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Solon AG - Chronologie eines Absturzes und die Wiederauferstehung - bekommen wir eine eine Kopie des - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: DE0007471195 | WKN: 747119 | Symbol: SOO1
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Hamburg
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Der Aktienkurs von Solon hat mit 9 € letzte Woche sein 52 Wochentief erreicht. Das Durchbrechen der 10.30 € Marke stellt sich als false break heraus (Bärenfalle) und die Aktie schloß bei 11,20 € auf Wochenendbasis.

Die Banken UBS und HSBC übertreffen sich mit dem herabstufen der Kursziele, Banken und Analysten prognostizieren einen Einbruch beim Verkauf der Anlagen sowie einen Einbruch bei den Modulpreisen.

Hatten wir das alles nicht schon mal? Ein review mit Zeitsprung ins Jahr 2006:

Im Mai 2006 notierte die Aktie mit einem Jahreshoch von 48,70, dann begann die Aufrüstung der Chinesen im Solarsektor und den deutschen Unternehmen wurde fast durch die Bank der Untergang vorhergesagt allen voran die Banken: aufgrund mangelnden siliziums wurden alle Kursziele so gesenkt und die Zukunft von den Banken so düster an die Wand gemalt, daß selbst die Unternehmen vorsorglich ihre prognosen nach unten revidierten.

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Finger weg von den Kleinen

Bei den Solaraktien gibt es Licht, aber auch viel Schatten. Wer auf die Marktführer setzt, braucht sich keine Sorgen zu machen.

Die Experten von Der Aktionärsbrief sehen Engagements in die Großen der Solarbranche, wie etwa Solarworld (WKN 510840), Q-Cells (WKN 555866) oder Conergy (WKN 604002), als aussichtsreich an, zumal diese Firmen sehr gute Zahlen präsentiert haben. Alternativ interessant ist auch das Bonuszertifikat auf Solarwerte (WKN DB6GBJ), das auch im Allround-Musterportfolio geführt wird.

Bei vielen kleineren Werten gehe es drunter und drüber. Überkapazitäten und Preisdruck kennzeichnen das Geschehen. Bei aleo solar (WKN A0JM63) gebe es Probleme und auch die Geschäfte bei Phoenix Sonnenstrom (WKN A0BVU9), Sunways (WKN 733220), Solon (WKN 747119) und ErSol Solar Energy (WKN 662753) würden schlecht laufen. ErSol hat zudem in der vergangenen Woche die Gewinnprognose für 2006 gesenkt.

Reinecke & Pohl (WKN 525070) habe falsch bilanziert: 3,2 Millionen Euro Umsatz wurden nicht korrekt verbucht und 1,7 Millionen Euro der Erlöse waren reine Luftbuchungen. Zudem werden die Ziele für 2006 weit verfehlt. Statt 117 Millionen Euro Umsatz werden es nur 58 Millionen und statt eines Betriebsgewinns von zehn Millionen Euro werden es nun sogar 3,8 Millionen Euro Verlust. Es gilt also, Finger weg von den kleinen Solarwerten und auf die Marktführer konzentrieren.
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Solar-Aktien

Die Zeiten des schnellsten Wachstums sind vorbei

07. Dezember 2006
Ranglisten mit den besten Unternehmen üben auf Anleger natürlich einen besonderen Reiz aus. Die Kurse der Vorzeigefirmen einer Branche werden sich besser entwickeln als der Durchschnitt, so die Hoffnung. Diese Rechnung mag aufgehen - wenn sich die unterschiedliche Qualität der Unternehmen nicht schon längst in den Kursen widerspiegelt.

Investoren, die auf Solarwerte setzen wollen, können ihre Anlageentscheidung jetzt mit einer Liste der Bank Sarasin anreichern. Das Schweizer Kreditinstitut hat anhand von vier Kriterien die strategische Positionierung von 16 börsennotierten Photovoltaik-Unternehmen bewertet: gesicherte Rohstoffversorgung, kritische Größe des Unternehmens, technisches Know-how und internationale Kundenbasis (siehe erste Grafik).

Solarworld führt die Sarasin-Rangliste an

„Wir gehen davon aus, daß sich die Branche schneller mit klaren Gewinnern und Verlierern konsolidieren wird und immer weniger Neueinsteiger Fuß fassen können“, erklärt Matthias Fawer-Wasser, Nachhaltigkeitsanalyst bei der Bank Sarasin und Autor der Studie. „Unternehmen werden nur dann in der Photovoltaik nachhaltig erfolgreich sein, wenn sie die kritischen Aspekte positiv angehen. Nach unserer Untersuchung vorbildlich ist dabei Solarworld.“


Das Bonner Unternehmen überzeuge insbesondere bei Know-how, Internationalität und sein Bemühen zur Rohstoffsicherung. Auf Platz zwei liegt mit Q-Cells ebenfalls ein Unternehmen aus Deutschland. Q-Cells sichere sich den Zugriff auf materialsparende und zukunftsträchtige Technologien durch seine Beteiligungen an EverQ und CSG Solar. Mit Sharp aus Japan liegt das größte Solarunternehmen auf Platz drei. Sharp überzeuge neben der Größe durch Kundenbasis und Know-how, habe aber Probleme bei der Rohstoffsicherung. Am Ende der Rangliste liegen Suntech, Solon, Motech, Sunways und Solar-Fabrik.


Solar-Aktien reagieren uneinheitlich


Die Anleger stürzten sich am Donnerstag, als die Sarasin-Studie veröffentlicht wurde, nicht auf alle Solar-Aktien aus der Liste. Solarworld (Isin DE0005108401) legte bis zum frühen Nachmittag zwar etwa ein Prozent zu, Q-Cells (DE0005558662) verlor aber 1,3 Prozent. Sharp-Aktien (JP3359600008) gewannen im Frankfurter Handel mehr als drei Prozent, die Titel der Renewable Energy Corporation (NO0010112675) verloren in Oslo dagegen 1,3 Prozent. Conergy (DE0006040025) schließlich, die Nummer fünf auf der Sarasin-Liste, tendierte fast unverändert.


Nachrichtlich gab es am Donnerstag nur von Solarworld Neues zu melden: Das Tec-Dax-Schwergewicht teilte mit, seine Kapazitäten für die Siliziumproduktion im sächsischen Freiberg zu erweitern. Ein mit der niederländischen Scheuten Solarholding geschlossenes Gemeinschaftsunternehmen soll eine Anlage zur Herstellung von hochreinem Solarsilizium bauen. Als Kapazität seien zunächst 1.000 Tonnen im Jahr geplant. „1000 Tonnen bedeuten fünf Prozent des derzeit weltweiten Solarsiliziumbedarfs“, sagte Vorstandschef Frank Asbeck.


Die Branche steht vor Herausforderungen

Die Bank Sarasin geht in ihrer Studie von einem weiteren Wachstum der Photovoltaik aus (siehe auch Grafiken). „Wir rechnen damit, daß bis 2010 die neu installierte Photovoltaikleistung durchschnittlich um 26 Prozent im Jahr wachsen wird“, sagt Fawer-Wasser. Die Korrektur der Solar-Aktien im Mai habe gezeigt, daß es neben den Wachstumschancen auch Schattenseiten gibt. Der Erfolg der Unternehmen hänge davon ab, wie sie Herausforderungen wie Rohstoffknappheit, bürokratische Hürden bei Förderprogrammen und zunehmende Konkurrenz meistern würden.


Vorbei die Zeiten des schnellsten Wachstums

Die Sarasin-Studie wirft alles in allem einen nüchternen Blick auf die Branche. Der Photovoltaikmarkt wächst weiterhin schnell, doch die Zeiten des schnellsten Wachstums sind wohl vorbei. Die jüngsten Geschäftszahlen einiger Unternehmen haben gezeigt, daß der Verkauf nicht wie gewünscht vorankommt - die Lager haben sich gefüllt.

Besonders die Aussichten der kleinen Spieler am Markt dürften daher kritisch zu betrachten sein. Wenn sie keine auskömmliche Nische finden, haben sie gegen die Großen der Branche keine Chance. Die Aktien der Branchenführer sind mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zwar billiger geworden, richtige Schnäppchen sucht man aber vergebens. Die etablierten Unternehmen der Branche - hier kann die Sarasin-Liste durchaus als Orientierungshilfe dienen - sollten Gewinn und Umsatz in den kommenden Jahren noch deutlich steigern können. Diese Erwartung ist in den Kursen aber schon eingepreist. Auf kurze und mittlere Sicht dürfen Anleger von Solar-Aktien darum nicht zu viel erwarten.
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So auch Solon. Mit der Präsentation der Quartalszahlen für das 3.Quartal wurde die Jahresprognose wie auch die Aussicht auf das Jahr 2007 gesenkt.


vom 14.11.

Geringere Prognose bei Solon

Solon enttäuschte bei der Prognose etwas. Das Ebit wuchs zwar von 8,1 Mio. auf 15,5 Mio. Euro, der Umsatz kletterte um 81% auf 218 Mio. Euro und der Überschuss sprang von 4,5 Mio. auf 9,5 Mio. Euro. Das Berliner Unternehmen nahm dennoch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr etwas zurück: Statt einem Ergebniszuwachs von 75% werde nun mit einem Plus zwischen 50 und 75% gerechnet. Auch für 2007 gibt man sich bei Solon zurückhaltend. Das Wachstum soll sich offenbar in 2007 verlangsamen, es wird ein Umsatzplus von über 25% bei proportionaler Ergebnisverbesserung erwartet.

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Am 19.02.2007 präsentierte Solon seine Zahlen, und strafte alle Experten lügen. Solon hielt wie immer seine Prognosen ein und prognostizierte für 2007 gute Umsätze und Gewinne.

Am ersten März hatte sich der Kurs bereits verdoppelt auf 40 € und was dann folgte war die größte Kursexplosion der Firmengeschichte auf über 90 €


Zurück in die Gegenwart:


Von seinem ATH ist Solon von den Analysten bis auf 9 €, um über 90 % seines Wertes herunter geprügelt und geredet worden.
Wie 2006 hat Solon im September mit den Quartalszahlen die Umsatzprognose auf 800 - 850 Mio mit einem EBIT von 7 % reduziert. Ebenso wurde die Prognose für 2009 auf 1 Milliarde und 6 % Ebit gesenkt.

Da die UBS für das Jahr 2009 einen Verlust prognostizierte, habe ich mir erlaubt am 30.01.2009 die IR-Abteilung von Solon um Stellungnahme gebeten:

Stellungnahme der IR-Abteilung von Solon auf folgende Anfragen:

Anfrage meinerseits:

Sehr geehrte Damen und Herren, leider wurde meine Anfrage bezüglich der Studie der mit 1,93% an Solon beteiligten ubs, wonach solon im jahr 2009 einen verlust von 1,39 euro/pro aktie machen wird, von Ihnen nicht beantwortet. am darauf folgenden tag hat die mit ehemals 5,23 % an solon beteiligten dws (fondsgesellschaft der deutschen bank) ihren anteil um fast 10% reduziert. als kleinanleger gehen wir davon aus, das diese an solon beteiligten banken mehr informationen bekommen als wir. sollte solon hierzu weiterhin keine stellung nehmen, sehen wir dies als bestätigung des zu erwartenden verlustes an, da eine firma die gesichert gewinn machen wird solche meldung dementieren würde.

ich bitte sie weiterhin um eine stellungnahme,

mfg "sabotsy"


Antwort von Solon:

Sehr geehrter Herr "sabotsy",

vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen erst heute antworten. Die Studie, auf die Sie sich beziehen, repräsentiert die Meinung eines einzelnen Analysten und beruht im wesentlichen auf bestimmten, sehr konservativen Annahmen zur Marktentwicklung, die wir nicht teilen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen/Kind regards,
Therese Raatz
Corporate Communications


Für mich bedeutet die Antwort, Solon bleibt bei seinen prognosen.


Wem glaubt Ihr? den Banken die Ihre eigenen Verluste nicht vorhergesehen haben, oder Solon, die seit fast einem Jahrzehnt alle Prognosen eingehalten haben? Der Kurs steht heute bei 11 €, damals bei 20 €. Solon macht heute mehr als doppelt soviel Umsatz und dreimal soviel Gewinn wie 2006.

Am 24.02.2009 werden die vorläufigen Zahlen für 2008 präsentiert, sowie vermutlich ein Ausblick für 2009

Was ist eure Meinung? Viel Spaß beim Grübeln über das Wochenende.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.088 von sabotsy am 08.02.09 13:05:02Hi,

für mich wäre Solon zum jetzigen Zeitpunkt einfach ein viel zu riskantes Investment. Es könnte durchaus sein dass morgen ein Ökonom oder Analyst prophezeit, dass ab nächster Woche die Sonne nicht mehr aufgehn wird :D Was machste dann mit Deinen Aktien ?????


PS: übrigens, gute Recherche. Hut ab ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.107 von Timburg am 08.02.09 13:13:09das gleiche wie die, die im sommer letzten jahres auf empfehlung der ubs hypo real estate für 30 € gekauft haben :laugh:

s.
ich denke auch auf dem niveau kann man nix verkehrt machen, bin zwar nicht in solon investiert aber am überlegen
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.138 von Latinl am 08.02.09 13:22:19ich bin fast zehn 10 jahre bei solon investiert, leider komme ich nicht mehr an die beweise, aber genau das gleiche hatten wir schon viel früher als der sprung von 2 € auf 10 € erfolgte.
ich habe viele gewinnmitnahmen bei 78 €, 68 € und 45 € gemacht, eingekauft habe ich immer zu zeiten wie jetzt, alle solon die ich im depot habe sind reiner gewinn. diese woche habe ich wieder aufgefüllt.

gruß s.
Hallo zusammen!

Da immer wieder gejammert wird über die niedrige Bewertung der Solarfirmen, habe ich mir jetzt mal etwas Zeit genommen und in den letzten Finanzbericht geschaut.
Das wir momentan eine Finanzkrise haben muss ich ja sicher nicht erwähnen. Aus dem Grunde sollte man sein Augenmerk mal sehr viel mehr der Cashflow-Rechnung widmen. Gewinne ausweisen kann ein CFO oft immer, wenn er sich nicht ganz so blöd anstellt. Dafür gibt das Bilanzrecht einigen Spielraum. Dagegen ist der Geldfluß kaum Auslegungs- und Bewertungssache.
Und hier stellt sich das so dar...

Liquide Mittel
31.12.07: 150m
30.09.08: 42m

Kurzfristige Schulden:
31.12.07: 162m
30.09.08: 216m

Cashflow-Rechnung:
Operating Cashflow: -31,7m
Investing Cashflow. -116,7m
Financing Cashflow: 40,9m


Kurz zusammengefasst, während sich die kurzfristige Verschuldung des Untermehmens um 54m erhöht hat, sind 107,5m Barmittel abgeflossen.

DAS ist der Knackpunkt momentan bei den Solars, die auf Fremdmittel in erheblicher Höhe angewiesen sind. Dazu kommt aktuell die Abwertung des Inventars bei allen und der Rückgang der Margen wegen rutschender Preise.
A und O ist einfach, ausreichend frische Mittel zu bekommen und die Verschuldung auf gesundem Niveau zu halten.
Wie lange reichen die vorhandenen Mittel? Gibt es Risiken neue zu bekommen? Wenn Finanzierungen - wie werden die Konditionen sein?

Das ist das, was momentan hauptsächlich den Kurs beeinflusst.

Viele Grüße
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.291 von stupidgame am 08.02.09 14:08:21diesen einwand hat schon chefsessel in unserem solarforum gebracht, und ich erlaube mir einfach mein damaliges posting zu kopieren und hier nochmal einzustellen

Kopie:

das sehe ich ganz anders, kleiner vergleich, Verschuldungsgrad zweier Produzierender Unternehmen Vergleichsjahr 2007 (für 2008 noch nichts gefunden):

solon : daimler
110% : 252,37%

Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Eigenkapital zu Fremdkapital an und gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als 2:1 (200%), also das Fremdkapital nicht mehr als das Doppelte des EK betragen soll. Die Fremdkapitalquote, als alternative Kennzahl für die Betrachtung der Finanzierungsstruktur, sollte damit bei vereinfachter Berechnung nicht mehr als 67% betragen.


Berechnung : Verschuldungsgrad =
Fremdkapital
------------- * 100%
Eigenkapital

Durch die Aufnahme von Krediten erhöht sich der Verschuldungsgrad und damit auch das Risiko im Unternehmen. Grundsätzlich gilt je höher der Verschuldungsgrad, desto abhängiger ist das Unternehmen von externen Gläubigern. Jedoch sollte beachtet werden, dass unter bestimmten Renditebedingungen eine Erhöhung des Fremdkapitals gewünscht ist. Vgl. Leverage-Effekt in Eigenkapitalrentabilität


Da sich momentan solaranlagen immer noch besser verkaufen als autos (siehe kommentare von gestern, daß die abwrackprämie nicht zur belebung des absatzes beigetragen hat, sondern im januar weiter rückläufig war), können wir nach deiner aussage fast davon ausgehen, daß daimler kurz vor der insolvenz steht.

Die Bewertungen liegen aber immer noch im KGV

Solon : daimler
3,45 : 8,52

und weißt du wieviele milliardenabschreibungen daimler wegen chrysler noch in den büchern hat.

von den banken will ich gar nicht reden.

über staatsanleihen fange ich gar nicht erst an mich auszulassen, wenn ich nur an länder wie griechenland, portugal, italien ... denke. rechne mal die schuldenim vergleich zum BIP. also bleibt nur noch geld unter das kopfkissen und von der inflationsrate auffressen lassen.

meine unbedeutende meinung
s.
KGV-Vergleiche mit Daimler halte ich für vollkommen irreführend. Wenn überhaupt, dann sollte man einen Netto-Buchwert Vergleich machen.
In der aktuellen Situation halte ich eh KGV-Nummern für ziemlich irreführend.
Was ich übrigens noch ergänzen wollte, die aktuellsten Zahlen die ich hier verwendet habe, stammen vom 30.9.
Das eigentliche Desaster setzte ja erst paar Tage später ein. Das dürfte noch einiges an Spuren in der Bilanz hinterlassen.

Und nochmal zum Gewinn/Aktie... trotz des Ausweises von einigen Euro Gewinn/Aktie sind dem Unternehmen im gleichen Zeitraum 107,5mEUR von den Konten geflossen.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.362 von stupidgame am 08.02.09 14:28:07das mag schon richtig sein, aber die aussage von solon stammt vom 30.01.2009, siehe mail, da müßten sie von einem geschäftseinbruch schon etwas wissen. in all den letzten jahren hatte solon schon bis februar alle auftragsbücher voll.

desweiteren gilt zu beachten, daß in den quartalsberichten das wesentliche in zahlen zusammengefasst ist, jedoch auch aus viel text besteht.
im aktionärsbrief jedenfalls wird erwägt, daß die solarindustrie als gewinner aus der krise hervorgehen könnte, da sich die meisten anlageprodukte weniger rentabel gezeigt haben als die staatlich garantierten förderungen für 20 jahre.

in der risikoberichtserstattung, haben sie klar und deutlich genannt, daß der ausfall des spanischen marktes ohne probleme durch den griechischen, italienischen, französischen und neuerdings tschechischen markt kompensiert werden kann.
weiter wird darin aufgeführt, daß solon wegen seiner jahrzehnte langen zuverlässigkeit bei immer den gleichen banken keine finanzierungsprobleme hat.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.362 von stupidgame am 08.02.09 14:28:07o.k. berücksichtigen wir weiter faktoren, buchwert/aktie

Daimler 2007 37,71
Solon 2007 28,97

solon wächst seit jahren über 50% pro jahr und daimler?
2006 -33,7 %
2007 +0,18%

ich denke solon muß keinen der vergleiche scheuen.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.521 von sabotsy am 08.02.09 15:10:25naja beim wachstum werden äpfel mit birnen vergliechen, ein wenig objektiv sollte man sein

wenn der bäcker müller erst 2 jahre seine konditorei hat und statt 40 kuchen jetzt 60 verkauft hat er eine steigerung von 50 %

im gleichen ort verkauft bäcker heinz der jahrelang im geschäft ist statt 600 nur noch 580 kuchen ( die 20 wandern zum müller) hat er eben 3,5 % minus :D

außerdem eine solarfirma mit daimler zu vergleichen ist schmarrn

da kann man bäcker heinz mit wurstmacher olaf nehnmen :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.797 von Latinl am 08.02.09 16:46:56selbstverständlich kann daimler keine umsatz- und gewinnsteigerung mehr wie solon an den tag legen, aber genau darum geht es gerade. wenn ich bei gleich bleibender marktkapitalisierung den umsatz und gewinn um 50% steigere fällt das kgv äquvalent, und wir interessieren uns ja geade für die firmen die kursgewinne versprechen und suchen keinen sicheren dividendehafen.

klar kann ich daimler nicht solon vergleichen, mein 200 cdi neuster baureihe frißt in der stadt ca 10l diesel (im sommer mit klimaanlage den berg hoch 15 l), und zetsche hat in detroit geagt, "zum verbrennungsmotor gibt es keine alternative"

während daimler nicht mal eine vernünftige zukunftstechnologie auch nur in der schublade hat, sitz die solon auf der goldenen zukunftstechnik. oder kennst du noch eine kostenlose energiequelle für die nächsten 4 milliarden jahre bei deren nutzung ausschließlich receyclebare abfälle entstehen?

s.
10 bis 15 liter?? Dann stimmt aber irgendwas nicht. Ich fahre auch ein 200cdi, ez 2007, mit Klimaanlage und Automatikgetriebe Er wird als Taxi genutzt, d.h viel Stadtverkehr, Klima mehr oder weniger im Dauerbetrieb. Wenn ich mal en Tag fast nur auf der BAB hab kommt er mit 6,5 l aus, bei reinem Stadverkehr um die 10 l, wenn beides so um die 7 l.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.167 von mini-freak am 08.02.09 18:34:26richtig exakt genau so ist mein fahrzeug auch unterwegs, nur das ich in einer stadt mit bergen wohne und der prozentuale anteil den das fahrzeug auf bab verbringt unter 10% liegt. das ist ja das schlimme gerade für so ein geschäftsfahrzeug, das mindert die rendite enorm.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.167 von mini-freak am 08.02.09 18:34:26was ich vergaß, das fahrzeug ist scheckheft gepflegt und jede inspektion wird von daimler durchgeführt, will damit sagen an dem auto ist alles in ordnung.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.185 von sabotsy am 08.02.09 18:41:25was willst du denn dafür haben :confused: :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.522 von Latinl am 08.02.09 20:09:47noch nix, momentan kann man den sprit ja wieder gerade noch so bezahlen. ;)

s.
aber eigentlich wollte ich ja gar nicht über spritfressende blechmonster verhandeln. zurück zum thema gibt es weiter ansichten von jemandem?

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.536.088 von sabotsy am 08.02.09 13:05:02Von seinem ATH ist Solon von den Analysten bis auf 9 €, um über 90 % seines Wertes herunter geprügelt und geredet worden


Damit habe ich ein Problem !

Nicht die Analysten haben Solon runtergeredet, sondern Solon schwächelt !

Besitze selber Aktien von Solon (nicht viele, aber immerhin),
kann aber nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass die EBIT-Marge einfacht zu schwach ist.

Wenn nicht ein Wunder geschieht -

- Nachfrageboom in den USA -
- Übernahme durch "Marsmännchen" -


sieht es ganz schön düster aus.

In der Bilanz vom 31.10.2008 sind viele Unsicherheiten:

Eigenkapitalquote: rückläufig
Hohe Forderungen: 215 Mio €
Liquide Mittel: 42 Mio € (149 Mio. €)


Kurzfristige Schulden 216 Mio. € (162 Mio. €)
davon Kreditinstitute 78 Mio. € ( 35 Mio. €)


Ich sehe kurzfristig ein Liquiditätsengpaß (keine Krise) und höhere Refinanzierungkosten,
die dazu die eh "mickrige Marge" weiter anknabbern.
Für Solon wird es in den nächsten 6 Monaten wichtig sein,
- positiven (operativen) Cashflow zu generieren und die
- kurzfristigen Vebindlichkeiten gegen Kreditinstitute zumindestens in Langfristige umzuwandeln,
- sowie die Liquidität zu verdoppeln.


Und deswegen steht Solon zu recht dort, wo sie jetzt stehen - unten.
Meine Meinung !

Gruß codiman

man ist mitten in der Expansion und muss voll auf die Bremse treten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.849 von codiman am 08.02.09 21:42:29guten morgen codiman,

auch dir gebe ich die antwort der quartalsbericht besteht aus zahlen und text. auf seite 14 des geschäftsberichtes sind die forderungen mit allem eigenkapital einzeln aufgelistet.

Bitte lies seite 14 Entwicklung des eigenkapitals:

Insgesamt nahm das eigenkapital im vergleich zum 31.12.2007 von 363,1 mio auf 387,2 mio euro zum 30.09.2008 zu!!!!!
die eigenkapitalquote ging von 48% auf 45% zurück.

ich kenn den geschäftsbericht in und auswendig, ebenso alle zahlen, aber der text gehört eben auch dazu.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.504 von sabotsy am 09.02.09 07:08:23Nochmal kurz...
Der Cashbestand per 30.9. war 42m. In den ersten 9 Monaten hatte das Unternehmen einen Cash-Verbrauch von 0,4mEUR/Tag bzw. 12m/Monat. Wenn man das hoch rechnet, dann haben die von Anfang Oktober bis heute weitere 51,6mEUR verbraucht. Was bedeuten würde, das Geld ist alle. Mir ist seit 30.9. - ich bin die Meldungen nochmal zurückgegangen - keine Finanzierungsmaßnahme aufgefallen.
Was mir aufgefallen ist, die Komplettübernahme von Estelux am 15.12. Da gab es m.W. weder Angaben über den Kaufpreis, noch über die Finanzierung. Nur, dass die Übernahme über eine Tochter vollzogen wurde. Das dürfte natürlich auch nochmal Geld gekostet haben.
Also summa summarum, hier dürfte es mit der Liquidität reichlich eng sein.

Hier mal ein Ausschnitt aus einem Analysten-Report vom 21.1., die es ähnlich sehen...

Die Solarfirma stehe vor einem schwierigen Jahr und dürfte 2009 in die roten Zahlen rutschen, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie am Donnerstag. Darüber hinaus bestehe das Risiko zusätzlichen Kapitalbedarfs, falls die Kreditlinien gesenkt würden.

Zum Ende des dritten Quartals habe die Nettoverschuldung 285 Millionen Euro betragen - diese dürfte während des vierten Quartals nicht signifikant gesunken sein. Zudem bietet der Buchwert der Aktie laut Hummel nur einen begrenzten Schutz gegen Kursrückgänge. Risikofaktoren seien Abschreibungen auf Außenstände und Lagerbestände sowie Neubewertungen auf Finanzanlagen.


MfG.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.651 von stupidgame am 09.02.09 08:20:47woher kommen die schulden?

siehe kapitel kurzfristige vermögenswerte:
bei den kurzfristigen forderungen aus lieferungen kam es zu einem anstieg auf 215 mio. wegen anwendung percentage-of-completion-methode dürfen nur 61% als forderungen in die bilanz aufgenommen werden, demnach werden nur 131,8 mio € als forderungen in der bilanz erfasst, für die vertragsgemäß zum berichtstag noch keine fälligkeit bestand.

für mich bedeutet das, daß im quartalbericht 84 mio an forderungen nicht in der bilanz stehen sondern als schulden, die aber gar keine sind.

woher das Kapital kommt steht auch im text:

s. 15 Kapitalflussrchnung:

zum 30.09.2008 verbesserte sich der cashflow aus operativer geschäftstätigkeit von -52 mio € im vorjahr auf 31,7 mio€. der negative cashflow basiert auf die zunahme der vorräte, dem anstieg der forderungen aus lieferunen und leistungen sowie höheren sonstigen forderungen und vermögenswerten.aufgrund von erwarteten zahlungseingängen aus dem projektgeschäft im vierten quartal wird für das gesamtjahr eine deutliche verbesserung des cashflows aus operativer geschäftstätigkeit erwartet.

da könnte es sein das sich so mancher analyst umschaut wenn sich im gesamtjahr die schulden plötzlich drastisch reduzieren.


auch 2006 mußten die "schulden" für die abwertung herhalten, auch damals hatte solon eine wandelschuldverschreibung plaziert die angeblich den konzern "lähmt". im july 2007 hat solon die wandelschuldverschreibeung auf einen schlag zurück bezahlt, zum erstaunen aller analysten.

im jahr 2008 gehen ebenfalls ein großteil der schulden auf die im dezember plazierte wandelschuldverschreibung zurück:

langfrisitge schulden s.15:

Die langfristigen schulden aus anleihen und sonstigen verbindlichkeiten welche insbesonder die im dezember 2007 emittierten wandelschuldverschreibungen umfassen, erhöhten sich auf 180 mio €

auch hier sind argumente und situation deckungsgleich mit 2006.

den report kenne ich gut, aber wie du schon gesagt hast, womit haben sie die estelux, gekauft. daher meine anfrage am 30.01.2009. nochmal, da hätten sie bestimmt gewußt ob im dezember das geld zu ende war, was deutlich zeit das der analyst mutmaßungen anstellt. solon bleibt aber bei 60 mio gewinn, davon kann ich mir was kaufen.

gruß s.
sorry kleiner fehler:

es muß heißen verbesserte sich der kapitalfluß von -52,9 mio € auf -37,1 mio €
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.786 von sabotsy am 09.02.09 08:59:35Sabotsy, ich finde es super, daß Du sachlich nach fundiertem Research
mit entsprechenden Zahlen hier im Thread berichtest.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.504 von sabotsy am 09.02.09 07:08:23auch dir gebe ich die antwort der quartalsbericht besteht aus zahlen und text.

Aber Du wolltest, eine Erklärung warum Solon dort steht, wo sie stehen.
Dazu zieht man halt Zahlenmaterial zu Rate.
Ich kannn jetzt auch ganz böse Argumentieren:

SOLON verbrennt zur Zeit 8,9 Mio € Liquidität pro Monat.
Die bestehnde Liquidität (42 Mio. €) reicht vom 31.10.2008 gerechnet noch genau 4,7 Monate,
als bis Montag den 23. Februar 2009 09:30 Uhr.

Dann ist der Ofen aus.;)

Gruß codiman
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.770 von sabotsy am 09.02.09 08:56:43solon bleibt aber bei 60 mio gewinn, davon kann ich mir was kaufen.

Die Gewinnprognose des Unternehmens für dieses Jahr, wenn ich das richtig sehe...
Was aber ja erst was substanzielles bedeutet, wenn von den 60mEUR auch etwas Net-Cash auf das Konto wandert.
Das ist in der momentanen Zeit das aktuell Entscheidende.
In den ersten 3Q/08 haben sie einen Gewinn von 25m+ gemeldet und aber einen Cash-Abfluß von 107m.
Nehmen wir mal an, sie halten die Prognose ein, 60m Gewinn - das ist erstmal eine reine Buchhalter-Zahl. Wieviel fließt davon dem Unternehmen als Cash zu? Überhaupt etwas? Mehr? Weniger?
Was nützt dem Aktienkurs, wenn jedes Jahr tolle Gewinne ausgewiesen werden, aber gleichzeitig alle 12 Monate Kapital in erheblicher Größenordnung neu aufgenommen werden muss? Bei solcher Entwicklung kommt ein Kurs nicht auf die Beine.
Es muss was hängenbleiben in der Kasse. Nur so funktioniert das.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.539.614 von codiman am 09.02.09 11:16:16lieber codiman,

nochmal ganz langsam zu mitschreiben:

Seite 9 des Quartalberichtes:

Die Zunahme des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen resultiert aus den im Jahr 2008 begonnen Kraftwerksprojekten, die zum Berichtstag noch nicht sämtliche Kriterien des IAS 11 erfüllt haben, und somit nicht in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden.

Der International Accounting Standard 11 (IAS 11) ist eine Rechnungslegungsvorschrift des IASB über die Bilanzierung von Erträgen und Aufwendungen von Fertigungsaufträgen. Das sind solche Aufträge, die kundenspezifische Merkmale aufweisen, etwa der Bau einer Brücke oder einer Fabrik.

IAS 11 verpflichtet unter bestimmten Voraussetzungen zur Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad (Percentage of Completion Method, POC-Methode). Gemäß dieser Methode werden die entsprechend dem Fertigstellungsgrad angefallenen Auftragskosten den Auftragserlösen zugeordnet. Hieraus ergibt sich eine Berücksichtigung von Erträgen, Aufwendungen und Ergebnis entsprechend dem Leistungsfortschritt. Diese Methode liefert nützliche Informationen zum Stand der Vertragsarbeit sowie zur Leistung während einer Periode.

Im Gegensatz dazu dürfen nach den Vorschriften des (deutschen und österreichischen) Handelsgesetzbuchs (namentlich § 252 I 4 HGB für Deutschland) Gewinne aus solchen Projekten aufgrund des Vorsichtsprinzips und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung erst dann ausgewiesen werden, wenn diese auch tatsächlich realisiert wurden, etwa bei Übergang des wirtschaftlichen Eigentums. (Completed Contract Method).



weiter Seite 15 des Quuartalsberichtes:

Kurzfristige forderungen:

Bei den Kurzfristigen forderungen aus lieferungen und Leistungen kam es zu einem Anstieg auf 215,1 mie €, aber nur 61% der Forderungen ergeben sich aus der Anwendung des Percentage-ofCompletion-Methode. Demnach nur131 mio € als forderungen erfasst


Kurz gesagt es fehlen 80 mio € Forderungen in der Bilanz. also genug Kohle für 10 Monate.

Jetzt wieder Seite 15 Kapitalflußrechnung:

Der negative Cashflow basiert auf der Zunahme der Vorräte, Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen und Vermögenswerten.

und der letzte Satz ganz wichtig:

Aufgrund von erwarteten Zahlungseingängen aus dem Projektgeschäft im vierten Quartal wird für das Gesamtjahr eine deutliche Verbesserung des Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit erwartet.



Da am 30.01.2009 als ich die Anfrage schrieb das vierte Quartal schon um war, sie das Geld bereits auf dem Konto hatten.


gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.539.701 von stupidgame am 09.02.09 11:28:37mit meinem letzten posting dürfte auch deine anfrage gleich mitbeantwortet sein.

gruß s.
um die auswirkungen dieser POC regel deutlich zu machen:

ich verkaufe ein solarkraftwerk z.B für 50 mio €

also kaufe ich alles Material ein um dieses Kraftwerk zu bauen, ausgaben z.b 25 mio € und habe die lager mit material gefüllt.

zum zeitpunkt des quartalsberichtes sind erst 10% des kraftwerkes fertiggestellt, also darf ich als forderung in der bilanz nur 5 mio eintragen.

also stehen in der bilanz ausgaben und volle lager mit 25 mio in den bilanzen aber nur 5 mio € einnahmen. und diesen eindruck gewinnt man, wenn man ausschließlich die tabellen und nicht den text liest

s.
ich habe jetzt den ganzen vormittag gewartet ob noch jemand etwas in peto hat, um meine theorie zu widerlegen. sollte heute mittag noch ein posting erscheinen und ich antworte nicht sofort, liegt es daran, daß ich heute mittag ein paar geschäftstermine habe und erst wieder am abend reinsehen kann. bis dahin,

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.540.042 von sabotsy am 09.02.09 12:10:11ich verfolge mit großem Interesse die Kommentare zu der finanziellen Lage von Solon. Die einzig überzeugenden Erläuterungen kommen von Sabotsy, der mit umfassenden Kenntnissen die Sache rüberbringt. Leider beruhen die anderen Beiträge auf vielen Annahmen und sind meistens nicht gründlich einem Research unterzogen. Darüberhinaus läßt sich ein eine fundierte Analyse nur nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Finanzvorstand von Solon erstellen, insofern gibt es natürlich noch Unsicherheiten, die aber von Sabotsy schon sehr weit reduziert sind.

Im Vergleich zu Sabotsy Erläuterungen sind die angeblichen Studien von Analysten schon eine Frechheit, daß diese überhaupt veröffentlich werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.538.651 von stupidgame am 09.02.09 08:20:47stupidgame, ich kann Dir nur empfehlen nicht mehr den Schwachsinn von Analysten hier zu posten. Es ist schon eine Frechheit, daß Analysten so viel Blödsinn schreiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.031 von helii am 10.02.09 12:29:26@helii!

Du bist irgendwie schon reichlich angefrustet, oder?

Also, ich habe keine Lust über Analysten und Analysen zu diskutieren. Da sind wir alle mit unseren Meinungen nicht so sehr auseinander, denke ich mal.

Wenn ICH mir ein Unternehmen anschaue, dann bilde ich mir zuerst meine Meinung, bevor ich mir andere anschaue. So halte ich das eigentlich immer. Und so habe ich das auch hier getan.

Warten wir doch einfach den nächsten Finanzbericht ab. Das kann ja so lange nicht mehr dauern. Da werden wir schwarz auf weiss sehen, wie es ausschaut. Vor allem, ob der Cashbestand weiter gefallen ist, oder nicht und die kurzfristigen Schulden weiter gestiegen sind, oder nicht.

Wenn Ihr die Entwicklung anders seht ist das ja Euer gutes Recht.
Ich bestreite hier nur die Globalaussage, "wenn man 60mEUR Gewinn macht, DA könne man sich was davon kaufen".
Kann man nicht, solange das nicht als Bargeld auf dem Konto verbucht ist, sondern "nur" `ne pure Rechnungsgröße.
Ich habe früher auch anders gerechnet und gedacht - könnt Ihr mir glauben. Aber wir haben jetzt eine andere Situation. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen.
Vor einigen Wochen sagte der CFO von VALE (einer der weltgrößten Rohstoff-Firmen) sinngemäß: "Cash ist nicht mehr König - Cash ist Gott, mittlerweile".

Einfache Frage:
Meint Ihr, die Firma kann dieses Jahr OHNE JEDE Kapitalaufnahme auskommen und Wachstum und normalen operativen Betrieb ausschliesslich aus eigenem Cashflow finanzieren?
Wenn Ihr diese Frage ohne zögern mit "ja" beantworten könnt, dann könnt Ihr auch ohne zögern die Aktie zum aktuellen Kurs kaufen.
Wenn nicht..., dann sollte man über die Konsequenzen nachdenken.

MfG.
s.
ich möchte hier bitte nochmal ausdrücklich klarstellen, daß ich keine kaufempfehlungen abgebe, sondern ausschließchlich meine eigenen analysen betreibe, da ich keinem analysten auf der welt über den weg traue.
solaraktion sind spekulative anlagen die einer hohen volatilität unterliegen, woraus sich große risiken ergeben, die aber auch große chancen beinhalten.

viele von euch die schon lange dabei sind werden festgestellt haben, das ich lange zeit nicht mehr gepostet habe, vor allem in den zeiten als chrash4(alles mögliche) hier kurse in den himmel gebetet hat. ich beteilige mich ausschließlich an sinnvollen diskussionen und schreibe etwas, wenn nach meinen recherchen und meinem gefühl eine aussicht auf gute kursgewinne bestehen.

bei firmen die ich beobachte kenne ich sowohl die historie als auch alle geschäftsberichte in- und auswendig, und ich lese und analysiere jeden geschäftsbericht von der ersten bis zur letzten seite.

weiter analysiere ich märkte welweit und berücksichtige insidergeschäfte.

diese sehen bei solon wie folgt aus:

Vorstände:

Krupke hält 0,78 % Stückzahl: 97 735 aktueller Markwert (kurs Xetra 10.02.2009 13.26 Uhr 11,65€) 1.138.618,90 €
Podlowski hält 0,13 % Stückzahl: 16 289 aktueller Markwert (kurs Xetra 10.02.2009 13.26 Uhr 11,65€) 189.766,85 €

Aufsichtsräte:

Wahl: hält 0,04 % Stückzahl: 5 012 aktueller Markwert (kurs Xetra 10.02.2009 13.26 Uhr 11,65€) 58.389,80 €
Voigt: hält 6,38 % Stückzahl: 799 426 aktueller Markwert (kurs Xetra 10.02.2009 13.26 Uhr 11,65€) 9.313.312,90 €

Die letzten Insidergeschäfte waren am:

24.07.2008 Krupke kauf call optionen 40.000 St. Preis 1.27 fälligkeit 11.12.2009, Basispreis 45,00 €


Obwohl die Vorstände und Aufsichtsräte Buchverluste in Höhe von 90 % des Wertes ihrer anteilsscheine zu verbuchen hatten, hat sich keiner auch nur von einer einzigen aktie getrennt. immerhin hat der letzgenannte Voigt 80 mio buchverluste, das ist kein pappenstiel. verhalten sich so firmenlenker deren firma kurz vor dem zusammenbruch stehen? wer macht calloptionen auf 40.000 stück mitten in der finanzkrise wenn das halbe geschäftsjahr bereits um ist und er nicht von seiner firma überzeugt ist.

wer insidergeschäfte von firmenlenkern sehen möchte die das sinkende schiff verlassen der soll mal unter drillisch ag nachsehen.

Nochmal zur "angeblich" chronisch unterfinanzierten solon.
fast jedes jahr behaupten die analysten solon verbrennt eigenkapital und am ende des jahres stellen sie fest, das auf wundersame weise irgendwie geld aus dem nichts kam. solon bilanziert schon seit vielen jahren POC-Methode, sodaß am anfang des jahres ein hoher abfluß an eigenkapital entsteht, die einnahmen aber immer erst nach fertigstellung der Projekte am ende des jahres in der bilanz auftauchen.
solon ist buchhalterisch immer am weltmarkt orientiert und momentan deswegen auch mit q-cell die einzigen die se und nicht ag sind.

wie ich euch gepostet habe wird bei allen die nach hgb bilanzieren sowohl die ausgabe als auch die einnahme erst nach fertigstellung bilanziert. daher entsteht über das jahr nicht der eindruck der unterfinanzierung.

aber wenn sich mir als amateur dies aus dem geschäftsbericht erschließt, sollten es hochbezahlte analysten erst recht bemerken.

Dennoch freue ich mich über kritische postings wie die von haifisch, codiman oder stupidgame, da ich auch nicht dagegen gefeit bin etwas zu übersehen oder falsch verstanden zu haben. solange die diskussion anregend ist auf fakten beruht und in anständigem ton geführt wird freue ich mich über jedes posting.


gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.593 von stupidgame am 10.02.09 13:36:18prinzipiell hast du recht nur cash zählt, darum geht die diskussion zwischen uns beiden nicht. es geht darum hat solon cash oder nicht. deiner theorie nach verbrennt solon im operativen geschäft monatlich 9 mio.

ich hingegen gehe davon aus, das solon die 200 mio aus der wandelschuldverschreibung vom Dez. 2007 wie gemeldet dies hier investiert hat:

News 2008
SOLON weiht neue Produktionsstätte in Tucson, Arizona ein

Berlin/Tucson, 17. Oktober 2008. Die SOLON AG nimmt heute an ihrem Standort in Tucson, Arizona (USA) eine neue hochmoderne Fertigung für Solarmodule in Betrieb. Die neue Produktionsstätte verfügt im ersten Ausbauschritt über eine Jahreskapazität von 60 MWp. Produziert werden dort kristalline und Dünnschicht-Solarmodule sowie Photovoltaiksysteme für den nordamerikanischen Markt. Derzeit beschäftigt SOLON am Standort Tucson rund 100 Mitarbeiter.

Durch die Präsenz vor Ort verschafft sich SOLON eine gute Ausgangsposition zur Erschließung des US-Solarmarktes. "Der Solarmarkt in den USA wächst rasant", sagt Olaf Koester, Geschäftsführer von SOLON Corporation. "Die jüngst beschlossenen Steuererleichterungen für den Bau von Solaranlagen schaffen eine sichere Grundlage für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in den USA und werden diese Entwicklung noch beschleunigen. Davon wollen wir profitieren und sind mit unserer neuen Fabrik nun bestens dafür aufgestellt."

"Wir freuen uns sehr über die moderne SOLON-Fabrik und die zahlreichen entstehenden Arbeitsplätze für Fachkräfte", so Joe Snell, Präsident und CEO der Organisation für Regionale Wirtschaft in Tucson. "SOLON wird ein Eckpfeiler der enormen Entwicklung von Solartechnologie im südlichen Arizona sein."

Zur SOLON Corporation:
Die 100-prozentige Tochter der SOLON AG wurde Anfang 2007 gegründet. Sie stellt Solarmodule und schlüsselfertige Photovoltaiksysteme für den nordamerikanischen Markt her und hat bereits über 9 MWp integrierter PV-Anlagen und Solarkraftwerke in den USA installiert. Ziel von SOLON Corp. ist es, die großflächige Nutzung von Solarenergie in den USA voranzutreiben.

Zur SOLON AG:
Die SOLON AG ist einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke. Die SOLON-Gruppe ist mit Tochterunternehmen in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Das Kerngeschäft von SOLON ist die Herstellung von Solarmodulen unterschiedlicher Leistungsklassen und von Photovoltaik-Komplettsystemen für den Bau von Solarkraftwerken sowie die Errichtung schlüsselfertiger Solarkraftwerke weltweit.
SOLON AG
Katrin Evers
Public Relations
Fon: +49-30-81879-8036
Fax: +49-30-81879-110
katrin.evers@solon.com
www.solon.com

und für mich ist es ein gewaltiger unterschied, ob ich 200 mio im operativen geschäft verbrenne, oder ob ich davon eine fabrik baue die ab oktober 2008 solarmodule produziert, deren kapazität von 60mwp eine umsatzsteigerung von (sehr konservativ gerechnet 2000€/kwp) 120 mio generiert.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.593 von stupidgame am 10.02.09 13:36:18was ich jetzt ganz vergessen habe, ich habe diese frage für mich letzte woche mit einem ganz klaren ja beantwortet.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.549.110 von sabotsy am 10.02.09 14:38:49sabotsy, kannst Du mir einige Erläuterungen geben zu dem Projektgeschäft von Solon. Mein Verständnis ist, daß Solon Solarpark Großprojekte plant, baut und dann an Investoren verkauft. Hier dürften doch erheblich Risiken liegen, nämlich:
Vorlaufinvestitionen bis zum Verkauf an Investoren, die dann nicht durch Verkäufe abgedeckt werden, d.h. Solon geht in Vorleistung, ohne später verkaufen zu können. Zweitens: Solon erbringt Vorleistungen, bis zum Verkauf sinken die Verkaufspreise. Solon bläht die Bilanz auf in der Hoffnung, später die Positionen wieder zurückzufahren. Wie umfangreich ist das Projektgeschäft? Umsatz und Gewinn? Gibt es hierzu eine Profitcenter Rechnung?

Wäre Dir für eine Antwort dankbar.
ich habe mir mal den geschäftsbericht 2007 von solarworld angesehen, und denke die bestätigung dessen gefunden zu haben, was ich schon lange vermute.

es gehört zwar nicht zum thema, aber wenn ich einen geschäftsberich in die hand nehme und muß mir erst 22 seiten bilder ansehen bevor ich zum inhaltsverzeichnis komme frage ich mich ob ich eine werbeprospekt in der hand habe oder einen geschäftsbericht.

wie dem auch sein, ich konnte nirgends finden, daß solarworld nach IAS 11 bilanziert.
hingegen entnehme ich seite 24 des geschäftsberichtes, das solarworld nach HGB auf Basis IFRS bilanziert.

Das bedeutet wenn solon eine fabrik baut oder auch ein großprojekt wie du helii es angefragt hast, werden alle ausgaben so wie sie anfallen sofort bilanziert, die einnahmen aber immer nur dem Prozentsatz der fertigstellung. daher hat die solon am anfang des jahres immer einen immensen abfluß, die einnahmen kommen immer erst am ende des jahres nach fertigstellung in die bilanz.


solarworld bilanziert, so wie ich das sehe, nach HGB oder sogenannten CCC-Methode (completed contract method). das bedeutet ausgaben und einnahmen werden erst bei projektfertigstellung oder übergabe bilanziert.



soweit ich weiß erstellt solon keine projekte mehr und verkauft sie dann, sondern projektiert nur noch auf bestellung. 100% sicher bin ich mir aber nicht. den presseberichten der letzten 18 monate nach, wurde nur auf bestellung gebaut.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.791 von sabotsy am 10.02.09 13:59:23Obwohl die Vorstände und Aufsichtsräte Buchverluste in Höhe von 90 % des Wertes ihrer anteilsscheine zu verbuchen hatten, hat sich keiner auch nur von einer einzigen aktie getrennt.

Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Obwohl die AKtie so massiv gefallen ist, sind keine Insiderkäufe zu verzeichnen. Das wiegt bei der Betrachtung von Insidergeschäften m.E. wesentlich schwerer als (verpasste?) Verkäufe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.549.859 von MFC500 am 10.02.09 15:50:50hervorragendes argument,aber:

wenn ich vorstand einer firma bin und sehe, das aufgrund der finanzkrise und des gesamten marktumfeldes, der größte börsencrash seit 1930, alle kurse am fallen sind, würdest du nicht auch wie wir privatanlager warten bis eine bodenbildung stattgefunden hat?

gutes beispiel solar-fabrik. der quadratische alfred ritter war bestimmt sicher das seine firma gut aufgestellt ist,

Kauf 10.11.2008
Xetra 15.417 6,9063 EUR 106.474,43

Kauf 07.11.2008
Xetra 12.000 6,7685 EUR 81.222,00

Kauf 06.11.2008
Xetra 15.000 6,7655 EUR 101.482,50

Kauf 04.11.2008
Xetra 15.000 6,8454 EUR 102.681,00

Kauf 31.10.2008
Xetra 15.000 6,5226 EUR 97.839,00

Kauf 29.10.2008
Xetra 15.000 6,0274 EUR 90.411,00

Kauf 28.10.2008
Xetra 15.000 5,9876 EUR 89.814,00

Kauf 27.10.2008
Xetra 15.000 6,1368 EUR 92.052,00

Kauf 23.10.2008
Xetra 11.209 6,7920 EUR 76.131,53

Kauf 22.10.2008
Xetra 9.374 7,4234 EUR 69.586,95

Kauf 21.10.2008
Xetra 12.000 7,3981 EUR 88.777,20

der hat für über 1 mio anteile gekauft die er, wenn er gewartet hätte nun zur hälfte des preises, also doppelt soviele aktien, bekommen hätte. sowas kann man sich halt nur leisten wenn man multimillionär ist. ich habe auch erst bei unter 10 nachgekauft obwohl ich von der solon überzeugt bin, warum sollten die ihr geld der krise hinterher werfen?

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.550.188 von sabotsy am 10.02.09 16:14:50wenn ich vorstand einer firma bin und sehe, das aufgrund der finanzkrise und des gesamten marktumfeldes, der größte börsencrash seit 1930, alle kurse am fallen sind, würdest du nicht auch wie wir privatanlager warten bis eine bodenbildung stattgefunden hat?


Wann eine Bodenbildung stattgefunden hat, weiß man idR erst im Rückblick. Solon hat vom Hoch knapp 90% eingebüßt, da kann man unter Langfristaspekten - sofern man überzeugt ist von der Solidität und den weiteren Perspektiven - nicht allzu viel falsch machen. Daß die Insider, die ja am besten informiert sein müssen, dennoch nicht (zu)kaufen, stimmt zumindest skeptich. Immerhin haben Vorstände anderer Gesellschaften die tiefen Kurse ihrer Unternehmen schon genutzt. Ob sie damit kurzfristig richtig oder falsch liegen, ist dabei nebensächlich, zeigt es doch, wie sie die Lage "ihres" Unternehmens grundsätzlich einschätzen.

Aber das ist ja überhaupt nicht der Punkt, um den es ging. Du hast das Halten als positives Signal interpretiert. Dem habe ich entgegengehalten, daß ich nicht das Halten, sondern den (Zu)Kauf positiv werten würde. Laut den zuletzt veröffentlichten Plamzahlen für 2009 hätte die AKtie ein KGV um 5, für einen soliden Wachstumswert ein Witz. Nicht zuletzt aufgrund entsprechender Meldungen anderer Solarunternehmen erwarte ich "in nächster Zeit" eine Prognoseanpassung nach unten. Ob diese dann bereits eingepreist wäre, bliebe natürlich abzuwarten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.550.638 von MFC500 am 10.02.09 16:52:42da gebe ich dir uneingeschränkt recht, ein zukauf wäre ein deutlicheres signal. alles ander sind nur mögliche erklärungsversuche warum keiner zugekauft hat. man muß aber auch mal deutlich sehen, daß solon eben eine aufstrebende firma ist in der eben nicht exorbitante vorstands- und aufsichtsratgelder gezahlt werden, wenn hambrecht von der basf ein paar kröten abzwackt für insiderkäufe, dürfte das immer noch mehr sein als die komplette vergütung der solon aufsichtsräte.

und ich meine asbeck hat gesagt, daß seine firma weiterhin mindestens 20% gewinnrendite erwirtschaftet, der kurs ist so niedrig wie seit jahren nicht und der mann ist milliardär. trotzdem gab es in ganz 2008/2009 keine insiderkäufe, schlußfolgert daraus irgend jemand das es solarworld schlecht geht?

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.550.638 von MFC500 am 10.02.09 16:52:42Also, bei der Wertung von Insiderkäufen bin ich momentan auch vorsichtig geworden.
Ich habe letzte Zeit schon Fälle erlebt, wo die Vorstände Zwangsverkäufe wegen Margin-Calls tätigen mussten.
Sich auf Kredit zu engagieren erwarte ich nicht mal vom Vorstand der eigenen Firma. Prinzipiell Blödsinn - aktuell aber existenzbedrohend.:(

@sabotsy!
Ich habe mich bemüht, das Wort Cashburn-Rate nicht zu benutzen. Da ich sehr wohl, wie Du, den Unterschied sehe. Obwohl das Resultat - ein Kontostand "X" - letztlich das Selbe ist. Ob jetzt Cashverbrauch durch Investitionen oder durch operatives Geschäft praktiziert wird.
Der Unterschied - bei der einen Aktion wird Value geschaffen, bei der anderen Value vernichtet - ist mir wohl bewußt.

MfG.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.551.118 von stupidgame am 10.02.09 17:35:54um noch mal auf dein bemerkung von vorhin zurück zu kommen, Meint Ihr, die Firma kann dieses Jahr OHNE JEDE Kapitalaufnahme auskommen und Wachstum und normalen operativen Betrieb ausschliesslich aus eigenem Cashflow finanzieren?

gesetztenfalls ich habe recht, und solon hat 84 mio € an forderungen nicht in der bilanz des geschäftsberichtes vom 3.quartal 2008 ausgewiesen, diese projekte 2008 vollendet und wurden bezahlt, würden die sich zu den 42 € eigenkapital addieren, ich hoffe da stimmen wir über ein. damit würde sich das eigenkapital auf 126 mio erhöhen und wäre damit höher als letztes jahr. (die quote würde trotzdem sinken)
das neue werk ist am 17.10.2008 in betrieb gegangen und erhöht die gesamtproduktionsleistung der solon um weitere 60 mwp. die höchsten investitionskosten ergeben sich meist beim bau oder erwerb neuer werke, der prozentanteil für neue produktionsmaschinen lag bei den stark expandierenden firmen meist unter 10%.

bei obiger voraussetzung hätte solon im geschäftsjahr 2008 kein eigenkapital verbrannt, trotz bau eines neuen werkes sowie der übernahme der estolux. bei stagnierenden märkten ist eine starke expansion nicht notwendig, und solon müßte nur das operative geschäft "stemmen". aber mit einer um 60mwp höheren produktionsleistung. neue märkte kann man dann wieder 2010 erschließen wenn es aufwärts geht.

da wäre glaube ich mehr als nur das stemmen drin.

gruß s.
Hallo,

ein Kommentar und eine Frage von mir.

Mit Sicherheit kann man den Cash Verbrauch von Solon nicht linear hochrechnen!

- Das Geld wurde für den Lageraufbau, Forderungsaufbau (beides wegen starken Wachstums) und für Investionen (Werke, Maschinen und neues Headquarter) verwendet.

Das Wachstum wird ja nur noch ca. 15 % Ausfallen, also wird hier kein oder kaum weitere Liquidität benötigt. Die Investionen zumindest für die Kapazität sollten auch fast beendet sein (stellt sich nur die Frage, was noch alles bezahlt werden muss). Die Kapazität ist ja inzwischen doppelt so hoch wie die geplante Produktion von 2009 !

Wenn trotz der Leerstandskosten in 2009 die 60 mio Profit eingefahren werden, sollte das Cash reichen. Bei der EK Quote könnte man auch noch ganz gut etwas aufnehmen.

Sabotsy, kannst Du mir nochmal erläutern, wie die Bilanzierung bei der POC Methode läuft. Ich hätte gedacht, dass der fertige gestellt Umsatz anteilig gezeigt wird und dafür eine Forderung eingebucht wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.552.799 von Moneyburner1 am 10.02.09 20:35:43hallo Moneyburner1

so steht es in der definition:

Gemäß dieser Methode werden die entsprechend dem Fertigstellungsgrad angefallenen Auftragskosten den Auftragserlösen zugeordnet

das steht im quartalsbericht:

Bei den Kurzfristigen forderungen aus lieferungen und Leistungen kam es zu einem Anstieg auf 215,1 mie €, aber nur 61% der Forderungen ergeben sich aus der Anwendung der Percentage-ofCompletion-Methode. Demnach wurden nur 131 mio € als forderungen erfasst


was für mich bedeutet, das großprojekte im umfang von 61% bereits fertiggestellt, und als forderung bilanziert, die restlichen 39% bzw 84 mio noch nicht.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.537.849 von codiman am 08.02.09 21:42:29Lieber Codiman,

Den Beitrag auf den sich meine jetzige antwort bezieht findest du auf Seite 2. Ich hatte es die ganze noch im Hinterkopf dazu Stellung zu nehmen, war aber dauernd mit anderen Dingen beschäftigt. Dort schreibst du:

Eigenkapitalquote: rückläufig
Hohe Forderungen: 215 Mio €
Liquide Mittel: 42 Mio € (149 Mio. €)
Kurzfristige Schulden 216 Mio. € (162 Mio. €)
davon Kreditinstitute 78 Mio. € ( 35 Mio. €)



Dazu folgende Zahlenreihe:

2005 2006 2007 03/08 06/08 09/08

Eigenkapital € 77,3 116,1 363,1 366,8 378,2 387,2

Eigenkapitalquote % 42,6 35,5 47,6 47,6 44,9 44,5


Alle Zahlen entnommen den Geschäftsberichten der Solon AG. ich sehe weder ein signifikantes schmelzen der Eigenkapitalquote, eher Schwankungen innerhalb der Toleranzschwelle, noch sehe ich das Geld verbrannt wird.

Gruß s.

Gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.153 von sabotsy am 10.02.09 21:18:35ich versuche es besser so: :laugh:



2005 € 77,3 % 42,6
2006 € 116,1 % 35,5
2007 € 363,1 % 47,6
03/08 € 366,8 % 47,6
06/08 € 378,2 % 44,9
09/08 € 387,2 % 44,5


und die sind momentan vielleicht liquider als die ubs selbst :laugh: (war nur ein scherz)

s.
Hallo Sabotsy,

korrekt es werden aus den noch im Bau befindlichen Aufträgen Umsatzerlöse von 84 mio in der nächsten Zeit ausgewiesen. Entsprechend fallen aber auch noch die anteiligen Kosten an.

Daher kann ich Deine u.g. Aussage aber nciht nachvollziehen.


"für mich bedeutet das, daß im quartalbericht 84 mio an forderungen nicht in der bilanz stehen sondern als schulden, die aber gar keine sind"


Schau Dir dazu bitte auch die Seite 100 unten im 2007er Jahresbericht an.

Schönen gruss
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.390 von Moneyburner1 am 10.02.09 21:45:09Entschuldige die ungenaue Ausdrucksweise natürlich sind da kein 84 mio Schulden ausgewiesen, sondern es stehen Ausgaben in voller Höhe in den Bilanzen bei den Einnahmen fehlen noch 84Mio €. Daher entsteht der Eindruck es wären 84 Mio € mehr Schulden vorhanden.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.390 von Moneyburner1 am 10.02.09 21:45:09eben fällt mir auf was ich bei dir überlesen habe. du schreibst die anteiligen kosten entsehen auch. aber es ist doch so, daß solon die module produzieren muß wenn ein großkraftwerk gebaut wird.
als beispiel die finden jemanden der in spanien ein 10 mw bestellt. also werden die module produziert, liegen im lager bis das genemigungsverfahren, bauvorbereitungen, finanzierung etc. wenn dann gebaut wird liefern die ja auch nicht alle auf einen schlag bei so riesen dingern, die werden nach bauvortschritt abgerufen.

so hast du zehn kunden und bei jedem liegen noch produzierte aber nicht eingebaute anlagenteile auf lager.

die kosten für die produktion sind bereits gezahlt, die module aber noch nicht abgerufen und dürfen nicht als forderung bilanziert werden.

ok?

gruß s.
da muss ich leider auch wiedersprechen!

Die Ausgaben sind noch nicht angefallen, sonst wäre der Fertigungsgrad höher. Die Umsätze werden entsprechend dem Fertigungsgrad ausgewiesen. Der anzusetzende Fertigungsgrad wird je Auftrag durch das Verhältnis der aufgelaufenen Kosten zu den geplanten Gesamtkosten (cost to cost Methode) ermittelt.

DAmit ist ein aus meiner Sicht periodengerechtes Ergebnis ausgewiesen. D.H. die Kosten die bereits angefallen sind, werdem dem anteiligen Umsatz gegenübergestellt.

Für die 84 mio Umsatz der noch fehlt, fehlen die dazugehörigen Kosten!
jetzt gehts schlag auf schlag ;-) und unsere Postings überschneiden sich

Angenommen ein Projekt das 110 mio Umsatz bringt und geplante Kosten von 100 mio hat

Wenn die Module fertig produziert sind und nur noch Aufstellungskosten anfallen (für 10 mio), ist das Projekt zu 90 % fertig und es wird ein Umsatz von 99 mio ausgewiesen
und damit weist Du dann auch eine Forderung von 99 mio aus, auch wenn diese ggf. noch gar nicht fällig ist oder vielleicht nur teilweise
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.588 von Moneyburner1 am 10.02.09 22:07:31ich denke du bianziertst nur die produktionskosten der module, du machst aber ja einen gewissen prozentsatz gewinn auf deine module. und der wird erst mitbilanziert (also bei dem anteil der noch nicht verbaut ist) wenn das projekt mit den kompletten 110 mio fertiggestellt hast.

s.
Leider nochmal nein

Die Umsätze werden entsprechend dem Fertigungsgrad ausgewiesen. Der anzusetzende Fertigungsgrad wird je Auftrag durch das Verhältnis der aufgelaufenen Kosten zu den geplanten Gesamtkosten (cost to cost Methode) ermittelt.

D.H. auch der Profit wird anteilig mit ausgewiesen.

Es sei denn das Projektergebnis kann nicht verlässlich ermittelt werden, dann werden die Umsätze in Höhe der angefallen Kosten realisiert (Zero Profit Margin Methode). (immer noch Seite 100 im 2007 er Bericht.
so, und nun noch ein richtiger Klugscheisser:

Die Produktionskosten werden nicht bilanziert, sondern in den Aufwand genommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.548.593 von stupidgame am 10.02.09 13:36:18@stupidgame
Einfache Frage:
Meint Ihr, die Firma kann dieses Jahr OHNE JEDE Kapitalaufnahme auskommen und Wachstum und normalen operativen Betrieb ausschliesslich aus eigenem Cashflow finanzieren?
Wenn Ihr diese Frage ohne zögern mit "ja" beantworten könnt, dann könnt Ihr auch ohne zögern die Aktie zum aktuellen Kurs kaufen.
Wenn nicht..., dann sollte man über die Konsequenzen nachdenken.


Genau das ist der Punkt, meiner Meinung nach, muss es spätestens Monatg 23.02.2009 / 09:30 Uhr neues Geld geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.153 von sabotsy am 10.02.09 21:18:35Lieber Codiman,

Den Beitrag auf den sich meine jetzige antwort bezieht findest du auf Seite 2. Ich hatte es die ganze noch im Hinterkopf dazu Stellung zu nehmen, war aber dauernd mit anderen Dingen beschäftigt. Dort schreibst du:

Eigenkapitalquote: rückläufig
Hohe Forderungen: 215 Mio €
Liquide Mittel: 42 Mio € (149 Mio. €)
Kurzfristige Schulden 216 Mio. € (162 Mio. €)
davon Kreditinstitute 78 Mio. € ( 35 Mio. €)


Dazu folgende Zahlenreihe:

2005 2006 2007 03/08 06/08 09/08

Eigenkapital € 77,3 116,1 363,1 366,8 378,2 387,2

Eigenkapitalquote % 42,6 35,5 47,6 47,6 44,9 44,5


Alle Zahlen entnommen den Geschäftsberichten der Solon AG. ich sehe weder ein signifikantes schmelzen der Eigenkapitalquote, eher Schwankungen innerhalb der Toleranzschwelle, noch sehe ich das Geld verbrannt wird.

Gruß s.

Gruß s.


Lieber sabotsy,

halten wir es so:

Wenn Solon am 01.03.2009 über 14 € steht, ist die Wiese grün ..
steht Solon bei < 8,00 € haben sie ein Problem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.554.099 von codiman am 10.02.09 23:48:47@codiman

Mit Sicherheit kann man den Cash Verbrauch von Solon nicht linear hochrechnen!

- Das Geld wurde für den Lageraufbau, Forderungsaufbau (beides wegen starken Wachstums) und für Investionen (Werke, Maschinen und neues Headquarter) verwendet.

Das Wachstum wird ja nur noch ca. 15 % Ausfallen, also wird hier kein oder kaum weitere Liquidität benötigt. Die Investionen zumindest für die Kapazität sollten auch fast beendet sein (stellt sich nur die Frage, was noch alles bezahlt werden muss). Die Kapazität ist ja inzwischen doppelt so hoch wie die geplante Produktion von 2009 !

Wenn trotz der Leerstandskosten in 2009 die 60 mio Profit eingefahren werden, sollte das Cash reichen. Bei der EK Quote könnte man auch noch ganz gut etwas aufnehmen.


Also, Solon braucht aus meiner Sicht definitiv noch kein neues Kapital im Februar...es sei denn es gibt grosse Forderungsausfälle oder andere Überraschungen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.456 von sabotsy am 10.02.09 21:53:07sabotsy, kannst Du mir auf meine Frage Großprojekt Risiken eine Antwort geben, wäre prima.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.553.720 von Moneyburner1 am 10.02.09 22:23:53Lieber moneyburner1,

der abschnitt ist mir sehr wohl bekannt, da ich die erfassung nach ias 11 etwas genauer haben wollte habe ich mir mal das amtsblatt der eu zu ias 11 angesehen, da ich aber die vielen seiten nicht posten will hier der link.

IAS11 Text 2002 (Amtsblatt der EU)

Den wesentlichen abschnitt habe ich mal rauskopiert:

32. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrages nicht verlässlich geschätzt werden kann:
(a) ist der Erlös nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten zu erfassen, die wahrscheinlich einbringbar
sind; und
(b) sind die Auftragskosten in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand zu erfassen.
Ein erwarteter Verlust durch den Fertigungsauftrag ist gemäß Paragraph 36 sofort als Aufwand zu
erfassen.


33. In den frühen Phasen eines Auftrages kann sein Ergebnis häufig nicht verlässlich geschätzt werden. Dennoch
kann es wahrscheinlich sein, dass das Unternehmen die angefallenen Auftragskosten decken wird. Daher
werden die Auftragserlöse nur so weit ergebniswirksam, wie die angefallenen Kosten erwartungsgemäß
gedeckt werden können. Da das Ergebnis des Auftrages nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird kein
Gewinn erfasst.


Zu deinem nächsten posting nochmals danke für das kompliment, es wird natürlich nicht bilanziert sondern als aufwand in die gewinn und verlustrechnung aufgenommen, aber es war schon spät am abend und wenn man den ganzen tag nur geschäftsberichte wälzt wirft man auch mal etwas durcheinander.

ich habe das gleiche problem wie du, die komplizierte rechnungslegung zu durchschauen, und den kapitalfluß zu verfolgen. ich freue mich über jeden „freundlichen“ unterstützer. Wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte kann man mich gerne korrigieren, kein problem.


s.
aktuell wird hier ja rege über die finanzlage von solon diskitiert, und deren Untergang von gaga und codiman profezeit.

Ich möchte aber nochmal ausdrücklich auf den Titel des threads hinweisen:

Solon AG -Chronologie eines Absturzes und die Wiederaufrerstehung - bekommen wir eine Kopie des Jahres 2006/2007

Genau wie jetzt wurden die gleichen Punkte diskutiert, die Eigenkapitalquote war auf 35,5 % gefallen und die Liquiden Mittel waren auf 9,4 mio geschrumpft. damals gab es kein silizium und die chinesen drückten auf den markt (der damit schrumpfte).

solon hat wegen der analysten die prognose für umsatz und gewinnsteigerung von 75% auf 50% für das gesamtjahr reduziert.
als im februar der geschäftsbericht vorgelegt wurde konnte man daraus entnehmen, das umsatz und gewinn um 72% gegenüber dem vorjahr gesteigert wurden.
das bedeutet solon hat sogar die ursprüngliche, also nicht die korrigierte jahresprognose, eingehalten(zu 98,84%).

zum 30.09.08 war die eigenkapitalquote bei 44,9 %, die Liquidität bei um die 40 mio.

trotz aller vorhersagen ist solon nicht pleite gegangen. und da die kapitalmaßnahme erst im dezember plaziert wurde, wurde im geschäftsjahr 2007 mit geldern aus dem operativen geschäft gearbeitet, das nach ansicht der analysten gar nicht vorhanden war.

und nun noch einmal die frage, bekommen wir eine kopie des jahres 2006/2007? Die damalige Kursentwicklung habe ich ja schon ausgiebig beschrieben.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.554.603 von Moneyburner1 am 11.02.09 08:28:11Mit Sicherheit kann man den Cash Verbrauch von Solon nicht linear hochrechnen!




Kann man auch nicht ! Das ist mir schon klar!

Aber wer "Neue Markt Zeiten" mitgemacht hat kennt die Gefahr schell wachsender Unternehmen.
Aktuell ( --> Conergy) hat es ein Unternehmen gezeigt, dass Projektgeschäft verbunden mit
einer Solarfertigung nicht ganz einfach ist.
Bald wird es Zahlen geben, die die Unsicherheit nehmen werden (oder auch nicht).
Wir haben Mitte Februar und ein kleiner "Vorgucker" würde Vertauen geben, wenn die Geschäftszahlen gut sind.
Da kein Vorgucker" kommt ...:confused:

Gruß codiman
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.555.996 von sabotsy am 11.02.09 11:20:23aktuell wird hier ja rege über die finanzlage von solon diskitiert, und deren Untergang von gaga und codiman profezeit.


Moment, ich prophezeie nicht den Untergang, sondern ich habe eine Erklärung dafür gesucht,
warum der Kurs nicht bei 45 € steht, sondern bei 11,xx €.

"Wenn Dir unangenehme Antworten nicht gefallen, dann stelle keine unangenehmen Fragen ... " (c) pulp fiction ;)

Gruß codiman
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.556.279 von codiman am 11.02.09 11:54:03der film ist spitzenklasse,

aber du hast am 09.02.2009 gepostet:

SOLON verbrennt zur Zeit 8,9 Mio € Liquidität pro Monat.
Die bestehnde Liquidität (42 Mio. €) reicht vom 31.10.2008 gerechnet noch genau 4,7 Monate,
als bis Montag den 23. Februar 2009 09:30 Uhr.

Dann ist der Ofen aus.

Wenn das keine vorhersage des Untergangs ist was dann?;)

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.556.279 von codiman am 11.02.09 11:54:03außerdem wurde im januar 2007 auch behauptet solon steht zurecht bei 20€, acht wochen später bei 40 €, 7 Monate später bei 90%.

hat solon da geld im gedruck,t oder wie kam der ansichtswechsel bei den analysten in so kurzer zeit? :confused:

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.552.799 von Moneyburner1 am 10.02.09 20:35:43kurze anfrage moneyburner, du schreibst:

Wenn trotz der Leerstandskosten in 2009 die 60 mio Profit eingefahren werden, sollte das Cash reichen. Bei der EK Quote könnte man auch noch ganz gut etwas aufnehmen.


hast du irgendwelche informationen über nicht ausgelastete produktionsstätten, oder ist das eine hypotetische annahme, "falls Leerstandskosten anfallen"?

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.556.231 von codiman am 11.02.09 11:49:03ja der neue markt,....
da wurde viel geld verbrannt (zum glück nicht von mir),

aber du kannst doch nicht ernsthaft die dotkoms, die nie gewinn generiert haben mit solon vergleichen, die 12 jahre börsennotiert sind (inzwischen wurde basel2 eingeführt), seit über 5 Jahren jedes jahr gewinn ausweisen, eigenkapital in höhe von 387 mio (stand 30.09.2008)besitzen, und im laufenden geschäftsjahr einen umsatz von 1 milliarde machen wollen.

das ist nicht mal äpfel mit birnen, sondern wahlnus mit melone verglichen denke ich ;)

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.556.613 von sabotsy am 11.02.09 12:24:46Ich habe Wissen, Halbwissen, Vermutungen und etwas Mathe:

Fakt Stand Ende Q 3 war die Kapazität bei 250 MWP -
Plan war Ende 2008 eine Kapazität von 500 MWP
lt. Frau Raatz sollen es ca. 450 bis Ende 2008 werden (geworden sein).

Produktion in 2008 ca. 200 MW - bei gleicher Preisqualität und 15 % Steigerung ergibt sich 2009 eine Produktion von 230 MW.

Wenn man die 450 MWP zu 80 % auslasten kann (keine Ahnung ob 3schichtig, Sonntags...) wäre die mögliche Produkion bei 360 MW.

Da ist doch ein kleines GAP....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.557.382 von Moneyburner1 am 11.02.09 14:02:17ich danke dir, dies halte ich für realistisch, und dank deiner zahlen kann ich euch noch eine meldung vom 26.02.2008 bieten:

adhoc vom 26.02.2008
Anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für 2007 bekräftigte SOLON die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Das Unternehmen plant, die Produktionsmenge 2008 auf 200 Megawatt zu erhöhen. Die dafür benötigten Solarzellen sind durch Lieferungen aus bestehenden langfristigen Lieferverträgen gesichert. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet SOLON einen Konzernumsatz von 850-900 Mio. Euro bei einer entsprechenden Steigerung des Konzernergebnisses

Das bedeutet die im februar angekündigte produktionsmenge stimmt exakt mit dem überein was du anhand der zahlen der ir abteilung berechnet hast.

warum also sollte solon seine prognosen nicht einhalten, frage ich euch?




übrigens zu meinem letzten posting, die wahl-nüsse sitzen natürlich im bundestag, hier ging es um walnüsse. :laugh:

s.
Beta-Faktor:
Der Beta-Faktor stellt einen Bezug zweier Basiswerte her. In diesem Fall den Bezug der in einem Index enthaltenen Aktien zum Index selbst. Ablesbar ist über den Beta-Faktor, wie stark die einzelne Aktie bezogen auf den Betrachtungszeitraum Kursränderungen des Index nachvollzieht. Die Korrelation der im Index enthaltenen Elemente lässt sich ablesen. Negative Beta sind möglich, in diesem Fall bewegt sich die Aktie gegenüber dem Index gegenläufig.

Ein Beta-Faktor zwischen Null und Eins besagt, dass sich das Wertpapier in geringeren Schwankungen als der Index bewegt.

Ein Beta-Faktor gleich Eins besagt, dass sich das Wertpapier gleich dem Index bewegt.

Ein Beta-Faktor größer Eins besagt, dass sich das Wertpapier stärker als der Index bewegt.


Q-cell und Solon haben im Tecdax den höchsten Betafaktor: Q-Cell 1,68 Solon 1,64

das bedeutet sie sind deutlich mehr gefallen als der Index
Im jahr 2008 ist der Tecdax von 1000 punkte auf 450 gefallen, ende januar gedrehtund auf 500 gestiegen.

solon ist von 90 € auf 9 € gefallen und ende januar gedreht um auf über 11 € zu steigen. daraus ergibt sich auch die chance das , sollte der index weiter steigen, solon schneller steigen kann als der index selbst.

ist mir nur so beim wälzen der charttechnik aufgefallen.

s.
da soll noch einer die welt verstehen. solon wird heruntergestuft, weil das geschäft einbrechen wird, aber bei solarworld die auf dem gleichen markt tätig sind wird mit einer weiteren verbesserung gerechnet. immerhin ist solon nach solarworld der zweitgrößte deutsche modulprouzent auf dem us markt. ihr erinnert euch im oktober ist das neue werk in tucson mit 60 mwp produktionsleistung in betrieb genommen worden.



FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für SolarWorld vor Quartalszahlen auf
'Buy' mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Ingesamt sei mit guten
Ergebnissen und einer weiteren Verbesserung des US-Geschäfts zu rechnen, schrieb
Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Dienstag


tja, ist eben alles relativ.

s.
darüber das ein börsenthread wie dieser hier kurse nicht signifikant beeinflußt dürften wir in der comunitiy hoffentlich alle übereinstimmen.

folgende fragen an alle:

wer hat dafür gesorgt das solon einen kurssprung von 20 % an einem tag gemacht?

wer kauft permanent in tausender blöcken. seht euch mal das xetra buch, da kauft immer wenn die kurse auf elf zugehen jemand so 2000-5000 st was man an den ausführzeiten im sekundentakt sieht.

wer sorgt dafür, daß solon nicht unter 11 € fällt, kauft aber nie über 12, damit es nicht auffällt. und das geht schon die ganze woche so.


eine übernahme halte ich für unwahrscheinlich, wie mehrmals beschrieben. für mich gibt es da eigentlich nur eine erklärung. hier decken sich nach und nach sogenannte analysten ein, die für den fall, wenn die zahlen wie erwartet ausfallen, dann den kurs nach oben treiben weil sie ihr depot schon gefüllt haben und machen einen großen gewinn. bis die kleinaktionäre reagieren ist der kurs oben, die verkaufen teuer und prügeln den kurs nach unten. das mache ich nun seit vielen jahren mit, bin aber seit längerer zeit auf deren timing eingestellt, und habe daran ganz gut verdient.

ich hoffe es klappt diese jahr wieder.(eine garantie gibt es an der börse ja bekanntlich nicht)

s.
Toller Artikel:


Eine Neuregelung der Einspeisevergütungen für Solarstrom stärkt den griechischen Photovoltaikmarkt. Der Solar-Pionier Sharp will den massiven Ausbau der Photovoltaik in dem Mittelmeerland unterstützen und setzt auf Solarstrom als Wirtschaftsmotor. Mit einem großen Photovoltaik-Potenzial, und wenig installierter Solarleistung sei der griechische Solarmarkt trotz guter Einspeisevergütungen und idealer klimatischer Bedingungen erst schwach ausgebaut, so Sharp in einer Pressemitteilung. Eine Neuregelung des griechischen Photovoltaikgesetzes soll das jetzt ändern: Mitte Januar hat das griechische Parlament Änderungen zur Förderung Erneuerbarer Energien beschlossen, um dem Markt zu schnellem Wachstum zu verhelfen. "Die Gesetzesnovellierung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Noch ist es nicht zu spät für Griechenland, an den europäischen Photovoltaikboom anzuschließen - und sich dadurch sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile zu sichern", kommentiert Peter Thiele, Geschäftsführender Vizepräsident von Sharp Energy Solution Europe (SESE).


Ideale Voraussetzungen und günstige Rahmenbedingungen

Garantierte Einspeisevergütungen von 40 bis 50 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom über 20 Jahre gehören ebenso zum griechischen Einspeistarifsystem wie der Beschluss, eine jährliche Förderbegrenzung (Deckelung) von 0,8 Gigawatt für Neuinstallationen aufzuheben. Angaben des griechischen Photovoltaikverbandes HELAPCO zufolge bleibt der Einspeisetarif bis 2010 unverändert, er unterliegt bis dahin also keiner Degression. Anlagenbauer haben zudem eine Realisierungsfrist von 18 Monaten nach Antragsbewilligung - so können sie bei einer Installation praktisch bis Anfang 2012 mit der jetzigen Vergütung rechnen. Im Laufe dieses Jahres soll zusätzlich ein Sonderprogramm für weitere 750 Kilowatt beschlossen werden, das höhere Vergütungen für Dachinstallationen vorsieht. "Vor allem die Aufhebung der Zubaugrenze ist ein großer Fortschritt und bestätigt unsere Strategie, auf Griechenland als Zukunftsmarkt zu setzen"

Solon hat wie bereits auf Seite 1 erwähnt im Geschäftsbericht vom 30.09.2008 im Risikobericht geschrieben:

daß der ausfall des spanischen marktes ohne probleme durch den griechischen, italienischen, französischen und neuerdings tschechischen markt kompensiert werden kann.

Neuerdings kommt noch der amerikanische dazu.

s.
Der US.Solarverband SEIA (Solar Energy Industries Association) hat die US-Regierung dazu aufgefordert, im Rahmen des Konjunkturpaketes Maßnahmen zur Solarenergie aufzunehmen, die unmittelbar Arbeitsplätze schaffen und die Dynamik der Solarbranche aufrechterhalten sollen. "Keine andere Branche in Amerika hat ein ähnlich brisantes Wachstum erfahren wie die
US-Solarverband SEIA fordert klares Votum für die Solarbranche im Konjunkturpaket
Beschäftigte des Photovoltaik-Produzenten First Solar.

Solarindustrie in den letzten drei Jahren. Wir sind mit einem Heer von Arbeitnehmern und mit bis zum Rande gefüllten Lagerhäusern gewappnet, die Wirtschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn die Regierung geeignete Gesetze erlässt", sagte Rhone Resch, Präsident und Vorstandsvorsitzender der SEIA. Er lobte den US-Präsidenten Barack Obama dafür, dass er den Beitrag der Solarbranche zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie deren landesweit Milliarden schwere Investitionen in Solarprojekte als Wirtschaftsmotor anerkennt. "Wenn die Regierung ein Konjunkturpaket mit den von der Branche geforderten und für die Solarindustrie wichtigen Gesetzen verabschiedet, werden wir allein im Jahr 2009 67.000 Arbeitsplätze schaffen, ein Gigawatt Solarstrom-Kapazität installieren und gleichzeitig eine Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindern können. Und wir sind gerade erst am Anfang, weil wir diese Zahlen im Jahr 2010 verdoppeln werden", fügte Resch hinzu.


Investitionen in erneuerbare Energien als Schlüssel zur wirtschaftlichen Erholung

SEIA beziffert die Zahl an Unternehmen der Solarbranche mit landesweit 3.400. Falls die US-Regierung bedeutende, auf die Solarindustrie zielende Gesetze erlasse, argumentiert SEIA, könnten mittelständische Unternehmen sofort Arbeitsplätze schaffen und neue Solarkraftwerke installieren, die amerikanische Gemeinden mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgen. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass Präsident Obama, der Senat und das Repräsentantenhaus als Teil des amerikanischen Konjunkturpakets bedeutende Investitionen für Solar- und andere erneuerbare Energien anstoßen wollen. Dennoch muss die endgültige Fassung des Gesetzes die besten Versionen beider Häuser vereinen, um die Solarwirtschaft auf Trab zu halten", sagte Resch. Dan Leary, Präsident und Vorstandsvorsitzender eines mittelständischen Unternehmens namens Nexamp, bekräftigt dies: "Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg im letzten Jahr von sieben auf 25. Ein Konjunkturprogramm mit entsprechenden Gesetzen wird für zusätzliche Solarenerige-Projekte sorgen, die wir sofort umsetzen können und die es uns erlauben werden, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen."

12.02.2009 Quelle: SEIA Solarserver.de © Heindl Server GmbH




Und hier noch etwas was meine Aussage von gestern bestätigen dürfte, die Zocker sind schwer am Werk.

11. Februar 2009 - 11:10

AKTIEN TECDAX: Index dreht ins Plus - Händler: 'Zocker treiben Solarwerte an'


FRANKFURT (AWP International) - Nach einem schwachen Auftakt hat der TecDAX seine Verluste am Mittwochvormittag aufgeholt und ist ins Plus gestiegen. Zuletzt gewann der Technologiewerte-Index 0,32 Prozent auf 497,84 Zähler. Die leichte Erholung sei auf charttechnische Faktoren zurückzuführen, sagte ein Aktienhändler. Der Enttäuschung über den US-Rettungsplan für die angeschlagene Bankenbranche habe der deutsche Aktienmarkt am Vortag mit einem Kursrutsch deutlich Ausdruck verliehen.

Q-Cells stiegen mit plus 5,27 Prozent auf 18,77 Euro an die Index-Spitze. "Solarwerte sind im Moment sehr schwankungsanfällig", sagte ein Händler. "Die Nachrichtenlage ist an sich ziemlich mau. Aber die Solarwerte zählen bei den Zockern zur Zeit zu den Favoriten". Solon gaben 3,42 Prozent auf 11,31 Euro nach, Software AG gewannen 1,71 Prozent auf 49,36 Euro und trotzten damit einem negativen Analystenkommentar. Die WestLB hatte den Titel von "Add" auf "Neutral" gesenkt.

QIAGEN bauten ihre Vortagesgewinne aus und gewannen 1,47 Prozent auf 13,83 Euro. Am Dienstag hatte der Titel von der Bilanzvorlage des Biotechnologie-Unternehmens profitiert. Börsianer hatten das besser als von Analysten erwartete Zahlenwerk positiv beurteilt./sf/ag


s.
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Siemens AG wkn 723610 Germany european elektrotechnic rating strong buy
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Demag Cranes AG wkn DCAG01 Germany german cranes , growth stock rating strong buy
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Rheinmetall AG wkn 703000 Germany german weapons rating strong buy
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Vossloh AG wkn 766710 Germany german locomotives + rails rating strong buy
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Für alle Interssierten, hier ist der link dazu:

http://nr1a.com/STOCKS

Besonders interessant, auf der Liste befindet sich weder Solarworrld noch Q-Cell.

s.
Ich meine irgend etwas kann doch nicht stimmen wenn Solon in Deutschland das rating sell oder maximal halten bekommt, in den usa aber mit "strong buy" bewertet wird, oder wie seht ihr das?

s.
Berlin, 11. Februar 2009 - Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, informierte sich heute bei der SOLON SE in Berlin-Adlershof über Aus- und Weiterbildungsangebote in neuen Technologien, unter anderem in der Solartechnik.

"Gerade in wirtschaftlich schwieriger Zeit müssen wir in die Köpfe der jungen Menschen investieren, wenn wir die Zukunft gewinnen wollen", sagte Staatssekretärin Quennet-Thielen. "Wir brauchen hochqualifizierten Nachwuchs und bestens ausgebildete Fachkräfte, um die Innovationskraft Deutschlands zu sichern", so die Staatssekretärin. Dabei komme den Unternehmen eine große Verantwortung zu. Die Staatssekretärin hob die Bedeutung von neuen Technologien hervor: "Hier bei SOLON kann man sehen, dass es sich auszahlt, in die Zukunft zu investieren - in erneuerbare Energien und in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern."

Die Staatssekretärin und SOLON-Personalvorstand Anke Hunziger sprachen mit einem jungen Mechatroniker im zweiten Lehrjahr, Tobias Thiel. Er erklärte in der Produktionshalle die einzelnen Schritte der Solarmodulfertigung.

Anschließend hat Personalvorstand Hunziger Quennet-Thielen die Ausbildungsberufe sowie Fortbildungen bei SOLON erläutert. Derzeit sind 18 Auszubildende bei dem Solarunternehmen beschäftigt, die nach der erfolgreichen Lehre übernommen werden sollen. SOLON bietet jedes Jahr Lehrstellen an für die Ausbildungsberufe Mechatroniker, Industriemechaniker und Industriekaufmann. Studierende können über Praktika, als Werkstudenten und Diplomanten bei SOLON einsteigen. Als Mitglied der Initiative "Fair Company" hat SOLON sich verpflichtet, etwa Praktikanten auch tatsächlich auszubilden und sie nicht als Ersatz für feste Arbeitskräfte einzusetzen.
ich habe selbst eine vielzahl von beschäftigten, aber wenn ich kein geld in der kasse habe übernehme ich bestimmt nicht 18 mitarbeiter an einer produktionsstätte

die meldung ist von vorgestern. aber vielleicht bekommen die als gehalt ja backsteine :laugh:

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.564.447 von sabotsy am 12.02.09 12:15:53Stock with potential 2009 - 2010 fundamental the best shares value + growth what to buy 2009

Also, hier muss ich doch mal davor warnen, die Börsenboard-verbreitete selektive Sicht anzuwenden. Vor paar Tagen wurde hier noch auf Analysen und Analysten eingedroschen. Augenscheinlich ja bloß, weil sie negativ waren...?
Wenn positiv, dann sind die Analysten o.k.?
Mir ist sofort ins Auge gefallen, dass die z.B. eine Reihe von den Zombie-Banken mit "Strong Buy" geratet haben. z.B. Citi, RBS. Also lebende Leichen. Da frage ich mich doch, wie hoch hier die Qualität der Empfehlungen insgesamt ist.

Noch eine Sache, die ich hier gleich anfügen will. Ich hatte darüber schon vor Wochen im Arise-Thread geschrieben...
Was mich beunruhigt ist, zusätzlich zur aktuellen unsicheren Lage, der gigantische Kapazitätsaufbau in Japan. Ich beobachte das schon seit einiger Zeit. Der Sektor Halbleiter ist momentan komplett tot und Consumer Electronic zumindest scheintot. Jetzt flüchten die japanischen Firmen - und zwar die Blue Chips - in Scharen in den PV-Markt. Und wenn die Kapazitäten aufbauen, dann gleich pro Meldung paar 100 MW. Also, die kleckern nicht.
Letzter Fall: Sanyo http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nb20090211a7.html
Die erhöhen die Kapazität von 340 auf 600 MW.
Diese Kapazitäten, die dort geschaffen werden, die sind nicht annähernd im Inland zu verkaufen. Sprich, über kurz oder lang werden die zusätzlich auf den Weltmarkt schwappen...

MfG.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.571.900 von stupidgame am 13.02.09 11:03:29da sind wir uns ja alle einig, das man analysten nicht trauen kann, deswegen habe ich ja gleich hinten dran gepostet:

Ich meine irgend etwas kann doch nicht stimmen wenn Solon in Deutschland das rating sell oder maximal halten bekommt, in den usa aber mit "strong buy" bewertet wird, oder wie seht ihr das?


und wenn obama mitzieht, dann brauchen allein die amis 3 gigawatt in den nächsten beiden jahren, da ist der rest der welt noch nicht dabei.

"Wenn die Regierung ein Konjunkturpaket mit den von der Branche geforderten und für die Solarindustrie wichtigen Gesetzen verabschiedet, werden wir allein im Jahr 2009 67.000 Arbeitsplätze schaffen, ein Gigawatt Solarstrom-Kapazität installieren und gleichzeitig eine Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindern können. Und wir sind gerade erst am Anfang, weil wir diese Zahlen im Jahr 2010 verdoppeln werden", fügte Resch hinzu.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.571.900 von stupidgame am 13.02.09 11:03:29dabei fällt mir gerade auf, das der bau des 60 mw werkes von solon in tucson schlappe 200 mio gekostet hat. die bluechips in japan haben zumeist große verluste dieses jahr ausgewiesen, bauen aber produktionswerke für ca 500 mio. bei solon fragt ihr euch woher sollen die das geld kriegen, bei sanyo und konsorten stellst du aber diese frage nicht, wieso?


Sanyo Electric warnt davor, dass Gewinn gänzlich schmelzen wird
Datum 15.01.2009 - Uhrzeit 12:24 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 856548 | ISIN: JP3340600000 | Intradaykurs:

Tokio (BoerseGo.de) - Der japanische Elektronikkonzern Sanyo Electric Co. hat die Ertragsprognose für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr gesenkt und rechnet nun für jene Periode mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Zuvor stellte Sanyo einen Nettogewinn von 35 Milliarden Yen bzw. 392,7 Millionen Dollar in Aussicht. Die Revidierung sei vor allem auf anfallende Verluste im Halbleiterbereich und schwache Umsätze aus dem Komponentengeschäft zurückzuführen.





Moriguch (aktiencheck.de AG) - Der japanische Elektronikkonzern Sanyo Electric Co. Ltd. (ISIN JP3340600000/ WKN 856548) musste im dritten Geschäftsquartal infolge der geringen Nachfrage und dem starken Yen ein negatives Ergebnis ausweisen.

Unternehmensangaben vom Donnerstag zufolge verringerten sich die Umsatzerlöse auf 427,52 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach 550,86 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Das bedeutet ein Minus von 22,4 Prozent. Der Nettoverlust stellte sich auf 14,33 Mrd. JPY, gegenüber einem Vorjahresgewinn in Höhe von 12,78 Mrd. JPY.

Die Aktie von Sanyo Electric schloss heute in Tokio bei 139 JPY.
(05.02.2009/ac/n/a)


das war ein schlapper quartalsverlust von 120 mio €. aber wahrscheinlich bekommen die ja kredite im gegensatz zu "unseren" deutschen firmen.

s.
das solargeschäft muß echt mißerabel laufen,

SolarWorld steigert Umsatz und Ergebnis planmäßig

Bonn (aktiencheck.de AG) - Der Solartechnikkonzern SolarWorld AG (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) gab am Freitag bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2008 das nationale wie internationale Solargeschäft nachhaltig ausgebaut hat.

Den Angaben zufolge legte der Konzernumsatz vor dem Hintergrund kräftiger Nachfrage gegenüber dem Vorjahr prognosegenau um über 30 Prozent auf 900 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs ebenfalls um über 30 Prozent auf 260 Mio. Euro und reflektiert das Wachstum des Konzerns entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 33 Prozent auf 150 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte steigerte der Konzern das EBIT um 49 Prozent auf 254 Mio. Euro und das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten um 39 Prozent auf 132 Mio. Euro.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, übertraf der Januar-Umsatz 2009 trotz der montageunfreundlichen Temperaturen den des Vorjahreszeitraums und deutet auf eine weiterhin intakte Investitionsbereitschaft in die Solarstromtechnik hin.

Die Aktie von SolarWorld schloss gestern bei 16,65 Euro (-4,80 Prozent). (13.02.2009/ac/n/t)



CENTROSOLAR verbucht deutliches Ergebnisplus


München (aktiencheck.de AG) - Die CENTROSOLAR Group AG (ISIN DE0005148506/ WKN 514850) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr nach vorläufigen Berechnungen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg.

Wie der Solartechnikkonzern am Freitag erklärte, lag der Umsatz im Fiskaljahr 2008 nach vorläufigen Berechnungen bei 331,8 Mio. Euro, nach 220,3 Mio. Euro im Vorjahr, was einem Plus von über 50 Prozent entspricht. Zu Beginn des Jahres hatte der Konzern einen Umsatz von 310 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Rund 73 Prozent des Umsatzes wurden mit Photovoltaikanlagen erwirtschaftet, während die restlichen 27 Prozent der Umsatzerlöse mit Schlüsselkomponenten für die Solarbranche wie Modulbefestigungssystemen und Solarglas erzielt wurden.

Beim EBITDA verzeichnete der Konzern einen Anstieg von 44 Prozent auf 21,6 Mio. Euro, womit die konzerneigene Prognose von 22 Mio. Euro im Wesentlichen erfüllt werden konnte. Beim EBIT wurde ein überproportionaler Anstieg von 4,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 12,2 Mio. Euro ausgewiesen. Das Nachsteuerergebnis verdreifachte sich von 1,4 Mio. Euro auf nunmehr 3,9 Mio. Euro.

Die geprüften Ergebnisse werden zur Jahresabschlusskonferenz am 20. März 2009 veröffentlicht.

Die Aktie von CENTROSOLAR notiert aktuell mit einem Plus von 6.06 Prozent bei 2,80 Euro. (13.02.2009/ac/n/nw)


Und da heute gleich zwei große solarfirmen ihre prognosen eingehalten haben, zum ärger der analysten, die wie immer gänzlich falsch liegen, legen die gleich nach:


Der Solarkonzern verfehlte im vergangenen Jahr trotz der deutlichen
Umsatz- und Gewinnsteigerung die Markterwartungen.


und das obwohl splarworld exakt seine prognosen eingehalten haben. gibt es noch mehr zu sagen?

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.571.900 von stupidgame am 13.02.09 11:03:29hier nochmal ein paar fakten deinen befürchtungen aus der ecke fernost wo milch und honig fließt, zu den aktuellen verlusten von sanyo habe ich ja bereits stellung bezogen, aber ich lege noch einen drauf:


Panasonic übernimmt Sanyo für rund 9 Milliarden Dollar
Datum 19.12.2008 - Uhrzeit 11:12 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 856548 | ISIN: JP3340600000 | Intradaykurs:

Tokio (BoerseGo.de) - Panasonic Corp. will Sanyo Electric Co. für bis zu 806,7 Milliarden Yen bzw. 9 Milliarden Dollar übernehmen. Durch einen Zusammenschluss wird der größte japanische Konsumelektronikhersteller ins Leben gerufen.

Das Angebot von 131 Yen je Aktie liegt unter dem aktuellen Preisniveau der Sanyo-Aktien. Jedoch ist der Deal durch die Einwilligung von Goldman Sachs und zwei japanischen Banken zum Verkauf ihrer Sanyo-Anteile ermöglicht worden. Jene Institute halten insgesamt 70,5 Prozent der Anteile an dem Konzern.

Durch die Übernahme wird Panasonic seinen Anteil im Markt für wiederaufladbare Batterien nahezu vervierfachen. Zudem verschafft die Übernahme einen Zugang zu Sanyos Solarzellen-Technologie.



Panasonic - Verlust stärker als erwartet, Ausblick tiefrot
Datum 04.02.2009 - Uhrzeit 10:00 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 853666 | ISIN: JP3866800000 | Intradaykurs:

Osaka (BoerseGo.de) - Der japanische Konsumelektronikriese Panasonic Corp. musste im abgelaufenen Quartal einen Verlust von 63,1 Milliarden Yen bzw. 709 Millionen Dollar hinnehmen. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht einen Verlust von 28,7 Milliarden Yen vor. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies Panasonic einen Gewinn von 115,2 Milliarden Yen aus.

Wie das Unternehmen am Mittwoch weiter mitteilte, wird für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von 380 Milliarden Yen bzw. 4,3 Milliarden Dollar gerechnet. Dies stelle den größten Jahresverlust seit 2002 dar. Ursprünglich erfolgte die Inaussichtstellung eines Gewinns von 30 Milliarden Yen. Der operative Gewinn dürfte um 88 Prozent auf 60 Milliarden Yen einbrechen, was wiederum deutlich unter dem ursprünglichen Ziel über einen Gewinn von 340 Milliarden Yen liegt. Das Umsatzziel wird von ursprünglich 8,5 Billionen Yen auf 7,75 Billionen Yen gesenkt. Dies entspreche einem Rückgang von 15 Prozent.

Es steht wegen der Rezessionsverschärfung und dem starken Yen zunächst die Schließung von 27 Fabriken auf dem Plan. Für danach sei mit weiteren Stillegungen zu rechnen. Damit würden rund 30 Prozent der derzeit 230 in Betrieb stehenden Fabriken stillgelegt. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Restrukturierung ist der Abbau von rund 15.000 Stellen vorgesehen.


kannst du mir bitte sagen warum du bei japanischen firmen nicht die gleiche meßlatte anlegst wie bei deutschen. die machen einen verlust der ein fünftel des konzernumsatzes beträgt und schließen 30 % aller produktionsstätten, bauen aber angeblich eine fabrik für 500 mio €. sag mir bitte die bank die das finanziert, da hole ich mir auch geld.

gruß s
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.572.271 von sabotsy am 13.02.09 11:39:43Bei Sanyo sah die Balance Sheet folgendermassen aus:

Cash+Termingelder: 280 Mrd.JPY
Kurzfristige Schulden: 166 Mrd.JPY

Das sind immerhin knapp 1 Mrd.EUR Net-Cash (short-term)

Kleiner Unterschied, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.261 von stupidgame am 13.02.09 13:25:10hallo, was interessiert denn was sanyo in der kasse hat? sanyo gehört panasonic, lies mal dies hier vom 28.11.2008:

„Gefangene“ Aktie. Im Branchenvergleich ist die Panasonic-Aktie um etwa 15 Prozent überbewertet (siehe Grafik), was einem fairen Kurs von 1150 Yen entspricht. Hier sind aber natürlich keinerlei Synergien aus der anstehenden Sanyo-Übernahme eingerechnet. Auch ist der Konzern finanzstark genug, um aus der allgemeinen Wirtschaftskrise als einer der Gewinner herauszugehen. Charttechnisch sieht es so aus, als würde die Unterstützungsmarke bei 1330 Yen halten. Schwer wird es der Titel aber ­haben, seinen Widerstand bei 1650 – aktuell sind es 1350 Yen – zu überwinden. Der Einstieg sollte daher sukzessive erfolgen. Denn es wird immer wieder Rückschläge geben. Auch weil die Rentabilität des Konzerns durch Sanyo zumindest zu Beginn leiden wird. Außerdem werden die liquiden Mittel durch den Kaufpreis wahrscheinlich gen null sinken. Und vor allem: Wer Panasonic nicht als Ultralang-Anlage sieht, ­sollte bei den erwähnten 1330 Yen ein Stop-Loss-Limit setzen. Denn fällt diese Marke, drohen Kurse von 800 Yen


was glaubst du was mit dem Geld von Sanyo passiert wenn der Mutterkonzern das geld zum überleben braucht.


übrigens die performence von sanyo in den letzten 5 Jahre -69% und das zu den größten boomzeiten. irgendwie ist da ein kleiner widerspruch. angeblich 1 milliarde euro in der kasse (was ich nirgends finden konnte) , kursverfall senkrecht nach unten und dann noch eine feindliche übernahme. du hast ein seltsames verständnis von gut aufgestellten firmen.

grußs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.244 von sabotsy am 13.02.09 13:23:08So, nach längerem Suchen - bei den Japanern ist das immer nicht so einfach - nun auch die Daten von Panasonic...

Cash: 133Mrd.JPY
Kurzfristige Schulden: 24Mrd.JPY

Net-Cash: ~930mEUR (short term)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.619 von sabotsy am 13.02.09 14:04:40Irgendwie läuft die Diskussion hier völlig aus dem Gleis.
Es ging nicht darum, dass ich irgendwelche japanischen Firmen gut finde. Und Kursverlauf oder sonstwas ist vollkommen wurst.
Es geht darum, dass die massiv PV-Kapazitäten aufbauen. Und das ist nicht irgendwie eine Absichtserklärung, oder Planung. Nein, das passiert JETZT.
Warum sie das machen, hast Du treffend beschrieben. Weil sie in ihren Stammsektoren aktuell nichts backen können.
Und dieses Angebot wird definitiv auf den Markt drücken.
Ich frage mich lediglich, sind die Auswirkungen schon voll berücksichtigt?

MfG.
s.
Hi, höchst unterhaltsam wie extrem gegensätzlich hier die Meinungen sind: die einen sehen Solon in die Pleite schlittern, da die Liquidität angeblich in den kommenden Monaten komplett aufgezehrt wird und die Banken keine Kredite geben werden und andere erwarten sogar nennenswerte Gewinne pro Aktie in 2009.

Ich frage mich dennoch: kann Solon so schnell mit dem Geschäft in anderen Ländern den ehemaligen sehr großen Umsatzanteil aus Spanien ausgleichen? Immerhin gibt es auch viele Konkurrenzunternehmen, die ebenfalls im Ausland auftreten und Angebote machen.

Die Margen werden 2009 sinken und auch die Solarmodule evtl. 20% in Preis zurückgehen... bleibt da noch genug hängen?
Wenn ich mich nicht täusche hat Solon das Personal deutlich hochgefahren in 2008 (+37%!), wurden bisher keine Kündigungen ausgesprochen? Wird Solon sich die hohen bzw. gestiegenen Personalkosten leisten können, die gewachsene Mannschaft muß in einem schwachen Wirtschaftsjahr weit mehr als ihr Gehalt verdienen, sonst wird es eng.

Ich wundere mich letztlich über den Optimismus des Vorstandes, der Ende November 08 wirklich als vorsichtige Prognose von 1 Milliarde Umsatz im GJ 2009 spricht und 6 % Marge. :rolleyes: Kann man in einem Rezessionsjahr so einen Umsatz einfahren bei fallenden Modulpreisen?

Nette Grüße
p.s: sehe das richtig, die nächsten Zahlen, welche Klarheit bringen könnten sind in weiter Ferne, die Unsicherheit wird noch lange anhalten?
Was spricht theoretisch für eine Übernahme von Solon, oder ist dies auszuschließen in einer Kreditkrise? Würde eine Übernahme anderen Solarunternehmen wirklich Mehrwert bringen oder lässt man Solon lieber im schlimmsten Falle Pleite gehen und freut sich über weniger Konkurrenz? Was macht Solon und seine Assets besonders attraktiv und wertvoll? Hat Solon Alleinstellungsmerkmale technisch oder bei den Absatzmärkten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.694 von stupidgame am 13.02.09 14:14:15ja, das sehe ich auch so, lassen wir mal die japaner außen vor.

deine frage ist natürlich äüßerst berechtigt, aber laß mich bitte eine gegenfrage stellen die auch für gagaga gilt aus dem nachbarthread (ich hoffe du liest mit).

Im jahr 2006 war am 31.12.06 im geschäftsbericht gestanden:

liquide mittel, 9,4 mio
cashfow -36,9 mio
verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten 80,24 mio €

so jetzt genau lesen:

31.12.07 verbindlichkeit gegenüber kreditinstituten 35 mio €

im jahr 2007 hat solon 50 mio kredite zurück bezahlt. die kapitalermaßnahme wurde erst mitte dezember plaziert und die einnahmen dem eigenkapital zugeführt (also keine kredite getilgt).

und nun die große frage:

wie konnte solon mit 9 mio euro ohne kreditaufnahme und kapitalmaßnahme das geschäftsjahr 2007 überstehen, massiv expandieren und gleichzeitig 50 mio kreditschulden zurückbezahlen?

so stellen sich die zahlen aus den geschäftsberichten 2006/2007 dar.

beantwortet mir bitte diese fragen, dann habt ihr gleichzeitig eure fragen beantwortet.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.737 von Magictrader am 13.02.09 14:20:17auf die zahlen sind wir alle gespannt, aber ich muß deine aussage etwas ergänzen:

Das anhaltend starke Wachstum des SOLON-Konzerns spiegelt sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahl wider: Zum 30. September 2008 waren 891 Mitarbeiter für SOLON tätig. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 37 %. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 geringfügig auf 4,2 %.


aus der adhoc meldung vom 28.11.2008

und das relativiert die ganze sache etwas.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.573.813 von Magictrader am 13.02.09 14:30:53am 24.02.09 also in 11 tagen sollen die vorläufigen zahlen für 2009 präsentiert werden.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.112 von sabotsy am 13.02.09 15:03:24Wenn Du jetzt das Jahr 2007 ansprichst, da hat es umfangreiche Finanzierungen gegeben.

Cashflowrechnung 2007...
Operativer CF: -60,5mEUR
Investing CF: -69,5mEUR
Financing CF: 270,1mEUR

Ich bekomme leider aus der PDF-Datei nichts kopiert. Es gab diverse Kapitalmaßnahmen. Es flossen 130m ab und durch die Finanzierungen wurden 270m neu reingeholt.

MfG.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.572.271 von sabotsy am 13.02.09 11:39:4315.12.2008
| Unternehmen: Energie

Agrar-Landwirtschaft
Solartechnik-Unternehmen Solon baut Aktivitäten in Italien aus
Berlin - Das Berliner Solartechnik-Unternehmen Solon baut seine Aktivitäten in Italien aus.
Solartechnik-Unternehmen Solon baut Aktivitäten in Italien ausDafür wurde die dortige Neugründung Estelux komplett übernommen, wie Solon am Montag in Berlin mitteilte. Bisher hatte die Beteiligung bei 19,5 Prozent gelegen. Insgesamt hat Solon für Estelux 40 Millionen Euro bezahlt. Die Firma plant den Bau eines Silizium-Werks in Norditalien, das von Ende 2010 an produzieren soll. Die Gesamtinvestitionen betragen etwa 400 Millionen Euro. Die Baugenehmigung wird für das erste Quartal 2009 erwartet. Dann will Solon die restlichen 360 Millionen Euro mit anderen Investoren und Banken finanzieren. Silizium dient als Rohstoff für Solarzellen. (dpa)
Agrar-Landwirtschaft


Wie das z.B. laufen soll wird mich sehr interessieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.479 von stupidgame am 13.02.09 15:35:04zu deinem cashflow posting:

gleichzeitig sind (siehe passiva) die rücklagen von 70 auf fast 270 mio gestiegen. also mindestens 200 mio waren noch auf dem konto. daraus wurde also garantiert keine operative tätigkeit finanziert.

das zweite posting kenne ich, und da gebe ich zu mich auch gefragt zu haben wie sie das finazieren. aber wenn sie keine geldgeber finden kann man solch eine investition mal rausschieben, da sind je noch keine schulden entstanden.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.600 von sabotsy am 13.02.09 15:45:53aber wenn sie keine geldgeber finden kann man solch eine investition mal rausschieben,

Je nachdem, wie die endgültige Jahresbilanz ausschaut, hielte ich das auch für die bessere Lösung. Eine Finanzierung "auf Kante" durchzuziehen halte ich für reichlich riskant.

Eine Firma von meiner Watchlist hat heute Schulden-Umstrukturierung bekanntgegeben. U.a. 80m Convertible Bond - Resultat: aktueller Kurs -68%.:(
Also eine gewisse Vorsicht kann da nicht schaden.

Mfg.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.824 von stupidgame am 13.02.09 16:05:19ich denke unsere äußerst anregende diskussion zeigt wie kompliziert es mittlerweile ist bilanzen und kapitaflußrechnungen zu durchschauen, und bei spekulativen anlagen, wie solaraktien, ist immer höchst vorsicht geboten. da ich solon aber schon über 10 jahre intensiv verfolge ist der titel meines threads nicht ungerechtfertigt.

conergy hat allerdings gezeigt wie kapitalflußrechnungen so dargestellt werden können, daß nicht mal die banken durchblicken. und bisher waren alle deine argumente schlüssig, meine aber auch, daher sollte jeder mitleser für sich selbst entscheiden welches risiko er eingeht, meiner meinung nach ist alles möglich.

gruß s.

P.S. Für das 100ste posting in meinem thread erhälst du als preis das freundlichste lächeln :)
nach einem anstrengenden diskussionsnachmittag habe ich noch etwas um zu zeigen wie uneinig selbst das deutsche aktienfernsehen mit sich selbst:

13.02.09 14:55 (DAF)
Solarworld: 'Enttäuschendes Ergebnis'

13.02.09 14:55 (DAF)
Solarworld: Sonnige Bilanz


zwei überschriften aus derselben minute am selben tag :confused:

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.575.459 von sabotsy am 13.02.09 17:04:05Mit viel gutem Willen könnte man unterstellen, daß in einem Fall die GuV, im anderen hingegen tatsächlich die Bilanz gemeint war. Aber, was erwartest du aus dem Haus Förtsch?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.575.905 von MFC500 am 13.02.09 17:49:38nicht viel :laugh:

seht euch mal das charbild intraday vom xetra an. wieder deutlich zu erkennen der kurs fällt langsam und springt fast senkrecht hoch. das sind wieder die blöcke 1000-2000 stück die da gekauft werden. die schlußauktion war amauffälligsten, 7,2 % des gesamtvolumens als der kurs wieder unter 11 war, und seit tagen hält sich solon von den solarwerten mit am stabilsten. wir sollten nicht vergessen, dass solon nach kgv auch mit weitem abstand die billigste solaraktie ist.

s.
Hallo sabotsy - muß ich es also so verstehen mit der Personalaufwandsquote bezogen auf Gesamtleistung: die neuen Leute waren so produktiv, daß sie sich mehr als bezahlt gemacht haben mit ihrer Leistung? Oder hat sich der Vorstand in dem Jahr nur zurückgehalten mit seiner hohen Vergütung?

Tja, dies ist die GROßE FRAGE: ist Solon nur scheinbar die billigste Solaraktie in Bezug auf das KGV, weil die zu Grunde liegenden Gewinnschätzungen einiger Banken total überhöht/überholt sind oder ist Solon unterbewertet... :rolleyes:

Tatsächlich noch im Februar Zahlen für das letzte Quartal, habe ich auf dem Unternehmenskalender nicht gefunden, sorry!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.574.824 von stupidgame am 13.02.09 16:05:19der 24.2. wird spannend für die Investoren. Wie die Analysten auf
Zahlen 2008 und Prognosen 2009 reagieren, weiß man nicht. Bei Solarworld gab es absurde Kommentare, z.B. daß solon um 2 % Ziele Umsatz verfehlt hat. Es besteht die Möglichkeit, am 23.2. Solon zu shorten (CFD) mit entsprechendem Stop natürlich. steigt die Aktie wird der Stop ausgelöst, fällt die Aktie, können Gewinne realisiert werden.
Da man nicht weiß wie die Analysten die Zahlen interpretieren, ist aus meiner Sicht im heutigen Börsenumfeld das Short vor dem 24.2. die beste Strategie. Denn es kann durchaus sein, daß Analysten bzw. die Banken die Aktie herunter prügeln mit den absurdesten Argumenten. Wenn man dann nicht abgesichert ist, gibt es wieder heftige Buchverluste.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.576.435 von Magictrader am 13.02.09 18:41:09hallo Magictrader,

also ich verstehe das so, in den ersten 9 monaten des letzten jahres haben wir einen umsatz x mit 50 leuten gemacht, da war die personalquote 4%. dieses jahr haben wir einen viel höheren umsatz y gemacht und dafür 68 mitarbeiter und eine halbtagskraft (37%) gebraucht, da war die personalquote etwas höher, 4,2 %.


das mit den vorläufigen geschäftszahlen muß ich zugeben habe ich ungeprüft von helii übernommen. es schien mir schlüssig, da sie im letzten jahr am 19.02. veröffentlicht wurden.

weil ich auch nichts finden kann, sollten wir besser mal heli fragen woher er die information hat. ich habe aber vorsichtshalber mal angefragt.

lieber helii, woher weißt du diesen termin?

danke im voraus

gruß s.
guten morgen,

anfrage an haifisch08, charttechnisch hat sich offensichtlich das momentum von solon geändert:

Momentum:
Das Momentum ist ein Indikator der speziell bei der Zyklusanalyse angewendet wird. Dieser Indikator stellt, mathematisch gesehen, eine Preisänderung in Bezug zu einem zeitlichen Intervall grafisch dar. Durch den Betrag und die Lage des Indikators wird die Geschwindigkeit und Richtung eines Trends ermittelt. Divergenzen zum Kursverlauf des Basiswertes deuten mögliche Trendwechsel an.

Ein Momentum größer Null deutet einen Aufwärtstrend an.
Ein Momentum kleiner Null deutet einen Abwärtstrend an.


Kurs +/-in% Momentum

SOLON SE O.N. 10,87 -3,46 % 0.82
SOLARWORLD AG O.N. 15,50 -6,12 % -1.60
SMA SOLAR TECHNO... 30,26 2,16 % -1.66
PHOENIX SOLAR AG... 30,35 1,85 % -1.74
Q-CELLS SE 17,10 -2,06 % -3.70

entnommen aus godmodetrade stand 14.02.2009.

damit weist von allen solarwerten ausschließlich Solon einen Aufwärtstrend auf. Kannst du das bestätigen?

Gruß s.
danke für Erläuterung!

Nun aber bitte nicht übertreiben ;) einen Aufwärtstrend erkenne ich ich bei Solon nun nicht *lach* Nur weil der Kurs nach vielen Wochen Absturz mal 2 Euro rauf ist, kann man noch lange nicht von einem echten Trend sprechen, es ist eher so: der lang- und auch der mittelfristige Abwärtstrend ist noch voll intakt... leider! Aber eine Chance auf Bodenbildung besteht, viel hängt nun von den Zahlen ab, wenn wirklich so bald welche anstehen. Hier ist alles drin, von 8 Euro bis 14 Euro in den kommenden 2 Wochen. Hoffen wir auf eine Überraschung wie bei Phoenix.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.578.876 von sabotsy am 14.02.09 09:08:11Ich kann Dir mal meine Sicht auf die Charttechnik schreiben.
Im November ist die Aktie wieder in den Abwärtstrend gefallen, der seit dem Top gültig ist. Da ist sie auch noch drin.
Mit dem steileren Abwärtstrend, seit dem Einbruch der Märkte - Anfang September - kämpft das Papier aktuell. Es notiert schon etwas ausserhalb. Man kann aber noch nicht von einem signifikanten Trendbruch sprechen.

Gruß
s.

Hallo zusammen
Wir diskutieren momentan neben dem Umternehmen viel über Rezesion,Konsumausgaben, konjunkturelle Talfahrt, Auftragseingänge in der In der Industrie und Mittelstand usw.

Da eine Diskussion mit mehreren Ansichten intressanter ist, währe eine schöne Diskussion mit mehreren Meinungen auch ausschlussreich.
Momentan ist halt das konjunkturelle Umfeld bescheiden, wo kleine Unternehmen nicht so beachtet werden.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/809846-neustebeit…

Gruss
:)
Lieber Magictrader, lieber stupidgame,

ich habe auch nicht schlecht gestaunt und war überrascht als ich das im screening bei godmodetrader gelesen habe. es ist nicht auf meinem mist gewachsen.
und wie ich ja schon oft erwähnt habe bin ich kein überzeugter technikfolger, aber weil sie meisten danach handeln man eben nicht daran vorbeikommt.

hier ist der link dazu http://www.godmode-trader.de/screening/overview/. Bei Momentum high 5 auf Tecdax klicken und ihr bekommt es von Goldmann und Sachs blau auf weis. Daher wollte ich ja noch die meinung von Haifisch 08. Da ich auch Mathe und Physik in der Uni hatte, weiß ich wie es um die Interpretation von Kurven steht ;).

s.
Solon: Herabstufung trotz Unterbewertung

11.02.2009 - Die Analysten von Sal. Oppenheim haben ihre Einstufung der Solon-Aktie von „buy“ auf „neutral“ gesenkt. Dennoch sieht man auf Basis des Fair Values von 26,30 Euro deutliches Potenzial für die Aktie.

Hintergrund der Herabstufung ist die Erwartung eines schwachen Newsflows für die Aktie. Dennoch sollten Investoren diese auf dem „Radarschirm“ behalten, so die Experten. Ein Reinvestment sollte stattfinden, wenn das Geschäft des Unternehmens im Jahresverlauf wieder ins Laufen komme. Die Bewertung zeige, dass die Aktie deutlich unterbewertet sei. Die Experten erwarten je Solon-Aktie für 2008 einen Gewinn von 2,62 Euro, der 2009 auf 1,99 Euro fallen und im kommenden Jahr auf 2,33 Euro wieder anziehen soll.
(Autor: mic)


Ich bleibe dabei:

Wenn Solon am 01.03.2009 über 14 € steht, ist die Wiese grün ..
steht Solon bei < 8,00 € haben sie ein Problem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.087 von codiman am 15.02.09 23:07:42guten morgen codiman,

charttechnisch gebe ich dir recht, du markierst den oberen widerstand und die untere unterstützung wenn die durch brochen wird gibt es ein problem, aber nicht für solon sondern für die aktionäre. die, die longpositions besitzten werden weitere buchverluste in kauf nehmen müssen, solon war schon seit jeher der kurs egal, kurspflege wurde noch nie betrieben.

wogegen ich mich die ganze zeit gewehrt habe ist die behauptung solon gehe "bankrott, oder solon wird rote zahlen schreiben. das der gewinn etwas zurück gehen wird ist vorstellbar, aber wie du siehst schließen sich die ersten sogenannten analysten meiner meinung an Die Experten erwarten je Solon-Aktie für 2008 einen Gewinn von 2,62 Euro, der 2009 auf 1,99 Euro fallen und im kommenden Jahr auf 2,33 Euro wieder anziehen soll.
(Autor: mic


und jemanden der die aktien für 10 jahre oder mehr liegen lassen will den jucken auch die schwankungen nicht. als ich nach dem platzen der dotcomblase solon für nen appel und ein ei gekauft habe, haben mich alle für verrückt erklärt. war aber ne kluge entscheidung.

grß s.
Guten Morgen! Sie technische Analyse von godmode ist in meinen Augen fragwürdig und völlig verfrüht, den der Hauch von Trendbruch ist keinesfalls nachhaltig. Reiner Zufall, falls er richtig liegt.
Ich glaube Charttechnik ist bei Solon ohne Aussagekraft in kommenden Tagen, die baldigen Zahlen werden den Kurs jedoch sicherlich massiv bewegen und nicht die Technik! Wir müssen abwarten.
Heute könnten wir auch ohne Nachrichten wieder unter 11 fallen, allgemeines Umfeld schwach.
Leicht positiv: können uns heute über der 11 Euro Marke halten, sind nur wenige Minuten druntergetaucht :) Umsätze aber ziemlich niedrig.

Bei den letzten Zahlen im November hatte Solon die Analystenprognosen leider etwas verfehlt, nun sollen die Schätzungen deutlich niedriger liegen, hoffen wir man trifft die Prognosen für Umsatz und EBITDA diesmal!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.726 von Magictrader am 16.02.09 08:58:44hallo Magictrader,

da teile ich deine meinung, daß die zahlen den kurs mehr beeinflussen werden als die charttechnik.
bei goldmann und sachs läuft ein automatisiertes computerprogramm, welches werte ausdruckt die durch die mathematischen formeln ermittelt werden. ich denke solon befindet sich noch in einer seitwärts bewegung, erst wenn noch mehr indikatoren über-/unterschritten werden wird sich ein aufwärts- bzw abwärtstrend neu definieren.


zu den geschäftszahlen von solon:

die antwort von solon auf meine anfrage lautet wie folgt:

Sehr geehrter Herr Sabotsy,

die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen ist für die letzte Februarwoche geplant. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Mit freundlichen Grüßen/Kind regards,
Therese Raatz
Corporate Communications

gruß s.
Citigroup Corp. stuft Q-CELLS auf buy 16.02.2009



New York (aktiencheck.de AG) - Andrew Benson, Analyst der Citigroup, stuft die Aktie von Q-Cells (ISIN DE0005558662/ WKN 555866) unverändert mit "buy" ein und bestätigt das Kursziel von 60 EUR.


Das US-Repräsentantenhaus und der Senat hätten einen Kompromiss zum Konjunkturpaket im Volumen von nahezu 800 Mrd. USD erzielt. Darin enthalten seien auch Mittel für den Bereich der erneuerbaren Energien, die sich auf rund 20 Mrd. USD belaufen könnten. Dies könnte in den kommenden Jahren eine zusätzliche PV-Nachfrage in den USA von bis zu 1.500 MW auslösen. Gegenüber der Nachfrage in 2008 von rund 400 MW würde dies ein bedeutender Anstieg darstellen.


davon dürfte auch solon deutlich profitieren, die sind in den usa ja ganz gut aufgestellt.

s.
Hi, hat man denn in den USA schon eine ausreichend große Vertriebsstruktur, man ist ja erst seit Anfang 2008 auf diesem Markt?
Positiv: Eigene Fertigung in den USA, das spart viel Geld. Import entfällt und man kann daher mit den Preisen der amerikanischen Konkurrenz hoffentlich mithalten.

Danke für Infos zu den Zahlen :yawn:
Tatsächlich wurde erst Ende 2008 die Produktionsstätte eröffnet, war eigentlich früher geplant hatte ich damals mal gelesen, aber ich denke man ist zum richtigen Zeitpunkt vor Ort und handlungsfähig.



17.10.2008 | 12:35 Uhr
SOLON weiht neue Produktionsstätte in Tucson, Arizona ein
Berlin/Tucson (ots) - Die SOLON AG nimmt heute an ihrem Standort in Tucson, Arizona (USA) eine neue hochmoderne Fertigung für Solarmodule in Betrieb. Die neue Produktionsstätte verfügt im ersten Ausbauschritt über eine Jahreskapazität von 60 MWp. Produziert werden dort kristalline und Dünnschicht-Solarmodule sowie Photovoltaiksysteme für den nordamerikanischen Markt. Derzeit beschäftigt SOLON am Standort Tucson rund 100 Mitarbeiter.

Durch die Präsenz vor Ort verschafft sich SOLON eine gute Ausgangsposition zur Erschließung des US-Solarmarktes. "Der Solarmarkt in den USA wächst rasant", sagt Olaf Koester, Geschäftsführer von SOLON Corporation. "Die jüngst beschlossenen Steuererleichterungen für den Bau von Solaranlagen schaffen eine sichere Grundlage für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in den USA und werden diese Entwicklung noch beschleunigen. Davon wollen wir profitieren und sind mit unserer neuen Fabrik nun bestens dafür aufgestellt."

"Wir freuen uns sehr über die moderne SOLON-Fabrik und die zahlreichen entstehenden Arbeitsplätze für Fachkräfte", so Joe Snell, Präsident und CEO der Organisation für Regionale Wirtschaft in Tucson. "SOLON wird ein Eckpfeiler der enormen Entwicklung von Solartechnologie im südlichen Arizona sein."

Zur SOLON Corporation:

Die 100-prozentige Tochter der SOLON AG wurde Anfang 2007 gegründet. Sie stellt Solarmodule und schlüsselfertige Photovoltaiksysteme für den nordamerikanischen Markt her und hat bereits über 9 MWp integrierter PV-Anlagen und Solarkraftwerke in den USA installiert. Ziel von SOLON Corp. ist es, die großflächige Nutzung von Solarenergie in den USA voranzutreiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.042 von Magictrader am 16.02.09 14:08:44ich gehe mal davon aus, daß solon gut aufgestellt ist, da sie ja nicht einfach eine niederlassung errichtet haben, sondern sich im märz 2006 an "solar global energie" (mit verteilernetz) beteiligt haben.

hier die zugehörige adhoc aus dem jahr 2006.

Berlin/ Tucson, 27. März 2006 - Die SOLON AG (ISIN DE0007471195) übernimmt einen Anteil von 19 Prozent an dem amerikanischen Unternehmen Global Solar Energy Incorporated. Das Unternehmen mit Sitz in Tucson, Arizona, ist Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen nach dem Copper-Indium-Gallium-diSelenide-Verfahren (CIGS) und Systemintegrator von Photovoltaikanlagen. Der Kaufpreis für den Anteil beträgt rund 3 Mio. US$. Verkäufer ist eine Tochtergesellschaft von UniSource Energy Corporation (NYSE: UNS), Phoenix, Arizona. Die übrigen 81 Prozent werden von einem europäischen VC-Investor erworben.

SOLON wird einerseits das bestehende Distributionsnetz von Global Solar für den Vertrieb von SOLON-Standardmodulen und SOLON-Movern im Südwesten der USA nutzen. Weiterhin wird SOLON als strategischer Partner seine technologische Kompetenz für die Entwicklung der Solarmodulproduktion aus Dünnschichtzellen einbringen.

Global Solar beabsichtigt, mit den neuen Investoren bis zum Jahresanfang 2008 seine Produktionskapazität für Dünnschicht-Solarzellen von heute 2 Megawatt auf mindestens 40 Megawatt zu erhöhen.

außerdem sind sie seit 2007 an zwei weiteren amerikanischen firmen beteiligt:

Berlin/ Long Beach, 27. September 2007 - Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaiksystemen, weitet ihre Aktivitäten in den USA aus. Anlässlich der derzeit in Long Beach, Kalifornien, stattfindenden Solar Power 2007, der größten Photovoltaikmesse in den USA, meldet die SOLON AG den Erwerb von strategischen Beteiligungen an zwei nordamerikanischen Solarunternehmen.

The Solar Center, Inc., ein Unternehmen mit Sitz in Denville im Bundesstaat New Jersey, wurde 2005 gegründet und ist auf Installationen im Bereich Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert. Die Beteiligung erfolgt über das Mutterunternehmen American Clean Power, Inc. In New Jersey sollen bis 2020 1,5 Gigawatt Strom aus Photovoltaik erzeugt werden. Damit zählt der Ostküsten-Staat zu den engagiertesten Förderern Erneuerbarer Energien in den USA.

Die zweite Beteiligung betrifft das Unternehmen Sungevity, Inc. Das Start up-Unternehmen mit Sitz in Berkeley, Kalifornien, hat sich auf den Direktvertrieb und die Installation von Photovoltaikanlagen fokussiert. Mit dem Inkrafttreten der Californian Solar Initiative im Januar 2007 hat der Bundesstaat Kalifornien seine Vorreiterrolle bei der Förderung der solaren Stromerzeugung eindrucksvoll bestätigt: Bis zum Jahr 2017 sollen in Kalifornien Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 Gigawatt installiert werden. Schon heute sind vier Fünftel aller bislang in den USA installierten Solaranlagen in Kalifornien zu finden.

Die Gesamtinvestition für beide strategischen Beteiligungen beträgt rund 700.000 Euro. Die Partnerschaften dienen dazu, der SOLON AG Zugang zu den wachsenden Photovoltaikmärkten an der Ost- und Westküste der USA zu erschließen und neue Vertriebskanäle für SOLON-Produkte aufzubauen.


das bedeutet sie haben die märkte an der ostküste, westküste und im süden bereits serschlossen (im norden schein eh kaum sonne), ich denke darauf läßt sich aufbauen.

gruß s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.584.697 von sabotsy am 16.02.09 08:53:17ich bin schon überrascht, daß hier in den Threads noch geschrieben wird ...die Experten/Analysten... Es wird doch von den Analysten ein unvorstellbarer Blödsinn geschrieben, ob es Sal. Oppenheim ist oder wer sonst noch. Noch einmal: Ohne gründliches Research, welches ein detailliertes Gespräch mit dem Management von Solon einschließen sollte, sind die Kommentare von Analysten/Experten Null wert.

Wenn Charts interpretiert werden ist dies eine andere Sache. Hier geht es um eine technische Analyse, die ja von einigen INvestoren für ihre Dispositionen auch eingesetzt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.587.332 von helii am 16.02.09 14:48:04ich bin mir nicht ganz im klaren was du mit deinem posting sagen willst. gepostet wird hier alles, dennoch darf man etwas in frage stellen wenn man es als unsinn empfindet.

und es ist meiner meinung durchaus wert gepostet zu werden, wenn ubs 6,40 €, hsbc 10 €, sal. oppenheimer hingegen einen fair value bei 26,30 € sieht.

weiter liegen codiman und ich auch nicht auseinander. das belegt zumindest, daß wir mit unseren analysen in etwa soweit kommen wie die auch.

gruß s.

P.S.
wir warten immer noch darauf woher ud die information hast das am 24.02.2009 die vorläufigen geschäftszahlen veröffentlicht werden
schaut mal was ich hier gefunden habe:
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Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat am 15.02.2009 in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. “Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen. Rund 3.800 Megawatt Leistung wurden insgesamt in Deutschland in Betrieb genommen. Mehr als 75 Unternehmen produzieren Solaranlagen in Deutschland. Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden”, sagte Müller.

Die neue Solarfabrik des Unternehmens Global Solar Energy verfügt über eine Produktionskapazität von 30 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Dadurch entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze. Für die Herstellung der Solarzellen wird die Materialkombination Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) verwendet. Die Materialschichten werden auf eine flexible Stahlfolie aufgebracht.

Der Inlandsumsatz mit erneuerbaren Energien hat sich im Jahr 2007 auf rund 25 Milliarden Euro gesteigert. Im Jahr 2007 stammten etwa 14,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Damit eilt die Branche allen Zielsetzungen und Prognosen voraus. Insgesamt wurden 2007 rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne die Nutzung erneuerbarer Energien wären die gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher.

Insgesamt sind mittlerweile etwa 250.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2004 wurden damit rund 90.000 Arbeitsplätze neu geschaffen.

nachdem ich ja heute mittag die amerikanischen beteiligungen von solon gepostet habe kam mir der name sofort bekannt vor. es muß tatsächlich eine deutsche niederlassung dieser firma sein. die recherche ergab:

kontaktadresse solon:

Am Studio 16
D-12489 Berlin
Telefon: +49 30 81879
-9305
Telefax: +49 30 81879-9999


Kontaktadresse Global Solar Energy:

Am Studio 16
12489 Berlin
Tel.: +49 (0)30/8 18 79
-92 00
Fax: +49 (0)30/8 18 79-92 22
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Meiner Meinung nach ist bei Solon heute ein Werk für Dünnschichtmodule mit einer Produktionskapazität von 30 MW in Betrieb genommen worden. Auf jedenfall sind sie zumindest daran beteiligt.

s.
Diese Beteiligung habe ich heute Mittag gepostet,

The Solar Center, Inc., ein Unternehmen mit Sitz in Denville im Bundesstaat New Jersey, wurde 2005 gegründet und ist auf Installationen im Bereich Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert. Die Beteiligung erfolgt über das Mutterunternehmen American Clean Power, Inc. In New Jersey sollen bis 2020 1,5 Gigawatt Strom aus Photovoltaik erzeugt werden. Damit zählt der Ostküsten-Staat zu den engagiertesten Förderern Erneuerbarer Energien in den USA.

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dazu folgende Nachricht von heute:

New Jersey: Stromversorger PSE&G will 773 Millionen US-Dollar in Solarenergie-Programm mit 120 MW investieren

New Jerseys größtes Gas- und Stromversorgungsunternehmen, die Public Service Electric and Gas Company (PSE&G; Newark, New Jersey), berichtete am 10. Februar 2009, dass es bei der Regulierungsbehörde die Genehmigung eines Solarenergie-Programm im Umfang von 773 Millionen US-Dollar (ca. 600 Millionen Euro) beantragt habe. Im Rahmen des Programms sollen Gemeinden und Haushalte im Versorgungsgebiet Solarstrom-Kapazitäten von insgesamt 120 Megawatt (MW) aufbauen. Das Programm "Solar 4 All" soll die Finanzen von Gemeinden und Landkreisen entlasten und bisher wenig erschlossene Flächen zur Produktion von Solarstrom nutzbar machen. Laut Pressemitteilung wird PSE&G die Vorhaben sowohl finanzieren als auch betreiben und bei der Umsetzung mit erfahrenen Photovoltaik-Projektentwicklern, Installateure und Herstellern zusammenarbeiten.


Programm soll die Umweltschutz- und erneuerbaren Energie-Vorgaben des US-Bundesstaates unterstützen

Die Initiative werde die Solar-Infrastruktur von New Jersey ausweiten und erfülle fast sieben Prozent der staatlichen Vorgaben für erneuerbare Energien bis 2020 (Renewable Energy Portfolio Standards). Die 120 MW-Solarstromkapazität werden laut PSE&G jährlich 1,7 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß vermeiden, was der Stilllegung von fast 310.000 Autos in einem Jahr entspreche. "Wir haben unser Programm so ausgelegt, dass jedermann die Vorteile der Solarenergie nutzen kann", sagt Ralph LaRossa, Präsident und Geschäftsführer von PSE&G. "Das Programm trägt zur Umsetzung der ehrgeizigen Vorgaben bei, die sich New Jersey in Sachen Umweltschutz und erneuerbare Energien gesetzt hat, und unterstützt gleichzeitig die Solarindustrie des Bundesstaates". Wenn alles planmäßig umgesetzt werde, könnten mit den Investitionen mehrere hundert "grüne" Arbeitsplätze in New Jersey geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Investitionen sollen sich laut PSE&G innerhalb von 15 bis 20 Jahren amortisieren.


Solarstrom für Privatkunden, öffentliche Einrichtungen und den sozialen Wohnungsbau

"Solar 4 All" umfasst vier Teilprogramme: Mit dem "Neighborhood Solar"-Programm, das Investitionen in Höhe von 264 Millionen USD (ca. 205 Millionen Euro) erfordern wird, soll sollen rund 40 MW Photovoltaikleistung an ungefähr 200.000 Strommasten und Straßenlaternen installiert werden. Insgesamt 273 Millionen USD (ca. 211 Millionen Euro) sollen in das "Local Government Solar"-Programm (43 MW) fließen, das die Installation von Solarkraftwerken auf Dächern öffentlicher Schulen und Gebäude ermöglichen soll. Das dritte Programm, "Centralized Solar", wird für eine installierte Leistung von 35 MW Investitionen von 221 Millionen USD (ca. 171 Millionen Euro) erfordern. Damit sollen zum einen Freiflächen-Solarkraftwerke sowie Anlagen auf Gebäuden mit einer Kapazität von 25 MW errichtet werden, zum sind anderen Installationen mit insgesamt 10 MW auf Brachland, Flächen von gemeinnützigen Organisationen und in unerschlossenem Gelände vorgesehen. Das als "HMFA/Affordable Housing Solar" bezeichnete Programm werde bis zu 15 Millionen USD (ca. 12 Millionen Euro) umfassen, womit Einrichtungen des sozialen Wohnungsbaus dachmontierte Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von 2 MW zur Verfügung erhalten sollen. Den Großteil der Installationen sollen Fremdfirmen durchführen. Projektentwickler, Modulhersteller und Photovoltaik-Installateure sollen im Rahmen von Ausschreibungen gefunden werden.

16.02.2009 Quelle: PSE&G Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Da wird für Solon garantiert auch etwas hängen bleiben.

s.
Die Börse nimmt immer gerne alles vorweg und preist es ein. Was immer hier geschrieben wird, ist vielleicht nächste Woche schon wieder alles Makulatur, wenn neue Analysen, Zahlen oder Ad Hocs die aktuellen Grundlagen weg wischen. Der Chart kennt die Meldungen schon lange bevor sie das Fußvolk, was da so im Unterholz sich fort bewegt (WIR) es mitbekommen.
Bei Solon sehe ich den erneuten Test des letzten Tiefs bei 9 und darunter kommt dann das Grauen.
du widersprichst dir selbst, denn der Chart weiß überhaupt nichts, falls die Zahlen besser ausfallen als von Marktteilnehmern zur Zeit eingeschätzt...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.591.509 von Parasjonok am 17.02.09 09:30:09Dazu muß aber erst einmal die 10.30€ signifikant nach unten durchbrochen werden. Ich sehe vielmehr einen Test dieser Unerstützung, bevor Solon wieder Richtung 12.30€ dreht!

Haifisch08
Vielen Dank an Sabotsy für seine fundierten Beiträge und nachvollziehbare Argumentation.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.591.744 von Magictrader am 17.02.09 09:56:12falls die Zahlen besser ausfallen als von Marktteilnehmern zur Zeit eingeschätzt...

Nochmal, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen.
Mir ist relativ unwichtig, ob sie einen Quartalsgewinn von 0,45 oder 0,60 pro Aktie melden. Was mir wichtig ist, das ist die Cashflow-Rechnung. Hier wurde ja geschrieben, dass wegen der Projektabrechnungen die 9-Monatszahlen nicht hochrechenbar sind.
Also sollte folglich, was den Cashflow angeht, ein sehr gutes 4. Quartal kommen. Justiert um die 40mEUR Kaufpreis für Estelux - wie das bezahlt wurde, darüber habe ich noch keine Angaben gefunden.
D.h., für mich sind es nur gute Zahlen, wenn per Saldo ein deutlich positiver Cashflow erzielt wurde und der Cashbestand - bereinigt um den Estelux-Deal - deutlich gestiegen ist, gegenüber Ende Q3.
Alles andere wäre nicht gut. Da würde der Markt sofort "baldigen Kapitalbedarf" spielen, und die Aktie unter Druck bleiben.

fG.
s.
selbst der Big Player Solarworld hat kürzlich ein eher schlechtes/schwaches letztes Quartal gemeldet, also Partystimmung erwarte ich nicht bei Solon in einigen Tagen, das Geschäft wird sich eingetrübt haben, kein Vergleich mehr zu den Vorquartalen. Doch sollte man auch nur ein klein wenig besser sein als die Marktteilnehmer Solon z.Zt. einstufen, wir die Aktie sich locker über 10 halten können. Die Aktie hat sich 2008 gefünftelt, also viel der schwächeren künftigen Nachfrage oder Marge eingepreist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.594.372 von Magictrader am 17.02.09 15:01:14Keine Panik, auch Solon wird wieder einstellig werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.595.613 von Inside-Solon am 17.02.09 16:43:32Hallo Inside-Solon,
Neuer Name Neues Glück, oder hast Dich echt heute das erste mal angemeldet. Man kann sich ja auch mal vorstellen, oder?
Hast Du noch mehr "Inside-Solon Wissen" dann raus damit.
Die paar Tage frei gibt es wohl zur Zeit in jeder Firma, was ist da besonderes dran?
Du mußt die Zukunft sehen. "Viel Energiegewinnung durch Sonnenschein"
Gruß
Aktuelle Wasserstandsmeldungen von der Konkurrenz:
Trina Solar
-Umsatz übertrifft die eigenen Prognosen
-Schwächere Margen
-Abschreibung von 16-18mUSD wegen gefallener Preise des Silizium-Bestandes
-Rohertragsmargen werden jetzt bei 9-10% erwartet, im Vergleich zur Prognose von 13-15%

Canadian Solar
-senken deutlich ihre Absatz-Prognosen für 2009 von 500-550MW auf 300-350MW

http://www.reuters.com/article/marketsNews/idINN173490942009…

MfG.
s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.595.613 von Inside-Solon am 17.02.09 16:43:32Lieber Inside-Solon,

solltest du tatsächlich betroffen sein, so ist das für euch sehr bedauerlich, mir als Unternehmer liegt mehr an meinen Mitarbeitern als am Kapitalmarkt, und einen guten Mitarbeiter zu entlassen ist wirklich das schlimmste. Schimpfen solltest du aber auf die, welche diese Krise verursacht haben, und auf die Politik, die Solarförderungen streicht, um dieses Geld den Bankern in den Hals zu werfen, damit diese davon Milliardenboni an die größten Geldvernichter der Menschheitsgeschichte auszahlen.
Die Amerikaner stellen jetzt Geld zur Verfügung, und Solon entläßt hier Leute und stellt dafür in den USA ein. Verschrottungsprämie für neue Stinker aber nix für deinen Arbeitsplatz

Und am schlimmsten ist eigentlich, dass du auch noch relativ gute Kunde in unsere kleine Börsenwelt bringst. Es gibt Werke in der Automobil und Zulieferindustrie die 2 Monate komplett dicht gemacht haben (ein Freund von mir arbeitet dort) und bis auf noch nicht absehbare Zeit jetzt noch 16 Wochenstunden gearbeitet wird. Von denen die Insolvenz angemeldet haben gar nicht zu sprechen. da muss ich reaaalist einfach Recht geben, dass es sich dabei um relativ wenig Zeit handelt. Auf der anderen Seite solltest du auch sehen, dass das Kosten controling in deiner Firma gut funktioniert, die Firma so frühzeitig reagiert, und damit auch schlimmstes verhindert hat. so können die Mitarbeiter die jetzt Kurzarbeit machen gleich voll ran wenn die Konjunktur wieder anzieht und die anderen haben gute Chancen auf Wiedereinstellung.

viel Glück, wir freuen uns über alle News

s.



ansonsten lieber stupidgame und magictrader hängt alles von den Zahlen ab, aber der negative cashflow muss wirklich deutlich verringert werden um einen Kurssprung zu erreichen. Sollten aber nur 100 Mio der am 30.09.2008 ausstehenden 215 Mio kurzfristiger Forderungen eingegangen sein, sähe das Bild deutlich besser aus. Aber wir werden es bald zu sehen bekommen, es bleibt spannend.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.596.891 von stupidgame am 17.02.09 18:44:43Interessanter Link, besonders lustig, wenn man bei Onvista nach sieht, haben die zwar ein Marktkapitalisierung aber keine Aktienzahl oder weiter Zahlen. wie sie die wohl errechnet haben.

Da ich zu der Firma keine Infos habe und wir über die unterschiedlichen Vertragsgestaltungen der jeweiligen Unternehmen nichts wissen, weiß ich nicht ob hier ein guter Vergleich vorliegt. Wenn ich den Bericht zum 2. Quartal lese, glaube ich das Solon schon sehr früh die Situation richtig eingeschätzt und reagiert hat. Wie gut werden wir sehen.

s.
Ob man in einem sich eintrübenden Geschäftsumfeld wirklich den negativen Cashflow abbauen kann? Solarworld's letztes Quartal war sehr schwach, kann Solon zaubern und sich besser schlagen? Da muß man schon sehr stark an den Kosten gearbeitet haben, um die sinkenden Aufträge und Margen auszugleichen.
Eine Meldung zur Kurzarbeit bei geringerem Lohn (60%) oder zu Personalabbau habe ich aber bei Solon noch nicht gelesen.
Auch wenn es hart ist, ohne Entlassungen auch bei Festangestellten werden viele Unternehmen nicht überleben können.
SOLON SE - „SOLON – vom Kreuzberger Hinterhofunternehmen zum weltweit agierenden Solarkonzern“

Dienstag, 10.03.2009 17:00

SOLON Globe
Am Studio 16
12489 Berlin

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.: 0,00 €

Begrüßung:


Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Vortrag:


Thomas Krupke
CEO, SOLON SE



Die SOLON SE wurde 1997 in einem Kreuzberger Hinterhof gegründet, war 1998 das erste börsennotierte Solarunternehmen Deutschlands und ist heute einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke. Die SOLON-Gruppe hat rund 1000 Mitarbeiter und ist mit Tochterunternehmen in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Die Konzernzentrale ist in Berlin-Adlershof. Das Kerngeschäft von SOLON ist die Herstellung von Solarmodulen unterschiedlicher Leistungsklassen und von Photovoltaik-Komplettsystemen für den Bau von Solarkraftwerken sowie die Errichtung schlüsselfertiger Solarkraftwerke weltweit.

Der Umsatz von SOLON ist in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 90 Prozent gewachsen. 2007 wurde die 500 Mio. Euro-Grenze überschritten; 2009 erwartet SOLON über 1 Mrd. Euro Umsatz. Das Unternehmen exportiert in 20 Länder rund um den Globus, der Weltmarktanteil liegt bei vier Prozent.

Begonnen hat SOLON mit gebäudeintegrierten Solaranlagen, etwa auf zahlreichen Bundesbauten. So sind die Solaranlagen auf dem Paul-Löbe-Haus oder auf dem Bundespräsidialamt von SOLON. Die Produktion ganz unterschiedlicher Solarmodule macht heute 50 Prozent des Geschäftes aus. Die anderen 50 Prozent erzielt SOLON mit Solarkraftwerken. Der SOLON Mover war 2006 das erste Kraftwerkssystem auf dem Markt, das die Module auf zwei Achsen dem Stand der Sonne nachführt und so die Erträge um bis zu 40 Prozent erhöht. Über 10.000 SOLON Mover sind inzwischen installiert.

SOLON hat sich zum Ziel gesetzt, den ökologischen Wandel im Energiemarkt voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass Solarstrom wirtschaftlich wird.

Um Ihnen das Unternehmen sowie Potenziale und Entwicklung der erneuerbaren Energien zu präsentieren und gemeinsam mit Ihnen zu diskutieren, lädt die SOLON SE in den „Globe“ ihrer neuen, energieeffizienten Konzernzentrale in Berlin-Adlershof ein.

Wir danken SOLON SE für die Einladung zu dieser Veranstaltung. Bei einem kleinen Imbiss im Anschluss finden Sie die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und neuen Kontakten.



Diese Veranstaltung ist ganz neu im Kalender, und Solon geht immer noch davon aus, das im Jahr 2009 ein Umsatz von 1 mrd € generiert wird.

Nochmal zum Vergleich mit Trinisolar, stupidgame, die meisten internationalen Solarkonzerne sind weit jünger als die deutschen, haben weniger Langfristverträge, sind weniger internationalisiert, und arbeiten auf begrenzteren Märkten.

Vor zwei Jahren wurden die Chinesen in den Himmel gelobt, und jetzt in der Krise haben die die größten Zahlungsprobleme. So wie ich die Zahlen von Trina verstehe, haben die auch gleich mal eine Umsatzverdoppellung für 2009 prognostiziert gehabt, sind eben noch nicht lang genug im Geschäft, daher hat Solon schon vor Monaten das erwartete Wachstum auf 20% herunter gesenkt. (von 850 mio, 2008 auf 1 mrd 2009). Da sehe ich schon einen ganz gravierenden Unterschied. Dafür mußte Solon seit dieser Prognose Senkung vom November bis heute bluten. Trina hat eben erst jetzt die Prognose gesenkt, also geht es auch erst jetzt Richtung Süden.

kurze Einschätzung meinerseits am morgen, schönen Tag.

s.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.599.905 von Magictrader am 18.02.09 08:32:30Negativer cashflow entsteht auch wenn ich schneller Material einkaufe und verbaue als Zahlungen eingehen. Da wegen der Kürzung der Einspeisevergütung in Spanien und Deutschland Zeitdruck entstand, so lese ich es aus dem Quartalsbericht, wurde viele Projekte in kurzer zeit realisiert die erst im letzten Quartal zu Zahlungseingängen führen.

wenn jetzt die Anzahl der Aufträge zurück geht, die Anzahl der Zahlungseingänge aus fertig gestellten Projekten ein gehen, vermindert sich der negative cashflow trotz rückläufiger Aufträge.

Da die Kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vom 31.12.2007 -30.09.2008 von 133 mio auf 215 mio angestiegen,
jedoch die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die von Lieferanten an Solon gestellt werden nur von 63 mio auf 80 mio gestiegen sind, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass erst im 4 Quartal die Zahlungen für eine Vielzahl an Projekten erfolgte.

s.
Das ist schon interessant mit anzusehen wie die Spekulanten die Anleger unter Druck, diese in Panik verkaufen, und die Zocker sitzen lachend an ihren Computern und sahnen ab.

Dazu folgende Meldung von gestern:


DAX: Flucht der Amerikaner?
Datum 17.02.2009 - Uhrzeit 18:05 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Maier Gerhard, Redakteur, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 846900 | ISIN: DE0008469008 | Intradaykurs:
Frankfurt (BoerseGo.de) - Der deutsche Aktienmarkt wurde heute wieder einmal - wie auch die Börsen im „Rest der Welt“ - massiv unter Druck gesetzt, von wem auch immer. Wirklich neues gab es dafür nicht, lediglich die sattsam bekannten Konjunktur- und Bankenängste. Auffällig war, dass die Futures an der Wall Street längst vor dem Beginn des US-Börsenhandels schon tief in den roten Bereich abtauchten. Anscheinend wurde hier gezielt verkauft, vermutlich mit der Absicht, den Markt zusätzlich zu verunsichern. Immerhin verdienen die Leerverkäufer üppig an der allgemeinen Verkaufspanik.



Heute wieder die bekannten Käufe nach Panikartigen Verkaufsattacken:

11:17:00 10,37 150 27.569
11:17:00 10,35 10 27.419
11:17:00 10,34 219 27.409
11:17:00 10,33 244 27.190
11:17:00 10,32 100 26.946
11:17:00 10,25 187 26.846
11:17:00 10,23 1.941 26.659
11:17:00 10,22 100 24.718
11:17:00 10,21 213 24.618
11:17:00 10,20 237 24.405

Eine Order mit 3401 St.


12:01:56 10,40 91 47.228
12:01:56 10,40 202 47.137
12:01:55 10,40 489 46.935
12:01:46 10,40 323 46.446
12:01:46 10,40 500 46.123
12:01:38 10,40 161 45.623
12:01:38 10,40 238 45.462
12:01:37 10,40 625 45.224
12:01:37 10,38 648 44.599

eine Order 3075 St.,

13:22:40 10,41 120 52.493
13:22:39 10,41 178 52.373
13:22:39 10,374 1.500 52.195
13:22:39 10,37 254 50.695
13:22:39 10,36 460 50.441
13:22:39 10,35 201 49.981

eine Order 2713 st.

14:19:26 10,48 490 56.508
14:19:26 10,47 216 56.018
14:19:25 10,48 253 55.802
14:19:25 10,42 1.313 55.549
14:19:25 10,40 230 54.236
14:19:25 10,39 204 54.006

eine Order 2706 St.


15:04:52 10,42 399 65.944
15:04:52 10,42 35 65.545
15:04:33 10,42 392 65.510
15:04:26 10,42 35 65.118
15:04:20 10,42 581 65.083
15:04:16 10,42 1.168 64.502

eine Order 2610 St


immer dann wenn eine Verkaufswelle eingesetzt hat, die Zahlen sagen einfach alles.

Die Spekulanten zocken mal wieder die Kleinen ab.

s.
Danke für deine cashflow Erläuterung, klingt nachvollziehbar mit den vorgezogenen Aufwendungen bei Solon, die erst mit Verzögerung Geld bringen.
Glaube Solon hat 80% Auslandsanteil beim Geschäft, hoffentlich machte Spanien hiervon nicht zu viel aus... für Spanien und seine Wirtschaft sehe ich 2009 keine Sonne scheinen ;)
Da muß Solon kräftig zupacken, um das künftig deutlich schwächere Spaniengeschäft auszugleichen?

In der Tat hat Solon schon ihren Enttäuschungskurssturz hinter sich, ob der Boden nahe ist wissen wir in wenigen Tagen.
Jo-Jo-Jo Hier gibt s auch nur Gewinner, wenn man das alles so liesst. Aber mal ehrlich, bei dieser Rutschbahn runter von Wolkenkuckucksheim auf aktuelles Niveau sind jede Masse Leute dabei gewesen, die nur an Erfahrung dazu gewonnen haben und das wird sich auch wohl kaum in dieser Baisse ändern.
Ich weiß natürlich auch nicht, wohin die Reise geht, aber der S+P-500 als wichtigster Index wird wohl nochmals ein Doppelpeakdown nach unten vollziehen und unser DAX entsprechend ein viertes Mal die 4000 testen. Hält die nicht, dann knallt es erst richtig.
Solon schwimmt da nur mit und Fundamentals sind unwichtig wie fast immer an der Börse.
100% Cash und sonst nix.