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Meine Jahre mit George W. Bush. Eine Würdigung. - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 24.11.08 19:39:35 von
neuester Beitrag 10.03.10 07:32:49 von


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24.11.08 19:17:35
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Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Spammposting
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24.11.08 19:39:35
Beitrag Nr. 2 ()
Dafür ein herzliches Dankeschön an Präsident Bush, den ich übrigens ansonsten mehr als Opfer seines Jobs ansehe und von dem ich mir vorstellen könnte, dass er kein schlechter Mensch ist.

Amerikanisches Nein zu einem israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen
Laut der britischen Zeitung Guardian soll US-Präsident Bush grünes Licht verweigert haben ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/116508

Israel asked US for green light to bomb nuclear sites in Iran
US president told Israeli prime minister he would not back attack on Iran, senior European diplomatic sources tell Guardian ... http://www.guardian.co.uk/world/2008/sep/25/iran.israelandth…

Bush verweigert Israel Angriff auf iranische Atomanlagen
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Israel offenbar ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, die iranischen Atomanlagen anzugreifen und auszuschalten. Diesen Vorschlag soll der scheidende israelische Ministerpräsident Ehud Olmert US-Präsident George W. Bush am 14. Mai dieses Jahres bei einem Besuch anläßlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels gemacht haben. Dies berichtet Jonathan Stelle in der Ausgabe des Guardian vom Freitag. Bush habe Olmert jedoch mitgeteilt, daß ein solches Vorgehen gegen die Interessen der USA gerichtet sei und daß er nicht willens sei, diesen Standpunkt während seiner Amtszeit zu ändern. Auch ein israelisches Großmanöver aus der ersten Juniwoche habe nicht die US-amerikanische Zustimmung gefunden. ... http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&ccc…

Bush verhinderte einen israelischen Angriff auf den Iran
Einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" zufolge konnte US-Präsident George Bush die israelische Regierung vor einer Militäraktion im Iran abhalten. ... http://www.noows.de/bush-verhinderte-einen-israelischen-angr…
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24.11.08 20:49:36
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.054.965 von HeWhoEnjoysGravity am 24.11.08 19:39:35hi, habe ne gelbe Karte von Maatmod bekommen, deswegen kann ich nicht die Wörter benutzen die ich im Bezug auf King GeorgeII benutzen würde


Dafür ein herzliches Dankeschön an Präsident Bush, den ich übrigens ansonsten mehr als Opfer seines Jobs ansehe und von dem ich mir vorstellen könnte, dass er kein schlechter Mensch ist.


ich drücke es mal so aus, ich sehe ihn als Opfer seiner Drogen und Alkoholsucht, seiner fehlenden Kompetenz Konflikte zu lösen, seiner fehlenden Kompetenz wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen, seiner fehlenden Wortgewandtheit und seiner fehlenden Kompetenz zu erkennen das er nur eine Marionette seiner Förderer ist, denn er hat ja sonst nur alle seine Gesellschaften ins den Ruin geführt hat. Ebenso sein Land was er regiert hat.

Er kann nichts dafür das die, die ihn aus seiner Schulzeit kennen, in seinem "club", ihn für nichts anderes fähig gehalten haben ihre Befehle und Wünsche auszuführen.

Stichwort Rüstungsfirmen und Citygroup oder Geschäfte mit den Bin Ladens oder dem irakischen Exdiktator, oder Geschäfte mit Bin Laden in den 80gern....


er kann nicht dafür, er kann nicht das Grundgesetz in den USA ändern und seinen Vater wieder an die Macht bringen...quasi war er ja gezwungen die Lobbypolitik seines Erzeugers weiter zu führen.

...das ist mir so schwer gefallen:laugh:
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24.11.08 21:03:07
Beitrag Nr. 4 ()
ach so und toll waren doch auch die beiden Kriege die er quasi im Alleingang angezettelt hat, schau mal wer davon so alles profitiert hat.

Der Schutz des Flugplatzes,ehm ich meine Israel ist doch echt hoch zu bewerten. Alle Länder hätten Israel fertig gemacht... von wo sollten denn dann die US Aufklärer für die Region starten

top typ
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24.11.08 21:20:42
Beitrag Nr. 5 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.054.761 von CaptainFutures am 24.11.08 19:17:35Hab auch die Gelbe Karte und darf wieder nicht das sagen, was mehr als angemessen wäre ...

Ich hab beileibe nichts gegen Rücksichtnahme auf geistig Minderbemittelte.
Aber permanente Indoktrinierungsversuche?

Die MODs müssen es verantworten.
Genau wie Politiker und Bankmanager ... :laugh:
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24.11.08 21:27:59
Beitrag Nr. 6 ()
Die US-Amerikaner haben - obwohl es sehr, sehr lange gedauert hat - mittlerweile mehrheitlich gecheckt, was Bush, Cheney und Konsorten angerichtet haben.
Ist ja auch mehr als offensichtlich.

Die BushBoys hier werden es wohl nie checken ... :rolleyes:
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24.11.08 21:31:22
Beitrag Nr. 7 ()


da wo dattel nicht mehr unter uns weilt müssen wir die Lücke mit Bildern einfach schließen.

Toll war doch auch wo bush den WTC Anschlag nicht zu Kenntnis genommen hat, vorher und als es passiert ist... die Geschichte mit dem kleinen Lamm werde ich nie vergessen
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24.11.08 21:34:45
Beitrag Nr. 8 ()
die Bushboys müssen den totalen Kapitalismus endlich von Verachten von tausenden Menschenleben trennen.

Ich bin für Geld, aber nicht auf Kosten von 3000 Menschenleben;)
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24.11.08 21:37:41
Beitrag Nr. 9 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.054.761 von CaptainFutures am 24.11.08 19:17:35"Der Irak wurde eine Erfolgsgeschichte."

Auch auf die Gefahr hin, von einem deinem Niveau ähnlichen MOD gesperrt zu werden:

Ernsthaft:
Geh mal zu einem Psychiater! :keks:
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24.11.08 21:43:03
Beitrag Nr. 10 ()
http://www.e-politik.de/images/upload/irak.jpg

oder da hin, da ist auch toll:rolleyes:
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24.11.08 21:58:48
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.000 von AdHick am 24.11.08 21:20:42Hab grad keine gelbe Karte ;)


Er kann nichts dafür das die, die ihn aus seiner Schulzeit kennen, in seinem "club", ihn für nichts anderes fähig gehalten haben ihre Befehle und Wünsche auszuführen
"Schorsch sach ma Bscheid":laugh:

Schönreden lässt sich bei dieser "grenz"debilen "US-Regierung" wirklich nichts mehr.
Das war die letzten 8 Jahre nichts anderes als eine global andauernde Tsunamikatastrophe.
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24.11.08 22:04:56
Beitrag Nr. 12 ()
ein Orden für den Sprung von Clinton zu Bush muss man ihm auch geben. Noch nicht mal alle scams dieser Welt verbrennen so viel Geld wie G.W.B II
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24.11.08 22:23:55
Beitrag Nr. 13 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.498 von stargold123 am 24.11.08 22:04:56Bushs Amtszeit muss man differenziert sehen. Ich denke mal niemand heir kann und will sich vorstellen, was passiert wäre, wenn man einen derart massiven Terrorangriff auf Deutschland verübt hätte. Wäre das noch eine Demokratie?
Für diesen Angriff konnte Herr Bush nichts, sein Krieg in Afghanistan wurde weltweit mitgetragen, bemerkenswert, dass er sich zunächst auf dieses Land beschränkte. Die bürgerlichen Freiheiten in den USA sind eingeschränkt worden, sicherlich, aber wäre das bei uns wirklich anders gewesen?
Der Irakkrieg war sicherlich ein Fehler, er wurde unter dem Banner des Kriegs gegen den Terror geführt, Anlass und Begründung waren nicht sehr überzeugen, das Resultat am Ende seiner Amtszeit auch nicht. Bush hat es lediglich geschafft, einen strategischen Gegner in der Golfregion (Iran) strategisch und militärisch aufzuwerten. Seine Nahostpolitik war insgesamt ein Fehlschlag.
Bushs Personalpolitik war mittelmäßig. Er hielt zu lange an Personen fest (Rumsfield), konnte gegen Ende seiner Amtszeit seine Performance aber steigern. Frau Rice als Außenministerin war eine gute Besetzung, Pulson als Finanzminister eher ein Fehlschlag.
In der Finanz- und Wirtschaftspolitik setzte Bush eigentlich keine Akzente. Der eigentliche Machtinhaber während des Großteils seiner Amtszeit blieb Alan Greenspan, an dessen Niedringzinspolitik sich die USA ausrichteten. Für die Finanzkrise trägt er durch sein Nichthandeln eine moderate Mitschuld.

Ingesamt ist Her Bush eher in die untere Hälfte der US Präsidenten einzuordnen. Persönlich bleibt er aber als integrer Mensch in Erinnerung, der außergewöhnliche Umstände vorfand.
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24.11.08 22:44:51
Beitrag Nr. 14 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.665 von derbewunderer am 24.11.08 22:23:55" Persönlich bleibt er aber als integrer Mensch in Erinnerung, der außergewöhnliche Umstände vorfand."

:laugh: *Gröööhl*

Bist du Theologe? :laugh:
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24.11.08 22:45:20
Beitrag Nr. 15 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.665 von derbewunderer am 24.11.08 22:23:55Mein Fazit!

Er taugte Ideal zur Marionette und zum Erfüllungsgehilfen
der Lobbies die er als ins höchste Amt gewählter Lobbyist zuvertreten hatte.

1. Der Rüstungsindustrie
2. Ölindustrie

Wenn er selber jemals da oben etwas politisch Beitrug dann war es seine eher feudal gestrickte Familienfehde mit Saddam H.

Seine Qualifikation für das Amt des Präsidenten der USA leitete er aus der Überzeugung ab Gottes "Vorsehung" hätte ihn dazu bestimmt Präsident zu werden.
Na Danke!
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24.11.08 22:50:13
Beitrag Nr. 16 ()
sorry aber.....


er hat den Mist alles selber zu verantworten

bitte lese dich mal in alles ein was das Netz so über Bush und Co zu bieten hat, fange am besten mit den 70ger Jahren an

ziehe davon 50% Übertreibung ab und dann, das Ganze noch mal.

Seine Leute haben den Krieg in Afghanistan selber angestartet, seine Leute haben die Panzer bezahlt mit denen Bin Laden in den 80gern die UDSSR aus dem land getrieben hat. Das Machtvakuum ist der Anfang des heutigen Streit.

Die Taliban waren als erstes in welchem Land zu einem Staatsbesuch,

a: Polen
b: estland
c: usa


such dir eins aus;)

Familie Bush hat in der Golfregion einen alten Geschäftsfreund angegriffen.

Warum wurde der Krieg angestartet? Wegen dem unmenschlichen Regime, oder wegen dem Öl?

Miss Rice war super, die hat alles abgesegnet was der Clan wollte, auf Kosten ihren Ehrgeizes wurde sie quasi missbraucht um die Wünsche und Aktionen zurechtfertigen.

Alan Greenspan soll die Schuld haben?


ernsthaft, glaubst du das alles?

der Pate und sein Clan haben die Macht. Der Pate ist sein Vater

Die Kriege im nahen Osten waren $$$$$ für die Firmen wo der Clan beteiligt ist.

Zum Terrorangriff. reduzieren wir das ganze mal auf ein kleines Szenario.. wenn ich dich jeden Tag mit kleinen Bomben bewerfe was machst du um es mir richtig zu zeigen? Wie viele Länder wurden in der bush Zeit angegriffen, ob mit oder ohne Kriegserklärung.

So wie es in den Wald rein......;-)

Und was ist wenn die den Anschlag in Kauf genommen haben. Der CIA hat schon Jahre vorher gewarnt!!! Wer hat den Bericht des CIA offiziell nicht in die Ausschüsse kommen lassen?

Dicks Frau ist übrigens paar Tage vor dem Anschlag Short auf ein paar Fluggesellschaften gegangen und hat Mdrs verdient.

welch Zufall.. und Dick sagt seinem alten freund GW.I nicht das bald das Wirtschaftszentrum in den USA zusammenbricht?
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24.11.08 22:52:41
Beitrag Nr. 17 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.816 von AdHick am 24.11.08 22:44:51Nein, ursprünglich Jurist, wir bemühen uns um objektive, sachbezogene Urteile.

Du hast was zu kritteln, hat er sich von seiner Praktikantin einen lutschen lassen? Hat er sich in der besoffen, wie Nixon abhören lassen oder wie JFK im Medikamentenkoma unter jeden Rock gefasst. Hat er nicht, ich denke, persönlich kann er ganz nett sein, das ändert nichts an meiner politischen Wertung und die ist eher negativ.
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24.11.08 23:03:18
Beitrag Nr. 18 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.850 von stargold123 am 24.11.08 22:50:13Ich glaube nicht alles, auch nicht jeden Unsinn der im Netz steht, seriöse Quellen ziehe ich vor.

Die ist vielleicht auch bekannt, wan der Angriff auf die USS Cole geschah und wer versuchte Bin Laden mit ein paar Cruise Missiles umzunieten. Könnte das Herr Clinton gewsen sein?

Falsch, Bin Laden hat die Russen nicht aus dem Land getrieben, er war Geldschmuggler in Kandahar, seine Organisation war damals winzig, uninteressant für die CIA, Deals machte man mit Gulbudin Hekmatyar, nicht mit Bin Laden oder den Tailban.

Und erst das viele Öl in Afghanistan.
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24.11.08 23:09:10
Beitrag Nr. 19 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.864 von derbewunderer am 24.11.08 22:52:41Deine Einlassung muss den Eindruck erwecken, du fändest mit Lügen verbrähmte Kriege, Folterknäste an demokratischer Kontrolle und solcher der Justiz (als angeblicher Jurist!) - um nur 2 Punkte zu nennen - würden einen integren Menschen kennzeichnen.

Bist zumindest "Christ", gelle? :rolleyes:
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24.11.08 23:16:59
Beitrag Nr. 20 ()
Hätte er sich mal bloss "einen lutschen lassen" ...

Aber sowas Harmloses ist für manche Gläubige ja viel, viel schlimmer als Mord und Folter.

Gruß an die Muftis
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24.11.08 23:23:41
Beitrag Nr. 21 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.919 von derbewunderer am 24.11.08 23:03:18die Taliban haben die Russen aus dem Land geschmissen. Die Familie Bin laden gehört seit zich Jahren zu den größten Entscheidungsträgern der islamischen Welt. Man hat sich darauf konzentriert Moschen zu bauen und alle wichtigen Gebäude die man so braucht um die Massen. Das schwarze Schaf Ossama war nicht immer das schwarze Schaf.

um Clinton mit rein zu bringen, der Haushalt den er von King G. I. übernommen hatte, war zwar nicht so gut wie der den sein Sohn nun übergeben wird, aber das Land war quasi pleite. Clinton hat das mal eben in paar Jahren verändert. Die Amtsenthebung wurde auch von den Republikaner massiv unterstützt.

Auch Obahma wird die Truppen im Irak haben, aber dafür hat er nicht vorher mit denen Geschäfte gemacht;)

Der Bushclan herrscht schon weitaus länger als zur ersten Wahl von George I.

gefährlicher sind die alten Stubengenossen des Vaters

die sind das Problem. Der Vater von Georgi nimmt immer noch an allen Sitzungen des weißen Haus teil, zumindest die, die die Kriege angehen.

Such dir mal die Rüstungsfirmen raus wer da alles so in den Vorständen ist.

Friends will be Friends
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24.11.08 23:31:04
Beitrag Nr. 22 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.864 von derbewunderer am 24.11.08 22:52:41Cliton hat das Land bewegen können, Nixon kann ich weniger Beurteilen, das Ende von ihm war wohl leicht "dümmlich", JFK hat das Land bewegt und paar Frauen abgegriffen, aber dem land auch ähnlich wie Clinton eine neue Richtung gegeben. JFK konnte nicht so lange agieren um sich z beweisen. Die Schweinebucht hat aber gezeigt das er außenpolitisch nicht so weit war wie er innenpolitisch er es immer vorgegeben hat. Aber trotzdem hat er im inneren eine Menge bewegt und mit alten Themen abgeschlossen.

Aber jetzt mal unter uns. Clinton und jFK haben halt nur das gemacht was alle (Männer) Männer machen würden. Gibt es die Möglichkeit ist man am Start.

aber über Bush gibt es für mich zumindest kein einziges gutes Wort zu verlieren.
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24.11.08 23:31:04
Beitrag Nr. 23 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.948 von AdHick am 24.11.08 23:09:10Ich will nur sagen, wenn ich heute den Lynchmob gegen Klar angucke dann wäre - bei vergleichbaren Anschlägen in D - Guantanamo ein Ferienclub. Übrigens solltest du wissen, dass gerade der Supreme Court der USA eine gute Rolle gespielt hat. Hier wäre ich mir nicht so sicher. Stell dir mal einen Terroranschlag mit tausenden Toten in Berlin vor. Da ist bei unseren Landsleuten nicht Kuba angesagt, sondern Papenburger Moor.


Christ ja, augeklärter solcher, brauche keine Erweckung und es war auch nicht alles Scheisse unter Bush und auch nicht alles Scheisse in der DDR und - politisch - unkorrekt, selbst der Idiot mit dem markanten Schnäuzer hatte auch manchmal recht.

Ich denke, Bush ist wahrscheilich von seiner Vision überzeugt, aber er scheint eine nette Familie zu haben und ich denke auf seiner Ranch kann man nett grillen ohne das er ausfällig wird. Ds ist nicht mal unwichtig, wenn man mal Biographien bestimmter Herrschaften gelesen hat. Persönliches kommt da oft zu kurz.
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24.11.08 23:32:19
Beitrag Nr. 24 ()
Jürgen Todenhöfer, Vizechef des Medienkonzerns Burda, geht mit George W. Bush hart ins Gericht. Die Antiterror-Kriege im Irak und Afghanistan seien "das reinste Terrorzuchtprogramm", kritisiert der CDU-Politiker (...)

Obwohl Todenhöfer selbst Ehrenoberst der US-Armee ist, hat er sich im Irak für den Westen geschämt:
"Ich habe so unglaublich grausame Dinge erlebt.
Ich war fünf Tage in der Stadt Ramadi, es hieß, es herrsche dort Frieden. Aber als ich dort war, sind 90 Zivilisten gestorben, nein, umgebracht worden bei sogenannten Kampfhandlungen."

Bei Razzien der US-Soldaten, so Todenhöfer im stern, "wird nicht einfach die Tür eingetreten, da könnten sich die Amerikaner ja die Knöchel verstauchen.
Es werden kleine Granaten am Türgriff angebracht, die Tür fliegt auf - entweder wird sofort geschossen oder die Verdächtigen werden auf den Boden geworfen, Sack über den Kopf und dann verschwinden sie in irgendwelchen Lagern."


Kritik an Merkel

Todenhöfer saß 18 Jahre für die CDU im Bundestag und war ihr abrüstungspolitischer Sprecher. Das hält ihn aber nicht davon ab, auch seine Parteichefin Angela Merkel anzugreifen.
Dem stern sagte er: "Unsere Politiker verneigen sich vor dem amerikanischen Präsidenten, der viele, viele Tote Zivilisten zu verantworten hat.
Wir haben Honecker vor Gericht gestellt. Er hat viel weniger Menschen getötet als George W. Bush.
Wir haben Saddam Hussein vor Gericht gestellt, wir haben Milosevic, der viel weniger Menschen getötet hat, vor Gericht gestellt. Und wir werden, wenn er bei der Gefangennahme nicht umkommt, Bin Laden vor Gericht stellen, auch er hat viel weniger Menschen getötet als George Bush."

http://www.stern.de/politik/deutschland/:J%FCrgen-Todenh%F6f…

Integer, integer ...
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24.11.08 23:35:22
Beitrag Nr. 25 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.030 von derbewunderer am 24.11.08 23:31:04Aufgeklärter Christ ist ein Widerspruch in sich selbst.
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24.11.08 23:39:25
Beitrag Nr. 26 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.048 von AdHick am 24.11.08 23:35:22Ein Aufgeklärter glaubt nicht mehr an Geister und betet keinen ausserirdischen Massenmörder (Sintflut, Sodom & Gormorrha etc.) von mehr als zweifelhafter Existenz an.
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24.11.08 23:42:06
Beitrag Nr. 27 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.030 von derbewunderer am 24.11.08 23:31:04hätte unsere Regierung die Anschläge toleriert nur weil Bsp. ein Teil der "großen" davon profitiert hätte?

wir haben aus KZs gelernt, alle anderen Länder weniger.

Meiner Ansicht nach ist Bush nicht überzeugt, in ihm steckt ein kleiner Junge der alles tun muss um seinen Förderern zu helfen. Das schmälert aber in keinster Weise seine Taten.

Das Problem in den USA ist schon länger bekannt. JFK wurde wahrscheinlich von den Rechten umgelegt. Die Ausschüsse damals haben aber auch sämtliche Ermittlungen unterbunden, die anderen Täter ermittelt hätten.

EIn Mann alleine kann dort nicht die Macht haben, es ist immer ein Mob von machtbesessenen Lobbyisten.
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24.11.08 23:45:33
Beitrag Nr. 28 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.030 von derbewunderer am 24.11.08 23:31:04Klar wird aber nur mit 8 Morden in Verbindung gebracht, Bush hat noch ein paar mehr auf der Latte.

aber was mit Klar ist ist ein anderes Thema...
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24.11.08 23:52:33
Beitrag Nr. 29 ()
Ist spät.
Wünsche, wohl zu ruhen allerseits. ;)
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25.11.08 00:06:30
Beitrag Nr. 30 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.100 von AdHick am 24.11.08 23:52:33dito

träum nicht von Mehmet Kurnaz

oder so...;)
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25.11.08 00:22:58
Beitrag Nr. 31 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.065 von AdHick am 24.11.08 23:39:25Halten wir das Forum frei von Religion und viel Spass im schwarzen Loch deiner Existenz. Ein kleines Gebet für dich, schadet dir auch nicht.

nur für den unmöglichen Fall, dass es Ihn doch geben sollte.

:):)
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25.11.08 01:19:36
Beitrag Nr. 32 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.057.166 von derbewunderer am 25.11.08 00:22:58 ...Die letzten acht Jahre haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass es keine Alternative zur USA als Garanten einer westlichen und freien Welt gibt....


Mich auch ;)
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25.11.08 01:48:47
Beitrag Nr. 33 ()
Mein Fazit von Bush:

Es hätte bessere geben können.;)

Es kommen hoffentlich/bestimmt bessere.


Hoffentlich keinen mehr mit Namen BUSH. Habe schon 2 davon erleben müssen. Es endete jedesmal im Desaster. Ob es an der Person oder den Beratern liegt, kann ich nicht beurteilen.

Aber:

ICH WILL WAS ANDERES!
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25.11.08 06:43:31
Beitrag Nr. 34 ()
#3 > ich drücke es mal so aus, ich sehe ihn als Opfer seiner Drogen und Alkoholsucht, seiner fehlenden Kompetenz Konflikte zu lösen, seiner fehlenden Kompetenz wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen, seiner fehlenden Wortgewandtheit und seiner fehlenden Kompetenz zu erkennen das er nur eine Marionette seiner Förderer ist, denn er hat ja sonst nur alle seine Gesellschaften ins den Ruin geführt hat. Ebenso sein Land was er regiert hat.

Nicht die falscheste Sichtweise. Was aber wäre passiert, wenn man wirklich einen skrupellosen und echt wahnsinnigen US-Päsidenten die vergangenen Jahre gehabt hätte? Ein leicht trotteliger Bush war da vermutlich das geringere Übel und ein hochintelligenter und nur dem Guten verpflichteter Präsident, der mit allen Mißständen aufräumt, kann in den USA derzeit nicht an die Macht kommen.

Man muss bedenken, dass Bush und auch z.B. Rice nur die Informationen bekommen haben, die sie kriegen sollten oder denkst du, die haben sich im WWW selbst umfassend informiert? Die haben Vorschläge bekommen, was angeblich zu tun ist und konnten gegen die Behauptungen der Berater nicht gegenargumentieren. Alles war offiziell nur in bester Absicht, um die Welt vor Terroristen zu befreien.

Ich will keineswegs alle in der US-Regierung entschuldigen und es stimmt, dass Bush als Präsident letztendlich die Verantwortung hatte (vielleicht ein Grund, warum es derzeit keinen bösen und intelligenten US-Präsident geben kann) aber Bush muss trotzdem kein schlechter Mensch sein.

Vermutlich leiden die Mächtigen der USA unter dem Wahn einer US-Weltherrschaft, wo sie magischerweise herrschen und alle Annehmlichkeiten geniesen dürfen und der Rest freiwillig und fröhlich für sie schuftet. Das Verrückte daran ist, dass sie ohne diesen Wahn ein ganz gemütliches und nettes Privatleben hätten. Eine gute Führung (Regierung) zu sein ist anstrengend und eine schlechte Führung wird immer bekämpft werden. Also gründen sich die Mißstände letztendlich auf Machtgeilheit, Narzismus und maßloser Selbstüberschätzung.

#18 > Ich glaube nicht alles, auch nicht jeden Unsinn der im Netz steht, seriöse Quellen ziehe ich vor.

Im Netz steht viel Mist aber auch die offizielle Presse verbreitet Lügen. Gerade bei 9/11 gibt es schwerwiegende Indizien die berechtigte Zweifel an der offizielle US-Version nahelegen.

PS: natürlich nur meine Meinung, die auch falsch sein könnte.
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25.11.08 09:23:25
Beitrag Nr. 35 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.154 von AdHick am 24.11.08 21:37:41wieso? er hat doch völlig recht?

http://www.politplatschquatsch.com/2008/11/es-wird-tag-im-ir…
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25.11.08 14:55:51
!
Dieser Beitrag wurde vom System automatisch gesperrt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an feedback@wallstreet-online.de
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25.11.08 14:59:37
Beitrag Nr. 37 ()
Von heute:

"Irak: Flüchtlingshelfer beklagen "schreckliche Zustände"

© ZEIT online, Tagesspiegel | 25.11.2008 11:04

Mehrere unabhängige Organisationen haben Flüchtlingslager im Norden Iraks besucht. Sie kommen zu einem niederschlagenden Ergebnis: Die Menschen in den Lagern leben unter "furchtbaren Bedingungen". Die EU hätte Möglichkeiten zu helfen."

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/11/25/2669617.xml
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25.11.08 15:08:53
Beitrag Nr. 38 ()
Hinweis: Ich habe diesen Thread nicht eröffnet, das war CaptainFutures http://www.wallstreet-online.de/userinfo/344498.html.[/b]
(Das erste Posting wurde gelöscht, jetzt ist mein ehemals zweites Posting das Erste und somit wird der Thread wohl mir zugeordnet)

#36 (36.061.027) Ich denke, hier sollten erstmal die reichen islamischen Ölförderländer helfen.
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25.11.08 15:09:59
Beitrag Nr. 39 ()
Es wird aber besser:



:look:
Avatar
25.11.08 16:40:50
Beitrag Nr. 40 ()
Das schlechteste Bush-Bashing der Welt

Die Republikaner in Angst: Sie fürchten am Wahltag nicht nur den K.o. ihres Kandidaten John McCain, sondern auch ein Debakel im Kongress. Die Schuld geben sie dem unpopulären Noch-Präsidenten. Die Abrechnung mit den Fehlern der Ära George W. Bush erfasst auch die eigene Partei.

Wer jetzt eine gut begründete ]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,586907,00.html… erwartet hat, wird enttäuscht werden. Nur weil ]http://www.spiegel.de/spiegel/inhalt/0,1518,ausg-4352,00.ht… und ]http://www.stern.de/magazin/heft/:Magazin-Der-Ruinator/6430… Titelbilder basteln können, heißt das nämlich noch lange nicht, daß sie auch die dazu passenden Argumente haben. Selbst die republikanischen Kronzeugen sind keine, denn Kronzeugen haben in der Regel irgendetwas zu erzählen. Die hier aber nicht, sonst hätte der Autor es zweifellos erwähnt.

Statt dessen kann er zwar eine ganze Reihe Bereiche nennen, wo Bush zumindest nach Ansicht einiger Leute offenbar einen so schlechten Job dann doch nicht gemacht hat - Asienpolitik, HIV- und Armutsbekämpfung in Afrika, Nordkorea, Iran, Georgien, Verhindern eines neuerlichen 11. September - (vor allem wenn man es mit der entsprechenden Performance seiner Kritiker vergleicht), die Einzelheiten der Abrechnung fehlen hingegen.

Der einzige wenigstens halbwegs konkrete Vorwurf im Artikel betrifft die Finanzkrise, an der nach Meinung des Autors offensichtlich nicht halbseidene Spekulanten und gierige Anleger schuld sind, sondern auf irgendeine wundersame Weise George W. Bush höchstpersönlich, weil er gemacht hat, was jeder amerikanische Präsident im Normalfall aus gutem Grund tut, nämlich sich so weit wie möglich aus der Wirtschaft herauszuhalten.

Der ultimative und wunderschön entlarvende Beweis aber, daß Bush in seiner historischen Gesamtbilanz nicht nur gar nicht so übel dasteht, sondern sogar ein regelrechter Leuchtturm in einem Meer der Ignoranz ist, ist die Tatsache, daß der SPIEGEL ein finales Bush-Bashing kurz vor Ende von dessen Amtszeit bringt, in welchem tatsächlich das Wort Irak nicht mehr vorkommt. Nicht ein einziges Mal! Der Autor wird wissen warum.

http://nbfs.wordpress.com/2008/10/29/das-schlechteste-bush-b…
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25.11.08 16:43:17
Beitrag Nr. 41 ()
Was Bush richtig gemacht hat

Richard Herzinger bestreitet, dass der scheidende US-Präsident einen politischen Scherbenhaufen hinterlässt. Vor allem außenpolitisch werden seine Erfolge verkannt

Mag die Welt auch unter der Finanzkrise ächzen, mag sie sich vor Klimakatastrophen, Krieg und Terror fürchten - ein Trost bleibt ihr doch. Sie glaubt, den Schuldigen an all diesem Unheil zu kennen.

Es ist George W. Bush. Kurz vor seinem endgültigen Abschied brandet das Bush-Bashing noch einmal mit geballter Wucht auf. Zahllose Abrechnungen attestieren dem Präsidenten - dem "Ruinator", wie der "Stern" titelte - ein vollständiges, beispielloses Scheitern.

Doch sieht man genauer hin, ist Bushs Bilanz besonders in der Außenpolitik längst nicht so düster, wie das seine Ankläger behaupten. Das gilt selbst für den Irak, lange Zeit das Symbol seiner blutigen Inkompetenz. Die Hartnäckigkeit, mit der Bush an diesem Engagement festgehalten hat, beginnt sich auszuzahlen. Das Land hat sich deutlich stabilisiert, die Zahl ziviler Opfer sank im Oktober auf den Tiefststand seit Kriegsbeginn. Gewiss ist der Irak weit von jener Musterdemokratie für den Nahen Osten entfernt, die sich einige neokonservative Idealisten erträumten. Doch immerhin verfügt er heute über Ansätze demokratischer Institutionen, die in arabischen Ländern ihresgleichen suchen. Die Gefahr eines ethnischen Auseinanderbrechens des Landes scheint fürs Erste gebannt. Eines der aggressivsten antiwestlichen Regime in der Region ist beseitigt und durch eine Regierung ersetzt worden, die eng mit den USA kooperiert. Der Irak stellt zudem keine Bedrohung für seine Nachbarn mehr dar, und al-Qaida hat auf irakischem Boden eine schwere Niederlage erlitten.

Der größte Negativeffekt des Irak-Kriegs bleibt freilich der in der ganzen Region gewachsene Einfluss des Iran. Doch nicht zuletzt wegen des tiefen Misstrauens der arabischen Nationen gegenüber dem Emporkömmling hat dieser Einfluss auch seine Grenzen. Die iranische Bedrohung hat die führenden arabischen Staaten näher an die USA rücken lassen und etwa dazu geführt, dass sich die Arabische Liga formell für einen umfassenden Frieden mit Israel ausgesprochen hat. Zwar ist die Demokratisierungskampagne Bushs für den Nahen Osten in Ansätzen stecken geblieben. Sein rigoroser Krieg gegen den Terror hat jedoch zumindest bewirkt, dass sich Staaten wie Saudi-Arabien, aus denen früher üppige Mittel für den islamistischen "Dschihad" flossen, vom Terror weitgehend verabschiedet haben.

Ein wichtiger Erfolg der Bush-Politik bleibt der Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan, auch wenn die Situation am Hindukusch wieder unsicherer wird. Das liegt vor allem daran, dass eine weitere Errungenschaft der Bush-Ära zu bröckeln beginnt: Pakistan, das sich im Antiterrorkrieg auf die Seite Amerikas geschlagen hatte, droht nach dem Sturz Musharrafs das Chaos, und es ist mehr denn je zum Hinterland der Taliban geworden, von dem aus sie ihre Angriffe in Afghanistan organisieren.

Dennoch: Als zentraler Garant einer Sicherheitsarchitektur sind die USA im Nahen Osten weniger denn je wegzudenken. Aber auch in anderen Weltteilen haben sie ihren strategischen Einfluss ausbauen können. Überschattet von der Finanzkrise blieben zwei davon in den vergangenen Wochen weitgehend unbeachtet. Die atomare Zusammenarbeit zwischen den USA und Indien wurde besiegelt. Und Nordkorea fährt im Gegenzug zur jüngst erfolgten Streichung des Landes von der US-Liste der den Terrorismus unterstützenden Staaten sein Atomprogramm herunter. Ersteres Ereignis ist historisch: Der frühere Gegner Indien wird für die USA zum engen Partner, die bisher "wilde" Atommacht Indien unterwirft sich dem Regelwerk, das für die "legalen" Atommächte bereits gilt. Der Deal mit Nordkorea hingegen ist brüchig und nicht unumstritten: Ob das unzurechnungsfähige Regime in Pjöngjang seine Zusagen halten wird und die Vorleistungen der US-Regierung nicht zu weit gehen, bleibt offen. Doch der Vorwurf, Bush sei gegenüber einem Schurkenstaat zu weich, ist immerhin eine neue Variante des George-W.-Bashings.

Nimmt man Libyen hinzu, das nach Verhandlungen mit den USA und Großbritannien Ende 2003 seine Programme zu Herstellung von Massenvernichtungswaffen aufgegeben hat, ist die Bilanz der Bush-Ära bei der Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen durchaus herzeigbar und zeugt von angemessener Flexibilität: Jeder Fall - das demokratische Indien, das unberechenbare Libyen, das despotisch-paranoide Nordkorea - erfordert eine spezifische Herangehensweise und maßgeschneiderte Lösung. Sie auch im Atomkonflikt mit dem Iran zu finden war Bush trotz seines mustergültigen multilateralen Vorgehens in dieser Frage freilich nicht vergönnt.

Die osteuropäischen Nationen, bis zur Ukraine und Georgien, suchen Schutz vor dem wieder imperial auftrumpfenden Russland vor allem in Washington; Albanien und das Kosovo sind gar zu enthusiastischen Parteigängern Amerikas und dieses Präsidenten geworden. Vor allem aber in Afrika hat Bush das gewonnen, was ihm hierzulande niemand zutraut: viele Freunde. Denn er hat die US-Entwicklungshilfe für den Kontinent seit 2002 verdreifacht und regelrecht revolutioniert. Vor allem auf dem Gebiet der Aids-Bekämpfung sind die von ihm aufgelegten Programme anerkanntermaßen bahnbrechend.

Innenpolitisch fällt es angesichts des Finanzdesasters gewiss schwerer, eine Lanze für George W. Bush zu brechen - sieht man davon ab, dass es in den USA seit dem 11. September immerhin keinen weiteren großen Terroranschlag gab. Ob Bushs Antiterrorgesetzgebung die Bürgerrechte nachhaltig beschädigt hat, muss sich noch herausstellen. Eine der schlimmsten Befürchtungen seiner Gegner ist aber nicht eingetreten: dass der vermeintliche christliche Eiferer die säkulare Verfassung der USA antasten würde. Bushs größtes innenpolitisches Verdienst ist es vielleicht sogar, den politischen Einfluss der religiösen Rechten gebrochen zu haben - indem er ihre Energien kanalisierte und weitgehend ins Leere laufen ließ.

http://www.welt.de/wams_print/article2661294/Was-Bush-richti…
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25.11.08 16:52:38
Beitrag Nr. 42 ()
Alternativlose Demokratisierung

Kurz vor der US-Wahl überschlagen sich die deutschen Medien darin, hämisch die Ära Bush zu verabschieden. Auch das Handelsblatt mag da nicht zurückstehen. So wird in einem Essay gleich alles aufgefahren, was man zuvor schon im Spiegel, dem Sternund der Süddeutschen gelesen, 100x im Radio gehört und, falls man sich es angetan hat, in unzähligen Talkshows gehört hat. Das Ganze findet seinen ]http://www.handelsblatt.com/politik/news/george-w-bush-bila…:

Dass der Irak-Krieg und die damit angestrebte Demokratisierung des Nahen Ostens tatsächlich eines Tages als weitsichtig beurteilt werden - die wenigsten Historiker können sich dies heute vorstellen.

Nein, die Frage, die Herr Markus Ziener sich hier stellvertretend für seine Zunft stellt, ist nicht etwa, ob der Irakkrieg die angestrebte Demokratisierung vorangetrieben habe, sondern ob die Demokratisierung selbst weitsichtig gewesen sei.

Weshalb die so verteufelten Neocons mit der Idee einer notwendigen Demokratisierung und Öffnung der Region sich kurzfristig durchsetzen konnten, spielt in all diesen Debatten keine Rolle. Ständig wird nämlich so getan, alsob die Verursacher der Probleme die USA seien, nichtKorruption, Autokratie, komplette Stagnation, Unfreiheit undDemographie. Bekanntermaßen haben die ach so klugen Europäer nichts an Vorschlägen vorzuweisen, wie ein notwendiger Wandel in diesen Ländern unterstützt oder vorangetrieben werden könne - außer dem immergleichen billigen Verweis auf des israelisch-palästinensischen Konflikt und die je eigene Kultur.

Zweifelsohne ist vieles, was die USA in den letzten Jahren unternommen haben, gescheitert, war halbherzig oder kurzsichtig. Nichtsdestotrotz haben sie es versucht und zumindest in den Jahren 2002 - 2005 viele der brennenden Probleme konfrontiert, namhafte Unterstützung aus Europa blieb aus. Es war dies auch die Zeit, in der die Diktatoren und Tyrranen im Nahen Osten erstmalig um ihre Zukunft fürchteten. Als Saddam Hussein aus seinem Erdloch gezogen wurde, wünschten sich Millionen Menschen ihren Führern ein ähnliches Schicksal. Veränderung schien plötzlich möglich und machbar.

Offenbar interessiert es heute nur die wenigsten, wie es im Nahen Osten künftig weitergehen soll. Mit den Führern, die dem Erdloch entkommen sind, freut sich Europa in Gestalt der Zieners über das Ende einer US-Administration, ]http://jungle-world.com/artikel/2008/44/27741.html][b. Denn wenn die USA aus dem Irak abziehen und ihre Engagement auch nadernorts einschränken, werden die Widersprüche nur noch offener zu Tage treten und keines der Probleme in Syrien, dem Iran, Irak oder Ägypten, von Pakistan ganz zu schweigen, wird sich deshalb lösen oder auch nur entschärfen.

Gerade in den Jahren nach dem 11. September hatte überall im Nahen Osten sich eine demokratisch-liberale Opposition gebildet, die darauf gehofft hatte, von den USA und dem Westen unterstützt zu werden. Sie wird immer stiller, denn eine ernsthafte Unterstützung blieb bekanntermaßen aus. So viele Versprechungen, die George W. Bush in seiner Amtszeit gemacht hatte, waren in der zweiten vergessen und zugunsten eines “multilateralen Handelns” aufgegeben. Die in Ägypten undanderswo eingeknasteten Oppositionellen können ein Lied davon singen.

Was künftig droht ist schließlich nicht nur die Weiterexistenz brutaler Diktaturen, sondern neben der iranischen Atombombe, der sukzessive Zerfall von Staaten und Gesellschaften, deren einziger Zusammenhalt noch auf Angst vor dem staatlichen Repressionsapparat, Abhängigkeit von der Ölrente und religiöser bzw. ideologischer Verblendung besteht. In Ländern, in denen durchschnittlich über 60% unter 23 Jahre alt sind, dasBildungswesen marode und Ökonomien trotz hoher Ölpreise schrumpfen, dürfte dies nur eine Frage der Zeit sein.

Diese Fragen, die die wirklich wichtigen, weit über die Frage US-amerikanischer Außenpolitik hinaus sind, beschäftigt die neue Ausgabe der Zeitschrift Bitter Lemons. In vier ]http://www.bitterlemons-international.org/inside.php?id=101… die mögliche Zukunft des Nahen Ostens.

Und anders als jene vom Handelsblatt zitierten Historiker kommen sie zu dem Schluss, dass die Demokratisierung der Region in jeder Hinsicht alternativlos ist.

Und neben all den strategischen Überlegungen, die sicher wichtig und richtig sind, sollte nicht eines in Vergessenheit geraten: das grundlegende Recht von Menschen in Freiheit zu leben, egal in welchem Flecken dieser Erde. Und dieses Recht wird ihnen weiterhin vorenthalten. Es gab vor fünf Jahren die Hoffnung, dass dieses sich auch für den Nahen Osten endlich ändern könnte. Und an dieser Hoffnung ist festzuhalten, egal was nach der Ära Bush auch geschehen mag.

http://www.wadinet.de/blog/?p=1214
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25.11.08 18:04:42
Beitrag Nr. 43 ()
Timken: Bush war ein großer Präsident



Der scheidende US-Botschafter in Deutschland hat eine positive Bilanz seiner Amtszeit gezogen :cool:

William Tinken, der scheidende US-Botschafter in Deutschland, hat eine positive Bilanz seiner dreieinhalbjährigen Amtszeit gezogen. Von Präsident George W. Bush sei er nach Deutschland geschickt worden, um die Beziehungen zu verbessern, so Timken gegenüber der «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe). «Ich glaube, dabei war ich erfolgreich.» Die Regierungen sowie die Kanzlerin arbeiteten heute mit dem Präsidenten extrem gut und eng zusammen.

Timken widersprach der Einschätzung, Bush sei ein wenig erfolgreicher und schlecht angesehener Präsident. Die USA habe er vor weiteren Terroranschlägen bewahrt und viel für die Bekämpfung von Aids in Afrika getan. «Wenn Sie nach Afrika gehen, dann werden Ihnen die Menschen sagen: George W. Bush war ein großer Präsident.» Weiter sagte der Botschafter, die Historiker würden einst milder über Bush urteilen als die negativ fixierten Medien heute.

Timkens Amtszeit endet mit der des US-Präsidenten im Januar, jedoch wird er Deutschland bereits Anfang Dezember verlassen. (ddp/ba)

http://www.die-topnews.de/timken-bush-war-ein-grosser-praesi…
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25.11.08 18:13:41
Beitrag Nr. 44 ()
Also den Thread sollte man auch kennen:

8 Jahre G.W. Bush - Eine Bilanz
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1142048-1-500/8-j…
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25.11.08 21:06:00
Beitrag Nr. 45 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.063.093 von HeWhoEnjoysGravity am 25.11.08 18:13:41Das ist doch nur einer dieser typischen Bush-Bashing Threads der die großartigen Leistungen und Verdienste eines George W. Bush mit den üblichen Verdrehungen, Halbwahrheiten und Lügen in den Schmutz ziehen will, wie wir sie seit 2003 hier regelmäßig zu Gesicht bekommen haben.
Solche Threads kennen wir hier schon seit 5 Jahren.
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25.11.08 22:00:57
Beitrag Nr. 46 ()
Ein Chart sagt mehr als tausend Worte.

Bush ist am Ende seiner Präsidentschaft bei den Zustimmungsraten der Amerikaner zu seiner Politik am Tiefpunkt (ca 25%) angekommen.

Zum Vergleich. Als Clinton aus dem Amt schied, lagen die Zustimmungsraten für "Slick Willy" bei 65%. http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_Clinton


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26.11.08 14:57:16
Beitrag Nr. 47 ()
#44 George W. Bush ist als Mensch (ebenso wie Condoleezza Rice) durchaus in Ordnung (imho).

Aber kein auch nur halbwegs klardenkender Mensch kann die Fehler und Verbrechen der US-Regierung der letzten Jahre (Jahrzehnte) leugnen. Für wie dumm hälst du eigentlich die Leser hier?
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26.11.08 20:25:16
Beitrag Nr. 48 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.075.470 von HeWhoEnjoysGravity am 26.11.08 14:57:16Für wie dumm hälst du eigentlich die Leser hier?

Für nicht minder dumm als wie Du sie offenbar halten musst wenn Du hier von "Verbrechen der US-Regierung" schwadronierst.
Der Unterschied ist nur, daß Du den Applaus auf Deiner Seite hast was aber niemanden mit gesundem Menschenverstand noch verwundern wird bei dem Publikum hier.
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26.11.08 20:55:05
Beitrag Nr. 49 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.065.029 von CaptainFutures am 25.11.08 21:06:00>>>Das ist doch nur einer dieser typischen Bush-Bashing Threads der die großartigen Leistungen und Verdienste eines George W. Bush <<<:laugh::laugh::laugh:


Da hat sich ja Florida- Rolf mehr um sein Vaterland verdient gemacht.:p
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26.11.08 21:34:14
Beitrag Nr. 50 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.080.739 von Waldsperling am 26.11.08 20:55:05Mehr als Du auf jeden Fall! :p
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26.11.08 21:52:13
Beitrag Nr. 51 ()
@ CaptainFutures

Es ist schon schwierig hier an Board mit den linken Anhängern den Antiamerikanismus. Schon seit Jahren ziehen sie hier an Board täglich Bilanz über den angeblich verlorenen Irakkrieg. Wie Daytrader.

Erfolg an der Börse und im Leben haben aber meistens Leute, die langfristig planen und dementsprechend handeln. Meine Erfahrung.

Ich bin wie Du überzeugt, dass die Regierung der USA in Sachen Irak ebenfalls langfristig plant und zwangsläufig gewinnen wird. Wie eigentlich fast immer.
Denn die USA haben den mächtigsten Gott auf Ihrer Seite.


“Er diente dem einen Gott, der größer ist als alle olympischen Götter. Ich spreche vom Gott der Freiheit.”

Heinrich Heine
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27.11.08 12:52:54
Beitrag Nr. 52 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.081.598 von long rider am 26.11.08 21:52:13Danke für Deine aufmunternden Worte über einen der besten US-Präsidenten den die USA je hatten seit Ronald Reagan, George H. W. Bush, Richard Nixon und Dwight D. Eisenhower.

"Ich möchte sagen, dass die Welt unter meiner Führung freier und friedvoller geworden ist und Amerika sicherer."

"Kein Präsident hat jemals soviel für die Menschenrechte getan wie ich!"

George W. Bush
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27.11.08 13:05:05
Beitrag Nr. 53 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.089.836 von CaptainFutures am 27.11.08 12:52:54Eine Verhöhnung seiner Opfer ist das :mad:
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27.11.08 14:50:33
Beitrag Nr. 54 ()
#50 Also hier im Board gibt es auch reichlich US-Propaganda, wenn du mich fragst.

> Denn die USA haben den mächtigsten Gott auf Ihrer Seite.
Der mächtigste Gott ist Gott (Allah) und ob Gott derzeit den USA wohlgesonnen ist, wage ich ein wenig zu bezweifeln.
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27.11.08 15:18:32
Beitrag Nr. 55 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.056.919 von derbewunderer am 24.11.08 23:03:18"...seine Organisation war damals winzig, uninteressant für die CIA, Deals machte man mit Gulbudin Hekmatyar, nicht mit Bin Laden oder den Tailban."

Stimmt haargenau, aber die historischen Fakten interessieren viele gar nicht, die haben ihre Meinung und lassen sich durch rein gar nix beeindrucken. :D

Dem Bush nehme ich Guantanamo besonders übel, das war eine ganz schwache Leistung der US-Administration, und er trägt dafür die Verantwortung. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, daß sich auch der SPD-Kandidat Steinmeier in dieser ganz speziellen Frage nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
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27.11.08 15:22:37
Beitrag Nr. 56 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.090.007 von Groupier am 27.11.08 13:05:05Hast Du was getrunken? :keks:
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30.11.08 11:26:12
Beitrag Nr. 57 ()
Das könnte ein Hinweis sein, dass Bush von den wahren Hintergründen keine Ahnung hatte:


Interview Excerpts of President Bush and First Lady Laura Bush by Doro Bush Koch for StoryCorps

On November 12, 2008, the President and Mrs. Bush participated in an interview for StoryCorps, the national oral history initiative. The interview was conducted in the White House residence by the President's sister, Doro Bush Koch. An excerpt aired yesterday on NPR stations as a lead-in to today's celebration of StoryCorps' National Day of Listening. The entire interview will be archived at the American Folklife Center at the Library of Congress. Following are excerpts from the interview:

Q How do you want to be remembered, and what are you most proud of?

THE PRESIDENT: I would like to be a person remembered as a person who, first and foremost, did not sell his soul in order to accommodate the political process. I came to Washington with a set of values, and I'm leaving with the same set of values. And I darn sure wasn't going to sacrifice those values; that I was a President that had to make tough choices and was willing to make them. I surrounded myself with good people. I carefully considered the advice of smart, capable people and made tough decisions.

I'd like to be a President (known) as somebody who liberated 50 million people and helped achieve peace; that focused on individuals rather than process; that rallied people to serve their neighbor; that led an effort to help relieve HIV/AIDS and malaria on places like the continent of Africa; that helped elderly people get prescription drugs and Medicare as a part of the basic package; that came to Washington, D.C., with a set of political statements and worked as hard as I possibly could to do what I told the American people I would do.

Q Laura, you have done so much for women and children around the world. What's been your most rewarding initiative?

MRS. BUSH: Well, it's certainly been very rewarding to look at Afghanistan and both know that the President and the United States military liberated women there; that women and girls can be in school now; that women can walk outside their doors without a male escort.

I worry about Afghanistan, but I will always have a special place in my heart for the women that I've met there, both on my visits to Afghanistan and then the many women from Afghanistan who've traveled to the United States on scholarships or with the Afghan American Women's Council, or with a lot of other ways that American citizens have opened their homes to women in Afghanistan so they can be educated quickly, because they missed their education when they were children or young women, because they weren't allowed to learn anything.

I think that's really important. I think as we look all around the Middle East, we'll see that women can be the ones who really lead the freedom movement, and that American women are standing so strongly, I think, with the women in Afghanistan and other places.

Q Mr. President, one of your education initiatives is the No Child Left Behind. Can you reflect on that a little bit?

THE PRESIDENT: I think the No Child Left Behind Act is one of the significant achievements of my Administration because we said loud and clear to educators, parents, and children that we expect the best for every child, that we believe every child can learn, and that in return for Federal money we expect there to be an accountability system in place to determine whether every child is learning to read, write, and add and subtract.

This is a piece of legislation that required both Republicans and Democrats coming together, and it is a landmark legislative achievement. But more importantly, it focused the country's attention on the fact that we had an achievement gap that -- you know, white kids were reading better in the 4th grade than Latinos or African American kids. And that's unacceptable for America. And the No Child Left Behind Act started holding people to account, and the achievement gap is narrowing.

When you couple that with a very strong literacy initiative, which Laura has been a part of, it begins to focus our whole system on solving problems early, and not accepting this premise that you're just going to move people through the system and hope for the best, and insisting upon high standards for every single child. And I'm very proud of that accomplishment, and I appreciate all those here in Washington and around the country that have worked hard to see that the promise of No Child Left Behind has been fulfilled.

Q Can you describe the influence our parents had on you?

THE PRESIDENT: I think that the gift our dad gave to all of us is unconditional love. It is the greatest gift a father can give a child. And it has made life so much easier in many ways, because if you have the ultimate gift of love, then the difficulties of life can be easier handled. And to me that is a great gift.

And he also taught me -- and I think you and Jeb and Neil and Marvin -- that you can go into politics with a set of values and you don't have to sell your soul once you're in the political system. And you can come out with the same set of values. And so I remember, I think it was Jeb said, "Dad was busy in politics, but he invented the definition of quality time." In other words, he was a great father before politics, a great father during politics and a great father after politics.

Q What role does faith play in your day-to-day life?

THE PRESIDENT: I've been in the Bible every day since I've been the President, and I have been affected by people's prayers a lot. I have found that faith is comforting, faith is strengthening, faith has been important....

I would advise politicians, however, to be careful about faith in the public arena. ...In other words, politicians should not be judgmental people based upon their faith. They should recognize -- as least I have recognized I am a lowly sinner seeking redemption, and therefore have been very careful about saying (accept) my faith or you're bad. In other words, if you don't accept what I believe, you're a bad person.

And the greatness of America -- it really is -- is that you can worship or not worship and be equally American. And it doesn't matter how you choose to worship; you're equally American. And it's very important for any President to jealously protect, guard, and strengthen that freedom. http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/11/20081128.htm…
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30.11.08 11:37:06
Beitrag Nr. 58 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.313 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 11:26:12Natürlich hat Bush keine Ahnung. Genauso wie seine Wähler.


Das mit der Wirtschaftskrise, das waren als Kapitalisten verkleidete Sozialisten. Und Barack Obama ist eigentlich ein Muslim. Das muß er doch sein, weil er mit Zweitnamen "Hussein" heißt. Und klingt Obama nicht sehr nach Osama? Hat er sich vielleicht nur den Bart abrasiert und schwarz angemalt? Wird er am Inauguration Day alle um ihn herumstehenden in die Luft jagen? Für Republikaner ein glaubwüridges Szenario.

Und nun, lieber WhoEnjoysStupidity, womöglich ist er der Antichrist, nach dem du schon so lange fahndest. Also hol deine PumpGun aus dem Whiskey-Schrank, steck deine NRA-Mitgliedskarte ein und erlöse die Welt von dem Teufel.

;)
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30.11.08 11:42:35
Beitrag Nr. 59 ()
#57 > Also hol deine PumpGun aus dem Whiskey-Schrank, steck deine NRA-Mitgliedskarte ein und erlöse die Welt von dem Teufel.
Was sollen diese falschen Behauptungen über mich? Mal wieder eine Verleumdungskampagne?

Ich bin mir sicher, dass Barack Obama nicht der Antichrist ist.
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30.11.08 11:51:06
Beitrag Nr. 60 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.362 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 11:42:35Nein, keine Verleumdungskampagne. Was bitte denkst du denn von mir?

Ich mache mich nur ein wenig lustig über dich. Das ist alles.


Und du bist wirklich der Ansicht, Barack Osama ist nicht der Antichrist? Da stehst du aber ziemlich allein da auf republikanischem Boden. Nicht nur, daß Obama fast wie Osama klingt und auch geschrieben wird, was den meisten Reps völlig schnuppe ist, da sie ohnehin ihre Sprache kaum in Wort und Schrift beherrschen, der Mann ist auch noch schwarz. Ja wirklich schwarz. Das gefällt den alten jüdischen Ladies in Florida nun ganz und gar nicht.

Mir gefällt hingegen umso mehr, daß diese Cowboys und Bingo-spielenden Kuriositäten im Orangenhaut-Staat Florida in ihrem Weltbild so richtig erschüttert wurden.
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30.11.08 11:55:32
Beitrag Nr. 61 ()
#59 Wenn du willst, dass die Welt vom Bösen erlöst wird, dann kannst du selbst ein bisschen etwas dafür tun:
werde selbst ein besserer Mensch.
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30.11.08 12:44:04
Beitrag Nr. 62 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.362 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 11:42:35>>>Ich bin mir sicher, dass Barack Obama nicht der Antichrist ist.
<<<


Aber ich bin mir sicher, dass der User Sexus nicht alle Tassen im Schrank hat.
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30.11.08 13:25:36
Beitrag Nr. 63 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.539 von Waldsperling am 30.11.08 12:44:04Sicher noch genug Tassen, um dir einen Tee zu servieren. :kiss:
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30.11.08 13:48:43
Beitrag Nr. 64 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.666 von Sexus am 30.11.08 13:25:36Der User Waldsperling hat doch bestimmt schon wieder einen im Tee.
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30.11.08 13:54:15
Beitrag Nr. 65 ()
Obama wie Bush

Ein erster Obama-Mythos hat sich in Luft aufgelöst oder wohl besser im Cyber: Die Mär von den tausenden von Kleinspendern, die ihm jeweils "hart erarbeitete 200 Dollar" als Spende zur Finanzierung des Wahlkampfs zuschickten.

In fact, Obama's base of small donors was almost exactly the same percent as George W. Bush's in 2004 -- Obama had 26% and the great Republican satan 25%. Obviously, this is unacceptable to current popular thinking. The myth is that money from small donors dominated Barack Obama's finances.

Die konkreten Zahlen zeigen, dass 80% der Spenden 1'000 und mehr Dollars betrugen. Richtig ins Fett gingen jedoch die Zuwendungen der Grossspender: 210 Mio. Dollar stammen aus diesen Quellen, ]http://latimesblogs.latimes.com/washington/2008/11/obama-mo… 1in der Los Angeles Times.

http://www.arlesheimreloaded.ch/article/obama_spenden_wahlka…

Obama tritt in die Fußstapfen von George W. Bush.
Die Großspender werden schon wissen warum.
In 8 Jahren schreibe ich hier dann die Würdigung über Obamas Leistungen.
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30.11.08 14:09:59
Beitrag Nr. 66 ()
#64 Obama tritt in die Fußstapfen von George W. Bush.
Die Großspender werden schon wissen warum.
In 8 Jahren schreibe ich hier dann die Würdigung über Obamas Leistungen.


Das Großkapital in den USA ist aber nicht gerade für seine guten Taten und hehren Ziele berühmt.

Vielleicht wird in 8 Jahren viel bedeutsameres zu diskutieren sein:
http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…
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30.11.08 17:12:15
Beitrag Nr. 67 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.118.784 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 14:09:59Mal eine ernstgemeinte Frage: Bist du aktuell in nervenfachärztlicher Behandlung?
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30.11.08 17:16:46
Beitrag Nr. 68 ()


George W. Bush im Interview mit seiner Schwester

Ich werde Camp David und die Air Force One vermissen

Das Leben als US-Präsident hat manche Vorzüge, das weiß auch George W. Bush (62) – und verriet, was er am meisten vermissen wird, wenn er das Amt abgibt. Das Interview führte die Schwester des Präsidenten, Doro Bush Koch.

Ganz oben auf der Liste: der Landsitz des US-Präsidenten in Camp David. Den liebte Bush. Ebenso werde er die Flüge mit der Präsidentenmaschine Air Force One vermissen, sagte Bush. Als Normalbürger wird er wohl auch mal im Stau stehen müssen.

Bush erklärte, seine Präsidentschaft sei eine „tolle Erfahrung“ gewesen, aber er freue sich auch auf die Zeit danach: „Ich werde das Rampenlicht nicht allzu sehr vermissen.“

Bush hofft, dass man sich an ihn als einen Präsidenten erinnern werde, der seine Seele nicht zu politischen Zwecken verkauft habe. 2001 sei er mit bestimmten Werten nach Washington gekommen, und er verlasse Washington mit genau diesen Werten.

Am 20. Januar 2009 geht die Ära Bush zu Ende. Das Gespräch mit seiner Schwester wurde für das StoryCorps-Projekt aufgezeichnet, bei dem Familienangehörige und Freunde einander interviewen. Die mehr als 35 000 Gespräche werden in der US-Kongressbibliothek aufbewahrt.

http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/29/george-bush-…
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30.11.08 17:21:15
Beitrag Nr. 69 ()


Nach 8 Jahren Präsidentschaft

Was bleibt von Bush?
Von J. REICHELT
Die Geschichte wird ihr Urteil fällen ...

Was wird bleiben von „W.“, dem 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten? Eine BILD-Analyse.

Das angesehene englische Magazin „Economist“ schreibt: „Als Bush antrat, war das größte Problem Amerikas die Frage, was man mit dem Haushaltsüberschuss macht.“

KRIEG UND TERROR

Es sah nach einer friedlichen Amtszeit aus. Bush selbst sagt: „Ich ging davon aus, dass es für uns um Bildungs- und Steuerreformen gehen würde.“

Bis zum Morgen des 11. September 2001. In einer Grundschule flüstert ein Berater dem Präsidenten ins Ohr: „Amerika wird angegriffen.“

Nichts hat die Bush-Jahre so geprägt wie der Tag des Terrors in New York. Der erste Angriff auf Amerika seit Pearl Harbour.

Die Welt vereint sich hinter Amerika. Und Bush führt sie in den „Krieg gegen den Terror“.

Innerhalb weniger Wochen stürzt eine internationale Allianz das grausame Taliban-Regime in Afghanistan. In Kabul tanzen Menschen auf den Straßen. Die Lage heute: 2008 war das blutigste Jahr seit Beginn der Kampfhandlungen. Bushs Erbe: Ein schwieriger, aber richtiger Krieg, den der Westen zu Ende führen muss.

Im März 2003 stürmen US-Truppen von Kuwait nach Bagdad, stürzen Diktator Saddam Hussein. In den folgenden fünf Jahren werden über 4000 GIs fallen. Der Irak droht ein neues Vietnam zu werden. Enge Alliierte wenden sich von Bush ab, weil seine Soldaten im Irak keine Massenvernichtungswaffen finden. Die Welt fühlt sich betrogen.

Aber: Inzwischen sind große Teile des Irak einigermaßen stabil. Die Regierung verfügt über 40 Milliarden Dollar Ölreserve.

Der amerikanische Politikanalyst Charles Krauthammer („Washington Post“): „Wenn aus dem einstigen Feindesland Irak tatsächlich ein Alliierter im Herzen des Mittleren Ostens wird – und danach sieht es im Moment aus –, wird die Geschichte deutlich milder über Bush urteilen.“

Bushs Erbe: Ein teurer, höchst umstrittener Krieg, dessen Ausgang noch längst nicht entschieden ist. Und: Eine Geheimdienst- und Militärmaschine, die nach dem 11. September keinen Anschlag auf Amerika mehr zugelassen hat. ABER AUCH: das Terrorgefängnis Guantanamo, weltweit umstritten, Foltervorwürfe, Beschneidung von Bürgerrechten.

WIRTSCHAFT


Als Bush das Land übernahm, gab es einen Haushaltsüberschuss. Der Präsident senkte die Steuern, vor allem für Besserverdiener. Allein der Krieg im Irak verschlingt jeden Tag bis zu 400 Millionen Dollar. Das Ergebnis: Ein katastrophales Haushaltsdefizit von 455 Milliarden Dollar. Bushs Erbe: Marode Staatsfinanzen in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der letzten Jahrzehnte.

AFRIKA

George W. Bush ist der heimliche Held des Schwarzen Kontinents. Noch nie hat ein Präsident so viel Geld im Kampf gegen Aids und Malaria ausgegeben. Über 15 Milliarden Dollar. Bushs Erbe: eine Afrika-Politik, auf die Amerika stolz sein kann.

Was wird bleiben von George W. Bush?

Er selber sagt: „Wenn die Geschichte urteilen wird, werde ich schon tot sein.“


http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/05/was-bleibt-v…
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30.11.08 17:33:22
Beitrag Nr. 70 ()
#66 Ich bin nicht in ärztlicher Behandlung und nehme weder Medikamente noch Drogen.

Du tust dich übrigens viel schwerer als ich mit der Beantwortung persönlicher Fragen. Wird wohl seine Gründe haben.
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30.11.08 17:44:11
Beitrag Nr. 71 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.119.344 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 17:33:22Welche Fragen?
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30.11.08 17:53:58
Beitrag Nr. 72 ()
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30.11.08 17:58:54
Beitrag Nr. 73 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.119.401 von HeWhoEnjoysGravity am 30.11.08 17:53:58Den Thread kenne ich doch!
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01.12.08 00:40:23
Beitrag Nr. 74 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.119.271 von McMillan am 30.11.08 17:12:15"Mal eine ernstgemeinte Frage: Bist du aktuell in nervenfachärztlicher Behandlung?"
:eek:
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01.12.08 18:00:54
Beitrag Nr. 75 ()
Acht Jahre George W. Bush – Rückblick II: Seine verkannten politischen Erfolge

Auch in puncto Sozialreformen konnte George W. Bush in seiner Amtszeit große Fortschritte erzielen. So entwickelte er den richtungweisenden PEPFAR-Vertrag, der sich das Ziel gesetzt hat, Afrika mit Aidsmedikamenten zu versorgen sowie Tuberkulose und Malaria auszurotten. Bis heute genießt Bush dafür ein hohes Ansehen in Afrika und sein Vertrag hat bis heute 1,4 Millionen Menschenleben gerettet.

Überhaupt liegen Schwarze, anders als die Linken es gerne behaupten, Bush sehr am Herzen. Nie zuvor hat ein US-Präsident sein Kabinett mit so vielen Frauen und Minderheiten ausgestattet wie er. Das Außenministerium war bei ihm traditionell schwarz besetzt. Viel kritisiert wurde auch Bushs No-Chilf-Left-Behind-Act, der mehr Geld für öffentliche Schulen bedeutete und erstmalig das Niveau der amerikanischen Schulen vergleichen und teilweise vereinheitlichen konnte.

Bush, ein mediales Opfer von heuchlerischen Gutmenschen

Ein weiteres Thema, über dass sich Linke in ganz Europa echauffiert haben, war das Kyoto-Protokoll, ein wirtschaftsschädigendes und wirkungsloses Umweltschutzprogramm. Folglich weigerte sich Bush hartnäckig, zu unterschreiben. Al Gore, selbsternannter „Klimagott“ und Friedensnobelpreisträger, der auch immer wieder gerne den Verbrennungsmotor als größtes Übel der Menschheitsgeschichte brandmarkt, griff ihn daraufhin scharf an und drehte einen teuren Film über den Klimawandel, der inhaltlich derart falsch ist, dass er an englischen Schulen nur noch kommentiert gezeigt werden darf. Überhaupt ist es interessant zu wissen, dass in Al Gores Haushalt der jährliche Stromverbrauch eines durchschnittlichen amerikanischen Haushalts in nur einem Monat konsumiert wird und dass die Erdgasrechnung des Friedensnobelpreisträgers und selbst ernannten Klimaretters rund 20 mal so hoch ist wie die eines Durchschnittshaushaltes. Bush hingegen lebt auf einer Ranch mit einer geothermischen Heizungspumpe, die im Sommer das Haus kühlt und es im Winter wärmt – und das ganz ohne fossile Brennstoffe. Selbst das Abwasser sammelt „Umweltsünder und Luftverpester“ George W. Bush, um es für die Bewässerung seines Grundstückes zu verwenden. Und das machte er schon vor Jahren und zwar ohne Medienrummel und Selbstinszenierung.

Überhaupt ist George W. Bush auch menschlich ein wirklich netter und charakterfester Präsident, der die beinharte, unfaire und teils regelrecht abfällige Kritik seiner Gegner mit Humor und Selbstironie nimmt und dabei aber nie vergisst, wer der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist: Und zwar er und nicht die Medien.

Michael Moore, McDonalds-Stammkunde und Bush-Bashing-Meister, verwendet in seinen Propagandastreifen beispielsweise Ausschnitte aus einer selbstironischen Bush-Rede, um seine Aussage, Bush würde sich nur um die Reichen kümmern, zu belegen. Bush ärgert das schon lange nicht mehr. Er ist selbstbewusst, und abgehärtet.

Die Welt verliert einen charakterstarken und selbstlosen Staatsmann

Wenn er heute in seinen Interviews auf die Bilanz seiner acht Jahre angesprochen wird, so antwortet er, dass die wahre Geschichte über seine Präsidentschaft erst in 100 Jahren geschrieben würde. Im Januar 2009 wird Amerika einen humorvollen, aufopfernden und selbstbewussten Präsidenten verlieren, der in acht Jahren so viel bewegt hat wie kein Zweiter und der seiner Überzeugung und seinem Programm immer treu geblieben ist, egal, wie unpopulär seine Ansichten waren. Nie fiel er etwa durch Sex-Skandale auf, wie sein Vorgänger Clinton: Für ihn stand immer der Dienst für sein Land im Vordergrund. Wir Konservative können heute sehr wohl sagen: „Mission Accomplished, Mr. President!“

http://www.blauenarzisse.de/v2/index.php?option=com_content&…
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02.12.08 14:16:27
Beitrag Nr. 76 ()
Bush bereut Aussagen über Massenvernichtungswaffen
Es gibt da etwas, das er bedauert. Der scheidende US-Präsident Bush räumte im US-Fernsehen Fehler während seiner Amtszeit ein: Die falschen Informationen der US-Geheimdienste zur Lage im Irak. Sie hatten über angebliche Massenvernichtungswaffen berichtet.

Washington - George W. Bush betrachtet die falschen Aussagen zu angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak als größten Fehler seiner Amtszeit. "Am meisten ist während meiner Präsidentschaft das Scheitern der Geheimdienste im Irak zu bedauern", sagte Bush in einem am Montag ausgestrahlten Interview mit dem Sender ABC. "Eine Menge Leute haben ihr Ansehen aufs Spiel gesetzt und gesagt, die Massenvernichtungswaffen sind ein Grund, Saddam Hussein zu entmachten." Er wünschte, die Geheimdienstinformationen wären anders gewesen.

Er wolle nicht darüber spekulieren, ob er den Irak-Krieg auch ohne die falschen Geheimdienstinformationen begonnen hätte, sagte Bush. Bush erklärte, bei seiner Amtsübernahme auf einen Krieg nicht vorbereitet gewesen zu sein. "Ich habe keinen Wahlkampf geführt und gesagt 'Bitte wählt mich, ich bin in der Lage, mit einem Angriff umzugehen.'"

Die Terrorangriffe vom 11. September 2001 hätten ihn unvorbereitet getroffen, sagte der Republikaner aus Texas. Er habe nicht mit einem solchen Anschlag auf amerikanischem Boden gerechnet.

Im Irak starben seit der US-Invasion im März 2003 mehr als 4200 amerikanische Soldaten. Die Konflikte im Irak und in Afghanistan ließen Bush in der US-Öffentlichkeit zunehmend unbeliebter werden. Er übergibt sein Amt am 20. Januar seinem Nachfolger Barack Obama. "Ich werde das Präsidentenamt mit erhobenem Kopf verlassen", sagte Bush. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593884,00.html
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02.12.08 16:53:38
Beitrag Nr. 77 ()
Bush on His Legacy: I 'Liberated' Iraqis

President Says He Wants to Be Remembered for Liberating Iraqis and HIV/AIDS Work in Africa



In a personal and wide-ranging interview conducted by his sister about his legacy, his faith and the influence of his father, President George W. Bush said he hopes to be remembered as a liberator of the Iraqi people.

"I'd like to be a president [known] as somebody who liberated 50 million people and helped achieve peace," Bush told his sister, Dorothy Bush Koch, in a conversation recorded for the oral-history organization StoryCorps for the American Folklife Center at the Library of Congress.

An excerpt of the interview was aired on National Public Radio Thursday, and the White House released additional excerpts with both the president and first lady Laura Bush today.

"I would like to be a person remembered as a person who, first and foremost, did not sell his soul in order to accommodate the political process," Bush said, according to White House excerpts.

"I came to Washington with a set of values, and I'm leaving with the same set of values. And I darn sure wasn't going to sacrifice those values; that I was a president that had to make tough choices and was willing to make them," he said.

Bush is ending his eight-year presidency with historically low public approval ratings, wars in Iraq and Afghanistan and a dire economic crisis.

The president told his sister he is proud of the "tough decisions" he made.

"I surrounded myself with good people," Bush said. "I carefully considered the advice of smart, capable people and made tough decisions."


Bush: No Child Left Behind a Significant Achievement
Bush said his No Child Left Behind policy, which has been widely criticized by educators as too focused on test scores, is one of his significant achievements.

"I think the No Child Left Behind Act is one of the significant achievements of my administration because we said loud and clear to educators, parents and children that we expect the best for every child, that we believe every child can learn, and that in return for Federal money we expect there to be an accountability system in place to determine whether every child is learning to read, write, and add and subtract," he said.

Laura Bush: 'I Worry About Afghanistan'
Bush said because of his administration's No Child Left Behind policy, the "achievement gap" between white children and African-American and Latinos is "narrowing."

"The promise of No Child Left Behind has been fulfilled," Bush said.

Asked how he would like to be remembered, Bush said he wants to be known as a president "that focused on individuals rather than process; that rallied people to serve their neighbor; that led an effort to help relieve HIV/AIDS and malaria on places like the continent of Africa; that helped elderly people get prescription drugs and Medicare as a part of the basic package; that came to Washington, D.C., with a set of political statements and worked as hard as I possibly could to do what I told the American people I would do." First lady Laura Bush, who seemed to gain more confidence in recent years to speak out on foreign policy issues she cares about, said her most rewarding work was on behalf of women in Afghanistan.

"It's certainly been very rewarding to look at Afghanistan and both know that the president and the United States military liberated women there; that women and girls can be in school now; that women can walk outside their doors without a male escort," the first lady said, according to White House excerpts. "I worry about Afghanistan, but I will always have a special place in my heart for the women that I've met there," she said. "I think as we look all around the Middle East, we'll see that women can be the ones who really lead the freedom movement, and that American women are standing so strongly, I think, with the women in Afghanistan and other places."

Asked by his sister to describe the influence their parents had on him, Bush said, "I think that the gift our dad gave to all of us is unconditional love. It is the greatest gift a father can give a child. And it has made life so much easier in many ways, because if you have the ultimate gift of love, then the difficulties of life can be easier handled. And to me that is a great gift."

Bush: I've Been in the Bible Every Day of My Presidency
Heaping praise on his father, former President George H.W. Bush, the president said, "He also taught me -- and I think you and Jeb and Neil and Marvin -- that you can go into politics with a set of values and you don't have to sell your soul once you're in the political system. And you can come out with the same set of values."

Bush, who is a born-again Christian, spoke about the role his faith has played in his presidency.

"I've been in the Bible every day since I've been the president, and I have been affected by peoples' prayers a lot. I have found that faith is comforting, faith is strengthening, faith has been important," Bush said.

"I would advise politicians, however, to be careful about faith in the public arena," he said.

"In other words, politicians should not be judgmental people based upon their faith. They should recognize -- as least I have recognized I am a lowly sinner seeking redemption, and therefore have been very careful about saying [accept] my faith or you're bad. In other words, if you don't accept what I believe, you're a bad person. And the greatness of America -- it really is -- is that you can worship or not worship and be equally American. And it doesn't matter how you choose to worship; you're equally American. And it's very important for any President to jealously protect, guard, and strengthen that freedom."

http://abcnews.go.com/Politics/Story?id=6353033&page=3

Goodbye Mr. President. Sie werden uns Deutschen sehr fehlen. :cry:
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05.12.08 21:55:48
Beitrag Nr. 78 ()
Bush beurteilt Lage im Nahost „hoffnungsvoller“ als bei Amtsantritt

Der scheidende US-Präsident George W. Bush zieht Bilanz seiner Nahost-Politk und räumt Fehleinschätzungen ein. Das Stocken des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern hätten zu „Frustrationen und Enttäuschungen“ geführt. Die Irak-Mission habe sich als „länger und kostspieliger“ erwiesen, als er dies erwartet habe, sagte Bushin Washington laut vorab verbreitetem Manuskript. Trotz der Rückschläge nannte Bush die Lage im Nahe Osten heute „freier, hoffnungsvoller und vielversprechender“ als bei seinem Amtsantritt. Als Erfolg verbuche er u.a. den Abzug der syrischen Truppen aus dem Libanon und den Verzicht Libyens auf Massenvernichtungswaffen, sowie die Entstehung einer demokratischen Ordnung im Irak.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…
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05.12.08 22:51:38
Beitrag Nr. 79 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.157.827 von CaptainFutures am 05.12.08 21:55:48Davon das er dem Iran politisch wie militärisch einen Bäerndienst erwiesen, inklusive nie vorherdagewesener Öleinnahmen verschafft hat, davon sagt er nichts.

Davon das der Hinterhofatomstaat Pakistan vor der Machtübernahme der Islamisten steht, davon sagt er nichts.

Davon das sein Alibikriegchen wg. 9/11 halbherzich geführter Afghanistanfeldzug vor dem scheitern steht, davon sagt er nichts.

Davon das der Abzug der Syrer die Hisbollahterroristen zu de facto Herrschern des Libanons hat werden lassen, davon sagt er nichts.

Und das der Muammar schon lange vor 9/11 ein Auslaufmodel im nahen Ostern war, davon sagt er nichts.

Und was die demokratische Ordnung im Irak angeht lass die Iraker erstmal ohne US-Truppen wählen.
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06.12.08 00:35:42
Beitrag Nr. 80 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.146 von Groupier am 05.12.08 22:51:38Kannst du deine einzelnen Aussagen inhaltlich begründen? Würde mich mal interessieren, wie du auf diese Annahmen kommst, das meiste davon halte ich für übertrieben.
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06.12.08 00:40:13
Beitrag Nr. 81 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.450 von McMillan am 06.12.08 00:35:42Erinner mich einfach in ein zwei Jahren an die Frage.
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06.12.08 00:43:15
Beitrag Nr. 82 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.466 von Groupier am 06.12.08 00:40:13:laugh: Witzbold, erst das Maul aufreißen und dann den Schwanz einfahren. Wieder so ein ahnungsloser "Seher", der darauf hofft, daß man seine Prognosen ggf. vergißt.
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06.12.08 00:56:29
Beitrag Nr. 83 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.476 von McMillan am 06.12.08 00:43:15Im Irak SITREP Thread hab ich Bush lange vor der Wahl verbal zerrissen.
Und am Rnde kams sogar noch schlimmer.
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06.12.08 01:03:28
Beitrag Nr. 84 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.495 von Groupier am 06.12.08 00:56:29Ja, schon klar, die vergrabenen Schätze. :laugh:
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06.12.08 01:21:40
Beitrag Nr. 85 ()
Ja genau die :laugh:


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06.12.08 01:30:54
Beitrag Nr. 86 ()
sacht ma mädels, blödelt ihr hier etwa in einem hewho sräd rum?

wollt ihr ihn veräppeln oder was?

ihr müsst los. bei frau mc leckt nur die heizung und das ideal standart
muslim becken ist auch noch nicht eingebaut.
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06.12.08 01:36:31
Beitrag Nr. 87 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.539 von aekschonaer am 06.12.08 01:30:54Wir sind hier als gute und kompetente Experten tätig. ;)
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06.12.08 13:08:46
Beitrag Nr. 88 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.495 von Groupier am 06.12.08 00:56:29Im Irak SITREP Thread

Dieser Thread ist die größte Ansammlung von antiamerikanischen Erzeugnissen die ich bislang gesehen habe. :rolleyes:
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06.12.08 13:10:39
Beitrag Nr. 89 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.146 von Groupier am 05.12.08 22:51:38Warum sollte er denn solche Halbwahrheiten und Verdrehungen sagen? :confused:

Es reicht doch wenn Verschwörungssites darüber schreiben oder?
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06.12.08 13:12:09
Beitrag Nr. 90 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.158.529 von Groupier am 06.12.08 01:21:40Das ist genau das "Niveau" der "Bush-Kritiker". :rolleyes:

Lasst Euch was Neues einfallen für Obama. Der Affenvergleich geht nicht mehr.
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06.12.08 16:08:22
Beitrag Nr. 91 ()
Was die Amerikaner von GW Bush halten, zeigt dieser Chart.

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06.12.08 16:37:01
Beitrag Nr. 92 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.884 von bares@nobles am 06.12.08 16:08:22Ist ja fast so schlimm wie beim Demokraten Jimmy Carter, den die Amerikaner noch weniger leiden können als Bush.
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06.12.08 16:58:55
Beitrag Nr. 93 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.952 von CaptainFutures am 06.12.08 16:37:01Falsch! Der ungeliebte Jimmy Carter schaffte es am Ende seiner Amtszeit immer noch auf 34% Zustimmungsrate.

Da liegt der aktuelle Bush noch 10 Punkte schlechter in der Job-Performance. Unvergleichlich schlecht eben dieser GW Bush!
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06.12.08 17:03:50
Beitrag Nr. 94 ()
Clinton schaffte es am Ende seiner Amtszeit trotz Lewinsky auf einen Rekordwert von 66% Zustimmungsrate, gefolgt von Reagan mit sehr guten

GW Bush setzt hingegen Maßstäbe am untersten Ende der Tabelle.
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06.12.08 17:06:31
Beitrag Nr. 95 ()
Die 63% von Reagan will ich hiermit noch nachreichen.

http://www.gallup.com/poll/112810/LameDuck-Presidents-Usuall…
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06.12.08 17:09:32
Beitrag Nr. 96 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.998 von bares@nobles am 06.12.08 16:58:55Carter kam auf nur 28% Zustimmung im Sommer 1979.

Bis heute spielt er keine Rolle mehr außer als Palijubler und Autor von antisemitischen Pamphleten.

Über Bush und den Irakkrieg dagegen wird man schon in einigen Jahren zurückdenken und ganz anders urteilen. Denn er hatte Recht gehabt, mit ALLEM!
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06.12.08 17:12:24
Beitrag Nr. 97 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.025 von CaptainFutures am 06.12.08 17:09:32Harry S. Truman war ebenso ein demokratischer Loser der den 20% Boden austestete am Ende seiner Regierungszeit.
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06.12.08 17:16:00
Beitrag Nr. 98 ()


Kein anderer US-Präsident vor Bush hat jemals soviel Zustimmung erhalten! 90%!
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06.12.08 17:19:49
Beitrag Nr. 99 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.033 von CaptainFutures am 06.12.08 17:12:24Der demokratischer Loser Harry S. Truman lag am Ende seiner Amtszeit bei 32%.

Das ist zwar der vorletzte Platz, aber Truman liegt immerhin noch fast 10 Punkte vor dem republikanischen Loser GW Bush, der die Rote Laterne übernommen hat.
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06.12.08 17:21:20
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.051 von bares@nobles am 06.12.08 17:19:49Kein anderer US-Präsident hat jemals so viel Zustimmung im amerikanischen Volk erreicht wie der Spitzenreiter der Zustimmung Bush.
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06.12.08 17:22:52
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.159.419 von CaptainFutures am 06.12.08 13:08:46Nein!

Der Irak SITREP Thread ist die ultimative Bankrotterklärung aller Bush in den Arschkriechern.
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06.12.08 17:25:16
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.054 von CaptainFutures am 06.12.08 17:21:20Das nenne ich die offizielle Quote wie blöd die Amis waren.

D.h. wie die sich haben für dumm verkaufen lassen.
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06.12.08 17:25:22
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.051 von bares@nobles am 06.12.08 17:19:49die Rote Laterne

geht verdientermaßen an den demokratischen Loser Harry Truman mit 22% (Februar 1952).
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06.12.08 17:25:36
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.058 von Groupier am 06.12.08 17:22:52:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
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06.12.08 17:26:57
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.066 von Groupier am 06.12.08 17:25:16Das nenne ich die offizielle Quote wie blöd die Amis waren.

So drehen sich die Amibasher das eben zurecht. Wenn Bush nur 25% bekommt sind die Amis ganz dolle schlau. Bekommt er 90% Zustimmung sind die Amis ganz dolle blöd.
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06.12.08 17:34:02
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.051 von bares@nobles am 06.12.08 17:19:49Dieser kurzfristige Peak im Chart war aber nicht der Person GW Bush, sondern dem Ereignis 9/11 geschuldet.
In jenen Tagen hätte jeder andere Hohlkörper als Präsident höchste Zustimmungsraten eingefahren.

Aber heutzutage hat GW Bush der Alltag eingeholt und da bleibt ihm eben nur die Rote Laterne übrig.



Ohne diesen Peak an 9/11 läge die Zustimmungsrate heute wohl unter 10% und du wärst wohl der letzte Bush-Jubler auf dem Erdkreis.
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06.12.08 17:39:16
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.098 von bares@nobles am 06.12.08 17:34:02Dieser kurzfristige Peak im Chart war aber nicht der Person GW Bush, sondern dem Ereignis 9/11 geschuldet.

Richtig. Es war dem Ereignis 9/11 geschuldet und dem konsequenten und korrektem Management dieses Terrorangriffs auf die USA und der Kriegserklärung an den Westen durch Bush. Bush hat diese Krise eben perfekt gemanagt und die vollkommen richtigen Entscheidungen getroffen und Antworten gegeben und die ganze Welt außer ein paar wenigen Bush-Bashern hier im Forum haben das erkannt.
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06.12.08 17:54:57
Beitrag Nr. 108 ()
..und der Kriegserklärung an den Westen durch Bush.

Die Kriegserklärung an den Westen durch Bush habe ich anscheinend verpasst, aber ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern als Bush minutenlang hilflos mit einem Buch in der Hand in einem Kindergarten in Florida sass, als ihm mitgeteilt wurde, dass soeben die Twin Towers in New York und das Pentagon attackiert worden waren.

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06.12.08 17:56:12
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.171 von bares@nobles am 06.12.08 17:54:57Und? :confused:
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06.12.08 18:10:19
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.179 von CaptainFutures am 06.12.08 17:56:12Und? :confused:

Das frage ich mich auch. Wie kann ein Präsident Kinderbücher lesen, wenn sein Land gerade attackiert wird.
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06.12.08 18:11:54
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.213 von bares@nobles am 06.12.08 18:10:19Soll er jetzt hysterisch schreiend durch die Gegend rennen und sich unter der Bettdecke verkriechen?
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06.12.08 19:24:25
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.219 von CaptainFutures am 06.12.08 18:11:54Nein, aber Kinderbücher lesen ist in einer solchen Situation auch nicht angesagt.
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06.12.08 19:34:01
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.401 von bares@nobles am 06.12.08 19:24:25Bush verhielt sich eben souverän und professionell. Was ist dagegen zu sagen wenn er die Ruhe bewahrt um überlegt zu handeln?
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06.12.08 20:00:01
Beitrag Nr. 114 ()
David Frum: Eight facts that burnish Bush's record



With the U.S. economy in crisis, George W. Bush’s already slumping popularity levels have sagged even deeper. This summer, his own political party kept him away from its national convention in St. Paul. The President himself has been reduced to wistful hopes that history will somehow justify him.

At this low point, some counterbalance:

1) Even as you read this, Indian commandos are waging a deadly urban battle against Islamic terrorists. Those soldiers have almost certainly trained with U.S. Rangers or Marines — part of an intensifying U.S.-India security partnership that has been one of the most signal foreign policy successes of the Bush years. Otto von Bismark is supposed to have said that the most important geopolitical fact of the 20th century would be that the United States and Great Britain spoke the same language. Bush’s strategic entente with India may well prove the most important geopolitical fact of the 21st.

2) Last week, the Iraqi parliament approved a status-of-forces agreement authorizing the continuing presence of U.S. troops inside Iraq. The Iraq war is ending in political reconciliation within Iraq -- and with hope of an ongoing alliance between Iraq and the United States. Since the 1960s, Iraq has been the most destabilizing state in the Arab world, ruled by a succession of radical anti-western regimes. Bush leaves office with Iraq ready at last to become a more normal country, at peace with itself and its neighbours.

3) Bush’s hopes for a more democratic Middle East have not been realized. But here’s what has been accomplished throughout the region: Libya has ended its nuclear program, paid damages for the Lockerbie bombing and reoriented its regime to the West. Saudi Arabia and other Gulf states have toughened their banking rules, ending their old double game on terrorist financing. Hamas fundraising operations in North America have been rolled up: Just this past week, a Texas court convicted the officials of the Holy Land Foundation, Hamas’ main U.S. front group, of providing material support to terrorism. The second Palestinian intifada has been crushed, confronting the Palestinian leadership with the hard truth that their aspirations cannot be attained by violence.

4) No new international terrorist attack inside the United States since 9/11. No Islamic terrorist attacks on a European ally since 2005.

5) Plan Colombia worked, and the Colombian insurgency has been weakened if not broken. Mexico has completed its second multiparty presidential election. The United States has resisted Hugo Chavez’s attempts to make himself a Castro-style martyr, putting the Chavez regime on the way to collapse due to its own economic incompetence.

6) Economic conservatives like me may not like it much, but for many millions of senior citizens, George Bush’s most important legacy is a national prescription-drug program that relieves those over 65 of the fear that they cannot afford the medications they need.

7) Bush encouraged the nuclear-power industry. There have been 17 new nuclear licence applications since 2007 — opening the way to the first new reactors since the 1970s. U.S. oil consumption has dropped almost 10% since 2005. In September, 2008, the most recent month for which figures are available, the United States consumed a little under 534 million barrels of oil — the lowest amount used in any month since September, 1996.

8) After 9/11, Bush passionately championed America’s vast majority of law-abiding Muslims — and perhaps due to his leadership, the much-feared wave of hate crimes never occurred. According to surveys by Zogby International, only 6% of U.S. Muslims experienced any form of verbal abuse in the two months immediately following 9/11. In all the United States, there were 84 incidents of anti-Islamic violence or intimidation in 2007. (To put that in context, there were 1,039 incidents that year of anti-gay violence or intimidation.) George Bush was the first president to confer cabinet rank on a Muslim American, when he chose Zalmay Khalilzad as ambassador to the United Nations in 2007.

Does this legacy qualify George Bush for Mount Rushmore? Probably not. But it does promise the 43rd president a gentler treatment from history than he has received from his contemporaries.

http://network.nationalpost.com/np/blogs/fullcomment/archive…
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06.12.08 20:18:40
Beitrag Nr. 115 ()
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06.12.08 20:32:00
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.219 von CaptainFutures am 06.12.08 18:11:54Schön wie klar allen die Situation ist.

Aber wer weiß genau was ihm ins Ohr geflüstert wurde?

Möglicherweise sowas wie es gibt da ein Problem, wenn sie hier fertig sind teilen wir ihnen die Einzelheiten mit.


Sosa
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06.12.08 21:16:30
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.538 von Groupier am 06.12.08 20:18:40Den tumben Amibashern wird das lachen schon noch vergehen wenn Obama den Bush Kurs unbeirrt und ohne Rücksicht fortführen wird.
Die entsprechenden Männer sind von ihm schon in Stellung gebracht worden. Das bewährte Personal seines Vorgängers wird auch unter Obama seinen Dienst so gewissenhaft und aufrichtig ausführen wie unter ihrem Meister. Und dann bin ich mal auf die ganze Berichterstattung in Deutschland gespannt wenn Obama die nächsten Heereskontingente anfordert und uns den Kopf reinwaschen wird warum immer nur der Amerikaner für die Weltsicherheit und das NATO-Bündnis bluten muß und der Deutsche bei zwei Maß Bier pro Tag in Afghanistan sich vergnügt und sich und die Koalitionsstreitkräfte schädigt mit seinem unzeitgemäßen pazifistischen Verhalten. Welche Titelseiten werden dann wohl den Spiegel und Stern zieren wenn der Marschbefehl durch Obama erteilt wird? Ob Afghanistan, Pakistan, Darfur, Iran, der Kampf der Kulturen oder was da sonst noch so auf uns zu kommen mag, der Druck auf uns jedenfalls wird weiter steigen. Und das ist gut so um die Realitäten einmal zur Kenntnis zu nehmen und dem Volk ins Gedächtnis zu brennen. Um den Beruf und die Wichtigkeit des Soldaten und der Terrorabwehr als Landesverteidigung wieder mehr in den Vordergrund treten zu lassen und worauf es ankommen wird in den nächsten Jahren des globalen Wettstreits. Ich freue mich jedenfalls das alles miterleben zu dürfen weil ich nämlich live mit dabei sein will wenn diese häßliche Ideologie der Alt-68er zerbröckelt und in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Am Ende wird immer abgerechnet und dann werden wir sehen wer letztendlich doch Recht gehabt hat und den entscheidenden Haken austeilt, die Möchtegernrevoluzzer oder die Konservative. Eine Weltanschauung muß fallen. Eine friedliche Koexistenz ist zumindest ausgeschlossen. Das wäre infam und realitätsfremd das anzunehmen.
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06.12.08 21:27:12
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.632 von CaptainFutures am 06.12.08 21:16:30Das Geschwätz erinnert irgendwie an die Sprüche der Zinnsoldaten aus der Kaiserzeit von Wilhelm II.

Hast du überhaupt gedient CaptainPlagiator?
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06.12.08 21:30:53
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.663 von bares@nobles am 06.12.08 21:27:12Ist jetzt Dummschwätzen wieder angesagt?
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06.12.08 21:36:50
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.670 von CaptainFutures am 06.12.08 21:30:53Hast du gedient bzw. hast du Wehrdienst abgeleistet?
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06.12.08 21:46:55
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.686 von bares@nobles am 06.12.08 21:36:50Was hat das denn mit dem Thema hier zu tun?
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06.12.08 21:48:48
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.686 von bares@nobles am 06.12.08 21:36:50Für Propaganda Zuständige sind freigestellt ... :laugh:
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06.12.08 21:52:52
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.713 von AdHick am 06.12.08 21:48:48Wird jetzt hier wieder geblödelt?
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06.12.08 21:59:35
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.722 von CaptainFutures am 06.12.08 21:52:52Jedes Mal, wenn ich hier rein schaue, verbreitest du schlichte Propaganda.
Andere Arbeit kannst du offensichtlich nicht haben.
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06.12.08 22:01:10
Beitrag Nr. 125 ()
Ich blödel gerne, du bist allerdings Ernst. :eek:
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06.12.08 22:03:11
Beitrag Nr. 126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.740 von AdHick am 06.12.08 21:59:35Wo siehst Du denn hier Propaganda bitteschön?
Und was soll diese Spekulation über meine Arbeit?
Möchtest Du als nächstes auch meine Schuhgröße und meine Blutgruppe wissen?
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06.12.08 22:03:52
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.741 von AdHick am 06.12.08 22:01:10Ich bin ja auch ein konservativer Realist. :eek:
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06.12.08 22:06:53
Beitrag Nr. 128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.708 von CaptainFutures am 06.12.08 21:46:55Das hat damit was zu tun, dass du ein Zinnsoldat bist, der von etwas wie Soldatentum redet, von dem er jedoch keine Ahnung hat.

Dein Vorbild Bush gehörte übrigens auch zur Drückebergerfraktion, die während des Vietnamkrieges lediglich an der Heimatfront gedient hat.
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06.12.08 22:11:36
Beitrag Nr. 129 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.745 von CaptainFutures am 06.12.08 22:03:52Hahaha,

sinnlos gegen deine teils absurden vorgefestigten Meinungen anzuschreiben, bist eh faktenresistent.

Ich geh lieber ins Bett.

Gute Nacht allerseits.
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06.12.08 22:19:04
Beitrag Nr. 130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.754 von AdHick am 06.12.08 22:11:36Vorgefestigte Meinungen, Propaganda und Faktenresistenz habe ich komischerweise immer nur bei Dir und vielen anderen gelesen, die ich jetzt nicht mehr lesen kann bzw. will.

Also schlaf schön (weiter).
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06.12.08 22:21:53
Beitrag Nr. 131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.748 von bares@nobles am 06.12.08 22:06:53Woher willst denn ausgerechnet Du wissen wovon ich Ahnung habe und wovon nicht? Das verrate mir mal Du Genie.

Ob Bush im Vietnamkrieg nun gedient hat oder nicht ist vollkommen irrelevant und unwichtig. Trotzdem kann er als Oberbefehlshaber militärische Interventionen befehlen oder wo ist da das Problem oder der Widerspruch?
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06.12.08 23:29:25
Beitrag Nr. 132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.632 von CaptainFutures am 06.12.08 21:16:301. Ich bin kein kein Alt-68er.:mad:
2. Ich habe gedient. :p
3. Den Befehlen eines Deppen wie Bush würde ich nie folgen.
4. Wenn Obama den Kurs von Bush fortsetzen sollte, ist er kein Präsident sondern allenfalls eine oberbefehlshabende Marionette diverser einschlägiger Lobbies eben wie Bush.
5. Wenn eben diese Lobbies weiter die US-Amerikanische Politik dominieren sollten. Dann ist es eh wurscht was die von uns wollen, denn es ist alles blos nicht in unserem Interesse.
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06.12.08 23:31:13
Beitrag Nr. 133 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.713 von AdHick am 06.12.08 21:48:48... wg. erwiesener Schlichtheit im cerebralen Bereich sicherlich. :confused:
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06.12.08 23:32:59
Beitrag Nr. 134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.878 von Groupier am 06.12.08 23:29:25Nichts dazugelernt. Leider. :(
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06.12.08 23:36:01
Beitrag Nr. 135 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.884 von CaptainFutures am 06.12.08 23:32:59Wozu auch? Er weiß doch schon alles. :D
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06.12.08 23:44:27
Beitrag Nr. 136 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.768 von CaptainFutures am 06.12.08 22:21:53Ob Bush im Vietnamkrieg nun gedient hat oder nicht ist vollkommen irrelevant und unwichtig.

Das ist genau der Punkt!
Wenn er in Vietnam gewesen wäre hätte er selbst als Depp nie und nimmer diesen strunzdummen Irakkrieg an den Haaren herbeigezerrt.

Trotzdem kann er als Oberbefehlshaber militärische Interventionen befehlen oder wo ist da das Problem oder der Widerspruch?

Wie blöd bist du eigentlich :confused:
Weil sich eben jede dieser von ihm als Oberbefehlshaber befohlenen militärischen Interventionen sich als total kontraproduktiv erwiesen hat.

Wenn der Depp endlich aus dem weissen Haus raus ist.
Dann wird er sich den Fakt das es ihm gelungen ist O. bin Ladens Handy zu verhaften wahrscheinlich als ewig bleibenden Erfolg ans Revers heften können.
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06.12.08 23:45:27
Beitrag Nr. 137 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.893 von McMillan am 06.12.08 23:36:01Stimmt, so wie AdHick, Spooner, B&N, etc. pp. :(
Man kann sie gar nicht mehr alle zählen diese klugen Leute.
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06.12.08 23:53:15
Beitrag Nr. 138 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.893 von McMillan am 06.12.08 23:36:01;) Genau :D
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07.12.08 00:05:03
Beitrag Nr. 139 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.905 von Groupier am 06.12.08 23:44:27Wenn er in Vietnam gewesen wäre hätte er selbst als Depp nie und nimmer diesen strunzdummen Irakkrieg an den Haaren herbeigezerrt

Wie blöd ist das denn? :confused:

Weil sich eben jede dieser von ihm als Oberbefehlshaber befohlenen militärischen Interventionen sich als total kontraproduktiv erwiesen hat.

Von was redest Du? Die militärische Intervention im Irak war jedenfalls ein Erfolg. Hat zwar alles länger gedauert als geplant aber immerhin. In Afghanistan strauchelt es derzeit etwas das stimmt. Aber auch dort wird eine geplante massive Truppenaufstockung und die geplante Winteroffensive über kurz oder lang zu den selben Erfolgen führen wie im Irak.
Daran zweifelt niemand mehr.
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07.12.08 00:08:11
Beitrag Nr. 140 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.932 von CaptainFutures am 07.12.08 00:05:03Im Irak ist die Lage blos besser geworden weil nach X-Jahren Krieg eben eine Kriegsmüdigkeit eingetreten ist.
Die Parolen der al Quaida und Co. ziehen halt nicht mehr so.

Das ist alles.
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07.12.08 00:13:48
Beitrag Nr. 141 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.905 von Groupier am 06.12.08 23:44:27"Wenn er in Vietnam gewesen wäre hätte er selbst als Depp nie und nimmer diesen strunzdummen Irakkrieg an den Haaren herbeigezerrt."

Ich schließe aus dieser Äußerung, daß du nicht weißt wie und warum der Krieg zu Stande kam.
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07.12.08 00:19:38
Beitrag Nr. 142 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.946 von McMillan am 07.12.08 00:13:48Und warum sollte ich das nicht wissen.

Hä!



p.s. Aber glaub blois nicht das ich das mit dir Ausseinander klamüsser.
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07.12.08 00:21:11
Beitrag Nr. 143 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.932 von CaptainFutures am 07.12.08 00:05:03

Dann bin ich mal gespannt wie der Graph in in 3-4 Jahren aussieht wenn Obama im Stil von Bush weitermachen sollte.
:laugh:
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07.12.08 00:21:51
Beitrag Nr. 144 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.935 von Groupier am 07.12.08 00:08:11Die US-Army hat mit ihrer "Surge" und den Koalitionstruppen die al-qaida Terroristen aus dem Irak hinausexzerziert. Sie haben alle Feinde im Irak vernichtet, das Land befriedet, das Saddamregime gestürzt, erfolgreich geholfen eine neue funktionsfähige demokratische Regierung zu etablieren und alle andauernden Aufstände unterdrückt.
Kriegsmüdigkeit ist bei der al Quaida und Co. übrigens nicht eingekehrt wie man am jüngsten Terrorakt in Mumbai sehen konnte.
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07.12.08 00:25:06
Beitrag Nr. 145 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.951 von Groupier am 07.12.08 00:21:11Was hat der US-Präsident denn mit dem Dollarkurs zu tun? :confused:
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07.12.08 00:26:52
Beitrag Nr. 146 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.956 von CaptainFutures am 07.12.08 00:25:06Ach sollte er mit dem nix zu tun haben.
:laugh:
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07.12.08 00:30:30
Beitrag Nr. 147 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.959 von Groupier am 07.12.08 00:26:52Erklär mal.
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07.12.08 00:36:03
Beitrag Nr. 148 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.951 von Groupier am 07.12.08 00:21:11Was ist das für ein Chart? Gegen was läuft der, Zeitachse ist klar, aber sonst gegen was? Gold? Währungskorb? Hamburger? Oder gequirlte Kacke?
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07.12.08 00:39:08
Beitrag Nr. 149 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.968 von derbewunderer am 07.12.08 00:36:03Er zeigt die allgemeine Kaufkraft des USD seit 1775 an.
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07.12.08 00:40:52
Beitrag Nr. 150 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.949 von Groupier am 07.12.08 00:19:38"Aber glaub blois nicht das ich das mit dir Ausseinander klamüsser."

Um Himmels willen, ich wollte das dir keineswegs erklären! :eek:
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07.12.08 00:41:53
Beitrag Nr. 151 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.968 von derbewunderer am 07.12.08 00:36:03Kann ich dir sagen, der Chart läuft gegen Null! :laugh:
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07.12.08 00:44:14
Beitrag Nr. 152 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.971 von Groupier am 07.12.08 00:39:08Also 1$ ist jetzt eigentlich nur noch 5 Cent wert richtig? :confused:

Wird das dann automatisch an der Kasse im Supermarkt mit umgerechnet oder wie funktioniert das?
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07.12.08 01:15:20
Beitrag Nr. 153 ()
USA

Kriege kosten 3,5 Billionen Dollar





Die Wahnsinnsumme von 3,5 Billionen Dollar kosten die Kriege im Irak und in Afghanistan die USA bis 2017, schätzen Abgeordnete der Demokraten.
Jede vierköpfige Familie muss demnach umgerechnet 46.400 Dollar für die Militäreinsätze zahlen.

Die Kriege im Irak und in Afghanistan kosten die USA einem Bericht des Parlaments zufolge fast doppelt so viel wie bislang von der Regierung dafür veranschlagt.
Von 2002 bis 2008 werden sich die Kosten auf 1,6 Billionen Dollar (1,1 Billionen Euro) belaufen, heißt es in einem Bericht des Wirtschaftsausschusses im US-Kongress.
Erstmals wurden auch versteckte ökonomische Kosten wie steigende Zinszahlungen, ausbleibende Investitionen, steigende Ölpreise und höhere Folgekosten für die medizinische Versorgung von Veteranen berücksichtigt.

Republikaner kritisieren Berechnung
Für eine vierköpfige US-Familie belaufen sich die Kriegskosten damit auf rund 21.000 Dollar (14.300 Euro), heißt es in dem Bericht.
Die Regierung von Präsident George W. Bush hat im Kongress bislang insgesamt 804 Milliarden Dollar (550 Milliarden Euro) für beide Kriege beantragt.
Die realen Kosten allein für den Krieg im Irak beziffern die Experten bis einschließlich 2008 auf 1,3 Billionen Dollar (890 Milliarden Euro).


"Wir können uns diesen Krieg nicht leisten", sagte der Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid.
Ein republikanischer Kongressmitarbeiter kritisierte jedoch, der Bericht enthalte "mehrere Milliarden Dollar schwere Fehler".
So berücksichtige er nicht den finanziellen Nutzen aus der Eindämmung des Terrorismus.
Der Sturz der Taliban etwa habe auch den USA genützt.

Auch für die kommenden Jahre wird mit weiter steigenden Kosten gerechnet.
Von 2003 bis 2017 sollen die Kriege 3,5 Billionen Dollar verschlingen.
Damit wäre eine vierköpfige Familie mit 46.400 Dollar (31.800 Euro) belastet.
Allein die Zinszahlungen für den Irak-Krieg würden sich demnach bis 2017 auf 550 Milliarden Dollar summieren.
Das Repräsentantenhaus soll noch in dieser Woche weitere 50 Milliarden Dollar für den Irak bewilligen.
Die Demokraten wollen die Bewilligung mit einem Rückzugsdatum für die US-Truppen verknüpfen.
Die US-Staatsverschuldung hatte in der vergangenen Woche erstmals die symbolische Rekordmarke von neun Billionen Dollar (6,2 Billionen Euro) überschritten.
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07.12.08 01:27:59
Beitrag Nr. 154 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.161.017 von Groupier am 07.12.08 01:15:20Das ist doch eine olle Kamelle von November 2007. :rolleyes:

Jede vierköpfige Familie muss demnach umgerechnet 46.400 Dollar für die Militäreinsätze zahlen.

Solche Berechnungen finde ich immer toll. Als ob am nächsten Ersten die Geldeintreiber durch die Straßen schleichen und diese Summen von jedem Haushalt abkassieren.

Die US-Staatsverschuldung hatte in der vergangenen Woche erstmals die symbolische Rekordmarke von neun Billionen Dollar (6,2 Billionen Euro) überschritten.

Und jetzt sind wir ein Jahr weiter und mitten in der Finanzkrise und die USA macht trotzdem im Irak und Afghanistan weiter und beschließt neue Truppenaufstockungen und einen Eingriff in Pakistan oder Darfur oder Iran.
Also langsam wirds langweilig mit den ständigen "Horrorsummen"...
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07.12.08 01:40:40
Beitrag Nr. 155 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.161.032 von CaptainFutures am 07.12.08 01:27:59Nein es wird immer schlimmer mit den horrorsummen. :p
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07.12.08 07:19:56
Beitrag Nr. 156 ()
Das Schlimme ist, dass nicht die US-Bürger für die Kriege der USA zahlen (wie auch, siehe Handelsdefizit und Haushaltsdefizit), sondern die Arbeiter und Rohstofflieferungen anderer Länder.

Das soll aufhören. Die USA soll kein Geld mehr für ihre Kriege bekommen. Was bedeutet, dass die USA überhaupt keine versteckten Geldzahlungen (z.B. über Derivatenhandel, Hedgefondsbeteiligungen, US-Staatsanleihen, ...) mehr bekommen sollen und zwar so lange, bis die USA echte grundlegende Reformen zum Guten (z.B. Rückzug aller US-Truppen aus dem Ausland, stopp aller Terroraktionen, mehr Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit, Entmachtung aller schlechten Menschen) umsetzen. (alles imho)
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08.12.08 12:01:58
Beitrag Nr. 157 ()
"Ich glaube an die Politik von Präsident Bush"

Nach dreieinhalb Jahren als Botschafter in Berlin verließ William R. Timken jr. am Freitag Deutschland, um wieder nach Ohio zurückzukehren. Zum Abschied ein Gespräch über Obama, die Medien und Angela Merkels Humor

William R. Timken jr. empfängt mit herzlichem Lachen und festem Händedruck. Sein Büro ist bereits leer geräumt. Draußen fallen Schneeflocken.

Welt am Sonntag:

Herr Timken, wie stolz hat es Sie gemacht, als Barack Obama am 24. Juli vor 200 000 Menschen an der Siegessäule in Berlin über die Weltlage sprach?

William R. Timken:

Ich war gar nicht da, ich befand mich auf einer lange geplanten Dienstreise. Aber nach allem, was ich gehört habe, müssen die da eine Riesenshow abgezogen haben. Die wussten schon, wie sie die Leute kriegen.

Waren 200 000 Deutsche nur Komparsen für Obamas Wahlkampf?

Timken:

Eine scheidende Regierung kommentiert niemals die Nachfolgeregierung - das überlasse ich Ihnen. Was ich sagen kann, ist, dass Senator Obama Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat und des Unterausschusses für Europa war. Es war seine erste Reise, auf der er gleich eine Rede gehalten hat. Meine Meinung ist, wenn Sie außenpolitische Erfahrungen sammeln wollen, dann führen Sie diskrete Gespräche mit den wichtigen Leuten, statt in der Öffentlichkeit große Reden zu halten.

Barack Obama schreibt in seinen Memoiren, dass er als Jugendlicher Drogen genommen habe. Niemand hat sich daran gestört.

Timken:

Ja, das hat mich auch verwundert. Es ist nicht erstrebenswert, Drogen zu nehmen, es ist illegal. Dealer sind Kriminelle, und wer ihnen Geld gibt, weil er Drogen kauft, unterstützt jemanden, der vielleicht andere umbringt. Dass sich Obama so ungeniert zu seinem Drogenkonsum bekennt, ist in der Tat verblüffend. Es wäre wünschenswerter, wenn er und seine Frau eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Drogen einnähmen. Wer den Top-Job im Land hat, der sollte ein moralisches Vorbild abgeben.

Hat Obama die Wahl gewonnen, weil er ein Schwarzer ist?

Timken:

Obama hat gewonnen, weil die Mehrheit überzeugt war, dass er in diesem Moment die richtige Person ist, das Land zu führen.

Obamas Eltern haben geheiratet, als Mischehen in mehr als der Hälfte aller US-Bundesstaaten als Straftat galten. "In weiten Teilen des Südens hätte mein Vater am nächsten Baum aufgeknüpft werden können ...", schreibt Obama in seinem Buch. Ist mit ihm nun ein dunkles Kapitel der US-Geschichte abgeschlossen?

Timken:

Ich glaube, das Kapitel ist lange beendet. Gut, streng genommen hat jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad Vorurteile. Unsere engen Freunde wählen wir nun mal nicht aus denen aus, die uns anders erscheinen. Die Vereinigten Staaten stehen schon lange dafür, dass sie Unterschiede mehr wertschätzen als fürchten. Das zeigt sich in einigen Landesteilen mehr als in anderen. Aber wenn Sie nach Hawaii gehen oder Kalifornien, finden Sie niemanden, der Menschen wegen ihrer Hautfarbe ablehnt.

Der Film "L.A. Crash", der afroamerikanische Diskriminierung behandelt, stellt es anders da.

Timken:

Ach, wissen Sie, wer immer wieder auf diesem Thema herumhackt, will die Realität nicht sehen. Menschen verschiedener Hautfarbe heiraten in Amerika, das ist ganz normal.

Wie empfinden Sie es, wenn Obama als Messias dargestellt wird?

Timken:

Ich bin religiös und halte daher nichts von solchen unangemessenen Analogien. Diesen Begriff möchte ich nicht für einen normalen Menschen verwendet sehen.

Wie lange geben Sie der "Zweck-Ehe" Obama-Clinton?

Timken:

Ich verfolge das nicht so. Das ist nicht meine Partei.

Glauben Sie, dass mit Hillary ihr Mann Bill jetzt wieder mitregiert?

Timken:

Keine Ahnung, eine solche Situation gab es noch nie. Aber es gibt strenge Regeln gegen Interessenkonflikte, denen sich alle Regierungsmitglieder unterwerfen müssen. Aus gutem Grund! Ich habe gelesen, dass Obama und Bill Clinton ein Übereinkommen erreicht haben, aber das muss erst noch vom Senat abgesegnet werden. Die Personalie Bill Clinton wird noch gründlich geprüft werden müssen. Da kommen bestimmt noch ein paar kniffelige Fragen auf ihn zu.

Tut es Ihnen leid, dass Sie Amerika in einer Zeit repräsentieren mussten, wo es sehr umstritten war - und jetzt, da die Lichtgestalt Obama auftaucht, zurück nach Ohio gehen?

Timken:

Mir tut leid, dass die europäischen Medien so einseitig berichten, statt die herrschende Meinung zu hinterfragen. Im Fall Bush waren sie schon sehr ungerecht.

Bitte, erzählen Sie, was war das Gute an der Ära Bush?

Timken:

Hören Sie, ich muss Bush gar nicht verteidigen. Aber wenn Sie mich fragen, ob der Präsident auch Gutes gebracht hat, ist das so, als würden Sie mich fragen: Wann haben Sie aufgehört, Ihre Frau zu schlagen? Sie würden mir damit unterstellen, dass ich meine Frau geschlagen habe. Ich glaube an die Politik und die Philosophie, die Präsident Bush vorangebracht hat, und es ist nahezu unvorstellbar, dass er in acht Jahren überhaupt nichts Gutes bewirkt hat. Zwei Beispiele: Nach dem 11. September 2001 wurden in Amerika keine Zivilisten mehr von fundamentalistischen Terroristen getötet, Präsident Bush hat das Leben mehrerer Millionen Amerikaner gerettet. Zweitens: Unter Bush hat Amerika eine führende Rolle in der Afrika-Politik übernommen, zum Beispiel beim Gesundheitssystem. Seine Bemühungen, den Leuten dort zu helfen, sind weitaus größer als die der Europäer und anderer Nationen. Aber niemand redet davon. Mir scheint, die Europäer haben kein großes Interesse an Afrika.

Wie oft sprechen Sie persönlich mit George W. Bush?

Timken:

Über meine persönlichen Beziehungen spreche ich nicht. Aber ich kann so viel sagen, dass ich durch meine Beziehung zu George W. Bush weiß, was er denkt. Ein Karrierediplomat muss die Deutschland-Abteilung im State Department anrufen und nach Anweisungen fragen. Er hat keine Möglichkeit, Risiken einzugehen. Bei mir ist das anders. Ich kann tun, wovon ich glaube, dass es der Präsident will und dass es gut für das amerikanische Volk ist.

Wie kurz ist der amerikanische Draht zur Kanzlerin? Bush hat ihr in Heiligendamm den Nacken massiert - auch nur eine Riesenshow?

Timken:

Nein, Bush und Merkel sind Freunde. Sie verstehen sich wirklich sehr gut. Sie haben großen Respekt füreinander und mögen sich als Menschen, weil sie einen ähnlichen Humor haben. Ich kann das wirklich beurteilen, ich bin ja immer dabei gewesen. Sie telefonieren sehr oft miteinander, so oft sogar, dass wir eine extra Anlage für Videotelefone installieren ließen. Angela Merkel ist eine der ersten Personen, die er bei wichtigen Fragen anruft. Noch nie waren so viele US-Minister in der Bundesrepublik, und so viele deutsche Minister in den Vereinigten Staaten wie in meiner Zeit als Botschafter. Aber niemand schreibt darüber. Man muss sich das klarmachen: Wir erleben in diesen Zeiten die engsten, reifsten, ausgeglichensten und vielfältigsten Beziehungen, die Deutschland und Amerika je hatten. Ich kann nicht verstehen, warum so viele Leute in Deutschland das nicht sehen wollen. Da liegt meine größte Frustration.

Gibt es noch geheime US-Waffenlager in Deutschland?

Timken:

Selbst wenn ich es wüsste, könnte ich nichts dazu sagen.

Wie lange werden US-Soldaten noch in Deutschland stationiert sein? Und wurde je darüber diskutiert, die Militärbasen zu schließen?

Timken:

Nein. Als ich hierherkam, waren wir Amerikaner wie auch die Deutschen dabei, Militärstützpunkte dichtzumachen. Wir brauchen keine 300 000 Soldaten hier gegen die Russen oder wen auch immer. Heute sind es 60 000 oder 70 000 Soldaten mitsamt Familien. Aber die Bundesregierung und die Bundesländer wie auch die amerikanische Regierung haben in den vergangenen drei Jahren Milliarden unter anderem für den Ausbau des Luftwaffenstützpunkts Ramstein bereitgestellt. Warum sollten wir das tun, wenn wir nicht dächten, dass das ein Langzeitengagement ist? Der Dank gebührt den Deutschen, die amerikanische Soldaten hier beherbergen und damit ein Bekenntnis zur Zukunft abgeben. Das neue Afrika-Kommando ist hier, und die Entscheidungen sind unwiderruflich getroffen worden.

Von Ihrem Büro aus sehen Sie nicht nur das Brandenburger Tor, sondern auch das Holocaustmahnmal - und den Tiergarten, das Mekka der Nackedeis und Grillmeister ...

Timken:

Aber ich war nie im Park zum Barbecue. Nein, wirklich nicht. Das ist das erste Mal, dass ich überhaupt davon höre. Aber das Holocaustdenkmal und seine unterirdischen Räume habe ich bestimmt zehnmal besucht. Wenn man durch das Stelenfeld geht, sieht man andere Personen manchmal nur Sekunden, ehe sie hinter den Stelen verschwinden. So war es auch während des Holocausts. Man sah seine Verwandten noch mal für einen kurzen Moment, dann waren sie für immer fort. Eine außergewöhnliche Architektur. Ich rechne es der deutschen Regierung hoch an, dass sie es hat errichten lassen, vor allem an diesem Ort. Ist es nicht eine große Ironie, dass die unterirdischen Räume praktisch über dem alten Führerbunker liegen, ähnlich wie unsere Botschaft da steht, wo früher die Mauer stand?

Wo geht ein Botschafter eigentlich so hin, wenn er frei hat vom Protokoll?

Timken:

Meine Frau und ich waren gern am Kudamm. Dort genossen wir die Shopping-Gelegenheiten und die Atmosphäre, vor allem in den Sommermonaten. In Dahlem, wo wir lebten, haben wir es geliebt, in unserer Freizeit Spaziergänge dort im Wald und rund um den See zu machen. Außerdem haben wir uns historische Stätten angeschaut, das Stasi-Museum, Checkpoint Charlie. Wir haben versucht, Berlin zu verstehen. Aber ich war ja nicht nur der Botschafter von Berlin, sondern für ganz Deutschland. Ich habe mehr von dem Land gesehen als vermutlich jeder andere US-Botschafter. Die Deutschen sind so nett, unsere Sprache zu sprechen. Sie haben Englisch als Weltsprache akzeptiert, was es amerikanischen Touristen hier leicht macht. Das ist in Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien leider nicht der Fall.

Sie sind Unternehmer, Ihnen gehört einer der 500 größten Konzerne in den USA. Zu welcher Bank tragen Sie derzeit Ihr Geld? Oder lassen Sie es gar in Deutschland, bei der Deutschen Bank?

Timken:

Das werde ich Ihnen ganz bestimmt nicht erzählen. Was ich sagen kann, ist, dass meine Frau und ich Aktien gekauft haben, als es an der Wall Street abwärtsging. Diese Kursabstürze waren die reine Panik. Trotzdem, das kommende Jahr wird schwierig. Aber ich denke, dass wir in einem Jahr das Schlimmste hinter uns haben werden. Wie schnell es wieder bergauf geht, bleibt abzuwarten. Trotzdem, die Welt wird sich weiterdrehen.

Und Berlin immer mehr zu einer Art Außenstelle von Hollywood. Haben Tom Cruise, Brad Pitt und Co immer auch bei Ihnen angeklopft?

Timken:

Nein, wir schicken Dankesbriefe, dafür dass sie hier waren. Aber ansonsten machen sie ihren Job und ich mache meinen. Mein Gesandter allerdings hat Tom Cruise getroffen, weil wir der Meinung waren, dass ein Film über den deutschen Widerstand wichtig ist. Er hat den Film gesehen und ist der Meinung, dass er ziemlich gut ist.

Und was haben Sie jetzt vor?

Timken:

Meine Frau und ich gehen zurück nach Ohio. Und dann werde ich erst mal 70 und fliege mit meinen sechs Kindern und sieben Enkeln nach Hawaii. Statt weißem Schnee werde ich dann weißen Strand sehen.

http://www.welt.de/wams_print/article2839238/Ich-glaube-an-d…
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09.12.08 14:41:01
Beitrag Nr. 158 ()
US-Präsident Bush: Bibel "wahrscheinlich nicht" wörtlich wahr
George W. Bush findet die Evolutionstheorie "interessant" und kompatibel mit der Bibel.

Der noch amtierende US-Präsident Bush hat sich in einem Interview am Montag mit dem Fernsehsender ABC ein wenig von den Positionen der fundamentalistischen Evangelikalen, denen er angehört, distanziert. In seinen Reden hat er gerne einmal die Bedeutung von Gott und einem göttlichen Auftrag für seine Politik hervorgehoben, darin war er sich mit dem ehemaligen britischen Premier Tony Blair einig. Am 16. September 2001 bezeichnete er den von ihm ausgerufenen "Krieg gegen den Terrorismus" folgenschwer als "Kreuzzug" gegen ein neues Böses:

Der Rückzug aus dem christlichen Fundamentalismus erfolgt bei Bush jedoch sehr vorsichtig. Gefragt, ob die Bibel buchstäblich zu verstehen sei, kommt der US-Präsident ins Stottern und sagt, dass sie "wahrscheinlich nicht" buchstäblich wahr sei. Man könne aber dennoch eine Menge aus der Bibel lernen. Das Wichtigste sei, dass Gott seinen Sohn geschickt habe:

"You know. Probably not ... No, I'm not a literalist, but I think you can learn a lot from it, but I do think that the New Testament, for example is ... has got ... You know, the important lesson is "God sent a son."

Der einst mächtigste Mann der Welt, der schon länger zur "lame duck" geworden ist, erläutert, die Fleischwerdung Gottes bedeute, dass "Gott voll der Gnade ist und dass man nichts tun kann, um seine Liebe zu verdienen". Ganz so will er es aber dann doch nicht haben, weil es ja dann schließlich egal sein würde, was man macht. Um Gott näher zu kommen, so Bush weiter, und um seine Wertschätzung für Gottes Liebes auszudrücken, müsse man sein Verhalten ändern.

Weil in den USA, God's own land, die Bibel von vielen wörtlich verstanden und daher die Evolutionstheorie abgelehnt wird, fragt die Interviewerin noch einmal, ob es denn konsistent sei, sie zu schätzen und an die Evolution zu glauben. Bush, der eintrat, den Kreationismus an den Schulen auch zu lehren, war auch bekannt dafür, dass er als "Wiedererweckter" den Kreationisten zuneigt, die mitunter wiederum auch wenig von der Bedrohung durch die von Menschen verursachte Klimaerwärmung halten. Das Argument ist dann oft, dass dann, wenn der allmächtige Gott die Welt und alles in ihr geschaffen hat, der Mensch gar nicht in der Lage sein könne, Gottes Schöpfung zu gefährden. Möglicherweise erklärt sich die Ablehnung von verbindlichen Klimazielen durch Bush nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus diesem religiösen Kontext.

Jetzt beteuert Bush jedenfalls, dass die Bibel und die Evolutionstheorie schon vereinbar seien. Zumindest sei die Evolution ein "interessantes Thema", allerdings glaube er nicht daran, dass sie auch "das ganze Geheimnis des Lebens" erklären könne. Bush scheint mit den Fragen allerdins nicht zurechtzukommen und sagt der Interviewerin, dass sie ihn aus der Bahn bringe: "Ich bin nur ein einfacher Präsident". Er glaube, Gott habe die Welt erschaffen, zudem sei die Erschaffung so geheimnisvoll, dass dafür ein allmächtiges Wesen notwendig gewesen sei. Das sei aber nicht mit dem wissenschaftlichen Beweis inkompatibel, dass es Evolution gibt. http://www.heise.de/tp/blogs/6/120128

Ich halte es für wahrscheinlich, dass es mindestens eine wahre Interpretation der Bibel gibt.
Unzweifelhaft gibt es aber sehr viel mehr falsche Interpretationen.

Jede Interpreation der Bibel, die sich gegen Gott (bzw. das Gute) richtet, ist falsch.
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10.12.08 12:34:07
Beitrag Nr. 159 ()
US-Präsident Bush fordert „Ende von Mugabes Tyrannei“

Nachdem in Simbabwe nun rund 14 000 Menschen mit Cholera infiziert sind, fordert der amtierende Präsident der USA, George W. Bush, Mugabe zum sofrtigen Rücktritt auf. Sobald in Simbabwe eine legitime Regierung herrscht, will die USA laut Bush zum Wiederaufbau beitragen.

http://www.focus.de/politik/ausland/usa-simbabwe-us-praeside…
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10.12.08 13:52:18
Beitrag Nr. 160 ()
Ich sollte mal einen Co-Thread dazu aufmachen: "Meine Nächte mit Laura Bush - Eine Würdigung" :rolleyes:
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14.12.08 21:14:14
Beitrag Nr. 161 ()
Irakischer Journalist lässt seiner Wut freien Lauf US-Präsident Bush mit Schuhen beworfen




Der Präsident: „Wen es interessiert – es war Schuhgrösse 43.



Das Ende seiner Amtszeit gestaltet sich für den noch amtierenden US-Präsidenten George W. Bush nicht allzu freundlich: Während Bushs Treffen mit dem Iraks Regierungschef Nuri el Maliki in Bagdad warf ein irakischer Journalist seine beiden Schuhe auf den Staatchef - der duckte sich geistesgegenwärtig und wurde so nicht getroffen.


„Dies ist dein Abschiedskuss, du Hund“, rief der Mann dabei. Maliki versuchte, Bush mit seinen Händen zu schützen. Sicherheitskräfte führten den Mann anschließend ab.

Bush nahm den Vorfall recht locker: „Wen es interessiert – es war ein Schuh der Größe zehn (deutsche Größe 43), den er auf mich geworfen hat.“

Bush war am Sonntag zu einem unangemeldeten Abschiedsbesuch in Bagdad eingetroffen.
Der Republikaner übergibt sein Amt am 20. Januar an den Demokraten Barack Obama.
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14.12.08 22:19:36
Beitrag Nr. 162 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.203.411 von Groupier am 14.12.08 21:14:14Mann mann mann, nicht mal getroffen. Diese Iraker bekommen aber gar nix gebacken...
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24.12.08 13:27:04
Beitrag Nr. 163 ()
etwa so entstehen "Innere Führungs-Kettenreakionen" :cool:

http://de.youtube.com/watch?v=zfwRb_XKFvA&NR=1 :laugh::laugh::laugh:

also, auf ein Neues Derrick Osama :D

Merry x-mas and a happy new year @ all
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27.12.08 09:23:10
Beitrag Nr. 164 ()
moin,

wünsche frohes Fest gehabt zu haben Mr. Bush... http://www.youtube.com/watch?v=9vpsPuLZOyo&feature=related:D

Der Hit -Schrott den man selbst nie gebraucht hat via Plattform Anderen zu verhökert- scheint zu stottern ( 28% Umsatzeinbruch):cool:

http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1095323

lesen büldet, siehe Amazon :laugh:
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29.12.08 01:49:27
Beitrag Nr. 165 ()
Das Kapital
Amerika, du machst es besser


Wer nach so vielen Skandalen im globalen Finanzwesen immer noch als Taktgeber fungiert, beherrscht das Marketing und kann sich auf europäische Lemminge verlassen.


Vielleicht ist es ein Fehler, dass BWL-Studenten hierzulande Marketing als nicht ernst zu nehmendes "Mädchenfach" abtun und sich lieber in Jahresabschlussanalyse und Finanzmathematik abmühen.
Denn wenn diese Krise eines wieder gezeigt hat, dann die Fähigkeit der Angelsachsen, noch den größten Mist so zu verpacken und dem breiten Publikum zu verkaufen, dass dieses sich großenteils zunächst blenden lässt.
Seien es Produkte, unternehmerische oder politische Entscheidungen oder ganze Branchen - in den USA versteht man es, Dingen durch aggressive Vermarktung einen Glanz zu verleihen, der in keinem Verhältnis zur Qualität steht.


Warum sonst sind die USA immer noch der größte Exporteur von Finanzinnovationen und -gesetzen?
Warum sonst beherrschen überwiegend US-Häuser das internationale Investmentbanking?
Und das, obwohl das US-Finanzwesen allein in den letzten zehn Jahren so viele Skandale produzierte, dass es den Vergleich zur US-Außenpolitik hinsichtlich des Missverhältnisses von proklamiertem Anspruch und Wirklichkeit nicht zu scheuen braucht.


Lassen wir kurz die Höhepunkte Revue passieren: Mit LTCM stürzt 1998 ein US-Hedge-Fonds den internationalen Finanzmarkt an den Rand des Abgrunds, da seine mit hohem Hebel eingegangenen Wetten nicht aufgehen.
Warum nicht? Weil sich die Realität eben doch nicht 100-prozentig in Modellen spiegeln lässt, die ja bekanntlich nur die Historie perfekt abbilden können.
Mit dem gleichen Problem sind viele Finanzmarktakteure, die in exotische Papiere investierten, seit zwei Jahren wieder konfrontiert.
Ebenso wie mit dem Problem von Interessenkonflikten.
Zu Anfang des Jahrzehnts ging es um die Unabhängigkeit der Analysten, die aufgrund ihrer Nähe zum Investmentbanking infrage gestellt wurde.
In der jetzigen Krise fungierten Ratingagenturen als Berater und Bewerter derselben Finanzkonstrukte, etwa CDOs.


Um das Jahr 2002 herum entpuppten sich dann die ehemaligen Börsenlieblinge Enron und Worldcom als Luftnummern, denen jahrelang das Täuschen der Anleger, Analysten und Medien, aber auch der eigenen Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer und natürlich der so unersetzbaren Ratingagenturen gelang.
Allerdings ließen sich diese hoch bezahlten Akteure im Falle Worldcom nur eine Summe von 3,8 Mrd. $ vorgaukeln.
Heute sind wir weiter, bei Madoff sind es immerhin 50 Mrd. $.
Die Strafe für die Bilanzskandale der amerikanischen Firmen folgt umgehend.
Sie "dürfen" ab 2002 ihre aktivierten Firmenwerte nicht mehr ratierlich abschreiben, sondern "müssen" sie in ihrer ganzen Aufgeblähtheit in den Bilanzen lassen.
In der jetzigen Krise haben dann aber die Banken in Sachen Bilanzaufblähung den Nicht-Finanzfirmen eindrucksvoll den Rang abgelaufen. :laugh:



Fehler im oder mit System?

Für die aktuelle Krise sind also Faktoren mitverantwortlich, die bereits vor wenigen Jahren für genügend Ärger sorgten.
Denn wie man es von der Außenpolitik kennt, blendet man in Amerika gern mit einigen groß inszenierten Hauruckaktionen, packt das Problem aber nicht an der Wurzel.

Ob das bei der Abfolge der verschiedenen Blasen überhaupt gewollt wäre, sei dahingestellt.
So debattieren US-Wissenschaftler schon länger, ob das wirksamste Mittel gegen die Folgen einer geplatzten Blase nicht das Züchten der nächsten sei, so auch Nobelpreisträger Paul Krugman.
Er relativiert auch den in seiner Dimension zunächst unfassbaren Fall Madoff mit dem Hinweis, dass das gesamte amerikanische Investmentbanking eigentlich seit Jahren nach diesem System funktioniert: Einige Banker bereichern sich in absurden Dimensionen, während sie gleichzeitig das Geld ihrer Kunden veruntreuen.
Madoff ist, wie die Krise hinlänglich gezeigt hat, nicht die Ausnahme, sondern verdichtet das ganze Finanz-Unwesen der letzten Jahre nur in einem anschaulichen Fall.

Doch wie beim System Madoff zwei dazugehören (drei, wenn man Regulierer und Prüfer einbezieht), also das System nur durch Anleger ermöglicht wurde, die sich so bereitwillig täuschen ließen, so brauchen auch die Angelsachsen für ihre Vermarktungs- und Blendungsmanöver dankbare Abnehmer.
Die europäische Finanzbranche sollte also aufhören zu lamentieren und sich lieber fragen, warum sie sich von so vielem Bewährten (konservativer Rechnungslegung etwa) verabschiedet hat.
Etwas mehr Rückgrat und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten täten Europa ganz gut.
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07.01.09 08:46:23
Beitrag Nr. 166 ()

The pink corals of Palmyra Atoll can reflect on their new protection

US vows 'huge' marine protection

The US is to establish what it calls "the largest area of protected sea in the world" around its Pacific islands.

Commercial fishing and mining will be banned in the protected zones which include the Marianas Trench, the deepest area of ocean on the planet.

The area totals 500,000 sq km (190,000 sq miles) of sea and sea floor.

While welcoming the protection package, environmental activists said that without curbing climate change, the other measures would be meaningless.

President George W Bush will formally announce the measure during an address on Tuesday evening in Washington. ... http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7812786.stm
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11.01.09 08:14:11
Beitrag Nr. 167 ()
Bush fordert schnellen Waffenstillstand im Gaza-Streifen
Noch mehr Luftangriffe, noch mehr Bomben? Israel hat eine "neue Phase im Krieg gegen den Terror" angekündigt - aber vom wichtigsten Verbündeten kommt der Ruf nach einem Ende der Gewalt im Gaza-Streifen: US-Präsident Bush forderte einen raschen Waffenstillstand. ...

... Bundesaußenminister Steinmeier forderte in Kairo einen Arbeitsplan für einen dauerhaften Waffenstillstand. Nach einem Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak sagte er zu Beginn seiner bis Sonntag dauernden Nahost-Mission, die jüngste Uno-Resolution sei ein "wichtiger Schritt auf dem Weg, die Waffen zum Schweigen zu bringen". Bei einem Besuch Steinmeiers am Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen schlugen in etwa 500 Meter Entfernung zwei israelische Raketen ein. Steinmeier wollte sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Eine Rakete schlug so dicht an der Grenze ein, dass die Scheiben in dem Gebäude vibrierten, in dem sich Steinmeier gerade befand. Steinmeier blieb unverletzt. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600588,00.html
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13.01.09 06:57:33
Beitrag Nr. 168 ()
12. Januar 2009, 17:21 Uhr
LETZTE PRESSEKONFERENZ
Bush gesteht Fehler ein

Das nennt man gesundes Selbstbewusstsein - Präsident Bush hat auf seiner letzten Pressekonferenz erklärt, wie stolz er auf sich selbst ist. Gleichzeitig gab er auch Fehler zu: den "Mission accomplished"-Auftritt ebenso wie das zögerliche Krisenmanagement bei Hurrikan "Katrina".

Washington - Wenige Tage vor dem Ende seiner Amtszeit hat George W. Bush auf seiner letzten Pressekonferenz einzelne politische Fehlentscheidungen eingeräumt. Es sei "ganz klar ein Fehler gewesen", dass er bereits wenige Wochen nach der Invasion im Irak die Mission in seiner "Mission accomplished"-Rede auf einem Flugzeugträger für erfüllt erklärt habe, sagte Bush am Montag bei seiner mutmaßlich letzten Pressekonferenz als Präsident in Washington. Ebenfalls ein Fehler sei seine zögerliche Reaktion auf den Hurrikan "Katrina" gewesen, der 2005 New Orleans überschwemmt hatte.

Kritik an seiner Entscheidung zum Einmarsch im Irak wies Bush aber zurück. Dass nach dem Einmarsch anders als erwartet keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden, sei "eine große Enttäuschung" gewesen, sagte Bush. Auch der Skandal um die Misshandlung irakischer Gefangener durch US-Soldaten im Bagdader Gefängnis Abu Ghureib sei für ihn eine Enttäuschung gewesen. "Aber ich weiß nicht, ob man diese Dinge als Fehler bezeichnen kann", sagte Bush. "Lassen Sie es mich so sagen: Manches verlief nicht nach Plan."

"Wenn ich in der Spiegel schaue, bin ich stolz"

Insgesamt aber sei er mit seiner Bilanz zufrieden, sagte Bush trotzig: "Wenn ich nach Texas zurückgehe und dort in den Spiegel schaue, bin ich stolz auf das, was ich sehe." Zugleich wandte sich Bush direkt an die Journalisten und meinte: "Manchmal haben Sie mich unterschätzt."

In seiner Bilanzpressekonferenz ging der scheidende Präsident auf die scharfe innenpolitische Kritik ein, die seinen Abschied begleitet. "In Zeiten des Kriegs werden die Leute emotional, ich verstehe das", sagte er. "Ich weiß aber nicht, warum manche Leute feindselig sind." Bush räumte aber ein, dass er durch seine Entscheidungen Kontroversen provoziert habe. "Präsidenten können sich vor schwierigen Entscheidungen und Kontroversen drücken, das ist aber nicht meine Art", sagte er. "Ich war bereit, harte Entscheidungen zu treffen."

Seinem Nachfolger Barack Obama, der am Dienstag kommender Woche vereidigt werden soll, wünschte Bush alles Gute. Seine Wünsche verband er mit einer Warnung vor der anhaltenden Gefahr durch den Terrorismus. "Die drängendste Gefahr, mit der er (Obama) zu tun haben wird, ist ein Angriff auf unser Land", sagte Bush. "Ich wünschte, ich könnte etwas anderes berichten, aber es gibt da draußen immer noch einen Feind, der Amerikanern Schaden zufügen will."

Bush verteidigte auf der Pressekonferenz außerdem seine wirtschaftspolitische Bilanz. Er erinnerte daran, dass die Konjunktur bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren ebenfalls in der Krise gewesen sei. "Ich habe damals eine Rezession geerbt, nun hinterlasse ich eine Rezession", sagte Bush. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600843,00.html


... Selbst Gegner billigen ihm zu, dass er sich dabei vom echten Glauben an eine bessere Welt leiten ließ. Auch Freunde bescheinigen ihm inzwischen, dass er sich dabei eines katastrophalen Mangels an Kompetenz und Weitblick schuldig machte. Der Irak versank im Chaos. Bushs Ansehensverlust erholte sich nie mehr, auch wenn sich die Lage im Irak inzwischen beruhigt hat. ...

... Was die verbliebenen Bush-Anhänger an ihrem Präsidenten hervorheben, ist seine Prinzipienfestigkeit. Auch Bush sieht darin sein wichtigstes Vermächtnis. Er sehe sich als einer, „der nicht seine Seele dem politischen Prozess zuliebe verkauft hat“, sagte Bush kürzlich in Washington. „Ich kam mit festen Wertvorstellungen nach Washington, und ich verlasse Washington mit denselben Wertvorstellungen." ... http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/usa-george-w-b…
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13.01.09 07:05:37
Beitrag Nr. 169 ()
Transcript of Bush's Last White House Press Conference
President George W. Bush held his last White House press conference on Monday.

FOXNews.com
Monday, January 12, 2009

BUSH: Thank you.

Tapper?

We have been through a lot together. As I look to the room, I see Jake, Mike, Herman, Ann Compton. Just seemed like yesterday that -- that I was on the campaign trail and you were analyzing my speeches and my policies.

And I see a lot of faces that travel with me around the world and -- to places like Afghanistan and Iraq and Africa. I see some new faces, which goes to show there's some turnover in this business.

Through it all, it's been -- I have respected you. Sometimes I didn't like the stories that you wrote or reported on. Sometimes you misunderestimated me.

But always the relationship, I have felt, has been professional, and I appreciate it.
BUSH: I appreciate -- I do appreciate working with you.

My friends say, "What is it like to deal with the press corps?" I say, "These are just people that are trying to do the best they possibly can."

And -- and so, here at the last press conference, I'm -- I'm interested in answering some of your questions, but mostly I'm interested in saying thank you for the job.

QUESTION: Thank you for those comments, Mr. President.

Here's a question: I'm wondering if you plan to ask Congress for the remaining $350 billion in bailout money? And, in terms of the timing, if you do that before you leave office, sir, are you motivated in part to make -- make life a little bit easier for President-elect Obama?

BUSH: I have talked to the president-elect about this subject. And I told him that if he felt that he needed the $350 billion, I would be willing to ask for it.

BUSH: In other words, if he felt like it needed to happen on my watch.

The best course of action, of course, is to convince enough members of the Senate to vote positively for the -- for the request. And -- and, you know, that's all I can share with you, because that's all I know.

QUESTION: So you haven't made a request yet?

BUSH: Well, he hasn't asked me to make a request yet. And I don't intend to make a request unless he specifically asks me to make it.

He is -- you know, I've had -- my third conversation with him, and I -- I generally mean what I say. I wish him all the very best. I've found him to be very smart and engaging person.

And that lunch the other day was interesting: to have two guys who are nearly 85, two 62-year-olders and a 47-year-old. It's a kind of -- the classic generational statement.

BUSH: And one common area that at least the four of us -- we all had different circumstances and experiences, but one thing is we've all experienced what it means to withstand the responsibility of the presidency. And President-elect Obama is fixing to do that.

And he'll get sworn in and he'll have the lunch and all the -- you know, all the deal up there on Capitol Hill, and then he'll come back and go through the inauguration. And then he'll walk in the Oval Office and there'll be a moment when the responsibilities of the president land squarely on his shoulders.

QUESTION: Thank you, Mr. President.

Do you believe that the Gaza conflict will have ended by the time you leave office?

Do you approve of the way that Israel has conducted it?

And why were you unable to achieve the peace deal that you had sought?

BUSH: Remind me of the three points, because I'm getting -- I'm getting a little older.

(LAUGHTER)

QUESTION: Will it end by the time you leave office?

Do you approve of the (inaudible)

BUSH: I hope so.

BUSH: I'm for a sustainable cease-fire. And a definition of a sustainable cease-fire is that Hamas stops firing rockets into Israel. And there will not be a sustainable cease-fire if they continue firing rockets.

I happen to believe the choice is Hamas' to make.

And we believe that the best way to ensure that there is a sustainable cease-fire is to work with Egypt to stop the smuggling of arms into the Gaza that enables Hamas to continue to fire rockets.

And -- so countries that supply weapons to Hamas have got to stop. And the international community needs to continue to pressure them to stop providing weapons.

BUSH: Hamas, obviously, if they're interested in a sustainable cease-fire, needs to stop arming. And then, of course, you know, countries contingent to the Gaza need to work to stop the smuggling.

And it's a difficult, difficult task. I mean, there's tunnels and, you know, great opportunities for people who want to continue to try to disrupt democracy to provide the weapons to do so.

Second part of your question please, ma'am?

QUESTION: Do you approve of Israeli conduct in this?

BUSH: I -- I think Israel has a right to defend herself.

Obviously, in any of these kinds of situations I would hope that she would continue to be mindful of innocent folks, and that -- that they help, you know, expedite the delivery of humanitarian aid.

And, third, why haven't we achieved peace?

(CROSSTALK)

BUSH: That's a good question. It's been a long time since they've had peace in the Middle East.

BUSH: Step one is to have a vision for what peace would look like. And in 2002 on the steps of the Rose Garden, I gave a speech about a two-state solution -- two states, two democracies living side by side in peace -- and we have worked hard to advance that idea.

First thing is to convince all parties that the two states were necessary for peace. And one thing that has happened is that most people in the Middle East now accept the two-state solution as the best way for peace. Most Palestinians want their own state and most Israelis understand there needs to be a democracy on their boarder in order for there to be long-lasting peace.

The challenge, of course, has been to lay out the conditions so that a peaceful state can emerge. In other words, helping the Palestinians in the West Bank develop security forces, which we have worked hard to do over the past years.

BUSH: And those security forces are now becoming more efficient, and Prime Minister Fayyad is using them effectively.

The challenge is to develop -- help the Palestinians develop a democracy -- I mean -- and a vibrant economy in their -- that will help lead to democracy.

And the challenge, of course, is always complicated by the fact that people are willing to murder to stop the advance of freedom. And so, the -- Hamas or, for that matter, Al Qaida or other extremist groups, are willing to use violence to prevent free states from emerging. And that's the big challenge.

And so, the answer is, will this ever happen? I think it will. And I know we've advanced the process.

Yes, Suzann (?)? I finally got your name right after, how many years?

QUESTION: Yes.

BUSH: Six years?

QUESTION: Six years, eight years.

BUSH: Eight years.

(CROSSTALK)

(LAUGHTER)

BUSH: You used to be known as Suzanne (ph). Now, you're Suzann (ph).

QUESTION: Suzann (ph). Thank you.

(LAUGHTER)

(CROSSTALK)

BUSH: I'm George.

(LAUGHTER)

QUESTION: Your 2002 State of the Union address, you identified U.S. threats as an axis of evil, Iran, Iraq and North Korea.

QUESTION: Iraq is relatively calm. North Korea no longer on the terrorist threat list. How would you define if, in fact, there is still an axis of evil? And what is the greatest and most urgent threat when it comes to security that Barack Obama has to deal with?

BUSH: The most urgent threat that he'll have to deal with and other presidents after him will have to deal with is an attack on our homeland.

You know, I wish I could report that's not the case, but there's still an enemy out there that would like to inflict damage on America -- Americans. And that'll be the major threat.

North Korea's still a problem. There is a debate in the intel community about how big a problem they are.

BUSH: But one of my concerns is that there might be a -- a highly enriched uranium program. And therefore it is really important that out of the six-party talks comes a -- a strong verification regime.

In other words, in order to advance our relations with North Korea, the North Korean government must honor the commitments it made to allow for strong verification measures to be in place, to ensure that they don't develop a -- a highly enriched uranium program, for example.

So they're still dangerous and Iran is still dangerous.

QUESTION: You said in an interview earlier this weekend one of these, (inaudible) exit interviews...

BUSH: This is the ultimate exit interview.

(LAUGHTER)

QUESTION: ... you think the Republican Party needs to be more inclusive. Who needs to hear that message inside the Republican Party?

BUSH: Yes, you see, I am concerned that -- in the wake of defeat, that the temptation will be to look inward and to say, "Well, here's a litmus test you must adhere to."

BUSH: This party will come back. And -- but the party's message has got to be that different points of view are included in the party.

And, take, for example, the immigration debate. That's a -- obviously, a highly contentious issue.

And the problem with the outcome of the initial round of the debate was that some people said, "Well, Republicans don't like immigrants." Now, that may be fair or unfair, but that's the image that came out.

And, you know, if the image is "We don't like immigrants," then there's probably somebody else out there saying, "Well, if they don't like immigrants, they probably don't like me, as well."

So, my point was that our party has got to be compassionate and broad-minded.

I remember the 1964 elections.

BUSH: My dad happened to be running for the United States Senate then, and, you know, got landslided with the Johnson landslide in the state of Texas. But it wasn't just George Bush who got defeated. The Republican Party was pretty well decimated at the time; at least that's what -- I think that's how the pundits viewed in.

And in '66 there was a resurgence. And the same thing can happen this time. But we just got to make sure our message is broad-based and compassionate, that we care about people's lives, and we've got a plan to help them improve their lives.

Jake, yes? How you doing?

QUESTION: I'm good. How you doing, sir?

BUSH: What have been doing since 2000?

(LAUGHTER)

QUESTION: Working my way to this chair.

BUSH: So you going to be here for President Obama?

QUESTION: I will.

BUSH: It's a pretty cool job.

QUESTION: It's not bad.

BUSH: Yes.

(LAUGHTER)

QUESTION: Yours might be better.

(LAUGHTER)

BUSH: Yes.

What retirement?

(LAUGHTER)

QUESTION: In the past, when you've been asked to address bad poll numbers or your unpopularity you've said that history will judge that you did the right thing -- that you thought you did the right thing.

But without getting into your motives or your goals, I think a lot of people, including Republicans, including some members of your own administration, have been disappointed at the execution of some of your ideals, whether Iraq or Katrina or the economy.

What would your closing message be to the American people about the execution of these goals?

BUSH: Well, first of all, hard things don't happen overnight, Jake. And when the history of Iraq is written, historians will analyze, for example, the decision on the surge.

BUSH: The situation was -- looked like it was going fine, and then violence for a period of time began to throw -- throw the progress of Iraq into doubt.

And rather than accepting the status quo and saying, "Oh, it's not worth it," or "The politics makes it difficult," or, you know, "The party may end up being -- you know, not doing well in the elections because of the violence in Iraq," I decided to do something about it and sent 30,000 troops in as opposed to withdrawing.

And so that part of history is certain, and the situation did change.

Now the question is, in the long-run, will this democracy survive? And that's going to be the challenge for future presidents.

In terms of the economy -- look, I inherited a recession, I'm ending on a recession. In the meantime, there were 52 months of uninterrupted job growth. And I defended tax cuts when I campaigned, I helped implement tax cuts when I was president, and I will defend them after my presidency as the right course of action.

BUSH: And there's a fundamental philosophical debate about tax cuts: Who best can spend your money, the government or you? And I have always sided with the people on that issue.

Now, obviously, these are very difficult economic times. It's a -- when people analyze the situation, there will be a -- this problem started before my presidency. It obviously took place during my presidency.

The question facing the president is not when the problem started, but what did you do about it when you recognized the problem?

And I readily concede I chunked aside some of my free market principles when I was told by chief economic advisers that the situation we were facing could be worse than the Great Depression.

So I've told some of my friends who've said -- you know, who have taken an ideological position on this issue, you know, "Why'd you do what you did?"

I said, "Well, if you were sitting there and heard that the depression could be greater than the Great Depression, I hope you would act too," which I did.

And we've taken extraordinary measures to deal with the frozen credit markets, which have affected the economy. Credit spreads are beginning to shrink. Lending is just beginning to pick up.

The actions we have taken, I believe, have helped thaw the credit markets, which is the first step toward recovery.

And so, you know, look, there's plenty of critics in this business. I understand that. And I thank you for giving me a chance to defend a record that I am going to continue to defend because I think it's a good, strong record.

QUESTION: Thank you, Mr. President. I'd also like to ask you about your critics.

BUSH: Sure. You know any?

QUESTION: Well, a couple of years ago, Charles Krauthammer, columnist and Harvard-trained psychiatrist, coined a term: Bush Derangement Syndrome. It talked about your critics who -- who disagreed with you most passionately; not just your policies, but seemed to take an animosity towards you.

I'm just wondering, as you look back, why you think you engender such passionate criticism, animosity? And do you have any message specifically to those -- to that particular part of the spectrum of your critics?

BUSH: You know, most people I see -- you know, as I'm moving around the country, for example -- they're not angry. And they're not hostile people. And they -- well, you say, "You never meet people who disagree?" It's not true. I've met a lot of people who don't agree with the decisions I make, but they have been civil in their discourse.

So, I view those who get angry and yell and say bad things -- you know, all that kind of stuff, as just a very few people in the country.

I don't know why they get angry. I don't know why they get hostile.

It's not the first time, however, in history that people have expressed themselves in sometimes undignified ways. I've been reading, you know, a lot about Abraham Lincoln during my presidency and there's some pretty harsh discord when it came to the 16th president, just like there's been harsh discord for the 43rd president.

BUSH: You know, presidents can try to avoid hard decisions, and therefore avoid controversy. That's just not my nature. I'm the kind of person that, you know, is willing to take -- to take on hard -- hard tasks.

And -- and in times of war, people get emotional. I understand that. I've never really, you know, spent that much time, frankly, worrying about the loud voices.

I, of course, hear them. But they didn't affect my policy, nor did they affect -- they affect how I made decisions.

You know, the -- President-elect Obama will find this, too. He'll get in the Oval Office and there'll be a lot of people that are real critical and harsh. And he'll be disappointed, at times, by the tone of the rhetoric. And he's going to have to do what he thinks is right.

And -- and if you don't, I don't see how you can live with yourself. I don't see how I can get back home in Texas and look in the mirror and be proud of what I see if I allowed the loud voices, the loud critics, to -- to prevent me from doing what I thought was necessary to protect this country.

QUESTION: Mr. President, thank you very much.

Since your philosophy is so different from President-elect Obama's, what concerns you the most about what he may attempt to do?

BUSH: You know, I'm not going to speculate about what he's going to do. It's going to be -- you know, he's going to get into the Oval Office, he's going to analyze each situation, and he's going to make the decisions that he think is necessary.

And the other thing is, when I get out of here, I'm getting off the stage. I believe there ought to be, you know, one person in the klieg lights at a time. I've had my time in the klieg lights.

You know, I'm confident -- you know, you'll catch me opining on occasion.

But I wish him all the best. And people say, "Oh, that's just a throwaway line." No. It's not a throwaway line. The stakes are high. There is an enemy that still is out there.

You know, people can maybe try to write that off as, you know, he's trying to set something up. I'm telling you there's an enemy that would like to attack America -- Americans -- again. There just is. That's the reality of the world.

And I wish him all the very best. And, of course, he's going to have his hands full with the economy, I understand. It's tough for a lot of working people out there. The people are concerned about their economic future.

You know, one of the very difficult parts of the decision I made on the financial crisis was to use of hardworking people's money to help prevent there to be a crisis, and in so doing some of that money went into Wall Street firms that caused the crisis in the first place.

BUSH: I wasn't kidding when I said Wall Street got drunk and we got the hangover.

And -- but, nevertheless, President-elect Obama will find the problems and the situation surrounding problems sometimes cause people to have to make decision that they, you know, weren't initially comfortable with.

And there was such a decision when it came to Wall Street. I mean, I had a lot of people, when out to Midland that time, say, "What the heck are you doing, boy? Those people up East caused the problem." I said, "I know, but if we hadn't worked to fix the problem, your situation would be worse."

And, anyway, I really do wish him all the best.

QUESTION: Thank you, Mr. President.

Mr. President, in recent days, there's been a fair amount of discussion in legal circles about whether or not you might give preemptive pardons, pardons in advance, to officials of your administration who engaged in anything from harsh interrogation tactics to, perhaps, dismissing U.S. attorneys. I'd like to know -- have you given any consideration to this and are you planning on it?

BUSH: I won't be discussing -- I won't be discussing pardons here at this press conference. Would you like to ask another question?

(CROSSTALK)

QUESTION: Yes, I would, sir, thank you.

BUSH: That's the spirit, isn't it?

QUESTION: Four years ago -- I appreciate that.

(LAUGHTER)

Four years ago, you were asked if you had made any mistakes.

BUSH: Yes.

QUESTION: And I'm not trying to play "gotcha," but I wonder, when you look back over the long arc of your presidency, do you think in retrospect that you have made any mistakes? And, if so, why is the single biggest mistake that you may have made?

BUSH: Gotcha.

(LAUGHTER)

Look, I have often said that history will look back and determine that which could have been done better or, you know, mistakes I made.

Clearly, putting a "mission accomplished" on a (sic) aircraft carrier was a mistake. It sent the wrong message. We were trying to say something differently, but, nevertheless, it conveyed a different message.

Obviously, some of my rhetoric has been a mistake.

I've thought long and hard about Katrina; you know, could I have done something differently, like land Air Force One either in New Orleans or Baton Rouge.

The problem with that and -- is that law enforcement would have been pulled away from the mission.

BUSH: And then your questions, I suspect, would have been, "How could you possibly have flown Air Force One into Baton Rouge, and police officers that were needed to expedite traffic out of New Orleans were taken off the task to look after you?"

I believe that running the Social Security idea right after the '04 elections was a mistake. I should have -- should have argued for immigration reform.

And the reason why is is that -- you know, one of the lessons I learned as governor of Texas, by the way, is legislative branches tend to be risk-adverse (sic). In other words, sometimes legislatures have the tendency to ask, "Why should I take on a hard task when the crisis is not eminent (sic)?" And the crisis was not eminent (sic) for Social Security as far as many members of Congress was (sic) concerned.

As an aside, one thing I proved is that you can actually campaign on the issue and get elected. In other words, I don't believe talking about Social Security is the third rail of American politics. As a matter of fact, think that in the future not talking about how you intend to fix Social Security is going to be the third rail of American politics.

And the -- one thing about the presidency is that you can make -- only make decisions, you know, on the information at hand.

BUSH: You don't -- you don't get to have information after you've made the decision. That's not the way it works. And you're -- you stand by your decisions and you do your best to explain why you made the decisions you made.

There have been disappointments.

Abu Ghraib, obviously, was a huge disappointment, during the presidency.

You know, not having weapons of mass destruction was a significant disappointment.

I don't know if you want to call those mistakes or not, but they were -- things didn't go according to plan, let's put it that way.

And, anyway, I think historians will look back and they'll be able to have a better look at mistakes, after some time has passed. I -- one of Jake's questions -- there is no such thing as short-term history. I don't think you can possibly get the full breadth of an administration until time has passed.

You know, where does a president's -- did a president's decisions have the impact that he thought they would -- or he thought they would, over time?

Or how did this president compare to future presidents, given a set of circumstances that may be similar or not similar?

BUSH: I mean, it's just impossible to do and I'm comfortable with that.

QUESTION: One of the major objectives that the incoming administration has talked frequently about is restoring America's moral standing in the world. And many of the allies of the new president -- I believe the president-elect, himself, has talked about how damaged -- that Gitmo, that harsh interrogation tactics that they consider torture, how going to war in Iraq without a U.N. mandate have damaged America's moral standing in the world.

BUSH: Yes.

QUESTION: I'm wondering, basically, what is your reaction to that? You think that is something that America -- that the next president needs to work on?

BUSH: I strongly disagree with the assessment that our moral standing has been damaged.

It may be damaged amongst some of the elite. But people still understand America stands for freedom; that America is a country that provides such great hope.

You go to Africa. You ask Africans about American's generosity and compassion. Go to India and ask about, you know, America's -- their view of America. Go to China and ask.

No questions, parts of Europe have said that we shouldn't have gone to war in Iraq without a mandate, but those are few countries.

BUSH: Most countries in Europe listen to what 1441 said, which is "disclose, disarm, or face serious consequences." Most people take those words seriously.

Now, some countries didn't and -- even though they might have voted for the resolution.

I -- I -- I disagree with this assessment that, you know, people view America in a dim light. I just don't agree with that.

And I understand -- Gitmo has created controversies, but when it came time for those countries that were criticizing America to take some of those -- some of those detainees, they weren't willing to help out.

And -- so, you know, I just disagree with the assessment.

I've -- I listened, I've told people, "Yes, you can try to be popular." In certain quarters in Europe, you can be popular by blaming every Middle Eastern problem on Israel. Or you can be popular by joining the International Criminal Court. I guess I could have been popular by accepting Kyoto, which I felt was a flawed treaty, and proposed something different and more constructive.

And in terms of the decisions that I had made to protect the homeland, I wouldn't worry about popularity. What I would worry about is the Constitution of the United States and putting plans in place that makes it easier to find out what the enemy is thinking.

BUSH: Because all these debates will matter naught if there's another attack on the homeland. The question won't be, you know, "Were you critical of this plan or not?" The question's going to be, "Why didn't you do something?"

Do you remember what it was like right after September the 11th around here? In press conferences, in opinion pieces and in stories that sometimes were news stories and sometimes opinion pieces, people were saying, "How come they didn't see it? How come they didn't connect the dots?"

Do you remember what the environment was like in Washington -- I do -- when people were hauled in front of Congress and members of Congress were asking questions about, "How come you didn't know this that or the other?"

And then we start putting, you know, policy in place -- legal policy in place to connect the dots, and all the sudden, people were saying, "How come you're connecting the dots?"

And -- so, you know, I've heard all that. I've heard all that.

My view is is that most people around the world, they respect America. And some of them doesn't like me -- I understand that -- some of the writers and the, you know, opiners and all that. That's fine. That's part of the deal.

But I'm more concerned about the country and -- and how people view the United States of America. They view us as strong, compassionate people who care deeply about the universality of freedom.

QUESTION: Thank you.

Mr. President, you spoke a moment ago about using taxpayers' money for the TARP program.

BUSH: Yes, I did.

QUESTION: The first $350 billion is out the door. It's been spent.

QUESTION: Are you satisfied that it's been spent wisely?

And, for the second $350 billion that's under consideration, do you think -- are you supportive of Congress putting some restrictions on it?

BUSH: I'm supportive of the president-elect working out a plan with Congress that best suits him and Congress. That's what he's going to have to do. He's going to have to go up there, and he's going to have to make his case as to why the $350 billion is necessary.

And he knows that; this is nothing new.

And in terms of the first $350 billion, I am pleased with this aspect of the expenditure: and that is that the financial markets are beginning to thaw. In the fall, I was concerned that the credit freeze would cause us to be headed toward a depression greater than the Great Depression. That's what I was told, if we didn't move.

And so, therefore, we have moved, you know, aggressively.

And, by the way, it just wasn't with the TARP. You know, if you think about AIG, Fannie and Freddie, a lot of the decisions that were made in this administration are very aggressive decisions, all aiming at preventing the financial system from -- from cratering.

QUESTION: Mr. President, you spoke of the moment that the responsibility of the office would hit Barack Obama.

The world's a far different place than it was when it hit you. When do you think he's going to feel the full impact?

And what, if anything, have you and the other presidents shared with him about the effects of the sometimes isolation, the so-called bubble of the office?

BUSH: Yeah. That's a great question.

He'll -- I -- he will feel the effects the minute he walks in the Oval Office.

At least that's when I felt it. I don't know when he's going to -- he may feel it the minute he gets sworn in. And the minute I got sworn in, I was started thinking about the speech.

(LAUGHTER)

And so -- but he's a better speechmaker than me, so he'll be able to -- he'll be able to -- I don't know how he's going to feel.

BUSH: All I know is he's going to feel it. There will be a moment when he feels it.

I have never felt isolated, and I don't think he will.

One reason he won't feel isolated is that he's got a fabulous family and he cares a lot about his family. That's evident from my discussions with him.

He has a 45-second commute away from a great wife and two little girls that love him dearly.

I believe the phrase "burdens of the office" is overstated. You know, it's, kind of, like, "Why me?"

(LAUGHTER)


"Oh, the burdens," you know. "Why did the financial collapse have to happen on my watch?"

It's just pathetic, isn't it, self-pity?

And I don't believe that President-elect Obama will be full of self-pity.

He will find, you know, the people that don't like you, the critics, they're pretty predictable. Sometimes the biggest disappointments will come from your so-called friends.

And there will be disappointments, I promise you. He will be disappointed. On the other hand, the job is so exciting and so profound that the -- the disappointments will be clearly, you know, a minor irritant, compared to the...

QUESTION: So it was never the loneliest office in the world?

BUSH: No, not for me.

We had -- you know, people -- I had a fabulous team around me of highly dedicated, smart, capable people. And we had fun.

I tell people that, you know, some days happy, some days not so happy; every day has been joyous.

And people, you know, they say, "I just don't believe that to be the case." Well, it is the case.

Even in the darkest moments of Iraq, you know, there was -- and every day, when I was reading the reports about soldiers losing their lives, no question there was a lot of emotion, but also there was times where we could be lighthearted and support each other.

And, you know, I built a team of really capable team who were there not to serve me, or there to serve the Republicans; they were there to serve the country.

BUSH: And President-elect Obama will find, you know, as he makes these tough calls and tough decisions, that he'll be supported by a lot of really good people that care -- that care about the country, as well.

QUESTION: You talked a lot about your concerns over the rise of protectionism in the current...

BUSH: Yes.

QUESTION: ... economic environment. What do you think the future holds for that? You think the trend is a good one or a bad one?

BUSH: I hope the trend is bad against protectionism.

A disappointment -- not a mistake, but a disappointment was not getting the three trade bills out of Congress on Colombia, Panama and South Korea. That was a disappointment. I actually thought we had a shot at one time and then I was disappointed that they didn't move out of the House.

And I am concerned about protectionism. In tough economic times, the temptation is to say, "Well, let's just throw up barriers and, you know, protect our own," and not compete.

That was the sentiment, by the way, that was in place during decent economic times. After all, we got CAFTA out of the Congress by one vote.

BUSH: And it would be a huge mistake if we become a protectionist nation.

And that might be a good thing for the Bush Center to do at SMU, is to remind people about the benefits of free and fair trade: benefits for our own workers, benefits for workers overseas, and benefits when it comes to promoting development and helping lift people out of poverty in, particularly, Third World countries.

The best way to enhance economic growth in a Third World country and to give people a chance to realize, you know, a better future is through trade. Been proven.

It's a fact. And I'm hopeful that -- I'm hopeful the country doesn't slip into protectionist policy.

April? Yes, ma'am?

QUESTION: Thank you, Mr. President.

BUSH: Yes.

You were sound asleep back there, so I decided...

(LAUGHTER)

QUESTION: No, I wasn't. There was a whole clear row before me. I thought you were going to go there.

But either way, thanks for the surprise.

Mr. President, on New Orleans, you basically talked about -- a moment ago about the photo opportunity. But let's talk about what you could have done to change the situation for the city of New Orleans to be further along in reconstruction than where it is now.

QUESTION: And also, when you came, or began to run for the Oval Office about nine years ago or so, the James Byrd dragging death was residue on your campaign.

And now, at this time, 2009, we have the first black president.

Could you tell us what you have seen, on the issues of race as you see it from...

(CROSSTALK)

BUSH: Sure, thanks. First of all, we did get the $121 billion, more or less, passed, and there -- it's now being spent. Secondly, the school system is improving dramatically. Thirdly, people are beginning to move back into homes.

This storm was a devastating storm that required a lot of energy, a lot of focus and a lot of resources to get New Orleans up and running.

And has the reconstruction been perfect? No.

Have things happened fairly quickly? Absolutely.

And is there more to be done, you bet there is.

QUESTION: What more needs to be done?

BUSH: Well, more people need to get in their houses. More people need to, you know, have their own home there.

But -- but the -- the systems are in place to continue the reconstruction in New Orleans. You know, people said, "Well, the federal response was slow."

BUSH: Don't tell me the federal response was slow when there was 30,000 people pulled off roofs right after the storm passed.

You know, I remember going to see those helicopter drivers, Coast Guard drivers, to thank them for their courageous efforts to rescue people off roofs -- 30,000 people were pulled off roofs right after the storm moved through. That's a pretty quick response.

Could things have been done better? Absolutely. Absolutely.

But when I hear people say the federal response was slow, then what are they going to say to those chopper drivers or the 30,000 that got pulled off the roofs?

The other part of the -- look, I was affected by the TV after -- after the elections. When I saw people saying, "I never thought I would see the day that a black person would be elected president" -- and a lot of people had tears streaming down their cheeks when they said it.

And so, I am -- I am -- consider myself fortunate to have a front row seat on what is going to be an historic moment for the country.

President-elect Obama's election does speak volumes about how far this country has come when it comes to racial relations. But there's still work to do.

BUSH: There's always going to be work to do to deal with people's hearts. So I'm looking forward to it. Really am. I think it's going to be -- it's going to be an amazing -- amazing moment.

QUESTION: Mr. President...

BUSH: That would be you.

QUESTION: Mr. President, often presidents go -- leave here. They say they're going to decompress. And then pretty soon, they're right back in their office.

I wonder how quickly you think you're going to be back at it, whether it's writing your book; whether it's speaking; whether it's traveling...

BUSH: You know, Mike, I don't know, probably next day. I'm a Type A personality. You know, I just -- I just can't envision myself, you know, the big straw hat and a Hawaiian shirt sitting on some beach.

(LAUGHTER)

So -- particularly since I quit drinking.

Anyway -- so I predict to you that -- first of all, I'm not sure what to expect. For the last eight years, you know, I have had a national security briefing every day but Sunday. And when you get a national security briefing, it is a reminder of the responsibilities of the job. It's just a daily reminder about, you know, what may or may not happen.

The interesting thing about this job, by the way, is it's one thing to deal with the expected -- you know, what you anticipate. The real challenge is to be in a position to deal with the unexpected.

And that's why those intel briefings are so important, because there is -- there is an awareness in the briefings by the analysts to try to help anticipate problems.

BUSH: And, of course, you hope they don't arise, but you better be prepared when they do.

And that, in itself, creates a -- you know, gets your attention, when you start thinking about what could happen.

And the key there, of course is that to take these -- you know, these different analyses seriously and then have a structure so that your team will be in a position to analyze and then lay out potential opportun -- avenues for the president, from which the president can choose.

I say all that because that's -- that's -- this has been -- this notion about being briefed and thinking about this issue or that issue has been just, you know, part of my life for eight years.

People say, "Well, there you are in Crawford, on vacation." You never escape the presidency; it travels with you everywhere you go. And there's not a moment where you don't think about being president. Unless you're riding mountain bikes as hard as you possibly can, trying to forget for the moment.

(LAUGHTER)

And so, I wake up in Crawford on Tuesday morning -- I mean, Wednesday morning, and I suspect I'll make Laura coffee and, you know, go get it for her.

BUSH: And it's going to be a different feeling. And it's kind of like I'll report back after I feel it.

Last question, Ann, since you've been there from day one.

QUESTION: Thank you. And I wanted to ask you about day one.

You arrived here wanting to be a uniter, not a divider. Do you think Barack Obama can be a uniter, not a divider, or is -- with the challenges for any president and the unpopular decisions, is it impossible for any president to be a uniter, not a divider?

BUSH: I hope the tone is different for him than it has been for me. I am disappointed by the tone in Washington, D.C. I've -- I try to do my part by not engaging in the name-calling and -- and by the way, needless name-calling. I have worked to be respectful of my opponents on different issues.

We did find some good common ground on a variety of issues: No Child Left Behind, Medicare prescriptions drugs, PEPFAR, in the end, the funding for troops in Iraq. Tax cuts to a certain extent, got -- got some bipartisan votes on them.

There have been areas where we were able to work together. It's just the rhetoric got out of control at times.

QUESTION: Why?

BUSH: I don't know why. You need to ask those who -- those who used the words they used.

As I say, it's not the first time it's ever happened, as I think answered that to Jim there. It's happened throughout our history.

BUSH: And I would hope that -- that, frankly, for the sake of the system itself, that, if people disagree with President-elect Obama, they treat him with respect.

You know, I worry about people looking at our system, saying, "Why would I want to go up there and, you know, work in that kind of environment?"

And -- so I wish him all the best. And no question, he'll be -- he'll -- there will be critics. And there should be. We all should welcome criticism on different policies. The great thing about our democracy, people have a chance to express themselves. I just hope the tone is respectful. He deserves it, and so does the country.

It has been a honor to work with you. I meant what I said when I first got up here. I wish you all the very best. I wish you and your families all the best. God bless you.

QUESTION: Thank you, Mr. President.

http://www.foxnews.com/politics/2009/01/12/raw-data-transcri…
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18.01.09 18:28:20
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19.05.09 10:54:27
Beitrag Nr. 171 ()
Rumsfeld schmückte Lageberichte für Bush mit Bibelsprüchen
"Denn das ist der Wille Gottes": Mit aufpeitschenden Zitaten aus der Bibel garnierte Bushs Verteidigungsminister Rumsfeld im Irak-Krieg Memos für das Weiße Haus. Die Lageberichte, die jetzt von einem Reporter enthüllt wurden, offenbaren den religiösen Eifer des Ex-Präsidenten. ...

... Es war beileibe nicht das einzige, biblisch gespickte Irak-Kriegsmemo jener Tage. Das US-Monatsmagazin "GQ" veröffentlichte jetzt, sechs Jahre später, elf solcher "cover sheets" von März und April 2003, alle mit frommen Zitaten aufgemotzt. Diese Akten zirkulierten nur im kleinsten Pentagon-Kreis, und Rumsfeld habe sie Bush manchmal persönlich überreicht. ...

... Die Idee zur Verfrömmelung der Lageberichte, schreibt "GQ", habe Generalmajor Glen Shaffer gehabt, der damalige Geheimdienstchef des Pentagons - gegen den internen Widerstand von Kollegen, die das als Bestätigung des Verdachts gesehen hätten, der Irak-Feldzug sei ein verkappter Religionskrieg gegen Moslems.

Rumsfeld - der selbst kaum als flammender Christ gilt - habe die Bibelsprüche persönlich abgesegnet, berichtet "GQ": Er habe wohl gehofft, dass der strenggläubige Bush darauf anspringe. Obwohl Pentagon-Analysten sogar gewarnt hätten, die Memos könnten, so sie öffentlich würden, einen weltweiten Skandal "schlimmer als Abu Ghureib" auslösen. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,625640,00.html

Ein Hinweis auf eine gezielte Beeinflussung von George W. Bush?
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03.07.09 07:42:29
Beitrag Nr. 172 ()
Ist Saddam Hussein besser als viele denken?

Warum Saddam mit Massenvernichtungswaffen bluffte
Geständnis eines Despoten: Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein hat aus Angst vor Iran die Welt im Glauben gelassen, er verfüge über Massenvernichtungswaffen. Das belegen Verhörprotokolle des FBI, die jetzt erstmals zugänglich sind.

Washington - Was Menschen in 500 oder 1000 Jahren von ihm denken würden, das sei wichtig: "Aber das Wichtigste ist, was Gott denkt." So sendungsbewusst gab sich der irakische Diktator Saddam Hussein schon in der ersten Vernehmung durch das FBI nach seiner Festnahme im Dezember 2003. 20 formelle Befragungen und fünf informelle Gespräche fanden zwischen Anfang Februar und Ende Juni 2004 in Saddams Zelle am Flughafen von Bagdad statt.

Die jetzt freigegebenen Protokolle enthüllen, dass Saddam die Welt bezüglich seines Waffenarsenals offenbar bewusst irregeführt hat - und zwar, weil er Iran fürchtete. Er gab zu, die Absichten des damaligen US-Präsidenten George W. Bush unterschätzt zu haben. Dieser hatte die Invasion des Irak im März 2003 unter anderem befohlen, weil US-Behörden Massenvernichtungswaffen in dem Land vermuteten.

Die Dokumente wurden am Mittwoch in den USA auf der Web-Seite des unabhängigen Forschungsinstituts "National Security Archive" veröffentlicht. Darin nimmt Saddam auch Stellung zu den Golfkriegen, der Invasion von Kuwait und Massenvernichtungswaffen.

Dabei gestand der "High Value Detainee" - der Häftling von "hohem Wert" - dass er den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgetäuscht habe, um sich vor allem vor Iran und den "fanatischen" Mullahs zu schützen. Gegenüber Iran habe er den Eindruck erwecken wollen, der Irak könne sich verteidigen, notierte der FBI-Agent George L. Piro. Von 1980 bis 1988 hatte der Irak gegen Iran einen verlustreichen Krieg geführt. Als er die Uno-Inspektoren an ihrer Arbeit im Irak hinderte, fürchtete Saddam offenbar weniger die Sanktionen der USA, als dass der Bluff auffliegen und die Schwachstellen seines Landes bekanntwerden würden.

Massenvernichtungswaffen waren 2003 längst zerstört

Im März 2003 erklärte Bush Irak den Krieg, weil die USA angeblich Informationen über Massenvernichtungswaffen hatten. Die Arsenale wurden nie gefunden. Später bedauerte Bush in einem Fernsehinterview mit dem Sender ABC das "Scheitern der Geheimdienste im Irak", die Massenvernichtungswaffen im Land vermutet hatten.

"Bei Gott, wenn ich solche Waffen gehabt hätte, hätte ich sie gegen die Vereinigten Staaten eingesetzt", wird Saddam in den FBI-Verhören zitiert. Die Massenvernichtungswaffen seien zum Zeitpunkt der US-Invasion 2003 aber längst zerstört gewesen, sagte der Mann, auf dessen Kopf die USA einst 25 Millionen Dollar ausgesetzt hatten.

Im Dezember 2003 zogen US-Elitekämpfer den einst mächtigen Despoten aus einem Erdloch nahe Tikrit. In den sechziger Jahren war Saddam nach der Machtübernahme der Baath-Partei im Irak zu einem wichtigen Politiker im Land avanciert und ab 1979 Staats- und Regierungschef sowie Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er errichtete einen totalitären Überwachungsstaat, in dem Regimegegner rücksichtslos ausgeschaltet wurden.

Seine Armee griff 1988 das irakische Kurdendorf Halabdscha mit Nervengas an. Binnen weniger Stunden starben Tausende Menschen. Die Golfkriege leiteten den wirtschaftlichen Niedergang des Irak ein. Doch trotz fehlgeschlagener Putschversuche und familieninterner Machtkämpfe konnte Saddam sich als uneingeschränkter Diktator behaupten.

"Ich bin Revolutionär, kein Politiker"

Noch nach seiner Festnahme durch die US-Truppen verkündete er: "Ich bin der Präsident des Irak." Fehler oder Verbrechen, die er in den 24 Jahren seiner Herrschaft begangen haben könnte, gab es für ihn nicht.

Auch während der FBI-Befragungen zeigte sich Saddam häufig prahlerisch und eitel: Die Menschen würden ihn lieben für das, was er erreicht habe, sagte er. Zu seinen größten Verdiensten zählte er den sozialen Fortschritt für das irakische Volk, die Verstaatlichung des irakischen Öls 1972 sowie die Unterstützung der arabischen Seite im Krieg gegen Israel 1973. Sich selbst sah er, wie aus den FBI-Verhören hervorgeht, "als Revolutionär, nicht als Politiker".

In der Zukunft werde er für seine Gerechtigkeit bekannt sein, prophezeite Saddam gegenüber dem FBI-Agenten, und berief sich immer wieder auf Gott. Iran verglich er mit dem Sohn des benachbarten Bauern, der "Kühe stiehlt und Bewässerungsanlagen zerstört".

Bin Laden und Saddam teilten "weder Vision noch Glauben"

Mit einem vermeintlichen Mythos räumte Saddam in den Verhören auf: Doubles habe er nie gehabt. Lachend habe er gesagt: "Das ist Filmmagie, nicht Realität." Um seinen Feinden zu entgehen, habe er stattdessen fast nie das Telefon benutzt und nur durch Kuriere kommuniziert, außerdem sei er viel gereist.

Ohnehin sei er einen einfachen Lebensstil gewöhnt, sagte Saddam, als er mit dem FBI-Agenten über die defekte Klimaanlage sprach : Er möge den extravaganten Lebensstil nicht. Auf Fragen nach seinen prunkvollen Palästen antwortete er, diese gehörten der irakischen Nation und er habe nicht dort, sondern in einem simplen Haus gelebt.

Zu dem Qaida-Chef Osama Bin Laden habe er keine Verbindung gehabt, sie verbänden weder "Vision noch Glauben", gab er zu Protokoll. Bin Laden bezeichnete er in den Verhören als "Eiferer". Auf die Frage, ob die irakische Regierung Bin Laden getroffen habe, antworte er mit "Ja", er habe aber nicht mit al-Qaida kooperiert. Als Verbündeten sah er allenfalls Nordkorea oder China.

Einige Passagen wurden unkenntlich gemacht

Unkenntlich gemacht wurde vor der Veröffentlichung das Protokoll einer Sitzung vom 1. Mai 2004. Die "Washington Post" zitiert einen Sprecher des FBI, er könne sich nicht erklären, warum diese Passagen verändert wurden. Wie das "National Security Archive" schreibt, würden in den veröffentlichten FBI-Berichten zudem die komplizierte Beziehung zwischen dem Irak und den USA ausgeklammert, etwa die Rolle der CIA, die der Baath-Partei bei ihrem Aufstieg zur Macht geholfen haben soll.

In einem der letzten Gespräche vom 11. Juni 2004 notierte der FBI-Agent, dass Saddam ihm ein Gedicht vorgelesen habe. Alle Mitgefangenen gäben ihm die Schuld für die Fehler des Irak, habe der Agent später gesagt. Saddam habe sich fatalistisch gegeben. Diese "Schuld oder Verantwortung" müsse er tragen, während andere sich davon distanzieren würden. Am 30. Dezember 2006 wurde er gehenkt.

Einen Fehler hat Saddam in den Befragungen immerhin eingeräumt: Es sei falsch gewesen, das Arsenal der Massenvernichtungswaffen aus den achtziger Jahren ohne die Aufsicht der Uno zu vernichten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,633967,00.html
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01.10.09 09:47:05
Beitrag Nr. 173 ()
Bush verdächtigte Potter-Autorin der Hexerei
Vielleicht war George W. Bush schlicht der Erfolg von J.K. Rowling nicht geheuer: Aufgrund ihrer Harry-Potter-Reihe wurde die britische Autorin von dem US-Präsidenten der Anstiftung zur Hexenkunst verdächtigt. Über die weitreichenden Konsequenzen entschied der mächtigste Mann der Welt persönlich.

Hamburg - Mit ihren Geschichten über Zauberlehrling J.K. Rowling hat sie Kinder und Erwachsene in aller Welt verzaubert: Kaum war ein neues Buch der Reihe angekündigt, bildeten sich Schlangen vor den Buchläden, die ausnahmsweise auch mitten in der Nacht öffneten, um dem Andrang Herr zu werden.

Neben Neidern hatte Rowling, wie nun bekannt wurde, einen sehr mächtigen Widersacher. Ausgerechnet der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush verdächtigte die 44-Jährige der Anstiftung zur Hexenkunst. Aus diesem Grunde habe Bush verhindert, dass der britischen Bestsellerautorin die "Presidential Medal of Freedom", die höchste zivile Auszeichnung der USA, verliehen wurde. Die Ehre kann grundsätzlich auch Ausländern zuteil werden.

Dies plauderte nach einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Guardian" der ehemalige Redenschreiber der Bush-Regierung Matt Latimer in seinem gerade veröffentlichten Buch "Speechless: Tales of A White House Survivor" aus.

Während Bushs Regierungszeit hatten unter anderem Muhammad Ali, Alan Greenspan, Nelson Mandela, Doris Day und Charlton Heston diese höchste zivile Auszeichnung der USA erhalten. http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,652469,00.html
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15.12.09 09:20:04
Beitrag Nr. 174 ()
22 Millionen E-Mails aus Bush-Ära wieder aufgetaucht
Millionen verschwunden geglaubter E-Mails sind sichergestellt: Techniker haben den elektronischen Briefverkehr der früheren Regierung von George W. Bush geborgen. Bürgerrechtler warfen seiner Administration vor, die Öffentlichkeit belogen und wissentlich defekte Sicherungssystem benutzt zu haben. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,667085,00.html

Klasse. Vielleicht entlasten die auch George W. Bush?
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17.12.09 12:30:36
Beitrag Nr. 175 ()
Unglaublich, aber falsch
George W. Bush: zu dumm zum Lesen. Da sitzt er neben einem Schulmädchen und hält das Buch verkehrt herum. Ein Bild, das um die Welt ging - und eine Fälschung war. SPIEGEL ONLINE über die dreistesten Lügen eines Jahrzehnts, in dem das böse Spiel mit der Wahrheit Mode wurde. ... http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,666310,00…

Fälschung: http://www.spiegel.de/images/image-39738-galleryV9-ntdd.jpg
Original: http://www.spiegel.de/images/image-39737-galleryV9-jvom.jpg
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13.01.10 06:38:21
Beitrag Nr. 176 ()
Kommission deklariert Irak-Invasion 2003 als illegal
Die Beteiligung am US-geführten Irak-Krieg 2003 bringt die Verantwortlichen in Europa in Not. Die damalige britische Regierung wehrt sich gegen Vorwürfe, den USA blind gefolgt zu sein. Eine Untersuchungskommission in Holland brandmarkt den Feldzug als illegal - und somit auch die Unterstützung dafür.

Den Haag/London - Fast sieben Jahre nach der US-Invasion im Irak ist der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende von einer unabhängigen Kommission für seine Unterstützung des Krieges scharf kritisiert worden. Anders als dies 2003 von Balkenendes Regierung öffentlich vertreten wurde, habe es für die Invasion keine völkerrechtlich hinreichende Legitimation durch die Vereinten Nationen gegeben, erklärte der Kommissionsvorsitzende Willibrord Davids am Dienstag bei der Vorlage eines Untersuchungsberichtes. Balkenende wies Rücktrittsforderungen der Opposition zurück.

Derweil enthüllte in London ein Vertrauter des früheren britischen Premierministers Tony Blair, dieser habe schon lange vor der Irak-Invasion den USA militärische Hilfe zugesagt. Allerdings habe Blair bis kurz vor dem Einmarsch gehofft, dass die Krise um angebliche Massenvernichtungswaffen des Regimes von Saddam Hussein noch friedlich gelöst werden könne, sagte Blairs ehemaliger Sprecher und engster Vertrauter Alastair Campbell vor dem Irak-Untersuchungsausschuss. Er wies Vorwürfe zurück, Blair sei dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush bei dem Thema blind gefolgt. "Er hat das nicht getan, weil George Bush es von ihm verlangte, es war seine tiefste Überzeugung, dass der Irak für seine fortgesetzte Missachtung der Uno einstehen musste."

Campbell bestritt außerdem, dass er einen Regierungsbericht frisiert habe, um die Existenz von Massenvernichtungswaffen zu belegen. Die USA waren im März 2003 mit Unterstützung Großbritanniens in den Irak einmarschiert - ohne Unterstützung des Uno-Sicherheitsrats. Die Niederlande hatten nach dem Einmarsch der USA und Großbritanniens vom März im Juli 2003 rund 1100 Soldaten in den Irak entsandt; sie verließen das Land 2005 wieder.

Massenvernichtungswaffen als Kriegsgrund - gefunden wurden sie nie

Die von Bush und Blair als Begründung angeführten angeblichen Massenvernichtungswaffen Iraks wurden nie gefunden. Blair selbst soll in den nächsten Wochen vor dem Ausschuss aussagen, sein Nachfolger und damaliger Finanzminister Gordon Brown vermutlich erst nach den britischen Unterhauswahlen, die für Mai erwartet werden.

In den Niederlanden kam die sogenannte Davids-Kommission zu dem Schluss, dass die seinerzeit von der Regierung in Den Haag angeführten Uno-Resolutionen zur mangelnden Kooperation des irakischen Diktators mit den Uno-Waffeninspektoren "kein adäquates völkerrechtliches Mandat" für einen Krieg waren. Zugleich stellten die Ermittler fest, dass der Regierung dieser Sachverhalt klar gewesen sein müsste.

In dem 550-seitigen Bericht, dessen Übergabe das Fernsehen live übertrug, wurde der Regierung auch eine mangelhafte Information des Parlaments über US-Bitten um Unterstützung der Kriegsplanungen vorgeworfen. "Informationen der Geheim- und Sicherheitsdienste wurden selektiv herausgegeben", kritisierte der Kommissionsvorsitzende Willibrord Davids. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,671615,00.html
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10.03.10 07:32:49
Beitrag Nr. 177 ()

Bush-Werbetafel in Minnesota, USA: "Vermisst ihr mich schon?"

George W. feiert Mini-Comeback
Ist er der schlechteste Präsident aller Zeiten oder die bessere Alternative zu Barack Obama? Eine Werbetafel an einer Autobahn mit dem Konterfei von George W. Bush hat in den USA eine lebhafte Debatte darüber ausgelöst, ob Kritiker dem Ex-Präsidenten Unrecht getan haben. ... http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,682581,00.html


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Meine Jahre mit George W. Bush. Eine Würdigung.