Bundeswertpapiere - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)

eröffnet am 05.11.08 12:40:59 von
neuester Beitrag 29.11.20 07:14:13 von


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24.08.19 07:12:06
Beitrag Nr. 1.501 ()
Seit einer knappen Woche haben wir Urlaub. Zum Entschleunigen sind wir zur Ostsee auf die Insel Poel gefahren. Liegt im vier Stunden Radius mit dem Auto um Berlin. Irgendwann werden wir mal wieder eine Reise über diese Zeitspanne hinaus unternehmen- irgendwann. Die Insel bietet sich für das Entschleunigen an. Nix los, nur alte Menschen und Familien (wegen der weiten und extrem flachen Gewässer um die Strände) und die Entfernungen auf der Insel sind überschaubar. Gut ein Manko hat das Ganze, es gibt kaum was zum Spannen. Ein Haufen alter faltiger Menschen und ansonsten die ganze Palette an untrainierten bis fetten Menschen. Ich sehe- fette Menschen. Aber dafür keine Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten. Richtig schön von deutschen (gewiss etwas unförmigen) Mitmenschen umgeben zu sein. Vor einiger Zeit hatte ich eine Diskussion über die für mich unkontrollierte und noch andauernde Migration von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa und Deutschland. Eine Linksverstrahlte meinte, sie finde die Einwanderung gut- da kommen „schöne Menschen“. Ich bin mit ihr befreundet (also der Linksverstrahlten), weil wir uns trotz unserer unterschiedlichen Wertevorstellungen in unseren Ansichten akzeptieren- und weil sie (und ihr Mann) nicht so „links“ sind, wie sie gern glauben. Das mit den „schönen Menschen“ kommt mir allerdings immer wieder mal hoch. Gibt es halt nix zum spannen, wenn da „schöne Menschen“ in Burginas liegen würden, gäbe es auch nichts zum gucken. Am Strand liest man ja, wenn man sich als deutsches Wallross nicht in der Sonne aalt. Ich dachte, ich lese mal wieder „1984“ von George Orwell. Als Strandlektüre eher nicht geeignet. Anderseits ist der Bezug zur Gegenwart nicht von der Hand zu weisen. Allein meine unterschwellige Kritik an der Migrationspolitik der „Großen Schwester“ könnte die Aufmerksamkeit „der Gedankenpolizei“ im Internetz auf mich lenken. Zudem vermeide ich es tunlichst irgendwelche Schlagwörter zu verwenden, um nicht zufällig in die Rasterfahndung zu rutschen. Wenn der Staatsapparate keine „Feinde“ hat, dann müssen welche geschaffen werden, es geht schließlich um dessen Daseinsberechtigung. Eine zentrale Rolle in „1984“ spielt neben der Geschichtsfälschung die Veränderung der Sprache. In der DDR waren es Wortschöpfungen wie „Winkelemente“ heute wird eine Einteilung in die, welche schon länger hier leben“ und „diejenigen, die noch nicht so lange hier leben“ vorgenommen. Ja, es sind stümperhafte Versuche der sprachlichen Manipulation. Die Versuche werden alsbald wieder eingestellt, weil sie sich (noch) nicht durchsetzen können. Erst wenn jeder durch die Androhung staatlicher Gewalt gezwungen wird, diese Sprache zu verwenden, kann sie langsam ins Gehirn eindringen, bis man glaubt, dass 2+2= 5 ist. Oder „der Televisor“, der Informationsbildschirm in jeder Wohnung, mit der die Leute in ihren eigenen vier Wänden rund um die Uhr ausspioniert werden (in dem Buch). Wie heißt das heute? Bundestrojaner? Ich denke mal Snowden hat uns da einen kleinen Einblick gegeben, was so alles geht. Was ist eigentlich aus dem geworden? Ich habe gerade kein Internet. Der lebt wahrscheinlich nur noch, weil eine andere Großmacht ihn noch brauchen kann. Also die Ansätze sind da und der Wille ist da. Wenn es tatsächlich die Bestrebung geben sollte, eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen, dann wohl nur auf dem Fundament des Sozialismus. Keine andere Gesellschaftsform kann so zentralisiert unterdrücken – und – unter dem Vorwand der sozialen Gleichstellung der Menschen an Anfang die Akzeptanz der Massen gewinnen. Nicht umsonst heißt es, währet den Anfängen. Der Sozialismus (jede andere totalitäre Staatsform ebenso) braucht am Anfang die Akzeptanz der überwiegenden Masse. Später, wenn der einzelne merkt reingefallen zu sein, übernimmt die menschliche Natur den Rest. Einige Wenige unterdrücken mit Angst die Massen. Ab und zu gibt es ein oder mehrere Unruhestifter, welche die Massen mobilisieren könnten. Solange man die rechtzeitig erkennt und aus dem Spiel nimmt ist alles Paletti. Und nebenbei beginnt man die nächste Generation umzuerziehen. Wie ist das gerade mit den Schülerprotesten für den Umweltschutz? Welche –eine- Sache kann (am Anfang) ein gemeinsames Ziel werden? Rüschtig, der Umweltschutz. Junge Menschen müssen für ein gemeinsames Ziel begeistert werden. Wie eine Welle (die Welle- als Buch oder Film, wer die Andeutung nicht verstanden hat) wird „die Bewegung“ um die Welt rollen. Zum Umweltschutz werden sich Themen, wie soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit hinzugesellen. Wer nicht dafür ist, ist da gegen. Und wer dagegen ist ... .
In „1984“ gibt es keine Gesetze mehr. Nichts ist verboten- aber auch nichts erlaubt. Ein Ausdruck der Willkür eines totalitären Regimes. Es gibt keine offiziellen Regeln an die man sich halten kann, um nicht ins Fadenkreuz zu geraten. Dadurch ist man gezwungen den Willen der Staatsmacht (oder auch nur eines Funktionärs) zu erahnen und lebt nicht nur in ständiger Angst, sondern nimmt sich so weit zurück, wie es nur geht. Und trotzdem gilt der Satz nicht mehr: Wir haben uns immer an die Regeln gehalten. Wobei der schon heute nicht mehr gilt.
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25.08.19 18:00:53
Beitrag Nr. 1.502 ()
Wie blutrot wird der Montag an den weltweiten Märkten? Wie oft dachte ich, nach dem oder dem Ereignis an einem Wochenende werden die Börsen in die Knie gehen. Rein logisch ja und dann kam in letzter Minute der entscheidende Tweet von Humpi Trumpi und alles wurde wieder gut oder die Märkte haben bar jeder Vernunft genau mit dem Gegenteil reagiert. Die Chancen, dass es morgen mit dem Fahrstuhl nach unten geht- und das nur der Auftakt sein könnte stehen allerdings gut. Das was Trump veranstaltet ist ein Ritt auf Messer`s Schneide. Er schickt die Börsen auf Talfahrt in dem Kalkül die FED zur erhofften „großen“ Zinssenkung zu zwingen. Gut möglich, dass die FED den Schwanz einzieht und die Zinsen senkt (was ich allerdings nicht glaube). Nur wie war das mit dem Vertrauen? So ein Kleinanleger mag ja Spaß an der Volatilität haben und so einige Gewinne machen. Aber die Großen? Wie will man Millionen , wenn nicht Milliardendepots verwalten um Auszahlungen von Pensionsansprüchen etc. zu befriedigen, wenn einem alle paar Tweets lang die Positionen um die Ohren fliegen. Was nützen steigende Börsen unter geringem Volumen, wenn keiner dabei ist, weil alle Angst vor dem nächsten Tweet haben? Ich denke schon, dass Trump dafür prädestiniert ist, die Aktienkultur in den Staaten auf Dauer nachhaltig zu schädigen. Na ja, schließlich ist Trump nach eigener Auffassung der Auserwählte. Wozu auserwählt? Anders als er es vielleicht denkt, bereitet er den Boden für einen tragfähigen Sozialismus auf amerikanischen Boden. Es stellt sich schon die Frage (für mich) nach dem auslösenden Moment, der es dem Sozialismus ermöglicht die Massen zu mobilisieren. Da fallen mir nur Armut, Krieg und Hunger ein. Die Zeit hat unlängst getitelt: „Ein roter Geist erwacht“. Klar bezeichnen sich Sozialisten wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez als demokratische Sozialisten, war es nicht in Deutschland Kevin Kühnert von der SPD, der letztens was vom demokratischen Sozialismus schwafelte- und dafür erst einmal abgewatscht wurde (weil er sich verplappert hatte?) Wobei die SPD und die Grünen eine Vermögensabgabe für Reiche planen. Die bösen Reichen die. Demokratischer Sozialismus. Hört sich „gut“ an ist allerdings lediglich der Wolf im Schafspelz. Die schrittweise Einführung des Sozialismus und Übernahme der Gesellschaft durch Wahlen. Ziel ist es trotzdem das Privateigentum an Produktionsmittel abzuschaffen, was schließlich zum Zusammenbruch der Wirtschaft zur Verelendung der Massen führen wird (Planwirtschaft). (Wollte Kühnert nicht BMW enteignen?) Wenn sich Trump also jetzt verspekuliert und die Märkte zum Einsturz bringt – und damit die Altersvorsorge so manches Amerikaners vernichtet, ebnet er den Weg für so die „demokratischen Sozialisten“, also linksliberalen Sozialisten. Letztens hat Dr. Krall (youtube: Wie sichert man sein Vermögen vor dem Bankencrash) wieder seine Ansichten zum anstehenden „Crash“ dargelegt und die Stufen der (wahrscheinlichen) Enteignung der Massen dargelegt. Erste Stufe: Rezession und Bankencrash(keine ausreichenden Einlagensicherung). Vermögensvernichtung durch Deflation. Zweite Stufe: Drucken von Geld. Inflation und Hyperinflation. Da bietet sich ja MMT an, von den Anhängern des „demokratischen Sozialismus“ gerade in den USA favorisiert. Verlust durch Geldentwertung (Vertrauensverlust). Dritte Stufe: Zusammenbruch der Währung(en). Und um eine stabile Währung aufzubauen, Vermögenssteuern und Lastenausgleichgesetze. Enteignung aller die noch was offensichtlich haben, wie halt der Immobilienbesitzer. Ist jetzt nichts wirklich was Neues dabei, aber es stellt den Weg zu Armut, Hunger und Krieg und damit zur Akzeptanz des Sozialismus dar. Die Unze Gold ist jetzt mit 160.922,30 Yen auf ein Allzeithoch in der japanischen Währung geklettert. Warum der Hinweis? Weil die Japaner seit Jahren in einer Deflation feststecken. Mal so nebenbei. Schauen wir mal, wo der Goldpreis Montag steht. Bei 1550 USD? Hoffentlich nicht. Ich bin Donnerstag wegen Jackson Hole ausgestiegen. Müsste ich dann in einen Spike hinein die Positionen wieder aufbauen. Die Wochenendtaxierungen für die Börse lassen allerdings einiges erahnen.
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27.08.19 20:15:00
Beitrag Nr. 1.503 ()
Gestern bin ich kurz nach 9:00 Uhr nachdem das Gap im Gold im europäischen Handel bei rund 1529 USD geschlossen war wieder in meine Gold und Silber Knockout eingestiegen. Zum Glück konnte ich auf das Cap Close mit einer Tasse Kaffee direkt am Rechner warten- und zum Glück habe ich in der Vorbörse zwischen 8:00 und 9:00 die Finger vom Kaufen – Knopf gelassen (ich hab den Kampf gegen FOMO diesmal gewonnen). Natürlich ging es dann noch auf 1525 USD runter, aber den richtigen Einstieg findet man eh nicht. Zwei größere Positionen auf Gold und Silber sind mit geringen Hebeln, während eine kleinere Position zum Zocken auf Gold einen großen Hebel aufweist. Wäre der Kurs vom Gold weiter gegen 1504 USD gefallen, hätte ich mir die Position in die Haare schmieren können. Derzeit überlege ich, ob den Aufbau weiterer Positionen in den Kryptowährungen aussetze und das Geld nicht in die verprügelten Explorer stecke. Einige von denen, die in der Spitze fast 98 Prozent verloren haben, bewegen sich schon wieder. Wenn die nur ihre ursprünglichen Kurse auf meiner Watchlist erreichen, dürften da einige mit einer tausend Prozent Chance dabei sein. Bei den Kryptowährungen sieht es dagegen danach aus, dass die Liquidität verstärkt aus dem Markt fließen könnte, was zu weiteren massiven Abgaben führen würde. Die aufgebauten Positionen werde ich nicht verkaufen, da ich langfristig davon ausgehe, dass die Kryptos in Phase Zwei (anziehen der Inflation) massiv steigen werden. Das investierte Geld in Kryptowährungen ist für mich sowieso Risikokapital. Ich meine, da stellt sich doch schon die Frage, weshalb das so verpönte Gold als Wertspeicher steigt und der Bitcoin abgibt. Für mich ein Zeichen, dass der Bitcoin noch nicht so ganz als sicherer Hafen angenommen wird. Ich werde mich morgen mal mit den Erfolgsaussichten einigen Explorer beschäftigen. Heute Morgen habe ich noch eine kleine Short Position auf den Nasdaq eröffnet. Die TSK weißt bis Dezember ein Contango auf, was für mich auf die Erwartung weiter fallender Kurse schließen lässt. Die Zinskurve in den Staaten ist weiter invertiert, da nützt auch kein Gezwitscher von Humpi Trumpi. Die Chinesen werden sich jetzt scheinbar auf Ihren Binnenmarkt konzentrieren und vielleicht den Handelskrieg mit Trump aussitzen wollen. Damit würde Trump von zwei Seiten in die Zange genommen werden. Auf der einen Seite China, die Trump am langen Arm verhungern lassen, indem sie nicht mehr reagieren und auf der anderen Seite die FED, die dem Geschreie von Trump nicht nachgibt, wenn man den Äußerungen von Dudley, dem ehemaligen FED Chef von New York trauen darf. Dann könnte Trump sein Gesicht verlieren. Sollte er seine Felle wegschwimmen sehen, dürfte die Gefahr steigen, dass er einen Krieg vom Zaun bricht. Warten wir mal, ob die eine oder andere False Flag- Aktion startet. Jetzt muss ich mir doch tatsächlich ein neues Handy kaufen. Ich will unbedingt den neuen Broker „Trade Repubic“ ausprobieren. Pro Order 1,00 EUR Kosten? Hört sich zu gut an, um wahr zu sein. Die Beurteilung auf youtube war ganz ordentlich. Bei den Minibeträgen mit denen ich zocke, konnte die Rendite durch die geringen Kosten richtig steigen. Aber wie gesagt, brauche ich erstmal ein neues Handy. Muss ich wohl meinen Geiz mal überwinden. Aber von nix kommt nix.
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29.08.19 07:10:26
Beitrag Nr. 1.504 ()
Die Langtagswahlen in Brandenburg und vor allem Sachsen am 01.September und in Thüringen am 27. Oktober könnte man als Schicksalswahlen bezeichnen. Allerdings sollte der Begriff nicht zu sehr inflationiert werden. Wir bewegen uns in einer Zeitenwende, deren Ergebnis noch offen ist. Am Ende winken die Rückkehr zu bürgerlichen Freiheiten oder die Knechtschaft des Sozialismus. Das ist keine übertriebene Einschätzung der Situation. Spätestens seit der Machtergreifung Angelika Merkels befinden wir uns in einem Transformationsprozess hin zum real existierenden Sozialismus. Nicht allein in Deutschland sondern überall in der westlichen Welt. Ob wir uns in Deutschland vor der Vereinnahme durch dem Sozialismus schützen können und am Ende die bürgerlichen Freiheiten stehen, kann noch nicht gesagt werden. Ich kann nicht einmal sagen, ob wir vielleicht auf einem guten Weg sind. Aber lasse ich die Melodramatik und kommen wir zu den Wahlen in Teilen von Dunkeldeutschland die durchaus den Stein in Rollen bringen können. Die Augen richten sich gerade auf Sachsen. Wenn die SPD richtig abkackt, und danach sieht es mit einer Wählerzustimmung von lediglich neun Prozent tatsächlich aus, dürften sich die GenossenInnen schon die Frage stellen, ob die damalige Entscheidung, die Große Koalition mit der CDU aufzuwärmen, um den Parteigranden ihre Futtertröge zu belassen, die richtige war. Natürlich war die Entscheidung damals die Richtige. Die Parteibonzen der SPD haben nicht nur so wie immer weitergemacht, sondern natürlich noch eine Schippe mit ihrem antideutschen und antifreiheitlichen Verhalten daraufgesetzt. Ohne die Beteiligung an der jetzigen Regierung würde der Weg in die Bedeutungslosigkeit wesentlich langsamer von statten gehen. Man hat sich damals bewusst gegen eine Erneuerung entschieden und das ist auch gut so. Gleichzeitig konnte sich Kevin Kühnert selbst als „demokratischer Sozialist“ entlarven und hoffentlich disqualifizieren. Durchaus möglich, dass nach dem zu erwartenden Wahldebakel aus der Parteibasis eine Rebellion losgetreten wird, die in vorgezogenen Neuwahlen auf Bundesebene endet. Und was soll man zur CDU sagen? Kretschmer wollte die Wahlunterstützung von Maaßen nicht, weil der „genug ärger gemacht hat“ ( sich in Bezug auf falsche Anschuldigungen in Chemnitz rechtsstaatlich verhalten hat). Wer nicht will, der hat schon. Insbesondere dann, wenn Kretschmer damit weiter die konservativen Mitglieder in der CDU verärgert und so die Werteunion ( den konservativen Flügel der CDU weiter stärkt). Besser geht nicht. Sollte die AfD soweit erstarkten, wie befürchtet oder erhofft, wird sie die Parteienautokraten vor sich her treiben. Mal sehen, wie lange es auf Landtagsebene dann dauern wird, um eine regierungsfähige (Landes)Regierung zu bilden. Regierung bilden wird dann schwer, Regierung bleiben noch viel mehr. Wenn dann endlich eine Regierung gebildet wurde, stellt sich die Frage- wie lange wird diese halten. Zu viele Köche verderben den Brei. Es wird ja behauptet (wie immer) das Erstarken der AfD könnte der Wirtschaft schaden. Klar tut es das. In dem Streben die AfD von der Regierungsbildung auszuschließen werden nicht kompatible Koalitionen eingegangen, die zur Planungsunsicherheit für die Wirtschaft führen. Nicht AfD sondern die Blockparteien mit ihrem antidemokratischen Verhalten sind an destabilen politischen Verhältnissen schuld. Und das ist auch gut so! Wird es dem Bürger weiter zeigen, wie viel Wert seiner Beteiligung an der politischen Willensbildung beigemessen wird- gar keiner.
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31.08.19 08:02:45
Beitrag Nr. 1.505 ()
Die bösen Dunkeldeutschen, die. Ich habe mir bis eben ein paar aktuelle Jammerartikel über das mögliche Wahlergebnis in Sachsen und Brandenburg zu Gemüte gezogen. Und es wird immer eine Frage gestellt: Warum nur? „Lieben sollt ihr uns, Ihr Kanaillen, lieben.“ Die Antworten auf das „Warum“ werden selbstverständlich aus geliefert. Was mir dabei fehlt: Selbstkritik. Nein, Nein. Schuld sind immer andere. In einem Artikel ist es der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf, dem der „Rechtsruck“ aufgrund seiner Verdrängungspolitik angelastet wird (Wie lange ist dessen Amtszeit jetzt her??) oder aber es ist das fehlende Mitgefühl für „Schutzsuchende“. Für mich persönlich ist die verfehlte Migrationspolitik der Regierung seit 2015 ( um es mal beschönigend auszudrücken) lediglich ein Brandbeschleuniger. Der Pleps oder wie es richtiger heißen dürfte, die Proleten oder „das Pack“, begehrt da in Dunkeldeutschland aus meiner Sicht eher gegen den, ihnen aufgezwungenen Sozialismus auf. Die von der Regierung 2015 initiierte und andauernde „Flüchtlingskrise“ kann von der Bevölkerung intellektuell erfasst werden, anders als irgendwelche wirtschafts- oder finanzpolitischen Eingriffe in die demokratische Grundordnung durch die Regierenden. Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und aus aller Welt, die noch nicht so lange hier leben, sind für den, der schon länger hier lebt, klar erkennbar- und auch die Massen an hereinströmenden Menschen. Die Migrationspolitik ist lediglich ein erkennbarer Baustein einer autoritären Politik. Wurde nur einmal gefragt, ob wir (der Souverän einer angeblichen Demokratie) die Flüchtlingspolitik mittragen? Nee. Wer es nicht mittragen will ist „Pack“. Ansonsten: „Wir schaffen das.“ Ganz schön anmaßend. Viel schlimmer ist doch, dass man die Bürger Deutschlands sehenden Auges mit einer niedrig- und bald Negativzinspolitik in die Armut schickt. Dass, man die Menschen in Deutschland immer schwächer und sie bewusst mehr und mehr vom Staat abhängig macht. Ein großes Thema ist ( und wird es noch werden- Altersarmut lässt grüssen) der Rückgang der Produktivität, Industrie 4.0 oder Digitalisierung ändern daran derzeit noch nichts. Um die Produktivität zu steigern, bedarf es aber (u.a.) qualifizierter Arbeiter. Blöd nur, wenn man den Eindruck erlangt, die nachfolgenden Generationen werden in weiten Teilen immer dümmer. Die Liste der Missstände in diesem Land könnte noch Klopapierrollenmäßig fortgeführt werden. Und ja- aufgrund der Komplexität der Verwaltung eines Staates bzw. des Zeitalters in dem wir leben, sind Fehler unvermeidbar. Leistungsfähigkeit beruht auf Komplexität. Nur leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass aufgrund der bestehenden unfähigen Politikerkaste die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit verloren geht. Dazu kommt noch der Kruger-Dunning- Effekt unter dem unsere Elitennieten leiden – und der das Bild abschließend abrundet. Was bedeutet es, wenn die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit eines Staates verloren gehen? Rüchtig. Irgendwann sind die materiellen und intellektuellen Ressourcen aufgebraucht und dann wird aus einem Hochleistungsindustriestaat – ein Dritteweltland, mit allen Konsequenzen. Für diesen Fall ist der Sozialismus die richtige Staatsform. Sehr empfehlenswert zu lesen- „1984“. Nun haben wir Menschen immer noch unsere Instinkte, gemeinhin Bauchgefühl genannt. Ich denke, vielen Mitmenschen grummelt in Gesamtdeutschland ganz schön der Bauch. Aber: „ Es geht uns doch gut“. Also lassen wir alles beim Alten. Das war immer gut und wird deshalb Gut bleiben (der Mensch neigt zu ungerechtfertigten Vergleichen). Das wir uns in einem Flugzeug befinden, dass nur noch mit Kerosindämpfen fliegt, erkennt man erst, wenn das Flugzeug wegen Treibstoffmangel abgestürzt ist.

Aber: Bleiben Sie bitte so lange sitzen, bis das Flugzeug vollständig ausgebrannt ist.
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02.09.19 06:49:34
Beitrag Nr. 1.506 ()
Die AfD ist wie erwartet jeweils zweitstärkste Kraft in beiden Bundesländern geworden- und geht in beiden Bundesländern vermutlich in die Opposition. Ich habe mir knapp zwei Stunden die Wahlberichterstattung in der ARD reingezogen. Die Wahlbeteiligung ist gestiegen und die AfD konnte laut dieser Statistik die meisten (jetzt ehemaligen) Nichtwähler auf sich vereinigen. Das ist ein gutes Zeichen. Menschen, die sich bereits von der Demokratie aufgrund der sozialliberalen Machart abgewannt haben, scheinen wieder Hoffung zu schöpfen, dass ihre Stimme – vielleicht – noch etwas wert ist. Und natürlich soll die AfD von den Protestwählern profitiert haben. Protestwähler. Ein gefährlicher Weg. Ich wähle genau das Gegenteil meiner eigentlichen politischen Einstellung- und plötzlich habe ich eine politische Strömung etabliert, die gegen meine Grundsätze verstößt. Aber schön, was soll es. Ist halt ein Bluff, in der Hoffnung, andere wählen die „eigene“ Partei von der man enttäuscht ist wieder, so dass diese lediglich Stimmverluste erleiden muss und aufgrund dieser Stimmabgaben ihre Ausrichtung ändert. Hah, hah. Können Schweine fliegen? Aber warum nicht. Spielen wir das Ganze doch mal durch. Aufgrund der Stimmzuwächse der bösen AfD wird die „ Politik“ des weiterregierenden Parteienblocks „angepasst“- und die Interessen der AfD-Wähler berücksichtigt. Hundert Punkte. Mir doch egal, welche Partei an der Macht ist. Hauptsache meine Interessen werde ernst genommen. Nur wird das passieren, kann das passieren, wenn die politischen Ansichten konträr zueinander stehen? In Brandenburg mit der SPD auf keinen Fall und in Sachsen? Die CDU muss jetzt wegen des angestrebten Ausschlusses der AfD von der Regierungsbildung Koalitionen eingehen, welche die Partei weiter schädigen werden. Gilt ebenfalls für die SPD in Brandenburg. Ich bin echt gespannt, wie lange die Bildung von regierungsfähigen Mehrheiten in beiden Bundesländern dauern wird- und wie stabil diese sein werden. Von einem möglichen Bruch der mittlerweile „Kleinen Koalition“ auf Bundesebene sprechen wir erst gar nicht. Und ehrlich. An Stelle der AfD wäre ich zum jetzigen Zeitpunkt froh, in die Opposition gedrängt zu werden. Die „Greater Depression“ kommt mit großen Schritten auf uns zu. Sie mag nicht zu verhindern sein, aber sie könnte vermutlich wenigstens abgemildert werden. Voraussetzung dafür wäre es aber, dass „alle Parteien“ ihre Kernideologie, insbesondere die Grünen, Linken und die SPD, hinten anstellen, ein (wirklich) gemeinsames Aktionsprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlich- und gesellschaftlichen Katastrophe verabschieden- und gegen alle Widrigkeiten in der anstehenden Krise zusammenhalten. Können Schweine fliegen? Unter den bestehenden Voraussetzungen Regierungsverantwortung zu übernehmen, gleicht politischem Selbstmord. Die AfD sollte sich zurücklehnen, ihre Verantwortung als Oppositionspartei annehmen- und warten bis sich die alten Parteien gegenseitig aufgeraucht haben. Insbesondere, bis sich ihre zukünftige Schwesternpartei von den noch aktuellen Altlasten befreit hat. Vorher ist sowieso kein Blumentopf zu gewinnen. Warten wir mal ab, ob es zeitnah zu dem erhofften politischen Beben in Deutschland kommt. Dann wäre wohl Dax Short, Bundesanleihen short, Euro Abwertung angesagt. Der Tag an dem die Zinsen stiegen. Sollte es in Deutschland zum Bruch der Regierungskoalition kommen, wackelt Europa. Doch eine Schicksalswahl in Dunkeldeutschland?
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04.09.19 07:01:52
Beitrag Nr. 1.507 ()
Was ist derzeit die wichtigste Verhaltensregel für Andersdenkende? Die andere Wange hinzuhalten. Sich nicht provozieren zu lassen und sich nicht auf ein Kräftemessen einzulassen, dass von Anfang an abgekartet ist. In den letzten Tagen wurde gerade in der linksliberalen Presse versucht AfD- Politiker auf plumpe Art und Weise zu provozieren, um sie möglichst zur Äußerung unbedachter Kommentare zu verleiten und sie dann als „Rechtsradikale“ vorzuführen. Ich verwende den Begriff „Rechtsradikale“ ganz bewusst. Gestern äußerte sich ein „Kabarettist“ auf „Radio1“ fünf Minutenlang mit Satire, die keine war. Seine Aussage: alle AfD -Wähler sind Rechtsradikale, die man auch als solche behandeln sollte. Es fällt einem Anhänger der bürgerlichen Freiheit schwer, bei all den offenen Anfeindungen ruhig zu bleiben. Allerdings gilt auch im RL: Don´t feed the Troll. Man muss sich eins bewusst machen: Derzeit mag es den Anschein haben, dass die linksliberalen Sozialisten ein Übergewicht in der Gesellschaft haben und es einem Kampf David gegen Goliath gleichkommt, gegen diese Übermacht aufzubegehren. Warum erscheint dies so? Sie halten einen großen Teil der Presse, sogenannte „Prominente“ und fast den gesamten Bildungsapparate in den Händen- aber sie sind—nicht – in der Überzahl. Sie sind – nicht – in der breiten Mitte der Bevölkerung verankert. Sie sind der Wolf im Schafspelz. Sie verstecken sich in der Haut der einst freiheitlich-demokratischen Parteien und täuschen so die breite Masse. Sie nutzen die althergebrachten Gewohnheiten aus, dass schon immer „SPD“ oder „CDU“ in den Haushalten gewählt wurde. Aber die Maske fällt. Bleibt also nichts anderes übrig als mit unfairen Mitteln zu kämpfen. Aber dies geschieht so plump und offensichtlich, dass es schon sprachlos macht. Vor allem bürgt dieses plumpe Vorgehen die Gefahr der absoluten Niederlage in sich. Sollte sich der Gegner nicht provozieren lassen, kommt die offene Provokation wie ein Bumerang zurück ohne Ausweichmöglichkeit zurückgeflogen. Und das tut sie in den meisten Fällen, woraus das Geschrei noch lauter wird. Das gute daran, die umkämpfte Mitte der bürgerlichen Gesellschaft ist um eine Erfahrung reicher im Umgang mit den Linksliberalen. Die breite Masse mag den Kampf nicht, mag keine Unruhe, mag nicht einmal Geschrei. Welche Assoziation öffnet sich vor dem inneren Augen? Die andere Wange hinzuhalten, gilt für Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens- aber --- und --- insbesondere für den einzelnen Freiheitsliebenden. Gerade der einzelne steht tagtäglich in Interaktion mit seinen Mitmenschen. Gerade das Bild des einzelnen prägt sich ein. Entweder entsteht der Eindruck des „lauten Rechtsradikalen“ oder die des „ruhigen Besonnenen“. Gerade die kleinen Gegebenheiten des Alltags haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Der Mensch lebt von Vergleichen. Die Staatsmedien sagen einem: alles Rechtsradikale, dass wird entweder im Alltag bestätigt oder widerlegt. Den Rechtschaffenen läuft die Zeit weg. Ob wir die Freiheit oder die Unterdrückung wählen entscheidet sich zu Beginn der Greater Depression, wenn die Schafherde orientierungslos nach Halt sucht- und der Deutsche ist ein Untertan.
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20.09.19 06:43:48
Beitrag Nr. 1.508 ()
Na dann bin ich mal gespannt. Die New Yorker FED wird heute die dritte Repro-Operation durchführen, um den Bankenmarkt mit Liquidität zu versorgen- und dann kommt das Wochenende. Der 15.09.2008 und der 17.09.2007 waren Montage, an den Lehman Pleite ging und auf Northern Rock der erste Bankenrun stattfand, den ich im Fernsehen gesehen habe. Zwar nicht an einem Montag, aber auch im September musste der Hedgefond Long Term Capital gerettet werden, welcher die Russlandkrise auslöste und uns das bescherte, was heute die russischen Oligarchien sind. Es wird derzeit „herumgerätselt“ warum die Liquidität am Repromarkt so plötzlich ausgetrocknet ist. Ein sehr starkes Argument sollen die Quartalssteuervorauszahlung gewesen sein, für welche die großen Marktteilnehmer Liquidität benötigten. Also springt die FED mal kurz ein und alles ist wieder gut? Ich denke nicht. Der Repromarkt ist ein Wertpapierkreditmarkt, an welchem sich die Banken und Geldmarktfond untereinander gegen Wertpapiersicherheiten Geld kurzfristig Geld leihen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Höhe der Sicherheiten für den Kredit von der Qualität der zu verkaufenden Papiere abhängt. Je mieser die Papiere, desto höher sind die Abschläge. Am besten als Sicherheit geeignet sind amerikanische Staatsanleihen für die es hundert Prozent gibt. Okay. Also ich frage mich immer, wer die ganzen Staatsanleihen kauft, welche die amerikanische Regierung auf den Markt haut, um sich zu finanzieren? Wenn die Institutionellen sich mit den Anleihen vollstopfen oder vollstopfen müssen, ist irgendwann deren Liquidität aufgeraucht- und wenn das alle machen (müssen), gibt es nachher nur einen Kreditgeber der niemals unter Liquiditätsproblemen leiden kann- die FED. Muss die FED also den Banken die ganzen Staatsanleihen abkaufen. Und Vola- ein neues QE- Programm ist geboren. Deshalb ist der Markt auch am Mittwoch so enttäuscht gewesen. Böser FED- Paule, einfach kein neues QE- Programm ankündigen, weil es der Wirtschaft so gut geht. Es ist doch scheißegal, ob es der Wirtschaft gut geht. Entscheidend für die heutige Wirtschaftsmaschinerie ist einzig und allein die Liquidität. Das gilt im Großen, wie im Kleinem. Aber selbst, wenn die FED ihre Bilanzsumme durch den Ankauf von Staatsanleihen wieder aufbläht, bringt das für den Repromarkt überhaupt nix, weil sie wie eine Glucke auf den Papieren sitzt- und sie dem Repromarkt entzieht, so dass diese Papiere als (akzeptable) Sicherheiten fehlen. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Letzten Endes ist das System so kaputt, so das die Regierungen auf die MMT zurückgreifen müssen. Es wird ja behauptet, Lehman wurde bewusst durch andere Mitbewerber in die Pleite getrieben, umso die amerikanische Regierung zum Handeln zu zwingen. Wer sagt denn, dass es nicht wieder – notwendig -- ist, jemanden über die Klinge springen zu lassen? Allein die Tatsache, dass niemand (eingeweihtes) weiß, wie es so plötzlich zum Stress am Geldmarkt kommen konnte, lässt Platz für Spekulationen. Ich hoffe jedenfalls auf´s Beste und bereite mich auf Schlimmste vor. Auch kurzfristig. Heißt in dem Fall, dass ich meine Bargeldreserven erhöhe bis der „Schwarze Schwan“ vorbeigezogen ist. Aufwand gering, Nutzen im Bedarfsfall hoch. Man nimmt ja auch ein Kondom, wenn man jemand fremdes pimpert. Das PartnerInnen kann noch so gut aussehen- man weiß nie was drin steckt. Allerdings- wenn ich mir die laufende Kampagne „Brenn`s im Schritt?“ so ansehen, scheint es mit Sicherheit nicht mehr so erst genommen zu werden.
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21.09.19 07:16:11
Beitrag Nr. 1.509 ()
Herbährt Grönemeyer wurde unlängst für seine Propagandarede in Wien (keinen Millimeter nach rechts und „es liegt an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat“) anlässlich eines Konzertes heftigst kritisiert. Ich persönlich bedanke mich bei Herbährt. Hat er sich doch als Vertreter des linksliberalen Sozialismus die Maske vom Gesicht gerissen und gezeigt, wo die Reise mit den Linksliberalen hingeht. „Wollt ihr totale offene Gesellschaft?“ Es kann mir keiner sagen, dass die „Zuwanderungsdebatte“ nicht von unseren Schäfern (wir sind die Schafherde) gesteuert wird, ebenso wie die momentan ausufernde „Klimadebatte“. Hin auf dem Weg nach „1984“. Da ich in Bezug auf dieses Thema ziemlich angefressen bin, wie vermutlich die Hälfte der deutschen Bevölkerung, ist eine rationale Auseinandersetzung für mich schwierig. Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Brauchen wir Zuwanderung? Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung liegt gerundet bei 44 Jahren. Tendenz - weiter verjüngend. Das liegt maßgeblich an der unkontrollierten Zuwanderung seit 2015 aus Afrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt direkt und an der Reproduktionsrate, der noch nicht so lange hier lebenden, mutmaßlich seit 2015. Wie des Öfteren in letzter Zeit thematisiert liegt die explizierte Verschuldung Deutschlands bei 2 Billionen Euro und die implizierte Verschuldung bei geschätzten 8 Billionen Euro. Gleichzeitig sinkt die Produktion in Deutschland ( und wenn die linkliberale Regierung die Autoindustrie Deutschlands ganz kaputt gemacht hat, dann gehen die Lichter aus) und wird auf Dauer die implizierte Verschuldung ( Verschuldung die in der Zukunft maßgeblich durch Rentenanwartschaften entstehen wird) nicht stemmen können. Also muss die Produktion angekurbelt werden, her mit den „Fachkräften“ und „Raketenwissenschaftlern“ aus aller Welt. Und- wenn dem so wäre, dass gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland einwandern würden, hätte ich nichts dagegen. Aber was da kommt ... . Ich bestreite den Nutzen dieser Art der Zuwanderung. Aus meiner Sicht heraus bräuchten wir die Zuwanderung auch nicht, wenn das kapitalistische System nicht bereits der a) sozialistischen Planwirtschaft und b) des sozialistischen Überstaates gewichen wäre. Unproduktive Firmen gehen Pleite, Arbeitskräfte werden frei gesetzt, Innovationen werden vorangetrieben (Industrialisierung und Digitalisierung 4.0) und aufgrund der fehlenden sozialen Bevormundung werden starke nachfolgende Generationen herangezogen. Kurzum Wachstum bei „reduzierter Bevölkerung“. Und wenn es der Bevölkerung gut geht, dann vermehrt sie sich von ganz alleine. Dr. Krall hat die Beeinflussung der demografischen Entwicklung durch das Niedrigzinsumfeld aufgrund sozialistischer Planwirtschaft anhand von Japan mal aufgezeigt und kommt zu dem Schluss, die Japaner betreiben Volksselbstmord. Niedrige Zinsen, Zombiefizierung der Wirtschaft, sinkende Löhne und weil man nicht sozial absteigen will, wird auf Kinder verzichtet. Das Durchschnittsalter in Japan liegt bei 55 Jahren, Tendenz zunehmend. Aber selber schuld. Die sollten nicht die Bilanzsumme der BoJ durch Aktienkäufe aufblähen, sondern das Bevölkerungswachstum durch die vollkommene Finanzierung der Kinderproduktion anheizen ( ich weiß, ich wiederhole mich und von ständiger Wiederholung werden Sachverhalte auch nicht richtiger- aber bisher konnte mir niemand plausible Gegenargumente bringen). Naja, das linksliberale Deutschland hat sich zur Verjüngung der Bevölkerung für die Zuwanderung entschieden. Wahrscheinlich werden wir das Durchschnittsalter der Bevölkerung Afrikas von 20 Jahren und das des Nahen Ostens von 25 Jahren auf Dauer erreichen- leider mit Sicherheit auch deren Bildungsniveaus. Folge dessen wird es sein, dass die Produktion sich ebenfalls an das Niveau eines Dritteweltlandes anpasst. So wird das nichts mit der Produktionssteigerung. Ein wirtschaftlich effektives Szenario wäre die Reduzierung der Bevölkerung durch einen gesellschaftlichen Crash und nach der Bereinigung ein Neustart. Allein das Produktionswachstum nach der Pest von 1348 (und den Jahren danach) hat den Aufschwung und die Entwicklung Europas nachhaltig über die folgenden Jahrhunderte geprägt. Ja klar- jetzt kommt wieder: „Was ist mit den ganzen Menschen, wenn es so schlimm wird. Nein, dass geht nun wirklich nicht. Das darf man sich nicht wünschen.“ Tatsächlich ist damit gemeint: „Nein, ich will nicht unter der Brücke schlafen oder den Löffel abgeben.“ Wer bitte schön will schon abnippeln? Nur dann sollte man das auch ehrlicherweise so kommunizieren und nicht den Gutmenschen raushängen lassen. Die Gesamtsituation erscheint allerdings so verfahren, dass es „Schlimm“ wird. Entweder wird mit dem Sozialismus alla „1984“ der Status quo noch eine ganze Weile (vielleicht Jahrzehnte) am Leben erhalten bis der Zusammenbruch und Neuanfang kommt. Konsequenz- Tod, Verelendung und Knechtschaft. Oder ein paar dunkle Jahre, Reset und Neuanfang. Hätte man den Abschwung 2001 zugelassen, wären wir schön längst durch mit der Sache. Aber nein, alles nach hinten verschieben. So sind wir Menschen nun einmal.
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26.09.19 07:11:56
Beitrag Nr. 1.510 ()
Thomas Cook ist pleite. Natürlich am Wochenende. Manch einer meint, es ist der Beginn der Entzombiefizierung. Wenn man sich die beginnenden Pleiten und Stellenstreichungen so ansieht, läuft die Reinigung doch langsam an. Merken tut man das Ganze nur, wenn man hinsieht. Der Otto- Normal- Idiot sieht noch- gar nichts. Na ja, wenn man nur auf sein Scheiß- Smartphone starrt, bemerkt man den Wolf erst, wenn dieser einen in den Arsch gebissen hat. Frei nach Hamlet: „Es ist etwas faul im Staate Dänemark.“ Das der Otto- Normal- Idiot (keine Ahnung warum ich so angefressen bin, ob es nun am bewussten Ausblenden von schlechten Nachrichten, schlichtweg Desinteresse oder der FFFF- Mentalität meiner Landleute liegt, kann ich nicht sagen. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Ignoranz und Arroganz meiner Mitmenschen mit dem Argument eines bockigen Kindes: „Haben Sie nachher selber Schuld“ weitgehend versuche zu ignorieren, es aber in Momenten der Schwäche durchschlägt und mich wütend macht. Zeugt es allerdings davon, dass ich noch nicht total abgestumpft bin und mir durchaus Gedanken um meine Mitmenschen und mein Land mache. Natürlich kann mir auch nur ein Furz quer sitzen, schließlich war ich heute noch nicht kacken.) dies in der Masse nicht wahrnimmt liegt wahrscheinlich daran, dass unsere allseits beliebte Bundeskanzlerin sich noch nicht mit der Raute vor der Brust vor die Kameras gestellt und verkündet hat: „Liebe Landsleute, wir haben auf ganzer Linie versagt, in Deutschland gehen die Lichter aus- aber wir schaffen das.“ Eigentlich bräuchten wir – jetzt --- ein starkes BundeskanzlerInnen. Von den restlichen Elitennieten brauchen wir gar erst nicht anzufangen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass Leute wie Friedrich und Weik oder auch Dr. Markus Krall den Mund aufmachen und öffentlich aussprechen, was eigentlich ein großer Teil der Bevölkerung denkt: Das wir durchweg von Idioten regiert werden. Bleiben wir mal bei unseren Elitennieten. Mittlerweile ist es nicht mehr zu ignorieren, dass die Welt und Deutschland im Insbesondere in die Rezession abgleiten werden. Hat sich von den Volldeppen bisher irgendwer mal dazu öffentlich geäußert? Nicht so am Rand, sondern öffentlich und für alle wahrnehmbar? Oder noch viel schlimmer, aber leider nicht feststellbar- wird von der Politik das Desaster, welches sich anbahnt, überhaupt wahrgenommen? Die einzige Partei, die sich nachher nicht „rausreden“ könnte ist die AfD. Es gibt bei youtube genug Videos darüber, in welchen die AfD vor der kommenden Rezession warnt. Letztens hat u.a. Dr. Krall vor der Landtagsfraktion der AfD in Schleswig Holstein gesprochen. Auch wenn es sich immer um „die gleichen Ausführungen“ bei Krall handelt, kommt es tatsächlich auf die Nuancen an, bei denen man merkt, die Ausführungen werden fortlaufend aktualisiert, so dass ich immer wieder etwas Neues mitnehmen kann. Nach seinen Ausführungen hätten allein in Deutschland in den letzten 12 Jahren 300.000 bis 400.000 Unternehmen Pleite gehen müssen. Jetzt hat man eine ungefähre Vorstellung über das Ausmaß, wenn davon gesprochen wird, dass etwa zwölf bis fünfzehn Prozent der deutschen und europäischen Unternehmen Zombieunternehmen sind. Wenn es jetzt aufgrund der Negativzinsen zu einer Deflation kommt, brechen diese Unternehmen alle auf einmal zusammen. Und- gehen dann in Deutschland die Lichter aus? Massenarbeitslosigkeit über Nacht. Wahrscheinlich während eines Wochenendes. Das nennt man dann Kaskadeneffekt. Aber keine Angst- ein gutes haben die Negativzinsen- wahrscheinlich. Die Börsen werden steigen und steigen, weshalb die Crash-Propheten alles Spinner sind.

Aber keine Angst- #: „Ihr schafft das.“
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27.09.19 07:31:49
Beitrag Nr. 1.511 ()
Nachdem sich Sarah Wagenknecht bei „Mission Money“ (youtube Kanal) dazu geäußert hat dass Milliardäre asozial sind und abgeschafft werden müssen, hat Erichsen (youtube Kanal) sich auf seine ruhige, vermittelnde Art und Weise dazu geäußert. Beide Videos sind nicht allzu lang und sehenswert. Im Endeffekt geht es um die Feststellung, das die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und dieses Ungleichgewicht (was sich irgendwann bereinigen wird) zu sozialen Spannung führt. Und wie immer wird es Deutschland nach meiner Meinung besonders heftig treffen, weil wir Deutschen eine ausgeprägte Neidkultur haben. Es zählt nicht, was der Einzelne für seinen Wohlstand getan, vielleicht geopfert hat, sondern das er mehr hat als die Masse. Rabiat wird es dann (werden), wenn die breite Masse im Falle einer Wirtschaftskrise nichts mehr hat. Diese Arm/Reich- Debatte kann man mittelbar führen, indem man feststellt wie es sozialwissenschaftlich gesehen gerechter sein könnte und unmittelbar, aus der empathischen Methode (eigene Wortkreation, weil mir keine andere Beschreibung einfällt und daher selbstverständlich pseudowissenschaftlich), führen. Die wissenschaftliche Methode umfasst die Theorie, welche meist von der Praxis eingeholt wird und die „empathische Methode“ verkörpert die eigene Einstellung und die Sicht auf die Dinge. Praktisch nur der gesunde oder ungesunde Menschenverstand. Meine Einstellung dürfte hinreichend klar sein. Wenn man den Reichtum der Welt gleichmäßig auf alle verteilen würde, wären nach einer gewissen Karenzzeit die Reichen wieder reich und die Armen wieder arm (wenn nicht noch ärmer). Ausnahmen bestehen lediglich dahin, dass Rentiers großer Vermögen, die nie etwas „gelernt“ haben, nie mehr reich, wahrscheinlich eher arm werden und das Nichtprivilegierten, denen lediglich die Anschubfinanzierung gefehlt hat, nunmehr die Möglichkeit eingeräumt wird gesellschaftlich aufzusteigen. Sehr schön zu sehen im Vergleich zwischen „dem absteigenden Westen“ und „dem aufsteigenden Osten“. Wenn davon gesprochen wird, dass die Reichen immer reicher werden, geht es doch im Wesentlichen um den Raubtier-Kapitalismus. Eine Kraft, die konstruktive Zerstörung in destruktive Zerstörung – mit Hilfe des Sozialismus, umwandelt. Warum werden den die Raubtier-Kapitalisten immer reicher? Weil sie als erste an das neu gedruckte Geld der Sozialisten für Umme rankommen. Wer das Geld in der Geldschöpfungskette (nicht Wertschöpfungskette) hat, kann als erster Mehrwert einsammeln. Je weiter das Geld in der Kette nach unten rutscht, desto „wertloser“ wird ist. Deshalb bin ich unbedingt für das Helikoptergeld an die Bevölkerung- aber dann bitte mehr als die wahrscheinlichen 1500 bis 2000 Euro. Zu dumm nur, dass die Raubtier-Kapitalisten nicht (Ausnahmen gibt es) merken, dass sie auf lange Sicht von den Sozialisten von hinten penetriert werden. Irgendwann schnappt die Falle zu. Aufgrund dieser teilweise undurchsichtige Verquickung von (Raubtier)Kapitalismus und Sozialismus ist es so schwer, dass wirkliche Übel zu erkennen. Nehmen wir doch mal Huawei. Es wird behauptet, dass Unternehmen sei angestelltengeführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und der Rest den Angestellten. Hmh. Huawei wird von einem Trust geführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und neunundneunzig Prozent einer Gewerkschaft- nur das Gewerkschaften in China staatlich sind. Soviel zur gerechten Beteiligung. Klar muss der Kapitalismus begrenzt werden, damit er keine wilden Auswüchse annimmt, aber leider fehlt das Korrektiv. Marktwirtschaftliche Regeln sind außer Kraft gesetzt und „der Staat“ als letztinstanzlicher Regulator ist von den Unfähigen okkupiert. Für mich ist der Sozialismus die treibende Kraft hinter dem auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich. Auf der einen Seite das Ungleichgewicht fördern und gleichzeitig auf der anderen Seite anprangern und verdammen.
Ich habe neulich mit einem „Linken“ diskutiert. Im Endeffekt streben wir beide dasselbe Ziel an- eine (fast) gerechte Welt für alle Menschen. Lediglich der Weg dahin ist unterschiedlicher Art. Wir haben uns darauf geeinigt, den gesellschaftlichen „Idealismus“ anzustreben. Na ja, jetzt ist erstmal DZ angesagt.
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03.10.19 07:19:00
Beitrag Nr. 1.512 ()
Haben wir hier in Berlin eigentlich noch ein Schwabenproblem? Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor gut zehn Jahren die Schwaben nach Berlin einfielen, insbesondere nach Prenzlauer berg und Friedrichshain. Also keine alten Schwaben, sondern deren Nachwuchs, die Taschen gefüllt mit dem Geld, was Mutti und Vati an den Fließbändern der Autoindustrie erwirtschaftet haben und dem Kopf mit linker und grüner Spinnerideologie. Man wollte halt nicht so sein wie die eigenen Eltern- denke ich mal. Das es den Kindern einmal besser gehen soll und diese aufwachsen sollen ohne das es ihnen an etwas mangelt ist ein berechtigter Wunsch der Eltern. Problematisch ist halt nur, dass die Gefahr besteht aufgrund des fehlenden Mangels die Realität aus den Augen zu verlieren. Genauso wie den deutschen Südländern allen voran Bayern vorgeworfen wird die Realität zu verkennen, wenn es um den Länderfinanzausgleich geht. Jahrzehnte lang finanziell aufgepäppelt worden und als es ans „Zurückzahlen“ ging herumgezetert, von wegen die finanzielle Belastung sei ungerecht. Was daran wahr ist oder nicht wird bald keine Rolle mehr spielen. Die deutsche Autoindustrie ist dabei die Hufe hochzureißen. Insofern werden gerade in den südlichen Bundesländern die Arbeitslosenzahlen schnell und signifikant in die Höhe schnellen. Es stellt sich dann die Frage, ob die Autoindustrie in Deutschland jemals wieder auf die Beine kommen wird, sollte es (hoffentlich) in einigen Jahren wieder zu einem Wirtschaftsaufschwung kommen. Hängt davon ab, wie innovativ Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch sein wird. Oder ob wir sowohl das Durchschnittsalter in Deutschland als auch das Bildungsniveau gesenkt haben. Zum Glück steht die Zukunft noch nicht festgeschrieben und ist nicht linear. Wenn dem so wäre, wären wir im Arsch. „Degrowth“ heißt das Zauberwort, dass im Zuge der Klimahysterie immer weiter an „Bedeutung“ gewinnt. Heißt nichts andere als das Wirtschaftswachstum und die Produktivität zugunsten der Umwelt zu drosseln. Und natürlich ist am „Klimawandel“ der Kapitalismus als ungerechte Regierungsform schuld. Wenn man den Vormarsch der GrünenInnen so beobachtet ist davon auszugehen, dass bei einer möglichen Machtergreifung der GrünenInnen „ Degrowth“ zu einer Staatsdoktrin erhoben wird. Auch hier sieht man wieder, dass der von den Altvorderen in zwei Generationen aufgebaute Wohlstand scheinbar zu einer geistigen Degeneration der jetzigen Multikultiökogesellschaft geführt hat. Ein (weiteres) Absenken der Produktivität bedeutet nicht nur materiellen Verzicht sondern auch ansteigende Armut, bedeutet Absenken der Lebenserwartung, bedeutet ein weiteres Schrumpfen der Bevölkerung. Glauben diese linksliberalen Multikultispinner tatsächlich, die ganzen Menschen aus Afrika und dem Nahen Ost kommen hierher um mit uns zu arbeiten und unsere Gesellschaft voranzubringen? Ist schon lustig. Auf der einen Seite wollen die Multikultispinner die ganze Welt retten und auf der anderen Seite wollen sie dem Land gleichzeitig dafür die finanzielle Grundlage entziehen- und unsere politischen Elitennieten machen da noch mit. Und ihr wollt mir erzählen, die sind nicht bescheuert? Friedrich und Weik haben es in ihrem letzten Focus-Artikel auf den Punkt gebracht- wir werden Freitags ganz andere Demos sehen. Und dann bin ich gespannt, was diese linksliberalen Vollpfosten fähig sind für Antworten zu liefern. Ich bin so froh, dass wir es noch nicht mit richtigen Sozialisten zu tun haben, sondern mit linksliberalen Sozialisten und ihrer „Wohlstandsideologie“ (ohne Moos nichts los). Ich mache keinen Hehl daraus, dass nur ein wirtschaftlicher Zusammenbruch dieses Land retten kann, indem er die entstandenen gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt. Mal sehen wie lange „Klima“ in ist, wenn das Handy weg ist.
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03.10.19 10:31:54
Beitrag Nr. 1.513 ()
Spricht mir aus der Seele:




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05.10.19 09:01:58
Beitrag Nr. 1.514 ()
Irgendwie stinkt es mir. „Das Problem des Sozialismus ist es, dass dir irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.“(M.Thatcher- wobei es in diesem Fall mehrere Abwandlungen gibt und die Zitate mit Vorsicht zu genießen sind). Keine Angst, dass soll eigentlich kein Beitrag über den Wolf im Schafspelz werden, auch wenn wir ihm unsere ganze derzeitigen Misere zu verdanken haben. Worum geht`s ? Ums liebe Geld. Wir Deutschen legen unserer Geld nicht an, sondern sparen es. Da es keine Zinsen mehr gibt sind wir den Negativzinsen mittlerweile schon vollkommen ausgeliefert. Inflationsrate 1,2 Prozent im September, Zinsen im Schnitt so bei 0,35 Prozent. Macht real eine negative Verzinsung des Vermögens. Zinsverluste für den deutschen Sparer in den letzten Jahren 500 bis 700 Milliarden Euro. Das Vermögen der Deutschen beträgt etwa 6,2 Billionen Euro, 2,5 Billionen auf Sparbüchern und Tagesgeldkontos, 1,9 Billionen liegen in Lebensversicherungen, der Rest setzt sich aus Investmentfonds, sonstige Anlagen und zum Schluss Aktien mit einem Anteil von 395 Milliarden Euro zusammen. Immobilenvermögen gehört als Betongold auch noch dazu. Da 56 Prozent des Vermögens bei 10 Prozent der Bevölkerung liegen kann man sich das statistische Vermögen sowieso in die Haare schmieren. Kritiker an der deutschen Sparmentalität verweisen immer wieder darauf, dass die Deutschen zuwenig in Aktien investiert sind, um ihr Vermögen zu erhalten bzw. zu vermehren. Hmh. Soweit so gut. Ab jetzt kann ich nur auf mein Dilemma bei der Vermögensanlage eingehen. Punkt Eins: Ich vertraue dem „deutschen Staat“ nicht mehr. Die Staatsgewalt liegt in den Händen weniger Unfähiger und darüber hinaus bewusst gegen die Interessen der Bevölkerung Handelnder. Insofern ist mit staatlichen Finanzrepressionen zu rechnen bzw. werden diese gerade umgesetzt (z.B. Erhöhung KfZ- Steuer) oder nur die geplante Bargeldsteuer. Mein zweites Problem ist die Instabilität des Finanzsystems. Wie soll Vermögen oder Einkommen in diesen Zeiten erhalten werden? Immobilien? Ist mir zu illiquide. Was nutzt mir „ein Vermögen“ in Sachwerte, wenn mir die Liquidität ausgeht? Liquidität halten. Toll. Ich kann es nicht auf der Bank halten, weil diese gefährdet sind (und da alle Banken vernetzt sind, spielt es keine Rolle, dass es den amerikanischen Banken „gut geht“.) und gleichzeitig bedeutet Liquidität Schwund, im besten Fall (im besten!!!) durch die Inflation. Aktien? Bei diesen Höchstständen trotz Gewinnrezession und anstehender wirtschaftlicher Rezession? Etwas zugespitzt sind überteuerte „Standard – Aktien“ für mich weder ein Sachwert, noch besonders liquide. Ein Sachwert besitzt zumindest immer einen inneren Wert zu dem er nach Übertreibungen zurückkehrt oder eine preisliche Untertreibung aussitzen kann. Wenn ein Sachwert „nichts mehr Wert ist“ dann ist er lediglich eine Sache, bis er wieder einen Wert erhält. Wenn das hinter einer Aktie stehende Unternehmen Pleite geht- bleibt nicht übrig. Dementsprechend ist auch auf die Liquidität geschissen, wenn alle Aktieninhaber „Verkaufen“ schreien. Bleibt mir für die Vermögenssicherung nur eine konservative Anlage mit einem gewaltigen Klumpen- und Repressionsrisiko. Und wie aus dem monatlichen Einkommen anlegen? Ansparen in Minenaktien. Auch so eine „tolle Sache“ wenn man mal auf eine konservative Wertanlage abstellt. Die Anlage in Minenaktien ist es eher spekulativ genauso wie in Kryptowährungen. Auch wenn ich ein Spieler bin, habe ich eindeutig eine deutsche Sparermentalität. Ich könnte mir immer einen schuppern, wenn ich einen Kontoauszug mit großen Zahlen sehe. Aber je mehr man sich mit mögliche Anlagen auseinandersetzt, umso bedrängter fühle ich mich. Nichts scheint mehr zu stimmen.
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19.10.19 08:11:22
Beitrag Nr. 1.515 ()
Ich habe in den letzten Tagen wieder mal einen Break vorgenommen. Keine Recherchen, keine Nachrichten, kein Input in irgendwelcher Form. Der Computer diente lediglich dazu meine Animes zu streamen. Und es ist schon erstaunlich, in einer angeblich so digitalisierten Welt, dazu noch einer Großstadt wie Berlin, können die Geschehnisse und Nachrichten komplett an dir vorbeigehen, so als wenn man im tiefsten Wald (ohne Internetanschluss) lebt. Aber warum? Hygiene für Seele und Geist. Sich ständig mit schlechten Nachrichten oder Dingen zu beschäftigen oder auseinanderzusetzen vergiftet die Seele und macht krank. Ebenso kommt es zu einer Ansammlung von Klumpenwissen, da man nach und nach die Perspektive verliert und Informationen nicht mehr gleich gewichtet, sondern nach eigenen Ansichten und Meinungen ausrichtet. Um so enttäuschter bin ich dann, wenn ich andere Meinungen, Kommentare und Ansichten zulasse und mich (selbstverständlich nur persönlich) mehr denn je bestätigt sehe. Meine These: es wird ganz schlimm. Bisschen nichtssagend. Totalkollaps. Zusammenbrechen des Finanzsektor ausgelöst durch die Banken, Pensionslassen, Lebensversicherer wegen der Niedrigzinsen (sehr schön vorgetragen von Krall in seinen Vorträgen beschrieben). Einziges Mittel aus meiner Sicht: „Der Staat“ steigt überall ein und dadurch wird die Eigenkapitalquote immer wieder erhöht (Zeit schinden). Ich bin ein Befürworter des Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank. Weiterhin durch fehlende Liquidität durch die ganzen Schuldenorgien der Staaten. Die Zentralbanken müssen die Staatsanleihen durch QE kaufen, um die Banken zu entlasten. Mittel dagegen: MMT. Wird solange funktionieren, wie das Vertrauen in die Währung besteht. Ob kranke oder gesunde Bank- durch die Vernetzung trifft es alle. Dann Zusammenbrechen der Wirtschaft. Als erstes trifft es die Zombieunternehmen- massenhaft, schnell und weltweit. Gesunde Unternehmen werden durch die Vernetzung auch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Notkredite der Staaten in Milliardenhöhe. Wer soll das stemmen? Nicht den Angriff der GrünInnen und ihrer Verbündeten auf die Industrie durch Degrowth vergessen. Ich schlage daher vor, erst einmal Schweden zu deindustrialisieren und in einen großen Freizeitpark umzuwandeln. So zur probe. Aufgrund des instabilen Stromnetzwerke droht der Blackout. Wobei- wenn die Industrie abkackt wird nicht mehr soviel Strom nachgefragt und das Netz entlastet. Es gibt interessante Artikel dazu- im Mainstream und der ist bekanntlich über jeden Zweifel erhaben. Folgen: Der große Schuldenabbau, the Greater Depression. Länge Unbekannt. Lösung: Weltweiter Schuldenschnitt, ansonsten zieht kann sich das Ganze brutal lange hinziehen. Die Sterblichkeit steigt in der Depression (nach meinen Recherchen zu Morbidität und Sterblichkeit bei Arbeitslosigkeit), natürlich gibt es eine Studie von 2009, wonach die Große Depression sogar gesundheitsfördernd war. Will ich nicht verschweigen. Wir (die Bevölkerung) werden mit der Situation überfordert sein (ich nehme mich da nicht aus). Allein mir graut es schon davor, ob ich alle meine Medikamente bekommen werde. An sich ist die Bevölkerung körperlich und metal so schwach (einzuschätzen), dass die Sterblichkeitsrate in die Höhe schnellen wird. Ich sag nur Deagelliste (sorry ist so). Lösung (einzige Lösung): Einführung einer temporären Diktatur mit Kriegsrecht und standrechtlicher Gerichtsbarkeit. Letzteres hört sich böse und brutal an, aber wir dürfen einen Aspekt nicht vergessen. Der gesamte Ablauf dürfte nicht etappenweise, sondern schnell, fast gleichzeitig ablaufen. Stichwort: Unkontrollierbarkeit. Und ja, wir werden wohl mit „dem Schrecken“ rechnen müssen. Egal, welches System sich durchsetzen mag. Und zu guter Letzt noch die Frage, wird es danach wieder demokratische (echte Demokratie) und freiheitliche („echte Freiheit“ es sie denn je gegeben hat) geben, oder wird der Totalitarismus, egal in welcher Form- vermutlich sozialistisch, obsiegen. Ich habe meine Emotionen weggelassen, deshalb der Telegrammstil. Ich will keine Bücher verkaufen und muss mich nicht profilieren (nicht mehr). Vor allem gebe ich mich keinem Zweckoptimismus hin, denn der ist eher schädlich als förderlich. Ich versuche die Problematik wirklich ganzheitlich zu sehen. Wenn man jeden der aufgeführten Punkte einzeln betrachtet, könnte man eine wunderbare Chance sehen, seinen Wohlstand durch diese gewaltige da auf uns zu kommende Katastrophe zu vermehren. Ist aber nicht so. Wir sind nicht so mächtig als das uns diese Krise wie eine Badekur bekommen wird. Vielleicht findet sich ja ein intelligenter Troll der gegenhalten will. Trolle sind wichtig. In der Konfrontation mit klugen Trollen wird der Geist geschärft, sie fordern die eigene Gleichmut heraus und können Denkanstösse geben.
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19.10.19 16:25:32
Beitrag Nr. 1.516 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.723.760 von spielkind0815 am 19.10.19 08:11:22Meine Plagen und deren Brut werden das kommende Desaster nicht überleben. Ich aber schon. Hab nämlich gestern schon mal mit Überlebenstraining angefangen und Pilze gesucht - ganz so, wie in den guten alten Nachkriegszeiten. :cool:
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20.10.19 08:38:23
Beitrag Nr. 1.517 ()
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Deutschland ist weiter auf dem absteigenden Ast hin zu einem Dritte - Weltland. Weiter anhaltender Vertrauensverlust in die „Marke Deutschland“. „Made in Germany“ verliert weltweit weiter an Ansehen. Insbesondere Vertuschungsaffären der Autoindustrie und ständige Bankenskandale haben der Marke geschadet- aber es trifft wohl alle Industriesektoren. Schaut man sich die Geschichte und Hintergründe von Made in Germany an wird die Tragik offensichtlich. Die Briten haben die Marke eingeführt, um ihre Bevölkerung vor den billigen Plagiaten aus dem aufstrebenden Deutschaland zu warnen. Kennen wir heute von China her. Doch diese Warnung kehrte sich in das Gegenteil um. Made in Germany stand für Qualität und Innovation. Aufgrund des aufgebauten Vertrauens ermöglichte es Deutschland einen unglaublichen Aufstieg und Wohlstand in der Welt. Und dann kamen die ´68 aus denen sich die jetzigen Linksliberalen entwickelten, die jetzt unser Land in ihren Fängen halten. Bald wird die Marke „Made in Germany“ ihrer ursprünglichen Bedeutung von vor 150 Jahren Rechnung tragen: „Vorsicht vor minderwertigen Erzeugnissen aus Deutschland.“ Ich weiß, ich weiß. Der eine oder andere wird wieder denken, immer wieder muss er (also ich) auf die kleinste Meldung so überzogen reagieren. Tue ich nicht. Wie alles „in unserer so hoch entwickelten Welt“ beruht es auf Vertrauen. Und Vertrauen knipst man nicht an wie einen Lichtschalter. An, Aus, An, Aus. Wenn Aus, dann Aus- und du bist raus. In irgendeinem Artikel stand was von Weckruf für die Deutsche Industrie. Von wegen (seht ihr- mein Vertrauen in den „Selbstreinigungsprozess“ der Deutschen Industrie, wenn nicht der Gesellschaft ist arg gestört). Vielleicht gibt es Absichtsbekundungen oder Kosmetik, aber solange das linksliberale System mit den Nichtskönnern am Drücker bleibt wird sich aus meiner Sicht fundamental nicht ändern. Wie lange haben die Banken in Hinblick auf den Kurs der EZB das Maul gehalten? Immer in der Hoffnung, die EZB wird die Vorgehensweise in Bezug auf die Zinsen ändern. Nichts wird sich ändern, eine verurteilte Straftäterin übernimmt das höchste Amt in der EZB und alle rechnen ab jetzt mit Negativzinsen (obwohl uns die in Deflation führen werden) und Bargeldverbot. Hoffnung ist auch so eine menschliche Eigenschaft auf der unsere so hoch technologische Welt aufgebaut ist. Hoffnung und Vertrauen ist Gut. Hoffnung und Vertrauen in die eigene Stärke. Aber warte mal: Stärke. Das hört sich zu maskulin an. Feminin höre ich ständig, maskulin gar nicht. Wahrscheinlich wird eher aus Deutschland ein großer Freizeitpark als aus Schweden. Was rege ich mich hier eigentlich auf? Mangelndes Vertrauen in die Industriemarke „Made in Germany“ heißt weiterer Einbruch der Industrieproduktion. Aktuell am 01.10.2019 bei 41,7, also in diesem Jahr im Sink... Sturzflug. Wenn jetzt die Rezession kommt, werden die zu verteilenden Brotkrummen an den weltweiten Industrieaufträgen kleiner und Deutschland bekommt nichts ab. Aber – „Wenn es kein Brot gibt, dann esst halt Kuchen.“

#: Ihr schafft das schon.
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20.10.19 08:39:53
Beitrag Nr. 1.518 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.726.013 von Geniator am 19.10.19 16:25:32ich gehe heute- aber in MP. bin im Urlaub und will noch ein paar Hechte ziehen.:)
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25.10.19 09:49:20
Beitrag Nr. 1.519 ()
Gestern Morgen habe ich den „statistischen Hecht“ gefangen und nun geht es einen Tag vorher nach Hause. Diese Woche hat mir wieder jede Menge in Erinnerung gerufen. Wir haben einen Bungalow an einem idyllischen Waldsee gemietet, wie auch schon zur Sommersonnenwende. Intension dieser Urlaube ist es, Angeln zu gehen, Hecht, Barsch, Aal. Im Sommer habe ich keinen Hecht gefangen, nicht mal einen Fehlbiss. Eine Woche lang bei einer täglichen Angeldauer von durchschnittlich sechs Stunden am Tag. Dieser See wird auch von anderen beangelt. Bei der Übergabe des Bungalows hat der Vermieter (der die Ferienwohnung auf einer Angelseite anbietet) erzählt, letzte Woche wäre ein älteres Ehepaar dagewesen, die mit Schleppangeln gut gefangen hätten. Die Info war für mich als Angler schlüssig, außerdem – warum sollte ich dem Vermieter nicht glauben? Als ich mich im Sommer mit anderen Anglern unterhalten habe, wurde mehrfach geäußert der See sei leer gefischt. Diese Information habe ich zur Kenntnis genommen- aber nicht groß verarbeitet. Doch. Aber nicht richtig. Ich habe sie lediglich oberflächlich dazu genutzt, mich zu entschuldigen, warum ich –noch- keinen Hecht gefangen habe. Eine weitere Info habe ich ganz am Rande erhalten, ohne dass sie einen direkten Bezug zum Angeln an diesem See hatte. Im Gespräch mit einem alten Mann, erzählte dieser mir, dass man hier günstig Seen kaufen oder kaufen konnte. Der Hacken an der Sache- der Eigentümer muss aufpassen dass der See nicht leer gemacht wird. Lange Rede kurzer Sinn- kein Hecht, Barsch oder Aal im Sommer. Weil alles andere gepasst hat (was wichtig ist, wenn man mit einer Frau zum Angeln fährt) sind wir noch mal hergefahren. Perfektes Hechtwetter im Herbst. Jede Menge Vorbereitung und auch eine Schleppberechtigung mitbestellt- denn der Vermieter hatte „ja“ gesagt. Angekommen und vom Vermieter zu hören bekommen, letztens hätten die Vormieter, zwei Brüder, jeden Tag einen Hecht in der Woche gefangen. Jeden Tag einen Hecht, macht in der Woche sieben Hechte. Geil. Am Sonntag, dem ersten Tag waren mit mir insgesamt sechs Angler auf dem See, die intensiv auf Hecht blinkerten, spannen, twisterten und was weiß ich taten. Irgendwann sprach mich einer der Anger an, ob ich schon was hätte. Auf meine verneinende Antwort meinte dieser wiederum, „... na dann sei der See jetzt wohl endgültig leer...“. Einen Tag später sprach ich mit einem ansässigen Nachbarn- der gerade vom Blinkern kam und fragte, ob er was gefangen hätte. Nein, heute nicht. Aber es sei gut Hecht im See. Vergangene Woche hätte er einen gehabt. Insgesamt hätte er in diesem Jahr sieben Hechte gefangen. Bum. Das war die endgültige Erweckung. Sieben Hechte in einer Saison, macht einen Hecht pro Monat. Die Chance einen Hecht in einer Woche zu fangen damit verschwindend gering. Gestern dann morgens noch mal geschleppt. Gleich nach den ersten zehn Minuten einen Hecht. Massig aber dünn und unspektakulär. Hätte ich schon welche gefangen, dann wäre der Fisch zurückgegangen. Sofort gab es bei mir einen Euphorieschub. Jetzt wird alles anderes. Das Wetter hat gedreht, die Hechte sind in Beißlaune, gleich ist das Boot voll, wir können morgen nicht zurückfahren, weil die Hechte ja jetzt beißen. Das ging mir so durch den Kopf. Nach fünf Stunden ohne auch nur einen Fehlbiss habe ich dann aufgegeben. War halt nur der „statistische Hecht“. Was ist das Fazit? Abgesehen davon, dass ich nicht mehr hierher fahren werden bzw. wenn doch weiß, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Hecht fangen werde? Der Vermieter hat die Fangaussichten „beschönigt“. Macht sich schlecht einen Ferienbungalow für Angler anzubieten, wenn es keine Fische gibt. Anderseits lagen die Informationen bereits bei der ersten Reise vor. Die starke Vermutung, dass der See leer gefischt sei und der Grund weshalb. Aufgrund der Größe des Sees war damit zu rechnen, dass bei intensiver Beanglung der Besatz schnell zusammen schrumpft. Und warum soll dann der Fischer neuen Besatz nachlegen? Minusgeschäft. Karten verkaufen ohne Besatz oder in weit geringerem Maße rechnet sich dann wieder. Die eigenen Erwartungen waren aufgrund der fehlenden oder ignorierten Informationen zu hoch. Und zum Schluss- kaum wurde ein kleiner Teilerfolg erzielt, setzte das Prinzip Hoffnung trotz aller gegenteiliger Wahrscheinlichkeiten ein. Jemand (eine Frau) hat mal zu mir gesagt, das Leben ständig in Wahrscheinlichkeiten zu betrachten würde es vorhersehbar und damit langweilig machen. Außerdem sei es anstrengend. Ist es weder noch. Irgendwann automatisiert sich dieser Prozess der Wahrscheinlichkeitsabwägung und wird Teil der eigenen Persönlichkeit. Und da man (also ich) immer noch ein Mensch ist, kommt es sowieso zu Fehlerquoten wegen der Nichtbeachtung. Und nur, weil man in „den Tag hinein lebt“ und Wahrscheinlichkeiten ignoriert, wird das Leben nicht interessanter. Man hat einfach nur eine Wahrscheinlichkeit ignoriert. Was heißt den das „Unerwartete“? Etwas das außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit liegt und so hätte niemals eintreten können. Wäre Morgen die Landung von Außerirdischen unerwartet? Nö. Sie ist lediglich verschwindend gering- aber sie ist da. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der „Greater Depression“?
Man kann alles ignorieren und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist:

#: Ihr schafft das schon.
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25.10.19 11:54:47
Beitrag Nr. 1.520 ()
"Links" und "liberal" schließt sich gegenseitig aus, vor allem finanziell.
Friedrich & Weik sind auch nur linkspopulistische Schaumschläger,
im Prinzip gegen den ach so pösen Kapitalismus, den es realiter gar nicht gibt,
und möglicherweise sind sie Vollgeldler oder gar Schwundgeldler.
1 Antwort
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25.10.19 11:59:43
Beitrag Nr. 1.521 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.726.013 von Geniator am 19.10.19 16:25:32Es heißt "Blagen" und Pilze haben einen ziemlich geringen Nährwert.
Viel zu niedrig für das Risiko.
Außer man stünde auf unkalkulierbare Trips und Fuchsbandwurm.
3 Antworten
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25.10.19 19:40:57
Beitrag Nr. 1.522 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.764.515 von borazon am 25.10.19 11:59:43Na gut, aber meine Blagen sind auch Plagen. Und das bissken Gift in meinen Pilzen ist doch weitaus ungefährlicher als diese entsetzlichen Dachgräten in Spielies Hechten. Ihm für ein langes Leben ausgefischte Seen. :cool:
2 Antworten
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25.10.19 20:20:59
Beitrag Nr. 1.523 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.764.482 von borazon am 25.10.19 11:54:47Das „links“ und „liberal“ sich gegenseitig ausschließen- keine Frage. Allerdings sind wir in „1984“ fast angekommen und dementsprechend herrscht Neusprech vor. Sehen andere auch so. Im Kapital „Sozialismus auf Schleichwegen“ kurz dargestellt. Den Einwand mit Friedrich und Weik hast du schon mal vorgetragen. Keine Ahnung, ob die Linke sind, glaube ich nicht, ist mir auch egal, weil für mich nur die Information zählt. Wenn die ihr Buch an den Mann bringen wollen, muss man halt ein bisschen Posen. :)

https://www.misesde.org/?p=21453
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25.10.19 20:27:46
Beitrag Nr. 1.524 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.768.712 von Geniator am 25.10.19 19:40:57Also ich könnte mal wieder einen Trip vertragen, leider nur Dünnschiss von den Pilzen bekommen. Und? Hast du ein bewusstseinserweiterndes Aha- Erlebnis nach dem Genuss deiner Pilze gehabt? Wenn ja, sag mal welche Pilze du dir reingezogen hast.
1 Antwort
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26.10.19 16:01:32
Beitrag Nr. 1.525 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.769.063 von spielkind0815 am 25.10.19 20:27:46Bin ´n Pilzkenner - als Kind öfters mit ´m ostpreußischen Kräuterweib losgezogen - mag aber nach früherem reichlichem Genuss keine mehr. Die prächtigen Fliegenpilze haben wir nur fotografiert, man hätte sie aber auch für Dünnschiss, vorübergehende Erblindung u. a. verwenden können. Und Hechte sind für die Ostländler auch kein Problem: Haut runter und füllen mit durchgedrehten Fleisch, dann kochen und entspannt essen. ................... Wir werden überleben. :cool:
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26.10.19 17:10:32
Beitrag Nr. 1.526 ()
Major Rütting oder Wie der Sozialismus den Kapitalismus penetriert:

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26.10.19 17:13:13
Beitrag Nr. 1.527 ()
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26.10.19 17:23:35
Beitrag Nr. 1.528 ()
Hechtfleisch für Fischbouletten ist doch echt zu schade. Da kann man schöne Filets draus schneiden. Bouletten macht man doch eher aus Barschen. Na ja und Pilze gab es seit zwei Jahren nicht mehr wirklich. Das Pilze suchen hat richtig Spaß gemacht.

PS:

Das Video von finanzmarktwelt lässt sich nicht laden. Fugman bringt die Wechselwirkung zwischen Sozialismus und Kapitalismus gut auf den Punkt. Durchaus sehenswert.
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30.10.19 17:27:42
Beitrag Nr. 1.529 ()
Was macht man mit, sagen wir mal 5.000,00 EUR (wobei ich eher von 2.000,00 EUR ausgehe), die man für Umme bekommt? Ja, klar, ich meine das Helikoptergeld, welches die EZB als eines ihrer letzten Geschütze gegen die „Rezession“ auffahren wird? Feststehen dürfte, dass bei der Ankündigung der Ausgabe von Helikoptergeld an die Bevölkerung die Preise steigen dürften. Allein die Ankündigung wird dafür sorgen, dass „pfiffige“ Verkäufer ihre Preise anheben. Inflation ist nichts, was automatisch bei viel Geld im System entsteht (außerdem ist in der Inflation nicht zuviel- sondern zu wenig Geld vorhanden- gerade in der Hyperinflation) . Es bedarf dazu schon eines oder mehrerer Auslöser. In Fall der Ausgabe von Helikoptergeld eben die Anhebung des allgemeinen Preisniveaus durch die Händler, um möglichst viel vom Kuchen abzubekommen. Sollte dann tatsächlich der Kaufrausch der Bevölkerung einsetzen und damit die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigen, kann sich der Inflationsschub kann der von der EZB gewünschte Inflationsschub einsetzen. Die Antwort meiner Zaubermaus auf die Eingangs gestellte Frage war: „Da können wir uns eines neues Auto kaufen.“ Zwar nicht für die gesamte Summe, aber das Auto wäre zum Teil gesponsert von der EZB. Raffiniert von der EZB oder? Die Bevölkerung hält ihr Geld zusammen, aber mit so einem Anreiz schaffen sie es, den Bürger dazu zu bringen, mehrheitlich eigenes Geld für den Konsum auszugeben. Und im schlimmsten Fall die Nachfrage von Krediten anzufachen. Die kleinen Scheißerchen, die. Hmh. Sollte ich tatsächlich ein neues Auto brauchen, würde ich warten. Was wäre den die Konsequenz des „Kaufrausches“? Die Preise steigen wie eine Fahnenstange, weil der Konsum steigt- und dann bricht das Preisgefüge genauso schnell wieder in sich zusammen. Der angerichtete Schaden für die Wirtschaft ist vermutlich höher als der erreichte Nutzen. Die Nachfrage wäre schlagartig befriedigt, die Bevölkerung verschuldet- und die Produktion läuft weiter, trifft aber auch keine Nachfrage mehr. Die Folge: Deflation oder Stagflation. In diesem Umfeld würde ich mir dann einen Neuwagen kaufen. Vermutlich nochmals dreißig Prozent gespart- und ich meine nicht bei der Händlerspanne, wenn ich direkt beim Hersteller kaufe. Und wenn ich ganz ehrlich bin- ich werde mir kein neues Auto kaufen, solange mein altes Teil reparabel ist. Sollte uns der Segen von Helikoptergeld ereilen, wissen wir- bald ist Schluss. Danach kommt nichts mehr. Die Währung wird zusammenbrechen. Geldeinnahmen, die außerplanmäßig bei mir eingehen werden zu Vermögen und das wird für schlechte Zeiten konserviert. Sprich ich werde es für Edelmetalle ausgeben. Ich denke, das dürfte soweit klar sein. An der oben gezeigten Reaktion meiner Zaubermaus dürfte ebenso klar geworden sein, dass die Ausgabe oder „Rettung“ dieses Geldes notwendiger Weise im Vorfeld geklärt worden sein sollte. Denn wir sprechen von Zeit. Zeit, die mit überlegen und streiten vertrödelt wird, ist verloren. Der Goldpreis wird im Zuge der Ankündigung von Helikoptergeld steigen, aber nicht mit den Konsumgüterpreisen in sich zusammenbrechen. An den Märkten wird die Zukunft gehandelt. Helikoptergeld heißt nicht anderes, als das die Währung, Wirtschaft und Gesellschaft am Ende sind. Helikoptergeld bedeutet auch, vielleicht einmal im Leben am Anfang der Geldschöpfungskette zu stehen und einen bedingten Zeitvorteil zu haben. Was ist eigentlich wichtiger? Ein neues Auto zu kaufen oder der allgemeinen Altersarmut zu entgehen? Helikoptergeld gibt es eben nicht umsonst. Helikoptergeld ist Volksvermögen, dass sinnlos verplempert wird und für das der Steuerzahler haftet. Wir haften sowieso, aber hier besteht die Möglichkeit „seinen“ Teil in Sicherheit zu bringen. Denn

#: Ihr schafft das schon.
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15.11.19 06:19:16
Beitrag Nr. 1.530 ()
Nachfolgend verlinke ich ein Video, in dem Markus Krall den Weg aus der sozialistischen Knechtschaft beschreibt (Der Weg aus der Knechtschaft). Was mich fasziniert hat ist die Tatsache, dass kein wichtiges Themengebiet ausgelassen wurde, welches meiner Meinung nach angesprochen werden muss, um ganzheitlich eine Lösung zu finden. Der Vortrag geht eine Stunde sechzehn Minuten und ist damit eigentlich zu lang für ein Youtube- Video. Doch, doch. Sind wir ehrlich- das Konzept von Youtube ist Wissens- Fast Food- Billig und ohne Nährwert. Es ist etwas andere, ob ich direkt zu einem Vortrag gehe und mich somit auf diesen ganz einlasse oder so nebenbei zwischen erstem Kaffee und Morgenschiss Wissen konsumieren will. Also, ich habe tatsächlich drei Tage gebraucht um mir den Vortrag anzuschauen- wie gesagt, morgens zwischen Kaffee und Morgenschiss. Warum ist mir dieser Vortrag so wichtig? Derzeit wird in den allermeisten Fällen noch die Gegenwart als Ist-Zustand analysiert. Ich denke, es ist Zeit sich langsam damit auseinanderzusetzen, was danach kommt und wie es kommen soll(te).

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16.11.19 07:01:44
Beitrag Nr. 1.531 ()
Keine Rezession in Deutschland! Wir haben 0,08 (in Worten Null- Komma- Null- Acht) Prozent! Ein bisschen viel Nullen. Da die Kriminalität ebenfalls mit in das BIP fließt und diese Daten überdies bis jetzt noch geschätzt werden, sollte man einer Statistik nicht trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. In einem möglichen Zukunftsszenario wird die Kriminalität vermutlich legalisiert werden und wird in dieser Dystopie eben für konstantes Wachstum sorgen, weil die Menschen den Glauben an die Zukunft verloren haben und sich aller Laster hingeben. Der gestern verlinkte Vortrag von Krall hat meine grauen Zellen ein bisschen angeregt- allerdings nur ein bisschen (außerdem schwirrt hier gerade um 5:30 Uhr meine Zaubermaus schon aus unerfindlichen Gründen herum, was meinen Schreibfluss ungemein behindert). Das Grundszenario, welches Krall in seinem Vortrag entwickelt, ist stichhaltig- allerdings erst, wenn die Bevölkerung wahrscheinlich um vierzig Prozent geschrumpft ist und wir „den großen Schrecken“ ( Anspielung auf die franz. nachrevolutionäre Phase unter Robespierre) hinter uns haben. Das ist keine dunkle Gruselgeschichte, sondern leider ein mögliches Szenario. Die „Greater Depression“ wird von heute auf morgen über uns hereinbrechen. Vermutlich an einem Wochenende. Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Verelendung und Inflation. Und wenn der Kaiser dann offenkundig ohne Kleider dasteht, kommt es zum Sturm auf die Bastille, pardon das Bundeskanzleramt. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die linksliberalen Sozialisten vorher friedlich abdanken- wer glaubt wird selig. Wir werden von dummen Menschen regiert, die aufgrund ihrer mangelnden kognitiven Fähigkeit und fehlenden Instinkt die Gefahrensituation für sich selbst vollkommen falsch einschätze werden. Tja und stille Wasser sind tief und schmutzig. Amokläufer werden meist vorher als unauffällig, ruhig, eher von der sympathischen Art Mensch beschrieben. Wenn der Trigger allerdings ausgelöst wird ... . Die ersten Anzeichen dafür haben wir schon- die massiven und landesweiten Anfeindungen von Politikern. Sorry- kenne ich aus der Vergangenheit nicht so- hat es so nie gegeben- und die Arroganz, wie durch die Betroffenen mit dieser realen Bedrohung öffentlich umgegangen wird. Die erste Welle, in der es „die Politiker“ und wahrscheinlich leider auch ihre unbeteiligten Familien treffen wird. Dann kommt die Anarchie, Zusammenbruch der Gesellschaft- Rechnungen werden beglichen, Nachbar gegen Nachbar. Auch wenn ich mir manchmal vor Wut in die Hand beißen möchte- ich bin immer nett zu meinen Mitmensch. Außer berufsbedingt auf der Arbeit, was vielleicht zum Problem werden könnte. Zweite Welle , die Abrechnung. In dieser Phase zwei ist das Volk nicht zu lenken und blindwütig. Und dann beginnt der Kampf um die „Nachkriegsordnung“. Alle möglichen politischen Strömungen werden um die Vorherrschaft ringen- und nicht mit Diskussionen. In der dritten Welle, wenn sich eine politische Richtung (Kapitalismus oder Sozialismus) etabliert hat, kommt die Säuberung. Deren Intensität hängt von der angestrebten Gesellschaftsordnung ab. Bei den Sozialisten wird es richtig zur Sache gehen. Die meisten Massenmörder der neuen Geschichte waren alles Linke- Hitler, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot, Fidel Castro oder Che Guevara, um mal einige zu nennen. Und wenn man „der Antifa“ freie Hand lässt werden neue geboren. Wahrscheinlich werden in dieser Zeit Hunderttausende Alte, Schwache, Kranke und Unfähige sterben. Gleichzeitig wird die Massenflucht der noch nicht so lange hier Lebenden einsetzen. So als kleiner Einschub für Eichelburg – Fans- der Kaiser wird erst auftauen, wenn sich „der Schrecken“ dem Ende zuneigt. Das ist jetzt nicht als Spott gemeint, da ich die Monarchie, der jetzt gelebten „Demokratie“ eindeutig vorziehe- sondern notwendige Voraussetzung. Egal, wer nach „dem Schrecken“ die Macht erringt- an dessen Händen wird eine erhebliche Menge Blut kleben- und auch das Blut von Unschuldigen. Dementsprechend sollte jemand übernehmen, dessen Hände sauber sind, um den bestehenden Groll zu besänftigen. Nach meiner Meinung wird ein Wiederaufbau unser (heute bereits !!!) zerstörten Gesellschaft nach dem von Krall gezeigten Weg erst dann beginnen, ansonsten stellt sich die Frage nach der Endsozialistisierung. Es gibt noch weniger gewalttätige Szenarien, zum Beispiel die gewaltlose Übernahme der Bürgerlichen, in welchem sich lediglich eine neue RAF aus der Antifa gruppiert oder ... . Ach- schauen wir mal.

#: Ihr schafft das schon.
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19.11.19 04:57:13
Beitrag Nr. 1.532 ()
Crash oder Nicht-Crash. Das ist hier die Frage. Die Bären gehen davon aus, dass es bald den Mega-Crash, die „Greater Depression“ geben wird, die über einen signifikanten Rückgang den Märkten weit hinausgehen und unsere gesellschaftliche und politische Welt komplett ändern wird. Die Bullen verweisen darauf, einen Crash an den Aktienmärkten wird es nicht geben, da präventiv ausreichend Geld in den Markt gepumpt wird und andererseits der Mega-Deal zwischen China und den USA bevorsteht und dann wahrscheinlich das Goldene Zeitalter ausbricht (Ironie). Meine Meinung dürfte hinlänglich bekannt sein und hat mich heute Morgen mal wieder Geld gekostet. Weil ich ausgestoppt worden bin. Also okay. Auch wenn wir damit nicht wirklich zurück zur Normalität an den Märkten kommen, hoffe ich inständig, dass dieser verfickte Deal oder „das Dealchen“ Phase 1 endlich abgeschlossen wird. Die Möhre für die Algos ist dann weg, die Hoffnung erfüllt und es gibt keinen Grund mehr (erst einmal) die Märkte nach oben zu schrauben. Kauf das Gerücht, verkauf die Fakten. Aus meiner Sicht wäre eine Einigung für die Bullen eher schädlich. Als nächster Grund für den Hype an den Börsen oder sagen wir an den amerikanischen Leit-Börsen, auf die es tatsächlich ankommt, wird die Liquidität genannt. Bis vor kurzen konnte man annehmen, der amerikanischen Finanzindustrie und gerade den Banken ginge es gut, bis auf einmal die Zinsen am amerikanischen Repro- Markt explodierten. Die FED musste mit Milliarden einspringen. Es wird bereits geforzelt, ein QE, das keines sein darf. Und die Krönung der ganzen Farce ist das Verbot vor Ablauf von zwei Jahren die Gründe für die Explosion der Zinsen am Repro-Markt zu nennen. Welches Institut musste wohl hinter verschlossenen Türen gerettet werden? Natürlich dürfen wir die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen nicht vergessen, die den Markt in luftige Höhe katapultieren- und gleichzeitig mit den Grundstein dafür legen, dass die Märkte einbrechen werden- und die Unternehmen gleich mitnehmen werden. Die Ankaufprogramme führen zu einer „Verknappung“ der Aktien und damit zu einem „ Wertanstieg“- aber nur in eine Richtung. Dafür geht es dann nach unten ganz schnell. Eine Verkaufsorder trifft auf keine Käufer und schon war es das mit der Verknappung. Was immer wieder einmal aus der Kiste geholt wird ist das BBB- Risiko der Unternehmensanleihen. Unternehmensanleihen die in Höhe von 2,2 Billionen Dollar auf den Spiel stehen könnten. Gleichzeitig müssen die Unternehmensgewinne angepasst werden- nach unten, um in jeder Berichtssaison übertroffen zu werden. Das geht so lange gut, bis ein Marktteilnehmer lauthals schreit: „ Der Kaiser ist nackt.“ Vermutlich wird derjenige vorher massiv Short gegangen sein. Alles eine Frage der Zeit. Bullen könnten mir vorwerfen, mit der Einstellung machst du an der Börse keine Gewinne. In den letzten zwei Jahren nicht mehr. Ein guter Spieler weiß, wann er Jetons vom Tisch nehmen sollte. Die Börse ist nun einmal zu einem bloßen Spielcasino verkommen. Mit ein paar Euro an ihr zu spielen macht Spaß- mit meiner Altersvorsorge ist Wahnsinn. Ich brauche nur mal gegen zu rechnen: Für meinen Vermögensaufbau habe ich zwanzig Jahre benötigt. Der Vermögensverlust kann in Minuten, Sekunden eintreten. Was sind dann bitte schön zwei, drei oder fünf Jahre, wenn ich an der Seitenlinie stehe und den Vermögenswert lediglich erhalte? Ja, okay ist langweilig. Beständigkeit ist immer langweilig. Lieber langweilig und ein Spießer als Cool und abgebrannt. Ist ja auch so ein neues Credo unserer Jugend. Aber

# : Ihr schafft das schon.
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20.11.19 04:46:08
Beitrag Nr. 1.533 ()
Letztens habe ich schon wieder im Mainstream eine Schlagzeile gelesen: Krankenstand im öffentlichen Dienst so und so hoch, damit ist jeder Bedienstete im Jahr so und so viele Tage krank. Abgesehen von der Tatsache, dass in großen privaten Unternehmen ebenfalls eine erhebliche Zahl an Krankheitstagen anfällt, sollten vielleicht mal die richtigen Fragen gestellt werden, weshalb der Krankenstand in öffentlichen oder privaten Unternehmen so hoch ist. Klar, in einem großen Unternehmen scheint es auf den ersten Blick nicht so aufzufallen, wenn man ständig oder auf Dauer ausfällt. Natürlich fällt es demjenigen auf, der die Arbeit des „Kranken“ mitmachen muss. Und es wird immer Schmarotzer und Mitesser geben, die sich auf Kosten anderer durchs Leben bewegen. Und Blau zu machen wegen Krankheit ist doch ne geile Sache. Unter der Hand wird getuschelt und gemutmaßt, dass der oder die KollegenInnen überhaupt nicht krank ist- nur das Ganze aussprechen, ganz heißes Eisen. Ob der öffentliche Dienst nun tatsächlich hinsichtlich seines Krankenstandes heraus sticht oder lediglich Zahlen vorliegen, kann dahin gestellt bleiben. Der öffentliche Dienst liebt Statistik, eine nicht unerhebliche Anzahl von Wochenstunden geht bei uns für Bearbeitung irgendwelcher Listen drauf, die vermutlich niemand liest. Insofern kann ich Markus Krall im Kleinem recht geben, wenn er darauf verweißt, dass zweistellige Milliardenbeträge mit dem anfertigen von Statistiken für die Mülltonne verschwendet werden. Statistik gehört für mich zur Herrschaft der Unfähigen. Und zwar dann- wenn damit mehr Ressourcen gebunden werden als für die eigentliche Arbeit selbst und die erfassten Daten nicht zu einer signifikanten Steigerung oder Verbesserung der Produktivität führen. Bleiben wir doch bei der Krankenstatistik des öffentlichen Dienstes. Wie wäre es mit Ursachenforschung? Nicht nötig. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt- permanent personell unterbesetzt. Natürlich könnte man jetzt sagen- statistischen gesehen benötigt man aber nur 5 Angestellte (Beispiel). Dies setzt aber voraus, dass diese 5 Leute so qualifiziert sind, den Job in der statistisch (!) vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Statistik ändert sich in dem Moment, in welchen die Qualifikation der Leute nicht vorhanden ist. Da ist die Arbeit nicht zu schaffen und die Leute fallen aufgrund des Dauerstresses aus. Bei uns fallen die Leute reihenweise stressbedingt um. Das Arbeitspensum wird auf den Rest verteilt – und der fällt ebenfalls irgendwann aus. Dazu kommt dann noch die Fähig- oder Unfähigkeit der Vorgesetzten, die das Problem verschärft. Und die Fähigen sind im öffentlichen Dienst scheinbar selten. Was ist nun mit qualifiziertem Personal? Nicht vorhanden. Mit den bestehenden Arbeitsbedingungen und der miesen Entlohnung ist qualifiziertes Personal nicht zu gewinnen. Aber selbst die „weniger qualifizierten“ machen einen weiten Bogen ( einen ganz weiten) um unsere (das heißt nicht, dass ich mich mit dem Kackladen identifiziere) Behörde. Neulich habe ich mich bei meinen Kollegen beschwert. Beschwert darüber, dass sie mich während der Probezeit über Das im Dunklem gelassen haben, was da auf mich zukommt. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch etliche Bewerbungen und hätte ich nur ansatzweise gewusst, was auf mich nach Ablauf der Probezeit auf mich zukommt, wäre ich schnurstracks geflohen. Jetzt bin ich in diesem Job gefangen. Nach dem Prinzip Versuch und Irrtum könnte man (ich) meinen Fehler einräumen und sich einen anderen Job suchen. Nur am Vorabend der Greater Depression sollte man (also wieder ich) sich das tunlichst überlegen. Denn wenn ich mir so die Wirtschaftsdaten anschaue- traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Aber

#: Ich schaffe das- irgendwie ...
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21.11.19 04:41:40
Beitrag Nr. 1.534 ()
Ich glaube die Aktienmärkte sind zu hoch. Mensch, ich weiß, dass die Märkte überbewertet sind. Sie sind für Trump zu hoch. Wenn der „Deal“ mit China durch, war es das mit Phantasie an den Märkten. Vermutlich würden sich die Märkte nach Abschluss des Deals anfangen zu normalisieren. Heißt für mich, der Abschluss muss unbedingt verhindert werden, damit die Verhandlungen nächstes Jahr fortgeführt werden und zum Zeitpunkt der Wahl auf neue Höchststände klettern können. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Dow über 28.000 Punkte steigt, sondern vorher nach unten abdreht. Ärgerlich, ausgestoppt worden zu sein. Vielleicht gibt es morgen am Freitag noch einmal „Free-Lunch“. Aber ich denke eher, es geht weiter abwärts. Was mich daran erinnert, Spielgeld auf mein Broker- Konto zu überweisen. Und das kann dauern. Nix mit Echtzeitüberweisung. Wenn ich jetzt um vier Uhr morgens den Auftrag gebe, ist das Geld vielleicht morgen auf dem anderen Konto. Allein daran sieht man, wie veraltet das Bankensystem ist. Apropos- neulich auf dem Flohmarkt habe ich ein Schild an einem Stand gesehen: „Zahlung mit Paypal“ möglich. Wenn man die „Freunde“ Funktion bei Paypal nutzt, hat man zwar keinen Verkäuferschutz aber man sieht den Geldeingang sofort und hat keine Gebühren. Ja, okay, Strom- und Handynetz dürfen nicht ausfallen- dann bin ich aber nicht auf dem Flohmarkt. Das bedeutet für mich zum Beispiel, ich werde Bitcoin weiter monatlich kaufen- wenn sich der Kurs konsolidiert hat. Den monatlichen Betrag lege ich mir zu Seite. Meine Bestände an Ethereum und LiteCoin behalte ich, wobei ich LiteCoin lieber heute als Morgen rauswerfen würde. Es heißt ja (noch) immer der kleine Bruder von Bitcoin, außerdem noch viel schneller bei den Transaktionen. Nur mittlerweile scheint die Kryptowährung sich selbst überlassen worden zu sein, wird also nicht mehr weiterentwickelt. Wenn dem tatsächlich so ist, wird sie irgendwann ihren Vorteil gegenüber Bitcoin verlieren und zum Shitcoin werden. Obwohl ich mit einem weiteren Einbrechen der Kryptokurse rechne, werde ich die aufgebauten Positionen halten. Aber zurück zu den konventionellen Märkten. Also ich denke Trump haut wieder auf die Kacke (nachdem einige Marktteilnehmer sich richtig positioniert haben) und lässt die Kurse zu Weihnachten in den Keller gehen. Also schnell noch mal Jetons eintauschen ...
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22.11.19 04:53:31
Beitrag Nr. 1.535 ()
So eine verfickte Scheiße. Um halb drei war die Nacht vorbei. Hellwach und voll mit Weltschmerz. Wobei- ich hadere nicht mit der Unzulänglichkeit der Welt. Wenn die perfekt wäre, könnte man sich auch gleich die Kugel geben. Nein, nicht die Unzulänglichkeit der Welt lässt mich hadern, sondern meine eigne. Und dann ist es auch nicht direkt die eigne Unzulänglichkeit- vielmehr die Traurigkeit über die Dinge, die man nicht getan hat. Nein, es geht auch nicht um ein Wenn- Dann Szenario. Wenn du in deiner Jungend nicht Die sondern Die Entscheidung getroffen hättest, Dann wäre dein Leben anders und selbstverständlich viel besser verlaufen. Es geht tatsächlich nur darum, dass ich in diesem Moment anders gehandelt habe – und nun kommt für mich eine neue Erkenntnis (ist so als wenn nach Jahren der gordische Knoten geplatzt ist): In diesen Momenten habe ich entgegen meiner eigentlichen Intension gehandelt. Ich habe damals den Moment verstreichen lassen. Ob nun aus Feigheit oder weil ich mich wie eine beschissene Diva aufgeführt habe, völlig egal. Und es geht auch nicht um Momente, die „entscheidend“ für mein Leben gewesen wären. Es sind kleine, unscheinbare Augenblicke, die sich rasch wieder verflüchtigen. Ein Poet oder Dichter könnte jetzt schwadronieren, aus einer flüchtigen Begebenheit könnte Großes und Weitreichendes entstehen. Bla, Bla, Bla. Wenn mich dieser Weltschmerz trifft, geht es immer nur um die Situation selbst, in der ich mich nicht bewusst anders entschieden habe sondern abweichend von meinem tatsächlichen Willen. Ich finde kein Wort dafür- sollte es jemand wissen... . Wenn ich mich bewusst entschieden habe und das gewünschte Ergebnis ist nicht eingetreten, denkt man okay, Mist, hätte man besser anders entschieden oder gehandelt, ärgert sich vielleicht die Krätze- und dann ist gut. Während ich schreibe, wird mir gewahr, es sind fast alles Momente, in denen es um Begegnungen mit anderen Menschen ging. Ja, Momente mit Mädchen (ich schreibe bewusst nicht Frauen) waren auch darunter. Aber wenn es nur darum geht wäre das Problem gelöst: Pubertierender hat nicht den Arsch in der Hose ein Mädchen anzuquatschen. Ja, nee das Problem hatte ich auch, irgendwie. Vielmehr habe ich „sie“ angequatscht, sie hat Nein gesagt und Ja gemeint und ich war so beleidigt , dass ich „die Signale“ nicht gesehen habe. Ist ärgerlich, holt mich manchmal auch aus dem Schlaf und versaut mir den Tag, aber das Problem war stets für mich zu greifen. Es geht langsam auf halb fünf zu, die Kanne Kaffee ohne ist auch fast alle- und was wichtiger ist: Das Gefühl der Traurigkeit ist weg. Wenn nicht arbeiten müsste, könnte ich mich vielleicht noch ein bisschen in diesem Selbstmitleid suhlen (was für die Psyche ab und an nicht schlecht ist), aber so brauche ich nachher einen klaren Kopf. Ich nehme an, es sind die Dinge, in denen wir für uns für das Gegenteil von dem entscheiden, was wir eigentlich wollen oder wollten. Und diese Gegenteiligkeit können wir nicht verarbeiten. Hört sich ganz nach kognitiver Dissonanz an. Auch so eine unerkannte Ursache, warum die meisten Menschen eine Macke bekommen. Und schon haben wir das Wort hergeleitet, was ich eben gesucht habe- Dissonanz. Na dann, schönen Tag und danke, dass wir darüber gesprochen haben.
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23.11.19 06:25:24
Beitrag Nr. 1.536 ()
Der sozialistische Irrsinn geht ungestoppt weiter und zeigt auf der anderen Seite die Inkompetenz der politischen Parteienautokratie. Die SPD scheint ja nun endgültige ihre einst sozialdemokratischen Wurzeln zu verleugnen und eifert mit der Linken um die Gunst der Verlierer und Versager. Ein Fokusartikel titelt- SPD im Verteilungsrausch- mehr Kindergeld, mehr Grundrente- weniger Geld für Vermieter. Ärmere Familien sollen mehr Anspruch auf Kindergeld haben. Damit soll also das „Einkommen“ (manche ein Hartz- Bezieher sieht seine Sozialleistungen als Einkommen an, da bekommt man schon Äußerungen zu hören: „Ich habe mein Gehalt nicht erhalten.“ Oder „ich möchte ein EC-Karte“ „Sie haben leider kein Einkommen“ „Ich bekomme mein Geld doch vom Amt“) erhöht werden, um die finanzielle Lage der „Ärmsten der Armen“ zu lindern. Das Problem: Kindergeld wird auf SGB II angerechnet und verringert damit den Leistungsanspruch. Der Einkommensüberhang (der Betrag, der über den SGB II Anspruch hinausgeht) wird sogar auf den Kindergeldbezieher übertragen. Heißt für mich Augenwischerei. Die Freude wird dann nicht lange halten. Und natürlich sollen die „bösen Reichen“ dafür bezahlen. Die richtig Reichen haben ihr Geld nur in Deutschland, wenn sie nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Die SPD zielt mit Ihrer Verteilungsorgie wieder auf den Mittelstand ab. Und natürlich den raffgierigen Vermieter. Mal so ein kleiner Einschub aus der (sozialistischen) DDR. Im Prenzlberg gab es zu DDR- Zeiten auch private Mietshäuser. Mit einer Durchschnittsmiete von 70,00 bis 100,00 DDR- Mark konnten die Häuser nicht instand gehalten werden und sahen so zerfallen wie die Häuser der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften aus. Wie lange hält der Sozialismus? Um die siebzig Jahre, bis die Häuser zerfallen sind. So nebenbei- weil wir gerade beim SGB II sind. Laut einem Urteil des BVerfG vom 05.11.2019 sind alle Sanktionen über 30 Prozent verfassungswidrig (wenn wir eine Verfassung hätten). Gerade die Weigerung (und wiederholte Weigerung) der Arbeitsaufnahme wird mit diesen hohen Sanktionen belegt. Das ist jetzt vom Tisch. Jetzt in der Übergangszeit der Umsetzung des Urteils, werden die Sanktionen zurückgenommen und die bereits ausgegebenen Lebensmittelgutscheine, um das Existenzminimum zu sichern, dürfen nicht auf die nachzuzahlenden Leistungen angerechnet werden. Natürlich ist laut Urteil die besondere Härte im Einzelfall zu berücksichtigen, was zum völligen Ausschluss der Sanktion führen kann. Ich nehme an, wenn die Bedarfsgemeinschaft fünf bis acht minderjährige Kinder aufweißt. Andere Härtefälle kann ich mir nicht vorstellen, wenn die Aufnahme von Arbeit verweigert wird. Und natürlich dürfen wir die CDU nicht vergessen. A-K-K hat die Machtfrage für sich entschieden. Herzlichen Glückwunsch. Die Mitläufer haben entschieden und den weiteren Verfall der Partei beschleunigt. Irgendwann bleibt der Werte Union nur die Abspaltung übrig, da die CDU so wie die SPD nicht mehr zu retten ist.
Im Silberforum wird ja gerade andiskutiert, ob Markus Krall sich nächstes Jahr im Herbst die Welt mit Champus schön saufen muss, weil der „ Crash“ nicht eingetreten ist. Es gibt meiner Ansicht nach zwei Szenarien an den Märkten. Einsetzen der Deflation, also Crash- und dann Gelddrucken oder zweitens- sofort Gelddrucken. Sehr erhellend die Auszüge aus den Tagebüchern „Heinrich von der Ohe“ zur Inflation. Viele Kommentatoren vertreten die Ansicht, dass Auswirkungen wie Börsencrash und Inflation nicht solche Ausmaße annehmen können wie damals- weil die Notenbanken vorbereitet sind. Hat man bei beim amerikanischen Repromarkt gesehen, der nun scheinbar eine Dauerinfusion an Liquidität erhält. Ich gehe von der Greater Depression zeitnah aus. Es gibt viele Dominosteine, die Umkippen können. Die zwei Wesentlichsten sind für mich die 300 Billion Dollar weltweiten Schulden, die nicht einfach durch die Notenbanken weggedruckt werden können (schon gar nicht ohne dass das Geldsystem wegen des Vertrauensverlustes kollabiert) und die für mich „absolute“ Unfähigkeit der Politiker (Vertrauensverlust in den Staat und damit in die gesellschaftliche Ordnung).
Ich denke Dr. Markus Krall kann sich ganz beruhigt zurücklehnen (soweit es seine Reputation angeht). Ich bin gestern Abend mit Optionsscheinen in den amerikanischen Markt Short gegangen, LZ bis 20.12.2020. Bei der niedrigen Vola eine direkte Einladung.
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25.11.19 04:45:06
Beitrag Nr. 1.537 ()
Ich werde mir jetzt auch mal den größten Crash aller Zeiten von Friedrich und Weik holen. Kann ich morgens und abends in der S-Bahn lesen. Ich muss ehrlich sagen, ich sträube mich immer gegen den Kauf von „Sachbüchern“. Alle Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe waren bisher meist eine Zusammenfassung dessen, was wir uns selbst tagtäglich an Informationen aus dem Internet aufbereiten. Zudem geht mir die massive Werbung, die Friedrich für Ihr Buch betreibt ziemlich auf den Sack. Ist sein gutes Recht und Promotion ist alles. Geht mir halt nur auf den Sack. Auf der anderen Seite steht bei mir die „Information“ an erster Stelle- und die kann sich auch in einer Werbung darbieten. Gestern habe ich mir ein Youtube - Video von Kettner reingezogen, ein Online-Goldhändler. Der hat darauf verwiesen, dass der Onlinekauf von Gold keiner Meldepflicht unterliegt und Gold Online unlimitiert gekauft werden kann. Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Klar- die „Gefahr“ der Geldwäsche ist für Big Brother nicht gegeben, da kein böses Bargeld im Spiel ist. Ich habe noch nie Online Edelmetalle gekauft. Kommt mir gleich wieder in den Sinn, was ist, wenn du die Ware nicht bekommst oder sie dir Fälschungen andrehen. Ich kann sowieso nicht erkennen, ob ich eine Fälschung in der Hand habe oder nicht. Und ein Onlinehändler, der schon eine erhebliche Weile am Markt ist, hätte es vermutlich schwer, sich zu halten, wenn er Lieferungen unterschlägt bzw. Fälschungen auffliegen. Bleibt nur noch die Totalüberwachung durch die Sozialisten übrig. Man möchte- aber kann nicht. Wie Kettner meint, der Bank ist egal, was im Auftrag steht. Totalüberwachung setzt das Vorhandensein der entsprechenden Ressourcen voraus. Technische und geistige. Deutschland und die EU sind auf dem absteigenden Ast. Gerade was die Internettechnik anbetrifft (war die nicht KanzlerInnen- Chefsache? Puh, ein Glück.) hinken wir zurück. Je mehr Regulierung, um so löchriger wird das System. Persönlich gehe ich davon aus, dass das organisierte Verbrechen oder die Terrorfinanzierung munter vor den Augen der Regierungen betrieben wird. Und den Regierungen ist das sowieso egal, da es einzig und allein um die Kontrolle der Zahlungsströme geht. Nicht um die einzelne Transaktion, sondern um deren Gesamtheit. Die staatliche Möglichkeit zu haben, einfach den „Hebel“ umlegen zu können- um sich vermeintlich Zeit zu verschaffen. Und da kommen ich wieder zum Anfang. Friedrich ist in seinem letzten Video auf § 314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) eingegangen und hat dargestellt, dass die Versicherungen Auszahlungen einstellen oder verweigern können oder von den Aufsichtsbehörden dazu angehalten werden können, wenn die Versicherung zahlungsunfähig wird. Insofern gibt es hier schon einen Unterschied zu dem, wie ich Friedrich verstanden habe. Es ist ein Unterschied, ob die Zahlungsunfähigkeit droht oder bereits eingetreten ist. Aber nur das am Rande. Allerdings erhoffe ich mir durch das Buch neue Informationen und damit auch neue Perspektiven. Ist ja nicht so, dass unsere „liebe Regierung“ irgendwelche Geheimgesetzte (noch nicht) beschließt. Man verzichtet lediglich darauf, sie zu kommunizieren, was zu Intransparenz führt ... - ja okay, aufgrund des vorsätzlichen Handels kommt es Geheimgesetzen recht nahe. Die Gesetze werden im Bedarfsfall aus der Schublade gezogen und ... TADA- verarscht. Aus diesem Grund hol ich mir das Buch. Wenn es scheiße ist , kann ich hinterher darüber meckern. Jetzt muss ich mich erstmal ins Hamsterrad begeben.
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29.11.19 04:27:20
Beitrag Nr. 1.538 ()
Die Nacht war wieder früh vorbei. Aufgewacht bin ich durch einen Traum. In diesem Traum fuhr ich mit dem Auto in Prenzlauer Berg und eine Frau aus Afrika trat mir gegen den Kotflügel, weil ich Sie als Fußgängerin aufgrund des Verkehrs leicht in ihrem Fortkommen behinderte- sprich Sie musste um das stehende Auto herumlaufen. Warum es sich in dem Traum um eine Frau aus Afrika handelte, kann ich nicht sagen aber aufgrund der in diesem Land vorherrschenden Gesinnungsdiktatur erspare ich mir eine Interpretation. Der Autotraum an sich dürfte jedem Autofahrer aus der Stadt hinlänglich bekannt sein. Fußgänger, Fahrradfahrer und auch andere Autofahrer können sich gegängelt und genötigt fühlen obwohl man selbst dafür nicht kann, weil sich schlagartig die Verkehrlage ändert und man nicht reagieren kann. Man geht davon aus, dass der andere dies hätte erkennen können und wird durch die zu Unrecht erlittenen Anfeindungen selbst wütend- und brüllt durch die zumeist geschlossenen Autoscheiben. Was macht uns wütend? Das dem anderen scheinbar jegliche Weitsicht fehlt zu erkennen, dass man selbst ein Opfer der Situation ist. Und diese strunzend dumme Reaktion versetzt uns in Rage, dazu noch das sozialinkompetente Verhalten. Und bin ich beim Thema des Beitrages. Die kognitive Schwäche- oder Dummheit der einen umgebenden Menschen. Natürlich kann diese Betrachtung ausschließlich aus der Ich- Perspektive erfolgen. Der blinde Fleck in der Selbstwahrnehmung verhindert zum Beispiel zu erkennen, das nicht die anderen dumm sind, sondern man selbst unter dem Kruger- Dunning- Effekt leidet. Ich habe tagtäglich mit kognitiv schwachen Menschen zu tut. Aber stößt mich tatsächlich die Dummheit ab? Nein. Es ist vielmehr die hinzutretende soziale Inkompetenz. Respektlosigkeit dem anderen gegenüber. Respektlosigkeit tritt in so vielen Facetten auf, dass die Benennung aller Möglichkeiten respektlosen Verhaltens den Rahmen sprengen würde. Arroganz zum Beispiel. Strohdumm und meint trotzdem die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben, weit verbreitet unter Politikern. Oder noch weiter verbreitet- fehlende Umgangsformen. Man denkst schon- „Mann ist der oder die blöd“- und dann fehlt es noch an dem richtigen Umgangston. Aber die Krönung des Ganzen fehlt noch- von einem selbst wird erwartet die Situation zu bereinigen- spinn ich oder was? Typisches Beispiel aus dem Berufsleben (aus meinem selbstverständlich): Die Zuständigkeit ist streitig. Ich erkenne scheinbar die Zuständigkeit der anderen Abteilung. Erstelle einen unmissverständlichen Vermerk, warum ich die Zuständigkeit des anderen annehme- und bekomme die Angelegenheit postwendend und- kommentarlos- zurück. Während ich das schreibe, merke ich wie die Wut hochkommt. Statt kurz darzustellen, weshalb man anderer Meinung ist, wird der Vorgang zurückgeschickt. Ist tatsächlich wie bei „Asterix Kampf gegen Rom“ als Asterix und Obelix in der römischen Behörde fast durchdrehen. Ja- ich sehe überall dumme Menschen. Ich glaube nicht, dass wir aufgrund der anstehenden Götterdämmerung vor einem evolutionären Schub stehen. Es sei denn, die Herde wird tatsächlich ausgedünnt. In postapokalyptischen Filmen beschwert sich meist der Despot, dass sich in Friedenszeiten die Schwachen über die Starken erhoben und diese unterdrückt haben. Er sei jetzt berufen dies zu ändern. Früher hatte ich mit dieser Aussage ein Problem ...
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30.11.19 06:16:43
Beitrag Nr. 1.539 ()
Gestern gab es Krach im Paradies. Es kam zu einem für mich leidigen Thema (eines von vielen selbstverständlich): Urlaub. Urlaubsplanung ist schon ätzend. Es fängt schon damit an, dass man sich in einem abhängigen Arbeitsverhältnis absprechen muss. Ätzend, sag ich. Wie Kleinkinder wird sich um Brückentage, Ferien und was weiß ich noch gestritten. Da mir das auf den Sack geht, nehme ich den Urlaubplan meiner Zaubermaus und reiche ihn bei mir ein. Wenn das abgeschlossen ist, wird es bei dem Thema zu Hause weiter lustig: „Du- was wollen wir denn machen?“ „Mir egal.“ Also meine Zaubermaus ist keine Xanthippe, nicht im mindestens, eher versucht sie immer das Alphatier raushängen zu lassen, was ich ihr nach knapp 25 Jahren immer noch nicht abgewöhnt bekommen habe. Außerdem- meine vorgeschlagenen Billigurlaube will sie doch eh nicht machen. Jetzt will sie wieder aufs Schiff. Ist mir zu teuer. Punkt. Bei ihr kommt nach meinem Schlaganfall immer: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ oder „Ich will nicht immer für später sparen“ usw. Wenn später nicht mal früher kommt. Schlussendlich haben wir uns geeinigt: Sie zahlt. Nein, das meine ich ernst. Da geht fast ein komplettes Monatgehalt für eine Woche „Kreuzfahrt“ drauf. Nee, mach ich nicht. Wenn dieses Minigehalt wenigstens der zu erbringenden Arbeitsleistung entsprechen würde. Aber so ist damit zu rechnen, dass ich mehr schlafe, wenn nicht sogar den Urlaub verschlafe, weil der Körper plötzlich in die Ruhephase geht und abschaltet. Sich schon mal gefragt, warum man sich im Urlaub müde, abgespannt und gestresst fühlt? Wenn manch einer in dieser Zeit mal seinen Blutdruck messen sollte, der wird das Ohrenschlackern bekommen. Und dafür reicht auch ein Billigurlaub mit Liege am Strand. Nein, ich bin nicht geizig. Und schon gar nicht der Arsch, weil ich meine Freundin zahlen lasse. Auch wenn wir beide eine Einheit bilden, heißt das noch lange nicht, dass ich alle Entscheidungen des anderen mittragen muss. Und mögliche Kompromissen sind: sie fährt alleine, gemeinsamer Billigurlaub oder sie zahlt, weil sie nun mehr verdient, seit ich mich in die gesicherte Armut begeben habe. Sie hat sich entschieden. Sollte die Krise (hah- es geht los. Ich habe das erste Mal das Wort Krise verwendet) losgehen, werden wir froh sein, dass gesicherte Minigehalt zu haben- ob „der Staat“ seine Angestellten dann noch bezahlen kann bleibt abzuwarten. Vielleicht gibt es eine doppelte Ration an Lebensmittelgutscheinen. Wer mittlerweile „1984“ gelesen hat, wird wissen, dass die Genossen der „inneren Partei“ auch nicht so luxuriöse gelebt haben. Wie gesagt oder schon mal geschrieben: Ich sehe Deutschland als Passagierflugzeug, welches mit Restdämpfen (an materiellen und geistigen Ressourcen) mitten über dem Ozean fliegt. Ich habe vorhin den Leitartikel auf goldseiten.de gelesen, der in Richtung eines Szenario läuft, welches ich mir gerade „ausdenke“. Der Autor stellt die Frage, ob man Anleihen nicht besser durch Gold ersetzen sollte. Mein versponnenes Szenario geht so: Die (fiktive) Zentralbank eines Landes druckt Geld und kauft dafür auf dem Weltmarkt Gold ein. Dann werden die Einwohner und Institutionellen (vor allem Rentenfonds) verpflichtet die Anleihen und anderen Papiere gegen Gold bei der Zentralbank gegen eine festen Wechselkurs einzutauschen. Und dann erklärt sich das Land für Zahlungsunfähig. Anschließend wird die Währung neu aufgestellt und die Einwohner tauschen das Gold zurück in die neue Währung. Die Verlierer wären diejenigen, welche ihr Gold für die nun wertlose Währung verkauft haben. Gibt natürlich viele Unsicherheitsfaktoren. Der Goldankauf der Zentralbank sollte über einen längeren Zeitraum gestreckt werden, um die Entwertung der eigenen Währung nicht vor Abschluss des Goldankaufes zu provozieren. Und die Bevölkerung muss der Regierung und damit der neuen Währung vertrauen und diese auch eintauschen. Um das Szenario durchzusetzen würden mir nur China und Japan einfallen, weil in diesen Ländern der Staat eine ausgeprägte Kontrolle über seine Bevölkerung ausübt und dort das „Wir“ zählt. Des Weiteren sind die Käufer von japanischen Anleihen vordergründig im Inland zu finden. Die Amis sind zu egoistisch, da zählt nur das „Ich“ und Deutschland- ist eh verloren. Ich nehme mal an, bis zu den ´68 hätte es in Deutschland funktioniert. Mit der Machtergreifung der Sozialisten hat sich das ab 2005 endgültig erledigt.

Dementsprechend muss halt jeder seine eigene Zentralbank sein.
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05.12.19 04:52:34
Beitrag Nr. 1.540 ()
In einem seiner letzten Interviews hat Markus Krall die Vermutung geäußert, der Liquiditätsbedarf der Banken resultiere aus einer möglichen Entflechtung des amerikanischen und europäischen Bankensystems. Leider ist er nicht näher darauf eingegangen. Bisher sind viele davon ausgegangen, dass der Ankauf von amerikanischen Bonds die amerikanischen Banken in Liquiditätsschwierigkeiten bringt, was nicht von der Hand zu weisen ist. Anderseits gehen wir davon aus, genaues weiß man nicht, dass wenn eine Großbank fällt aufgrund der bestehenden Verquickungen weitere Banken in Schieflage geraten könnten, gerade im europäischen Bankensektor. Wenn man den Gedanken von Krall (ohne entsprechendes Fachwissen) weiterspinnt, könnte man annehmen, die amerikanischen Banken könnten still und heimlich ihre Portfolios von europäischen Zeitbomben bereinigen. Wenn es dann in der Eurozone Bum macht, kann man von drüben in aller Ruhe zuschauen und nachher die (Bank) Leichen plündern. Der europäische Steuerzahler bekommt die Kosten aufgebrummt, während man sich selbst die Rosinen aus der Scheiße pullt. War das nicht bei den griechischen Banken und der Industrie genauso? Wie gesagt genaues weiß man nicht. Aber auf der anderen Seite- „alle“ sprechen davon, dass die Banken aus den und den Gründen crashen werden, weil die europäische Politik versagt hat. Aber- die allmächtigen Banken haben doch mitgemacht und sich nach und nach die Butter vom Brot nehmen lassen. Erst jetzt in der letzten Zeit wird mal verhalten das Maul aufgemacht. Für die Vermutung von Krall spricht ein Umstand: Die scheinbar absolute Geheimhaltung. Normalerweise würde sich doch irgendein Insider finden, welcher der Öffentlichkeit die gewünschte Info steckt. Hier könnte durchaus ein großer Coup umgesetzt werden. Vermutlich nach Abschluss der Angelegenheit wird wie zufällig die Info veröffentlicht und Stunden später brennt Europa, nicht nur im Übertragenden Sinne. Wir werden sehen.
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06.12.19 04:37:01
Beitrag Nr. 1.541 ()
Morgähn. Freitag. Heute mach ich um zwölf Schluss mit Arbeiten. Wird heute ein ganz entspannter Tag. Die Behörde ist wegen Personalversammlung zu. Man kann mal arbeiten ohne dass nervige Bittsteller vorsprechen. Vielleicht geh ich auch schon um elf nach Hause. Jetzt ist es halb vier und mir ist langweilig. Bis fünf muss ich die Zeit überbrücken und klimpere deshalb einfach mal so auf der Tastatur herum. Wenn ihr das lest, ist es einer der Beiträge, die nicht im virtuellen Schredder gelandet sind. Es gibt tatsächlich Tage, da schreibe ich seitenweise zu einem Thema, anschließend lese ich mir die Sache durch und – entscheide: Nee, Nee. Wird gelöscht und weg ist es. Das stellt mich manchmal vor das Problem nicht zu wissen- hast du die Sache schon mal veröffentlich oder nicht. Manchmal hat man echt den Eindruck altersbedingt immer vergesslicher zu werden. Mag schon sein, dass die Rechnerleistung im Oberstübchen nachlässt, wenn ich nachher ein alter Knacker bin. Vielmehr liegt es aber jetzt an der Dauerbelastung. Da prasselt es von rechts, links und von oben auf mich ein, so dass ich mich nicht traue mich zu bücken, weil ich Befürchtung habe, es kommt auch von hinten. Und dann löscht unser Kurzzeitgedächtnis die Information einfach ohne sie im Langzeitgedächtnis abzuspeichern. Es gibt Vorgänge die ich vor zwei Tagen bearbeitet habe- die mir vollkommenen fremd sind. Wenn da nicht mein Name stehen würde- ich müsste abstreiten, dass bearbeitet zu haben. Und selbst wenn man mir den Vorgang hinlegt und „ es einem so langsam dämmert“ ist es noch nicht sicher, ob man sich tatsächlich erinnert oder nur meint sich zu erinnern. Mit diesem Umstand kann super manipuliert werden, im Kleinem wie im Großen. Wie oft habe ich im nach hinein an Events „teilgenommen“ ohne dagewesen zu sein. Man hat von jemanden, der dabei gewesen ist ein paar Infos bekommen oder sie einfach nur aufgeschnappt- und Vola ein paar Jahre später war man dabei. Und warum ? Natürlich um sich einen persönlichen Vorteil zu schaffen. Entweder eine „Gemeinsamkeit“ zu einer Person aufbauen oder das Ansehen der eigenen Person so aufwerten. Natürlich kann man so auch nach und nach die Geschichte eines ganzen Volkes ändern. Vergangene Geschichtsabläufe werden verfälscht und da es mit der Zeit immer weniger Zeitzeugen gibt, wird die Lüge zur Wahrheit. Diese Art der Manipulation ist allgemein bekannt. Ich weiß. Aber mir ist es gestern erst wieder einmal so krass bewusst geworden. Und liegt nicht eine der Gefahren von Hacke bis Nacke verarscht zu werden in dem Umstand zu denken, dass man weiß wie man vermeintlich über den Löffel gezogen wird? Ich stelle gerade fest, so sinnbefreit ist der Beitrag gar nicht und vor allem- ich kann ihn fast ohne holpern lesen. Da wir auf Arbeit gerade (wieder einmal) auf die Notbesetzung zusammengeschrumpft sind, bin ich schon ziemlich angemüdet. Das wird sich im Lauf des Tages weiter zu einer echten Müdigkeit ausweiten und bedeutet, Fehler sind schon vorprogrammiert. Trotz dieser Müdigkeit habe ich den Kauf von Bitcoin wieder aufgenommen. Unabhängig davon, ob er weiter korrigieren sollte. Das Halving steht nächstes Jahr im Mai (?) an und nach der Verarsche mit dem Litcoin- Halving (Preis ist vor dem Halving gestiegen um dann abverkauft zu werden), denke ich, es ist besser schon mal einen Fuß in die Tür zu setzen. Gleich halb fünf. Na denn.

#: Wir schaffen das.
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08.12.19 06:45:09
Beitrag Nr. 1.542 ()
Ich stecke gerade im „Größten Crash aller Zeiten“ und bin momentan ein bisschen enttäuscht. Wer sich mit der Materie regelmäßig beschäftigt, für den bietet das Buch wenigstens bis Seite 244 nicht viel Neues, da es sich um eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Ist-Zustandes handelt. Das was Neu was für mich neu war hat Friedrich schon in seinen Videos gespoilert. Nachdem ich mich dann damit selbstständig beschäftigt habe, hätte man im Buch dazu ruhig noch mehr schreiben können. Gut, dann würde die Autoren Gefahr laufen ihr Werk zu überfrachten. Es kurz, bündig und unterhaltsam geschrieben- und ich habe den Drang die Mistgabel aus dem Schrank zu holen. Mal sehen, ab Seite 245 werden Ihre Lösungen präsentiert. Bin gespannt. Das Zeitalter der Sachwerte. Sachwert- eine Sache der ein innerer Wert anhaftet.. Sollte der Preis der Sache (nicht der Wert) auf Null gehen wird eben davon nicht unbedingt der Wert erfasst. Sollte der (Markt)Preis einer Unze Silber (das dreckelige Zeugs) sinken, trägt sie immer noch den objektiven Wert der Herstellungskosten in sich und wenn Menschen ganz plötzlich Silber haben wollen, kommt zum objektiven Wert der subjektive (Markt)Preis (Haben- Wollen) hinzu, was dann einen durchschlagenden Effekt auf den Preis hat. Und das, was für mich „ein Sachwert“ ausmacht, ist die eben, dass selbst wenn der Preis der Sache verfällt, der (eingeschlossene) Wert der Sache auf Dauer konserviert wird, solange die Sache existiert. Aktien sind für mich daher kein Sachwert. Neben den Produktionsmittel und aller körperlichen Sachwerte macht den Wert eines Unternehmens dessen Innovationskraft und Unternehmensführung aus. Zwei wesentliche Faktoren der Wertbildung die nicht konserviert werden können und variabel sind. Fehlende Innovation und schlechte Unternehmensführung und der Wert des Unternehmens geht gegen Null. Weil derzeit Aktien so toll sind ist der Marktpreis hoch, obwohl es sich vielleicht um ein Zombieunternehmen ohne Wert (schlechte Unternehmensführung, keine Innovationen) handelt. Ach übrigens, ich denk mir den Scheiß hier nicht einfach so aus. Ich könnte einfach ganz schlau tun und was von Aggregation schreiben. Meine Zaubermaus ist an Bitcoin nicht heranzukriegen. Sie sieht da keinen Wert. Ist auch schwer vorstellbar. Auch wenn ich meinen Leben noch nie eine körperliche Aktie gesehen habe und in meinem elektronischen Depot lediglich die WKN und die Anzahl der gehaltenen Aktien stehen, weiß ich das „meine Aktien“ und damit ein verbrieftes Recht irgendwo in einer Verwahrstelle als Teil einer Gesamturkunde lagern. Bei Bitcoin ? Einsen und Null? Hier liegt der objektive Wert des Bitcoins in der Infrastruktur, im Netzwerk und der dazugehörenden Hash-Rate (Abwicklung der Transaktionen) und auch in der Innovationskraft. Ein Sachwert im klassischen Sinne ist Bitcoin für mich nicht. Wenn ich Bitcoin auf meiner Festplatte speichere und sich das Stromnetz verabschiedet, verabschiedet sich auch der Wert. Anderseits lassen uns die Elitennieten wenig Möglichkeiten zur Diversifikation. Mann-o. Da sehe ich wieder, dass ich nicht weiß, wohin der Beitrag geht. Ich wollte mir nicht die Zusammenhänge von Wert und Preis erklären, sondern darüber schwadronieren, wie Scheiße selbst Politiker auf kommunaler Ebene sind. Der Bürgermeister einer kleinen Gemeinde hat jahrelang für die Baugenehmigung einer Schwimmhalle gekämpft, weil die Einwohner sich eine wünschten. Jetzt hat er sie- die Baugenehmigung, nicht die Schwimmhalle. Ist mit den Stimmen von CDU und Grünen abgelehnt worden. Der CDU war es zu teuer und den GrünInnen- nicht klimafreundlich genug. Wenn man den Bürgermeister so gehört hat, könnte man schon davon ausgehen, dass das Klima im Gemeinderat jetzt vergiftet ist.
Ich sag nur: Liebe GrünInnen (sorry, ich hatte erst die Grünen geschrieben) macht bitte so weiter.

#: Ihr schafft das schon- euch abschaffen.
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10.12.19 04:46:22
Beitrag Nr. 1.543 ()
So, mit dem „Größten Crash aller Zeiten“ bin ich durch. Für zwanzig Euro erhält meine kompakte Zusammenfassung des heutigen Ist-Zustandes der Politik, Gesellschaft und der Finanzindustrie. Wer zwischen den Zeilen liest und die notwendigen Zusammenhänge herstellt wird erkennen, warum der heutige Ist-Zustand nur in der großen Katastrophe, der Greater Depression enden kann. Totalausfall. Von den drei Komponenten Politik, Gesellschaft und Finanzen (zu denen ich aufgrund der engen Verquickung auch die Wirtschaft zähle) ist nicht eine defekt, auch nicht zwei, nein es sind alle drei vollständig und unreparabel hinüber. Damit besteht keine Chance mehr, dass sich „das System“ ohne größere Turbulenzen ausgleichen kann. Eine gute Politik und Gesellschaft könnte eine kaputte bis schwache Wirtschaft heilen/kompensieren, eine starke Gesellschaft und Wirtschaft könnte eine schwache Politik abwählen. Stellt sich die Frage, ob eine starke Politik (eine starke Führung- oh, böses Wort) und eine starke Wirtschaft eine schwache Gesellschaft wieder auf Vordermann bringen kann? Kommt auf die Gesellschaft an. Da Deutschland zu einem Vielvölkerstaat transformiert wurde eher nicht. Vielvölkerstaat bedeutet für mich nicht, dass die Menschen aus aller Welt nach Deutschland einwandern und alle das deutsche Wesen annehmen wollen, sondern das viele unterschiedliche Menschen aus aller Welt einwandern und ihre unterschiedlichsten Eigenheiten behalten wollen. Und somit eine ethnische Zersplitterung der Gesellschaft entsteht, so dass die Gesellschaft nicht mehr mit einer Stimme sprechen kann. Muss man nur die Berliner U-Bahn nehmen, da hört man viele Sprachen, kaum noch deutsch – und irgendwann verstummt auch der letzte deutsche Laut. Das System ist irreparabel geschädigt. Wenn man als Neuling das Buch gelesen hat, (ich bin immer noch bei der Rezension) hat man genug Wissen um die tagtäglichen Geschehnisse zu verstehen, die um einen herum passieren. Insofern eine gefährliche Schrift. Die Frage für mich ist nur- das Buch ist ein Bestseller (ein Buch, dass überdurchschnittlich gut verkauft wird), sind die Käufer nun Menschen die nach Wissen dürsten oder sind die Käufer diejenigen, die dem System eh schon abgeschworen haben? Ich müsste das Buch nicht unbedingt lesen- viel wichtiger wäre es, wenn meine Kollegin oder mein Nachbar das Buch lesen würden. Nur die wissen nicht einmal, dass es dieses Buch gibt. Mehrwert für die Gesellschaft ? Ich würde dieses Buch mit einer Schmunzette alla Rosamunde Pilcher kreuzen (ganz wichtig- Nippel müssen darin vorkommen) und so versuchen den Inhalt unter die breite Masse zu bringen. Hab ich mal versucht- bin irgendwie immer bei den Nippeln hängen geblieben. Ich lass die Frage mal im Raum stehen, ob „das Buch“ massentauglich ist. Nun muss ich ja irgendwie durch einen Mehrwert meine zwanzig Euro wieder rein bekommen. Also, die Autoren gehen davon aus, dass der Bitcoin aufgrund des anstehenden Halvings bis Mai 2020 an die 55.000 Dollar- Marke heran läuft. In dem Bezug sei die Stock to Flow Ratio genannt (Ausdruck der Seltenheit – was für Gold und Silberhalter interessant ist, weil es das dreckelige Zeugs eben nicht in Mengen gibt), die ohne Halving schon auf einen Preis von 42.000 Dollar kommt. Als Zock bedeutet das, wenn der Bitcoin aus seiner Konsolidierung nach oben ausbrechen sollte, für mich so bei 9.000 Dollar, dann such ich mir bei Vonobel das oder die passende Hebelprodukte raus. Im übrigem habe ich Litecoin und Ethereum gestern rausgeschmissen und in Bitcoin getauscht. Klar, sollte der Bitcoin- Preis im Januar wieder anziehen, hebt er die anderen Boote auch mit an- vielleicht. Gerade bei Litecoin bin ich mir da nicht so sicher, weil der Litecoin anders als Silber eben keine eigenen Spezifika hat bzw. ich nicht sehe, dass diese weiterentwickelt werden.
Bevor man auf den glorreichen Gedanken kommt, das Buch jemanden unbedarftes zu schenken, so überlegt werden, ob das Buch nicht ungelesen im Regal einstaubt und nur für die Autoren einen Mehrwert hat.
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12.12.19 06:45:34
Beitrag Nr. 1.544 ()
Bei manchen Kommentartoren, die sich systemkritische äußern, muss ich schmunzeln. Diese teilweise Überbetonung auf „wir werden mit rechtsstaatlichen Mitteln und auf Basis von Recht und Gesetz gegen dieses System vorgehen ... bla ... bla ... bla ... . Mir ist durchaus klar, dass man sich rechtlich zulässig nur im Rahmen – dieses Systems – äußern kann ohne von selbigen sanktioniert zu werden. Und- das ist teilweise schwierig, wenn Beiträge von Kommentatoren auf youtube mit und ohne Begründung in vorauseilendem Gehorsam gelöscht werden oder die Gedankenpolizei auf der Jagd nach Hass-Post im Internet über alles herfällt was nur den Hauch von Systemkritik in sich birgt. Kampf gegen Rechtsextremismus und Hass im Internet gehört gerade wieder zu den Ergebnissen der Innenminister- Konferenz die vor einer Woche zu Ende gegangen ist. Der ewige Kampf gegen links- pardon rechts. Da wird selbst mal schnell ein Amoklauf zu einer rechtsradikalen Tat (um) gedeutet. Seit wann gibt es Hass- Post eigentlich? Ich glaube so seit 2015 sind sie vermehrt aufgetreten. Da muss ja irgendwas Gravierendes passiert sein, was der Auslöser war. Das muss so gravierend gewesen sein, dass sich bis dato unauffällige Mitbürger massenweise dazu hinreißen lassen haben, Hass im Internet zu verbreiten. Ich bin zwar recht häufig im Internet unterwegs aber so ein richtiges Hass-Post habe ich noch nicht gelesen. Ebenso habe ich noch nicht mitbekommen, dass Menschen die noch nicht so lange hier leben gehäuft von Menschen die schon länger hier leben in der Öffentlichkeit attackiert werden, wie es neulich in meinem kostenlosen Käseblatt für den Bezirk propagiert wurde. Hass Kommentare im Internet und aufkeimender Populismus müssen also irgendwo ihre Ursache haben. Was wäre also leichter als die Ursache zu finden und sie zu beheben. Und wenn die Ursache darin liegt, dass „der Staat“ etwas Gutes für uns kognitiv schwache Masse durchsetzen will, was wir einfach aufgrund unserer Unzulänglichkeit nicht verstehen- warum steigt er dann nicht in den Diskurs mit uns ein? Wir haben doch eine Demokratie – oder ? Demokratie, die höchste aller Gesellschaftsordnungen, wo die Macht vom Volk für Volk ausgeht. Wie ist ´ne das eigentlich? Darf innerhalb einer demokratischen Grundordnung eine Gruppe eine andere unterdrücken und ist diejenige Gruppe, die unterdrückt wird überhaupt noch Teil dieser Demokratie? Oder hängt das von der Größe der Gruppe ab? Man sagt ja, in einer Demokratie entscheidet die Mehrheit. Also darf eine große Gruppe eine kleinere Gruppe unterdrücken? Also wenn eine kleine Gruppe eine große Gruppe unterdrückt, dann ist das eine Diktatur. Aber selbst wenn man annimmt, dass in einer Demokratie eine große Gruppe (die Mehrheit) eine kleine Gruppe (die Minderheit) unterdrücken darf, weil die Demokratie auch nur eine Form des Herrschens und Beherrschens ist- wie verdammt weiß man dann, ob eine große Gruppe eine kleine Gruppe unterdrückt oder eine kleine Gruppe eine große Gruppe ? Kann man doch nur feststellen, wenn man Meinungsfreiheit zulässt – unter Berücksichtigung der intellektuellen und kognitiven Fähigkeit des seine Meinung kundgebenden. Wenn aber die Meinungsäußerung immer mehr eingeschränkt wird, wie kann man dann gegen das System opportuneren ? Und warum muss ich in einer Demokratie die Meinung überhaupt einschränken? Theoretisch ist die Demokratie die einzige Gesellschaftsform, in welcher die Meinung nicht eingeschränkt werden muss. Das Volk ist der Souverän. Die Mehrheit des Volkes entscheidet. Wenn eine Minderheit des Volkes anderer Meinung ist, kann dies der Mehrheit egal sein. Wenn aber die Minderheit bessere Argumente hat und sich die Meinung der Mehrheit des Volkes ändert, dann wird aus der Minderheit des Volkes nunmehr eine Mehrheit des Volkes-

- und Volkes Wille ist gewahrt- demokratisch. Oder?
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21.12.19 06:06:56
Beitrag Nr. 1.545 ()
Besinnliche Weihnachten. Ist ja bald wieder so weit. Wer feiert denn eigentlich noch besinnliche Weihnachten? Anders herum: Wer hat jemals besinnliche Weihnachten gefeiert? Ich frag mal so. Ich, auf jeden Fall noch nie. Kennt jemand überhaupt die Wortbedeutung des Begriffes von Besinnlichkeit? Meistens kennen wir nur einen Teil der Wortbedeutung eines Begriffes und reduzieren ihn auf diesen Teil. Manchmal verstehen wir ihn überhaupt nicht, aber weil es ein Modewort ist, wird er ständig benutzt. Die Verwendung des Begriffes narrativ zum Beispiel. Ständig wird mir dieser Begriff um die Ohren gekloppt. Letztens hat M. Fugmann den Begriff in einem Marktgeflüster siebenmal hintereinander benutzt. Obwohl ich mir die Wortbedeutung angeschaut habe, könnte ich den Begriff narrativ nicht verwenden- weil ich ihn nicht verstehe und er sich deshalb auch nicht in meine Ausdrucksweise implementieren lässt. Aber das nur am Rande. Ich war bei der Besinnlichkeit. Ich quak einmal die Definition nach: Nachdenken, Ruhe, Feierlichkeit- über den höheren Sinn des Lebens nachdenken. Weihnachten sollte wahrscheinlich dafür prädestiniert sein wegen der Geburt Jesus Christus, den Sohn Gottes auf Erden, der dann ein paar Jahre später ans Kreuz genagelt wurde. Eine recht unangenehme Art zu sterben. Ich glaube die einzigen, die Weihnachten besinnlich feiern könnten sind die Alleingelassenen, die keine Menschenseele mehr haben. Und die bringen sich dann auch verstärkt selbst um ( wobei die Selbstmordrate erst nach Weihnachten und um den Jahreswechsel ansteigt). Also Besinnlichkeit, das Insichgehen kann man eigentlich nur für sich allein erledigen. Manche gehen auch jedes Jahr mit der Familie zu Weihnachten einmal in die Weihnachtsmesse. Weil es so schön ist. Aber das ist eher ein Event, welches zum weihnachtlichen Ablauf gehört und nicht weil sie unbedingt was vom heiligen Geist abbekommen wollen. Eigentlich sollte man das auch mal mitmachen, bevor der Islam die Staatsreligion wird. Nicht nur Deutschland schafft sich ab, sondern auch die christlichen Konfessionen in Westeuropa. So wie ich das sehe, schaut „ die Kirche“ gerade zu, wie die Türken in Nordsyrien die christliche Minderheit über ihre arabischen Milizen abschlachten lassen. Okay, „ die Kirche“ ist sowieso zu einem zahnlosen Tiger verkommen, der mittlerweile von linksliberalen Sozialisten unterwandert wurde. Ich schimpfe mich selbst als Atheist und denke ich bin aufgeklärt- wenn ich ehrlich bin, ist das geheuchelt. Wie oft im Leben habe ich schon gedacht: „Oh, bitte nicht.“ Und auf ein Wunder gehofft. So ganz kann ich also den Glauben und die Hoffnung an das Göttliche nicht verneinen. So wie meine Zaubermaus lehnen manche Gott ganz und gar mit dem Verweis darauf ab, es kann keinen Gott geben, sonst würde der nicht all den Gräuel zulassen. Ich würde da mal sagen, er hat eine Gebrauchsanweisung für ein gottgefälliges und friedliches Leben hinterlassen, Zehn Gebote und sieben Todsünden. Hat dem Menschen den freien Willen gegeben – und ja, sie auch unzulänglich gemacht. Um der Menschheit ihre Entwicklung hin zur Vollkommenheit zu ermöglichen, wenn man auf die Menschheit als Gesamtheit abstellt. Klar dem einzelnen, der vom Schicksal gepeinigt wird und fragt- warum, geht das am Arsch vorbei. Als es mir schlecht ging habe ich den Tod akzeptiert, jetzt eher weniger, also gar nicht. Aber mit dem institutionellen Glauben „der Kirche“ braucht mir niemand zu kommen. Warum sind die Kirchen leer? Weil sie meiner Ansicht und auch der Ansicht manchen Pfaffens nach, den ich gefragt habe, wegen Ihrer Selbstherrlichkeit die Beziehung zu den Menschen verloren hat. Die Kirche muss sich selbst von innen reinigen, Scheiterhaufen inbegriffen.
Ätsch. Ich habe die Besinnlichkeit jetzt für dieses Weihnachten hinter mich gebracht. Fast eine ganze Stunde war ich besinnlich. Vielleicht wird der eine oder andere besinnlich, wenn Angelika „Mutti“ Merkel ihre Neujahrsansprache hält. Die Grußbotschaft wird lauten:

#: Ihr schafft das schon.
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22.12.19 06:10:39
Beitrag Nr. 1.546 ()
Ich spende nicht. Und schon gar nicht zu Weihnachten. Wenn ich die standardisierten Bettelbriefe zu Weihnachten im Briefkasten habe bekomme ich immer das Kotzen. Wenn ich in die City fahre und die Bettler in den U- und S-Bahnen mich anbetteln, ignoriere ich sie angewidert, wie eine Vielzahl der anderen Passagiere auch. Es reicht schon, wenn es in den Bahnen nach Pisse stinkt und ich den Sitz kontrollieren muss, ob dieser nicht voll genässt ist. Natürlich gibt es immer wieder Mitbürger, die den Gutmenschen heraushängen lassen müssen und die Obdachlosen füttern. Und dann gibt es die Penner, die so dreist sind, mir ihren verdreckten Bettel-Kaffee-Becher direkt vor das Gesicht zu halten, um ein Almosen zu erpressen- und die dann unflätig werden, wenn sie abgewiesen werden. In Ihrem Buch nehmen Friedrich und Weik Bezug auf ein „Sozialexperiment“ in einer Einkaufsstraße. Sie haben Passanten angequatscht und sie gegrüßt und angelächelt- und wurden von der Mehrheit abgewiesen. Auch erschienen sie der Polizei verdächtig. Daraus schließen Friedrich und Weik die Kälte der Gesellschaft. Letztens hat mich an der Kasse bei Kaufland auch eine Opi hinter mir dumm angequatscht. Wollte nur eine witzige Bemerkung machen. Ich habe auch nicht gerade lächelt erwidert. Punkt eins: Wenn du auch heiterem Himmel angequatscht wirst, sogar mit einem Lächeln, will der andere meistens was von dir. Dir was verkaufen, dich anbetteln oder anpöbeln. Du gehst sofort in Abwehrreaktion. Zweitens- du bist mit etwas anderem beschäftigt oder in deinen Gedanken versunken. Im Fall des Opis war ich damit beschäftigt meinen Einkauf geordnet in den Wagen zu bekommen, weil die Kassiererin mit einem Affenzahn die Ware über den Scanner jagte und ich kaum hinterher kam- trotz der Bitte langsamer zu machen. Und das erzeugt Stress bei mir. Erst recht, wenn ich meinen Wochenendeinkauf erledige und die Sachen nach ihrem Gewicht sortieren muss (obwohl ich das schon beim Einkauf versuche). Soviel zu Sozialexperiment von Friedrich und Weik. Und ansonsten braucht mir niemand mit den Armen der Ärmsten kommen. Ende der Woche war Zahllauf, die Sozialleistungen wurden für den Januar angewiesen. Mal sehen wie viele Arme der Ärmsten zwischen Weihnachten und Neujahr beim Amt aufschlagen und sich für mittellos erklären. Gerade Hartz IV Empfänger, die seit Jahren im Leistungsbezug stehen, sehen Sozialleistungen als Einkommen, öfter mal als Gehalt bezeichnet an, was ihnen z-u-s-t-e-h-t. Damit Leistungen bewilligt werden können muss zumindest einmal im Jahr ein Antrag ausgefüllt werden. Einmal im Jahr! Der wird dann unvollständig oder verspätet eingereicht und wenn deshalb Unterlagen nachzureichen sind- wird nicht mitgewirkt und der Antrag kann nicht bearbeitet werden. Wenn das Geld dann alle ist, soll der Antrag sofort bearbeit werden- und das System ist selbstverständlich menschenverachtend. Wir sind ja in der besinnlichen Vorbereitung auf Weihnachten. Neben Besinnlichkeit sollte auch die Demut in den Vordergrund gerückt werden. Für mich ist Demut der Respekt den Mitmenschen gegenüber und die Einsicht, dass man nicht über den anderen steht. Dass die Elitennieten Demut verlernt haben und sich unantastbar wähnen, zeigen sie uns jeden Tag. Dass diese Einstellung durchaus mit dem Gang aufs Schafott enden kann zeigt die Geschichte sehr anschaulich. Das ich den „Armen der Ärmsten“ keinen Respekt entgegenbringen kann, liegt vermutlich daran, dass diese mir auch keinen Respekt entgegenbringen. Und jetzt bitte nicht diesen Quark entgegnen, sie müssten sich in einer grausamen Welt behaupten und seien deshalb verhärmt. Das kommt erst noch- und dann wird sich die jetzige Respektlosigkeit rächen.

Das gilt für uns alle.
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23.12.19 04:53:40
Beitrag Nr. 1.547 ()
Es ist Weihnachten. Da werden wir alle rührselig. Abzocker haben in dieser Zeit Hochkonjunktur, weil die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sich aufgrund des Überflusses in dem wir leben „schlecht fühlt“ und Mitleid leicht zu erregen ist. Es ist daher kein Wunder, dass der Chef der GrünInnen Habeck möchte, dass Deutschland tausende von Migranten allen voran die Kinder aus überfüllten Auffanglagern aus Griechenland aufnimmt. Wirksam werden uns die Bilder über den Televisor von unfassbaren Zuständen in den Lagern gezeigt. Es wäre doch schön, wenn die geretteten Flüchtlinge ihn später Robert „ Vati“ Habeck nennen würden. Deswegen habe ich die selbstgemalten Plakate der Flüchtlinge vermisst auf denen „Mutti- Merkel rette uns“ oder eben „Vati- Habeck rette uns“ medienwirksam präsentiert werden. Was nicht ist kann ja noch kommen. Nun ist Habeck nicht Bundeskanzler, dementsprechend wird die Propagandamaschine nicht so vollkommen betrieben wie 2015. Außerdem ist Mutti Merkel ihre Aussage „ Wir schaffen das.“ mittlerweile im Hals stecken geblieben. Bisher hat die Bundesregierung den Vorstoß von Habeck abgelehnt. Es müsse eine gesamteuropäische Lösung her. Und nun? Was jetzt? Wie soll man den gepeinigten Menschen helfen? Denn für Hilfe bin ich tatsächlich. War ich schon damals. Vielleicht die Zustände in den Ländern versuchen zu ändern, um die Migration gleich im Keim zu ersticken? Oder Hilfsprogramme vor Ort auflegen, um dort mit einem Bruchteil an finanziellen Mitteln Hilfe zu leisten? Vielleicht sollten wir sie aufnehmen? Dann aber mittels Abstimmung der Bevölkerung- auf Blockchain- Basis, damit das Ergebnis nicht gefälscht wird. Wir sind schließlich eine „Demokratie“- kann sich später niemand herausreden. Oder: Die GrünInnen übernehmen die Kosten jedes Geretteten. Bei einem alleinreisenden Jugendlichen zwischen fünfzig und zweihundertfünfzigtausend Euro habe ich mal gelesen. Und natürlich gibt es feste Regeln: 1. Geflüchteten wird Asyl gewährt. Eine Einbürgerung wird nicht gewährt. Wie viele Flüchtlinge der ersten Welle wurden bereits eingebürgert? Zweitens: Es gibt Regeln. Wird gegen diese verstoßen, geht der Flüchtlingsstatus verloren und man wird ausgewiesen. Drittens: Wenn der Fluchtgrund- Gefahr für Leib und Leben wegfällt oder von Anfang an nicht bestand, geht es nach Hause. Also ich habe nicht gehört, dass Habeck vorschlägt, die GrünInnen übernehmen die Kosten. Wie bei allen Gutmenschen sollen andere deren ruhiges Gewissen bezahlen.

Ja ist denn schon Weihnachten?
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24.12.19 06:54:36
Beitrag Nr. 1.548 ()
Wer das tut, was er immer tut, bekommt das- was er immer bekommt. Einer meiner Leitsprüche, bereits oft genannt. Allerdings habe ich früher meine Beiträge abends bis nachts nach Feierabend geschrieben und meist mit einem erheblichen Wein-, Bier- und Zigarillo Konsum nebenher. Also in entspannter Atmosphäre. Heute schreibe ich vor dem Aufstehen, mit Kaffee ohne und da ich mich aufgrund der fehlenden aufputschenden Wirkung des Alkohols nicht aufrege, eher nüchtern (mit doppelten Wortsinn). In Zeiten der Gesinnungsüberwachung durch die Gedankenpolizei gar keine so schlechte Sache. Und okay, Rauschmittel dienen nun einmal dem Rausch und sollen das Gemüt in Wallung bringen - allerdings mit einem Haufen Ersatzteile im Kopf und einem Medikamentenkonsum, dass der Stuhlgang hart wird, sollte man seine Lebensweise eben ändern – oder auch nicht. Aber dann nicht hinterher rumheulen, wenn man sich irgendwann frühzeitig die Radieschen von unten anschaut. So, dass war jetzt die besinnliche, weihnachtliche Einführung des Beitrages. Eines meiner noch weiter auszubauenden Investment von dem ich noch nicht vollends überzeugt bin, ist der Bitcoin. Als Zock schon, keine Frage, aber eben als Langzeitanlage eben nicht. Das liegt aber eher daran, dass ich- obwohl noch jung- eben nicht technikaffin bin. Ich benutze eben lieber ein Faxgerät als eine E-Mail und mein Handy ist immer noch ein Samsung S3. Ist ja schließlich noch gut. Diese Einstellung hat mich damals auch abgehalten in den Bitcoin zu investieren. Und heute? Mangels Alternativen zum Anlegen muss ich mich mit dem Bitcoin beschäftigen. Wenn wir in einer „normalen“ Finanzwelt leben würden, könnte das Geld auf der Bank liegen bleiben, auch ein paar Jahre, bis sich wieder lukrative Anlagemöglichen bieten. Vielleicht mit ein paar Zinsen, welche die Inflation ausgleichen....- aber in so einer Welt neben wir eben nicht mehr. Geld liegen lassen ist nicht mehr. Gut, man könnte die Negativzinsen aussitzen und den entstandenen Zinsverlust durch die dann lukrativen Einstiegschancen im deflationären Schock ausgleichen. Nur ist das so? Dies würde voraussetzen, dass die Banken nicht straucheln und das Geld auf der Bank „sicher“ ist. Ist es das? Eher nicht. Heißt für mich, ich muss meine Lebenszeit jetzt anlegen. Etwas finden, was werthaltig und unterbewertet ist. Und dazu gehört nun einmal der Bitcoin. Bei einer Anlagenwahl unter fundamentalen Gesichtspunkten bevorzuge ich eher die Negativ- oder neutralen Kommentare. Diese Kommentare gehen davon aus, dass der Bitcoin vom Halving nicht übermäßig profitieren wird und die Stock to Flow Ratio für`n Arsch ist. Das Halving als Non-Event würde für eine sinkende Vola sorgen und wenn man kein Trader ist, wirkt sich eine hohe Vola nicht gerade gut auf den Blutdruck aus. Und wie Dr. Esnaasharie in einem seiner letzten Kommentare festgestellt hat- erst wenn die Volatilität aus dem Bitcoin raus ist, steigen die Großinvestoren ein. Bis dahin sammle ich jeden Monat die Bitcoins ein. Kann der Bitcoin auf Null sinken? Ja. Aber- alles andere auch. Selbst Gold kann lediglich zu einer Sache werden. Und dann sind wir bei Stock to Flow Ratio. Seltenheit ist keine Voraussetzung für eine Wertsteigerung- sondern das Haben-Wollen. Ich war mal vor Jahrzehnten mit vielen anderen pubertierenden Burschen für mehrere Wochen in einem Wehrlager eingesperrt. Nur Jungen, die einzigen Mädchen war die Küchenhilfen in der Kantine. Nicht besonders attraktiv und nicht besonders helle. Die ersten Tage wurden sie nicht mit dem Arsch angeschaut. Das änderte sich allerdings nach mehreren Tagen- und nach knapp zwei Wochen konnten Sie sich auszusuchen, wem Sie ihre Gunst schenken wollten. Gold, Silber und Bitcoin, Palladium, Platin usw. sind selten (in Bezug zur Papiergeldmenge) aber keiner braucht es und keiner will es haben? Warten wir doch mal ab, ab wann plötzlich alle diese Sachwerte haben wollen. In der Deflation ist Geld Trumpf ? In Zeiten von Negativzinsen und Bargeldrestrektion? Ich gehe eher davon aus, dass die jetzt unterbewerteten Assets explodieren werden, gerade in der Deflation, weil es jeder tunlichst vermeiden will Bargeld- oder Kontoguthaben in seinem Portfolio zu haben.
Deshalb ist es wichtig, jetzt wo keiner will, dass einzusammeln, was nachher vielleicht alle haben wollen.
Gold und Silber (das dreckelige Zeugs) gibt es wie Sand am Meer. Hah- selbst Sand ist rah und wird geklaut.

Wer das tut, war er immer tut, bekommt das- was er immer bekommt.

Schöne Weihnachten.
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25.12.19 05:50:07
Beitrag Nr. 1.549 ()
Manchmal holen einen die eigenen Denkprozesse ein. Neulich dachte ich, die SPD (Sie Plündern Deutschland) ist nach ihrem weiteren Linksruck eigentlich nicht mehr von der Partei „Die Linken“ zu unterscheiden. Insofern wäre die SPD nicht mehr als Volkspartei der Mitte anzusehen und gehört damit zum linken Rand. Das heißt eine Randpartei des linken Spektrums ist bereits an der Macht in Deutschland beteiligt. Und was lief gestern über die Nachrichtenticker ? Der SPD- Politiker Ralf Stegner empfiehlt den Zusammenschluss mit der Partei „Die Linken“. Eine Spaltung der linken Kräfte empfinde er als unnatürlich. Natürlich wird heute ein scharfes Dementi der Führungsspitze erfolgen, wenn Stegner ähnlich wie Kevin Kühnert Dinge ausposaunt, die noch lange nicht für den Plebs bestimmt sind. Anderseits möchte ein Herr Borsjan Spitzenverdiener und damit mutmaßliche Leistungsträger ( ich schreibe bewusst mutmaßliche Leistungsträger, denn es könnte sich ja um Schmarotzer ( ausdrücklich ausgeschlossen sind selbstverständliche alle linken Politiker) handeln, die sich auf Kosten aller Werktätigen bereichern) höher besteuern. Insofern auch eine sozialistische Idee. Vielleicht bekommt Herr Stegner doch keine Schelte. Als passendes Bonbon (Parteiabzeichen) könnten wieder zwei Hände dienen, die sich die Hand geben. Und als neuer Name könnte die Bezeichnung Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, kurz SED gewählt werden. Dies würde in der Tradition von 1946 geschehen, als die KPD und die SPD sich in der sowjetischen Besatzungszone zusammenschlossen, um die linken Kräfte nicht zu spalten. Einziger Unterschied zu damals wäre es, dass der Zusammenschluss diesmal freiwillig geschieht. „ Für Frieden und Sozialismus seid bereit!“ „ Immer bereit.“ Ich übe schon mal. Also ich finde, dass viele meiner westdeutschen Brüder und Schwestern gerade die älteren Jahrgänge, die auf den zurückgebliebenen Ost geschaut haben und welche jetzt wieder auf die Dunkeldeutschen als Land der Rechtsradikalen herunterblicken, gerne in den Genuss des Sozialismus kommen sollten. Wir Dunkeldeutschen würden dann „ die Mauer“ wieder hochziehen um uns vor den Gefahren des westdeutschen Sozialismus zu schützen. Wir hätten dann mit knapp 14 Millionen Einwohnern fast soviel Menschen wie vorher und würden einen Staatenbund mit den osteuropäischen Ländern und ein Bollwerk gegen den westeuropäischen Sozialismus errichten. Alles wäre wie vorher- nur umgekehrt. Vermutlich würde sogar auf westdeutscher Seite der Schießbefehl eingeführt werden. Deutschland verliert jetzt schon aufgrund der einsickernden sozialistischen Ideen die hochqualifizierten Einwohner. Jetzt werden dies Zahlen noch von hochqualifizierten Einwanderern aus Afrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt kompensiert, aber wenn der Eiserne Vorhang erst einmal zu ist. Und ja- auch ich werde meinen armen Verwandten (die sind zwar jetzt schon arm und wenig gebildet) Ostpakete schicken. Keine Ahnung, welche Währung Dunkeldeutschland haben wird- aber härter als der Euro wird sie alle mal sein. Manch einer fasst diese Zeilen gerade bestimmt als Satire oder Sarkasmus auf. Dazu möchte ich folgendes anmerken: Nach „der Wende“ beschlich mich das eine oder andere Mal das Gefühl, dass man früher Ostdeutsche, jetzt Dunkeldeutsche, in Westberlin und Westdeutschland als Deutsche zweiter Klasse gesehen hat. Diese Überheblichkeit entsprang einzig und allein dem materiellen Wohlstand aufgrund der bis dato unterschiedlichen Wirtschaftsysteme. Mehr war da nicht, worauf man sich hätte irgendetwas einbilden können. Und jetzt stehen wir bereits mit einem Fuß in der Schwelle zum Sozialismus, der Verelendung und Unterdrückung. Insofern können gerne andere den Sozialismus mit ihrer Ignoranz fördern und dann genießen.


„ je stärker der Sozialismus, desto sicher der frieden“

„ scheitert der Euro, scheitert Europa“
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29.12.19 06:30:53
Beitrag Nr. 1.550 ()
Auf guidance. com war ein Beitrag „Kaufpanik bei Gold“ und dazu wohl ein von Friedrich (Friedrich und Weik) gepostetes Foto einer Menschenschlange vor einem Degussa- Goldshop. Kern des Artikels war die Aussage, die Bürger kaufen nochmals anonym für 14.999 EUR Gold und Silber, bevor das anonyme Tafelgeschäft auf 2.000 EUR abgesenkt wird. Abgesehen davon, dass die Käufer nur einen kleinen Anteil an der deutschen Bevölkerung ausmachen dokumentiert es dennoch das schwindende Vertrauen in diesen Staat (der wir doch eigentlich alle sind). Das Vertrauen der Weltbevölkerung scheint angesichts der gewaltigen weltweiten Schuldenorgie schon eine Weile nicht sonderlich hoch in den Bestand der wirtschaftlichen Kraft zu sein. Die Währungen haben weltweit gegenüber Gold abgewertet, einzig allein der Dollar stemmt sich gegen die Abwertung gegenüber der Mutter aller Währung. Insofern stellt sich die Frage warum? Einerseits ist der Dollar immer noch die Weltleitwährung, was bedeutet, dass er weltweit nachgefragt wird, was es ermöglicht aufgrund der Nachfrage die Inflation klein zu halten, obwohl die Amis eine Schuldorgie sondergleichen zelebrieren. Paradox wird es erst, wenn man bedenkt, dass es aufgrund der massiven Verschuldung der Amerikaner zu einer Liquiditätsverknappung im Inland gekommen ist und die FED ein viertes QE auflegen musste um das Inland mit Dollarse zu versorgen. Ohne die Liquiditätsspritzen der FED würden die USA unter einem Deflationsschock zusammenbrechen. Schulden führen zur Deflation aufgrund von Liquiditätsverknappung. Selbst in der Deflationswährung schlechthin- dem Yen, steigt Goldpreis weiter an. Heißt für mich, ich bleibe beim Gold trotz des deflationären Umfeldes (oder gerade deswegen). Natürlicherweise wird Gold beim Ausbruch der Deflation abverkauft werden. Allerdings nur deshalb, weil die „Big Player“ Liquidität benötigen, um die Verluste in ihren anderen Investments auszugleichen. Kann mich nicht interessieren. Bis dahin denke ich, werden die Big Boys ihre Aktien- und Anleihenportfolios anfangen teilweise in Gold abzusichern, was den Goldpreis bis zum deflationären Schock Ende des Jahres (Glaskugel) auch im Dollar auf neue Höchststände bringen wird. Machen wir eine glatte Zahl – 2000 USD. Wann der Zeitpunkt des deflationären Schocks kommt ist für mich als Spieler interessant. Ich denke, da hat Dr. Krall einen guten Zeithorizont geliefert, wenn man die Eskapaden am amerikanischen Repromarkt und das neue QE als Vorspiel denkt. Also mutmaßlich Ende 2020, wenn die Giralgeld – Menge (Verknappung der Kreditgeldmenge durch die Banken) zusammenbricht. Und je mehr die FED und die anderen Zentralbanken sich mit Gelddrucken dagegenstemmen, desto schneller geht es- denn dieses Geld fließt auch in den Anleihemarkt, senkt die Anleiherenditen und zerstört weiterhin das Einkommen der Banken. Was diese dazu zwingt die Kreditvergabe an die Zombiewirtschaft einzuschränken ( alles nach Dr. Krall). Dann bleibt nur MMT und das zerstört das Vertrauen in die Währung restlos. Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Spielplan bis daher: Gold/Silber long mit Derivaten und Minen Ziel 2000 USD. Bitcoin ab 9000 USD long, EUR/USD ab 1,15 long, Vix long, Amibörsen Short wenn die Anstiege zum erliegen kommen, Ende Januar/Anfang Februar. Sind für mich die (möglichen) Trends mit dem größten (weil längerfristig) Potenzial. Schauen wir mal, wie es dann wirklich kommt. Vielleicht gewinne ich bis dahin auch Mionnen im Lotto und kann meinen gewöhnlichen Aufenthalt aus den Vereinigen Staaten von Europa verlegen.
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31.12.19 07:07:50
Beitrag Nr. 1.551 ()
Heute ist Silvester. Ich finde Silvester und speziell die Zeit zwischen Silvester und Neujahr, also zwischen 24:00 Uhr und 1:00 Uhr ziemlich ätzend. Noch schlimmer als Weihnachten . Bei soviel Rührseligkeit erfasst mich immer das kalte Grausen. Und wehe du (also ich) mache nicht mit. Gerade meine Zaubermaus wird dann total sentimental und wenn ich nicht genauso reagiere- dann hängt echt Haussegen schief. Wieviele Mädchen und Frauen ich in den Jahrzehnten Sylvester aus eben diesem Grund zum Heulen gebracht habe, weiß ich nicht. Jetzt in gehobenen Alter spiele ich die Scheiße mit und gut ist. Alle sind zufrieden und glücklich und vielleicht springt ein Neujahrsfick dabei raus. Nein, ich mach keinen auf hart. Ich bin eher der sentimentale Typ und durchaus nahe am Wasser gebaut, solange man mich in Ruhe lässt und das Ganze auf sich beruhen lässt und ignoriert, wenn ich mal eine Träne wegdrücke. Aber dieses vorprogrammierte Überkommen von großen Gefühlen- gerade zwischen 24:00 und 1:00 Uhr am Silvesterabend- da kann ich nichts mit anfangen. Und dann plötzlich ab 1:01 Uhr ist alles wieder vorbei. Als ich Kind war, dachte ich immer: Was ´ne jetzt los? Erst lagen sich alle in den Armen, eine total kitschige Stimmung- und plötzlich alles wie weggeblasen. Meist, wenn man vom Feuerwerk wieder rein kam. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Keine Ahnung, wie viel gute Vorsätze bereits 1:01 Uhr zur Hölle fahren. Fehlgeburten. Auch gut ist der Spruch vor Sylvester, wenn ich zu hören bekomme: „ Ich habe keine guten Vorsätze für das neue Jahr“- oder so ähnlich. Bekomme ich immer dann zuhören, wenn ich während eines Gespräches meine, Dies und Das im neuen Jahr anzugehen. Ein „guter“ Vorsatz ist eine reine Absichtserklärung ohne Substanz (scharf abzugrenzen vom „Vorsatz“. Vorsatz ist strafrechtlich das Wissen und Wollen um die Verwirklichung eines Straftatbestandes und umgangssprachlich das Streben zur Verwirklichung eines Planes. Wie bringt man Gott zum lachen ? Erzähle ihm von deinem Plan. Mittlerweile dürfte ihm das Lachen vergangen sein, wenn er sich Treiben auf der Erde so ansieht. Plan- und Ziellos irrt die Menschheit umher. Letztens bin ich wieder mal über Stephen Hawking und seiner Meinung, die Menschheit müsse unbedingt zu den Sternen greifen, sonst sei sie dem Untergang geweiht, gestolpert. Sehe ich auch so. Nicht wegen irgendwelcher möglichen (von außen) kommender Katastrophen, sondern weil ich die Befürchtung hege, wenn die Menschheit auf dem begrenzten Platz namens Erde verbleibt, bleibt die Entwicklung der Menschheit an sich begrenzt, stagniert und bei ausbleibender Weiterentwicklung verkümmert sie und stirbt letztendlich aus. Manch einer meint, bevor die Menschheit zu den Sternen reist, sollte sie erst einmal die Probleme auf der Erde lösen. Ich denke hingegen, die Lösungen der Probleme der Erde werden durch das Angehen eines höheren Zieles nebenbei gelöst. Allein durch das weltweite Zusammenarbeiten – aller- Völker der Welt könnte es zu einer Initialzündung kommen. Man kann das es aber auch anders angehen: Man verbreitet Klimahysterie wiegelt die Generationen gegeneinander auf (so gerade der WDR mit meine Oma ist eine alte Klimasau und wenn man sich darüber aufregt ist man- rechts) und versucht die Welt an sich zu reisen. Der sozialistische Weg halt, der uns nicht zu den Sternen führen soll, sondern in die Knechtschaft. Die Weiter - Entwicklung des Menschen soll gerade aufgehalten werden, denn nur so kann ein sozialistischer Machtanspruch gesichert werden. Die Entwicklung des Menschen in eine bestimmte Richtung lenken zu wollen, funktioniert nicht, da Entwicklung nie geradlinig abläuft. Ältere Semester können davon ein Lied singen, wenn sie sich ihren Lebensweg anschauen. Die Menschheit braucht Versuch und Irrtum (Krall) und sie braucht auch das Leid.

Ein Glück dreht sich ab dem 02. Januar das Hamsterrad weiter.
1 Antwort
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31.12.19 16:25:08
Beitrag Nr. 1.552 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.252.876 von spielkind0815 am 31.12.19 07:07:50Komm gut rein. .....................................


Nein, s. 6. Zeile v. o. :rolleyes:
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04.01.20 06:56:42
Beitrag Nr. 1.553 ()
Gestern dachte ich noch, dass die Chineisen und die Russen deeskalierend auf den Iran einwirken können, um den Beginn einer Gewaltspirale im Nahen Osten zu verhindern. Nachdem scheinbar der nächste Kommandant einer pro-iranischen Miliz durch die Amerikaner attackiert wurde- glaube ich nicht mehr so ganz daran. Trump scheint in Vorbereitung der Wahl nunmehr tatsächlich einen Krieg mit dem Iran vom Zaun brechen zu wollen. Da das amerikanische Volk kriegsmüde ist, liegt es durchaus im Bereich des wahrscheinlichen, dass durch die Strategie der Nadelstiche- da und dort eine völkerrechtswidrige Ermordung , den Iran zu einer direkten militärischen Aktion zu provozieren. Kurzum- man will dem Iran keine Wahl lassen. Wenn dann die ersten toten Amerikaner über den Bildschirm flimmern soll der Volkszorn im Land erwachen. Ja und dann? Also ich denke mal Trumps Plan (wenn er dann einen hat) sieht vor den Iran mit Unterstützung der Israelis und der Saudis mit Raketen und Luftschlägen zu überziehen. Das Land mit Bodentruppen einzunehmen und dauerhaft zu besetzen ist nicht möglich. Krieg in Videospielmanie. Selbst wenn man die Russen und Chinesen einmal außen vor lässt, sind die permanenten Aggressionen der Amerikaner im Nahen Osten dazu geeignet, Sunniten und Schiiten zu einigen. Und dann- kann der Westen sich da unten (arabische Halbinsel, Irak, Libanon, Afghanistan, Syrien) auf einen Guerillakrieg gefasst machen. Da besteht kein Zeitlimit. Von Angriffen in den USA selbst mal abgesehen. Ich hoffe sehr auf die Vernunft der Chinesen und Russen in der Sache, um vielleicht das Schlimmste zu verhindern. Die bösen Chinesen und ganz bösen Russen. Gerade die. Wenn die nicht die ganzen Aggressionen des Westens in den letzten Jahren so „gelassen“ gesehen hätten, wäre die Erde mittlerweile ein großer dampfender Haufen Scheiße. Sollte sich die Sache da unten zu einem waschechten militärischen Konflikt ausweiten, ist davon auszugehen, dass Europa von der nächsten massiven Flüchtlingswelle bedroht wird. Und da Europa ja so geeint ist, kann davon ausgegangen werden, dass es im Chaos versinkt- und Deutschland mittendrin. Ich sehe schon, wie sich die linken Parteien (wobei es sind ja fast alle Parteien in Deutschland links), also die ultralinken Parteien Grüne, SPD und die Linken (die sind wenigstens ehrlich) hinstellen und ziel- und planlos ein, zwei Millionen Iraner im Alleingang aufnehmen wollen. Rücken wir ein bisschen weiter zusammen- wir hams ja. Als direkte Antwort werden die Iraner erst einmal die Straße von Hormus sperren. Kommt den Amis wahrscheinlich gelegen, können sie Ihr Fracking-Öl in die Welt verkaufen. Nachricht an mich- Fracking- Aktien auf die Watchlist setzen. Dann wären die Amis und ihre Verbündeten gezwungen, den ersten Schuss in einer offenen militärischen Auseinander abzugeben, wenn sie die Blockade brechen wollten. Vielleicht sehen wir auch den ersten versenkten amerikanischen Flugzeugträger- im Fernsehen. Mit dem Handelsdeal China- USA könnte es dann auch gewesen sein. Ich bin gestern über das Wochenende noch Short in den amerikanischen Markt gegangen. Wie die Chinesen gedenken zu reagieren, können wir Montagmorgen sehen, wenn das Fixing Dollar/Yuan festgelegt wird. Es würde mich nicht wundern, wenn wir weit über 7,00 Yuan eröffnen. Alles in allem- es werden Menschen sterben, es werden Menschen vertrieben werden. Die Welt gerät weiter ins Chaos.

Und wofür ?

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei
Wenn hinten, weit, in der Türkei
Die Völker aufeinanderschlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluss hinab die Bunten Schiffe gleiten,
Dann kehrt man abends froh nach Haus. Goethe.
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05.01.20 07:19:01
Beitrag Nr. 1.554 ()
Ich war ja immer der Meinung, dass der linksliberale Sozialismus gegenüber seinen Brüdern, dem Nationalsozialismus und dem real existierenden Sozialismus, eine gewaltige Schwäche hat- das Fehlen einer Ideologie. Mit dem forcieren der Klimahysterie zu dessen Galionsfigur ein kleines Mädchen aus Schweden gemacht wurde bekamen viele Kommentatoren einschließlich mir ein mulmiges Gefühl. Wenn man sich dann mit der Friday for Future – Bewegung auseinandersetzt, wird man gewahr, welche Interessen wirklich dahinter stecken. Neben den kommerziellen Interessen der üblichen Verdächtigen, geht darum eine weltumspannende Ideologie zu schaffen, damit die Rattenfänger unsere Kinder bzw. die nächste Generation instrumentalisieren und für die sozialistische Idee gefügig machen können. Nicht umsonst heißt es, einem alten Hund bringt man keine neuen Tricks mehr bei. Das sieht bei Kindern schon ganz anders aus. Nicht umsonst haben die Sozialisten über Jahre ihre Agitatoren als Lehrer in die Schulen geschickt. Als Kind musste unsere Klasse einmal eine Uhr zeichnen. Wie ich Jahre später erfahren habe, diente diese als harmlos wirkende Malstunde dazu festzustellen, wer zu Hause „Westfernseh“ sehen durfte. Die Uhren von der „Aktuellen Kamera“ und der „Tagesschau“ waren wohl unterschiedlich. Die eine hatte Punkte und die andere Striche als Minutenskalierung. Ähnliche Geschichten habe ich über die Nazizeit gehört. Man kann konstatieren- wem die Kinder „gehören“ dem gehört die Zukunft (eines Landes). Ich habe mir gestern mal das „ Oma ist eine alte Klimasau“- Kinderlied des WDR reingezogen. Um das „unbearbeitete“ Video zu finden brauchte ich eine Weile. Unbearbeitet, weil Youtubber es teilweise schon mit Einblendungen aus Nordkorea, der NS-Zeit und ich glaube auch aus der Zeit des real existierenden Sozialismus versehen haben. Da sieht man also sieben bis zehnjährige Stippis, die mit Inbrunst und Begeisterung ein Lied singen- dessen Inhalt und Ideologie sie aufgrund ihres Alters noch nicht verstehen können. Zielgruppe dieses Liedes sind meines Erachtens nach wiederum Kinder. Eine einfache Melodie, ein einfacher Text, der sich leicht im Kopf festsetzen kann- und bei unbescholtene Kinder eine ideologische Beeinflussung in Gang setzt, denn nichts verbindet mehr als - Gemeinsamkeit- hier durchs Singen. Natürlich regen sich die Linksliberalen über den Widerstand in der Bevölkerung gegen ihr Machwerk auf und nehmen für sich in Anspruch das Lied sei Ironie. Das soll Ironie sein? Allein von der Wortbedeutung kann es schon keine Ironie sein, da der Text in der letzten Strophe des Liedes feststellt, dass die Oma obwohl „geläutert“- trotzdem eine alte Umweltsau ist.
.... „Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ne Kreuzfahrt, meine Oma ist doch keine Umweltsau.“ ....
Gut- das ist Ironie. Das eine behaupten und das Gegenteil meinen. Aber das ist es nicht mal. Ironie ist dann Ironie, wenn sie vom Adressaten auch so als Ironie wahrgenommen werden kann- und sie kann nur Ironie sein, wenn sie hier vom „Singenden“ also von den Kindern ohne Zweifel auch als Ironie erkannt werden kann. Ist das in Anbetracht des Alters der Kinder der Fall? Ich bezweifele das entschieden. Ich könnte jetzt noch fragen, was das für Eltern sind, da die Kinder zu Hause bestimmt erzählt haben, was sie für einen Gesang einstudieren und bestimmt auch mal zu Hause durch die Eltern vom Text abgehört wurden. Linientreue? Es ist festzustellen, dass die Linksliberalen sich ihrer Schwäche gewahr geworden sind und nunmehr verstärkt versuchen eine Ideologie aufzubauen. Mittlerweile sehe ich auch das Youtube Video des Youtubbers Rezo vor einiger Zeit in diesem Kontext. Die Frage ist, warum die Linksliberalen das Etablieren ihrer „Klimaideologie“ (natürlich nur als Einfallstor und Wegbereiter für die anschließende sozialistische Ideologie) so schnell und offenkundig vorantreiben. Wahrscheinlich ist man in den Think Tanks der Linksliberalen auch zu der Erkenntnis gekommen, dass aufgrund des zu erwartenden wirtschaftlichen Einbruchs und schon jetzt aufkeimenden Unzufriedenheit in der (den) Bevölkerung(en) alles auf eine Entscheidung in der gesellschaftlichen Marschrichtung hinausläuft. Da ich davon überzeugt bin, dass es Spieler und Gegenspieler mit widerstreitenden Interessen gibt, welche die Belange der Welt in der Ihnen genehmen Richtung lenken wollen, gibt es auch Kräfte, die gegen die Linksliberalen wirken. Für die besteht oder bestand bis jetzt kein Notwendigkeit zu agieren, da sie eigentlich nur abwarten müssen bis alles den Bach heruntergeht. Allerdings stellt sich nunmehr die Frage, ob jetzt Handlungsbedarf besteht, da man durchaus zu spät „den Retter“ oder die „Rettung“ präsentieren könnte.
Ich weiß, hört sich alles nach Verschwörung an- aber ich bin bis heute davon überzeugt, dass der 9.11.1989 nicht plötzlich durch „Volkes Willen“ erreicht wurde.


„ Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern.“

Olaf Scholz, SPD

"Der völkische Staat wird dafür sorgen müssen, durch passende Erziehung der Jugend dereinst das für die letzten und größten Entscheidungen auf diesem Erdball reife Geschlecht zu erhalten"

Hitler, 1938, zitiert nach Berger, 1986, S. 22
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11.01.20 07:53:13
Beitrag Nr. 1.555 ()
Am Anfang war das Unbehagen. ( Der Satz wurde von mir aus einem Artikel über kognitive Dissonanz in der Politik geklaut.) Wie ich bereits in einigen Beiträgen angemerkt habe, gehe ich davon aus, dass wir mittlerweile permanent in widersprüchlichen Gefühlszuständen leben. Nicht nur im großen gesellschaftlichen Bild, sondern selbst in unserem kleinem Alltagsgeschehen. Und ja, diese Dissonanz macht uns krank. Man liebt seinen Partner/Partnerin wirklich- und der/die lässt einen nicht ran. Und nicht nur mal temporär sondern man wird tatsächlich permanent abgewiesen. Und nun? Irgendwann wird sich dieser Spannungszustand durch eine Übersprungshandlung auflösen und bis dahin bleibt ein mieses Gefühl. Warum komme ich gerade wieder auf das Thema? Ich habe die Woche nur gearbeitet. Und ja- ich war so müde, dass ich keine Lust hatte- und nein, dass ist kein permanenter Zustand- hoffentlich. Jedenfalls hat der Algorithmus bei youtube und die Glocke alle Beiträge dieser Woche aufgelistet. Wenn man so die geballte Ladung von Beiträgen nur einer Woche über den Niedergang unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft und den Aufstieg des Bösen sieht, könnte einem schon schlecht werden. Bevor es besser wird, muss es sowieso erstmal schlechter werden. Wie überall haben wir auch in der Gesellschaft den „Point of no Return“ bereits überschritten. Andere Kommentatoren verweisen auf die mittlerweile offensichtliche Spaltung der Gesellschaft. Lassen wir mal die Fundamentalisten und Fanatiker außen vor, die auch Kinder zu Soldaten machen. Solange das Kind nur mit einem Lied auf den Lippen auf dich zugestürmt kommt ... . Dann gibt es die Karrieretypen in einem System, die genau sehen was abgeht, die aber das unangenehme Gefühl mit dem Argument „wenn ich es nicht tue, macht es ein anderer“ (typischer Rechtfertigungsgrund eines Menschen, der unter kognitiver Dissonanz leidet) unterdrücken und ihre Handlung rechtfertigen indem sie einwenden, sie haben sich an das geltende Recht gehalten und noch werden Andersdenkende nicht in Umerziehungslager gesperrt. Ich denke, an diese beiden Gruppen- Fundamentalisten und Karrieristen- ist in einem System schwer heranzukommen. Und dann gibt es die dritte Gruppe- die Mitläufer. Der Begriff ist negativ behaftet und wenigstens am Anfang einer gesellschaftlichen Umwälzung falsch. Nennen wir sie die „Unentschlossenen“. Eingebunden in den Machtapparat befolgen Sie Befehle ( die letzte Auseinadersetzung hierzu fand in den Mauerschützenprozessen statt). Es geht hier aber nicht um die strafrechtliche Komponente. Sie erleben jeden Tag, dass sie mit den ihnen befohlenden Handlungen eigentlich verwerflich handeln, da sie gegen das Anstandsgefühl jedes sozialethisch handelnden (objektiven) Dritten- also der Allgemeinheit- verstoßen. Und wenn dann einem noch die regierenden Linksliberalen in den Rücken fallen- ist es meiner Ansicht nur eine Frage der Zeit- wann sich deren seelisches Spannungsverhältnis entlädt. Bei dem Sturm auf die Bastille waren auch Soldaten dabei. Meines Erachtens nach wird es entscheidend darauf ankommen, wie sich diese Gruppe unseres Volkes entscheiden wird. Mitläufer oder entschlossen, die freiheitlich demokratische Grundordnung gegen alle inneren Feinde zu verteidigen. Es nervt mich- egal mit welchem Thema ich mich beschäftige, überall scheint die Welt aus den Fugen geraten zu sein. Ich bin nur ein Spießer, der ab und zu mal rumposen aber ansonsten doch einfach nur seine Ruhe haben will. Ich brauche keine Aufregung in meinem Leben und Überraschungen hasse ich sowieso. Ich sehe wie Deutschland ohne Kerosin nur noch auf Restdämpfen über einen gewaltigen Ozean fliegt. Und da niemand mehr etwas dagegen tun kann, beschleicht mich ein permanent unangenehmes Gefühl.
Verstärkt wird das Ganze dadurch, dass ich das nüchtern ertragen muss. Was für ein Scheiß.
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12.01.20 06:46:33
Beitrag Nr. 1.556 ()
Gestern habe ich meine kontoaktlose EC-Karte bekommen und das erste Mal ausprobiert. Man sagt ja, beim ersten Mal tut ´s noch weh. Aber war ganz einfach. EC- Karte an das Terminal rangehalten - und weg war das Geld. Jetzt muss ich auf meine EC-Karte noch schärfer aufpassen, da Bezahlvorgänge bis 25,00 EUR nicht mehr durch die PIN legitimiert werden müssen. Ein immenser Zeitgewinn würde ich mal sagen- und ein weiterer Schritt in die bargeldlose Gesellschaft. Wird durch Regimekritiker nicht immer aufgefordert mit Bargeld zu bezahlen und gegen das zukünftige Bargeldverbot anzukämpfen? Vollkommen richtig. Ziel der derzeitigen Machthaber ist es, die Kontrolle über die Situation aufrechtzuerhalten. Dafür ist es notwendig, die Menschen zu kontrollieren- und die Verwendung von Bargeld entzieht uns ein Stück dieser Kontrolle. Aber jetzt mal Butter bei die Fische. Staatlich herausgebendes Bargeld ist zentral, unterliegt also der Kontrolle einer einzigen Macht - dem Staat. Und damit hat sich die ganze Diskussion schon erledigt. Bargeld räumt dir nur die Freiheit ein, welche der Staat dir zugesteht. Ob Bargeld- oder Buchgeld, es handelt sich um ein in sich abgeschlossenes System. Lediglich wenn es darum geht sein Vermögen anonym aus diesem System herauszuschaffen, dann hat Bargeld noch eine Bedeutung- wenn auch eine immense. Gerade zu sehen an der Begrenzung des Tafelgeschäftes für Gold. Spötter und Trolle verhöhnen ja immer wieder Edelmetallanleger mit dem Spruch „ Gold ist Demokratie“. Wenn Demokratie für die Freiheit des Individuums steht- ja dann ist Gold Demokratie. Die einzige Währung die weltweit anerkannt ist und damit dezentral, da aufgrund der umfassenden Anerkennung weltweit keine Entität wirklich das Gold beherrschen kann. Gold ist die Mutter aller Währungen. Na ja und diese Bedeutung für das Bargeld schwindet, indem es immer mehr eingeschränkt wird. Bargeld über den notwendigen Bestand für unerwartete Ausgaben oder dem vorübergehenden Zusammenbruch der Infrastruktur des Zahlungsverkehrs zu halten ist sowieso sinnlos. Da die Rechtstaatlichkeit im allgemeinen und speziell bezogen aufs Geld abgeschafft wurde, taugt Geld nicht mehr als Wertspeicher sondern lediglich als kurzfristiges Tauschmittel im Alltag. Und dafür ist so eine kontaktlose EC- Karte dann eben eine super Sache. Es ist doch im Endeffekt egal, welches Surrogat wir als Tauschmittel verwenden- Papier oder Einsen und Nullen, solange unser zugrundeliegendes Vermögen gesichert ist. Dementsprechend sind Aktien, die den bargeldlosen Zahlungsverkehr unterstützen eine Beobachtung wert, wie Goldmoney , welche scheinbar gerade angesprungen ist. Aber auch ein eventueller Börsengang von Rippel Labs könnte für XRP ein Sprung nach oben bedeuten. Ich denke weiterhin nicht, dass es das absolute Bargeldverbot geben wird. Sollte die Infrastruktur des Zahlungsverkehrs auf Grund eines Stromausfalls zusammenbrechen, würden die Machthaber die Kontrolle in wenigen Stunden verlieren. Mit einer Besteuerung des Geldes überhaupt müssen wir allerdings rechnen. Da Bargeld aber eben kein Wertaufbewahrungsmittel ist, handelt es sich eben lediglich um eine weitere Steuer um das sozialistische System am Leben zu halten. Bei youtube gibt es eine Rezension über den Friedrich und Weik Wertefond (Was taugt der Friedrich und Weik Wertefond?). Ich finde das Portfolio ein bisschen armselig, wenn man die Aussagen (denen ich bis auf einige Anlageklassen voll zustimme) ins Verhältnis setzt. Außer dem Gold und Silber und bedingt den Minenaktien stehen die Anlagen konträr zu ihren Aussagen. Und auf den Anstieg des Bitcoins wird mittels des Trackerzertifikats von Vonobel spekuliert. Hab ich auch- um zu spekulieren. Kein Acker, keine Streuobstwiesen, kein Whisky, keine Diamanten. Soll alles später hinzukommen. Bis jetzt nur konventionelle Anlageklassen die alle anderen auch haben. Also wenn ich jetzt etwas suchen würde um mein Vermögen in Sachwerte anzulegen, wäre das nicht meine erste Wahl. Kann ja sein, dass der Fond den großen Deflationsschock abwarten will, um dann die Sachwerte günstig einzusammeln. Aber ich sollte doch wenigstens anfangen ein Bein schon mal in die Tür zu stellen. Es ist schon aufwendig in Sachwerte zu investieren. Lagerung und Verwaltung von Sachwerten ist teilweise zeit- und kostenintensiv. Gerade um die Stress nicht zu haben, hätte mich so ein Fond gereizt. Also weiter in Eigenregie.
Freitag bin ich noch in Platin eingestiegen. Nicht physisch sondern mit ´nem Knockout. Mal sehen, ob Platin gegenüber Palladium aufholen kann. Nachdem der Gold VIX wieder zurückgekommen ist habe ich wieder erste Optionsscheinpositionen im Gold aufgebaut.
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17.01.20 04:14:56
Beitrag Nr. 1.557 ()
Halb drei war die Nacht vorbei. Wahrscheinlich freue ich mich schon so auf 12:30 Uhr, dass ich es nicht abwarten kann Feierabend zu machen. Dann habe ich eine achtundvierzig Stunden Woche hinter mir- und das im öffentlichen Dienst- und nicht nur ich alleine. Nur mal so am Rand angemerkt. Allerdings wird mir dies nichts bringen, wenn ich dieses Land verlassen möchte. Ich habe für ein anderes Land keine Fähigkeiten und Fertigkeiten mit einem Mehrwert. Friedrich (von Weik und Friedrich) hat mal in einem seiner Videos eine Zahl am Rand rausgehauen: 10 Billionen Euro Schaden. Die Merkelschaft hat in den dreizehn Jahren ihrer Amtszeit einen Schaden in Höhe von 10 Billionen Euro angerichtet. Diese Zahl hat mich nicht in Ruhe gelassen. Wenn man dann recherchiert findet man schnell Artikel wie „ die teuerste Kanzlerin“ oder die „Schadensbilanz Merkels“ usw.. Ob es genau 10 Billionen sind- die Zahl ist sowieso extrapoliert- aber die Beträge summieren sich in die Billionen. Deutschland wird über Generationen finanziell unter dem Merkel- Erbe leiden müssen. Ich hatte mir einmal vorgenommen, sollte Merkel einmal das zeitliche Segnen (natürlich nur politisch- das möchte ich hier ausdrücklich klarstellen) dann würde ich mir ein T-Shirt mit dem Aufdruck: „Ich habe Merkel überlebt“ drucken lassen. Nicht aus Pietät – sondern weil es nicht stimmt. Vermutlich wird ein Großteil der Bevölkerung an den Spätfolgen Merkels jämmerlich verrecken. Wenn man sich die oben erwähnten Artikel durchliest und die Konsequenzen daraus zieht, muss man einfach zu dieser Einschätzung kommen und die verlachten Zahlen in der Deagel Liste nehmen Gestalt an, weil sie eine in sich schlüssige Konsequenz der Regentschaft Merkels darstellen. Die Spätfolgen für Deutschland aus der Merkel-Regierungszeit werden den Schaden der Nazizeit bei weiten in den Schatten stellen- natürlich nur meine Meinung. Insofern finde ich es bewundernswert und gleichzeitig anmaßend, wenn sich derzeitige Regimekritiker (ich glaube Dr. Krall ist auch dabei) sich hinstellen und die Deutschen auffordern im Land zu bleiben und durchzuhalten. Was der Mensch nicht hat- ist Zeit. Ich liebe mein Land. Ich bin Stolz Deutscher zu sein. Allerdings bin ich bar jeder Hoffnung (bar= ohne) und „Es“ hat noch nicht einmal angefangen. In solchen Momenten der Hoffnungslosigkeit baut sich der Geist Traumschlösser auf. Wäre es nicht schön Milliardär zu sein und so viele Deutsche zu retten wie möglich. Sich ein Industrieland suchen, welches sich auch im Abschwung befindet, möglichen geografischen Schutz bietet und in Teilen der Mentalität mit der eigenen übereinstimmt. Ja- nehmen wir Japan. Ein anderer würde ein anderes Land bevorzugen. Und dann mit der Regierung und der Bevölkerung über die Aufnahme verhandeln. Milliardär müsste man sein, weil die Kosten der Umsiedlung und der anfänglichen „Betreuung“ der eigenen Landsleute vor Ort am Anfang in die Milliarden geht. In dem fernen Land eine Enklave schaffen und versuchen den Sturm auszusitzen. Eine andere realere Möglichkeit wäre es, wenn ein anderes Land selbst auf die Idee kommen würde, die noch gut ausgebildeten Deutschen abzuwerben. Momentan ist es ehr so, dass die hochqualifizierten Deutschen (wie Ärzte) selektiv das Land selbstständig verlassen. Die Schweiz spart z.B. Milliarden an Ausbildungskosten für medizinisches Personal durch die Einwanderung aus Deutschland. Ich selbst kenne einige Ausgewanderte- nicht nur Ärzte auch Krankenschwestern und auch Röntgenassistenten usw. Das meine ich nicht. Sondern, dass „ein Staat“ feststellt, wir brauchen qualifizierte Leute- ach das gab es ja schon. Na dann- bevor Deutschland das Durchschnittsalter aber auch den Durchschnittsintellekt eines dritte Weltlandes aufweißt. Das wird auch so eine Merkelspätfolge sein.
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18.01.20 07:14:53
Beitrag Nr. 1.558 ()
Gestern bin ich um 14:00 Uhr zu Hause gewesen und habe dann einen ausgiebigen (Nach) Mittags-Bubu gemacht. Schlaf gehört nun einmal zu unseren Grundbedürfnissen. Mittlerweile verstehe ich überhaupt nicht mehr, warum ich als kleiner Stippi so ein Aufriss gemacht habe, wenn ich Mittagsschlaf halten sollte. Es gibt Wochenenden, da will ich überhaupt nicht von der Couch runter. Auch der heutige Samstag ist eigentlich für das Nachschlafen vorgesehen. Zum Beschlafen habe ich überhaupt keine Lust. So ändern sich mit zunehmendem Alter scheinbar die Prioritäten. Und jetzt sitze ich seit vier Uhr vor dem Rechner, lese und sehe mir die ganzen Artikel und Videos an, die ich in der Woche zu müde war zu konsumieren. Friedrich und Weik haben ein neues Format aufgemacht, eigentlich das Alte beibehalten, nur mit neuer Überschrift: „Frag Marc“. Was von der Sache her konsequent ist, denn das Buch ist ja jetzt durch. Habe ich (das Buch) mittlerweile drei Mal erliehen. (Drei Unterschiedliche Exemplare fast gleichzeitig an drei unterschiedliche Personen). Im letzten Video geht Friedrich darauf ein weshalb das Wertpapierdepot bei der Bank trotz Sondervermögen eben nicht sicher ist. Eigentlich nichts Neues. Das was die Beiträge von Friedrich ausmachen sind die fundierten Informationen. Und nur auf die Information kommt es an. Interpretieren muss die erhaltenen Informationen jeder für sich selbst. Ist eine schwierige Sache, insbesondere dann, wenn uns in der Meinungsdiktatur, der wir leben, die Interpretation einer Nachricht als Nachricht selbst verkauft wird. Das Depot ist eben nicht sicher. Für jede Schweinerei in Deutschland gibt es ein Gesetz, meist zwar unbekannt- aber es existiert. Und- das Gesetz schützt nicht den Bürger oder den Anleger. Wenn die Bank meine Wertpapiere zerzockt, haftet sie lediglich in Höhe von neunzig Prozent. Und was ist, wenn die Bank pleite ist? Also soviel zum Thema, mein Depot ist sicher- außer bei den Sparkassen- vielleicht. Aber der Anleger hat es in Deutschland sowieso schwer und ist den Repressionen der Sozialisten ausgesetzt. Nach § 20 Abs. 6 EStG kann ich Verluste aus Kapitalvermögen nur noch in Höhe von 10.000 EUR gegen dementsprechende Gewinne gegen rechnen. Bei einem entsprechendem Gewinn/Verlust- Verhältnis bin ich dem Finanzamt sogar Nachschusspflichtig. Ja wer ist Finanzminister? Der Olaf von der Sie Plündern Deutschland Partei, die Schwesterpartei der Partei „die Linken“. Mist. Der Beitrag geht schon wieder in eine vollkommen andere Richtung. Ich wollte eigentlich darüber schreiben, dass ich in den letzten zwei Wochen wieder eine Menge dazugelernt habe. Die Irankrise hat mir den Unterschied von Knockout zu Optionsscheinen wieder vor Augen geführt. Die Knockout haben fünfzig Prozent gemacht, die OS etwa hundertfünfzig. Die Optionsscheine habe ich oben verkauft, was gut war, nicht unbedingt weil Gold zurückkam, sondern der Gold-Vix. Selbst wenn Gold steigt aber die Volatilität nachlässt, brechen die Optionsscheine überproportional ein. Mir war schon klar, dass der Wert eines Optionsscheines maßgeblich durch die implizierte Vola bestimmt ist, allerdings hat mir das Instrument zu deren Bestimmung bisher gefehlt. Im Platinpreis scheint nach dem Ausbruch vom Montag erhöhte Volatilität reinzukommen. Dementsprechend habe ich gestern zum Knockout noch einen kurz laufenden Optionsschein gekauft, den ich gleich zum Verkauf gestellt habe. Nachdem sich das Momentum im Palladium verstärkt (8 Prozent gestern- die spinnen, die Römer) gehe ich davon aus, dass der Platinpreis ebenfalls spekulativ aufgeblasen wird. Wie hieß es gestern so schön bei finanzmarktwelt- Fahnenstangen mit Substanz (Haha). Obwohl der Bitcoin sich noch ziert, habe ich gestern direkt gekauft und gleichzeitig eine Position mit einem Hebel von zwei aufgemacht. Man hat mir mal vorgeworfen aus dem Bauch heraus zu handeln- eben zocken. Ja, ich zocke gern. Aber ich denke auch, wenn man so sich mit der Materie lange genug beschäftigt, bekommt man eine Intuition dafür, was als nächstes passieren – könnte. Meistens ist es auch so- bis ein überragender Marktteilnehmer die Intention des „Schwarms“ (Mehrheit der Marktteilnehmer) erkennt und seine Gewinne macht, indem er die Richtung allein aufgrund seiner Marktmacht umdreht. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Vola im Platin anziehen wird. Nächste Woche werde ich mir noch einige Derivate auf den Vix ins Depot legen. Finanzmarktwelt hatte einige Produkte dargestellt (Aktienmärkte: Kommt die kalte Dusche am 29.01.2020).
Mal sehen, ob die Sozialisten die Aktienkultur in Deutschland gänzlich in den Boden stampfen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Depots durch die Sozialisten im Bedarfsfall in deutsche Staatsanleihen zwangsumgetauscht werden. Wäre eigentlich die logische Konsequenz.

„Die Rente ist sicher.“ Norbert Blüm 1986


„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“

Angelika Merkel und Peer Steinbrück Oktober 2008


„Wenn sie sagen es ist sicher- dann renne.“ Volksweisheit
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19.01.20 06:26:12
Beitrag Nr. 1.559 ()
Am Freitag hatte ich den Eindruck, dass der Markt endgültig von der Leine gelassen wurde. Keine Ahnung warum. Der Markt ist doch seit dem Tag außer Rand und Band als die FED eines QE aufgelegt hat, welches nicht so genannt werden darf. Zum Jahresende ging man noch davon aus, dass die FED Anfang des neuen Jahres ihre Intervention am Repromarkt einstellen würde. Vor einigen Tagen dann hat Fugmann berichtet, die FED habe an einem einzigen Tag 70 Milliarden USD in den Repromarkt gepumpt. Also 70 Milliarden USD gegen die Entgegennahme von Sicherheiten in Form von Staatsanleihen vergeben. Die Spekulation zum Anfang der „Repro-Krise“ war es, dass die Kreditnehmer ihre Steuern bezahlen müssten, deshalb Liquidität benötigten- und die Maßnahmen Ende des Jahres wieder eingestellt werden. Jetzt lautet der Tenor, dass der Markt aufgrund der Liquiditätszufuhr in den Repromarkt steigt. Okay, die Kreditnehmer borgen sich das Geld bei der FED gegen die Hinterlegung von Sicherheiten- und dann spekulieren sie an der Börse und treiben die Kurse weiter an. Soweit so gut. Jetzt muss ich aber mal eine blöde Frage in den Raum stellen. Das ist doch fast wie ein Carry Trade- oder? Man nutzt zwar nicht die Zinsdifferenz aus, aber man nimmt einen billigen Kredit auf und partizipiert an steigenden Kursen und erzielt durch die Kursdifferenzen einen Gewinn. Nur bei dem Geschäft muss ich die Aktien irgendwann mal verkaufen, den Gewinn realisieren, damit ich den Kredit zurückzahlen kann- oder? Gut, nun könnte man sagen, die Spieler wechseln sich ab. A verkauft seine Aktien, rennt zur Kasse (FED) gibt die Kreditsumme zurück, nimmt einen neuen Kredit auf, rennt zurück zum Spieltisch (Markt) und investiert neu. Der Kursverlust, der durch den Verkauf der Aktien von A entsteht, wird durch die Spieler B und C aufgefangen, wie kaufen. Durch den Gewinn, den A gemacht hat, kann er mehr Staatsanleihen kaufen, deren Rendite sinkt nebenbei, und kann einen höheren Kredit aufnehmen und mehr Aktien kaufen, was zu höheren Kursen führt. Ich habe Humpi Trumpi schon lange nicht mehr gegen FED- Paule wettern hören. Solange das Spiel am Repromarkt funktioniert braucht die FED die Zinsen nicht zu senken und wahrt das Gesicht. Wenn Marktteilnehmer ihre Jetons dauerhaft vom Tisch nehmen und diesen Kreislauf unterbrechen, kommt es zu Rücksetzern. Die FED muss dann den FED- Put (Senkung der Zinsen) ziehen. Angesichts der Tatsache, dass die verschuldeten US-Unternehmen nur erfolgreich Anlagen emittieren können, wenn ihr Aktienkurs hoch ist und der daraus resultierenden BBB-Bombe, darf zu keinen dauerhaften Rücksetzern an der Börse kommen. Andere Aspekte, warum die Börsen steigen (buy back, ETFs etc.) und gleichzeitig deshalb gefährdet sind, habe ich mal außen vor gelassen. Es ging mir darum zu verstehen, weshalb die Geschichte am Repromarkt ein neues QE sein sollte. Also müsste das Volumen am Repromarkt weiter ansteigen. Nicht weil mehr Geld benötigt wird, sondern weil die Spieler ihre Gewinne anlegen. Ich finde allerdings, es handelt sich um ein sehr instabiles QE- Programm- da darf nichts schief gehen. Gut, was bring mir da jetzt als Kleinstanleger ? Alle unterbewerteten Anlageklassen außer Gold und Silber werden explosionsartig steigen. Gold wird bis 2000 USD steigen, Silber bis 50 USD aber eben nicht explosionsartig, weil beides Geldmetalle und logischerweise deshalb nicht „steigen dürfen“. Bei Platin sehe ich über das Jahr daher die besten Chancen, dass eine Aufholjagd unter hoher Vola gestartet wird. Allerdings ist in der nächsten Zeit Vorsicht geboten, sollte der Gesamtmarkt kurzfristig kippen. Da dieses neue QE - Programm über den Repromarkt ziemlich störanfällig ist, besteht in der jetzigen Berichtssaison die Gefahr einer kurzen aber dennoch heftigen Korrektur. Das heißt, ich werde die Gewinne in meinem Depot absichern und zusätzlich VIX Derivate kaufen. Deshalb habe ich auch die PUT Optionsscheine im Depot gelassen, obwohl sie tief im Minus stehen. Absicherung kostet nun einmal Performance. Versicherungsbeiträge kosten nun einmal Geld. Und wenn ich höre, dass die Absicherungsquote der Big Player wohl extrem niedrig ist, wird mir ein bisschen Bange.
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19.01.20 06:38:00
Beitrag Nr. 1.560 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.417.873 von spielkind0815 am 19.01.20 06:26:12
Text schlecht lesbar
Bitte Absätze einfügen.
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19.01.20 07:45:16
Beitrag Nr. 1.561 ()
Nö.

Unabhängig von der Frage, dass du vermutlich Recht hast.

Wenn ich anfange, mir um das Layout Sorgen zumachen, müsste ich auch Korrektur wegen der ganzen Fehler lesen lassen.

Selbst bekommt man die nicht ausgebügelt.

Ich schreib hier nur zum Spaß. Ist halt mein Schreibstil.:)
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19.01.20 10:53:42
Beitrag Nr. 1.562 ()
Hier noch mal der Steuerirrsinn der Sozialisten gemäß § 20 Abs.6 EStG einfach erklärt.

Und wir dachten Schäuble macht den Gollum.


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19.01.20 11:02:37
Beitrag Nr. 1.563 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.417.930 von spielkind0815 am 19.01.20 07:45:16io, geht klar
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23.01.20 04:57:01
Beitrag Nr. 1.564 ()
Gutes Video, bei dem Jens Rabe mal auf „den Putz“ haut. Wenn man die Thematik mal verallgemeinert, wird dem einem oder anderen ein Licht aufgehen.

Kleiner Freudscher Versprecher am Rande: „Wer ist der oberste Souverän ? “

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24.01.20 04:56:46
Beitrag Nr. 1.565 ()
Ich bin gestern Abend aus allen meinen Minenaktien komplett ausgestiegen. Und das war- sau dumm. Na dumm ist das falsche Wort. Schließlich waren alle erheblich im Gewinn, so zum Beispiel Sibanye Gold die ich ab 0,69 Euro jeden Monat angefangen habe zu kaufen und bei der ich nachher ein Einstandskurs von 1,16 EUR hatte. Verkauft habe ich Sie dann gestern Abend zum Preis vom 2,28 Uhr nachdem Sie morgens um die 2,50 EUR eröffnet hatte. Ein schöner Hebel auf Palladium (was ich vorher nicht wusste, weil ich mich vorwiegen auf das Gold fokussiert hatte und davon ausgegangen bin, dass das Unternehmen sich immer wieder neu erfinden kann.)
Warum es mir gerade jetzt geht ist der psychologische Aspekt. Ich rechne demnächst mit starken Rücksetzern am Markt. Kein Crash, aber eben ein Abbau der Fahnenstangen. Wenn man dann müde (als ich nach Hause kam, war ich sechzehn Stunden auf den Beinen), dann realisiert man zwar den prozentualen Kursverlust- was man aber noch mehr wahrnimmt ist das Abschmelzen des Depotwertes im Allgemeinen und in den Einzelpositionen. Statt zu sagen, ja ich nehme Teilgewinne mit bzw. den Einstand raus, so dass die Position risikolos wird, habe ich fast panisch auf den Verkaufsknopf gedrückt. Jetzt nachdem ich halbwegs ausgeschlafen habe ärgere ich mich die Krätze- wieder mal.
Und nun? Jetzt muss ich abwarten, ob die Aktien, wie erwartet noch mal zurückkommen. Wenn nicht habe ich einen scheiß, weil ich teuer zurückkaufen muss. Zurückkaufen, weil die Aktien an sich noch weit von meinen persönlichen Kurzielen weg sind. So eine Scheiße- sorry, ich kann mich nicht mal über den Gewinn freuen, weil ich keinen Gewinn sehe, sondern eine total bescheuerte Reaktion aus einem Affekt heraus. Und jetzt- muss ich aufpassen nicht den nächsten Schnitzer zu machen, nämlich sofort wieder unüberlegt FOMO einzusteigen, sollten die Aktien wieder nach oben drehen.

Heute ist sowieso erstmal der letzte Börsentag bis Ende des Monats für mich. Muss ich nur schaffen, heute die Finger vom Abzug zu lassen.

Schauen wir mal, ob nachher Kaufpanik einsetzt, gerade weil heute Freitag ist. Aber der Yuan scheint wieder abzuwerten, wahrscheinlich auch wegen der anstehenden Pandemie, Öl sieht für mich auch nicht gut aus. Sieht eher nach fallenden Kursen aus.
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25.01.20 06:22:44
Beitrag Nr. 1.566 ()
Na das kann ja heiter werden. Ab morgen eingepfercht in einer fliegenden Konservendose und dann eine Woche auf einem Schiff. Und überall- Massenkontakt mit Menschen. Und das bei der Nachrichtenlage. Also Bock hab ich keinen da loszufliegen. Meine Bedenken kann ich ja nachher einmal bei meiner Zaubermaus anbringen. Ich kann mir schon denken, wie die Reaktion ist. Ich kann die Reaktion schon mal antizipieren: Beleidigter Gesichtsausdruck und „Ja und nun ? Sollen wir die Reise absagen?“ Natürlich werden wir die Reise antreten. Meine Einstellung: Gestorben wird immer. Wenn „Sie“ sagen, es ist alles in Ordnung, dann lauf. Nur vor einer Pandemie (im Gegensatz zur Epidemie örtlich nicht begrenzt) weg zu laufen geht nicht. Höchstens in einen wenig besiedeltes Gebiet ausweichen und mit genug Lebensmittel und Wasser ausgerüstet, den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Ich habe mir ein kurzes Video aus Wuhan angeschaut. Ja, sieht „schlimm“ aus. Wenn man bedenkt, dass öffentlich zugegeben wird, dass ganze Städte abgeriegelt werden, da dürfte schon was richtig schief laufen. Ist das Internet in China abgeschaltet? Die ganzen Messenger- Dienste abgeschaltet? Da habe ich noch nicht von gehört. Wenn das passiert, wäre es schon eine andere Hausnummer. Inkubationszeit zwei Wochen, die ersten Fälle sollen in China schon vor Weihnachten aufgetreten sein. Das heißt, die Ausbreitung der Krankheit auf den verschiedenen Kontinenten dürfte sich in den nächsten zwei Wochen in Zahlen niederschlagen. Heißt- die Zahlen steigen in den nächsten zwei Wochen in Deutschland an.
Derzeit gibt es wohl offiziell kein Heilmittel, man muss die Krankheit selbst überwinden. Heißt im Umkehrschluss für mich, wer sie einmal hatte ist immunisiert und es kann ein Heilmittel aus den Antikörpern hergestellt werden. Ich denke so in drei, vier Wochen werden wir sehen, wie das tatsächliche Ausmaß der Pandemie ist. Mir stellt sich immer die Frage, warum in diesen Fällen wie Ebola, Sars etc. die Menschen so eine Panik befällt? Wie gesagt, gestorben wird immer, gehört leider zum Leben dazu. Kam dementsprechend in den Medien schon der Vergleich, dass an der Grippe viel mehr Tote sterben? In der Saison 2017/2018 waren es 25.100 Menschen. Jedes einzelne ein Schicksal. Aber in diesen Fällen gehört diese Todesart zum Alltag, es hat keine Auswirkung auf den Tagesablauf, weil die Leute kontrolliert sterben- und vor allem, sie belästigen ihre Mitbürger nicht mit ihrem Tod. Was macht uns also im Falle von austretenden Ausnahmesituationen Angst? Wir wissen nicht, was auf uns zukommt= Unsicherheit. Dementsprechend haben wir keine Erfahrung mit dem Verlauf der Krankheit und der Zahl möglicher Todesfälle= unkontrolliert und zum Schluss- es ist Öffentlich. Und was noch erweiternd dazukommt, es besteht die Angst des Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens. Jeder hat schon einmal einen Katastrophenfilm gesehen, bei dem es um den Ausbruch einer Seuche ging. Durch den Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens würde es noch mal ein paar Millionen als Kollateralschaden treffen. Unsere Reise erhöht also die Ansteckungsgefahr erst einmal. Wenn es zum Ausbruch der Krankheit kommen sollte, sind wir wieder zu Hause in Deutschland. Ist zwar etwas morbide, aber zu Hause stirbt es sich besser. Und wem es jetzt gerade aufstößt, das ich ständig über Tod und Sterben schreibe: auch wenn man nicht über ihn spricht- der Tod findet einen. Für das eigene Seelenheil ist es doch wichtig, sich über die Konsequenzen seines Handelns gewiss zu sein. Wer jetzt schon Angst empfindet, der sollte losgehen und noch mal Lebensmittel und Wasser kaufen. Außerdem bei Amazon ein paar Atemmasken bestellen.

Werde ich nachher tun. Ich sehe schon das Gesicht meiner Zaubermaus, wenn ich zwei Atemvollmasken bestelle und höre auch schon: „ Aber die bezahlst du!“
Das ist jetzt keine Ironie. Sollte es schlimm werden, bricht die Infrastruktur zusammen und die Lebensmittel werden knapp- wer versorgt eigentlich die Eingeschlossenen in den chinesischen Quarantänestädten? Die Atemmasken sind dann für später. Später heißt für mich Worst Case, wenn sich der Coronavirus mit dem aktuellen Influenzavirus kreuzt. Best Case: Es kann schnell ein Impfstoff entwickelt werden und die Sache erledigt sich. Zum wahrscheinlichen Fall kann nicht gesagt werden da die Informationen fehlen.
Wenn ich unabhängig wäre (also wirklich unabhängig), dann würde ich die Stadt verlassen, mich auf dem Land mit genug Lebensmitteln, Wasser und (meinen) Medikamenten verschanzen und die nächsten vier Wochen abwarten.

Stattdessen: Mittendrin statt nur dabei.
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26.01.20 06:50:17
Beitrag Nr. 1.567 ()
Diese Extremsituation mit dem Coronavirus zeigt mir zweierlei: ersten kann ich die ganzen Verschwörungstheoretiker nicht ausstehen. Ich meine damit nicht Kommentatoren und Mitmenschen, die zu einem Sachverhalt Einstellungen vertreten, die weit von der Mainstream- Meinung abweichen und nicht sofort mit Fakten belegt werden können. Fehlende Informationen werden durch logische Herleitung und empirisches Wissen kompensiert- und in den meisten Fällen trifft deren Annahme ins Schwarze oder dicht daneben. Und wenn man der Realität zu nahe kommt, heißt es gleich im Mainstream Verschwörungstheoretiker. Was bringt es eigentlich, jemanden als Verschwörungstheoretiker zu diffamieren, wenn die Katze sowieso auf absehbare Zeit aus dem Sack ist bzw. die getäuschte Bevölkerung nach und nach feststellen muss verarscht worden zu sein und die pösen Verschwörungstheoretiker hatten Recht?
Zeit. Zeit um selbst die Flucht antreten zu können, Zeit um die Situation nochmals unter Kontrolle zu bekommen, Zeit um ein Lügengerüst aufzubauen um die eigenen Schweinereien zu vertuschen, weiter zu täuschen oder einfach zu hoffen, dass die Angelegenheit sich im Sande verläuft. Also diejenigen Mitmenschen, die mit kritischen Blick durch die Welt gehen , meine ich nicht.
Ich meine diejenigen, die aus Geltungssucht und Klickzahlen die Verunsicherung schüren anstatt objektiv journalistisch zu berichten. Und wenn sie dann mit ihrer Meinungsmache nachher meilenweit daneben liegen- wupps, war da was? Diese TypenInnen sorgen dafür, dass kritische Stimmen immer wieder vom Mainstream diffamiert werden können.
„Wer ist der oberste Souveräne (im Land)? Das ist der Staat, die Regierung, die Beamten, die Bürokratie ... und die machen das.“ (Das war der Freudsche Versprecher von Jens Rabe.) Kann man diesem Leviathan trauen? Wenn ich Informationen suche, ignoriere ich die staatlichen Mainstream – Medien. Erfahrungsgemäß sind die dort präsentierten Nachrichten so weit aufgearbeitet und in eine genehme Richtung interpretiert, dass von der ursprünglichen Information nichts mehr übrig geblieben ist. Aufgrund dieses fehlenden Vertrauens und der teilweise plumpen Versuche der Manipulation ist man gezwungen sich auf alternative Medien zu verlassen. Eigentlich ist Aufgabe der Medien zu informieren und aufzuklären. Dass ich den Medien in einer solchen Situation nicht trauen kann, finde ich extrem bedauerlich.
Für die Reise habe ich medizinische Einmalhandschuhe (jeweils ein Paar) eingepackt. Also keine Kiste sondern in den gelben Dosen der Überraschungseiers. Ist nichts Neues, habe ich auch im Alltag mit dabei. Außerdem war ich im Baumarkt und habe mir 1,69 ein 10zer Pack Feinstaubmasken gekauft. Ebenso Desinfektionstücher für den Flug und ein Flasche für den Koffer. Nein, ich setz mich mit der Maske nicht in den Flieger, auch wenn dort das größte Ansteckungsrisiko herrscht- es sei denn, ich bin nicht alleine. Oder vielleicht doch- um meine Zaubermaus zu ärgern. Oder wenn Chinesen im Flieger sitzen.
Börsentechnisch wird die nächste Woche interessant. Ich habe Optionsscheine Put auf die Amis und long im Gold schon mit einer Sell Order gesetzt. Bei meinen Minenaktien habe ich ein Abstauberlimit gesetzt. Mag ja sein, dass Gold und Silber im Zuge der Verunsicherung weiter steigen, ob das allerdings für die Aktien gilt bleibt abzuwarten. Ich habe mich auch entschlossen, die Nachrichten komplett zu ignorieren. Wenn Panik ausbrechen sollte, bekommen wir das schon rechtzeitig mit.
So ein bisschen Schiss hab ich schon. Ich habe so persönliche Urängste. Ich hatte immer Angst ein Aneurysma im Kopf zu haben- und bums, hatte ich eins. Oder die Angst, von meinen Geschwistern getrennt zu sein- und peng, sind wir zerstritten.

Vor bestimmt über drei Jahrzehnten habe ich mal einen Film gesehen, bei dem eine Virusseuche auf einem Schiff ausbrach. An den Film kann ich mich nicht mehr erinnern, aber an eine Nebenstory: Ein Ehepaar und die Frau erkrankte. Die Erkrankten wurden isoliert und die Frau bat ihren Mann sie nicht allein zu lassen. Der ließ sie allein. Natürlich wurden alle gerettet- und dann hat sie ihn verlassen. Ich dachte- so ein feiger Arsch. Dieser simple Film ist über die Jahre zu einer Urangst mutiert- die Angst vor der eigenen Feigheit. Ich kann ja deshalb noch was prosaisches raus hauen:

... Man lebt zusammen, man stirbt zusammen ...
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03.02.20 08:58:29
Beitrag Nr. 1.568 ()
So. ich bin wieder da- und fühle mich ein bisschen grippig. Kein Wunder. Sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug waren wir förmlich in einem Ferienflieger eingepfercht. Keine Ahnung, wie viele zusätzliche Sitzreihen noch in die 737 reingestopft wurden, jedenfalls konnte der Vordermann die Rückenlehne nicht zurückfahren ohne dem Hintermann auf dem Schoss zu sitzen. Ich bin seit zehn Jahren nicht mehr geflogen- wenn das jetzt Standard ist, fliege ich auch nicht mehr. Im letzten Beitrag vor der Reise habe ich scherzhaft geschrieben, ich benutze meine Mundschutzmaske nur, wenn andere mitmachen oder Chinesen an Bord wären- sonst mache ich mich nicht zum Horst bzw. meine Zaubermaus müsste auch eine tragen, da der Schutz sonst sinnlos wäre, da ich mich später bei ihr anstecken würde- und sie trägt keine. Das ich mich jetzt grippig fühle ist kein Wunder. So wie um mich herum im Flieger gehustet, gekeucht und geschnieft wurde- vorwiegend von alten Leuten. Wie ich gehört habe, soll unser Gesundheitsminister Spahn meinen, Atemmasken bringen überhaupt nichts (trotzdem sind Atemmasken wohl ausverkauft). Eine richtig kompetente Aussage ist das- und eine typisch kompetente Aussage eines deutschen Politikers. Denn- in einem Artikel den ich gelesen habe, wurde von den „Medizinern“ gemeint, für das „bisschen“ was die Masken helfen würden, könnte man sich auch ein Taschentuch vors Gesicht binden. Gelesen im „ Mainstream“. Ehrlich- da soll ich den Mainstream- Medien und den Politikern trauen. Ich habe mir, wie geschrieben auch keine medizinische Masken geholt, sondern Feinstaubmasken aus dem Baumarkt, weil für mich die Filterwirkung höher ist. Nachher fahre ich noch einmal zum Baummarkt um zu sehen, ob diese Masken auch bereits ausverkauft sind. Auch haben die Mainstream- Medien wie zu erwarten war eine Analogie zu den Grippe- Epidemie hergestellt, die uns jährlich im Hintergrund der Berichterstattung heimsuchen. Gerade an diesem Beispiel geht mir die Inkompetenz dieser „Politiker“ auf den Sack. Sie geben zu, dass ein Taschentuch vor dem Mund gebunden zumindest die Tröpfcheninfektion einschränken könnte. Warum zum Geier hat man eigentlich nicht schon früher und gerade heute versucht, das Tragen von Atemmasken im Alltag zu normalisieren. Wir sind ein Volk von Untertanen. Ein Befehl von „Oben“ „Masken tragen“ und schon rennen viel, gerade Ältere mit den Dingern herum. Wie viele Grippetote hätten so – vielleicht- in den letzten Jahren verhindert werden können. Na gut- flächendeckende Werbung für Kondome habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen, nur die öffentliche Aufforderung „ wenn es Juck und brennt“ sich auf Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen. Wie sieht es eigentlich die Ansteckungsrate bei HIV aus? Während ich den Beitrag schreibe werde ich immer wütender. Eigentlich wollte ich ein bisschen über die Weißköpfe und Alterstarrsinn schreiben, da sechzig Prozent auf der Reise alte KnackerInnen waren und ich mir manchmal wie im Kindergarten vorkam. Na ja, was soll Ich lese gerade bei guidance das „angeblich“ in Thailand die erste Heilung eines Corona Infizierten gelungen sei. Bei solchen Meldungen wäre ich vorsichtig. Wäre schön, wenn die „Krise“ sich so schnell erledigen würde.

Warte ich mal ab, ob ich mich demnächst ein bisschen corona fühle.
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04.02.20 04:36:26
Beitrag Nr. 1.569 ()
Zwischenzeitlich habe ich alle Einschätzungen über die Corona-Virus Epidemie von den Kommentatoren meines Vertrauens gelesen bzw. gesehen. Wobei festgestellt wird, dass es in der derzeitigen Lage vollkommen egal ist, ob es sich um einen natürlichen oder künstlichen Erreger handelt.
Dirk Müller weißt in einem seiner Videos daraufhin, dass die Sterblichkeitsrate der jetzigen Toten gemessen am Ausbruch von vor gut einem Monat etwa bei zwanzig Prozent liegt. Dementsprechend dürfte die Todesrate in den nächsten Tages signifikant steigen- und damit weiter Angst schüren.
Mein Rundgang gestern hat ergeben, dass meine Apotheke um die Ecke wieder medizinische Atemschutzmasken hat. Ich hab dann eben mal 50 Stück für 20,00 EUR gekauft. Die billigen Feinstaubmasken im Baumarkt für 1,69 EUR waren komplett ausverkauft. Die teureren Stoffmasken hängen noch da. Also Masken scheinen gekauft zu werden.
Allerdings habe ich niemanden, nicht einen einzigen, mich auch nicht, mit einer Maske herumrennen sehen. Stellt sich die Frage- wofür werden die Schutzmasken gekauft? Dafür das man sie erst einmal hat? Wenn`s ernst wird? Ich habe meine Zaubermaus angewiesen, morgen eine Maske mitzunehmen und in der U-Bahn zu tragen (das werde ich, wenn ich in einer Stunde das Haus verlasse).
Die Antwort war, dass sie sich nicht traut. Sie will sich nicht zum Klops machen. Aha. Also mein leichter grippaler Infekt kommt so langsam durch. Ich sitze gerade gemütlich im Sessel, trinke Kaffee ohne und habe den Laptop auf dem Schoss. Eben musste ich unverhofft niesen. Danach war der Bildschirm voll. Nicht mit dickflüssiger Rotze, nein so kleine Tröpfchen. Breitflächig verteilt über den ganzen Bildschirm. Hätte ich so eine komische Maske aufgehabt, von welcher der Bundesgesundheitsminister Spahn meint, sie helfe nicht, wären dies Tröpfen schon mal in die Maske gegangen und hätten sich nicht unkontrolliert verteilt.
Ich werde also ab heute zur Hin- und Rückfahrt eine Maske tragen- und in einer Woche wird der Gebrauch der Maske eine vollkommen natürliche Sache für mich und -ich hoffe das kleine Biest macht mit- für meine Zaubermaus sein.
Gestern habe ich nebenbei beim Einkaufen einen weiteren Kasten Wasser gekauft. Für Gut. Zum Hinstellen, wenn man mal Gäste hat.
Manchmal stelle ich mir die Frage: Liegt eine reale Bedrohungslage vor? Wenn ich die staatlichen Beschwichtigungsversuche wahrnehme, ist mein erster Impuls- ja sie haben recht. Wird alles gut. Außerdem macht man sich zum Horst, fällt auf, wird vielleicht von anderen verarscht. Und dann- kommt erstens mein Misstrauen gegen diese Regierung der Unfähigen durch und zweiten frage ich mich, was passiert denen, wenn es „schlimm“ wird. „Die“ werden sich abschotten denn die Regierung muss ja handlungsfähig bleiben. Aus dem „Bunker“ heraus werden sie mitteilen, dass die Lage unter Kontrolle sei.
Eine weitere Frage, die ich mir immer wieder stelle (und die eigentlich rhetorischer Art ist): Diese Politiker (gemeint sind jetzt alle Politiker- vor allem aber die westlichen) fangen zum Eigennutz Kriege an, schicken Mitmenschen aus Eigennutz oder Inkompetenz in den Tod und lassen Menschen gezielt töten. Wenn man das alles macht- sind „Sie“ dann auch bereit zu sterben? Wäre doch eigentlich die logische Konsequenz- oder?
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05.02.20 05:54:15
Beitrag Nr. 1.570 ()
Also ich habe die Maske in der U-Bahn bei der Fahrt zur Arbeit getragen. Da wir Berliner ja jede Menge skurriler Typen gewohnt sind, wurde ich in der Mehrheit ignoriert, habe auch ein paar schiefe Blicke bekommen- aber in der Mehrheit ruhten neidische Augen auf mir. Auf dem Heimweg habe ich allerdings auf die Maske verzichtet, weil sie mir permanent in die Augen gerutscht ist und ich sie immer wieder gerade ziehen musste. Jedenfalls ist der grippale Infekt jetzt ausgebrochen und ich gehe nachher zum Arzt. Übrigens habe ich Fotos von einer Freundin bekommen die gerade in Asien ist. Da sieht man im Hintergrund kleine (in dem Fall) Vietnamesen, mit Masken vor dem Gesicht.
Die PBOC hat die letzten zwei Tage ihre Märkte mit Liquidität geflutet um einen Abschmieren derselbigen zu verhindern. Dazu kamen noch allerlei Zwangsmaßnahmen, die das Ganze unterstützen sollen. Als Pflaster keine schlechte Idee. Allerdings- wenn das Bein ab ist, hilft kein Pflaster mehr. Vermutlich müssen die Chinesen ab jetzt jeden Tag Milliarden Yuan zur Stützung ins System pumpen. Wenn ich die Nachrichtenlage so sehe, sind weitere Städte abgeriegelt worden und zudem besteht der Verdacht, dass eine Übertragung nicht nur von Mensch zu Mensch sondern von einer Sache zu einem Menschen möglich ist, was die Übertragungsrate des Erregers überproportional ansteigen lässt. Also schön die Hände desinfizieren. Ich habe mittlerweile eine Desinfektionsflasche am Arbeitsplatz, im Auto- und auch am Körper (und natürlich eine Maske und medizinische Handschuhe sowieso). Auch wenn ich die Maske aufgrund des selbst auferlegten Gruppenzwangs (grob) fahrlässigerweise nicht trage, desinfiziere ich meine Hände.
Aufgrund der Eingriffe der Zentralbanken war mit meinen Optionsscheinen bisher kein Blumentopf zu gewinnen. Zwischenzeitlich (also gestern) habe ich noch einen Short auf den HSCEI in Depot gepackt. Da in diesem chinesische Inlandaktien gelistet sind, wird es diesen meiner Ansicht nach am meisten durchschütteln. Da niemand so ganz die Psychologie der Marktteilnehmer vorher sehen kann, verwende ich seit letzter Zeit wieder verstärkt Optionsscheine, eigentlich müsste man Optionen verwenden, aber damit habe ich mich nie beschäftigt. Als nächstes werde ich einen Short - Optionsschein auf Tesla ins Depot nehmen. In ein, zwei Tagen dürfte der letzte Shortie aus der Aktie gespült worden sein und das Blutbad dürfte beginnen. Bevor jetzt wieder kommt: „Tesla 7000 USD“ – möchte ich nur an 2008 erinnern, als die VW Aktie 1000 EUR wert war, wenn auch nur kurz. Und da in den USA alles größter, weiter und besser ist, kann es halt länger dauern- und dafür nehme ich einen Optionsschein. Vielleicht ist der „unglaubliche“ und „nicht manipulierte“ Anstieg der Tesla Aktie wieder einmal eine Chance.
Bitcoin hält sich wacker über 9000 USD Marke, mal sehen wenn die 9500 USD fallen, da wird es richtig interessant. Platin scheint zumindest für einen kurzen Zock interessant zu sein. Da hab ich noch einen Langläufer der unter Wasser ist.
Mittlerweile habe ich fast alle meine Minenaktien, Sibanye als größter Posten mit Abstauberlimit zurückgekauft.
Die nächste größere Investition ist jetzt Tesla Short. Hoffen wir mal, dass Fugmann Recht hat und böse Kräfte versuchen die Aktie noch ein Stück hoch zu manipulieren.
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05.02.20 19:18:16
Beitrag Nr. 1.571 ()
Also irgendwie wird das nichts mit dem Reich werden mit Optionssch(w)einen und CO. Nachdem ich meinen Beitrag heute Morgen geschrieben habe, dachte ich mir, steig mal lieber schon jetzt in einen Langläufer ein, nachher rauscht die Tesla Aktie schon vorher nach unten weg. Aufgrund der roten Kerze vom Vorabend hatte der favorisierte Schein nachvollziehbar an Wert gewonnen. Leider habe ich mir nicht den Kurs von Tesla, ob nun in USD oder EUR, gemerkt als ich den Schein erworben habe. Na jedenfalls ist die Teslaaktie nach unten durchgerauscht, der Optionsschein hingegen notiert „leicht“ im Minus. Auch die Kursstellung anderer Derivate sieht mehr als merkwürdig aus- wenn überhaupt ein Kurs gestellt wird. Also, dass der Kurs von Tesla überhaupt gefallen ist, habe ich dann bei einem Faktor 8 Zertifikat gesehen, welches seit heute morgen 2000 Prozent gemacht hat. Nur- leider, leider- kaufen kann man es nicht. Jedenfalls bei meinem Broker nicht. An der Tesla Aktie wird gerade herumgezerrt, sprich sie ist volatil (was eigentlich für eine Aufwertung der Optionsscheine auf die Aktie sprechen würde), vielleicht lässt sich das Faktorzertifikat ja morgen wieder handeln.
Mmh. Wer ein Optionsschein etc. sein eigen nennt, der schwimmt mit im Haifischbecken. Da darf man sich nicht beschweren, wenn man gebissen wird. Ich meine, wenn an der Verschwörungstheorie von Fugmann in Bezug auf Tesla was dran ist, dass sich einige Großspekulanten zusammengetan haben um bekannte Short Seller der Tesla Aktie über offenen Lagerfeuer zu grillen, kann man sich vorstellen mit welchen harten Bandagen gekämpft wird.
Stellt sich eigentlich nur die Frage, ob der Buchmacher (Emittent) schummeln darf. In den USA ist der größte Teil unserer Derivate verboten. Aus diesem Grund müssen die Stillhalter (Verkäufer von Optionen) den der Option zugrunde liegenden Basiswert versuchen in die für sie gewünschte Richtung zu lenken und sich selbst absichern (zu den Absicherungsgeschäften bei Optionsgeschäften ist gerade ein interessanter Artikel bei finanzmarktwelt erschienen). An der Option selbst dürfen sie nicht herumspielen. Auch wenn Stillhalter eine gewisse Marktdominanz haben und gerade an Verfallstagen die Vola steigt, weil Marktteilnehmer das entsprechende Underlying ihrer Option in die gewünschte Richtung zerren wollen- tragen sie ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko hierbei. Das stellt für mich ein gerecht verteiltes Risiko zwischen den Parteien Verkäufer und Käufer von Optionen dar.
Anders hingegen ist es bei unseren (europäischen) Derivaten, die von Emittenten herausgegeben werden. Diese unterliegen in der Kursstellung, Verkauf und Rückkauf ganz dem Ermessen deren Ermessen. Vor ein paar Jahren wurde die Vorschriften von der Bafin zugunsten der Anbieter weiter verändert.
Aufgrund der jetzt laufenden Diskussion zum § 20 Abs.6 ESTG mutmaße ich einmal, dass man mit der damaligen Bevorzugung der Emittenten und der gleichzeitigen Benachteiligung der Privatanleger letzteren den Erwerb von Finanzderivaten schon damals madig machen wollte und da das scheinbar nicht so richtig funktioniert hat, ist man jetzt einen Schritt weiter gegangen.
An diesem Beispiel sieht man wieder sehr schön, wie der Sozialismus den Kapitalismus penetriert- und der Kapitalismus in Reinkultur sich freudestrahlend von hinten nehmen lässt. Die Emittenten betreiben muschebubu und freuen sich diebisch den mutmaßlichen Kleinanleger legal rasiert zu haben- bis keiner mehr ihre strukturierten Finanzprodukte kauft und die ganze „Wettindustrie“ platt gemacht wird. Kleinvieh macht auch Mist, aber Fakt ist: die Bank gewinnt immer, selbst wenn man fair spielt. Aber so kann man sich auf lange Sicht sein Geschäftsmodel auch selbst kaputt machen und zudem kaputt machen lassen.
Da ich die nächsten Tage viel Zeit haben werde, kann ich mich mal die eine oder andere Sache angehen. Also bis auf weiteres werde ich erstmal weiter Wettzettel kaufen.
Immer Verantwortungsvoll spielen- damit sich auch morgen noch ein Eis kaufen kann.
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06.02.20 05:35:48
Beitrag Nr. 1.572 ()
Wenn Sozialisten mit Zitaten von Nationalsozialisten kommen. Eklat in Thüringen, weil irgendein unbedeutender FDP Politiker neuer Ministerpräsident mit den Stimmen von FDP, CDU und der bösen AFD geworden ist und den alt gedienten Sozialisten Ramelow unsanft aus seinen Wolkenkuckucksheim gestoßen haben. Und die andere Sozialisten Hennig-Wellsow (wieder so ein Doppelname- hat das irgendwas mit krankem Emanzipationswahn zu tun) ihres Zeichen Landeschefin der Linken schmeißt dem FDP Mann den Blumenstrauß zur Amtseinführung vor die Füße. Wie geil ist das denn? Und das nun anschließende Gegacker im politischen Hühnerstall von Berlin ist so herrlich entlarvend, wie die Handlungen der Beteiligten selbst. Weiter so.

Wenn man sich die Börsen so anschaut könnte man meinen, es gäbe keine potentiellen Gefahren für die Weltwirtschaft durch den Corona-Virus. Wir nähern uns wieder den Höchstständen. Verrückte Welt in der wir leben, dass ein Terroranschlag die Weltwirtschaft nicht schwächen kann und deshalb die Börsen nicht mehr zucken, verstehe ich durchaus (noch). Aber das momentane Geschehen ... Ah- ich weiß, die Börsen handeln die Zukunft. Und die ist gut. Nicht, die –wird- gut, sondern –ist- gut. Auf die Irrationalität der Börse brauchen wir nicht eingehen, nicht umsonst heißt es: Die Börse kann länger irrational bleiben, als du Geld in der Brieftasche steckt hast“.
Ich habe einen Stapel von Lesezeichen, die ich morgen, mittags und abends durchklicke und die Nachrichten, Kurse und Nacktbilder enthalten. Unter anderen auch die CDS Kurse auf Bankenanleihen.
Credit-Default- Swaps kurz CDS stellen vereinfacht ausgedrückt die aufzuwenden Versicherungsprämie auf ein Ausfallrisiko, vorliegend das der Banken dar. Ein geringer CDS Wert steht also für ein geringes Ausfallrisiko der herausgegebenen Anleihen und damit für eine hohe Bonität (der jeweiligen Bank). Und was Bonität ist wissen wir alle: Die Fähigkeit, aufgenommene Schulden zurückzahlen zu können. Die Bonität gibt also – Auskunft- über die – Vertrauenswürdigkeit- im Geschäftsverkehr.
Die CDS auf die Deutsche Bank liegen derzeit bei 48,54 Basispunkten. Um Unternehmensanleihen der Deutschen Bank in Höhe von 10.000.000 Dollar für fünf Jahre abzusichern werden derzeit jährlich 48.540,00 Dollar benötigt. Ist doch ein Schnäppchen? Heißt also, trotz ständiger Milliardenverluste der Deutschen Bank wird deren Bonität als hoch eingestuft. Wirklich?
Ich mutmaße einfach mal, dass die Marktteilnehmer eine Zahlungsunfähigkeit dieser und jeder anderen Bank ausschließen, weil diese und jede andere Bank im Bedarfsfall durch die EZB und die jeweiligen Regierungen gerettet (zwangsverstaatlicht) werden. Damit ist der Eintritt des sogenannten Kreditereignisses (Ereignis das die Zahlungspflicht auslöst) praktisch ausgeschlossen. Warum sich also dann noch gegen einen Zahlungsausfall versichern? 48.500 Tacken kann man auch anders verbraten.
Mittlerweile sollte man so was von zwischen den Zeilen lesen und der Spruch: „Zahlen lügen nicht“ ist in – unserer – Zeit für´n Arsch. Da ist nicht gefälscht- das sind die richtigen Zahlen, genauso wie die Börsenkurse die richtigen Zahlen sind. Und auch die negativen Zinsen (sprachlich ein absolutes Desaster- Zinsen, die negativ sind!) sind real. Kann mich jemand mal bitte aufwecken? Oder eigentlich nicht- ich bin ja schon wach und das ist kein Alptraum, dass ist die Realität.
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08.02.20 07:31:38
Beitrag Nr. 1.573 ()
Wann kommt es zu den ersten Aufständen in China?
Derzeit höre ich in einzelnen Beiträgen, dass die Situation für Xi Jingping und die kommunistische Partei immer angespannter wird. Der Tod des jungen Arztes, welcher am Anfang der Epidemie gewarnt hat und nun gestorben ist verschlimmert die Angelegenheit weiter. Mittlerweile sieht man –ein- Video mit im Krankenhaus verteilten Leichensäcken und den Versuch eines Fahrzeuges eine Straßensperre zu durchbrechen auch schon auf n-tv. Obwohl ich verstärkt die Nachrichtenlage verfolge, habe ich bisher nur Einschätzungen über die wirtschaftlichen Schäden für China für wahrgenommen, nicht jedoch die Tatsache, dass China politisch und gesellschaftlich am Coronavirus zerbrechen könnte.
In Japan, China und Südkorea übt der Staat (noch) eine erhebliche Sozialkontrolle über die Bevölkerung ausüben. Kleiner Exkurse: In Deutschland hat der Staat ebenfalls noch eine immense Sozialkontrolle, da der Deutsche von Natur aus ein Untertan ist und hierarchische gesellschaftliche Strukturen zu seinem unbewussten Selbstbild gehören. Deshalb denke ich, stehen wir den Japanern näher als den Franzosen. Auf der einen Seite wird dies von den Linksliberalen ausgenutzt ihre Machtposition zu stärken- andererseits zerstören sie diesen gesellschaftlichen Stabilitätsfaktor mit ihrer Multi - Kulti- Scheiße, was letztendlich ihr Untergang sein wird. Der Deutsche ist ebenso wie der Japaner und Chinese leidensfähig, aber wenn es genug ist, dann ist es genug- und dann lässt der Deutsche in wilder Raserei keinen Stein mehr auf den anderem.
Die Frage ist nun, wann dem chinesischen Volk der Geduldsfaden reißt. Überlegen wird einfach mal. Wie lange sitzen die jetzt unter Quarantäne? Vier Wochen ? Vier Wochen im permanenten Ausnahmezustand und einer extremen Anspannung. Es spielt fast (fast) keine Rolle, wie tödlich der Virus tatsächlich ist. Aber nicht nur die Nerven in der Bevölkerung dürften blank liegen. Auch die Nerven der Behörden und Staatsdiener. Wir hören immer mehr von restriktiven Maßnahmen. Drohnen verfolgen Menschen ohne Maske, es wird mit der Todesstrafe gedroht. Wofür eigentlich? Ich male das jetzt nicht weiter aus. Fakt ist für mich- sich Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität Chinas und die Konsequenzen für die Weltwirtschaft zu machen ist schön und gut. Leider trifft es die Problematik nicht ganz. Wir sollten darauf gefasst sein, dass China bald gezwungen sein könnte das Militär zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung einzusetzen. Was durchaus dazu führen könnte, dass die anlegenden Staaten mit involviert werden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anrainerstaaten chinesische Flüchtlinge aufnehmen wollen, geschweige denn die chinesische Regierung dies zulassen würde.

Würde mich nicht wundern, wenn der Anstieg der Krypto Währungen zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass die Chinesen versuchen ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Wenn man zu Hause eingesperrt ist, bleiben einem ja nicht viele Möglichkeiten.
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11.02.20 05:02:47
Beitrag Nr. 1.574 ()
Igitt. Keine Ahnung warum, aber ich habe gerade meine fünf Minuten moralischen. Wobei- für fünf Minuten geht das schon recht lange, wenn ich bedenke, dass es gestern oder vorgestern so nebenbei angefangen hat und ich dieses unangenehme Gefühl erst jetzt sondieren kann. Ich glaube angefangen hat es Sonntagabend bei dieser „Auf die Tränendrüse drücken Sendung : Bitte melde dich“. Da wurde wieder einmal ein verlorener Vater gesucht. Diesmal auf Kuba, der- wie soll es anders sein- natürlich in ärmsten Verhältnissen dahinvegetiert. Also er hörte, dass er eine Tochter (in Deutschland) hat, die ihn sucht, kullerten die Tränen und wie meisten kam dann: „Ich liebe dich“ und „Ich habe dich so vermisst.“ Blah, Blah ... . Von mir kam da so nebenbei die Übersetzung: „ Jakepot. Jetzt wird alles besser- für mich. Die reiche Tochter aus Deutschland macht alles gut. Jetzt kann ich wieder nach Deutschland.“ Auf den Gedanken, dass der Typ tatsächlich echte Freude empfinden könnte, bin ich im ersten Moment nicht gekommen. Bis ich dann völlig aus dem Zusammenhang heraus meinte: „Bin ich armselig.“
Montag ging die Scheiße weiter. Mir so nebenbei das neue Video von Friedrich über die möglichen Auswirkungen des Coronavirus reingezogen, natürlich auch die Bildsequenzen, wie Menschen in China schreiend aus ihren Wohnungen und Autos herausgezogen werden. Ein paar Minuten später habe ich mir dann die Börsenkurse angesehen, die neuen Allzeithochs, die Kommentierung, dass „der Markt“ die Notenbanken auf seiner Seite weiß und bereits „ die Zukunft“ handelt, in welcher der Virus besiegt ist. In diesem Moment haben „die Börse“, die „Marktteilnehmer“ und auch ein Stück weit ich, mich dermaßen angewidert, dass ich richtig Ekel empfunden habe. Ich habe eine Weile gebraucht das Warum zu erfassen. Börse hat mit der ursprünglichen Idee, die Finanzierung von Fortschritt und Innovation, überhaupt nichts mehr zu tun. Börse ist ein reines Spielcasino, homo homini lupus, scheinbar frei von jeder Moral und Ethik. Auf der einen Seite verrecken tausende Menschen (wenn man Fugmanns dargestellter Erhebung aufgrund der Betriebsdauer der Krematorien in China glauben kann- bis jetzt etwa 17.000) und auf der anderen Seite Party an den Börsen.
Letzten Freitag ist eine Bekannte von einer vierwöchigen Asienreise wieder nach Deutschland aus zuletzt Vietnam eingereist. Samstag war sie in einem Musical, Montag ist sie wieder arbeiten gegangen. Heute würde ich sie beim Sport treffen. Sport habe ich abgesagt. Meine Zaubermaus wollte unbedingt zum Sport gehen. Auf meinen Einwand, warum –ich- nicht zum Sport gehe, kam von Ihr: „Na sie (die Bekannte) wird doch wissen, was sie tut.“ Wirklich? Genau wie die Börsen derzeit als „Teflonbörsen“ bezeichnet werden können, vermitteln mir manche Mitbürger den Eindruck, sie seien in Bezug auf den Virus ebenfalls mit Teflon beschichtet und es könne alle anderen, vorwiegend Asiaten, nur nicht sie selbst treffen.
Dieses „Moralische“ ist wirklich ein widerliches Gefühl. Aber das Schreiben dient mir ja der Reinigung meiner Gedanken. Während ich den Beitrag geschrieben habe, ging mir ein Spruch durch den Kopf: „Liebe Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin.“ Wenn man sich gottgefällig (mir fällt gerade kein anderes Wort ein, also so zehngebotemaßig meine ich) benimmt, zieht die heutige Gesellschaft einem eins über, außerdem erwartet niemand von einem sich moralisch zu benennen- es sei denn es ist für denjenigen von Vorteil. Kognitive Dissonanz hin oder her, mit ein bisschen Übung kann sich jeder selbst konditionieren. Weihnachten ist erst in elf Monaten. Also reichlich Zeit.
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12.02.20 06:39:10
Beitrag Nr. 1.575 ()
Ich muss mal eine blöde Frage stellen: Ab wann? Ab wann –darf- ich mir offiziell anerkannt Sorgen machen, dass der Corona – Virus eine Gefahr für – mein Leib und Leben- darstellt? Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Ab 100, 500 oder 1000 – festgestellten- Infizierten? Ich habe mir das Interview von „mission money“ auf youtube mit den Journalisten Frank Sieren angeschaut, der in China lebt und mir den Eindruck vermittelt hat, die Tragweite der Virus Epidemie wird heruntergespielt. Ebenso waren die Fragen des Moderators für mich gezielt schon im Vorfeld auf die verharmlosenden Antworten abgestimmt. Die ganze Körperhaltung des interviewenden war verkrampft. Aber- selbstverständlich – nur- meine Meinung. Genau wie alle weiteren Ausführungen nur meine Meinung darstellen (reicht das als Disclaimer?)
Spielt es eine Rolle, ob das Virus natürlicher Art ist oder künstlich hergestellt wurde? Ich höre immer wieder, wenn die Sonne scheint, geht der Virus ein, weil es dann warm wird. Wenn die Pandemie Deutschland erreichen sollte, geht’s ab in den Süden? Das reicht? Puh. Wat für´n Glück.
Auf der anderen Seite hört man, dass der Virus auf Gegenständen bis zu neun Tagen überlebt und die Inkubationszeit eigentlich ungeklärt ist. Ich habe mittlerweile irgendwas von 24 Tagen gehört. Des Weiteren kann ein Infizierter dauerhaft keine Symptome zeigen und so bis zum Ausbruch der Infektion jede Menge Mitmenschen anstecken. Hört sich für mich wie eine Waffe an, mit der die Bevölkerung und die Streitkräfte eines Gegners vor einem Angriff geschwächt werden könnten, indem man still und heimlich das Land flächendeckend infiziert.
Worauf es allerdings ankommt ist die Frage- ist die Wärme tatsächlich das natürliche Korrektiv des Virus? Oder spielt die Wärme überhaupt keine Rolle, weil der Virus gegen Wärme resistent und sich daher auch im Frühjahr weiterverbreiten wird? Werden wir sehen. Aber so was von.
Demnach stellt sich durchaus die Frage, ab welcher offiziellen Zahl von Infizierten man sich Sorgen machen darf, weil die Dunkelziffer der Infektionen wahrscheinlich weit aus höher liegen dürfte. Ab wann ist der Virus in Deutschland angekommen? Derzeit konzentrieren sich die Fälle, 16 an der Zahl, auf Bayern. Alles sauber abgegrenzt auf Mitarbeiter und Angehörige des Autozulieferers. Stellt sich schon die Frage: Tatsächlich keine weiteren Infektionsherde in Zeiten der Globalisierung in Deutschland dazugekommen?
Wenn es so ist- was für ein Glück. Irgendwie ist der Beitrag nicht reißerisch genug, so komme ich nicht auf genügend Klickzahlen. Ich stelle mir ja nur Frage, die ich selber versuchen muss zu beantworten, weil ich mich von unserer Regierung alleingelassen fühle und ich den Eindruck gewinne, manipuliert zu werden, damit ich ruhig bleibe. Irgendwie bewirkt das genau das Gegenteil bei mir. Welchen Vorteil hat das für mich? Ich stehe nicht vor geplünderten Lebensmittelregalen und kann ganz entspannt (und unauffällig) meine Vorräte auffüllen. Im Internet kann ich medizinische Handschuhe und Einmalschutzanzüge für billiges Geld bei Amazon kaufen. Auch Atemmasken gibt es wieder ausreichen, nachdem die erste Angstwelle vorbei ist und jeder Ängstliche „seine“ Maske für den Notfall zu Hause liegen hat. Das sind Wegwerfartikel für den - einmaligen Gebrauch. Ich gehe ganz entspannt zum Bankautomaten und ziehe mir kleine Banknoten fünfer und maximal zehner und sammle Münzgeld. Vielleicht wird die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen. Bei der letzten großen Grippewelle gab es da schon ein paar Unannehmlichkeiten weil der Krankenstand in der Bevölkerung hoch war. Also wann sollte ich mir Sorgen machen? Ich denke, an einer Zahl kann man das nicht festmachen. Vermutlich, wenn weitere Infektionsherde auftreten und wenn die Zahlen in Bayern sprunghaft ansteigen.
Bis dahin ist alles nur Verschwörung- weil nicht mit Fakten belegt.
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12.02.20 06:50:11
Beitrag Nr. 1.576 ()
Ich muss mal eine blöde Frage stellen: Ab wann? Ab wann –darf- ich mir offiziell anerkannt Sorgen machen, dass der Corona – Virus eine Gefahr für – mein Leib und Leben- darstellt? Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Ab 100, 500 oder 1000 – festgestellten- Infizierten? Ich habe mir das Interview von „mission money“ auf youtube mit den Journalisten Frank Sieren angeschaut, der in China lebt und mir den Eindruck vermittelt hat, die Tragweite der Virus Epidemie wird heruntergespielt. Ebenso waren die Fragen des Moderators für mich gezielt schon im Vorfeld auf die verharmlosenden Antworten abgestimmt. Die ganze Körperhaltung des interviewenden war verkrampft. Aber- selbstverständlich – nur- meine Meinung. Genau wie alle weiteren Ausführungen nur meine Meinung darstellen (reicht das als Disclaimer?)
Spielt es eine Rolle, ob das Virus natürlicher Art ist oder künstlich hergestellt wurde? Ich höre immer wieder, wenn die Sonne scheint, geht der Virus ein, weil es dann warm wird. Wenn die Pandemie Deutschland erreichen sollte, geht’s ab in den Süden? Das reicht? Puh. Wat für´n Glück.
Auf der anderen Seite hört man, dass der Virus auf Gegenständen bis zu neun Tagen überlebt und die Inkubationszeit eigentlich ungeklärt ist. Ich habe mittlerweile irgendwas von 24 Tagen gehört. Des Weiteren kann ein Infizierter dauerhaft keine Symptome zeigen und so bis zum Ausbruch der Infektion jede Menge Mitmenschen anstecken. Hört sich für mich wie eine Waffe an, mit der die Bevölkerung und die Streitkräfte eines Gegners vor einem Angriff geschwächt werden könnten, indem man still und heimlich das Land flächendeckend infiziert.
Worauf es allerdings ankommt ist die Frage- ist die Wärme tatsächlich das natürliche Korrektiv des Virus? Oder spielt die Wärme überhaupt keine Rolle, weil der Virus gegen Wärme resistent und sich daher auch im Frühjahr weiterverbreiten wird? Werden wir sehen. Aber so was von.
Demnach stellt sich durchaus die Frage, ab welcher offiziellen Zahl von Infizierten man sich Sorgen machen darf, weil die Dunkelziffer der Infektionen wahrscheinlich weit aus höher liegen dürfte. Ab wann ist der Virus in Deutschland angekommen? Derzeit konzentrieren sich die Fälle, 16 an der Zahl, auf Bayern. Alles sauber abgegrenzt auf Mitarbeiter und Angehörige des Autozulieferers. Stellt sich schon die Frage: Tatsächlich keine weiteren Infektionsherde in Zeiten der Globalisierung in Deutschland dazugekommen?
Wenn es so ist- was für ein Glück. Irgendwie ist der Beitrag nicht reißerisch genug, so komme ich nicht auf genügend Klickzahlen. Ich stelle mir ja nur Frage, die ich selber versuchen muss zu beantworten, weil ich mich von unserer Regierung alleingelassen fühle und ich den Eindruck gewinne, manipuliert zu werden, damit ich ruhig bleibe. Irgendwie bewirkt das genau das Gegenteil bei mir. Welchen Vorteil hat das für mich? Ich stehe nicht vor geplünderten Lebensmittelregalen und kann ganz entspannt (und unauffällig) meine Vorräte auffüllen. Im Internet kann ich medizinische Handschuhe und Einmalschutzanzüge für billiges Geld bei Amazon kaufen. Auch Atemmasken gibt es wieder ausreichen, nachdem die erste Angstwelle vorbei ist und jeder Ängstliche „seine“ Maske für den Notfall zu Hause liegen hat. Das sind Wegwerfartikel für den - einmaligen Gebrauch. Ich gehe ganz entspannt zum Bankautomaten und ziehe mir kleine Banknoten fünfer und maximal zehner und sammle Münzgeld. Vielleicht wird die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen. Bei der letzten großen Grippewelle gab es da schon ein paar Unannehmlichkeiten weil der Krankenstand in der Bevölkerung hoch war. Also wann sollte ich mir Sorgen machen? Ich denke, an einer Zahl kann man das nicht festmachen. Vermutlich, wenn weitere Infektionsherde auftreten und wenn die Zahlen in Bayern sprunghaft ansteigen.
Bis dahin ist alles nur Verschwörung- weil nicht mit Fakten belegt.
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13.02.20 07:39:54
Beitrag Nr. 1.577 ()
Wenn´s donnert und grollt ... . Ja, dann kauf noch immer auch Dollar. Der Dollar ist gegenüber dem Euro unter die 1,09 Dollar gefallen. Obwohl der Dollar nicht mehr das darstellt, was er war als der Spruch „ Wenn´s donnert und grollt, kauf Dollar und Gold.“ geprägt wurde, nimmt die Welt den Dollar als Sicheren Hafen war. Da kommt selbst Gold nicht hinterher. Ebenso haben die Altcoins einen Bull-Run begonnen und steigen jeden Tag teilweise im hohen einstelligen wenn nicht sogar in zweistelligen Bereich. Bei den Altcoins bin ich davon überzeugt, dass es sich um eine Fluchtreaktion der Asiaten aufgrund des Corona-Virus und der anziehenden Inflation in China handelt. Natürlich gilt dies gleichermaßen für die Erstarkung des Dollar- und trotz des starken Dollar für den Goldpreis, der seltsamerweise nicht wirklich fällt. Diese Korrelation Starker Dollar gleich nachgebender Goldpreis ist außer Kraft gesetzt.
Was sagt mir das? (Also wirklich nur mir.) Obwohl die Aktienmärkte aufgrund der Liquiditätsschwemme haussieren geht nicht unerhebliches Kapital in die Sicherheit. Die Zinsen der dreimonatige US- Staatsanleihe notiert bei 1,57, die zweijährige bei 1,41 und die zehnjährige bei 1,599 . Die Renditen fallen und zumindest zwischen der dreimonatigen und zweijährigen ist die Zinskurve inverse.
Geht das auf Dauer? Ich meine, große Teile der Marktteilnehmer strömen in die Sicherheit aber gleichzeitig wird die größte Spekulationsblase aller Zeiten, die Katastrophenhausse, an den Aktienmärkten aufgeblasen? Keine Ahnung, ob das tatsächlich auf Dauer funktionieren kann. Aber diesem –menschlichen- Verhalten der Marktteilnehmer liegen so gegensätzliche Impulse zugrunde, dass ein Gleichlaufen meiner Ansicht nicht funktionieren kann- Angst und Gier. Welches Gefühl ist wohl stärker? Ich meine die Angst. Schon wenn man bedenkt- warum sollte man Angst haben, wenn der PUT- der Notenbanken hinter den Märkten steht? Wenn dann ein Teil der Anleger trotz dieses Eldorados (sagenhaftes Goldland) Angst empfindet, dann scheint nicht alles Gold was glänzt. Zudem dürfte der starke Dollar den Emerging Markets so langsam das Wasser abdrehen.
Momentan halte ich Derivate auf Bitcoin, Ethereum und jetzt will ich noch Positionen auf XRP und Bitcoin Cash aufbauen. Einzig Bitcoin halte ich physisch und werde dort monatlich „ansparen“. Alle Puts auf die Indizes musste ich inzwischen glattstellen. Bei dieser Katastrophenhausse wird Absicherung zum Witz des Tages. Aber mein Short- Zertifikat auf Tesla habe ich noch. Zwar dreißig Prozent im Minus, aber glücklicherweise hat sich der Teslakurs in den letzten Tagen stabilisiert. Nichts ist schlimmer für ein Faktorzertifikat als Volatilität.
Jetzt heißt es auf den Trigger warten (und sei er noch so unbeutend) der diesen fragilen Aktien- Markt zum Einsturz bringt. Warum? Die Akteure sind keine Anleger sondern Spieler. Ein Anleger investiert dauerhaft, ein Spieler zockt kurzfristig. Ich habe mir schon überlegt mal einen Fond zuzulegen, der inverse ausgerichtet ist. Anders als Zertifikate von Emittenten ist dieser an Future gebunden und der Fondbetreiber hat kein Interesse den Anleger ins offene Messer laufen zu lassen.
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14.02.20 07:39:10
Beitrag Nr. 1.578 ()
Die Erkenntnis des gestrigen Tages: „Leg dich nicht mit Tesla an.“ Tesla hat von seinem Tief am frühen Nachmittag in der Spitze 11 Prozent gemacht. Aufgrund der kleinen Long Position die ich eröffnete, nachdem die Aktie wieder zu steigen begann konnte ich den Verlust der Short Position erheblich begrenzen. Gestern früh noch geschrieben, dass eine hohe Vola ein Faktorzertifikat in Stücke reißt und abends war es dann geschehen. Und ja, Tesla mag kein normaler Autobauer sein und kann deshalb nicht mit den Big Playern verglichen werden- aber Tesla in einfach nur eine Zockeraktie. Warum? Wenn ich lese, dass alle freiverfügbaren Aktien an einem Tag mindesten einmal den Besitzer wechseln, dann hat der Kurs nichts damit zutun, dass die Anleger an die Story hinter Tesla glauben, sondern dass die Aktie geritten wird bis sie umfällt. Also heißt es abwarten, bis die Vola aus der Aktie raus ist, dass wird vermutlich der Punkt sein, an dem sie wieder für einen Short interessant wird, weil für die Daytrader mit ihr kein Profit zu machen ist.
40 Milliarden Liquidität haben gestern ihr übriges getan um die kleine Delle im Chart wieder auszubügeln, Teflonbörse oder Katastrophenhausse. Ein Nebeneffekt der unkontrolliert haussierenden Börsen ist es, dass die Absicherung mit Puts einfach zu teuer wird. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die geringe Absicherungsquote der Marktteilnehmer im wesentlichem auf diesen Umstand zurückzuführen ist. Mit Puts sichere ich sonst meine Mienenaktienbestände ab. Aber jetzt? Ich gehe zwar davon aus, dass die (Mienen) Aktien fallen können, aber nicht der Goldpreis, so dass ein Put auf Gold nicht den gleichen Absicherungseffekt erfüllen würde. Gleichzeitig dient die Investition in die Kryptowährungen (per Derivat) auch zum größten Teil als Absicherung. Diversifikation.
Gestern ist auf finanzmarktwelt ein Artikel erschienen ( Dollarstärke und Ölpreisschwäche setzt sich fort) der in einem Absatz den Unterschied zwischen Inflation und Teuerungsrate kurz beschreibt. Kurz: Inflation- das Aufblähen der Geldmenge und Teuerungsrate- die daraus resultierende Preissteigerung. Die Teuerungsrate wird allgemein mit der Inflation gleichgesetzt. Auch wenn beide eng mit einander verbunden sind, existiert eben ein kleiner aber feiner Unterschied auf den es ankommt, wenn man verstehen will, warum ohne Ende Geld ins System gepumpt wird, aber die „Inflation“ nicht ansteigt.
Jedenfalls steigt die Inflation in China aufgrund des Corona-Virus. Gestörte Lieferketten, das horten von Lebensmitteln und nicht zuletzt die Schweinepest haben die Teuerungsrate nach oben katapultiert. Erhöhte Preise durch Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit und durch Mangel. Die Diskussion um die Inflation wird gerade von einigen Kommentatoren aufgenommen, da damit zurechnen ist, dass die Notenbanken eine erhöhte Teuerungsrate zulassen werden. Wenn ich mir dazu die Begründungen ansehe und die deflationären Aspekte (Markus Krall) dabei berücksichtige, komme ich eher zu einem stagflationären Szenario. Aber ob Inflation, Deflation oder beides gleichzeitig oder alles zeitlich nacheinander (die möglichen Szenarien sind vielfältig und unterliegen den Eingriffen der Menschen) - der Bürger wird rasiert.
Schauen wir mal, ob es heute wieder neue Höchststände gibt.
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15.02.20 07:40:06
Beitrag Nr. 1.579 ()
Ich glaube einige Passagiere auf den Kreuzfahrtschiffen, auf denen keine Infektion nachgewiesen wurde und die nunmehr von Land gehen durften, werden nie mehr ein Kreuzfahrtschiff betreten und diejenigen, die auf der „Diamond Princess“ vor Yokohama auf Reede liegen- für die kann man nur beten. Mittlerweile ist auch ein Artikel bei NTV erschienen der fragt, ob sich der Virus in Deutschland vielleicht versteckt? Man geht von der Gefahr der Verbreitung in öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen um seine Masken herauszuholen?
Es gibt die ersten Warner, dass sich der Virus nicht eben mal erledigen wird, weil es morgen vielleicht warm wird, sondern uns länger erhalten bleibt, als uns lieb sein wird. Das heißt für mich, die Teuerungsrate wird nicht irgendwann anziehen- sondern bald. Lieferketten werden unterbrochen und damit müssen die notwendigen Zwischenprodukte teuer woanders eingekauft werden. Als Trump die chinesischen Stahlimporte mit Zöllen belegte, wurde der in Amerika hergestellte Stahl über Nacht plötzlich teurer. Die amerikanischen Stahlproduzenten witterten ihre Chance und erhöhten einfach mal die Preise. Und Preiserhöhungen werden uns bald auch blühen, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es bei 2 bis 4 Prozent bleibt, sondern in der Übertreibung durchaus weit darüber könnte.
Wieso, weshalb, warum?
Unkontrollierbarkeit. Lieferketten fallen aus und müssen für teures Geld ausgeglichen werden. Preise steigen allgemein an. Die Teuerungserwartung der Bevölkerung (ich versuche mal zwischen Inflation und Teuerung zu unterscheiden) steigt an. Es kommt zu Hamsterkäufen (kurzer Einwand: Ich meine keine auftretende Massenhysterie oder Panik) und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes beginnt sich zu erhöhen. In China lag die Teuerungsrate im Januar im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent höher.
Der Ausbruch der Epidemie in China entlarvt noch einen weiteren gefährlichen Punkt der Globalisierung. Das Fehlen von „kriegswichtiger Industrie“ im eigenen Land. Die ARD (verlinkt über finanzmarktwelt) hat in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass 70 Prozent (?) der Antibiotika- Produktion in China liegt (Deutschland hat wohl gar keine mehr weil die Produktion zu teuer ist). Wer braucht schon Antibiotika? Ich- wahrscheinlich. Ich liebe ja persönliche Beispiele: Montag gehe ich in Krankenhaus zur Nachkontrolle des Aneurysma unter Vollnarkose. Dabei schieben sie mir wieder einen Katheter in den Schwanz. Und danach werde ich vermutlich eine Harnwegsinfektion haben. Davor, dass mir im Kopf herumgestochert wird habe ich nicht solche Angst, wie vor diesem Katheter. Mein Hausarzt wollte mir schon im Vorfeld ein Antibiotika - Rezept ausstellen, ich: „Nein- erst wenn ich es wirklich brauche.“ Jetzt geht in meinem Kopf folgendes ab: Scheiße, nachher bekomm ich keine Antibiotika mehr. Nächstes Mal lässt du sie dir auf jeden Fall geben. Was du hast, hast du.
Die Angst oder die bloße Erwartung einem Mangel ausgesetzt sein zu können, sorgt dafür, dass es zu Hamsterkäufen kommt und die Lage, die eigentlich kontrollierbar wäre, kollabieren lassen kann.
Aber was ist eigentlich mit der öffentlichen Infrastruktur derzeit in den betroffenen chinesischen Gebieten (Müllabfuhr, Wasser, Strom, Verwaltung)? Dazu habe ich nichts gefunden. Wenn jemand zu diesem Sachverhalt einen Beitrag gefunden hat- bitte reinstellen.
Ich stelle mir schon die Frage, ob ich Fall der hoffentlich ausbleibenden Fälle zur Arbeit gehen. „ Einfache“ Arbeit so wie meine oder die Müllabfuhr etc. also fast alles, was mit öffentlicher Daseinsfürsorge zu tun hat und was mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu tun hat, kann und darf nicht zum Erliegen kommen. Die Loyalität meinem Arbeitgeber gegenüber liegt bei Null. Die Loyalität meinen Mitmenschen gegenüber im Allgemeinen schwankt- aber ich bin immer noch Deutscher, auch wenn die Linksliberalen den Zusammenhalt in der Gesellschaft zerstören. Die Loyalität gegenüber meinem Klientel liegt bei weit unter Null. Einer Gefahr für Leib und Leben für diese Menschen würde ich mich nicht aussetzen. Bleibt die Frage- was wird mir mein Arbeitgeber –auf Dauer, nicht nur während der Krise anbieten, wenn ich meinen Hals riskieren soll?
Die Moiren haben den eigenen Schicksalsfaden schon längst fertig gedreht. Wie bringt man Gott zum Lachen ? Erzähl ihm von deinen Plänen. Je älter man wird desto mehr stellt sich heraus, wie zutreffend diese Sprüche sind. Als ich jung war, habe ich auch die Einstellung gehabt, dass ich mein Schicksal selbst bestimme- irgendwann merkst du- „Denkste“.
Jede Krise ist eine Chance. Ob nun die Märkte sich demnächst den Realitäten stellen müssen und abkacken, ob sich die beruflichen Perspektiven ändern können oder sich jenseits vom Materiellen Möglichkeiten auftun- man muss sie nur ergreifen.
Und bitte jetzt nicht gutmenschenmäßig kommen und die Moralkeule rausholen und schon gar nicht- bevor- irgendwas passiert ist. Ob man in einer Ausnahmensituation zum Teufel (sich seinen Begierden hingibt) oder zum Engel ( Aufopferung, Märtyrer etc.) wird, wird sich erst dann zeigen. Vorher ist alles Gutmenschengelaber nur leeres Gewäsch.
Und außerdem bin ich mit dem Beitrag sowieso zu früh dran und der umfasst eh nur eine mögliche (nicht wünschenswerte) Zukunft.
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20.02.20 17:48:20
Beitrag Nr. 1.580 ()
So bin wieder raus aus dem Krankenhaus. Muss ein Krankenhaus eigentlich wirklich schwarze Zahlen bringen, also auf Gewinn ausgerichtet sein, oder gehören medizinische Einrichtungen nicht zur allgemeinen Daseinsfürsorge und müssen vom Staat subventioniert werden?
In Hanau ist ein mutmaßlich Geisteskranker Amok gelaufen und hat zehn Menschen umgebracht. Natürlich- und ich betone ausdrücklich natürlich, weil ich es nicht erwartet habe, handelt es sich um einen Rechtsradikalen. Verwundert hat mich letztens nur, als das Sturmtief „Sabine“ über Deutschland fegte, dass das Sturmtief durch die Presse nicht mit dem Attribut „rechts“ belegt wurde- „das rechte Sturmtief Sabine richtete in weiten Teilen Deutschlands Verwüstungen an. Eine Nähe zur AfD kann nicht ausgeschlossen werden.“, so in der Art. Ich denke in der deutschen Politik sind wir mittlerweile am „Point of no Return“ vorbeigeschossen und eine ausbalancierter politischer Diskurs ist nicht mehr möglich. Das System ist außer Kontrolle geraten und ja, ein mögliches Szenario ist es, dass unter anderem das Wahlrecht außer Kraft gesetzt wird. Hatten wir schon mal 1933 mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24.03.33. Irgendwas muss passieren, denn so kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht miteinander interagieren.
Gold ist durch die 1.600 USD durch und die Flucht in die Anleihen geht weiter. Der Schweizer Franken wertet auch weiter auf, nur der Yen hat in den letzten Tagen abgewertet. Während ich gerade schreibe kommen die Börsen ins rutschen, ich kann derzeit nicht erkennen weshalb, aber wir werden sehen, ob der Yen im Zuge der schwächeren Börsen zulegen kann. Ansonsten würde ich mal annehmen, dass japanische Anleger aufgrund der Corona Epidemie raus aus dem Yen gehen. Abe hat die Japaner ermutigt bei Anzeichen von Erkältung lieber zu Hause zu bleiben und nicht auf der Arbeit oder in der Schule zu erscheinen. Hoffen wir mal, dass Japan nicht das nächste Land ist, was durch den Corona Virus voll getroffen wird.
Während ich weiter schreibe rutschen die Börsen in einem beachtlichen Tempo ab. Schauen wir, wann die Intervention kommt. Vorhin noch fünfzig Euro auf Short Tesla gesetzt. Meine Knockout auf die Kryptowährungen sind ausgestoppt worden. Shit Happens. Dafür habe ich meine Bestände an Impact Silver aufgestockt und eine neue Position DRD Gold aufgebaut. DRD ist zwar schon gut gelaufen, aber ich denke da geht noch was. Und inzwischen ist der Platzregen an den Börsen fast wieder vorbei. Interessant wird es, wenn die Börsen korrigieren, ob sich die Minenaktien dann vom Gesamtmarkt abkoppeln können.
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20.02.20 19:16:26
Beitrag Nr. 1.581 ()
Kauf dir Penicillin, ist viel billiger, wirksamer und wird nicht gern verkauft...😅
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22.02.20 19:05:22
Beitrag Nr. 1.582 ()
In Japan löste ein Mann in der U-Bahn in Fukuoka den Notruf aus, weil ein anderer Mann neben ihm ohne Atemschutzmaske hustete. In der Berliner Zeitung heute eine halbseitige Anzeige „Aktuelle Informationen“ zum Corona- Virus: „Husten oder niesen Sie in größtmöglichen Abstand zu anderen Personen, Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder ein Taschentuch und entsorgen Sie dieses anschließend in einem Mülleimer, Waschen Sie sich regelmäßig die Hände- insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder husten.“
Wir sind so was vom im Arsch, sollte der Virus Deutschland flächendeckend erreichen.
Gut, auf der anderen Seite- ich wollte heute Brötchen mitbringen aus einem der neuen EDEKA- Konsumpaläste (Luxus für alle), der Mitten in einer Plattenbausiedlung errichtet wurde. Ich habe es gelassen. Jung und Alt griffen barhändig in die Einschübe, mir ist das Brötchen holen vergangen. Keine fünf Kilometer weiter in meinem „Stammkaufland“ wurden durch die Kunden brav die Einweghandschuhe bei der Warenentnahme benutzt. Da es sich bei der aktuellen Information der Gesundheitsbehörden um allgemein übliche Verhaltensweisen des guten Benehmens im Umgang miteinander handelt, versuche ich dem irgendetwas positives abzugewinnen. Vielleicht der Versuch, Teilen der Bevölkerung den Knigge näher zu bringen?
Ich gehe davon aus, dass bei einer auftretenden Epidemie „die zuständigen Gesundheitsbehörden“ heillos überfordert sein werden- weil die zuständigen Entscheidungsträger dieser Situation nicht gewachsen sein werden. Diese Einschätzung basiert natürlich allein auf meinen Erfahrungen und Beobachtungen der öffentlichen Verwaltung und kann durchaus von anderen Beobachtungen und Erfahrungen abweichen, insbesondere von Mitbürgern, die seit Jahrzehnten höhere Positionen in der öffentlichen Verwaltung innehaben.
Auf die Frage an meinen Hausarzt, ob ich Privatrezepte bekommen könne, da ich einen kleinen Medikamentenvorrat haben wolle, weil es zu scheinbar zu Medikamentenengpässen komme könnte, meinte dieser es gäbe bei bestimmten Medikamenten derzeit Engpässe, aber dies würde auf „meine Medikamente“ nicht zutreffen. Also habe ich auf die Ausschreibung der Privatrezepte verzichtet- und mich hinterher in den Arsch gebissen, nicht auf die Ausschreibung zu bestehen. Muss ich ihn Dienstag noch mal ansprechen. Natürlich nehme ich nicht umsonst Bezug auf meine Angst hinsichtlich des möglichen Mangels.
Sollte sich tatsächlich in absehbarer Zeit, also kurzfristig, die Gefahr eines Mangels abzeichnen, stellt sich erstens die Frage: Wurde diese bereits durch die öffentliche Verwaltung erkannt? (Die Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Problems oder durchaus einer Gefahr hoch ist, bedarf schon gewisser intellektueller Anforderungen) und zweitens, Wie wird dieses Problem oder diese Probleme dann gelöst?
Natürlich wäre ich positiv überrascht, wenn latente Probleme bereits erkannt wurden und hinter den Kulissen bereits „ die Maschinerie“ angelaufen ist.

So wie ich gehört habe, soll die chinesische Bevölkerung die Arbeit wieder aufnehmen. Mal ne blöde Frage: Will jemand im Ausland die Produkte aus China derzeit überhaupt kaufen?
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25.02.20 07:33:49
Beitrag Nr. 1.583 ()
Den gestrigen Beitrag habe ich kurz nach Fertigstellung gelöscht. Bezüglich der Entwicklungen über den Coronavirus greife ich auf das Dauerupdate bei cashkurse.com von Dirk Müller zurück. Neben den aufbreiteten Informationen fließen natürlich auch persönliche Einstellungen des Autors mit in die Beiträge, die anders als die manipulierten Nachrichten der Systempresse auch wirklich als Einschätzungen des Erstellers erkennbar sind. Wobei- in Bezug auf den Coronavirus wird ausnahmsweise durch das System nicht manipuliert- da die Berichterstattung in den öffentlichen Medien über den Virus überhaupt nicht stattzufinden scheint.
Was hat der Autor gestern geschrieben, dass ich mir vollumfänglich zueigen mache?

Legt Vorräte an!!!

Ich bin dabei meine Vorratshaltung verstärkt nach oben zu fahren. Anders als bei der Vorratshaltung aufgrund eines möglichen Finanz- und nachfolgendem gesellschaftlichen Crash sehen wir einer - konkreten – zeitlich verifizierbaren – Gefahr – ins Auge. Nicht irgendwann in ferner, ferner Zukunft, sondern spätestens dann, also in ein bis zwei Wochen würde ich sagen, wenn der Coronavirus illegal die deutsche Grenze passiert. Und wir wissen alle- in Deutschland wird nicht so schnell abgeschoben. Jeder ist willkommen.
Selbst wenn ich zu den Menschen gehören würde, die den Coronavirus immer noch als eine Grippe ansehen, wenn eine Quarantäne verhängt wird, kann es weitaus schwieriger werden, an sein tägliches Brot heranzukommen.
Und jetzt- komme ich zum Auslöser, weshalb ich den Artikel schreibe. Im Radio kam die Meldung, Herr Gesundheitsminister Spahn rechnet damit, dass Deutschland durch den Virus auch betroffen wird- und- und jetzt kommt es: gleich danach wurde ein anderer „Experte“ genannt, der einer Abrieglung von Quarantänegebieten eine Absage erteilte, weil die Versorgung der Bevölkerung so zu schwer sei.
Bravo! Toll! Wenn solche Katastrophen leicht zu händeln wäre, dann bräuchten wir keine Experten, dann könnte jeder Heinz und Kunz den Job machen. Aber was heißt das im konkreten Fall? Der Virus kann sich unkontrolliert ausbreiten und wir verlieren das Spiel auf Zeit. Überall wird versucht auf Zeit zu spielen.

Nur in Deutschland nicht- da verspielt man sie.

Was für mich noch schockierender ist- das Tagesthema des besagten Radiosenders heute ist die Frage: Wie sich der Coronavirus auf die diesjährige Urlaubsplanung der Zuhörer auswirkt.“

Ich lebe in einem Land der Vollidioten.

„Fürchte nicht die fähigen Feinde, sondern die unfähigen Verbündeten“ oder besser:

„Fürchte nicht den Virus, sondern die unfähigen Politiker und Experten.“
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26.02.20 18:47:40
Beitrag Nr. 1.584 ()
So. Die Aufstockung mit Lebensmittel und Hygieneartikeln ist abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um einen Vorrat für 100 Tage ohne Rationierung. Das ist gar nicht soviel, wenn man bedenkt, was man in der Woche an Nahrungsmitteln im normalen Alltag zu sich nimmt. Die Lebensmittel sind halt Dauer- und im wesentlichen Grundnahrungsmittel. Also extra Leckerlis sind da nicht enthalten, und meine Zaubermaus hat schon herum gemäkelt. Nur es ist nicht die Aufgabe dieser Lebensmittel die Geschmackssinne zu betören sondern ausreichend Kalorien im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen.
Masken und Handschuhe sind im Bedarfsfall auch da. Übrigens ist mir vollkommen bewusst, dass Handschuhe und Masken so gut wie keinen Schutz bieten. Wenn sich Helfer in Vollkörperkondomen scheinbar schon angesteckt haben, dann ist davon auszugehen, dass meine paar Handschuhe und Masken keinen Schutz bieten können. Um sich effektiv zu schützen, müsste man sich vor dem Betreten der „gesicherten Bereiche“ (Wohnung) vollständig inklusive Kleidung desinfizieren um den Virus nicht mit reinzuschleppen. Jetzt ist es doch so, dass der Virus u.a. an der Kleidung haften könnte, du in die Wohnung kommst, dir die Hände wäscht, dich desinfizierst, die Jacke an die Garderobe hängst- und schon klebt der Scheißvirus wieder an der Hand oder er haftet sowieso schon an der Hose.
So wie ich es sehe, gibt es keinen Schutz für uns Otto-Normalverbraucher im Alltag.
Warum mache ich mir dann den Stress, wenn es sowieso nicht hilft?
Eben. Wegen des Stress. In den letzten Tagen hatte ich Todesangst. Todesangst bedeutet für mich, dass es bei Analyse des Problems für mich keine Möglichkeit gibt mein Ableben durch aktives Tun abzuwenden und zu verhindern. Der positive Ausgang der Geschehnisse basiert auf Glück oder Zufall. Ich muss also akzeptieren, dass ich keine Kontrolle über mein Schicksal habe.
Und damit muss ich akzeptieren, dass die Sache böse ausgehen kann. Das löst schon mal die Anspannung und macht den Kopf klar. Und dann kann ich das regeln, worüber ich zumindest ansatzweise Kontrolle habe. Ich betreibe Vorsorge. Ich hatte jetzt drei Tage positiven Stress, sitze jnun für die nächste Zeit stressfrei in meinem Sessel und kann damit entspannt darauf warten, dass sich die Lage wieder bessert.
Wie gesagt, man muss den Virus nicht fürchten sondern die unfähigen Politiker und Experten. Sollte sich die Lage aufgrund von Engpässen in der Vorsorgungslage verschlechtern, ohne das der Virus mutiert, wird es wahrscheinlich nachher mehr Tote aufgrund von Kollateralschäden als durch den Virus selbst gegeben haben. Momentan sieht es so aus, dass unsere Regierung so kompetent wie immer ist. Da hilft auch kein Krisengipfel mehr.
Und wenn ich an unsere Regierung denke, geht mir immer ein Gedanke als erstes durch den Kopf: „Werde bloß kein Kollateralschaden.“
Ich stelle mir sowieso eine Frage: Bei weltweit 81.245 Infizierten, 2.770 Toten und 30.311 Geheilten, eines leichten bis minderschweren Verlauf in achtzig Prozent der Fälle- wieso wird dann tatsächlich so ein Aufriss betrieben? Ist doch nur eine gewöhnliche grippeähnliche Erkrankung- oder doch nicht?
Sorry - wer will hier wen verarschen?

Und ja- ich glaube jeder von uns hätte es bis jetzt besser machen können. Fing schon damit an, die Bevölkerung zu sensibilisieren bevor der Virus an unsere Tür geklopft hat.
Wenn es stimmen sollte, dass die Versorgungslage in den Krankenhäusern sich schon jetzt verschlechtert- dann prost Mahlzeit.
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28.02.20 05:31:22
Beitrag Nr. 1.585 ()
Das Erste was ich heute Morgen gelesen habe: „Totale Panik. Der Markt fällt ins Bodenlose.“ Ja, wir haben jetzt an den Märkten über zehn Prozent korrigiert. Eigentlich müsste für mich die Woche als Permabär (wobei das so nicht stimmt) ein reines EL Dorado gewesen sein. Dazu kam noch, dass ich zu Hause war und meine Short Positionen permanent überblicken konnte. Das Resultat: mehr als ernüchternd. Über den Daumen gepeilt Plus Minus Null. Den Rückgang des Minendepots hat es jedenfalls nicht ausgeglichen.
Wenn bei so einer „sicheren Sache“- dem Auftreten eines Schwarzen Schwans kein Gewinn bei herauskommt, dann kann man sich schmollend in die Ecke setzen oder wieder zurück auf Anfang und mal analysieren, was man falsch gemacht hat. Aber nicht nur, was man technisch falsch gemacht hat, sondern auch wie die eigene Psyche einen ausgetrickst hat- weil man (also ich) zu sehr auch eingetretenen Pfaden läuft.
Jedes Mal in den vergangenen Jahren wurden die Börsen selbst nach scharfen Abverkäufen wieder nach oben gezogen, der herrschende Leitspruch: „Buy the Dip.“ Der Vix dementsprechend irgendwann permanent um die 12 Punkte, normal war früher 21 Punkte. Aktuell bei 39,16 Punkten, von einer Panik würde ich sprechen, wenn er die 60 Punkte erreicht. Die TSK zeigt eine Backwardation- Kurve an, allerdings beginnt sie sich ab April bereits wieder zu verflachen, so dass die Marktteilnehmer von einer Beruhigung der Märkte im Frühjahr ausgehen.
Was heißt das für mich? Eigentlich die Finger vom Markt lassen. Ich bin kein technischer Analyst und nächste Woche muss (muss nicht kann) ich wieder arbeiten gehen. Außerdem habe ich sowieso keine Lust den ganzen Tag auf den Bildschirm zu starren. Um es ganz klar zu sagen: Die sichere Chance um die 13700 Punkte Short in den Dax zu gehen habe ich am Anfang verkackt, weil ich ein Stop loss gesetzt habe, was bei einem Spike abgeräumt wurde und ich danach keine Stop loss Schwellen mehr gefunden habe. Also ich finde es ungemein schwer, bei hoher Vola ein Stop loss zu definieren. Nun könnte man sagen, nimm einen kleinen Hebel und lass den Stop weg. Und da bin ich dann wieder bei der Konditionierung der Marktteilnehmer „Buy the Dip“. Sind die Anstiege (vgl. Dienstag) nur der Vola geschuldet und fallen wieder in sich zusammen oder wird „stabilisierend“ in den Markt eingegriffen und die Short Position löst sich nach einem 1000 Punkte Anstieg aus dem Nichts kommend in Luft auf.
Aber- und das gebe ich ganz offen zu, FOMO hat mich gepackt. Bisher wieder eine Chance verpasst, wieder nicht mit dabei. Es ist schwer (für mich) da rational zu bleiben. Da ich derzeit leider nicht an eine Entspannung glaube wird der Abverkauf für mich weitergehen und wahrscheinlich sogar zunehmen. Zumindest an den amerikanischen Börsen nähern wir uns wahrscheinlich langsam Marken die selbst für langfristig orientierte – amerikanische- Privatanleger – problematisch werden. Also gehe ich ins Risiko. Positionsgröße anpassen, Totalverlust definieren und ohne stopp los arbeiten.
Schmeckt mir gar nicht, weil es sich wie Roulette anfühlt, aber ich will, ich will ...
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29.02.20 06:20:48
Beitrag Nr. 1.586 ()
„Experte“ erwartet bis zu 70 Prozent Infizierte in Deutschland- entscheidend sei allerdings in welchem Zeitraum. Hier liegt wohl die Hoffnung, dass die Infektionsrate sich über einen Zeitraum von zwei Jahren hinziehen würde, mit der weiteren Hoffung von Unterbrechungen „durch schönes Wetter“ (meine Ausdrucksweise). Der „Krisenstab“ der Bundesregierung hat eine Vielzahl von Präventivmaßnahmen und Empfehlungen beschlossen- die- ja die man schon vor einem Monat hätte beschließen können. Fürchte nicht den Virus, sondern unfähige Politiker und Experten.
So ganz nebenbei, schon gegen Grippe geimpft? Ich habe jetzt mit drei Ärzten persönlich gesprochen, die allesamt daraufhin gewiesen haben, dass auch die durchgehende Grippeschutzimpfung eine Grundimmunisierung bieten würde. Als mir vor drei Wochen mein Zahnarzt erklärte, die regelmäßige Grippeschutzimpfung beinhalte auch gegen den Coronavirus einen nicht zu unterschätzenden Schutz habe ich dies nicht für voll genommen, weil ich den Mann nicht für voll nehme. Für den ist immer alles toll, wenn ich Bedenken über unser gesellschaftlich, politische und wirtschaftliche Lage im Land äußere kommt immer nur „Die“ da oben werden es schon richten, deshalb haben wir sie ja gewählt.
Mittlerweile habe ich wie gesagt die gleiche Einschätzung von zwei anderen Humanmedizinern zu hören bekommen, denen ich fast uneingeschränkt vertraue, die auch darauf hinwiesen das gerade Dunkeldeutsche aufgrund der vielen Impfungen in ihrem Leben wie Masern, Pocken, Keuchhusten usw. eine gute Immunisierung haben dürften.
Und nein, ich fange keine Diskussion über die Notwendigkeit von Impfungen an. Das hatten wir hier im Thread über die Jahre ausreichend. Wer meint sich nicht impfen lassen zu müssen und sich lieber mit Hokuspokus wie Schwarzkümmel usw. selbst therapieren will, der soll das tun.
Neben den Grippepandemien haben sich die Menschen mit Pest, Cholera und gerade mit den Pocken herumgeschlagen. Impfmuffel hat es schon immer gegeben. Gerade in der letzen großen Pockenepidemie um 1870 kam dies nicht sehr gut an. Während in Bayern, wo die Impfpflicht bestand, keine bayerische Stadt mehr als ein Prozent Bevölkerung verlor, hatte das impfunwillige Preußen herbe Bevölkerungsverluste in Höhe von 120.000 Menschen in den Jahren 1871/72 hinzunehmen. Und ja, einen absoluten Impfschutz gibt es nicht.
Nach einer Woche fallender Börsen kann man so einiges wesentliches feststellen. Bitcoin scheint eine Schönwetteranlage zu sein, nix mit digitalem Goldersatz. Rund 1.400 Dollar Verlust in einem Monat bei einem schwierigen Umfeld find ich schon herb. Gold gefallen, weil Verluste an anderer Stelle ausgeglichen werden mussten und Minenaktien die in letzter Zeit gut gelaufen sind, mussten überproportional Federn lassen. Nachdem der Markt über den Freitag seitwärts gelaufen ist (und ich dann um 21 Uhr übers Wochenende Short gegangen bin), ja da kam sie kurz vor Börsenschluss - die laaaaaange grüne Kerze, zusammen mit der Verbalintervention von FED Paule. Da werden „Sie“ wohl Sonntagnacht die Futures nach oben ziehen damit sich das „charttechnische Bild“ wieder aufhellt.
Das die FED kurzfristig tatsächlich die Zinsen senkt (FED-PUT) glaube ich nicht. Wahrscheinlich werden eher die Volumina der Reproaktionen wieder hochgefahren und die Nachfrage komplett befriedigt. Ich tippe mal auf ein Volumen von 60 Milliarden USD bei der nächsten Aktion.
Aber ich verstehe das Credo dahinter, es fällt zwar alles zusammen, doch es müssen –Zeichen- gesetzt werden. Ob nun an die Märkte oder gegen Rechts ...
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01.03.20 08:18:01
Beitrag Nr. 1.587 ()
Hilft onanieren gegen den Coronavirus? Ich bin kein Arzt- aber ich würde sagen definitiv ja. Noch besser ist es Matratzensport mit einer Partnerin zu betreiben. Letzteres erhöht die Abwehrkräfte während der reine Handbetrieb lediglich kurzfristig eine körperliche Entspannung bringt. Sollten wir tatsächlich bald alle zu Hause unter Quarantäne sitzen sollte man sich vielleicht jetzt schon Gedanken machen, welche Maßnahmen jeder einzelne gegen den aufkommenden Lagerkoller vorbereiten sollte. Die ersten ein, zwei Tage mag die Zwangspause in der eigenen Wohnung kann angenehm sein. Irgendwann will man sich ganz automatisch mal draußen die Beine vertreten und eine Runde um den Block gehen. Geht aber nicht- Quarantäne. Ätsch.
In Nordkorea soll wohl ein Handelsbeamter der wegen Corona (Coronavirus ist mir zu lang und ich gehe mal davon aus, dass jeder weiß das ich die Biersorte nicht meine) in Quarantäne war und die Quarantäneauflagen missachtet hat, weil er schwimmen gehen wollte- hingerichtet- worden sein. Sollte dies tatsächlich so sein, finde ich die Bestrafung angemessen, soweit der einzelne aus Egoismus das Wohl aller gefährdet.
Für uns ältere Generationen ist es nicht unbedingt etwas neues das jede unsere Handlungen Konsequenzen mit sich bringen kann. Bei der folgenden Generation sieht das aufgrund der sozialistischen Erziehung schon ganz anders aus. Das Wissen um Konsequenzen wird heute lediglich durch das Elternhaus bestimmt. In Ausnahmesituationen können und werden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und zum Schutz der Allgemeinheit auch drakonische Strafen verhängt werden. Je nach Gesellschaftssystem früher oder später.
Sollte Corona wider erwarten (weil bisher wurde doch immer alles wieder gut) eskalieren, werden auch in unserer verweichlichten Gesellschaft zuletzt drakonische Maßnahmen ergriffen werden, welche zum jetzigen Zeitpunkt als unverhältnismäßig angesehen werden.
Und so ganz nebenbei: Unsere Polizeigesetze würden die obige Hinrichtung ebenfalls nach dem Gesetzeswortlaut zulassen. Ob die Hinrichtung (zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit) rechtmäßig war, wird durch die Verhältnismäßigkeit geprüft. Die Maßnahme muss geeignet, erforderlich und angemessen gewesen sein. Geignet und erforderlich ja, angemessen derzeit nein, bei zwei Millionen Toten und einer gescheiterten Eindämmung des Virus- ja.
So ein Mist. Eigentlich wollte ich über was Lustiges schreiben. Das man sich jetzt schon Gedanken darüber machen sollte, wie man die Zeit zu Hause verbringt, mögliche Kinder beschäftigt. Sich schon jetzt darüber Gedanken macht, wie man den Bewegungsmangel ausgleicht um damit dem Stress vorzubeugen, der jetzt schon unterschwellig da ist, sich aber in der konkreten Gefahrensituation expotential steigern wird.
Oder auch darüber, dass jetzt zwar Lebensmittel gebunkert wurden, diese aber zu einem großen Anteil aus Kohlehydraten bestehen und im Zusammenspiel mit Bewegungsmangel und vielleicht Medikamenteneinnahmen auf die Dauer zu Verstopfung führen wird. Im besten Fall hat dies lediglich Einfluss auf den Verbrauch von Klopapier, im unangenehmsten Fall kann man nicht mehr kacken.
Auch wenn es derzeit vermutlich nicht so angesprochen wird überfordert uns die Situation. Unsere Altvorderen versuchen Corona komplett zu ignorieren, meine Zaubermaus ist nicht panisch oder so, aber sie weiß eigentlich nicht wirklich wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Da kreisen wohl ständig die Gedanken im Kopf. Und so richtig seine Angst äußern können die meisten wohl auch nicht, weil – es ist ja noch nicht passiert und man will keine Schwäche zeigen. Sehr schön am Maskenverkauf zu sehen. Alle haben Masken gekauft nur keiner trägt sie- und sei es nur zur eigenen Beruhigung.

Da trägt man lieber seine eigene Maske in der Öffentlichkeit zur Schau.
Wie heißt das noch mal gleich?
Ah- kognitive Dissonanz.
2 Antworten
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01.03.20 19:37:19
Beitrag Nr. 1.588 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.839.682 von spielkind0815 am 01.03.20 08:18:01Also zur ersten Zeile:
Nimm bei der einen Hilfsmaßnahme besser die Maske ab. Wenn die Mausi nämlich sauer wird, bleibt dir nur die andere Hilfsmaßnahme. :)
1 Antwort
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03.03.20 19:11:49
Beitrag Nr. 1.589 ()
Die Charite hat heute eine neue Corona-Ambulanz eingerichtet vor der sich prompt eine Warteschlange von Mitbürgern gebildet hat, die sich auf eine mögliche Infektion testen lassen wollen. Ich verstehe gar nicht warum. Okay, die ersten 100 Infizierten haben noch eine von Bundesgesundheitsminister Spahn signierte Kaffeemaschine gewonnen. Aber jetzt gibt es doch schon binnen weniger Tage 190 –Stopp jetzt sind es schon 197 Infektionen- und wird haben Frankreich auf dem Weg zur Sitze überholt. Italien hält mit 2036 Infizierten noch unangefochten den ersten Platz. Dementsprechend ist klar, dass sich die Deutschen gemeinschaftlich testen lassen wollen, schließlich können wir das nicht auf uns sitzen lassen. Irgendwann wird es heißen: „Wir sind Corona.“
So schnell wie die Zahlen in die Höhe schießen könnte es durchaus im Bereich des möglich liegen, schließlich sind wir Deutschen ein reisefreudiges Völkchen. Sollte meine Bekannte sich unentdeckt in Asien angesteckt haben, dürfte sie mittlerweile einige Hundert angesteckt haben so umtriebig wie sie in den letzten Tagen war. Ich glaube sie war in der Zeit auf drei Großveranstaltungen und einigen kleineren Events. An einem habe ich auch teilgenommen. Aber auch bin seit Januar zweimal geflogen und war auf einem Kreuzfahrtschiff. Keine Ahnung wie viel ich angesteckt haben könnte.
Aber deshalb würde ich nie auf die Idee kommen mich irgendwo anzustellen, um mich testen zu lassen. Ich denke, wenn mir die Lunge mit Wasser vollläuft und ich zu ertrinken drohe, werde ich es als erster bemerken.
Sorry, aber ich werde mich doch nicht ohne Not in eine Menschenansammlung begeben von der ich annehmen muss, dass ich dort tatsächlich mit Infizierten in Kontakt kommen könnte. Bloß, weil ich mich eben lustig gemacht habe heißt das noch lange nicht, dass zwischen den Hypochondern nicht tatsächlich infizierte Menschen sind. Ich meide jetzt auch die Praxis meines Hausarztes. Eigentlich wollte ich letztens Medikamente für hundert Tage haben, aber er war so übermündet, dass er mir nur welche für 50 Tage verordnet hat. Jetzt versuche ich mir eben noch welche über einen anderen Arzt zu organisieren.
Aber ich hätte noch mal gerne meinen D3 Spiegel testen lassen. Ich nehme zwar jeden Tag 1000 Einheiten aber das ist scheinbar gerade im Winter zu wenig. Bei einem festgestellten Mangel hätte ich dementsprechend eine Vitamin D3 Therapie unter ärztlicher Kontrolle gemacht. Ärztliche Kontrolle gerade wegen der Nierenwerte. Nun habe ich mir ein D3 K2 Präparat aus der Apotheke mit Magnesium geholt. Besser als nix.
Ein hoher D3 Spiegel soll ja neben grippalen Infekten auch vor einer Corona Infektion schützen. Ob sinnvoll oder nicht, mir egal. Ich pump mir auch algovir in der Hoffnung in die Nase mögliche Viren werden dadurch in der Nase abgetötet. Brötchen hole ich mir auch keine frischen mehr. Ich sehe das Ganze immer unter dem Aufwand/Nutzen Effekt. Viele kleine Sachen unterstützen das große Ziel- sich eben nicht anzustecken. Außerdem sollte man den Placeboeffekt nicht unterschätzen.

Ich habe eben noch mal geguckt. Wir sind immer noch zweite. Aber bald:

#: Wir sind Corona. Dank Spahn und Konsorten.
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03.03.20 19:15:03
Beitrag Nr. 1.590 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.844.897 von Geniator am 01.03.20 19:37:19... meine Schweinemaske? Die gehört doch dazu.:p
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04.03.20 07:39:55
Beitrag Nr. 1.591 ()
Ich bin echt davon ausgegangen, dass die FED nicht die Zinsen senkt und schon gar nicht in einer Notzinssenkung sondern den Markt hintenherum über den Repromarkt mit Liquidität versorgt. Jetzt fängt bereits im Markt das Grübeln an: Was verschweigt uns die FED ? Und dann natürlich noch das blöde Gequatsche von FED Paule Amerika geht es gut- wenn es Amerika gut geht- Wieso dann in einer „Not“- Zinssenkung außerplanmäßig sich den geldpolitischen Entscheidungsspielraum weiter abschneiden? Fugmann hat es gestern dargestellt, jede größere Zinssenkung- oder Notzinssenkung in der Vergangenheit hat zu Abverkäufen geführt. Meine Marke für EUR/USD long liegt bei 1,15, richtig „professionell charttechnisch“ liegt sie wohl so umme 1,12- 1,13. Was mich freut ist, dass der Yen stärker geworden ist und von den japanischen Händlern immer noch als sicherer Hafen gesehen wird. Das ist Loyalität.
Die D-Mark hätte wahrlich in Zeiten der Unsicherheit auch aufgewertet. Aber leider, leider. leider gehört die D-Markt zu einem Konstrukt des Ewiggestrigen, genauso wie die Anhänger der D-Mark ewig Gestrige sind. Wir wissen ja, die Nationalsozialisten haben die bürgerlichen konservativen Kräfte als Ewiggestrige und Reaktion bezeichnet. Heute kommt eine Studie oder Umfrage nach der anderen heraus, die im Resultat feststellt, dass AfD- Anhänger kein Vertrauen in den Staat haben, damit subversiv sind und alle, alle an Verschwörungstheorien glauben. AfD - Anhänger sind eben Ewiggestrige.
Aber keine Angst- wenn der Dollar schwächer wird, dann wird der EURO stärker. Bekommt dann aber nicht der Rotweingürtel ein Problem? Dann muss die EZB im beginnenden Währungsabwertungswettlauf auch die Zinsen senken- wohin denn? Ach ja- in die Tiefe (nicht Höhe wohlgemerkt) von 5 bis 7 Prozent.
Ob die D-Mark nun stark oder schwach ist, darum geht es nicht. Es geht darum, dass Geld ein rein künstliches Konstrukt ist, welches seine vorwiegende Aufgabe, den Güter- und Leistungstransfer, nur wahrnehmen kann, wenn es innerhalb des geografischen Einzugsgebietes gleiche wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und damit politischen Bedingungen herrschen. Sonst gibt es geldpolitische Verwerfungen. Eine Währung ist damit für einen National-Staat konzipiert. Dadurch das Deutschland in das Währungskorsett EURO eingeschnürt ist, können wir den Folgen der Coronakrise auch geldpolitisch nichts entgegenhalten.
Jetzt noch das erneute Aufflammen der Flüchtlingskrise und ein ekliger Cocktail ist kreiert. Dirk Müller hat die Gefahren in seinem letzten Video sehr gut beschrieben. Ich bin tatsächlich gespannt, wie sich unsere Elitenieten in Europa und gerade in Deutschland in dieser Angelegenheit positionieren werden. Mutiert Merkel von der „Mutti“ zur „Eisernen Lady“ um den Machterhalt zu sichern? Oder wird sich der antifaschistisch- sozialistische Parteienblock angeführt von den Grünen durchsetzen und wir nehmen weitere Millionen Flüchtlinge auf.
Ich bin ganz klar für eine Aufnahme von weiteren Flüchtlingen. Gerade zu jetzigen Zeitpunkt. Je früher und je mehr desto besser. Natürlich ist die Öffnung der Grenzen durch Erdogan zum jetzigen Zeitpunkt mit Kalküle geschehen. So erhofft er sich den vermutlich anstehenden Bankrott seines Landes durch Milliardenzahlungen der EU abzuwenden. Aber letztendlich wird dies genauso scheitern wie seine Eroberungspläne. Ist doch krass- fängt einen Krieg an, übernimmt sich und will den Bündnisfall ausrufen. Ich denke er hat seine Karte als Bollwerk Europas zum Nahen Osten massiv überreizt.
Eins hab ich noch. Während die Presse und gerade die Boulevardpresse in Bezug auf Corona im Vorfeld das Maul gehalten hat, darf sie jetzt scheinbar aus allen Rohren feuern und die Bevölkerung in Angst versetzen.
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07.03.20 05:45:56
Beitrag Nr. 1.592 ()
Ich glaub die FED ist echt blöd bzw. hat keinen Plan. Da werden die Zinsen in einer außerordentlichen FED-Sitzung um 50 Basispunkte gesenkt – aber gleichzeitig erklärt, dass alles bestens ist. Du tust das eine und erzählst das Gegenteilige- und hoffst der Andere frisst den Köder. Was war das Ansinnen der FED als sie die Zinsen gesenkt hat? Den Markt zu stabilisieren durch den FED-PUT. Ja, okay. Der Markt lebt ausschließlich vom Vertrauen in den FED (-PUT). Aber wie bei allem macht die Dosis das Gift. Statt bis zum 18. März zu warten und dann erwartungsgemäß für die Märkte und damit kontrolliert die Zinsen zu senken, kommt so ein Schwachsinn. Was erwarten die? Dass alle bescheuert sind? Selbst der letzte Homer Simpson wird misstrauisch.
In dieses unkoordinierte Handeln passen dann auch für mich die Reproauktionen. An einem Tag 100 Milliarden ins System kippen und die Börse steigt und jetzt letztens bei einer Nachfrage von 72 Milliarden nur 20 Milliarden austüten - und sich dann vermutlich fragen warum die Börse abschmiert. Also echt mal.
Den Marktteilnehmern ist Corona egal. Das einzige was zählt ist Liquidität. Keine Ahnung ob der Zinsverlust der Anleihen durch deren Wertsteigerung ausgeglichen wird. Aber spätestens, wenn die Anleihen-Renditen (der amerikanischen Anleihen) bei Null angekommen sind, taugen die Dinger eigentlich nur noch als Sicherheiten zur Liquiditätsbeschaffung bei den Reproauktionen. Nur wenn die FED knauserig bleiben sollte ... .
Wenn die Börsen oben bleiben und die Katastrophenhausse trotz Coronavirus angefacht werden soll, bleibt nur eins- Liquidität ins System pumpen. Ich meine wie doof kann man eigentlich sein. Da hat sich der FED mit der Liquiditätsschwäche im Repromarkt im September eine solche Möglichkeit aufgetan, die Märkte nicht für jedermann offensichtlich zu subventionieren ohne den Joker (FED-PUT) zu ziehen und sie versemmeln es.
Es wird jetzt schon darüber schwadroniert, dass der FED die Kontrolle entgleitet. Ja ist doch klar, wenn sie sich in diese Lage bringen. Wenn du offen für jeden Hill Billy die Zinsen senken musst, weiß jeder „es ist etwas faul im Staate Dänemark“. Schiebst du den Marktteilnehmern versteckt das Geld in den Hintern und die Märkte steigen, interessiert kein Schwein woher das Geld kommt. Frag mal irgendjemanden auf der Straße, was der Repromarkt ist.
Und nun? Jetzt muss die FED die Zinsen um weitere 50 Basispunkte senken. Wenn nicht ist Land unter- egal wie viel sie bis dahin in den Markt pumpt.
Was heißt das für mich? Ich bin gestern EUR/USD Long gegangen. Die Abwertung des Dollar ging in den letzten Tagen ziemlich schnell von statten und damit dürfte die Volatilität des Währungspaares alsbald anziehen. Das bedeutet, dass die Emittenten die Spreads ihrer OS dementsprechend auch bald erhöhen werden. Jetzt kommt man noch mit nominalen Spreads von zwei, drei Cent rein. Davon träumt man mittlerweile bei Gold, Dax und Co. Wenn die FED die Börsen oben halten will bleibt ihr nicht anderes übrig als den Dollar über den Jordan zu schicken. FED Paule und Humpi Trumpi werden dann die besten Freunde.
Bei uns in der Eurozone wird es jetzt auch interessant. Werden wir jetzt am 12.März das erste Mal Negativzinsen bekommen? Ich denke die EZB wird die Zinsen auf -0.1 bis -0,3 Prozent, unwahrscheinlicher auf -0,5 Prozent, senken. Gleichzeitig werden die LTROS für die Banken erheblich im Volumen gesteigert.
Genauso wie Amis aufpassen müssen, dass ihre BBB Bombe nicht hochgeht, haben die Europäer mit ihren (unseren) Zombies das gleiche Problem. Dr. Markus Krall lässt grüßen. Also Dax Long.
Ich bin echt gespannt, ob und wie sich die Zentralbanken, insbesondere die FED und die EZB im Vorfeld absprechen wollen. Zu groß sind die Zinsdifferenzen. Und so wie sich die FED verhält, läuft es für mich auf einen unkontrollierten Abwertungswettlauf der Währungen hinaus.
Also bis jetzt bin ich von Lagarde positiv überrascht. Kein aufgeregtes Gegacker, kein blinder Aktionismus in der EZB. Sollte die EZB die Zinsen zwar in den Minusbereich senken, aber sonst das Vertrauen (und allein darauf kommt es an) in den Euro aufrechterhalten können, dürften meine Euro- Long Positionen nicht gefährdet sein. Ist wie mit einem Flugzeug in Turbulenzen. Solange die Besatzung ruhig bleibt, bleiben die Passagiere entspannt.
Die FED macht für mich einen recht unentspannten Eindruck, kein Wunder wenn der Markt unruhig ist.
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13.03.20 04:47:02
Beitrag Nr. 1.593 ()
Nun denn. Was die Notenbanken und Politiker bis jetzt geleistet haben um die „Märkte“ oben zu halten war ja mehr als dürftig. Okay, die EZB hat die Banken in Europa (wie immer in einer Krise) bevorzugt und sie wieder mit dem Geld der Steuerzahler präventiv gerettet. Was natürlich gut ist. Das ein Bail In (Rettung der Banken über Aktionäre und Kunden) nicht funktioniert haben wir vor ein paar Jahren in Italien gesehen, als nachrangig Bankenanleihen, die man an Kleinanleger verkauft hatte rasiert werden sollten. Wer will schon Bankenschließungen oder dass wie in Zypern geschehen sein Geld auf dem Konto rasiert wird? Der Vorteil eines Bail Out (Rettung der Banken über den Steuerzahler) ist- man behält die Hoheit über sein Geld und kann dieses in Sicherheit bringen. Aber Vorsicht! Einen, wenn nicht großen Teil wird man für die Leistungen (z.b. Gesundheitsleistungen oder soziale Leistungen zur Daseinsfürsorge) ausgeben müssen, die der Staat zum Teil aufgrund der Bankenrettungen nicht mehr tragen kann, weil er sparen muss.
Gerade von Lagarde hätte man denken können, dass diese bei erster Gelegenheit gleich mal die Zinsen in den Minusbereich senkt. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass sie gleich am Anfang ihrer Karriere so „umsichtig“ ihre Aufgabe wahrnimmt. Keine Angst- wenn die Realwirtschaft abkackt werden Bargeldverbot und Negativzinsen kommen, es sei denn die Politik und die Notenbanken verlassen ihren althergebrachten Weg, man erklärt sich für Zahlungsunfähig und führt einen –wenn nicht sogar- globalen Schuldenschnitt – durch. Wie gesagt, ich dachte Lagarde wäre taubenhafter.
Was FED-Paule bis jetzt geliefert hat war meiner Meinung nach ein Witz und dürfte zum weiteren Abverkauf an den Märkten führen. Die anvisierten Reprogeschäfte in den nächsten Tagen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar dienen nicht der Stabilisierung des Marktes, sondern der Rettung in Schieflage geratener Hedgefonds und anderer Zocker. Man will ihnen vermutlich Zeit geben sich abzuwickeln ohne große Verwerfungen im System zu verursachen. Bekanntestes Beispiel ist die Russlandkrise, ausgelöst durch den Hedgefond LTCM.
Ich denke, dass sich der Ausverkauf jetzt noch mal forcieren könnte, da Kurslevel an den amerikanischen Börsen erreicht sind, bei denen private Langfristinvestoren, welche Aktien zur Altersvorsorge halten langsam panisch werden. Insofern stelle ich mir die Frage, ob eine Zinssenkung der FED überhaupt helfen wird die Märkte oben zu halten. Vielleicht sollte man das Geld eher dazu nutzen, Infrastrukturprogramme aufzulegen um der anstehenden Massenarbeitslosigkeit her zu werden, wenn die BBB Bombe platzt.
Corona zeigt jedenfalls wie instabil das Wirtschafts- und Finanz- „System“ ist. Sollte die Corona - Krise in die Gesellschaft durchbrechen, wovon ich leider ausgehe, werden wir zu sehen bekommen, wie schnell sich die bunte Multikuliwelt der Linksliberalen genauso schnell in Luft auflösen wird wie derzeitig die Börsenkurse, weil einfach das Fundament einer starken Gesellschaft fehlt. Der Wash out wird nicht nur die Börsen betreffen, sondern auch die Gesellschaft.
Bis jetzt bin ich durch den Absturz nicht mit kleinem Geld reich geworden. Zu viel emotionsgeladene Fehlentscheidungen. Allerdings ist die Chance (an der derzeitigen Krise) zu partizipieren noch lange nicht vorbei. Jetzt konzentriere ich mich auf die Währungen. Die Vola ist dort schon soweit angezogen, dass die ersten Teilgewinne gestern realisiert werden konnten, obwohl sich die Währungspaare EUR/USD und USD/JPY zwischenzeitlich in die entgegengesetzte Richtung gelaufen sind.
In der jetzigen Situation muss ich mir einhämmern wie ein Stratege und weniger wie ein Zocker zu denken (fällt ganz schön schwer). Der Lackmustest für die FED kommt am 18.03.2020. Dort wird sich entscheiden, ob der wirkliche Ausverkauf an den Märkten gestartet wird. Das wird meiner Ansicht nur etwas, wenn in einer konzentrierten Aktion die Börsen sofort hoch gekauft werden und jeder Rücksetzer sofort aufgefangen wird. Dementsprechend muss das Plunge Protection Team schon vorher mit einigen Billionen USD ausgestattet worden sein und sofort loslegen.
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14.03.20 06:51:33
Beitrag Nr. 1.594 ()
Corona ist nun auch in unserer Behörde angekommen. Ab Montag schließt das Haus für die Öffentlichkeit, das heißt kein Publikumsverkehr mehr. Allerdings rechnen wir damit, dass sich viele Mütter demnächst krank melden werden, da in Berlin Schulen und Kitas schließen werden. Arbeitsrechtlich hat dies allerdings zur Folge, dass das Risiko von Schul- und Kindergartenschließungen der Arbeitnehmer zu tragen hat und es keine Lohnfortzahlung gibt, es sei denn die Kita schließt wegen Corona. Bei uns gibt es allerdings auch die Möglichkeit von Telearbeit und wenn keine Sprechstunde mehr stattfindet, könnte auch von zu Hause gearbeitet werden. Für viele Mütter mit Kleinkindern scheint die Heimarbeit keine echte Alternative zu sein, da die kleinen Schädlinge auch zu Hause beschäftigt werden wollen. Ich für meinen Teil habe beschlossen weiter auf der Arbeit zu erscheinen.
Auf dem Weg zur Arbeit verzichte ich mittlerweile wieder auf die Maske, einfach weil ich befürchte nachher (wenn Maskenpflicht bestehen sollte) keine mehr zu haben. Ich pumpe mir algovir in die Nase und hoffe es reicht. Des Weiteren habe ich meine Dosis D3 auf 3000 IE erhöht und nehme zusätzlich 300 mg Magnesium und 200 Mikrogramm K2. Aber wenn ich ehrlich bin- wer weiß ob ich nicht schon Corona hatte oder habe. Zwischenzeitlich habe ich Erkältungssymptome aufgewiesen, die ich so noch nie an mir bemerkt habe.
Da eine Krise auch immer eine Chance bietet, werde ich gerade dann Präsenz zeigen, wenn alle anderen sich vielleicht in ihren Wohnungen verstecken, wobei ich nicht glaube, dass dies bei uns viele Kollegen sein werden. Mal sehen, ob da was für uns raus springt.
Das mit dem ausverkauften Klopapier ist schon krass. Überall gähnende Leere in der Regalen. Aber am Mangel an Klopapier sieht man die Dynamik, die aufkommt. Selbst wenn man „hamstern“ ablehnt, ist man gezwungen gleich mehrere Packen auf Vorrat zu kaufen, es sei denn, man hat das Geheimnis der drei Muscheln gelüftet.
Und noch eines ist mir aufgefallen. Als ich vor leeren Lebensmittelregalen gestanden habe, ist der Drang hochgekommen, ich könne nicht ausreichend Lebensmittel zu Hause haben- und müsste unbedingt, unkontrolliert und sofort noch mehr einkaufen.
Übrigens: Der Hauptgrund für Mitbürger die sich keinen Vorrat anlegen ist der mangelnde Platz. Wer stellt sich schon gerne ein paar Lebensmittelkartons ins Wohnzimmer? Und natürlich dürfte der Spruch nicht fehlen (der mehrmals gefallen ist): Wenn es schlimm wird, dann kannst du ja was abgeben oder dann kannst du ein Kehrpaket schicken.
Ehrlich gesagt hoffe ich aus rein erzieherischen Aspekten, dass sich die Lage bezüglich der Versorgungslage kurz verschlechtert. Ich möchte, dass Panik in der Bevölkerung aufkommt, dass die Regale am nächsten morgen nicht aufgefüllt sind. Das diese arrogante Just-In-Time Mentalität in den Köpfen zumindest einen Knack bekommt.
Denn eins ist für mich sicher. Das ist erst der Anfang. Der Virus wird irgendwann wieder verschwinden oder „besiegt“. Das Problem der Überschuldung der Welt bleibt. Die Folgen daraus werden uns treffen. Sie nehmen derzeit noch zu.
In den Banken wird durch Selbstständige schon wegen der in Aussicht gestellten Liquiditätshilfen verstärkt nachgefragt. Hoffen wir mal, dass der raffgierige Staat auch auf Vollstreckungsmaßnahmen seinerseits momentan verzichtet.
Ich sehe das jetzt hier als „großen Test“ auf das (für mich) unausweichlich kommende. Aber auch als die große Chance das Kommende (The Greater Depression) in den Folgen abzumildern, indem die Elitennieten aufwachen und Vorsorge betreiben. Wenn ich dann das Merkel im Televisor sehe, kommt mir allerdings ein Kinderlied in den Sinn:

... Ach du lieber Augustin .... ... alles ist hin ...
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14.03.20 11:30:17
Beitrag Nr. 1.595 ()
30 Minuten welche die aktuelle Lage und ein mögliches positives (wenn man dabei ist) Szenario der Zukunft beschreibt:

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15.03.20 06:20:28
Beitrag Nr. 1.596 ()
„Hamstern ist unsolidarisch.“ Eigentlich wollte hatte ich schon einen anderen Einführungssatz für den Beitrag im Kopf. Aber irgendein CDU-Bonze (Laschet) musste ja was unsagbar Schlaues von sich geben- jetzt wo als Kind in den Brunnen gefallen ist. Blöder Arsch der.
Aber fangen wir mal von vorne an. Es gab hier mal einen Thread „ umfassend vorsorgen in der Krise“. Mehr oder weniger ein Prepper Thread- und ein gefundenes Fressen für die Trolle, die in Scharen über den Thread hergefallen sind. Aber worauf ich hinaus will: Alles Wissen was wir uns bisher über Vorsorge und Vorbereitung in Artikel, Videos etc. –auch Erzählungen von den Altvorderen- angeeignet haben war theoretisches Wissen. Jetzt hat die Praxis die Theorie eingeholt.
Jetzt erleben wir das erste Mal, wie es ist wenn die Regale leer sind. Jetzt werden wir das erste Mal die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Folgen von Mangel erleben.
Ich hoffe es geht schnell vorbei aber ich hoffe, dass auch das der jetzige Ausnahmezustand so lange anhält, dass die selbstgefällige Just-in-Time Mentalität einen Knack bekommt. Und der Anfang ist gemacht- ich möchte nicht wissen, wie viel der Trolle von damals in letzter Zeit ihre Einkaufswagen gefüllt und eingelagert haben.
Die Politik- hat wie immer bei wichtigen Themen versagt. Und wenn ich höre „Spahn for Bundeskanzler(kandidat)“ wird mir ganz anders.
Hamsterkäufe führen zu Mangel und können eine zwar angespannte aber kontrollierbare Situation unkontrollierbar machen, keine Frage. Sind Hamsterkäufe unsolidarisch? OHNE FRAGE- JA. Sind Hamsterkäufe menschlich? OHNE FRAGE- JA.
Sind die Versäumnisse der Politik (die sich selbst gerade so feiert) daran (Mit)Schuld? AUF JEDEN FALL.
Während in den USA die Bevölkerung im Vorfeld zur Bevorratung aufgefordert wurde, haben unsere Politiker Kaspertheater gespielt und das Vertrauen der Bevölkerung in ihr Krisenmanagement verspielt. Kein Wunder, dass bei ntv mal wieder ein Propagandaartikel erscheinen musste, dass die CDU als einzige Partei in der Coronakrise zulegen kann. Das ich nicht lache.
Jetzt stellt sich so ein CDU-Bonze hin und propagiert in feinster sozialistischer „Volksschädlingsmanier“ das Hamsterkäufer unsolidarisch handeln und damit Volksschädlinge sind. Wenn es hart auf hart kommt, Herr Laschet, auf welche Reserven können sie als Ministerpräsident als einer der ersten neben ihren Parteifreunden zugreifen?
Zumal ich zwei Altvordere habe die sich bockig stellen- und obwohl sie die Hungerjahre nach ´45 mitgemacht haben keine Anstalten machen eine Dose mehr in den Einkaufwagen zu legen. Die alten Kackbratzen verweisen immer wieder auf den Umstand „was sollen wir uns –noch- sorgen um Corona machen“. Sich durch Ableben aus der Affäre ziehen? Was für eine Heuchelei. Das ist einfach nur Alterstarrsinn. Aber- was rege ich mich auf. Der staatliche Propagandasender ARD propagiert scheinbar mit einem ihrer Hofclown, „Schlecky Silberstein“, die Aussiebung der Gesellschaft von „Alten und Schwachen“ „Es rafft die Alten (und die mit Herz- und Kreislauferkrankungen) dahin- und das ist gerecht.“
Aber was rege ich mich auf, ein kleiner Mann mit so einem komischen Bart, nebenbei Sozialist, wollte auch unwertes Leben industriell auslöschen. Deshalb- Zeichen setzen gegen Links (wird irgendwie in der staatlichen Propaganda immer mit Rechts verwechselt).
Fazit: Ich hamstere weiter. Nicht mehr in der Masse, aber kontrolliert. Der Grund ist folgender: China meldet weniger Infektionen und fährt deshalb die Produktion wieder hoch. Jetzt kommt es darauf an, ob die Neuinfektionen wieder in die Höhe schnellen oder die erste Welle in China durch ist.
Jetzt ist die erste Seite voll und jetzt komme ich erst zum ursprünglichen Thema. Danke Herr Laschet.
Nach längerer Überlegung finde ich die Aussagen von Dirk Müller in seinem (oben verlinkten) Video widersprüchlich.
Er wirft der Bundesregierung Versäumnis im Umgang mit Corona vor. Gleichzeitig erklärt er, dass durch die weltweit getroffenen Maßnahmen die Wirtschaft im Kleinem (Bäcker nebenan) und im Großem (VW) zu erliegen gekommen ist.
Aber- wenn die Wirtschaft kurz vor dem Abkacken ist und die Großen Spieler im Markt billigst eingekauft haben- da, ja dann verschwindet Corona wieder aus den Medien, die Maßnahmen der Isolation werden aufgehoben und egal ob Corona dann noch präsent ist, wird die Wirtschaft wieder hochgefahren. Ja, klar ein paar Tote wird es auch geben, aber das Leben würde sich wieder normalisieren (ab der 18:00 Minute).
Häh? Verstehe ich nicht. Warum dann jetzt der Aufwand und Stress? Wenn ich ein Verschwörungstheoretiker wäre, würde ich mal fragen: Systembereinigung?

Corona ein Fake? Nee, solche Aussagen verstehe ich echt nicht.

Abgesehen von meiner leichten Irritation muss man sich anpassen. Erste Frage- führt die (vermutliche) Zinssenkung am 18.03.2020 zu einem Abverkauf- dem Mega Crash an den Märkten ? Zweite Frage: Wird das lediglich ein Wash out oder stagnieren die Märkte dann über Monate?
Übergeordnet Frage: Werden „Sie“ (ihr wisst schon wenn ich meine) die jetzige Krise zum Anlass nehmen, die Idee des Schrumpfgeldes mit der Modern Money Theory kombinieren um das System so zu retten?

Corona als Angstfaktor nutzen um den aufkeimenden weltweiten zivilen Ungehorsam „friedlich“ zu unterdrücken.

Das ist schon eine geile Idee, dann klappt es auch mit ...

Money for nothing ...
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18.03.20 04:52:52
Beitrag Nr. 1.597 ()
Schauen wir mal, was für weitere hausgemachte Krisen da auf uns in nächster Zeit noch zu kommen werden:




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19.03.20 06:10:35
Beitrag Nr. 1.598 ()
Mutti Merkel ist back. Wie schlimm muss es sein, wenn Mutti Merkel gleich zweimal hintereinander vor die Kameras tritt? Bei dieser salbungsvollen Intonation ihrer Stimme hab ich echt Brechreiz bekommen. Erst Tunix- Kanzlerin spielen und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann „Wir schaffen das.“
Apropos was ist eigentlich aus der zweiten Flutung Europa geworden? Aufgehoben oder aufgeschoben? Eigentlich müsste sich der Habeck mal wieder melden und an das Elend an den Außengrenzen Europas erinnern. Wird er nicht, denn damit sind jetzt keine Pfründe zu gewinnen, genauso wenig wie mit dem Kampf gegen „Rechts“. Ich glaube jetzt macht es einem Grünen auch nichts aus, wenn der ihn behandelnde Arzt vielleicht der AfD nahe steht. Hat eigentlich die SPD die Linke mittlerweile links überholt? Ich bin gestern an einem SPD- Bonzenbau in Berlin vorbeigekommen. Da hängt ein großes Stoffbanner mit dem sinngemäßen Spruch „ Nie wieder Faschismus in Deutschland“. Ich hab mich gleich irgendwie in die Zeit vor 1989 zurückversetzt gefühlt.
Die Grenzen sind zu, das Schenkenabkommen teilweise außer Kraft gesetzt. Corona sei dank. Sollte sich die Versorgungslage wider erwarten- ich sage wieder erwarten- verschlechtern, können wir uns schon mal frisch machen, wenn Merkel Gäste Amok laufen. Wie widerwärtig können Menschen sein, Kinder zu instrumentalisieren und als menschliche Schutzschilde einzusetzen. Natürlich werden auch in Deutschland Kinder instrumentalisiert, die „ der Freitag für die Zukunft“ Bewegung oder „meine Oma ist eine alte Umweltsau“. Schließlich strebt man die Lufthoheit über den Kinderbetten an und der Virus rafft ja nur die Alten (und Kranken) dahin und das ist auch gerecht.
Machen wir uns nicht vor. ich habe zwischenzeitlich mit einigen Leuten gesprochen, die meine Meinung teilen, dass wir gerade eine Abbruchveranstaltung sondergleichen erleben. Ich stelle mir eine Wiese vor, auf der mannshohes vertrocknetes Gras steht. Nichts kann mehr wachsen und wenn die Halme umfallen verdecken sie den Boden. Alles verfault, weil der Selbstreinigungsprozess unterbrochen ist. Wenn man aber einen Streichholz vorher hineinwirft, gibt es eine Feuersbrunst und danach kann mit der Asche gedünkt etwas neues Wachsen.
Der Coronavirus ist der Streichholz gewesen. Die Notenbanken und Regierungen kippen jetzt noch Benzin durchs Gelddrucken nach, die dann folgende Hyperinflation wird die Stichflamme sein- und danach Asche.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand- ende des Systems ohne Krieg. Wenn die Dollarhegemonie im Zuge der Coronakrise gebrochen wird, fällt der befürchtete Krieg zwischen den USA und China wegen Zahlungsunfähigkeit der Amis aus. Und gerade scheinen die Amis alles dafür zu tun, ihre Dollarherrschaft zu untergraben, indem sie in Zeiten der Dollarknappheit nur ausgewählten „Freunden“ Dollarse zur Verfügung stellen. Der Mensch ist gerade in der Not kreativ. Mal sehen, ob die Welt zeitnah überhaupt noch den Dollar braucht. Eine Währung, sie alle zu knechten. 2020 könnte auch das Jahr werden, in dem der Dollar über den Jordan ging, die USA Pleite und daraufhin im Land eine Sezessionsbewegung einsetzte.
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20.03.20 05:45:37
Beitrag Nr. 1.599 ()
„Bleibt doch bitte zu Hause. Seid doch so lieb. Wenn Ihr nicht gehorcht steckt ihr noch ganz viele andere Leute an. Ich appeliere an Eure Vernunft.“ Hah, hah. Genauso wie die Politik es verschlafen hat, rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten, um den Virus überhaupt nach Deutschland bzw. Europa zu lassen, so unterlässt sie es wiederum fahrlässig die Verbreitung zu verhindern.
Grillen, chillen, Party machen- Wir wollen Spaß -und wir lassen uns nichts sagen.
Die Schlagzeilen dazu bei ntv: „Folgt auf Ungehorsam nun die Ausgangssperre“ und „ Ausgangssperren noch nicht notwendig.“ Was aus diesem Verhalten der Ignoranz werden könnte ist, dass sich Europa zum weltweiten Hub des Virus entwickeln könnte und wir in Deutschland Infektionszahlen jenseits von Gut und Böse bekommen. Vermutlich haben wir sie schon.
Wir haben eine Krisensituation- würde ich mal so sagen. Und wir sind mittlerweile ein undiszipliniertes, ignorantes aber gleichzeitig verweichlichtes Volk geworden. Regeln können gebrochen werden, wenn sie einem nicht in den Kram passen- denn es gibt keine Konsequenzen. Und gibt es die, selbst in dieser Ausnahmesituation? Nein. Der Staat macht sich wieder lächerlich.
Warum haben wir uns im Gesellschaftsvertrag oder in der Demokratie (Philosophische Grundlage des Miteinanders in einer Gesellschaft) darauf geeinigt, unter anderem das Gewaltmonopol an den Staat abzutreten? Richtig. Damit dieser die Ordnung und Sicherheit als Teil der ihm obliegenden Daseinfürsorge übernehmen kann. Und das heißt der Staat hat mich vor den ganzen Vollposten und Ignoranten, ob Jung oder Alt, zu schützen, welche die Regeln zur Eindämmung des Virus missachten.
Ist eine einfache Güterabwägung zwei Individualrechte. Meines Rechts auf körperliche Unversehrtheit und deren Persönlichkeitsrecht, sich wie Idioten zu verhalten. Und das Ergebnis dürfte eigentlich klar sein- oder?
Also Ausgangssperre und wenn nicht dann Gummiknüppel. Aber nein, man weicheiert weiter rum wie sonst auch. Aber wenn sich das Dreckpack sich dann infiziert hat, ist das Geheule groß und erst recht, wenn es sich auf einmal nicht um so einen harmlosen Verlauf handelt und sich langsam die Lunge mit Wasser füllt.
Was rege ich mich auf? Es läuft doch eigentlich alles nach Plan. Ein System strebt immer ein Gleichgewicht an. Das Virus verbreitet sich weil „Nezir und Andre“ (aus dem ntv-Interview) ein bisschen Spaß und Freiraum haben wollen, die Wirtschaft bricht deshalb zusammen, dann das Währungssystem, weil die Wirtschaft gerettet werden muss, dann kommt die Hyperinflation, der vollkommene wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenbruch mit dem Zusammenbruch des Sozialstaates- und dann ja dann, müssen „Nezir und Andre“ täglich schwer für ihr täglich Brot arbeiten um zu überleben. Das ist dann die Konsequenz. Wegen ein bisschen Spaß an einer Tischtennisplatte verspaßen sie sich ihre Zukunft. Und das ist auch gut so. Chaostheorie- aus einem Flügelschlag eines Schmetterlings wird ein Orkan.
In seinem letzten Video hat Dirk Müller darauf hingewiesen, dass man mit dem Einstieg (in den Markt) vielleicht nicht zu lange warten sollte. Wenn nahezu unbegrenzte Liquidität auf vermindertes Angebot trifft- und die Börsen tatsächlich geschlossen werden sollten. Auf der anderen Seite denke ich nicht, dass es das jetzt gewesen ist. Wie sagte Fugmann? Die Enthebelung ist noch nicht vorbei. Also ich fang trotzdem jetzt an die ausgebombten Minenaktien portionsweise einzusammeln. Wer weiß, wie lange die deflationäre Phase anhält. Lange können und werden „sie“ die Deflation jedenfalls nicht tolerieren.
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20.03.20 23:50:04
Beitrag Nr. 1.600 ()
Na genug Klopapier gebunkert? Ich habe heute meinen Passierschein als kriegswichtiger Angestellter erhalten. Wie erwartet steigen die Fallzahlen in Deutschland dank der Inkompetenz dieser Regierung, weiter an. Der Verweis auf die Inkompetenz und die Schuldweisung ist unerlässlich, führt es uns doch immer wieder vor Augen- wer die größte Schuld an dieser Misere hat. Wer es noch intensiver haben will zieht sich das neue Video von Dirk Müller rein, der sich den Frust von der Seele redet. Und ja- es kommt auf die Schuldzuweisungen an- wenn sie berechtigt sind.
Bei Phrasen wie „ Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter ...“ oder „Schuldzuweisungen sind in dieser Situation kontraproduktiv ...“ bekomme ich das Kotzen. Meistens stammen sie von genau denjenigen, die den Mist verbockt haben und die nun wollen, dass andere ihren Kopf dafür hinhalten- und natürlich ihre eigene Schuld verschleiern wollen.
Also die Ausgangssperre kommt- mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Wir kennen mittlerweile das Handlungsmuster dieser Regierung. Das heißt für mich ganz klar weiter Vorräte anlegen oder umgangssprachlich hamstern. Nicht nur kurzfristig auf die nächsten Wochen gesehen, sondern auch mittelfristig, auf die nächsten zwölf Monate.
Kurzfristig gehe ich davon aus, dass sich die Situation verschärft und es wirklich zu Versorgungsengpässen kommen kann.
Wie hoch wird der Prozentsatz der Bevölkerung gewesen sein, der bis heute gehamstert hat? Zwanzig Prozent? Also achtzig Prozent der Bevölkerung regt sich darüber auf, dass die rechtlichen zwanzig Prozent vorsorgen, halten es aber nicht für nötig selbst etwas zu tun. Was passiert, wenn sich die Dynamik durch die (wahrscheinliche) Ausgangssperre verschärft- und vielleicht weiteren dreißig Prozent bewusst wird- die Regale bleiben leer oder sind abends bereits wieder leer?

Hamstern?

Bis jetzt hat die Bevölkerung meines Erachtens noch überhaupt nicht angefangen zu hamstern. Derzeit fangen Geschäfte an, Kunden nur geregelt in die Verkaufräume zu lassen. Was passiert, wenn sich unter den Wartenden und sei es nur das Gerücht verbreitet- es gibt nichts mehr?

Aldi-Run?

Solidarität? Die Solidarität der Bevölkerung untereinander wurde uns abgewöhnt, weil sich nur so das vorherrschende linksliberale Herrschaftsmodel der letzten Jahrzehnte an der Macht halten konnte. Wer glaubt denn bitte schön noch, dass die „Tafeln“ oder die „Arche“ oder wie die ganzen Pseudowohlfahrtorganisationen heißen irgendetwas mit Altruismus zu tun haben? Das denken höchstens die dort arbeitenden freiwilligen Helfer. Apropos- die Tafel dürften so langsam Schwierigkeiten bekommen. Wo gehamstert wird, bleiben keine Reste übrig.
Vom besten Szenario ausgehen und das schlimmste Szenario deshalb vollkommen ausblenden, ach nee- das macht nur unsere Regierung- und ja, auch die meisten Mitmenschen. Auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sein. Denn“ die Hoffnung stirbt zu letzt- aber sie stirbt“.
Und es geht auch nicht darum Angst zu haben. Es hat doch einen leicht morbiden Charme am helllichten Tag in einer fast verlassenen U-Bahnstation mit einer Maske zu stehen oder durch leere Straßen zu wandern. Hat was von Endzeitstimmung.
Und wenn man in seiner Wohnung bleiben muss, hat man sich doch vorher Gedanken über seinen Alltag unter Quarantäne gemacht. Oder? Okay, in China ist nach der Quarantäne die Scheidungsrate gestiegen. Man hockt wie im Urlaub permanent auf einander und merkt irgendwann, wie sehr man sich gegenseitig auf den Sack geht.
Meine Zaubermaus und ich haben darüber gesprochen, wie wir uns die Quarantäne vorstellen. Vereinbarungen treffen. Hört sich nicht so romantisch an, aber All-Tag sollte praktisch sein- dann klappt es auch mit Romantik. Dazu gehört im Vorfeld nun einmal, gleich von Anfang an auf den anderen einzugehen aber auch dem Partner Freiräume zu belassen.
Ich weiß, ich muss dann mehr auf sie und ihre Ängste eingehen (hoffentlich wachen mir bei soviel Frauenversteherei keine kleinen Vaginas ) und ich muss den Impuls unterdrücken, sie zu ärgern. Macht es im normalen Leben Spaß, kann es in einer Ausnahmesituation verheerend sein. Da entsteht nur Stress, der nicht abgebaut werden kann. Das ist es doch im wesentlichen- versuchen den Stress so gering wie möglich halten. Eben mal eine Runde um den Block machen geht eben nicht.

Mal sehen, was das Wochenende für uns bereit hält.
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22.03.20 05:11:21
Beitrag Nr. 1.601 ()
So richtig gut schlafe ich seit einigen Tagen nicht mehr. Halb drei war die Nacht heute wieder vorbei. Und wenn Dirk Müller meint, wir sollten die Ausgangssperre als mögliche Entschleunigung nutzen und unsere Zeit nicht damit vergeuden eine Netflix Serie nach der anderen schauen und mal ein Buch in die Hand nehmen, dann streame ich lieber meine Animeserien und hoffe zwischenzeitlich mal abzuschalten.
Bei der Geschwindigkeit, mit welcher der Virus jetzt grassiert, werden wir wahrscheinlich in ein bis zwei Wochen Italien und Spanien eingeholt haben. Ein User aus dem silbertread hat einen Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz der Bundesregierung ins Netz gestellt- aus dem Jahre 2-0-1-3, welcher die jetzige Situation als mögliches Szenario beschreibt.
Eintrittswahrscheinlichkeit Klasse C „bedingt wahrscheinlich“, ein Ereignis das statistisch alle 100 bis 1000 Jahre eintritt. Auswirkungen auf Mensch, Volkswirtschaft und immaterielle Güter – 100 Prozent Schaden.
Greta wird’s freuen- die Umwelt wird nicht in Mitleidenschaft gezogen und atmet aufgrund des erzwungenen Degrowthing durch.
So eine Risikoanalyse findet in jedem größeren Unternehmen statt- um im Falle der Realisierung der Gefahr (und sei sie noch so unwahrscheinlich- aber darum werden solche Risikobewertungen durchgeführt) sofort und ohne größere Zeitverzögerung auf „Knopfdruck“ und ohne nachzudenken ein Katastrophenprotokoll zu initialisieren. Nur mal eine mögliche sofort umzusetzende Maßnahme aus dem Maßnahmenkatalog ... Mittel zur Eindämmung sind zum Beispiel Schulschließungen und die Absage von Großveranstaltungen ...

Die schönste Risikobewertung nutzt nur nichts, wenn sie nicht umgesetzt wird.

Leider haben wir eine Regierung, welcher der Kampf gegen „Rechts“ und die Aufstockung der Bevölkerung mit Menschen aus aller Welt wichtiger ist als die eigene Bevölkerung angemessen zu schützen.

Gut, das Kind in den Brunnen gefallen und Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv.

Ich war gestern bei meinem Stammkaufland. Brauche ich nicht mehr hingehen, das Angebot ist drastisch reduziert. Ich weiche jetzt auf Aldi aus. Wir sollen ja nicht hamstern. Die Zentrallager sind schließlich voll. Was nützt es mir das, wenn keine Logistikkapazitäten da sind, welche die Ware in die Läden bringt?
Vielleicht sollte man die Bundeswehr einsetzen um die Versorgung sicher zu stellen. So als vertrauensbildende Maßnahme? Wenn sie keine funktionstüchtigen Lastwagen haben, dann zumindest Fahrer oder auch nur Kindererzieher?

In dem Szenario wird mit 7,5 Millionen Toten über drei Erkrankungswellen gerechnet. Die Risikobewertung liefert eine umfassende Begründung hierfür.
7,5 Millionen Toten- Angst und Panikmache. In China ist schon doch schon alles vorbei.

Ist es das?

Das werden wir erst sehen, wenn die Industrie dort wieder hochgefahren wird. Haben sich unsere politischen Eliten und die Medien darüber aufgeregt, dass China nicht so schnell gehandelt hat und aus politischem Kalkül den Ausbruch und das Ausmaß der Epidemie verschleierte, so frage ich mich jetzt ganz deutlich:

Was haben unsere Elitennieten aus dem zeitliche Vorsprung seit Beginn der Epidemie in China gemacht- Schuldzuweisungen bringen doch nichts- und was haben unsere Elitennieten –nach- dem Ausbruch in Europa und Deutschland gemacht oder besser- nicht gemacht?

Wir können nur auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste wären wir nicht vorbereitet.

Es ist kurz nach vier Uhr, da kann ich noch einen zweiten Teil noch ranhängen.

Glaubt ihr die Milliarden- Hilfepakte werden die Klein- und mittelständischen Betriebe die etwa 50 bis 60 Prozent unserer Wirtschaftsleistung ausmachen retten?
Ich nicht. Die Umsetzung wird viel zu langsam sein. Das Geld muss raus, raus, raus. Auch wenn es vereinzelt Missbrauch geben wird. SGB II macht es vor- keine Vermögensprüfung mehr bei Antragsstellung- da geht es- oder was?
Fugmann hat im Marktgeflüster mit dem Titel „Der Sozialismus der Notenbanken“ darauf hingewiesen, dass nunmehr in Zeiten der Deglobalisierung Empfänger von staatlichen Leistungen, für mich eindeutig SGB I und SGB II Leistungen, da Erwerbsfähigkeit vorliegt, ihren Beitrag zum Beispiel als Erntehelfer leisten müssen.
Der Gedanke, dass dies freiwillig umgesetzt werden kann, ist naiv. Das Bundessozialgericht hat gerade das Sanktionsrecht beschnitten. Jemanden der nicht arbeiten will und SGB II Leistungen bezieht zum Arbeiten zu bewegen war bisher schon so gut wie unmöglich. Jetzt nach der Deckelung auf 30 Prozent der Sanktionshöhe, was soll da noch kommen?

Die Inflation und Teuerungsrate wird nicht nur aufgrund des „nachher“ zu „viel vorhandenen Geldes“ steigen, sondern und vor allem wegen der Abwicklung der Globalisierung. Der Wirtschaftsraum der dazu gehörenden Währungen wird sich verkleinern, was zu einem Überschuss an Liquidität führen wird. Dazu noch der Arbeitskräftemangelmangel der zu einem Angebotsdefizit führt, tut dann sein übriges. Selbst wenn wir zur D-Markt zurückkehren, rettet uns das nicht, da uns die Produktivität fehlt um die Verschuldung zu stemmen. Was bedeutet, dass uns niemand mehr für umme Geld leihen wird. Deflation(jetzt)- Stagflation (demnächst) Hyperinflation (danach)- und dann Mega - Deflation (Greater Depression).
Und- können wir uns danach am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen?
Derzeit schwer vorstellbar. Deutschland ist ein in künstlich entstandener Vielvölkerstaat geworden, der die ihm mittlerweile innewohnenden unterschiedlichen Ethnien nicht im Ansatz assimiliert hat, woran die Linksliberalen Schuld tragen, da sie dies verhindert haben und weiter verhindern.

Es gibt auch positive Wahrscheinlichkeiten- wobei hängt von der Perspektive des Betrachters ab ...
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23.03.20 04:50:21
Beitrag Nr. 1.602 ()
Reden wir nicht um den heißen Brei. Das Kontaktverbot und die damit verbundenen Regeln sind so schwuchtelig, wie man es von einer linksliberalen Regierung erwarten durfte. Da, wo ein Gummiknüppel benötigt worden wäre um die öffentliche Ordnung und Sicherheit und damit die Sicherheit der Bürger notfalls auch gegen ihren Willen aufrechtzuerhalten- wird wieder mit Wattebällchen geschmissen.
Das einzige, was mit diesen Maßnahmen polizeilich durchgesetzt werden kann, ist die Auflösung von offenkundigen Massenansammlungen, wie Coronaparty und Flash-Mobs, die von verkackten Pseudointellektuellen initiiert werden, um gegen das Establisment zu opportunieren- und nebenbei den Virus zu verbreiten.
Ja. Ich war gestern bei dem Sonnenschein auch draußen. Genau wie viele andere Mitbürger mit ihren kleinen Schädlingen. Nur ich (was bin ich für ein Held) schien der einzige weit und breit zu sein, der den „Sicherheitsabstand“ wenigstens versucht hat einzuhalten. Das war schon schwer, da es ein hin- und hergewussel war. Nun neige ich durchaus zu Übertreibungen. Nur wenn man mir offen ins Gesicht grinst, weil man merkt, dass ich bewuß und offen auf Abstand gehe, weil ich weit um eine Menschentraube herumlaufe, dann weiß ich, welche Einstellung manche Mitbürger haben, insbesondere die Mehrheit, die unter einer kognitiven Schwäche leidet.
Ich bin jedenfalls auf die Berichterstattung in den Medien gespannt- und darauf, wie lange diese Regierung und insbesondere der Berliner Senat benötigen, um eine tatsächliche Ausgangssperre zu beschließen. Wieder wird wertvolle Zeit vergehen.
Auf Arbeit werde ich ab heute eine Maske tragen. Wie soll dort das Kontaktverbot umgesetzt werden?
Auf dem Weg zu meinen Arbeitsplatz könnte ich schon einmal eine ganze Etage verseuchen. Also ein einziger Infizierter reicht aus, um unsere ganze Behörde lahmzulegen, da bis jetzt keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen. Und damit meine ich nicht einmal Schutzmaßnahmen um die Angestellt zu schützen sondern den Geschäftsablauf. Bei meiner Zaubermaus würden schon vor Tagen die Teams aufgeteilt und in verschiedenen Räumlichkeiten untergebracht, um im Falle eines Ausbruch nicht den gesamten Geschäftsbereich zu verlieren.
Die Maßnahme bei uns wird wahrscheinlich sein, dass ein Verdachtsfall verschwiegen wird und man die Mitarbeiter weiter ungeschützt zur Arbeit kommen lässt.
Ich bin auf meine Kollegen gespannt. Wie werden die Reaktionen sein, wenn ich mit Maske herumlaufe? Bin ich echt gespannt.
Man muss sich nur mal das Groteske vorstellen. Meine Zaubermaus hat berechtigterweise Angst sich in der U-Bahn anzustecken. Aber eine Maske hat sie bisher nicht getragen. „Ich hab doch meinen Schal vor Mund und Nase, dass geht genauso.“ Keine Masken mehr zu bekommen- aber wo sind die Scheißmasken geblieben? Auf der Straße sehe ich sie nicht.
Ruhig und verständnisvoll habe ich ihr dargelegt, dass es nichts nützt, wenn ich auf mich aufpasse, was sie ständig anmahnt, wenn sie sich nicht schützt- und mich dann ansteckt. Eine Kette ist nun einmal nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Wir sind so was von im Arsch ...

Immer auf das Beste hoffen- es ist in den ganzen Jahren nicht wirklich was passiert, man muss positiv denken, wobei ich lieber negativ bleibe. Insbesondere lasse ich mich gerade jetzt nicht von den ganzen Gutmenschen und Mitläufern verführen.
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27.03.20 15:21:46
Beitrag Nr. 1.603 ()
Wie so oft finde ich zum Beitrag keine richtige Einleitung. Ich fange mal an meine Gedanken einfach so in den Raum zu werfen. Ich bin wie viele andere auch mit der Situation überfordert. Dies resultiert unter anderem auch daraus, dass ich dieser „Regierung“ nicht vertraue. Und dieses Misstrauen ist über Jahre, wenn nicht mittlerweile Jahrzehnten gewachsen. Leider hat dieses Misstrauen in den letzten Jahren einen traurigen Höhepunkt erreicht. Ich denke auch, dass im überwiegenden Teil unserer Bevölkerung dieses Misstrauen innewohnt. Leider sind wir Deutschen Untertanenmenschen und beugen sich damit vor „Autoritäten“. Lediglich hinter vorgehaltener Hand geben wir unsere Meinung preis. Damit verbunden ist die Angst vor dem „Neuen“. Dementsprechend gelingt des dem autokratischen Parteienblock immer wieder, dass die „Wähler“ ihnen wie den Rattenfängern aufgrund von Heilsversprechen hinterher rennen und deren Macht nur langsam erodiert.
Ich habe mir die Interviews mit Prof. Dr. Bhakdi und Prof. Hockertz, beide Immunologen bzw. Toxikologen angesehen bzw. angehört. Das Telefoninterview von Prof. Hockertz hat mir sogar besser „gefallen“, weil es für mich verständlicher war. Nach ein paar Recherchen unterstelle ich ihnen bis zum Beweis des Gegenteils jedenfalls Kompetenz in der Corona- Krise. Deren Meinung ist es, dass Corona keine Grippe ist, aber auch nicht die Pest oder Ebola und unserer Körper mit dem Virus umgehen kann. Demzufolge alle staatlich getroffenen Maßnahmen hysterisch sind und an (wirtschaftlichen) Selbstmord grenzen.
Ich persönlich freue mich, wenn es so ist, behalte aber meine „Sicherheitsvorkehrungen“ bei. Insofern sage ich ganz klar, dass ich einen Funken Hoffnung habe, dass der Kelch mit vielen, vielen Toten an uns vorbeigeht.
Und dann muss man feststellen, dass gerade Prof. Dr. Bhakdi von den staatlichen und halbstaatlichen Medien nach meinem Dafürhalten ganzschön diffamiert wird.
Wieso?
Nachdem die Bundesregierung den Ausbruch des Virus in Deutschland verschlafen hat, wird doch jetzt in aktuellen Situation nach meiner Ansicht die Angst in der Bevölkerung geschürt und oben gehalten.
Man kann sagen es hat eine Hundertachtziggradwendung der Regierung stattgefunden. Vor anderthalb Monaten wäre die Einschätzung der beiden Professoren willkommen gewesen, jetzt sind es Virusleugner und dementsprechend schießt der sozialistische Propagandaapparat aus vollen Rohren gegen die „Virusleugner“.
Warum?
Gut Frage. Dirk Müller hat es im neuen Interview mit Mission Money (eine Stunde, die man sich Zeit nehmen sollte) gut auf den Punkt gebracht: Man will das System abbrechen. Während ich mich hier über eine „unfähige FED“ aufrege, erklärt er, warum die FED so gehandelt hat- man lässt das System nach seiner Ansicht bewusst kollabieren. „Die“ bereiten bewusst den Neustart des Systems vor. Und da ist kein Platz für die bürgerliche Revolution eines Dr. Marcus Krall und anderer freiheitsliebender Menschen. Es geht in Richtung 1984 hatte ich beinahe gesagt. Nein, es geht in Richtung Continuum. In dieser Fernsehserie liegt die absolute Macht bei den Konzernen, welche die Schulden der Staaten übernehmen und dafür wie gesagt die Macht. Der Zusammenhang wird klar, wenn man erst auf Wiki oder sonst wo sich die Handlung der Serie durchliest und dann gleich am Anschluss das Interview mit Dirk Müller bzw. die letzten fünfzehn Minuten, wenn er klärt wohin die Reise seiner Einschätzung nach geht. Die These der Machtübernahme der Konzerne ist schlüssig und nicht neu.
Heißt für uns möglichst einen Abstieg in die Unterschicht zu vermeiden, um nachher am neuen Wohlstand partizipieren zu können.
Also gehe ich davon aus, dass unseren Volksvertretern aufgetragen wurde, nunmehr das Projekt „Erneuerung“ aktiv zu unterstützen.
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28.03.20 06:18:58
Beitrag Nr. 1.604 ()
Es hat den Anschein, dass sich die Jobcenter Deutschlands auf den großen Run einrichten. Zumindest in den Großstädten dürfte das stimmen. Die ganzen prekären Arbeitsverhältnisse, die wir dank der Agenda 2010 von Altkanzler Schroeder und selbstverständlich auch danach angehäuft haben fallen uns jetzt auf die Füße. Deutschland wird keine Schecks zur Aufrechterhaltung des Lebensunterhalts wie die Amis verschicken, dafür haben wir ein ausgefeiltes Sozialsystem namens SGB II.
Die Amis rechnen mit einer Arbeitslosenquote von bis zu 30 Prozent, in der Great Depression waren es 25 Prozent. Wie gesagt es gibt keine wirkliche Definition von Massenarbeitslosigkeit, da muss man sich eine eigene zusammenschustern. Meine ist mindestes 20 Prozent in kürzester Zeit.
In Europa werden wir diese Massenarbeitslosigkeit auch erreichen, wenn die Wirtschaft nicht in kürzester Zeit hochgefahren wird. Und das glaube ich eben nicht . Also das die Wirtschaft wieder schnellst möglich hochgefahren wird.
Ich beginne tatsächlich immer mehr zu glauben, dass wir uns im ersten Akt der Machtübernahme der Konzern befinden, auf Grundlage eines sozialistisches Gesellschaftsmodels, was die materielle Bedürfnisse der Menschen anders als in 1984 befriedigt, aber zugleich die Freiheits- und Bürgerrechte im weitesten Sinne aushebeln wird.
Und das lässt sich doch gut verkaufen. Materielle Absicherung im Gegenzug für die Hingabe der Bürgerlichen Freiheiten. Haben wir doch jetzt schon. Man darf halt nur nicht zur Unterschicht gehören.
Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht- hört sich an als ob die menschliche Gesellschaft wie eine Zwiebel aufgebaut ist. Zwar nicht wie eine Zwiebel aber eben hierarchisch. Während am Anfang noch mit Fell und Keule herumgelaufen wurde, haben die Stärksten dominiert. Mit dem Konzept von Vermögen und Einkommen haben diejenigen die Macht übernommen, die es geschafft haben sich möglichst schnell viel materielle Macht anzueignen und sich im Austausch dafür Stärke zu kaufen. Und dieses Konzept bestimmt heute noch die menschliche Gesellschaft. Es ist mittlerweile so tief in uns verwurzelt und wir sind konditioniert darauf, dass erstmal nichts „Neues“ kommen kann. Ja, in der Theorie wird von wenigen der Idealismus angestrebt, aber der wird durch die Praxis immer wieder eingeholt.
Durch die Ausgangssperre konzentrieren sich die Penner in Berlin verstärkt auf die S- und U- Bahnen. War es vorher schon anstrengend, gehen sie mir jetzt richtig auf den Sack. Und wie ich auf die Penner herunterschaue, schaut die „Oberschicht“, die „oberen Zehntausend“ auf das normale Volk herab.
Das Zusammenleben der Menschen mag komplex aussehen, beruht aber immer auf einfachen Grundregeln. Wenn von einer Evolution der Menschheit gesprochen wird, kann nichts anderes gemeint sein, dass eine signifikante Änderung dieser menschlichen Verhaltensmuster stattgefunden hat- und das dies auf absehbare Zeit geschieht bezweifle ich.
Wir werden nach der Greater Depression einen Aufschwung erleben, wenn wir sie überleben, allerdings brauchen wir dafür Vermögen, um im hierarchischen System zumindest unseren gesellschaftlichen Status erhalten zu können.
Heißt für mich als erstes den Schönwetteremittenten kein Geld mehr in den Rachen zu schmeißen, das Geld lieber jetzt bei Kursrückgängen investieren (Minenaktien- keine Standartaktien) und das bald kommende Helikoptergeld nicht verkonsumieren, sondern investieren. Und auch wenn die jetzige deflationäre Phase zu Shoppen förmlich einlädt, ist Minimalismus a