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Steinmeier will von Krise profitieren - - - und scheitert kläglich - 500 Beiträge pro Seite



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Steinmeier will die Krise zur Profilierung nutzen


Die Kanzlerin, der SPD-Chef, der Wirtschaftsminister: Sie reden ständig über die Konjunktur. Jetzt will auch der Kanzlerkandidat der SPD die Krise nutzen, um an seinem Wirtschaftsprofil zu feilen. Frank-Walter Steinmeier hat dafür auch einen neuen Berater engagiert. Der gefällt der Parteilinken überhaupt nicht.


Steinmeier will nun einen Auftritt am Montag während der Europadelegiertenkonferenz seiner Partei im Berliner Hotel „Estrel“ nutzen, um zu demonstrieren, dass auch er etwas von Wirtschaft versteht. In einen Überbietungswettbewerb um weitere Vorschläge zur Belebung der Konjunktur möchte Steinmeier allerdings ebenso wenig eintreten wie Steinbrück. Letzterer hatte gestern im Bundesrat insbesondere die Diskussion um die Ausgabe von Konsumgutscheinen kritisiert. Steinmeier wird in seiner Rede hingegen den Streit über die richtigen Instrumente nicht noch weiter anheizen, der die Sozialdemokraten seit Tagen entzweit.

Müntefering hatte die Debatte eröffnet, indem er Konsumgutscheine ins Gespräch brachte. Die Idee fand besonders Anklang bei der Sprecherin der Parteilinken, Andrea Nahles. In der SPD-Bundestagsfraktion schlug der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach als Erster konkret vor, einen Gutschein im Wert von 500 Euro an alle erwachsenen Bundesbürger zu verschicken.


Zum Ärger der Parteirechten und Steinbrücks, der die Haushaltskonsolidierung durch solche Programme nicht weiter gefährden will. Lauterbachs Vorschlag würde den Staat 35 bis 40 Milliarden Euro kosten.

Die Parteilinken wiederum sehen es ungern, dass sich SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier nun ausgerechnet einen McKinsey-Berater in sein Wahlkampfteam geholt hat. Doch Markus Klimmer, der bei der Unternehmensberatung den Bereich der Aufträge aus der öffentlichen Verwaltung („Public Sector“) leitet und im Bundestagswahlkampf das ökonomische Profil des Kandidaten stärken soll, zählt zu den wenigen Sozialdemokraten mit hoher Wirtschaftskompetenz.

Bei einem Treffen im Berliner Willy-Brandt-Haus hatte sich die Parteispitze kürzlich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen in der Konjunkturkrise einigen können.

Steinmeier soll dort Rabattmarken für einen Preisnachlass bei Einkäufen angeregt haben, wofür die Bürger dann eigenes Geld einsetzen müssten. Zudem soll Steinmeier eine SPD-Initiative für den Koalitionsgipfel am 5. Januar gefordert haben, um die Bundeskanzlerin unter Druck zu setzen.



http://www.welt.de/politik/article2835231/Steinmeier-will-die-Krise-zur-Profilierung-nutzen.html


Erst Konsumgutscheine. Und nun Rabattmarken. Die SPD ist wirklich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ihre mangelnde Wirtschaftskenntnis können auch hundert McKinseys nicht ausgleichen.
...du musst keine Angst haben...schließlich haben wir ja Bundeswirtschaftsminister Glos von der CDU/CSU und der Wirtschaftsexperte Brüderle (FDP) mischt ja auch mit...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.164.891 von Sexus am 08.12.08 11:30:19... nur wenn se noch lange warten mit steuererleichterungen für den kleinen mann dann können se in 2009 schon mal die "essensmarken" zur ausgabe von notrationen drucken lassen.

m.m.n. kann es nur über eine senkung der mwst funktionieren, befristet bis ende 2010 19% auf 15% und die 7% auf 5%.

da gibt es noch viel einsparpotential beim bundeshaushalt wo mrden gekappt werden könnten.

steini
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.164.891 von Sexus am 08.12.08 11:30:19#1

Die SPD mit ihren Steuererhöhungsorgien ist Täter und nicht Opfer.

:eek:
das einzige was helfen könnte, sind hohe degressive Abschreibungsmöglichkeiten (50% p.a.) für Unternehmen. Auf der Konsumentenseite könnten die KK-Beiträge in den sozialistischen Einheitstopf massiv auf 10% gekürzt werden.

So könnte der Staat den Unternehmen und den Bürgern das Geld wiedergeben, um dass Steinbrück uns alle betrogen hat.
Wir brauchen endlich wieder einen Kanzler, der seinen Amtseid ernst nimmt, und nicht eine Kanzlerin, die Däumchen dreht und seelenruhig abwartet bis sich das Feuer zum Flächenbrand ausgedehnt hat.


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