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Seit einer knappen Woche haben wir Urlaub. Zum Entschleunigen sind wir zur Ostsee auf die Insel Poel gefahren. Liegt im vier Stunden Radius mit dem Auto um Berlin. Irgendwann werden wir mal wieder eine Reise über diese Zeitspanne hinaus unternehmen- irgendwann. Die Insel bietet sich für das Entschleunigen an. Nix los, nur alte Menschen und Familien (wegen der weiten und extrem flachen Gewässer um die Strände) und die Entfernungen auf der Insel sind überschaubar. Gut ein Manko hat das Ganze, es gibt kaum was zum Spannen. Ein Haufen alter faltiger Menschen und ansonsten die ganze Palette an untrainierten bis fetten Menschen. Ich sehe- fette Menschen. Aber dafür keine Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten. Richtig schön von deutschen (gewiss etwas unförmigen) Mitmenschen umgeben zu sein. Vor einiger Zeit hatte ich eine Diskussion über die für mich unkontrollierte und noch andauernde Migration von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa und Deutschland. Eine Linksverstrahlte meinte, sie finde die Einwanderung gut- da kommen „schöne Menschen“. Ich bin mit ihr befreundet (also der Linksverstrahlten), weil wir uns trotz unserer unterschiedlichen Wertevorstellungen in unseren Ansichten akzeptieren- und weil sie (und ihr Mann) nicht so „links“ sind, wie sie gern glauben. Das mit den „schönen Menschen“ kommt mir allerdings immer wieder mal hoch. Gibt es halt nix zum spannen, wenn da „schöne Menschen“ in Burginas liegen würden, gäbe es auch nichts zum gucken. Am Strand liest man ja, wenn man sich als deutsches Wallross nicht in der Sonne aalt. Ich dachte, ich lese mal wieder „1984“ von George Orwell. Als Strandlektüre eher nicht geeignet. Anderseits ist der Bezug zur Gegenwart nicht von der Hand zu weisen. Allein meine unterschwellige Kritik an der Migrationspolitik der „Großen Schwester“ könnte die Aufmerksamkeit „der Gedankenpolizei“ im Internetz auf mich lenken. Zudem vermeide ich es tunlichst irgendwelche Schlagwörter zu verwenden, um nicht zufällig in die Rasterfahndung zu rutschen. Wenn der Staatsapparate keine „Feinde“ hat, dann müssen welche geschaffen werden, es geht schließlich um dessen Daseinsberechtigung. Eine zentrale Rolle in „1984“ spielt neben der Geschichtsfälschung die Veränderung der Sprache. In der DDR waren es Wortschöpfungen wie „Winkelemente“ heute wird eine Einteilung in die, welche schon länger hier leben“ und „diejenigen, die noch nicht so lange hier leben“ vorgenommen. Ja, es sind stümperhafte Versuche der sprachlichen Manipulation. Die Versuche werden alsbald wieder eingestellt, weil sie sich (noch) nicht durchsetzen können. Erst wenn jeder durch die Androhung staatlicher Gewalt gezwungen wird, diese Sprache zu verwenden, kann sie langsam ins Gehirn eindringen, bis man glaubt, dass 2+2= 5 ist. Oder „der Televisor“, der Informationsbildschirm in jeder Wohnung, mit der die Leute in ihren eigenen vier Wänden rund um die Uhr ausspioniert werden (in dem Buch). Wie heißt das heute? Bundestrojaner? Ich denke mal Snowden hat uns da einen kleinen Einblick gegeben, was so alles geht. Was ist eigentlich aus dem geworden? Ich habe gerade kein Internet. Der lebt wahrscheinlich nur noch, weil eine andere Großmacht ihn noch brauchen kann. Also die Ansätze sind da und der Wille ist da. Wenn es tatsächlich die Bestrebung geben sollte, eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen, dann wohl nur auf dem Fundament des Sozialismus. Keine andere Gesellschaftsform kann so zentralisiert unterdrücken – und – unter dem Vorwand der sozialen Gleichstellung der Menschen an Anfang die Akzeptanz der Massen gewinnen. Nicht umsonst heißt es, währet den Anfängen. Der Sozialismus (jede andere totalitäre Staatsform ebenso) braucht am Anfang die Akzeptanz der überwiegenden Masse. Später, wenn der einzelne merkt reingefallen zu sein, übernimmt die menschliche Natur den Rest. Einige Wenige unterdrücken mit Angst die Massen. Ab und zu gibt es ein oder mehrere Unruhestifter, welche die Massen mobilisieren könnten. Solange man die rechtzeitig erkennt und aus dem Spiel nimmt ist alles Paletti. Und nebenbei beginnt man die nächste Generation umzuerziehen. Wie ist das gerade mit den Schülerprotesten für den Umweltschutz? Welche –eine- Sache kann (am Anfang) ein gemeinsames Ziel werden? Rüschtig, der Umweltschutz. Junge Menschen müssen für ein gemeinsames Ziel begeistert werden. Wie eine Welle (die Welle- als Buch oder Film, wer die Andeutung nicht verstanden hat) wird „die Bewegung“ um die Welt rollen. Zum Umweltschutz werden sich Themen, wie soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit hinzugesellen. Wer nicht dafür ist, ist da gegen. Und wer dagegen ist ... .
In „1984“ gibt es keine Gesetze mehr. Nichts ist verboten- aber auch nichts erlaubt. Ein Ausdruck der Willkür eines totalitären Regimes. Es gibt keine offiziellen Regeln an die man sich halten kann, um nicht ins Fadenkreuz zu geraten. Dadurch ist man gezwungen den Willen der Staatsmacht (oder auch nur eines Funktionärs) zu erahnen und lebt nicht nur in ständiger Angst, sondern nimmt sich so weit zurück, wie es nur geht. Und trotzdem gilt der Satz nicht mehr: Wir haben uns immer an die Regeln gehalten. Wobei der schon heute nicht mehr gilt.
Wie blutrot wird der Montag an den weltweiten Märkten? Wie oft dachte ich, nach dem oder dem Ereignis an einem Wochenende werden die Börsen in die Knie gehen. Rein logisch ja und dann kam in letzter Minute der entscheidende Tweet von Humpi Trumpi und alles wurde wieder gut oder die Märkte haben bar jeder Vernunft genau mit dem Gegenteil reagiert. Die Chancen, dass es morgen mit dem Fahrstuhl nach unten geht- und das nur der Auftakt sein könnte stehen allerdings gut. Das was Trump veranstaltet ist ein Ritt auf Messer`s Schneide. Er schickt die Börsen auf Talfahrt in dem Kalkül die FED zur erhofften „großen“ Zinssenkung zu zwingen. Gut möglich, dass die FED den Schwanz einzieht und die Zinsen senkt (was ich allerdings nicht glaube). Nur wie war das mit dem Vertrauen? So ein Kleinanleger mag ja Spaß an der Volatilität haben und so einige Gewinne machen. Aber die Großen? Wie will man Millionen , wenn nicht Milliardendepots verwalten um Auszahlungen von Pensionsansprüchen etc. zu befriedigen, wenn einem alle paar Tweets lang die Positionen um die Ohren fliegen. Was nützen steigende Börsen unter geringem Volumen, wenn keiner dabei ist, weil alle Angst vor dem nächsten Tweet haben? Ich denke schon, dass Trump dafür prädestiniert ist, die Aktienkultur in den Staaten auf Dauer nachhaltig zu schädigen. Na ja, schließlich ist Trump nach eigener Auffassung der Auserwählte. Wozu auserwählt? Anders als er es vielleicht denkt, bereitet er den Boden für einen tragfähigen Sozialismus auf amerikanischen Boden. Es stellt sich schon die Frage (für mich) nach dem auslösenden Moment, der es dem Sozialismus ermöglicht die Massen zu mobilisieren. Da fallen mir nur Armut, Krieg und Hunger ein. Die Zeit hat unlängst getitelt: „Ein roter Geist erwacht“. Klar bezeichnen sich Sozialisten wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez als demokratische Sozialisten, war es nicht in Deutschland Kevin Kühnert von der SPD, der letztens was vom demokratischen Sozialismus schwafelte- und dafür erst einmal abgewatscht wurde (weil er sich verplappert hatte?) Wobei die SPD und die Grünen eine Vermögensabgabe für Reiche planen. Die bösen Reichen die. Demokratischer Sozialismus. Hört sich „gut“ an ist allerdings lediglich der Wolf im Schafspelz. Die schrittweise Einführung des Sozialismus und Übernahme der Gesellschaft durch Wahlen. Ziel ist es trotzdem das Privateigentum an Produktionsmittel abzuschaffen, was schließlich zum Zusammenbruch der Wirtschaft zur Verelendung der Massen führen wird (Planwirtschaft). (Wollte Kühnert nicht BMW enteignen?) Wenn sich Trump also jetzt verspekuliert und die Märkte zum Einsturz bringt – und damit die Altersvorsorge so manches Amerikaners vernichtet, ebnet er den Weg für so die „demokratischen Sozialisten“, also linksliberalen Sozialisten. Letztens hat Dr. Krall (youtube: Wie sichert man sein Vermögen vor dem Bankencrash) wieder seine Ansichten zum anstehenden „Crash“ dargelegt und die Stufen der (wahrscheinlichen) Enteignung der Massen dargelegt. Erste Stufe: Rezession und Bankencrash(keine ausreichenden Einlagensicherung). Vermögensvernichtung durch Deflation. Zweite Stufe: Drucken von Geld. Inflation und Hyperinflation. Da bietet sich ja MMT an, von den Anhängern des „demokratischen Sozialismus“ gerade in den USA favorisiert. Verlust durch Geldentwertung (Vertrauensverlust). Dritte Stufe: Zusammenbruch der Währung(en). Und um eine stabile Währung aufzubauen, Vermögenssteuern und Lastenausgleichgesetze. Enteignung aller die noch was offensichtlich haben, wie halt der Immobilienbesitzer. Ist jetzt nichts wirklich was Neues dabei, aber es stellt den Weg zu Armut, Hunger und Krieg und damit zur Akzeptanz des Sozialismus dar. Die Unze Gold ist jetzt mit 160.922,30 Yen auf ein Allzeithoch in der japanischen Währung geklettert. Warum der Hinweis? Weil die Japaner seit Jahren in einer Deflation feststecken. Mal so nebenbei. Schauen wir mal, wo der Goldpreis Montag steht. Bei 1550 USD? Hoffentlich nicht. Ich bin Donnerstag wegen Jackson Hole ausgestiegen. Müsste ich dann in einen Spike hinein die Positionen wieder aufbauen. Die Wochenendtaxierungen für die Börse lassen allerdings einiges erahnen.
Gestern bin ich kurz nach 9:00 Uhr nachdem das Gap im Gold im europäischen Handel bei rund 1529 USD geschlossen war wieder in meine Gold und Silber Knockout eingestiegen. Zum Glück konnte ich auf das Cap Close mit einer Tasse Kaffee direkt am Rechner warten- und zum Glück habe ich in der Vorbörse zwischen 8:00 und 9:00 die Finger vom Kaufen – Knopf gelassen (ich hab den Kampf gegen FOMO diesmal gewonnen). Natürlich ging es dann noch auf 1525 USD runter, aber den richtigen Einstieg findet man eh nicht. Zwei größere Positionen auf Gold und Silber sind mit geringen Hebeln, während eine kleinere Position zum Zocken auf Gold einen großen Hebel aufweist. Wäre der Kurs vom Gold weiter gegen 1504 USD gefallen, hätte ich mir die Position in die Haare schmieren können. Derzeit überlege ich, ob den Aufbau weiterer Positionen in den Kryptowährungen aussetze und das Geld nicht in die verprügelten Explorer stecke. Einige von denen, die in der Spitze fast 98 Prozent verloren haben, bewegen sich schon wieder. Wenn die nur ihre ursprünglichen Kurse auf meiner Watchlist erreichen, dürften da einige mit einer tausend Prozent Chance dabei sein. Bei den Kryptowährungen sieht es dagegen danach aus, dass die Liquidität verstärkt aus dem Markt fließen könnte, was zu weiteren massiven Abgaben führen würde. Die aufgebauten Positionen werde ich nicht verkaufen, da ich langfristig davon ausgehe, dass die Kryptos in Phase Zwei (anziehen der Inflation) massiv steigen werden. Das investierte Geld in Kryptowährungen ist für mich sowieso Risikokapital. Ich meine, da stellt sich doch schon die Frage, weshalb das so verpönte Gold als Wertspeicher steigt und der Bitcoin abgibt. Für mich ein Zeichen, dass der Bitcoin noch nicht so ganz als sicherer Hafen angenommen wird. Ich werde mich morgen mal mit den Erfolgsaussichten einigen Explorer beschäftigen. Heute Morgen habe ich noch eine kleine Short Position auf den Nasdaq eröffnet. Die TSK weißt bis Dezember ein Contango auf, was für mich auf die Erwartung weiter fallender Kurse schließen lässt. Die Zinskurve in den Staaten ist weiter invertiert, da nützt auch kein Gezwitscher von Humpi Trumpi. Die Chinesen werden sich jetzt scheinbar auf Ihren Binnenmarkt konzentrieren und vielleicht den Handelskrieg mit Trump aussitzen wollen. Damit würde Trump von zwei Seiten in die Zange genommen werden. Auf der einen Seite China, die Trump am langen Arm verhungern lassen, indem sie nicht mehr reagieren und auf der anderen Seite die FED, die dem Geschreie von Trump nicht nachgibt, wenn man den Äußerungen von Dudley, dem ehemaligen FED Chef von New York trauen darf. Dann könnte Trump sein Gesicht verlieren. Sollte er seine Felle wegschwimmen sehen, dürfte die Gefahr steigen, dass er einen Krieg vom Zaun bricht. Warten wir mal, ob die eine oder andere False Flag- Aktion startet. Jetzt muss ich mir doch tatsächlich ein neues Handy kaufen. Ich will unbedingt den neuen Broker „Trade Repubic“ ausprobieren. Pro Order 1,00 EUR Kosten? Hört sich zu gut an, um wahr zu sein. Die Beurteilung auf youtube war ganz ordentlich. Bei den Minibeträgen mit denen ich zocke, konnte die Rendite durch die geringen Kosten richtig steigen. Aber wie gesagt, brauche ich erstmal ein neues Handy. Muss ich wohl meinen Geiz mal überwinden. Aber von nix kommt nix.
Die Langtagswahlen in Brandenburg und vor allem Sachsen am 01.September und in Thüringen am 27. Oktober könnte man als Schicksalswahlen bezeichnen. Allerdings sollte der Begriff nicht zu sehr inflationiert werden. Wir bewegen uns in einer Zeitenwende, deren Ergebnis noch offen ist. Am Ende winken die Rückkehr zu bürgerlichen Freiheiten oder die Knechtschaft des Sozialismus. Das ist keine übertriebene Einschätzung der Situation. Spätestens seit der Machtergreifung Angelika Merkels befinden wir uns in einem Transformationsprozess hin zum real existierenden Sozialismus. Nicht allein in Deutschland sondern überall in der westlichen Welt. Ob wir uns in Deutschland vor der Vereinnahme durch dem Sozialismus schützen können und am Ende die bürgerlichen Freiheiten stehen, kann noch nicht gesagt werden. Ich kann nicht einmal sagen, ob wir vielleicht auf einem guten Weg sind. Aber lasse ich die Melodramatik und kommen wir zu den Wahlen in Teilen von Dunkeldeutschland die durchaus den Stein in Rollen bringen können. Die Augen richten sich gerade auf Sachsen. Wenn die SPD richtig abkackt, und danach sieht es mit einer Wählerzustimmung von lediglich neun Prozent tatsächlich aus, dürften sich die GenossenInnen schon die Frage stellen, ob die damalige Entscheidung, die Große Koalition mit der CDU aufzuwärmen, um den Parteigranden ihre Futtertröge zu belassen, die richtige war. Natürlich war die Entscheidung damals die Richtige. Die Parteibonzen der SPD haben nicht nur so wie immer weitergemacht, sondern natürlich noch eine Schippe mit ihrem antideutschen und antifreiheitlichen Verhalten daraufgesetzt. Ohne die Beteiligung an der jetzigen Regierung würde der Weg in die Bedeutungslosigkeit wesentlich langsamer von statten gehen. Man hat sich damals bewusst gegen eine Erneuerung entschieden und das ist auch gut so. Gleichzeitig konnte sich Kevin Kühnert selbst als „demokratischer Sozialist“ entlarven und hoffentlich disqualifizieren. Durchaus möglich, dass nach dem zu erwartenden Wahldebakel aus der Parteibasis eine Rebellion losgetreten wird, die in vorgezogenen Neuwahlen auf Bundesebene endet. Und was soll man zur CDU sagen? Kretschmer wollte die Wahlunterstützung von Maaßen nicht, weil der „genug ärger gemacht hat“ ( sich in Bezug auf falsche Anschuldigungen in Chemnitz rechtsstaatlich verhalten hat). Wer nicht will, der hat schon. Insbesondere dann, wenn Kretschmer damit weiter die konservativen Mitglieder in der CDU verärgert und so die Werteunion ( den konservativen Flügel der CDU weiter stärkt). Besser geht nicht. Sollte die AfD soweit erstarkten, wie befürchtet oder erhofft, wird sie die Parteienautokraten vor sich her treiben. Mal sehen, wie lange es auf Landtagsebene dann dauern wird, um eine regierungsfähige (Landes)Regierung zu bilden. Regierung bilden wird dann schwer, Regierung bleiben noch viel mehr. Wenn dann endlich eine Regierung gebildet wurde, stellt sich die Frage- wie lange wird diese halten. Zu viele Köche verderben den Brei. Es wird ja behauptet (wie immer) das Erstarken der AfD könnte der Wirtschaft schaden. Klar tut es das. In dem Streben die AfD von der Regierungsbildung auszuschließen werden nicht kompatible Koalitionen eingegangen, die zur Planungsunsicherheit für die Wirtschaft führen. Nicht AfD sondern die Blockparteien mit ihrem antidemokratischen Verhalten sind an destabilen politischen Verhältnissen schuld. Und das ist auch gut so! Wird es dem Bürger weiter zeigen, wie viel Wert seiner Beteiligung an der politischen Willensbildung beigemessen wird- gar keiner.
Die bösen Dunkeldeutschen, die. Ich habe mir bis eben ein paar aktuelle Jammerartikel über das mögliche Wahlergebnis in Sachsen und Brandenburg zu Gemüte gezogen. Und es wird immer eine Frage gestellt: Warum nur? „Lieben sollt ihr uns, Ihr Kanaillen, lieben.“ Die Antworten auf das „Warum“ werden selbstverständlich aus geliefert. Was mir dabei fehlt: Selbstkritik. Nein, Nein. Schuld sind immer andere. In einem Artikel ist es der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf, dem der „Rechtsruck“ aufgrund seiner Verdrängungspolitik angelastet wird (Wie lange ist dessen Amtszeit jetzt her??) oder aber es ist das fehlende Mitgefühl für „Schutzsuchende“. Für mich persönlich ist die verfehlte Migrationspolitik der Regierung seit 2015 ( um es mal beschönigend auszudrücken) lediglich ein Brandbeschleuniger. Der Pleps oder wie es richtiger heißen dürfte, die Proleten oder „das Pack“, begehrt da in Dunkeldeutschland aus meiner Sicht eher gegen den, ihnen aufgezwungenen Sozialismus auf. Die von der Regierung 2015 initiierte und andauernde „Flüchtlingskrise“ kann von der Bevölkerung intellektuell erfasst werden, anders als irgendwelche wirtschafts- oder finanzpolitischen Eingriffe in die demokratische Grundordnung durch die Regierenden. Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und aus aller Welt, die noch nicht so lange hier leben, sind für den, der schon länger hier lebt, klar erkennbar- und auch die Massen an hereinströmenden Menschen. Die Migrationspolitik ist lediglich ein erkennbarer Baustein einer autoritären Politik. Wurde nur einmal gefragt, ob wir (der Souverän einer angeblichen Demokratie) die Flüchtlingspolitik mittragen? Nee. Wer es nicht mittragen will ist „Pack“. Ansonsten: „Wir schaffen das.“ Ganz schön anmaßend. Viel schlimmer ist doch, dass man die Bürger Deutschlands sehenden Auges mit einer niedrig- und bald Negativzinspolitik in die Armut schickt. Dass, man die Menschen in Deutschland immer schwächer und sie bewusst mehr und mehr vom Staat abhängig macht. Ein großes Thema ist ( und wird es noch werden- Altersarmut lässt grüssen) der Rückgang der Produktivität, Industrie 4.0 oder Digitalisierung ändern daran derzeit noch nichts. Um die Produktivität zu steigern, bedarf es aber (u.a.) qualifizierter Arbeiter. Blöd nur, wenn man den Eindruck erlangt, die nachfolgenden Generationen werden in weiten Teilen immer dümmer. Die Liste der Missstände in diesem Land könnte noch Klopapierrollenmäßig fortgeführt werden. Und ja- aufgrund der Komplexität der Verwaltung eines Staates bzw. des Zeitalters in dem wir leben, sind Fehler unvermeidbar. Leistungsfähigkeit beruht auf Komplexität. Nur leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass aufgrund der bestehenden unfähigen Politikerkaste die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit verloren geht. Dazu kommt noch der Kruger-Dunning- Effekt unter dem unsere Elitennieten leiden – und der das Bild abschließend abrundet. Was bedeutet es, wenn die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit eines Staates verloren gehen? Rüchtig. Irgendwann sind die materiellen und intellektuellen Ressourcen aufgebraucht und dann wird aus einem Hochleistungsindustriestaat – ein Dritteweltland, mit allen Konsequenzen. Für diesen Fall ist der Sozialismus die richtige Staatsform. Sehr empfehlenswert zu lesen- „1984“. Nun haben wir Menschen immer noch unsere Instinkte, gemeinhin Bauchgefühl genannt. Ich denke, vielen Mitmenschen grummelt in Gesamtdeutschland ganz schön der Bauch. Aber: „ Es geht uns doch gut“. Also lassen wir alles beim Alten. Das war immer gut und wird deshalb Gut bleiben (der Mensch neigt zu ungerechtfertigten Vergleichen). Das wir uns in einem Flugzeug befinden, dass nur noch mit Kerosindämpfen fliegt, erkennt man erst, wenn das Flugzeug wegen Treibstoffmangel abgestürzt ist.

Aber: Bleiben Sie bitte so lange sitzen, bis das Flugzeug vollständig ausgebrannt ist.
Die AfD ist wie erwartet jeweils zweitstärkste Kraft in beiden Bundesländern geworden- und geht in beiden Bundesländern vermutlich in die Opposition. Ich habe mir knapp zwei Stunden die Wahlberichterstattung in der ARD reingezogen. Die Wahlbeteiligung ist gestiegen und die AfD konnte laut dieser Statistik die meisten (jetzt ehemaligen) Nichtwähler auf sich vereinigen. Das ist ein gutes Zeichen. Menschen, die sich bereits von der Demokratie aufgrund der sozialliberalen Machart abgewannt haben, scheinen wieder Hoffung zu schöpfen, dass ihre Stimme – vielleicht – noch etwas wert ist. Und natürlich soll die AfD von den Protestwählern profitiert haben. Protestwähler. Ein gefährlicher Weg. Ich wähle genau das Gegenteil meiner eigentlichen politischen Einstellung- und plötzlich habe ich eine politische Strömung etabliert, die gegen meine Grundsätze verstößt. Aber schön, was soll es. Ist halt ein Bluff, in der Hoffnung, andere wählen die „eigene“ Partei von der man enttäuscht ist wieder, so dass diese lediglich Stimmverluste erleiden muss und aufgrund dieser Stimmabgaben ihre Ausrichtung ändert. Hah, hah. Können Schweine fliegen? Aber warum nicht. Spielen wir das Ganze doch mal durch. Aufgrund der Stimmzuwächse der bösen AfD wird die „ Politik“ des weiterregierenden Parteienblocks „angepasst“- und die Interessen der AfD-Wähler berücksichtigt. Hundert Punkte. Mir doch egal, welche Partei an der Macht ist. Hauptsache meine Interessen werde ernst genommen. Nur wird das passieren, kann das passieren, wenn die politischen Ansichten konträr zueinander stehen? In Brandenburg mit der SPD auf keinen Fall und in Sachsen? Die CDU muss jetzt wegen des angestrebten Ausschlusses der AfD von der Regierungsbildung Koalitionen eingehen, welche die Partei weiter schädigen werden. Gilt ebenfalls für die SPD in Brandenburg. Ich bin echt gespannt, wie lange die Bildung von regierungsfähigen Mehrheiten in beiden Bundesländern dauern wird- und wie stabil diese sein werden. Von einem möglichen Bruch der mittlerweile „Kleinen Koalition“ auf Bundesebene sprechen wir erst gar nicht. Und ehrlich. An Stelle der AfD wäre ich zum jetzigen Zeitpunkt froh, in die Opposition gedrängt zu werden. Die „Greater Depression“ kommt mit großen Schritten auf uns zu. Sie mag nicht zu verhindern sein, aber sie könnte vermutlich wenigstens abgemildert werden. Voraussetzung dafür wäre es aber, dass „alle Parteien“ ihre Kernideologie, insbesondere die Grünen, Linken und die SPD, hinten anstellen, ein (wirklich) gemeinsames Aktionsprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlich- und gesellschaftlichen Katastrophe verabschieden- und gegen alle Widrigkeiten in der anstehenden Krise zusammenhalten. Können Schweine fliegen? Unter den bestehenden Voraussetzungen Regierungsverantwortung zu übernehmen, gleicht politischem Selbstmord. Die AfD sollte sich zurücklehnen, ihre Verantwortung als Oppositionspartei annehmen- und warten bis sich die alten Parteien gegenseitig aufgeraucht haben. Insbesondere, bis sich ihre zukünftige Schwesternpartei von den noch aktuellen Altlasten befreit hat. Vorher ist sowieso kein Blumentopf zu gewinnen. Warten wir mal ab, ob es zeitnah zu dem erhofften politischen Beben in Deutschland kommt. Dann wäre wohl Dax Short, Bundesanleihen short, Euro Abwertung angesagt. Der Tag an dem die Zinsen stiegen. Sollte es in Deutschland zum Bruch der Regierungskoalition kommen, wackelt Europa. Doch eine Schicksalswahl in Dunkeldeutschland?
Was ist derzeit die wichtigste Verhaltensregel für Andersdenkende? Die andere Wange hinzuhalten. Sich nicht provozieren zu lassen und sich nicht auf ein Kräftemessen einzulassen, dass von Anfang an abgekartet ist. In den letzten Tagen wurde gerade in der linksliberalen Presse versucht AfD- Politiker auf plumpe Art und Weise zu provozieren, um sie möglichst zur Äußerung unbedachter Kommentare zu verleiten und sie dann als „Rechtsradikale“ vorzuführen. Ich verwende den Begriff „Rechtsradikale“ ganz bewusst. Gestern äußerte sich ein „Kabarettist“ auf „Radio1“ fünf Minutenlang mit Satire, die keine war. Seine Aussage: alle AfD -Wähler sind Rechtsradikale, die man auch als solche behandeln sollte. Es fällt einem Anhänger der bürgerlichen Freiheit schwer, bei all den offenen Anfeindungen ruhig zu bleiben. Allerdings gilt auch im RL: Don´t feed the Troll. Man muss sich eins bewusst machen: Derzeit mag es den Anschein haben, dass die linksliberalen Sozialisten ein Übergewicht in der Gesellschaft haben und es einem Kampf David gegen Goliath gleichkommt, gegen diese Übermacht aufzubegehren. Warum erscheint dies so? Sie halten einen großen Teil der Presse, sogenannte „Prominente“ und fast den gesamten Bildungsapparate in den Händen- aber sie sind—nicht – in der Überzahl. Sie sind – nicht – in der breiten Mitte der Bevölkerung verankert. Sie sind der Wolf im Schafspelz. Sie verstecken sich in der Haut der einst freiheitlich-demokratischen Parteien und täuschen so die breite Masse. Sie nutzen die althergebrachten Gewohnheiten aus, dass schon immer „SPD“ oder „CDU“ in den Haushalten gewählt wurde. Aber die Maske fällt. Bleibt also nichts anderes übrig als mit unfairen Mitteln zu kämpfen. Aber dies geschieht so plump und offensichtlich, dass es schon sprachlos macht. Vor allem bürgt dieses plumpe Vorgehen die Gefahr der absoluten Niederlage in sich. Sollte sich der Gegner nicht provozieren lassen, kommt die offene Provokation wie ein Bumerang zurück ohne Ausweichmöglichkeit zurückgeflogen. Und das tut sie in den meisten Fällen, woraus das Geschrei noch lauter wird. Das gute daran, die umkämpfte Mitte der bürgerlichen Gesellschaft ist um eine Erfahrung reicher im Umgang mit den Linksliberalen. Die breite Masse mag den Kampf nicht, mag keine Unruhe, mag nicht einmal Geschrei. Welche Assoziation öffnet sich vor dem inneren Augen? Die andere Wange hinzuhalten, gilt für Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens- aber --- und --- insbesondere für den einzelnen Freiheitsliebenden. Gerade der einzelne steht tagtäglich in Interaktion mit seinen Mitmenschen. Gerade das Bild des einzelnen prägt sich ein. Entweder entsteht der Eindruck des „lauten Rechtsradikalen“ oder die des „ruhigen Besonnenen“. Gerade die kleinen Gegebenheiten des Alltags haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Der Mensch lebt von Vergleichen. Die Staatsmedien sagen einem: alles Rechtsradikale, dass wird entweder im Alltag bestätigt oder widerlegt. Den Rechtschaffenen läuft die Zeit weg. Ob wir die Freiheit oder die Unterdrückung wählen entscheidet sich zu Beginn der Greater Depression, wenn die Schafherde orientierungslos nach Halt sucht- und der Deutsche ist ein Untertan.
Na dann bin ich mal gespannt. Die New Yorker FED wird heute die dritte Repro-Operation durchführen, um den Bankenmarkt mit Liquidität zu versorgen- und dann kommt das Wochenende. Der 15.09.2008 und der 17.09.2007 waren Montage, an den Lehman Pleite ging und auf Northern Rock der erste Bankenrun stattfand, den ich im Fernsehen gesehen habe. Zwar nicht an einem Montag, aber auch im September musste der Hedgefond Long Term Capital gerettet werden, welcher die Russlandkrise auslöste und uns das bescherte, was heute die russischen Oligarchien sind. Es wird derzeit „herumgerätselt“ warum die Liquidität am Repromarkt so plötzlich ausgetrocknet ist. Ein sehr starkes Argument sollen die Quartalssteuervorauszahlung gewesen sein, für welche die großen Marktteilnehmer Liquidität benötigten. Also springt die FED mal kurz ein und alles ist wieder gut? Ich denke nicht. Der Repromarkt ist ein Wertpapierkreditmarkt, an welchem sich die Banken und Geldmarktfond untereinander gegen Wertpapiersicherheiten Geld kurzfristig Geld leihen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Höhe der Sicherheiten für den Kredit von der Qualität der zu verkaufenden Papiere abhängt. Je mieser die Papiere, desto höher sind die Abschläge. Am besten als Sicherheit geeignet sind amerikanische Staatsanleihen für die es hundert Prozent gibt. Okay. Also ich frage mich immer, wer die ganzen Staatsanleihen kauft, welche die amerikanische Regierung auf den Markt haut, um sich zu finanzieren? Wenn die Institutionellen sich mit den Anleihen vollstopfen oder vollstopfen müssen, ist irgendwann deren Liquidität aufgeraucht- und wenn das alle machen (müssen), gibt es nachher nur einen Kreditgeber der niemals unter Liquiditätsproblemen leiden kann- die FED. Muss die FED also den Banken die ganzen Staatsanleihen abkaufen. Und Vola- ein neues QE- Programm ist geboren. Deshalb ist der Markt auch am Mittwoch so enttäuscht gewesen. Böser FED- Paule, einfach kein neues QE- Programm ankündigen, weil es der Wirtschaft so gut geht. Es ist doch scheißegal, ob es der Wirtschaft gut geht. Entscheidend für die heutige Wirtschaftsmaschinerie ist einzig und allein die Liquidität. Das gilt im Großen, wie im Kleinem. Aber selbst, wenn die FED ihre Bilanzsumme durch den Ankauf von Staatsanleihen wieder aufbläht, bringt das für den Repromarkt überhaupt nix, weil sie wie eine Glucke auf den Papieren sitzt- und sie dem Repromarkt entzieht, so dass diese Papiere als (akzeptable) Sicherheiten fehlen. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Letzten Endes ist das System so kaputt, so das die Regierungen auf die MMT zurückgreifen müssen. Es wird ja behauptet, Lehman wurde bewusst durch andere Mitbewerber in die Pleite getrieben, umso die amerikanische Regierung zum Handeln zu zwingen. Wer sagt denn, dass es nicht wieder – notwendig -- ist, jemanden über die Klinge springen zu lassen? Allein die Tatsache, dass niemand (eingeweihtes) weiß, wie es so plötzlich zum Stress am Geldmarkt kommen konnte, lässt Platz für Spekulationen. Ich hoffe jedenfalls auf´s Beste und bereite mich auf Schlimmste vor. Auch kurzfristig. Heißt in dem Fall, dass ich meine Bargeldreserven erhöhe bis der „Schwarze Schwan“ vorbeigezogen ist. Aufwand gering, Nutzen im Bedarfsfall hoch. Man nimmt ja auch ein Kondom, wenn man jemand fremdes pimpert. Das PartnerInnen kann noch so gut aussehen- man weiß nie was drin steckt. Allerdings- wenn ich mir die laufende Kampagne „Brenn`s im Schritt?“ so ansehen, scheint es mit Sicherheit nicht mehr so erst genommen zu werden.
Herbährt Grönemeyer wurde unlängst für seine Propagandarede in Wien (keinen Millimeter nach rechts und „es liegt an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat“) anlässlich eines Konzertes heftigst kritisiert. Ich persönlich bedanke mich bei Herbährt. Hat er sich doch als Vertreter des linksliberalen Sozialismus die Maske vom Gesicht gerissen und gezeigt, wo die Reise mit den Linksliberalen hingeht. „Wollt ihr totale offene Gesellschaft?“ Es kann mir keiner sagen, dass die „Zuwanderungsdebatte“ nicht von unseren Schäfern (wir sind die Schafherde) gesteuert wird, ebenso wie die momentan ausufernde „Klimadebatte“. Hin auf dem Weg nach „1984“. Da ich in Bezug auf dieses Thema ziemlich angefressen bin, wie vermutlich die Hälfte der deutschen Bevölkerung, ist eine rationale Auseinandersetzung für mich schwierig. Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Brauchen wir Zuwanderung? Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung liegt gerundet bei 44 Jahren. Tendenz - weiter verjüngend. Das liegt maßgeblich an der unkontrollierten Zuwanderung seit 2015 aus Afrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt direkt und an der Reproduktionsrate, der noch nicht so lange hier lebenden, mutmaßlich seit 2015. Wie des Öfteren in letzter Zeit thematisiert liegt die explizierte Verschuldung Deutschlands bei 2 Billionen Euro und die implizierte Verschuldung bei geschätzten 8 Billionen Euro. Gleichzeitig sinkt die Produktion in Deutschland ( und wenn die linkliberale Regierung die Autoindustrie Deutschlands ganz kaputt gemacht hat, dann gehen die Lichter aus) und wird auf Dauer die implizierte Verschuldung ( Verschuldung die in der Zukunft maßgeblich durch Rentenanwartschaften entstehen wird) nicht stemmen können. Also muss die Produktion angekurbelt werden, her mit den „Fachkräften“ und „Raketenwissenschaftlern“ aus aller Welt. Und- wenn dem so wäre, dass gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland einwandern würden, hätte ich nichts dagegen. Aber was da kommt ... . Ich bestreite den Nutzen dieser Art der Zuwanderung. Aus meiner Sicht heraus bräuchten wir die Zuwanderung auch nicht, wenn das kapitalistische System nicht bereits der a) sozialistischen Planwirtschaft und b) des sozialistischen Überstaates gewichen wäre. Unproduktive Firmen gehen Pleite, Arbeitskräfte werden frei gesetzt, Innovationen werden vorangetrieben (Industrialisierung und Digitalisierung 4.0) und aufgrund der fehlenden sozialen Bevormundung werden starke nachfolgende Generationen herangezogen. Kurzum Wachstum bei „reduzierter Bevölkerung“. Und wenn es der Bevölkerung gut geht, dann vermehrt sie sich von ganz alleine. Dr. Krall hat die Beeinflussung der demografischen Entwicklung durch das Niedrigzinsumfeld aufgrund sozialistischer Planwirtschaft anhand von Japan mal aufgezeigt und kommt zu dem Schluss, die Japaner betreiben Volksselbstmord. Niedrige Zinsen, Zombiefizierung der Wirtschaft, sinkende Löhne und weil man nicht sozial absteigen will, wird auf Kinder verzichtet. Das Durchschnittsalter in Japan liegt bei 55 Jahren, Tendenz zunehmend. Aber selber schuld. Die sollten nicht die Bilanzsumme der BoJ durch Aktienkäufe aufblähen, sondern das Bevölkerungswachstum durch die vollkommene Finanzierung der Kinderproduktion anheizen ( ich weiß, ich wiederhole mich und von ständiger Wiederholung werden Sachverhalte auch nicht richtiger- aber bisher konnte mir niemand plausible Gegenargumente bringen). Naja, das linksliberale Deutschland hat sich zur Verjüngung der Bevölkerung für die Zuwanderung entschieden. Wahrscheinlich werden wir das Durchschnittsalter der Bevölkerung Afrikas von 20 Jahren und das des Nahen Ostens von 25 Jahren auf Dauer erreichen- leider mit Sicherheit auch deren Bildungsniveaus. Folge dessen wird es sein, dass die Produktion sich ebenfalls an das Niveau eines Dritteweltlandes anpasst. So wird das nichts mit der Produktionssteigerung. Ein wirtschaftlich effektives Szenario wäre die Reduzierung der Bevölkerung durch einen gesellschaftlichen Crash und nach der Bereinigung ein Neustart. Allein das Produktionswachstum nach der Pest von 1348 (und den Jahren danach) hat den Aufschwung und die Entwicklung Europas nachhaltig über die folgenden Jahrhunderte geprägt. Ja klar- jetzt kommt wieder: „Was ist mit den ganzen Menschen, wenn es so schlimm wird. Nein, dass geht nun wirklich nicht. Das darf man sich nicht wünschen.“ Tatsächlich ist damit gemeint: „Nein, ich will nicht unter der Brücke schlafen oder den Löffel abgeben.“ Wer bitte schön will schon abnippeln? Nur dann sollte man das auch ehrlicherweise so kommunizieren und nicht den Gutmenschen raushängen lassen. Die Gesamtsituation erscheint allerdings so verfahren, dass es „Schlimm“ wird. Entweder wird mit dem Sozialismus alla „1984“ der Status quo noch eine ganze Weile (vielleicht Jahrzehnte) am Leben erhalten bis der Zusammenbruch und Neuanfang kommt. Konsequenz- Tod, Verelendung und Knechtschaft. Oder ein paar dunkle Jahre, Reset und Neuanfang. Hätte man den Abschwung 2001 zugelassen, wären wir schön längst durch mit der Sache. Aber nein, alles nach hinten verschieben. So sind wir Menschen nun einmal.
Thomas Cook ist pleite. Natürlich am Wochenende. Manch einer meint, es ist der Beginn der Entzombiefizierung. Wenn man sich die beginnenden Pleiten und Stellenstreichungen so ansieht, läuft die Reinigung doch langsam an. Merken tut man das Ganze nur, wenn man hinsieht. Der Otto- Normal- Idiot sieht noch- gar nichts. Na ja, wenn man nur auf sein Scheiß- Smartphone starrt, bemerkt man den Wolf erst, wenn dieser einen in den Arsch gebissen hat. Frei nach Hamlet: „Es ist etwas faul im Staate Dänemark.“ Das der Otto- Normal- Idiot (keine Ahnung warum ich so angefressen bin, ob es nun am bewussten Ausblenden von schlechten Nachrichten, schlichtweg Desinteresse oder der FFFF- Mentalität meiner Landleute liegt, kann ich nicht sagen. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Ignoranz und Arroganz meiner Mitmenschen mit dem Argument eines bockigen Kindes: „Haben Sie nachher selber Schuld“ weitgehend versuche zu ignorieren, es aber in Momenten der Schwäche durchschlägt und mich wütend macht. Zeugt es allerdings davon, dass ich noch nicht total abgestumpft bin und mir durchaus Gedanken um meine Mitmenschen und mein Land mache. Natürlich kann mir auch nur ein Furz quer sitzen, schließlich war ich heute noch nicht kacken.) dies in der Masse nicht wahrnimmt liegt wahrscheinlich daran, dass unsere allseits beliebte Bundeskanzlerin sich noch nicht mit der Raute vor der Brust vor die Kameras gestellt und verkündet hat: „Liebe Landsleute, wir haben auf ganzer Linie versagt, in Deutschland gehen die Lichter aus- aber wir schaffen das.“ Eigentlich bräuchten wir – jetzt --- ein starkes BundeskanzlerInnen. Von den restlichen Elitennieten brauchen wir gar erst nicht anzufangen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass Leute wie Friedrich und Weik oder auch Dr. Markus Krall den Mund aufmachen und öffentlich aussprechen, was eigentlich ein großer Teil der Bevölkerung denkt: Das wir durchweg von Idioten regiert werden. Bleiben wir mal bei unseren Elitennieten. Mittlerweile ist es nicht mehr zu ignorieren, dass die Welt und Deutschland im Insbesondere in die Rezession abgleiten werden. Hat sich von den Volldeppen bisher irgendwer mal dazu öffentlich geäußert? Nicht so am Rand, sondern öffentlich und für alle wahrnehmbar? Oder noch viel schlimmer, aber leider nicht feststellbar- wird von der Politik das Desaster, welches sich anbahnt, überhaupt wahrgenommen? Die einzige Partei, die sich nachher nicht „rausreden“ könnte ist die AfD. Es gibt bei youtube genug Videos darüber, in welchen die AfD vor der kommenden Rezession warnt. Letztens hat u.a. Dr. Krall vor der Landtagsfraktion der AfD in Schleswig Holstein gesprochen. Auch wenn es sich immer um „die gleichen Ausführungen“ bei Krall handelt, kommt es tatsächlich auf die Nuancen an, bei denen man merkt, die Ausführungen werden fortlaufend aktualisiert, so dass ich immer wieder etwas Neues mitnehmen kann. Nach seinen Ausführungen hätten allein in Deutschland in den letzten 12 Jahren 300.000 bis 400.000 Unternehmen Pleite gehen müssen. Jetzt hat man eine ungefähre Vorstellung über das Ausmaß, wenn davon gesprochen wird, dass etwa zwölf bis fünfzehn Prozent der deutschen und europäischen Unternehmen Zombieunternehmen sind. Wenn es jetzt aufgrund der Negativzinsen zu einer Deflation kommt, brechen diese Unternehmen alle auf einmal zusammen. Und- gehen dann in Deutschland die Lichter aus? Massenarbeitslosigkeit über Nacht. Wahrscheinlich während eines Wochenendes. Das nennt man dann Kaskadeneffekt. Aber keine Angst- ein gutes haben die Negativzinsen- wahrscheinlich. Die Börsen werden steigen und steigen, weshalb die Crash-Propheten alles Spinner sind.

Aber keine Angst- #: „Ihr schafft das.“
Nachdem sich Sarah Wagenknecht bei „Mission Money“ (youtube Kanal) dazu geäußert hat dass Milliardäre asozial sind und abgeschafft werden müssen, hat Erichsen (youtube Kanal) sich auf seine ruhige, vermittelnde Art und Weise dazu geäußert. Beide Videos sind nicht allzu lang und sehenswert. Im Endeffekt geht es um die Feststellung, das die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und dieses Ungleichgewicht (was sich irgendwann bereinigen wird) zu sozialen Spannung führt. Und wie immer wird es Deutschland nach meiner Meinung besonders heftig treffen, weil wir Deutschen eine ausgeprägte Neidkultur haben. Es zählt nicht, was der Einzelne für seinen Wohlstand getan, vielleicht geopfert hat, sondern das er mehr hat als die Masse. Rabiat wird es dann (werden), wenn die breite Masse im Falle einer Wirtschaftskrise nichts mehr hat. Diese Arm/Reich- Debatte kann man mittelbar führen, indem man feststellt wie es sozialwissenschaftlich gesehen gerechter sein könnte und unmittelbar, aus der empathischen Methode (eigene Wortkreation, weil mir keine andere Beschreibung einfällt und daher selbstverständlich pseudowissenschaftlich), führen. Die wissenschaftliche Methode umfasst die Theorie, welche meist von der Praxis eingeholt wird und die „empathische Methode“ verkörpert die eigene Einstellung und die Sicht auf die Dinge. Praktisch nur der gesunde oder ungesunde Menschenverstand. Meine Einstellung dürfte hinreichend klar sein. Wenn man den Reichtum der Welt gleichmäßig auf alle verteilen würde, wären nach einer gewissen Karenzzeit die Reichen wieder reich und die Armen wieder arm (wenn nicht noch ärmer). Ausnahmen bestehen lediglich dahin, dass Rentiers großer Vermögen, die nie etwas „gelernt“ haben, nie mehr reich, wahrscheinlich eher arm werden und das Nichtprivilegierten, denen lediglich die Anschubfinanzierung gefehlt hat, nunmehr die Möglichkeit eingeräumt wird gesellschaftlich aufzusteigen. Sehr schön zu sehen im Vergleich zwischen „dem absteigenden Westen“ und „dem aufsteigenden Osten“. Wenn davon gesprochen wird, dass die Reichen immer reicher werden, geht es doch im Wesentlichen um den Raubtier-Kapitalismus. Eine Kraft, die konstruktive Zerstörung in destruktive Zerstörung – mit Hilfe des Sozialismus, umwandelt. Warum werden den die Raubtier-Kapitalisten immer reicher? Weil sie als erste an das neu gedruckte Geld der Sozialisten für Umme rankommen. Wer das Geld in der Geldschöpfungskette (nicht Wertschöpfungskette) hat, kann als erster Mehrwert einsammeln. Je weiter das Geld in der Kette nach unten rutscht, desto „wertloser“ wird ist. Deshalb bin ich unbedingt für das Helikoptergeld an die Bevölkerung- aber dann bitte mehr als die wahrscheinlichen 1500 bis 2000 Euro. Zu dumm nur, dass die Raubtier-Kapitalisten nicht (Ausnahmen gibt es) merken, dass sie auf lange Sicht von den Sozialisten von hinten penetriert werden. Irgendwann schnappt die Falle zu. Aufgrund dieser teilweise undurchsichtige Verquickung von (Raubtier)Kapitalismus und Sozialismus ist es so schwer, dass wirkliche Übel zu erkennen. Nehmen wir doch mal Huawei. Es wird behauptet, dass Unternehmen sei angestelltengeführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und der Rest den Angestellten. Hmh. Huawei wird von einem Trust geführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und neunundneunzig Prozent einer Gewerkschaft- nur das Gewerkschaften in China staatlich sind. Soviel zur gerechten Beteiligung. Klar muss der Kapitalismus begrenzt werden, damit er keine wilden Auswüchse annimmt, aber leider fehlt das Korrektiv. Marktwirtschaftliche Regeln sind außer Kraft gesetzt und „der Staat“ als letztinstanzlicher Regulator ist von den Unfähigen okkupiert. Für mich ist der Sozialismus die treibende Kraft hinter dem auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich. Auf der einen Seite das Ungleichgewicht fördern und gleichzeitig auf der anderen Seite anprangern und verdammen.
Ich habe neulich mit einem „Linken“ diskutiert. Im Endeffekt streben wir beide dasselbe Ziel an- eine (fast) gerechte Welt für alle Menschen. Lediglich der Weg dahin ist unterschiedlicher Art. Wir haben uns darauf geeinigt, den gesellschaftlichen „Idealismus“ anzustreben. Na ja, jetzt ist erstmal DZ angesagt.
Haben wir hier in Berlin eigentlich noch ein Schwabenproblem? Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor gut zehn Jahren die Schwaben nach Berlin einfielen, insbesondere nach Prenzlauer berg und Friedrichshain. Also keine alten Schwaben, sondern deren Nachwuchs, die Taschen gefüllt mit dem Geld, was Mutti und Vati an den Fließbändern der Autoindustrie erwirtschaftet haben und dem Kopf mit linker und grüner Spinnerideologie. Man wollte halt nicht so sein wie die eigenen Eltern- denke ich mal. Das es den Kindern einmal besser gehen soll und diese aufwachsen sollen ohne das es ihnen an etwas mangelt ist ein berechtigter Wunsch der Eltern. Problematisch ist halt nur, dass die Gefahr besteht aufgrund des fehlenden Mangels die Realität aus den Augen zu verlieren. Genauso wie den deutschen Südländern allen voran Bayern vorgeworfen wird die Realität zu verkennen, wenn es um den Länderfinanzausgleich geht. Jahrzehnte lang finanziell aufgepäppelt worden und als es ans „Zurückzahlen“ ging herumgezetert, von wegen die finanzielle Belastung sei ungerecht. Was daran wahr ist oder nicht wird bald keine Rolle mehr spielen. Die deutsche Autoindustrie ist dabei die Hufe hochzureißen. Insofern werden gerade in den südlichen Bundesländern die Arbeitslosenzahlen schnell und signifikant in die Höhe schnellen. Es stellt sich dann die Frage, ob die Autoindustrie in Deutschland jemals wieder auf die Beine kommen wird, sollte es (hoffentlich) in einigen Jahren wieder zu einem Wirtschaftsaufschwung kommen. Hängt davon ab, wie innovativ Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch sein wird. Oder ob wir sowohl das Durchschnittsalter in Deutschland als auch das Bildungsniveau gesenkt haben. Zum Glück steht die Zukunft noch nicht festgeschrieben und ist nicht linear. Wenn dem so wäre, wären wir im Arsch. „Degrowth“ heißt das Zauberwort, dass im Zuge der Klimahysterie immer weiter an „Bedeutung“ gewinnt. Heißt nichts andere als das Wirtschaftswachstum und die Produktivität zugunsten der Umwelt zu drosseln. Und natürlich ist am „Klimawandel“ der Kapitalismus als ungerechte Regierungsform schuld. Wenn man den Vormarsch der GrünenInnen so beobachtet ist davon auszugehen, dass bei einer möglichen Machtergreifung der GrünenInnen „ Degrowth“ zu einer Staatsdoktrin erhoben wird. Auch hier sieht man wieder, dass der von den Altvorderen in zwei Generationen aufgebaute Wohlstand scheinbar zu einer geistigen Degeneration der jetzigen Multikultiökogesellschaft geführt hat. Ein (weiteres) Absenken der Produktivität bedeutet nicht nur materiellen Verzicht sondern auch ansteigende Armut, bedeutet Absenken der Lebenserwartung, bedeutet ein weiteres Schrumpfen der Bevölkerung. Glauben diese linksliberalen Multikultispinner tatsächlich, die ganzen Menschen aus Afrika und dem Nahen Ost kommen hierher um mit uns zu arbeiten und unsere Gesellschaft voranzubringen? Ist schon lustig. Auf der einen Seite wollen die Multikultispinner die ganze Welt retten und auf der anderen Seite wollen sie dem Land gleichzeitig dafür die finanzielle Grundlage entziehen- und unsere politischen Elitennieten machen da noch mit. Und ihr wollt mir erzählen, die sind nicht bescheuert? Friedrich und Weik haben es in ihrem letzten Focus-Artikel auf den Punkt gebracht- wir werden Freitags ganz andere Demos sehen. Und dann bin ich gespannt, was diese linksliberalen Vollpfosten fähig sind für Antworten zu liefern. Ich bin so froh, dass wir es noch nicht mit richtigen Sozialisten zu tun haben, sondern mit linksliberalen Sozialisten und ihrer „Wohlstandsideologie“ (ohne Moos nichts los). Ich mache keinen Hehl daraus, dass nur ein wirtschaftlicher Zusammenbruch dieses Land retten kann, indem er die entstandenen gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt. Mal sehen wie lange „Klima“ in ist, wenn das Handy weg ist.
Spricht mir aus der Seele:




Irgendwie stinkt es mir. „Das Problem des Sozialismus ist es, dass dir irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.“(M.Thatcher- wobei es in diesem Fall mehrere Abwandlungen gibt und die Zitate mit Vorsicht zu genießen sind). Keine Angst, dass soll eigentlich kein Beitrag über den Wolf im Schafspelz werden, auch wenn wir ihm unsere ganze derzeitigen Misere zu verdanken haben. Worum geht`s ? Ums liebe Geld. Wir Deutschen legen unserer Geld nicht an, sondern sparen es. Da es keine Zinsen mehr gibt sind wir den Negativzinsen mittlerweile schon vollkommen ausgeliefert. Inflationsrate 1,2 Prozent im September, Zinsen im Schnitt so bei 0,35 Prozent. Macht real eine negative Verzinsung des Vermögens. Zinsverluste für den deutschen Sparer in den letzten Jahren 500 bis 700 Milliarden Euro. Das Vermögen der Deutschen beträgt etwa 6,2 Billionen Euro, 2,5 Billionen auf Sparbüchern und Tagesgeldkontos, 1,9 Billionen liegen in Lebensversicherungen, der Rest setzt sich aus Investmentfonds, sonstige Anlagen und zum Schluss Aktien mit einem Anteil von 395 Milliarden Euro zusammen. Immobilenvermögen gehört als Betongold auch noch dazu. Da 56 Prozent des Vermögens bei 10 Prozent der Bevölkerung liegen kann man sich das statistische Vermögen sowieso in die Haare schmieren. Kritiker an der deutschen Sparmentalität verweisen immer wieder darauf, dass die Deutschen zuwenig in Aktien investiert sind, um ihr Vermögen zu erhalten bzw. zu vermehren. Hmh. Soweit so gut. Ab jetzt kann ich nur auf mein Dilemma bei der Vermögensanlage eingehen. Punkt Eins: Ich vertraue dem „deutschen Staat“ nicht mehr. Die Staatsgewalt liegt in den Händen weniger Unfähiger und darüber hinaus bewusst gegen die Interessen der Bevölkerung Handelnder. Insofern ist mit staatlichen Finanzrepressionen zu rechnen bzw. werden diese gerade umgesetzt (z.B. Erhöhung KfZ- Steuer) oder nur die geplante Bargeldsteuer. Mein zweites Problem ist die Instabilität des Finanzsystems. Wie soll Vermögen oder Einkommen in diesen Zeiten erhalten werden? Immobilien? Ist mir zu illiquide. Was nutzt mir „ein Vermögen“ in Sachwerte, wenn mir die Liquidität ausgeht? Liquidität halten. Toll. Ich kann es nicht auf der Bank halten, weil diese gefährdet sind (und da alle Banken vernetzt sind, spielt es keine Rolle, dass es den amerikanischen Banken „gut geht“.) und gleichzeitig bedeutet Liquidität Schwund, im besten Fall (im besten!!!) durch die Inflation. Aktien? Bei diesen Höchstständen trotz Gewinnrezession und anstehender wirtschaftlicher Rezession? Etwas zugespitzt sind überteuerte „Standard – Aktien“ für mich weder ein Sachwert, noch besonders liquide. Ein Sachwert besitzt zumindest immer einen inneren Wert zu dem er nach Übertreibungen zurückkehrt oder eine preisliche Untertreibung aussitzen kann. Wenn ein Sachwert „nichts mehr Wert ist“ dann ist er lediglich eine Sache, bis er wieder einen Wert erhält. Wenn das hinter einer Aktie stehende Unternehmen Pleite geht- bleibt nicht übrig. Dementsprechend ist auch auf die Liquidität geschissen, wenn alle Aktieninhaber „Verkaufen“ schreien. Bleibt mir für die Vermögenssicherung nur eine konservative Anlage mit einem gewaltigen Klumpen- und Repressionsrisiko. Und wie aus dem monatlichen Einkommen anlegen? Ansparen in Minenaktien. Auch so eine „tolle Sache“ wenn man mal auf eine konservative Wertanlage abstellt. Die Anlage in Minenaktien ist es eher spekulativ genauso wie in Kryptowährungen. Auch wenn ich ein Spieler bin, habe ich eindeutig eine deutsche Sparermentalität. Ich könnte mir immer einen schuppern, wenn ich einen Kontoauszug mit großen Zahlen sehe. Aber je mehr man sich mit mögliche Anlagen auseinandersetzt, umso bedrängter fühle ich mich. Nichts scheint mehr zu stimmen.
Ich habe in den letzten Tagen wieder mal einen Break vorgenommen. Keine Recherchen, keine Nachrichten, kein Input in irgendwelcher Form. Der Computer diente lediglich dazu meine Animes zu streamen. Und es ist schon erstaunlich, in einer angeblich so digitalisierten Welt, dazu noch einer Großstadt wie Berlin, können die Geschehnisse und Nachrichten komplett an dir vorbeigehen, so als wenn man im tiefsten Wald (ohne Internetanschluss) lebt. Aber warum? Hygiene für Seele und Geist. Sich ständig mit schlechten Nachrichten oder Dingen zu beschäftigen oder auseinanderzusetzen vergiftet die Seele und macht krank. Ebenso kommt es zu einer Ansammlung von Klumpenwissen, da man nach und nach die Perspektive verliert und Informationen nicht mehr gleich gewichtet, sondern nach eigenen Ansichten und Meinungen ausrichtet. Um so enttäuschter bin ich dann, wenn ich andere Meinungen, Kommentare und Ansichten zulasse und mich (selbstverständlich nur persönlich) mehr denn je bestätigt sehe. Meine These: es wird ganz schlimm. Bisschen nichtssagend. Totalkollaps. Zusammenbrechen des Finanzsektor ausgelöst durch die Banken, Pensionslassen, Lebensversicherer wegen der Niedrigzinsen (sehr schön vorgetragen von Krall in seinen Vorträgen beschrieben). Einziges Mittel aus meiner Sicht: „Der Staat“ steigt überall ein und dadurch wird die Eigenkapitalquote immer wieder erhöht (Zeit schinden). Ich bin ein Befürworter des Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank. Weiterhin durch fehlende Liquidität durch die ganzen Schuldenorgien der Staaten. Die Zentralbanken müssen die Staatsanleihen durch QE kaufen, um die Banken zu entlasten. Mittel dagegen: MMT. Wird solange funktionieren, wie das Vertrauen in die Währung besteht. Ob kranke oder gesunde Bank- durch die Vernetzung trifft es alle. Dann Zusammenbrechen der Wirtschaft. Als erstes trifft es die Zombieunternehmen- massenhaft, schnell und weltweit. Gesunde Unternehmen werden durch die Vernetzung auch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Notkredite der Staaten in Milliardenhöhe. Wer soll das stemmen? Nicht den Angriff der GrünInnen und ihrer Verbündeten auf die Industrie durch Degrowth vergessen. Ich schlage daher vor, erst einmal Schweden zu deindustrialisieren und in einen großen Freizeitpark umzuwandeln. So zur probe. Aufgrund des instabilen Stromnetzwerke droht der Blackout. Wobei- wenn die Industrie abkackt wird nicht mehr soviel Strom nachgefragt und das Netz entlastet. Es gibt interessante Artikel dazu- im Mainstream und der ist bekanntlich über jeden Zweifel erhaben. Folgen: Der große Schuldenabbau, the Greater Depression. Länge Unbekannt. Lösung: Weltweiter Schuldenschnitt, ansonsten zieht kann sich das Ganze brutal lange hinziehen. Die Sterblichkeit steigt in der Depression (nach meinen Recherchen zu Morbidität und Sterblichkeit bei Arbeitslosigkeit), natürlich gibt es eine Studie von 2009, wonach die Große Depression sogar gesundheitsfördernd war. Will ich nicht verschweigen. Wir (die Bevölkerung) werden mit der Situation überfordert sein (ich nehme mich da nicht aus). Allein mir graut es schon davor, ob ich alle meine Medikamente bekommen werde. An sich ist die Bevölkerung körperlich und metal so schwach (einzuschätzen), dass die Sterblichkeitsrate in die Höhe schnellen wird. Ich sag nur Deagelliste (sorry ist so). Lösung (einzige Lösung): Einführung einer temporären Diktatur mit Kriegsrecht und standrechtlicher Gerichtsbarkeit. Letzteres hört sich böse und brutal an, aber wir dürfen einen Aspekt nicht vergessen. Der gesamte Ablauf dürfte nicht etappenweise, sondern schnell, fast gleichzeitig ablaufen. Stichwort: Unkontrollierbarkeit. Und ja, wir werden wohl mit „dem Schrecken“ rechnen müssen. Egal, welches System sich durchsetzen mag. Und zu guter Letzt noch die Frage, wird es danach wieder demokratische (echte Demokratie) und freiheitliche („echte Freiheit“ es sie denn je gegeben hat) geben, oder wird der Totalitarismus, egal in welcher Form- vermutlich sozialistisch, obsiegen. Ich habe meine Emotionen weggelassen, deshalb der Telegrammstil. Ich will keine Bücher verkaufen und muss mich nicht profilieren (nicht mehr). Vor allem gebe ich mich keinem Zweckoptimismus hin, denn der ist eher schädlich als förderlich. Ich versuche die Problematik wirklich ganzheitlich zu sehen. Wenn man jeden der aufgeführten Punkte einzeln betrachtet, könnte man eine wunderbare Chance sehen, seinen Wohlstand durch diese gewaltige da auf uns zu kommende Katastrophe zu vermehren. Ist aber nicht so. Wir sind nicht so mächtig als das uns diese Krise wie eine Badekur bekommen wird. Vielleicht findet sich ja ein intelligenter Troll der gegenhalten will. Trolle sind wichtig. In der Konfrontation mit klugen Trollen wird der Geist geschärft, sie fordern die eigene Gleichmut heraus und können Denkanstösse geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.723.760 von spielkind0815 am 19.10.19 08:11:22Meine Plagen und deren Brut werden das kommende Desaster nicht überleben. Ich aber schon. Hab nämlich gestern schon mal mit Überlebenstraining angefangen und Pilze gesucht - ganz so, wie in den guten alten Nachkriegszeiten. :cool:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Deutschland ist weiter auf dem absteigenden Ast hin zu einem Dritte - Weltland. Weiter anhaltender Vertrauensverlust in die „Marke Deutschland“. „Made in Germany“ verliert weltweit weiter an Ansehen. Insbesondere Vertuschungsaffären der Autoindustrie und ständige Bankenskandale haben der Marke geschadet- aber es trifft wohl alle Industriesektoren. Schaut man sich die Geschichte und Hintergründe von Made in Germany an wird die Tragik offensichtlich. Die Briten haben die Marke eingeführt, um ihre Bevölkerung vor den billigen Plagiaten aus dem aufstrebenden Deutschaland zu warnen. Kennen wir heute von China her. Doch diese Warnung kehrte sich in das Gegenteil um. Made in Germany stand für Qualität und Innovation. Aufgrund des aufgebauten Vertrauens ermöglichte es Deutschland einen unglaublichen Aufstieg und Wohlstand in der Welt. Und dann kamen die ´68 aus denen sich die jetzigen Linksliberalen entwickelten, die jetzt unser Land in ihren Fängen halten. Bald wird die Marke „Made in Germany“ ihrer ursprünglichen Bedeutung von vor 150 Jahren Rechnung tragen: „Vorsicht vor minderwertigen Erzeugnissen aus Deutschland.“ Ich weiß, ich weiß. Der eine oder andere wird wieder denken, immer wieder muss er (also ich) auf die kleinste Meldung so überzogen reagieren. Tue ich nicht. Wie alles „in unserer so hoch entwickelten Welt“ beruht es auf Vertrauen. Und Vertrauen knipst man nicht an wie einen Lichtschalter. An, Aus, An, Aus. Wenn Aus, dann Aus- und du bist raus. In irgendeinem Artikel stand was von Weckruf für die Deutsche Industrie. Von wegen (seht ihr- mein Vertrauen in den „Selbstreinigungsprozess“ der Deutschen Industrie, wenn nicht der Gesellschaft ist arg gestört). Vielleicht gibt es Absichtsbekundungen oder Kosmetik, aber solange das linksliberale System mit den Nichtskönnern am Drücker bleibt wird sich aus meiner Sicht fundamental nicht ändern. Wie lange haben die Banken in Hinblick auf den Kurs der EZB das Maul gehalten? Immer in der Hoffnung, die EZB wird die Vorgehensweise in Bezug auf die Zinsen ändern. Nichts wird sich ändern, eine verurteilte Straftäterin übernimmt das höchste Amt in der EZB und alle rechnen ab jetzt mit Negativzinsen (obwohl uns die in Deflation führen werden) und Bargeldverbot. Hoffnung ist auch so eine menschliche Eigenschaft auf der unsere so hoch technologische Welt aufgebaut ist. Hoffnung und Vertrauen ist Gut. Hoffnung und Vertrauen in die eigene Stärke. Aber warte mal: Stärke. Das hört sich zu maskulin an. Feminin höre ich ständig, maskulin gar nicht. Wahrscheinlich wird eher aus Deutschland ein großer Freizeitpark als aus Schweden. Was rege ich mich hier eigentlich auf? Mangelndes Vertrauen in die Industriemarke „Made in Germany“ heißt weiterer Einbruch der Industrieproduktion. Aktuell am 01.10.2019 bei 41,7, also in diesem Jahr im Sink... Sturzflug. Wenn jetzt die Rezession kommt, werden die zu verteilenden Brotkrummen an den weltweiten Industrieaufträgen kleiner und Deutschland bekommt nichts ab. Aber – „Wenn es kein Brot gibt, dann esst halt Kuchen.“

#: Ihr schafft das schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.726.013 von Geniator am 19.10.19 16:25:32ich gehe heute- aber in MP. bin im Urlaub und will noch ein paar Hechte ziehen.:)
Gestern Morgen habe ich den „statistischen Hecht“ gefangen und nun geht es einen Tag vorher nach Hause. Diese Woche hat mir wieder jede Menge in Erinnerung gerufen. Wir haben einen Bungalow an einem idyllischen Waldsee gemietet, wie auch schon zur Sommersonnenwende. Intension dieser Urlaube ist es, Angeln zu gehen, Hecht, Barsch, Aal. Im Sommer habe ich keinen Hecht gefangen, nicht mal einen Fehlbiss. Eine Woche lang bei einer täglichen Angeldauer von durchschnittlich sechs Stunden am Tag. Dieser See wird auch von anderen beangelt. Bei der Übergabe des Bungalows hat der Vermieter (der die Ferienwohnung auf einer Angelseite anbietet) erzählt, letzte Woche wäre ein älteres Ehepaar dagewesen, die mit Schleppangeln gut gefangen hätten. Die Info war für mich als Angler schlüssig, außerdem – warum sollte ich dem Vermieter nicht glauben? Als ich mich im Sommer mit anderen Anglern unterhalten habe, wurde mehrfach geäußert der See sei leer gefischt. Diese Information habe ich zur Kenntnis genommen- aber nicht groß verarbeitet. Doch. Aber nicht richtig. Ich habe sie lediglich oberflächlich dazu genutzt, mich zu entschuldigen, warum ich –noch- keinen Hecht gefangen habe. Eine weitere Info habe ich ganz am Rande erhalten, ohne dass sie einen direkten Bezug zum Angeln an diesem See hatte. Im Gespräch mit einem alten Mann, erzählte dieser mir, dass man hier günstig Seen kaufen oder kaufen konnte. Der Hacken an der Sache- der Eigentümer muss aufpassen dass der See nicht leer gemacht wird. Lange Rede kurzer Sinn- kein Hecht, Barsch oder Aal im Sommer. Weil alles andere gepasst hat (was wichtig ist, wenn man mit einer Frau zum Angeln fährt) sind wir noch mal hergefahren. Perfektes Hechtwetter im Herbst. Jede Menge Vorbereitung und auch eine Schleppberechtigung mitbestellt- denn der Vermieter hatte „ja“ gesagt. Angekommen und vom Vermieter zu hören bekommen, letztens hätten die Vormieter, zwei Brüder, jeden Tag einen Hecht in der Woche gefangen. Jeden Tag einen Hecht, macht in der Woche sieben Hechte. Geil. Am Sonntag, dem ersten Tag waren mit mir insgesamt sechs Angler auf dem See, die intensiv auf Hecht blinkerten, spannen, twisterten und was weiß ich taten. Irgendwann sprach mich einer der Anger an, ob ich schon was hätte. Auf meine verneinende Antwort meinte dieser wiederum, „... na dann sei der See jetzt wohl endgültig leer...“. Einen Tag später sprach ich mit einem ansässigen Nachbarn- der gerade vom Blinkern kam und fragte, ob er was gefangen hätte. Nein, heute nicht. Aber es sei gut Hecht im See. Vergangene Woche hätte er einen gehabt. Insgesamt hätte er in diesem Jahr sieben Hechte gefangen. Bum. Das war die endgültige Erweckung. Sieben Hechte in einer Saison, macht einen Hecht pro Monat. Die Chance einen Hecht in einer Woche zu fangen damit verschwindend gering. Gestern dann morgens noch mal geschleppt. Gleich nach den ersten zehn Minuten einen Hecht. Massig aber dünn und unspektakulär. Hätte ich schon welche gefangen, dann wäre der Fisch zurückgegangen. Sofort gab es bei mir einen Euphorieschub. Jetzt wird alles anderes. Das Wetter hat gedreht, die Hechte sind in Beißlaune, gleich ist das Boot voll, wir können morgen nicht zurückfahren, weil die Hechte ja jetzt beißen. Das ging mir so durch den Kopf. Nach fünf Stunden ohne auch nur einen Fehlbiss habe ich dann aufgegeben. War halt nur der „statistische Hecht“. Was ist das Fazit? Abgesehen davon, dass ich nicht mehr hierher fahren werden bzw. wenn doch weiß, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Hecht fangen werde? Der Vermieter hat die Fangaussichten „beschönigt“. Macht sich schlecht einen Ferienbungalow für Angler anzubieten, wenn es keine Fische gibt. Anderseits lagen die Informationen bereits bei der ersten Reise vor. Die starke Vermutung, dass der See leer gefischt sei und der Grund weshalb. Aufgrund der Größe des Sees war damit zu rechnen, dass bei intensiver Beanglung der Besatz schnell zusammen schrumpft. Und warum soll dann der Fischer neuen Besatz nachlegen? Minusgeschäft. Karten verkaufen ohne Besatz oder in weit geringerem Maße rechnet sich dann wieder. Die eigenen Erwartungen waren aufgrund der fehlenden oder ignorierten Informationen zu hoch. Und zum Schluss- kaum wurde ein kleiner Teilerfolg erzielt, setzte das Prinzip Hoffnung trotz aller gegenteiliger Wahrscheinlichkeiten ein. Jemand (eine Frau) hat mal zu mir gesagt, das Leben ständig in Wahrscheinlichkeiten zu betrachten würde es vorhersehbar und damit langweilig machen. Außerdem sei es anstrengend. Ist es weder noch. Irgendwann automatisiert sich dieser Prozess der Wahrscheinlichkeitsabwägung und wird Teil der eigenen Persönlichkeit. Und da man (also ich) immer noch ein Mensch ist, kommt es sowieso zu Fehlerquoten wegen der Nichtbeachtung. Und nur, weil man in „den Tag hinein lebt“ und Wahrscheinlichkeiten ignoriert, wird das Leben nicht interessanter. Man hat einfach nur eine Wahrscheinlichkeit ignoriert. Was heißt den das „Unerwartete“? Etwas das außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit liegt und so hätte niemals eintreten können. Wäre Morgen die Landung von Außerirdischen unerwartet? Nö. Sie ist lediglich verschwindend gering- aber sie ist da. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der „Greater Depression“?
Man kann alles ignorieren und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist:

#: Ihr schafft das schon.
"Links" und "liberal" schließt sich gegenseitig aus, vor allem finanziell.
Friedrich & Weik sind auch nur linkspopulistische Schaumschläger,
im Prinzip gegen den ach so pösen Kapitalismus, den es realiter gar nicht gibt,
und möglicherweise sind sie Vollgeldler oder gar Schwundgeldler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.726.013 von Geniator am 19.10.19 16:25:32Es heißt "Blagen" und Pilze haben einen ziemlich geringen Nährwert.
Viel zu niedrig für das Risiko.
Außer man stünde auf unkalkulierbare Trips und Fuchsbandwurm.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.764.515 von borazon am 25.10.19 11:59:43Na gut, aber meine Blagen sind auch Plagen. Und das bissken Gift in meinen Pilzen ist doch weitaus ungefährlicher als diese entsetzlichen Dachgräten in Spielies Hechten. Ihm für ein langes Leben ausgefischte Seen. :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.764.482 von borazon am 25.10.19 11:54:47Das „links“ und „liberal“ sich gegenseitig ausschließen- keine Frage. Allerdings sind wir in „1984“ fast angekommen und dementsprechend herrscht Neusprech vor. Sehen andere auch so. Im Kapital „Sozialismus auf Schleichwegen“ kurz dargestellt. Den Einwand mit Friedrich und Weik hast du schon mal vorgetragen. Keine Ahnung, ob die Linke sind, glaube ich nicht, ist mir auch egal, weil für mich nur die Information zählt. Wenn die ihr Buch an den Mann bringen wollen, muss man halt ein bisschen Posen. :)

https://www.misesde.org/?p=21453
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.768.712 von Geniator am 25.10.19 19:40:57Also ich könnte mal wieder einen Trip vertragen, leider nur Dünnschiss von den Pilzen bekommen. Und? Hast du ein bewusstseinserweiterndes Aha- Erlebnis nach dem Genuss deiner Pilze gehabt? Wenn ja, sag mal welche Pilze du dir reingezogen hast.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.769.063 von spielkind0815 am 25.10.19 20:27:46Bin ´n Pilzkenner - als Kind öfters mit ´m ostpreußischen Kräuterweib losgezogen - mag aber nach früherem reichlichem Genuss keine mehr. Die prächtigen Fliegenpilze haben wir nur fotografiert, man hätte sie aber auch für Dünnschiss, vorübergehende Erblindung u. a. verwenden können. Und Hechte sind für die Ostländler auch kein Problem: Haut runter und füllen mit durchgedrehten Fleisch, dann kochen und entspannt essen. ................... Wir werden überleben. :cool:
Major Rütting oder Wie der Sozialismus den Kapitalismus penetriert:

Hechtfleisch für Fischbouletten ist doch echt zu schade. Da kann man schöne Filets draus schneiden. Bouletten macht man doch eher aus Barschen. Na ja und Pilze gab es seit zwei Jahren nicht mehr wirklich. Das Pilze suchen hat richtig Spaß gemacht.

PS:

Das Video von finanzmarktwelt lässt sich nicht laden. Fugman bringt die Wechselwirkung zwischen Sozialismus und Kapitalismus gut auf den Punkt. Durchaus sehenswert.
Was macht man mit, sagen wir mal 5.000,00 EUR (wobei ich eher von 2.000,00 EUR ausgehe), die man für Umme bekommt? Ja, klar, ich meine das Helikoptergeld, welches die EZB als eines ihrer letzten Geschütze gegen die „Rezession“ auffahren wird? Feststehen dürfte, dass bei der Ankündigung der Ausgabe von Helikoptergeld an die Bevölkerung die Preise steigen dürften. Allein die Ankündigung wird dafür sorgen, dass „pfiffige“ Verkäufer ihre Preise anheben. Inflation ist nichts, was automatisch bei viel Geld im System entsteht (außerdem ist in der Inflation nicht zuviel- sondern zu wenig Geld vorhanden- gerade in der Hyperinflation) . Es bedarf dazu schon eines oder mehrerer Auslöser. In Fall der Ausgabe von Helikoptergeld eben die Anhebung des allgemeinen Preisniveaus durch die Händler, um möglichst viel vom Kuchen abzubekommen. Sollte dann tatsächlich der Kaufrausch der Bevölkerung einsetzen und damit die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigen, kann sich der Inflationsschub kann der von der EZB gewünschte Inflationsschub einsetzen. Die Antwort meiner Zaubermaus auf die Eingangs gestellte Frage war: „Da können wir uns eines neues Auto kaufen.“ Zwar nicht für die gesamte Summe, aber das Auto wäre zum Teil gesponsert von der EZB. Raffiniert von der EZB oder? Die Bevölkerung hält ihr Geld zusammen, aber mit so einem Anreiz schaffen sie es, den Bürger dazu zu bringen, mehrheitlich eigenes Geld für den Konsum auszugeben. Und im schlimmsten Fall die Nachfrage von Krediten anzufachen. Die kleinen Scheißerchen, die. Hmh. Sollte ich tatsächlich ein neues Auto brauchen, würde ich warten. Was wäre den die Konsequenz des „Kaufrausches“? Die Preise steigen wie eine Fahnenstange, weil der Konsum steigt- und dann bricht das Preisgefüge genauso schnell wieder in sich zusammen. Der angerichtete Schaden für die Wirtschaft ist vermutlich höher als der erreichte Nutzen. Die Nachfrage wäre schlagartig befriedigt, die Bevölkerung verschuldet- und die Produktion läuft weiter, trifft aber auch keine Nachfrage mehr. Die Folge: Deflation oder Stagflation. In diesem Umfeld würde ich mir dann einen Neuwagen kaufen. Vermutlich nochmals dreißig Prozent gespart- und ich meine nicht bei der Händlerspanne, wenn ich direkt beim Hersteller kaufe. Und wenn ich ganz ehrlich bin- ich werde mir kein neues Auto kaufen, solange mein altes Teil reparabel ist. Sollte uns der Segen von Helikoptergeld ereilen, wissen wir- bald ist Schluss. Danach kommt nichts mehr. Die Währung wird zusammenbrechen. Geldeinnahmen, die außerplanmäßig bei mir eingehen werden zu Vermögen und das wird für schlechte Zeiten konserviert. Sprich ich werde es für Edelmetalle ausgeben. Ich denke, das dürfte soweit klar sein. An der oben gezeigten Reaktion meiner Zaubermaus dürfte ebenso klar geworden sein, dass die Ausgabe oder „Rettung“ dieses Geldes notwendiger Weise im Vorfeld geklärt worden sein sollte. Denn wir sprechen von Zeit. Zeit, die mit überlegen und streiten vertrödelt wird, ist verloren. Der Goldpreis wird im Zuge der Ankündigung von Helikoptergeld steigen, aber nicht mit den Konsumgüterpreisen in sich zusammenbrechen. An den Märkten wird die Zukunft gehandelt. Helikoptergeld heißt nicht anderes, als das die Währung, Wirtschaft und Gesellschaft am Ende sind. Helikoptergeld bedeutet auch, vielleicht einmal im Leben am Anfang der Geldschöpfungskette zu stehen und einen bedingten Zeitvorteil zu haben. Was ist eigentlich wichtiger? Ein neues Auto zu kaufen oder der allgemeinen Altersarmut zu entgehen? Helikoptergeld gibt es eben nicht umsonst. Helikoptergeld ist Volksvermögen, dass sinnlos verplempert wird und für das der Steuerzahler haftet. Wir haften sowieso, aber hier besteht die Möglichkeit „seinen“ Teil in Sicherheit zu bringen. Denn

#: Ihr schafft das schon.
Nachfolgend verlinke ich ein Video, in dem Markus Krall den Weg aus der sozialistischen Knechtschaft beschreibt (Der Weg aus der Knechtschaft). Was mich fasziniert hat ist die Tatsache, dass kein wichtiges Themengebiet ausgelassen wurde, welches meiner Meinung nach angesprochen werden muss, um ganzheitlich eine Lösung zu finden. Der Vortrag geht eine Stunde sechzehn Minuten und ist damit eigentlich zu lang für ein Youtube- Video. Doch, doch. Sind wir ehrlich- das Konzept von Youtube ist Wissens- Fast Food- Billig und ohne Nährwert. Es ist etwas andere, ob ich direkt zu einem Vortrag gehe und mich somit auf diesen ganz einlasse oder so nebenbei zwischen erstem Kaffee und Morgenschiss Wissen konsumieren will. Also, ich habe tatsächlich drei Tage gebraucht um mir den Vortrag anzuschauen- wie gesagt, morgens zwischen Kaffee und Morgenschiss. Warum ist mir dieser Vortrag so wichtig? Derzeit wird in den allermeisten Fällen noch die Gegenwart als Ist-Zustand analysiert. Ich denke, es ist Zeit sich langsam damit auseinanderzusetzen, was danach kommt und wie es kommen soll(te).

Keine Rezession in Deutschland! Wir haben 0,08 (in Worten Null- Komma- Null- Acht) Prozent! Ein bisschen viel Nullen. Da die Kriminalität ebenfalls mit in das BIP fließt und diese Daten überdies bis jetzt noch geschätzt werden, sollte man einer Statistik nicht trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. In einem möglichen Zukunftsszenario wird die Kriminalität vermutlich legalisiert werden und wird in dieser Dystopie eben für konstantes Wachstum sorgen, weil die Menschen den Glauben an die Zukunft verloren haben und sich aller Laster hingeben. Der gestern verlinkte Vortrag von Krall hat meine grauen Zellen ein bisschen angeregt- allerdings nur ein bisschen (außerdem schwirrt hier gerade um 5:30 Uhr meine Zaubermaus schon aus unerfindlichen Gründen herum, was meinen Schreibfluss ungemein behindert). Das Grundszenario, welches Krall in seinem Vortrag entwickelt, ist stichhaltig- allerdings erst, wenn die Bevölkerung wahrscheinlich um vierzig Prozent geschrumpft ist und wir „den großen Schrecken“ ( Anspielung auf die franz. nachrevolutionäre Phase unter Robespierre) hinter uns haben. Das ist keine dunkle Gruselgeschichte, sondern leider ein mögliches Szenario. Die „Greater Depression“ wird von heute auf morgen über uns hereinbrechen. Vermutlich an einem Wochenende. Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Verelendung und Inflation. Und wenn der Kaiser dann offenkundig ohne Kleider dasteht, kommt es zum Sturm auf die Bastille, pardon das Bundeskanzleramt. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die linksliberalen Sozialisten vorher friedlich abdanken- wer glaubt wird selig. Wir werden von dummen Menschen regiert, die aufgrund ihrer mangelnden kognitiven Fähigkeit und fehlenden Instinkt die Gefahrensituation für sich selbst vollkommen falsch einschätze werden. Tja und stille Wasser sind tief und schmutzig. Amokläufer werden meist vorher als unauffällig, ruhig, eher von der sympathischen Art Mensch beschrieben. Wenn der Trigger allerdings ausgelöst wird ... . Die ersten Anzeichen dafür haben wir schon- die massiven und landesweiten Anfeindungen von Politikern. Sorry- kenne ich aus der Vergangenheit nicht so- hat es so nie gegeben- und die Arroganz, wie durch die Betroffenen mit dieser realen Bedrohung öffentlich umgegangen wird. Die erste Welle, in der es „die Politiker“ und wahrscheinlich leider auch ihre unbeteiligten Familien treffen wird. Dann kommt die Anarchie, Zusammenbruch der Gesellschaft- Rechnungen werden beglichen, Nachbar gegen Nachbar. Auch wenn ich mir manchmal vor Wut in die Hand beißen möchte- ich bin immer nett zu meinen Mitmensch. Außer berufsbedingt auf der Arbeit, was vielleicht zum Problem werden könnte. Zweite Welle , die Abrechnung. In dieser Phase zwei ist das Volk nicht zu lenken und blindwütig. Und dann beginnt der Kampf um die „Nachkriegsordnung“. Alle möglichen politischen Strömungen werden um die Vorherrschaft ringen- und nicht mit Diskussionen. In der dritten Welle, wenn sich eine politische Richtung (Kapitalismus oder Sozialismus) etabliert hat, kommt die Säuberung. Deren Intensität hängt von der angestrebten Gesellschaftsordnung ab. Bei den Sozialisten wird es richtig zur Sache gehen. Die meisten Massenmörder der neuen Geschichte waren alles Linke- Hitler, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot, Fidel Castro oder Che Guevara, um mal einige zu nennen. Und wenn man „der Antifa“ freie Hand lässt werden neue geboren. Wahrscheinlich werden in dieser Zeit Hunderttausende Alte, Schwache, Kranke und Unfähige sterben. Gleichzeitig wird die Massenflucht der noch nicht so lange hier Lebenden einsetzen. So als kleiner Einschub für Eichelburg – Fans- der Kaiser wird erst auftauen, wenn sich „der Schrecken“ dem Ende zuneigt. Das ist jetzt nicht als Spott gemeint, da ich die Monarchie, der jetzt gelebten „Demokratie“ eindeutig vorziehe- sondern notwendige Voraussetzung. Egal, wer nach „dem Schrecken“ die Macht erringt- an dessen Händen wird eine erhebliche Menge Blut kleben- und auch das Blut von Unschuldigen. Dementsprechend sollte jemand übernehmen, dessen Hände sauber sind, um den bestehenden Groll zu besänftigen. Nach meiner Meinung wird ein Wiederaufbau unser (heute bereits !!!) zerstörten Gesellschaft nach dem von Krall gezeigten Weg erst dann beginnen, ansonsten stellt sich die Frage nach der Endsozialistisierung. Es gibt noch weniger gewalttätige Szenarien, zum Beispiel die gewaltlose Übernahme der Bürgerlichen, in welchem sich lediglich eine neue RAF aus der Antifa gruppiert oder ... . Ach- schauen wir mal.

#: Ihr schafft das schon.
Crash oder Nicht-Crash. Das ist hier die Frage. Die Bären gehen davon aus, dass es bald den Mega-Crash, die „Greater Depression“ geben wird, die über einen signifikanten Rückgang den Märkten weit hinausgehen und unsere gesellschaftliche und politische Welt komplett ändern wird. Die Bullen verweisen darauf, einen Crash an den Aktienmärkten wird es nicht geben, da präventiv ausreichend Geld in den Markt gepumpt wird und andererseits der Mega-Deal zwischen China und den USA bevorsteht und dann wahrscheinlich das Goldene Zeitalter ausbricht (Ironie). Meine Meinung dürfte hinlänglich bekannt sein und hat mich heute Morgen mal wieder Geld gekostet. Weil ich ausgestoppt worden bin. Also okay. Auch wenn wir damit nicht wirklich zurück zur Normalität an den Märkten kommen, hoffe ich inständig, dass dieser verfickte Deal oder „das Dealchen“ Phase 1 endlich abgeschlossen wird. Die Möhre für die Algos ist dann weg, die Hoffnung erfüllt und es gibt keinen Grund mehr (erst einmal) die Märkte nach oben zu schrauben. Kauf das Gerücht, verkauf die Fakten. Aus meiner Sicht wäre eine Einigung für die Bullen eher schädlich. Als nächster Grund für den Hype an den Börsen oder sagen wir an den amerikanischen Leit-Börsen, auf die es tatsächlich ankommt, wird die Liquidität genannt. Bis vor kurzen konnte man annehmen, der amerikanischen Finanzindustrie und gerade den Banken ginge es gut, bis auf einmal die Zinsen am amerikanischen Repro- Markt explodierten. Die FED musste mit Milliarden einspringen. Es wird bereits geforzelt, ein QE, das keines sein darf. Und die Krönung der ganzen Farce ist das Verbot vor Ablauf von zwei Jahren die Gründe für die Explosion der Zinsen am Repro-Markt zu nennen. Welches Institut musste wohl hinter verschlossenen Türen gerettet werden? Natürlich dürfen wir die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen nicht vergessen, die den Markt in luftige Höhe katapultieren- und gleichzeitig mit den Grundstein dafür legen, dass die Märkte einbrechen werden- und die Unternehmen gleich mitnehmen werden. Die Ankaufprogramme führen zu einer „Verknappung“ der Aktien und damit zu einem „ Wertanstieg“- aber nur in eine Richtung. Dafür geht es dann nach unten ganz schnell. Eine Verkaufsorder trifft auf keine Käufer und schon war es das mit der Verknappung. Was immer wieder einmal aus der Kiste geholt wird ist das BBB- Risiko der Unternehmensanleihen. Unternehmensanleihen die in Höhe von 2,2 Billionen Dollar auf den Spiel stehen könnten. Gleichzeitig müssen die Unternehmensgewinne angepasst werden- nach unten, um in jeder Berichtssaison übertroffen zu werden. Das geht so lange gut, bis ein Marktteilnehmer lauthals schreit: „ Der Kaiser ist nackt.“ Vermutlich wird derjenige vorher massiv Short gegangen sein. Alles eine Frage der Zeit. Bullen könnten mir vorwerfen, mit der Einstellung machst du an der Börse keine Gewinne. In den letzten zwei Jahren nicht mehr. Ein guter Spieler weiß, wann er Jetons vom Tisch nehmen sollte. Die Börse ist nun einmal zu einem bloßen Spielcasino verkommen. Mit ein paar Euro an ihr zu spielen macht Spaß- mit meiner Altersvorsorge ist Wahnsinn. Ich brauche nur mal gegen zu rechnen: Für meinen Vermögensaufbau habe ich zwanzig Jahre benötigt. Der Vermögensverlust kann in Minuten, Sekunden eintreten. Was sind dann bitte schön zwei, drei oder fünf Jahre, wenn ich an der Seitenlinie stehe und den Vermögenswert lediglich erhalte? Ja, okay ist langweilig. Beständigkeit ist immer langweilig. Lieber langweilig und ein Spießer als Cool und abgebrannt. Ist ja auch so ein neues Credo unserer Jugend. Aber

# : Ihr schafft das schon.
Letztens habe ich schon wieder im Mainstream eine Schlagzeile gelesen: Krankenstand im öffentlichen Dienst so und so hoch, damit ist jeder Bedienstete im Jahr so und so viele Tage krank. Abgesehen von der Tatsache, dass in großen privaten Unternehmen ebenfalls eine erhebliche Zahl an Krankheitstagen anfällt, sollten vielleicht mal die richtigen Fragen gestellt werden, weshalb der Krankenstand in öffentlichen oder privaten Unternehmen so hoch ist. Klar, in einem großen Unternehmen scheint es auf den ersten Blick nicht so aufzufallen, wenn man ständig oder auf Dauer ausfällt. Natürlich fällt es demjenigen auf, der die Arbeit des „Kranken“ mitmachen muss. Und es wird immer Schmarotzer und Mitesser geben, die sich auf Kosten anderer durchs Leben bewegen. Und Blau zu machen wegen Krankheit ist doch ne geile Sache. Unter der Hand wird getuschelt und gemutmaßt, dass der oder die KollegenInnen überhaupt nicht krank ist- nur das Ganze aussprechen, ganz heißes Eisen. Ob der öffentliche Dienst nun tatsächlich hinsichtlich seines Krankenstandes heraus sticht oder lediglich Zahlen vorliegen, kann dahin gestellt bleiben. Der öffentliche Dienst liebt Statistik, eine nicht unerhebliche Anzahl von Wochenstunden geht bei uns für Bearbeitung irgendwelcher Listen drauf, die vermutlich niemand liest. Insofern kann ich Markus Krall im Kleinem recht geben, wenn er darauf verweißt, dass zweistellige Milliardenbeträge mit dem anfertigen von Statistiken für die Mülltonne verschwendet werden. Statistik gehört für mich zur Herrschaft der Unfähigen. Und zwar dann- wenn damit mehr Ressourcen gebunden werden als für die eigentliche Arbeit selbst und die erfassten Daten nicht zu einer signifikanten Steigerung oder Verbesserung der Produktivität führen. Bleiben wir doch bei der Krankenstatistik des öffentlichen Dienstes. Wie wäre es mit Ursachenforschung? Nicht nötig. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt- permanent personell unterbesetzt. Natürlich könnte man jetzt sagen- statistischen gesehen benötigt man aber nur 5 Angestellte (Beispiel). Dies setzt aber voraus, dass diese 5 Leute so qualifiziert sind, den Job in der statistisch (!) vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Statistik ändert sich in dem Moment, in welchen die Qualifikation der Leute nicht vorhanden ist. Da ist die Arbeit nicht zu schaffen und die Leute fallen aufgrund des Dauerstresses aus. Bei uns fallen die Leute reihenweise stressbedingt um. Das Arbeitspensum wird auf den Rest verteilt – und der fällt ebenfalls irgendwann aus. Dazu kommt dann noch die Fähig- oder Unfähigkeit der Vorgesetzten, die das Problem verschärft. Und die Fähigen sind im öffentlichen Dienst scheinbar selten. Was ist nun mit qualifiziertem Personal? Nicht vorhanden. Mit den bestehenden Arbeitsbedingungen und der miesen Entlohnung ist qualifiziertes Personal nicht zu gewinnen. Aber selbst die „weniger qualifizierten“ machen einen weiten Bogen ( einen ganz weiten) um unsere (das heißt nicht, dass ich mich mit dem Kackladen identifiziere) Behörde. Neulich habe ich mich bei meinen Kollegen beschwert. Beschwert darüber, dass sie mich während der Probezeit über Das im Dunklem gelassen haben, was da auf mich zukommt. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch etliche Bewerbungen und hätte ich nur ansatzweise gewusst, was auf mich nach Ablauf der Probezeit auf mich zukommt, wäre ich schnurstracks geflohen. Jetzt bin ich in diesem Job gefangen. Nach dem Prinzip Versuch und Irrtum könnte man (ich) meinen Fehler einräumen und sich einen anderen Job suchen. Nur am Vorabend der Greater Depression sollte man (also wieder ich) sich das tunlichst überlegen. Denn wenn ich mir so die Wirtschaftsdaten anschaue- traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Aber

#: Ich schaffe das- irgendwie ...
Ich glaube die Aktienmärkte sind zu hoch. Mensch, ich weiß, dass die Märkte überbewertet sind. Sie sind für Trump zu hoch. Wenn der „Deal“ mit China durch, war es das mit Phantasie an den Märkten. Vermutlich würden sich die Märkte nach Abschluss des Deals anfangen zu normalisieren. Heißt für mich, der Abschluss muss unbedingt verhindert werden, damit die Verhandlungen nächstes Jahr fortgeführt werden und zum Zeitpunkt der Wahl auf neue Höchststände klettern können. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Dow über 28.000 Punkte steigt, sondern vorher nach unten abdreht. Ärgerlich, ausgestoppt worden zu sein. Vielleicht gibt es morgen am Freitag noch einmal „Free-Lunch“. Aber ich denke eher, es geht weiter abwärts. Was mich daran erinnert, Spielgeld auf mein Broker- Konto zu überweisen. Und das kann dauern. Nix mit Echtzeitüberweisung. Wenn ich jetzt um vier Uhr morgens den Auftrag gebe, ist das Geld vielleicht morgen auf dem anderen Konto. Allein daran sieht man, wie veraltet das Bankensystem ist. Apropos- neulich auf dem Flohmarkt habe ich ein Schild an einem Stand gesehen: „Zahlung mit Paypal“ möglich. Wenn man die „Freunde“ Funktion bei Paypal nutzt, hat man zwar keinen Verkäuferschutz aber man sieht den Geldeingang sofort und hat keine Gebühren. Ja, okay, Strom- und Handynetz dürfen nicht ausfallen- dann bin ich aber nicht auf dem Flohmarkt. Das bedeutet für mich zum Beispiel, ich werde Bitcoin weiter monatlich kaufen- wenn sich der Kurs konsolidiert hat. Den monatlichen Betrag lege ich mir zu Seite. Meine Bestände an Ethereum und LiteCoin behalte ich, wobei ich LiteCoin lieber heute als Morgen rauswerfen würde. Es heißt ja (noch) immer der kleine Bruder von Bitcoin, außerdem noch viel schneller bei den Transaktionen. Nur mittlerweile scheint die Kryptowährung sich selbst überlassen worden zu sein, wird also nicht mehr weiterentwickelt. Wenn dem tatsächlich so ist, wird sie irgendwann ihren Vorteil gegenüber Bitcoin verlieren und zum Shitcoin werden. Obwohl ich mit einem weiteren Einbrechen der Kryptokurse rechne, werde ich die aufgebauten Positionen halten. Aber zurück zu den konventionellen Märkten. Also ich denke Trump haut wieder auf die Kacke (nachdem einige Marktteilnehmer sich richtig positioniert haben) und lässt die Kurse zu Weihnachten in den Keller gehen. Also schnell noch mal Jetons eintauschen ...
So eine verfickte Scheiße. Um halb drei war die Nacht vorbei. Hellwach und voll mit Weltschmerz. Wobei- ich hadere nicht mit der Unzulänglichkeit der Welt. Wenn die perfekt wäre, könnte man sich auch gleich die Kugel geben. Nein, nicht die Unzulänglichkeit der Welt lässt mich hadern, sondern meine eigne. Und dann ist es auch nicht direkt die eigne Unzulänglichkeit- vielmehr die Traurigkeit über die Dinge, die man nicht getan hat. Nein, es geht auch nicht um ein Wenn- Dann Szenario. Wenn du in deiner Jungend nicht Die sondern Die Entscheidung getroffen hättest, Dann wäre dein Leben anders und selbstverständlich viel besser verlaufen. Es geht tatsächlich nur darum, dass ich in diesem Moment anders gehandelt habe – und nun kommt für mich eine neue Erkenntnis (ist so als wenn nach Jahren der gordische Knoten geplatzt ist): In diesen Momenten habe ich entgegen meiner eigentlichen Intension gehandelt. Ich habe damals den Moment verstreichen lassen. Ob nun aus Feigheit oder weil ich mich wie eine beschissene Diva aufgeführt habe, völlig egal. Und es geht auch nicht um Momente, die „entscheidend“ für mein Leben gewesen wären. Es sind kleine, unscheinbare Augenblicke, die sich rasch wieder verflüchtigen. Ein Poet oder Dichter könnte jetzt schwadronieren, aus einer flüchtigen Begebenheit könnte Großes und Weitreichendes entstehen. Bla, Bla, Bla. Wenn mich dieser Weltschmerz trifft, geht es immer nur um die Situation selbst, in der ich mich nicht bewusst anders entschieden habe sondern abweichend von meinem tatsächlichen Willen. Ich finde kein Wort dafür- sollte es jemand wissen... . Wenn ich mich bewusst entschieden habe und das gewünschte Ergebnis ist nicht eingetreten, denkt man okay, Mist, hätte man besser anders entschieden oder gehandelt, ärgert sich vielleicht die Krätze- und dann ist gut. Während ich schreibe, wird mir gewahr, es sind fast alles Momente, in denen es um Begegnungen mit anderen Menschen ging. Ja, Momente mit Mädchen (ich schreibe bewusst nicht Frauen) waren auch darunter. Aber wenn es nur darum geht wäre das Problem gelöst: Pubertierender hat nicht den Arsch in der Hose ein Mädchen anzuquatschen. Ja, nee das Problem hatte ich auch, irgendwie. Vielmehr habe ich „sie“ angequatscht, sie hat Nein gesagt und Ja gemeint und ich war so beleidigt , dass ich „die Signale“ nicht gesehen habe. Ist ärgerlich, holt mich manchmal auch aus dem Schlaf und versaut mir den Tag, aber das Problem war stets für mich zu greifen. Es geht langsam auf halb fünf zu, die Kanne Kaffee ohne ist auch fast alle- und was wichtiger ist: Das Gefühl der Traurigkeit ist weg. Wenn nicht arbeiten müsste, könnte ich mich vielleicht noch ein bisschen in diesem Selbstmitleid suhlen (was für die Psyche ab und an nicht schlecht ist), aber so brauche ich nachher einen klaren Kopf. Ich nehme an, es sind die Dinge, in denen wir für uns für das Gegenteil von dem entscheiden, was wir eigentlich wollen oder wollten. Und diese Gegenteiligkeit können wir nicht verarbeiten. Hört sich ganz nach kognitiver Dissonanz an. Auch so eine unerkannte Ursache, warum die meisten Menschen eine Macke bekommen. Und schon haben wir das Wort hergeleitet, was ich eben gesucht habe- Dissonanz. Na dann, schönen Tag und danke, dass wir darüber gesprochen haben.
Der sozialistische Irrsinn geht ungestoppt weiter und zeigt auf der anderen Seite die Inkompetenz der politischen Parteienautokratie. Die SPD scheint ja nun endgültige ihre einst sozialdemokratischen Wurzeln zu verleugnen und eifert mit der Linken um die Gunst der Verlierer und Versager. Ein Fokusartikel titelt- SPD im Verteilungsrausch- mehr Kindergeld, mehr Grundrente- weniger Geld für Vermieter. Ärmere Familien sollen mehr Anspruch auf Kindergeld haben. Damit soll also das „Einkommen“ (manche ein Hartz- Bezieher sieht seine Sozialleistungen als Einkommen an, da bekommt man schon Äußerungen zu hören: „Ich habe mein Gehalt nicht erhalten.“ Oder „ich möchte ein EC-Karte“ „Sie haben leider kein Einkommen“ „Ich bekomme mein Geld doch vom Amt“) erhöht werden, um die finanzielle Lage der „Ärmsten der Armen“ zu lindern. Das Problem: Kindergeld wird auf SGB II angerechnet und verringert damit den Leistungsanspruch. Der Einkommensüberhang (der Betrag, der über den SGB II Anspruch hinausgeht) wird sogar auf den Kindergeldbezieher übertragen. Heißt für mich Augenwischerei. Die Freude wird dann nicht lange halten. Und natürlich sollen die „bösen Reichen“ dafür bezahlen. Die richtig Reichen haben ihr Geld nur in Deutschland, wenn sie nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Die SPD zielt mit Ihrer Verteilungsorgie wieder auf den Mittelstand ab. Und natürlich den raffgierigen Vermieter. Mal so ein kleiner Einschub aus der (sozialistischen) DDR. Im Prenzlberg gab es zu DDR- Zeiten auch private Mietshäuser. Mit einer Durchschnittsmiete von 70,00 bis 100,00 DDR- Mark konnten die Häuser nicht instand gehalten werden und sahen so zerfallen wie die Häuser der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften aus. Wie lange hält der Sozialismus? Um die siebzig Jahre, bis die Häuser zerfallen sind. So nebenbei- weil wir gerade beim SGB II sind. Laut einem Urteil des BVerfG vom 05.11.2019 sind alle Sanktionen über 30 Prozent verfassungswidrig (wenn wir eine Verfassung hätten). Gerade die Weigerung (und wiederholte Weigerung) der Arbeitsaufnahme wird mit diesen hohen Sanktionen belegt. Das ist jetzt vom Tisch. Jetzt in der Übergangszeit der Umsetzung des Urteils, werden die Sanktionen zurückgenommen und die bereits ausgegebenen Lebensmittelgutscheine, um das Existenzminimum zu sichern, dürfen nicht auf die nachzuzahlenden Leistungen angerechnet werden. Natürlich ist laut Urteil die besondere Härte im Einzelfall zu berücksichtigen, was zum völligen Ausschluss der Sanktion führen kann. Ich nehme an, wenn die Bedarfsgemeinschaft fünf bis acht minderjährige Kinder aufweißt. Andere Härtefälle kann ich mir nicht vorstellen, wenn die Aufnahme von Arbeit verweigert wird. Und natürlich dürfen wir die CDU nicht vergessen. A-K-K hat die Machtfrage für sich entschieden. Herzlichen Glückwunsch. Die Mitläufer haben entschieden und den weiteren Verfall der Partei beschleunigt. Irgendwann bleibt der Werte Union nur die Abspaltung übrig, da die CDU so wie die SPD nicht mehr zu retten ist.
Im Silberforum wird ja gerade andiskutiert, ob Markus Krall sich nächstes Jahr im Herbst die Welt mit Champus schön saufen muss, weil der „ Crash“ nicht eingetreten ist. Es gibt meiner Ansicht nach zwei Szenarien an den Märkten. Einsetzen der Deflation, also Crash- und dann Gelddrucken oder zweitens- sofort Gelddrucken. Sehr erhellend die Auszüge aus den Tagebüchern „Heinrich von der Ohe“ zur Inflation. Viele Kommentatoren vertreten die Ansicht, dass Auswirkungen wie Börsencrash und Inflation nicht solche Ausmaße annehmen können wie damals- weil die Notenbanken vorbereitet sind. Hat man bei beim amerikanischen Repromarkt gesehen, der nun scheinbar eine Dauerinfusion an Liquidität erhält. Ich gehe von der Greater Depression zeitnah aus. Es gibt viele Dominosteine, die Umkippen können. Die zwei Wesentlichsten sind für mich die 300 Billion Dollar weltweiten Schulden, die nicht einfach durch die Notenbanken weggedruckt werden können (schon gar nicht ohne dass das Geldsystem wegen des Vertrauensverlustes kollabiert) und die für mich „absolute“ Unfähigkeit der Politiker (Vertrauensverlust in den Staat und damit in die gesellschaftliche Ordnung).
Ich denke Dr. Markus Krall kann sich ganz beruhigt zurücklehnen (soweit es seine Reputation angeht). Ich bin gestern Abend mit Optionsscheinen in den amerikanischen Markt Short gegangen, LZ bis 20.12.2020. Bei der niedrigen Vola eine direkte Einladung.
Ich werde mir jetzt auch mal den größten Crash aller Zeiten von Friedrich und Weik holen. Kann ich morgens und abends in der S-Bahn lesen. Ich muss ehrlich sagen, ich sträube mich immer gegen den Kauf von „Sachbüchern“. Alle Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe waren bisher meist eine Zusammenfassung dessen, was wir uns selbst tagtäglich an Informationen aus dem Internet aufbereiten. Zudem geht mir die massive Werbung, die Friedrich für Ihr Buch betreibt ziemlich auf den Sack. Ist sein gutes Recht und Promotion ist alles. Geht mir halt nur auf den Sack. Auf der anderen Seite steht bei mir die „Information“ an erster Stelle- und die kann sich auch in einer Werbung darbieten. Gestern habe ich mir ein Youtube - Video von Kettner reingezogen, ein Online-Goldhändler. Der hat darauf verwiesen, dass der Onlinekauf von Gold keiner Meldepflicht unterliegt und Gold Online unlimitiert gekauft werden kann. Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Klar- die „Gefahr“ der Geldwäsche ist für Big Brother nicht gegeben, da kein böses Bargeld im Spiel ist. Ich habe noch nie Online Edelmetalle gekauft. Kommt mir gleich wieder in den Sinn, was ist, wenn du die Ware nicht bekommst oder sie dir Fälschungen andrehen. Ich kann sowieso nicht erkennen, ob ich eine Fälschung in der Hand habe oder nicht. Und ein Onlinehändler, der schon eine erhebliche Weile am Markt ist, hätte es vermutlich schwer, sich zu halten, wenn er Lieferungen unterschlägt bzw. Fälschungen auffliegen. Bleibt nur noch die Totalüberwachung durch die Sozialisten übrig. Man möchte- aber kann nicht. Wie Kettner meint, der Bank ist egal, was im Auftrag steht. Totalüberwachung setzt das Vorhandensein der entsprechenden Ressourcen voraus. Technische und geistige. Deutschland und die EU sind auf dem absteigenden Ast. Gerade was die Internettechnik anbetrifft (war die nicht KanzlerInnen- Chefsache? Puh, ein Glück.) hinken wir zurück. Je mehr Regulierung, um so löchriger wird das System. Persönlich gehe ich davon aus, dass das organisierte Verbrechen oder die Terrorfinanzierung munter vor den Augen der Regierungen betrieben wird. Und den Regierungen ist das sowieso egal, da es einzig und allein um die Kontrolle der Zahlungsströme geht. Nicht um die einzelne Transaktion, sondern um deren Gesamtheit. Die staatliche Möglichkeit zu haben, einfach den „Hebel“ umlegen zu können- um sich vermeintlich Zeit zu verschaffen. Und da kommen ich wieder zum Anfang. Friedrich ist in seinem letzten Video auf § 314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) eingegangen und hat dargestellt, dass die Versicherungen Auszahlungen einstellen oder verweigern können oder von den Aufsichtsbehörden dazu angehalten werden können, wenn die Versicherung zahlungsunfähig wird. Insofern gibt es hier schon einen Unterschied zu dem, wie ich Friedrich verstanden habe. Es ist ein Unterschied, ob die Zahlungsunfähigkeit droht oder bereits eingetreten ist. Aber nur das am Rande. Allerdings erhoffe ich mir durch das Buch neue Informationen und damit auch neue Perspektiven. Ist ja nicht so, dass unsere „liebe Regierung“ irgendwelche Geheimgesetzte (noch nicht) beschließt. Man verzichtet lediglich darauf, sie zu kommunizieren, was zu Intransparenz führt ... - ja okay, aufgrund des vorsätzlichen Handels kommt es Geheimgesetzen recht nahe. Die Gesetze werden im Bedarfsfall aus der Schublade gezogen und ... TADA- verarscht. Aus diesem Grund hol ich mir das Buch. Wenn es scheiße ist , kann ich hinterher darüber meckern. Jetzt muss ich mich erstmal ins Hamsterrad begeben.
Die Nacht war wieder früh vorbei. Aufgewacht bin ich durch einen Traum. In diesem Traum fuhr ich mit dem Auto in Prenzlauer Berg und eine Frau aus Afrika trat mir gegen den Kotflügel, weil ich Sie als Fußgängerin aufgrund des Verkehrs leicht in ihrem Fortkommen behinderte- sprich Sie musste um das stehende Auto herumlaufen. Warum es sich in dem Traum um eine Frau aus Afrika handelte, kann ich nicht sagen aber aufgrund der in diesem Land vorherrschenden Gesinnungsdiktatur erspare ich mir eine Interpretation. Der Autotraum an sich dürfte jedem Autofahrer aus der Stadt hinlänglich bekannt sein. Fußgänger, Fahrradfahrer und auch andere Autofahrer können sich gegängelt und genötigt fühlen obwohl man selbst dafür nicht kann, weil sich schlagartig die Verkehrlage ändert und man nicht reagieren kann. Man geht davon aus, dass der andere dies hätte erkennen können und wird durch die zu Unrecht erlittenen Anfeindungen selbst wütend- und brüllt durch die zumeist geschlossenen Autoscheiben. Was macht uns wütend? Das dem anderen scheinbar jegliche Weitsicht fehlt zu erkennen, dass man selbst ein Opfer der Situation ist. Und diese strunzend dumme Reaktion versetzt uns in Rage, dazu noch das sozialinkompetente Verhalten. Und bin ich beim Thema des Beitrages. Die kognitive Schwäche- oder Dummheit der einen umgebenden Menschen. Natürlich kann diese Betrachtung ausschließlich aus der Ich- Perspektive erfolgen. Der blinde Fleck in der Selbstwahrnehmung verhindert zum Beispiel zu erkennen, das nicht die anderen dumm sind, sondern man selbst unter dem Kruger- Dunning- Effekt leidet. Ich habe tagtäglich mit kognitiv schwachen Menschen zu tut. Aber stößt mich tatsächlich die Dummheit ab? Nein. Es ist vielmehr die hinzutretende soziale Inkompetenz. Respektlosigkeit dem anderen gegenüber. Respektlosigkeit tritt in so vielen Facetten auf, dass die Benennung aller Möglichkeiten respektlosen Verhaltens den Rahmen sprengen würde. Arroganz zum Beispiel. Strohdumm und meint trotzdem die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben, weit verbreitet unter Politikern. Oder noch weiter verbreitet- fehlende Umgangsformen. Man denkst schon- „Mann ist der oder die blöd“- und dann fehlt es noch an dem richtigen Umgangston. Aber die Krönung des Ganzen fehlt noch- von einem selbst wird erwartet die Situation zu bereinigen- spinn ich oder was? Typisches Beispiel aus dem Berufsleben (aus meinem selbstverständlich): Die Zuständigkeit ist streitig. Ich erkenne scheinbar die Zuständigkeit der anderen Abteilung. Erstelle einen unmissverständlichen Vermerk, warum ich die Zuständigkeit des anderen annehme- und bekomme die Angelegenheit postwendend und- kommentarlos- zurück. Während ich das schreibe, merke ich wie die Wut hochkommt. Statt kurz darzustellen, weshalb man anderer Meinung ist, wird der Vorgang zurückgeschickt. Ist tatsächlich wie bei „Asterix Kampf gegen Rom“ als Asterix und Obelix in der römischen Behörde fast durchdrehen. Ja- ich sehe überall dumme Menschen. Ich glaube nicht, dass wir aufgrund der anstehenden Götterdämmerung vor einem evolutionären Schub stehen. Es sei denn, die Herde wird tatsächlich ausgedünnt. In postapokalyptischen Filmen beschwert sich meist der Despot, dass sich in Friedenszeiten die Schwachen über die Starken erhoben und diese unterdrückt haben. Er sei jetzt berufen dies zu ändern. Früher hatte ich mit dieser Aussage ein Problem ...
Gestern gab es Krach im Paradies. Es kam zu einem für mich leidigen Thema (eines von vielen selbstverständlich): Urlaub. Urlaubsplanung ist schon ätzend. Es fängt schon damit an, dass man sich in einem abhängigen Arbeitsverhältnis absprechen muss. Ätzend, sag ich. Wie Kleinkinder wird sich um Brückentage, Ferien und was weiß ich noch gestritten. Da mir das auf den Sack geht, nehme ich den Urlaubplan meiner Zaubermaus und reiche ihn bei mir ein. Wenn das abgeschlossen ist, wird es bei dem Thema zu Hause weiter lustig: „Du- was wollen wir denn machen?“ „Mir egal.“ Also meine Zaubermaus ist keine Xanthippe, nicht im mindestens, eher versucht sie immer das Alphatier raushängen zu lassen, was ich ihr nach knapp 25 Jahren immer noch nicht abgewöhnt bekommen habe. Außerdem- meine vorgeschlagenen Billigurlaube will sie doch eh nicht machen. Jetzt will sie wieder aufs Schiff. Ist mir zu teuer. Punkt. Bei ihr kommt nach meinem Schlaganfall immer: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ oder „Ich will nicht immer für später sparen“ usw. Wenn später nicht mal früher kommt. Schlussendlich haben wir uns geeinigt: Sie zahlt. Nein, das meine ich ernst. Da geht fast ein komplettes Monatgehalt für eine Woche „Kreuzfahrt“ drauf. Nee, mach ich nicht. Wenn dieses Minigehalt wenigstens der zu erbringenden Arbeitsleistung entsprechen würde. Aber so ist damit zu rechnen, dass ich mehr schlafe, wenn nicht sogar den Urlaub verschlafe, weil der Körper plötzlich in die Ruhephase geht und abschaltet. Sich schon mal gefragt, warum man sich im Urlaub müde, abgespannt und gestresst fühlt? Wenn manch einer in dieser Zeit mal seinen Blutdruck messen sollte, der wird das Ohrenschlackern bekommen. Und dafür reicht auch ein Billigurlaub mit Liege am Strand. Nein, ich bin nicht geizig. Und schon gar nicht der Arsch, weil ich meine Freundin zahlen lasse. Auch wenn wir beide eine Einheit bilden, heißt das noch lange nicht, dass ich alle Entscheidungen des anderen mittragen muss. Und mögliche Kompromissen sind: sie fährt alleine, gemeinsamer Billigurlaub oder sie zahlt, weil sie nun mehr verdient, seit ich mich in die gesicherte Armut begeben habe. Sie hat sich entschieden. Sollte die Krise (hah- es geht los. Ich habe das erste Mal das Wort Krise verwendet) losgehen, werden wir froh sein, dass gesicherte Minigehalt zu haben- ob „der Staat“ seine Angestellten dann noch bezahlen kann bleibt abzuwarten. Vielleicht gibt es eine doppelte Ration an Lebensmittelgutscheinen. Wer mittlerweile „1984“ gelesen hat, wird wissen, dass die Genossen der „inneren Partei“ auch nicht so luxuriöse gelebt haben. Wie gesagt oder schon mal geschrieben: Ich sehe Deutschland als Passagierflugzeug, welches mit Restdämpfen (an materiellen und geistigen Ressourcen) mitten über dem Ozean fliegt. Ich habe vorhin den Leitartikel auf goldseiten.de gelesen, der in Richtung eines Szenario läuft, welches ich mir gerade „ausdenke“. Der Autor stellt die Frage, ob man Anleihen nicht besser durch Gold ersetzen sollte. Mein versponnenes Szenario geht so: Die (fiktive) Zentralbank eines Landes druckt Geld und kauft dafür auf dem Weltmarkt Gold ein. Dann werden die Einwohner und Institutionellen (vor allem Rentenfonds) verpflichtet die Anleihen und anderen Papiere gegen Gold bei der Zentralbank gegen eine festen Wechselkurs einzutauschen. Und dann erklärt sich das Land für Zahlungsunfähig. Anschließend wird die Währung neu aufgestellt und die Einwohner tauschen das Gold zurück in die neue Währung. Die Verlierer wären diejenigen, welche ihr Gold für die nun wertlose Währung verkauft haben. Gibt natürlich viele Unsicherheitsfaktoren. Der Goldankauf der Zentralbank sollte über einen längeren Zeitraum gestreckt werden, um die Entwertung der eigenen Währung nicht vor Abschluss des Goldankaufes zu provozieren. Und die Bevölkerung muss der Regierung und damit der neuen Währung vertrauen und diese auch eintauschen. Um das Szenario durchzusetzen würden mir nur China und Japan einfallen, weil in diesen Ländern der Staat eine ausgeprägte Kontrolle über seine Bevölkerung ausübt und dort das „Wir“ zählt. Des Weiteren sind die Käufer von japanischen Anleihen vordergründig im Inland zu finden. Die Amis sind zu egoistisch, da zählt nur das „Ich“ und Deutschland- ist eh verloren. Ich nehme mal an, bis zu den ´68 hätte es in Deutschland funktioniert. Mit der Machtergreifung der Sozialisten hat sich das ab 2005 endgültig erledigt.

Dementsprechend muss halt jeder seine eigene Zentralbank sein.
In einem seiner letzten Interviews hat Markus Krall die Vermutung geäußert, der Liquiditätsbedarf der Banken resultiere aus einer möglichen Entflechtung des amerikanischen und europäischen Bankensystems. Leider ist er nicht näher darauf eingegangen. Bisher sind viele davon ausgegangen, dass der Ankauf von amerikanischen Bonds die amerikanischen Banken in Liquiditätsschwierigkeiten bringt, was nicht von der Hand zu weisen ist. Anderseits gehen wir davon aus, genaues weiß man nicht, dass wenn eine Großbank fällt aufgrund der bestehenden Verquickungen weitere Banken in Schieflage geraten könnten, gerade im europäischen Bankensektor. Wenn man den Gedanken von Krall (ohne entsprechendes Fachwissen) weiterspinnt, könnte man annehmen, die amerikanischen Banken könnten still und heimlich ihre Portfolios von europäischen Zeitbomben bereinigen. Wenn es dann in der Eurozone Bum macht, kann man von drüben in aller Ruhe zuschauen und nachher die (Bank) Leichen plündern. Der europäische Steuerzahler bekommt die Kosten aufgebrummt, während man sich selbst die Rosinen aus der Scheiße pullt. War das nicht bei den griechischen Banken und der Industrie genauso? Wie gesagt genaues weiß man nicht. Aber auf der anderen Seite- „alle“ sprechen davon, dass die Banken aus den und den Gründen crashen werden, weil die europäische Politik versagt hat. Aber- die allmächtigen Banken haben doch mitgemacht und sich nach und nach die Butter vom Brot nehmen lassen. Erst jetzt in der letzten Zeit wird mal verhalten das Maul aufgemacht. Für die Vermutung von Krall spricht ein Umstand: Die scheinbar absolute Geheimhaltung. Normalerweise würde sich doch irgendein Insider finden, welcher der Öffentlichkeit die gewünschte Info steckt. Hier könnte durchaus ein großer Coup umgesetzt werden. Vermutlich nach Abschluss der Angelegenheit wird wie zufällig die Info veröffentlicht und Stunden später brennt Europa, nicht nur im Übertragenden Sinne. Wir werden sehen.
Morgähn. Freitag. Heute mach ich um zwölf Schluss mit Arbeiten. Wird heute ein ganz entspannter Tag. Die Behörde ist wegen Personalversammlung zu. Man kann mal arbeiten ohne dass nervige Bittsteller vorsprechen. Vielleicht geh ich auch schon um elf nach Hause. Jetzt ist es halb vier und mir ist langweilig. Bis fünf muss ich die Zeit überbrücken und klimpere deshalb einfach mal so auf der Tastatur herum. Wenn ihr das lest, ist es einer der Beiträge, die nicht im virtuellen Schredder gelandet sind. Es gibt tatsächlich Tage, da schreibe ich seitenweise zu einem Thema, anschließend lese ich mir die Sache durch und – entscheide: Nee, Nee. Wird gelöscht und weg ist es. Das stellt mich manchmal vor das Problem nicht zu wissen- hast du die Sache schon mal veröffentlich oder nicht. Manchmal hat man echt den Eindruck altersbedingt immer vergesslicher zu werden. Mag schon sein, dass die Rechnerleistung im Oberstübchen nachlässt, wenn ich nachher ein alter Knacker bin. Vielmehr liegt es aber jetzt an der Dauerbelastung. Da prasselt es von rechts, links und von oben auf mich ein, so dass ich mich nicht traue mich zu bücken, weil ich Befürchtung habe, es kommt auch von hinten. Und dann löscht unser Kurzzeitgedächtnis die Information einfach ohne sie im Langzeitgedächtnis abzuspeichern. Es gibt Vorgänge die ich vor zwei Tagen bearbeitet habe- die mir vollkommenen fremd sind. Wenn da nicht mein Name stehen würde- ich müsste abstreiten, dass bearbeitet zu haben. Und selbst wenn man mir den Vorgang hinlegt und „ es einem so langsam dämmert“ ist es noch nicht sicher, ob man sich tatsächlich erinnert oder nur meint sich zu erinnern. Mit diesem Umstand kann super manipuliert werden, im Kleinem wie im Großen. Wie oft habe ich im nach hinein an Events „teilgenommen“ ohne dagewesen zu sein. Man hat von jemanden, der dabei gewesen ist ein paar Infos bekommen oder sie einfach nur aufgeschnappt- und Vola ein paar Jahre später war man dabei. Und warum ? Natürlich um sich einen persönlichen Vorteil zu schaffen. Entweder eine „Gemeinsamkeit“ zu einer Person aufbauen oder das Ansehen der eigenen Person so aufwerten. Natürlich kann man so auch nach und nach die Geschichte eines ganzen Volkes ändern. Vergangene Geschichtsabläufe werden verfälscht und da es mit der Zeit immer weniger Zeitzeugen gibt, wird die Lüge zur Wahrheit. Diese Art der Manipulation ist allgemein bekannt. Ich weiß. Aber mir ist es gestern erst wieder einmal so krass bewusst geworden. Und liegt nicht eine der Gefahren von Hacke bis Nacke verarscht zu werden in dem Umstand zu denken, dass man weiß wie man vermeintlich über den Löffel gezogen wird? Ich stelle gerade fest, so sinnbefreit ist der Beitrag gar nicht und vor allem- ich kann ihn fast ohne holpern lesen. Da wir auf Arbeit gerade (wieder einmal) auf die Notbesetzung zusammengeschrumpft sind, bin ich schon ziemlich angemüdet. Das wird sich im Lauf des Tages weiter zu einer echten Müdigkeit ausweiten und bedeutet, Fehler sind schon vorprogrammiert. Trotz dieser Müdigkeit habe ich den Kauf von Bitcoin wieder aufgenommen. Unabhängig davon, ob er weiter korrigieren sollte. Das Halving steht nächstes Jahr im Mai (?) an und nach der Verarsche mit dem Litcoin- Halving (Preis ist vor dem Halving gestiegen um dann abverkauft zu werden), denke ich, es ist besser schon mal einen Fuß in die Tür zu setzen. Gleich halb fünf. Na denn.

#: Wir schaffen das.
Ich stecke gerade im „Größten Crash aller Zeiten“ und bin momentan ein bisschen enttäuscht. Wer sich mit der Materie regelmäßig beschäftigt, für den bietet das Buch wenigstens bis Seite 244 nicht viel Neues, da es sich um eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Ist-Zustandes handelt. Das was Neu was für mich neu war hat Friedrich schon in seinen Videos gespoilert. Nachdem ich mich dann damit selbstständig beschäftigt habe, hätte man im Buch dazu ruhig noch mehr schreiben können. Gut, dann würde die Autoren Gefahr laufen ihr Werk zu überfrachten. Es kurz, bündig und unterhaltsam geschrieben- und ich habe den Drang die Mistgabel aus dem Schrank zu holen. Mal sehen, ab Seite 245 werden Ihre Lösungen präsentiert. Bin gespannt. Das Zeitalter der Sachwerte. Sachwert- eine Sache der ein innerer Wert anhaftet.. Sollte der Preis der Sache (nicht der Wert) auf Null gehen wird eben davon nicht unbedingt der Wert erfasst. Sollte der (Markt)Preis einer Unze Silber (das dreckelige Zeugs) sinken, trägt sie immer noch den objektiven Wert der Herstellungskosten in sich und wenn Menschen ganz plötzlich Silber haben wollen, kommt zum objektiven Wert der subjektive (Markt)Preis (Haben- Wollen) hinzu, was dann einen durchschlagenden Effekt auf den Preis hat. Und das, was für mich „ein Sachwert“ ausmacht, ist die eben, dass selbst wenn der Preis der Sache verfällt, der (eingeschlossene) Wert der Sache auf Dauer konserviert wird, solange die Sache existiert. Aktien sind für mich daher kein Sachwert. Neben den Produktionsmittel und aller körperlichen Sachwerte macht den Wert eines Unternehmens dessen Innovationskraft und Unternehmensführung aus. Zwei wesentliche Faktoren der Wertbildung die nicht konserviert werden können und variabel sind. Fehlende Innovation und schlechte Unternehmensführung und der Wert des Unternehmens geht gegen Null. Weil derzeit Aktien so toll sind ist der Marktpreis hoch, obwohl es sich vielleicht um ein Zombieunternehmen ohne Wert (schlechte Unternehmensführung, keine Innovationen) handelt. Ach übrigens, ich denk mir den Scheiß hier nicht einfach so aus. Ich könnte einfach ganz schlau tun und was von Aggregation schreiben. Meine Zaubermaus ist an Bitcoin nicht heranzukriegen. Sie sieht da keinen Wert. Ist auch schwer vorstellbar. Auch wenn ich meinen Leben noch nie eine körperliche Aktie gesehen habe und in meinem elektronischen Depot lediglich die WKN und die Anzahl der gehaltenen Aktien stehen, weiß ich das „meine Aktien“ und damit ein verbrieftes Recht irgendwo in einer Verwahrstelle als Teil einer Gesamturkunde lagern. Bei Bitcoin ? Einsen und Null? Hier liegt der objektive Wert des Bitcoins in der Infrastruktur, im Netzwerk und der dazugehörenden Hash-Rate (Abwicklung der Transaktionen) und auch in der Innovationskraft. Ein Sachwert im klassischen Sinne ist Bitcoin für mich nicht. Wenn ich Bitcoin auf meiner Festplatte speichere und sich das Stromnetz verabschiedet, verabschiedet sich auch der Wert. Anderseits lassen uns die Elitennieten wenig Möglichkeiten zur Diversifikation. Mann-o. Da sehe ich wieder, dass ich nicht weiß, wohin der Beitrag geht. Ich wollte mir nicht die Zusammenhänge von Wert und Preis erklären, sondern darüber schwadronieren, wie Scheiße selbst Politiker auf kommunaler Ebene sind. Der Bürgermeister einer kleinen Gemeinde hat jahrelang für die Baugenehmigung einer Schwimmhalle gekämpft, weil die Einwohner sich eine wünschten. Jetzt hat er sie- die Baugenehmigung, nicht die Schwimmhalle. Ist mit den Stimmen von CDU und Grünen abgelehnt worden. Der CDU war es zu teuer und den GrünInnen- nicht klimafreundlich genug. Wenn man den Bürgermeister so gehört hat, könnte man schon davon ausgehen, dass das Klima im Gemeinderat jetzt vergiftet ist.
Ich sag nur: Liebe GrünInnen (sorry, ich hatte erst die Grünen geschrieben) macht bitte so weiter.

#: Ihr schafft das schon- euch abschaffen.


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