wallstreet:online
42,60EUR | 0,00 EUR | 0,00 %
DAX+1,27 % EUR/USD+0,02 % Gold0,00 % Öl (Brent)-0,60 %

System hat fertig: -4% Wachstum 2009 - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Dramatische Prognose
Deutsche Wirtschaft schrumpft 2009 um 4 %!

Die Wirtschaftskrise wird Deutschland viel schlimmer treffen als bisher angenommen!

Nach Einschätzung des Deutsche-Bank-Chefökonomen Prof. Norbert Walter schrumpft die Wirtschaft 2009 um bis zu vier Prozent! „Im nächsten Jahr könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt um bis zu vier Prozent schrumpfen“, sagte Walter der BILD-Zeitung. „Die Wahrscheinlichkeit da- für beträgt rund ein Drittel.“ Das wäre die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik.

Mit seiner dramatischen Prognose übertrifft Walter alle bisherigen Voraussagen.

Teile der Bundesregierung und Wirtschaftsexperten gehen für 2009 bisher von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um maximal 0,8 Prozent aus.
Als mögliche Ursachen für einen solchen Einbruch nannte Walter unter anderem eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in Russland und im Nahen Osten.

Der Chefökonom forderte die Bundesregierung auf, die Mehrwertsteuer „sofort für ein Jahr“ von 19 auf 16 Prozent senken. Damit solle der Inlandskonsum gestärkt werden. „Sonst ist der Absturz nicht mehr zu verhindern“, so Walter zu BILD.

Im besten Fall sei 2009 mit einem Schrumpfen des Inlandsprodukts um ein Prozent zu rechnen. Dafür müsse u.a. aber Öl billig und der Dollar stark bleiben.
Große Sorgen um die Konjunktur macht sich auch die Bundesbank. Das Institut legt heute Vormittag seine Wachstumsprognose für 2009 vor.

Einzelne Details aus dem Bericht waren bereits vergangene Woche durchgesickert: Danach sehen die Bundesbanker die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten ebenfalls auf hartem Schrumpfkurs.

http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/12/05/deutsche-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.517 von knuspelhuber am 05.12.08 01:08:23Stand auch in der FT, der englischen. Ist kein Spass, könnte kommen. D ist ja Kapitalexportweltmeister.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.515 von knuspelhuber am 05.12.08 01:04:56:confused:
Und was hat das nun mit "System hat fertig" zu tun?
Klär uns auf!
Noch so ein Schwätzer für den die Welt vor 4 Monaten noch in Ordnung war und nun alles und ganz schnell über den Jordan geht.

Hilfreich ist das Gequatsche ganz sicher nicht. Aber während andere die Medizinflaschen hervorkramen und wenigstens so tun als würde man was tun, und so den Leuten wieder Hoffnung geben, sind die deutschen Jammerlappen beschäftigt alle Pfarrer ans Totenbett zu holen, die letzte Ölung im Akkord zu erteilen und sich am Totenglöcklein zu üben wer am höchsten springen kann.

In Deutschland stinkts gewaltig. Und am Kopf stinkt der Fisch immer zuerst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.633 von AlterMann am 05.12.08 06:37:14"70% Wahrscheinlichkeit, dass der Laden uns um die Ohren fliegt"
http://blip.tv/file/1392633
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.798 von knuspelhuber am 05.12.08 08:25:05Ja wenn der Mr. Dax das sagt, dann wird es wohl stimmen ......

Er stellt eine Behauptung auf, die er durch nichts belegt.

Das ist wie beim Wetter:

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
ändert sich das Wetter,
oder es bleibt wie es ist.

Mit 100 %-iger Wahrscheinlichkeit !!
PRESSESCHAU
5. Dezember 2008

Die Kommentatoren befassen sich vor allem mit Wirtschaftsthemen. Da ist zum einen die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank. Außerdem geht es um das im Bundestag verabschiedete Konjunkturprogramm und um entsprechende Maßnahmen in Frankreich.

"Der Zinsschritt der EZB ist historisch groß – aber trotzdem vielen immer noch zu klein", konstatiert die Zeitung DIE WELT.
"Tatsächlich ist die Senkung des Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte vor allem eins: eine Entscheidung mit Augenmaß. Die EZB nutzt den durch die rückläufige Inflation gewonnenen Spielraum, um auf die auch ihrer Einschätzung nach massiv eingetrübten Wirtschaftsaussichten zu reagieren, ohne den Eindruck von Panik zu vermitteln. Gleichzeitig behält sie Pulver trokken, um handeln zu können, falls es noch schlimmer kommen sollte. Die EZB tut gut daran, sich nicht von den Erwartungen der Finanzmärkte treiben zu lassen. Das Vertrauen in ihre Stabilität und Verlässlichkeit ist gerade in Zeiten der Krise ein zu wertvolles Gut", befindet DIE WELT.


"Na also, es geht doch", heißt es in der FRANKFURTER RUNDSCHAU.
"Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen kräftig gesenkt. So kräftig, wie noch nie in ihrer fast zehnjährigen Geschichte. Die Geldhüter gestehen, dass Euroland konjunkturell schwere Zeiten bevorstehen. Und sie versprechen, sich dagegen zu stemmen. Das ist richtig.

Es ist das erste Mal seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, dass eine globale Banken- und Finanzkrise herrscht.

Wann, wenn nicht jetzt, sind deutliche Signale der Wirtschafts- und Geldpolitik angebracht? Der neue Mut der EZB ist auch ein indirekter Appell an die Regierungen der Eurozone: Handelt auch entschlossen! Denn es ist klar, dass eine lockere Geldpolitik allein nicht aus der Krise führen wird. Die EZB hat fürs erste geliefert. Jetzt sind Merkel und Co an der Reihe", meint die FRANKFURTER RUNDSCHAU.


Die SÄCHSISCHE ZEITUNG aus Dresden argumentiert ähnlich:
"Regierungen und Banken müssen jetzt dafür sorgen, dass das Vertrauen in die Wirtschaft zurückkehrt. Die Politik mit Konjunkturprogrammen, Steuersenkungen und klaren Vorgaben etwa für Autokäufer. Die Banken mit der raschen Weitergabe der Zinssenkung - und mit einer den Verhältnissen angepassten Kreditvergabe vor allem für den Mittelstand und die Verbraucher. Eine Kreditklemme muss verhindert werden. Die EZB wird weiter helfen, dass das nicht passiert. Da die Inflationsrate 2009 wieder unter die Marke von zwei Prozent sinken und damit die Vorgabe der Notenbanker erfüllen wird, dürfte der Leitzins noch weiter nach unten gehen. Ein Hindernis für Investitionen und Konsum ist er schon jetzt nicht mehr", folgert die SÄCHSISCHE ZEITUNG.


Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG geht der Frage nach, ob die Regierungen zusätzliche Schritte gegen die Rezession einleiten sollten:
"Mehrere Staaten wie Amerika, China und nun auch Frankreich haben Konjunkturprogramme angekündigt, die überwiegend mit Krediten finanziert werden müssen. Diese Programme erhöhen die Staatsschulden, allerdings können solide Staaten wie Deutschland derzeit zu ungewöhnlich günstigen Konditionen Geld aufnehmen.

Die Bundeskanzlerin zögert, neben den jetzt beschlossenen, in ihrem Umfang bescheidenen Maßnahmen eine auf Kredit finanzierte Steuersenkung anzupacken. Diese Haltung ist so lange zu vertreten, wie Deutschland nicht in eine schwere Rezession abgleitet.

Die jüngsten Daten lassen allerdings Schlimmes ahnen"
, notiert die F A Z.


...


Der KÖLNER STADT-ANZEIGER hält folgendes für bedenklich:
"Es muss alarmieren, wenn sich der britische Premierminister Brown, der französische Präsident Sarkozy und EU-Kommissionschef Barroso treffen, um über die Lage der Weltwirtschaft zu beraten - und Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß davon 'nur aus den Medien'. Merkel, vor Monaten noch als global handelnde Krisenmanagerin gefeiert, wird nun offenbar gezielt ausgebootet. Fest steht, dass sich Sarkozys Haltung von der Merkels grundsätzlich unterscheidet. Unabhängig davon, wer Recht hat: In einer Zeit, in der Kerneuropa an einem Strang ziehen müsste, streben die Handelnden auseinander. Das ist beunruhigend."
Mit diesem Zitat aus dem KÖLNER STADT-ANZEIGER endet die Presseschau.



© 2008 Deutschlandradio
http://www.dradio.de/presseschau/20081205070000/drucken/
Freitag, 05. Dezember 2008 07:05 Uhr
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.018 von knuspelhuber am 05.12.08 09:08:49Ich ahnte es, nichts als blublablub.

Die gloreiche Feststellung "70% Wahrscheinlichkeit, dass der Laden uns um die Ohren fliegt" ist inzwischen 2 Monate alt und was ist passiert? Nichts ist passiert, nichts ist uns um die "Ohren geflogen"
Fazit: den Experten kannste in Skat drücken

Und das Gejammer in der Presseschau soll eine Systemkriese begründen? :laugh:

Das exakte Gegenteil ist der Fall. Das System Martwirtschaft funktioniert hervorragend. Faule Banken gehen pleite, Blasen platzen und schaffen Platz für neues. Und wie immer gilt: Wer sich richtig positioniert, wird zu den Gewinnern gehören.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.823 von AlterMann am 05.12.08 11:02:15Faule Banken gehen pleite

Bis jetzt ist nur Lehman-Brothers pleite gegangen,
die anderen werden gekauft bzw. vom Staat gestützt.
Hier werden den Mittelständlern schon mal die Folterinstrumente gezeigt:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Frau Merkel!
von Hans-Olaf Henkel

Linksrutsch nach der Krise?
In einem persönlichen Appell an Angela Merkel beklagt Hans-Olaf Henkel den drohenden Neosozialismus und den Verlust der Freiheit. In Cicero wendet sich der BDI-Präsident a.D. mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin.
.....
Nach dem „Arbeiterführer“ Jürgen Rüttgers ist nun mit Horst Seehofer ein zweiter Sozialpopulist an der Spitze eines großen unionsregierten Bundeslandes. Oskar Lafontaine brachte die SPD dazu, den „Demokratischen Sozialismus“ aus der Mottenkiste hervorzuholen. Die Grünen haben sich Oswald Metzgers entledigt und sind wieder zurück im Fantasieland unbegrenzter Staatsgläubigkeit.
http://www.cicero.de/97.php?item=3053
123 ZDFtext Fr 05.12.08 16:32:53
ZDFtext heute
Nachrichten

Ökonomen: Wirtschaft vor Kollaps

Deutschland droht im nächsten Jahr die
schlimmste Rezession seit der Wieder-
vereinigung. Die Deutsche, Commerz-,
Post- und Bundesbank warnen einstimmig
vor einer katastrophalen Rezession. Ein
Institut hält sogar den schlimmsten
Wirtschaftsabschwung seit dem Zweiten
Weltkrieg für möglich.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank,
Norbert Walter, befürchtet, dass die
Wirtschaft 2009 um vier Prozent
schrumpft. "Das wäre die schlimmste
Krise seit der Nachkriegszeit", sagte
Walter dem ZDF. "Die Deutschen glauben
immer, sie könnten sich selber stabili-
sieren", so Walter.
112 <- Übersicht -> 124
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.151.515 von knuspelhuber am 05.12.08 01:04:56#1

-4 % bedeuten dann wieder mal 6 Mio Arbeitslose, den Neubau von Autobahnen usw, und anschliessend womöglich die Machtergreifung von als "links" getarnten demogogischen Faschisten.

:(

Da lege ich mir vorsorglich besser schonmal eine norwegische Uniform und einen Kampfnamen zu...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.763 von Blue Max am 05.12.08 18:56:40-4 % bedeuten dann wieder mal 6 Mio Arbeitslose, den Neubau von Autobahnen usw, und anschliessend womöglich die Machtergreifung von als "links" getarnten demogogischen Faschisten.

Stimmt, 33 lässt grüßen, leider...:(

Da lege ich mir vorsorglich besser schonmal eine norwegische Uniform und einen Kampfnamen zu...

Und als feindlicher Soldat der gegen Deutschland kämpft hast Du später beste Aussichten die höchsten Staatsämter zu erklimmen. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.763 von Blue Max am 05.12.08 18:56:40Stimmt, vor 33 hatten wir ja auch einen konservativen Kanzler der mit seiner Unfähigkeit die Krise verschärft hat...:(
Norbert Walther ist doch nur ein dummer Schwätzer wie viele andere. Kompetent ist meinner Meinung nach eher Wolfgang Münchau.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.