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ATX - Abwärtstrend bleibt weiterhin intak - Tiefststände rücken erneut in den Blickpunkt - 500 Beiträge pro Seite



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Den österreichischen Leitindex „ATX“ stufen wir weiter mit „verkaufen“ ein.
Bereits im Januar diesen Jahres wurde bei 4.350 Pkt. ein langfristiges Verkaufsignal generiert, welches weiterhin intakt ist.
Dieses wurde in den folgenden Wochen und Monaten durch stetig fallende Kurse bestätigt, wodurch wichtige charttechnische Unterstützungszonen unterschritten wurden.

Mittelfristig sahen wir im Bereich der Unterstützungszone bei 3.457 Pkt. eine Stabilisierung, wobei in der 17. Kalenderwoche ein mittelfristiges Kaufsignal generiert wurde. Die anschließende Erholung endete jedoch im Bereich der langfristigen Widerstandsmarke bei 4.539 Punkten. Hier verlief die Widerstandsmarke des langfristigen Aufwärtstrends. Bereits in der 40. Kalenderwoche kam es in diesem Bereich zu einem erneuten, mittelfristigen Verkaufsignal, wodurch der langfristige Abwärtstrend erneut aufgenommen wurde.
In der Folge konnte die zuvor erfolgreich verteidigte Unterstützungsmarke bei 3.457 Pkt. nicht gehalten werden, und der Abwärtstrend beschleunigte sich deutlich. Dabei wurden die charttechnische Unterstützungsmarke bei 2.385 Pkt. und die psychologisch wichtige Marke bei 2.000 Pkt. unterschritten. In der 44. Kalenderwoche markierte der Index seinen bisher gültigen Tiefststand bei 1.675 Punkten.

Kurzfristig konnten wir uns in der 44. und 45. Handelswoche aufgrund der weltweit einsetzenden Erholung von diesen Tiefstständen deutlich entfernen. Die Erholung führte uns bis an den charttechnischen Widerstand bei 2.161 Pkt. Hier übernahmen die Bären ab der 46. Kalenderwoche wieder die Regentschaft und die Gewinne der Vorwochen mussten wieder abgegeben werden. Die Unterstützung bei 1.856 Punkten konnte nicht verteidigt werden und wir nahmen erneut Kurs auf die Tiefststände. Auch diese Unterstützung konnte nicht gehalten werden und der ATX markierte am 21. November seinen bisher gültigen Tiefststand bei 1.516 Punkten. In den letzten Tagen legte der österreichische Index wieder zu, scheiterte jedoch erneut am Widerstand bei 1.856 Punkten.


Fazit: Aktuell sollten Anleger weiterhin von entsprechenden, nachhaltigen Investments bei der Aktie absehen, da der langfristige Abwärtstrend weiterhin intakt bleibt.
Für kurzfristig orientierte Anleger rückt die charttechnische Marke bei 1.856 Punkten bis 1.904 Punkte in den Blickpunkt. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Barriere, ist mit einer Fortsetzung der Erholung in Richtung 2.161 Punkten zu rechnen. Das Risiko für dieses Investment stufen wir als hoch ein – ein Stop – loss – Kurs sollte entsprechend platziert werden.

Ihr Team vom Hamburger Finanz- und Wirtschaftsinstitut

P.S. die charttechnischen Schaubilder finden Sie unter:

http://www.hhfwi.de/b%F6rse_Finanzanalysen_Indizes.htm


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