JAXX 2009 - Expansion in liberalisierte Glückspielmärkte - 500 Beiträge pro Seite (Seite 5)


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Am Di. 8. September wird ein wichtiges Urteil des EUGH veröffentlicht. Wer mehr wissen will: http://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo1_6581/calendrier-curia-p… (Rechtssache C-42/07).

Darum geht es: "In der vorliegenden Rechtssache soll dem vorlegenden Gericht die Entscheidung darüber ermöglicht werden, ob die nationalen Rechtsvorschriften, soweit sie einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer das ausschließliche Recht einräumen, im Internet Wetten anzubieten, mit dem Gemeinschaftsrecht im Einklang stehen."

mwenture :)
b]Der Chart von Tipp 24 wird in sich zusammenfallen.
Rette sich wer kann!

Tipp24: Staatlich-assozial!!!!!!!!!!!!-50% Gebühren

Der Ambodenständig verliert langsam den Boden unter den Füssen![/b]


Der oberste Teil Deiner fachmännischen, guruhaften Replik hat mich überzeugt. Darum bringe ich ihn noch einmal.
Meine Verluste bei Jaxx besegen sich um die 20%. Kein Problem für mich, ich hänge nicht an diesem Geld. Aber du scheinst ein Problem damit zu haben.
Die Fakten in meinem Beitrag stimmen. Sie stammen teilweise von Dir. Teilweise sind es Ausschnitte aus dem Thread Tipp24.
Ich bin froh, dass ich Dich so aufrege, so weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Tipp24: Staatlich-assozial-50% Gebühren

War es nicht der Kanarienvogel, der die damals geringfügig höheren Gebühren bei Jaxx kritisierte. Und jetzt bei der 50%-Abzocke von Tipp24 frohlockt er plötzlich.

Erklär Deine abstrusen Börsenerkenntnisse einmal einem einfachen Lottospieler auf der Strasse. Der würde Dir alle Federn ausreisse!

Dem Jaxxaktionär empfehle ich, seine Aktien zu halten.
Jaxx soll nicht von diesem pseudostaatlich-privaten Wucherbetrieb übernommen werden.
Meine Meinung!
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten zum Kauf der JAXX-Aktie (ISIN DE000A0JRU67 / WKN A0JRU6).

Etwas unter den Erwartungen liegende Halbjahreszahlen präsentiere der Glücksspielspezialist JAXX AG. Wie die Experten aus dem Unternehmen erfahren würden, hätten sich neben konjunkturellen Faktoren dabei vor allem saisonale Einflüsse negativ auf das Geschäft mit Sportwetten ausgewirkt.

Während die Gesamtumsätze des Konzerns im zweiten Quartal mit 30,1 Mio. Euro noch leicht über denen des ersten Quartals gelegen hätten, habe die schwache Margensituation zu einem deutlich negativen EBIT in Höhe von -3,2 Mio. Euro geführt, das auch durch das positive Resultat des ersten Quartals nicht habe kompensiert werden können. Der kumulierte Konzernumsatz habe im ersten Halbjahr 2009 bei 59,5 Mio. Euro gelegen, nach 58,1 Mio. Euro im Vorjahr, das Halbjahres-EBIT habe -2,6 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro) betragen.


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Größten Anteil am Konzernumsatz hätten im ersten Halbjahr 2009 Sportwetten mit 40,0 Mio. Euro (+22% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008) gehabt, gefolgt von Lotterie- und Gamingprodukten mit 11 Mio. Euro (-3%) und Pferdewetten mit 8,5 Mio. Euro (-40%). Der Umsatzrückgang bei den Pferdewetten sei im Wesentlichen auf Veränderungen in der Aufteilung zwischen vermittelten und selbst gehaltenen Wetten zurückzuführen.

Nach dem saisonal bedingt schwachen zweiten Quartal erwarte der Vorstand in der zweiten Jahreshälfte eine deutlich verbesserte Umsatz- und Ertragslage. Das Sportwettengeschäft werde belebt durch den Beginn der europäischen Fußball-Ligen Anfang August. Im Pferderennsport stünden ebenfalls noch einige Highlights auf dem Programm. Im Lotto starte im August wieder der Verkauf von Losen für die spanische Weihnachtslotterie.

Bei dem aktuellen Kursniveau von 1,5 Euro werde die JAXX AG mit etwa 24 Mio. Euro bewertet. Vor dem Hintergrund der komfortablen Kassensituation, in der über 9 Mio. Euro schlummern würden, und einem von den Experten geschätzten Jahresumsatz für 2009 von über 120 Mio. Euro erscheine die JAXX AG günstig. Sollte es dem Vorstand gelingen, in den nächsten Jahren nachhaltig die Profitzone zu erreichen, sollten deutliche Kursgewinne möglich sein.

Die Experten von "SdK AktionärsNews" empfehlen die JAXX-Aktie zum Kauf, ein erstes Kursziel sehen sie mittelfristig bei 2,50 Euro, ein Stopp sollte bei 1 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 195 vom 31.08.2009) (01.09.2009/ac/a/nw)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.889.921 von kudist am 31.08.09 23:09:23Kanarienvogel hat eine psychopathische Manie denselben Blödsinn
tausendmal zu wiederholen.
Er,Sie,Es kapiert einfach nicht,dass Aktionäre hier kein Interesse
haben,seine,ihre dämmlichen Pseudotheorien zu lesen.
Wenn JAXX uns eine angenehme Überraschung ( was schon angeblich
im Gange ist) besorgt, verschwindet unser Vogel aus diesem Forum
für eine Weile -farewell Kanarchen...
und mit Kanarchen verschwindet der Beweis seines Minderwertigkeits-
Komplexes -"meine Meinung" (Wessen sonst?)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.893.324 von Schniposa am 01.09.09 14:09:25München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten zum Kauf der JAXX-Aktie (ISIN DE000A0JRU67 / WKN A0JRU6).

Etwas unter den Erwartungen liegende Halbjahreszahlen präsentiere der Glücksspielspezialist JAXX AG. Wie die Experten aus dem Unternehmen erfahren würden, hätten sich neben konjunkturellen Faktoren dabei vor allem saisonale Einflüsse negativ auf das Geschäft mit Sportwetten ausgewirkt.

Während die Gesamtumsätze des Konzerns im zweiten Quartal mit 30,1 Mio. Euro noch leicht über denen des ersten Quartals gelegen hätten, habe die schwache Margensituation zu einem deutlich negativen EBIT in Höhe von -3,2 Mio. Euro geführt, das auch durch das positive Resultat des ersten Quartals nicht habe kompensiert werden können. Der kumulierte Konzernumsatz habe im ersten Halbjahr 2009 bei 59,5 Mio. Euro gelegen, nach 58,1 Mio. Euro im Vorjahr, das Halbjahres-EBIT habe -2,6 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro) betragen.


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Größten Anteil am Konzernumsatz hätten im ersten Halbjahr 2009 Sportwetten mit 40,0 Mio. Euro (+22% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008) gehabt, gefolgt von Lotterie- und Gamingprodukten mit 11 Mio. Euro (-3%) und Pferdewetten mit 8,5 Mio. Euro (-40%). Der Umsatzrückgang bei den Pferdewetten sei im Wesentlichen auf Veränderungen in der Aufteilung zwischen vermittelten und selbst gehaltenen Wetten zurückzuführen.

Nach dem saisonal bedingt schwachen zweiten Quartal erwarte der Vorstand in der zweiten Jahreshälfte eine deutlich verbesserte Umsatz- und Ertragslage. Das Sportwettengeschäft werde belebt durch den Beginn der europäischen Fußball-Ligen Anfang August. Im Pferderennsport stünden ebenfalls noch einige Highlights auf dem Programm. Im Lotto starte im August wieder der Verkauf von Losen für die spanische Weihnachtslotterie.

Bei dem aktuellen Kursniveau von 1,5 Euro werde die JAXX AG mit etwa 24 Mio. Euro bewertet. Vor dem Hintergrund der komfortablen Kassensituation, in der über 9 Mio. Euro!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! schlummern würden, und einem von den Experten geschätzten Jahresumsatz für 2009 von über 120 Mio. Euro erscheine die JAXX AG günstig. Sollte es dem Vorstand gelingen, in den nächsten Jahren nachhaltig die Profitzone zu erreichen, sollten deutliche Kursgewinne möglich sein.

Die Experten von "SdK AktionärsNews" empfehlen die JAXX-Aktie zum Kauf, ein erstes Kursziel sehen sie mittelfristig bei 2,50 Euro, ein Stopp sollte bei 1 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 195 vom 31.08.2009) (01.09.2009/ac/a/nw)[/b]





Was sind das denn für "Experten"
Hat den Namen schon mal irgendwer gehört ?
Wieder so ein fragwürdiger kostenloser Maildienst, der Jaxx pusht.
Für so eine "Analyse" müsste man die Brüder eigentlich haftbar machen.
9 Mio angeblich komfortable Cashposition.
Dass es ein Quartal vorher noch 12 Mio waren, dass sie deutlich mehr Schulden als cash haben (Ich freue mich schon auf den Start der Rückzahlungen der Wandelanleihen ab 2011, wenn es Jaxx dann noch gibt), das lassen sie unerwähnt.
Ein fragwürdiges Schauspiel (egal ob das Interview, die Pusherbriefe usw) um Jaxx.
Aber es scheint inzwischen seine Wirkung zu verfehlen, wie man am Kursverlauf sehen kann.


Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.896.461 von Kanaren2010 am 01.09.09 19:05:45wie kammst du darauf,dass ich keine Ahnung von diesem Geschäft
habe?
Hast du in einem Ausschuss in dem farbige Kanarchen debattierten
und zum Entschluss kamen, dass ich Börsenparkett mit dem Vogelhaus
verwechselte,gesessen? oder ist das, wie du uns unzählige Male schreibst "deine Meinung". Gut zu wissen; ich dachte schon ,du wiederholst in deiner Postings die Meinung einer Wahrsagerin,die dich regelmäßig erhellt.

Langsam beginne ich zu zittern und bin komplett mit meinen Nerven
runter - Kanarchen leuchtete mein Konto durch und meine Verluste
sind ihm bekannt -so ein fenomenales Kanarchen habe ich noch nie erlebt.

Auch meine Einstellung gefällt unserem Kanarchen nicht;
schade, dass diesmal Kanarchen den Mut und/oder Konzept verlor,
mir "seine Meinung" zu schreiben, wie ich meine Einstellung
umstellen kann, dass es besser wird.
Also,ich bin ganz Ohr.
Aber,verdammt nochmal !!!, ich will diese dämmliche zwei Worte:
meine Meinung -am Ende deines Posting nicht mehr sehen ! ! ! ! !
AY
Vogelzüchter organisierten in Berlin eine Federviehausstellung. Unter anderem sollte bei dieser Gelegenheit das schönste Kanarienvogelweibchen gewählt werden. Es sollte zudem mindestens einen Landestitel besitzen. Auch sollte die Buntvogellady mindestens drei Sätze nachsprechen könne.
Das sassen die Vögel alle schön nebeneinander auf dem Stängeli. Plötzlich war es mit der Ruhe zuende. Ein riesen Geschnatter und Gekrächze erfüllte plötzlich den Raum. Die Kandidatinnen waren entrüstet, denn mittendrin sass ein Vogel mit gekreuzten, fettigen Federn und wiederholte immer wieder die gleichen zwei Sätze:
"Jaxx nix gut, weil alles schlecht!" und "Goggeli kann Billanzen lesen!"
Anscheinend konnte der Vogel nur zwei Sätze sprechen und stank, als wäre er eben aus der Jauchegrube einer Börsentoilette gestiegen.
Die prächtigen Vogelweibchen stellten sich vor: "Ich bin die Miss Teneriffa". Ein anderes meinte: "Ich bin die Miss Kongo!" So ging das weiter bis der Kanaren2000 an der Reihe war: "Ich bin die Missgeburt"
Hallo allerseits,

lese schon eine Weile hier mit und finde die gegenseitigen Angriffe etwas schade. Wie wärs mit Frieden :keks: oder ist der etwa nicht gewollt?

Hätte dazu eine Frage an Kanaren2010. Was ist eigentlich Deine Intention hier im Jaxx Board zu schreiben. Willst Du ein Samariter sein, der Investoren vor Fehlentscheidungen warnt; Dafür erscheint Deine Art nicht sehr freundlich. Bitte nicht für ungut nehmen, aber mich interessiert wirklich warum Du hier so viel schreibst ???

Wünsche allen alles Gute und denke, dass sich in den nächsten Wochen und Monaten ein guter Newsflow einstellen wird und wir aus dem Chart nach oben ausbrechen werden :look:

Freundliche Grüße
soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.901.779 von kudist am 02.09.09 13:37:36Etwas habe ich noch vergessen:

Meine Meinung
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.901.872 von kudist am 02.09.09 13:52:27Lieber kudist,

du solltest dich an dich Regeln des Anstandes halten wenn
du hier deine Meinung kund tust.

Ich finde,dass du weit über das Ziel des Anstandes und der Fairness
hinaus gehst.

odhuber
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.902.183 von odhuber am 02.09.09 14:25:58Schreibfehler! "an die Regeln"
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.901.869 von soyus1 am 02.09.09 13:52:19
Hallo Soyus,

ich verfolge diesen Thread und seine Vorgänger seit Jahren.

Kanaren war vor ca 3 Jahren ein begeisterter und total überzeugter "Anhänger" dieser Aktie bzw Firma.
Mit etwas Mühe ließen sich die entsprechenden postings wieder finden.
In dieser Zeit erhielt ich sogar über vor Optimismus strotzende Boardmails.

Die Intention ist somit leicht zu erklären:

Kanaren ist noch immer sehr an dieser Aktie interessiert und wartet auf einen günstigen Einstieg, welchen er mit möglichst vielen negativen Beiträgen zeitnah herbeiführen möchte.

Das ist alles!

Gruß

sz
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.902.800 von streichelzoo am 02.09.09 15:24:28Hallo Streichelzoo!

Vielen Dank für Dein Wissen bzw. Deine Meinung dazu!

Wenn es so ist, dann ist es gut, dass Du es angesprochen hast. Bei so marktengen Werten und so vielen Lesern des Threads kann man schon etwas beeinflussen.

Aber Frage auch nochmals der Fairness halber an Kanaren2010: Stimmt das oder was ist der Grund für Deine vielen negativen Postings bzw. Deine Intention hier :rolleyes:

Anscheinend will aber - trotz schlechter Märkte - auf diesem Niveau eh kaum wer verkaufen... Logisch, wir stecken m.E. gerade mitten in 2 guten Quartalen.

Freundliche Grüße
soyus1
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.902.183 von odhuber am 02.09.09 14:25:58fairnesshalber und gerecht wäre, wenn du die Postings von Kanarchen
(Empfänger-Kudist) uns kurz kommentieren würdest,
a priori, bin ich sicher,dass du deine Objektivität behälst..

MfG-ay
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.902.800 von streichelzoo am 02.09.09 15:24:28Genau das ist es!
Ich verfolgte mehrere Jahre still die Informationen hier über Jaxx. Plötzlich wurde dieser Thread mit Müll-Postings überschwemmt. Immer dann, wenn Jaxx auf Grund logischer Tatsachen und erzwungener neuer Geschäftsausrichtung negative Bilanzabschlüsse und Abschreibungen präsentieren musst.
Ich habe mich grauenhaft aufgeregt über diese Schreiberlinge, die alle Argumente der anderen Teilnehmer immer ignorierten und ewig den selben Mist (mit Absichten) predigten.
Ich schwor mir damals, alle diese Postings zu reflektieren.
Ihr habt sicher gemerkt, dass ich oft diese Leute zitiere. Teilweise mit den gleichen Sätzen. Dass ich heute Tipp24 attakiere, ist eine logische Reaktion auf die hunderte von Postings mit dem selben Inhalt über Jaxx.
Mein Stil ist exakt das Abbild der Rhetorik dieser Schwachköpfe.
Der Hinweis über Anstand und Fairness einseitig an meine Person muss ich weitergeben, da ich nur die Schwachköpfe in diesem Thread kopiere. Ich finde auch,dass die weit über das Ziel des Anstandes und der Fairness hinausgehen.
Und weil das so ist, bleibt kudist der Spiegel der Schwachköpfe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.905.272 von kudist am 02.09.09 19:55:36Kaum schaue ich mal vorbei und was sehe ich: Wieder nur kranke Geschichten von nudist. Und sowas kommt aus der Schweiz. Wahrscheinlich ist dein Konto auch schon so löchrig wie die Bilanz deines Lieblingsunternehmens, wahrscheinlich gefällt es dir noch, dass Jacken und Konsorten im Luxus schwelgen, sich Mädels gönnen, feine Villen und gepflegten Kaviar geniessen während alle Jaxxianer hier fleißig Wandelanleihen kaufen dürfen. Das Bild vom Jacken sagt ja wohl alles! Sobald hier Wandelanleihen zur Bedienung anstehen, wird das Volumen neuerlicher Anleihen wohl erheblich steigen müssen, um das System weiter am Leben erhalten zu können. Du kannst also beruhigt sein, du darfst auch künftig fleißig den Luxus von Jacken und Co. finanzieren. Wie man Geschäft macht, lernst du hingegen bei Tipp 24. Kleinere Jaxx-Kursbewegungen nach oben halten jaxxianer bei der Stange. :laugh:

Nur meine Meinung! :D
Hallo!

Zur Abwechslung mal wieder etwas Wichtiges unter dem Motto: "Die Geister, die ich rief..."

Existenzkampf: Lottogeschäft darbt unter Staatsvertrag

Eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten des Glücksspiel-Staatsvertrags werden die gravierenden Folgen für die Lotteriebranche sichtbar. Der NKL bricht wegen der Werberestriktionen die Hälfte des Umsatzes weg - ein Kampf ums Überleben..


"Wir gehen davon aus, dass sich unser Umsatz bis zum kommenden Jahr verglichen mit 2006 halbiert haben wird", sagte Günther Schneider, Sprecher des Vorstands der Norddeutschen Klassenlotterie (NKL). Während die NKL 2006, also im Jahr bevor die Vorbereitungen auf den Staatsvertrag begannen, noch 470 Mio. Euro erlöste, werden es eigenen Schätzungen zufolge 2010 nur noch 250 Mio. Euro sein. Deutschlands drittgrößter Lotterieanbieter versucht den Umsatzeinbruch durch eine neue Rentenlotterie abzumildern, die am Dienstag startete. Zudem war in den vergangenen Jahren ein Fünftel der Stellen gestrichen worden.




Der Anfang 2008 in Kraft getretene Glücksspiel-Staatsvertrag, der helfen soll, die Spielsucht einzudämmen, trifft die Klassenlotterien am härtesten. Zwar gelten das Verbot von Telefon- und Internetwerbung und die Restriktionen der Postwurfsendungen für alle Lotterieanbieter gleichermaßen, doch verkauften die beiden Klassenlotterien NKL und ihr etwas größeres süddeutsches Pendant SKL den überwiegenden Teil ihrer Lose über diese Kanäle. Auch der mit zuletzt 6,5 Mrd. Euro Umsatz größte Anbieter Lotto musste 2008 ein Umsatzminus von 12,5 Prozent verzeichnen, obwohl er seine Kunden direkt über die zahlreichen Annahmestellen ansprechen kann. Schon vor einem Jahr warnte Schneider, die NKL würde ihre Kunden nicht mehr erreichen. "Wir kämpfen ums Überleben."




Inzwischen übt sich der NKL-Chef in Optimismus. Neben den Einsparungen der jüngsten Zeit würde auch die neue Rentenlotterie dazu beitragen, dass sich der Umsatz 2010 stabilisiere. Das neue Spiel soll laut Schneider kurzfristig "etwa 15 Prozent" zum Umsatz beitragen. Mittelfristig wird das neue Produkt jedoch weit mehr einspielen müssen, um den Schwund im Stammgeschäft zu kompensieren.


Die traditionell wenig innovative Lotteriebranche steht unter Zugzwang. Zum einen schrumpfen durch die Restriktionen des Staatsvertrags branchenweit die Erlöse. Zum anderen wandern jüngere Spieler zu Internetanbietern und in Spielhallen ab; Letztere sind vom Staatsvertrag nicht betroffen. Der private Onlineanbieter Bwin steigerte seinen Umsatz von 2007 auf 2008 um fast ein Fünftel auf 420 Mio. Euro.




Bei der NKL geht man inzwischen von einem Durchschnittsalter der Kunden von 50 Jahren aus. Die neue Rentenlotterie sei auch ein Versuch, "jüngere Spieler zwischen 30 und 50" anzusprechen.


Erschwerend kommt hinzu, dass seit Einführung des Staatsvertrags ein Fachbeirat über die Zulassung neuer Glücksspiele wacht. Der bescheinigte der NKL-Rentenlotterie ein geringes Suchtpotenzial und ließ sie als erstes neues Spiel auf dem nationalen Markt zu. Die Einführung eines länderübergreifenden Eurojackpots hingegen lehnte er ab. Die Idee des deutschen Lottoblocks, des Zusammenschlusses der Lottogesellschaften der 16 Bundesländer, berge mit seinen spektakulär hohen Gewinnsummen ein zu hohes Suchtpotenzial.


Über den Erfolg scheint sich Schneider trotzdem nicht wirklich freuen zu können. Vor kaum einen Jahr hatte der Chef des Staatsunternehmens NKL in Interviews noch lautstark geschimpft, dass die Länder, denen der Staatsvertrag das Glücksspielmonopol samt den damit verbundenen Einnahmen sichert, "ohne jede Not und nur aus Taktiererei" die Existenz der NKL aufs Spiel setzten. Dagegen gibt er sich heute fast resigniert. "Unser Auftrag laut Staatsvertrag ist nicht die Profitmaximierung, sondern die Kanalisierung des Spieltriebs", so Schneider. Dem werde man gerecht. Ob dabei 500 oder 250 Mio. Euro umgesetzt werden, scheint ihn inzwischen nicht mehr sehr zu kümmern.






<table class="StandardTabelle" cellspacing="2" cellpadding="4" border="0">
<tr><td valign="top"><p>Die Wettbewerber</p></td></tr>
<tr><td valign="top"><p>Der Lotto-Toto-Block</p></td><td valign="top"><p> erlöst mit 6,53 Mrd. Euro den größten Teil des deutschen Lotteriemarkts. In allen Bundesländern bietet Lotto-Toto Spiele wie Lotto 6 aus 49, Super 6, Spiel 77, Oddset und Sportwetten an. Das Werbeverbot trifft Lotto-Toto weniger stark, weil die Kunden in vielen Kiosken direkt erreicht werden. Die TV-Ziehungen sorgen zusätzlich für Bekanntheit.</p></td></tr>
<tr><td valign="top"><p>Nordwestdeutsche Klassenlotterie</p></td><td valign="top"><p> Die NKL trifft der Glücksspiel-Staatsvertrag am schwersten. Weder im Fernsehen noch am Telefon noch im Internet darf sie werben. Und die Werbung, die per Post versandt wird, darf nicht anreizend sein. Deshalb halbierte sich der Umsatz der NKL in den vergangenen Jahren nahezu.</p></td></tr>
<tr><td valign="top"><p> Die Süddeutsche Klassenlotterie</p></td><td valign="top"><p> hatte durch die SKL-Fernsehshow mit Moderator Günther Jauch ein sehr publikumswirksames Format gefunden - bis der Staatsvertrag in Kraft trat und TV-Werbung verboten wurde. Inzwischen ist die Show abgesetzt. Auch deshalb sackte der Umsatz der SKL um mehr als 26 Prozent auf zuletzt nur noch 471 Mio. Euro ab.</p></td></tr>
<tr><td valign="top"><p>Fernsehlotterien</p></td><td valign="top"><p> Die beiden deutschen Fernsehlotterien Aktion Mensch und ARD-Fernsehlotterie dürfen weiterhin im Fernsehen werben. Mindestens 30 Prozent ihres Jahresumsatzes müssen sie nach dem Staatsvertrag in gute Zwecke stecken, mindestens 30 Prozent als Gewinne an die Spieler ausschütten. </p></td></tr>
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.903.864 von ay95ao am 02.09.09 17:00:08odhuber -wir warten immer noch auf deinen Kommentar
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.905.831 von SLCRacer2008 am 02.09.09 21:14:49der Zweite im Bunde mit "nur meine Meinung".

Wir dachten schon es wäre die Meinung deiner 90jährigen, auf Alzheimer kranken Tante.
Tue etwas Gutes und schaue kein mal hier vorbei...
offensichtlich sind frauen bei der beurteilung von aktien,ihren erwartungen und möglichkeiten deutlich zurückhaltender als viele der kommentatoren in ihren stellungnahmen zum ausdruck bringen. Unsachliche bemerkungen,sogar beleidigungen und unterstellungen sollten eigentlich in den beiträgen unterbleiben.
das gilt auch für jaxx!
...und weiter geht es;)

Internetwetten: Kann denn Spielen Sünde sein?

Noch immer ist nicht klar, ob der deutsche Glücksspiel-Staatsvertrag mit dem Europarecht vereinbar ist. Nächste Woche könnte ein Urteil Klarheit schaffen. Denn Kritiker sprechen von staatlicher Willkür.


Alles hatte so hoffnungsvoll begonnen: Mitte September 1990 ergatterte Sportwetten Gera eine Lizenz für Sportwetten. Doch knapp vier Wochen vor seinem 19-jährigen Jubiläum ging dem Wettanbieter nun die Puste aus. Nach längeren Scharmützeln mit Behörden und Gerichten stellte das Unternehmen seinen Betrieb im August vorläufig ein. Man sei "massiv bedrängt" worden, heißt es im selbstverfassten Nachruf auf der Homepage der Firma.


Verantwortlich dafür ist der Glücksspiel-Staatsvertrag, der Internetglücksspiele mit Verweis auf Suchtgefahren verbietet. Der Vertrag ist seit seinem Inkrafttreten Anfang 2008 heftig umstritten. Kritiker halten ihn für willkürlich: So sind etwa Onlinepferdewetten erlaubt, Internetsportwetten dagegen nicht. Automaten in der örtlichen Spielhalle sind okay, die Onlinevermittlung des guten alten Lottoscheins nicht.


Private Anbieter wie das kleine Sportwetten Gera, aber auch bekannte Wettveranstalter wie Bwin oder der Lotto-Onlinevermittler Tipp24 hoffen jetzt auf Rückendeckung vom Europäischen Gerichtshof (EuGH). Kommenden Dienstag steht eine Entscheidung des EuGH zur Dienstleistungsfreiheit bei Sportwetten an.


Die höchsten europäischen Richter müssen entscheiden, wie ein zulässiges Glücksspielmonopol ausgestaltet sein muss. Zwar geht es in dem Verfahren um einen Fall aus Portugal. Doch wenn die Richter genauere Vorgaben zu den Voraussetzungen machen, lassen sich auch Rückschlüsse auf die Rechtmäßigkeit des deutschen Staatsvertrags ziehen.


Im konkreten Fall hatten die Behörden gegen Bwin und die portugiesische Fußballliga hohe Geldbußen verhängt, weil diese Internetwetten angeboten und dafür geworben hatten. In Portugal hält eine gemeinnützige Einrichtung das gesetzliche Monopol auf Internetwetten. Bwin und die Fußballliga hatten die Geldbußen angefochten. Nun soll der EuGH klären, ob das Monopol mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist.






Private Anbieter könnten weiter auf Klärung warten
Die Luxemburger Richter könnten sich allerdings um Konkretisierung drücken. Der Sportwettenanbieter Bwin wird sich zwar in dem Verfahren durchsetzen, da sind sich viele Beobachter sicher. Allerdings nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern weil der staatliche portugiesische Lotterieanbieter sein Monopol vorschriftswidrig in Brüssel nicht notifiziert hatte. Der EuGH könnte mit Verweis auf diesen formalen Fehler auf weitere Ausführungen verzichten.


"In dem Fall müssen die privaten Anbieter ein weiteres Jahr auf Klärung warten", sagt Rechtsanwalt Clemens Weidemann aus der Kanzlei Gleiss Lutz, der Bwin in anderen Verfahren vertritt. 2010 wird der EuGH dazu Stellung nehmen müssen, ob der deutsche Glücksspiel-Staatsvertrag konform zu EU-Recht ist. Mehrere Verwaltungsgerichte hatten dies bezweifelt.


Sollten die privaten Anbieter auch dort scheitern, bleibt ihnen nur die Hoffnung auf einen neuen, entschärften Glücksspiel-Staatsvertrag, der Ende 2011 an die Stelle des derzeit laufenden treten wird. Ein schwacher Trost für Unternehmen wie Sportwetten Gera oder auch Tipp24. Beide haben ihr operatives Geschäft in Deutschland schon weitgehend eingestellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.911.260 von Wilmots04 am 03.09.09 15:12:07seit wann wird denn hier ohne Quellenangabe wörtlich zitiert????
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.912.958 von roboty am 03.09.09 17:46:41Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
Liberalisierung in Frankreich

Bekanntlich hatte die EU-Kommission Vorbehalte gegen das ursprüngliche Liberalisierungskonzept Frankreichs. Dieses sollen gemäss einem Artikel im Figaro vom 1.September seit dem 27. August 2009 ausgeräumt sein. Weitere Verzögerungen wegen der EU sind damit vom Tisch.

Quellen z.B.(französisch)
- http://www.poker777.com/fr/20090904/jeu-en-ligne-l-union-eur…
- http://www.humanite.fr/2009-09-02_Sports_L-Europe-ouvre-les-…

Wenn ich das frmedsprachlich richtig interpretiere, werden Lizenzen anderer europäischer Länder nun anerkannt (man muss aber trotzdem eine französische Lizenz beantragen, ich nehme aber an, dass dafür nun bei vorliegen einer gültigen europäischen Lizenz ein Rechtsanspruch besteht). Man benötigt keine französische Repräsentanz mehr. Die stattlich festgesetzten maximalen Ausschüttungsquoten bleiben bis 2012 bestehen (dann Ueberprüfung durch EU?). Und wenn alles glatt geht, sollen die Lizenzen ab Mai 2010 erhältlich sein.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.906.859 von ay95ao am 03.09.09 00:05:58Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Ich möchte nun wirklich einmal wissen, warum niemand die 50%-Marge von Tipp24 kritisiert, nachdem während Monaten Jaxx für geringfügig höhere Gebühren als Tipp24 (mwenture hat das schon mehrmals vorgerechnet) an dieser Stelle hundertfach an den Pranger gestellt wurde.
Ich finde, denen sollte man die in den letzten Monaten ergaunerten Wucherzinsen gerichtlich wieder abnehmen. Das wäre nichts als fair gegenüber den Lottospielern.

Das war die Meinung mehrerer Threadteilnehmer in den Jahren vor dem Glücksspielvertrag.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.920.812 von mwenture am 04.09.09 16:05:17Darf ich euch die erste Quelle übersetzen:

Online Spiel: Die Europäische Union stimmt zu


Die Betreiber von Onlinespielen können sich endlich freuen. Tatsächlich hat der Figaro in seiner Ausgabe vom 1.9.2009 veröffentlicht, dass das Gesetzesprojekt zur Öffnung des französischen marktes für Onlinespiele die Zustimmung der Europäischen Union hat. Im Juni hat der europäische Kommissar für Unternehmen und Industrie Günther Verheugen (SPD) Risiken der Unvereinbarkeit mit europäischem Recht bezüglich freiem Dienstleistungsangebot in der Union und Frankreich festgestellt, dem zufolge Risiken für eine Verfolgung durch die Kommision wegen Bruch von Gemeinschaftsrecht bestand. Der Französische Staat hat ein paar Änderungen am ursprünglichen Entwurf einbringen müssen. Am 27.August hat sich die Europäische Union nach Änderungen am ursprünglichen Projekt günstiger gezeigt. Insgesamt muß Frankreich Lizenzen, die in anderen Ländern der Union ausgegeben wurden, akzeptieren. Aber die Betreiber von Onlinespielen müssen trotzdem eine Lizenz für die Ausübung in Frankreich beantragen. Die Betreiber werden nicht mehr verpflichtet einen bestimmten Korrespondenten in Frankreich zu haben.
Ebenfalls wird auf die strittige Verpflichtung für die Betreiber verzichtet, einen bestimmten fiskalischen Korrespondenten in Frankreich zu haben. Studien bezüglich der Grenzwerte für die Auszahlungssätze und bezüglich der Zustimmung der Sportverbände zum Angebot von Sportwetten über ihre Wettbewerbe sind für 2012 vorgesehen. Das waren die beiden durch die Dienste von Günther Verheugen (SPD) kritisierten Punkte. In Erwartung dieser Resultate scheint die Antwort der Europäischen Kommission eine Zustimmung. Nach mehreren Verzögerungen wird das Gesetzesprojekt jetzt aktuell: Beide Parlamentskammern werden den Text im Oktober beraten, Abstimmung und Inkrafttreten Anfang des Jahres. Die Lizenzen werden wahrscheinlich Ende Mai 2010 erteilt.

Quelle: Poker 777, eigene Übersetzung
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.920.812 von mwenture am 04.09.09 16:05:17Dein 2. Link funktioniert bei mir leider nicht, vielleicht nur, weil ich hier im Urlaub nur ein schlechtes Netz zur Verfügung habe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.924.342 von mickefett am 04.09.09 23:21:03Auf google.fr unter "Actualités" mit "paris sportifs figaro" suchen und nach Datum sortieren. Die Artikel sind dann ziemlich zuoberst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.924.342 von mickefett am 04.09.09 23:21:03@mickefett
Da du Französisch sprichts, hier noch der Link zum ursprünglichen Figaro-Artikel und zum Dokument der EU-Kommission (pdf):
- http://www.lefigaro.fr/societes/2009/09/01/04015-20090901ART…
- http://www.lefigaro.fr/assets/pdf/ATT742488.pdf

Gruss, und danke für den übersetzten Artikel - mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.924.727 von mwenture am 05.09.09 08:24:08Ich versuch es hier gerne noch einmal:
Quelle: http://www.lefigaro.fr/societes/2009/09/01/04015-20090901ART… Übersetzung:


Onlinespiel: Grünes Licht aus Brüssel für das französische Projekt

1.9.2009

Die Nationalversammlung soll den Text ab Anfang Oktober beraten.

Die zweite Version ist die gute. Die Europäische Kommission hat gerade grünes Licht für das Gesetzesprojekt zur Öffnung des französischen Marktes für Geldspiele im Internet.

die Nationalversammlung soll den Text Anfang Oktober beraten.
Im Juni war der Text, der von der Regierung vorbereitet war, Gegenstand einer Stellungnahme der Kommission, die 3 Schlüsselpunkte kritisierte. Sofort durch den Finanzausschuss der Nationalversammlung geändert hat das Dokument am 27. August einen positiven Kommentar bekommen, von dem sich der Figaro eine Kopie beschafft hat.

Als Antwort auf die Anforderungen aus Brüssel berücksichtigt die neue Version, dass Frankreich die Lizenzen der Betreiber aus anderen Ländern der Union anerkennt, insbesondere aus Malta. Wegen der zwei anderen strittigen Punkte akzeptiert die Kommision, dass das zukünftige Gesetz innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach Inkrafttreten bewertet wird, wahrscheinlich im Frühjahr 2010. Erst 2012 wird man sich mit den Gebühren beshäftigen, die die Betreiber für die kommerzielle Auswertung von Sportereignissen schulden sollen. Ebenso für die Maximalsätze von Auszahlungen an Spieler. Frankreich rechtfertigt die Höchstsätze mit der Bekämpfung der Spielabhängigkeit.


Lesen Sie außerdem: (andere Links, die ich nur dem Titel nach übersetze)
Die Stellungnahme der KOmmission

Online-Spiele um Geld: Manna für die Medien

Die Franzosen, Liebhaber von Geldspielen im WEB


Soweit die Übersetzung
http://www.prcenter.de/Das-Deutsche-Galopp-Highlight-des-Jah… :

Das Deutsche Galopp-Highlight des Jahres bei JAXX: Wetten auf den Großen Mercedes-Benz-Preis in Baden-Baden
von CP Kommunikation
04.09.2009 - 10:57 Uhr - Sport & Vereine

(prcenter.de) Heidelberg, 04. September 2009 – Die Creme de la Creme des Jockeysports trifft am Sonntag, den 06. September 2009 um 16.45 Uhr am Rennplatz Iffezheim in Baden-Baden aufeinander: zum „137. Großen Mercedes-Benz-Preis“ sind sieben Pferde gemeldet – ein kleines Starterfeld zwar, aber dafür geradezu ein Kampf der Giganten: Hochkarätige englische Pferde laufen gegen deutsche Top-Galopper um insgesamt 250.000 Euro Preisgeld und einen Haufen Ehre, denn dieses Gruppe I – Rennen ist ohne Zweifel das Galopp-Highlight des Jahres in Deutschland. Bei JAXX unter www.jaxx.com sind alle Freunde der Pferdewette bestens versorgt mit ausführlicher Rennvorschau, Expertentipps und natürlich Wetten zum Rennen. Das Rennen selbst ist im Videostreaming live mit zu verfolgen – ebenfalls unter www.jaxx.com.

Kaum ist es möglich, unter den sieben Startern Favoriten auszumachen: Für JAXX könnte Wiener Walzer ein Sieganwärter sein, denn der Dreijährige muss vier Kilogramm weniger über die 2.400 Meter Renndistanz bringen. Nur ein vom Regen schweres Geläuf könnte dem von F. Minarik gerittenen Star des Gestüts Schlenderhan das Leben schwer machen. Auch Kamsin wird um den Sieg mitreiten – immerhin der Titelverteidiger und Sieger des Deutschen Derbys von 2008. Von den englischen Pferden ist Youmzain besonders zu beachten: Dieser Sechsjährige wird vom Top-Jockey K. Fallon geritten und hat weltweit große Erfolge gefeiert, so z.B. in Dubai und beim letztjährigen Prix de l’Arc de Triomphe, wo er Zweiter wurde. Einzig Adelar aus dem Stall Schalkmädchen hat nach Meinung der JAXX-Experten höchstens Außenseiterchancen – sein Sieg wäre eine Sensation und würde bei erfolgreicher Wette ebenso sensationelle Gewinne bringen.

Angaben zum Autor ( Angaben als Text-Datei downloaden):
Pressekontakt
CP Kommunikation
Dario Wilding
Alte Eppelheimer Straße 23
69115 Heidelberg
Tel: +49 (0) 6221 – 6501030
Mail: wilding@cpkomm.de
Über JAXX: JAXX gehört zu den führenden Spezialisten im europäischen Glücksspielmarkt. Ob Wetten, Casino, Poker oder Lotterien - die Unternehmen der JAXX-Gruppe vermitteln über Onlineangebote wie www.jaxx.com oder www.jaxx.de die beliebtesten staatlich lizenzierten Glücksspiele. Seriosität, Kundenorientierung und Transaktionssicherheit stehen bei allen Angeboten an erster Stelle.
Webseite www.lotomax.es (spanisches Spielgemeinschaftsprodukt von Jaxx) in neuem Look. Ordentliches Wachstum der Zugriffe laut Alexa.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.924.727 von mwenture am 05.09.09 08:24:08übersetzung des 2. Dokuments [urlhttp://www.lefigaro.fr/assets/pdf/ATT742488.pdf][/url] (dies scheint das Original dokument zu sein. Ich mache hier eine Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen ohne Wörterbuch im Urlaub. Die offizielle Übersetzung der EU soll damit nicht überrundet werden, wenn sie denn existieren sollte.)

Antwort der Dienste der Kommission betreffend der Antwort eines Mitgliedsstaates auf eine Stellungnahme und Bemerkungen

Am 8.Juni 2009 hat die Kommission eine Stellungnahme und Bemerkungen nach Artikel 9.2 bzw. 8.2 der Direktiven 98/34/CE bezüglich Gesetzesprojekt zur Öffnung für die Konkurrenz und zur Regelung der Online-Geld- und Glücksspiele (nachfolgend \"Gesetzesprojekt\") abgegeben, das von den französischen Autoritäten unter der Nummer 2009/122/F bekannt gegeben wurde. Nach Prüfung dieser Antwort möchten die Dienste der Kommission die folgenden Punkte hervorheben.

1. Punkte der Stellungnahme

1.1 Einschränkungen der freien Dienstleistungen - insbesondere Artikel 16 für die Lieferung von Leistungen

Die Dienste der Kommission nehmen den Vorschlag der französischen Autoritäten gerne an, eine Option zum Gesetzesprojekt hinzuzufügen, um die Anforderungen und allgemein die Regelkontrolle und Strafen, denen der beantragende Betreiber schon in seinem Meldeland unterworfen ist, zu berücksichtigen.

1.2 Maximalsätze für Auszahlungen an Spieler - Artikel 4 des notifizierten Projekts und Artikel 8 des Gesetzesprojektes, das durch den Ministerrat verabschiedet wurde

In ihrer Stellungnahme drückt die Kommision ihre Befürchtung aus, dass eine solche Einrichtung die Dienstleistungsfreiheit einschränken könnte.

Die Dienste der Kommission bemerken die Tatsache, dass die Einrichtung von Maximalsätzen für die Ausschüttungen an Spieler, die in Frankreich wohnen, in gleicher Weise für nationale (französische) Betreiber wie für Betreiber mit Lizenz eines Mitgliedstaates der Europäischen Union und der EEE (ich weiß nicht, was diese Abkürzung bedeutet) gelten.

Sie bemerken ebenfalls die Befürchtungen der französischen Autoritäten für die öffentliche Ordnung und die soziale Ordnung, aber sie würden es schätzen weitere Beweise für die Schlüssigkeit und Verhältnismäßigkeit einer solchen Maßnahme. Unter diesen Umständen begrüßen die Dienste der Kommission den Vorschlag der französischen Autoritäten, innerhalb von 2 Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzesprojektes ein Gutachten zu veranlassen um die Vorteile dieser Einrichtung bezüglich öffentlicher und sozialer Ordnung zu bewerten.

1.3 Fiskalische Vertretung in Frankreich - Artikel 18.8 des notifizierten Projektes und Artikel 39 des vom Ministerrat angenommenen Gesetzesprojektes

Die Dienste der Kommission begrüßen die Antwort der französischen Autoritäten betreffend des Mangels jeder Form von Unterstützung oder Verwaltungszusammenarbeit auf dem Gebiet der Abzüge bei Geldspielen (Eintreibung von Steuern, die die Betreiber von Onlinespielen betreffen), und die Absicht solche Einrichtungen bei Neuverhandlungen bilateraler Steuerabkommen einzuschließen um die Forderung nach einer fiskalischen Vertretung in Frankreich für die betroffenen Unternehmen auszuschließen.

2. Bemerkungen der KOmmission

2.1 - Standort des Servers des Betreibers und Zugriff auf die Datenträger - Artikel 22 des vom Ministerrat verabschiedeten Gesetzesprojektes

Die Dienste der Kommission begrüßen die Klarstellung, nach der die Datenspeicherung nicht die Einrichtung von Servern für das Unternehmen in Frankreich fordert.

2.2 - Einrichtungen für die Nutzung von Sportereignissen - Artikel 52 des vom Ministerrat verabschiedeten Gesetzesprojektes

Die Dienste der Kommission stellen fest, dass der Artikel 52 des Gesetzesprojektes das Feld der Eigentumsrechte, die sui generis existieren und den französischen Sportvereinigungen im Sportgesetz (ein weiteres Anwendungsdekret ist vorgesehen) zugesprochen werden, abgrenzt.

Die Dienste der Kommission stellen fest, dass die Massnahme in gleicher Weise auf die Nutzung von französischen Sportveranstaltungen angewendet wird, egal ob von ausländischen oder französischen Veranstaltern.

Unter diesen Umständen würden die Dienste der Kommission eine Verpflichtung der französischen Autoritäten begrüßen, in 2 Jahren nach Inkrafttreten der Massnahme einen Anwendungsbericht realieren würden. Dabei sollte besonders der Einfluß auf die Dienstleistungsfreiheit aber auch der Beitrag zur Entwicklung des Sports und zur Garantie der Integrität des Sports berücksichtigt werden.


*****

Zusammenfassend verweisen die Dienste der Kommission die französischen Autoritäten darauf, dass sie den Text nach seiner Verabschiedung entsprechend Artikel 8 Paragraph 3 der Direktive 98/34/CE kommunizieren muß. Sie erinnern weiter die französischen Autoritäten daran, dass sie sich das Recht vorbehalten, nach Verabschiedung des Textes die Situation erneut zu prüfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.927.257 von mickefett am 06.09.09 11:56:01@Mickefett: Danke

Was auffällt: Rundherum wird/ist im Glücksspiel liberalisiert: Oesterreich, Italien, England, Spanien, Frankreich usw.

In KEINEM dieser Länder wird/wurde durch die Liberalisierung das Lotto-Monopol in Frage gestellt. Nur Deutschland argumentiert, wenn man Sportwetten, Poker etc. liberalisiere, verliere man das Lottomonopol. Wenn sich Deutschland mit dieser Argumentation mal nicht ein RIESEN-EI gelegt hat.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.926.272 von ROKDD am 05.09.09 19:17:50CP Kommunication ist eine Marketingfirma, welche in letzter Zeit regelmäßig Artikel über Jaxx veröffentlicht hat. So z.B. auch beim italienischen Jackpott und dass bei Jaxx Euromillion gespielt werden kann. Offensichtlich eine gezielte Werbestrategie von Jaxx über redaktionelle Beiträge auf sich und das Internetangebot von Jaxx Aufmerksamkeit zu erzielen. :yawn:
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_25221…

Glücksspiel-Unternehmen verzeichnen deutlichen Umsatzrückgang

06.09., 08:23 UhrAnbieter von Glücksspielen in Brandenburg verzeichnen deutliche Einbußen bei Ertrag und Umsatz. Wie Finanzminister Rainer Speer (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage in Potsdam mitteilte, sanken die Bruttospielerträge zwischen 2007 und 2008 von knapp 16,4 Millionen auf 14,2 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2009 verzeichneten die Anbieter einen Bruttospielertrag von 2,8 Millionen Euro.

Parallel dazu sanken auch die Einnahmen des Landes aus Abgaben der Unternehmen. Allein die Spielbankabgabe verringerte sich den Angaben zufolge zwischen 2007 und 2008 von knapp 10,8 Millionen auf 7,6 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2009 erhielt das Land noch 1,25 Millionen Euro aus der Spielbankabgabe.

Beim Umsatz aus Spieleinsätzen verzeichnete die Land Brandenburg Lotto GmbH (LBL) zwischen 2007 und 2008 einen Rückgang von fast 200 Millionen auf 162 Millionen Euro. Im ersten Quartal nahm der LBL Spieleinsätze in Höhe von 46,9 Millionen Euro ein.

Infolge des sinkenden Umsatzes verringerten sich auch die Einnahmen des Landes aus der Lotteriesteuer. Der LBL zahlte 2008 noch 27,8 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es 34 Millionen Euro gewesen. Im Jahr 2006 waren noch 39,8 Millionen Euro gezahlt worden. Die Glücksspielabgabe des LBL an das Land sank zwischen 2006 und 2008 von 47,4 Millionen auf 31,9 Millionen Euro.

© ddp
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.927.711 von Schniposa am 06.09.09 14:54:34Danke für die Info,
an dieser Werbestrategie ist nichts auszusetzen;)

Gruss
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.928.186 von ROKDD am 06.09.09 18:30:48Interessant finde ich die parlamentarische Anfrage an sich schon.
http://www.isa-guide.de/law/articles
/26758_generalanwaeltin_beim_eugh_deutsches_verbot_der_kopplung_von_gewinnspiel_und_absatz_4_nr_6_uwg_ist.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.930.125 von mwenture am 07.09.09 10:22:49Das mit dem Vertrag von Lissabon habe ich ja auch schon mal angesprochen, ich denke auch nicht, dass das Urteil irgendwas bringen wird, eher glaub ich daran, dass hier ein taktisches Spiel getrieben wird, bis eine Entscheidung auf europäischer Ebene stattfindet, wird in Deutschland längst wieder ein neuer Glücksspielstaatsvertrag bestehen und alle Bemühungen waren bis dahin auf europäischer Ebene umsonst, denn ein neues Gesetz bedarf primär erst mal der Prüfung von deutschen Gerichten! Ähnlich wie beim VW Gesetz. Allerdings wird sich die Politik bei den rückläufigen Umsatzzahlen sehr viel mehr Gedanken um die Zukunft und eine mögliche Liberalisierung machen, wenn die Einnahmen weiter so dramatisch sinken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.927.257 von mickefett am 06.09.09 11:56:01Danke Euch allen für die wertvollem Beiträge. Vor allem mwenture und mickefett würde ich gerne eine Reise nach Paris schenken für Ihre wertvollen Frankreich Inputs :)

Denke Jaxx wird Euch beschenken; Marktkapitalisierung immer noch so als gäbe es kein Potential, dabei brodelt es schon im Kochtopf, nur ist der Deckel noch drauf ;)

Habe mal einen Infothread hier begonnen (gab dort keinen):

http://www.aktienboard.com/forum/f2/jaxx-macht-nen-satz-t113…

Dort findet Ihr auch diesen schönen Chart (aber mit etwas mehr Text dazu):



Wünsche Euch einen schönen Abend!

Freundliche Grüße
soyus1
Portugal darf bwin-Geschäft verbieten

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Dienstleist…

BRÜSSEL. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein richtungsweisendes Urteil in Sachen Glücksspielmonopol getroffen. Das nach portugiesischem Recht bestehende Verbot für Unternehmen wie bwin, Glücksspiele über das Internet anzubieten, ist demnach mit dem freien Dienstleistungsverkehr vereinbar, entschied der EuGH am Dienstag.


Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärt zwar, dass "die portugiesische Regelung die Dienstleistungsfreiheit beschränkt". Er erinnert jedoch daran, dass "Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt sein können".

In Ermangelung einer Harmonisierung des Bereichs der Glücksspiele durch die EU stehe es den Mitgliedstaaten der Europäischen Union frei, die Ziele ihrer Politik in diesem Bereich festzulegen und gegebenenfalls das angestrebte Schutzniveau genau zu bestimmen. "Gleichwohl müssen die Beschränkungen, die die Mitgliedstaaten vorschreiben können, bestimmten Voraussetzungen genügen: Sie müssen geeignet sein, die Verwirklichung der von dem betroffenen Mitgliedstaat geltend gemachten Ziele zu gewährleisten, und dürfen nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der Ziele erforderlich ist. Schließlich dürfen sie jedenfalls nicht diskriminierend angewandt werden".

Das von Portugal angeführte Ziel der Bekämpfung der Kriminalität könne "ein zwingender Grund des Allgemeininteresses sein, der geeignet ist, Beschränkungen in Bezug auf die Wirtschaftsteilnehmer zu rechtfertigen, denen es gestattet ist, Dienstleistungen im Glücksspielsektor anzubieten. Glücksspiele bergen nämlich in Anbetracht der Höhe der Beträge, die mit ihnen eingenommen werden können, und der Gewinne, die sie den Spielern bieten können, eine erhöhte Gefahr von Betrug und anderen Straftaten", so die Entscheidung des EuGH.

Kampf gegen Wettmonopol

Konkret ging es bei dem Fall um Vorschriften, die der Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, einer jahrhundertealten gemeinnützigen Einrichtung, das ausschließliche Recht einräumen, Lotterien und Wetten im gesamten portugiesischen Staatsgebiet zu veranstalten und zu betreiben. Das Monopol erstreckt sich auch auf alle elektronischen Kommunikationsmittel einschließlich des Internets. Wer unter Verstoß gegen das Exklusivrecht Glücksspiele veranstaltet oder dafür wirbt, kann von Santa Casa mit Geldbußen belegt werden. Bwin und die portugiesische Fußballliga wehren sich gegen eine solche Strafe zur Ahndung des Sponsorenvertrags, den sie miteinander abgeschlossen hatten. Das Strafgericht in Porto hatte daraufhin den EuGH um eine Vorabentscheidung gebeten. Dabei hatte zuletzt Generalanwalt Yves Bot die Vergabe eines Monopols an eine gemeinnützige Einrichtung unter staatlicher Aufsicht zum Schutz der Verbraucher und der öffentlichen Ordnung als gerechtfertigt angesehen.

Als Begründung führt der Gerichtshof "Besonderheiten" an, "die mit dem Anbieten von Glücksspielen über das Internet verbunden sind". Deshalb "kann eine solche Regelung mit dem Ziel der Bekämpfung von Betrug und anderen Straftaten gerechtfertigt werden".
Wo sind die WO-Helden, die sich vom EuGH eine Marktöffnung versprochen haben? Es kommt eben oftmals anders, als man denkt...


http://www.isa-guide.de/gaming/articles/26795_lotto_informie…
Lotto informiert: Europäischer Gerichtshof stärkt deutsche Glücksspielregelung

Letzte Zweifel am Glücksspielstaatsvertrag ausgeräumt
Ausländische Sportwetten bleiben in Deutschland illegal
Glücksspielmonopol in Portugal rechtmäßig


Zufrieden zeigte sich Erwin Horak, Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern und Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Lotto- und Totoblocks mit dem heute veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Glücksspielwesen. Es stärkt die Nationalstaaten in der Europäischen Union. Die Richter entschieden, dass die Dienstleistungsfreiheit bei Glücksspielen sehr wohl eingeschränkt werden darf. Die EU-Staaten dürfen Glücksspiele im Internet verbieten, weil beim Internet anders geartete und größere Gefahren des Betrugs und andere Straftaten bestünden.

Gegenstand des Verfahrens (C-42/07) vor dem EuGH war die gesetzliche Regulierung von Sportwetten in Portugal. Konkret ging es um die Zulässigkeit eines Gesetzes, nach dem eine gemeinnützige Einrichtung das alleinige Recht hat, in Portugal Lotterien und Sportwetten anzubieten. Die Mitgliedsstaaten können nach dem Urteil des EuGH selbst entscheiden, wie sie diesen Bereich regulieren. Die in einem Mitgliedsstaat erteilte Glücksspielerlaubnis muss von den anderen Mitgliedsstaaten nicht anerkannt werden. Ausländische Sportwetten bleiben damit in Deutschland weiterhin illegal.

Schon mehrmals hatten die Europarichter in den vergangenen Jahren betont, dass Beschränkungen im Glücksspielbereich aus ordnungspolitischen Gründen zulässig sein können. Auch das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Glücksspielstaatsvertrages bereits am 14. Oktober 2008 sowie am 20. März 2009 ausführlich behandelt und bestätigt.

"Es bestehen nun überhaupt keine Zweifel mehr an der europarechtlichen Zulässigkeit des deutschen Glücksspielstaatsvertrages. Den noch ausstehenden deutschen Verfahren sehe ich sehr zuversichtlich entgegen", sagte Erwin Horak. "Die heutige Entscheidung ist ein weiteres Signal an die Bundesländer, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Das Urteil ist zudem ein schwerer Schlag für die kommerzielle Glücksspielindustrie. Ein unregulierter Glücksspielmarkt ohne Grenzen mit reiner Gewinnorientierung der illegalen Anbieter ist mit dem heutigen Tag vom Tisch", so Horak weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.937.719 von SupersizeXXL am 08.09.09 13:31:10Wen suchst du?
Hast du dich verirrt?
Aber danke für deine Infos bzgl. des Interviews des Präsidenten der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern und Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Lotto- und Totoblocks:)

Auch er blickt sicherlich auf zwei sehr erfolgreiche Jahre der Arbeit SEINER Verwaltung zurück!

Merci:)

MFG
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.937.719 von SupersizeXXL am 08.09.09 13:31:10naja, so schlimm wie von Herrn Horack dargestellt, ist die Entscheidung ja nun wirklich nicht...

Im Urteil steht (Randnummern. 60 und 61):

Daher ist im vorliegenden Fall insbesondere zu prüfen, ob die mit den im Ausgangsverfahren fraglichen nationalen Rechtsvorschriften verfügte Beschränkung des Anbietens von Glücksspielen über das Internet geeignet ist, die Verwirklichung eines oder mehrerer der von dem betroffenen Mitgliedstaat geltend gemachten Ziele zu gewährleisten, und ob sie nicht über das hinausgeht, was zur Erreichung des Ziels oder der Ziele erforderlich ist.

In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass eine nationale Regelung nur dann geeignet ist, die Verwirklichung des geltend gemachten Ziels zu gewährleisten, wenn sie tatsächlich dem Anliegen gerecht wird, es in kohärenter und systematischer Weise zu erreichen.

Für Portugal
bedeutet das, dass geprüft werden muß, ob es nicht Maßnahmen gibt, die zur Erreichung der Ziele geeigneter sind als ein Monopol. Da das Ziel Betrugsbekämpfung ist würde hier auch ein Konzessionsmodell genügen, da dieses außreichende Kontrolle der Anbieter durch den Staat ermöglicht und weniger einschränkend ist (oder mit anderen Worten, nicht über das erforderliche hinaus geht) --> siehe Placanica-Urteil

Für Deutschland
bedeutet das, dass der Glücksspielstaatsvertrag auf jeden Fall Quatsch ist, da er Internet-Pferdewetten erlaubt, aber nicht Internet-Lotto und Internet-Wetten. Der SGlücksspielstaatsvertrag ist also weder kohärent noch systematisch. Das Bwin-Urteil stärkt also sogar die Position der Staatsvertragsgegner.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.937.719 von SupersizeXXL am 08.09.09 13:31:10Frankreich, Tschechien, Italien, Spanien, England, Irland, Oesterreich usw. liberalisieren oder haben liberalisiert. Und in Deutschland wächst der Druck auf die Politik (Einnahmerückgang, Stellenverluste), dies ebenfalls zu tun (z.B: http://www.isa-guide.de/gaming/articles/26788_fdp_fuer_neure…). Deshalb IMO kein Grund zu Jubelgeschrei für die Monopolrentner.

Im Urteil steht ausdrücklich, dass es sich beim Glücksspielmonopol um eine Verletzung der Dienstleistungsfreiheit handelt. Wenn das "höhere Ziel" (Kriminalitätsbekämpfung, bzw. im Falle Deutschlands Suchtbekämpfung) über ein Monopol also nicht nachweisbar besser erreicht werden kann, ist mit den verbliebenen Glücksspielmonopolen sowieso bald Schluss. Der grösste Sportwetten-Betrug in Deutschland geht übrigens immer noch auf das Konto der staatlichen Oddset. Und was den Erfolg bei der Suchbekämpfung betrifft, verweise ich auf den oben zitierten Artikel.

Und last but not least ist es nun halt einfach so, dass das Internet so löchrig ist, dass die lokalen Verbote schlicht niemanden kümmern. Nach Schliessung von bwin.de spielen die Deutschen einfach auf Bwin.com, die Portugiesen sowieso. Und wenn BWIN nicht auf den Leibchen von Benfica steht, dann halt auf jenen von Mailand. Das sehen dann auch die Portugiesen beim nächsten Championsleague Viertelfinalspiel in Mailand. Uebrigens kommen laut Alexa bei Serviapuestas 2.3% aller Spieler aus den USA - trotz mit grosser Trara verkündeten Online Verbot. Und auf Bwin.com bereits jetzt 3.7% aller Spieler aus Portugal.

mwenture :)
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich noch einmal hinter das Glücksspielmonopol gestellt. In seinem Kampf gegen den staatlichen Schutz vor Konkurrenz musste der österreichische Internet- Sportwetten-Anbieter bwin einen Rückschlag einstecken, will aber weiter für eine regulierte Öffnung des Marktes streiten.


(Foto: picture-alliance/ dpa)
Der EuGH bestätigte in seinem Urteil das Monopol des Anbieters Santa Casa in Portugal. Dank der Dominanz könnten Betrug und andere Straftaten bekämpft werden, hieß es in der Begründung. Der Gerichtshof sei zwar der Auffassung, dass die Dienstleistungsfreiheit durch den Schutz beschränkt werde, dies könne aber aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt sein. Die endgültige Entscheidung treffen die Gerichte in Portugal.

Die bwin Interactive Entertainment betrachtet das Urteil nicht als Präzedenzfall. "Santa Casa ist eine Jahrhunderte alte Institution", sagte bwin-Anwalt Thomas Talos. "Sie ist nicht gewinnorientiert und steht unter starker staatlicher Kontrolle. Da gibt es Besonderheiten, die nicht übertragbar sind." Demnach wird bwin sein Internet-Angebot trotz des Urteils aufrecht halten. Es existiere kein durchsetzbares Internetverbot, betonte Talos. Dies habe Portugal versäumt.

An der Börse Wien verloren die Aktien der bwin kräftig. Experten werteten die Luxemburger Entscheidung als Stärkung für die Front der Monopol-Verteidiger.

Kampf für regulierten Markt geht weiter
Bwin, der kontinentaleuropäischer Marktführer bei Sportwetten, kämpft seit Jahren in vielen Ländern gegen die lukrativen Glückspielmonopole. In Deutschland sind zahlreiche Verfahren beim EuGH anhängig, unter anderen die Beschwerde gegen den staatlichen Glücksspielvertrag. Mit dem Vertrag wollen sich die Bundesländer Milliarden Euro an Einnahmen für ihre Haushalte sichern. bwin argumentiert, dass viele Anbieter in Deutschland - ungleich Portugal - gleich den kommerziellen Anbietern auf Gewinn orientiert sind. Damit müsse auch privaten Anbietern der Zugang zum Markt gewährt werden.

Bwin will eine regulierte Öffnung des Marktes, weil es sonst zum Abwandern von Spielern auf unregulierte Internet-Anbieter komme. "Es entsteht ein enormer Schwarzmarkt. Der Kunde spielt bei unregulierten Anbietern und es gehen Milliarden aus dem Land, ohne dass der Staat eine Kontrolle hat", sagte Talos.

so so was in Portugal geht wird auch in deutschland gehen
Es wird immer einen guten Grund geben, warum die Monoploe bestand haben sollen!!!

Der Staatsvertrag in D wird nie gekippt!!! m.m.n.

Klingt komisch! ist aber so!.... Wer kennt den Spruch aus der Sesamstraße schon nicht.
Interessante Kursbewegungen heute nach dem EuGH-Urteil:

Jaxx minus 2,53% (15:35 Uhr Xetra) :(
BWin minus 3,43% (15:45 Uhr Frankfurt) :(
Tipp24 plus 7,11% (16:11 Uhr Xetra) :)

Offensichtlich laufen Internet-Lottoprodukte von Tipp24 besser als Sportwetten und Pferdewetten (Jaxx und Bwin). Ich verstehe nicht warum Jaxx den Bereich Lotto/Euromillions nur in Spanien offensiv vermarktet (mit Serviapuestas) und nicht endlich wie Tipp24 weitere Märkte erschließt.
PARR: EuGH verkennt die Chancen des Internets und dreht die Zeit zurück
BERLIN. Zur Entscheidung des EuGH, dass das nach portugiesischem Recht bestehende Verbot für Unternehmen wie bwin, Glücksspiele über das Internet zu verbieten, mit dem freien Dienstleistungsverkehr zu vereinbaren ist, erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef PARR:

Das Urteil zeigt: Auch in Deutschland besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf – wir müssen die bestehenden Auflagen des Glücksspielsvertrags überdenken. Private Wettanbieter können die Auflagen des Spielerschutzes ebenso erfüllen wie staatliche und tun dies bereits heute.

Schon längst bietet das Internet die Möglichkeit des wirksamen Spielerschutzes. Der Glücksspielstaatsvertrag wäre nach dem neuen EuGH-Urteil nur dann geeignet, das Ziel der Suchtbekämpfung zu erreichen, wenn er dies in einem kohärenten System tun würde. Da in Deutschland jedoch vergleichbare Spielkategorien wie Sportwetten (Staatsmonopol) und Pferdewetten (Privatwirtschaft) völlig unterschiedlich behandelt werden, liegt nach dem neuen EuGH-Urteil ein klarer Verstoß gegen Europarecht vor. Damit wird der EuGH spätestens in dem deutschen Vorlageverfahren Carmen Media dem Glücksspielstaatsvertrag die europarechtliche Anerkennung entziehen.

Das Urteil des EuGH ist ein Schritt in die falsche Richtung. Der EuGH stärkt den nationalen Monopolen den Rücken. Die Begründung des Gerichts, dass "die Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt werden können", ist pure Augenwischerei. Niemand kann bisher glasklar definieren, welche Voraussetzungen konkret erfüllt sein müssen, damit sich Beschränkungen für Wettanbieter durch die Politik rechtfertigen lassen.
Diese Definition muss die Politik liefern. Alle Beteiligten zusammen auf Bundes- und Landesebene müssen ihr Lagerdenken überwinden und eine Lösung finden, die die negativen Auswirkungen des Glücksspielstaatsvertrags korrigiert.

Pressemitteilung vom 08.09.2009
Thema: Präventionspolitik

veröffentlicht am: 08.09.2009 16:44

Gruß vestos
EuGH-Urteil im Fall "Liga Portuguesa": Deutscher Glücksspielstaatsvertrag geschwächt
- Deutsche Regelungen sind inkohärent
- Strengste Auflagen für nationales Glücksspielrecht
- Lottoverband fordert Aufhebung des Internetverbots in Deutschland

Hamburg, 08. September 2009 – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute im so genannten Fall "Liga Portuguesa" über die Zulässigkeit des staatlichen Glücksspielmonopols in Portugal entschieden. Das Urteil ist zwar nur sehr bedingt auf das deutsche Glücksspielrecht übertragbar, ermahnt jedoch die europäischen Länder deutlich, ihre nationalen Glücksspielmärkte stimmig und systematisch zu regeln. Gerade dies ist in Deutschland jedoch durch den Glücksspielstaatsvertrag nicht erfüllt, da er – mit der Begründung der Spielsuchtprävention – den Lotterien starke Verbote und Beschränkungen auferlegt, jedoch beispielsweise das suchtgefährliche Automatenglücksspiel überhaupt nicht berücksichtigt; Pferdewetten sind zudem hierzulande anders geregelt als Sportwetten.

Wie schon in der Vergangenheit stellt der Europäische Gerichtshof in seiner Entscheidung deutlich heraus, dass Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit nicht über das hinausgehen dürfen, was zur Erreichung der für das Monopol herangezogenen Ziele – wie in Portugal der Betrugsbekämpfung – erforderlich ist. Ebenso dürfen staatliche Maßnahmen nicht diskriminierend sein. In diesem Zusammenhang erinnert der EuGH daran, dass die nationale Regelung des Glücksspielmarktes geeignet sein muss, diese Ziele in kohärenter und systematischer Weise zu erreichen.

"Gerade das trifft in Deutschland nicht zu. Die unverhältnismäßige Benachteiligung gewerblicher Lottovermittler in Deutschland muss daher aufhören. Auch dass man deutsches Lotto im Internet verbieten muss, ist durch dieses Urteil eindeutig widerlegt", so Norman Faber, Präsident des Deutschen Lottoverbandes. "Das heutige Urteil bringt aufgrund der Besonderheiten des zugrunde liegenden Sachverhalts keine Klärung für das deutsche Rechtschaos. Es bleibt abzuwarten, wie der EuGH bei den gegen Deutschland anhängigen Verfahren entscheidet."

Das deutsche und das portugiesische Glücksspielwesen unterscheiden sich grundlegend. Bei der Vermittlung der staatlich veranstalteten deutschen Lotterien besteht nicht die vom EuGH herangezogene Betrugsgefahr durch Manipulationsmöglichkeiten. Weder die Ziehung der Lottozahlen noch die Klassenlotterie-Ziehungen sind manipulierbar. Lottoannahmestellen, Lotterieeinnehmer und gewerbliche Spielvermittler treten lediglich als Vermittler des staatlichen Angebots auf.

In Deutschland sind durch den Glücksspielstaatsvertrag erfolgreiche und überwiegend im Internet tätige gewerbliche Spielvermittler zur Einstellung, Umstellung ihres Geschäfts gezwungen oder ins europäische Ausland vertrieben worden. Tausende Lotto-Annahmestellen sind in ihrer Existenz bedroht. In Folge des Internetverbotes sowie durch Werbeverbote und weitere Vertriebsbeschränkungen, die der Glücksspielstaatsvertrag bedingt, sind die Lottoumsätze der Bundesländer in den letzten Monaten dramatisch zurückgegangen. Der Glücksspielstaatsvertrag tritt regulär erst Ende 2011 außer Kraft. Bis dahin werden sich die Umsatzverluste bei den staatlich veranstalteten Glücksspielen in Deutschland auf 13,8 Mrd. Euro summiert haben, selbst wenn die Umsätze in 2010 und 2011 konstant bleiben sollten. Das würde insgesamt zu mindestens 6,2 Mrd. Euro weniger Steuern und Zweckabgaben in den ohnehin leeren Landeskassen führen. Ungeachtet des EuGH-Urteils, gibt es in der Politik inzwischen denn auch einen parteiübergreifenden Konsens, dass der Glücksspielstaatsvertrag dringend überarbeitet werden muss.

Über den Fall "Liga Portuguesa":
In der Rechtssache "Liga Portuguesa" (Rs. C-42/07) des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) geht es inhaltlich um die Vereinbarkeit eines nationalen Sportwettenmonopols mit Europarecht.

Klägerinnen in dem Ausgangsverfahren sind die portugiesische Fußballliga, Liga Portuguesa de Futebol Profissional (C.A/L.P.F.P), und ein zu dem börsenotierten bwin-Konzern gehörender, staatlich zugelassener Buchmacher aus Gibraltar. Entsprechend einem zwischen den Klägerinnen geschlossenen millionenschweren Sponsoringvertrag sollte die Fußballliga in bwin-Liga umbenannt werden. Beklagter ist das Departamento de Jogos da Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, das als eine Art Glücksspielbehörde deswegen Bußgelder gegen die Klägerinnen verhängt hatte. Das mit der Sache befasste portugiesische Gericht legte den Fall dem EuGH vor, da es das Monopol für nicht mit dem höherrangigen Europarecht vereinbar hielt.


Der EuGH fragte die Beteiligten bei der Verhandlung am 29.04.2008, ob ein nationales Monopol aus Gründen der Verbrechensbekämpfung gerechtfertigt werden könne oder ob man nicht mit einem alternativen System das gleiche Ziel erreichen könne. Auch stellte der Gerichtshof die Frage, ob ein monopolisiertes System für eine Art von Glücksspiel, wie etwa Wetten, gerechtfertigt sein könne, wenn es in diesem Mitgliedstaat für andere Arten, wie etwa Spielbanken, ein Konzessionssystem gebe. Der Berichterstatter des EuGH erkundigte sich darüber hinaus nach dem Notifizierungsverfahren bezüglich der gesetzlichen Regelung des Internetangebots.

Quelle: Deutscher Lottoverband
veröffentlicht am: 08.09.2009 14:59

Gruß vestos
Ich war schon immer sehr beeindruckt, wie leicht diese verlogenen
Journalisten,Populisten und Propagandisten den Dummen
beeinflußen können.
Es reichen solche Sätze:

"Der Europäische Gerichtshof hat ein richtungsweisendes Urteil
in Sachen Glücksspielmonopol getroffen"
oder
"Europäischer Gerichtshof stärkt deutsche Glücksspielregelung"

und schon erscheinen auf diesem Forum reihenweise
verscheuchten Hühner mit eigenen "Superkommentaren".

Zum Glück gibt es hier auch gute Leute(mventure,vestos etc)
die von der Materie viel verstehen und sich nicht lassen so einfach
zu hypnotisieren.

MfG-ay
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.942.522 von ay95ao am 08.09.09 22:59:50und leute die seit jahren Ihr Geld verbrennen!
:laugh:
EuGH-Urteil: Bremen will härter gegen Glücksspiel durchgreifen

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) begüßt das EuGH-Urteil zum Schutz des staatlichen Glücksspielmonopols
Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat die heutige Sportwett-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs begrüßt. Er kündigte an, ab sofort härter gegen unerlaubtes Glücksspiel vorzugehen. Der EuGH hatte am Vormittag im Fall einer portugiesischen Lotterie gesetzliche Verbote von privaten Online-Wettanbietern als grundsätzlich zulässig erklärt. Der Schutz vor Betrug stehe über der Dienstleistungsfreiheit. Damit stärkte das Gericht auch das staatliche Glücksspielmonopol in Deutschland.

"Mit diesem Urteil können wir besonders die Anbieter von Sportwetten endlich konsequent verfolgen", sagt Ulrich Mäurer. Bisher seien die Bemühungen der Ordnungsbehörden häufig auf dem Rechtsweg stecken geblieben. Bremen hat laut Innenbehörde bereits Mitte des Jahres zusätzliches Personal für die Verfolgung der illegalen Anbieter eingestellt. Das Stadtamt, so Mäurer, werde seine Kontrollen jetzt verstärken und Zuwiderhandlungen ahnden. Hält sich ein Betreiber nicht an das Verbot, könnten Strafen in Höhe von bis zu 50.000 Euro fällig werden. Notfalls werde man die illegalen Sportwett-Buden schließen, versiegeln oder ganz abtransportieren, sagt Mäurer. Die Innenbehörde geht von mehr als 50 unerlaubten Sportwettvermittlern im Land Bremen aus. Internetwetten wie die des Anbieters Bwin sind in Deutschland seit Anfang 2008 grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme gilt auch in Bremen nur für bestimmte Anbieter von traditionellen Pferdewetten.

Quelle: http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/politilkglueck…
8. September 2009, 15:24 Uhr
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.944.005 von monacofranzelebt am 09.09.09 10:14:13Tja, in Bremen ist die Situation bei den Glücksspieleinnahmen halt besonders dramatisch, weil man durch den Ausfall der grossen Lottovermittler überproportional betroffen ist. Die Reaktion zeigt aber auch, dass der Innensenator noch immer nichts begriffen hat: Der glaubt offenbar noch immer allen Ernstes, dass die Schliessung von Sportwettenbüros zu einer Erhöhung des Oddset- und Totoumsatzes führt, oder dass die Leute dann mehr Lotto spielen. Armer Irrer.

mwenture :)
http://www.supportnet.de/newsthread/2261332:


Glücksspiel: Abschaffung des Staatsmonopols gefordert


Der BITKOM hat sich von einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Online-Glücksspiel enttäuscht gezeigt. „Gerade im Web ist ein Verbot privater Anbieter nicht länger haltbar“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Das EU-Gericht hat heute in einer Einzelfall-Entscheidung das staatliche Glücksspiel-Monopol in Portugal für rechtmäßig erklärt, obwohl es die Regelung grundsätzlich als „Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit“ einstuft. „Es ist die Chance verpasst worden, klare Regeln für einen freien Glücksspiel-Markt festzulegen – inklusive der nötigen Bedingungen zur Gefahrenprävention“, kommentiert Rohleder. „Viele deutsche Verwaltungsgerichte halten das staatliche Monopol in der Bundesrepublik für europarechtswidrig.“

Der seit 2008 geltende Glücksspiel-Staatsvertrag untersagt deutschen Unternehmen, Lotto und Sportwetten im Internet anzubieten. „Die deutschen Bundesländer zementieren aus finanziellen Gründen ihr altes Lotto-Monopol“, so Rohleder. Wegen des umstrittenen deutschen Verbots von Online-Wetten betreibt die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik. Die Regelung ist nach Ansicht von BITKOM auch in sich widersprüchlich: So dürfen deutsche Firmen zwar stationäre Automatenspiele oder Online-Pferdewetten anbieten, aber keine anderen Internet-Sportwetten.

Erste Anbieter sind dadurch bereits vom Markt verdrängt worden. Der BITKOM fordert von den dafür zuständigen Landesregierungen, auf diesen deutschen Sonderweg zu verzichten: „In der digitalen Welt hat das Glücksspiel-Monopol ausgedient“, erklärt Rohleder. „Wir sollten uns nicht an verstaubte Gesetze aus der Vorkriegszeit klammern, sondern dafür sorgen, dass sich junge Internet-Unternehmen in Deutschland ansiedeln.“ Der Hightech-Verband fürchtet eine schädliche Signalwirkung für Start-ups im Internet. „Wenn wir solchen Firmen in Deutschland den Strom abdrehen, spielt die Musik eben im Ausland“, so Rohleder. Andere EU-Länder wie Frankreich, Italien und Dänemark haben bereits entschieden, den Markt für private Anbieter zu öffnen. „Das heutige Urteil lässt Deutschland alle Möglichkeiten, diesen überfälligen Schritt auch zu tun.“

Im kommenden Jahr nimmt der Europäische Gerichtshof explizit Stellung zum deutschen Staatsmonopol. So lange sollten die Bundesländer laut BITKOM nicht mit einer Reform warten. Rohleder: „Statt die Kunden de facto zu ausländischen Anbietern zu treiben, sollten die Länder endlich vernünftige und praxisnahe Regeln für den deutschen Markt aufstellen.“ In diesem Rahmen sei auch die Prävention gegen Spielsucht bedeutend leichter zu bewerkstelligen.

Mehr als 700.000 Deutsche spielen im Internet Lotto. Eine halbe Million Einwohner wetten online auf sportliche Ereignisse, rund 430.000 spielen Poker im Netz. Das geht aus einer Erhebung von Forsa und BITKOM vom Juni 2008 hervor.


08.09.2009 von tonja
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.944.544 von mwenture am 09.09.09 11:12:29Das ist das, was in Portugal, aber auch in Deutschland (durch das Schliessen von Sportwett-Büros) passieren wird:

(Aus einem Interview mit Teufelberger - Chef BWIN: http://derstandard.at/fs/1252036891370/Interview-Bwin-Kein-G…)

"Teufelberger: Ich glaube, dass Verbote wegen der Steuerausfälle und des Aufblühens des Schwarzmarktes nicht halten werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die USA, wo der Markt 2006 abgeschottet wurde. Bwin und alle anderen börsennotierten Anbieter haben sich zurückgezogen. Der Markt wurde von illegalen Betreibern übernommen und ist in den letzten drei Jahren um 50 Prozent gewachsen."

Eine einzige seriöse Studie, die diese Entwicklung für ein Land wie Deutschland oder Portugal nachweist (zunehmende Kriminalität, wachsende Sucht und fehlende Kontrolle gerade wegen des Staatsmonopols) und die Richter müssen sich auf Grund ihrer heutigen Argumentation ("Staatsmonopol aus Gründen der Kriminaliäts- und Suchtbekämpfung ist ok") GEGEN das staatliche Monopol im betreffenden Land aussprechen.

mwenture :)
um mal meine Lesart der europäischen Rechtssprechung bis heute darzulegen, hier mal ein Vorschlag für eine Pressemitteilung wie ich sie verfasst hätte, wenn ich bwin oder jaxx wäre

EuGH zwingt Portugal zur Einführung eines Konzessionsmodells

Der EuGH hat heute festgestellt, dass das portugisische Monopol eine Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit darstellt.
Diese Beschränkung kann u.U. zulässig sein, sofern sie einem höheren Ziel des Allgemeininteresses (z.B. Verbaucherschutz, Suchtprävention, Betrugsvorbeugung) dient.
Die Umstände, die zu einer Zulässigkeit einer solchen Beschränkung führen, sind folgende: 1) die Beschränkung muß geeignet sein, dass verfolgte Ziel zu erreichen. Sie darf 2) nicht diskriminierend sein, sie muß 3) kohärend und systematisch sein und sie darf 4) nicht über das hinausgehen, was zur Erreichnug des Ziels (hier: Kriminalitätsbekämpfung) erforderlich ist.

Im Fall Placanica hat der EuGH bereits folgendes festgestellt (siehe erster Leitsatz des Urteils):
"Das Ziel, die Kriminalität zu bekämpfen, indem die auf diesem Gebiet tätigen Wirtschaftsteilnehmer einer Kontrolle unterworfen und Glücksspieltätigkeiten so in Bahnen gelenkt werden, die diesen Kontrollen unterliegen, kann solche Hemmnisse rechtfertigen. In dieser Hinsicht kann ein Konzessionssystem ein wirksamer Mechanismus sein.".

Ein Konzessionssystem mit einer beschränkten Anzahl verfügbarer Konzessionen ist laut Auffassung des EuGH somit ein geeignetes System dem portugisischen Zielen der Kriminalitätsbekämpfung Rechnung zu tragen. Gleichzeitig ist ein Konzessionssystem aber weniger einschränkend als ein Monopol. Ein Monopol geht also über das hinaus, was zur Erreichung des Ziels der Kriminalitätsbekämpfung notwendig ist.

Fazit: Laut derzeitiger europäischer Rechtssprechung kann ein Mitgliedsstaat die Dienstleistungsfreiheit beschränken, wenn zwingende Gründe des Allgemeininteresses vorliegen. Ein Monopol geht jedoch über das hinaus, was zur Erreichnung der Kriminalitätsbekämpfung notwendig ist. Somit ist die Beschränkung nur möglich, wenn ein für alle europäischen Wirtschaftteilnehmer zugängliches Konzessionssystem geschaffen wird.
Rechtswidrige Werbung für das staatliche Glücksspielangebot: Übersicht zur aktuellen Rechtsprechung

09. September 2009 03:37

von Rechtsanwalt Martin Arendts, www.wettrecht.de

[http://www.be24.at/blog/entry/628031/rechtswidrige-werbung-f…
Ein Gedanke zum Entscheid des EUGH

Bei staatlichen Taxifahrern mit Fixgehalt ist die Gefahr, dass ein Kunde betrogen wird, geringer als bei privaten, ebenso bei staatlichen Gebrauchtwagenhändlern. Wenn alle Kebabgeschäfte nur noch vom Staat betrieben würden, könnte dort auch kein Geld mehr gewaschen werden usw. usw.

Wenn man die Begrundung des EUGH in seiner Konsequenz also weiterdenkt , könnte und müsste der Staats praktisch alle Bereiche verstaatlichen und monopolisieren, wo der Bürger über den Tisch gezogen werden kann, von Reiseveranstaltern über die erwähnten Kebab-Buden bis hin zu Versicherungen.

Denn bei einigen der genannten Beispiele ist die Gefahr des Bürgers, Opfer zu werden, grösser als bei Sportwetten, und es kann auch um ganz andere Beträge gehen als bei Sportwetten, wo er vielleicht durch ein manipuliertes Spiel mal 10, 20 oder 50 Euro verliert (oder vielleicht gerade wegen der Manipulation gewinnt). Opfer von Kriminalität bei Sportwetten (bei konzessionierten und kontrollierten Anbietern) sind nämlich nicht die Spieler, sondern in erster Linie die Buchmacher. Und die unternehmen alles dagegen, was möglich ist.

Bei manchen Gerichtsurteilen muss man sich schon fragen, ob die Richter intellektuell überfordert sind, oder ob es sich um Rechtsbeugung handelt (hatte kürzlich im Privaten Bereich auch einen solchen Fall).

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.951.364 von mwenture am 10.09.09 08:40:09Sehr schön hast du uns deine Theorie dargestellt.
Du liegst vollkommen richtig.
Mit den Richtern muß man sehr vorsichtig sein,
gravierende Fehlurteile pasieren oft.

Ich verstehe aber eine Sache nicht; ich habe den Eindruck,daß hier
alle warten auf das rettende Urteil des EUGH,das den Zusammenbruch des Glücksspielstaatsvertrages bringen wird.
Ich glaube dieses Urteil wird keine Bedeutung haben,egal in welche
auch Richtung.
Entscheidend ist das die Monopolisten in unserem Staat selbst
zu Grunde gehen. Einige von denen verstehen schon langsam die Wirkung
des GSSVertrages und deuten Modifikationen an.
Zu diesen Modifikationen wird früher oder später kommen;
das Urteil des EUGH (so oder so) wird kaum was bewirken.

MfG-ay
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.952.278 von ay95ao am 10.09.09 10:15:28Das sehe ich auch so, drum messe ich dem Urteil des Eugh auch keine grosse Bedeutung bei. Da die meisten Staaten in Europa eh liberalisieren bzw. liberalisiert haben, gibt es genügend Fischgründe für Jaxx. Zudem: Im europäischen Meer lässt sich einen Monopol-Claim schwer aufrechterhalten - die Fische schwimmen einfach weg.

mwenture :)
JAXX stabilisiert sich schon jetzt und bald werden wir Effekte sehen.
GSSVertrag verlangsamt die Entwicklung von JAXX.
Man muß lernen zu warten.

MfG-ay
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.952.502 von mwenture am 10.09.09 10:35:14Das ist genau der Punkt! Ein Mitgliedsland kann ein Monopol aufrechterhalten und dieses auch konsequent in seinem territorialen Gebieten umsetzen. Aber dieses Monopol ist eben nicht für andere Länder bindend und deshalb gibt es auch keine Konsequenzen wenn man aus Deutschland in einem anderen EU Land Glücksspiele betreibt, sofern diese dort liberalisiert sind. Hier gilt dann das Landesrecht des betreibenden Landes und auch deren Gesetze! Und diese Gewinne berücksichtigen nicht den Ort der Soielteilnahme, so ist es für den Anbieter schließlich ohne Belang, ob der Teilnehmer aus Spanien, Malta oder Deutschland kommt, wenn sein Unternehmen selber in einem weiteren Mitgliedsland der EU ansässig ist.
Weitere Liberalisierungs-Infos (Englisch)
http://www.glowingcasino.com/news/new-developments-emerging-…
- Estland liberalisiert im Januar 2010
- In Dänemark wurde die neue Gesetzgebung offenbar ausgearbeitet, aber noch nicht vom Parlament abgesegnet

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.955.423 von mwenture am 10.09.09 16:07:21Seien wir nicht überrascht,wenn Deutschland in 1-2 Jahren
auf der Spitze der Liberalisierung in Europa steht.

MfG-ay
http://www.stern.de/politik/deutschland/lasche-geldwaesche-b…
Ich sags ja, Pizzerien, Wäscherein, Banken und die 24000 Annahmestellen müssen verstaatlicht werden. Sonst ist ein kohärentes Geldwaschkontroll- und Kriminalitätsbekämpfungssystem gar nicht etablierbar. Weil eine wirkliche Kontrolle nur möglich ist, wenn der Staat die Produkte selbst vertreibt - oder habe ich beim Glücksspielstaatsvertrag etwas falsch verstanden?

mwenture :)
http://www.n-tv.de/panorama/Lotteriegesellschaft-warnt-artic…


Jackpot-Knacken nicht im Internet
Lotteriegesellschaft warnt
Der Lotto-Jackpot mit 21 Millionen Euro kann nicht im Internet geknackt werden.



Der Deutsche Lotto- und Totoblock warnt vor unseriösen Anbietern, die derzeit per E-Mail oder telefonisch für Online-Glücksspiele werben. "Es besteht bei der Teilnahme im Internet kein Gewinnanspruch gegenüber einer der staatlichen Lotteriegesellschaften in Deutschland", sagte der Stuttgarter Lottosprecher Klaus Sattler.

In Deutschland gilt seit Jahresbeginn ein generelles Verbot für Lotto im Internet. Verschiedene Internetanbieter nutzen aber den derzeit hohen Jackpot im Lotto 6 aus 49 für Glücksspiele aus dem Ausland. "Zu erkennen sind solche illegalen Spielaufträge auch daran, dass auf der Spielquittung keine deutsche Lotteriegesellschaft vermerkt ist", erklärte Sattler.

Der Lottoblock rechnet für diesen Samstag mit einem Ansturm auf die Annahmestellen in Deutschland. Spieleinsätze von insgesamt mehr als 65 Millionen Euro werden erwartet. Der Gewinntopf ist der zweitgrößte in diesem Jahr. Zum neunten Mal in Folge hatte am Mittwoch kein Spieler die sechs richtigen Gewinnzahlen plus Superzahl.

dpa
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.961.812 von SupersizeXXL am 11.09.09 12:40:49Na ja, zum Glück bietet ja wenigstens Westlotto noch Lotto im Internet an. Alles was es braucht ist ein Bankkonto bei einer Luxemburger Bank. Man ist dann vor Suchtgefahren gefeit: http://www.loterie.lu.

Für die Sonderauslosung vom 23.September 2009 sind die Bedingungen verdankenswerterweise auch in Deutscher Sprache veröffentlicht .....

Wie sagt doch Sattler: "Es besteht bei der Teilnahme im Internet kein Gewinnanspruch gegenüber einer der staatlichen Lotteriegesellschaften in Deutschland"

mwenture :)
Schau mal wieder vorbei und was sehe ich im Orderbuch von jaxx? Eine mächtig große Kauforder St. 10000. Allerdings bereits zu 10 cents.... Sieht nicht gut aus, Freunde. ;)
Schau mal wieder vorbei und was sehe ich im Orderbuch von jaxx? Eine mächtig große Kauforder St. 10000. Allerdings bereits zu 10 cents.... Sieht nicht gut aus, Freunde.

....ist diese von dir ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.964.097 von SLCRacer2008 am 11.09.09 17:00:21Racer erscheint hier ,in seinem Jargon:"schau mal wieder vorbei"
nur um uns auf seine dämmliche Art zu ärgern.
Abscheuliches Individuum
Ich bin ehrlich gesagt, sehr enttäuscht über das EUGH Urteil. Es ist schon sehr traurig zu sehen, wo die Freizügigkeit hingeht in Zeiten der Krise. Woher kommt nur das irre Vertrauen der Menschen der Staat würde etwas besser machen, als eine private Firma und in ihrem Interesse arbeiten.
Dabei fällt mir immer eine Stelle aus Joachim Fest "Ich nicht" ein,: "Wenn dir jemand Gutes tun will, dann such schnell das Weite und lauf weg"

In diesem Sinne, wünsche ich allen ein schönes Wochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.149 von erzgebirge73 am 12.09.09 10:15:21Hallo,

es mag stimmen,was du schreibst, aber wer ist Joachim Fest ?

Schönen Gruß nach Aue
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.149 von erzgebirge73 am 12.09.09 10:15:21Es gibt nur eine Berufsgruppe, die mit dem Geld noch miserabler arbeitet als die sogenannten Staatsdiener: die Gewerkschaftsfunktionäre (Stichwort "Neue Heimat").
Der blinde Glauben, der Staat könne alles besser, basiert auf dem Unvermögen der Mehrheit der Bürger, die Sache selber in die Hand zu nehmen. Im Geld verteilen sind die linken Parteien besonders effizient. Dass es bereits das Geld der nächsten Generation ist (trotz grosser Steuerbelastung kommt ja die jetzige Generation nicht einmal für ihre Kosten auf), kümmert die wenig.
Dass mit dem Glücksspielvertrag jetzt zusätzlich und vorsätzlich Stellenabbau betrieben wird, ist besonders tragisch.
In Deutschland kann alles nur noch besser werden, denn die Wende kommt, wenn die Leute zu leiden beginnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.457 von ay95ao am 12.09.09 12:17:00Ist doch egal, wer Joachim Fest ist. Von mir aus könnte es ergebirge73 selber sein. Der Satz stimmt 100%. Das selbe habe ich vor einigen Tagen auch von Kanaren behauptet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.498 von kudist am 12.09.09 12:34:42Moment - für mich ist es nicht egal ,wer Joachim Fest ist.
Dieser Mensch hat interessante Worte ausgesprochen,die zum Nachdenken
verleiten. Wahrscheinlich keiner von uns auf diesem Forum kennt
diese interessante Person, so meine Frage war berechtigt.
Ich glaube nicht,dass erzgebirge73 selbst Joachim Fest ist,er hätte
nicht nötig das zu verheimlichen nur er würde sich offen bekennen.
Das wäre doch keine Schande für ihn, im Gegenteil.
Ich bin der deutschen Literatur nicht so mächtig und verwechsle
oft Schiller und Goethe. Von dem Faust habe ich schon was gehört
aber von dem Fest noch nicht.
Also sei mir kudist ein wenig verständnisvoller,
aber weiß du vielleicht was ist mit unserem Kanarchen passiert?
hat er/sie schon die Lust verloren uns zu "motivieren"?
@ ay95ao,

Joachim Fest schrieb die Hitler Biografie "Der Untergang"
die letzten 3 Wochen von Adolf Hiltler im Führerbunker und
war mit Herausgeber der FAZ über lange Jahre!!
Schau mal bei Wikipedia oder google mal a bisserl wenn Du mehr
wissen möchtest, vielleicht habe ich Dir ein wenig auf die
Füße geholfen.....


Gruß vestos
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.772 von vestos am 12.09.09 14:39:08vielen Dank vestos,du hast mich gerettet,
sonst würde ich zufällig diese Biographie lesen
und anschließend NPD wählen.

MfG-ay
OK-nach der Entspannung können wir zum Thema JAXX zurückkehren.

Eigentlich fehlt mir hier Kanarchen und seine Hasstyraden gegen
Management von JAXX, besonders sein Jonglieren mit allen möglichen Zahlen: Ebit,Cebit etc -ich muß gestehen -das interessiert mich Null.

Vielmehr interessieren mich Personen von zwei Herren,die JAXX
schalten und walten. Die beiden Herren Dahms und Hähnel oder Hähnel und Dahms entscheiden über die Zukunft von JAXX.
Beide präsentieren sich äußerlich einwandfrei; auch die Hauptrollen
in Hollywoodfilmen könnten die beiden oder auch einzeln besetzen.
Um JAXX nach außen zu präsentieren reicht das allemal
aber ob die beiden Herren JAXX stabilisieren und nach vorne bringen
müssen wir noch abwarten.

Kanarchen! du mußt ruhig warten und aufhören Leute zu nerven !!!

Wer weiß etwas Konkretes über die starke Punkte von Herren Dahms
und Hähnel?
Ich muß sagen,dass ich nur wiederholen kann,was ich gehört habe,
nämlich Herr Hähnel ist hervoragender "Aparatschik" und Finanzfachmann und wahrscheinlich ist das sein Werk -
finanziell sauberes Umstrukturieren von JAXX.
Von seiner Kreativität habe ich nichts gehört auch nichts von
Herrn Dahms.

MfG-ay
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.967.841 von ay95ao am 12.09.09 15:08:07das solltest du tun, dann kommst du bestimmt nicht auf den gedanken diese partei zu wählen, sondern die freiheit, dafür steht auch das zitat. ich dachte das war eindeutig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.969.086 von erzgebirge73 am 13.09.09 10:21:54bei der nächsten Gelegenheit versuche ich deinem Vorschlag nachzugehen -vielen Dank.

Kannst du uns etwas über Duo D+H sagen?
Welche Talente schlummern in den Beiden?
Sind die Beiden gute Projektentwicklern?

MfG-ay
Wenn man die ganzen Pressemitteilungen des Lottoblocks zum EuGH-Urteil so liest, kann man wohl davon ausgehen, dass der Lottoblock jetzt davon überzeugt ist, man könne demnächst wieder mit Internet-Lotto an den Start gehen... dann aber natürlich im Monopol so wie es Portugal vorgemacht hat.

Damit dieses Vorgehen jedoch rechtens wäre, müssen jedoch die Kohärenz-Kriterien erfüllt werden, was so viel bedeutet, dass jegliches online Angebot verstaatlicht werden müsste.

Man kann in einem solchen Fall wohl davon ausgehen, dass also spätestens bei in Kraft treten eines neuen Staatsvertrags, 2012 oder früher, online Pferdewetten von privaten Anbietern in Deutschland verboten werden.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.968.598 von ay95ao am 12.09.09 21:22:05ich habe nachgeprüft-korrekt schreibt man-Hasstiraden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.973.459 von hubertg am 14.09.09 12:43:06Ich bin deiner Meinung, dass die Lottogesellschaften raschestens ins Onlinegeschäft zurückwollen. Nicht umsonst hält bietet z.B. Lotto NRW deutschen Lottospielern weiterhin die Online-Teilnahme über Luxemburg an, wenn sie dort über ein Bankkonto verfügen. Der Grund für den Drang zum Internet ist aber nicht Portugal, sondern:

Immer mehr Annahmestellen gehen ein. Die Lottogesellschaften arbeiten mit Hochdruck daran, "Premium-Standorte" aufzubauen (Quelle: Letzte Geschäftsberichte) und den klassischen (kleineren) Zeitungs-/Tabak-/Lotto-Verkaufsstellen den Stöpsel zu ziehen. Wenn die Lottoversorgung nunehmend nur noch in Zentren erfolgt, aber nicht mehr flächendeckend, und wenn immer mehr Annahmestellen-Besitzer mit langjährigen (Lotto-)kundenbeziehungen gezwungen werden, das Handtuch zu werfen, dann werden immer mehr Lottospieler (besser gesagt: Glücksspieler) ins Internet drängen. Wenn man sich die letzten Jackpots anschaut, sieht man, wohin die Entwicklung geht. Viele Annahmestellen, für welche die Lottoeinnahmen mehr sind, als die Butter auf's Brot, erhalten zunehmend kleinere Brot-Rationen:

- Jackpot in der 11. Runde am Mittwoch 28.11.2007: ca. 30.9 Mio Euro
- Jackpot in der 11. Runde am Mittwoch 28.01.2009: ca. 28.7 Mio Euro
- Jackpot in der 11. Runde am Mittwoch 16.09.2009: ca. 23 Mio Euro (Schätzung Lottoblock) *)

Ein Verbot bzw. eine Verstaatlichung des Pferdewettgeschäfts sehe ich aber aus verschiedenen Gründen nicht.

*) Pro 1 Mio weniger im Jackpot wurden in den 11 Runden 20 Mio Euro weniger eingesetzt. D.h. 1.2 bis 1.4 Mio weniger Provision für die Annahmestellen.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.974.138 von mwenture am 14.09.09 14:09:24"Ein Verbot bzw. eine Verstaatlichung des Pferdewettgeschäfts sehe ich aber aus verschiedenen Gründen nicht."

Hallo mwenture,
Mich würde interessieren, welches die Gründe sind und wie der Lottoblock Lotto im Monopol online bringen kann ohne die Kohärenzkriterien zu verletzen, wenn online Pferde-Wetten erlaubt bleiben?

Besten Dank,

hg
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.974.196 von hubertg am 14.09.09 14:17:17Andere Länder können es auch, und die Europäische Kommission hat meines Wissens Deutschland angeboten, dass Lotto unberührt bleibt, wenn man z.B. bei Sportwetten liberalisiert.

Bestes Beispiel: In England sind Pferdewetten, Sportwetten, Casinos etc. liberalisiert (offline und Online), man muss aber natürlich eine Konzession erwerben, die Kriterien erfüllen und seine Abgaben leisten.

Trotzdem gibt es nur 1 Anbieter für Lotto inkl. Euromillions (vom Staat für 7 Jahre gewährtes Monopol). Diese Lottoprodukte werden auch Online angeboten.

(Das viel grössere Problem für die Kohärenzkriterien in Deutschland sind IMO die Spielhallen).

Das Hauptproblem für den Lottoblock ist aber, und dass man gross mit der Argument aufgetreten ist (auch vor Bundesgericht) , dass im Internet keine Kontrolle betr. Spielsucht möglich ist. Hier jetzt eine Kehrtwende zu machen, wird schwierig sein. Trotzdem wird man zurückkönnen ("Fortschritt der Technik"). Aber ich glaube nicht, dass es möglich sein wird, ins Internet zurückzukehren, ohne dies auch den Lottovermittlern wieder zu gestatten. Da gibt es mehrere Urteile des Bundesgerichts, dass die Lottogesellschaften die Lottotipps der Vermittler entgegennehmen müssen. Wenn also das Internet nicht mehr problematisch ist, dann auch nicht für die Vermittler, die ihre Tipps an den Lottoblock weiterreichen.

Die Strategie der Lottopolitiker war ja: 1. Ausstieg aus dem Internet und Internetverbot mit Argument Spielsucht 2. Abwarten, bis die privaten Vermittler das zeitliche gesegnet haben 3. Rückkehr ins Internet (mit einem dominanten Angebot) ab Erneuerung des Staatsvertrags per Ende 2011.

Nun ist diese Strategie nicht aufgegangen, weil die Vermittler allesamt überlebt haben (und auch finanziell und produktemässig laufend stärker werden). Damit hat der Lottoblock die Wahl: Auf dem Internetverbot beharren und damit einen fortwährenden starken Rückgang der Einnahmen hinnehmen, oder so rasch als möglich ins Internet zurückzukehren (inkl. Lottovermittler), und mit neuen Produkten und intensiver Werbung die Umsatz-Trendkurve nach oben zu biegen.

mwenture :)
Gemäss Alexa kommen fast 10% aller Zugriffe auf serviapuestas.es aus dem Irak :confused:
Die Performance von jaxx ist gegenüber
Peers wie bwin und tipp24 im Moment sehr dürftig.


Gruß longterm
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Stoerungen-vera…

Zum Glück gibt's ja Alternativen im Internet und: schön, dass der Euromillions-Jackpot so einschlägt.

mwenture :)
habe selber in den letzten 2 Wochen drei Bekannte auf Euromillion aufmerksam gemacht, alle sind jetzt schon Kunden von Jaxx. Hoffe doch das machen noch mehr hier!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.999.045 von Schniposa am 17.09.09 11:50:51@ Schniposa,

hast Du gut gemacht, bei mir spielt mittlerweile auch schon
ein Teil der Familie......


Gruß vestos
Zumindest sollte jeder Jaxx-Aktionär bei jaxx.com Euromillions spielen und für Umsatz im 3. Quartal sorgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.005.942 von HHConnection am 18.09.09 00:09:51Ist schon ganz interessant Werbung für euromillions
bei dem Jackpot heute zu machen.


Gruß longterm
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.005.942 von HHConnection am 18.09.09 00:09:51zumindest steigen zur Zeit gemäß Alexa die Zugriffszahlen
auf allen relevanten Jaxx Webseiten (mybet,jaxx,serviapuestas)

Gruß lt
Nachdem nun die Regierung Berlusconi Druck auf die zuständige Glücksspielbehörde macht, um den Wiederaufbau der Erdbebenschäden zu finanzieren
http://www.gaminglaw.eu/actuality-267/striking-developments-…....

....und nachdem nun Tipp24 sein konzessioniertes Italienangebot gestartet hat
www.giochi24.it

....dies, nachdem der soeben von BWIN übernommene Marktführer im italienischen Pokermarkt, www.giocodigitale.it bereits vorher mit dem italienischen Lotto starten konnte ......

....hoffe ich, dass es nun auch bei Jaxx mit der italienischen Lizenz vorwärts geht. Bei der italienischen Lizenzbehörde www.aams.it ist von Jaxx auf der Liste der erteilten Lizenzen allerdings weit und breit noch nichts zu sehen.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.014.684 von mwenture am 19.09.09 09:10:30@mw

für die Erschließung neuer Märkte benötigt man viel Geld.
Daher bezweifele ich, dass sich Jaxx dies momentan leisten kann.
Die Politiker haben saubere Arbeit geleistet,
um innovative Arbeitsplätze in Deutschland zu vernichten.
Tipp24 hat durch die Konzentration aufs Internet und
die Ausweichmöglichkeit nach UK weniger Geld verbrannt
und nutzt das vorhandene Geld um zu expandieren.



Gruß longterm
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.014.980 von longtermthinker1 am 19.09.09 11:20:32Der Leidtragende ist doch vor allem der deutsche Lottospieler, oder der Ausländer, der sich von diesem Lottoangebot verführen lässt. Spielt er über eine Lottannahmestelle mit, subventioniert er die Lottofürstenmafia, weicht er aus über Tipp24, spielt er die 1:1 - Lottoabbildung mit über 40% (!) Gebühren.
Mit 40% Gebühren kann jede Firma expandieren. Fragt sich nur, ob die ehemaligen Kopfnicker und protegierten Pseudo-Geschäftsmänner dem Lottospieler gegenüber ein Gewissen haben. Da entwickelt sich das gehätschelte Ziehsöhnchen der sozialistischen Staatsorgane zum Wolf im Schafspelz. Das Opfer ist in jedem Falle der einfache Lottospieler, Steuerzahler und Arbeitslose.
Warum die Schweizerbank CS bei diesem Drecksspiel mitmacht, verstehe ich nicht, respektive habe ich diese Bank falsch eingeschätzt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.014.980 von longtermthinker1 am 19.09.09 11:20:32Ja, das Management von Tipp24 macht vieles richtig.
Hatte immer gehofft, dass Tipp 24 Jaxx übernimmt und
somit ein großer deutscher Player entsteht.

Die Ergänzung halte ich immer noch für perfekt.

Vielleicht kommt das ja noch.
Selbst ein Kauf über die Börse sollte nicht so teuer für Tipp24 werden.Der Kurs von Jaxx würde steigen, wovon sowohl Tipp24 als auch die Jaxx-Aktionäre was hätten.
Vielleicht passiert bis zur WM noch was in dieser Richtung.
Jaxx macht keine Anstalten in Italien einzusteigen und Tipp 24
keine Anstalten in Spanien, bzw. dem Sportwettensektor aktiv zu werden.
In der vorletzten Ausgabe der Weltwoche las ich unter dem Titel:
Auferstanden aus Ruinen
Von Henryk M.Broder - Zwanzig Jahr nach dem Mauerfall gleichen sich die politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik immer mehr den Zuständen in der DDR an.
.... So wie es in der Volkskammer, dem Parlament der DDR, praktisch nur eine Partei gab, die SED, gibt es im Bundestag de facto eine sozialdemokratische Union, die aus fünf Fraktionen besteht: der SPD, der CDU, der CSU, den Grünen und der Linken. Nur die liberale FDP hat kein sozialdemokratisches Programm, sie ist die eigentliche Opposition im Haus.........

Diese politischen Zustände waren in den letzten Jahren das Problem von Jaxx. Diese Firma hat doch mit fairen und legalen Mitteln alles versucht, was in Deutschland möglich war.
Dass ihr dabei Tipp24 mit dem Werbeslogan Tipp24: staatlich, sicher & kostenfrei in den Rücken fuhr, ist besonders widerlich. Der gebeutelte Lottospieler sollte diese Firma eigentlich meiden. Wer bezahlt schon 40% Gebühren, für eine mickrige Gegenleistung!
Darum: Der Lottospieler mit Hirn spielt Eurolotto über Jaxx.com!
ambodenständig (Türklinkenputzer und Wendehals in Personalunion) :
- entsprechender Werbeslogan: staatlich, sicher & kostenfrei

- Im Gegensatz zu Fluxx NULL, ich wiederhole: NULL Streit mit dem Staat. Und der Staat ist und bleibt der Veranstalter der hier besprochenen Lottospiele und Oddsetwetten. Bei einer Liberalisierung der privaten Vermittlung der Staatsspiele ist Tipp24 wohl eher bevorzugter Partner.

- Dementsprechend keine anwaltlichen Beratungskosten. Zum Vergleich:
Aufgrund der horrenden Anwaltskosten hat Fluxx mit dem Halbjahresbericht die Eps-Jahresprognose von 0,23 € auf ein "ausgegelichenes Konzernergebnis", also 0,00 € pro Aktie korrigieren müssen. Die Terminalinvestitionen müssen sich auch erst mal auszahlen.

....da brauche ich nichts mehr anzufügen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.014.980 von longtermthinker1 am 19.09.09 11:20:32warum bezweifelst du,dass sich JAXX dies momentan leisten kann?
(Erschließung neuer Märkte).
Was ist passiert mit dem Geld aus der Wandelanleihe?
Weißt du etwas mehr?

MfG-ay
Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article4569315/Online-Tipper-c…

Online-Tipper chancenlos beim Kampf um Jackpot

Von Heino Reents 19. September 2009, 10:44 Uhr

Heute geht es im Lotto um den Jackpot von 27 Millionen Euro. Wer im Netz noch schnell seine Chance wahren will, sollte sich das zweimal überlegen: Seit Anfang 2009 ist die Teilnahme über das Internet eigentlich nicht erlaubt. Wer dann sechs Richtige tippt, könnte sich zu früh freuen.

Für 27 Millionen Euro kann man schon so einiges in Kauf nehmen. Auch den Weg in die nächste Lotto-Annahmestelle, um heute den Lotto-Jackpot einzustreichen. Sechs Richtige plus Zusatzzahl – und schon gehört einem der viertgrößte Gewinntopf in der deutschen Lotto-Geschichte, vorausgesetzt man hat den Schein tatsächlich bei einer Lotto-Annahmestelle abgegeben. Wer dagegen lieber von zuhause oder dem Büro aus online gespielt hat, verhält sich nicht nur rechtswidrig, sondern riskiert zudem, dass er trotz richtigen Tipps leer ausgeht.

„Der mit rund 27 Millionen Euro gefüllte deutsche Lotto-Jackpot kann nicht im Internet geknackt werden“, warnt der Sprecher des Deutschen Lotto- und Totoblocks, Klaus Sattler, alle Online-Tipper. Denn in Deutschland gilt seit Anfang 2009 ein generelles Verbot für Lotto im Internet. Verantwortlich dafür ist der Glücksspiel-Staatsvertrag, der Internetglücksspiele mit Verweis auf Suchtgefahren verbietet.

Doch trotz dieses Verbotes kann man auf Internetseiten wie Tipp24.de oder Jaxx weiterhin digitale Scheine ausfüllen. Das Geheimnis: Wegen der neuen Gesetzeslage agieren die Firmen über Tochterunternehmen im Ausland. Wer etwa auf der Homepage des deutschen Anbieters Tipp24.de einen Lotto-Schein ausfüllt, muss zuvor versichern, dass er sich bei dessen Abgabe außerhalb Deutschlands aufhält.

„Es besteht bei der Teilnahme im Internet kein Gewinnanspruch gegenüber einer der staatlichen Lotteriegesellschaften in Deutschland“, betont Lotto-Sprecher Sattler. Zu erkennen seien solche, illegal zustande gekommenen Spielaufträge auch daran, dass auf der Spielquittung keine deutsche Lotteriegesellschaft vermerkt sei, die den Spielauftrag entgegengenommen hat.


Bis Ende 2008 hatte Tipp24 die virtuellen Lottoscheine an eine der Landeslotteriegesellschaften weitergegeben. Wegen des Verbotes werden sie jetzt an Tipp24.com mit Sitz in Großbritannien weitergeleitet. Das bedeutet: Der Tipper spielt gar nicht bei der deutschen staatlichen Lotterie mit, sondern bei einer Privatlotterie, die das staatliche Lotto nur kopiert. „Ihre Gewinnchancen und -ansprüche werden dadurch selbstverständlich nicht beeinträchtigt“, heißt es zwar auf der Homepage, aber einen Rechtsanspruch hat der Tipper – anders als bei der staatlichen Lotterie – nicht. Schlimmstenfalls kann das Unternehmen Pleite gehen, sollten zu viele Tipper gleichzeitig gewinnen. Der vermeintliche Gewinn würde sich dann in Luft auflösen.

Inwieweit eine Online-Teilnahme tatsächlich juristische Konsequenzen hat, ist umstritten. „Das Strafgesetzbuch sieht zwar für die Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel Freiheitsstrafen bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe vor, mir ist aber kein einziger Fall bekannt, bei dem es zu einem solchen Verfahren gegen einen Lottospieler gekommen ist“, sagt Michael Terhaag, Fachanwalt für IT-Recht und Experte für Online- und Glückspielrecht. „Insofern kann aus meiner Sicht eine Strafverfolgung eines Lotto-Spielers, der im Internet seinen Schein löst, in der Praxis ausgeschlossen werden.“

Ohnehin ist die Rechtmäßigkeit des Glücksspielstaatsvertrages höchst umstritten. Insbesondere die Anbieter von privaten Glücksspielen wie Bwin oder Tipp24 wehren sich gegen den Staatsvertrag, den die 16 Bundesländer verabschiedet haben. Hauptkritikpunkt: Der Vertrag sei willkürlich: So sind etwa Onlinepferdewetten erlaubt, Internetsportwetten dagegen nicht. Automaten in der örtlichen Spielhalle sind gestattet, die Onlinevermittlung eines Lottoscheins nicht.

„Ich persönlich halte es für ausgesprochen fraglich, ob eine Online-Teilnahme die Voraussetzungen des Paragraf 285 des Strafgesetzbuches zur Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel überhaupt erfüllt, zumal der Glückspielsstaatsvertrag für den Lotteriebereich noch umstrittener ist als zum Beispiel für die Sportwetten“, sagt Anwalt Terhaag. Eine Suchtgefahr bei Lotto erscheine sehr unwahrscheinlich. „Warum der Spieler am Kiosk anders behandelt wird als der Onlinespieler ist auch kaum nachvollziehbar“, kritisiert er.

Laut Berechnungen des Deutschen Lotto- und Totoblock hat das Internetverbot aber keine Auswirkungen auf die Umsätze. Im ersten Halbjahr wurde bei den Spieleinsätzen mit 3,37 Mrd. Euro sogar ein kleines Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt. Der Deutsche Lottoverband dagegen, in dem gewerbliche Vermittler wie Tipp24 und Faber organisiert sind, befürchtet langfristig negative Konsequenzen des Glücksspielstaatsvertrages.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.015.507 von SupersizeXXL am 19.09.09 14:58:14Hmm, wie steht's dann bei den deutschen Online-Tippern, die im Internet bei Lotto NRW abgeben (über Luxemburg): Kein Anspruch auf den Jackpot?

Das Risiko ist online kleiner als mit Tippquittung (Inhaberpapier) einer Annahmestelle, welche möglicherweise verloren geht, geklaut wird, in die Waschmaschine gerät oder vom Hund gefressen wird.

Online-Tipps sind demgegenüber sicher. Ausserdem staatlich garantiert! Du wunderst Dich? Tipp24 und Jaxx.com sind englische Firmen, die dürfen diese Lottoprodukte nur anbieten, wenn die Gewinnauszahlung gewährleistet ist. Glaubst Du, Grossbritannien lässt es zu, dass sein stark reguliertes und hochgradig überwachtes Wett- und Glücksspielwesen durch eine Luftnummer demontiert wird?

Sattler und Konsorten (und einige weitere Mitarbeiter bei den Lottogesellschaften) machen ihren Job, und da gehört offenbar das Lügen und Verbreiten von Un- und Halbwahrheiten dazu. Aber letztlich reden sie damit nur das Produkt "Lotto" schlecht. Dies wird auch durch kilometerlange Bandenwerbung in Fussballstadien und Pferdesportereignissen nicht wettgemacht. Gut für Euromillions.

mwenture :)
Heute wollte ich bei jaxx.com eine Standard Tippreihe
mit den Bundesliga-Spielpaarungen abgeben. Das übliche Heimsieg(1)Unentschieden(0) Auswärtssieg (2) habe ich einfach nicht gefunden.

Gab nur 3- Wege und zig andere Möglichkeiten aber den Standard gibt es wohl nicht mehr !!!
Gerade das habe ich immer gespielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.267 von HHConnection am 19.09.09 20:14:363-Weg = 1 / X / 2 (z.B. Fussball) --> Also Standardwette
2-Weg = 1 / 2 (z.B. Tennis)

Die Bezeichnung 3-Weg (3-Way) ist nicht ganz glücklich gewählt. Habe in englischen Foren festgestellt, dass der Begriff oft mit 3er-Kombi verwechselt wird.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.970 von mwenture am 20.09.09 09:24:13@mw

- ich spiele sowohl bei mybet als auch bei jaxx
- Intuitiv finde ich mybet better,
auch wenn ich es dann bei Jaxx verstanden habe
- Bei mybet vergleiche ich meistens auch Quoten
zwischen Sportwetten und Wettbörse

grüße lonterm
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.016.970 von mwenture am 20.09.09 09:24:13Danke....hatte zuerst 3 Wege gewählt und dann aber den dreifachen Einsatz auf der Uhr. Hatte wohl einen falschen
Haken gesetzt. Habe es dann nicht mehr versucht, da ich dachte
es wäre ne Kombi o.ä.
@HHConnection
- Im Sportwettenbereich gäbe es IMO noch das Eine und das Andere zu verbessern für mehr Benutzerfreundlichkeit.

@All
- Offenbar wurde als stationäre Pokergeschäft stillgelegt (www.poker-baden.de). Die letzten Turnierergebenisse stammen vom 19. Juli.

mwenture :)
Was ja wieder typisch für Jaxx wäre. Überall aktiv werden aber nichts anständig/gewinnbringend zu Ende bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.028.384 von HHConnection am 22.09.09 11:17:51Wieso? Wir kennen doch die Gründe gar nicht. Falls es keine aufgezwungenen Gründe sind (behördliche Verfügung etc.) muss man einfach zur Kenntnis nehmen, dass Jaxx nur limitierte Mittel hat. Da ist es richtig, fokussieren und Nebenaktivitäten einzustellen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist Poker-Baden nicht noch eine Mitgift von Pferdewetten.de?

mwenture :)
Haben Sie nachträglich gekauft.Natürlich ist es richtig solche Bereiche abzustoßen.

Aber das imemr alles versucht wird, was ja auch immer kostet.

Bwin, Tipp24 und andere machen vor wie Geld verdient wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.035.863 von HHConnection am 23.09.09 06:14:38Bei jaxx würde ich nicht tippen, sondern beim Deutschen Lottoblock, wäre doch ärgerlich, mal mit drei Richtigen einen Millionengewinn zu generieren und diesen nur deshalb nicht zu bekommen, weil online-tip ausserhalb der Lottoblockbedingungen.

Pferde ja, Lotto nein - Lottoblock bleibt Trumpf. Alle anderen reiten sonst ohne Sattel. :laugh: (und ohne Pferd)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.036.897 von SLCRacer2008 am 23.09.09 10:01:04Schlange stehen an der Annahmestelle nöh, danke. Ausserdem fährt man bei gewissen Gewinn-Konstellationen bei Jaxx besser als beim Lottoblock, z.B. wenn es ausser einem selbst einen weiteren Jackpot-Gewinner beim Lottoblock hätte:

==> Tipp-Abgabe beim Lottoblock: jeder erhält 1/2 Jackpot

==> Tipp-Abgabe bei Jaxx: jeder erhält einen ganzen Jackpot!

==> Tipp-Abgabe bei Tipp24: Tipp24-Spieler erhält 1/2 Jackpot, Lottoblock-Spieler erhält den ganzen Jackpot.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.037.714 von mwenture am 23.09.09 11:22:36Jeder erhält einen ganzen Jackpot? :laugh:

Toll, dann ist jaxx aber roberto blanco, oder? :eek:

Zu unsicher, lieber auf Nummer sicher mit Lottoblock, da ist der Gewinn wenigstens garantiert, sorry, ist aber so. ;)
Wirklich den ganzen Tag heute gelaber über den Lottojackpott im Radio und dann werden sogar Spielscheine über Telefon verlost. Selbst der Chef von Westlotto war am Telefon und hat genauestens erklärt wie alles funktioniert und warum der Jackpott heute ausgespielt wird und dass man schon mit drei Richtigen eine Million Euro gewinnen kann.

ES LEBE DER STAATSVERTRAG UND DAS WERBEVERBOT!!!!

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.041.689 von SLCRacer2008 am 23.09.09 17:38:35Garantiert sind nur die Schwabelbäuche der Lottofunktionäre, Milliardenverluste und ein Plus von Tausenden von Arbeitslosen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.042.349 von kudist am 23.09.09 18:53:41So ist das Leben!
Änderung wird es wohl nur geben wenn die FDP an die Macht kommt.
Bei Tipp24 wurde der Jackpot geknackt. Der Gewinner erhält jetzt den etwa 16 Mio, also den Betrag, den er erhalten hätte, wenn Tipp24 die Tipps noch an den Lottoblock hätte weiterleiten können.

Bei Jaxx hätte er übrigens die ganze Jackpot-Summe erhalten. Und Jaxx hätte dies nichts gekostet (siehe Posting betr. Rückversicherung einige Seiten vorher).

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.047.087 von mwenture am 24.09.09 11:57:21Na da bin ich jetzt mal auf die Reaktionen vom Lottoblock gespannt, die ja stets darauf hingewiesen haben, dass man NUR über die Annahmestelle den Jackpot sicher gewinnen kann...

vince
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.047.087 von mwenture am 24.09.09 11:57:21hoffentlich zieht Tipp24 Jaxx nicht mit runter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.048.143 von susisorglos25 am 24.09.09 14:07:23Gemäss dem Gewinner bei Tipp24 (im Tipp24 thread) erhält er die volle Jackpot-Summe, nicht nur die Hälfte wie ich selbst und auch andere wiederholt geschrieben und gedacht hatten.

Ich bin wirklich gespannt, ob es auch von Seiten des Lottoblocks eine Reaktion gibt, oder ob man den Ball möglichst flach zu halten versucht.

@susisorglos25
Ich sehe das sehr positiv für Jaxx. Einen klareren Beweis, dass Online-Lotto seriös ist, hätte man sich nicht wünschen können. Die Kursdelle bei Tipp24 nehme ich dafür gerne in Kauf.

mwenture :)
Hi mwenture.

Ich habe gehört, von Seiten des DLTBs ist man darüber sogar so sehr erfreut, dass man der Tipp24 AG mindestens einmal pro Woche einen Gewinner im Ersten Rang wünschen möchte. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.048.757 von Kioskmann am 24.09.09 15:08:27Die Freude bei DTLB wird sich rasch verflüchtigen.

Auch ich würde mich freuen, wenn es bei Tipp24 jede Woche einen Jackpotgewinner gäbe. Dazu müssten bei Tipp24 nämlich soviele Tipps abgegeben werden, dass trotz Jackpot-Ausschüttungen JEDE WOCHE PRO AKTIE noch ein GEWINN (vor Steuern) von 8-10 EURO anfallen würde.

Damit könnte Tipp24 glaub ich ganz gut leben - und ich auch.

mwenture :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.048.858 von mwenture am 24.09.09 15:17:03Dazu müssten bei Tipp24 nämlich soviele Tipps abgegeben werden, dass trotz Jackpot-Ausschüttungen JEDE WOCHE PRO AKTIE noch ein GEWINN (vor Steuern) von 8-10 EURO anfallen würde.

@mwenture

Ich verkaufe den Leuten "Illusionen".
Wie ich sehe, zählt das auch zu Deinen Leidenschaften. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.043.066 von HHConnection am 23.09.09 20:11:34Man kann ja wohl nicht ein wünschenswertes Wahlergebnis nur nach den Versprechen einer Partei, die von einem Guido Westerwelle geführt wird definieren. Die versprochenen Steuersenkungen sind wohl Illusion. Gleichzeitig bessere Bildung zu versprechen mit Studiengebühren passt auch nicht zusammen. Sicherheit gleichzeitig mit Fortführung der Atomwirtschaft ohne verlässliches Endlager (für 100000 Jahre ; Asse zeigt bereits nach 40 Jahren, dass es nicht so einfach ist).
Eine Lösung unseres Problems für unsere Aktiengesellschaft wird man bestimmt nicht von oder durch die FDP erreichen. In keinem der Bundesländer, in denen die FDP mitregiert, ist der Glückspielstaatsvertrag gestopt worden. Einzige Hoffnung ist und bleibt die Europäische Kommission, die Gemeinschaft der europäischen Länder. So sieht man auch in der SPD den Kommissar Verheugen auf unserer Seite. Ich denke, dass das mächtiger ist als der ganze FDP-Klüngel.
Mannomann

da können wie ja froh sein dass der 6er bei Tipp24 und nicht bei
Jaxx gekommen ist, sonst könnten die den Laden gleich zusperren

:laugh::laugh::laugh:

haggi :cool:
Quelle: http://www.isa-guide.de/gaming/articles/27050_lotto_informie…

Angeblicher Jackpot-Gewinn bei Tipp24 ein PR-Gag?

Hannover. Der auf der Internetseite von Tipp24 behauptete Jackpot-Gewinn in Höhe von 31,7 Millionen Euro für einen "treuen Internet-Tipper" gibt viele Rätsel auf.
Laut eigener Geschäftsbedingungen hätte Tipp24 nur die Hälfte des 31,7 Millionen Euro Jackpot auszahlen müssen. Es ist kaum vorstellbar, dass ein börsenorientiertes Unternehmen mehr an seine Mitspieler ausschüttet, als es verpflichtet ist. Wenn es das tut, wirft das zumindest viele Fragen auch für die Aktionäre auf. Ebenfalls die in diesem Zusammenhang gegebene Gewinnwarnung legt die Vermutung nahe, dass es sich bei der Jackpot-Meldung um einen PR-Gag handelt.

Darüber hinaus gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2009 ein generelles Verbot für Glücksspiel im Internet. Der deutsche LOTTO-Jackpot kann also nicht im Netz geknackt werden.
Spielverträge im Internet, die von Deutschland aus abgeschlossen werden, kommen ohne gesetzliche Grundlage zustande. Es besteht bei der Teilnahme im Internet kein Gewinnanspruch gegenüber einer der staatlichen Lotteriegesellschaften in Deutschland.
Personen, die aus Deutschland im Internet wetten, nehmen an einem unerlaubten Glücksspiel teil und machen sich strafbar. Es ist davon auszugehen, dass die Glücksspielaufsichten dies nicht weiter tolerieren und derartige Angebote mit allen möglichen gesetzlichen Mitteln unterbinden werden.

Hintergrund zu Tipp24

Tipp24 war bis Ende 2008 als einer von mehreren kommerziellen Spielvermittlern im Internet tätig. Seit Jahresbeginn bietet das Unternehmen Wetten auf den Ausgang der deutschen Lottoziehung an. Zwar zielt der Online-Auftritt auf das deutsche Publikum, deutsche Kunden sind aber ausdrücklich von der Teilnahme an diesem Angebot ausgeschlossen, wenn sie sich in Deutschland aufhalten. Tipp24 weist auf seiner Homepage deutlich auf diesen Umstand hin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.057.946 von SupersizeXXL am 25.09.09 15:42:00Und Jaxx geniesst und schweigt :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.057.946 von SupersizeXXL am 25.09.09 15:42:00Wenn dem so ist, dann ein cleverer PR Trick, denn die mediale Aufmerksamkeit läßt sich in diesem Maße wohl kaum anders erreichen. Scheint den Lottoblock ja ziemlich zu ärgern, denn was interessiert die denn überhaupt ein privates Unternehmen, die Glücksspielaufsicht obliegt ja ebenfalls nicht dem Lottoblock, eher sind jetzt die medialen Schreihälse der letzten Wochen entlarvt, die immer behaupten, man kann übers Internet nicht gewinnen. Der Zahn ist vorerst gezogen worden. Ob Gewinner oder nicht, selbst in Punkt 12 auf RTL ist ein Report dazu gelaufen, lässt sich auf den Seiten von RTL herunterladen. Würd mich freuen, wenn mal ein Deutscher die Euromillion über Jaxx abkassiert.

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.059.508 von Schniposa am 25.09.09 17:52:5625.09.2009 Spiegel-Online

Lotto-Jackpot
And the Winner is . . . Tipp-24
Von Michael Kröger

Der Rekord-Jackpot vom vergangenen Wochenende hat den privaten Glücksspielanbieter Tipp-24 viel Geld gekostet, die Aktie rauschte in den Keller. Trotzdem ist die Freude bei der Firma groß: Allein wegen des Werbeeffekts kann das Dotcom-Unternehmen auf einen Ansturm neuer Kunden hoffen.

Berlin - Selten zeigte sich ein Verlierer so zufrieden. "Das Geld wurde, soweit ich gehört habe, von der My-Lotto-24 bereits auf das Kundenkonto gebucht", erklärt Andrea Fratini, Sprecherin der Holding Tipp-24 AG. Die Freude scheint auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar - immerhin kostete die Niederlage 31,7 Millionen Euro.


Ein 33-Jähriger hatte den Betrag beim Lottospielen im Internet gewonnen. Genau genommen handelt es sich nicht direkt um ein Lottospiel, sondern um eine Wette, welche Zahlen bei der wöchentlichen Ziehung des deutschen Lottoblocks denn wohl gezogen werden würden. Als Gewinn stellte der britische Glücksspielanbieter My-Lotto-24 genau den Betrag in Aussicht, den die staatlichen Lottogesellschaften in jeder Gewinnklasse ausloben.

Rein finanziell ist die Gewinnausschüttung für die My-Lotto-24-Muttergesellschaft deshalb ein schwerer Schlag. Am Tag nach der Ziehung musste das Unternehmen Tipp-24 AG eine Gewinnwarnung herausgeben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern werde um zehn Millionen Euro niedriger ausfallen als geplant, hieß es. Es werde aber immer noch ein Plus von mindestens 30 Millionen Euro erreichen. "Einen gewissen Teil der Ausschüttung übernimmt My-Lotto-24, hinter den restlichen Zahlungen stehen Sicherungen", erklärte die Sprecherin. An der Umsatzprognose von 85 Millionen Euro halte man fest.

"Kaum mit Gold aufzuwiegen"

Kein Wunder - denn das Wettwunder im Internet geht mit einem gewaltigen Popularitätszuwachs einher. Seit bekannt ist, dass, sozusagen, auch im Netz der Jackpot geknackt wurde, berichten Zeitungen und Rundfunksender quer durch die Republik über den sonderbaren Doppelgewinn. "Jeder spricht von Tipp-24", jubelt Fratini. "Eine solche Werbung ist kaum mit Gold aufzuwiegen."

Tatsächlich ist der Wett-Coup unbezahlbar. Denn Werbung für Glücksspiele im Internet ist in Deutschland ist verboten - auch wenn die Anbieter in ihrem Heimatland eine Lizenz für den Wettspielbetrieb besitzen. Solche Lizenzen werden übrigens in Deutschland für private Anbieter überhaupt nicht vergeben. In dem 2006 geschlossenen Staatsvertrag Glücksspiel haben die Bundesländer einen umfangreichen Schutz für das staatliche Lottospiel formuliert. Ihr Argument: Lottospiel im Internet könnte zur Sucht führen. Seit Anfang 2009 nun ist die letzte Stufe des Glücksspielverbots in Kraft.

Für Tipp-24 stand deshalb zwischenzeitlich das eigene Geschäftsmodell in Frage. Bis zum Jahreswechsel verdiente das Unternehmen sein Geld als Vermittler der staatlichen deutschen Lotterie, als Lottoannahmestelle im Internet sozusagen. Doch der Vorstand unter Führung von Tipp-24-Gründer Jens Schumann ersann eine Firmenkonstruktion, mit der das Unternehmen trotz des Staatsverbots weiter gut leben kann: Sie gründeten eine Tochtergesellschaft namens MyLotto24 in Großbritannien - und übertrugen eine 60-Prozent-Mehrheit an eine Stiftung in der Schweiz.

Die Hamburger Tipp-24 AG gebietet als Holding über eine Minderheitsbeteiligung und kann deshalb in Deutschland ungestört arbeiten. Für den Fall, dass sich die Verhältnisse eines Tages wieder ändern und der Betrieb in Deutschland wieder möglich sein sollte, hat Tipp-24 mit der Stiftung eine Rückkauf-Option vereinbart.

Mit seinem Geschäftsmodell hat das Unternehmen durchaus Erfolg: Der Umsatz der Tipp24 AG stieg im ersten Quartal mit 25 Millionen Euro auf mehr als das Doppelte, das Ergebnis kletterte gar von 2,7 auf 14,6 Millionen Euro. Der Aktienkurs verzeichnet im Vergleich zum Jahresbeginn ein ansehnliches Plus.

Konkurrenz für staatliche Lotto-Gesellschaften

Die komplizierte rechtliche Konstruktion gilt unter Experten als juristisch wasserdicht - zumal jeder Lottospieler bei der Abgabe seines Wettscheins versichern muss, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht in Deutschland weilt. Schwierig zu beantworten ist lediglich die Frage, ob der Glückspilz seinen Gewinn wieder abliefern muss, wenn ihm nachgewiesen werden kann, dass er entgegen seiner Versicherung doch in Deutschland war. "Diese Frage ist so eindeutig nicht geregelt", sagt ein Rechtsanwalt. "Sicher ist aber, dass das Verbot Glückspiele anzubieten nicht damit gleichzusetzen ist, dran teilzunehmen."

Kritiker werfen der Regierung ohnehin vor, sie versuche durch Einschränkungen bei Online-Wetten lediglich das Lottomonopol der staatlichen Annahmestellen zu verteidigen. Tipp24-Chef Schumann moniert, der Glücksspielvertrag in seiner jetzigen Form sei nicht haltbar. "Bei uns dürfen Privatanbieter Spielautomaten betreiben und im Internet Pferdewetten anbieten - Online-Lottodienste dagegen sind verboten", sagte er SPIEGEL ONLINE.

Auch Jochen Reiche, Analyst bei SES-Research, glaubt nicht an den Sinn des Verbots des Internet-Lottos. Das habe den staatlichen Lotto-Gesellschaften eher Nachteile beschert, erklärt er. Aus einer Annahmestelle, die letztlich ihre Interessen vertreten habe, sei nun ein ernsthafter Konkurrent erwachsen, der bei seinen Geschäften statt mit elf Prozent Provision nun mit einer Marge von mehr als 40 Prozent rechnen könne. "Das Geschäftsmodell funktioniert", sagt Reiche. dass zeige sich schon daran, dass das Unternehmen einen Millionen-Jackpot problemlos auszahlen könne.

Ganz anders sehen dies naturgemäß Vertreter der staatlichen Lottogesellschaften. Es ärgere ihn, dass es weiterhin Firmen gibt, die "illegalerweise diese Dinge anbieten", ätzte Erwin Horak, Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern, in der "Süddeutschen Zeitung". Schließlich sei das Online-Glücksspiel doch mit Inkrafttreten der letzten Stufe des Glücksspiel-Staatsvertrags am 1. Januar 2009 verboten. Eigentlich dürfte es solche Online-Angebote damit nicht mehr geben.


:laugh::laugh::laugh:

Ich hab Tränen gelacht! "Eigentlich ist das doch verboten!" Wahnsinn! Wie ein eingeschnapptes Kind, das nicht verstehen will, dass manche Regeln einfach nicht durchzusetzen sind. Jetzt ist genau das eingetreten, was schon immer prophezeit worden ist: Das Geschäft wird nun von Unternehmen gemacht, über die der Staat überhaupt keine Kontrolle mehr ausüben kann.
Wenn jetzt tatsächlich noch jemand über jaxx den Euro-Millions-Jackpot knackt, ist der Lottoblock doch am Ende.

Mann, ist das geil!

Schönes Wochenende, aub
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.060.557 von arbeiterundbauer am 25.09.09 19:57:34interessant finde ich allerdings die Aussage, daß man aber trotzdem mindestens ein Plus von 30 Mill erreichen wird! Nun frage ich mich wieder, warum jaxx das nicht gebacken bekommt, wo sie doch so gut aufgestellt sind, stattdessen gibts wahrscheinlich nicht mal ne schwarze Null, ich hab wohl wirklich in die falsche Firma investiert:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.060.666 von Banzai am 25.09.09 20:10:50Das liegt natürlich an der größeren Bekanntheit von Tipp 24 in Deutschland, Jaxx kennen hierzulande zu wenige, außerdem hat Jaxx mehr auf Sportwetten gesetzt, für das Unternehmen Jaxx ist nun erst mal die Konsolidierungsphase wichtig, Expansionen wie nach Italien sollte man erst mit schwarzen zahlen wagen, sonst erleidet man Schiffbruch.

Wer schlussendlich in Deutschland den zweiten Jackpott geknackt hat und ob dieses von Deutschland aus geschah, werden wir nie erfahren, da ja immerhin ein englisches Unternehmen den Gewinn auszahlt und dieses den deutschen Behörden gegenüber keine Auskunftspflicht hat :laugh::laugh:. Schönes Eigentor für den Lottoblock, ob realer Gewinner oder nicht. :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.062.408 von Schniposa am 26.09.09 09:42:47weiß nicht, ob das nur am Bekanntheitsgrad liegt, ein Großteil dürfte wohl auch auf das in meinen Augen schlechte Managment zurück zu führen sein
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.062.536 von Banzai am 26.09.09 10:35:30Und was genau kritisierst Du an dem Management, wo liegen Deiner Meinung nach die Fehler die das Management zu verantworten hat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.062.767 von Schniposa am 26.09.09 11:45:01ich sagte nicht, daß sie Fehler machen, sondern daß sie schlecht sind, denn beide Firmen Tipp24 und Jaxx sind im gleichen Geschäft tätig, nur daß die eine Firma seit Jahren Gewinn macht und die andere eben nicht, ergo macht das Management von Jaxx hier etwas schlechter als das von Tipp24 und der Kurs spricht ja nun Bände und die Äußerungen vom Management vor den letzten Zahlen (Dividende usw.) wohl auch. Ich hab lange an Jaxx geglaubt, aber mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis kommen, daß es nicht nur am Staatsvertrag liegt/lag sondern an der Unfähigkeit des Managements und ich kann nur hoffen, daß die irgendwann mal die Kurve kriegen und der Kurs wieder anzieht, daß ich so halbwegs mit wenig Verlusten aus der Nummer hier raus komme!
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