Die Weltwirtschaftskrise: Welche Vorsorge und Vorbereitung ist gut und notwendig? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 23.11.08 12:25:50 von
neuester Beitrag 24.08.09 07:39:30 von


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23.11.08 12:25:50
Vorwort

zum Verfahren:

Der jeweilige Aufsatz als Eingangs-Beitrag bildet die Basis zu einer darauf aufbauenden Diskussion des angesprochenen Problems. Der darauf aufbauende geistige Dialog ist eine wichtige, wesentliche und notwendige Ergänzung in Zusammenarbeit mit anderen Menschen zwecks Erarbeitung und Schaffung einer hoffentlich fundierten und tragfähigen gemeinsamen Problemlösung.
Erst durch diesen zweiten Teil dieses neuartigen, erst durch das Internet realisierbaren sich vollziehenden Versuches kommen die bereichernden Ergänzungen, Kommentare,Vorschläge, Hinweise, Ratschläge, Hoffnungen und Befürchtungen usf. zur Sprache und Geltung.
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23.11.08 12:30:10
Erst seit gut vier bis fünf Monaten wurde mir nach und nach immer mehr bewusst, dass auf uns eine außergewöhnlich schwere Weltwirtschaftskrise zukommt. Es handelt sich dabei um ein so großes Ereignis, wie es nur alle paar Jahrhunderte auftritt.

Um möglichst viele Menschen darüber sehr schnell zu informieren und zu warnen, verfasste ich Anfang Oktober einen kleinen Aufsatz mit dem Titel: „Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !“, der als Rundbrief konzipiert und für alle guten Europäer bestimmt war, die sich davon angesprochen fühlen oder daran überhaupt interessiert sind.

Der vollständige Aufsatz ist auch hier

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145949-1-10/die-…


zu lesen.

Dieser relativ allgemeine Aufsatz, der sowohl eine kurze Beschreibung, Erklärung, Begründung der nahenden Weltwirtschaftskrise zum Ziele hatte als auch anfängliche Lösungsversuche beinhaltete, war nur ein kleiner Anfang und Versuch einer Problembewältigung.

Die darin enthaltene Einsicht und Empfehlung, sein vorhandenes Kapital mittels einer massiven Investition in Edelmetalle - vor allem in Gold und Silber - vor einer voraussichtlichen, alles Barvermögen verschlingenden Hyperinflation zu retten und zu sichern, veranlasste mich, einen neuen Themen- faden zu begründen, mit dem Titel: „Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise.“ der hier zu finden ist:

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1146118-1-10/das-…

Nun blieb noch ein letzter wichtiger praktischer Schritt und Themenfaden übrig, gemäß des oben angeführten Titels.
Es geht also im Wesentlichen darum, Lebensmittel -und Energievorräte anzulegen, aber auch geeignete Tauschmittel zu finden und einzulagern, die uns in der Krise nützlich und hilfreich sind.

Als Diskussionsgrundlage sei die Webseite von Walter Spannbauer empfohlen, der sich schon lange und gründlich und ausführlich mit dem Thema Krisenvorsorge befasst:

Der grundsätzliche Ansatz von Herrn Spannbauer mit seinem Team besteht darin, alles einzulagern, was man selber in Notzeiten braucht.
Hingegen bevorzuge ich eher den Weg, mich auf Weniges, Wesentliches und Wichtiges zu konzentrieren. Dadurch gewinnen die einzulagernden Tauschmittel, die im Grunde auf dem Sucht- und Nachfragebedarf der Menschen beruht – wie Wein, Schnaps, Zigaretten oder Importwaren wie Kaffee, Tee, Kakao eine besondere Bedeutung.

So konzentriere ich mich bei der Lebensmittelvorsorge auf ganz wenige ausgewählte Nahrungsmittel, wie Nudeln (Spaghetti), Reis, verschiedene Konserven...um nicht mit der Familie zu verhungern und zusätzlich auf die ausgiebige Einlagerung von mehreren hundert Weinflaschen, die mir in Notzeiten als Tauschmittel dienen, zur Beschaffung aller nicht selbst eingelagerten Güter und Dienstleistungen.

Schnaps bietet einen konzentrierten Alkoholgehalt, kann lange gelagert werden, aber schmeckt mir persönlich nicht, also nach der Krise nur schwer zu gebrauchen. Daher beschränke ich mich auf wenige Dutzend Flaschen.

Zigaretten – sind als Tauschmittel und Währung ideal – klein und handlich und von etwas mehr als einem Drittel der Bevölkerung nachgefragt.
Der Nachteil: Gesetzt, man ist kein Raucher, was macht man nach der Krise mit den überzähligen Packungen?
Und außerdem, wenn die Packungen mehrere Jahre alt sind, trocknet der Tabak stark und schmeckt dadurch weniger. Aber der Geschmack ist wohl in Notzeiten zweitrangig.

Nun zu meiner Weinvorliebe.
Wein lässt sich über viele Jahre problemlos lagern und kann auch nach der begrenzten Krise gut und gern konsumiert werden. Auch als Gastgeschenk ist ein wohlschmeckender Wein immer willkommen.

Der Wein sollte allerdings nicht zu kostbar sein, es sei denn, die Finanzen sind reichhaltig und nahezu unbegrenzt vorhanden, denn er dient ja dem vorrangigen Zweck, gegen Nahrungsmittel eingetauscht zu werden.

Die Fragestellung lautete nun, einen preisgünstigen und trotzdem guten und wohlschmeckenden roten Hauswein zu finden.

Und hier hat der in Deutschland sehr bekannte und renommierte Weinkenner und Publizist Herr Mario Scheuermann sowohl in seinem Forum - gemeinsam mit anderen Weinexperten im Dialog - als auch in seinem Blog eine sehr nützliche und verdienstvolle Pionierarbeit geleistet.

Titel: Guter Hauswein unter 5 Euro
mit mehr als 230 Beiträgen. -

http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=5030


Der Weblog „Drink Tank“ von Herrn Mario Scheuermann

mit bereits 10 erlesenen Beiträgen zur „5-Euro-Debatte“


http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2590


Von hier aus möchte ich mich ganz herzlich bei ihm - Herrn Scheuermann und seinen kenntnisreichen Getreuen - bedanken für dieses einzigartige Engagement, das hoffentlich vielen interessierten Menschen hilfreich ist.


Abschließend möchte ich besonders die interessierten Damen bitten, mir bei der Lösung dieses Krisenvorsorgeproblems zu helfen.


Alles Gute.

Euer

Sternenstaub.

___________________
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23.11.08 12:35:01
Die Weltwirtschaftskrise: Welche Vorsorge und Vorbereitung ist gut und notwendig?

Ich schließe eine Weltwirtschaftskrisenvesicherung ab. Da kann mir gar nix mehr passieren.

:laugh:

Und noch was: Wein unter 5 EUR die Flasche? Pfui, bäh, wer soll denn so billiges Zeugs trinken?
:mad:
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23.11.08 12:47:23
:look:
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23.11.08 13:50:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.046.778 von pardon am 23.11.08 12:35:01ein Wein kann billig sein und trotzdem gut :rolleyes: allerdings gibt es keinen guten Wein für 5 €
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23.11.08 14:08:16
Ich habe nur den ersten Beitrag gelesen.
Anscheined bist du kein NWO Nuschler.
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23.11.08 14:14:50
Edelmetalle kaufen, das ist die wenig verfügbare Strategie

Es tut mir leid, aber Gold ist jetzt wieder das echte Geld. Deswegen auch der ähnliche Name.

Über die "Glückseeligen" Anbeter des Zentralbankwesens mag man gerne lächeln.:rolleyes:

Lach einfach am ENDE.
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23.11.08 18:58:39
Nachtrag:


Der vergessene Titel:

Die Weltwirtschaftskrise: Welche Vorsorge
und Vorbereitung ist gut und notwendig?
Ein sich vollziehender Versuch (Essay)
als Koproduktion.






Liebe Börsenfreunde!

Selbst diese Anrede habe ich heute in der Eile vergessen.
Obwohl ich mehrere Stunden an dem Eingangsbeitrag gearbeitet hatte, mußte das Reinstellen innerhalb weniger Minuten geschehen, weil ich einen Termin hatte.

So vergaß ich die Website von Gerhard Spannbauer anzuführen:

http://www.krisenvorsorge.com/


sowie am sprachlichen Ausdruck noch ein wenig zu feilen.



Mit schönem Gruß.


Sternenstaub.



*
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23.11.08 19:33:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.046.778 von pardon am 23.11.08 12:35:01"Und noch was: Wein unter 5 EUR die Flasche? Pfui, bäh, wer soll denn so billiges Zeugs trinken?"



Hallo Pardon!

Volltreffer, mit dieser Position stehst Du nicht allein.
Exakt diese Frage hat die Weinexperten auf höchster Geschmacksebene in zwei Lager gespalten und zu einem beachtenswerten Diskurs geführt.


Auf die Frage:
"Ich bin auf der Suche nach einem guten, roten Hauswein unter fünf Euro?"

Gibt der Weinexperte Herr Hendrik Thoma die Antwort:
"Für diesen Preis gibt es kein Erlebnis, sondern nur Wirkung. Sicher, Geschmack ist eine subjektive Angelegenheit. Doch einen wirklich guten Wein zu diesem Preis zu bekommen ist Utopie."


Diese etwas abgehobene Position veranlasste Herrn Mario Scheuermann, den praktischen Gegenbeweis anzutreten, und er lädt die Betrachter herzlich ein, seine überraschenden Funde zu überprüfen.

Es ist doch klar, dass bei sehr teuren Weinen die Anzahl der ganz schlechten stark abnimmt.
Aber ein echter Weinexperte stellt erst dann sein wirkliches Können und seinen Geschmack auf die Probe, wenn er im Bereich des Normalen die seltenen Ausnahmen zu entdecken versteht.

Ein Gleichnis:
Es gehört doch nicht viel dazu festzustellen, das jenes und dieses bereits anerkannte Model attraktiv und hübsch aussieht.

Aber als wahrer Menschen- und Frauen-Kenner durch die Straßen zu schreiten und unter tausenden von Gesichtern das eine unverwechselbare schöne Frauenantlitz zu entdecken: das ist - Meisterschaft!

Genug, der einleitenden Worte.

Schau Dir doch bitte die Debatte selbst an.

Schönen Gruß.


Sternenstaub.


PS. Wenn ein preiswerter Wein von einem solchen ausgewiesenen Weinkenner getestet und hervorgehoben wird, kann man ihn getrost für die kommenden 10-15 Jahre einlagern! Credo experto. -

*
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23.11.08 20:34:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.047.039 von zocklany am 23.11.08 13:50:14"ein Wein kann billig sein und trotzdem gut :rolleyes:
allerdings gibt es keinen guten Wein für 5 € "

Hallo Zocklany!

Darf ich Dich ebenfalls bitten Herrn Scheuermann eine faire Chance zu geben, den Gegenbeweis anzutreten?

Und, bitte berichte uns über Dein Testergebnis!

Schönen Gruß.

Sternenstaub.
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23.11.08 20:56:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.047.080 von AlterLoser am 23.11.08 14:08:16"Ich habe nur den ersten Beitrag gelesen.
Anscheined bist du kein NWO Nuschler."

---

"Edelmetalle kaufen, das ist die wenig verfügbare Strategie

Es tut mir leid, aber Gold ist jetzt wieder das echte Geld. Deswegen auch der ähnliche Name.

Über die "Glückseeligen" Anbeter des Zentralbankwesens mag man gerne lächeln. augen verdrehen

Lach einfach am ENDE."




Hallo AlterLoser!

Ein kleine Verständnisfrage:
Was bedeutet NWO?
Vielleicht, Neue Welt Ordnung?
Wenn ja, wie sieht diese neue Ordnung aus?

Vorweg, ich plädiere leidenschaftlich für die Vollendung des Hauses von Europa, gleichwohl mir bewusst ist, dass die Deutschen zu den Nettozahlern gehören.

Nur auf diesem Wege besteht das realisierbare Ziel, dass Leben auf der Erde zu bewahren.
Dafür lohnt es sich bestimmt Nettozahler zu sein!

-----------

Zu unserem Thema:

Du siehst also auch im Gold einen effektiven Schutz gegen die heraufziehende Geldentwertung!

Ach, könnte wir nur möglichst viele von unseren Verwandten, Freunden und Bekannten davon überzeugen, wenigstens einen Teil der angesparten 10 Billionen-Euro in Edelmetalle umzuschichten und - zu retten.

Aber kaum einer ist gewillt die "einsamen Rufer in der Wüste" zu hören. -


Schönen Gruß.

Sternenstaub.

_____________
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23.11.08 22:10:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.048.552 von Sternen-Staub am 23.11.08 20:56:30"Haus Europa" ?

In das uns dieser Polit - Schrempp hineingeführt hat?

Damit wir uns entreichern, mit Kriminalität überziehen lassen,
die Zugangskontrolle den diversen Mafiagruppen überlassen und uns
von den Kommissaren der Habenichtse und Almosenempfängern regieren lassen?

Bahhhh!!!
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24.11.08 23:12:49
Nichts Neues!!:laugh::laugh:

Wenn die Börsenkurse fallen . . .

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben Dinge,
die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Triffts hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
die Gewinne sind Privat
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky

veröffentlicht 1930 in "Die
Weltbühne"
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25.11.08 07:00:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.962 von wunderlich am 24.11.08 23:12:49@Wunderlich

Danke für dieses aufklärende und auch inhaltlich aufschlussreiche und zutreffende Gedicht, das leider einen kleinen Schönheitsfehler hat:
es stammt nicht von Kurt Tucholsky.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feu…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feu…


Zum Trost sei gesagt, dass viele seriöse Zeitungen auf diese „Ente“ reingefallen sind und sie ebenfalls publiziert haben,
ohne die Authentizität nachzuprüfen.


Gruß.

Sternenstaub.

____________________
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25.11.08 11:18:00
!
Dieser Beitrag wurde moderiert.
Avatar
25.11.08 12:20:21
Als Ersatz für die eher lahme “Tucholsky-Ente” ein Gedicht des ebenso geschätzten Herrn Kästner, das er vor 80 Jahren geschrieben hat:

KNIGGE FÜR UNBEMITTELTE
Erich Kästner (1928)

Ans deutsche Volk, von Ulm bis Kiel:
Ihr esst zu oft! Ihr esst zu viel!
Ans deutsche Volk, von Thorn bis Trier:
Ihr seid zu faul! Zu faul seid ihr!

Und wenn sie auch den Lohn entzögen!
Und wenn der Schlaf verboten wär!
Und wenn sie euch so sehr belögen,
dass sich des Reiches Balken bögen!
Seid höflich und sagt Dankesehr.


Die Hände an die Hosennaht!
Stellt Kinder her! Die Nacht dem Staat!
Euch liegt der Rohrstock tief im Blut.
Die Augen rechts! Euch geht’s zu gut.

Ihr sollt nicht denken, wenn ihr sprecht!
Gehirn ist nichts für kleine Leute.
Den Millionären geht es schlecht.
Ein neuer Krieg käm ihnen recht,
So macht den Ärmsten doch die Freude!


Ihr seid zu frech und zu begabt!
Seid taktvoll, wenn ihr Hunger habt!
Rasiert euch besser! Werdet zart!
Ihr seid kein Volk von Lebensart.

Und wenn sie euch noch tiefer stießen
und würfen Steine hinterher!
Und wenn Sie euch verhaften ließen
und würden nach euch Scheiben schießen!
Sterbt höflich und sagt Dankesehr.
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25.11.08 21:27:56
Beitrag von Tobias79:


#23334 von Tobias79 25.11.08 16:21:21 Beitrag Nr.: 36.061.887


"grundsätzlich kann man trotzdem nicht alles auf Gold/Edelmetalle setzen.

Selbst wenn man viel Geld in Gold steckt, stellt sich natürlich die Frage, was ich mit einem einzelnen Goldbarren kaufen kann. Da finde ich eine kleine Stückelung in Münzen sinnvoller. Ach ja, die kann man im Moment günstig mit einem Aufschlag von ca. 40% kaufen.

Wenn man von diesem Szenario ausgeht, dass Gold bzw. Edelmetalle und Sachwerte die einzigen werthaltigen Vermögen darstellen, sollte man noch weitere Maßnahmen treffen:

1. Einen gut gefüllten Keller mit Konserven/Wein/Getränken anlegen; und zwar vor allem mit dem Zeuch was man in Deutschland nicht bekommt.
2. Eine Walter P5
3. einen guten Selbstverteidigungskurs
4. 20 Meter Holz

Ob und inwieweit das ganze bei uns in Europa eintrifft wage ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls sehe ich das Risiko für die USA wesentlich größer."




http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


*
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26.11.08 00:01:35
:eek:macht die kühltrue ordendlich volle :eek:

dann kamm man ma so rischtisch schlemmen wenn der strom ausfällt :rolleyes::laugh:
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26.11.08 02:04:21
Hier mal der "echte" Tucholsky von 1931 (unter einem seiner Pseudonyme) ....:)

Kurzer Abriß der Nationalökonomie

Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen Gründe, doch können solche durch eine Notverordnung aufgehoben werden.

Über die ältere Nationalökonomie kann man ja nur lachen und dürfen wir selbe daher mit Stillschweigen übergehn. Sie regierte von 715 vor Christo bis zum Jahre nach Marx. Seitdem ist die Frage völlig gelöst: die Leute haben zwar immer noch kein Geld, wissen aber wenigstens, warum.

Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sog. ›Geld‹.
Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da – meist nicht da. Das im Umlauf befindliche Papiergeld ist durch den Staat garantiert; dieses vollzieht sich derart, dass jeder Papiergeldbesitzer zur Reichsbank gehn und dort für sein Papier Gold einfordern kann. Das kann er. Die obern Staatsbankbeamten sind gesetzlich verpflichtet, Goldplomben zu tragen, die für das Papiergeld haften. Dieses nennt man Golddeckung.

Der Wohlstand eines Landes beruht auf seiner aktiven und passiven Handelsbilanz, auf seinen innern und äußern Anleihen sowie auf dem Unterschied zwischen dem Giro des Wechselagios und dem Zinsfuß der Lombardkredite; bei Regenwetter ist das umgekehrt. Jeden Morgen wird in den Staatsbanken der sog. ›Diskont‹ ausgewürfelt; es ist den Deutschen neulich gelungen, mit drei Würfeln 20 zu trudeln.

Was die Weltwirtschaft angeht, so ist sie verflochten.
Wenn die Ware den Unternehmer durch Verkauf verlassen hat, so ist sie nichts mehr wert, sondern ein Pofel, dafür hat aber der Unternehmer das Geld, welches Mehrwert genannt wird, obgleich es immer weniger wert ist. Wenn ein Unternehmer sich langweilt, dann ruft er die andern und dann bilden sie einen Trust, das heißt, sie verpflichten sich, keinesfalls mehr zu produzieren, als sie produzieren können sowie ihre Waren nicht unter Selbstkostenverdienst abzugeben. Daß der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muß, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist.

Eine wichtige Rolle im Handel spielt der Export, Export ist, wenn die andern kaufen sollen, was wir nicht kaufen können; auch ist es unpatriotisch, fremde Waren zu kaufen, daher muß das Ausland einheimische, also deutsche Waren konsumieren, weil wir sonst nicht konkurrenzfähig sind. Wenn der Export andersrum geht, heißt er Import, welches im Plural eine Zigarre ist. Weil billiger Weizen ungesund und lange nicht so bekömmlich ist wie teurer Roggen, haben wir den Schutzzoll, der den Zoll schützt sowie auch die deutsche Landwirtschaft. Die deutsche Landwirtschaft wohnt seit fünfundzwanzig Jahren am Rande des Abgrunds und fühlt sich dort ziemlich wohl. Sie ist verschuldet, weil die Schwerindustrie ihr nichts übrig läßt, und die Schwerindustrie ist nicht auf der Höhe, weil die Landwirtschaft ihr zu viel fortnimmt. Dieses nennt man den Ausgleich der Interessen. Von beiden Institutionen werden hohe Steuern gefordert, und muß der Konsument sie auch bezahlen.
Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andre werde gepumptes Geld zurückzahlen. Tut er das nicht, so erfolgt eine sog. ›Stützungsaktion‹, bei der alle, bis auf den Staat, gut verdienen. Solche Pleite erkennt man daran, dass die Bevölkerung aufgefordert wird, Vertrauen zu haben. Weiter hat sie ja dann auch meist nichts mehr.

Wenn die Unternehmer alles Geld im Ausland untergebracht haben, nennt man dieses den Ernst der Lage. Geordnete Staatswesen werden mit einer solchen Lage leicht fertig; das ist bei ihnen nicht so wie in den kleinen Raubstaaten, wo Scharen von Briganten die notleidende Bevölkerung aussaugen. Auch die Aktiengesellschaften sind ein wichtiger Bestandteil der Nationalökonomie. Der Aktionär hat zweierlei wichtige Rechte: er ist der, wo das Geld gibt, und er darf bei der Generalversammlung in die Opposition gehn und etwas zu Protokoll geben, woraus sich der Vorstand einen sog. Sonnabend macht. Die Aktiengesellschaften sind für das Wirtschaftsleben unerläßlich: stellen sie doch die Vorzugsaktien und die Aufsichtsratsstellen her. Denn jede Aktiengesellschaft hat einen Aufsichtsrat, der rät, was er eigentlich beaufsichtigen soll. Die Aktiengesellschaft haftet dem Aufsichtsrat für pünktliche Zahlung der Tantiemen. Diejenigen Ausreden, in denen gesagt ist, warum die A.-G. keine Steuern bezahlen kann, werden in einer sogenannten ›Bilanz‹ zusammengestellt.

Die Wirtschaft wäre keine Wirtschaft, wenn wir die Börse nicht hätten. Die Börse dient dazu, einer Reihe aufgeregter Herren den Spielklub und das Restaurant zu ersetzen; die frommem gehn außerdem noch in die Synagoge. Die Börse sieht jeden Mittag die Weltlage an: dies richtet sich nach dem Weitblick der Bankdirektoren, welche jedoch meist nur bis zu ihrer Nasenspitze sehn, was allerdings mitunter ein weiter Weg ist. Schreien die Leute auf der Börse außergewöhnlich viel, so nennt man das: die Börse ist fest. In diesem Fall kommt – am nächsten Tage – das Publikum gelaufen und engagiert sich, nachdem bereits das Beste wegverdient ist. Ist die Börse schwach, so ist das Publikum allemal dabei. Dieses nennt man Dienst am Kunden. Die Börse erfüllt eine wirtschaftliche Funktion: ohne sie verbreiteten sich neue Witze wesentlich langsamer.

In der Wirtschaft gibt es auch noch kleinere Angestellte und Arbeiter, doch sind solche von der neuen Theorie längst fallen gelassen worden.

Zusammenfassend kann gesagt werden: die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben, und füge noch hinzu, dass sie so gegeben sind wie alle Waren, Verträge, Zahlungen, Wechselunterschriften und sämtliche andern Handelsverpflichtungen –: also ohne jedes Obligo.

(Kaspar Hauser
Die Weltbühne, 15.09.1931, Nr. 37, S. 393)
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26.11.08 08:51:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.048.821 von raceglider am 23.11.08 22:10:19"Haus Europa" ?

"In das uns dieser Polit - Schrempp hineingeführt hat?

Damit wir uns entreichern, mit Kriminalität überziehen lassen,
die Zugangskontrolle den diversen Mafiagruppen überlassen und uns
von den Kommissaren der Habenichtse und Almosenempfängern regieren lassen?

Bahhhh!!!"


@Raceglider

Aus Deinen Zeilen spricht eine sehr tiefe Enttäuschung über Europa.

Bevor wir uns jedoch über die Mängel und Unzulänglichkeiten Europas - die sicherlich Zuhauf vorhanden sind – austauschen, die alles entscheidende Frage:

Gibt es zu Europa überhaupt eine realisierbare Alternative als Weg zur Schaffung einer lebensnotwendigen Erdregierung?

Die Grundlage dieser überaus schmerzhaften Einsicht ist:
Die Wissenschaft und Technik hat die Macht des Menschen innerhalb von gut zwei Jahrhunderten vertausendfacht.
Nun versuchen mehr als zweihundert machtstrotzende egoistische Staaten ihre Ziele rücksichtslos zu verwirklichen.... Insofern, braucht es gar keinen Krieg zu geben, um die Lebensvoraussetzungen auf der Erde zu vernichten.

Wer spricht für die Erde?
Antwort: Bisher Keiner -



Gruß.

Sternenstaub

___________________
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26.11.08 18:28:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.381 von Sternen-Staub am 25.11.08 07:00:16Um ehrlich zu sein, muss ich sagen,
dass ich das schon irgendwie vermutet hatte, aber ich hatte, als ich es geschickt bekommen habe, etwas wenig Zeit und ich fand es so trefflich, dass ich es einfach einstellen wollte.:laugh:
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27.11.08 07:27:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.067.715 von MissB.Hagen am 26.11.08 02:04:21Danke für Deine literarisch-ökonomischen Beiträge, die von einer für Schriftsteller (besonders bei Tucholsky) erstaunlichen Kenntnis der Ökonomie zeugen.

Es gab immer wieder Globalisierungsphasen und -schübe, in denen die wirtschaftlichen Themen vorrangig waren.

St.
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27.11.08 17:19:06
Zwei beachtenswerte Beiträge von solar-rente zum Gold als Mittel zum Tausch und Vermögenssicherung sowie zur Lebensmittelversorgung:

a).
"Von der Illusion Tausch Gold gegen Lebensmittel würde ich mich frei machen - ich glaube nicht, dass Gold direktes Zahlungsmittel wird - wenn, dann nur unter extremen Abschlägen, weil der Bauer / Einzelhändler meist nicht in der Lage ist, Echtheit und Qualität zu prüfen und dir in einer Notlage auch nur den zweitbesten Preis machen wird. Wenn, dann wohl nur Sinn über den Umtausch in die dann jeweils gültige Währung (durch Verkauf an Banken oder div. Aufkäufer).

Gold ist eher Vermögenssicherung. Die Lebensmittelversorgung sollte man anders sicherstellen, kein Gold dafür opfern! Einen Jahresvorrat (!!!) Reis oder Nudeln bekommst Du momentan beim Discounter (Großpackung) für unter 200€. Hält locker 10 Jahre und mehr bei trockener Lagerung. Die billigste und beste Lebensversicherung die ich kenne. Falls es denn jemals zu einer Versorgungskrise kommen wird.

Wie gut Gold als Vermögenssicherung funktioniert, dafür sind Island und Australien gute Beispiele, die massiven Währungsabwertungen betreffen Goldbesitzer nicht."


http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


b).
"Deshalb sind Barren ja auch eine schlechte Wahl für die Goldanlage. Münzen sind da viel besser, die Echtheit auch für relative Laien schnell überprüfbar, die gängigen Münzen weltweit bekannt (habe in Thailand vor 2 Wochen mit einem Maple und einem Nugget bei einem Goldhändler vorgesprochen - dort hätte ich sofort den amtlich festgelegten Tagesgoldpreis bekommen, obwohl dort 9999er Gold und Münzen selten anzutreffen sind) - und es gibt bei Münzen auch Stückelungen, die einem Tages- / Wochen- oder Monatsbedarf an Liquidität entsprechen (bei heutigen Goldpreisen).

Barren machen meiner Meinung nach erst ab 1 Million € Goldanlage überhaupt Sinn.

Genug zum Thema Gold, dafür gibt´s andere Threads, aber ab und zu mal die Angel auswerfen kann ich mir nicht ganz verkneifen ;)"

http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…



Danke dafür!


Sternenstaub.


______________________
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28.11.08 09:48:19
Ein Plädoyer für eine Bevorzugung von Silber mit zusätzlichen nützlichen Informationen von Knkoegel:

Mit vielen Punkten stimme ich mit dem Verfasser überein.
Jedoch mit einem auf keinen Fall.
Silber ist nicht seltener als Gold, sondern kommt etwa zwanzig Mal häufiger vor.
Hier irrt unser Silberfreund ganz einfach.
Die Begründung und ein Erklärungsversuch erfolgt in meiner Antwort!



"Sollte es wirklich mal zu einem totalen Systemcrash kommen wird man mit einem Goldbarren sowieso kein Brot beim Bäcker kaufen. Aber vielleicht die Bäckerei. :laugh:
Für Tauschgeschäfte würden sich dann schon eher Silbermünzen eignen. Silber hat noch weitere Vorteile gegenüber Gold. Die weltweiten Silbervorräte sind geringer als die von Gold.
Da Silber auch ein Industriemetall ist, würde bei einem Wirtschaftsboom die Nachfrage trotzdem steigen.
(Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad werden z.B. mit Nanosilber-Partikeln beschichtet).
Bei einem Goldstandard gab es schon mal ein Goldverbot. Ein Silberverbot gab es bis jetzt noch nicht.

Nachteile: größerer Platzbedarf gegenüber Gold und beim Ankauf fallen 7 bzw. 19% MwSt. an.

Aber mal etwas anderes was mir aufgefallen ist. Der Goldpreis schwankt jetzt schon seit einer Woche zwischen 800 u. 820$. Solche Schwankungen hat er in den letzten Monaten allein an einem Tag gemacht. Ich glaube da braut sich etwas zusammen und erwarte daher spätestens nächste Woche einen gewaltigen Ausbruch des Preises.
Weiß aber leider nicht in welche Richtung. :(
Da die prozentualen Schwankungen bei Silber noch größer ausfallen als bei Gold, werde ich morgen mal etwas Spielgeld einsetzen und ein paar Silbercalls kaufen.
Mit physischer Ware bin ich aber gut eingedeckt. Deshalb gibt's auch noch die gleiche Anzahl an Silberputs, falls es in die andere Richtung geht.
Mal sehen was dabei rauskommt. :look:"


http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


Danke dafür.


St.


*
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30.11.08 12:40:08
"Was haltet Ihr von Zucker und Salz als Tauschmittel in der Krise?"

Diese Frage von mkc habe ich weiter verfolgt.
Die Haltbarkeit ist wohl ein wichtiger Punkt bei der Vorsorge.
Aus dem Grund habe ich mich nach der Haltbarkeit erkundigt.

Hier ein paar repräsentative Antworten:

"Wenn er (Zucker) trocken und kühl gelagert wird - nein."

"Salz und Zucker sind praktisch unbegrenzt haltbar, wenn sie richtig gelagert werden."

"Nein, aber bei andauernder Wärme in der Lagerung ist das Auftreten von so weißen Würmern möglich. In einem wärmestarken Sommer hatte ich die in einer schon länger lagernden Kilopackung - meine Küche lag damals unter Dach und war dementsprechend heiss."

"Zucker besteht aus Kristallen. Die können in 10 000 Jahren noch ok. sein."

"Beim Zucker, theoretisch solange wie die Halbwertszeit von Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff ist. Tippe mal auf einige Tausend Jahre!"


"Hält sich beides ewig. Nimmt nur Feuchtigkeit auf und verklumpt. Zucker ist ein gutes Konservierungsmittel.

In der Schwarzmarktzeit nach dem 2. Weltkrieg war Zucker sehr wertvoll.
Mit dem süßen Stoff konnte man ein Vermögen machen."



Wunderbar aufschlussreich:

Der Zucker offenbart sich somit zu einem nahezu idealen Produkt der Vorsorge.
Die richtige Lagerung vorausgesetzt: kühl, trocken und luftdicht verpackt. -

Einerseits ist er ein kalorienreiches und köstliches (leider nicht so gesundes) Lebensmittel als wirksamer Schutz gegen das Verhungern und andererseits gleichzeitig ein begehrtes und knappes Gut in Notzeiten. Also auch als Tauschmittel gut geeignet.
Zuletzt entspricht er auch meinem Vorsorge-Grundsatz, dem gemäß ich mich auf Weniges, Wesentliches und Wichtiges zu konzentrieren beabsichtige. ;)





Gruß.


Sternenstaub.

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30.11.08 13:37:57
gut versteckt, lichtgeschützt und trocken kühl einlagern:
Pflanzenöl, Getreide, Bohnen oder Soja für die Proteine, Gewürze(Z.Bsp Bohnenkraut oder Curry, damit leichter verdaulich), Zucker, Alkohol zum Abfüllen von Polizisten und Plünderern, Waffen, falls der Alhokol nicht ausreicht, generell gilt. lieber viel und billig einkaufen.
Heizöl ist auch gut!
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30.11.08 13:39:34
...meinetwegen noch ein bisschen feinsilber zum wasser reinigen, falls alles verschmutzt ist, ein Wassertank bzw. Zisterne ist auch gut, vor allem, wenn man oben wohnt!
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03.12.08 12:48:51
"Weshalb ich eine besondere Vorsorge bislang aufgeschoben habe? Weil ich mir einfach keinen erneuten Krieg vorstellen kann, der damals dem allem vorausging."



Hallo Geniator!

Leider, leider irrst Du in diesem entscheidenden Punkt.

In den letzten gut zwanzig Jahren hat ein lautloser geistig-finanzieller Weltkrieg stattgefunden und mit zerstörerischen Folgen, die denjenigen von materiellen Kriegen um nichts nachsteht.

Im Gegenteil: dieser besagte finanzielle Weltkrieg hat zwar keine Häuser in Schutt und Asche gelegt und bisher sind auch noch keine offensichtlichen menschlichen Opfer zu beklagen, aber hinsichtlich des Schuldenberges, den er uns hinterlassen hat, übertrifft er alles bisher Dagewesene!

Fast alle wichtigen Staaten der Erde waren bereits in den letzten Jahrzehnten verschuldet bis über beide Ohren und nun kommt nochmals eine 100 bis 150 Billionen Dollar Last hinzu.
An dieser Last werden sie alle zerbrechen, so daß alle auf der Erde lebenden Menschen ganz schweren Zeiten entgegengehen.


Also, wappnet Euch rechtzeitig meine Börsenfreunde.

Konkret:
Vor dem baldigen Börsenkrach alle Gold-und Silberkäufe getätigt haben.
Und innerhalb der kommenden sechs - leicht deflatorischen - Monaten den Hauptteil der Vorsorge abschließen.




Gruß.


Sternenstaub.


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09.01.09 11:41:29
Danke für den bemerkenswerter Beitrag von Solar-rente:



#25964 von solar-rente 09.01.09 10:35:03 Beitrag Nr.: 36.339.081


"Nun, den Grad seiner Vorsorge muss jeder selbst bestimmen, denn vielleicht liege ich ja auch völlig falsch.
Was im letzten Jahr aber noch "Geheimwissen" war und mich zu meiner zugegebenermaßen radikalen Position veranlaßt hat, kann man inzwischen stündlich in den Massenmedien lesen.
Und leider begründet, ich habe eher noch das Gefühl, dass die Presse sich zurückhält (zurückgehalten wird), als dass die volle Brisanz der Lage dargestellt wird.
Die Beinahe-Totalkollapse im März und Oktober 2008 wurden in ihrer Tragweite erst NACHHER berichtet - mir waren sie VORHER bekannt, wurde hier auch breit gepostet.

Die mögliche Folge des ganzen Finanzdebakels, nämlich dass, wenn es wirklich knallt, die Hälfte der Deutschen, weil völlig verarmt und ohne einen Cent in der Tasche, sich aus der Mülltonne ernähren darf wie seinerzeit in Argentinien, die hat noch niemand in der Mainstreampresse dargestellt.

Ich muß smartphone daher zustimmen, Deine Sorglosigkeit kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn Deutschland ist fernab einer Insel der Seligen, eher wohl im Auge des Hurrikans.
Wobei Panik, wie gestern schon angemerkt, ein schlechter Ratgeber ist."


http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


*
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11.01.09 13:23:59
Danke lieber Oldieman für Deinen Beitrag, den ich eher als eine Bestätigung meiner Auffassung von den möglichen Aussichten für 2009 interpretiere.

Selbst dann, wenn sich meine schlimmsten Befürchtungen bis zum Jahre 2012 nicht bewahrheiten, ist es bestimmt nicht verkehrt auch für diesen Fall der Fälle vorbereitet zu sein.

Meine Maxime bei der Vorsorge sich auf lange haltbare Tauschmittel wie Wein, Schnaps, Zucker, Honig,(Zigaretten) etc. zu konzentrieren bedeutet kein Kapitalverlust.
Wenn diese Tauschmittel nicht zum Einsatz kommen, weil die Krise nicht so schwer wie erwartet ausfällt, können die Güter immer noch in den kommenden Jahrzehnten allmählich konsumiert werden.

Unter uns:
Wie sollen denn die gigantischen Schulden von Dutzenden von Billionen aus den Derivaten (konservativ geschätzt: 120 - 150 Billionen (europäische Zahlenangabe) siehe auch Exxon`s Schätzung!) Dollar - die erst zu einem verschwindend kleinen Teil bisher offenbar wurden - von den Staaten anders beglichen werden als über die Druckpresse?

Ich warte in den kommenden Wochen und Monaten auf zwei einschneidende Ereignisse:
a) dem bald bevorstehenden Börsencrash (möglicherweise schon jetzt im Februar/März?)
Falls nicht in den kommenden Wochen spätestens im kommenden Herbst mit einer mehr als 90-% -tigen Wahrscheinlichkeit.

b) Auf den Monat in diesem Jahr (voraussichtlich Mai/Juni?), wo der Beginn und Auftakt der hohen Inflation eindeutig zu beobachten ist.


Alles Gute.

Sternenstaub.
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11.01.09 19:52:37
*

Es ist noch genügend Zeit, sich ruhig und besonnen auf diese Krise vorzubereiten.
Ich schätze, dass leider zum jetztigen Zeitpunkt lediglich etwa zehn Prozent der Bevölkerung den Mut und die Einsicht zu dieser globalen Krise aufbringen.


Als Stadtmensch ist es nicht nötig - meiner Ansicht nach - sich mit dem Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu beschäftigen.
Es reicht vollkommen aus, sich mit genügend lange haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, getrockneten Hülsenfrüchten (Linsen, Erbsen, Bohnen), Dosen etc. und verschiedenen Tauschmitteln für das letzte halbe Jahr vor der Währungsreform, die ich im Herbst 2012 für wahrscheinlich halte (Wein, Schnaps, Zucker, Honig, Zigaretten...) zu erwerben - günstig zu kaufen vor allem in den kommenden leicht deflatorischen Monaten bis etwa Mai/Juni 2009.

Obwohl zu jedem Zeitpunkt einer solchen Krise genügend Lebensmittel vorhanden sind, sind sie dennoch mit normalem Geld in den letzten Monaten vor der Währungsreform nicht zu erhalten.
Sobald das neue Geld da ist, sind auch die zuvor leeren Regale wieder gefüllt. (siehe dt. Währungsreform 1948).


Gruß.

Sternenstaub.
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20.01.09 11:42:18
Innerhalb von zwei Wochen zwei deutliche Preissenkungen bei Lebensmitteln. :eek:

Hier haben wir den plastischen Nachweis des leicht deflatorischen Effektes, von dem auch Marc Faber sprach, der - seiner Ansicht nach - etwa im Mai / Juni 2009 von wieder steigenden Preisen durchbrochen werde.

Es wäre denkbar - falls man bestrebt ist besonders günstig einzukaufen - die Preisentwicklung sehr genau zu beobachten und sobald man im Mai/Juni ein deutliches Ansteigen der Preise beobachtet, innerhalb einer Woche die gesamten restlichen Krisenvorräte anzulegen.-


*



19.Januar.09
"Aldi und Penny lassen die Preise purzeln

Preiskrieg bei deutschen Discountern: Aldi und Penny haben erneut ihre Produkte verbilligt. Das letzte Mal ist keine Woche her.


Die Discounter Aldi und Penny senkten am Montag die Preise für zahlreiche Produkte vom Aufbackbrötchen bis zum Olivenöl, vom Balsamico-Essig bis zum Müsliriegel. Die Preissenkungen lagen bei bis zu 18 Prozent.

(...)


http://www.focus.de/finanzen/news/discounter-aldi-und-penny-…
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20.01.09 14:35:25
Ein sehr interessanter Thread Herr/Frau Sternen-Staub.
Kombiniert man Deinen Namen und die Tatsache,
dass wir uns hier in einem Börsenforum befinden,
könnte man annehmen, dass Du von Beruf Börsen-
astrologe bist??
Ich verfolge diesen Thread mit regem Interesse und
bin erstaunt in welchem Umfange hier Vorbereitungen
für die grosse Depression getroffen werden. Sicherlich
wird man nicht allem Rechnung tragen können und zu
einem Teil auch etwas vom Schicksal abhängig sein.
Allerdings wird man sich von dem Vorwurf freisprechen
können man hätte nicht alles Menschenmögliche unter-
nommen um dem Schicksal das Positivste abzugewinnen.

Wenn man ehrlich ist wird man auch feststellen, dass
das derzeitige Wirtschaftssystem vollkommen am Ende
ist. Die getroffenen Gegenmassenahmen um die Krise
zu bewältigen, das System zu retten, können nicht
greifen sondern lediglich den Verfall der Wirtschaft
und das Ende des Systems hinauszögern. Die "alten"
Rezepte reflexartig bei wirtschaftlichen Schwäche-
phasen die Zinsen zu senken und die Märkte mit Geld
zu fluten können nicht ewig funktionieren. Jeder
Asthmatiker wird leidvoll bestättigen, dass man nicht immer
nur einatmen kann sondern nach einer gewissen Zeit
die Luft auch wieder ausatmen muss. Und die Zeit des
Ausatmens ist gekommen.
Mein Rat : Lasst Euch nicht von den Durchhalteparolen
der Politiker, Banken und der Wirtschaft blenden. Steckt
nicht mehr all Eure Energie und Mittel in ein dahin-
siechendes altes System. Sicherlich kann man einen
80.-jährigen todkranken Patienten mit der Herz-Lungen-
maschine noch einige Zeit am Leben erhalten doch was
bringt es?? Letzten Endes kommt der Tod und man hat viel
zu viel Energie hineingesteckt, welche man für sich
selbst und sein Überleben besser investiert hätte. Zu-
dem wird man für diese Zeiten den ganz langen Atem
brauchen. Also spart Eure Kräfte und Mittel und haltet
Haus.
Falls Ihr wirklich noch etwas Geld habt dann verleiht
es bitte nicht an den Staat, die Banken oder die Wirtschaft.
Gebt es lieber vorher für qualitativ hochwertige Produkte aus.
Am besten ist es allerdings in essentiellen Dingen angelegt.
Lebensmittel und Energie. Wenn man nicht selbst eine Immobilie
besitzt und sich sicher ist die Schulden für eine neue Immobilie auch in schwierigen
Zeiten bedienen zu können wäre ein Kauf zu überlegen. Allerdings
ist hier eher Vorsicht anzuraten.
Schaut auch, dass Ihr Euch aufs Land verschlagt. Krisen
u./o. krisenhafte Übergangszeiten sind zumeist mit grossen
Verwerfungen verbunden. Diese sind als erstes in urbanen
Gegenden spürbar. Ausserdem kann man auf dem Land auch einiges
an Köstlichkeiten in der Natur vorfinden. Wilde Beeren, Pilze
und dahinkriechendes Getier wie Schnecken und Würmer.
Die Staatswirtschaft wird kommen. Nachdem über die letzten
Jahre Banken und Wirtschaft die Macht über Staat und Politik
gewonnen hatten läuft der Hase nun umgekehrt. Im Fussballspiel
ist es ein klassischer Konter. Staat und Politik wird nun die
Macht über Wirtschaft und Banken gewinnen und die Spielregeln
bestimmen. Deshalb wird es auch sehr interessant sein, welche
politische Kraft die Regierung stellt!!! Die wirtschaftliche
Depression könnte nämlich nach 2012 auch einen politischen
Umsturz zur Folge haben. Dann müsste man mit noch grösseren
Verwerfungen rechnen. Alle die bis dahin gut über die Runden
gekommen sind müssen vielleicht dann mit Enteignungen rechnen??
Man stelle sich einfach nur vor das Geld sei nichts wert.
Wo nimmt der Staat dann das Geld her??? Doch nur aus dem
bereits erschaffenen Besitz anderer!!
Dies waren einige Ansichten meinerseits. Ob es so kommen
wird kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Wünsche dem Thread weiterhin gute Anregungen.

HELL
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11.02.09 08:05:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.410.836 von go2hell am 20.01.09 14:35:25Meinen verspäteten Dank für Deinen ganz besonderen Beitrag.

Ich fürchte wir müssen uns etwas bemühen, um tiefergehende Differenzen in unseren Ansichten herauszufinden.

Will damit sagen, dass ich (männlich) sehr mit Deinen Ausführungen überein stimme. -



Bitte schau Dir meine beiden anderen Themenfäden - die in meinem Profil auffindbar sind - an, falls Du dafür Zeit hast.
Aber vor allem bitte ich Dich, das kleine youtube-Filmchen meines fünfzehnjährigen Sohnes anzuschauen, das meinen Aufsatz zur Weltwirtschaftskrise zu illustrieren versucht.

Schönen Gruß.

Sternenstaub.

*

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Non multa - Excelsior!
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Video zum Aufsatz:" Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -"

http://de.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc
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11.02.09 08:08:13
„Da bin ich lieber Farmer mit Ackerland, Wald und Tieren.
Ich freue mich dann auf Leute wie Dich die mir Ihre Goldbarren abliefern werden, damit sie was zu beissen bekommen.“
Cathunter


Wenn Du Dir wenigstens das youtube-Filmchen meines Sohnes angesehen hättest, würden wir nicht so aneinander vorbeireden.

Das Gold ist das prädestinierte Mittel als Schutz vor Inflation und in Krisenzeiten ein ideales Mittel der Macht.

Wer Gold in Krisenzeiten gegen Lebensmittel eintauscht und vor allem bei dieser kommenden Krise, ist ein richtiger Depp in meinen Augen.

Das Gold und selbst das Silber ist normalerweise viel zu kostbar, um es gegen Lebensmittel zu tauschen, nur weil man zu kurzsichtig war, sich jetzt gut vorzubereiten.


Es ist ja schön für Dich, das Du im Besitz von Ackerland bist, aber hier geht es um eine praktikable Empfehlung für die restlichen 95 Prozent unserer Gesellschaft, die keine echten oder Hobby-Bauern sind oder sein können.

Deine Empfehlung – hey Leute, macht es doch so wie ich, mit Ackerland, Wald und Tieren... ist für mehr als neunzig Prozent der Menschen in einer modernen Gesellschaft nicht realisierbar.

Eine kleine historische Notiz:
Während der großen Depression in den USA fielen mangels Nachfrage auch die Lebensmittel so drastisch, dass viele Farmer ihre Erzeugnisse nicht mehr verkaufen konnten und somit konnten die meisten von ihnen ihre Zinsen nicht mehr bedienen und mußten bankrott anmelden.
Millionen Bauern und Landarbeiter verließen das Land und wanderten in die Städte und stellten sich mit in die langen Schlangen, die zu den Suppenküchen führten. -

Also – versuchen wir das Beste aus dieser auf uns zukommenden miserablen Lage zu machen.

Aber in einem Punkt sind wir uns doch einig:
Je mehr Menschen mit ihren Familien sich gut auf diese Krise vorbereiten, desto besser können sie sich und anderen Menschen helfen.


Sternenstaub.
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11.02.09 08:34:48
Die sich aneinanderreihenden Krisen jüngerer Zeit - 1987, 1990, 2000 ... zeigen, daß sie kommen und auch wieder gehen. :D
Das ist tröstlich.
Und wenn man sich dann noch mit dem dank allgemeinem Lebensmittelpreisverfall günstig zu habenden Pfälzer Rotwein eindeckt, braucht man keine Zukunftsangst zu haben.

:keks:
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12.02.09 08:58:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.554.628 von Johanna_W_Goethe am 11.02.09 08:34:48„Die sich aneinanderreihenden Krisen jüngerer Zeit - 1987, 1990, 2000 ... zeigen, daß sie kommen und auch wieder gehen.
Das ist tröstlich.“


Sorry, ich muß eingestehen, daß ich diese „Krisen“ kaum bemerkt habe.

Während mir die erste Weltwirtschaftskrise und große Depression bestimmt nicht entgangen wäre.
Will damit sagen: erst durch diesen Vergleich (und darüber hinaus?) gelangen wir zu einer besser zutreffenden Größenordnung. -

Aber, sicherlich wird auch diese vorübergehen. ;)


*




Stelle gerade fest, dass der zuletzt angegebene Link nicht funktioniert.

Ersatz-link:

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc


*
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12.02.09 13:48:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.554.515 von Sternen-Staub am 11.02.09 08:05:16Hallo Herr Sternenstaub,:)

vielen Dank für das Video Ihres Sohnes. Mit der
unterlegten Musik ist es mir beim Ansehen eiskalt
den Rücken hinunter gelaufen.
Eigentlich wäre es bis in den Juni hinein wohl die
beste Zeit um Vorsorge zu betreiben denn dem Video
zufolge könnte man sich preislich betrachtet wohl
am günstigsten eindecken.

Liebe Grüsse
HELL
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13.02.09 14:43:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.962 von wunderlich am 24.11.08 23:12:49alles nur ein fake

http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/426781/inde…
Avatar
14.02.09 09:51:26
Wir vergessen alle Krisen
im Oktober auf der Wies'n.:D
Avatar
18.02.09 15:02:09
Hier stelle ich die Vorschläge und Anregungen zur Vorsorge von Herrn Michael Winkler zur Diskussion.

Danke dafür.

Hier können Sie mehr über den Autor erfahren:

www.michaelwinkler.de

Herr Winkler vertritt in vielen Punkten eine vollkommen andere Meinung als ich. (z.B. "Gold ist erst einmal nichts wert" - etc. etc....)

aber insgesamt gesehen sind seine Vorschläge beachtenswert und erwägenswürdig.


Gruß.

Sterenenstaub.







Vorsorgeplan

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

Sie haben gerade meinem Vortrag über die Weltlage beigewohnt.
Ich bin ziemlich pessimistisch, was die Zukunft
betrifft, und möchte Ihnen deshalb stichpunktartig ein paar Ratschläge zusammenstellen, was Sie als persönliche
Vorsorge unternehmen können.

1. Gesundheitsvorsorge

Avatar
18.02.09 15:26:45
Herzlichen Dank bei allen Beteiligten. -

Die Finanz-Tragödie nimmt ihren Lauf!

G.H.


-------------------------------------------------------





Zur Rekapitulation:

These: Geldvermögen und Schulden gehören zusammen wie siamesische Zwillinge. -

Schaubild:




Alexander Czerny
Kurzbeschreibung der aktuellen Finanzkrise

http://www.egon-w-kreutzer.de/Ressourcen/Analyse%20Czerny%20…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.egon-w-kreutzer.de/Ressourcen/Analyse%20Czerny%20…


Bezüglich der Geldvermögens ergab sich A.Czerny `s Rechnung weiter geführt etwa folgender Verlauf.




12. Billion in 8 Wochen also etwa Ende Februar
13. Billion in 5 Wochen also 1. Aprilwoche (5.April)
14. Billion in 2 Wochen also 3.Aprilwoche (26.April)
15. Billion 10 Tagen also etwa am Mittwoch der 6. Mai
16. Billion in 4 Tagen also etwa am 10. Mai
17. Billion in 2 Tagen also etwa am 12. Mai
18. Billion in 1 Tag also etwa am 13.Mai
_____________________________________________________________________
19.Billion in 12 Stunden
20.Billion in 6 Stunden =======> 21 Stunden des 14. Mai
21 Billion in 3 Stunden
--------------------------
22 Billion in 90 Minuten
23.Billion in 45 Minuten
24.Billion in 22,5 Minuten
25.Billion in 11,25 Minuten ========> ca.3 Stunden
26.Billion in 6 Minuten
27.Billion in 3 Minuten
28.Billion in 1 ½ Minuten
_________________________________________________________________________
29.Billion in 45 Sekunden
30.Billion in 22,5 Sekunden
31.Billion in 11,5 Sekunden =====> in knapp 90 Sekunden am 15.Mai
32.Billion in 6 Sekunden
33.Billion in 3 Sekunden
34.Billion in 1, 1/2Sekunden

:::::>>>> ... :mad:

Infolgedessen "brennen alle Sicherungen spätestens am 14./15. Mai durch"

_____________________________________________________________________________________

Hingegen bezogen auf den Verlauf der Schulden ergibt sich ungefähr folgendes Bild:







Die 11. Billion brauchte von Ende September bis Ende Februar
also 5 Monate; etwa 150 Tage
12. Billion (= 75 Tage) ca.14. Mai
13. Billion ( = 37,5 Tage) ca.20.Juni
14. Billion ca.19 Tage ca. 9.Juli
15. Billion 8 Tage ca. 17.Juli
16. Billion 4 Tage ca. 21.Juli
17. Billion 2 Tage ca. 23.Juli
18. Billion 24 Stunden ca. 24.Juli
_____________________________________________________________________
19. Billion 12 Stunden
20. Billion 6 Stunden=========> ca. 21 Stunden des 25.Juli
21. Billion 3 Stunden
----------------------
22. Billion 90 Minuten ------------ +
23. Billion 45 Minuten
24. Billion 22,5 Minuten
25. Billion 12 Minuten =========> ca. 3 Stunden des 25.Juli
26. Billion 6 Minuten
27. Billion 3 Minuten
28. Billion 90 Sekunden
______________________________________________________________________
29. Billion 45 Sekunden
30. Billion 23 Sekunden
31. Billion 12 Sekunden
32. Billion 6 Sekunden
33. Billion 3 Sekunden
34. Billion 1 ½ Sekunden

:::::>>>> ... :mad:

Hinggegen bei den Schulden "brennen alle Sicherungen spätestens am 25./26 Juli durch."



Zwecks Überprüfung der Rechnung die USA - Schuldenuhr:
(Dank dafür an Bennx)


http://zfacts.com/p/461.html



Also über ein paar Tage früher oder später sollten wir uns nicht streiten.

Aber bitte korrigiert mich ruhig, wenn mir ein oder mehrere grundsätzliche Fehler unterlaufen sind.

Zwischen diesen beiden ermittelten Terminen schlummert unser aller Finanz-Verhängnis.

Möge jeder dieses Ungeheuer zum Zweikampf herausfordern und – s i e g e n .- ;)




Alles Gute..

Sternenstaub.


______________________________________________________________________________________________________



Non multa - Excelsior!
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Video zum Aufsatz:" Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -"

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc

*

Bitte auch die links in der Infospalte des Videos berücksichtigen.

*
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11.03.09 14:17:42




Heute, den 11. März 2009, wurde die 11. Billion Dollar Schulden überschritten.



USA - Schulden - Uhr:

http://zfacts.com/p/461.html


Es hat sehr viele Jahrzehnte gebraucht bis die erste Billion Dollar Schulden / Geldvermögen im Jahre 1977 erreicht wurde.
Schon nach gut 30 Jahren wurde die 10. Billion Dollar Schulden in einer Zeitspanne von nur einem Jahr am 30. September 2008 erreicht.
Die 11. Billion benötigte lediglich 162 Tage (30. Sept.2008 bis 11. März 2009)
Die 12. Billion wird bereits in 81 Tagen am 31.Mai erreicht sein.
Die 13. Billion schon nach gut 40 Tagen...die 14. Billion nach etwa 20 Tagen...die 15. Billion nach ca. 10 Tagen...etc.


Alexander Czerny kam beim Geldvermögen schon Ende Dezember 2008 nach lediglich 4 Monaten auf die 11. Billion Dollar.
Insofern war gemäß seiner Rechnung Ende Februar 2009 schon die 12. Billion erreicht und die 13.Billion wird bereits Anfang April erreicht sein...usf.



Gruß.

Sternenstaub.

____________________
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12.03.09 13:14:05
Dann wollen wir mal das Problem lösen. (s. #1)
Baut mehr Höhlen!
Arbeitsämter, schult auf Holzhacker um!
Pflanzt mehr Bäume, züchtet Bären und laßt sie laufen.
Übt das Speerwerfen und Schießen mit Pfeil und Bogen!
:(
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14.03.09 10:28:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.752.060 von Johanna_W_Goethe am 12.03.09 13:14:05

Die US - Schulden - Uhr wurde am 13. März neu justiert und etwa fünf Tage zurück gestellt!

(Eine für mich nicht gerade vertrauensbildende Maßnahme!

Damit steht endgültig fest:

Hierbei handelt es sich nicht um eine Atom-Uhr. :yawn: )



Gruß

Sternenstaub.
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01.04.09 09:24:22
Die kommenden vier bis fünf Monate sind sehr gut geeignet die geplanten vorgezogenen Einkäufe für die letzten zwölf bis achtzehn Monate vor der voraussichtlichen Währungsreform (im Okt./Nov. 2012 ? ) zu tätigen.

Jeder alltägliche - noch so kleine - Gegenstand, der nicht in den letzten Monaten vor dem Währungsschnitt erworben werden muß, wird dann zu einer spürbaren Entlastung unseres Portemonnaies.

*





"Konsumentenpreise Deutschland: Niedrigste Inflation seit fast 10 Jahren"

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat soeben eine erste Schätzung zur Inflationsentwicklung in Deutschland im Berichtsmonat März veröffentlicht.
Demnach sank der Verbraucherpreisindex wie von uns erwartet zum Vormonat um -0,1%. Der Konsens der von Bloomberg befragten Analysten hatte mit einer erneuten leichten Steigerung gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Teuerung nur noch bei 0,5%, womit die Jahresrate auf dem niedrigsten Stand seit Juli 1999 liegt. Bei dem für europäische Zwecke harmonisierten Verbraucherpreisindex betrug der Rückgang gegenüber dem Vormonat -0,2%, was einer Jahresrate von 0,4% entspricht.

(...)

Fazit: Die Inflation in Deutschland ist im März laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts wie von uns erwartet wieder rückläufig gewesen. Dieser disinflationäre Trend wird noch einige Monate anhalten.
Wir rechnen mit vorübergehend negativen Inflationsraten im Sommer, der Tiefpunkt wird im Juli oder August erreicht werden.
Basiseffekte durch die gesunkenen Energie- und Nahrungsmittelpreise und die Wirtschaftskrise drücken bis dahin die Inflation.
Für die EZB sind die heute gemeldeten Preisdaten eine zusätzliche kleine Argumentationsstütze für eine erneute Zinssenkung am kommenden Donnerstag und eine darüber hinausgehende monetäre Lockerung."


http://www.boerse-go.de/nachricht/Konsumentenpreise-Deutschl…

*
Avatar
09.04.09 17:52:03
Dank an Knkoegel für diesen Artikel - Hinweis.

"In der Not frißt der Teufel Fliegen"

lautet ein spanisches Sprichwort,

aber es kann, wie man sieht, auch etwas anderes sein ... makaber, makaber!


"Das Rätsel um den Boom beim Hundefutter

In Krisenzeiten erzielt Tiernahrung besonders hohe Verkaufszuwächse. Der Verdacht: Das Futter landet nicht nur in den Näpfen von Hunden und Katzen.



Hundefutter erfreut sich in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise vielerorts eines wachsenden Absatzes. Nicht weil die Menschen plötzlich ihr Herz für Vierbeiner entdecken, sondern – so Elmar Wiederin von der Unternehmensberatungen Boston Consulting Schweiz – weil sie bei immer knapperem Budget selber auf Tierkost umsteigen.

Deutliche Verkaufszuwächse erzielen ferner Fertigsuppen, ebenfalls als Ersatzprodukt (Substitution), um das Portemonnaie zu schonen. Umgekehrt bekommen etwa Premium-Biere die Krise weniger zu spüren – man(n) will sich doch etwas Kleines noch gönnen. Ganz ähnlich verhält es sich bei den Frauen beispielsweise mit dem Lippenstift.

Auch in anderer Hinsicht verändern die Konsumenten ihr Verhalten in der Krise. Die Billiganbieter Aldi und Lidl gewinnen laut Wiederin europaweit markant Marktanteile. Daneben lassen sich die Käufer stärker von Ausverkäufen und Aktionen leiten (selbst wenn letztere mit grösseren Abnahmemengen verbunden sind). Gespart wird schliesslich auch durch Kauf kleinerer Packungen und Portionen und durch «Klassenwechsel» auf Billiglinien. Sehr schwierige Zeiten sieht Wiederin auf bediente Restaurants zukommen."



http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/In-der-Not-…

*
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09.04.09 18:42:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.745.460 von Sternen-Staub am 11.03.09 14:17:42Insofern war gemäß seiner Rechnung Ende Februar 2009 schon die 12. Billion erreicht und die 13.Billion wird bereits Anfang April erreicht sein...usf.


Wir haben April und die 13.Billion ist nicht erreicht.
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16.04.09 10:59:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.951.709 von AHEO am 09.04.09 18:42:24

Nun, Du machst es Dir sehr einfach.
Es waren übrigens zwei Zahlenreihen - nach Geldermögen u n d Schulden.

Wo ist Dein Rechnungs-Entwurf?

Hier ein Gegenentwurf von 57 er bezüglich der US-Schuldenprognose:

http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


Die US-Schuldenuhr wurde allein innerhalb eines Monates (im März 2009) zwei Mal um etwa fünf Tage zurückgestellt. :mad:


*
Avatar
16.04.09 11:41:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.977.963 von Sternen-Staub am 16.04.09 10:59:25Ja gut...

Wenn die Burschen es fertigkriegen, die Schuldenuhr zwei Mal im März zurück-
zustellen, warum nicht im April drei Mal und dann im Mai fünf Mal?:confused:

Und irgendwann wird dann die Uhr nur noch zurückgestellt.:laugh:

Und schon ist alles wieder gut.:look:
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16.04.09 12:06:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.977.963 von Sternen-Staub am 16.04.09 10:59:25

Leider traue auch ich Ihnen diese Art von Kosmetik zu!

Wenn sogar den großen US - Banken eine "kreative Buchführung"
kürzlich erlaubt wurde, ist ab jetzt fast jede Täuschung und
Verschleierung salonfähig.

Aber irgendwann reichen diese Machenschaften nicht mehr aus.
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16.04.09 12:09:02
Zur Haltbarkeit von Lebensmitteln:

Spätestens als ich auf den Salzpackungen ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt fand, wurde mir bewußt, dass diese Praxis auch ein Politikum sein könnte.

Eine Firma hat ein großes Interesse daran, dass ihr hergestelltes Produkt nicht „ewig“ hält, sondern möglichst bald entweder verbraucht oder entsorgt und schließlich ersetzt wird.
In meiner Schulzeit hörte ich von dem Fall einer schwedischen Autofirma, die so haltbare und dauerhafte Autos baute, dass sie durch die ausbleibenden Nachbestellungen der zufriedenen Kunden schließlich insolvent wurde.

Diese Datumsangaben tragen bei den Konsumenten zu einer beabsichtigten Verunsicherung bei.
Da wird beispielsweise im Haushalt eine Konserve entdeckt, bei der das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits seit drei Monaten abgelaufen ist ... und schon landet sie in den häufigsten Fällen in der Mülltonne.

Am vergangenen Wochenende erzählte mir mein Neffe Folgendes:
Vor wenigen Wochen hat er zufällig zu diesem Thema eine Fernsehsendung gesehen.
Vor dem eigentlichen Sendetermin hätten die Programmgestalter via Radio die Zuhörer aufgerufen, ihnen die ältesten Konserven ihres Haushaltes zwecks einer eingehenden Untersuchung zu schicken.

Unter den ältesten eingesandten Konserven befand sich eine 56 Jahre alte Konserve aus DDR-Zeiten und eine 28 Jahre alte aus der Bundesrepublik.

Alle Konserven wurden gründlich von einem Lebensmittelchemiker untersucht und geprüft, mit dem sensationellen Resultat: sie waren noch genießbar.
Lediglich der Geschmack sei etwas fade gewesen. -

Das untermauert einen Gedanken, der mich schon vor diesem Bericht beschäftigte.
Meine These dazu war:
Man stelle eine normale Dose mit einem noch verbleibenden Mindesthaltbarkeitsdatum von fünfzehn Monaten in die pralle Sonne... und ich bin überzeugt, dass sie schon nach ein, zwei Wochen in Gärung gerät.
Während die gleiche Konserve gut gelagert – kühl (am besten bei einer Kellertemperatur unter 17 Grad), trocken, dunkel - mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, wie in den erwähnten Fällen, unbeschadet überstehen kann.

Also die Konserven, die jetzt für die Krise eingelagert werden, können, gut gelagert, bedenkenlos noch in fünf oder zehn Jahren konsumiert werden! -


Aus dieser Einsicht erwuchs für mich ein beruhigendes Gefühl.



Schönen Gruß.


Sternenstaub.


PS.

Falls ein/e Leser/in die oben erwähnte TV-Sendung auch zufällig gesehen hat, bitte ich meine Aussage zu ergänzen, zu korrigieren - falls erforderlich - oder zu kommentieren.



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Video zum Aufsatz: Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc



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16.04.09 19:26:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.978.368 von Puschkin64 am 16.04.09 11:41:50

Pardon, Puschkin, mein vorletzter Beitrag (# 49) war eigentlich
als Antwort auf Deinen Beitrag gedacht...

Schönen Gruß.

Sternenstaub.
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16.04.09 19:54:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.951.305 von Sternen-Staub am 09.04.09 17:52:03Warum soll ich Hundefutter essen, wenn der Hund viel besser schmeckt?:eek:
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16.04.09 20:38:44
Hundefleisch hat eine rosa Färbung. Es liegt geschmacklich zwischen Rind und Wildbret. Beliebt ist die Kombination mit Sesam. Die Möglichkeiten der Zubereitung sind vielfältig: es kann gekocht, gebraten, gegrillt oder frittiert werden;:lick:

Kleines Katzenkochbuch - Katzen à la Jahreszeiten:lick:
http://de.nntp2http.com/rec/mampf/2003/09/9436737e48fa1562c2…

Meerschweinchenrezepte :lick:
Gekochtes Meerschweinchen
Meerschweinchen auf Quito-Art
Aji de Cuy (Meerschweinchenstew)
http://www.meerschweinchenrezepte.de/

Hamsterrezept:lick:

http://server.urmeldähn.de/internet/frei/urmeldaehn.de/hamst…
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23.04.09 20:27:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.983.099 von antarra am 16.04.09 19:54:30

"Warum soll ich Hundefutter essen, wenn der Hund viel besser schmeckt?"


Kann es sein, dass Du aus dem chinesischen Kulturraum stammst?

Da gehören Hunde und Katzen so natürlich auf den Speiseplan,
wie in Frankreich Schnecken oder Meeresmuscheln, bei manchen
afrikanischen Stämmen Heuschrecken und Ameisen etc.

Wohl alles nur kulturelle Angewohnheiten, die einen Menschen
gewöhnlich in ein festes Netz einspannen. -


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Dieser Preissturz wurde von vielen Finanzexperten aufgrund der
drastisch einbrechenden Nachfrage angekündigt.

Leider wird diese Tendenz nur noch wenige Wochen anhalten.

Der voraussichtlich in wenigen Monaten wieder stark ansteigende Olpreis,
läßt diesen kurzzeitig begrenzten Preissturz schnell in Vergessenheit geraten.

Also, nicht vergessen, in den kommenden Wochen günstig für die Krise einkaufen und vorsorgen.


*





"Aldi senkt Preise drastisch

Heftiger Preiskampf im Einzelhandel:
Mitten in der Wirtschaftskrise wirbt Aldi um Kunden mit geringem Einkommen.
Der Discounter senkt seine Preise drastisch, zum Teil um 25 Prozent. Andere Unternehmen wollen nachziehen.

Mülheim - Die Wirtschaftskrise ist im Einzelhandel angekommen.
Der führende Discounter Aldi hat massive Preissenkungen angekündigt.

(...)

Aldi gilt als Vorreiter im deutschen Lebensmittelhandel, an dessen Preisen sich andere Discounter und selbst große Supermarktketten orientieren. Schon in den vergangenen Monaten gab es zum Teil deutliche Preissenkungen bei Milch, Brot, Käse und Schokolade.

(...)


Die "Lebensmittel Zeitung" hatte Anfang April berichtet, dass die Umsätze von Aldi und Lidl im Januar und Februar 2009 deutlich gesunken seien. Das bewährte Rezept, mit Preissenkungen den Absatz und die Kundenzahl zu erhöhen, habe in diesen Monaten nicht funktioniert. Es seien deshalb nicht mehr Kunden in die Märkte gekommen, wie die Marktforscher von Nielsen und GfK berichteten. Aldi Süd wollte sich zu dem Bericht damals nicht äußern."


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-620744,00.html

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23.04.09 20:32:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.029.935 von Sternen-Staub am 23.04.09 20:27:19Falsch, bin geb. Deutscher.

Davon mal abgesehen wird Hund auch in Europa verspeist, z.B. in der Schweiz.

Nun erklär mal mal warum in den nähsten Monaten der Ölpreis sehr stark steigt?

Das impliziert wieder eine steigende Konjunktur, d.h. das ich meine Viecher doch nicht so schnell schlachten muss wie hier anscheinend einige glauben.
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23.04.09 21:17:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.978.616 von Sternen-Staub am 16.04.09 12:09:02ja, interessant mit dem MHD:)
habe mich heute mit haferflocken eingedeckt:)
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23.04.09 21:42:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.029.990 von antarra am 23.04.09 20:32:18


Im Beitrag Nr. # 941 habe ich versucht zu erklären, aus welcher Richtung ich die galoppierende Inflation kommen sehe.

Ergänzend erinnere ich noch daran, dass der gesamte Handel an realen Werten angefangen von Aktien bis hin zu Rohstoffen am Tag lediglich ein Volumen von ca. 26 Milliarden Dollar hat, während gleichzeitig das Volumen des Devisen- und Derivatehandels fünf bis sechs Billionen Dollar am Tag beträgt.

Wenn nun der Handel von Derivaten weltweit reglementiert wird - wie auf dem letzten G-20 Gipfel beschlossen wurde - und dadurch gleichzeitig eingeschränkt wird... und/oder die ersten Staatspleiten eine große Flucht aus den bisher als sehr sicher geltenten Staatsanleihen einsetzt... und lediglich ein Bruchteil dieser Gelder eine neue und sichere Anlagemöglichkeit suchen...


Bingo!


Die Rohstoffe insgesamt also Öl, Industriemetalle, Minenwerte, Gold und Silber bieten einen idealen Inflationsschutz...

Diese Annahme veranlaßte mich zu meiner gewagten Prognose!


Der Ölpreis (Anstieg der Energiepreise!) als Initiator und Katalysator der Inflation! -

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145949-941-950/d…



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23.04.09 22:17:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.030.414 von curacanne am 23.04.09 21:17:24


"habe mich heute mit haferflocken eingedeckt"



Meine Annahme ist, wenn wir sensible Lebensmittel wie beispielsweise
Haferflocken, Mehl, etc. in Plastikfolie möglichst luftdicht verpacken oder gar verschweißen und, wenn diese eingeschweißten Packungen sogar in verschließbaren Behältern aufbewahrt werden, wir die Haltbarkeit relativ lange hinauszögern können.

So bin ich auch mit weniger sensiblen Lebensmitteln verfahren, wie Trockenerbsen und Trockenbohnen...




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24.04.09 07:22:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.030.976 von Sternen-Staub am 23.04.09 22:17:35verschlossene papiertüten reichen nicht?:confused:
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24.04.09 07:24:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.030.646 von Sternen-Staub am 23.04.09 21:42:10meinen stromverbrauch habe ich schon reichlich gedrosselt:)
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24.04.09 07:36:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.030.646 von Sternen-Staub am 23.04.09 21:42:10by the way: zZt entferne bzw durchstreiche ich die strichcodes von gekauften dingen...den rat gab mir jemand....das warum im einzelnen auszuführen ist mir zu schwierig
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24.04.09 08:06:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.031.814 von curacanne am 24.04.09 07:22:22


"verschlossene papiertüten reichen nicht?"

Eine Plastikumhüllung erhöht auf jeden Fall die Lebensdauer und - schützt besser vor Luftfeuchtigkeit.


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Video zum Aufsatz: Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc



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24.04.09 13:18:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.031.965 von Sternen-Staub am 24.04.09 08:06:50:)
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24.04.09 21:43:41
Dank an Bodo17 für diesen Wink.

Mehr als ein halbe Stunde habe ich überlegt, ob ich Euch mit diesem unangenehmen Thema zusätzlich zur Weltwirtschaftskrise noch belästigen soll.

Weil ich es jedoch als sehr gefährlich einschätze, habe ich mich entschlossen es kurz anzusprechen.

Bei dieser Schweinegrippe handelte es sich um ein H1N1 - Virus, das durch Tröpfcheninfektion übertragbar ist.


"Die Spanische Grippe war eine weltweite Pandemie, die zwischen 1918 und 1920 durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus (Subtyp A/H1N1) verursacht wurde und mindestens 25 Millionen Todesopfer forderte.
In einer Bilanz in der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr 2002 kamen die Autoren sogar auf knapp 50 Millionen Todesopfer.


http://de.wikipedia.org/wiki/H1N1


Viruserkrankung
Dutzende Tote durch Schweinegrippe in Mexiko




In Mexiko hat eine neue und besonders aggressive Form der Schweinegrippe der Weltgesundheitsorganisation zufolge 60 Menschen getötet. Das mexikanische Gesundheitsministerium geht von bis zu 1000 Erkrankungen aus. WHO-Experten befürchten, die Schweinegrippe könne eine weltweite Pandemie auslösen.


(...)

ie Weltgesundheitsorganisation sprach von einem möglichen „neuen Subtyp“ des bekannten Schweineinfluenza-Erregers H1N1, der als A/H1N1 bezeichnet wurde. In den USA waren Ausbrüche der Schweine-Influenza in den Jahren 1976, 1986 und 1988 registriert worden.


(...)

Angesichts der Gefahr haben die Behörden Mexikos eine große Impfkampagne eingeleitet. Die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt will damit ihre acht Millionen Bewohner vor der grassierenden Schweinegrippe schützen. Die allermeisten Todesfälle wurden aus dem Hauptstadt-Ballungsraum gemeldet. Dort soll deshalb vordringlich flächendeckend gegen die Influenza geimpft werden.

(...)"




http://www.welt.de/wissenschaft/article3618631/Dutzende-Tote…


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25.04.09 12:30:47
Diese von mir erwähnte Viruserkrankung kann die ablaufende
Wirtschaftskrise bedeutend verschärfen und verschlimmern.
Also gehört sie unmittelbar zum Thema.


"Auf betrieblicher Ebene befürchten 92% der Unternehmen im Falle einer Pandemie wie der Vogelgrippe mittlere bis schwere Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs, da bestehende Notfallpläne dieses Szenario weitestgehend ausklammern."

http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie


Schon jetzt befinden wir uns nach der WHO - Pandemie - Klassifikation zwischen der Phase 5 bis Phase 6!

"# Phase 5: Erhebliches Pandemie-Risiko: Große, aber noch immer vereinzelte Häufungen von Infektionen mit örtlich begrenzten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, was nahelegt, dass das Virus zunehmend besser an den Menschen angepasst ist, aber noch nicht vollständig von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
# Phase 6: Beginn der Pandemie: Wachsende und anhaltende Übertragungen von Mensch zu Mensch in der gesamten Bevölkerung."



"Angst vor dem viralen Supergau

Die WHO ist in höchster Alarmbereitschaft:
Der Erreger der Schweinegrippe hat sich längst über die Grenzen Mexikos hinaus verbreitet. Er könnte eine globale Katastrophe auslösen.

Ausverkaufte Fußballstadien bleiben leer, Schulen und Museen geschlossen: Die Angst vor einer massenhaften Verbreitung eines neuen Erregers der Schweinegrippe hat die Metropole Mexiko-Stadt mit ihren 20 Millionen Einwohnern lahmgelegt. Wissenschaftler haben seit Jahren vor der Möglichkeit einer globalen Ausbreitung eines neuen Erregers gewarnt, der genetisches Material von Mensch und Tier vermischt. Das menschliche Immunsystem scheint gegen einen solchen Erreger machtlos, eine Pandemie könnte verheerende Folgen haben."


(...)


http://www.focus.de/gesundheit/news/schweinegrippe-angst-vor…






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26.04.09 20:53:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.038.637 von Sternen-Staub am 24.04.09 21:43:41die herrschenden haben sich doch bestimmt schon impfen lassen
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27.04.09 13:12:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.043.319 von curacanne am 26.04.09 20:53:31

Im Zuge meiner anfänglichen Beschäftigung mit dieser Erkrankung
erfuhr ich, dass in lediglich neun Ländern diese Viren - Schutzimpfungen hergestellt werden.

Es ist natürlich klar, dass in diesen Ländern zuerst geimpft wird.

Deutschland hat bei zwei Pharma - Konzernen (Novartis und Glaxo) je
80 Millionen Impfungen (also 160 Millionen Dosen) für den Notfall vertraglich vereinbart. -

Ein neuer angemessener Viren-Impfstoff braucht wenige Monate bis er in Massen hergestellt werden kann.

Also die Herrschenden können ebenfalls noch nicht optimal zum jetzigen Zeitpunkt geschützt sein.


Ein zufälliger kleiner Texte - Fund, der einem die Ansteckungsgefahr deutlich macht.

Man kann nicht vorsichtig genug sein.

Ein kleiner Trost:
Auf hundert Infizierte kamen bei ähnlichen Viren "nur" 3-5 Tote!


Ein teuflisches Moment:
Bei vergleichbaren Viren-Erkrankungen brach die Krankheit nach etwa 7 - 14 Tagen aus,
aber der Infizierte war bereits nach zwei Tagen infektiös.

Daher sind die Wärmebildkameras bei Ankunft der Passagiere lediglich ein kleiner Anfang der Schutzvorkehrungen.





*



"Urlaubern, die in den kommenden Tagen nach Mexiko und in den Süden der USA fliegen wollen, rät das Gesundheitsamt, sich dort häufig die Hände zu waschen, Menschenaufläufe zu meiden und gegebenenfalls eine Atemschutzmaske in den Koffer zu packen. „Wir müssen eben beobachten, wie sich die Situation entwickelt“, sagt Schneitler, der auch der Landung der LTU-Maschine heute Mittag gelassen entgegensieht. „Die kommt ja nicht aus Mexico-City, sondern aus Cancun - daher ist eher mit Malaria als der Schweinegrippe zu rechnen.“


http://www.rp-online.de/public/druckversion/aktuelles/reise/…




"Auch bei einer Gruppe von Jugendlichen aus New York wurde das Virus festgestellt. Die Schüler der katholischen St. Francis Preparatory School im Bezirk Queens hatten ihre Frühjahrsferien am Strand der mexikanischen Urlaubsstadt Cancún verbracht, mit Sonne, Party und Corona. Acht der 15 Schüler kamen nun mit Grippesymptomen zurück. Auch bei ihnen wurde das Virus nachgewiesen."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/864/466446/text/print.html


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15.05.09 08:56:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.046.005 von Sternen-Staub am 27.04.09 13:12:06ich glaube das war wohl doch nur ein hype ;)
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15.05.09 16:27:13
Information.
Die diesjährige Bilderbergerkonferenz findet unter Geheimhaltung in Griechenland vom 14.05.2009 – 17.05.2009 statt.
Die Bilderberger, unsere „Elite“, ist so mächtig, dass sie sogar die Berichterstattung über dieses bedeutendste jährliche Ereignis von Wirtschaft und Politik unterbinden kann.
Die Presse wird nicht darüber berichten, Zeitungen kriegen keinen Boden mehr unter die Füße, wenn sie darüber schreiben und keine großflächigen Annoncen mehr von Instituten, an deren Wänden viel Marmor hängt.
Wenn man sich die Liste der Teilnehmer anschaut (in 2005 auch Frau Merkel), sieht man erst mal, was abläuft.
Hier ein paar links:

http://propagandaschock.blogspot.com/2009/05/bilderberg-2009…
http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Bilder…

Wer die Tragweite erkennt, möge dieses Thema in so viele Foren wie möglich tragen, Leserbriefe an die Lokalzeitungen bezüglich unterlassener Berichterstattung schreiben usw.
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10.07.09 21:48:52
Deregulierung der Wirtschaft

So sprachen sie vor der Krise

Von Sebastian Dullien


Die großen Deregulierer (Bild: fr/ddp/dpa/afp/rtr)

Spätestens seit der Finanzkrise ist das Wort "Deregulierung" in der deutschen politischen Debatte verbrannt sind sich doch heute Volkswirte wie Politiker weitgehend einig, dass es mangelnde staatliche Aufsicht und zu laxe Regeln waren, die der Weltwirtschaft die schwerste Krise seit 80 Jahren beschert haben. Und die öffentlichen Haushalten ächzen unter der Krisenlast von mehreren Hundert Milliarden Euro.



http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?e…


Und diese verrückten Politikern aller Partein wollen im September wieder gewählt werden. :mad:

Ich halt es nicht aus, diese Schwachmaten kannst duu in 'ne Pfeife rauchen, aber doch nicht auf uns Bürger loslassen.
Leute informiert euch, damit es in einigen Monaten nicht ganz so schlimm kommt, wie es trotzdem kommen wird. Ändern können wir es heute und auch morgen nicht mehr. :mad:

Nur noch eins, sorgt vor und sammelt wenigstens etwas an Edelmetall, wenigstens etwas.
:mad:
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10.07.09 23:15:32
Wer sich retten will, sollte sich diese Videos ansehen

Nur dann wird es vielleicht nicht ganz so schlimm für den einzelnen.

http://www.youtube.com/watch?v=ldpmz5d7ddk&feature=channel
J. Berninger

Krisenfahrplan Phase II Krisenmanagement Titanic DeCaprio Der Untergang Sinken Wirtschaft Zinsen Deflation Inflation
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11.07.09 12:08:11
3. Konferenz der Anti-Zensur-Koalition am 21. Februar 2009 in Chur in der Chur

Crashkurs Geld und Recht ~ Teil 1/10 [HQ]

Thema: "Crashkurs Geld und Recht"
Andreas Clauss

Zur aktuellen Finanzkrise. Neuigkeiten und Besonderheiten zur rechtlichen Lage in Deutschland und der Umgang damit. Praxisorientierte und realitätsbezogene Vermögensplanung. Spannender Vortrag über Neuigkeiten im Verhältnis von echter physischer Ökonomie, und Regionalwirtschaft contra Globalisierung und Casinokapitalismus mit konkreten Lösungswegen und Chancen nach dem Motto von Georg Christoph Lichtenberg: „Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden. oder "Es ist nicht alles Gold was glänzt, genauso wenig, wie irgendetwas Recht ist, bei dem ein Paragraphenzeichen voran steht!"


http://www.youtube.com/watch?v=l4yVddO2-Dc&annotation_id=ann…
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12.07.09 16:02:01
Die große Pleite 1/9


http://www.youtube.com/watch?v=t1MATlIHMB4&feature=related


Ob es uns auch alle noch treffen wird ?
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13.07.09 19:19:02
Wirtschaftskrise
Arbeitslosigkeit sprengt die EtatsDer Bund befürchtet Zusatzkosten von 100 Millarden bis 2013. Die Kommunen geraten in die Klemme – und fordern bereits Hilfe.
Von Dietrich Creutzburg

13.7.2009 0:00 Uhr Von Dietrich Creutzburg
13.7.2009 0:00 Uhr

Berlin - Konjunkturkrise und steigende Arbeitslosigkeit werden die öffentlichen Kassen noch heftiger belasten als bisher bekannt. Allein für den Bundeshaushalt erwartet die Regierung in den Jahren 2009 bis 2013 nach neuester Planung zusätzliche Arbeitsmarkt-Ausgaben von fast 100 Milliarden Euro. Bereits im kommenden Jahr wird der Bundesfinanzminister 30 Milliarden Euro mehr für die Kosten der Arbeitslosigkeit aufbringen müssen als vor dem Einbruch der Weltwirtschaft kalkuliert. Das ergibt sich aus einem dem „Handelsblatt“ vorliegenden Zahlentableau der Regierung, das der neuen mittelfristigen Finanzplanung zugrunde liegt.

Neben dem enorm steigenden Finanzbedarf der Bundesagentur für Arbeit (BA) schlagen dabei Mehrausgaben für das steuerfinanzierte Hartz-IV-System noch einmal in ähnlicher Größenordnung zu Buche: Die Arbeitslosenversicherung benötigt nach den neuen Planzahlen ........

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Wirtschaftskrise-Arbei…
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13.07.09 23:30:06
Und alle erzählen uns es ist jetzt alles vorbei, es geht wieder aufwärts.

Meine Frage ist nur, meinen die ihre Treppen zu Hause, oder was meine die Politiker, diese totalen Versager.



13.07.2009, 20:57 Uhr
Refinanzierungsprobleme
US-Kreditriese CIT bangt um seine Zukunft



http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
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25.07.09 00:15:55
News - 24.07.09 21:45
Größte Bankenpleite des Jahres droht

In den Vereinigten Staaten droht die größte Bankenpleite des Jahres .....


http://isht.comdirect.de/html/news/actual/main.html?sNewsId=…


Es ist schon alles in trockenen Tüchern, wir sehen das Licht am Ende des Tunnels, dies sind die Aussagen dieser Schwachmaten, die uns verscheissern wollen. :D:D:D

Ob es ein <Schnellzug ist ? :laugh::laugh::laugh:
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18.08.09 00:55:35
http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…


Falls die Prognose einer Hyperinflation zutrifft, bedeutet die Anschaffung jedes noch so kleinen Haushalts-Artikels zum jetzigen Zeitpunkt eine wesentliche Erleichterung unseres Geldbeutels in Zeiten der galoppierenden Inflation, denn: die Lohnerhöhungen werden immer der tatsächlichen Inflation hinterherhinken, mit dem Resultat: Das Geld und dessen Wirksamkeit wird immer knapper und geringer! -


Gruß,

Sternenstaub.



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Video zum Aufsatz: Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc



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18.08.09 10:37:51
Mensch Leute, nehmt es doch nicht so tragisch.

Die Rezession ist vorbei.


Nicht nur dieser Artikel zeigt dies an, sondern auch einer der es wissen sollte. Zimmermann, von solch einem Wirtschaftsinstitut hat das heute morgen im Frühstücks-Fernsehen gesagt.

Es gibt keine Deflation und wohl auch kaum eine Inflation.

Ab 2010 geht es um ca. 1 % nach oben und ab 2011 können wir uns kaum noch retten, so schnell wird die Wirtschaft nach oben schießen.

Ich nehme es so wie er gesagt hat und sehe mir das Dilemma nach der Wahl an und werde wohl Tränen in den Augen haben, hätte ich auf diese Blödmänner gehört.



Gute Aussichten
Horrorszenarien für Arbeitsmarkt werden abgesagt

(65)
16. August 2009, 17:46 Uhr .

Das Ende der Rezession stimmt Ökonomen optimistisch – auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt. Das Ifo-Institut sieht "durchaus eine Chance", dass die Zahl der Arbeitslosen unter 4,5 Millionen bleibt. Noch vor wenigen Tagen hätten sich Experten wohl kaum so weit aus dem Fenster gelehnt.
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Foto: dpa
Auszubildener im Kanalservice: Der Arbeitsmarkt könnte besser durch die Krise kommen als zunächst gedacht
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Nach der überraschend guten Wachstumszahl für das zweite Quartal wächst die Zahl der Konjunkturoptimisten. Wirtschaftsforscher korrigieren ihre Konjunkturerwartungen nach oben. Zudem gehen immer mehr Experten davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark steigen wird wie noch vor Wochen befürchtet. Das Münchner Ifo-Institut erwartet, weniger als 4,5 Millionen Erwerbslose in diesem Jahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte vor voreiligen Spekulationen über ein Ende der Finanzkrise.

Weiterführende Links
Staatsbank KfW schreibt wieder schwarze Zahlen

Axel Weber fürchtet weitere Probleme bei Banken

Wirtschaftskrise – Merkel warnt vor Entwarnung

Der Wirtschaft geht es längst viel, viel besser

Experten schrieben deutschen Export zu früh ab


Deutsche trauen positiven Daten noch nicht Allerdings gibt es immer mehr Anzeichen für ein Ende der Konjunkturkrise. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen ist. Diese Zunahme der Wirtschaftsleistung überraschte die meisten Beobachter. Davor sorgten bereits Auftragszahlen aus der Industrie für leichten Optimismus. Im Juni stiegen die Order um 4,5 Prozent im Vergleich zum Mai. Auch die Zahl der Arbeitslosen kletterte im Juli nicht so stark wie erwartet. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) führte in ihren Statistiken 3,462 Millionen Menschen. Die meisten Beobachter hatten mit 50.000 mehr gerechnet.

„Es gibt nun durchaus die Chance, dass die Zahl unter 4,5 Millionen bleibt“, sagte Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen der „Welt am Sonntag“. Im Frühjahr hatten viele Ökonomen noch befürchtet, dass die Arbeitslosigkeit im Zuge der Krise wieder die Fünf-Millionen-Marke erreichen werde.

Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet nicht mit einem heftigen Einbruch am Arbeitsmarkt. BDI-Präsident Hans-Peter Keitel sagte: „Kurzarbeit hilft den Unternehmen, die momentan schwierige Durststrecke zu überbrücken. Dennoch fürchte ich nicht, dass es mit Auslaufen der Regelung zu einer regelrechten Entlassungswelle kommt.“ Ökonom Carstensen begründet seine Einschätzung mit den jüngsten Konjunkturstatistiken. Für das dritte Quartal 2009 erwartet das Ifo ein Wirtschaftswachstum von mehr als einen halben Prozentpunkt.

Statt um sechs Prozent werde die deutsche Wirtschaft dieses Jahr wohl nur um 5,5 Prozent schrumpfen, sagte Carstensen dem „Spiegel“. Weil auch die Auftragseingänge der Industrie seit Mai wieder kräftig ansteigen, gehen auch andere Fachleute davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung zumindest im Spätsommer und Herbst des laufenden Jahres fortsetzen wird. Allianz-Chefökonom Michael Heise etwa erwartet, dass die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte um 4,7 Prozent wachsen wird.

Kanzlerin Merkel warnte jedoch vor überzogenen Wachstumserwartungen. Es sei „unseriös, dafür eine Jahreszahl festzulegen“, sagte sie dem „Focus“: „Wir werden aber ganz sicher den größten Teil der nächsten Legislaturperiode damit zu tun haben, die Auswirkungen dieser heftigen weltweiten Rezession zu bewältigen, um am Ende stärker aus der Krise hervorzugehen, als wir hineingegangen sind.“ Die Krise sei „nicht nur der schwerste wirtschaftliche Einbruch in 60 Jahren Bundesrepublik, sondern auch die erste gesamtdeutsche Erfahrung einer Krise“.
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24.08.09 07:26:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.800.104 von boersentrader02 am 18.08.09 10:37:51Ohne Inflation geht doch sowieso nichts mehr.

Wie sollen die Schuldenberge jemals abgetragen werden?

Sachwerte kaufen, eigengenutzte Immobilie und Aktien, aber nicht von Zockerbanken.
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24.08.09 07:39:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.835.328 von Schürger am 24.08.09 07:26:39Wie sollen die Schuldenberge jemals abgetragen werden?

Ich frage mich, wie unsere "Eliten" DERMASSEN IGNORANT sein können ... ?! Offensichtlich wird diese völlig berechtigte Frage gnadenlos verdrängt!
Theoretisch wird ohne Inflation gar nichts mehr laufen ... Ich fürchte nur, dass da drastischere Maßnahmen ausgebrütet werden (mit Einverständmis aller wichtigen Regierungen dieser Welt, da ALLE im gleichen Boot sitzen).
Eigengenutzte Immobilie, Aktien sind sicherlich okay. Auch Gold wäre eine gute Vorsorge ... wobei ich allerdings befürchte, dass - wenn die Lage brenzlig wird - der private Goldbesitz wieder verboten wird.


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