Hilfe Papierflut !! --Mehr Rechte, mehr Transparenz--wo liegt der Hacken?? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 23.11.08 16:34:34 von
neuester Beitrag 22.01.09 14:01:29 von


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23.11.08 16:34:34
Hilfe Papierflut !! --Mehr Rechte, mehr Transparenz--wo liegt der Hacken??

Der Schreibtisch liegt voll mit Versicherungsschreiben von sämtl. Versicherungen :D

Mehr Rechte, mehr Transparenz verspricht hier jedes Schreiben.

Was sollte ich hierbei beachten, sind hier nicht Verschlechterungen der Versicherungsverträge versteckt?? :confused:
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23.11.08 16:49:47
:eek: Also ich lege diese Schreiben ungelesen bei den Versicherungsverträgen ab--ist das OK :eek:

oder kann ich jetzt die Versicherungen kündigen, da sich die Vertragsbedingungen verändert haben :confused:
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23.11.08 17:09:18
Habe von meiner Krankenversicherung eine ganz CD bekommen!
Die Änderungen bezogen sich allerdings "nur" auf die allgemeinen Bestimmungen und nicht die einzelnen Tarife.
Ich stimme dir zu, wo sind die versteckten Pferdefüße?
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23.11.08 18:23:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.047.723 von Shortsseller am 23.11.08 17:09:18Tja, schön wenn man jetzt einen Versicherungsmakler hätte, der verpflichtet wäre im Rahmen dess schriftlich geschlossenen Maklervertrages hier Auskunft zu gben und den markt entsprechend der Wünsche und Bedürfnisse neu zu scannen??

Aber die Menschen hier im Forum machen ja lieber COSMOS (Cosmos KfZ ist ein Unternehmen der Gerling Gruppe [hahaha]); haben was gegen Courtagen und Provisionen, an den sich Versicherungsmakler unrechtmäßig bereichern, etc.!!!

Pech - Geiz ist Geil heißt ja jetzt finanziell zurückhaltend Wer das ist, der wird jetzt gefressen oder muss sich nun wieder mit den Laienmeinungen herumschlagen!

Thorulf Müller
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23.11.08 18:25:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.047.571 von GueldnerG45S am 23.11.08 16:34:34Gueldner, kannst Dun Dir nicht ein anderes Hobby suchen??? Modelleisenbahn? Briefmarken sammeln?

Oder spiel mal wieder mit Deinern Kindern?

Oder noch besser - mach noch welche?
Da hat Deine Frau vielleicht auch was von! Ne, vergiß es, dann brauchst Du wieder neue Versicherungen, spiel mit den Kindern!

Thorulf Müller
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23.11.08 19:16:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.048.012 von CreInPhan am 23.11.08 18:23:04:eek: Versicherungsmakler :eek: was isn das :confused:

Sorry--aber nun tut mal nicht so als ob eine Versicherungsmakler eine Gewähr ist besser versichert zu sein--wie ich z.B. bei meiner Volksbank--die helfen mir auch nur bei konkreter Nachfrage--so machen es doch die Makler auch :eek:

Nun erklär doch dann bitte hier mal allen wie das ist mit Mehr Rechte, mehr Transparenz--ich geh mal davon aus das diese ersicherungen und nicht vom Makler kommen :eek:
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24.11.08 18:14:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.048.224 von GueldnerG45S am 23.11.08 19:16:22Gueldner,

dann frage auch bitte Deine Versicherungen oder Deine Volksbank, und beschäftige nicht andere Menschen mit Deinen Fragen!!

Thorul Müller
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24.11.08 21:10:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.054.242 von CreInPhan am 24.11.08 18:14:47:eek: Und ich dachte Versicherungmakler würden Neutrale Fundierte Auskünfte geben können:eek:

:confused: Warscheinlich nur gegen Bezahlung :confused: :D
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24.11.08 22:20:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.055.896 von GueldnerG45S am 24.11.08 21:10:39Gueldner,

Versicherungsmakler geben neutrale und fundierte Auskünfte an Mandanten. Grundlage müsste ein Maklervertrag sein,. der aus Sicht des Versicherungsmaklers schriftlich niedergelegt ist!

Wenn Dir das nicht gefällt, dann wendest Du Dich an einen Versicherungsberater, der gegen Honorar berät.

Ich persönlich bin u.a. Unternehmensberater!!

Hier im Forum wendest Du Dich an Laien, mit denen Du Dich auf Augenhöhe unterhalten und beklagen kannst!

Thorulf Müller
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24.11.08 22:21:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.055.896 von GueldnerG45S am 24.11.08 21:10:39P.S.:Was spricht gegen Bezahlung - Wissen, KnowHow und qualifizierte Beratung müssen irgendwie bezahlt werden v- Honorar oder Courtage!

Thorulf Müller
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02.01.09 19:08:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.628 von CreInPhan am 24.11.08 22:20:04Mein Gott Gueldner. Jedes mal wenn ich hier verbeischaue wundere ich mich aufs Neue, wie naiv Du bist (oder machst Du nur so).

In bin sicher, dass Du umsonst arbeitest.

Geh doch mal zu einer Verbraucherberatungszentrale, noch nicht einmal die arbeiten umsonst.
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02.01.09 21:53:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.641 von CreInPhan am 24.11.08 22:21:28:cry: Bezahlung :confused: hier im Forum bringt doch jeder sein Wissen Umsonst ein--sonst wär ich hier schon Reich geworden :rolleyes:
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03.01.09 06:06:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.295.503 von GueldnerG45S am 02.01.09 21:53:47Gueldner,

Du wärst hier nicht Reich geworden!

Du bringst hier kein Wissen ein!

Bitte gebe mir konkrete Beispiele! Dann denke ich noch einmal über die Aussage nach!

Due bezahlst mit Deinen Beiträgen die Beratungsleistungen Deiner Volksbank, die Du bitte auch dafür penetrierst!

Ansonsten bringen hier nur Laien Ihr Unwissen ein! Wissen haben fachleute, die aber aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht beraten dürfen.

Man darf Fragen beantworten und Hinweise geben! Man kann auf der Metaebene sagen, wie man hypothetisch Probleme lösen kann!

Persönliche und individuelle Beratung und die persönlichen Grundlagen und Voraussetzungen für die Beratung von Versicherungsinteressenten und -kunden regelt das VVG!

Thorulf Müller
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03.01.09 13:16:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.296.270 von CreInPhan am 03.01.09 06:06:26Hallo Gueltner,

Kein Steuerberater oder Rechtsanwalt berät Dich kostenlos. Kein Arzt wird Dich "einfach so" kostenlos behandeln.

Du wirst Dich nun fragen, was diese Berufsgruppen mit dem Versicherungsmakler gemein haben.
Nun ja, wir werden immer mehr in die Nähe der rechts- oder wirtschaftsberatenden Berufe gerückt. Es wird wohl die Zeit kommen, wo es uns untersagt wird, gegen Courtagezahlungen seitens der Versicherer zu vermitteln. Denkt man richtig darüber nach, wäre dies auch gar nicht so verkehrt. Der Berufsstand des Versicherungsmaklers wird dadurch sicher noch mehr Unabhängigkeit erlangen.
Das Problem ist nur, dass noch nicht klar ist, wie (bzw. ob überhaupt) der Verbraucher dies annehmen wird.

In einem Forum "UMSONST" zu "arbeiten", das habe ich mir lange abgewöhnt. Da bringe ich inzw. lieber dort mein Wissen ein, wo es nicht um Beratungsleistungen geht, die ich normaler Weise beruflich erbringe, da auch unsereins Geld zum Leben braucht.

Wenn Du vom Produktangebot und den Beratern Deiner Volksbank so begeistert bist, musst Du Dich bei Fragen auch an jene wenden.
Es könnte sonst der Verdacht aufkommen, dass Du Dir doch nicht so sicher bist oder dass es andere Gründe (Verplichtungen) für Deine Treue gibt.

Wenn Du als treuer Volksbankkunde aber auch die überzeugten Huk24,- Cosmos- und Co-Kunden meinen, eine kostenlose Beratung zu erhalten, muss ich Dich leider enttäuschen. Ich zumind. habe mir das schon lange abgewöhnt. Tips und Hinweise gibt es von mir nur noch in Ausnahmefällen. Nämlich dann, wenn dies meine Bauchgefühl in irgendeiner Weise zuläßt. Aber nicht bei Leuten, die sich für besanders schlau halten, sich ständig das "billigste" suchen und dann meinen, sich die dazugehörige Beratung/Unterstützung irgendwo im Internet zu erschnorren.
Das funktioniert so nicht.


PS:
Kennst Du den Unterschied zw. "umsonst" und "kostenlos"? :laugh:

Denk mal drüber nach, Du kommst sicher drauf ;)
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03.01.09 18:39:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.297.108 von ClausSch am 03.01.09 13:16:28ClausSch.,

sehr schön!

Tips, wenn man Menschen in schwierigen Situationen und ohne entsprechende Unterstützung duch einen Hinweis Türen zeigen kann!

oder einfache allgemeine Fragen, die man allgemein auch beantworten kann, ohne gleich einen ganzen Roman zu schreiben!

Aber wir sind ja nichts, nur Fuzzis die Kunden so schnell über den Tisch ziehen, dass die Reibungshitze als Nestwärme empfunden wird!

Thoorulf Müller
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03.01.09 21:01:59
:rolleyes: Was soll ich dazu sagen :confused: Ihr beiden hab ja so Recht :rolleyes:

:confused::eek: Aber ich denke auch an viele Leut in unserem Land welche auch Arbeiten und nicht nix(=zu wenig) verdienen :rolleyes:
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04.01.09 16:11:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.298.511 von GueldnerG45S am 03.01.09 21:01:59Zu wenig wofür?

Sie können einen Honorarberater, einen Versicherungsmakler oder einen Versicherungsvertreter beauftragen!

Der Bäcker wird die Brötchen auch nicht zum halben preis rausrücken!

Und Hartz IV schließt Lebensberatung durch die JobCenter Mitarbeiter mit ein!

Wer mehr Leistung für weniger Geld braucht: Es soll noch Flugtickets nach Nordkorea geben!
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04.01.09 19:23:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.300.645 von CreInPhan am 04.01.09 16:11:22Brötchen zum halben Preis?
Warum nicht, wenn sie vom Vortag sind.

Die dann billig gekauften Brötchen kann man dann aber nicht bei einem anderen Bäcker gegen frische eintauschen.

Man bekommt immer das, wofür man bezahlt.
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04.01.09 22:31:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.301.447 von ClausSch am 04.01.09 19:23:51Ich sprach natürlich von den frischen Brötchen!

Und die vom Vortag, die gibt es billiger, ja, aber auch nicht geschenkt!

Die vom Freitag bekommt er Morgen geschenkt - danach braucht er aber einen Zahnarzt und einen Spezialisten für die Verdauung - hoffe ich! Geiz ist nämlich Geil!

TM
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19.01.09 15:17:07
:confused: Wer sagt denn, daß Lebensversicherer nicht Pleite gehen könnten :confused:

19.01.09, 11:54

Kapitallebens- und Rentenversicherungen
Die Rendite schmilzt dahin


In diesem Jahr schreiben die Lebensversicherer ihren Kunden im Schnitt 4,3 Prozent Zinsen gut – trotz Finanzkrise nur 0,12 Prozentpunkte weniger als 2008. Rückblick wie Ausblick zeichnen jedoch ein düsteres Bild.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Anita Stocker

Lebensversicherungen werfen immer weniger ab

Die Achterbahnfahrt an den Börsen können die Kunden der Lebensversicherer relativ gelassen beobachten. Für sie wird es nur einmal im Jahr spannend: Jeweils zum Jahreswechsel legen die Gesellschaften fest, mit welchem Wert sie das Guthaben ihrer Kunden in den kommenden zwölf Monaten verzinsen. Dieser Satz ist verbindlich – unabhängig davon, wie sich der Kapitalmarkt entwickelt. Eine erste Auswertung des Branchendienstes Map-Report beruhigt: Für 2009 hat zwar mehr als die Hälfte der Lebensversicherer die laufende Verzinsung für die rund 70 Millionen Kapital bildenden Policen der Deutschen gesenkt. Im Durchschnitt zahlen die analysierten Gesellschaften auf die Guthaben von Kapitallebens- und Rentenversicherungen aber immerhin noch 4,3 Prozent, nach 4,42 Prozent im vergangenen Jahr. Spitzenreiter Europa schreibt noch 5,0 Prozent gut (2008: 5,4 Prozent), die Debeka 4,8 Prozent (2008: 5,1 Prozent) und Markführer Allianz Leben unverändert 4,5 Prozent. Beachtliche Werte – angesichts der Einbrüche, die die meisten Aktionäre hinnehmen mussten. Der Deutsche Aktienindex verlor 2008 annähernd 43 Prozent seines Werts.

„Grund zum Jubel haben Lebensversicherte dennoch nicht“, relativiert Map-Report-Chef Manfred Poweleit. Die Erträge schwinden seit Jahren – und dürften weiter sinken. Am Ende werden die Langfristanlagen oft deutlich weniger abwerfen, als die aktuellen Gutschriften vermuten lassen.

Renditekiller Kosten

Die laufende Verzinsung, also die Summe aus Garantiezins und Überschussbeteiligung, sagt wenig über die Rendite des Kunden aus. Grund: Den Satz zahlen die Versicherer nicht auf den gesamten Beitrag, sondern nur auf den sogenannten Sparanteil. Von der Prämie für eine Kapitallebenspolice ziehen sie erst ihre Kosten ab – für Verwaltung und Provision sowie das Risiko, dass der Kunde vor Ablauf des Vertrags stirbt. „Verzinst werden je nach Gesellschaft und Alter des Kunden oft nur 70 Prozent“, erklärt Poweleit. Auf den Beitrag bezogen kommt daher oft eine deutlich niedrigere Rendite heraus.

Ein Beispiel: Ein 30-Jähriger schließt eine zwölf Jahre laufende Kapitallebensversicherung mit jährlich 1200 Euro Beitrag ab. Wenn die laufende Verzinsung während der gesamten Laufzeit konstant bei den heutigen 4,5 Prozent liegt, zahlt die Allianz im Jahr 2021 inklusive aller Boni nach heutigem Stand 17 555 Euro aus. Der Anleger käme dann auf eine Beitragsrendite von 3,01 Prozent. Die Inter avisiert 16 177 Euro; trotz einer laufenden Gutschrift von 3,58 Prozent käme der Inter-Kunde nur auf 1,7 Prozent Beitragsrendite.

Bei manchen Gesellschaften und Verträgen mit längerer Laufzeit ist durchaus mehr drin. Schließt derselbe Anleger etwa bei der Europa einen 30-jährigen Vertrag ab, kann er bei 5,0 Prozent laufender Verzinsung dank nicht garantierter Boni auf eine Beitragsrendite von 5,04 Prozent hoffen. Hoffen, wohlgemerkt.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…

Lebensversicherungen
Welche Gesellschaft für welchen Vertrag wie viel zahlt
Die Rendite schmilzt dahinSeite 2/3

Rund 40 Prozent Einbuße seit dem Jahr 2000
Was die Gesellschaften heute kalkulieren, muss nicht eintreten. Die laufende Verzinsung ist nichts weiter als eine Leistungsschau fürs Jahr. Für die gesamte Laufzeit hat der Kunde weit weniger sicher, nur den sogenannten Garantiezins. Der beträgt für neue Verträge magere 2,25 Prozent auf den Sparanteil des Beitrags, für ältere Verträge je nach Zeitpunkt des Abschlusses auch mal 3,5 oder 4,0 Prozent. Die laufende Verzinsung legt der Versicherer dagegen Jahr für Jahr neu fest.

Und mit der geht seit Jahren bergab. Die Börsenkrise am Anfang des Jahrzehnts hat die Versicherer gebeutelt. Viel schlimmer schlagen allerdings die seit 1995 niedrigen Zinsen auf die Erträge der Policen durch. Im Jahr 2000 zahlte die Branche noch durchschnittlich 7,22 Prozent – im Jahr 2009 nur noch 4,3 Prozent. Die Debeka zum Beispiel reduzierte die Gutschrift peu à peu von 7,75 auf 4,8 Prozent, die Allianz Leben von 7,50 auf 4,5 Prozent.

Das sind keine Peanuts. In Euro umgerechnet geht es für Anleger um ein kleines Vermögen. Einem 30-Jährigen, der sich im Jahr 2000 für eine 30-jährige Kapitallebenspolice mit 1200 Euro Jahresbeitrag interessierte, rechnete etwa die Allianz Leben eine Ablaufleistung von 112 980 Euro hoch. Heute prognostiziert der Marktführer noch 69 876 Euro.

Niedrigzinspolitik drückt Erträge weiter

Selbst dieses Szenario dürfte allerdings noch zu optimistisch sein. „Die weltweite Finanzmarktkrise ist keine Krise der deutschen Versicherungswirtschaft“, antwortete Debeka-Vorstand Roland Weber in der Map-Report-Umfrage. „Dennoch sind auch alle Versicherer mittelbar von der Bankenkrise betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Maße.“ Das Hauptproblem: Die Lebensversicherer legen rund 80 Prozent der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren an. Deren Umlaufrendite lag seit 1955 durchschnittlich bei 6,63 Prozent – derzeit bei nur 2,83 Prozent.

„Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist für Versicherte wie Versicherer eine viel größere Gefahr als der Börsen-Crash“, sagt Poweleit. Für Kapital bildende Verträge in ihren Büchern garantieren die Gesellschaften im Durchschnitt etwa 3,6 Prozent. „Die sind am Markt derzeit nur schwer zu erzielen“, so Poweleit. Gesellschaften, die mit ihren Kapitalanlagen wenig verdienen und nicht von Reserven zehren können, können die aktuellen Gutschriften deshalb kaum halten.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…



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Lebensversicherungen
Welche Gesellschaft für welchen Vertrag wie viel zahlt
Die Rendite schmilzt dahinSeite 2/3

Rund 40 Prozent Einbuße seit dem Jahr 2000
Was die Gesellschaften heute kalkulieren, muss nicht eintreten. Die laufende Verzinsung ist nichts weiter als eine Leistungsschau fürs Jahr. Für die gesamte Laufzeit hat der Kunde weit weniger sicher, nur den sogenannten Garantiezins. Der beträgt für neue Verträge magere 2,25 Prozent auf den Sparanteil des Beitrags, für ältere Verträge je nach Zeitpunkt des Abschlusses auch mal 3,5 oder 4,0 Prozent. Die laufende Verzinsung legt der Versicherer dagegen Jahr für Jahr neu fest.

Und mit der geht seit Jahren bergab. Die Börsenkrise am Anfang des Jahrzehnts hat die Versicherer gebeutelt. Viel schlimmer schlagen allerdings die seit 1995 niedrigen Zinsen auf die Erträge der Policen durch. Im Jahr 2000 zahlte die Branche noch durchschnittlich 7,22 Prozent – im Jahr 2009 nur noch 4,3 Prozent. Die Debeka zum Beispiel reduzierte die Gutschrift peu à peu von 7,75 auf 4,8 Prozent, die Allianz Leben von 7,50 auf 4,5 Prozent.

Das sind keine Peanuts. In Euro umgerechnet geht es für Anleger um ein kleines Vermögen. Einem 30-Jährigen, der sich im Jahr 2000 für eine 30-jährige Kapitallebenspolice mit 1200 Euro Jahresbeitrag interessierte, rechnete etwa die Allianz Leben eine Ablaufleistung von 112 980 Euro hoch. Heute prognostiziert der Marktführer noch 69 876 Euro.

Niedrigzinspolitik drückt Erträge weiter

Selbst dieses Szenario dürfte allerdings noch zu optimistisch sein. „Die weltweite Finanzmarktkrise ist keine Krise der deutschen Versicherungswirtschaft“, antwortete Debeka-Vorstand Roland Weber in der Map-Report-Umfrage. „Dennoch sind auch alle Versicherer mittelbar von der Bankenkrise betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Maße.“ Das Hauptproblem: Die Lebensversicherer legen rund 80 Prozent der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren an. Deren Umlaufrendite lag seit 1955 durchschnittlich bei 6,63 Prozent – derzeit bei nur 2,83 Prozent.

„Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist für Versicherte wie Versicherer eine viel größere Gefahr als der Börsen-Crash“, sagt Poweleit. Für Kapital bildende Verträge in ihren Büchern garantieren die Gesellschaften im Durchschnitt etwa 3,6 Prozent. „Die sind am Markt derzeit nur schwer zu erzielen“, so Poweleit. Gesellschaften, die mit ihren Kapitalanlagen wenig verdienen und nicht von Reserven zehren können, können die aktuellen Gutschriften deshalb kaum halten.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…



http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicheru…
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20.01.09 20:44:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.403.576 von GueldnerG45S am 19.01.09 15:17:07Gueldner? Mann oh mann oh mann!

Pleite? Wann, wieso, weshalb!

Da steht, dass die Verzinsungen sinken - von ca. 4,5 bis 5 auf 4 bis 4,5 in etwa!

Focus hat letzten Monat auch die PKV einmal in die Tüte geschrieben und einmal hochgejazzt! Und die haben sogar die besten Tarife herausgefunden - ohne Kunden, ohne Spezialisten, ganz alleine!

TM
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20.01.09 22:32:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.414.251 von CreInPhan am 20.01.09 20:44:20und was ist Deine Meinung dazu--:eek: vielleicht kommen wir ja noch ins Geschäft :rolleyes:
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22.01.09 02:07:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.415.082 von GueldnerG45S am 20.01.09 22:32:41Meine Meinung? Dazu? Das Du nicht mehr alle Latten am Zaun hast, oder?

Wir ins Geschäft kommen? Bist Du Unternehmer? Dann kannst Du Dir ja einen Unternehmensberater ins Haus holen!

Kannst Du Dir mich leisten? Nicht das Du deine LV`s auflösen musst um meiner Rechnung zu zahlen!

Ach ja, da ich keine Zeit habe - Pech gehabt!

TM
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22.01.09 06:44:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.048.020 von CreInPhan am 23.11.08 18:25:20So wie Gueldner ergeht es vielen und die Fragen sind berechtigt.
Deine Antwort, wenn sie denn von einem Versicherungsmakler kommt, ist deshalb nicht gerechtfertigt. sie entspricht dem Verhalten eines Kindskopfes.Kein wunder, dass du so erfolglos bist.
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22.01.09 13:54:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.423.735 von Joe28 am 22.01.09 06:44:411. bin ich nicht erfolglos, aber das werden Sie anders sehen!

2. bin ich kein Versicherungsmakler!

3. gehen Lebensversicherer nicht pleite und das angelegte geld ist da! Alles was passiert: zurzeit etwas weniger Verzinsung!

TM
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22.01.09 14:01:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.426.557 von CreInPhan am 22.01.09 13:54:00Hallo,

3. gehen Lebensversicherer nicht pleite und das angelegte geld ist da! Alles was passiert: zurzeit etwas weniger Verzinsung!

Ob Lebensversicherer nicht pleite gehen bleibt abzuwarten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass für einen Ausfall von z.B. Allianz nur der Staat helfen kann, dies aber wahrscheinlich machen würde.

Problematisch für Lebensversicherer ist allerdings die aktuelle Zinspolitik der Zentralbanken. Einen langen Zeitraum mit Niedrigzinsen würden Lebensversicherer nicht überleben (Beispiel: Japan). Diese Gefahr ist heute realer den je und sollte nicht unterschätzt werden.

Bislang schlagen sich Lebensversicherer aber sehr gut in der Krise.

Gruß
Sepa


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