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23. Februar 2009, 00:00 Uhr

GROSSBRITANNIEN

Land voller Angst

Von Thomas Hüetlin und Mathieu von Rohr

Kaum ein Land erlebt durch die Wirtschaftskrise einen so brutalen Absturz wie das Vereinigte Königreich. Im einstigen wirtschaftlichen Musterland macht sich tiefe Verunsicherung breit.

Es ist ein trüber Februar in England, wieder ein Monat, in dem die Wirtschaft schrumpft und das Pfund schwächelt, wieder ein Monat, in dem die Arbeitslosigkeit rekordschnell steigt.

Es ist ein Februar, in dem der Familienminister von der "schlimmsten Rezession in 100 Jahren" spricht und in dem die Chefs der größten Banken im Fernsehen auftreten, um sich vor der Nation zu entschuldigen für das Leid, das sie verursacht hätten.

Und die Briten fragen sich, wie es nur so weit kommen konnte.

Ash Akhtiar, der Jobvermittler aus einem Vorort von Birmingham, sagt, er wolle, dass jemand für all das bezahle.

David L., der Banker, der aus Angst, den Job zu verlieren, seinen Namen nicht gedruckt sehen möchte, überlegt, ob er ein Gewehr kaufen soll, um seine Familie zu schützen.

Philip Augar, der Finanzexperte, versucht zu erklären, wie sein Land derart von Banken und Krediten abhängig werden konnte.

Und Tony Parsons, der Bestsellerautor, sagt, das Vereinigte Königreich erlebe eine Umwälzung, so gravierend wie der Fall der Berliner Mauer.

Großbritannien ist depressiv gestimmt in diesen Tagen. Die lange erfolgreichste Volkswirtschaft Europas ist so brutal abgestürzt wie kaum ein anderes Land in Europa.

Die Arbeitslosigkeit steigt doppelt so schnell wie im Durchschnitt auf dem Kontinent, zwei Millionen Menschen haben ihre Jobs verloren, Ende des Jahres könnten es drei Millionen sein. Die Wirtschaft schrumpft in diesem Jahr laut Internationalem Währungsfonds um 2,8 Prozent - so stark wie in sonst keiner der sieben größten Industrienationen.

Dabei schien es lange so, als hätte Großbritannien alles richtig gemacht. Hatten nicht Margaret Thatcher und Tony Blair das Land tiefgreifend reformiert? Die Briten erlebten einen 16 Jahre dauernden Wirtschaftsboom, und es schien, als hätten sie den Weg gefunden in eine postindustrielle, globalisierte Dienstleistungsgesellschaft, angetrieben von einem rasant wachsenden Finanzsektor.

Und nun stürzten ausgerechnet jene Investmentbanker, die in den Glastürmen in der City von London ihre moderne Alchemie betrieben, das Land und die Welt in die größte Wirtschaftskrise seit den dreißiger Jahren.

Großbritannien stand am Ursprung dieses weltweiten Wirtschaftsabschwungs und wird nun auch besonders hart davon getroffen. Was vor 18 Monaten als Finanzkrise unter anderem in London begann, hat das ganze Land erfasst.

Es platzte die britische Immobilienblase, zuerst für Privathäuser, dann für Büros, gleichzeitig brach das Investmentbanking zusammen. Seit dem vierten Quartal des vorigen Jahres steckt das Land tief in der Rezession. Konsum und Industrieproduktion brechen massiv ein, das britische Pfund stürzte zwischenzeitlich fast auf den Wert des Euro.

In Washwood Heath, einem heruntergekommenen Vorort von Birmingham, ist Ash Akhtiar in diesen Tagen so ziemlich der Einzige, der Überstunden macht.

Er steht rauchend vor einem zweistöckigen Backsteinhaus, der Filiale von Jobcentre Plus, der modernen britischen Arbeitsagentur, die Tony Blair einst erfunden hat, und wartet auf seine Kunden, die Arbeiter des Kleinlasterherstellers LDV.

Zur Fabrik geht es nur einen Kilometer die Straße herunter, seit Mitte Dezember produziert sie nicht mehr, und für die nagelneue Flotte von weißen Kastenwagen, die davorsteht, gibt es keine Käufer. 95 Arbeiter sind schon entlassen, Hunderte warten zu Hause, noch kriegen sie ihren Lohn.

Ash Akhtiar ist 31, er hat Augenringe, die Haare nach hinten gegelt, er verschafft den Entlassenen ihr Arbeitslosengeld. Seit drei Monaten sei die Lage hier so schlimm, dass sie jetzt jeden Tag bis 19 Uhr Fälle bearbeiteten, sagt er, neuerdings auch samstags.

Immer mehr Menschen werden arbeitslos, immer mehr kommen zu ihm. "Man sieht ihnen die Verzweiflung an", sagt er, "sie merken, dass es diesmal anders ist, dass sie nicht nach ein paar Wochen einen neuen Job kriegen werden."

Die Arbeitslosigkeit steigt rasch in der Umgebung von Birmingham, in den West Midlands, dem Zentrum der britischen Autoindustrie - um 20 Prozent allein zwischen Oktober und Dezember vorigen Jahres. Aston Martin, Jaguar Land Rover, Honda, kaum ein Autohersteller hier produziert zurzeit noch voll, kaum einer ist noch in britischer Hand. Tausende Jobs sind gestrichen, Zehntausende Arbeiter sind auf Kurzarbeit oder stehen vor vorübergehend geschlossenen Fabriktoren.

Der britische Sozialstaat, in immer neuen Reformrunden verkleinert, hat für die Entlassenen nur ein Arbeitslosengeld von rund 60 Pfund pro Woche übrig. Auf den Verlust des Jobs folgt oft die zwangsweise Aufgabe der Wohnung oder des Hauses, weil viele sich mit immer neuen Krediten verschuldet haben und die Raten nicht mehr bezahlen können. Alle sieben Minuten verliert derzeit jemand auf der Insel sein Haus.

Ash Akhtiar, der Mann aus dem Jobcenter, sagt, die Wirtschaftskrise mache ihn ungeheuer wütend. Die Banker, die das Land in den Ruin getrieben hätten, könnten ihre Unternehmen verstaatlichen lassen und sich trotzdem Millionen Pfund Steuergelder als Bonus auszahlen. Er sagt, viele seiner Kunden seien voller Wut auf die Banker, es müsse doch jemand die Verantwortung übernehmen, es müsse jemand büßen, aber er weiß auch nicht, wer.

Also: Wer, konkret, trägt nun eigentlich die Schuld?

Die schäbige Pizzeria in London, Mayfair, in die sich vor ein paar Monaten höchstens ein paar Touristen verirrten, ist voll mit Bankern. Blackberries liegen vor ihnen, wie früher, als sie noch zeigen wollten, dass sich hier auf ihrem Mittagstisch gerade der Mittelpunkt der Welt befinde. Doch die Gespräche, die früher laut und angeberisch waren, finden jetzt im Flüsterton statt.

In guten Zeiten waren Investmentbanker Popstars

Auch David L. redet leise, sogar, als er sich ein Glas Leitungswasser zur Pizza bestellt. Er habe noch einen Job, sagt er, weil er die 200 Millionen Pfund seiner Kunden rechtzeitig rausgenommen habe, im Sommer 2007, als es das erste Vorbeben gab im globalen Finanzsystem.

Das mit seinem Job sei die eine gute Nachricht. Die andere laute, dass es keinen dritten Weltkrieg gebe. Sonst habe er nur miese Nachrichten.

Eigentlich besteht sein Geschäft darin, Zuversicht zu verbreiten. Jahrelang zählte er mit seinen aufmerksamen Augen zu den Stars im Private-Banking Department eines mächtigen britischen Finanzhauses.

Doch dort geht nun die Angst um. 20 Prozent seiner Kollegen hätten bereits ihren Job verloren. Wenn es der Bank weiter so schlecht gehe, müssten wohl bald noch mal 30 Prozent dran glauben. Er sagt: "Dann bin ich auch weg vom Fenster."

Zehn Jahre im Finanzgeschäft haben ihn wohlhabend gemacht. Ein Haus im noblen Stadtteil Kensington, vier Kinder auf Privatschulen, eine Frau, die handgefertigte Hausschuhe von Manolo Blahnik trägt.

Jetzt wird David L. manchmal übel vor Panik. Er stellt sich die Zukunft vor, und da gibt es viele Leute, die sehr arm sind und sehr wütend. Sie brechen die Tür auf in seinem Haus in Kensington und kommen herein. Neulich, sagt er, habe er erstmals ernsthaft überlegt, wie er seine Familie schützen könne.
In den guten Zeiten waren Investmentbanker in Großbritannien Popstars. Man nannte sie wie ihre Kollegen in den USA "Masters of the Universe", die Herren des Universums. Kinder träumten davon, bei Goldman Sachs zu arbeiten, und die Londoner City, das größte Finanzzentrum der Welt, war der Glanz der britischen Wirtschaft, die Hauptstadt des Überflusses.

Es sah so aus, als ob Großbritannien eine Zukunftsökonomie geschaffen hätte, aber in Wahrheit war es abhängig geworden von einem Finanzsektor, der immer weiter anschwoll. Obwohl er auch zu besten Zeiten nur acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts erzeugte, brachte er dem Staat doch ein Viertel aller Unternehmenssteuern ein. Die Zahl der Briten, die im Finanzsektor arbeitete, wuchs in den fetten 16 Jahren um 4,4 auf 6,5 Millionen.

In den Zeitungen standen Meldungen wie die von dem Banker, der in der Bar des Baglioni-Hotels nach einem gelungenen Geschäft seine schwarze American-Express-Karte hinter die Theke reichte und die Rechnung für die ganze Nacht übernahm, unter anderem für 851 Cocktails und sechs Magnumflaschen Dom Pérignon. Am Ende der Nacht zahlte er nicht nur anstandslos 36 000 Pfund, sondern reichte auch einer Kellnerin 3000 Pfund Trinkgeld. Das galt als cool, damals, im Jahr 2005. Die einst mächtigsten Banker des Landes klangen sehr viel kleinlauter, als sie sich Anfang Februar vor dem Finanzausschuss in London Asche aufs Haupt streuten. Lord Dennis Stevenson, ehemaliger Vorstandschef des verstaatlichten Finanzkonzerns HBOS, sagte Sätze wie: "Wir alle haben sehr viel Geld verloren, das tut uns sehr leid", oder: "Wir bedauern zutiefst, wie sich die Dinge entwickelt haben, und ich würde sogar sagen, ohne jede Einschränkung".

Der Hass auf die Kaste der Banker ist inzwischen so groß, dass er an das Jahr 1720 erinnert. Damals platzte die "Südsee-Blase", eine der ersten Spekulationsblasen der Geschichte - und es gab einen parlamentarischen Antrag, die Schuldigen in Säcke voller Schlangen einzunähen und in die Themse zu werfen. :D:laugh:

Aber wie konnte der Bankensektor in Großbritannien so schwindelerregend steil wachsen?

Philip Augar, der Finanzexperte, hat 20 Jahre im Investmentbanking gearbeitet und dabei viel Geld verdient. Er leitete einst die Global-Equity-und-Bond-Abteilung bei NatWest, war Managing Director bei Schroeder, im Jahr 2000 hatte er genug. Er stieg aus, seither warnt er in Büchern vor Exzessen und Zusammenbruch.

Hinter den Sprossenfenstern seines großen Hauses strömt die Cam vorbei, der Fluss von Cambridge, und Augar sagt, der britische Finanzsektor habe sich mit der Zeit zu einem Monster entwickelt, gebaut auf einem sehr wackligen Fundament.

Gut 20 Jahre vorher hatte Margaret Thatcher dahinsiechende britische Traditionsindustrien wie Schiffs-, Berg- und Autobau zerschlagen oder privatisiert. Die Zukunft, daran ließ die Premierministerin keinen Zweifel, lag in einer deregulierten, das große Vorbild Amerika nachahmenden Finanzindustrie.

Goldman Sachs, Merryll Lynch und Morgan Stanley, die US-Riesen, machten sich auch in der britischen Hauptstadt breit, große kontinentaleuropäische Geldinstitute wie die Deutsche Bank oder Credit Suisse erkoren London zu einem Zentrum ihrer Investmentbanking-Geschäfte.

Als 1997 Tony Blair an die Macht kam, drehte die Labour-Regierung keine der neoliberalen Reformen zurück. Im Gegenteil, Labour befreite die Finanzkaste noch ein wenig mehr.

Mit "Light Touch Regulation", der Befreiung von lästigen Auflagen, und dem Senken der Kapitalertragsteuer. London wurde zur Private-Equity- und Hedgefonds-Kapitale der Welt. Die Bonuszahlungen stiegen laut Augar in zehn Labour-Jahren von 1,7 Milliarden auf 8,5 Milliarden Pfund.

"Der Finanzsektor wirkte auf die Wirtschaft wie ein großer Stein, den man ins Wasser wirft", sagt Augar. Die Wellen des künstlichen Wohlstands breiteten sich aus, erfassten Anwälte, Berater, Ladenbesitzer, Restaurants. Vor allem aber trieben sie den Immobilienmarkt. Der Preis für ein Haus verdreifachte sich fast in zehn Jahren. Die Menschen fühlten sich reich.

"Die steigenden Hauspreise", sagt Augar, "gaben den Konsumenten das Vertrauen, Geld auszugeben, Geld zu leihen. Im Grunde genommen war der ganze Boom auf Schulden aufgebaut." Diese Bilanz reißt Großbritanniens Wirtschaft jetzt zusätzlich in die Tiefe. Die Privathaushalte sind Spitzenreiter in Europa, was die Verschuldung angeht: Insgesamt 1,5 Billionen Pfund haben sie angehäuft.

Der Prozess veränderte nicht nur die Wirtschaft, er sorgte dafür, dass die Gesellschaft eine andere wurde. "Großbritannien entwickelte sich von einer Nation der Sparer zu einem Volk der Geldleiher", sagt Augar, "von einer Nation der Investoren zu einer der Händler, nicht mehr auf langfristige Gewinne ausgerichtet, sondern bloß noch auf kurzfristige."

Wie Hohn klingen nun die Worte von Premier Gordon Brown, der noch voriges Jahr geprahlt hatte, Großbritannien sei besser als jedes andere Land darauf vorbereitet, den absehbaren globalen Abwärtstrend abzufangen. Dass er der Richtige ist, um das Land durch die Krise zu führen, glauben nur noch wenige Briten. Lediglich 28 Prozent der Bürger, so die Umfragen, würden in einer Wahl für Labour stimmen, 48 Prozent für die Konservativen und ihren Parteichef David Cameron.

Mervyn King, Chef der Bank of England, schwor seine Landsleute auf schwere Zeiten ein. "Von der schwersten Rezession" seit dem Zweiten Weltkrieg sprach er.

Viele Länder mit Bankenkrisen sind in eine lange Rezession geraten, zum Beispiel Japan, das sich seit den neunziger Jahren nie mehr richtig erholt hat und in der aktuellen Krise erneut tief abgestürzt ist. Die Briten haben gleichzeitig mit einer geplatzten Immobilienblase zu kämpfen, was die Lage erschwert.

Zwei Banken mussten die britischen Steuerzahler schon retten, die Royal Bank of Scotland und die HBOS. Auch zwei Hypothekeninstitute gehören ihnen jetzt, und der Staat überlegt - wie anderswo -, die ganzen Giftpapiere der Banken abzusichern.

Im kommenden Jahr wird Großbritanniens Neuverschuldung neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Der Think Tank "Institute for Fiscal Studies" errechnete, das Vereinigte Königreich werde bis zum Jahr 2030 brauchen, um seine Staatsfinanzen wieder auf den Stand von vor der Kreditkrise zu bringen. Manche nennen London schon "Reykjavík an der Themse".
"Was jetzt geschieht, ist wie der Fall der Berliner Mauer - diese Ideologie hat nicht funktioniert."

Die negativen Zahlen drücken auf das Pfund, das wegen der Konjunktur seinen schnellsten Fall seit 1992 erlebt und bislang 17 Prozent seines Werts eingebüßt hat. Der US-Großinvestor Jim Rogers warnt: "Ich sage es nur ungern, aber ich würde kein Geld mehr in Großbritannien investieren."

Nicht mehr der "kranke Mann Europas", wie in den Siebzigern, sei man, unkte die "Times". Großbritannien sei nun der "kranke Mann der Welt". Eine tiefe Verunsicherung hat das Land fest im Griff.

"Wir sind eine 'Fear Nation' geworden", sagt Tony Parsons, der Schriftsteller, eine Nation voller Angst. "Alle haben Angst, die Leute, die Banken, alle."

Er ist 55, er sitzt im Café Rouge im Londoner Stadtteil Hampstead, wo die Reichen und die Bohemiens wohnen. Es gibt hier mehr Millionäre als in irgendeiner anderen Gemeinde im Land, auch Parsons selbst gehört zu den Gutsituierten seit seinem Bestseller "Man and Boy". Er schreibt über die gutverdienende Mittelschicht, er kennt ihre Seele, und er mag selbst den Konsum, über seinem Stuhl hängt eine Windjacke mit Prada-Logo, aber in diesem Jahr hat er sich zum ersten Mal keinen neuen BMW X5 gekauft.

"Was jetzt geschieht, ist wie der Fall der Berliner Mauer", sagt Parsons. "Die Menschen schauen sich diese Ideologie an und merken, dass sie nicht funktioniert hat. Es darf keinen unregulierten Kapitalismus geben, man kann diesen Typen nicht sagen, tut, was ihr wollt, und hoffen, dass dabei viel Geld rauskommt."

Aber es ist zu spät. Er sagt, er habe noch nie so viele Leute aus seinem Umfeld gekannt, die entlassen worden seien, wie gerade jetzt. "Thatcher hatte Straßenaufstände bei drei Millionen Arbeitslosen; Gordon Brown oder David Cameron werden das auch erleben." Und jene, die Geld hätten, so wie er, die würden bald froh sein über die Wachleute vor ihren Häusern. "Wir haben einen Gurkha in unserem Viertel, einen früheren Elitesoldaten, vielleicht wird es hier bald wie in Südafrika."

Parsons stammt selbst aus der Arbeiterklasse, er kennt die Armut, und vielleicht sind seine Zukunftsvisionen deswegen so düster. Das Bild, das er zeichnet, ist das eines Landes, das in der Krise zurückkehrt zu einer schweren sozialen Spaltung, die in England immer schon viel tiefer reichte als in Kontinentaleuropa.

"Wir hatten in diesem Land stets zwei Nationen, die Besitzenden und die Nichtbesitzenden. Die einen leben wie römische Kaiser, und das werden sie auch weiterhin tun. Die anderen haben sich irgendwann daran gewöhnt, dass sie zweimal im Jahr in Urlaub fahren können. Damit wird es jetzt vorbei sein. Ich glaube, wir erleben bald wieder eine Gesellschaft, wie sie Charles Dickens beschrieb, nach Klassen scharf getrennt, nur für das 21. Jahrhundert."

Tony Parsons sagt, es säßen Leute im Gefängnis, die deutlich weniger Leid angerichtet hätten als die Chefs der Banken, die sich neulich im Fernsehen entschuldigten. Das sei ein sehr unbefriedigendes Schauspiel gewesen, sagt er, ohne echte Reue.

"Ich weiß ja, dass es nichts an den Tatsachen ändern würde, wenn wir ihre Köpfe vor der Nationalbank aufspießen. Aber wir sollten es trotzdem tun. Vielleicht würden wir uns nachher besser fühlen."


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das mit den "Köpfen aufspiessen" ist eine gute Idee :rolleyes: ich würde allerdings,um etwas Farbe ins Spiel zu bringen,nicht nur Basnker nehmen :rolleyes:
Auf den Verlust des Jobs folgt oft die zwangsweise Aufgabe der Wohnung oder des Hauses, weil viele sich mit immer neuen Krediten verschuldet haben und die Raten nicht mehr bezahlen können. Alle sieben Minuten verliert derzeit jemand auf der Insel sein Haus.


...die Verursacher sind die Häuslebauer selbst. Hätten sie nicht gebaut, gäbe es heute keine faulen Kredite.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.812 von Harry_Schotter am 24.02.09 17:21:44Hast Du bitte die Quelle? Kann im Netz nichts finden.

Danke

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.812 von Harry_Schotter am 24.02.09 17:21:44#1

Jede Wette, wenn es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht, wird GB sich wesentlich schneller erholen als die meisten anderen Staaten in Europa.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.966 von goodbuy2003 am 24.02.09 17:38:50Hätten sie nicht gebaut, gäbe es heute keine faulen Kredite.

Genau, und hätte der Hund nicht gekotet, bräuchten wir auch keine Stadtreinigung.

WS
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.966 von goodbuy2003 am 24.02.09 17:38:50#3

"...Alle sieben Minuten verliert derzeit jemand auf der Insel sein Haus..."

Und alle 7 Minuten kauft ein anderer glücklicher Käufer ein preisgünstiges Haus, dass der Vorbesitzer damals überteuert gekauft hat, obwohl er es sich eigentlich gar nicht hätte leisten können...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.004 von Wechselschalter am 24.02.09 17:42:59jo....ohne Sche...kein Leben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.013 von Blue Max am 24.02.09 17:44:26jo, und wenn das Spielrad sich weiterdreht, kann die selbe Bank noch mehr Kredite aufs gleiche Haus vergeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.966 von goodbuy2003 am 24.02.09 17:38:50Dann sind aber die Kunden der Banken auch schuldig... weil sie ihr Geld auf dem Konto liegen lassen haben und damit dem Häuslebauer indirekt einen Kredit gewährten?
Sorry, die Quelle ist www.spiegel.de


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Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.122 von TyphoonRally am 24.02.09 17:57:06alle sind schuldig!!!

..die Gier und Dummheit der Leute geht quer durch die Bank!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.155 von goodbuy2003 am 24.02.09 18:01:22#13

Man könnte auch mit Ex-Bundeskanzler Schröder(SPD) sagen:

"Die Mitnahmentalität zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten."


Soll ja sogar Ex-Bundeskanzler geben, die den ein oder anderen Nebenjob als russischer Rohrverleger, schweizer Zeitungskoluminist, hochbezahlter Redner usw "mitnehmen"...

:eek:
Bin mal gespannt wann sie die ersten Verantwortlichen vor den Wagen spannen, da freue ich mich jetzt schon. Da wird noch einigen der Arsch auf Grundeis gehen.

Viele Wohlhabende zieht es weg aus den Bonzenvierteln, da ist regelrecht ein Trend zu verzeichnen der sich immer mehr beschleunigt.

...warum wohl????
Countdown zum Chaos: Britische Polizei warnt vor schweren Unruhen im Land - noch in diesem Jahr
Udo Ulfkotte

In Großbritannien verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage von Tag zu Tag. Extrem rechte und extrem linke Gruppen nutzen die Lage für sich, um Anhänger zu rekrutieren. Die Polizeiführung warnt die Regierung nun vor den Folgen.

David Hartshorn ist einer der ranghöchsten britischen Polizisten. Er ist bei der britischen Polizei für die öffentliche Sicherheit und Ordnung verantwortlich. Der Mann neigt nicht zu Gefühlsausbrüchen und zu Übertreibungen. Doch wenn er an die kommenden Monate denkt, dann umtreibt ihn große Sorge. Die Mittelklasse des Landes, jene Menschen, die nie zuvor auf die Idee gekommen wären, auf den Straßen an gewalttätigen Demonstrationen teilzunehmen, werde schon in wenigen Monaten randalierend durch britische Städte ziehen – sagt David Hartshorn. In den 1980er-Jahren hatte es schon einmal gewalttätige Massenproteste im Land gegeben – die Regierung erinnert sich nur noch mit Schrecken daran. Und Hartshorn sagt, das alles stehe dem Land nun wieder bevor. Grund: Die britische Mittelschicht verliert alles: Wohnung, Haus, Auto – einfach weg wegen der Wirtschaftskrise. Und die Zukunft und Hoffnung auf eine Besserung der Lage – auch einfach weg. Ebenso die Altersversorgung. Viele Briten haben ihre Altersversorgugn in Fonds angelegt – und auch die bricht nun zusammen. Nur die Sozialhilfeempfänger werden weiter ihr Geld bekommen, die Mittelklasse muss sehen, wo sie bleibt. Das schürt den Hass.

Immer mehr Briten können also ihre Kredite nicht zurückbezahlen, weil sie ihre Jobs verlieren. Und sie sehen ausländische Arbeiter und Zuwanderer, die im Land Arbeitsplätze haben, weil sie weniger Lohn fordern. Das schürt den Hass. »Britische Arbeitsplätze für britische Arbeiter« – das war die Parole, mit der vor wenigen Tagen erst an vielen Orten zehntausende Briten demonstrierend durchs Land zogen. Die Regierung bekundete Verständnis für die Demonstranten, versprach Besserung. Und die Demonstranten gingen erst einmal wieder nach Hause. Aber statt besser wird es schlimmer – Tag für Tag.

Britsche Geheimdienstberichte – so David Hartshorn – zeigen nun klar Vorbereitungen von verschiedenen Aktivisten für gewalttätige Massenproteste. Und die könnten in einen Bürgerkrieg münden. Es wird ein merkwürdiges Gemisch geben, das da aufeinanderprallen wird: Linke Aktiviten, Zuwanderer und Umeltschutzaktivisten werden die eine Seite bilden, extrem rechte Gruppen wie die Kampftruppe Combat 18 und ihre Anhänger die andere. Und dann wird passieren, was in den letzten Monaten auch schon Griechenland und einige andere EU-Staten erlebt haben: das Chaos bricht aus und die Lage wird unkontrollierbar. Schwere Revolten und Bürgerkrieg in einigen Städten.


Montag, 23.02.2009

Kategorie: Allgemeines, Geheimdienste, Wirtschaft & Finanzen
© Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Kopp Verlag, Rottenburg :laugh:

Ja, nee, is klar und an Nikolaus kommt MadMax vorbei!
CIA-Chef Michael Hayden erwartet Bürgerkriege in Europa

Udo Ulfkotte

Am 3. April 2008 hatten wir exklusiv über eine geheime Studie der CIA berichtet, nach der die CIA intern spätestens um das Jahr 2020 herum in vielen europäischen Ballungsgebieten Bürgerkriege erwartet. Einige haben unserer Redaktion deshalb »Panikmache« und nicht belegbare »Spekulationen« vorgeworfen. Zu jenem Zeitpunkt war die CIA-Studie noch als geheim eingestuft. Nun ist CIA-Chef Michael Hayden selbst an die Öffentlichkeit getreten – und warnt eindringlich vor den sich abzeichnenden Bürgerkriegen im Herzen Europas ...


"Bereitet euch auf den wahrhaftigen Holocaust vor!"

CIA-Chef Hayden wird von der renommierten Zeitung Washington Post mit den Worten zitiert, Europa werde weiterhin ein starkes Anwachsen der moslemischen Bevölkerungsgruppe zu verzeichnen haben. Zugleich würden die Geburtenzahlen der alt eingesessenen europäischen Bevölkerung weiter sinken. Die Integration dieser moslemischen Migranten werde die europäischen Staaten vor große Herausforderungen stellen – und das Potential für Bürgerkriege und Extremisten deutlich erhöhen (Quelle: Washington Post Mai 2008). Hayden machte diese Aussage bei einer öffentlichen Rede an der Kansas State University.

Der CIA-Chef machte damit die Zusammenfassung einer von uns schon am 3. April 2008 zitierten CIA-Studie aus dem Frühjahr 2008 über Globalisierung, Migration und drohende Bürgerkriege zum ersten Mal öffentlich. In der von KOPP EXKLUSIV schon im April vorgestellten CIA-Studie wird die »Unregierbarkeit« vieler europäischer Ballungszentren »etwa um das Jahr 2020 herum« prognostiziert. In Deutschland fallen darunter angeblich: Teile des Ruhrgebietes (namentlich erwähnt werden etwa Dortmund und Duisburg), Teile der Bundeshauptstadt Berlin, das Rhein-Main-Gebiet, Teile Stuttgarts, Stadtteile von Ulm sowie Vororte Hamburgs.

Ähnliche Entwicklungen sieht die CIA für den gleichen Zeitraum in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Italien. Die Studie spricht von »Bürgerkriegen«, die Teile der vorgenannten Länder »unregierbar« machen würden. Hintergrund der Studie sind Migrationsbewegungen und der mangelnde Integrationswille von Teilen der Zuwanderer, die sich »rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume« erkämpfen und diese gegenüber allen Integrationsversuchen auch mit Waffengewalt verteidigen würden. Die CIA behauptet vor diesem Hintergrund, dass Teile Europas »implodieren« und die Europäische Union in ihrer derzeit bekannten Form wohl auseinander brechen werde.

Die CIA ordnet schwere Jugendunruhen, wie sie sich in den letzten Monaten in französischen Vorstädten, in den Niederlanden, in Dänemark, Großbritannien und Schweden ereignet haben, als »Vorboten« dieser kommenden Bürgerkriege ein. In den kommenden Jahren werde die Kriminalität unbeschäftigter Kinder von Zuwanderern steigen, die steigenden Sozialausgaben der europäischen Staaten würden nicht reichen, um diese Bevölkerungsgruppe dauerhaft ruhig zu stellen.

Die CIA-Studie weist darauf hin, dass schon jetzt in einigen europäischen Staaten bis zu 70 Prozent der inhaftierten Straftäter (beispielsweise in Spanien wie auch in Frankreich) aus dem islamischen Kulturkreis stammen. Europa werden von einem beachtlichen Teil der Migranten als schwach und dem Untergange gewidmet gesehen. Die Gesetze, Werte und Normen würden nicht anerkannt. Damit steige das Unruhepotential für die kommenden Jahre beachtlich.

Sonntag, 04.05.2008

Kategorie: Allgemeines, Geostrategie, Enthüllungen, Geheimdienste, Akte Islam
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Unruhige Zeiten – Europa bereitet sich auf wachsende innere Spannungen vor

Udo Ulfkotte

Das kleine Island hat keine Armee, keine Marine und keine Luftwaffe. Doch Island hat eine Bereitschaftspolizei. Eigentlich wollte man auch diese abschaffen. Nun ist sie die einzige Truppe, die die Regierung noch vor dem lynchwütigen Mob beschützen kann. In Island hat die Regierung Angst vor der eigenen Bevölkerung. Nachdem nur die Bereitschaftspolizei den isländischen Premier Geir Haarde aus seinem Auto vor dem lynchwütigen Mob retten konnte, hat dieser nachgegeben – und für Mai 2009 Neuwahlen angekündigt. Er selbst steht für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Zum ersten Mal musste eine Regierung wegen der Unruhen Neuwahlen ankündigen (eigentlich hätten die Isländer erst 2011 wieder wählen müssen). Und Island ist kein Einzelfall. Überall entstehen in diesen Wochen innereuropäische Brandherde, die man noch vor wenigen Monaten für völlig unmöglich gehalten hätte. Von Lettland bis Bulgarien und von Spanien bis Griechenland haben Politiker Angst vor der zunehmend unruhigen Bevölkerung. Dabei ist das, was derzeit passiert, nach Angaben von Fachleuten nur ein müder Vorgeschmack auf wirklich unruhige Zeiten. Spätestens, wenn die europäischen Regierungen den Menschen sagen müssen, dass es vor dem Hintergrund leerer Kassen keine gewohnten Renten- und Krankenversicherungszahlungen, keine Hochschul- oder Ausbildungsangebote mehr geben wird, spätestens dann dürfte es für die Regierenden wahrlich ungemütlich werden.

Als der Wirtschaftsprofessor Max Otte im Jahre 2006 das Manuskript für sein Buch Der Crash kommt verfasste, da wurde er von vielen nur müde belächelt. Otte hatte in Princeton promoviert und prognostizierte ganz merkwürdige Dinge: einen bevorstehenden Banken- und Börsencrash, eine beispiellose Rezession, die Verstaatlichung von Banken, zweistellige Inflationsraten und vor allem – das sich abzeichnende Ende der Sozialstaaten. Otte schrieb in der ersten Auflage seines 2007 erschienenen Buches etwa: »Können Sie sich vorstellen, dass der Staat in vielen Bereichen (Krankenversorgung, Rentenversicherung, Schulen und Hochschulen) seine Leistungen in einem heute überhaupt noch nicht diskutierbaren Ausmaß einschränken wird?« 2007 lachte man noch darüber. Inzwischen tritt jedoch Kapitel für Kapitel ein, was Otte ganz unaufgeregt vor der Krise aufgeschrieben und prognostiziert hatte. Seine Wirtschaftsprognose wurde zu einem Mega-Bestseller. Und den Kritikern ist das Lachen längst im Halse stecken geblieben.

Parallel dazu wächst überall in Europa die Angst vor um sich greifenden sozialen Unruhen. Kapital ist ein scheues Reh. Und eine jede Regierung will derzeit als sicherer Investitionsstandort gelten und ausländische Investoren nicht durch wachsende innere Spannungen abschrecken. Wirtschaftsschlagzeilen wie »Emerging social unrest threatens foreign investors« (Quelle: Reuters, 15. Januar 2009) machen sich da nicht wirklich gut.

Die britische Zeitung Times sieht über Europa ein neues unruhiges Zeitalter heraufziehen, ein Zeitalter von Bürgerkriegen und inneren Unruhen. So wie eine 68er-Generation das heutige Bild Europas geprägt habe, so werde in den nächsten Jahren eine 2009er- Generation ein neues Europa prägen – allerdings handele es sich nunmehr um eine Generation, die nicht mehr die geringsten Perspektiven und wahrlich nichts mehr zu verlieren habe. »New age of rebellion and riot stalks Europe« heißt ein entsprechender Bericht der Times. Und auch der renommierte Economist überschreibt seine entsprechenden Berichte zu den drohenden schweren europäischen Unruhen in diesen Tagen mit Überschriften wie »To the barricades«, »And worse to come« oder »A time of troubles and protest«. In deutschen Zeitungen hat man den Wind des Wandels eher noch nicht vernommen.

Dabei gibt es längst schon einen neuen Klassenkampf inmitten Europas. Und immer mehr Bürger sind dazu bereit, mit nie gekannter Gewalttätigkeit auf die Straßen zu gehen.

Bei einem Besuch des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in einer Stadt in der Normandie musste die Polizei erst vor wenigen Tagen unter Einsatz von Tränengas eine Demonstration auflösen. Die Gewerkschaften werden in Frankreich immer militanter, sie erzwangen schon die Schließung eines Pariser Bahnhofs und brachten den Nahverkehr in Marseille zum Erliegen. Die Bürger sind in Frankreich bereit, auf die Barrikaden zu gehen. In Spanien ist es nicht anders. In Spanien, schon jetzt das Land mit der höchsten Arbeitslosenquote in der Europäischen Union, hat die Furcht um den Arbeitsplatz die Sorge vor Terrorismus abgelöst. Im Herbst werden die ersten Arbeitslosen von der Arbeitslosenhilfe in die weniger grosszügige Sozialhilfe umgeschichtet. Und der Hass der arbeitslosen Spanier richtet sich in erster Linie gegen die illegalen Einwanderer. Konflikte sind programmiert.

Selbst in eigentlich eher ruhigen europäischen Gefilden braut sich etwas zusammen: Wer vor einigen Monaten schwerste innere Unruhen in der isländischen Hauptstadt Reykjavik prognostiziert hätte, den hätte man wohl für verrückt erklärt. Inzwischen ist Island bankrott. Und Woche für Woche erschüttern schwere Unruhen die Insel. Premierminister Geir Haarde kann von Glück sagen, wenn die Isländer nur mit faulen Eiern und Konservendosen nach ihm werfen. Im Eingang zu seinem Amtssitz entzünden sie immer wieder symbolische Feuer, kein Zweifel: wenn sie ihn lebend kriegen, würden ihn manche Isländer inzwischen gern lynchen. Der Mann hat nun seinen Rücktritt für Mai 2009 erklärt. Er wurde von der Entwicklung schlicht überrollt.

Nicht anders sah es Mitte Januar 2009 es in der lettischen Hauptstadt Riga aus: Brennende Autos, Tränengas und Plünderungen – so kannte man das beschauliche Riga bislang nicht. Seit 1991 gab es in Lettland keine Straßenschlachten mehr. Und nun das: Rund 1.000 Letten versuchten in das Parlament zu gelangen. Die überforderte lettische Polizei flüchtete vor den Demonstranten. Sie konnte die Menge jedenfalls nicht davon abhalten, bis zum Haupttor des Parlaments vorzudringen. Die Scheiben des Parlaments wurden eingeworfen. Geschäfte wurden demoliert und geplündert; überall in der Innenstadt von Riga lagen Glassplitter und Pflastersteine auf den Straßen.

Auch in Russland stehen die Zeichen wieder auf Gewalt, dort wurden gerade erst – ohne westliche Kameras – Volksaufstände unzufriedener Bürger brutal niedergeschlagen. Beispiel Wladiwostok: Sondereinheiten der Miliz wurden kurz vor Weihnachten in diese fernöstliche Stadt gebracht. Dort gab es am 21. Dezember 2008 Demonstrationen gegen die Erhöhung der Einfuhrzölle für importierte ausländische Autos – in dieser Region stammen sie vor allem aus Japan, weil die Transportwege vom Westen voller Nadelöhre sind. Die Demonstrationen wurden mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen. Die Männer, die diese Arbeit verrichteten, kamen von einer Sondereinheit bei Moskau. Auch in Jekaterinburg und in anderen russischen Städten gehen Menschen in diesen Tagen auf die Barrikaden.

In jedem der dargestellten Länder sind die Ursachen für die Unzufriedenheit andere. Dennoch gibt es eine Übereinstimmung – Heerscharen unzufriedener Jugendlicher. Ohne sie müssten die Regierungen die Proteste auf Dauer nicht ernst nehmen. Man kann diese Perspektivlosigkeit an einem Beispiel deutlich machen: 21,2 Prozent der 15 bis 24 Jahre alten Griechen sind arbeitslos. In der Gruppe der 25 bis 34 Jahre alten Griechen sind nur 10,5 Prozent arbeitslos. Die fetten, guten Jahre sind schlagartig vorbei. Das spüren die Jugendlichen in Lettland, das spüren sie in Frankreich und das macht sie in Island wie auch in Spanien wütend.

Erinnern Sie sich nun noch einmal an die eingangs zitierten Worte des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Max Otte. Wann also sollte die Bundesregierung der Bevölkerung sagen, dass auch die deutschen Jugendlichen mit hoher Dauerarbeitslosigkeit, hohen Inflationsraten, ohne Aussichten auf eine anständige Renten- oder Krankenversorgung und mit der Perspektive auf Schulen, die geschlossen werden müssen, werden dauerhaft leben müssen? An dem Tag, an dem die Bundesregierung den Wählern die Wahrheit sagt, werden auch in Deutschland die Jugendlichen auf die Barrikaden gehen. Und das nicht nur für einen Tag.

Während die Bundesregierung sich mit »Abwrackprämien« und anderen kurzfristigen Wohltaten bis zu den Wahlen retten will, progonostizieren die führenden Vertreter der Europäischen Union für dieses Jahr überall in der EU schwere soziale Unruhen – Unruhen, wie es sie in Europa seit mehr als 100 Jahren nicht gegeben hat. Die EU hat nun in Brüssel eine »Beobachtungsstelle« für innere Unruhen eingerichtet. Dort sollen die Erkenntnisse der nationalen Geheimdienste über die Unzufriedenheit der Bevölkerung zusammengeführt werden. Das alles hat (noch) keine gesetzliche Grundlage, aber die Entwicklung vollzieht sich schneller, als die EU-Repräsentanten handeln können.

Die EU-Regierungen verstehen nicht, warum Unruhe-Herde, die man eigentlich »befriedet« glaubte, immer wieder aufs Neue aufbrechen. So wie in Griechenland. Seit mehr als vier Wochen randalieren dort immer wieder Menschen in der Hauptstadt Athen. Die EU glaubte die Unruhen abhaken zu können – doch sie dauern an. Brandbomben, die auf Polizisten geworfen werden, geplünderte Geschäfte – das ist inzwischen Alltag in Athen.

Vor wenigen Wochen (im Dezember 2008) hatte in den USA der National Intelligence Council (NIC) – das ist eine »Denkfabrik« der CIA und anderer amerikanischer Geheimdienste – eine Studie über die im Jahre 2025 voraussichtlich herrschende »Weltordnung« vorgestelt. Die Studie heißt Global Trends 2025 und aktualisiert die Geheimdienst-Reihe mit den Studien Global Trends 2015 und Global Trends 2010. In allen diesen Studien werden schwere innere soziale Unruhen für die Ballungsgebiete der Europäischen Union, die diese an den Rand des Zusammenbruchs bringen könnten, vorausgesagt. Allerdings erst für die Jahre ab 2013. Dass die EU nun schon im Frühjahr 2009 in Brüssel ein Beobachtungszentrum für schwere innere soziale Unruhen einrichten muss – das konnten sich die Verfasser der NIC-Studie selbst vor zwei Monaten noch nicht vorstellen.

Überall zeigt die Entwicklung derzeit nur in eine Richtung – in den Abgrund. Und Europäer haben noch nicht einmal ansatzweise begriffen, was in den nächsten Monaten auf sie zukommen wird. Beispiel Immobilien. Der US-Immobilienmarkt macht derzeit vor, worauf sich auch die Europäer in den Ballungsgebieten werden einrichten müssen: Häuser, die für null Euro zu verkaufen sind. Was auf den ersten Blick wie ein schlechtes Geschäft für die bisherigen Hauseigentümer klingt, hat einen knallharten Hintergrund, doch der Reihe nach. Nehmen wir eine durchschnittliche amerikanische Industriestadt wie Detroit. In der Stadt der Automobilbauer sind die Träume der Menschen geplatzt. Zehntausende Menschen können sich dort ihre ganz normalen Unterkünfte schlicht nicht mehr leisten. Der Durchschnittspreis für ein Haus in einem Vorort von Detroit ist in den letzten zwölf Monaten um 50 Prozent gefallen. Aber die Nebenkosten für die Häuser bleiben nicht nur bestehen – sie steigen.

Derzeit stehen in Detroit 1.228 Häuser zum Verkauf, die weniger als 10.000 Dollar kosten und 209 Häuser für weniger als 1.000 Dollar. Zudem gibt es nicht wenige Eigenheime, die nur einen oder gar null Dollar kosten. Die Zeitung Denver Post hat gerade erst einen Artikel verfasst über schöne Häuser, die in Detroit absolut zum Nulltarif zu verkaufen sind. Der Grund? Die Eigentümer können sich die Nebenkosten nicht mehr leisten und rutschen Monat für Monat noch tiefer in die Schuldenfalle – Käufer sind nicht in Sicht. Um ein Ende des Schreckens absehen zu können, verschleudern oder verschenken sie ihre Häuser. In Detroit werden derzeit 30 Häuerblocks verschleudert. Es sind Stadtviertel, in denen die Polizei nicht mehr patrouilliert. Es interessiert niemanden mehr, was dort passiert.

Aus solchen Stadtvierteln werden rechtlose Räume, weil der Staat nicht mehr die Mittel hat, um in solchen Stadtvierteln das geltende Recht durchzusetzen. Diese Stadtviertel werden eine Art temporäre autonome Zone. Menschen besetzen die Häuser und fragen nicht, wem sie gehören. In diesen Straßenzügen setzen nun neue Gruppen ihr Gewaltmonopol durch. Sie bilden eine Subkultur, gewähren Einkommen und Arbeit im Gegenzug für Loyalität. Gangs, die in den Vereinigten Staaten und Europa ganze Stadtviertel übernehmen, sind ein typisches Beispiel für neu entstehende temporäre autonome Zonen. Aber auch die Organisierte Kriminalität beansprucht temporäre autonome Zonen für sich. Der NIS-Bericht Global Trends 2025 spricht in Hinblick auf Europa etwa von »eurasischen kriminellen Gruppen«, die autonome Gebiete der Organisierten Kriminalität in Europa errichten werden. Und er weist auf Parallelgesellschaften islamischer Mitbürger hin, die abgeschottet in einer eigenen Welt mit eigenem Recht und Wirtschaftssystem leben werden.

Banden, Gangs, Organisierte Kriminalität und Parallelgesellschaften werden also künftig ein Gegengewicht zu einem vom Verfall gezeichneten Europa bilden. In Mexiko erleben wir in diesen Wochen, wie schnell dieser Verfall von einem funktionierenden Staatswesen zu einem sich auflösenden Staat gehen kann. El Paso ist eines der besten Beispiele dafür. Dort nehmen die Einwohner inzwischen das Gesetz in die eigene Hand und üben Lynchjustiz. In Tijuana, nur einen Steinwurf vom amerikanischen San Diego entfernt, sieht es nicht besser aus. Mehr als 800 Menschen wurden im vergangenen Jahr allein in Tijuana ermordet. Amerikanische Marines dürfen von sofort an nicht mehr über die Grenze nach Tijuana – das ist zu gefährlich. So sieht es aus, wenn Staaten und staatliche Autorität in Windeseile zerfallen. Die Europäer täten gut daran, sich mit dieser Entwicklung sehr schnell zu beschäftigen. Denn sie wird ganz sicher ein Teil der europäischen Zukunft sein.

In den Vereinigten Staten packen die Bürger die Probleme derweilen offensiv selbst an. In immer mehr Städten bilden weiße Amerikaner Gruppen, die sich zu Wachmannschaften zusammen schließen und vor allem nachts in den eigenen Wohnvierteln patrouillieren. Ihr Ziel sind vor allem "Hispano-Gangs", die seit dem wirtschaftlichen Verfall der Vereinigten Staaten überall wie Pilze aus dem Boden schießen und Straftaten verüben. Auch hier können Europäer die Entwicklung, die sich bald wohl schon auch in europäischen Wohnvierteln abspielen dürfte, schon einmal studieren.

Samstag, 24.01.2009

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Großbritannien will Pressefreiheit einschränken und Zensur einführen

Udo Ulfkotte

Kein anderes europäisches Land marschiert schneller in Richtung eines Überwachungsstaates als Großbritannien. Britische Medien berichten über jeden neuen Schritt auf diesem Weg. Und britische Parlamentarier stehen nun unter erheblichem Druck der Geheimdienste, die Pressefreiheit aus Gründen der nationalen Sicherheit einzuschränken und die Zensur einzuführen.
Seit vielen Jahren schon ärgern sich britische Geheimdienste, dass manch eine ihrer Geheimoperationen irgendwann in den Zeitungen auftaucht – und hinterfragt wird. In Großbritannien hat investigativer Journalismus eine lange Tradition. Und Geheimdienste wie auch die Regierung wissen das nicht in jedem Falle zu schätzen. Es gab viele Fälle, bei denen sich die britische Regierung über unschöne Medienberichte ärgerte – vor allem, wenn diese die außenpolitischen Beziehungen gefährdeten. Einer dieser unschönen Berichte brachte den Staat an den Rand einer inneren Krise – immerhin berichteten die investigativen britischen Journalisten, der saudische Prinz Bandar Bin Sultan habe mehr als zwei Milliarden Dollar Bestechungsgelder aus London im Gegenzug für den Kauf britischer Waffen erhalten. Und der frühere Premierminister Tony Blair ordnete an, dass die kriminellen Geschäfte nicht weiter aufgeklärt werden durften.

Es gab viele unschöne Berichte aus einer geheimnisvollen Welt, die dem Normalbürger normalerweise verschlossen ist. Britische Zeitungsleser erfuhren etwa, dass Muslime mitten in Großbritannien einen britischen Soldaten entführen und ihm vor laufender Kamera in einer Garage in Birmingham den Kopf abschneiden wollten. Investigative Journalisten erfuhren frühzeitig von dem Vorhaben – und berichteten darüber. Das fanden weder die britischen Dienste noch die Regierung gut, immerhin diente die journalistische Berichterstattung nicht den Integrationsbemühungen.

Eigentlich, so die Auffassung der Regierung, müsse die Bevölkerung solche Dinge doch gar nicht erfahren. Es sei im »nationalen Interesse«, dass diese geheim blieben. Durchschnittlich alle sechs Wochen verhindern britische Geheimdienste derzeit einen schweren Terroranschlag von Islamisten im Land – und halten es geheim, weil es sonst die Bevölkerung beunruhigen würde.

Vor diesem Hintergrund sind investigative Journalisten hinderlich. Und deshalb drängt das Intelligence and Security Committee – das dem deutschen Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) entspricht – nun alle Abgeordneten und Minister dazu, möglichst schnell und umfassend die Pressefreiheit einzuschränken und im »nationalen Interesse« weitere Möglichkeiten zur Zensur einzuführen. Aus der Regierung wurde nun bekannt, es werde erheblicher Druck auf die Minister ausgeübt, die Zensur einzuführen. So solle über Polizei- und Geheimdienstaktionen nicht mehr berichtet werden dürfen, wenn dieses nicht im nationalen Interesse sei.

Britische Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm gegen diese Entwicklung. Zwar mag es durchaus in bestimmten Fällen im nationalen Interesse der britischen Regierung sein, nicht über bestimmte Vorkommnisse zu berichten. Deshalb gibt es jedoch einen Gesprächskreis führender Medien mit Geheimdiensten und Polizeiführungen, in denen auf Zuruf sehr schnell Übereinstimmung erzielt werden kann, über welche Ereignisse man im (seltenen) Einzelfall noch nicht berichtet. Es gibt einen Grund für die Verärgerung der Menschenrechtsorganisationen über die sich abzeichnende Entwicklung: Die beabsichtigte Zensur würde dazu beitragen, unschuldig ins Visier von Polizei und Diensten Geratene zu rehabilitieren. Wenn – wie in Nottingham geschehen – ein Student nur deshalb festgenommen und über Tage hin als Terrorverdächtiger eingesperrt wird, weil er frei zugängliche Anleitungen zum Bombenbau im Internet angeschaut hat, dann kann es hilfreich sein, dass investigative Journalisten den »Fall« aufgreifen und unabhängig von Behörden nachrecherchieren, welchen Hintergrund der Student hat. Im vorliegenden Falle kam der Student aus Nottingham nach der Medienberichterstattung sofort wieder auf freien Fuß. Der Student hatte die Anleitungen zwar auf seinen Rechner geladen. Das machte den Sicherheitsapparat auf ihn aufmerksam. Aber der Student schrieb an seiner Doktorarbeit und zwar zum Thema »Internet und Terrorgefahren«. Er wollte aufzeigen, wie leicht es ist, im Internet Anleitungen zum Bombenbau zu finden. Und dann wurde er verhaftet. Zukünftig dürften britische Journalisten wohl nicht mehr über solche Fälle schreiben – mit ungewissen Folgen …

Montag, 10.11.2008

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Mysteriöse Gefängnisbusse in der Wüste

Ellen Brown

Leere Gefängnisbusse fahren in der Gegend um Tucson (Arizona) herum. Bereiten sich der Sicherheitsdienstleister »Wackenhut« und das US-Heimatschutzministerium (DHS) auf Bürgerunruhen vor?

Bei einem kürzlichen Besuch in der Stadt Tucson, wo ich einen Vortrag über die Reform des Währungssystems hielt, erzählte man mir von seltsamen Vorgängen in diesem Wüstengebiet, die mich sehr beunruhigen. Wie es scheint, entstand vor gut einem Jahr am Rande der Stadt ein neues Industrieunternehmen. Es steht in einem abseits gelegenen Gewerbegebiet und sieht aus wie ein Busdepot. Umgeben ist das neue Industriegelände von einem imposanten Sicherheitszaun, und es gibt keinerlei äußere Anzeichen (Schilder, Plaketten etc.) mit Informationen darüber, was in diesem Unternehmen produziert wird. Doch schon bald wurde klar, dass auf diesem Gelände eine Flotte von Gefängnisbussen für ihren Einsatz ausstaffiert wurde. Ungefähr 30 gebrauchte Busse der Stadt Tucson wurden umgebaut; an ihren Fenstern wurden Gefängnisgitter angebracht, die Busse wurden frisch lackiert und ihre Seitenwände erhielten das Logo »Wackenhut G4S«.

Die Vorgänge in diesem neuen Unternehmen von Wackenhut sind rätselhaft. Tag und Nacht werden die leeren Gefängnisbusse in der Gegend umhergefahren, wobei offenbar laut vertraglicher Vereinbarung mit dem Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) die zurückgelegten Strecken aufgezeichnet werden. Nicht nur in der Stadt Tucson sind viele dieser Busse zu sehen, sondern auch auf abseits gelegenen Wüstenstraßen bzw. -pisten. Komischerweise sind diese Busse praktisch immer leer; außer dem Fahrer und einer Begleitperson befindet sich bei diesen Fahrten niemand an Bord.

Ein Blick in die Geschichte der Firma Wackenhut ist zur Erklärung vielleicht hilfreich. Der 1954 von George Wackenhut gegründete Dienstleister Wackenhut Services stellt der US-Bundesregierung und den Regierungen der Bundesstaaten Sicherheitspersonal für die Gefängnisse zur Verfügung. Angeblich war Herr Wackenhut selbst ein ausgesprochener Streithahn, der sich einmal sogar mit einem seiner Geschäftspartner eine handfeste Schlägerei lieferte. Die Firma Wackenhut Services, die heute dem dänischen Unternehmen G4S gehört, steht in dem üblen Ruf, Schläger für ihre Geschäfte anzuheuern. Man sagt ihr nach, es sei schwierig zu entscheiden, wer von den an ihren Operationen beteiligten Personen gefährlicher sei: die Gefängnisinsassen oder das Sicherheitspersonal.

Ursprünglich dachten Beobachter der Szene, der Zwecke dieser neuen Geschäftstätigkeit von Wackenhut bestehe darin, Gefängnisbusse für den Einsatz in anderen Teilen der USA herzurichten bzw. auszustaffieren. Doch schon bald stellte man fest, dass keiner dieser Busse das Depot in Tucson verließ. Vor kurzem hat ein Spaziergänger beobachtet, dass sich auf dem Firmengelände etwas ereignete, was wie eine Übung aussah. Seltsamerweise war der ganze Hof des Depots an einem Samstag, spätabends um 22.30 Uhr, voll erleuchtet; alle 30 Busse wurden hin- und hergefahren, und die Fahrer und Wachen rannten über den Hof. Das wirft die Frage auf: Auf welchen Einsatz haben sie sich vorbereitet? Die Firma Wackenhut hat sich niemals offiziell bei der Stadt vorgestellt und die Lokalzeitungen haben nie über die Anwesenheit dieser Firma in Tucson berichtet. Das Anwerben von neuem Personal wird diskret über das Internet abgewickelt und eine desinteressierte Öffentlichkeit hat kaum von diesem Dienstleister Notiz genommen.

Unter den Wenigen, die sich aber doch für diese Vorgänge interessieren, sind einige der Meinung, dieses Gefängnisbusdepot gehöre zur Infrastruktur der US-Grenzsicherung. Doch wenn das so wäre, wo sind denn dann die illegalen Ausländer? Warum fahren die Busse immer ohne Insassen? Mit welchem Argument wird gerechtfertigt, dass Unmengen an Dieselkraftstoff verbrannt werden, um 30 klapprige, stinkende Busse Tag und Nacht ohne Insassen herumfahren zu lassen?

Bei diesem Puzzle gibt es aber noch ein weiteres interessantes Mosaiksteinchen. In der trostlosen Gegend zwischen Phoenix und Tucson liegt eine kleine Stadt namens Florence (Arizona), deren Bewohner hauptsächlich Sträflinge sind. Seit Jahrzehnten ist dieses Florence Sitz von zwei der größten Bundes- und Landesgefängnisse im Bundesstaat Arizona; und 2007 wurde hier noch zusätzlich ein riesiges neues DHS-Gefängnis gebaut. Wie die Busse der Firma Wackenhut, so wurde auch diese schmucke neue Strafanstalt, die buchstäblich bis zum Horizont reicht, von der allgemeinen Bevölkerung nicht wahrgenommen – und ihre Existenz wurde den Bewohnern der Stadt auch nie offiziell bekanntgegeben. Eine neue Einrichtung, um illegale Ausländer einzusperren? Man kann sich kaum vorstellen, dass in den USA für einen solchen Zweck ein derart teures Infrastrukturprojekt gebaut wurde, zumal die Politik der US-Regierung doch einfach nur darin bestand, illegale Ausländer in ihre jeweiligen Heimatländer abzuschieben.

Sieht man einmal vom Etikettenschwindel und der offensichtlichen Verschwendung (von Steuergeldern und Energie) ab, dann stecken hinter den merkwürdigen Vorgängen in dieser Gegend ganz finstere Absichten. Warum diese offensichtliche Geheimniskrämerei?

Seit den katastrophalen Terroranschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 hat das US-Heimatschutzministerium (DHS) geradezu monströse Ausmaße angenommen und beansprucht im laufenden Jahr 2009 ungefähr 50 Milliarden Dollar aus dem Bundeshaushalt. Zum DHS gehört auch die Bundesnotstandsbehörde FEMA (Federal Emergency Management Agency), die im Herbst 2005 für dicke unrühmliche Schlagzeilen sorgte, weil sie bei der Flutkatastrophe Katrina in New Orleans so eklatant versagte. Al Martin, ein pensionierter Beamter des Marinegeheimdienstes und früheres Mitglied im Stab der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, hat kürzlich die Remilitarisierung der FEMA mit im Zuge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs erwarteten Bürgerunruhen in Verbindung gebracht. Im November 2005 schrieb er in dem Informationsbrief Behind the Scenes in the Beltway (etwa: Hinter den Kulissen in Washington):

»FEMA wird jetzt als Bundesbehörde aufgewertet, und mit der Inkraftsetzung des Gesetzes PATRIOT Act III, das einen Zusatz enthält, der das Posse-comitatus-Gesetz [das den Einsatz der US-Streitkräfte im Inland verbietet] außer Kraft setzt, wird die Bundesnotstandsbehörde FEMA remilitarisiert und erhält die Befugnisse einer Militärpolizei … Warum dieser ganze Aufwand? Warum geht das Regime den Weg in Richtung eines militarisierten Polizeistaates und einer Diktatur? Der Präsident des Rechnungshofes David Walker hat den Grund genannt: es ist fraglich, ob die USA nach 2009 überhaupt noch weiterhin ihre Schulden bezahlen können. Wenn auch der Durchschnittsbürger möglicherweise nicht versteht, was das heißt: wenn die USA ihre Schulden nicht mehr bedienen können, werden sie wirtschaftlich kollabieren. Unser Staat wäre schlicht und einfach bankrott. Und die einzige Art und Weise, wie die Regierung eines wirtschaftlich kollabierten Staates funktionieren und die staatliche Kontrolle aufrechterhalten kann, ist mithilfe einer Militärdiktatur.« (*)

Natürlich könnte es für die Vorgänge in Tucson eine andere, viel harmlosere Erklärung geben. Und jeder, der in der Nähe von einer dieser Einrichtungen lebt, sollte nach einer solchen Erklärung fragen und darauf bestehen, dass er sie erhält. Unterdessen sollten die bedenklichen Implikationen dieser Vorgänge aber auf jeden Fall als Rechtfertigung dienen, nach alternativen Geldquellen zu suchen, um die Haushaltslücken decken und die Bundesschulden abtragen zu können. Es gibt andere Wege, die Schuldenlöcher der Nation zu stopfen, als sich auf den abnehmenden Appetit der Chinesen und Japaner auf US-Wertpapiere zu verlassen. Einige innovative Möglichkeiten zur Begleichung der Bundesschulden und zur Finanzierung von Präsident Obamas neuem Paket zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft werde ich in zukünftigen Artikeln vorstellen. Bleiben Sie dran.

Quelle: * Al Martin, »FEMA, CILFs and State Security: Shocking Updates«, im Internet unter: www.almartinraw.com (28. November 2005).

Sonntag, 25.01.2009

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Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.966 von goodbuy2003 am 24.02.09 17:38:50...die Verursacher sind die Häuslebauer selbst. Hätten sie nicht gebaut, gäbe es heute keine faulen Kredite.


Soll das heißen das man nur einen so hohen Kredit bekommen sollte, denn man mit H4 bezahlen kann ?

Und wo soll irgendwann der Aufschwung herkommen, wenn nicht auf Pump ?

Wieviele Häuser oder Wohnungen werden wohl in D ohne Kredit gebaut ?


So kann eigentlich nur einer rausschwätzen der (noch) einen Sicheren Job hat eventl. Beamter ?

Gruß Kramerbau

Ps: Für mich sieht es so aus, als ob die Verursacher---die Banken, aus dieser Krise, als die großen Gewinner hervorgehen werden :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.013 von Blue Max am 24.02.09 17:44:26von Blue Max:
"...Alle sieben Minuten verliert derzeit jemand auf der Insel sein Haus..."

Und alle 7 Minuten kauft ein anderer glücklicher Käufer ein preisgünstiges Haus, dass der Vorbesitzer damals überteuert gekauft hat, obwohl er es sich eigentlich gar nicht hätte leisten können..."



Und das alles mit auf Pump eingekauften biligen Optionsscheinen auf fallende Aktienkurse und Indizes, die jetzt schön teuer mit mehreren 100 % plus verkauft werden?

... Ein Schelm wer böses dabei denkt ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.643.812 von Harry_Schotter am 24.02.09 17:21:44nun wenigsten brauchen die deutschen malle urlauber sich für dieses jahr keine sorgen um die liegestühle machen und orgens früh aufstehen zum resavieren fällt dan aus wegen fehlenden insulaner:laugh:
Buaaahhhh...wie lange hab ich den Spruch schon nicht mehr gehört..

...Bitte anschnallen und das Rauchen einstellen...

muss wohl so 1997 bei Lufthansa gewesen sein:laugh::laugh::laugh::laugh:
Interessant!
Die CIA erwartet spätestens um das Jahr 2020 herum in vielen europäischen Ballungsgebieten Moslem- Bürgerkriege.

Diese Studie aus Frühjahr 2008 wurde aber vor der Krise erstellt.

Mittlerweile kann man durchaus davon ausgehen, dass es schon eher losgeht.
Ulfkotte und der Kopp-Verlag, alles klar! :laugh:

Ich mach mal mit, weil Faschingsdienstag ist:

:cry:Jammer:cry:Jammer:cry:Jammer:cry:

Die Welt geht unter!

Morgen am Aschermittwoch ist alles vorbei!! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.518 von Harry_Schotter am 24.02.09 18:42:50irgendwie sollte sich die dreckscia mal lieber um eigene belange kümmern, was geht die eigentlich europa an? stellen wir uns denn hin und sagen, was auf die usa alles zukommen wird?

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.646.051 von long rider am 24.02.09 21:46:01jetzt mal im ernst, ist doch ne frechheit.

was hat eigentlich die Cia von ihren prognosen über europa?????????
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.646.297 von curacanne am 24.02.09 22:18:13Mach dich locker, was die CIA in den letzten 60 Jahren vorhergesagt hat, ist selten eingetroffen, das ist ein Grund zum entspannen.

Buchtipp:

]http://www.amazon.de/CIA-ganze-Geschichte-Tim-Weiner/dp/310…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.644.737 von Kramerbau am 24.02.09 19:07:02In D. werden die Wohnungs- und Hauseigetümer durch Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und explodierende Nebenkosten enteignet.

der gläsernen Bürger macht das alles noch viel einfacher!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.646.348 von Sozialphysiker am 24.02.09 22:25:29:)na dann, aber die schaffen doch böses blut, uU helfen sie noch nach:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.646.437 von curacanne am 24.02.09 22:43:18Wenn die sich nicht eingemsicht haben, ist nie was bei rausgekommen, haben die sich eingemischt, meist nur Scheiße. Man sollte diese Gurkentruppe nicht überschätzen.
Ein bisschen Bürgerkrieg inm Heumatland des Knackebrots, Schjweden gefällig? Kuckst du:


Bekanntlich sollen irakische Christen in größerer Zahl auch in der Bundesrepublik angesiedelt werden. Wohin das führen kann, sieht man am Beispiel Södertälje.......

Schwere Brandanschläge in Schweden - "Die Stadt Södertälje brennt"

Udo Ulfkotte

Die schwedische Stadt Södertälje ist die Heimat des Tennisspielers Björn Borg und der Scania-Lastkraftwagen. Früher war es eine beschauliche Industriestadt. Dann wurde sie zu einem Magneten für bestimmte Personen. Und nun stecken sie Södertälje in Brand. Immer schlimmer wüten die Feuerbrünste. Und die Sicherheitsbehörden sind ratlos.



Für deutsche Verhältnisse ist Södertälje mit seinen 60.000 Einwohnern eine kleine Stadt. In Schweden zählt der südwestlich von Stockholm gelegene Ort zu den Großstädten. In Södertälje hat der größte Nutzfahrzeughersteller der Welt, Scania, seinen Sitz und eine große Teststrecke. Und der schwedisch-britische Pharmakonzern AstraZeneca hat in Södertälje seine Forschungsabteilung. Södertälje war bis vor wenigen Jahren eine beschauliche Stadt. Doch nun brennt es in der Stadt. Eine bestimmte Gruppe brennt Södertälje systematisch nieder - in Abständen trifft es immer wieder ein anderes Gebäude.

Supermärkte, Autohäuser, Einkaufszentren und Verwaltungsgebäude - ein Raub der Flammen. Es fing vor wenigen Wochen an in Zusammenhang mit anti-israelischen Demonstrationen, die schnell gewalttätig wurden. Man muss dazu wissen, dass in Södertälje tausende Iraker leben, die in Schweden Asyl bekommen haben. In Södertälje leben fast nur irakische Christen - die irakischen Muslime ziehen alle ins schwedische Malmö. Insgesamt hat Schweden in den letzten Jahren mehr als 100.000 Iraker aufgenommen. Und damit sich sich Schweden grundlegend verändert.

Im Dezember 2008 fing es mit den Bränden in Södertälje an. Da wurde erst das Einkaufszentrum Coop-Forum in Brand gesetzt, dann folgte der Brandanschlag auf ICA-Maxi. Beide brannten bis auf die Grundmauern ab. Es gab Bekennerschreiben, wonach die Supermärkte ihre Waren im Auftarg der US-Amerikaner verkauften. Angeblich richten sich die Brandanschläge in Wahrheit gegen die USA. Die aber haben mit den in Brand gesetzten Gebäuden überhaupt nichts zu tun.

Das alles war erst der Anfang. Allein am vergangenen Mittwoch wurden drei Supermärkte in Södertälje komplett abgebrannt - ein vierter schwer beschädigt. Wo aber liegen die Ursachen?

In Södertälje hatte es ja "anti-israelische Proteste" gegeben, deren Teilnehmer zumeist irakische Christen waren. Linksautonome haben sich ihnen dann angeschlossen. Gemeinsam zogen sie in den vergangenen Wochen immer wieder durch die Stadt und riefen zur "Intifada" - zum bewaffneten Kampf - gegen Israel auf. Die israelische Militäraktion in Gaza ist längst beendet. Nicht so die Wut der Protestierenden. Sie haben in den vergagenen Wochen an jeden Laternenpfahl der Stadt Aufrufe zum Bau von Brandbomben gehängt - und die Bauanleitungen gleich daneben geklebt. Mit Erstaunen und Verwunderung nahmen die Schweden zunächst amüsiert zur Kenntnis, dass Teile der eigenen Bevölkerung nun dazu aufrufen, schwedische Gebäude niederzubrennen. "Globale Intifada" stand auf den Aufrufen. Und die Schweden hielten das zunächst für einen Scherz.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, schreiben die großen englischsprachigen schwedischen Zeitungen weiterhin wahrheitswidrig, es gebe diffuse Gerüchte, nach denen "extrem linke Gruppen" zur "Globalen Intifada" in Södertälje aufriefen und die Bürger dazu ermunterten, Molotow-Cocktails zu bauen und Geschäfte und Verwaltungsgebäude niederzubrennen. Nun, das sind keine Gerüchte. An jedem Laternenpfahl kann man die Aufrufe in Södertälje fotografieren.



Und die niederbrennenden Geschäfte bilden sich die Schweden in Södertälje wohl auch kaum ein. Die Zeitung Nyheter hat nun die Nase voll vom politisch korrekten Wegschauen und veröffentlichte die Schlagzeile "Södertälje brennt". Alle Feuerwehrleute der Stadt sind im Einsatz. Und der Staatsschutz der Polizei macht Jagd auf das Phantom "Globale Intifada" - zeitgleich stehen junge Zuwanderer und Autonome an den Brandherden und pfeifen die Feuerwehrleute aus. Inzwischen gibt es die Aufrufe zum Bau von Brandsätzen und zum Niederbrennen von Geschäften auch in vielen anderen schwedischen Städten. Und die Polizei ist ratlos.

Donnerstag, 26.02.2009
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Bombenstimmung in Schweden – immer mehr Sprengstoffanschläge

Udo Ulfkotte

Schweden ist ein ruhiges europäisches Land – so die weit verbreitete Auffassung. Dass in Schweden in den letzten Monaten zahlreiche Sprengstoffanschläge verübt wurden, haben deutsche Bürger nicht mitbekommen. Die Medien interessieren sich nicht dafür. Denn Schweden ist ja ein »ruhiges Land«. Nun hat ein 17 Jahre alter Student beim Bombenbau »versehentlich« eine Hotelküche gesprengt. Wieder einmal wurde eine Nachrichtensperre verhängt. Haben Sie schon etwas über die vielen Bombenanschläge in Schweden in deutschen Medien gelesen? Immerhin ist die jüngste Explosion kein Einzelfall.









Das Aviation College of Sweden (ACS) bildet Flugtechniker und Navigatoren aus. Es hat seinen Sitz in Västeras etwa 100 Kilometer westlich von Stockholm. Zu ACS gehört auch ein Hotelkomplex, in dem die Auszubildenden wohnen. In der Hotelküche hat nun ein 17 Jahre alter Student, dessen Identität noch geheim gehalten wird, eine Bombe bauen wollen. Doch der Versuch misslang, die Bombe explodierte in der Küche: Der Jugendliche erlitt schwerste Verbrennungen und verlor das Gehör. Nach schwedischen Medienberichten sollen drei weitere Flugtechnik-Studenten bei der Bombenexplosion verletzt worden sein. Es wurde eine Nachrichtensperre verhängt – wieder einmal. Denn die Kette der vielen Bombenexplosionen schadet dem Image Schwedens als »ruhigem Urlaubsland«.

In den letzten Monaten hat es in vielen schwedischen Städten Bombenanschläge verschiedener »Jugendgruppen« gegeben. In Malmö gibt es einen Krieg arabischer Jugendbanden, bei dem auch Handgranaten zum Einsatz kommen. Im Juli gab es einen Sprengstoffanschlag auf das Haus des Politikers Per Asklund. Im Juni wurden Mitglieder der Hells Angels, die sich einen Bandenkrieg mit arabischen Jugend-Gangs liefern, mit 70 Kilogramm Sprengstoff im Hauptbahnhof von Malmö verhaftet. Wäre der Sprengstoff gezündet worden, wären alle Reisenden im Hauptbahnhof auf der Stelle tot gewesen – so schwedische Medienberichte.

Im Mai gab es Ermittlungen gegen zwei Bürger, die angeblich einen der drei schwedischen Kernreaktoren mithilfe des Sprengstoffs TATP in die Luft sprengen wollten. Der Anschlag galt angeblich dem von EON betriebenen Reaktor in Oskarshamn in Südschweden. Wenige Tage zuvor gab es einen Sprengstoffanschlag auf ein Appartment-Haus in Falsterbogatan, einem Vorort von Malmö, der die Schweden erschütterte.Im März wurde auf den schwedischen Generalstaatsanwalt Mats Mattson durch ein geöffnetes Fenster in seinem Büro in Malmö geschossen. Und Anfang März gab es einen Sprengstoffanschlag auf das Fahrzeug eines Sicherheitsunternehmens in Stockholm. Am 6. März verhinderten Sondereinsatzkommandos gleich eine ganze Serie von Bombenanschlägen in Malmö – sie hatten zuvor einen Tipp bekommen. Am 1. Februar gab es einen Sprengstoffanschlag in Landskrona. Im Januar gab es viele Straßensperren in Göteborg, wo Polizisten gleich eine ganze Reihe von Bomben aufspürten. Und selbst im beschaulichen westschwedischen Halmstadt wurde wenige Tage vor Weihnachten 2007 auf dem Marktplatz eine Bombe entschärft.


In wenigen Wochen wird in Schweden jener Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen, der 1985 Sprengstoffanschläge auf eine Synagoge und auf ein Reisebüro (im dänischen Kopenhagen) verübt hatte. 1990 war er zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei den Anschlägen wurde ein Mensch getötet, viele wurden verletzt. Im Jahre 2009 soll der Bombenleger nun wegen guter Führung vorzeitig freigelassen werden. Der Mann ist inzwischen zu einem Idol der arabischen Jugend in Schweden geworden. Und Bombenbau – früher in Schweden fast völlig unbekannt – ist inzwischen in einem Teil der Bevölkerung offenkundig zu einer neuen schwedischen Freizeitbeschäftigung geworden.

Mittwoch, 05.11.2008
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Freitag, 27. Februar 2009, 10:01 Uhr

Schweden: Anschläge auf Supermärkte

Vier nächtliche Brände in Supermärkten in der schwedischen Stadt Södertälje sind vermutlich durch Bomben mit Zeitzündern ausgelöst worden. Wie die Zeitung „Svenska Dagbladet“ berichtete, richtet sich das Hauptaugenmerk der Polizei auf eine Gruppe aus der Autonomen-Szene, die sich „Global Intifada“ nennt. In Södertälje westlich von Stockholm war in der Nacht explosionsartig Feuer in den vier Supermärkten ausgebrochen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Drei der vier Gebäude brannten völlig aus

Quelle: www.bild.de
...immerhin brennen hier in berlin auch ab und zu autos...angezündet von autonomen jugendlichen.....wenn die wenigstens bei der wahl das richtige kreuz machen würden, kfz abbrennen bringt nichts, aber wahrscheinlich finden die das eher cool, überhaupt nicht zu wählen:cry:
Ein wenig echten Bürgerkrieg in Copenhagen? Ich meine ECHTEN??? Bitteschön.....:)

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Dänemark

Bandenkrieg in Kopenhagen

Von Siegfried Thielbeer, Kopenhagen

Hells Angels in Kopenhagen: Kampf gegen den „Terrorismus der Einwanderer”?

05. März 2009 Am vergangenen Freitag wurde vor einer Sozialwohnung im Kopenhagener Stadtteil Noerrebro ein 25 Jahre alter Mann mit „Einwandererhintergrund“ mit mehreren Revolverschüssen von maskierten Männern getötet. Am Samstag wollten in Noerrebro - einem Stadtteil mit hohem Einwandereranteil, in dem es schon öfter zu Krawallen und Messerstechereien gekommen ist - zwei Männer von den Färöern ein Konzert besuchen. Sie fuhren langsam, da sie auf der Suche nach dem Veranstaltungsort ihr Navigationsgerät programmieren wollten. Plötzlich wurde auf ihr Fahrzeug geschossen, der 32 Jahre alte Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei vermutet, dass der kräftig gebaute Mann von Mitgliedern einer Ausländerbande wegen seiner Tätowierungen mit einem Mitglied der Rockerbande „Hells Angels“ verwechselt wurde. Zu einer ähnlichen Verwechslung kam es in der Nacht zum Montag, als im Stadtteil Amager zwei arabisch aussehende Männer in einem Café das Feuer auf vermeintliche Rocker eröffneten: Drei Männer und eine Frau wurden verletzt. Einer der Männer starb kurz darauf; Verbindungen zu den „Hells Angels“ hatte er keine. Die Ereignisse sind der bisherige Höhepunkt in einem Bandenkrieg zwischen Einwanderergruppen und den „Hells Angels“, der seit vergangenem Sommer immer heftiger ausgetragen wird.

Die Polizei wirkt zur Erbitterung der Bürger völlig hilflos. Die Aufklärungsquote geht gegen null; alle verhörten Bandenmitglieder bestreiten alles oder schweigen gänzlich. In Noerrebro sind nachts lokale „Selbstschutzgruppen“ von Einwanderern unterwegs. Der Bandenkrieg bekommt mehr und mehr rassistische Dimensionen. Ermittler und Sozialbehörden sehen einen Zusammenhang mit dem Einschreiten der Polizei gegen den Rauschgifthandel in der Freistatt „Christiania“: Seither habe sich der Handel über die ganze Stadt ausgebreitet, und nun tobe um die lukrativsten Märkte ein erbitterter Kampf zwischen den „Hells Angels“ und rivalisierenden Banden jugendlicher Einwanderer. Seit August 2008, als vor einer Pizzeria 25 Schüsse auf eine Einwanderergruppe abgegeben wurden, in der der 19 Jahre alte Osman Nuri Dogan getötet wurde, kam es in Kopenhagen zu 62 Schießereien. Vier Tote hat es bisher gegeben. Ende Januar hätte es beinahe den stellvertretenden „Sprecher“ der „Hells Angels“ erwischt, als auf ihn durch die Scheiben einer Saftbar geschossen wurde. Er entkam verletzt. Aber es hätte auch Unbeteiligte treffen können, ähnlich wie bei einer Schießerei am Blaagardsplatz, als beinahe Kinder in einem Gymnastiksaal von Schüssen getroffen worden wären.

Kampf gegen den „Terrorismus der Einwanderer“

Aus der Politik wurde die Forderung laut, die Nachsicht müsse ein Ende haben, Verhältnisse wie einst in Chicago könnten nicht geduldet werden. Der neue Justizminister Mikkelsen von den Konservativen sagt, nun müsse etwas geschehen - so, wie es auch seine Vorgängerin Lene Espersen getan hat. Schon im Herbst war der Polizei mehr Geld für zusätzliche Beamtenstellen gewährt worden, aber nun stellt sich heraus, dass ihr Etat wegen der ständigen Überbelastungen schon um mehrere hundert Millionen Kronen überzogen ist. Seit Montag werden aus allen Teilen Dänemarks Polizeikräfte nach Kopenhagen beordert, um die Streifenaktivität verdoppeln zu können. Die Steuerfahndung soll einbezogen werden, um die Banden ökonomisch zu treffen.

Am Dienstag schließlich legte die regierende Venstre ein Paket mit Gesetzesverschärfungen vor: Der Besitz von Schusswaffen soll mit Gefängnis von mindestens einem Jahr ohne Bewährung bestraft werden; Einwanderer sollen bei Waffenbesitz ausgewiesen werden; bei jugendlichen Tätern soll es keine Strafmilderung mehr geben. Mit den Eltern soll ein „Wohlverhaltensvertrag“ geschlossen werden, um die Eltern zur Beaufsichtigung ihrer Kinder zu zwingen, bei Nichteinhaltung sollen die Jugendlichen aus dem Elternhaus entfernt und in einem Heim untergebracht werden. Die sozialdemokratische Parteichefin Helle Thorning-Schmidt signalisierte schon Zustimmung: Jetzt müsse „Härte gegen Härte“ gesetzt werden, um die Gewaltorgie zu beenden. Aber wohin will man Kinder der meist als Flüchtlinge gekommenen Einwanderer abschieben? Dänemark war bis heute nicht in der Lage, den Tunesier, der einen Mordanschlag gegen einen Zeichner der Mohammed-Karikaturen vorbereitet hatte, abzuschieben, weil diesem in seiner Heimat die Folter drohen könnte.

Die „Hells Angels“ und ihre Unterstützergruppe lassen anklingen, dass sie sich als Vorkämpfer im Kampf gegen den „Terrorismus der Einwanderer“ verstehen, und vergleichen sich mit den dänischen Widerstandskämpfern im Zweiten Weltkrieg. Viele jugendliche Einwanderer, die nichts mit den Banden zu tun haben, begriffen die Ereignisse nun als einen „Kampf zwischen uns und denen“, klagten Fachleute für Integration.

Text: F.A.Z.de
Bildmaterial: ddp
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.722.384 von Kurumba am 07.03.09 17:40:03Im Süden der USA bekommt man sogar halbautomatische Waffen ohne allzu große Probleme. Und die per Flieger nach Dt. einzuführen, ist gar nicht mal so schwer, wie die meisten denken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.722.697 von Sozialphysiker am 07.03.09 19:28:34Und die per Flieger nach Dt. einzuführen, ist gar nicht mal so schwer, wie die meisten denken.


:confused::confused::confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.722.966 von Harry_Schotter am 07.03.09 21:36:54Auf dem Ami-Flughafen (Südstaaten) das Ding als Schußwaffe anzeigen, dann kommt es in einen besonderen Behälter mit der Aufschrift "Firearms" und wird ins Gepäck genommen. In Deutschland dann das Teil schnell von der rotierenden Kofferzuteilung nehmen, aufmachen, einstecken und ab durch den Zoll. Die kontrollieren nur die Koffer, nicht die Hosentaschen und bis die Hülle mit "Firfearms" auffällt, bist du schon zu Hause. Patronen in Deutschland zu bekommen ist nicht so schwer wie Schußwaffen.
Willkommen in der Realität – das Zeitalter der Unruhen hat gerade erst begonnen

Udo Ulfkotte

Schaut man sich das 20. Jahrhundert und die vielen Kriege und Bürgerkriege dieser Epoche an, dann gab es immer drei Vorboten der Gemetzel: ethnische Spannungen, wirtschaftliche Probleme und staatlichen Machtverfall. Trafen sie zeitgleich zusammen, dann waren schreckliche Kriege offenkundig unvermeidbar. Mit wissenschaftlicher Präzision führte der Weg dann direkt in die Katastrophe. Noch nie aber hat es auf der Welt parallel so viele neue Brandherde gegeben wie heute, bei denen alle Vorbedingungen für Kriege und Bürgerkriege zeitgleich aufeinanderprallten. Der Crash, der sich nun in diesem 21. Jahrhundert wie ein Leichentuch über die Erde legt, könnte das 20. Jahrhundert noch in den Schatten stellen.

Wer in diesen Tagen neben der Finanzkrise weitere düstere Schreckensszenarien entwirft, der ist in der Politik nicht gern gesehen. Es gilt ja Optimismus zu verbreiten und die sich am Horizont abzeichnenden Boten des Verfalls schönzureden. Eine der wichtigsten Fachzeitschriften, die künftige Entwicklungen in Politik und Wirtschaft akribisch analysiert, wird vom US Think Tank Carnegie Endowment for International Peace herausgegeben. Sie trägt den Namen Foreign Policy. Die aktuelle Ausgabe enthält eine Botschaft, die vielen Verantwortlichen in Politik, Medien und Wirtschaft wohl kaum schmecken dürfte. Die Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts waren demnach nur ein Vorgeschmack auf das, was nun auf die Welt zukommt. Denn an vielen Plätzen der Welt treffen die für Kriege und Bürgerkriege erforderlichen Vorbedingungen nun gleichzeitig aufeinander. Im Bericht von Foreign Policy heißt es: »Economic volatility, plus ethnic disintegration, plus an empire in decline: That combination is about the most lethal in geopolitics. We now have all three. The age of upheaval starts now.«

Aus der »Achse des Bösen« (so der frühere Präsident Bush) wird demnach derzeit rasend schnell ein weltweiter Club mit ungeheuer militant-explosivem Wachstumspotenzial. Neben dem Iran, Nordkorea, dem Irak und Syrien werden nach Auffassung der Wissenschaftler beispielsweise Staaten wie die Türkei, Russland, Mexiko, Somalia, Indonesien, Thailand, Somalia, Sudan, Kongo, Zimbabwe, Nigeria, Pakistan und Regionen wie der Nahe Osten schlimme Kriegs- und Bürgerkriegsgebiete werden. Mehr noch: Das alles wird angeblich erst der Anfang sein. Denn der Flächenbrand der sich abzeichnenden Kriege und Bürgerkriege werde wohl immer weitere Regionen mit in den Strudel reißen.

Wie in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wenden alle von der Finanzkrise betroffenen westlichen Regierungen derzeit den Blick nur nach innen. Das ist sicherlich auch normal. Denn die Lösung der heimischen Probleme – Arbeitslosigkeit und Vermögensverlust – ist derzeit für jede Regierungen die vordringliche Aufgabe. Dabei verlieren sie jedoch aus den Augen, dass überall um sie herum explosive Situationen entstehen, die irgendwann niemand mehr kontrollieren kann. Man mag solche Szenarien nun für realistisch halten – oder auch nicht. Bevor man das beurteilt, sollte man sich einmal einen der in dem Foreign-Policy- Bericht genannten Staaten genauer anschauen.

Nehmen wir Mexiko. Foreign Policy behauptet, dass dort ein schlimmer Bürgerkrieg entstehe, der von den Medien der Welt und von den Politikern weitgehend ignoriert werde und sich nur so immer weiter verschimmern könne. Schauen wir also einmal genauer hin.

Die deutsche Verkehrsrundschau berichtet in diesen Tagen über die Eröffnung eines neuen Daimler-Werkes in Mexiko, in dem Sattelzugmaschinen gebaut werden sollen. Auch die kulturellen Feste des Landes werden in Deutschland groß beworben. Das klingt doch alles wunderbar. Von einem angeblich bevorstehenden Bürgerkrieg ist da wahrlich nichts zu sehen. Und wenn man in diesen Wochen überhaupt etwas Negatives über Mexiko erfährt, dann ist es aus der Sicht deutscher Journalisten ganz bestimmt nicht so schlimm wie es scheinen mag. Beispiel Spiegel online: Nach Angaben der Redakteure erreichte dort die »Drogenkriminalität« gerade erst einen Höhepunkt, aber halb so schlimm – der US-Polizei gelang ja ein Schlag gegen mächtige Rauschgiftbosse des Landes. Und auch die Deutsche Welle berichtete, die mexikanischen Drogenkartelle seien derzeit »massiv unter Druck, zum einen aufgrund von Bandenkriegen und zum anderen wegen der massiven Anti-Drogen-Kampagne der Regierung«. Also nur keine Panik, kein Anlass zur Sorge: in Mexiko ist die Welt ja irgendwie trotz einiger Bandenkriege eigentlich voll in Ordnung. Was also meint Foreign Policy nur mit der angeblichen Kriegsgefahr in Mexiko? Sind die Wissenschaftler übergeschnappt und machen Panik, wo entspannte Urlaubsstimmung angebracht wäre?

Rick Perry ist der Governeur von Texas. Und der hat die Washingtoner Regierung gerade erst darum gebeten, 1.000 Soldaten der Nationalgarde entlang der texanisch-mexikansichen Grenze zu stationieren. Ist auch dieser Mann von Sinnen? Nein, er hat Angst davor, dass die in Texas, Arizona, Kalifornien und Neu-Mexiko lebenden Mexikaner den »Plan von San Diego« wiederbeleben werden. Der ist fast 100 Jahre alt – enthält aber eine Menge Sprengkraft.

Man muss dazu wissen, dass Texas erst seit 1848 zu den Vereinigten Staaten gehört. Wie viele andere ursprünglich mexikanische Gebiete fiel eben auch Texas nach dem verlorenen mexikanisch-amerikanischen Krieg 1848 an Washington. Und seit fast 100 Jahren schon gibt es eine mexikanische Bewegung, die alle im Süden der Vereinigten Staaten lebenden Mexikaner dazu aufruft, die Grenzgebiete mit brutaler Gewalt von der Vorherrschaft der Anglo-Amerikaner zu befreien. Arizona, Kalifornien, Texas und Neu-Mexiko gelte es zu »befreien« – so die Aufrufe im schon 1916 erarbeiteten »Plan von San Diego«. Die »Tyrannei« der Yankees und die »Diskriminierung der Mexikaner« müsse endlich beendet werden – Anglo-Amerikaner seien zu ermorden oder zu deportieren. All das hat es schon einmal gegeben, in den Jahren 1910 bis 1920 – zu Zeiten der mexikanischen Revolution. Zu jener Zeit lebte allerdings nur eine verschwindend geringe Zahl von Mexikanern in Arizona, Kalifornien, Texas und Neu-Mexiko, heute sind es viele Millionen. Und die Mexikaner werden dort bald sogar den Großteil der Bevölkerung stellen. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise sind sie derzeit oftmals die ersten, die in Arizona, Kalifornien, Texas und Neu-Mexiko ihr Jobs verlieren. Viele von ihnen fühlen sich diskriminiert.

In den amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien und Texas, in denen Mexican Americans einen großen Teil der Bevölkerung stellen, nehmen illegale Einwanderer und Mexican Americans fast alle Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich ein: Sie arbeiten in Restaurants, als Reinigungskräfte, Lastwagenfahrer, Gärtner, Bauarbeiter, Transportarbeiter oder üben eine andere manuelle Arbeit aus. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Mexican Americans und anderen ethnischen Gruppen.

Und nun kommen die Führer der großen mexikanischen Gangs, die seit Monaten schon auf mexikanischer Seite die Staatsmacht herausfordern und rufen die Mexican Americans und die Illegalen dazu auf, den »Plan von San Diego« zu verwirklichen und Arizona, Kalifornien, Texas und Neu-Mexiko für das glorreiche Mexiko »zurückzuerobern«. Die amerikanische Denkfabrik Rand Corporation nimmt das alles sehr ernst und weist in einer gerade erst veröffentlichten Studie nochmals auf die Sprengkraft des »Plans von San Diego« aus dem Jahre 1916 für den Süden der Vereinigten Staaten hin. Es gibt weitere Studien der Rand Corporation, bei denen die künftigen Szenarien Mexiko betreffend durchgespielt werden. Und der Bürgerkrieg entlang der Grenze ist demnach keinesfalls unrealistisch.

Nachdem in den letzten Tagen allein in Ciudad Juarez 3.200 mexikanische Soldaten stationiert wurden, um die gesetzlosen Zustände aufzuhalten, ist dort etwas Ruhe eingekehrt. Gab es in der Region Juarez allein in den ersten drei Tagen des Monats Februar bei Schießereien 200 Tote, so waren es in den ersten drei Tagen des März »nur« noch drei. Eine amerikanische Militärstudie hatte ja erst unlängst davor gewarnt, dass Mexiko plötzlich implodieren könne und Bürgerkriegsgebiet werde. Inzwischen gibt es Reisewarnungen für Mexiko. Und kugelsichere Westen sind in Mexiko der letzte Modeschrei. Und der russische Präsidentenberater Prof. Igor Panarin vertritt die Auffassung, dass es nicht mehr sonderlich lange dauern werde – und amerikanische Bundesstaaten wie Texas und Neu-Mexiko werden wieder zu Mexiko gehören oder aber unter direktem mexikanischen Einfluss stehen.

Wie lange wird es noch dauern, bis die im Süden der Vereinigten Staaten lebenden Mexikaner die vielen Aufrufe zur Durchsetzung des Planes von San Diego hören und befolgen werden? Ein Jahr? Fünf Jahre? Zehn Jahre? Und wann werden uns die vielen, vielen anderen Krisenherde um die Ohren fliegen? Hat Foreign Policy vielleicht nicht ganz Unrecht, wenn man unter den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Heftes ein neues weltweites unruhiges kriegerisches Zeitalter herannahen sieht? Wie lautet noch gleich das historisch immer wieder erprobte Rezept für den Vorabend eines Kriegsgemetzels: ethnische Spannungen, wirtschaftlicher Niedergang und eine schwache Staatsgewalt – das perfekte Gebräu. Und es gibt wahrlich viele Plätze in der Welt, an denen dieses Gebräu nun ausgeschenkt wird. Foreign Policy hat einige davon genannt, auch wenn es politisch derzeit eher nicht korrekt ist.

Samstag, 07.03.2009
Kategorie: Allgemeines, Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik, Terrorismus
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Ein bisschen "Riots" mit Milch oder Sahne zum Tee in GB? Bitteschön....:rolleyes:

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Großbritannien: Angst vor Rassenunruhen unter Schülern im Kreis Sheffield

Kopp Verlag e.K. 12 März 2009
Von Udo Ulfkotte


Sheffield ist eine der größten britischen Städte. Seit drei Wochen gibt es dort Rassenunruhen zwischen muslimischen und nicht-muslimischen Bevölkerungsgruppen. Sondereinsatzkommandos der Polizei beschützen inzwischen Eltern und Schüler auf dem Schulweg. Denn auf beiden Seiten stehen sich Gangs gegenüber, die bis an die Zähne bewaffnet sind.

Sheffield hat rund 520.000 Einwohner. Und Sheffield gilt als die grünste Stadt Englands. Kelten, Römer und Wikinger haben im Stadtgebiet ihre Spuren hinterlassen. Heute gilt die in Yorkshire gelegene Stadt als Ballungsgebiet mit der niedrigsten Kriminalitätsrate im ganzen Königreich. Das allerdings ändert sich seit wenigen Tagen zusehends.

Seit etwa einem Jahr bilden sich – wie in allen britischen Städten – auch in Sheffield rasend schnell immer mehr Jugend-Gangs, die sich hasserfüllt und verfeindet gegenüberstehen: Auf der einen Seite rein muslimische Jugend-Gangs – auf der anderen Seite die Kinder ethnischer Briten. Niemand kann heute mehr sagen, warum welche dieser Gruppen eigentlich wo entstanden ist. Es gibt inzwischen zu viele dieser Jugend-Gangs. Tatsache ist: Es gibt schon jetzt mehr als 1.400 verfeindeter Jugend-Gangs im ganzen Land. Fast alle wurden aus rein rassistischen Gründen gebildet. Und die meisten sind schwer bewaffnet.

In Sheffield hat es bislang keinen offenen Krieg zwischen solchen Gruppen gegeben – bis Ende Februar. Da haben Mitglieder einer Jugend-Gang an einer christlichen Schule den muslimischen Mitschülern Shumon Ghurri (14) und Ibrahim Ali (15) die Nasenbeine gebrochen und sie ziemlich übel zugerichtet. Beide liegen seither im Krankenhaus. In den Moscheen von Sheffield haben die Eltern beraten, was zu tun sei. Und ehe sie noch die Beratungen beendet hatten, da bezogen Sonderkommandos der Bereitschaftspolizei Posten im Stadtgebiet. Die Londoner Regierung hat Angst, dass es Rassenunruhen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen wie damals in Bradford geben könnte. Dort hatten 2001 aus Asien zugewanderte Moslems die schlimmsten Rassenunruhen in der Geschichte des Landes angezettelt. Die Regierung ist derzeit sehr angespannt, denn erst vor wenigen Tagen hat man ihr mitgeteilt, dass noch in diesem Jahr schwere innere Unruhen im Land erwartet werden.

Schulen wie die Sheffield Park Academy stehen nun unter polizeilicher Beobachtung und Politiker, Elternvertreter, Sozialarbeiter und religiöse Gruppen treffen sich zu Gesprächskreisen, um einen Ausweg aus der sich hochschaukelnden Lage zu finden. Vor wenigen Tagen erst mussten Eltern und Vorschulkinder vor einer 50-köpfigen Gruppe aufgebrachter Schüler fliehen, die in ihren Schuluniformen der Sheffield Park Academy im Osten der Stadt randalierte, Fahrzeugscheiben einschlug und Menschen angriff. Mit Baseballschlägern ziehen die weißen Schüler seither nach dem Unterricht durch Sheffield und suchen Streit mit muslimischen Schülern, die Messer als Waffen haben – und die Polizei fährt mit Blaulicht und heulenden Sirenen hinterher. »Riot cops at School« – das ist eine Überschrift, an die sich die Briten offenkundig werden gewöhnen müssen.

Und auch die vornehme britische Times hat die merkwürdige Entwicklung in Sheffield inzwischen mitbekommen und lässt ihre Leser am Ende eines langen Berichts über Schulpolitik wissen: »Last week dozens of boys from a Sheffield academy, wearing their uniforms, went on a vandalism spree, smashing up cars and fighting. Eventually, they had to be driven off by police in riot vans.«

In Internet-Foren diskutieren die Einwohner von Sheffield seit Ende Februar über die Entwicklung vor ihren Haustüren. Eine Lösung für die Probleme aber findet sich auch dort in den Kommentaren bislang noch nicht.


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Deutschland weitet Terrorschutz auf Krankenhäuser aus

Bedrohungsszenarien "am Rande des Vorstellbaren".

Berlin/Bonn. (leg) Vor dem Hintergrund erhöhter Gefahr von Terroranschlägen in Europa durch islamistische Gruppen weitet Deutschland seine Schutzmaßnahmen auf Krankenhäuser aus: Das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fordert in einem soeben erschienenen Leitfaden zum "Risikomanagement im Krankenhaus" das Führungspersonal der einzelnen Krankenhäuser auf, sich mit Szenarien "am Rande des Vorstellbaren" zu befassen. Nach Informationen des Internetportals "german-foreign-policy.com" zählen dazu auch Kriegs- und Bürgerkriegsszenarien.

Bislang wurden in erster Linie Unternehmen der Energie- und Transportindustrie als "kritische Infrastruktur" angesehen, der im Ernstfall besondere Bedeutung zukommt. Nun soll auch das Führungspersonal deutscher Krankenhäuser enger mit den staatlichen Organen, mit Polizei und Bundeswehr zusammenarbeiten, um bei einem Anschlag eine Katastrophe zu vermeiden. Ein satellitengestütztes Warnsystem des Bundesamts soll die beteiligten Institutionen miteinander vernetzen und es der staatlichen Führung der Bundesrepublik auch ermöglichen, im Falle einer Gefährdung im Rundfunk Warndurchsagen zu übertragen. Durch Einbeziehung des Sicherheitszentrums der deutschen Bahn werden erstmals auch Gefahrendurchsagen in Zügen und auf Bahnhöfen möglich.

Im BBK fasst man vor allem mögliche Anschläge mit "unkonventionellen" Spreng- und Brandvorrichtungen ins Auge, die zur Freisetzung atomarer, biologischer oder chemischer Kampfstoffe führen könnten. Solche Angriffe könnten nicht nur durch einen "Massenanfall" von Verletzten das Gesundheitswesen belasten, sondern auch Krankenhäuser selbst zum Ziel haben. Die Leitungen deutscher Kliniken sollen deshalb – in enger Abstimmung mit den staatlichen Stellen – eine "Gefährdungs- und Verwundbarkeitsanalyse" der eigenen Einrichtung vornehmen und mögliche Gegenmaßnahmen treffen. Die Anregungen des Bundesamts reichen von Zugangskontrollen aller Art bis zur lückenlosen Videoüberwachung "geschäftskritischer Bereiche".

Vorbild Hessen

Als vorbildlich gilt dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz der "Krankenhaus-Einsatzplan" des Bundeslandes Hessen. Er sieht als "zentrale Grundlage" eine gemeinsam mit staatlichen Stellen durchzuführende "Risikoanalyse" für Gefahren, die Spitälern drohen könnten, vor. Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main werden dem Plan zufolge im Ernstfall zunächst die Bettenstationen evakuiert, der dienstälteste Abteilungsarzt sollte eine "Triage der vorhandenen Patienten" vornehmen – gerettet werden zunächst nur Kranke und Verletzte "mit höchster Überlebenschance".

Quelle: Wiener Zeitung//Printausgabe vom Dienstag, 17. März 2009

LINK: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3857&A…


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man, man, man , was für eine Zeit was für ein Elend ?
Leute, die Nerven liegen offenbar blank. S'gehts schon so langsam los......:rolleyes:

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Massenschlägerei auf Mallorca

Palma de Mallorca (dpa) - Etwa 1000 Spanier und Afrikaner sind auf der Ferieninsel Mallorca aneinandergeraten. Die spanische Polizei konnte die Massenschlägerei in Palma erst nach mehreren Stunden beenden. Vier Beteiligte wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dutzende erlitten Prellungen und andere leichte Blessuren. Die Auseinandersetzung hatte sich in dem Stadtteil Son Gotleu entzündet. Es ist als «Problemviertel» bekannt. Dort leben zahlreiche Zuwanderer.

erschienen am 21.08.2009 um 13:57 Uhr|www.welt.de
Berlin nimmt schon mal Deutschlands Zukunft voraus.

Anschläge

Autonome zünden Privatautos von Berliner Polizisten an

Sonntag, 23. August 2009 17:44

Chaoten haben offenbar gezielt die Privatautos Berliner Polizisten beschädigt. So wurden Beamte in Hohenschönhausen Opfer von Brandanschlägen. Es könnte sich dabei um die Racheaktion einer Gruppe namens "AK Autonome Schweinegrippe" handeln. Die CDU fordert jetzt eine schärfere Bestrafung der Gewalttäter.

In Berlin sind am Wochenende mehrere Autos in Brand gesteckt und stark beschädigt worden. So hatten am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr Polizisten vor einer Veranstaltungshalle an der Friedrichshainer Mildred-Harnack-Straße ein brennendes Auto entdeckt. Sie löschten die Flammen selbst. Nur kurz darauf brannte an der nahe gelegenen Hedwig-Wachenheim-Straße ein Lastwagen. Auch hier konnten die Polizisten die Flammen löschen, durch die ein Vorderrad zerstört wurde. In der Nähe der Brandorte fanden die Beamten in einer Grünanlage einen Einkaufswagen, in dem eine Kunststoffflasche mit Öl lag.

Fast zur gleichen Zeit bemerkte ein Passant in der Kaulsdorfer Straße Feuer an einem abgestellten Auto und alarmierte die Feuerwehr. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, allerdings wurde ein danebenstehendes Auto durch die Hitze ebenfalls stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht zu Sonnabend ist die Polizei Ziel von Brandanschlägen geworden. Sie richteten sich gegen private Pkw von Beamten sowie ein Gebäude der Kriminalpolizei. Gegen 3 Uhr gingen hinter einer Wache an der Pablo-Picasso-Straße in Hohenschönhausen ein Ford und ein Alfa-Romeo in Flammen auf, die Polizisten gehören. Ein dritter Wagen, der ebenfalls einem Polizeibeamten gehören soll, wurde durch die Hitze beschädigt. Eine Polizeistreife löschte das Feuer. Zuvor sollen die Polizisten nach Informationen der "BZ" durch falsche Notrufe zu mehreren Einsätzen gelockt worden sein. Als sie unverrichteter Dinge zurückkehrten, brannten die Autos.
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Am Sonnabendmorgen warfen Unbekannte einen „Molotowcocktail“ gegen das Gebäude der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 an der Bulgarischen Straße in Treptow. Der Brandsatz prallte offenbar von der Hauswand ab und fiel in ein Gebüsch, das Feuer fing. Ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma entdeckte gegen 3.40 Uhr die Flammen und löschte den Brand. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Bei der „BZ am Sonntag“ ging ein Schreiben ein, in dem sich die Gruppe „AK“ zu dem Anschlag auf das Kripo-Gebäude bekennt. Es geht auf die mutmaßlichen Auto-Brandstifter Alexandra R. und Christoph T. ein, die sich in U-Haft befinden. Laut „BZ am Sonntag“ schreibt die „AK“ weiter, dass sie aus Protest gegen die Haft den „Schweinestall“ des Landeskriminalamts „mit Molotowcocktails gefüttert“ habe; die Gruppierung ruft zu weiteren Aktionen auf.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Berlin äußerte sich am Sonntag bestürzt darüber, dass in Hohenschönhausen erstmals auf das Privatfahrzeug eines Polizeibeamten ein Brandanschlag verübt worden sei. „Damit hat der Kiezterrorismus eine neue Stufe erreicht“, sagte Landeschef Bodo Pfalzgraf. „Jetzt gerät offenbar auch das private Eigentum von Polizisten ins Visier der Linksextremisten. Die Gefahr rückt immer näher an die Familien meiner Kollegen, ich befürchte, das könnte die nächste Stufe sein.“

Unterdessen stellte die Polizei in Spandau in der Nacht zu Sonnabend zwei mutmaßliche 24 und 25 Jahre alten Brandstifter auf frischer Tat. Gegen 4 Uhr beobachteten die Beamten an der Wilhelmstraße zwei Männer, die am Heck eines bereits brennenden Autos hantierten. Die Tatverdächtigen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Einrichtungen der Polizei hat zugenommen. Allein für das Jahr 2008 hat die Polizei 2371 Übergriffe registriert.
Die CDU fordert schärfere Strafen

Wegen der zunehmenden Gewalt gegen Polizeibeamte hat der Unions-Innenexperte Wolfgang Bosbach schärfere Strafen gefordert. Nötig sei eine Mindeststrafe von drei bis sechs Monaten, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Derzeit gebe es keine Mindeststrafe. Würde sie eingeführt, wären die Täter nach einer Verurteilung vorbestraft.

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel, unterstützt die Forderungen Bosbachs. „Wenn der Staat Angriffe auf Polizisten nicht mit aller Schärfe ahndet, dann steht auch seine Autorität auf dem Spiel“, sagte der Berlins Unions-Chef. Vor allem dürfe der Staat seine Polizeibeamten, die sich immer häufiger schweren Übergriffen ausgesetzt sehen, nicht allein lassen. „Deshalb brauchen wir härtere Strafen für solche Straftaten, um gerade auch Mitläufer abzuschrecken.“ Henkel bezeichnete die jüngsten Strafen für Steinewerfer vom 1. Mai als „ersten Hoffnungsschimmer“. Der CDU-Vorsitzende erneuerte seine Forderung nach einer gemeinsamen Sitzung von Innen-, Rechts- und Verfassungsschutzausschuss. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer hat dafür schon seit Unterstützung signalisiert.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Kleineidam, lehnt härtere Strafen ab. „Davon verspreche ich mir nichts. Der derzeitige Strafrahmen des Strafgesetzbuches reicht für die Ahndung dieser Taten aus.“ Kleineidam verurteilte aber die aktuellen Übergriffe auf Polizeibeamte scharf. „Das sind faschistoide Methoden. Da hilft nur eine konsequente Ablehnung jeglicher Gewalt“, sagte der SPD-Politiker. Seine Partei unterstütze inhaltlich auch die CDU-Forderung, dass sich das Berliner Abgeordnetenhaus so schnell wie möglich mit der derzeitigen Lage auseinandersetzt. Aber eine sofortige Befassung des Innen-, Rechts- und Verfassungsschutzausschusses sei eine reine „Show-Veranstaltung“.

plet/dpa/AP/sei/sz/www.morgenpost.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.834.796 von Harry_Schotter am 23.08.09 21:20:21Berlin nimmt schon mal Deutschlands Zukunft voraus.

Da könntest Du richtig liegen.
Hoffen wir mal, das es in Zukunft nicht so schlimm wird, wie es heute schon ist-- von Carl Valentin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.834.830 von Looe am 23.08.09 21:33:42Nachtrag : das mit ß -sorry.


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