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Warum Jungen zu Schul-Killern werden - 500 Beiträge pro Seite



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Warum Jungen zu Schul-Killern werden


dpa
Fast alle Amokläufer sind männlich. Dafür gibt es gute Gründe, erklärt der Spezialist für Geschlechterfragen Walter Hollstein. So zeigen sich bei Jungen viel häufiger Versagensängste und Frustration. Er erklärt, was passieren muss, damit aus Jungs keine Killer werden.

Walter Hollstein: Offenbar ist das Verzweiflungsvolumen bei Jungen wesentlich größer als bei Mädchen. Alle Untersuchungen zu diesem Thema belegen, dass Jungen adäquate Handlungsstrategien bei Konflikten fehlen. Mädchen verfügen über diese. Beides zusammen ist eine brisante Mischung für Kurzschlusshandlungen.

WELT ONLINE: Was sind die Ursachen?

Hollstein: Jungen werden relativ früh davon abgebracht, ihre Gefühle zu äußern. Vor allen Dingen Gefühle, die als weiblich etikettiert werden: Schwäche und Traurigkeit. Wenn man es über eine bestimmte Zeit nicht artikulieren kann, ist die Gefahr groß, dass es irgendwann eine Explosion gibt – vom Wutausbruch bis zum Amoklauf.

WELT ONLINE: Andere Kulturen haben Riten, die pubertierenden Jungen helfen, ihre Aggressionen loszuwerden. Sind uns die verloren gegangen?

Hollstein: Sicher. Diese Riten sind in der industriellen Gesellschaft verloren gegangen mit den Veränderungen von Familie und der Arbeitsbedingten Abstinenz der Väter. Heute wachsen ein Fünftel aller Jungen mit alleinerziehenden Müttern auf. Für Jungen ist es schwieriger geworden, zu erfahren, was sinnvolle Männlichkeit ist.

WELT ONLINE: Was müsste getan werden?

Hollstein: Wichtig ist, dass die Geschlechterpolitik nicht weiterhin auf dem männlichen Auge blind ist. Es sollten nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen gefördert werden. Diese Defizite von Jungen sollten ausgeglichen werden. Es gibt zum Beispiel von Matthias Franz ein präventives Elterntraining für alleinerziehende Mütter, das man einsetzen könnte.

WELT ONLINE: Was können Eltern tun, damit Kinder nicht zu Amokläufern werden?

Hollstein: Eine Garantie gibt es nicht. Wichtig ist, dass Eltern das Gespräch mit ihren Kindern suchen. Besonders bei Jungen, die wegen ihrer Sozialisation ein wenig verschlossener sind als Mädchen. Wenn ein Junge seine Freizeit mit Gewaltspielen verbringt, sollte man eingreifen.

WELT ONLINE: Wie gefährlich sind „Killerspiele“?

Hollstein: Thesen, die behaupten, dass Killerspiele Jugendliche zu Amokläufern machen, sind Quatsch. Da müssten eine Menge Faktoren wie Hilflosigkeit, Wut und Ohnmachtsgefühle hinzukommen. Dann können Killerspiele ein Auslöser sein. Killerspiele machen aber niemanden zum Amokläufer.

WELT ONLINE: Warum wählen Amokläufer immer Schulen aus?

Hollstein: Jungen haben in der Schule weitaus mehr Schwierigkeiten als Mädchen. Bei ihnen zeigen sich häufig Versagensängste und Frustration. Wenn sich das festsetzt, können auch Rachegelüste entstehen. Daher ist es naheliegend, noch einmal in die Schule zu gehen und diejenigen zu ,bestrafen', die man an der eigenen Tragödie für schuldig hält.

WELT ONLINE: Was kann die Politik tun?

Hollstein: Die Geschlechterpolitik, die in Deutschland betrieben wird, verschlechtert die Situation. Die Probleme und Nöte von Jungen und jungen Männern werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Alles, was von Experten versucht worden ist, prallt am Bundesfamilienministerium ab.

QUELLE: dpa
der Spezialist für Geschlechterfragen Walter Hollstein

was das den für eine Qualifikation :rolleyes:
nie ein dümmeres Interview gelesen, mit einem unwichtigeren Menschen..

hab mal nach ihm gegoogelt.. er hat so tolle Bücher wie:

Potent Werden. Das Handbuch für Männer
Liebe, Arbeit, Freundschaft und der Sinn des Lebens
Huber 2001


geschrieben.. Das ultimative VIAGRA zum lesen :laugh:

Bald interviewen sie auch noch die Kanalratte die unter der Schule wohnt um auch noch das letzte fünkchen Platz in Ihren Zeitungen mit diesem "unglaublichen Unglück" vollzustopfen.

Die Medien sind die Pest des 21 Jahrhunderts!!

Es ist ganz einfach, die Eltern haben bei der Erziehung versagt, Punkt fertig!
Warum Jungen zu Schul-Killern werden

weil Mädchen evolutionsbedingt weniger agressiv sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.354 von Haraldo78 am 14.03.09 21:36:50Dann kennst du aber meine Frau nicht
Hallo:)

Es passt nich ganz zum Thema aber dennoch,
das Epizentrum des Erdbebens lag in Alabama. Die Erschütterungen wurden durch das Medium "Medien" nach Deutschland übertragen. Hier haben sie bei Tim den Schalter im Gehirn umgelegt...und bei den vielen Nachamern ebenso. An ihnen erkennt man, wieviel potenzielle Amokläufer(Schläfer) nur auf einen Anstoß warten...auf den sie sofort reagieren.
Weil der Leistungsdruck auf Schüler immer größer wird. Weil es in fast jeder Klasse ein Gruppenverhalten gibt. Die Starken gewinnen, die Schwächeren verlieren. Wenn auch nur ein Psychopat dazwischen ist der mit dem Ganzen nicht zurecht kommt, wird es immer wieder knallen.

ps habe heute einen Beitrag gesehen welches PC Spiel der Junge in der Nacht vor dem traurigen Massaker gespielt hat.(farcry2)

also ich spiele das seit es draußen ist aber habe noch nie die Überlegung gehabt jemanden umzulegen.

Der Druck zerstört unsere Jugend... auch wenn ich erst paar Jahre aus der Jugend raus bin, aber das System funktioniert nicht mehr
PC-spiele ist quatsch. also von 20 jungen männer lieben 18 counterstrike und ähnliches. hab mich früher auch mit meinem kumpel immer gegenseitig bei doom abgeschossen.

der grund ist eher die werbung: früher war´s die gemütliche selbstzufriedene dicke clementine. heute geht´s da nur noch um bigger, better, faster more.
wenn ein echter psycho merkt dass er da nicht mithalten kann, tickt er wohl aus.

lösung: Werbung jeglicher art sofort verbieten !
aber da hängen ja ein paar dicke geldbeutel dran. also wird wohl nix draus :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.511 von Boersenkrieger am 14.03.09 23:07:03nee, die Fehler und Fehltritte unserer Gesellschaft müssten umgekrempelt werden. Es liegt nicht an den Mitteln, sondern an den Auslösern. Wenn die kleinen sehen, das bereits in der Schule auf denen rum getrampelt wird knallt einer von 100.000 vielleicht durch... besser kein Thema für W:o..es ist zu umfangreich

doom kenne ich auch noch:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.521 von stargold123 am 14.03.09 23:15:42Wenn die kleinen sehen, das bereits in der Schule auf denen rum getrampelt wird knallt einer von 100.000 vielleicht durch...

das problem ist eben das rumptrampeln. früher war´s bei den schülern eher ein miteinander. heute will jeder jeden besiegen. es geht hauptsächlich um´s protzen
woher das wohl kommt....

aber das thema ist umfangreich ohne ende da muss ich ir rechtgeben
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.530 von Boersenkrieger am 14.03.09 23:20:32meist gehts an den weiterführenden Schulen nur um Punkte und Ansehen

so lange bin ich noch nicht aus der Realschule raus, jetzt 26 und jetzt will ich nicht mehr an so einer Schule sein
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.536 von stargold123 am 14.03.09 23:27:42bin 38.
damals beim ab gings eigentlich. gab zwar güppchen. aber keinen neid oder sowas. in der 5-8 klasse war´s aber recht übel fand ich. aber gut das waren ja auch noch richtige kids.
kann aber sein dass gemobbte schüler aus diesen zeiten polariieren und ihr versagen daran festmachen und erst später durchdrehen.
voraussetzung ist natürlich immer ne verdrehte windung im hirn um dann amok zu laufen.
Vielleicht ist es dem Jungen auch zu gut gegangen.

...und wenn es dem Esel zu gut geht dann geht er auf´s eis :rolleyes:
nebenbei bemerkt sind die Aussagen offenbar schlecht recherchiert.


z.B: "Heute wachsen ein Fünftel aller Jungen mit alleinerziehenden Müttern auf. Für Jungen ist es schwieriger geworden, zu erfahren, was sinnvolle Männlichkeit ist."

Die Aussage mag zwar grundsätzlich stimmen, hat aber mit dem Amok-Phänomen nichts zu tun, denn die weit überwiegende Zahl der jugendlichen Täter hatte durchaus einen präsenten Vater.

Ohne selbigen, hätte der Junge jedenfalls keinen Zugriff auf Waffe und Munition gehabt, denn die lieben Mamas pflegen üblicherweise nicht, das Waffenarsenal eines südamerikanischen Drogenbarons in der Hütte zu lagern.

Die (alleinerziehenden Muddis) haben i.d.R ganz andere Probleme.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.602 von Joe28 am 15.03.09 00:34:32Vielleicht ist es dem Jungen auch zu gut gegangen

es ist kein Vielleicht, es war so

würde beide Elternteile an den Pranger stellen
Die ängstlichen Männer
Das angeblich starke Geschlecht fühlt sich nach einer Umfrage zunehmend unsicher

Viele Männer sind geplagt von Unsicherheit und von Ängsten, besonders in der Arbeit und wenn Frauen zugegen sind. Das Selbstvertrauen ist, wenn es jemals anders war, wackelig. Ist der Macho, was viele vermuten, nur der Versuch, die männliche Unsicherheit zu überspielen? ... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29928/1.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.823 von HeWhoEnjoysGravity am 15.03.09 09:15:12Das angeblich starke Geschlecht fühlt sich nach einer Umfrage zunehmend unsicher

deswegen wird schon jeder 10-ter Schwul:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.153 von DJSchnack am 14.03.09 19:58:25Die Emanzipation ist schuld! :(


Wolfgang Clement hat da ne andere Theorie:

http://www.welt.de/politik/article3378078/Winnenden-zeigt-de…


Er nutzt den Amoklauf um für Ganztagsschule zu werben. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.547 von Boersenkrieger am 14.03.09 23:37:57voraussetzung ist natürlich immer ne verdrehte windung im hirn um dann amok zu laufen

jep, da liegt ein Defekt im Hirn und in den Genen vor..habe ich mal gelesen.

ich glaube auch das fehlende Perspektiven die Lage nur verschlimmern. Schwache Köpfe knallen dann wohl durch.

@ #19

Eine sinnvolle Beschäftigung für einige Kiddis wäre sicher hilfreich um die Amokköpfe ein wenig mehr zu beschäftigen. Nicht der einzigste Vorteil der Ganztagsschule.
Zur Ganztagsschule:

Wenn einer von der Schule, den Lehrern, den Mitschülern
gefrustet ist, werden diese Probleme an einer Ganztagsschule sicher nicht besser - im Gegenteil!
Hier eine Lösung zu sehen ist bizarr.

Abgesehen davon sind Ganztagsschulen aus Erziehungsgründen
massiv abzulehnen!
Dieser Schultyp sind Erziehungsanstalten, sie ersetzen das wirkliche Leben -
das Phänomen der schulbedingten \"Realitätsfremdheit\" kann man oft an Lehrern beobachten, die nie in ihrem Leben aus dem
Schulsystem entkommen sind.
Ganztagsschulen werden auch zur politischen Indoktrination verwendet. (Stichwort: Sozialismus, Gender Mainstreaming usw.)
Hier bedarf es eines Gegengewichtes der Familie um eine gesunde Balance herzustellen.

Weiters ist Anzumerken das viele Menschen mit dem Druck der überreglementierten Gesellschaft nicht zu Rande kommen.
Was natürlich Aggressionen fördert.(gegen sich selbst - oder gegen andere)
-------------------------------------------------------------

Zu Amoktaten:

Amoktaten gabs immer, wird es immer geben - schon die Mythen der Antike berichten uns davon:
Herakles erschlägt aus Frust seinen Musiklehrer (weil dieser ihn tadelt) und tötet später in einem Anfall von \"Wahnsinn\" seine Frau und seine 3 Kinder.

Die Bibel gibt uns eine Antwort auf die \"Schuldfrage\".
Gerade das alte Testament beschreibt das inner Wesen des Menschen
treffend - es hält uns allen einen Spiegel vor -
kein menschlicher Abgrund wird dabei ausgelassen.
Der Mensch (jeder von uns) ist von Natur aus BÖSE, zu allem fähig.
Es ist nur ein kleiner Schritt der uns vom Monster trennt.

Der Glaube, JESUS selbst bietet Halt und hilft uns, (gerade auch in Exremsituationen) eben nicht dem Bösen zu verfallen sondern
das RICHTIGE zu tun.

Wie es im Vaterunser heisst:

\"...führe uns nicht in Versuchung,
sondern ERLÖSE uns von dem Bösen...\"

http://www.vater-unser.de/index_de.phtml?lg=de
Wie kann man einer Schülerin helfen, die ein Killerspiel (z.B. Quake 3 - Arena http://de.wikipedia.org/wiki/Quake_III_Arena) spielt und sonst keine bis wenig Kontakte im realen Leben pflegt. Mahnungen der Eltern, doch auch mal nach draussen zu gehen oder die Simpsons zu schauen wurden mit dem Kommentar abgelehnt, dass die Simpsons negativ beeinflussen würden (z.B. weil Krusty der Clown vor Kindern raucht).

Auf www.kamelopedia.de gibt es einen "humoristisch" verfassten Text der aber doch einen Funken subjektiver Wahrheit enthalten kann.
Selbstverständlich kann jeder Spieler von Killerspielen Realität und Spiel nicht mehr voneinander unterscheiden: Er springt im wahren Leben auf Pilze und wundert sich, dass er keine Münzen dafür erhält. Er befiehlt seinen Nachbarn irgendetwas und wundert sich, dass sie es nicht ausführen. Er stapelt Ziegelsteine vor dem Haus und wundert sich, dass sie nicht verschwinden, wenn eine Reihe voll ist. Diesem Zustand nachhaltiger Verwirrung kann ein noch nicht in seiner Wahrnehmung gefestigter Geist nur durch einen Amoklauf an seiner Schule entrinnen.

Diese Killerspiel-Ausbildungsprogramme für das wirkliche Leben verändern die Psyche eines Spielers nachhaltig. Aus einem rücksichtsvollen Kind wird ein rücksichtloser Kleinkrimineller. Das kommt daher, weil das angeborene Verhalten, das Leben als wertvoll zu achten, durch Killerspiele mit folgenden Denkmustern ersetzt wird:
"Alle sind meine Feinde. Ich bin der einzig Vernünftige hier. Nur ich kann mich durchsetzen. Ich bin der Gott des Todes, hahaha....".
Der Spieler wird jeden Tag genötigt, sich morgens aufzumachen und sich der Realität zu stellen - mit lauter unfähigen Sklaven in einen (im Verhältnis zur Weite der Spielmap) winzigen Raum zusammengepfercht deren Schweißgerüche einatmen zu müssen, von einer Figur vorn an der Tafel sich was wichtiges sagen zu lassen, was sowieso zur Lösung des Levels kein bisschen beiträgt, und schließlich sogar über dieses Geschwafel der Figur nahe der Tafel auch noch schriftliche Zusammenfassungen zu dokumentieren. Für so was hat der Killerspielspieler doch keine Zeit! Es geht doch darum, die Welt zu retten. Also weg mit den zeitverschwendenden Unterdrückern. Diskutieren hilft da gar nichts. Das muss man auch gar nicht erst versuchen. Die verstehen eh nicht, was läuft. Waffen müssen her. Gut, dass der Onkel im Schützenverein ist und daheim (obwohl Kriegsdienstverweigerer) Waffen sammelt. Der hat 'ne coole Sammlung. Der merkt doch gar nicht, wenn was fehlt...


Was soll man den Eltern empfehlen ? Dem Kind den PC-Stecker ziehen ? Würde das Kind überhaupt merken dass das die Eltern waren oder würde es die Telekom als Drahtzieher einer Verschwörung sehen ?

Oder ist das mit den Killerspielen doch alles Panikmache, denn schließlich hatten Napoleon und Attila keinen PC Zuhause ?
#23 Vielleicht kann eine langsame Heranführung an Kontakte helfen?

Wie wäre es mit einem Handy zum Spielen?
(muss natürlich funktionieren, sonst weckt es kein Interesse)

So ein Handy kann man ja auch mal einfach so liegen lassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.279.993 von Grawshak am 29.05.09 11:31:01das Versagen der Menschen wird gerne mit Ausreden und falschen Schuldzuweisungen versucht zu kompensieren. Wenn Eltern es nicht schaffen ihre Kinder zu "normalen" Menschen zu erziehen, dann ist es für mich zweifelhaft, ob die Schuld an einem Amoklauf nur bei Gewaltspielen zu suchen ist. Ich denke eher das durch solche Spiele die Aggression in 99% der Gamer abgebaut wird.

Ähnlich wie bei Männern die zu Nutten gehen, das Business hat ein schlechten Beigeschmack, aber es verhindert mit Sicherheit ein paar Sexualstraftaten, die sonst passieren würden.

Man muss den Jungs und Mädels Alternativen geben um ihre Wut und ihre Langeweilen zu kompensieren. Sportveriene etc. aber ein generelles Verbot wird meiner Ansicht nach eher in die andere Richtung gehen.

Wenn Schüler den Anschluss an ihre Klasse verlieren und es nicht schaffen dort soziale Kontakte aufzubauen, dann muss ein anderer Ort gefunden werden, wo dies geschehen kann. Wenn Druck von anderen Schülern auf die labileren Kollegen ausgeübt wird muss eingegriffen werden, wenn die Betroffenen sich nicht selbst helfen können.

Ich bin für ein generelles Verbot von Schusswaffen im privaten Gebrauch. Oder eine Person, die für alle Waffen in solchen Clubs zuständig ist, steht in privater Haftung für die selbigen. Besondere Aufbewahrung etc, dazu Kontrollen und monatliche Rapports über Schussmengen etc, KÖNNTE hier Linderungen verschaffen. Nun muss man nur noch ein Mittel gegen die soziale Isolierung finden und alles Mobbing in der Welt aus der Welt schaffen.:rolleyes:

Menschen werden nicht durch PC Games, oder Schützenvereine zu Killern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.280.391 von stargold123 am 29.05.09 12:06:54@ HeWhoEnjoysGravity,
- eine Heranführung an Kontakte hört sich gut an.

- ein Handy zunächst als "Ersatz" ist aber kritisch. Ein Handy kann bei langeweile auch als Alternative zum laufenden Schulunterricht zweckentfremdet oder in der Busfahrt als Flucht vor sozialen Kontakten genutzt werden. Desweiteren ist das Handy auch kaum soweit um einen Flatscreen in 19" zu ersetzten.

@Stargold123,
da hast Du unbedingt recht, Menschen werden nicht durch PC Games o.ä. zu Killern - Killer werden Sie durch Unzufriedenheit, Frust, Intoleranz, aufgrund mangelnder Perspektiven usw.
Aber wenn ein Mensch so weit ist zu "resignieren", braucht er ein Ventil. Und das Ventil erhält er durch die Beobachtung seiner Umgebung. Sicherlich reagieren auch nicht alle auf gleiche Weise bei diesen Beobachtungen. Es gibt sicherlich hunderte Kinder, die ohne jemals zur Gefährdung zu werden in Schützenvereine gehen können. Bei wenigen Einzelfällen ist dies nicht der Fall - verständlich das bei Betroffenen der Ruf nach dem "Warum" und "Verhindern solcher Tragödien" gerufen wird.

"das Versagen der Menschen"
Wer hat versagt ? Die Umgebung - die druck-ausübenden Schüler oder der Schüler selbst, da er sich nicht integriert hat ?
#26 Geht das Mädchen wirklich normal außer Haus zur Schule?
#26 Was sagen denn die Lehrer zu der Schülerin?

Wenn sie in der Schule auffällig ist, dann müssen die Lehrer aktiv werden, z.B. indem sie einen Schulpsychologen einschalten oder einfach nur der Klassenlehrer ein erstes Gespräch führt. Bei ernsthaften Auffälligkeiten muss er die Behörden informieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.284.438 von HeWhoEnjoysGravity am 29.05.09 18:37:21und den Elternsprechtag gibt es auch... also warum so
kompliziert machen?

Grawsshak,
Killer werden Sie durch Unzufriedenheit, Frust, Intoleranz, aufgrund mangelnder Perspektiven usw.

meine Meinung, würde eher tendieren das man keine Anerkenung bekommt;) für was auch immer, Amokläufer denken das ihrer
Idealismus was sie schaffen, einfach auf der Strecke bleibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.287.443 von gilpi5 am 30.05.09 08:31:15@gilpi5

meine Meinung, würde eher tendieren das man keine Anerkenung bekommt für was auch immer, Amokläufer denken das ihrer
Idealismus was sie schaffen, einfach auf der Strecke bleibt.


Ich bin nicht ganz bei Dir was Du meinst.


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