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XSTRATA 2009 einsteigen!! WKN 552834 - 500 Beiträge pro Seite (Seite 24)



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ROUNDUP Glencore hält trotz Gewinneinbruch an Xstrata-Übernahme fest

BAAR (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore <8GC.FSE> hält trotz eines Gewinneinbruchs an der geplanten 30-Milliarden-Dollar-Übernahme des Bergbauriesen Xstrata fest. Auch Widerstände gegen die geplante Fusion bei einigen Xstrata-Aktionären - vor allem seitens des Golfstaates Katar - könnten Glencore nicht von dem Vorhaben abbringen, sagte Konzernchef Ivan Glasenberg am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. 'Dies ist keine feindliche Übernahme, sondern eine, die vom Konzernchef von Xstrata und seinen unabhängigen Direktoren voll unterstützt wird.' Er betonte aber zugleich, dass ein Scheitern nicht das Ende der Welt sei. Es gehe 'nicht um einen Deal, den man unbedingt machen muss'.


Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss von Glencore ging im ersten Halbjahr um 26 Prozent auf 1,81 Milliarden Dollar (1,47 Mrd Euro) zurück, teilte der Konzern am Schweizer Firmensitz in Baar (Kanton Zug) mit. Grund sind die angesichts der zunehmenden Konjunktursorgen gesunkenen Rohstoffpreise. Viele Beobachter gehen schon davon aus, dass die Branche nach Jahren des Booms vor einem Abschwung steht. Dies liegt vor allem an schwächeren Wachstumserwartungen in China. In den vergangenen Wochen meldete bereits der Bergbaukonzern Rio Tinto einen um mehr als ein Fünftel gesunkenen Gewinn im ersten Halbjahr, Xstrata verdiente sogar ein Drittel weniger.


Angesichts der trüben Aussichten beurteilten viele Anleger zuletzt die Erfolgsaussichten für den Glencore-Versuch, Xstrata zu übernehmen, skeptisch. Vor allem ist die Hoffnung gesunken, dass Glencore sein Angebot noch aufbessern könnte. Dazu machte das Unternehmen weiter keine Anstalten. Das auf dem Tisch liegende Angebot von 2,8 Glencore-Aktien für jeden Xstrata-Anteilsschein sei 'fair und angemessen', sagte Glasenberg. Auf die Frage, ob Glencore eine Erhöhung der Offerte vor der Abstimmung der Xstrata-Aktionäre am 7. September erwäge, sagte er: 'Wir können nicht kommentieren, was wir machen werden oder nicht machen werden.'


Ursprünglich sollten die Aktionäre von beiden Unternehmen bereits im Juli über den Zusammenschluss entscheiden. Doch als der Golfstaat von Katar als Xstrata-Großaktionär einen höheren Preis forderte, verschoben die Konzerne die Entscheidung. Die staatseigene Qatar Holding - die erst nach dem Übernahmeangebot ihren Anteil an Xstrata von 3 auf knapp 12 Prozent erhöht hatte - verlangte zuletzt 3,25 Aktien pro Xstrata-Anteilsschein. Dafür gebe es aber keine nachvollziehbare Grundlage, sagte Glasenberg der dpa.


Auch andere Aktionäre wie die Vermögensverwalter Standard Life , Schroders und Knight Vinke als Xstrata-Großaktionäre fordern mehr. Ihnen ist der im Februar von Glencore gebotene Aufschlag von 15 Prozent auf den damaligen Aktienkurs zu wenig. Damit ist der Anteil der skeptischen Aktionäre bereits nahe an der Schwelle von 16,48 Prozent, ab der die Übernahme blockiert werden könnte. Glencore selbst hält bereits 34 Prozent der Xstrata-Aktien, darf aber nach britischem Recht bei der Übernahme nicht mitstimmen, wenn die Anteilseigner am 7. September über den Zusammenschluss entscheiden.


Am Montag hatte die Xstrata-Aktie 3,4 Prozent verloren und war damit nur noch 2,57-mal so viel wert wie eine Glencore-Aktie. Sie notierte damit 8,4 Prozent unter dem Angebot - der niedrigste Stand seit Bekanntwerden der Offerte im Februar. Am Dienstagvormittag gab es bei den beiden Werten nur leichte Veränderungen nach unten. Der Xstrata-Vorstand hatte seinen Anteilseignern die Annahme des Glencore-Angebots empfohlen, zuletzt aber auch betont, auch allein ein starkes Unternehmen zu sein.


Durch den 'Zusammenschluss unter Gleichen' soll eine Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von fast 210 Milliarden Dollar entstehen. Gemeinsam würden Glencore und Xstrata die gesamte Kette der Wertschöpfung von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen unter einem Dach vereinen und damit über eine entsprechende Marktmacht verfügen./bur/enl/stb/wiz

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4987949-roundup-gl…
DJ Glencore-Chef will Fusion mit Xstrata notfalls auch kippen



Von Alex MacDonald

Der Rohstoffmulti Glencore International baut vor den Xstrata-Aktionären eine Drohkulisse auf und will die Fusion mit dem Konkurrenten notfalls auch scheitern lassen. "Der Deal ist nicht zwingend erforderlich", warnte Glencore-Chef Ivan Glasenberg während einer Telefonkonferenz gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.

Er schob aber auch gleich hinterher: "Wenn wir es nicht jetzt machen, können wir es in der Zukunft in Angriff nehmen." Einige der größten Anteilseigner von Xstrata kündigen seit Monaten Widerstand gegen die Bedingungen des Zusammenschlusses an. Strittig ist die faire Unternehmensbewertung.

Glasenberg, der auch gleichzeitig Hauptanteilseigner von Glencore ist, trommelt seit rund fünf Jahren für die Fusion der beiden Rohstoffunternehmen. Durch den Deal entstünde die viertgrößte Bergbaugesellschaft der Welt mit einer Marktkapitalisierung von rund 66 Milliarden US-Dollar. Jüngst setzte der mit fast 12 Prozent zweitgrößte Aktionär von Xstrata, der Staatsfonds Qatar Holding LLC, ein großes Fragezeichen hinter die Fusion. Glencore ist der größte Anteilseigner, darf aber bei der Abstimmung über die Zusammenlegung nicht mitwählen.

Der Staatsfonds überraschte im Juni den Markt mit seiner Forderung, das Austauschverhältnis von 2,8 auf 3,25 Glencore-Aktien je Xstrata-Anteilsschein aufzustocken. Glasenberg ist die Berechnungsgrundlage der Katarer ein Rätsel. "Ich habe nichts von einem Investor oder Aktionär gesehen. Keiner hat mir substanzielle Daten vorgelegt, die ein Austauschverhältnis von 3,25 rechtfertigen." Die Spitze von Xstrata, die das Glencore-Angebot unterstützt, hielte den Tausch von 1 zu 2,8 für gut.

Die Katarer kommen mit fünf anderen Aktionären, die das angebotene Austauschverhältnis ebenfalls für zu niedrig erachten, zusammen auf genau 15,8 Prozent der Xstrata-Aktien. Laut dem Fusionsangebot reicht bereits ein ablehnendes Votum von knapp mehr als 16 Prozent der Anteilseigner aus, um den Deal am 7. September nach der jahrelangen Vorarbeit noch zu kippen.

Die Börse preist inzwischen ein Scheitern der Fusion ein. Das Risiko einer Ablehnung bleibe hoch, schreiben Analysten von Liberum Capital. Erstmals seit Bekanntgabe der Fusionsabsicht würden beide Konzerne wieder mit einem Austauschverhältnis von unter 2,8 bewertet.

Unterdessen machen sich bei Glencore zwar die nachgebenden Rohstoffpreise bemerkbar, die Ergebnisse des ersten Halbjahres fielen jedoch trotz eines deutlichen Rückgangs besser aus als von Analysten erwartet. Das um Sonderposten bereinigte Betriebsergebnis sank im ersten Halbjahr um fast ein Viertel auf 2,5 Milliarden Dollar, der Analystenkonsens hatte bei 2,4 Milliarden Dollar gelegen. Der Nettogewinn ging nicht ganz so stark zurück, er gab um 8 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar nach. Der Umsatz kletterte dagegen um 17 Prozent auf knapp 109 Milliarden Dollar.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2012 05:51 ET (09:51 GMT)
Rohststoffwerte gefragt

Rohstoffwerte entwickeln sich mit 1,4 Prozent Aufschlag auffallend stark. Das Tauziehen von Glencore und Xstrata geht dabei weiter. Der Rohstoffmulti Glencore baut vor den Xstrata-Aktionären eine Drohkulisse auf und will die Fusion mit dem Konkurrenten notfalls auch scheitern lassen. "Der Deal ist nicht zwingend erforderlich", warnte Glencore-Chef Ivan Glasenberg während einer Telefonkonferenz gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.

Er schob aber auch gleich hinterher: "Wenn wir es nicht jetzt machen, können wir es in der Zukunft in Angriff nehmen." Einige der größten Anteilseigner von Xstrata kündigen seit Monaten Widerstand gegen die Bedingungen des Geschäfts an. Strittig ist die faire Unternehmensbewertung. Die Aktie von Glencore verliert 0,1 Prozent, während Xstrata um 0,9 Prozent zulegen.
Glasenberg, der auch gleichzeitig Hauptanteilseigner von Glencore ist, trommelt seit rund fünf Jahren für die Fusion der beiden Rohstoffunternehmen.

Ja und warum will keiner der Aktionäre von XSTRATA diesem Deal zustimmen?? :laugh:

Herr Glasenberg kann sich das garnicht erklären und will auch nicht nachbessern. Im Gegenteil er baut eine Drohkulisse auf und erfährt von meiner Seite nur gelächter...

Sicherlich die ewige Bewertungsdiskussion aber in diesem Fall ist es wirklich einfach zu erkennen das es hier garnicht paßt.

Stichwort: Gewinnmargen, Notwendigkeit der Fusion für XSTRATA, Kartellauflagen, Vorstandsbereichung usw.

;)
Der Xstrata-Kurs wird im Moment wohl auch etwas durch die Situation bei Lonmin (Xstrata-Anteil 25%) in Mitleidenschaft gezogen.
Katar lässt nicht locker:D:D:eek::kiss:
Das kann nur gut für XTA sein:D

Katar/ London - (www.emfis.com) - Der Investmentfonds von Katar erwirbt weitere Anteile an dem Bergbaukonzern.

Wie lokale Medien mitteilten, habe das Beteiligungsvehikel des Wüstenstaats seine Beteiligung an Xstrata auf über 12% erhöht. Am 7. September sollen die Aktionäre der Rohstoffirma über die Übernahme durch Glencore abstimmen.

http://www.minenportal.de/artikel.php?sid=21790
Das sieht doch richtig gut aus. Das kann alles für XTA nur gut sein. Kommt da noch einiges mehr:eek::eek::D


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Der Kursanstieg von Glencore am Freitag war aber noch staerker. Also hat sich an den relativen Verhaeltnissen nichts zum Vorteil fuer Xstrata veraendert.
Zitat von El_Matador: Der Kursanstieg von Glencore am Freitag war aber noch staerker. Also hat sich an den relativen Verhaeltnissen nichts zum Vorteil fuer Xstrata veraendert.


im Gegenteil sogar...wir haben ja eigentlich einen Hebel von 2,8! Von daher sieht es eher so aus als wenn nicht mehr davon ausgegangen wird das XSTRATA übernommen wird.

War das Glencore um mehr als 7% steigt kann nicht schlecht sein. ;)
Glencore erhöht Xstrata-Angebot


Autor: dpa-AFX
| 07.09.2012, 11:39 | 49 Aufrufe | 0 |
ZUG (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore <8GC.FSE> hat sein Übernahmeangebot für den schweizerisch-britischen Bergbaukonzern Xstrata aufgestockt. Glencore biete nun 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier, teilte Xstrata am Freitag mit. Bislang hatte der Rohstoffhändler 2,8 Anteilsscheine geboten. Xstrata-Großaktionäre hatten diese Offerte als zu niedrig zurückgewiesen und angekündigt, die Übernahme bei der für diesen Freitag geplanten Hauptversammlung zu blockieren. Die Aktionärsversammlungen beider Konzerne wurden kurzfristig vertagt. Xstrata-Aktien legten an der Londoner Börse um 7,7 Prozent zu./enl/kja

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tja 3,05 werden nun geboten.
3,25 wurde doch mindestens gefordert! was soll das Spiel nun wieder?
Zitat von lafabius: Glencore erhöht Xstrata-Angebot


Autor: dpa-AFX
| 07.09.2012, 11:39 | 49 Aufrufe | 0 |
ZUG (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore <8GC.FSE> hat sein Übernahmeangebot für den schweizerisch-britischen Bergbaukonzern Xstrata aufgestockt. Glencore biete nun 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Papier, teilte Xstrata am Freitag mit. Bislang hatte der Rohstoffhändler 2,8 Anteilsscheine geboten. Xstrata-Großaktionäre hatten diese Offerte als zu niedrig zurückgewiesen und angekündigt, die Übernahme bei der für diesen Freitag geplanten Hauptversammlung zu blockieren. Die Aktionärsversammlungen beider Konzerne wurden kurzfristig vertagt. Xstrata-Aktien legten an der Londoner Börse um 7,7 Prozent zu./enl/kja

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tja 3,05 werden nun geboten.
3,25 wurde doch mindestens gefordert! was soll das Spiel nun wieder?


Na also !!! geht doch---wollen doch nicht allzu kleinlich sein--nochmals 10 % oben drauf-- wollen doch nicht allzu kleinlich sein:cry::cry::D:D:eek::eek::kiss::kiss:
Die Bedingung scheint zu sein, dass es eine Uebernahme ist und Glasenberg der CEO wird. Mal sehen, ob Davis dann bleibt, oder nicht. Ich wuerde es jedenfalls negativ werten, wenn er das Unternehmen nach Abschluss der Transaktion verlaesst.
13.09.2012 08:13


Xstrata buy


.


Charlotte (www.aktiencheck.de) - Jason Fairclough, Analyst von BofA Merrill Lynch Reseach, stuft die Aktie von Xstrata (ISIN GB0031411001/ WKN 552834) unverändert mit "buy" ein. Das Kursziel werde von 1.344,00 auf 1.373,00 GBp heraufgesetzt. (Analyse vom 11.09.12) (13.09.2012/ac/a/a)

http://www.finanzen.net/analyse/Xstrata_buy-Banc_of_America_…
In denke weiterhin die Fusion wird scheitern.

1.
die geforderte Umtauschverhältnis (von Katar) von 3,25 wurde mit 3,05 beantwortet. Ich denke sowas ist unclever von Glencore. Entweder man will die Fusion oder nicht. Derzeit sieht es nach einem gezocke aus. Spricht daher eher gegen eine Zustimmung!

2.
Davis ist ein wichtiger Mann für den Zusammenschluss. Was soll er in 6 Monaten großartig bewegen können. Die Integration wird 2-3 Jahre dauern. Damit zeigt Glencore das die angeblichen großartigen positiven Synergieeffekte in wirklich nur blabla sind wenn das Topmanagement nach 6 Monaten gehen soll.

3.
Die Überheblichkeit von Glasberg ggü. Xstrata im allgemeinen. Seine Auffassung das er nicht verstehen kann warum mehr gefordert wird... Alleine die unterschiedlichen Gewinnmargen der letzten 10 Jahre beider Unternehmen zeigen doch das es hier nicht im Umsatzbereich wichtig ist die Unternehmen gleich zustellen sondern ein ganz anderer Pkt. die bisherigen und zukünftigen Gewinnaussichten.
Diese liegen nach meiner Meinung (und wohl auch bei vielen anderen Aktionären) bei Xstrata enorm höher als bei Glencore.

Glencore braucht Xstrata aber Xstrata braucht Glencore nicht!
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.604.931 von lafabius am 14.09.12 11:54:41Ich stimme mit deiner Analyse in allen drei Punkten ueberein, bin mir aber bei der Schlussfolgerung nicht ganz so sicher. Es scheint so zu sein, dass Glasenberg den Deal wirklich will, aber schon jetzt hat er sich einen Teil seiner Reputation als Trader verspielt (wer einmal blinkt ...). Man kann nur hoffen, dass Qatar nicht zustimmt und Xstrata eigenstaendig bleibt. Es wuerde einer der besten Minenwerte vom Aktienmarkt verschwinden.
ROUNDUP 2 Glencore und Xstrata: Rohstoffbranche vor Mega-Fusion
Autor: dpa-AFX
| 01.10.2012, 12:39 | 63 Aufrufe | 0 |

ZUG (dpa-AFX) - Die Mega-Fusion des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore <8GC.FSE> mit dem Bergbaukonzern Xstrata ist in greifbare Nähe gerückt. Beide Konzernführungen einigten sich auf das im September von Glencore nachgebesserte Angebot für den Deal im Umfang von mehr als 30 Milliarden US-Dollar, wie sie Montagmorgen kurz vor Ablauf der Erklärungsfrist mitteilten. Die Xstrata-Direktoren empfahlen den Aktionären, die neue Offerte von Glencore anzunehmen - unter einer Bedingung: Zugleich soll ein Plan zur Sicherung von Jobs für Xstrata-Manager im künftigen Unternehmen beschlossen werden.

Die strategischen Vorteile einer Fusion seien nach wie vor überzeugend und die Transaktion habe das Potenzial, 'Wert für die Xstrata-Aktionäre zu generieren', erklärten beide Konzerne, die ihre Hauptsitze im steuergünstigen schweizerischen Kanton Zug haben. Glencore hatte seine Übernahmeofferte im September aufgestockt, nachdem es Widerstände bei einflussreichen Xstrata-Aktionären gab - allen voran der Staatsfonds des Emirats Katar. Der Rohstoffhändler bietet seitdem 3,05 eigene Aktien je Anteil des Bergbaukonzerns - statt zuvor nur 2,8 Aktien.

XSTRATA-LEUTE BESETZEN POSITIONEN IN NEUER KONZERNFÜHRUNG

Zugleich wurde aber ein früheres Angebot zurückgezogen, wonach Xstrata-Chef Mick Davis den neuen Mega-Konzern langfristig führen soll. Davis soll jetzt nur noch in den ersten sechs Monaten an der Spitze stehen. Danach solle er zurücktreten und Glencore-Chef Ivan Glasenberg soll den Thron besteigen.

Als Kompensation dafür sollen im Rahmen eines 'Management Incentive Arrangement' die Vertragsbedingungen führender Xstrata-Manager verbessert werden. Zudem sieht dieser Deal vor, dass nach dem Abgang von Davis ein anderer Xstrata-Manager in die Chefetage nachrückt. Damit soll nach Angaben der Unternehmen garantiert werden, dass auch weiterhin eine Mehrzahl der Positionen in der neuen Konzernführung von Xstrata-Leuten besetzt wird.

KONTROLLE ÜBER BODENSCHÄTZE UND AGRARERZEUGNISSE

Nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur SDA bestehen die Xstrata-Direktoren unter anderem auch deshalb explizit auf ihrem Anspruch, weil Glencore in den vergangenen Monaten den Eindruck habe entstehen lassen, Topmanager von Xstrata aus dem fusionierten Unternehmen verdrängen zu wollen.

Durch die Fusion würde aus den beiden Unternehmen einer der einflussreichsten Megakonzerne mit Kontrolle über große Teile der weltweiten Förderung und Vermarktung von Bodenschätzen und Agrarerzeugnissen entstehen.

ZUSTIMMUNG VON WETTBEWERBSHÜTERN ERFORDERLICH

Damit wollen sie sich für absehbar wachsende Rohstoffnachfrage durch China und andere Schwellenländern aufstellen und daran verdienen. Gemeinsam würden Glencore und Xstrata die gesamte Kette der Wertschöpfung unter einem Dach vereinen. Nach der Fusion von Rio Tinto und Alcan im Jahr 2007, die einen Wert von 38 Milliarden US-Dollar hatte, wäre es zudem die zweitgrößte Fusion in der Minenindustrie überhaupt. Die Verhandlungen hatten sich über mehr als fünf Jahre hingezogen.

Die Zustimmung von Wettbewerbshütern - unter anderem in der Europäischen Union - ist dafür erforderlich. Unabhängig davon müssen die Aktionäre beider Konzerne über den neuen 'Hochzeitsplan' abstimmen. Ein Abschluss der Fusion wird in Branchenkreisen nicht vor Ende des Jahres erwartet. Die Börsen reagierten am Montag positiv. Die Xstrata-Aktien zählten am späteren Vormittag mit plus 2,95 Prozent auf 985,70 Pence zu den Favoriten im britischen Index FTSE 100. Die Glencore-Papiere drehten nach einem zunächst schwachen Start ins Plus und legten um 0,54 Prozent auf 344,95 Pence zu./bur/jke/DP/sf


Vorhergehender Kommentar: Man kann nur hoffen, dass Qatar nicht zustimmt


Die Situation ist schon eigenartig. In dieser Meldung kommt Qatar nicht vor, und das hätte es doch ein fundamentaler Bestandteil dieser Meldung sein müssen.

So nach folgendem Schema: Fusion kommt zustande -Qatar stimmt zu !!
Aber genau das fehlt in dieser Meldung. Passt so halt nicht. Ob die sich ausserbörslich einigen?
Übernahme Xstrata empfiehlt Aktionären Annahme von Glencore-Angebot

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bergbaukonzerns Xstrata hat seinen Aktionären die Annahme des nachgebesserten Angebots von Glencore empfohlen. Das Angebot des weltgrößten Rohstoffhändlers sei fair, teilte Xstrata am Montag mit. Das Management hatte bis heute 8 Uhr Zeit sich zu dem Angebot des weltgrößten Rohstoffhändlers zu äußern. Glencore bietet gut 33 Milliarden US-Dollar in Aktien. Zuletzt hatte Glencore Zugeständnisse bei Boni und den Machtverhältnissen im Management des neuen Großkonzerns gemacht./jke/fbr

Autor: dpa-AFX

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5013333-uebernahme…
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heute, 17:16 dpa-AFX
ROUNDUP 4: Milliarden-Fusion kommt voran - Xstrata empfiehlt Glencore-Offerte

(neu: weitere Details zu den Übernahmebedingungen, Aktienkurse)

ZUG (dpa-AFX) - Die Milliarden-Fusion des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore GLENCORE INTL PLC DL -,01 mit dem Bergbaukonzern Xstrata XSTRATA STOEHR + CO.AG I.A. ist in greifbare Nähe gerückt. Beide Konzernführungen einigten sich auf das im September von Glencore nachgebesserte Angebot für den Deal im Umfang von rund 33 Milliarden US-Dollar, wie sie am Montagmorgen kurz vor Ablauf der Erklärungsfrist mitteilten. Der Xstrata-Verwaltungsrat empfiehlt seinen Aktionären jetzt die Offerte anzunehmen. Diese haben nun das Wort. Sollten diese und die Wettbewerbshüter zustimmen, wäre die größte Übernahme des Jahres perfekt.

Die beiden Unternehmen hatten bis zuletzt um Details gerungen. Neben der Höhe der Offerte und der künftigen Besetzung der Spitzenposition stand dabei vor allem ein üppiges Bonuspaket für Führungskräfte des Hauses im Fokus. Dieses ist einigen Investoren ein Dorn im Auge. Xstrata kam den Anteilseignern jetzt aber in diesem Punkt entgegen. Diese können der Übernahme jetzt zustimmen ohne gleichzeitig automatisch einer Extravergütung von 144 Millionen Pfund für die Führungskräfte des Konzerns zu abzunicken. Dadurch steigen die Chancen für eine Zustimmung.


KATAR BLEIBT DAS ZÜNGLEIN AN DER WAAGE

Der Xstrata-Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären jedoch auch, die Boni für die Führungskräfte durchzuwinken. Damit wollen sie verhindern, dass diese das Unternehmen nach einer Übernahme durch Glencore fluchtartig verlassen. Die Gefahr besteht vor allem deshalb, da der gemeinsame Konzern mittelfristig von Glencore-Chef Ivan Glasenberg und nicht wie ganz zu Beginn angedacht von Xstrata-Vorstandschef Mick Davis geführt werden soll. Davis soll zwar erst einmal im Chefsessel sitzen, diesen aber dann nach sechs Monaten räumen.

Die strategischen Vorteile einer Fusion seien nach wie vor überzeugend und die Transaktion habe das Potenzial, 'Wert für die Xstrata-Aktionäre zu generieren', erklärten beide Konzerne, die ihre Hauptsitze im steuergünstigen schweizerischen Kanton Zug haben. Glencore hatte seine Übernahmeofferte im September aufgestockt, nachdem es Widerstände bei einflussreichen Xstrata-Aktionären gegeben hatte - allen voran der Staatsfonds des Emirats Katar. Dieser hält rund 12 Prozent an Xstrata und ist damit das Zünglein an der Waage.

EXPERTEN SEHEN HOHE WAHRSCHEINLICHKEIT FÜR ZUSTIMMUNG DURCH AKTIONÄRE

Da Glencore bereits 34 Prozent an dem Bergbaukonzern besitzt, kann eine vergleichsweise geringe Anzahl an Investoren eine Übernahme verhindern. Es müssen sich lediglich 16 Prozent des Xstrata-Kapitals gegen den Plan wenden, um die Übernahme zu verhindern. Experten der Investmentbank Liberum Capital sehen mit den veränderten Konditionen eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 Prozent, dass die Fusion bei den Aktionären durchgeht. Entscheidend werde jedoch das Verhalten von Katar sein.

Der Rohstoffhändler bietet seitdem 3,05 eigene Aktien je Anteil des Bergbaukonzerns - statt zuvor nur 2,8 Aktien. Durch die Fusion würde aus den beiden Unternehmen einer der einflussreichsten Megakonzerne mit Kontrolle über große Teile der weltweiten Förderung und Vermarktung von Bodenschätzen und Agrarerzeugnissen entstehen.

NEUER KONZERN BEDIENT GESAMTE WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Damit wollen sie sich für die wachsende Rohstoffnachfrage durch China und andere Schwellenländer aufstellen und daran verdienen. Gemeinsam würden Glencore und Xstrata die gesamte Kette der Wertschöpfung unter einem Dach vereinen. Nach der Fusion von Rio Tinto RIO TINTO und Alcan im Jahr 2007, die einen Wert von 38 Milliarden US-Dollar hatte, wäre es zudem die zweitgrößte Fusion in der Minenindustrie überhaupt. Die Verhandlungen hatten sich damals über mehr als fünf Jahre hingezogen.

Wegen der noch fehlenden Zustimmung von Wettbewerbshütern - unter anderem in der Europäischen Union - und den Aktionären rechnen Experten nicht damit, dass die Fusion vor Ende des Jahres abgeschlossen ist. Die neue Empfehlung und Zustimmung von Xstrata kamen am Aktienmarkt aber erst einmal gut an. Das Papier legte am Nachmittag knapp drei Prozent auf 985,70 Britische Pence zu. Glencore-Anteile notierten mit einem leichten Plus bei 343,90 Pence,/jke/bur/zb/he

http://www.onvista.de/news/alle-news/artikel/01.10.2012-17:1…
DJ Bergbaustreik in Südafrika erreicht ArcelorMittal und Xstrata



Von Devon Maylie

JOHANNESBURG--Die Unruhen im südafrikanischen Bergbau ziehen nun auch Xstrata und ArcelorMittal in Mitleidenschaft. Der Rohstoffkonzern Xstrata musste wegen eines illegalen Streiks seine Platinmine Eland schließen. Der Stahlproduzent ArcelorMittal bezieht einen großen Teil seines Bedarfs an Eisenerz von der Sishen-Mine des Bergbaukonzerns Kumba - diese habe wegen eines illegalen Streikes aber schließen und "Force Majeure" anmelden müssen, teilte ArcelorMittal South Africa mit.

Force Majeure, zu deutsch "Höhere Gewalt", liegt vor, wenn dem Unternehmen durch ein unerwartetes und externes Ereignis Schaden entsteht.

Kumba hatte zuvor erklärt, dem Bergbaukonzern gehe durch die Schließung der größten Eisenerzmine des Landes eine Förderung von 120.000 Tonnen pro Tag verloren. Von den 12.000 in der Sishen-Mine beschäftigten Bergleuten streiken seit dem vergangenen Mittwoch 300 für höhere Löhne. Am Donnerstag musste die Mine schließen, weil die Streikenden die Eingänge blockierten.

Wie lange die Force Majeure dauern werde, sei unklar, so ArcelorMittal. Sishen rechne mit etwa zwei Wochen. Sollte die prekäre Lage aber länger als anderthalb Wochen andauern, würde dies "negative Folgen" für das ArcelorMittal-Werk Saldanha haben. Die anderen Werke verfügten über genügend Lagerbestände und Alternativen, um auch einen längeren Arbeitskampf zu überbrücken.

Die Xstrata plc, die in Europa derzeit ihre Fusion mit dem Rohstoffmulti Glencore vorantreibt, erklärte derweil, rund die Hälfte der fast 900 Mitarbeiter würden seit Freitag den Eingang zur Eland-Mine blockieren. Das Unternehmen verhandele mit der Gewerkschaft der Minenarbeiter.

Einige der größten Gold- und Platinminen Südafrikas mussten schon wegen Streiks geschlossen werden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/sha/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 08, 2012 13:05 ET (17:05 GMT)
Katar will sich Glencore-Xstrata-Angebot mit 'Wohlwollen' ansehen
Autor: dpa-AFX
| 15.10.2012, 14:53 | 89 Aufrufe | 0 |

DOHA (dpa-AFX) - Die Milliarden-Fusion des weltgrößten Rohstoffhändlers Glencore <8GC.FSE> mit dem Bergbaukonzern Xstrata ist wieder ein Stück näher gerückt: Der wichtige Großaktionär Katar werde sich das ausgehandelte Angebot mit 'Wohlwollen' anschauen, sagte Scheich Hamad bin Jassim al Thani, Premier von Katar am Montag in Doha auf die Frage, ob Katar das Zusammengehen befürwortet. Der Staatsfonds des Emirats ist mit 12 Prozent an Xstrata beteiligt und gilt als das Zünglein an der Waage für das Gelingen der Übernahme.

Anfang Oktober hatten sich die beiden Unternehmen auf das 33 Milliarden US-Dollar schwere Angebot geeinigt, das Glencore im Laufe des Übernahmepokers nachgebessert hatte. Der Xstrata-Verwaltungsrat rät den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Stimmen Sie und die Kartellbehörden zu, wäre die größte Übernahme des Jahres perfekt.

Einen für die Aktionäre kritischen Punkt hatten die Unternehmen entschärft und damit eine Zustimmung wahrscheinlicher gemacht. Dabei ging es vor allem um ein üppiges Bonuspaket für Führungskräfte. Aktionäre können nun der Fusion zustimmen ohne gleichzeitig die Extravergütung von 144 Millionen britische Pfund für die Führungskräfte von Xstrata abzunicken.

Durch die Fusion würde aus den beiden Unternehmen einer der einflussreichsten Megakonzerne mit Kontrolle über große Teile der weltweiten Förderung und Vermarktung von Bodenschätzen und Agrarerzeugnissen entstehen./stb/she/f
Na jedenfalls wird diese Info heute positiv aufgenommen. Da könnte noch einiges nachkommen:eek:
Glencore: Xstrata-Aktionäre stimmen Fusion zu

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/glencore-xstrata-ak…
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.844.074 von Sunray01 am 20.11.12 18:00:56Habt ihr eigentlich eine Möglichkeit zur Abstimmung erhalten??
Wie geht es denn jetzt weiter wird der Tausch in glencore automatisch erfolgen ??
also ich werde in zukunft vorrangig denjenigen rohstoffkonzern als moegliches investment ins visier nehmen, zu dem mick davis wechseln wird. er wird ja als chef-kandidat bei bhp billiton und anglo american gehandelt. ein halbes oder ganzes jahr kann ich auch noch ohne kupfer, kohle und eisenerz investor ueber die runden kommen.
Xstrata buy.



Zürich (www.aktiencheck.de) - Myles Allsop und Danielle Chigumira, Analysten der UBS, bestätigen das "buy"-Rating für die Xstrata-Aktie (ISIN GB0031411001/ WKN 552834). Das Kursziel werde bei 13 GBP gesehen. (Analyse vom 21.11.2012) (21.11.2012/ac/a/a)
http://www.finanzen.net/analyse/Xstrata_buy-UBS_AG_475941
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.846.829 von ernestof am 21.11.12 12:19:06Xstrata buy

Paris (www.aktiencheck.de) - Alain William und Abhi Shukla, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie von Xstrata (ISIN GB0031411001/ WKN 552834) weiterhin mit dem Votum mit "buy" ein. Das 12-Monats-Kursziel werde bei 11,90 GBP gesehen. (Analyse vom 21.11.2012) (21.11.2012/ac/a/a)


Das Tauschangebot von glencore liegt bei 3,05 Glencore-Aktien. Deren aktueller Kurs beträgt 4,19 €. Das wären aktuell 12,78 € für die xstrata-Aktie. Welches Kursdatum von glencore ist maßgeblich ? :confused:
http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-zu-…

20.11., 17:50 HANDELSBLATT
Zu sehr aufs Tempo gedrückt

Inmitten der Schweizer Alpenidylle, am beschaulichen Zugersee, schmieden zwei Rohstoffunternehmen einen Megakonzern. Der Grundgüterhändler Glencore schließt sich mit dem Bergbauriesen Xstrata zusammen. Damit entsteht eines der größten Konglomerate im Geschäft mit den Grundgütern.

Für den Zusammenschluss zahlt Glencore-Chef Ivan Glasenberg aber einen hohen Preis – und scheitert zum Teil am Widerstand der Aktionäre. Der Ausdauerathlet drückt bei der Fusion aufs Tempo – und will den Fusionsmarathon in Sprinter-Zeit absolvieren. Er will seinen Lebenstraum, einen integrierten Rohstoffkonzern zu schmieden, noch in diesem Jahr verwirklichen. Dabei preschte er aber mehrfach an den Wünschen und Vorbehalten der Eigner vorbei.


Die Fusion erhielt nun zwar den Segen der Aktionäre. Doch Glasenberg bekam zugleich einen Dämpfer verpasst. Die Xstrata-Eigner stimmten gegen ein üppiges Bonuspaket für das Firmenmanagement. Mit dem rund 180 Millionen Dollar schweren Paket wollte Glasenberg rund 70 Xstrata-Manager an das Unternehmen binden – gewissermaßen eine Halteprämie.

Bereits das ursprüngliche Angebot war am Veto der Eigner gescheitert. Die als Zusammenschluss unter Gleichen geplante Transaktion geriet so zum milliardenschweren Pokerspiel. So hatten „Ivan, der Mächtige“ und sein Gegenüber, Xstrata-Vorstandschef Mick Davis, schon einmal die Aktionäre an die friedlichen Gewässer des Zugersee geladen. Beide Konzerne haben ihren Sitz im Örtchen Baar im Kanton Zug. In dem Casino des Kantons-Hauptstädtchens Zug stand eine heiß

Um den vollständigen Text zu lesen, klicken Sie hier // S.o.a. Link !

Noch ein Auszug :


Vor allem kommt der Zusammenschluss zur Unzeit. Die Fusion fällt in eine schwierige konjunkturelle Phase. Nach Jahren des Wachstums erfasst die Wirtschaftsflaute nun auch die erfolgsverwöhnte Rohstoffbranche. Bei Konzernen wie BHP Billiton oder Rio Tinto fallen die Gewinne nicht mehr so üppig aus. Die Konzerne schrauben Investitionen zurück und legen Projekte auf Eis. Auch der brasilianische Eisenerz-Primus Vale meldete jüngst einen überraschend deutlichen Gewinnrückgang.

Der Zusammenschluss könnte für Glencore-Chef Glasenberg teurer werden als gedacht. Denn während die Branche sich auf eine Schwächephase einstellt, muss er eine Milliardenübernahme stemmen. Glencore hat als Handelsunternehmen ohnehin einen hohen Kapitalbedarf und reagiert damit empfindlich auf steigende Kreditkosten. Eine neuerliche Finanzkrise dürfte den Handlungsspielraum daher stark einengen.

Glencore-Xstrata FusionGigantenhochzeit mit Hindernissen

Glencore und Xstrata stoßen in die Gruppe der fünf größten Giganten vor.


Glasenbergs schnelles Tempo könnte am Ende teuer werden. Hätte er, wie im Pokerspiel der Verhandlungen nach außen hin demonstriert, tatsächlich abgewartet, wäre er vielleicht zu einem günstigeren Preis an Xstrata gekommen.

D.h., im Klartext : Wir Xstrata-Aktionäre müssen mit dem Angebot zufrieden sein !
Was bedeutet das eigentlich für uns Kleinaktionäre ? Werden wir auch zum Zwangsumtausch verpflichtet bzw. werden wir, wenn wir nicht tauschen, eines Tages rausgekegelt ? :confused::( :(
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.852.868 von ernestof am 22.11.12 17:18:16D.h., im Klartext : Wir Xstrata-Aktionäre müssen mit dem Angebot zufrieden sein !
Was bedeutet das eigentlich für uns Kleinaktionäre ? Werden wir auch zum Zwangsumtausch verpflichtet bzw. werden wir, wenn wir nicht tauschen, eines Tages rausgekegelt ? :confused::( :(


Diese Frage stelle ich mir auch. Welche Möglichkeiten hat Glencore wenn ich dem Umtausch nicht zustimme ?
Siehe hier---Das 12-Monats-Kursziel werde bei 11,90 GBP gesehen.---
Das sind mal so locker 20 % mehr als der Kurs z.Z. Als einziger Käufer der Aktien kommt ja Glencor in Betracht. Schon merkwürdig ? Braucht der zur Übernahme unsere Aktien nicht wenn wir nicht wollen ?

Gruß
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gestern, 08:00 Börsen-Zeitung
Glenstrata-Fusion verzögert sich

Börsen-Zeitung, 11.12.2012

ds Frankfurt - Der Zusammenschluss des Rohstoffhändlers Glencore mit dem Bergbaukonzern Xstrata ("Glenstrata") verzögert sich bis Ende Januar. Grund ist die noch fehlende Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in China und Südafrika. Die Europäische Kommission hatte die Übernahme von Glencore durch Xstrata bereits Ende November freigegeben.

Die südafrikanischen Wettbewerbshüter haben die Anhörungen zu dem 33-Mrd.-Dollar-Deal auf den 18. Januar verschoben, um den Parteien mehr Zeit für die Vorbereitung zu geben. Gemäß Glencore ist nun der 31. Januar der späteste Termin für den Abschluss der Fusion, einen Monat später als zuerst ...
Um den vollständigen Text zu lesen, klicken Sie hier...

www.onvista.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.859.337 von Sunray01 am 24.11.12 18:42:47Mir hat der Herausgeber eines Börsenbriefes auf meine diesbezügliche Frage hin folgendes geschrieben :

Xstrata: Im Rahmen einer Übernahme / Fusion müssen nicht alle 100% der Aktionäre zustimmen bzw. das Übernahmeangebot annehmen, es reicht eine hohe Annahmequote. "hohe" heißt manchmal 80%, 95% oder 98% oder noch höher, je nach Struktur des Zusammenschlusses - ich kenne die Marke bei Xstrata und Glencore nicht. Doch ich gehe davon aus, das die dafür notwendige Marke erreicht wurde, sonst würde man nicht mit der Fusion voranschreiten. Es ist dann tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis die "widerspenstigen" Altaktionäre abgefunden werden. für die Abfindung gibt es dann ebenfalls genaue Vorschriften, die über die Abfindungshöhe befinden. Das wird dann in etwa dem Fusionspreis entsprechen, ggfs. plus einem kleinen Obolus.


Ob Sie wollen oder nicht, Sie werden irgendwann Ihre Aktien abgeben müssen und der Preis dafür wird gesetzlich festgelegt. Es lohnt sich in der Regel nicht, auf einen höheren Abfindungspreis zu spekulieren, da Sie Ihr Kapitel in dieser Zeit gebunden haben und anderswo sicherlich mehr Gewinn erzielen könnten. Ich würde also das Angebot annehmen.
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Der Kurs steigt und steigt - heute bis jetzt auf fast 14 € (+ 6,4 %)
und auch der Kurs von Glencore aktuell um 10 % auf 4,73 €.
Umgerechnet auf das Angebot von 3,05 Glencore-Aktien für eine Xstrata-Aktie ergäbe sich ein rein rechnerischer (Umtausch-)Wert von 14,42 € für die Xstrata-Aktie....
Zitat von ernestof: Der Kurs steigt und steigt - heute bis jetzt auf fast 14 € (+ 6,4 %)
und auch der Kurs von Glencore aktuell um 10 % auf 4,73 €.
Umgerechnet auf das Angebot von 3,05 Glencore-Aktien für eine Xstrata-Aktie ergäbe sich ein rein rechnerischer (Umtausch-)Wert von 14,42 € für die Xstrata-Aktie....


ja mittlerweile wird bis zur endgültigen Übernahme wohl der Kurs von Glencore entscheiden wie sich Xstrata entwickelt wird. Luft nach oben ist ohne Überteibung gegeben.
Glencore verlängert Frist für Xstrata-Übernahme bis zum 16. April

:rolleyes:
Xstrata - Gewinn durch Milliarden schwere Abschreibung belastet

Dennoch hob Xstrata die Gesamtjahresdividende um 14% auf 0,455 Dollar an. Der Konzern kommissionierte 2012 zehn Wachstumsprojekte und die Investitionsaufwendungen erreichten nach Aussage von CEO Mick Davis mit 7,6 Mrd. Dollar ihren Höhepunkt. Man sei im vergangenen Jahr zwar einigen Problemen ausgesetzt gewesen, so Davis, doch sei es trotzdem gelungen, die realen Kosten ein weiteres Mal in Folge zu senken. 2013 werden die Produktionskapazität nun wieder steigen, hieß es weiter.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5107737-ebitda-deu…
heute, 09:28 dpa-AFX
Glencore verlängert Frist für Xstrata-Übernahme

Baar (dpa) - Der Rohstoffhändler Glencore gibt sich angesichts der Kontrollen durch die chinesischen Regulierungsbehörden nochmals mehr Zeit für die Übernahme des Konkurrenten Xstrata. Gemeinsam mit Xstrata sei die Frist bis zum 2. Mai verlängert worden, teilte Glencore mit.

Auch wenn die Gespräche konstruktiv verliefen, sei nicht mit einem Abschluss bis zum 16. April zu rechnen. Anfang März hatten die beiden in der Schweiz ansässigen Rohstoffkonzerne dieses Datum als Abschlusstermin genannt, nachdem zuvor Mitte März angepeilt worden war.

.

Die EU-Kommission hatte für den Megadeal bereits im November 2012 grünes Licht gegeben. Ursprünglich hätte die Fusion der Rohstoffriesen noch im vergangenen Jahr über die Bühne gehen sollen. Die «Elefantenhochzeit» wurde aufgrund noch ausstehender behördlicher Genehmigungen mehrfach verschoben.

Der Rohstoffhändler Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata hatten sich im Februar 2012 auf den Zusammenschluss geeinigt. Als «Glencore Xstrata plc» wollen sie einen der weltgrößten Rohstoffkonzerne bilden, wobei die gesamte Kette der Wertschöpfung vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach konzentriert ist. Der Jahresumsatz wird dann etwa 200 Milliarden Dollar (156 Mrd Euro) betragen.
ROUNDUP: China macht Weg frei für Mega-Fusion von Glencore und Xstrata

BAAR (dpa-AFX) - Der milliardenschwere Zusammenschluss des Rohstoffhändlers Glencore mit dem schweizerisch-britischen Bergbaukonzern Xstrata hat die letzte Hürde genommen. Die chinesischen Regulierungsbehörden hätten ihre Zustimmung gegeben, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Damit stehe dem für den 2. Mai geplanten und 30 Milliarden US-Dollar schwerem Zusammenschluss praktisch nichts mehr entgegen.

Im Gegensatz zum eigentlich ausgehandelten Kompromiss soll die Führung des neuen Konzerns direkt auf den Glencore-Chef Ivan Glasenberg übergehen. Xstrata-Chef Mick Davis verzichte auf die geplanten sechs Monate an der Unternehmensspitze und stehe noch bis Ende Juni als Berater zur Verfügung, hieß es in der Mitteilung von Xstrata. Zusammen mit Davis nehmen eine ganze Reihe der bisherigen Managern des Unternehmens ihren Hut.

RIESENKONZERN ENTSTEHT

Die Frist für die Übernahme war mehrfach verlängert worden, da die chinesischen Behörden mehr Zeit für ihre Prüfung eingefordert hatten. Die EU-Kommission hatte für den Mega-Deal bereits im November 2012 grünes Licht gegeben, ebenso wie Südafrika im Januar.

Der Rohstoffhändler Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata hatten sich im Februar 2012 auf den Zusammenschluss geeinigt. Als 'Glencore Xstrata plc' wollen sie einen der weltgrößten Rohstoffkonzerne bilden, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Abbau über den Handel bis zur Lagerung und dem Transport unter einem Firmendach bündeln soll. Der Jahresumsatz wird dann etwa 200 Milliarden Dollar betragen./stb/mmb/fbr

heute, 13:47 dpa-AFX
Meine Bank hat mir für den Umtausch von Xstrata in Xstrata Glencore-Aktien eine Provision in Rechnung gestellt. Ich dachte immer, bei einer Fusion ist so etwas spesenfrei.
Hat jemand Ahnung, ähnliche Erfahrungen etc.?
Danke.
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