monate? Seien wir zufrieden. Wir haben von 2012 bis 2014 durchgehalten. In der nächsten Zeit wird jeder von uns transportable und werthaltige Güter gebrauchen können. In diesem Sinne ...

... viel Spaß beim Weiterzocken ...
Wem die Stunde schlägt ...

Wir erinnern uns- der IWF hat im Oktober 2013 die 10prozentige Schuldensteuer vorgeschlagen. In kompetenten Kommentierungen konnte man lesen, dass die Stimme des IWF absolutes Gewicht hat und wenn die Katze einmal aus dem Sack ist auch nicht mehr eingefangen werden kann. Als die Idee, den Bürger direkt zu enteignen, nicht so ganz auf Wohlwollen beim Plebs stieß wurde zurückgerudert und die –eigentlich- schon beschlossene Handlungsanweisung als bloßes Planspiel hingestellt. Eine zehnprozentige Vermögensabgabe auf jegliches Vermögen. Seit 2008 haben wir immer wieder von einzelnen Elitennieten schwadronieren hören, die eine Zwangs- Vermögensabgabe ins politische Gespräch bringen wollten. Einzelparasiten die sich politisch etablieren wollten. Ein kurzer Aufreger und dann war das Thema durch. Ungeachtet des Aufschreies im Oktober über die vorgeschlagene IWF-Steuer im Oktober hat mich eine Sache brennend interessiert- wann und von wem wird die „Idee“ im Zuge der beabsichtigten Umsetzung „wieder“ aufgegriffen werden? Danach gab es ja wieder Trittbrettfahrer, wie üblich wenn es um die Drangsalierung des Bürgers geht aus der SPD, nur das sind wieder Einzelparasiten. So nun wissen wir es. Die Bundesbank schlägt die Zehnprozentsteuer vor. Also kein Einzeltäter, sondern die wichtigste Institution, jedenfalls was unser Geld angeht. Und wie lange war der Weg vom IWF zu einer nationalen Institution? Drei Monate. Fragt sich, wann die Sondersteuer umgesetzt wird und sich die Elitenieten an unserem (privaten) Vermögen bereichern, um ihren Hals zu retten? Noch einmal drei Monate? Möchte ich nicht behaupten. Gerade bei einer Zeitprognose kann sich der Protagonist eine blutige Nase holen. Mittlerweile wissen wir, dass der Antagonist- das System- zu viele Möglichkeiten hat, seinen Absturz hinauszuzögern. Unter anderem eben die Zwangssteuer ( Zehn Prozent auf Alles. Ich glaube Mediamarkt sollte demnächst seine Werbung überdenken, sonst bekommt der Normalo das vielleicht bald in den falschen Hals, wenn er zehn Prozent seines Vermögens abgeben muss.). Aufgrund dessen das die Zeit uns beherrscht sollte man sie nicht einfach so in den Mund nehmen. Die Leute hören zu. Jedenfalls die, die noch nicht gänzlich scheintot sind. Nur wenn du äußerst: „ Morgen kommt die Währungsreform“ und die kommt morgen nicht - dann hast du die Sache vergeigt. Und zwar nicht nur hinsichtlich des nicht erfolgten Ereignisses sondern auf der ganzen Linie. Keine Währungsreform zum Ende des Jahres? Dann- wird es auch überhaupt keine Währungsreform geben. Merke: Wenn du etwas versprichst oder nur zeitlich in Aussicht stellst- dann musst du auch Just in Time liefern. Wenn man zeitliche Prognosen erstellt sollte das eigene Zeitgefühl nicht unterschätzt werden. Nicht umsonst heißt es oft: „Es kommt mir vor wie gestern.“ Gestern gefühlt einen treuen Freund angerufen aber vor sechs Monaten mit ihm das letzte Mal gesprochen? Der IWF hat die Katze im Oktober letzten Jahres aus dem Sack gelassen. Seitdem sind drei Monate vergangen. Eine Ewigkeit. Wir sollten eines nicht aus den Augen lassen ...


... die Schweinebande spielt auch mit der Zeit ...
Die Unze ...

Schon gehört? Der chinesische Fonds der am 31.01.2014 seine Anleger auszahlen sollte und eigentlich insolvent ist, hat das Reich der Mitte nicht in den Abgrund gestürzt. Ganz plötzlich wurden die Anleger durch anonyme Dritte ausbezahlt. Wer hat da bloß ganz selbstlos den Samariter gespielt? Wenn das mal nicht die chinesische Regierung selbst war. Niemand hat die Absicht einen Systemkollaps hervorzurufen. Heute sind die Indizies wieder Rot aber das liegt an den schlechten Daten aus den USA und nicht weil wir uns in einem Abwärtstrend befinden. Wir befinden uns in einem Abwärtstrend weil fundamental alles um uns zusammenbricht. Keine Angst- der Chartanalytiker kommt mit irgendwelchen Unterstützungsmarken. So um die 9000 Punkte oder ein bisschen drunter geht es dann wieder schlagartig und nachhaltig hoch. Die Betonung liegt auf nachhaltig. Und weil wir gerade bei Aktien sind. Aktien - von wegen nachhaltige Anlage und Altervorsorge. Die Papiergeldbugs ziehen einen Goldbug gerne mit dem Umstand auf, dass eine Unze Gold oder Silber immer eine Unze bleibt, auch wenn sie nichts mehr wert ist. Ist das nicht toll? Eine physische Unze Gold die ich in den Händen halte wird immer eine Unze sein- egal wie herummanipuliert wird. Das kann man von Aktien ja wohl nicht behaupten. Da haste irgendwann Aktien von Solarworld gekauft (ich nicht) und plötzlich werden die Aktien abgewertet und dann gemäß irgendeines Beschlusses verkauft. Solarworld ist das jüngste Beispiel. Oder bei den ganzen Minenwerten. Aktienverwässerung, Aktiensplitt und weiß ich was. Ach ja- in Blue Chips investieren. Vielleicht in die Deutsche Bank? Ich stelle immer wieder fest, der Ackermann scheint zur rechten Zeit abgetreten zu sein. Das einem die Aktien die man gekauft hat nicht wirklich gehören, weil sie Teil einer Sammelurkunde sind, auf die man kein Zugriff hat, muss ja nicht betont werden. Wenn ich mir die ganze Enteignungspropaganda reinziehe sind Aktien auch nicht wirklich das Wahre zur Sicherung des Vermögens. Nicht unbedingt liquide, dem Zugriff des Staates ausgesetzt, der Dummheit durch Dritte ausgeliefert, welche die Firma gegen die Wand fahren und letztendlich muss ich bei einer Pleite meiner Bank erst einmal an die Aktien herankommen. Ob die dann noch da sind ist die andere Frage. Eine Unze bleibt immer eine Unze. Bleibt meine Unze. So eine Unze ist ein transportables und werthaltiges Gut. Ich gebe zu, dass momentan die Jetons von mir nur so auf den Tisch geknallt werden. Nur ich bin mir bewusst, dass der Totalverlust droht- auch wenn ich gewinne. Wenn die Bank durch ihre Derivate gesprengt wird, bekomme ich nichts mehr. Das nennt man Emittentenrisiko. Ich weiß, ich weiß. Das wissen wir alle. Genauso wie wir wissen, dass es bei versprochenen Renditen von 7 oder 12 Prozent ein Haken gibt. Und trotzdem- es finden sich immer wieder Dumme. Ich denke, wir sollten uns die Gefahr, in der wir uns befinden- trotz permanenter Nicht-Krise- wieder einmal bewusst machen. Es gibt einen coolen Spruch aus der AIDS- Aufklärung: „Vergessen tötet.“ Seit keiner mehr an HIV stirbt gibt es auch keine große Aufklärung mehr. Nur wenn demnächst die Medikamente wegfallen oder nicht mehr bezahlbar werden ist die schöne heile Welt dahin. Wusstet ihr schon?

... eine Unze bleibt immer eine Unze ...
Gähn ...

Das war wohl heute nichts mit einem Abtauchen des Dax unter die 9.000er - Marke. Interessant war das kurze Abtauchen des Dow und das spiegelverkehrte Ansteigen des Goldpreises gegen 14:30 Uhr. Bei Gold die Wiederholung des gestrigen Tages. Ich habe mich schon gestern gewundert, weshalb der Dax und dann der Dow stiegen. Eine für mich durchweg plausible Erklärung hat der Kommentator des Ing Market Morning Call heute geliefert. Man (wer?) wusste nicht was die EZB-Sitzung bringen wollte und hievte den Markt erst einmal hoch um genug Wasser unterm Rumpf zu haben. Was man ja dann auch tatsächlich brauchte. Und die Amis taten das Gleiche. Hier war es die 200 Tagelinie die für mittel- und langfristige Anleger wichtig war und die nicht mehr gefährdet werden durfte. Ich zitiere hier nur die Kommentierung. Und wieder stellt sich die Frage- wer (???) ist der- oder diejenigen, welche den Ausstieg der mittel- und langfristigen Anleger nicht gefährden wollten? Nachdem ich mir das Morgen Posting angeschaut hatte- schwante mir „Böses“ für den heutigen Tag. Kein weiteres Absacken, sondern ein getürktes Anheben des Marktes wegen der schlechten Zahlen. Ich bin weiter short. Die Positionen sind zwar im Minus, haben aber geringe Hebel und lange Laufzeiten und Montag ist ein neuer Tag an dem das System kollabieren kann. Ein Furz bei den Olympischen Spielen- was durchaus wahrscheinlich - erscheint und schon brennt die Hütte. Die Anzeichen dafür sind da. Die ununterbrochenen Terrorwarnungen der USA, das angeblich abgehörte und veröffentliche Telefongespräch der amerikanischen Diplomatin sprechen da Bände. Wie könnten die USA die Russen besser vorführen als mit einem Terroranschlag während der Spiele? Und wenn es das nicht ist- warten wir ab, wann die Krise in den Schwellenländern wieder hochkocht, zu denen übrigens auch Russland gehört. Oder in China fällt mit einem gewaltigen Bums ein Sack Reis um und erschüttert die Welt. Nur die Türkei sollte bitte von den wirtschaftlichen Verwerfungen verschont bleiben. Nicht auszudenken. wie viele Neutürken wir in Deutschland begrüßen dürfen, wenn sich die Krise dort verschärft. Jede türkische Familie hat Verwandte in Deutschland und wenn schon ganze Roma- und Sinti- Dörfer nach Deutschland auswandern- was kommt dann aus der Türkei? Dass wir von unseren Elitennieten verraten werden hat heute das Grundgesetzgericht in Karlsruhe bestätigt indem es nicht selbst über die Rechtmäßigkeit des unlimitierten Ankaufes von Staatsanleihen von Pleitestaaten entschieden hat sondern das Verfahren dem EUGH vorlegt. Selbst im beschleunigten Verfahren kommt von dort eine Entscheidung erst in vier Monaten und wenn- dann wird das Vorgehen der EZB bestätigt werden. Wobei- in vier Monaten ist wahrscheinlich eh alles mit der EU vorbei und unsere Elitennieten haben sich wunderbar gedrückt. Wer nichts macht, macht nichts falsch. Der verspielt höchstens Vertrauen. Nur- wozu braucht man das Vertrauen anderer, wenn die eh nichts zu melden haben. Warum die Überschrift: „Gähn“ lautet? In jedem schlechten Krimi, insbesondere der öffentlich rechtlichen Abzockeranstalten von ARD und ZDF, ist die Handlung vorhersehbar. Interessant wird es erst, wenn in der Realityshow, die wir gerade erleben die Laiendarsteller, also die Völker der Welt, aktiv werden. Dann ...

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Nichts ...

Der Ing Market Morning Call für Montag ist bei YouTube abrufbar. Eh- das ist jetzt keine Werbung. Generell halte ich nix von Charttechnik. Nur bei deren Chartanalyse ist es so, dass meiner Meinung nach die Umsetzung (oder Nichtumsetzung) von Fundamentaldaten zum Chart erklärt wird. Gerade dieses Gemisch macht es mir möglich von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Es gibt hier an Board von w:o weniger als eine handvoll guter Charttechniker. Was mir aber meistens fehlt ist immer die fundamentale (und teilweise auch charttechnische) Begründung für ihre Prognosen. Wenn ich es nicht verstehe, kann ich es auch nicht (in Selbstverantwortung ) nachhandeln. Und auch das vielleicht prognostizierte Ergebnis wird für mich fragwürdig, weil nicht nachvollziehbar. Der Analyst vom Morning Call sagt ganz klar, es handelte sich am Freitag um einen technischen Anstieg, ausgelöst von Computern, dann unterstützt von Daytradern. Als die Trader ausstiegen handelten die Computer einfach weiter. Es ging einzig und allein darum den Chart hochzuziehen, gerade weil die Arbeitsmarktdaten scheiße waren. Ab Montag wird es spannend. Genauso beim Gold. Schaffen es die Goldbugs endlich den Widerstand von 1280 zu knacken oder rauscht es unter 1240 und damit weiter nach unten? Neulich hat mich meine Freundin gefragt, warum ich wieder in den Markt mit Derivaten (also Wettpapieren) eingestiegen bin? Ich weiß- nach dem ersten Goldcrash im April letzten Jahres, habe ich in einem Beitrag geschrieben, dass mich die Betrüger gern haben können. Damals habe ich eine Menge verloren. Übrigens nach den letzten zwei Beiträgen des Ing Market Morning Calls versteht jeder, dass die Börse manipuliert ist. Warum also im Markt? Verlustangst. Dieses Spiel neigt sich dem Ende zu. Ich gehe nicht einmal davon aus, irgendwas groß zu gewinnen. Es geht ums Spiel. Auch wenn das Spiel nachweislich getürkt ist. Umso mehr liegt der Reiz darin, dass getürkte Spiel trotz dessen zu gewinnen. Bevor der Gewinn aus der Lotterie ausgezahlt wird kann soviel passieren. Nachher kann man sich selbst mit den Gewinnscheinen den Arsch abwischen. Gerade weil immer offensichtlicher wird, dass die Spiele getürkt sind, graben sich die Spielmacher das eigene Wasser ab. Warum sonst steigt der Bedarf an physischem Gold? Cool. Ich habe es geschafft den eigentlichen Inhalt meines beabsichtigten Beitrages für mich zu verdrängen. Der hatte mit dem Finanzfirlefanz nichts zu tun. Ach- was soll es. Wahrscheinlich ein paar Sekunden Rem- Schlaf haben mir wieder die Nacht geraubt. Um vier Uhr war ich wach. So cirka einmal im Jahr träume ich von meiner Jugendliebe. Wir haben nie zueinandergefunden. Diese Liebe hat sich damit für mich nie ausgeliebt. Die Liebe wurde damit nie zu ende gebracht. Seit 24 Jahren besteht kein Kontakt mehr. In Ermanglung neuerer Daten verarbeit mein Gehirn alte Bilder von ihr. Bisher war es immer so, dass sie in den Träumen weg war, nicht greifbar. (Ist schwer zu erklären). Selbst in den Träumen ging die Suche nach ihr weiter. Im heutigen Traum war sie plötzlich präsent und wollte nun endlich mit mir zusammen sein. Leider bin ich dann aufgewacht. Wieder nichts. Na so einem Traum bin ich niedergeschlagen. Dann schwirren wieder die Fragen im Kopf rum- was wäre wenn? Wie geht es ihr heute? Die Trauer legt sich im Verlauf der Tage. Ich stelle allerdings fest, dass ein Teil von mir irgendwo in der Vergangenheit hängen geblieben ist. Hört sich vielleicht arrogant an, aber wenn ich nichts zu denken habe, fange ich an, mich in Frage zu stellen. Wo komm ich her, wo stehe ich- wo geh ich hin. Neulich habe ich festgestellt, dass mir das „Schicksal“ alles ermöglicht hat, was ich wollte. Ich habe einfach nur nicht zugegriffen. Nein wirklich. Für alles was ich wollte wurde mir ein Angebot gemacht. Ich habe es nicht ergriffen. Das ist nicht esoterisch. Manche angebotene Möglichkeiten waren moralisch vielleicht etwas verwerflich- aber es war jeweils eine Möglichkeit. Ich habe mich korrekt verhalten und habe nichts bekommen. Mal sehen, welches unmoralische Angebot mir demnächst gemacht wird. Je älter ich werde, umso egoistischer werde ich im Geiste. Ich glaube ...

... ich wechsele zur dunklen Seite der Macht ...
Die richtigen Fragen stellen ...

Hat sich schon mal jemand gefragt weshalb überall herummanipuliert wird? An den Aktienkursen, am Goldpreis, an der medialen Berichterstattung und damit an der Wahrnehmung des Einzelnen? Die pauschale Antwort lautet, es geht um den Machterhalt der Elitennieten. Natürlich geht es um deren Machterhalt. Wer an der Macht bleiben will, der muss manipulieren und intrigieren. Warum der Goldpreis nach unten manipuliert wird ist recht einfach erklärt. Gold als Mutter aller Währungen ist das Fieberthermometer für alle Finanzmärkte. Hoher Goldpreis schwacher Papiermarkt. Der Goldmarkt ist gegenüber dem Papiergeld klein. Muss er ja sein, da er selbst, wenn man die Minenwerte hinzurechnet, nicht beliebig vermehrbar ist. Insofern kann ein winziger, natürlicher (natürlich weil nicht beliebig ausdehnbar) EM- Markt von einem übermächtigen künstlichen Papiermarkt überrollt werden. Und zwar solange das Vertrauen in den Papiermarkt besteht. Das Vertrauen schwindet. Gold wird physisch gekauft. Teilweise mit Aufschlägen über dem Fixpreis. Alles bekannt. Stellt sich die Frage, warum die Aktienkurse manipuliert werden. Ob die Börse nun hoch oder runtergeht- die Bank gewinnt immer. Warum lässt man eine vielleicht gesunde Konsolidierung nicht zu bzw. will sie nicht zulassen? Angst. Die Elitennieten haben Angst. Die Börsenwerte spiegeln nicht das reale Wirtschaftsleben wieder. Die Börsen sind zu Potemkinschen Dörfern verkommen. Selbst diejenigen die erkannt haben, dass alles verloren ist spielen noch mit. Bei denen geht es nur ums Spiel (mir eingeschlossen). Nur die restliche kritische Masse soll bei der Stange gehalten werden. Wenn die Kurse plötzlich sinken entsteht Panik. Nicht nur am Markt sondern im realen Leben. Die Fensterspringer von 1929 lassen grüßen. Ein Mensch in Panik ist schwer zu kontrollieren- ein Mob in Panik überhaupt nicht. Aus eben diesem Grund bekommen wir auch nur eine begrenzte mediale Berichterstattung zugesprochen. Amerikanische Verhältnisse. Warum haben die Elitennieten Angst? In Deutschland haben sie es mit Schafen oder zufriedenen Sklave zu tun. Der Laden wird momentan von Apparatschiks aufrechterhalten, die nicht von ihrem Posten weichen wollen, weil sie die Vorzüge des Systems genießen und deren Untergang sehr wohl vor Augen haben. Und die sind nicht blöd. Die wissen- der größte Unsicherheitsfaktor ist der Mensch. Klar, eine Währungsreform oder Zwangsmaßnahmen können unkompliziert durchgesetzt werden- aber nur wenn man es nicht mit Mensch zu tun hat. Und hier ist eine mögliche Antwort. Wenn man all das durchzieht, was man zum Systemerhalt durchziehen muss- dann besteht die reale Möglichkeit, dass man das System sprengt. Einfach, weil der Mob nicht so will, wie die Elitennieten sich das ausgemalt haben. Sollte morgen ein Vermögensschnitt kommen, egal ob durch Währungsreform oder Sondersteuer werden Existenzen vernichtet. Dann kommt es zu einem Sklavenaufstand. Und unter den revoltierenden Sklaven sind dann Soldaten, Polizisten und weitere Staatsbedienstete auf den niederen Rängen, die den Kopf für die Elitennieten hinhalten sollen. Es geht ja das Gerücht um, dass Frau Bundeskanzlerin Merkel im Falle von ausbrechenden Unruhen nach Südamerika will. Konnten eigentlich Saddam und Mubarak flüchten, obwohl die Milliarden von Dollar ihr Eigen nannten? Konnten sie nicht. Wenn man Fragen stellt ...

... sollte man die Antwort nicht fürchten ...
Die Spannung steigt ...

Die Regeln an den Finanzmärkten sind außer Kraft gesetzt. Egal wie schlecht die Wirtschaftsdaten sind, es wird in Panik hoch gekauft. Liegt wahrscheinlich am Chart des Dow Jones von 1928 bis 1929 bis zum Absturz und Beginn der Weltwirtschaftskrise, der deckungsgleich mit dem jetzigen Chartbild des Dow erscheint. Nun sollte man sich nicht von so einem Chart ins Bockshorn jagen lassen. Viel schlimmer ist es wahrscheinlich, dass die kreditfinanzierten Aktienkäufe ein Volumen von 450 Milliarden Dollar erreicht haben. Da dürfen die Börsen nicht fallen- nicht einmal ein gesundes Stückchen. Wie schlimm es tatsächlich ist lässt sich daran erkennen, dass negative Nachrichten nicht nur einfach ignoriert werden sondern im Fall der chinesischen Konjunkturdaten die Analysten vollkommen überrascht werden und offene Zweifel an den Zahlen aufkommen. Die Börsen steigen- Gold auch. Gold hat heute die Marke von 1300 Dollar geknackt. Ja, klar. Gold kommt von 1921 Dollar und bis dahin ist noch viel Luft. Wirklich? Die Börsen steigen und Gold steigt mit, ist durch den Widerstand von 1280 Dollar durch, an dem die Papiergoldmafia den Preis immer wieder abprallen ließ. Natürlich haben „Die“ soviel Papiergold in der Hand, dass sie eine neue Attacke auf das Gold versuchen könnten. Es stellt sich aber die Frage, ob den Papiergeldtigern nicht die Kontrolle so langsam entgleitet, wenn an zu vielen Fronten gekämpft werden muss. Die Börsen hochziehen und gleichzeitig den Goldpreis drücken? Wir werden es sehen. Ich denke, dass Wichtigste ist, dass niemand an der Börse aussteigt. Morgen ist Freitag, nächsten Freitag ist kleiner Verfallstag und obwohl der Dax steigt ist ein großer Teil der Anleger short. Und ja- meine Puts haben mächtig Federn lassen müssen. Ohne eröffnete Call- Position wäre es noch schlimmer. Ist mir aber egal. Aus den Puts steige ich nicht aus. Momentan reicht ein kleiner Funke und es macht Rumms. Wer an zu vielen Fronten ohne Verstärkung kämpft der ist verloren. Worauf warten die Akteure? Das morgen urplötzlich die Konjunkturdaten besser werden? Wer es glaubt- bitteschön. Ich gönne jedem seinem Zock. Meine Lebenszeit ist konservativ angelegt. Allerdings nicht in einem Sparbuch. Neben den geringen Zinsen soll aus dem EU-Sparbuch ein strukturiertes Finanzprodukt zur Firmenfinanzierung werden. Nach dem vermeintlichen Willen der EU wird damit aus dem einst pausbäckigen Sparbuch ein rattenscharfes Zertifikat. Und der Emittent – die EU-Kommission, eine Horde von Bürokraten, die von Blasen und Tuten keine Ahnung hat. Leute- ihr müsst euch das mal auf der Zunge zergehen lassen. Von den Bankern wissen wir, dass die mit unseren Einlagen zocken. Aber das sich eine Regierung- nichts anderes ist die EU-Kommission- hinstellt und mit den Geldern ihrer zwangsvereinigten EU-Bürger zocken will- das schlägt dem Fass den Boden aus. Und die Papiergeldbugs halten uns Goldbugs vor, wir seien Betrüger, Lügner und hochspekulativ. Andre Kostolany wurde mal nach einem Crash gefragt wie viel er verloren habe. Die Antwort war: „ nichts, weil ich nicht verkauft habe „ . Ich hab bis jetzt auch nichts verloren. Und weil sehr zeitnah Schluss mit hohen Kursen ist, werde ich bei den Puts auch nichts verlieren. Der Verfallstag nächsten Freitag könnte sich als eine Sollbruchstelle im System herausstellen. Egal wie hoch Dow oder Dax dann notieren. Irgendwas liegt in der Luft. Zu viel offensichtliche Manipulationen. Und keine Chance in Sicht, dass man mit diesen Manipulationen lediglich eine Sollbruchstelle kitten kann. Das System stürzt gerade ab. Man...

... ist das spannend ...
Die Mutter aller Krisen ...

War das schon mal eine Überschrift von mir ? Was soll`s. Nicht ist so alt ist wie der Beitrag von gestern. Außerdem ist es sowieso schwer, immer über etwas Neues zu schreiben. Der gleiche Scheiß findet jeden Tag in neuem Gewand statt. Wie im Großen so im Kleinem. Vor geraumer Zeit habe ich hier herumgetönt, wenn mich wieder jemand blöd von der Seite anmacht - vornehmlich im Straßenverkehr - dann knallt es. Dann muss konsequent ermahnt werden. Seit meinem Herumgepose sind folgende Dinge passiert: Beim Rechtsabbiegen rannte mir ein Fußgänger, dem Aussehen nach linksliberaler Student, bei roter Fußgängerampel fast ins Auto. Als ich ihn anhupte, warf mir die Drecksau (darf man das sagen? Ja, wenn man es wirklich so meint) seine Zigarettenkippe auf das Fahrzeug. Beim Verlassen eines Geschäftes wurde ich fast von einem Fahrradfahrer auf dem Gehweg über den Haufen gefahren. Auf meinen Ruf: „Falsche Richtung!“ bekam ich den Spruch: „Fick dich“ zu hören. Fahrradfahrer sind sowieso ein ekelhaftes Pack. Der beste Platz für Fahrräder ist immer noch der Keller. Klar- wenigstens den Fußgänger hätte ich mir schnappen können. Für einen winzigen Augenblick habe ich dies sogar in Erwägung gezogen. Und es dann sein lassen. Was wäre passiert? Die Sache wäre eskaliert. Ich meine, da fährste arglos rum, singst den Song im Autoradio mit und plötzlich kommt so ein Arsch daher. Bei mir löst so etwas einen regelrechten Hassflash aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit blutiger Fresse auf dem Gehweg gelegen hätte war äußerst gering. Aber die Konsequenzen? Das arme Opfer. Plötzlich ganz lieb und unschuldig. Oder aber der Typ hätte eine Knarre oder Messer gezogen und ich hätte in meiner eigenen Soße gelegen. Komme nicht mit Fäusten zu einer Schießerei. Die eben beschriebenen Alternativen eines Szenariums sind tagtägliche Realität. Ich habe gestandene Männer von Jugendlichen zusammengetreten gesehen, denen sie eigentlich körperlich haushoch überlegen waren. Sie haben verloren, weil sie nicht mit der auf sie einwirkenden brutalen Gewalt gerechnet haben. Sie wussten nicht, wie sie sich wehren sollten. Sie waren unvorbereitet. Was will ich jetzt sagen? Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht. Warum soll ich gegen die Mutter aller Krisen- den menschlichen Werteverfall - Widerstand leisten? Dieser ganze Abschaum da draußen wird sich nicht ändern. Alte wie Junge, denen jede Erziehung fehlt, die ihre Umwelt wie Scheiße behandeln weil sie von sich meinen, nichts mehr Wert zu sein oder ihre eigene Schwäche an anderen kompensieren wollen. Ich halte achtzig Prozent, sagen wir lieber fünfundachtzig, Prozent meiner Mitmenschen für Arschlöcher. Deutsche ohne Führung, die schlimmer als Tiere aufeinander losgehen. Also warum sich aufregen? Die Typen ändern sich nicht. Lasst sie machen, sich in ihren Handlungen bestätigt wissen- bis dann der Typ kommt, der ihnen die Scheiße aus bloßer Mordlust aus dem Kopf klopft. Die Mutter aller Krisen ist die menschliche Krise in der wir stecken. Worüber ich manchmal nachdenke ist die Frage- welches ist die perfekte Gesellschaftsform für uns Deutsche? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Das vorherrschende autokratische Parteiensystem kann es nicht sein. Demokratie, so wie sie in den Lehrbüchern steht, gibt es nicht. Im übrigem könnten wir Deutsche mit der Demokratie nichts anfangen. Wir sind Untertanen. Selbst die angeblich Autonomen, denn die sind nicht autonom, die leben auf Staatskosten. Sozialismus? Kommunismus? Zu ideologisch. Eine kleine Machtelite streicht alles ein. Hatten wir schon. Momentan tendiere ich immer mehr zu einer konstitutionellen Monarchie allerdings mit erweiterten Herrscherrechten. Vor allem den Bundestag wegen Hochverrats aufzulösen. Ebenso muss die Immunität von Volksvertretern im Falle von Hochverrat und Korruption abgeschafft werden. Heh- bevor mir ein Staatsrechtler jetzt den Arsch versohlen will- dass sind nur Gedankengänge. Eigentlich wäre die Gesellschaftsform egal, wenn wir uns nicht ...

... in der Mutter aller Krisen befinden würden...
System- Ende voraus ...

Persönlich muss ich nach fast vierundzwanzig Jahren Wende feststellen, dass ich mich mehr gegängelt fühle als in der ganzen Zeit in der DDR davor. Nicht falsch verstehen, hier kommt keine Glorifizierung. Nur der Vergleich von heute zu früher. Und bei mir ist da nur die DDR. Ein Staatsgebilde, dass sich selbst als Diktatur des Proletariats bezeichnete. Ein System, dass jeden der nicht mitmachen wollte auf die eine oder andere- aber sehr direkten Art zur Räson gebracht. Deshalb dachten viele meiner Mitbürger (inklusive mir) mit der Wende kommt die Freiheit. Nach fast vierundzwanzig Jahren sehe ich von Freiheit, Selbst- und Mitbestimmung nichts. Wir sprechen nicht von materiellem Wohlstand sondern von Unfreiheit. Dem Gefühl von wenigen unterdrückt zu werden. Nur in der DDR war die Unterdrückung des eigenen Willens Programm. Deshalb flüchtete man auch ins Private. In der Bananen Republik Deutschland läuft die Unterdrückung subtiler. Die Elitennieten quatschen vorne von Freiheit, Demokratie und demokratischer Grundordnung und hinten herum wird dies mit Gesetzen und Verordnungen ausgehebelt. Solange wir uns an Gesetze halten ist dies die schärfste Waffe der Unterdrücker. Wenn ich mich mit Mitbürgern unterhalte, die im „Westen“ groß geworden sind, dann haben die genau dasselbe Problem. Sie fühlen sich wie ich auch verarscht und unfrei. Nun wissen wir, dass nicht die Merkel oder Gauck Schuld an der Misere haben. Nach der Wende schlug die Stunde der Staatsschmarotzer. Vorzeigekapitalismus ade. Ab da konnten die Löhne gedrückt werden, der Wohlstand abgebaut und die Freiheit eingeschränkt werden. Hinzu kam das Vorantreiben der EU durch den Zerfall des Ostblocks und die Assimilation. Die EU ist wie die Borg. „Widerstand zwecklos. Sie werden in das Borgkollektiv assimiliert.“ Sehen wir jetzt gerade an der Ukraine. Ich hoffe die Russen marschieren in die Ukraine ein. Oder wenigstens in die russisch dominierten Provinzen. Vielfach wird behauptet, wir befänden uns in der DDR 2.0. Ich selbst habe den Vergleich des Öfteren gebraucht. Wenn man sich dieses Staatsgebilde anschaut dann muss man feststellen- der Vergleich wird nicht im Ansatz getroffen. Dass, was wir hier haben ist viel schlimmer und hat mit Sozialismus nichts mehr zu tun. Diese bestehende Parteienautokratie hat eine Gesellschaftsform hervorgebracht die eine eigene Klassifizierung benötigt. Eine Schimäre aus Kapitalismus, Sozialismus und Reaktion gleichsam. Im Berufsleben bist du dem Kapitalismus ausgeliefert. Arbeite bis zum Umfallen für wenig Geld du Sau- und raus bist du (Kapitalismus). Jetzt arbeitslos, wirst du durch die Bundesagentur für Arbeit ( die größte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme überhaupt) betreut. Eine eigentlich nur in Anspruch genommene Versicherungsleistung artet so aus, dass du zur Mitwirkung zur Widereingliederung in den Arbeitsmarkt mit unsinnigen Maßnahmen belegt wirst. Machst du nicht mit, gibt es eine Sperrfrist (Sozialismus). Gleichzeitig wird jeder Bürger ausgesaugt. Selbst wenn es nur um so etwas Belangloses wie das Fernsehen geht (!!!!!). Die GEZ ist nach dem neuen Staatsvertrag mittlerweile wie ein Kettenhund. Da werden Einwohnermeldedaten abgefragt und jeder der nicht irgendwo in deren Datenbanken auftaucht wird drangsaliert. Wie gesagt- es geht nur ums Fernsehen. Und du hast keine legitime Möglichkeit dagegen vorzugehen. Früher hätte ich hier jetzt geschrieben, dass Widerstand zu leisten ist. Scheiß drauf. Ob sich das System gerade selbst zerlegt oder ob es durch den Dunklen Mann zerlegt wird ist unerheblich. Aber das System wird gerade zerlegt. Ich hab mir einen Stuhl bereitgestellt und schaue zu. Wie heißt es so schön ...

... die Gedanken sind frei ...
Stell dir vor es ist Krieg und ...

der Fernseher ist kaputt und das Internet abgeschaltet. Bis zum Montag ist die Sicherung der Krim durch die Russen abgeschlossen (meine Meinung). Denn- was soll es, dass Unvermeidliche herauszuzögern. Die EU hat in der Ukraine hoch gepokert und verloren. Wenn die Russen speziell erst einmal die Krim befreien, pardon, besetzen, gefolgt von den ost- und südukrainischen Gebieten- was will die EU dagegensetzen? Der unlimitierte Geldtransfer an die durch die EU eingesetzte Regierung wird da nichts helfen. Ein Militäreinsatz? Also heißer Krieg? Wer soll da aufmarschieren? Also wir Deutschen dürfen sowieso nicht. Wir waren schon mal da und das hat Ärger gegeben. Und die anderen? Die „Anderen“ die an anderen Orten sehr gerne Krieg spielen, werden sich heraushalten. Warum? Weil man da im Niemandsland keine Siege feiern kann. Da bekommt man was auf die Schnauze. Kurz vor Moskau war immer Schluss. Und dann ging es immer unfreiwillig heimwärts. Nö, die Berichterstattung des Staatsfernsehens geht ja bereits von einem kalten Krieg aus. Kann sich Deutschland einen kalten Krieg mit Russland leisten? Der letzte kalte Krieg war ein ideologischer Krieg. System gegen System. Heute geht es um Einzugsgebiete und wirtschaftliche Vormachtstellungen. Russland marschiert ein, sichert die selbstbestimmende Abspaltung der pro-russischen Provinzen bis zum Memorandum und gut ist. Fast die Hälfte des Landes ist dann weg und das Interesse der EU lässt nach. Die Betrogenen sind dann die Ukrainer. Rein in den Staatsbankrott und aus die Maus. Russland ist ein Schwellenland. Wie will der Westen die Russen bestrafen? Abzug der Kohle? Die läuft schon. Die russische Wirtschaft gegen die Wand fahren? Mag sein. Wird eben die Achse Moskau- Peking verfestigt. Die Frage wird dann sein welche Achse Washington mit wem eingeht. Paris, London und dann? Berlin? Hhm. Warten wir es ab. Warten wir darauf, dass die EU zerfällt bzw. der Dunkle Mann die Macht übernimmt. Momentan ist alles hochspekulativ. Während ich den Beitrag verfasse, verfolge ich die Meldungen auf NTV.de. Schon eine Menge passiert. Also wenn es Montag zu keinem Abverkauf an den Märkten kommt, dann leben die Trader in einem anderen Universum. Dann gelten wirklich andere Regeln. Warten wir es ab. Ich hoffe, dass in der Ukraine nicht noch mehr Menschen für die Verblendung durch die EU sterben müssen- und zwar auf beiden Seiten. Aber manchmal muss man ...

... sich gegen den Moloch wehren ...
Damals war `s ...

Nach 3,5 Prozent Minus in der Spitze am Montag konnte der Dax heute sensationelle 2,5 Prozent zulegen und hat die Verluste des gestrigen Tages fast ausgeglichen. Wir haben Zeiten in denen aus kleinen Vermögen große werden können. Geändert hat sich von gestern zu heute in der Ukraine überhaupt nichts. Außer das man neben der Rede von Putin ganz nebenbei wahrnehmen konnte, dass wohl Warnschüsse auf der Krim abgegeben wurden, um ukrainische Militärangehörige zu vertreiben. In den Morgennachrichten konnte man bei NTV sehen, dass zwei im Hafen liegende ukrainische Kriegsschiffe bereit seien, sich gegen die Russen zu verteidigen, aber nur mit Wasserwerfern. Es wurde immer wieder betont, die Mannschaften haben keine Waffen und diese seien in der Waffenkammer eingeschlossen. Ein falscher Schritt, eine falsche Entscheidung und die angespannte Lage eskaliert. Mit jedem Tag der verstreicht wird die Situation gefährlicher auf der Krim, egal was die Großen beider Lager von sich geben. Denn es hängt alles von den Muschkoten auf der Straße ab. Hoffen wir mal, dass die nicht übermüdet oder sich bedroht fühlen. Ab einem bestimmten Punkt denkt man nur noch, dass die Situation beherrscht wird. Kann man mit einer Fahrt auf der Autobahn mit Tempo 300 vergleichen. Solange keine anderen Fahrzeuge auf der Straße sind beherrscht man das Geschehen halbwegs. Nur kein anderer Fahrer darf sich mehr einen Fehler erlauben sonst macht es Bums. Obwohl die Lage so brandgefährlich ist steigen die Börsen als ob es sich um ein kleines Geplänkel irgendwo am Ende der Welt handelt. Verantwortlich dafür sind, wie sollte es anders sein- die Ami-Börsen. Stellt sich die Frage, weshalb werden die Börsen trotz der bestehenden geopolitischen Lage so
hochgekauft ? Zum einem denke ich, fehlt den Amis der Bezug zum Geschehen. Die USA als Stammland war nie in einen Krieg verwickelt. Keine zerstörten Städte, keine Hungersnöte durch Krieg, keine toten Zivilisten aufgrund eines barbarischen Bombenkrieges. Wie immer alles ganz weit weg. Weiterhin dürfen die Börsen nicht fallen sonst könnte die innenpolitische Lage kollabieren, weil die Wirtschaft kollabiert. 1929 lässt grüßen. Insofern glaube ich auch nicht, dass die FED wirklich die Anleihenkäufe drosselt. Die FED wird auf die eine oder andere Art und Weise permanent Kohle ins System pumpen. Denn- selbst bei den großzügigen Geldströmen sind die Geldreserven der Teilnehmer irgendwann erschöpft. Dann muss, wenn das Spiel nicht über Aktienkredite finanziert wird, irgendwo neues Geld herkommen. Warten wir mal ab. Interessant ist auch, dass Putin mit einem Dollarabverkauf droht. Klar könnte die FED mit einem Knopfdruck das Geld erschaffen um alle durch die Russen auf den Markt geworfenen Dollar zu kaufen. Nur würde es nichts nützen- das Vertrauen in den Dollar würde weltweit nachhaltig zerstört werden und der dann folgende Abverkauf nicht mehr aufzuhalten sein. Persönlich bleibe ich short- nehme aber emotionslos jeden Trend mit. Ob nun hoch oder runter. Egal. Ich denke nicht, dass die Systeme außer Kraft gesetzt sind. Es dauert nur in der heutigen Zeit einen Moment länger ...

... bis sich das System selbst reguliert ...
Trau keiner Statistik, die du nicht selbst ...

Die Zahlen aus Amerika um 14:30 Uhr hinsichtlich der neu geschaffenen Stellen waren überwältigend gut und schlugen die Prognose. Leider hatte ich gestern keine Zeit zu posten und im Nachhinein etwas zu behaupten ist anrüchig. Na jedenfalls waren die Zahlen so gut, dass der Dax nach einer kurzen Erholung wieder abtauchte und sich damit den zweiten Tag dem Trend der Amibörsen entzieht. Wie die Amibörsen oben gehalten werden können ist mir ein Rätsel. Allerdings gab es auch keinen signifikanten Anstieg mehr. Sieht ganz danach aus als ob den Börsen in Übersee auch die Luft ausgeht. Die durch die USA und EU verursachte Krise in der Ukraine dürfte da nur zweitrangig sein. Aber immerhin wissen wir jetzt, wie der Westen die Russen während der Olympischen Spiele vorgeführt hat. Wenn man bedenkt, dass die Olympischen Spiele der Antike wie auch der Neuzeit den Geist des Friedens beseelen sollten sag ich nur – Westen schäm dich. Das ist so hinterhältig. So hinterhältig wie „Westliche Demokratien“ eben sind. Weshalb sich die EU um ein europäisches Randgebiet wie die Ukraine schlägt erschließt sich nicht. Da ist nichts zu holen, genauso wie in den früheren Erwerbungen. Wahrscheinlich geht es der EU-Kommission tatsächlich nur darum ein europäisches Großreich zu schaffen. Ein Großreich schaffen – ohne Waffen. Haben die Idioten in Brüssel nicht verstanden, dass man Empirien nur mit Blut und Eisen (und Opfern) schafft? Hätte man denen sagen müssen. Gleichsam hätte man denen sagen sollen- leg dich nicht mit den Russen an. Die Russen haben den Vorteil noch nicht domestiziert
( pardon: demokratisiert ) zu sein. Da muss ein Mann noch ein Mann sein. Nicht umsonst lässt Zar Putin den Macho raushängen. Und mit dem Titel Zar will ich Putin im Gegensatz zu den westlichen Medien nicht verunglimpfen. So wie es aussieht bekommen wir bald ein Sultanat mit Erdogan Pascha in der Türkei. Ata Türk würde sich im Grab umdrehen. Und- da schreit die EU auch nicht herum. Als Erdogan Pascha alles niederknüppeln ließ, hat sich die EU auch nicht aufgeregt. Na jedenfalls hat es den nächsten Ausfall einer Firmenanleihe in China gegeben. Irgend so eine Solarklitsche. Die Unternehmen in China sind fast so hoch verschuldet wie die in den USA. Insofern stellt sich die Frage wie sich die Aktienkurse rechtfertigen. Aber die kommen gerade runter. Irgendwann können sich die Akteure an den Amibörsen nicht mehr gegen den Abwärtstrend stemmen. Nur wenn die Börsen fallen, dann fällt Amerika. Alles hängt dort an der Börse. Das ist wieder der deutsche Vorteil einer gesetzlichen Rentenversicherung. Nur das die deutschen Elitennieten das Umlageverfahren in ihrer Gier nach Selbstbestätigung an die Wand gefahren haben. Das Geld aus der Rentenkasse veruntreut und dafür gesorgt haben, dass Kinder zur Armutsfalle werden. Man könnte behaupten, dass die Wahrheit auf der Strecke bleiben muss. Nach meiner Beobachtung lässt sich die „Wahrheit“ immer weniger unterdrücken. Nur die Schafe halten sich noch die Ohren zu. Es wird immer schwieriger, die Statistik ...

... zu fälschen ...
Der Sack Reis- er ist umgefallen ...

Heute morgen kamen die Nachrichten über die chinesischen Konjunkturdaten. Negative Handelsbilanz und die Exporte sind eingebrochen. Schauen wir mal ob der Nikkei Montag in der Frühe blutrot schließt, gefolgt von den europäischen Börsen und dann, ja dann wird es interessant- was werden die Amibörsen machen? Persönlich denke ich, dass es morgen wieder ein roter Tag wird und diesmal werden sich die US-Börsen dem nicht entziehen können. Wundert mich, dass die chinesischen Nachrichten so „überraschend“ negativ ausgefallen sind. Da sollte man morgen wohl auf alle Fälle einen Blick auf die Indikation des Dax werfen. Wenn es zu schlimm aussieht kann man am Sonntag in Ruhe seine Stop`s ins System setzen. Ich meine bevor am Montag (vielleicht) alle durch das Nadelöhr wollen und viele es nicht mehr schaffen werden, sich bei ihrer Bank einzuloggen. Also genug Vorwarnzeit. Ich würde mir auch den Ing Morning Call für Montag reinziehen. Steht schon bei You Tube drin. Momentan sieht alles danach aus als ob es weiter runter geht. Stellt sich nur die Frage- wie weit. Nach meiner Auffassung ganz weit. Die Zeit für große Aktiengewinne nähert sich erst einmal dem Ende. Stimmt so nicht. Wir schlittern jetzt in eine globale Depression. Auch ein Weg des Schuldenabbaus. Hoch verschuldetes Unternehmen, Unternehmen pleite, Schulden weg. Wenn es so einfach wäre. Moment- ist es. Wo es einen Verlierer gibt, muss es auch einen Gewinner geben. Meiner Ansicht nach werden das die Minenaktien sein. Diejenigen Unternehmen, welche die einzige Währung fördern, die im Endergebnis nicht mit Schulden belastet ist. Die Mutter aller Papiergeldwährungen. Noch haben sich die Minenwerte nicht von den übrigen Aktien (im Trend) getrennt. Momentan stellen sie lediglich einen Hebel auf den Goldpreis dar. Gold/Silber hoch- Aktien hoch- Gold/Silber runter- Aktien runter. Warten wir ab, wann die Trendwende einsetzt. Wahrscheinlich irgendwo im Tief der Baisse. Wenn der EM- Preis nicht mehr unten zu halten ist. Aber Popelbuden kommen bei mir nicht mehr ins Depot. Da schlägt man sich Nächte um die Ohren, analysiert irgendwas und dann kackt der Kurs ab oder die Aktie wird verwässert oder gesplittet. Nö – nur noch EM- Aktien mit der entsprechenden Marktkapitalisierung. Nur diese Werte haben die Möglichkeit die Gelder von institutionellen Anlegern aufzunehmen und entsprechend an den Börsen liquide zu sein. Da ist es dann Scheißegal, ob die vielleicht Schulden haben. Die werden durch den steigenden EM-Preis relativiert. Aber- Aktien sind zwar Sachwerte- nur die Sache wird durch einen Dritten verwaltet. Vielleicht sollte man sich mal fragen, weshalb die Sachwalter (Manager) die Unternehmen an die Wand fahren und damit den Sachwert. Es gibt nur eine Währung oder Sachwert oder Vermögensversicherung, die einen inneren Wert hat, soweit sie nicht manipuliert wird unabhängig von dem Gebaren Dritter ist und sich nicht plötzlich in Rauch oder in einem Computerausfall auflöst. Sie wird immer noch da sein, wenn niemand mehr weiß, was Bitcoins waren, wenn sich die Zivilisation selbst zerlegt hat, wenn unsere Nachkommen im Lendenschurz durch die Ruinen der Großen Städte streifen. Ach, das ist zu weit vorgegriffen. Schauen wir gebannt auf Montag. In China fällt ein Sack Reis um ...

... und in Europa brechen die Börsen zusammen ...
Überraschend ...

Was mir im Moment voll zum Hals heraushängt: Alles ist überraschend. An der Börse sind die Konjunkturdaten entweder überraschend gut oder überraschend schlecht. Überraschenderweise halten sich die Amibörsen trotz dessen oben, während der Dax und die übrigen europäischen Börsen unerklärlicherweise rote Vorzeichen haben. Da man in dieser Zeit jegliches Vertrauen in die Berichterstattung und in staatlich veröffentlichte Statistiken verlieren kann, ist die Antwort auf die Frage nach überraschenden Konjunkturdaten nicht überraschend. Statistiken können geschönt werden, gerade so, wie es gebraucht wird. Ebenso überrascht es nicht, dass die Amibörsen wie ein Fels in der Brandung stehen. Wenn die Börsen fallen, fällt Amerika. Überraschend ist auch, dass die Russen die Krim und die Ostukraine beanspruchen. Die Krim und die Ostukraine gehörten zum russischen Kernland und wurden von Chruschtschow in der Sowjetunion an die Ukraine verschenkt. Teilung am Reißbrett. In vielen Regionen dieser Welt gibt es offene oder unterdrückte territoriale Konflikte wegen dieses Vorgehens. Beachten wir nur den Kaschmirkonflikt zwischen Indien und Pakistan. Oder eine kleine Schutzzone, die plötzlich ein eigener Staat wurde, obwohl andere dort vorher lebten. Oder warum ist Ostdeutschland eigentlich Mitteldeutschland? Überrascht es, dass sich die Russen auf der Krim und der Ostukraine wieder ihrem Stammland angliedern wollen? Komisch- nach über zwanzig Jahren fühlen sich die Russen noch als Russen und nicht als Ukrainer. Wenn das mal nicht patriotisch ist. Dieses Gefühl kann man als Deutscher nicht verstehen. Alles was von jeher patriotisch war wurde gleichgesetzt mit den Nazis. Insofern ist nach der Definition der Gutmenschen und des bestehenden autokratischen Parteiensystems ein Patriot ein Nazi und damit zu verfolgen. Unser Bundespräsident als Staatsoberhaupt ist ja gerade in Griechenland um sich dort zu entschuldigen. Um Verzeihung zu bitten. Nach 69 Jahren müsste sich jeder der sich bücken wollte eigentlich schon gebückt haben. Aber es finden sich immer wieder Neue, die sich bücken wollen. Es wundert mich, dass ein Mann, der 1940 geboren wurde und zum Zeitpunkt des Kriegsendes fünf Jahre alt war, eine persönliche Reue empfinden sollte. Aufgrund der Berufsbetroffenen in der deutschen Politik überrascht mich dieses Verhalten nicht. Genauso wenig wie es mich nicht überrascht, dass die Griechen Geld haben wollen. Es geht heute bei dem aufrechterhalten der „Erbschuld“ einzig und allein um Kohle. Und sind wir ehrlich- versuchen kann man es ja mal. Hab ihr gemerkt worüber ich gerade schreibe? Über verletzten menschlichen Stolz, Gefühle und ja- auch menschliche Eitelkeiten. Und jetzt komme ich auf den Schwarzen Mann zurück. Der schwarze Mann im Schatten der die Übernahme Deutschlands vorbereitet und den ich im industriellen Mittelstand Deutschlands vermute. Konservative Kräfte, welche die letzten siebzig Jahre mit den Wölfen heulen mussten weil es keine andere Möglichkeit gab und trotzdem verletzt in ihrem Stolz. Aber nun mit dem Zusammenbruch der westlichen Gesellschaften ergibt sich erstmals die Möglichkeit, die Geschichte wieder zu korrigieren. Mich überrascht es nicht, wenn morgen plötzlich anders wird. Bei soviel ...

... Überraschungen ist irgendwann der Überraschungseffekt gleich null ...
Zeitlinien ...

Momentan beschäftige ich mich ein bisschen mit Charttechnik. Da malt man Linien über unterschiedliche Zeitebenen oder Bewegungen in einen Chart ein um daraus zu schließen, wo ein guter Einstieg oder Ausstieg in ein Wertpapier ist. Man sucht eine Wahrscheinlichkeit. Wenn viele andere die gleichen Bildchen malen hat man eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Bis einen der Markt einholt, weil zu viele Marktteilnehmer unterschiedliche Auffassungen vertreten und dann geht es plötzlich ganz schnell hoch und noch schneller wieder herunter, so das sich kein Bild mehr ergibt. Mit diesen Wahrscheinlichkeiten arbeiten wir den ganzen Tag hinsichtlich ganz profaner Dinge. Wenn ich morgens vorhabe am Nachmittag nach der Arbeit einkaufen zu gehen dann ist dies eine Wahrscheinlichkeit. Im besten Fall werde ich wie beabsichtigt nach der Arbeit am Nachmittag einkaufen gehen. Vielleicht werde ich aber erst am Abend einkaufen gehen können, weil mir irgendwas dazwischen gekommen ist und den Einkauf verzögert. Vielleicht werde ich auch gar nicht einkaufen gehen, weil ich beim überqueren einer Straße vom Bus überfahren werde. Aufgrund von Lebenserfahrung ist es eher wahrscheinlich, dass ich später zum einkaufen kommen werde als das ich vom Bus überfahren werde. Aber auszuschließen ist letzteres nicht. Je weiter wir im Chart unseres Lebens oder der gesellschaftlichen Entwicklung die Linien ziehen, umso schwieriger wird es überhaupt wahrscheinliche Szenarien aufzustellen und zu prognostizieren, wann diese Szenarien zeitlich eintreten. Als die Piratenüberfälle vor der Küste von Somalia so schlimm waren habe ich einen Beitrag verfasst, dass wir irgendwann wieder Piraten auf der Nord- und Ostsee haben. Aus heutiger Sicht schwer vorstellbar. Nur- ausschließen kann man es für die Zukunft nicht. Es wird im Internetz auf „Crashpropheten“ wie Celente oder Eichelburger eingeprügelt. Warum? Teilweise weil bestimmte bereits eingetretene Ereignisse, welche die Vorstufe zu den prognostizierten Geschehnissen bilden, schlichtweg und in vollem Bewusstsein ignoriert und verdrängt werden und anderseits, weil die zeitliche Ebene der Prophezeiung nicht eingehalten wurde. Leider wird dabei vergessen, dass einen das Leben einholen kann. Wenn zu viele widerstreitende Interessen aufeinandertreffen wird das (Chart-) Bild verzerrt. Wenn ich ehrlich bin, hat sich vieles gerade in den letzten 12 Monaten erfüllt, was ich für mich selbst prognostiziert habe, was andere prognostiziert haben und woran in seinen „Prophezeiungen“ niemand gedacht hat. Alle haben von der 10.000 im Dax gequatscht und plötzlich stecken wir in der Korrektur. Ende ungewiss und das ist keine politische Börse (Ukraine). Hat eine Weile gedauert mit dem Anfang der Korrektur- zuviel Spieler am Spieltisch. Das Leben ist keine Einbahnstraße. Vielleicht ist es für einzelne unter uns seit vielleicht 50 oder 70 Jahren immer in eine Richtung gelaufen. Man hat gut gelebt. Nur- das Leben ist Veränderungen unterworfen. Wer sich nicht mehr anpassen kann stirbt aus. Dessen ...

... Zeit kann ablaufen ...
Der Garten erfordert momentan alle Kräfte.
Nur das Wasser fehlt und der Himmel ist bewölkt, da wird wieder mal Geoengineering betrieben.

Zur Erheiterung das ZDF-Interview mit dem Türken Akif Pirinçci, welches in der ZDF-Mediathek unterschlagen wurde, und damit zensiert wurde, meine Hochachtung vor der Modertorin
Grundgesetz sagt, es findet keine Zensur statt.
Also, entweder ist das ZDF als Vertreter des Ö.R.Rundfunks ein Straftäter, oder das GG gilt nicht mehr...
Sucht es euch aus - beides gilt anscheinend doch ...

Meine Hochachtung gilt allein Akif, nicht dieser GEZ-finanzierten Dumm-Tussi, die den gängigen Gutmenschen-Mist propagiert.
Alles neu macht der Mai ...

Okay, der Mai fängt erst in knapp zwei Wochen an. Allerdings belebt das Wetter in der letzten Zeit - und gerade das Osterwetter - mit seinen schönen Tagen das Gemüt. So ganz gemütlich war es in der letzten Zeit bei uns in der Siedlung nicht. Die Einbrüche und die Autodiebstähle häufen sich und da es eine alte Siedlung ist, kennt man fast jeden persönlich oder zumindest einer der Nachbarn kennt das Opfer persönlich. Geht man ein Wohngebiet weiter hört man das Gleiche. Gehäuft nimmt man Transporter älterer Bauart mit bulgarischen und rumänischen Kennzeichen war, die durch die teilweise engen Straßen der Wohngebiete scheinbar orientierungslos fahren. Was man nicht verschweigen sollte : es macht sich Lynchstimmung breit. Nicht diese Stammtischparolen von wegen „Aber bald ...“ sondern da werden Fotos von Fremden mit schwarzen Haaren und südländischen Aussehen gemacht und bulgarische und rumänische Autokennzeichen aufgeschrieben. Ein ganz hartgesottener Nachbar verfolgte wohl einige ihm suspekt erscheinende Personen, musste aber selbst die Flucht ergreifen. Natürlich stehen wir nicht kurz vor dem Zusammenbruch. Die jetzige ausufernde Kriminalität ist nur temporär und zufälligen Umständen geschuldet. So eine Siedlung ist ein fast abgeschlossenes Gebiet, in dem jeder auf jeden aufpasst. Trotzdem kommt es zu den Einbrüchen. Nur ich möchte nicht dabei sein, wenn ein paar Einbrecher von einer aufgebrachten Masse erwischt werden. Das Klau- und Einbruchsproblem in dieser Häufigkeit verlagert sich stetig von den östlichen Grenzgebieten in das Kernland. Das Warum kann sich jeder selbst ausrechnen. In dem östlichen Grenzgebiet, in dem ich meine zweite Heimat habe, reagiert man mittlerweile gelassener. Man unterscheidet zwischen dem hungrigen Polen, der ein Schwein stiehlt und den schwarzhaarigen Verdächtigen mit südländischem Aussehen. Der Ortsbeirat meines Dorfes meinte, angesprochen auf das Thema, dass die Dörfler sich eher selbst untereinander beklauen. Ist auch irgendwie klar. Wenn ein Transporter mit bulgarischen oder rumänischen Kennzeichen die einzige Hauptstraße auf und ab fährt, fällt das schon ein klein wenig mehr auf als in Berlin. In anderen Grenzregionen soll es weniger gemütlich sein, habe ich mir sagen lassen. Und da wir nicht vor dem Zusammenbruch stehen, habe ich in der zurückliegenden Zeit meine Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Kleinstlandwirtschaft vervollkommnet. Die Kartoffeln sind drin. Das Topinambur ist drin, Mais ist gepflanzt und die Pilzkulturen sind in Stroh eingebettet. Bei den Pilzkulturen muss ich aufpassen- der Nachbarhund kommt zu Besuch und fängt an zu graben. Letztes Wochenende haben wir einen Subbotnik im Dorf mitgemacht. Da macht man sich nicht tot aber die Dorfgemeinschaft wird gestärkt. Alteingesessene und Zugezogene lernen sich kennen. Wenn man kein Alternativer (gutsituierter Mittelständler mit Langeweile, der anders sein will) ist, funktioniert die Integration in eine Dorfgemeinschaft recht gut. Wir merken alle, dass der Wind härter bläst. Veränderungen stehen an. Ob die Hunnen uns überrennen wissen wir nicht. Aber wir können uns dagegenstemmen. Wann der gesellschaftliche Urknall kommt, wissen wir nicht. Bei dieser schwachen Regierung und den äußeren und inneren Feinden kann man nur zitieren:

Lieb Vaterland magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.864.196 von spielkind0815 am 23.04.14 20:48:09Tach Spielkind,

Erbsen, Kartoffeln, Lauch, ein paar Erdbeeren von der Schwägerin sind nun drin.
Erbsen bzw. Hülsenfrüchte holen Stickstoff aus der Luft, das Gestrüpp gibt ihn dann später in den Boden.
1/3 fehlt noch - mehr Kartoffeln.... Die Topins habe ich etwas abgelegen eingesetzt, als wachsender Schutzwall vor dem Nachbarn.
Bohnen sind noch eine Option. Kohl, Salat und dergleichen habe ich wenn überhaupt erst nächste Saison angedacht. Dieses Jahr ist Lernjahr.
Hie und da Kräuter, die den Insektenhaushalt unterstützen und die Schädlinge abhalten.
Auch an die Säugetiere und Vögel muss gedacht werden.
Mir ist nach intensiver Lektüre schnell klar geworden, dass Monokultur nicht mehr geht, alles muss miteinander abgestimmt werden, Fruchtfolge muss eingeplant sein, für das nächste Jahr/Saison.
Wo heute Kartoffeln stehen, dürfen keine Tomaten "nachbarn", und nächstes Jahr wird gewechselt, so dass frühestens alle 3-4 Jahre eine Sorte wieder an der gleichen ersten Stelle angepflanzt werden darf.

Deswegen hat mein Garten auch eine Vierteilung bekommen, mit Steinwegen dazwischen, was man am Beginn vergisst, wird zum Schluss hin kompliziert und schwierig.
Neulich habe ich gelesen, die Hungersnot in Irland annodazumal war der Monokultur einer einzigen Kartoffelsorte geschuldet. Als diese die Krautfäule bekam - eine übliche aber gefährliche Erkrankung aufgrund zu vieler Feuchtigkeit - war die Ernte dahin, nichts blieb verschont, daher finden wir heuer in den Staaten soviele Rotschöpfe...alle ausgewandert, weils nichts mehr zum Essen gab;-)
Kompost, ja der Kompost wird ganz wichtig. Der Kasten, bzw. die Kästen sind in der Mache, Düngen mit Naturdünger wird ab nächstem Jahr Priorität haben. Da das Land ja brach lag, ist es dieses Jahr noch nicht nötig.


Endlich Wasser, das aktuelle Thema der Gärtner.
Dieser Tage war es endlich soweit. Da stehen drei 1000Liter Tanks, und die sind leer, Wochen, Monate, und zuletzt hat sich alles wirklich gut gefüllt.

Wir sind noch nicht an dem Punkt, wo der Wasserhahn aufgedreht wird.
Ich bin kein Rasenwässerer, dafür ist das Zeug nun mal zu schade.
Ja, in Zukunft wird so mancher Rasen und Vorgarten verdörren, weil das heilige Nass so kostbar wird - auch im guten alten Deutschland.
Pilzkulturen interessant, habe das mal irgendwo kurz übergelesen.
Ist für mich vorerst keine Option, der Pilz macht mich nicht satt.
Den Mais hatte ich auch schon im Auge - was hast Du damit vor?

P.S.
es gibt irgendwo die Infoseite, dass, wenn man alternativen Mais anplanzt und ihn lokal einträgt, lokale Bauern gezwungen sind, einen gewissen und ziemlich großen Abstand mit gentechnisch verändert anzubauendem Saat/Maisgut einzuhalten.
In manchen Gebieten, wenn die Info stimmt, gibt es demzufolge dank dieser Offensive gar keine GVO´s mehr auf den Feldern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.864.498 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 23.04.14 22:01:49Moin Elfi,

ja, Wasser wird in der Zukunft wertvoller als Gold werden. Wenn ich nicht davon ausgehen würde, dass es an den Börsen bald knallt, würde ich schon jetzt Wasseraktien kaufen. Aber folge dem Trend- erst EM-Aktien, dann Wasseraktien. Die angelegten Pilzkulturen dienen dem Spaß. Beim Mais habe ich zwei Sorten. Futtermais samenfest und Hybriden zum Verzehr. Tiere habe ich noch keine aber was nicht ist, kann ja noch werden. In Bereitschaft sein heißt alles. Auch wenn sich momentan jeder hinsichtlich des Aufschwungs überschlägt- ich atme erst durch, wenn die Ukraine-Krise diplomatisch behoben wird, woran ich nicht glauben mag und wenn die Fußballweltmeisterschaft vorbei ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.864.598 von spielkind0815 am 23.04.14 22:22:47Schröder macht das schon. :cool:
Schöne Welt ...

Langsam wird es ist Frühling und es geht strong auf Weihnachten zu. Ja, okay, jetzt stehen erst einmal der Mai und der Juni an, die für mich persönlich schönsten Monate. Kaum scheint die Sonne bilden sich lange Schlangen an den Autowaschanlagen, weil jeder seinen Liebling sauber wissen will. Ich stehe also an der Autowaschanlage und warte, dass ich dran bin.
Die ersten knappen Bekleidungsteile bei den Damen tauchen auf und Mann hat viel zu gucken. Nur gucken nicht anfassen, gegessen wird zu Hause. Und auch wenn die Arbeit in den meisten Fällen langweilig ist oder man über die Gebühr in Anspruch genommen wird- man lebt gut. Meckern gehört zum Alltag. Unterlässt man es dann noch Nachrichten zu schauen, hierbei seien Mainstream- Medien als auch Verschwörerseiten gemeint, kann man wunderbar leben. Ab und zu findet sich ein Troll der einem den Tag vermiest indem er darauf hinweißt, dass morgen schon alles vorbei sein könnte. Wie sollte das geschehen? Alles ist bei uns sicher und trotzdem schweifen die Gedanken ab und ein Szenario kommt mir in den Sinn:
Die Tage schleichen in oben genannter Geruhsamkeit so dahin. Man fühlt sich sicher. Plötzlich und unerwartet wie von Geisterhand herrscht Unruhe im Land. Es beginnt klein an einer unbedeutenden Stelle des Landes. Die Medien bagatellisieren das Ganze. Warum auch nicht? Da die Randale anderen Ort`s ist, ist die Welt noch in Ordnung. Aber plötzlich raufen sich auch direkt vor meiner Tür die Leute zusammen. Plötzlich bricht die Öffentliche Ordnung und Sicherheit zusammen. Plötzlich haben mein Nachbar, der seit Jahren Hartz IV bezieht, und andere von der Gesellschaft Ausgestoßene Maschinenpistolen in ihren Händen und sind Mitglieder einer Selbstverteidigungseinheit. Jetzt wird der einst arbeitslose Nachbar gebraucht und ernst genommen. Jetzt hat er eine Maschinenpistole und was zu sagen. Vielleicht bittet er dich mit vorgehaltener Maschinenpistole aus deinem Fahrzeug oder Haus herauszukommen. Vielleicht bittet er dich gar nicht sondern nimmt sich einfach was er will- weil er hat jetzt was zu sagen und eine Maschinenpistole.
Der Tagtraum ist so schnell vergangen wie er gekommen ist. Das was im Bruchteil einer Sekunde vor dem inneren Auge abgelaufen ist kann in einem zivilisierten Land und schon gar nicht in Europa passieren. Das kann man sich nicht vorstellen. Jeder der sich so etwas vorstellt ist ein Schwarzmaler.

... und jetzt stelle ich mir vor, ich bin Ostukrainer ...
Bald knallt`s ...

Ich weiß, ich weiß. Bin auch einer der das seit 2008 predigt. Und sind wir ehrlich- das was sich die EZB geleistet hat ist der Gipfel. Wahrscheinlich geht noch mehr- aber der einhellige Tenor sowohl des Mainstreams als auch der Verschwörungstheoretiker ist es, dass die EZB den letzten Akt des Euro- Fiaskos eingeleitet hat. Soviel Übereinstimmung hat man selten. Nein, mein Indikator für den alsbaldigen großen Knall ist die Tatsache, dass ich noch mal die Schulbank drücke. Abendstudium. Ich hab mich bisher immer davor gedrückt. Wozu die wenige Zeit verplempern. Nicht falsch verstehen. Sich weiterzubilden, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubauen, dass ist nicht sinnlos. Aber bei den meisten Qualifikationen geht es lediglich darum einen „Schein“ zu machen. Hier kommt die Theorie nach der Praxis. Praktisch ist es Tagewerk, theoretisch musst du irgendeiner „Stelle“ nachweisen, dass du praktisch befähigst bist deinem Tagewerk nachzugehen. So ein Studium kostet Geld (und nicht zuwenig) und Zeit. Nun gut- ich habe damit angefangen. So und jetzt, wo ich mich endlich aufraffe, kann ich mit Sicherheit davon ausgehen- dass ich den Scheiß bald nicht mehr brauche, weil andere Fähigkeiten und Fertigkeiten gebraucht werden. Nicht verstanden was ich meine? Okay. Ich recherchiere einer Aktie hinterher und wenn ich sie gekauft habe kackt das Ding innerhalb kürzester Zeit ab. Nicht ein bisschen, nö, so richtig. So komme ich mir momentan vor. Du kommst nach langer Zeit aus deiner Höhle – und Peng. Die Säbelzahntiger haben dich voll am Arsch. Wenn es dem normalen Schaf dämmert, dass es keine Rendite mehr gibt und sei es nur 1 Prozent ( in Worten : ein Prozent), dann geht die Herde durch. Eine Zwangsabgabe von zehn Prozent hätte die Herde noch verkraftet unter dem Motto des Opfers für das Gemeinwohl (Gold gab ich für Eisen). Aber keine Rendite mehr? Das geht nun wirklich nicht. Und sind die Banken nun sicher oder nicht? Schließlich werden durch die Maßnahmen der EZB die Banken gerettet. Alles eine Vertrauensfrage. Und das Vertrauen wankt. Deshalb finde ich die Gesetzesinitiative die wahrscheinlich gerade während der Fußballweltmeisterschaft läuft gut. Die Bundesregierung plant, Gehälter und Gewinne von Kleinst- mittelständischen Betrieben auf einem Sammelkonto einzuziehen. Immer wiederkehrende Ausgaben wie Miete und Versicherungen werden direkt überwiesen. Unbenannte Zuwendungen, wie Urlaube und Anschaffungen außer der Reihe müssen beantragt werden. Hierfür soll ein eigenes Ministerium gebildet werden. Hintergrund für die Gesetzesinitiative ist der Umstand, dass die Leistungsträger der Gesellschaft für den Staat sowieso schon sechs Monate umsonst arbeiten. Durch die erweiterte Fürsorge soll gewährleistet werden, dass niemand aus der Rolle fällt. Als Gegenleistung garantiert der Staat ein Existenzminimum. Etwas über dem einschlägigen Sozialhilfesatz. Wozu so eine Fußballweltmeisterschaft gut ist. Apropos. Einige (ich auch), dachten während der Olympischen Spiele passiert irgendwas. Geknallt hat es nicht. Nur während dessen hat die EU versucht die Ukraine zu vereinnahmen. Was nach den Olympischen Spielen passierte weiß jeder von uns. Jetzt plötzlich marschiert eine handvoll Terroristen im Irak (ohne Gegenwehr) auf Bagdad zu. Gefahr für Europa. Terroranschläge drohen wohin man sieht. In Brüssel haben sie schon zugeschlagen. Bisher war es keine Frage des Ob`s sondern nur des Wann`s ...

... die Frage des Wann`s könnte sich bald beantworten ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.070.810 von MOAB am 29.05.14 19:43:31Moin, Moin.
Moin Spielkind. Hast Du eine Quelle für diese unsägliche Behauptung einer Planwirtschaft, die alles auf den K9pf stellt?
Von innen sieht das Hamsterrad aus wie eine Karriereleiter.

Genialer Spruch, den ich gerade auf hardmoney gelesen habe.
Natürlich nicht Elfi.

Denn da habe ich geschrieben: ... die wahrscheinlich gerade während der Fußballweltmeisterschaft läuft... . Satire oder Vorwegnahme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.151.734 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 13.06.14 21:50:47Mein Spruch ist:

Macht wird dir nicht gegeben, Macht wird dir nicht geschenkt. Macht kommt aus deinem Inneren.
Und wenn du immer das tust, was du immer tust- dann bekommst du das, was du immer bekommst. Meistens nichts.
Das Drehbuch ...

Eichelburg schreibt auf seiner Seite vom Tag X und vom Drehbuch. Bis zum Tag X werden wir gemäß dem Drehbuch mit Sauereien der Elitennieten konfrontiert. Den ADAC hat es schon erwischt. Jetzt ist Genscher dran. Noch nicht gehört? Der Mann hat Elisabeth Käsemann auf dem Gewissen. Ermordet während der argentinischen Militärdiktatur. Hätte gerettet werden können- aber Genscher, der damals Außenminister war, wollte nicht. So steht es in den Medien. Der Vater von Elisabeth Käsemann hat 1980 Klage erhoben, die wurde abgewiesen. Ich hätte keine Klage erhoben. Ich hätte anders gehandelt. Bis vor kurzen hatte ich von Elisabeth Käsemann keine Kenntnis. Ihr Schicksal war mir fremd. Jetzt bin ich instrumentalisiert. Genauso wie Millionen meiner deutschen Mitmenschen momentan instrumentalisiert werden. Ich war heute auf dem Flohmarkt und habe mich mit völlig Fremden unterhalten. Flohmarkt macht keinen Spaß mehr. Immer wieder bekam ich zu hören, dass die Zigeuner alles stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ich bekomme zu hören, dass Menschen umgezogen sind, raus aus der Stadt, auf der Flucht vor den Ausländern, um festzustellen, dass sie plötzlich neben einem Hotel wohnen in dem Zigeuner untergebracht werden. Wieder kann man die Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen. Gelesen? Ich gebe nur wieder, was mir in einfachen Gesprächen wiedergegeben wurde. Ich habe nichts hinzugefügt- sondern weggelassen. Und zwar das was als (End) Lösung des Problems einhellig proklamiert wurde. Soviel gemeinschaftlichen Hass in Reinkultur kenne ich nur von den Nazis. Apropos. Ich hatte anlässlich des Herrentages ein Gespräch mit einem frisch (jungen) gewählten Bürgermeister der Linken. Meine Provokation: „Kommunisten.“ Und seine Antwort: „AfD- Anhänger?“ war der Einstieg in ein anregendes und für beide Seiten konstruktives Gespräch. Er ist nicht mit dem Parteibuch angetreten sondern mit dem Ziel etwas in seiner Gemeinde zu verändern. Und – er sieht sich nicht als Kommunist. Krass fand ich, dass er mit der Bundesebene seiner Partei fast keine Gemeinsamkeiten hat und lokal Politik machen will. Und jetzt kam es für mich zu einer sehr wichtigen Feststellung. Wenn ich mich mit Lokalpolitikern unterhalten habe, egal welcher Partei sie angehörten, dann wurde mir immer erklärt, sie würden sich von der Bundespolitik ihrer Partei distanzieren, weil sie nicht volksnah sei. Wenn dem so sein sollte, wer verdammt wählt denn dann die ganzen Parteibonzen? Diese direkte Frage konnte mir mein linker Freund auch nicht beantworten. Und noch etwas ist mir aufgestoßen. Ich bin Nationalist. Seine Frage war, ob ich nicht eher Patriot sei? Eine typisch linke Sichtweise. Ich bin Nationalist und Patriot. Er steht links und kann ebenfalls Patriot sein. Vaterlandsliebe muss über der politischen Ausrichtung stehen. Das mussten wir klären – und er hat mir Recht gegeben. Und ehrlich- wir werden bald einen ganzen Haufen von Patrioten brauchen um uns zu schützen. Einfach weil gerade ...

... ein Horrorfilm gedreht wird ...
Dekaden ...

Momentan läuft ja das Gespenst der Deflation durch die Medien. Natürlich gibt es eine Deflation- bei den Konsumgütern. Wer keine Kohle hat, der kann auch nicht konsumieren. Der Spruch: Billig will ich fällt der deutschen Industrie eben auf die Füße. Wenn man den Arbeitnehmern keinen angemessenen Lohn zahlt, dann verweigern sie notgedrungen den Konsum. Wir Deutschen sind schließlich keine Amerikaner die ihre Existenz für viele schöne unnütze Dinge opfern. Na gut stimmt auch nicht. Wenn es crasht wird ein großer Teil unserer Mittelschicht ausgelöscht, einfach weil über die Verhältnisse gelebt wurde. Die rechnen so: Wir nehmen den Konsum vorweg, verschulden uns und in ein, zwei Dekaden sind wir schuldenfrei. In dem vorgegebenen Zeitrahmen von zwanzig Jahren wird nichts Wesentliches passieren. Hoffentlich. Ja, der Konsum ist deflationär. Gut im Moment nicht weil aus unerfindlichen Gründen die Deutschen gerade wie bekloppt Fernseher kaufen. Als ob es der alte Fernseher nicht auch machen würde. Aber wahrscheinlich ist es wichtiger jedes einzelne Beinhaar oder jeden Popel von Müller bei der WM zu sehen als die Kohle für etwas Sinnvolles auszugeben. In allen existenziellen Bereichen steigen die Preise. Was momentan verstärkt wahrzunehmen ist, ist die Tatsache, dass so manchen Mietern dieser Tage Modernisierungsankündigungen ihres Vermieters ins Haus flattern. Durch eine Modernisierung ist der Vermieter berechtigt die Miete um 11 Prozent zu erhöhen- und zwar auf Dauer. Die Mietervereine geben in den Großstädten den Rat die Wohnung zu behalten, wenn diese bezahlbar und es keine zwingenden Gründe für einen Umzug gibt. Dem Rat kann nur gefolgt werden. Die Kaufpreise für Immobilen steigen inflationsbedingt aber die Rendite durch Vermietung (soweit man bei Vermietung überhaupt von Rendite sprechen kann) wird durch die Kappungsgrenzen gedeckelt. Also wird versucht anderweitig eine Mieterhöhung durchzusetzen. Billige Kredite für die Modernisierung und schon kann um 11 Prozent erhöht werden. 11 Prozent Erhöhung der Nettokaltmiete ist etwas anderes als wenn das Brot um 11 Prozent teurer wird. Also nichts mit Deflation. Wenn die existenziellen Kosten in dem bestehenden zeitlichen und quantitativen Umfang steigen, werden bald die Löhne steigen müssen. Die werden nicht freiwillig angepasst. Die werden über angepasste Mindestlöhne steigen und dann sind die jetzigen kontrovers diskutierten Beträge nur noch ein Witz. Schlussfolgerung: Wir bewegen uns auf die Hyperinflation zu. Und das dauert keine Dekade mehr. Was wird demnächst passieren? Lassen die Elitennieten erst eine Hyperinflation zu und crashen das System dann oder kommt es alsbald zum Systemcrash? Ein baldiger Systemcrash würde mir derzeit überhaupt nicht in den Kram passen. In nächster Zeit erwarte ich Zahlungen, die das Resultat aus einer zurückliegenden Dekade sind. Und ehrlich- ich würde mir schon gerne noch ein paar Unzen kaufen als nur ein Brot. Insofern bin ich bei all den Trollen hier bei w:o. Die propagieren das System ist so toll und es gibt keine Krise. Bringen wir den Scheiß doch mal auf den Punkt. Ich finde es ungerecht. Man baut sich etwas auf- ist sparsam und dann wird das ganze System von irgendwelchen Drecksäcken gegen die Wand gefahren. Das kotzt mich an. Momentan versuchen sich diese Drecksäcke an den Börsen der Welt selbst zu bescheißen. Oder warum glaubt ihr steigen die Börsen nicht mehr weiter? Einfach nur, weil sie sich den Aktienscheiß nicht länger gegenseitig abkaufen wollen und sich überdies keine neuen Spieler (wir) finden lassen, die sie abzocken können. Wir müssen in Dekaden denken.

... die denken in Millisekunden ...
Dämmerung ...

Ich liebe den Mai, Juni und den Juli. Die Tage werden immer länger. Die Dämmerung setzt immer später ein. Wenn man sich in der Karibik aufhält oder den Kanaren, dann hast du vielleicht dreißig Minuten Dämmerung. Dann ist es zwar immer noch warm aber es ist halt dunkel. Ich liebe die lange Dämmerung. Besonders wenn es ein heißer Tag war. Dann wird im Schutz der Dämmerung gewässert. Meine Pflanzen die den ganzen Tag der Sonne und der Hitze ausgesetzt waren bekommen Wasser- und sie werden größer und schöner und fruchtbarer. Fruchtbarer. Wenn die Schnecken nicht alles weggefressen haben. Ich pflanze Gurken. Sie fressen sie auf. Ich pflanze Salat. Sie fressen sie auf. Ich pflanze Tobinambur. Sie fressen sie auf. Gut, das Tobinambur haben sie nicht erwischt. Ich hab die Knollen gepflanzt und eine Woche später war alles abgefressen. Ratzekahl. Ich habe dann Schneckenkragen gesetzt und die Pflanzen kamen wieder. Die Topi, für die ich keine Kragen hatte, habe ich ausgegraben und dann mit Schneckenkragen wieder eingepflanzt. Freitag weiß ich, was draus geworden ist. Gespannt bin ich auch auf meinen angelegten Weidenzaun. Ich habe im März Weidenäste senkrecht in den Boden geschlagen. Der Großteil ist ausgeschlagen und treibt aus. Obwohl ich finde, dass es noch etwas armselig ist, sprechen die Spaziergänger darüber. Ich hab gelauscht und natürlich habe ich einen Anspruch. Ich lieb den Sommer. Besonders, wenn er richtig heiß ist. Oh, ich mag Hitze nicht und als hellhäutiger blauäugiger Blonder mag ich eine gleißende Sonne nicht. Aber die einsetzende Dämmerung, die einsetzende Kühle ist herrlich. Hat so etwas von Erlösung. Wann nutzt man den Sommer mal wirklich aus um Party zu machen? In der Hitze baden gehen, bis in die frühen Morgenstunden, wenn um vier die Sonne aufgeht, labern. Entweder ich werde zu alt oder die Gesellschaft ändert sich zusehends. Was auch stimmen könnte- ich habe vielleicht zu wenig Freunde. Ach, Scheiße das ist nicht das Problem. Ich stelle einfach nur fest- ich bin alt oder ich werde alt. Ich bin 41 Jahre. Ich fühle mich wie 30. Ich hab die ersten grauen Haare im Bart. Ich muss aufpassen welcher Frau ich nachschaue. Vielleicht zu jung. Kann es sein, dass ab 40 wirklich die Dämmerung einsetzt? So. Alles was ich bisher geschriebene habe meine ich ernst. Ich habe als Mann Angst vorm Älterwerden. Die Zeit vergeht mir zu schnell. Ich vergehe zu schnell. Ich habe echt Angst. Trotzdem muss ich mich der Dämmerung stellen. Die Dämmerung die auf uns zukommt. Einfach weil unserer sorgloser Nachwuchs nicht sieht , was da kommt. Also muss ich das übernehmen. Wenigstens für meine Familie. Es dämmert ...

... aber ob es manchen dämmert ist die Frage ...
Urlaub ...

Der „Urlaub“ war viel zu kurz. Warum Urlaub in Anführungsstrichen geschrieben wurde? Im Urlaub nimmt man sich eine Auszeit vom alltäglichen Leben. Urlaub heißt begrifflich: Die Erlaubnis wegzugehen. Wer also erlaubt der Arbeit fernbleibt und an fernen Stränden sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt der macht Urlaub. Wer sich den ganzen Scheiß hier anguckt und feststellt, irgendetwas läuft verkehrt und weil es verkehrt läuft, muss ich handeln, der macht keinen Urlaub. Jedenfalls keinen Urlaub im herkömmlichen Sinne, auch wenn man sich dabei entspannen kann- entspannen muss. Kurz vor meinem Urlaub kam die Nachricht, dass die Zentralbanken und andere Institutionen 29 Billionen Dollar des 62 Billionen Dollar Aktienvolumens mittlerweile halten. Und da will mir jemand erzählen der Aktienmarkt ist nicht manipuliert. Na, Lust auf Aktien? Der Aktienmarkt wird hoch und der Goldmarkt heruntermanipuliert und bei all dem Geld drucken ist nicht genug Geld da. Woran erinnert uns das? Richtig. In der Inflation gibt es nicht zu viel Geld sondern zu wenig- weil der Bedarf wegen der Entwertung immer größer wird. Momentan lebe ich zwei Leben. Eins in Berlin und eins in der Uckermark. Und in beiden bin ich nicht wirklich zu Hause. Ein Großstadtmensch der die Großstadt braucht, um nicht zu veröden. Ein Großstadtmensch der die Großstadt hasst, weil sie laut und stressig ist. Momentan macht der gesunde Wechsel zwischen beiden Welten das Optimum. Insofern heißt Urlaub die eigene Erlaubnis von einer Welt in die andere zu wechseln. Eine Woche ist nicht lang. Ich hab die Woche Heu (nicht Stroh) gemacht. Wenn die Ernte durch ist werde ich meine kleinen Felder damit abdecken damit mir die nicht zuwuchern. Außerdem will ich im nächsten Jahr Land mit Strohkartoffeln urbar machen. Die riesigen angesammelten Gras-Komposthaufen habe ich dieses Jahr schon mal probehalber mit Kartoffeln gespickt. Sieht gut aus. Der Mais kommt und die Topinambur sind ungeschlagen. Gegen die Schnecken ist eins festzustellen- wenn die Pflanzen ein bestimmtes Wachstumsstadium überschritten haben werden sie uninteressant. Wachstum. Ja, ich freue mich, wenn ich etwas schaffe, etwas aufbaue, ausprobiere. Den meisten Menschen wird es genau so gehen. Nur leider wollen unsere Elitennieten nichts aufbauen. Schade. Eigentlich war es blöd „Urlaub“ zu schreiben. Unsere Elitennieten haben dafür gesorgt, dass die einst reale Welt, also eine gute Arbeit, ein gesichertes Einkommen, eine Zukunft für seine Nachkommen, eine geruhsamer Lebensabend, sich in eine Scheinwelt verwandelt. Die Verschwörungstheorien, Glas und Zeitung sammeln, Gemüse im Schrebergarten anbauen, sein Vermögen in EM und Land investieren werden immer realer. Nein. Der Begriff Urlaub trifft es nicht. Ich mache kein Urlaub, ich bereite mich ...

... auf den Überlebenskampf vor ...
Mentales Alter ...

Zeit ist eines meiner Lieblingsthemen. Zeit beschreibt die Veränderung des Zustandes eines Menschen oder einer Sache oder dem Weltgeschehen insgesamt. Aber gehen wir nicht so weit. Ich persönlich habe das Problem, dass ich mich nicht so alt fühle, wie ich bin. Im Mai wurde hier bei w:o ein Thread reingestellt, Test-mentales Alter. Wenn man das Stichwort bei Google eingibt kommt man auf einige Seiten auf denen man sein mentales Alter ermitteln kann. Ist schon witzig. Die Tests sind verschieden aufgebaut und man kann nicht feststellen auf welcher Grundlage die Feststellung durch das jeweilige Programm getroffen wird. Ist ein Spiel. Vielleicht ist es wahr, vielleicht nicht. Aber was zum Beispiel wahr ist- du kannst so alt sein wie du willst- für deine Eltern wirst du immer die Göre sein die bevormundet wird. Oder du kannst Freunde haben die im Beruf in verantwortungsvollen Positionen stehen- im Privatleben sind sie kindisch und irrational. Eigentlich sind wir in jeder Phase unseres Lebens in vielen Situationen kindisch und irrational. Insofern zweifele ich schon daran, dass wir heute geistig so alt sind wie vielleicht körperlich. Und- das ist auch gut so. Wir haben in Europa 60 Jahre des Friedens und des Wohlgefallens erlebt. Das heißt für mich, dass bis auf wenige Randgruppen in unserer Gesellschaft der geistige Alterungsprozess sich verlangsamt hat. Ich könnte dafür keine Belege präsentieren. Ich beobachte nur. Ich glaube schon, der Spruch: „Man ist so alt, wie man sich fühlt“ ist ein Spruch der Neuzeit. Wer sich permanent scheiße fühlt wird schnell geistig alt und vergrämt. Aber einem werden wir mit zunehmendem biologischen Alter nicht entgehen: dem Leistungsabbau. Heute kann ich nicht mehr eine Nacht durchmachen und morgens zur Arbeit gehen und Leistung bringen. Und hier sehe ich eine ganz persönliche Gefahr für die Zukunft. Momentan werfen die Deutschen ihr Geld zum Fenster heraus- konsumieren- weil die Elitenieten jedes Sparen zum ad absurdum gemacht haben. Im ersten Schritt der Betrachtung erscheint es logisch sein Geld auszugeben bevor es wertlos wird. Im zweiten Schritt der Betrachtung stellt sich die Frage: Kann das „sinnlos“ ausgegebene Geld wieder reingeholt werden, wenn ... es besser wird... ? Besser wird es irgendwann- nur wann? Es ist noch nicht einmal wirklich schlecht geworden. Nur wie alt bin ich- wenn es wirklich schlecht wird und wie alt und leistungsfähig bin ich, wenn es tatsächlich besser wird? In der jetzigen Zeit ist es für mich (ganz persönlich) besser auf Konsum (nicht ganz- was ist das Leben ohne ein bisschen Luxus) zu verzichten und das freiwerdende Kapital in die Altersabsicherung zu stecken. Natürlich diversifiziere ich so gut es geht- nur EM bleiben meine Favoriten. Und noch mal- wir (ich) einfacher Pimpf werde kein Goldbaron. Ich erwerbe einen anonymen Vermögenswert. Wenn die Scheiße hier wider Erwarten sich über viele Jahre hinziehen wird und nur noch der sozialistische Sozialhilfesatz ausgezahlt wird, da kann ich mit meinem Goldverkauf auf dem Schwarzmarkt meinen monatlichen Lebensunterhalt aufstocken. Egal, wie viel ich irgendwann mal bezahlt habe. Verschwörung ? Buh. Habt ihr die Nachrichten erfolgt? Ich weiß, dass ihr die Nachrichten verfolgt. Zwei Meldungen stechen ins Auge. Der Mindestlohn von 8,50 EUR und die Diätenerhöhung für die Politiker. Hallo??!! Geht es noch? Die Drecksäcke (Volldemokraten) wollen weiter Kohle einstreichen und der Pöbel soll darben? Die Herren und Damen Abgeordneten leben direkt unter euch. Ihr müsst keine großen Rhetoriker sein- ihr müsst nur eure Stimme erheben. Den Rest macht hoffentlich nicht die Masse der Unterdrückten. Lynchen nennt man so etwas im amerikanischen. Es wird ein Gremium gebildet (der Pöbel) und dann wird Recht gesprochen. Das Recht liegt immer beim Stärkeren.
So ein Mist, ich dachte ich hab mir die Unschuld bewahrt. Aber ehrlich- die ganzen Abgeordneten auch in eurem Bezirk sehen so unscheinbar, so unschuldig aus- nur sie saugen euch aus. Von wegen jung geblieben ...

... uralt in Tennisschuhen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.231.724 von MOAB am 30.06.14 11:25:24Vielen Dank. Wegbegleiter seit 2008. Krass- 6 Jahre. Ich hoffe dir geht es gut. Außer- wir sind älter geworden. Nur da stehen wir drüber.
Nach diesen sechs Jahren können wir konstatieren, daß es praktisch keine Bundeswertpapiere mehr gibt.
Hey, Connor,

hätte nicht gedacht, dass du hier noch mitliest. Aber alle sechs Jahre ein Statement ist schon okay. Die Bundeswertpapiere sind gegangen- ich bleibe. Bis ganz zum Schluss.
Ich bleibe auch hier.
(Bin in den letzten 18 Monaten mehr im OP-Saal als zuhause gewesen....):(
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.236.516 von spielkind0815 am 30.06.14 22:53:30Hallo Spielkind,

ich bleibe auch noch bis zum Schluß.:(
Habe Bundesschatzbriefe die noch einige Zeit laufen. Außerdem hoffe ich daß es eines Tages wieder Bundeswertpapiere geben wird.
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.237.908 von MOAB am 01.07.14 09:42:21Moin MOAB,

dann wünsche ich mir für dich, dass du nun über den Berg und auf dem Weg der Genesung bist. Beste Wünsche.

:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.238.420 von ConnorMcLoud am 01.07.14 10:29:33Moin Connor,

vielleicht hat es einen Grund, dass der einfache Bürger von den Bundeswertpapieren ausgeschlossen wurde (Zwincker , Zwinker). Bundeswertpapiere/Schatzbriefe werden immer noch als sicheres Investment in der Bevölkerung wahrgenommen. Auf dieses Gefühl will man nach dem Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftsgefüges zurückgreifen, wenn wieder zu den eigenen nationalen Währungen zurückgekehrt wird. Eine der Säulen der Staatsfinanzierung wird auch in Zukunft die Ausgabe von Staatsanleihen sein. Wäre doch doof, wenn der Bürger sein Geld auch in den sicheren Anleihen versenkt hat. Dann wird das nicht mit dem Patriotismus: Gold gab ich für Eisen. Vielleicht besteht dann auch wieder Rechtssicherheit. Staatspapiere kann man nur kaufen, wenn Rechtssicherheit besteht und danach sieht es momentan nicht aus. Inhaber von Staatspapieren müssen damit rechnen zum Wohle des Staates enteignet zu werden. Der IWF trommelt ja wieder.
Zitat von spielkind0815: Moin MOAB,

dann wünsche ich mir für dich, dass du nun über den Berg und auf dem Weg der Genesung bist. Beste Wünsche.

:)



Hallo Spielkind0815
leider bin ich das noch immer nicht - aber der "Trend zeigt in die richtige Richtung!"

Danke für die Wünsche!:)
Angst ...

Angst frisst die Seele auf, weshalb man sich seiner Angst zu jedem Zeitpunkt stellen muss. Hehre Worte. Und gleichzeitig Parole. Parolen hasse ich, weil sie meist einer schon gescheiterten Sache dienen und manipulieren sollen. Vielleicht sogar selbstmanipulierend wirken sollen. Besonders muss ich mich sprichwörtlich immer an den Kopf fassen, wenn Leute in meiner nächsten Umgebung aus meiner Sicht sich selbst belügen und ich sie noch für intelligent halte. Neulich war ich bei meinen Nachbar um mir einen Erdbohrer zu leihen. An der Klingel waren die Namen (das Paar ist zwar verheiratet, tragen aber immer noch den jeweils eigenen Familiennamen) und der Zusatz (der ist neu) : Glücksgemeinschaft. Ach du Kacke. Ich mag beide. In der Beziehung hat sie die Hosen an. Abgesehen von der evolutionären Tatsache, dass ein Mann nicht unter dem Matriarchat leben kann, stehe ich für Gleichberechtigung in einer Beziehung. Wenn beide zusammen sind, dann ist er vollkommen unentspannt. Wenn er voll ist, geht er sie auf eine Art und Weise an, die mich an ihrer Stelle zur sofortigen Trennung bewegen würde. Durch den Alkohol wird die ganze Unterdrückung und (für mich) der Hass hochgespült. So etwas kann auf Dauer nicht gut gehen. Und jetzt wurde mal eben eine Glücksgemeinschaft etabliert. Wahrscheinlich liebt sie ihn. Nur das wird auf Dauer nicht reichen. Nicht morgen, nicht heute. Keine Frage des Ob nur noch des Wann. Es sei denn, die Beziehung ändert sich gravierend. Hoffentlich. Prima Überleitung. Die Frage des Wann`s. Wann kommt der Tag X. Eichelburger trommelt schon ganz gewaltig und meint es geht Mitte des Monats los. Andere Stimmen u.a. des Marktorakels sprechen von Anfang 2015, hier zu lesen bei w:o. Ich hab das letzte Datum noch irgendwo gehört. Bei konkreten Daten, selbst bei Zeiträumen bin ich ganz vorsichtig (geworden). Allerdings ist mein Bauchgefühl für böse Überraschungen momentan sehr akut. Nur so die letzte Meldung in den Nachrichten: „Kinderschänder im englischen Parlament“. Was hat Eichelburger behauptet? Nach seinen Insidern würden wir bald das Kotzen bekommen. Tatsächlich eine weitere Diskreditierung des Systems. Was noch? Bürgerkrieg in der Ukraine, Terror im Irak und in Syrien. Wo bleibt eigentlich die UN- Resolution um gegen die ISIS vorzugehen? Komisch. Nicht einmal der Sicherheitsrat hat zu dem Thema getagt. Jedenfalls habe ich nichts gehört. Israel muss sich bald der dritten INTIFADA stellen und in Deutschland ist der nächste NSA Spion aufgeflogen. Ich habe bestimmt irgendetwas vergessen. Die Welt brennt im wahrsten Sinne des Wortes aber die Börsen haben ein ATH erreicht. Wie passt dies alles zusammen? Gar nicht. Und genau das ist es. Wir Sehenden werden seit fast einem Jahr mit immer mehr Scheiße voll gepflastert, dass es an die Grenze des Erträglichen geht. Nur die Masse an „schlechten Nachrichten“ hat ein Ausmaß erreicht, bei welchem selbst das Mäh-Schaf vom Grasen aufschaut. Mutmaßliche Kinderficker im englischen Parlament? Wir werden sehen. Ich bekomme mittlerweile wirklich den Eindruck, dass das westliche System bewusst abgebrochen werden soll. Und das macht mir Angst. Das ist dann keine Theorie mehr. Das ist das reale Leben, dem ich nicht entkommen kann, in dem ich das Spiel beende und den Computer ausmache. Und das ist es, was Vorsorge und Realität unterscheidet. Bis jetzt war alles Spaß, jetzt wird es sehr bald ernst (hoffentlich nicht). Wir werden es nicht ändern können. Wir können uns nur zweckoptimieren:

... Alles wird gut ...
Wer ist drin, wer ist draußen ...

Eigentlich müsste ich noch was tun. Aber ich habe keine Lust. Überhaupt keine. Immer mehr drängt sich mir das Gefühl auf, dass nunmehr der Zeitpunkt des „Jüngsten Gerichts“ nahe ist. Wenn man den Links und den Kommentaren auf Hartgeld und anderen Seiten glaubt, steht der Tag X wirklich unmittelbar bevor. Da wird ein vermeintlicher Angriff auf New York und auch der Einmarsch der Russen für morgen diskutiert. Ach so, morgen soll es scheinbar auch antisemitische Aufmärsche der Moslems geben. Alles morgen. Na, das wird ja was geben. Die Fußballweltmeisterschaft ist vorbei und keine der Verschwörungstheorien hat sich erfüllt. Okay, wir sind Weltmeister. Aber das war klar. Argentinien kann nicht Papst und Fußballweltmeister zugleich sein. Das geht nun wirklich nicht. Der „Bürgerkrieg“ in der Ukraine hingegen ist eskaliert und droht das Land in sich zerbrechen zu lassen. Scheinbar regt sich der Unmut in der gesamten Bevölkerung und insbesondere gegen die Mobilmachungen. Selbst wenn man kein eingeschworener Verschwörungstheoretiker ist, muss man sich angesichts der momentanen Weltlage an den Kopf fassen und fragen, ob nicht die ganze Welt verrückt geworden ist. Ein Altvorderer würde mir vielleicht auf die Schulter klopfen und sagen: „Junge, spring (oder auch spinn) mal hier nicht so rum.“ Nur der eine Teil der Alten die ich kenne verdrängt und verweist auf ihr baldiges Ableben (O-Ton: „Das“ erleben wir nicht mehr.“) und der andere interessierte Teil ist genauso ratlos wie ich. Da kann ich leider nicht von der Lebenserfahrung unserer Altvorderen profitieren. Insofern bleibt mir nur die Logik, um mit der Situation umzugehen. Nehmen wir also die vermeintlichen Ereignisse für Morgen. Wenn morgen etwas „geplant“ durch böse (ganz böse) Mächte passieren sollte, was würde im Vorfeld darauf hinweisen? Richtig. Die Börse. Die benannten Ereignisse würden die weltweiten Börsen zusammenbrechen lassen. Dementsprechend müsste die Börsen im Vorfeld, also heute und morgen, signifikant abgeben. Gewinne mitnehmen und dann Short gehen. Schließlich lässt sich gerade mit dem „Weltuntergang“ Geld verdienen. Es wäre demnach interessant zu wissen, wer von den „Großen“ ist investiert und wie sind sie investiert oder auch nur wer draußen an der Seitenlinie steht. Gerade kommt über den Ticker das wieder ein Flugzeug verschwunden ist. Mir reicht es. Ich beende die Woche für Heute. Ist schließlich Urlaubszeit. Ich gebe mir selbst die Erlaubnis mich zu entfernen.

... Ich bin jedenfalls erstmal raus ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.364.622 von spielkind0815 am 24.07.14 12:23:57Wieder ein sehr schöner Beitrag!!

Ich selbst fühle mich bei der Kategorie:"das erlebe ich nicht mehr"....angesprochen.
Aber darunter verstehen wir dann doch noch eine Mindestlebenszeit von mehr oder weniger 20 - 30 Jahren....!;)
Außerdem wird auch immer wieder gerne die Weisheit: "bisher hat´s immer nur die anderen getroffen und wir sind davongekommen.:D

Aber - ob das so bleibt..???

Dafür gibt es dann halt noch "die Hoffnung"!

s werd´ scho wern !:)
Dummfick ...

Tschuldigung, aber mir fällt keine andere Überschrift für den Beitrag ein. Übrigens der zweite Beitrag am heutigen Tag. Warum das erwähnenswert ist? Weil ich glaube noch nie zwei Beiträge an einem Tag geschrieben zu haben. Nö, ich muss nichts aufholen. Speakers Corner halt. Sprich oder schreib, wenn dir danach ist. Nun, warum ist mir danach? Ich denke, ich habe ein Problem das viele von euch haben oder schon gehabt haben oder das viele andere Mitmenschen haben: Unliebsame Personen, die in den Familienverband hineinkommen und alles kaputt machen. Was machen sie kaputt? Sie höhlen den familiären Zusammenhalt aus, indem sie sich zwischen uns und das Familienmitglied stellen an dessen Seite sie plötzlich auftauchen. Eine meiner Schwestern hat vor einem Jahr einen Typen mit nach Hause gebracht. Nicht die hellste Kerze, die auf der Torte brennt. Dann zog er irgendwann in unser gemeinsames Elternhaus mit ein, in dem meine Schwester wohnt. Zwischenzeitlich hat sie sich innerhalb dieses Jahres von dem Dummfick schwängern lassen. Ganz bewusst. Sie will ein Kind. Ihre biologische Uhr lief ihrer Meinung nach ab und der Dummfick war gut dafür. Anstatt ihn danach abzuschießen plant sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm. Es gibt keine gemeinsame Zukunft. Wenn die Hormone den Blutkreislauf verlassen haben, merkt sie, was für ein Dummfick er ist. Hoffentlich. Sollten weibliche User mitlesen- das ist kein Macho- Arsch- Beitrag. In dieser anonymen Welt gibt es immer mehr unfreiwillige Jungfrauen (männlich, weiblich) mit 40. Frauen haben es in dieser Welt der Partnerschaft noch schwerer, wenn sie ein Kind wollen. Karriere, Selbstverwirklichung und Partnerschaft mit Kind. Schwer zu schaffen innerhalb der biologischen Uhr. Wisst ihr Frauen eigentlich, wer euer schlimmster Feind ist? Die GrünInnen. Der heutige Mann ist metrosexuell, jetzt spornosexuell und bald homosexuell, weil Gendermainstream herrscht. Kommen wir zurück zum Thema. Dem Dummfick. Wenn Frau meint sich in der kritischen Phase zu befinden- ja, mein Gott, soll sie sich des Samens bedienen. Wobei, den Samen hätte sich meine Schwester lieber besser erspart. Ich beschreibe den Typen mal: Wenig Intelligenz, schwaches Konzentrationsvermögen, wenig mentale Standhaftigkeit (feuchtes Handtuch), großspurig, verschwenderisch (ich will haben und sofort), arm (weil alles ausgegeben wird), lebt auf Kosten meiner Schwester. Was vergessen? Ein Dummfick halt. So. Natürlich ist das alles eine subjektive Wahrnehmung meinerseits. Ich bin zwar narzisstisch aber nicht blöd. Heißt: Ich frage, was andere, meiner Schwester nahestehende Personen über den Dummfick denken. Ich kann mich ja auf meine selbstverliebte Art irren. Nur da ist niemand der den Dummfick mag. Ausflüchte kommen: „Der tut deiner Schwester gut.“ Wenn ich behaupte, ich hasse den Dummfick, dann ist das untertrieben. Ich habe gerade mein Testament geändert, damit der Dummfick nicht an mein Vermögen kommt, wenn mich der Blitz beim Kacken trifft. Ich versuche den Dummfick gerade auszubooten. Er benimmt sich wie der Herr auf einem Anwesen, das ihn nicht gehört. Vielleicht sollte ich meine Schwester vor die Wahl stellen: Entweder der Dummfick oder dein Elternhaus oder der Dummfick oder deine Familie? So ein Dummfick hat von Krise und Verantwortung noch nichts gehört. Der lebt wie ein Grashüpfer im Sommer. So was kann ich gerade nicht gebrauchen. Ich brauche ...

... den inneren Kreis ...

PS: Wie ist eure Meinung?
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.364.768 von MOAB am 24.07.14 12:39:55Moin MOAB,

ich hoffe selbst noch ein paar Jahrzehnte vor mir zu haben. Ansonsten würde es keinen Sinn machen mir Tages- und Nachtcreme ins Gesicht zu schmieren.
Weg mit dem Dummfick, fast egal wie.
Da käme eine Intrige wie gerufen, sousagen eine Notlüge, um die Familie zu retten.
Wäre Tag X schon da, Dummfick wäre nicht mehr da...

Wir haben einen ähnlichen Fall in der Familie, aber viel harmloser, eine Frau meines Bruders, nur unendlich naiv, aber studiert, und mit den regelmässigen Worten auf den Lippen: "Jetzt malt mal nicht den Teufel an die Wand, es muss ja nicht so kommen... warum seid Ihr euch da so sicher"
usw.
Ja genau, in unserer Familie malt inzwischen der Großteil und Schuld bin alleine ich...das schwarze Schaf sozusagen, das Schwarzmalschaf;)
Moin moin ihr Schwätzer,

hier schreit so Einiges nach meinem Senf. Schließlich gehöre ich hier altermäßig zu den Weisen. :cool:

Weg mit dem Dummfick, egal wie, ist im Prinzip schon richtig. Doch was solls: Ihr geht in den Knast und der Nächste wird anrollen. Das liegt eben in der Natur der Weiber - nämlich wenn deren Uhr tickt und der Richtige sich bislang nicht eingefunden hat, muss eben ein Dummfick für die ersehnte Familie sorgen - wenn er denn wenigstens so halbwegs sympathisch daherkommt. Am Ende steht dann natürlich die Scheidung und die Kohle ist vernichtet, aber wenigstens wird Erfahrung gewonnen sein, die manchmal so gar etwas nützt. Nicht immer, denn meine Tochter wird sich wohl den nächsten dieser Art greifen. Meine derzeitige Flamme hat bei ihrem dritten Versuch allerdings mal richtig Glück gehabt. :cool:

Ob ich das noch erlebe? Na klar, in meinem Bekanntenkreis geht das Leben jedenfalls endlos weiter, wenn es gerade mal so einigermaßen gesundheitlich läuft. Nämlich immer so 10 Jahre - z. B. auf die Frage, wie lange dann der große Garten noch selbst gepflegt werden soll. In 10 Jahren könne man dann mal über einen Umzug auf Etage nachdenken. Da war ich dann doch etwas pragmatischer, was Haus und Garten betrifft. ...... Was das Boot fahren betrifft, denke ich allerdings, beim Festmachen noch lange schnell genug auf den Steg springen zu können: 10 Jahre sollte das mindestens noch möglich sein. :)
Ordnungsmacht ...

Das Russland in die Ukraine einmarschiert ist keine Frage des Ob sondern lediglich des Wann. Die Frage die man sich stellen muss ist, unter welchen Voraussetzungen der Einmarsch in die Ukraine- und damit meine ich nicht nur die Ostukraine -erfolgen kann. Würde ein Einmarsch zum momentanen Zeitpunkt erfolgen, ist davon auszugehen, dass die Russen in der Ost- und Südukraine als Befreier empfangen werden, während der Rest des Landes den Einmarsch als Besetzung empfinden würde. Und Besatzern sollte man möglichst Widerstand leisten. Anders sieht die Sache in dem Moment aus, wenn die öffentliche Ordnung und Sicherheit im Land zusammengebrochen ist. Wenn Terror und Anarchie herrscht und die „Mächtigen“ machtlos geworden sind, dann wäre der Einmarsch zur Wiederherstellung des zivilen Lebens durchaus erwünscht. Die Russen als Ordnungsmacht, die den kleinen Bruder im Osten beistehen. Dieses Szenario ist meiner Ansicht nicht so abwegig. Wenn man die „Frontberichte“ liest und diese mit den Berichten unserer Mainstream- Presse versucht zu verifizieren, dann kann man schon den Eindruck gewinnen, dass sich die öffentliche Ordnung im Land in der Auflösung befindet. Dann macht es auch Sinn, dass die EU nach immer schärferen Sanktionen gegen Russland schreit. Apropos. Unabhängig von dem Umstand, dass Russland die Separatisten unterstützt, habe ich in der Mainstream- Presse bisher nicht lesen können, wie die Unterstützung der Separatisten durch die Russen und vor allem, in welchem Umfang, erfolgt. Stellt sich für mich die Frage, auf welcher Grundlage die Sanktionen überhaupt gerechtfertigt sind. Eher geht es darum, die Russen möglichst lange von einem Einmarsch in die Ukraine durch eine vermeintliche wirtschaftliche Schwächung abzuhalten. Frei nach dem Motto, wir wissen zwar noch nicht wie es weitergehen soll, allerdings dürfen während dessen keine anderweitigen Tatsachen geschaffen werden. Wenn die Russen erstmal zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und aus humanitären Absichten die Ukraine als Ordnungsmacht kurzfristig befriedet haben, dann ist der Zug für die EU abgefahren. Da die Ukraine scheinbar nächste Woche zahlungsunfähig werden könnte, handelt es sich um ein enges Zeitfenster. Insofern braucht der Russe nur noch abzuwarten und kann dann als umjubelter Retter der Ukraine zu Hilfe eilen, während die EU wild zeternd am Zaun steht. Schauen wir mal wie es dann wirklich kommt. Meistens ...

... kommt es anders als man denkt ...
Moin, Elfi

Tolle Wortkreation : Schwarzmalschaf. Sehen wir die Welt lieber wohldosiert Schwarz als absolut Rosarot- denn damit kann man ganz schön auf die Schnauze fallen.

Moin Geni, du Altehrwürdiger.

Also auf den Gedanken mir die Finger schmutzig zu machen bin ich überhaupt nicht gekommen und stellt für mich auch keine Option dar. Aber gerade weil ich den von dir aufgezeigten Weg (Hochzeit, Geld weg, Scheidung) befürchte, muss ich jetzt was tun. So eine kleine Intrige ist keine schlechte Sache. Erst einmal werde ich sein Ansehen bei meiner Schwester weiter untergraben. Wenn dann das Kind da ist, die Hormone aus dem Körper sind und der nicht gerade stressfrei Alltag mit einem Neugeborenen beginnt, dann denke ich wird sein Verhalten das übrige ergeben. Ich muss nur sehen, dass mir nicht der Geduldsfaden reißt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.381.942 von spielkind0815 am 27.07.14 22:11:13Moin Spielkind, du Intrigant!

Das war Elfi, die mördern würde. Frauen greifen meist zum Gift. Damit würdest du dir auch nicht die Finger schmutzig machen. :)

Ansonsten bist du schon richtig davor: Schwesterchen muss selbst erkennen, was los ist.
Der lange Weg des Sterbens ...

... oder: Am Ende sind wir alle tot ...

Es ist lange her- oder die Zeit als bei w:o noch allabendlich heiß diskutiert wurde, da stellte sich die Frage, ob der Tod des Gesellschaftssystems langsam oder schnell von statten gehen würde. Neulich meinte meine kleine Schwester, dass wir langsam ausradiert werden. Langsam, über einen weiten, zeitlich nicht zu definierenden Zeitraum. Und leider kann ich ihr nur Recht geben. Alles wird langsam schlechter auf unserer Insel der Glückseligkeit. Auch musste ich mir anhören, dass sie ab jetzt nicht mehr über Krise hören will. Sie will ein Schaf sein. Das Hamsterrad gebe ihr Sicherheit. Warum in die Zukunft schauen und sich damit in der Gegenwart beschweren. Wer eine schöne Stunde verschenkt, weil er an Ärger von gestern denkt oder an Sorgen von morgen, der tut mir leid, mein Name ist Hase, ich weiß Bescheid. Ob nun Hase oder Schaf, beide werden gefressen. Meine 82jährige Nachbarin wünscht sich hingegen den Führer wieder. Der würde aufräumen und den Mund lässt sie sich in ihrem Alter sowieso nicht verbieten. Ich könnte übrigens mit letzterer Meinung fortfahren. Gerade unter den älteren Semestern. Es mag nicht repräsentativ sein- aber meine Meinung ist: Der Ruf nach dem Führer wird laut. Das Scheingebilde der westlichen Demokratie nähert sich seinem Ende. Ich war nie Anhänger der Drehbuchtheorie. Selber denken macht klug. Nur mittlerweile gibt es zu viele Parallelen. Ziehen wir ein Resümee: Die befürchteten Völkerwanderungen sind eingetreten. Plötzlich, fast aus dem Nichts haben wir eine Terrororganisation, die nicht auf ein Territorium begrenzt ist sondern den gesamten Westen bedroht. Plötzlich wird versucht Russland zu isolieren. Plötzlich sinkt der Goldpreis, obwohl Goldman Sachs physisches Gold kauft, entgegen der eigenen Empfehlung Gold zu verkaufen. Ein Finanzmagnat setzt mit einer 2 Milliarden- Wette (in Derivaten) auf den Crash, obwohl die Märkte aufgrund des billigen Geldes permanent steigen müssten- auch ohne Intervention der Notenbanken. Und? Steigen die Märkte? Jedenfalls nicht in dem zu erwartenden Umfang. Die Märkte sind wie einzementiert. Wahrscheinlich warten alle den 11.09. 2014 ab. Ja, Doomsday, der Tag des Jüngsten Gerichtes. 11 verschwundene Flugzeuge plus MH 370 also 12. Die Welt besteht trotz Totalüberwachung scheinbar nur noch aus schwarzen Flecken. Warten wir es ab. Was hier läuft ist eine Totalverarsche. Nur leider haben wir keine Ahnung welche. Was ist, wenn es die geheimen Eliten von Eichelburger überhaupt nicht gibt? Was ist, wenn alles gesteuert wird, um gerade die jetzigen Eliten an der Macht zu halten? Um dafür zu sorgen, dass die bisherige Autokratie unter dem Deckmantel der Demokratie sich in als echte Diktatur etablieren kann? Die neue Weltordnung. 1984. Langsam keimt in mir der Gedanke auf, dass die Zeit der Transformation ansteht. Widerstand ist zwecklos- sie werden assimiliert. Vielleicht soll eine amerikanische- eurasische Koalition gebildet werden gegen den russisch- asiatischen Block. Was nützt mir als Finanzmagnat eine 2 Milliarden Dollar Wette in Derivaten, wenn die Emittenten im Crash untergehen? Gold ist lediglich eine Versicherung. Wenn die Etablierung der NWO nicht klappt ersetzt der Hebel den Verlust. Nichts steht geschrieben. Ein Drehbuch wird zur Farce, wenn die Akteure anfangen zu improvisieren. Momentan sehe ich ein Haufen Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte. Leider ist keine für uns kleine Leute ein Ausweg. Schauen wir mal.

... wo Dunkelheit ist, da wächst nichts mehr ...
Die Fensterspringer von New York ...

Die Börsen sind festgefahren. Crashankündigungen überall, mal polemisch, mal substantiiert. Interessant ist, dass der Repo- Markt austrocknet, weil die FED die US- Staatsanleihen aufkauft. Das heißt, dem Markt wird Liquidität entzogen. Ein lehrreicher Artikel findet sich in der wiwo (Das Frühwarnsystem der Finanzwelt zeigt Stress an). Alle Marktteilnehmer warten auf 20 Uhr, was die FED zu sagen hat. Ich habe mich heute mal mit dem Schwarzen Freitag von 1929 beschäftigt. Da sprangen sie aus den Fenstern der Börsenmakler oder bekamen reihenweise einen Herzinfarkt. Warum? Weil die Aktienkäufe kreditfinanziert waren. Heute heißt es: Wenn der Börsenmakler einmal klingelt. Dann hat das nichts Gutes zu bedeuten. Margin Call heißt das Zauberwort. Dann steht nach der Zwangsliquidation keine Schwarze Null, sondern ein richtig fettes Minus. Aus eben diesem Grund hält die FED die Indizes oben. Wer will schon riskieren, dass die Leute reihenweise auf den Asphalt knallen. Schlechte Signalwirkung, wo doch alles aufwärts geht. Deshalb lässt man keine gesunde Korrektur mehr zu. Aber Systeme, ob natürlich oder künstlich erschaffen bereinigen sich irgendwann von selbst. Der unvorhersehbare Crash von 2014 oder 2015 wird dann in der Zukunft auf Jahrzehnte zahlreiche Abhandlungen und Dissertationen hervorbringen. Momentan sind Aktien, außer Minenwerte für mich so was von out. Minenwerte sind ein Glücksspiel? Sind sie. Sie stellen für mich momentan Hebelprodukte auf die EM- Preise ohne Emittentenrisiko dar. Und bei Dividendenaktien mit geringem Kurswert, wie Sibanye, wird der Kursverlust teilweise ausgeglichen. Zertifikate? Die Wunderwaffe gegen den Crash? Ich hab noch Shorts auf den Dow. Und was macht der Emittent? Senkt permanent die KO- Schwelle. Die Senkung der KO- Schwelle bei Endlosprodukten ist normal- aber in so kurzen Zeitspannen? Nö, ich ruf da nicht an. Das ist Lottogeld. Friedhelm Busch hat während des Neuen Marktes einmal geschrieben, dass man solche Renditen wie dort nur im Drogen- und Waffenhandel erwirtschaften kann. Und dann fiel alles in sich zusammen. Wenn um einen herum die Welt immer unverständlicher wird- selbst wenn man sich damit ständig beschäftigt, dann muss man zu den alten Werten zurückkommen. Gold und Silber können zwar im Wert sinken- aber sie werden nie wertlos. Nachunzen? Ich kaufe einfach. Auf das Papiergeld bekomme ich keine Zinsen mehr- der einzige Grund Papiergeld anzulegen. Die Deutsche Bank macht gerade Werbung für Neugeld- ganze 1,25% p.a. Prozent für 6 ( in Worten sechs) Monate. Nö. Mag nicht. Bank pleite- Geld weg. Regierung will Sondersteuer- Geld auch weg. Papiergeldwährungsreform- Geld weg. Krankheit- Geld weg. Geld in kreditfinanzierten Aktien- Lebensgrundlage weg. Nö, Nö. Ich schlafe richtig gut. Niemand hat die Absicht, sie zu enteignen. Nur so nebenbei- Aktiencrash und Pleitewellen führen neben der Hyperinflation auch zur Entschuldung. Nachunzen? Durch den Nachkauf entsteht wie bei Aktien ein Mischkurs. Aktien hält man in Erwartung einer Wertsteigerung. Gold hält man in Erwartung einer Wertsteigerung und eines Werterhaltes. Man prognostiziert die Zukunft- für sich selbst. Ohne Medien und Anal-ysten. Die heute das eine schreiben und morgen das andere. Die Fensterspringer von New York waren Männer. Hopp und raus. Die einfache Lösung gewählt. Erst große Fresse und dann kleines Ende. Mann hat sich den Problemen zu stellen. Und bei dem weichgespülten Genderwahn in der heutigen Zeit wird es bald viele Springer geben. Ich stehe ...

... mit festen Beinen auf der Erde zusammen mit der Frau an meiner Seite ...
Ein Zombie hing am Glockenseil ...

Ich weiß nicht, weshalb ich diese Überschrift gewählt habe. Es handelt sich um den Titel eines Zombie-Gruselfilms. Irgendwie finde ich es passend. Als ich vor ein paar Jahren meinte, bald kommt es zu Zwangseinweisungen von arabischen Großfamilien in unsere Wohnungen und Häuser wurde ich noch für verrückt gehalten. Mittlerweile ist dies Realität geworden. Einheimischen werden durch die öffentliche Hand ihre Wohnungen gekündigt und die Bürger werden aufgefordert freien Wohnraum zu melden, der geeignet ist Asylanten und Flüchtlinge aufzunehmen. Soweit, so schlecht. Jetzt fehlen eigentlich wirklich nur noch die Terroranschläge. Auch hier wurden in der Medienlandschaft, wie bereits festgestellt, viele Nachrichten geliefert. Und ja, wie ebenfalls zu erwarten war, wird der mögliche Eintritt dieses Ereignisses ( wenn, dann wird es global geschehen ) den Ausländern, speziell den Moslems in die Schuhe geschoben. Allerdings komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass es sich nicht um eine geheime Elite handelt, welche zurück zu den „guten alten Zeiten“ will. Vielmehr wird durch die bestehenden Elitennieten versucht, die westliche Welt in eine Diktatur zu verwandeln. Und die haben es eilig. Sehr eilig sogar. Das westliche Gesellschaftssystem ist am Zusammenbrechen. Überall beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen. Nehmen wir nur die Bestrebungen der Abspaltung in vielen westlichen Regionen. Oder das Erstarken der antieuropäischen Parteien. Wie weit die Sessionsbewegungen in den USA fortgeschritten sind, kann nicht beurteilt werden aber sie sind zweifelsohne da. Es bricht gerade alles auseinander. Dann bleiben dem System, wenn man es personifiziert nur zwei Optionen. Entweder es versucht, solange es noch halbwegs stabil ist, eine Diktatur zu errichten, um den Machterhalt auf Dauer zu sichern oder man lässt es fallen und reißt soviel wie möglich noch mit in den Abgrund. Ausgangspunkt für beides ist es, Angst und Hass zu schüren. Wenn die Errichtung einer Diktatur nicht möglich ist, einfach weil sich zuviel Widerstand regt, kann immer noch auf den Systemabbruch umgeschwenkt werden. Im Falle des Systemabbruchs verzieht man sich in eine stille Ecke und sammelt (vielleicht) nachher die Reste auf. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Wenn man liest, dass das US-Außenministerium 160.000 Schutzanzüge gegen „Ebola“ bestellt, könnte man ahnen wohin die Reise geht. Ein Anschlag mit biologischen Waffen vielleicht? Bevor jetzt wieder der Einwand einer Verschwörung kommt, eine kurze Anmerkung. Wenn es um das Dritte Reich geht, egal ob in Reportagen oder Filmen, wird immer der Eindruck erweckt, man steht dem absolut Bösen gegenüber. Konzentrationslager, Versuche am Menschen, gewaltige und geheime Einrichtungen in denen an was weiß ich geforscht wurde. Wirklichkeit und Realität verschwimmen. Warum war dies möglich? Es handelte sich um einen totalitären Staat, der über die Mittel und das Wollen verfügte, alles zu tun was zur Durchsetzung seiner Pläne möglich war. Die einfache Bevölkerung hat hiervon nichts wahrgenommen. Allenfalls vielleicht Gerüchte. In der heutigen Zeit ist das mit der Geheimniskrämerei nicht so einfach. Die Welt ist zu vernetzt. Aber trotzdem bekommen wir nur Puzzlesteine in die Hand. Die wahren Absichten kann man auch heute noch verbergen. Desinformation. Nehmen wir nur einmal die angeblich verschwundenen Flugzeuge. Außer der Mitteilung der Geheimdienste haben wir nichts darüber. Welchen Fluglinien gehörten die Flugzeuge? Was für Flugzeugtypen sind im Einzelnen überhaupt verschwunden? Oder jetzt Ebola. Klar kann der Virus mutieren und vielleicht über die Luft übertragen werden. Kann. Vielleicht ist es aber ein künstlich mutierter Virus, der im Bedarfsfall willentlich freigesetzt wird. Man kann nur mutmaßen und solange gemutmaßt wird ist es eine Verschwörungstheorie. Nur finde ich, bei dem was so alles gerade abläuft, kommt man mit den abwegigsten Gedankengängen der Wahrheit am nächsten. Warum soll man sich persönlich damit auseinandersetzen? Wer die Vergangenheit nicht kennt, die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten und ist verdammt immer und immer wieder die gleichen Fehler zu begehen. Das ist es ...

... was einen Menschen ausmachen sollte ...
Ich war vor wenigen Wochen auf einem hochpreisigen Antikmarkt.
Silbermünzen gabs wenige und die Händler dort kennen die Preise - hingegen man auf Kleinflohmärkten immer noch gestempelte Ware und Löffel zu Billigstkursen bekommt. Münzen eher seltener und zu 90% überteuert.

Doch zufälligerweise war gerade am Stand mit einer der wenigen Münzkästen ein Chinese, welch seltener und interessanter Zufall.
Er fragte den Verkäufer, ob er noch mehr Münzen und generell Silber habe.
Was er denn zahlen würde, fragte der Verkäufer. Antwort des Chinesen, den Unzenpreis.
Und wieviele Münzen?
Kiloweise, antwortete der Chinese, ich suche kiloweise Silber...
Noch Fragen?

Klar, dass für den Chinesen der Spread für den Weiterverkauf zählt, aber trotzem sehr interessant, vor allem in Hinblick neuer Tiefkurse.
Tick, Tack ...

Gleich einmal zum Anfang. Nach meiner Auffassung ist der EM- Bug in der heutigen Zeit ein konservativer Anleger. Ein Spießer. Ich bin froh, ein Spießer zu sein. Die Anlage in EM`s ist lediglich die finanzielle Anlageentscheidung. Nur das ganze Drumherum wird dabei vernachlässigt. Als Angehöriger dieser Spezies habe ich vor allem keine Schulden. Ich lebe nicht über meine wirtschaftlichen Verhältnisse, egal wie diese sind. Meinen Kühlschrank muss ich nicht alle drei Wochen von dem Müll im Kühlschrank entsorgen der sich in der Zeit so angesammelt hat. Mindesthaltbarkeitsdaten interessieren mich nicht. Soweit ich festgestellt habe, dass die meisten Sachen noch gut sind. Okay. Ein EM- Bug ist bei der kreditfinanzierten Party nicht dabei. Ein kleines Beispiel. Ich wurde vielfach hinterher nicht mehr zu einer Party eingeladen, einfach weil wir nicht „ in die Gesellschaft passten“. Aber vorher ausgeladen zu werden ist schon stark. Ausgeladen zu werden, weil die geplante opulente Party wegen Geldmangels ausfallen musste? Kasten Bier und ein paar Bouletten - und die Party steigt. Die Leute haben so einen Knall. Da weiß man, worum es wirklich geht. Ich denke, der EM- Bug ist in der heutigen Zeit der wirkliche konservative Anleger. Der Anleger, der in die Ferne schaut und nicht hinter der kurzfristigen Rendite her ist. Der Mensch, der sich über die EM`s Gedanken gemacht hat. Der seine Kartoffelpflanze pflegt. Der über seinen Mais staunt. Der sich über Nachtschnecken ärgert, die ihm wieder alles weggefressen haben. Der sich freut, was Neues ausprobiert zu haben. Topinambur. Die Pflanzen reichen in den Himmel. Zweimal weggefressen, dann Schneckenkragen gesetzt und dann- wow, sie kamen. Der in den Wald fährt mit anderen, einen schönen Tag verbringt und das Holz für den Winter einholt. Konservativ. Es geht darum, unsere Werte, unsere Kultur zu bewahren. In einer Welt, die ständig technisch fortschreitet, aber ohne Werte auskommt. Wenn der „Fortschritt“ über die menschliche Entwicklung hinaus geht, die Menschlichkeit nicht mitnimmt, dann ist es kein Fortschritt. Dann ist es Rückschritt. Sorry Leute. Der Fortschritt hat unsere Menschlichkeit überholt. Ich bin nicht alt, aber ich komme manchmal anscheinend nicht mehr mit. Muss ich auch nicht. In der Ruhe liegt die Kraft. Was ist wichtig, was unwichtig. Menschlichkeit ist wichtig. Das Miteinander ist wichtig. Aber auch die Erkenntnis- man sieht sich zweimal im Leben. Wir bezahlen alle unsere Rechnungen- irgendwann. Oh, ich bin sanft geworden. Das Leben und die daraus resultierenden Erkenntnisse rücken das eigene Weltbild in eine andere Perspektive. Am Wochenende war wieder Lagerfeuer. Das Feuer prasselt. Man sitzt drum herum- man spricht. Wir wissen nicht, was kommt. Was wirklich kommt. Ist auch besser so. Aber man weiß, wer man ist. Oder auch nur, wer man sein will. Ich muss meinen Geisteszustand nicht mehr beurteilen lassen. Mache ich trotzdem noch. Meine
Therapeutin sagt- ändere die Perspektive. Stelle dein Selbstbild in Frage. Und- plötzlich geht es mir besser. Ich möchte nicht der alte nörgelnde Greis in jungen Jahren sein. Ich will ich sein. Ich will nicht der sein, der dereinst an seinem Sterbebett feststellt- du hast alles falsch gemacht. Wenn EM- Bug, dann richtig. Wir versuchen uns selbst zu verstehen, wir versuchen diese verrückte Welt zu verstehen. Wir verlangsamen die Welt. Wir stellen die Uhr ...

... zurück ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.838.377 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 21.09.14 23:30:48Wenn ich keine „Verbindungen“ zu dem Ankauf von 10 EURO- Silbermünzen für 10 Euro Baumwolle hätte währe es für mich auf dem „freien“ Markt schlecht bestellt. Einfache Frage: Wenn der weltweite Aktienmarkt 60 Billionen Dollar ausmacht- wie groß ist der weltweite Währungsmarkt und wie groß ist der weltweite Markt von Edelmetallen, inklusive rentablen Minenwerten?
:keks:
Die Dt. Bank hat Derivate in Höhe von nahezu 54,65 Billionen € in den Büchern stehen, die illiquide sind - OTC. Das ist das 20fache des dt. BIP´s. Und gewissen Kreise munkeln ja, dass man die DtB fallen lassen möchte, um den Crash genussvoll zu inszenieren.
Wenn die platzen, ist alles weg.
Der Winter naht ...

Wir hatten gerade Herbstanfang. Bis der Winter kommt dauert es noch ein bisschen. Allerdings ist der Sommer nun wirklich vorbei. Oder sagen wir mal die Erntezeit. Die Bauern haben bereits wieder die Felder bestellt und die nächste Saat ausgebracht. Mann, bin ich froh, dass es Lebensmitteläden gibt. Das Resümee in diesem Jahr ist ernüchternd. Viele Kartoffeln- aber mini. Damit kommt man keinen Winter durch. Die Trockenheit vor Ort hat entweder alles verbrannt oder die Nacktschnecken verrückt werden lassen. Die haben alles weggefressen und fast nichts übrig gelassen. Einzig und allein der Mais und die Topinambur haben es geschafft. Selbst die Apfelernte ist mäßig. Kleine, vertrocknete Äpfel. Mit dem Mosten ist da nicht viel. Ich habe den Eindruck, je mehr man zeitlich investiert, desto weniger kommt raus. Heißt wohl nicht umsonst, die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. Das Angeln war dieses Jahr auch für den Arsch. Der See vor meiner Tür ist halb ausgelaufen, weil ein Wehr gebrochen ist. Das muss den Fischen solch einen Stress bereitet haben, dass an eine gute Ausbeute nicht zu denken war. Außer die Mücken- die hatten eine gute Ausbeute- mich. Nun, kann passieren. Mit jeder Niederlage lernt man. Unseren Dörrautomaten haben wir auch wieder verkauft. Wer isst schon tonnenweise getrocknete Apfelscheiben. Ein Glück haben wir uns einen Rasentraktor ausgeborgt, bevor wir einen gekauft haben. Wäre auch eine Fehlinvestition geworden. Jetzt hol ich mir lieber nächstes Jahr eine Motorsense. Hört sich bis jetzt alles negativ an. Ist es aber nicht. Man probiert aus und ändert es bei Bedarf. Ja, okay der Holzhändler hat mich beschissen, weil er einen Anteil Feuchtholz untergemischt hat. Na und? Das Holz, das wir aus dem Wald vom Förster geholt haben muss auch noch lagern. Und wenn der Russe den Gashahn zudrehen sollte, werden alte Bretter verbrannt. Nur das meine Pilze nicht gekommen sind ärgert mich. Einen Schuldigen habe ich auch schon ausgemacht- natürlich die Moslems- äh die Nacktschnecken waren es. Gehen wir halt in den Wald Pilze suchen. Muss ja nicht so viel sein- wer will den ganzen Scheiß schon putzen. Da muss man auch die Gier zügeln. Dafür haben sich Beziehungen verbessert. Zu unserer unmittelbaren Nachbarin hat sich das Verhältnis super entwickelt. Da muss irgendwie der Knoten geplatzt sein. Nach fast drei Jahren Nachbarschaft hat sich eine vertrauensvolle nachbarschaftliche Beziehung aufgetan. Warum das für mich erwähnenswert ist? Das ganze Geschwafel von wegen Seilschaften für die Krise aufbauen hat sich als Bockmist herausgestellt. Zweckgemeinschaften ohne Zweck- weil es gibt keine Krise- zerfallen so schnell sie gebildet wurden. Wirkliche Seilschaften müssen organisch wachsen, wenn sie auf Dauer angelegt sein sollen. Ich werde demnächst noch ein oder zwei Felder anlegen. Dann mit Rasenschnittgut für den Winter abdecken. Die gelieferten Holzstämme sägen und klein machen. Und noch so dies und das machen. Auf alle Fälle werde ich noch Saatgut kaufen, bevor es aus den Regalen verschwindet. Was ich habe, das habe ich. Bei ebay-Kleinanzeige ein paar Suchanfragen reinhauen für die Dinge, die ich nächstes Jahr haben will. Dazu muss ich mein Taschengeld sparen. Ich hab genug von den Verarscher - Börsen. Macht eh nur Taschen leer. Ist halt Casino. Ich liebe es zwar zu spielen, aber die Zeit für`s Spielen geht langsam vorbei. Jetzt wird es Winter und ...

... bald ernst ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.847.341 von ElfenbeinelaufenschnellermitKo am 22.09.14 21:46:14Was ist weg?
Das Geld der DB- Kunden oder der Vorstand? Oder das Geld der Steuerzahler- weil Rettung der DB alternativlos? Oder die Merkel und der Gauck und der Rest der „Politiker“?
:laugh:
Beziehungen ...

unter Berücksichtigung der Krise und im Allgemeinen. Langsam bekomm ich echt Plaque und schäme mich ein Anhänger der Apokalypse zu sein. Man bekommt den Eindruck, dass viele männliche Prepper und auf das Ende hoffende Vollidioten eigentlich anal fixiert sein müssen. Die Frau, das böse Wesen. Heute eine riesige Abhandlung auf einem Prepper – Blog gelesen, wie böse die Frauen sind. Natürlich auch verlinkt auf der Hartgeld- Seite. Die Frau, die den Mann ausbeutet. Selten so ein Schwachsinn gelesen. Und gerade, weil es so ein Schwachsinn ist- muss wieder einmal darauf reagiert werden. In meinem Umfeld gibt es keinen richtigen Mann mehr. Jedenfalls keinen, wie sich die Schwanzlosen das vorstellen. Der Mann ist meistens der schwächere Teil der Beziehung. Wird von seiner Frau gestützt und meistens bringen die Frauen auch das Geld nach Hause. Das hat viele Gründe. Entweder eine gescheiterte Beziehung hinter sich und müssen Kohle für die Kinder abdrücken oder schöpfen ihr Potenzial nicht aus. Die Frau will ein Nest und familiäres Glück. Und dann trägt sie auch die Schwäche des Mannes- bis zum Umfallen. Oder bis zur Scheidung. Frauen ziehen dann den Schlussstrich, wenn es nicht mehr geht. Wenn die Hoffnung verloren ist, dass irgendwas sich noch ändert. Was macht eine gesunde Beziehung aus? Ich lebe seit 19 Jahren in einer festen, glücklichen Beziehung. Unverheiratet. Sie will- ich nicht. Warum will ich nicht? Weil für mich ein Schein nicht das Fundament sein kann. Die Ehe als Institut der Kirche, ebenso wie die Kirche lehne ich ab. Deswegen bin ich nicht freier als ein verheirateter Mann
(kirchlich oder weltlich). Wir leben zusammen- wir sterben zusammen. Ich habe Männer getroffen, die klar sagen, dass Geld (wenn es darauf ankommt) kommt von meiner Frau. Die eine glückliche Beziehung führen. Eine Beziehung, die der heutigen Zeit entspricht. Die heutige Zeit ist so komplex geworden, dass die Rollenbilder (sowieso kacke) außer Kraft gesetzt sind. Verliebt sein ist das eine. Liebe das andere. Liebe ist Alltag. Beziehungen, die auf mein Haus, meine Kinder und mein Boot aufgebaut sind- werden in der Krise vergehen. Beziehungen, die auf gegenseitiges Vertrauen und Miteinander aufgebaut sind- werden bestehen. Beziehungen die schon heutige normale Krisen nicht bestehen, werden auch die kommende Apokalypse nicht bestehen können. Mäh-Schaf-Beziehungen. Was soll man noch sagen? Mann, pack dich bei den Eiern. Wenn der Gedanke an das getrennt sein von deiner Frau dir nicht Schmerzen verursacht, sondern Genugtuung, dann geh. Ich hasse feuchte Handtücher. Der Dummfick von meiner Schwester zum Beispiel will jetzt ein „Gespräch“ mit mir. Ich habe ihr ganz klar gesagt- ich halte ihn für ein Arsch. Klare Worte. Die Beziehung zu meiner Schwester normalisiert sich. Nur er ist außen vor. Schon blöd. Für ihn. Mal sehen, was da kommt. Gar nichts. Bald fliegt er souveräne über die Klippe. Ein Altvorderer hat meine Ansicht bestätigt. Ein feuchtes Handtuch kann ich in den kommenden Zeiten nicht gebrauchen. Da gehört das jetzt Neugeborene, bin jetzt Onkel, mehr zu meiner Sippe. Frauen, ihr werdet die Stütze, das Nest und der Hort in der Krise sein. Nichts geht über die wohlgeformten Schenkel einer Frau und den Arschtritt, der einen aus dem Bett befordert, gehen. Die ganzen Prepper und Möchtegerns werden untergehen und ...

... Brokeback Mountain spielen ...
Der Spiegel ...

Nein, ich meine jetzt nicht das Schmierblatt. Ich meine einen wirklichen Spiegel. Wir stehen jeden Tag davor und kämmen uns die Haare oder zupfen an uns herum. Was wir in den seltensten Fällen machen- wir blicken uns selbst dabei direkt in die Augen. Wer das bewusst tut empfindet ein unangenehmes Gefühl. Okay, es ist unangenehm einem Fremden direkt in die Augen zu schauen. Die meisten wenden sich ab. Furcht kommt in einem auf. Gerade bei männlichen Muselmanen wird dies scheinbar als Provokation empfunden. Ebenso bei Tieren, speziell Hunden. Das Schauen in die Augen wird als Bedrohung empfunden. Wenn man in Gesprächen jeglicher Art ist, empfinden wir es als Abwertung, wenn uns der Gegenüber nicht zugewandt anschaut. Aber- in diesen Fällen schauen wir dem Gegenüber ins Gesicht- schauen ihn an- aber wir blicken ihm nicht wirklich in die Augen. Umgangssprachlich- anschauen- nicht anstarren. Anstarren empfinden wir als Bedrohung. Gut. Wenn wir angestarrt werden, kommen Abwehrmechanismen zum Tragen. Wahrscheinlich evolutionsbedingt. Aber weshalb können wir uns selbst nicht anstarren ohne ein unangenehmes Gefühl zu empfinden? Die Augen, das Fenster zur Seele? Was nehmen wir da scheinbar unterbewusst wahr? Ich weiß es nicht und ich habe auch keinen Plan. Irgendeine Plattitüde würde meinen- unsere eigenen Abgründe. Leute- wir kennen unsere Dämonen. Die versuchen wir jeden Tag zu verstecken, da braucht man keinen Spiegel. Uns selbst? Dann wären wir wieder bei den Dämonen. Nur uns geht doch nicht wirklich etwas durch den Kopf, wenn wir uns im Spiegel anstarren. Es ist einfach ein blödes Gefühl. Wenn bestimmte Fische ihr Spiegelbild wahrnehmen, versuchen sie es anzugreifen. Ein Kontrahent, den es gilt zu verjagen. Vielleicht, aber nur vielleicht sehen wir das Raubtier, das wir wirklich sind. Das Raubtier im Spiegel und davor ein zivilisierter Mensch. Nehmt uns alle Angenehmlichkeiten des Lebens und wir werden zu Raubtieren. Der Urinstinkt wird wach. Überleben. Können wir jeden Tag von der Couch im Fernsehen glotzen. Um dann angeekelt zu sein und uns zu fragen, was Menschen anderen Menschen antun. Wir verurteilen aus weiter und sicherer Ferne. Die Reaktion auf Gewalt und Gräueltaten ist eine der intensivsten menschlichen Reaktionen. Und? Hat sich jemand einmal die Frage gestellt, wie er selbst auf bestimmte außergewöhnliche Ereignisse reagieren würde? Wir haben eine Krise nach der anderen. Alle sind regional begrenzt. Das System funktioniert noch. Aufgrund der globalen Vernetzung muss der Krisenauslöser nicht global sein. Er muss nur die kritische Masse überschreiten. Die Nervenzentren der Zivilisation treffen. Die USA und Europa oder China. Innerhalb weniger Monate bricht die Welt zusammen. Selbst isolierte Systeme wie Nordkorea brechen zwar nicht sofort- aber sie brechen zusammen. Einfach, weil nichts mehr kontrollierbar ist. Es schwirren die Annahmen durch das Internetz, dass der Systemzusammenbruch eingeleitet wird, man dann 60 bis 90 Tage die Welt sich selbst überlässt oder umgangssprachlich: Der Mob tobt sich aus und dann die Neue Weltordnung (egal welche) eingeführt wird. Innerhalb von 60 bis 90 Tagen werden sich vollkommen neue unkontrollierbare Strukturen aufbauen. Wie bitteschön will man diese weltweit oder auch nur territorial aufbrechen? Haben unsere Elitennieten Klonarmeen irgendwo in Bunkern gelagert, die dann losmarschieren? Die öffentliche Ordnung und Sicherheit ist innerhalb von wenigen Monaten vollkommen zusammengebrochen. Da gibt es nichts mehr zu reparieren oder intregieren. Das war es dann. Und Fernsehen gibt es auch nicht mehr. Ein einfacher Blick ...

... in den Spiegel genügt ...
In der Ruhe ...

liegt die Kraft. Warum? Überstürzte Entscheidungen führen zu Fehlentscheidungen. Fehler kann man revidieren. Fehlentscheidungen zu revidieren ist meist weit aus schwerer. Momentan wird da draußen die letzte Schlacht geschlagen. Die letzte Schlacht? Wie oft haben wir das schon gehört. Immer ging es irgendwie weiter. Ein offensichtliches Szenario wurde ad absurdum geführt und die kleine Welt blieb weitgehend heil. Kollateralschäden inbegriffen. Was verstehe ich unter Begleitschäden? Ein bisschen Kurzarbeit zwischendurch wegen des Einbruchs bei Großkonzernen. Der eine oder andere in der Verwandtschaft/Bekanntschaft der seine Arbeit verloren hat. Wenn er nicht noch immer zu Hause sitzt, hat er einen Job zu mieseren Bedingungen gefunden. Rentner, die merken, dass die Rente nicht mehr ausreicht und am Ende des Monats immer ein Minus steht. Selbstständige, die am liebsten wieder Angestellte sein wollen, weil am Ende des Monats eine „Schwarze Null“ steht. Hoffentlich. Die wirklich schlimmen Dinge geschehen zum Glück nur anderen. Das liest man in der Zeitung und im freien Internetz. Wie gesagt- Kollateralschäden. Wahrscheinlich könnte der eine oder andere noch konkretere Beispiel nennen. Keine Frage. Neulich habe ich in der Berliner Zeitung gelesen, man sollte Gold kaufen. Obwohl der Goldpreis unten ist liest man verstärkt- man solle Gold kaufen. Wenn ich bei dem Artikel in der Berliner Zeitung bleibe- ich wüsste nicht, warum ich Gold kaufen soll. Und ehrlich- das ganze Geschwafel vom anstehenden Crash an den Börsen würde mich auch nicht verrückt machen. Börsen steigen, Börsen fallen. Hat es mich zu interessieren, wenn in China ein Sack Reis umfällt? Ja. Verdammt noch einmal Ja. Alles hängt zusammen. Meine Freundin fragt mich manchmal- musst du das jetzt noch lesen, anhören, anschauen? Wir haben doch genug eigene Sachen um die wir uns kümmern müssen. Wir müssen unseren eigenen Arsch an der Wand behalten. Unmittelbar hat sie Recht. Was interessiert mich Kobane? Alles. Ein Teller bricht nicht in der Mitte- sondern am Rand. Alles was momentan geschieht, am Rand, an Nebenkriegsschauplätzen, bringt das System zum Einsturz. Deutschland, das Wolkenkuckucksheim liegt in der Mitte und die Ränder brechen weg. Der Druck in der Mitte steigt und- Peng. Nehmen wir nur ein einziges Beispiel- die Asylantenflut. Wie soll die beherrscht werden? 300.000 werden im nächsten Jahr erwartet. Das ist keine Scharfmachung. Selbst, wenn wirtschaftlich alles zum Besten stehen würde- ist die Flut nicht zu beherrschen. Wann wird es unkontrollierbar? Ein Crash an der Börse ist keine Bereinigung mehr. Ein Crash oder der Crash reißt „systemrelevante Banken“ in den Abgrund, reißt uns in den Abgrund. Egal, an welchem Faden man zieht- das System bricht zusammen. Chaostheorie oder Dominoeffekt. Lassen wir die Polemik. Lösungsorientiertes Denken ist gefragt. Die EZB will Ramsch- Papiere kaufen? Finde ich gut. Die Zentralbanken sollten die ganzen Badbank`s übernehmen- und dann? Die Delete- Taste drücken. So nimmt man Geld und damit Schulden aus dem System. Zu einfach gedacht? Nö. In allem steckt ein einfacher Kern. Nur warum wird das nicht passieren? Zu viele widerstreitende Interessen. Irgendwer wird wieder schreien- „Nicht mit uns.“ Lösungsorientiertes Denken. Wenigstens auf kleinster Ebene. Auf unserer Ebene. Wir werden beschissen. Tagtäglich. Wir sind ständig auf Kontra. Und nun kehren wir in uns. In welchen Fällen sollten wir in Konfrontation gehen, in welchen Fällen sollten wir lieber zurückstecken? Es geht um unsere (begrenzten) Ressourcen. Wirtschaftliche, gesundheitliche und emotionale. Die Spinne im Netz. Nachdem wir uns aufgeregt haben, sollten wir uns in Anbetracht des allgemeinen Niedergangs fragen- wie viel bin ich bereit an Ressourcen zu opfern, für eine Sache die sich sowieso bald erledigt hat? Gut. Man muss Dinge plastisch darstellen. Emotional hat mich das Zusammenleben einer meiner Schwestern mit einem Mann belastet den ich ablehne ( der Dummfick). Der Mann wird immer arm bleiben, weil er sein Geld rauswirft und unreif ist. Vorher habe ich wertvolle Ressourcen verschenkt, weil ich Hass in mir spürte. Nach einer Änderung meiner Perspektive lache ich darüber. Warum? Weil ich jetzt –sehe-, dass ich nur gewinnen kann. Wäre ich weiter auf Konfrontation gegangen, hätte ich höchstens einen Pyrrhussieg davongetragen. Ich wollte alles und sofort. Jetzt sitze ich wie die Spinne im Netz. Wir warten. Wir warten und wir werden gewinnen. Wir lassen uns nicht hinreißen. Nicht von Versprechungen, nicht von Gier, nicht von Hass. Wir wägen ab. In Ruhe und ...

... wir werden gewinnen ...
Wird schon ...

Eben, also gerade habe ich mit einem Gewerbetreibenden telefoniert. Er wurde zusammen mit anderen Gewerbetreibenden aus einem Objekt nahe Potsdam vor einiger Zeit durch die öffentliche Hand herausgekündigt. Damals hieß es, dass die Gebäude benötigt werden, weil irgendetwas ausgelagert werden müsse. Das Kündigen ging schnell. Dann- Leerstand, weil plötzlich kein Geld da sei. Nun- Heute große Einladung zur Vorstellung zur Informationsveranstaltung der Gemeinde. Warum? Na? Warum wohl? Richtig. Weil das Objekt jetzt zum Asylbewerberheim umgebaut wird. Ich kenne das Objekt. Der Vorteil für Gewerbetreibende: Billige Gewerbemieten mit reichlich Fläche- weil im „Wald“. Na, ob sich da unsere zukünftigen Mitbürger so wohl fühlen werden? Wer sich jedenfalls wahrscheinlich nicht mehr wohlfühlt sind die Eigentümer einer nahegelegenen Nobel-Waldsiedlung. Vor einigen Jahren hat dort ein Bauträger im Nichts angefangen Eigenheime aus dem Boden zu stampfen. Nach den Gerüchten stand er kurz vor der Pleite. Bis die Immobilienpreis inflationsbedingt anzogen. Dann wurden ihm die Häuser wohl förmlich aus der Hand gerissen. Nun wird man sehen, ob die mitbezahlte Ruhe und die Auslese der Nachbarn auch aufrechterhalten werden kann. Man muss schon Opfer bringen. Für mich sind authentische Berichte immer wertvoller als irgendwelches Geschreibsel. Heute die Infoveranstaltung und in knapp einer Woche sollen die ersten Asylbewerber eintreffen. Ich kann die Aussage nicht belegen. Nur so wie er ins Telefon gebrüllt hat, messe ich dem schon einen entsprechenden Wahrheitsgehalt zu. Denn sind wir ehrlich- wir haben es mit Behörden und der öffentlichen Hand zu tun. Da sitzen keine fähigen Köpfe. Die haben sich jahrelang den Arsch breit gesessen und nun auf einmal werden sie mit schwierigen Situationen konfrontiert. Situationen, die einem Drahtseilakt gleichkommen. Die Verantwortung gegenüber dem Bürger vor Ort und der momentanen Notwendigkeit der Unterbringung von Asylanten. Wie regelt ein Unfähiger dies? Er buckelt nach oben und tritt nach unten. Er stopft alles voll und stellt die anderen vor vollendete Tatsachen. In der Hoffnung- wird schon. In Großstädten, die sowieso schon über einen hohen Anteil von Mitbürgern verfügen, mögen ein oder zwei Asylbewerberheime nicht auffallen. Auf dem Land oder in ländlichen Regionen, in denen „die Welt ist Bunt“ noch nicht vorgedrungen ist, können durchaus schwierige Spannung entstehen. Spannungen , die dazu führen können, dass es bald zu Pogromen kommt. Und diese Ausschreitungen haben nicht unbedingt die Asylanten zu verantworten. Es sind die rot/grünen Gutmenschen, die den Hass schüren. Die mit Gewalt PC einfordern. Schon gehört? Pippi Langstrumpf wird auch im Fernsehen zensiert. Stellen, wo sie Negerkönig sagt oder einen China-Mann spielt, werden zensiert. Ab und zu muss der Baum der Freiheit mit dem Blut von Tyrannen gedüngt werden. Leider auch mit dem eigenen Blut. Mit meinem? Ach nö. Da läuft genug dummes Kanonenfutter in den Straßen, welches sich instrumentalisieren lässt. Meinem Kumpel habe ich den Rat gegeben sich abzureagieren. Das wird schon. Was wird schon? Vielleicht sind wir es, die bald Köpfe abschneiden. Ein Mensch ist vernunftbegabt. Zwei vielleicht auch noch. Eine Masse ist ein wildes Tier ohne Rationalität. Ich hab meinen Klappstuhl ausgegraben und schaue zu. Hoffentlich fressen mich die Ebola - Zombies nicht. Die kommen nämlich auch noch.

... nichts wird ...
Zeitebenen ...

Die zweite Welle der weißen Pest, genannt Finanz- und Wirtschaftskrise, rollt über uns herein. Andere bezeichnen das Aufflammen der Wirtschaftskrise als Heidefeuer. Das Heidefeuer brennt unterirdisch und bricht dann unvorhersehbar an die Oberfläche durch. Neulich hat bei n-tv in der teleboerse irgendein Börsenhändler gemeint, ja wir haben einen wirtschaftlichen Abschwung in der Eurozone, nun sei die Politik gefragt. Auwei. Die Politiker, die seit 2007 immer noch in Amt und Würden sitzen und seit dem nichts getan haben. Was sollen die jetzt bitte schön tun? Oh- sie werden was tun. Uns zur Kasse bitten. Spätestens wenn sich bestätigt, dass Deutschland offensichtlich im letzten Quartal des Jahres in die Rezession abgleitet und wir weiter von der Masseneinwanderung überschwemmt werden. Dann muss schnell gehandelt werden. Dann werden die Sondersteuern und Zwangsabgaben kommen. Da kommt dann auch keine Vorwarnung mehr, so von wegen: IWF denkt über 10prozentige Sondersteuer nach oder Politiker aus der zweiten Reihe versuchen sich mit der Idee eines Lastenausgleiches 2.0 ins Gespräch zu bringen. Schnell und heimlich werden die Elitennieten zuschlagen. Zum Stichtag X wird die Forderung fällig. Und- man bekommt nicht mal einen Ring (Gold gab ich für Eisen), denn schließlich wird das Vermögensopfer nicht freiwillig erbracht sondern einfach eingezogen. Alles Gute braucht seine Zeit- aber alles Schlechte auch. Als ich heute nach Hause kam lief im Banner von n-tv, dass sich Politiker scheinbar dafür einsetzen wollen, dass die „Nischen-Gewerkschaften“, so wie die der Lokführer, wegen der „ausufernden“ Streiks beschränkt werden sollen. Hmh. Kleinen Gewerkschaften ohne Wasserkopf mit wahrscheinlich vollen Streikkassen will man die Rechte im Arbeitskampf beschneiden. So sehen Lösungen von Politikern aus. Die Massengewerkschaften sind für mich Handlanger der Politik mit gekauften Funktionseliten, sonst könnte man sich die ganze Diskussion über den Mindestlohn oder die geringen Lohnsteigerungen sparen. Wenn sich, wie zu vermuten ist, die Gesamtsituation weiter verschlechtert müssen Lösungen her. Also zeitnah. Da bereits alle Lösungen die uns nur mittelbar treffen aufgebraucht sind, werden uns jetzt die Lösungen unmittelbar treffen. Direkter Zugriff auf das „vorhandene Vermögen“. Warum hat der Zusammenbruch solange auf sich warten lassen? Warum meinen selbst eingefleischte Systemkritiker, wer weiß, was „SIE“ noch in der Schublade haben um das System am Leben zu erhalten. Weil die Elitennieten es bisher immer geschafft haben mit noch mehr Gelddrucken in den letzten Jahren das Feuer abzudecken. Nur wenn selbst die Systempresse schreibt, dass der Abschwung kommt, das Gelddrucken eben nicht mehr reicht, dann ist das Repertoire zu Ende. Wirkliche Reformen wie weltweiter Schuldenschnitt und Forderungserlass wird es nicht geben. Das Gemeine an der Sache ist, dass dies im Fiatmoney- System durchaus möglich wäre. In einem System dessen gravierende Eigenschaft ist, Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Welche Konsequenz hätte es denn, wenn die Zentralbanken alle Forderungen aufkaufen, die Banken refinanzieren und den Delete - Knopf drücken? Die Forderungen sind größtenteils nicht durchzusetzen und damit wertlos. Die Schuldner pleite und fallen als Partei im großen und vor allem ständigen Konsum- und Bankenspiel aus. Das Vertrauen ins Papiergeldsystem kann nur so wieder hergestellt werden. Der Pöbel (Konsumenten und Banker, Staaten) lernt es doch eh nicht. Von der Seite besteht keine Gefahr das große Spiel zu beenden. Wird alles nicht passieren. Irgendwann ist daher ...

... die Zeit abgelaufen ...
Lottogewinn ...

Diejenigen die Lotto spielen, zu denen ich auch gehöre, hoffen immer bei der nächsten Ziehung den Jackpot zu machen. Bei mir ist es so, dass ich das normale Lotto und den Eurojackpot spiele. Die Zahlen kenne ich nicht und ich freue mich immer, wenn mal ab und zu ein Dreier oder so drin ist. Natürlich schaut man schon beim Durchziehen des Scheines auf den Bildschirm und für den Bruchteil einer Sekunde- wenn es bei der Ermittlung des Nichtgewinns/Gewinns länger dauert, hofft man- jetzt hat es geklappt. Also am Freitag vor Pfingsten dieses Jahres zog Hotte in meinem Zeitungsladen meinen Schein durch. Da kam plötzlich: Auszahlung nicht möglich. Wenden Sie sich an die Brandenburgische Straße. Hotte meinte, Mensch, dass sind mindestens 500 Euro. Nun war ich in Eile, weil wir da auf unsere Fluchtburg, natürlich Ferienhaus, wollten. Was geht einem durch den Kopf? Warten bis man weiß, wie viel wirklich hinten rauskommt und sich dann erst offenbaren. Die Geheimniskrämerei gegenüber meiner Freundin hat genau eine halbe Stunde gedauert. Irgendwo auf der A11 in die Uckermark habe ich gemeint, ich hab im Lotto gewonnen. Meine Freundin so, quatsch du machst das
„ Juristengesicht“. Ich: Nee, wirklich. Mindestens 500 Euronen. Dann haben wir die Fahrt über rumgesponnen. Später, als unsere Freunde kamen, das Gleiche noch einmal. Es war kurzweilig, weil wir gemeinsam Quatsch erzählt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass nur ein „kleiner“ Betrag gewonnen wurde, war uns durchaus bewusst. Schrödingers Katze. Könnte aber auch ein Großer sein. Warum nicht einfach mal herum spinnen? Dann kam meine Schwester mit ihrem (derzeitigen) Lebenspartner. Obwohl ich meine Zahlen nicht kannte oder wusste was bei Spiel 77 oder Super 6 wirklich rausgekommen ist, fing der mit seinem Smartphone an rumzudaddeln. Versuchte mit Gewalt herauszubekommen wie viel –ich- gewonnen habe. Nichts mehr mit dem harmlosen Spiel von Erwachsenen. Was für ein Arsch. Gewonnen habe ich letztendlich 777,00 Euro. Von dem Geld habe ich mir außerplanmäßig ein paar Goldminenaktien gegönnt. Dass ich den Typ von meiner Freundin nicht leiden kann dürfte bekannt sein. Allerdings ist dieser Typ symptomatisch für unsere Gesellschaft oder die Gesellschaft überhaupt. Nehmen wir an, es wären 7 Mio außer der Reihe gewesen, die ich gewonnen hätte. Sollte man diesem Neidhammel Geld in den Arsch blasen? Nicht geliehen, sondern geschenkt? Also nö. Nicht wirklich. Es gibt wenige Leute, denen ich einen Lottogewinn offenbaren würde. Bis jetzt ist es langweilig, weil die Problematik des „Lottogewinns“ immer wieder mal in der Presse durchgenommen wird. Vor vielen, vielen Jahren, gleich nach der Wende war ich Autohändler. Ich war jung. Die Ossis wollten ihre Ladas nicht mehr. Gekauft für 50 DM und weiterverkauft für 4000 DM an die Russen. Ostbetriebe in der Versteigerung abgewickelt, etc.. Das Geld floss in Strömen. War wie ein Lottogewinn. Hier war ich es, der Freunde verprellte, weil ich auftrumpfte. Was kostet die Welt? Vieles würde ich heute gerne rückgängig machen. Geht nicht. Damit muss ich leben. Viel gewonnen, viel zerronnen. Um Vermögen wirklich zu schätzen, muss man dies wohl durchmachen. Jetzt bin ich geizig. Nicht anderen gegenüber- sondern mir. Vermögen muss erarbeitet werden. Denn Pfennig auf der Straße heb ich auf, mag er noch so dreckig sein. Ein Pfennig mehr in meinem Geldbeutel. Geld bringt keine Freunde, nur Feinde. Es sei denn, man hat echte Freunde. Manche sagen schlimme Erlebnisse entzweien, einfach, weil der andere einen daran erinnert. Ich sage, je schlimmer das gemeinsame Ereignis, desto tiefer geht die Freundschaft. Man steht entblößt gegenüber. 3 Euro 50 machen den Kohl dann nicht fett, oder den Neid. Was ist ein Lottogewinn?


... wahre Freunde ...
Gold, Dosen und Kanonen ...

So langsam scheinen einige Blogger ihre Beiträge aus 2008 und 2009 herauszuholen. Der Untergang scheint nah. Wenn man sich das globale Umfeld ohne rosarote Brille anschaut, dann kann man ihnen nur Recht geben. Mittlerweile dürfte dem letzten Interessierten klar sein, dass Papiergeld wertlos ist, weil es der Willkür ausgesetzt ist. Im letzten Jahr wurde ausgerechnet, wie viele Milliarden der Sparer aufgrund der niedrigen Zinsen verliert. In diesem Jahr eine Sparsteuer in Spanien und nun die erste deutsche Bank die Negativzinsen auf Spareinlagen erhebt. Vom Testmodel Zypern fang ich erst gar nicht an. Unsere Mitmenschen merken- das Geld ist nichts mehr wert. Das Vertrauen ist jedoch noch nicht gänzlich weg. Entweder man gibt das Geld aus- weil es auf der Bank nichts bringt - oder versucht sein Glück im Immobilienerwerb. Letzterer meint damit ein konservativer Anleger zu sein. Bis er merkt, dass sich alsbald unkalkulierte Risiken realisieren werden. Und sei es nur, dass Zugereiste in seine Immobilie zwangseinquartiert werden. Um den gerade niedrigen Goldpreis mache ich mir keine Sorgen. Zugeschüttet mit Papier. Gold ist für mich kein Rohstoff sondern die Urmutter aller Währungen. Man muss sich nur die Frage stellen- weshalb wird Gold und Silber seit Urzeiten ausgegraben um dann wieder gegossen und gepresst in dunklen Tresoren zu verschwinden? Weil Gold seit Urzeiten die Akzeptanz eines Wertaufbewahrungsmittels besitzt. Ich habe keine Ahnung weshalb die Menschen vor ein paar tausend Jahren festlegten, dass Gold das ultimative Zahlungsmittel ist. Aber- es ist so. Momentan habe ich eher die Sorge bald kein Gold mehr zu bekommen als das der Goldpreis in Papiergeld weiter fällt. Wenn Papiergeld der Willkür einzelner ausgesetzt ist und damit ich der Willkür einzelner ausgesetzt bin- dann setzte ich doch lieber auf das Altbewährte. Und da sind wir bei den Konservendosen. Die Dinger gibt es seit über 200 Jahren. Ziel war es Lebensmittel über lange Zeit haltbar zu halten. Eine Erfindung zur Versorgung von Soldaten. Heute fast unbegrenzt haltbar. Altbewährt. Warum brauche ich Dosen in der heutigen Zeit? Aus demselben Grund wie ich Gold brauche. In einer Zeit, die ich nicht mehr wirklich begreife, in der alles nur noch auf dem schönen Schein aufgebaut ist, den wir Normalität nennen, benötige ich etwas Handfestes. Etwas, dass im dunklen Keller unbeaufsichtigt lagern kann und dann da ist wenn ich es brauche. Was wirft man weg, wenn man es braucht und holt es wieder, wenn man es nicht mehr braucht? Wir leben seit 45 im Frieden. Wir haben uns darauf per Gesellschaftsvertrag geeinigt, dass der Staat, der Leviathan für unsere Sicherheit sorgt. Das ist für uns selbstverständlich und von den meisten verinnerlicht. Der Staat hat nicht nur das Gewalt- sondern auch das Schutzmonopol inne. Nur ich stelle fest, dass der Staat das Gewaltmonopol mehr und mehr gegen die eigenen Bürger richtet. In jeglicher Form und gleichzeitig das Schutzmonopol nicht mehr für die Bürger sondern mehr und mehr für zugereiste Minderheiten wahrnimmt. Ein Gesetz findet solange seine Berechtigung solange es allgemeinverbindlich ist, andernfalls wird es willkürlich und muss nicht mehr befolgt werden. Wir müssen uns von dem Irrglauben befreien, dass Gesetz gleich Recht ist. Unsere Gesellschaft wird von nur einem einzigen Gefühl zusammengehalten: Vertrauen. Wenn das Vertrauen der Menschen verloren ist, dann ist das bestehende Gesellschaftsgebilde (in allen Belangen) verloren. Das Vertrauen geht verloren. Erst schleichend und dann alsbald existentiell. Warten wir es ab. Das Gefühl des Vertrauensverlustes lässt sich nicht verneinen. Bald herrscht ...

... High Noon ...
Phase 7 ...

Am Wochenende war ich bei dem DVD- Dealer meines Vertrauens. Ich habe mir DVD`s zum halben Preis gekauft. Gut so, denn das meiste war Mist. Mit dabei war der Film „Phase 7“. Das Miteinander in einem Hochhaus nachdem ein weltweiter Virus grassiert. Ein (wahrscheinliches) Abbild unserer Zeit in einer Krise. Kaum Action- eher eine mögliche Realität. Und was am realistischsten ist- derjenige, der alles vorhergesehen und vorbereitet hat verreckt am Ende. Vorbereitung ist alles und – nichts. Wenn deine Zeit abgelaufen ist, ist deine Zeit abgelaufen. Damit müssen wir uns nun einmal abfinden. Nur- uns obliegt es in einer Krise zu funktionieren. Egal, ob morgen die Welt untergeht oder es sich nur um eine alltägliche Krise handelt, in den meisten Fällen der unvorbereitete Tod eines Familienmitgliedes, die langwierigen Depressionen eines Familienmitgliedes, weil das System den oder die ausgesondert hat, Krankheit usw. und so fort- einer muss funktionieren. Einer muss den Überblick und alles zusammenbehalten. Phase 7 hat die meisten von uns schon längst einmal eingeholt. Zum Heulen ist später Zeit, wenn sich die stürmische See beruhigt hat. Dann sollten wir nicht vergessen, dass da einer war, der alles geregelt und zusammengehalten hat. Mit diesem Verständnis sollten wir in die nächste Welle der weltweiten Krise gehen, die uns bald trifft. Die „Gemeinde“ der Prepper wird unruhig. Es passiert gerade nicht wirklich viel. Aber hinter belanglosen Nachrichten versteckt sich der Untergang. Lehman 2.0 wird das System weltweit nicht überleben. Die Karten sind seit 2008 ausgereizt worden. Dann kracht der Fahrstuhl ohne Notbremsung voll durch. Okay, kommen wir zum persönlichen. Ich persönlich bin momentan – auch- sehr unruhig. Rein intuitiv, gespeist von den Geschehnissen empfinde ich es so, dass sich das Zeitfenster schließt. Es ist fast egal, was der Auslöser sein wird. Meine Fluchtburg, äh, natürlich Wochenendhaus ist überhaupt nicht mit Lebensmitteln bestückt. Lagert alles in Berlin. Mitten in der heißen Zone. Ist mir wirklich gerade jetzt erst bewusst geworden. Zeitnah werden die Reserven verlagert. Und nachgekauft. Gleichzeitig werde ich noch versuchen Kartoffeln als Saatgut für den Frühling einmieten. Also das heißt, die Kartoffeln im Boden vergraben und hoffen das im Frühjahr noch was keimfähig ist. Nichts ist richtig vorbereitet. Oder das Miteinander. Da wir nicht alleine „überleben“ wollen, haben wir unsere engsten Freunde mit ins Boot geholt. Während primär ich einen auf Prepper mache, ist die Fluchtburg für meine Freunde nur ein Wochenendhaus. Ich habe über das Jahr Holz gesammelt. Zersägt und aufgestapelt. An einem Wochenende, dass unsere Freunde draußen waren- wurde dieses kostenlose, gesammelte Holz verbrannt. Einfach, weil es geschnitten war. Der Vorwurf trifft mich. Ich hätte sagen müssen- dieses Holz ist nur zum Anmachen gedacht, ansonsten bitte Haushalten mit den Ressourcen. Ohne meine Stimme wurde aus dem Vollen geschöpft. Es ist da, also wird es verbraucht. Es geht nicht ums bezahlen. Meine Freunde stecken ins „Betriebskostenschwein“ Geld. Solange jemand das Baumwollpapier abnimmt ist alles in Ordnung. Es geht darum, dass alles da ist, wenn man es braucht und niemand mehr die Baumwolle nimmt. Wer Holz gemacht hat, der weiß, was ich meine. Ich werde demnächst kommunizieren müssen. Ihnen klar begreiflich machen- es handelt sich um eine Fluchtburg. Kommunizieren, dass ich am Tag X keinen Fahrzeugkonvoi von ihren Familienmitgliedern sehen will. Leuten, die nichts beizusteuern haben. Außer sich selbst. Es wird am Tag X keine Demokratie geben. Dann gibt es nur eine Diktatur, meine. Denn nur weil sich die Umstände ändern, ändert sich noch nicht gleich der Mensch. Wenn ein Hort der Sicherheit geschaffen ist, fällt man in alte Verhaltensweisen zurück. In das dann unberechtigtes Anspruchsdenken. Wird es bei mir nicht geben. Ich bin mir immer noch näher ...

... als dir ....
Ich denke, Du brauchst eine dritte Fluchtburg nur für Euch beide.
Für den Fall der wahrscheinlichen Fälle, auf dem tiefsten Land, zig Kilometer von der Autobahn weg.
Ich sehe nämlich diese Konvois...

In nur zehn Jahren rechnen die Insider mit diesen Daten...:eek:
Schau die die USA, Skandinavien, Westeuropa und GB an, wir werden sehr gut wegkommen.
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