Heute ist "Victory in Iraq" Tag - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 23.11.08 13:19:28 von
neuester Beitrag 24.11.08 16:51:44 von


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23.11.08 13:19:28


Thank you to all who made this possible.
Thank you for serving.

Two years ago this war was lost.

The American public was tired of the daily bombings and the reports of death. Thanks to the efforts of the media and continual pounding from Democratic Party members America was ready to give up on this front and quit. America was told was the worst foreign policy decision in its history. Some believed this was the worst slaughter of American lives in history. Some even scoffed at the genocide that would occur if we left. America no longer understand why victory was essential or why war was called war. The images of Saddam Hussein being pulled out of a spider hole were a distant memory.
America had lost its will to fight.

But, President George W. Bush would not accept defeat.

Despite the best efforts of Democrats and their partners in the media, President Bush understood what was best for this country and what was best for Iraq and the Middle East.
A new fighting plan with a surge of troops was organized.
A new general named Petraeus was put in charge.

In this March 1, 2008 file photo, Gen. David H. Petraeus, commanding general of Multi-National Force - Iraq, talks with a group of Iraqi boys at the Al Zawra Stadium in the Karkh District of west Baghdad. Photo by Sgt. James Hunter, 2nd Brigade Combat Team, 101st Airborne Division (AA) Public Affairs. (MNF-Iraq)

America would finish the fight and bring democracy to Iraq.
President Bush would give it one last try.

Today, the rest is history.
Victory in Iraq

Iraqi school children, sporting new backpacks given out by coalition forces, pose for their picture on Oct. 9, 2008, in Al Haay, Iraq. The event was part of Al Haay Day, which encompassed a medical evaluation, Iraqi press conference, school book distribution and Joint Security Station site assessment, all of which helped to establish coalition presence in Al Haay. (Photo by Tech Sgt. Jeremy Caskey- MNF-Iraq)

The results have been remarkable--
ESTIMATED NUMBER OF IRAQI CIVILIAN FATALITIES BY MONTH, MAY 2003-PRESENT

Iraqi casualties are down to their lowest levels since the war began.


ENEMY-INITIATED ATTACKS AGAINST THE COALITION AND ITS PARTNERS, BY WEEK

Al-Qaeda in Iraq has been defeated.


MULTIPLE FATALITY BOMBINGS BY TYPE, SINCE JANUARY 2007

The enemy has lost its strength and momentum.


U.S. TROOPS WOUNDED IN ACTION SINCE MARCH 2003

US troops have done a magnificent job.


U.S. TROOP FATALITIES SINCE MARCH 19, 2003

US fatalities are at all-time lows.

See also

http://www.zombietime.com/vi_day/
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23.11.08 13:32:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.046.942 von jetlagged999 am 23.11.08 13:19:28









http://gatewaypundit.blogspot.com/2008/11/happy-victory-in-i…
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23.11.08 15:21:34
Was hat man uns über die Jahre in den Medien alles vorgelogen über die angeblich so katastrophalen Zustände im Irak und den Dilletantismus der USA. Es gab wohl keinen Tag an dem man nicht im Spiegel, dem Stern oder der jungenWelt lesen konnte wie fatal und festgefahren die Situation dort ist. Es sei ja geradezu aussichtslos und die USA müsse besser gestern als heute aus diesem Land fliehen. Wie geprügelte Hunde seien die USA von einer Niederlage in die nächste geschlittert. Bis sie dann so nach und nach bis in Bagdad und in alle übrigen Regionen des Iraks zurückgedrängt wurden. Und da stehen sie auch noch heute. Kerzengerade und aufrecht, vereint mit der Zivilbevölkerung und den neuen irakischen Truppen und Sicherheitskräften. Hand in Hand wird dort jetzt gearbeitet und aufgebaut. In Rekordtempo, was keiner Nation vorher gelang und niemand sonst für möglich gehalten hatte. Was alle belächelt, verspottet und verachtet haben ist heute Realität geworden. Was hat man uns in Deutschland hier für Lügenmärchen durch die Regenbogenpresse gejagt. Jahr für Jahr wurden die Amis erneut vernichtend geschlagen durch die "Aufständischen" und "Widerständler". Ganze Serien wurden aufgelegt um detailliert jede noch so unwichtige Kleinigkeit und Handbewegung und Truppenbewegung zu durchleuchten und von allen Seiten zu betrachten. Ein Popanz sondergleichen und nur in Deutschland möglich gewesen. Ein Bild des totalen Bürgerkriegs wurde gezeichnet in den das irakische Volk dank den USA hineingezogen worden sei. Und wie sieht es heute nun aus? Ein riesiges Vertrauen und eine enge Verbundenheit herrscht heute zwischen dem Iraker und dem Amerikaner vor, so sehr dass sie ihre Befreier gar nicht mehr loswerden wollen. Nur schweren Herzens wird Obama Truppen dort abziehen und zwar 2011 und auch nur wenn eine nachhaltige Befriedung vorherrschen wird und die Iraker den Laden wieder im Griff haben werden dank den USA. Die haben denen nämlich gezeigt wie man gegen Terroristen kämpft und sie auch mit allem Nötigen ausgestattet was benötigt wird um den Kampf gegen die Islamisten fortzuführen. Gleichzeitig aber wird es in Afghanistan eine massive Truppenaufstockung geben obwohl der doofe Ami schon seit 5 Jahren vernichtend am Boden liegt.
Nein meine Herren, diese ganzen Lügen über den Irak und die USA legen wir jetzt ab wie eine schlechte Angewohnheit. Auch Obama hat die Notwendigkeit erkannt und eingesehen jetzt noch intensiver und konzentrierter gegen den internationalen islamischen Terrorismus vorzugehen. Die US-Armee ist motivierter denn je und so geht es auch den Koalitionsstreitkräften. In Pakistan wird jetzt auch schon gefochten und es gibt einen Freibrief zum militärischen Einsatz gegen diese Terrornester. Es entwickelt sich alles so gut und man kann zuversichtlich sein, daß Obama auch zukünftig alles unternehmen wird um die Bedrohungen auszuschalten bevor sie akut geworden sind. Kritik braucht er dabei nicht zu fürchten. Denn wie wollte man einen schwarzen JFK schon kritisieren? Vor allem aus Deutschland wo man sich noch nichtmal getraut die inländische Ausländerkriminalität beim Namen und der Nation und dem Glauben zu nennen. Da wird man sich bei einem Obama nicht die Finger verbrennen wollen. Auch nicht wenn es dann in Darfur zu einem Militäreinsatz kommen sollte. Denn der wird schon lange gefordert und von der schwarzen Wählerschaft Obamas verlangt.
Nein, alles in allem entwickelt sich die Terrorbekämpfung, wenn auch mit unvorhergesehenen Verzögerungen und Stolpersteinen, plangemäß und erfolgreich.
Und im Irak wird man sich auch mit Obama an der Spitze noch an so einige Jahre US-Präsenz gewöhnen müssen liebe Lügenpresse. Und das ist auch gut so, denn der Irak ist ein strategisch wichtiger Punkt auf der Landkarte der unbedingt gehalten werden muß. Nur ein Narr würde jetzt zum totalen Abzug blasen. OK, vom Irak nach Afghanistan soll er ruhig ein paar Truppen verlegen weil es dort nämlich den nächsten Brennpunkt gibt auf den man sich 2009 konzentrieren wird müssen. Die Terroristen sollten sich nicht täuschen oder in Sicherheit wiegen nur weil jetzt ein schwarzer Demokrat im Weißen Haus sitzt. Der kann auch ganz schön ungemütlich werden wenn man ihn reizt oder unter Druck setzt. Das wird vielleicht nicht sofort passieren und vielleicht macht Herr Obama auch noch den einen oder anderen strategischen Fehler, das mag alles sein. Doch auch ein Herr Obama verfügt über ein Gedächtnis und über militärische Berater die ihm zur Seite stehen und ihm die nächsten Ziele durchsagen werden. Im Irak bleibt jedenfalls erstmal alles so wie es ist. Was die USA einmal haben das lassen sie dann auch nicht mehr so schnell los, das ist schon ganz richtig so. Das was die einmal haben dass wird auch unter allen Umständen gehalten und abgesichert und verteidigt werden. Von Bush lernen heisst eben auch siegen lernen. Und so hat man nun alle Zeit der Welt um sich neu zu sortieren und aufzustellen im Irak um dann in aller Ruhe den nächsten notwendigen Schritt durchzuführen. Schritt für Schritt, so kommt man voran, auch im Nahen Osten und auf der ganzen Welt funktioniert das so.
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23.11.08 15:36:42
Bush gibt sich sehr zufrieden mit Irak-Krieg :cool:

Zum Ende seiner Amtszeit zieht George W. Bush eine positive Bilanz seines umstrittenen Krieges: In einem TV-Interview in Japan sagte er, er sei zufrieden mit der Entwicklung im Irak und verteidigte die Kriegs-Entscheidung aus dem Jahr 2003. Doch noch gebe es eine Menge Arbeit.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,592161,00.html
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23.11.08 16:37:46
Thank you, America.:)

Die Kämpfe im Irak wurden praktisch eingestellt, der Krieg ist vorbei und gewonnen.

Es ist an der Zeit, die Opfer und die Entschlossenheit der US-Soldaten und ihrer irakischen Verbündeten zu ehren, die dem irakischen Volk die Freiheit gebracht haben.

In seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress in Washington sagte Bush im Jahre 2006: "Unsere Nation ist einem historischen, langfristigen Ziel verpflichtet: Wir streben das Ende der Tyrannei in unserer Welt an."
Dies ist kein "fehlgeleiteter Idealismus", wie manche hier meinen.

Die USA werden sich auch unter Obama weiterhin offensiv für die Verbreitung von Freiheit und Demokratie auf der Welt einsetzen.





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23.11.08 16:46:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.047.312 von CaptainFutures am 23.11.08 15:21:34:confused:

Danke. einen deiner besten beiträge bisher überhaupt...

thank you america...
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23.11.08 16:56:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.046.942 von jetlagged999 am 23.11.08 13:19:28

:eek::eek::eek:
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23.11.08 17:11:51
Solche Bilder kennen wir doch schon lange. Fällt den Amis nichts neues ein?
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23.11.08 20:34:24
Des Präsidenten Advokat

Aus Zeitgründen - Schampus köpfen, Feuerwerk zünden, Konfetti zurechtschneiden, Bettlaken in den Farben der irakischen Flagge bemalen (die Stars and Stripes habe ich selbstverständlich schon), und dann all das Singen, Tanzen und Jubeln - kam ich leider nicht dazu, wie die anderen teilnehmenden Blogs noch einen Beggleittext zu dem ]http://nbfs.wordpress.com/2008/11/22/thank-you-america/][b zu schreiben.

Zum Glück gibt es Leser die mitdenken, und so hatte einer von ihnen bereits zwei Tage vorher in weiser Voraussicht einen als Kritik an Bush und dem Irakkrieg ]http://nbfs.wordpress.com/2008/11/20/we-win-you-lose/#comme… auf NBFS hinterlassen, mit dessen beeindruckender Kombination aus Fehlpässen, Steilvorlagen und Eigentoren selbst Hoffenheim von Energie Cottbus zweistellig vom Platz gefegt würde:

Die prompte Reaktion zeigt mir, das Sie genau wissen wie wenig “gewonnen” der Irakkrieg ist.Aber versuchen wir etwas systematischer zu beschreiben, wo wir am Ende von Bushs Amtszeit stehen. Um die Frage beantworten zu können ob der Irakkrieg (schon) gewonnen wurde und wer ihn gewonnen hat, brauchen wir eine überprüfbare Operationalisierung.

Ok, ok, ist gut, wir haben es verstanden, Du hast studiert.

I. Nach Bushs eigenen Worten hatten die Invasion und Besetzung des Irak folgende Ziele:

1. Eroberung / Vernichtung der irakischen WMD und der Produktionsanlagen. Dazu spare ich mir hier jeden Kommentar.


Du vielleicht. Ich nicht. Denn Deine kluge Erkenntnis, daß sich das WMD-Programm zum Zeitpunkt der Invasion nicht mehr auf irakischem Territorium befand, verdankst Du nur der Tatsache, daß die Amis sich die Mühe gemacht haben, mal selber nachzuschauen, statt sich auf verbündete Geheimdienste oder Saddam Hussein zu verlassen. Wobei auch dies nichts darüber aussagt, wo es sich jetzt befindet oder wo es sich ein halbes Jahr vor dem Einmarsch der US-Streitkräfte befunden hatte. Also 1:0 für Bush.


2. Militärischer Sieg über die irakischen Streitkräfte.

Dieses Ziel wurde bereits binnen drei Wochen erreicht, auch wenn Bush es erst zwei Wochen später verkündete. Ist halt einfach zu bescheiden, der Mann. Auf jeden Fall bereits 2:0 für Bush. Und damit 0:2 für Dich.

3. In Folge dieses Sieges Sturz des Regimes Saddam und Ausschaltung seiner - überwiegend sunnitischen - Eliten.

Auch dieses Ziel wurde erreicht, was man nicht zuletzt sehr schön daran sehen kann, daß Bushs Kritiker ihm ja genau diese Entmachtung der alten Kader als großen Fehler vorgeworfen haben (einer von ihnen hat mit “der Besetzung und der Zerschlagung des existierenden Staatsapparates” sogar andere Fehlentwicklungen begründet). Also weniger ein Tor von Bush als ein Eigentor von Dir. Ändert nichts am Ergebnis, denn das lautet jetzt 3:0 für Bush.

4. Etablierung eines rechtsstaatlichen, demokratischen und prowestlichen Irak als `role model´ für die ganze Region.

Auch wenn der Aufbau des Rechtsstaats angesichts der Vorgeschichte des Irak sicher noch eine Weile brauchen wird, besteht kein Zweifel daran, daß der Irak demokratisch und prowestlich orientiert ist. Und da Du uns allen Unzulänglichkeiten zum Trotz kein besseres „role model“ für die Region vorlegen kannst, ohne Dich offen für Faschismus, Islamismus, Monarchie oder Militärdikatur auszusprechen, steht’s sogar 4:0 für Bush.

Nach diesen Kriterien haben die USA und ihre Verbündeten den Irakkrieg nicht gewonnen - allenfalls könnte man sagen, dass er noch nicht endgültig verloren ist. Warum? Weil:

Weil!? Du stellst Dich in der Halbzeitpause mit 4 Toren Rückstand vor die Reporter und gibst das Spiel für den Gegner VERLOREN? Hast Du sie noch alle? Also Deine Realitätsverweigerung läßt ja selbst einen Gerhard Schröder noch wie einen guten Verlierer aussehen.

a) Ein Ergebnis der Besetzung und der Zerschlagung des existierenden Staatsapparates ist der irakische Bürgerkrieg, der keineswegs vorbei ist, wie die regelmässigen Attentate, Entführungen und Massaker zeigen. Allenfalls existiert ein labiler Waffenstillstand weil sowohl die Milizen Al Sadrd als auch die sunnitischen “Awakenenig Councils” auf den Abzug der amerikanischen Truppen warten. Ob die amtierende Regierung bereit ist, die sunnitischen lokalen Milizen in die nationale Polizei und Armee zu integrieren ist zurzeit völlig offen und ich bin eher skeptisch.

Ach ja, der Bürgerkrieg. Ich wußte doch, da war noch was. Wie lange prophezeist Du uns den noch gleich? Du mußt jetzt tapfer sein, aber solange die irakische Regierung nicht auf Dich hört und auf den demokratischen Ausgleich statt einen starken Mann setzt, gibt es dazu wenig Veranlassung. Und damit kassierst Du schon wenige Minuten nach Wiederanpfiff das 5:0.

b) Ein weiteres Resultat ist die faktische Unabhängigkeit - und drohende Sezession - des kurdischen Nordirak vom restlichen Staatsgebiet. Neuestes Beispiel die Aussetzung der Provinzwahlen in den kurdischen Gebieten.

Mal ganz davon abgesehen, daß auch diese Deiner Prophezeiungen allmählich in die Jahre kommt, was wäre daran so schlimm oder auch nur schlimmer als – sagen wir - ein eigener Palästinenserstaat? Im Gegenteil: Selbst wenn der Irak im Chaos versinkt und wieder auf das Niveau Deines großen Autobahnbauers aus Tikrit zurückfällt, hätte sich das alles schon gelohnt. Und sei es nur für die Kurden. Da kannst Du von Glück reden, daß der Linienrichter hier ein Abseits gesehen hat und das Tor nicht zählt.

c) ein dritter Erfolg ist die Destabilisierung der gesamten Region: der Aufstieg des Iran zur regionalen Vormacht, der latente Kriegszustand zwischen der Türkei und Kurdistan, die Gefahr einer Intervention Saudi-Arabiens zugunsten der Sunniten falls der Bürgerkrieg wieder eskalieren sollte.

Es gibt nur drei Faktoren, die den Iran zu einer Regionalmacht machen können, und die haben alle nichts mit dem Irakkrieg zu tun. Das eine ist die lange vorher begonnene Atomrüstung der Mullahs, das zweite der Einfluß auf die Schiiten in den arabischen Ländern, und das dritte die unselige europäische Tradition des Appeasement. Für keinen dieser Punkte kann Bush etwas, zumindest aber nicht mehr als beispielsweise Clinton. Daß Du bereits so absurde Zusammenhänge herstellen mußt, zeigt, wie substanzlos die Behauptung ist, der Irakkrieg wäre ein Fehler gewesen oder gar verloren. Angesichts des Spielverlaufs ist das 6:0 für Bush jedenfalls mehr als verdient.

II. Kommen wir zu den politischen, militärischen und ökonomischen Kosten des Krieges und der Besetzung so far:

- massiver Einflussverlust der USA und des Westens in der Region


Also wenn die Diktatoren nicht mehr so gut auf die USA hören, weil die ihren Sturz betreiben, dann ist das kein Bug, sondern ein Feature. Außer natürlich man steht wie Du auf das Pampern von Hurensöhnen. 7:0 ist im übrigen recht deutlich.

- eine Ausbreitung terroristischer Strukturen und eine wachsende Verbindung des arabischen Nationalismus mit fundamentalistischen islamischen Strömungen und Gruppen

Das ist jetzt wirklich lächerlich. Da haben die Islamisten im Irak die große Entscheidungsschlacht gesucht und militärisch katastrophal verloren, und nur weil die Überlebenden jetzt nach Afghanistan türmen, faselst Du von deren Ausbreitung. Die Terroristen haben den Irak zum Symbol erklärt, also ist auch ihre Niederlage umso größer. Und das 8:0 umso schöner.

- eine zerstörte irakische Infrastruktur, deren Wiederherstellung / Modernisierung einen dreistelligen Milliardenbetrag erfordern wird.

Stimmt, ich erinnere mich. Baghdad sieht ja aus wie nach einem Weltkrieg, und bis die Iraker wieder so viele Mobiltelefone haben wie unter Saddam, wird es noch ewig dauern. Denn der Wiederaufbau eines Landes - sei es durch einen Krieg zerstört oder durch den Sozialismus - ist ja bekanntlich unbezahlbar. Anders als die unbesiegbare Regionalmacht Iran wissen die Iraker schließlich nicht wie man Öl fördert. Also 9:0. Es beginnt langweilig zu werden.

- hunderttausende getötete, gefolterte und verstümmelte Iraker

Wer ist’s gewesen? Getötet, gefoltert und verstümmelt von wem noch gleich? Ganz genau, Freundchen, von Deinen tollen Ba’ath-Faschisten und ihren islamistischen Terroristenfreunden. Wenn es einen Grund gibt, dafür zu sorgen, daß die im Irak nicht mehr an der Macht sind bzw. erst gar nicht dran kommen, dann den. Aber danke für die argumentative Unterstützung, bist ein echter Kumpel. Fast möchte man meinen, Bush hätte Dich gekauft, damit Du so kurz vor Schluß noch mal im Strafraum einen Elfmeter produzierst, auch wenn das 10:0 jetzt nicht mehr wirklich spannend ist.

- 2-3 Millionen Iraker, die ins Ausland geflohen sind (incl. eines großen Teils der Funktionseliten: Ärzte, Ingenieure, Lehrer, Juristen, Ökonomen usw.) und nicht zurückkehren wollen, weil sie fürchten dass die ethnischen Säuberungen weiter gehen werden

Und die so wie alle anderen Flüchtlinge zurückkehren werden oder auch nicht, wenn sie im Irak keine bessere Perspektive für ihre Zukunft sehen als dort, wohin sie geflüchtet sind. Und im Irak ist diese Perspektive mit Sicherheit besser als in den meisten anderen Regionen, aus denen Flüchtlinge nach Europa kommen. Aber gut, im Spiel zählt die Schiedsrichterentscheidung und nicht deren spätere Widerlegung durch den Videobeweis. Also gönnen wir Dir bis dahin den Ehrentreffer zum 10:1. Ändert ja nichts am Punktestand.

- eine traumatisierte Generation ohne Schulbildung, ohne Jobchancen, für die der Bürgerkrieg “normal” ist.

- 4201 gefallene GIs, 30.600 Verwundete und ungezählte mit PSTD, die Selbstmord begangen haben und deren Leben zerstört ist.


Ganz anders als ihre Großväter. Die hatten in Omaha Beach und auf Iwo Jima bekanntlich einen Riesenspaß. 11:1, und der Torwart fliegt von der Wucht des Balls getroffen mit ins Tor. Die ersten Zuschauer verlassen derweil aus Mitleid oder weil sie noch rechtzeitig zu den Feierlichkeiten des V-I Day nach Hause kommen wollen, die Tribüne.

- 603 Mrd. US-Dollar an laufenden Kosten and counting. Sollte also der neue Stationierungsvertrag - Rückzug der amerikanischen Soldaten aus den Städten bis Mitte 2009, vollständiger Abzug bis Ende 2011 - wirklich vom irakischen Parlament gebilligt werden, so werden allein die laufenden Kosten die erste Billion Dollar überschritten haben. Von den Folgekosten für: Kosten des Abzugs von 150.000 troops + Gerät, Neuaustattung der US Army, der Marines und begrenzt der Navy mit Fahrzeugen, Gerät und Munition, Behandlung und Pflege von zehntausenden schwerst verwundeten, verkrüppelten Veteranen dürfte mindestens die zweite Billion draufgehen. Die Besetzung des Irak hat vor aller WElt die militärischen Grenzen der Supermacht USA deutlich gemacht: die Besetzung und Kontrolle eine kleinen Landes mit einer drittklassigen Armee und einer vergleichsweise einfachen Topographie hat die mächtigsten Streitkräfte der Welt an die Grenzen ihrer Kampffähigkeit gebracht. Diese Lektion wird die sog. Dritte Welt so bald nicht vergessen.

Nur weil die Europäer mit ihren Micky-Maus-Armeen nicht in diesen Größenordnungen denken, heißt das noch lange nicht, daß die USA dies ebenfalls nicht schaffen. Die III. Welt hat vor allem eines gelernt: So lange die Führung der USA dazu entschlossen ist, ihre Diktatorenärsche aus dem Verkehr zu ziehen, dann schafft sie das in Rekordzeit und nahezu ohne eigene Verluste, Peacekeeping hin, Nationbuilding her. Mangelt es an dieser Entschlossenheit, haben sie hingegen eine Überlebenschance. Für diesmal hast Du Glück gehabt, der Ball ging knapp am linken Außenpfosten vorbei. Es bleibt beim 12:1. Aber beim nächsten Mal trifft der neue Stürmer der Gegenseite, Obama, vielleicht schon.

Und dies ist sozusagen `best case´, weil es unterstellt, dass der Abzug der amerikanischen Truppen reibungslos abläuft. Was aber in den irakischen Städten wirklich passieren wird, wenn ab Mitte nächsten Jahres die US-Truppen nicht mehr vor Ort präsent sein werden, weiß niemand.

Schau Dir doch einfach jene Städte und Regionen an, in denen die Iraker ihren Job inzwischen mehr oder weniger alleine erledigen. Die haben das bereits jetzt schon ganz gut im Griff, und wenn noch ein bißchen Zeit ins Land geht, werden die Amis sich auf Spezialaufgaben beschränken können. Aber wirklich klasse, der Schiedsrichter nestelt bereits an der Pfeife, und Du schnappst Dir den Ball und ziehst ihn kurz vor dem Abpfiff noch ein letztes Mal mit Schmackes in die eigene Hälfte. 13:1, aber zugegeben bis zum Schluß gekämpft.

Deshalb: “den Irakkrieg gewonnen?” - eher der klassische Fall eines Phyrrussieges.

Willst Du Dich ganz oben seh’n, mußt Du die Tabelle dreh’n. Aber tröste Dich, hätten Saddam Hussein und Musab al-Sarkawi jetzt noch Fernsehen, könnten sie Dir sehr schlüssig erklären, daß auch ohne Deine Glanzvorstellung Bush die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen war. Schwieriger wird’s, wie Du Rene erklären willst, daß Du nicht ich bist. Denn nach dieser Vorstellung kann ich seine Paranoia zumindest ansatzweise verstehen.

http://nbfs.wordpress.com/2008/11/23/des-prasidenten-advokat…
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23.11.08 21:22:48
Postet Dr. Goebbels hier eigentlich im amerikanischen Sold mit?
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24.11.08 16:51:44
Briten kehren aus dem Einsatz zurück

Kommandoübergabe im Irak soll bis Anfang Dezember abgeschlossen sein



Auf ruhige Weihnachten nach anstrengenden sechs Monaten im Irak freuen sich die britischen Soldaten der 7. Panzerbrigade. In den kommenden Tagen kehren die rund 3100 Mann von ihrem Einsatz aus der Krisenregion zurück. Sie werden durch eine Einheit aus Paderborn ersetzt. Im kommenden Jahr erwartet die Soldaten zunächst ein relativ ruhiges Programm. Ab 2010 müssen sie sich laut einer Armeesprecherin wieder auf einen Einsatz im Ausland vorbereiten.

LOHHEIDE. Im Saal der Corporal's Mess im britischen Camp sitzen mehrere Frauen mit kleinen Kindern. Sie warten auf ihre Männer, die vom sechsmonatigen Einsatz im Irak zurückkehren. Laura Day mit ihren beiden Töchtern Meghan und Eryn warten auf Corporal Kieron Day. Ihr Mann hat schon einige Auslandseinsätze absolviert, war in Sierra Leone, Belize oder Bosnien. „Ich wusste, auf was ich mich einlasse, als ich ihn heiratete”, sagt sie und lacht. Tochter Meghan ergänzt, sie habe ihren Vater sehr vermisst.
Dann öffnen sich die Türen und Soldaten strömen herein. Die beiden Mädchen stürzen auf Vater Kieron los und werden von ihm in und auf den Arm genommen. Besonders die jüngere Eryn will gar nicht mehr von Vaters Arm herunter.
Über seinen Einsatz im Irak will Corporal Day sich nicht allzu weiter äußern. Seine Aufgabe dort sei es gewesen, Soldaten der neuen irakischen Armee auszubilden, sagt er nur.
Doch jetzt ist dieser Einsatz für ihn zu Ende. Kieron Day ist einer von 180 Soldaten, die am Freitagabend aus dem Einsatz im Irak zurückkehrten. Es ist der Beginn der Übergabe und das Ende der diesjährigen Mission für die „Wüstenratten” der 7. Panzerbrigade. In den kommenden Wochen werden nach und nach alle Soldaten nach Bergen und Celle zurückkehren. So wird ein größeres Kontingent der Royal Anglians am Mittwoch in der Residenzstadt erwartet.
Laut einer Sprecherin der britischen Streitkräfte wird der Abzug der 7. britischen Panzerbrigade bis Ende November abgeschlossen sein. Insgesamt waren 3100 Soldaten zum Einsatz im Südirak. Die Truppen aus Bergen-Hohne und Celle werden durch die 20. Panzerbrigade aus Paderborn-Sennelager ersetzt. Brigadier Sandy Storrie wird das Kommando offiziell am 1. Dezember übergeben. Er ist froh, dass er keine Verluste während des Einsatzes hinnehmen musste. Ein Schwerpunkt der Mission war nach Angaben der Streitkräfte die Ausbildung der irakischen Armee.
Für die Soldaten beginnt am Heimatstandort zunächst eine Phase der Wiedereingewöhnung nach den Strapazen des Einsatzes. „Jetzt stehen zwei Wochen Routinedienst in der Kaserne auf dem Programm”, so die Sprecherin. Dann gibt es einen längeren Weihnachtsurlaub. Familie Day hat sich in Bergen ein Häuschen gekauft. Dort wird sie Weihnachten verleben. „Wir feiern deutsch-englisch gemixt”, sagt Corporal Day und lacht. Verwandte aus England kommen zum Truthahn-Festmahl.
Nach Weihnachten starten die Truppen in ein verhältnismäßig ruhiges Jahr. Ab 2010 steht dann laut der Armeesprecherin wieder intensives Training auf dem Programm. Voraussichtlich 2011 müssen die „Wüstenratten” in den nächsten Einsatz. Anders sieht es für das neue Sanitätsregiment aus. Dessen Soldaten gehen im kommenden Jahr mit einer Einheit aus Großbritannien nach Afghanistan. Wenn die Soldaten von dort zurückkehren, werden sie in den Rhythmus der 7. Brigade eingegliedert.

http://www.cellesche-zeitung.de/lokales/348652.html


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