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+++ COBANK +++ Verstaatlichung zu Lasten der Aktionäre+++ BLESSING RAUS +++ - 500 Beiträge pro Seite



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das darf man denen nicht durchgehen lassen...alle Anleger wurden verarscht´....das MUSS Folgen haben
'FTD': Commerzbank braucht weitere 10 Milliarden Euro Eigenkapital vom Staat
by dpa-AFX und FINÜbersicht Zurück Weiter
08.01.09 16:07
HAMBURG/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank braucht einem Pressebericht zufolge deutlich mehr Kapital vom Staat als bislang bekannt. Die zweitgrößte deutsche Bank wolle vom staatlichen Rettungsfonds SoFFin weitere zehn Milliarden Euro an frischem Eigenkapital, schrieb die 'Financial Times Deutschland' (FTD/Freitagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Der Staat hatte der Commerzbank, die kurz vor der Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank steht, bereits Ende des vergangenen Jahres 8,2 Milliarden Euro als stille Einlage zur Verfügung gestellt. Bei der Commerzbank war vorerst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die SoFFin wollte die in dem Bericht genannten Zahlen nicht kommentieren.

Mit den insgesamt 18,2 Milliarden Euro wolle die Commerzbank alle Risiken absichern, die durch die rund fünf Milliarden Euro teure Übernahme der Dresdner Bank drohen, die im Januar abgeschlossen sein soll. In den Büchern der Dresdner schlummern dem Bericht zufolge noch Milliardenrisiken durch ausfallgefährdete Wertpapiere. Die Allianz soll nach 'FTD'-Informationen ausfallgefährdete Risikopapiere ihrer Banktochter in Höhe von 1,8 Milliarden Euro übernehmen. Das sei das Ergebnis von Gesprächen zwischen SoFFin, Commerzbank und Allianz, hieß es in dem Bericht.

Ein Allianz-Sprecher wollte sich zu den in dem Bericht genannten Details nicht äußern. Er verwies darauf, dass der Verkauf der Dresdner Bank bis Ende Januar abgeschlossen sein soll. Die Aktie der Commerzbank setzte am Donnerstag ihre Talfahrt fort. Bis 16.00 Uhr verlor das Papier rund 21 Prozent auf ein neues Rekordtief von 4,79 Euro. Das Papier der Allianz gab knapp sieben Prozent ab./zb/stw
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52ANNA hat mein vollstes Mitgefühl, da ist mal ne Sammelklage fällig! :mad:
Warum Betrug? Wann hat Blessing den gesagt das die Commerzbank kein Geld von Staat mehr braucht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.568 von D2Chris am 08.01.09 16:29:23halt die PRESSE!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52Tut mir eigentlich schon wieder leid das ich in diesen Thread ein Posting abgegeben habe. Ist eh nur wieder so ein sinnloser Wichtigtuer-Thread von Anna!
Anna, weißt Du, wie es kommen wird?

Die Deutsche Bank wird den Schrottladen übernehmen. Und das noch in 2009, Urs lacht sich gerade nen Ast....

Da halt ich jede Wette drauf.:D

Viele Grüße und weiter runter....leider...

Grüße

Dabeiseit1987
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52liebe. lieber ANNA,

du hast *** ad hoc: ANNA in deiner Überschrift vergessen:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.606 von D2Chris am 08.01.09 16:32:13pass mal auf Sportsfreund, das ist kein Spass und jetzt mach Dich vom Acker BITTE
Jetzt geht es wohl doch runter unter 2 oder 1.
Finger weg von Dt. Bankaktien kann man da nur sagen. Völlig unfähige Manager und Misswirtschaft, soweit das Auge reicht.

Und hier schiesst der Staat noch gutes Geld nach! Wozu haben wir denn eine Insolvenzirdnung? Um solche Pleitekandidaten geregelt abzuwickeln. Das frische Geld hätte man lieber in einer Auffanggesellschaft investiert!

Der einzige Fels in der Brandung ist bis dato noch die Dt. Bank, die laut Ackermann alle Risiken gekonnt umschifft hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.617 von dabeiseit1987 am 08.01.09 16:33:02Mit der Dreba will niemand diesen Sch.... haben. Keine Übernahme, naja für nen symbolischen Euro liesse sich derbewunderer erweichen.
tja leute kenne das spiel mit RBS mur mit dem kleinen unterschied das bei RBS alle leichen raus sind und neu aufgebaut werden kann.

COBAwir noch weiter fallen.....schätze so bei 3,00 € ein kauf wert vorher nicht
Wenn die Deutsche Bank die "alten" Bilanzierungsregeln anwenden würde, stände sie auch nur bei 5-8 Euro.

Bei der Deutscne Bank steht das Kusmassaker jedenfalls noch aus.

Liebe Grüße

1987
anna müsste es eigentlich besser wissen, immerhin hat sie/er/es ja schon die internetblase überlebt!!
Es braucht wieder Bankiers - und weniger Banker.
Kann eine Investor Realtions Abteilung / Kommunikatiosnabteilung mehr versagen????
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.660 von ZertifikatLiebhaber am 08.01.09 16:36:38Der einzige Fels in der Brandung ist bis dato noch die Dt. Bank, die laut Ackermann alle Risiken gekonnt umschifft hat.

:laugh::laugh::confused::confused::laugh::laugh:

jaja sicher, wohl ehr die eben primary dealer ist und sich daher auch direkt bei heli ben bedienen kann
Da hat Supernasenanna mit COBA mal wieder tief in die Kacke gegriffen und jetzt sind die anderen schuld, hahahahahahaha ich lach mich schlapp, ihre nächsten Käufe sollte sie besser anonym machen.Jaja Anna, so kommts manchmal, wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt, ich glaube deine Anhängerschaft wird von mal zu mal kleiner, du Supernase!!!!
Verdammt, so langsam werde ich auch nervös. :( IR Ackermann: "Ein neuer Marktführer entsteht in Deutschland." Da entsteht eher ein neuer Pennystock.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.786 von pirmasenser am 08.01.09 16:48:56Und Du? Fährst Polo und kaufst im penny Markt, Penner
Wenn ich du wäre, würdeich mich jetzt klamm und heimlich hier verabschieden anstatt mit Schaum vorm Mund rumtönen. Zur Info: Ich fahr nen Benz und kauf beim Dallmayer du Leuchte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52Und erst kürzlich hat dieser arrogante KERL BLESSING in einem Interview in der Welt am Sonntag gesagt, die Kunden die der coba über die Jahre treu geblieben sind und nicht jedem besseren Angebot im Markt hinter her gelaufen sind, wären die, die er jetzt auch mit Krediten bedient.
Der hats nötig!!1
Bitte streitet Euch nicht!:kiss:

Der COBA-Kurs bricht auch so zusammen.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.819 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:51:42Ich kann ja deinen persönlichen Ärger aufgrund deiner scheinbar misslungenen Anlage verstehen;

aber bitte: Wenn du schon so offensiv postest musst du wohl mit ironischen Kommentaren leben müssen.

Ich hatte im Nov/Dez als der Deal vorgezogen/geändert wurde, und die Allianz auf 4 Mrd € verzichtete mehrere Vermutungen geäußert, von der jetzt eine eingetreten ist; Mich überrascht aber ebenfalls die Höhe der benötigten Gelder zumahl die Allianz Papiere der DreBa in Mrd-Höhe übernimmt.

Die Tatsache, dass die Bondanleger den staatl. geschützten Bond in der Höhe nachfragen zeigt, wieviel Liquidität noch in den Märkten ist. Bärenrallye zu Ende?

ganz ehrlich: Ich freue mich nicht, wenn sich andere verspekulieren, aber damit muss man rechnen....
jetzt beruhigt euch wieder, im moment im finanzsektor zu investieren birgt viele gefahren und jeder weiss es. aber das ist noch nicht das letzte wort !
16.54: Die Commerzbank wird zu einem Viertel verstaatlicht. Der Bund übernehme 25 Prozent plus eine Aktie an der zweitgrößten Bank des Landes, teilte die Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Die Bank erhalte zusätzliches Eigenkapital im Wert von zehn Milliarden Euro.

Quelle: SPON
Betrug ist sicher das falsche Wort, aber die folgerichtige Abstrafung eines Grössenwahns, den wohl ohnehin niemand verstanden hat, denn das die Coba in einem derart schwierigen Umfeld die Aquisition des Dauerpatienten Dreba nicht meistern würde, hat wohl fast jeder vorausgesagt.

Die Opfer sind wohl die Aktionäre, und auch die Bürger, die jetzt einen Notpatienten mehr durchfüttern müssen, als ob wir nicht schon genügend nicht überlebensfähige Landesbanken hätten.

Denke dass die Probleme der Commerzbank auch dazu führen werden, dass viele Kunden sicher nach einer neuen Bankverbindung umschauen werden, wenngleich man natürlich- um die Panik nicht noch zu erhöhen- sicher keine Sorgen um seine Einlagen machen muss, dank unseres fürsorglichen Staates.

Allerdings wer will eine Beraterbank, die dringend selber bessere Berater benötigt ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.016 von derbewunderer am 08.01.09 17:07:37also jetzt lass mal die kirche im dorf...an vw ist nedrsachesn auch mit 20 % beteiligt und dennoch ist das kein staatsunternehmen...

invest2002
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.819 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:51:42scheiss aufs geld.....hauptsache GESUND !!!:laugh:
:laugh::laugh: werbung und wirklichkeit klaffen bei der dresdner bank doch schon seit jahren weit auseinander...die haben den ast auf dem sie sitzen seit jahren kontinuierlich angesägt...

invest2002
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.076 von invest2002 am 08.01.09 17:12:23War nur die News von Spiegel Online im Krisenticker. Ist jetzt wohl eine Staatsbude, aber für 10 Mrd. nur 25%. Immerhin Bewertungsbasis sind wohl 40 Mrd. :laugh::laugh::laugh:.
das ist alles noch viel schlimmer als alle gedacht hatten ...das Kursziel von 2 € ist so nicht mehr aufrechtzuerhalten,
Coba ist eine neue Hypo Real Estate SOFORT VERKAUF !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.819 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:51:42
Oh Anna, komm mal wieder auf den Boden! Aber zieh Dir den Belag nich gleich wieder in die Nase! Soll agressiv machen, hab ich gehört! :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.114 von derbewunderer am 08.01.09 17:15:55na das sollte wohl eine bankpleite verhindert werden...

invest2002
huch ein neuer Anna Thread,
is se raus - gehts deshalb wieder hoch:laugh:

jetzt ist die HRE und die COmmerzbank ja fast gleichgestellt- pumpt doch nochmal 50MRD in die COmmerzkrank, mal sehn ob die AnalystenTrolle der Commerzbank wieder die HRE bashen und Kursziele von 50 Cent sehen

warum gibts eigentlich fuer Banken Shortschutz weil der Staart seinen Finger in das BankerA**ch steckt dass der Durchfall endlich stoppt:p

bcs
anna, damals als wir beide den zoo besucht haben warste noch besser drauf.

jetzt wo du nicht mehr tennis spielst versuchste dich als WO posterin.


mensch anna, muss das sein.

guckmal wie schoen es damals war...







love :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.139 von invest2002 am 08.01.09 17:17:59:D we are the Champions we are the Chanpions no time for Bankers :D


hoffentlich schmeisst man jetzt die Analystentrolle raus- oder werden die jetzt auch Verstaatlicht:mad:
Mutti hat gerade angerufen und fragt, ob das Bankgeheimnis bei der Cobank zukünftig angewendet werden darf`...:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.819 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:51:42Hallo Anna,
kannst du dich an mein Posting von gestern erinnern:
"Kursziel für die coba <5€"
Das es so schnell kommt hätte ich nicht gedacht...
Naja, jetzt ist sie ja fast wieder bei 5,5!

Ich weis nicht warum du dich so aufregst, bei Einzelaktien muss man immer, egal welche Firma, mit Totalverlust rechnen...

Viel Spaß weiterhin beim Traden.

af
Herzlichen Glückwunsch an alle die zum ATL verkauft haben.
Man,man,man
5.60
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.185 von againstfotsch am 08.01.09 17:21:35Woher kommen die 25%? Aus einer KE? Dann sollte der Kurs wegen Verwässerung fallen.
Der Blessing macht einen Superjob. Genial, wie der scheibchenweise den Politikern die Milliarden um milliarden aus der Nase zieht und so ein bankrottes Unternehmen am Leben hält.

Die Aktionäre können ihm dankbar sein! Besser ein Kurs von 1,-- bis 2,-- Euro als ein Kurs von 0,--. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.151 von friesko3 am 08.01.09 17:19:04Anna ist schon ne geile Sau! :kiss:
Commerzbank wird teilverstaatlicht

Milliardenrisiken ließen die Übernahme der Dresdner Bank für die Commerzbank zur existenziellen Gefahr werden. Der Bund hilft deshalb mit einer weiteren Kapitalspritze von zehn Milliarden Euro aus - und übernimmt im Gegenzug 25 Prozent der Bank.

Berlin - Der Bund halte künftig 25 Prozent plus eine Aktie an der zweitgrößten Bank des Landes, heißt es in einer Adhoc-Mitteilung der Bank. Die Transaktion erfolge durch die Emission von rund 295 Millionen Stammaktien und durch eine stille Einlage in Höhe von ca. 8,2 Milliarden Euro. Als Preis pro Aktie seien sechs Euro vereinbart worden. Die Konditionen der stillen Einlage orientierten sich an jenen, die der Commerzbank im Dezember gewährt wurden.

Zusätzlich soll Allianz die Kapitalausstattung der Dresdner Bank stärken. Dies erfolge durch die Übernahme von verbrieften Wertpapieren (Collateralized Debt Obligations) im Nominalwert von zwei Milliarden Euro für einen Kaufpreis von 1,1 Milliarden Euro. Auf Basis von Basel II ergibt sich daraus für die neue Commerzbank eine Entlastung risikogewichteter Aktiva von 17,5 Milliarden Euro und damit eine Freisetzung von Eigenkapital in Höhe von 700 Millionen Euro. Weiterhin wird die Allianz eine stille Einlage in Höhe von 750 Millionen Euro zeichnen.

Mehr dazu in Kürze bei SPIEGEL ONLINE

Quelle: SPON


Allianz strong sell
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.265 von Auswertung am 08.01.09 17:27:52aber hallo:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.338 von derbewunderer am 08.01.09 17:33:25Nettes Leverage. 17,5 Mrd. für pissige 700 Mio. EK.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.382 von derbewunderer am 08.01.09 17:37:30Na ja sieht so aus als hätte ich mächtig daneben gegriffen.
EK 13,00 und nochmal 5stellig zu 6,50 Euronen

Gibt halt keine Butter mehr aufs Brot.
das schlimme ist, dass Insider gewarnt waren und seit Tagen verkauft haben. alle anderen wurden schwer verarscht. Da muus die Aufsichtsbehörde wegen Insiderhandel.

Kohle ist verzockt und der Börsenwahnsinn hat ein neues Kapitel geschrieben und der BLESSING trinkt sicher heute Abend nen feinen Barolo auf seinen Deal der Verstaatlichung.

Das ist so bitter, dass dies ungestraft bleibt.
ich habe laufend vor dieser bude und blessing gewarnt. das ist hier im forum ja auch dokumentiert. und ich warne nocheimal deutlich, dass 5 Euro nicht der Boden ist. Wir werden in jedem Falle neue ATL sehen - und das sehr schnell! Die Allianz weiss schon, warum sie auf Teufel komm raus die DRecksBAnk los werden wollte !
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.658 von drrerpol am 08.01.09 18:04:29ja, vielleicht hast Du Recht aber mit einer Verstaatlichung haben wir doch alle nicht gerechnet:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.534 von AnnaKournikova am 08.01.09 17:52:21hast du nicht eine Ad-Hoc rausgebracht, dass man kaufen soll:D

*** ad hoc: ANNA schlüpft unter COBANKs Rettungsschirm! ***

und gestern hab ich dich auch darauf hingewiesen- diese Analystentrolle haben bei der eignen Bank keinen Ueberblick bashen aber ihre Kollegen - "das wird jetzt halt ne Kontrollierte Insolvenz unter Staatsaufsicht" zu Geil, die Banken halten das Geld zurueck fuer die Industrie und der Staat wischt denen den Hintern;)

-> dann hast du doch die Leute ver*

Meine Meinung - Shortschutz fuer alle - aber dann verrecken ja noch die restlichen Banken mit ihren NakedShorts:D

bcs
Herr Steinbrück!
Bitte SOFORT alle "systemrelevanten" Banken verstaatlichen!
Alle Vorstände erstmal in U-Haft! Trifft keinen falschen!
Die Bundesrepublik Deutschland ist in Gefahr / Ein Zusammenbruch der Bankenwirtschaft auch im Salamicrash wie derzeit voranschreitet ist der Beginn vom Untergang der staatlichen Ordnung! :keks:
Die gesamte Wirtschaft leidet unter diesen assozialen Zockbuden!

Banken haben die Aufgabe Kredite zu Vermitteln / Einlagen zu verwalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.747 von bcschirmer am 08.01.09 18:12:58NakedShort

die Deutsch Bank hat sich leider erwischen lassen:D
http://www.nyse.com/pdfs/08-AE-02.PDF

in deutschland wird sowas ja nicht ueberprueft, dasd Bafin ist hat ja genug damit zu tun, dass auch ja niemend Staatseigentum shortet:keks:

Meine Meinug alle AGs unter shortschutz!

bcs
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.756 von Haraldo78 am 08.01.09 18:13:53da sind wir ja jetzt schon 2 die den Ueberblick haben,
musst nicht nach Steinbrueck rufen, abwahl ist die Antwort

Wir haben Wahljahr!
Mal sehn viellecht macht uns ja eine Partei ein Angebot

1. Shortschutz fuer alle / oder Transparenz
2. Wiedereinfuehrung der Steuerfreiheit nach einem Jahr
3. Divedendenbesteuerung wie zuvor
4. Auch das BaFin muss kontrolliert werden!

bcs
Der liest hier mit, oder wenigstens seine Lakaien.
Und wenn er´s nicht tun sollte würde ich ihm dazu raten denn vieles was derzeit passiert steht hier überall schon seit Jahren! Die Leute die das schreiben werden aber ständig als Weltuntergangsspinner beschimpft etc.!

Die rosa Brille steht uns ja am besten! Einfach den Amis hinterher wie die Lemminge..
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.756 von Haraldo78 am 08.01.09 18:13:53Banken haben die Aufgabe Kredite zu Vermitteln / Einlagen zu verwalten.

genau das ist deren aufgabe und als vermittlungsstelle für zahlungen zu dienen...aber dabei wird ja nicht genug verdient..bestes beispiel für eine weitere abzocke ist der kontokorrentkredit...der ist immer noch 2 stellig, obwohl die zinsen wieder so niedrig sind, wie selten...bei ungenehmigter überziehung wird dann noch etwa 4, 5 % draufgesatelt und das monatlich oder vierteljährlich in rechnung gestellt, was den effektivzins gewaltig erhöht...

invest2002
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.892 von Haraldo78 am 08.01.09 18:29:36stimmt, wir wurden alle getäuscht, ich inclusive
:( eins könne wir auf alle Fälle festhalten,es gab reichlich Insiderhandel...die letzten paar Tage.
FUCK THEM:cry::cry:
Die arbeiten demnächsten in der Kaiserstrasse in einer GAY-Bar. Ihren Job-Title können die behalten, die A N A L ysten.
:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.915 von Thewatcherone am 08.01.09 18:32:42Der Kurs wurde dermaßne durch die Insider gedeckelt....alle wussten es ausser mir, ich empfinde es als großen Betrug. auch wenn wo das jetzt korrigieren wird
Unfassbares statement:eek:

BMF sieht in Staatsbeteiligung starkes Signal für Commerzbank
08.01.2009 - 17:30

BERLIN (Dow Jones)--Das Bundesfinanzministerium (BMF) bewertet die geplante staatliche Beteiligung an der Commerzbank AG als Hilfe für eine künftig erfolgreiche Arbeit der zweitgrößten Bank Deutschlands.

Die Bereitschaft der SoFFin, die Commerzbank mit zusätzlichem Eigenkapital zu stärken, und die vorgesehene Beteiligung des Bundes mit 25% plus eine Aktie sind ein starkes Signal für eine starke Commerzbank", erklärte Torsten Albig, Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, am Donnerstag in Berlin kurz nach Veröffentlichung der entsprechenden Details in einer Adhoc-Mitteilung der Commerzbank.

Damit ist das Feld bereitet für eine erfolgreiche Zukunft der künftigen neuen und größeren Commerzbank, die nun die Übernahme der Dresdner Bank bald zum Abschluss bringen wird", erklärte Albig weiter. Der Bund versteht seine Beteiligung nicht als "Teilverstaatlichung, sondern als Wahrnehmung unserer Verantwortung für einen der großen deutschen Akteure am Finanzmarkt".

Die Commerzbank werde nun mit einer Kernkapitalquote von etwa 10% in der Lage sein, sich auch in der Finanzmarktkrise erfolgreich und wettbewerbsfähig aufzustellen. Das sei zum Vorteil der deutschen Volkswirtschaft. Der Sprecher von Steinbrück verwies darauf, dass "alle getroffenen Entscheidungen (...) unter dem Vorbehalt der notwendigen Gremienbeschlüsse stehen, die wir erwarten."

Die Commerzbank AG erhält vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) 10 Mrd EUR zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Wie die Bank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte, gibt sie dazu rund 295 Mio Stammaktien zu je 6 EUR aus und erhält zusätzlich eine stille Einlage über rund 8,2 Mrd EUR. Die Kernkapitalquote der Bank soll damit rund 10% erreichen.

Nach der Transaktion halte der Bund 25% plus eine Aktie an der neuen Commerzbank. Die Konditionen der stillen Einlage orientierten sich an jenen, die der Commerzbank im Dezember gewährt worden seien, so die Commerzbank. Die Bundesregierung werde mit der EU-Kommission die beihilferechtlichen Details klären.
frage an die profis


was passiert tendendziell mit dem kurs der coba auf sicht von 2 jahren ???????????????

danke.
Kurs pendelt zwischen 2 und 5 €, auf die nächsten 5 Jahre verdient die Coba kein Geld, aber es lauern noch Milliarden Risiken in den Büchern !!

wieviel ist denn weg Anna ? lass den Kopf nicht hängen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.930 von AnnaKournikova am 08.01.09 18:35:16Cool Down Anna. Du versuchst scheinbar hier einen Skandal aufzudecken. Ein Daxunternehmen durch Insider gedeckelt. :laugh::laugh::laugh: Dümmer geht es nicht mehr.
Gegen die Bankmanager von heute waren ja seinerzeit die Vorstände der "Neuer Markt Buden" direkt seriös!

Comroad hatte seinerzeit fast ein seriöseres Geschäftsmodell, auch wenn sie keins hatten!

Fiel mir grad so ein....

:laugh::laugh::laugh:
:D...wir lachen,hast recht...der neue markt war balde seriös dagegen...aber ernsthaft. so geht es doch nicht weiter.
sonst fliegt uns der laden wirklich mal irgendwann in die luft...hat denn niemand mehr ehre? mensch,das sind in den obersten etagen doch alles seil(burschen)schaften...habt ihr denn keine ehre mehr???
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.335.242 von Thewatcherone am 08.01.09 19:09:59Der Merckle hatte das, was man als Ehre bezeichnen könnte.

Aber ein angestellter Manager und Ehre?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.994 von sandmann2008 am 08.01.09 18:44:50@Sandmann

Was passiert tendentiell mit der Coba auf Sicht von 2 Jahren, wenn sie denn teilstaatlich bleibt? Frag' dich mal lieber das. Die Landesbanken, die IKB, die BfW, die Hypo Real Estate, die waren/sind alle staatlich oder teilstaatlich. Insofern daher keine so gute Aussichten für die Commerzbank, weil, hattest du schonmal irgendeine Staatsbank in Deutschland gesichtet, die irgendwann mal erfolgreich gearbeitet/gewirtschaftet hat(-te)???? Lachhaft. Arme Commerzbank. Sie wird nun der Kofferträger von schlabberweichen, korrupten Politikern und sozialstaatlicher Lobbyinteressensgeklüngel werden müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.335.272 von Datteljongleur am 08.01.09 19:13:11Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.
Damit sagst du ja aus das jeder Manager der eine Fehlentscheidung macht und Ehre besitzt Selbstmord machen sollte.
Wer fehlerlos ist werfe den ersten Stein!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.335.272 von Datteljongleur am 08.01.09 19:13:11:cry:...ja,vielleicht bin ich zu naiv:rolleyes:
Commerzbank:


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Erste Sahne!:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.334.994 von sandmann2008 am 08.01.09 18:44:50Hallo Sandmann,

die Charttechnik zeigt eindeutig nach oben heute mit 5.72-5.73 um 14.52Uhr. Die Annahmen hier sind sehr emotional:eek:, was häufig kein guter ratgeber ist. Die faulen wertpapiere werden demnächst in eine BAD BANK eingegliedert.Danach ist die Coba wesentlich besser psositioniert als Mitbewerber. Die Kanzlerin kann es sich zudem nicht leisten, das die Coba pünktlich zur Bundestagswahl Rekordverluste anmelden wird.
Die nächsten Ausschläge sind 6,77 € 8,20€. Kursziel in 9 Wochen.

Gruß und gute Trades :cool:
Vincent
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.335.883 von vincent17 am 08.01.09 20:23:13BAD BANK;)
wird die dann von Lehman gefuehrt...

weiss einer, ob man die Domain lehman.com kaufen kann,
ich wuerde darauf gerne eine PayPalButton Dienst anbieten,
der fuer nachweislich Arbeitslose Analysten gedacht ist ...

Hinter jeder Analyse eines arbeitslosen Analysten, kommt ein SpendenButton- mein Beitrag zur Bewaeltigung der Finanzkrise...
Fuer Anna mach ich auch einen Eintrag...
Hinter jede Empfehlung :p

dadada da dada da da...

bcs Schirmer hilft!
Die zweitgrößte Bank als "Staatsbank" Ist doch nicht schlecht, dann kann das Finanzamt gleich online Konteneinsicht nehmen.

Wenn die Banker jede Woche neue Löcher in den Bilanzen finden, dann möchte ich nicht wissen, was noch alles gefunden wird.

Vor Wochen wurde doch berichtet, dass man auf einem guten Weg ist und siehe da, ma braucht nochmals 10 Mrd., wenn dass nicht ein guter Weg ist. Was wird wohl am Ende des Weges zu finden sein?

Wenn der Bund zwei Beamte in den Vorstand nehmen möchte, dann gute Nacht. Siehe IKB, ...

Ich würde sagen, dass die Vorgehensweise schon betrugsähnliche Züge hat, na ja ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.335.883 von vincent17 am 08.01.09 20:23:13witzbold...wenn ich immer diese kursziele höre !!

die bank hat fürs erste ausgespielt. COBA wird in den nächsten tagen sehr volatil....und der KURS von 3 € wird auf kurz oder lang auf jedenfall erreicht werden.

was die bank alleine an zinsen im jahr an den bund zahlen muss ist schon gewaltig. kein spielraum mehr für fantasie.....

gute nacht für dieses jahr


3 € wir kommen und das ist fakt!!
Hier geht es um Betrug! Dem Aktionär wurde doch vorgetäuscht, dass mit 8,2 zwei!!!!!!!!!!!!! Mrd € alle Risiken abgedckt sind! WER konnte denn ahnen, dass nochmal 10 MRD !!!! an Kapital benötigt werden, nur um diese scheiss Dreba zu schlucken. Man fühlt sich machtlos gegen diesen staatlichen Eingriff in die Privatwirtschaft. Das ist es, was einen freiheitlich denkenden Menschen austicken lässt. Was soll man denn gegen diese korrupten Politiker und Banker ( Blessing wurde doch massiv korrupiert) machen. Es stecken doch alle dahinter, ob rot ob schwarz, Merkel und Steinbrück....mehr gelogen wurde doch nur bei der T-Aktie, die nie wieder richtig aufgestanden ist. Einmal am Boden immer am Boden, sobald der Staat mitwirkt. :look:
und diese beschissenen Verluste lassen sich nichtmals gegen andere Einkunftsarten verrechnen....
ach ja, selbst die Redakteure von Wallstreet-online wollen den Titel des threads ändern, sollen sie sich mal ne neue ANNA suchen, die bessere threads aufmacht. Ich stehe dazu, es war eine betrügerische Handlung mit vielen Insidern:p
so hier weitere Meinungen im Internet und das ist erst der Anfang der Debatte! Ich bin sicher, daß Aktionäre klagen und dieser Sammelklage werde ich mich anschließen, das ist Fakt:eek:

2 Kommentare zu “Staat steigt bei Commerzbank ein” von politexpert am 08.01.2009 22:06 Uhr Ich frage mich ernsthaft, warum die Commerzbank die Dresdner Bank kaufen muss! Warum nicht erstmal eine Zwangskapitalerhöhung, welche die bestehenden (anonymen) Shareholder tragen müssen! Diese haben ja letztendlich auch immer vom Shareholder-Value profitiert, Unsummen an Dividenden erhalten! Komischerweise wird ganz rational davon ausgegangen, dass jetzt immer der Staat einspringen muss. Unglaublich wie die Vorstände Bonis eingesackt hatten, ohne jegliches persönliches Risiko! Sie kannten ganz genau ihre mit Risiken überladenen Bilanzen. Und nicht einmal jetzt wollen Sie die Karten auf den Tisch legen, NULL Transparenz! Die Bankenvorstände hatten gute Lobbyarbeit geleistet, anders kann man die mangelnde Regulierung des Marktes der letzten Jahren nicht mehr nachvollziehen. Es wird daraufhinaus laufen, dass der Staat Eigentümer sämtlicher Banken wird!!! Und dies wird die nächsten Jahre geschehen!!! Vielleicht wurde dies von Anfang an beabsichtigt...dann wäre die Strategie ja voll aufgegangen...aber zu Lasten des Steuerzahlers...Aber das ist rein hypothetisch...der Analyse liegen keine Beweise zu GrundeIch frage mich ernsthaft, warum die Commerzbank die Dresdner Bank kaufen muss! Warum nicht erstmal eine Zwangskapitalerhöhung, welche die bestehenden (anonymen) Shareholder tragen müssen! Diese haben ja letztendlich auch immer vom Shareholder-Value profitiert, Unsummen an Dividenden erhalten! Komischerweise wird ganz rational davon ausgegangen, dass jetzt immer der Staat einspringen muss. Unglaublich wie die Vorstände Bonis eingesackt hatten, ohne jegliches persönliches Risiko! Sie kannten ganz genau ihre mit Risiken überladenen Bilanzen. Und nicht einmal jetzt wollen Sie die Karten auf den Tisch legen, NULL Transparenz! Die Bankenvorstände hatten gute Lobbyarbeit geleistet, anders kann man die mangelnde Regulierung des Marktes der letzten Jahren nicht mehr nachvollziehen. Es wird daraufhinaus laufen, dass der Staat Eigentümer sämtlicher Banken wird!!! Und dies wird die nächsten Jahre geschehen!!! Vielleicht wurde dies von Anfang an beabsichtigt...dann wäre die Strategie ja voll aufgegangen...aber zu Lasten des Steuerzahlers...Aber das ist rein hypothetisch...der Analyse liegen keine Beweise zu Grunde

von Haderlump am 08.01.2009 17:41 Uhr In meiner kleinen Volksbank werden Mitarbeiter entlassen, weil u.a.
die Commerzbank mit nicht marktgerechten und subventionierten
Konditionen den Markt pervertiert. Der Ehrliche ist der Dumme. Dann bitte gleich alle Banken verstaatlichen und den Wettbewerb abschaffen. Was jetzt läuft, ist eine Farce.In meiner kleinen Volksbank werden Mitarbeiter entlassen, weil u.a.
die Commerzbank mit nicht marktgerechten und subventionierten
Konditionen den Markt pervertiert. Der Ehrliche ist der Dumme. Dann bitte gleich alle Banken verstaatlichen und den Wettbewerb abschaffen. Was jetzt läuft, ist eine Farce.
Wie war dies bei der Telekom, die kleine T-Aktie möchte im Keller abgeholt werden.

Der Staat schützt das Kapital aber nicht den Bürger. Wenn die COM nicht Ihren mittelfristigen Kapitalbedarf kennt, dann sind die falschen Leute am falschen Platz. Die Frage ist, wie lange dies schon bekannt ist. Es kann ja wohl kaum sein, dass man sich mal am Nachmittag trifft und bei einem kleinen Kaffe 10 Mrd. einfordert und der Bund sagt ja klar und wann willst Du das Geld? Wieviel Diskussionen wird es für das Konjunkturpaket noch geben, bevor es eine Entscheidung (ggf. 2011, wenn alles vorbei ist)gibt. Bei 10 Mrd. kann dies ja wohl auch sehr schnell entschieden werden. Was die Rolle der COM angeht, würde ich sagen dass dies offensichtlicher Betrug ist. Der Neue Markt in Reinkultur. Bei EUR 20 war die Com schom mal einen Blick wert. Bei 10 EUR erst recht und jetzt steht Sie bei 5,2 und das Ende der Risiken ist nicht absehbar. Also wieviele Risiken sind noch nicht aufgedeckt. In der Privatwirtschaft wäre dies nicht möglich, da werden i.R. die Risiken sehr schnell erkannt und dies führt zu konsequenten Abschreibungen. Die Banken dürfen aber Ihre Bilanzierungsregeln einfach mal ändern und insofern sind hier weitere erhebliche Risiken verborgen. Aber die Banken dürfen andere Unternehmen bewerten und Kursziele von 0 angeben, ab wer im Glashaus sitzt, ...

Na dann gute Nacht, es sollten doch mal die Galgenbäume vor den Banken aufgestellt werden. Den Wilden Westen sehen wir ja bereits, oh Du Land der Rechtslosen, ...
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beleidigung
Anna,

ich hatte dich gewarnt: Professor Küting hätte deinen Einstieg in COBA nicht unterstützt.

Jetzt hast du den Salat.

Das Licht am Ende des Tunnels ist ein Güterzug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.337.356 von shareperfect am 08.01.09 23:18:40gehts noch? super Tips, die Du da gibts wie man die Krise überwindet
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.337.393 von AnnaKournikova am 08.01.09 23:26:09Krise? Welche Krise? :laugh:

Nun jammer nicht, das Leben geht weiter, zur Not unter der Brücke.
Oder schnapp dir nen Oligarchen, aber die haben auch Probleme, wie man so hört.

Wenns ganz dicke kommt hilft auch eine Beauty-OP, das lenkt ab. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.337.437 von shareperfect am 08.01.09 23:36:36:confused:
was regt ihr euch auf,
die HRE waere fast eine Lehman geworden:D

http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=85497309

29.09.2008 17:37
Steinbrück: HRE-Assets sollen geordnet liquidiert werden


BERLIN (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat am Montag angekündigt, dass die Assets der Hypo Real Estate Group (HRE) in einem "geordneten Verfahren" liquidiert werden sollen. Die Aktiva sollten zu diesem Zweck in eine Zweckgesellschaft eingebracht werden, sagte Steinbrück am Montag in Berlin. Mit dem beschlossenen Rettungspaket habe man der Bank "die Möglichkeit gegeben, nicht im freien Fall, sondern in einem geordneten Verfahren abgewickelt zu werden", sagte er bei einem Statement zu der Rettungsaktion für die in Schwierigkeiten geratene HRE.

"Es ist das getan worden, was am ehesten jetzt eine geordnete Abwicklung der HRE ermöglicht", betonte der Finanzminister. Es gehe um die Abwicklung der HRE "als Unternehmen", bekräftigte er auf Nachfrage. "Für den Fall einer ungeordneten Abwicklung, einer Insolvenz, wäre erheblicher Schaden für deutsche Unternehmen entstanden", warnte Steinbrück. Darüber hinaus hätte eine Erschütterungsdynamik gedroht, "wie wir sie bisher nicht gekannt haben".

Steinbrück betonte, Bundeskanzlerin Angela Merkel und er hätten sich bei der bis in die Nacht zum Montag dauernden Notsitzung zur HRE Forderungen aus den Reihen der Banken nach Verstaatlichung der HRE entzogen. "Die Bundesregierung hat nie daran gedacht, diese Bank zu verstaatlichen", betonte er. Steinbrück erklärte, die Liquidität über 35 Mrd EUR, die der Bank bereitgestellt werde, werde zu 20 Mrd EUR von Zentralbankseite und zu 15 Mrd EUR von den privaten Banken bereitgestellt.

Der Bund hatte am Montag eine Bürgschaft über 35 Mrd EUR für das am Wochenende mit einem Konsortium privater Banken geschnürte Rettungspaket für die HRE bestätigt. Mögliche Verluste aus einer ersten Tranche über 14 Mrd EUR wollen die privaten Banken zu 60% und der Bund zu 40% übernehmen, mögliche Verluste aus einer zweiten Tranche über 21 Mrd EUR sollen hingegen allein auf den Bund entfallen. In einer Rettungsaktion über Nacht hatten Bund und Banken einen Kollaps der HRE mit Hilfe einer Finanzspritze verhindert.
Webseite: http://www.hyporealestate.com

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/jhe

(END) Dow Jones Newswires

September 29, 2008 11:37 ET (15:37 GMT)

© 2008 Dow Jones & Company, Inc.

---------------------------------------

http://www.n-tv.de/1031168.html

Dienstag, 30. September 2008
BaFin widerspricht SteinbrückHRE wird nicht liquidiert


Die Finanzaufsicht ist Äußerungen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück entgegengetreten, wonach der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) abgewickelt werden soll. "Der Kredit wurde der Bank gewährt, um ihre Liquiditätsschwierigkeiten zu beseitigen, nicht um sie zu liquidieren", sagte der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio.

Eine Auflösung des Instituts könne es nur dann geben, wenn die Kredite bei Fälligkeit nicht zurückgezahlt würden. Denn lediglich in einem solchen Fall könnten die als Sicherheiten dienenden Aktien der Banktöchter verwertet werden.

Steinbrück dagegen hatte am Dienstag in Parlamentsfraktionen Teilnehmern zufolge bekräftigt, mit dem 35 Mrd. Euro schweren Rettungspaket gehe es um eine "geordnete Abwicklung" des Münchener Immobilienfinanzierers. Am Ende des Prozesses stehe das Aus des Unternehmens in der heutigen Form.

In Berlin wurde zudem ein Papier von Bundesbank und BaFin bekannt, in dem von einer "geordneten und Substanz schonenden Neustrukturierung der HRE-Gruppe durch einen den Wert erhaltenden Verkauf der Bankentöchter" die Rede ist. Eine Sprecherin der BaFin stellte klar, dass sich dieser Satz ebenfalls lediglich auf eine Verwertung der Sicherheiten beziehe, falls die Kredite nicht zurückgezahlt würden.

Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Milliarden-Bürgschaft des Bundes für den angeschlagenen Finanzkonzern Hypo Real Estate verteidigt. Diese sei wichtig zur Stützung des Münchner Immobilienfinanzierers. Der CDU-Finanzpolitiker Michael Meister betonte bei n-tv, dass als erste die Eigentümer gefordert seien. Es könne nicht sein, dass zunächst die Steuerzahler einspringen müssten. "Und neben dieser Frage, wer als erster gefordert ist, müssen wir natürlich darauf achten, wenn wir eine Garantie geben, dass wir dann auch die Chance haben, bei der Umsetzung der Rettungsaktion genau hinzusehen, dass mit unserer Garantie vernünftig umgegangen wird", so Meister weiter.

"Totalstillstand" hat gedroht

Nach Angaben von Bundesbankpräsident Axel Weber gab es zu der dramatischen Rettungsaktion keine Alternative. Es habe "ein Totalstillstand" des Geldsystems gedroht. Die Opposition kritisierte die riesige Bürgschaft für das angeschlagene Unternehmen und den Alleingang der Regierung am Parlament vorbei. Privatbanken und Bundesländer sollten stärker an den Lasten beteiligt werden. Auch in Union und SPD gab es Kritik an dem beispiellosen Schritt.

Weber sagte bei seinem Auftritt vor der SPD-Fraktion, wenn man nicht gehandelt hätte, wäre das Inter-Banken-System, der Geschäftsverkehr zwischen den Instituten, "gecrasht". Das Einschreiten der Regierung bezeichnete er laut Teilnehmern als "Beruhigungsmittel". Auf die Frage, was in den nächsten Tagen auf dem Finanzmarkt noch passieren könnte, sagte Weber: "Es ist nicht verantwortlich, dazu hier etwas zu sagen." Die Märkte seien extrem angespannt.

Bei Bürgschaften keine Abfindungen

Die Union will mehr Einfluss der Politik auf die Unternehmen geltend machen. Fraktionschef Volker Kauder sagte, wo der Bund Bürgschaften übernehme, sollten auch Bonussysteme oder Abfindungen von Managern abgeschafft werden. Die SPD trägt die Staatsbürgschaft für Hypo Real mit. Andernfalls hätten schwere Verwerfungen in der Wirtschaft gedroht, sagte Fraktionschef Peter Struck. Auch das Vertrauen der Sparer wäre untergraben worden. Er gehe davon aus, dass die Bürgschaft nicht in Anspruch genommen werden muss.

Die Grünen attackierten die private Kreditwirtschaft. "Die Beteiligung der Privatbanken muss deutlich über das bislang verhandelte Ergebnis hinaus ausgeweitet werden", sagte Haushaltsexperte Alexander Bonde. Auch müsse der Bund Gegenleistungen wie die Übertragung von Aktien von Hypo Real fordern.
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http://www.sueddeutsche.de/finanzen/414/453109/text/

01.01.2009 17:12 Uhr Drucken | Versenden | Kontakt


Hypo Real Estate
Institut soll Steinbrück getäuscht haben


Brisante Details: Der frühere Vorstand der Hypo Real Estate soll nicht nur die eigenen Aktionäre, sondern sogar den Finanzminister in die Irre geführt haben.
Von Klaus Ott
Hypo Real Estate: Institut soll Steinbrück getäuscht haben, AP
Im Visier der Justiz: Die Hypo Real Estate.
Foto: AP


Die frühere Konzernspitze der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) soll neben den eigenen Aktionären auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, die Bankenaufsicht und andere Finanzinstitute getäuscht haben. Das geht aus Unterlagen der Münchner Staatsanwaltschaft hervor, die gegen den ehemaligen HRE-Chef Georg Funke und weitere Top-Manager wegen Verschleierung der Notlage, Kursmanipulation und Untreue ermittelt. Die Staatsanwaltschaft erhebt diese Vorwürfe zwar nicht explizit, sie ergeben sich aber aus dem Zusammenhang.


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Die weltweit agierende HRE wäre vor einem Vierteljahr beinahe pleitegegangen. Nach einer nächtlichen Krisensitzung in Frankfurt am Main mit Vertretern des Bundesfinanzministeriums, der Bankenaufsicht Bafin und anderer Kreditinstitute, bei der weitreichende Hilfsaktionen beschlossen worden waren, hatte Funke am 29. September 2008 die HRE für gerettet erklärt.

Mit den vom Bund und der Finanzbranche zugesagten Mitteln in Höhe von 35 Milliarden Euro sei der Geldbedarf der HRE-Gruppe "auf absehbare Zeit abgedeckt", beteuerte Funke an diesem Tag in einer Pressemitteilung. Außerdem kündigte der damalige Vorstandschef Abschreibungen bei der in Irland ansässigen Tochterbank Depfa an, deren Notlage die HRE beinahe in den Ruin getrieben hätte. Nur eine Woche später brauchte die HRE allerdings weitere 15 Milliarden Euro, um überleben zu können.

Vorwurf: Verhältnisse falsch dargestellt


Jetzt wirft die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Funke vor, bereits Ende September gewusst zu haben, dass die bis dahin zugesagten Hilfen nicht ausreichen würden und weitere Mittel notwendig seien. Die Staatsanwaltschaft hatte vor zwei Wochen bei einer Großrazzia zahlreiche Unterlagen und Dateien beschlagnahmt, die derzeit ausgewertet werden.

Im Durchsuchungsbeschluss heißt es, in Funkes Mitteilung vom 29. September seien die Verhältnisse bei HRE falsch dargestellt worden. Die Staatsanwaltschaft beanstandet, dass die damalige HRE-Spitze mit ihrer Mitteilung den Eindruck erweckt habe, die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe sei mit dem vereinbarten Rettungspaket vollständig gesichert. Dem Vorstand sei aber zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst gewesen, dass die ausgehandelten Hilfen nicht ausreichen würden.

Bei der Tochterbank Depfa habe ein deutlich höherer Abschreibungsbedarf bestanden als angegeben. Weitere Geldprobleme seien die Folge gewesen, lauten die bisherigen Erkenntnisse der Strafverfolger.

Telefonat mit der Bafin

Im Durchsuchungsbeschluss ist nicht wörtlich die Rede davon, dass die damalige HRE-Spitze auf diese Weise Finanzminister Steinbrück, die Bafin und andere Finanzinstitute einschließlich der Deutschen Bank getäuscht habe. Dieser Vorwurf ergibt sich aber aus dem Zusammenhang.

Funke hatte mit seiner Mitteilung vom 29. September 2008 die Ergebnisse der Rettungsaktion in der Nacht zuvor zusammengefasst, in die Steinbrück und am Ende sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeschaltet gewesen waren. Die Bundesregierung, die Bafin und die anderen Banken waren davon ausgegangen, mit den zugesagten 35 Milliarden Euro die HRE vor der Pleite bewahrt und ein Übergreifen der HRE-Krise auf große Teile des deutschen Finanzsystems verhindert zu haben. Diesen Eindruck erweckte Funke nach Angaben von Teilnehmern der Krisengespräche bei den Verhandlungen, und so kam das anschließend auch in der Mitteilung vom 29. September 2008 zum Ausdruck.

Doch bereits drei Tage später, am 2. Oktober 2008, wurden Funke und der damalige HRE-Finanzvorstand Markus Fell bei der Bankenaufsicht Bafin in Bonn vorstellig. Laut Ermittlungsunterlagen teilten die beiden der Bafin telefonisch mit, die Liquiditätslage der Tochterbank Depfa habe sich erneut dramatisch verschlechtert. Eine Finanzierung der Depfa sei nicht mehr möglich. Bund und Banken sagten zusätzliche Hilfen in Höhe von 15 Milliarden Euro zu. Diese Maßnahme sei durch eine "weitere Verschärfung" der weltweiten Finanzkrise notwendig geworden, erklärte die HRE schließlich am 6. Oktober 2008.

In den Folgetagen traten Vorstandschef Funke und Aufsichtsratschef Kurt Viermetz zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Viermetz und Ex-Finanzvorstand Fell.


-------------

Shortschutz fuer alle AGs
oder sind Banken die Besseren AGs ?
Lassen sich Politiker von den Banken an der Nase herumfuehren?


bcs
ups da fehlt noch was

In der ehemaligen HRE-Spitze wird die Sache ganz anders dargestellt. Finanzminister Steinbrück sei selbst daran schuld gewesen, dass die Bank weitere Hilfen benötigt habe. Steinbrück hatte am 29. September von einer "geordneten Abwicklung" bei der HRE gesprochen. Diese Aussage habe die Finanzmärkte zusätzlich beunruhigt und die Lage verschärft. Die HRE habe kein Geld mehr bekommen.

Solche Vorwürfe waren bereits vor einem Vierteljahr gegen Steinbrück erhoben, von dessen Ministerium aber umgehend zurückgewiesen worden. Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollten sich weder das Finanzministerium noch die Bank äußern. Funke und seine Anwälte Wolfgang Kreuzer und Franz Heiss waren nicht erreichbar.

...

soso selber Schuld oder?
Ne kann ja nicht sein, haben ja alle Shortschutz und Staatsschutz, was spielt das dann schon fuer ne Rolle wenn man von einer geordneten Abwicklung spricht:laugh:...




bcs
ich wuerde doch gerne mal die Analyse des Analysten fuer die COmmerzbank hoeren:laugh:

Michael Dunst, Analyst von Commerzbank Corporates & Markets
arbeitet der da noch>>> sonst bekommt der den 1. PayPalSpenden Button von mir - Anna wirst du Spenden>


20.11.2008 13:15

Hypo Real Estate sell (Commerzbank Corp. & Markets)
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Michael Dunst, Analyst von Commerzbank Corporates & Markets, stuft die Aktie von Hypo Real Estate (ISIN DE0008027707/ WKN 802770) von "reduce" auf "sell" zurück.

Eine deutliche Reduzierung der Ergebnisprojektionen habe auch die Senkung des Kursziels von 4,00 auf 0,50 EUR zur Folge. Im laufenden Jahr dürfte der Verlust je Aktie nun bei 3,35 EUR liegen, nachdem bislang das Minus noch auf 0,58 EUR geschätzt worden sei. In 2010 werde der Verlust bei 0,57 EUR gesehen.

In nächster Zeit würden die Ergebnisse der Hypo Real Estate von Restrukturierungs- und Zinskosten belastet.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets die Aktie von Hypo Real Estate nunmehr zu verkaufen. (Analyse vom 19.11.08) (20.11.2008/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Analyse-Datum: 20.11.2008
Hat der dann die HRE geshortet - oder wie konnte er seien Analyse umsetzen:D
Jungelchen Banken darf man doch garnicht Shorten und du hast auch noch Staatseigentum gebashed - jetzt ist die COmmerzbank ja auch Staatseigentum - Kursziel 50 Cent gell;)

Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.337.192 von AnnaKournikova am 08.01.09 22:44:32Klassischer Fall von Selbstueberschaetzung

Dann ein Paar Threads um vielleicht noch aus der Sache rauszukommen, auf Kosten anderer und dann von Betrug sprechen ...

Du bist die Groesste Panne, die es je auf WO gegeben hat

bcs

#1 von AnnaKournikova Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 22.12.08 14:42:17 Beitrag Nr.: 36.251.776
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ANNA ist masssiv in die COBANK eingestiegen.

Wisst Ihr auch warum? Es hagelt \"underperform\" Empfehlungen von drittklassigen Analysten\" der Klitschen Merrill Lynch & co, ergo ein ganz klares Kaufsignal

Wer auf diese Möchte Gern Zocker der \"Investmentbanken\" weiterhin hört, ist selber schuld.

Cobank und die Bank mit grünem Band der Sympathie stehen für klassische deutsche Wertanlage mit vermögenden Kunden. Diese Bankenehe wird funktionieren, denn besser standen nie die Vorzeichen für eine harte Integration hin zu einem profitablen Unternehmen.

Und charttechnisch siehts nach der SKS- Formation aus.

Frohe Weichnachten wünscht Euch

ANJA
das wird schon mit gaaaaaaanz langem atem....
Warum hat unser CDU/SPD Staat seinerzeit den Verkauf der Dresdner an chinesische Investoren verhindert? Dann hätten wird jetzt nicht den Schlamassel. Die BRD wird China II.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.337.571 von shareperfect am 09.01.09 00:29:40http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/375454/index.do?from=simarchiv

Deutschland: Gesetz zum Schutz vor Staatsfonds

09.04.2008 | 16:42 | (DiePresse.com)

Diese Fonds sitzen weltweit auf Barmitteln von über 2,5 Bill. Dollar. Das Gesetz soll vor Übernahmen von deutschen Unternehmen durch Staatsfonds dienen.

Die deutsche Regierung hat ihren Streit über den Schutz strategisch wichtiger Konzerne vor Übernahmen durch ausländische Staatsfonds beigelegt. "Es gibt eine Einigung", sagte der Sprecher von des deutschen Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD). Gegen den Willen von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) erhält damit auch das Arbeitsministerium ein Mitspracherecht, wenn bei feindlichen Übernahmen Jobs auf dem Spiel stehen.

Das verschärfte Außenwirtschaftsgesetz soll bald beschlossen werden. Damit könnte der Staat unerwünschte Übernahmen durch Investoren verbieten, die nicht aus der EU stammen. Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fürchtet, dass Staatsfonds aus China, Russland oder den Ölstaaten über Firmenbeteiligungen auch politischen Einfluss gewinnen wollen. Diese Fonds sitzen weltweit auf Barmitteln von über 2,5 Bill. Dollar.
Veto durch Staat

Die Regierung will auch Übernahmen durch Finanzinvestoren oder Firmen überprüfen. Der Staat darf ein Veto einlegen, wenn ein ausländischer Investor ein deutsches Unternehmen zu mehr als 25 Prozent kaufen will oder dies bereits getan hat. Dies gilt aber nur, wenn die "strategische Infrastruktur" oder die "öffentliche Sicherheit" gefährdet sind. Dies könnte zum Beispiel beim Verkauf von Stromnetzen der Fall sein.

Bereits vereinbarte Übernahmen und Fusionen sollen bis zu drei Monate rückwirkend aufgegriffen und dann je nach Entscheidung nachträglich verboten werden können. Auf Druck der EU-Kommission sollen Investoren mit Sitz in der Europäischen Union von den Regeln ausgenommen werden. Die Federführung liegt bei Glos. Arbeitsminister Scholz setzte nun durch, dass sein Haus neben Innen- und Finanzministerium sowie Auswärtigem Amt und Kanzleramt mitreden darf.
Wirtschaft gegen Schutz

Die Wirtschaft und das Bundeskartellamt halten den Schutz für überflüssig. Es drohe kein Ausverkauf deutscher Konzerne. Chinesische und russische Investoren haben laut Kartellamt nur einen Anteil von 0,5 Prozent an den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland. Andere Länder könnten auf die Pläne mit Sanktionen reagieren. Dies sei gefährlich, weil die deutsche Wirtschaft selbst rund 20.000 Beteiligungen im Ausland habe. (APA)
09.01.2009 09:07
AKTIE IM FOKUS: Commerzbank vorbörslich freundlich - Erholung von Kurssturz
Die Aktien der Commerzbank<CBK.ETR> haben sind am Freitag im vorbörslichen Handel bei Lang&Schwarz leicht erholt. Die Titel gewannen kurz vor Börsenstart 0,38 Prozent auf 5,27 (Xetra-Schluss: 5,25) Euro nach. Zum Vergleich lag der X-DAX, der auf Basis des DAX-Futures den außerbörslichen Stand des deutschen Leitindex <DAX.ETR> zeigt, zur gleichen Zeit um 0,26 Prozent über dem DAX-Schluss vom Vortag.

Ein Aktienhändler sagte: "Die können auf Jahre kein Geld verdienen! Bei 18 Milliarden Euro Staatshilfe von der Soffin zu neun Prozent Zinsen: Das mach 1,5 Milliarden Euro Zinsbelastung pro Jahr." Im besten Jahr 2007 habe die Commerzbank (News/Aktienkurs) ein Nettoergebnis von 1,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. "Hat da noch jemand Fragen? Das ist nur noch eine reine Abwicklungsbank für den Mittelstand. Das alles ist eine Riesenfarce!!!!!"

Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank hält die Teilverstaatlichung indes für den richtigen Schritt. Insgesamt sei dieses Vorgehen vor dem Hintergrund der real existierenden Finanzkrise positiv. Nun bestehe "wettbewerbliche Waffengleichheit" zwischen den europäischen und US-amerikanischen Banken, denen der Staat schon unter die Arme gegriffen habe. Den US-Banken würden en gros die "toxic assets" (Risikopapiere) aus den Bilanzen gekauft. Sie seien damit "via staatlichem TÜV-Stempel einfach attraktiver" und könnten nicht mehr untergehen. Diese Banken würden zu den "neuen großen Powerhäusern mit staatlicher Hilfe" und drohten den nicht staatlich gestützten Banken das Wasser abzugraben.

Deutschland behalte nun einen industrie- und standortpolitisch veritablen Refinanzierer des deutschen Mittelstands. Eine Übernahme durch einen ausländischen Finanzdienstleister oder eine Bank mit negativen Folgen für den Industrie- und Bankenstandort sei damit ausgeschlossen, sagte Halver. "Die Commerzbank ist damit auch so sicher wie das Sitzen in Abrahams Schoß."

Analysten reagierten zunächst negativ. Die Experten von JP Morgan senken das Ziel von 5,60 auf 4,70 Euro und stufen die Aktie mit "Underweight" ein. UBS senkte das Kursziel von 7,00 auf 5,50 Euro bei der Einstufung "Neutral"./sf/fat

ISIN DE0008032004

AXC0040 2009-01-09/09:07





http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-01/12794485…
Tja die Coba zu kaufen war natürlich eine Meisterleistung, jetzt werden noch die Kunden wegrennen. Der deutsche Michel hat doch immer Angst um sein Geld.
Die Pornobranche in Amerika will doch auch einen Rettungsschirm, vielleicht kann man als Anna da ja etwas vom Verlust noch verdienen:laugh::laugh::laugh:
Commerzbank bei VIP-Medienfonds mehrfach zu Schadensersatz verurteilt
Verfasst von Kanzlei Kälbere... am Fr, 2008-08-22 15:47.
Die Commerzbank zieht vor Gericht bei Schadensersatzklagen von Anleger mit VIP-Medienfonds immer öfter den Kürzeren. Der Grund: "Die Commerzbank hat viele Anleger bei der Vermittlung von VIP-Medienfonds falsch beraten", sagt Rechtsanwalt Dietmar Kälberer aus Berlin. Die Kanzlei Kälberer & Tittel verweist auf ihre jüngste Serie von Urteilen, die sie gegen die Commerzbank durchgefochten hat.

Die Commerzbank steht als Hauptvertrieb für die Pleitefonds der Marke VIP in der Schusslinie. Von den geschlossenen Filmfonds hatten sich tausende Steuerzahler - unter ihnen zahlreiche prominente Sportler und Schauspieler - eine lukrative Geldanlage in Kinofilme versprochen. Doch statt Toprendite mit Steuersparkick mussten die Anleger hohe Verluste hinnehmen. Die Kanzlei Kälberer & Tittel rechnet mit einem Schaden bis zu 635 Millionen Euro. "Jetzt drehen wir den Spieß sukzessive um", sagt Anwalt Kälberer, "jeder neue Erfolg vor Gericht ist ein Fortschritt für Anlegerschutz und Gerechtigkeit."

Tatsächlich reißt die Pechsträhne der Commerzbank vor Gericht nicht ab. Allein in den letzten Wochen konnte die Kanzlei Kälberer & Tittel für ihre Mandanten bemerkenswerte Erfolge erzielen.

Der jüngste Streich gegen die Commerzbank erfolgte Ende Juli. Das OLG München hat die Commerzbank zu rund 33.000 Euro Schadensersatz verurteilt (Aktenzeichen: 5 U 4018/07). Die Revision wurde nicht zugelassen. "Das Urteil kann zur Blaupause in anderen Fällen werden", sagt Rechtsanwalt Kälberer. Denn im Mittelpunkt des Prozesses stand ein Werbeflyer, "den die Commerzbank beim Vertrieb der VIP-Fonds vermutlich breitflächig eingesetzt hat."

Die zentrale Rolle spielte ein Worst-Case-Szenario. Dieses hatte der Fondsinitiator der Commerzbank für die Überzeugungsarbeit bei Neukunden überlassen. Im Flyer war nicht nur von Garantiezahlungen die Rede, die es in Wahrheit gar nicht gab. "Auch das maximale Verlustrisiko wurde geschönt", sagt Kälberer. Laut Worst-Case-Szenario riskierte der Anleger bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro angeblich nur rund 12.400 Euro. Doch die Wahrheit sah düster aus: Das Gericht rechnete nach und kam prompt zu einem für Banker peinlichen Ergebnis. Laut Urteil war "im ungünstigsten Falle nicht mit dem im Worst-Case-Szenario angeführten Verlust zu rechnen, vielmehr droht ein Totalverlust."

Peinlich war auch die Aussage des Bankberaters. Der verstrickte sich vor Gericht heillos in Widersprüche. Gefragt nach dem Worst-Case-Szenario, streckte der Berater am Ende die Waffen. Laut Urteil hörte sich das so an: "Ich bin im Moment überfordert". Das klang in den Ohren der Richter nicht gerade so, als ob bei der Beratung alles mit rechten Dingen zugegangen wäre. Die Anlegerin bekam Recht.

Das OLG München hatte die Commerzbank in einem anderen Fall schon Anfang Juli zu fast 30.000 Euro Schadensersatz verurteilt (Aktenzeichen: 17 U 2105/08). Auch hier wurde die Revision nicht zuzulassen. "Dieses Urteil könnte im Fall VIP-Fonds das erste rechtskräftige Urteil in der zweiten Instanz gegen die Commerzbank werden", freut sich Kälberer. Auch in diesem Fall schenkten die Richter dem Bankberater keinen Glauben. Das Urteil bestätigt laut Kälberer eine alte Volksweisheit: "Lügen haben auch vor Gericht kurze Beine."

Zwei weitere Erfolge erzielte die Kanzlei Kälberer & Tittel vor dem Landgericht München. Im ersten Fall verurteilte das Gericht die Commerzbank am 1. August wegen fehlerhafter Anlageberatung zu Schadensersatz von insgesamt knapp 48.000 Euro. Der Anleger hatte gleich zwei Fondsanteile bei VIP-3 und VIP-4 gezeichnet (LG München-I, Aktenzeichen: 32 O 17561/07). Im zweiten Fall ging es um den VIP-4 und rund 21.000 Euro Schadensersatz. Auch hier wurde die Commerzbank wegen fehlerhafter Anlageberatung verurteilt (LG München-I, Aktenzeichen: 28 O 12142/07).

Die Commerzbank wurde außerdem in allen Fällen verurteilt, die Anleger von weiteren Nachteilen und Risiken frei zu stellen. Anders ausgedrückt: Die Bankkunden bekommen nicht nur ihren Einsatz zurück. Sie müssen auch nicht mehr befürchten, noch mehr Geld zu verlieren.

"Diese Urteile sind die Wegbereiter für weitere Anleger, die nicht auf dem Schaden sitzen bleiben wollen", sagt Kälberer - vorausgesetzt die Anleger laufen nicht in die Verjährungsfalle. Derzeit setzt die Commerzbank offenbar darauf, dass viele VIPs zu lange warten. Außerdem argumentieren die Banker beim Thema Verjährung mit einer höchst eigenwilligen Zeitrechnung (siehe Presseinfo im Anhang: Verjährungsfalle). Doch davon sollte sich niemand ins Bockshorn jagen lassen. Kälberer stellt richtig: "Keine Verjährung vor dem 31. Dezember 2008". Mit anderen Worten: "Die VIP-Anleger können ihre Beraterbank noch bis Jahresende verklagen."
komisch die Citigroup handelt auch in der Aktie sind die Long:laugh: Kursziel 5 EUR
oder Komma falsch gesetzt?
Koennen Banken eigentlich Banken shorten- wuerde das BaFin das ueberhaupt merken- ich meine NakedShorts sind ja so toll...
Fragt mal bei der Deutschen nach wie das geht, aber nicht erwischen lassen...

Hoffentlich sagt Steinbrueck auch mal ein Machtwort wie "geordneten Abwicklung" :laugh:

Shortschutz fuer alle oder muss erst eine Bank die Kraetsche machen?


bcs

Citigroup Corp. stuft COMMERZBANK AG O.N auf sell



New York (aktiencheck.de AG) - Jeremy Sigee, Analyst der Citigroup, stuft die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) unverändert mit "sell" ein und bestätigt das Kursziel von 5,00 EUR.


Neben der stillen Beteiligung der Regierung von 8,2 Mrd. EUR erhalte die Commerzbank weitere 10 Mrd. EUR Eigenkapital. Dies erfolge durch die Emission von rund 295 Mio. Stammaktien sowie mittels einer stillen Einlage in Höhe von 8,2 Mrd. EUR. Auch die Allianz werde Hilfe leisten und verbriefte Wertpapiere im Wert von 2 Mrd. EUR für einen Kaufpreis von 1,1 Mrd. EUR übernehmen.


Nach der Konsolidierung der Dresdner Bank und der neuen Finanztransaktion werde die Kernkapitalquote bei rund 10% liegen. Die neuen Stammaktien im Wert von 1,8 Mrd. EUR würden zu einer weiteren Verwässerung führen.


Die neue stille Einlage werde ähnliche Konditionen haben wie die frühere Tranche inklusive eines Kupons von 9%. Pro Jahr würden damit Zinszahlungen von 1,5 Mrd. EUR fällig. Der Betrag müsse jedoch nur im Falle einer ausreichenden Gewinnerzielung bezahlt werden, was in 2009 angesichts der geplanten Integrationsbelastungen unwahrscheinlich sei.


Ein Tausch von Krediten gegen Eigenkapitalbeteiligung werde wahrscheinlich wieder zu einer normaleren Kapitalstruktur führen, aber mit schwerwiegenden Verwässerungseffekten.


Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten der Citigroup die Aktie der Commerzbank weiterhin zu verkaufen. (Analyse vom 09.01.09) (09.01.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 09.01.2009

Rating: sell
Analyst: Citigroup Corp.
erwartetes KGV: 2,09
COMMERZBANK AG O.N
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@all Guten Morgen,

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Antwort auf Beitrag Nr.: 36.338.677 von kiska am 09.01.09 09:57:35"Pleitefonds der Marke VIP"

ich denke wir alle koennen ohne Killer-Wirtschafts-Finanzprodukte leben aber wer kann ohne die Industrie leben...


bcs
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.338.915 von bcschirmer am 09.01.09 10:18:38oh, dann liefere ich doch lieber gleich den Beweis nach, dass die Deutsche Bank NakedShort wirklich gemacht hat, denn sie wurden erwischt...
ist erst 2 Monate her!

http://www.nyse.com/pdfs/08-AE-02.PDF


Wann wacht ihr auf, hier werden die Falschen geschuetzt ...
Sind Banken die besseren AGs wieso Shortschutz und Staatsschutz?

Anna wenn du wirklich was bewirken willst mach ne Verfassungsbeschwerde


bcs
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.338.987 von bcschirmer am 09.01.09 10:25:57das ist fuer mich nicht lustig, denn der Staat will ja auch Abgeltungssteuer von mir- also eine Leistung ohne Gegenleistung- meine Aktien stehen schutzlos im Depot!

Schortschutz fuer alle AGs
Mit welchem Gesetz kann man unterscheiden wer geschuetzt wird?
Es sind immerhin Steuergelder mit denen man Banken unterstuetzt.

Wir haben keine innovationskrise wir haben eine Finanzkrise.

Also Banken duerfen weiterhin AGs shorten aber gleichzeitig stehen sie unter dem Schutz des Staates

Klasse

bcs
Solange die Dummpusherei bei diesen Pleitekandidaten in den Foren erlaubt bleibt, ist die Welt in Ordnung.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.338.934 von MaatMod am 09.01.09 10:19:59Als die Übernahme am 31.8.2008 offiziell wurde, habe ich mich betrogen gefühlt. Und war doch nur Kunde; musste, wollte statt zu investieren neue Banken suchen, Privilegien aufgeben.
Cobank - Aktionäre haben außerordentliche Verluste erlitten im Zusammenhang mit Eurohypo, Essen Hyp, Dreba. Um so etwas zu verhindern gibt es das Aktienrecht und den besser informierten Aufsichtsrat. Das Aktienrecht wurde nicht bemüht, um den Vorstand zur Verantwortung zu ziehen. Die Aktionäre wurden nicht gefragt - statt dessen von außerhalb, der Politik, Einfluss genommen.
Da ist es mindestens gefühltes Recht, wenn Dinge wie Commerzbank, Politik, Vorstand, Aufsichtsrat, Betrug, kriminell "Rettung der Allianz zu Lasten der Coba" in einem Zusammenhang diskutiert werden.
Was jetzt noch fehlt, dass ABS-Top-Lobbyist Jörg Asmussen, Aufsichtsrat bei der Coba wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.340.810 von kla4 am 09.01.09 13:23:43Jede vernünftige Manager hätte die Fusion abgeblasen. Blessing wurde genötigt, die Dreba zu übernehmen. Dies ist Betrug am Cobank Aktionär. Dies muss ganz klar positioniert werden, auch wenn wo dies in der Überschrift nicht zulässt. Wenn man mich hierfür verklagen will, bitte. Nur zu, wird mit ner Gegenklage beantwortet. Folgender Bericht trifft es ganz gut:eek::eek::eek:

Staatseinstieg
"Notfalls Commerzbank komplett übernehmen"
Ruth Berschens, Frank Drost und Dietmar Neuerer
09.01.2009 1 Kommentar 0 (0) Legende
Druckversion Artikel senden Bookmarks Artikel merken: x im Browser Webnews Del.Icio.Us Mister Wong Tausendreporter Linkarena Y!GG Google mein Yahoo! Politiker der großen Koalition haben den Einstieg des Staates bei der Commerzbank als unvermeidbaren Schritt verteidigt. Ihre Reaktionen zeigen jedoch auch, wie ernst die Lage bei Commerzbank und Dresdner Bank ist. Der Unions-Finanzpolitiker Otto Bernhardt warnt vor einem zweiten Fall Lehman Brothers. Um diesen zu verhindern, seien auch noch drastischere Eingriffe des Staates möglich. Zugleich mehren sich die Stimmen, die Wettbewerbsnachteile für andere Finanzinstitute befürchten.

Bild vergrößern Zentrale der Commerzbank in Frankfurt. ap BERLIN/BRÜSSEL. Während sich die Anleger an der Börse weiter wenig überzeugt vom Einstieg des Staates bei der Commerzbank zeigen, gibt es aus der Politik breite Zustimmung. Der finanzpolitische Sprecher der Union, Otto Bernhardt, zeigte sich zwar enttäuscht darüber, dass neue Milliardenhilfen noch einmal nötig geworden seien. Die Nachforderungen seien psychologisch verheerend. Eine Alternative zur erneuten Kapitalspritze sehe er aber nicht, sagte Bernhardt dem Handelsblatt. "Wir müssen alles tun, was notwendig ist, um die Commerzbank zu retten. Dafür gibt es keine Obergrenze." "Mein Eindruck ist, dass die Commerzbank noch mehr Probleme hat als bislang zugegeben. Ich bin davon ausgegangen, dass die 8,2 Mrd. Euro ausreichen", sagte Bernhardt. Sollte es noch schlimmer kommen, hält er auch noch drastischere Reaktionen des Bundes für angemessen: "Notfalls müsste der Staat die Bank auch komplett übernehmen", sagte Bernhardt dem Handelsblatt. "Wir können weltweit keinen zweiten Fall Lehman Brothers gebrauchen. Diese Dimension hätten die Commerzbank und die Dresdner Bank bezogen auf Deutschland."

Deutschland würde sich nach Meinung des Unions-Politikers zudem unglaubwürdig machen, wenn die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank nicht zustande käme. ."Allerdings bin ich mir sicher, dass rückblickend weder der Vorstandsvorsitzende Blessing noch der Aufsichtsratschef Müller die Dresdner Bank gekauft hätten", fügte Bernhardt hinzu. Offensichtlich seien die Risiken, die die Dresdner Bank in sich barg, der Commerzbank nicht voll bewusst gewesen. Dafür spreche die Bereitschaft der Allianz, nicht nur den Preis zu reduzieren, sondern auch die Übernahme von Risiken.

Die Commerzbank hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der Staat dem Institut nach der Fusion mit der Dresdner Bank weitere zehn Mrd. Euro Eigenkapital zuschießen wird. Bereits im Dezember hatte Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus 8,2 Mrd. Euro aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin erhalten. Die neuen Gelder teilen sich in eine stille Einlage von noch einmal 8,2 Mrd. Euro sowie eine direkte Beteiligung des Staates am Aktienkapital auf. Der Bund kauft für 1,8 Mrd. Euro 295 Millionen neue Aktien der Commerzbank. Der Aktienkurs des Instituts war daraufhin um mehr als zehn Prozent auf 5,25 Euro gefallen. Am Freitag setzte das Papier seine Talfahrt fort und rutschte bis auf 4,90 Euro ab.

Mit dem Kauf der neuen Commerzbank-Papiere rückt der Staat mit einem Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie zum größten Einzelaktionär der Bank auf. Seine Stimmrechte sichern ihm ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen. Um seine Interessen künftig zu vertreten, werden zwei Staatssekretäre in den Aufsichtsrat der Commerzbank entsandt. Das Bundesfinanzministerium erklärte am Freitag allerdings, dass das operative Geschäft Aufgabe des Vorstandes bleibe. Die Beteiligung, die das Ministerium als "starkes Signal" wertet, erfolge zur Sicherung der Fusion und sei nicht dauerhaft angelegt. Zu gegebener Zeit werde der Bund seine Commerzbank-Aktien wieder in den Markt geben. Personelle Änderungen an der Vorstandsspitze strebt das Ministerium nach eigenen Angaben nicht an.

Die EU-Wettbewerbsbehörde hat vorerst keine Einwände gegen die Teilverstaatlichung der Commerzbank. Die Finanzspritze sei vereinbar mit dem von der EU genehmigten deutschen Rettungschirm für Banken, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Deshalb müsse das neue Rettungspaket für die Commerzbank nicht eigens zur Genehmigung in Brüssel angemeldet werden. Die Kommission werde aber weiterhin beobachten, ob die Konditionen des neuerlichen Rettungsschirms auch im Detail mit den im Banken-Rettungschirm festgelegten Bedingungen übereinstimmen. Deshalb sei die Kommission in engem Kontakt mit den deutschen Behörden.

Positive Effekte der Fusion für die Versorgung der Wirtschaft mit Krediten erwartet Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU). "Mit dem zusätzlichen Kapital kann die Commerzbank ihre Aufgabe besser erfüllen, die Wirtschaft mit Kapital zu versorgen", sagte er dem Handelsblatt. SPD-Chef Franz Müntefering verteidigte den Deal ebenfalls: "Das, was jetzt bei der Commerzbank passiert, ist ja keine Teilverstaatlichung", sagte er im ZDF. Der Staat trete nur auf Zeit ein und werde sich in einem "baldigen" und "vernünftigen" Augenblick wieder lösen. Außerdem werde die Bundesregierung auf die "Geschäfte keinen Einfluss nehmen". Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) lobt das Verhalten der Commerzbank. Dieses sei klug gewesen und könne ein Beispiel für andere Banken sein. Bislang hätten viele Institute vom Angebot des staatlichen Sonderfonds noch keinen Gebrauch gemacht. "Insofern ist es sehr gut, dass die Commerzbank jetzt ein Zeichen gesetzt hat, nicht länger zu zaudern und zu warten", sagte Koch im Bayerischen Rundfunk. Er hoffe, das Eis sei damit gebrochen, so dass andere folgen würden.

Auch Teile der Opposition signalisierten Zustimmung: Von einer Verstaatlichung wollte FDP-Chef Guido Westerwelle nicht sprechen. "Das hört sich so sehr nach Enteignung an", sagte er der "Fuldaer Zeitung". Tatsächlich gebe der Steuerzahler hier Geld. "Und er will nicht, dass es versenkt wird. Vielmehr will er etwas zurückkriegen, und dafür bekommt er eben ein Aktienpaket. Das ist rein marktwirtschaftlich", betonte Westerwelle. Wenn sich die Wirtschaft erholt habe, sei es die Aufgabe des Staates, sich wieder von diesen Beteiligungen zu trennen. "Vielleicht sogar mit Gewinn", sagt Westerwelle. Der Staat sei nicht der bessere Banker - "er hat einfach nur mehr Geld."

Die Grünen rechnen angesichts der Milliardenhilfe des Bundes für die Commerzbank mit Wettbewerbsnachteilen für andere Finanzinstitute. "Ich kann mir schon vorstellen, dass es zu einer Wettbewerbsverzerrung kommt", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagfraktion, Christine Scheel, im Gespräch mit Handlesblatt.com. "Denn der Bund sitzt einer Illusion auf, wenn er glaubt, er könnte sich irgendwann so einfach gewinnbringend von seinen Anteilen trennen." Es sei "schwierig", wenn der Staat bei einem mit einer Sperrminorität bei einer Bank einsteige, betonte Scheel. Der Bund müsse aufpassen, dass er sich dabei nicht übernehme. "Eigentlich hätte der Staat genug damit zu tun, die Landesbanken zurechtzustutzen."

Scheel ist davon überzeugt, dass der Staatseinstieg bei der Commerzbank den Reformplänen für die Landesbanken Auftrieb geben werde. "Das Signal ist doch ganz deutlich: Wenn wir schon in Bankenstrukturen eingreifen, dann müssen sich auch die Länder schleunigst darauf verständigen, wie sie eine Verschlankung der Landesbanken herbeiführen wollen", sagte die Grünen-Finanzexpertin. "Wir brauchen keine sieben Landesbanken, ein Nord- und ein Südinstitut würden reichen." Es sei daher wichtig, dass jetzt aus der Krise der Commerzbank Konsequenzen gezogen werden. "Nach der Stabilisierung des Bankensektors muss eine deutliche Verschlankung des Landesbankensektors folgen", forderte Scheel.

Ungeachtet dessen bezeichnete Scheel den Staatseinstieg bei der Commerzbank als alternativlos. "Ich halte es aber für vorschnell, schon jetzt eine Komplettübernahme der Commerzbank in Betracht zu ziehen, sollten noch mehr Risiken zu Tage Treten", fügte sie mit Blick auf Überlegungen des Unions-Finanzexperten Bernhardt hinzu. Denn die Commerzbank sei dank der Bundeshilfe in der Lage die Fusion mit der Dresdner Bank mit abzuschließen.

Gleichwohl forderte die Grünen-Politikerin "volle Transparenz", was die Risiken betrifft. "Irgendwas muss ja schief gegangen sein, wenn die Zahlen der Dresdner Bank plötzlich so schlecht sind", sagte Scheel. Der Bund müsse daher die Fakten auf den Tisch legen. "Wir erwarten, dass die in der nächsten Finanzausschusssitzung am 21. Januar geschieht", sagte sie. Angesichts der Tatsache, dass der Staat mit "Unsummen an Steuergeldern" hantiert, baue sie auf das "Prinzip Hoffnung". Die Bundesregierung habe eine "Bringschuld" gegenüber dem Parlament. "Es tut schon weh, dass der Bund rund 18 Milliarden in eine Bank gesteckt hat, die aktuell nur noch wenige Milliarden wert ist", sagte Scheel und fügte hinzu: "Deshalb wird es interessant sein, wie sich der Staat nun im Aufsichtsrat verhält." Die Grünen seien der Auffassung, wenn der Staat sich an einer Bank beteiligt, dann müsse er auch "mehr Verantwortung bekommen, um sagen zu können, wo es langgeht".

Bankenexperten bezeichneten den Schritt als notwendig. Es sei der "Befreiungsschlag, den die Commerzbank jetzt benötigt", sagte Martin Faust, Professor an der Frankfurt School of Finance & Management, der "Berliner Zeitung". "Ohne den Einstieg des Bundes hätte die Übernahme der Dresdner wohl abgeblasen werden müssen", so Faust. Dies hätte "dramatische Folgen" nach sich gezogen. Der Bankenexperte forderte aber, dass dies ein Einzelfall bleiben und dass sich der Staat spätestens nach zwei Jahren wieder zurückziehen sollte - wenn der Aktienkurs der Commerzbank steigt. Marktstratege Robert Halver von der Baader Bank sagte, nun bestehe "wettbewerbliche Waffengleichheit" zwischen den europäischen und US-Banken, denen der Staat schon unter die Arme gegriffen und Risikopapiere aus den Bilanzen gekauft. Sie seien damit "via staatlichem Tüv-Stempel einfach attraktiver" und könnten nicht mehr untergehen. Diese Banken würden zu den "neuen großen Powerhäusern mit staatlicher Hilfe" und drohten den nicht staatlich gestützten Banken das Wasser abzugraben. Deutschland behalte nun einen "industrie- und standortpolitisch veritablen" Refinanzierer des deutschen Mittelstands.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mahnte, es dürfe jetzt nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen. Bei anderen Banken müssten die gleichen Maßstäbe angelegt werden, sagte ein Sprecher des DSGV zu Handelsblatt.com."Dass ausgerechnet die Commerzbank, die sich in der Vergangenheit vehement gegen Staatstätigkeit im Bankensektor und gegen Refinanzierungsvorteile wegen staatlicher Haftung ausgesprochen hat, jetzt in den Genuss dieser Staatshilfen kommt, ist wohl nur durch die Besonderheiten der Finanzmarktkrise zu erklären", fügte der Sprecher hinzu. Die Kapitalhilfen des Bundes für die Commerzbank seien jedenfalls "in Art und dieser Weise bisher ohne Beispiel". Denn der Bund habe erstmals direkte Eigenkapitalhilfen gegeben und Strukturpolitik gemacht.

Zurückhaltend äußerten sich die genossenschaftlichen Bankinstitute. So forderte der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), Stephan Götzl, unter anderem, dass durch den Einstieg des Bundes bei der Commerzbank nicht andere Banken schlechter gestellt würden, die "solide gewirtschaftet haben und jetzt ohne Staatshilfe auskämen". Außerdem müssten sich die künftigen Konditionen der Commerzbank im Anlage- und Kreditgeschäft "in marktüblichen Bandbreiten" bewegen. "Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, kann auch aus Wettbewerbersicht der zeitlich befristete Einstieg des Staats bei der Commerzbank toleriert werden", so Götzl.

Zum Aktienkurs COMMERZBANK AG O.N.
..."Um seine Interessen künftig zu vertreten, werden zwei Staatssekretäre in den Aufsichtsrat der Commerzbank entsandt"...Besser wäre es meiner Meinung nach, zwei Insolvenzverwalter in den Vorstand zu entsenden. Die könnten dann die überlebensfähigen Einheiten identifizieren und die übrigen (IB, DrKW etc.) abwickeln. Und die könnten auch ein bißchen für Transparenz sorgen, damit die Anleger 'mal wissen, wieviel Eigenkapital pro Aktie eigentlich noch da ist. Ich befürchte nämlich außer dem frischen EK des Bundes keines mehr! Und das impliziert Kursziel 0, da darf man sich nichts vormachen. Wenn in 2-3 Jahren der Bund sein Geld zurück haben will, dann muss die Coba an den Kapitalmarkt und das wird nur zu verheerenden Konditionen (für die Altaktinäre) gehen. Ich jedenfalls verabschiede mich nach über 10-jähriger Haltedauer aus dieser Aktie beim nächsten Upmove (sagen wir: so um die 6)!
Ein weiterer Beitrag zum STAATSBETRUG:eek::mad:

Banken
Klaus-Peter Müllers Albtraum wird bei der Commerzbank wahr
Melanie Bergermann, Mark Böschen
09.01.2009 Jetzt kommentieren! 0 (0) Legende
Druckversion Artikel senden Bookmarks Artikel merken: x im Browser Webnews Del.Icio.Us Mister Wong Tausendreporter Linkarena Y!GG Google mein Yahoo! Der gestrige Tag muss ein Albtraum für Klaus-Peter Müller, den Aufsichtsratschef und ehemaligen Boss der Commerzbank gewesen sein. Müller war immer Gegner öffentlich-rechtlicher Banken, ausgerechnet sein Geldinstitut wurde nun teilverstaatlicht.

Bild vergrößern Klaus-Peter Müller: Für den ehemaligen Chef der Commerzbank ist die Teilverstaatlichung wohl ein Albtraum dpa Gerade Müller hackte nur zu gern auf den Sparkassen herum. „Die Commerzbank hat nie nach staatlichem Schutz gerufen. Und ich sehe das auch in Zukunft nicht“, sagt er noch im Oktober 2007 in einem Interview mit der WirtschaftsWoche. „Die Unterstützung, die ich mir wünsche, wäre, dass die Bundesländer uns keine Hemmnisse mehr in den Weg legen.“

Damit spielt er auf die Sparkassen-Gesetze der Bundesländer an, die eine Privatisierung der kommunalen Sparkassen verbieten. Und ein paar von diesen öffentlich-rechtlichen Instituten hätte Müller nur zu gern gekauft.

Ausgerechnet Müllers Institut wird jetzt selbst zur Staatsbank. Zehn Milliarden Euro pumpt der Bund in die zweitgrößte deutsche Bank. 8,2 Milliarden Euro in Form einer stillen Beteiligung. Mit den restlichen 1,8 Milliarden Euro werden weitere 25 Prozent der Commerzbank-Aktien gekauft. Damit soll der Kauf der Dresdner Bank abgesichert werden, heißt es. Vor einigen Monaten hatte Müllers Nachfolger Martin Blessing der Allianz die Dresdner Bank abgekauft. Im Januar sollte der Deal über die Bühne gehen.

Schlagworte zum Thema
BankenCommerzbankKlaus-Peter MüllerMartin Blessing Private Investoren zahlen drauf
Die privaten Investoren sind erbost, denn sie müssen die Zeche für die Transaktion zahlen. Ihr Anteil wird zum einen durch den Einstieg des Staats verwässert. Zum anderen müssen sie zumindest mittelfristig auf Dividenden verzichten. Denn die 8,2 Milliarden Euro die die Commerzbank nun erhält, werden genauso wie die letzte Finanzspritze mit neun Prozent verzinst – Geld, das die Commerzbank erst einmal erwirtschaften muss. Das werde die Commerzbank für ein Jahrzehnt belasten, warnt UBS-Aktienanalyst Philipp Zieschang.

Commerzbank-Chef Blessing habe sich mit der Dresdner Bank übernommen, wettern andere Branchenexperten. „Die Dresdner-Bank-Übernahme war zu teuer. Jetzt steht man vor einem Dilemma“, sagt Stephan Thomas, Fondsmanager bei Frankfurt Trust. „Man muss die Frage stellen: Wie war das mit der eingehenden Prüfung der Bücher durch die Commerzbank vor dem Kauf? Im Dezember hatte die Commerzbank nach verhandelt. Was ist seitdem schief gelaufen?“

„Die Commerzbank hätte sich vor dem Kauf fragen müssen, ob angesichts der sich abzeichnenden Finanzkrise nicht mehr Vorsicht angebracht wäre und man den Kauf zumindest verschieben sollte.“, sagt auch Manfred Piontke, Mitgründer der Fondsgesellschaft Frankfurt Performance Management. Am liebsten wäre es den meisten Commerzbank-Investoren wohl, wenn Blessing die Dresdner-Bank-Übernahme platzen ließe. "Der unwahrscheinliche Fall, dass die Commerzbank von dem Deal Abstand nimmt, würde dem Aktienkurs bedeutendes Aufwärtspotenzial bringen", sagt Zieschang am Tag vor der Teilverstaatlichung der Bank. Jetzt wo der Staat eine Sperrminorität hält, ist dieser Ausweg für Blessing vollends versperrt.

Wann die Commerzbank die Fesseln der Bundesregierung wieder los wird, ist unklar. Bei den Landesbanken haben sich zumindest die Landesregierungen stets gegen einen Anteilsverkauf gesträubt.
Bringen wir es auf einen Nenner:

COBANK = BAD BANK

:cry:skandalös mit welch beschwichtigenden Worten man dies auf dem Rücken der Aktionäre austrägt...

Was für ein Staatsstreich..wie wurden wir im Dezember alle belogen von Blessing und der Regierung:eek:
Noch ein ANNAlyst, der die hier vertretene meinung teilt

Der Bund selbst sieht zwar sein Engagement bei der Commerzbank AG mit 25% plus eine Aktie als zeitlich begrenzt, einen Zeitraum für den Verkauf nennt er allerdings nicht. Vielmehr laut die vage Formulierung des Finanzministeriums, dass der Anteil "zu gegebener Zeit" wieder verkauft wird. Mit der Teilverstaatlichung will der Staat die Verschmelzung der Commerzbank AG mit der Dresdner Bank sichern.

Den Einstieg der Regierung sieht Analyst Hässler allerdings kritisch. "Die Commerzbank ist auf Kosten der Aktionäre gerettet worden. Ihr Anteil wurde verwässert und sie zahlen hohe Zinskosten für die stille Einlage", kritisiert er. Mit einem positiven Vorsteuerergebnis der Commerzbank rechnet der Analyst erst wieder 2010. Die größten Unsicherheiten sieht Hässler bei der Risikovorsorge und möglichen Kreditausfälle von Seiten der Wirtschaft.

Auch das Resümee der Analysten von Keefe, Bruyette & Woods (KBW) ist ernüchternd. "Die Aktie ist derzeit für keinen Investor interessant", so ihre Einschätzung. Die Analysten befürchten, es könnten mehr als fünf Jahre ins Land gehen, bevor die Stille Einlage des Bundes zurückgezahlt und eine Dividende wieder ausgeschüttet wird.

Andere Analysten rechnen ebenfalls mit einem solchen Zeitraum. "Ein schneller Ausstieg ist zwar wünschenswert, aber vor fünf Jahren wird der Staat seinen Anteil wohl nicht verkaufen", prognostizierte ein Analyst, der nicht namentlich genannt werden darf, weil das Thema seiner Bank "zu heikel" ist.

Zu dem Einstieg habe der Staat allerdings kaum eine Alternative gehabt, sagte der Analyst. "Wenn der Deal gescheitert wäre, hätte die Commerzbank die Dresdner Bank kleingeschrumpft", erläuterte er.

Langfristig gestaltet sich die Wettbewerbssituation in der deutschen Bankenlandschaft weiter schwierig. "Die beiden größten Aktionäre der Commerzbank, der Staat und die Allianz, wollen beiden langfristig raus", sagte der Analyst. Damit werde die Commerzbank erneut zu einem Fusionskandidaten. "Da die Zahl der möglichen deutschen Kandidaten inzwischen begrenzt ist, wird sich die Politik wohl nicht mehr gegen einen ausländischen Bieter wehren können."

Als vorläufiger Sieger geht seiner Einschätzung nach die Deutsche Bank aus der Situation heraus. "Allerdings wird sich auch die Deutsche Bank überlegen müssen, wie lange sie ohne Staatshilfe auskommt", sagte er. Für Banken sieht er insgesamt weiter schwierige Zeiten. "Es geht darum zu überleben."
Sollte Klaus Nieding eine Sammelklage in Erwägung ziehen, wäre ich sicher dabei. Hier ein Kommentar

FTD: Commerzbank wird ferngesteuert
09.01.2009 - 16:02

Vertreter der neuen staatlichen Großaktionärs geloben zwar Zurückhaltung. Experten erwarten aber, dass der Bund sich in die Geschäftspolitik des Instituts einmischen wird. Die Konkurrenz warnt vor Wettbewerbsverzerrungen.


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Regierungsvertreter beteuern zwar, der Bund werde sich nach der Teilverstaatlichung der Commerzbank zurückhalten. "Der Staat tritt auf Zeit ein, aber er wird sich auch in einem baldigen und vernünftigen Augenblick wieder lösen. Wir werden jedenfalls auf die Geschäfte keinen Einfluss nehmen", beteuerte etwa SPD-Chef Franz Müntefering.

Experten halten einen gewissen Staatseinfluss aber für unvermeidlich. Darauf ließ schon die Äußerung von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) schließen, der sich zufrieden zeigte, dass die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Krediten verbessert werde. Auch die Erfahrung aus Ländern wie Großbritannien zeigt, wie Regierungen die Strategie einer gestützten Bank bestimmen.

Bereits nach der ersten Kapitalspritze aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) hatte die Commerzbank ein zusätzliches Kreditprogramm für den Mittelstand aufgelegt. Die Vorgaben, die die Arbeit des Soffin regeln, sehen explizit vor, dass Banken im Gegenzug für Eigenkapitalhilfen solche Auflagen akzeptieren müssen.

Experten erwarten zwar, dass der Einfluss des Bundes nach der Teilverstaatlichung nicht über die formalistischen Mittel der Sperrminorität und der zwei noch nicht ernannten Aufsichtsratsmitglieder ausgeübt wird - zumal diese beiden Hebel nur bei großen strategischen Entscheidungen eine Rolle spielen. Aber: "Einen gewissen Einfluss wird der Staat ausüben - allein über den regelmäßigen Kontakt", sagte Kai Wulff, Partner bei der Beratungsfirma Oliver Wyman in Frankfurt. Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller wird ohnehin schon seit längerem ein enger Kontakt zu Bundeskanzlerin Angela Merkel nachgesagt.


Ins operative Tagesgeschäft, etwa einzelne Kreditentscheidungen, würde sich der Bund damit nicht einmischen. Es ist aber möglich, dass er bei der Geschäftspolitik die Richtung vorgibt, und etwa die Versorgung von Unternehmen mit Krediten einfordert. Schließlich ist es erklärtes Ziel der Regierung, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. "Die Bank verliert ganz klar ihre Unabhängigkeit", sagte Anlegeranwalt Klaus Nieding der Nachrichtenagentur Reuters.

Wie der Einfluss auf die Geschäftspolitik in der Praxis aussehen kann, zeigt das Beispiel der Royal Bank of Scotland. Die Regierung in London, die knapp 58 Prozent des Instituts kontrolliert, drängt den neuen Chef Stephen Hester, die begrenzten Mittel der Bank zu nutzen, um die schwächelnde heimische Wirtschaft zu stützen.

Die jahrelange internationale Expansion der Schotten ist zu Ende - und könnte in Teilen zurückgedreht werden. Dass die Royal Bank of Scotland etwa darüber nachdenkt, ihren Anteil an der Bank of China zu verkaufen, führen Insider auch auf entsprechenden Druck aus der Regierung zurück. Alle britischen Banken, die Staatshilfe annehmen, müssen sich darüber hinaus verpflichten, die Kreditvergabe auf dem Niveau von 2007 zu halten.

Rivalen fürchten Wettbewerbsnachteile

Einige Konkurrenten fürchten, dass der Einstieg des Staats bei der Commerzbank den Wettbewerb verzerren könnte. "Es wäre ein gravierender Fehler, wenn der Commerzbank nunmehr auch noch Auflagen zum Ausbau des klassischen Mittelstandsgeschäfts gemacht würden", sagte Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. "Damit würden gerade gesunde Kreditinstitute wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Wettbewerb zusätzlich belastet."

Ähnlich äußerten sich die Sparkassen. Es werde "jetzt darauf zu achten sein, dass es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt und die gleichen Maßstäbe auch bei anderen Banken angelegt werden", sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).

Die Wettbewerber dürften nun genau beobachten, mit welchen Konditionen die Commerzbank am Markt auf Kundenfang geht. Einen ruinösen Wettlauf wird sie jedoch aus Sicht von Experten nicht starten. "Die Commerzbank muss Erträge schaffen - allein, um die Zinsen zu verdienen, die sie an den Bund zahlen muss. Sie wird daher kein Interesse an einem scharfen Konditionen-Wettbewerb haben", sagte Wulff. "Auch mit der Staatsbeteiligung wird sie an allen Ecken und Enden überlegen müssen, wie sie sich jetzt positioniert
Da hat sich ANNA wohl grob verspekuliert. Un d in einer Bankenkrise den einfachen Grundsatz missachtet: Finger weg von den Banken, zugegeben Kurse unter 10 Euro sind verlockend, aber von 8 auf 4 Euro sind halt auch mal schnell 50% des Geldes weg.

Also, da muss sich ANNA wohl an die eigene Nase fassen, diesmal.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.342.827 von AnnaKournikova am 09.01.09 16:25:16
Diese Bank wird nie wieder eine Dividende bezahlen müssen.:cry:
!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 36.343.651 von fordfairlane am 09.01.09 17:32:08erstens stehen wir bei 4,7, zweitens habe ich Teile abgestoßen und drittens einen Mischkurs beim Einstieg unter 7
sorry, dann ist nur ca ein Drittel des Geldes weg
1-2 Euro nach den Staatseinstieg würde ich bezahlen.
Also bei 1,50 setze ich dann meine Order.
Drückt mir die Daumen!:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.343.948 von AnnaKournikova am 09.01.09 17:57:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.344.039 von fordfairlane am 09.01.09 18:05:22reine Spekulation:look: aber schön, dass Du Dir so Gedanken machst. Aber gegen Diebstahl & BETRUG, der hier stattgefunden hat, ist man nicht gewappnet. Verstaatlichung ist Enteignung. Hier wurde der Kapitalismus zu Grabe getragen. IN Deutschland darf man nicht zocken. Wir sind von roten Socken regiert
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.344.111 von Icanfly am 09.01.09 18:12:13;)
09. Januar 2009, 16:32 Uhr

STAATSHILFE

Commerzbank-Rettung gerät zum Vabanquespiel

Von Arvid Kaiser und Andreas Nölting

Es ist der Beginn einer neuen Ära: Der Bund erwirbt eine Sperrminorität der Commerzbank - und rettet so die Übernahme der kriselnden Dresdner Bank. Doch der Preis ist hoch. Für Steuerzahler, Aktionäre und Wettbewerber der Commerzbank sind die Aussichten düster.

Hamburg - So hat sich der neue Commerzbank-Chef Martin Blessing, bisher als strahlender Hoffnungsträger der Frankfurter Bankenlandschaft gefeiert, den Durchmarsch bei der Dresdner Bank bestimmt nicht vorgestellt: In der Spitze um 15 Prozent fällt die Commerzbank-Aktie am Freitagvormittag, auf den tiefsten Stand der Geschichte. Trotz der neuen Milliardenhilfe des Bundes, die eine schnelle Übernahme der Dresdner ermöglicht, senken die Börsianer über der Commerzbank den Daumen. Kollektiv haben die Analysten ihre Kursziele zurückgeschraubt.

Blessing ist im Commerzbank-Reich nicht mehr der unumstrittene Alleinherrscher. Er zahlt für die rettenden Staatsmilliarden einen hohen Preis: Der Bund hat künftig eine Sperrminorität (25 Prozent plus eine Aktie), kann wichtige strategische Entscheidungen der Blessing-Banker, die eine Dreiviertelmehrheit erfordern, per Veto verhindern. Die "Staatsbank in gelb":D:laugh: ("Frankfurter Allgemeine Zeitung") markiert den Beginn einer neuen Ära. Erstmals übernimmt der Bund einen maßgeblichen Anteil einer großen Geschäftsbank.

Doch es gab offenbar zum Einstieg des Staates keine politisch verträgliche Alternative. Blessing hat inzwischen verzweifelt feststellen müssen, wie marode das Zahlenwerk der Dresdner Bank ist - vor allem bei deren Investmenttochter Dresdner Kleinwort.

Die Dresdner Bank, so scheint es, bringt jedem Großaktionär Pech - erst dem Allianz-Konzern und seinen Vormännern Henning Schulte-Noelle sowie Michael Diekmann, deren Visionen vom "Allfinanzkonzern" niemals aufgingen und die Milliarden auf den Wert der schnell ungeliebten Tochter abschreiben mussten, und nun eben Blessing.

Die Bundesregierung trägt jetzt, ob sie will oder nicht, Verantwortung für das Geschäft der Commerzbank. Kreditnehmer, die in Frankfurt kurz gehalten werden, können sich in Berlin beschweren. Auch der absehbare - und aus Sicht der Bank notwendige - Abbau von Tausenden Jobs und Hunderten Filialen im Zuge der Dresdner-Übernahme trägt nun die Unterschrift des Bundes.

Doch was fängt der Bund mit seinem Veto an? Seinen Anspruch auf zwei Mandate im Aufsichtsrat will er einlösen, aber welchen Auftrag gibt er den Kontrolleuren? "Wir werden jedenfalls auf die Geschäfte keinen Einfluss nehmen", versichert SPD-Chef Franz Müntefering. Doch warum eigentlich nicht? Der Einstieg dient schließlich einem politischen Ziel: "Mit dem zusätzlichen Kapital kann die Commerzbank ihre Aufgabe besser erfüllen, die Wirtschaft mit Kapital zu versorgen", erklärt Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU).

Die Auflagen der Staatshilfe bringen die Bank in einen neuen Widerspruch. Einerseits soll sie in der Krise genauso viele Kredite wie bisher oder besser noch mehr vergeben, um vor allem den Mittelstand über Wasser zu halten. Andererseits ist sie aufgefordert, ihr Kapital zusammenzuhalten, die Eigenkapitalquote sogar noch deutlich zu erhöhen, um ihr langfristiges Überleben zu sichern. Die zusätzliche Kapitalspritze kann eine Hilfe sein, beides miteinander zu vereinbaren. Doch solange der Vorstand autonom über das Geld entscheidet, gibt es dafür keine Garantie.

Der Bund zahlt einen hohen Preis. Die beiden stillen Einlagen und der Aktienkauf summieren sich auf 18,2 Milliarden Euro. Zu einem Aktienkurs von fünf Euro hätte der Bund die Commerzbank für diese Summe fünfmal komplett übernehmen können. Die erheblichen Garantien, die der Commerzbank gerade erst ermöglicht haben, fünf Milliarden Euro neue Schulden über eine Anleihe aufzunehmen, sind dabei noch nicht eingerechnet. Ob der Steuerzahler mit diesem teuren Investment jemals einen Gewinn verbucht, ist fraglich.

Zwar wird sich der Bund laut Müntefering "in einem baldigen und vernünftigen Augenblick wieder lösen". Doch frei über den Verkaufszeitpunkt entscheiden kann die Regierung nur bei den Aktien. Die stille Einlage hingegen, mit 16,4 Milliarden Euro der Löwenanteil der Beteiligung, kann nur von Seiten der Commerzbank gekündigt werden. Zudem müssten im Fall einer Insolvenz der Bank (die der Bund wohl um jeden Preis verhindern wird) die Schulden aus Anleihen, auch die dank Staatsgarantie zustandegekommenen, vorrangig bedient werden. Die Steuerzahler hätten das Nachsehen.

Selbst wenn es gelänge, die Commerzbank auf eine günstige und reichliche Finanzierung des Mittelstands zu verpflichten, hat der Bund ein weiteres Problem: Er gräbt damit den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, den bisherigen Platzhirschen im Mittelstandsgeschäft, das Wasser ab.

"Es wäre ein gravierender Fehler, wenn der Commerzbank nunmehr noch Auflagen zum Ausbau des klassischen Mittelstandsgeschäft gemacht würden", schimpft der Präsident des genossenschaftlichen Bankenverbands BVR, Uwe Fröhlich. Ähnlich verärgert über die ungleichen Finanzierungsbedingungen äußern sich auch mehrere Landesbanker. Deren Institute hängen zwar ohnehin am Staatstropf und werden auch durch den Rettungsfonds Soffin weiter unterstützt, doch von ihnen wird ein Gesundschrumpfen verlangt.

Erneut zeigt sich, dass die deutsche Bankenhilfe besonders selektiv vergeben wird. Während Franzosen und Amerikaner Kapital mit der Gießkanne über die ganze Branche verteilen und die Briten nach klaren Regeln vorgehen, denen alle Banken verpflichtet sind, hat sich der Soffin bisher nur an der Commerzbank direkt beteiligt. Die Allianz von Commerzbank und Dresdner genießt politischen Vorrang.

Doch der im September gefeierte "zweite nationale Champion" wird an der Börse inzwischen mehr als Addition von Schwächen gesehen. Das Kapital der Altaktionäre wird verwässert, eine Dividende können sie frühestens 2011 erwarten. "Bei 18 Milliarden Euro Staatshilfe vom Soffin zu neun Prozent Zinsen: Das macht 1,5 Milliarden Euro Zinsbelastung pro Jahr", rechnet ein Aktienhändler vor. Im besten Jahr 2007 habe die Commerzbank ein Nettoergebnis von 1,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. "Die können auf Jahre kein Geld verdienen." Das Urteil der Börse ist harsch, auf Blessing warten harte Tage.


"....Das macht 1,5 Milliarden Euro Zinsbelastung pro Jahr", rechnet ein Aktienhändler vor. Im besten Jahr 2007 habe die Commerzbank ein Nettoergebnis von 1,9 Milliarden Euro erwirtschaftet......"

Game Over, Coba.

Nächste Woche wieder 10 EUR?
Die Chancen stehen gut.

Hm, mit 10'000'000'000 Euro (10 Milliarden Euro) könnte man 1 Milliarde CBK-Aktien zu 10 Euro kaufen...
was der Ulrich Maurer von den Linken schriebt ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, diese Linken sollte man ausweisen aus D:eek: , lest mal welchen scheiss der schreibt (unten im Text)

ROUNDUP: Bund verteidigt Commerzbank-Einstieg - Blessing bleibt Chef
Leser des Artikels: 104

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat den rund 18 Milliarden Euro teuren Einstieg mit Steuergeld bei der Commerzbank verteidigt. Damit werde die Fusion mit der Dresdner Bank gesichert. Der Staat will aber nicht dauerhaft Großaktionär bleiben. Wenn es der Aktienkurs der Commerzbank zulässt, wird der Bund seinen Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie wieder verkaufen, sagte der Sprecher von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), Torsten Albig, am Freitag. An der Börse sackte der Kurs der Aktie zum Wochenschluss weiter ab - zeitweilig bis auf 4,47 Euro und damit auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte. Zuletzt verloren die Titel 6,38 Prozent auf 4,915 Euro. Sowohl Sparkassen als auch Volks- und Raiffeisenbanken beurteilten den Einstieg des Bundes auch kritisch. Sie befürchten Wettbewerbsnachteile.



BLESSING BLEIBT IM AMT

Commerzbank-Chef Martin Blessing, der die umstrittene Übernahme der Dresdner von der Allianz einfädelte, soll im Amt bleiben. Aus dem Tagesgeschäft will sich der Bund, der Vertreter in den Aufsichtsrat schickt, heraushalten. ´Es wäre völlig fatal und dumm, wenn eine Regierung in so einer Situation Einfluss nehmen würde. Das operative Geschäft ist Sache des Vorstandes´, sagte Albig.

Dies unterstrich auch SPD-Chef Franz Müntefering. ´Der Staat tritt auf Zeit ein, aber er wird sich auch in einem baldigen und vernünftigen Augenblick wieder lösen. Wir werden jedenfalls auf die Geschäfte keinen Einfluss nehmen´, sagte er im ZDF.

UNIONS-EXPERTE SCHLIESST WEITERE FINANZSPRITZEN NICHT AUS

Der Finanzexperte der Union, Otto Bernhardt (CDU), schloss weitere Finanzspritzen für die Commerzbank nicht aus. ´Wir müssen alles tun, was notwendig ist, um die Commerzbank zu retten. Dafür gibt es keine Obergrenze. Notfalls müsste der Staat die Bank auch komplett übernehmen´, sagte er ´Handelsblatt.com´.

BANK ERHÄLT INSGESAMT 18,2 MRD EUR VOM STAAT

Der staatliche Bankenfonds SoFFin gibt der Commerzbank insgesamt 18,2 Milliarden Euro, um den Dresdner-Kauf und weitere Belastungen aus faulen Kreditpapieren abzusichern. ´Wir wollen diese starke Bank - und sie wird erfolgreich sein in Deutschland´, sagte Albig. Der Bund erhält ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen und in der Hauptversammlung der Großbank. Die Vorstände der Commerzbank dürfen nicht mehr als 500.000 Euro Gehalt im Jahr bekommen.

Wegen der Finanzkrise und der Risiken der Dresdner-Übernahme ist die Commerzbank an der Börse derzeit nur noch rund 3,6 Milliarden Euro wert. Die Aktie brach am Freitag erneut ein und notierte knapp unter 5 Euro. Der Bankenfonds zahlt für seinen Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie aber 6 Euro. Das Finanzministerium hofft, dass sich das DAX- Papier nach der Krise erholt und der Staat ohne Verlust - oder sogar mit Gewinn - aussteigen kann. ´Der Kurs wird steigen´, sagte Albig.

HÄNDLER KRITISIEREN NEUEN FINANZBEDARF

An der Börse kritisierten Händler den neuen Finanzbedarf der Commerzbank heftig. ´Das Vertrauen ist erst einmal weg!´, sagte ein Händler. Ein anderer schimpfte: ´Die können auf Jahre kein Geld verdienen.´

Die Teilverstaatlichung der Commerzbank muss nach Einschätzung der EU-Wettbewerbshüter im Prinzip nicht überprüft werden. Wie die EU- Kommission in Brüssel mitteilte, sei der deutsche Bankenrettungsplan - der auch den Kauf von Beteiligungen an Banken vorsieht - mit einem Umfang von 480 Milliarden Euro bereits gebilligt worden.

Forderungen nach grundlegenden Korrekturen am Banken-Rettungspaket erteilte die Regierung eine Absage. Es gebe ausdrücklich keinen Änderungsbedarf, sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg. Es gebe keine Pläne, faule Risiko-Wertpapiere der Banken aufzukaufen und in einer staatlichen ´Bad Bank´ (schlechte Bank) zu sammeln. Die Änderungswünsche des früheren baden-württembergischen Finanzministers Gerhard Stratthaus (CDU), der zur Spitze des Banken-Sonderfonds SoFFin gehört, sind laut Albig eine Einzelmeinung.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sieht den Einstieg des Bundes bei der Commerzbank kritisch. Es werde ´jetzt darauf zu achten sein, dass es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt und die gleichen Maßstäbe auch bei anderen Banken angelegt werden´, sagte ein Verbandssprecher in Berlin. Auch die Volks- und Raiffeisenbanken befürchten durch den Einstieg des Staates bei der Commerzbank Wettbewerbsnachteile. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken, Uwe Fröhlich, erklärte, zwar habe der Bund angesichts der Nervosität der Finanzmärkte keine andere Wahl gehabt. ´Es wäre jedoch ein gravierender Fehler, wenn der Commerzbank nunmehr auch noch Auflagen zum Ausbau des klassischen Mittelstandsgeschäfts gemacht würden. Damit würden gerade gesunde Kreditinstitute wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Wettbewerb zusätzlich belastet.´

LINKE WERFEN REGIERUNG ´VERSCHLEUDERUNG VON STAATSVERMÖGEN´ VOR

Die Linkspartei warf der Regierung ´planlose Verschleuderung von Staatsvermögen´ vor. ´Die Steuerzahler werden enteignet, um die Zockerschulden der Commerzbank und ihrer bisherigen Eigentümer zu begleichen´, sagte Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Maurer. Der Staat blättere für den Einstieg das Vierfache des Commerzbank-Marktwertes hin, ohne wirklichen Einfluss auf die Kreditpolitik zu erhalten.

Nach Einschätzung des Bankenexperten Wolfgang Gerke hat sich die Commerzbank mit der Übernahme der Dresdner Bank übernommen. Die Bbank habe die Chance nutzen wollen, den krisengebeutelten Konkurrenten zu schlucken, sagte Gerke dem Sender MDR Info. ´Doch der Fisch war zu groß.´ Dennoch sei die Rettung von Commerzbank und Dresdner Bank richtig. ´Diese Entscheidung ist sicherlich keine Liebeshochzeit zwischen dem Staat und der Commerzbank, sondern aus einer Notsituation heraus geboren´, sagte der Experte dem ´Münchner Merkur´ (Freitag)./tb/sl/bb/DP/gr
Schauen wir uns mal die Insider-Transaktionen ab Anfang 2008 an:



Erklärung zu den Abkürzungen:
Stellung
AR = Aufsichtsrat
S = Sonstige
S F = Sonstige Führungskraft
V = Vorstand
AR SV = Aufsichtsrat Stell-Vertreter (AR-SV)

Art
K = Kauf
V = Verkauf

Wir sehen, es gab seit Ende 2007 - mit einer winzigen Ausnahme des Verkaufs von 500 Aktien - AUSSCHLIESSLICH Insider-Käufe. Dies erachte ich als sehr positiv.

Auf die nächste Woche freue ich mich jetzt schon. Zweistellige Kurse sind sehr gut möglich.

Schauen wir mal.

Mit Gruss!
Marktinsider
mal was positives zur CoBank...:eek:

Banken-Experte Christoph Schalast
"Staat kann an Commerzbank gut verdienen"
Nils Rüdel
09.01.2009 Jetzt kommentieren! 0 (0) Legende
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Der Banken-Experte Christoph Schalast glaubt, dass der Staat von dem Einstieg bei der Commerzbank profitieren kann. Im Interview mit Handelsblatt.com spricht der Professor für Rechtswissenschaften und Akademische Direktor des Studienganges "Master of Mergers & Acquisitions" an der Frankfurt School of Finance & Management zudem über die Nachteile, die sich aus dem Schritt für das Institut ergeben, alternative Stützungsmöglichkeiten und die Frage, ob der Einstieg des Staates auch ein Modell für andere Banken sein kann.

Herr Schalast, handelt es sich beim Einstieg des Bundes bei der Commerzbank nun um eine Teilverstaatlichung oder nicht?

Ich finde die Bezeichnung "Verstaatlichung" falsch. Es handelt sich nicht um eine vollständige Übernahme, sondern der Staat beteiligt sich für eine gewisse Zeit. Auch wenn er zwei Staatssekretäre in den Aufsichtsrat entsendet, gehe ich davon aus, dass der Staat Wort hält und sich aus den operativen Entscheidungen heraushalten wird.

Muss der Staat die Übernahme der Dresdner Bank retten?

Eine solche Maßnahme kann durchaus Sinn ergeben. Kritiker meinen ja, man hätte die Übernahme absagen und die Dresdner notfalls an eine ausländische Bank verkaufen müssen. Doch man muss bedenken, dass sich ausländische Institute gerne auch mal zurückziehen, wenn schlechte Zeiten kommen. Und dann hätte der deutsche Mittelstand ein großes Problem mit der Kreditversorgung. Deshalb halte ich den Schritt der Bundesregierung für eine legitime wirtschaftspolitische Maßnahme.

Handelt es sich nicht um Wettbewerbsverzerrung?

Nein. Schauen Sie, wer hat gestern - soweit für mich ersichtlich - darüber am meisten geklagt? Das waren Landesbanken, dabei werden sie doch mit am stärkten unterstützt. Ich kann solche Vorwürfe nicht nachvollziehen. Jede Bank trifft rational für sich die Entscheidung, ob sie unter den Rettungsschirm schlüpfen will oder nicht.

Gab es Alternativen zu dem Schritt?

Natürlich kann sich die Commerzbank auch auf anderem Wege Geld besorgen - etwa durch Anleihen wie die soeben ausgegebene im Volumen von fünf Mrd. Euro, die durch den Staat abgesichert ist. Es gibt auch noch eine Reihe weiterer Refinanzierungsmöglichkeiten. Doch die Commerzbank hat sich für den staatlichen Rettungsfonds entschieden. Jede Bank muss in einer solchen Situation Risiken abwägen und sehen, welcher Weg der geeignetste und für sie wirtschaftlich sinnvollste ist.

Welche Nachteile ergeben sich für die Commerzbank?

Es bringt gewisse Einschränkungen mit sich, wenn man sich den Staat als Aktionär ins Haus holt. So sieht das Finanzmarktstabilisierungsgesetz etwa die Beschränkung von Managergehältern vor oder verbietet die Auszahlung von Dividenden.

Der Bund verspricht sich Gewinne aus den Commerzbank-Aktien. Halten Sie das für realistisch?

Wenn die Verantwortlichen klug sind, sollten sie den Anteil mindestens zwölf bis 18 Monate lang halten und abwarten. Dann werden sie die Aktien mit Hilfe einer Investmentbank in Tranchen wieder abgeben. Dabei ist ein Gewinn sehr gut möglich, denn der Wert der Commerzbank ist im Moment sehr niedrig. Er entspricht meines Erachtens nicht dem wahren Wert des Unternehmens. Also: Wenn sich der Bund geschickt anstellt, hat er am Ende ein gutes Geschäft gemacht.

Reicht die Kapitalspritze des Bundes aus?

Da kann ich nur spekulieren, ich kenne die aktuellen Zahlen nicht. Ich gehe aber nicht davon aus, dass das Hilfspaket noch einmal nachgebessert werden muss wie etwa bei der Hypo Real Estate.

Ist der Einstieg des Staates auch ein Modell für andere Banken?

Bei der Commerzbank haben wir eine Sondersituation wegen der Übernahme der Dresdner Bank. Und die Bundesregierung ist sehr daran interessiert, dass dieser Deal zustande kommt. Jede Bank muss prüfen, welches Instrument des Sonderfonds, also Eigenkapital, Stille Einlagen, Garantien und Bürgschaften oder Übernahme toxischer Papiere für sie das Beste ist.
Fitch senkt Individualrating von Commerzbank und Dresdner
09.01.2009 - 19:04

FRANKFURT (Dow Jones)--Fitch hat das Individualrating der Commerzbank AG und der von ihr gekauften Dresdner Bank AG herabgestuft. Gleichzeitig werde das langfristige Emittentenausfallrating des DAX-Konzerns aber mit "A" bestätigt, teilte die Ratingagentur am Freitag mit.

Das Individualrating der Commerzbank werde auf "C" von "B/C" und das der Dresdner auf "D" von "C" heruntergenommen. Beide Einstufungen würden auf die Beobachtungsliste für eine mögliche weitere Herabsetzung gesetzt.

Das Emittentenausfallrating der Commerzbank nahm Fitch dagegen von der Beobachtungsliste. Dessen Herabstufung werde nach der Ankündigung der Staatshilfe im Volumen von 10 Mrd EUR für das Institut nicht mehr geprüft.

Das gesenkte Individualrating reflektiere die Abschwächung der Bilanz der fusionierten Institute Commerzbank und Dresdner. Auch das schwierigere Geschäftsumfeld und die gestiegene Volatilität der Gewinnentwicklung werde berücksichtigt.
Commerzbank-Betriebsrat: Umfang der Stellenkürzungen bleibt unverändert
Leser des Artikels: 32

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Commerzbank hält laut Betriebsratsangaben an ihrem Zeitplan der Übernahme der Allianz-Tochter Dresdner Bank und am Umfang des geplanten Stellenabbaus fest. ´Wir haben nach wie vor vom Vorstand die verbindliche Zusage, dass es im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank zu keinen betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2011 kommt´, sagte Commerzbank-Gesamtbetriebsratschef Uwe Tschäge der Wirschaftszeitung ´Euro am Sonntag´ laut einer Vorabmeldung. Auch am Umfang des Stellenabbaus von 9.000 Stellen, davon 6.500 im Inland, werde sich nach derzeitigem Kenntnisstand nichts ändern. Gespräche zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretern über einen Sozialplan seien ab Februar vorgesehen.



Nach der vollzogenen Übernahme im Januar sollen die beiden Geldhäuser im März endgültig miteinander verschmolzen werden. Ein Commerzbank-Sprecher bestätigte der Zeitung entsprechende Aussagen Tschäges./stw
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.344.969 von Marktinsider am 09.01.09 19:44:18d.h. die Insider rechneten auch nicht mit einem solchen Absturz. Denn sonst hätten sie nicht nur gekauft :look:

"Auf die nächste Woche freue ich mich jetzt schon. Zweistellige Kurse sind sehr gut möglich."

Wie kommst Du darauf ..... und .... Du meintest wohl ein zweistelliges Plus aber doch wohl nicht einen zweistelligen Kurs, d.h. >10 ;)
Bund wird Bank
Bundesregierung bereitet sich auf Beteiligung an zehn Banken vor.

Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post stehen auf einer internen Liste des Bundesfinanzministeriums insgesamt zehn Institute, die dafür in Frage kommen, darunter angeblich auch die WestLB.

http://www.mmnews.de/index.php/200901101916/MM-News/Bund-wir…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52Tja, ein ehemals noch recht gesundes Unternehmen wird - ob vorsätzlich oder nicht sei mal dahingestellt - in den Abgrund gestürzt, damit die Allianz reinen Tisch machen kann.

Coba - die neue bad bank Deutschlands.

Vielleicht übernimmt das Management ja auch noch den Müll von der deutschen Bank, dann hat Ackermann eine Sorge weniger...

So wie ich das sehe wird die Coba Ende des Jahres da stehen wo englische Banken schon heute stehen - eigentlich sollte man den Wert in Grund und Boden shorten und sich dumm und dusselig verdienen.

Mir kann auch keiner erzählen, dass das Management nicht wusste, was es im Sommer tat, als es die Dreba in die Bücher nahm. Das ist alles abegsprochen - und eigentlich sollten längst die Staatsanwälte in der Konzernzentrale der Coba Aktien und Gesprächsaufzeichnungen sicherstellen.

Das Management lässt sich auch noch 9% Zinsen abknüpfen - sollte die Coba das alles überleben, was bezweifelt werden darf, dann dürfen die Aktionäre sich auf weitere Kapitalerhöhungen einstellen und Dividende wird es wohl die nächsten 20 Jahre, wenn überhaupt auch keine mehr geben....

Schade um Deutschland - und unfassbar wie Aktionärsinteressen den Interessen des Grosskapitals geopfert werden. Der Bund zockt die Aktionäre ab und die Allianz und Konsorten reiben sich die Hände.

Der Steuerzahler zahlt am Ende doppelt drauf - als Aktionäre der über zweifelhafte Riesterverträge Monat für Monat in ein marodes System unter der vermeintlichen Annahme einer Altersvorsorge den Superreichen sein Geld in die Tasche pumpt. Wer sagt uns denn nicht, dass dieses System hat und der DAX in 20 Jahren bei 600 Indexpunkten steht? Dann sind alle die geriestert haben ebenso gearscht - und die Superreichen reiben sich die Hände - einschliesslich des Bundes - moderne Abzocke im grossen Stil von langer Hand vorbereitet und geschickt eingefädelt nenne ich das...

Aber dafür gehen die Menschen ja jeden Tag brav zu Arbeit, damit die Imker der Finanzmärkte sich eine golden Nase verdienen.

Schönen Gruss an Ackermann und Konsorten.

Auf der anderen Seite seit ihr alle alt genug um zu wissen was ihr tut. Selber schuld wer so bedeppert ist und in unsolide Finanzkonstrukte oder ähnliches investiert. Ein Trost bleibt aber für alle - irgendwann geht es vermutlich auch wieder hoch - nur wann und wo...

Vielleicht erst unterhalb von einem Euro - im Pennystockbereich...

Nur sagen wird euch das keiner wollen, denn das Grosskapital will raus - ehe sie gar nichts mehr kriegen....

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.617 von dabeiseit1987 am 08.01.09 16:33:02Ackermann als Vorsitzender der deutschen Bad Bank - das find klasse - dann hat er ja was er wollte... :laugh:

Dann brauchen die auch gar nicht erst mehr eine neue Bank gründen um den Müll ihrer eigenen Bank bei der Coba oder wo auch immer abzuladen... :laugh:

Schade um meine Altersvorsorge - aber die Altergrenze wurde dieser Tage eh um 2 Jahre erhöht und wenn es dann soweit ist darf ich eh arbeiten bis ich tod ins Grab falle.

Unfähige Politker regieren das Land, korrupte und unfähige Manager unterminieren sämtliche Gefüge und Sozialsysteme.

Das wir immer noch nicht auf die Strasse gehen kann nicht am kalten Wetter liegen - der Deutsche ist halt naiv und leichtgläubig und glaubt auch alles was ihm korrupte Verbrecher aus den Führungsebenen andrehen...

Die Merkel mischt dabei kräftig mit beim grossen Monopoly der Finanzindustrie. Derweil fehlt das Geld an anderen Stellen - im Gesundheitswesen, wo es sicherlich sinnvoller angelegt wäre, im Bereich Klimaschutz, im Bereich der Kindesbetreuung usw usw.

Ein einziges Vebrechersystem in dem wir leben - die Leibeigenschaft der Neuzeit. Bezeichnend, dass der Bundesbürger sich ausnehmen lässt wie eine Weihnachtsganz und ohne zu murren akzeptiert, dass die Gesundheitsversorgung kontinuierlich schlechter wird, während die Beiträge reziprok kontinuierlich ansteigen. Das er vermutlich erst mit 75 demnächst in Rente gehen darf, wenn er eh schon ein Fall für die Pflege geworden ist usw. usw.

Lasst Euch euer Leben stehlen - damit die Poltiker sich weiter ungezügelt bereichern, ebenso wie die Bosse in den Fürhungsetagen.

Ich sollte Europaabgeordneter werden - das gibt satte Boni und massig Rente.

Mit welchem Recht stehen den Parlamentariern in diesem Land bessere Renten zu, als der Allgemeinbevölkerung. Das soll mir einer mal erklären.

Es wird so langsam Zeit, dass die Massen auf die Strasse gehen - ansonsten werden sie demnächst schneller als ihnen lieb ist von der Wirtschaft auf die Strasse geschickt. Aber des deutschen erste Bürgerpflicht zu protestieren, muss ein durch den Nationalsozialsimus gleichgeschaltetes Volk offenbar erst noch lernen.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.

M.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.347.209 von Macrocosmonaut am 10.01.09 10:49:32;)
Eine angeschlagene Bank versucht während einer Finanzkrise eine völlig marode Bank zu übernehmen. Daß es da für die Aktionäre nichts zu verdienen gibt, sollte klar sein.

Das Ganze ist ein politisches Projekt und Blessing nur ein Erfüllungsgehilfe der Regierung.
Natürlich ist es sinnvoll das Problem " Dresdner Bank " endlich vom Tisch zu bekommen und die Allianz zu entlasten, damit die sich wieder auf ihre globale Expansion konzentrieren kann. Gleichzeitig entsteht eine auf Deutschland fokusierte private Großbank mit Staatsbeteiligung. Sowas hat sich die Politik immer gewünscht.

Sind alle zufrieden, die Allianz, der Staat und Blessing, der jetzt ein richtig großer Banker ist, fast so wie sein Großvater.
Nur für die Commerzbankbankaktionäre ist es nicht gut gelaufen, aber es kann eben nicht nur Gewinner geben.
Kritik an Staatseinstieg
Commerzbank-Aktie fällt bei Analysten durch
von Nicole Bastian, Miriam Breh, Jörg Hackhausen und Christian Panster

Börsianer mögen keine staatlichen Interventionen. Die heftigen Kursverluste der Commerzbank-Aktie als Reaktion auf den Einstieg des Bundes machen das deutlich. Analysten und Aktionärsschützer finden ebenfalls klare Worte. Die Übernahme der Dresdner Bank werten sie als bittere Pille für die Commerzbank-Aktionäre. Glücklich mache sie nur die Anteilseigener der Allianz.
Notrufsäule vor der Zentrale der Commerzbank: Aktionärsschützer und Analysten schlagen nach dem Einstieg des Staates Alarm. Foto: dpaLupe

Notrufsäule vor der Zentrale der Commerzbank: Aktionärsschützer und Analysten schlagen nach dem Einstieg des Staates Alarm. Foto: dpa

FRANKFURT. Die Commerzbank bekommt zehn zusätzliche Milliarden vom Staat. Damit kann sie - wie geplant - die Übernahme der Dresdner Bank finanzieren. Die Aktionäre der Commerzbank aber sind entsetzt. Der Aktienkurs des Geldhauses fiel zwischenzeitlich auf ein neues Allzeittief bei 4,69 Euro. Auf Dreimonatssicht haben die Papiere fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Besserung ist vorerst nicht Sicht. Die weitere Kapitalaufstockung bedeute für die Aktionäre eine schwere Belastung, sagt Alan Webborn, Analyst bei Société Générale.

Viele Marktbeobachter wurden von der neuerlichen Finanzspritze des Bundes überrascht. Andreas Weese, Analyst bei Unicredit, spricht von einem schweren Vertrauensverlust. Unklar ist auch, ob die Integration der Dresdner Bank tatsächlich gelingen wird. Die Risiken sind jedenfalls nicht ohne. Mit der Dresdner holt sich die Commerzbank einen Problemfall ins Haus. Vertrauensverlust und Integrationrisiken machten die Aktie bis auf weiteres für Anleger unattraktiv, sagt Weese. Das Kursziel hat Unicredit radikal von 8,50 Euro auf 4,40 Euro zusammengestutzt. Weeses Empfehlung lautet: "Verkaufen".

"Das Ausmaß der staatlichen Geldspritze ist außerordentlich hoch", sagt Helmut Hipper, Fondsmanager bei Union Investment. "Sie zeigt, wie groß die Probleme bei der Commerzbank sind und wie oberflächlich die Bücher der Dresdner Bank geprüft wurden." Die Analysten von Keefe, Bruyette & Woods in London beklagen vor allem die fehlende Transparenz und Klarheit in der Kommunikation der Commerzbank. Sie kritisieren, dass die Übernahme der Dresdner nicht komplett beerdigt wurde. Der Deal werde aus politischen Gründen durchgezogen - auf Kosten der Commerzbank-Aktionäre.

Auch die Aktionärsschützer sind skeptisch. Sie fürchten nach der massiven Staatsbeteiligung eine zu starke Einmischung der Politik. "Der Staat hat sich als schlechter Banker erwiesen", sagte Rechtsanwalt Klaus Nieding von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Commerzbank AG | Xetra

Was sich als bittere Pille für die Aktionäre der Commerzbank herausstellt, dürfte die Anteilseigner der Allianz freuen. Ihre Papiere stiegen am Freitag zeitweise um sieben Prozent auf 71,50 Euro. Hinter dem Kursplus steckt die Hoffnung, dass die Allianz nun endlich das Kapitel Dresdner Bank beenden kann. Seit der Übernahme vor gut sieben Jahren hat sie dem Versicherungskonzern vor allem Verluste eingebracht. "Der Albtraum Dresdner Bank scheint für die Allianz nun endgültig ein Ende zu haben", sagte ein Händler an der Frankfurter Börse.

Auch die meisten Analysten sahen die Allianz als Gewinner. Eine Bank nach der anderen gab eilig eine Kaufempfehlung heraus, darunter UBS, Morgan Stanley, Merrill Lynch, Sal. Oppenheim und Deutsche Bank. Am meisten traut Unicredit-Mann Weese der Allianz-Aktie zu: sein Kursziel liegt bei 128 Euro. Positiv wertet der Experte, dass der beschleunigte Verkauf der Dresdner nahe vor dem Abschluss stehe und der Allianz nur ein begrenzter Anteil an der Commerzbank verbleibe. Allerdings räumte er ein, dass es noch gewisse Unsicherheiten gebe. Noch ist nämlich nicht klar, wie viel der Versicherer für den Anteil abschreiben müsse, den er weiter an der Commerzbank halte.


Hier finden Sie die aktuellsten Analysten-Einstufungen zu diesen Aktien.

Michael Haid von Chevreux schätzt, dass die stille Beteiligung an der Commerzbank sowie die Übernahme von Kreditpapieren zu einem weiteren Abschreibungsbedarf von etwa 600 Mio. Euro führen dürften. Das Urteil dieses Analysten fällt aus dem Rahmen. Als einziger riet Haid am Freitag, die Allianz-Aktie zu verkaufen. Sein Kursziel senkte er von 65 auf 63 Euro.
BLESSING als Erfüllungsgehilfe der Regierung, CoBank als geheime BAD BANK, Allianz saniert, vollkommen intransparente und verlogene Unternehmenskommunikation der CoBank.

Das wird definitiv eine Klagewelle nach sich ziehen mit guten Aussichten auf Erfolg. Die Rechte der CoBank Aktionäre wurden massiv mit Füssen getreten. Sowas ist ein grober Verstoss gegen mehrere § des AktG
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.347.428 von AnnaKournikova am 10.01.09 11:49:15"CoBank als geheime BAD BANK, Allianz saniert"

Jo - nur das mit dem "Allianz saniert" sehe ich etwas anders... Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Würde mich wundern, wenn das nicht seit über 12 Monaten so vorbereitet wurde (hat weniger etwas mit der angeblichen Bankenkrise zu tun, als vielmehr etwas mit der drohenden Staatsschuldenkrise - in der die großen Versicherungen die Hauptrolle spielen). Das weltweite Finanzsystem ist dermaßen kaputt, daß jegliche Neuverschuldung - egal zu welchem Zweck - das Ausmaß des bevorstehenden Zusammenbruchs nur noch verstärkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.347.428 von AnnaKournikova am 10.01.09 11:49:15Selten so ein Bull Shit gelesen. Es wäre für den Bund erheblich teurer geworden die marode Dresdner Bank zu unterstützen. Jetzt wird sauber abgewickelt. Blessing hat ein schlechtes Timing erwischt, okay. Aber Er hat jetzt das einzig Richtige getan. In 3 - 5 Jahren ist die Comm Deutschlands größte Mittelstandsbank, mit entsprechender Performance.

Go Comm Go
Jetzt mit staatlicher Unterstützung
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.347.163 von Macrocosmonaut am 10.01.09 10:38:58Die politischen Führungen in diesem Land sollte man abwählen - da werden Steuergelder zweckentfremdet für das Grosskapital, Aktionäre enteignet und vieles mehr - und gleichzeitige fehlt es an Geld für eine Verbesserung in der Versorgung alter und dementer Menschen, totkranker Patienten, an Kindergartenplätzen und vielem mehr.

Zugleich exorbintante Gehälter bei unfähigen Vorstandsvorsitzenden und vieles mehr...

Willkommen im moderen Sozialismus und dem Zeitalter der Leibeignen der Neuzeit.

Aktionär sein heisst heutzutage für die anderen blechen zu müssen, egal ob als Riester oder Rüttger Sparmodell verpackt oder was auch immer.

Die Abzocke des einfachen und ehrlichen Bürgers geht weiter und korrupe Vorstände und Steuerhinterzieher kommen mit Bewährung davon (siehe Zumwinkel).

So langsam wird es Zeit, dass sich hier mal die Zeiten ändern. Ichm meine da werden Steuern in Millionenhöhe hinterzogen und diese Verbrecher kriegen eine Geldstrafe statt Knast und Gefängnis.

Ich komme mir ziemlich verarscht vor in diesem Staat...

Mal ganz zu schweigen von den Korrupten Vorstandsetagen und Aufsichtsräten....

M.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.350.268 von Macrocosmonaut am 11.01.09 13:01:00Ich darf Dir sagen, dass es andere ganz, ganz anders sehen als Du.;)

Abschaffung von verpflichtenden Freiheitsstrafen für Steuerhinterziehung sind die Lösung. Großkapitalisten müssen sich vor dem Knast freikaufen können.

Der Knast ist in Bezug auf Steuerhinterziehung asozial.
Mein letztes Wort zur Commerzbank: erschütternd !!!

Im Laufe der letzten Monate habe ich einiges mit der Coba versenkt, wenigstens habe ich aus steuerlichen Gründen am 30.12. für´6,65 € die Reißleine gezogen. Dadurch kann ich meine Verluste wenigstens noch nutzen und habe sie vergleichsweise begrenzt.

Was sich da gerade zuträgt verdient, vornehm ausgedrückt, nur das Wort HAARSTRÄUBEND !!!

Die aktuelleren Entwicklungen und neuerlichen Korrekturen mögen vielleicht nicht vorhersehbar gewesen sein - was aber wurde durch diese gewaltsame Übernahme der Dresdner aus der einst durchaus soliden Commerzbank???? Unfassbar. Und alles auf dem Rücken der Aktionäre.

Wenigstens emittiert die Coba fortlaufend gute Smart-Turbo-Scheine, wenngleich die Dinger teilweise so heiß sind, daß man sich schnell die Finger dran verbrennt.
Wenn jedoch alles so transparent wäre wie diese Dinger, wäre vieles besser.

Viel Spaß beim Coba-Shorten! Mal schauen, wie weit es noch nach unten geht. Schade um die einst gute Aktie. :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.350.268 von Macrocosmonaut am 11.01.09 13:01:00:laugh:
Verarscht ist der richtige Ausdruck...........:-),aber nicht nur bei der Geschichte.............am 22.01.2009 findet der Prozeß gegen Herrn Zumwinckel in Bochum statt,wohne einen Katzensprung entfernt werde es mir nicht nehmen lassen,dabei zu sein.....:-)

Gruß

Hennep
Unfassbar

:eek:
Banken
Coba: Wo ist all das Geld geblieben?
von Nicole Bastian und Yasmin Osman
Der Einstieg des Staates bei der Commerzbank sorgt weiter für viele Fragen. Eine der wichtigsten ist: Warum braucht die Commerzbankso viel Geld? Wo haben die beiden Geldhäuser all die Milliarden verloren? Die Commerzbank gibt sich kleinlaut.


Die Commerzbank muss sich fragen lassen, wo sie so viel Geld verloren hat. Foto: ap
FRANKFURT. Commerzbank und Dresdner Bank dürften im vierten Quartal zusammen rund sieben Mrd. Euro an Verlusten eingefahren haben. Darauf deuten die Angaben der Commerzbank zu ihrer künftigen Kernkapitalquote von rund zehn Prozent hin. Beobachter gehen davon aus, dass vor allem Wertberichtigungen auf die Wertpapierbestände beider Institute sowie Problemkredite dazu beigetragen haben.

Wie groß die Verluste ungefähr sind, haben unter anderen die Analysten von Sal. Oppenheim grob überschlagen. Sie vergleichen die Eigenkapitalausstattung beider Häuser zum Ende des dritten Quartals mit der Kernkapitalsituation nach der zweiten Rettungsaktion. Danach hätte das Kernkapital vor der Staatsaktion eigentlich bei 20,5 Mrd. Euro liegen müssen.

Rechnet man nun die Staatshilfen von insgesamt 18,2 Mrd. Euro hinzu sowie eine Kapitalinjektion der Allianz für die Dresdner Bank von 1,45 Mrd. Euro, käme der fusionierte Konzern auf über 40,1 Mrd. Euro Kernkapital und eine Quote von 12,3 Prozent. Tatsächlich aber spricht Commerzbank-Chef Martin Blessing von einer Quote von rund zehn Prozent. Die Differenz entspricht einem Betrag von 7,5 Mrd. Euro.

Blessing selbst sagt, die Höhe des Eigenkapitals des neuen Instituts liege im hohen 20er, wenn nicht im 30er Mrd. Euro Bereich. Genau stehe dies noch nicht fest. Indirekt gibt er einen Hinweis: Die Eigenkapitalquote (Tier 1) betrage zehn Prozent. Dadurch habe die Commerzbank einen Puffer von zwei Prozentpunkten zur wichtigen Marke von acht Prozent. Die zwei Prozentpunkte entsprächen rund sieben Mrd. Euro.

Was genau das Eigenkapital so hat schmelzen lassen, will Blessing noch nicht preisgeben. Er habe „auch gerade, aber nicht nur wegen der Dresdner Bank über eine Eigenkapital-Erhöhung nachgedacht“, sagte Blessing und verwies auf die Vorlage der Quartalszahlen. In Frankfurt machen Gerüchte die Runde, auf die Dresdner könnten Verluste von bis zu fünf Mrd. Euro zukommen.

Ein zentrales Problem dürfte die sinkende Kreditwürdigkeit vieler Wertpapiere und Kredite beider Institute sein. Das führt nicht nur zu einer höheren Risikovorsorge, die den Gewinn schmälert, es erhöht auch den Bedarf an Eigenkapital. Nach den Bilanzierungsrichtlinien von Basel II müssen Banken umso mehr Kapital aufwenden, je mehr ein Kredit gefährdet ist. Auf diese Entwicklung weist auch Blessing hin.

Analysten schätzen, dass die risikogewichteten Aktiva im vierten Quartal bei der kombinierten Commerz- und Dresdner Bank um bis zu 20 Prozent gestiegen seien. Zum einen senkten die Ratingagenturen im vierten Quartal die Bonitätsnoten für viele strukturierte Wertpapiere. Zum anderen tauchten im vierten Quartal die ersten Probleme bei Firmen- und Immobilienkrediten auf.

Die Commerzbank gehört zum Beispiel zu den führenden Gläubigern der Merckle-Gruppe – angeblich mit unter einer Mrd. Euro, auch die Dresdner Bank soll mit mehreren 100 Mio. Euro engagiert sein. Als Sorgenkind gilt auch die Staatsfinanzierung, da die 2008 von der Commerzbank voll übernommene Essenhyp sehr riskant agiert hatte. Vor einem Jahr rechnete die Commerzbank für 2008 mit Belastungen durch die Essenhyp von 150 Mio. Euro. Angesichts der Wertverluste vieler südeuropäischer Staatsanleihen im vierten Quartal dürften die Verluste höher liegen.

Die Immobilien-Tochter Eurohypo wiederum hat massiv Gewerbeimmobilienkredite in Spanien, Großbritannien und den USA vergeben. Zudem ist unklar, wie hoch ihre Kredite an den österreichischen Immobilienfinanzierer Immofinanz sind, der eine Umschuldung benötigt. In einem Analystenbericht ist von 150 Mio. Euro die Rede.

Hinzu kommen Probleme im Investmentbanking der Dresdner Bank mit strukturierten Wertpapieren und Übernahmekrediten, die weiter an Wert verloren haben dürften. Da das vierte Quartal ohnehin tiefrote Zahlen aufweist, erwarten Beobachter, dass die Banken nun möglichst viele Kosten miteinberechnen – inklusive Restrukturierungskosten wie Abfindungen für den Personalabbau
wenn einer einen Atomschlag hat, dann ist es Blessig. Maschmeyer bringt es auf den Punkt, die Fuison war politisch gewollt. Blessing verblendet von der Vorstellung einer zweiten Grossbank hat sein Interesse über das der Vernunft gestellt...

Bericht: Interview mit Carsten Maschmeyer
„Ein Atomschlag gegen das Vertrauen“
von Thomas Schmitt und Oliver Stock
Die Verstaatlichung der Commerzbank zerstört das Vertrauen der Anleger. Der Gründer des Finanzvertriebs AWD, Carsten Maschmeyer, äußert sich im Handelsblatt-Interview über den Einstieg des Staates bei der Commerzbank, Schwierigkeiten bei Fusionen sowie die Folgen der internationalen Finanzkrise für das Anlagegeschäft.


Carsten Maschmeyer, Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG, über eine von der Politik gewollte Fusion und deren Folgen. Foto: dpa
Handelsblatt: Herr Maschmeyer, Sie stehen auf der Liste der Reichen recht weit oben. Würden Sie Ihr Geld heute zur Commerzbank tragen?

Maschmeyer: Ach, wissen Sie, mit der Commerzbank ist das wie mit der BSE-Geschichte vor ein paar Jahren. Als der Skandal um den Rinderwahnsinn öffentlich war, konnten die Verbraucher das Fleisch wieder völlig ohne Bedenken essen. Von da an war es besser kontrolliert als jemals zuvor.

Also alles in Ordnung?

Nein, keinesfalls. Es ist ein Atomschlag gegen das Vertrauen der Deutschen, wenn eine Bank verstaatlicht wird. Die Verunsicherung unter den Bankkunden ist groß. Ich habe vor kurzem schon Menschen gesehen, die mit Plastiktüten in der Hand ihr Geld von den Banken abgeholt haben.

Jetzt übertreiben Sie aber.

Ach ja? Fahren Sie mal zum Paradeplatz nach Zürich – dort, wo die ganzen Banken sind. Da kommen hinten die Lastwagen mit den Geldkoffern an, und vorne tragen es die Kunden mit den weiten Mänteln heraus.

Was hätten die Beteiligten im Fall Commerzbank denn tun sollen?

Das Problem war, dass die Fusion von Anfang an von der Politik gewollt wurde. Deswegen sind offenbar Fehler in der Bewertung gemacht worden. Die Commerzbank hätte sich die Dresdner Bank sonst niemals leisten können. Die werden auf Jahre hinaus blutrote Zahlen schreiben. Aber jetzt müssen alle zu dem Deal stehen. Nur macht ihn das nicht besser. Auch für Frau Merkel nicht. Sie wird – auch in der Rückschau – keine Wirtschaftskanzlerin mehr werden.

Sie gelten als jemand, der eher bei den Sozialdemokraten gut verdrahtet ist. Rührt daher ihre Beurteilung?

Stimmt nicht. Ich habe Interesse an den Menschen. Da ist es mir völlig egal, welcher Partei sie angehören.

Fusionserfahren sind Sie auch. Ihr Unternehmen AWD haben Sie an den Schweizer Versicherer Swiss Life verkauft. Am Freitag teilten Sie mit, dass die letzten Aktionäre abgefunden werden und AWD von der Börse verschwindet. Ganz ohne Reibungsverluste ging das nicht über die Bühne?

Fusionen sind immer eine emotionale Sache. Sowohl die verhinderten wie die vollbrachten.

Und wie ergeht es Ihnen emotional mit den Schweizern?

Einen besseren Aktionär als die grundsoliden Schweizer kann man nicht finden. Sehen Sie, ich hatte für AWD letztlich fünf konkrete Angebote auf dem Tisch. Als aber ein Käufer eine halbe Stunde zu spät zum Termin kam und sich auch noch durch irgendeinen Assistenten vertreten ließ, wusste ich: Der ist es nicht. Bei Swiss Life haben mich die Spitzenleute und die Strategie begeistert.

Und Sie haben auch den besten Schnitt dabei gemacht.

Den gleichen. Der Preis war überall mindestens 30 Euro pro Aktie. Nein, der Reiz bei Swiss Life ist die Fusion auf Augenhöhe: Wir treiben durch unsere Vertriebserfahrung deren Neugeschäft voran, und die erhalten uns unsere Unabhängigkeit. Gemeinsam konsolidieren wir die Branche.

Weswegen Sie sich an Ihrem Rivalen MLP beteiligt haben und das Paket dann den Schweizern vor die Füße geworfen haben. Die wissen jetzt nicht, was sie damit machen sollen. Für eine Mehrheit bei MLP reicht es nicht.

Der Ball liegt jetzt bei Swiss Life.

Wo Sie Großaktionär sind und bald zehn Prozent des Aktienkapitals haben. Also, was sollen die damit machen?

Auch als Aktionär von Swiss Life werde ich mich nicht in die Strategie- und Personalentscheidungen bei der Mutter einmischen.

Also ist es Ihnen nun gleichgültig, ob aus MLP und AWD zusammen noch ein Weltmeister wird?

Nein. Die Fusion der unabhängigen Finanzdienstleister ist ein lohnender Traum. Auch wenn es eine schwierige Geburt wäre, bin ich von den langfristigen Vorteilen einer Bündelung der Stärken überzeugt. Da kommt es auf ein Quartal mehr oder weniger nicht an, bis das verwirklicht wäre.

Commerzbankchef Blessing hatte auch seinen Traum. Dann verschärfte sich die Finanzkrise. Was daraus wurde, können wir jetzt bewundern. Hinterlässt die Finanzkrise bei Ihnen auch Spuren?

Ja, aber positive.

Wie das?

Schauen Sie sich die Commerzbank an. Da sollen 9 000 Leute gehen. Was glauben Sie, wo die hingehen? Sie weisen doch zu Recht immer darauf hin, dass die Stärke von Finanzdienstleistern wie uns darin liegt, viele, gute Berater gewinnen zu können. Ich kann Ihnen sagen, dass wir die Zahl unserer Berater 2008 in Deutschland wieder erhöhen konnten. Wir wollen spätestens 2012 auf 8 500 Finanzberater kommen. Das wären etwa 2 200 mehr als vor einem Jahr. Die neuen Kollegen sind oft langjährige Bankenprofis. Da profitieren wir von der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Zudem bekommen wir die neuen Mitarbeiter derzeit ohne große Extrazahlungen.

Dann sind Sie ja ein Krisengewinner. Wo sehen Sie die wichtigste Ursache der Finanzkrise?

Immer wenn etwas zu lange zu gut geht, entsteht ein Problem.

Wenn wir Ihnen zuhören, geht es dem AWD eigentlich zu lange zu gut. Wo ist das Problem?

Ich sage ja gar nicht, dass wir den Gegenwind nicht spüren. Aber man kann auch bei Gegenwind die Goldmedaille holen.

Das hätten Sie auch auf einer Ihrer Vertriebsveranstaltungen sagen können. Konkret: Befürchten Sie weitere Verluste in England?

Nein. Wir waren in Großbritannien sehr aktiv im Bereich Baufinanzierungen. Dieses Spezialgeschäft ist überall durch die Finanzkrise eingebrochen. Wir haben uns gesundgeschrumpft und 30 Prozent des Großbritannien-Geschäfts verkauft. Das sind fünf Prozent des Konzernumsatzes. Dieses Jahr machen wir dort keine weiteren Verluste mehr.

Und wie sieht es in Österreich aus? Dort gibt es doch auch große Probleme...

Österreich ist derzeit ein schwieriger Markt. Zehn Jahre boomte in Österreich der Immobilienmarkt. Wer nicht in Immobilien investierte, galt als dumm. Jetzt ist der Boom vorbei. Wir müssen uns wieder auf unseren Fokus besinnen, die unabhängige Vorsorgeberatung.

Aber Deutschland läuft trotz Finanzkrise und Rezession?

Die Kunden wissen, dass ihnen die Riester- und Rürup-Renten für die private Altersvorsorge nicht um die Ohren fliegen werden. Was stark nachgefragt wird in diesem Umfeld sind Produkte gegen die Angst: Was passiert, wenn ich krank werde, wenn ich alt bin, wenn ich einen Unfall habe? 2009 wird ein Jahr, das geprägt wird durch den Wunsch nach mehr Sicherheit. In diese Produktsegmente werden die Menschen wieder vermehrt investieren.

Ein Auslöser der Finanzkrise war auch die Bezahlung der Banker. Übertriebene Boni haben falsche Anreize gesetzt. Im Grunde ist das doch das gleiche System, nach dem Sie Ihre Berater bezahlen.

Falsch. Bei uns heißt es im Verhältnis zum Kunden nicht erst „per Du“ und dann „perdu“. Jede Provision hängt daran, wie lange der Kunde treu ist. Ein Vermittler kann erheblich mehr verdienen, wenn der Kunde lange bei ihm bleibt. Die Berater, die schnell zu einem Ferrari kommen wollen, gibt es bei uns nicht mehr. Sie können operative Exzellenz erst nach langer Zeit gewinnen. Zehn Jahre sind dafür in der Regel nötig.

Also alles gar nicht so schlimm? Der Unternehmer Adolf Merckle hat sich vor den Zug geworfen, weil die Krise für ihn offenbar nicht mehr erträglich war.

Ja, das ist schrecklich. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Was haben Sie gedacht, als Sie die Nachricht hörten?

Wer alles auf äußere Anerkennung abgestellt hat und dann in eine Schieflage gerät, kommt schnell zu der Erkenntnis, dass er einer Lebenslüge aufgesessen ist.

Ist das Bild, das die Medien transportieren, für Unternehmer so wichtig?

In den ersten Jahren nimmt man jeden Satz sehr persönlich. Das ändert sich. Doch als ich im Handelsblatt voriges Jahr über den „Offenbarungseid des Carsten Maschmeyer“ las, war das nicht schön. Wenn das meine Mutter sieht, habe ich gedacht. Offenbarungseid heißt ja immerhin Pleite, auch wenn es anders gemeint war.

Sie gelten nicht als jemand, der freiwillig über Niederlagen redet.

Zu einem kurzfristigen Risiko gehört immer eine langfristige Chance. Ich glaube, Unternehmer müssen eher das Blau am Himmel sehen als die Wolken.

Pokern Sie schon um ihre Abfindung, nachdem Swiss Life nun bei AWD das Sagen hat?

Meine Lebensplanung ist nicht von der finanziellen Ausgestaltung meines Arbeitsvertrages abhängig. Aber ich bin mir sicher, dass meine Partner mir sagen, wenn es für die Dividende besser wäre, ich bliebe zu Hause.

Ihr Vertrag läuft bis 2013. Wie lange leiten Sie den AWD noch?

Ich habe eine goldene Regel: Sprich nicht zu viel über die eigene Wirkung und Bedeutung.
MÜNCHEN/HALLE (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat sich nach Einschätzung des Bankenexperten Wolfgang Gerke mit der Übernahme der Dresdner Bank übernommen. Die Commerzbank habe die Chance nutzen wollen, den krisengebeutelten Konkurrenten zu schlucken, sagte Gerke dem Sender MDR Info. ´Doch der Fisch war zu groß.´ Allerdings habe niemand mit der Pleite des US-Investmenthauses Lehman Brothers im vergangenen Jahr rechnen können, die auch die Dresdner Bank stark belastet habe, räumte Gerke ein. Die Rettung von Commerzbank und Dresdner Bank hält er grundsätzlich für sinnvoll. ´Die mittelständischen Unternehmen brauchen die Kredite von dieser Bank.´




Die Teilverstaatlichung ermögliche die Absicherung bisheriger staatlicher Hilfen, die bei einer möglichen Übernahme durch private Investoren verloren gingen, sagte der Experte. Der Steuerzahler wolle ja die Milliarden zurück. Vielleicht schon 2010 oder 2011 könnte der Staat seine Beteiligungen wieder verkaufen. Gerke erwartet, dass noch weitere Finanzinstitute in Schwierigkeiten geraten könnten - etwa einige Landes- oder Automobilbanken. Die Rettungsaktion für die Commerzbank habe nun aber bewiesen, dass der staatliche Schirm funktioniere. Nach Ansicht Gerkes steigt zudem das Ansehen der Bank durch die Staatshilfe und Garantien. Dennoch sollten sich der Staat möglichst wenig in die Geschäfte einmischen. Politiker seien keine guten Unternehmer.

Auch im ´Münchner Merkur´ (Freitag) bezeichnete Gerke die Teilverstaatlichung der Commerzbank als richtig. ´Diese Entscheidung ist sicherlich keine Liebeshochzeit zwischen dem Staat und der Commerzbank, sondern aus einer Notsituation heraus geboren´, sagte der Experte der Zeitung. Dennoch sei sie auch ´aus gesamtwirtschaftlichem Interesse´ richtig und trage zum Erhalt des Bankenwettbewerbs in Deutschland bei./cs/DP/gr
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.350.553 von Horseman1 am 11.01.09 14:09:37Steuerhinterziehung ist KEIN Kavaliersdelikt sondern wohl ein Musterbeispiel asozialen Verhaltens - da kann das Strafmass gar nicht hoch genug sein.

Zumwinkel gehört für mehrere Jahre hinter Gittern, ebenso wie alle anderen Steuerbetrüger und Steuerhinterzieher.

Der Mann hat sich ja nicht bei seinen Briefmarken verrechnet, sondern vorsätzlich das Geld ausser Landes geschafft. Der Umstand dass er sich geständig zeigt darf dabei nicht dazu führen dass er Bewährung kommt - allenfalls ein Verkürzung der Dauer der Haftstrafe. Denn wäre er nicht erwischt worden, hätte er munter weiter Geld ausser Landes gebracht - und genau darin ist das hochkriminelle Verhalten zu sehen.

Im übrigen sollte man Strafverfolgung mit drastischen Strafen auch in den Betrugsfällen der Bankenmanager radikal durchsetzen.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
Citi JP, Morgan und American Express alle vorbörslich im Plus, Coba gerade neues Tief? Wer geht in die falsche Richtung?
okay....

:rolleyes:

... unglaublich diese gnadenlose Hinrichtung von Bankwerten...

... einfach kein Boden in Sicht. :confused:

ein Börsentsunami...
So ich riskier jetzt mal etwas und halte für ein paar Stücke die Hand auf.
Warum? Ich glaube das die Zunahme des interbank lendings die JPM auch beschreibt eine Besserung bringen kann.

Bleibt aber hoch spekulativ. :D

Dann man ich die Kiste hier zu und warte mal ein paar Tage ab. Ich kann das nicht mir ansehen. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.381.884 von alterbekannter am 15.01.09 16:11:30Mit etwas Geduld sollte man noch zu Kursen von 3,00€ hier rein können. Dann werde ich mir wohl auch mal eine 1. kleine Posi gönnen. Ein Rebound sollte hier bald fällig sein, a la Citigroup und Co.!

Und obwohl die Coba wohl auf 2-3 Jahressicht keine nennenswerten Gewinne wird erzielen können, so hat auch eine Coba noch Substanz. Und wenn die Integration der Dreba gelingen sollte, dann könnte die Aktie eine Wiederaufstehung erfahren. Tot ist sie jedenfalls noch lange nicht. Wobei 10€ wohl auf lange Sicht nicht (evtl. auch niemals mehr?) mehr erreicht werden sollten.

Derzeitige MC (nach Staatseinstieg) = ca. 3,8 Mrd.€ ... wenn da 0,5 Mrd.€ an Gewinn wieder erreicht werden, sähe das KGV ja sehr interessant aus. ;)
leider erholt sich die DBank schneller als meine Staatsbank:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.755 von Leiness am 15.01.09 19:39:04Da hat woll einer den Einstieg verpasst!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52Blessing muss endlich von Bord gehen, damit der Kurs wieder steigen kann
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.702.882 von AnnaKournikova am 04.03.09 23:52:12du solltest von bord gehen , damit der kurs wieder steigen kann :p
was mit Teilverstaatlichten Unternehmen an der Börse passiert sieht man schön im DOW

siehe Citibank und Bank of Amerika

Commerzbank wird sich schon in küze, auch unter den Pennystock´s befinden !!

Kursziel für 2009 unter 0,50 €

Bank gerettet, aber Aktionäre abgezockt und verarscht !!!
und die Commerzbank wird als nächstes den DAX verlassen müssen...

warscheinlich schon im April , Mai
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.711.538 von ironcarl am 06.03.09 00:24:04Wer der Meinung ist, dass die Knete die in die Coba bisher gepumpt wurde reicht, der möge kaufen. :laugh:

Es zeugt von Grenzdebilität, wenn Bank sich mit genügend eigenen Problemen am Hals zusätzlich für exorbitant viel Geld einen Bleiklotz wie die Dresdner, die die Allianz in all den guten Jahren nicht im Ansatz zu sanieren vermochte, ans Bein binden musste.

Dumm, Dümmer, Blessing. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.711.638 von cathunter am 06.03.09 02:22:06Glückwunsch! der beste Kommentar seit langem in meinen anti-Blessing threads!

Blessing ist spätestens im Sommer ohne Job und sein Ruf ruiniert. Der gescheiterete ENKEL !!!!

Da lobe ich eine Frau wie die Schäffler. Mit Ehre in die Pleite!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.333.525 von AnnaKournikova am 08.01.09 16:26:52HRE-Großaktionär Flowers - Bund will wieder mit uns reden
Donnerstag, 5. März 2009, 17:05 Uhr

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München, 05. Mär (Reuters) - Der Bund zeigt sich im Streit mit dem US-Investor Christopher Flowers um die Verstaatlichung der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE)(HRXG.DE: Kurs) gesprächsbereit. So wolle der Bankenrettungsfonds SoFFin unter "bestimmten Voraussetzungen" mit Flowers reden, sagte ein Sprecher des Investors am Donnerstag. Details wollte er nicht nennen. Wegen der unterschiedlichen Positionen waren die Verhandlungen zwischen Berlin und dem mit 24 Prozent an der HRE beteiligtem Flowers in den vergangenen Wochen zum Erliegen gekommen. Der Bund will sich 90 Prozent an der Münchner Bank sichern, und Flowers befürchtet, herausgedrängt zu werden. Nach Ansicht von Flowers reicht eine staatliche Mehrheit von 75 Prozent aus, um die Refinanzierung der HRE langfristig zu sichern.

Flowers wurde seinem Sprecher zufolge auch zu einer Expertenanhörung des Bundestags-Finanzausschusses zum geplanten Enteignungsgesetz Mitte März eingeladen. Im Rahmen der Anhörung werden wahrscheinlich knapp zwei Dutzend Experten zu ihrer Einschätzung des Gesetzes befragt. Eine Sprecherin des SoFFin bestätigte, dass Flowers zu weiteren Gesprächen eingeladen wurde.

Der Bund treibt das Gesetz voran, um sich bei der HRE notfalls auch gegen den Willen des Großaktionärs eine Mehrheit sichern zu können. Flowers hat für diesen Fall eine Klage angekündigt.

Die HRE stand im Herbst wegen der Fehlspekulationen einer Tochtergesellschaft vor dem Aus und wurde in letzter Minute vom Bund und Banken gerettet. Mittlerweile belaufen sich die Hilfen auf über 100 Milliarden Euro. Da noch mehr Geld nötig sein dürfte, will der Bund die Bank verstaatlichen.
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Ackermann ist wirklich ein Macher und schon hebt die Postbank und DB Aktie ab. Ich hätte nicht gedacht, daß ich jemals eine Aktie wegen des Chefs verkaufen muss aber mit der Rückendeckung v Steinbrück kann man das vergessen und daher muss ich wohl alles verkaufen. Diese Flut an negativen CoBank-Berichten ist einfach unfassbar:eek:
unter Ackermann stünde die CoBank bei 10 €. Sagenhaft, wie sehr das gesamte Management der CoBank kommunikativ versagt...

Commerzbank erwartet im Privatkundengeschäft wachsenden Druck auf Erträge
11.03.2009 - 10:46

MAINZ (dpa-AFX) – Die Commerzbank rechnet wegen der Finanzkrise auch im Privatkundengeschäft künftig mit großen Herausforderungen und sinkenden Erträgen. "Wenn es jemals goldene Zeiten im Privatkundengeschäft gegeben hat, dann sind die erstmal vorbei", sagte Privatkundenvorstand Achim Kassow am Mittwoch auf einer Branchentagung in Mainz. Die Renditen, die in den vergangenen Jahren erzielt wurden, würden sich so schnell nicht wiederholen. Er rechne mit zunehmendem Wettbewerb. "Geld verdienen wird damit schwieriger." Eine Zukunft habe das Segment schon, "wir müssen uns nur richtig anstellen".

Kassow rechnet in seinem Geschäft mit wachsendem Druck auf Erträge und Ergebnisse von verschiedenen Seiten. Er erwarte nicht, dass es im Wertpapiergeschäft mit Privatkunden bis 2011 zu signifikanten Anstiegen der Ergebnisbeiträge kommt. Zudem kämen die Zinsmargen durch das sinkende Niveau weiter unter Druck und die Risiken im Kreditgeschäft nähmen wegen der Wirtschaftskrise zu. "Dann haben wir das Thema Regulierung, das deutlich an Fahrt gewinnen wird", betonte Kassow. Die Regulierung werde zusätzlich Geld kosten, die neuen Herausforderungen von dieser Seite gebe es "nicht zum Nulltarif".

Da die Banken in der Finanzkrise im Investmentbanking seit Monaten dicke Verluste einfahren, konzentrieren sie sich zunehmend auf das vergleichsweise stabile Privatkundengeschäft. Allerdings ist das Vertrauen der Privatkunden durch die Krise ebenfalls erschüttert. Das Thema Beratung gewinnt damit zunehmend an Bedeutung. Das begreift Kassow aber auch als Chance: "Die Kunden sind verunsichert, das heißt aber nicht, dass das Vertrauen weg ist."/sb/gr/tw
meisterhaft, wie die ihren Laden klein reden.....

Commerzbank sieht "massiven" Druck auf Ergebnis
11.03.2009 - 10:10

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank AG rechnet mit "massivem" Druck auf die Ergebnisentwicklung. Das sagte Vorstandsmitglied Achim Kassow am Mittwoch bei einer Konferenz in Mainz, ohne konkrete Angaben zum Zeitraum oder Ausmaß zu machen.

Für das Privatkundengeschäft werden die Zeiten härter werden", sagte der Manager. "Die Renditen der vergangenen Jahre werden sich so schnell nicht wiederholen." Bereits jetzt mache sich die Krise ganz klar im alltäglichen Bankengeschäft bemerkbar. Es sei beschwerlicher geworden, Geschäfte zu machen, sagte Kassow.

Die goldenen Zeiten, wenn es sie gegeben habe, seien vorbei. In den Jahren 2009 bis 2011 sieht Kassow kein signifikantes Wachstum im Wertpapiergeschäft. "Die Renditen der vergangenen Jahre werden sich so schnell nicht wiederholen", sagte Kassow.

Die Commerzbank hatte bereits im Jahr 2008 mit Verlusten zu kämpfen gehabt und blickt auch 2009 auf eine schwieriges Jahr. Sie muss insbesondere die mit Milliardenabschreibungen ins Haus kommende Dresdner Bank in den Griff bekommen.

Bei der Integration der Dresdner Bank sieht Kassow Schwierigkeiten entgegen. Das Zusammenbringen beider Häuser sei "sehr anspruchsvoll", da beide Banken bislang Konkurrenten gewesen seien, sagte er. Auch auf dem Weg zum Zusammenführen der Kulturen lägen noch einige Steine, die aus dem Weg geräumt werden müssten
So...Bear market rally zu Ende....:) Newsflow weiterhin erschreckend schlecht...Strongest aggressive Sell

Fazit: es ist zeit Short zu gehen...kirsziel 0,25 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.746.881 von BobbyBonella am 11.03.09 16:44:58Tatsächlich die einzige Bank, die heute schon wieder heftig abschmiert, DB noch fett im Plus...