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Conti - warum ich eine Insolvenz nicht mehr ausschließe.... - 500 Beiträge pro Seite



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Glaubt mir, die Überschrift dieses Threads schreibe ich nicht leichtfertig. Conti gehört (e) mal zu meinen absoluten Favoriten.

Vor einigen Wochen schrieb ich, dass ich bei unter 20 wieder einsteigen werde.Obwohl dieses Niveau heute erreicht wurde, ist mir dies viel zu riskant. Die Abwärtsdynamik ist viel zu hoch:(

Conti&Schaeffler haben hoch gepokert; Conti mit VDO und Schaeffler mit der Übernahme an sich. Beiden sei zu Gute zu halten das sie die Entwicklung nicht absehen konnten.

Im Augenblick passieren am Markt viele Dinge, die noch vor Monaten, Wochen oder auch einigen Tagen undenkbar gewesen wären.

Commerzbank teilverstaatlicht, HRE kurz davor etc. Die Banken sind noch lange nicht über den Berg und halten die Gelder beisammen - siehe Winkelzüge der Deutschen Bank bzgl. Postbank. In diesem Umfeld die Finanzierung neu zu ordnen dürfte sehr schwer fallen. Noch gehen alle davon aus das es klappt, selbst wenn Conti den Investmentstatus verliert.

Was aber wenn die Banken gar nicht mehr die Mittel haben Kredite zu geben? Dann gehen die Lichter aus....

Im Augenblick trifft es nur kleinere wie Rosenthal, Wolf etc. aber es könnte noch viel dicker kommen.

Ausgeschlossen? Das hätte auch jeder von uns dem Analysten gesagt der uns Mitte 2008 die jetztige Entwicklung vorhergesagt hätte......

Also, Augen aufhalten, realistisch bleiben und Zweckoptimismus ausschließen. Ich weiß selbst wie schwer das ist!!!

Ich wünsche allen Investierten das ich falsch liege:)
Schwachsinn!! Da hat er einmal recht behalten (unter den jetzigen Umständen ist das auch nicht schwer), da flipt er gleich aus und redet von insolvenz. absoluter schwachsinn!!

ich gehe von einem shortsquezze aus, mal sehen wer recht behält?! :look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.204 von Finanzriese am 15.01.09 18:26:04Ich hoffe nicht, dass Dein Niveau das aller Conti Investierten ist:laugh:

Nur zu Deiner Info Finanz(k)rise: ich flippe nicht aus und mir geht es auch nicht ums Recht haben. Ich sehe die Sache nur nüchtern.

Ich weiß nicht wieviel Erfahrung Du an der Börse hast, aber Emotionen - wie Du sie zeigst - gehören da nicht hin.

Tip von mir: cool bleiben und abwarten:cool:
PS: Einen Shortsqeeze kann man übrigens getrost ausschließen. Worauf soll der basieren - Gründe&Finanzierung existieren schlichtweg nicht.
...fühlt sich wohl einer auf den schlips getreten, mit dem schwachsinn den er von sich gibt!! :eek:
Keine Sorge, da steh`ich drüber:) Ich habe nur nichts übrig für Leute die andere beleidigen und über etwas schreiben von dem sie offensichtlich keine Ahnung haben - Stichwort Shortsqeeze (schreibt man übrigens mit Doppel e).

Erstmal üben, vielleicht klappt´s dann auch mit dem investieren;)
das thema shortsqueeze erschliesst sich mir bei conti auch net. vw war nen ganz anderer deal und deshalb ist das auch net vergleichbar :keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.457 von fohlenpelzig am 15.01.09 18:53:25..nur mit dem Unterschied das der Bär nich investiert ist;)
1)Die gute Frau hat sich verspekuliert und viel zu teuer eingekauft:p
2)Logischerweise hat sie jetzt Probleme damit
3)Conti steht als Autozulieferer nicht gerade gut und in der richtigen Branche dar
4)Conti Aktien sind in den letzten Tagen um zu stark gefallen und ein technischer Rebound steht an.
5)Die weitere Zukunft bleibt ungewiss und hängt natürlich von der wirtschaftlichen Situation ab.:look:

Kurzfristig kann man wohl reingehen, langfristig naja;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.057 von blonskiman am 15.01.09 18:07:01wie kommst du denn zu deiner fundamental nüchternen analyse????

conti macht operativ in 2008 7-8,5% rendite (operativ), die buchverluste aus der gw-afa vdo sind nur auf dem papier... das geld ist ja schon seit ende 2007 weg (kauf vdo)... ergo kein cash-outflow... lass die rendite sich nächestes jahr halbieren...
dann bleibt immer noch genügend cashflow für den kapitaldienst drüber...

nur die aktionäre kriegen nix mehr !!! schade... :laugh::laugh::laugh:

aber worauf baut deine insolvenzannahme (das wäre sehr interessant zu diskutieren)...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.057 von blonskiman am 15.01.09 18:07:01Wenn Du erstmal begreifst, warum wir 50 Prozent mehr Strom verbrauchen als 2003 , erahnst Du auch, wieviel besser es uns heute geht als damals. Im nächsten Schritt erkennst Du dann, dass 2003 schlimmer war als heute. Dann bist Du besser als 90 Prozent aller Top Manager
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.057 von blonskiman am 15.01.09 18:07:01
Hallo Blonskiman,

"Im Augenblick trifft es nur kleinere wie Rosenthal, Wolf etc. aber es könnte noch viel dicker kommen.

Ausgeschlossen? Das hätte auch jeder von uns dem Analysten gesagt der uns Mitte 2008 die jetztige Entwicklung vorhergesagt hätte...... "


Das hätte ich für meinen Teil von Anfang an nicht ausgeschlossen, mich hatte das eher, sehr, gewundert, daß das weite Teile der Leute so gesehen haben.

Gruß,
Popeye
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.384.799 von Dale77se am 15.01.09 21:31:34Nun ja, die beiden zusammen tragen 21 Mrd. Euro Schulden, die getilgt werden wollen.

Selbst in "normalen" Zeiten mit anständigen Renditen wäre das ein Problem. Wenn die Erträge aber nicht nur um 50 sondern um 60 oder 70% zurückgehen, der Schuldendienst höher verzinst werden muss und die Banken selbst massive Probleme haben, dann wird´s eng.

Die Finanzierung ist ohnehin nur zustande gekommen, weil die Banken verbindliche Zusagen gemacht haben. Die hätten sich liebend gern zurückgezogen. Jetzt bekommen Sie Pakete als Sicherheit die am Markt nicht zu veräußern sind: Schaeffler hat eine Haltefrist von mind. 5 Jahren und einem Preis von mind. € 75 vorgegeben.

Mit meiner Aussage das Conti insolvent werden kann, meine ich das jetzige Konglomerat. Die einzige Lösung scheint Teile des Konzerns wie die Reifensparte u.a. zu verkaufen.

Augen zu und durch wird hier nicht funktionieren. Mir geht es nicht darum Conti schlecht zu machen (habe mit OS einige Male prima Geld verdient), aber die Probleme sind offensichtlich.....

Übrigens, Du schreibst es selbst: die VDO Abschreibungen sind nur Buchverluste. Wieso muss ein Buchverlust dann durch eine Kapitalerhöhung ausgeglichen werden?? Das ist ein ernstes Warnsignal und alle am Markt die Bilanzen lesen und verstehen haben auch entsprechend reagiert;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.385.997 von blonskiman am 16.01.09 08:09:27conti hat mit den schaeffler schulden erstmal nichts zu tun... die vdo-kredite sind nahezu nachverhandelt... der zinsaufschlag von 150 bis 200 basispunkten (beim abrutschen auf junk-status) ist immer noch recht moderat... die zinsen der vdo-kredite lagen zwischen 5,32 - 5,42% ... also reden wir hier von 7 - 7,5%

scheinbar sind die conti-banken nicht so skeptisch... sonst wären die aufschläge wesentlich höher ausgefallen... (zum vgl. bmw muss für kredite und anleihen aktuell 8,5 - 10% auf den tisch legen) ... die banken müssen dem staat und damit auch privatinvestoren ebenfalls schon 10% anbieten...

das die banken, angesichts der anschließenden finanzkrise und die auswirkungen auf die realwirtschaft (v.a. auto-geschäft) die kredit lieber nicht mehr gegeben hätten steht auf einem anderen blatt... damit müssen aber jetzt die banken umgehen... dass wird weder conti noch schaeffler belasten...

die reifensparte wird m.e. nicht so schnell verkauft: a.) sie ist die cashcow des konzerns... und b.) aktuell bekommt man dafür nur cent-beträge... damit könnte man die vdo-kredite nicht zurückzahlen und vdo/cas (automotive group) ist noch nicht cashstark um die schuldendienst stemmen zu können...
ich meine, ich weiß nicht wie die conti-manager drauf sind... wenn sie rubber group jetzt verkaufen würden - erinnert mich das an frenzel-preussag-salzgitter... ;)

und das der buchverlust durch eine kapitalerhöhung ausgeglichen wird ist doch ein tolles argument, oder???? :cool:
wie will man sonst begründen, daß man 1 mrd. € braucht...
etwa: das man sich angesichts der heutigen krise mit den vdo-schulden überladen hat und nun eigenkapital aufnehmen muss um die finanzstruktur wieder in ordnung zu bringen????
das würde ja belegen, daß sie seinerzeit zu euphorische annahmen getroffen haben und somit eine fehlerhaft managemententscheidung getroffen haben... das muss man ja nun wirklich nicht soooo offen zugeben... :p

PS: danke für die sachlich diskussion ... ist ja hier nicht immer üblich...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.387.305 von Dale77se am 16.01.09 11:08:25Dank zurück:) Sehr sachlich beschrieben. Und keinerlei Gründe für einen Kauf in Sicht:cool:

Heute neue Tiefs getestet. Ich drücke allen Investierten die Daumen:)
Continental reduzieren

Datum: 16.01.09
Uhrzeit: 12:59


Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Sven Diermeier, rät weiterhin zum Reduzieren der Continental-Aktie (ISIN DE0005439004 / WKN 543900).

Nach Angaben von Finanzvorstand Alan Hippe denke man über eine Kapitalerhöhung nach, auch wenn diese Überlegungen noch "sehr früh" seien. Hintergrund seien Firmenwertabschreibungen im Umfang von bis zu 1 Mrd. Euro im Schlussquartal 2008.

Komme es zu einer Kapitalerhöhung, sei nach Meinung der Analysten mit einem merklichen Verwässerungseffekt zu rechnen. Unabhängig davon hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen überarbeitet und würden nun für 2008 ein EPS von 1,01 Euro (bisher: 2,61 Euro), für 2009 von 1,77 Euro (bisher: 1,86 Euro) und für 2010 von 3,17 Euro (bisher: 3,33 Euro) erwarten.

Aufgrund ihrer Prognosesenkung sowie potenzieller Verwässerungseffekte senken die Analysten von Independent Research ihr Kursziel von 28 auf 19 Euro und votieren weiterhin mit "reduzieren" für die Continental-Aktie. (Analyse vom 16.01.2009) (16.01.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 16.01.2009

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

Im Handelsblatt heißt es heute, dass die Finanzlage bei Conti "angespannt" sei; aber noch kein Vergleich zu Schaeffler.

Na ja....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.383.057 von blonskiman am 15.01.09 18:07:01Das ist durchaus kein Schwachsinn sondern eine realistische Analyse unter Würdigung von Wenn und Aber bzw. von unternehmerischen Entscheidungen zu der Zeit, wo sie gefällt und durchgezogen wurden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.390.709 von alysant am 16.01.09 16:56:24an Dramatik nicht mehr zu überbieten.

Richtung: G A U
DGAP-Ad-hoc : Continental AG: Change Rating Standard & Poor's
Continental AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Standard & Poor’s Ratings Services hat der Gesellschaft heute mitgeteilt,
dass sie das Long Term Corporate Credit Rating für nicht nachrangige,
unbesicherte Schuldtitel von Continental von BBB- auf BB zurückgestuft hat.
Des Weiteren wurde das Short Term Corporate Credit Rating für Continental
von A-3 auf B zurückgestuft. Nach Angaben von Standard & Poor’s wurde damit
die Überprüfung des bisher erteilten BBB- Ratings vom 15. Dezember 2008
abgeschlossen. Der Ausblick für die Ratings ist negativ.
27.01.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache: Deutsch
Emittent: Continental AG
Vahrenwalder Straße 9
30165 Hannover
Deutschland
Telefon: +49 (0)511 938-1068
Fax: +49 (0)511 938-1080
E-Mail: ir@conti.de
Internet: www.conti.de
ISIN: DE0005439004
WKN: 543900
Indizes: MDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hannover,
Stuttgart, Hamburg, Luxembourg; Freiverkehr in Berlin,
Düsseldorf, München; Terminbörse EUREX; Auslandsbörse(n) SWX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Conti / Scheffler haben nach den mir vorliegenden Informationen ca. 22 Mrd Euro Schulden.

DIes entspricht (bei nur 7% ZInsen, es dürften in Realität etwas mehr sein) ca. 1,5 Mrd Euro allein an ZInslast, die zu stemmen sind, ohne das auch nur ein einziger Euro verdient wurde. WIe wird COnti / Scheffler dies im aktuell schwierigen Umfeld stemmen können ?

Für mich stehen hier viele Fragezeichen im Raum. AUch das Thema "Liquidität" sieht schlecht aus, aufgrund des massiven EInbruchs im gesamten Automotive Sektor gehe ich auch bei Conti aktuell von einem negativen Cash-Flow aus.

Wie weit hier Fremdhilfe möglich, zulässig oder gewünscht ist, kann ich nicht bewerten, es stehen zumindest sehr schwierige Zeiten bevor.

Der Hauptwettbewerber Bosch ist hier deutlich besser aufgestellt.

Ich persönlich würde aktuell die FInger von der Conti-Aktie lassn, mir sind hier noch nicht alle Risiken eingepreist, auch wenn ich für den Kurs nicht ganz so dunkel wie bei Infineon sehen.

Mein Kursziel wäre zunächst mal einstellig...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.461.409 von SommerSonneSandMeer am 27.01.09 23:59:26"Ich persönlich würde aktuell die FInger von der Conti-Aktie lassn, mir sind hier noch nicht alle Risiken eingepreist, auch wenn ich für den Kurs nicht ganz so dunkel wie bei Infineon sehen."


Deine Meinung interessiert hier doch keine Sau...komm, schleich ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.461.409 von SommerSonneSandMeer am 27.01.09 23:59:26Für mich als Conti-Aktionär ist nur entscheidend, wieviele Schulden Conti (nicht Schaeffler!) hat und ob sie die bedienen können. Das scheint zu klappen, sonst wären die Verhandlungen kürzlich nicht erfolgreich abgeschlossen worden.
Was Schaeffler betrifft: Ist eine eigene Firma, kann demnach auch selbst pleite gehen. In diesem Fall verwerten die Banken die als Sicherheit gegebenen Conti-Aktien. Der Käufer (der neue Conti-Großaktionär in diesem Fall) würde wahrscheinlich eine große private-Equity-Gesellschaft sein. Schaeffler würde an den Verlusten aus dem Banken-Verkauf der Conti-Aktien zugrunde gehen; Conti nicht, das ist ganz wichtig zu verstehen!
Auffällig ist in jedem Fall, dass die Aktie nach den schweren Verlusten keinerlei techn. Gegenraktion zeigt. Sieht aus als würde sie nur auf den nächsten Rutsch warten. Und der wird wohl nach unten gehen...

Ich tippe auch auf einstellig n. Woche. Es sei denn, die Bad Bank kommt und schließt Conti/Schaeffler gleich mit ein:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.462.770 von blonskiman am 28.01.09 10:33:38conti muss sicherlich nicht von einer bad bank gerettet worden:


folgende alternative ist sicherlich sehr interessant:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-01/12953551…


28.01.2009 10:34
Presse: Conti/Schaeffler diskutieren Pläne für Zulieferer-Sparten
Düsseldorf (BoerseGo.de) - Eine Schlüsselfrage nach dem Einstieg Schaefflers beim Automobilzulieferer Continental ist offenbar noch ungeklärt. Offen sei, wie die gemeinsame Autozuliefersparte künftig organisiert werden soll, berichtet das "Handelsblatt". Im Wesentlichen würden zwei Modelle diskutiert, schreibt das Blatt. Schaeffler bevorzuge die Gründung eines neuen Unternehmens, in das die Automotive-Bereiche von Conti und Schaeffler eingebracht würden.

Allerdings sei ein Börsengang des neuen Unternehmens sehr aufwendig. Dieser sei aber Voraussetzung für den dringend notwendigen Einstieg externer Investoren. In Aufsichtsratskreisen von Continental diskutiere man deshalb die Möglichkeit, die eigene Gummi-Sparte abzutrennen. Dann könnte Schaeffler den eignen Zulieferteil in die bestehende Continental AG (News/Aktienkurs) integrieren. Sowohl Continental als auch Schaeffler sind hoch verschuldet. Vor kurzem wurde deshalb die Forderung nach Staatshilfen laut. Am Dienstag hat die Rating-Agentur S&P ihr Rating für Continental auf Ramschniveau abgestuft.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Baron Oliver, Redakteur)
diese variante kann ich auch noch anbieten:


http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-01/12954946…




28.01.2009 12:22
Branchenkreise: Schaeffler sondiert auch Bundesbeteiligung über Conti-Aktien
Der wegen der Continental<CON.ETR>-Übernahme hoch verschuldete Autozulieferer Schaeffler wirbt in den Verhandlungen mit Bund und Ländern auch für einen direkten Einstieg des Staates. Schaeffler brachte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa aus Branchenkreisen neben der Anfrage nach Krediten oder Bürgschaften eine Beteiligung des Bundes ins Spiel.

Der unterfränkische Familienkonzern Schaeffler fragte beim Bund an, ob dafür der neue 100-Milliarden-Schutzschirm für die Industrie genutzt werden könne. Über diesen Weg könnte der Bund Conti- (News/Aktienkurs) Aktien in einer Größenordnung von 3 bis 4 Milliarden Euro übernehmen.

Dies wird bislang von der Bundesregierung strikt abgelehnt. Aus dem Topf soll es nur Kredite und Bürgschaften geben. Auch wurde Schaeffler darauf hingewiesen, dass eine direkte Finanzspritze des Staates wie im Fall Commerzbank<CBK.ETR> an strenge Auflagen gebunden wäre.

So muss die Commerzbank für die Eigenkapitalhilfen des Bundes neun Prozent Zinsen zahlen. Dies ist eine Auflage der EU-Kommission, die Wettbewerbsverzerrungen verhindern will. Am Donnerstag findet in Berlin ein Spitzengespräch von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) mit den Auto-Ländern Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg statt./tb/DP/sk

ISIN DE0005439004

AXC0109 2009-01-28/12:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.463.575 von itsSHOWTIME am 28.01.09 12:09:15Ganz bestimmt nicht. Ich rechne sogar mit einer Dividende, zumal das aktuell die einzige Möglichkeit ist, wie Schaeffler Geld aus Conti rausholen kann. Der Hippe war dagegen und jetzt ist er Vergangenheit!


Conti mit guten Nachrichten

Der Autozulieferer Continental, der vor allem wegen der Übernahme durch Schaeffler im Gespräch ist, hat offenbar sein Renditeziel erreicht. Auch einen neuen Finanzvorstand hat der Konzern gefunden.

HB HANNOVER. Der Autozulieferer Continental hat Kreisen zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr sein Ergebnisziel erreicht. Der Konzern habe eine Rendite (Ebit-Marge) von acht Prozent erzielt, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Kennziffer ist um die Abschreibungen auf den VDO-Zukauf sowie um Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen bereinigt. Ursprünglich hatte Conti 9,3 Prozent erreichen wollen, das Ziel aber im September wegen der Absatzkrise der Autohersteller zunächst auf 8,5 Prozent gesenkt. Im Dezember wurde dann lediglich eine Ebit-Marge von 7,5 bis 8,0 Prozent für 2008 ausgegeben. Conti lehnte eine Stellungnahme ab.

Neuer Finanzvorstand beim hannoverschen Konzern wird Kreisen zufolge Gerard Cordonnier, derzeit Finanzchef der Conti-Interior-Sparte. Er löst ab 1. März den zu ThyssenKrupp wechselnden Alan Hippe ab und übernimmt die Aufgabe dabei zunächst kommissarisch. Als neuer Chef der Gummi-Sparte, der Hippe ebenfalls vorstand, ist Conti-Manager Nikolai Setzer im Gespräch.

© Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2008: Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion oder Modifikation ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH ist untersagt. All rights reserved. Reproduction or modification in whole or in part without express written permission is prohibited.

Quelle: HANDELSBLATT
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.462.261 von N100 am 28.01.09 09:32:39Ja, ich stimme hier prinzipiell zu, aber selbst wenn man nur Conti allein betrachtet (die ja noch die VDO-Übernahme von Siemens verarbeiten müssen) und das extrem schwierige Umfeld in der gesamten Automobilbranche, dann bin ich auch nur bedingt optimistisch.

Was helfen könnte wäre ein Auftragsplus durch den Zusammenbruch von Wettbewerbern (Visteon, Delphi), die kurz vor der Insolvenz stehen bzw. bereits Gläubigerschutz beantragt haben.

Ich hoffe weiterhin, dass SCheffler hier nicht versucht, Conti "auszuplündern". Conti ist eine gute Firma mit guten Produkten, aber bis die Probleme gelöst sind, erwarte ich weiterhin erstmal fallende Kurse...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.464.605 von SommerSonneSandMeer am 28.01.09 13:50:08Als Conti-Aktionär ist für mich, sollte Schaeffler bei Conti 'plündern' nur wichtig, dass ich davon auch partizipiere (zB Dividenden). Gegen alle anderen Trickts (Verschmelzungen, Schuldenübertrag auf Conti etc) bin ich allergisch und werde das natürlich rechtlich zu verhindern versuchen. Auf jeden Fall werde ich es deutlich verzögern können. Und einer hat garantiert KEINE Zeit zu verschenken: Schaeffler!
Also sollten die Schaeffler-Jungs es besser gar nicht erst probieren.
Ich verstehe nicht warum die Conti/Schäffler - Banken nicht bei lediglich 200 Mio Marktkapitalisierung für den free float Conti Aktien zukaufen. Kostet doch nicht die Welt und ließe den Kurs in beliebige Höhe steigen.

Damit wäre das Kreditengagement nicht länger unter Wasser. Oder ist den Banken möglicherweise die Insolvenz am Ende gerade Recht um sich Conti/Schaeffler zum Schnäppchenpreis zu sichern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.465.340 von tullux am 28.01.09 15:00:49Könnte sein. Schaeffler an die Wand fahren, die besicherten Conti-Aktien verwerten und die Schaeffler-Konkursmasse mit Gewinn verkaufen.
Klingt nach Deutsche Bank ...
Wer hat eigentlich das Schaeffler Konsortium getrieben den 10 Mrd. Kredit zum Ankauf der Conti Beteiligung auszuzahlen, nachdem Anfang Januar bereits völlig klar war, dass höchstens 3-4 Mrd. durch die Conti-Aktien zu besichern sind. Wenn sie es dennoch getan haben, dann nur, weil unter normalen Marktbedingungen Conti/Schaeffler wohl doch erheblich werthaltiger ist als die 22 Mrd. Kredit, der z. Z. alles in die Tiefe zu ziehen droht.

Die Emsigkeit mit der die Familie Schaeffler z. Z. um Staatshilfe, Beteiligung, Bürgschaft ganz egal, Hauptsache Liquidität, bettelt, zeigt, dass den Betroffenen das Wasser inzwischen bis zum Halse stehen muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.466.584 von tullux am 28.01.09 16:40:26ich verstehe die diskussion nicht. es steht offenbar eine 16 mrd euro linie zur verfügung. 10 mrd wurden genutzt. es ist noch ein puffer vorhanden!

mich würde es nicht wundern, wenn schaeffler nur klappert, plötzlich ein investor einsteigt und alles ist erledigt.

.."Der Deutschlandchef der Royal Bank of Scotland, Achim Klüber, organisiert ab Mitte Juni den Kredit über 16 Mrd. E. Juristisch sichert Hans Rolf Koerfer von Allen & Overy den Deal ab."

"Sobald er später die 28 Prozent der Conti-Aktien aus der Swap-Konstruktion übernimmt, braucht er weitere Milliarden. Und da er dann über 30 Prozent aller Anteile kommt, muss er, so sieht es das Gesetz vor, sämtlichen Aktionären ein Kaufangebot unterbreiten. Macht, weil Geißinger gern auch noch einen Puffer hätte, zusammen gut 16 Mrd. Euro. Klüber schlägt ein..."

quelle: http://de.biz.yahoo.com/19112008/345/fall-schaeffler-2-schla…
Ich neige weder zu Pessimismus noch zu (Zweck-)Optimismus, aber was man da von Conti hört ist - neutral betrachtet - dramatisch. Von angespannter und sehr ernster Finanzlage wird gesprochen:eek:

Auch wenn´s weh tut zu hören: die Zeit des Schönredens ist vorbei.
Mein Tip an alle Investierten: retten was noch zu retten ist.

Selbst wenn aufgrund der Größe keine direkte Insolvens droht, würde bei einer Beteiligung des Bundes für die Aktionäre nix übrigbleiben. Kurse von deutlich unter 10 sind in der nächsten Woche möglich.

Die Aktie hat heute, wo viele Titel technisch gegenreagiert haben,
um lausige 2% zugelegt. Das muss allen eine Warnung sein:eek::eek:

Es gibt so viele Aktien die fundamental stark aber schlecht bewertet sind. Bei Conti/Schaeffler ist dies eindeutig nicht der Fall:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.529 von blonskiman am 28.01.09 17:57:18äh - sorry !! im moment will nur niemand die positiven nachrichten sehen !! bis vor kurzem hat jeder börsenteilnehmer auf die finanzwerte eingeschlagen + im moment ist conti dran !! lediglich schaeffler hat sich mit der übernahme übernommen. am sinnvollsten wäre es wahrscheinlich, wenn ein neuer zahlungskräftiger investor gesucht wird + schäfflers beteiligung übernimmt.


s. posting 27 Der Autozulieferer Continental hat Kreisen zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr sein Ergebnisziel erreicht. Der Konzern habe eine Rendite (Ebit-Marge) von acht Prozent erzielt, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Kennziffer ist um die Abschreibungen auf den VDO-Zukauf sowie um Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen bereinigt. Ursprünglich hatte Conti 9,3 Prozent erreichen wollen, das Ziel aber im September wegen der Absatzkrise der Autohersteller zunächst auf 8,5 Prozent gesenkt. Im Dezember wurde dann lediglich eine Ebit-Marge von 7,5 bis 8,0 Prozent für 2008 ausgegeben. Conti lehnte eine Stellungnahme ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.727 von itsSHOWTIME am 28.01.09 18:14:56Von welchen positiven Nachrichten sprichst Du:confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.850 von blonskiman am 28.01.09 18:26:54mit wieviel mrd. ist eigentlich conti verschuldet ?? beide zusammen 22 mrd !! aber nur conti ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.884 von itsSHOWTIME am 28.01.09 18:29:33round about 11 Mrd. hat Conti aus der VDO Übernahme am Hals
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.727 von itsSHOWTIME am 28.01.09 18:14:56Einen solchen zahlungskräftigen Investor (der bereit ist, Schaeffler den Einstandspreis, also 75€, zu zahlen) wirste nicht finden!
Du wirst welche finden, ganz sicher, die für Conti 30 oder 35€ auf den Tisch legen wollen (zB Blackstone oder KKR). Aber das würde für die Familie Schaeffler den Untergang bedeuten, da die den Banken die Differenz erstatten müssten. Und da die liebe Frau Schaeffler 'nur' 5 Mrd. € schwer sein soll, wäre alles weg - und vieles andere wohl auch!
Conti würde und wird überleben. Schaeffler ist in Gefahr unterzugehen.
zwar schon etwas älter, aber sehr interessant:


http://www.welt.de/wirtschaft/article2623085/Schaeffler-auf-…





Nach Übernahme
Schaeffler auf der Suche nach Eigenkapital
(2) Von Jens Hartmann und Frank Seidlitz 24. Oktober 2008, 18:13 Uhr Das Familienunternehmen Schaeffler arbeitet nach der Milliarden teuren Übernahme des Autozulieferers Continental an einer Verbesserung seiner Bilanzstruktur. Nach WELT-ONLINE-Informationen prüft das Unternehmen nun verschiedene Optionen. Einen Einstieg von Staatsfonds soll es aber nicht geben.
„Es wäre fahrlässig, sich jetzt nicht nach Eigenkapital umzusehen“, heißt es aus dem Schaeffler-Umfeld. Die finanzielle Lage sei zwar nicht Existenz gefährdend, allerdings „sehr unschön“. Schaeffler stünde nach der etwa 24 Mrd. Euro teuren Übernahme von Continental bei bestimmten Verschuldungskennziffern schlechter da als der Dax-Konzern selbst.
Weiterführende Links
Die Übernahmeschlacht um Conti ist beendet
Continental senkt Gewinnprognose
Die Übernahmeschlacht um Conti ist beendet
Zuliefererbranche steht vor großen Umwälzungen
Wie Conti sich gegen die Übernahme wehren kann
Nun hat sich Conti doch aufgegeben
Kampf um die Nachfolge des Conti-Chefs
Die Conti-Schlacht muss den Staat alarmieren
Reifen-Riese Michelin erwägt Kauf von Conti
90 Prozent der Conti-Aktien in Schaeffler-Hand Ein Schaeffler-Sprecher wollte sich nicht zu möglichen Eigenkapitalmaßnahmen äußern. Er dementierte allerdings, wie die Familie Schaeffler selbst, Spekulationen über den Verkauf von Schaeffler-Anteilen. „An diesen Spekulationen, dass ein Investor an der Schaeffler KG beteiligt wird, ist nichts dran!“, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter, das dieser Zeitung vorliegt.

Die Finanzierung der zweitgrößten Übernahme auf deutschem Boden hat in den letzten Monaten immer wieder zu Spekulationen geführt. Denn mit Continental übernimmt Schaeffler ein Unternehmen, das nicht nur drei Mal größer ist als das Familienunternehmen. Auch die Verschuldung nach der Übernahme von fast 90 Prozent der Conti-Aktien hat mit knapp 31 Mrd. Euro einen äußerst riskanten Wert erreicht. Dem stehen lediglich vier Mrd. Euro an Eigenkapital auf Schaeffler-Seite gegenüber. Das Familienunternehmen dementiert aber jegliche Probleme: „Die Finanzierung steht, daran hat sich nichts geändert. Es gibt hier klare Finanzierungszusagen“, sagt ein Sprecher.


Sechs Banken haben Schaeffler die Finanzierung des Conti-Kaufs zugesichert. Trotz Finanzkrise und Krise in der Automobilbranche sollen die Banken weiterhin zu ihren Zusagen stehen. Nachforderungen bei den Sicherheiten durch den rapide abgestürzten Conti-Kurs soll es nicht gegeben haben.

Analysten hingegen sehen die Lage kritischer: „Die Schuldenlast für Schaeffler nach der Übernahme von Conti ist enorm hoch“, sagte Aleksei Wunrau, Analyst bei der BHF-Bank. „Das Unternehmen muss einen langen Atem haben. Es geht hier um eine Rückzahlung der Schulden auf einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren.“ Bei einer Verzinsung von sieben Prozent müsse Schaeffler eine Mrd. Euro Zinskosten pro Jahr aufbringen. Der Kapitalzufluss von 1,5 bis zwei Mrd. Euro von Schaeffler/Conti reiche dafür nur äußerst knapp aus.

Wohl deshalb lotet Schaeffler derzeit mehrere Optionen aus, um die Bilanzstruktur zu verbessern. Dabei soll es aber nicht nur vorrangig um neues Eigenkapital gehen, das etwa durch die Ausgabe einer Anleihe möglich wäre. Allerdings würde sich diese beim derzeitigen Marktumfeld als schwierig erweisen, so der BHF-Analyst. Die Familie Schaeffler schloss in dem Schreiben an die Mitarbeiter aber auch einen Verkauf von Conti-Aktien nicht aus. „Entsprechend unserer ursprünglichen Planung bleiben wir dabei, dass wir Aktien, die uns über 49,99 Prozent hinaus angedient worden sind, verkaufen werden und nicht ausschließen können, dass im Rahmen dieses Abverkaufs auch ein Investor eine große Beteiligung an der Continental AG übernimmt.“

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Schaeffler Conti Autozulieferer Nürnberg Bilanz Vieles deutet auch auf einen forcierten Schuldenabbau hin. Derzeit prüft der Conti-Vorstand den Verkauf seiner Reifensparte. Der Dax-Konzern könnte allein aus dieser Transaktion zwischen sieben und acht Mrd. Euro einnehmen und damit auch Schaeffler Erleichterung verschaffen. Aus dem Conti-Umfeld hieß es, dass sich in diese Richtung einiges bewege.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.468.033 von N100 am 28.01.09 18:46:29ganz meine meinung !!

conti wird überleben, aber um schaeffler muss man sich sorgen machen.

-- wieso haben überhaupt seinerzeit die 6 banken die finanzierung des conti-kaufs zugesichert ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.467.529 von blonskiman am 28.01.09 17:57:18Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: Die Börse wechselt schon seit Monaten tglich ihre Favoriten. Das hat mit dem inzwischen deutlich höheren Anteil professioneller Zocker und dem immer geringeren Anteil von Privatanlegern zu tun.
Zum Xetra-Schluss heute hab ich Dt. Bank und Siemens verkauft und bin in Henkel und Dt. Telekom eingestiegen. Nun warten wir mal ab, wie die morgen laufen.
Bei Conti könnte sich morgen schon was tun: Schließlich treffen sich die Politikgrößen wegen Schaeffler (nicht wegen Conti!) in Berlin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.468.073 von itsSHOWTIME am 28.01.09 18:51:26Naja, die dachten sie machen den großen Schnitt. Insbesondere die RBS (als Konsortialführer) war besonders agressiv. Nicht umsonst mussten die nun einen Zig-Milliarden-Quartalsverlust bekannt geben und ist nun halb-verstaatlicht. Reiner Größen- und Publicitywahn. Andererseits: Es hätte ja auch gut gehen können. Dann wären das jetzt die Helden. Wie im Spielkasine: Alles auf die Null!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.468.073 von itsSHOWTIME am 28.01.09 18:51:26Keine Rede mehr von Staatshilfen für Conti. Richtig so. Man sollte sich auf das wirkliche Problemkind konzentrieren: Schaeffler!


Steinbrück lehnt Staats-Hilfen für Schaeffler strikt ab

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) lehnt strikt staatliche Hilfen für den Automobilzulieferer Schaeffler ab, der durch den Einstieg bei Continental in Bedrängnis geraten ist.
'Es ist nicht Aufgabe des Staates, in solchen Fällen einzugreifen, in denen unternehmerische Entscheidungen möglicherweise nicht durchdacht genug waren�, sagte Steinbrück der �Berliner Zeitung� (Donnerstagausgabe). 'Wir können es doch keinem Menschen erklären, Unternehmen, hinter denen Milliarden-Vermögen stehen, mit Steuergeldern zu unterstützen�, so Steinbrück weiter. Auf die Frage, ob die Regierung einen Rettungsschirm über die Schaeffler-Gruppe spannen werde, sagte Steinbrück wörtlich: 'Ein ganz klares Nein.�/he

Quelle: dpa-AFX


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