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RWE - Stämme oder Vorzüge? - 500 Beiträge pro Seite



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Wie steht die geschätze community zu dieser Frage?

Meine Absicht ist es mit einer von beiden Aktien in Rente zu gehen. Besonders Eure Meinung zur Dividendenpolitik würde mich interessieren.

Anbei der 10-Jahresvergleich:

http://aktien.wallstreet-online.de/13676/chart.html?inst_id=…





Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.677 von A_Sosa am 05.12.08 18:43:47Dann nehme die Vorzüge. Die Dividenden werden höher liegen und über die Kursperformance kann man nichts sagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.156.810 von Mad Dargel am 05.12.08 19:03:01Ich kann dem nur zustimmen.
Ja, vielen Dank für die Antworten. Hat jemand die Dividendenhistorie parat, falls nicht kann ich auch selber googeln ;)


Sosa
mit einer Aktie in Rente gehen ?
Hör ich recht?
Was für eine blödsinnige Idee!
Lesen Sie eigentlich Zeitung, hören sie Rundfunk, zahlen sie GEMA Gebühren.
Wozu eigentlich, wenn der Erfolg der Beiträge dieser Medien in Ihrer Frage mündet.
Verstehen Sie die Frage überhaupt ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.157.846 von seblas am 05.12.08 21:59:57Jaja, Konserven im Keller, die Schrotflinte im Bett und Gold im Haus versteckt :rolleyes:

Keine Sorge, ein bisschen Gold habe ich auch, zwecks hedging für den worst case.

Aber auch du brauchst Strom. Weißt du wo deiner herkommt :D

Und nein, ich zahle keine GEZ :cool:


Sosa
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.157.846 von seblas am 05.12.08 21:59:57ja wir schauen Pro 7 und Sat 1 und lesen die Bild

da tritt öfter der Walter von der deutschen auf der anscheinend mit dir verwandt ist du :keks:

alles sch... panikmache damit noch schneller die steuern gesenkt werden und die dt bank mehr geld scheffelt. ich sehe nur volle einkaufstrassen und konsum pur :keks::p
Es gibt ein paar Beispiele der jüngeren Vergangenheit, bei denen es sinnvoller war die St zu kaufen als die Vz.
Volkswagen ist das aktuellste Beispiel, aber auch bei der Übernahme von Wella vor einigen Jahren waren die Stammaktionäre klar im Vorteil.
Stämme haben Stimmrechte, die mögen für Kleinaktionäre lange Zeit wenig wert sein, für jemanden , der eine Firma übernehmen will aber schon und falls das passiert sind sie natürlich auch für die Kleinaktionäre etwas wert.

Kurz und mittelfristig würde ich bei RWE die Vorzüge bevorzugen, schon alleine wegen der höheren Dividendenrendite und wegen der Möglichkeit, daß RWE irgendwann die VZ in St umwandelt . Auch dafür gibt es Beispiele aus den letzten Jahren z.b. Rheinmetall oder Südzucker.
Wenn ich ganz langfristig kaufen würde, würde ich eher die Stammaktien kaufen. Eine Übernahme von RWE ist in nächster Zeit nicht zu erwarten, aber wer weiß schon was in fünf oder zehn Jahren ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.160.576 von raufraufrauf am 06.12.08 20:42:23Weshalb den wenig rentablen Laden mit dem riesen CO2-Klotz am Bein übernehmen. Die Franzosen können ihren billigen Strom gewinnbringend bei uns verkaufen und der Kunde hat auch was davon, da der Strom wesentlich billiger ist...
die ISIN der EDF: FR001024251
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.165.694 von wencot am 08.12.08 13:26:33Geschäfte können gut über die ENBW-Tochter abgewickelt werden
RWE/Großmann: EDF Hauptprofiteur des europäischen Energiepakets

BERLIN (Dow Jones)--Der französische Versorger Electricite de France (EDF) wird nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der RWE AG, Jürgen Großmann, Hauptprofiteur des geplanten europäischen Energie- und Klimapakets sein. "Sollten die Pläne der Europäischen Kommission umgesetzt werden, dann wird EDF bis 2020 durch den Emissionshandel in einer Größenordnung von bis zu 50 Mrd EUR profitieren", sagte Großmann am Donnerstag auf einem Energiekongress in Berlin.

Diese "Ungleichheit" auf dem internationalen Versorgermarkt werde durch die Deutsche Politik zusätzlich verstärkt: "Der Ausstieg aus der Kernenergie, der Netzausbau zur Einspeisung von Windkraft sowie das Verbuddeln von Höchstspannungsleitungen erfordern einen hohen Bedarf an Investitionen, die uns von der Politik auferlegt werden." Die Folge steht für den Manager fest: "Der Energiestandort Deutschland wird den Anschluss verlieren".

Laufe außerdem der europäische Emissionshandel ab 2013 so ab, wie es sich die Bundesregierung vorstelle, "dann kann Paris sich fortan jeden deutschen Versorger kaufen".

Nach Aussage von Großmann hat das Beratungsunternehmen Frontier Economics die Belastungen kalkuliert, die deutschen Energieversorgern vor allem durch die windbedingten Netzausbauten sowie die Versteigerung von Eimissionszertifikaten entstehen und diese auf etwa 90 Mrd EUR bis 2020 beziffert. Hinzu kämen Kosten durch den Ausstieg aus der Kernenergie in Höhe von 45 Mrd EUR. Dieses Geld fehle - unter anderem für die Abwehr von Übernahmen, so Großmann.

In der Europäischen Union (EU) gebe es eine zunehmende Dominanz staatlich kontrollierter Versorger. "Mehr als die Hälfte des EU-Strommarktes wird von Unternehmen kontrolliert, die mehrheitlich in staatlicher Hand sind". Spätestens seit dem Zusammenschluss von GDF und Suez und die Vorgänge bei Endessa und Enel sei klar, dass die "staatliche Kontrolle kein Auslaufmodell ist". Der Staat spiele vielmehr eine aktive Rolle und nehme erheblichen Einfluss auf das Marktgeschehen - und das häufig zulasten ausländischer Konkurrenten, sagte Großmann.


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